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Dossier

Female breadwinner – Erwerbsentscheidungen von Frauen im Haushaltskontext

Nach wie vor ist die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Partnern der Regelfall. Traditionelle familiäre Arrangements werden dabei durch institutionelle Rahmenbedingungen bevorzugt. Die Folge ist, dass Frauen immer noch beruflich zurückstecken - auch wenn sie den Hauptteil des Haushaltseinkommens erarbeiten und damit die Rolle der Familienernährerin übernehmen.
Dieses Themendossier widmet sich den Bedingungen und Auswirkungen der Erwerbsentscheidung von Frauen sowie empirischen Studien, die sich mit der Arbeitsteilung der Partner im Haushaltskontext befassen.
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im Aspekt "Auswirkungen des Arbeitsangebots von Frauen auf..."
  • Literaturhinweis

    Wer erhält einen Ernährerlohn?: Befunde nach Region und Geschlecht (2013)

    Schröder, Tim ; Schäfer, Andrea;

    Zitatform

    Schröder, Tim & Andrea Schäfer (2013): Wer erhält einen Ernährerlohn? Befunde nach Region und Geschlecht. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 3, S. 171-181. DOI:10.5771/0342-300X-2013-3-171

    Abstract

    "In den letzten beiden Jahrzehnten wird ein Bedeutungsverlust des Normalarbeitsverhältnisses und des damit einhergehenden Einverdiener-Modells konstatiert. Dabei spielt nicht nur die Zunahme von atypischen Beschäftigungsformen, wie Teilzeitarbeit und Befristung, eine Rolle. Vielmehr gerät das Normalarbeitsverhältnis auch durch stagnierende Reallöhne und zunehmende Lohnungleichheit unter Druck. Dabei ist bisher kaum untersucht, wie sich Löhne von Normalarbeitnehmern im Vergleich von relevanten Industrie- und Dienstleistungsbranchen entwickelt haben. Vor allem ist offen, ob noch Löhne erwirtschaftet werden können, welche die Existenz einer Familie sichern. Der Beitrag untersucht daher auf Basis des LIAB-Datensatzes die Entwicklung des im oberen Teil der Lohnverteilung verorteten 'Ernährerlohns' bei Frauen und Männern in Normalarbeitsverhältnissen in West- und Ostdeutschland seit Mitte der 1990er Jahre. Zudem werden dessen Determinanten identifiziert. Besonders berücksichtigt werden die geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation innerhalb und zwischen Branchen und Betrieben sowie die Tarifbindung als institutionelle Interessenvertretung. Die Ergebnisse zeigen rigide Disparitäten der Verbreitung von Ernährerlöhnen zwischen West- und Ostdeutschland sowie ein Gefälle zwischen Männern und Frauen. Für das Jahr 2008 kann gezeigt werden, dass geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation und Tarifbindung bei Männern und Frauen in West- und Ostdeutschland unterschiedlich wirksam sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is men's share of housework reduced by 'gender deviance neutralization'?: evidence from seven countries (2013)

    Simister, John;

    Zitatform

    Simister, John (2013): Is men's share of housework reduced by 'gender deviance neutralization'? Evidence from seven countries. In: Journal of comparative family studies, Jg. 44, H. 3, S. 311-325.

    Abstract

    "This paper investigates a theory regarding the amount of housework carried out by men, called the 'gender deviance neutralization' hypothesis: men seem more resistant to doing housework, and women seem to do more housework than expected, if the wife earns more than her husband. It appears that attitudes to gender roles influence the behaviour of women and men, as regards housework. This paper studies time spent on housework by husbands and wives, using household surveys in seven countries: Cameroon, Chad, Egypt, India, Kenya, Nigeria, and UK. Previous evidence of a 'curvilinear' pattern is confirmed, which can be interpreted as support for the gender deviance neutralization hypothesis. An aspect of this paper is that 'gender deviance neutralization' seems more common in countries where it is rare for a woman to be the main earner - such as Egypt and India. In such traditional (gender-asymmetric) countries, men appear even more resistant to doing housework than in more modern (more gender-symmetrical) countries such as UK and Kenya. Domestic violence between husband and wife seems to be relevant to housework and women's earnings. In some households, Gender-Based Violence (GBV) may be a response by a husband to his reduction in control over household decisions. There is some evidence that a husband's alcohol consumption is related to the likelihood of GBV occurring in that household. Interactions between alcohol, domestic violence, and gender roles all seem to be inter-related with the distribution of housework between husband and wife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Wandel partnerschaftlicher Erwerbsarrangements und das Wohlbefinden von Müttern und Vätern in Ost- und Westdeutschland (2013)

    Tölke, Angelika; Wirth, Heike;

    Zitatform

    Tölke, Angelika & Heike Wirth (2013): Der Wandel partnerschaftlicher Erwerbsarrangements und das Wohlbefinden von Müttern und Vätern in Ost- und Westdeutschland. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 33, H. 4, S. 365-383.

    Abstract

    "Mit dem Mauerfall Ende der 1980er-Jahre trafen mit BRD und DDR zwei Gesellschaftssysteme aufeinander, deren jeweilige Familienpolitiken an gegensätzlichen Leitlinien orientiert waren. Während in der DDR die Vollzeiterwerbstätigkeit von Müttern auch mit Kleinkindern selbstverständlich war und durch politische Maßnahmen umfassend unterstützt wurde, galt die Erwerbsbeteiligung von Müttern in der BRD als problematisch. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurden im Wesentlichen die in Westdeutschland geltenden familien- und sozialpolitischen Regelungen auf Ostdeutschland übertragen. Zugleich blieb jedoch die in Ostdeutschland vorhandene flächendeckende Betreuungsinfrastruktur in weiten Teilen erhalten. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem strukturellen Wandel der Erwerbsarrangements von Eltern in Ost- und Westdeutschland seit der Wiedervereinigung und dem Einfluss der Erwerbsarrangements auf das Wohlbefinden von Müttern und Vätern. Auf Basis von Mikrozensusdaten wird gezeigt, dass die Zunahme von semi-traditionellen Arrangements und der Rückgang von egalitären Erwerbskonstellationen beiden Teilen Deutschlands gemeinsam sind. Jedoch arbeiten ostdeutsche Eltern noch immer zu größeren Anteilen egalitär und das Alter des jüngsten Kindes ist weniger bedeutsam für den Erwerbstyp. Weiterhin zeigen Analysen auf Basis der DJI-Studie 'Aufwachsen in Deutschland' (AID:A), dass weder das Wohlbefinden noch die Belastungen in der Familie in einem systematischen Zusammenhang mit dem praktizierten Erwerbsarrangement stehen. Es zeichnet sich kein Niederschlag im Wohlbefinden für die in Westdeutschland postulierte Doppelbelastung durch Familie und Beruf ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der "kleine" Unterschied: Integration von Frauen mit und ohne Kind in den Arbeitsmarkt (2012)

    Baum, Katja;

    Zitatform

    Baum, Katja (2012): Der "kleine" Unterschied: Integration von Frauen mit und ohne Kind in den Arbeitsmarkt. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 19, H. 6, S. 14-21.

    Abstract

    "Während das unterschiedliche Erwerbsverhalten von Männern und Frauen häufig Gegenstand von Diskussionen ist, wird ein Vergleich des Erwerbsverhaltens von Frauen mit und ohne Kind nur selten untersucht. In diesem Artikel werden die Unterschiede bzgl. des Arbeitsumfangs von Frauen mit und ohne Kind dargestellt. Zwei Faktoren, nämlich das Bildungsniveau der jeweiligen Frauen sowie das Alter der Kinder, werden herangezogen, um mögliche Zusammenhänge für das divergierende Verhalten zu finden. Schluss folgernd daraus werden Vorschläge aufgegriffen, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Zukunft besser ausgestaltet werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Consumption inequality and family labor supply (2012)

    Blundell, Richard ; Saporta-Eksten, Itay; Pistaferri, Luigi;

    Zitatform

    Blundell, Richard, Luigi Pistaferri & Itay Saporta-Eksten (2012): Consumption inequality and family labor supply. (NBER working paper 18445), Cambridge, Mass., 73 S. DOI:10.3386/w18445

    Abstract

    "In this paper we examine the link between wage inequality and consumption inequality using a life cycle model that incorporates household consumption and family labor supply decisions. We derive analytical expressions based on approximations for the dynamics of consumption, hours, and earnings of two earners in the presence of correlated wage shocks, non-separability and asset accumulation decisions. We show how the model can be estimated and identified using panel data for hours, earnings, assets and consumption. We focus on the importance of family labour supply as an insurance mechanism to wage shocks and find strong evidence of smoothing of males and females permanent shocks to wages. Once family labor supply, assets and taxes are properly accounted for their is little evidence of additional insurance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Policy and practice: the relationship between family policy regime and women's labour market participation in Europe (2012)

    Boje, Thomas P.; Ejrnæs, Anders ;

    Zitatform

    Boje, Thomas P. & Anders Ejrnæs (2012): Policy and practice: the relationship between family policy regime and women's labour market participation in Europe. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 32, H. 9/10, S. 589-605. DOI:10.1108/01443331211257670

    Abstract

    "Purpose - The purpose of this paper is to develop a typology of different family policy systems in Europe and evaluate their impact on the employment strategy of mothers with care responsibilities for dependent children.
    Design/methodology/approach - The paper outlines a typology of family policy regimes in Europe - covering the 26 countries. A typology based on a cluster analysis of macro indicators of family policy - coverage of childcare, effective parental leave and spending on family policies. The cluster analysis is based on data from OECD family data base. Then follows an analysis of the impact of the different family policy regimes on mothers' employment strategies when they return into gainful employment, based on data from the European Social Survey, 2008.
    Findings - The authors have identified four different family policy models: extensive family policy, long parental leave, family care, and cash for care. For each of the models, different strategies are found for take up of employment for mothers with dependent children.
    Originality/value - The paper includes 26 European countries, thereby covering the East and Central Europe, which is not the case in most welfare typologies. Furthermore, the authors distinguish clearly in the analyses between the institutional dimension and the outcome - mothers' employment strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Income taxation of couples and the tax unit choice (2012)

    Cremer, Helmuth; Pestieau, Pierre ; Lozachmeur, Jean-Marie;

    Zitatform

    Cremer, Helmuth, Jean-Marie Lozachmeur & Pierre Pestieau (2012): Income taxation of couples and the tax unit choice. In: Journal of population economics, Jg. 25, H. 2, S. 763-778. DOI:10.1007/s00148-011-0376-6

    Abstract

    "We study the optimal income taxation of couples. We determine the resulting intra-family labor supply allocation and its implication for the choice of the tax unit (individual versus joint taxation). We provide a general condition for full joint taxation to arise. We also study how the spouses' respective labor supply decisions are distorted when the condition does not hold. In particular, we show that, depending on the pattern of mating, the celebrated result according to which the spouse with the more elastic labor supply faces the lower marginal tax rates may or may not hold in our setting." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The influence of changing hours of work on women's life satisfaction (2012)

    Gash, Vanessa ; Mertens, Antje ; Romeu Gordo, Laura ;

    Zitatform

    Gash, Vanessa, Antje Mertens & Laura Romeu Gordo (2012): The influence of changing hours of work on women's life satisfaction. In: The Manchester School, Jg. 80, H. 1, S. 51-74. DOI:10.1111/j.1467-9957.2011.02255.x

    Abstract

    "This paper asks whether moving to part-time work makes women happy. Previous research on labour supply has assumed that as workers freely choose their optimal working hours on the basis of their innate preferences and the hourly wage rate, outcome reflects preference. This paper tests this assumption by measuring the impact of changes in working hours on life satisfaction in two countries (the UK and Germany using the German Socio-Economic Panel and the British Household Panel Survey). We find decreases in working hours bring about positive and significant improvement on well-being for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wenn Mama das Geld verdient: Familienernährerinnen zwischen Prekarität und neuen Rollenbildern (2012)

    Klammer, Ute; Neukirch, Sabine; Weßler-Poßberg, Dagmar;

    Zitatform

    Klammer, Ute, Sabine Neukirch & Dagmar Weßler-Poßberg (2012): Wenn Mama das Geld verdient. Familienernährerinnen zwischen Prekarität und neuen Rollenbildern. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 139), Berlin: Edition Sigma, 447 S.

    Abstract

    Das lange für (West-)Deutschland charakteristische männliche Familienernährermodell war mit der Herausbildung polarisierter Geschlechterbilder verknüpft: Wurde das Leitbild des Mannes dadurch bestimmt, dass er durch Erwerbsarbeit den Lebensunterhalt der Familie erwirtschaftete, dominierte die Zuständigkeit für Fürsorge und Hausarbeit das Bild der Frau. Doch dies ist längst nicht mehr für alle Familien Realität: Inzwischen erwirtschaftet in Deutschland in jedem fünften Familienhaushalt eine Frau den überwiegenden Teil des Haushaltseinkommens und trägt als "Familienernährerin" die finanzielle Hauptverantwortung für ihre Familie. Die Autorinnen gehen in dieser Studie den Lebensrealitäten westdeutscher Familienernährerinnen detailliert nach. Gestützt auf umfangreiche empirische Analysen machen sie deutlich, dass Frauen ihre Familien überwiegend unter schwierigen Bedingungen "ernähren" und sich mit Arbeitsmarktstrukturen und Rollenbildern konfrontiert finden, die Frauen nach wie vor die Verantwortung für Haus- und Familienarbeit zuschreiben und sie auf dem Arbeitsmarkt nur als Zuverdienende sehen. Die Folge ist oft eine "Prekarität im Lebenszusammenhang" nur für wenige Frauen bzw. Paare entfalten sich mit dem "Rollentausch" emanzipatorische Potenziale.

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  • Literaturhinweis

    Wege aus der Arbeitslosigkeit: Die Rolle des Partners (2012)

    Kleinert, Corinna ; Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna & Marita Jacob (2012): Wege aus der Arbeitslosigkeit: Die Rolle des Partners. In: IAB-Forum H. 1, S. 32-37., 2012-06-20. DOI:10.3278/IFO1201W032

    Abstract

    "Wenn Arbeitslose nicht alleine, sondern in einer Partnerschaft leben, ist die gesamte Familie von den Folgen der fehlenden Beschäftigung betroffen. Dies wirft die Frage auf, welche Rolle der Partner oder die Partnerin beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt spielen. Zudem zeigt der Beitrag auf, wie sich die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern im Falle von Arbeitslosigkeit verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexible Familienernährerinnen: moderne Geschlechterarrangements oder prekäre Konstellationen? (2012)

    Klenner, Christina; Pfahl, Svenja; Menke, Katrin ;

    Zitatform

    Klenner, Christina, Katrin Menke & Svenja Pfahl (2012): Flexible Familienernährerinnen. Moderne Geschlechterarrangements oder prekäre Konstellationen? Opladen: Budrich, 371 S.

    Abstract

    "Fast ein Viertel der Mehrpersonenhaushalte in Ostdeutschland wird überwiegend von Frauen ernährt. Hohe Qualifikation und Karriere der Frauen sind für das Entstehen von Familienernährerinnen-Konstellationen aber weniger bedeutsam als eine prekäre Erwerbslage der Männer. Wie leben und arbeiten diese Frauen? Wer betreut die Kinder und erledigt die Hausarbeit?
    Die Erosion des männlichen Familienernährermodells ist bereits seit Jahren in der wissenschafltichen Diskussion. Auch die eigenständige Existenzsicherung von Frauen wird zunehmend als Ziel europäischer und deutscher Politik thematisiert. Frauen, die aus ihrem Einkommen ihre Familien ernähren, standen in Deutschland aber bisher nicht im Fokus. Unsere Studie hat daher in vieler Hinsicht explorativen Charakter. Wir haben untersucht, wie viele Familienernährerinnen es gibt, wie sie dazu geworden sind und wie sie über diesen Status denken, unter welchen Bedingungen sie leben, arbeiten und Kinder erziehen und ob sich die häusliche Arbeitsteilung verändert hat. Dazu haben wir quantitative und qualitative Methoden kombiniert. Eine Auswertung von Daten des Sozio-oekonomischen Panels ist an anderer Stelle erschienen. In diesem Buch stellen wir die Ergebnisse der qualitativen Studie in den Mittelpunkt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gefährdet Pendelmobilität die Stabilität von Paarbeziehungen?: Einflüsse von Erwerbskonstellationen und Haushaltsarrangements in Ost- und Westdeutschland auf die Trennungswahrscheinlichkeit von Paaren (2012)

    Kley, Stefanie ;

    Zitatform

    Kley, Stefanie (2012): Gefährdet Pendelmobilität die Stabilität von Paarbeziehungen? Einflüsse von Erwerbskonstellationen und Haushaltsarrangements in Ost- und Westdeutschland auf die Trennungswahrscheinlichkeit von Paaren. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 41, H. 5, S. 356-374. DOI:10.1515/zfsoz-2012-0405

    Abstract

    "Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob das Fernpendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort die Trennungswahrscheinlichkeit von Paaren erhöht. Die Analyse erfolgt auf Paarebene und innerhalb eines Kontrastgruppendesigns mit Befragten aus Ost- und Westdeutschland. Sowohl verheiratete als auch unverheiratete Paare werden untersucht, wobei verschiedene räumliche Haushaltsarrangements berücksichtigt werden. Die Daten stammen aus Zufallsstichproben, die im Rahmen einer dreijährigen Panelstudie in einer ostdeutschen und einer westdeutschen Stadt erhoben wurden. Untersucht wird die Paarbeziehungs-, Wohn- und Arbeitsgeschichte von 890 Paaren. Diskrete Ereignisdatenmodelle zeigen, dass das Fernpendeln zum Arbeitsplatz das Trennungsrisiko von Paaren signifikant erhöht, wenn die Frau pendelt, nicht jedoch wenn der Mann pendelt. In der westdeutschen Teilstichprobe hat die Vollzeiterwerbstätigkeit von Frauen an sich bereits einen negativen Effekt auf die Partnerschaftsstabilität. In der ostdeutschen Teilstichprobe erhöht nicht die Vollzeiterwerbstätigkeit, sondern das Pendeln über große Entfernungen das Trennungsrisiko signifikant. Weitere Analysen zeigen, dass die negativen Effekte erwerbsbezogener Pendelmobilität von Frauen in verschiedenen Erwerbs- und Haushaltskonstellationen von Paaren nachweisbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender-specific labor market conditions and family formation (2012)

    Kondo, Ayako;

    Zitatform

    Kondo, Ayako (2012): Gender-specific labor market conditions and family formation. In: Journal of population economics, Jg. 25, H. 1, S. 151-174. DOI:10.1007/s00148-011-0367-7

    Abstract

    "Slack labor market conditions for women relative to men increase the marriage rate in the USA. This paper examines the long-term consequences of such marriages. Despite the significant effect on marriage timing, labor market conditions experienced in youth do not affect the probability that a woman will marry by the age of 30. Further, labor market conditions at the time of marriage are uncorrelated with the probability of divorce, spouses' characteristics, or the number of children. These findings suggest that labor market fluctuations induce only intertemporal adjustments for marriage timing without affecting reservation match quality or total fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Self-employed individuals, time use, and earnings (2012)

    Konietzko, Thorsten;

    Zitatform

    Konietzko, Thorsten (2012): Self-employed individuals, time use, and earnings. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 78), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Auf Grundlage zweier deutscher Datensätze untersucht diese Studie die Zeitallokation von selbständigen Frauen und Männern im Vergleich zu abhängig beschäftigten Frauen und Männern sowie den Einfluss der Hausarbeitszeit auf die Verdienste der Selbständigen. Im Gegensatz zu abhängig Beschäftigten verwenden selbständige Frauen mehr Zeit für Hausarbeit, während selbständige Männer mehr Zeit für Marktarbeit aufwenden. Sowohl die deskriptiven Analysen als auch gepoolte OLS Einkommensregressionen zeigen einen negativen Einfluss der Hausarbeitszeit auf die Einkommen der Selbständigen auf. Im Gegensatz dazu wird in den Fixed-Effekts-Einkommensschätzungen nur beim Monatslohn selbständiger Männer ein negativer Zusammenhang gefunden. Dieser Effekt verschwindet nach einer Kontrolle auf potentielle Endogenität mittels Instrumentenvariablen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Changes in family life resulting from the unemployment of the husband (2012)

    Murakami, Akane;

    Zitatform

    Murakami, Akane (2012): Changes in family life resulting from the unemployment of the husband. In: Japan labor review, Jg. 9, H. 2, S. 23-40.

    Abstract

    "This paper clarifies how families cope with the unemployment of the husband. The following things have become clear as a result of the annual Japanese Panel Survey of Consumers carried out on a nationwide scale since 1993. (1) There is a relationship between the socioeconomic status of the husband and unemployment. (2) The husband's income decreases as a result of unemployment, but there is no major change in the monthly expenditure on living costs. There is less leeway in the household budget, so the family copes by reducing the amount put aside as savings each month, or by reaching into its savings. (3) There are wives who get a job outside the home or increase their working hours, but the amount of time that the husband spends on housework or childcare does not increase a great deal. There is no major change in the division of labor by gender rote between husband and wife as a result of the husband's unemployment. Family life is maintained in the short term with the wife shouldering the burden of paid employment, housework and childcare, but in the long term there is a possibility that it can lead to conflict between husband and wife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aufwachsen in Deutschland. AID:A - der neue DJI-Survey (2012)

    Rauschenbach, Thomas; Lex, Tilli; Pötter, Uli; Leu, Hans Rudolf; Zimmermann, Julia ; Zerle-Elsäßer, Claudia ; Bayer, Michael; Bien, Walter; Bien, Walter; Prein, Gerald ; Gaiser, Wolfgang; Quellenberg, Holger; Keddi, Barbara; Rauschenbach, Thomas; Berngruber, Anne ; Riefel, Birgit; Gille, Martina; Santen, Eric van; Cornelißen, Waltrraud; Tölke, Angelika; Alt, Christian; Santen, Eric van;

    Zitatform

    Rauschenbach, Thomas & Walter Bien (Hrsg.) (2012): Aufwachsen in Deutschland. AID:A - der neue DJI-Survey. Weinheim: Beltz Juventa, 248 S.

    Abstract

    "Der DJI-Survey ist eine Large-Scale-Erhebung, also eine standardisierte Großbefragung, die Ausschnitte der Alltagswelten junger Menschen und ihrer Familien unter der Perspektive des Aufwachsens ins Blickfeld rückt. Neu an AID:A ist, dass die gesamte Phase des Aufwachsens betrachtet wird. So erfasst die Erhebung alle Altersjahrgänge von der Geburt bis zum Alter von 55 Jahren. Damit wird die in vielen Studien und Projekten getrennte und meist unverbundene Analyseeinzelner Lebensabschnitte und Stationen des Lebenslaufs - Frühe Kindheit, Schulkindheit, Jugend, junge Erwachsene, Familien - durch eine verschränkte Betrachtung aller Altersphasen des Aufwachsens ersetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fathers' childcare: the difference between participation and amount of time (2012)

    Reich, Nora;

    Zitatform

    Reich, Nora (2012): Fathers' childcare. The difference between participation and amount of time. (HWWI research paper 116), Hamburg, 34 S.

    Abstract

    "The main research question of this article is whether and how predictors of fathers' participation in childcare, defined as zero versus more than zero minutes of childcare, differ from predictors of participating fathers' amount of time on childcare, measured as minutes on the survey day. The sample is drawn from the Multinational Time Use Study (MTUS) and covers surveys from ten industrialised countries from 1987 to 2005. Results show that there are remarkable differences between factors influencing participation in childcare and factors associated with participating fathers' time spent with children. For example, the educational level has a strong impact on fathers' participation, but not on the amount of time spent on childcare. In contrast, work hours and whether data refer to a weekday or a weekend day hardly affect participation, but strongly affect fathers' time for childcare. There are also noticeable differences between the countries and between different points in time regarding factors influencing childcare participation and time. Results call for caution regarding findings from existing studies not distinguishing participation from participating fathers' childcare minutes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fathers' childcare and parental leave policies: evidence from western European countries and Canada (2012)

    Reich, Nora; Boll, Christina ; Leppin, Julian Sebastian;

    Zitatform

    Reich, Nora, Christina Boll & Julian Sebastian Leppin (2012): Fathers' childcare and parental leave policies. Evidence from western European countries and Canada. (HWWI research paper 115), Hamburg, 21 S.

    Abstract

    "The study at hand pursues the following question: How are national parental leave arrangements related to fathers' participation in and time used for childcare? To answer this question, we merge data from the Multinational Time Use Study (MTUS) with national parental leave characteristics. Specifically, we are using 30 surveys from eight industrialised countries from 1971 to 2005. Applying a selection model, we are estimating fathers' participation in childcare and the minutes per day spent on childcare. We control for the following parental leave characteristics: duration of leave, amount of benefits and the number of weeks reserved for the father. The main results are that duration of parental leave, exclusive weeks for the father and any benefit compared to no benefit have a positive impact on fathers' childcare participation. Parental leave weeks reserved for the father and parental leave benefits affect fathers' minutes of childcare positively. It is concluded that parental leave characteristics have effects on fathers' childcare participation and time spent on childcare, but that parental leave policies have to be evaluated within the framework of each country's family policy package." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Parental leave policies and child care time in couples after childbirth (2012)

    Schober, Pia S. ;

    Zitatform

    Schober, Pia S. (2012): Parental leave policies and child care time in couples after childbirth. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 434), Berlin, 40 S.

    Abstract

    "This research explores how different parental leave reforms in West Germany impacted on the time mothers and fathers in couples spent on child care. I investigate indirect effects through mothers' labor market return decisions more in detail than previous studies and also examine potential direct associations of reforms of the leave period and benefits with maternal and paternal care time. The analysis uses multilevel multiprocess models for 1299 couples with a first or second birth based on data from the German Socio-Economic Panel (1984-2009). I estimate simultaneously the timing and extent of mothers' labor market return, selection into childbearing, and maternal and paternal child care time over the years following a first or second birth. The findings suggest that the extensions of the maximum period of low-paid or unpaid leave between 1986 and 1992 and the introduction of shorter well-paid leave and two 'daddy months' in 2007 indirectly affected maternal and paternal child care through changes in mothers' work return decisions. Even after controlling for these indirect effects and fathers' take-up of leave, the parental leave extensions were directly associated with longer maternal care time on weekdays, whereas father involvement in child care increased after the 2007 reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Bedürftigkeit von Aufstocker-Familien: wie das traditionelle Familienmodell und ambivalente sozialstaatliche Instrumente zur Falle werden können (2012)

    Schröter, Anne;

    Zitatform

    Schröter, Anne (2012): Zur Bedürftigkeit von Aufstocker-Familien. Wie das traditionelle Familienmodell und ambivalente sozialstaatliche Instrumente zur Falle werden können. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 13), Bremen, 36 S.

    Abstract

    "1,16 Mio. Familien bezogen im Jahr 2010 Leistungen nach dem SGB II. Davon verfügten 30 Prozent über ein eigenes Einkommen. Das heißt, dass diese Familien trotz eines eigenen Einkommens als arm zu bezeichnen sind und auf Transferzahlungen angewiesen sind. Diese sogenannten Aufstocker-Familien stehen im Rahmen des Beitrags im Vordergrund. Auffällig ist, dass Aufstocker-Familien zu 88 Prozent nur über ein Einkommen, im Sinne des traditionellen Familienmodells, verfügten. Dies begründet die Ausgangsthese, dass im Besonderen das traditionelle Familienmodell zu einer erhöhten Bedürftigkeitslage beiträgt und damit auch als Ursache für die Bedürftigkeit von Familien herangezogen werden kann. Neben der Frage nach dem Einfluss des Familienmodells soll die Rolle der sozialstaatlichen Instrumente dabei in den Blick genommen werden. So wird der Frage nach dem Einfluss ausgewählter sozialstaatlicher Instrumente auf das Familienmodell und die Bedürftigkeitssituation von Familien nachgegangen. Das Diskussionspapier zeigt damit die Gründe für Bedürftigkeit von Familien auf und weist auf ambivalente Strukturen und Unterstützungsinstrumente des deutschen Sozialstaates hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Depression risk among mothers of young children: the role of employment preferences, labor force status and job quality (2012)

    Usdansky, Margaret L.; Gordon, Rachel A. ; Wang, Xue ; Gluzman, Anna;

    Zitatform

    Usdansky, Margaret L., Rachel A. Gordon, Xue Wang & Anna Gluzman (2012): Depression risk among mothers of young children. The role of employment preferences, labor force status and job quality. In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 33, H. 1, S. 83-94. DOI:10.1007/s10834-011-9260-5

    Abstract

    "This study examines how desire for employment, employment status, and job quality associate with depressive symptoms among mothers of infants and toddlers. We use the longitudinal NICHD Study of Early Child Care and Youth Development (SECCYD) to estimate regression models with a variety of controls including prior depression. We find that employment in high-quality versus low-quality jobs is associated with reductions in depressive symptoms, both for mothers who do and do not desire employment. Furthermore, non-employed mothers have elevated depression levels only if they desire employment. Our results demonstrate that neither employment nor non-employment is best for all mothers of young children; rather mental health depends on mothers' employment preferences and, when they do work for pay, job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Whose job instability affects the likelihood of becoming a parent in Italy?: a tale of two partners (2012)

    Vignoli, Daniele ; Santis, Gustavo de ; Drefahl, Sven ;

    Zitatform

    Vignoli, Daniele, Sven Drefahl & Gustavo de Santis (2012): Whose job instability affects the likelihood of becoming a parent in Italy? A tale of two partners. In: Demographic Research, Jg. 26, S. 41-62. DOI:10.4054/DemRes.2012.26.2

    Abstract

    "We examine the likelihood of becoming a parent in Italy taking into account the employment (in)stability of both partners in a couple. We use data from four waves of the Italian section of the EU-SILC (Statistics on Income and Living Condition), 2004-2007, accounting for its longitudinal nature. Overall, our results suggest that Italian couples are neither fully traditional nor entirely modern: the 'first pillar' (i.e., a male partner with a stable and well-paid job) is still crucial in directing fertility decisions, because, in our interpretation, it gives the household a feeling of (relative) economic security. But this 'old' family typology is becoming rare. Increasingly, both partners are employed, and in this case the characteristics of their employment prove important. A permanent occupation for both partners is associated with higher fertility, while alternative job typologies for either of the two depress fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does children's age impact the division of housework?: a comparison of France, eastern and western Germany (2012)

    Zabel, Cordula ; Heintz-Martin, Valerie K. ;

    Zitatform

    Zabel, Cordula & Valerie K. Heintz-Martin (2012): Does children's age impact the division of housework? A comparison of France, eastern and western Germany. In: European Societies, Jg. 15, H. 5, S. 663-685., 2012-11-06. DOI:10.1080/14616696.2012.749413

    Abstract

    "In this study, we investigate couples' division of household tasks by the age of the youngest child, comparing France, eastern Germany, and western Germany. For our analyses, we draw on Generations and Gender Survey (GGS) data. As expected, our findings are that the division of housework is less egalitarian for couples with preschool age children than for childless couples, and these differences are greatest in western Germany. However, we had also expected the division of housework to be more egalitarian again for couples with older children, among whom maternal employment rates are higher than among those with younger children. Our findings confirmed this expectation for western Germany. Surprisingly though, we found that in both eastern Germany and France, the division of housework was actually continuously less egalitarian the older couples' children. An explanation may be that the traditionalizing impact of parenthood unfolds slowly with parenthood duration as couples increasingly yield to societal expectations regarding parental roles. In western Germany, where women reduce their employment most significantly when becoming mothers, employment status effects appear to dominate any other trends associated with the age of the youngest child." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Zabel, Cordula ;
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    Trendstudie "Moderne Väter": wie die neue Vätergeneration Familie, Gesellschaft und Wirtschaft verändert (2012)

    Abstract

    "Es gibt eine neue Generation von Vätern, die sich deutlich von der Generation ihrer eigenen Väter unterscheidet. Die 'Modernen Väter' entscheiden sich immer häufiger bewusst für ein Kind, beteiligen sich aktiver an der Kindererziehung und -betreuung sowie an häuslichen Aufgaben und sind generell emotional involvierter, was den eigenen Nachwuchs angeht. Gleichzeitig fühlen sie sich dadurch jedoch nicht weniger männlich, sondern integrieren diese 'neuen' Rollen in ihr Bild von 'Männlichkeit'. Mit einem neuen Selbstverständnis kommen jedoch auch viele neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf die Väter zu, die in Konkurrenz zu anderen Verpflichtungen und Interessen stehen und sich häufig nicht oder nur schwer miteinander vereinbaren lassen. Trotz des gesellschaftlichen Wertewandels, veränderter Prioritäten und einer verstärkten Übernahme häuslicher und familiärer Verpflichtungen bleibt der Job für viele Väter ein wichtiger Identitätsstifter, auch wenn mehr und mehr Väter bereit sind und sich sogar wünschen, beruflich kürzerzutreten." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Was nun? Wenn Frauen die Familie ernähren: Roadmap - Ein Fahrplan zur Verbesserung der Situation von Familienernährerinnen im Besonderen und zur Gleichstellung von Frauen und Männer im Allgemeinen (2012)

    Abstract

    "Familienernährerinnen sind aus der bundesdeutschen Realität nicht mehr wegzudenken. Frauen sichern zunehmend als Alleinerziehende oder im Paar die Familie von ihrem Einkommen ab. Gleichzeitig haben Frauen noch immer schlechtere Verdienst- und Aufstiegschancen, arbeiten häufig in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung. Traditionelle Geschlechterrollenbilder und familienunfreundliche Beschäftigungsbedingungen machen ihnen das Leben schwer - vor allem, wenn das Familienarrangement plötzlich anders aussieht als geplant. Was nun?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    "Da haben wir wenig Spielraum" - Familienernährerinnen in prekären Lebenslagen (2011)

    Amacker, Michèle ;

    Zitatform

    Amacker, Michèle (2011): "Da haben wir wenig Spielraum" - Familienernährerinnen in prekären Lebenslagen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 8, S. 409-415. DOI:10.5771/0342-300X-2011-8-409

    Abstract

    "Um Prekarität im Lebenszusammenhang zu verstehen, ist eine akteurszentrierte Analyse erforderlich, die nicht bei der Beschreibung prekärer Lebenslagen stehen bleibt, sondern darüber hinaus die Aneignung und Reproduktion dieser objektiven Bedingungen durch soziale Akteurinnen und Akteure zeigt. Im vorliegenden Beitrag wird Prekarität zunächst als sozialer Lagebegriff konzipiert, der ausgehend von der individuellen Lebenslage auch deren zeitlichen Verlauf, die aktuelle Haushaltssituation und schließlich die subjektive Bewertung mitberücksichtigt. Sodann wird das Konzept der alltäglichen Lebensführung eingeführt, das sowohl bezahlte als auch unbezahlte Arbeit reflektiert. Auf der Grundlage von qualitativen Interviews mit Familienernährerinnen in der Schweiz wird gezeigt, dass sich die Prekarität ihrer Lebenslage erst im Haushaltskontext manifestiert. Dabei wird deutlich, dass der Spielraum der Lebensführung abgesteckt ist durch die materiellen Rahmenbedingungen (die sich etwa ergeben aus der prekären Erwerbstätigkeit der Partner) sowie die Ansprüche, die die im Haushalt anfallende Care-Arbeit an sie stellt. So ist die Lebenssituation der Familienernährerinnen gezeichnet durch kumulierte Verantwortung und Belastung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Reform des Ehegattensplittings: nur eine reine Individualbesteuerung erhöht die Erwerbsanreize deutlich (2011)

    Bach, Stefan; Wrohlich, Katharina ; Haan, Peter; Geyer, Johannes ;

    Zitatform

    Bach, Stefan, Johannes Geyer, Peter Haan & Katharina Wrohlich (2011): Reform des Ehegattensplittings: nur eine reine Individualbesteuerung erhöht die Erwerbsanreize deutlich. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 78, H. 41, S. 13-19.

    Abstract

    "Die gemeinsame Besteuerung von Ehepartnern im Rahmen des Ehegattensplittings ist nach wie vor ein großes Hemmniss der Erwerbsbeteiligung von verheirateten Frauen am Arbeitsmarkt in Deutschland. In ihrem aktuellen Finanzkonzept fordert die SPD, das Ehegattensplitting durch eine Individualbesteuerung mit Unterhaltsabzug zu ersetzen, entsprechend den bereits geltenden Regelungen für geschiedene Eheleute. Simulationsrechnungen des DIW Berlin zeigen, dass eine solche Reform nur geringe Verteilungs- und Arbeitsangebotseffekte hätte. Eine reine Individualbesteuerung dagegen würde nicht nur zu erheblichen Steuermehreinnahmen führen, sondern auch die Erwerbsbeteiligung von verheirateten Frauen deutlich erhöhen. Nimmt man das Ziel einer stärkeren Integration verheirateter Frauen in den Arbeitsmarkt ernst, müsste die Politik das derzeitige Ehegattensplitting durch eine reine Individualbesteuerung ersetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    On the time allocation of married couples since 1960 (2011)

    Bar, Michael; Leukhina, Oksana ;

    Zitatform

    Bar, Michael & Oksana Leukhina (2011): On the time allocation of married couples since 1960. In: Journal of macroeconomics, Jg. 33, H. 4, S. 491-510. DOI:10.1016/j.jmacro.2011.04.001

    Abstract

    "In the last half a century, married females more than doubled their workforce participation and significantly reduced their time spent on home production. Using a model of family decision making with home production and individual earnings heterogeneity, we subject two prominent explanations for this aggregate change, namely, the evolution of the gender earnings gap and the cost of home appliances, to quantitative tests with respect to changes in participation for disaggregated groups of couples and trends in time spent in leisure and home production activities. We find that both forces are needed to understand the evolution of married female time allocation over time, although the falling cost of home appliances is a dominant explanation for the time allocation outside of workplace, while the gender earnings gap is the dominant explanation for the workforce participation decision." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    On the links between employment, partnership quality, and the desire to have a first child: the case of West Germany (2011)

    Berninger, Ina; Weiß, Bernd ; Wagner, Michael ;

    Zitatform

    Berninger, Ina, Bernd Weiß & Michael Wagner (2011): On the links between employment, partnership quality, and the desire to have a first child. The case of West Germany. In: Demographic Research, Jg. 24, S. 579-610. DOI:10.4054/DemRes.2011.24.24

    Abstract

    "We examine the impact of precarious work (low income and job security satisfaction) on the intention to have a first child. We consider a direct and an indirect effect; the latter is mediated by partners' conflict behaviour, conflict level, and partnership quality. We assume that a satisfactory partnership is positively associated with the intention to have a first child. The analyses are based on a subsample of the German Generations and Gender Survey. For men we found a direct effect of income and an indirect effect of job security satisfaction on childbearing intentions, whereas for women no direct and only a weak indirect impact of precarious work could be observed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im internationalen Vergleich (2011)

    Boll, Christina ; Leppin, Julian; Reich, Nora;

    Zitatform

    Boll, Christina, Julian Leppin & Nora Reich (2011): Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im internationalen Vergleich. (HWWI policy paper 59), Hamburg, 136 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsteilung von Müttern und Vätern in Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahrzehnten in den meisten Ländern verschoben. Mütter gehen zunehmend einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach, und immer mehr Väter wollen Verantwortung für Familienaufgaben übernehmen. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern diese Trends in der Zeitverwendung die traditionelle geschlechtsspezifische Rollenteilung verändert haben und ob Metavariablen auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene wie die Frauenerwerbsquote oder aber auch familienpolitische Faktoren wie Regelungen zum Elterngeld die individuelle Zeitverwendung der Eltern beeinflusst haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Trading off or having it all?: completed fertility and mid-career earnings of Swedish men and women (2011)

    Boschini, Anne; Sjögren, Anna; Hakanson, Christina; Rosen, Asa;

    Zitatform

    Boschini, Anne, Christina Hakanson, Asa Rosen & Anna Sjögren (2011): Trading off or having it all? Completed fertility and mid-career earnings of Swedish men and women. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2011,15), Uppsala, 47 S.

    Abstract

    "Earnings in mid-career and children are two fundamental outcomes of the life-choices of men and women. Both require time and other resources and reflect the accumulated priorities of individuals and couples. We explore how these outcomes have changed for Swedish men and women born 1945-1962 by documenting changes in education, assortative mating patterns, completed fertility and mid-career earnings. We find an overall increasing inequality in career and family outcomes of men, reflecting a rise in the family-career complementarity. For women, the family-career trade-off has eased for non-professionals, and there appears to be a convergence in the life-choices of women across education groups. Despite these different developments for men and women, we find that within-family specialization, measured by the average spousal earnings contribution, is remarkably stable through the period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does housework lower wages?: evidence for Britain (2011)

    Bryan, Mark L. ; Sevilla-Sanz, Almudena;

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    Bryan, Mark L. & Almudena Sevilla-Sanz (2011): Does housework lower wages? Evidence for Britain. In: Oxford economic papers, Jg. 63, H. 1, S. 187-210. DOI:10.1093/oep/gpq011

    Abstract

    "This paper uses the British Household Panel Survey to present the first estimates of the housework-wage relationship in Britain. Controlling for permanent unobserved heterogeneity, we find that housework has a negative impact on the wages of men and women, both married and single, who work full-time. Among women working part-time, only single women suffer a housework penalty. The housework penalty is uniform across occupations within full-time jobs but some part-time jobs appear to be more compatible with housework than others. We find tentative evidence that the housework penalty is larger when there are children present." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Family strategies for meeting care and domestic work needs: evidence from Spain (2011)

    Carrasco, Cristina; Domínguez, Marius;

    Zitatform

    Carrasco, Cristina & Marius Domínguez (2011): Family strategies for meeting care and domestic work needs. Evidence from Spain. In: Feminist economics, Jg. 17, H. 4, S. 159-188. DOI:10.1080/13545701.2011.614625

    Abstract

    "Since the 1980s, women have become joint breadwinners in many households in Spain. This study analyzes whether this change in the labor force participation rate of Spanish women has substantially modified strategies for meeting household needs. Using the 2002 - 3 Spanish Time Use Survey, this study examines the total (paid and unpaid) work time devoted to satisfying the direct care needs of individuals and the determinants of women's and men's participation in housework. These findings are compared with the hypotheses advanced in the literature. The results show that the new social conditions have only slightly modified men's behavior, but that the care strategies women adopt have changed substantially. Although still responsible for care, women now externalize part of this commitment either via the market if their wages permit or by seeking help inside the family. The study concludes by discussing the public policy implications of the findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How mothers and fathers share childcare: a cross-national time-use comparison (2011)

    Craig, Lyn ; Mullan, Killian ;

    Zitatform

    Craig, Lyn & Killian Mullan (2011): How mothers and fathers share childcare. A cross-national time-use comparison. In: American Sociological Review, Jg. 76, H. 6, S. 834-861. DOI:10.1177/0003122411427673

    Abstract

    "In most families today, childcare remains divided unequally between fathers and mothers. Scholars argue that persistence of the gendered division of childcare is due to multiple causes, including values about gender and family, disparities in paid work, class, and social context. It is likely that all of these factors interact, but to date researchers have not explored such interactions. To address this gap, we analyze nationally representative time-use data from Australia, Denmark, France, and Italy. These countries have different employment patterns, social and family policies, and cultural attitudes toward parenting and gender equality. Using data from matched married couples, we conduct a cross-national study of mothers' and fathers' relative time in childcare, divided along dimensions of task (i.e., routine versus non-routine activities) and co-presence (i.e., caring for children together as a couple versus caring solo). Results show that mothers' and fathers' work arrangements and education relate modestly to shares of childcare, and this relationship differs across countries. We find cross-national variation in whether more equal shares result from the behavior of mothers, fathers, or both spouses. Results illustrate the relevance of social context in accentuating or minimizing the impact of individual- and household-level characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    What adult worker model?: a critical look at recent social policy reform in Europe from a gender and family perspective (2011)

    Daly, Mary ;

    Zitatform

    Daly, Mary (2011): What adult worker model? A critical look at recent social policy reform in Europe from a gender and family perspective. In: Social Politics, Jg. 18, H. 1, S. 1-23. DOI:10.1093/sp/jxr002

    Abstract

    "Analyses regularly feature claims that European welfare states are in the process of creating an adult worker model. The theoretical and empirical basis of this argument is examined here by looking first at the conceptual foundations of the adult worker model formulation and then at the extent to which social policy reform in western Europe fits with the argument. It is suggested that the adult worker formulation is under-specified. A framework incorporating four dimensions - the treatment of individuals vis-a -vis their family role and status for the purposes of social rights, the treatment of care, the treatment of the family as a social institution, and the extent to which gender inequality is problematized - is developed and then applied. The empirical analysis reveals a strong move towards individualization as social policy promotes and valorizes individual agency and self-sufficiency and shifts some childcare from the family. Yet evidence is also found of continued (albeit changed) familism. Rather than an unequivocal move to an individualized worker model then, a dual earner gender-specialized, family arrangement is being promoted. The latter is the middle way between the old dependencies and the new 'independence.' This makes for complexity and even ambiguity in policy, a manifestation of which is that reform within countries involves concurrent moves in several directions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Dimensionen der Kinderlosigkeit in Deutschland (2011)

    Dorbritz, Jürgen;

    Zitatform

    Dorbritz, Jürgen (2011): Dimensionen der Kinderlosigkeit in Deutschland. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 32, H. 3, S. 2-6.

    Abstract

    "Die Kinderlosigkeit in Deutschland erreicht - insbesondere in Westdeutschland - ein außerordentlich hohes Niveau. Beschränkten sich bisherige Analysen zur Kinderlosigkeit vor allem darauf, Größenordnungen und Trends in Deutschland abzubilden und Erklärungsansätze zu finden, so liegen nun mit dem Mikrozensus 2008 Daten vor, nach denen sich die tatsächlichen Größenordnungen der Kinderlosigkeit gut darstellen lassen. Erstmals wurde hier auch die Frage nach den tatsächlich geborenen Kindern aufgenommen, so dass weiterführende differentielle Analysen möglich geworden sind. Vor diesem Hintergrund stellt der Beitrag die Frage, welche Unterschiede in der sozialstrukturell differenzierten Analyse bei der Kinderlosigkeit aufgefunden werden und durch welche strukturellen Bedingungen sie erklärbar sind. Dabei werden die Merkmale Lebensform, Bildung, paarspezifische Erwerbskonstellation, Migrationshintergrund beziehungsweise -erfahrung, die Einkommenssituation sowie West-Ost-Unterschiede betrachtet. Es zeigt sich in der Analyse, dass sich ein genaues Bild der Kinderlosigkeit in Deutschland nur zeichnen lässt, wenn die Vielzahl dieser Einflussfaktoren beachtet wird. So entsteht beispielsweise die niedrigere Kinderlosigkeit im Osten durch das Zusammenwirken von strukturellen und kulturellen Faktoren, während im Westen Umstände gegeben sind - wie etwa noch stärker traditionelle Orientierungen beim Bild der Hausfrauenehe - die das Entstehen von Kinderlosigkeit begünstigen. Insgesamt scheint es eine Tatsache zu sein, dass sich der steigende Trend zu einem Leben ohne Kinder hin zu den jüngeren Geburtskohorten fortsetzt" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    What would they do?: childcare under parental leave and reduced hour options (2011)

    Drago, Robert ;

    Zitatform

    Drago, Robert (2011): What would they do? Childcare under parental leave and reduced hour options. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 4, S. 610-628. DOI:10.1111/j.1468-232X.2011.00659.x

    Abstract

    "Time diary data are used to simulate the effects of parental leave and reduced hours arrangements on childcare time among parents of infants. Estimates suggest that coupled fathers would apply approximately 70 percent of working time reductions under leave or reduced hours to childcare. Both coupled and single mothers translate working time reductions into childcare at higher rates. The analysis highlights inequalities across lines of gender, marital status, and socioeconomic status associated with existing policies and suggests policy innovations to both raise parental investments in childcare time and reduce levels of inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How does the stork delegate work?: Childbearing and the gender division of paid and unpaid labour (2011)

    Frenette, Marc;

    Zitatform

    Frenette, Marc (2011): How does the stork delegate work? Childbearing and the gender division of paid and unpaid labour. In: Journal of population economics, Jg. 24, H. 3, S. 895-910. DOI:10.1007/s00148-010-0307-y

    Abstract

    "I estimate the relationship between fertility and the allocation of paid and unpaid labour among couples, accounting for the potentially endogenous nature of fertility with two instruments. Additional children lead to a reduction in paid hours and to an even larger increase in unpaid hours among mothers. An increase in fertility also leads to a decline in the proportion of mothers working and of mothers working full-time in paid employment. In contrast, additional children are not related to paternal paid hours, although there is evidence of a small increase in unpaid hours spent on childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Times are changing: gender and generation at work and at home (2011)

    Galinsky, Ellen; Bond, James T.; Aumann, Kerstin;

    Zitatform

    Galinsky, Ellen, Kerstin Aumann & James T. Bond (2011): Times are changing. Gender and generation at work and at home. New York, NY, 24 S.

    Abstract

    "This is the first study released using data from the 2008 National Study of the Changing Workforce. The report reveals two striking trends about gender and generation when the study is compared to data from 1992. First, for the first time since questions about responsibility in the workplace have been asked, women and men under 29 years old did not differ in their desire for jobs with more responsibility. Second, the study demonstrates that long-term demographic changes are the driving force behind gender and generational trends at work and at home." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Not just maternalism: marriage and fatherhood in American welfare policy (2011)

    Geva, Dorit ;

    Zitatform

    Geva, Dorit (2011): Not just maternalism. Marriage and fatherhood in American welfare policy. In: Social Politics, Jg. 18, H. 1, S. 24-51. DOI:10.1093/sp/jxr003

    Abstract

    "The United States' 1996 welfare reforms are often interpreted as a historical break in transitioning from supporting motherhood to commodifiying women's labor. However, this cannot account for welfare reform's emphasis upon heterosexual marriage and fatherhood promotion. The paper traces continuities and shifts in over a century of familial regulation through American welfare policy, specifying the place of marriage promotion within welfare policy. Up until 1996, families were key sites of intervention through which the American welfare state was erected, especially through single women as mothers - not wives. However, as of the 1960s, concern with African American men's 'failed' familial commitments turned policymakers toward concern over marriage promotion for women and men. While marriage 'disincentives' for aid recipients were lifted in the 1960s, the 1996 reforms structured a new form of nuclear family governance actively promoting marriage rooted in, but distinct from, the previous. Given the historical absence of welfare policies available to poor men, Temporary Assistance for Needy Families' (TANF) marriage promotion policies have positioned poor women as nodes connecting the state to poor men, simultaneously structuring poor women as breadwinners, mothers, and wives. Recent welfare reform has also started to target poor men directly, especially in fatherhood and marriage promotion initiatives. The article highlights how, in addition to workfare policies, marriage promotion is a neoliberal policy shifting risk to the shoulders of the poor, aiming to produce 'strong families' for the purposes of social security" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Worktime regulations and spousal labor supply (2011)

    Goux, Dominique; Maurin, Eric; Petrongolo, Barbara;

    Zitatform

    Goux, Dominique, Eric Maurin & Barbara Petrongolo (2011): Worktime regulations and spousal labor supply. (CEP discussion paper 1096), London, 56 S.

    Abstract

    "We investigate cross-hour effects in spousal labor supply exploiting independent variation in hours worked generated by the introduction of the short workweek in France in the late 1990s. We find that female and male employees treated by the shorter legal workweek reduce their weekly labor supply by about 2 hours, and do not experience any reduction in their monthly earnings. While wives of treated men do not seem to adjust their working time at either the intensive or extensive margins, husbands of treated wives respond by cutting their labor supply by about half an hour to one hour per week, according to specifications and samples. Further tests reveal that husbands' labor supply response did not entail the renegotiation of usual hours with employers or changes in earnings, but involved instead a reduction in (unpaid) work involvement, whether within a given day, or through an increase in the take-up rate of paid vacation and/or sick leave. These margins of adjustment are shown to have no detrimental impact on men's (current) earnings. The estimated cross-hour effects are consistent with the presence of spousal leisure complementarity for husbands, though not for wives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Worktime regulations and spousal labour supply (2011)

    Goux, Dominique; Petrongolo, Barbara; Maurin, Eric;

    Zitatform

    Goux, Dominique, Eric Maurin & Barbara Petrongolo (2011): Worktime regulations and spousal labour supply. (IZA discussion paper 5639), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "We investigate spillovers in spousal labour supply exploiting independent variation in hours worked generated by the introduction of the shorter workweek in France in the late 1990s. We find that female and male employees treated by the shorter legal workweek reduce their weekly labour supply by about 2 hours, and do not experience any reduction in their monthly earnings. While wives of treated men do not seem to adjust their working time at either the intensive or extensive margins, husbands of treated wives respond by cutting their workweek by about half an hour to one hour, according to specifications and samples. In particular, managers and professionals respond much more strongly to the shorter legal workweek in their wives' firms than men in lower occupations. These effects are consistent with the presence of significant cross-hour effects on labour supply for husbands, though not for wives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Biografiemuster und Alterseinkommensperspektiven von Frauen (2011)

    Heien, Thorsten;

    Zitatform

    Heien, Thorsten (2011): Biografiemuster und Alterseinkommensperspektiven von Frauen. Berlin, 75 S.

    Abstract

    "Die Studie analysiert auf der Grundlage der Untersuchung 'Altersvorsorge in Deutschland 2005' (AVID) die Lebensverläufe von Frauen und Männern zwischen Erwerbs- und Sorgezeiten. Sie beschreibt typische Muster des Erwerbsaus- und -wiedereinstiegs von Frauen mit Kindererziehungs- und/oder Pflegephasen und liefert eine differenzierte Analyse des Zusammenwirkens von familienbedingten Nichterwerbsphasen und eigenen Alterssicherungsansprüchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The effect of housework on wages in Germany: no impact at all (2011)

    Hirsch, Boris ; Konietzko, Thorsten;

    Zitatform

    Hirsch, Boris & Thorsten Konietzko (2011): The effect of housework on wages in Germany. No impact at all. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 74), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Auf Grundlage zweier deutscher Datensätze, des Sozio-oekonomischen Panels und der Zeitbudgeterhebung, untersucht dieser Beitrag den Einfluss der für Hausarbeit aufgewandten Zeit auf die Löhne. Im Gegensatz zum Gros der internationalen Forschungsliteratur findet sich kein negativer Effekt der Hausarbeit auf die Löhne. Dieses Ergebnis zeigt sich in West- wie Ostdeutschland sowohl für Frauen und Männer, für verheiratete Individuen und Singles als auch für Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte. Unsere Ergebnisse ändern sich zudem nicht, wenn wir verschiedene Formen von Hausarbeit unterscheiden oder die Endogenität der geleisteten Hausarbeit in den Lohnregressionen mithilfe von Instrumentvariablenschätzungen berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Thrifty wives and lavish husbands?: bargaining power and financial decisions in Germany (2011)

    Keese, Matthias;

    Zitatform

    Keese, Matthias (2011): Thrifty wives and lavish husbands? Bargaining power and financial decisions in Germany. (Ruhr economic papers 258), Essen, 41 S.

    Abstract

    "Zahlreiche Studien zeigen, dass die Ergebnisse von Haushaltsentscheidungen von der Verteilung intra-familiärer Verhandlungsmacht abhängen. Ein typischer Indikator von Verhandlungsmacht ist beispielsweise das relative Einkommen der Partner. Da Frauen eine längere Ruhestandsphase erwarten können, könnte ein Anstieg weiblicher Verhandlungsmacht einerseits zu höherer Ersparnis und verstärktem Vermögensaufbau führen. Andererseits könnten Geschlechtsunterschiede im Sparverhalten auf anderen Überlegungen beruhen, so dass der Haushalt seinen Gegenwartskonsum, etwa zum Wohle der Kinder, erhöhen könnte. In meiner Analyse nutze ich zwei deutsche Datensätze und verwende verschiedene Maße für Verhandlungsmacht. Dabei kann ich zeigen, dass weibliche Verhandlungsmacht keinen oder einen negativen Einfluss auf Sparen und Vermögen hat, selbst wenn man die Erwartungen der Partner über ihre zukünftige Alterssicherung (etwa durch Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung) einbezieht. In einigen Modellspezifikationen finde ich zudem einen positiven Zusammenhang zwischen der Verhandlungsmacht der Frau und der Konsumneigung des Haushalts (angenähert durch Rückzahlungen für Konsumentenkredite). Dass sich die Ergebnisse für Haushalte mit Kindern von den Ergebnissen für Haushalte ohne Kinder unterscheiden, lässt sich so interpretieren, dass Frauen ihre Verhandlungsmacht nutzen, um höhere Ausgaben zum Wohle der Kinder durchzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Intra-household work timing: the effect on joint activities and the demand for child care (2011)

    Klaveren, Chris van ; Maassen van den Brink, Henriette; Praag, Bernard van;

    Zitatform

    Klaveren, Chris van, Henriette Maassen van den Brink & Bernard van Praag (2011): Intra-household work timing. The effect on joint activities and the demand for child care. (IZA discussion paper 5636), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "This study examines if couples time their work hours and how this work timing influences child care demand and the time that spouses jointly spend on leisure, household chores and child care. By using a innovative matching strategy, this studies identifies the timing of work hours that cannot be explained by factors other than the partners' potential to communicate on the timing of their work. The main findings are that couples with children create less overlap in their work times and this effect is more pronounced the younger the children. We find evidence for a togetherness preference of spouses, but only for childless couples. Work timing also influences the joint time that is spent on household chores, but the effect is small. Finally, work timing behavior affects the demand for informal child care, but not the demand for formal child care." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexible Familienernährerinnen: Prekarität im Lebenszusammenhang ostdeutscher Frauen? (2011)

    Klenner, Christina; Pfahl, Svenja; Drauschke, Petra; Menke, Katrin ; Weeber, Sonja;

    Zitatform

    Klenner, Christina, Katrin Menke & Svenja Pfahl (2011): Flexible Familienernährerinnen. Prekarität im Lebenszusammenhang ostdeutscher Frauen? Düsseldorf, 476 S.

    Abstract

    "Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen und in der gesellschaftlichen Stellung der Frau vollziehen sich zeitgleich mit einem Umbruch in der Sphäre der Erwerbsarbeit sowie Wandlungsprozessen in der sozialen Sicherung. Indem wir in diesem Projekt die Arbeitssituation, Vereinbarkeitsarrangements und Lebensführung von Familienernährerinnen untersuchen, thematisieren wir Phänomene, die am Schnittpunkt des Wandels in den Geschlechterverhältnissen, in der Erwerbsarbeit und in der Sozialpolitik liegen. Die Erosion des männlichen Familienernährermodells ist bereits seit Jahren in der wissenschaftlichen Diskussion.
    Drei zentrale Fragenkomplexe stehen im Mittelpunkt des Projektes:
    - Erstens untersuchen wir, durch welche Faktoren Familienernährerinnen-Konstellationen zustande kommen und in welchen sozialen Lagen Familienernährerinnen-Haushalte leben.
    - Zweitens wird erforscht, inwieweit sich Geschlechterarrangements auf der Paarebene verändern. Analysiert wird, wie Fürsorgearbeit unter Bedingungen des Umbruchs in der Erwerbsarbeit erbracht wird, und ob sich widersprüchliche Öffnungen bestehender Geschlechterhierarchisierungen in Familien mit weiblichen Familienernährerinnen zeigen.
    - Drittens fragen wir danach, ob und wie sich bei Familienernährerinnen und ihren Familien Prekarisierungstendenzen im Lebenszusammenhang zeigen, zu welchen Belastungen dies führt und welche Praktiken die Subjekte im Umgang mit den Bedingungen entwickeln.
    Kapitel 2 fragt nach Umfang und Ursachen des Phänomens Familienernährerinnen auf Basis der quantitativen Analyse des Sozioökonomischen Panels. Anschließend wird das methodische Konzept der qualitativen Studie vorgestellt (Kap. 3). Das Sample der befragten Interviewpartnerinnen wird näher charakterisiert. Im Kapitel 4 wird analysiert, wie die befragten Frauen zu Familienernährerinnen wurden und welches Selbstverständnis ihrer Rolle sie haben. Fünf Muster der Genese von Familienernährerinnen-Haushalten werden hier vorgestellt. Im Kapitel 5 wird die Aufteilung der Hausarbeit und der Kinderbetreuung in den Familienernährerinnen-Familien mit einem männlichen Partner analysiert. Gefragt wird anschließend im Kapitel 6, wie sich die Aushandlungsmacht innerhalb der Partnerschaft bei den Befragten darstellt. Im Kapitel 7 werden die verschiedenen Typisierungen zusammengeführt und die empirisch gefundene Typologie von Familienernährerinnen vorgestellt. Im Kapitel 8 werden Beanspruchungen, Gesundheit und Belastungen der Befragten analysiert. Kapitel 9 zeigt an fünf Fällen beispielhaft Prekarisierungstendenzen im Lebenszusammenhang der Befragten auf. Im Kapitel 10 werden Handlungsstrategien der Familienernährerinnen vorgestellt: Welche Ressourcen mobilisieren sie, um Prekarisierungstendenzen zu begegnen? Auch die Wünsche der Frauen in Ostdeutschland, die an der Studie teilgenommen haben, werden hier behandelt. Oftmals nahmen die Familienernährerinnen an der Befragung mit der Motivation teil, dass sich etwas an ihren Lebensbedingungen ändern möge. Im Kapitel 11 wird aus der gesamten Analyse Handlungsbedarf in verschiedenen Politikfeldern sowie bezüglich der betrieblichen Arbeitsbedingungen abgeleitet. Abschließend wird ein Fazit der Untersuchung gezogen. Wir geben einen Ausblick auf offene Forschungsfragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The fertility and women's labor force participation puzzle in OECD countries: the role of men's home production (2011)

    Laat, Joost de ; Sevilla-Sanz, Almudena;

    Zitatform

    Laat, Joost de & Almudena Sevilla-Sanz (2011): The fertility and women's labor force participation puzzle in OECD countries. The role of men's home production. In: Feminist economics, Jg. 17, H. 2, S. 87-119. DOI:10.1080/13545701.2011.573484

    Abstract

    "One effect of Southern Europe's rapid fertility decline is the emergence of a positive cross-country correlation between women's labor force participation and fertility across developed countries, despite the continuing negative correlation between these factors within countries. This study uses individual-level data for several OECD countries to examine how men's participation in home production can explain the positive relationship between fertility and women's labor force participation at the cross-country level. It finds that women living in countries where men participate more in home production are better able to combine having children with market work, leading to greater participation in the labor force at relatively high fertility levels. Within each country however, women with higher relative wages continue to have lower fertility and to participate more in the labor force than lower-paid women due to the higher opportunity cost of remaining at home. This finding an men's home production can thus explain the positive cross-country correlation between female labor force participation and fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die wahrgenommene Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens: Geschlechtstypische Muster und die Bedeutung des Haushaltskontextes (2011)

    Liebig, Stefan ; Sauer, Carsten ; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Liebig, Stefan, Carsten Sauer & Jürgen Schupp (2011): Die wahrgenommene Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens. Geschlechtstypische Muster und die Bedeutung des Haushaltskontextes. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 63, H. 1, S. 33-59. DOI:10.1007/s11577-010-0123-0

    Abstract

    "Die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Ausbreitung 'atypischer' Beschäftigungsverhältnisse hat zur Folge, dass der Anteil an Haushalten, in denen der Mann der alleinige Ernährer der Familie ist, abnimmt und der Anteil an Zweiverdienerhaushalten seit Jahren ansteigt. Vor diesem Hintergrund fragt dieser Beitrag, welche Bedeutung Haushaltskontexte, in denen das traditionelle male-breadwinner-Modell noch existiert oder bereits in Frage gestellt ist, für die Bewertung der Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens haben. Dazu werden in einem ersten Schritt drei Beurteilungskriterien der Gerechtigkeit des eigenen Einkommens hergeleitet: Kompensation erbrachter Leistungen, Bedarfsabsicherung und Ermöglichung sozialer Wertschätzung. In einem zweiten Schritt wird erläutert, warum die Gerechtigkeitsurteile von Männern und Frauen maßgeblich von der spezifischen Situation im jeweiligen Haushalt bestimmt sind. Die daraus abgeleiteten Annahmen zu geschlechtstypischen Mustern von Gerechtigkeitseinstellungen werden mithilfe von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus den Jahren 2007 und 2005 überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass in Zweiverdienerhaushalten geschlechtstypische Muster bei der Bewertung des eigenen Einkommens verringert und verstärkt werden: Verringert werden sie, weil Frauen in Zweiverdienerhaushalten höhere Ansprüche an ihr Lohnniveau haben, und verstärkt werden sie, weil Männer die Bewertung ihres Erwerbseinkommens davon abhängig machen, ob es sie in die Lage versetzt, den traditionellen Geschlechternormen und den darin transportierten Vorstellungen über 'Männlichkeit' entsprechen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unemployment duration of spouses: evidence from France (2011)

    Marcassa, Stefania;

    Zitatform

    Marcassa, Stefania (2011): Unemployment duration of spouses. Evidence from France. (Paris-Jourdan Science Economiques. Working paper 2011-17), Paris, 29 S.

    Abstract

    "This paper presents the results of an econometric analysis of the conditional probability of leaving unemployment for four waves of French married men and women entering unemployment from 1991 to 2002. The effect of spouse's hourly earnings on unemployment duration is found to be asymmetric for men and women. In particular, an elasticity of 0.38 for men and -0.15 for women are found to be significant for the entire sample. Individual data from the French Labor Force Survey are used with accurate information on spell durations, and labor earnings of the spouses. Parametric estimation techniques are used." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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