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Dossier

Plattformarbeit

Mit der fortschreitenden Digitalisierung haben sich auch neue Formen der plattformbezogenen Beschäftigung entwickelt. Auf digitalen Plattformen finden Anbietende von Produkten/Dienstleistungen und mögliche Kunden zueinander. Fahrdienste, Essenslieferungen oder Programmierarbeiten sind hierfür Beispiele. Unternehmen schätzen bei dieser Beschäftigungsform die größere Markttransparenz und sinkende Kosten, Beschäftigte vor allem das selbstbestimmte Arbeiten. Die politische Diskussion zu dem Thema ist vor allem durch die unklare soziale Absicherung der Beschäftigten geprägt.
Das Themendossier bildet den Stand der wissenschaftlichen Forschung und der politischen Diskussion ab.
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Weitere Literatur zur Digitalisierung finden Sie in dem Themendossier Digitale Arbeitswelt - Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

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  • Literaturhinweis

    (Video-)Bloggen als Plattformarbeit? Konturen einer Form digitalen Arbeitens (2020)

    Hoose, Fabian ; Rosenbohm, Sophie ;

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    Hoose, Fabian & Sophie Rosenbohm (2020): (Video-)Bloggen als Plattformarbeit? Konturen einer Form digitalen Arbeitens. (IAQ-Report 2020-11), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/73564

    Abstract

    "Social-Media Plattformen wie YouTube und Instagram erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Als Plattformen bieten sie jedoch nicht nur Unterhaltung, sondern stellen eine Grundlage für neuartige, internetbasierte Arbeitstätigkeiten dar. (Video-)Blogger*innen nutzen sie als Infrastruktur für den Aufbau von Selbstständigkeiten. Es zeigen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit anderen diskutierten Formen von Plattformarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wachsende Graubereiche in der Beschäftigung: Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick über die Entstehung und Entwicklung neuer Arbeits- und Beschäftigungsformen in Deutschland (2020)

    Jansen, Andreas;

    Zitatform

    Jansen, Andreas (2020): Wachsende Graubereiche in der Beschäftigung. Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick über die Entstehung und Entwicklung neuer Arbeits- und Beschäftigungsformen in Deutschland. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 167), Düsseldorf, 139 S.

    Abstract

    "Die interdisziplinäre Literaturstudie gibt einen Überblick über die Entwicklung und den Bedeutungszuwachs neuer Arbeits- und Beschäftigungsformen seit der Jahrtausendwende. Erkennbare Trends sind der vermehrte Einsatz externer Arbeitskräfte, Tendenzen zu Erwerbshybridisierung und die damit verbundene Bedeutungszunahme von Solo-Selbständigkeit, Werkvertragsnahme und Crowdwork. Diese Entwicklungen fördern eine Zunahme arbeitsrechtlicher Graubereiche und stellen Arbeitsrecht und Sozialpolitik vor neue Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour geographies of the platform economy: Understanding collective organizing strategies in the context of digitally mediated work (2020)

    Johnston, Hannah ;

    Zitatform

    Johnston, Hannah (2020): Labour geographies of the platform economy: Understanding collective organizing strategies in the context of digitally mediated work. In: International Labour Review, Jg. 159, H. 1, S. 25-45. DOI:10.1111/ilr.12154

    Abstract

    "The paper examines the geographies of collective labour struggle in the platform economy. It distinguishes between place-based work and crowdwork in order to examine the unique spatial features associated with these different types of platform work and to explore the divergent collective organizing strategies developed by these two groups of workers. Drawing on three examples of social dialogue including works councils, collective bargaining and multiparty agreements, the paper attends to why different types of platform workers gravitate to particular collective organizing strategies, analyzes the regulatory frameworks within which their collective struggles are bound, and assesses the propensity for these expressions of solidarity to improve the terms and conditions of platform work." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Räumlich und zeitlich verteilt im Team arbeiten (2020)

    Kauffeld, Simone ;

    Zitatform

    Kauffeld, Simone (2020): Räumlich und zeitlich verteilt im Team arbeiten. In: F. Knieps & H. Pfaff (Hrsg.) (2020): Mobilität - Arbeit - Gesundheit. BKK Gesundheitsreport 2020, Berlin, S. 254-264.

    Abstract

    "Virtuell zusammenarbeiten: Herausforderung und Chance. Die virtuelle Teamarbeit und das Homeoffice erleben mit der Covid-19-Pandemie eine Beschleunigung. Sie bieten sich als ausgezeichnete Lösungen für physische (nicht soziale) Distanzierung bei der Arbeit an. Die Umgebung ist sicher und zudem besteht die Möglichkeit, sozial verbunden zu bleiben, z.B. durch den Einsatz regelmäßiger Videokonferenzen. Das Homeoffice als Form der mobilen Arbeit dient in vielen Ländern einerseits der Abflachung der Infektionskurve und der Vermeidung der Zusammenbrüche des Gesundheitssystems und anderseits der Aufrechterhaltung der Wirtschaft. Neben diesen unerwarteten positiven Effekten bietet die Nutzung digitaler Werkzeuge einen Wettbewerbsvorteil für die Organisation." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Risiken der Digitalisierung – Regulierungsbedarfe der Beschäftigungsverhältnisse (2020)

    Keller, Berndt ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2020): Soziale Risiken der Digitalisierung – Regulierungsbedarfe der Beschäftigungsverhältnisse. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 27, H. 2, S. 227-249. DOI:10.3224/indbez.v27i2.07

    Abstract

    "Der Beitrag behandelt die absehbaren sozialen Risiken der Digitalisierung und unterbreitet eine Reihe von Vorschlägen zur Regulierung der zukünftigen Beschäftigungsverhältnisse. Der erste Teil präsentiert auf der Basis von Projektionen einen Referenzrahmen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes. Danach unterscheiden wir drei Gruppen von sozialen Risiken, die zeitlich gestaffelt werden: kurzfristig Einkommen, mittelfristig Weiterbildung, langfristig Alterssicherung. Im Mittelpunkt stehen die besonders betroffenen Gruppen der (Solo-)Selbstständigen und Plattformbeschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die interne Crowd: Mitarbeiter/innen im Spannungsfeld neuer Arbeitsformen (2020)

    Leimeister, Jan Marco ; Durward, David; Simmert, Benedikt;

    Zitatform

    Leimeister, Jan Marco, David Durward & Benedikt Simmert (2020): Die interne Crowd. Mitarbeiter/innen im Spannungsfeld neuer Arbeitsformen. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 436), Düsseldorf, 108 S.

    Abstract

    "Unternehmen setzen zunehmend interne Crowd Work als ein agiles und innovatives Prinzip zur Arbeitsorganisation ein. Orchestriert durch eine spezielle IT-Plattform agiert die Belegschaft hierbei als ein Pool interner Crowd-Worker/innen, auf die im Leistungserstellungsprozess flexibel zugegriffen wird. Die Studie zeigt, welcher Aufwand nötig ist, damit interne Crowd Work erfolgreich umgesetzt werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf der Perspektive der Beschäftigten: Wie nehmen sie interne Crowd Work wahr? Wie muss diese gestaltet sein, damit sie auch für die Beschäftigten attraktiv ist?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Plattformökonomie - zwischen Abwehr und Wunschdenken (2020)

    Lenz, Fulko;

    Zitatform

    Lenz, Fulko (2020): Plattformökonomie - zwischen Abwehr und Wunschdenken. (Zeitthemen / Stiftung Marktwirtschaft 03), Berlin, 55 S.

    Abstract

    "Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden mit der Entstehung von plattformbasierten, digitalen Geschäftsmodellen große Hoffnungen verbunden. Mittlerweile hat sich die Stimmung gewendet und vor allem die größten und prominentesten Vertreter dieser neuen Plattformökonomie entwickeln sich zunehmend zum politischen Feindbild. Die Liste der Vorwürfe ist lang und reicht von Missbrauch ausufernder Monopolmacht über grenzenlose Datensammelwut bis hin zu steuerlicher Trickserei. Allerdings ist die politische Haltung zur Plattformökonomie durchaus zwiespältig: Während einerseits die Klagen über bestimmte Online-Plattformen und deren Verhaltensweisen immer lauter werden, schaut man anderseits mit einer gehörigen Portion Neid auf den Erfolg genau dieser Unternehmen und wünscht sich längst nicht mehr nur insgeheim ein „europäisches Google“. Denn es lässt sich kaum bestreiten, dass die großen und global agierenden Online-Plattformen bis auf wenige Ausnahmen weder deutsche noch europäische Wurzeln aufweisen. Vor diesem Hintergrund analysiert die vorliegende Studie, wie den Herausforderungen der Plattformökonomie im Bereich der Wettbewerbs-, Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik begegnet werden kann, welche Befürchtungen möglicherweise überzogen sind und welche Maßnahmen bei den Bemühungen um die Stärkung einer heimischen Plattformökonomie zu priorisieren sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    100 Jahre Betriebsrätegesetz und aktuelle Partizipation von Beschäftigten in Deutschland (2020)

    Lesch, Hagen;

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    Lesch, Hagen (2020): 100 Jahre Betriebsrätegesetz und aktuelle Partizipation von Beschäftigten in Deutschland. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 7, S. 550-555. DOI:10.1007/s10273-020-2696-1

    Abstract

    "Am 4. Februar 1920 trat in Deutschland das erste Betriebsrätegesetz in Kraft. Nachdem es 1934 ausgesetzt worden war, führte der Alliierte Kontrollrat die betriebliche Mitbestimmung 1946 wieder ein. Nach mehreren Reformen hat sich die Mitbestimmung etabliert. Während aber in Großunternehmen die betriebliche Mitbestimmung fest verankert ist, wird im Mittelstand eher auf weniger institutionalisierte Beteiligungsformen gesetzt. Der Wandel der Arbeitsorganisation durch Crowdworking, Telearbeit und Solo-Selbständigkeit stellt allerdings die betriebliche Zusammenarbeit vor neue Herausforderungen. Derzeit ist noch nicht erkennbar, dass die Betriebsräte darauf nicht mithilfe der bereits in der Betriebsverfassung angelegten Befugnisse angemessen reagieren können. Das Jubiläum sollte Anlass dafür sein, intensiver über die Zukunft der deutschen Betriebsverfassung und über die alternativ praktizierten Partizipationsformen zu forschen und zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    New forms of employment: 2020 update (2020)

    Mandl, Irene;

    Zitatform

    Mandl, Irene (2020): New forms of employment. 2020 update. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 64 S. DOI:10.2806/278670

    Abstract

    "Although standard employment (generally fulltime and permanent) remains the dominant employment type across the EU, European labour markets are increasingly characterised by a variety of different forms. These new forms of employment involve new formal employment relationships or work patterns (linked to aspects such as place of work, working time or use of ICT) and sometimes both. This report puts the spotlight on nine innovative employment forms across the 27 EU Member States, Norway and the UK. It examines the policy frameworks of each country, as well as mapping the scale and scope of the incidence of these new forms and highlighting the main opportunities and risks associated with each form. The report concludes with some policy recommendations taking into account the future of work that will be shaped by the twin transition to the digital age and a carbon-neutral economy, as well as a new way of working due to COVID-19." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Back to the future: Policy pointers from platform work scenarios (2020)

    Mandl, Irene;

    Zitatform

    Mandl, Irene (2020): Back to the future: Policy pointers from platform work scenarios. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 13 S. DOI:10.2806/660867

    Abstract

    "Platform work– the matching of supply and demand for paid labour through an online platform – is still small in scale but is expected to grow. Accordingly, it is important to anticipate the opportunities and risks related to this business model and employment form. This report explores potential scenarios for two selected types of platform work by 2030, drawing on Eurofound’s ‘Future scenarios of platform work’ project. It assesses the expected implications for the economy, labour market and society if these potential futures were realised. On this basis, policy pointers show what could be done to facilitate desirable and avoid undesirable futures. These policy pointers consider how to capitalise on the opportunities inherent in on-location platform work, the need for regulatory clarity and enforcement, issues around worker representation, and the embeddedness of platform work in the digital age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The gig economy: Non-traditional employment is a great opportunity for many, but it won’t replace traditional employment (2020)

    Oyer, Paul;

    Zitatform

    Oyer, Paul (2020): The gig economy. Non-traditional employment is a great opportunity for many, but it won’t replace traditional employment. (IZA world of labor 471), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.471

    Abstract

    "Im Zuge der technisch immer leichteren Zerlegbarkeit von Arbeitsmodulen und der formalen Erleichterung befristeter Beschäftigung haben nicht-traditionelle Arbeitsbeziehungen („unabhängige Arbeit“) in den entwickelten Volkswirtschaften zugenommen. Die App-basierte „Gig-Economy“ hat dieses Wachstum verstärkt, wird jedoch auf absehbare Zeit keine grundlegende Veränderung für die Erwerbsarbeit der meisten Menschen und das klassische Beschäftigungsmodell mit sich bringen. Gesetzgebung und Regulierung sollten so gestaltet werden, dass die Arbeitsbeziehungen zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern von größtmöglicher Effizienz geprägt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    deutsche Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    "If He Just Knew Who We Were": Microworkers’ Emerging Bonds of Attachment in a Fragmented Employment Relationship (2020)

    Panteli, Niki ; Scholarios, Dora ; Rapti, Andriana ;

    Zitatform

    Panteli, Niki, Andriana Rapti & Dora Scholarios (2020): "If He Just Knew Who We Were": Microworkers’ Emerging Bonds of Attachment in a Fragmented Employment Relationship. In: Work, Employment and Society, Jg. 34, H. 3, S. 476-494. DOI:10.1177/0950017019897872

    Abstract

    "Using the lens of attachment, we explore microworkers' views of their employment relationship. Microwork comprises short-term, task-focused exchanges with large numbers of end-users (requesters), implying transitory and transactional relationships. Other key parties, however, include the platform which digitally meditates worker-requester relationships and the online microworker community. We explore the nature of attachment with these parties and the implications for microworkers' employment experiences. Using data from a workers' campaign directed at Amazon Mechanical Turk and CEO Jeff Bezos, we demonstrate multiple, dynamic bonds - primarily acquiescence and instrumental bonds - towards requesters and the platform, and identification with the online community. Microworkers also expressed dedication towards the platform. We consider how attachment buffers the exploitative employment relationship and how community bonds mobilise collective worker voice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A “Circuits of Power”-based Perspective on Algorithmic Management and Labour in the Gig Economy (2020)

    Pastuh, Daniel; Geppert, Mike;

    Zitatform

    Pastuh, Daniel & Mike Geppert (2020): A “Circuits of Power”-based Perspective on Algorithmic Management and Labour in the Gig Economy. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 27, H. 2, S. 179-204. DOI:10.3224/indbez.v27i2.05

    Abstract

    "Vorliegende, vorwiegend deskriptive Beiträge zu digitalen Geschäftsmodellen zeigen die Rolle von Machtverhältnissen zwischen Plattformbetreibern und Plattformarbeitern auf. Machtbeziehungen werden hier sowohl mit organisationalen Gewinnerzielungsabsichten als auch mit problematischen Beschäftigungsbedingungen assoziiert. Obwohl die Forschungslandschaft Beschreibungen und Analysen machtbezogener Phänomene im Kontext plattformbasierter Erwerbsarbeit liefert, fehlen bisher holistische Theorieperspektiven, die auf machttheoretischer Grundlage systematisch machtbezogene Phänomene auf der Makroebene organisationaler Strukturen und der Mikroebene organisationsinterner Prozesse simultan analysieren. Das konzeptionelle Papier adressiert diese Lücke. Am Beispiel des kontroversen Falls des Fahrdienstleisters Uber illustrieren wir das Potenzial des Konzepts der „Circuits of Power“. Wir zeigen, wie die Anwendung des Konzepts in Kombination mit Erkenntnissen der Labour Process Theory, der Verhaltensökonomie sowie mikropolitischer Arbeiten erlaubt, das „diversifizierte Portfolio“ softwarebasierter Einfluss- und Kontrollpraktiken in Plattformarrangements mit Blick auf ihre Macht-, Effizienz- und Beschäftigungsimplikationen hin integrativ zu analysieren. Hiervon ausgehend zeigen wir das Potenzial dieses Ansatzes, der Analyse von Macht im Feld plattformbasierter Organisation und Arbeit ein theoretisches Fundament zu liefern. Der Ausblick zeigt, wie die Befunde Ansatzpunkte liefern, um a) heterogene Formen plattformbasierter Erwerbsarbeit zu vergleichen, b) die Diskussion über Probleme plattformbasierter Erwerbsarbeit voranzubringen, und c) systematisch-vergleichend zu beleuchten, warum „endogener“ Wandel von Machtverhältnissen durch direkte Interessenartikulation und/oder Widerstand von Plattformarbeitern in spezifischen Plattformarrangements unwahrscheinlich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Justice Expectations in Crowd and Platform-mediated Work (2020)

    Pfeiffer, Sabine ; Kawalec, Sandra;

    Zitatform

    Pfeiffer, Sabine & Sandra Kawalec (2020): Justice Expectations in Crowd and Platform-mediated Work. In: The Economic and Labour Relations Review, Jg. 31, H. 4, S. 483-501., 2020-08-29. DOI:10.1177/1035304620959750

    Abstract

    "Crowdwork conducted via digital platforms is a young form of work, but a growing part of the gig economy. Typical for crowdwork is low pay, volatile income streams and no social security benefits. Also, crowdworkers have few possibilities for social comparison or negotiation because they work outside of company organisations. This article examines the question of whether these conditions mean that crowdworkers’ expectations about justice in crowdwork arrangements differ in comparison to their expectations regarding justice in conventional employment relationships. This question is addressed empirically on the basis of 36 qualitative interviews and a survey of 230 crowdworkers. The justice expectations of crowdworkers involved in different types of crowdworking platforms in German-speaking countries were examined. In our sample, crowd work typically serves to supplement – not replace – conventional employment. This explorative research shows that crowdworkers use similar standards of justice regarding work performance in their evaluations of work mediated via crowdwork platforms and conventional employment. It shows that crowdworkers perceive injustices in four specific areas: planning insecurity, lack of transparency in performance evaluation, lack of clarity in task briefings and low remuneration. These areas correspond to the theoretical dimensions of distributive and procedural justice on Colquitt’s (2001) organisational justice scale. These findings have implications for future efforts to regulate crowdwork." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Counting gigs: How can we measure the scale of online platform work? (2020)

    Piasna, Agnieszka ;

    Zitatform

    Piasna, Agnieszka (2020): Counting gigs. How can we measure the scale of online platform work? (Working paper / European Trade Union Institute 2020,06), Brüssel, 21 S.

    Abstract

    "The potential transformation of labour markets by the emergence of online labour platforms has triggered an intense academic, media and policy debate, but its true scale remains speculation. Nevertheless, adequate policy responses hinge on a good understanding of dynamics – something that will only grow in importance with the labour market crisis created by the COVID-19 pandemic. With technologically enabled remote work, growing demand for services such as food delivery or care, as well as rising unemployment and the fi nancial strain on many workers, platform work may resume its rapid growth. Therefore, there is a need for good quality data on the prevalence of platform and other forms of precarious work in society. This working paper provides a critical assessment of diff erent approaches to counting gigs; that is, estimating the scale of engagement in platform work in the general population. The aim is to examine the main obstacles encountered in previous studies, the reasons for surprising or contradictory results and possible sources of error, but also the lessons that can be learned for future research. This is illustrated with key research in this area, ranging from large projects conducted by national statistical offi ces to smaller scale independent research, from national to (nearly) global scale." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How digitalized is work in large German workplaces, and how is digitalized work perceived by workers?: A new employer-employee survey instrument (2020)

    Reimann, Mareike ; Diewald, Martin ; Abendroth, Anja-Kristin ;

    Zitatform

    Reimann, Mareike, Anja-Kristin Abendroth & Martin Diewald (2020): How digitalized is work in large German workplaces, and how is digitalized work perceived by workers? A new employer-employee survey instrument. (IAB-Forschungsbericht 08/2020), Nürnberg, 77 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung von Arbeit wird für die Zunahme von Arbeitsmarktungleichheiten (mit)verantwortlich gemacht, nicht nur bezüglich Arbeitsplatzverlust, sondern auch bezogen auf die Polarisierung bestehender Jobs durch einen Prozess der Abwertung und Aufwertung von Berufen und Tätigkeiten. Die Diskussion über mögliche Konsequenzen ist jedoch wenig differenziert in Bezug auf verschiedene Technologien oder unterschiedliche Implementationen der gleichen Technologie. Um Veränderungen durch Digitalisierungsprozesse zu verstehen, ist eine Messung digitalisierter Arbeit auf Beschäftigten- wie auch auf Betriebsebene sinnvoll, da Entscheidungen über den Einsatz digitaler Unterstützungssysteme in Betrieben getroffen werden. In repräsentativen Erhebungen in Deutschland fehlt bislang ein solch umfassender Überblick über digitalisierte Arbeit und ihre Konsequenzen in verschiedenen Berufen und Arbeitsplätzen. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, ein neu entwickeltes, multi-dimensionales Instrument zur Messung digitalisierter Arbeit im Rahmen eines Linked Employer-Employee Studiendesigns vorzustellen. Das Instrument zielt auf eine Bestandsaufnahme der Digitalisierung in Arbeitsorganisationen entlang verschiedener Dimensionen digitalisierter Arbeit (die Nutzung digitaler Kommunikation, digitaler Information, digitaler Regulierung und Kontrolle und der Arbeit mit Robotern) und ihrer Wahrnehmung durch Beschäftigte ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven nach Corona: Vorschlag zu einer Arbeitslosenversicherung für Selbstständige (Teil 1) (2020)

    Schoukens, Paul ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Schoukens, Paul & Enzo Weber (2020): Perspektiven nach Corona: Vorschlag zu einer Arbeitslosenversicherung für Selbstständige (Teil 1). In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 12, S. 427-431., 2020-10-07.

    Abstract

    "Die lang anhaltenden Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie haben für viele Menschen ganz erhebliche ökonomische Folgen. Im Besonderen gilt dies für Selbstständige, die zumeist für den Fall eines Wegfalls des Einkommens nicht abgesichert sind. Im Folgenden wird ein Vorschlag für eine Arbeitslosenversicherung für Selbstständige skizziert. Im hier vorliegenden ersten Teil des Beitrags geht es dabei um die Möglichkeiten der Finanzierung und die Zugangsbedingungen zu einer solchen Versicherung. Der zweite Teil in Ausgabe 01/2021 behandelt dann die Anspruchsberechtigung, den Fall der Mehrfachbeschäftigung und ein Äquivalent zur Kurzarbeit bei vorübergehenden Einkommensausfällen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Digitale Industrie. Algorithmische Arbeit. Gesellschaftliche Transformation (2020)

    Schroeder, Wolfgang; Fischer, Sandra; Bitzegeio, Ursula;

    Zitatform

    Schroeder, Wolfgang, Ursula Bitzegeio & Sandra Fischer (Hrsg.) (2020): Digitale Industrie. Algorithmische Arbeit. Gesellschaftliche Transformation. (Schriftenreihe interdisziplinäre Perspektiven 04), Bonn: Dietz, 485 S.

    Abstract

    "Die disparaten Interessen und Ideen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sind der Ausgangspunkt des vorliegenden Bandes, der Beiträge von NachwuchswissenschaftlerInnen mit etablierter Forschung und praxeologischen Ansätzen verbindet. Gleichzeitig fasst er gemeinsam mit einer parallel erscheinenden Online-Publikation die Ergebnisse einer Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Themenfeld "Digitale Industrie, algorithmische Arbeit, kulturelle Transformation" zusammen, die im Oktober 2018 in Bonn stattgefunden hat. Ziel war es, nicht bloß ein Politikfeld oder einen eng definierten Aspekt der Digitalisierung unter die Lupe zu nehmen, sondern das Phänomen in der Breite zu erfassen. Die beteiligten WissenschaftlerInnen und ExpertInnen kommen aus ganz unterschiedlichen Fachdisziplinen, denken aber über dieselben Fragen nach: Was sind die Phänomene des Wandels? Was sind die Konsequenzen, die sich daraus für die jeweiligen Subsysteme sowie das große Ganze ableiten lassen? Stärker theoretisch angelegte Beiträge werden dabei durch Berichte aus der Praxis ergänzt. In der ersten Rubrik "Staat und Politik" geht es darum, wie sich die politischen AkteurInnen auf den unterschiedlichen Ebenen des deutschen Regierungssystems in verschiedenen Politikfeldern positionieren. In der zweiten Rubrik, "Wirtschaft und Arbeitswelten", geht es zum einen um die Plattformökonomie und die durch sie hervorgebrachten neuen Arbeitsformen. Die dritte Rubrik widmet sich dem Politikfeld "Gesundheit und Technologie"." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Crowdwork: Stellungnahme im Ausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages zu den Anträgen Drucksache 19/16886 und Drucksache 19/22122 (2020)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2020): Crowdwork: Stellungnahme im Ausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages zu den Anträgen Drucksache 19/16886 und Drucksache 19/22122. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,63), Köln, 12 S.

    Abstract

    "Die in den Anträgen 19/16886 und 19/22122 formulierten Vorschläge zur Regulierung von Plattformarbeit sind nicht zielführend. Schon den Begründungen fehlt es an einer tragfähigen empirischen Basis. Es ist unzureichend dargelegt, welche konkreten Problemlagen welche gesellschaftliche Bedeutung erlangen. Zwar wird eine steigende Bedeutung des Phänomens vermutet, ein empirischer Beleg für diese Vermutung steht aber noch aus. Unzureichend berücksichtigt scheint, dass es aus Sicht der Betriebe Vorbehalte geben kann, die einer weiten Verbreitung von Plattformarbeit entgegenstehen. In den Anträgen ist zudem unzureichend dargelegt, dass und in welcher Weise die Maßnahmen zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage von Nutzern von Plattformen führen können. Im Gegenteil, einige der Regulierungen wären geeignet, den Betroffenen ihre selbst gewählte Form der Erwerbstätigkeit unmöglich zu machen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Plattformen unter den skizzierten Bedingungen nicht erfolgreich agieren können. Die gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrtsgewinne, die durch transparente und effiziente Märkte entstehen, könnten verloren gehen. Zu befürworten ist allein die Forderung nach der Schaffung einer systematischen Datenbasis, die Aufschluss über Umfang und Struktur von Plattformarbeit geben kann. Dies würde es ermöglichen, künftig vor der Formulierung umfassender Regulierungsvorschläge die empirische Relevanz vieler bisher nur vermuteten Zusammenhänge und Entwicklungen zu prüfen. Zudem wäre dies eine Voraussetzung für die ex-ante Abschätzung möglicher Effekte und eine ex-post-Evaluation gesetzgeberischer Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Career paths in online labor markets: Same, same but different? (2020)

    Seifried, Mareike; Jurowetzki, Roman; Kretschmer, Tobias;

    Zitatform

    Seifried, Mareike, Roman Jurowetzki & Tobias Kretschmer (2020): Career paths in online labor markets: Same, same but different? (ZEW discussion paper 20-090), Mannheim, 41 S.

    Abstract

    "The emergence of online labor markets calls the validity of traditional career models into question. Given the volatility and digital nature of this environment, short-term employment relationships and heterogeneity of workers, employers and tasks in these markets, it is unclear how careers might unfold - whether they are largely random and accidental or whether there are distinct trajectories and patterns in online careers. We document dominant career paths and develop a taxonomy of novel career patterns in OLMs. This addresses recent calls for research to update and refine our theories and understanding of careers (Rahman et al., 2016). We adopt a quantitative-inductive approach to describe workers' careers in terms of their task and skill specialization. This helps us understand the different types of careers on a continuum between more stable and random, unsystematic careers. Our results provide an innovative way of thinking about career development in OLMs and open up several fruitful areas of future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Gig Economy Beyond Local Services and Transportation (2020)

    Stanton, Christopher T.; Thomas, Catherine ;

    Zitatform

    Stanton, Christopher T. & Catherine Thomas (2020): The Gig Economy Beyond Local Services and Transportation. In: CESifo forum, Jg. 21, H. 3, S. 21-26.

    Abstract

    "The gig economy characterizes a wide variety of shortterm freelance work, typically intermediated via online platforms that facilitate matching between buyers and providers. The widespread growth of ride-sharing platforms such as Uber and Lyft has led many to equate gig-economy work with tasks carried out face to face after matching on a platform. However, many gigs or tasks can be both contracted and performed remotely, particularly when the output can be delivered electronically. Platforms that enable this type of work are referred to as online labor markets." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Blockchained?: Digitalisierung und Wirtschaftspolitik (2020)

    Sturn, Richard ; Klüh, Ulrich;

    Zitatform

    Sturn, Richard & Ulrich Klüh (Hrsg.) (2020): Blockchained? Digitalisierung und Wirtschaftspolitik. (Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik 18), Marburg: Metropolis-Verlag, 278 S.

    Abstract

    "Die "Digitalisierung" stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Auf der einen Seite geht es um Fragen des wirtschaftspolitischen Umgangs mit der vermeintlichen digitalen Transformation. Welche Implikationen ergeben sich für die Arbeitsmarkt-, Steuer- und Sozialpolitik? Ist angesichts einer zunehmenden Automatisierung eine grundlegende Neuausrichtung der Sozialpolitik notwendig? Können Bürger und Konsumenten vor den Risiken des Informationskapitalismus geschützt werden, und wenn ja: wie? Auf der anderen Seite stellen digitale Technologien wie Blockchain (bekannt durch die Digitalwährung Bitcoin), Künstliche Intelligenz und Algorithmen die Organisationen und Institutionen von Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend in Frage. Dabei spielen sowohl libertäre als auch kapitalismuskritische Vorstellungen eine wichtige Rolle. Was bedeutet es, wenn Start-up-Unternehmen und technologische Initiativen grundlegende Neuordnungen der sozialen Marktwirtschaft am Horizont sehen und befördern wollen? Was ist von Gedankenspielen zu halten, die vor dem Hintergrund der Digitalisierung Chancen einer weitgehenden Demokratisierung der Wirtschaft in den Vordergrund stellen? Was (und ggf. wer) steckt hinter diesen Narrativen, was bewirken sie? Die Beiträge dieses Jahrbuch diskutieren konkrete wirtschaftspolitische Herausforderungen im Kontext auch grundlegender Fragen nach der zukünftigen Ordnung der Wirtschaft und ihrer institutionellen Architektur." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung im Handwerk - ein Forschungsüberblick (2020)

    Thonipara, Anita ; Höhle, David; Proeger, Till ; Bizer, Kilian ;

    Zitatform

    Thonipara, Anita, David Höhle, Till Proeger & Kilian Bizer (2020): Digitalisierung im Handwerk - ein Forschungsüberblick. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 36), Göttingen, 27 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-36

    Abstract

    "Die Digitalisierung des Handwerks ist ein zentrales Thema für Handwerksorganisationen und Wirtschaftspolitik. Die Forschung zu diesem Thema hat daher in den vergangenen Jahren eine Reihe grundlegender Erkenntnisse hervorgebracht, die für die Weiterentwicklung der Digitalisierungsbemühungen genutzt werden kann. Zu diesem Zweck gibt diese Studie einen kompakten Literaturüberblick über die bisherigen empirischen Erkenntnisse zur Digitalisierung des Handwerks. Hierfür werden insgesamt 32 Studien aus dem Zeitraum von 2012 bis 2020 zusammengefasst, übergreifende Ergebnisse herausgestellt und Forschungsbedarfe definiert. Die Studien werden nach den Kategorien Überblicksstudien, Digitalisierungsindizes, regionale Analysen, digitale Plattformen, Online-Marketing sowie Aus- und Weiterbildung strukturiert. Übergreifende Ergebnisse sind dabei: • Die Betriebe haben grundsätzlich eine positive Haltung gegenüber der Digitalisierung. Die Handwerksunternehmen nehmen die Digitalisierung als Chance wahr, insbesondere um neue Kundenkreise zu erschließen und die Arbeitslast zu reduzieren. Gleichzeitig gehen die Unternehmen vorsichtig mit Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen und neue Technologien um und sorgen sich um die IT-Sicherheit. Auch fehlende interne zeitliche und finanzielle Ressourcen, fehlende interne Kompetenzen oder Mitarbeiterqualifikationen sowie unklarer wirtschaftlicher Nutzen hemmen den Digitalisierungsprozess in Handwerksunternehmen. Eine enge Begleitung der Unternehmen ist zur erfolgreichen Durchführung von Digitalisierungsmaßnahmen genauso wichtig wie finanzielle Förderprogramme, Mitarbeiterqualifikation sowie das Einbetten der Maßnahme in die Unternehmensstrategie. • Urbane, größere, umsatzstärkere sowie industrienahe Handwerkwerksbetriebe sind stärker digitalisiert. Innerhalb der Unternehmen zeigt sich, dass grundlegende IT-Hardware bereits genutzt wird, neuere Technologien wie Cloudnutzung oder intelligente Sensorik bisher jedoch kaum verbreitet sind. Dabei zeigt sich, dass Bereiche innerhalb der Unternehmen wie die Verwaltung und der Einkauf bereits einen höheren Grad der Digitalisierung aufweisen als die Produktion und Logistik. Zentrale Kommunikationskanäle bleiben Telefon und E-Mail. • Regionale Analysen der Homepage- und Plattformnutzung zeigen, dass Betriebe in ländlichen Regionen städtischen Betrieben in der Digitalisierung tendenziell nachstehen. So ist der Anteil der Unternehmen mit einer Homepage oder Plattformnutzung in ländlichen Regionen deutlich geringer als in urbanen Räumen. Dies wird häufig im Zusammenhang mit einem langsamen Internetzugang gesehen, welcher ebenfalls als Hemmnis für die Digitalisierung wahrgenommen wird. Verglichen mit den Gesamtaufträgen im Handwerk wird nur ein sehr geringer Anteil an Leistungen über Plattformen vermittelt. Dabei sind die Gewerbe- bzw. Berufsgruppen sehr unterschiedlich aktiv auf Plattformen. In urbanen Räumen werden Plattformen deutlich häufiger genutzt als auf dem Land, wo traditionelle Informations- und Reputationsmechanismen eine größere Relevanz haben. Dort, wo Plattformen vermehrt genutzt werden, spielen Bewertungen eine wichtige Rolle, wobei negative Bewertungen häufig zum Verlassen der Plattform führen, was eine Positivselektion auf den Plattformen bewirkt. Gleichzeitig konnte beobachtet werden, dass insbesondere Soloselbstständige dazu neigen, für gute Bewertungen unbezahlte Extraleistungen anzubieten, oder sich einem Unterbietungswettbewerb gegenübersehen. Meisterbetriebe sind auf Plattformen zwar in der Minderheit, erhalten aber überproportional viele Aufträge und positivere Bewertungen. • Rund die Hälfte der Handwerksunternehmen hat eine eigene Homepage. Der Anteil variiert stark zwischen Gewerbegruppen. Lebensmittelhandwerke besitzen seltener eine eigene Homepage, während Gesundheitshandwerke häufiger eine Homepage besitzen. Einwohnerdichte, Umsatz im Handwerk, Bildung und Zuzugsrate haben einen Einfluss auf das Betreiben einer Homepage. • Sorgen über eine Substitution von Handwerkerdienstleistungen durch intelligente Automatisierungstechnologie werden von den betrachteten Studien relativiert. Statt einer Abnahme der Arbeitskräftenachfrage wird auf ein wandelndes Anforderungsprofil an die Fachkräfte hingewiesen, das IT-Kenntnisse, die Fähigkeit, sich flexibel an künftige technologische Entwicklungen anzupassen sowie Offenheit für Weiterbildung erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Assessing the 'digital divide' and its regional determinants: Evidence from a web-scraping analysis (2020)

    Thonipara, Anita ; Proeger, Till ; Sternberg, Rolf G.; Haefner, Lukas;

    Zitatform

    Thonipara, Anita, Rolf G. Sternberg, Till Proeger & Lukas Haefner (2020): Assessing the 'digital divide' and its regional determinants: Evidence from a web-scraping analysis. (ifh working paper 2020,25), Göttingen, 16 S.

    Abstract

    "Die "death of distance" - Annahme besagte, dass die Digitalisierung Standortnachteile von Firmen in ländlichen Regionen gegenüber urbanen Betrieben reduzieren oder sogar aufheben würde. Trotz vielfältiger Forschungsanstrengungen besteht jedoch weiterhin eine Forschungslücke bei der Messung der Digitalisierungsintensität in räumlicher Perspektive. Es fehlen folglich Vergleiche des Digitalisierungsgrads zwischen städtischen und ländlichen Betrieben. Wir nutzen eine Webscraping-Analyse, um anhand der Daten von 345.000 Betrieben des Handwerkssektors die Homepagenutzung zu analysieren. Hierbei zeigen wir, dass die Homepagenutzung - stellvertretend für die Digitalisierung der entsprechenden Firma - stark mit dem Standort des Betriebs zusammenhängt: Firmen in urbanen Räumen nutzen doppelt so häufig Homepages als Betriebe im ländlichen Raum. Die Analyse zeigt weiterhin, dass die Bevölkerungsdichte, eine jüngere Bevölkerung, Binnenzuwanderung, höhere Qualifikationsniveaus der Arbeitnehmer sowie höhere Umsätze im Handwerkssektor einen positiven Effekt auf die Wahrscheinlichkeit haben, dass Firmen Homepages unterhalten. Der Zugang zu schnellem Internet hat in ländlichen Räumen einen positiven Effekt auf die Homepagenutzung. Im Hinblick auf die Aktualisierungshäufigkeit der Homepages sowie die Einbindung von Social Media bestehen keine Stadt-Land-Unterschiede. Insgesamt zeigen wir, dass es einen erheblichen "Digital Divide" im Bereich des Online-Marketings von Handwerksbetrieben gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What Do Platforms Do? Understanding the Gig Economy (2020)

    Vallas, Steven; Schor, Juliet B. ;

    Zitatform

    Vallas, Steven & Juliet B. Schor (2020): What Do Platforms Do? Understanding the Gig Economy. In: Annual review of sociology, Jg. 46, S. 273-294. DOI:10.1146/annurev-soc-121919-054857

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  • Literaturhinweis

    Platform-capital's 'App-etite' for control: A labour process analysis of food-delivery work in Australia (2020)

    Veen, Alex ; Goods, Caleb ; Baratt, Tom;

    Zitatform

    Veen, Alex, Tom Baratt & Caleb Goods (2020): Platform-capital's 'App-etite' for control: A labour process analysis of food-delivery work in Australia. In: Work, employment and society, Jg. 34, H. 3, S. 388-406. DOI:10.1177/0950017019836911

    Abstract

    "This qualitative case study adopts a labour process analysis to unpack the distinctive features of capital's control regimes in the food-delivery segment of the Australian platform-economy and assesses labour agency in response to these. Drawing upon worker experiences with the Deliveroo and UberEATS platforms, it is shown how the labour process controls are multi-facetted and more than algorithmic management, with three distinct features standing out: the panoptic disposition of the technological infrastructure, the use of information asymmetries to constrain worker choice, and the obfuscated nature of their performance management systems. Combined with the workers' precarious labour market positions and the Australian political-economic context, only limited, mainly individual, expressions of agency were found." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wege in die digitale Zukunft: Was bedeuten Smart Living, Big Data, Robotik & Co für die Sozialwirtschaft? Tagungsband zum Social Talk 2017 (2020)

    Vilain, Michael;

    Zitatform

    Vilain, Michael (Hrsg.) (2020): Wege in die digitale Zukunft. Was bedeuten Smart Living, Big Data, Robotik & Co für die Sozialwirtschaft? Tagungsband zum Social Talk 2017. (Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft 2), Baden-Baden: Nomos, 156 S. DOI:10.5771/9783748907008

    Abstract

    "Digitalisierung und Technisierung verändern in Verbindung mit Netzwerkphänomenen die Arbeits- und Organisationswelt fundamental. Sie sind dabei sowohl Komplexitätstreiber als auch -facilitator. Die Befunde für die Sozialwirtschaft sind dementsprechend vielschichtig: Neuartige technikbasierte Arbeitsfelder entstehen, mächtige Marktakteure treten in veränderten Wertschöpfungsstrukturen auf, Managementparadigmen verändern sich ebenso wie die konkreten Anforderungen an Mitarbeitende und Leitungen. Wissenschaft und Praxis versuchen, diese neue Realität aus einer lösungsorientierten Managementperspektive konzeptionell zu fassen: Exploration statt Exploitation, Disruption statt Evolution oder dem den Widerspruch verkörpernden Begriff der organisationalen Ambidextrie. Die Beiträge in diesem Tagungsband nähern sich den Facetten des komplexen Phänomens interdisziplinär, wobei sich Wissenschaft und Praxis auf Augenhöhe begegnen können, sodass sich theoretische und empirische Befunde mit Praxiserprobungen und -erkenntnissen abwechseln." (Autorenreferat, © Nomos)

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  • Literaturhinweis

    Digitalization: a new driver for changes in employment forms (2020)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2020): Digitalization: a new driver for changes in employment forms. In: The Pontifical Academy of Social Sciences (Hrsg.) (2020): Dignity and the Future of Work in the Age of the 4th Industrial Revolution, getr. Sz.

    Abstract

    "Regarding the long-term tendency of more heterogeneity and inequality in employment, digitalization has a certain potential to become a new driver. First of all, this is due to the impact of digital technologies on structural change. Parts of the labour market, which are favoured by the emergence of digitalization, particularly employment in services or employment of women, are those in which one can already today observe a greater spreading of regular part-time work. There are also indications that digital technologies may influence the relationship between dependent employment and self-employment. Due to the lowering of transaction costs through innovative platforms, market coordination is getting more attractive. New types of self-employment such as crowd employment have a potential in certain market segments and may, therefore, gain in importance in future. Since mobile work and working at home will become much easier through digital technologies, traditional concepts of measuring working hours may lose in importance. They might increasingly be replaced by new forms of output-orientation. There are also no indications that the long-term trend towards wage inequality might fundamentally be reversed through new technologies. This is mainly because low-skilled workers and other problem groups of the labour market would probably face even more difficulties to (re-)enter the labour market and well-paid manufacturing jobs are endangered." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Digitale Soziale Sicherung: Potenzial für die Plattformarbeit (2020)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2020): Digitale Soziale Sicherung: Potenzial für die Plattformarbeit. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. Sonderheft 13, S. 37-40., 2020-01-08. DOI:10.1007/s10273-020-2613-7

    Abstract

    "Die soziale Absicherung in der Plattformarbeit weist gravierende Lücken auf. Das Konzept 'Digitale Soziale Sicherung' zeigt, wie die Sozialversicherung auch in einen sehr kurzfristig agierenden, (teilweise) internationalen Markt integriert werden kann. Dabei wird in die Plattformen ein digitaler Mechanismus implementiert, der mit jeder Beendigung eines Jobs automatisch einen bestimmten Prozentsatz des vereinbarten Entgelts als Sozialbeitrag abführt. Indem dieser Mechanismus an der Plattform ansetzt, wird ein effektives digitales Quellenabzugsverfahren für Plattformarbeit ermöglicht. Das System wäre offen für die Beteiligung (möglichst vieler) verschiedener Staaten. Die nationale Sozialversicherung behält aber ihre Souveränität und Flexibilität." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Gute Arbeit und soziale Sicherheit in der Plattformarbeit: Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.11.2020 (2020)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2020): Gute Arbeit und soziale Sicherheit in der Plattformarbeit. Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.11.2020. In: Ausschussdrucksache 19(11)877 v. 23.11.2020, S. 31-33.

    Abstract

    "Plattformarbeit ist mit Chancen und Risiken verbunden. Einerseits können Plattformen die Markttransparenz erhöhen, die Transaktionskosten senken, effiziente flexible Möglichkeiten für Unternehmen bieten und auch den Wünschen von Individuen in Bezug auf unabhängige und selbstbestimmte Aktivitäten gerecht werden. Andererseits gibt es gegenwärtig aber große Lücken zum Beispiel bei der sozialen Absicherung (Pesole et al. 2018). Entsprechend besteht die Herausforderung, die Chancen der Arbeitsform nachhaltig zu nutzen, indem Standards gewährleistet werden." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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    Labour Markets in the Era of Digitalisation (2020)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2020): Labour Markets in the Era of Digitalisation. In: New Direction (Hrsg.) (2020): Automation, Brüssel, S. 10-17.

    Abstract

    "The advent of smart, interconnected digitalisation comes with great challenges. Notwithstanding, we will not have to adapt to an economy largely operating without jobs. Quite the contrary, the world is full of undone work. However, we will face the issue of economic adaptability to technological change. Thus, while we will not run out of jobs, structural unemployment may nonetheless build up if adjustment does not succeed. The institutions and policies are faced with enormous challenges. It is necessary to take measures in economic, educational, and labour market policy, which are fit to support and advance a digital economic and labour market model. The further development of vocational training, the design of a policy of comprehensive further training, and the organisation of social security and corporate flexibility are the most deciding factors in this endeavour." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit im Saarland (2020)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Anne Otto (2020): Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2020), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Dieses IAB regional basiert auf einer Stellungnahme des IAB zum Fragenkatalog aller Fraktionen im Rahmen der Anhörung der Enquete-Kommission 'Digitalisierung im Saarland' des Saarländischen Landtags am 11. November 2019. Das IAB berichtet darin zum Thema 'Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit im Saarland' über mögliche Änderungen und Folgen der Digitalisierung für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung sowie Arbeitszeitmodelle. Es wird gezeigt, dass das Saarland wahrscheinlich stark von der Digitalisierung betroffen sein wird. Insgesamt war der Beschäftigungseffekt des technologischen Fortschritts in der Vergangenheit insgesamt stets positiv. Technologische Entwicklungen haben aber zu Strukturverschiebungen zwischen Branchen und Berufen geführt; dieser strukturelle Wandel wird sich in Zukunft weiter fortsetzen. Dadurch werden sich die Anforderungen an die Qualifikationen von Fachkräften für die Ausübung von Berufen weiter verändern. Es wird aufgezeigt, dass die Ausbildungsinhalte sich schneller an die Bedürfnisse der Betriebe anpassen müssen. Zudem sollte der Weiterbildung derselbe Stellenwert wie der beruflichen Erstausbildung eingeräumt werden, da die derzeit aktiven Erwerbstätigen die Digitalisierung bewältigen müssen. Im Zuge der digitalen Transformation sind neue Arbeitsformen, wie das Crowdworking über digitale Plattformen entstanden, welche zurzeit aber nur eine geringe Bedeutung gegenüber anderen Beschäftigungsformen haben. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen ist eine weitere Bedeutungszunahme dieser neuen Arbeitsformen zu erwarten. Daher besteht Handlungsbedarf, die derzeit geltenden Rahmenbedingungen zur Definition von Arbeitsverhältnissen, Arbeitszeitregelungen und sozialer Absicherung grundlegend an die Entwicklung der digitalen Arbeitswelt anzupassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit in Rheinland-Pfalz (2020)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Anne Otto (2020): Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2020), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    "Im Rahmen einer Anhörung der Enquete-Kommission 'Digitalisierung im Saarland' des Saarländischen Landtags am 11. November 2019 wurden in einer Stellungnahme die Fragen, die von allen Fraktionen diskutiert wurden, beantwortet. Diese Fragen zum Thema 'Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit im Saarland' beziehen sich auf mögliche Änderungen und Folgen der Digitalisierung für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung sowie Arbeitszeitmodelle. In Anlehnung an die o. g. Stellungnahme wurden die Fragen erneut aufgegriffen und in der vorliegenden Veröffentlichung für den rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt betrachtet und ausgewertet. Es wird gezeigt, dass Rheinland-Pfalz von der Digitalisierung betroffen sein wird, es aber große regionale Unterschiede gibt. Insgesamt war der Beschäftigungseffekt des technologischen Fortschritts in der Vergangenheit insgesamt stets positiv. Dennoch haben technologische Entwicklungen zu Strukturverschiebungen zwischen Branchen und Berufen geführt; dieser strukturelle Wandel wird sich in Zukunft weiter fortsetzen. Dadurch werden sich die Anforderungen an die Qualifikationen von Fachkräften für die Ausübung von Berufen weiter verändern. Es wird aufgezeigt, dass die Ausbildungsinhalte sich schneller an die Bedürfnisse der Betriebe anpassen müssen. Zudem sollte der Weiterbildung derselbe Stellenwert wie der beruflichen Erstausbildung eingeräumt werden, da in der Hauptsache die derzeit aktiven Erwerbstätigen die Digitalisierung bewältigen müssen. Im Zuge der digitalen Transformation sind neue Arbeitsformen wie das Arbeiten über digitale Plattformen (Crowdworking) entstanden, welche zurzeit aber nur eine geringe Bedeutung gegenüber anderen Beschäftigungsformen haben. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen ist aber eine weitere Bedeutungszunahme dieser neuen Arbeitsformen zu erwarten. Daher besteht Handlungsbedarf, die derzeit geltenden Rahmenbedingungen zur Definition von Arbeitsverhältnissen, Arbeitszeitregelungen und sozialer Absicherung grundlegend an die Entwicklung der digitalen Arbeitswelt anzupassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Otto, Anne ;
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    Human Digital Work - Eine Utopie?: Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zur digitalen Transformation der Arbeit (2020)

    Wörwag, Sebastian; Cloots, Alexandra;

    Zitatform

    Wörwag, Sebastian & Alexandra Cloots (Hrsg.) (2020): Human Digital Work - Eine Utopie? Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zur digitalen Transformation der Arbeit. Wiesbaden: Springer Gabler, 285 S. DOI:10.1007/978-3-658-26798-8

    Abstract

    Dieses Buch beschreibt Chancen und Risiken der digitalen Transformation für Mitarbeitende, Führungskräfte und Organisationen. Digitale Arbeits-, Organisations- und Geschäftsmodelle suggerieren den richtigen Umgang mit dem schnell voranschreitenden Transformationsprozess. Dennoch bleibt die Ungewissheit, in welchen Bereichen Technik die Mitarbeitenden unterstützen kann und wo sie tatsächlich den Menschen in der Arbeit substituieren wird. Die Autorinnen und Autoren zeigen, auf welchen Gebieten auch künftig noch kreative Entwicklungsräume bestehen werden, wie sich die Aufgaben von Führungskräften verändern und für wen die Digitalisierung neue Chancen eröffnet. Die Beiträge des vorliegenden Sammelbands wurden beim 2. St.Galler New Work Forum präsentiert und mit 250 HR-Verantwortlichen und Wissenschaftlern diskutiert.

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  • Literaturhinweis

    Faire Arbeit in der Plattformökonomie: Eckpunkte des BMAS (2020)

    Abstract

    "Die Vermittlung von Arbeit über digitale Plattformen ist eine der Innovationen einer digitalen Arbeitsgesellschaft. Essenslieferungen, Fahrdienste, Haushaltsdienstleistungen oder Textarbeit sind Arbeits- und Dienstleistungen, die immer häufiger über digitale Plattformen geordert werden. Die Zahl der Plattformtätigen in Deutschland nimmt zu, nicht zuletzt verstärkt durch die Corona-Pandemie. Die Denkfabrik hat für das BMAS die Entwicklung der Plattformwirtschaft in den letzten Jahren im intensiven Austausch mit allen Akteur*innen beobachtet und analysiert. Die Erkenntnis: Digitale Plattformen sorgen für Beschäftigung, doch die Machtverhältnisse zwischen Plattformbetreiber*innen und -tätigen sind oft zu ungleich verteilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Developing and matching skills in the online platform economy: Findings on new forms of digital work and learning from Cedefop’s CrowdLearn study (2020)

    Zitatform

    (2020): Developing and matching skills in the online platform economy. Findings on new forms of digital work and learning from Cedefop’s CrowdLearn study. (CEDEFOP reference series 116), Thessaloniki, 92 S. DOI:10.2801/588297

    Abstract

    "Long before the outbreak of the Covid-19 crisis, questions were raised about gig and platform work: are they ‘digital sweatshops’ or a conduit to skills development and better skills matching? The public health crisis may have accentuated the vulnerability of platform workers, but it also demonstrated the wider potential for working and learning digitally. Cedefop’s CrowdLearn study is the first to examine skills development and skill matching practices in online platform work. It presents evidence from interviews with platform economy stakeholders, as well as crowdworkers themselves. It identifies the types of skills developed in such work and the learning practices of gig workers. It highlights the challenges (algorithmic management, limited platform portability) posed to efficient skills matching and crowdworker mobility and makes policy suggestions to overcome them. These insights can provide useful directions for vocational education and training, asking what we can learn from those who mastered the art of digital working and learning long before the current crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 23. November 2020 zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit und soziale Sicherheit für Gig-Worker bei der ortsgebundenen Plattformarbeit (BT-Drucksache 19/16886) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit und soziale Sicherheit für Crowd-Worker bei der ortsungebundenen Plattformarbeit (BT-Drucksache 19/22122): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2020)

    Zitatform

    (2020): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 23. November 2020 zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit und soziale Sicherheit für Gig-Worker bei der ortsgebundenen Plattformarbeit (BT-Drucksache 19/16886) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit und soziale Sicherheit für Crowd-Worker bei der ortsungebundenen Plattformarbeit (BT-Drucksache 19/22122). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)880 v. 20.11.2020), 50 S.

    Abstract

    Stellungnahmen zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales am 23.11.2020 zum Thema: Gute Arbeit und soziale Sicherheit für Gig-Worker und Crowd-Worker bei der ortsgebundenen und ortsungebundenen Plattformarbeit. Liste der Sachverständigen: Verbände: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Deutsche Rentenversicherung Bund; Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.; Bitkom - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.; IG Metall; Einzelsachverständige: Prof. Dr. Enzo Weber, Nürnberg; Dr. Johanna Wenckebach, Frankfurt/Main; Holger Schäfer, Köln; Orry Mittenmayer, Marburg; Veronika Mirschel, Berlin

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  • Literaturhinweis

    The rise of the gig economy: Fact or fiction? (2019)

    Abraham, Katharine G. ; Haltiwanger, John ; Sandusky, Kristin; Spletzer, James;

    Zitatform

    Abraham, Katharine G., John Haltiwanger, Kristin Sandusky & James Spletzer (2019): The rise of the gig economy: Fact or fiction? In: AEA papers and proceedings, Jg. 109, S. 357-361. DOI:10.1257/pandp.20191039

    Abstract

    "Gig work mediated through online platforms has received much recent attention. We find only one sector - the transportation services sector - in which there is unambiguous evidence of substantial and rapidly growing gig activity. A challenge for tracking and understanding the rise in gig activity is that core household surveys are missing the recent overall rise in self-employment that is apparent in administrative and private sector transactions data. We show that this limitation of available household survey data is evident even in the transportation services sector, where the growth in self-employment activity since 2013 has been exponential." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Limits of the platform economy: digitalization and marketization in live music (2019)

    Azzellini, Dario; Greer, Ian ; Umney, Charles ;

    Zitatform

    Azzellini, Dario, Ian Greer & Charles Umney (2019): Limits of the platform economy. Digitalization and marketization in live music. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 154), Düsseldorf, 44 S.

    Abstract

    "Online platforms have disrupted parts of the capitalist economy, with allegedly severe consequences in the world of work. This study examines live music in Germany and the UK, where online platforms do not dominate, despite consider-able digitalization of market intermediaries. The analysis shows that, as the degree of digitalization increases, matching services tend to work less as a workers' representative - which is traditionally the case for live music agents - and more as a force of marketization that disciplines workers by orchestrating price-based competition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Plattformarbeit in Deutschland: Freie und flexible Arbeit ohne soziale Sicherung (2019)

    Baethge, Catherine Bettina; Boberach, Michael; Wintermann, Ole; Hoffmann, Anke;

    Zitatform

    Baethge, Catherine Bettina, Michael Boberach, Anke Hoffmann & Ole Wintermann (2019): Plattformarbeit in Deutschland. Freie und flexible Arbeit ohne soziale Sicherung. Gütersloh, 70 S.

    Abstract

    "Die Diskussion über sogenannte Plattformarbeit ist in Deutschland sehr stark von Annahmen und Bildern bestimmt, die auf klassische Kategorien zurückgreifen wie 'Arbeitnehmer', 'Arbeitgeber', 'abhängige Tätigkeit', 'Schein¡Selbstständigkeit', 'Solo-Selbständigkeit' und 'prekäre Arbeit'. Zugleich werden Cloud-, Click-, Crowd- oder auch Gig-Work gern als Synonym für eine digital dynamisierte Turbo-Marktwirtschaft und eine extrem verdichtete digitale Arbeitsweise betrachtet. Gerade in Zeiten fehlender sozialer Absicherung auf einem globalisierten Arbeitsmarkt im Netz kommt es aber darauf an, dieses Bild mit der Realität abzugleichen und zugleich empirisch zu unterfüttern.
    Die vorliegende Studie hat zu zwei wichtigen Erkenntnisse geführt:
    1. Plattformarbeit wird vom Großteil der dort auf diese Weise Tätigen sehr geschätzt wegen ihrer Flexibilität und der Möglichkeit zur freien Arbeitsgestaltung.
    2. Zugleich kritisiert eine deutliche Mehrheit der Plattformarbeiter stark die fehlende soziale Absicherung (Krankheit, Alter, Berufsunfähigkeit).
    Innerhalb dieses Ergebnisraums ist es demnach an der Politik, den Tarifpartnern und den Interessenvertretern der Plattformarbeit, einen entsprechenden Regulierungsrahmen zu schaffen. Er sollte die genannten Vorteile dieser Form des Arbeitens aber keinesfalls konterkarieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Why isn't Uber worker-managed? A model of digital platform cooperatives (2019)

    Belloc, Filippo ;

    Zitatform

    Belloc, Filippo (2019): Why isn't Uber worker-managed? A model of digital platform cooperatives. (CESifo working paper 7708), München, 44 S.

    Abstract

    "Thanks to algorithmic management, the digital platform sector does not require sophisticated governance structures and labour intensity tends to be higher than in traditional sectors. So, why aren't usually digital labour platforms worker cooperatives? We develop a simple model to study the comparative viability of a worker-managed (WM) via-app labour platform firm vis-àvis a capital-managed (CM) counterpart. Firms compete over workers by choosing the optimal size and (CM firms only) the pay policy. Given the size of the market, we show that WM platforms maximize per-capita incomes over a middle range interval of firm size. At the equilibrium size, viability of WM firms may be impeded by the costs of the external capital, no matter how low, which enable CM firms to pay a wage premium. The worker payoff in CM firms is higher in the presence of higher unit revenues and network effects (which improve the ability to pay of WM firms, thereby stimulating pay competition between platforms) and lower when WM platforms need to charge new members a fee to overcome free-riding problems faced by those who fund the initial investment. The model also shows that the conditions for worker buyouts are weaker than those required for WM platform creation from scratch, and that group incentive mechanisms allow WM platforms to better pursue quality improvements than CM firms, when digital techniques make the cost of effort relatively low." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Cloud als Wegbereiter des Paradigmenwechsels zur Infomationsökonomie (2019)

    Boes, Andreas ; Langes, Barbara ; Vogl, Elisabeth;

    Zitatform

    Boes, Andreas, Barbara Langes & Elisabeth Vogl (2019): Die Cloud als Wegbereiter des Paradigmenwechsels zur Infomationsökonomie. In: A. Boes & B. Langes (Hrsg.) (2019): Die Cloud und der digitale Umbruch in Wirtschaft und Arbeit : Strategien, Best Practices und Gestaltungsimpulse, S. 115-144.

    Abstract

    Die Autoren vertreten die These, dass sich mit dem Internet ein global verfügbarer 'Informationsraum' herausgebildet hat, der mit der Cloud in neuer Qualität genutzt wird und dass die Cloud der Treiber für die Herausbildung der Informationsökonomie ist. Anhand der Analyse der Strategien von Vorreiterunternehmen erläutern sie die Prinzipien der neuen Geschäftsmodelle und Wertschöpfungssysteme und gehen auf die zentralen Herausforderungen in der Transformation ein. Im Rahmen der zugrundeliegenden Untersuchung wurden Vertreter von insgesamt 46 US-amerikanischen und deutschen Unternehmen befragt. Fazit: 'Unternehmen stehen vor der Herausforderung, eine neue Identität in der Informationsökonomie zu entwickeln. (...) Zwingend erforderlich ist eine Veränderung des strategischen Herangehens in den Unternehmen und in der Politik als Basis eines gesellschaftlichen Lernprozesses.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wie nachhaltig sind agile Arbeitsformen? (2019)

    Boes, Andreas ; Kämpf, Tobias;

    Zitatform

    Boes, Andreas & Tobias Kämpf (2019): Wie nachhaltig sind agile Arbeitsformen? In: B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose & M. Meyer (Hrsg.) (2019): Fehlzeiten-Report 2019 : Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen, S. 193-204. DOI:10.1007/978-3-662-59044-7_13

    Abstract

    "Auf dem Weg in die digitale Arbeitswelt wird die 'agile Organisation' zu einem neuen strategischen Leitbild für die Entwicklung von Unternehmen. Ausgehend vom Vorreiter-Bereich der Software-Entwicklung verbreiten sich agile Arbeitsformen derzeit rasant in der Praxis. Grundlegende Veränderungen von Arbeit und Organisation sind die Folge. Auf Basis umfangreicher empirischer Forschung fragt der folgende Beitrag nach der Nachhaltigkeit agiler Arbeitsformen. Die Befunde zeigen, dass Chancen und Risiken agilen Arbeitens in der Praxis eng beieinanderliegen. Auf der einen Seite lassen sich hier zukunftsweisende Ansätze für eine gesundheitsförderliche Gestaltung einer modernen Arbeitswelt erkennen. Auf der anderen Seite drohen in der Praxis - ohne entsprechende Gestaltung - neue Belastungen in der Arbeit und eine Verschärfung der psychischen Beanspruchung der Beschäftigten. Die Ergebnisse werden zu einem Modell verdichtet, dass die komplexen Entwicklungsdynamiken agiler Teams systematisiert, die damit verbundenen Belastungskonstellation und ihre Wirkmechanismen aufzeigt und die zentralen Handlungsfelder für eine nachhaltige Gestaltung skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Cloud und der digitale Umbruch in Wirtschaft und Arbeit: Strategien, Best Practices und Gestaltungsimpulse (2019)

    Boes, Andreas ; Witte, Jutta; Vogl, Elisabeth; Langes, Barbara ;

    Zitatform

    Boes, Andreas & Barbara Langes (Hrsg.) (2019): Die Cloud und der digitale Umbruch in Wirtschaft und Arbeit. Strategien, Best Practices und Gestaltungsimpulse. (Haufe-Fachbuch), Freiburg im Breisgau: Haufe-Lexware, 286 S.

    Abstract

    "Die Cloud erweist sich als neue Leitidee für die Entwicklung von Geschäftsmodellen, Wertschöpfungs- und Organisationskonzepten. Jetzt kommt es darauf an, was Unternehmen daraus machen. Das Buch führt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit Strategien und Praxiserfahrungen zu innovativen Gestaltungskonzepten zusammen. Erfahren Sie, was das innovative Potenzial der Cloud ausmacht, wie sie Wertschöpfung und Arbeit verändert und welche Konzepte sich daraus für die Gestaltung der digitalen Zukunft ableiten lassen.
    - Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung
    - Interviews zu Strategien internationaler Vorreiterunternehmen
    - Cloud und Crowd und der Wandel von Arbeit
    - Positionen prominenter Vordenker" (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Quantity and quality of work in the platform economy (2019)

    Bogliacino, Francesco ; Cirillo, Valeria ; Codagnone, Cristiano ; Guarascio, Dario ;

    Zitatform

    Bogliacino, Francesco, Cristiano Codagnone, Valeria Cirillo & Dario Guarascio (2019): Quantity and quality of work in the platform economy. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 420), Maastricht, 21 S.

    Abstract

    "This critical and scoping review essay analyses digital labour markets where labour-intensive services are traded by matching requesters (employers and/or consumers) and providers (workers). It first discusses to what extent labour platform can be treated as two-sided or multi-sided markets, and the implications of these classifications. It then moves to address the legal and regulatory issues implied by these technologies. From a theoretical point of view, using a framework where innovation is not neutral in the labour market, platforms have implications for the quantity of jobs, for the kind of skills and tasks which are exchanged, and in terms of bargaining power of the contracting parties. It includes a critical evaluation of the empirical evidence from a variety of sources." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Sozialrechtlicher Beschäftigtenbegriff und digitale Arbeit: Sozialversicherungsrechtliche Einordnungsschwierigkeiten von Crowdwork (2019)

    Brose, Wiebke;

    Zitatform

    Brose, Wiebke (2019): Sozialrechtlicher Beschäftigtenbegriff und digitale Arbeit. Sozialversicherungsrechtliche Einordnungsschwierigkeiten von Crowdwork. In: Soziale Sicherheit, Jg. 68, H. 8/9, S. 330-336.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt hat sich mit der zunehmenden Digitalisierung rasant verändert. Die Sozialversicherung knüpft aber im Wesentlichen unverändert an die abhängige Beschäftigung an. Deshalb drängt sich die Frage auf: Sind unsere Grundannahmen der Sozialversicherung, die ihre Wurzeln im Zeitalter der Industrialisierung haben, noch tauglich für eine digitale Arbeitswelt? Im Folgenden werden die sozialversicherungsrechtlichen Einordnungsschwierigkeiten anhand des Beispiels 'Crowdwork' näher ausgeführt. Sind Crowdworker abhängig Beschäftigte oder Selbstständige oder weder noch? Müssen sie - und ggf. auch ihre Auftraggeber bzw. die Crowdwork-Plattformen - Sozialabgaben abführen oder nicht? Abschließend wird noch eine jüngere Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zur Heimarbeit eines IT-Dienstleisters aufgegriffen, in der eine ganz andere Form der digitalen Arbeit im Zentrum stand." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Geschäftsmodelle und Organisationsformen im Kontext des digitalen Wandels (2019)

    Brozio, Falk; Damm, Janine; Ulich, Annika; Wiesner, Marek;

    Zitatform

    Brozio, Falk, Janine Damm, Annika Ulich & Marek Wiesner (2019): Geschäftsmodelle und Organisationsformen im Kontext des digitalen Wandels. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 126), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Anhand von zwölf ausgewählten Praxisbeispielen beleuchten die Autor/innen exemplarisch, welche neuen Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung entstehen - die Bandbreite reicht von der partiellen Einführung digitaler Technologien über (ergänzende) digitale Geschäftsmodelle bis hin zur kompletten Umstellung der wirtschaftlichen Aktivitäten auf ein digitales Plattformmodell - und wie sich diese auf die betrieblichen Strukturen, auf Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitsorganisation auswirken. Deutlich wird auch, ob und in welchem Rahmen die Belegschaften den Wandel mitgestalten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Szenario-Report: KI-basierte Arbeitswelten 2030 (2019)

    Burmeister, Klaus; Fink, Alexander ; Mayer, Christina; Schiel, Andreas; Schulz-Montag, Beate;

    Zitatform

    Burmeister, Klaus, Alexander Fink, Christina Mayer, Andreas Schiel & Beate Schulz-Montag (2019): Szenario-Report: KI-basierte Arbeitswelten 2030. (Reihe "Automatisierung und Unterstützung in der Sachbearbeitung mit künstlicher Intelligenz" 01), Stuttgart, 145 S. DOI:10.24406/publica-fhg-299898

    Abstract

    "Die vorliegende Foresight- und Szenariostudie behandelt mögliche Entwicklungen der Arbeitswelt bis 2030, zum Teil auch darüber hinaus. In sechs alternativen Szenarien werden denkbare Veränderungen analysiert und beschrieben, die insbesondere aus dem zunehmenden und vielgestaltigen Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) in zukünftigen Arbeitskontexten resultieren. Die Studie unterstützt das BMBF-Verbundprojekt "SmartAIwork - Zukunft der Betriebsabläufe". Anknüpfend an eine der zentralen Fragestellungen des Verbundprojektes geht die Szenariostudie deshalb auch der Frage nach, wie sich die KI bis 2030 insbesondere auf Sachbearbeitung auswirken könnte: Schafft KI beispielsweise eine neue Arbeitsqualität im Sinne einer Augmentierung von Arbeit oder wirkt sie eher substitutierend? Wenn ja, in welchen Bereichen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der Mittelstand in der Plattformökonomie: Mehr Fairness für KMU auf digitalen Märkten (2019)

    Busch, Christoph ;

    Zitatform

    Busch, Christoph (2019): Der Mittelstand in der Plattformökonomie. Mehr Fairness für KMU auf digitalen Märkten. (WISO Diskurs 2019,08), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "Der Aufstieg digitaler Plattformen bietet aus Sicht kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowohl Chancen als auch neue Risiken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über die Plattformregulierung zeigt diese Kurzstudie rechtspolitische Handlungsoptionen für eine Ergänzung des Regulierungsrahmens auf." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Paying gig workers - Evidence from a field experiment (2019)

    Butschek, Sebastian; González Amor, Roberto; Kampkötter, Patrick ; Sliwka, Dirk ;

    Zitatform

    Butschek, Sebastian, Roberto González Amor, Patrick Kampkötter & Dirk Sliwka (2019): Paying gig workers - Evidence from a field experiment. (IZA discussion paper 12667), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "We study the performance effects of payment schemes for freelancers offering services on an online platform in an RCT. Under the initial scheme, the firm pays workers a pure sales commission. The intervention reduces the commission rate and adds a fixed payment per processed order to insure workers against earnings risk. Our experiment tests predictions from a formal model on labor supply and performance for individuals with different degrees of risk aversion and intrinsic motivation for the task. The treatment did not affect labor supply and even though the commission rate was reduced by 50% we find no sizeable loss in sales per order. However, there is strong evidence for heterogeneous treatment effects. The treatment reduced performance for less intrinsically motivated workers. For more intrinsically motivated workers, however, we observe the opposite pattern as performance increased even though commission rates were reduced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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