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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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    Zeit ist Leben (06.12.2005)

    Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik

    Beschreibung

    Manifest der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik in Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmerkammer Bremen zur Arbeitszeitdebatte (erschienen 2005).

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    Zeitpolitisches Magazin 4/2005 (06.12.2005)

    Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik

    Beschreibung

    Magazin der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik. Schwerpunktthema: Arbeit Leben Zukunft.

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    Wieso nicht Rente mit 67? (14.11.2005)

    Hamburgisches Weltwirtschafts Institut

    Beschreibung

    Beitrag von Thomas Straubhaar im Wirtschaftsdienst 2000/09 zur Notwendigkeit einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

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    "Biografieorientierte Arbeitszeit“ als Element einer neuen Zeitverteilung (14.11.2005)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Vortrag von Margret Mönig-Raane, stellvertretende Vorsitzende von ver.di, auf der Internationalen Konferenz "Arbeitszeit und soziale Sicherheit in der Lebensperspektive“ organisiert von der Europäischen Kommission, SISWO und der Hans-Böckler-Stiftung am 9./10. September 2004 in Berlin.

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    Company Survey on Working-Time and Work-life-Balance (Unternehmensbefragung zu Arbeitszeit und Work-Life-Balance) (01.11.2005)

    Institut Arbeit und Technik
    Lehndorff, Steffen, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim IAQ

    Beschreibung

    Die Europäische Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin hat eine Unternehmensbefragung in 21 EU-Ländern zu "Arbeitszeit und Work-Life-Balance" durchführen lassen. Ziel der Umfrage war u. a., die auf Unternehmensebene existierenden Arbeitszeitpolitiken und -praktiken abzubilden. Gegenstand des vom IAT bearbeiteten Teilprojekts ist die Analyse der Ergebnisse zu den thematischen Schwerpunkten "Arbeitszeitorganisation" und "Qualität des sozialen Dialogs".>> Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt, in deren Händen die Koordination der Auswertungsarbeiten liegt. Methoden: 1. Beschreibung und Analyse von Arbeitszeitarrangements in Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit in den Ländern der EU. 2. Entwicklung einer Typologie von Work-Life-Balance förderlichen bzw. nicht förderlichen Arbeitszeitorganisationen. 3. Einordnung der Unternehmen in Typologie und Analyse sich ergebender Ländercluster. 4. Beschreibung und Analyse der Qualität des sozialen Dialogs in Unternehmen der EU. 5. Analyse möglicher Auswirkungen der Qualität des sozialen Dialogs auf Work-Life-Balance förderliche Arbeitszeitorganisation.>> Veröffentlichungen: Kümmerling, Angelika ; Lehndorff, Steffen (2007): Extended and unusual working hours in European companies: Establishment survey on working time 2004-2005, Dublin, 78 S., http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/veroeff/2007/kuemmerling01.pdf

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    Work-Life Balance - Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (25.10.2005)

    Enterprise for Health

    Beschreibung

    Was bedeutet Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, welcher Nutzen entsteht Unternehmen von entsprechenden betrieblichen Strategien und wie können sie eine unterstützende Unternehmenskultur entwickeln? Diese Fragen diskutierte das Europäische Netzwerk "Enterprise for Health" (EfH) im Rahmen seiner 3. Sitzung am 15. und 16. April 2002 in London

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    Ansatzpunkte für eine innovative Arbeitszeitpolitik (20.10.2005)

    Gesamtmetall - Die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie

    Beschreibung

    Vortrag von Dr. Hans Werner Busch, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, bei der Internationalen Tagung: "Arbeitszeit und soziale Sicherheit in der Lebensperspektive“ organisiert von der Europäischen Kommission, SISWO und der Hans-Böckler-Stiftung

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    Zwölf Argumente gegen längere Arbeitszeiten (12.10.2005)

    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

    Beschreibung

    Vorgelegt am 7. Juli 2004 von Jörg Wiedemuth, Leiter der Tarifpolitischen Grundsatzabteilung von ver.di

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    Tarifpolitischer Workshop: Vertrauensarbeitszeit (04.10.2005)

    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

    Beschreibung

    Dokumentation eines Workshops, den die Tarifpolitische Grundsatzabteilung von ver.di im Sommer 2002 durchgeführt hat.

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    Working Time Developments and the Future of the Standard Relationship. Does it Make Sense to Work Longer? (04.10.2005)

    Institut Arbeit und Technik

    Beschreibung

    Seminar European Institute of Public Administration, Maastricht, 26-27 september 2005. Foliensatz von Thomas Haipeter (IAT)

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    Zentrale Regulierung der Arbeitszeit aufgeben (20.09.2005)

    IZA - Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit

    Beschreibung

    Stellungnahme von Winfried Koeniger, Arbeitsökonom im IZA, zur Forderung nach Verkürzungen der Wochenarbeitszeit

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    Im angeblichen Freizeitparadies Deutschland wird 1756 Stunden im Jahr gearbeitet (12.09.2005)

    Institut Arbeit und Technik

    Beschreibung

    Pressemitteilung des IAT vom 12.09.2005: Eine Untersuchung internationaler Jahresarbeitszeitstatistiken zeigt, dass die Jahresarbeitszeiten in Deutschland im europäischen Mittelfeld liegen.

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    Besser leben mit Schichtarbeit - Hilfen für Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter (08.09.2005)

    Bundesverband der Betriebskrankenkassen

    Beschreibung

    Die Broschüre von Wolfgang Schweflinghaus gibt Tipps, wie man den Belastungen der Schichtarbeit entgegen wirken kann.

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    Familienfreundliche Regelungen in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen. Beispiele guter Praxis (08.09.2005)

    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    Beschreibung

    Die von Christiane Flüter-Hoffmann erstellte Beispielsammlung bietet Geschäftsführern, Personalleitern, Betriebs-räten und den Tarifparteien eine Praxishilfe bei der Entwicklung von Regelungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen.

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    Zeitbüro FOM (08.09.2005)

    Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    Beschreibung

    Das Zeitbüro FOM ist zentrale Koordinations- und Anlaufstelle zum Thema „flexible Arbeitszeiten“ und führt bundesweit die Arbeit des ehemaligen Zeitbüro NRW fort. Das Projekt der Fachhochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Essen bietet so auch nordrhein-westfälischen Unternehmen ein spezielles, auf ihre Bedarfe zugeschnittenes Beratungsangebot.

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    Schichtarbeit – rund um die Uhr (08.09.2005)

    Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    Beschreibung

    Informationen in "Tempora - Journal für moderne Arbeitszeiten" des Zeitbüros NRW vom August 2005

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    Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer und ihre Auswirkungen auf die Sicherung im Alter (01.09.2005)

    Institut Arbeit und Technik
    Knuth, Matthias, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim IAQ

    Beschreibung

    Bei der Bewältigung der Herausforderungen des demographischen Wandels durch die Gesetzliche Rentenversicherung stehen prinzipiell drei Stellgrößen zur Verfügung: (1) Senkung des Rentenniveaus, (2) Erhöhung der Beitragssätze oder der Zuflüsse aus Steuern und (3) Verlängerung der Lebensarbeitszeit und damit der Beitragszeiten sowie die damit verbundene Kürzung der Rentenlaufzeit. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Bedingungen für eine erhöhte und verlängerte Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und darauf bezogene sozialpolitische, arbeitsmarktpolitische und personalwirtschaftliche Interventionsmöglichkeiten. Diese Perspektive schließt Formen privater Vorsorge ein, die die Gesetzliche Rentenversicherung ergänzen und die ja i. d. R: ebenfalls aus laufendem Erwerbseinkommen finanziert werden müssen. Die groben Trends von Bevölkerungsentwicklung, Erwerbsbeteiligung sowie Beitrags- und Leistungsentwicklung in den Zweigen der Altersvorsorge wurden in zahlreichen Studien untersucht. Doch die Bedingungen und vor allem die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Einflussfaktoren, die einen verlängerten Verbleib im Erwerbsleben und einen späteren Rentenbeginn möglich und wahrscheinlich machen, sind zu wenig bekannt, um daraus konsistente politische Strategien ableiten zu können. Es fehlt vor allem eine über Partialanalysen hinausgehende empirisch fundierte Gesamtbetrachtung.>> Projektinformation: http://www.iaq.uni-due.de/projekt/iat/bass.shtml Methoden: Dafür werden wir den teilweise durchaus entwickelten Wissensstand zusammenführen sowie bestehende Wissenslücken durch originäre sekundärstatistische Analysen schließen, die wir in vier Themenfelder strukturieren:>> Themenfeld 1: Institutioneller Rahmen und Entwicklung der Anwartschaften. Im ersten Themenfeld werden die institutionellen Anreizstrukturen für Erwerbstätigkeit im Alter bzw. den Eintritt in den Ruhestand untersucht. Dabei werden sowohl Anreize für Beschäftigte als auch für

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    2. Alterssurvey: Erwerbsbeteiligung und Übergang in den Ruhestand (04.08.2005)

    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    Beschreibung

    Die Untersuchung vermittelt umfangreiche und repräsentative Daten über das Altern und das Altsein in Deutschland. Aufbauend auf die Studie aus den Jahren 1996 und 2002 macht die Untersuchung langfristige Entwicklungen deutlich, beleuchtet die Ressourcen der älteren Generation und zeigt ihre Potenziale auf. Die Studie zeigt unter anderem, dass sich die Deutschen darauf einstellen, länger zu arbeiten und später in Rente zu gehen.

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    Lebensarbeitszeitmodelle: Chancen und Risiken für Unternehmen und die Mitarbeiter (KRONOS) (01.08.2005)

    Universität Karlsruhe, Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion
    Knauth, Peter, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der DFG

    Beschreibung

    Die Auswirkungen altersdifferenzierter Arbeitszeitmodelle sowohl auf die Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Zufriedenheit einer sich verändernden Belegschaft als auch auf betriebliche Leistungskenndaten werden umso positiver sein: a) je größer die Einflussmöglichkeiten der Mitarbeiter auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeit in den verschiedenen Lebensphasen ist, b) je eher arbeitswissenschaftliche Empfehlungen zur Gestaltung der Arbeitszeit berücksichtigt werden und c) je günstiger die Rahmenbedingungen (z.B. Einstellung der Führungskräfte zu älteren Mitarbeitern, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, betriebliche Weiterbildung für alle Altersklassen, lernförderliche Arbeitsbedingungen, adäquate Einführungsstrategie für neue Arbeitszeitmodelle) sind. Das Ziel des Projektes ist die Überprüfung dieser Hypothesen durch einen systematischen Vergleich der folgenden Arbeitszeitmodelle: 1) Wahlarbeitszeit: Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen oder immer (mit entsprechend er Vorankündigung), ein Arbeitszeitvolumen zu wählen, das seinen Bedürfnissen und Wünschen in der jeweiligen Lebensphase am besten entspricht. Im allgemeinen kann zwischen der tariflichen Wochenarbeitszeit und geringeren Arbeitszeitenvolumina gewählt werden. In Sonderfällen können auch Wochenarbeitszeiten oberhalb der tariflichen Arbeitszeit realisiert werden. 2) Teilzeitarbeit und Schichtarbeit: Als Teilzeitarbeit wird jedes Arbeitszeitvolumen unterhalb der tariflichen Wochenarbeitszeit definiert. Teilzeitarbeit ist bei Schichtarbeit sehr viel schwieriger zu realisieren als bei Tagarbeit. 3) Alternsgerechte Schichtpläne: Schichtpläne, die neueren arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen voll entsprechen, sind alternsgerecht, weil sie günstiger für alle Altersklassen sind als die traditionellen Schichtsysteme und sowohl präventive als auch kompensatorische Elemente haben. 4) Langzeitkonten: Das Hauptziel von Langzeitkonten ist die Flexibilisierung der Arbeitszeit innerhalb des Erwe

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    Neun bis fünf, das war einmal: Arbeitszeiten im Dauerlauf (27.07.2005)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Beitrag in Böckler Impuls 13/2005 zur Verteilung der Arbeitszeit auf die Arbeitswoche. Es wird ein Trend zur Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft festgestellt. Wenn die Steuervorteile für Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge abgeschafft würden, wäre etwa jeder vierte Beschäftigte betroffen.

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    ifo Spezialthema: Arbeitszeitverlängerung (19.07.2005)

    ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München

    Beschreibung

    Zusammenstellung der ifo Veröffentlichungen, ifo Beiträgen in den Medien und des Presseechos zum Thema Arbeitszeitverlängerung.

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    Alternsgerechte Arbeitszeitgestaltung (01.07.2005)

    Soziale Innovation GmbH
    Sczesny, Cordula, Dr.
    Quelle: Projektinformation der Soziale Innovation GmbH

    Beschreibung

    Die Gestaltung der Arbeitszeit im Hinblick auf das Kriterium Alternsgerechtigkeit spielt im betrieblichen Bemühen um eine bedarfsgerechte Flexibilisierung der Arbeitszeit bisher eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr ist die betriebliche Realität in vielen Branchen im Hinblick auf ältere Arbeitnehmer/innen geprägt von einer langjährigen Frühverrentungspraxis und damit Verkürzung der Lebensarbeitszeit. Die Grenzen der Finanzierbarkeit sowie die prognostizierten Veränderungen infolge des demografischen Wandels machen eine Fortsetzung dieser Praxis unmöglich. Betriebliche Erfahrungen bezüglich einer alternsgerechten Gestaltung der Arbeitszeit liegen bisher aber kaum vor. Ziel des Projektes ist daher, Führungskräfte, Betriebsräte, Beschäftigte und Arbeitsmarktakteure für die Herausforderungen des demografischen Wandels sowie Maßnahmen der alternsgerechten Arbeitszeitgestaltung zu sensibilisieren. Es werden individuelle und kollektive Arbeitszeitlösungen identifiziert bzw. entwickelt, die zum einen die Integration bzw. den Verbleib älterer Mitarbeiter/innen ermöglichen (kurativer Ansatz) und zum anderen die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiter/innen über die gesamte Lebensarbeitszeit erhöhen (präventiver Ansatz). Methoden: Zu den zentralen Aktivitäten des Projektes gehören: eine schriftliche Befragung von Betrieben zu den Herausforderungen des demografischen Wandels sowie den entwickelten Lösungsansätzen unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitszeit; betriebsspezifische Beratungen von Betrieben unterschiedlicher Größe und Branche zur Entwicklung innovativer Modelle einer altersgerechten Arbeitszeitgestaltung; betriebliche und überbetriebliche Seminare zu den Grundlagen sowie den Handlungserfordernisse und -wegen der Arbeitszeitgestaltung vor dem Hintergrund alternder Belegschaften. Die Projektaktivitäten finden schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen statt. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Innerhalb des Projekts werden folgende Instrumente ent

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    Begleitforschung zur Erstellung eines Transfer-Handbuchs "Flexible Kinderbetreuung" (01.07.2005)

    Universität Duisburg-Essen, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut Arbeit und Qualifikation
    Stöbe-Blossey, Sybille, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim IAQ

    Beschreibung

    Das Kürzel "ABC" steht für "Arbeit - Betreuung - Chancengleichheit". Das Gesamtprojekt "ABC" steht im Rahmen des EQUAL-Progamms der Europischen Union und zielt auf eine Verbesserung der Beschäftigungssituation von Frauen über eine Weiterentwicklung der Kinderbetreuungsinfrastruktur ab. Es enthält elf Teilprojekte, die unterschiedliche Modelle flexibler Kinderbetreuungsstrukturen entwickeln und gleichzeitig auf die Erschließung neuer Arbeitsfelder für in der Kinderbetreuung Beschäftigte abzielen.>> Das am IAT angesiedelte Teilprojekt ABC-Transfer will eines fortschreibungsfähiges, internetgestütztes Transfer-Handbuch über Lösungsmodelle und Realisierungswege von individuell passgenauen Kinderbetreuungsangeboten entwickeln - Organisation/Management, öffentlich-private Kooperation, Finanzierungsmodelle, Arbeitszeitgestaltung, Qualifikationsanforderungen. Ein wichtiger Bestandteil davon ist auch die Aufarbeitung internationaler Erfahrungen. Im Rahmen von ABC wird eine transnationale Kooperation mit Partnern aus Belgien, Italien, Litauen und Luxemburg entwickelt. Methoden: Für das Handbuch werden zum einen Beispiele guter Praxis ausgewertet und zusammengestellt, zum anderen sollen zu den angesprochenen Themenstellungen querschnittsartige Auswertungen und die Erarbeitung von Empfehlungen erfolgen. Auf der internationalen Ebene werden Erfahrungen aus unterschiedlichen Ländern recherchiert und für das Projekt verfügbar gemacht. Darüber hinaus werden im Kontext der transnationalen Kooperation gemeinsam Konzepte auf der Basis von Erfahrungen aus den beteiligten Ländern weiterentwickelt. Veröffentlichungen: Altgeld, Karin ; Klaudy, Elke Katharina ; Stöbe-Blossey, Sybille (Hrsg.) (2007): Flexible Kinderbetreuung: Online Handbuch. Aktualisierte und erw. Aufl., Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Qualifikation, http://www.flexiblekinderbetreuung.de/ ; Verelst, Guido ; Peeters, Jan ; Esch, Karin (Bearb.) ; Horn, Nicole (Bearb.) ; Vandenbroeck, Michel (Bearb.) ( 2007): Child

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    berufundfamilie - eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (28.06.2005)

    Gemeinnützige Hertie-Stiftung

    Beschreibung

    Ziel der berufundfamilie gGmbH ist die Förderung einer familienbewussten Personalpolitik in Unternehmen und Institutionen. Das audit berufundfamilie ist hierfür das zentrale Instrument.

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    Deutschland auf dem Weg zu längeren Arbeitszeiten (28.06.2005)

    Deutsche Bank Research

    Beschreibung

    Beitrag von Dieter Bräuninger (Deutsche Bank Research) zur Debatte um längere Arbeitszeiten

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    Hochflexible Arbeitszeiten (28.06.2005)

    Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    Beschreibung

    Informationen in "Tempora - Journal für moderne Arbeitszeiten" des Zeitbüros NRW vom Mai 2005 zum Thema hochflexible Arbeitszeiten. U.a. wird die Vertrauensarbeitszeit behandelt.

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    "Vertrauensarbeitszeit“ und der Umbruch in der gesellschaftlichen Organisation von Arbeit (27.06.2005)

    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

    Beschreibung

    Beitrag von Dieter Sauer zum tarifpolitischen Workshop von Verdi zum Thema „Vertrauensarbeitszeit“ am 11. Juli 2002 in Berlin

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    Vom Unsinn der Arbeitszeitverlängerung: Blickwende in die Zukunft der Arbeit (23.06.2005)

    Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

    Beschreibung

    Beitrag von Helmut Spitzley zur Diskussion um die Arbeitszeitverlängerung

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    Folien zur Arbeitszeit in der Europäischen Union (23.06.2005)

    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Drei Folien zur a) Arbeitszeit und Produktivität, b) Dauer der Arbeitszeit sämtlicher Beschäftigter und Arbeitslosenquoten in den Ländern der EU 2002, c) durchschnittlichen tatsächlichen Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten in der EU 2002 und d) durchschnittlichen tatsächlichen Wochenarbeitszeit für beschäftigte Arbeitnehmer in der EU 2002

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    Arbeitszeitgesetz (23.06.2005)

    juris

    Beschreibung

    Text des Gesetzes

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    Zweihundert Überstunden auf dem Arbeitszeitkonto und dann Konkurs? (23.06.2005)

    Informationsdienst Wissenschaft (idw)

    Beschreibung

    Unternehmen leben auf Kredit ihrer Beschäftigten - Prof. Dr. Gerhard Bosch zur Notwendigkeit einer Absicherung von Arbeitszeitkonten

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    Arbeitszeitverlängerung ist kontraproduktiv: sieben Argumente (23.06.2005)

    Heinrich Böll Stiftung

    Beschreibung

    Argumente von Helmut Spitzley gegen die Arbeitszeitverlängerung

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    Moderne Arbeitsformen - Arbeitszeitflexibilisierung und Telearbeit (22.06.2005)

    dbb beamtenbund und tarifunion

    Beschreibung

    In dem Papier der dbb beamtenbund und tarifunion werden flexible Arbeitszeitmodelle und Formen der Telearbeit vorgestellt, arbeitsrechtliche Statusfragen und Ausgestaltungsmöglichkeiten erörtert und die Rolle der Personalvertretungen und Betriebsräte hinterfragt.

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    Arbeitszeit - Lebenszeit (16.06.2005)

    Österreichischer Gewerkschaftsbund

    Beschreibung

    Bericht über den 15. ÖGB-Bundeskongress zur Arbeitszeitpolitik vom 14.-17. Oktober 2003 in Wien .

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    Zeitpolitisches Glossar (15.06.2005)

    Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik

    Beschreibung

    Nachschlagewerk für einschlägige Schlüsselbegriffe der Zeitpolitik

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    Forschungsstelle Zeitpolitik (Time Lab) (06.06.2005)

    Universität Hamburg, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

    Beschreibung

    Die Forschungsstelle will zur praktischen Ausbalancierung von Arbeit und Leben beitragen. Mit einem zeitpolitischen Ansatz forschen die MitarbeiterInnen des Zeitlabors „Time-Lab“ für eine bessere zeitliche Organisation des städtischen Lebens, um zukünftig mehr Gestaltungsmöglichkeiten für den individuellen und gemeinsamen Alltagsablauf bieten zu können. Auf dieser Grundlage werden Modelle, Projekte und Experimente für die Verbesserung des Alltags unter Beteiligung der Betroffenen entwickelt und erprobt.

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    Publikationen zur Arbeitszeit (04.05.2005)

    Arbeitszeitberatung Herrmann - Kutscher - Weidinger

    Beschreibung

    Überblick über Online- und Print-Publikationen zu den Rubriken: 1. Arbeitszeitflexibilisierung 2. Servicezeiten und -versprechen 3. Schicht- und Dienstpläne 4. Zeitkonto 5. Vertrauensarbeitszeit 6. Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonto 7. Teilzeitarbeit 8. Beschäftigungssicherung 9. Arbeitszeit-Freiheit 10. Mitarbeiterorientierte Arbeitszeitsysteme

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    Datenbank flexible Arbeitszeitmodelle (04.05.2005)

    Arbeitszeitberatung Herrmann - Kutscher - Weidinger

    Beschreibung

    Die Datenbank bietet seit 1998 kostenlosen Zugriff auf derzeit 70 Fallstudien praktizierter flexibler Arbeitszeitregelungen aus bundesdeutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit.

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    Teilzeit und Arbeitszeitmodelle (04.05.2005)

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Beschreibung

    Informationen des Bundesarbeitsministeriums zu Arbeitszeitmodellen rund um die Teilzeitarbeit.

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    Forschungsschwerpunkt "Arbeitszeit und Arbeitsorganisation“ (04.05.2005)

    Universität Duisburg-Essen, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut Arbeit und Qualifikation

    Beschreibung

    Kurzportrait des Forschungsschwerpunktes des IAQ, der sich mit den Möglichkeiten einer sozial nachhaltigen Gestaltung von Arbeit und Arbeitszeit befasst.

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    Projekt Arbeit:Leben:Zeit (04.05.2005)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Das Forum Arbeit:Leben:Zeit stellt in den Mittelpunkt der Diskussion, was alle brauchen: Arbeit und Zeit zum Leben. Träger sind Kirche und Gewerkschaft. Angestrebt wird eine offene Debatte über Arbeitszeit, Zeitnot und Zeitwohlstand mit möglichst vielen Menschen quer durch die Gesellschaft.

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    Arbeit unter Marktdruck? Neue Steuerungsformen und Leistungspolitik (01.04.2005)

    Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, München
    Sauer, Dieter, Prof.Dr.

    Beschreibung

    Die Forderung nach mehr Wettbewerbsfähigkeit und mehr Leistung betrifft heute fast alle gesellschaftlichen Bereiche. Gleichzeitig verändert sich das Leistungsverständnis grundlegend: Traditionelle Leistungsmaßstäbe wie Aufwand, Anstrengung und Arbeitszeit verlieren an Bedeutung - stattdessen vergrößert sich der Einfluss neuer Leistungsmaßstäbe, die Leistung einzig nach dem Ergebnis und dem Erfolg am Markt bewerten.>> Das Forschungsprojekt untersucht den Wandel von Leistungsanforderungen und Leistungsbedingungen von Mitarbeitern vor dem Hintergrund neuer marktorientierter Steuerungsformen. Es fragt nach Entwicklungen des Leistungsverständnisses, die generelle gesellschaftliche Bedeutung haben, und nach deren Folgen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter sowie für die arbeitspolitischen Akteure.>> Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Mitarbeiter. Die Einführung und die Umsetzung neuer Steuerungsformen erfordert die Einbeziehung ihrer individuellen Erfahrungen, Kompetenzen und Bedürfnisse. Die Motivation und Orientierung der Mitarbeiter an Leistung und Erfolg ist bestimmend für die Unternehmenskultur und für den Unternehmenserfolg. Moderne Unternehmenskonzepte konfrontieren die Mitarbeiter möglichst unmittelbar mit den Anforderungen von Kunden und Märkten - sie sollen "unternehmerisch" denken und handeln. Diese Marktorientierung wird durch unterschiedliche arbeitszeit- und leistungspolitische Konzepte in die Unternehmen implementiert, die von variablen Entgeltmodellen und Zielvereinbarungen bis hin zu Vertrauensarbeitszeitmodellen reichen. Für die Praxis setzen hier zentrale Fragen an:>> - Wie und mit welcher Dynamik setzen sich branchen- und betriebsspezifisch die neuen Steuerungsformen durch? Welche Umsetzungsschwierigkeiten und Erfolgschancen gibt es für Unternehmen?>> - Wie kommen die Mitarbeiter damit zurecht? Verändert sich ihre Leistungsorientierung und Wahrnehmung von Leistungsgerechtigkeit? Wie kann eine Balance zwischen Förderung und Über

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    Arbeitsgestaltung (03.03.2005)

    Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    Beschreibung

    Informationen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

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    Time Use and Work-Life Balance in Germany and the UK; Zeitverwendung und Vereinbarung von Beruf und Familie in Großbritannien und Deutschland (01.03.2005)

    Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund
    Groß, Hermann Dr.

    Beschreibung

    Industriegesellschaften wie Großbritannien und Deutschland teilen die gesellschaftliche Arbeit zwischen den Sphären der Erwerbsarbeit und dem Betrieb einerseits und der Familienarbeit und dem Privathaushalt andererseits auf. Dies erzeugt vielfältige Koordinations- und Synchronisationsprobleme, die als Probleme der "Vereinbarung von Familie und Beruf" oder der "work-life-balance" diskutiert werden. Mit der zunehmenden Erwerbsbeteiligung von Frauen und der fortschreitenden Arbeitszeitflexibilisierung nehmen diese Probleme zu und differenzieren sich nach verschiedenen Nationalstaaten, nach Geschlecht, aber auch zwischen Haushaltstypen und Beschäftigtengruppen innerhalb von Nationalstaaten aus. Dabei interessiert auch der Einfluss der verschiedenen Wohlfahrtsstaatsregimes.>> - Wie viel gesellschaftliche Arbeit wird in den Haushalten geleistet und inwiefern zeigen sich hier Unterschiede zwischen den Untersuchungsländern? Diese Frage bezieht sich sowohl auf den Umfang als auch auf die Zusammensetzung der geleisteten Arbeit.>> - Wie weit ist die Erosion kollektiver Zeitverwendungsmuster vorangeschritten? Inwieweit sind kollektive Zeitverwendungsmuster überhaupt noch erkennbar?>> - Welches Ausmaß haben die Synchronisationsprobleme? Ist es möglich, verschiedene Typen von Synchronisationsproblemen unterschiedlichen Arbeitszeitmustern zuzuordnen?>> - Welchen Einfluss haben die verschiedenen Entwicklungspfade der Tertiarisierung auf die Zeitverwendung der Beschäftigten in Großbritannien und Deutschland? Methoden: Es werden aktuelle (2001/2002) Zeitverwendungsstudien sekundäranalytisch ausgewertet. Diese genügen den Anforderungen von Eurostat für die vergleichende Forschung, so dass komparative Ergebnisse erzielt und nationale Besonderheiten berücksichtigt werden können. Beide Datensätze enthalten individuelle und haushaltsbezogene Informationen. Daher können personenbezogene Zeitverwendungsmuster und Synchronisationsprobleme vor dem Hintergrund verschiedener Merkm

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    Chancengleichheitsorientierte Arbeitszeitpolitik in der betrieblichen Praxis: Eine Wirkungsanalyse des Bundeserziehungsgeldgesetzes und des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (01.02.2005)

    Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie
    Koch, Angelika

    Beschreibung

    Das Forschungsprojekt untersucht die betriebliche Umsetzung der arbeitszeitpolitischen Neuregelungen des Bundeserziehungsgeldgesetzes und des Teilzeit- und Befristungsgesetzes. Vor dem Hintergrund eines unzureichenden Stellenwerts familien- und gleichstellungsorientierter Maßnahmen auf der betrieblichen Ebene geht es um eine Wirkungsanalyse der neuen Normierungen zur Kombination von Erwerbstätigkeit und Familie. Neben der öffentlichen Kinderbetreuung sowie der sozialen Sicherung in Phasen der Kindererziehung ist die Arbeitszeitpolitik die dritte Komponente, die die Entwicklung des weiblichen Arbeitsangebots institutionell beeinflusst. Zum 1.1.2001 führte der Gesetzgeber Neuregelungen zur gleichzeitigen Kombination von Erwerbstätigkeit und Betreuung ein. Kernstück ist zum einen ein Anspruch auf Arbeitszeitreduzierung innerhalb der Elternzeit, zum anderen ein nicht auf bestimmte Lebensphasen bezogener Anspruch auf Arbeitszeitreduzierung. Ziel der empirischen Untersuchung ist eine Wirkungsanalyse der Neuregelungen auf der betrieblichen Ebene unter dem Gesichtspunkt einer familien- und gleichstellungsorientierten Arbeitszeitpolitik.>> Zentrale Forschungsfragen sind hierbei>> 1. ob und in welcher Form die zur Verfügung stehenden rechtlichen Instrumente von den weiblichen und männlichen Beschäftigten mit Kindern genutzt werden,>> 2. welche Rolle den Personalverantwortlichen und Arbeitnehmervertretungen bei der Implementation zukommt und welche Bedingungen und Faktoren sich in der betrieblichen Praxis auf die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben fördernd oder hindernd auswirken,>> 3. welche Konsequenzen sich aus der Umsetzung der gesetzlichen Normen für die Beschäftigten ergeben,>> 4. ob sich aufgrund der erweiterten Rechtsgrundlagen und der damit verbundenen Erfahrungen neue Wahrnehmungsweisen von erwerbsbezogenen Problemen in der Kombination von Erwerbs- und Kinderbetreuungsarbeit ergeben, die neue Handlungsimpulse zur Folge haben. Methoden: Das Forschung

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    Evaluation familienbewusster Personalpolitik (01.01.2005)

    Universität Münster, Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik
    Gerlach, Irene, Prof. Dr.
    Quelle: Homepage des FFP

    Beschreibung

    Betriebskindergärten, flexible Arbeitszeiten, familienbezogene Zuwendungen und, und, und - familienbewusste Personalpolitik ist vielseitig und weit mehr als ein besonderer Service für berufstätige Eltern. Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben ist erklärtes Ziel der Politik, aber auch zunehmend von vielen Unternehmen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht im Kreuzungspunkt zentraler gesellschaftlicher Entwicklungslinien. Die derzeit bedeutsamste ist die demografische Entwicklung, die eine Vielzahl von Handlungsbereichen vor neue Herausforderungen stellt. Das gilt nicht nur für das Gesundheitswesen, die Renten- und Sozialpolitik und alle Märkte, sondern auch für Unternehmen. Sie stehen einerseits vor dem Problem - durch die demographischen Strukturen verursacht - mittelfristig sinkendes Arbeitskräftepotenzial durch geeignete Maßnahmen zu erhalten oder zu ergänzen und andererseits Kosten zu vermeiden, die sich durch die herkömmlichen Muster der individuellen Organisation von Beruf und Familie ergeben. Dazu gehören z.B. Kosten, die durch hohe Fluktuationsraten, durch die Anstellung von Vertretungspersonal während der Familienphase oder durch Fehlzeiten zur Kinderbetreuung in unvorhersehbaren "Notfällen" entstehen.>> Unternehmen sind zu den klassischen Akteuren der Familienpolitik hinzugetreten, weil familienbewusste Maßnahmen für sie handfeste betriebswirtschaftliche Vorteile mitbringen können und weil sie darüber hinaus damit auch im zunehmenden Wettbewerb um qualifiziertes Fachpersonal punkten können. Familienbewusste Personalpolitik ist ein Zukunftsthema. Ihre Handlungsmöglichkeiten, Wirkungszusammenhänge, ihre Erträge in betrieblicher und gesamtgesellschaftlicher Hinsicht zu ergründen, bedarf systematischer wissenschaftlicher Analyse. Das FFP hat sich diese Analyse zur Aufgabe gemacht.>> Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht die Evaluation familienbewusster Personalpolitik. Dies beinhaltet neben der Bestandsaufnahme konzeption

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    Der Aspekt der Arbeitszeit in der Gefährdungsbeurteilung (01.01.2005)

    Gesellschaft für Arbeits-, Wirtschafts-und Organisationspsychologische Forschung
    Nachreiner, Friedhelm, Prof.Dr.
    Quelle: Projektinformation der GAWO

    Beschreibung

    Eine stärkere Berücksichtigung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Beurteilung des Belastungsaspektes Arbeitszeit m Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilungen erscheint notwendig. Eine einfache Beurteilung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben reicht offensichtlich nicht aus, wie erhöhte Unfallrisiken und gesundheitliche Beschwerden in Abhängigkeit von der Arbeitsdauer bereits innerhalb der gesetzlichen Vorgaben erkennen lassen (Nachreiner et al. 2005). Eine derart differenzierte Analyse von Arbeitszeitsystemen ist jedoch aufgrund der gegebenen Komplexität des Prüfproblems ohne die in der Praxis häufig fehlende Expertise und ohne technische Hilfsmittel kaum zu leisten. Vor diesem Hintergrund wird der Frage nachgegangen, ob und wie computergestützte Instrumente zur Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zur Abschätzung der aus der konkreten Arbeitszeitgestaltung resultierenden Gefährdungen eingesetzt werden können. Eine geeignete Software sollte dem Praktiker eine Hilfe sowohl im Hinblick auf die Beurteilung der Gefährdung wie auch im Hinblick auf die Entwicklung von gefährdungsminimierenden Lösungsansätzen sein. Erste Untersuchungen und Analyseergebnisse zum Zusammenhang zwischen der Dienstplangüte und gesundheitlichen Beschwerden zeigen, dass die Dienstplangüte (Prädiktor), operationalisiert durch eine Bewertungskennzahl aus BASS 4, zur Vorhersage für zu erwartende psychische und physische Beschwerden (Kriterium) verwendet werden kann. Seit Mai 2008 läuft die von der Gawo selbst finanzierte Onlineumfrage "Arbeitszeit und Gesundheit", um den Zusammenhang zwischen der Dienstplangüte, weiteren Belastungs- und Arbeitsbedingungen sowie persönlichen Merkmalen und gesundheitlichen Beschwerden genauer beschreiben zu können. Methoden: Seit Mai 2008 läuft die von der Gawo selbst finanzierte Onlineumfrage "Arbeitszeit und Gesundheit", um den Zusammenhang zwischen der Dienstplangüte, weiteren Belastungs- und Arbeitsbedin

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    Vermarktlichung und Subjektivierung der Arbeit? Neue Arbeitspolitik und betriebliche Geschlechterverhältnisse (01.01.2005)

    Humboldt-Universität Berlin, Institut für Sozialwissenschaften
    Nickel, Hildegard Maria, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Untersucht wird der Zusammenhang von betrieblicher Vermarktlichung, Subjektivierung der Arbeit und Geschlecht. Dabei sollen Gestaltungs- und Handlungsoptionen der betrieblichen AkteurInnen (Führungskräfte, männl. u. weibl. Beschäftigte, InteressenvertreterInnen) offen gelegt und das Verhältnis von betrieblicher Arbeits- und Geschlechterpolitik ausgelotet werden. Zentrales Erkenntnisinteresse ist die Frage, ob sich im Rahmen von Vermarktlichung eine neue betriebliche Arbeitspolitik durchsetzen kann, die für Männer wie Frauen gleichermaßen erweiterte Entfaltungschancen in der Arbeit eröffnet. Untersuchungsfeld ist der Deutsche Bahn-Konzern. Methoden: Auf Basis von Betriebsfallstudien in ausgewählten Unternehmen des Deutsche Bahn-Konzerns wird ein qualitativer Mehrebenenansatz in Anlehnung an die "grounded theory" verfolgt. Zentrale Untersuchungsdimensionen sind Arbeitsorganisation, Arbeitszeit und Entgeltstrukturen. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Leitfadengestützte, themenzentrierte Interviews mit ExpertInnen und Beschäftigten; Dokumentenanalyse; Gruppendiskussion; Veröffentlichungen: Frey, Michael: Autonomie und Aneignung in der Arbeit. Eine soziologische Untersuchung zur Vermarktlichung und Subjektivierung von Arbeit.- München ; Mehring: Rainer Hampp, 2009.- 270 S.- (Arbeit und Leben im Umbruch: Schriftenreihe zur subjektorientierten Soziologie der Arbeit und der Arbeitsgesellschaft ; Bd 18) ; Frey, Michael / Hüning, Hasko / Nickel, Hildegard Maria: Subjektivierung, Verunsicherung, Eigensinn - Auf der Suche nach Gestaltungspotenzialen für eine neue Arbeits- und Geschlechterpolitik. Reihe: Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 86. Berlin: edition sigma 2008, ISBN: 978-3-8360-8686-8. 238 Seiten

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    Prozessoptimierung und effizienter Personaleinsatz im Krankenhausbereich - Gestaltung flexibler Arbeitszeitmodelle mit Hilfe der personalorientierten Simulation (01.12.2004)

    Universität Karlsruhe, Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation
    Zülch, Gert, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation des ifab

    Beschreibung

    Aus den aktuellen arbeitsrechtlichen Entwicklungen, wonach z.B. der Bereitschaftsdienst als vollwertige Arbeitszeit zu betrachten ist (Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 9. September 2003), ergeben sich gravierende Konsequenzen für Krankenhäuser bei der Gestaltung von Arbeitszeiten des ärztlichen und pflegerischen Personals. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Arbeitsabläufe und den Personaleinsatz effizienter zu gestalten. Gerade im Bereich der Arbeitszeitgestaltung besteht ein ausgeprägtes Missverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit, wenn von Prozessoptimierungen und Servicequalität der Patientenbehandlungen in Krankenhäusern gesprochen wird. Ziel dieses Vorhabens ist es, durch grundlagenorientierte Forschungsarbeiten die Vorteile und Möglichkeiten von flexiblen Arbeitszeitmodellen im Krankenhausbereich auszunutzen. Eine flexible Anpassung des personellen Kapazitätsbestandes an Behandlungspfade (angesichts der neuen Diagnostic-Related-Group-Abrechnungssysteme; kurz: DRG-Abrechnungssysteme) soll zur Sicherstellung und zum Ausbau des hohen patientenorientierten Servicegrades bei medizinischen Tätigkeiten ausgenutzt werden, um die im Krankenhaus zur Verfügung stehenden Personalkapazitäten effizient zu planen und einzusetzen sowie gleichzeitig mitarbeiterorientierte Zielsetzungen zu realisieren. Methoden: Mit Hilfe der personalorientierten Simulation soll ein Werkzeug zur Generierung von flexiblen Einsatzzeitmodellen im Krankenhausbereich erstellt werden. Das Werkzeug soll dabei die derzeit gestalteten Arbeits- und Bereitschaftsmodelle, die in den verschiedenen Abteilungen eines Krankenhauses bestehen, verbessern. Veröffentlichungen: Zülch, Gert ; Börkircher, Mikko ; Stock, Patricia: Forschungsziel: flexible Arbeitszeitmodelle. in: Deutsches Ärzteblatt, 37, 2005, S. 2100-2101.

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    Eckpunkte zur Arbeitszeitpolitik: Flexible Arbeitszeiten statt starre 40-Stunden-Woche (30.11.2004)

    Bündnis 90 / Die GRÜNEN, Bundestagsfraktion

    Beschreibung

    Positionspapier der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Arbeitszeitpolitik vom 30.11.2004.

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