Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
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Literaturhinweis
Augmented ergonomics: Theorie und Praxis der systemischen Arbeitsanalyse (2018)
Klippert, Jürgen;Zitatform
Klippert, Jürgen (2018): Augmented ergonomics. Theorie und Praxis der systemischen Arbeitsanalyse. Baden-Baden: Nomos edition sigma, 322 S. DOI:10.5771/9783845294230
Abstract
"Augmented Ergonomics ist eine Synthese sozial- und ingenieurwissenschaftlicher Ansätze. Sie bereichert Arbeitswissenschaft und Arbeitsforschung in Theorie und Praxis. Menschliche Arbeit ist gekennzeichnet durch kontinuierliche Veränderungen von Organisation und Technik. Die zunehmende Geschwindigkeit des Wandels der Arbeitswelt verändert Arbeitsbelastungen in immer schnellerer Folge. Die Wirkungszusammenhänge der physischen, psychischen und sozialen Belastungsfaktoren auf den Menschen werden dabei immer komplexer. Dadurch geraten in Forschung und betrieblicher Praxis bewährte arbeitswissenschaftliche Methoden zur empirischen Erhebung zunehmend an ihre Grenzen. Augmented Ergonmics überwindet methodische Grenzen der Arbeitswissenschaft: einerseits durch einen holistischen systemischen Ansatz, der auf soziologische und psychologische Theorien zurückgreift und andererseits durch die Erweiterung des empirischen Zugangs mithilfe digitaler Methoden, wie Motion Capturing und Eye Tracking. Im Rahmen dieser Arbeit werden die Umrisse eines systemischen Ansatzes, der von der globalen Ebene bis zur Mikroebene anwendbar ist, entworfen. Dieser Ansatz ist soziologisch und psychologisch fundiert und ist auf alle Arten von Tätigkeiten anpassbar." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Immer mehr Tätigkeiten werden durch Digitalisierung ersetzbar: Aktualisierte Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt (2018)
Kropp, Per; Fritzsche, Birgit; Theuer, Stefan;Zitatform
Kropp, Per, Stefan Theuer & Birgit Fritzsche (2018): Immer mehr Tätigkeiten werden durch Digitalisierung ersetzbar. Aktualisierte Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2018), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die technologische Entwicklung generiert immer schneller Innovationen. Die Digitalisierung der Produktion bekommt insbesondere durch den Einsatz von Künstlicher-Intelligenz-Software weiteren Schub. Darüber hinaus scheint die Bereitschaft, in diesem Bereich zu investieren, in den letzten Jahren zugenommen zu haben. Deshalb haben wir eine Aktualisierung der Substituierbarkeitspotenziale von Berufen vorgenommen. Mit Substitutionspotenzialen ist gemeint, inwiefern bestimmte Tätigkeiten innerhalb eines Berufes durch Computertechnologie ersetzt werden können. Wichtig ist es zu berücksichtigen, dass es sich um mögliche, potenzielle Ersetzbarkeiten handelt und nicht um prognostizierte Entwicklungen. So gibt es auch heute immer noch Berufe, deren Tätigkeiten seit 2013 zu 100 Prozent ersetzbar waren. Die meisten Berufe haben dagegen heute ein größeres Substitutionspotenzial als 2013.
Für Sachsen-Anhalt haben die beschriebenen Entwicklungen zur Folge, dass nunmehr rund 190.400 Personen, das sind 24,4 Prozent aller Beschäftigten des Landes, in stark substituierbaren Berufen arbeiten. 2015 waren es noch 14,6 Prozent. Diese Entwicklung entspricht der gesamtdeutschen. Die regionalen Unterschiede des Anteils von Beschäftigten in stark substituierbaren Berufen reichen dabei von 14 bis 30 Prozent in den Kreisen. Sie sind auf die unterschiedliche Berufs- und Branchenstruktur zurückzuführen. Vor allem eine hohe Konzentration von Fertigungs- und Fertigungstechnischen Berufen, aber auch von IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen sowie Verkehrs- und Logistikberufen erhöht die Regionalwerte. Dabei unterscheiden sich die Entwicklungen in diesen Berufssegmenten erheblich. Während bei den Verkehrs- und Logistikberufen substituierbare Tätigkeiten 2015 kaum eine Rolle spielten, machen sie 2017 bereits über 40 Prozent der Tätigkeiten in diesen Berufen aus. Bei den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen ging der Anteil jedoch aufgrund innerberuflichen Wandels leicht zurück.
Bislang lässt ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in einem Beruf keine Rückschlüsse auf eine rückläufige Beschäftigungsentwicklung zu. Das erklärt, warum auch Berufe, deren Tätigkeiten schon 2013 zu 100 Prozent ersetzbar waren, noch immer existieren. Auf die Beschäftigungsentwicklung haben die konjunkturelle Entwicklung und regionale Besonderheiten häufig einen größeren Einfluss. Auch bei stark substituierbaren Berufen ist nicht zwingend mit einem Beschäftigungsabbau zu rechnen, sondern eher mit einem starken Wandel der Berufe, der wegen einer höheren Produktivität der Beschäftigten sogar zu Nachfragesteigerung und Beschäftigungsaufbau führen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Immer mehr Tätigkeiten werden durch Digitalisierung ersetzbar: Aktualisierte Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen (2018)
Kropp, Per; Fritzsche, Birgit; Theuer, Stefan;Zitatform
Kropp, Per, Stefan Theuer & Birgit Fritzsche (2018): Immer mehr Tätigkeiten werden durch Digitalisierung ersetzbar. Aktualisierte Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2018), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Die technologische Entwicklung generiert immer schneller Innovationen. Die Digitalisierung der Produktion bekommt insbesondere durch den Einsatz von Künstlicher-Intelligenz-Software weiteren Schub. Darüber hinaus scheint die Bereitschaft, in diesem Bereich zu investieren, in den letzten Jahren zugenommen zu haben. Deshalb haben wir eine Aktualisierung der Substituierbarkeitspotenziale von Berufen vorgenommen. Mit Substitutionspotenzialen ist gemeint, inwiefern bestimmte Tätigkeiten innerhalb eines Berufes durch Computertechnologie ersetzt werden können. Wichtig ist es zu berücksichtigen, dass es sich um mögliche, potenzielle Ersetzbarkeiten handelt und nicht um prognostizierte Entwicklungen. So gibt es auch heute immer noch Berufe, deren Tätigkeiten seit 2013 zu 100 Prozent ersetzbar waren. Die meisten Berufe haben dagegen heute ein größeres Substitutionspotenzial als 2013.
Für Thüringen haben die beschriebenen Entwicklungen zur Folge, dass nunmehr rund 231.000 Personen, das sind 29,1 Prozent aller Beschäftigten des Landes, in stark substituierbaren Berufen arbeiten. 2015 waren es noch 18,8 Prozent. Damit liegen die Thüringer Werte weiterhin deutlich über den gesamtdeutschen.
Die regionalen Unterschiede des Anteils von Beschäftigten in stark substituierbaren Berufen reichen von 17 bis 46 Prozent. Sie sind wie in unserer letzten Studie auf die unterschiedliche Berufs- und Branchenstruktur zurückzuführen. Vor allem eine hohe Konzentration von Fertigungs- und Fertigungstechnischen Berufen, aber auch von IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen sowie Verkehrs- und Logistikberufen erhöht die Regionalwerte. Dabei unterscheiden sich die Entwicklungen in diesen Berufssegmenten erheblich. Während bei den Verkehrs- und Logistikberufen substituierbare Tätigkeiten 2015 kaum eine Rolle spielten, machen sie 2017 bereits 50 Prozent der Tätigkeiten in diesen Berufen aus. Bei den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen ging der Anteil jedoch aufgrund innerberuflichen Wandels leicht zurück.
Bislang lässt ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in einem Beruf keine Rückschlüsse auf eine rückläufige Beschäftigungsentwicklung zu. Das erklärt, warum auch Berufe, deren Tätig-keiten schon 2013 zu 100 Prozent ersetzbar waren, noch immer existieren. Auf die Beschäftigungsentwicklung haben die konjunkturelle Entwicklung und regionale Besonderheiten häufig einen größeren Einfluss. Auch bei stark substituierbaren Berufen ist nicht zwingend mit einem Beschäftigungsabbau zu rechnen, sondern eher mit einem starken Wandel der Berufe, der wegen einer höheren Produktivität der Beschäftigten sogar zu Nachfragesteigerung und Beschäftigungsaufbau führen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die digitale Transformation aus produktivkrafttheoretischer Perspektive: Wohin entwickeln sich Kapitalismus und Arbeit? (2018)
Kämpf, Tobias;Zitatform
Kämpf, Tobias (2018): Die digitale Transformation aus produktivkrafttheoretischer Perspektive. Wohin entwickeln sich Kapitalismus und Arbeit? In: Das Argument H. 328, S. 516-527.
Abstract
Im Zeitalter eines Hightech-Kapitalismus sind Digitalisierung und die digitale Transformation zu bestimmenden Themen aktueller Zeitdiagnosen geworden. Der Aufsatz ist in der Überzeugung geschrieben, dass man an der Sphäre der Arbeit und der Veränderung der Arbeitsprozesse selbst ansetzen muss, wenn man die Bedeutung der Digitalisierung in der kapitalistischen Gesellschaft wirklich verstehen will. Aus produktivkrafttheoretischer Perspektive werden drei zentrale Thesen zu Digitalisierung und dem Wandel des Kapitalismus entwickelt. Im Zentrum steht dabei die Einschätzung, dass wir derzeit einen historischen Produktivkraftsprung und einen grundlegenden Umbruch in der Entwicklung des Kapitalismus erleben. Gerade mit Blick auf die Krise des Politischen gilt es, diesen Produktivkraftsprung und dessen gesellschaftliche Folgen zu verstehen: Digitalisierung und die damit verbundenen Umbrüche in der Arbeit bilden eine wesentliche Triebkraft der wachsenden Zukunfts- und Abstiegsängste in der Gesellschaft, die mittlerweile in fast ganz Europa den unverkennbaren Ausgangspunkt für den Aufstieg von Parteien wie der AfD bilden. Den Hintergrund der folgenden Ausführungen bilden mehr als 15 Jahre empirische Forschung am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) München zur Informatisierung der Gesellschaft und Zukunft von Arbeit.1. These: Ausgehend von der Digitalisierung erleben wir derzeit einen historischen Produktivkraftsprung und einen grundlegenden Umbruch in der Entwicklung des Kapitalismus - der vergleichbar ist mit der Industrialisierung im 18./19. Jahrhundert. 2. These: Die neue Phase des Kapitalismus ist nicht 'immateriell' oder 'postindustriell', sondern durch eine neue Qualität und einen neuen Typ der Industrialisierung gekennzeichnet. 3. These: Wir sind auf dem Weg in eine neue Phase des Kapitalismus. Dies ist ein Umbruchprozess mit offenem Ende - aber derzeit fehlt ein politisches Subjekt, um die gesellschaftlichen Widersprüche emanzipatorisch voranzutreiben. (IAB)
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Literaturhinweis
Online labour index: Measuring the online gig economy for policy and research (2018)
Zitatform
Kässi, Otto & Vili Lehdonvirta (2018): Online labour index: Measuring the online gig economy for policy and research. In: Technological Forecasting and Social Change, Jg. 137, H. December, S. 241-248. DOI:10.1016/j.techfore.2018.07.056
Abstract
"Labour markets are thought to be in the midst of a dramatic transformation, where standard employment is increasingly supplemented or substituted by temporary work mediated by online platforms. Yet the scale and scope of these changes is hard to assess, because conventional labour market statistics and economic indicators are ill-suited to measuring this 'online gig work'. We present the Online Labour Index (OLI), an experimental economic indicator that approximates the conventional labour market statistic of new open vacancies. It measures the utilization of online labour across countries and occupations by tracking the number of projects and tasks posted on major online gig platforms in near-real time. The purpose of this article is to introduce the OLI and describe the methodology behind it. We also demonstrate how it can be used to address previously unanswered questions about the online gig economy. To benefit policymakers, labour market researchers and the general public, our results are published in an interactive online visualisation which is updated daily." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: MPRA paper , 74943 -
Literaturhinweis
Smarte grüne Welt?: Digitalisierung zwischen Überwachung, Konsum und Nachhaltigkeit (2018)
Lange, Steffen; Santarius, Tilman;Zitatform
Lange, Steffen & Tilman Santarius (2018): Smarte grüne Welt? Digitalisierung zwischen Überwachung, Konsum und Nachhaltigkeit. München: oekom, 265 S.
Abstract
"'Alles wird sich ändern!' Dieser prophetische Ruf aus der IT-Branche ist inzwischen zur gängigen Einschätzung über die Tragweite der Digitalisierung geworden. Doch was bringt die Digitalisierung für Ökologie und Gerechtigkeit? Führt sie uns in eine smarte grüne Welt, in der alle vom technologischen Fortschritt profitieren und wir zugleich schonender mit der Umwelt umgehen? Oder steuern wir in einen digitalen Kapitalismus, in dem sich Geld und Macht auf wenige konzentrieren und die Wirtschaft noch weiter über die planetaren Grenzen hinauswächst? Steffen Lange und Tilman Santarius analysieren, wie sich die Digitalisierung bisher auf Energie- und Ressourcenverbräuche, Arbeitsplätze und Einkommensverteilung ausgewirkt hat, und entwickeln Design-Prinzipien für eine nachhaltige Digitalisierung. Damit die Digitalisierung die Welt auch wirklich smarter macht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Alterssicherung für Soloselbstständige in Zeiten der Digitalisierung (2018)
Lange, Joachim; Eichhorst, Werner; Nullmeier, Frank ; Rinne, Ulf ; Rust, Ursula; Rust, Ursula; Tobsch, Verena; Welskop-Deffaa, Eva M.; Drewes, Malte; Hinte, Holger; Fachinger, Uwe; Niederfranke, Annette; Schildmann, Christina; Müller, Klaus; Thiede, Reinhold; Hensel, Isabell; Thonipara, Anita ;Zitatform
Lange, Joachim & Ursula Rust (Hrsg.) (2018): Alterssicherung für Soloselbstständige in Zeiten der Digitalisierung. (Loccumer Protokolle 2017,32), Rehburg-Loccum: Evangelische Akademie Loccum, 276 S.
Abstract
"Bereits in den 1990er Jahren ist die Anzahl der sog. 'Soloselbstständigen', d.h. der Kleinstunternehmer, die keine Angestellten beschäftigen gestiegen. Der Anstieg beschleunigte sich aber insbesondere in den Jahren von 2002 bis 2005. Es gab bereits in der vorletzten Legislaturperioden Bemühungen, das Thema anzugehen. Nachdem diese scheiterten, wurde das Thema in der letzten Legislaturperiode wieder aufgegriffen und konkrete Regelungsvorschläge entwickelt. Um die Diskussionen über solche Regelungsvorschläge und die bei ihrer Weiterentwicklung zu beachtenden Probleme voranzubringen, veranstaltete die Evangelische Akademie Loccum gemeinsam mit dem Bremer Institut für Gender-, Arbeits- und Sozialrecht und der Friedrich-Ebert-Stiftung im Frühjahr 2017 einen Workshop, dessen Vorträge der vorliegende Band dokumentiert." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Fractures in the education-economy relationship: the end of the skill bias technological change research programme? (2018)
Zitatform
Lauder, Hugh, Philip Brown & Sin-Yi Cheung (2018): Fractures in the education-economy relationship. The end of the skill bias technological change research programme? In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 495-515. DOI:10.1093/oxrep/gry008
Abstract
"This paper undertakes a critical theoretical and empirical analysis of the traditional approach to analysing the education - economy relationship: skill bias technological change theory. It argues that while leading skill bias theorists have sought to address some of the anomalies that the theory confronts, there remain key data patterns that the theory cannot address. We suggest an alternative account that takes a broader political economy perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Computers and populism: artificial intelligence, jobs, and politics in the near term (2018)
Levy, Frank;Zitatform
Levy, Frank (2018): Computers and populism. Artificial intelligence, jobs, and politics in the near term. In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 393-417. DOI:10.1093/oxrep/gry004
Abstract
"I project the near-term future of work to ask whether job losses induced by artificial intelligence will increase the appeal of populist politics. The paper first explains how computers and machine learning automate workplace tasks. Automated tasks help to both create and eliminate jobs and I show why job elimination centres in blue-collar and clerical work - impacts similar to those of manufactured imports and offshored services. I sketch the near-term evolution of three technologies aimed at blue-collar and clerical occupations: autonomous long-distance trucks, automated customer service responses, and industrial robotics. I estimate that in the next 5-7 years, the jobs lost to each of these technologies will be modest but visible. I then outline the structure of populist politics. Populist surges are rare but a populist candidate who pits 'the people' (truck drivers, call centre operators, factory operatives) against 'the elite' (software developers, etc.) will be mining many of the US regional and education fault lines that were part of the 2016 presidential election." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digital lifeline? ICTs for refugees and displaced persons (2018)
Maitland, Carleen F.; Zheleva, Mariya; Fisher, Karen E.; Tomaszewksi, Brian; Iland, Daniel; Ben-Arieh Ruffer, Galya; Kingston, Lindsey N.; Schmitt, Paul; Belding, Elizabeth; Singh, Lisa ; Martin, Susan F. ;Zitatform
(2018): Digital lifeline? ICTs for refugees and displaced persons. (Information policy series), Cambridge: MIT Press, 281 S.
Abstract
"Interdisciplinary perspectives on the role of new information technologies, including mobile phones, wireless networks, and biometric identification, in the global refugee crisis.
Today's global refugee crisis has mobilized humanitarian efforts to help those fleeing persecution and armed conflict at all stages of their journey. Aid organizations are increasingly employing new information technologies in their mission, taking advantage of proliferating mobile phones, remote sensors, wireless networks, and biometric identification systems. Digital Lifeline? examines the use of these technological innovations by the humanitarian community, exploring operations and systems that range from forecasting refugee flows to providing cellular and Internet connectivity to displaced persons. The contributors, from disciplines as diverse as international law and computer science, offer a variety of perspectives on forced migration, technical development, and user behavior, drawing on field work in countries including Jordan, Lebanon, Rwanda, Germany, Greece, the United States, and Canada.
The chapters consider such topics as the use of information technology in refugee status determination; ethical and legal issues surrounding biometric technologies; information technology within organizational hierarchies; the use of technology by refugees; access issues in refugee camps; the scalability and sustainability of information technology innovations in humanitarian work; geographic information systems and spatial thinking; and the use of 'big data' analytic techniques. Finally, the book identifies policy research directions, develops a unified research agenda, and offers practical suggestions for conducting displacement research." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
Inhaltsverzeichnis:
Carleen F. Maitland: Introduction (1-14);
Galya Ben-Arieh Ruffer: Informational Components of Refugee Status Determination (17-33);
Lindsey N. Kingston: Biometric Identification, Displacement, and Protection Gaps (35-53);
Carleen F. Maitland: Information Sharing and Multi-Level Governance in Refugee Services (55-77);
Karen E. Fisher: Information Worlds of Refugees (79-112);
Paul Schmitt, Daniel Iland, Elizabeth Belding, Mariya Zheleva: Cellular and Internet Connectivity for Displaced Populations (115-136);
Carleen F. Maitland: Information Systems and Technologies in Refugee Services (137-164);
Brian Tomaszewksi: Geographic Information Systems (GIS) and Displacement (165-183);
Susan F. Martin, Lisa Singh: Data Analytics and Displacement: Using Big Data to Forecast Mass Movements of People (185-206);
Carleen F. Maitland: Information Policies and Displacement (209-238);
Carleen F. Maitland: The ICTs and Displacement Research Agenda and Practical Matters (239-258). -
Literaturhinweis
D21-Digital-Index 2017/2018: Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft (2018)
Müller, Lena-Sophie; Stecher, Björn; Boberach, Michael; Exel, Stefanie; Baethge, Catherine Bettina; Dathe, Roland;Zitatform
Müller, Lena-Sophie, Björn Stecher, Roland Dathe, Michael Boberach, Stefanie Exel & Catherine Bettina Baethge (2018): D21-Digital-Index 2017/2018. Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft. (D21-Digital-Index), Berlin, 59 S.
Abstract
"Die große Gesellschaftsstudie D21-Digital-Index bietet ein jährliches Lagebild zum Digitalisierungsgrad der Gesellschaft in Deutschland. Befragt werden knapp 20.500 BundesbürgerInnen ab 14 Jahren inklusive der Offliner. Damit bildet der D21-Digital-Index die gesamte deutsche Bevölkerung ab.
In diesem Jahr betrachtet die Studie erstmalig die Akzeptanz und Nutzung von intelligenten Geräten durch die Bevölkerung. Weitere Themen, die im Zeitverlauf betrachten werden: Digitalkompetenzen, Arbeit digital, Gerätenutzung, Zugang zum Internet, Vielfältigkeit der Nutzung und die Einstellung der Menschen zu digitalen Themen. Wie immer schlüsselt die Studie u. a. nach Altersgruppen und Geschlecht auf." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Directed technological change in a post-Keynesian ecological macromodel (2018)
Zitatform
Naqvi, Asjad & Engelbert Stockhammer (2018): Directed technological change in a post-Keynesian ecological macromodel. In: Ecological economics, Jg. 154, S. 168-188. DOI:10.1016/j.ecolecon.2018.07.008
Abstract
"This paper presents a post-Keynesian ecological macromodel, which is stock-flow consistent, and incorporates directed technological change. Private and public R&D spending across three competing, yet complementary inputs - Labor, Capital, and Resources - follow a portfolio allocation decision, where inputs with relatively higher growth in costs, see higher R&D investment and productivity gains. Two policy experiments are reported; a market-based Resource tax increase, and a centralized green policy, where public R&D budget is shifted towards Resource-saving technologies. We highlight that in the presence of labor market institutions, which give rise to hysteresis, and limited R&D budgets, a policy of continuous Resource tax growth is needed to induce Resource-saving technological change to achieve a greener economy. This needs to be coupled with planned government spending adjustment to spur demand and boost investment. The findings also suggest that a mix of market-based and centralized policies may be optimal." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Keine Angst vor Kollege Roboter (2018)
Nink, Marco;Zitatform
Nink, Marco (2018): Keine Angst vor Kollege Roboter. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 10, S. 20-21.
Abstract
"Die Digitalisierung ist das mediale Schreckgespenst auf dem Arbeitsmarkt. Doch deutsche Arbeitnehmer versetzt sie weitaus weniger in Angst und Schrecken, als man angesichts der jüngsten Schlagzeilen vermuten könnte, wie eine aktuelle Studie von Gallup zeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New education models for the future of work force (2018)
Zitatform
Pastore, Francesco (2018): New education models for the future of work force. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 267), Maastricht, 13 S.
Abstract
"This paper addresses the directions to follow when designing new educational systems and school-lo-work transition regimes to adhere to the needs of Industry 4. 0. Although a high level of general education will be important for its training content to develop adaptability, it is not the only component to develop. What will be more and more important are work related skills, both the general ones and the ones which are job-specific and need, therefore, on-the-job training to develop. This will require important educational reforms to favour an ever-better integration between educational institution and the world of work. Young people and their families alone will not be able to adapt on their own to the new human capital requirements of industry 4.0 productions. A new framework for an integrated action by governments, firms, educational institutions and families is needed to smooth the school-to-work in the future. The duality principle is the basis for a strong diversification of the supply of education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Quantifizierung von Nicht-Routine: zur ökologischen Validierung des Arbeitsvermögen-Index - und einem anderen Blick auf das Ersetzungspotenzial von Produktionsarbeit (2018)
Zitatform
Pfeiffer, Sabine (2018): Die Quantifizierung von Nicht-Routine. Zur ökologischen Validierung des Arbeitsvermögen-Index - und einem anderen Blick auf das Ersetzungspotenzial von Produktionsarbeit. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 27, H. 3, S. 213-237. DOI:10.1515/arbeit-2018-0018
Abstract
"In Prognosen zu Beschäftigungseffekten durch die Digitalisierung wird das Ersetzungsrisiko stark mit dem Anteil an Routinetätigkeiten verknüpft. Insbesondere maschinennahe Tätigkeiten gelten dabei als routiniert und daher als besonders bedroht. Auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung misst der AV-Index die Nicht-Routine-Anteile im Arbeitshandeln. Dabei zeigen auch maschinennahe Tätigkeiten hohe Anforderungen im Umgang mit Wandel, Komplexität und Unwägbarkeiten - und damit hohe Anteile an Nicht-Routine. Ziel des Beitrags ist die methodische Prüfung und Weiterentwicklung dieses Instruments mithilfe einer ökologischen Validierung. Dafür werden Primärerhebungen in einem Automobilwerk und einem Formenbau als Kontrastbetrieb vorgestellt. Die dort vorgenommenen qualitativen Analysen zu vier Produktionstätigkeiten werden erstens mit in den Unternehmen durchgeführten quantitativen Erhebungen des AV-Index verglichen und die Ergebnisse zweitens mit den Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung in Beziehung gesetzt. Diese Validierung des AV-Index bestätigt - zumindest für die untersuchten Produktionstätigkeiten - dessen Güte." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Die Auswirkungen der Automatisierung auf Wachstum, Beschäftigung und Ungleichheit (2018)
Zitatform
Prettner, Klaus, Niels Geiger & Johannes A. Schwarzer (2018): Die Auswirkungen der Automatisierung auf Wachstum, Beschäftigung und Ungleichheit. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 19, H. 2, S. 59-77. DOI:10.1515/pwp-2018-0017
Abstract
"Die Automatisierung ist eines der wichtigsten Phänomene, über die aktuell innerhalb der Wirtschaftswissenschaften und in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert wird. Dabei finden sich sehr unterschiedliche Positionen: Pessimisten verweisen auf die negativen Beschäftigungseffekte, wenn Menschen mehr und mehr durch Maschinen ersetzt werden und ihre am Markt angebotene Arbeitsleistung somit obsolet wird. Gleichzeitig gilt die Automatisierung auch als Ursache für einen Anstieg der wirtschaftlichen Ungleichheit. Optimistische Stimmen erinnern an die Entwicklung seit der Industriellen Revolution, die mit hohem Produktivitätswachstum und starken Wohlfahrtssteigerungen durch fortlaufende technologische Veränderungen einherging, ohne dass es langfristig zu Massenarbeitslosigkeit gekommen ist. In diesem Survey präsentieren die Autoren empirische Daten und skizzieren ein einfaches Wachstumsmodell, das einen ersten Einblick in die zu erwartenden ökonomischen Auswirkungen der Automatisierung erlaubt. Anschließend vertiefen und erweitern sie die Ergebnisse unter Bezugnahme auf die aktuelle wissenschaftliche Literatur. Aus den verschiedenen Ansatzpunkten und Überlegungen leiten sie schließlich wirtschaftspolitische Handlungsmöglichkeiten ab und erörtern deren Einschränkungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work Ability und digitale Transformation: zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik (2018)
Schlüter, Jan; Hellmann, Marco; Weyer, Johannes;Zitatform
Schlüter, Jan, Marco Hellmann & Johannes Weyer (2018): Work Ability und digitale Transformation. Zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 2, S. 160-175.
Abstract
"Die vorliegende Studie präsentiert Zwischenergebnisse aus dem Forschungsprojekt TraDiLog, das sich mit den aus der Digitalisierung und Automatisierung von Arbeits- und Wirtschaftsprozessen folgenden Konsequenzen für Mitarbeiter beschäftigt. Das Projekt fokussiert dabei die mobile Erwerbsarbeit in Speditions- und Logistikunternehmen. Interviews mit Vertreter der Branche sowie Akteuren des institutionellen Kontexts zeigen auf, dass sich die untersuchten Tätigkeitsbereiche in den fünf identifizierten Dimensionen Überwachung und Kontrolle, Autonomie, Komplexität, Kommunikation und Zeit durch die Digitalisierung maßgeblich verändern. Dies hat Auswirkungen auf die Work Ability (Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit) der Mitarbeiter: In der momentanen Übergangsphase zur Industrie bzw. Logistik 4.0 können durch zunehmende Automatisierung ein Autonomieverlust auf der einen Seite und gesteigerte Anforderungen an Kompetenz, Qualifikation und Flexibilität auf der anderen Seite beobachtet werden. Daraus ergibt sich ein Spannungsverhältnis aus steigender Belastung und gleichzeitig abnehmender Ressourcen am Arbeitsplatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Digitalisierung auf den öffentlichen Sektor: ein erster Überblick (2018)
Zitatform
Schratzenstaller, Margit (2018): Auswirkungen der Digitalisierung auf den öffentlichen Sektor. Ein erster Überblick. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 98, H. 11, S. 799-804. DOI:10.1007/s10273-018-2369-5
Abstract
"Die Digitalisierung stellt den öffentlichen Sektor auf unterschiedlichen Ebenen vor Herausforderungen, die es in den kommenden Jahren zu bewältigen gilt. Aus wissenschaftlicher Perspektive beschäftigen sich bisher nur wenige Studien mit dieser Thematik. Dabei können eine Verschärfung der Einkommens- und Vermögensungleichheit sowie eine Erosion der Steuerbasis die Folge der zunehmenden Digitalisierung sein. Steuertechnische Chancen der Digitalisierung bestehen in einer verbesserten Datenlage." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt im Wandel: Wirtschaftsstrukturen, Erwerbsformen und Digitalisierung (2018)
Schwahn, Florian; Braig, Michael; Mai, Christoph-Martin;Zitatform
Schwahn, Florian, Christoph-Martin Mai & Michael Braig (2018): Arbeitsmarkt im Wandel. Wirtschaftsstrukturen, Erwerbsformen und Digitalisierung. In: Wirtschaft und Statistik H. 3, S. 24-39.
Abstract
"Der vorliegende Aufsatz beschreibt den langfristigen Strukturwandel am deutschen Arbeitsmarkt. Im Fokus stehen strukturelle Verschiebungen der Erwerbstätigkeit zwischen den Wirtschaftssektoren, deren Ursachen sowie die Auswirkungen auf Erwerbsformen. Vor dem Hintergrund einer anhaltend guten Konjunktur in Deutschland und einer hohen Nachfrage nach Arbeitskräften wird auch die Frage nach Engpässen bei Fachkräften thematisiert. In welchem Ausmaß in Zukunft Arbeitskräfte benötigt werden, hängt zudem vom Strukturwandel durch die Digitalisierung der Arbeitswelt ab. Hierzu werden einschlägige wissenschaftliche Aussagen diskutiert." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Literaturhinweis
Alles unter Kontrolle? Arbeitspolitik und Arbeitsrecht in digitalen Zeiten (2018)
Schwemmle, Michael; Wedde, Peter;Zitatform
Schwemmle, Michael & Peter Wedde (2018): Alles unter Kontrolle? Arbeitspolitik und Arbeitsrecht in digitalen Zeiten. (WISO Diskurs 2018,02), Bonn, 56 S.
Abstract
"Wer vom digitalen Wandel profitiert, ist auch eine Frage der Macht. Erst recht am Arbeits?platz. Während die Arbeitgeber die 'Früchte' der digitalen Ökonomie ernten, kämpfen abhängig Beschäftigte mit mehr Unsicherheit, Überwachung und dem Zerfall kollektiver Strukturen.
Im aktuellen WISO Diskurs analysieren Michael Schwemmle und Peter Wedde, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert und wie die deutsche Politik auf die Umbrüche reagiert. Ihre Bilanz: Damit nicht nur das Kapital, sondern auch die Beschäftigten vom digitalen Wandel profitieren, muss die Politik dringend handeln. Arbeitspolitik muss schneller und visionärer, vor allem aber auch konfliktbereiter werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Einfacharbeit in Deutschland (2018)
Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;Zitatform
Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Einfacharbeit in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 2, S. 27-46. DOI:10.2373/1864-810X.18-02-03
Abstract
"Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Bedeutung von Einfacharbeit im Zeitverlauf im Licht des nicht qualifikationsneutralen technischen Fortschritts (skill-biased technological change). Dabei wird Einfacharbeit mithilfe eines Index erfasst, der die für eine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, das Ausüben von Routinetätigkeiten, das Vorhandensein von Autonomie und von detaillierten Vorschriften, wie die Tätigkeit durchzuführen ist, umfasst. Der Indexwert ist seit 1979 leicht von 0,30 auf 0,28 gesunken. In den einzelnen Qualifikationsgruppen hat sich die Einfacharbeit jedoch unterschiedlich entwickelt: Angelernte und Ungelernte, in geringerem Maß aber auch Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, sind heute häufiger von Einfacharbeit betroffen als früher. Hochqualifizierte sind weniger stark betroffen. Ein Grund für den relativ geringen Rückgang des Indexwerts liegt in einem deutlichen Anstieg der Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen und dem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl der geringqualifizierten Erwerbstätigen. Berücksichtigt man beim gesamtwirtschaftlichen Ausmaß an Einfacharbeit sowohl den Anstieg der Erwerbstätigkeit als auch die Entwicklung zu höheren formalen Abschlüssen, finden sich Hinweise darauf, dass das Ausmaß an Einfacharbeit heute nicht geringer ist als vor knapp 40 Jahren. Mithin gehen Globalisierung und technischer Fortschritt in Deutschland zwar mit einem Anstieg an Erwerbstätigen mit höheren beruflichen Abschlüssen einher, nicht jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Ausmaßes an Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung weiterdenken: Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern (2018)
Stahl-Rolf, Silke; Schäfer, Andy; Düsseldorff, Karl; Kuper, Jan; Dobischat, Rolf; Scholz, Kristin; Reuß, Karsten; Friedrich, Wiebke; Mörsch, Tim;Zitatform
Mörsch, Tim, Karsten Reuß, Rolf Dobischat, Karl Düsseldorff & Andy Schäfer (2018): Digitalisierung weiterdenken. Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern. Berlin, 67 S.
Abstract
"Digitale Transformation hat nicht nur eine technologische, sondern insbesondere auch organisatorische und vielfach unternehmenskulturelle Komponenten, die erhebliche Qualifizierungsbedarfe der Belegschaften mit sich bringen.
In seiner Veröffentlichung 'Digitalisierung weiterdenken - Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern' zeigt das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region auf, dass es bereits eine Reihe von innovativen Lösungen gibt, die dieses Zukunftsthema aufgreifen.
So gibt immerhin jedes fünfte der im Rahmen der Studie befragten Netzwerke an, dass die 'Qualifizierung für die Digitalisierung' für sie ein zentrales Thema ist. Allerdings gilt auch, dass über die Hälfte der Netzwerke das Thema als eines von vielen bearbeiten. Und: In den untersuchten Regionen gab es in der Regel mehrere Fachkräftenetzwerke, teils mit sehr ähnlichen fachlichen Schwerpunkten.
Die Autoren der Studie leiten aus ihren Erkenntnissen Empfehlungen sowohl für öffentliche Akteure als auch für Netzwerke selbst ab, die sich mit Blick auf 'Qualifizierung für die Digitalisierung' besser aufstellen möchten.
So raten sie öffentlichen Akteure etwa dazu, die Kooperation zwischen Fachkräftenetzwerken zu stärken und entsprechende - auch finanzielle - Anreize zu setzen, in der Fläche anwendbare Weiterbildungsmodule für Beschäftigte anzubieten oder die Qualifizierungs- und Potenzialberatung auszubauen.
Die Netzwerke selbst sollten der Studie zufolge etwa vermehrt auf Spezialisierung setzen und Doppelangebote vermeiden, die Zusammenarbeit mit Fachakteuren suchen und bestenfalls institutionalisieren sowie Unternehmen bei einem gezielten Weiterbildungsmanagement für die Digitalisierung unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeit 4.0 in Bauunternehmen: Einstellungen technischer Fachkräfte in der Bauwirtschaft zu Industrie 4.0 (2018)
Syben, Gerhard;Zitatform
Syben, Gerhard (2018): Arbeit 4.0 in Bauunternehmen. Einstellungen technischer Fachkräfte in der Bauwirtschaft zu Industrie 4.0. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 106), Düsseldorf, 55 S.
Abstract
"Die deutsche Bauwirtschaft und ihre Beschäftigten sind auf dem Wege, für Planung und Organisation von Bauvorhaben die Methode des Building Information Modeling (BIM) einzuführen und damit die Digitalisierung in der Branche voranzutreiben. BIM gilt nicht nur als neue Technologie, sondern als neue Methode, mit deren Hilfe Arbeitsprozesse optimiert, effektiver gestaltet und neu zwischen Mensch und Maschine verteilt werden können. Die Auswirkungen von BIM auf Arbeitstätigkeiten, Arbeitsprozesse, Arbeitsorganisation, neue Arbeitsrollen sowie neue Kompetenzanforderungen standen bislang nicht im Zentrum der Forschung. Das vorliegende Working Paper greift die Lücke auf und skizziert explorativ die Arbeitsfolgen von BIM für das Baugewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Polarisierung der beruflichen Anforderungen durch die Digitalisierung? (2018)
Tichy, Gunther;Zitatform
Tichy, Gunther (2018): Polarisierung der beruflichen Anforderungen durch die Digitalisierung? In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 3, S. 177-190.
Abstract
"Die österreichische Politik geht davon aus, dass der technische Fortschritt im Allgemeinen und die Digitalisierung im Besonderen zunehmend höhere Qualifikationen erfordern. Die Polarisierungsthese und ihre empirische Implementierung durch die OECD stellt das in Frage: Sowohl höhere als auch niedrige Qualifikationen wären gefragt, bloß mittlere würden zunehmend freigesetzt. Wie eine genauere Untersuchung zeigt, kann einerseits die Polarisierungsthese als solche nur Teilaspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes erklären. Andererseits kann, wie aufwendigere empirische Arbeiten ergeben, eine gewisse Polarisierung zwar in den USA nachgewiesen werden, aber nur beschränkt in Europa und gar nicht in Österreich. Hier werden generell zunehmend höhere Qualifikationen nachgefragt. Im Bereich der mittleren Qualifikationen ist allerdings eine erhebliche Umschichtung von manuellen zu kognitiven Tätigkeiten zu beobachten. Neben Höherqualifizierung wird die Politik daher auch auf Umqualifizierung achten müssen." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
Digitaler Wohlstand für alle: ein Update der sozialen Marktwirtschaft ist möglich (2018)
Zitatform
Wambach, Achim & Hans Christian Müller (2018): Digitaler Wohlstand für alle. Ein Update der sozialen Marktwirtschaft ist möglich. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 222 S.
Abstract
"Daten statt Preise, Monopole statt Wettbewerb, Sharing statt Eigentum, Crowdworking statt Sozialpartnerschaft: Die Digitale Revolution stellt die Art und Weise des Wirtschaftens auf den Kopf. Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie brauchen ein Update. Die Ökonomen Achim Wambach, Präsident des ZEW in Mannheim, und Hans Christian Müller, Redakteur beim Handelsblatt, zeigen, dass auch die Internetwirtschaft zum Wohle aller arbeiten kann, wenn man die nötigen Grenzen setzt. Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben. Wambach ist überzeugt: Die Politik muss umschalten und die großen Internetkonzerne regulieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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France: Moving up the digital ranks? (2018)
Zitatform
Weber, Enzo (2018): France: Moving up the digital ranks? In: M. Neufeind, J. O'Reilly & F. Ranft (Hrsg.) (2018): Work in the digital age : Challenges of the fourth industrial revolution, S. 417-429, 2018-02-12.
Abstract
"In recent years, we have witnessed intensive discussion across politics, research, business and wider society surrounding the impact of digitalisation on the working world. The development of digital technology is expected to have a profound effect on the use of human labour, with debates about the new world of employment spanning job sustainability, working conditions, labour market regulation and skills training. This chapter is based on a comprehensive study by the Institute for Employment Research (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; IAB) on digitalisation in Europe (Grass and Weber 2016), which we use to examine the example of France, and the impact of digitalisation on country's economy, as well as the political response to recent change." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0: Eine Untersuchung (2018)
Werling, Maximilian;Zitatform
Werling, Maximilian (2018): Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0. Eine Untersuchung. (Steinbeis Consulting Studie), Stuttgart: Steinbeis-Ed., 131 S.
Abstract
"Wirtschaft, Unternehmen und Technologien sind geprägt von der Digitalen Transformation und keine Organisation kann sich dieser Veränderung gänzlich entziehen. Die fünfte Steinbeis Consulting Studie widmet sich daher der Untersuchung aufkommender Herausforderungen sowie relevanter Unternehmenskompetenzen im Kontext der Digitalen Transformation. Maximilian Werling befragt dazu verschiedene Entscheider aus dem süddeutschen Raum über die Gestaltungsansätze und Herausforderung bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in ihren Unternehmen. Neben technologischen Aspekten werden hierbei auch organisatorische Veränderungen sowie Auswirkungen auf die individuellen Kompetenzprofile von Mitarbeitenden diskutiert, wodurch ein umfassender Einblick in den Transformationsprozess gegeben wird. In einem zweiten Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse und Überlegungen auf den 'Steinbeis Unternehmens-Kompetenzcheck' (UKC) - ein von Steinbeis entwickeltes Werkzeug zur Analyse von Unternehmenskompetenzen - übertragen und Möglichkeiten einer konzeptionellen Erweiterung ausgelotet. Darüber hinaus zeigt eine prototypische Umsetzung, wie sich das gewonnene Wissen über die bedeutsamen Unternehmenskompetenzen im Kontext von Industrie 4.0 für die Kompetenzanalyse mit dem UKC nutzen lässt. Dabei werden auch weitere Lösungen aus der Praxis mit ähnlichen Analyseziele betrachtet." (Angaben des Herausgebers)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über den Verlag (kostenlos verfügbar) -
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Industrie 4.0 - Hype, Hope oder Harm? (2018)
Zitatform
Wilkesmann, Maximiliane, Stephanie Steden & Maximilian Schulz (2018): Industrie 4.0 - Hype, Hope oder Harm? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 27, H. 2, S. 129-150. DOI:10.1515/arbeit-2018-0011
Abstract
"Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, wie die aktuellen Wandlungsprozesse rund um das Thema Industrie 4.0 wahrgenommen werden und wovon die Wahrnehmung beeinflusst wird. Im Rahmen der Debatte um das Thema Industrie 4.0 kristallisieren sich drei Trends (Hype, Hope und Harm) heraus, die parallel diskutiert werden. In der vorliegenden Studie werden diese aufgegriffen und mittels einer Online-Befragung mit 136 Mandatsträgern aus dem Bereich der chemisch-pharmazeutischen Industrie empirisch untersucht. Die Studie gibt Hinweise dafür, dass technikaffine Personen das Thema Industrie 4.0 positiver wahrnehmen. Deutlich gezeigt werden kann, dass die Ent- bzw. Belastung durch digitale Technologien die Wahrnehmung von Industrie 4.0 beeinflusst." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung (2018)
Wischmann, Steffen; Hartmann, Ernst Andreas;Zitatform
Wischmann, Steffen (2018): Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung. Heidelberg: Springer Vieweg, XI, 246 S. DOI:10.1007/978-3-662-49266-6
Abstract
"Auf der Grundlage konkreter Forschungsprojekte im Kontext von Industrie 4.0 liefert dieses Fachbuch Szenarien der Gestaltung zukünftiger Industriearbeit. Diese Szenarien lassen sich mit einem einheitlichen Beschreibungsmodell darstellen; dieses Modell kann für weitere Gestaltungsprojekte in der industriellen Praxis herangezogen werden. Anhand dieser praxisnahen technisch-organisationalen Lösungen wird deutlich, wie die Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 unter dem Einsatz moderner Automatisierungs-, Robotik- und Assistenztechnologien - bezogen auf ganz spezifische Anwendungsszenarien - aussehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Boosting productivity and preparing for the future of work in Germany (2018)
Zitatform
Yashiro, Naomitsu & Stephanie Lehmann (2018): Boosting productivity and preparing for the future of work in Germany. (OECD Economics Department working papers 1502), Paris, 38 S. DOI:10.1787/df877b3e-en
Abstract
"This paper reviews policies to strengthen Germany's productivity growth and prepare for changes in labour markets brought about by new technologies. This paper also discusses how social protection and the bargaining framework should be reformed for the future of work. Germany enjoys a relatively high labour productivity level but productivity growth has been modest in recent years. There is room to boost productivity growth by accelerating the diffusion of new technologies throughout the economy. Vigorous entrepreneurship and innovation by small and medium enterprises are key for such technology diffusion while strong broadband and mobile networks widen the scope of data-intensive technologies that can be exploited to increase productivity. Widespread use of new technologies will bring about significant changes in skill demand and work arrangements. As in many countries, Germany saw a decline in the share of middle-skilled jobs in employment. A relatively high share of jobs is expected to be automated or undergo significant changes in task contents as a result of technological change. New technologies are also likely to increase individuals engaging in new forms of work, such as gig work intermediated by digital platforms. Such workers are less covered by public social safety nets such as unemployment insurance than regular employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Zukunft der Arbeit in einer digitalisierten Welt human gestalten (2018)
Zink, Klaus J.;Zitatform
Zink, Klaus J. (2018): Die Zukunft der Arbeit in einer digitalisierten Welt human gestalten. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 72, H. 3, S. 160-167. DOI:10.1007/s41449-018-0107-x
Abstract
"Die Zukunft der Arbeit war zu allen Zeiten ein Thema, hat aber selten eine solche Breitenwirkung erreicht wie beim Schritt in die nächste Stufe der Digitalisierung. Die Präsenz des Themas in allen Medien erreicht auch die von der Digitalisierung Betroffenen und verursacht Ängste, weil die Berichterstattung nicht selten eher Negativszenarien vorzieht, da diese publikumswirksamer sind. Andererseits sind aber auch Beschwichtigungen, die die potentiell negativen Auswirkungen gezielt klein reden, wenig hilfreich. Es bedarf daher einerseits mehr Sachlichkeit und andererseits einer präventiven Auseinandersetzung mit den möglichen Zukünften unter Berücksichtigung auch anderer Herausforderungen neben der Digitalisierung für die zukünftige Gestaltung von Arbeit. Dazu werden Ergebnisse des Dialogprozesses des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zum Thema Arbeiten 4.0 und die Vorschläge der Kommission 'Arbeit der Zukunft' der Hans-Böckler-Stiftung gegenübergestellt und um aktuelle Studien sowie Publikationen aus diesem Themenfeld ergänzt. Da diese Themen schon lange nicht nur nationaler Natur sind, ist ergänzend eine internationale Perspektive erforderlich, die u.a. die von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingesetzte globale Kommission 'Future of Work' liefert.<br> Praktische Relevanz. Da die Zukunft der Arbeit, aber auch die der Gesellschaft alle betrifft, stellt sich hier die Frage der praktischen Relevanz nicht. Themen von praktischer Relevanz sind u.?a. Veränderungen der Zahl der Arbeitsplätze, neue Qualifikationsanforderungen, soziale Absicherungen sowie arbeitsrechtliche Aspekte. Welche Chancen und Risiken entstehen durch die fortschreitenden Konzepte der künstlichen Intelligenz? Welche Arbeitsplätze sind von diesen Entwicklungen überhaupt betroffen?" (Autorenreferat)
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Understanding the decline in the U.S. labor share: evidence from occupational tasks (2018)
vom Lehn, Christian;Zitatform
vom Lehn, Christian (2018): Understanding the decline in the U.S. labor share. Evidence from occupational tasks. In: European Economic Review, Jg. 108, H. September, S. 191-220. DOI:10.1016/j.euroecorev.2018.07.005
Abstract
"In this paper, I provide empirical evidence linking the decline in the labor share to the replacement of occupations with substantial routine task content. Using cross-industry variation, I show that the overall labor share decline is driven by the replacement of occupations specializing in routine tasks. I further find that the accelerated decline in the labor share since 2000 is associated with the replacement of higher skill occupations with substantial routine task content. Finally, I estimate the effects of increased import competition on the labor share decline and how this relates to the replacement of occupational tasks. While increased import competition plays a significant role in explaining the overall labor share decline and works through replacing routine occupations, it cannot account for the accelerated labor share decline and replacement of higher skill occupations post-2000." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
IoT measurement and applications (2018)
Zitatform
(2018): IoT measurement and applications. (OECD digital economy papers 271), Paris, 67 S. DOI:10.1787/35209dbf-en
Abstract
"The Cancun Ministerial mandate on the Digital Economy (2016) highlighted the importance of developing Internet of Things (IoT) metrics to assess the effects of the IoT in different policy areas. Accordingly, this report reviews different definitions of IoT in view of establishing an operational definition for the CDEP work, and proposes a taxonomy for IoT measurement. The report also explores potential challenges for communication infrastructures due to the exponential growth of IoT devices through the application of connected and automated vehicles. This IoT application was chosen as the data transmission requirements of fully automated vehicles may have substantial implications for network infrastructure, and therefore may require prioritisation in terms of measurement." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung (2018)
Abstract
"Am 15. November 2018 hat die Bundesregierung ihre Strategie Künstliche Intelligenz verabschiedet. Die Strategie wurde gemeinsam durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitet.
Mit der vorliegenden Strategie setzt die Bundesregierung einen Rahmen für eine ganzheitliche politische Gestaltung der weiteren Entwicklung und Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) in Deutschland. Ziel ist es, Deutschland als Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz zu stärken. Zudem soll die Förderung der Anwendung von KI in der Wirtschaft, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen vorangetrieben werden. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft sollen im Sinne eines spürbaren gesellschaftlichen Fortschritts und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger gefördert werden. Der Nutzen für Mensch und Umwelt soll dabei in den Mittelpunkt gestellt und der intensive Austausch zum Thema KI mit allen gesellschaftlichen Gruppen gestärkt werden.
Das Strategie-Papier der Bundesregierung bietet einen Überblick über Ziele, Grundlagen und Handlungsfelder für eine Nationale Strategie Künstliche Intelligenz." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Förderprogramme mit dem Schwerpunkt Digitalisierung für den Mittelstand in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/614) (2018)
Zitatform
(2018): Förderprogramme mit dem Schwerpunkt Digitalisierung für den Mittelstand in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/614). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1101 (07.03.2018)), 20 S.
Abstract
"Existierende Förderprogramme des BMWi, Umsetzungsprobleme der Digitalisierung in KMU und entgegenwirkende Projektförderungen, Patentanmeldungen und wirtschaftliche Verwertungsrechte, Breitbandausbau und Innovationskraft von KMU, Förderkriterien und -inhalte (Arbeitsbedingungen, Fort- und Weiterbildung, Arbeitsmarktintegration Behinderter, Frauenanteil), Projektfördermittelabfluss, regionale Verteilung, bürokratischer Aufwand; Einzelfragen zu den Förderprogrammen 'go digital', Smart Data und 'IT-Sicherheit in der Wirtschaft' (insgesamt 33 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Good jobs for all in a changing world of work: The OECD jobs strategy (2018)
Abstract
"In einer sich wandelnden Arbeitswelt muss auch die Arbeitsmarktpolitik neu gedacht werden. Länder, in denen die Quantität, Qualität und Integration von Arbeitsplätzen gefördert werden, erzielen bessere Ergebnisse als Länder, die sich überwiegend auf Flexibilisierung der Arbeitsmärkte konzentrieren. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind zwar unerlässlich, um die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze in einem immer dynamischeren Umfeld zu fördern, doch müssen die Gewinne und Kosten fair zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern verteilt werden.
Die im Rahmen der OECD Jobs Strategy veröffentlichte Studie 'Good Jobs for All in a Changing World of Work' stellt breitgefächerte Maßnahmen vor, die es Arbeitskräften und Unternehmen ermöglichen, die Chancen neuer Technologien und Märkte zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
BIBB-Kongress 2018: für die Zukunft lernen: Berufsbildung von morgen - Innovationen erleben: am 7. und 8. Juni 2018 in Berlin. Dokumentation (2018)
Abstract
"'Welche Antworten bietet die berufliche Bildung, um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu meistern? Welche zukunftsweisenden Programme, Projekte und Initiativen kann sie benennen? Und welche Gestaltungskonzepte für die Praxis müssen entwickelt werden, um Berufsbildung weiterhin attraktiv und flexibel gestalten zu können? Diese und weitere Leitfragen stehen im Mittelpunkt des 8. Berufsbildungskongresses des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Vorwort und Kongresseröffnung von Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), zum Thema: 'Herausforderungen für die Berufsbildung'.
Forum I: 'Berufsbildung 4.0: Aus- und Weiterbildung im digitalen Zeitalter' - Einführungsreferat: Gert Zinke, Bundesinstitut für Berufsbildung; Koreferat: Monika Hackel, Bundesinstitut für Berufsbildung.
Forum II: 'Lernorte mit Zukunft: Kooperativ und digital' - Einführungsreferat: Michael Heister, Bundesinstitut für Berufsbildung; Koreferat: Detlef Buschfeld, Universität zu Köln.
Forum III: 'Work-based Learning: Berufliche Kompetenz in Europa und der Welt' - Einführungsreferat: Birgit Thomann, Bundesinstitut für Berufsbildung.
Forum IV: 'Schule und dann: Duale Berufsausbildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit' - Einführungsreferat: Kim-Maureen Wiesner, Bundesinstitut für Berufsbildung; Koreferat: Dorothea Engelmann, Bundesagentur für Arbeit.
Forum V: 'Migration und Integration: Der Beitrag beruflicher Bildung' - Einführungsreferat: Katharina Kanschat, Bundesinstitut für Berufsbildung.
Forum VI: 'Gesundheit und Pflege: Perspektiven für die berufliche Bildung' - Einführungsreferat: Claudia Böcker, Bundesinstitut für Berufsbildung; Koreferat: Anita Milolaza, Gunther Spillner, Bundesinstitut für Berufsbildung." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Die Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema: Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken (2017)
Zitatform
Arlt, Hans-Jürgen, Martin Kempe & Sven Osterberg (2017): Die Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema. Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken. (OBS-Arbeitsheft / Otto Brenner Stiftung 90), Frankfurt am Main, 110 S.
Abstract
"Die Untersuchung verfolgt ein gesellschaftspolitisches Interesse: Welches Bild der 'Arbeit der Zukunft' wird von meinungsbildenden Medien gezeichnet? Welche Hoffnungen und Ängste beherrschen die öffentliche Debatte? Welche inhaltlichen Aspekte spielen eine Rolle, welche Gesichtspunkte werden selten aufgegriffen? Der Untertitel der Studie diagnostiziert eine 'Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken'. Analysiert wurden sieben Tageszeitungen und vier Wochenblätter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Transformation: Industrie 4.0 und digitalisierte Gesellschaft (2017)
Banse, Gerhard; Busch, Ulrich; Pokorni, Bastian; Mertzsch, Norbert; Wohanka, Stephan; Matuschek, Ingo; Staab, Philipp; Lingner, Stephan; Schönefeld, Daniel; Grünhagen, Lutz von; Thomas, Michael; Endreß, Martin; Schwarz, Anna ; Dellheim, Judith; Thelen, Julia; Brödner, Peter; Schlund, Sebastian; Banse, Gerhard;Zitatform
(2017): Digitalisierung und Transformation. Industrie 4.0 und digitalisierte Gesellschaft. (Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften 49), Berlin: Trafo Wissenschaftsverlag, 269 S.
Abstract
"Informatisierung und Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft erweisen sich immer mehr als bestimmend für den umfassenden gesellschaftlichen Wandel im 21. Jahrhundert. Überall sind durch technische Innovationsprozesse induzierte Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt auszumachen, die einer theoretischen Aufarbeitung und Interpretation bedürfen. Der Arbeitskreis 'Gesellschaftsanalyse' der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. verfolgt seit drei Jahren ein Programm, in dem Fragen der Gesellschaftstransformation Zentrum stehen. Die systematische Beschäftigung mit dieser Problematik ist notwendig mit einer historischer Kontextualisierung verbunden. Dies schließt die Auseinandersetzung mit den Prozessen und den wirtschaftlichen wie sozialen Folgen der Digitalisierung ein: Ein hinreichendes Transformationskonzept muss die für eine Gesellschaftstransformation ursächlichen Prozesse in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft erfassen, analysieren und darstellen. Dazu hat der Arbeitskreis einen interdisziplinären Workshop veranstaltet. Die Ergebnisse dieses Workshops werden hier vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) Inhalt:
Ulrich Busch: Digitale Revolution : Auftakt für eine Gesellschaftstransformation? (13-35);
Martin Endress: Sicherheitsbedürfnis, Risikobereitschaft und Digitale Praxis : Ambivalente Vergesellschaftungstendenzen (37-46);
Lutz von Grünhagen, Norbert Mertzsch: Die Transformation als Symmetriebruch an einem Verzweigungspunkt (47-60);
Stephan Wohanka: Die digitale Gesellschaft und einige politische und soziale Implikationen (61-78);
Ingo Matuschek: Industrie 4.0 : Transformation der Arbeitsgesellschaft? (79-97);
Stephan Lingner, Julia Thelen: Industrie 4.0 zwischen Hoffnung und Zweifel (101-115);
Gerhard Banse: Industrie 4.0 aus der Sicht der Technikphilosophie und der Technikfolgenabschätzung (117-138);
Sebastian Schlund, Bastian Pokorni: Industrie 4.0 : Wo steht die Revolution der Arbeitsgestaltung? (139-164);
Peter Brödnerm: Die dritte Welle der 'automatischen Fabrik' : Mythos und Realität semiotischer Maschinen (165-184);
Philipp Staab: Digitalisierung und soziale Ungleichheit : die Dienstleistungsgesellschaft am Scheideweg? (187-204);
Daniel Schönefeld, Anna Schwarz: Online-Crowdworking : Simple Jobs : viel Autonomie? Empirische Einsichten in Angebotsstruktur und Prozesse einer neuen Form digital koordinierter Erwerbsarbeit (205-225);
Michael Thomas: Was ist möglich, wo und wenn eigentlich nichts mehr zu erwarten ist : Ländliche Provinz : Niemandsland zwischen digitalen Autobahnen? (227-246);
Judith Dellheim: Breitbandausbau in der EU mit ihren Krisen : Katalysator der Widersprüche und Probleme (247-265). -
Literaturhinweis
Automatisierung und Ausbeutung: was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus? (2017)
Becker, Matthias Martin;Zitatform
Becker, Matthias Martin (2017): Automatisierung und Ausbeutung. Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus? Wien: Promedia, 239 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Wenn auch fortgeschrittene Sensorik und automatisierte Datenanalyse nicht dazu taugen, die Menschen überflüssig zu machen, eignen sie sich doch dazu, ihre Arbeit zu kontrollieren. Im Verbund mit dem Internet ermöglichen diese Techniken neue Formen der Arbeitsteilung und Methoden für eine umfassende Rationalisierung.
Die durch digitale Werkzeuge erzwungene Transparenz bedeutet für viele Beschäftigte in den Büros, den Fabrik- und Lagerhallen mehr Stress, mehr Überwachung, weniger Lohn.
Was wird aus der Arbeit im 21. Jahrhundert? Matthias Martin Becker analysiert die neuen Rationalisierungsstrategien und erklärt, was sich hinter Schlagworten wie Crowdwork, Maschinenlernen, Prosument, Industrie 4.0 und Precision Farming verbirgt." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The ZEW ICT Survey 2002 to 2015: Measuring the digital transformation in German firms (2017)
Zitatform
Bertschek, Irene, Jörg Ohnemus & Steffen Viete (2017): The ZEW ICT Survey 2002 to 2015. Measuring the digital transformation in German firms. (ZEW-Dokumentation 2017-01), Mannheim, 9 S.
Abstract
"Modern Information and Communication Technologies (ICT) have been proliferating through the entire business sector over recent decades. This increasing digitalization is having a substantial impact on economic activity and is continuously changing the nature of production processes and our day-to-day working life. Since 2002, the ICT Survey carried out by the Centre for European Economic Research (ZEW) has tracked the diffusion and use of ICT in different industries within the German economy. Further surveys were conducted at irregular intervals in 2004, 2007, 2010 and 2015. The survey was designed by ZEW's Research Department Information and Communication Technologies. The data was collected via computer-assisted telephone interviews (CATI) by infas Institute for Applied Social Sciences. The central aim of the survey is twofold: Firstly, a representative picture of the use of ICT by German firms is obtained. Secondly, taking account of a large set of further firm characteristics it should allow an analysis of the consequences of employing ICT and ICT-related projects with respect to different measures of firm performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The new digital workplace: How new technologies revolutionise work (2017)
Briken, Kendra; Pfeiffer, Sabine ; Flecker, Jörg ; Schönauer, Annika; Kämpf, Tobias; Krzywdzinski, Martin ; Langes, Barbara ; Noronha, Ernesto ; Chillas, Shiona ; Teipen, Christina; Allvin, Michael; Thompson, Paul ; Briken, Kendra; Lühr, Thomas ; D'Cruz, Premilla; Lüthje, Boy; Marks, Abigail ; Will-Zocholl, Mascha ; Butollo, Florian ; Maclean, Gavin ; Boes, Andreas ; Movitz, Fredrik; Schörpf, Philip; Wright, Adrian;Zitatform
(2017): The new digital workplace. How new technologies revolutionise work. (Critical perspectives on work and employment), London: Palgrave, 271 S.
Abstract
"Brings together leading scholars to examine how digital technologies impact on work and organisations. Grounded in Labour Process Theory it provides a rigorous account of the technological, organizational and work-related changes not only in the new 'digital' industries, but also in 'traditional' service and manufacturing sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz: Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung (2017)
Buschbacher, Florian;Zitatform
Buschbacher, Florian (2017): Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz. Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung. Berlin, 13 S.
Abstract
"Das Positionspapier 'Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz - Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung' haben der Bitkom und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zum Digital-Gipfel der Bundesregierung am 13. Juni 2017 entwickelt. Dieses Positionspapier richtet sich an Bundesministerien und Regulierungsbehörden, Entscheidungsträger in der digitalen Wirtschaft und in den politischen Parteien, Wissenschaftler aus den Bereichen Datenmanagement, Big Data, Künstliche Intelligenz (KI) sowie die (Wirtschafts-)Presse und die breite Öffentlichkeit.
Mit dem Dokument stellen sich Bitkom und DFKI das Ziel, ihre Positionen zu Fragen der unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung beim verstärkten Einsatz von KI in Entscheidungsprozessen zur Diskussion zu stellen. Mit den rapiden Fortschritten in der Erfassung von Daten aus der realen Welt, mit der Möglichkeit zur aktiven Interaktion und mit virtuellen Agenten sind wesentliche Voraussetzungen für einen tiefgreifenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft gegeben. Kognitive Systeme setzen auf Big Data und KI auf und können bereits vielfältige Aufgaben übernehmen, die von der Beschaffung und Verdichtung von Informationen über die Verrichtung gefährlicher, schmutziger, körperlich anstrengender Arbeiten bis hin zur Unterstützung von Management-Entscheidungen reichen. In den nächsten Jahren werden kognitive Systeme ihr Leistungsspektrum deutlich ausweiten. Daraus ergibt sich das Erfordernis, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen des eingeleiteten kognitiven Zeitalters zu verstehen und in einen Diskurs einzutreten - insbesondere im Kontext der globalen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Impact of digitalisation and the on-demand economy on labour markets and the consequences for employment and industrial relations: Final study (2017)
Zitatform
De Groen, Willem Pieter, Karolien Lenaerts & Romain Bosc (2017): Impact of digitalisation and the on-demand economy on labour markets and the consequences for employment and industrial relations. Final study. Brüssel, 74 S. DOI:10.2864/695900
Abstract
"Digitalisation is transforming business landscapes and the world of work, and redefining the boundaries of production, consumption and distribution. This has created tremendous opportunities, as new products, processes and techniques have emerged, but has also created threats, as new ways of employment pose new challenges to employers and employees. The overall consequences on labour markets are, however, still highly uncertain, which is reflected in the wide variation in the outcomes of the existing research. The initial government responses appear to be reactive rather than proactive, and targeted towards mitigating the side effects of digitalisation instead of aiming to reap its potential benefits.
This study focuses on the impact of digitalisation and the on-demand economy on employment and industrial relations. Traditional businesses and industries as well as new forms of work in the on-demand economy are assessed. For both, job creation and destruction, interaction with customers and workers/employees, labour relations in terms of both the organisation of work and industrial relations as well as government responses, with a specific focus on labour conditions, taxation and social security, are discussed. The study emphasises in particular aspects relevant to employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Digitalization at work, job tasks and wages: Cross-country evidence from PIAAC1 (2017)
Zitatform
De La Rica, Sara & Lucas Gortazar (2017): Digitalization at work, job tasks and wages. Cross-country evidence from PIAAC1. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 22), Maastricht, 34 S.
Abstract
"The aim of the paper is threefold. First, we compute differences on job tasks (Abstract, Routine and Manual) across a harmonized and hence comparable sample of Anglo-Saxon, many European and even Asian advanced countries. We do so by using very precise information on job contents at the worker level, which allows for job task heterogeneity within occupations. Second we assess the extent to which computer adoption leads to the observed differences of job contents across countries. Third, we test the impact of tasks at work on average wages and wage inequality. Our results show remarkable differences in the degree of polarization of job contents across countries, being computer adoption at work a key significant driver of such differences. In particular, ICT use at work explains 10.0% (7.7%) of the cross-country conditional differences in Abstract (Routine) tasks at work. Finally, our results indicate that although differences in tasks explain an important and significant part of wage differentials (similar to what is found in Autor and Handel, 2013), we cannot find a clear pattern in the explanation of wage inequality gaps by looking at differences in task endowments and task returns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung: Kompetenzen für digitale Arbeit (2017)
Demary, Vera; Klös, Hans-Peter;Zitatform
Demary, Vera & Hans-Peter Klös (2017): Digitalisierung: Kompetenzen für digitale Arbeit. In: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.) (2017): Perspektive 2035 : Wirtschaftspolitik für Wachstum und Wohlstand in der alternden Gesellschaft, S. 169-181.
Abstract
"- Die Digitalisierung kann Effizienz und Produktivität der Volkswirtschaft steigern und die Auswirkungen der demografischen Veränderungen auf den Wachstumspfad der Volkswirtschaft dämpfen.
- Wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der digitalen Transformation ist der zügige Ausbau der Breitbandinfrastruktur, vor allem im ländlichen Raum.
- E-Government besitzt das Potenzial, auch bei einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft den Zugang zu den Leistungen der öffentlichen Hand zu gewährleisten, und muss daher schnell und umfassend realisiert werden.
- Unternehmen benötigen bei der Digitalisierung und Vernetzung Unterstützung, insbesondere bei der IT-Sicherheit und beim Rechtsrahmen.
- Mit entsprechender digitaler Ausstattung können Schulen und Hochschulen in die Lage versetzt werden, zeitgemäß Lehrinhalte zu vermitteln. Auch in der Aus- und Weiterbildung eröffnen digitale Medien neue Formen des Lehrens und Lernens.
- Digitalisierung schafft einerseits neue Gestaltungsspielräume für Betriebe und Beschäftigte, erfordert andererseits aber auch betriebliche Aushandlungsprozesse, um die Potenziale der zusätzlichen Flexibilität der Arbeit zu heben. Eine Ex-ante-Regulierung ist diesbezüglich kontraproduktiv.
- Digitalisierung macht den Ausbau und die bessere Erfassung des betrieblichen und volkswirtschaftlichen Wissenskapitals zu einer Aufgabe, die an Bedeutung gewinnt." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitale Prekarisierung. Neue Verwundbarkeiten und Abwertungsprozesse in der Industriearbeit (2017)
Zitatform
Ehrlich, Martin, Thomas Engel, Manfred Füchtenkötter & Walid Ibrahim (2017): Digitale Prekarisierung. Neue Verwundbarkeiten und Abwertungsprozesse in der Industriearbeit. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 47, H. 2, S. 193-211.
Abstract
"The diffusion of digital technologies into industrial working relations results in new developments in professional qualifications as well as an altered health situation of workers. We assume that current tendencies in the organization of employment and work - flexibilization, rationalization and precarization - are being continued and further intensified. Our findings show that technology-driven performance pressures and a growing scope for action of employees do not coincide with a healthy improvement of worker activities and advances in professional qualifications." (Author's abstract, © Verlag Westfälisches Dampfboot) ((en))
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 aus sozialwissenschaftlicher Perspektive: die Bedeutung betrieblicher Akteure und Interessenlagen (2017)
Evers, Maren; Oberbeck, Herbert;Zitatform
Evers, Maren & Herbert Oberbeck (2017): Industrie 4.0 aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. Die Bedeutung betrieblicher Akteure und Interessenlagen. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 72, H. 1, S. 61-71.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag thematisiert mögliche Chancen zur Gestaltung von 'Guter Arbeit' durch Industrie 4.0. Ein Fokus wird dabei auf die Voraussetzungen einer erfolgreichen Umsetzung dieser Vision gelegt. So werden die Beachtung betrieblicher Interessenkonstellationen, eine umfassende Partizipation der Beschäftigten sowie die Nutzung von Erfahrungswissen als Bedingungen herausgestellt. Es wird verdeutlicht, dass die Berücksichtigung dieser sozialorganisatorischen Dimension durch die überwiegend technisch geprägten Entwickler und Umsetzer von Industrie 4.0 von entscheidender Bedeutung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The future of employment: how susceptible are jobs to computerisation? (2017)
Zitatform
Frey, Carl Benedikt & Michael A. Osborne (2017): The future of employment. How susceptible are jobs to computerisation? In: Technological forecasting & social change, Jg. 114, H. January, S. 254-280. DOI:10.1016/j.techfore.2016.08.019
Abstract
"We examine how susceptible jobs are to computerisation. To assess this, we begin by implementing a novel methodology to estimate the probability of computerisation for 702 detailed occupations, using a Gaussian process classifier. Based on these estimates, we examine expected impacts of future computerisation on US labour market outcomes, with the primary objective of analysing the number of jobs at risk and the relationship between an occupations probability of computerisation, wages and educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
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Literaturhinweis
Marktkopplung und Ablaufdeterminismus: Eine Kritik am Demokratisierungsversprechen der Industrie-4.0-Diskussion (2017)
Gaus, Jobst; Wandjo, David; Knop, Christopher;Zitatform
Gaus, Jobst, Christopher Knop & David Wandjo (2017): Marktkopplung und Ablaufdeterminismus. Eine Kritik am Demokratisierungsversprechen der Industrie-4.0-Diskussion. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 47, H. 2, S. 213-228.
Abstract
"Through the ongoing debate different positions support the hypothesis that Industry 4.0 evokes decentralization in everyday works. In this article we argue that the technological premises of Industry 4.0 lead to the contrary: centralized planning ensuing from optimized adaptation to the imperatives of the market. We exemplify this pattern, that we named 'determinated procedure', through exemplary cases from different industrial branches. Furthermore, we argue that (indeed) existing decentral moments neither amount to structural decentralization nor to humanizing and empowering concessions to employees, but rather primarily serve to their integration into the enterprise and mobilization of their production intelligence." (Author's abstract, © Verlag Westfälisches Dampfboot) ((en))
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