Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Gute digitale Arbeit: Auswirkungen der Digitalisierung im Dienstleistungsbereich (2016)
Brandt, Arno; Lina Polom, Lina; Danneberg, Marc;Zitatform
Brandt, Arno, Lina Lina Polom & Marc Danneberg (2016): Gute digitale Arbeit. Auswirkungen der Digitalisierung im Dienstleistungsbereich. (WISO Diskurs 2016,16), Bonn, 62 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. In den vergangenen Jahren wurden die Potenziale des digitalen Wandels vor allem im produzierenden Gewerbe umfassend analysiert. Die Digitalisierung im Dienstleistungssektor wurde dabei kaum oder nur wenig berücksichtigt. Vor allem die Folgen für die Qualität der Arbeit und die Anforderungen an die Beschäftigten sind bisher gar nicht systematisch analysiert worden. Hierbei schließt die vorliegende Studie eine wichtige Lücke, indem sie Veränderungsprozesse in ganz unterschiedlichen Dienstleistungsbranchen anhand konkreter betrieblicher Beispiele untersucht. Mittels der Befragung von ExpertInnen werden zentrale Entwicklungstrends, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung näher beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeit: Welche Revolution? (2016)
Zitatform
Flecker, Jörg, Annika Schönauer & Thomas Riesenecker-Caba (2016): Digitalisierung der Arbeit. Welche Revolution? In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 4, S. 17-34.
Abstract
"Die Digitalisierung erlebt einen Siegeszug und prägt die Arbeitswelt und das Privatleben in einer neuen Weise. Aber handelt es sich dabei tatsächlich um eine vierte industrielle Revolution? Das nicht, aber die schrittweisen Innovationen und die Fortsetzung von Rationalisierungs- und Automatisierungsmaßnahmen führen zu einem tiefgreifenden Wandel von Arbeit sowie von Qualifikations,- Flexibilitäts- und Mobilitätsanforderungen. Notwendig ist eine humanzentrierte Technikgestaltung." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Gesundheit: transforming the way we live (2016)
Heinze, Rolf G.; Hilbert, Josef;Zitatform
Heinze, Rolf G. & Josef Hilbert (2016): Digitalisierung und Gesundheit. Transforming the way we live. In: G. Naegele, E. Olbermann & A. Kuhlmann (Hrsg.) (2016): Teilhabe im Alter gestalten : Aktuelle Themen der Sozialen Gerontologie, S. 323-340. DOI:10.1007/978-3-658-12484-7_19
Abstract
"Bislang läuft der Diskurs zur Digitalisierung in Deutschland nach dem traditionellen Muster: Erst werden die Herausforderungen verdrängt, und wenn es fast zu spät für eine rationale Steuerung des Prozesses ist, setzt Panik ein. Diese Phase ist inzwischen erreicht, und die Debatte schwankt zwischen euphorischen Hoffnungen etwa in die 'Industrie 4.0', die unseren Produktionsstandort vielleicht doch noch retten könnte, bis hin zu den soziologischen KritikerInnen, die im Rahmen ihrer Warnungen vor einem unkontrollierten Finanzkapitalismus und der Ökonomisierung der Lebenswelten die Risiken von 'Big Data' oft mit deutlichen Worten markieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aussichten für die Arbeit der Zukunft (2016)
Hoffmann, Reiner; Suchy, Oliver;Zitatform
Hoffmann, Reiner & Oliver Suchy (2016): Aussichten für die Arbeit der Zukunft. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 013), Düsseldorf, 34 S.
Abstract
"Das Working Paper 'Aussichten für die Arbeit der Zukunft' gibt einen thesenartigen Überblick über die arbeitspolitischen Herausforderungen, die sich durch die Digitalisierung abzeichnen. Es verortet die gewerkschaftliche Haltung in der politischen Debatte um 'Arbeiten 4.0' und zeigt die Notwendigkeit, überkommene Antagonismen zu überwinden. Um die digitale Transformation von Wirtschaft und Arbeit erfolgreich zu gestalten, brauche es nicht nur eine Diskussion über Chancen und Risiken, sondern einen politischen Konsens für ein gemeinsames Leitbild von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
DGB-Index Gute Arbeit: Der Report 2016: wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen. Mit dem Themenschwerpunkt: Die Digitalisierung der Arbeitswelt - Eine Zwischenbilanz aus der Sicht der Beschäftigten (2016)
Holler, Markus; Kulemann, Peter;Zitatform
Holler, Markus (2016): DGB-Index Gute Arbeit: Der Report 2016. Wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen. Mit dem Themenschwerpunkt: Die Digitalisierung der Arbeitswelt - Eine Zwischenbilanz aus der Sicht der Beschäftigten. (DGB-Index Gute Arbeit 10), Berlin, 23 S.
Abstract
"Wie steht es um die Arbeitsbedingungen in Deutschland? Und wie wirkt sich die Digitalisierung auf den Alltag der Beschäftigten aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der zehnten Repräsentativbefragung des DGB-Index Gute Arbeit. An der Befragung für den diesjährigen Index nahmen bundesweit knapp 10.000 Beschäftigte teil." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Einleger "DGB-Index Gute Arbeit kompakt 2016,05" -
Literaturhinweis
Flexibilisierte Arbeitsformen: Chancen und Risiken für die psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten (2016)
Zitatform
Mache, Stefanie & Volker Harth (2016): Flexibilisierte Arbeitsformen. Chancen und Risiken für die psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten. In: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Jg. 66, H. 6, S. 364-368. DOI:10.1007/s40664-016-0143-3
Abstract
"Dieser Artikel gibt eine Übersicht über Chancen und Risiken flexibilisierter Arbeitsformen für die psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt existieren noch unzureichende Erkenntnisse und empirische Befunde zur Thematik. Die bis dato verfügbare Literatur deutet jedoch darauf hin, dass mit orts- und zeitunabhängigen Arbeitsformen sowohl gesundheitsförderliche Faktoren als auch psychische Belastungsfaktoren einflussgebend sind. Forschungstätigkeiten, die zum einen die Analyse der psychischen Belastung von Beschäftigten in flexibilisierten Arbeitsformen fokussieren sowie protektive Gestaltungsaspekte und Entwicklungen einbeziehen, sind dringend auszubauen. Diese können die Grundlage für die Entwicklung von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der psychischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten in flexibilisierten Arbeitsumgebungen bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die digitale Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen heute: eine deskriptive Untersuchung aus der Sicht der Beschäftigten (2016)
Zitatform
Pfeiffer, Sabine, Anne Suphan, Christopher Zirnig & Denitsa Kostadinova (2016): Die digitale Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen heute. Eine deskriptive Untersuchung aus der Sicht der Beschäftigten. (FGW-Studie Digitalisierung von Arbeit 01), Düsseldorf, 109 S.
Abstract
"Diese Studie leistet einen datenbasierten Beitrag zur Debatte um die Gestaltung der Arbeitswelt 4.0 in Nordrhein-Westfalen. Basis sind deskriptive Auswertungen der repräsentativen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung von 2012. Dargestellt werden Ergebnisse für die deutschlandweite Gesamtstichprobe (n = 20 036) und für eine Teilstichprobe von 4259 Personen, deren Arbeitsplatz in Nordrhein-Westfalen liegt. Die Ergebnisse sind entlang sechs für die Arbeitswelt 4.0 besonders relevanter Gestaltungskoordinaten und -ressourcen aufbereitet: (1) Qualifikation und (2) Weiterbildung, (3) IT-Nutzung und Wandel am Arbeitsplatz, (4) Öffnungen und Entgrenzungen, (5) Gesundheit und (6) Arbeitsvermögen. Dabei wird nach eigens gebildeten Bildungs- und Qualifikationsclustern verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Work around the clock?: Industrie 4.0, die Zukunft der Arbeit und die Gewerkschaften (2016)
Schwarzbach, Marcus;Zitatform
Schwarzbach, Marcus (2016): Work around the clock? Industrie 4.0, die Zukunft der Arbeit und die Gewerkschaften. (Neue Kleine Bibliothek 225), Köln: PapyRossa Verlag, 138 S.
Abstract
"Digitale Arbeit bestimmt zunehmend die Unternehmensstrategien. Crowdworking, mobile Arbeit und ständige Erreichbarkeit setzen die Beschäftigten unter Druck. Industrie 4.0 ist keine Science-Fiction aus dem Labor. Sie hält längst Einzug in die Betriebe. Großunternehmen haben sich mit der Wissenschaft zusammengeschlossen, die Bundesregierung fördert dies mit Millionenbeträgen. Ziel ist die Flexibilisierung der Produktion auf Basis neuester Informationstechnologien: Die Fertigungsketten sollen in kleine, wie Bausteine kombinierbare Einheiten aufgeteilt werden, die alle über ein Netzwerk miteinander verbunden sind. In Sekundenbruchteilen tauschen sie Daten über aktuelle Aufgaben, anstehende Aufträge und vorhandene Kapazitäten aus. Technik kann zur Vorbereitung, Ausführung und Entscheidungsunterstützung dienen - sie kann aber auch vorbestimmte Arbeitsweisen aufzwingen und Anpassung einfordern. Letztendlich stellt sich die Frage, entscheidet der Roboter oder der Mensch. Um welche Herausforderungen es hier geht, zeigt dieser Band." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitswelt der Zukunft: wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert (2016)
Stettes, Oliver;Zitatform
Stettes, Oliver (2016): Arbeitswelt der Zukunft. Wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert. (IW-Analysen 108), Köln, 86 S.
Abstract
"Die Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt und damit die zunehmende Verbreitung und Vernetzung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien werfen die Frage auf, wie wir in Zukunft arbeiten werden und welche Beschäftigungsperspektiven sich für welche Beschäftigtengruppen damit verbinden. Derzeit finden sich keine überzeugenden empirischen Anhaltspunkte dafür, dass im Zuge einer fortschreitenden Digitalisierung negative Beschäftigungsentwicklungen befürchtet werden müssen. Auch das sogenannte Normalarbeitsverhältnis ist nicht bedroht. Die vorhandene empirische Evidenz lässt ferner derzeit noch keinen Schluss auf die zukünftige Entwicklung der Arbeitsbedingungen zu. Dies gilt gleichermaßen für die Frage, wie sich die Löhne der verschiedenen Beschäftigtengruppen entwickeln werden, wie für die Frage, ob Leistungsdruck und Stressbelastung zunehmen könnten. Die derzeit vorhandene empirische Evidenz spricht daher wenig für akuten Handlungsbedarf durch den Gesetzgeber, sondern vielmehr für Zurückhaltung und Abwarten. Die verschiedenen derzeit diskutierten Reformvorschläge drohen die Anpassungsflexibilität des hiesigen Arbeitsmarktes einzuschränken, obwohl das derzeitige institutionelle Setting einen maßgeblichen Beitrag zum Aufbau der Beschäftigung und zum Rückgang der Arbeitslosigkeit geleistet hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 - rund um die Uhr vernetzt?: Chancen erkennen, Risiken benennen! (2016)
Strahlendorff, Birgit;Zitatform
(2016): Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 - rund um die Uhr vernetzt? Chancen erkennen, Risiken benennen! Berlin, 72 S.
Abstract
"Wie lässt sich die Qualität der Arbeit im digitalen Zeitalter dauerhaft sichern? Welche Chancen eröffnet die Digitalisierung Frauen im öffentlichen Dienst? Und mit welchen Risiken müssen sie rechnen? In der Fachbroschüre 'Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 - rund um die Uhr vernetzt?' vermittelt die dbb Bundesfrauenvertretung zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einfluss des digitalen Wandels auf Frauenkarrieren und ordnet diese in den aktuellen gewerkschaftspolitischen Diskurs ein. Der Leitfaden richtet sich an Personal- und Betriebsräte sowie an Personalverantwortliche im öffentlichen Dienst.
Die Fachbroschüre dokumentiert ausgewählte Ergebnisse der 12. Frauenpolitischen Fachtagung 'Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 - rund um die Uhr vernetzt? Chancen erkennen, Risiken benennen!', die am 12. April 2016 im dbb forum berlin stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Chemie digital: Arbeitswelt 4.0 (2016)
Suckdale, Margret; Zühlke, Detlef; Quint, Fabian; Priddat, Birger; Weise, Frank-J.; Porth, Wilfried; Beckmann, Kai; Vassiliadis, Michael; Bär, Dorothee; Fischer, Thomas; Suckale, Margret; Overbeck, Franz-Josef; Stettes, Oliver; Oettinger, Günther; Sattelberger, Thomas; Nahles, Andrea; Reinhart, Ariane; Loch, Frieder; Tillmann, Utz; Kampeter, Steffen; Schaub, Harald; Illek, Christian P.; Astheimer, Sven; Hüther, Michael ; Ries, Stefan; Hoffmann, Reiner; Suchy, Oliver; Göring-Eckardt, Katrin;Zitatform
(2016): Chemie digital. Arbeitswelt 4.0. Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Buch, 280 S.
Abstract
"Die Chemie-Arbeitgeber diskutieren im Rahmen des Buchprojektes 'Chemie digital - Arbeitswelt 4.0' die Chancen der Digitalisierung und ihre Risiken mit führenden Repräsentanten aus Politik, Unternehmen, Gewerkschaften und Wissenschaft.
Die Beiträge konzentrieren sich die Beiträge auf die Auswirkungen in der Arbeitswelt. Wie wird die Arbeitswelt 4.0 aussehen? Wie sollte sie gestaltet sein? Und welche Aufgaben haben die Sozialpartner?" (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Inhalt:
Margret Suckale und Günther Oettinger
Chancen nutzen, Mitarbeiter mitnehmen; S. 13
Andrea Nahles
Chemie digital - Arbeitswelt 4.0; S. 17
Michael Vassiliadis
Industrie- und Arbeitsbeziehungen im digitalen Wandel; S. 29
Dr. Kai Beckmann
Der Mensch steht weiterhin im Mittelpunkt; S. 41
Frank-J. Weise
Konsequenzen aus der Entwicklung zur Arbeitswelt 4.0 für die Bundesagentur für Arbeit; S. 53
Reiner Hoffmann und Oliver Suchy
Aussichten für die Arbeitswelt 4.0; S. 64
Steffen Kampeter
Die Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitswelt: revolutionärer Impuls oder normale Modernisierung?; S. 77
Katrin Göring-Eckardt
Chemie digital - Arbeitswelt 4.0; S. 88
Dr. Ariane Reinhart
Die Gleichzeitigkeit von Evolution und Revolution: die digitale Transformation als Chance und Herausforderung; S. 95
Wilfried Porth
Daimler nutzt die großen Potentiale auch in der Arbeitswelt 4.0; S. 106
Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck
Die digitale Arbeitswelt menschenwürdig gestalten; S. 122
Sven Astheimer
Der digitale Zeitungsredakteur - wie die Digitalisierung die vierte Gewalt verändert; S. 131
Professor Michael Hüther und Dr. Oliver Stettes
Digitale Arbeitswelt - Merkmale und Implikationen für die chemische Industrie; S. 142
Thomas Sattelberger im Interview
Mehr Mut, mehr Kapital, mehr Pioniergeist; S. 154
Dr. Harald Schaub
Digitalisierung - Freiheit, Freude, Fortschritt; S. 160
Dr. Utz Tillmann
Die Digitalisierung als Motor für Innovationen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie; S. 176
Dorothee Bär
Später ward alles besser. Wie die Arbeit im digitalen Zeitalter uns guttut - und was Shakespeare damit zu tun hat; S. 189
Dr. Thomas Fischer
Chemie digital - Wie ändert sich die Führung?; S. 201
Dr. Christian P. Illek
Arbeit im Ökosystem Digitalisierung neu organisieren; S. 214
Stefan Ries
Wohlstand durch Wandel. Wer das Potential einer digitalisierten Arbeitswelt zu nutzen weiß...; S. 226
Professor Birger Priddat
Digitalisierung und Industrie 4.0: Zukunft der Arbeit
; S. 238
Professor Dr. Detlef Zühlke, Frieder Loch, Fabian Quint
Wie die Digitalisierung Produktion verändert; S. 249
Matthias Horx im Interview
Es gibt keinen digitalen Menschen; S. 266 -
Literaturhinweis
Digitalisierung am Arbeitsplatz: Technologischer Wandel birgt für die Beschäftigten Chancen und Risiken (2016)
Zitatform
Wolter, Stefanie, Lutz Bellmann, Daniel Arnold & Susanne Steffes (2016): Digitalisierung am Arbeitsplatz: Technologischer Wandel birgt für die Beschäftigten Chancen und Risiken. In: IAB-Forum H. 1, S. 98-105., 2016-07-26. DOI:10.3278/IFO1601W098
Abstract
Über die Digitalisierung der Arbeitswelt und deren Folgen wird zurzeit viel diskutiert. Die Konsequenzen für die Arbeitsorganisation und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten sind heute noch nicht vollständig abzusehen. Die Ergebnisse einer aktuellen Befragung zeigen, dass die berufliche Nutzung von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien weit verbreitet ist. Gleichzeitig deutet sich eine zunehmende Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt an: Beschäftigte, deren Tätigkeiten durch neue (digitale) Technologien immer anspruchsvoller werden, stehen solchen gegenüber, deren Arbeit immer weniger Fertigkeiten verlangt. Gleichwohl überwiegen die positiven Effekte. (IAB)
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Literaturhinweis
Digitalisierung & Industrie 4.0: so individuell wie der Bedarf - Produktivitätszuwachs durch Informationen (2016)
Abstract
"Die Digitalisierung der industriellen Arbeitswelt bringt vielfältige Änderungen mit sich. So werden unter dem Schlagwort Industrie 4.0 unter anderem Vernetzung, intelligente Systeme, Datenverfügbarkeit und das Zusammenspiel von Mensch und Maschine zusammengefasst. Dabei geht es um Gestaltungschancen für Unternehmen, Beschäftigte, Sozialpartner und Politik. Die Nutzung dieser Chancen zum Wohl aller Beteiligten geht mit ebenso großen Erwartungen wie Unsicherheiten einher. Hieraus entsteht ein großer Informationsbedarf, den Studien des ifaa aus den Jahren 2014 und 2015 bestätigen. So ist der Begriff Industrie 4.0 in den befragten Unternehmen zwar sehr bekannt, ein klares Verständnis fehlt aber häufig. Die Aktivitäten im Hinblick auf Industrie 4.0 und die Digitalisierung der industriellen Arbeitswelt sind unterschiedlich ausgeprägt und in größeren Unternehmen meist weiter fortgeschritten als in kleineren. Für die mittelständisch geprägte deutsche Wirtschaft bedeutet dies, dass gerade kleinere Unternehmen Bedarf nach Unterstützung haben. Hierzu sind -- im Gegensatz zu den häufig abstrakten Definitionen von Industrie 4.0 -- konkrete Anwendungsbeispiele erforderlich, die es erlauben, wirtschaftliche und praktische Auswirkungen auf das eigene Unternehmen zu übertragen und in dessen strategische Weiterentwicklung einfließen zu lassen. Diese Schrift ist an Unternehmen, Verbände und weitere Institutionen gerichtet, die Anregungen zur Umsetzung der Digitalisierung suchen. Sie soll insbesondere durch Praxisbeispiele einen anschaulichen Beitrag leisten und Impulse geben, die Chancen der Industrie 4.0 erfolgreich zu nutzen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den an dieser Broschüre beteiligten Unternehmen, die ihre Praxiserfahrungen zu Industrie 4.0 darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Orts- und zeitflexibles Arbeiten gestalten: Empfehlungen der Plattform "Digitale Arbeitswelt" (2016)
Abstract
"Diese Publikation enthält die Empfehlungen der Plattform 'Digitale Arbeitswelt' zum zeit- und ortsflexiblen Arbeiten. Die Empfehlungen basieren auf den Ergebnissen einer Arbeitsgruppe, die zum Thema 'orts- und zeitflexibles Arbeiten' eingesetzt worden war. Die Darstellung behandelt das flexible Arbeiten bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Andere Beschäftigungsformen, z. B. Crowdworking, werden in einer anderen Arbeitsgruppe diskutiert. Da der Nationale IT-Gipfel den größeren Rahmen bildet, liegt der Fokus der Darstellung auf Gestaltungsfragen, die im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt sichtbar werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehrbelastung durch Arbeit 4.0: die Auswirkungen der Digitalisierung aus Beschäftigtensicht (2016)
Zitatform
(2016): Mehrbelastung durch Arbeit 4.0. Die Auswirkungen der Digitalisierung aus Beschäftigtensicht. (DGB-Index Gute Arbeit. Kompakt 2016,04), Berlin, 1 S.
Abstract
"Auf die Frage, wie sich durch die Digitalisierung die Arbeitsbelastung verändert hat, berichtet fast die Hälfte der Betroffenen von einer Belastungszunahme. Weniger als zehn Prozent geben an, dass die Digitalisierung zu einer Belastungsreduzierung geführt habe.
Die Zahlen, die wir in der Ausgabe 04/2016 von 'Kompakt' präsentieren, sind erste Ergebnisse der Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2016. In diesem Jahr wurden knapp 10.000 abhängig Beschäftigte zu ihren Arbeitsbedingungen interviewt. Der Schwerpunkt der diesjährigen Umfrage befasst sich mit dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt. Umfangreiche Ergebnisse zur Entwicklung der Arbeitsqualität in Deutschland und den Auswirkungen der Digitalisierung werden im November 2016 im Jahresreport des DGB-Index Gute Arbeit berichtet" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitalisierung als Rahmenbedingung für Wachstum: update. Studie (2015)
Böhmer, Michael;Zitatform
Böhmer, Michael (2015): Digitalisierung als Rahmenbedingung für Wachstum. Update. Studie. München, 51 S.
Abstract
"Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran, selbstverständlich auch in den Unternehmen. Deshalb hatte die vbw vor zwei Jahren die Prognos AG beauftragt, die Entwicklung und Diffusion der Digitalisierung in der Wirtschaft zu untersuchen und ihre Bedeutung für das Wirtschaftswachstum zu quantifizieren. Die Ergebnisse der aktualisierten Studie verstärken die damals gewonnenen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Ergänzungsband -
Literaturhinweis
Neue Anforderungen und Belastungen durch digitale und mobile Technologien (2015)
Carstensen, Tanja;Zitatform
Carstensen, Tanja (2015): Neue Anforderungen und Belastungen durch digitale und mobile Technologien. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 3, S. 187-193. DOI:10.5771/0342-300X-2015-3-187
Abstract
"Erwerbsarbeit hat sich in den vergangenen Jahren nicht zuletzt durch die Verbreitung von digitalen und mobilen Informations- und Kommunikationstechnologien grundlegend verändert. Zentrale Entwicklungen waren dabei die Durchsetzung von Computern, Internet und Social Media, Mobiltelefonen, Smartphones, Laptops und Tablets im Arbeitsprozess. Der Beitrag sondiert exemplarisch verschiedene Problemfelder, Anforderungen und Belastungen, die durch den Einsatz und die Nutzung digitaler und mobiler Technologien entstanden sind (u.a. Entgrenzung, Prekarisierung und Crowdwork, ergonomische Defizite, Arbeitsverdichtung, diffuse und widersprüchliche Erwartungen, Selbstdarstellungsanforderungen) und diskutiert diese hinsichtlich ihrer Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Industriearbeit: Veränderungen der Arbeit und Handlungsfelder der IG Metall (2015)
Ernst, Silke; Wenz, Julian; Faber, Jochen; Thomas, Christine; Kurz, Constanze; Wolf, Yanira; Rogalla, Irmhild;Zitatform
Ernst, Silke (2015): Digitalisierung der Industriearbeit. Veränderungen der Arbeit und Handlungsfelder der IG Metall. Frankfurt am Main, 54 S.
Abstract
Die Broschüre beschreibt den Stand der Debatte um die Digitalisierung der Industriearbeit und die wesentlichen Handlungsansätze der Industriegewerkschaft Metall. Nach der Erfindung der Dampfmaschine, nach der Entwicklung des Fließbandes und der Einführung des Computers stehen wir heute am Beginn einer neuen Phase industrieller Entwicklung: In der 'Industrie 4.0' kommunizieren Maschinen, Werkstücke und Menschen über das Internet permanent miteinander. 'Industrie 4.0' umfasst technisch gesehen eine Kombination neuer Entwicklungen in der Mikroelektronik, der Sensorik, der Robotik und der Datenverarbeitung. Komplexe vernetzte Systeme mit eigener Steuerung und interaktiven Bedienmöglichkeiten gehören dazu. Riesige Datenmengen können in Echtzeit an verschiedenen Orten verarbeitet und gespeichert werden - 'big data' ist hierfür das Stichwort. In der digitalen Ökonomie werden sich auch die Tätigkeitsprofile und Qualifikationsanforderungen der Beschäftigten verändern: Alte Abgrenzungen zwischen Produktions-, Verwaltungs-, Dienstleistungs- und Wissensarbeit lösen sich auf. Die Anteile von Dienstleistungs- und Wissensarbeit werden zunehmen. Die Produkte eines Unternehmens können vielfältiger werden: Über die Anzahl der künftigen Arbeitsplätze, darüber, ob es mehr oder weniger als heute sein werden, gibt es bislang nur Schätzungen. Pessimistische Prognosen gehen davon aus, dass in naher Zukunft fast jeder zweite Beruf - zumindest mit seinem heutigen Qualifikationsprofil - automatisiert werden könnte. Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von Tätigkeiten: Aufträge werden mittels webbasierten Plattformen an eine große Menge von Menschen ausgeschrieben. Die Handlungsfelder der IG Metall für eine menschengerechte Gestaltung der digitalen Arbeitswelt: Herstellung sozialer Arbeitswirklichkeiten - durch Beteiligung. Mitbestimmung, Tarifverträge. Arbeitsschutz, Qualifikation und Berufliche Bildung bleiben als gewerkschaftliche Themen bestehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Zur Digitalisierung der Arbeitswelt: globale Trends - europäische und österreichische Entwicklungen (2015)
Haberfellner, Regina;Zitatform
Haberfellner, Regina (2015): Zur Digitalisierung der Arbeitswelt. Globale Trends - europäische und österreichische Entwicklungen. (AMS report 112), Wien, 111 S.
Abstract
"Dieser Bericht, der im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich von der Soll & Haberfellner Unternehmens- und Projektberatung in den Jahren 2014/2015 realisiert wurde, wendet sich insbesondere an Menschen, die in der Berufsorientierung und Berufsberatung tätig sind, aber natürlich auch an all jene, die Entwicklungen am Arbeitsmarkt aus grundsätzlichem Interesse heraus verfolgen. Folgende Ziele sind mit diesem Berichtsband verbunden, er soll:
- den LeserInnen einen Überblick hinsichtlich des aktuellen Standes der technologischen Entwicklungen und hinsichtlich der Prognosen zu zukünftigen Trends bieten;
- unterschiedliche Positionen zu den Prognosen aufzeigen;
- die Bedeutung der digitalen Wirtschaft im Rahmen der EU-2020-Ziele darlegen;
- einen Überblick über die Entwicklung und Struktur der Beschäftigung im Kernbereich dieser neuen Entwicklungen - nämlich im IKT-Sektor - bieten;
- einen Einblick über die Wirkungsmechanismen des Digital Divide und zur Bedeutung der digitalen Skills bieten;
- neue Formen der Arbeitsorganisation, insbesondere durch Crowdsourcing, aufzeigen sowie
- den strukturellen Wandel und neue Geschäftsmodelle darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Bewältigung von Stress in einer vernetzten Arbeitswelt: Befunde aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung (2015)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2015): Bewältigung von Stress in einer vernetzten Arbeitswelt. Befunde aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 2, S. 113-135. DOI:10.2373/1864-810X.15-02-07
Abstract
"Jeder zweite Beschäftigte erlebt hierzulande häufig starken Termin- und Leistungsdruck. Auf digitalen Arbeitsplätzen, an denen mit dem Internet und vernetzt mit Kollegen und Geschäftspartnern gearbeitet wird, sind es sogar sechs von zehn. Grund zur Sorge, die Digitalisierung würde verstärkt gesundheitliche Risiken bergen, besteht allerdings wenig, wie eine Analyse auf Basis der BIBB/ BAuA-Erwerbstätigenbefragung zeigt. Beschäftigte empfinden Anforderungen wie Termin- und Leistungsdruck nicht zwingend als belastend. Insbesondere Personen, die vernetzt und mit dem Internet arbeiten, haben größere Handlungsspielräume, erleben mehr soziale Unterstützung und erfahren mehr Anerkennung - drei Faktoren, die den Umgang mit unterschiedlichen psychischen Anforderungen am Arbeitsplatz unterstützen können. So lässt sich lediglich bei 4 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland ein erhöhtes Belastungsrisiko ausmachen, weil bei einer vernetzten, internetbasierten Tätigkeit eine Dys-Balance zwischen starkem Termin- und Leistungsdruck und fehlenden Handlungsspielräumen besteht. Dagegen sind rund 95 Prozent der Arbeitnehmer auf Internetarbeitsplätzen mit ihrem Job zufrieden, wenn sie ihre Arbeit eigenständig planen können. Handlungsbedarf beim gesetzlichen Arbeitsschutz lässt sich aus der Befragung nicht ableiten. Eine effektive und effiziente Personalarbeit sollte aber im Blick haben, wie die Beschäftigten die Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz erleben und bewerten. Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet hier mehr Chancen als Risiken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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