Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
Work/family balance policies in the UK since 1997: a new departure? (2007)
Lewis, Jane; Campbell, Mary;Zitatform
Lewis, Jane & Mary Campbell (2007): Work/family balance policies in the UK since 1997. A new departure? In: Journal of social policy, Jg. 36, H. 3, S. 365-381. DOI:10.1017/S0047279407001067
Abstract
"Three successive Labour governments have developed a range of work/family balance (WFB) policies, including child care services, leaves and flexible working hours, which have also become an increasingly coherent package. Drawing on Hall (1993), we explore the extent to which these represent a significant change at three levels: that of ideas (the goals of policy), mechanisms (the nature of the policy instruments), and settings (the fine-tuning of policy instruments). We examine how far the ideas driving the policy developments have been about the welfare of the family and its members, and the nature of the balance of continuity and change in policy instruments and settings, making some suggestions as to how this might be explained." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Frauen zwischen Beruf und Familie: Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen 1997-2005 (2007)
Munz, Eva; Seifert, Wolfgang; Cloos, Bertram; Schomacker, Christine;Zitatform
Munz, Eva, Wolfgang Seifert & Bertram Cloos (2007): Frauen zwischen Beruf und Familie. Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen 1997-2005. Düsseldorf, 153 S.
Abstract
Für die Studie hat das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) Daten des Mikrozensus im Hinblick auf die Qualifikation und Erwerbsbeteiligung von Frauen ausgewertet. Ein weiterer Schwerpunkt der Studie ist die Ausbildungs- und Erwerbssituation von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Darstellung ist nach Lebensphasen differenziert und geht auf den Erwerbsverlauf jüngerer Frauen, Frauen mittleren Lebensalters und älterer Arbeitnehmerinnen ein. Es zeigt sich, dass die Erwerbsorientierung und tatsächliche Erwerbsbeteiligung von Frauen in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Die Arbeitsmarktintegration der Frauen vollzieht sich allerdings zu einem überdurchschnittlich hohen und wachsenden Anteil auf der Basis von Teilzeitarbeit und hier insbesondere geringfügigen Beschäftigungen. So ist der Anteil der geringfügig Beschäftigten von 1997 bis 2005 von 8,9 auf 19,4 Prozent deutlich gestiegen und der Anteil der vollzeiterwerbstätigen Frauen von 62 auf 51 Prozent gesunken. Zudem hat die Studie ergeben, dass in den vergangenen vier Jahren zunehmend mehr Frauen teilzeiterwerbstätig waren, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden haben. Der Anteil der erwerbstätigen Frauen, die unterbeschäftigt sind, weil trotz Vollzeitwunsch nur eine Teilzeittätigkeit realisiert werden konnte, hat sich damit von 2001 bis 2005 mehr als verdoppelt. Für zugewanderte Frauen gilt, dass ihre Erwerbsbeteiligung traditionell niedriger ist als die nicht zugewanderter Frauen. Dies erklärt sich aus einem Geflecht verschiedener Faktoren: Zugewanderte Frauen weisen ein niedrigeres Qualifikationsniveau auf, sie gründen früher eine Familie und weisen eine niedrigere Erwerbsorientierung auf als nicht zugewanderte Frauen. (IAB)
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Literaturhinweis
Return to work after childbirth: does parental leave matter in Europe? (2007)
Zitatform
Pronzato, Chiara (2007): Return to work after childbirth. Does parental leave matter in Europe? (ISER working paper 2007-30), Colchester, 31 S.
Abstract
"The aim of this paper is to investigate the role of the extended parental leave in the return to work for mothers of newborn children. Parental leaves have been introduced in the last 30 years in all European countries in order to extend the period of job-protection, allowing both parents to care for the child after the maternity leave period has expired. In this paper, I exploit the variability in policies offered by the EU countries, in terms of length of the leave and payments, and I study the influence of statutory leaves on the probability of staying at home with the child during the leave, and on the probability of working in the period of time following the leave. Using data from ECHP, I select women who have a child in the years of the survey, who have worked before, and I follow them over time. After studying the determinants of the return to work in each country separately, I generalize the results, matching women with similar human capital characteristics and fertility history from different countries and, consequently, under different parental leave regulations. Results suggest that the right to long and paid leaves gives mothers the opportunity to remain at home with the child at a lower cost, and that lengthy statutory leaves are associated with being more likely to be at work in the period following the leave." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufstätigkeit von Müttern bleibt kontrovers: Einstellungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland und Europa (2007)
Scheuer, Angelika; Dittmann, Jörg;Zitatform
Scheuer, Angelika & Jörg Dittmann (2007): Berufstätigkeit von Müttern bleibt kontrovers. Einstellungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland und Europa. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 38, S. 1-5.
Abstract
"Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt für Frauen in Deutschland ein großes und zunehmend drängendes Problem dar. Familienministerin Ursula von der Leven hat eine Reihe familienpolitischer Leistungen, wie etwa das Elterngeld oder den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder, auf den Weg gebracht, um Erwerbstätigkeit und Mutterschaft besser zu vereinbaren. Dies hat zu teilweise kontroversen Debatten - insbesondere mit Blick auf das Wohl der Kinder - geführt, die zeigen, dass institutionelle Veränderungen kaum möglich sind, ohne Einstellungen und Werthaltungen in der Bevölkerung zu berücksichtigen. In nahezu allen Industriegesellschaften hat in den letzten Jahrzehnten ein nachhaltiger Einstellungswandel zur Erwerbstätigkeit der Frau und der Kinderbetreuung stattgefunden - allerdings in unterschiedlichem Tempo. Auf Basis aktueller Umfragedaten verortet der Beitrag die Einstellungen zu Berufstätigkeit und Kinderbetreuung von Ost- und Westdeutschen im europäischen Kontext." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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When flexibility helps: Another look at the availability of flexible work arrangements and work-family conflict (2007)
Zitatform
Shockley, Kristen M. & Tammy D. Allen (2007): When flexibility helps: Another look at the availability of flexible work arrangements and work-family conflict. In: Journal of vocational behavior, Jg. 71, H. 3, S. 479-493. DOI:10.1016/j.jvb.2007.08.006
Abstract
"Despite the positive press given to flexible work arrangements (FWA), empirical research investigating the link between the availability of these policies and work-family conflict is largely equivocal. The purpose of the present study was to begin to reconcile these mixed results through more precise measurement and the examination of moderators. Using a sample of employed women, we found that FWA relate more highly to work interference with family (WIF) than to family interference with work (FIW) and that temporal flexibility (flextime) has a stronger relationship with WIF than does spatial flexibility (flexplace). Additionally, we found family responsibility significantly moderated these relationships, such that the relationship was stronger for those with greater family responsibility. Practical and theoretical implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment regulation, welfare and gender regimes: a comparative analysis of womens's working-time patterns and work-life balance in the UK and the US (2007)
Zitatform
Tomlinson, Jennifer (2007): Employment regulation, welfare and gender regimes. A comparative analysis of womens's working-time patterns and work-life balance in the UK and the US. In: The international journal of human resource management, Jg. 18, H. 3, S. 401-415. DOI:10.1080/09585190601167466
Abstract
Der Beitrag gibt einen Überblick über Arbeitszeitmuster erwerbstätiger Frauen und Mütter in den beiden neoliberalen Wohlfahrtsstaaten Großbritannien und den USA. Zur Erklärung der länderspezifischen Unterschiede zwischen Voll- und Teilzeit-Quoten erwerbstätiger Mütter wird ein Ansatz entwickelt, der wohlfahrtsstaatliche Regelungen, Spielarten des Kapitalismus und das Geschlechterverhältnis einbezieht. Vor diesem Hintergrund werden die institutionellen Strukturen in beiden Ländern verglichen, insbesondere die Regulierung von Vollzeit- und Teilzeitarbeit sowie der Sozialeistungen. Hierdurch werden unterschiedliche positive bzw. negative Anreizsysteme für Teilzeitarbeit erwerbstätiger Mütter geschaffen, wobei Teilzeitarbeit als Möglichkeit betrachtet wird, eine bessere Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie zu finden. Für Großbritannien wird eine Inkonsistenz zwischen dem Ziel stärkerer Frauenerwerbsbeteiligung und den mangelnden institutionellen Strukturen, um dieses Ziel zu erreichen, herausgearbeitet. Fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten und die schlechte Qualität von Teilzeitarbeitsplätzen sind typisch für Großbritannien. Für die USA werden weniger Inkonsistenzen festgestellt. Hier wird ein striktes neoliberales Modell verfolgt, in dem Vollzeitarbeit als Standard gilt, auch für erwerbstätige Mütter. (IAB)
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Determinanten der Frauenerwerbstätigkeit im Haushaltskontext (2007)
Vogel, Alexander;Zitatform
Vogel, Alexander (2007): Determinanten der Frauenerwerbstätigkeit im Haushaltskontext. In: Wirtschaft und Statistik H. 3, S. 312-319.
Abstract
"Die meisten Untersuchungen zur Erwerbstätigkeit greifen auf die Erhebung der normalerweise geleisteten Arbeitszeit zurück. Der Artikel zielt darauf ab, robuste Ergebnisse bezüglich der Frauenerwerbstätigkeit im Haushaltskontext zu erhalten. Hierfür wird untersucht, ob davon ausgegangen werden kann, dass bisher gewonnene Erkenntnisse zum Erwerbsverhalten von den Methoden der Arbeitszeiterfassung unabhängig sind. Der herkömmlichen Operationalisierung werden dazu die gewünschte und die tatsächlich geleistete Arbeitszeit gegenübergestellt. Die Datengrundlage liefert die Zeitbudgeterhebung 2001/2002 des Statistischen Bundesamtes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Lebenskonzepte junger Akademikerinnen (2007)
Wagner, Marie;Zitatform
Wagner, Marie (2007): Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Lebenskonzepte junger Akademikerinnen. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 104 S.
Abstract
"Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Frau. In diesem kurzen Satz ist die bedeutsame Tatsache impliziert, dass die vorhergegangenen Jahrhunderte dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurden. Gegenwärtig vollzieht sich eine Umverteilung der Ressourcen, die im Besonderen den Bildungssektor beeinflusst. Dementsprechend hat der Erfolg des weiblichen Geschlechtes Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und gesellschaftliches Leben. Das Interesse dieses Buches zielt daher auf die individuellen Lebenskonzepte von jungen Akademikerinnen und die Art und Weise ihrer Gestaltung ab. Aspekte, die die Entscheidung für oder gegen Kinder beeinflussen, werden angesprochen und im Kontext der persönlichen Lebensgestaltung diskutiert. Wie sehen ihre Lebensentwürfe aus? Wie sind ihre Vorstellungen von Familie und Berufsleben? Welche Einflussfaktoren existieren? Acht Leitfandeninterviews bilden die Basis dieser qualitativen Studie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Experiencing part-time work: temporal tensions, social relations and the work-family interface (2007)
Zitatform
Walsh, Janet (2007): Experiencing part-time work. Temporal tensions, social relations and the work-family interface. In: British Journal of Industrial Relations, Jg. 45, H. 1, S. 155-177. DOI:10.1111/j.1467-8543.2007.00606.x
Abstract
"Part-time work is commonly depicted as positive for women workers and their experience of work and home. Drawing on the qualitative commentaries of lower-level service workers, this study explores the temporal, social and interpersonal consequences of part-time work. While many employees liked part-time work, there was evidence that fragmented work schedules, mandated overtime and difficulties in taking time off work created tensions and problems for women in both the work and family domains. Inferior treatment also punctuated the work experiences of a number of part-time employees and served to underline their differential work status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Reassessing the 'family-friendly workplace': trends and influences in Britain, 1998-2004 (2007)
Zitatform
Whitehouse, Gillian, Michele Haynes, Fiona MacDonald & Dionne Arts (2007): Reassessing the 'family-friendly workplace'. Trends and influences in Britain, 1998-2004. (Employment relations research series 76), London, 74 S.
Abstract
"This report examines changes in the incidence and distribution of family-friendly provisions in British workplaces, based on the Workplace Employment Relations Survey 1998-2004 Panel. Overall, we find a number of reasons for optimism about the 'familyfriendly workplace' in Britain. There has been a marked, although not uniform, increase in the incidence and comprehensiveness of familyfriendly provisions (FFPs) between 1998 and 2004. The largest increases occurred among workplaces with relatively few provisions in place in 1998. By 2004, family-friendly provisions were no longer significantly more prevalent in public sector workplaces. Large workplaces and those with more female employees had a higher incidence of provisions. Although provision is no guarantee of effective implementation, increased comprehensiveness provides a basis for the extension of entitlements and the acceptance of work-family policies as part of normal management practice. There are however also indications of a widening disparity in access to family-friendly provisions between male and female dominated workplaces. Increased incidence of family-friendly provisions in private sector workplaces was positively associated with managers' perceptions of improved financial performance over the time period, demonstrating that increasing provisions are compatible with improving financial performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Familien im Spannungsfeld von Kinderbetreuung und Frauenerwerbstätigkeit: Ergebnisse aus Umfragen des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung im Kontext der aktuellen Diskussion (2007)
Zitatform
(2007): Familien im Spannungsfeld von Kinderbetreuung und Frauenerwerbstätigkeit. Ergebnisse aus Umfragen des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung im Kontext der aktuellen Diskussion. In: BiB-Mitteilungen, Jg. 28, H. 1, S. 21-26.
Abstract
"Frauen in den neuen Bundesländern wollen häufiger vollzeiterwerbstätig sein und Kinder haben, während die westdeutschen Frauen bei ihren Vereinbarkeitsvorstellungen stärker dem traditionellen Modell des Vereinbarens von Beruf und Familie mit einem zeitlich begrenzten Ausstieg aus der Erwerbstätigkeit folgen. Dies geht aus zwei Studien - der Populations Policy Action Study (2003) und des Generations and Gender Survey (2006) des BiB - hervor. Eine deutliche Mehrheit der Befragten begrüßten danach die Tatsache, dass Frauen sich nicht mehr ausschließlich um Haushalt und Familie kümmern, sondern erwerbstätig sind und ihr eigenes Geld verdienen. Allerdings hängt die Akzeptanz davon ab, ob Kinder da sind und welches Alter die Kinder gegebenenfalls haben. Eine klare Mehrheit von 87 % ist der Meinung, dass die Beziehung einer berufstätigen Mutter zu ihrem Kind genauso gut sein kann wie die einer nichterwerbstätigen Mutter. Knapp die Hälfte der befragten Deutschen stimmt aber gleichzeitig auch der Aussage zu, dass ein Vorschulkind wahrscheinlich unter der Berufstätigkeit seiner Mutter leidet. Aus den Antworten ergibt sich somit, dass die traditionellen Vorstellungen von der Rolle der Geschlechter sich zumindest teilweise, aber nicht vollständig aufgelöst haben. Frauen werden nicht mehr auf die Rolle der Hausfrau und Mutter festgelegt - aber noch immer werden an sie andere Erwartungen gestellt als an Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wie verbringen Frauen und Männer in Europa ihre Zeit? (2006)
Aliaga, Christel;Zitatform
Aliaga, Christel (2006): Wie verbringen Frauen und Männer in Europa ihre Zeit? (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 04/2006), 12 S.
Abstract
"Obwohl die Muster der Zeitverwendung im Allgemeinen europaweit recht ähnlich sind, lassen sich doch einige interessante Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den untersuchten Ländern erkennen. Im Durchschnitt verbringen Frauen von 20 bis 74 Jahren erheblich mehr Zeit mit Tätigkeiten im Haushalt als Männer, wobei die Skala von unter +50 % (Schweden) bis über +200 % (Italien und Spanien) reicht. Am meisten Zeit mit Hausarbeit verbringen Frauen in Italien, Estland, Slowenien, Ungarn und Spanien, und zwar fünf oder mehr Stunden täglich. Am geringsten fallen die Zahlen in Schweden, Norwegen, Finnland und Lettland mit weniger als vier Stunden pro Tag aus. Männer verbringen im Durchschnitt mehr Zeit mit Tätigkeiten im Bereich Erwerbsarbeit/Bildung als mit Hausarbeiten, während für Frauen in den meisten Teilnehmerländern das Gegenteil gilt. Die insgesamt täglich mit Arbeit verbrachte Zeit (d. h. Erwerbsarbeit/Bildung und Haushaltstätigkeiten zusammen genommen) ist bei den Frauen in Litauen, Slowenien, Lettland, Estland, Ungarn, Italien und Spanien am längsten (rund 7 1/2 Stunden oder mehr). Für Männer ergeben sich generell kürzere Arbeitszeiten als für Frauen, außer in Schweden, Norwegen und im Vereinigten Königreich, wo sie fast gleich oder nur geringfügig kürzer sind. Der durchschnittliche Zeitaufwand für die einzelnen Aktivitäten ist ein Mittelwert für alle Personen im Alter zwischen 20 und 74 Jahren und für das gesamte Jahr, der Arbeits- und Wochenendtage sowie Urlaubszeiten umfasst. Aus diesem Grunde ist beispielsweise der Zeitaufwand für Erwerbsarbeit beträchtlich geringer als ein normaler Arbeitstag. Die Daten in dieser Veröffentlichung stammen aus nationalen Zeitbudgeterhebungen. Zeitbudgeterhebungen liefern statistische Angaben zur Verteilung von Erwerbs- und Haushaltstätigkeiten zwischen Frauen und Männern sowie zu ihrer Beteiligung an Bildung, kulturellen Aktivitäten und anderen Lebensbereichen (ehrenamtliche Tätigkeiten, Betreuung, Reisen, Freizeit usw.). Hierüber führt eine repräsentative Stichprobe von Einzelpersonen an einem Wochentag und an einem Tag am Wochenende, verteilt über das ganze Jahr, ein Zeittagebuch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work-life balance, management practices and productivity (2006)
Zitatform
Bloom, Nick, Tobias Kretschmer & John Van Reenen (2006): Work-life balance, management practices and productivity. London, 53 S.
Abstract
"A debate is raging all over the developed world about quality of work issues. As unemployment has fallen in the US and UK, attention has focused more on the quality rather than quantity of jobs. This has sharpened as women's participation has risen and issues of work-life balance and family-friendly policies have risen up the political agenda. This paper has tried to shed some empirical light on these debates. We characterized two opposing views of globalization entitled the pessimistic (or trade off) and the optimistic (or win-win) view. The pessimists argue that 'savage neoliberalism' encapsulated by tougher product market competition, globalization and 'Anglo-Saxon' managerial policies are undesirable for workers. Although these forces will raise productivity, they come at the expense of misery for workers in the form of poor work-life balance (long hours, job insecurity, intense and unsatisfying work). The more optimistic Human Resource Management literature argues that better work-life balance will, in fact, improve productivity (and even profitability) and employers are mistakenly failing to treat their workers as assets and implement better work-life balance policies. In short, we find evidence for a hybrid view between these two extremes. Using originally collected data, we show that we have a useful firm specific measure of WLB. The pessimists' argument that 'Anglo-Saxon' management practices are negatively associated with worse WLB is rejected - there is a positive association as suggested by the optimists. Similarly, the pessimists' theory that competition is inevitably bad for workers' WLB is also rejected: there is no significantly negative relationship. Larger firms - which are typically more globalized - also have better WLB practices on average. However, the view that WLB will improve productivity is also rejected: there is no relationship between productivity and WLB once we control for good management. Neither is there support for the pessimists' prediction that WLB is negatively associated with productivity. Finally, looking at US multinationals based in Europe we find an intriguing result that these firms appear to bring over their superior US management practices with them to Europe but then adopt more worker-friendly European work-life balance practices. Why US firms internationalize their management practices but localize their work-life balance practices appears to be due to a combination of regulations and social norms, an area of ongoing research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
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Familienfreundlicher Betrieb: ein Blick in die Praxis (2006)
Botsch, Elisabeth; Lindecke, Christiane; Wagner, Alexandra;Zitatform
Botsch, Elisabeth, Christiane Lindecke & Alexandra Wagner (2006): Familienfreundlicher Betrieb. Ein Blick in die Praxis. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 9, S. 485-491.
Abstract
"Eine wachsende Zahl von Betrieben hat familienfreundliche Maßnahmen eingeführt. Allerdings verfolgen die Betriebe damit unterschiedliche Ziele. Folglich sind auch die Maßnahmen von unterschiedlicher Reichweite und betreffen unterschiedliche Handlungsfelder. Idealtypisch kann man drei Arten der Herangehensweisen von Betrieben an die Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen unterscheiden: Sie werden als Bonus für bestimmte Leistungsträger entwickelt, als Kompensation für die 'doppelbelasteten' Frauen und Mütter konzipiert oder sie sind auf die Überwindung der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung gerichtet. Hinter dieser sehr heterogenen Praxis verbergen sich letztlich differente implizite Leitbilder von Familie. Die Autorinnen plädieren dafür, diese Leitbilder offenzulegen und zu diskutieren und dabei auch betriebliche Interessenkonflikte zu benennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Explaining the growth of part-time employment: factors of supply and demand (2006)
Zitatform
Euwals, Rob & Maurice Hogerbrugge (2006): Explaining the growth of part-time employment. Factors of supply and demand. In: Labour, Jg. 20, H. 3, S. 533-558.
Abstract
"Using the Dutch Labour Force Survey 1991-2001, the authors investigate the incidence of part-time employment in the country with the highest part-time employment rate of the OECD countries. Women fulfil most part-time jobs, but a considerable fraction of men works part-time as well. Evidence from descriptive statistics and a macroeconometric model at the sectoral level of industry suggests that the growth of part-time employment in the 1990s relates strongly to the growth in female labour force participation. Factors of labour demand, such as the shift from manufacturing to services and the increase in the demand for flexible labour, turn out to play a significant role as well." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Making up for mothers' employed working hours?: housework and childcare among Norwegian fathers (2006)
Zitatform
Kitterød, Ragni Hege & Silje Vatne Pettersen (2006): Making up for mothers' employed working hours? Housework and childcare among Norwegian fathers. In: Work, employment and society, Jg. 20, H. 3, S. 473-492. DOI:10.1177/0950017006066997
Abstract
"It is an important aim in Norwegian work-family policy to enhance fathers' family role, and some argue that we now have a father-friendly welfare state. Norwegian time-use surveys show an increase in fathers' family-work, but we know little about the factors influencing fathers' domestic labour. In this article we ask whether fathers increase their housework and childcare in response to mothers' employment. Using the latest Norwegian time-use survey, we find a non-linear relationship between the mother's working hours and the couple's non-overlapping working hours on the one hand, and the mother's working hours and the father's family-work on the other.The father makes up for the mother's absence only when she works short hours and only for certain chores. Full-time employment for the mother does not increase the father's contribution in any types of family-work. This suggests that dual-earner parents rely mostly on external childcare to substitute for the mother's absence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Empirical estimation results of a collective household time allocation model (2006)
Zitatform
Klaveren, Chris van, Bernard van Praag & Henriette Maassen van den Brink (2006): Empirical estimation results of a collective household time allocation model. (IZA discussion paper 2107), Bonn, 40 S.
Abstract
"In this paper an empirical model is developed where the collective household model is used as a basic framework to describe the time allocation problem. The collective model views household behavior as the outcome of maximizing a household utility function which is a weighted sum of the utility functions of the male and the female. The empirical research that has been done is mainly focused on testing and refuting the unitary model. Moreover, in the bulk of time allocation literature the main accent still lies on the development of theory. The novelty of this paper is that we empirically estimate the two individual utility functions and the household power weight distribution, which is parameterized per household. The model is estimated on a sub-sample of the British Household Panel Survey, consisting of two-earner households. The empirical results suggest that: (1) Given that the weight distribution is wage dependent, preferences of males and females differ, which rejects t! he unitary model; (2) The power differences are mainly explained by differences in the ratio of the partners' hourly wages; (3) Although there are significant individual variations on average the power distribution in two-earner families is about even; (4) The male tends to be marginally more productive in performing household tasks than the female (5) The preference for total household production is influenced by family size for the female but not for the male (6) Both males and females have a backward bending labor supply curve." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Part-time work and occupational attainment amongst a cohort of British women (2006)
Prowse, Victoria L.;Zitatform
Prowse, Victoria L. (2006): Part-time work and occupational attainment amongst a cohort of British women. (IZA discussion paper 2342), Bonn, 39 S.
Abstract
"Using data on a cohort of British women who were born in 1958, this paper investigates the effects of qualifications, household structure and family background on the occupational penalty suffered by women in part-time employment. The analysis is conducted using a dynamic multinomial modelling framework in which hours of work and occupational attainment are jointly determined. The results reveal that at the bottom of the occupational hierarchy degree level qualifications improve the occupational attainment of women in part-time employment relative to that of women working full-time. In contrast, at top of the occupational hierarchy, degree level qualifications benefit full-timers more than part-timers. Contrary to the conventional wisdom, women with children have higher occupational attainment than childless women thus suggesting that women with children are relatively selective in terms of the jobs they are willing to accept. Furthermore, women with children experience a smaller part-time occupational penalty than childless women. Family background effects are present but small." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Familienfreundliche Personalpolitik (2006)
Schmitz, Marcus;Zitatform
Schmitz, Marcus (2006): Familienfreundliche Personalpolitik. (Zukunftsforum Politik 74), Sankt Augustin, 227 S.
Abstract
"Viele Unternehmen reagieren heute auf die Herausforderungen der globalen Wirtschaft mit verstärkter Markt- und Wettbewerbsorientierung. Die zunehmende Flexibilität in räumlicher und zeitlicher Hinsicht, die eine moderne Arbeitswelt heute erfordert, ist nur schwer mit den Erfordernissen von Stabilität und Kontinuität, die ein Leben mit Kindern nötig macht, zu verbinden. Die zunehmende Unausgewogenheit zwischen Beruf und Familie führt nicht nur bei berufstätigen Müttern, sondern auch bei berufstätigen Vätern zu wachsendem Stress und Konflikten innerhalb von Partnerschaft und Familie und bleibt nicht ohne Auswirkungen auf das Berufs- und Arbeitsleben. Eine Möglichkeit, diese Belastung für berufstätige Eltern zu mindern, ist ein Umdenken der Personalpolitik in Unternehmen. Eine familienfreundliche Personalpolitik ist auch für Unternehmen ein Gewinn. In den Ausführungen werden die Vorteile einer familienfreundlichen Personalpolitik aus Sicht eines Unternehmensberaters erläutert und konkrete Lösungsansätze für Unternehmen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Besonderheiten der Zeitverwendung von Frauen und Männern (2006)
Sellach, Brigitte; Enders-Dragässer, Uta; Libuda-Köster, Astrid;Zitatform
Sellach, Brigitte, Uta Enders-Dragässer & Astrid Libuda-Köster (2006): Besonderheiten der Zeitverwendung von Frauen und Männern. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 83-95.
Abstract
Auf der Basis des Lebenslagen-Ansatzes wurde eine Auswertung der Zeitbudgeterhebung 2001/2002 vorgenommen, wobei geschlechtsspezifische Unterschiede der Zeitverwendung im Mittelpunkt standen. Es wurde untersucht, für welche Art von Aktivitäten sich Frauen und Männer innerhalb ihrer Handlungsspielräume in Bezug auf die Nutzung von Zeit entschieden haben, und welche geschlechtsspezifischen Handlungsmuster sich hieraus ableiten lassen. Die Analyse zeigt, dass Frauen ihre zeitlichen Schwerpunkte im Sozialspielraum setzen, zweite Priorität hat der Erwerbs- und Einkommensspielraum, erst danach folgen Freizeitaktivitäten. Männer hingegen setzen ihre zeitlichen Schwerpunkte im Erwerbs- und Einkommensspielraum, gefolgt vom sozialen Bereich und vom Bereich Freizeit, welche bei Männern fast den gleichen Stellenwert haben. Etwa die Hälfte der Männer und Frauen sind mit ihrer Zeitverwendung zufrieden; unzufrieden sind eher Frauen als Männer. Einen großen Einfluss auf die Zeitverwendung hat die Familiensstruktur, so sind zum Beispiel bei Paaren mit erziehungspflichtigen Kindern die Zeitentscheidungen und Handlungsspielräume der Partner voneinander abhängig. (IAB)
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Literaturhinweis
Flexible Arbeitszeit: Grundlagen, Modelle, Chancen (2006)
Simon, Bianca;Zitatform
Simon, Bianca (2006): Flexible Arbeitszeit. Grundlagen, Modelle, Chancen. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 166 S.
Abstract
"Arbeiten, um zu leben oder leben, um zu arbeiten? Der Übergang scheint fließend und die Konsequenz ist ein Mangel an Freizeit oder die grundsätzliche Entscheidung, den Beruf zugunsten der Familie aufzugeben. Die Arbeitszeit und die damit unmittelbar zusammenhängende Familien- und Freizeit ist ein fortwährend aktuelles Thema unserer Gesellschaft. Individuelle und flexible Arbeitszeitlösungen sind gefordert und werden mehr denn je diskutiert. Profitabel ist es sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer, denn einerseits können bestehende Produktionsanlagen kontinuierlich genutzt werden und damit die Produktivität steigern, andererseits hat die Flexibilisierung den Effekt, die Mitarbeiter durch die Übertragung von mehr Verantwortung zu motivieren und ihnen mehr Freiraum bei der Gestaltung ihrer Freizeit zu ermöglichen.Vor diesem Hintergrund analysiert die Autorin die vorherrschenden flexiblen Arbeitszeitformen, wie z. B. Teilzeit, Gleitzeit, Telearbeit. Hierbei wird insbesondere die Doppelrolle der Frau als Berufstätige und Mutter ins Zentrum der Untersuchung gestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leben und Arbeiten in Deutschland, Sonderheft 2: Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Ergebnisse des Mikrozensus 2005 (2006)
Weinmann, Julia;Zitatform
Weinmann, Julia (2006): Leben und Arbeiten in Deutschland, Sonderheft 2: Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ergebnisse des Mikrozensus 2005. Wiesbaden, 45 S.
Abstract
Das Sonderheft präsentiert Mikrozensusdaten nach dem Lebensformenkonzept. Inhaltlich berücksichtigt dieses Konzept neben traditionellen Lebensformen wie Ehepaaren insbesondere alternative Lebensformen wie nichteheliche (gemischtgeschlechtliche) und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften oder Alleinstehende. Die Familie im statistischen Sinn umfasst im Lebensformenkonzept alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, das heißt Ehepaare, nichteheliche und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sowie allein erziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern im befragten Haushalt. Einbezogen sind in diesen (statistischen) Familienbegriff neben leiblichen Kindern auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder. Die zentrale Frage lautet: Wie vereinbaren Mütter und Väter Familie und Beruf? Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Mütter und Väter im erwerbsfähigen Alter von 15 bis 64 Jahren, die angaben, in der Berichtswoche gearbeitet zu haben ('aktiv' Erwerbstätige). In der Berichtswoche vorübergehend Beurlaubte zählen nach dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zwar zu den Erwerbstätigen, jedoch nicht zu den hier betrachteten 'aktiv' Erwerbstätigen. Zu den vorübergehend Beurlaubten gehören alle Erwerbstätigen, die in der Berichtswoche nicht gearbeitet haben (unter anderem wegen Mutterschutz, Elternzeit, Krankheit, Kur, (Sonder-) Urlaub, Altersteilzeit, Dienstbefreiung, Streik, Schlechtwetterlage oder Kurzarbeit) und weniger als drei Monate beispielsweise wegen Mutterschutz vom Arbeitsplatz abwesend waren. Im Detail werden die Daten unter folgenden Fragestellungen aufbereitet und analysiert: Wie beteiligen sich Mütter und Väter am Erwerbsleben? Wie leben erwerbstätige Mütter und Väter? Wie vereinbaren Mütter und Väter in einer Partnerschaft Familie und Beruf? Wie wirken sich Kinderbetreuung und Elternzeit auf die Erwerbstätigkeit aus? (IAB2)
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Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Unterschiede zwischen Frauen und Männern (2005)
Aliaga, Christel;Zitatform
Aliaga, Christel (2005): Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unterschiede zwischen Frauen und Männern. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 04/2005), Brüssel, 7 S.
Abstract
"Die Erwerbsbeteiligung und die Arbeitszeiten von Frauen im Alter von 20 bis 49 Jahren in der Europäischen Union hängen eng mit Zahl und Alter der zu betreuenden Kinder zusammen; bei Männern spielen diese Faktoren keine so große Rolle. In EU-25 liegt die Erwerbstätigenquote der Frauen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren mit Kindern unter 12 Jahren bei 60 %, bei den gleichaltrigen Frauen ohne Kinder beträgt sie 75 %. Die Erwerbstätigenquote der Männer mit Kindern unter 12 Jahren hingegen ist mit 91 % um 5 Prozentpunkte höher als die kinderloser Männer. Der Bericht behandelt:
- die Erwerbstätigenquote und Arbeitszeit mit oder ohne Kinder;
- die Erwerbstätigenquote nach Zahl der Kinder;
- die Erwerbstätigenquote nach Alter des jüngsten Kindes;
- die Arbeitszeit nach Zahl der Kinder;
- die Erwerbstätigenquote nach Bildungsniveau und Zahl der Kinder;
- die Aufteilung der Erwerbstätigkeit bei Paaren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Job satisfaction and gender segregation (2005)
Zitatform
Bender, Keith A., Susan M. Donohue & John S. Heywood (2005): Job satisfaction and gender segregation. In: Oxford economic papers, Jg. 57, H. 3, S. 479-496. DOI:10.1093/oep/gpi015
Abstract
"Using data from the US, the determinants of overall job satisfaction are estimated as part of explaining 'the paradox of the contented female worker'. Confirming earlier studies women report higher job satisfaction than men and higher job satisfaction in workplaces dominated by women workers. The US data allow us to demonstrate that men and women value job flexibility differently and that once differences in the extent of job flexibility are accounted for, the gender composition of the workplace plays no role in determining the job satisfaction of women. Thus, women in female dominated workplaces may report higher job satisfaction because they value job flexibility and so choose to dominate the workplaces that provide job flexibility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Nachhaltige Familienpolitik: Zukunftssicherung durch einen Dreiklang von Zeitpolitik, finanzieller Transferpolitik und Infrastrukturpolitik. Gutachten (2005)
Bertram, Hans; Rösler, Wiebke; Ehlert, Nancy;Zitatform
Bertram, Hans, Wiebke Rösler & Nancy Ehlert (2005): Nachhaltige Familienpolitik. Zukunftssicherung durch einen Dreiklang von Zeitpolitik, finanzieller Transferpolitik und Infrastrukturpolitik. Gutachten. Berlin, 54 S.
Abstract
Nachhaltige Familienpolitik begründet ihren Anspruch auf der Gestaltung der Rahmenbedingungen familiären Lebens mit dem Grundsatz, zukünftigen Generationen die gleichen Chancen zur Gestaltung eigener Lebensvorstellungen und Ziele zu ermöglichen, wie das für die jetzt aktive Generation möglich ist. Als Ziele einer nachhaltigen Familienpolitik wird die Sicherung einer ausreichenden Kinderzahl genannt, um der Alterung der Gesellschaft entgegenzuwirken, und die Integration der Frauen in das Erwerbsleben, um einem antizipierten Mangel an Fachkräften entgegenwirken zu können. Diese ökonomische Argumentation wird erweitert um einige demographische und familiensoziologische Argumente, um deutlich zu machen, dass eine nachhaltige Familienpolitik auf einem Mix aus Infrastrukturpolitik, Zeitpolitik und finanzieller Transferpolitik aufbauen muss, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die es jungen Erwachsenen ermöglichen, ihre Zukunft gemeinsam und gemeinsam mit Kindern zu planen und zu realisieren. Der Vergleich zwischen Deutschland und den USA zeigt, dass sowohl die Ausbildung als auch die erreichte Berufsposition die beiden zentralen Faktoren für die individuelle Entscheidung sind, ohne Kinder zu leben. Personen mit der höchsten Qualifikation und einer hohen Karriereorientierung entscheiden sich zunehmend für ein Leben ohne Kinder. Die deutliche Mehrheit der befragten Mütter präferiert ein Modell, das ihnen die Gestaltung der Erwerbstätigkeit auch in Abhängigkeit vom Lebensalter der Kinder ermöglicht, um auch die Bedürfnisse der Kinder in die Zeitstrukturen des Erwerbslebens mit einbauen zu können. Die subjektiven Entscheidungen für unterschiedliche Lebensstile müssen von Staat und Gesellschaft akzeptiert werden. Eine nachhaltige Familienpolitik sollte auf die unterschiedlichen Präferenzen berufs- und familienorientierter Frauen mit unterschiedlichen Optionen reagieren. (IAB)
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Literaturhinweis
Overworked Britons?: part-time work and work-life balance (2005)
Bonney, Norman;Zitatform
Bonney, Norman (2005): Overworked Britons? Part-time work and work-life balance. In: Work, employment and society, Jg. 19, H. 2, S. 391-401.
Abstract
Besonders lange Arbeitszeiten gelten als typisch für Großbritannien. Wirtschaft, Regierung und Wissenschaft gehen gemeinsam davon aus, dass es notwendig ist, mit der Kultur der langen Arbeitszeiten zu brechen, um Arbeitsleben und Familienleben wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Empirische Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Annahme überlanger Arbeitszeiten für Großbritannien falsch ist. Die wöchentliche Arbeitszeit in Großbritannien entspricht dem EU-Durchschnitt und internationalen Standards. Diese Diskrepanz kommt dadurch zustande, dass Teilzeitarbeitsplätze bei der Berechnung der Arbeitszeiten in Großbritannien im allgemeinen nicht mit einbezogen werden. Dies bedeutet, das 20 Prozent der Beschäftigten - vor allem Frauen - hierbei unberücksichtigt bleiben. Seit 1960 ist die Zahl der Teilzeitbeschäftigten in Großbritannien kontinuierlich gestiegen, und immer mehr Menschen sehen darin die Möglichkeit, Arbeit und familiäre Verpflichtungen, wie z.B. Kinderbetreuung, in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Der hohe Anteil an Teilzeitarbeit in Großbritannien wird positiv bewertet, denn er ermöglicht einem größeren Anteil der erwerbsfähigen Bevölkerung, und hier besonders Müttern mit kleinen Kindern, eine kontinuierliche Teilhabe am Arbeitsprozess. (IAB)
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Literaturhinweis
Hours of work and gender identity: does part-time work make the family happier? (2005)
Zitatform
Booth, Alison L. & Jan C. van Ours (2005): Hours of work and gender identity. Does part-time work make the family happier? (IZA discussion paper 1884), Bonn, 39 S.
Abstract
"Taking into account inter-dependence within the family, we investigate the relationship between part-time work and happiness. We use panel data from the new Household, Income and Labor Dynamics in Australia Survey. Our analysis indicates that part-time women are more satisfied with working hours than full-time women. Partnered women's life satisfaction is increased if their partners work full-time. Male partners' life satisfaction is unaffected by their partners' market hours but is increased if they themselves are working full-time. This finding is consistent with the gender identity hypothesis of Akerlof and Kranton (2000)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erosion des männlichen Ernährermodells?: die Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern unter drei Jahren (2005)
Zitatform
Bothfeld, Silke, Tanja Schmidt & Verena Tobsch (2005): Erosion des männlichen Ernährermodells? Die Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern unter drei Jahren. Berlin, 35 S.
Abstract
"Der Bericht hat zum Ziel, eine nach dem Lebensalter der Kinder differenzierende Analyse der Entwicklung der Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern unter drei Jahren vorzunehmen. Dabei soll auf der Basis des Mikrozensus zunächst der Umfang der aktiven Erwerbstätigkeit und die Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs im Zeitverlauf untersucht werden. Des Weiteren soll eine Analyse der tatsächlichen Arbeitszeiten von Müttern zeigen, inwiefern sich der allgemeine Trend des stetigen Absinkens der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit bzw. der Rückgang des Anteils der vollzeiterwerbstätigen Frauen auch bei den Müttern von Kleinkindern zeigt. Als Zeitrahmen wurden die Jahre 1985 bis 2003 ausgewählt, um sowohl die Zeit vor Einführung des Bundeserziehungsgeldgesetzes, als auch die Zeit nach Inkrafttreten der Reform durch die rot-grüne Regierung mit zu berücksichtigen. Zunächst wird eine theoretische Einordnung der Fragestellung vorgenommen, bevor dann die Ergebnisse unserer Auswertungen berichtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Part-time work in EU countries: labour market mobility, entry and exit (2005)
Buddelmeyer, Hielke; Mourre, Gilles; Ward, Melanie;Zitatform
Buddelmeyer, Hielke, Gilles Mourre & Melanie Ward (2005): Part-time work in EU countries. Labour market mobility, entry and exit. (IZA discussion paper 1550), Bonn, 47 S.
Abstract
"This paper looks at the role of part-time work in labour mobility for 11 European countries. We find some evidence of part-time work being used as a stepping stone into full-time employment, but for a small proportion of individuals (less than 5%). Part-time jobs are also found to be more frequently taken up as a means to enter the labour market than to leave it. Multinomial logit regression of the determinants of part-time work reveals household composition, past labour market history and country of residence as very important for both men and women in their decision to work part time. Random effects regression controlling for individual heterogeneity, and the comparison of results for Europe and the US, reveals that a significantly higher proportion of female workers in Europe prefer inactivity and a significantly lower percentage prefer full-time, over part-time employment, than in the US, with considerable variation across EU countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kinder, Konflikt, Karriereknick: Notwendigkeiten und Ansatzpunkte für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf (2005)
Caspar, Sigried; Stieler, Sylvia; Seibold, Bettina; Kirchmann, Andrea;Zitatform
Caspar, Sigried, Andrea Kirchmann, Bettina Seibold & Sylvia Stieler (2005): Kinder, Konflikt, Karriereknick. Notwendigkeiten und Ansatzpunkte für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. (IAW-Forschungsberichte 65), Tübingen u.a., 104 S.
Abstract
Die bessere Integration von Frauen in die Erwerbstätigkeit und eine selbstverständliche Übernahme häuslicher Pflege- und Betreuungsaufgaben durch Männer sind nicht nur aus sozialpolitischer Sicht wünschenswert, sondern auch aus unternehmerischer Sicht. Es wird eine Bestandsaufnahme der Erwerbssituation von Familien und Frauen in Baden-Württemberg seit 1980 vorgelegt. Die zögernde Ausweitung der Frauenbeschäftigung wird zum einen auf die Einkommenssituation der Familien und auf die Familienförderung zurück geführt, zum anderen auf die unzureichende Kinderbetreuung. Dem wird ein Querschnitt konkreter Initiativen und Projekte gegenüber gestellt, die in Baden-Württemberg oder auch darüber hinaus die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Vor diesem Hintergrund werden die Rolle und gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen beleuchtet. Die Sekundäranalyse verschiedener empirischer Erhebungen zeigt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sich auch positiv auf die Betriebe auswirkt. Gleichzeitig muss eine neue Balance zwischen betrieblicher und privater Sphäre gefunden werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Les inegalites de genre dans le passage aux 35 heures, sources et resistances (2005)
Defalvard, Herve; Lurol, Martine; Polzhuber, Evelyne;Zitatform
Defalvard, Herve, Martine Lurol & Evelyne Polzhuber (2005): Les inegalites de genre dans le passage aux 35 heures, sources et resistances. In: Travail et emploi H. 102, S. 45-56.
Abstract
"During a survey of signatories the Aubry agreements number I, 52 interviews were analysed with a specific program. They highlight the consequences of the negotiations, inside companies, of the application of the 35 hour week: these consequences bare specifically on inequality between men and women due, in part, to the commissioned representatives. Female signatories are most of the time commissioned by default, as opposed to their male colleges, who choose to be representatives. Commissioned women negotiate agreements which favour balancing personal and professional life, while commissioned men give this preoccupation less priority. Union representatives'strategies are closer to the commissioned women, and thus paradoxically contribute of gender inequalities, leaving domestic tasks and child care to women. While female union representatives are aware of the equality issues, but only the young male union representatives, intending to participate in childcare, can contribute to a positive evolution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Arbeitszeiten in Hessen 2004: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004 (2005)
Zitatform
Dera, Susanne, Christian Baden & Alfons Schmid (2005): Betriebliche Arbeitszeiten in Hessen 2004. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 02/2005), Nürnberg, 29 S.
Abstract
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit für Vollzeitbeschäftigte betrug im ersten Halbjahr 2004 in Hessen 39 Stunden und variierte zwischen 38,4 Stunden im Öffentlichen Sektor sowie dem Verarbeitenden Gewerbe und 39,6 Stunden im Bereich der Dienstleistungen für Unternehmen. Der Anteil der Betriebe, in denen durchschnittlich 40 Stunden und mehr gearbeitet wird, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Mit Blick auf wirtschaftliche Schwankungen und betriebliche Anpassungsnotwendigkeiten ist Teilzeitarbeit ein mögliches Instrument, flexibel auf diese zu reagieren. Darüber hinaus ist sie gerade für Personen in Familienzeiten eine Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Entsprechend ist Teilzeitarbeit noch immer eine Domäne weiblicher Beschäftigter: Rund 80 Prozent der Teilzeitkräfte sind Frauen. Überstunden wurden 2003 in etwa der Hälfte aller hessischen Betriebe geleistet, womit Hessen etwas über dem westdeutschen Durchschnitt lag. Auch weitere Instrumente der Arbeitszeitsteuerung fanden in Hessen Anwendung, wie Arbeitszeitkonten zur flexiblen Verbuchung von Überstunden und Samstagsarbeit, eigenverantwortliche Arbeitszeitgestaltung und Arbeitszeitveränderungen von Teilzeitbeschäftigten. Insgesamt wird festgestellt, dass auch in hessischen Betrieben die im Rahmen des Teilzeit- und Befristungsgesetz geschaffenen Möglichkeiten zur flexibleren Anpassung der Arbeitszeiten noch nicht vollständig ausgeschöpft sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Familie und Beruf (2005)
Dressel, Christian; Cornelißen, Waltraud; Wolf, Karin;Zitatform
Dressel, Christian, Waltraud Cornelißen & Karin Wolf (2005): Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In: W. Cornelißen (Hrsg.) (2005): Gender-Datenreport : kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland, S. 266-341.
Abstract
"Ein OECD-Vergleich zeigt, dass sich Deutschland - was die Erwerbsbeteiligung kinderloser Frauen betrifft - international gut behaupten kann, dass Deutschland aber im Ranking der Staaten erstaunlich weit zurückfällt, wenn man prüft, wie stark sich Mütter mit mehreren Kindern aus dem Erwerbsleben zurückziehen. In Deutschland scheint also das Vorhandensein von Kindern die Erwerbsarbeit von Frauen stärker zu beeinträchtigen als in vielen anderen vergleichbaren Staaten. Im Vergleich zu deutschen Müttern sind in Deutschland lebende Mütter ohne deutschen Pass sehr viel schlechter in den Arbeitsmarkt integriert. Sie sind viel seltener als deutsche Mütter Vollzeit beschäftigt, seltener auch Teilzeit beschäftigt. Ferner profitieren sie viel seltener von Elternzeit. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt die Teilzeitarbeit und die geringfügige Beschäftigung eine zunehmende Bedeutung. Mütter in den ostdeutschen Bundesländern sind allerdings auch mit kleinen Kindern und mit größerer Kinderzahl noch sehr viel häufiger als Mütter in den westdeutschen Bundesländern auf einer Vollzeitstelle erwerbstätig. Während Väter deutlich mehr bezahlte Arbeit leisten als Mütter, leisten Mütter das Gros der Familienarbeit, auch wenn sie erwerbstätig sind. Der Arbeitseinsatz von Vätern in der Familie nahm in den letzten zehn Jahren kaum zu. Erwerbstätige Väter haben heute allerdings schon im Durchschnitt weniger Freizeit als erwerbstätige Mütter. Viele Mütter in Elternzeit haben Schwierigkeiten, unmittelbar nach Ablauf der Elternzeit wieder in den Beruf zurückzukehren. In den ostdeutschen Bundesländern beeinträchtigen zwischenzeitliche Betriebsschließungen in nicht unerheblichem Maße die Rückkehr von Müttern an ihren alten Arbeitsplatz. In den westdeutschen Bundesländern machen fehlende Kinderbetreuungsangebote und ungünstige Arbeitszeiten eine Rückkehr oft unmöglich. Das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt sich nicht nur im Hinblick auf die Frage der Versorgung von Kindern, sondern auch im Hinblick auf die Unterstützung und Pflege älterer Familienangehöriger. Personen, die andere Familienangehörige pflegen, sind 2004 immer noch ganz überwiegend (zu 73 %) weiblich. Der Anteil der Männer hat seit 1998 allerdings zugenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work-Life-Balance für Fach- und Führungskräfte (2005)
Erler, Gisela;Zitatform
Erler, Gisela (2005): Work-Life-Balance für Fach- und Führungskräfte. In: Personalführung, Jg. 38, H. 1, S. 48-55.
Abstract
"Beim Thema Work-Life-Balance für Fach- und Führungskräfte hat sich in der Wirtschaft in den letzten Jahren zwar manches bewegt, doch gleichzeitig herrschen noch immer Ambivalenz und Skepsis. Mitunter scheine es sogar so, als verlangsame sich das Tempo des Fortschritts, schreibt die Autorin in ihrem Beitrag. Dabei ist das Thema Work-Life-Balance für sie unmittelbar mit dem der Förderung von Frauen in Führungspositionen verknüpft. Nach einem kurzen Überblick über die wichtigsten Argumente für Reformen fragt die Autorin nach den impliziten und expliziten Gründen für die gegenwärtige Stagnation, nach verlässlichen und absehbaren Trends, empirischen Belegen und zentralen Herausforderungen für die Personalarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt und Kinderbetreuung: Anforderungen an die Neustrukturierung eines Dienstleistungsangebots (2005)
Esch, Karin; Stöbe-Blossey, Sybille;Zitatform
Esch, Karin & Sybille Stöbe-Blossey (2005): Arbeitsmarkt und Kinderbetreuung. Anforderungen an die Neustrukturierung eines Dienstleistungsangebots. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 133-152.
Abstract
Eine Verbesserung der Kinderbetreuung steht auf der politischen Tagesordnung. Um Frauen eine angemessene Teilnahme am Erwerbsleben zu ermöglichen, wird ein Ausbau der Ganztagsbetreuung verstärkt gefordert. Zum einen benötigt die Volkswirtschaft qualifizierte Arbeitskräfte, zum anderen ist die Möglichkeit zur eigenständigen Absicherung durch Erwerbsarbeit für Frauen von zentraler Bedeutung. Angesichts der Zielperspektive einer Erhöhung der Frauenerwerbsquote wird der sich aus der Arbeitszeitentwicklung ergebenden Bedarf an Kinderbetreuung analysiert und mögliche Lösungsmodelle werden aufgezeigt. Ergebnisse und der sich daraus ergebende Diskussionsbedarf für die Emscher-Lippe-Region werden dargestellt. Im Mittelpunkt des Projektes stand eine Telefonbefragung von Müttern mit Kindern unter 14 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Hier ging es darum festzustellen, wie die Erwerbswünsche und Arbeitszeiten in dieser Gruppe aussehen, welche Kinderbetreuungslösungen die Familien aktuell finden und welche diesbezüglichen Wünsche sie haben. Die Befragung erfolgte mit Hilfe von zufällig generierten Telefonnummern computergestützt anhand eines standardisierten Fragebogens und erreichte 1.232 Mütter mit insgesamt 1.985 Kindern. Einige zentrale Ergebnisse werden vorgestellt. Fazit: Bei der dringend notwendigen Weiterentwicklung der Betreuungsinfrastruktur sind 'Phantasie und Engagement vor Ort' gefragt. Hier müssen möglichst viele Akteure miteinander kooperieren - neben Jugendhilfe, Schule und Trägern von Betreuungsangeboten am besten auch Unternehmen, die durch eine gut ausgebaute Betreuungsstruktur in ihrer Personalpolitik unterstützt werden. Lokale Bündnisse für Familie können hier Impulse geben. (IAB)
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Literaturhinweis
Marketization of household production and the EU-US gap in work (2005)
Zitatform
Freeman, Richard B. & Ronald Schettkat (2005): Marketization of household production and the EU-US gap in work. In: Economic policy, Jg. 20, H. 41, S. 6-50. DOI:10.1111/j.1468-0327.2005.00132.x
Abstract
Ausgangspunkt des Beitrags sind die Unterschiede zwischen den USA und der EU hinsichtlich der Beschäftigungsquoten und geleisteten Arbeitsstunden. Das höhere Arbeitsvolumen in den USA wird auf die höhere Vermarktlichung der Haus- und Familienarbeit (Kochen und Putzen, Kinder- und Altenbetreuung) zurückgeführt. Zeitbudgetstudien zeigen, dass in den USA weniger Zeit für Hausarbeit und mehr Zeit für Erwerbsarbeit aufgewendet wird. Da für Hausarbeit vor allem Frauen zuständig sind, betrifft dieser Unterschied vor allem Frauen. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen kann durch eine Politik gefördert werden, die es Frauen erleichtert, Hausarbeit durch Erwerbsarbeit zu ersetzen und für die Hausarbeit Diensteistungen in Anspruch zu nehmen. (IAB)
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Literaturhinweis
Conciliation entre vie professionnelle et vie familiale: les lecons des enquetes aupres des menages (2005)
Zitatform
Garner, Helene, Dominique Meda & Claudia Senik (2005): Conciliation entre vie professionnelle et vie familiale. Les lecons des enquetes aupres des menages. In: Travail et emploi H. 102, S. 57-67.
Abstract
"Work and family are not only two 'values'or two important domains which constitute to varying degrees the identity of individuals, but also and especially two 'activities' that take up much time. Individuals (particularly women, given the present repartition of domestic and family tasks) are forced to arbitrate between these two activities. This competition which is at the same time temporal and financial, can be 'resolved' in diverse ways including the decision to stop working. This article analyses the determining factors of such a decision, in particular, the condition of work. Managing work and family life can cause difficulties deeply felt by women as well as by men. Work rhythm appears strongly bound up with the perception of such difficulties." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Off-Ramps and On-Ramps: Keeping talented women on the road to success (2005)
Hewlett, Sylvia Ann; Buck Luce, Carolyn;Zitatform
Hewlett, Sylvia Ann & Carolyn Buck Luce (2005): Off-Ramps and On-Ramps: Keeping talented women on the road to success. In: Harvard Business Review, Jg. 83, H. 3, S. 43-54.
Abstract
"Most professional women step off the career fast track at some point. With children to raise, elderly parents to care for, and other pulls on their time, these women are confronted with one off-ramp after another. When they feel pushed at the same time by long hours and unsatisfying work, the decision to leave becomes even easier. But woe to the woman who intends for that exit to be temporary. The on-ramps for professional women to get back on track are few and far between, the authors confirm. Their new survey research reveals for the first time the extent of the problem - what percentage of highly qualified women leave work and for how long, what obstacles they face coming back, and what price they pay for their time-outs. And what are the implications for corporate America? One thing at least seems clear: As market and economic factors align in ways guaranteed to make talent constraints and skill shortages huge issues again, employers must learn to reverse this brain drain. Like it or not, large numbers of highly qualified, committed women need to take time out of the workplace. The trick is to help them maintain connections that will allow them to reenter the workforce without being marginalized for the rest of their lives. Strategies for building such connections include creating reduced-hour jobs, providing flexibility in the workday and in the arc of a career, removing the stigma of taking time off, refusing to burn bridges, offering outlets for altruism, and nurturing women's ambition. An HBR Special Report, available online at www.womenscareersreport.hbr.org, presents detailed findings of the survey." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mütter: Fachkräfte im Wartestand (2005)
Hülskamp, Nicola;Zitatform
Hülskamp, Nicola (2005): Mütter: Fachkräfte im Wartestand. In: Personalwirtschaft, Jg. 32, H. 6, S. 10-12.
Abstract
In wenigen Jahren wird der demografische Wandel zu einem Fachkräftemangel führen. Die offenen Stellen könnten von gut ausgebildeten Müttern besetzt werden, die dem Arbeitsmarkt bisher noch lange fern bleiben, weil sie keine Möglichkeit sehen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Die Autorin zeigt die international gewünschten und tatsächlichen Arbeitszeitmuster auf und zeigt, was Unternehmen zur Vereinbarung von Beruf und Familie beitragen können. (IAB2)
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Literaturhinweis
Betriebswirtschaftliche Effekte familienbewusster Personalpolitik: Forschungsstand (2005)
Juncke, David;Zitatform
Juncke, David (2005): Betriebswirtschaftliche Effekte familienbewusster Personalpolitik: Forschungsstand. (Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik. Arbeitspapier 01/2005), Münster, 54 S.
Abstract
"Betriebliche Personalpolitik im Sinne einer familienbewussten Personalpolitik gewinnt aus sozial-, volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht an Relevanz. Sie zielt im Kern darauf ab, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Familienbewusste Personalpolitik ist mit betriebswirtschaftlichen Effekten verbunden, die in der nationalen und internationalen Forschung zunehmend diskutiert worden sind. Konzeptionelle Arbeiten und empirische Studien konzentrieren sich jedoch hauptsächlich auf die qualitativen Effekte und haben bisher quantitative oder quantifizierbare Effekte stark vernachlässigt. Es fehlen sowohl theoretische Grundlagen als auch Untersuchungen, die die Auswirkungen familienbewusster Maßnahmen in quantitativer Hinsicht abbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beruf und Familie: was können Unternehmen und Kommunen tun, um die Vereinbarkeit zu erleichtern? (2005)
Kirchmann, Andrea; Stieler, Sylvia;Zitatform
Kirchmann, Andrea & Sylvia Stieler (2005): Beruf und Familie. Was können Unternehmen und Kommunen tun, um die Vereinbarkeit zu erleichtern? In: IAW-Report, Jg. 33, H. 1, S. 85-111.
Abstract
"Ausgangspunkt ist eine zunehmend komplexere und individuellere Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern. Vereinbarkeit von Familienarbeit und Erwerbstätigkeit ist heute eine Aufgabe, die weder nur von Frauen zu bewältigen, noch auf wenige soziale Schichten beschränkt ist, sondern sie betrifft letztlich alle Eltern. Um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, ist vielfach noch ein Balanceakt erforderlich. Dies dürfte ein Grund dafür sein, dass sich immer weniger Frauen und Männer auf das Abenteuer Familie einlassen. Neben dem individuellen Engagement der Eltern erfordert Vereinbarkeit einerseits Verständnis und Unterstützung seitens der Arbeitgeber und andererseits geeignete Betreuungsangebote. Entsprechend diesem Blick in zwei Richtungen stellt der Aufsatz sowohl betriebliche Handlungsstrategien und -möglichkeiten, als auch den Stand bei den institutionellen Angeboten der Kinderbetreuung dar und zeigt Handlungspotenziale auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Balance von Beruf und Familie: ein Kriterium guter Arbeit (2005)
Klenner, Christina;Zitatform
Klenner, Christina (2005): Balance von Beruf und Familie. Ein Kriterium guter Arbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 4, S. 207-213.
Abstract
"Neue Anforderungen an die Gestaltung von Arbeit resultieren nicht nur aus Umbrüchen in der Arbeitswelt, sondern auch aus Veränderungen im lebensweltlichen Bereich. Durch die Zunahme der Erwerbstätigkeit von Müttern und die allmähliche Veränderung der familialen Arbeitsteilung wird die Balance von Familie und Beruf für immer mehr abhängig Beschäftigte wichtig. 'Gute Arbeit' zu gestalten heißt daher zunehmend, sie auf Menschen zuzuschneiden, die jenseits der beruflichen Arbeit auch im Bereich der Fürsorgearbeit (Care) für andere Menschen Verantwortung tragen. Gute Arbeit, durch die der Mensch gefördert wird und gesund bleibt, muss sich auch in Einklang bringen lassen mit allen anderen Lebensbereichen. Anhand einer repräsentativen Befragung von 2000 Beschäftigten mit Kindern oder Pflegeaufgaben wird diskutiert, inwieweit dies aus der Sicht der Befragten tatsächlich der Fall ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Estimates of a labour supply function using alternative measures of hours of work (2005)
Klevmarken, Anders N.;Zitatform
Klevmarken, Anders N. (2005): Estimates of a labour supply function using alternative measures of hours of work. In: European Economic Review, Jg. 49, H. 1, S. 55-73. DOI:10.1016/j.euroecorev.2004.02.002
Abstract
"Depending on data source, estimates of hours of work give widely different results both as to level and change. In this paper three alternative measures of hours worked are used to estimate a simple labour supply function to investigate if the estimated wage rate and income effects are data dependent as well. The measures used include those from time-use surveys and those from regular surveys. The latter are based on the responses to a question about normal weekly hours of market work. The results suggest that the estimates of the wage rate effects become much smaller when measures of normal hours are used compared to data collected for a well-defined time period close to the date of interview, such as time-use data. The income effects appear less sensitive to the choice of data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Flexible hours, workplace authority, and compensating wage differentials in the US (2005)
McCrate, Elaine;Zitatform
McCrate, Elaine (2005): Flexible hours, workplace authority, and compensating wage differentials in the US. In: Feminist economics, Jg. 11, H. 1, S. 11-40. DOI:10.1080/1354570042000332588
Abstract
"The theory of compensating differentials suggests that workers with flexible schedules will earn less than other workers. Some authors have also contended that the concentration of women in jobs with flexible hours explains a significant part of the gender pay gap. This paper uses data from the US subset of the Comparative Project in Class Analysis to test these hypotheses. These data first indicate that, contrary to popular wisdom, women workers do not have more flexible schedules than men. Second, the really striking differential is by race: black workers have much more rigid schedules than white workers. Third, workers with more authority at the workplace typically have more flexibility than subordinate workers. Finally, the data show that any compensating differentials for flexible hours are small and are offset by returns to workplace authority." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kritische Betrachtung der Elternteilzeit in Österreich (2005)
Meichenitsch, Josef;Zitatform
Meichenitsch, Josef (2005): Kritische Betrachtung der Elternteilzeit in Österreich. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 31, H. 2, S. 271-280.
Abstract
"1. Juli 2004 trat das Gesetz zur Elternteilzeit in Kraft, wonach Mütter und Väter, die in einem Betrieb mit mindestens 20 Mitarbeiterinnen seit drei Jahren tätig sind, das Recht auf Reduzierung ihrer wöchentlichen Normalarbeitszeit haben. Sofern die Eltern mit einem Kind unter sieben Jahren im Haushalt wohnen, haben sie Rechtsanspruch auf Reduzierung ihrer Arbeitszeit. Der Beitrag analysiert derzeit Teilzeitbeschäftigte und Anspruchsberechtigte der Teilzeitregelung, untersucht Auswirkungen von Variationen der Anspruchskriterien und zeigt Mitnahmeeffekte der Elternteilzeit auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The female share of weekend employment: a study of 16 countries (2005)
Presser, Harriet B.; Gornick, Janet C.;Zitatform
Presser, Harriet B. & Janet C. Gornick (2005): The female share of weekend employment. A study of 16 countries. In: Monthly labor review, Jg. 128, H. 8, S. 42-53.
Abstract
"Along with the increase in women's employment in many European countries has been a rise in their share of weekend employment, particularly on Sundays; women's disproportionate share in weekend work is most evident in the service sector; in the industrial sector, women are underrepresented among weekend workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How damaging is part-time employment to a woman's occupational prospects? (2005)
Prowse, Victoria;Zitatform
Prowse, Victoria (2005): How damaging is part-time employment to a woman's occupational prospects? (IZA discussion paper 1648), Bonn, 31 S.
Abstract
"This paper investigates the causes of the well documented association between part-time employment and low occupational attainment amongst British women. In particular, the relative importance of structural factors and unobserved heterogeneity to the occupational attainment of women who choose to work part-time is investigated. The results indicate that there are significant structural impediments to women in part-time employment obtaining their true occupational potential. However, structural factors explain only part of the relatively low occupational attainment of women in part-time employment: differences in unobserved characteristics between part-time and full-time workers also contribute to the low occupational attainment of women in part-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Familienorientierte Arbeitszeitmuster: neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung. Gutachten (2005)
Rürup, Bert; Gruescu, Sandra;Zitatform
Rürup, Bert & Sandra Gruescu (2005): Familienorientierte Arbeitszeitmuster. Neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung. Gutachten. Berlin, 50 S.
Abstract
"An den Bedürfnissen von Eltern und Pflegepersonen ausgerichtete Arbeitszeitmuster haben nicht nur positive Effekte für die Unternehmen und Erwerbspersonen, sondern auch auf makroökonomischer Ebene. Ergänzend zu betriebswirtschaftlichen Untersuchungen erörtert das Gutachten, welche Wachstumspotenziale sich damit erzielen lassen. Wenn mehr Frauen mit Kindern ihre Erwerbswünsche realisieren können, wächst das Arbeitskräftepotenzial. Durch eine bessere Koordination von familiären und beruflichen Anforderungen ist ein Anstieg der Geburtenrate wahrscheinlich. Anhand verschiedener Teilzeitmodelle zeigt das Gutachten, wie sich die Interessen von Unternehmen und die Wünsche der Mitarbeiter vereinbaren lassen. Weitere Anregungen gibt der Blick auf Beispiele aus dem europäischen Ausland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Elternzeit - Auszeit oder Sackgasse?: eine regionale Untersuchung im Raum Dresden (2005)
Schmauder, Martin; Lehmann, Kerstin; Paritschkow, Silke;Zitatform
Schmauder, Martin, Kerstin Lehmann & Silke Paritschkow (2005): Elternzeit - Auszeit oder Sackgasse? Eine regionale Untersuchung im Raum Dresden. In: Gute Arbeit, Jg. 17, H. 12, S. 27-30.
Abstract
"Es sind überwiegend Frauen, die die gesetzliche Möglichkeit der Elternzeit wahrnehmen. Viele von ihnen befürchten, danach nicht ins Arbeitsleben zurückkehren zu können, wünschen sich das aber. Die meisten wollen eine Teilzeitstelle. Am wichtigsten ist für sie die Möglichkeit flexibler Arbeitszeitgestaltung. Aufschlussreiche Daten dazu bietet eine Befragung von Elternzeitlern und von Unternehmen im Raum Dresden. Das Gros der Betriebe ist auf die Bedürfnisse der Elternzeitler nicht eingestellt und praktiziert kaum Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familienfreundliche Gestaltung der Erwerbsarbeit in Rheinland-Pfalz: Gegenwart und Zukunft. Kurzbericht zur Studie (2005)
Schneider, Norbert F.; Ruppenthal, Silvia M.; Häuser, Julia C.;Zitatform
Schneider, Norbert F., Julia C. Häuser & Silvia M. Ruppenthal (2005): Familienfreundliche Gestaltung der Erwerbsarbeit in Rheinland-Pfalz. Gegenwart und Zukunft. Kurzbericht zur Studie. Mainz, 23 S.
Abstract
"Die Studie wurde im Auftrag des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit vom Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Erschließung der Entwicklungspotenziale und Zukunftschancen einer familienbewussten Gestaltung der Arbeitswelt in Rheinland-Pfalz. Hierzu wurden die Einstellungen der Arbeitgeber zum Thema 'Vereinbarkeit von Familie und Beruf' allgemein und in Bezug auf ihre Arbeitsstätte erhoben. Außerdem wurden Motive der Einführung familienfreundlicher Maßnahmen, Gründe, die einer Einführung entgegenstehen sowie der Kenntnisstand zu gegenwärtigen Aktionen auf Bundes- und Landesebene erfasst. Bei interessierten Arbeitgebern wurde zusätzlich das bereits bestehende Angebot an familienfreundlichen Maßnahmen erfragt. Auf Arbeitnehmerseite wurden die Bedeutung von Familie und Beruf, die Einstellungen zum Thema 'Vereinbarkeit von Familie und Beruf', die familienfreundlichen Angebote seitens der Arbeitgeber und die von Arbeitnehmern bisher genutzten familienfreundlichen Maßnahmen ermittelt. Experteninterviews sollten vertiefende Einsichten in Motive, Argumentationsmuster und Erfahrungen betrieblicher und überbetrieblicher Akteure bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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