Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Arbeitsintegrationsverläufe syrischer Geflüchteter in Deutschland: Eine Typologie der Bedingungen und Wechselwirkungen im Zeitverlauf (2022)
Zitatform
Bernhard, Stefan & Stefan Röhrer (2022): Arbeitsintegrationsverläufe syrischer Geflüchteter in Deutschland. Eine Typologie der Bedingungen und Wechselwirkungen im Zeitverlauf. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 2, S. 79-96., 2021-03-09. DOI:10.3790/sfo.71.2.79
Abstract
"Wo stehen Geflüchtete fünf Jahre nach der Einreise hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration? Der vorliegende Beitrag nähert sich dieser Fragestellung aus einer biografischen und prozessorientierten Längsschnittperspektive. Die Geflüchteten sehen sich der denkbar großen Aufgabe gegenüber, in einer herausfordernden Lebensphase und ausgestattet mit knappen Ressourcen einen Platz in einem gänzlich unbekannten Umfeld zu finden. Auf Basis von zwei narrativbiografischen Befragungswellen mit Geflüchteten aus Syrien wird gezeigt, dass sich bei diesen Suchprozessen vier typische Verlaufsmuster der Arbeitsmarktintegration herausbilden, die auf die Fluchtpunkte Exklusion, erwerbsbezogene Marginalisierung, Re-Normalisierung und Chancenorientierung zulaufen. Wir beleuchten Bedingungskonstellationen und Dynamiken, die den Arbeitsmarktintegrationsverläufen unterliegen und ihnen Dauerhaftigkeit verleihen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender differences in second language proficiency - Evidence from recent humanitarian migrants in Germany (2022)
Zitatform
Bernhard, Sarah & Stefan Bernhard (2022): Gender differences in second language proficiency - Evidence from recent humanitarian migrants in Germany. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 35, H. 1, S. 282-309., 2021-03-08. DOI:10.1093/jrs/feab038
Abstract
"In this paper, we address gender differences in the host language proficiency of humanitarian migrants. Prior research has produced inconclusive results with regard to women’s host language proficiency relative to that of men: sometimes women’s proficiency exceeds that of men, sometimes women lag behind men, and sometimes there are no substantial differences. Using data on recent humanitarian migrants in Germany, we investigate factors contributing to similarities and differences in men’s and women’s language proficiency. We consider gender differences with respect to the family-related factors: marital status, children’s ages and children’s childcare situations are important for women but not for men. These findings point to the continued relevance of a gendered division of work. It also becomes clear that gendered role expectations are particularly consequential for mothers and wives. Moreover, we find evidence that women are more efficient learners than men are, while they have fewer learning opportunities than men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do applications respond to changes in asylum policies in European countries? (2022)
Zitatform
Bertoli, Simone, Herbert Brücker & Jesús Fernández-Huertas Moraga (2022): Do applications respond to changes in asylum policies in European countries? In: Regional Science and Urban Economics, Jg. 93, 2022-01-19. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2022.103771
Abstract
"We analyze the role of origin-destination-time specific policy measures in shaping the location choices of asylum seekers across European countries. We estimate a gravity equation that reflects the uncertainty that asylum seekers face concerning the chances of obtaining refugee protection, the processing time and the risk of repatriation. German efforts to expand their processing capacity are correlated with a significant increase in applications from origins with high recognition rates, which were mostly diverted away from Sweden. For Syrians, the observed variations in processing times increased applications in Germany by 16.1 percent, and led to a 35.3 percent reduction in Sweden between 2014 and 2015." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
The impact of an insecure asylum status on mental health of adult refugees in Germany (2022)
Zitatform
Boettcher, Victoria Sophie & Frank Neuner (2022): The impact of an insecure asylum status on mental health of adult refugees in Germany. In: Clinical psychology in Europe, Jg. 4, H. 1. DOI:10.32872/cpe.6587
Abstract
"
Background Forcibly displaced people have a higher chance of developing post-traumatic stress disorder (PTSD) compared to people who have not experienced displacement. In addition to potentially traumatic events due to war, persecution, and flight, post-migration living stressors are an important influencing factor. Among these, an insecure asylum status is one of the main stressors with which forcibly displaced people must cope. The aim of this study was to investigate the additive effect of an insecure asylum status on PTSD symptomatology in refugees, over and above the influence of other pre- and peri-migration factors, in particular potentially traumatic event types reported and duration of stay in Germany.Method Two overlapping convenience samples of 177 and 65 adult refugees that were assessed at different timepoints were interviewed by means of face-to-face interviews. Interviews were conducted in either Arabic, Farsi, Kurmancî, English, or German with the assistance of interpreters where necessary. Besides residence status and potentially traumatic events experienced, mental distress was assessed via the Refugee Health Screener-15 (RHS-15; Study A) and the PTSD Checklist for DSM-5 (PCL-5; Study B).Results In both samples, an insecure asylum status explained a significant additional amount of variance of PTSD symptomatology, on top of traumatic events experienced and time since arrival in Germany. " (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Conclusion Results suggest that refugees with an insecure asylum status are at higher risk for experiencing increased PTSD symptomatology. Policy changes of asylum procedure in receiving countries could have a positive impact on refugees’ mental health. -
Literaturhinweis
Der Einsatz von Maßnahmen zur Aktivierung und berufliche Eingliederung in der Arbeitsförderung Geflüchteter (2022)
Zitatform
Brussig, Martin, Johannes Kirsch & Katharina Schilling (2022): Der Einsatz von Maßnahmen zur Aktivierung und berufliche Eingliederung in der Arbeitsförderung Geflüchteter. In: Soziale Sicherheit, Jg. 71, H. 5.
Abstract
"Beim Bemühen um die Erwerbsintegration von Menschen mit Fluchthintergrund spielen Maßnahmen der Arbeitsförderung eine zentrale Rolle. Sie sind im SGB III und SGB II geregelt und werden im Auftrag der Jobcenter und Arbeitsagenturen von Bildungsträgern erbracht. Der Beitrag fasst ausgewählte Ergebnisse einer Evaluation der Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsförderung für Geflüchtete: Instrumente, Herausforderungen, Erfahrungen (2022)
Brussig, Martin ; Schilling, Katharina; Kusche, Michel; Kirchmann, Andrea; Maier, Anastasia; Klee, Günther; Scheu, Tobias; Kirsch, Johannes;Zitatform
Brussig, Martin, Andrea Kirchmann, Johannes Kirsch, Günther Klee, Michel Kusche, Anastasia Maier, Tobias Scheu & Katharina Schilling (2022): Arbeitsförderung für Geflüchtete. Instrumente, Herausforderungen, Erfahrungen. (Migration & Integration 11), Baden-Baden: Nomos, 305 S. DOI:10.5771/9783748931829
Abstract
"Die starke Zuwanderung von Geflüchteten in den letzten Jahren stellt die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor bislang ungeahnte Herausforderungen. In der vorliegenden Studie wird auf der Grundlage von 16 lokalen Fallstudien untersucht, welche Strategien Arbeitsagenturen und Jobcenter in der Arbeitsförderung entwickelt und welche Erfahrungen sie bei der Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik vor Ort gesammelt haben. Hierfür wird das gesamte Spektrum an Maßnahmen der Arbeitsförderung betrachtet. Zudem wird die Arbeit der öffentlichen Arbeitsvermittlung in lokalen Netzwerken untersucht. Basierend auf den Ergebnissen werden Schlussfolgerungen für eine Weiterentwicklung der Arbeitsmarktpolitik für Geflüchtete gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)
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Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor Februar (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2022): Zuwanderungsmonitor Februar. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 5 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2202
Abstract
"In aller Kürze: Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Januar 2022 gegenüber dem Vormonat um rund 29.500 Personen gewachsen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Dezember 2021 53,8 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozentpunkte gestiegen. Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im Februar2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 133.000 Personen gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 15,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Dezember 2021 bei 12,4 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozentpunkte gesunken. Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im November 2021 bei 18,1 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozentpunkte gesunken." (IAB)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor März (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2022): Zuwanderungsmonitor März. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 5 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2203
Abstract
"In aller Kürze: - Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Februar 2022 gegenüber dem Vormonat um rund 27.000 Personen gewachsen. - Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Januar 2022 53,7 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozentpunkte gestiegen. - Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 137.000 Personen gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 16,0 Prozent. - Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Januar 2022 bei 13,1 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozentpunkte gesunken. - Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im Dezember 2021 bei 17,9 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozentpunkte gesunken. Der Krieg in der Ukraine wird das Migrationsgeschehen auch in Deutschland sehr wahrscheinlich nachhaltig beeinflussen. Wie viele Menschen aus der Ukraine das Land verlassen werden, kann nicht belastbar prognostiziert werden. Wir werden im Zuwanderungsmonitor diese Entwicklungen beobachten und die Ukraine in unseren Bericht aufnehmen, sobald erste Daten vorliegen. Für eine aktuelle Einschätzung zu den Integrationschancen von Geflüchteten aus der Ukraine siehe auch Brücker (2022)." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
Literaturhinweis
Integration Geflüchteter in Ausbildung und Beruf: Chancen für Geflüchtete und Herausforderungen für das Bildungssystem (2022)
Ertl, Hubert; Schmitz, Nadja; Christ, Alexander ; Schuss, Eric ; Eberhardt, Christiane; Helmrich, Robert; Rausch-Berhie, Friederike; Granato, Mona ; Benneker, Gerburg; Krekel, Elisabeth M.; Bushanska, Vira; Gerhards, Christian ; Studthoff, Alexander; Junggeburth, Christoph; Settelmeyer, Anke; Leu-Severynenko, Snizhana; Böse, Carolin; Maier, Tobias ;Zitatform
Ertl, Hubert, Mona Granato, Robert Helmrich & Elisabeth M. Krekel (Hrsg.); Benneker, Gerburg, Carolin Böse, Vira Bushanska, Alexander Christ, Christiane Eberhardt, Christian Gerhards, Christoph Junggeburth, Snizhana Leu-Severynenko, Tobias Maier, Friederike Rausch-Berhie, Nadja Schmitz, Eric Schuss, Anke Settelmeyer & Alexander Studthoff (2022): Integration Geflüchteter in Ausbildung und Beruf. Chancen für Geflüchtete und Herausforderungen für das Bildungssystem. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 119 S.
Abstract
"Mit dem Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine und der hieraus resultierenden Flucht von Menschen aus der Ukraine nach Deutschland sind eine Vielzahl von Herausforderungen und Chancen für die berufliche Bildung und die Integration von Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbunden. Ausgehend von den Forschungsarbeiten des BIBB zu Migration und Flucht fokussieren die Beiträge in diesem Band auf (junge) Geflüchtete, die 2015 und folgend nach Deutschland eingewandert sind. Im Zentrum stehen ihre Zugangschancen zu sprachlicher und beruflicher (Aus-)Bildung sowie in eine qualifikationsadäquate Beschäftigung und eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt. Näher betrachtet werden zudem, neben Voraussagen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland und den rechtlichen Rahmenbedingungen für Geflüchtete (aus der Ukraine), die Erfahrungen der letzten Jahre mit Verfahren zur Anerkennung der Gleichwertigkeit von ukrainischen Berufsqualifikationen in Deutschland. Ebenso werden für das Thema dieses Discussion Papers relevante Reformen des beruflichen Bildungssystems in der Ukraine skizziert. Fazit und Schlussfolgerungen beziehen sich explizit auf die Integration (junger) Geflüchteter der Jahre 2015 und folgende in sprachliche Bildung, berufliche Ausbildung sowie in qualifikationsadäquate Beschäftigung und in den Arbeitsmarkt. Daraus abgeleitet werden erste Anhaltspunkte und Schlussfolgerungen für die Förderung des Integrationsprozesses (junger) Geflüchteter aus der Ukraine, die ihren Zugang in berufliche Ausbildung und Beruf unterstützen können. Gefragt wird dabei auch, inwieweit die aufnehmenden Systeme in Deutschland heute besser auf die Zuwanderung Geflüchteter vorbereitet sind als 2015. Die Beiträge zur beruflichen Ausbildung fokussieren die duale Ausbildung nach BBiG/HwO und hier insbesondere den betrieblichen Teil." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Westbalkanregelung als Blaupause? Erwerbsmigration fair gestalten und langfristig denken (2022)
Zitatform
Falkenhain, Mariella & Miriam Raab (2022): Die Westbalkanregelung als Blaupause? Erwerbsmigration fair gestalten und langfristig denken. In: IAB-Forum H. 07.12.2022 Nürnberg, 2022-12-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221207.01
Abstract
"Die Westbalkanregelung hat sich zahlenmäßig zu einem bedeutenden Kanal der Erwerbsmigration aus Drittstaaten entwickelt. Ihre Entfristung und ihre Ausweitung könnten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitskräften in Deutschland leisten. Dabei wäre es aber wichtig, die Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten ausländischer Beschäftigter mitzudenken – ganz im Sinne eines fairen und nachhaltigen Einwanderungssystems." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ungleichheit und Aufstieg in der Einwanderungsgesellschaft: Zur Stratifizierung geflüchteter Frauen und Männer im Kontext aktivierender Integrationspolitik (2022)
Zitatform
Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2022): Ungleichheit und Aufstieg in der Einwanderungsgesellschaft. Zur Stratifizierung geflüchteter Frauen und Männer im Kontext aktivierender Integrationspolitik. In: Soziale Welt, Jg. 73, H. 2, S. 266-308., 2021-08-02. DOI:10.5771/0038-6073-2022-2-266
Abstract
"Westliche Einwanderungsgesellschaften stratifizieren Geflüchtete ungleich entlang ihrer jeweiligen aufenthaltsrechtlichen Statusposition. Diese bestimmt den Zugang zu sozialen und politischen Rechten sowie zum Grad der Aufenthaltssicherheit. Um in der Hierarchie dieser civic stratification aufzusteigen, müssen verschiedene Gruppen von Geflüchteten zunehmend Integrationsleistungen nachweisen. Das bereits den Umbau des Wohlfahrtsstaates prägende Aktivierungsparadigma des 'Förderns und Forderns' wird so verstärkt auch in der Integrationspolitik implementiert. Der Beitrag diskutiert dies am Beispiel einer mit dem Integrationsgesetz 2016 einhergehenden Neuregelung in Deutschland. Seither wird Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen die unbefristete Niederlassung nurmehr erlaubt, wenn sie, neben weiteren Voraussetzungen, über Sprachkompetenz in Deutsch verfügen und den Lebensunterhalt überwiegend eigenständig sichern. Bezogen auf die Zielgruppen der Rechtsänderung untersuchen wir, inwieweit Frauen größere Schwierigkeiten haben werden als Männer, die Voraussetzungen zu erfüllen. Analysen auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten 2016 bis 2018 zeigen: Frauen, vor allem Mütter, verfügen seltener als Männer über die geforderte Sprachkompetenz in Deutsch. Sie weisen zudem eine signifikant geringere Wahrscheinlichkeit der Erwerbspartizipation auf. Ehefrauen können Lebensunterhaltssicherung gegebenenfalls vermittelt über den Ehepartner nachweisen, was jedoch Abhängigkeitsverhältnisse stärkt. Frauen ohne Ehepartner sowie Mütter haben bislang geringere Chancen, in der civic stratification der Einwanderungsgesellschaft aufzusteigen. Insbesondere bei diesen Frauen besteht die Gefahrindirekter institutioneller Diskriminierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geflüchtete Frauen und ihre Erwerbsbeteiligung – ein Überblick über zentrale Befunde (2022)
Zitatform
Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2022): Geflüchtete Frauen und ihre Erwerbsbeteiligung – ein Überblick über zentrale Befunde. In: Werkstatt Parität & Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.) (2022): Arbeitsmarktliche Integration von Geflüchteten in Baden-Württemberg, S. 54-56.
Abstract
"Deutschland weist der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt hohe Bedeutung zu. Dies gilt auch für geflüchtete Frauen, die mit Erwerbsarbeit stärker am gesellschaftlichen Leben teilhaben und an Unabhängigkeit gewinnen können. Der Beitrag gibt einen Überblick über Eckdaten der Erwerbsbeteiligung von Frauen und verweist auf tiefergehende Literatur." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrating Refugees by Addressing Labor Shortages? A Policy Evaluation (2022)
Zitatform
Foged, Mette, Janis Kreuder & Giovanni Peri (2022): Integrating Refugees by Addressing Labor Shortages? A Policy Evaluation. (NBER working paper 29781), Cambridge, Mass, 19 S. DOI:10.3386/w29781
Abstract
"We evaluate the effect on newly arrived refugees' employment of a policy, introduced in Denmark in 2013, that matched refugees to occupations with local labor shortages after basic training for those jobs. Leveraging the staggered roll-out across municipalities, we find that the policy increased employment by 5-6 percentage points one year after arrival and 10 percentage points two years after. The policy was especially effective for male refugees and refugees with some secondary education. The findings suggest that this type of policy could alleviate long-term labor shortages and integrate low-skilled immigrants, while having minimal competition effects on natives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jobs, Crime and Votes: A Short-run Evaluation of the Refugee Crisis in Germany (2022)
Zitatform
Gehrsitz, Markus & Martin Ungerer (2022): Jobs, Crime and Votes. A Short-run Evaluation of the Refugee Crisis in Germany. In: Economica, Jg. 89, H. 355, S. 592-626. DOI:10.1111/ecca.12420
Abstract
"Millions of refugees made their way to Europe between 2014 and 2015, with over one million arriving in Germany alone. Yet little is known about the impact of this inflow on labour markets, crime and voting behaviour. This paper uses administrative data on asylum seeker allocation and provides an evaluation of the short-run consequences of the refugee inflow. Our identification strategy exploits the fact that a scramble for accommodation determined the assignment of asylum seekers to German counties, resulting in exogenous variation in the number of asylum seekers per county within and across states. Our estimates suggest that those migrants have not displaced native workers but have themselves struggled to find gainful employment. We find moderate increases in crime, and our analysis further indicates that while at the macro level increased migration was accompanied by increased support for anti-immigrant parties, exposure to asylum seekers at the micro level had a small negative effect." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Exposure to Past Immigration Waves and Attitudes toward Newcomers (2022)
Zitatform
Gihleb, Rania, Osea Giuntalla & Luca Stella (2022): Exposure to Past Immigration Waves and Attitudes toward Newcomers. (CESifo working paper 9941), München, 34 S.
Abstract
"How does previous exposure to massive immigrant inflows affect concerns about current immigration and the integration of refugees? To answer this question, we investigate attitudes toward newcomers among natives and previous immigrants. In areas that in the 1990s received higher inflows of immigrants of German origin—so-called ethnic Germans—native Germans are more likely to believe that refugees are a resource for the economy and the culture, viewing them as an opportunity rather than a risk. Refugees living in these areas report better health and feel less exposed to xenophobia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Refuge: How the State Shapes Human Potential (2022)
Gowayed, Heba;Zitatform
Gowayed, Heba (2022): Refuge: How the State Shapes Human Potential. Princeton: Princeton University Press, 195 S.
Abstract
"As the world confronts the largest refugee crisis since World War II, wealthy countries are being called upon to open their doors to the displaced, with the assumption that this will restore their prospects for a bright future. Refuge follows Syrians who fled a brutal war in their homeland as they attempt to rebuild in countries of resettlement and asylum. Their experiences reveal that these destination countries are not saviors; they can deny newcomers’ potential by failing to recognize their abilities and invest in the tools they need to prosper. Heba Gowayed spent three years documenting the strikingly divergent journeys of Syrian families from similar economic and social backgrounds during their crucial first years of resettlement in the United States and Canada and asylum in Germany. All three countries offer a legal solution to displacement, while simultaneously minoritizing newcomers through policies that fail to recognize their histories, aspirations, and personhood. The United States stands out for its emphasis on “self-sufficiency” that integrates refugees into American poverty, which, by design, is populated by people of color and marked by stagnation. Gowayed argues that refugee human capital is less an attribute of newcomers than a product of the same racist welfare systems that have long shaped the contours of national belonging. Centering the human experience of displacement, Refuge shines needed light on how countries structure the potential of people, new arrivals or otherwise, within their borders." (Author's abstract, IAB-Doku, © Princeton University Press) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Geflüchteten in Deutschland: Betriebe mit ausländischen Beschäftigten stellen häufiger Geflüchtete ein (2022)
Zitatform
Hauptmann, Andreas & Sekou Keita (2022): Beschäftigung von Geflüchteten in Deutschland: Betriebe mit ausländischen Beschäftigten stellen häufiger Geflüchtete ein. (IAB-Kurzbericht 06/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2206
Abstract
"Wie gut sich geflüchtete Menschen in den Arbeitsmarkt integrieren, ist wesentlich für deren Teilhabe an der Gesellschaft. Betriebe spielen dabei eine zentrale Rolle. Ihr Einstellungsverhalten bestimmt maßgeblich, ob und wie schnell die Integration in Ausbildung und Beschäftigung gelingt. Die Autoren untersuchen, welche Betriebe besonders häufig Geflüchtete beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Mentoring as a grassroots effort for integrating refugees – evidence from a randomised field experiment (2022)
Jaschke, Philipp ; Jacobsen, Jannes ; Krieger, Magdalena ; Kroh, Martin ; Legewie, Nicolas ; Schacht, Diana ; Löbel, Lea-Maria ;Zitatform
Jaschke, Philipp, Lea-Maria Löbel, Magdalena Krieger, Nicolas Legewie, Martin Kroh, Jannes Jacobsen & Diana Schacht (2022): Mentoring as a grassroots effort for integrating refugees – evidence from a randomised field experiment. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 48, H. 17, S. 4085-4105., 2022-03-22. DOI:10.1080/1369183X.2022.2058918
Abstract
"About 80 million people were displaced worldwide at the end of 2020. To support this highly vulnerable group, in recent years, local bottom-up initiatives proliferated to support refugee integration in hosting communities. This study examines a network intervention for refugees in collaboration with a social start-up whose mission is to match refugees and local volunteers to form friendships. We apply an innovative randomised controlled trial approach with 446 participants integrated into a survey of almost 8000 randomly sampled refugees who moved to Germany between 2013 and 2016. Despite the field experimental study design, statistical imbalances between treatment and control groups arise in the process of enrolment and matching up to the re-interview approximately one year after recruitment, which we address using propensity score weighting. Out of 85 successfully matched individuals, for the 30 refugees with the highest intensity of the intervention we find positive treatment effects on social connectedness, housing satisfaction, and, although less robust, German language proficiency. Thus, a general-purpose mentoring program can promote subjective integration. Effects on objective indicators, such as employment, may only indirectly come about in the longer run." (Author's abstract, © 2022 Taylor & Francis) ((en))
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Beschäftigungsaufnahme von Geflüchteten: Anspruchslöhne sinken mit längerer Aufenthaltsdauer (2022)
Zitatform
Jaschke, Philipp, Ehsan Vallizadeh, Herbert Brücker & Marc Altenburg (2022): Beschäftigungsaufnahme von Geflüchteten: Anspruchslöhne sinken mit längerer Aufenthaltsdauer. (IAB-Kurzbericht 20/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2220
Abstract
"Krieg und Verfolgung führen oft dazu, dass Geflüchtete sich nicht ausreichend auf die Migration vorbereiten können. Daher fehlen ihnen häufig wichtige Informationen über berufliche Anforderungen und die Funktionsweise des Arbeitsmarktes in Deutschland. Das kann die Wahrnehmungen und die Einschätzungen von arbeitsuchenden Geflüchteten über Erwerbschancen und erzielbare Löhne verzerren. Dieser Bericht liefert erste Erkenntnisse über die Determinanten des Anspruchslohns der Geflüchteten sowie über den Zusammenhang zwischen diesem Lohn – auch als Reservationslohn bezeichnet – und der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil (2022)
Zitatform
Jaschke, Philipp & Ehsan Vallizadeh (2022): Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil. In: IAB-Forum H. 05.09.2022 Nürnberg, 2022-08-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220905.01
Abstract
"Die Teilnahme Geflüchteter an Integrations- und Sprachkursen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Rund 12 Prozent von ihnen gehen im Schnitt parallel dazu einer Erwerbstätigkeit nach. Das zeigt eine erste Auswertung auf Grundlage der repräsentativen IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten für die Jahre 2016 bis 2019. Vor allem Geflüchtete, die in personenbezogenen Dienstleistungsberufen tätig sind, besuchen häufiger neben der Arbeit einen Sprachkurs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland: Einschätzungen zu Praxis und Herausforderungen in deutschen Betrieben: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)
Zitatform
Keita, Sekou & Regina Konle-Seidl (2022): Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland: Einschätzungen zu Praxis und Herausforderungen in deutschen Betrieben. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 12/2022), Nürnberg, 7 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2212
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise gebeten zur Einschätzung der Bedingungen bei der betrieblichen Rekrutierung von ausländischen Fachkräften in Deutschland. Ein zentraler Gesichtspunkt war die Frage, ob hierbei politischer Handlungsbedarf besteht. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ungenutztes Know-how? Beschäftigung Geflüchteter in Deutschland (2022)
Knoll, Stefanie;Zitatform
Knoll, Stefanie (2022): Ungenutztes Know-how? Beschäftigung Geflüchteter in Deutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 29, H. 1, S. 10-14.
Abstract
"Ein paar Jahre nach dem großen Zustrom von Geflüchteten nach Deutschland haben knapp die Hälfe der zugezogenen Personen in Beschäftigung gefunden. Sie sind vorwiegend als Hilfsarbeitskräfte tätig, auch weil ausländische Bildungsabschlüsse in Deutschland nicht immer anerkannt wurden. Von den im Ausland ausgebildeten Geflüchteten sind 87% in Deutschland entweder nicht beschäftigt oder das für den heutigen Beruf benötigte Ausbildungsniveau liegt niedriger als die mitgebrachte Ausbildung. Der Beitrag betrachtet, bei welchen Personengruppen Know-how ungenutzt bleiben könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor market situation of refugees in Europe: The role of individual and contextual factors (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Irena Kogan (2022): Labor market situation of refugees in Europe: The role of individual and contextual factors. In: Frontiers in Political Science, Jg. 4, 2022-09-06. DOI:10.3389/fpos.2022.977764
Abstract
"The paper sheds light on the patterns of labor market integration of refugees in Western countries, who arrived primarily during the 2015-2016 mass refugee migration. Its major focus lies on the role of individual and contextual factors responsible for refugees’ success in the labor market. At the host country level, the extent of permeability along the ethnic lines and the welcome of reception - both on the part of the majority population and the part of the established minorities - constitute further essential moderators of refugees’ labor market success. This comprehensive literature overview draws on the flourishing body of research in Europe and beyond and discusses commonalities and differences across refugee origins and destinations while paying particular attention to the time trends and meaningful heterogeneities along with refugees' socio-demographic characteristics. We conclude by identifying major avenues for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labour market integration in Germany: refugee women take significantly longer than men (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Lidwina Gundacker, Zerrin Salikutluk & Parvati Trübswetter (2022): Labour market integration in Germany: refugee women take significantly longer than men. In: IAB-Forum H. 15.07.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220715.02
Abstract
"Refugees are increasingly succeeding in integrating into the German labour market. However, according to an analysis based on the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, women benefit significantly less than men from these advances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Refugees' Transition from Welfare to Work: A Quasi-Experimental Approach of the Impact of the Neighbourhood Context (2022)
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Kristiansen, Marcus H., Ineke Maas, Sanne Boschman & J. Cok Vrooman (2022): Refugees' Transition from Welfare to Work: A Quasi-Experimental Approach of the Impact of the Neighbourhood Context. In: European Sociological Review, Jg. 38, H. 2, S. 234-251. DOI:10.1093/esr/jcab044
Abstract
"This study analyses the impact of the neighbourhood context on the likelihood that refugees move from social assistance to paid employment. It makes use of Dutch policy that resulted in an exogenous placement of refugees in their first regular housing. This natural quasi-experiment allows us to estimate intent-to-treat effects of initial neighbourhood characteristics on the likelihood of transitioning from welfare to work. We consider the impact of the employment share and the median level of income among natives and co-ethnics, using Dutch longitudinal administrative data and discrete time event-history modelling. Our findings indicate that refugees are more likely to enter the labour market when the neighbourhood’s employment share among natives is higher. A similar effect for employment among co-ethnics is not found. There is also no evidence that the placement of refugees in an area with a higher median income among co-ethnics or natives facilitates the transition from welfare to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Integration Geflüchteter in Deutschland (2022)
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Kritikos, Alexander S., Maximilian Priem & Anne-Christin Winkler (2022): Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Integration Geflüchteter in Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 20, S. 287-294. DOI:10.18723/diw_wb:2022-20-1
Abstract
"Nach der im Jahr 2015 verstärkt einsetzenden Zuwanderung Geflüchteter hat jüngsten Studien zufolge etwa jedes vierte Unternehmen in Deutschland Geflüchtete eingestellt. Laut einer Umfrage unter 100 Unternehmen mit Erfahrung in der Integration von Geflüchteten hat die Einstellung Geflüchteter verschiedene Effekte. Die Unternehmen berichten von einem Anstieg der Zufriedenheit in der Belegschaft, besserer Positionierung als attraktiver Arbeitgeber und von positiven unternehmerischen Entwicklungen. Gleichzeitig ist die Einstellung von Geflüchteten mit Herausforderungen verbunden, etwa mit Hürden im Einstellungsprozess, mit mangelnden Sprachkenntnissen sowie mit nicht anerkannten Qualifikationen. Diese Probleme lösen die Unternehmen, indem sie staatliche und private Unterstützungsangebote sowie firmeninterne Maßnahmen nutzen. Während mit diesen Maßnahmen die Integration Geflüchteter in die abhängige Beschäftigung gut gelingt, bleibt das Potenzial in Richtung Selbstständigkeit nahezu ungenutzt. Die Gründungsaktivitäten unter den Geflüchteten fallen in Deutschland weitaus geringer aus als in deren Herkunftsländern. Entsprechend sollten Förderungsmaßnahmen für Geflüchtete zur Aufnahme einer Selbstständigkeit stärker in den Blick genommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The relationship between employment and health for people from refugee and asylum-seeking backgrounds: A systematic review of quantitative studies (2022)
Zitatform
Lai, Huyen, Clemence Due & Anna Ziersch (2022): The relationship between employment and health for people from refugee and asylum-seeking backgrounds: A systematic review of quantitative studies. In: SSM - population health, Jg. 18. DOI:10.1016/j.ssmph.2022.101075
Abstract
"Background For the general population, the positive effects of paid employment on health and wellbeing are well established. However, less is known for people from refugee and asylum-seeking backgrounds. This review aims to systematically summarise the quantitative literature on the relationship between employment and health and wellbeing for refugees and asylum seekers. Method A search strategy was conducted in online databases, including MEDLINE, PsychINFO, EMCARE, SCOPUS, CINHAL, ProQuest and Web of Science. Articles were screened against inclusion and exclusion criteria. Studies published in English between 2000 to October 2021 were included if they used quantitative methods to consider the relationship between employment and health for refugees and asylum seekers in resettlement countries. Study quality was assessed using The Joanna Briggs Institute's Critical Appraisal Tools. Findings were synthesised using a narrative approach. Results Seventy-two papers were identified. The majority of papers (N = 58, 81%) examined the association between employment and mental health outcomes. Overall, while there were inconsistencies in the findings, employment had a positive effect on mental health particularly in reducing levels of psychological distress and depression. Though more limited in number, the papers examining physical health suggest that people who are employed tend to have better physical health than unemployed persons. There was some evidence to support the bi-directional relationship between employment and health. Poor mental and physical health negatively impacted the odds of employment and occupational status of refugees. Conclusion Good quality employment is an essential component of refugee resettlement and this review found that in general employment is also beneficial for refugee health, particularly aspects of mental health. More research regarding the effects of employment on physical health is required. The effects of refugee-specific factors such as gender roles, torture, and trauma on the relationship between employment and health also require further investigation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour market policies and refugees: the case of Denmark, Sweden, the Netherlands and Germany (2022)
Zitatform
Lind Ravn, Rasmus, Emma Ek Österberg & Trine Lund Thomsen (2022): Labour market policies and refugees: the case of Denmark, Sweden, the Netherlands and Germany. In: C. Larsen (Hrsg.) (2022): Migrants and Welfare States, S. 64-94. DOI:10.4337/9781803923734.00010
Abstract
"In this chapter, we describe and compare how Denmark, Sweden, the Netherlands and Germany have reformed their labour integration programmes and policies in the wake of the refugee crisis of the mid 2010s. We do this with the aim of analysing differences and similarities in the current national policy setup as well as discussing potential lessons to be learned between countries. We use a typology of labour market policy approaches for categorising and analysing the policies in each of the countries. Here, we classify the policies in terms of their focus on either the supply side, the demand side, or matching , and explore the policy content in each of the countries. We find that national policies in place are strikingly similar across countries, although with minor differences. The balance between supply-side, demand-side and matching policies differ between countries, but supply-side policies are most prominent in all of the countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Politik zwischen Innovation und Machbarkeit: Street-level-Experimente im Bereich der Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in Berlin (2022)
Maas, Felix;Zitatform
Maas, Felix (2022): Politik zwischen Innovation und Machbarkeit. Street-level-Experimente im Bereich der Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in Berlin. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, XVII, 246 S. DOI:10.1007/978-3-658-38335-0
Abstract
"In dem Band wird am Fall der Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in Berlin untersucht, wie auf lokaler Ebene in einem Kontext von Wandel und Ungewissheit mit neuen integrationspolitischen Ansätzen experimentiert wird. Dazu wird der Street-Level-Ansatz von Michael Lipsky um Aspekte der interpretativen Policy-Analyse und der Science and Technology Studies erweitert. Experimente auf dem Street-level können so als komplexe soziale Prozesse im Hinblick auf ihre Dynamik und Situiertheit untersucht werden. Der Autor Felix Maas ist Bildungsberater im Berliner Netzwerk Beratung zu Bildung und Beruf für Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte (Arbeit und Bildung e.V.)." (Verlagsangaben)
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Arbeitsmarktaktivierung im Interesse geflüchteter Frauen? (2022)
Zitatform
Menke, Katrin (2022): Arbeitsmarktaktivierung im Interesse geflüchteter Frauen? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 75, H. 1, S. 66-71. DOI:10.5771/0342-300X-2022-1-66
Abstract
"Die Interessen geflüchteter Frauen gelten gemeinhin als schwach im Sozialstaat. Selten werden sie als eigenständige Akteure betrachtet, Lebensumstände wie ein befristeter Aufenthaltsstatus, Sorgeverpflichtungen und fehlende Erwerbsteilhabe erschweren die Organisation und Durchsetzung von Interessen. Über ihre frauen- und migrationsspezifischen Bedürfnisse ist zudem wenig bekannt. Der Beitrag präsentiert qualitative Forschung zur Arbeitsmarktteilhabe geflüchteter Frauen, die an den Erfahrungen der Frauen ansetzt. Er liefert einen Überblick über ihr Interesse an Arbeitsmarktteilhabe in Deutschland sowie ihrer Adressierung in den Jobcentern. Dabei zeigt sich: Während den Frauen das Durchsetzen ihrer eigenen Interessen etwa an qualifizierter Beschäftigung selten gelingt, ist das Handeln der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt als Akteuren advokatorischer Interessenvertretung an einem scheinbaren Wissen über geflüchtete Frauen als „Andere“ orientiert. Behördliche Strukturen, die u. a. Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Religion und Gender ausblenden, erschweren offenbar eine angemessene Adressierung heterogener Zielgruppen in der Arbeitsverwaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das Hamburger Programm „Work and Integration for Refugees (W.I.R)“: Eine Transformation des Integrationssystems in Arbeit? (2022)
Zitatform
Meyer, Frauke (2022): Das Hamburger Programm „Work and Integration for Refugees (W.I.R)“: Eine Transformation des Integrationssystems in Arbeit? In: M. Arouna, I. Breckner, H. Budak-Kim, U. Ibis, F. Meyer & J. Schroeder (2022): Transformationsprozesse am Fluchtort Stadt, S. 83-104. DOI:10.1007/978-3-658-37421-1_3
Abstract
"Die Hansestadt Hamburg hat das Programm „Work and Integration for Refugees“ (W.I.R) in den Jahren 2015/2016 unter dem Eindruck des Fachkräftemangels und der Fluchtzuwanderung entwickelt. Ziel des Programms war es, Geflüchtete mit sogenannten guten Bleibeperspektiven schnellstmöglich dem Arbeits- oder Ausbildungsmarkt zuzuführen. Recht bald wurde das W.I.R intern umstrukturiert, bis es schließlich Ende des Jahres 2020 in das auf die Beratung und Orientierung von zuwandernden Fachkräften spezialisierte Hamburger „Welcome Center“ integriert wurde. Der Beitrag zeichnet diese Prozesse vor dem Hintergrund der arbeits- und aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen nach und zeigt, wie Geflüchtete für den Arbeitsmarkt optimiert werden sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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The role of refugees in the underground economy of the European Union (2022)
Zitatform
Mutascu, Mihai & Scott W. Hegerty (2022): The role of refugees in the underground economy of the European Union. In: IZA journal of development and migration, Jg. 13. DOI:10.2478/izajodm-2022-0002
Abstract
"This paper explores the impact of refugees on the size of the underground economy in 28 European Union countries over the period from 1998 to 2017. It applies a nonlinear methodology by employing dynamic panel threshold estimations. The main findings uncover a nonlinear connection between refugees and the informal economy with an inverted V-shape and a different magnitude of effects depending on the share of the refugee population. The underground economy is stimulated at a low level of refugee inflows (where immigrants make up <0.572% of the total population). Large inflows compress the underground economy, which increases competition in the labor market based on lower labor costs. Economic growth and international trade play a crucial role in reducing the size of the informal economy. Equally importantly, coherent unemployment policy and adequate regulation of illegal immigrants support this process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Integrationsförderung geflüchteter Menschen im Jobcenter: Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis (2022)
Nixdorf, Christian Philipp;Zitatform
Nixdorf, Christian Philipp (2022): Integrationsförderung geflüchteter Menschen im Jobcenter. Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis. In: Soziale Sicherheit, Jg. 71, H. 5, S. 193-194.
Abstract
"Die Integration geflüchteter Menschen in Erwerbsarbeit ist volkswirtschaftlich und gesellschaftlich von hoher Bedeutung. Jobcentern kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Individuelle, rechtliche, und kulturelle Aspekte bewirken allerdings, dass die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter nicht immer reibungslos verläuft." (Textauszug, IAB-Doku)
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Integrationsperspektive duales System?: Gelingensbedingungen für die Eingliederung Geflüchteter in die betriebliche Ausbildung (2022)
Scheiermann, Gero;Zitatform
Scheiermann, Gero (2022): Integrationsperspektive duales System? Gelingensbedingungen für die Eingliederung Geflüchteter in die betriebliche Ausbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation. Dissertationen, Habilitationen 68), Bielefeld: wbv Publikation, 342 S. DOI:10.3278/9783763970919
Abstract
"Die duale Ausbildung ist ein zentraler Faktor für die Integration Geflüchteter. In seiner vorliegenden Dissertation untersucht Gero Scheiermann aus betrieblicher Perspektive, unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen die Ausbildung gelingen kann. Grundlage der Studie sind 29 problemzentrierte Interviews, die mit Betrieben in Nordrhein-Westfalen geführt wurden. Anhand der Analyse werden betriebliche Prozesse veranschaulicht und ausgewertet. Hierbei offenbaren sich die Bedingungen, unter denen die Ausbildung Geflüchteter gelingen kann. Auch die damit verbundenen Herausforderungen für die Betriebe werden offengelegt. Die Publikation enthält viele wertvolle Informationen aus der Praxis für Bildungsforschende, Betriebe und Ausbildende." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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„Yo, wir schaffen das“ – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Integration Geflüchteter in die duale Ausbildung aus betrieblicher Perspektive (2022)
Scheiermann, Gero;Zitatform
Scheiermann, Gero (2022): „Yo, wir schaffen das“ – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Integration Geflüchteter in die duale Ausbildung aus betrieblicher Perspektive. In: S. Bohlinger, G. Scheiermann & C. Schmidt (Hrsg.) (2022): Berufsbildung, Beruf und Arbeit im gesellschaftlichen Wandel, S. 57-71. DOI:10.1007/978-3-658-37897-4_5
Abstract
"In dem vorliegenden Artikel stand, frei nach der ehemaligen Bundeskanzlerin, die Frage im Raum, schaffen die in der Untersuchung befragten Betriebe es, die Geflüchteten in die duale Ausbildung zu integrieren. Der Integrationsprozess wird dabei von den befragten Personen größtenteils als erfolgreich und funktionsfähig angesehen. Es kann daher aus betrieblicher Sicht konstatiert werden: „Yo, wir schaffen das“. Entsprechend kann auch die Frage, wie die Betriebe es schaffen, beantwortet werden. In den durchgeführten Interviews sind hierfür vielfältige Voraussetzungen, Herausforderungen und Gelingensbedingungen benannt worden. Eine Auswahl dieser ist in diesem Artikel anhand exemplarischer Zitate aus 29 Interviews mit betrieblichen Akteur:innen veranschaulicht worden. Für die befragten Betriebe ist die Integration Geflüchteter eine langjährige und anspruchsvolle Aufgabe. Entsprechend benötigt es für den Gelingensprozess Zeit. Exemplarisch hat sich gezeigt, dass die berufliche Ausbildung von den Betrieben als für die Integration Geflüchteter funktionsfähig angesehen wird. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung knüpfen an den beschriebenen Forschungsstand an, ergänzen und erweitern diesen und führen hierzu konkrete betriebliche Beispiele an. Im Ergebnis der Untersuchung konnte eine Vielzahl an neuen und ergänzenden Erkenntnissen in Bezug auf den Prozess und das Gelingen der Ausbildung Geflüchteter herausgearbeitet werden" (Textauszug, IAB-Doku, © Springer)
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Wie aktivierende Integrationspolitik und Aufenthaltsrecht betriebliche Abhängigkeitsverhältnisse stärken – das Beispiel von Geflüchteten mit Duldungsstatus (2022)
Schreyer, Franziska; Getu Lakew, Solomon; Bauer, Angela;Zitatform
Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Solomon Getu Lakew (2022): Wie aktivierende Integrationspolitik und Aufenthaltsrecht betriebliche Abhängigkeitsverhältnisse stärken – das Beispiel von Geflüchteten mit Duldungsstatus. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 6, H. 1, S. 122-139., 2022-06-08. DOI:10.5771/2509-9485-2022-1-122
Abstract
"Gesellschaften stratifizieren Eingewanderte und so auch Geflüchtete hierarchisch. Je nach Aufenthaltsstatus werden Geflüchtete in dieser civic stratification ungleich verortet – mit ungleichem Zugang zu Rechten und Aufenthaltssicherheit. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts verknüpft Deutschland den Zugang von Geflüchteten zu einem Mehr an Rechten und Aufenthaltssicherheit zunehmend mit ihrem Erfolg im Erwerbssystem. Der Beitrag diskutiert diese aktivierende Integrationspolitik am Beispiel von Auszubildenden mit Duldung als prekärem aufenthaltsrechtlichen Status. Diese Menschen müssen eine Ausbildung erfolgreich durchlaufen, um das Risiko ihrer Abschiebung reduzieren und sich ein Leben in Deutschland aufbauen zu können. An aktivierender Integrationspolitik ausgerichtetes Aufenthaltsrecht schürt damit strukturell ihre Abhängigkeit vom Betrieb – so die zentrale Aussage dieses Beitrags, die nicht nur für Menschen mit Duldung, sondern modifiziert auch für andere Gruppen von Geflüchteten gilt. Dies stellt Forschung wie Praxis vor Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
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Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit (2022)
Schreyer, Franziska; Getu Lakew, Solomon; Bauer, Angela;Zitatform
Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Solomon Getu Lakew (2022): Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit. In: IAB-Forum H. 09.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220309.01
Abstract
"Auszubildende, die in Deutschland nur geduldet sind, müssen zunächst ihre Ausbildung erfolgreich durchlaufen, wenn sie das Risiko einer Abschiebung reduzieren und sich langfristig ein Leben in Deutschland aufbauen möchten. Die neue Bundesregierung plant, ihnen bereits während der Ausbildung statt einer Duldung eine Aufenthaltserlaubnis zu gewähren. Zusammen mit weiteren Maßnahmen würde dies für Auszubildende wie Betriebe mehr Rechtssicherheit und bessere Perspektiven schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
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Haben wir es geschafft? Eine Zwischenbilanz über die Risiken und Chancen der Berufs- und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (2022)
Schäfer, Andy; Dobischat, Rolf;Zitatform
Schäfer, Andy & Rolf Dobischat (2022): Haben wir es geschafft? Eine Zwischenbilanz über die Risiken und Chancen der Berufs- und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. In: S. Bohlinger, G. Scheiermann & C. Schmidt (Hrsg.) (2022): Berufsbildung, Beruf und Arbeit im gesellschaftlichen Wandel, S. 127-149. DOI:10.1007/978-3-658-37897-4_9
Abstract
"Die Integration von Kriegsflüchtlingen ist zweifellos eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die zwar in den einzelnen gesellschaftlichen Sphären wie Politik, Gesetzgebung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft etc. umgesetzt wird, aber nur in einem bestmöglichen Zusammenspiel der Gesellschaftsbereiche adäquat gelingen kann. Wie gut, oder aber wie schlecht die einzelnen Bereiche auch auf einen temporären Anstieg von Geflüchtetenzahlen vorbereitet sind und (re)agieren können, hängt unmittelbar davon ab, welche Strukturen, Strategien und Institutionen etabliert sind, mit denen solche Herausforderungen abgefedert bzw. bewältigt werden können. Die jahrzehntelange politische Verweigerungshaltung, Deutschland als ein Einwanderungsland anzuerkennen – obwohl Deutschland dies seit den 1950er-Jahren faktisch ist – kann als ein Grund dafür gesehen werden, dass Integrationsstrukturen und -strategien nicht nachhaltig aufgebaut und etabliert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Die Unfreiwillig-Freiwillen. Bürgerschaftliches Engagement als prekäres Arbeitsverhältnis im Kontext von Flucht und nicht-anerkannten Bildungsabschlüssen (2022)
Schührer, Anne-Katrin;Zitatform
Schührer, Anne-Katrin (2022): Die Unfreiwillig-Freiwillen. Bürgerschaftliches Engagement als prekäres Arbeitsverhältnis im Kontext von Flucht und nicht-anerkannten Bildungsabschlüssen. In: Der pädagogische Blick, Jg. 29, H. 3, S. 179-193.
Abstract
"Das monetarisierte Ehrenamt nimmt in Tätigkeitsfeldern wie der Schul- oder Kleinkindbetreuung zu. Damit besteht die Gefahr der Etablierung eines Niedriglohnsektors unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns. Im Beitrag wird die Lebenssituation von Frauen aus Nicht-EU-Ländern thematisiert, die mit Hilfe des monetarisierten Ehrenamts ihre prekäre Situation zu verbessern und zusätzlich Anschluss an ihren nichtanerkannten Beruf suchen. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass dies eine Form der Lebensbewältigung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Geflüchtete in Deutschland fühlten sich in der Corona-Pandemie stärker diskriminiert als zuvor (2022)
Zitatform
Silva, Adriana Cardozo, Christopher Prömel & Sabine Zinn (2022): Geflüchtete in Deutschland fühlten sich in der Corona-Pandemie stärker diskriminiert als zuvor. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 18, S. 259-268. DOI:10.18723/diw_wb:2022-18-1
Abstract
"Geflüchtete in Deutschland fühlen sich in verschiedenen Lebensbereichen aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert. Dies kann ihre Integration nachhaltig beeinträchtigen. Dieser Bericht analysiert auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung, inwieweit sie Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt, in Bildungseinrichtungen, auf dem Wohnungsmarkt, gegenüber öffentlichen Institutionen und im Alltag wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommene Diskriminierung in den Jahren 2019 und 2020 in allen untersuchten Bereichen zugenommen hat, insbesondere bei der Arbeitssuche und in Bildungseinrichtungen. Geflüchtete, die in Ostdeutschland leben, jünger als 40 Jahre sind oder schlechtere Sprachkenntnisse aufweisen, und erwerbstätige Frauen fühlten sich 2019 stärker benachteiligt als andere Geflüchtetengruppen. Die Zunahme der wahrgenommenen Diskriminierung hängt sehr wahrscheinlich mit den abrupten Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie mit der Abschaffung wichtiger Integrationsmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie zusammen. Daher ist es unabdingbar, Integrationsmaßnahmen, die durch die Pandemie unterbrochen oder eingestellt wurden (wie Sprach- und Integrationskurse), so schnell wie möglich wieder vollumfänglich aufzunehmen, um der Ausgrenzung und Marginalisierung von Geflüchteten entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Social class and forced migrants' perception of the value of international mobility (2022)
Zitatform
Stock, Inka (2022): Social class and forced migrants' perception of the value of international mobility. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 48, H. 20, S. 4957-4972. DOI:10.1080/1369183X.2022.2123438
Abstract
"The link between international mobility, class, and social mobility is often framed in binary terms. While high-skilled labour migration is usually considered to lead to upward social mobility, forced or irregular migrants are often described as poor and marginalised members of their host communities. This article focuses on forced migrants' own perceptions of their mobility experiences to uncover how they make sense of the links between migration, class, and social mobility. Based on interviews with migrants in Germany, I show that the value they assign to international mobility for social status enhancement is affected by their perceived range of choice over mobility and settlement options. Considering growing global inequality of access to cross-border movement and settlement, the findings contribute to academic debates on the factors influencing the relative importance of migration for increasing people's chances in life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The labour market integration of migrants and refugees: career guidance and the newly arrived (2022)
Zitatform
Sultana, Ronald G. (2022): The labour market integration of migrants and refugees: career guidance and the newly arrived. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 22, H. 2, S. 491-510. DOI:10.1007/s10775-022-09529-z
Abstract
"This scoping paper sets out to consider various aspects of the phenomenon of people on the move, and to examine some of the ways in which career guidance has responded to the challenge of integrating the newly arrived. The paper is informed by a recognition of the dignity of individuals above any classificatory system that places persons in a hierarchy, with some having access to rights that others are denied. This stance requires career practitioners to confront the prevalent vocabulary, discourses and attitudes circulating in the mainstream in order to become aware of—and to overcome—personal prejudice, thus opening up possibilities for more socially just forms of service. A synthesis of relevant literature concerning the integration of migrants and refugees in the labour market is provided in order to signpost emancipatory forms of career guidance, ones that move beyond an emphasis on individual resilience to take seriously the impact of exclusionary social practices and structures. The paper concludes by highlighting a number of initiatives that suggest that career guidance is rising to the challenge of catering for a diverse group of newly arrived by mobilising theoretical frameworks that are fit for purpose, by developing bespoke training programmes for practitioners, and by sharing the lessons learnt from the field." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Past and Future Trends in Refugee Migration on the Regional Level in Germany – An Analysis and Projection of Labor Market Effects (2022)
Zitatform
Vanella, Patrizio, Timon Hellwagner & Philipp Deschermeier (2022): Past and Future Trends in Refugee Migration on the Regional Level in Germany – An Analysis and Projection of Labor Market Effects. In: Comparative Population Studies, Jg. 47, S. 443-484., 2022-11-01. DOI:10.12765/CPoS-2022-17
Abstract
"Since 2013, more than two million refugees have arrived in Germany and have been allocated across federal states and districts according to legal policies. A steadily increasing number of refugees is now entering the German labor market, albeit under varying economic and demographic contexts. However, regional differences in refugees’ labor market integration have received little attention both retrospectively and particularly prospectively, given the projected population decline across Germany. Addressing this apparent shortcoming in the literature, we collect data on refugee arrivals by gender, nationality, approval rates, and regional allocation from 1995 to 2019. Applying principal component analysis and time series analysis, we first analyze past patterns of refugee migration to Germany and project both arrivals and regional allocations by gender and nationality until 2030. Then, combining the collected migration figures for German labor market regions and official labor market statistics, we investigate past regional employment effects from 2008 to 2019. Next, we calculate corresponding future employment effects conditional on our projected refugee figures, our estimation results, and official regional demographic forecasts until 2030. Our findings suggest that refugee migration does not affect German labor market regions equally, but instead has and will continue to lead to distinct regional employment effects. Moreover, the labor market integration differs by gender and origin of the refugees. Consequently, the interaction of regional employment effects with projected population change gives rise to different regional mitigation potentials in view of the upcoming population decline." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Binnenmobilität von Geflüchteten mit Schutzstatus in Deutschland: Eine explorative Analyse auf Basis des Ausländerzentralregisters (2022)
Weber, Johannes;Zitatform
Weber, Johannes (2022): Binnenmobilität von Geflüchteten mit Schutzstatus in Deutschland. Eine explorative Analyse auf Basis des Ausländerzentralregisters. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Forschungsbericht 39), Nürnberg, 60 S.
Abstract
"Der Wohnort und die dortigen sozialen, ökonomischen und demografischen Gegebenheiten haben einen großen Einfluss auf die individuelle Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen. Im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen, die ihren Wohnort in Deutschland frei wählen können, stellt die Wohnortwahl von Geflüchteten eine Besonderheit dar. Diese wird bis zu drei Jahre nach Erteilung eines Schutzstatus gesetzlich reguliert. Erkenntnisse über die Wohnortwahl und Binnenmobilität von schutzberechtigten Geflüchteten gibt es bislang kaum. Das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat diese Erkenntnislücke reduziert, indem einerseits die grundsätzliche Machbarkeit solcher Analysen auf Basis des Ausländerzentralregisters (AZR) geprüft und andererseits erste Erkenntnisse über die Binnenwanderungen von Geflüchteten gesammelt wurden. Im Rahmen der Studie wurden Umzüge von volljährigen Geflüchteten, die in den Jahren 2015 bis 2019 erstmalig nach Deutschland eingereist sind und einen befristeten Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen erhalten haben, über Kreisgrenzen hinweg bundesweit untersucht. Der Analysezeitraum erstreckte sich dabei bis Ende 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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"Maler, Tischler oder Elektronik alles für die Jungen": Zur Rolle von Geschlecht im Berufswahlprozess geflüchteter Frauen (2022)
Zitatform
Wehking, Katharina (2022): "Maler, Tischler oder Elektronik alles für die Jungen". Zur Rolle von Geschlecht im Berufswahlprozess geflüchteter Frauen. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 6, H. 1, S. 34-68. DOI:10.5771/2509-9485-2022-1-34
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Berufsvorstellungen junger geflüchteter Frauen und die Rolle von Geschlecht bei ihrer Berufswahl. Basierend auf Interviewdaten identifiziert der Beitrag endogene und exogene Einflussfaktoren, die auf ihre Berufswahlprozesse wirken. Die qualitativen Befunde zeigen, dass die Frauen hohe Bildungsaspirationen haben, diese aber oftmals geschlechtsspezifisch ausfallen. Zudem wirken die soziale und familiäre Herkunft, private und institutionelle Netzwerke sowie Selbstselektionsprozesse aufgrund eingeschränkt wahrgenommener Deutschkenntnisse als Einflussfaktoren auf die Berufswahl. Es wird deutlich, dass geflüchteten Frauen aufgrund ihrer Berufspräferenzen oft ein kleineres Berufsspektrum zur Verfügung steht als Männern und dies durch Beratungsprozesse, die in feminisierte Berufe führen, noch verstärkt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The occupational situation in the country of origin - illustration using the example of Syrian families in the reges study (2022)
Zitatform
Welker, Jörg, Gisela Will, Shaza Al Rihawi & Florian Weber (2022): The occupational situation in the country of origin - illustration using the example of Syrian families in the reges study. (LIfBi working paper 104), Bamberg, 24 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP104:1.0
Abstract
"A family’s social background has a major influence on the educational success and careers of its children. In the case of migrant families, the parents’ labor-market situation in the place of origin constitutes an important indicator for a family’s social background. ReGES, which is a longitudinal study examining the educational trajectories of children and adolescents from refugee families in Germany, seeks to provide as much detail as possible on families’ occupational situations prior to emigration. To assess the quality of the information provided, this working paper provides users with relevant information on different areas: In a first step, the Syrian labor market at the time before the outbreak of war is described (section 2). Central factors such as labor force participation and unemployment are differentiated by gender and regions. The size of the labor force in various sectors in Syria is also presented. The second step describes how the professional situation of refugee parents in their country of origin was recorded and coded in the ReGES study (section 3). In this context, aspects of the situation in Syria that can only be captured to a limited extent using the usual Western coding schemes are also presented, and any adjustments made to the standard coding of occupations are discussed. Finally, the pre-migration professional situation of the Syrian refugee parentsin the ReGES study is presented and related to the situation on the Syrian labor market before the war (section 4)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Relative education of recent refugees in Germany and the Middle East: Is selectivity reflected in migration and destination decisions? (2022)
Zitatform
Welker, Jörg (2022): Relative education of recent refugees in Germany and the Middle East: Is selectivity reflected in migration and destination decisions? In: International Migration, Jg. 60, H. 2, S. 65-80. DOI:10.1111/imig.12853
Abstract
"In this paper, relative education profiles of recent refugees arriving to Germany from Syria, Iraq and Afghanistan are described and compared to the profiles of Syrians in Jordan and Lebanon and of internally displaced Iraqis. Relative education describes a migrant's position in the educational distribution of the origin population. For recent refugees, relative education could be reflected in the decision of where to migrate: those who are relatively better educated may be more able to reach a distant destination. The empirical analyses use data from the project ‘ReGES – Refugees in the German Educational System’, the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, the Arab Barometer and Multiple Indicator Cluster Surveys (MICS). The findings suggest that on average, Syrians and Afghans in Germany and Syrians in Jordan are positively selected on education, while Syrians in Lebanon and internally displaced Iraqis appear slightly negatively selected. The findings for Iraqis in Germany show mixed evidence." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Migrationsbericht der Bundesregierung: Migrationsbericht 2020 (2022)
Zitatform
(2022): Migrationsbericht der Bundesregierung. Migrationsbericht 2020. (Migrationsbericht der Bundesregierung 2020), Berlin, 341 S.
Abstract
"Der Migrationsbericht der Bundesregierung verfolgt das Ziel, durch die zusammenfassende Bereitstellung möglichst aktueller, umfassender und ausreichend detaillierter statistischer Daten über Migration aus verschiedenen Quellen Grundlagen für die Entscheidungsfindung von Politik und Verwaltung im Bereich der Migrationspolitik zu liefern. Zudem soll die Öffentlichkeit über die Entwicklung des Migrationsgeschehens informiert werden. Der Migrationsbericht beinhaltet einen Überblick über das gesamte Wanderungsgeschehen in Deutschland (Kapitel 1) inklusive der EU-Binnenmigration (Kapitel 2) und eine detaillierte Darstellung der verschiedenen Migrationsarten (Kapitel 3). Weiterhin geht der Bericht auf die Abwanderung von deutschen und ausländischen Staatsangehörigen (Kapitel 4) und das Migrationsgeschehen im europäischen Vergleich ein (Kapitel 5). Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration (Kapitel 6) und informiert über die Struktur und Demografie der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bzw. der ausländischen Bevölkerung in Deutschland (Kapitel 7 und 8). Dabei wird in den jeweiligen Kapiteln auf die Bedeutung der zugrunde liegenden Statistiken und die Grenzen ihrer Aussagefähigkeit eingegangen. Zudem werden die Rechtsgrundlagen der einzelnen Migrationsformen, aktuelle Rechtsänderungen und relevante Gerichtsurteile dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)
Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;Zitatform
Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ; -
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The Integration Challenges of Female Refugees and Migrants: Where Do We Stand? (2021)
Albrecht, Clara; Hofbauer Perez, Maria; Stitteneder, Tanja;Zitatform
Albrecht, Clara, Maria Hofbauer Perez & Tanja Stitteneder (2021): The Integration Challenges of Female Refugees and Migrants: Where Do We Stand? In: CESifo forum, Jg. 22, H. 2, S. 39-46.
Abstract
"The challenge of integrating migrants and refugees is a widely known and discussed topic among policymakers within the EU, though a comprehensive gender-specific approach is still lacking. Migrant women and especially refugees deserve special attention, since nearly every second migrant and every third asylum seeker is female. However, many of these women are poorly educated, lack work experience and labor market participation. In this article, we examine gender-specific challenges of female migrants and refugees and look at strategies and existing initiatives suitable for overcoming obstacles and promoting their integration into host country labor markets and societies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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