Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Integration through vocational training. Promoting refugees' access to apprenticeships in a collective skill formation system (2023)
Zitatform
Aerne, Annatina & Giuliano Bonoli (2023): Integration through vocational training. Promoting refugees' access to apprenticeships in a collective skill formation system. In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 3, S. 419-438. DOI:10.1080/13636820.2021.1894219
Abstract
"With this paper we want to contribute to the debate on the usage of vocational training as a tool to promote the integration of disadvantaged groups. We focus in particular on programmes that target refugees and highlight the organisational and coordination challenges that must be addressed in order to develop such programmes. Relying on knowledge developed by scholars of collective skill formation and by those who have studied policy coordination, we develop a number of hypotheses that can account for the successful implementation of this type of programmes. We then test our hypotheses against an example taken from Switzerland, consisting of a one-year pre-apprenticeship dual training programme adopted in 2018. We argue that its win-win quality, the flexibility with which it was managed and possibly also the political salience of the issue of refugee integration at the time, were the key factors explaining its successful adoption." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Left to Their Own Devices: Refugees’ Labour-Market Integration Challenges in Austria during the Covid-19 Pandemic (2023)
Zitatform
Aigner, Petra & Almina Bešić (2023): Left to Their Own Devices: Refugees’ Labour-Market Integration Challenges in Austria during the Covid-19 Pandemic. In: M.-L. Jakobson, R. King, L. Moroşanu & R. Vetik (Hrsg.) (2023): Anxieties of Migration and Integration in Turbulent Times, S. 77-93. DOI:10.1007/978-3-031-23996-0_5
Abstract
"Labour-market integration is understood as an important pillar in the successful integration processes of refugees into host societies. In the European Union at large and in Austria specifically, refugee integration processes regarding societies and the labour market have become hotly debated topics in public and scholarly debates. Focusing on Austria, this chapter analyses challenges and barriers to labour-market integration of refugees in crisis and beyond. Results from interviews with refugees indicate three areas of the pandemic’s impact: on employment search processes of refugees; the effect of digitalisation of communication; and increased feelings of disorientation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken: Die vergeschlechtlichte In- und Exklusion geflüchteter Frauen (2023)
Akdemir, Nevra; Elle, Johanna; Hess, Sabine; Koopmann, Ulrike; Grittmann, Elke; Müller, Daniela ; Ullmann, Johanna ; Schwenken, Helen ; Şenoğuz, H. Pınar;Zitatform
Akdemir, Nevra, Johanna Elle, Elke Grittmann, Sabine Hess, Ulrike Koopmann, Daniela Müller, Helen Schwenken, H. Pınar Şenoğuz & Johanna Ullmann (2023): Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Die vergeschlechtlichte In- und Exklusion geflüchteter Frauen. (Migrationsgesellschaften), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, VI, 267 S. DOI:10.1007/978-3-658-40688-2
Abstract
"Flucht- und Aufnahmeprozesse sind durchzogen von geschlechtsspezifischen und intersektionalen Dynamiken. Die Autorinnen haben diese und das darin zu Tage tretende Geschlechterwissen im Verbundforschungsprojekt „Gender – Flucht – Aufnahmepolitiken“ für die Themen Unterbringung, Gewaltschutz, Erwerbstätigkeit, Medien, Familie, ‚Heimischwerden' und Solidarität analysiert. Die migrationsbezogene Infrastruktur hat sich in der deutschen Migrationsgesellschaft auf die Bedarfe von Geflüchteten eingestellt. Geflüchtete machen mit den Angeboten vielfältige Erfahrungen, die von hilfreicher und solidarischer Unterstützung über wenig angepasste Angebote bis zu Exklusion und Diskriminierung reichen. Die rahmende Medienanalyse zeigt, wie tief die öffentliche und mediale Rezeption der sogenannten „Flüchtlingskrise“ durch vergeschlechtlichte Narrative geprägt ist, und wie diese die kommunale und ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten mitprägen. Der Band richtet sich an Interessierte aus Studium, Forschung und Praxis, die sich mit Flucht, Migration und/oder Geschlechterverhältnissen befassen. Die Autorinnen Nevra Akdemir, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück, arbeitet zu Geographien von Arbeit und Migration. Johanna Elle, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität Göttingen, forscht partizipativ zu Intersektionalität und Migration. Elke Grittmann, Hochschule Magdeburg-Stendal, forscht kommunikationswissenschaftlich zu Geschlecht, Ungleichheit und Erinnerung. Sabine Hess, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität Göttingen, arbeitet zu Migrations- und Grenzregimen. Ulrike Koopmann, International University, Düsseldorf, forscht zu Geschlechter- und Familienverhältnissen und Zugehörigkeitsordnungen. Daniela Müller, Georg-August-Universität Göttingen, arbeitet zu Medien und Migration. Helen Schwenken, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück, forscht zu Geschlecht und Migration. H. Pinar Senoguz, DaMigra, arbeitet zu Flucht und home making und Grenzräumen. Johanna Ullmann, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück, forscht zu Migration und Intersektionalität." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
„Ich konnte einen Job finden, als ich vergaß, wer ich war und was meine Erfahrung war.“ Statusverlust von hochqualifizierten geflüchteten Frauen* auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2023)
Akdemir, Nevra;Zitatform
Akdemir, Nevra (2023): „Ich konnte einen Job finden, als ich vergaß, wer ich war und was meine Erfahrung war.“ Statusverlust von hochqualifizierten geflüchteten Frauen* auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In: N. Akdemir et al. (Hrsg.) (2023): Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Die vergeschlechtlichte In- und Exklusion geflüchteter Frauen, S. 157-181. DOI:10.1007/978-3-658-40688-2_5
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Literaturhinweis
Schulterschluss oder Sackgasse – gelingt Europa eine wirksame Asyl- und Integrationspolitik? (2023)
Zitatform
Aksoy, Cevat Giray, Panu Poutvaara & Felicitas Schikora (2023): Schulterschluss oder Sackgasse – gelingt Europa eine wirksame Asyl- und Integrationspolitik? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 10, H. 76, S. 3-28.
Abstract
"Der jüngste Asylkompromiss der Europäischen Union verabschiedet sich vom Dublin-System und sieht eine gleichmäßigere Verteilung der Geflüchteten in der gesamten EU vor. Parallel werden Abkommen mit Ländern wie Tunesien geschlossen, um die Migrationsbewegungen bereits außerhalb der EU zu beeinflussen. Aber lösen diese Abkommen die aktuellen Probleme? Und was passiert in den EU-Ländern, wenn die Geflüchteten da sind? In Deutschland sehen sich Kommunen an ihren Belastungsgrenzen. Die administrativen Prozesse verlaufen zu kompliziert und zu langwierig. Die Integration in den Arbeitsmarkt – wo möglich – verläuft teils schleppender als in anderen EU-Ländern. Dabei zeigen Studien, dass die Erwerbsbeteiligung ein wichtiger Schritt für die Integration ist. Wie kann die Integrationspolitik also verbessert werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Determinants of Intended Return Migration among Refugees: A Comparison of Syrian Refugees in Germany and Turkey (2023)
Zitatform
Al Husein, Nawras & Natascha Wagner (2023): Determinants of Intended Return Migration among Refugees: A Comparison of Syrian Refugees in Germany and Turkey. In: International migration review, Jg. 57, H. 4, S. 1771-1805. DOI:10.1177/01979183221142780
Abstract
"Little is known about whether Syrian refugees intend to return to their origin-country and what affects their return migration intentions. We introduce a theoretical framework for voluntary return, identify the refugees' decision-making context, and empirically assess the model with a sample of 577 Syrian refugees living in Germany and Turkey in 2018. Three return scenarios were presented in the survey: (i) returning to Syria within two years, (ii) returning when Syria is as safe as before the civil war, and (iii) ever returning. The three scenarios were conceived very differently by the refugees, highlighting the dynamic nature and context dependency of the concept of voluntary return. Syrian refugees in Turkey were more likely to regard their stay as temporary (76 percent), compared to those in Germany (55 percent, p-value of difference = .000). Similarly, structural factors of the origin- and host-countries, that is, the origin-governorate and the current location, were considerably influencing return intentions. Concerning individual factors, female and highly educated refugees had a lower willingness to return. Those who were married were less inclined to return in the short run, yet refugees who self-identified as poor indicated their desired return in the long run. We also analyzed whether random exposure to information regarding return impacted refugees' intentions. We found a negative, albeit insignificant, impact of information, suggesting that host governments cannot expect (rapid) information dissemination to impact refugees' decision-making about voluntary return. Our findings underscore that neither proximate nor distant host-countries should bank on the speedy return of the Syrian refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufsvorbereitung und Anschlussverläufe: Sichtweisen, Erfahrungen, Wahrnehmungen von jungen Geflüchteten und Expert*innen (2023)
Albrecht, Pauline;Zitatform
Albrecht, Pauline (2023): Berufsvorbereitung und Anschlussverläufe. Sichtweisen, Erfahrungen, Wahrnehmungen von jungen Geflüchteten und Expert*innen. (Inklusion und Bildung in Migrationsgesellschaften), Wiesbaden: Springer, 271 S. DOI:10.1007/978-3-658-40959-3
Abstract
"Pauline Albrecht untersucht in ihrer Studie den Übergang junger Geflüchteter in den Arbeitsmarkt und verknüpft hiermit die Berufsbildungs- mit der Migrationsforschung. Am Forschungsstil der Grounded Theory orientiert werden Bildungs- und Erwerbsbiografien junger Menschen, die das Berliner Übergangssystem durchlaufen haben, rekonstruiert. Ausgehend von berufsvorbereitenden Angeboten werden Anschlussverläufe von geflüchteten Jugendlichen erforscht. Die subjektive Perspektive der jungen Fluchtmigrant*innen zeigt differenzierte Wahrnehmungs- und Umgangsweisen in der Auseinandersetzung mit dem Bildungs- und Ausbildungssystem, wohingegen die institutionelle Perspektive der pädagogischen Fachkräfte unterschiedliche Anforderungen an die jungen Menschen heranträgt und somit systemische Bedingungen der Berufsvorbereitung aufrechterhält. Die Frage, wie sich Anschlussverläufe aus der Berufsvorbereitung entwickeln, wird hinsichtlich einer Perspektivengegenüberstellung aufgegriffen. Zum Teil zeigen sich hier Überschneidungen sowie positive Passungsverhältnisse, jedoch auch Gegensätzlichkeiten und Widersprüche. Die Studie schließt eine erziehungswissenschaftliche Forschungslücke hinsichtlich des Übergangs junger Menschen mit Fluchthintergrund in den ersten Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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The Economic and Social Impacts of Lifting Work Restrictions on People Seeking Asylum (2023)
Aleynikova, Ekaterina; Mosley, Max;Zitatform
Aleynikova, Ekaterina & Max Mosley (2023): The Economic and Social Impacts of Lifting Work Restrictions on People Seeking Asylum. (NIESR discussion paper 549), London, 16 S.
Abstract
"This mixed-methods NIESR discussion paper estimates the economic and social impacts of lifting the right-to-work restriction on people seeking asylum in the UK. This is the first paper to simulate the effect of lifting this restriction with the use of a state-of-the-art macroeconomic model which allows us to estimate this outcome in a more holistic manner." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour market integration of refugees and the importance of the neighbourhood: Norwegian quasi-experimental evidence (2023)
Zitatform
Andersen, Henrik L., Liv Osland & Meng Le Zhang (2023): Labour market integration of refugees and the importance of the neighbourhood: Norwegian quasi-experimental evidence. In: Journal for labour market research, Jg. 57. DOI:10.1186/s12651-023-00341-y
Abstract
"This paper exploits a quasi-experimental feature of the Norwegian spatial dispersal policy for UNHCR quota refugees, which leads to nearly as-if random initial residential settlement of the refugees. In this framework, we study if there are positive long-run employment consequences of being assigned to neighbourhoods with higher residential labour force participation rates. Our results show a positive and statistically significant relationship between the initial neighbourhood participation rates and refugee labour market outcomes, but these overall effects are substantively small: A one standard deviation higher participation rate in the initial neighbourhood is associated with an 1.2%-point increase in the refugees' later employment probability. However, our subgroup analysis shows substantial effects around 2.6%-points for men older than 25 years at the time of entry to Norway. In comparison, the point estimates for women and persons younger than 25 years at the time of arrival are close to zero and statistically insignificant." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Challenges and practical aspects of obtaining temporary protection in EU countries and the impact of obtaining protection on the right to work (2023)
Andriyiv, Vasyl M.; Sevryukov, Denys H.; Havrylyuk, Volodymyr O. ; Svitovenko, Daryna V.; Shal, Vita V.;Zitatform
Andriyiv, Vasyl M., Denys H. Sevryukov, Volodymyr O. Havrylyuk, Vita V. Shal & Daryna V. Svitovenko (2023): Challenges and practical aspects of obtaining temporary protection in EU countries and the impact of obtaining protection on the right to work. In: International Migration, Jg. 61, H. 5, S. 173-185. DOI:10.1111/imig.13120
Abstract
"In general, the situation that has developed in Ukraine on the border with the European Union shows that despite the long history of the UN and the agreement of states to resolve all conflicts through negotiations, the prohibition of the use of force and threat of force, respect for the independence of other states, there are still terrorist states in the world that do not recognize and violate international law. Thus, the states that follow the norms and principles of international law, respect the key European values, support and protect human rights and peace on the continent must unite to overcome armed aggression. That is why the granting of temporary protection to Ukrainian citizens is an important issue, as it is one of the EU's significant contributions to the protection of the identity of the Ukrainian people, who are fighting for their independence. The purpose of the article was to study the peculiarities of obtaining temporary protection in the EU, to compare it with refugee status, to analyse the approaches to this procedure in individual states, as well as to determine the impact of obtaining the relevant status on the realization of the fundamental right to work. The main method used for the research is the method of analysis and synthesis. Its application provided reliable results in many areas of research. First of all, this method was applied in the analysis of EU and international law in the context of granting refugee status and temporary protection. Also, the method of analysis and synthesis was used by the author in the study of the peculiarities of temporary protection in individual Member States. Finally, the author used this method to analyse the problems currently faced by Ukrainian citizens and their possible solutions." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Trade-offs between work-first and language-first strategies for refugees (2023)
Zitatform
Arendt, Jacob Nielsen & Iben Bolvig (2023): Trade-offs between work-first and language-first strategies for refugees. In: Economics of Education Review, Jg. 92. DOI:10.1016/j.econedurev.2022.102353
Abstract
"This study investigates how local integration strategies that prioritize a work-first approach affect refugee's participation in language courses and their medium run labor market outcomes. We utilize a gradual rollout of the work-first approach (on-the-job training within the first year after arrival) combined with a dispersal policy of refugees across municipalities in Denmark. We find that being placed in municipalities emphasizing the work-first approach is positively associated with later employment and earnings but show that the associations are temporary. A higher local propensity to use the work-first approach is negatively related to time spent in language courses, level of courses completed and the grade point average for language course exam attendees. We discuss whether the reduced language course attendance could be an explanation of the lack of a persistent labor market effects." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Permanent Residency and Refugee Immigrants' Skill Investment (2023)
Zitatform
Arendt, Jacob Nielsen, Christian Dustmann & Hyejin Ku (2023): Permanent Residency and Refugee Immigrants' Skill Investment. (CESifo working paper 10579), München, 46 S.
Abstract
"We analyze an immigration reform in Denmark that tightened refugee immigrants' eligibility criteria for permanent residency to incentivize their labor market attachment and acquisition of local language skills. Contrary to what the reform intended, the overall employment of those affected decreased while their average language proficiency remained largely unchanged. This was caused by a disincentive effect, where individuals with low pre-reform labor market performance reduced their labor supply. Our findings suggest that stricter permanent residency rules, rather than incentivizing refugees' skill investment, may decrease the efforts of those who believe they cannot meet the new requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Einschätzungen zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2023 (2023)
Bauer, Anja ; Zika, Gerd ; Kohaut, Susanne ; Weyh, Antje ; Kosyakova, Yuliya ; Hummel, Markus; Oberfichtner, Michael ; Bossler, Mario ; Brücker, Herbert ; Gürtzgen, Nicole ; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Wanger, Susanne ; Hellwagner, Timon ; Kubis, Alexander; Gatskova, Kseniia ; Stegmaier, Jens ;Zitatform
Bauer, Anja, Mario Bossler, Herbert Brücker, Kseniia Gatskova, Nicole Gürtzgen, Timon Hellwagner, Markus Hummel, Susanne Kohaut, Yuliya Kosyakova, Alexander Kubis, Michael Oberfichtner, Martin Popp, Jens Stegmaier, Susanne Wanger, Enzo Weber, Antje Weyh & Gerd Zika (2023): Einschätzungen zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2023. (IAB-Stellungnahme 07/2023), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2307
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Situation und Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts, einschließlich hinsichtlich der Integration der Geflüchteten aus der Ukraine, der Rolle von Arbeitskräfteengpässen und der Entwicklung der Kurzarbeit, sowie um eine Einschätzung der Tarifabschlüsse und Auswirkungen von Insolvenzen gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2023 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Zika, Gerd ; Kohaut, Susanne ; Weyh, Antje ; Kosyakova, Yuliya ; Hummel, Markus; Oberfichtner, Michael ; Bossler, Mario ; Brücker, Herbert ; Gürtzgen, Nicole ; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Wanger, Susanne ; Hellwagner, Timon ; Kubis, Alexander; Gatskova, Kseniia ; Stegmaier, Jens ; -
Literaturhinweis
Finding refuge underground: effects of refugee inflows on the shadow economy (2023)
Zitatform
Berdiev, Aziz N. (2023): Finding refuge underground: effects of refugee inflows on the shadow economy. In: Applied Economics Letters, Jg. 30, H. 1, S. 84-91. DOI:10.1080/13504851.2021.1976379
Abstract
"This paper analyzes the effect of refugee inflows on the shadow, or underground, economy of host nations using panel data for 120 countries over the 1991–2017 period. The results show that refugee inflows increase the size of the shadow economy, particularly in low- and middle-income countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Fast Track Labour Market Integration of Immigrants: Work-related Learning of Culture, Language and Profession (2023)
Bernert-Bürkle, Andrea; Torlone, Francesca; Federighi, Paolo;Zitatform
Bernert-Bürkle, Andrea, Paolo Federighi & Francesca Torlone (Hrsg.) (2023): The Fast Track Labour Market Integration of Immigrants. Work-related Learning of Culture, Language and Profession. Bielefeld: wbv Publikation, 142 S. DOI:10.3278/9783763966899
Abstract
"Vorgestellt werden Ergebnisse des europäischen Modellprojekts TALENTS zur schnellen Integration von Migrant:innen und Geflüchteten in den ersten Arbeitsmarkt. Ausgehend von der Idee, dass Teilhabe am Arbeitsmarkt die gesellschaftliche Integration fördert, verbindet das Trainingsmodell Arbeitserfahrungen in Betriebspraktika mit sprachlichen, kulturellen und beruflichen Inhalten, die im Klassenverband erlernt werden. Die Autor:innen evaluieren die Ergebnisse des Trainingsmodells aus drei Jahren in Norwegen, Schweden und Deutschland. Die ausgewerteten Daten spiegeln die Erfahrungen von 400 Teilnehmenden. 20 Fallstudien ermöglichen detaillierte Analysen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Individualized Benefits And Access To Active Labor Market Programs Boost Refugee Women's Economic Integration (2023)
Zitatform
Bratu, Cristina, Linna Martén & Lillit Ottosson (2023): Individualized Benefits And Access To Active Labor Market Programs Boost Refugee Women's Economic Integration. (Working paper / Swedish Institute for Social Research (SOFI) 2023,03), Stockholm, 16 S.
Abstract
"The economic and social integration of refugees is a key policy concern. The situation of refugee women is particularly challenging, as many never enter the labor force. We study a reform of the Swedish integration program that aimed to tackle this issue by increasing women’s participation in and access to active labor market programs. Using administrative data and a regression discontinuity design, we show that the reform resulted in lasting improvements in women’s earnings and employment. We find no effects for men. Additional analyses suggest that individualizing benefits and early registration with the Public Employment Service are key mechanisms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Tabellensammlung zur IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, Befragungsjahr 2021: Stand: 27.07.2023 (2023)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Tabellensammlung zur IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, Befragungsjahr 2021. Stand: 27.07.2023. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 11 Tab., 2 Abb.
Abstract
"Zum Jahresende 2022 lebten in Deutschland (die seit Beginn des russischen Angriffskriegs geflohenen ukrainischen Staatsangehörigen nicht mitgezählt) knapp 2,2 Millionen Menschen, die als Schutzsuchende gekommen sind. Die große Mehrheit hat anerkannte Schutzansprüche und beabsichtigt, in Deutschland zu bleiben. Die erfolgreiche Integration dieser Schutzsuchenden ist von hoher Relevanz für Arbeitsmarkt, Sozialstaat, Gesellschaft und Politik. Es wird untersucht, wie sich Arbeitsmarktintegration, Leistungsbezug und Bildungserwerb der bis 2019 zugezogenen Schutzsuchenden entwickelt haben, um Schlussfolgerungen für die weiteren Erwerbsverläufe dieser Gruppe und auch der später zugezogenen Geflüchteten zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Publikation im Kontext: IAB-Kurzbericht 13/2023 -
Literaturhinweis
Entwicklung der Arbeitsmarktintegration seit Ankunft in Deutschland: Erwerbstätigkeit und Löhne von Geflüchteten steigen deutlich (2023)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Entwicklung der Arbeitsmarktintegration seit Ankunft in Deutschland: Erwerbstätigkeit und Löhne von Geflüchteten steigen deutlich. (IAB-Kurzbericht 13/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2313
Abstract
"Zum Jahresende 2022 lebten in Deutschland (die seit Beginn des russischen Angriffskriegs geflohenen ukrainischen Staatsangehörigen nicht mitgezählt) knapp 2,2 Millionen Menschen, die als Schutzsuchende gekommen sind. Die große Mehrheit hat anerkannte Schutzansprüche und beabsichtigt, in Deutschland zu bleiben. Die erfolgreiche Integration dieser Schutzsuchenden ist von hoher Relevanz für Arbeitsmarkt, Sozialstaat, Gesellschaft und Politik. Es wird untersucht, wie sich Arbeitsmarktintegration, Leistungsbezug und Bildungserwerb der bis 2019 zugezogenen Schutzsuchenden entwickelt haben, um Schlussfolgerungen für die weiteren Erwerbsverläufe dieser Gruppe und auch der später zugezogenen Geflüchteten zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
»Flucht in die unbezahlte Arbeit«? Arbeitsmarktintegration in der Schweiz aus der Perspektive geflüchteter Menschen (2023)
Buser, Fränzi; Kilic, Selin; Mörgen, Rebecca;Zitatform
Buser, Fränzi, Selin Kilic & Rebecca Mörgen (2023): »Flucht in die unbezahlte Arbeit«? Arbeitsmarktintegration in der Schweiz aus der Perspektive geflüchteter Menschen. In: Zeitschrift für Migrationsforschung, Jg. 3. DOI:10.48439/zmf.221
Abstract
"Der Beitrag fokussiert die Frage, wie Menschen, die in die Schweiz geflüchtet sind, mit den an sie herangetragenen Integrationsanforderungen umgehen. Auf der Basis von qualitativen Interviews rekonstruieren wir unterschiedliche Strategien im Umgang mit Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration. »Flucht in die unbezahlte Arbeit« deuten wir sowohl als Eröffnung von Handlungsmöglichkeiten, um strukturell bedingten Hindernissen zu begegnen, als auch als Aneignung neoliberaler Selbstoptimierungsstrategien, zu denen sich die Personen gezwungen sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lokaler Arbeitsmarkt beeinflusst die Berufschancen von Geflüchteten (2023)
Zitatform
Bürmann, Marvin, Dorian Tsolak, Jan Goebel & Simon Kühne (2023): Lokaler Arbeitsmarkt beeinflusst die Berufschancen von Geflüchteten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 30/31, S. 413-421. DOI:10.18723/diw_wb:2023-30-1
Abstract
"Geflüchtete in Deutschland müssen etliche Hürden überwinden, um eine Anstellung zu finden. Ein Grund dafür ist die Verteilung der Geflüchteten nach dem Königsteiner Schlüssel, der die Arbeitsmarktsituation in den Kreisen und Städten nicht berücksichtigt. Dieser Wochenbericht betrachtet die Rolle der lokalen Arbeitsmarktsituation für die Erwerbsaussichten von Geflüchteten mit ausländischer Berufserfahrung und einer Wohnsitzauflage. Die gute Nachricht lautet: Mehr Menschen, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland geflüchtet sind, haben zwischen 2017 und 2019 eine Erwerbstätigkeit gefunden. Dabei nahm aber der Anteil derjenigen ab, die in dem Beruf arbeiten, den sie zuvor in ihrem Herkunftsland ausgeübt haben. Die Analysen verdeutlichen, dass insbesondere die lokalen Arbeitslosenquoten einen signifikanten Einfluss auf die Beschäftigungsaussichten haben. Bei hoher Arbeitslosigkeit sind sowohl die generellen Erwerbschancen als auch die Chancen auf eine Wiederbeschäftigung in dem vorherigen Beruf geringer. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine gezieltere Verteilung von Geflüchteten unter Berücksichtigung der Aufnahmefähigkeit lokaler Arbeitsmärkte nicht nur einen positiven Einfluss auf die Integration in den Arbeitsmarkt, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Fortführung ihrer früheren Beschäftigungen haben dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor Supply Shocks and Capital Accumulation: The Short- and Long-Run Effects of the Refugee Crisis in Europe (2023)
Zitatform
Caliendo, Lorenzo, Luca David Opromolla, Fernando Parro & Alessandro Sforza (2023): Labor Supply Shocks and Capital Accumulation: The Short- and Long-Run Effects of the Refugee Crisis in Europe. In: AEA papers and proceedings, Jg. 113, S. 577-584. DOI:10.1257/pandp.20231077
Abstract
"European countries experienced a large increase in labor supply due to the influx of Ukrainian refugees after the 2022 Russia invasion of Ukraine. We study its dynamic effects in a spatial model with forward-looking households of different skills, trade, and endogenous capital accumulation. We find that real GDP increases in Europe in the long term, with large distributional effects across countries and skill groups. In the short run, an increase in the supply of labor strains the use of capital structures that takes time to build. Over time, countries that build capital structures increase output, resulting in potential long-run benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gendered Implications of Restricted Residence Obligation Policies on Refugees’ Employment in Germany (2023)
Zitatform
Cardozo, Adriana, Yuliya Kosyakova & Aslihan Yurdakul (2023): Gendered Implications of Restricted Residence Obligation Policies on Refugees’ Employment in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1203), Berlin, 35 S.
Abstract
"This paper investigates the gender-specific impact of settlement policies on the labor market integration of refugees in Germany, utilizing a gender-specific approach. Analyzing data from the IAB- BAMF-SOEP Refugees Survey (2016-2020) through a pooled logit model with an intention-to-treat design, we explore how restrictive residency obligation policies, in conjunction with local conditions in the assigned County - such as local labor market conditions and ethnic enclaves – influence outcomes. Results reveal that female refugees experience reduced employment prospects, independent of mobility restrictions, while the residency obligation policy bears a significant negative impact on employed male refugees. In turn, the impact of analyzed local labor market characteristics and linguistic enclaves on employment probability remains consistent across gender and residency obligation. Our results highlight the multidimensional nature of refugees’ labor market integration and underscore the significance of gender-sensitive approaches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage (2023)
Cardozo Silva, Adriana;Zitatform
Cardozo Silva, Adriana (2023): Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 19, S. 217-225. DOI:10.18723/diw_wb:2023-19-1
Abstract
"Die Mehrheit der geflüchteten Frauen, die zwischen 2013 und 2019 und damit auch zum Höhepunkt der Fluchtmigration 2015 nach Deutschland kamen, ist nicht erwerbstätig. Auf Grundlage von Daten aus der IAB-BAMF-SOEP-Geflüchteten-Befragung sucht diese Studie nach Erklärungen für die begrenzte Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Fluchthintergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombination aus niedrigem Bildungsniveau im Vergleich zur deutschen Bevölkerung, langsamen Fortschritten beim Spracherwerb und traditionellen Rollen bei der Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb der Familie Hemmnisse für die Arbeitsmarktintegration der Frauen darstellen. Dennoch hat sich der Anteil der geflüchteten Frauen, die einer bezahlten Beschäftigung nachgehen, verdoppelt. Darüber hinaus halbierte sich der Anteil der Frauen mit geringen Deutschkenntnissen. Gleichzeitig nahm der Anteil der Frauen mit mittleren oder guten Sprachkenntnissen zu. Der Anteil junger geflüchteter Frauen, die an Bildungsprogrammen teilnahmen, verdreifachte sich. Dies zeigt, dass die Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt voranschreitet. Daher wird dringend der Ausbau bestehender Integrationsmaßnahmen, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind, empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Long-run integration of refugees: RCT evidence from a Swedish early intervention program (2023)
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Dahlberg, Matz, Johan Egebark & Ulrika Vikman (2023): Long-run integration of refugees: RCT evidence from a Swedish early intervention program. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2023,23), Uppsala, 53 S.
Abstract
"This study uses a randomized control trial (RCT) to evaluate a new program for increased labor market integration of refugees. The program has immediate and substantial short-run effects on employment, corresponding to around 15 percentage points. The effect lasts for three years but eventually fades out, as the control group catches up and reaches the long-run employment level of about 50 percent. We show that the program boosts language skills in the short run, and that this channel explains an increasing share of the effect on employment. Using survey data, we finally measure if the program affects integration in other dimensions, such as psychological, social, political, and navigational integration. Our findings suggest that faster labor market integration in the short run does not lead to increased general integration in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Refugee Paradox During Wartime in Europe: How Ukrainian and Afghan Refugees are (not) Alike (2023)
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De Coninck, David (2023): The Refugee Paradox During Wartime in Europe: How Ukrainian and Afghan Refugees are (not) Alike. In: International migration review, Jg. 57, H. 2, S. 578-586. DOI:10.1177/01979183221116874
Abstract
"Since Russia invaded Ukraine in March 2022, Ukrainians have been displaced from their country in record pace and in massive numbers. Although some have been displaced within Ukraine, most have fled to Poland, Moldova, and other European countries. The European and American public's reaction to these large refugee numbers has been overwhelmingly positive, with outpourings of humanitarianism and solidarity. This reaction stands in stark contrast with the apprehensive and rather negative reactions from Europeans toward Afghan refugees following the Taliban's violent takeover in May 2021. In this IMR Dispatch from the Field, I reflect on the similarities and differences in reactions to Ukrainian refugees in the current crisis and Afghan refugees following the Taliban takeover in May 2021. Despite important similarities between these two refugee groups, there are, I argue, various reasons why the European and American public may feel closer to Ukrainian than Afghan refugees or why they perceive the former to be more deserving of aid. I highlight the role of symbolic threat, a conscience collective, and ethnicity. Furthermore, the looming fear of the aggressor in this conflict (Russia) may play a larger role in the European and American public's reactions than in other refugee crises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Determinants of Refugees' Destinations: Where Do Refugees Locate within the EU? (2023)
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Di Iasio, Valentina & Jackline Wahba (2023): The Determinants of Refugees' Destinations: Where Do Refugees Locate within the EU? (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16085), Bonn, 35 S.
Abstract
"The recent so called Mediterranean refugee crisis has ignited concerns about the magnitude of the flows of asylum seekers to Europe. This paper examines the determinants of the destination choice of first time non-EU asylum applicants to the EU, between 2008-2020. It investigates the role played by policies related to employment rights, processing of asylum applications, attractiveness of the welfare system, economic factors and networks on the destination of asylum seekers within the EU. We find that the strongest pull factor for asylum seekers to a destination is social networks both in terms of previous asylum applicants as well as stock of previous migrants. Our findings also suggest that employment bans are not a strong deterrence for asylum seekers given their modest association to asylum flows." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Effects of Posttraumatic Stress Disorder and Mental Disorders on the Labor Market Integration of Young Syrian Refugees (2023)
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Dietrich, Hans, José Luis Álvaro Estramiana, Alicia Garrido Luque & Volker Reissner (2023): Effects of Posttraumatic Stress Disorder and Mental Disorders on the Labor Market Integration of Young Syrian Refugees. In: International journal of environmental research and public health, Jg. 20, 2023-01-26. DOI:10.3390/ijerph20032468
Abstract
"Civil war experience in the Syrian home country, insecurity and critical life events during migration, or adverse events in the receiving country might affect refugees’ mental health. This paper addresses the effects of psychological distress and mental disorders on refugees’ labor market integration in Germany between 2016 and 2021. We employ survey data from about 2700 young Syrians, delivering information on individuals' experience of migration and arrival in Germany in 2016. The survey data were successfully merged with register data, delivering detailed information regarding individuals' process of labor market integration and employment status from 2016 to 2021. Overall, the labor market integration of young refugees improved remarkably over time. In 2021, about 69% of the study population was integrated in a wider sense, and 30% was employed in fulltime contracts in 2021. However, the results indicate long-lasting effects of PTSD and mental disorders on individuals’ labor market integration, whilst individuals’ characteristics related to migration and arrival lose relevance over time and hardly affect labor market integration around five years after arrival. High PTSD scores in 2016 indicate a significantly reduced full-time employment probability in 2021. Anxiety and depression show significant negative effects on individuals' labor market integration, but with a less severe impact compared to a PTSD diagnosis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Refugees and asylum seekers in informal and precarious jobs: early labor market insertion from the perspectives of professionals and volunteers (2023)
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Dimitriadis, Iraklis (2023): Refugees and asylum seekers in informal and precarious jobs: early labor market insertion from the perspectives of professionals and volunteers. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 43, H. 13/14, S. 263-277. DOI:10.1108/IJSSP-08-2023-0191
Abstract
"Purpose: This article aims to explore the engagement of refugees and asylum seekers (RAS) in informal and precarious jobs from a civil society actors' perspective. Despite a burgeoning literature on refugee integration and a focus on institutional integration programs, little is known about the early insertion of RAS into informal and precarious employment as an alternative to subsidised integration programs, when these are available. Design/methodology/approach This article draws on rich qualitative data collected through in-depth interviews with social workers, volunteers and other professionals supporting migrants. Findings Data analysis shows that migrants' insertion in informal jobs and their rejection of integration programmes may be the result of people's need to access financial capital to cover actual and future needs. Although such an engagement may be criticised for hampering RAS’ integration, it can be seen as an important source of agency against insecurity surrounding one's legal status. Originality/value This article highlights the importance of legal status precarity in shaping informal workers' agency and perceptions of them, opening up a debate on the relevance of informal work in terms of long-term integration and future migration trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))
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Refugee Benefit Cuts (2023)
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Dustmann, Christian, Rasmus Landersø & Lars Højsgaard Andersen (2023): Refugee Benefit Cuts. (CESifo working paper 10386), München, 89 S.
Abstract
"This paper analyzes the effects of Denmark's Start Aid welfare reform that targets refugees. Implemented in 2002, it enables us to study not only the reform's immediate effects, but also its longer-term consequences, and its repeal a decade later. The reform-induced large transfer cuts led to an increase in employment rates, but only in the short run. Overall, the reform increased poverty rates and led to a rise in subsistence crime. Moreover, local demand conditions generate substantial heterogeneity in the reform's effects on immediate and longer-term employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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From Refugees to Citizens: Labor Market Returns to Naturalization (2023)
Zitatform
Fasani, Francesco, Tomamso Frattini & Maxime Pirot (2023): From Refugees to Citizens: Labor Market Returns to Naturalization. (CReAM discussion paper 2023,16), London, 44 S.
Abstract
"Is naturalization an effective tool to boost refugees' labor market integration? We address this novel empirical question by exploring survey data from 21 European countries and leveraging variation in citizenship laws across countries, time, and migrant groups as a source of exogenous variation in the probability of naturalization. We find that obtaining citizen status allows refugees to close their gaps in labor market outcomes relative to non refugee migrants while having non-significant effects on the latter group. We then further explore the heterogeneity of returns to citizenship in a Marginal Treatment Effect framework, showing that migrants with the lowest propensity to naturalize would benefit the most if they did. This reverse selection on gains can be explained by policy features that make it harder for more vulnerable migrant groups to obtain citizenship, suggesting that a relaxation of eligibility constraints would yield benefits for both migrants and host societies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Couples' housework division among immigrants and natives – the role of women's economic resources (2023)
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Fendel, Tanja & Yuliya Kosyakova (2023): Couples' housework division among immigrants and natives – the role of women's economic resources. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 49, H. 17, S. 4288-4312., 2022-12-16. DOI:10.1080/1369183X.2022.2161495
Abstract
"Previous literature has intensively examined gender differences in housework hours among couples. However, analyses on immigrant couples are rare, despite the highly uneven division of their household labor. By testing competing theoretical explanations, this study focused on the impact of immigrant wives’ labor market integration on couples’ division of housework time. Using longitudinal representative data for Germany from 1995–2019, we applied fixed effects estimations to examine the effect of immigrant and native-born wives’ income and labor market entry on the housework time of both wives and husbands. Immigrant wives barely adjusted their housework times due to relative or absolute income changes, which can be explained by immigrant couples’ traditional orientation together with their lower social and labor market integration. Among native-born wives, increasing housework time with increasing relative income – a behavior also possibly determined by traditional gender values – was observed only when they earned more than 60 percent of the couples’ total income. Furthermore, the high gender differences in housework time gave immigrant husbands flexibility to respond to their wives’ labor market integration, as proposed by the relative resources perspective." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))
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Betreuungsgeld – familienpolitische Leistung oder Hindernis bei der Arbeitsmarktintegration? (2023)
Zitatform
Fendel, Tanja & Beate Jochimsen (2023): Betreuungsgeld – familienpolitische Leistung oder Hindernis bei der Arbeitsmarktintegration? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 5, S. 309-313., 2023-05-10. DOI:10.2478/wd-2023-0096
Abstract
"Deutschland steuert seit einigen Jahren auf einen gravierenden Arbeits- und Fachkräftemangel zu. Dabei gibt es nach wie vor erhebliche geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Erwerbsbeteiligung. Die Bemühungen, die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu steigern, spielen eine zentrale Rolle. Dennoch gab es von 2013 bis 2015 in Deutschland ein bundesweites Betreuungsgeld für Eltern, die keine öffentliche Kinderbetreuung für Kinder im Alter von einem oder zwei Jahren in Anspruch nahmen. Auch nach 2015 gab es ein Betreuungsgeld oder vergleichbare Leistungen in mehreren Bundesländern. Es stellt sich die Frage, welchen Einfluss ein Betreuungsgeld auf die Erwerbsbeteiligung von Müttern hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Institutionelle Rahmenbedingungen sind für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten von großer Bedeutung (2023)
Zitatform
Fendel, Tanja, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Institutionelle Rahmenbedingungen sind für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten von großer Bedeutung. In: IAB-Forum H. 26.10.2023. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231026.01
Abstract
"Die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt wird Geflüchteten unter anderem durch institutionelle Hürden erschwert. Weil ukrainische Geflüchtete im Gegensatz zu anderen Geflüchteten kein Asylverfahren durchlaufen müssen, deutlich seltener in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind und direkt in die Förderstruktur der Jobcenter integriert wurden, haben sie insgesamt günstigere institutionelle Voraussetzungen. Da ein Großteil der ukrainischen geflüchteten Frauen Betreuungspflichten haben, müssen allerdings auch sie zahlreiche, wenn auch andere Barrieren, überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer (2023)
Zitatform
Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2023): Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer. In: IAB-Forum H. 12.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230112.01
Abstract
"Mit dem 2016 in Kraft getretenen Integrationsgesetz wurden die Voraussetzungen für eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erweitert. Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge müssen seither unter anderem Sprachkompetenz in Deutsch nachweisen und ihren Lebensunterhalt weitgehend eigenständig sichern. Empirische Befunde deuten darauf hin, dass dies insbesondere für Mütter und unverheiratete Frauen nachteilig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Access to language training and the local integration of refugees (2023)
Zitatform
Foged, Mette & Cynthia van der Werf (2023): Access to language training and the local integration of refugees. In: Labour Economics, Jg. 84. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102366
Abstract
"This paper examines whether language classes raise refugees’ language proficiency and improve their socioeconomic integration. Our identification strategy leverages the opening, closing, and gradual expansion of local language training centers in Denmark, as well as the quasi-random assignment of the refugees to locations with varying proximity to a language training center. First, we show that refugees’ distance from the assigned language training center is as good as random conditional on initial placement. Second, we show that a one-hour decrease in commuting time increases the total hours of class attended by 46 to 71 hours. Third, we use this novel identification strategy to show that 100 additional hours of language class increases fluency in the Danish language by 8–9 percent, post-language training human capital acquisition by 11–13 percent and improve the integration of the refugees in the communities where they were initially placed, as measured by the lower exit rates from those same communities and an almost 70 percent reduction in mobility to the largest, most immigrant-dense cities in Denmark" (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Refugee Belonging: How Values and Value Consensus Between Refugees and German Citizens Are Associated with Feeling Welcome and Spending Time Together (2023)
Zitatform
Fuchs, Lukas M. & Christian von Scheve (2023): Refugee Belonging: How Values and Value Consensus Between Refugees and German Citizens Are Associated with Feeling Welcome and Spending Time Together. In: International migration review, Jg. 57, H. 3, S. 948-978. DOI:10.1177/01979183221131555
Abstract
"This article expands on the discussion of social and cultural factors for refugees' feelings of belonging in the receiving society and assesses democratic, civic, and moral values as predictors of belonging. On the one hand, existing research considers shared values between refugees and the receiving society as hallmarks of integration. From this perspective, shared values (or value consensus) are considered predictors of refugees' feelings of belonging and the formation of social bonds with host-country citizens. On the other hand, values are seen as part of refugees' cultural capital. From this perspective, liberal and civic value contents, in particular, may promote feelings of belonging, irrespective of whether these values are widely shared with citizens of the host society. This article investigates these contrasting hypotheses, using data from a representative panel of refugees in Germany. Results show that refugees holding liberal democratic values are more likely to experience feelings of welcome in the receiving society. When operationalizing belonging also in terms of refugees spending time with host-country citizens, shared democratic and secular values become more important. Finally, this article suggests that the effect of value consensus on refugees' feelings of welcome is mediated by how much time refugees spend with host-country citizens members. Taken together, our findings emphasize that in the context of international migration, values are important hallmarks of social integration, although this should not be reduced to popular calls for shared values between immigrants and host-country citizens." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Auch bei Geflüchteten: Aufteilung von unbezahlter Sorgearbeit variiert stark mit Erwerbstätigkeit der Frau (2023)
Gauer, Miriam;Zitatform
Gauer, Miriam (2023): Auch bei Geflüchteten: Aufteilung von unbezahlter Sorgearbeit variiert stark mit Erwerbstätigkeit der Frau. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 48, S. 671-679. DOI:10.18723/diw_wb:2023-48-3
Abstract
"Die Frage, wie sich Frauen und Männer in Partnerschaften die unbezahlte Sorgearbeit aufteilen, entscheidet mit über die Gleichberechtigung der Geschlechter. Eine große Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Erwerbstätigkeit von Frauen. Vor diesem Hintergrund analysiert dieser Bericht mit einem Fokus auf Paare, die in den Jahren 2013 bis 2020 – meist 2015 und 2016 – nach Deutschland geflüchtet sind, die Aufteilung von Tätigkeiten wie Hausarbeit und Kinderbetreuung in Abhängigkeit verschiedener Erwerbskonstellationen. Auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) werden geflüchtete Paare sowie solche mit und ohne Migrationshintergrund miteinander verglichen. Demnach verringert sich insbesondere bei geflüchteten Paaren der Gender Care Gap, wenn sowohl der Mann als auch die Frau erwerbstätig sind. Ist die Frau gleich viele Stunden erwerbstätig wie der Mann oder sogar mehr und hat sie eine höhere berufliche Positionierung, trägt dies ebenfalls dazu bei, den Gender Care Gap zu reduzieren. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zur Integration geflüchteter Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Entsprechende Angebote sollte die Politik aufrechterhalten und weiterentwickeln" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018: Version 1.0 (2023)
Zitatform
Gei, Julia & Anett Friedrich (2023): BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018. Version 1.0. (BIBB-FDZ Daten- und Methodenberichte 2023,01), Bertelsmann 34 S.
Abstract
"Bei der BA/BIBB-Bewerberbefragung handelt es sich um eine schriftlich-postalische Repräsentativbefragung von jungen Menschen, die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Ausbildungsstellenbewerber/-innen registriert waren. Sie deckt Sachverhalte auf, die die Ausbildungsmarktstatistik der BA nicht abbildet und liefert damit zentrale Informationen zu bildungspolitisch bedeutsamen Zielgruppen wie z. B. Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund. Die Besonderheit der BA/BIBB-Befragung 2018 besteht in der zusätzlichen Befragung von Personen im Kontext von Fluchtmigration." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wissenschaftliche Begleitung des Programms Lehrkräfte Plus : Abschlussbericht (2023)
Zitatform
Geske, Anna, Nick Erhardt & Dirk Richter (2023): Wissenschaftliche Begleitung des Programms Lehrkräfte Plus : Abschlussbericht. Potsdam, 71 S.
Abstract
"In Deutschland leben aktuell über 1,9 Mio. als schutzsuchend registrierte Menschen mit Fluchterfahrung, deren Integration eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt. Viele dieser Personen sind hoch qualifiziert und arbeiteten in ihren Herkunftsländern als Lehrkräfte. Für die gesellschaftliche Teilhabe dieser Menschen ist die Wertschätzung und Anerkennung ihrer beruflichen Kompetenzen und ihre Integration in den Arbeitsmarkt von Bedeutung. Allerdings werden migrierte Lehrkräfte häufig mit formalen Hindernissen sowie mit der Abwertung der im Herkunftsland erworbenen Qualifikation konfrontiert. Gleichzeitig fällt es Schulen in vielen Bundesländern zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen. Das Qualifizierungsprogramm Lehrkräfte Plus stellt sich diesen Herausforderungen, indem es migrierten Lehrkräften ermöglicht, sich auf den beruflichen Wiedereinstieg in Deutschland vorzubereiten, und gleichzeitig dem Mangel an Lehrkräften im Bundesland Nordrhein-Westfalen entgegenwirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Social integration of Syrian refugees and their intention to stay in Germany (2023)
Zitatform
Hannafi, Cyrine & Mohamed Ali Marouani (2023): Social integration of Syrian refugees and their intention to stay in Germany. In: Journal of Population Economics, Jg. 36, H. 2, S. 581-607. DOI:10.1007/s00148-022-00913-1
Abstract
"In this study, we investigate the determinants of social integration of Syrian refugees and the impact of social integration on refugees' decision to stay in Germany, using the 2016 IAB-BAMF-SOEP Refugee Survey. Our econometric strategy is based on the estimation of a simultaneous equation model for social integration, economic integration, and the decision to stay, handling endogeneity issues through an instrumental variables strategy. Our first contribution is to show that economic integration has an impact on social integration for low- and medium-educated refugees only. Furthermore, language proficiency, having a child in Germany, refugee accommodation, and the number of acquaintances from other countries have a positive impact on social integration, while age has the opposite effect. Our second main result is that social integration affects the intention to stay in Germany, whereas economic integration does not. Moreover, education, English proficiency, and the number of daughters in Germany have a negative impact on the intention to stay." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Quantitative Forschung (2023)
Zitatform
Harder, Niklas & Lidwina Gundacker (2023): Quantitative Forschung. In: T. Scharrer, B. Glorius, J. O. Kleist & M. Berlinghoff (Hrsg.) (2023): Flucht- und Flüchtlingsforschung. Handbuch für Wissenschaft und Studium, S. 177-182.
Abstract
"Die quantitative Geflüchtetenforschung will, wie andere Forschungsbereiche, die auf statistischen Methoden basieren, durch die Analyse von Stichproben Verallgemeinerungen auf eine bestimmte Grundgesamtheit erarbeiten. In der Geflüchtetenforschung stellen sich dabei in der Definition der Grundgesamtheit, der Stichprobenziehung und Datenerhebung im Feld spezifische Probleme. Dieser Beitrag beleuchtet diese Herausforderungen und bietet damit einerseits eine Hilfestellung für geplante Datenerhebungen und andererseits ein Gerüst zur Einordnung und Bewertung bestehender quantitativer Geflüchtetenforschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Evaluation "Berufsorientierung für Flüchtlinge" (BOF): Abschlussbericht (2023)
Heinzelmann, Susanne; Stegner, Kristina; Lenz, Julian; Dreibholz, Pauline;Zitatform
Heinzelmann, Susanne, Kristina Stegner, Julian Lenz & Pauline Dreibholz (2023): Evaluation "Berufsorientierung für Flüchtlinge" (BOF). Abschlussbericht. Basel, 86 S.
Abstract
"Das Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte“ unterstützt Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Die Kombination aus Praxisphasen, Fach- und Sprachlernen und einer individuellen Begleitung hat sich bewährt. Knapp die Hälfte der Teilnehmenden zwischen 2016 und Ende 2022 hat direkt im Anschluss eine Ausbildung aufgenommen oder eine Einstiegsqualifizierung begonnen. Prognos wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), vertreten durch das Bundesinstitut für Berufsbildung, das das Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte“ betreut, mit einer Evaluation beauftragt. Dieses Programm ist Teil der Initiative Bildungsketten, die vom BMBF gefördert wird. Enge Verzahnung von Lernen und Praxis: Rund 100 Berufsbildungsstätten setzen das Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte“ als Projektträger vor Ort um. Die Evaluation zeigt, dass die Teilnehmenden stark von dem Programm profitieren. Und zwar insbesondere in folgenden Bereichen: Die Zugewanderten lernen das (Aus-)Bildungssystem und den Arbeitsmarkt in Deutschland besser kennen. Die Werkstatttage und Betriebsphase bieten ihnen wertvolle Einblicke in die Praxis. Eine enge Verzahnung von Praxis und Lernen ist zentral. Diese erleichtert den geflüchteten jungen Menschen insbesondere das Erlernen von Fachwissen und Sprache. Die Teilnehmenden stärken ihre Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten und werden selbstbewusster. Unterstützungsbedarf nach Programmende: Auch wenn die Teilnehmenden nach Abschluss des Programms in einem Betrieb arbeiten, bleiben viele ihrer Herausforderungen bestehen. Das können etwa individuelle Problemlagen sein oder sprachliche und fachliche Voraussetzungen in der Berufsschule, die sie erfüllen müssen. Hier sind eine weitere Betreuung und Förderung nötig. Es müssen also passende und verbindliche Unterstützungsstrukturen und Übergabeverfahren für die Zeit nach dem Programmabschluss geschaffen werden. Im Rahmen der Evaluation wurden in vier Feldern Handlungsansätze für die Weiterentwicklung des Programms identifiziert. Es werden Empfehlungen für die Bereiche Netzwerkarbeit, Teilnehmergewinnung, Zusammenarbeit mit den Betrieben und Übergangsgestaltung gemacht. Unsere Vorgehensweise: Um die Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des Programms zu überprüfen, kombinierten wir bei der Evaluation quantitative und qualitative Methoden. Dabei kamen Daten- und Dokumentenanalysen zum Einsatz sowie Online-Befragungen der Träger des Programms und der Teilnehmenden. Außerdem führten wir Vertiefungsstudien an fünf ausgewählten Trägerstandorten durch. Dabei sprachen wir mit dem Trägerpersonal, Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern, Teilnehmenden sowie Vertreterinnen und Vertretern der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mental health and well-being in the first year of the COVID-19 pandemic among different population subgroups: evidence from representative longitudinal data in Germany (2023)
Jaschke, Philipp ; Bajbouj, Malek ; Goßner, Laura ; Jacobsen, Jannes ; Walther, Lena ; Ta, Thi-Minh-Tam; Kuche, Coline; Hahn, Eric ; Kosyakova, Yuliya ; Hans, Silke;Zitatform
Jaschke, Philipp, Yuliya Kosyakova, Coline Kuche, Lena Walther, Laura Goßner, Jannes Jacobsen, Thi-Minh-Tam Ta, Eric Hahn, Silke Hans & Malek Bajbouj (2023): Mental health and well-being in the first year of the COVID-19 pandemic among different population subgroups: evidence from representative longitudinal data in Germany. In: BMJ open, Jg. 13, S. 1-54., 2023-05-19. DOI:10.1136/bmjopen-2022-071331
Abstract
"Objectives: To examine potential deteriorations in mental health and well-being in the first COVID-19 pandemic year compared with the previous decade focusing on the following vulnerable subgroups in Germany: women with minor children in the household, those living without a partner, younger and older adults, those in a precarious labour market situation, immigrants and refugees, and those with pre-existing physical or mental health risks. Design: Analyses of secondary longitudinal survey data using cluster-robust pooled ordinary least squares models. Participants: More than 20 000 individuals (aged 16+ years) in Germany. Primary and secondary outcome measures: Mental Component Summary Scale (MCS) of the 12-item ShortForm Health Survey measuring mental health-related quality of life, single item on life satisfaction (LS). Results: We find a decline in the average MCS in the 2020 survey that is not particularly striking in the overall time course, still resulting in a mean score below those of all preceding waves since 2010. We find no change in LS from 2019 to 2020 against the background of a general upward trend. Regarding vulnerability factors, only the results on age and parenthood are partially in line with our expectations. In 2020, LS declined among the youngest adults; MCS declined among mothers (and women and men without children) but not fathers. Unlike respective comparison groups, refugees, those unemployed before the pandemic and those with pre-existing mental health risks experienced no MCS declines in 2020, whereas persons living without a partner, the eldest, and those with pre-existing health risks exhibited continued increases in LS. Conclusions: There is no evidence for substantial breakdowns in mental health or subjective well-being in the first pandemic year in the German population or its subgroups, particularly when considering developments of the previous decade. Since the majority of hypothesised vulnerable groups to pandemic stressors showed more stable MCS and LS, our results warrant further study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))© BMJ Publishing Group) ((en))
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The Labor Market Entry and Integration of Refugees and Other Migrants in Austria (2023)
Zitatform
Jestl, Stefan & Maryna Tverdostup (2023): The Labor Market Entry and Integration of Refugees and Other Migrants in Austria. (WIIW working paper 231), Wien, 45 S.
Abstract
"This paper analyzes the labor market entry of refugees and other (non-humanitarian) migrants originating from middle- and low-income non-European countries that arrived in Austria in 2014-2016. Specifically, we analyze factors that shaped the transition to and out of the first job in the Austrian labour market, document the characteristics of the first job and explore job stability in Austria. Even though refugees took longer to find a job, individual and household characteristics, as well as labor market indicators, are associated with the time between arrival and the first job in Austria, similar to other migrants. Refugees and other migrants also found similar job types as their entry jobs, which tended to be located in low-wage segments. The results, however, suggest that other migrants held their first job, on average, for a longer time than refugees. Although other migrants quit their first job relatively quickly when it was marginal employment, refugees tended to hold marginal jobs as long as full-time and part-time jobs. Finally, our results suggest that entry jobs with a higher quality in terms of working hours and wages (i.e. full-time jobs) tended to be linked with job stability, while entry jobs with a lower quality (i.e. marginal jobs) tended to be associated with job instability for both refugees and other migrants. The results of the paper showcase the importance of immediate access to various training and re-education programs for refugees to improve the quality of their entry jobs and their long-term prospects in the Austrian labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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wiiw Studies on the Integration of Middle Eastern Refugees in Austria, Based on FIMAS Surveys and Register-based Labour Market Career Data (2023)
Jestl, Stefan ; Mara, Isilda; Landesmann, Michael ; Leitner, Sandra M. ; Tverdostup, Maryna ; Leitner, Sebastian;Zitatform
Jestl, Stefan, Michael Landesmann, Sebastian Leitner, Sandra M. Leitner, Isilda Mara & Maryna Tverdostup (2023): wiiw Studies on the Integration of Middle Eastern Refugees in Austria, Based on FIMAS Surveys and Register-based Labour Market Career Data. (WIIW policy notes and reports 74), Wien, 48 S.
Abstract
"This Policy Note reports on the analyzes undertaken in a number of wiiw Working Papers that are the output of two projects financed by the Anniversary Fund of the Austrian National Bank (Project no. 18474 and no. 17166). Four of the papers are based on survey data from the FIMAS dataset, which has been compiled over the years by the International Centre for Migration Policy Development (ICMPD), together with wiiw, and which document the experiences of recent waves of refugees from Afghanistan, Iran, Iraq and Syria. The topics covered in these four papers are as follows. First, an analysis of the pattern of occupational status loss (or gain) that refugees experience in the course of the move from their home countries to the destination country (Austria), focusing on the move from the jobs they had prior to the move, to their first job in Austria and then to their second or current job. Second, an examination of the effectiveness of two of the labor market integration programs offered by the Austrian public employment service (AMS) the Competence Check and the Voluntary Integration Year program. Third, an investigation into the interrelationships between aspects of the 'social integration' and the 'labor market integration' of refugees. Fourth, an analysis of the factors determining (or related to) the mental health problems that this wave of refugees has had to cope with. A fifth paper is based on the register-based labor market career data provided by Statistics Austria it examines a number of issues (job entry, job quality, job stability) related to the trajectories of refugees' labor market experiences in Austria, compared to other non-European migrants from low- and medium-income countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Greater local supply of language courses improves refugees’ labor market integration (2023)
Zitatform
Kanas, Agnieszka & Yuliya Kosyakova (2023): Greater local supply of language courses improves refugees’ labor market integration. In: European Societies, Jg. 25, H. 1, S. 1-36., 2022-06-28. DOI:10.1080/14616696.2022.2096915
Abstract
"Utilizing the German residential allocation and residency obligation policies, which can be regarded as a natural experiment, we investigate the causal effect of the local supply of language courses on refugees' labor market integration. By restricting refugees’ initial and post-arrival regional mobility, these policies allow us to circumvent the potential problems of initial and post-arrival residential selection. Moreover, we examine the intermediary outcomes – language proficiency, language course completion and certification, and contacts with natives – through which the local opportunity structure of language courses shape refugees’ economic integration. Our results reveal that the local supply of language courses positively affects refugees’ employment probability, and this effect persists over the duration of stay. We further find that greater supply of language courses in the assigned county increases probability of learning the German language, completing the course and receiving language certificates. From a policy perspective, our findings imply that the local provision of language courses should be considered in refugees’ residential allocation to facilitate immigrants' integration. This is because limited access to such courses can delay host country language learning, language certificate obtainment, and labor market entry, thus slowing the integration of recently arrived immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Informa UK Limited) ((en))
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Syrians of today, Germans of tomorrow: the effect of initial placement on the political interest of Syrian refugees in Germany (2023)
Zitatform
Kassam, Kamal & Maria Becker (2023): Syrians of today, Germans of tomorrow: the effect of initial placement on the political interest of Syrian refugees in Germany. In: Frontiers in Political Science, Jg. 5, 2023-03-28. DOI:10.3389/fpos.2023.1100446
Abstract
"Syrian nationals are not only the largest refugee group in Germany but also the third largest group of foreigners living in Germany. The naturalization trend among this group has been very pronounced in the last two years and is expected to increase sharply in the coming years. However, little is known about their political interest in German politics. Given the importance of “political interest” as an indicator of social integration and future active citizenship, this paper examines the extent to which Syrian refugees are interested in German politics and how local conditions at the time of arrival influence refugees' interest in German politics. We focus on three dimensions of the neighborhood context theory (social networks, economic situation, and political environment) in combination with traditional political participation theory. The empirical strategy relies on the exogenous allocation of refugees across federal states, which can be used to identify the effect of local characteristics on refugees' political interest. We use in our analysis a nationally representative sample in Germany (IAB-BAMF-SOEP-Refugee-Sample). Our findings suggest that ethnic social networks play a significant role in boosting newly arrived refugees' interest in German politics. Moreover, a higher unemployment rate among the foreign population is associated with an increase in political interest among Syrian refugees. We also confirm that a high political interest among the native population in Germany leads to a higher political interest among Syrian refugees. These results show that more attention needs to be paid to the integration of Syrian refugees and underline the need to reassess the efficiency of the distribution policy for Syrian refugees." (Author's abstract, IAB-Doku, © Frontiers) ((en))
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Iranian Refugee Entrepreneurship and Inclusion in the Netherlands (2023)
Zitatform
Khademi, Samaneh, Caroline Essers & Karin van Nieuwkerk (2023): Iranian Refugee Entrepreneurship and Inclusion in the Netherlands. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 36, H. 1, S. 105-127. DOI:10.1093/jrs/feac058
Abstract
"Numerous studies have demonstrated the importance of entrepreneurship for migrants’ integration. Nonetheless, the impact of entrepreneurship on refugees’ inclusion and sense of belonging has been largely overlooked. This article explores how entrepreneurship contributes to the inclusion of Iranian refugee entrepreneurs, considering the different aspects of a refugee’s identity components such as ethnicity, age, class, gender, and religion. The life stories of 14 Iranian refugee entrepreneurs, who immigrated to the Netherlands in the 1980s and 1990s are analysed. We illustrate how different dimensions of their identity shape entrepreneurial motivations, resources, and entrepreneurial strategies. The results show that intersecting identity components impact Iranian refugee entrepreneurs’ sense of belonging. Notwithstanding the diverse ways in which individuals experience belonging, our study identifies three particular modes of belonging: hybrid, cosmopolitan, and transnational belonging. Drawing on interviews with individual refugee entrepreneurs, we conclude that entrepreneurship is a vehicle for greater acceptance and inclusion within the host society. Our study points to an urgent need to go beyond the integration paradigm by applying the concept of inclusion. The notion of inclusion enables us to gain a deeper understanding of refugees’ position in the labour market and the receiving society more broadly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarkt (2023)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Irena Kogan (2023): Arbeitsmarkt. In: T. Scharrer, B. Glorius, O. Kleist & M. Berlinghoff (Hrsg.) (2023): Flucht- und Flüchtlingsforschung. Handbuch für Wissenschaft und Studium, Baden-Baden, Nomos S. 599-606, 2023-02-23.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der verzögerten Arbeitsmarktintegration Geflüchteter in Deutschland und der Nachteile, die sie im Vergleich zu anderen Migrant*innen erfahren, bietet dieser Beitrag einen Überblick über die relevanten Erklärungsansätze zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, gefolgt von einer systematischen Zusammenfassung der bisherigen empirischen Erkenntnisse für Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern. Das Kapitel hebt die Rolle individueller Ressourcen für die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration hervor und liefert eine kritische Diskussion des Aufnahmekontexts inklusive der Ansiedlung und der Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis des Handbuchs. -
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Gender employment gap at arrival and its dynamics: The case of refugees in Germany (2023)
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Kosyakova, Yuliya, Zerrin Salikutluk & Jörg Hartmann (2023): Gender employment gap at arrival and its dynamics: The case of refugees in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 87, 2023-08-27. DOI:10.1016/j.rssm.2023.100842
Abstract
"In recent years, refugee women’s experiences have received considerable attention in the academic discourse on immigrant labor market integration. Taking a dynamic perspective, we investigate gender differences in the labor market integration of refugees who arrived in Germany between 2013 and 2019. We examine refugees' trajectories in the early post-arrival period and explore a number of conditions that have been proposed to influence gendered labor market outcomes. Using panel data from the IAB-BAMF-SOEP Refugee Sample, we find initially narrow gender differences among refugees that gradually widen over time. While initial differences in human capital and care responsibilities contribute significantly to the gender gap in employment in the first year after arrival, our study shows that the gap widens primarily due to refugee women experiencing lower returns to their human and social capital and health, as well as bearing a heavier burden of childcare responsibilities. These findings highlight the compounded disadvantages that refugee women face in the host country due to their limited ability to fully utilize their labor market resources, coupled with their primary responsibility for childcare. Moreover, our findings suggest that existing theoretical explanations in the literature are insufficient to fully explain the barriers refugee women face when entering the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: Different start, similar patterns? (2023)
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Kosyakova, Yuliya & Zerrin Salikutluk (2023): Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: Different start, similar patterns? (IAB-Discussion Paper 11/2023), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2311
Abstract
"In den letzten Jahren hat die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen in der Migrationsliteratur viel Aufmerksamkeit erfahren. Wir betrachten geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und anderen neuzugewanderten Personen, die innerhalb eines ähnlichen Zeitraums nach Deutschland gekommen sind, aus einer dynamischen Perspektive. Wir vergleichen ihre Verläufe in der frühen Phase nach ihrer Ankunft und untersuchen eine Reihe von Bedingungen, von denen angenommen wird, dass sie für geschlechtsspezifische Arbeitsmarktergebnisse relevant sind. Unter Verwendung von zwei Panel-Datenquellen, die kürzlich angekommene Geflüchtete (die IAB-BAMF-SOEP-Flüchtlingsstichprobe) und andere Zuwandernde (die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe) in Deutschland umfassen, stellen wir die Dynamik und Ursachen der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Beschäftigung von Geflüchteten und anderen Zugewanderten gegenüber. Die Ergebnisse zeigen, dass anfängliche geschlechtsspezifische Unterschiede bei Geflüchteten gering sind und sich im Laufe der Zeit vergrößern, während sich das Muster bei anderen Zugewanderten umkehrt. Die anfänglich benachteiligte Position von weiblichen Geflüchteten bleibt jedoch auch fünf Jahre nach ihrer Ankunft bestehen. Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass die in der Literatur vorgeschlagenen Erklärungen die Herausforderungen, denen weibliche Geflüchtete und andere Zuwandernde beim Einstieg in den Arbeitsmarkt gegenüberstehen, nicht vollständig erklären können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: different start, similar patterns? (2023)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Zerrin Salikutluk (2023): Gender gap dynamics among refugees and recent immigrants: different start, similar patterns? (BIM working paper / Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung 01), 60 S. DOI:10.18452/27241
Abstract
"In the last years, the labor market integration of immigrant women has received much attention in the migration literature. We examine gender differences in labor market integration among refugees and other new immigrants who came to Germany during a similar period from a dynamic perspective. Using two panel data sources, which include recently arrived refugees (the IAB-BAMF-SOEP Sample of Refugees) and other immigrants (the IAB-SOEP Migration Sample) in Germany, we compare the dynamics and sources of employment gender gap among refugees and other immigrants. The results uncover narrow initial gender differences among refugees that grow over time and a reversed pattern among other immigrants. However, female refugees’ initial disadvantaged starting position maintains five years after arrival. Furthermore, our findings indicate that the explanations offered in the literature cannot fully explain the hurdles female refugees and other immigrants face when entering the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 11/2023 -
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Wirksamkeit und Effizienz der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen: Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für Geflüchtete in Deutschland (2023)
Zitatform
Krause-Pilatus, Annabelle & Ulf Rinne (2023): Wirksamkeit und Effizienz der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für Geflüchtete in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 72, H. 1, S. 23-41. DOI:10.3790/sfo.72.1.23
Abstract
"Der vorliegende Beitrag präsentiert zentrale Befunde der Evaluation der wichtigsten arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete. Es zeigt sich, dass insbesondere Maßnahmen mit direkter Beteiligung der Arbeitgeber und die Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung die Beschäftigungs- und Einkommenschancen der seit 2015 eingereisten Geflüchteten stark und nachhaltig verbessern. Zudem weisen fast alle eingesetzten Instrumente in der längeren Frist positive fiskalische Bilanzen auf – ihr Einsatz ist also aus Sicht der öffentlichen Hand als effizient zu bewerten. Der erfolgreiche Maßnahmeneinsatz dürfte somit auch einen Anteil daran haben, dass die Integration dieser Kohorte von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt bislang recht günstig verlaufen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Raus aus der (gefühlten) Ohnmacht? Geflüchtete erleben ihr Ankommen in Deutschland als eine immense Herausforderung (2023)
Landauer, Philipp;Zitatform
Landauer, Philipp (2023): Raus aus der (gefühlten) Ohnmacht? Geflüchtete erleben ihr Ankommen in Deutschland als eine immense Herausforderung. In: IAB-Forum H. 05.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230105.01
Abstract
"Ob es Geflüchteten gelingt, in einer neuen Gesellschaft anzukommen, hängt sowohl von ihnen selbst als auch von den Einheimischen ab. Anhand von Erzählungen Geflüchteter verdeutlicht eine IAB-Studie, dass diese den schwierigen Prozess des Ankommens vor allem als ein stetes Ringen um Handlungsfähigkeit erleben – mit individuell höchst unterschiedlichem Erfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Occupational Trajectories Among Refugees in Austria: The Role of Co-ethnic and Austrian Social Networks in Job Search (2023)
Zitatform
Leitner, Sandra M. (2023): Occupational Trajectories Among Refugees in Austria: The Role of Co-ethnic and Austrian Social Networks in Job Search. (WIIW working paper 232), Wien, 44 S.
Abstract
"This paper analyses occupational trajectories of refugees from their last job in the home country to their first and current jobs in Austria and the role of co-ethnic and Austrian social networks in job search, using data from a large-scale survey of recognized refugees from Syria, Afghanistan, Iraq and Iran who have predominantly come to Austria since 2010, thereby covering the strong refugee wave of 2015 2016. The results corroborate a U-shaped pattern, with a sharp initial occupational loss followed by a rather moderate occupational recovery. Although native social networks play no role for occupational changes, co-ethnic social networks – particularly when used as a stand-alone job search strategy – prove detrimental along the entire trajectory. However, co-ethnic social networks are beneficial if used in combination with the Austrian labor market service or NGOs. Some refugees prove particularly vulnerable, such as older refugees or highly educated refugees who undergo more pronounced initial occupational downgrading, with subsequent occupational upgrading either limited or absent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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DIW Berlin: Geflüchtete in Deutschland arbeiten zunehmend – auch als Fachkräfte (2023)
Zitatform
Liebau, Elisabeth (2023): DIW Berlin: Geflüchtete in Deutschland arbeiten zunehmend – auch als Fachkräfte. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 48, S. 664-670. DOI:10.18723/diw_wb:2023-48-2
Abstract
"Die Bundesregierung will Geflüchtete noch schneller in Arbeit bringen – auch dies könnte mit zur Lösung des Arbeits- und Fachkräftemangels beitragen. Der Wochenbericht untersucht, wie Geflüchtete über die Zeit in den Arbeitsmarkt in Deutschland finden, in welcher beruflichen Position sie dort beschäftigt sind und welche Faktoren eine Fach- gegenüber einer Hilfskrafttätigkeit beeinflussen. Die Analyse zeigt: Die Erwerbsbeteiligung von Geflüchteten – vor allem im Hilfsund Fachkrafttätigkeitsfeld – nahm von 2016 bis 2020 zu. Geflüchtete steigen zum einen über die Zeit zunehmend als Fachkräfte ein und wechseln zum anderen auch von Hilfs-zu Fachkrafttätigkeiten. So arbeiteten 2020 die meisten erwerbstätigen Geflüchteten als Fachkraft. Triebfedern für eine Platzierung als Fachkraft und einen Aufstieg in eine solche Position sind Qualifikationen, wie mitgebrachte Bildungsabschlüsse, der deutsche Spracherwerb und das Erlangen deutscher Bildungsabschlüsse. Schlüssel für eine gelungene Integration sind also die bekannten Faktoren. Das vielfältige Angebot an Sprachlernmöglichkeiten und beruflicher Aus- und Weiterbildung sollte daher aufrechterhalten und von den Geflüchteten effizient genutzt werden, denn es zahlt sich in Form höherer beruflicher Positionierung aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Labour Market Integration Programmes for Refugees in Austria: Do they Really Work and for Whom? (2023)
Mara, Isilda;Zitatform
Mara, Isilda (2023): Labour Market Integration Programmes for Refugees in Austria: Do they Really Work and for Whom? (WIIW working paper 234), Wien, 49 S.
Abstract
"In this study, we evaluate the effectiveness of the participation of refugees in integration programs intended to help them gain employment. The specific programmes considered are the Competence Check program and the Integration Year program that were introduced in Austria around the time of the 2015 crisis, when refugees poured from the Middle East into the EU. The study is based on the fourth and fifth waves of a survey (FIMAS) of refugees from Afghanistan, Iraq, Iran and Syria in Austria, and it uses matching models to evaluate the effects on employment of participation in those two programs. More specifically, it applies multivariate matching methods that ensure better balancing properties between the control and the treated groups. We find especially positive effects of the programs on the employability of women, the poorly educated, younger and older age cohorts. These programs thus seem to work specifically for those that find themselves in a more vulnerable labor market situation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Qualifizierung gestalten: Beispiele guter Praxis - Eine Auswertung eingereichter Projekte für den Deutschen Betriebsrätepreis der Jahre 2017 - 2022 (2023)
Massolle, Julia; Repp, Riema;Zitatform
Massolle, Julia & Riema Repp (2023): Qualifizierung gestalten: Beispiele guter Praxis - Eine Auswertung eingereichter Projekte für den Deutschen Betriebsrätepreis der Jahre 2017 - 2022. (Mitbestimmungspraxis / Hans-Böckler-Stiftung 57), Düsseldorf: Hans Böckler Foundation, Institute for Codetermination and Corporate Governance (I.M.U.), 36 S.
Abstract
"Die diesjährige Publikation zum Deutschen Betriebsrätepreis fokussiert das Thema Qualifizierung. Es werden acht Beispiele guter Praxis erläutert, die in den vergangenen fünf Jahren beim Betriebsrätepreis zu diesem Themenkomplex eingereicht wurden. Das Ziel dieser Publikation ist es, Handlungs- und Orientierungswissen für die Betriebsratsarbeit zu vermitteln. Die Projekte stellen Lösungen und Gestaltungsweisen rund um das Thema Qualifizierung dar: von der Verbesserung der Ausbildungsbedingungen über Qualifizierung als ersten Schritt der Integration von geflüchteten Menschen bis hin zur Gestaltung von Automatisierungs- und Digitalisierungsprozessen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands (2023)
Zitatform
Mehl, Peter, Johanna Fick, Birgit Glorius, Stefan Kordel & Hannes Schammann (Hrsg.) (2023): Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands. (Studien zur Migrations- und Integrationspolitik), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XVIII, 265 S. DOI:10.1007/978-3-658-36689-6
Abstract
"Die Open-Access-Publikation präsentiert umfangreiche empirische Analysen zu Halte- und Bleibeorientierung Geflüchteter und richtet den Blick dabei besonders auf die Situation der ländlichen Regionen Deutschlands. Migrations- und Integrationsforschung in Deutschland war bislang überwiegend auf Großstädte ausgerichtet. Durch den vermehrten Zuzug geflüchteter Menschen seit 2014 sehen sich jedoch auch Kleinstädte und Dörfer in ländlichen Regionen verstärkt mit Aufgaben der Aufnahme und Integration von Geflüchteten konfrontiert. Ziel dieses Buches ist es, empirisch fundiert zu beantworten, unter welchen Voraussetzungen und wie humanitäres Engagement und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können und wie dies von Politik und Zivilgesellschaft positiv beeinflusst werden kann. Die Herausgeber°innen Dr. Peter Mehl ist stellvertretender Leiter des Thünen-Instituts für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen im Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei in Braunschweig. Dr. Johanna Fick ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen im Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei in Braunschweig. Dr. Birgit Glorius ist Professorin für Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der Technischen Universität Chemnitz. Dr. Stefan Kordel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit den Schwerpunkten ländliche Räume und Geographische Migrationsforschung am Institut für Geographie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dr. Hannes Schammann ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Migrationspolitik an der Stiftung Universität Hildesheim." (Verlagsangaben)
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Zwischen Sollen, Können und Wollen - Eine Untersuchung der Berufsberatung von Menschen mit Fluchthintergrund hin zu einer Pflegeausbildung (2023)
Zitatform
Migura, Tim & Johannes Karl Schmees (2023): Zwischen Sollen, Können und Wollen - Eine Untersuchung der Berufsberatung von Menschen mit Fluchthintergrund hin zu einer Pflegeausbildung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 119, H. 2, S. 255-286. DOI:10.25162/ZBW-2023-0011
Abstract
"Der Fachkräftemangel in der Pflege in Deutschland steigt wie auch die (Flucht-)Migration nach Deutschland. Eine kompensatorische Vermittlung von Menschen mit Fluchthintergrund in Pflegeberufe erscheint, zumindest in der öffentlichen Diskussion, als eine effektive Lösung des Fachkräftemangels. Im Rahmen der Untersuchung sollen Erfahrungen von Menschen mit Fluchthintergrund herausgestellt werden, die sie im Rahmen einer Berufsberatung oder -vermittlung gemacht haben. Dabei analysieren wir die spezifische Situation der Geflüchteten mithilfe der Doppelbindungstheorie von Gregory Bateson. Es wurden biographisch-narrative Interviews mit sieben Geflüchteten geführt, die sich zum Untersuchungszeitpunkt in einer Pflegeausbildung befanden und zuvor eine Berufsberatung in Anspruch genommen haben. Unsere empirische Analyse zeigt, dass die Berufswahl mitunter von den strategischen Motiven relevanter anderer Akteure beeinflusst wird, sodass am Ende, trotz anderslautender Berufswünsche („Wollen“) und vielfältiger Optionen („Können“) eine Ausbildung im Pflegesektor begonnen wird („Sollen“)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A positive psychology intervention to foster economic integration of Syrian refugees in the Netherlands (2023)
Zitatform
Muller-Dugic, José, Pascal J. Beckers & Mario H. Braakman (2023): A positive psychology intervention to foster economic integration of Syrian refugees in the Netherlands. In: International Migration, Jg. 61, H. 6, S. 242-261. DOI:10.1111/imig.13163
Abstract
"Research shows that the labour market integration of refugees is often problematic. Little is known about what kind of measures are effective to help them integrate into the labour market. In the Netherlands, a positive psychology intervention “Mosaic” for Syrian refugees was developed to support their economic participation. This study aims to assess the effect of “Mosaic” on the economic participation and work-related attitudes of Syrian refugees. “Mosaic” was implemented in six municipalities by conducting an RCT with a waiting list control group. The results show that in the short term, the intervention group realizes a significantly larger increase in hours spent on an internship as well as substantially larger gains in confidence to find work in the future. In the long term, the intervention group experiences larger confidence gains related to finding a job that fits their education and experience." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Labor market integration of refugees: An institutional country-comparative perspective (2023)
Zitatform
Ortlieb, Renate & Lena Knappert (2023): Labor market integration of refugees: An institutional country-comparative perspective. In: Journal of International Management, Jg. 29, H. 2. DOI:10.1016/j.intman.2023.101016
Abstract
"To examine variations in refugee labor market integration from country to country we first conceptualize integration success as an attribute and outcome of a two-way process involving multiple actors whose roles and activities are enabled and restricted by the institutional environment in the host country. We then develop a framework that specifies macro factors influencing successful refugee labor market integration. In particular, our framework elucidates how regulative, cognitive, and normative aspects of the national institutional environment in the host country create different conditions for refugee employment, thereby shaping three stages of the integration process: (1) arrival and asylum procedure; (2) finding employment; and (3) workplace inclusion. Finally, we discuss theoretical and practical implications of this research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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European Network of Public Employment Services: Trends in PES - Assessment Report on PES Capacity 2022 (2023)
Peters, Marjolein;Zitatform
Peters, Marjolein (2023): European Network of Public Employment Services: Trends in PES - Assessment Report on PES Capacity 2022. (Trends in PES / European Network of Public Employment Services 2022), Luxembourg: Publications Office of the European Union, 74 S. DOI:10.2767/908915
Abstract
"The report provides an overview of key trends in the development of PES, describing aspects of their capacity and the client services they offer. It is based on PES replies to the annual PES Capacity survey received from 32 PES in July and August 2022. This year, specific information was collected on the cooperation of PES with municipalities and how PES use outsourcing to work with other actors in the labour market ecosystem. Two more important additional topics this year are the impact of the pandemic (continuing from the 2021 report) and the support PES provide to jobseekers from Ukraine." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kompetenzfeststellungsverfahren in der Arbeitsvermittlung: Eine qualitative Evaluation des Kompetenztests 'MYSKILLS' (2023)
Zitatform
Promberger, Markus, Marie Boost, Katja Hartosch & Sandra Kawalec (2023): Kompetenzfeststellungsverfahren in der Arbeitsvermittlung: Eine qualitative Evaluation des Kompetenztests 'MYSKILLS'. (IAB-Forschungsbericht 17/2023), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2317
Abstract
"In Deutschland ist die Bedeutung berufsfachlicher Arbeitsmärkte, die durch formale Zertifikate strukturiert werden, ausgesprochen hoch. Dies zeigt sich etwa bei den qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten. Formal geringqualifizierte Personen sind mit Abstand am häufigsten von Arbeitslosigkeit betroffen (Röttger et al. 2020). Personen mit Migrationserfahrung und ohne offizielle Zertifizierung ihrer beruflichen Kompetenzen sind dabei strukturell besonders benachteiligt und überdurchschnittlich häufig von Arbeitslosigkeit betroffen (Grundig/Pohl 2006). Ein fehlender formaler Nachweis beruflicher Kompetenzen bedeutet jedoch nicht zwingend, dass solche nicht vorhanden sind. Denn diese könnten durchaus in sogenannten non-formalen oder informellen Settings erworben worden sein. Diese Settings sind vielfältig und können neben Arbeitsplätzen auch Freizeitaktivitäten, ehrenamtliche Tätigkeiten oder nicht erwerbsmäßige Care-Arbeit umfassen. An dieser Stelle setzen sogenannte Kompetenzfeststellungsverfahren an: Sie sollen vorhandene Kompetenzen jenseits formaler Qualifizierungswege erfassen und zu deren verbesserter Anerkennung beitragen. Politisch wird die Etablierung entsprechender Verfahren auch durch die Europäische Union (EU) vorangetrieben. Sie sollen unter anderem die individuelle Beschäftigungsfähigkeit und die Durchlässigkeit von institutionalisierten Zugangsbarrieren zu beruflichen Feldern erhöhen. Angesichts zunehmender Migrationsbewegungen, des demografischen Wandels, des in einigen Segmenten erkennbaren Fachkräftemangels und des wirtschaftlichen Strukturwandels wird diesen Verfahren eine wachsende Relevanz zugeschrieben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Die fiskalischen Chancen und Risiken der Migration im Kontext des demografischen Wandels: Forschungsbericht (2023)
Raffelhüschen, Bernd; Seuffert, Stefan; Wimmesberger, Florian;Zitatform
Raffelhüschen, Bernd, Stefan Seuffert & Florian Wimmesberger (2023): Die fiskalischen Chancen und Risiken der Migration im Kontext des demografischen Wandels. Forschungsbericht. Berlin, 51 S.
Abstract
"Der deutsche Sozialstaat steht durch den demographischen Wandel vor enormen Herausforderungen. In den vergangenen Jahrzehnten war von der fiskalischen Belastung des demografischen Wandels viel zu hören, aber noch vergleichsweise wenig zu sehen. Mittlerweile zeigt sich zusätzlich zu einer stärkeren Belastung der sozialen Sicherungssysteme auch eine Verknappung des Arbeits- und Fachkräfteangebots. Neben der Diskussion darüber, wie inländische Potenziale für den Arbeitsmarkt gehoben werden können, wird auch diskutiert, inwiefern Migration dazu beitragen kann, die negativen Wirkungen des demographischen Wandels für den Sozialstaat abzumildern oder sogar zu überwinden. Insbesondere gesteuerte Arbeitsmigration könnte sich hierfür eignen. Die vorliegende Arbeit untersucht dies anhand der Methode der Generationenbilanzierung. Die Studie errechnet in verschiedenen Zukunftsszenarien den fiskalischen Effekt auf den Sozialstaat von künftiger gesteuerter, qualifizierter Erwerbsmigration. Jedes der errechneten Szenarien enthält dabei immer auch einen relevanten Anteil ungesteuerter Migration. Die Ergebnisse zeigen klar, dass gesteuerte, qualifizierte Zuwanderung nach Deutschland für sich genommen einen positiven fiskalischen Effekt auf den Sozialstaat hat. Allerdings wird auch deutlich, dass dieser positive Effekt – bei Berücksichtigung einer realisierbaren Größenordnung von Zuwanderung – nicht groß genug ist, um die fehlende Nachhaltigkeit des deutschen Sozialstaats zu überwinden. Es ist auch ebendiese fehlende fiskalische Nachhaltigkeit, die die rechnerischen Ergebnisse der Zukunftsszenarien maßgeblich beeinflusst. So schreiben die Autoren: „Sollte die zukünftige Sozialpolitik wieder in tragfähige Dimensionen gelenkt worden sein, stellt sich die Frage nach der fiskalischen Dividende der Migration allerdings von Neuem und könnte dann auch zu anderen Schlussfolgerungen führen.“" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Which employers have refugee employees - And which do not? Employer typologies developed through hierarchical cluster analyses (2023)
Zitatform
Ravn, Rasmus Lind (2023): Which employers have refugee employees - And which do not? Employer typologies developed through hierarchical cluster analyses. In: Social Policy and Administration, Jg. 57, H. 1, S. 67-86. DOI:10.1111/spol.12873
Abstract
"Employers can be regarded as gatekeepers of jobs. They decide how to post vacancies, whom to recruit and whom to dismiss. In recent years, a growing body of research has highlighted the crucial role of employers in relation to labour market participation of disadvantaged groups. This article contributes to this research by exploring which types of employers have refugee employees—and which do not. We develop the typologies through hierarchical cluster analyses using a nationally representative survey of Danish workplaces. We find that the employers who have experiences with having refugee employees can be grouped into three based on their attitudes and preconceptions; knights, knaves and squires. Likewise, employers who have never had refugee employees can also be divided into three groups; aspiring knights, knights of fortune, and commoners. The groups differ in their attitudes and motivations for (not) having refugee employees. Our main contribution to the literature is the development of new nuanced employer typologies, and the finding that employers differ in their motivations for having, or not having, refugee employees." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Chances and discrimination in dual vocational training of refugees and immigrants in Germany (2023)
Zitatform
Rusert, Kirsten & Margit Stein (2023): Chances and discrimination in dual vocational training of refugees and immigrants in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 1, S. 109-129. DOI:10.1080/13636820.2022.2148118
Abstract
"This article depicts the obstacles within the vocational education for trainees with escape and migration experience in Germany. The structure of the highly formalised vocational training system in Germany is based on the assumption of a ‘normal case’ of an educational biography. However, this neither applies to the often-broken educational pathways of refugees and immigrants, nor to an increasing number of young people without migration experience. Access to training is largely organised by the private sector, and so, applicants outside the classic profile are often disadvantaged both in access and in the learning processes within the training. The article focuses on the challenges of trainees with escape and migration experience in vocational schools as part of dual vocational training, and discusses the extent to which these schooling structures are inclusive or discriminating. For this purpose, the results from interviews with young immigrants in training are evaluated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kosten der Xenophobie: Die Rolle der Aufnahmegesellschaft bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (2023)
Zitatform
Sardoschau, Sulin & Philipp Jaschke (2023): Kosten der Xenophobie: Die Rolle der Aufnahmegesellschaft bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 10, S. 8-12., 2023-09-29.
Abstract
"Die Auswirkungen geringerer Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten für den Finanzhaushalt von Kommunen, Ländern, des Bundes und der Sozialversicherungen können weitreichend sein. Wenn Geflüchtete aufgrund xenophober Einstellungen in der Aufnahmegesellschaft seltener erwerbstätig sind und niedrigere Löhne verdienen, sind sie möglicherweise häufiger und in höherem Umfang auf Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II oder Wohngeld angewiesen. Hinzu kommen direkte Einkommensteuereinbußen und indirekte Steuereinbußen (über Verbrauchs- und Umsatzsteuern), die sich nachteilig auf die Finanzierbarkeit wichtiger öffentlicher Dienstleistungen und Programme auswirken. Zudem besteht die Gefahr, dass Geflüchtete infolge längerer Arbeitslosigkeit oder beruflicher Herabstufung auch längerfristig die Anschlussfähigkeit am Arbeitsmarkt verlieren und hierdurch Kosten für ausgleichende Integrationsmaßnahmen entstehen. Außerdem ist aus der Forschung bekannt, dass von der Arbeitsmarktintegration auch die Aufstiegschancen der nachfolgenden Generation abhängen. Aufgrund der vielen nachgelagerten Effekte – etwa im Hinblick auf die mentale Gesundheit oder die Absicht, Deutschland wieder zu verlassen – ist es schwierig, das volle Ausmaß der Xenophobie in Form wirtschaftlicher Kosten zu quantifizieren. Wir können jedoch eine vereinfachte Rechnung unter Berücksichtigung der Höhe durchschnittlich gezahlter Transferleistungen sowie des Verlusts an Einkommensteuern anstellen. Diese vereinfachte Rechnung unterschätzt jedoch die tatsächlichen wirtschaftlichen Kosten der Xenophobie. In diesem Projekt richten wir den Blick auf die Aufnahmegesellschaft als Mitgestalterin von Integration und Teilhabe von Geflüchteten. Wir zeigen, dass xenophobe Einstellungen den Integrationserfolg schmälern können und damit hohe wirtschaftliche Kosten verbunden sind. Ein Lösungsansatz beinhaltet die Eindämmung der Bedrohungslage für Geflüchtete durch Prävention und Aufklärung. Radikalisierungsprävention ist ein komplexer und vielschichtiger Prozess, für den es keine einfache Lösung gibt. Es ist daher unabdinglich, mit Experten auf dem Gebiet zusammenzuarbeiten und den Ansatz auf den spezifischen Kontext der Gemeinschaft zuzuschneiden. Diese Maßnahmen reichen von anti-rassistischen Aufklärungskampagnen und Bildungsprogrammen, über Förderung von Engagement und Dialog in der Gemeinschaft und die Bekämpfung von sozialen und wirtschaftlichen Radikalisierungsursachen, bis hin zu der konsequenten Verfolgung rechter Straftaten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Brücken bauen in die Zukunft: Die Integration von Geflüchteten in den deutschen Ausbildungsmarkt (2023)
Saurer, Judith;Zitatform
Saurer, Judith (2023): Brücken bauen in die Zukunft: Die Integration von Geflüchteten in den deutschen Ausbildungsmarkt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 12, S. 17-20.
Abstract
"Der Großteil der Geflüchteten, die im vergangenen Jahrzehnt nach Deutschland gekommen sind, waren junge Menschen im erwerbsfähigen Alter. Die formalen Qualifikationen, die sie mitgebracht haben, waren sehr heterogen. So waren Geflüchtete aus der Ukraine der vergangenen zwei Jahren durchschnittlich höher gebildet (Bossler und Popp 2022). Dagegen wiesen Geflüchtete aus den Jahren 2015/2016 nur zu etwa einem Sechstel einen formalen Berufs- oder Hochschulabschluss aus dem Herkunftsland auf (Brücker et al. 2019). Mangelnde Qualifikation stellt aber ein erhebliches Hindernis für eine nachhaltige Integration dar (Dietz et al. 2018)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Lost in data translation: A critical review of datasets on refugees (2023)
Zitatform
Sağnıç, Şevin Gülfer (2023): Lost in data translation: A critical review of datasets on refugees. In: International Migration, Jg. 61, H. 6, S. 193-208. DOI:10.1111/imig.13159
Abstract
"Quantitative data are the backbone of the international refugee regime. Academic researchers and international organizations have been drawing attention to the problems of refugee data that obscure refugee vulnerabilities. Despite these efforts, the limitations of quantitative refugee data, particularly with regard to gendered aspects of refugee vulnerabilities, have often been overlooked. This article aims to address this issue by examining the major limitations of quantitative refugee data. It focuses on the question of “What are the major limitations of quantitative refugee data regarding gendered aspects of refugee vulnerabilities?” By conducting a systematic review of 67 datasets from international organizations, nation-states, and independent data collectors, it argues that there are five fundamental problems with the data: (1) lack of disaggregation, (2) lack of cross-tabulation and inability to harmonize datasets, (3) inconsistent periodization frequency, (4) lack of sex and gender diversity measurement, and (5) survivor bias. This article highlights the importance of critically analysing the data that informs theories and decisions regarding refugee vulnerabilities." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Aktivierende Integrationspolitik und Geschlechterungleichheit bei der Aufenthaltsverfestigung (2023)
Zitatform
Schreyer, Franziska & Tanja Fendel (2023): Aktivierende Integrationspolitik und Geschlechterungleichheit bei der Aufenthaltsverfestigung. In: FluchtforschungsBlog.
Abstract
"Aktivierende Integrationspolitik knüpft Aufenthaltsverfestigung rechtlich zunehmend an den Nachweis von Integrationsleistungen. Dies gilt etwa für den Übergang von Geflüchteten aus der befristeten Aufenthalts- in die unbefristete Niederlassungserlaubnis. Hierfür müssen Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge unter anderem Sprachkompetenz in Deutsch und weitgehend eigenständige Lebensunterhaltssicherung nachweisen. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten deuten darauf hin, dass dies insbesondere für Mütter und unverheiratete Frauen nachteilig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Social protection for refugees and migrants: Examining access to benefits and labour market interventions (2023)
Zitatform
Seyfert, Karin & Héctor Alonso (2023): Social protection for refugees and migrants: Examining access to benefits and labour market interventions. In: International social security review, Jg. 76, H. 4, S. 23-43. DOI:10.1111/issr.12347
Abstract
"The article discusses the current practices for providing social protection to refugees and migrants, focusing primarily on low- and middle-income (LMICs) destination countries. It examines formal providers of social protection, including state institutions, development agencies and humanitarian organizations. In recent years, there has been an increase in funding from multilateral donors, especially in the context of the COVID–19 pandemic, leading to the establishment of national assistance programmes in LMICs that also encompass refugees and to a lesser extent migrant workers. International agencies play a crucial role in providing humanitarian cash assistance to refugees, given their status under international protection under the 1951 Refugee Convention and related protocols. Access to social insurance remains tied to formal employment. Social insurance entitlements for migrants are often restricted and refugees are typically excluded from formal employment in LMICs. Regarding labor market interventions, refugees and migrants are often excluded from national programs, with migrants’ residence permits being often tied to employment. For refugees, international agencies take a prominent role in providing livelihood programs aimed at enhancing income-generating opportunities, economic inclusion and financial independence. However, the effectiveness of these interventions remains unclear, lacking rigorous evidence, and often being short-term with limited coverage." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Die Landesinitiative "Gemeinsam klappt's": Integrationschancen für junge volljährige Geflüchtete in Nordrhein-Westfalen: Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung März 2023 (2023)
Stöbe-Blossey, Sybille; Enssen, Susanne; Ruth, Marina;Zitatform
Stöbe-Blossey, Sybille, Susanne Enssen & Marina Ruth (2023): Die Landesinitiative "Gemeinsam klappt's": Integrationschancen für junge volljährige Geflüchtete in Nordrhein-Westfalen: Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung März 2023. (IAQ-Forschung 2023-03), Duisburg, 78 S. DOI:10.17185/duepublico/78694
Abstract
"Die Forschungsabteilung „Bildung, Entwicklung, Soziale Teilhabe“ (BEST) am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hat die Landesinitiative „Gemeinsam klappt’s“ von Herbst 2018 bis Ende 2022 wissenschaftlich begleitet. Im Folgenden werden zunächst die theoretischen Grundlagen der wissenschaftlichen Begleitung (Kap. 2.1) und anschließend das Projektdesign (Kap. 2.2) skizziert. (...) Die Landesinitiative „Gemeinsam klappt’s“ basierte auf einem Appell an lokale Akteure aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, ihre jeweiligen Handlungsressourcen zu nutzen und Lösungsbeiträge für die Verbesserung der Integrationschancen für junge erwachsene Geflüchtete politikfeldübergreifend zu koordinieren. (...) Im Folgenden wird zunächst auf den Aufbau und die Entwicklung der lokalen Bündnisse (Kap. 3.1) und die zentralen Themen ihrer Arbeit (Kap. 3.2) eingegangen. (...) Basierend auf den Kooperationsprozessen in den lokalen Bündnissen wurden im Rahmen der Landesinitiative „Gemeinsam klappt’s“ Strukturen zur Begleitung der Zielgruppe junger geduldeter und gestatteter Menschen geschaffen. Im Folgenden werden zentrale Entwicklungen der Bündnisarbeit im Hinblick auf die Implementierung sukzessiver, simultaner und sensibler Bearbeitungsstrategien vorgestellt. Dabei werden zunächst Aktivitäten im Kontext der Ermittlung und Berücksichtigung der Bedarfe der Zielgruppe sowie der in der Landesinitiative angelegten Lebensweltorientierung aufgegriffen (Kap. 4.1). Daran anschließend geht es um die Einbindung des THM in die lokalen Strukturen (Kap. 4.2), die Kooperation im Bündnis als Grundlage von DiAA (Kap. 4.3) und die Entwicklung von Bildungs- und Integrationsketten (Kap. 4.4). (...) Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Prozesse im Kontext der Landesinitiative „Gemeinsam klappt’s“ zur Verbesserung von Integrationschancen für junge volljährige Geflüchtete soll in diesem Kapitel ein Fazit gezogen werden. Darauf aufbauend werden Empfehlungen für die weitere Integrationsarbeit mit jungen geduldeten und gestatteten Menschen gegeben. Zunächst wird auf Basis der Arbeitshilfe Nachhaltigkeit und der im Sommer 2022 geführten Reflexionsgespräche ein Einblick in die Planungen für die Begleitung der Zielgruppe nach dem Auslaufen von „Gemeinsam klappt’s“ gegeben werden (Kap. 5.1). Anschließend erhalten die Stimmen der GfS selbst Raum, um ein Fazit zur Bündnisarbeit zu ziehen und einen Ausblick vorzunehmen (Kap. 5.2). Anschließend werden übergreifende Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung im Hinblick auf mögliche Handlungsempfehlungen und Perspektiven für die weitere zielgruppenspezifische Integrationsarbeit abgeleitet (Kap. 5.3)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Success or Self-Sufficiency? The Role of Race in Refugees' Long-Term Economic Outcomes (2023)
Zitatform
Tesfai, Rebbeca (2023): Success or Self-Sufficiency? The Role of Race in Refugees' Long-Term Economic Outcomes. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 36, H. 1, S. 156-189. DOI:10.1093/jrs/feac066
Abstract
"The United States has always prided itself as providing safe haven to those who are persecuted. Yet, the United States did not develop policy for admitting and resettling refugees until 1980. Unlike Asians and Europeans, African refugees in the 1980s were chosen primarily based on skill, but no research thus far examines whether this strategy led to greater long-term economic success for African refugees. This article examines racial differences in refugees’ likelihood of living in poverty, receiving welfare income, engaging in full-time employment and wages between 1990 and 2019. I find that refugees show improvement in all four outcomes. African refugees, however, earn less than nearly all other groups in all time periods suggesting blocked mobility, particularly among men. Analyses focus on the 1982–1987 entry cohort of refugees who had access to more assistance than future cohorts. Consequently, these findings likely show the best-case scenario for refugees’ long-term economic outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Religious responses to existential insecurity: Conflict intensity in the region of birth increases praying among refugees (2023)
Zitatform
Tubergen, Frank van, Yuliya Kosyakova & Agnieszka Kanas (2023): Religious responses to existential insecurity: Conflict intensity in the region of birth increases praying among refugees. In: Social science research, Jg. 113, 2023-04-13. DOI:10.1016/j.ssresearch.2023.102895
Abstract
"Do violent conflicts increase religiosity? This study draws on evidence from a large-scale survey among refugees from Afghanistan, Iraq, and Syria in Germany linked with data on time-varying conflict intensity in refugees' birth regions before the survey interview. The results show that the greater the number of conflict-induced fatalities in the period before the interview, the more often refugees pray. The relationship between conflict and praying holds equally across demographic subgroups. Evidence suggests that both short- and long-term cumulative fatalities in refugees' birth regions affect how often they pray. Additionally, the link between conflict and praying is stronger for refugees with family and relatives still living in their country of origin. Finally, we show that the conflicts that matter are those occurring within the refugees’ specific region of birth rather than in other regions in the country. Implications for existential insecurity theory and cultural evolutionary theory are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))
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„Damit sie eine Chance auf dem Weg in die Arbeitswelt haben!“ Arbeitsmarktbezogene Unterstützungsprojekte für geflüchtete Frauen* im Vergleich (2023)
Zitatform
Ullmann, Johanna & Helen Schwenken (2023): „Damit sie eine Chance auf dem Weg in die Arbeitswelt haben!“ Arbeitsmarktbezogene Unterstützungsprojekte für geflüchtete Frauen* im Vergleich. In: N. Akdemir et al. (Hrsg.) (2023): Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Die vergeschlechtlichte In- und Exklusion geflüchteter Frauen, S. 115-155. DOI:10.1007/978-3-658-40688-2_4
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Bedeutung raumstruktureller und arbeitsmarktrelevanter Faktoren bei innerdeutschen Wanderungen von Geflüchteten (2023)
Weber, Johannes;Zitatform
Weber, Johannes (2023): Bedeutung raumstruktureller und arbeitsmarktrelevanter Faktoren bei innerdeutschen Wanderungen von Geflüchteten. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 75, H. 1, S. 43-58.
Abstract
"Der Beitrag präsentiert vertiefte Analysen über den Zusammenhang zwischen raumstrukturellen sowie arbeitsmarktrelevanten Merkmalen und der Binnenmobilität von Geflüchteten mit Schutzstatus in Deutschland in den Jahren 2015 bis 2020. Genutzt wird dabei eine vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erstellte Klassifizierung von Arbeitsagenturbezirken. Demzufolge sind die beobachtbaren Muster vor allem auf Wanderungen im Jahr 2016 zurückzuführen, als die großstädtisch geprägten Kreise mit hoher Arbeitslosigkeit im Westen Deutschlands große Wanderungsgewinne verzeichneten. Diese resultieren vor allem aus Fortzügen von Geflüchteten mit Schutzstatus aus ländlichen Kreisen im Osten Deutschlands, während die dortigen städtischen Kreise nur marginale Wanderungsverluste aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Educational inclusion or inequality? Opportunities and barriers for refugees with a temporary suspension of deportation for the purpose of training in the German vocational education and training system (2023)
Zitatform
Wehking, Katharina (2023): Educational inclusion or inequality? Opportunities and barriers for refugees with a temporary suspension of deportation for the purpose of training in the German vocational education and training system. In: Journal of education and work, Jg. 36, H. 6, S. 426-445. DOI:10.1080/13639080.2023.2255155
Abstract
"This article examines the legal novelty of the so-called 'Ausbildungsduldung' (temporary suspension of deportation for the purpose of training) in Germany. Since research on this topic is still sparse, the current article analyses the impact of toleration status on training trajectories of young refugees. These trajectories are strongly linked to the completion of vocational training and thus successful integration achievements. The impact of a temporary suspension of deportation for the purpose of training on educational trajectories was assessed using interviews. The results indicate that refugees' training is hampered by numerous challenges and stressors. Moreover, refugees with a temporary suspension of deportation for the purpose of training are subjected to further restrictions resulting from their limited juridical capital. Hence, refugees' tolerated status might directly influence or even impede numerous levels of the training process. Thus, refugees with a tolerated status complete their training under unequal social and legal conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The refugee mobility puzzle: Why do refugees move to cities with high unemployment rates once residence restrictions are lifted? (2023)
Zitatform
Wiedner, Jonas & Merlin Schaeffer (2023): The refugee mobility puzzle: Why do refugees move to cities with high unemployment rates once residence restrictions are lifted? (SocArXiv papers), 46 S. DOI:10.31235/osf.io/rnzbc
Abstract
"Social science research demonstrates that dispersal policies and restrictions on the freedom of residence have inhibited refugees’ socio-economic integration. The dominant explanation is that such policies prevent refugees from moving to places where they can employ their skills most fruitfully. However, previous studies of refugees’ actual residential choices in Europe provide little evidence that refugees move to places with good employment prospects. The combination of negative effects of residence restrictions and emerging evidence of disadvantaging secondary migration forms what we call the ‘refugee mobility puzzle’. In this study, we address this puzzle and ask: What attracts refugees to deprived areas, and can their seemingly unfortunate residential choices be understood as moves to labor market opportunity after all? Empirically, we draw on the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, track the location of more than 2,500 refugee respondents, and estimate discrete choice models across all German counties and postcodes. Our results confirm the existence of the refugee-mobility puzzle and complicate recent critiques of dispersal policies and restrictions by suggesting that refugees’ need for affordable housing and their desire to be close to (co-ethnic) friends and family may turn into an unintended lock-in factor in the mid- and long-run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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User involvement or aspirations management?: Work counsellors’ strategies in guiding newly arrived refugees into the Norwegian labour market (2023)
Willmann-Robleda, Zubia; Tembo-Pankuku, Memory Jayne;Zitatform
Willmann-Robleda, Zubia & Memory Jayne Tembo-Pankuku (2023): User involvement or aspirations management? Work counsellors’ strategies in guiding newly arrived refugees into the Norwegian labour market. In: Journal of Comparative Social Work, Jg. 18, H. 2, S. 128-153. DOI:10.31265/jcsw.v18i2.570
Abstract
"The last decades have seen a shift towards activation policies in welfare states, such as the introduction program for refugees in Norway, a qualification program that seeks to prepare refugees for the labor market. In the last decade, the program has placed further focus on refugees’ duties rather than their rights, as it had previously done. This article examines the strategies that work counsellors in the introduction program use to ‘activate’ and assist newly arrived refugees as they prepare to enter the Norwegian labor market. We focus on how work counsellors guide and motivate refugees in this process. We draw on 10 semi-structured interviews with work counsellors in various municipalities in southwestern Norway. We suggest that the activating strategies used by the work counsellors may be seen as a form of aspirations management to get the refugees to shift their aspirations toward those the work counsellors see as more achievable within a shorter period, to get them more quickly into the labor market. We suggest that unchecked power dynamics, together with increasing time-pressure on work counsellors, may be at play leading them to exert too much influence, and leading to user involvement practice not being properly implemented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie gelingt der berufliche Einstieg von geflüchteten und migrierten Lehrkräften in Deutschland?: Theoretische und konzeptionelle Überlegungen, Erfahrungen und Handlungsbedarfe (2023)
Wojciechowicz, Anna Aleksandra; Rüdiger, Marie; Gonzalez Olivo, Diana; Vock, Miriam;Zitatform
Wojciechowicz, Anna Aleksandra, Miriam Vock, Diana Gonzalez Olivo & Marie Rüdiger (Hrsg.) (2023): Wie gelingt der berufliche Einstieg von geflüchteten und migrierten Lehrkräften in Deutschland? Theoretische und konzeptionelle Überlegungen, Erfahrungen und Handlungsbedarfe. Weinheim: Juventa Verlag, 411 S.
Abstract
"Der Band befasst sich mit Qualifizierungswegen von Lehrkräften, die ihre Ausbildung in einem anderen Land durchlaufen haben und nun wieder als Lehrkraft arbeiten wollen. Um als zugewanderte*r Lehrer*in den Berufseinstieg in Deutschland zu schaffen, sind Nachqualifizierung und spezifische Unterstützung erforderlich. Seit einigen Jahren wurden an Hochschulen in Deutschland entsprechende Programme aufgebaut. Doch was wissen wir über diese Lehrkräfte und die Qualifizierungsprogramme? Welche Hürden bestehen beim Einstieg in den Schuldienst? Aus einer interdisziplinären Perspektive erschließt das Buch dieses neue Forschungs- und Praxisfeld der Lehrer*innen-Bildung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
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The long-term integration of European refugees: Swedish experiences after the Yugoslav Wars (2023)
Åslund, Olof; Liljeberg, Linus; Roman, Sara;Zitatform
Åslund, Olof, Linus Liljeberg & Sara Roman (2023): The long-term integration of European refugees. Swedish experiences after the Yugoslav Wars. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2023,16), Uppsala, 35 S.
Abstract
"We study the short- and long-term economic and social integration of European war refugees. The population under study left former Yugoslavia for Sweden in the early 1990s. In the first years, there were significant human capital investments in language training, adult education, and active labor market programs. The Yugoslav refugees then exhibited a remarkably sharp increase in employment and earnings, possibly helped by improving labor markets and pre-existing contacts in Sweden. Many entered jobs in manufacturing and service industries and remained there to a considerable extent. Among those above 50 at arrival, labor market outcomes were not as good. Despite strong development during the early years, the long-term labor market position of the Yugoslavs is broadly on par with previous cohorts of refugees. Residential segregation first increased and then declined, whereas workplace segregation was most marked among the early entrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarktintegration von Drittstaatsangehörigen aus nichteuropäischen Kriegs- und Krisenländern (2023)
Zitatform
(2023): Arbeitsmarktintegration von Drittstaatsangehörigen aus nichteuropäischen Kriegs- und Krisenländern. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Sprachkenntnisse, nicht-vorhandene oder nicht anerkannte Berufsabschlüsse einer schnellen Arbeitsmarktintegration entgegen. Die Entwicklung der betrachteten Arbeitsmarktindikatoren (Beschäftigungsquote, Arbeitslosenquote und ELB-Hilfequote) lässt grundsätzlich eine positive Tendenz erkennen: Die Beschäftigungsquote ist in den letzten Jahren gestiegen, während die Arbeitslosen- bzw. ELBQuote gesunken sind. Die Niveaus aller drei Indikatoren sind allerdings noch deutlich niedriger (Beschäftigungsquote), bzw. höher (Arbeitslosen- bzw. ELB-Quote) als bei anderen Ausländern. Am aktuellen Rand zeichnen sich stagnierende Tendenzen ab. Dies kann unter anderem auf die aktuelle wirtschaftliche Schwäche und auf die wieder verstärkte Migration zurückgeführt werden. Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten, dass die Beschäftigungsquote, Arbeitslosenquote und ELB-Hilfequote nicht nach Zuzugsjahr unterschieden werden können. Aus der Forschung ist bekannt, dass die Erwerbsneigung mit der Aufenthaltsdauer signifikant steigt. In den im weiteren dargestellten Quoten vermischen sich somit Kohorten mit kurzen (und damit beispielsweise geringer Beschäftigungsquote) und längeren Dauern (und höherer Beschäftigungsquote)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
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Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete in Bayern und ihre Bedeutung für den bayerischen Arbeitsmarkt: Bericht im Auftrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag (2022)
Adema, Joop; Poutvaara, Panu ; Albrecht, Clara; Giesing, Yvonne ; Adema, Joop Age Harm; Panchenko, Tetyana ;Zitatform
Adema, Joop, Clara Albrecht, Yvonne Giesing, Tetyana Panchenko, Panu Poutvaara & Joop Age Harm Adema (2022): Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete in Bayern und ihre Bedeutung für den bayerischen Arbeitsmarkt. Bericht im Auftrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag. (Ifo Forschungsberichte 136), München, 53 S.
Abstract
"Der demografische Wandel stellt Bayern in den nächsten Jahrzehnten vor große Herausforderungen. Ohne Zuwanderung würde die Bevölkerung in Bayern bis 2040 um 5 % abnehmen. Um das Wirtschaftswachstum in Bayern aufrechtzuerhalten, ist eine umfangreiche Zuwanderung erforderlich. Deutschland steht im Moment vor einem nie dagewesenen Fachkräftemangel und die Zahl der offenen Stellen in Bayern hat im Sommer 2022 einen Höchstwert erreicht. In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der in Bayern sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit bereits mehr als verdoppelt. Zuwandernde spielen in vielen systemrelevanten Berufen eine entscheidende Rolle. Zur Erhöhung der Attraktivität Deutschlands und besonders Bayerns, sollte das Angebot an öffentlichen Dienstleistungen in englischer Sprache verbessert werden. Auch sollten die Anerkennungsstellen für ausländische Qualifikationen gestärkt werden, um die Verfahren schneller und transparenter zu gestalten. Die Arbeitslosenquote ist unter Ausländer*innen höher als unter Deutschen. Von den ausländischen Arbeitslosen haben fast 75 % keinen Berufsabschluss (Deutsche: 36%). Die Ausländer*innenarbeitslosigkeit könnte durch eine verstärkte berufliche Ausbildung und Investitionen in die Weiterqualifizierung von bereits Beschäftigten verringert werden. Auch bei den Arbeitsmarktergebnissen von Geflüchteten gibt es noch viel Spielraum für Verbesserungen. Von den 213.000 in Bayern lebenden Asylsuchenden, haben etwas mehr als 10 % einen Duldungsstatus. Die Beschäftigungsquote unter Geduldeten ist sehr niedrig. Um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu fördern, sollte die Residenzpflicht und Wohnsitzauflage für alle Geflüchteten erleichtert werden. Der Königsteiner Schlüssel sollte durch eine Verteilungsregel ersetzt werden, die die Zahl der freien Stellen als zusätzliches Verteilungskriterium verwendet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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English 'iron rod' welfare versus Italian 'colander' welfare: understanding the intra-European mobility strategies of unaccompanied young migrants and refugees (2022)
Zitatform
Allsopp, Jennifer (2022): English 'iron rod' welfare versus Italian 'colander' welfare: understanding the intra-European mobility strategies of unaccompanied young migrants and refugees. In: Journal of European Social Policy, Jg. 32, H. 4, S. 436-451. DOI:10.1177/09589287221095056
Abstract
"The experiences of unaccompanied young migrants and refugees challenge the idea of a common European asylum policy but also show that traditional welfare typologies used to account for differences in welfare across states fail to account for the lived experiences of this group. They do not consider the shifting categorizations of young migrants in institutional terms, nor how the stratification of their social rights plays out over place and time. Moreover, current welfare typologies give inadequate attention to the increasing intersection of the labour market and opportunities for regularization, the relative importance and role of the state in the welfare mix, and the nexus of access to welfare and immigration enforcement. This article draws on qualitative longitudinal research in England and Italy to argue that rather than experiencing welfare through the lens of Liberal (England) versus Conservative or Mediterranean (Italy) regimes, unaccompanied young migrants and refugees in these countries are better understood as navigating different systems of ‘iron rod welfare’ and ‘colander welfare’. In England, the nexus between welfare and legal status is policed by an iron rod on one side of which exists a plethora of social rights, but on the other the risk of a proactive detention and deportation regime. In Italy, meanwhile, the holes of the colander denote gaps in protection but also possibilities to navigate alternative welfare strategies independently of the state. The ability to act independently of the state is an important but under-theorized capability for this population, for whom the state is a more ambiguous actor than is traditionally considered in European social policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarktliche Integration von Geflüchteten in Baden-Württemberg: unter Aspekten der Nachhaltigkeit und des Empowerments am Beispiel der IvAF-Netzwerkverbünde (2022)
Aplas, Julia; Isci, Asli; Weber, Katharina; Welt, Kirsi-Marie; Keller, Silvia;Zitatform
(2022): Arbeitsmarktliche Integration von Geflüchteten in Baden-Württemberg. Unter Aspekten der Nachhaltigkeit und des Empowerments am Beispiel der IvAF-Netzwerkverbünde. Bielefeld: wbv Media GmbH & Co. KG, 99 S. DOI:10.3278/6004925w
Abstract
"Ziel der vorliegenden Publikation ist es, unter Einbezug der praktischen Erfahrungen des IvAFLandesnetzwerks Baden-Württemberg und der wissenschaftlichen Expertise der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA), als wichtige Akteure in Baden-Württemberg, das facettenreiche Themenfeld der arbeitsmarktlichen Integration Geflüchteter zu beleuchten. Fachbeiträge weiterer Expert:innen bringen hierbei die Sichtweise aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen ein. Die Arbeit der IvAF-Netzwerkverbünde (=IvAF-Netzwerke) in Baden-Württemberg, Herausforderungen, aber Prof. Dr. Silvia Keller Professorin Inklusion und Teilhabe am Arbeitsleben HdBA Mannheim auch Lösungsansätze und Good-Practice sollen dabei aufgezeigt und beleuchtet sowie die gewonnene Fachexpertise bei der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und des Empowerments weitergegeben werden. Nicht zuletzt soll mit dieser Publikation ein Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der gesellschaftlichen wie beruflichen Teilhabe geflüchteter Menschen in Baden-Württemberg und darüber hinaus geleistet werden. Die Publikation wird in Kooperation des IvAF-Landesnetzwerks Baden-Württemberg und der HdBA herausgegeben. Der erste Teil der Publikation leitet mit einer Vorstellung der beiden Akteure HdBA und IvAF-Landesnetzwerk sowie der Kurzvorstellung der fünf IvAF-Netzwerke in das Thema Arbeitsmarktteilhabe Geflüchteter in Baden-Württemberg ein. Teil zwei umfasst insgesamt acht Fachbeiträge aus Wissenschaft und Praxis und beleuchtet unterschiedliche Facetten der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen. Der dritte Teil der Publikation präsentiert die Ergebnisse der gemeinsamen Online-Fachtagung "Arbeitsmarktliche Teilhabe von Geflüchteten in Baden-Württemberg? Herausforderungen - Good-Practice - Perspektiven" vom 10.06.2021. Mit einem Blick in die Zukunft beruflicher Teilhabe von Geflüchteten und entsprechender arbeitsmarktlicher Förderung schließt die Publikation. Die Publikation adressiert durch ihren Theorie-Praxis -Transfer eine breite Leserschaft aus Wissenschaft, Forschung und Praxis." (©wbv media)
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Literaturhinweis
Refugee Migration and the Labor Market: Lessons from 40 Years of Post-arrival Policies in Denmark (2022)
Zitatform
Arendt, Jacob Nielsen, Christian Dustmann & Hyejin Ku (2022): Refugee Migration and the Labor Market: Lessons from 40 Years of Post-arrival Policies in Denmark. In: Oxford Review of Economic Policy, Jg. 38, H. 3, S. 531-556. DOI:10.1093/oxrep/grac021
Abstract
"Denmark has accepted refugees from a large variety of countries and for more than four decades. Denmark has also frequently changed policies and regulations concerning integration programmes, transfer payments, and conditions for permanent residency. Such policy variation in conjunction with excellent administrative data provides an ideal laboratory to evaluate the effects of different immigration and integration policies on the outcomes of refugee immigrants. In this article, we first describe the Danish experience with refugee immigration over the past four decades. We then review different post-arrival refugee policies and summarize studies that evaluate their effects on the labour market performance of refugees. Lastly, we discuss and contrast these findings in the context of international studies of similar policies and draw conclusions for policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Social Integration of International Migrants: Evidence from the Networks of Syrians in Germany (2022)
Bailey, Michael; Russel, Dominic; Stroebel, Johannes ; Kuchler, Theresa ; Koenen, Martin ; Johnston, Drew ;Zitatform
Bailey, Michael, Drew Johnston, Martin Koenen, Theresa Kuchler, Dominic Russel & Johannes Stroebel (2022): The Social Integration of International Migrants: Evidence from the Networks of Syrians in Germany. (CESifo working paper 9680), München, 76 S.
Abstract
"We use de-identified data from Facebook to study the social integration of Syrian migrants in Germany, a country that received a large influx of refugees during the Syrian Civil War. We construct measures of migrants' social integration based on Syrians' friendship links to Germans, their use of the German language, and their participation in local social groups. We find large variation in Syrians' social integration across German counties, and use a movers' research design to document that these differences are largely due to causal effects of place. Regional differences in the social integration of Syrians are shaped both by the rate at which German natives befriend other locals in general (general friendliness) and the relative rate at which they befriend local Syrian migrants versus German natives (relative friending). We follow the friending behavior of Germans that move across locations to show that both general friendliness and relative friending are more strongly affected by place-based effects such as local institutions than by persistent individual characteristics of natives (e.g., attitudes toward neighbors or migrants). Relative friending is higher in areas with lower unemployment and more completed government-sponsored integration courses. Using variation in teacher availability as an instrument, we find that integration courses had a substantial causal effect on the social integration of Syrian migrants. We also use fluctuations in the presence of Syrian migrants across high school cohorts to show that natives with quasi-random expo-sure to Syrians in school are more likely to befriend other Syrian migrants in other settings, suggesting that contact between groups can shape subsequent attitudes towards migrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Civic Engagement and Social Integration of Refugees in Germany (2022)
Zitatform
Barreto, César, Paul Berbée, Katia Gallegos Torres, Martin Lange & Katrin Sommerfeld (2022): The Civic Engagement and Social Integration of Refugees in Germany. In: Nonprofit policy forum, Jg. 13, H. 2, S. 161-174., 2022-03-18. DOI:10.1515/npf-2022-0015
Abstract
"Civil society has played an important role in meeting the challenges of refugee migration in recent years. This commentary documents the importance of civic engagement for the integration of refugees by linking individual survey data on refugees to a regional measure of civic engagement in Germany. Using the density of newly established civic associations at the county level as a measure of civic engagement, we exploit regional differences in civic engagement in order to estimate its association with refugee integration outcomes. We find that in regions with particularly high levels of civic engagement, refugees have significantly more frequent contact to Germans, higher life satisfaction, and better German language skills. This correlation is robust to regional contextual factors such as the local population structure, economic strength, and the state of the labor market. In terms of language acquisition, women and refugees with a low level of education benefit the most from high civic engagement. Moreover, refugees with university degrees find significantly better-paying jobs in areas with higher civic engagement. However, no direct correlation could be established between civic engagement and the likelihood that refugees are employed. Nonetheless, the results suggest that support from civil society translates into improved access to government benefits. Our findings highlight that local civic engagement is an important complement to public assistance services and policy makers should give a high priority to partnering with the civil society to improve refugees’ integration outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Labor Demand Effects of Refugee Immigration: Evidence from a Natural Experiment (2022)
Zitatform
Berbée, Paul, Herbert Brücker, Alfred Garloff & Katrin Sommerfeld (2022): The Labor Demand Effects of Refugee Immigration: Evidence from a Natural Experiment. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 15833), Bonn, 69 S.
Abstract
"We study the labor demand effect of immigration on local labor markets by exploiting the fact that refugees in Germany are banned from working in the first few months after arrival. This natural experiment allows isolating a pure immigration-induced labor demand effect. For empirical identification we rely on the local presence of vacant military bases and on allocation quotas from a dispersal policy. The results are in line with our predictions from a theoretical framework with non-homothetic demand, where an increasing share in the consumption of necessities is associated with rising demand of labor-intensive goods: As the number of recently arrived refugees and thus the demand for locally produced goods increases, local employment increases particularly in non-tradable sectors in the short run. At the same time, unemployment drops while individual wages do not change significantly which can be traced back to widespread labor market rigidities in Germany. The isolation of labor demand effects complements the literature that isolates labor supply shocks from immigration, so as to gain a more comprehensive understanding of how immigration affects labor markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender differences in second language proficiency - Evidence from recent humanitarian migrants in Germany (2022)
Zitatform
Bernhard, Sarah & Stefan Bernhard (2022): Gender differences in second language proficiency - Evidence from recent humanitarian migrants in Germany. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 35, H. 1, S. 282-309., 2021-03-08. DOI:10.1093/jrs/feab038
Abstract
"In this paper, we address gender differences in the host language proficiency of humanitarian migrants. Prior research has produced inconclusive results with regard to women’s host language proficiency relative to that of men: sometimes women’s proficiency exceeds that of men, sometimes women lag behind men, and sometimes there are no substantial differences. Using data on recent humanitarian migrants in Germany, we investigate factors contributing to similarities and differences in men’s and women’s language proficiency. We consider gender differences with respect to the family-related factors: marital status, children’s ages and children’s childcare situations are important for women but not for men. These findings point to the continued relevance of a gendered division of work. It also becomes clear that gendered role expectations are particularly consequential for mothers and wives. Moreover, we find evidence that women are more efficient learners than men are, while they have fewer learning opportunities than men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsintegrationsverläufe syrischer Geflüchteter in Deutschland: Eine Typologie der Bedingungen und Wechselwirkungen im Zeitverlauf (2022)
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Bernhard, Stefan & Stefan Röhrer (2022): Arbeitsintegrationsverläufe syrischer Geflüchteter in Deutschland. Eine Typologie der Bedingungen und Wechselwirkungen im Zeitverlauf. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 2, S. 79-96., 2021-03-09. DOI:10.3790/sfo.71.2.79
Abstract
"Wo stehen Geflüchtete fünf Jahre nach der Einreise hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration? Der vorliegende Beitrag nähert sich dieser Fragestellung aus einer biografischen und prozessorientierten Längsschnittperspektive. Die Geflüchteten sehen sich der denkbar großen Aufgabe gegenüber, in einer herausfordernden Lebensphase und ausgestattet mit knappen Ressourcen einen Platz in einem gänzlich unbekannten Umfeld zu finden. Auf Basis von zwei narrativbiografischen Befragungswellen mit Geflüchteten aus Syrien wird gezeigt, dass sich bei diesen Suchprozessen vier typische Verlaufsmuster der Arbeitsmarktintegration herausbilden, die auf die Fluchtpunkte Exklusion, erwerbsbezogene Marginalisierung, Re-Normalisierung und Chancenorientierung zulaufen. Wir beleuchten Bedingungskonstellationen und Dynamiken, die den Arbeitsmarktintegrationsverläufen unterliegen und ihnen Dauerhaftigkeit verleihen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do applications respond to changes in asylum policies in European countries? (2022)
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Bertoli, Simone, Herbert Brücker & Jesús Fernández-Huertas Moraga (2022): Do applications respond to changes in asylum policies in European countries? In: Regional Science and Urban Economics, Jg. 93, 2022-01-19. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2022.103771
Abstract
"We analyze the role of origin-destination-time specific policy measures in shaping the location choices of asylum seekers across European countries. We estimate a gravity equation that reflects the uncertainty that asylum seekers face concerning the chances of obtaining refugee protection, the processing time and the risk of repatriation. German efforts to expand their processing capacity are correlated with a significant increase in applications from origins with high recognition rates, which were mostly diverted away from Sweden. For Syrians, the observed variations in processing times increased applications in Germany by 16.1 percent, and led to a 35.3 percent reduction in Sweden between 2014 and 2015." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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The impact of an insecure asylum status on mental health of adult refugees in Germany (2022)
Zitatform
Boettcher, Victoria Sophie & Frank Neuner (2022): The impact of an insecure asylum status on mental health of adult refugees in Germany. In: Clinical psychology in Europe, Jg. 4, H. 1. DOI:10.32872/cpe.6587
Abstract
"
Background Forcibly displaced people have a higher chance of developing post-traumatic stress disorder (PTSD) compared to people who have not experienced displacement. In addition to potentially traumatic events due to war, persecution, and flight, post-migration living stressors are an important influencing factor. Among these, an insecure asylum status is one of the main stressors with which forcibly displaced people must cope. The aim of this study was to investigate the additive effect of an insecure asylum status on PTSD symptomatology in refugees, over and above the influence of other pre- and peri-migration factors, in particular potentially traumatic event types reported and duration of stay in Germany.Method Two overlapping convenience samples of 177 and 65 adult refugees that were assessed at different timepoints were interviewed by means of face-to-face interviews. Interviews were conducted in either Arabic, Farsi, Kurmancî, English, or German with the assistance of interpreters where necessary. Besides residence status and potentially traumatic events experienced, mental distress was assessed via the Refugee Health Screener-15 (RHS-15; Study A) and the PTSD Checklist for DSM-5 (PCL-5; Study B).Results In both samples, an insecure asylum status explained a significant additional amount of variance of PTSD symptomatology, on top of traumatic events experienced and time since arrival in Germany. " (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Conclusion Results suggest that refugees with an insecure asylum status are at higher risk for experiencing increased PTSD symptomatology. Policy changes of asylum procedure in receiving countries could have a positive impact on refugees’ mental health. -
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Der Einsatz von Maßnahmen zur Aktivierung und berufliche Eingliederung in der Arbeitsförderung Geflüchteter (2022)
Zitatform
Brussig, Martin, Johannes Kirsch & Katharina Schilling (2022): Der Einsatz von Maßnahmen zur Aktivierung und berufliche Eingliederung in der Arbeitsförderung Geflüchteter. In: Soziale Sicherheit, Jg. 71, H. 5.
Abstract
"Beim Bemühen um die Erwerbsintegration von Menschen mit Fluchthintergrund spielen Maßnahmen der Arbeitsförderung eine zentrale Rolle. Sie sind im SGB III und SGB II geregelt und werden im Auftrag der Jobcenter und Arbeitsagenturen von Bildungsträgern erbracht. Der Beitrag fasst ausgewählte Ergebnisse einer Evaluation der Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Arbeitsförderung für Geflüchtete: Instrumente, Herausforderungen, Erfahrungen (2022)
Brussig, Martin ; Schilling, Katharina; Kusche, Michel; Kirchmann, Andrea; Maier, Anastasia; Klee, Günther; Scheu, Tobias; Kirsch, Johannes;Zitatform
Brussig, Martin, Andrea Kirchmann, Johannes Kirsch, Günther Klee, Michel Kusche, Anastasia Maier, Tobias Scheu & Katharina Schilling (2022): Arbeitsförderung für Geflüchtete. Instrumente, Herausforderungen, Erfahrungen. (Migration & Integration 11), Baden-Baden: Nomos, 305 S. DOI:10.5771/9783748931829
Abstract
"Die starke Zuwanderung von Geflüchteten in den letzten Jahren stellt die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor bislang ungeahnte Herausforderungen. In der vorliegenden Studie wird auf der Grundlage von 16 lokalen Fallstudien untersucht, welche Strategien Arbeitsagenturen und Jobcenter in der Arbeitsförderung entwickelt und welche Erfahrungen sie bei der Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik vor Ort gesammelt haben. Hierfür wird das gesamte Spektrum an Maßnahmen der Arbeitsförderung betrachtet. Zudem wird die Arbeit der öffentlichen Arbeitsvermittlung in lokalen Netzwerken untersucht. Basierend auf den Ergebnissen werden Schlussfolgerungen für eine Weiterentwicklung der Arbeitsmarktpolitik für Geflüchtete gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)
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Zuwanderungsmonitor Februar (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2022): Zuwanderungsmonitor Februar. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 5 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2202
Abstract
"In aller Kürze: Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Januar 2022 gegenüber dem Vormonat um rund 29.500 Personen gewachsen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Dezember 2021 53,8 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozentpunkte gestiegen. Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im Februar2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 133.000 Personen gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 15,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Dezember 2021 bei 12,4 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozentpunkte gesunken. Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im November 2021 bei 18,1 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozentpunkte gesunken." (IAB)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
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Zuwanderungsmonitor Oktober (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2022): Zuwanderungsmonitor Oktober. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 6 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2210
Abstract
"Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im September 2022 gegenüber dem Vormonat um rund 86.000 Personen gewachsen. Dies geht vor allem auf den starken Zuwachs von Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit zurück. Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im Oktober 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 173.000 Personen gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 23,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im August 2022 bei 14,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozentpunkte gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
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Zur verfassungsrechtlichen Prüfung des Asylbewerberleistungsgesetzes: Stellungnahme des IAB vom 4.10.2022 zum Verfahren des Bundesverfassungsgerichts (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert & Philipp Jaschke (2022): Zur verfassungsrechtlichen Prüfung des Asylbewerberleistungsgesetzes. Stellungnahme des IAB vom 4.10.2022 zum Verfahren des Bundesverfassungsgerichts. (IAB-Stellungnahme 06/2022), Nürnberg, 16 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2206
Abstract
"Mit der Stellungnahme nimmt das IAB die Gelegenheit wahr, sich im Rahmen der verfassungsrechtlichen Prüfung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) zu äußern. Im Fokus stehen empirische Erkenntnisse zu bedarfsrelevanten Minder- und Mehrbedarfen von Leistungsberechtigten nach dem AsylbLG sowie zu möglichen Zusammenhängen zwischen der Höhe von Leistungssätzen und dem aufenthaltsrechtlichen Status bzw. der Aufenthaltsdauer in Deutschland. Grundsätzlich geht es bei den zu prüfenden Regelungen im AsylbLG um die Gewährung von Leistungen zur Deckung des notwendigen Bedarfs und des notwendigen persönlichen Bedarfs durch Sachleistungen oder Wertgutscheine (anstatt Geldleistungen). Damit wird von der grundsätzlichen Systematik einer Orientierung der Leistungssätze an denen für Grundleistungsbeziehende nach dem SGB II bzw. SGB XII Abstand genommen. Insbesondere wird unterstellt, dass der Bedarf von Asylbewerberinnen und -bewerbern, die in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, geringer ist. Die Annahme, dass Personen, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, ähnlich wie Ehe- und andere Partner/Partnerinnen eine Lebensgemeinschaft bilden, erscheint wenig realistisch. Zudem werden Kürzungen der Leistungssätze für die Bereiche Freizeit, Unterhaltung, Kultur (Abteilung 9) und Bildungswesen (Abteilung 10) vorgenommen. Die in dieser Stellungnahme zusammengefasste empirische Evidenz spricht dafür, dass sich Kürzungen der Leistungssätze in diesen Bereichen nachteilig auf die Integration der Asylsuchenden in Gesellschaft und Arbeitsmarkt auswirken. Die Kürzung der Leistungssätze für die Asylsuchenden im Vergleich zu Leistungsbeziehenden nach dem SGB II bzw. dem SGB XII steht im Kontext einer gesellschaftlichen Diskussion über die Anreizwirkungen, sogenannte Pull-Effekte, von sozialen Transferleistungen nach dem AsylbLG. Die Befürchtung, dass die Höhe der Leistungssätze des AsylbLG systematisch die Anreize für die Migration nach Deutschland bzw. die Rückkehr in die Herkunftsländer der Asylsuchenden beeinflusst – also die Aufenthaltsdauer und den Aufenthaltsstatus – wird allerdings nicht durch belastbare empirische Befunde aus der Migrationsforschung gestützt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland: Flucht, Ankunft und Leben (2022)
Brücker, Herbert ; Milewski, Nadja ; Sauer, Lenore ; Ette, Andreas ; Naderi, Robert; Kosyakova, Yuliya ; Rother, Nina ; Tanis, Kerstin ; Maddox, Amrei ; Schwanhäuser, Silvia ; Décieux, Jean Philippe ; Grabka, Markus M. ; Cardozo, Adriana ; Siegert, Manuel ; Bujard, Martin ; Niehues, Wenke ; Zinn, Sabine ; Schmitz, Sophia ; Spieß, C. Katharina ;Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Ette, Markus M. Grabka, Yuliya Kosyakova, Wenke Niehues, Nina Rother, C. Katharina Spieß, Sabine Zinn, Martin Bujard, Adriana Cardozo, Jean Philippe Décieux, Amrei Maddox, Nadja Milewski, Robert Naderi, Lenore Sauer, Sophia Schmitz, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert & Kerstin Tanis (2022): Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland. Flucht, Ankunft und Leben. (BAMF-Kurzanalyse 2022,04), Nürnberg, 15 S. DOI:10.48570/bamf.fz.ka.04/2022.d.12/2022.ukrkurzbericht.1.0
Abstract
"Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), das Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) haben 11.225 geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in der Zeit zwischen August und Oktober 2022 befragt. Die Befragung kann auf die Grundgesamtheit der ukrainischen Geflüchteten, die seit Kriegsausbruch am 24. Februar 2022 bis zum 8. Juni 2022 nach Deutschland zugezogen sind, hochgerechnet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Geflüchteten wegen der Kriegshandlungen aus der Ukraine geflohen und aufgrund bestehender persönlicher Netzwerke und der Achtung der Menschenrechte nach Deutschland gezogen sind. Rund 80 Prozent der erwachsenen Geflüchteten sind weiblich. Knapp die Hälfte lebt mit minderjährigen Kindern und vier Fünftel ohne Partner in Deutschland. Gut 70 Prozent verfügen über Hochschul- oder vergleichbare höhere Bildungsabschlüsse, aber nur 4 Prozent über gute oder sehr gute und weitere 14 Prozent über mittlere Sprachkenntnisse. Rund die Hälfte besucht einen Sprachkurs oder hat ihn abgeschlossen. 17 Prozent waren zum Befragungszeitpunkt erwerbstätig. Unter den Erwerbstätigen übten rund 70 Prozent eine qualifizierte Tätigkeit aus. Der Gesundheitszustand der Geflüchteten ist zwar im Durchschnitt gut, die Lebenszufriedenheit aber sehr viel geringer als im deutschen Bevölkerungsdurchschnitt. Gut ein Drittel der Geflüchteten wollen dauerhaft oder für mehrere Jahre in Deutschland bleiben, ebenfalls ein Drittel nach Kriegsende Deutschland wieder verlassen und 27 Prozent können noch keine Aussagen über ihre Bleibeabsichten treffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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