Female breadwinner – Erwerbsentscheidungen von Frauen im Haushaltskontext
Nach wie vor ist die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Partnern der Regelfall. Traditionelle familiäre Arrangements werden dabei durch institutionelle Rahmenbedingungen bevorzugt. Die Folge ist, dass Frauen immer noch beruflich zurückstecken - auch wenn sie den Hauptteil des Haushaltseinkommens erarbeiten und damit die Rolle der Familienernährerin übernehmen.
Dieses Themendossier widmet sich den Bedingungen und Auswirkungen der Erwerbsentscheidung von Frauen sowie empirischen Studien, die sich mit der Arbeitsteilung der Partner im Haushaltskontext befassen.
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Wer erhält einen Ernährerlohn?: Befunde nach Region und Geschlecht (2013)
Zitatform
Schröder, Tim & Andrea Schäfer (2013): Wer erhält einen Ernährerlohn? Befunde nach Region und Geschlecht. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 3, S. 171-181. DOI:10.5771/0342-300X-2013-3-171
Abstract
"In den letzten beiden Jahrzehnten wird ein Bedeutungsverlust des Normalarbeitsverhältnisses und des damit einhergehenden Einverdiener-Modells konstatiert. Dabei spielt nicht nur die Zunahme von atypischen Beschäftigungsformen, wie Teilzeitarbeit und Befristung, eine Rolle. Vielmehr gerät das Normalarbeitsverhältnis auch durch stagnierende Reallöhne und zunehmende Lohnungleichheit unter Druck. Dabei ist bisher kaum untersucht, wie sich Löhne von Normalarbeitnehmern im Vergleich von relevanten Industrie- und Dienstleistungsbranchen entwickelt haben. Vor allem ist offen, ob noch Löhne erwirtschaftet werden können, welche die Existenz einer Familie sichern. Der Beitrag untersucht daher auf Basis des LIAB-Datensatzes die Entwicklung des im oberen Teil der Lohnverteilung verorteten 'Ernährerlohns' bei Frauen und Männern in Normalarbeitsverhältnissen in West- und Ostdeutschland seit Mitte der 1990er Jahre. Zudem werden dessen Determinanten identifiziert. Besonders berücksichtigt werden die geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation innerhalb und zwischen Branchen und Betrieben sowie die Tarifbindung als institutionelle Interessenvertretung. Die Ergebnisse zeigen rigide Disparitäten der Verbreitung von Ernährerlöhnen zwischen West- und Ostdeutschland sowie ein Gefälle zwischen Männern und Frauen. Für das Jahr 2008 kann gezeigt werden, dass geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation und Tarifbindung bei Männern und Frauen in West- und Ostdeutschland unterschiedlich wirksam sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Is men's share of housework reduced by 'gender deviance neutralization'?: evidence from seven countries (2013)
Simister, John;Zitatform
Simister, John (2013): Is men's share of housework reduced by 'gender deviance neutralization'? Evidence from seven countries. In: Journal of comparative family studies, Jg. 44, H. 3, S. 311-325.
Abstract
"This paper investigates a theory regarding the amount of housework carried out by men, called the 'gender deviance neutralization' hypothesis: men seem more resistant to doing housework, and women seem to do more housework than expected, if the wife earns more than her husband. It appears that attitudes to gender roles influence the behaviour of women and men, as regards housework. This paper studies time spent on housework by husbands and wives, using household surveys in seven countries: Cameroon, Chad, Egypt, India, Kenya, Nigeria, and UK. Previous evidence of a 'curvilinear' pattern is confirmed, which can be interpreted as support for the gender deviance neutralization hypothesis. An aspect of this paper is that 'gender deviance neutralization' seems more common in countries where it is rare for a woman to be the main earner - such as Egypt and India. In such traditional (gender-asymmetric) countries, men appear even more resistant to doing housework than in more modern (more gender-symmetrical) countries such as UK and Kenya. Domestic violence between husband and wife seems to be relevant to housework and women's earnings. In some households, Gender-Based Violence (GBV) may be a response by a husband to his reduction in control over household decisions. There is some evidence that a husband's alcohol consumption is related to the likelihood of GBV occurring in that household. Interactions between alcohol, domestic violence, and gender roles all seem to be inter-related with the distribution of housework between husband and wife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Wandel partnerschaftlicher Erwerbsarrangements und das Wohlbefinden von Müttern und Vätern in Ost- und Westdeutschland (2013)
Tölke, Angelika; Wirth, Heike;Zitatform
Tölke, Angelika & Heike Wirth (2013): Der Wandel partnerschaftlicher Erwerbsarrangements und das Wohlbefinden von Müttern und Vätern in Ost- und Westdeutschland. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 33, H. 4, S. 365-383.
Abstract
"Mit dem Mauerfall Ende der 1980er-Jahre trafen mit BRD und DDR zwei Gesellschaftssysteme aufeinander, deren jeweilige Familienpolitiken an gegensätzlichen Leitlinien orientiert waren. Während in der DDR die Vollzeiterwerbstätigkeit von Müttern auch mit Kleinkindern selbstverständlich war und durch politische Maßnahmen umfassend unterstützt wurde, galt die Erwerbsbeteiligung von Müttern in der BRD als problematisch. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurden im Wesentlichen die in Westdeutschland geltenden familien- und sozialpolitischen Regelungen auf Ostdeutschland übertragen. Zugleich blieb jedoch die in Ostdeutschland vorhandene flächendeckende Betreuungsinfrastruktur in weiten Teilen erhalten. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem strukturellen Wandel der Erwerbsarrangements von Eltern in Ost- und Westdeutschland seit der Wiedervereinigung und dem Einfluss der Erwerbsarrangements auf das Wohlbefinden von Müttern und Vätern. Auf Basis von Mikrozensusdaten wird gezeigt, dass die Zunahme von semi-traditionellen Arrangements und der Rückgang von egalitären Erwerbskonstellationen beiden Teilen Deutschlands gemeinsam sind. Jedoch arbeiten ostdeutsche Eltern noch immer zu größeren Anteilen egalitär und das Alter des jüngsten Kindes ist weniger bedeutsam für den Erwerbstyp. Weiterhin zeigen Analysen auf Basis der DJI-Studie 'Aufwachsen in Deutschland' (AID:A), dass weder das Wohlbefinden noch die Belastungen in der Familie in einem systematischen Zusammenhang mit dem praktizierten Erwerbsarrangement stehen. Es zeichnet sich kein Niederschlag im Wohlbefinden für die in Westdeutschland postulierte Doppelbelastung durch Familie und Beruf ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Der "kleine" Unterschied: Integration von Frauen mit und ohne Kind in den Arbeitsmarkt (2012)
Baum, Katja;Zitatform
Baum, Katja (2012): Der "kleine" Unterschied: Integration von Frauen mit und ohne Kind in den Arbeitsmarkt. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 19, H. 6, S. 14-21.
Abstract
"Während das unterschiedliche Erwerbsverhalten von Männern und Frauen häufig Gegenstand von Diskussionen ist, wird ein Vergleich des Erwerbsverhaltens von Frauen mit und ohne Kind nur selten untersucht. In diesem Artikel werden die Unterschiede bzgl. des Arbeitsumfangs von Frauen mit und ohne Kind dargestellt. Zwei Faktoren, nämlich das Bildungsniveau der jeweiligen Frauen sowie das Alter der Kinder, werden herangezogen, um mögliche Zusammenhänge für das divergierende Verhalten zu finden. Schluss folgernd daraus werden Vorschläge aufgegriffen, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Zukunft besser ausgestaltet werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Consumption inequality and family labor supply (2012)
Zitatform
Blundell, Richard, Luigi Pistaferri & Itay Saporta-Eksten (2012): Consumption inequality and family labor supply. (NBER working paper 18445), Cambridge, Mass., 73 S. DOI:10.3386/w18445
Abstract
"In this paper we examine the link between wage inequality and consumption inequality using a life cycle model that incorporates household consumption and family labor supply decisions. We derive analytical expressions based on approximations for the dynamics of consumption, hours, and earnings of two earners in the presence of correlated wage shocks, non-separability and asset accumulation decisions. We show how the model can be estimated and identified using panel data for hours, earnings, assets and consumption. We focus on the importance of family labour supply as an insurance mechanism to wage shocks and find strong evidence of smoothing of males and females permanent shocks to wages. Once family labor supply, assets and taxes are properly accounted for their is little evidence of additional insurance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Policy and practice: the relationship between family policy regime and women's labour market participation in Europe (2012)
Zitatform
Boje, Thomas P. & Anders Ejrnæs (2012): Policy and practice: the relationship between family policy regime and women's labour market participation in Europe. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 32, H. 9/10, S. 589-605. DOI:10.1108/01443331211257670
Abstract
"Purpose - The purpose of this paper is to develop a typology of different family policy systems in Europe and evaluate their impact on the employment strategy of mothers with care responsibilities for dependent children.
Design/methodology/approach - The paper outlines a typology of family policy regimes in Europe - covering the 26 countries. A typology based on a cluster analysis of macro indicators of family policy - coverage of childcare, effective parental leave and spending on family policies. The cluster analysis is based on data from OECD family data base. Then follows an analysis of the impact of the different family policy regimes on mothers' employment strategies when they return into gainful employment, based on data from the European Social Survey, 2008.
Findings - The authors have identified four different family policy models: extensive family policy, long parental leave, family care, and cash for care. For each of the models, different strategies are found for take up of employment for mothers with dependent children.
Originality/value - The paper includes 26 European countries, thereby covering the East and Central Europe, which is not the case in most welfare typologies. Furthermore, the authors distinguish clearly in the analyses between the institutional dimension and the outcome - mothers' employment strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Income taxation of couples and the tax unit choice (2012)
Zitatform
Cremer, Helmuth, Jean-Marie Lozachmeur & Pierre Pestieau (2012): Income taxation of couples and the tax unit choice. In: Journal of population economics, Jg. 25, H. 2, S. 763-778. DOI:10.1007/s00148-011-0376-6
Abstract
"We study the optimal income taxation of couples. We determine the resulting intra-family labor supply allocation and its implication for the choice of the tax unit (individual versus joint taxation). We provide a general condition for full joint taxation to arise. We also study how the spouses' respective labor supply decisions are distorted when the condition does not hold. In particular, we show that, depending on the pattern of mating, the celebrated result according to which the spouse with the more elastic labor supply faces the lower marginal tax rates may or may not hold in our setting." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The influence of changing hours of work on women's life satisfaction (2012)
Zitatform
Gash, Vanessa, Antje Mertens & Laura Romeu Gordo (2012): The influence of changing hours of work on women's life satisfaction. In: The Manchester School, Jg. 80, H. 1, S. 51-74. DOI:10.1111/j.1467-9957.2011.02255.x
Abstract
"This paper asks whether moving to part-time work makes women happy. Previous research on labour supply has assumed that as workers freely choose their optimal working hours on the basis of their innate preferences and the hourly wage rate, outcome reflects preference. This paper tests this assumption by measuring the impact of changes in working hours on life satisfaction in two countries (the UK and Germany using the German Socio-Economic Panel and the British Household Panel Survey). We find decreases in working hours bring about positive and significant improvement on well-being for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wenn Mama das Geld verdient: Familienernährerinnen zwischen Prekarität und neuen Rollenbildern (2012)
Klammer, Ute; Neukirch, Sabine; Weßler-Poßberg, Dagmar;Zitatform
Klammer, Ute, Sabine Neukirch & Dagmar Weßler-Poßberg (2012): Wenn Mama das Geld verdient. Familienernährerinnen zwischen Prekarität und neuen Rollenbildern. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 139), Berlin: Edition Sigma, 447 S.
Abstract
Das lange für (West-)Deutschland charakteristische männliche Familienernährermodell war mit der Herausbildung polarisierter Geschlechterbilder verknüpft: Wurde das Leitbild des Mannes dadurch bestimmt, dass er durch Erwerbsarbeit den Lebensunterhalt der Familie erwirtschaftete, dominierte die Zuständigkeit für Fürsorge und Hausarbeit das Bild der Frau. Doch dies ist längst nicht mehr für alle Familien Realität: Inzwischen erwirtschaftet in Deutschland in jedem fünften Familienhaushalt eine Frau den überwiegenden Teil des Haushaltseinkommens und trägt als "Familienernährerin" die finanzielle Hauptverantwortung für ihre Familie. Die Autorinnen gehen in dieser Studie den Lebensrealitäten westdeutscher Familienernährerinnen detailliert nach. Gestützt auf umfangreiche empirische Analysen machen sie deutlich, dass Frauen ihre Familien überwiegend unter schwierigen Bedingungen "ernähren" und sich mit Arbeitsmarktstrukturen und Rollenbildern konfrontiert finden, die Frauen nach wie vor die Verantwortung für Haus- und Familienarbeit zuschreiben und sie auf dem Arbeitsmarkt nur als Zuverdienende sehen. Die Folge ist oft eine "Prekarität im Lebenszusammenhang" nur für wenige Frauen bzw. Paare entfalten sich mit dem "Rollentausch" emanzipatorische Potenziale.
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Wege aus der Arbeitslosigkeit: Die Rolle des Partners (2012)
Zitatform
Kleinert, Corinna & Marita Jacob (2012): Wege aus der Arbeitslosigkeit: Die Rolle des Partners. In: IAB-Forum H. 1, S. 32-37., 2012-06-20. DOI:10.3278/IFO1201W032
Abstract
"Wenn Arbeitslose nicht alleine, sondern in einer Partnerschaft leben, ist die gesamte Familie von den Folgen der fehlenden Beschäftigung betroffen. Dies wirft die Frage auf, welche Rolle der Partner oder die Partnerin beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt spielen. Zudem zeigt der Beitrag auf, wie sich die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern im Falle von Arbeitslosigkeit verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexible Familienernährerinnen: moderne Geschlechterarrangements oder prekäre Konstellationen? (2012)
Zitatform
Klenner, Christina, Katrin Menke & Svenja Pfahl (2012): Flexible Familienernährerinnen. Moderne Geschlechterarrangements oder prekäre Konstellationen? Opladen: Budrich, 371 S.
Abstract
"Fast ein Viertel der Mehrpersonenhaushalte in Ostdeutschland wird überwiegend von Frauen ernährt. Hohe Qualifikation und Karriere der Frauen sind für das Entstehen von Familienernährerinnen-Konstellationen aber weniger bedeutsam als eine prekäre Erwerbslage der Männer. Wie leben und arbeiten diese Frauen? Wer betreut die Kinder und erledigt die Hausarbeit?
Die Erosion des männlichen Familienernährermodells ist bereits seit Jahren in der wissenschafltichen Diskussion. Auch die eigenständige Existenzsicherung von Frauen wird zunehmend als Ziel europäischer und deutscher Politik thematisiert. Frauen, die aus ihrem Einkommen ihre Familien ernähren, standen in Deutschland aber bisher nicht im Fokus. Unsere Studie hat daher in vieler Hinsicht explorativen Charakter. Wir haben untersucht, wie viele Familienernährerinnen es gibt, wie sie dazu geworden sind und wie sie über diesen Status denken, unter welchen Bedingungen sie leben, arbeiten und Kinder erziehen und ob sich die häusliche Arbeitsteilung verändert hat. Dazu haben wir quantitative und qualitative Methoden kombiniert. Eine Auswertung von Daten des Sozio-oekonomischen Panels ist an anderer Stelle erschienen. In diesem Buch stellen wir die Ergebnisse der qualitativen Studie in den Mittelpunkt." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Gefährdet Pendelmobilität die Stabilität von Paarbeziehungen?: Einflüsse von Erwerbskonstellationen und Haushaltsarrangements in Ost- und Westdeutschland auf die Trennungswahrscheinlichkeit von Paaren (2012)
Zitatform
Kley, Stefanie (2012): Gefährdet Pendelmobilität die Stabilität von Paarbeziehungen? Einflüsse von Erwerbskonstellationen und Haushaltsarrangements in Ost- und Westdeutschland auf die Trennungswahrscheinlichkeit von Paaren. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 41, H. 5, S. 356-374. DOI:10.1515/zfsoz-2012-0405
Abstract
"Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob das Fernpendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort die Trennungswahrscheinlichkeit von Paaren erhöht. Die Analyse erfolgt auf Paarebene und innerhalb eines Kontrastgruppendesigns mit Befragten aus Ost- und Westdeutschland. Sowohl verheiratete als auch unverheiratete Paare werden untersucht, wobei verschiedene räumliche Haushaltsarrangements berücksichtigt werden. Die Daten stammen aus Zufallsstichproben, die im Rahmen einer dreijährigen Panelstudie in einer ostdeutschen und einer westdeutschen Stadt erhoben wurden. Untersucht wird die Paarbeziehungs-, Wohn- und Arbeitsgeschichte von 890 Paaren. Diskrete Ereignisdatenmodelle zeigen, dass das Fernpendeln zum Arbeitsplatz das Trennungsrisiko von Paaren signifikant erhöht, wenn die Frau pendelt, nicht jedoch wenn der Mann pendelt. In der westdeutschen Teilstichprobe hat die Vollzeiterwerbstätigkeit von Frauen an sich bereits einen negativen Effekt auf die Partnerschaftsstabilität. In der ostdeutschen Teilstichprobe erhöht nicht die Vollzeiterwerbstätigkeit, sondern das Pendeln über große Entfernungen das Trennungsrisiko signifikant. Weitere Analysen zeigen, dass die negativen Effekte erwerbsbezogener Pendelmobilität von Frauen in verschiedenen Erwerbs- und Haushaltskonstellationen von Paaren nachweisbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender-specific labor market conditions and family formation (2012)
Kondo, Ayako;Zitatform
Kondo, Ayako (2012): Gender-specific labor market conditions and family formation. In: Journal of population economics, Jg. 25, H. 1, S. 151-174. DOI:10.1007/s00148-011-0367-7
Abstract
"Slack labor market conditions for women relative to men increase the marriage rate in the USA. This paper examines the long-term consequences of such marriages. Despite the significant effect on marriage timing, labor market conditions experienced in youth do not affect the probability that a woman will marry by the age of 30. Further, labor market conditions at the time of marriage are uncorrelated with the probability of divorce, spouses' characteristics, or the number of children. These findings suggest that labor market fluctuations induce only intertemporal adjustments for marriage timing without affecting reservation match quality or total fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Self-employed individuals, time use, and earnings (2012)
Konietzko, Thorsten;Zitatform
Konietzko, Thorsten (2012): Self-employed individuals, time use, and earnings. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 78), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Auf Grundlage zweier deutscher Datensätze untersucht diese Studie die Zeitallokation von selbständigen Frauen und Männern im Vergleich zu abhängig beschäftigten Frauen und Männern sowie den Einfluss der Hausarbeitszeit auf die Verdienste der Selbständigen. Im Gegensatz zu abhängig Beschäftigten verwenden selbständige Frauen mehr Zeit für Hausarbeit, während selbständige Männer mehr Zeit für Marktarbeit aufwenden. Sowohl die deskriptiven Analysen als auch gepoolte OLS Einkommensregressionen zeigen einen negativen Einfluss der Hausarbeitszeit auf die Einkommen der Selbständigen auf. Im Gegensatz dazu wird in den Fixed-Effekts-Einkommensschätzungen nur beim Monatslohn selbständiger Männer ein negativer Zusammenhang gefunden. Dieser Effekt verschwindet nach einer Kontrolle auf potentielle Endogenität mittels Instrumentenvariablen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Changes in family life resulting from the unemployment of the husband (2012)
Murakami, Akane;Zitatform
Murakami, Akane (2012): Changes in family life resulting from the unemployment of the husband. In: Japan labor review, Jg. 9, H. 2, S. 23-40.
Abstract
"This paper clarifies how families cope with the unemployment of the husband. The following things have become clear as a result of the annual Japanese Panel Survey of Consumers carried out on a nationwide scale since 1993. (1) There is a relationship between the socioeconomic status of the husband and unemployment. (2) The husband's income decreases as a result of unemployment, but there is no major change in the monthly expenditure on living costs. There is less leeway in the household budget, so the family copes by reducing the amount put aside as savings each month, or by reaching into its savings. (3) There are wives who get a job outside the home or increase their working hours, but the amount of time that the husband spends on housework or childcare does not increase a great deal. There is no major change in the division of labor by gender rote between husband and wife as a result of the husband's unemployment. Family life is maintained in the short term with the wife shouldering the burden of paid employment, housework and childcare, but in the long term there is a possibility that it can lead to conflict between husband and wife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Aufwachsen in Deutschland. AID:A - der neue DJI-Survey (2012)
Rauschenbach, Thomas; Lex, Tilli; Pötter, Uli; Leu, Hans Rudolf; Zimmermann, Julia ; Zerle-Elsäßer, Claudia ; Bayer, Michael; Bien, Walter; Bien, Walter; Prein, Gerald ; Gaiser, Wolfgang; Quellenberg, Holger; Keddi, Barbara; Rauschenbach, Thomas; Berngruber, Anne ; Riefel, Birgit; Gille, Martina; Santen, Eric van; Cornelißen, Waltrraud; Tölke, Angelika; Alt, Christian; Santen, Eric van;Zitatform
Rauschenbach, Thomas & Walter Bien (Hrsg.) (2012): Aufwachsen in Deutschland. AID:A - der neue DJI-Survey. Weinheim: Beltz Juventa, 248 S.
Abstract
"Der DJI-Survey ist eine Large-Scale-Erhebung, also eine standardisierte Großbefragung, die Ausschnitte der Alltagswelten junger Menschen und ihrer Familien unter der Perspektive des Aufwachsens ins Blickfeld rückt. Neu an AID:A ist, dass die gesamte Phase des Aufwachsens betrachtet wird. So erfasst die Erhebung alle Altersjahrgänge von der Geburt bis zum Alter von 55 Jahren. Damit wird die in vielen Studien und Projekten getrennte und meist unverbundene Analyseeinzelner Lebensabschnitte und Stationen des Lebenslaufs - Frühe Kindheit, Schulkindheit, Jugend, junge Erwachsene, Familien - durch eine verschränkte Betrachtung aller Altersphasen des Aufwachsens ersetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fathers' childcare: the difference between participation and amount of time (2012)
Reich, Nora;Zitatform
Reich, Nora (2012): Fathers' childcare. The difference between participation and amount of time. (HWWI research paper 116), Hamburg, 34 S.
Abstract
"The main research question of this article is whether and how predictors of fathers' participation in childcare, defined as zero versus more than zero minutes of childcare, differ from predictors of participating fathers' amount of time on childcare, measured as minutes on the survey day. The sample is drawn from the Multinational Time Use Study (MTUS) and covers surveys from ten industrialised countries from 1987 to 2005. Results show that there are remarkable differences between factors influencing participation in childcare and factors associated with participating fathers' time spent with children. For example, the educational level has a strong impact on fathers' participation, but not on the amount of time spent on childcare. In contrast, work hours and whether data refer to a weekday or a weekend day hardly affect participation, but strongly affect fathers' time for childcare. There are also noticeable differences between the countries and between different points in time regarding factors influencing childcare participation and time. Results call for caution regarding findings from existing studies not distinguishing participation from participating fathers' childcare minutes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fathers' childcare and parental leave policies: evidence from western European countries and Canada (2012)
Zitatform
Reich, Nora, Christina Boll & Julian Sebastian Leppin (2012): Fathers' childcare and parental leave policies. Evidence from western European countries and Canada. (HWWI research paper 115), Hamburg, 21 S.
Abstract
"The study at hand pursues the following question: How are national parental leave arrangements related to fathers' participation in and time used for childcare? To answer this question, we merge data from the Multinational Time Use Study (MTUS) with national parental leave characteristics. Specifically, we are using 30 surveys from eight industrialised countries from 1971 to 2005. Applying a selection model, we are estimating fathers' participation in childcare and the minutes per day spent on childcare. We control for the following parental leave characteristics: duration of leave, amount of benefits and the number of weeks reserved for the father. The main results are that duration of parental leave, exclusive weeks for the father and any benefit compared to no benefit have a positive impact on fathers' childcare participation. Parental leave weeks reserved for the father and parental leave benefits affect fathers' minutes of childcare positively. It is concluded that parental leave characteristics have effects on fathers' childcare participation and time spent on childcare, but that parental leave policies have to be evaluated within the framework of each country's family policy package." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Parental leave policies and child care time in couples after childbirth (2012)
Zitatform
Schober, Pia S. (2012): Parental leave policies and child care time in couples after childbirth. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 434), Berlin, 40 S.
Abstract
"This research explores how different parental leave reforms in West Germany impacted on the time mothers and fathers in couples spent on child care. I investigate indirect effects through mothers' labor market return decisions more in detail than previous studies and also examine potential direct associations of reforms of the leave period and benefits with maternal and paternal care time. The analysis uses multilevel multiprocess models for 1299 couples with a first or second birth based on data from the German Socio-Economic Panel (1984-2009). I estimate simultaneously the timing and extent of mothers' labor market return, selection into childbearing, and maternal and paternal child care time over the years following a first or second birth. The findings suggest that the extensions of the maximum period of low-paid or unpaid leave between 1986 and 1992 and the introduction of shorter well-paid leave and two 'daddy months' in 2007 indirectly affected maternal and paternal child care through changes in mothers' work return decisions. Even after controlling for these indirect effects and fathers' take-up of leave, the parental leave extensions were directly associated with longer maternal care time on weekdays, whereas father involvement in child care increased after the 2007 reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zur Bedürftigkeit von Aufstocker-Familien: wie das traditionelle Familienmodell und ambivalente sozialstaatliche Instrumente zur Falle werden können (2012)
Schröter, Anne;Zitatform
Schröter, Anne (2012): Zur Bedürftigkeit von Aufstocker-Familien. Wie das traditionelle Familienmodell und ambivalente sozialstaatliche Instrumente zur Falle werden können. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 13), Bremen, 36 S.
Abstract
"1,16 Mio. Familien bezogen im Jahr 2010 Leistungen nach dem SGB II. Davon verfügten 30 Prozent über ein eigenes Einkommen. Das heißt, dass diese Familien trotz eines eigenen Einkommens als arm zu bezeichnen sind und auf Transferzahlungen angewiesen sind. Diese sogenannten Aufstocker-Familien stehen im Rahmen des Beitrags im Vordergrund. Auffällig ist, dass Aufstocker-Familien zu 88 Prozent nur über ein Einkommen, im Sinne des traditionellen Familienmodells, verfügten. Dies begründet die Ausgangsthese, dass im Besonderen das traditionelle Familienmodell zu einer erhöhten Bedürftigkeitslage beiträgt und damit auch als Ursache für die Bedürftigkeit von Familien herangezogen werden kann. Neben der Frage nach dem Einfluss des Familienmodells soll die Rolle der sozialstaatlichen Instrumente dabei in den Blick genommen werden. So wird der Frage nach dem Einfluss ausgewählter sozialstaatlicher Instrumente auf das Familienmodell und die Bedürftigkeitssituation von Familien nachgegangen. Das Diskussionspapier zeigt damit die Gründe für Bedürftigkeit von Familien auf und weist auf ambivalente Strukturen und Unterstützungsinstrumente des deutschen Sozialstaates hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Depression risk among mothers of young children: the role of employment preferences, labor force status and job quality (2012)
Zitatform
Usdansky, Margaret L., Rachel A. Gordon, Xue Wang & Anna Gluzman (2012): Depression risk among mothers of young children. The role of employment preferences, labor force status and job quality. In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 33, H. 1, S. 83-94. DOI:10.1007/s10834-011-9260-5
Abstract
"This study examines how desire for employment, employment status, and job quality associate with depressive symptoms among mothers of infants and toddlers. We use the longitudinal NICHD Study of Early Child Care and Youth Development (SECCYD) to estimate regression models with a variety of controls including prior depression. We find that employment in high-quality versus low-quality jobs is associated with reductions in depressive symptoms, both for mothers who do and do not desire employment. Furthermore, non-employed mothers have elevated depression levels only if they desire employment. Our results demonstrate that neither employment nor non-employment is best for all mothers of young children; rather mental health depends on mothers' employment preferences and, when they do work for pay, job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Whose job instability affects the likelihood of becoming a parent in Italy?: a tale of two partners (2012)
Zitatform
Vignoli, Daniele, Sven Drefahl & Gustavo de Santis (2012): Whose job instability affects the likelihood of becoming a parent in Italy? A tale of two partners. In: Demographic Research, Jg. 26, S. 41-62. DOI:10.4054/DemRes.2012.26.2
Abstract
"We examine the likelihood of becoming a parent in Italy taking into account the employment (in)stability of both partners in a couple. We use data from four waves of the Italian section of the EU-SILC (Statistics on Income and Living Condition), 2004-2007, accounting for its longitudinal nature. Overall, our results suggest that Italian couples are neither fully traditional nor entirely modern: the 'first pillar' (i.e., a male partner with a stable and well-paid job) is still crucial in directing fertility decisions, because, in our interpretation, it gives the household a feeling of (relative) economic security. But this 'old' family typology is becoming rare. Increasingly, both partners are employed, and in this case the characteristics of their employment prove important. A permanent occupation for both partners is associated with higher fertility, while alternative job typologies for either of the two depress fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does children's age impact the division of housework?: a comparison of France, eastern and western Germany (2012)
Zitatform
Zabel, Cordula & Valerie K. Heintz-Martin (2012): Does children's age impact the division of housework? A comparison of France, eastern and western Germany. In: European Societies, Jg. 15, H. 5, S. 663-685., 2012-11-06. DOI:10.1080/14616696.2012.749413
Abstract
"In this study, we investigate couples' division of household tasks by the age of the youngest child, comparing France, eastern Germany, and western Germany. For our analyses, we draw on Generations and Gender Survey (GGS) data. As expected, our findings are that the division of housework is less egalitarian for couples with preschool age children than for childless couples, and these differences are greatest in western Germany. However, we had also expected the division of housework to be more egalitarian again for couples with older children, among whom maternal employment rates are higher than among those with younger children. Our findings confirmed this expectation for western Germany. Surprisingly though, we found that in both eastern Germany and France, the division of housework was actually continuously less egalitarian the older couples' children. An explanation may be that the traditionalizing impact of parenthood unfolds slowly with parenthood duration as couples increasingly yield to societal expectations regarding parental roles. In western Germany, where women reduce their employment most significantly when becoming mothers, employment status effects appear to dominate any other trends associated with the age of the youngest child." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Was nun? Wenn Frauen die Familie ernähren: Roadmap - Ein Fahrplan zur Verbesserung der Situation von Familienernährerinnen im Besonderen und zur Gleichstellung von Frauen und Männer im Allgemeinen (2012)
Abstract
"Familienernährerinnen sind aus der bundesdeutschen Realität nicht mehr wegzudenken. Frauen sichern zunehmend als Alleinerziehende oder im Paar die Familie von ihrem Einkommen ab. Gleichzeitig haben Frauen noch immer schlechtere Verdienst- und Aufstiegschancen, arbeiten häufig in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung. Traditionelle Geschlechterrollenbilder und familienunfreundliche Beschäftigungsbedingungen machen ihnen das Leben schwer - vor allem, wenn das Familienarrangement plötzlich anders aussieht als geplant. Was nun?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Trendstudie "Moderne Väter": wie die neue Vätergeneration Familie, Gesellschaft und Wirtschaft verändert (2012)
Abstract
"Es gibt eine neue Generation von Vätern, die sich deutlich von der Generation ihrer eigenen Väter unterscheidet. Die 'Modernen Väter' entscheiden sich immer häufiger bewusst für ein Kind, beteiligen sich aktiver an der Kindererziehung und -betreuung sowie an häuslichen Aufgaben und sind generell emotional involvierter, was den eigenen Nachwuchs angeht. Gleichzeitig fühlen sie sich dadurch jedoch nicht weniger männlich, sondern integrieren diese 'neuen' Rollen in ihr Bild von 'Männlichkeit'. Mit einem neuen Selbstverständnis kommen jedoch auch viele neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf die Väter zu, die in Konkurrenz zu anderen Verpflichtungen und Interessen stehen und sich häufig nicht oder nur schwer miteinander vereinbaren lassen. Trotz des gesellschaftlichen Wertewandels, veränderter Prioritäten und einer verstärkten Übernahme häuslicher und familiärer Verpflichtungen bleibt der Job für viele Väter ein wichtiger Identitätsstifter, auch wenn mehr und mehr Väter bereit sind und sich sogar wünschen, beruflich kürzerzutreten." (Textauszug, IAB-Doku)
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"Da haben wir wenig Spielraum" - Familienernährerinnen in prekären Lebenslagen (2011)
Zitatform
Amacker, Michèle (2011): "Da haben wir wenig Spielraum" - Familienernährerinnen in prekären Lebenslagen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 8, S. 409-415. DOI:10.5771/0342-300X-2011-8-409
Abstract
"Um Prekarität im Lebenszusammenhang zu verstehen, ist eine akteurszentrierte Analyse erforderlich, die nicht bei der Beschreibung prekärer Lebenslagen stehen bleibt, sondern darüber hinaus die Aneignung und Reproduktion dieser objektiven Bedingungen durch soziale Akteurinnen und Akteure zeigt. Im vorliegenden Beitrag wird Prekarität zunächst als sozialer Lagebegriff konzipiert, der ausgehend von der individuellen Lebenslage auch deren zeitlichen Verlauf, die aktuelle Haushaltssituation und schließlich die subjektive Bewertung mitberücksichtigt. Sodann wird das Konzept der alltäglichen Lebensführung eingeführt, das sowohl bezahlte als auch unbezahlte Arbeit reflektiert. Auf der Grundlage von qualitativen Interviews mit Familienernährerinnen in der Schweiz wird gezeigt, dass sich die Prekarität ihrer Lebenslage erst im Haushaltskontext manifestiert. Dabei wird deutlich, dass der Spielraum der Lebensführung abgesteckt ist durch die materiellen Rahmenbedingungen (die sich etwa ergeben aus der prekären Erwerbstätigkeit der Partner) sowie die Ansprüche, die die im Haushalt anfallende Care-Arbeit an sie stellt. So ist die Lebenssituation der Familienernährerinnen gezeichnet durch kumulierte Verantwortung und Belastung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Reform des Ehegattensplittings: nur eine reine Individualbesteuerung erhöht die Erwerbsanreize deutlich (2011)
Zitatform
Bach, Stefan, Johannes Geyer, Peter Haan & Katharina Wrohlich (2011): Reform des Ehegattensplittings: nur eine reine Individualbesteuerung erhöht die Erwerbsanreize deutlich. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 78, H. 41, S. 13-19.
Abstract
"Die gemeinsame Besteuerung von Ehepartnern im Rahmen des Ehegattensplittings ist nach wie vor ein großes Hemmniss der Erwerbsbeteiligung von verheirateten Frauen am Arbeitsmarkt in Deutschland. In ihrem aktuellen Finanzkonzept fordert die SPD, das Ehegattensplitting durch eine Individualbesteuerung mit Unterhaltsabzug zu ersetzen, entsprechend den bereits geltenden Regelungen für geschiedene Eheleute. Simulationsrechnungen des DIW Berlin zeigen, dass eine solche Reform nur geringe Verteilungs- und Arbeitsangebotseffekte hätte. Eine reine Individualbesteuerung dagegen würde nicht nur zu erheblichen Steuermehreinnahmen führen, sondern auch die Erwerbsbeteiligung von verheirateten Frauen deutlich erhöhen. Nimmt man das Ziel einer stärkeren Integration verheirateter Frauen in den Arbeitsmarkt ernst, müsste die Politik das derzeitige Ehegattensplitting durch eine reine Individualbesteuerung ersetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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On the time allocation of married couples since 1960 (2011)
Zitatform
Bar, Michael & Oksana Leukhina (2011): On the time allocation of married couples since 1960. In: Journal of macroeconomics, Jg. 33, H. 4, S. 491-510. DOI:10.1016/j.jmacro.2011.04.001
Abstract
"In the last half a century, married females more than doubled their workforce participation and significantly reduced their time spent on home production. Using a model of family decision making with home production and individual earnings heterogeneity, we subject two prominent explanations for this aggregate change, namely, the evolution of the gender earnings gap and the cost of home appliances, to quantitative tests with respect to changes in participation for disaggregated groups of couples and trends in time spent in leisure and home production activities. We find that both forces are needed to understand the evolution of married female time allocation over time, although the falling cost of home appliances is a dominant explanation for the time allocation outside of workplace, while the gender earnings gap is the dominant explanation for the workforce participation decision." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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On the links between employment, partnership quality, and the desire to have a first child: the case of West Germany (2011)
Zitatform
Berninger, Ina, Bernd Weiß & Michael Wagner (2011): On the links between employment, partnership quality, and the desire to have a first child. The case of West Germany. In: Demographic Research, Jg. 24, S. 579-610. DOI:10.4054/DemRes.2011.24.24
Abstract
"We examine the impact of precarious work (low income and job security satisfaction) on the intention to have a first child. We consider a direct and an indirect effect; the latter is mediated by partners' conflict behaviour, conflict level, and partnership quality. We assume that a satisfactory partnership is positively associated with the intention to have a first child. The analyses are based on a subsample of the German Generations and Gender Survey. For men we found a direct effect of income and an indirect effect of job security satisfaction on childbearing intentions, whereas for women no direct and only a weak indirect impact of precarious work could be observed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im internationalen Vergleich (2011)
Zitatform
Boll, Christina, Julian Leppin & Nora Reich (2011): Einfluss der Elternzeit von Vätern auf die familiale Arbeitsteilung im internationalen Vergleich. (HWWI policy paper 59), Hamburg, 136 S.
Abstract
"Die Arbeitsteilung von Müttern und Vätern in Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahrzehnten in den meisten Ländern verschoben. Mütter gehen zunehmend einer bezahlten Erwerbstätigkeit nach, und immer mehr Väter wollen Verantwortung für Familienaufgaben übernehmen. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern diese Trends in der Zeitverwendung die traditionelle geschlechtsspezifische Rollenteilung verändert haben und ob Metavariablen auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene wie die Frauenerwerbsquote oder aber auch familienpolitische Faktoren wie Regelungen zum Elterngeld die individuelle Zeitverwendung der Eltern beeinflusst haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
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Trading off or having it all?: completed fertility and mid-career earnings of Swedish men and women (2011)
Boschini, Anne; Sjögren, Anna; Hakanson, Christina; Rosen, Asa;Zitatform
Boschini, Anne, Christina Hakanson, Asa Rosen & Anna Sjögren (2011): Trading off or having it all? Completed fertility and mid-career earnings of Swedish men and women. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2011,15), Uppsala, 47 S.
Abstract
"Earnings in mid-career and children are two fundamental outcomes of the life-choices of men and women. Both require time and other resources and reflect the accumulated priorities of individuals and couples. We explore how these outcomes have changed for Swedish men and women born 1945-1962 by documenting changes in education, assortative mating patterns, completed fertility and mid-career earnings. We find an overall increasing inequality in career and family outcomes of men, reflecting a rise in the family-career complementarity. For women, the family-career trade-off has eased for non-professionals, and there appears to be a convergence in the life-choices of women across education groups. Despite these different developments for men and women, we find that within-family specialization, measured by the average spousal earnings contribution, is remarkably stable through the period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does housework lower wages?: evidence for Britain (2011)
Zitatform
Bryan, Mark L. & Almudena Sevilla-Sanz (2011): Does housework lower wages? Evidence for Britain. In: Oxford economic papers, Jg. 63, H. 1, S. 187-210. DOI:10.1093/oep/gpq011
Abstract
"This paper uses the British Household Panel Survey to present the first estimates of the housework-wage relationship in Britain. Controlling for permanent unobserved heterogeneity, we find that housework has a negative impact on the wages of men and women, both married and single, who work full-time. Among women working part-time, only single women suffer a housework penalty. The housework penalty is uniform across occupations within full-time jobs but some part-time jobs appear to be more compatible with housework than others. We find tentative evidence that the housework penalty is larger when there are children present." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Family strategies for meeting care and domestic work needs: evidence from Spain (2011)
Carrasco, Cristina; Domínguez, Marius;Zitatform
Carrasco, Cristina & Marius Domínguez (2011): Family strategies for meeting care and domestic work needs. Evidence from Spain. In: Feminist economics, Jg. 17, H. 4, S. 159-188. DOI:10.1080/13545701.2011.614625
Abstract
"Since the 1980s, women have become joint breadwinners in many households in Spain. This study analyzes whether this change in the labor force participation rate of Spanish women has substantially modified strategies for meeting household needs. Using the 2002 - 3 Spanish Time Use Survey, this study examines the total (paid and unpaid) work time devoted to satisfying the direct care needs of individuals and the determinants of women's and men's participation in housework. These findings are compared with the hypotheses advanced in the literature. The results show that the new social conditions have only slightly modified men's behavior, but that the care strategies women adopt have changed substantially. Although still responsible for care, women now externalize part of this commitment either via the market if their wages permit or by seeking help inside the family. The study concludes by discussing the public policy implications of the findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How mothers and fathers share childcare: a cross-national time-use comparison (2011)
Zitatform
Craig, Lyn & Killian Mullan (2011): How mothers and fathers share childcare. A cross-national time-use comparison. In: American Sociological Review, Jg. 76, H. 6, S. 834-861. DOI:10.1177/0003122411427673
Abstract
"In most families today, childcare remains divided unequally between fathers and mothers. Scholars argue that persistence of the gendered division of childcare is due to multiple causes, including values about gender and family, disparities in paid work, class, and social context. It is likely that all of these factors interact, but to date researchers have not explored such interactions. To address this gap, we analyze nationally representative time-use data from Australia, Denmark, France, and Italy. These countries have different employment patterns, social and family policies, and cultural attitudes toward parenting and gender equality. Using data from matched married couples, we conduct a cross-national study of mothers' and fathers' relative time in childcare, divided along dimensions of task (i.e., routine versus non-routine activities) and co-presence (i.e., caring for children together as a couple versus caring solo). Results show that mothers' and fathers' work arrangements and education relate modestly to shares of childcare, and this relationship differs across countries. We find cross-national variation in whether more equal shares result from the behavior of mothers, fathers, or both spouses. Results illustrate the relevance of social context in accentuating or minimizing the impact of individual- and household-level characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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What adult worker model?: a critical look at recent social policy reform in Europe from a gender and family perspective (2011)
Zitatform
Daly, Mary (2011): What adult worker model? A critical look at recent social policy reform in Europe from a gender and family perspective. In: Social Politics, Jg. 18, H. 1, S. 1-23. DOI:10.1093/sp/jxr002
Abstract
"Analyses regularly feature claims that European welfare states are in the process of creating an adult worker model. The theoretical and empirical basis of this argument is examined here by looking first at the conceptual foundations of the adult worker model formulation and then at the extent to which social policy reform in western Europe fits with the argument. It is suggested that the adult worker formulation is under-specified. A framework incorporating four dimensions - the treatment of individuals vis-a -vis their family role and status for the purposes of social rights, the treatment of care, the treatment of the family as a social institution, and the extent to which gender inequality is problematized - is developed and then applied. The empirical analysis reveals a strong move towards individualization as social policy promotes and valorizes individual agency and self-sufficiency and shifts some childcare from the family. Yet evidence is also found of continued (albeit changed) familism. Rather than an unequivocal move to an individualized worker model then, a dual earner gender-specialized, family arrangement is being promoted. The latter is the middle way between the old dependencies and the new 'independence.' This makes for complexity and even ambiguity in policy, a manifestation of which is that reform within countries involves concurrent moves in several directions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dimensionen der Kinderlosigkeit in Deutschland (2011)
Dorbritz, Jürgen;Zitatform
Dorbritz, Jürgen (2011): Dimensionen der Kinderlosigkeit in Deutschland. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 32, H. 3, S. 2-6.
Abstract
"Die Kinderlosigkeit in Deutschland erreicht - insbesondere in Westdeutschland - ein außerordentlich hohes Niveau. Beschränkten sich bisherige Analysen zur Kinderlosigkeit vor allem darauf, Größenordnungen und Trends in Deutschland abzubilden und Erklärungsansätze zu finden, so liegen nun mit dem Mikrozensus 2008 Daten vor, nach denen sich die tatsächlichen Größenordnungen der Kinderlosigkeit gut darstellen lassen. Erstmals wurde hier auch die Frage nach den tatsächlich geborenen Kindern aufgenommen, so dass weiterführende differentielle Analysen möglich geworden sind. Vor diesem Hintergrund stellt der Beitrag die Frage, welche Unterschiede in der sozialstrukturell differenzierten Analyse bei der Kinderlosigkeit aufgefunden werden und durch welche strukturellen Bedingungen sie erklärbar sind. Dabei werden die Merkmale Lebensform, Bildung, paarspezifische Erwerbskonstellation, Migrationshintergrund beziehungsweise -erfahrung, die Einkommenssituation sowie West-Ost-Unterschiede betrachtet. Es zeigt sich in der Analyse, dass sich ein genaues Bild der Kinderlosigkeit in Deutschland nur zeichnen lässt, wenn die Vielzahl dieser Einflussfaktoren beachtet wird. So entsteht beispielsweise die niedrigere Kinderlosigkeit im Osten durch das Zusammenwirken von strukturellen und kulturellen Faktoren, während im Westen Umstände gegeben sind - wie etwa noch stärker traditionelle Orientierungen beim Bild der Hausfrauenehe - die das Entstehen von Kinderlosigkeit begünstigen. Insgesamt scheint es eine Tatsache zu sein, dass sich der steigende Trend zu einem Leben ohne Kinder hin zu den jüngeren Geburtskohorten fortsetzt" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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What would they do?: childcare under parental leave and reduced hour options (2011)
Zitatform
Drago, Robert (2011): What would they do? Childcare under parental leave and reduced hour options. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 4, S. 610-628. DOI:10.1111/j.1468-232X.2011.00659.x
Abstract
"Time diary data are used to simulate the effects of parental leave and reduced hours arrangements on childcare time among parents of infants. Estimates suggest that coupled fathers would apply approximately 70 percent of working time reductions under leave or reduced hours to childcare. Both coupled and single mothers translate working time reductions into childcare at higher rates. The analysis highlights inequalities across lines of gender, marital status, and socioeconomic status associated with existing policies and suggests policy innovations to both raise parental investments in childcare time and reduce levels of inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How does the stork delegate work?: Childbearing and the gender division of paid and unpaid labour (2011)
Frenette, Marc;Zitatform
Frenette, Marc (2011): How does the stork delegate work? Childbearing and the gender division of paid and unpaid labour. In: Journal of population economics, Jg. 24, H. 3, S. 895-910. DOI:10.1007/s00148-010-0307-y
Abstract
"I estimate the relationship between fertility and the allocation of paid and unpaid labour among couples, accounting for the potentially endogenous nature of fertility with two instruments. Additional children lead to a reduction in paid hours and to an even larger increase in unpaid hours among mothers. An increase in fertility also leads to a decline in the proportion of mothers working and of mothers working full-time in paid employment. In contrast, additional children are not related to paternal paid hours, although there is evidence of a small increase in unpaid hours spent on childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Times are changing: gender and generation at work and at home (2011)
Galinsky, Ellen; Bond, James T.; Aumann, Kerstin;Zitatform
Galinsky, Ellen, Kerstin Aumann & James T. Bond (2011): Times are changing. Gender and generation at work and at home. New York, NY, 24 S.
Abstract
"This is the first study released using data from the 2008 National Study of the Changing Workforce. The report reveals two striking trends about gender and generation when the study is compared to data from 1992. First, for the first time since questions about responsibility in the workplace have been asked, women and men under 29 years old did not differ in their desire for jobs with more responsibility. Second, the study demonstrates that long-term demographic changes are the driving force behind gender and generational trends at work and at home." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Not just maternalism: marriage and fatherhood in American welfare policy (2011)
Zitatform
Geva, Dorit (2011): Not just maternalism. Marriage and fatherhood in American welfare policy. In: Social Politics, Jg. 18, H. 1, S. 24-51. DOI:10.1093/sp/jxr003
Abstract
"The United States' 1996 welfare reforms are often interpreted as a historical break in transitioning from supporting motherhood to commodifiying women's labor. However, this cannot account for welfare reform's emphasis upon heterosexual marriage and fatherhood promotion. The paper traces continuities and shifts in over a century of familial regulation through American welfare policy, specifying the place of marriage promotion within welfare policy. Up until 1996, families were key sites of intervention through which the American welfare state was erected, especially through single women as mothers - not wives. However, as of the 1960s, concern with African American men's 'failed' familial commitments turned policymakers toward concern over marriage promotion for women and men. While marriage 'disincentives' for aid recipients were lifted in the 1960s, the 1996 reforms structured a new form of nuclear family governance actively promoting marriage rooted in, but distinct from, the previous. Given the historical absence of welfare policies available to poor men, Temporary Assistance for Needy Families' (TANF) marriage promotion policies have positioned poor women as nodes connecting the state to poor men, simultaneously structuring poor women as breadwinners, mothers, and wives. Recent welfare reform has also started to target poor men directly, especially in fatherhood and marriage promotion initiatives. The article highlights how, in addition to workfare policies, marriage promotion is a neoliberal policy shifting risk to the shoulders of the poor, aiming to produce 'strong families' for the purposes of social security" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Worktime regulations and spousal labor supply (2011)
Goux, Dominique; Maurin, Eric; Petrongolo, Barbara;Zitatform
Goux, Dominique, Eric Maurin & Barbara Petrongolo (2011): Worktime regulations and spousal labor supply. (CEP discussion paper 1096), London, 56 S.
Abstract
"We investigate cross-hour effects in spousal labor supply exploiting independent variation in hours worked generated by the introduction of the short workweek in France in the late 1990s. We find that female and male employees treated by the shorter legal workweek reduce their weekly labor supply by about 2 hours, and do not experience any reduction in their monthly earnings. While wives of treated men do not seem to adjust their working time at either the intensive or extensive margins, husbands of treated wives respond by cutting their labor supply by about half an hour to one hour per week, according to specifications and samples. Further tests reveal that husbands' labor supply response did not entail the renegotiation of usual hours with employers or changes in earnings, but involved instead a reduction in (unpaid) work involvement, whether within a given day, or through an increase in the take-up rate of paid vacation and/or sick leave. These margins of adjustment are shown to have no detrimental impact on men's (current) earnings. The estimated cross-hour effects are consistent with the presence of spousal leisure complementarity for husbands, though not for wives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Worktime regulations and spousal labour supply (2011)
Goux, Dominique; Petrongolo, Barbara; Maurin, Eric;Zitatform
Goux, Dominique, Eric Maurin & Barbara Petrongolo (2011): Worktime regulations and spousal labour supply. (IZA discussion paper 5639), Bonn, 43 S.
Abstract
"We investigate spillovers in spousal labour supply exploiting independent variation in hours worked generated by the introduction of the shorter workweek in France in the late 1990s. We find that female and male employees treated by the shorter legal workweek reduce their weekly labour supply by about 2 hours, and do not experience any reduction in their monthly earnings. While wives of treated men do not seem to adjust their working time at either the intensive or extensive margins, husbands of treated wives respond by cutting their workweek by about half an hour to one hour, according to specifications and samples. In particular, managers and professionals respond much more strongly to the shorter legal workweek in their wives' firms than men in lower occupations. These effects are consistent with the presence of significant cross-hour effects on labour supply for husbands, though not for wives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Biografiemuster und Alterseinkommensperspektiven von Frauen (2011)
Heien, Thorsten;Zitatform
Heien, Thorsten (2011): Biografiemuster und Alterseinkommensperspektiven von Frauen. Berlin, 75 S.
Abstract
"Die Studie analysiert auf der Grundlage der Untersuchung 'Altersvorsorge in Deutschland 2005' (AVID) die Lebensverläufe von Frauen und Männern zwischen Erwerbs- und Sorgezeiten. Sie beschreibt typische Muster des Erwerbsaus- und -wiedereinstiegs von Frauen mit Kindererziehungs- und/oder Pflegephasen und liefert eine differenzierte Analyse des Zusammenwirkens von familienbedingten Nichterwerbsphasen und eigenen Alterssicherungsansprüchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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The effect of housework on wages in Germany: no impact at all (2011)
Zitatform
Hirsch, Boris & Thorsten Konietzko (2011): The effect of housework on wages in Germany. No impact at all. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 74), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Auf Grundlage zweier deutscher Datensätze, des Sozio-oekonomischen Panels und der Zeitbudgeterhebung, untersucht dieser Beitrag den Einfluss der für Hausarbeit aufgewandten Zeit auf die Löhne. Im Gegensatz zum Gros der internationalen Forschungsliteratur findet sich kein negativer Effekt der Hausarbeit auf die Löhne. Dieses Ergebnis zeigt sich in West- wie Ostdeutschland sowohl für Frauen und Männer, für verheiratete Individuen und Singles als auch für Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte. Unsere Ergebnisse ändern sich zudem nicht, wenn wir verschiedene Formen von Hausarbeit unterscheiden oder die Endogenität der geleisteten Hausarbeit in den Lohnregressionen mithilfe von Instrumentvariablenschätzungen berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Thrifty wives and lavish husbands?: bargaining power and financial decisions in Germany (2011)
Keese, Matthias;Zitatform
Keese, Matthias (2011): Thrifty wives and lavish husbands? Bargaining power and financial decisions in Germany. (Ruhr economic papers 258), Essen, 41 S.
Abstract
"Zahlreiche Studien zeigen, dass die Ergebnisse von Haushaltsentscheidungen von der Verteilung intra-familiärer Verhandlungsmacht abhängen. Ein typischer Indikator von Verhandlungsmacht ist beispielsweise das relative Einkommen der Partner. Da Frauen eine längere Ruhestandsphase erwarten können, könnte ein Anstieg weiblicher Verhandlungsmacht einerseits zu höherer Ersparnis und verstärktem Vermögensaufbau führen. Andererseits könnten Geschlechtsunterschiede im Sparverhalten auf anderen Überlegungen beruhen, so dass der Haushalt seinen Gegenwartskonsum, etwa zum Wohle der Kinder, erhöhen könnte. In meiner Analyse nutze ich zwei deutsche Datensätze und verwende verschiedene Maße für Verhandlungsmacht. Dabei kann ich zeigen, dass weibliche Verhandlungsmacht keinen oder einen negativen Einfluss auf Sparen und Vermögen hat, selbst wenn man die Erwartungen der Partner über ihre zukünftige Alterssicherung (etwa durch Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung) einbezieht. In einigen Modellspezifikationen finde ich zudem einen positiven Zusammenhang zwischen der Verhandlungsmacht der Frau und der Konsumneigung des Haushalts (angenähert durch Rückzahlungen für Konsumentenkredite). Dass sich die Ergebnisse für Haushalte mit Kindern von den Ergebnissen für Haushalte ohne Kinder unterscheiden, lässt sich so interpretieren, dass Frauen ihre Verhandlungsmacht nutzen, um höhere Ausgaben zum Wohle der Kinder durchzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Intra-household work timing: the effect on joint activities and the demand for child care (2011)
Zitatform
Klaveren, Chris van, Henriette Maassen van den Brink & Bernard van Praag (2011): Intra-household work timing. The effect on joint activities and the demand for child care. (IZA discussion paper 5636), Bonn, 31 S.
Abstract
"This study examines if couples time their work hours and how this work timing influences child care demand and the time that spouses jointly spend on leisure, household chores and child care. By using a innovative matching strategy, this studies identifies the timing of work hours that cannot be explained by factors other than the partners' potential to communicate on the timing of their work. The main findings are that couples with children create less overlap in their work times and this effect is more pronounced the younger the children. We find evidence for a togetherness preference of spouses, but only for childless couples. Work timing also influences the joint time that is spent on household chores, but the effect is small. Finally, work timing behavior affects the demand for informal child care, but not the demand for formal child care." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Flexible Familienernährerinnen: Prekarität im Lebenszusammenhang ostdeutscher Frauen? (2011)
Zitatform
Klenner, Christina, Katrin Menke & Svenja Pfahl (2011): Flexible Familienernährerinnen. Prekarität im Lebenszusammenhang ostdeutscher Frauen? Düsseldorf, 476 S.
Abstract
"Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen und in der gesellschaftlichen Stellung der Frau vollziehen sich zeitgleich mit einem Umbruch in der Sphäre der Erwerbsarbeit sowie Wandlungsprozessen in der sozialen Sicherung. Indem wir in diesem Projekt die Arbeitssituation, Vereinbarkeitsarrangements und Lebensführung von Familienernährerinnen untersuchen, thematisieren wir Phänomene, die am Schnittpunkt des Wandels in den Geschlechterverhältnissen, in der Erwerbsarbeit und in der Sozialpolitik liegen. Die Erosion des männlichen Familienernährermodells ist bereits seit Jahren in der wissenschaftlichen Diskussion.
Drei zentrale Fragenkomplexe stehen im Mittelpunkt des Projektes:
- Erstens untersuchen wir, durch welche Faktoren Familienernährerinnen-Konstellationen zustande kommen und in welchen sozialen Lagen Familienernährerinnen-Haushalte leben.
- Zweitens wird erforscht, inwieweit sich Geschlechterarrangements auf der Paarebene verändern. Analysiert wird, wie Fürsorgearbeit unter Bedingungen des Umbruchs in der Erwerbsarbeit erbracht wird, und ob sich widersprüchliche Öffnungen bestehender Geschlechterhierarchisierungen in Familien mit weiblichen Familienernährerinnen zeigen.
- Drittens fragen wir danach, ob und wie sich bei Familienernährerinnen und ihren Familien Prekarisierungstendenzen im Lebenszusammenhang zeigen, zu welchen Belastungen dies führt und welche Praktiken die Subjekte im Umgang mit den Bedingungen entwickeln.
Kapitel 2 fragt nach Umfang und Ursachen des Phänomens Familienernährerinnen auf Basis der quantitativen Analyse des Sozioökonomischen Panels. Anschließend wird das methodische Konzept der qualitativen Studie vorgestellt (Kap. 3). Das Sample der befragten Interviewpartnerinnen wird näher charakterisiert. Im Kapitel 4 wird analysiert, wie die befragten Frauen zu Familienernährerinnen wurden und welches Selbstverständnis ihrer Rolle sie haben. Fünf Muster der Genese von Familienernährerinnen-Haushalten werden hier vorgestellt. Im Kapitel 5 wird die Aufteilung der Hausarbeit und der Kinderbetreuung in den Familienernährerinnen-Familien mit einem männlichen Partner analysiert. Gefragt wird anschließend im Kapitel 6, wie sich die Aushandlungsmacht innerhalb der Partnerschaft bei den Befragten darstellt. Im Kapitel 7 werden die verschiedenen Typisierungen zusammengeführt und die empirisch gefundene Typologie von Familienernährerinnen vorgestellt. Im Kapitel 8 werden Beanspruchungen, Gesundheit und Belastungen der Befragten analysiert. Kapitel 9 zeigt an fünf Fällen beispielhaft Prekarisierungstendenzen im Lebenszusammenhang der Befragten auf. Im Kapitel 10 werden Handlungsstrategien der Familienernährerinnen vorgestellt: Welche Ressourcen mobilisieren sie, um Prekarisierungstendenzen zu begegnen? Auch die Wünsche der Frauen in Ostdeutschland, die an der Studie teilgenommen haben, werden hier behandelt. Oftmals nahmen die Familienernährerinnen an der Befragung mit der Motivation teil, dass sich etwas an ihren Lebensbedingungen ändern möge. Im Kapitel 11 wird aus der gesamten Analyse Handlungsbedarf in verschiedenen Politikfeldern sowie bezüglich der betrieblichen Arbeitsbedingungen abgeleitet. Abschließend wird ein Fazit der Untersuchung gezogen. Wir geben einen Ausblick auf offene Forschungsfragen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The fertility and women's labor force participation puzzle in OECD countries: the role of men's home production (2011)
Zitatform
Laat, Joost de & Almudena Sevilla-Sanz (2011): The fertility and women's labor force participation puzzle in OECD countries. The role of men's home production. In: Feminist economics, Jg. 17, H. 2, S. 87-119. DOI:10.1080/13545701.2011.573484
Abstract
"One effect of Southern Europe's rapid fertility decline is the emergence of a positive cross-country correlation between women's labor force participation and fertility across developed countries, despite the continuing negative correlation between these factors within countries. This study uses individual-level data for several OECD countries to examine how men's participation in home production can explain the positive relationship between fertility and women's labor force participation at the cross-country level. It finds that women living in countries where men participate more in home production are better able to combine having children with market work, leading to greater participation in the labor force at relatively high fertility levels. Within each country however, women with higher relative wages continue to have lower fertility and to participate more in the labor force than lower-paid women due to the higher opportunity cost of remaining at home. This finding an men's home production can thus explain the positive cross-country correlation between female labor force participation and fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die wahrgenommene Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens: Geschlechtstypische Muster und die Bedeutung des Haushaltskontextes (2011)
Zitatform
Liebig, Stefan, Carsten Sauer & Jürgen Schupp (2011): Die wahrgenommene Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens. Geschlechtstypische Muster und die Bedeutung des Haushaltskontextes. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 63, H. 1, S. 33-59. DOI:10.1007/s11577-010-0123-0
Abstract
"Die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Ausbreitung 'atypischer' Beschäftigungsverhältnisse hat zur Folge, dass der Anteil an Haushalten, in denen der Mann der alleinige Ernährer der Familie ist, abnimmt und der Anteil an Zweiverdienerhaushalten seit Jahren ansteigt. Vor diesem Hintergrund fragt dieser Beitrag, welche Bedeutung Haushaltskontexte, in denen das traditionelle male-breadwinner-Modell noch existiert oder bereits in Frage gestellt ist, für die Bewertung der Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens haben. Dazu werden in einem ersten Schritt drei Beurteilungskriterien der Gerechtigkeit des eigenen Einkommens hergeleitet: Kompensation erbrachter Leistungen, Bedarfsabsicherung und Ermöglichung sozialer Wertschätzung. In einem zweiten Schritt wird erläutert, warum die Gerechtigkeitsurteile von Männern und Frauen maßgeblich von der spezifischen Situation im jeweiligen Haushalt bestimmt sind. Die daraus abgeleiteten Annahmen zu geschlechtstypischen Mustern von Gerechtigkeitseinstellungen werden mithilfe von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus den Jahren 2007 und 2005 überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass in Zweiverdienerhaushalten geschlechtstypische Muster bei der Bewertung des eigenen Einkommens verringert und verstärkt werden: Verringert werden sie, weil Frauen in Zweiverdienerhaushalten höhere Ansprüche an ihr Lohnniveau haben, und verstärkt werden sie, weil Männer die Bewertung ihres Erwerbseinkommens davon abhängig machen, ob es sie in die Lage versetzt, den traditionellen Geschlechternormen und den darin transportierten Vorstellungen über 'Männlichkeit' entsprechen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unemployment duration of spouses: evidence from France (2011)
Marcassa, Stefania;Zitatform
Marcassa, Stefania (2011): Unemployment duration of spouses. Evidence from France. (Paris-Jourdan Science Economiques. Working paper 2011-17), Paris, 29 S.
Abstract
"This paper presents the results of an econometric analysis of the conditional probability of leaving unemployment for four waves of French married men and women entering unemployment from 1991 to 2002. The effect of spouse's hourly earnings on unemployment duration is found to be asymmetric for men and women. In particular, an elasticity of 0.38 for men and -0.15 for women are found to be significant for the entire sample. Individual data from the French Labor Force Survey are used with accurate information on spell durations, and labor earnings of the spouses. Parametric estimation techniques are used." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Labour, -
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Does a better job match makes women happier?: work orientations, work-care choices and subjective well-being in Germany (2011)
Zitatform
Muffels, Ruud & Bauke Kemperman (2011): Does a better job match makes women happier? Work orientations, work-care choices and subjective well-being in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 361), Berlin, 36 S.
Abstract
"The study examines the effects of work orientations and work-leisure choices alongside the effect of genes or personality traits on subjective well-being (SWB). The former effects are assumed to be mediated by the match between women's preferred and actual number of working hours indicating labor market and time constraints. Data come from 24 waves of the German (SOEP) Household Panel (1984-2007). Random and fixed-effect panel regression models are estimated. Work orientations and work-leisure choices indeed matter for women's SWB but the effects are strongly mediated by the job match especially for younger birth cohorts and higher educated women. Therefore, apart from the impact of genes or personality traits preferences and choices as well as labor market and time constraints matter significantly for the well-being of women, providing partial support to the role (scarcity-expansion) theory and the combination pressure thesis while at the same time challenging set-point theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Couple's relative labor supply in intermarriage (2011)
Nottmeyer, Olga;Zitatform
Nottmeyer, Olga (2011): Couple's relative labor supply in intermarriage. (IZA discussion paper 5567), Bonn, 32 S.
Abstract
"In this paper the hypothesis that partnerships between immigrants and natives are less specialized - in the sense that spouses provide similar working hours per weekday - than those between immigrants is tested. The empirical analysis relies on panel data using a two-limit random effects tobit framework to identify determinants of a gender-neutral specialization index. Results indicate that for immigrants intermarriage is indeed related to less specialization as is better education and smaller diversion in education between spouses. In contrast, children living in the household, as well as being Muslim or Islamic, lead to greater specialization. Intermarried immigrants specialize less presumably due to smaller comparative advantages resulting from positive assortative mating by education and different bargaining positions within the household. Natives, on the other hand, show different patterns: for them the likelihood to specialize increases with intermarriage. This might also results from differences in bargaining strength or be due to adaptation to immigrants' expected behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Revisiting the gender gap in time-use patterns: multitasking and well-being among mothers and fathers in dual-earner families (2011)
Zitatform
Offer, Shira & Barbara Schneider (2011): Revisiting the gender gap in time-use patterns. Multitasking and well-being among mothers and fathers in dual-earner families. In: American Sociological Review, Jg. 76, H. 6, S. 809-833. DOI:10.1177/0003122411425170
Abstract
"This study suggests that multitasking constitutes an important source of gender inequality, which can help explain previous findings that mothers feel more burdened and stressed than do fathers even when they have relatively similar workloads. Using data from the 500 Family Study, including surveys and the Experience Sampling Method, the study examines activities parents simultaneously engage in and how they feel when multitasking. We find that mothers spend 10 more hours a week multitasking compared to fathers and that these additional hours are mainly related to time spent on housework and childcare. For mothers, multitasking activities at home and in public are associated with an increase in negative emotions, stress, psychological distress, and work-family conflict. By contrast, fathers' multitasking at home involves less housework and childcare and is not a negative experience. We also find several similarities by gender. Mothers' and fathers' multitasking in the company of a spouse or children are positive experiences, whereas multitasking at work, although associated with an increased sense of productivity, is perceived as a negative experience." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kinderlosigkeit im Lebensverlauf: wie wichtig ist das Lebensziel, Kinder zu bekommen, im Vergleich mit anderen Lebenszielen? (2011)
Passet, Jasmin;Zitatform
Passet, Jasmin (2011): Kinderlosigkeit im Lebensverlauf. Wie wichtig ist das Lebensziel, Kinder zu bekommen, im Vergleich mit anderen Lebenszielen? In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 32, H. 3, S. 7-12.
Abstract
"Die Ursachen dauerhafter Kinderlosigkeit sind vielfältig und bedingen sich wechselseitig. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Einfluss subjektiver Lebensziele auf die Entstehung von Kinderlosigkeit im Lebensverlauf auf der Basis der Daten der ersten Welle des deutschen Beziehungs- und Familienpanels (pairfam). Betrachtet werden persönliche Lebensziele von Kinderlosen mit und ohne Kinderwunsch und Personen mit Kindern in verschiedenen Lebensphasen/Altersgruppen, die zu aufschlussreichen Ergebnissen führen. So sprechen die Befunde dafür, dass das Lebensziel ein (weiteres) Kind zu bekommen, in starker Konkurrenz zu anderen Lebenszielen steht und im Vergleich zu den Bereichen Arbeit, Freizeit, Partnerschaft und sozialen Beziehungen für die Befragten die niedrigste Relevanz hat. Besonders wichtig ist hier für sie vor allem die eigene Ausbildung beziehungsweise berufliche Interessen zu verfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How can gender discrimination explain fertility behaviors and family-friendly policies? (2011)
Recoules, Magali;Zitatform
Recoules, Magali (2011): How can gender discrimination explain fertility behaviors and family-friendly policies? In: Review of Economics of the Household, Jg. 9, H. 4, S. 505-521. DOI:10.1007/s11150-010-9109-y
Abstract
"This paper focuses on the interaction between gender discrimination and household decisions. It develops a model with endogenous fertility, endogenous labor supply and endogenous size of government spending. Family policies which concern childcare services are assumed to reduce the time that parents spend on their children. The model shows that gender discrimination may explain differences in household decisions between countries. The solution shows a U-shaped relationship between fertility and gender discrimination if the quality of childcare services is sufficiently high. In the decreasing part of this U-shaped curve, a decrease in the discrimination level implies a related increase in fertility, women's participation in the labor force and in family-friendly policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Economic resources and the first child in Italy: a focus on income and job stability (2011)
Santarelli, Elisabetta;Zitatform
Santarelli, Elisabetta (2011): Economic resources and the first child in Italy. A focus on income and job stability. In: Demographic Research, Jg. 25, S. 311-336. DOI:10.4054/DemRes.2011.25.9
Abstract
"At the turn of the twentieth century Italy registered a lowest-low fertility level, i.e., a total fertility rate of 1.26 children per woman in 2000. In this paper we investigate whether and how in that period economic resources and, in particular, income and job stability were linked with couples' decisions to enter parenthood. With this aim, we use data from ECHP and carry out a longitudinal analysis on a sample of childless married couples to study the transition to their first child. Results show that the couples' employment arrangement played some role in first child rates, with the single earner arrangement experiencing the highest first birth rates. We also find that employed women with labour income have much lower first birth rates than non-working women, while no evidence is found for male earnings and other sources of income. As concerns job instability, we find evidence that it was not significantly linked with the transition to first time parenthood during the investigated period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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She left, he left: how employment and satisfaction affect women's and men's decisions to leave marriages (2011)
Zitatform
Sayer, Liana C., Paula England, Paul D. Allison & Nicole Kangas (2011): She left, he left. How employment and satisfaction affect women's and men's decisions to leave marriages. In: American Journal of Sociology, Jg. 116, H. 6, S. 1982-2018. DOI:10.1086/658173
Abstract
"Studies examining determinants of divorce have largely ignored differences between factors that elevate wives' and husbands' initiation of divorce. The authors use longitudinal data and a latent class model embedded in a competing-risks event history model to assess distinct predictors of wives and husbands leaving marriages. They find that when men are not employed, either spouse is more likely to leave. When wives report better-than-average marital satisfaction, their employment affects neither spouse 's exit. However, when wives report below-average marital satisfaction, their employment makes it more likely they will leave. The authors' findings suggest that theories of divorce require 'gendering' to reflect asymmetric gender change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Einkommensungleichheit und Homogamie (2011)
Schröder, Christoph;Zitatform
Schröder, Christoph (2011): Einkommensungleichheit und Homogamie. In: IW-Trends, Jg. 38, H. 1, S. 67-79. DOI:10.2373/1864-810X.11-01-05
Abstract
"Im Zeitraum 1998 bis 2008 war ein merklicher Anstieg der Einkommensungleichheit in Deutschland zu beobachten. Der Gini-Koeffizient auf Basis des Nettoäquivalenzeinkommens stieg um insgesamt 15 Prozent an, wobei die Ungleichheit nach dem Jahr 2005 nicht weiter zunahm. Beim Konzept des Äquivalenzeinkommens wird unterstellt, dass Einkommensunterschiede innerhalb eines Haushalts ausgeglichen werden. Die Ausgleichswirkung ist umso stärker, je unterschiedlicher die individuellen Einkommen der einzelnen Haushaltsmitglieder sind. Diese haushaltsinternen Unterschiede haben jedoch merklich abgenommen. Eine Analyse von Paarhaushalten ergibt, dass vor allem die Kombination von niedrigen Einkommen beider Partner deutlich häufiger vorkommt als zuvor. Beim Erwerbsverhalten zeigt sich, dass die Kombination von Vollzeittätigkeit und Nicht-Erwerbstätigkeit, die zu Einkommensunterschieden innerhalb eines Haushalts führt, deutlich an Gewicht verloren hat. Durch zunehmend homogame Partnerschaften, die sich durch ähnliche Ausbildung, Erwerbsneigung und Einkommen auszeichnen, nimmt die Ungleichheit innerhalb der Haushalte ab und zwischen den Haushalten zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Self-employment matching: an analysis of dual-earner couples in Sweden (2010)
Zitatform
Andersson, Lina & Mats Hammarstedt (2010): Self-employment matching. An analysis of dual-earner couples in Sweden. In: Economics Bulletin, Jg. 30, H. 3, S. 2197-2209.
Abstract
"This paper presents an analysis of self-employment matching among dual-earner couples in Sweden. The results show that self-employment propensities are positively correlated across partners. Self-employment propensities are significantly higher for both males and females whose spouses are self-employed. The existence of 'positive assortative mating' and the fact that self-employment knowledge and abilities are transferred across partners are presented as explanations for the results. One policy conclusion that can be drawn from the results is that if governments and policymakers want to increase the rate of female self-employment, stimulating overall self-employment might be effective, since an important determinant of female self-employment is having a self-employed spouse." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The opt-out revolution: a descriptive analysis (2010)
Antecol, Heather;Zitatform
Antecol, Heather (2010): The opt-out revolution. A descriptive analysis. (IZA discussion paper 5089), Bonn, 43 S.
Abstract
"Using data from the 1980, 1990, and 2000 U.S. Census, I find little support for the opt-out revolution - highly educated women, relative to their less educated counterparts, are exiting the labor force to care for their families at higher rates today than in earlier time periods - if one focuses solely on the decision to work a positive number of hours irrespective of marital status or race. If one, however, focuses on both the decision to work a positive number of hours as well as the decision to adjust annual hours of work (conditional on working), I find some evidence of the opt-out revolution, particularly among white college educated married women in male dominated occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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An empirical model of collective household labour supply with non-participation (2010)
Zitatform
Bloemen, Hans G. (2010): An empirical model of collective household labour supply with non-participation. In: The economic journal, Jg. 120, H. 543, S. 183-214. DOI:10.1111/j.1468-0297.2009.02292.x
Abstract
"I present a structural empirical model of collective household labour supply that includes the non-participation decision. I specify a simultaneous model for hours, participation and wages of husband and wife. I discuss the problems of identification and statistical coherency that arise in the application of the collective household labour supply model. The model includes random effects and it is estimated using a panel data set of Dutch couples. The estimates allow me to check the underlying regularity conditions on individual preferences and to obtain estimates of the sharing rule that governs the division of household income between husband and wife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Assortative mating and female labor supply (2010)
Zitatform
Bredemeier, Christian & Falko Juessen (2010): Assortative mating and female labor supply. (IZA discussion paper 5118), Bonn, 47 S.
Abstract
"This paper investigates the pattern of wives' hours disaggregated by the husband's wage decile. In the US, this pattern has changed from downward-sloping to hump-shaped. We show that this development can be explained within a standard household model of labor supply when taking into account trends in assortative mating. We develop a model in which assortative mating determines the wage ratios within individual couples and thus the efficient time allocation of spouses. The economy-wide pattern of wives' hours by the husband's wage is downward-sloping for low degrees, hump-shaped for medium degrees, and upward-sloping for high degrees of assortative mating. A quantitative analysis of our model suggests that changes in the gender wage gap are responsible for the overall increase in hours worked by wives. By contrast, the fact that wives married to high-wage men experienced the most pronounced increase is a result of trends in assortative mating." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The intra-household division of labor: an empirical analysis of spousal influences on individual time allocation (2010)
Zitatform
Bredtmann, Julia (2010): The intra-household division of labor. An empirical analysis of spousal influences on individual time allocation. (Ruhr economic papers 200), Essen, 35 S.
Abstract
"Die Studie untersucht die Arbeitsteilung von Paaren innerhalb eines Haushalts. Unter Verwendung von Zeitbudgeterhebungsdaten der Jahre 1991/92 und 2001/02 wird der Einfluss der Zeiteinteilung zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit des einen Partners auf die Zeitallokation des anderen Partners untersucht. Die Zeitallokationsentscheidungen der Partner werden dabei unter Verwendung eines interdependenten Modells geschätzt, das die Simultanität und Endogenität der Entscheidungen berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede hinsichtlich des Einflusses der Zeitverwendung des Partners zwischen Männern und Frauen. Während das Arbeitsangebot von Männern unabhängig von der Zeitallokation der Partnerin ist, passen Frauen ihr Arbeitsangebot an das ihres Partners an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Reinforcing separate spheres: the effect of spousal overwork on men's and women's employment in dual-earner households (2010)
Zitatform
Cha, Youngjoo (2010): Reinforcing separate spheres. The effect of spousal overwork on men's and women's employment in dual-earner households. In: American Sociological Review, Jg. 75, H. 2, S. 303-329. DOI:10.1177/0003122410365307
Abstract
"This study examines whether long work hours exacerbate gender inequality. As working long hours becomes increasingly common, a normative conception of gender that prioritizes men's careers over women's careers in dual-earner households may pressure women to quit their jobs. I apply multilevel models to longitudinal data from the Survey of Income and Program Participation to show that having a husband who works long hours significantly increases a woman's likelihood of quitting, whereas having a wife who works long hours does not appear to increase a man's likelihood of quitting. This gendered pattern is more prominent among workers in professional and managerial occupations, where the norm of overwork and the culture of intensive parenting are strong. Furthermore, the effect is stronger among workers who have children. Findings suggest that overwork can reintroduce the separate spheres arrangement, consisting of breadwinning men and homemaking women, to many formerly dual-earner households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Men's housework, women's housework, and second births in Australia (2010)
Zitatform
Craig, Lyn & Peter Siminski (2010): Men's housework, women's housework, and second births in Australia. In: Social Politics, Jg. 17, H. 2, S. 235-266. DOI:10.1093/sp/jxq004
Abstract
"Is gender inequality in unpaid work within households implicated in falling fertility rates? This paper investigates whether the likelihood couples with one child will have more children is affected by: (i) the amount of household labor they each perform or (ii) the way they divide household labor between themselves. Drawing a sample of partnered couples with one child (n = 573) from the longitudinal Household, Income and Labor Dynamics in Australia survey, we conduct multivariate regression analysis and find the more housework that Australian women do, the less likely they are to have more children. Neither fathers' time allocation to housework, nor relative shares of housework, were found to have an effect on subsequent fertility. Thus, mothers' own domestic workloads negatively impacted upon fertility, but shares of housework did not." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wohlfahrtsstaatlichkeit und Geschlechterverhältnisse aus feministischer Perspektive (2010)
Dackweiler, Regina-Maria; Rerrich, Maria S.; Kreimer, Margareta; Notz, Gisela; Schäfer, Reinhild; Theobald, Hildegard ; Kontos, Silvia; Riegraf, Birgit; Bütow, Birgit; Stolz-Willig, Brigitte; Willert, Michaela; Stövesand, Sabine;Zitatform
Dackweiler, Regina-Maria & Reinhild Schäfer (Hrsg.) (2010): Wohlfahrtsstaatlichkeit und Geschlechterverhältnisse aus feministischer Perspektive. (Forum Frauen- und Geschlechterforschung 29), Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 248 S.
Abstract
"Feministische Wohlfahrtsstaatsforschung rückte in den vergangenen dreißig Jahren in den Blick, dass die geschlechterideologisch legitimierte Verteilung der Verantwortung für die Produktion von Sicherheit und Wohlfahrt auch nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er Jahre ein Geschlechter hierarchisierendes Arrangement zwischen Staat, Markt und Familien hervorgebracht hat: Einerseits den männliche Familienernährer und andererseits die weibliche Zuständigkeit für unbezahlte 'Care'-Arbeit sowie die Versorgung des erwerbstätigen (Ehe-)Mannes. Entlang von drei analytischen Achsen untersuchen die Autorinnen des Bandes die sich abzeichnende Gestalt des neoliberal orientierten Wohlfahrtsstaates. Dabei diskutieren sie aus einer geschlechterreflektierten Perspektive die gegenwärtigen Veränderungen in den Bereichen Soziale Rechte, Re-Organisation von 'Sorgearbeit', Restrukturierung sozialer Sicherungssysteme sowie Subjektivierungsweisen und soziale Kontrolle neoliberaler Wohlfahrtspolitik. Hierbei identifizieren sie nicht nur GewinnerInnen und VerliererInnen sich verändernder Geschlechterregime. Sie arbeiten zugleich die sich verschärfenden sozialen Ungleichheiten zwischen Frauen abhängig von Familienstatus, Alter, Klassen-, ethnischer und nationaler Zugehörigkeit heraus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Family job search, wage bargaining, and optimal unemployment insurance (2010)
Ek, Susanne; Holmlund, Bertil;Zitatform
Ek, Susanne & Bertil Holmlund (2010): Family job search, wage bargaining, and optimal unemployment insurance. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 10, H. 1, S. 3-25. DOI:10.2202/1935-1682.2501
Abstract
"The paper develops an equilibrium search and matching model where two-person families as well as singles participate in the labor market. We show that equilibrium entails wage dispersion among equally productive risk-averse workers. Marital status as well as spousal labor market status matter for wage outcomes. In general, employed members of two-person families receive higher wages than employed singles. The model is applied to a welfare analysis of alternative unemployment insurance systems, recognizing the role of spousal employment as a partial substitute for public insurance. The optimal system involves benefit differentiation based on marital status as well as spousal labor market status. Optimal differentiation yields small welfare gains but gives rise to large wage differentials." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The incomplete revolution: adapting welfare states to women's new roles (2010)
Esping-Andersen, Gosta;Zitatform
Esping-Andersen, Gosta (2010): The incomplete revolution. Adapting welfare states to women's new roles. Cambridge: Polity Press, 214 S.
Abstract
"'Our future depends very much on how we respond to three great challenges of the new century, all of which threaten to increase social inequality: first, how we adapt institutions to the new role of women - the 'incomplete revolution' of our time; second, how we prepare our children for the knowledge economy; and, third, how we respond to the new demography, in particular low fertility and an ageing population. In this new book (the author) ... examines how different societies have responded to these challenges. It focuses especially on the quest for gender equality, on the role of families in the reproduction of social inequalities, and on major inequities associated with an ageing population. Through comparative analysis he seeks to identify the kinds of welfare state reform that can optimize not only individuals' life chances but also collective welfare." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Employment regimes and the quality of work (2010)
Gallie, Duncan ; Scherer, Stefanie; Steiber, Nadia ; Jungblut, Jean-Marie; Tåhlin, Michael ; Paugam, Serge; Zhou, Ying ; O'Connel, Phlip J.; Dieckhoff, Martina ;Zitatform
(2010): Employment regimes and the quality of work. Oxford: Oxford University Press, 277 S.
Abstract
"The book makes a major new contribution to the sociology of employment by comparing the quality of working life in European societies with very different institutional systems - France, Germany, Great Britain, Spain, and Sweden. It focuses in particular on skills and skill development, opportunities for training, the scope for initiative in work, the difficulty of combining work and family life, and the security of employment. Drawing on a range of nationally representative surveys, it reveals striking differences in the quality of work in different European countries. It also provides for the first time rigorous comparative evidence on the experiences of different types of employee and an assessment of whether there has been a trend over time to greater polarization between a core workforce of relatively privileged employees and a peripheral workforce suffering from cumulative disadvantage. It explores the relevance of three influential theoretical perspectives, focussing respectively on the common dynamics of capitalist societies, differences in production regimes between capitalist societies, and differences in the institutional systems of employment regulation. It argues that it is the third of these - an 'employment regime' perspective - that provides the most convincing account of the factors that affect the quality of work in capitalist societies. The findings underline the importance of differences in national policies for people's experiences of work and point to the need for a renewal at European level of initiatives for improving the quality of work." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Einfluss der Kinderzahl auf die Rentenhöhe bei Frauen in Deutschland (2010)
Gansbergen, Anna;Zitatform
Gansbergen, Anna (2010): Einfluss der Kinderzahl auf die Rentenhöhe bei Frauen in Deutschland. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2010): FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner : Bericht vom sechsten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) vom 1. bis 3. Juli 2009 in Bensheim (DRV-Schriften, 55/2009), S. 89-104.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird der Einfluss der Zahl der Kinder von Frauen auf ihre Rentenhöhe untersucht. Das Thema ist nach wie vor aktuell: immer noch sind in Deutschland Geburtenrate und Frauenerwerbsbeteiligung vergleichsweise niedrig. Immer noch können deutsche Frauen Familie und Beruf nicht oder nur schwer miteinander vereinbaren. Immer noch bekommen Frauen in Deutschland weniger Gehalt und später auch weniger Rente als Männer. Der vorliegende Beitrag will einen Erklärungsversuch für diesen Sachverhalt liefern, wobei die Kinderbetreuung als mögliche Ursache der Ungleichheiten in den Mittelpunkt gerückt wird. Dabei werden auch andere Einflussfaktoren der Rentenhöhe untersucht, um die Einflussstärke der Kinderzahl mit der Stärke der anderen Faktoren vergleichen zu können. Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung wird mittels SPSS 17 eine multiple lineare Regression mit den Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund durchgeführt. Die Berechnung erfolgte im Rahmen eines Praktikums im Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV) in Würzburg. Nach einem Überblick über die relevanten Theorien (ökonomische Theorie der Fertilität, Humankapitaltheorie, Signalisierungstheorie und 'new home economics') sowie die politischen und sozialen Entwicklungen werden die Ergebnisse einer Regressionsanalyse präsentiert und abschließend diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
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Familie und Partnerschaft in Ost- und Westdeutschland: Ergebnisse im Rahmen des Projektes "Demographic Differences in Life Course Dynamics in Eastern and Western Germany" (2010)
Zitatform
Goldstein, Joshua, Michaela Kreyenfeld, Johannes Huinink, Dirk Konietzka & Heike Trappe (2010): Familie und Partnerschaft in Ost- und Westdeutschland. Ergebnisse im Rahmen des Projektes "Demographic Differences in Life Course Dynamics in Eastern and Western Germany". Rostock, 40 S.
Abstract
"Zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer sollten Ost-West-Unterschiede in Einstellungen, Lebensbedingungen und Verhaltensweisen geringer werden oder sich ganz auflösen. Während dies auf viele Lebensbereiche zutrifft, gilt es nur eingeschränkt für den Bereich der Familie. Insbesondere das Heiratsverhalten, die Familienformen und das Erwerbsverhalten von Müttern unterscheiden sich weiterhin zwischen beiden Landesteilen. In welcher Hinsicht gibt es Angleichungen, haben sich Unterschiede verfestigt? Welche Gründe sind für anhaltende Differenzen in den Lebens- und Familienformen in Ost und West verantwortlich? Werden sich die Familienformen im Osten zukünftig stärker dem westdeutschen Muster annähern oder wird die Entwicklung eher in die umgekehrte Richtung verlaufen?
Ziel des Projektes 'Demographic Differences in Life Course Dynamics in Eastern and Western Germany' (DemoDiff) ist es, diese und weitergehende Fragen genauer zu erforschen. Im Fokus stehen insbesondere die jungen Frauen und Männer, die in ihrem Verhalten das Bild der Familien heute maßgeblich prägen und auch in der näheren Zukunft weiter prägen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Rethinking work-family conflict: dual-earner policies, role conflict and role expansion in Western Europe (2010)
Zitatform
Grönlund, Anne & Ida Öun (2010): Rethinking work-family conflict. Dual-earner policies, role conflict and role expansion in Western Europe. In: Journal of European social policy, Jg. 20, H. 3, S. 179-195. DOI:10.1177/0958928710364431
Abstract
"The aim of this article is to deepen the understanding of work -- family conflict and the impact of social policies by integrating the theoretical perspectives of role conflict and role expansion. First, we present a theoretical model identifying different mechanisms through which policy may affect both role conflict and role expansion, with a particular focus on dual-earner policies. Second, we examine some of its implications, using data from the European Social Survey comprising 10,950 employees in 15 countries. In contrast to traditional theories presenting conflict and expansion as mutually exclusive, we find that work -- family conflict and experiences of role expansion, measured with indicators of life satisfaction and psychological well being, may go hand in hand. The results also indicate that such a balance is more common in countries with dual-earner policies than in other countries. Women committing as strongly to work as men experience more work -- family conflict, but also high levels of well being and satisfaction. The findings largely support our theoretical arguments and imply that future research should examine the conflict-expansion nexus rather than focussing on either of the two. In this context, both gender and policy need to be considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Economic uncertainties in the family: do unemployed men and women rely on their partner's resources? (2010)
Zitatform
Jacob, Marita & Corinna Kleinert (2010): Economic uncertainties in the family. Do unemployed men and women rely on their partner's resources? (Equalsoc working paper 01/2010), 29 S.
Abstract
"Recent research on social inequality and the family has pointed out that partners provide an important social context for individuals' decisions, behaviour and resulting social outcomes. Unemployment is a particularly interesting issue to be studied in the context of partnership, as unemployment and the ensuing loss of income of one partner might affect the whole family, and fast re-employment reduces the risks of economic uncertainty and deprivation of the family. However, the particular effects of the partner and his or her resources on unemployment of the other and its duration have not yet been fully explored. In our paper we examine how couples deal with each other's unemployment, i.e. whether and how quickly re-integration into the labour market occurs. We look at the effects of different kinds of partner's resources, in particular financial assets and social capital. Applying job search theory, one would expect that the more financial support the partner can provide, the longer an unemployment episode would last, whereas the higher the partner's social capital, the more likely a job offer is to occur. Economic theories assume negative effects of both the partner's financial resources and social capital on the other's re-employment chances, either due to specialisation gains in the joint household or due to individual maximising of bargaining power that keeps the better-off partner from sharing resources. Whereas these theories are gender-neutral, gender role theories predict differential effects of the partner's resources for women and men. If a male partner provides a high income during his wife's unemployment this could prevent her from taking up work again. In the opposite case, this relationship of available resources and unemployment duration could be weak or non-existent. This 'gender asymmetry' should be modified by two characteristics: first, the birth cohorts the partners belong to, and second, whether or not they have children. Empirically, we test these hypotheses using data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP), a longitudinal household survey. Based on this data source we analyse the effects of the partner's resources on unemployment duration by applying event-history models. We find a partnership premium for men, whereas married women are least likely to leave unemployment. Regarding the role of different resources of the partner, men gain from their spouse's labour market resources. Surprisingly, for women the partner's income accelerates re-employment. However, this finding is mediated by the fact that in a traditional male breadwinner model the female minor earner refrains from re-entering paid work. Furthermore, we cannot detect historical changes, but strong differences for women with and without children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die wahrgenommene Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens: geschlechtstypische Muster und die Bedeutung des Haushaltskontextes (2010)
Zitatform
Liebig, Stefan, Carsten Sauer & Jürgen Schupp (2010): Die wahrgenommene Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens. Geschlechtstypische Muster und die Bedeutung des Haushaltskontextes. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 309), Berlin, 25 S.
Abstract
"Die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Ausbreitung 'atypischer' Beschäftigungsverhältnisse hat zur Folge, dass der Anteil an Haushalten, in denen der Mann der alleinige Ernährer der Familie ist, abnimmt und der Anteil an Zweiverdienerhaushalten seit Jahren ansteigt. Vor diesem Hintergrund fragt dieser Beitrag, welche Bedeutung Haushaltskontexte, in denen das traditionelle male-breadwinner Modell noch existiert bzw. bereits in Frage gestellt ist, für die Bewertung der Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens haben. Dazu werden in einem ersten Schritt drei Beurteilungskriterien der Gerechtigkeit des eigenen Einkommens hergeleitet: Kompensation erbrachter Leistungen, Bedarfsabsicherung und Ermöglichung sozialer Wertschätzung. In einem zweiten Schritt wird erläutert, warum die Gerechtigkeitsurteile von Männern und Frauen maßgeblich von der spezifischen Situation im jeweiligen Haushalt bestimmt sind. Die daraus abgeleiteten Annahmen zu geschlechtstypischen Mustern von Gerechtigkeitseinstellungen werden mithilfe von Daten des Sozio-oekonomischen Panels aus den Jahren 2007 und 2005 überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass in Zweiverdienerhaushalten geschlechtstypische Muster bei der Bewertung des eigenen Einkommens verringert und verstärkt werden: Verringert werden sie, weil Frauen in Zweiverdienerhaushalten höhere Ansprüche an ihr Lohnniveau haben, und verstärkt werden sie, weil Männer die Bewertung ihres Erwerbseinkommens davon abhängig machen, ob es sie in die Lage versetzt, den traditionellen Geschlechternormen und den darin transportierten Vorstellungen über 'Männlichkeit' entsprechen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The female breadwinner: phenomenological experience and gendered identity in work/family spaces (2010)
Zitatform
Meisenbach, Rebecca J. (2010): The female breadwinner. Phenomenological experience and gendered identity in work/family spaces. In: Sex Roles, Jg. 62, H. 1/2, S. 2-19. DOI:10.1007/s11199-009-9714-5
Abstract
"Although female breadwinners (FBWs) are increasingly common in industrialized society and challenge traditional western gender norms, little research has focused specifically on the experiences of FBWs. These experiences impact individual, family, and organizational decision making. Thus, this project uses a phenomenological method to explore the experiences and gendered identity negotiations of 15 FBWs from the eastern and midwestern U.S. who were recruited via electronic message boards and personal contacts. The study asks how these women experience the phenomenon of being the breadwinner, seeking common elements. Results indicate six essential elements of FBWs' experiences: (a) having control, (b) valuing independence, (c) feeling pressure and worry, (d) valuing partner's contributions, (e) feeling guilt and resentment, and (f) valuing career progress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mitgegangen - mitgefangen?: die Folgen von Haushaltsumzügen für die Einkommenssituation von Frauen in Partnerschaften (2010)
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Nisic, Natascha (2010): Mitgegangen - mitgefangen? Die Folgen von Haushaltsumzügen für die Einkommenssituation von Frauen in Partnerschaften. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 62, H. 3, S. 515-549. DOI:10.1007/s11577-010-0110-5
Abstract
"Analysen zu Arbeitsmarkteffekten regionaler Mobilität kamen bislang zu dem Ergebnis, dass Frauen in Partnerschaften erhebliche ökonomische Nachteile durch einen Wohnortwechsel haben, während Männer und auch ledige Frauen von Umzügen generell beruflich profitieren können. Die Erklärung dieser Befunde erfolgt meist auf Basis haushaltsökonomischer Argumente, die für die Beschreibung partnerschaftlicher Prozesse jedoch verstärkt in die Kritik geraten sind. Zudem sind viele dieser Studien mittlerweile veraltet und tragen, insbesondere für Deutschland, den veränderten ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen nicht mehr Rechnung. Der Beitrag versucht diese Lücken unter Verwendung eines verhandlungstheoretischen Modells der Partnerschaft und mit Rückgriff auf aktuellere Daten zu schließen. Untersucht werden die mittel- und langfristigen Einkommenseffekte von Umzügen für Paarhaushalte in den neuen und alten Bundesländern, speziell für die Frauen. Insbesondere wird auch die Bedeutung regionaler Arbeitsmarktstrukturen als Moderatoren dieser Effekte berücksichtigt - ein Aspekt, der in Mobilitätsanalysen bislang vernachlässigt wurde. Die Ergebnisse der auf den Wellen 1992 - 2006 des SOEP beruhenden Panel-Fixed-Effects-Schätzungen legen nicht nur die Plausibilität der verhandlungstheoretischen Argumentation und die Bedeutung lokaler Opportunitätsstrukturen nahe, sondern zeichnen auch ein von bisherigen Studien abweichendes Bild der Umzugsfolgen für Frauen. Der Artikel diskutiert die Implikationen für Arbeitsmarktprozesse und Partnerschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Understanding the long term effects of family policies on fertility: the diffusion of different family models in France and Germany (2010)
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Salles, Anne, Clementine Rossier & Sara Brachet (2010): Understanding the long term effects of family policies on fertility. The diffusion of different family models in France and Germany. In: Demographic Research, Jg. 22, S. 1057-1096. DOI:10.4054/DemRes.2010.22.34
Abstract
"European countries in which mothers are encouraged to remain in the labour market have higher fertility levels. It is difficult, however, to link specific policies to fertility increases. We hypothesize that policy changes do not affect fertility decisions in the short term as long as external childcare is not seen as an acceptable option, although policy does have an impact upon childcare attitudes in the long term. Using a comparative qualitative approach, we find that attitudes towards childcare are strikingly different in France than in Western Germany, reflecting long-standing policy orientations. Attitudes act as an intermediate variable between access to childcare and its use in both countries, and are strongly homogenous within countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Hausarbeit im Eheverlauf: Ergebnisse einer Längsschnittanalyse (2010)
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Schulz, Florian & Hans-Peter Blossfeld (2010): Hausarbeit im Eheverlauf. Ergebnisse einer Längsschnittanalyse. In: K. Böllert & N. Oelkers (Hrsg.) (2010): Frauenpolitik in Familienhand? : neue Verhältnisse in Konkurrenz, Autonomie oder Kooperation, S. 111-128.
Abstract
"Obwohl die Arbeitsteilung in der Familie, nicht zuletzt deshalb, in den letzten Jahren als Forschungsgegenstand zunehmend wichtiger geworden ist, ist heute nur sehr wenig darüber bekannt, wie sich die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern im Haushalt tatsächlich im Zeitverlauf verändert. Ebenfalls ist unklar, welche der heute kontrovers diskutierten Theorien über die Erklärung der Arbeitsteilung zwischen den Ehepartnern zutreffen. Diese beiden Aspekte werden im vorliegenden Aufsatz aufgegriffen, dessen Ziel es ist, mit Hilfe der für westdeutsche Ehen repräsentativen Daten des Bamberger Ehepaar-Panels, die Arbeitsteilung im Haushalt im Längsschnitt zu analysieren. Die folgenden Fragen stehen dabei im Mittelpunkt der Analyse: (1) Wie verändert sich die Verteilung der Hausarbeit zwischen Männern und Frauen im Verlauf der Ehe? (2) Welche Faktoren bestimmen eine größere, und welche eine geringere relative Beteiligung der Männer an der Hausarbeit? Und (3) Welchen Einfluss haben die von verschiedenen theoretischen Ansätzen als relevant erachteten relativen Ressourcen der Ehegatten sowie familienrelevante Ereignisse auf diese Dynamik?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Work-family conflict and fertility intentions: does gender matter? (2010)
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Shreffler, Karina M., Amy E. Pirretti & Robert Drago (2010): Work-family conflict and fertility intentions. Does gender matter? In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 31, H. 2, S. 228-240. DOI:10.1007/s10834-010-9187-2
Abstract
"Fertility among employed women remains far below their desired preferences. Although research has shown that fertility intentions significantly predict subsequent behavior, little is known about the factors that contribute to intentions. We assess the impacts of perceived self and partner work-to-family and family-to-work conflict on the fertility intentions of both women and men. Using a national probability sample of men and women in dual-earner families (N = 630), we find that men's perceptions of their wives' work - family conflict significantly predict men's fertility intentions, even though men's own work - family conflict does not. Neither women's own work - family conflict nor their perceptions of their husbands' work - family conflict predicts women's fertility intentions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender equality in time: low-paid mothers' paid and unpaid work in the UK (2010)
Zitatform
Warren, Tracey, Gillian Pascall & Elizabeth Fox (2010): Gender equality in time. Low-paid mothers' paid and unpaid work in the UK. In: Feminist economics, Jg. 16, H. 3, S. 193-219. DOI:10.1080/13545701.2010.499997
Abstract
"Policies concerning time use are crucial to parents' experiences of paid and unpaid work and the reconciliation of work and family life. In heterosexual-couple households, gender inequalities in the distribution of paid work and care, working hours, and responsibility for children's schedules mean that mothers experience pressure on time and their ability to work, care, and manage households. Via qualitative interviews conducted in 2005-6, this contribution explores the time strategies of a sample of low-waged mothers in England whose choices around unpaid and paid work are most constrained as a result of the UK's limited policies. The authors discuss alternative policy scenarios, finding that respondents supported policies that challenge gender inequalities in work time, enhancing their time in paid employment and their partners' time for unpaid work. Higher-quality part-time work, shorter full-time hours, and parental leave for fathers would begin to address time inequalities in the UK and elsewhere." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Pension reforms, working patterns and gender pension gaps in Europe (2009)
Zitatform
Frericks, Patricia, Trudie Knijn & Robert Maier (2009): Pension reforms, working patterns and gender pension gaps in Europe. In: Gender, Work and Organization, Jg. 16, H. 6, S. 710-730. DOI:10.1111/j.1468-0432.2009.00457.x
Abstract
"European pension reforms are dominated by the principles of privatization and individualization. Privatizing and individualizing pension entitlements call for a redefinition of the responsibilities of states and individuals. Moreover, statutorily introducing individualization calls for equal opportunities to be guaranteed. However, the implementation of equal opportunities is a long way off because pension-determining factors are still subject to gender distinctions, among other things. Gender distinction is inherent in life courses as well as in welfare arrangements. Welfare arrangements determine the legitimate reasons for gaining pension rights, how the measures of different entitlements are interrelated and which factors hamper a person's ability to fulfil the pension norm. This article analyses the link between welfare arrangements and women's life courses for a better understanding of the gendered norms of pension entitlements by focusing on gendered wages and life expectancies, gendered working patterns, and the connection between care and pensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Women and retirement pensions: a research review (2009)
Zitatform
Jefferson, Therese (2009): Women and retirement pensions. A research review. In: Feminist economics, Jg. 15, H. 4, S. 115-145. DOI:10.1080/13545700903153963
Abstract
"The links between women's caring work and access to economic resources are particularly critical in the context of widespread public policy debates about retirement and pensions, many of which neglect care as a key issue for analysis. However, among feminist economists it is widely recognized that women's patterns of care provision have adverse implications for their access to economic resources in later life. The feminist economics literature examines many of the interactions between women's caring roles and their access to resources, particularly women's capacity to access economic resources through publicly mandated or regulated pension schemes. This article reviews research that places women's patterns of work and care at the center of analyses of retirement pension policy in an effort to provide a summary of research on gender and pensions policy and to contrast the extent to which differing institutional and policy frameworks accommodate women's caring roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wohlfahrtsstaaten und Geschlechterungleichheit in Mittel- und Osteuropa: Kontinuität und postsozialistische Transformation in den EU-Mitgliedsstaaten (2009)
Klenner, Christina; Michon, Piotr; Luleva, Ana; Szikra, Dorottya ; Leiber, Simone; Hacker, Björn ; Mrcela, Aleksandra Kanjou; Keune, Maarten ; Müller, Katharina ; Křížková, Alena ; Nagy, Beata; Auth, Diana ; Pascall, Gillian; Klein, Uta; Ratajczak-Tucholka, Joanna; Haskova, Hana ; Steinhilber, Silke; Kwak, Anna; Szelewa, Dorota ;Zitatform
Klenner, Christina & Simone Leiber (Hrsg.) (2009): Wohlfahrtsstaaten und Geschlechterungleichheit in Mittel- und Osteuropa. Kontinuität und postsozialistische Transformation in den EU-Mitgliedsstaaten. (VS research), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 394 S.
Abstract
"Mehr als 15 Jahre nach dem Ende des Staatssozialismus in den mittel- und osteuropäischen Ländern untersuchen die AutorInnen die Entwicklung der Wohlfahrtsstaaten in den zehn EU-Mitgliedsstaaten dieser Region. Im Zentrum stehen folgende Fragen: Inwiefern sind die Wohlfahrtsstaaten und Geschlechterregime in MOE vergleichbar mit den Typen, die wir aus West- und Südeuropa kennen? Wurde nach dem Systemwechsel unter gänzlich neuen Voraussetzungen an bestehende Traditionen angeknüpft? Wie haben sich der EU-Beitritt und der wohlfahrtsstaatliche Wandel im Transformationsprozess auf die Geschlechterverhältnisse ausgewirkt? Die bislang nicht hinreichend systematisch erforschten Auswirkungen der Reformen einzelner Felder der Sozialpolitik auf die Ungleichheit der Geschlechter bilden einen weiteren Schwerpunkt der Untersuchungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Vorwort: (7-8);
Einleitung
Christina Klenner, Simone Leiber: Wohlfahrtsstaaten und Geschlechterungleichheit im Tranformationsprozess (11-31);
I - Wohlfahrtsstaaten und Geschlechterungleichheit in Mittel- und Osteuropa - Forschungsstand und Typologien
Diana Auth: Wohlfahrtsstaaten und Geschlechterverhältnisse in Mittel- und Osteuropa - Forschungsstand und Forschungsperspektiven (35-57);
Maarten Keune: Mittel- und osteuropäische Wohlfahrtsstaaten im Vergleich - Typen und Leistungsfähigkeit (59-84);
Dorottya Szikra, Dorota Szelewa: Passen die mittel- und osteuropäischen Länder in das "westliche" Bild? Ein Beispiel der Familienpolitik in Ungarn und Polen (85-120);
II. Geschlechterungleichheit in Mittel- und Osteuropa in vergleichende Perspektive
Gillian Pascal, Anna Kwak: Geschlechterregime im Wandel - Geschlechterberechtigung in den Ländern Mittel- und Osteuropas? (123-161);
Poitr Michon: "Bleib zu Hause, Liebling" - Mütter, Arbeitsmärkte und staatliche Politik in Polen und den baltischen Ländern (163-191);
Christina Klenner, Hana Haskova: Variationen des Zweiverdienermodells - Müttererwerbstätigkeit im tschechisch-deutschen Vergleich (193-228);
Ana Luleva: Wie trägt die informelle Ökonomie zur Geschlechterungleichheit in Bulgarien bei? (229-248);
Uta Klein: Chancen und Grenzen der EU-Gleichstellungspolitik in den mittel- und osteuropäischen Staaten (249-267);
III. Wohlfahrtsstaatsreformen und ihre geschlechterspezifischen Folgen
Katharina Müller: Rentenreformen in Mittel- und Osteuropa - Reformpfade und Geschlechtergerechtigkeit im Vergleich (271-288);
Joanna Ratajczak-Tucholka: Rentenreformen und ihre Auswirkungen auf die Geschlechterverhältnisse in Polen (289-307);
Björn Hacker: Langsamer Abschied von der Universalität? Gesundheitsreformen in Mittel- und Osteuropa und ihre geschlechterspezifische Folgen (309-335);
Alena Krizkova, Beata Nagy, Aleksandra Kanjou Mrcela: Geschlechterspezifische Auswirkungen der Arbeitsmarktpolitik in der Tschechischen Republik, Ungarn und Slowenien (337-372);
Silke Steinhilber: Blick in eine unsichere Zukunft - Geschlechterverhältnisse und Armutspolitiken in Mittel- und Osteuropa (373-394) -
Literaturhinweis
Rollenleitbilder und -realitäten in Europa: rechtliche, ökonomische und kulturelle Dimensionen. Dokumentation des Workshops 20.- 22. Oktober 2008 (2009)
Knijn, Trudie ; Martiny, Dieter; Blenk-Knocke, Edda; Meder, Stephan; Hausheer, Heinz; Pintens, Walter; Kessel, Martina; Reinhard, Hans-Joachim; Klenner, Christina; Rust, Ursula; Fagnani, Jeanne; Sanders, Anne; Klammer, Ute; Scheiwe, Kirsten ; Hohnerlein, Eva Maria; Scherpe, Jens M.; Zulehner, Paul M. ; Thiede, Reinhold;Zitatform
Knijn, Trudie, Dieter Martiny, Edda Blenk-Knocke, Stephan Meder, Heinz Hausheer, Walter Pintens, Martina Kessel, Hans-Joachim Reinhard, Christina Klenner, Ursula Rust, Jeanne Fagnani, Anne Sanders, Ute Klammer, Kirsten Scheiwe, Eva Maria Hohnerlein, Jens M. Scherpe, Paul M. Zulehner & Reinhold Thiede (sonst. bet. Pers.) (2009): Rollenleitbilder und -realitäten in Europa. Rechtliche, ökonomische und kulturelle Dimensionen. Dokumentation des Workshops 20.- 22. Oktober 2008. (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Forschungsreihe 08), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 283 S.
Abstract
"2007 starteten das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht ein mehrjähriges gleichstellungspolitisches Kooperationsprojekt. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass sich heute in allen Staaten Europas die Festlegung auf die Rollenteilung 'er verdient das Geld, sie kümmert sich um Kind und Küche' überholt hat. An ihre Stelle ist ein breites Spektrum verschiedener Rollenbilder getreten, an denen sich die Lebenspläne von Männern und Frauen orientieren. Der verantwortliche Umgang mit dieser Pluralität stellt für die Politik eine große Herausforderung dar. Dies hat die Dokumentation einer ersten gemeinsamen Tagung 'Eigenverantwortung, private und öffentliche Solidarität - Rollenleitbilder im Familien- und Sozialrecht im europäischen Vergleich' eindrucksvoll belegt. Diese Dokumentation ist 2008 als Band 3 der Forschungsreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erschienen. Im Rahmen des interdisziplinären Workshops 'Rollenleitbilder und -realitäten in Europa: Rechtliche, ökonomische und kulturelle Dimensionen' sind im Oktober 2008 die Erkenntnisse der ersten Tagung vertieft ausgewertet worden. Der vorliegende Band dokumentiert die zweite Tagung und gibt neue Anstöße - nicht zuletzt für eine intensivere Synchronisation von Familien- und Sozialrechtsreformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Effect of labor division between wife and husband on the risk of divorce: evidence from German data (2009)
Zitatform
Kraft, Kornelius & Stefanie Neimann (2009): Effect of labor division between wife and husband on the risk of divorce. Evidence from German data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 223), Berlin, 31 S.
Abstract
"Using German panel data from 1984 to 2007, we analyze the impact of labor division between husband and wife on the risk of divorce. Gary Becker's theory of marriage predicts that specialization in domestic and market work, respectively, reduces the risk of separation. Traditionally, the breadwinner role is assigned to the husband, however, female labor force participation and their wages have risen substantially. Our results suggest that there are gender-specifc differences, e.g. female breadwinner-couples have a substantially higher risk of divorce than male breadwinner-couples. In contrast, the equal division does not signifcantly alter the probability of separation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The justice of earnings in dual-earner households (2009)
Zitatform
Liebig, Stefan, Carsten Sauer & Jürgen Schupp (2009): The justice of earnings in dual-earner households. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 216), Berlin, 23 S.
Abstract
"The rise in female labor market participation and the growth of 'atypical' employment arrangements has, over the last few decades, brought about a steadily decreasing percentage of households in which the man is the sole breadwinner, and a rising percentage of dual-earner households. Against this backdrop, the present paper investigates the impact of household contexts in which the traditional male breadwinner model has been called into question on individuals' subjective evaluations of the equity or inequity of their personal earnings. In the first step, based on social production function theory, we derive three criteria used by individuals to evaluate the fairness or justice of their personal earnings: compensation for services rendered, coverage of basic needs, and the opportunity to earn social approval. In the second step, we apply considerations from household economics and new approaches from gender research to explain why men's and women's evaluations of justice are determined to a considerable degree by the specific situation within their household -- for example, by the status and income relation between the two partners. The assumptions derived regarding gender-specific patterns in justice attitudes are then tested on data from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) from the year 2007. We find that, among women, the perceived justice of personal earnings depends much more strongly on the particular household context. At the same time, opportunities for social comparison within the household and the relation between the woman's personal income and that of her husband play central roles. Men's justice evaluations, in contrast, are determined to a much greater extent by whether their income allows them to conform to traditional gender norms and concepts of 'masculinity,' and by so doing, to gain social approval outside the household as well." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour market outcomes of spatially mobile coupled women: why is the locational context important? (2009)
Zitatform
Nisic, Natascha (2009): Labour market outcomes of spatially mobile coupled women. Why is the locational context important? In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 129, H. 2, S. 203-215. DOI:10.3790/schm.129.2.203
Abstract
"Previous research on the labour market outcomes of spatially mobile couples has shown that mobility has serious detrimental effects on the employment situation of women. This has been largely attributed to their prevalence as secondary earners playing a minor role in job-related mobility decisions of the household. Yet the impact of regional opportunity structures in determining labour market outcomes of mobile coupled females has been neglected, although recent studies suggest the significance of this aspect. Using the SOEP 1992-2006 the analysis investigates the consequences of mobility for women taking into account the economic structure of the destination region." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Übergang in Rente im Biografiekontext und Versicherungs- und Erwerbsbiografien im Ehepaarkontext (2009)
Stegmann, Michael;Zitatform
Stegmann, Michael (2009): Übergang in Rente im Biografiekontext und Versicherungs- und Erwerbsbiografien im Ehepaarkontext. (SOEB Arbeitspapier 2009-04), Göttingen, 149 S.
Abstract
"Die folgende Analyse untersucht die Versicherungsbiografien der in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherten Personen. Im Fokus der Untersuchung steht die Analyse von Sequenzen und Ereignissen im Erwerbsverlauf, die sich im Zusammenspiel auf die Höhe der gesetzlichen Rente auswirken. Ein besonderes Augenmerk gilt der Bedeutung von Arbeitslosigkeit im Erwerbsverlauf und den Effekten der Kindererziehung für die Versicherungs- und Erwerbsbiografie. Ferner wird die Alterssicherung im Ehepaarkontext betrachtet.
Datengrundlage ist die Versicherungskontenstichprobe der Deutschen gesetzlichen Rentenversicherung des Erhebungsjahres 2005 und die Untersuchung AVID 1996." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Programmierte Frauenarmut?: Armutsrisiken von Frauen im Lebensverlauf: Problemanalysen und Lösungsstrategien. Fachtagung in der Bremischen Bürgerschaft 17. Juni 2008 (2009)
Abstract
"Die Anzahl von Menschen, die in Armut leben müssen, wächst in Deutschland insgesamt und im Land Bremen besonders. Geschlechtsspezifische Ursachen und die unterschiedliche Betroffenheit von Frauen und Männern bleiben jedoch häufig ausgeblendet. Die Fachtagung beleuchtet die spezifischen Armutsrisiken von Frauen, ihre strukturellen Ursachen im Lebensverlauf, will aber auch Ansätze zur Vermeidung oder Bekämpfung von Frauenarmut entwickeln. Dabei wird ein weiter Armutsbegriff zugrunde gelegt, der nicht nur auf materielle Armut, sondern auf begrenzte Handlungsressourcen zielt. Der Fokus richtet sich auf biographische Schnittstellen, die für Frauen mit Armutsrisiken einhergehen - Schnittstellen, die zu tatsächlicher Armut führen können, bei geeigneter Unterstützung jedoch nicht dazu führen müssen. Vier solcher biografischer Schnittstellen wurden identifiziert und analysiert: Dazu zählen der Übergang in Ausbildung und Beruf, dazu zählen Kinder, der Bereich prekäre Beschäftigung und Arbeitslosigkeit sowie die Lebensphase Alter." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Erwerbsverlauf, Qualifikation und Rentenzugangsverhalten: eine Analyse mit Daten des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (2008)
Clemens, Wolfgang; Himmelreicher, Ralf;Zitatform
Clemens, Wolfgang & Ralf Himmelreicher (2008): Erwerbsverlauf, Qualifikation und Rentenzugangsverhalten. Eine Analyse mit Daten des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 41, H. 5, S. 352-359. DOI:10.1007/s00391-008-0004-6
Abstract
"Auf Basis von Daten des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung wird untersucht, welche Rolle die höchste schulische und berufliche Qualifikation für den Erwerbsverlauf, den Austritt aus dem Erwerbsleben und die Höhe der Rentenanwartschaften von Frauen und Männer in den alten und neuen Bundesländern spielt. Hinsichtlich des Einstiegs ins Erwerbsleben und den Aufbau von Rentenanwartschaften zeigt sich ein deutlicher Einfluss der Qualifikation, während sie lediglich einen begrenzten Einfluss auf den Austritt aus dem Erwerbsleben und den Zeitpunkt der ersten Rentenzahlung der Altersrente hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Ende der Diskriminierung in der Altersvorsorge?: Anmerkungen zu den Wirkungen des Paradigmenwechsels aus der lebenslaufbezogenen Geschlechterperspektive (2008)
Fachinger, Uwe;Zitatform
Fachinger, Uwe (2008): Das Ende der Diskriminierung in der Altersvorsorge? Anmerkungen zu den Wirkungen des Paradigmenwechsels aus der lebenslaufbezogenen Geschlechterperspektive. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 41, H. 5, S. 360-373. DOI:10.1007/s00391-008-0001-9
Abstract
"Versucht man, die Wirkungen des Paradigmenwechsels in der Alterssicherung in Deutschland aus dem Blickwinkel der lebenslaufbezogenen Geschlechterdimension zu würdigen, zeigen sich Licht und Schatten - sie ist ein Konglomerat aus individuen- und familienbezogenen Leistungen, mit einer Beitrags- und Steuerfinanzierung sowie mit Maßnahmen der expliziten und impliziten, intendierten und nicht-intendierten ex post und ex ante Umverteilung und Diskriminierung. Durch den Paradigmenwechsel ist die Komplexität des Alterssicherungssystems erhöht worden und es wurden einerseits zusätzliche Elemente der geschlechtsspezifischen Diskriminierung eingeführt und andererseits bestehende Elemente des sozialen Ausgleichs eingeschränkt. Durch die Leistungsreduzierung in der GRV nimmt zudem die Relevanz der privaten und betrieblichen ergänzenden Alterseinkünfte absolut und relativ zu und damit die Bedeutung von Einkünften, die keine Elemente des sozialen Ausgleichs enthalten bzw. die keine Anerkennung von Tätigkeiten außerhalb der Erwerbstätigkeit gewährleisten. Der Paradigmenwechsel hat im Endeffekt die Diskriminierung von Frauen auf zwei Wegen intensiviert und eine Umverteilung 'von unten nach oben' bewirkt. Es kommt somit zu einer Verstärkung der Inter- wie auch Intragender-Diskriminierung. Ferner wurde durch den Umbau und die Betonung der Aspekte einer eigenständigen Altersabsicherung von Frauen die 'männliche Normalerwerbsbiographie' als Norm verstärkt. Die Betonung der eigenständigen Vorsorge schafft zudem Verteilungskonflikte innerhalb der Lebenspartnerschaft. Durch die im Prinzip in der Höhe im Zeitablauf konstanten Zahlbeträge einer privaten Vorsorge und die Schwankungen des individuellen Einkommens können diese Konflikte immer wieder auftreten. Die Abhängigkeit der Lebenspartner voneinander ist mit der Stärkung der Eigenvorsorge somit nicht reduziert oder gar abgeschafft, sondern in ihrer Form qualitativ und quantitativ verstärkt worden. Vor diesem Hintergrund bilden die auf die Lebenssituation von Frauen ausgerichteten Maßnahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung einen wichtigen Faktor, um den Nachteilen zu begegnen, die beim Aufbau eines angemessenen Alterseinkommens durch betriebliche oder private Absicherungsformen vor allem Frauen treffen. Die Analyse zeigt, dass der Paradigmenwechsel im Alterssicherungssystem insbesondere für Frauen von Nachteil ist, da diese überproportional stark auf Leistungen der GRV angewiesen sind und damit auch überproportional auf kompensierende Leistungen zum Nachteilsausgleich in der betrieblichen und privaten Alterssicherung. Durch den Paradigmenwechsel und die Reduzierung des Rentenniveaus zeichnet sich grundsätzlich eine Zunahme von Altersarmut ab, von der insbesondere Frauen betroffen sein dürften." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Male norms and female adjustments: the influence of care credits on gender pension gaps in France and Germany (2008)
Zitatform
Frericks, Patricia, Robert Maier & Willibrord de Graaf (2008): Male norms and female adjustments: the influence of care credits on gender pension gaps in France and Germany. In: European Societies, Jg. 10, H. 1, S. 97-119. DOI:10.1080/14616690701348810
Abstract
"European pension systems are in the process of change. A general development is the retrenchment of public schemes. In combination with the aim of individualizing pension entitlements, it is crucial that the pension situation of women, and of mothers in particular, be improved. Some European countries attempt to reduce the gender pension gaps with child care credits. This paper takes a closer look at the French and German systems. Can adjustments to the pension norm, in terms of different allowances for child care as introduced in both countries, balance gender pension gaps? Following the logic of the individual factors, the duration of insurance and the level of paid contributions, the main factors are analysed to evaluate the efficiency of care credits. Within the complexity of pension-related factors, adjustments to the originally male pension norms have very ambiguous effects, and they are insufficient to de-gender pension gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Weibliche Familienernährerinnen in West- und Ostdeutschland: Wunschmodell oder neue Prekarität? (2008)
Klenner, Christina; Klammer, Ute;Zitatform
Klenner, Christina & Ute Klammer (2008): Weibliche Familienernährerinnen in West- und Ostdeutschland. Wunschmodell oder neue Prekarität? In: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.) (2008): Rollenleitbilder und -realitäten in Europa : rechtliche, ökonomische und kulturelle Dimensionen. Dokumentation des Workshops 20.- 22. Oktober 2008 (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Forschungsreihe, 08), S. 58-80.
Abstract
Die Autorinnen berichten über die Ergebnisse von zwei Forschungsprojekten, die sie unter dem Titel 'Flexible Familienernährerinnen' in den Jahren 2008 bis 2010 durchführten. Fazit: 'Bei Familienernährerinnen handelt es sich also um eine heterogene Gruppe von Frauen, denen gemeinsam ist, dass sie in voller Verantwortung den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder und ggf. den Partner mit Erwerbsarbeit verdienen. Jedoch ist die weibliche Familienernährerin mehrheitlich kein Pendant zum männlichen Familienernährer 'mit umgekehrten Vorzeichen'. Stattdessen ist angesichts der zu beobachtenden Konstellationen davon auszugehen, dass es sich vielfach um schwierige und fragile Arrangements handelt. Die deutsche Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, die gegenwärtig mit einer bisweilen inkonsistenten Mischung von Regelungen und Leistungen teilweise am Bild des männlichen Familienernährers, teilweise an einem gleichberechtigt-egalitären Zweiverdienermodell anknüpft, ist auf diese neuen Familienkonstellationen bisher nicht eingestellt. Eine sozialpolitische Strategie der Förderung eines gleichberechtigten Geschlechtermodells müsste die widersprüchlichen sozialpolitischen Signale beseitigen, eigenständige Ansprüche an die Stelle abgeleiteter Ansprüche und gegenseitiger Verpflichtungen setzen und - last, but not least - die Erwerbs-und Einkommenschancen von Frauen verbessern.' (IAB)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Familiengründung und gewünschter Erwerbsumfang von Männern: eine Längsschnittanalyse für die alten Bundesländer (2008)
Zitatform
Pollmann-Schult, Matthias (2008): Familiengründung und gewünschter Erwerbsumfang von Männern. Eine Längsschnittanalyse für die alten Bundesländer. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 37, H. 6, S. 498-515. DOI:10.1515/zfsoz-2008-0605
Abstract
"Die Erwartungen an die Karriereentwicklung von Männern nach der Familiengründung rekurrieren auf zwei verschiedenartige Konzeptionen von Vaterschaft. Dies ist zum einen das Modell des Familienernährers, dem zufolge Väter ihre beruflichen Anstrengungen erhöhen, und zum anderen das Modell der neuen Vaterschaft, wonach Väter zu einem stärkeren Engagement in der Familienarbeit, auch auf Kosten der Erwerbstätigkeit, neigen. Der Beitrag untersucht, inwiefern Väter im Zuge der Familiengründung ihren Erwerbsumfang ausweiten bzw. reduzieren möchten. Die Analysen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels zeigen, dass Richtung und Ausmaß der beruflichen Reaktion signifikant durch die Erwerbssituation der Partnerin geprägt werden. Während Väter, deren Partnerin nichterwerbstätig oder geringfügig beschäftigt ist, ihre gewünschte Arbeitzeit erhöhen, tendieren Väter mit einer beruflich stark engagierten Partnerin zu einer Verminderung des präferierten Erwerbsumfangs. Ein nennenswerter Wandel des väterlichen Arbeitsangebots im Zeitverlauf ist trotz der wachsenden Zustimmung zur engagierten Vaterschaft und zur egalitären Arbeitsteilung jedoch nicht zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The backstop breadwinner: working women in the transition to parenthood (2008)
Reeves, Karen;Zitatform
Reeves, Karen (2008): The backstop breadwinner. Working women in the transition to parenthood. Brisbane, 91 S.
Abstract
"This thesis investigates the allocation of the breadwinner responsibility in dual-earner couples in the transition to parenthood. With sixty-three percent of Australian families now categorised as dual-income (ABS 2008 Cat. No. 6105.0), the rising workforce participation of mothers has dramatically diminished the dominance of the traditional male breadwinner family. Yet, the male breadwinner norm remains a pervasive social construct despite the emergence of a variety of breadwinning arrangements in Australian households. The continuing ideology of breadwinning as 'a special male responsibility' (Potuchek 1997:3) assumes that mothers in dual-earner families are secondary earners, merely providing a supplementary income (Hakim 2002). Existing literature neglects to examine the meaning which working mothers ascribe to their paid employment. To address this research 'gap', this study uses NVivo 8 to analyse original interview data from eighty cases of working mothers in dual-earner families to provide a comprehensive analysis of working mothers' attitudes to paid employment and their 'provider identity' (Hood 1986). How this individual-level provider identity influences breadwinning arrangements at a critical time in the life course of dual-earner couples - the transition to parenthood - is examined.
Two main findings from the process of data analysis are presented in this thesis. Firstly, existing assumptions of working mothers as secondary earners were countered by a strong worker identity and continued attachment to paid employment which at times dominated the maternal role. Secondly, the notion of a 'backstop breadwinner' was identified in the data to characterise the continuing attachment to a provider identity in the transition from 'worker' to 'mother'. This thesis argues that in the transition to parenthood, micro- and macro-level structural factors interact with working mothers' attitudes to paid employment and their provider identity to frame both 'choice' and 'constraint' in the allocation of the breadwinner role in dualearner couples. Within this context, a disjuncture between the provider identity of working mothers and the persistence of breadwinning as a gender boundary in the transition to parenthood is evident. This disjuncture between self-identification as a provider and couple-level allocation of the provider role has led to the emergence of a new breadwinning arrangement in dual-earner households - women as mothers and as essential earners and providers. As one interviewee explains, this is highlighted by the rise of the 'backstop breadwinner,' a working mother who has financial independence and provides essential and indispensable income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Male worklessness and the rise of lone parenthood in Great Britain (2008)
Zitatform
Rowthorn, Robert & David Webster (2008): Male worklessness and the rise of lone parenthood in Great Britain. In: Cambridge Journal of Regions, Economy and Society, Jg. 1, H. 1, S. 69-88. DOI:10.1093/cjres/rsm004
Abstract
"Deindustrialization has eliminated many traditionally male jobs in Great Britain. Using geographical comparisons based on Census data, this paper estimates that the resulting fall in male employment explains between 38% and 59% of the 1.16m increase in lone parent families over the period 1971-2001. The impact was greatest in the areas which suffered most from industrial decline. Higher male employment would help to contain, and maybe reverse, the growth of lone parenthood, by reducing inflows into lone parenthood and increasing outflows through re-partnering and consequent stepfamily formation. Female employment is found to have no consistent net effect on lone parenthood." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Analysen zum Zusammenhang zwischen den Versicherungsbiografien von Ehepartnern und die Auswirkungen auf die finanzielle Situation im Alter (2008)
Stegmann, Michael;Zitatform
Stegmann, Michael (2008): Analysen zum Zusammenhang zwischen den Versicherungsbiografien von Ehepartnern und die Auswirkungen auf die finanzielle Situation im Alter. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 63, H. 5, S. 435-461.
Abstract
"Die Gestaltung der Erwerbsbiografie und damit auch der Versicherungsbiografie in der gesetzlichen Rentenversicherung findet bei Ehepaaren nicht individualistisch, sondern in Koppelung an den Lebenslauf des Ehepartners statt. Die vorliegende Ausarbeitung stellt einen Untersuchungsansatz vor, der die Erwerbsbiografien von Ehepaaren verknüpft und typische Verlaufsmuster herausarbeitet. Datengrundlage ist die Untersuchung Altersvorsorge in Deutschland 1996. Ergebnis der Analysen sind typische Muster von Ehepaarbiografien und deren Auswirkung auf die Einkommenssituation im Alter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unterhalt und Existenzsicherung: Recht und Wirklichkeit in Deutschland (2007)
Berghahn, Sabine; Opielka, Michael; Allmendinger, Jutta; Plett, Konstanze; Berringer, Christian; Rostock, Petra; Derleder, Peter; Schirmer, Dietmar; Heinke, Sabine; Schneider, Werner; Künzel, Annegret; Spangenberg, Ulrike; Martiny, Dieter; Springer, Astrid; Borgloh, Barbara; Wersig, Maria; Hirseland, Andreas; Wickert, Christl; Berghahn, Sabine; Wimbauer, Christine ; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Hecht, Dorothea;Zitatform
Berghahn, Sabine (Hrsg.) (2007): Unterhalt und Existenzsicherung. Recht und Wirklichkeit in Deutschland. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 353 S.
Abstract
"Welche Rolle spielt der Unterhalt für Erwachsene in der politischen Diskussion um die Zukunft der sozialen Sicherung? Er gilt als Marginalie und Auslaufmodell, wie auch die ausstehende Reform des nachehelichen Unterhaltsrechts unterstreicht. Die in diesem Band gesammelten Beiträge stellen den tatsächlichen Unterhaltsbezug, seine Voraussetzungen und Realisierungsprobleme dar und gehen der Frage nach, wie zeitgemäß diese Säule der Existenzsicherung heute noch ist. Die Schwächen des derzeitigen Unterhaltssystems zeigen sich unter anderem darin, dass das System selbst zur Produktion von 'Bedarfslagen' beiträgt, die es eigentlich helfen soll zu überwinden. Eine der Ursachen hierfür ist das in Deutschland immer noch vorherrschende 'männliche Ernährermodell', das Frauen eine eigenständige Existenzsicherung erschwert. Das interdisziplinäre Werk von Autorinnen und Autoren aus den Rechts- und Sozialwissenschaften sowie aus der Rechtspraxis wendet sich nicht nur an diejenigen, die sich beruflich mit Unterhaltsfragen beschäftigen, sondern darüber hinaus an alle, die nach Ansätzen für eine geschlechtergerechte und zukunftsfähige soziale Sicherung suchen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitverwendung und Arbeitsteilung in Paarhaushalten (2007)
Haberkern, Klaus;Zitatform
Haberkern, Klaus (2007): Zeitverwendung und Arbeitsteilung in Paarhaushalten. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 19, H. 2, S. 159-185.
Abstract
"Hausarbeit ist in industrialisierten Ländern ungleich zulasten von Frauen verteilt. Ökonomische Theorien führen die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung auf eine unterschiedliche Humankapitalausstattung oder Einkommensressourcen zurück. Soziologische Theorien betonen dagegen den Einfluss sozialer Normen und institutioneller Rahmenbedingungen. Die empirische Überprüfung des Haushaltsproduktions-, des household bargaining- und des gender display-Ansatzes anhand der Daten der Zeitbudgeterhebung 2001/2002 zeigt für Deutschland, dass ökonomische Determinanten wie die finanzielle Abhängigkeit vom Partner einen entscheidenden Einfluss auf die innerfamiliale Arbeitsteilung haben. Ihre Wirkungsweise und geschlechtsspezifische Hausarbeitszeiten können jedoch nur dann angemessen erfasst werden, wenn Geschlechternormen und institutionelle Regelungen berücksichtig werden. Frauen können ihre Hausarbeitszeit mit zunehmender finanzieller Unabhängigkeit vom Mann nur dann reduzieren, wenn sie die Geschlechternorm 'männlicher Familienernährer' nicht verletzen. Männer erhöhen hingegen erst dann merklich ihre Hausarbeitszeit, wenn sie finanziell auf ihre Partnerin angewiesen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gut gemeint ist noch lange nicht getan: Eine international vergleichende Analyse zur partnerschaftlichen Arbeitsteilung im Haushalt (2007)
Hofäcker, Dirk;Zitatform
Hofäcker, Dirk (2007): Gut gemeint ist noch lange nicht getan: Eine international vergleichende Analyse zur partnerschaftlichen Arbeitsteilung im Haushalt. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 37, S. 12-15.
Abstract
"In der Entwicklung familialer Erwerbsmuster hat sich in Europa in den letzten Jahrzehnten ein tief greifender Wandel vollzogen. Bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts existierte in vielen Familien mit Kindern noch eine eindeutige Arbeitsteilung zwischen einem erwerbstätigen, männlichen 'Familienernährer' und einer auf Kindererziehung und Hausarbeit spezialisierten Ehefrau. International vergleichende Daten belegen jedoch in allen modernen Gesellschaften für die jüngere Vergangenheit eine Annäherung der Erwerbsquoten von Männern und Frauen (Hofäcker 2006a). Sozialwissenschaftliche Diagnosen sehen zudem das Verhältnis zwischen den Geschlechtern 'im Umbruch' (Leitner et al. 2004) und das 'klassische Ernährermodell' in einem Zustand zunehmender Auflösung in Richtung einer Erwerbstätigkeit beider Ehepartner (Lewis 2004). Vor dem Hintergrund dieser Annäherung von Männern und Frauen im Erwerbsleben wird auch eine Angleichung in der familialen Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern gefordert: 'Neue Väter' sollen mehr Verantwortung für die Erziehung der Kinder übernehmen und sich bei der Erledigung alltäglicher Haushaltsarbeiten umfassender engagieren. Mehrere europäische Länder unterstützen diese innerfamiliale Angleichung zudem durch spezielle familienpolitische Programme. Lässt sich jedoch de facto ein Trend zu solchen, an einer gleichmäßigen Aufteilung von Haus- und Erwerbsarbeit orientierten 'neuen Vätern' erkennen? Der vorliegende Beitrag geht auf Basis der 1988, 1994 und 2002 erhobenen Daten des ISSP-Moduls 'Family and Changing Gender Roles' dieser Frage in insgesamt 18 Ländern Europas nach. Er rekonstruiert Einstellungsmuster von Vätern als notwendige Grundbedingung eines Verhaltenswandels und stellt diese anschließend der tatsächlichen Beteiligung von Vätern an Familien- und Haushaltsarbeit gegenüber. Der systematische Vergleich nationaler Kontextbedingungen ermöglicht es dabei zu rekonstruieren, inwiefern es nationaler Familien- und Arbeitsmarktpolitik gelungen ist, Männer verstärkt zur Übernahme familialer Verantwortung zu bewegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
