Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Embodied and disembodied technological change: The sectoral patterns of job-creation and job-destruction (2019)
Zitatform
Dosi, Giovanni, Mariacristina Piva, Maria Enrica Virgillito & Marco Vivarelli (2019): Embodied and disembodied technological change: The sectoral patterns of job-creation and job-destruction. (IZA discussion paper 12408), Bonn, 28 S.
Abstract
"This paper addresses, both theoretically and empirically, the sectoral patterns of job creation and job destruction in order to distinguish the alternative effects of embodied vs disembodied technological change operating into a vertically connected economy. Disembodied technological change turns out to positively affect employment dynamics in the 'upstream'' sectors, while expansionary investment does so in the 'downstream'' industries. Conversely, the replacement of obsolete capital vintages tends to exert a negative impact on labour demand, although this effect turns out to be statistically less robust." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Technology and employment in a vertically connected economy: A model and an empirical test (2019)
Dosi, G.; Piva, M.; Virgillito, M. E.; Vivarelli, M.;Zitatform
Dosi, G., M. Piva, M. E. Virgillito & M. Vivarelli (2019): Technology and employment in a vertically connected economy. A model and an empirical test. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 355), Maastricht, 28 S.
Abstract
"This paper addresses, both theoretically and empirically, the sectoral patterns of job creation and job destruction in order to distinguish the alternative effects of embodied vs disembodied technological change operating into a vertically connected economy. Disembodied technological change turns out to positively affect employment dynamics in the 'upstream'' sectors, while expansionary investment does so in the 'downstream'' industries. Conversely, the replacement of obsolete capital vintages tends to exert a negative impact on labour demand, although this effect turns out to be statistically less robust." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungseffekte der Digitalisierung - Forschungsansätze und Ergebnisse (2019)
Zitatform
Effenberger, Alexandra, Alfred Garloff & Horst Würzburg (2019): Beschäftigungseffekte der Digitalisierung - Forschungsansätze und Ergebnisse. (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Diskussionspapier 07), Berlin, 20 S.
Abstract
"In den letzten Jahren sind umwälzende technologische Durchbrüche geglückt. Von einigen weiteren wird vermutet, dass sie anstehen. Diese rapiden Entwicklungen nähren die Befürchtung, dass der technische Wandel - im Gegensatz zu bisherigen Erfahrungen - massiv Arbeitsplätze bedrohen könnte ('This time is different'). In diesem Literaturüberblick sortieren und diskutieren wir Studien, die sich mit der Frage der Arbeitsmarkteffekte des digitalen Wandels beschäftigen. Diese unterteilen wir in solche Studien, die entweder einseitig nur Beschäftigungsverlustrisiken betrachten (sog. Verluststudien) oder die Nettobeschäftigungseffekte, also Verluste und Gewinne, berücksichtigen (sog. Gesamtstudien).
Es zeigt sich, dass sich bei Studien, die nur die Verlustseite betrachten, die Größenordnungen der erwarteten Arbeitsplatzverluste stark unterscheiden. Dabei wird allerdings kein Benchmark angeboten (Ist ein Beschäftigungsverlust von 15 Prozent in den nächsten zehn bis 20 Jahren viel oder wenig?). Studien, die Gewinne und Verluste berücksichtigen, kommen für Deutschland zu der Einschätzung, dass der technische Fortschritt in der Vergangenheit insgesamt nicht zu einem Rückgang der Arbeitsplätze geführt hat und dass dies für die Zukunft auch eher nicht zu erwarten ist. Allerdings weisen die meisten dieser Studien darauf hin, dass Digitalisierung mit einem erhöhten Strukturwandel und folglich mit erheblichen Anpassungsproblemen und erhöhter friktioneller Arbeitslosigkeit einhergehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitalisierung erfordert berufliche Weiterentwicklung (2019)
Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Eigenhüller, Lutz (2019): Digitalisierung erfordert berufliche Weiterentwicklung. In: Bayerische Sozialnachrichten H. 1, S. 6-8.
Abstract
"Die Ergebnisse der Analysen zu den Substituierbarkeitspotenzialen können als nachdrücklicher Hinweis darauf gelesen werden, dass Bildung, Ausbildung und Weiterbildung ein zentraler Bereich sein dürften, um die Digitalisierung der Arbeitswelt in ihren Folgen für die Individuen und die Gesellschaft positiv zu gestalten. Dazu gehört auch, Berufsbilder kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Möglichkeiten, die digitale Technologie für Bildung und Qualifizierung bietet, sinnvoll zu nutzen. So gilt bspw. auch für das Gesundheits- und Sozialwesen, dass die Möglichkeiten des Einsatzes von digitalen Technologien - sei es in Form von Computertechnologie, sei es in Form von Robotern - in den nächsten Jahren weiter zunehmen dürften. Und diese Möglichkeiten sollten sicherlich auch wahrgenommen werden, solange sie unter Berücksichtigung von ethischen oder auch datenschutztechnischen datenschutztechnischen Gesichtspunkten zugunsten der Kundinnen und Kunden sowie der Beschäftigten wirksam werden. Gleichzeitig dürfte dies bedeuten, dass auch die Berufsbilder und die Aus- und Weiterbildungsgänge für soziale Berufe und medizinische und nichtmedizinische Gesundheitsberufe entsprechend weiterentwickelt werden sollten, um die entsprechenden Kompetenzen zum Umgang mit diesen Technologien sicherzustellen. Hier sind die verantwortlichen Akteure gefragt, dafür zu sorgen, dass entsprechende Anpassungen rechtzeitig umgesetzt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Eigenhüller, Lutz; -
Literaturhinweis
Platform workers centre stage! Taking stock of current debates and approaches for improving the conditions of platform work in Europe (2019)
Zitatform
Ellmer, Markus, Benjamin Herr, Dominik Klaus & Thomas Gegenhuber (2019): Platform workers centre stage! Taking stock of current debates and approaches for improving the conditions of platform work in Europe. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 140), Düsseldorf, 74 S.
Abstract
"A growing body of literature seeks to understand the conditions and consequences of platform work for platform workers and society at large. This study takes stock of current literature on platform work in Europe, discerns central debates (terms and definitions, relevance and diffusion, worker motivations and working conditions) and synthesizes knowledge on approaches for improving platform worker's conditions at different levels (worker, platform and regulatory level)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zuwanderung und Digitalisierung: Wie viel Migration aus Drittstaaten benötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig? (2019)
Zitatform
Fuchs, Johann, Alexander Kubis & Lutz Schneider (2019): Zuwanderung und Digitalisierung. Wie viel Migration aus Drittstaaten benötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig? Gütersloh, 113 S. DOI:10.11586/2019011
Abstract
"Auf dem Hintergrund der Diskussion um ein demografisch bedingt sinkendes Erwerbspersonenpotenzial lautete die Fragestellung der Studie: Wie hoch ist der künftige Zuwanderungsbedarf aus Nicht-EU-Staaten (Drittstaaten), damit der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials verkraftbar bleibt. Als verkraftbar wurde ein 'minimales Erwerbspersonenpotenzial' definiert, das den Arbeitskräftebedarf gerade noch deckt. Dieses Potenzial berücksichtigt höhere Erwerbsquoten von Frauen und Älteren sowie latente Potenziale bei der Beschäftigung von Ausländerinnen und eine Ausweitung des Renteneintrittsalters. Die erforderliche Prognose des Arbeitskräftebedarfs legte ein Szenario zugrunde, das den Einfluss der Digitalisierung einschließt. Aus der Netto-Zuwanderung, die für das 'minimale Erwerbspersonenpotenzial' erforderlich ist, und den Netto-Zuzügen aus der EU resultiert als Residualgröße die Zuwanderung aus Drittstaaten. Die Prognose für die EU basiert auf einem komplexen und differenzierten ökonometrischen Panelmodell der Migrationsströme zwischen Deutschland und den anderen EU-Ländern. In Übereinstimmung mit diesen Erwartungen ergaben die Vorausschätzungen eine schon bald sinkende Zuwanderung aus EU-Staaten. Der Beitrag diskutiert dabei auch die Auswirkungen des Brexit auf das Migrationsgeschehen. Die sich im Zuge der Digitalisierung wandelnden Qualifikationsanforderungen wurden abschließend mit den gegenwärtigen Qualifikationsstrukturen der Migranten verglichen. Auf diesem Hintergrund und neueren Erkenntnissen zur Integration von Migranten resultieren Überlegungen für eine Neuausrichtung der Zuwanderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Entgrenzung in der digitalen Onlinearbeit am Beispiel von Crowdwork (2019)
Zitatform
Gerber, Christine & Martin Krzywdzinski (2019): Entgrenzung in der digitalen Onlinearbeit am Beispiel von Crowdwork. In: H. Hanau & W. Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen : Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, S. 25-48. DOI:10.5771/9783845296159-25
Abstract
"Crowdwork wird in der Öffentlichkeit als gänzlich neue Form der digitalen Arbeit beschrieben, die mit Regulierungsformen bricht, die für traditionelle Beschäftigungsverhältnisse charakteristisch sind. Obwohl Crowdwork als Phänomen durchaus neu ist, zeigt die vorliegende empirische Analyse, dass sich durchaus Kontinuitäten zu bisherigen Entwicklungen ausmachen lassen. Diese werden deutlich, wenn Crowdwork als eine Strategie der Entgrenzung der Arbeit aufgefasst wird. Crowdwork versucht neue Produktivitäts- und Rationalisierungspotentiale zu erschließen, indem es Mechanismen der Vermarktlichung, der Flexibilisierung und der Subjektivierung mobilisiert. In diesem Sinne steht es durchaus in der Tradition von Managementkonzepten des Business Process Outsourcing, der strukturellen Reorganisation von Unternehmen und der Einführung neuer, marktbasierter Leistungsregulierungssysteme.
Neu ist vor allem die Plattform als Form der Arbeitsregulierung. Die Plattform ist eben kein Betrieb, sondern eine Software. In der Crowdwork tritt die Organisation den Arbeitskräften als vermeintlich neutrale Technik gegenüber, die jedoch durchaus Macht- und Herrschaftsverhältnisse schafft." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Skills, tasks, and complexity (2019)
Zitatform
Gersbach, Hans & Samuel Schmassmann (2019): Skills, tasks, and complexity. (IZA discussion paper 12770), Bonn, 40 S.
Abstract
"We introduce a new task-based framework to describe production. It focuses on the fact that certain tasks are too complex for many workers to perform. In such an environment, the relationship between wages of workers may significantly differ from their relative productivities. The labor market partitions itself into submarkets, in which wages and productivity are aligned, and high-skilled workers may obtain wage premia above their productivity level. The framework offers a variety of applications. For instance, the automation of low-complexity tasks tends to reinforce labor market segmentation. Moreover, comparatively small changes in a task's complexity, via new products, processes or automation, may have either a negligible or a large impact on wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Einzelhandel und Handelslogistik (2019)
Glock, Gina; Strach, Heike; Bovenschulte, Marc; Goluchowicz, Kerstin; Priesack, Kai; Apt, Wenke;Zitatform
Glock, Gina, Kerstin Goluchowicz, Kai Priesack, Wenke Apt, Heike Strach & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Einzelhandel und Handelslogistik. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/3), Berlin, 96 S.
Abstract
"Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht Einzelhandel und Handelslogistik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Impact of Technological Innovation on the Future of Work (2019)
Goos, Maarten ; Gomez, Stephanie Carretero; Jonkers, Koen; Arntz, Melanie ; Vazquez, Ignacio Gonzalez ; Gregory, Terry ; Zierahn, Ulrich ;Zitatform
Goos, Maarten, Melanie Arntz, Ulrich Zierahn, Terry Gregory, Stephanie Carretero Gomez, Ignacio Gonzalez Vazquez & Koen Jonkers (2019): The Impact of Technological Innovation on the Future of Work. (JRC working papers series on labour, education and technology 2019,03), Sevilla, 46 S.
Abstract
"New digital technologies more and more diffuse into the economy. Due to this digitisation, machines become increasingly able to perform tasks that previously only humans could to. Production processes and organizations are changing, new products, services and business models emerge. These trends have important implications for European labour markets. This working paper presents up-to date evidence on the consequences of technological innovations on labour markets based on the academic literature and discusses the resulting policy challenges along with examples of policy responses. One key finding is that so far recent technological change has had little effect on the aggregate number of jobs but leads to significant restructuring of jobs. This implies three key challenges for European labour markets: first, digitisation induces shifts in skill requirements, and workers’ fate in changing labour markets crucially depends on their ability to keep up with the change. Secondly, digitisation is not a purely technological process, but requires an accompanying process of organisational change. Thirdly, digitisation comes along with rising shares of alternative work arrangements, due to more outsourcing, standardisation, fragmentation, and online platforms. These alternative work arrangements imply both new opportunities and challenges. These challenges require adequate policy responses at the European, national and regional level, which the working paper outlines for education and training policies, active labour market policies, income policies, tax systems and technology policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
What is happening to middle skill workers? (2019)
Zitatform
Green, Andrew (2019): What is happening to middle skill workers? (OECD social, employment and migration working papers 230), Paris, 65 S. DOI:10.1787/a934f8fa-en
Abstract
"This report asks what is happening to middle-skill workers. Driven by mega trends such as automation, ageing and offshoring, the share of jobs whose wages placed them firmly in the middle of the wage distribution has been declining. Termed job polarisation, economists have observed the decline in the share of middle-skill jobs in the majority of OECD labour markets. One little explored question is where are these workers going? This report examines what workers are doing who in the past would have been employed in middle-skill jobs. The report first examines the traits of previous middle-skill workers to build a picture of the 'typical' middle-skill worker. Using this profile, the report next examines what types of jobs a worker with the typical middle-skill profile is taking, and how likely such a worker is to be working. The study then analyses different metrics of job stability and compensation to put in perspective what shifts out of middle-skill work imply for labour market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Digitalization, multinationals and employment: An empirical analysis of their causal relationships (2019)
Zitatform
Gómez-Plana, Antonio G. & María C. Latorre (2019): Digitalization, multinationals and employment: An empirical analysis of their causal relationships. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 239, H. 3, S. 399-439. DOI:10.1515/jbnst-2017-0153
Abstract
"This study measures the effects of digitalization related to Information and Communication Technologies (ICT) investment on employment and other economic variables according to firms' ownership. We present two computable general equilibrium models (with full employment and with unemployment) which differentiate two types of firms: National and foreign multinationals (MNEs). Both types of firms allow for the substitution between labour and ICT capital. We conclude that ICT investments significantly create jobs and raise real wages, GDP and welfare. The aggregate positive effects are stronger for ICT investment in national firms than in foreign MNEs although the sign of some sectoral effects can be negative. We also analyze the role of wage flexibility in this context, with the most favorable results related to scenarios where wages are more rigid for both cases, when investors are national firms or foreign MNEs. The model is applied to the case of Spain, a country with a high unemployment rate where ICT investment has been large since the mid 1990s." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Arbeit und Beschäftigung - Keynes und Marx (2019)
Hagemann, Harald; Kromphardt, Jürgen; Sahin, Bedia;Zitatform
(2019): Arbeit und Beschäftigung - Keynes und Marx. (Schriften der Keynes-Gesellschaft 12), Marburg: Metropolis-Verlag, 284 S.
Abstract
"Dieser Band enthält 9 Beiträge, die auf der Tagung der Keynes-Gesellschaft am 19./20. Februar 2018 an der Europäischen Akademie der Arbeit an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main gehalten wurden. Sie sind in drei Themenbereiche gegliedert. Die Autoren der ersten Gruppe befassen sich mit aktuellen Herausforderungen für den Arbeitsmarkt, insbesondere den Beschäftigungskonsequenzen der digitalen Revolution. Im zweiten Themenbereich stehen anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx Grundlagen der Theorien von Marx und Keynes im Blickpunkt. Die Beiträge der dritten Gruppe setzen sich mit ausgewählten Aspekten der Theorie von Keynes auseinander." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitswelt im digitalen Wandel - Empirische Evidenz und Gestaltungsaufgaben (2019)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2019): Arbeitswelt im digitalen Wandel - Empirische Evidenz und Gestaltungsaufgaben. In: HMD : Praxis der Wirtschaftsinformatik, Jg. 56, H. 4, S. 706-720. DOI:10.1365/s40702-019-00541-6
Abstract
"Bislang spricht die empirische Evidenz auf Basis eines repräsentativen Unternehmensdatensatzes noch wenig dafür, dass der digitale Wandel automatisch eine Veränderung in den Arbeitsregimes auslöst. Dies gilt für Maßnahmen der numerischen und funktionalen Flexibilisierung gleichermaßen. Möglichweise scheuen die Unternehmen, Elemente einer flexiblen Arbeitsorganisation auf das ganze Unternehmen auszudehnen und begrenzen zunächst ihre Reichweite im Betrieb (Pilotierung). Zweitens hängt das Heben von Flexibilisierungspotenzialen von der Fähigkeit, Bereitschaft und der Einstellung der Menschen ab, die in einem Unternehmen arbeiten. Was für manche einen Nutzen stiftet, mag für andere unzweckmäßig sein. Schließlich ist aber auch denkbar, dass die Digitalisierung und ihre in den empirischen Analysen definierten Varianten am Ende keine grundsätzlich anderen Anforderungen an die Arbeitsorganisation stellen wie die Veränderungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld in den letzten zwei, drei Dekaden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Szenarien digitalisierter Einfacharbeit: Konzeptionelle Überlegungen und empirische Befunde aus Produktion und Logistik (2019)
Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann & Jonathan Falkenberg (Hrsg.) (2019): Szenarien digitalisierter Einfacharbeit. Konzeptionelle Überlegungen und empirische Befunde aus Produktion und Logistik. Baden-Baden: Nomos, 238 S. DOI:10.5771/9783845298092
Abstract
In der Debatte um die Digitalisierung von Arbeit werden oft weitreichende Jobverluste in Segmenten einfacher und geringqualifizierter Arbeit erwartet. Zwar wurden ähnliche Entwicklungen auch schon bei früheren Automatisierungswellen befürchtet, jedoch sind sie allenfalls nur teilweise eingetreten. Die aktuelle Verbreitungsdynamik digitaler Technologien wirft diese Frage erneut auf. Der Band fragt daher nach den Entwicklungsperspektiven von Einfacharbeit infolge des beschleunigten Einsatzes digitaler Technologien, vor allem in Produktion und Logistik. Auf der Basis empirischer Forschungsergebnisse wird gezeigt, dass Einfacharbeit durch Digitalisierung keineswegs verschwindet, sich jedoch strukturell deutlich verändern wird. Die möglichen Veränderungstrends von Einfacharbeit werden in vier Szenarien zusammengefasst: Automatisierung und Substitution, digitale Optimierung und Taylorisierung, Upgrading und Adaptivität sowie strukturkonservative Stabilisierung.
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Literaturhinweis
Entwicklungsperspektiven digitaler Arbeit (2019)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2019): Entwicklungsperspektiven digitaler Arbeit. In: H. Hanau & W. Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen : Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, S. 133-150. DOI:10.5771/9783845296159-133
Abstract
"Die gegenwärtige Debatte um die sich ständig erweiternden Anwendungsmöglichkeiten von Systemen, die auf den Prinzipien der Künstlichen Intelligenz basieren und die daher zunehmend kontextspezifisch lernfähig seien, verbinde sich die Möglichkeit, 'Polanyi's Paradox' maschinell in absehbarer Zeit vollständig beherrschbar zu machen. Damit werden die jetzt noch vorhandenen Barrieren der Anwendung digitaler Technologien weit hinausgeschoben und die autonomen Handlungsmöglichkeiten der smarten Technologie steigen stetig.
In Hinblick auf die Zukunft von Arbeit werden damit neue Fragen nach dem Substitutionspotential menschlicher Arbeit und einer zukünftig denkbaren Arbeitsteilung zwischen intelligenten Maschinen und menschlichem Handeln aufgeworfen. Unmittelbar verknüpft damit ist vor allem auch die normative Frage, unter welchen Bedingungen beim Einsatz lernfähiger und 'kontextsensitiver' Maschinensystem menschliche Handlungsverantwortung überhaupt noch gesichert werden kann. Allerdings sind diese Entwicklungsperspektiven und ihre sozialen Konsequenzen bislang keineswegs ausgelotet. Selbst wenn sich aber diese technologischen Perspektiven als realisierbar und unter industriellen Bedingungen als nutzbar erweisen sollten, dürften sich kaum generelle und eindeutig prognostizierbare Trends des Wandels von Arbeit abzeichnen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeit 4.0 - Digitalisierung, IT und Arbeit: IT als Treiber der digitalen Transformation (2019)
Hofmann, Josephine;Zitatform
(2019): Arbeit 4.0 - Digitalisierung, IT und Arbeit. IT als Treiber der digitalen Transformation. (Edition HMD), Wiesbaden: Springer Vieweg, 164 S. DOI:10.1007/978-3-658-21359-6
Abstract
"Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt in vielerlei Hinsicht: Arbeitsplätze werden zunehmend mobil und flexibel, Arbeitsprozesse durch Algorithmen gesteuert, Roboter sind die neuen 'Kollegen' in der Industrie und im Dienstleistungssektor. Das Herausgeberwerk in der Reihe 'Edition HMD' erörtert zentrale Fragen rund um die Transformation der Arbeitswelt. Das Buch gibt Einblicke in welcher Rollenverteilung Mensch und IT zukünftig zusammenwirken. Dabei gehen die Beitragsautoren den aktuellen Trends und Herausforderungen nach und geben - wo möglich - Handlungsempfehlungen.
Nicht nur Wissenschaftler erhalten neue Denkanstöße für ihre Forschung, auch Entscheider in Wirtschaft und Politik sowie Verantwortliche in den Bereichen Bildung, Fortbildung und Personalentwicklung können aus der Lektüre des Buches wertvolle Erkenntnisse über die Arbeit von heute und die Gestaltung der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt von morgen gewinnen.
Der Inhalt:
Arbeit, IT und Digitalisierung
Partizipative Gestaltung von Industrie 4.0
Consulting 4.0
Der Wissensarbeitsplatz der Zukunft
Die Digitalisierung der Wissensarbeit
Globale Softwareentwicklung in agilen Teams
Die Grenzen der Digitalisierung
Mobile Applikationen im Arbeitsalltag
Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)" (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Robots at work: Automatable and non automatable jobs (2019)
Zitatform
Josten, Cecily & Grace Lordan (2019): Robots at work: Automatable and non automatable jobs. (IZA discussion paper 12520), Bonn, 33 S.
Abstract
"This study builds on Autor and Dorn's (2013) classification of automatable work at the three-digit occupation code level to identify additional jobs that will be automatable in the next decade by drawing on patent data. Based on this new classification the study provides estimates of the share of jobs that expected to be automatable in the EU and across 25 individual countries. The study highlights that aspects of 47% of jobs will be automatable over the next decade, with 35% of all jobs being fully automatable. It also provides some evidence that 'thinking' and 'people' skills will become increasingly important for the fourth industrial revolution. The study puts emphasis on the fact that these estimates are based on static models. Assuming that some of the rents from labor technology will filter back into the economy it is expected that other occupations will expand in number as people consume more goods and services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Digitalisierung auf die Erwerbstätigkeit in Deutschland: Literaturstudie (2019)
Kaltenborn, Bruno;Zitatform
Kaltenborn, Bruno (2019): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Erwerbstätigkeit in Deutschland. Literaturstudie. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 157), Düsseldorf, 153 S.
Abstract
"Die vorliegende Literaturstudie gibt einen Überblick über den Forschungsstand zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Erwerbstätigkeit in Deutschland. Thematisiert werden zunächst Automatisierungspotenziale in Branchen und von Berufen, Arbeitsplätzen und beruflichen Tätigkeiten. Anschließend wird auf die Folgen der bisherigen und der künftigen Digitalisierung auf die Erwerbstätigkeit differenziert nach Branchen und Berufen eingegangen. Dabei werden jeweils auch Datengrundlagen und Methoden vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutschland/Baden-Württemberg: Ergebnisse und Interpretation einer Expert_innen-Befragung zu den Veränderungen der Arbeit in den Unternehmen aufgrund der Digitalisierung und Technologisierung (2019)
Kohler, Harald; Gscheidle, Karl-Ulrich;Zitatform
Kohler, Harald & Karl-Ulrich Gscheidle (2019): Deutschland/Baden-Württemberg: Ergebnisse und Interpretation einer Expert_innen-Befragung zu den Veränderungen der Arbeit in den Unternehmen aufgrund der Digitalisierung und Technologisierung. In: D. Bürkardt, H. Kohler, N. Kreuzkamp & J. Schmid (Hrsg.) (2019): Smart Factory und Digitalisierung : Perspektiven aus vier europäischen Ländern und Regionen (Wirtschafts- und Sozialpolitik, 20), S. 165-175.
Abstract
"Der Beitrag gibt die inhaltsanalytische Auswertung von elf Expert_innen-Interviews in Baden-Württemberg zu den Veränderungen der Arbeit in Unternehmen aufgrund von Digitalisierung und Technologisierung wieder. Mit den Expert_innen-Interviews wurde versucht den zukünftigen Veränderungen der Arbeit in den Unternehmen durch Digitalisierung und Technologisierung auf der betrieblichen Ebene nachzugehen. Damit waren die zukünftigen betrieblichen Arbeitsbeziehungen Gegenstand der Befragung. Die Befragungsergebnisse werden nach den einzelnen Fragebereichen dargestellt. Nach Auffassung der befragten Expert_innen sind augrund der Digitalisierung und Technologiesierung in den Unternehmen starke Veränderungen und damit Veränderung der betrieblichen Arbeitsbeziehungen in Deutschland/Baden-Württemberg zu erwarten, die sowohl Risiken in sich bergen als auch Chancen bieten." (Autorenreferat, © Nomos)
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Literaturhinweis
Bietet die Digitalisierung Beschäftigungschancen für Geisteswissenschaftler? (2019)
Konegen-Grenier, Christiane; Winde, Mathias; Placke, Beate;Zitatform
Konegen-Grenier, Christiane, Beate Placke & Mathias Winde (2019): Bietet die Digitalisierung Beschäftigungschancen für Geisteswissenschaftler? (Future Skills Diskussionspapier), Essen, 26 S.
Abstract
"- Der Arbeitsmarkt 4.0 wird von der Nachfrage nach Personen mit technischen Fähigkeiten getrieben, die Automatisierung und Digitalisierung beherrschen. Aber auch persönliche und soziale Kompetenzen werden wichtiger. Welche Chancen haben Geisteswissenschaftler?
- Eine Umfrage unter 1.100 Unternehmen hat ergeben, dass sich bei stark digitalisierten Unternehmen keine vermehrten Beschäftigungschancen ergeben. Unter diesen Unternehmen, die stark Beschäftigung aufbauen, signalisiert nur jedes zehnte einen steigenden Bedarf, knapp jedes vierte geht aber von einem sinkenden Bedarf an Geisteswissenschaftlern aus. Bei großen Digitalunternehmen sehen die Perspektiven besser aus als bei kleineren.
- Trotzdem bieten sich Geisteswissenschaftlern auch Chancen: Stark digitalisierte Unternehmen haben einen hohen Bedarf an Personen mit Kommunikations- und Kooperationskompetenzen und schreiben diese Kompetenzen in besonderem Maße Geisteswissenschaftlern zu. Aber nur wenn diese auch digitale Grundkenntnisse und Zusatzqualifikationen mitbringen, bieten sich ihnen zusätzliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt 4.0." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Integrating ethical values and economic value to steer progress in Artificial Intelligence (2019)
Zitatform
Korinek, Anton (2019): Integrating ethical values and economic value to steer progress in Artificial Intelligence. (NBER working paper 26130), Cambrige, Mass., 20 S. DOI:10.3386/w26130
Abstract
"Economics and ethics both offer important perspectives on our society, but they do so from two different viewpoints - the central focus of economics is how the price system in our economy values resources; the central focus of ethics is the moral evaluation of actions in our society. The rise of Artificial Intelligence (AI) forces humanity to confront new areas in which ethical values and economic value conflict, raising the question of what direction of technological progress is ultimately desirable for society. One crucial area are the effects of AI and related forms of automation on labor markets, which may lead to substantial increases in inequality unless mitigating policy actions are taken or progress is actively steered in a direction that complements human labor. Additional areas of conflict arise when AI systems optimize narrow market value but disregard broader ethical values and thus impose externalities on society, for example when AI systems engage in bias and discrimination, hack the human brain, and increasingly reduce human autonomy. Market incentives to create ever more intelligent systems lead to the ultimate ethical question: whether we should aim to create AI systems that surpass humans in general intelligence, and how to ensure that humanity is not left behind." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
What do big data tell us about why people take gig economy jobs? (2019)
Koustas, Dmitri K.;Zitatform
Koustas, Dmitri K. (2019): What do big data tell us about why people take gig economy jobs? In: AEA papers and proceedings, Jg. 109, S. 367-371. DOI:10.1257/pandp.20191041
Abstract
"The gig economy is widely regarded to be a source of secondary or temporary income, but little is known about economic activity outside of the gig economy. Using data from a large, online personal finance application, I document the evolution of non-gig income and household balance sheets surrounding the participation decision for gig economy jobs. This simple analysis reveals striking pretrends in income and assets. In addition to providing insight into the reasons why households enter the gig economy, these findings have potentially important implications for the external validity of previous studies focusing on gig economy activity only." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungseffekte der Digitalisierung in Branchen: Ein Literaturüberblick (2019)
Laukhuf, Andrea; Runschke, Benedikt; Spies, Sabrina; Stohr, Daniel;Zitatform
Laukhuf, Andrea, Benedikt Runschke, Sabrina Spies & Daniel Stohr (2019): Beschäftigungseffekte der Digitalisierung in Branchen. Ein Literaturüberblick. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 162), Düsseldorf, 82 S.
Abstract
"Im Literaturüberblick werden Studien zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung in Deutschland vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf branchenspezifischen Auswertungen. In schematischen Darstellungen wird herausgestellt, für welche Branchen und Berufe von einer quantitativen Veränderung der Beschäftigung ausgegangen wird. Darüber hinaus wird aufgeschlüsselt, welche Methoden und Datengrundlagen den jeweiligen Studien zugrunde liegen und worin die Kernaussagen bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Platform work: Maximising the potential while safeguarding standards?: Digital age (2019)
Mandl, Irene;Zitatform
Mandl, Irene (2019): Platform work: Maximising the potential while safeguarding standards? Digital age. (Eurofound policy brief), Dublin, 20 S. DOI:10.2806/212968
Abstract
"Platform work emerged onto European labour markets about a decade ago. While still small in scale, it is growing and evolving into a variety of forms. Different types of platform work have significantly different effects on the employment and working conditions of the affiliated workers. To be effective, policy responses aimed at ensuring decent conditions in platform work should take these differences into consideration, rather than applying a one-size-fits-all approach. This policy brief highlights the main opportunities and challenges of specific types of platform work and illustrates some of the first attempts at addressing them in the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Digitalisierung der Arbeitswelt: Bisherige Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung: Beantwortung des Fragenkatalogs zur Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags am 11. Februar 2019 (2019)
Zitatform
Matthes, Britta, Wolfgang Dauth, Katharina Dengler, Hermann Gartner & Gerd Zika (2019): Digitalisierung der Arbeitswelt: Bisherige Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung. Beantwortung des Fragenkatalogs zur Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags am 11. Februar 2019. (IAB-Stellungnahme 11/2019), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Die Stellungnahme beinhaltet die Antworten des IAB zum Fragenkatalog aller Fraktionen im Rahmen der Anhörung der Enquete-Kommission 'Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt' des Deutschen Bundestags am 11. Februar 2019. Das IAB berichtet über die durch die Digitalisierung bisher hervorgerufenen Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung.
Die Autorinnen und Autoren bilanzieren, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass der technologische Fortschritt zu weniger Beschäftigung führt. Allerdings ist es durch die technologischen Entwicklungen zu Strukturverschiebungen zwischen Branchen und Berufen gekommen, was auch weiterhin für die Zukunft erwartet werden kann. Durch die Digitalisierung ergeben sich nicht nur Substituierbarkeits-, sondern auch Produktivitäts- und Inklusionspotenziale. Sie raten zu einer Reduzierung der Zahl der dualen Ausbildungsberufe, weil mit zu starker berufsfachlicher Spezialisierung Erwerbsrisiken verbunden sind. Zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt, empfehlen sie, die Berufsschulen, überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen oder durch Ausbildungsverbünde/-konsortien organisierte Technologiezentren zu zentralen Orten der Wissensvermittlung über die Digitalisierung der Arbeitswelt zu machen. Damit sich Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote besser inhaltlich festlegen lassen, sollten neue Verfahren entwickelt werden, mit denen die in den Berufen, Branchen und Regionen erforderlichen Kompetenzprofile beschrieben werden können. Hilfreich wären außerdem eine engere Verzahnung von Technologieentwicklern und den für Ausbildung und Qualifizierung zuständigen Akteuren sowie eine systematische Begleitung von Technologieforschungsförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Matthes, Britta ; Dauth, Wolfgang ; Gartner, Hermann ; Dengler, Katharina ; Zika, Gerd ;Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung -
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Auswirkungen von Digitalisierung und demografischem Wandel für Geringqualifizierte (2019)
Zitatform
Matthes, Britta & Enzo Weber (2019): Auswirkungen von Digitalisierung und demografischem Wandel für Geringqualifizierte. In: G. G. Goth, S. Kretschmer & I. Pfeiffer (Hrsg.) (2019): Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte : Zielgruppengerechte Weiterbildungssettings in der Bildungspraxis, S. 89-103, 2019-02-07.
Abstract
"In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, welche Folgen die digitale Transformation einerseits und der demografische Wandel andererseits für die Beschäftigungschancen Geringqualifizierter haben könnten. Dazu betrachten wir zunächst die Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosigkeit seit 1975, gehen dann auf die technologischen Potenziale ein, gering qualifizierte Arbeit durch Computer und computergesteuerte Maschinen erledigen zu lassen, berichten darüber hinaus über die Beschäftigungschancen, die sich durch den Einsatz digitaler Technologien für Geringqualifizierte ergeben, und runden die Darstellung mit entsprechenden Folgerungen für die spezifischen Qualifizierungs- und Bildungsbedarfe für Geringqualifizierte ab." (Textauszug, IAB-Doku)
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Arbeit in der modernen Gesellschaft: Eine Einführung (2019)
Minssen, Heiner;Zitatform
Minssen, Heiner (2019): Arbeit in der modernen Gesellschaft. Eine Einführung. (Studientexte zur Soziologie), Wiesbaden: Springer VS, 238 S. DOI:10.1007/978-3-658-22358-8
Abstract
"Ein zentrales Problem für jede Erwerbsorganisation ist die Transformation von Arbeitskraft in Arbeit; schließlich ist durch den Abschluss eines Arbeitsvertrages allein noch keineswegs sichergestellt, dass Arbeitnehmer auch wie gewünscht arbeiten. Lange Zeit wurde versucht, dieses Problem durch engmaschige Kontrollen zu lösen, doch mittlerweile macht sich die Auffassung breit, dass es ein effizienterer Weg ist, die Arbeitnehmer selbst verantwortlich zu machen für ihre Arbeitsleistung. Dahinter verbirgt sich eine Leitlinie, die typisch ist für die moderne Gesellschaft: im Finanzmarkt-Kapitalismus zählt nur, was sich am Markt bewährt. In diesem Buch wird einführend gezeigt, welche Auswirkungen dies auf die Arbeit in Industrie und Dienstleistungen hat, und es wird der Frage nachgegangen, welche Risiken, aber auch welche Chancen mit diesen neuen Leitlinien verbunden sind.
Inhalt:
Finanzmarkt-Kapitalismus und Vermarktlichung
- Die Transformation von Arbeitskraft in Arbeit
- Dezentralisierung
- Entgrenzungen
- Subjektivierung der Arbeit
- Der Arbeitskraftunternehmer
- Arbeitsmarkt, Ausbildung und Weiterbildung
- Dienstleistungsarbeit
- Management und Karriere
- Neue Aufgaben der betrieblichen Interessenvertretung" (Verlagsangaben, © Springer) -
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Digitalisierung: Viel Lärm um nichts oder kommt da noch was? (2019)
Zitatform
Müller, Martin (2019): Digitalisierung: Viel Lärm um nichts oder kommt da noch was? In: Fokus Volkswirtschaft H. 250, S. 1-9.
Abstract
"In der öffentlichen Debatte um die Arbeitsmarktwirkungen der Digitalisierung haben Thesen Prominenz erlangt, die viele Menschen beunruhigen: Künstliche Intelligenz und Automatisierung bedrohen so gut wie jeden Arbeitsplatz. Gemeinsam mit der Globalisierung beschleunigt die Digitalisierung den Strukturwandel exponentiell. Beschäftigte und Unternehmen überfordert dies immer mehr. Zudem ist zu befürchten, dass die Arbeitseinkommen schwinden und die Finanzierungsbasis für die Sozialversicherungen wegbricht.
Eine Studie von KfW Research hat diese Thesen anhand gesamtwirtschaftlicher Daten und aktueller Untersuchungen namhafter Forschungsinstitute einem Faktencheck unterzogen. Die Befunde sprechen dafür, dass sie ein schwarzes Bild von den Folgen der Digitalisierung zeichnen, das unnötige Sorgen weckt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The Polarization Myth: Occupational upgrading in Germany, Spain, Sweden, and the UK, 1992 - 2015 (2019)
Zitatform
Oesch, Daniel & Giorgio Piccitto (2019): The Polarization Myth. Occupational upgrading in Germany, Spain, Sweden, and the UK, 1992 - 2015. In: Work and occupations, Jg. 46, H. 4, S. 441-469. DOI:10.1177/0730888419860880
Abstract
"The consensus view in economics is that labor markets are polarizing as job creation takes place in high-skilled and low-skilled occupations, while jobs shrink in midskilled ones. The authors argue that, in theoretical terms, polarization runs counter to all the trends that shaped the job structure over the past decades: skill-biased technological change, the international division of labor, and educational expansion. The authors then show that the polarization thesis does not hold empirically. They use the European Labor Force Survey to analyze occupational change for Germany, Spain, Sweden, and the United Kingdom from 1992 to 2015 and define good and bad occupations with four alternative indicators of job quality: earnings, education, prestige, and job satisfaction. Job growth was by far strongest in occupations with high job quality and weakest in occupations with low job quality, regardless of the indicator used. The authors find clear-cut occupational upgrading for Germany, Spain, and Sweden. In the United Kingdom, the data support the polarization thesis when job quality is measured with earnings. If job quality is defined with education, prestige, or job satisfaction, the results show occupational upgrading. In all four countries, production workers and office clerks lost ground, whereas employment strongly expanded in the salaried (upper) middle class among managers and professionals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Frauen in der Arbeitswelt 4.0: Chancen und Risiken für die Erwerbstätigkeit (2019)
Preißing, Dagmar; Werner, Christine; Greco, Kasia; Herpers, Martine; Deinert, Stefanie; Kirschten, Uta; Gabler, Julia; Kohler, Irina; Escher, Kathrin; Kreipl, Claudia; Thies, Anja; Schinzel, Britta;Zitatform
(2019): Frauen in der Arbeitswelt 4.0. Chancen und Risiken für die Erwerbstätigkeit. Berlin: De Gruyter, 479 S.
Abstract
"Die 'Digitalisierung 4.0', in Deutschland auch unter dem Begriff der Industrie 4.0 bekannt, hat nicht nur erheblichen Einfluss auf die technischen Veränderungen in der Wirtschaft, sondern auch auf den Arbeitsmarkt und die Arbeit der Zukunft, insbesondere der Frauen.
Die AutorInnen greifen in diesem Buch auf, inwieweit sich diese neuen Ausprägungen der Arbeit 4.0 als Chancen oder Risiken auf die Erwerbstätigkeit von Frauen auswirken. Die Erwerbstätigkeit von Frauen zu erhöhen, ist ein erklärtes Ziel der EU-Kommission im Rahmen der Europa 2020 Strategie. Die Gründe hierfür sind offensichtlich: Erstens sollte eine Volkswirtschaft es sich nicht leisten, auf die Hälfte aller zur Verfügung stehenden qualifizierten Arbeitskräfte - die Frauen - zu verzichten. Zweitens erfordert der demografische Wandel mit dem damit verbundenen Mangel an Fach- und Führungskräften die Erwerbsbeteiligung aller potenziellen Arbeitskräfte, auch die der Frauen. Drittens zeigen die Entwicklungen der Sozialpolitik, dass die künftige Altersarmut vor allem Frauen trifft. Eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen könnte diese fatalen Entwicklungen mildern.
Ziel dieses Buches ist es daher aufzuzeigen, ob und wie eine gleichberechtigte, verbesserte und erhöhte Arbeitsmarktintegration von Frauen in Deutschland, auch und gerade vor dem Hintergrund einer sich verändernden Arbeitswelt, erfolgen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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What are the effects of technology shocks on international labor markets? (2019)
Rujin, Svetlana;Zitatform
Rujin, Svetlana (2019): What are the effects of technology shocks on international labor markets? (Ruhr economic papers 806), Essen, 47 S.
Abstract
"How do international labor markets respond to a technology shock and what is the main transmission channel across countries with different labor market institutions? To answer these questions, I identify technology shocks using the approach of Galí (1999) and decompose the responses of total hours worked into movements along the extensive and the intensive margins. Overall, my analysis shows that technology shocks have a negative effect on total hours. This effect is stronger in countries with flexible labor markets, where the adjustment takes place along both margins. In contrast, the responses of total hours are smaller in countries with strict labor market legislation, where labor adjustment takes place along the intensive margin. These differences can be linked to the strictness of institutions that target quantity and price adjustments in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Automation, offshoring and the role of public policies (2019)
Zitatform
Schmidpeter, Bernhard & Rudolf Winter-Ebmer (2019): Automation, offshoring and the role of public policies. (Institut für Volkswirtschaftslehre Linz. Arbeitspapier 1914), Linz, 10 S.
Abstract
"We provide comprehensive evidence on the consequences of automation and offshoreability on the labor market career of unemployed workers. Using almost two decades of administrative data for Austria, we find that risk of automation is reducing the job finding probability; a problem which has increased over the past years. We show that this development is associated with increasing re-employment wages and job stability. For workers in occupations at risk of being offshored we find the opposite effect. Our results imply a trade-off between quantity and quality in these jobs. Provided training is in general beneficial for workers in automation-related jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Befristete Beschäftigungsverhältnisse in digitalisierten und wachsenden Unternehmen (2019)
Schmidt, Jörg; Stettes, Oliver;Zitatform
Schmidt, Jörg & Oliver Stettes (2019): Befristete Beschäftigungsverhältnisse in digitalisierten und wachsenden Unternehmen. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2019,28), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Bundesregierung plant, den Einsatz befristeter Beschäftigungsverhältnisse einzuschränken. Die Auswirkungen auf die Personalpolitik der betroffenen Unternehmen können einschneidend sein. Dabei weisen Unternehmen mit einer positiven Beschäftigungsentwicklung einen größeren Anteil befristeter Beschäftigungsverhältnisse auf als vergleichbare Unternehmen, die Arbeitsplätze abgebaut haben. Auch die Sorge, dass der digitale Wandel die Ausbreitung befristeter Beschäftigung befördert, erscheint unbegründet. Unternehmen 4.0 weisen einen geringeren Befristungsanteil auf als Unternehmen 3.0." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Jobkiller und Jobcreator?: Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unseren Arbeitsmarkt und die Wirtschaft? (2019)
Zitatform
Schneemann, Christian & Gerd Zika (2019): Jobkiller und Jobcreator? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unseren Arbeitsmarkt und die Wirtschaft? In: Informationen zur Raumentwicklung, Jg. 46, H. 6, S. 22-35.
Abstract
"Dieser Beitrag zeigt, wie sich Industrie-4.0-Technologien, E-Commerce und E-Government und der damit einhergehende beschleunigte Strukturwandel auf Qualifikationen, Berufe, Branchen und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auswirken können. Als Industrie 4.0 gilt dabei die interaktive Vernetzung der analogen Produktion mit der digitalen Welt. Die Projektion „Digitalisierte Arbeitswelt“ baut auf den Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe-Projekt; qube-projekt.de) auf. Diese werden seit 2007 in einem Kooperationsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) betrieben und fortwährend weiterentwickelt. Das QuBe-Projektteam veröffentlicht seit 2010 in einem zweijährigen Turnus eine QuBe-Basisprojektion (Maier et al. 2018), die eine mittelfristige (5–10 Jahre im Voraus) und langfristige (ca. 15–20 Jahre im Voraus) Betrachtung des Arbeitsmarktes ermöglicht. Im Jahr 2018 wurde demnach die 5. Welle der Projektionen publiziert. Besonderes Merkmal der QuBe-Basisprojektion ist die Annahme, dass die beobachteten und empirisch nachweisbaren Trends und Verhaltensweisen auch in der Zukunft Bestand haben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Crowdworking - Menetekel und empirische Evidenz (2019)
Schramm, Florian; Tietgen-Simonsen, Mandy;Zitatform
Schramm, Florian & Mandy Tietgen-Simonsen (2019): Crowdworking - Menetekel und empirische Evidenz. In: H. Hanau & W. Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen : Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, S. 11-24. DOI:10.5771/9783845296159-11
Abstract
"Crowdworking als digitale Erwerbsarbeit verbreitet sich in den letzten Jahren global. Erste Forschungen beschreiben dieses Phänomen mit seinen Ambivalenzen. Dieser Beitrag widmet sich der Aufarbeitung des Forschungsstandes und weist auf zwei noch wenig analysierte Anwendungsgebiete hin. Zum einen besteht ein Potenzial, Crowdworking für Menschen mit Erwerbseinschränkungen nutzbar zu machen, zum anderen lässt sich das Konzept des Crowdworking auch unternehmensintern verwenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das Phänomen Sharing Economy am Beispiel des Foodsektors (2019)
Schreyer, Jasmin;Zitatform
Schreyer, Jasmin (2019): Das Phänomen Sharing Economy am Beispiel des Foodsektors. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 145), Düsseldorf, 95 S.
Abstract
"Unter dem Begriff der Sharing Economy werden sehr unterschiedliche Konzepte und Ideen diskutiert. Ursprünglich bezeichnete er alternative Modelle der gemeinschaftlichen Nutzung unausgelasteter Ressourcen. Inzwischen steht er meist für disruptive Geschäftsmodelle wie Uber. Anhand von empirischen Beispielen von Foodsharing bis Foodora bringt dieses Working Paper Ordnung in das Phänomen der Sharing Economy. Es zeigt, welche Rolle die Webplattform und die Auswertung von Daten in den jeweiligen Modellen spielen und wie die Idee des Teilens für neue Formen prekärer Beschäftigung ausgebeutet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gig economy platforms: Boon or Bane? (2019)
Zitatform
Schwellnus, Cyrille, Assaf Geva, Mathilde Pak & Rafael Veiel (2019): Gig economy platforms: Boon or Bane? (OECD Economics Department working papers 1550), Paris, 33 S. DOI:10.1787/fdb0570b-en
Abstract
"The rapid emergence of gig economy platforms that use digital technologies to intermediate labour on a per-task basis has triggered an intense policy debate about the economic and social implications. This paper takes stock of the emerging evidence. The results suggest that gig economy platforms' size remains modest (1-3 per cent of overall employment). Their growth has been most pronounced in a small number of services industries with high shares of own-account workers, suggesting that thus far they have been a substitute for traditional self-employment rather than dependent employment. New evidence provided in this paper is consistent with positive effects of platform growth on overall employment and small negative or insignificant effects on dependent employment and wages. While most empirical studies suggest that platforms are more efficient in matching workers to clients, reductions in barriers to work could offset such productivity-enhancing effects by creating employment opportunities for low-productivity workers. Fully reaping the potential benefits from gig economy platforms while protecting workers and consumers requires adapting existing policy settings in product and labour markets and applying them to traditional businesses and platforms on an equal footing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mögliche Auswirkungen der Digitalisierung in Berlin und Brandenburg (2019)
Zitatform
Seibert, Holger, Oskar Jost & Doris Wiethölter (2019): Mögliche Auswirkungen der Digitalisierung in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2019), Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Durch den technischen Fortschritt können zunehmend mehr Tätigkeiten, die vorher von Menschen erledigt wurden, automatisiert werden. Damit geht die Frage einher, wie sich diese Entwicklung auf die Beschäftigungshöhe auswirkt. Sind eher Beschäftigungsverluste oder gar -gewinne durch den technologischen Fortschritt zu erwarten? Um diese Frage wissenschaftlich zu beleuchten, greift die vorliegende Untersuchung auf das IAB-Konzept der Substituierbarkeitspotenziale zurück. Hierbei berechnen wir für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg bis auf Kreisebene, wie hoch die technischen Substituierbarkeitspotenziale ausfallen. Es zeigt sich, dass Berlin auch im Vergleich zu früheren Auswertungen das Bundesland mit dem niedrigsten Substituierbarkeitspotential in ganz Deutschland ist. Auch Brandenburg weist im Bundesländervergleich niedrige Werte aus. Dies ist vor allem auf die spezifische Berufsstruktur, die in der Berliner und Brandenburger Wirtschaft vorzufinden ist, zurückzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Maschinelles Lernen und lernende Assistenzsysteme: Neue Tätigkeiten, Rollen und Anforderungen für Beschäftigte? (2019)
Steil, Jochen; Wrede, Sebastian;Zitatform
Steil, Jochen & Sebastian Wrede (2019): Maschinelles Lernen und lernende Assistenzsysteme. Neue Tätigkeiten, Rollen und Anforderungen für Beschäftigte? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 48, H. 3, S. 14-18.
Abstract
"Technische Assistenzsysteme begleiten uns zunehmend im Alltag und am Arbeitsplatz und greifen immer stärker auf Methoden des maschinellen Lernens zurück. Neuartige Mensch-Maschine-Schnittstellen sollen dabei einen intuitiven Umgang mit der Technik ermöglichen. Der Beitrag beleuchtet die Praxis solcher Systeme, die möglichen Veränderungen in Tätigkeiten, Rollen und Hierarchien sowie die Frage, ob neue Anforderungen an Beschäftigte zu identifizieren sind. Es zeigt sich, dass vielfältige Risiken und Chancen nicht nur Möglichkeiten zur Gestaltung bieten, sondern auch sorgfältige Abwägung erfordern." (Autorenreferat)
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Keine Angst vor Robotern - eine Aktualisierung: Beschäftigungseffekte der Digitalisierung - Befunde des Arbeitsmarktmonitoring des IW (2019)
Stettes, Oliver;Zitatform
Stettes, Oliver (2019): Keine Angst vor Robotern - eine Aktualisierung. Beschäftigungseffekte der Digitalisierung - Befunde des Arbeitsmarktmonitoring des IW. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2019,17), Köln, 38 S.
Abstract
"Die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Entwicklung der Beschäftigung bleiben weiterhin diffus. Auf Unternehmensebene sind zur Zeit keine systematischen Effekte zu beobachten , die allgemeine Aussagen erlauben. Unternehmen 4.0 weisen zwar häufiger eine positive Beschäftigungsentwicklung auf als Unternehmen 3.0 (zum Beispiel 62 Prozent vs. 44 Prozent zwischen 2015 und 2017). Vertiefende ökonometrische Analysen zeigen allerdings, dass dies nicht zwangsläufig auf einen stärker vorangeschrittenen Transformationsprozess zurückzuführen sein muss. Dies gilt auch für den Blick auf den Einsatz von acht spezifischen Digitalisierungstechnologien sowie für die Betrachtung der Personalplanungen. Die Befunde auf Basis des IW-Personalpanels lassen aber die Hypothese glaubhaft erscheinen, dass der digitale Wandel tendenziell mit einem Höherqualifizierungstrend verbunden sein kann. Beispielsweise ist der Anteil der Beschäftigten mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung im Durchschnitt in einem Unternehmen 4.0 um 7,7 Prozentpunkte größer als in einem vergleichbaren Unternehmen 3.0.
Die Entwicklung in elf ausgesuchten Branchengruppen verläuft bislang so uneinheitlich, dass sich noch keine allgemeingültigen Ableitungen machen lassen. Beim Blick auf den Beschäftigungstrend in den verschiedenen Berufshauptgruppen sind potenzielle Automatisierungseffekte zwar im Auge zu behalten, allerdings verläuft erstens die Beschäftigungsentwicklung nur in wenigen Berufshauptgruppen-Anforderungsniveau-Kombinationen negativ. Zweitens wer-den potenzielle Automatisierungseffekte durch Arbeitsangebotseffekte überlagert. Vor diesem Hintergrund bleibt abzuwarten, ob sich in der Zukunft systematische Entwicklungslinien auf dem Arbeitsmarkt herausbilden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Jobkiller oder Jobknüller?: Beschäftigungsperspektiven im digitalen Wandel (2019)
Stettes, Oliver;Zitatform
Stettes, Oliver (2019): Jobkiller oder Jobknüller? Beschäftigungsperspektiven im digitalen Wandel. In: J. Rump & S. Eilers (Hrsg.) (2019): Die vierte Dimension der Digitalisierung : Spannungsfelder in der Arbeitswelt von morgen, Berlin, Springer S. 104-116. DOI:10.1007/978-3-662-59418-6_8
Abstract
"Die Digitalisierung gilt mittlerweile als Megatrend. Es liegt die Frage nahe, welche Auswirkungen sie auf die Beschäftigungsperspektiven und Arbeitsplätze hierzulande haben wird. Dabei steht in der öffentlichen Diskussion bislang vorwiegend im Fokus, ob der digitale Wandel mit erheblichen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt verbunden sein könnte. Getrieben wird diese Debatte durch Studien, die einen mehr oder weniger großen Abbau von Arbeitsplätzen befürchten lassen, weil Roboter, Algorithmen und künstliche Intelligenz Aufgaben übernehmen könnten, die bislang vom Menschen ausgeübt werden. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, ob derzeit schon systematische Beschäftigungseffekte der Digitalisierung zu erkennen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gewerblich-technische Berufsbildung und Digitalisierung: Praxiszugänge - Unterricht und Beruflichkeit (2019)
Vollmer, Thomas; Mahrin, Bernd; Hartmann, Martin; Neustock, Uli; Jaschke, Steffen;Zitatform
Vollmer, Thomas, Steffen Jaschke, Martin Hartmann, Bernd Mahrin & Uli Neustock (Hrsg.) (2019): Gewerblich-technische Berufsbildung und Digitalisierung. Praxiszugänge - Unterricht und Beruflichkeit. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 51), Bielefeld: wbv Media, 305 S. DOI:10.3278/6004697w
Abstract
"Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Durchlässigkeit in den technischen Berufen stehen im Fokus des Tagungsbandes. Die Autorinnen und Autoren betonen die zentrale Rolle der Beschäftigten in technischen Berufen bei der Gestaltung der aktuellen Lebens- und Arbeitswelt, besonders mit Blick auf die zukünftigen technologischen Umwälzungen. Insbesondere die Aus- und Weiterbildung wird und muss sich deutlich verändern. Ausbildungsinhalte können immer seltener prozessorientiert vermittelt werden und der technologische Wandel erfordert eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung für alle Beschäftigten. Wie Aus- und Weiterbildung nachhaltig aufgebaut und organisiert werden kann, ist einer der Schwerpunkte des Sammelbandes. In diesem Abschnitt geht es um die Bildung des Lehrpersonals ebenso wie um die praxisorientierte Unterrichtsgestaltung. Abschließend diskutieren die Autorinnen und Autoren die Durchlässigkeit im Berufsbildungssystem sowie Möglichkeiten, Lehrpersonal für die gewerblich-technischen Berufe zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Bildung (2019)
Zitatform
Weber, Enzo, Robert Helmrich, Marc Ingo Wolter & Gerd Zika (2019): Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Bildung. In: R. Dobischat, B. Käpplinger, G. Molzberger & D. Münk (Hrsg.) (2019): Bildung 2.1 für Arbeit 4.0?, S. 63-83. DOI:10.1007/978-3-658-23373-0_4
Abstract
"Der Einsatz neuer Technologien, die eine interaktive Vernetzung zwischen Produkt, Maschine und Arbeitskraft, aber auch eine horizontale (zwischen Unternehmen, Zulieferern und Kunden) und vertikale Integration (zwischen den Einheiten innerhalb des Betriebs) ermöglichen, wird als Chance für den industriellen Sektor gesehen. Hier werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die die Wirkungen der 4.0-Digitalisierung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in einem umfassenden Szenario analysiert. Hierbei wird der Blickwinkel gegenüber der 'Industrie 4.0'-Vorgängerstudie geweitet und die Umsetzung einer 'Wirtschaft 4.0' inklusive der Digitalisierung im Dienstleistungssektor betrachtet." (Autorenreferat, © Springer)
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Influence of digitalization on the tasks of employees with disabilities in Germany (1979-2006) (2019)
Zitatform
Weller, Sabrina Inez (2019): Influence of digitalization on the tasks of employees with disabilities in Germany (1979-2006). In: Societies, Jg. 9, H. 1, S. 1-16. DOI:10.3390/soc9010018
Abstract
"The deployment of technology in the workplace is increasingly replacing routine tasks and creating more non-routine tasks. In this article, we investigate the influence of computer technology on tasks carried out by employees with disabilities compared to employees without disabilities. We assume significant differences between both groups and stronger substitutive and complementary effects of computer technology in the case of a higher degree of disability. We use four waves of the German BIBB-IAB (BIBB: Federal Institute for Vocational Education and Training- IAB: Institute of Employment Research) and BIBB-BauA (BIBB: Federal Institute for Vocational Education and Training- BauA: German Federal Institute for Occupational Safety and Health Employment surveys (1976 - 2006) to investigate the development of tasks and the influence of computer technology carried out by employees with disabilities compared to employees without disabilities. The results show a development of tasks carried out by employees with disabilities that is very similar to that of employees without disabilities. In line with the assumptions of the task-based approach, we find that computer technology in the workplace has a complementary effect on routine tasks and a substitutive effect on non-routine tasks carried out by employees with disabilities. Against our theoretical assumptions, we find no systematic differences in the effects of computer technology on the tasks of employees with and without a disability. Moreover, we do not find systematic differences with regard to the degree of disability" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The probability of automation in England: 2011 and 2017: Estimates of the probability of automation in England, including findings, and the skills and tasks at risk of automation within jobs (2019)
White, Sean; Ardanaz-Badia, Anna; Lacey, Andrea;Zitatform
White, Sean, Andrea Lacey & Anna Ardanaz-Badia (2019): The probability of automation in England: 2011 and 2017. Estimates of the probability of automation in England, including findings, and the skills and tasks at risk of automation within jobs. London, 16 S.
Abstract
"Automation is of increasing importance to society, reflecting that the job market is changing composition. This article describes the methodology used by the Office for National Statistics (ONS) for producing estimates of the probability of automation for 2011 and 2017. We describe previous studies that have examined the impact of automation, before outlining the ONS approach. We present analysis of the probability of automation by demographic variables and highlight the skills and tasks that are at risk of automation within jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Ökonomie: Szenario-Rechnungen im Rahmen der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen (2019)
Wolter, Marc Ingo; Zika, Gerd ; Winnige, Stefan; Weber, Enzo ; Helmrich, Robert; Schneemann, Christian ; Maier, Tobias ; Mönnig, Anke;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Christian Schneemann, Enzo Weber, Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier & Stefan Winnige (2019): Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Ökonomie. Szenario-Rechnungen im Rahmen der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 200), Bonn, 46 S.
Abstract
"Dieser Forschungsbericht zeigt die dritte modellbasierte Wirkungsabschätzung einer Wirtschaft 4.0 auf Arbeitsmarkt und die Gesamtwirtschaft in Deutschland und baut dabei methodisch auf Wolter u. a. 2016 und Wolter u. a. 2015 auf. Dabei wurden die zugrundeliegenden Annahmen neuesten Erkenntnissen angepasst und methodische Anpassungen vorgenommen. Unter der Annahme, dass Deutschland bei der Umsetzung der Digitalisierung eine Vorreiterrolle einnehmen wird, zeigt sich, dass sich die möglichen zukünftigen Arbeitswelten 'Wirtschaft 4.0' und 'QuBe-Basisprojektion' hinsichtlich ihrer Branchen-, Berufs- und Anforderungsstruktur deutlich voneinander unterscheiden. Dennoch fallen die Arbeitsplatzverluste insgesamt relativ gering aus, da dem Abbau von Arbeitsplätzen die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Folge der Digitalisierung gegenübersteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Warum die Digitalisierung manche Bundesländer stärker betrifft als andere (Serie "Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive") (2019)
Zitatform
Wydra-Somaggio, Gabriele (2019): Warum die Digitalisierung manche Bundesländer stärker betrifft als andere (Serie "Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive"). In: IAB-Forum H. 13.11.2019, o. Sz., 2019-05-21.
Abstract
"Wie viele Jobs in einem Bundesland durch digitale Technologien ersetzt werden können, hängt maßgeblich von der regionalen Branchen- und Berufsstruktur ab. Am Beispiel ausgewählter Berufssegmente lässt sich zeigen, dass sich die Bundesländer diesbezüglich stark voneinander unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt": Kurzbericht (2019)
Zika, Gerd ; Winnige, Stefan; Grossman, Anett; Kalinowski, Michael; Mönnig, Anke; Schneemann, Christian ; Parton, Frederik; Maier, Tobias ; Wolter, Marc Ingo;Zitatform
Zika, Gerd, Christian Schneemann, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Stefan Winnige, Anett Grossman, Anke Mönnig, Frederik Parton & Marc Ingo Wolter (2019): BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt". Kurzbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 526/1K), Berlin, 30 S.
Abstract
"Mit dem Projekt 'Entwicklung eines Analyseinstruments zur Prognose von Fachkräfteangebot und -nachfrage in Deutschland (Fachkräftemonitoring)' verfolgt das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales das Ziel, ein neues Analyseinstrument zur Fachkräfteprognose zu entwerfen und durch fortlaufende Optimierung der Modellparameter verbesserte Erkenntnisse über Trends in der Angebots- und Nachfrageentwicklung zu erzielen. Das 'Fachkräftemonitoring' baut auf den BIBB-IAB Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe-Projekt; www.qube-projekt.de) auf, die seit 2007 im Rahmen eines Kooperationsprojekts vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) betrieben und fortwährend weiterentwickelt werden. Auf Basis des Fachkräftemonitorings wurde die BMAS-Prognose 'Digitalisierte Arbeitswelt' entwickelt, deren zentralen Ergebnisse in diesem Forschungsbericht vorgestellt werden.
Die BMAS-Prognose 'Digitale Arbeitswelt' zeigt, dass der wirtschaftliche und berufliche Strukturwandel dazu führt, dass sich die Arbeitswelt 2035 um über 7 Millionen Arbeitsplätze von der heutigen Arbeitswelt unterscheiden wird. Obwohl ein flächendeckender Mangel an Arbeitskräften nicht ersichtlich ist, treten berufsspezifische Fachkräfteengpässe auf. Das ist u. a. in den 'medizinischen Gesundheitsberufen', aber auch in der 'Landwirtschaft', 'Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klimatechnik', 'Polizei, Kriminaldienst, Gerichts-, Justizvollzugsdienst' und 'Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege' festzustellen. Bei Berufsgruppen mit breiten Zugangsmöglichkeit für Personen mit berufsfremder oder ohne berufsfachliche Qualifikationen besteht hingegen eine hohe Konkurrenz bei der Stellensuche. Das ist bspw. bei der 'Lagerwirtschaft', 'Reinigung', 'Gastronomie' oder im 'Einkauf und Vertrieb' der Fall." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie methodische Erläuterungen zur Prognose. -
Literaturhinweis
Arbeit und Organisation im digitalen Wandel (2019)
Zink, Klaus J.;Zitatform
Zink, Klaus J. (2019): Arbeit und Organisation im digitalen Wandel. Baden-Baden: Nomos, 320 S. DOI:10.5771/9783845299174
Abstract
"Arbeit und Organisation im digitalen Wandel beschreibt eine mögliche Zukunft der Arbeitswelt. Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten der Digitalisierung in den Funktionen bzw. den Prozessen sowie der Organisation als Ganzes im Mittelpunkt. Dies betrifft sowohl die Produktion als auch deren vor- und nachgelagerte Prozesse im Unternehmen, aber auch Supportprozesse anderer Einheiten, wie z. B. des Personalwesens. Außerdem rücken immer mehr Dienstleistungen in den Fokus. Die digitale Transformation bedingt mitunter die Umsetzung neuer Organisationsformen sowie neuer Geschäftsmodelle, die z. B. veränderte Führungskonzepte erfordern. Die Einführung neuer Technologien muss allerdings immer das gesellschaftliche Umfeld (z. B. den demografischen Wandel und Fachkräftemangel) berücksichtigen, was u. a. zu Anforderungen an eine entsprechende Gestaltung der Arbeit führt. Darüber hinaus sind potentielle Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft insgesamt zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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