Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Literaturhinweis
Diversityorientiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement: Integration von Gesundheit und Vielfalt in Arbeits- und Organisationskontexten (2023)
Faller, Gudrun;Zitatform
Faller, Gudrun (2023): Diversityorientiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement. Integration von Gesundheit und Vielfalt in Arbeits- und Organisationskontexten. Weinheim: Beltz Juventa, 252 S.
Abstract
"Das Buch richtet sich an alle, die in professioneller Weise das Management von Gesundheit und von Diversität in Betrieben und Organisationen verknüpfen wollen und sich für die Hintergründe dieses Vorgehens interessieren. Neben Studierenden der Gesundheits- und Sozialwissenschaften werden betriebsinterne und -externe Gesundheits- und Diversity-Manager*innen, Organisationsberater*innen, Mitarbeiter*innenvertretungen, Arbeitsschutzfachleute und Führungskräfte besonders angesprochen. Der Band enthält einen praxisbezogenen Leitfaden in Form eines integrativen 10-Schritte-Konzepts, der – ergänzt um spezifische Vertiefungen für einzelne Kategorien von Vielfalt – ein erfolgreiches und nachhaltiges Vorgehen ermöglicht. Darüber hinaus werden die begrifflichen, theoretischen, empirischen und rechtlichen Grundlagen beleuchtet, die erforderlich sind, um im diversityorientierten Gesundheitsmanagement ein professionelles Handeln zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Beltz Juventa)
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Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
How does institutional context shape work-related functionings for regular and self-employed workers? A contextualised application of the capability approach to Belgium, France and the Netherlands (2023)
Zitatform
Focacci, Chiara Natalie & François Pichault (2023): How does institutional context shape work-related functionings for regular and self-employed workers? A contextualised application of the capability approach to Belgium, France and the Netherlands. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 43, H. 13/14, S. 36-61. DOI:10.1108/IJSSP-12-2022-0312
Abstract
"Purpose: According to Sen's theoretical framework of capability (1985), individuals reach their full potential once they have the freedom, intended as the set of functionings at their disposal, to do so. However, many critiques have been developed against the lack of embeddedness of the capability approach in social and political relations and structures. In this article, the authors investigate the influence of three institutional contexts (Belgium, the Netherlands and France) on the respective work-related functionings of self-employed and regular workers, with a focus on human capital investment and institutional support offered to them. Design/methodology/approach Data from the European Working Conditions Survey (EWCS) are used to highlight similarities and differences in building work-related functionings for regular and self-employed workers. A regression analysis is provided at the country level. Findings In the three labor markets, the authors find that the building of work-related functionings is more successful for regular employees, especially as regards institutional support. Self-employed workers, on the other hand, need to rely on their individual capability as regards employment protection and human capital investment. However, the authors find interesting differences between the three institutional contexts. In both Belgium and France, self-employed workers are subject to higher instability in terms of changes in salary and hours worked, whereas atypical work is better positioned in the Dutch labour market. The Netherlands is also characterized by a less significant gap between regular and self-employed workers with respect to participation in training. Originality/value In this article, the authors contextualise Sen's (1985) theoretical framework by taking into account the institutional differences of labor markets. In particular, the authors provide a novel application of his capability approach to regular and self-employed workers in an economically relevant European area." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))
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Literaturhinweis
The Digitalization Boost of the Covid‐19 Pandemic and Changes in Job Quality (2023)
Zitatform
Friedrich, Teresa Sophie & Basha Vicari (2023): The Digitalization Boost of the Covid‐19 Pandemic and Changes in Job Quality. In: Social Inclusion, Jg. 11, H. 4, S. 274-286., 2023-09-18. DOI:10.17645/si.v11i4.7082
Abstract
"The Covid‐19 pandemic caused a digitalization boost, mainly through the rise of telework. Even before the pandemic, advancing digital transformation restructured the way of working and thereby changed the quality of jobs—albeit at a different pace across occupations. With data from the German National Educational Panel Study (NEPS), we examine how job quality and the use of digital technologies changed during the first pandemic year in different occupations. Building on this, we analyze change score models to investigate how increased workplace digitalization connects to changes in selected aspects of employees’ subjective job quality. We find only a weak association between the digitalization boost in different occupational fields and the overall decrease in subjective job quality. However, telework—as one aspect of digitalization—is connected to a smaller decrease in work–family reconciliation and conformable working hours. Thus, it may buffer some detrimental pandemic effects on job quality. In addition, telework is connected to increased information overload, creating a new burden for specific employee groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Physische und psychische Gesundheit in deutschen Betrieben (2023)
Zitatform
Grunau, Philipp, Kevin Ruf, Stefanie Wolter & Gloria Hauschka (2023): Physische und psychische Gesundheit in deutschen Betrieben. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 622), Berlin, 30 S.
Abstract
"Dieser Bericht befasst sich mit Gesundheit und Wohlbefinden von Beschäftigten in Deutschland zwischen 2013 bis 2021. Zuerst wird die Entwicklung ausgewählter Gesundheitsmaße - allgemeine Gesundheit, Wohlbefinden, Krankheitstage, Präsentismus - dargestellt. Anschließend werden strukturelle Zusammenhänge deskriptiv untersucht. Darauf aufbauend wird anhand von multivariaten Regressionsanalysen überprüft, welche Faktoren Gesundheit und Wohlbefinden tatsächlich beeinflussen. Im Fokus stehen hierbei individuelle, berufliche und betriebliche Rahmenbedingungen. Unsere Befunde deuten darauf hin, dass Beschäftigte und Firmen von Maßnahmen profitieren können, die Arbeitsbedingungen verbessern, eine gute Führungskultur fördern und Präsentismus reduzieren. Die Minimierung psychische Belastungsfaktoren im Arbeitskontext und eine gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung sollte gezielt von Betrieben gefördert werden. Durch geeignete Maßnahmen können gesundheitsbedingte Produktivitätsausfälle verringert werden und die Gesundheit der Belegschaft auf lange Sicht erhalten werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Büroarbeit im Wandel: Analyse der Arbeitsbedingungen von Bürobeschäftigten (2023)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2023): Büroarbeit im Wandel: Analyse der Arbeitsbedingungen von Bürobeschäftigten. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2023,62), Köln, 28 S.
Abstract
"Die Büroarbeit hat sich im Zeitverlauf stark gewandelt und spiegelt jeweils sowohl den technischen Fortschritt als auch den Zeitgeist der Jahrzehnte wider. Während Büroräume zu Beginn der Industrialisierung in der Regel nach dem Prinzip des Taylorismus durch großflächige Büros mit aufgereihten Schreibtischplätzen gekennzeichnet waren, wurde ab den 1950er Jahren vermehrt darauf geachtet, dass die Arbeitsplätze Privatsphäre und ungestörtes Arbeiten ermöglichen, beispielsweise über die Aufteilung von Großraumbüros mit Trennwänden. In den 1980er und 1990er Jahren rückte die ergonomische Ausgestaltung und die Anpassung von Büroarbeitsplätzen an die jeweiligen personellen und tätigkeitsbezogenen Anforderungen stärker in den Fokus. Durch den vermehrten Einsatz mobiler Endgeräte in den 2000er Jahren stiegen dann die Möglichkeiten der Bürobeschäftigte von unterschiedlichen Standorten aus oder von unterwegs zu arbeiten. Seit 2016 ist die Telearbeit in Deutschland, als eingerichteter Bildschirmarbeitsplatz im Privatbereich der Beschäftigten, gesetzlich definiert und unterliegt der Arbeitsstättenverordnung. Im Folgenden wird der Begriff Homeoffice verwendet, der bislang als Teilmenge des Begriffs "mobile Arbeit" in Deutschland nicht gesetzlich definiert ist. Im Vergleich etwa zu den skandinavischen Ländern war das Arbeiten im Homeoffice in Deutschland nur wenig verbreitet (Flüter-Hoffmann/Stettes, 2022, 6 ff.). Durch die Kontaktbeschränkungen zum Infektionsschutz während der Covid-19-Pandemie war es daher für viele Beschäftigte eine neue Erfahrung, von zu Hause aus zu arbeiten und das über eine lange Zeitspanne hinweg (vgl. Bonin/Rinne, 2021; Flüter-Hoffmann/Stettes, 2022). Frodermann et al. (2020, 5) zeigen, dass rund ein Fünftel derjenigen, die vor der Covid-19-Pandemie ausschließlich im Betrieb gearbeitet haben, im ersten Pandemiejahr ganz oder teilweise im Homeoffice arbeiteten, drei Viertel von ihnen mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit. Während der Pandemie wur" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitsreport 2023 / DAK-Gesundheit: Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Gesundheitsrisiko Personalmangel: Arbeitswelt unter Druck (2023)
Hildebrandt, Susanne; Dehl, Terese; Woköck, Tobias; Tisch, Thorsten; Zich, Karsten; Burgart, Elena; Hense, Mila; Nolting, Hans-Dieter;Zitatform
Hildebrandt, Susanne, Terese Dehl, Karsten Zich & Hans-Dieter Nolting (2023): Gesundheitsreport 2023 / DAK-Gesundheit: Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Gesundheitsrisiko Personalmangel: Arbeitswelt unter Druck. (Gesundheitsreport … / DAK-Gesundheit 2023 44), Heidelberg: medhochzwei Verlag GmbH, 148 S.
Abstract
"Expertinnen und Experten warnen seit vielen Jahren vor den Folgen des Personal- und Fachkräftemangels, der sich vor allem durch den demografischen Wandel weiter verstärken wird. In der Corona-Pandemie und während der außergewöhnlich starken Infektionswelle im Herbst 2022 wurden die Folgen des Personal- und Fachkräftemangels schlagartig für nahezu jeden und jede deutlich spürbar. Welche Auswirkungen hat der Personalmangel auf die Arbeitssituation, die Belastung und das Freizeitverhalten der Beschäftigten? Und vor allem, welche gesundheitlichen Folgen zeigen sich? Wie stellt sich der Arbeitskräftemangel aus Sicht der Beschäftigten in den Unternehmen dar? Welche Strategien entwickeln die Beschäftigten im Umgang damit und welche Lösungsansätze in den Unternehmen werden erlebt? Der DAK-Gesundheitsreport analysiert den Personalmangel aus der gesundheitlichen Perspektive der Beschäftigten, einmal anhand der Krankenkassenroutinedaten und zum anderen auf der Basis einer breit angelegten Erwerbstätigenbefragung. Fundierte Einschätzungen aus Expertensicht komplettieren die Untersuchung und geben Hinweise, inwieweit ein gesundheitsförderliches Arbeitssetting und ein betriebliches Gesundheitsmanagement einen Beitrag zur Steigerung und Aufrechterhaltung der Erwerbsbeteiligung leisten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland für alle?: Ergebnisse der BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2023)
Zitatform
Hollederer, Alfons (2023): Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland für alle? Ergebnisse der BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 85, H. 4, S. 277-288. DOI:10.1055/a-1658-0125
Abstract
"Ziel der Studie: Die Sekundäranalyse zielt darauf, die Verbreitung und Inanspruchnahme der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in Deutschland zu untersuchen. Methodik: Datenbasis ist die BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Sie ist eine randomisierte repräsentative CATI-Erhebung von 20.012 Erwerbstätigen ab 15 Jahren in Deutschland. Es werden Anteilswerte zwischen verschiedenen Gruppen verglichen und eine binäre logistische Regressionsanalyse durchgeführt. Ergebnisse: 47% der Erwerbstätigen berichten, dass in ihrem Betrieb in den letzten 2 Jahren Maßnahmen der BGF durchgeführt wurden. 25% der Erwerbstätigen haben an einem Angebot zur BGF in den letzten 2 Jahren teilgenommen. Mit der Betriebsgröße nehmen die Anteile der Erwerbstätigen, die ein BGF-Angebot im Betrieb bestätigen, stark zu, aber die Inanspruchnahmequoten sinken. Die Erwerbstätigen in Betrieben mit Betriebs-/Personalrat geben überproportional häufig eine Durchführung der BGF an. Erwerbstätige mit niedrigem sozio-ökonomischen Status bekunden dagegen in relativ geringem Ausmaß BGF-Angebote. BGF wird besonders wenig in Betrieben von Erwerbstätigen ohne Berufsabschluss, in einem befristeten Arbeitsverhältnis, mit Entlassungsgefahr und Leiharbeitnehmern umgesetzt. Binäre logistische Regressionsanalysen zielen darauf, Prädiktoren des BGF-Angebots zu identifizieren. Im Vergleich zu den Kleinbetrieben ist bei den Erwerbstätigen in mittleren Unternehmen die Wahrscheinlichkeit für ein BGF-Angebot in ihrem Betrieb mehr als doppelt (OR=2,17) und in Großunternehmen mehr als fünffach erhöht (OR=5,64). Im Öffentlichen Dienst stehen die Chancen von Erwerbstätigen auf BGF im Betrieb wesentlich besser als in Industrie, Handwerk, Handel oder weiteren Bereichen. Erwerbstätige mit ausländischer Staatsangehörigkeit haben im Vergleich zu deutschen Erwerbstätigen eine signifikant geringere Chance, dass in ihrem Betrieb BGF angeboten wird (OR=0,78). Ein sehr guter oder ausgezeichneter Gesundheitszustand geht mit einer etwas gesteigerten OR von 1,15 für BGF im Betrieb einher. In Betrieben, in denen die Erwerbstätigen mit der Arbeit insgesamt sehr zufrieden sind, ist die Wahrscheinlichkeit eines BGF-Angebots deutlich erhöht (OR=1,70). Schlussfolgerung: Die Studie zeigt große Disparitäten in der BGF auf. Es braucht zielgruppenspezifische Handlungsstrategien in der BGF, um sowohl Kleinbetriebe als auch innerhalb von Betrieben die Erwerbstätigen mit niedrigem sozio-ökonomischen Status besser zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer leidet in der Sozialen Arbeit an Erschöpfung? (2023)
Zitatform
Hollederer, Alfons (2023): Wer leidet in der Sozialen Arbeit an Erschöpfung? In: Soziale Passagen, Jg. 15, H. 1, S. 233-250. DOI:10.1007/s12592-023-00463-7
Abstract
"Nach der internationalen Studienlage weisen Sozialarbeitende ein hohes berufsspezifisches Risiko für die Entwicklung von Disstress, Erschöpfung und Burnout auf. Gemäß dem Modell der Arbeitsanforderungen und -ressourcen (JD-R) führen hohe oder schlechte Arbeitsanforderungen zu Erschöpfung. In Deutschland besteht ein Forschungsdefizit zur Gesundheit von Sozialarbeitenden. Ziel der Untersuchung ist es, innerhalb der Sozialen Arbeit gefährdete Personengruppen unter Berücksichtigung von berufsspezifischen Einflussfaktoren zu identifizieren. Datenbasis der Sekundäranalyse ist die repräsentative BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018, die als eine randomisierte Stichprobe der Erwerbsbevölkerung in Deutschland gezogen wurde. 341 der 20.012 Befragten übten zum Erhebungszeitpunkt eine berufliche Tätigkeit als Sozialarbeitende aus. Von den Sozialarbeitenden berichteten 25 % ein häufiges Auftreten sowohl einer emotionalen Erschöpfung als auch einer körperlichen Erschöpfung in den letzten 12 Monaten während der Arbeit. Der Anteil übertrifft signifikant den Durchschnittswert von 17 % bei den anderen Berufen. Logistische Regressionsanalysen zielten innerhalb der Sozialarbeitenden auf das Auftreten von emotionaler und körperlicher Erschöpfung in den letzten 12 Monaten. In die multivariate Betrachtung wurden soziodemografische Merkmale sowie Arbeitsanforderungen und -ressourcen als Prädiktoren einbezogen. Als stärkste Prädiktorvariable stellte sich die häufige emotionale Arbeitsanforderung heraus. Bei Sozialarbeitenden, die sich berufsbedingt gehäuft in emotional belastenden Situationen befanden, ist die Wahrscheinlichkeit emotionaler und körperlicher Erschöpfung um mehr als das Dreifache gesteigert (OR = 3,19). Als sehr wichtiger Protektivfaktor wird die häufige Vereinbarkeit von Arbeitszeitplanung und Familie identifiziert (OR = 0,34). Dagegen steigerte eine höhere Arbeitsintensität die Wahrscheinlichkeit des Vorkommens emotionaler und körperlicher Erschöpfung signifikant (OR = 1,39). Die Sekundäranalyse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 ergibt bei den Sozialarbeitenden ambivalente Resultate zu Arbeitsressourcen sowie berufsspezifischen Risiken und zeigt Präventionspotenzial auf." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Arbeit und Gesundheit in der Spätmoderne: Betriebliche Prävention im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Top-Down-Struktur (2023)
Zitatform
Jelenko, Marie (2023): Arbeit und Gesundheit in der Spätmoderne. Betriebliche Prävention im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Top-Down-Struktur. (Arbeit und Organisation 12), Bielefeld: Transcript, 280 S. DOI:10.14361/9783839464946
Abstract
"Immer schneller, weiter, mehr! Bei diesem leistungsorientierten Diktum sind arbeitsbezogene Gesundheitsgefahren allgegenwärtig. Sozialpolitisch wird deren Vorbeugung in der betrieblichen Prävention fokussiert, die traditionell an der Unfallverhütung und der männlichen Industriearbeit orientiert ist. Im Kontrast dazu steht die Forderung spätmoderner Dienstleistungsgesellschaften nach mehr Flexibilität und Einsatzbereitschaft. Marie Jelenko untersucht, wie die Bewältigung von erhöhten Anforderungen und das damit verbundene Gesundheitsrisiko auf den Schultern des Individuums abgeladen werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische und emotionale Erschöpfung von Fachkräften der Sozialen Arbeit (2023)
Zitatform
Kahl, Yvonne & Jürgen Bauknecht (2023): Psychische und emotionale Erschöpfung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. In: Soziale Passagen, Jg. 15, H. 1, S. 213-232. DOI:10.1007/s12592-023-00448-6
Abstract
"Die psychische und emotionale Erschöpfung von Sozialarbeiter*innen wird längsschnittlich, im Vergleich mit anderen Berufsgruppen und innerhalb der Berufsgruppe im Alters- und Geschlechtsvergleich untersucht. Es zeigt sich eine psychische hohe Erschöpfung im Vergleich aller Beschäftigten, jedoch eine eher geringe psychische Erschöpfung im Vergleich der Sozialberufe, wobei die emotionale Erschöpfung ähnlich hoch ist. Wie in anderen Sozialberufen sind Frauen erschöpfter als Männer und junge Beschäftigte erschöpfter als jene im mittleren oder höheren Alter. Gezeigt werden Belastungsfaktoren der Überforderung und eines geringen Einflusses auf die Arbeitsmenge, sowie Resilienzfaktoren im Vergleich der Berufsgruppen. Hier nehmen Sozialarbeiter*innen im Vergleich aller Berufe eine hohe soziale Unterstützung im Kollegium wahr, während in der Unterstützung durch Vorgesetzte nur durchschnittliche Werte aller Berufsgruppen erreicht werden. Die Sozialarbeiter*innen werden in vier Gruppen kategorisiert, darunter die psychische und emotional besonders wenig sowie die besonders stark belastete Gruppe. Multivariat werden Faktoren ermittelt, die die Wahrscheinlichkeit der Zugehörigkeit zur besonders wenig belasteten Gruppe im Gegensatz zur besonders belasteten Gruppe verändern. Es zeigen sich in einem Modell mit hoher erklärter Varianz positive Effekte durch das Kollegium sowie durch Vorgesetzte und stark negative Effekte durch die qualitative und quantitative Überforderung. Das Gefühl, die eigene Tätigkeit sei wichtig, wirkt schwach negativ und kann nicht als Resilienzfaktor gelten. Die Kombination von hoher Erschöpfung in der jüngsten Gruppe, geringer subjektiver Unterstützung dieser Gruppe durch Kollegium und Vorgesetzte sowie die positive Wirkung dieser Unterstützung auf eine geringe Erschöpfung, legt nahe, dass sowohl die mentale Gesundheit junger Sozialarbeiter*innen sowie die Fachkräftesicherung von einer stärkeren Unterstützung dieser Gruppe profitieren könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Associations of technostressors at work with burnout symptoms and chronic low-grade inflammation: a cross-sectional analysis in hospital employees (2023)
Kaltenegger, Helena C. ; Becker, Linda ; Weigl, Matthias ; Quartucci, Caroline ; Rohleder, Nicolas ; Nowak, Dennis ;Zitatform
Kaltenegger, Helena C., Linda Becker, Nicolas Rohleder, Dennis Nowak, Caroline Quartucci & Matthias Weigl (2023): Associations of technostressors at work with burnout symptoms and chronic low-grade inflammation: a cross-sectional analysis in hospital employees. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 6, S. 839-856. DOI:10.1007/s00420-023-01967-8
Abstract
"Despite the increasing scholarly interest in the phenomenon technostress, associated biological effects on employee health are under-researched. Chronic low-grade inflammation is suggested as a central pathway linking stress experience to disease development. The aim of this study was to assess associations of technology-related work stressors (technostressors) with low-grade inflammation and burnout symptoms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Gender and the blurring boundaries of work in the era of telework—A longitudinal study (2023)
Zitatform
Karjalainen, Mira (2023): Gender and the blurring boundaries of work in the era of telework—A longitudinal study. In: Sociology Compass, Jg. 17, H. 1, S. e13029. DOI:10.1111/soc4.13029
Abstract
"This longitudinal study analyses gender and the blurring boundaries of work during prolonged telework, utilising data gathered during the different phases of the COVID-19 pandemic. The pandemic caused a major change in the knowledge work sector, which has characteristically been more prone to work leaking into other parts of life. The study examines the blurring boundaries of telework: between time and place, care and housework, and emotional, social, spiritual and aesthetic labour. The experiences of different genders regarding the blurring boundaries of work during long-term telework are scrutinised using a mixed methods approach, analysing two surveys (Autumn 2020: N = 87, and Autumn 2021: N = 94) conducted longitudinally in a consulting company operating in Finland. There were several gendered differences in the reported forms of labour, which contribute to the blurring boundaries of work. Some boundary blurring remained the same during the study, while some fluctuated. The study also showed how the gendered practices around the blurring boundaries of work transformed during prolonged telework. Blurring boundaries of work and attempts to establish boundaries became partially gendered, as gender and life situation were reflected in knowledge workers' experiences of teleworking." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
BKK Gesundheitsreport 2023: Gesunder Start ins Berufsleben (2023)
Knieps, Franz; Pfaff, Holger;Zitatform
Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2023): BKK Gesundheitsreport 2023: Gesunder Start ins Berufsleben. (BKK-Gesundheitsreport 47), Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges. mbH & Co. KG, 419 S.
Abstract
"Das diesjährige Schwerpunktthema der 47. Ausgabe des BKK Gesundheitsreports behandelt zum einen die (Arbeitsmarkt)-Bedingungen, unter denen junge Menschen in ihr Erwerbsleben eintreten. Zum anderen beleuchtet es, welche Faktoren Einfluss auf die Gesundheit junger Beschäftigter haben und wie daraus abgeleitet langfristig Arbeit gesund gestaltet werden kann. Der BKK Gesundheitsreport liefert Kennzahlen zur Arbeitsunfähigkeit, zu ambulanter und stationärer Versorgung sowie zu Arzneimittelverordnungen mit speziellem Fokus auf junge Beschäftigte. Überdies bereichern wieder zahlreiche Gastbeiträge aus Wissenschaft, Politik und Praxis mit weiteren Erkenntnissen und Standpunkten sowie Projekten und Initiativen dieses Buch. Der BKK Gesundheitsreport enthält Analysen und Statistiken zum Arbeitsunfähigkeitsgeschehen sowie zur ambulanten und stationären Versorgung und zu Arzneimittelverordnungen, differenziert nach soziodemografischen, regionalen und arbeitsweltlichen Variablen. Er beinhaltet t zudem zahlreiche Gastbeiträge renommierter Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis zum Schwerpunktthema. Die Publikation dient als Basis für gesundheitspolitischer Entscheidungen und für die Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen insbesondere in der Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch online verfügbar als: BKK-Gesundheitsreport, 47 -
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Psychische Belastungen in der Berufsbiografie – Konsequenzen für die berufliche Bildung (2023)
Zitatform
Kranert, Hans-Walter & Roland Stein (2023): Psychische Belastungen in der Berufsbiografie – Konsequenzen für die berufliche Bildung. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Spezial PH-AT2, S. 1-23.
Abstract
"Psychische Belastungen sind ein ubiquitäres Phänomen. In den Übergangsphasen hin zur beruflichen Bildung, im Rahmen ihres Verlaufs wie auch im Erwerbsleben zeigen sich die damit verbundenen Herausforderungen. In diesem Beitrag wird ein Begriffsverständnis von psychischer Belastung auf Basis einer interaktionistischen Sicht grundgelegt. Exemplarisch für drei biografische Phasen – allgemeinbildende Schule, berufliche Bildung und Erwerbsarbeit – wird die Relevanz dieser Belastungsmomente belegt. Die Gruppe der Heranwachsenden rückt im Anschluss in den Fokus. Mittels eines Literaturreviews wird gezeigt, dass bezogen auf Auszubildende im dualen System eine erhebliche Forschungslücke existiert. Daraus werden Konsequenzen für die Ausgestaltung beruflicher Bildungsangebote zur Kompensation bzw. zur Prävention von benachteiligenden Konstellationen entwickelt. Ein Ausblick auf weitere notwendige Forschung sowie auch auf Entwicklungsprozesse in der beruflichen Bildungspraxis rundet den Beitrag ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Belastungen der Erbringenden gesellschaftlich notwendiger Dienstleistungen. Eine empirische Annäherung auf Basis der BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2017/2018 (2023)
Krebs, Bennet;Zitatform
Krebs, Bennet (2023): Die Belastungen der Erbringenden gesellschaftlich notwendiger Dienstleistungen. Eine empirische Annäherung auf Basis der BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2017/2018. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 72, H. 3, S. 207-232. DOI:10.3790/sfo.72.3.207
Abstract
"Nicht erst die COVID19-Pandemie hat die Erbringenden gesellschaftlich notwendiger Dienstleistungen (GND) in den Fokus politischer Betrachtungen gesetzt. Seit vielen Jahren werden herausragende Arbeitsbelastungen jener Menschen, die ‚systemrelevante' Berufe der Daseinsfürsorge ausüben, diskutiert. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, inwieweit Beschäftigte der GND solchen Belastungen ausgesetzt sind, welche als zuvorderst tätigkeitsunabhängig gelten können. Diese Frage bietet Anknüpfungspunkte an aktuelle Diskurse über etwaige politische Vernachlässigungen der Daseinsfürsorge. Es wird argumentiert, dass gerade Beschäftigte der GND von zuvorderst nicht-tätigkeitsimmanenten Belastungen betroffen sind, welche sich zumindest lindern ließen. Mit Daten der Erwerbstätigenbefragung 2017/2018 von Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wird ein eigener Belastungsindex präsentiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass Beschäftigte der GND in tatsächlich signifikant größerem Ausmaß solchen Belastungen ausgesetzt sind, die zumindest teilweise als vermeidbar gelten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A longitudinal perspective on the interplay of job demands and destructive leadership on employees' work ability in Germany (2023)
Zitatform
Kunz, Carolin & Catrin Millhoff (2023): A longitudinal perspective on the interplay of job demands and destructive leadership on employees' work ability in Germany. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 5, S. 735-745. DOI:10.1007/s00420-023-01962-z
Abstract
"Work ability as a predictor of early retirement or lengthy/frequent sick leaves becomes more and more relevant due to the demographic change. Therefore, factors, which affect employees' work ability, need to be further examined with a theoretical base. According to Karasek's job demands–control (JDC) model, high job demands and low control are related to poor employee health. The subsequent job demands–control support (JDCS) model proposed that a lack of support, also from leaders, has a negative impact on health indicators. This article looked at whether destructive leadership reinforces the negative influence of high job demands on employees' work ability." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Can welfare states buffer technostress? Income and technostress in the context of various OECD countries (2023)
Zitatform
Lauterbach, Ann S., Tobias Tober, Florian Kunze & Marius R. Busemeyer (2023): Can welfare states buffer technostress? Income and technostress in the context of various OECD countries. In: PLoS ONE, Jg. 18. DOI:10.1371/journal.pone.0295229
Abstract
"Many workers are experiencing the downsides of being exposed to an overload of information and communication technology (ICT), highlighting the need for resources to cope with the resulting technostress. This article offers a novel cross-level perspective on technostress by examining how the context of the welfare state influences the relationship between income and technostress. Showing that individuals with higher income experience less technostress, this study argues that the welfare state represents an additional coping resource, in particular in the form of unemployment benefits. Since unemployment benefits insure income earners in the case of job loss, the negative effect of income on technostress should increase with higher levels of unemployment generosity. In line with these expectations, empirical results based on original survey data collected in collaboration with the OECD show that the impact of income on technostress varies across welfare state contexts. Implications for public health and policymakers are being discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Value of Working Conditions in the United States and the Implications for the Structure of Wages (2023)
Zitatform
Maestas, Nicole, Kathleen J. Mullen, David Powell, Till von Wachter & Jeffrey B. Wenger (2023): The Value of Working Conditions in the United States and the Implications for the Structure of Wages. In: The American economic review, Jg. 113, H. 7, S. 2007-2047. DOI:10.1257/aer.20190846
Abstract
"We document variation in working conditions in the United States, present estimates of how workers value these conditions, and assess the impact of working conditions on estimates of wage inequality. We conduct a series of stated-preference experiments to estimate workers' willingness to pay for a broad set of working conditions, which we validate with actual job choices. We find that working conditions vary substantially, play a significant role in job choice, and are central components of the compensation received by workers. We find that accounting for differences in preferences for working conditions often exacerbates wage differentials and intensifies measures of wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Measuring digital transformation stress at the workplace–Development and validation of the digital transformation stress scale (2023)
Makowska-Tłomak, Ewa ; Kopeć, Wiesław ; Skorupska, Kinga ; Nielek, Radosław ; Kornacka, Monika ; Bedynska, Sylwia;Zitatform
Makowska-Tłomak, Ewa, Sylwia Bedynska, Kinga Skorupska, Radosław Nielek, Monika Kornacka & Wiesław Kopeć (2023): Measuring digital transformation stress at the workplace–Development and validation of the digital transformation stress scale. In: PLoS ONE, Jg. 18. DOI:10.1371/journal.pone.0287223
Abstract
"Despite the unquestionable advantages of digital transformation (DT) in organizations, the very process of DT could have an impact on the level of stress of the employees. The negative effects of the digital transformation process can be observed during the implementation of information and communication technologies (ICT) solutions. They are further enhanced by the effects of COVID-19 pandemic, as digital transformation has accelerated to allow for remote work. Herein we distinguish between general stress at the workplace and the very specific type of stress, namely digital transformation stress (DTS). We assumed that this type of stress appears when rapid implementation of ICT solutions is introduced with time pressure and incertitude of further results. To quantify this phenomenon, we developed a new self-report scale—the Digital Transformation Stress Scale (DTSS), measuring employees' stress stemming from the process of digital transformation in organizations. The psychometric validity of the scale was evaluated in two studies: Study1 conducted at the beginning of COVID-19 pandemic in 2020 (N = 229) and Study 2 in 2021 (N = 558), after a year of mostly remote work. The results confirmed good reliability with Cronbach's Alpha α = .91 in Study 1 and α = .90 in Study 2 and assumed unidimensional factorial validity of the scale in both studies. All items of the scale had good difficulty and discrimination values evaluated in Item Response Theory, i.e., IRT approach. The scale showed predicted convergent validity as the indicator of the digital transformation stress moderately correlated with general stress at work. Moreover, the assumption that even employees with high ICT skills could be affected by DTS was confirmed. Additionally, the results indicated that digital transformation stress was significantly higher among employees who reported both issues: ongoing digital solutions projects at the workplace and high impact of COVID-19 pandemic on their work. The scale could be used in future work on measuring and counteracting digital transformation stress at the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Role of Techno-Stress and Psychological Detachment in the Relationship between Workload and Well-Being in a Sample of Italian Smart Workers: A Moderated Mediated Model (2023)
Zitatform
Mondo, Marina, Jessica Pileri, Barbara Barbieri, Diego Bellini & Silvia De Simone (2023): The Role of Techno-Stress and Psychological Detachment in the Relationship between Workload and Well-Being in a Sample of Italian Smart Workers: A Moderated Mediated Model. In: Social Sciences, Jg. 12, H. 10. DOI:10.3390/socsci12100530
Abstract
"Well-being conditions at work are determined by the balance between the demands from the organizational context and the perception of people to possess resources concerning the ability to cope with such requests. The pandemic caused by COVID-19 has changed working conditions, and employees have had to adapt to smart working (SW) by bringing new resources into play to meet new demands. Many organizations are questioning how to implement SW after the pandemic. According to the JD-R model, the present study considered workload during smart working and Techno-stress (the perceived stress concerning the use of technologies) as new requests (i.e., demands) coming from the organization and Psychological Detachment (the ability to create psychological distancing from work) as a personal resource. We investigated the moderator role of Psychological Detachment in the relationship between workload in SW and Well-being, mediated by Techno-stress (in its three dimensions: Techno-Overload, Techno-Invasion, and Techno-Complexity). The sample is made up of 622 Italian public administration employees who completed a questionnaire containing the following scales: Quantitative Workload Inventory, Well-being Index, Psychological Detachment, Techno-stress Creator Scale. Mediation and moderate-mediation models have been tested with PROCESS Macro. Findings showed that Techno-Invasion and Techno-Complexity fully mediate the relationship between workload in SW and well-being. Psychological detachment moderates the effect of the workload on Well-being, which in turn is mediated by Techno-Invasion. Furthermore, findings suggest the importance of identifying protective factors that can mitigate the workload effects on the employees’ well-being in SW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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What makes work better or worse? An analytical framework (2023)
Murray, Gregor; Gesualdi-Fecteau, Dalia; Levesque, Christian; Roby, Nicolas;Zitatform
Murray, Gregor, Dalia Gesualdi-Fecteau, Christian Levesque & Nicolas Roby (2023): What makes work better or worse? An analytical framework. In: Transfer, Jg. 29, H. 3, S. 305-322. DOI:10.1177/10242589231207967
Abstract
"Dieser Artikel will neue gedankliche Perspektiven zum Thema bessere und schlechtere Arbeit aufzeigen, indem er einen neuen analytischen Rahmen zur Beurteilung der Qualität von Arbeit und ihrer Implikationen entwickelt. Hierzu wird auf eine breite Auswahl an Literatur über Arbeitsplatzqualität zurückgegriffen und darauf hingewiesen, dass wir eine umfassendere Agenda und ein dynamischeres Verständnis von Möglichkeiten brauchen, schlechtere Arbeit besser zu machen. Zu diesem Zweck präsentiert das Autorenteam einen dreidimensionalen Rahmen: Risiko, Autonomie und Gestaltungsmöglichkeiten. Der Rahmen beurteilt bessere und schlechtere Arbeit und welche Möglichkeiten Arbeitnehmer:innen haben, zwischen diesen unterschiedlichen Dimensionen ihres Arbeitslebens zu navigieren. Wir untersuchen sich daraus ergebende Implikationen für Strategien der beteiligten Akteure und für die Wissenschaft, um eine Agenda für bessere Arbeit voranzubringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How does the distribution of work tasks among home care personnel relate to workload and health-related quality of life? (2023)
Norström, Fredrik ; Zingmark, Magnus ; Bölenius, Karin ; Öhrling, Malin; Pettersson-Strömbäck, Anita; Sahlén, Klas-Göran ;Zitatform
Norström, Fredrik, Magnus Zingmark, Anita Pettersson-Strömbäck, Klas-Göran Sahlén, Malin Öhrling & Karin Bölenius (2023): How does the distribution of work tasks among home care personnel relate to workload and health-related quality of life? In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 8, S. 1167-1181. DOI:10.1007/s00420-023-01997-2
Abstract
"Background: The work for Swedish home care workers is challenging with a variety of support and healthcare tasks for home care recipients. The aim of our study is to investigate how these tasks relate to workload and health-related quality of life among home care workers in Sweden. We also explore staf preferences concerning work distribution. Methods: A cross-sectional study was conducted in 16 municipalities in Northern Sweden. Questionnaires with validated instruments to measure workload (QPSNordic) and health-related quality of life (EQ-5D), were responded by 1154 (~58%) of approximately 2000 invited home care workers. EQ-5D responses were translated to a Quality-adjusted life-year (QALY) score. For 15 diferent work task areas, personnel provided their present and preferred allocation. Absolute risk diferences were calculated with propensity score weighting. Results: Statistically signifcantly more or fewer problems diferences were observed for: higher workloads were higher among those whose daily work included responding to personal alarms (8.4%), running errands outside the home (14%), rehabilitation (13%) and help with bathing (11%). Apart from rehabilitation, there were statistically signifcantly more (8–10%) problems with anxiety/depression for these tasks. QALY scores were lower among those whose daily work included food distribution (0.034) and higher for daily meal preparation (0.031), both explained by pain/discomfort dimension. Personnel preferred to, amongst other, spend less time responding to personal alarms, and more time providing social support. Conclusion: The redistribution of work tasks is likely to reduce workload and improve the health of personnel. Our study provides an understanding of how such redistribution could be undertaken." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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To what extent do job insecurity, income satisfaction, and self-rated health mediate the association between low income and presenteeism in Germany? A gendered analysis (2023)
Zitatform
Pförtner, Timo-Kolja & Ibrahim Demirer (2023): To what extent do job insecurity, income satisfaction, and self-rated health mediate the association between low income and presenteeism in Germany? A gendered analysis. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 7, S. 999-1008. DOI:10.1007/s00420-023-01982-9
Abstract
"Low income is considered a possible determinant of presenteeism, explained by poor working and living conditions, increased levels of uncertainties and anxiety, and poor health status. We aimed to examine the association between low income and presenteeism by gender and to explain their association using different mediators." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Kosten der Entgeltfortzahlung auf Rekordniveau – trotz Datenkorrektur (2023)
Pimpertz, Jochen;Zitatform
Pimpertz, Jochen (2023): Kosten der Entgeltfortzahlung auf Rekordniveau – trotz Datenkorrektur. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2023,70), Köln, 3 S.
Abstract
"Im Jahr 2022 mussten die Arbeitgeber gut 70 Milliarden Euro für die Entgeltfortzahlung ihrer erkrankten Beschäftigten aufbringen. Aufgrund einer Datenrevision fällt die Summe zwar geringer aus als bislang erwartet, aber sie liegt immer noch auf Rekordniveau. Für das laufende Jahr ist nicht von einem Rückgang auszugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? (2023)
Zitatform
Prümer, Stephanie & Claus Schnabel (2023): Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 9, S. 613-618. DOI:10.2478/wd-2023-0172
Abstract
"Ein Vergleich der Arbeitsbedingungen im öffentlichen und privaten Sektor zeigt, dass beim Staat vor allem die Arbeitszeitregelungen beschäftigtenfreundlicher sind und der Schutz der Arbeitskräfte durch Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung umfassender ausfällt. Doch bei der Entlohnung bietet der Staat nur für Frauen Vorteile, während Männer sich in der Privatwirtschaft besserstellen als bei öffentlichen Arbeitgebern. Um im zunehmenden Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen zu können, sollte der öffentliche Dienst seine Bedeutung als Arbeitgeber stärker herausstellen, seine Attraktivität weiter steigern und vermehrt versuchen, Beschäftigte zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Prümer, Stephanie; -
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Unemployment and health: a panel event study (2023)
Zitatform
Raftopoulou, Athina & Nicholas Giannakopoulos (2023): Unemployment and health: a panel event study. In: Applied Economics Letters, Jg. 30, H. 10, S. 1275-1278. DOI:10.1080/13504851.2022.2044993
Abstract
"Adopting a panel event study framework, we estimate the effect of unemployment on health outcomes by exploiting the variation in the timing of entering unemployment using longitudinal data for Greece. We find that in the periods ahead of an unemployment event, health outcomes decline and unmet needs for medical care increase. These findings are valid only for men and are robust to alternative definitions of health outcomes, unemployment events and model specifications. Our findings have important implications for research-based policies aimed to promote individuals’ well-being, especially in periods of high unemployment rates and economic distress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Health inequalities among young workers: the mediating role of working conditions and company characteristics (2023)
Reuter, Marvin ; Dragano, Nico ; Diehl, Katharina ; Hövener, Claudia; Spallek, Jacob ; Rigó, Mariann ; Richter, Matthias; Pischke, Claudia R. ;Zitatform
Reuter, Marvin, Claudia R. Pischke, Mariann Rigó, Katharina Diehl, Jacob Spallek, Matthias Richter, Claudia Hövener & Nico Dragano (2023): Health inequalities among young workers: the mediating role of working conditions and company characteristics. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 10, S. 1313-1324. DOI:10.1007/s00420-023-02010-6
Abstract
"Objective Few studies have investigated health inequalities among young workers. The objectives of this study are to assess the extent of health inequalities in a sample of job starters and to explore the contribution of job demands and organisational factors. Methods We analyze data from the BIBB/BAuA Youth Employment Survey 2012. The cross-sectional survey includes a representative sample of 3214 German employees, apprentices, and trainees aged 15–24 years. Individuals were grouped by their years of schooling into low (< 12 years) and high levels of education (≥ 12 years). Regression analysis estimated the link between education and four health outcomes: self-rated health, number of health events, musculoskeletal symptoms, and mental health problems over the last 12 months. Counterfactual mediation analysis tested for indirect effects of education via working conditions (i.e., physical and psychosocial job demands) and company characteristics (i.e., company size, health prevention measures, financial situation, downsizing). All analyses were adjusted for age, sex, nationality, region, working hours, job tenure, employment relationship, and economic sector. Results Highly educated workers reported better self-rated health (b = 0.24, 95% CI 0.18–0.31) and lower numbers of health events (Rate Ratio (RR) = 0.74, 95% CI 0.67–0.82), musculoskeletal symptoms (RR = 0.73, 95% CI 0.66–0.80) and mental health problems (RR = 0.84, 95% CI 0.76–0.93). Total job demands explained between 21.6% and 87.2% of the educational differences (depending on health outcome). Unfavourable company characteristics were associated with worse health, but showed no or only small mediation effects. Conclusions Health inequalities are already present at the early working career due to socio-economically stratified working hazards. To enhance prevention measures that aim at reducing inequalities in workplace health, we propose shifting attention towards earlier stages of life." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Cognitive Environments: Potenziale kognitiver Umgebungen in der Post-Covid-Zeit (2023)
Zitatform
Riedel, Oliver, Katharina Hölzle, Wilhelm Bauer & Stefan Rief (Hrsg.) (2023): Cognitive Environments: Potenziale kognitiver Umgebungen in der Post-Covid-Zeit. Stuttgart, 56 S. DOI:10.24406/publica-1684
Abstract
"Was wäre, wenn wir Arbeitsumgebungen entwickeln würden, die sich hochindividuell an einzelne Nutzer anpassen könnten? Arbeitsplätze, die erkennen bei welchen Umgebungsparametern wir bei unterschiedlichen Tätigkeiten am besten arbeiten können und dann unsere persönlichen Idealwerte einstellen. Oder Arbeitsplätze, an denen das Fenster uns einen erholsamen, virtuellen Anblick eines Bergsees einspielt, weil es Zeit für eine Pause wäre. Mit Hilfe von im Raum integrierter IoT-Technologie, Sensoren in Smartwatches und maschinellem Lernen könnten derartige Umgebungen bald real werden. Aber welche Funktionen eines »Cognitive Environments« würden positiv aufgenommen werden und an welcher Stelle wäre mit Skepsis zu rechnen? Welchen Stellenwert hat die persönliche Kontrolle bei der Aktivierung einzelner Funktionen? Wäre es vorstellbar, das eigene Präferenzprofil mit anderen zu teilen? Um das herauszufinden, wurden im Projekt Office 21 rund 50 mögliche Funktionen für Nutzende und Betreiber in einer Online-Befragung untersucht. Die Ergebnisse zeigen großes Interesse potenzieller Nutzerinnen und Nutzer, geben aber auch Hinweise zu möglichen Herausforderungen bei der Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Healthy New Work: Auswirkung agiler Arbeit auf die psychische Gesundheit (2023)
Zitatform
Rietze, Sarah & Hannes Zacher (2023): Healthy New Work: Auswirkung agiler Arbeit auf die psychische Gesundheit. In: Personal quarterly, Jg. 75, H. 3, S. 32-38.
Abstract
"Unternehmen führen agile Praktiken ein, um Leistung und Innovation zu steigern. Welche Auswirkungen diese Praktiken auf Arbeitsmerkmale und die psychische Gesundheit von Beschäftigten haben, wurde bislang nicht untersucht. Es wurde eine Fragebogenstudie mit zwei Messzeitpunkten und 260 Beschäftigten in agilen Teams durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass agile Praktiken positiven Auswirkungen auf die psychische Gesundheit (höheres Engagement, geringere Ermüdung), vermittelt durch reduzierte Arbeitsanforderungen und erhöhte Ressourcen, haben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Haufe-Lexware)
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The effects of chronic migraine on labour productivity: Evidence from Italy (2023)
Zitatform
Rondinella, Sandro & Damiano B. Silipo (2023): The effects of chronic migraine on labour productivity: Evidence from Italy. In: Labour, Jg. 37, H. 1, S. 1-32. DOI:10.1111/labr.12230
Abstract
"We use the Italian Statistical Institute survey that comprises about 80,000 questionnaires representative of the overall population between 15 and 90 years old to estimate the impact of chronic migraine on absenteeism and labour productivity. Using an ordinary least squares method to determine the direct effect of chronic migraine on labour productivity, we show that a 10 per cent increase in the number of people with chronic migraine increases absenteeism by 11 per cent and reduces labour productivity by 1.1 per cent per year. However, the effects of chronic migraine on absenteeism and labour productivity vary substantially between regions and sectors. Also, the comorbidity of chronic migraine with other illnesses, especially psychological illnesses, contributes to decreasing labour productivity. Most important, the results obtained at the micro level are similar and even more robust at the macro level. The results refer to a specific country, but we claim they can apply to other countries." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Gesunde Arbeit? Betriebliche Prävention aus Sicht der Beschäftigten: Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2023 (2023)
Schmucker, Rolf; Holler, Markus; Sinopoli, Robert;Zitatform
Schmucker, Rolf, Robert Sinopoli & Markus Holler (2023): Gesunde Arbeit? Betriebliche Prävention aus Sicht der Beschäftigten. Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2023. (DGB-Index Gute Arbeit : Report ... 2023), Berlin, 23 S.
Abstract
"Mit der repräsentativen Befragung „DGB-Index Gute Arbeit“ werden seit 2007 einmal im Jahr abhängig Beschäftigte telefonisch zur Qualität ihrer Arbeitsbedingungen interviewt. Die Ergebnisse spiegeln die Sicht der Beschäftigten auf ihre Arbeitsbedingungen wider. 2023 wurden bundesweit 6.266 zufällig ausgewählte Arbeitnehmer*innen aller Branchen, Berufe, Einkommens- und Altersgruppen, Regionen und Betriebsgrößen befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von Januar bis April 2023 statt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Abbildungs- und Tabellenanhang -
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Effort-reward imbalance and its association with sociocultural diversity factors at work: findings from a cross-sectional survey among physicians and nurses in Germany (2023)
Zitatform
Schneider, Anna, Christian Hering, Lisa Peppler & Liane Schenk (2023): Effort-reward imbalance and its association with sociocultural diversity factors at work: findings from a cross-sectional survey among physicians and nurses in Germany. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 4, S. 537-549. DOI:10.1007/s00420-022-01947-4
Abstract
"Due to staff shortages and reports of high work stress, work conditions of hospital physicians and nurses receive wide attention. Additionally, sociocultural diversity of the workforce and patient population is increasing. Our study aim is to analyze how individual and organizational diversity-related factors are associated with the experience of staff's work stress." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Die von Pflegenden unterschiedlicher Pflegeeinrichtungen wahrgenommene Belastung bei der Arbeit (2023)
Schütte, Martin; Petersen, Julia;Zitatform
Schütte, Martin & Julia Petersen (2023): Die von Pflegenden unterschiedlicher Pflegeeinrichtungen wahrgenommene Belastung bei der Arbeit. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 58, H. 3, S. 180-184. DOI:10.17147/asu-1-257911
Abstract
"Ziel der Untersuchung war, die Belastung von Pflegenden zu ermitteln, die in der ambulanten Pflege, der stationären Langzeitpflege und der Pflege in einem Krankenhaus oder einer Reha-Einrichtung tätig sind, wobei die Auftretenshäufigkeit von Belastungsmerkmalen als auch die Identifikation solcher belastungsbezogenen Merkmale interessierte, in denen sich die Einrichtungsarten unterscheiden. Die Studie basiert auf den Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018, aus der für die Auswertung 17 Items herangezogen wurden, die sich den Kategorien Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen sowie Arbeitsumgebung zuordnen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeits- und Personalsituation in der Alten- und Krankenpflege. Wie beurteilen Beschäftigte und Führungskräfte Belastungsfaktoren, Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten? (2023)
Zitatform
Senghaas, Monika & Olaf Struck (2023): Arbeits- und Personalsituation in der Alten- und Krankenpflege. Wie beurteilen Beschäftigte und Führungskräfte Belastungsfaktoren, Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten? (IAB-Forschungsbericht 08/2023), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2308
Abstract
"Der Personalbedarf in der stationären und ambulanten Pflege steigt deutlich schneller als die Zahl der Erwerbstätigen in Pflege und Gesundheitsberufen. Gleichzeitig gelten die Arbeitsbedingungen sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung wie auch innerhalb der Pflegebranche als wenig attraktiv. Daher führen das IAB und die Universität Bamberg gemeinsam das Forschungsprojekt „Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor eine „multimethodische Studie“ durch. Dabei analysieren die Forschenden aus unterschiedlichen Perspektiven, wie die unbefriedigende Arbeits- und Personalsituation im Pflegebereich verbessert werden kann. Dieser Forschungsbericht präsentiert Teilergebnisse, die auf qualitativen Interviews mit Beschäftigten und Führungskräften in der Kranken- und Altenpflege beruhen. In den Interviews wurden Anforderungen und Ressourcen in Pflegetätigkeiten sowie institutionelle, unternehmerische und tätigkeitsorganisatorische Rahmenbedingungen erfragt. Zudem sollten die Befragten angeben, welche Maßnahmen und Instrumente aus ihrer Sicht die Arbeitsbedingungen so verbessern würden, dass sie ihre Arbeitskraft erhalten und zugleich neue Beschäftigte für den Pflegebereich gewonnen werden können. Ergänzend wurden Mitarbeitende in Arbeitsagenturen zu ihren Erfahrungen in der Beratung und Vermittlung in Gesundheits- und Pflegeberufen befragt. Dass Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege von hohen Arbeitsbelastungen berichten, ist in der Literatur seit längerem dokumentiert. Die Ergebnisse in diesem Forschungsbericht machen deutlich, dass diese eng mit deren beruflichem Rollenverständnis verknüpft sind. Eine professionelle Bedarfsorientierung, d. h. eine am gesundheitlichen und individuellen Bedarf der zu pflegenden Person orientierte Fürsorge, ist Kern des beruflichen Selbstverständnisses von Pflegekräften. Diesem Qualitätsanspruch können Pflegekräfte aufgrund einer hohen Arbeitsverdichtung im Berufsalltag in der Regel kaum gerecht werden. Damit verbunden sind psychische Beanspruchungen und Stress. Der Wunsch, eine sinnstiftende Tätigkeit auszuüben, ist ein gängiges Motiv für die Wahl eines Pflegeberufes. Unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen erleben Pflegekräfte ihre Tätigkeit allerdings häufig nicht als sinnstiftend. Als ursächlich für die häufig als beanspruchend wahrgenommene Arbeit gilt allen Befragten der Personalmangel. Auf den Personalmangel werden auch gestiegene Belastungen durch häufigere Nacht- und Schichtarbeit und häufigeres kurzfristiges Einspringen bei Arbeitsausfällen zurückgeführt. Diese Belastungen sind wie in der Literatur beschrieben sowohl körperlicher und psychischer als auch sozialer und zeitlich-flexibler Natur. In den Interviews finden sich Hinweise darauf, dass Pflegekräfte ihre Arbeitszeit reduzieren, um sich vor individueller Überlastung zu schützen und Raum für notwendige Regenerationsphasen zu schaffen. Pflegekräfte messen der Anerkennung, die sie für ihre Tätigkeit erhalten, einen wichtigen Stellenwert bei. Dabei geht es um die Anerkennung durch die Patient*innen oder Pflegebedürftigen und gegebenenfalls auch deren Angehörige sowie die Anerkennung, die sie in und durch die Organisation erfahren, in der sie tätig sind – also die Pflegeeinrichtung oder das Krankenhaus. Dazu gehört auch die Entlohnung. Die Entlohnung gilt den Befragten dabei primär als Ansatzpunkt, um neue Arbeitskräfte für die Gesundheits- und Pflegebranche zu gewinnen. Um Menschen in der Pflege zu halten, sehen sie darüber hinaus vor allen Dingen das Arbeitsklima sowie die Wertschätzung durch die Pflegeeinrichtung als wichtig an. Um die Personalsituation dem tatsächlichen Bedarf in der Pflege anzupassen, wären deutlich mehr Pflegekräfte erforderlich. Arbeitgeber bewerten die gestiegene Zahl der Erwerbstätigen in der Alten- oder Krankenpflege als ein Gegenargument gegen ein pauschal schlechtes Image dieser Berufe. Aber alle Befragten sind sich einig, dass an einer Steigerung der Ausbildungszahlen kein Weg vorbeiführt. Den Schilderungen der befragten Führungskräfte zufolge betreffen Rekrutierungsprobleme derzeit insbesondere Fachkräfte, weniger die Pflegehilfskräfte. Wichtig ist es daher auch, stärker als bislang Pflegehilfskräfte in den Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen zu Pflegefachkräften weiterzubilden. Dies gilt insbesondere für die stationäre und ambulante Altenpflege, wo der Anteil der Beschäftigten auf Helferniveau mit 47 Prozent bzw. 40 Prozent deutlich höher als in Krankenhäuser ist, wo er bei 12 Prozent liegt (Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2023b, Abb. 3). Um eventuelle Abwanderungen durch die stärker mit Hilfskräften ausgestattete Altenpflege in die Krankenpflege zu kompensieren wären ggf. Anreize für eine Nachbesetzung der in der Altenhilfe benötigten Stellen zu schaffen, etwa über angepasste Gehälter und Pflegesätze. Zum andern müssten, um diesen Personenkreis für eine längere Ausbildung zu gewinnen, deren Einkommen bereits in der Phase der Qualifizierung hoch genug sein, um einen Anreiz zur Weiterbildung zu bieten. Zugleich müssen die Pflegeeinrichtungen besser über bestehende Möglichkeiten geförderter Weiterbildung (z.B. über § 82 SGB III) informiert werden. Auch sollten die bestehenden Förderungen durch die Bundesagentur für Arbeit für eine Fachausbildung gegebenenfalls noch ausgeweitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job quality trajectories among baby-boomers in Germany and their consequences for the motivation to work – results from the lidA cohort study (2023)
Zitatform
Stiller, Michael, Nina Garthe & Hans Martin Hasselhorn (2023): Job quality trajectories among baby-boomers in Germany and their consequences for the motivation to work – results from the lidA cohort study. In: Ageing & Society, Jg. 43, S. 1638-1660. DOI:10.1017/S0144686X21001343
Abstract
"In light of a large proportion of older workers leaving the German labour market in the near future, policy makers aim to extend working lives to ensure sustainability of the social security system. In this context, safe and healthy working conditions are considered a precondition for encouraging employment participation. To understand better the role of the work environment in pre-retirement years, we draw upon an established model of five job quality profiles for the German ageing workforce. We explored seven-year profile development and linked selected manual and non-manual job quality trajectories to the motivation to work (MTW) using data from the 2011, 2014 and 2018 assessments of the lidA cohort study (valid N = 2,863). We found that older workers shifted to physically less-demanding profiles. Individual profile stability was prevalent among one-third of the workers. In 2018, there was a higher MTW when job quality remained favourable or improved early, while later improvements were associated with lower MTW. Early deterioration of job quality was associated with lower MTW levels among workers with non-manual trajectories only. The results highlight the dynamic job quality situation of the older German workforce and the importance of adopting a person-centred perspective when investigating working conditions and its effects. They further underline the need to consider quality of work when designing and implementing strategies to extend working lives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Investigating the influence of work-related stress on early labour market exit: the role of health (2023)
Zitatform
Toczek, Lisa & Richard Peter (2023): Investigating the influence of work-related stress on early labour market exit: the role of health. In: European Journal of Ageing, Jg. 20. DOI:10.1007/s10433-023-00778-7
Abstract
"Early labour market exit of large birth cohorts will put pressure on the social security systems of many European countries, especially Germany. Despite political efforts, many people retire before the statutory retirement age. A well-known predictor of retirement is health, which, in turn, is influenced by psychosocial working conditions such as work-related stress. This study examined whether work stress is associated with early labour market exit. In addition, we investigated whether health mediates this association. Survey data of the German Cohort Study on Work, Age, Health and Work Participation (lidA study) were linked to register data from the Federal Employment Agency, from which information on labour market exit was obtained (n = 3636). During a 6-year follow-up period, Cox proportional hazard models were used to investigate the influence of work-related stress and health on early labour market exit, adjusting for sex, age, education, occupational status, income and supervisor behaviour. Work-related stress was measured by effort–reward imbalance (ERI). Additionally, a mediation analysis was conducted to investigate a possible mediation of the association between ERI and early labour market exit by self-rated health. Higher work-related stress increased the likelihood of early labour market exit (HR 1.86; 95% CI 1.19–2.92). However, when including health in the Cox regression, the significant effect of work-related stress disappeared. Poor health was a risk factor for early labour market exit (HR 1.49; 95% CI 1.26–1.76) independent of all confounders. The results of the mediation analysis showed that self-rated health mediated the association between ERI and early labour market exit. The balance between effort and reward at work plays a major role in improving the self-rated health of workers. Interventions that reduce work-related stress can help to improve health and thus to maintain older employees in the German labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zusammenhänge von Burnout, Geschlechtsidentität und Geschlecht (2023)
Wacker, Eva;Zitatform
Wacker, Eva (2023): Zusammenhänge von Burnout, Geschlechtsidentität und Geschlecht. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 77, H. 4, S. 640-651. DOI:10.1007/s41449-023-00390-6
Abstract
"In vorhergehenden Studien wurden Zusammenhänge der Passung in Feminität und Maskulinität zwischen Person und Arbeitsumwelt mit Burnout aufgedeckt. Es wird geprüft, ob diese eine Erklärung für gewöhnlich höhere Burnout-Werte bei Frauen liefern können. In einer Querschnittsstudie mit 889 Personen (nicht-repräsentative selbstselektive Stichprobe) – 516 Frauen (58 %), 373 Männer (42 %) im Alter 19–70 Jahren (M = 29,86; S = 7,67), wurde Geschlechtstypizitätsskala (GTS+) zur Messung von Feminität und Maskulinität als Merkmale der Persönlichkeit und Arbeitsumgebung eingesetzt. Darauf aufbauend wurden die Teilnehmenden in vier Gruppen eingeteilt, in denen Geschlechtsgruppen-Anteile sowie Burnout-Werte (erhoben mit DearEmployee-Survey) verglichen wurden. Der Anteil der Frauen sowie Burnout-Werte waren in der Gruppe mit der schlechtesten Person-Umwelt-Passung erwartungsgemäß am höchsten. In der Gruppe mit theoriegeleitet den besten Ressourcen (hohe Feminität und Maskulinität) lagen keine Geschlechtseffekte auf Burnout vor. Es konnten hier jedoch nicht die niedrigsten Burnout-Werte nachgewiesen werden. P‑E Fit in Feminität und Maskulinität kann eine Erklärung für höhere Burnout-Werte bei Frauen liefern und ist möglicherweise besser geeignet, um Burnout zu untersuchen als Geschlecht. Praktische Relevanz: Seit 2012 sind die Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland aufgrund von Burnout um mehr als 50 % gestiegen. Frauen berichten stets höhere Burnout-Werte und sind aufgrund von Burnout doppelt so lang krankgeschrieben wie Männer (Meyer et al. 2022)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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From Crunch to Grind: Adopting Servitization in Project-Based Creative Work (2023)
Zitatform
Weststar, Johanna & Louis-Étienne Dubois (2023): From Crunch to Grind: Adopting Servitization in Project-Based Creative Work. In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 4, S. 972-990. DOI:10.1177/09500170211061228
Abstract
"The digital game industry has embraced servitization – a strategic orientation toward customer centricity in production-based firms – to deeply monetize digital games. Though some note the resource-intensive nature of delivering services and suggest inherent risks in its adoption, extant literature is uncritical. This article draws on labour process theory to critique the impact of servitization on workers at the point of production. We conducted in-depth interviews at a large North American game development studio. The results show the human cost of servitization, generally overshadowed by financial considerations. Specifically, we theorize that servitization increases the indeterminacy of labour and this must be compensated for if servitization is to realize its cost-benefit potential. The result is an intensification of labour through additional control imperatives which make workers accountable to consumers through deterministic success metrics, impact the creative process and direct creative outputs in real time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gesundheitsförderliche Gestaltung von Digitalisierungsprozessen in Organisationen: Wissenschaftlicher Überblick von Anforderungen und Unterstützungsfaktoren für Beschäftigte (2023)
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Wirth, Tanja & Stefanie Mache (2023): Gesundheitsförderliche Gestaltung von Digitalisierungsprozessen in Organisationen. Wissenschaftlicher Überblick von Anforderungen und Unterstützungsfaktoren für Beschäftigte. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 58, H. 11, S. 727-735. DOI:10.17147/asu-1-316850
Abstract
"Digitalisierungsprozesse können weitreichende arbeitsorganisatorische Veränderungen mit sich bringen und Einfluss auf die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten nehmen. Der vorliegende Übersichtsartikel untersucht, welche Anforderungen und Unterstützungsfaktoren Beschäftigte im Zuge solcher Digitalisierungsprozesse erleben und wie diese gesundheitsförderlich gestaltet werden können. Methoden: Es wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und Web of Science durchgeführt. Eingeschlossen wurden deutsch- und englischsprachige Studien ab dem Jahr 2013, die konkrete Digitalisierungsmaßnahmen/-projekte in Unternehmen oder staatlichen Einrichtungen untersuchten und Ergebnisse zu den Auswirkungen der Digitalisierungsprozesse auf die Beschäftigten oder hinsichtlich der Prozessgestaltung beschrieben. Die Ergebnisdarstellung erfolgte als qualitative Zusammenfassung. Ergebnisse: Insgesamt wurden neun Studien in die Übersicht eingeschlossen. Fehlende Ziele, Strategien und Verantwortlichkeiten für die Implementierung der Digitalisierungsmaßnahme, Intransparenz, erhöhte Arbeitsbelastung sowie unzureichende Unterstützung und zeitliche Ressourcen können von Beschäftigten als Anforderung wahrgenommen werden. Umfangreiche Information, aktive Einbindung, Bereitstellung von Schulungsmaßnahmen und Unterstützung auf technischer Ebene und durch die Führung stellen dagegen Unterstützungsfaktoren im Prozess dar. Entsprechend bieten die Vorbereitung und Ausgestaltung des Prozesses, personelle Ressourcen, Unterstützungsmaßnahmen, Partizipation und Kommunikation relevante Möglichkeiten für eine gesundheitsförderliche Gestaltung des Digitalisierungsvorhabens. Schlussfolgerungen: Organisationen sollten mögliche Auswirkungen von Digitalisierungsprozessen für ihre Beschäftigten bereits zu Beginn der Maßnahme berücksichtigen und mitgestalten. Das kann gelingen, indem die Implementierung von Digitalisierungsmaßnahmen als ganzheitlicher Prozess verstanden wird, der ein Change-Management und Change-Leadership erfordert. Schlüsselwörter: Digitalisierung – digitale Transformation – Change-Management – betriebliche Gesundheitsförderung (eingegangen am 31.08.2023, angenommen am 12.10.2023)" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Wage Effect of Workplace Sexual Harassment: Evidence for Women in Europe (2023)
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Zacchia, Giulia & Izaskun Zuazu (2023): The Wage Effect of Workplace Sexual Harassment: Evidence for Women in Europe. (Working papers / Institute for New Economic Thinking 205), Institute for New Economic Thinking 27 S. DOI:10.36687/inetwp205
Abstract
"This article contributes to the literature on wage discrimination by examining the consequences of sexual harassment in the workplace on wages for women in Europe. We model the empirical relationship between sexual harassment risk and wages for European women employees using individual-level data provided by the European Working Conditions Survey (EWCS, Eurostat). We find that sexual harassment risk has a negative and statistically significant effect on wages of -0.03% on average for women in Europe. However, our empirical analysis uncovers the importance of considering the dynamics of workplace power relations: analyzing individual-level data, we find evidence of a higher negative impact of sexual harassment risk on wages for women working in counter-stereotypical occupations. We conclude that the wage effect of hostile working conditions, mainly in terms of sexual harassment risk in the workplace, should be considered and monitored as a first critical step in making women be less vulnerable at work and increasing their bargaining power, thereby reducing inequalities in working conditions and pay in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Changes in economic activity and mental distress among young adults during the COVID-19 pandemic: Differences between the first and second infection waves in the UK (2023)
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Zhang, Linruo, Thierry Gagné & Anne McMunn (2023): Changes in economic activity and mental distress among young adults during the COVID-19 pandemic: Differences between the first and second infection waves in the UK. In: PLoS ONE, Jg. 18. DOI:10.1371/journal.pone.0292540
Abstract
"Background While infection rates, lockdown policies, and labor market conditions substantially varied across COVID-19 waves, the majority of evidence on young adults’ mental health remains focused on initial responses in early 2020. The variability of the relationship between economic activity and mental health over time therefore remains poorly understood in this age group. Methods Using linear mixed models, we investigated the relationship between current activity and changes in activity and mental distress (GHQ-12) among 1,390 young adults aged 16–34 via the UK Household Longitudinal Study COVID-19 survey. The association was explored in the first (from April to July 2020) and second (from September 2020 to March 2021) infection waves. Current activity was defined as “not working”, “working <17.5 hours/week”, “17.5–35 hours/week”, and “> = 35 hours/week”. Changes in activity were derived from current and pre-pandemic working hours and divided into four categories: “working with no reduced hours”, “working fewer hours”, “no longer working”, and “did not work before the pandemic”. Results During the first wave, no association reached statistical significance. During the second wave: 1) compared to “currently not working”, working 35 or more hours was associated with decreased distress (b = -1.54; 95%CI -2.39, -0.69) and working less than 17.5 hours was not (b = -0.62; 95%CI -1.66, 0.41); 2) compared to “working with no reduced hours compared with before the outbreak”, no longer working was associated with increased distress (b = 1.58, 95%CI 0.61, 2.55) and working with reduced hours was not (b = 0.47, 95%CI -0.24, 1.17). Conclusion Above the mental health inequalities experienced at the start of the pandemic, full-time work–even with variation in work hours–continued to be a protective factor against mental distress among young adults during the second wave in the UK. Stable, full-time work can better support this age group’s mental well-being over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeit und Gesundheit von Erwerbstätigen in Deutschland: Auswertungen mit der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung im Fokus (2023)
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(2023): Arbeit und Gesundheit von Erwerbstätigen in Deutschland: Auswertungen mit der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung im Fokus. (baua: Bericht), Dortmund, 69 S. DOI:10.21934/baua:bericht20230525
Abstract
Die Arbeitswelt befindet sich in einem dauerhaften Wandel, der stark durch Digitalisierung, Globalisierung, demographischen Wandel und institutionelle Veränderungen geprägt ist. Der stetige Wandel der Arbeitswelt macht sich auch in den Arbeitsbedingungen und beruflichen Anforderungen an die Beschäftigten bemerkbar. Vor diesem Hintergrund stellt die vom Bundesinstitut für Berufsbildung und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin durchgeführte BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung eine zentrale Datenquelle zur Beschreibung der Arbeitswelt dar. Konkretes Ziel dieser Befragung ist es, Arbeitstätigkeiten, Arbeitsbedingungen und ihre Wirkungen kontinuierlich zu beschreiben und Veränderungen zu dokumentieren, um die Folgen dieser Veränderungen besser abschätzen zu können. So werden ca. 20.000 Erwerbstätige im Rahmen der Befragung zu ihrer aktuellen Arbeitstätigkeit, den Arbeitsbedingungen und -belastungen, zu Aus- und Weiterbildung, zur Arbeitszufriedenheit sowie zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen befragt.
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Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2022: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2023)
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(2023): Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2022. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/9835 (14.12.2023)), Berlin, 214 S.
Abstract
"Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Schwerpunkt inklusive Arbeitswelt, Überblick über das Schülerunfallgeschehen" (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
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Gesundheitsreport 2023 - Wie geht’s Deutschlands Studierenden? (2023)
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(2023): Gesundheitsreport 2023 - Wie geht’s Deutschlands Studierenden? (Gesundheitsreport / TK, Die Techniker 2023), Hamburg, 120 S.
Abstract
"Prüfungsdruck, Zukunftsängste, finanzielle Sorgen und die Auswirkungen der Coronapandemie sind für viele Studierende eine große Belastung. Das kann langfristig auf die Gesundheit gehen. Wie belastet sind Studierende wirklich? Darauf blickt der "TK-Gesundheitsreport 2023 - Wie geht's Deutschlands Studierenden?". Bereits die Vorgängerstudien haben gezeigt, dass viele Studierende gesundheitlich deutlich belastet sind, vor allem mental. Der Gesundheitsreport 2023 beleuchtet erstmals die Gesundheit der Studierenden nach der Coronapandemie. Für den Report hat die TK im Januar 2023 unter anderem repräsentativ bundesweit insgesamt 1.000 Studierende ab 18 Jahre vom Meinungsforschungsinstitut Forsa zu ihrer Gesundheit befragen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zusatzmaterial -
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Vorschlag eines umfassenden Modells zur Vorhersage von Präsentismus: Eine empirische Studie (2022)
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Aloia, Regina & Janosch A. Priebe (2022): Vorschlag eines umfassenden Modells zur Vorhersage von Präsentismus. Eine empirische Studie. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 66, H. 3, S. 143-153. DOI:10.1026/0932-4089/a000378
Abstract
"Das Phänomen „Präsentismus“ definiert als das Verhalten von Berufstätigen, trotz Vorliegen von Krankheitssymptomen der Arbeitstätigkeit nachzugehen. Studien haben gezeigt, dass verschiedene Faktoren Präsentismus beeinflussen. In der vorliegenden Untersuchung soll ein umfassendes Modell, das die Vorhersagequalität personenbedingter, organisationaler und arbeitsbezogener Faktoren hinsichtlich Präsentismus zeigt, entwickelt werden und damit bestehende Forschungsbefunde erweitern, um somit zu einem besseren Verständnis von Präsentismus beizutragen. Um die Fehlervarianz zu minimieren wurden über 800 Probanden eines einzigen Unternehmens befragt. Es zeigten sich Zusammenhänge von Präsentismus vor allem mit organisationalen und arbeitsbezogenen Faktoren, i.e. „Arbeitsplatzsicherheit“, „empfundene Gerechtigkeit“, „Unterstützung des Vorgesetzten“, „Funktion“ sowie „Vertretung im Krankheitsfall“, während nur „Gesundheitszustand“ als einziger personenbedingter Aspekt einen Prädiktionswert hatte." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2022 Hogrefe Verlag)
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Beyond Hours Worked and Dollars Earned: Multidimensional EQ, Retirement Trajectories and Health in Later Life (2022)
Andrea, Sarah B. ; Eisenberg-Guyot, Jerzy; Peckham, Trevor ; Oddo, Vanessa M. ; Jacoby, Daniel; Hajat, Anjum ;Zitatform
Andrea, Sarah B., Jerzy Eisenberg-Guyot, Vanessa M. Oddo, Trevor Peckham, Daniel Jacoby & Anjum Hajat (2022): Beyond Hours Worked and Dollars Earned: Multidimensional EQ, Retirement Trajectories and Health in Later Life. In: Work, Aging and Retirement, Jg. 8, H. 1, S. 51-73. DOI:10.1093/workar/waab012
Abstract
"The working lives of Americans have become less stable over the past several decades and older adults may be particularly vulnerable to these changes in employment quality (EQ). We aimed to develop a multidimensional indicator of EQ among older adults and identify EQ and retirement trajectories in the United States. Using longitudinal data on employment stability, material rewards, workers ’ rights, working-time arrangements, unionization, and interpersonal power relations from the Health and Retirement Study (HRS), we used principal component analysis to construct an EQ score. Then, we used sequence analysis to identify late-career EQ trajectories (age 50–70 years; N = 11,958 respondents), overall and by sociodemographics (race, gender, educational attainment, marital status). We subsequently examined the sociodemographic, employment, and health profiles of these trajectories. We identified 10 EQ trajectories; the most prevalent trajectories were Minimally Attached and Wealthy (13.9%) and Good EQ to Well-off Retirement (13.7%), however, 42% of respondents were classified into suboptimal trajectories. Those in suboptimal trajectories were disproportionately women, people of color, and less-educated. Individuals in the Poor EQ to Delayed and Poor Retirement and Unattached and Poor clusters self-reported the greatest prevalence of poor health and depression, while individuals in the Wealthy Business Owners and Great EQ to Well-off Retirement clusters self-reported the lowest prevalence of poor health and depression at baseline. Trajectories were substantially constrained for women of color. Although our study demonstrates EQ is inequitably distributed in later life, labor organizing and policy change may afford opportunities to improve EQ and retirement among marginalized populations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fehlzeiten-Report 2022: Verantwortung und Gesundheit (2022)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Markus Meyer & Helmut Schröder (Hrsg.) (2022): Fehlzeiten-Report 2022. Verantwortung und Gesundheit. (Fehlzeiten-Report 2022), Berlin: Springer, 655 S.
Abstract
"Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. Der jährlich als Buch erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über Strukturen und Entwicklungen des Krankenstandes von Beschäftigten der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei einzelne Branchen detailliert. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf der Unternehmensverantwortung bezüglich ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Rolle für die Gesellschaft in einer von tiefgreifenden Krisen und Transformationsprozessen geprägten Zeit. Der Fehlzeiten-Report 2022 erörtert wissenschaftlich fundiert u. a.: die Notwendigkeit einer multiplen, ebenenübergreifenden Verantwortungsübernahme; die Bedeutung von Nachhaltigkeitsmanagement für Unternehmen wie gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln mit der Arbeitszufriedenheit und der Gesundheit der Beschäftigten in Zeiten mobiler und hybrider Arbeit zusammenhängt; was es bedeutet, wenn „Gesundheit“ in den unternehmerischen Wertekanon aufgenommen und in unternehmerische Prozesse und Abläufe integriert wird; welchen Nutzen und welches Potenzial das Thema Verantwortung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement birgt; In gewohnter Qualität liefert die Rubrik Daten und Analysen darüber hinaus Informationen für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen. Aus dem Inhalt: Aktuelle Statistiken zum Krankenstand der Arbeitnehmenden in allen Branchen; Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten; Anzahl und Ausmaß der Arbeitsunfälle, Langzeitarbeitsunfähigkeiten oder Inanspruchnahme von Kinderkrankengeld; Vergleichende Analysen nach Bundesländern, Städten, Branchen und Berufsgruppen; Anschauliche Darstellung durch zahlreiche Abbildungen und Tabellen" (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Worker Stress and Performance Pay: German Survey Evidence (2022)
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Baktash, Mehrzad B., John S. Heywood & Uwe Jirjahn (2022): Worker Stress and Performance Pay: German Survey Evidence. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 201, S. 276-291. DOI:10.1016/j.jebo.2022.07.003
Abstract
"While performance pay can benefit firms and workers by increasing productivity and wages, it has also been associated with a deterioration of worker health. The transmission mechanisms for this deterioration remain in doubt. We examine the hypothesis that increased stress is one transmission mechanism. Using unique survey data from the German Socio-Economic Panel, we find performance pay consistently and importantly associates with greater stress even controlling for a long list of economic, social and personality characteristics. The finding also holds in instrumental variable estimations accounting for the potential endogeneity of performance pay. Moreover, we show that risk tolerance and locus of control moderate the relationship between performance pay and stress. Among workers receiving performance pay, the risk tolerant and those believing they can control their environment suffer to a lesser degree from stress. JEL Codes : J33, I31, J32" (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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We want connection and we do not mean wi-fi: examining the impacts of Covid-19 on Gen Z's work and employment outcomes (2022)
Becker, Karin L.;Zitatform
Becker, Karin L. (2022): We want connection and we do not mean wi-fi: examining the impacts of Covid-19 on Gen Z's work and employment outcomes. In: Management Research Review, Jg. 45, H. 5, S. 684-699. DOI:10.1108/MRR-01-2021-0052
Abstract
"Purpose: This study aims to examine how members of Gen Z are impacted by Covid-19, specifically focusing on their professional opportunities, work preferences and future outlook. Design/methodology/approach A survey consisting of 24 questions including a Likert scale, multiple choice and open-ended was created to understand how members of Gen Z perceive Covid-19 impacting their education, employment, mental health and relationships. The survey was disseminated to employees of a corporate restaurant franchise, Christian college admissions and guidance non-profit, and online through social media including Instagram, Facebook, Reddit and LinkedIn. A total of 517 respondents completed the survey. Survey participants came from 29 states and 6 countries. Findings Results highlight Gen Z overwhelmingly values interpersonal connections, wants to Zoom less and work more in-person. The findings help anticipate potential professional gaps due to Covid-19 restrictions, as well as point out how Gen Z is markedly different in terms of workforce trends. Content analysis from an open-ended question reveals the extent of disruption Gen Z has experienced, adversely affecting their career plans and stalling professional development. Yet, despite these setbacks, Gen Z maintains a cautiously optimistic future outlook. Research limitations/implications Limitations to the study include the sample is largely comprising White women so the generalizability of results may be limited and the self-reporting nature of the survey may pose problems with method variance. Practical implications These findings have implications for Millennials as managers as they identify where resources should be invested including strengthening interpersonal communication skills, providing mentoring opportunities and appealing to their financial conservatism to recruit and retain Gen Z employees. The changes in telecommuting preferences and desire for more interpersonal and in-person communication opportunities highlight how Gen Z is markedly different than previous generations. Social implications Gen Z’s optimistic future outlook conveys a sense of resilience and strength in the face of stress. Rather than engaging in cognitive distortions and over generalizations when stressed, results show Gen Z is able to find healthy alternatives and maintain optimism in the face of stress. Additionally, due to the extent of isolation and loneliness Gen Zers reported, the value of in-person connections cannot be overstated. As results convey a sense of being overlooked and missing out on so many rites of passage, inviting Gen Zers to share how they have been impacted, recognizing their accomplishments and listening to them may go a long way to develop rapport. Originality/value This study differs from others because it takes a generational look at Covid-19 impacts. The qualitative nature allows us to hear from members of Gen Z in their own words, and as a generational cohort, their voices inform workplace attitudes, practices and managerial procedures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Personality traits, working conditions and health: an empirical analysis based on the German Linked Personnel Panel, 2013–2017 (2022)
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Bellmann, Lutz & Olaf Hübler (2022): Personality traits, working conditions and health: an empirical analysis based on the German Linked Personnel Panel, 2013–2017. In: Review of Managerial Science, Jg. 16, H. 2, S. 283-318., 2020-11-18. DOI:10.1007/s11846-020-00426-9
Abstract
"We conduct a comprehensive analysis of health determinants at the individual and workplace levels. Using a new individual-level German data set, we investigate the influence of these determinants on health, including collegiality, personality traits as measured by the Big Five, commitment to the company and job characteristics, while controlling for a set of standard sociodemographic and employment variables. We are interested in which determinants are important and which are less influential, whether interaction effects should be taken into account and whether the results depend on the modeling and estimation method used. Among the Big Five factors, conscientiousness, agreeableness and emotional stability are positively correlated with good overall health. The influence of job characteristics such as having substantial decision-making authority, not having physically demanding tasks, having pleasant environmental conditions, facing minimal time pressure and not being required to multitask are also positive. If employees frequently receive help when needed from their colleagues and do not feel unfairly criticized by others in the firm, they usually have fewer health problems. Each Big Five item influences mental health, whereas no statistical significance could be found for these items’ relationships with the number of days workers were absent due to sickness, except for neuroticism. These results are, for the most part, robust to different modeling and estimation methods." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
