Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Projekte zur erhöhten Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit wesentlicher Behinderung und Förder- und Betreuungsstatus (2023)
Renner, Gregor; Schmidt, Stefanie;Zitatform
Renner, Gregor & Stefanie Schmidt (2023): Projekte zur erhöhten Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit wesentlicher Behinderung und Förder- und Betreuungsstatus. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 74, H. 8, S. 368-378.
Abstract
"Können Menschen mit Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten? Diese Frage untersuchte die vorliegende Studie über einen Online-Fragebogen und telefonische Interviews. 14 Werkstatt-Träger berichteten von 16 Aktivitäten mit 340 Teilnehmenden, davon fünf Aktivitäten mit 69 Teilnehmenden mit sozialrechtlichen Übergängen in reguläre Werkstatt-Plätze mit zusätzlicher Unterstützung und finanziellen Mitteln, die sonst für Förder- und Betreuungsgruppen vorgesehen waren. Zentrale Maßnahmen waren die Erhöhung des Betreuungsschlüssels, Verringerung der Gruppengröße, Schulungsmaßnahmnen, Umbaumaßnahmen und Anpassung der Arbeitstätigkeiten. Insgesamt konnten 37 Personen den sozialrechtlichen Wechsel zum Werkstattstatus vollziehen und so eine inhaltliche und sozialrechtliche Teilhabe am Arbeitsleben der Werkstatt erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2023 Ernst Reinhardt Verlag)
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Literaturhinweis
Persons With Disabilities in Self-Employment Served by the Federal/State Vocational Rehabilitation System: Differences Between 2011–2013 and 2017–2019 (2023)
Zitatform
Sanchez, Jennifer, Michael P. Frain, Ghari Shirley, Devin Rohack & Deyu Pan (2023): Persons With Disabilities in Self-Employment Served by the Federal/State Vocational Rehabilitation System: Differences Between 2011–2013 and 2017–2019. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 66, H. 3, S. 203-214. DOI:10.1177/00343552221102396
Abstract
"Persons with disabilities (PWDs) are disproportionately unemployed, underpaid, and underemployed despite their desire and capacity to work. The U.S. federal/state vocational rehabilitation (VR) program, under the supervision of the Rehabilitation Services Administration (RSA), is charged with providing services to assist eligible PWDs (VR consumers) in achieving employment. Despite research showing that VR consumers closed to self-employment (vs. non-self-employment closures) have better outcomes, self-employment is often considered as a last resort. Moreover, some evidence suggests self-employment (like non-self-employment) outcomes are associated with VR consumers’ gender and racial/ethnic identity. The objective of this study was to determine trends of case closures in self-employment among PWDs within the VR program from 2011–2013 to 2017–2019 and to examine the effects of gender and race/ethnicity on self-employment outcomes. Variables of interest were obtained from RSA’s Case Service Report (RSA-911) data set for 2011, 2012, 2013, 2017, 2018, and 2019. Data were recoded and analyzed. The number of closures in self-employment declined significantly. Weekly earnings in self-employment increased. Time from application to closure in self-employment decreased. Differences in VR self-employment outcomes by race/ethnicity and gender were noted. Efforts should be made to increase competency in self-employment of VR counselors and promote self-employment within the VR program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zukunft der Werkstätten: Perspektiven für und von Menschen mit Behinderung zwischen Teilhabe-Auftrag und Mindestlohn (2023)
Schachler, Viviane; Weber, Roland; Schlummer, Werner;Zitatform
Schachler, Viviane, Werner Schlummer & Roland Weber (Hrsg.) (2023): Zukunft der Werkstätten: Perspektiven für und von Menschen mit Behinderung zwischen Teilhabe-Auftrag und Mindestlohn. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, 333 S. DOI:10.25656/01:26510
Abstract
"Das Buch „Zukunft der Werkstätten“ setzt sich mit der Zukunft bzw. mit Perspektiven der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) auseinander. Im heutigen Spannungsfeld der Inklusion werden die Werkstätten einer kritischen Betrachtung unterzogen. Das Buch greift diese notwendige Auseinandersetzung aus unterschiedlichen Perspektiven auf und verknüpft sie mit Aspekten der über 70-jährigen Geschichte und dem notwendigen Entwicklungsbedarf der Werkstätten. Es beschreibt Grundlagen ebenso wie aktuelle Diskussionsprozesse zur Teilhabe und Inklusion im Kontext von Werkstätten. Durch die kritisch-reflektierende Darstellung vielfältiger Aspekte bietet das Buch differenzierende Anregungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Return to Work nach psychischen Krisen: Das Vier-Phasen-Modell der Wiedereingliederung: Eine vertiefende Erörterung von Erkenntnissen aus zwei Studien (2023)
Schröder, U. B.; Wegewitz, U.; Stegmann, R.;Zitatform
Schröder, U. B., R. Stegmann & U. Wegewitz (2023): Return to Work nach psychischen Krisen: Das Vier-Phasen-Modell der Wiedereingliederung. Eine vertiefende Erörterung von Erkenntnissen aus zwei Studien. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 58, H. 9, S. 589-596. DOI:10.17147/asu-1-301898
Abstract
"Hintergrund: Psychische Erkrankungen sind die zweithäufigste Diagnosegruppe bei Krankschreibungen in Deutschland. Sie erhöhen das Risiko, arbeitslos und frühberentet zu werden. Gleichzeitig wird die Wiedereingliederung nach einer psychischen Erkrankung betrieblich als herausfordernd erlebt und geht mit Handlungsunsicherheit einher. Methodik: Das hier vorgestellte Vier-Phasen-Modell wurde anhand einer qualitativen Studie entwickelt, bei der zwanzig Interviews mit Return-toWork-Expertinnen und -Experten geführt und mit der dokumentarischen Methode ausgewertet wurden. Ergänzend dazu wurden in einer qualitativen Längsschnittstudie 32 zurückgekehrte Beschäftigte befragt und die Perspektive der Beschäftigten auf den RTW-Prozess rekonstruiert, was der weiteren Differenzierung diente." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe nach einer medizinischen Rehabilitation aufgrund von kardiovaskulären Erkrankungen – Repräsentative Analysen auf Basis der Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung (2023)
Zitatform
Streibelt, Marco, Pia Zollmann, Heinz Völler, Johannes Falk & Annett Salzwedel (2023): Berufliche Teilhabe nach einer medizinischen Rehabilitation aufgrund von kardiovaskulären Erkrankungen – Repräsentative Analysen auf Basis der Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 03, S. 169-179. DOI:10.1055/a-2133-2552
Abstract
"Ziel der Studie: Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen einen großen Anteil der Krankheitslast der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland dar. Ihre Bedeutung in der Rehabilitation ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das aus der Sicht der Rentenversicherung relevante Ziel der beruflichen Teilhabe im Anschluss an die Rehabilitation aufgrund kardiovaskulärer Krankheiten wurde in einzelnen Studien untersucht. Allerdings fehlen für den deutschen Raum repräsentative Erkenntnisse zu den Erwerbsverläufen und ihren Einflussfaktoren. Methodik: Die Reha-Statistik-Datenbasis der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wurde verwendet. Eingeschlossen wurden Rehabilitand*innen mit medizinischer Rehabilitation aufgrund einer kardiovaskulären Erkrankung in 2017. Die Analysen wurden für die Gesamtgruppe sowie differenziert nach relevanten Diagnosegruppen durchgeführt. Die berufliche Teilhabe wurde über eine monatliche Zustandsvariable bis 24 Monate nach der Rehabilitation und als Quote aller Personen, die nach 12 respektive 24 Monaten im Erhebungsmonat und den 3 vorhergehenden Monaten sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, operationalisiert. Für die Analyse der Einflussfaktoren wurden multiple logistische Regressionsmodelle kalkuliert. Ergebnisse: Die Gesamtstichprobe umfasst 59.667 Rehabilitand*innen. Das Durchschnittsalter liegt in allen Gruppen zwischen 53 und 56 Jahren. Männer sind überproportional vertreten. 70% der Leistungen wurden als Anschlussrehabilitationen und 88% im stationären Setting erbracht. Die Quoten stabiler Beschäftigung liegen in der Gesamtgruppe bei 66% nach einem bzw. 63% nach zwei Jahren (Erkrankungsgruppen: 49% bis 71%). Die stärksten Einflussfaktoren waren die Höhe des Entgeltes sowie die Anzahl der Fehltage vor der Rehabilitation, eine Rehabilitation aus einer aktiven Beschäftigung heraus sowie das Alter. Schlussfolgerung: Für die betrachteten Erkrankungsgruppen liegen erstmals repräsentative Daten zur beruflichen Teilhabe im Anschluss an eine Rehabilitation in Trägerschaft der DRV vor. Die Analysen unterstreichen die Notwendigkeit einer alltagsnahen Schwerpunktsetzung der beruflichen Perspektive bereits in der medizinischen Rehabilitation bzw. direkt im Anschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Gesetzgebung zur Förderung eines inklusiv(er)en Arbeitsmarktes (2023)
Tabbara, Annette;Zitatform
Tabbara, Annette (2023): Aktuelle Gesetzgebung zur Förderung eines inklusiv(er)en Arbeitsmarktes. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 37, H. 1, S. 4-15.
Abstract
"Die positive Entwicklung für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konnte während der Coronapandemie nicht wie geplant fortgesetzt werden. Nach dem Teilhabestärkungsgesetz wird mit dem nun vorgelegten Gesetzentwurf zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes der nächste wichtige Schritt in Richtung eines inklusiven Arbeitsmarktes gemacht. Es ist absehbar, dass auch die Weiterentwicklung der Werkstätten in Bezug auf das Entgelt, den Zugang und den Übergang der Werkstattbeschäftigten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gesetzgeberischen Handlungsbedarf erfordern wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Using AI to support people with disability in the labor market: Opportunities and challenges (2023)
Touzet, Chloé;Zitatform
Touzet, Chloé (2023): Using AI to support people with disability in the labor market. Opportunities and challenges. (OECD artificial intelligence papers 7), Paris, 103 S. DOI:10.1787/008b32b7-en
Abstract
"People with disability face persisting difficulties in the labor market. There are concerns that AI, if managed poorly, could further exacerbate these challenges. Yet, AI also has the potential to create more inclusive and accommodating environments and might help remove some of the barriers faced by people with disability in the labor market. Building on interviews with more than 70 stakeholders, this report explores the potential of AI to foster employment for people with disability, accounting for both the transformative possibilities of AI-powered solutions and the risks attached to the increased use of AI for people with disability. It also identifies obstacles hindering the use of AI and discusses what governments could do to avoid the risks and seize the opportunities of using AI to support people with disability in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Striving for an inclusive labor market in Europe: Positive actions and reasonable accommodation to facilitate hiring and employment of persons with disabilities involving employers and employer initiatives: Synthesis report with input from the country experts of the European Disability Expertise (EDE) (2023)
Waddington, Lisa;Zitatform
Waddington, Lisa (2023): Striving for an inclusive labor market in Europe: Positive actions and reasonable accommodation to facilitate hiring and employment of persons with disabilities involving employers and employer initiatives. Synthesis report with input from the country experts of the European Disability Expertise (EDE). Luxembourg: Publications Office of the European Union, 132 S. DOI:10.2767/977872
Abstract
"This synthesis report, and the related country reports, explore positive actions and reasonable accommodation to facilitate hiring and employment of persons with disabilities involving employers and employer initiatives in the open labor market. The research carried out contributes to charting the diversity of actions and supports directed at employers to promote hiring and employment of persons with disabilities in European countries; reveals evidence on the strengths and weaknesses of such arrangements; and thus contributes to increasing knowledge about good practices and provides some insights into prerequisites for implementation. This synthesis report, and the related country reports, cover the 27 Member States of the European Union, Iceland, Liechtenstein and Serbia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ergebnisse der Interviews mit den Interventionist*innen des arbeitsbezogenen Fallmanagements im Modellprojekt BEAS – eine qualitative Prozessevaluation (2023)
Warth, Rieka von der; Farin-Glattacker, Erik; Jung, Marie;Zitatform
Warth, Rieka von der, Marie Jung & Erik Farin-Glattacker (2023): Ergebnisse der Interviews mit den Interventionist*innen des arbeitsbezogenen Fallmanagements im Modellprojekt BEAS – eine qualitative Prozessevaluation. In: T. Manderbach, C. Joas & H. Vogel (Hrsg.) (2023): Arbeitsförderung, Gesundheitswesen und Rehabilitationssystem: Wie kann die Zusammenarbeit im traditionell gegliederten System der sozialen und gesundheitlichen Sicherung besser gelingen? Modellprojekte aus dem Förderprogramm rehapro des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Teil 1 (=Psychosoziale und medizinische Rehabilitation 36 (2023), 2), S. 135-142.
Abstract
"Menschen, die aufgrund von suchtbezogenen, psychischen und/oder sozialen Belastungen aus dem Arbeitsleben gefallen sind, erleben bei der Reintegration ins Erwerbsleben oft Schwierigkeiten. Im Rahmen des Projekts „Begleiteter Einstieg ins Arbeitsleben durch Starthilfe“ (BEAS) wurde ein sektorenübergreifendes, erwerbsbezogenes Fallmanagement entwickelt, welches eine Schnittstelle zwischen Rehabilitation und Arbeitsmarkt darstellt. Dieser Artikel stellt die Ergebnisse der Interviews mit Interventionist*innen der Fallbegleitung im Rahmen der Prozessevaluation dar. Vorgestellt werden Erfahrungen, wahrgenommene Hürden und mögliche Lösungsansätze für diese." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Situation von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: Eröffnung neuer Perspektiven durch qualitative Analysen von Online-Kommentar- und -Diskussions-Threads (2023)
Zitatform
Wellnitz, Martina & Katharina Friederike Sträter (2023): Die Situation von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eröffnung neuer Perspektiven durch qualitative Analysen von Online-Kommentar- und -Diskussions-Threads. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 32, H. 1, S. 27-50. DOI:10.1515/arbeit-2023-0003
Abstract
"Trotz diverser politischer Inklusionsbemühungen haben Menschen mit Behinderungen (MmB) weiterhin eher geringe Chancen, sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Deutschland zu etablieren. Mit dem Ziel, einen Beitrag im Hinblick auf das umfassende Verständnis der dahinterliegenden Gründe zu leisten, greift dieser Aufsatz – über die Perspektiven von Integrations- bzw. Personalverantwortlichen und MmB hinausgehend – auch Meinungen und Einstellungen von weniger offensichtlich involvierten Akteur*innen, insbesondere von (potenziellen) Kolleg*innen, auf; denn: Ein inklusiver Arbeitsmarkt kann nur geschaffen werden und Bestand haben, wenn alle, ob Menschen mit oder ohne Behinderungen, bei wechselseitiger Akzeptanz zusammenarbeiten. Das Ziel, eine solch umfassende Perspektive zu öffnen, wird methodisch mittels qualitativer Analyse (Methode: GABEK®) von Online-Kommentar- und -Diskussions-Threads verfolgt. Die Ergebnisse der Analysen, welche insbesondere die (Zusammen-) Arbeitssituation und den Arbeitsmarktzugang fokussieren, zeigen, dass Aspekte der Leistungsfähigkeit eine zentrale Rolle in den Diskussionen einnehmen, welche kontrovers im Kontext u.a. der Passgenauigkeit zwischen Mensch und Job sowie der Idee der Leistungsgesellschaft generell diskutiert werden. Darüber hinaus können aus Beschreibungen individueller Erfahrungen Faktoren identifiziert werden, die eine (dys-)funktionale Zusammenarbeit bedingen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
„Return to Learn“ (ELAN) – Eine innovative Maßnahme zur nachhaltigen Integration von langzeitarbeitslosen Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen (2023)
Zitatform
Zocher, Feline, Stefan Zapfel, Thomas Roßnagel, Bernhard Schrauth & Bartholomäus Zielinski (2023): „Return to Learn“ (ELAN) – Eine innovative Maßnahme zur nachhaltigen Integration von langzeitarbeitslosen Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen. In: T. Manderbach, C. Joas & H. Vogel (Hrsg.) (2023): Arbeitsförderung, Gesundheitswesen und Rehabilitationssystem: Wie kann die Zusammenarbeit im traditionell gegliederten System der sozialen und gesundheitlichen Sicherung besser gelingen? Modellprojekte aus dem Förderprogramm rehapro des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Teil 1 (=Psychosoziale und medizinische Rehabilitation 36 (2023), 2), S. 110-118.
Abstract
"Das Modellprojekt ELAN hat das Ziel, Jobcenterkund:innen mit Hilfe einer besseren Vernetzung der Rechtskreise SGB II und SGB VI sowie einer neuen und individualisierten beruflichen Rehamaßnahme verbesserte (Wieder-)Eingliederungschancen am ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen. Der betreffende Personenkreis weist häufig multiple Vermittlungshemmnisse und oft auch besondere Bedarfe im Bereich der beruflichen Rehabilitation auf. Eine engere Zusammenarbeit der Jobcenter mit Trägern der Deutschen Rentenversicherung soll den Abbau bürokratischer Hürden fördern und dadurch der Zielgruppe den Zugang zur Maßnahme erleichtern. Der modulare Aufbau der innovativen Maßnahme ermöglicht es darüber hinaus, individuelle Problemlagen und Bedarfe der Teilnehmenden ganzheitlich zu berücksichtigen. Gleichzeitig wird die Kooperation zwischen Rentenversicherung und Jobcentern intensiviert und interorganisational positiv erlebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbiografien von Beschäftigten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung - eine Analyse auf Basis von Rentenversicherungsdaten (2023)
Zitatform
Zwick, Thomas, Marie Hobner, Hans-Walter Kranert & Roland Stein (2023): Berufsbiografien von Beschäftigten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung - eine Analyse auf Basis von Rentenversicherungsdaten. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 74, H. 8, S. 355-367.
Abstract
"Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) stehen in Bezug auf die Arbeitsmarktinklusion in der Kritik. Dabei gibt es nur wenige Forschungsbefunde zu den Arbeitsmarkthistorien der Beschäftigten. Diese Literaturlücke wird anhand zweier Fragestellungen verringert: Welche Berufsbiografien weisen Beschäftigte mit Behinderung vor ihrem Eintritt in Werkstätten auf und wie gestaltet sich ihre weitere Karriere? Diese Fragenwerden auf Basis der Versicherungskontenstichprobe der Deutschen Rentenversicherung bearbeitet. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten Impulse für die Weiterentwicklung des Angebots von WfbM." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2023 Ernst Reinhardt Verlag)
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Literaturhinweis
Disability Discrimination: Employer Considerations of Disabled Jobseekers in Light of the Ideal Worker (2023)
Zitatform
Østerud, Kaja Larsen (2023): Disability Discrimination: Employer Considerations of Disabled Jobseekers in Light of the Ideal Worker. In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 3, S. 740-756. DOI:10.1177/09500170211041303
Abstract
"Labour market stratification and discrimination of disabled people remains a less researched topic compared to other minorities despite being a notably disadvantaged group. This article explores the employer side of discrimination against disabled jobseekers by using a field experiment conducted in Norway as its point of departure. Through qualitative follow-up interviews, this article investigates employers’ assessments of equally qualified mobility-impaired candidates in a field experiment. The article employs the theoretical perspective of the ideal worker to shed light on how employers evaluate disabled jobseekers against an able-bodied ideal. Although previous literature on disability and the ideal worker has shown the imperative of asserting productivity, the findings in the current article reveal a stronger emphasis on social considerations as grounds for exclusion. The findings show how tacit constructions of the ideal worker not only relate to productivity but also to the creation of the socially integrated workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Unterstützung von Personen mit psychischen Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II): Teil 1 (2023)
Zitatform
(2023): Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Unterstützung von Personen mit psychischen Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II). Teil 1. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 102, H. 2, S. 80-93.
Abstract
"Die Teilhabe am Arbeitsleben, insbesondere die reguläre Erwerbstätigkeit, gilt als stabilisierender Faktor für die Bewältigung einer psychischen Beeinträchtigung oder Erkrankung. Durch die bedarfsgerechte Ausgestaltung von Eingliederungsleistungen und die Vermittlung in Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben können Jobcenter dazu beitragen, dass dieser Faktor zum Tragen kommt. Mit diesen Empfehlungen will der Deutsche Verein ein stärkeres Bewusstsein dafür befördern, dass ein erheblicher Teil der Leistungsberechtigten psychisch erkrankt ist und für diese Personengruppe passgenaue Ansätze der Betreuung und Förderung gefunden und realisiert werden müssen. Menschen mit psychischen Erkrankungen im Rechtskreis des SGB II sollen wirksamer als bisher bei der persönlichen Stabilisierung und der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Das setzt voraus, dass Fachkräfte in den Jobcentern das ansprechen und Leistungsberechtigte einfach und zuverlässig in einen Clearing-Prozess vermitteln können, der nicht Teil des Jobcenters ist und über besondere fachliche Kompetenz verfügt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Stellungnahme auf der Website des Deutschen Vereins -
Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2023)
Zitatform
(2023): Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/5664 (15.02.2023)), 41 S.
Abstract
Das Gesetz zielt darauf ab, mehr Menschen mit Behinderungen in reguläre Arbeit zu bringen bzw. in Arbeit zu halten und eine zielgenauere Unterstützung für Menschen mit Schwerbehinderung zu ermöglichen. Erreicht werden soll das Ziel durch eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe für Arbeitgeber (,vierte Staffel'), die Konzentration der Mittel aus der Ausgleichsabgabe auf die Förderung der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die Einführung einer Genehmigungsfiktion für Anspruchsleistungen des Integrationsamtes, die Aufhebung der Deckelung für den Lohnkostenzuschuss beim Budget für Arbeit sowie eine Neuausrichtung des Sachverständigenbeirates Versorgungsmedizinische Begutachtung. Dem Entwurfstext (nebst Begründung) beigefügt sind die Stellungnahmen des Nationalen Normenkontrollrates und des Bundesrats mit den jeweiligen Gegenäußerungen der Bundesregierung. (IAB)
Weiterführende Informationen
Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
Literaturhinweis
Businesses leading the way on disability inclusion: A compilation of good corporate practices (2023)
Abstract
"This comprehensive compilation includes good corporate practices from 30 multinational enterprises, all members of the ILO Global Business and Disability Network, who share the goal of creating a work culture that is welcoming and inclusive of persons with disabilities. Each company presented here has shared their single best practice regarding disability inclusion, with the aim to inspire and encourage other companies to learn from these practices and to improve the inclusion of persons with disabilities in their specific corporate setting. This is even more important as more and more companies are starting their disability inclusion journey, while others are working to continue improving what already exists in their enterprises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: Abschlussbericht (2023)
Zitatform
(2023): Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Abschlussbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 626), Berlin, 286 S.
Abstract
"Die Studie dient dazu, ein transparentes, nachhaltiges und zukunftsfähiges Entgeltsystem in Werkstätten für behinderte Menschen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wird auch untersucht, wie Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden können. Das derzeitige Entgeltsystem wird in der Literatur, der gesellschaftlichen Diskussion und ebenso aus rechtswissenschaftlicher Perspektive kritisch gesehen. In breit angelegten Befragungen von Werkstattleitungen und Werkstattbeschäftigten, von deren Angehörigen und Bezugspersonen sowie von Werkstatträten, Frauenbeauftragten und ehemaligen Beschäftigten werden diese Kritikpunkte konkretisiert und Vorschläge zu möglichen Verbesserungen des Entgeltsystems ebenso wie der Übergangsmöglichkeiten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermittelt. Für ausgewählte Entgeltalternativen werden die finanziellen Auswirkungen auf die Beschäftigten und die gesellschaftlichen Kosten berechnet. Aus den Forschungsergebnissen werden Handlungsempfehlungen zur Reform des Entgeltsystems und der Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2022 (2023)
Zitatform
(2023): Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2022. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen. Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen ist deutlich niedriger als bei der nichtschwerbehinderten Bevölkerung. Die Arbeitsmarktentwicklung für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst. Die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen ist seit Jahren kontinuierlich gestiegen. Der Wachstumstrend wurde allerdings in dem von der Corona-Pandemie stark betroffenen Jahr 2020 gestoppt und stagnierte zuletzt. Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im Verarbeitendem Gewerbe oder im Öffentlichen Dienst tätig. Im Durchschnitt des Jahres 2022 waren 164.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos (-9.000 im Vergleich zum Vorjahr). Arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung als bei nichtschwerbehinderten Arbeitslosen. Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen. Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nichtschwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher. Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik lag 2022 unter dem Vorjahresniveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Policy brief on supporting persons with disabilities in entrepreneurship (2023)
Abstract
"This policy brief, prepared by the OECD and European Commission, explores the potential of entrepreneurship policy to support the labour market participation of people with disabilities. Disabilities vary widely in type, severity, stability, duration and time of onset, and these characteristics influence individual capacities and willingness to be active in the labour market. Self-employment can be appropriate for some in this population because it can provide more flexibility than paid employment in terms of workload, work schedule and work location, which can allow for better management of disability and lifestyle. This brief provides an overview of the policy rationale for entrepreneurship support for people with disabilities and provides a brief overview of the scale and nature of self-employment activities by people with disabilities and suggests potential actions for governments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 27. März 2023 zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts (20/5664) b) Antrag der Abgeordneten Jürgen und der Fraktion der AfD: Ausgleichsabgabe neu – Mehr Menschen mit Behinderung in Arbeit bringen (20/5999) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Mehr Schritte hin zu einem inklusiven Arbeitsmarkt (20/5820): Materialzusammenstellung (2023)
Zitatform
(2023): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 27. März 2023 zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts (20/5664) b) Antrag der Abgeordneten Jürgen und der Fraktion der AfD: Ausgleichsabgabe neu – Mehr Menschen mit Behinderung in Arbeit bringen (20/5999) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Mehr Schritte hin zu einem inklusiven Arbeitsmarkt (20/5820). Materialzusammenstellung. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 20(11)321 v. 24.03.2023), 98 S.
Abstract
"Sachverständigenliste: Verbände: Deutscher Gewerkschaftsbund; Sozialverband VdK Deutschland e.V.; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.; Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.; mittendrin e.V.; Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.. Einzelsachverständige: Prof. Dr. Felix Welti, Kassel; Prof. Franz Josef Düwell, Weimar; Monika Labruier, Köln; Claudia Rustige, Bielefeld." (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2022: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2023)
Zitatform
(2023): Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2022. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/9835 (14.12.2023)), Berlin, 214 S.
Abstract
"Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Schwerpunkt inklusive Arbeitswelt, Überblick über das Schülerunfallgeschehen" (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
Weiterführende Informationen
Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
Literaturhinweis
Catalogue of positive actions to encourage the hiring of persons with disabilities and combating stereotypes (2023)
Abstract
"The right of persons with disabilities to work and be employed on an equal basis with others is enshrined in the United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities, which has been ratified by all EU Member States. Principle 17 of the European Pillar of Social Rights reaffirms the right of persons with disabilities to services that enable them to participate in the labor market and a work environment adapted to their needs. Closing the employment gap between persons with and without disabilities is one of the objectives of the Strategy for the Rights of Persons with Disabilities 2021-2030, which invited Member States to set national targets for employment and adult learning for persons with disabilities. One of the Strategy’s seven flagship initiatives is the Disability Employment Package. The Package aims to improve the labour market outcomes of persons with disabilities by providing guidance and good practices for employers, employers’ associations, and public authorities, as well as by raising awareness about persons with disabilities and by combating stereotypes. (...) This catalogue, which the Commission produced with the help of the European Disability Expertise (EDE) project and the members of the Disability Platform subgroup on employment, is one of the Package’s deliverables. It publicises positive actions carried out by employers and public authorities in Europe to hire persons with disabilities. Those actions can be considered good practices and serve as an inspiration for employers, employers’ organizations, public authorities, trade unions and other stakeholders that support employment of persons with disabilities." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Unterstützte Beschäftigung – Kommunikationswege zum Arbeitsplatz (2022)
Zitatform
Abend, Sonja (2022): Unterstützte Beschäftigung – Kommunikationswege zum Arbeitsplatz. [Stuttgart], 13 S.
Abstract
"Im Verlauf der Unterstützen Beschäftigung muss der Teilnehmende mit unterschiedlichen Personen an unterschiedlichen Orten unterschiedliche Inhalte kommunizieren, damit die Unterstützte Beschäftigung den gewünschten Erfolg der dauerhaften beruflichen Eingliederung hat. Die weiteren Ausführungen zum Thema Kommunikation beziehen sich auf Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung. Im Fokus stehen hierbei junge Erwachsene, die nach Beendigung der schulischen Laufbahn mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden sollen bzw. wollen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Disadvantaged young people find the transition from school to work particularly difficult (2022)
Zitatform
Achatz, Juliane, Nancy Reims, Malte Sandner & Brigitte Schels (2022): Disadvantaged young people find the transition from school to work particularly difficult. In: IAB-Forum H. 08.02.2022 Nürnberg, 2022-02-04. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220208.01
Abstract
"How the transition from school to working life takes place sets the course for individual labour market opportunities. This transition is particularly difficult for disadvantaged young people. Different factors come into play: studies of young people in Germany show that in addition to low or no educational qualifications, attending a special needs school, having a disability, or growing up in low-income families are further barriers to a successful transition. Participation in support programmes can only partially offset these disadvantages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Explaining Heterogeneity in Use of Non-wage Benefits: The Role of Worker and Firm Characteristics in Disability Accommodations (2022)
Zitatform
Aizawa, Naoki, Corina Mommaerts & Stephanie Rennane (2022): Explaining Heterogeneity in Use of Non-wage Benefits: The Role of Worker and Firm Characteristics in Disability Accommodations. In: AEA papers and proceedings, Jg. 112, S. 376-380. DOI:10.1257/pandp.20221124
Abstract
"Non-wage benefits are an important component of employment arrangements, but are not available to or used by all workers. Do differences in firm, worker, or match-specific characteristics drive benefit take-up? We provide new evidence on heterogeneity in use of non-wage benefits, focusing on disability accommodations. Using administrative data in Oregon, we document significant dispersion in accommodation rates across worker and firm characteristics. We decompose the variance in accommodation use, finding that firm characteristics explain substantially more than worker or injury characteristics (29 percent vs. 4 percent). This finding highlights the firm's role in use of non-wage benefits like disability accommodations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Angebote der beruflichen Bildung im dualen Ausbildungssystem für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen: Maßnahmen der Beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit (2022)
Beer, Mareike;Zitatform
Beer, Mareike (2022): Angebote der beruflichen Bildung im dualen Ausbildungssystem für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Maßnahmen der Beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit. In: M. Friese & D. Münk (Hrsg.) (2022): Berufliche Rehabilitation, S. 3-7.
Abstract
"Ein gelingender Übergang in eine Ausbildung wird als bedeutsam für den Lebensverlauf und als Schlüssel zur Teilhabe angesehen. Die Bundesagentur für Arbeit hält eine breite Angebotspalette an Fördermaßnahmen für Menschen mit Reha-Status vor. Die wesentlichen Förderinstrumente, mit denen Heranwachsende mit Reha-Status vorrangig erreicht werden, werden in diesem Beitrag skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unemployment due to the SARS-CoV-2-pandemic among people with and without severe disabilities: a difference-in-differences analysis (2022)
Zitatform
Booke, Frederike, David Fauser, Nancy Reims & Matthias Bethge (2022): Unemployment due to the SARS-CoV-2-pandemic among people with and without severe disabilities: a difference-in-differences analysis. In: Occupational & Environmental Medicine, Jg. 79, H. 7, S. 494., 2022-04-18. DOI:10.1136/oemed-2021-108125
Abstract
"Unemployment reduces health and impairs participation in important areas of life, especially for people with severe disabilities, who tend to have a longer duration of unemployment and are less likely to find new employment than their counterparts without such constraints. Our analysis examines the increase in unemployment due to the SARS-CoV-2 pandemic among people with and without severe disabilities in Germany. Monthly cross-sectional data on unemployment for 2019 and 2020 were provided by the Federal Employment Agency. We used a difference-in-differences model to estimate the increase in unemployment attributable to the pandemic. The months April to December 2020 represented the months of exposure to the pandemic. Incidence rate ratios (IRRs) are reported. The increase in unemployment among people with severe disabilities due to the pandemic is 11.2% (IRR 1.112; 95%CI 1.107 to 1.117). People with severe disabilities receiving unemployment benefits due to unemployment lasting less than a year (Social Code III: short-term unemployment) and women have been most affected. Among people without severe disabilities, unemployment has increased by 24.8% due to the pandemic (IRR 1.248; 95%CI 1.246 to 1.249), while people receiving unemployment benefits according to social code III and men have been most affected. Both groups show a varying increase in unemployment depending on the region of residency. The findings show a particularly significant increase in unemployment among people without severe disabilities. People with severe disabilities might be less impacted due to the special legal protection against their dismissal. The clear regional differences in the increase in unemployment suggest a strong influence of regional economics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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KI.ASSIST: Assistenzdienste und Künstliche Intelligenz für Menschen mit Schwerbehinderung in der beruflichen Rehabilitation: Expertise zu den inklusions-bezogenen rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Anwendung (2022)
Busch, Dörte; Kohte, Wolfhard; Rabe-Rosendahl, Cathleen;Zitatform
Busch, Dörte, Cathleen Rabe-Rosendahl & Wolfhard Kohte (2022): KI.ASSIST: Assistenzdienste und Künstliche Intelligenz für Menschen mit Schwerbehinderung in der beruflichen Rehabilitation. Expertise zu den inklusions-bezogenen rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Anwendung. Berlin, 43 S.
Abstract
"Technische Entwicklungen im Bereich digitaler Assistenzsysteme und Künstlicher Intelligenz unterliegen einer hohen Dynamik, deren Potenziale im Kontext der Unterstützung von Aktivitäten und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bisher nur in einem geringen Maße ausgeschöpft sind. Speziell für den Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe bietet deren Anwendung eine große Chance, diese Zielgruppe an Lern- und Arbeitsorten individuell zu begleiten und die Inklusion im Arbeitsleben voranzutreiben. Grundlegende Fragen zu Ethik, Verantwortung, Datenschutz und Selbstbestimmung sind dabei in Bezug auf Menschen mit Behinderungen kaum diskutiert und es bedarf eines tiefergehenden gesellschaftlichen und fachlichen Diskurses. Im KI.ASSIST-Projekt werden folgende Ziele verfolgt: - Analyse und Bewertung von Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz als Elemente von soziotechnischen Lern- und Arbeitskontexten für schwerbehinderte Menschen in der beruflichen Rehabilitation; - Konzeption und praktische Erprobung explorativer Umsetzungsszenarien in Form von Lern- und Experimentierräumen in verschiedenen Settings der beruflichen Rehabilitation und mit verschiedenen Zielgruppen; - Erstellung von Handlungsempfehlungen für die Unterstützung der digitalen Transformation im Feld der beruflichen Rehabilitation, v.a. mit Blick auf Gestaltungs- und Veränderungsprozesse ausgelöst durch die Einführung von KI-basierten Technologien; - Einrichtung einer Dialogplattform mit unterschiedlichen Partizipations- und Kommunikationsformaten; -Bündelung des gesellschaftlichen Diskurses um Inklusion und Chancen wie Risiken neuer Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz für und mit Menschen mit Behinderungen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mögen mich die anderen und ermutigen sie mich, ich selbst zu sein? Eine Propensity-Score-Analyse zum Effekt dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigungen auf das arbeitsbezogene Inklusionserleben (2022)
Zitatform
Chakraverty, Veronika, Heinz Zimmer & Mathilde Niehaus (2022): Mögen mich die anderen und ermutigen sie mich, ich selbst zu sein? Eine Propensity-Score-Analyse zum Effekt dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigungen auf das arbeitsbezogene Inklusionserleben. In: Die Rehabilitation, Jg. 62, H. 2, S. 94-103. DOI:10.1055/a-1907-3585
Abstract
"Ziel: Unsere Studie untersuchte den Effekt dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigungen auf das arbeitsbezogene Inklusionserleben. Methodik: Über einen Online-Fragenbogen erfassten wir dazu das Inklusionserleben Arbeitnehmender (1807 mit und 540 ohne Beeinträchtigungen) und identifizierten durch Propensity-Score-Matching passende Paare. Ergebnisse: Arbeitnehmende mit Beeinträchtigungen gaben ein geringeres Inklusionserleben an als ihre gematchten Paare ohne Beeinträchtigungen, jedoch nur dann, wenn sie ihre Arbeitstätigkeit als stark eingeschränkt oder ihre Beeinträchtigung als stark stigmatisiert erlebten. Einschränkungen und Stigmata erwiesen sich dabei als voneinander unabhängige negative Prädiktoren für das Inklusionserleben. Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse legen einen Bedarf an Maßnahmen zur Verbesserung des arbeitsbezogenen Inklusionserlebens von Menschen mit dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen nahe. Solche Maßnahmen sollten sowohl auf die Optimierung von Arbeitsplatzanpassungen als auch auf die Änderung leistungsbezogener sozialer Normen in Organisationen und stereotyper Vorannahmen über Arbeitnehmende mit dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen abzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Frauen mit Autismus im Beruf (2022)
Dalferth, Matthias;Zitatform
Dalferth, Matthias (2022): Frauen mit Autismus im Beruf. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 36, H. 1, S. 48-60.
Abstract
"Zur Beschäftigungssituation hochfunktionaler autistischer Frauen in Deutschland liegen bislang kaum Erkenntnisse vor, da in den vorliegenden Studien zwischen männlichen und weiblichen Berufstätigen selten differenziert wird. Der vorliegende Beitrag nimmt Bezug auf die internationalen Forschungsergebnisse zur beruflichen Situation autistischer Frauen. Es wird dargelegt, dass die Anzahl der erwerbsfähigen Frauen wesentlich größer ist, als bislang angenommen, und dass sie mit erheblichen Lebenserschwernissen im Erwachsenenalter zu kämpfen haben. Den spezifischen Problemstellungen in der weiblichen Erwerbsbiographie wird nachgegangen, um die Hintergründe dieser Belastungen zu erschließen. Vorschläge zu Unterstützung autistischer Frauen und zum Forschungsbedarf werden formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Autistic adults' views and experiences of requesting and receiving workplace adjustments in the UK (2022)
Davies, Jade ; Remington, Anna ; Livesey, Adam; Heasman, Brett ; Pellicano, Elizabeth ; Walker, Amy ;Zitatform
Davies, Jade, Brett Heasman, Adam Livesey, Amy Walker, Elizabeth Pellicano & Anna Remington (2022): Autistic adults' views and experiences of requesting and receiving workplace adjustments in the UK. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 8. DOI:10.1371/journal.pone.0272420
Abstract
"This article examines 181 autistic adults’ views toward, and experiences of, requesting and receiving workplace adjustments in the UK. Using an online survey, we collected both qualitative and quantitative data relating to individuals’ experiences. While the majority of participants perceived workplace adjustments to be important, many were not receiving them. Analysis of open-ended text responses highlighted specific challenges that autistic people face in requesting and receiving adjustments. Specifically, participants felt the onus fell on them to (1) identify their need for adjustments; (2) establish the specific adjustments that would be beneficial and (3) request adjustments from their employer. Yet, they reported struggling with this process. Participants also highlighted a range of social and organisational barriers to the successful implementation of workplace adjustments. Unsurprisingly, the lack of successfully implemented adjustments had far-reaching impacts on participants’ wellbeing as well as the choices they made about their future employment. These findings highlight the need for employers to take a more active role in the identification and implementation of workplace adjustments, as well as a need for more understanding and inclusive working environments that truly allow autistic employees to thrive in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen (2022)
Decker, Mareike; Flüter-Hoffmann, Christiane; Modler, Wiebke;Zitatform
Decker, Mareike, Christiane Flüter-Hoffmann & Wiebke Modler (2022): Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,66), Köln, 3 S.
Abstract
"Barrierefreie Arbeitsplätze sowie organisatorische und personelle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche betriebliche Inklusion. Dass dies häufig in den Unternehmen gelingt, zeigt der kürzlich veröffentlichte Abschlussbericht der Bundesregierung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ressourcen von beruflich erfolgreichen Frauen: eine qualitative Studie zu Frauen mit und ohne Behinderung (2022)
Ehrig, Heike; Krumpholz, Doris;Zitatform
Ehrig, Heike & Doris Krumpholz (2022): Ressourcen von beruflich erfolgreichen Frauen. Eine qualitative Studie zu Frauen mit und ohne Behinderung. Münster: Waxmann Verlag, 356 S.
Abstract
"Die Unterrepräsentanz von berufstätigen Frauen in ranghohen Positionen ist nach wie vor ein Thema in Gesellschaft und Politik. In Wissenschaft und Forschung war der Fokus bisher eher darauf gerichtet, was Frauen an beruflichem Erfolg hindert, wo etwa strukturelle Barrieren oder persönliche Faktoren einen Einfluss haben. Dieser bislang eher defizitorientierte Blick auf gut qualifizierte und erfolgsmotivierte Frauen vernachlässigte die Frage nach den Ressourcen und Kompetenzen von Frauen, die beruflich erfolgreich geworden sind. Dabei wurde die Frage nach Erfolgsfaktoren von Frauen mit Behinderung überhaupt nicht gestellt. In dieser Untersuchung mit qualitativen Interviews wird nach den Ressourcen von Frauen mit und ohne Behinderung gefragt und ihre Kompetenzen, Strategien und die Relevanz von sozialen Beziehungen werden ermittelt. Was bedeutet es für Frauen mit und ohne Behinderung, beruflich erfolgreich zu sein? Über welche Kompetenzen verfügen sie? Wie gestalten sie soziale Beziehungen und welche Strategien wenden sie an? Welche Empfehlungen geben sie anderen Frauen und Arbeitgeber*innen bzw. Organisationen? Dieses Buch will neben dem Beitrag zur Forschung auch hilfreiche Anregungen geben für Interessenvertretungen wie Gleichstellungsbeauftragte, Diversity-Beauftragte, Schwerbehindertenvertrauensleute und Personalrätinnen. Darüber hinaus können auch Führungskräfte, Erwachsenenbildner*innen und Pädagog*innen profitieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Inklusive Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf (2022)
Zitatform
Fasching, Helga & Lena Tanzer (2022): Inklusive Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf. (Inklusive Schule), Stuttgart: W. Kohlhammer, 197 S.
Abstract
"Der Band befasst sich mit der Gestaltung von inklusiven Übergängen von der Schule in Ausbildung und Beruf. Inklusion umfasst eine fundierte Berufsorientierung, chancengerechten Zugang zum Ausbildungssystem sowie nachhaltige Partizipation am Allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Begleitung und Unterstützung von Jugendlichen mit Behinderung stehen dabei im Fokus. Der Band führt in ausgewählte Handlungsfelder und Konzepte ein und diskutiert Theorien und Begriffe unter Inklusions- und Diversitätsgesichtspunkten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
European Network of Public Employment Services: Practitioner toolkit on strengthening PES to improve the labor market outcomes of persons with disabilities (2022)
Zitatform
Genova, Angela & Eamonn Davern (2022): European Network of Public Employment Services: Practitioner toolkit on strengthening PES to improve the labor market outcomes of persons with disabilities. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 54 S. DOI:10.2767/034981
Abstract
"This toolkit provides Public Employment Services (PES) with practice-oriented knowledge to improve labor market outcomes for persons with disabilities. This toolkit provides a practical guide, with concrete examples, for how Public Employment Services (PES) can promote the participation of persons with disabilities in the labor market. The accessible toolkit intends to support PES in their role as key agents for the implementation of the United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UNCRPD). It is a deliverable of the European Commission’s new Disability Employment Package - a flagship initiative of the Strategy for the Rights of Persons with Disabilities 2021-2030, as well as their own ambition to meet the needs of different client groups. The objective of the toolkit is to provide PES with information and advice on strategies and practices to support them in combatting labor market discrimination against persons with disabilities and further their effective labor market participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Teilhabe an Arbeit für Menschen mit psychischen Erkrankungen: Konzepte für eine nachhaltige Umsetzung durch Zielvereinbarungen (2022)
Gromann, Petra; Deuschle, Andrea;Zitatform
Gromann, Petra & Andrea Deuschle (2022): Teilhabe an Arbeit für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Konzepte für eine nachhaltige Umsetzung durch Zielvereinbarungen. (Gesellschaft und Nachhaltigkeit 10), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 153 S.
Abstract
"Wie kann die Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen an Arbeit verbessert werden? Dieser Frage widmet sich der Band, indem die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zum Thema vorgestellt werden. Dazu kommen die Darstellung und theoretische Begründung von konkreten Konzepten zur Begleitung der Teilhabe-Prozesse. Der Band macht deutlich, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen nachhaltig von personalisierten Angeboten wie individuellem Coaching und Zielvereinbarungen profitieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Unterscheidet sich die berufliche Wiedereingliederung nach medizinischer Rehabilitation bezüglich Sozialstatus und Art der rehabilitativen Versorgung? (2022)
Zitatform
Götz, Simon, Morten Wahrendorf & Nico Dragano (2022): Unterscheidet sich die berufliche Wiedereingliederung nach medizinischer Rehabilitation bezüglich Sozialstatus und Art der rehabilitativen Versorgung? In: Das Gesundheitswesen, Jg. 84, H. 02, S. 130-138. DOI:10.1055/a-1335-4339
Abstract
"Ziel der Studie: Beschäftigte mit einer niedrigen sozioökonomischen Position (SEP) scheiden nach einer medizinischen Rehabilitation öfter gesundheitsbedingt vollständig aus dem Erwerbsleben aus, als solche in einer höheren Position. Bisher ist unklar, ob bestimmte Arten der rehabilitativen Versorgung diese Ungleichheit im Rehabilitationserfolg reduzieren können. Diese Arbeit untersucht, ob bestimmte Arten der rehabilitativen Versorgung den Einfluss der SEP auf eine Rückkehr ins Erwerbsleben (Return-to-Work; RTW) modifizieren. Methodik: Die Studie basiert auf administrativen Daten der Deutschen Rentenversicherung zu 266 413 medizinische Rehabilitationen von 253 311 voll ins Erwerbsleben integrierten Personen. Mit Poisson Regressionsanalysen wurde geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen SEP (Einkommen, Bildung, Berufliche Position) und der Wahrscheinlichkeit eines RTW in den 12 Monaten nach der Maßnahme besteht und ob dieser Zusammenhang ggf. bei einer Anschlussheilbehandlung (AHB), einer stationären Behandlung oder einer Behandlung mit anschließender stufenweiser Wiedereingliederung geringer ausfällt als bei Rehabilitationen, die diese Merkmale nicht erfüllen. Ergebnisse: Personen mit niedrigem Einkommen, geringer Bildung oder niedriger beruflicher Position haben ein erhöhtes Risiko für eine unvollständige Rückkehr ins Erwerbsleben nach einer medizinischen Rehabilitation. Dieser Zusammenhang ist für alle 3 SEP-Indikatoren vergleichsweise schwächer, wenn die Rückkehr ins Erwerbsleben als stufenweise Wiedereingliederung erfolgt. Bei AHB und stationären Rehabilitationen fällt der Zusammenhang ebenfalls schwächer aus, jedoch nur beim SEP Indikator Einkommen. Schlussfolgerung: Sozioökonomisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen kehren vergleichsweise häufiger nach einer medizinischen Rehabilitation nicht vollständig ins Erwerbsleben zurück. Diese Ungleichheiten fallen aber bei bestimmten Arten der rehabilitativen Versorgung geringer aus. Tendenziell ist dies bei einer aktiven strukturierenden Rolle des Versorgungssystems der Fall. Bezüglich der Effektmodifikation durch die Art der Behandlung besteht jedoch weiterer Forschungsbedarf. Diese sollte durch zu diesem Zweck erhobene Daten weiter untersucht werden, um Selektionseffekte auszuschließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
31. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung. Rehabilitation: "Neue Wege, neue Chancen" vom 7. bis 9. März 2022 in Münster (2022)
Zitatform
Haaf, Hans-Günter, Thorsten Meyer, Marco Streibelt & Susanne Weinbrenner (Hrsg.) (2022): 31. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung. Rehabilitation: "Neue Wege, neue Chancen" vom 7. bis 9. März 2022 in Münster. (DRV-Schriften 126), Berlin, 452 S.
Abstract
"Das diesjährige Kongressmotto „Rehabilitation: Neue Wege, neue Chancen.“ rückte neben aktuellen Forschungsergebnissen zu Prävention, Rehabilitation und Nachsorge die mit bedeutsamen Entwicklungstrends verbundenen Veränderungschancen für den Bereich der Rehabilitation in den Mittelpunkt. Themenschwerpunkte im Hauptprogramm waren: der Umgang mit den Folgen der Pandemie, die Digitalisierung als gemeinsame Gestaltungsaufgabe, die sektoren- und trägerübergreifende Zusammenarbeit, die Zukunft der Rehabilitation unter der neuen Ampelkoalition, die Weiterentwicklung beruflicher Teilhabestrategien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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European Network of Public Employment Services: Mapping PES responses against labour market discrimination (2022)
Zitatform
Hajnal, Áron & Ágota Scharle (2022): European Network of Public Employment Services: Mapping PES responses against labour market discrimination. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 45 S. DOI:10.2767/40536
Abstract
"The report provides an overview of PES approaches, based on a survey conducted in 2021. It shows that in most countries, the PES mandate is limited to its general role in supporting job search and protecting jobseekers’ rights. However, some PES have a detailed and proactive anti-discrimination strategy and other PES mainstream support into their overall approach of individualised services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The total compensation gap, wage gap and benefit gap between workers with and without a disability (2022)
Zitatform
Hallock, Kevin F., Xin Jin & Michael Waldman (2022): The total compensation gap, wage gap and benefit gap between workers with and without a disability. In: BJIR, Jg. 60, H. 1, S. 3-31. DOI:10.1111/bjir.12607
Abstract
"The wage gap between workers with and without a disability has been widely documented. However, wages and salaries account for less than 70% of the total hourly cost of compensation for an average U.S. worker. In this study, we construct a measure of total compensation by linking the American Community Survey to a restricted‐access version of the Employer Cost for Employee Compensation database, which contains detailed benefit measures for the years 2008–2014. After controlling for selection into full‐time employment and other observed characteristics, we find that the percentage total compensation gap between full‐time male workers with and without a disability is substantially larger than the percentage wage and salary gap. The opposite pattern is observed for full‐time female workers. Our results suggest that considering only wage and salary may mask the true gaps in total compensation from employment. We also document a persistent benefits gap between workers with and without a disability. We discuss possible explanatory factors for the observed patterns in total compensation and benefit gaps." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
COVID-19 und die ambulante berufliche Rehabilitation: Herausforderungen und Chancen der Teilhabe an digitalen Lern- und Beratungsangeboten (2022)
Zitatform
Heide, Marie, Jana Bauer & Mathilde Niehaus (2022): COVID-19 und die ambulante berufliche Rehabilitation. Herausforderungen und Chancen der Teilhabe an digitalen Lern- und Beratungsangeboten. In: M. Friese & D. Münk (Hrsg.) (2022): Berufliche Rehabilitation, S. 21-23.
Abstract
"Die pandemiebedingte Umstellung auf alternative Lern- und Beratungsformate bringt für Rehabilitand:innen in der ambulanten beruflichen Rehabilitation Chancen und Herausforderungen mit sich. Der Beitrag präsentiert Teilergebnisse des Projektes COVaRe zur Teilhabe an digitalen Lern- und Beratungsangeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Betrieben liegen oftmals zu wenige passende Bewerbungen vor (2022)
Zitatform
Hiesinger, Karolin & Alexander Kubis (2022): Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Betrieben liegen oftmals zu wenige passende Bewerbungen vor. (IAB-Kurzbericht 11/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2211
Abstract
"Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf wenigstens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderungen zu beschäftigen. Bei Unterschreiten dieser Quote ist eine Ausgleichsabgabe fällig, die 2019 laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit rund 61 Prozent der betroffenen Arbeitgeber entrichten mussten. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung werden die Erfahrungen von Betrieben mit Menschen mit Schwerbehinderungen untersucht und das Autorenteam geht der Frage nach, warum viele Betriebe die Schwerbehindertenquote nicht erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigten die Betriebe in den letzten drei Jahren Menschen mit Schwerbehinderungen?
- Betriebliche Einschätzung von Menschen mit Schwerbehinderungen im Vergleich zu Menschen ohne Schwerbehinderungen
- Erwerbsquote* und Erwerbslosenquote** bei Menschen mit und ohne Behinderungen in Prozent, 2013, 2017 und 2019
- Betriebliche Einschätzung der Wirkung von Menschen mit Schwerbehinderungen auf das unmittelbare Arbeitsumfeld
- Ein Interview mit der Autorin, dem Autor finden Sie im IAB-Forum.
- Betriebliche Gründe für die Ausgleichsabgabe
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Betrieben liegen oftmals zu wenige passende Bewerbungen vor (2022)
Zitatform
Hiesinger, Karolin & Alexander Kubis (2022): Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen. Betrieben liegen oftmals zu wenige passende Bewerbungen vor. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 32, H. 7, S. 411-422.
Abstract
"Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf wenigstens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderungen zu beschäftigen. Bei Unterschreiten dieser Quote ist eine Ausgleichsabgabe fällig, die 2019 laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit rund 61 Prozent der betroffenen Arbeitgeber entrichten mussten. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung werden die Erfahrungen von Betrieben mit Menschen mit Schwerbehinderungen untersucht und das Autorenteam geht der Frage nach, warum viele Betriebe die Schwerbehindertenquote nicht erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
siehe ausführliche Version: IAB-Kurzbericht 11/2022 -
Literaturhinweis
Cost of Inclusion? Intended and Non-intended Effects of the Employment Quota for Workers with Disabilities (2022)
Zitatform
Hiesinger, Karolin (2022): Cost of Inclusion? Intended and Non-intended Effects of the Employment Quota for Workers with Disabilities. In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2022): Big Data in Economics. Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2022.
Abstract
"This paper analyzes whether financial disincentives affect firm demand for disabled workers. In Germany, firms must pay a noncompliance fine if they do not meet their legal quota for disabled workers. I exploit a threshold in this quota: Firms with fewer than 40 employees are required to employ one disabled worker, whereas firms with 40 or more employees must employ two disabled workers. Using administrative firm data, my results suggest that firms respond partially to the threshold and employ 0.388 more disabled workers when they are located just above the threshold. The effect remains positive after correcting for bunching behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
To Include or Not to Include? Firm Employment Decisions with Respect to the German Disabled Worker Quota (2022)
Zitatform
Hiesinger, Karolin (2022): To Include or Not to Include? Firm Employment Decisions with Respect to the German Disabled Worker Quota. (IAB-Discussion Paper 25/2022), Nürnberg, 61 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2225
Abstract
"In Deutschland müssen Unternehmen eine Ausgleichsabgabe zahlen, wenn sie die gesetzliche Quote zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen nicht erfüllen. Im vorliegenden Papier wird untersucht, inwieweit die Ausgleichsabgabe die Arbeitsnachfrage von Unternehmen beeinflusst. Dabei nutze ich eine Schwellenwertregelung innerhalb der Schwerbehindertenquote: Unternehmen mit mindestens 20, aber weniger als 40 Beschäftigte müssen mindestens eine Person mit Schwerbehinderung beschäftigen, Unternehmen mit mindestens 40, aber weniger als 60 Beschäftigte müssen mindestens zwei Menschen mit Schwerbehinderungen beschäftigen. Mit Hilfe administrativer Unternehmensdaten schätze ich den Schwellenwerteffekt auf die Anzahl der Personen mit Schwerbehinderungen im Unternehmen. Meine Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen zum Teil auf die Regelung reagieren und im Durchschnitt 0,388 mehr Personen mit Schwerbehinderungen beschäftigen, wenn sie sich knapp oberhalb des Schwellenwertes befinden. Dieser Effekt bleibt auch dann positiv, wenn berücksichtigt wird, dass manche Unternehmen bewusst unterhalb der Schwelle bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working from home and disabled people's employment outcomes (2022)
Zitatform
Hoque, Kim & Nick Bacon (2022): Working from home and disabled people's employment outcomes. In: BJIR, Jg. 60, H. 1, S. 32-56. DOI:10.1111/bjir.12645
Abstract
"This paper assesses disabled employees’ likelihood of working from home relative to non-disabled employees, and the implications of doing so for their experiences of work. Analysing British nationally representative data, the findings suggest that disabled employees are less likely to work from home than non-disabled employees, given they are disproportionately excluded from the higher-paying and/or managerial roles in which working from home is more widely available. In addition, organizations in which working from home is more commonplace do not employ a higher proportion of disabled people. The results also confirm disabled employees report poorer experiences of work than non-disabled employees regarding job control, job-related mental health, job satisfaction and work–life balance. Although working from home is positively associated with these outcomes (except for work–life balance) for both disabled and non-disabled employees, there is very little evidence it is associated with smaller disability gaps in these outcomes. Therefore, our analysis questions the potential for working from home to reduce disability disadvantage within organizations, and highlights the need for more substantial action to address the barriers to employment that disabled people encounter." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Kompetenzorientiertes Handeln bei der beruflichen Rehabilitation langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen: Das Modellprojekt Essen.Pro.Teilhabe (2022)
Ixmeier, Sebastian; Peters, Ann-Katrin;Zitatform
Ixmeier, Sebastian & Ann-Katrin Peters (2022): Kompetenzorientiertes Handeln bei der beruflichen Rehabilitation langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Das Modellprojekt Essen.Pro.Teilhabe. In: M. Friese & D. Münk (Hrsg.) (2022): Berufliche Rehabilitation, S. 27-29.
Abstract
"Das rehapro-Modellprojekt „Essen.Pro.Teilhabe" erprobt innovative Ansätze zur beruflichen Rehabilitation langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Der Beitrag reflektiert die ganzheitliche Förderstrategie und plädiert für einen inkrementellen Aufbau persönlicher Handlungskompetenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilhabeförderung langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen – neue Ansätze der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie (2022)
Ixmeier, Sebastian; Scheiermann, Gero;Zitatform
Ixmeier, Sebastian & Gero Scheiermann (2022): Teilhabeförderung langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen – neue Ansätze der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie. In: D. Heisler & J. A. Meier (Hrsg.) (2022): Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s), S. 371-393.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie hat negative Auswirkungen auf die berufliche Rehabilitation und die Teilhabechancen von langzeitarbeitslosen Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Anhand von empirischen Erkenntnissen aus einem Modellprojekt zeigt der Beitrag Wege auf, wie Teilhabeförderung für diese besonders vulnerable Zielgruppe auch in pandemischen Zeiten gelingen kann. Hierfür werden bestehende Corona-induzierte Hürden sowie dazugehörige Bewältigungsstrategien aus Teilnehmendensicht rekonstruiert. Dabei zeigt sich das Potenzial der langfristigen und ganzheitlichen Teilhabeförderung im Kontext eines sanktionsfreien und adaptiven Settings zur inkrementellen Initiierung eines salutogenetischen Prozesses. Parallel dazu bedarf es jedoch beruflicher Orientierungs- und Bildungsarbeit, um einen beruflichen (Re-) Integrationsprozess zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)
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Literaturhinweis
Wiedereinstieg mit Hindernissen – die Teilhabe von Frauen* mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an Arbeit (2022)
Zitatform
Jungwirth, Ingrid & Marziyeh Bakhshizadeh (2022): Wiedereinstieg mit Hindernissen – die Teilhabe von Frauen* mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an Arbeit. In: Gender, Jg. 14, H. 2, S. 118-133. DOI:10.3224/gender.v14i2.09
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht den Wiedereinstieg von Frauen* mit Behinderung oder chronischer Erkrankung nach einer Unterbrechung als zentralen Übergang in der beruflichen Laufbahn in Zusammenhang mit dem gesamten Berufs- und Lebensverlauf. Die weit unterdurchschnittliche Teilhabe von Frauen* mit Behinderung an Erwerbsarbeit weist auf die Relevanz weitergehender Erkenntnisse hin. Wir verbinden das soziale Modell von Behinderung aus den Disability Studies mit einem geschlechtersoziologischen Ansatz der Soziologie des Lebenslaufs. Mit einem erweiterten Begriff von Arbeit, der Care-Arbeit und Arbeit, die mit einer Behinderung erforderlich wird, einbezieht, analysieren wir, wie sich Familienzyklus und Behinderungszyklus auf die berufliche Laufbahn auswirken. Mit diesem erweiterten Arbeitsbegriff können wir in der Pilotstudie auf der Grundlage von qualitativen Expert*inneninterviews in Beratungsstellen in einer ländlichen Region zeigen, dass u. a. fehlende Kapazitäten und Ressourcen sowie kumulative Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht und Behinderung zu Berufsunterbrechungen bei Frauen* mit Behinderung führten. Weitere Forschung zu den Erfahrungen von Frauen* mit Behinderung selbst sollte sich Bildungsungleichheiten sowie Differenzen aufgrund von Behinderung und Alter widmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wir müssen Betriebe und Menschen mit Schwerbehinderungen besser zusammenbringen: (Interview mit Karolin Hiesinger und Alexander Kubis) (2022)
Zitatform
Keitel, Christiane; Alexander Kubis & Karolin Hiesinger (interviewte Person) (2022): Wir müssen Betriebe und Menschen mit Schwerbehinderungen besser zusammenbringen. (Interview mit Karolin Hiesinger und Alexander Kubis). In: IAB-Forum H. 24.05.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220524.01
Abstract
"Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf wenigstens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Schwerbehinderungen zu beschäftigen. Andernfalls müssen sie eine Ausgleichsabgabe bezahlen. Ein aktueller IAB-Kurzbericht untersucht die Erfahrungen der Betriebe mit Menschen mit Schwerbehinderungen und geht der Frage nach, warum viele Betriebe die Schwerbehindertenquote nicht erfüllen. Die Redaktion des IAB-Forum hat dazu bei Karolin Hiesinger und Alexander Kubis nachgefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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