Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
Die gesetzliche Brückenteilzeit wird eher zurückhaltend genutzt (2023)
Zitatform
Hohendanner, Christian & Susanne Wanger (2023): Die gesetzliche Brückenteilzeit wird eher zurückhaltend genutzt. In: IAB-Forum H. 16.10.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231016.01
Abstract
"Teilzeitarbeit ist in Deutschland weit verbreitet. Um das Risiko einer Teilzeitfalle zu verringern und die starre Trennung zwischen Voll- und Teilzeit abzubauen, wurde 2019 die Brückenteilzeit eingeführt. Sie ermöglicht es Beschäftigten mittlerer und größerer Betriebe, für einen Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren in Teilzeit zu arbeiten, und ist mit einer automatischen Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit verbunden. Diese Möglichkeit wird allerdings bislang eher zurückhaltend genutzt. Damit halten sich auch die Auswirkungen auf die Personalpolitik der Betriebe in Grenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Väterreport 2023: Entwicklungen und Daten zur Vielfalt der Väter in Deutschland (2023)
Zitatform
Juncke, David, Claire Samtleben & Evelyn Stoll (2023): Väterreport 2023. Entwicklungen und Daten zur Vielfalt der Väter in Deutschland. (Väterreport ... / Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Berlin, 74 S.
Abstract
"Der neue Väterreport zeigt, dass sich Väter viel stärker als früher eine partnerschaftlich organisierte Aufgabenteilung in der Familie wünschen. Jeder zweite Vater möchte gern die Hälfte der Betreuung übernehmen. Tatsächlich gelingt dies nur jedem fünften Vater. Die Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist noch immer groß. Der Väterreport beschreibt auf Basis amtlicher Statistiken, wissenschaftlicher Studien und repräsentativer Bevölkerungsbefragungen die Lebenslagen, Werte und Einstellungen von Vätern in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Do childcare policies and schedule control enhance variable time workers' work–life balance? A gender analysis across European countries (2023)
Zitatform
Kim, Ji Hyun & Young Jun Choi (2023): Do childcare policies and schedule control enhance variable time workers' work–life balance? A gender analysis across European countries. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 32, H. 3, S. 369-382. DOI:10.1111/ijsw.12587
Abstract
"Variable time work is no longer abnormal in the post-industrial economy and is accelerating due to digitisation and the COVID-19 pandemic. Previous studies have revealed a causal relationship between working time variability and work–life balance at the individual level; however, there has been less discussion of the role of the institutional context. This study examines the interplay among childcare policy, schedule control, and its relationship with work–life balance. We conducted a multilevel analysis using the European Working Conditions Survey. The analyses revealed that childcare policy has a U-shaped relationship with work–life balance for female variable time workers without schedule control. In contrast, workers with schedule control and male workers did not have a curvilinear relationship with the outcome. Our analyses imply that sufficient childcare intervention and its interaction with schedule control are necessary to offset the negative effect of childcare services on work–life balance." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Pflegende Angehörige in Deutschland: Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit (2023)
Zitatform
Kuhlmey, Adelheid & Andrea Budnick (2023): Pflegende Angehörige in Deutschland: Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 66, H. 5, S. 550-556. DOI:10.1007/s00103-023-03687-3
Abstract
"Angehörige sind die tragende Säule der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Knapp ein Viertel der Erwachsenen kennt eine hilfe- oder pflegebedürftige Person. Für immer mehr Menschen, unter ihnen mehrheitlich Frauen, wird die pflegerische Versorgung einer hilfebedürftigen Person zur alltäglichen Aufgabe. Diese Anforderung muss oft mit beruflichen Verpflichtungen und/oder der Erziehung minderjähriger Kinder vereinbart werden. Nicht nur in dieser „Sandwichposition“ vernachlässigen häuslich Pflegende eigene Lebensbereiche und gefährden ihre Gesundheit. Der narrative Übersichtsbeitrag fokussiert die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Berufstätigkeit. Zudem wird die Bedeutung der Pflege durch Angehörige als relevantes Public-Health-Thema herausgearbeitet. Ein Spotlight wird auf die Versorgung pflegebedürftiger Kinder und die besonderen Ansprüche ihrer pflegenden Eltern gerichtet. Aktuelle Empfehlungen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und zur Anerkennung der Sorgearbeit pflegender Angehöriger geben einen Ausblick auf Lösungsstrategien, die aus der Wissenschaft kommen und von der Politik aufgegriffen werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Kinderbetreuung und Vereinbarkeit im internationalen Vergleich: Update des EcoAustria Scoreboard-Indikators (2023)
Köppl-Turyna, Monika; Graf, Nikolaus;Zitatform
Köppl-Turyna, Monika & Nikolaus Graf (2023): Kinderbetreuung und Vereinbarkeit im internationalen Vergleich: Update des EcoAustria Scoreboard-Indikators. (Policy note / EcoAustria - Institut für Wirtschaftsforschung 54), Wien, 21 S.
Abstract
"Die Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger, örtlich erreichbarer, zeitlich flexibler Kinderbetreuung stellt eine Grundvoraussetzung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dar. Österreich weist eine überdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung von Müttern auf, zugleich findet diese Erwerbsbeteiligung sehr häufig in Form von Teilzeitbeschäftigung statt. Teilzeitbeschäftigung stellt wieder mit, eine Ursache für geschlechtsspezifische Ungleichheiten am Arbeitsmarkt dar. Institutionelle Kinderbetreuung kann die Arbeitsmarktteilnahme von Müttern befördern und zu einer Ausweitung der Arbeitszeit führen. Zugleich gehen von Kinderbetreuung positive Effekte auf die Bildungsergebnisse und auf die schulische Integration bildungsbenachteiligter Kinder aus. In Anbetracht der aktuellen Arbeitskräfteknappheit kann eine Ausweitung der Erwerbsintegration von Müttern eine Option darstellen, die Nachfrage nach Arbeitskräften zu decken. Kurzum: Von Kinderbetreuung gehen viele positive, gesellschaftlich und politisch erwünschte Effekte aus. Dennoch: Trotz der in der jüngeren Vergangenheit erzielten Fortschritte sind etwa bei der Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren und im Hinblick auf verlängerte flexible Öffnungszeiten am Tagesrand sowie Schließtage während den Ferien Aufholpotenziale insbesondere in ländlichen Regionen gegeben. [...]" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Keine Zeit für Erwerbsarbeit?: Lebensphasenbezogene Arbeitszeiten als betriebliche Herausforderung (2023)
Kümmerling, Angelika; Rinke, Timothy; Schmieja, Vanessa; Klammer, Ute;Zitatform
Kümmerling, Angelika, Timothy Rinke, Vanessa Schmieja & Ute Klammer (2023): Keine Zeit für Erwerbsarbeit? Lebensphasenbezogene Arbeitszeiten als betriebliche Herausforderung. (IAQ-Report 2023-10), Duisburg ; Essen, 16 S. DOI:10.17185/duepublico/81355
Abstract
"Arbeitnehmerbezogene Zeitrechte und tarifliche Wahloptionen, die Beschäftigten Auszeiten oder verkürzte Arbeitszeiten ermöglichen, haben in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich zugenommen. Der vorliegende Bericht untersucht, wie diese Zeitrechte in den Betrieben umgesetzt und die mit ihnen verbundenen Arbeitszeitausfälle kompensiert werden. Erste Ergebnisse anhand von vier Betriebsfallstudien zeigen, dass es aktuell vor allem gesetzliche Zeitrechte wie die Elternzeit sind, die von den Betrieben als herausfordernd für die Arbeitsorganisation wahrgenommen werden. Unsere Ergebnisse weisen auch darauf hin, dass Betriebe aktuell noch wenig systematisch bei der Suche nach Ersatz für lebensphasenorientierte Ausfallzeiten oder Arbeitszeitverkürzungen vorgehen. Stattdessen werden die personellen Engpässe, die infolge der Zeitrechte entstehen, eher situativ gemanagt. Trotz der damit verbundenen Herausforderungen schätzen die Arbeitgeber Zeitrechte nicht nur als Pflicht, sondern auch als Vorteil im Wettbewerb um Fach- und Arbeitskräfte ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Work Hours Mismatch (2023)
Zitatform
Lachowska, Marta, Alexandre Mas, Raffaele Saggio & Stephen A. Woodbury (2023): Work Hours Mismatch. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 31205), Cambridge, Mass, 94 S.
Abstract
"This paper uses a revealed preference approach applied to administrative data from Washington to document and characterize work-hour constraints. Workers have limited discretion over hours at a given employer, and there is substantial mismatch between workers who prefer long hours and employers that provide short hours. Voluntary job transitions suggest that the ratio of the marginal rate of substitution of earnings for hours (MRS) to the wage rate is on the order of 0.5-0.6 for prime-age workers. The average absolute deviation between observed hours and optimal hours is about 15%, and constraints on hours are particularly acute among low-wage workers. On average, observed hours tend to be less than preferred levels, and workers would require a 12% higher wage with their current employer to be as well off as they would be after moving to an employer offering ideal hours. These findings suggest that hours constraints are an equilibrium feature of the labor market because long-hour jobs are costly to employers, and that employers offer high-wage/long-hour packages to increase their overall value of employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Making it work: a qualitative study of the work-care reconciliation strategies adopted by family carers in Ireland to sustain their caring role (2023)
Lafferty, A. ; Dowling-Hetherington, L.; Kroll, T. ; Phillips, D.; Duffy, C.; Fahy, M.; Paul, G.; Moloney, B.; Fealy, G.;Zitatform
Lafferty, A., D. Phillips, G. Fealy, G. Paul, C. Duffy, L. Dowling-Hetherington, M. Fahy, B. Moloney & T. Kroll (2023): Making it work: a qualitative study of the work-care reconciliation strategies adopted by family carers in Ireland to sustain their caring role. In: Community, work & family, Jg. 26, H. 3, S. 292-311. DOI:10.1080/13668803.2022.2043826
Abstract
"While work-care reconciliation strategies can benefit family carers, employers, wider society and the economy, juggling family caregiving responsibilities with paid employment can lead to role strain. Family carers frequently find themselves engaged in role decisions and role negotiations and being faced with decisions to alter their work commitments in order to fulfil their caregiving responsibilities. The purpose of this study was to explore family carers’ experiences of modifying work arrangements to accommodate caregiving responsibilities for an ill or dependant family member. Ten face-to-face, semi-structured interviews were conducted with family carers in Ireland, which were audio-recorded, transcribed verbatim and analysed using thematic content analysis. The findings highlighted the value placed on work by family carers, but despite this, the caring role always took precedence over the employee role. Family carers adopted a combination of strategies, and where possible, carved out a carer-friendly career for themselves. The findings also revealed the key triggers for work alterations and the sacrifices made by family carers. It is important that family carers are supported by employers to successfully balance work with caregiving responsibilities and that an array of work options are available to them, so that they can make better-informed choices regarding work-care reconciliation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender differences in the association between nonstandard work schedules and work-family conflict: A mixed methods analysis in France (2023)
Zitatform
Lambert, Anne, Marine Quennehen & Mariona Segú (2023): Gender differences in the association between nonstandard work schedules and work-family conflict: A mixed methods analysis in France. In: Journal of Family Research, Jg. 35, S. 553-573. DOI:10.20377/jfr-934
Abstract
"Objective: This study aims to examine the association between nonstandard work schedules and time-based work–family conflict (WFC) among employed parents. Taking a gender perspective, it further considers whether job and family resources mediates this association. Background: The recent increase in nonstandard work schedules has proportionally affected women more than men in various EU countries. Previous research has established a link between nonstandard work schedules and WFC. However, limited attention has been given to directly investigating time-based WFC and exploring the factors that drive gender-specific effects. Method: Employing a mixed methods design, we use cross-sectional data from a large-scale French Working Conditions survey and qualitative interviews with couples who work nonstandard schedules. Results: Quantitative findings demonstrate that nonstandard work schedules increase time-based work–family conflict for women more than men. Early morning and evening work disrupts socially valuable time for women, while weekend work negatively affects both genders. Lack of family support explains a significant portion of the association, with work schedule unpredictability being crucial for women. The qualitative findings shed light on the gender-specific generation of perceptions regarding time-based WFC among couples and the interaction of job and family resources in their daily lives. Conclusion: The findings suggest that a comprehensive understanding of the gendered interferences between family and work dynamics is vital for informing policy decisions, reducing gender inequalities, and enhancing workers’ wellbeing." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Where Are the Workers? From Great Resignation to Quiet Quitting (2023)
Lee, Dain; Shin, Yongseok; Park, Jinhyeok;Zitatform
Lee, Dain, Jinhyeok Park & Yongseok Shin (2023): Where Are the Workers? From Great Resignation to Quiet Quitting. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 30833), Cambridge, Mass, 19 S.
Abstract
"To better understand the tight post-pandemic labor market in the US, we decompose the decline in aggregate hours worked into the extensive (fewer people working) and the intensive margin changes (workers working fewer hours). Although the pre-existing trend of lower labor force participation especially by young men without a bachelor's degree accounts for some of the decline in aggregate hours, the intensive margin accounts for more than half of the decline between 2019 and 2022. The decline in hours among workers was larger for men than women. Among men, the decline was larger for those with a bachelor's degree than those with less education, for prime-age workers than older workers, and also for those who already worked long hours and had high earnings. Workers' hours reduction can explain why the labor market is even tighter than what is expected at the current levels of unemployment and labor force participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The results are in: The UK's four-day week pilot (2023)
Lewis, Kyle; Kamarāde, Daiga; Fan, Wen ; Kelly, Orla ; Mullens, Francisca ; Gu, Guolin; Stronge, Will; Kellam, Jack; Bridson Hubbard, Niamh; Kikuchi, Lukas; White, Jon; Burchell, Brendan ; Schor, Juliet ; Frayne, David;Zitatform
Lewis, Kyle, Will Stronge, Jack Kellam, Lukas Kikuchi, Juliet Schor, Wen Fan, Orla Kelly, Guolin Gu, David Frayne, Brendan Burchell, Niamh Bridson Hubbard, Jon White, Daiga Kamarāde & Francisca Mullens (2023): The results are in: The UK's four-day week pilot. Crookham Village, 69 S.
Abstract
"This report details the full findings of the world’s largest four-day working week trial to date, comprising 61 companies and around 2,900 workers, that took place in the UK from June to December 2022. First, the report sets out the methodologies and forms of data collection employed in the course of the trial research, introduces key components of the four-day week trial’s design, and offers a breakdown of the participating organisations. We then turn to an analysis of data collected over the course of the trial: first, looking at the key metrics in company performance, such as revenue and staff turnover, before turning to employee-focused data, including health, well-being and work-life balance. Finally – and as an important addition to much of the previous four-day week trial research – we offer a range of ‘perspectives from the shopfloor’, drawing on extensive interview data from trial participants, staff and managers alike. We include focused case studies that highlight standout examples of differing practice across the four-day week companies, showing how participants, in their own words, tackled challenges, perceived the impacts, and reflected on the trial experience." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine deutschsprachige Ausgabe der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Deutsch. -
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Managerial Technique and Worker Subjectivity in Dialogue: Understanding Overwork in China's Internet Industry (2023)
Li, Xiaotian;Zitatform
Li, Xiaotian (2023): Managerial Technique and Worker Subjectivity in Dialogue: Understanding Overwork in China's Internet Industry. In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 6, S. 1699-1716. DOI:10.1177/09500170221092585
Abstract
"The article theorises three different organisational processes that uniquely organise and normalise overwork in China’s Internet industry: coercive formalised overtime schedule, normative informal overtime culture, and disguised work-related time expenditure, work-for-labour. It reveals the ‘double flexibility’ in management strategy, namely, flexible, combined use of coercive and normative control techniques inside the company in addition to its pursuit of flexibility in employment relationships. It then theorises the pendulum movement of worker subjectivity between the ‘self-as-property’ metaphor, which justifies market competition as meritocracy and encourages individuals to polish ‘employability’ in overwork efficiently, and ‘self-as-business’ metaphor, which reflects a conventional, Marxist understanding of employment relationships. The pendulum movement is manifested in the spectrum of workplace behaviours, ranging from the individualised psychological distancing to the collective noncompliance and online activism. The article provides a dynamic understanding of labour relations through the management-labour dialogue in the Chinese Internet industry." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Affective commitment, home-based working and the blurring of work–home boundaries: Evidence from Germany (2023)
Zitatform
Lott, Yvonne & Anja-Kristin Abendroth (2023): Affective commitment, home-based working and the blurring of work–home boundaries: Evidence from Germany. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 38, H. 1, S. 82-102. DOI:10.1111/ntwe.12255
Abstract
"Analysis of data from the representative German Linked Personnel Panel revealed that, overall, the use of home-based working is associated with a higher affective organisational commitment on the part of employees. However, this is less often the case when the use of home-based working involves the blurring of work–home boundaries. Perceived trust and fairness on the part of supervisors mediates the association between employees' experiences with working from home and their affective commitment. These results show that experiences with home-based working shape employees' perceptions of trust and fairness in their exchange relations with supervisors and thus their affective commitment to the organisation. Employees' experiences with home-based working that reflect its supportive implementation by their employers and supervisors are critical for their commitment. Our results provide the first evidence that in exchange relations between employees and supervisors, perceived fairness is as important as perceived trust." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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4-Tage-Woche: Vorteile für Beschäftigte und betriebliche Voraussetzungen für verkürzte Arbeitszeiten (2023)
Zitatform
Lott, Yvonne & Eike Windscheid (2023): 4-Tage-Woche. Vorteile für Beschäftigte und betriebliche Voraussetzungen für verkürzte Arbeitszeiten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 79), Düsseldorf, 8 S.
Abstract
"Das Ziel dieses Policy Briefs ist es, die Wünsche der Beschäftigten und ihre Gründe zu untersuchen. Das ist für die Arbeitszeitgestaltung zentral, denn zu erwarten ist, dass Arbeitszeitarrangements wie die 4-Tage-Woche nur funktionieren können, wenn sozial akzeptierte Lösungen erreicht werden, die die Wünsche und Perspektiven von Beschäftigten berücksichtigen. Ansonsten drohen intendierte Effekte untergraben zu werden – etwa wenn Beschäftigte aufgrund fehlender Voraussetzungen im Betrieb eine Arbeitszeitreduktion nicht in Anspruch nehmen wollen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Working longer with working-time flexibility: Only when job commitment is high and family commitment is low? (2023)
Zitatform
Lott, Yvonne (2023): Working longer with working-time flexibility. Only when job commitment is high and family commitment is low? In: Journal of Family Research, Jg. 35, S. 372-392. DOI:10.20377/jfr-852
Abstract
"Objective: This study investigates (a) whether job commitment and family commitment moderate the positive association between flexible working-time arrangements and work hours, and (b) whether childless women and men and mothers and fathers with the same levels of job and family commitment work equally long hours with flexible working-time arrangements. Background: As working-time flexibility increases at many workplaces due to digital technologies and work overload, so too does the risk of working longer hours. Although previous research has neglected job and family commitment as potential moderators of the relationship between working-time flexibility and long working hours, it has found gender inequalities in working hours among employees with flexible working-time arrangements, which have been attributed inter alia to men’s higher commitment to work and lower commitment to family. Method: Multivariate analyses were conducted based on German Family Panel (pairfam) data for 2018, 2019, and 2020. The sample comprised data from 4,568 employee-years, 1,666 part-time employee-years, and 2,902 full-time employee-years. Results: Among full-time employees, only those with high job commitment and low family commitment worked longer hours with employer-driven flexibility and working-time autonomy. Mothers with these arrangements worked fewer hours than childless women, childless men, and fathers, unless they had the same levels of job and family commitment as the latter three groups. Conclusion: These results suggest, first, that among full-time employees with flexible working-time arrangements, job and family commitment are driving factors for working long hours; second, that gender differences in work hours are shaped by parental status; and third, that these differences are due, at least in part, to differences in connectedness to job and family roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The implication of overtime for well-being and desired working hours among office workers: The role of temporal flexibility (2023)
Zitatform
Mühl, Arabella, Martina Hartner-Tiefenthaler & Silvia Feuchtl (2023): The implication of overtime for well-being and desired working hours among office workers: The role of temporal flexibility. In: Momentum Quarterly, Jg. 12, H. 1, S. 43-64. DOI:10.15203/momentumquarterly.vol12.no1.p43-64
Abstract
"Basierend auf dem Job Demands-Resources Modell (Demerouti et al. 2001) gehen wir davon aus, dass längere Arbeitszeiten in Form von Mehrarbeit und Überstunden eine Arbeitsanforderung in der heutigen Arbeitswelt darstellen und sich negativ auf das Wohlbefinden von Arbeitnehmer*innen auswirken und mit dem Wunsch nach einer Arbeitszeitverkürzung einhergehen. Selbstbestimmte zeitliche Flexibilität hingegen wird als Arbeitsressource verstanden und wir nahmen an, dass diese Flexibilität die Beziehung zwischen längeren Arbeitszeiten und einer gewünschten Reduzierung der Arbeitszeit abschwächt. Die Analyse der Daten von 159 österreichischen Arbeitnehmer*innen, die angaben, ihre Arbeitszeit nicht erhöhen zu wollen, zeigte, dass Mehrarbeit und Überstunden negativ mit Gesundheit, Schlaf und Work-Life-Balance zusammenhängen. Die Beziehung zwischen längeren Arbeitszeiten und der gewünschten Reduzierung der tatsächlichen und vertraglichen Arbeitszeit war konvex. Selbstbestimmte zeitliche Flexibilität erwies sich als Puffer zwischen längeren Arbeitszeiten in Form von Mehrarbeit und Überstunden und gewünschter Reduzierung der tatsächlichen und vertraglichen Arbeitszeit. Das weist darauf hin, dass selbstbestimmte zeitliche Flexibilität eine Arbeitsressource darstellt und bei der Bewältigung von Arbeitsanforderungen unterstützt, jedoch nur, wenn diese nicht zu stark ausgeprägt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Geschlechterungleichheiten bei Arbeitszeiten und Verdiensten (2023)
Zitatform
Ohlert, Clemens (2023): Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Geschlechterungleichheiten bei Arbeitszeiten und Verdiensten. In: Soziale Welt, Jg. 74, H. 4, S. 562-588. DOI:10.5771/0038-6073-2023-4-562
Abstract
"Der Aufsatz geht der Frage nach, ob die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zu einer Reduzierung von Geschlechterungleichheiten nicht nur bei Stundenlöhnen, sondern auch bei Arbeitszeiten und monatlichen Verdiensten beigetragen hat. Anhand der Verdienststrukturerhebung 2014 und der Verdiensterhebung 2015 wurden ein Panel-Datensatz generiert und Differenz-in-Differenzen-Analysen auf der Betriebsebene durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine bis zu 3,6 Prozentpunkte stärkere Reduzierung des durchschnittlichen Gender Pay Gap der Stundenlöhne in vom Mindestlohn betroffenen Betrieben als in nicht betroffenen Betrieben. Die Stundenlohneffekte des Mindestlohns auf Frauen und Männer im Niedriglohnbereich fielen jedoch gleich hoch aus. Zudem ergäbe sich keine Verringerung des Gender Pay Gap durch den Mindestlohn, wenn Frauen und Männer gleich auf Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügige Beschäftigung verteilt wären. Der Gender Time Gap verringerte sich in vom Mindestlohn betroffenen Betrieben im Durchschnitt um rund 2,4 Prozentpunkte und für Beschäftigte im Niedriglohnbereich um rund 3,9 Prozentpunkte stärker als in nicht betroffenen Betrieben. Durch den Mindestlohn kam es zu einer deutlichen Verringerung des durchschnittlichen Gender Earnings Gap der monatlichen Bruttoverdienste. Dieser reduzierte sich in vom Mindestlohn betroffenen Betrieben bei Betrachtung aller Beschäftigten um bis zu 6,1 Prozentpunkte und bei Niedriglohnbeschäftigten um bis zu 4,6 Prozentpunkte stärker als in nicht betroffenen Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Remote Work, Wages, and Hours Worked in the United States (2023)
Zitatform
Pabilonia, Sabrina Wulff & Victoria Vernon (2023): Remote Work, Wages, and Hours Worked in the United States. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16420), Bonn, 48 S.
Abstract
"Remote wage employment gradually increased in the United States during the four decades prior to the pandemic, then surged in 2020 due to social distancing policies implemented to stem the spread of COVID-19. Using the 2010–2021 American Community Survey, the authors examine trends in wage and hours differentials for full-time remote workers and office-based workers as well as within occupation differences in wage growth by work location. Throughout the period, remote workers earned higher wages than those working on-site, and the difference increased sharply during the pandemic. Real wages grew 4.4 percent faster for remote workers within detailed occupation groups and remote work intensity was positively associated with wage growth across occupations. Before the pandemic, remote workers worked substantially longer hours per week than on-site workers, but by 2021, hours were similar." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Workplace computerization and inequality in schedule control (2023)
Zitatform
Paek, Eunjeong (2023): Workplace computerization and inequality in schedule control. In: Social science research, Jg. 116. DOI:10.1016/j.ssresearch.2023.102939
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Literaturhinweis
Monopsony, adaptive preferences and the stickiness of long working hours (2023)
Zitatform
Peetz, David, Werner Nienhüser & Georgina Murray (2023): Monopsony, adaptive preferences and the stickiness of long working hours. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 30, H. 3, S. 57-80. DOI:10.5771/0943-2779-2023-3-57
Abstract
"Trotz der weit verbreiteten Auffassung, dass kürzere Arbeitszeiten eine gute Sache wären, hat das Produktivitätswachstum seit den 1960er und 1970er Jahren nicht zu einer Reduzierung der Wochenarbeitszeit geführt. In diesem Artikel wird die Frage gestellt, warum die Arbeitgeber lange Arbeitszeiten beibehalten konnten. Dazu müssen wir die Funktionsweise von Arbeitsmärkten und die Präferenzen der Arbeitnehmer betrachten. Kurz gesagt, monopsonistische Arbeitsmärkte ermöglichen es den Arbeitgebern, sich für lange Arbeitszeiten zu entscheiden, und die adaptiven Präferenzen der Arbeitnehmer sorgen dafür, dass diese langen Arbeitszeiten unabhängig von der Entwicklung von Technologie und Produktivität bestehen bleiben. Unser empirischer Schwerpunkt liegt auf der Frage, welche Rolle adaptive Präferenzen bei den Einstellungen von Schichtarbeitern zu scheinbar unattraktiven Schicht- und Nachtarbeitsregimen spielen. Wir zeigen anhand von Daten aus dem australischen Bergbau, wie dieser Anpassungsprozess funktioniert und diskutieren Schlussfolgerungen für die Regulierung der Arbeitszeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Work from Home: Von der Pandemienotlösung zum Konzept multilokaler Arbeit – Empirische Studie zu den Erfahrungen der Beschäftigten für eine Zukunft der Arbeitswelten an verteilten Orten (2023)
Zitatform
Pfnür, Andreas, Kyra Voll, Martin Christian Höcker & Yassien Bachtal (2023): Work from Home: Von der Pandemienotlösung zum Konzept multilokaler Arbeit – Empirische Studie zu den Erfahrungen der Beschäftigten für eine Zukunft der Arbeitswelten an verteilten Orten. (Publications of Darmstadt Technical University, Institute for Business Studies (BWL) 138378), Darmstadt: Darmstadt Technical University, Department of Business Administration, Economics and Law, Institute for Business Studies (BWL), 143 S.
Abstract
"Die Arbeitswelt erfährt eine gravierende Transformation. Im Zentrum der Veränderungen steht der Wandel der physischen Organisation der Arbeit. Während in den vergangenen Jahren durch die COVID-19-Pandemie die Arbeit voranging von zu Hause erledigt werden musste, können Wissensarbeitende den Ort ihrer Arbeitserbringung zunehmend freier wählen. Durch die Rückkehr der Beschäftigten in die Büros der Unternehmen, der gleichzeitig anhaltenden Nutzung des Work from Home und des Ausprobierens dritter Arbeitsorte entsteht ein neues Konzept der physischen Arbeitsorganisation: Multilokalität. Diese Studie untersucht anhand der Befragung von 1.136 deutschen Wissensarbeitenden den Status quo des Work from Home, der Arbeit in Büros und an dritten Orten und analysiert vergleichend, wodurch Arbeitserfolg von Beschäftigten an den verschiedenen Orten entsteht. Darüber hinaus werden Change-Management-Prozesse betrachtet, um herauszuarbeiten, welche notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um den Übergang der eindimensionalen Arbeit im Büro oder zu Hause zu einer multilokalen Arbeitswelt erfolgreich zu vollziehen. Basierend auf einer Diskussion der empirischen Ergebnisse zu den Potenzialen und Herausforderungen der Transformation der Arbeitswelt werden Implikationen für die Notwendigkeiten staatlicher Regulierung, für die Beschäftigten, die Unternehmen und die immobilienwirtschaftlichen Akteure abgeleitet. Die Ergebnisse verdeutlichen den gigantischen Umfang der Veränderungen, den die multilokale Arbeit in der Arbeitswelt und anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, wie beispielsweise dem Verkehr, der Umwelt oder auf den gesellschaftlichen Wohlstand bezogen anstößt. Für die Beschäftigten ist die Freiheit des mobilen Arbeitens nicht mehr wegzudenken. Die Studie zeigt auf, wie sie sich individuell auf die multilokale Arbeit einstellen und Work from Home, Büros und dritte Orte bestmöglich nutzen. Eine weitere zentrale Erkenntnis ist, dass das neue Konzept multilokalen Arbeitens neben dem großen gesellschaftlichen Mehrwert auch in hohem Ausmaß volkswirtschaftliche Potenziale aufweist, welche jedoch noch nicht vollumfänglich realisiert werden. Arbeitgeber erfahren durch den richtigen Einsatz multilokaler Arbeit einen großen Gewinn. Zum einen durch einen höheren Arbeitserfolg und die verbesserte Gesundheit ihrer Beschäftigten, aber auch durch die positive Wirkung auf ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Diese Potentiale zu heben ist die Aufgabe des betrieblichen Immobilienmanagements. Um den Herausforderungen einer aufweichenden Unternehmenskultur, der erschwerten Kommunikation zwischen und Steuerung von Mitarbeitenden sowie der ständig notwendigen Abwägung zwischen individuellem und Teamerfolg zu begegnen, benötigen Unternehmen eine individuelle Strategie zur Ausgestaltung des neuen Konzepts verteilter Arbeitsorte. Dabei helfen Investitionen in die Ausstattung bei Work from Home, verbesserte Informationskulturen und Weiterbildungsangebote mobiles Arbeiten erfolgreich zu gestaltet. Nicht zuletzt wird deutlich, dass zukünftig ein veränderter Bedarf an betrieblichen Immobilien vorherrschen wird. Eine Argumentebilanz zur Entscheidungsstützung in der Abwägung zur quantitativen Anpassung von Flächen sowie mögliche Ansätze zur qualitativen Verbesserung von Büros und der Einsatz von dritten Orten als Ergänzung der Bürostrategie geben Hinweis darauf, wie Unternehmen mit ihren Immobilien auf die dynamische Arbeitswelt reagieren können. Abschließend zeigen die Ergebnisse, dass veränderte Flächenbedarfe der Unternehmen Anpassungen der Geschäftsmodelle und Strategien immobilienwirtschaftlicher Akteure erfordern, das Büro der Zukunft zum aktuellen Zeitpunkt, besonders mit Blick auf die Arbeitswelt von morgen, jedoch noch nicht klar skizziert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who should scale back? Experimental evidence on employer support for part-time employment and working hours norms for couples with young children (2023)
Zitatform
Philipp, Marie-Fleur, Silke Büchau & Pia Schober (2023): Who should scale back? Experimental evidence on employer support for part-time employment and working hours norms for couples with young children. (SocArXiv papers), 54 S. DOI:10.31235/osf.io/k4275
Abstract
"This experimental study investigates how hypothetical employer support for part-time work shapes working hours norms for mothers and fathers with young children in Germany. It extends previous studies by focusing on the couple context, for instance by exploring interdependencies with each partner’s earnings potential. The analysis is framed using capability-based explanations combined with a perspective of gender as a social structure. A factorial survey experiment was implemented within the German pairfam panel. OLS and multinomial logistic regressions with cluster-robust standard errors were conducted with 5,565 respondents. Hypothetical employer support similarly increases respondents’ recommendations to reduce working hours for mothers and fathers and supports dual part-time arrangements. In couples who face opposing incentives in terms of promotion prospects and employer support for part-time work, prevailing gender norms seem to reinforce the traditionalizing constraints and attenuate the de-traditionalizing influence. Respondents with more egalitarian gender beliefs respond more strongly to paternal employer support." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? (2023)
Zitatform
Prümer, Stephanie & Claus Schnabel (2023): Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 9, S. 613-618. DOI:10.2478/wd-2023-0172
Abstract
"Ein Vergleich der Arbeitsbedingungen im öffentlichen und privaten Sektor zeigt, dass beim Staat vor allem die Arbeitszeitregelungen beschäftigtenfreundlicher sind und der Schutz der Arbeitskräfte durch Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung umfassender ausfällt. Doch bei der Entlohnung bietet der Staat nur für Frauen Vorteile, während Männer sich in der Privatwirtschaft besserstellen als bei öffentlichen Arbeitgebern. Um im zunehmenden Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen zu können, sollte der öffentliche Dienst seine Bedeutung als Arbeitgeber stärker herausstellen, seine Attraktivität weiter steigern und vermehrt versuchen, Beschäftigte zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Prümer, Stephanie; -
Literaturhinweis
The 'Grey Zone' at the Interface of Work and Home: Theorizing Adaptations Required by Precarious Work (2023)
Zitatform
Pulignano, Valeria & Glenn Morgan (2023): The 'Grey Zone' at the Interface of Work and Home. Theorizing Adaptations Required by Precarious Work. In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 1, S. 257-273. DOI:10.1177/09500170221122507
Abstract
"This conceptual article develops a framework based on the 'total social organization of labour' for analysing the implications precarious work in the public sphere has for the reorganization of the private domestic sphere. The core proposition is that a 'grey zone' of unpaid labour exists which needs to be negotiated 'or at least tolerated' within a household to engage in precarious paid work. A 'grey zone' is theorized as a necessary transition space under conditions of precarious work requiring temporal and spatial adaptations within the family household. The article explains how adaptations in 'time' and 'space' within a 'grey zone' context in the private domestic sphere entail new forms of unpaid labour. Employers have increasingly divested themselves of responsibilities to provide security through the wage relation; families and their pre-existing socio-economic position have adapted to support the unpaid labour necessary to access and survive under precarious work conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Medizin: vom großen Wunsch und wenig Berücksichtigung (2023)
Sorg, Heiko ; Bagheri, Mahsa ; Hauser, Jörg; Sorg, Christian Günter Georg; Ehlers, Jan; Fuchs, PaulChristian; Tilkorn, Daniel Johannes; Leifeld, Irini Helena;Zitatform
Sorg, Heiko, Mahsa Bagheri, Jan Ehlers, Jörg Hauser, Daniel Johannes Tilkorn, Irini Helena Leifeld, PaulChristian Fuchs & Christian Günter Georg Sorg (2023): Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Medizin: vom großen Wunsch und wenig Berücksichtigung. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 85, H. 6, S. 505-513. DOI:10.1055/a-1813-8182
Abstract
"Familienleben und die Berufsausübung sind für junge Ärztinnen und Ärzte hohe Güter. Entsprechend ist eine gute Vereinbarkeit beider Lebensbereiche wichtig. Trotz seit Jahren gegebener politischer Rahmenbedingungen und gesetzlicher Ansprüche, scheint die Umsetzung gerade in der Medizin nicht einfach zu sein und mit großen Vorbehalten und Problemen der Beteiligten verbunden. Mittels einer Online-Befragung wurde der medizinische Mittelbau aus universitären und peripheren Krankenhäusern zu Themen rund um Familie, Kinder und berufsbiographischen sowie karriererelevanten Themen befragt und anschließend genderspezifisch analysiert. Die Studienteilnehmenden waren zu 65,1% verheiratet und hatten bereits Kinder bzw. äußerten einen Kinderwunsch (86,0%). Die meisten waren in Vollzeit (80,8%) beschäftigt. Der überwiegende Anteil der Teilzeitbeschäftigten war weiblich (87,4%). Bei 34,6% lag eine zeitliche Unterbrechung von 18,5±21,3 Monate in der Karriere vor, welche zu 87,8% aufgrund von Schwangerschaft oder Kindern genommen wurden. Ärztinnen nehmen im Allgemeinen deutlich mehr Elternzeit in Anspruch als Ärzte (6–12 Monate: Frauen 62,2%; Männer 22,4%; 12 Monate und mehr: Frauen 25,2%; Männer 6,6%). Die Familienplanung wird durch Vorgesetzte nur wenig unterstützt (21,2% viel bis sehr viel Unterstützung) und 45,6% geben an, Probleme mit deren Rückkehr in den Beruf bzw. dem beruflichen Weiterkommen erlebt zu haben. Bei knapp 60% der Teilnehmenden bestehen im eigenen Krankenhaus keine spezifischen Arbeitszeitmodelle für Mitarbeitende mit betreuungspflichtigen Kindern. Für die Umsetzung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Ärztinnen und Ärzten sind in erster Linie Änderungen auf Seiten des Unternehmens notwendig. Zusätzlich müssen die jeweiligen Vorgesetzten umdenken, um eine Parallelisierung dieser beiden Lebensbereiche ihrer Mitarbeitenden zu ermöglichen. Jedoch müssen auch die jungen Ärztinnen und Ärzte ihre Sicht auf dieses Thema überdenken. Nur die reine Forderung zur Veränderung arbeitsrechtlicher Umstände bei Fortführung traditioneller Familienkonstellationen zu Hause, scheint diesem Thema in der heutigen Zeit nicht mehr gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeit zwischen Selbst- und Fremdbestimmung: Analysen des Mikrozensus Ad-hoc-Moduls 2019 (2023)
Zitatform
Stadler, Bettina, Franz Astleithner & Paul Malschinger (2023): Arbeitszeit zwischen Selbst- und Fremdbestimmung: Analysen des Mikrozensus Ad-hoc-Moduls 2019. (Materialien zu Wirtschaft und Gesellschaft 241), Wien, 64 S.
Abstract
"Unsere Untersuchung hatte zum Ziel, eine möglichst umfassende Analyse der formalorganisatorischen Arbeitszeitarrangements im Zusammenhang mit der Ausgestaltung der Arbeitszeitmuster vorzunehmen. Aus der Forschung ist bekannt, dass vor allem hochgradig selbstgesteuerte und entgrenzte Arbeitsformen zu besonders langen Arbeitszeiten führen. Mit dem Bericht werden repräsentative Ergebnisse für Österreich vorgelegt. Folgende Themen werden detailliert untersucht: Erstens der Frage, wie weit Arbeitszeiten in Österreich von den Arbeitnehmer:innen selbst gestaltet werden können, welche Gruppen von Arbeitnehmer:innen dies sind und welchen Zusammenhang es mit den tatsächlichen und den gewünschten Arbeitszeiten gibt. Ein zweiter thematischer Strang widmete sich den Fragen arbeitgeberseitiger Entgrenzung von Arbeitszeiten, d.h. der Frage wie weit die Arbeitnehmer:innen was Beginn und Ende ihrer Arbeitszeit und mögliche Kontakte in der Freizeit betrifft, von Entgrenzung betroffen sind. Auch hier wurde gefragt wie verbreitet diese Auflösung von Grenzen in Österreich ist und welche Wirkungen in Hinblick auf Arbeitszeiten festgemacht werden können. Schließlich wurde drittens untersucht, wie verbreitete die Nutzung von Homeoffice ist und wer dieses vermehrt nutzen kann und welche Gruppen ein Recht auf einen Office-Arbeitsplatz brauchen. Mit diesen Analysen bietet der Bericht wichtige Evidenz für die Debatte zur zukünftigen Gestaltung von Arbeitszeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeit: Trends, Wunsch und Wirklichkeit (2023)
Zitatform
Wanger, Susanne & Enzo Weber (2023): Arbeitszeit: Trends, Wunsch und Wirklichkeit. (IAB-Forschungsbericht 16/2023), Nürnberg, 43 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2316
Abstract
"Der Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel: Vier-Tage-Woche, Quiet Quitting, Corona, Arbeitskräftemangel, Generation Z – das sind nur einige der aktuellen Schlagworte. Von diesen Einflüssen ist auch die Arbeitszeitpolitik betroffen. Die Bedürfnisse und Erwartungen der Beschäftigten an die Arbeitszeit haben sich verändert: Eine ausgewogene Work-Life-Balance wird immer wichtiger, auch im Hinblick auf Zufriedenheit und Produktivität. Auf der anderen Seite wird es für die Unternehmen aufgrund des zunehmenden Arbeitskräftemangels immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen. Was ist hinter den Schlagworten also der tatsächliche Trend bei der Arbeitszeit? Gibt es unter dem Eindruck von Corona, Generationenwandel und sich verschärfenden Arbeitskräfteengpässen heute den „großen Trend zur Freizeit“? War die Pandemie hier tatsächlich der große Einschnitt? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir die Arbeitszeitwünsche der Beschäftigten im Zeitverlauf von 1985 bis 2021 ausgewertet. Die Datenbasis liefert das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), das jährlich etwa 30.000 Menschen in knapp 15.000 Haushalten zu ökonomischen und soziologischen Fragestellungen befragt. Insgesamt sind die gewünschten Arbeitszeiten von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten über die Jahrzehnte hinweg bemerkenswert stabil geblieben. Allerdings ist in den letzten Jahren bei den Vollzeitbeschäftigten im Zeitverlauf ein Trend zu etwas kürzeren gewünschten Arbeitszeiten zu beobachten, der am aktuellen Rand durch die Erfahrungen mit der Pandemie noch etwas verstärkt wurde. Vollzeitbeschäftigte Frauen hätten ihre Arbeitszeit im Jahr 2021 im Durchschnitt gerne in etwas höherem Maße reduziert als vollzeitbeschäftige Männer (-6,2 versus -5,5 Stunden). So lag die gewünschte Arbeitszeit der Frauen im Durchschnitt bei 34,7 Stunden, die der Männer bei 36,8 Stunden. Bei den Teilzeitbeschäftigten hingegen bleibt das Niveau der gewünschten Arbeitszeit im Zeitverlauf relativ stabil, während die geleistete Arbeitszeit seit geraumer Zeit ansteigt. Der mittlere Arbeitszeitwunsch von Frauen beträgt 25,3 Stunden pro Woche, das sind fast 2 Stunden mehr als vor 20 Jahren. Insgesamt liegt ihre tatsächliche Arbeitszeit seit 2019 aber im Durchschnitt leicht über der gewünschten (2021: 0,8 Std.). Bei den Männern überwiegen die Verlängerungswünsche, die gewünschte Arbeitszeit (28,1 Std.) war im Jahr 2021 über eine Stunde höher als die tatsächlich geleistete. Auch unter den geringfügigen Beschäftigten überwiegen die Verlängerungswünsche deutlich, allerdings sind die Arbeitszeitwünsche in den letzten Jahren im Durchschnitt etwas zurückgegangen. Die Differenz zwischen tatsächlicher und gewünschter Arbeitszeit betrug im Jahr 2021 bei Frauen und Männern jeweils rund 4 Stunden, jedoch auf unterschiedlichen Stundenniveaus. Könnten Minijobberinnen ihre Arbeitszeitwünsche realisieren, läge ihre Arbeitszeit durchschnittlich bei 14,7, die der Minijobber bei 17,9 Wochenstunden. Eine Differenzierung der Beschäftigten nach Altersgruppen zeigt, dass bei den bis zu 25-jährigen Beschäftigten vor allem die höhere Tendenz ein Studium aufzunehmen zu geringeren Arbeitszeitwünschen geführt hat. Insgesamt tendieren die Männer in allen Altersgruppen im Schnitt zu kürzeren Arbeitszeiten, häufig im vollzeitnahen Stundenbereich. Generell geht es aber weniger in die Richtung allgemeiner Arbeitsmodelle wie einer Viertagewoche als in Richtung einer weiteren Ausdifferenzierung. Arbeitszeitwünsche ändern sich im Lebensverlauf immer wieder, deshalb sollten Arbeitszeiten individuell und je nach Lebensphase angepasst werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen von Frauen und Männern: Entwicklungen seit der Covid-19-Pandemie (2023)
Zitatform
Wanger, Susanne (2023): Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen von Frauen und Männern: Entwicklungen seit der Covid-19-Pandemie. (IAB-Forschungsbericht 18/2023), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2318
Abstract
"In diesem Forschungsbericht werden aktualisierte Ergebnisse der Arbeitszeitrechnung nach Altersgruppen und Geschlecht (AZR AG) vorgestellt. Diese untergliedert die gesamtwirtschaftlichen Ergebnisse zu Erwerbsformen, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen auf Frauen und Männer verschiedener Altersgruppen anhand geeigneter Referenzstatistiken. Auf dieser Basis können insbesondere die krisenhaften Veränderungen aufgrund der Covid-19Pandemie in Bezug auf die Entwicklung der Erwerbstätigkeit sowie der geleisteten Arbeitsstunden von Frauen und Männern bis zum Jahr 2022 nachgezeichnet werden. Die Corona-Pandemie und die in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen hatten erhebliche negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft in Deutschland. Die Anpassung an den Wirtschaftseinbruch erfolgte überwiegend durch Kurzarbeit und andere Arbeitszeitreduktionen. So sind das Arbeitsvolumen – gemessen in Erwerbstätigenstunden – im Jahresdurchschnitt 2020 gegenüber dem Vorjahr um knapp 4,9 Prozent und die Arbeitsstunden je Erwerbstätigen um knapp 4,2 Prozent gesunken. Die Zahl der Erwerbstätigen hat dagegen nur um 0,8 Prozent abgenommen. Damit sind 5/6 des Rückgangs des Arbeitsvolumens durch die Reduzierung der Arbeitszeit je Erwerbstätigen und 1/6 durch den Rückgang der Erwerbstätigkeit erfolgt. Insgesamt deutet der Großteil der bisher veröffentlichten Befunde zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Arbeitssituation von Frauen und Männern in eine ähnliche Richtung: Frauen waren von der Pandemie und ihrer Bewältigung in besonderem Maße betroffen. Mit Blick auf die Kontroverse, ob es zu einer vorübergehenden oder möglicherweise sogar anhaltenden Retraditionalisierung der Geschlechterrollen kam oder nicht, zeigen die Ergebnisse der AZR AG für die geleisteten Arbeitsstunden im Zeitraum 2019 bis 2022 ein gemischtes Bild. Im Jahr 2020 ist die Erwerbstätigkeit der Männer etwas stärker gesunken als die der Frauen (Männer -0,9 %; Frauen -0,7 %). In den Folgejahren nahm die Erwerbstätigkeit bei Frauen wie Männern wieder zu. Im Jahr 2022 übertraf sie sogar den Stand von vor der Pandemie. Die Zuwächse fielen allerdings bei den Männern im Jahresvergleich 2022/2019 deutlich höher aus (Männer +1,2 %, Frauen +0,2 %). Die relativen Rückgänge bei der geleisteten Jahresarbeitszeit gingen im ersten Pandemiejahr prozentual etwas stärker zu Lasten der Frauen (Männer -4,0 %, Frauen -4,4 %). Auch wenn die Arbeitszeit im Folgejahr 2021 etwas angestiegen war, bei Frauen in höherem Maße als bei den Männern, konnten die massiven Arbeitszeiteinbrüche bis 2022 noch nicht wieder aufgeholt werden. Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit fiel der prozentuale Rückstand der Jahresarbeitszeit bei den Männern höher aus als bei den Frauen (Männer -2,4 %; Frauen -1,4 %). Ausschlaggebend hierfür war das Verhältnis von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung. Während bei den Männern die Teilzeitquote stieg, nahm sie bei den Frauen ab. Diese gegenläufige Entwicklung führte dazu, dass bei den Frauen der Arbeitszeitrückstand – trotz prozentual höherer Arbeitszeiteinbußen bei Vollzeit, regulärer Teilzeit und Nebentätigkeiten – niedriger ausfiel, da der positive Teilzeiteffekt einen Großteil davon kompensierte. Im Gegensatz dazu verstärkte der negative Teilzeiteffekt die Arbeitszeitrückgänge bei den Männern. Diese Entwicklungen bei Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit summieren sich im geleisteten Arbeitsvolumen. Im ersten Jahr der Corona-Pandemie sank das Arbeitsvolumen der Frauen um 5,0 Prozent, dass der Männer um 4,9 Prozent. Trotz der unterschiedlichen Entwicklungen bei Erwerbstätigkeit und Jahresarbeitszeit fielen die Zuwächse beim Arbeitsvolumen im Jahr 2021 für Männer und Frauen gleich aus (+2,6 %); im Jahr 2022 waren sie bei den Frauen etwas höher. Im Ergebnis lag das Arbeitsvolumen im Jahr 2022 bei Frauen gleichermaßen wie bei Männern noch um 1,2 Prozent unter dem Niveau vor der Corona-Krise. Insgesamt zeigt sich, dass sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Erwerbstätigen und den Arbeitszeiten zum Teil erhöht haben. So sank der Anteil der Frauen an den Erwerbstätigen und in den einzelnen Beschäftigungsformen hatten Frauen stärkere Rückgänge bei der Arbeitszeit als Männer zu verzeichnen. Nach wie vor führt die hohe Teilzeitquote der Frauen zu einer ausgeprägten Diskrepanz bei den geleisteten Arbeitsstunden von Männern und Frauen, auch wenn bei Männern ein Trend zu mehr Teilzeit feststellbar war." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Geschlecht 1991-2022 -
Literaturhinweis
Arbeitszeitgesetz und flexible Arbeitszeitmodelle: Stellungnahme Stellungnahme zu "Arbeitszeitgesetz zeitgemäß weiterentwickeln - Bedürfnissen von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern und Betrieben im Rahmen von Tarifverträgen gerecht werden" und "Dialogprozess zur Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen starten" (2023)
Zitatform
Weber, Enzo (2023): Arbeitszeitgesetz und flexible Arbeitszeitmodelle. Stellungnahme Stellungnahme zu "Arbeitszeitgesetz zeitgemäß weiterentwickeln - Bedürfnissen von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern und Betrieben im Rahmen von Tarifverträgen gerecht werden" und "Dialogprozess zur Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen starten". (Schleswig-Holsteinischer Landtag, 20. Wahlperiode. Umdruck 20/1748), 3 S.
Abstract
"Grundeinschätzung: Die Anforderungen an flexibles Arbeiten steigen etwa im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft (z.B. Warning et al. 2022). Zugleich nehmen auch die Anforderungen von Beschäftigtenseite an individuelle, flexible Arbeitszeitmodelle zu. Insgesamt ist die Arbeitszeit in den letzten 20 Jahren deutlich flexibler geworden – etwa über die Verbreitung von tariflichen Öffnungsklauseln und Arbeitszeitkonten (Ellguth et al. 2018). Die Flexibilität wird dabei stärker von Merkmalen des Betriebs und des Jobs als des Beschäftigten bestimmt (z.B. Weber/Zapf 2018). Gesetzliche Regeln wie im Arbeitszeitgesetz geben üblicherweise einen einheitlichen Rahmen vor. Während dies den Vorteil der Klarheit hat, weisen sie Schwächen auf, wenn es um die Anpassungsfähigkeit an konkrete Gegebenheiten geht. Eine größere Flexibilität wäre also an sich wünschenswert. Soll diese erreicht werden, sind zwei Punkte essentiell: 1. Arbeitszeitregeln dienen dem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Eine umfangreiche Literatur zeigt negative Wirkungen von überlangen bzw. belastenden Arbeitszeiten auf körperliche Gesundheit, Psyche, Schlafstörungen u.ä. (vgl. Arlinghaus 2022). Diese Risiken werden nicht an sich gemindert, wenn es um neue Arbeitsformen geht. Auch eine – bereits gelegentliche – Verkürzung von Ruhezeiten ist negativ mit psychosomatischen Beschwerden und Work-LifeBalance assoziiert (Backhaus et al. 2017). 2. Trotz der steigenden Knappheit am Arbeitsmarkt befinden sich Arbeitnehmende in Beschäftigungsverhältnissen gegenüber dem Arbeitgeber üblicherweise in der strukturell schwächeren Position. Lösungen über individuelle Vereinbarungen von Arbeitsbedingungen ohne gesetzlichen und kollektiven Rahmen sind deshalb problematisch. Zudem gilt es zu vermeiden, daß durch bestimmte berufliche Fälle motivierte Neuregelungen notwendige Schutzstandards für alle Arbeitnehmenden aufweichen. Aus diesen Rahmenbedingungen lässt sich ableiten, dass es bei Flexibilisierungen auf Zielgenauigkeit und angemessenen Ausgleich ankommt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr Flexibilität statt Vier-Tage-Woche (2023)
Zitatform
Weber, Enzo (2023): Mehr Flexibilität statt Vier-Tage-Woche. In: Die Welt H. 24.05.2023, 2023-05-22.
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Literaturhinweis
Leben und Arbeiten in Flexibilität: Befunde und Konzepte für die Arbeitszeitgestaltung von morgen (2023)
Windscheid-Profeta, Eike;Zitatform
Windscheid-Profeta, Eike (2023): Leben und Arbeiten in Flexibilität. Befunde und Konzepte für die Arbeitszeitgestaltung von morgen. (Hans-Böckler-Stiftung. Forschungsförderung Report 10), Düsseldorf, 19 S.
Abstract
"Wem gehört die Zeit? Wenn es um die Arbeitszeitgestaltung von morgen geht, werden Arbeitszeitmodelle, die lebensphasenspezifischen Zeitbedürfnissen der Beschäftigten gerecht werden, immer wichtiger. Unterschiedliche gesetzliche, tarifvertragliche und betriebliche Arbeitszeitregelungen bieten Chancen für Autonomie und Arbeitszeitsouveränität. Dieser Report zeigt Herausforderungen und Gelingensbedingungen für eine gewinnbringende Umsetzung in der Praxis und analysiert Instrumente und Konzepte für die Arbeitszeitgestaltung der Zukunft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor Market and Wage Developments in Europe 2023 (2023)
Zitatform
(2023): Labor Market and Wage Developments in Europe 2023. (Labour market and wage developments in Europe : annual review), Luxembourg, 138 S.
Abstract
"The Labor Market and Wage Developments in Europe report analyses the labor market from a macroeconomic perspective. This year’s edition discusses the situation and prospects for the EU labor market, which has continued to perform well notwithstanding the economic slowdown and an economic context characterised by persistent uncertainty. The report also reviews recent wage and labor cost developments in the EU and its Member States in the current high-inflation environment. While wage growth has been robust, it has not been sufficient to compensate for the high inflation. At the same time, statutory minimum wage policies have contributed to protecting the purchasing power of minimum-wage earners. Finally, the report examines the developments in working time across the EU, assessing how individual preferences have evolved following the COVID-19 pandemic and discussing the effects of working time policies on workers’ wellbeing and on the broader economic context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Materialzusammenstellung zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. April 2024 zum Antrag CDU/CSU-Fraktion "Arbeitszeit flexibilisieren – Mehr Freiheit für Beschäftigte und Familien" (BT-Drucksache 20/10387): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2023)
Zitatform
(2023): Materialzusammenstellung zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. April 2024 zum Antrag CDU/CSU-Fraktion "Arbeitszeit flexibilisieren – Mehr Freiheit für Beschäftigte und Familien" (BT-Drucksache 20/10387). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 20(11)493 v. 22.04.2024), 83 S.
Abstract
Einziger Punkt der Tagesordnung Antrag der Fraktion der CDU/CSU "Arbeitszeit flexibilisieren - Mehr Freiheit für Beschäftigte und Familien" (BT-Drucksache 20/10387). Liste der Sachverständigen: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. Bitkom e.V. Gesamtmetall | Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft; Professor Dr. Gregor Thüsing, Bonn Dr. Amélie Sutterer-Kipping, Düsseldorf; Anja Olube, Münster; Professor Dr. Jens M. Schubert, Potsdam
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Literaturhinweis
Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion DIE LINKE (2023)
Zitatform
(2023): Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion DIE LINKE. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/6928 (22.05.2023)), Berlin, 172 S.
Abstract
"Vorbemerkung der Fragesteller: Das Arbeitszeitgesetz ist aus Sicht der Fragesteller eines der zentralen Schutzgesetze für lohnabhängig Beschäftigte. Es begrenzt den Arbeitstag grundsätzlich auf acht Stunden täglich und garantiert somit die notwendige Erholung. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen stellen daher einen für alle abhängig Beschäftigten verbindlichen Schutzrahmen her. So betont die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA 2019), dass aus arbeitsmedizinischer Sicht eine Begrenzung der Arbeitszeiten auf werktäglich acht Stunden weiterhin zwingend geboten sei. Gleichzeitig werden schon heute in Deutschland Jahr für Jahr in hohem Umfang Überstunden – sowohl bezahlte als auch unbezahlte – von den Beschäftigten geleistet. Im Hinblick auf die im ersten Halbjahr 2023 geplante Änderung des Arbeitszeitgesetzes wollen sich die Fragesteller ein aktuelles Bild von der Arbeitszeit und den Überstunden abhängig Beschäftigter in Deutschland machen." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
Weiterführende Informationen
Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
Literaturhinweis
Worker Satisfaction and Worker Representation: The Jury Is Still Out (2022)
Zitatform
Addison, John T. & Paulino Teixeira (2022): Worker Satisfaction and Worker Representation: The Jury Is Still Out. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 15809), Bonn, 32 S.
Abstract
"This paper investigates the relationship between worker job satisfaction and workplace representation, to include works councils as well as local union agencies. The paper marks a clear shift away from the traditional focus on union membership per se because its sample of EU nations have industrial relations systems that diverge markedly from those of Anglophone countries. Our dataset comprises two waves of the European Working Conditions Survey (EWCS). Pooled cross-section data indicate that workers in establishments with workplace representation have less job satisfaction than their counterparts in plants without formal representation. We proceed to upgrade these findings of conditional correlation by constructing a pseudo-panel with cohort fixed effects to take account of unobserved worker heterogeneity. Causality issues are directly tackled using an endogenous treatment effects model to address the possible endogeneity of worker representation. A persistence of our central finding leads us to conclude that, despite the recent evidence of a turnaround in the association between job satisfaction and unionism, it would be premature to conclude that this result can be generalized to continental European nations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CESifo working paper -
Literaturhinweis
Working Hour Reform, Labor Demand and Productivity (2022)
Asai, Kentaro;Zitatform
Asai, Kentaro (2022): Working Hour Reform, Labor Demand and Productivity. (PSE working paper / Paris School of Economics 2022-18), Paris, 33 S.
Abstract
"This paper examines the employment and productivity effects of the working hour reform in Portugal that reduced the standard hours from 44h to 40h in 1996-7. Using the variation across establishments in the intensity of treatment, I find that the establishments that were more treated experienced lower post-reform employment growth, although to a modest degree. Despite of the large reduction in the labor hour input, there is no statistically significant negative effect on sales, leading to a large improvement in labor efficiency measured by sales per hour. However, these overall effects mask substantial heterogeneity in responses: establishments in capital intensive sectors reduced employment without decline on sales, while those in labor intensive sector rather attempted to maintain employment, but their sales were negatively affected. These results provide indirect evidence consistent with the theories that highlight the role of scale effects and capital substitution effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeitverkürzung in Betrieben - Modelle und Praxis: Betriebe als Treiber kürzerer Arbeitszeiten? (2022)
Zitatform
Astleithner, Franz & Bettina Stadler (2022): Arbeitszeitverkürzung in Betrieben - Modelle und Praxis: Betriebe als Treiber kürzerer Arbeitszeiten? In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 47, H. 4, S. 469-510.
Abstract
"Mit unserem Beitrag stellen wir die Ergebnisse von Fallstudien zur Arbeitszeitpraxis und Formen der Arbeitszeitverkürzung in fünf österreichischen Unternehmen vor. Ausgewählt wurden Unternehmen in Branchen, die sich in Hinblick auf die Art der Tätigkeit, das Qualifikationsniveau der Beschäftigten und die geltenden kollektivvertraglichen Regelungen zur Arbeitszeitverkürzung möglichst unterscheiden. Für die Untersuchung werden alle Regelungen und Praxen, die zu kürzerer Normalarbeitszeit führen können, als direkte Arbeitszeitverkürzung definiert, egal ob damit die wöchentliche oder die jährliche Arbeitszeit reduziert wird (z.B. in einer Betriebsvereinbarung vereinbarte zusätzliche freie Tage). Hinzu kommen Aspekte der indirekten Arbeitszeitverkürzung, dies sind Regelungen und Praktiken, die zu einer faktischen Verkürzung der tatsächlichen Arbeitszeit führen können, ohne das Arbeitsausmaß innerhalb eines Vollzeit-Arbeitsplatzes zu verändern (z.B. bessere Möglichkeiten, zusätzliche Arbeitsstunden in Form von Gleittagen als Freizeit zu konsumieren oder das Recht auf Sabbaticals). Die von uns gewählten Fallbeispiele machen die große Heterogenität der Arbeitszeitpraxis in den Unternehmen deutlich. Aus einer detaillierten Beschreibung der Formen von Arbeitszeitverkürzung, der Bedürfnisse und Wünsche der ArbeitnehmerInnen und der Perspektiven von Betriebsrat und Management werden fördernde und hemmende Faktoren für Arbeitszeitverkürzung synthetisiert. Förderlich für Arbeitszeitverkürzung ist vor allem der Wunsch von Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber zu gelten und die Motivation und Produktivität der Belegschaft hoch zu halten. Auf Ebene der Beschäftigten führt aber auch die Notwendigkeit, belastende Tätigkeiten auszugleichen, zu kürzeren Arbeitszeiten. Ein aktiver Betriebsrat hat hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung eine wichtige Schutzfunktion. Hemmende Faktoren finden sich bei Geringqualifizierten mit niedrigen Stundenlöhnen, die kürzere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich vor existenzielle Probleme stellen würden. Auch eine hohe Fluktuation im Unternehmen, hoher Kostendruck und eine dünne Personaldecke wirken ebenso wie eine wenig flexible Arbeitsorganisation hemmend für kürzere Arbeitszeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeiten in der Corona-Krise: Länger, kürzer oder flexibler? (2022)
Backhaus, Nils;Zitatform
Backhaus, Nils (2022): Arbeitszeiten in der Corona-Krise: Länger, kürzer oder flexibler? In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 193-225.
Abstract
"Im Spiegel des Infektionsgeschehens und der wirtschaftlichen Situation hat die SARS-CoV-2-Pandemie die Arbeitszeiten vieler Erwerbstätiger stark verändert. Daten zu diesen Veränderungen und mögliche Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit stehen im Fokus des Beitrags. Im Rahmen von Kurzarbeit oder besonders hoher Arbeitsbelastung mussten viele Arbeitszeiten verkürzt oder verlängert werden. Viele verlagerten ihre Arbeitszeiten erstmalig oder deutlich häufiger auf untypische Arbeitszeiten, z.B. auf das Wochenende oder in die Abendstunden, um die Anwesenheit im Betrieb zu entzerren oder um Betreuungsaufgaben nachzukommen. Zeitliche Entgrenzung ist insbesondere bei der Arbeit von zuhause ein viel beobachtetes Phänomen. Abschließend werden mögliche Entwicklungen und sich daraus ergebende zukünftige Herausforderungen für die Arbeitszeitgestaltung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Individualized work arrangements and socio-economic factors in relation to motivation to continue working: a multilevel study of municipal influences (2022)
Zitatform
Bal, P. Matthijs, Katharina Chudzikowski, Paul Jansen & Kilian Wawoe (2022): Individualized work arrangements and socio-economic factors in relation to motivation to continue working: a multilevel study of municipal influences. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 33, H. 18, S. 3629-3661. DOI:10.1080/09585192.2021.1928730
Abstract
"This paper introduces a socio-economic perspective on the relationships of idiosyncratic deals (i.e. i-deals) with motivation to continue working beyond retirement. On the basis of work adjustment theory, we expected that i-deals enable employees to engage in innovative behavior and professional development, through which they experience more work engagement, subsequently facilitating higher motivation to continue working. Moreover, on the basis of signaling theory, we introduced two socio-economic factors to explain when i-deals are most effective in the context of the current study among teachers: municipal child population growth and municipal unemployment. A study among 1,210 teachers in the Netherlands was conducted to test the mediation and moderation model. Results show positive indirect relationships of growth i-deals with motivation to continue working through innovative work behavior, professional development and work engagement, while indirect relationships were negative for accommodative i-deals. Moreover, child population growth boosted the relationships of i-deals, while unemployment accentuated the effects of professional development. The study contributes to the literature by showing the importance of socio-economic factors in explaining the relationships of i-deals and individualized HRM." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Employment Effects of Working Time Reductions: Sector-Level Evidence from European Reforms (2022)
Zitatform
Batut, Cyprien, Andrea Garnero & Alessandro Tondini (2022): The Employment Effects of Working Time Reductions: Sector-Level Evidence from European Reforms. (FBK-IRVAPP working paper / Fondazione Bruno Kessler, Research Institute for the Evaluation of Public Policies 2022-04), Trient, 37 S.
Abstract
"Working time legislation is a key labour market regulation and the subject of heated and recurrent debates. A first-order concern is how this legislation may impact employment. In this paper, we exploit a panel of industry-level data in European countries to study the economic impact of national reductions in usual weekly working hours between 1995 and 2007. Our identification strategy relies on the five national reforms that took place over this period and on initial differences across sectors in the share of workers exposed to the reforms. We show that, on average, the number of hours worked in more affected sectors fell relative to less affected sectors but employment did not increase, while the impact on wages and value-added per hour worked appears to be positive but insignificant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Entwicklung der Arbeitszeiten treibt die Ungleichheit der Erwerbseinkommen (2022)
Zitatform
Beckmannshagen, Mattis & Carsten Schröder (2022): Entwicklung der Arbeitszeiten treibt die Ungleichheit der Erwerbseinkommen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 33/34, S. 427-434. DOI:10.18723/diw_wb:2022-33-1
Abstract
"Die Ungleichheit der monatlichen Bruttoerwerbseinkommen der Beschäftigten in Deutschland ist laut Sozio-oekonomischem Panel (SOEP) zwischen 1993 und 2003 signifikant gestiegen und stagniert seit 2008 auf relativ hohem Niveau. Wie dieser Bericht zeigt, liegt der Anstieg weniger an einer höheren Ungleichheit der Stundenlöhne, sondern daran, dass diese zunehmend mit der Arbeitszeit korrelieren: Beschäftigte mit hohen Stundenlöhnen arbeiten im Vergleich zu Beschäftigten mit geringen Stundenlöhnen heute mehr als früher. Dies gilt vor allem für zwei Gruppen, deren Anteil an der Arbeitsbevölkerung in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat: erwerbstätige Frauen und Beschäftigte im Dienstleistungssektor. Hätten die Beschäftigten nicht die tatsächliche, sondern ihre individuell gewünschte Arbeitszeit realisieren können, wäre der Anstieg der Ungleichheit moderater ausgefallen. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Möglichkeiten, im Niedriglohnsektor die Arbeitszeit auszuweiten, könnten diesem Trend entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Varieties of the rat race: Working hours in the age of abundance (2022)
Zitatform
Behringer, Jan, Martin Gonzalez Granda & Till van Treeck (2022): Varieties of the rat race: Working hours in the age of abundance. (ifso working paper 17), Duisburg, 33 S.
Abstract
"We ask why working hours in the rich world have not declined more sharply or even risen at times since the early 1980s, despite a steady increase in productivity, and why they vary so much across rich countries. We use an internationally comparable database on working hours (Bick et al., 2019) and conduct panel data estimations for a sample of 17 European countries and the United States over the period 1983-2019. We find that high or increasing top-end income inequality, decentralized labor relations, and limited government provision of education and other in-kind services contribute to long working hours. Our results are consistent with the hypothesis that upward-looking status comparisons in positional consumption ("Veblen effects") contribute to a "rat race" of long working hours that is more or less pronounced in different varieties of capitalism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Income dynamics in the United Kingdom and the Impact of the Covid-19 recession (2022)
Zitatform
Bell, Brian, Nicholas Bloom & Jack Blundell (2022): Income dynamics in the United Kingdom and the Impact of the Covid-19 recession. In: Quantitative Economics, Jg. 13, H. 4, S. 1849-1878. DOI:10.3982/QE1872
Abstract
"In this paper, we use an employer‐based survey of earnings and hours to set out the key patterns in UK earnings dynamics from 1975 to 2020, with a particular focus on the most recent recession. We demonstrate that (log) earnings changes exhibit strongly procyclical skewness and have become increasingly leptokurtic, and thus less well approximated by a log‐normal distribution, over the period of study. This holds across genders and sectors. Exploiting the long duration of our panel, we then explore the responsiveness of earnings and hours to aggregate and firm‐level shocks, finding ample heterogeneity in the exposure of different types of workers to aggregate shocks. Exposure is falling in age, firm size, skill level, and permanent earnings, and is lower for unionized and public sector workers. The qualitative patterns of earnings changes across workers observed in the Covid‐19 recession of 2020 are broadly as predicted using the previously estimated exposures and size of the shock. Firm‐specific shocks are important for wages given the variation in within‐firm productivity and the patterns of heterogeneity are markedly different than for aggregate shocks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Rolle von arbeitsplatzbezogener Flexibilisierung und die Betrachtung von individuellen Werten für Mitarbeitendenbindung in der Arbeitswelt 4.0 (2022)
Zitatform
Bender, Elena, Mirko Schürmann, Ute Poethke, Chantal Soyka, Niclas Schaper & Jens Rowold (2022): Die Rolle von arbeitsplatzbezogener Flexibilisierung und die Betrachtung von individuellen Werten für Mitarbeitendenbindung in der Arbeitswelt 4.0. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 66, H. 1, S. 14-30. DOI:10.1026/0932-4089/a000364
Abstract
"In der Arbeit 4.0 ist durch neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Mitarbeitende eine Langzeitbindung an ein Unternehmen seltener. Unternehmen reagieren mit flexibilisierten Arbeitsplätzen, um diesem Wunsch der Mitarbeitenden nachzukommen. Flexibilisierung reduziert die Absicht das Unternehmen zu verlassen. Dabei ist wichtig, räumliche und zeitliche Flexibilisierung zu differenzieren. Außerdem gewinnen individuelle Werte bezüglich Stabilität und Kontinuität an Bedeutung und können den Bindungswunsch stärken. Hauptziel dieser Untersuchung ist, anhand eines kontroll- und ressourcentheoretisch fundierten Rahmens in zwei aufeinander aufbauenden Studien (N = 448, N = 202) die (potenziell unterschiedlich starken) Zusammenhänge von zeitlicher und räumlicher Flexibilisierung mit Mitarbeitendenbindung zu analysieren und zu prüfen, ob sich diese Zusammenhänge bestätigen lassen, wenn zusätzlich individuelle Werte in die Analyse einbezogen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass zeitliche und räumliche Flexibilisierung unterschiedlich mit der Bleibeabsicht zusammenhängen. Während zeitliche Flexibilisierung positive Zusammenhänge zeigt, finden sich in Bezug auf räumliche Flexibilisierung keine Zusammenhänge. Werte bezüglich Stabilität und Kontinuität scheinen dabei nicht mit einer stärkeren Mitarbeitendenbindung zusammenzuhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2021 Hogrefe Verlag)
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Beschäftigungsbedingungen für junge Forscher*innen - ein empirischer Beitrag zu #IchBinHanna (2022)
Zitatform
Berroth, Lara, Dominik Adrian, Kolja Briedis & Antje Wegner (2022): Beschäftigungsbedingungen für junge Forscher*innen - ein empirischer Beitrag zu #IchBinHanna. (DZHW-Brief 2022,04), Hannover, 12 S. DOI:10.34878/2022.04.dzhw_brief
Abstract
"Die durchschnittliche Vertragslaufzeit der an Hochschulen und Forschungseinrichtungen beschäftigten Promovierenden beträgt 27 Monate. 26 Prozent haben einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Auch wenn sich somit gegenüber älteren Studien eine Entwicklung zu längeren Vertragslaufzeiten abzeichnet, bleibt dennoch eine Lücke zwischen den Vertragslaufzeiten von Promovierenden und den tatsächlichen Promotionsdauern. Die subjektive Einschätzung der Finanzierungs- und Beschäftigungssituation fällt überwiegend positiv aus: Etwa drei Viertel der Promovierenden sind damit zufrieden. Im Durchschnitt wenden Promovierende mit einem Arbeitsvertrag an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung 23 Stunden pro Woche für ihre Promotion auf. Regelungen zur Promotionszeit werden im Arbeitsvertrag oder der Promotionsvereinbarung selten getroffen. Sie garantieren aber meist einen recht hohen Zeitanteil der Arbeitszeit für die Promotion bzw. gehen mit einer höheren Zahl an aufgewendeten Wochenstunden für die Promotion einher. Im Vergleich mit Hochschulabsolvent*innen, die in anderen Bereichen erwerbstätig sind, zeigen Promovierende mit einer Stelle in der Wissenschaft in vielen Teilaspekten der Beschäftigung eine höhere (berufliche) Zufriedenheit. Deutlich unzufriedener sind sie jedoch mit der Arbeitsplatzsicherheit. Zentrale Ergebnisse zur Finanzierungs- und Beschäftigungssituation Promovierender sowie zu zahlreichen weiteren Themen finden sich unter nacaps-datenportal.de." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Hours and Wages (2022)
Zitatform
Bick, Alexander, Adam Blandin & Richard Rogerson (2022): Hours and Wages. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 137, H. 3, S. 1901-1962. DOI:10.1093/qje/qjac005
Abstract
"We document two robust features of the cross-sectional distribution of usual weekly hours and hourly wages. First, usual weekly hours are heavily concentrated around 40 hours, while at the same time a substantial share of total hours come from individuals who work more than 50 hours. Second, mean hourly wages are nonmonotonic across the usual hours distribution, with a peak at 50 hours. We develop and estimate a model of labor supply to account for these features. The novel feature of our model is that earnings are nonlinear in hours, with the extent of nonlinearity varying over the hours distribution. Our estimates imply significant wage penalties for people who deviate from 40 hours in either direction, leading to a large mass of people who work 40 hours and are not very responsive to shocks. This has important implications for the role of labor supply as a mechanism for self-insurance in a standard heterogeneous-agent incomplete-markets model and for empirical strategies designed to estimate labor supply parameters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Structural change in labor supply and cross-country differences in hours worked (2022)
Zitatform
Bick, Alexander, Nicola Fuchs-Schündeln, David Lagakos & Hitoshi Tsujiyama (2022): Structural change in labor supply and cross-country differences in hours worked. In: Journal of monetary economics, Jg. 130, H. September, S. 68-85. DOI:10.1016/j.jmoneco.2022.05.007
Abstract
"This paper studies how structural change in labor supply along the development spectrum shapes cross-country differences in hours worked. We emphasize two main forces: sectoral reallocation from self-employment to wage work, and declining fixed costs of wage work. We show that these forces are crucial for understanding how the extensive margin (the employment rate) and intensive margin (hours per worker) of aggregate hours worked vary with income per capita. To do so we build and estimate a quantitative model of labor supply featuring a traditional self-employment sector and a modern wage-employment sector. When estimated to match cross-country data, the model predicts that sectoral reallocation explains more than half of the total hours decrease at lower levels of development. Declining fixed costs drive the rise in employment rates at higher levels of income per capita, and imply higher hours in the future, in contrast to the lower hours resulting from income effects and expansions in tax-and-transfer systems." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Online Appendix, Open Access -
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Reform der Mini- und Midijobs: Verschärft die Ampel-Koalition die Teilzeitfalle? (2022)
Blömer, Maximilian Joseph; Consiglio, Valentina;Zitatform
Blömer, Maximilian Joseph & Valentina Consiglio (2022): Reform der Mini- und Midijobs: Verschärft die Ampel-Koalition die Teilzeitfalle? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 4, S. 12-18.
Abstract
"Die Simulation der Beschäftigungswirkungen der von der Ampel-Regierung geplanten Reformen im Bereich der Mini- und Midijobs sowie ausgewählter steuerlicher Entlastungen zeigt, dass unterm Strich positive Arbeitsangebotseffekte, vor allem in der generellen Arbeitsmarktpartizipation, zu erwarten sind. Mit Blick auf die Veränderungen der Arbeitszeit sind die Effekte allerdings lediglich für Männer positiv. Für Frauen ist durch die Ausweitung der Minijob-Verdienstgrenze und der Midijob-Gleitzone mit einer Reduktion des Arbeitsangebots um 22 000 Vollzeitäquivalente zu rechnen, und selbst unter Berücksichtigung der positiven Beschäftigungswirkungen der zusätzlich vorgesehenen Steuerentlastungen ergeben sich noch negative Effekte für Frauen (– 7 000 VZÄ). Die Betrachtung der Beschäftigungswirkung nach Stundenkategorien macht deutlich, dass Minijobs und Teilzeitbeschäftigung durch die Reform insbesondere für Frauen noch attraktiver werden. Dies bedeutet, dass die Teilzeitfalle durch die von den Ampel-Koalitionär*innen vorgesehenen Reformen nicht begrenzt werden kann. Ganz im Gegenteil ist damit zu rechnen, dass sie durch deren Umsetzung sogar noch weiter verschärft wird. Ein zentraler Grund dafür ist, dass die Ampel-Koalition die Fehlanreize des Ehegattensplittings – die mehrheitlich Frauen und Mütter als Zweitverdienerinnen betreffen – in ihrem Regierungsprogramm nicht im Kern angeht. Anders gesagt: Da sich die Zweitverdienerfalle insbesondere aus der Kombination des Ehegattensplittings und der für Arbeitnehmer*innen steuer- und abgabenfreien Minijobs ergibt, trägt eine effektive Anhebung der Minijobgrenze unmittelbar zu ihrer Ausweitung bei. Auch die kleine Verbesserung beim Übergang von Mini- in Midijobs kann dies nicht mildern. Zudem könnte die geplante Kopplung der Mini- und Midijob-Verdienstgrenze speziell an den Mindestlohn die Teilzeitfalle in Zukunft sogar stärker verankern. Insgesamt wird das erklärte Ziel der Ampel-Koalition, die Verdrängung von regulären Arbeitsverhältnissen durch Minijobs sowie die Teilzeitfalle insbesondere für Frauen zu verhindern, vor dem Hintergrund der angebotsseitigen Beschäftigungswirkungen mit den bisherigen Reformelementen verfehlt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Das Modell für selbstbestimmte Optionszeiten im Erwerbsverlauf: Eine Bestandsaufnahme mit Blick nach vorne (2022)
Bringmann, Julia; Jurczyk, Karin; Mückenberger, Ulrich;Zitatform
Bringmann, Julia (2022): Das Modell für selbstbestimmte Optionszeiten im Erwerbsverlauf. Eine Bestandsaufnahme mit Blick nach vorne. (Studie / Deutsches Institut für interdisziplinäre Sozialpolitikforschung 2022,01), Duisburg ; Bremen, 20 S.
Abstract
"Das Optionszeiten-Modell (OZM) möchte einen Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik schaffen: Die männlich konnotierte Norm des dreigeteilten Lebenslaufs ohne Erwerbsunterbrechungen soll durch eine bedarfsorientierte und selbstbestimmte Gestaltung von Lebensläufen ersetzt werden. Das Modell sieht ein rechtlich und monetär abgesichertes Optionszeiten-Budget von neun Jahren vor, welches zweckgebunden für Kinderbetreuung, Pflege, Ehrenamt, Weiterbildung und Selbstsorge genutzt werden kann. Die vorliegende DIFIS-Studie wertet den Diskussionsstand zum OZM aus und systematisiert die offenen Fragen zur Konzeption und zur praktischen Umsetzung, etwa zur Nutzung in prekären Lebenslagen, zu Anreizen für mehr Geschlechtergerechtigkeit, zur institutionellen Anbindung und zum betrieblichen Umgang mit Freistellungen. Zudem resümiert sie Antworten auf wiederkehrende Gegenargumente. Die Studie richtet sich an fachpraktische und -politische Communitys und möchte den Austausch über die Weiterentwicklung des OZM anstoßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitszeitverkürzung als gesellschaftliches Reformprojekt (2022)
Böhle, Fritz; Stöger, Ursula;Zitatform
Böhle, Fritz & Ursula Stöger (2022): Arbeitszeitverkürzung als gesellschaftliches Reformprojekt. In: WISO, Jg. 45, H. 1, S. 15-28.
Abstract
"Der Beitrag plädiert für eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung mit dem Ziel: weniger Zeit für Erwerbsarbeit und mehr Zeit für andere Formen von Arbeit und Tätigkeiten. Es wird gezeigt, dass die Verkürzung der Arbeitszeit zur Bewältigung neuer Anforderungen an die Lebensführung notwendig ist. Sie wird durch einen Umbruch in der Nutzung von Arbeitskraft ermöglicht, fördert dessen gesellschaftliche Durchsetzung und erweist sich damit als Wegbereiter für ein neues gesellschaftliches Sozialmodell." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)
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Overtime in Europe: Regulation and practice (2022)
Cabrita, Jorge; Foden, David; Cerf, Catherine;Zitatform
Cabrita, Jorge, Catherine Cerf & David Foden (2022): Overtime in Europe: Regulation and practice. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 48 S. DOI:10.2806/095550
Abstract
"Despite the well-known adverse effects of regular long working hours on workers’ health, well-being and performance, many workers in the EU continue to work beyond their normal hours. Part of this additional working time is classified as overtime. This report takes a comparative overview of how overtime is regulated in the EU Member States, Norway and the United Kingdom, including its definition, the limits on its use and the compensation received by workers for working extra hours. The report assesses the extent of the phenomenon using national-level data, delves into the factors that explain it, and examines the potential consequences for workers and firms. Finally, the report summarises the current debate on the topic, as uncompensated working hours, structural overtime and monitoring of working hours are currently some of the most discussed work-related issues across the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A Social Policy Case for a Four-Day Week (2022)
Zitatform
Chung, Heejung (2022): A Social Policy Case for a Four-Day Week. In: Journal of Social Policy, Jg. 51, H. 3, S. 551-566. DOI:10.1017/S0047279422000186
Abstract
"There has been an explosion of interest in the “four-day-week” movement across the globe, especially due to its potential in addressing many of the societal challenges left by the COVID-19 pandemic. Four-day-week is a movement set to shorten the working hours of full-time workers without a reduction in pay. I aim to set out the case for a national move towards a four-day-week explaining why social policy scholars should lead the debate. First, I provide evidence of the societal costs that the current long-hours work culture has on workers’ and their family’s well-being and welfare, social inequality, and social cohesion. Shorter working can help tackle these issues by giving workers right to time, shifting the balance between work and non-work activities in our lives and valuing them both. Social policy scholars need to lead this debate owing to our existing knowledge and expertise in dealing with these social issues and state-level interventions. In addition, without pressing for fundamental changes in our labour market, we cannot adequately address some of the key challenges we face as a society. The paper ends with key research questions social policy scholars should address as a part of this move." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Narrowing women's time and income gaps: an assessment of the synergies between working time reduction and universal income schemes (2022)
Zitatform
Cieplinski, André, Simone D'Alessandro, Chandni Dwarkasing & Pietro Guarnieri (2022): Narrowing women's time and income gaps: an assessment of the synergies between working time reduction and universal income schemes. (Working papers / SOAS University of London 250), London, 34 S.
Abstract
"The COVID-19 crisis re-opened a discussion on the gendered nature of time-poverty and income inequality. We compare two policy combinations that assess the synergies between working time reduction and two universal income schemes: basic income and care income programmes. While the former provides every individual with an equal monetary benefit, the latter ties monetary benefits to the amount of unpaid and care work performed by individuals. We assess the impact of these policy combinations applying Eurogreen, a macrosimulation model tailored to Italy. Results suggest that while working time reduction directly improves the distribution of unpaid work and alleviates time-poverty, its impact on income inequality is limited. By contrast, the universal income schemes promote a similar and significant reduction of income inequality but differ in terms of gender equality outcomes. When it comes to improvements in women’s employment, labour force participation and real wages, working time reduction in combination with basic income outperforms care income. Meanwhile, care income outperforms basic income in terms of women’s income gap. Finally, regarding time-use, the adverse labour market effects of a care income on women’s participation rates compromises the redistribution of unpaid work from women to men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Hours and wages: A bargaining approach (2022)
Zitatform
Del Rey, Elena, Joaquín Naval & Jose I. Silva (2022): Hours and wages: A bargaining approach. In: Economics Letters, Jg. 217. DOI:10.1016/j.econlet.2022.110652
Abstract
"In a recent paper, Bick et al. (2022) show the presence of a hump-shaped relationship between hours and hourly wages with a maximum around 50 h worked. We show that a model with fixed labor costs where workers and firms bargain in wages and hours can help explain this non-linear relationship. Also, a quantitative version of the model is able to match the empirical hourly-wage to hours worked relationship estimated by those authors for the US." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Zero-hours Contracts in a Frictional Labour Market (2022)
Zitatform
Dolado, Juan J., Etienne Lalé & Helene Turone (2022): Zero-hours Contracts in a Frictional Labour Market. (Discussion Paper / University of Bristol, Department of Economics 22/763), Bristol, 50 S.
Abstract
"We propose a model to evaluate the U.K.'s zero-hours contract (ZHC)- a contract that exempts employers from the requirement to provide any minimum working hours, and allows workers to decline any workload. We find quantitatively mixed welfare effects of ZHCs. On one hand they unlock job creation among firms that face highly volatile business conditions and increase labor force participation of individuals who prefer flexible work schedules. On the other hand, the use of ZHCs by less volatile firms, where jobs are otherwise viable under regular contracts, reduces welfare and likely explains negative employee reactions to this contract." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Curtailment of Economic Activity and Labor Inequalities (2022)
Florio, Erminia; Kharazi, Aicha;Zitatform
Florio, Erminia & Aicha Kharazi (2022): Curtailment of Economic Activity and Labor Inequalities. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1166), Essen, 50 S.
Abstract
"The worrying combination of the labor market tightness and the wage inflation in the US since the pandemic raises a question on how the business closure orders affected the fragile segments of the labor force and contributed to mounting inflationary wage pressure. We develop a macroeconomic model with heterogeneous labor and a nested CES production function. We estimate the model using the newly collected data from the CPS and the BEA. The recent crisis leads to a contraction in total hours worked, makes wages more volatile, and sustains wage inflation. The model also generates differential effects of the business closure orders on productivity and the labor market in the US. The earning rates and hours responses to the crisis differ by age, skills, and origin of the worker." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Homeoffice nach fast zwei Jahren Pandemie: Ein Rück- und Ausblick über die Verbreitung und Struktur der räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung von Arbeit in Deutschland, Europa und den USA (2022)
Flüter-Hoffmann, Christiane; Stettes, Oliver;Zitatform
Flüter-Hoffmann, Christiane & Oliver Stettes (2022): Homeoffice nach fast zwei Jahren Pandemie. Ein Rück- und Ausblick über die Verbreitung und Struktur der räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung von Arbeit in Deutschland, Europa und den USA. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,02), Köln, 56 S.
Abstract
"Die hier vorliegende Studie zeigt einen Rück- und Ausblick über die Verbreitung und Struktur der räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung von Arbeit in Deutschland, Europa und den USA." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Working-time mismatch and job satisfaction of junior academics (2022)
Zitatform
Frei, Irina & Christian Grund (2022): Working-time mismatch and job satisfaction of junior academics. In: Journal of business economics, Jg. 92, H. 7, S. 1125-1166. DOI:10.1007/s11573-022-01091-y
Abstract
"We examine the role of working-time mismatches (defined as the difference between actual and desired weekly working hours) in academics' job satisfaction. In doing so, we investigate how academics' career stage (predoc vs. postdoc) and contract status (part-time vs. full-time employment) moderate the relation between a mismatch in working hours and job-related well-being. Our results are based on longitudinal survey data among junior academics in the STEM fields indicate that mismatches in working hours are prevalent in academia and are associated with a loss of job satisfaction. In this context, overemployment (working more than desired) tends to unfold more severe consequences with respect to job satisfaction compared to underemployment. We find evidence for a similar reaction of doctoral students and postdocs with respect to job satisfaction when experiencing a working-time mismatch. Part-time employment positively moderates the link between working-time mismatch and job satisfaction for the case of underemployment." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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The employment effects of working time reductions in Europe (2022)
Zitatform
Garnero, Andrea, Alessandro Tondini & Cyprien Batut (2022): The employment effects of working time reductions in Europe. (VoxEU columns / Centre for Economic Policy Research), London, 8 S.
Abstract
"The implementation of shorter working hours is intended to create jobs by redistributing available work. But this is based on the assumption that there is a fixed amount of work to be done. This column studies the work-hour reforms in Belgium, France, Italy, Portugal, and Slovenia in the late 1990s and early 2000s under the EU Working Time Directive. The reforms did reduce the hours worked per employee, but firms did not substitute lower hours for more workers. Since employee salaries did not go down, a shorter working week or day could potentially increase wellbeing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum (2022)
Globisch, Claudia; Volkert, Marieke ; Abendroth, Anja; Anger, Silke ; Dummert, Sandra ; Danneck, Viktoria; Christoph, Bernhard ; Fuchs, Michaela ; Boll, Christina ; Schüller, Simone ; Müller, Dana ; Knize, Veronika ; Jacob, Marita ; Kreyenfeld, Michaela ; Lott, Yvonne ; Tobler, Lina ; Hipp, Lena ; Sauermann, Armin; Carstensen, Tanja; Naujoks, Tabea ; Fervers, Lukas ;Zitatform
Globisch, Claudia, Dana Müller, Michaela Fuchs, Bernhard Christoph, Viktoria Danneck, Sandra Dummert, Marieke Volkert, Anja Abendroth, Silke Anger, Christina Boll, Tanja Carstensen, Lukas Fervers, Lena Hipp, Marita Jacob, Veronika Knize, Michaela Kreyenfeld, Yvonne Lott, Tabea Naujoks, Armin Sauermann, Simone Schüller & Lina Tobler (2022): Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum. (IAB-Kurzbericht 05/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2205
Abstract
"Die Folgen der Covid-19-Pandemie verschärfen bereits existierende Ungleichheiten in vielen gesellschaftlichen Bereichen sowie in Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Ob und in welchem Ausmaß dies auch in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen und Männern zutrifft, wird anhand einer Online-Panelbefragung des IAB untersucht. Im Fokus stehen die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinsichtlich des Umfangs der Arbeitszeiten in der Erwerbs- und Sorgearbeit sowie der Homeoffice-Nutzung. Außerdem gehen die Autorinnen und Autoren der Frage nach, ob sich die Sorgearbeit weiter hin zu den Müttern verlagert hat oder ob Väter einen höheren Anteil daran übernommen haben als vor der Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Globisch, Claudia; Volkert, Marieke ; Anger, Silke ; Dummert, Sandra ; Christoph, Bernhard ; Fuchs, Michaela ; Müller, Dana ; Knize, Veronika ;Weiterführende Informationen
- Kinderbetreuung von Müttern und Vätern mit Kindern unter 12 Jahren in Paarhaushalten
- Ein Interview mit den Autorinnen und Autoren finden sie im IAB-Forum.
- Entwicklung der Arbeitszeit nach Geschlecht, Alter der Kinder und Art der Kinderbetreuung
- Veränderung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung
- Entwicklung der Arbeitszeit nach Geschlecht und Kindern im Haushalt
- Veränderung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung nach Bildungsniveau
- Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer nach Wirtschaftsbereichen in Deutschland
- Aufteilung der Kinderbetreuung nach Lockdown-spezifischen Arbeitsarrangements von Vätern und Müttern
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Literaturhinweis
Does Performance Pay Influence Hours of Work? (2022)
Zitatform
Green, Colin P. & John S. Heywood (2022): Does Performance Pay Influence Hours of Work? (IZA discussion paper 15474), Bonn, 37 S.
Abstract
"A large body of research links performance pay to poorer worker health. The exact mechanism generating this link remains in doubt. We examine a common suspect, that performance pay causes employees to work longer hours in pursuit of higher pay. Using representative data for the UK, we demonstrate that performance pay is associated with more work hours and a higher probability of working long hours. Yet approximately two thirds of these differences reflect worker sorting rather than behavioral change. The remaining influence appears too small to generate the differences in health except for blue-collar occupations that we isolate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Days of Work over a Half Century: The Rise of the Four-Day Week (2022)
Zitatform
Hamermesh, Daniel S. & Jeff E. Biddle (2022): Days of Work over a Half Century: The Rise of the Four-Day Week. (IZA discussion paper 15325), Bonn, 40 S.
Abstract
"We examine work patterns in the U.S. from 1973-2018, with the novel focus on days per week, using intermittent CPS samples and one ATUS sample. Among full-time workers the incidence of four-day work tripled, with 8 million additional four-day workers. Similar growth occurred in the Netherlands, Germany, and South Korea. The rise was not due to changes in demographics or industrial structure. Such schedules are more common among less educated, younger, and white non-Hispanic workers, men, natives, and people with young children; police and firefighters, health-care, and restaurant workers. Based on an equilibrium model, we show that they result more from workers' preferences and/or daily fixed costs of working than production costs. We verify the implication that the wage penalty for four-day work is greater where such work is more prevalent, and we show that the penalty has diminished over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitszeitmodelle der Zukunft: Arbeitszeiten flexibel und attraktiv gestalten (2022)
Hellert, Ulrike;Zitatform
Hellert, Ulrike (2022): Arbeitszeitmodelle der Zukunft. Arbeitszeiten flexibel und attraktiv gestalten. München: Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, 226 S.
Abstract
"Im härter werdenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte sind intelligente Arbeitszeitmodelle ein Trumpf für Ihr Unternehmen. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie die Schlüsselressource Arbeitszeit für mehr Produktivität nutzen und zugleich die Wünsche der Mitarbeitenden berücksichtigen. Die Autorin erklärt die Gestaltungsmöglichkeiten durch Funktionszeit, Teilzeit und Homeoffice oder flexible Arbeitszeitkonten. Zahlreiche Praxisbeispiele helfen, Zeitkompetenz aufzubauen und maßgeschneiderte Arbeitszeitmodelle umzusetzen. Motivation durch Work-Life-Kohärenz und flexible Lebensphasen-Modelle. Neu in der 3. Auflage: Einwirkungen der Coronapandemie auf Arbeitszeitmodelle, Aktualisierungen bei Vertrauensarbeitszeit, Homeoffice und Zeitdruck" (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
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Wie sich eine demografisch bedingte Schrumpfung des Arbeitsmarkts noch abwenden lässt (2022)
Zitatform
Hellwagner, Timon, Doris Söhnlein, Susanne Wanger & Enzo Weber (2022): Wie sich eine demografisch bedingte Schrumpfung des Arbeitsmarkts noch abwenden lässt. In: IAB-Forum H. 21.11.2022 Nürnberg, 2022-11-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221121.01
Abstract
"Angesichts knapper Arbeitskräfte fällt es Betrieben immer schwerer, offene Stellen zu besetzen. Als Folge des demografischen Wandels ist zu erwarten, dass sich dieser Mangel weiter verschärft. So wird etwa die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter bis 2035 infolge der Demografie deutlich abnehmen. Es gibt jedoch eine Reihe von Ansätzen, um das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen trotz einer stark alternden Bevölkerung zu stabilisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of the COVID-19 crisis across different socio-economic groups and the role of job retention schemes - The case of Switzerland (2022)
Zitatform
Hijzen, Alexander & Andrea Salvatori (2022): The impact of the COVID-19 crisis across different socio-economic groups and the role of job retention schemes - The case of Switzerland. (OECD social, employment and migration working papers 268), Paris, 39 S. DOI:10.1787/38fc6bad-en
Abstract
"This paper analyses the impact of the COVID-19 crisis across socio-economic groups in Switzerland and the role played by its short-time work scheme during the first year of the crisis until the end of 2020. To this end, it compares changes in hours worked for different socio-groups in Switzerland and other OECD countries, and then documents differences across groups in the use of short time work and in the risk of job loss. Finally, the paper investigates differences between groups of short-time work participants in terms of the reduction in working time, job search behavior and the risk of subsequent job loss. The evidence so far suggests that the Swiss short time work scheme as it operated during the first year of the COVID-19 crisis was fit for purpose." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The association between shift work exposure and the variations in age at natural menopause among adult Canadian workers: results from the Canadian Longitudinal Study on Aging (CLSA) (2022)
Zitatform
Khan, Durdana, Michael Rotondi, Heather Edgell & Hala Tamim (2022): The association between shift work exposure and the variations in age at natural menopause among adult Canadian workers: results from the Canadian Longitudinal Study on Aging (CLSA). In: Menopause, Jg. 29, H. 7, S. 795-804. DOI:10.1097/gme.0000000000001981
Abstract
"Objective: A wide range of negative health outcomes have been associated with shift work (SW) particularly night and rotating SW. However, little is known about effects of SW exposure on reproductive health outcomes. The objective of our study is to prospectively investigate the association between SW exposure and the variations in age at natural menopause among adult Canadian workers. Methods: Secondary data analyses were performed using the Canadian Longitudinal Study on Aging database. Premenopausal women (N = 3,688) at baseline were followed prospectively for 3 years. Three derived variables were used to measure SW primary exposure: 1) ever exposed to SW, 2) SW exposure in current job, and 3) SW exposure in the longest job. Cox proportional hazard regression models were used to evaluate risk of variations in age at natural menopause after adjusting for potential confounders. Result: One out of five women (20%) reported to be ever exposed to SW during their jobs. Overall, women who were ever exposed to SW were significantly associated with a delayed onset of menopause compared with daytime workers (hazard ratios [HR] = 0.77, 95% CI, 0.61-0.98). Particularly, when compared with daytime workers, rotating shift worker in the current and longest job were significantly related to delayed onset of menopause (HR = 0.64, 95% CI, 0.46-0.89 and HR = 0.65, 95% CI, 0.49-0.86), respectively. Conclusion: Our results suggest a relationship between rotating shift and delayed onset of menopause. We speculate that disruptive circadian stimuli may play a role in menopausal onset and this warrants further investigation. Video Summary: http://links.lww.com/MENO/A940." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Social Policy Without Growth: Moving Towards Sustainable Welfare States (2022)
Zitatform
Koch, Max (2022): Social Policy Without Growth. Moving Towards Sustainable Welfare States. In: Social Policy and Society, Jg. 21, H. 3, S. 447-459. DOI:10.1017/S1474746421000361
Abstract
"Growth-dependent welfare states contribute to climate emergency. The ecological economics, degrowth, and sustainable welfare literatures demonstrate that to re-embed Western production and consumption patterns in environmental limits, an encompassing social-ecological transformation would need to be initiated very soon. This article focuses on the potential roles of the welfare state and social policy in this transformation, applying the concepts of ‘sustainable welfare’ and ‘safe-operating space’. Based on two Swedish studies, it also provides an empirical analysis of the popularity of selected eco-social policies designed to steer the economy and society towards this space: maximum and basic incomes, taxes on wealth and meat, as well as working time reductions. In analogy to the historical role of the state in reconstituting the welfare-work nexus in the post-WWII era and its present engagement in the context of the Covid-19 crisis, it is argued that a more interventionist state is required to grapple with climate emergency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Hours Constraints and Wage Differentials across Firms (2022)
Zitatform
Labanca, Claudio & Dario Pozzoli (2022): Hours Constraints and Wage Differentials across Firms. (IZA discussion paper 14992), Bonn, 35 S.
Abstract
"Although constraints on hours worked at the firm-level are viewed as an important determinant of firm wages, little direct evidence exists to support this view. In this paper, we use linked employer-employee data on hours worked in Denmark to measure hours constraints and to investigate how these constraints relate to firm wages. We show that firms with stricter constraints pay higher firm-specific wages and that these premiums are concentrated in more productive firms. Starting from these findings we discuss a framework in which hours constraints are motivated by the productivity gains derived from having a more cooperative production process, leading more productive firms to constrain hours and to pay compensating wage differentials." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Constraints on Hours within the Firm (2022)
Zitatform
Labanca, Claudio & Dario Pozzoli (2022): Constraints on Hours within the Firm. In: Journal of labor economics, Jg. 40, H. 2, S. 473-503. DOI:10.1086/714827
Abstract
"Firms often impose constraints on working hours. While many believe that these constraints shape labor supply decisions, little evidence exists to support such views. We explore this relationship using linked employer-employee data on hours worked and the variation in tax rates derived from the 2010 Danish tax reform. We show that hours worked are unresponsive to individual tax changes in firms with strict constraints, whereas they respond to these changes, directly and through spillovers, in firms with looser constraints. Starting from these findings, we discuss the determinants of hours constraints, distinguishing between firms’ technologies and coordination of hours among coworkers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How Reliable are Administrative Reports of Paid Work Hours? (2022)
Zitatform
Lachowska, Marta, Alexandre Mas & Stephen A. Woodbury (2022): How Reliable are Administrative Reports of Paid Work Hours? (Upjohn Institute working paper 361), Kalamazoo, Mich., 49 S. DOI:10.17848/wp22-361
Abstract
"This paper examines the quality of quarterly records on work hours collected from employers in the State of Washington to administer the unemployment insurance (UI) system, specifically to determine eligibility for UI. We subject the administrative records to four “trials,” all of which suggest the records reliably measure paid hours of work. First, distributions of hours in the administrative records and Current Population Survey outgoing rotation groups (CPS) both suggest that 52–54% of workers work approximately 40 hours per week. Second, in the administrative records, quarter-to-quarter changes in the log of earnings are highly correlated with quarter-to-quarter changes in the log of paid hours. Third, annual changes in Washington’s minimum wage rate (which is indexed) are clearly reflected in year-to-year changes in the distribution of paid hours in the administrative data. Fourth, Mincer-style wage rate and earnings regressions using the administrative data produce estimates similar to those found elsewhere in the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does part-time work offer flexibility to employed mothers? (2022)
Zitatform
Landivar, Liana Christin, Rose A. Woods & Gretchen M. Livingston (2022): Does part-time work offer flexibility to employed mothers? In: Monthly labor review H. February. DOI:10.21916/mlr.2022.7
Abstract
"Using data from the 2017-18 American Time Use Survey Leave and Job Flexibilities Module, we evaluate the relationship between part-time work and job flexibility among civilian employed mothers who are wage and salary workers. Results show that mothers working part time are employed in jobs that lack many of the attributes that would characterize these jobs as flexible. Mothers in part-time jobs were less likely to have paid leave, work-at-home access, and advanced schedule notice. Although part-time jobs require fewer work hours, these shorter work hours may come at a cost of reduced flexibility, pay, and availability of family-friendly benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Is Work a Burden? The Role of the Living Standard (2022)
Zitatform
Luo, Jianbo Jeff (2022): Is Work a Burden? The Role of the Living Standard. In: Social indicators research, Jg. 163, H. 1, S. 61-77. DOI:10.1007/s11205-022-02878-w
Abstract
"Many mainstream schools of economics argue that work is a burden, while nonmainstream schools argue that this might not be entirely true. This paper aims to reconcile this difference by suggesting that individuals will balance income and leisure only after the fixed expense for their current living standard is met. Three applications show that the above explanation can reconcile different historical perspectives, explain various discrepancies about labor supply between neoclassical theory predictions and empirical findings, and reconcile the different interpretations about lottery winners' labor supply." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Das Familienarbeitszeit-Modell – ein erster Schritt Richtung Arbeitszeitverkürzung (2022)
Mader, Katharina;Zitatform
Mader, Katharina (2022): Das Familienarbeitszeit-Modell – ein erster Schritt Richtung Arbeitszeitverkürzung. In: WISO, Jg. 45, H. 1, S. 29-41.
Abstract
"Der Beitrag plädiert für eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung mit dem Ziel: weniger Zeit für Erwerbsarbeit und mehr Zeit für andere Formen von Arbeit und Tätigkeiten. Es wird gezeigt, dass die Verkürzung der Arbeitszeit zur Bewältigung neuer Anforderungen an die Lebensführung notwendig ist. Sie wird durch einen Umbruch in der Nutzung von Arbeitskraft ermöglicht, fördert dessen gesellschaftliche Durchsetzung und erweist sich damit als Wegbereiter für ein neues gesellschaftliches Sozialmodell." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)
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Work and Family Disadvantage: Determinants of Gender Gaps in Paid Work During the COVID-19 Pandemic (2022)
Zitatform
Mertehikian, Yasmin A. & Pilar Gonalons-Pons (2022): Work and Family Disadvantage: Determinants of Gender Gaps in Paid Work During the COVID-19 Pandemic. In: Socius, Jg. 8, S. 1-12. DOI:10.1177/23780231221117649
Abstract
"This article provides a comprehensive analysis of the increase in gender inequality in paid work during the pandemic to unpack the relative relevance of labor market and work-family conflict processes. Using panel data from the United States Current Population Survey, we examine four mechanisms in an integrated analysis that explicitly includes single-parent households and assesses the moderating role of women’s economic position relative to their partners. The results indicate that increases in gender inequality during the pandemic were heavily concentrated in households with children but also partly connected to gender differences in prepandemic labor market positions and to the higher prevalence of women in lower earner position relative to their partners. Single parents were more negatively impacted than partnered parents, but the disproportionate concentration of this impact on women does not contribute much to increases in overall gender inequality due to the relatively smaller size of this group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Why do men extend their employment beyond pensionable age more often than women? a cohort study (2022)
Myllyntausta, Saana ; Stenholm, Sari ; Pentti, Jaana; Kivimäki, Mika ; Vahtera, Jussi ; Virtanen, Marianna ;Zitatform
Myllyntausta, Saana, Marianna Virtanen, Jaana Pentti, Mika Kivimäki, Jussi Vahtera & Sari Stenholm (2022): Why do men extend their employment beyond pensionable age more often than women? a cohort study. In: European Journal of Ageing, Jg. 19, H. 3, S. 599-608. DOI:10.1007/s10433-021-00663-1
Abstract
"Men extend their employment beyond pensionable age more often than women, but the factors that contribute to this sex difference are unknown. This study aimed to examine sex differences in extending employment and the contribution of sociodemographic, work- and health-related factors to these differences. Participants of this prospective cohort study were 4,263 public sector employees from Finland who reached their individual pensionable date between 2014 and 2019 and responded to a survey on work- and non-work-related issues before that date. Extended employment was defined as continuing working for over six months beyond the individual pensionable date. We used mediation analysis to examine the contribution of explanatory factors to the association between sex and extended employment. Of the participants, 29% extended employment beyond the pensionable date. Men had a 1.29-fold (95% confidence interval 1.11–1.49) higher probability of extending employment compared with women. Men had a higher prevalence of factors that increase the likelihood of extended employment than women (such as spouse working full-time, no part-time retirement, low job strain, high work time control, and lack of pain) and this mediated the association of sex with extended employment by up to 83%. In conclusion, men were more likely to extend their employment beyond pensionable age than women. This difference was largely explained by men being more likely to have a full-time working spouse, low job strain, high work time control, no pain, and not being on part-time retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Jenseits der linearen Arbeitszeitverkürzung: Plädoyer für eine zeitachtsame Veränderung der Arbeitskultur (2022)
Mückenberger, Ulrich;Zitatform
Mückenberger, Ulrich (2022): Jenseits der linearen Arbeitszeitverkürzung: Plädoyer für eine zeitachtsame Veränderung der Arbeitskultur. In: WISO, Jg. 45, H. 1, S. 59-82.
Abstract
"Die Arbeitskultur ist nicht nur durch Corona unter Druck. Arbeitsverdichtung, neuartige Kontrollmechanismen und Übergreifen der Erwerbsarbeit auf die private Lebenszeit sind hierfür wesentliche Stichworte. Demgegenüber gilt es, für eine neue Kultur der Zeit innerhalb und außerhalb der Erwerbsarbeit zu plädieren. Institutionalisierte soziale Zeiten in der Erwerbsarbeit sind die Voraussetzung dafür, der Reduktion der Arbeitenden auf Arbeitskräfte entgegenzuwirken. Für bestimmte Tätigkeiten sind spezifische Eigenzeiten zu definieren, die nicht ohne Schaden beschleunigt werden können. Außerhalb der Arbeit gilt es, ein sozialpolitisch gerahmtes System der Ziehungsrechte für Care und andere gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeiten zu etablieren. Ergebnis wäre eine „innere“ Arbeitszeitverkürzung und eine Arbeitszeitverkürzung im Lebenslauf." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)
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Idiosyncratic Deals: Vereinbarungen zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten zur individualisierten Arbeitsgestaltung (2022)
Zitatform
Pestotnik, Annika & Stefan Süß (2022): Idiosyncratic Deals. Vereinbarungen zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten zur individualisierten Arbeitsgestaltung. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 51, H. 4, S. 4-9. DOI:10.15358/0340-1650-2022-4-4
Abstract
"Mitarbeiter nehmen zunehmend eine proaktive Rolle bei der Gestaltung ihrer Arbeit ein, da sie immer mehr Wert darauf legen, ihr Arbeitsverhältnis den individuellen Bedürfnissen anpassen zu können. Eine Möglichkeit, die Arbeitsbedingungen und -inhalte zu verändern, stellen individuelle Vereinbarungen zwischen Mitarbeitern und ihren Vorgesetzten – bezeichnet als Idiosyncratic Deals – dar. Dieser Beitrag stellt das Konzept der Idiosyncratic Deals vor, zeigt den aktuellen Forschungsstand auf und diskutiert Implikationen für Wissenschaft und Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Verlag Franz Vahlen )
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Wer wagt, gewinnt - Gilt das für die eigene Arbeitszeit?: Motive der Arbeitszeitentscheidung und Auswirkungen atypischer Arbeitszeit bei Schichtarbeitenden in der Industrie (2022)
Pürling, Meike; Schramm, Florian;Zitatform
Pürling, Meike (2022): Wer wagt, gewinnt - Gilt das für die eigene Arbeitszeit? Motive der Arbeitszeitentscheidung und Auswirkungen atypischer Arbeitszeit bei Schichtarbeitenden in der Industrie. Hamburg, 265 S.
Abstract
"Die vorliegende Dissertation untersucht die Arbeitszeitentscheidung und die Auswirkungen atypischer Arbeitszeit bei Schichtarbeitenden in der Industrie. Auf Basis qualitativer Interviewdaten werden die Motive der Entscheidung für oder gegen eine fakultative Vier-Tage-Woche mit regelmäßiger Samstagsarbeit herausgearbeitet. Im weiteren Verlauf wird untersucht, wie sich Zufriedenheit, Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben sowie gesundheitliche Selbstwahrnehmung bei freiwilligen und verpflichteten Beschäftigten im atypischen Arbeitszeitmodell entwickeln. Darüber hinaus werden anhand eines Pilotprojektes zur Einführung von Gleitzeit in Schichtarbeit die Bedürfnisse von Schichtarbeitenden zur selbstbestimmten Arbeitszeitflexibilisierung untersucht." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Helping helpers? The role of monetary transfers in combining unpaid care and paid work (2022)
Zitatform
Raiber, Klara, Ellen Verbakel & Mark Visser (2022): Helping helpers? The role of monetary transfers in combining unpaid care and paid work. In: International Journal of Care and Caring, Jg. 6, H. 4, S. 621-637. DOI:10.1332/239788221X16535005914874
Abstract
"Applying fixed-effects models using Waves 2 to 13 (2007–19) of the German Labour Market and Social Security panel study, we examine how unpaid caring changes labour supply and if monthly monetary transfers from the care recipient to the carer motivate a reduction in labour supply. We find that for both women and men, starting high-intensity caring increased the likelihood of becoming non-employed. Women were already likely to reduce working hours when starting non-intensive caring, whereas only intensive caring reduced working hours for men. Receiving low monetary transfers was a higher motivation to become non-employed for men, and receiving low monetary transfers only reduced working hours for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0620.de.en.v1 -
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Care and careers: Gender (in)equality in unpaid care, housework and employment (2022)
Zitatform
Samtleben, Claire & Kai-Uwe Müller (2022): Care and careers: Gender (in)equality in unpaid care, housework and employment. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 77. DOI:10.1016/j.rssm.2021.100659
Abstract
"This article examines whether reducing care and housework duties and redistributing them within different-sex couples could further enhance gender equality on the labor market in terms of labor market participation for different employment types and actual working hours. Women around the world perform the majority of unpaid care and housework, with a large and persistent gap to men. Most research explains the unequal gender division of domestic chores, but less frequently their consequences for employment outcomes and career outlooks. Based on the German Socio-Economic Panel (2001–2017 N = 40,419 for employment probabilities / N = 30,795 for working hours) matched with regional data on external child- and elderly care, the authors use an instrumental variables approach and eliminate time-constant individual effects in first-differenced regressions to address endogeneity issues and to disentangle the reciprocal relationship. Results show that both the overall amount as well as the unequal division of housework and care in couple households have detrimental effects on women's labor market participation and actual working hours. Reducing the overall burden from housework and care duties and achieving a more symmetric within-couple distribution improves female integration into the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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A Stall Only on the Surface? Working Hours and the Persistence of the Gender Wage Gap in Western Germany 1985-2014 (2022)
Zitatform
Schmitt, Laila & Katrin Auspurg (2022): A Stall Only on the Surface? Working Hours and the Persistence of the Gender Wage Gap in Western Germany 1985-2014. In: European Sociological Review, Jg. 38, H. 5, S. 754-769. DOI:10.1093/esr/jcac001
Abstract
"To what extent has the closing of the gender gap in hourly wages (‘gender wage gap’; GWG) in Western Germany stalled due to an increasing supply of non-standard working hours? We use descriptive trend analyses and Juhn–Murphy–Pierce decompositions of German Socio-Economic Panel data for the last 30 years (1985–2014) to analyse the extent to which the expansion of part-time and marginal work, as well as overwork, may have contributed to the dynamics of the GWG in Western Germany. We find that the large increase in part-time work among women in combination with increasing wage gaps between part-time and full-time work substantially widened the GWG (by about one-sixth). Working hour effects were large enough to offset the equalizing effects of declining gender gaps in human capital, and they existed even in the public sector. In contrast to the United States, trends in overwork did not have a meaningful impact on the GWG. In an add-on, we find a widening of the gender gap in monthly earnings, but also an important closing of the gender earnings gap unconditional on employment due to an increased labour supply of women. Our results suggest that working hours should be given more consideration in research on family–work conflict and gender earnings inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Care-Praxis zwischen Prekarität und Chance: Eine empirische Studie über die Rahmenbedingungen der Care-Praxis pflegender Angehöriger in einer entgrenzten Gesellschaft (2022)
Schmitt, Sabrina;Zitatform
Schmitt, Sabrina (2022): Care-Praxis zwischen Prekarität und Chance. Eine empirische Studie über die Rahmenbedingungen der Care-Praxis pflegender Angehöriger in einer entgrenzten Gesellschaft. Weinheim: Juventa Verlag, 263 S.
Abstract
"Das Buch untersucht mit einem multidisziplinären Ansatz die häusliche Pflege und zeigt, welche Bedingungen die Care-Praxis pflegender Angehöriger beeinflussen. Ausgehend von Einzelfallstudien wird die Relevanz sozio-ökonomischer und personaler Ressourcen sowie Sozialpolitik - auch aus einer Geschlechterperspektive - herausgearbeitet. Die Studie macht deutlich, dass Pflege nicht nur ein Armutsrisiko darstellt, sondern auch gesellschaftliche Ressource sein kann. Mit Blick auf dieses Potential wird eine neue Perspektivierung des Lebenslagenkonzepts sowie gestaltende Handlungsansätze entwickelt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Optimal short-time work: screening for jobs at risk (2022)
Teichgräber, Julian; Hensel, Jannik; Žužek, Simon;Zitatform
Teichgräber, Julian, Simon Žužek & Jannik Hensel (2022): Optimal short-time work: screening for jobs at risk. (Working paper / University of Zurich, Department of Economics 402), Zürich: Department of Economics - University of Zurich, 45 S.
Abstract
"Short-time work - a wage subsidy conditional on hour reductions - has become an important tool of labor market policy in many European countries. As the scope of these policies expanded, concerns about side effects due to adverse selection increased. We develop a model of job retention policies in the presence of asymmetric information to study selection into these programs. The social planner wants to prevent excessive job destruction but cannot observe which jobs are truly at risk. We do not restrict the social planner to use hour reductions a priori. Instead, we show that hour reductions of short-time work policies act as a screening mechanism to mitigate the adverse selection problem. This perspective of short-time work as a policy response to an underlying adverse selection problem provides an entirely new rationale for these policies. Our approach can be used to revisit recent empirical findings which rely on employment effects to evaluate existing short-time work schemes. In our model, however, average employment effects across groups are not sufficient to determine whether the policy is efficient. Indeed, we show that an optimal short-time work policy cannot avoid a small degree of adverse selection. This is particularly important in light of recent evidence that firms with small revenue shocks and no discernible employment effects have participated in short-time work programs at large costs to the public. In our model, these costs are information rents which are required to screen for jobs at risk. We calibrate our model to German data before the financial crisis and find that the optimal short-time work policy would have reduced separations by 1.2 - 2.4 percentage points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Boundaryless working hours and recovery in Germany (2022)
Zitatform
Vieten, Laura, Anne Marit Wöhrmann & Alexandra Michel (2022): Boundaryless working hours and recovery in Germany. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 95, H. 1, S. 275-292. DOI:10.1007/s00420-021-01748-1
Abstract
"Due to recent trends such as globalization and digitalization, more and more employees tend to have flexible working time arrangements, including boundaryless working hours. The aim of this study was to investigate the relationships of various aspects of boundaryless working hours (overtime, Sunday work, and extended work availability) with employees' state of recovery. Besides, we examined the mediating and moderating role of recovery experiences (psychological detachment, relaxation, mastery, and control) in these relationships." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Trajectories of Worktime Control From Midlife to Retirement and Working Beyond Retirement Age (2022)
Virtanen, Marianna ; Kauppi, Maarit ; Vahtera, Jussi ; Myllyntausta, Saana ; Prakash, K. C.; Stenholm, Sari ; Ervasti, Jenni ; Kivimäki, Mika ; Pentti, Jaana;Zitatform
Virtanen, Marianna, Saana Myllyntausta, Maarit Kauppi, Mika Kivimäki, Jaana Pentti, Jenni Ervasti, K. C. Prakash, Jussi Vahtera & Sari Stenholm (2022): Trajectories of Worktime Control From Midlife to Retirement and Working Beyond Retirement Age. In: Work, Aging and Retirement, Jg. 8, H. 3, S. 273-281. DOI:10.1093/workar/waab023
Abstract
"The extent to which long-term individual-oriented flexibility in working hours is associated with working beyond retirement age is not known. The aims of the present study were to identify trajectories of worktime control (WTC) and to examine whether the membership of WTC trajectories was associated with working beyond individual’s pensionable age. A total of 1,953 older employees participated in the study and had data up to 16 years before pensionable age. Group-based latent trajectory modeling was used to identify WTC trajectories and Cox proportional hazard regression models were used to examine the associations of WTC trajectories with duration of employment. Seven trajectories described WTC: “Stable very low” (7%), “Stable low” (21%), “Declined” (12%), “Stable mid-low” (28%), “Improved” (10%), “Stable high” (16%), and “Stable very high” (5%). When compared with the lowest WTC trajectory groups, trajectories of “Stable high/very high” (hazard ratio [HR] 1.34, 95% confidence interval [CI] 1.17–1.54) and “Improved” WTC (HR 1.49, 95% CI 1.25–1.78) were associated with longer duration of employment. Although the memberships of the “Stable high/very high” and “Improved” WTC trajectories correlated with gender, marital status, occupational position, and self-rated health, the association between WTC and duration of employment was not fully confounded or mediated by these factors. These findings support the hypothesis that having improved or constantly high control over working times from midlife to retirement age may prolong working lives at retirement age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Überarbeitung der IAB-Arbeitszeitrechnung im Rahmen der VGR-Sommerrechnung 2022 (2022)
Zitatform
Wanger, Susanne, Tobias Hartl & Markus Hummel (2022): Überarbeitung der IAB-Arbeitszeitrechnung im Rahmen der VGR-Sommerrechnung 2022. (IAB-Forschungsbericht 13/2022), Nürnberg, 62 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2213
Abstract
"In diesem Forschungsbericht wird über den Anlass, die Methodik und die Ergebnisse der Revision der IAB-Arbeitszeitrechnung (AZR) im Rahmen der Sommerrechnung 2022 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) berichtet. So werden die VGR-Ergebnisse im Sommer jedes Jahres auf Grundlage neu verfügbarer statistischer Informationen turnusmäßig überarbeitet. Im Rahmen der AZR, die in die VGR des Statistischen Bundesamtes eingebunden ist, werden regelmäßig lange vergleichbare Zeitreihen zur wirtschaftszweigspezifischen Arbeitszeit und zu den geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland bereitgestellt. Da auch für die AZR die für die VGR verbindlichen Konzepte und Definitionen maßgeblich sind, können die Zeitreihen aller Arbeitszeitkomponenten der AZR nur zu festgelegten Terminen überarbeitet und aktualisiert werden. Laufende Revisionen für Vorjahre sind somit jeweils nur im Rahmen der jährlichen Hauptberechnung im August jedes Jahres möglich („Sommerrechnung“). Diese Revisionen betreffen üblicherweise die letzten vier Berichtsjahre; in diesem Jahr also die jährlichen und vierteljährlichen Ergebnisse der Jahre 2018 bis 2021. Ein Schwerpunkt der Überarbeitungen in der AZR im Rahmen der Sommerrechnung 2022 betrifft die Integration von Datengrundlagen, die aufgrund ihrer späteren Verfügbarkeit erst mit einem längeren Nachlauf in die Modellierung der Arbeitszeitkomponenten integriert werden konnten. So standen die Ergebnisse des Mikrozensus infolge der Neugestaltung und der pandemiebedingten Einschränkungen nicht fristgerecht und nicht in der bislang üblichen Differenzierung zur Verfügung. Aber auch die Ergebnisse des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) können regelmäßig erst mit einem längeren Zeitverzug integriert werden. Darüber hinaus wurde eine neue Datenquelle – die IAB-Stellenerhebung – in die strukturellen Zeitreihenmodelle für die Berechnung der Salden auf Arbeitszeitkonten integriert. Außerdem skizzieren wir, welche Sondereffekte aufgrund der Corona-Pandemie aufgetreten sind und wie diese in die Berechnungen der AZR eingegliedert wurden. So führten Grenzschließungen, Kita- und Schulschließungen sowie Quarantäneanordnungen zu Arbeitsausfällen, die in dieser Form erstmalig auftraten. Darüber hinaus sind aufgrund der breiten Nutzung von Kurzarbeitsregelungen auch Kürzungen von Urlaubsansprüchen von Beschäftigten möglich. In diesem Forschungsbericht wird die Schätzung dieser speziellen Sondereffekte, die unter der Arbeitszeitkomponente „Urlaub und sonstige Freistellungen“ erfasst werden, ausführlich erläutert. Die großen Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie, aber auch der lange Nachlauf bei der Datenverfügbarkeit von Befragungsergebnissen führten zu stärkeren Revisionen der Zeitreihen der AZR zu den geleisteten Arbeitsstunden. Für den Revisionszeitraum 2018 bis 2021 weichen die Veränderungsraten in den einzelnen Beobachtungsjahren gegenüber den bisherigen Ergebnissen bei der Jahresarbeitszeit der Erwerbstätigen zwischen -0,4 und +0,3 Prozentpunkte ab. Der Forschungsbericht ist wie folgt gegliedert: Nach einer kurzen Erläuterung der Grundkonzeption der AZR wird dargelegt, welche Änderungen im Rahmen der Revision bei den betroffenen Arbeitszeitkomponenten vorgenommen wurden und welche Auswirkungen diese auf die jeweiligen Zeitreihen der AZR hatten. Daran schließt sich ein Abschnitt mit den gesamtwirtschaftlichen Ergebnissen zu Arbeitszeit und Arbeitsvolumen an und stellt diese dem Ergebnisstand von vor der Revision gegenüber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Live longer, retire later? Developments of healthy life expectancies and working life expectancies between age 50–59 and age 60–69 in Europe (2022)
Zitatform
Weber, Daniela & Elke Loichinger (2022): Live longer, retire later? Developments of healthy life expectancies and working life expectancies between age 50–59 and age 60–69 in Europe. In: European Journal of Ageing, Jg. 19, H. 1, S. 75-93. DOI:10.1007/s10433-020-00592-5
Abstract
"Europe's population is ageing. Statutory retirement ages are commonly raised to account for continuous increases in life expectancy. In order to estimate the potential to increase statutory and consequently effective retirement ages further, in this study, we investigate the relationship between partial working life expectancy (WLE) and three health expectancies that represent health aspects important for work ability and employability between ages 50 and 59 as well as 60 and 69 for women and men in Europe. We also explore the association between these four indicators and the highest level of educational attainment. We apply Sullivan's method to estimate WLE and three selected measures that capture general, physical, and cognitive health status of older adults for 26 European countries since 2004. Over time, WLEs increased significantly in the younger age group for women and in the older age group for both sexes. The expected number of years in good physical health have continuously been higher than any of the other three indicators, while the expected number of years in good cognitive health have shown a noticeable increase over time. The investigation of the relationship between education and each life expectancy confirms the well-established positive correlation between education and economic activity as well as good health. Our results indicate potential to extend working lives beyond current levels. However, significant differences in the expected number of years in good health between persons with different levels of education require policies that account for this heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Organisational Capability for Delayed Retirement (2022)
Zitatform
Wikström, Ewa, Karin Allard, Rebecka Arman, Roy Liff, Daniel Seldén & Roland Kadefors (2022): Organisational Capability for Delayed Retirement. In: H. F. Erhag, U. L. Nilsson, T. R. Sterner & I. Skoog (Hrsg.) (2022): ¬A¬ Multidisciplinary Approach to Capability in Age and Ageing, S. 221-232. DOI:10.1007/978-3-030-78063-0_16
Abstract
"Throughout the industrialised world, societies are ageing. These demographic changes have created a political and societal focus on an extended working life. Unfortunately, there is a lack of systematic knowledge about how such changes can be successfully implemented within organisations. In this chapter, we discuss this lacuna and specifically focus on organisational capability. We highlight workplace conditions and practices that may inhibit or promote the retention of workers beyond the previous norm for retirement. The novelty of an organisational capability approach is that it highlights workplace conditions that enable older people to use their abilities to perform acts of value and to achieve a better quality of life and greater participation in society. Workplace resources, capabilities and functions form a dynamic pattern. Factors that influence the work abilities of older workers are related in complex interactions and not merely in the format of simple cause and effect. When looking at retirement from the perspective of older workers, we have focused on aspects such as the individual’s ability to control the retirement process. Central to Sen’s idea is that individuals have different conversion factors, which means that, even though two individuals may have access to the same resources, they do not necessarily have the capability to enjoy the same functions. For example, the probability that an older person will remain employed will partially depend on his or her health, human capital and type of job. But two seemingly similar individuals can nevertheless have very different chances of remaining employed because their employer has implemented very different age management policies, or simply because they have different attitudes towards older workers. Since organisational capability makes it possible to focus on the interaction between the individual’s resources and preferences and the opportunity structure existing at the workplace (meso level) and embodied in the retirement system (macro level), much of the discussion and many of the policies and practices concerning older people can be related to the concept of capabilities." (Author's abstract, © Springer) ((en))
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Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/2930) (2022)
Zitatform
(2022): Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/2930). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3202 (26.08.2022)), 101 S.
Abstract
Im Hinblick auf die im zweiten Halbjahr 2022 geplante Änderung des Arbeitszeitgesetzes wollen sich die Fragesteller der Fraktion DIE LINKE ein aktuelles Bild von der Arbeitszeit und den Überstunden abhängig Beschäftigter in Deutschland machen. In ihrer Antwort bezieht sich die Bundesregierung auf Daten aus dem Mikrozensus und der IAB-Arbeitszeitrechnung. Im Jahr 2021 leisteten Beschäftigte rund 59 Milliarden Arbeitsstunden, davon waren 0,8 Prozent unbezahlte und 0,5 Prozent bezahlte Überstunden. Im Tabellenanhang erfolgt eine Darstellung der Arbeitsstunden für die Jahre 2013 und 2021 im Vergleich für Ost- und Westdeutschland, für die einzelnen Bundesländer, für Männer und Frauen und nach der Beschäftigungsform. Außerdem erfolgt ein Überblick über die sektorale Verteilung der Arbeitsstunden und für einzelne Berufsgruppen. (IAB)
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Working Time and Work-Life Balance Around the World (2022)
Abstract
"Working Time and Work-Life Balance Around the World provides a comprehensive review of both main aspects of working time – working hours and working time arrangements (also called work schedules) – and their effects on workers' work-life balance. The report reviews hours of work from several different perspectives, highlighting that, globally, over one-third of all workers are regularly working more than 48 hours per week, while a fifth of the global workforce is at the opposite end of the spectrum working short (part-time) hours less than 35 per week. It also analyses actual hours of work compared with workers' preferred number of hours, finding that, in particular, working longer hours than desired has negative effects on workers' reported work-life balance. Finally, the report provides an overview of working time-related crisis response measures deployed by governments and enterprises during COVID-19 pandemic, such as work sharing or short-time work and home-based telework, which helped to keep organizations functioning and workers employed. This global report concludes by summarizing the key findings of the entire report, which suggest the need to promote reduced hours of work and offer flexible working time arrangements, such as flexitime and telework, more widely; these types of policies would help to improve work-life balance and thereby benefit both workers and employers." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)
Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;Zitatform
Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ; -
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Will it stay or will it go? Analysing developments in telework during COVID-19 using online job postings data (2021)
Adrjan, Pawel ; Sinclair, Tara; Ciminelli, Gabriele ; Judes, Alexandre; Schwellnus, Cyrille ; Koelle, Michael;Zitatform
Adrjan, Pawel, Gabriele Ciminelli, Alexandre Judes, Michael Koelle, Cyrille Schwellnus & Tara Sinclair (2021): Will it stay or will it go? Analysing developments in telework during COVID-19 using online job postings data. (OECD productivity working papers 30), Paris, 26 S. DOI:10.1787/aed3816e-en
Abstract
"The COVID-19 crisis has triggered a major shift towards telework and virtual interactions. This paper uses information on job postings from the online job site Indeed to analyse developments in the adoption of telework across 20 countries. It finds, first, that the incidence of advertised telework almost tripled during the pandemic, albeit with large differences both across sectors and across countries. Second, cross-country differences are to a notable extent explained by differences in the extent to which governments restricted mobility during the pandemic. However, while the tightening of restrictions substantially raises advertised telework, their easing only modestly reverses the increase. Third, digital preparedness plays an important role in mediating the response of advertised telework to changes in restrictions. The tightening of restrictions has particularly large effects in sectors that are better prepared to adopt digital business models, while their easing has almost no effect in countries with high-quality digital infrastructure. Overall, these results suggest that telework is here to stay, especially in countries with high levels of digital preparedness. Public policies will need to adapt to reap the potential benefits for productivity and worker well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Willingness to Pay for Workplace Safety (2021)
Zitatform
Anelli, Massimo & Felix Koenig (2021): Willingness to Pay for Workplace Safety. (CESifo working paper 9469), München, 59 S.
Abstract
"This paper develops a revealed-preference approach that uses budget constrain discontinuities to price workplace safety. We track hourly workers who face the decision of how many hours to work at varying levels of Covid-19 risk and leverage state-specific discontinuities in unemployment insurance eligibility criteria to identify the labor supply behavior. Results show large baseline responses at the threshold and increasing responses for higher health risks. The observed behavior implies that workers are willing to accept 34% lower incomes to reduce the fatality rate by one standard deviation, or 1% of income for a one in a million chance of dying." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Möglichkeiten der Arbeitszeitverkürzung: Beispiele aus der Praxis (2021)
Zitatform
Astleithner, Franz & Bettina Stadler (2021): Möglichkeiten der Arbeitszeitverkürzung: Beispiele aus der Praxis. In: WISO, Jg. 44, H. 3, S. 53-80.
Abstract
"Arbeitszeitverkürzung ist nach Jahrzehnten mangelnder Aufmerksamkeit wieder stärker ins Zentrum des politischen Diskurses gerückt. In unserem Beitrag zeichnen wir die Argumente für eine Arbeitszeitverkürzung nach und diskutieren, wie in der betrieblichen Praxis kürzere Arbeitszeiten entstehen können. Anschließend stellen wir arbeitszeitpolitische Innovationen aus anderen Ländern vor. Damit entsteht eine Orientierungshilfe für die Ausgestaltung progressiver Arbeitszeitpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)
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BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019 (2021)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anne Marit Wöhrmann & Anita Tisch (2021): BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019. (baua: Bericht), Dortmund ; Berlin ; Dresden, 105 S. DOI:10.21934/baua:bericht20201217
Abstract
"Mit der SARS-CoV-2-Epidemie haben sich die Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter massiv verändert. Auch bei der Arbeitszeitgestaltung bzw. bei der Arbeit von zuhause werden bereits erste Verschiebungen berichtet. Der vorliegende Bericht fokussiert den Status Quo vor der Pandemie und gibt einen Überblick über die Gestaltung von Arbeitszeiten im Hinblick auf die Länge, Lage und Flexibilität von Arbeitszeiten im Jahr 2019. Zusätzlich wird der Aspekt der Telearbeit bzw. Homeoffice im Bericht berücksichtigt. Dabei werden die Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragungen 2015, 2017 und 2019 zusammengetragen, um Trends und Veränderungen zu beschreiben. In einem Exkurs steht zudem das Arbeitszeitmuster von Beschäftigten in sogenannten „versorgungsrelevanten Berufen“ im Mittelpunkt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Länge der Arbeitszeit insgesamt kaum verändert hat, wobei Teilzeitbeschäftigte über die Zeit geringfügig länger, Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich etwas kürzer arbeiten. Besonders auffällig ist ein zunehmender Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten. Die Lage der Arbeitszeit, d. h. atypische Arbeitszeiten wie Schicht- und Nachtarbeit und Arbeit am Wochenende, haben sich nicht verändert. Bei der Flexibilität hingegen ist 2019 eine Zunahme der Flexibilitätsmöglichkeiten bzw. zeitlichen Handlungsspielräume der Beschäftigten zu beobachten. Im Vergleich zu 2015 hat auch die Verbreitung von Arbeitszeitkonten zugenommen. Bereits vor der SARS-CoV-2-Epidemie konnte auch ein kontinuierlicher Anstieg von Telearbeit bzw. Homeoffice über die drei Befragungszeitpunkte beobachtet werden. Die Arbeitszeitmuster der Beschäftigten in versorgungsrelevanten Berufen zeichnen sich vor allem durch ungünstige bzw. atypische Arbeitszeitlagen, hohe Anforderungen an die Flexibilität, verkürzte Ruhezeiten und wenig zeitliche Handlungsspielräume aus. Dies wird vor dem Hintergrund belastender Arbeitsbedingungen während der SARS-CoV-2-Epidemie noch einmal ausführlich diskutiert. Insgesamt zeigt sich, dass sich viele Arbeitszeitbedingungen nicht verändert haben. Eine zunehmende Zahl der Vollzeitbeschäftigten wünscht sich jedoch kürzere Arbeitszeiten. Da davon auszugehen ist, dass die SARS-CoV-2-Epidemie nachhaltige Auswirkungen auf das Arbeitszeitgeschehen in Deutschland nehmen kann, wird die BAuA-Arbeitszeitberichterstattung die Arbeitszeitgestaltung während und nach der SARS-CoV-2-Epidemie vertiefend untersuchen. Hierzu werden im vorliegenden Bericht erste Befunde und Hypothesen zu langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeiterfassung und Flexibilität - Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2019 (2021)
Backhaus, Nils; Stein, Louisa-Katharina; Entgelmeier, Ines;Zitatform
Backhaus, Nils, Louisa-Katharina Stein & Ines Entgelmeier (2021): Arbeitszeiterfassung und Flexibilität - Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2019. (baua: Fokus), Dortmund, 21 S. DOI:10.21934/baua:fokus20211001
Abstract
"Im Mai 2019 hat der EuGH die Mitgliedstaaten dazu aufgefordert, Arbeitgeber zu verpflichten, ein "objektives, verlässliches und zugängliches System zur Arbeitszeiterfassung" einzurichten, das die tägliche Arbeitszeit, die Zahl der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden (inklusive Überstunden) und ihre zeitliche Verteilung misst. Aus der Perspektive des Arbeitsschutzes ist die Erfassung der Arbeitszeit zudem wichtig, um Expositionszeiten nachzuhalten, zeitliche Entgrenzung (insbesondere Überstunden und Mehrarbeit) zu vermeiden und Erholung zu gewährleisten. Während Kritiker einer Arbeitszeiterfassung Einschränkung der Flexibilität für Beschäftigte anführen, zeigen die Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2019, dass eine Erfassung der Arbeitszeit, insbesondere bei der Arbeit von zuhause, nicht nur mit weniger zeitlicher Entgrenzung, sondern auch mit mehr Flexibilität für Beschäftigte einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Controlling or Channeling Demands? How Schedule Control Influences the Link Between Job Pressure and the Work-Family Interface (2021)
Zitatform
Badawy, Philip J. & Scott Schieman (2021): Controlling or Channeling Demands? How Schedule Control Influences the Link Between Job Pressure and the Work-Family Interface. In: Work and occupations, Jg. 48, H. 3, S. 320-352. DOI:10.1177/0730888420965650
Abstract
"Schedule control is theorized as a job resource that should reduce the extent to which work demands bleed into nonwork time and decrease work-to-family conflict. However, schedule control might also come with greater expectations that workers fully devote themselves to work even during non-conventional work times; in this scenario, schedule control might act as a channel through which job demands can more easily permeate nonwork roles and generate conflict. Drawing on four waves of panel data from the Canadian Work, Stress, and Health Study (2011?2017), the authors use fixed effects regression techniques to discover some contradictions in the resource functions of schedule control. The authors find that schedule control exacerbates the effect of job pressure on role blurring, and these observed downsides of schedule control are stronger for women. By discovering gendered effects in the moderating role of schedule control, this study sharpens prevailing knowledge about its functions as a resource and the ways that it might channel stressful work-related demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Unter- und Überbeschäftigung am deutschen Arbeitsmarkt: Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (2021)
Zitatform
Blömer, Maximilian Joseph, Johanna Garnitz, Laura Gärtner, Andreas Peichl & Helene Strandt (2021): Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Unter- und Überbeschäftigung am deutschen Arbeitsmarkt. Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. (Ifo-Forschungsberichte 119), München, 60 S.
Abstract
"Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Vollzeitbeschäftigte aufgrund von deutlich stärkeren arbeitszeitlichen Restriktionen häufiger von Überbeschäftigung betroffen sind als Teilzeitbeschäftigte. Außerdem ist die wöchentliche Arbeitszeitdiskrepanz bei Frauen im Durchschnitt größer als bei Männern. Weiterhin stellen wir fest, dass eine strengere Restriktion bei der Realisierung des Arbeitszeitwunschs nicht grundsätzlich durch ein Kind hervorgerufen wird, sondern insbesondere durch institutionelle Faktoren wie der Mangel an oder die zu hohen Kosten einer passenden Kinderbetreuung. So haben insbesondere Mütter bei unzureichenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten deutliche Schwierigkeiten, ihre gewünschte Arbeitszeit zu realisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Unter- und Überbeschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2021)
Zitatform
Blömer, Maximilian, Johanna Garnitz, Laura Gärtner, Andreas Peichl & Helene Strandt (2021): Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Unter- und Überbeschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gütersloh, 47 S. DOI:10.11586/2021019
Abstract
"Die vorliegende Studie ist der Frage gewidmet, wie sich verschiedene demografische, sozioökonomische und persönliche Faktoren auf die Diskrepanz zwischen der tatsächlichen und der gewünschten wöchentlichen Arbeitszeit eines Individuums auswirken. Die Untersuchung von Arbeitszeitdiskrepanzen ist insbesondere im Kontext bestehender Unter- und Überbeschäftigung relevant. Männer arbeiten im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mehr als Frauen. Dabei möchten mehr Männer als Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren und andererseits mehr Frauen als Männer ihre Arbeitszeit ausweiten. Damit besteht Potenzial zur Angleichung der Arbeitszeiten zwischen den Geschlechtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei atypischen Arbeitszeiten: Balanceakt zwischen familiären und erwerbsbezogenen Anforderungen (2021)
Böhme, René;Zitatform
Böhme, René (2021): Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei atypischen Arbeitszeiten. Balanceakt zwischen familiären und erwerbsbezogenen Anforderungen. (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 32), Bremen, 63 S.
Abstract
"Für viele Erwerbstätige sind "atypische Arbeitszeiten" Realität. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellen ungünstige Arbeitszeitlagen wie Arbeit auf Abruf, Schichtarbeit, Nacht- und Wochenendarbeit spürbare Hindernisse und Belastungsmomente dar. Die Flexibilisierung der Kindertagesbetreuung gilt aktuell als Hoffnungsträger zur Entlastung von Familien. In der hier vorgelegten Studie wurden zum einen die quantitative Datenlage in Hinblick auf Familien mit atypischen Arbeitszeiten verbessert, die Angebotssituation flexibilisierter Kindertagesbetreuung systematisiert und erste Erfahrungen aus entsprechenden Modellvorhaben zusammengetragen. Zum anderen wurden die familieninternen Abwägungsprozesse bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei atypischen Arbeitszeiten am Beispiel von Klinikbeschäftigten mit Kleinkindern nachvollzogen und die möglichen Folgen einer Flexibilisierung der Angebotsformen für die Arbeitsbedingungen und die Betreuungsqualität abgeschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar Zusatzbedarfe in einer relevanten Größenordnung vorhanden sind, diese aber oftmals nur unregelmäßig anfallen und wenige Zeitstunden umfassen. Die kind- und stundenbezogene Finanzierung der Kindertagesbetreuung in den Ländern sowie der Personalmangel erweisen sich zudem als Hürden für eine Flexibilisierung, die nicht zulasten der Arbeitsbedingungen und des Kindeswohls geht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Aspekt auswählen:
- Arbeitszeitpolitik
- Arbeitszeitentwicklung
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- Schichtmodelle, Wochenendarbeit
- Langzeiturlaub, Blockfreizeit
- Arbeit auf Abruf, KAPOVAZ
- Bereitschaftsdienst
- Job Sharing, Teilzeit, Altersteilzeit
- Telearbeit
- Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung, Elternzeit
- Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
- Alter
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