Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Moving Beyond Uber: Two Modes of Organization and Work in the German Platform Economy (2022)
Zitatform
Kirchner, Stefan, Nele Dittmar & Emilia Sophie Ziegler (2022): Moving Beyond Uber. Two Modes of Organization and Work in the German Platform Economy. In: U. Dolata & J.-F. Schrape (Hrsg.) (2022): Internet, Big Data und digitale Plattformen, S. 109-131. DOI:10.1007/s11577-022-00830-x
Abstract
"Diskussionen über Organisationen und Arbeit in der Plattformökonomie fokussieren oft Uber als prominentes Beispiel, das auf Risikokapital und einem digitalen Marktplatz für solo-selbstständige Fahrerinnen und Fahrer aufbaut. Dieser Fokus auf Uber unterschätzt die Vielfalt organisationaler Modelle und Arbeitstypen, die sich herausbilden, wenn Firmen um die Dominanz in entstehenden Feldern kämpfen. Unsere explorativen Ergebnisse aus dem Feld der „Shared Mobility“ in Deutschland zeigen, dass die Plattformökonomie zwei Modi beinhaltet: wenige digitale Marktplätze mit Selbstständigen und viele App-gestützte Firmen, die Smartphone-Technologie nutzen, um ihre Mobilitätsdienstleistungen anzubieten und dabei Arbeitskräfte beschäftigen, die App-gestützte Arbeit erbringen. Darüber hinaus stehen nur einige Disruptoren, die als Start-Ups risikokapitalfinanziert sind, vielen anderen Firmen gegenüber, die von etablierten Unternehmen aus benachbarten Feldern finanziert werden und Plattformtechnologie absorbieren. Wir schlussfolgern, dass das Feld der „Shared Mobility“ in Deutschland eine Vielfalt organisationaler Modelle und Typen von Arbeit umfasst, die weit über das Uber-Modell hinausgeht. Nur eine genauere Analyse dieser Vielfalt ermöglicht es, die Dynamiken der Plattformökonomie besser zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Literaturhinweis
Towards a Sociology of Meaningful Work (2022)
Zitatform
Laaser, Knut & Jan Karlsson (2022): Towards a Sociology of Meaningful Work. In: Work, Employment and Society, Jg. 36, H. 5, S. 798-815. DOI:10.1177/09500170211055998
Abstract
"In the last decade, research on the nature, impact and prospect of meaningful work has flourished. Despite an upsurge in scholarly and practitioner interest, the research field is characterized by a lack of consensus over how meaningful work should be defined and whether its ingredients are exclusively subjective perceptions or solely triggered by objective job characteristics. The disconnection between objective and subjective dimensions of meaningful work results in a hampered understanding of how it emerges in relation to the interplay of workplace, managerial, societal and individual relations. The article addresses this gap and introduces a novel sociological meaningful work framework that features the objective and subjective dimensions of autonomy, dignity and recognition as its key pillars. In this way, a framework is offered that analyses how meaningful work is experienced at the agent level, but shaped by wider dynamics at the structural level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Does my Computer Protect me from Burnout?: Cross-country Evidence on the Impact of ICT use within the Job Demands-Resources Model (2022)
Zitatform
Leitner, Sandra M. & Roman Stöllinger (2022): Does my Computer Protect me from Burnout? Cross-country Evidence on the Impact of ICT use within the Job Demands-Resources Model. (WIIW working paper 216), Wien, 44 S.
Abstract
"This paper uses a large sample of employees from 35 European countries to study the direct and indirect effects of ICT use on burnout and work engagement as two opposite poles of employee psychological health, where the former comprises the three dimensions of exhaustion, cynicism and professional efficacy. It applies the Job Demands-Resources (JD-R) model and analyses the mediating role of three job demands (work extensity, work intensity, social demands) and four job resources (social support from management or colleagues, job control, rewards) on workers’ psychological health. It accounts for the importance of the place of work for the effect of ICT use on workers’ psychological health by differentiating between four types of workers: home-based workers, highly mobile workers, occasionally mobile workers, and workers who always work at the employer’s premises. The results show that ICT use is associated with lower levels of exhaustion but is unrelated to work engagement. Furthermore, work intensity, work extensity, social demands and rewards mediate the effect of ICT use on exhaustion, while job control and rewards mediate the effect of ICT use on work engagement. Our multi-group analysis attributes the negative effect of ICT use on exhaustion mainly to occasionally mobile workers and to workers who always work at the employer’s premises and highlights that the factors that mediate the effect of ICT use on workers’ psychological health differ across the four types of workers. Home-based workers stand out in two important respects: first, ICT use per se is unrelated to burnout; second, only one factor – work intensity – mediates the effect of ICT use on burnout, but its effect is especially strong." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Hybride Arbeitswelt: Empfehlungen für die Arbeit zwischen Home und Office (2022)
Lindner, Dominic;Zitatform
Lindner, Dominic (2022): Hybride Arbeitswelt. Empfehlungen für die Arbeit zwischen Home und Office. (essentials), Wiesbaden: Springer Fachmedien, 66 S. DOI:10.1007/978-3-658-37318-4
Abstract
"Schon seit über einem Jahrhundert hat sich unsere Arbeitswelt immer wieder verändert. Durch die Covid-19-Pandemie hat die Digitalisierung des Arbeitsplatzes einen nachhaltigen Schub erhalten. Mit dem zunehmenden Rückgang der Pandemie kehren Fachkräfte wieder in das klassische Büro zurück. Dennoch ist die Arbeitswelt nicht mehr die, die wir kannten. Der Spagat zwischen Home und Office wird unsere Arbeitswelt dominieren, weshalb es gilt, die Vorteile beider Welten in einer hybriden Arbeitskultur zu vereinen. Doch wie kann dieser Spagat ausgestaltet werden? In diesem Essential werden erste Antworten aus Wissenschaft und Praxis gegeben und Empfehlungen formuliert, die Praktiker*innen in der Strategiefindung helfen sowie Dozierenden und Studierenden als Input für die weitere Forschung dienen sollen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reflecting the changing world of work? A critique of existing survey measures and a proposal for capturing new ways of working (2022)
Zitatform
Lott, Yvonne, Clare Kelliher & Heejung Chung (2022): Reflecting the changing world of work? A critique of existing survey measures and a proposal for capturing new ways of working. In: Transfer, Jg. 28, H. 4, S. 457-473. DOI:10.1177/10242589221130597
Abstract
"In den vergangenen Jahrzehnten haben wir signifikante und ganz unterschiedliche Veränderungen in der Arbeitswelt gesehen. Als bedeutendster Wandel ist hier die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses zu nennen. Diese Veränderungen stellen die traditionelle Bedeutung von „Beschäftigung“, „Arbeitgeber:innen“, „Arbeitnehmer:innen“, „Arbeitsplatz“ und „Arbeitstag“ in Frage. Viele der aktuell verwendeten Befragungsinstrumente basieren aber nach wie vor auf dem Konzept des Normalarbeitsverhältnisses. Der vorliegende Artikel beschreibt einige der Einschränkungen bestehender Konzeptualisierungen und Definitionen flexibler Arbeitsarrangements und der zu ihrer Erfassung in großen Befragungen verwendeten Instrumente. Der Artikel zeigt ebenfalls Wege auf, wie diese Einschränkungen zu überwinden sind. Der Hinweis auf die potenziellen Grenzen bestehender Befragungsinstrumente soll die Nutzer:innen dieser Daten dazu veranlassen, genauer darüber nachzudenken, welche Erkenntnisse diese Ergebnisse wirklich vermitteln und welche nicht. Darüber hinaus sollen die Designer:innen dieser Umfragen dazu motiviert werden, die bisher verwendeten Instrumente zu modifizieren und neue Instrumente zu entwickeln, um moderne Realitäten wie Mehrfachbeschäftigung sowie Internet- und Plattformarbeit besser zu erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Viel Arbeit, schlechte Bedingungen: Gesundheitsrisiken in der deutschen Plattformökonomie (2022)
Zitatform
López, Tatiana, Oğuz Alyanak, Patrick Feuerstein & Pablo Agüera (2022): Viel Arbeit, schlechte Bedingungen. Gesundheitsrisiken in der deutschen Plattformökonomie. In: WZB-Mitteilungen H. 175.
Abstract
"Welchen Gesundheitsrisiken sind Arbeiter*innen in der deutschen Plattformökonomie ausgesetzt? Eine Studie des Fairwork-Projekts ergab drei übergreifende Risiken: psychische Belastungen aufgrund hoher Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit, körperliche Gesundheitsrisiken wegen belastender Arbeitsbedingungen und unzureichender Arbeitsausrüstung sowie psychische Belastungen auf Grund von Diskriminierung und Belästigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Decommodifying Platform Work through an EU Definition of Worker (2022)
Zitatform
Miguel, Pablo Sanz De, Tania Bazzani & Juan Arasanz (2022): Decommodifying Platform Work through an EU Definition of Worker. In: Glocalism: Journal of Culture, Politics and Innovation H. 3, S. 1-21. DOI:10.12893/gjcpi.2022.3.1
Abstract
"This article aims to highlight the process of recommodification characterizing the new forms of work today, in particular gig economy jobs, and the possible solutions that can be suggested to guarantee adequate protection. After having explained the importance of labour law to decommodify the new forms of work, in particular platform work, this article explains the different ways to legally classify them at the national level and the relevant contribution an EU definition of worker could bring to address the problem of recommodification. In doing this, the article also mentions some relevant aspects of the EU proposal for a directive in the field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitale Transformation – wie kann Deutschland zu den führenden Nationen aufschließen? (2022)
Pfaffl, Christian; Krcmar, Helmut ; Czernich, Nina; Falck, Oliver ; Schönert, Silke; Zimmermann, Volker; Goecke, Henry; Demary, Vera; Hess, Thomas ; Egle, Christoph;Zitatform
Pfaffl, Christian, Nina Czernich, Oliver Falck, Volker Zimmermann, Vera Demary, Henry Goecke, Silke Schönert, Thomas Hess, Christoph Egle & Helmut Krcmar (2022): Digitale Transformation – wie kann Deutschland zu den führenden Nationen aufschließen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 2, S. 3-23.
Abstract
"Christian Pfaffl, Nina Czernich und Oliver Falck, ifo Institut, erstellen eine Bestandsaufnahme zur Entwicklung der Digitalisierung in Deutschland. Ihre Analyse ergibt ein heterogenes Bild. Bei den untersuchten Digitalisierungsbereichen liegt Deutschland häufiger im Mittelfeld oder auf den hinteren Plätzen, anstatt zu den internationalen Spitzenreitern zu zählen. Volker Zimmermann, KfW, kritisiert, dass in Deutschland im internationalen Vergleich nur geringe Summen in Informationstechnologien investiert werden. Das sei mit ein Grund dafür, dass die Entwicklung digitaler Technologien keine Stärke des deutschen Innovationsystems und Deutschland bei der Anwendung digitaler Technologien kein Vorreiter sei. Auch fehlen in den Unternehmen sowohl IT-Kenntnisse in der Breite der Belegschaft als auch IT-Spezialisten. Hilfreiche Maßnahmen zur Unterstützung der Digitalisierungsanstrengungen bieten die Förderung von Grundlagenforschung und der Entwicklung digitaler Standards. Für Vera Demary und Henry Goecke, Institut der deutschen Wirtschaft, ist es erforderlich, dass Deutschland aktiver die Digitalisierung auf allen Ebenen vorantreibt. Vor allem müsse das Tempo der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung erhöht werden. Aber auch eine Förderung auf europäischer Ebene sei sinnvoll, beispielweise das europäische Plattformökosystem Gaia-X, das es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen erleichtert, ihre Daten zu bewirtschaften. Silke Schönert, Rheinische Fachhochschule Köln, zeigt, dass sich nahezu alle eGovernment-Projekte, z.B. die Einführung der E-Akte oder die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen, nicht im Zeitplan befinden bzw. nicht fristgerecht abgeschlossen werden. Zum einen wurde die Komplexität der Architektur unterschätzt. Weiterhin verlängerten sich die Projektzeiten durch Personalengpässe und ein insgesamt hoher Abstimmungsaufwand in der Zusammenarbeit der Projektbeteiligten. Abhilfe könnte ein organisationsweites systematisches Multiprojektmanagement schaffen. Thomas Hess und Christoph Egle, Bayerisches Forschungsinstitut für digitale Transformation (BIDT), schlagen vor, zur Unterstützung der digitalen Transformation in Deutschland das Prinzip des „Dotted-Line“-Konzepts anzuwenden. Es besagt, dass Einheiten eines Unternehmens in einer zweiten Berichtslinie einer übergeordneten Einheit nur fachlich und damit nicht disziplinarisch unterstellt werden. Auf der Ebene von Bundeskanzler*in/Ministerpräsident*in würde eine zentrale Koordinationseinheit eingerichtet ebenso wie in den einzelnen Ministerien. Disziplinarisch wären die Einheiten auf Ministerialebene den Minister*innen und fachlich der Koordinationseinheit von Bundeskanzler*in/Ministerpräsident*in unterstellt. Ein Vorteil des „Dotted-Line“-Konzepts wäre, dass die Digitalpolitik in jedem Ministerium verankert ist und so alle Ressorts digitalpolitische Themen bearbeiten. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass deutsche Unternehmen abgeschlagen hinter Vertretern aus anderen Industrienationen zurückfallen. Nach Ansicht von Helmut Krcmar, Technische Universität München, liegt es auch daran, dass viele deutsche Unternehmen die digitale Transformation eher als Last denn als eine Chance begreifen. Um diese grundlegende Änderung in der Denkweise zu erreichen, seien Führungskräfte gefragt, die den Transformationsprozess begleiten, und die Entwicklung einer digitalversierten Belegschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Plattformen auf dem Arbeitsmarkt: Digitalisierung und Diversifizierung in der Beschäftigungsindustrie (2022)
Zitatform
Pongratz, Hans J. (2022): Plattformen auf dem Arbeitsmarkt: Digitalisierung und Diversifizierung in der Beschäftigungsindustrie. In: U. Dolata & J.-F. Schrape (Hrsg.) (2022): Internet, Big Data und digitale Plattformen, S. 133-157. DOI:10.1007/s11577-022-00831-w
Abstract
"Vermittlungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt verlaufen zunehmend unter Mitwirkung von Plattformunternehmen: Online-Stellenbörsen, Karrierenetzwerken, Gigwork- und Crowdworking-Plattformen oder Arbeitgeberbewertungsportalen. Auf der Basis explorativer Internetrecherchen und Dokumentanalysen wird ein Überblick über die Plattformmodelle und ihre Verbindungen zu etablierten Akteuren der Beschäftigungsindustrie, vor allem Zeitarbeitsfirmen und Personalberatungen, gegeben. Mit Bezug auf Theoriekonzepte der Plattformforschung und der Arbeitsmarktanalyse (Infrastruktur, Intermediarität, Ökosystem, Feld) werden Thesen zur Rolle der Plattformen innerhalb der Beschäftigungsindustrie formuliert. In Anbetracht etablierter Strukturen und spezifischer Anforderungen des Arbeitsmarkts finden sich Plattformen in diesem Feld in komplexen Akteurskonstellationen wieder, die sie nicht in der Weise dominieren, wie das von Plattformkonzernen wie Amazon, Facebook oder Google angenommen wird. Privatwirtschaftliche Dienstleistungen der Arbeitskraftvermittlung gewinnen erheblich an Relevanz: Neben der Verfügung über die Daten stellen vor allem das Expertenwissen der Personalberatungen und der politische Einfluss der Zeitarbeitsfirmen maßgebliche Machtressourcen am Markt dar. Die Analyse lässt auf multiple Entwicklungspfade der Plattformökonomie schließen – und auf die Notwendigkeit stärker vergleichender Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Einflussfaktoren von Arbeitszufriedenheit im Kontext der digitalen Transformation: Eine empirische Untersuchung in den Branchen Logistik, IT und Gesundheitswesen (2022)
Schlüter, Jan Steffen;Zitatform
Schlüter, Jan Steffen (2022): Einflussfaktoren von Arbeitszufriedenheit im Kontext der digitalen Transformation. Eine empirische Untersuchung in den Branchen Logistik, IT und Gesundheitswesen. Dortmund, 541 S. DOI:10.17877/DE290R-22995
Abstract
"Seit Jahren setzen sich wissenschaftliche Diskurse mit der Frage auseinander, welche Chancen und Risiken die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt auf Beschäftigte hat. Neue Möglichkeiten der Autonomie und Flexibilität stehen dabei potenziell zunehmenden Arbeitsbelastungen durch Verdichtung von Arbeit oder stärkerer technischer Kontrolle gegenüber. Bislang ist jedoch nur unzureichend geklärt, ob solche mit der Digitalisierung einher gehenden Veränderungen die Beschäftigten zufriedener oder unzufriedener machen. Die vorliegende Arbeit greift diese Forschungslücke auf: Auf Basis arbeitspsychologischer sowie arbeits- und sozialwissenschaftlicher Forschung wird ein Modell entwickelt, welches den Digitalisierungsgrad sowie dessen Auswirkungen auf Arbeitsgestaltung und Arbeitszufriedenheit erhebt. Zentrale Annahme ist dabei, dass bestimmte Faktoren der Arbeitsgestaltung (z.B. Work-Life-Balance, Autonomie und Beziehungsqualität zu Kollegen) die Wirkungsbeziehung zwischen Digitalisierung und Arbeitszufriedenheit vermitteln. Das Forschungsmodell wird mit einer repräsentativen Befragung von 1056 Beschäftigten in drei unterschiedlich stark digitalisierten Branchen (Gesundheitswesen, Logistik, IT) überprüft. Die Datenauswertung erfolgt mittels statistischer Regressionsanalysen sowie einem Strukturgleichungsmodell. Die Analysen zeigen, dass der Zusammenhang zwischen Digitalisierung und Arbeitszufriedenheit ausschließlich über Faktoren der Arbeitsgestaltung vermittelt wird. Je niedriger der Digitalisierungsgrad, desto stärker berichten Beschäftigte von subjektiven Belastungen wie hohem Technikstress und Arbeitstempo infolge zunehmender Digitalisierung. Dies wirkt sich negativ auf die Arbeitszufriedenheit aus. Je höher der Digitalisierungsgrad, desto geringer werden diese negativen Effekte. Im Gegenzug wirken sich mehr Faktoren positiv auf die Arbeitszufriedenheit aus, so beispielsweise steigende Autonomie und Flexibilität durch zunehmende Digitalisierung. Als wichtigste positive Einflussfaktoren der Arbeitszufriedenheit werden soziale Aspekte wie die Beziehungsqualität zu Kollegen und Vorgesetzten berichtet. Die Ergebnisse plädieren somit dafür, Digitalisierungsmaßnahmen stark branchenspezifisch zu gestalten. So ist den aufgedeckten Vorbehalten der Digitalisierung im Gesundheitswesen sensibel zu begegnen, beispielsweise durch Aufklärungsarbeit und Weiterbildungen sowie durch Technologien, die unterstützend und nicht kontrollierend wahrgenommen werden. In stärker digitalisierten Branchen wie der IT können punktuelle Maßnahmen die positive Einstellung gegenüber zunehmender Digitalisierung weiter verbessern. Dazu zählen Technologien, die den Austausch sozialer Beziehungen insbesondere bei orts- und zeitflexiblem Arbeiten fördern, und Rahmenbedingungen, mittels derer Beschäftigte ihre Work-Life-Balance selbstbestimmt an ihren Lebensphasen orientieren können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsverdichtung – wissenschaftliche Erschließung eines (un)bekannten Konstrukts (2022)
Zitatform
Soucek, Roman & Amanda Sophie Voss (2022): Arbeitsverdichtung – wissenschaftliche Erschließung eines (un)bekannten Konstrukts. In: DGUV-Forum, Jg. 14, H. 7/8, S. 9-12.
Abstract
"Arbeitsverdichtung wird oft im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung und Flexibilisierung genannt und mit negativen Folgen für die Gesundheit und Leistung assoziiert. Mit dem Prozessmodell zur Arbeitsverdichtung wurde dieses Thema für Forschung und Praxis erschlossen und Instrumente zur Erfassung der Arbeitsdichte entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New Work in der Industrie: Wie wir die digital-kulturelle Transformation meistern! (2022)
Starker, Vera; Gaida, Roman;Zitatform
Starker, Vera & Roman Gaida (2022): New Work in der Industrie. Wie wir die digital-kulturelle Transformation meistern! (New Work Utopie Edition), Buckow: Rossberg, 256 S.
Abstract
"Der zweite Band der New Work Utopie Edition, die in Zusammenarbeit mit der Next Work Innovation entsteht, begibt sich an den Geburtsort des Taylorismus und stellt erstmalig ein konkretes New Work Modell für die Industrie und die dafür notwendigen Paradigmenwechsel vor. Die Kernthese dieses ersten Sachbuchs zu New Work in der Industrie: Die digital-kulturelle Transformation der Industrie muss sich zu 90% auf den Mensch und nur zu 10% auf die Technik fokussieren. Denn der Mensch ist mehr denn je relevanter Teil der industriellen Wertschöpfungskette. Hierarchiereduktion, Arbeiten in selbst organisierten Teams, Partizipation und Stärkung der Verantwortungsübernahme, um nur einige Eckpfeiler des Buches zu benennen. New Work jenseits der Teppichetage lautet der Anspruch dieses Buchs." (Autorenreferat, IAB-Doku, Verlagsangaben)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
An urban-rural divide (or not?): Small firm location and the use of digital technologies (2022)
Zitatform
Thomä, Jörg (2022): An urban-rural divide (or not?): Small firm location and the use of digital technologies. (ifh working paper 2022,37), Göttingen, 15 S.
Abstract
"Regarding the spatial impact of digitalization, the concern is often expressed that rural areas and the companies located there are disadvantaged by a digital divide compared to urban regions. Against this background, this paper explores the role of the urban/rural location of a small firm in the use of digital communication and information technologies (ICT). With the help of a cluster analysis approach, different modes of digitalization in the German small enterprise sector are identified. According to this, four groups of small firms can be distinguished in accordance to the maturity level concept of digital transformation: non-digital firms, digital beginners, platform-oriented firms and digital manufacturers. From a spatial perspective, it can be seen that the members of the platform-oriented group are relatively often located in urban regions, whereas the digital manufacturers are relatively often found in rural areas. These findings are interpreted as an indication that small firms at least partially consciously assign themselves to one of these digitalization modes, depending on which business model is most effective in the respective (urban or rural) business environment. By contrast, whether a small firm has not yet done anything in terms of digitalization or is only at the beginning of the digital transformation process does not significantly depend on the location of the company. The paper concludes with implications for policy and research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Sicherheit und Gesundheit in der digitalisierten Arbeitswelt: Kriterien für eine menschengerechte Gestaltung (2022)
Zitatform
Tisch, Anita & Sascha Wischniewski (Hrsg.) (2022): Sicherheit und Gesundheit in der digitalisierten Arbeitswelt. Kriterien für eine menschengerechte Gestaltung. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 338 S. DOI:10.5771/9783748927372
Abstract
"Roboter, Künstliche Intelligenz, Big Data, mobile Arbeit, Industrie 4.0 – die Arbeitswelt befindet sich im digitalen Wandel. Spürbar ist der Wandel zunächst in den von Menschen ausgeübten Tätigkeiten. Das Buch liefert Antworten auf die Frage, wie stark die Digitalisierung bereits Einzug in unterschiedliche berufliche Tätigkeiten genommen und dadurch die spezifischen Arbeitsanforderungen verändert hat. Durch interdisziplinäre Expertinnen und Experten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin werden darauf aufbauend Kriterien für eine menschengerechte und gesunde Arbeitsgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt vorgestellt, wie auch eine Zukunftsvision für den organisatorischen und technischen Arbeitsschutz diskutiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of agent autonomy in using decision support systems at work (2022)
Zitatform
Ulfert, Anna-Sophie, Conny H. Antoni & Thomas Ellwart (2022): The role of agent autonomy in using decision support systems at work. In: Computers in Human Behavior, Jg. 126. DOI:10.1016/j.chb.2021.106987
Abstract
"Digitalization of work leads to ever-increasing information processing requirements for employees. Agent-based decision support systems (DSS) can assist employees in information processing tasks and decrease processing requirements. With increasing system capabilities, agency between the user and the system shifts, with high autonomy DSS being able to take over complete information processing tasks. In the present study, we distinguish degrees of DSS autonomy, operationalized by levels of automation (LOA), the delegation of task processing stages, and user control. In two vignette studies, we investigate the effects of DSS autonomy on perceptions of information load reduction, technostress, and user intention as well as the moderating role of technology and job experience. With high DSS autonomy, participants reported higher levels of information load reduction and technostress as well as lower levels of user intention. Job experience was a significant moderator. For high autonomy DSS, participants in the high job experience condition indicated greater information load reducation, lower technostress, and higher user intentions. Results suggest, that while being beneficial for decreasing information load, high DSS autonomy may negatively impact technostress and user intentions. It is suggested that technology and job training may improve user reactions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fortifying the Algorithmic Management Provisions in the Proposed Platform Work Directive (2022)
Zitatform
Veale, Michael, M. Six Silberman & Reuben Binns (2022): Fortifying the Algorithmic Management Provisions in the Proposed Platform Work Directive. (SocArXiv papers), [Charlottesville, VA], 28 S. DOI:10.31235/osf.io/7jyhe
Abstract
"The European Commission proposed a Directive on Platform Work at the end of 2021. While much attention has been placed on its effort to address misclassification of the employed as self-employed, it also contains ambitious provisions for the regulation of the algorithmic management prevalent on these platforms. Overall, these provisions are well-drafted, yet they require extra scrutiny in light of the fierce lobbying and resistance they will likely encounter in the legislative process, in implementation and in enforcement. In this article, we place the proposal in its sociotechnical context, drawing upon wide cross-disciplinary scholarship to identify a range of tensions, potential misinterpretations and perversions that should be pre-empted and guarded against at the earliest possible stage. These include improvements to ex ante and ex post algorithmic transparency; identifying and strengthening the standard against which human reviewers of algorithmic decisions review; anticipating challenges of representation and organising in complex platform contexts; creating realistic ambitions for digital worker communication channels; and accountably monitoring and evaluating impacts on workers while limiting data collection. We encourage legislators and regulators at both European and national level to act to fortify these provisions in the negotiation of the Directive, its potential transposition, and in its enforcement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
„Wir sollten die Digitalisierung als Gelegenheitsfenster für eine geschlechtergerechte Gesellschaft nutzen!“: (Interview mit Aysel Yollu-Tok) (2022)
Zitatform
Wagner, Petra; Aysel Yollu-Tok (interviewte Person) (2022): „Wir sollten die Digitalisierung als Gelegenheitsfenster für eine geschlechtergerechte Gesellschaft nutzen!“. (Interview mit Aysel Yollu-Tok). In: IAB-Forum H. 09.06.2022 Nürnberg, 2022-06-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220609.01
Abstract
"Wie lässt sich die Digitalisierung so gestalten, dass Frauen und Männer gleiche Verwirklichungschancen haben? Konkrete Antworten auf diese Frage zu geben – das war der Auftrag der Politik an eine unabhängige Sachverständigenkommission. Diese hat ihre Erkenntnisse und Empfehlungen in einem Gutachten für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung zusammengetragen. Im Interview für das IAB-Forum macht Aysel Yollu-Tok, Vorsitzende der Kommission, deutlich: Die Digitalisierung führt nicht automatisch zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. Wohl aber bietet sie Chancen, dieses Ziel schneller zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What matters more for employees' mental health: job quality or job quantity? (2022)
Zitatform
Wang, Senhu, Daiga Kamerade, Brendan Burchell, Adam Coutts & Sarah Ursula Balderson (2022): What matters more for employees' mental health: job quality or job quantity? In: Cambridge Journal of Economics, Jg. 46, H. 2, S. 251-274. DOI:10.1093/cje/beab054
Abstract
"Recent debates about whether the standard full-time working week (35–40 h) can be replaced by a shorter working week have received extensive attention. Using 2015 European Working Conditions Survey data, this study contributes to these debates by exploring the relationships between job quantity, job quality and employees’ mental health. Overall, we find that a job’s quality matters more than its quantity as measured in hours per week. The results show that actual working hours are hardly related to employees’ mental health but job quality, especially intrinsically meaningful work, less intensified work and having a favourable social environment, has positive effects on employee mental health, even in jobs with short working hours. Moreover, although working less than one prefers (under-employment) has negative effects, these negative effects become much smaller in size and non-significant in good quality jobs, especially in jobs with skill discretion and good job prospects. These findings develop the debates about a shorter standard working week by emphasising the continued and crucial importance of job quality in debates on the future of work. These results also suggest that policymakers should pay particular attention to job quality when addressing the dramatic reduction in total hours of employment in Europe following the COVID-19 crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Brüssel möchte Plattformbeschäftigung regulieren (2022)
Wölfle, Ilka; Schmitt, Volker;Zitatform
Wölfle, Ilka & Volker Schmitt (2022): Brüssel möchte Plattformbeschäftigung regulieren. In: DGUV-Forum, Jg. 14, H. 6, S. 21-24.
Abstract
"Viele Plattformbeschäftigte fallen durch das Netz der sozialen Sicherung. Die EU-Kommission möchte das ändern und hat am 9. Dezember vergangenen Jahres einen Richtlinienvorschlag vorgelegt. Ziel ist, die Rechte der Plattformbeschäftigten zu stärken. Die Feststellung ihres Beschäftigungsstatus spielt dabei eine besondere Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)
Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;Zitatform
Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ; -
Literaturhinweis
Plattformökonomie im Handwerk: Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen aus ökonomischer Perspektive (2021)
Zitatform
Alhusen, Harm, Kilian Bizer, Kübra Dilekoglu, Lukas Meub, Till Proeger & Anita Thonipara (2021): Plattformökonomie im Handwerk: Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen aus ökonomischer Perspektive. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 57), Göttingen, 30 S.
Abstract
"Das Entstehen der Plattformökonomie und die damit verbundene Konzentration von Datennutzung und -zugang sind zentrale Zukunftsherausforderungen für Handwerksunternehmen. Diese Studie untersucht die Entwicklungen der Plattformökonomie und deren ökonomische Auswirkungen für das Handwerk. Dafür ist die Studie in zwei Abschnitte gegliedert: Der erste Teil erläutert theoretische Grundlagen und Funktionsweisen der Plattformökonomie. Im zweiten Teil wird empirisch auf Basis von Experteninterviews die Entwicklung von Plattformökonomie und Datennutzung im Handwerk untersucht. Hierfür werden zunächst die aus Expertensicht derzeit wichtigsten Plattformen identifiziert und eine Zuordnung zu den verschiedenen Typen von Plattformen vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Plattformkapitalismus und die Krise der sozialen Reproduktion (2021)
Zitatform
Altenried, Moritz, Julia Dück & Mira Wallis (Hrsg.) (2021): Plattformkapitalismus und die Krise der sozialen Reproduktion. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot, 295 S.
Abstract
"Nicht zuletzt die gegenwärtige Krise um die Ausbreitung des Coronavirus zeigt, wie sehr sich Plattformunternehmen bereits zu zentralen Infrastrukturen der Reproduktion entwickelt haben – ein Aspekt, der in Diskussionen um digitale Plattformen zumeist unterbelichtet bleibt. Auch wenn selten in diesem Zusammenhang diskutiert, intervenieren Plattformen wie Helpling, Deliveroo, Care.com, Airbnb, Uber und viele weitere direkt oder indirekt in soziale Reproduktionsverhältnisse. Dies betrifft etwa die Betreuung von Kindern, Ernährung oder Pflege ebenso wie die vergeschlechtlichte Arbeitsteilung oder die gesamtgesellschaftliche Organisation dieser Tätigkeiten. Damit sind nur einige Beispiele eines multidimensionalen Verhältnisses zwischen neuen Formen digital vermittelter und organisierter Arbeit und sozialen Reproduktionskrisen genannt. Der Band versucht sich an einer Vermessung dieses Verhältnisses und versammelt vielfältige theoretische und empirische Beiträge, die sich etwa mit der Entwicklung der Hausarbeit im digitalen Kapitalismus, vergeschlechtlichter Ungleichheit in plattformvermittelter Sorgearbeit oder mit den Potenzialen und Grenzen kooperativer Ansätze im Kontext der Plattformökonomie beschäftigen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Arbeit in der digitalisierten Welt: Praxisbeispiele und Gestaltungslösungen aus dem BMBF-Förderschwerpunkt (2021)
Bauer, Wilhelm; Müller, Nadine; Stowasser, Sascha; Mütze-Niewöhner, Susanne; Zanker, Claus;Zitatform
Bauer, Wilhelm, Susanne Mütze-Niewöhner, Sascha Stowasser, Claus Zanker & Nadine Müller (Hrsg.) (2021): Arbeit in der digitalisierten Welt. Praxisbeispiele und Gestaltungslösungen aus dem BMBF-Förderschwerpunkt. Berlin ; Heidelberg: Springer Vieweg, XXIV, 468 Seiten. DOI:10.1007/978-3-662-62215-5
Abstract
"Das vorliegende Open-Access-Buch umfasst Beiträge aus 29 Verbundvorhaben sowie dem begleitenden Verbundprojekt „TransWork“. Im Rahmen des Förderschwerpunkts „Arbeit in der digitalisierten Welt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurden in den Projekten Entwicklungen im Transformationsprozess der Arbeitswelt analysiert, Lösungsansätze entwickelt und diese wissenschaftlich begleitet. In den Beiträgen werden Einblicke in die erarbeiteten Erkenntnisse und entwickelten Konzepte der Projekte gegeben. Hieraus lassen sich für Akteure aus Politik und Wirtschaft Handlungsempfehlungen ableiten und es ergeben sich neue Forschungsimpulse für die Wissenschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Towards decent work in the digital age: introducing the fairwork project in Germany (2021)
Zitatform
Bertolini, Alessio, Maren Borkert, Fabian Ferrari & Mark Graham (2021): Towards decent work in the digital age: introducing the fairwork project in Germany. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 75, H. 2, S. 187-192. DOI:10.1007/s41449-021-00247-w
Abstract
"Das Fairwork-Projekt ist ein internationales Aktionsforschungsprojekt, das derzeit in über 20 Ländern stattfindet. Das Projekt fokussiert auf die Arbeitsbedingungen in der aktuellen Plattformökonomie und entwickelt jährliche „Fairness-Ratings“ für digitale Arbeitsplattformen. Für Deutschland hat das Projekt die Arbeitsbedingungen von zehn digitalen Arbeitsplattformen evaluiert, indem es sie anhand der Fairwork-Prinzipien bewertete und eine nationale Rangliste erstellte. Wir fanden heraus, dass selbst in einem stark regulierten Arbeitsmarktkontext wie dem deutschen, Plattformarbeiter Prekarität und Unsicherheit erleben und nur begrenzten Zugang zu Arbeitsrechten haben. Eine Reihe von Plattformarbeiter
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Which social security regime for platform workers in Italy? (2021)
Zitatform
Borelli, Silvia & Sofia Gualandi (2021): Which social security regime for platform workers in Italy? In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 133-154. DOI:10.1111/issr.12281
Abstract
"Dieser Artikel wirft ein Licht auf die Debatte über die Regeln der sozialen Sicherheit, die für Plattformbeschäftigte in Italien gelten. Da die Systeme der sozialen Sicherheit nach Beschäftigungsart und Selbstständigkeit unterscheiden, werden hier Präzedenzfälle im italienischen Recht beschrieben, in denen es um den Beschäftigungsstatus von Plattformarbeitnehmern geht. Sodann werden die italienische Gesetzgebung, das Fallrecht und die Tarifverträge im Zusammenhang mit dem Arbeitsschutz skizziert, und es wird erklärt, auf welche Deckung Beschäftigte von Plattformen bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten Anrecht haben. Im Vordergrund stehen dabei die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Außerdem werden die beiden wichtigsten Mindesteinkommenssysteme Italiens und die entsprechenden wissenschaftlichen Debatten nachgezeichnet, und es wird darauf eingegangen, welche Auswirkungen diese Systeme darauf haben, dass die digitalen Arbeitsplattformen sich ihrer Verantwortung hinsichtlich der Arbeitnehmerrechte, einschließlich des Zugangs zu einem angemessenen Sozialschutz, entziehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
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Social protection of atypical workers during the Covid-19 crisis (2021)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Diego d'Andria & Regina Konle-Seidl (2021): Social protection of atypical workers during the Covid-19 crisis. In: IAB-Forum H. 28.05.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-05-27.
Abstract
"The Covid-19 crisis acts like a magnifying glass under which already existing problems within countries’ social protection systems become more visible than before. It puts the spotlight on weaknesses, especially the social protection of the atypically employed and the (solo) self-employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Spatial and temporal segmenting of urban workplaces: The gendering of multi-locational working (2021)
Zitatform
Burchell, Brendan, Darja Reuschke & Mary Zhang (2021): Spatial and temporal segmenting of urban workplaces. The gendering of multi-locational working. In: Urban studies, Jg. 58, H. 11, S. 2207-2232. DOI:10.1177/0042098020903248
Abstract
"Existing urban research has focused on gender differences in commuting patterns to and from homes, but has paid little attention to the gendered diversity in the spatiotemporal patterns of work. The increase in remote working and information and communications technology (ICT) work has been emphasised, but at the cost of exploring the full range of workplaces and multi-locational working observed in urban areas. This article develops a new classificatory system to analyse the spatiotemporal patterns of work in European cities using the 2015 6th European Working Conditions Survey. We identify 12 distinct spatiotemporal work patterns of full-time workers and investigate gender differences across these patterns against the backdrop of occupation, industrial sector, employment status, household composition and ICT use. Findings show that women are far more likely to be restricted to only working at the employer/business premises while men have more varied and complex spatiotemporal patterns of work. Multi-locational working rather than working at one workplace is a largely male phenomenon. Working exclusively at home is still a rarity, but combinations with employer premises and other workplaces are more common. We conclude that workplace research has been blinkered by narrow concerns of advances in mobile technologies and has been blind to the pervasive effects of spatiotemporal divisions in the working lives of men and women. The methodological and theoretical implications of this new perspective on workplaces for urban development and research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Exposure to psychosocial risk factors in the gig economy: a systematic review (2021)
Bérastégui, Pierre;Zitatform
Bérastégui, Pierre (2021): Exposure to psychosocial risk factors in the gig economy: a systematic review. (Report / European Trade Union Institute 2021,01), Brüssel, 124 S.
Abstract
"The ‘gig economy’ refers to a market system in which companies or individual requesters hire workers to perform short assignments. These transactions are mediated through online labour platforms, either outsourcing work to a geographically dispersed crowd or allocating work to individuals in a specific area. Over the last decade, the diversity of activities mediated through online labour platforms has increased dramatically. In addition to the specific hazards associated with these different types of activities, there are also psychosocial risks related to the way gig work is organised, designed and managed. The aim of this review is to provide a comprehensive overview of these risks, identifying research gaps and strategies to address them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work-Life-Balance und die Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologie (2021)
Zitatform
Böttcher, Katrin & Laura Venz (2021): Work-Life-Balance und die Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologie. In: Personal quarterly, Jg. 73, H. 2, S. 36-41.
Abstract
"Forschungsfrage: Welcher Zusammenhang besteht zwischen Erwartungen und Anforderungen in Bezug auf Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), der arbeitsbezogenen IKT-Nutzung außerhalb der Arbeitszeit und der Work-Life-Balance von Führungskräften? Methodik: Es wurde eine Fragebogenstudie mit 85 Führungskräften durchgeführt. Praktische Implikationen: Hohe Erreichbarkeitserwartungen gehen mit hoher IKT-Nutzung außerhalb der Arbeitszeit einher. IKT-bedingte Arbeitsbelastung und arbeitsbezogene Smartphone-Nutzung am Feierabend gehen mit niedriger Work-Life-Balance einher." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Haufe-Lexware)
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COVID-19 and Implications for Automation (2021)
Zitatform
Chernoff, Alex & Casey Warman (2021): COVID-19 and Implications for Automation. (Staff working paper / Bank of Canada 2021,25), Ottawa, 29 S.
Abstract
"COVID-19 may accelerate the automation of jobs as employers invest in technology to safeguard against pandemics. We identify occupations that have high automation potential and also exhibit a high risk of viral infection. We examine regional variation in terms of which U.S. local labor markets are most at risk. Next, we outline the differential impacts COVID-19 may have on different demographic groups. We find that the highest-risk occupations in the U.S. are those held by females with mid- to low wage and education levels. Using comparable data for 25 other countries, we also find that women in this demographic are at the highest risk internationally. We examine monthly employment data from the U.S. and find that women in high-risk occupations experienced a larger initial decline in employment and a weaker recovery during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Digital labour platforms in the EU: Mapping and business models : final report (2021)
De Groen, Willem Pieter; Kilhoffer, Zachary ; Westhoff, Leonie ; Postica, Doina; Shamsfakhr, Farzaneh;Zitatform
Kilhoffer, Zachary, Leonie Westhoff, Doina Postica & Farzaneh Shamsfakhr (2021): Digital labour platforms in the EU. Mapping and business models : final report. Brüssel, 150 S. DOI:10.2767/224624
Abstract
"This is the final report of the study on ‘Digital labour platforms in the EU: Mapping and business models’ for the Directorate-General for Employment, Social Affairs and Inclusion (DG EMPL). In total, 516 active and another 74 inactive digital labour platforms (DLPs) in the EU27 have been identified. For each of these DLPs, information on the business model has been collected and analysed. Moreover, for a sample of 38 DLPs, details on the working conditions have been collected and analysed for one or more countries. This study illustrates that DLPs have grown rapidly in the last five years, though still small in size with EUR 14 billion in activity. DLPs act as intermediaries for a large range of activities, including freelance, contest-based, microtask, taxi, delivery, home and professional services. DLPs intermediating the same services often follow similar business models, nevertheless the working conditions can differ between these platforms and even for the same platform across countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Reproducing Global Inequalities in the Online Labour Market: Valuing Capital in the Design Field (2021)
Zitatform
Demirel, Pelin, Ekaterina Nemkova & Rebecca Taylor (2021): Reproducing Global Inequalities in the Online Labour Market: Valuing Capital in the Design Field. In: Work, Employment and Society, Jg. 35, H. 5, S. 914-930. DOI:10.1177/0950017020942447
Abstract
"Millions of freelancers work on digital platforms in the online labour market (OLM). The OLM´s capacity to both undermine and reproduce labour inequalities is a theme in contemporary platform economy debates. What is less well understood is how processes of social (re)production take place in practice for diverse freelancers on global platforms. Drawing on a study of freelance designers, we use Bourdieus notions of capital and field to explore the specific rules of the game and the symbolic valuing of skills and identities that secure legitimacy and advantage in the OLM. We contribute to contemporary debates by illuminating the power of Global North actors to shape freelancer positions and hierarchies in the online design field. The cost advantages of Global South workers are counterbalanced by the symbolic legitimising of specific cultural and social practices (specifically in relation to language) and the devaluing of others." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Folgen des technologischen Wandels für den Arbeitsmarkt: Auch komplexere Tätigkeiten könnten zunehmend automatisiert werden (2021)
Zitatform
Dengler, Katharina & Britta Matthes (2021): Folgen des technologischen Wandels für den Arbeitsmarkt: Auch komplexere Tätigkeiten könnten zunehmend automatisiert werden. (IAB-Kurzbericht 13/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Um aktuelle Aussagen über die potenziellen Folgen der Digitalisierung für die Beschäftigten in Deutschland treffen zu können, prüfen die Autorinnen regelmäßig, welche neuen Technologien marktreif sind und schätzen ab, welche beruflichen Tätigkeiten durch den Einsatz solcher Technologien potenziell automatisch ausgeführt werden könnten. Unter Berücksichtigung der veränderten Tätigkeitsprofile in den Berufen berechnen sie hier die Substituierbarkeitspotenziale für die technologischen Möglichkeiten im Jahr 2019. Dabei zeigt sich für alle Anforderungsniveaus ein Anstieg gegenüber 2016, insbesondere in den Fachkraft- und Spezialistenberufen. Ob diese Potenziale tatsächlich ausgeschöpft werden, hängt von vielen Faktoren ab: Eher nicht substituiert wird, wenn menschliche Arbeit wirtschaftlicher, flexibler oder von besserer Qualität ist oder wenn rechtliche oder ethische Hürden einer Substitution entgegenstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Technology-assisted supplemental work, psychological detachment, and employee well-being: A daily diary study (2021)
Zitatform
Eichberger, Clara, Daantje Derks & Hannes Zacher (2021): Technology-assisted supplemental work, psychological detachment, and employee well-being: A daily diary study. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 35, H. 2, S. 199-223. DOI:10.1177/2397002220968188
Abstract
"Information and communication technologies facilitate connectivity to work-related matters after official working hours. Therefore, more and more employees engage in technology-assisted supplemental work (TASW) during recovery time. However, research on the association between TASW and well-being has shown mixed results. To shed further light on this relationship, we tested a moderated mediation model. Drawing upon the extended stressor-detachment model (Sonnentag and Fritz, 2015), we proposed that psychological detachment mediates the relationship between TASW and well-being (i.e. affect and vigor). Further, we expected appraisal to moderate the relationship between TASW and psychological detachment, as well as cognitive coping to moderate the relationship between psychological detachment and well-being. To test these hypotheses, we analyzed daily diary data from 100 employees. As hypothesized, daily psychological detachment after hours mediated the positive association between daily TASW and daily negative affect at bedtime. Contrary to expectations, daily TASW was not significantly related to daily positive affect at bedtime and daily vigor in the next morning. Additionally, we found no support for the moderating roles of appraisal and cognitive coping. These results suggest that TASW can be associated with negative well-being states via impaired recovery, but that further studies are needed to explore the ambiguous outcomes of TASW. We discuss practical implications and future research avenues regarding individual differences in the experience of TASW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Platform work and social security in German law: An international law perspective (2021)
Eichenhofer, Eberhard;Zitatform
Eichenhofer, Eberhard (2021): Platform work and social security in German law: An international law perspective. In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 111-132. DOI:10.1111/issr.12280
Abstract
"Plattformarbeit stellt die herkömmliche Gesetzgebung der sozialen Sicherheit vor zweierlei Herausforderungen. Erstens lassen sich lohnabhängige und selbstständige Beschäftigung nicht mehr genau voneinander trennen, da die Grenzen verschwimmen. Dies ist ein grundlegendes Thema für die Sozialversicherungsgesetzgebung, da die Unterscheidungskriterien zwischen lohnabhängiger und selbstständiger Arbeit genau festgelegt sein müssen. Hinsichtlich der Unterscheidung zwischen lohnabhängiger und selbstständiger Arbeit zeigt das deutsche Recht, dass bei der Bestimmung des Beschäftigungsstatus eine Verlagerung weg von externen und objektiven Kriterien hin zu einer Vereinbarung der Vertragsparteien stattgefunden hat, die nach Privatrecht umzusetzen ist, aber auch vom Recht der sozialen Sicherheit anerkannt wird. Zweitens ist Plattformarbeit stark an eine digitale Kommunikation gebunden, die den ganzen Globus umspannt. Plattformarbeit kann daher auch den internationalen Handel fördern, da transnationales Arbeiten verfügbarer und effizienter wird. Es muss demnach untersucht werden, welche Auswirkungen die Plattformarbeit für das Recht auf internationaler Ebene hat. Im internationalen Recht kann festgelegt werden, welche nationalen Gesetze von den Vertragsparteien anzuwenden sind. Der Schutz von Angestellten durch das Recht der sozialen Sicherheit hat demzufolge mit den privatrechtlichen Vereinbarungen zwischen Dienstleistungsanbietern und Dienstleistungsempfängern zu tun. Doch es gibt zahlreiche Lücken in den Sozialschutzvorkehrungen von Dienstleistungsanbietern. In vielen Ländern ist das Bewusstsein gewachsen, dass es Defizite im Sozialschutz von Plattformarbeitnehmern gibt, und es werden Maßnahmen geprüft, um den sozialen Status von Plattformarbeitnehmern zu verbessern. Analysen haben gezeigt, dass es in der gemeinsamen Verantwortung der Dienstleistungsanbieter und Dienstleistungsempfänger liegt, die Sozialversicherungsdeckung unter derselben nationalen Gesetzgebung zu verwirklichen. Aus Sicht des internationalen Rechts jedoch zeigt sich, dass die internationalen Rechtsnormen den Reformen oft Einschränkungen aufzwingen." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
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Unternehmen setzen verstärkt auf Crowdworking (2021)
Zitatform
Erdsiek, Daniel (2021): Unternehmen setzen verstärkt auf Crowdworking. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 11, S. 912-914. DOI:10.1007/s10273-021-3045-8
Abstract
"In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Hemmnisse der Nutzung von Crowdworking-Plattformen trotz mancher Schwankungen nicht stark verändert. Eine Ausnahme stellt der Anteil an Unternehmen dar, denen Crowdworking bekannt ist, die eine Nutzung von Crowdworking-Plattformen aber grundsätzlich ausschließen. Sowohl in der Informationswirtschaft als auch im Verarbeitenden Gewerbe gaben 2020 rund 24 % der Unternehmen an, dass Crowdworking eine Arbeitsform ist, die sie nicht unterstützen wollen. In den Befragungswellen der Jahre 2016 und 2018 lag dieser Anteil noch bei jeweils über 40 %. Der Anteil an Unternehmen, die Crowdworking kategorisch ablehnen hat sich demnach zwischen 2018 und 2020 nahezu halbiert." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Anxiety about the speed of technological development: Effects on job insecurity, time estimation, and automation level preference (2021)
Zitatform
Erebak, Serkan & Tülay Turgut (2021): Anxiety about the speed of technological development: Effects on job insecurity, time estimation, and automation level preference. In: The Journal of High Technology Management Research, Jg. 32, H. 2. DOI:10.1016/j.hitech.2021.100419
Abstract
"Technology is developing rapidly. Every year, new products and services are produced that may affect the way employees work in organizations. Following and adapting to technological developments may be an individual challenge. People may experience anxiety in this process. Also, automation technologies may lead to a perception that individuals may lose their jobs soon. This may affect employees' choices in the possible human-robot collaboration process. In this study, we reached out to employees from various sectors via internet survey. The statistical analyses showed that concerns about the speed of technology affects employees' job insecurity caused by robots and the perception of job insecurity related to their work affects the level of automation they prefer in robots. New studies on this subject may contribute to the efficiency of human-robot cooperation which is expected to happen soon. Also, it may contribute to highlighting the anxiety experienced by employees during the development of technology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Grasping Digitalization in the Working World: An Example From the German National Educational Panel Study (2021)
Friedrich, Teresa Sophie ; Schongen, Sebastian; Vicari, Basha ; Schulz, Benjamin; Pollak, Reinhard ; Laible, Marie-Christine ;Zitatform
Friedrich, Teresa Sophie, Marie-Christine Laible, Reinhard Pollak, Sebastian Schongen, Benjamin Schulz & Basha Vicari (2021): Grasping Digitalization in the Working World. An Example From the German National Educational Panel Study. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 415-452., 2021-07-28. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-415
Abstract
"Digitalisierung und der Einsatz vernetzter digitaler Technologien sowie Automatisierung haben in den letzten Jahren stark zugenommen und prägen die heutige Arbeitswelt. Dieser tiefgreifende Wandel führt zu veränderten Weiterbildungsbedürfnissen und schafft neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Aber er führt auch zuÜberforderung oder der Angst vor Arbeitsplatzverlust. Das Ausmaß der durch die fortschreitende Digitalisierung induzierten gesellschaftlichen Veränderungen erfordert qualitativ hochwertige Forschungsdaten. In diesem Beitrag stellen wir neue, mehrdimensionale Items zur Digitalisierung der Arbeitswelt vor, die in den Erwachsenenkohorten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) implementiert wurden. Wir zeigen auf, wie gut, und für welche Beschäftigtengruppen, die neu entwickelten Items die Alltagsrealität am Arbeitsplatz abbilden. Wir prüfen die Anwendbarkeit des Instruments im Hinblick auf Geschlecht, Alter, Ausbildung und Aufgaben im Beruf und zeigen, dass es die tatsächliche Weiterbildungsbeteiligung der Beschäftigten vorhersagt. Darüber hinaus zeigen wir das Potenzial auf, das sich aus der Kombination der neu implementierten Items mit weiteren zentralen Stärken der NEPS-Daten – wie der Lebensverlaufserfassung, oder Kompetenzmessungen – ergibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Verstärkt algorithmische Arbeitssteuerung Ungleichheiten in Arbeitsautonomie?: Eine empirische Untersuchung von Beschäftigten in großen deutschen Arbeitsorganisationen (2021)
Zitatform
Gensler, Elisa & Anja-Kristin Abendroth (2021): Verstärkt algorithmische Arbeitssteuerung Ungleichheiten in Arbeitsautonomie? Eine empirische Untersuchung von Beschäftigten in großen deutschen Arbeitsorganisationen. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 514-550. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-514
Abstract
"Algorithmische Technologien zur Koordination und Steuerung von Arbeitstätigkeiten ermöglichen es, Managementaufgaben, die beispielsweise bisher durch Vorgesetzte ausgeführt wurden, vermehrt zu automatisieren. Inwiefern algorithmische Arbeitssteuerung lediglich bisherige Arbeitsanweisungen oder Zielvorgaben durch Vorgesetzte oder das Management ersetzt, oder, ob sie die Wahrnehmung der Arbeitsautonomie von Beschäftigten grundlegend verändert, wird kontrovers diskutiert. Ziel dieses Beitrages ist es, diesen Fragen nachzugehen, und insbesondere, ob und inwiefern algorithmische Arbeitssteuerung dazu beiträgt, bestehende Ungleichheitsstrukturen in Arbeitsautonomie, in denen Beschäftigte umso mehr Arbeitsautonomie wahrnehmen, je höher deren Berufsstatus ist, zuzuspitzen oder grundlegend zu verändern. Die Ergebnisse auf Basis von Linked-Employer-Employee-Daten mit 5.138 Beschäftigten aus 160 großen deutschen Arbeitsorganisationen zeigen, dass nur Beschäftigte, die tägliche algorithmische Arbeitsanweisungen erhalten, geringere Autonomiespielräume wahrnehmen als Beschäftigte, die diese Anweisungen nicht erhalten. Dies gilt für alle Berufsstatusgruppen in gleicher Weise. Jedoch nimmt im Sinne des ungleichheitsgenerierenden Mechanismus der Chancenhortung, die Wahrscheinlichkeit, täglich automatisch generierte Arbeitsanweisungen zu erhalten, in höheren Berufsstatusgruppen ab. Im Vergleich von Arbeitsorganisationen zeigt sich, dass Ungleichheiten in Arbeitsautonomie, in denen Autonomiespielräume umso größer sind, je höher der Berufsstatus der Beschäftigten ist, mit zunehmender Verbreitung algorithmischer Arbeitsanweisungen in Arbeitsorganisationen größer ausfallen, aber nicht polarisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz: Forschungstand, Konzepte und empirische Zusammenhänge zu Autonomie (2021)
Zitatform
Giering, Oliver & Stefan Kirchner (2021): Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz. Forschungstand, Konzepte und empirische Zusammenhänge zu Autonomie. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 551-588. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-551
Abstract
"In der aktuellen Debatte um Künstliche Intelligenz (KI) wird oft ein radikaler Wandel der Arbeitswelt erwartet, der auch die Arbeitsqualität betrifft. Dabei stehen bisher vielen weitreichenden Annahmen sehr wenige empirische Fakten gegenüber. Zudem wird oftmals nicht berücksichtigt, dass die KI-Nutzung am Arbeitsplatz bestimmte digitale Arbeitsmittel voraussetzt, die wiederum selbst Kernaspekte der Arbeitsqualität, wie Autonomie, mitbeeinflussen können. Dieser Beitrag führt in den Stand der Forschung ein und betrachtet Überlegungen zu möglichen Zusammenhängen zwischen KI und Autonomie als zentrale Dimension der Arbeitsqualität. Wir prüfen diese Zusammenhänge mit dem SOEP-IS-Datensatz 2019, anhand von Variablen für Autonomie, für digitale Arbeitsmittel und für KI-Nutzung. Unsere empirischen Ergebnisse zeigen nur einen oberflächlichen positiven Zusammenhang zwischen KI-Nutzung und Autonomie. Die Analysen bestätigen zudem, dass die KI-Nutzung systematisch mit spezifischen digitalen Arbeitsmitteln einhergeht, die zum Teil einen deutlich stärkeren Zusammenhang mit Autonomie aufweisen. Der Beitrag liefert damit empirische Befunde, welche Bedeutung KI am Arbeitsplatz derzeit für Autonomie hat, ohne dass sich Anzeichen für radikale Unterschiede am Arbeitsplatz finden lassen. Für zukünftige Forschung diskutieren wir abschließend, wie Empirie und Theorien vorangetrieben werden können," (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Über-Alienated: Powerless and Alone in the Gig Economy (2021)
Zitatform
Glavin, Paul, Alex Bierman & Scott Schieman (2021): Über-Alienated: Powerless and Alone in the Gig Economy. In: Work and occupations, Jg. 48, H. 4, S. 399-431. DOI:10.1177/07308884211024711
Abstract
"While the gig economy has expanded rapidly in the last decade, few have studied the psychological ramifications of working for an online labor platform. Guided by classical and modern theories of work and alienation, we investigate whether engagement in platform work is associated with an increased sense of powerlessness and isolation. We analyze data from two national surveys of workers from the Canadian Quality of Work and Economic Life Study in September 2019 (N = 2,460) and March 2020 (N = 2,469). Analyses reveal greater levels of powerlessness and loneliness among platform workers—a pattern that is not fully explained by their higher levels of financial strain. Additional analyses of platform activity reveal that rideshare driving is more strongly associated with powerlessness and isolation than engagement in online crowdwork. We interpret our findings in light of platform firms’ use of algorithmic control and distancing strategies that may undermine worker autonomy and social connection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Social security for Spain's platform workers: Self-employed or employee status? (2021)
Zitatform
Guerrero, María Luisa Pérez & Miguel Rodríguez-Piñero Royo (2021): Social security for Spain's platform workers: Self-employed or employee status? In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 177-194. DOI:10.1111/issr.12283
Abstract
"Bisherige Studien zum Schutz von Plattformarbeitnehmern in Spanien haben sich auf Fahrradkuriere konzentriert, die Mahlzeiten zu Kunden nach Hause liefern und deren Dienstleistungen über einige der bekanntesten Plattformen der sozialen und wirtschaftlichen Szene des Landes angeboten werden. Die meisten dieser Arbeitnehmer sind durch das System der sozialen Sicherheit für Selbstständige gedeckt. In einem Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 25. September 2020 wurde das Verhältnis zwischen Glovo und seinen Kurieren jedoch als Angestelltenverhältnis gewertet. Dieses Urteil hat die Perspektiven für digitale Plattformen verändert und dazu geführt, dass die spanische Regierung die Plattformarbeit in Spanien nun reguliert. Dennoch gelten die staatlichen Regeln nur für Kuriere, obwohl auch viele andere Beschäftigtengruppen in derselben Lage sind. Dieser Artikel befasst sich mit der derzeitigen Stellung der spanischen Plattformbeschäftigten innerhalb des Systems der sozialen Sicherheit und mit den jüngsten Gerichtsurteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
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Work and Labour Relations in Global Platform Capitalism (2021)
Haidar, Julieta; Keune, Miska;Zitatform
Haidar, Julieta & Miska Keune (Hrsg.) (2021): Work and Labour Relations in Global Platform Capitalism. (ILERA Publication series), Cheltenham: Elgar, 288 S. DOI:10.4337/9781802205138
Abstract
"This engaging and timely book provides an in-depth analysis of work and labour relations within global platform capitalism with a specific focus on digital platforms that organise labour processes, known as labour platforms. Well-respected contributors thoroughly examine both online and offline platforms, their distinct differences and the important roles they play for both large transnational companies and those with a smaller global reach." (Author's abstract, © Edward Elgar Publishing) ((en))
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Arbeitspolitik in digitalen Zeiten: Entwicklungslinien einer nachhaltigen Regulierung und Gestaltung von Arbeit (2021)
Zitatform
Haipeter, Thomas, Fabian Hoose & Sophie Rosenbohm (Hrsg.) (2021): Arbeitspolitik in digitalen Zeiten. Entwicklungslinien einer nachhaltigen Regulierung und Gestaltung von Arbeit. Baden-Baden: Nomos, 279 S. DOI:10.5771/9783748923046
Abstract
"Die Digitalisierung erzeugt neue Herausforderungen und Chancen für die Arbeitswelt und die Arbeitspolitik. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren zentrale Entwicklungen und arbeitspolitische Strategien des Umgangs mit der Digitalisierung von Arbeit: die Verschiebung räumlicher und zeitlicher Grenzen der Organisation von Arbeit, neue Initiativen von Interessenvertretung zur Regulierung von Arbeit sowie zur Organisierung von Beschäftigten und ihrer transnationalen Mobilisierung und schließlich die Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung in digitalen Arbeitswelten. Dabei wird betont, dass die Herausforderungen und Chancen der Regulierung und Gestaltung von Arbeit in der Digitalisierung mit anderen Entwicklungstrends von Arbeit verschränkt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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European Centre for Expertise (ECE) in the field of labour law, employment and labour market policy: Thematic review 2021 on platform work : synthesis report (2021)
Zitatform
Hauben, Harald, Marta Kahancová & Anna Manoudi (2021): European Centre for Expertise (ECE) in the field of labour law, employment and labour market policy. Thematic review 2021 on platform work : synthesis report. Brussels, 72 S. DOI:10.2767/152436
Abstract
"The platform economy is growing, with around 11% of the EU workforce stating they have already provided services through a platform (Urzí Brancati et al. 2020). A number of challenges associated with platform work persist, including a lack of transparency and predictability in working conditions, inconsistent income levels, ambiguous health and safety regulations, low representation, insufficient social protection and issues around personal data and algorithmic management of work. At the same time, platform work also offers new opportunities by generating new jobs and income streams to people struggling to find work in the traditional labour market and to those who enjoy the flexibility of platform work.5 The following sections further explain the concept of platform work, its characteristics and prevalence, exploring the available data, challenges facing those working through platforms across the EU Member States, and the impact of the COVID-19 pandemic, including remedial state measures that concern the platform economy. Data for this European Centre of Expertise (ECE) Thematic Review are mainly drawn from unpublished country articles6 on the characteristics and challenges of platform work in the EU-27 Member States, in addition to existing published comparative and country-specific evidence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Controlling space, controlling labour? Contested space in food delivery gig work (2021)
Zitatform
Heiland, Heiner (2021): Controlling space, controlling labour? Contested space in food delivery gig work. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 36, H. 1, S. 1-16. DOI:10.1111/ntwe.12183
Abstract
"The article investigates the control of the platform labour process by means of the digital production of space and how workers resist it. The segment of German platform‐mediated food delivery is examined via qualitative interviews and auto‐ethnography. It is shown how the platforms create different spaces to efficiently coordinate and control mobile delivery gig work. Steered by geolocalisation and geofencing, the couriers operate autonomously in spatial corridors defined by the platforms. The agency of the riders is thus limited, but they are occasionally able to undermine the platforms’ spatial control and reinterpret it. The article shows that space is a central but contested instrument for controlling labour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Plattformarbeit im Kräftefeld alter und neuer Institutionen (2021)
Zitatform
Hertwig, Markus (2021): Plattformarbeit im Kräftefeld alter und neuer Institutionen. In: G. Ritschel & T. Müller (Hrsg.) (2021): Digital arbeiten, S. 41-50.
Abstract
"Digitale, plattformbasierter Arbeit, die auf Online-Arbeitsmärkten gehandelt und verrichtet wird, ist wie alle anderen Formen von Arbeit in vielerlei Hinsicht sozial eingebettet und gesellschaftlich geprägt. Daraus resultieren Herausforderungen und Chancen, weil Institutionen nicht nur top-down (z.B. staatlich oder verbandlich) verordnet, sondern vor allem durch Alltagspraktiken geformt werden. Ein Problem der derzeitigen Entwicklungsphase des Felds plattformbasierter Arbeit liegt darin, dass sich Institutionen der Strukturierung von Arbeit noch nicht fest etabliert haben. Dies geschieht aber unweigerlich im Machtspiel gesellschaftlicher Kräfte. Die Leerstellen, die aufgrund staatlich-verbandlicher Nicht-Regulierung, fehlender Berufsnormen und institutionalisierter Leitbilder "guter Arbeit" entstehen, werden von Plattformen genutzt, um Arbeits- und Beschäftigungsformen zu implementieren, die vor allem den Unternehmen und Kund*innen(-Unternehmen) dienlich sind. Während in Diskursen über gute digitale Arbeit prekäre Verhältnisse zwar dokumentiert und moniert werden, sind es Plattformentscheidungen und alltägliche Praktiken, die genau diese Bedingungen hervorbringen. Bei Online-Arbeitsmärkten haben wir es mit zwei neuen Prägekräften zu tun, die auf Arbeit erheblich einwirken: Die Plattformen und die Communitys. Die Ausprägungen von Arbeit - insbesondere auch die prekäre Situation vieler Tätiger - erklären sich durch ein Wechselspiel aus verschiedenen Faktoren, wobei die genaue Gestaltung der Plattformen, aber auch andere Aspekte wie die fehlende rechtliche und verbandliche Regulierung, die Praktiken der Kund*innen bzw. Auftraggeber*innen oder der individuelle sozio-ökonomische Hintergrund der Tätigen eine Rolle spielen (Hertwig/Papsdorf 2021)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Adverse Effects of Monitoring: Evidence from a Field Experiment (2021)
Zitatform
Herz, Holger & Christian Zihlmann (2021): Adverse Effects of Monitoring: Evidence from a Field Experiment. (CESifo working paper 8890), München, 51 S.
Abstract
"We conduct a field experiment with remote workers to assess potential adverse effects of monitoring. We find that monitoring reduces the average performance of workers, in particular among the intrinsically motivated workforce. Moreover, monitoring cultivates the average worker: There are fewer high performers and the variance in performance is significantly reduced. Importantly, we show that performance reductions primarily occur among challenging tasks. These performance reductions significantly increase unit costs in our setting. This effect is particularly severe when challenging tasks have high marginal value, as in high-performance work systems or when tasks are complementary inputs into the production function." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Measuring the online platform economy in Germany (2021)
Hildenbrand, Hannah-Maria; von Rueden, Christina; Viete, Steffen;Zitatform
Hildenbrand, Hannah-Maria, Christina von Rueden & Steffen Viete (2021): Measuring the online platform economy in Germany. (Arbeitspapier / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2021,07), Wiesbaden, 23 S.
Abstract
"Online platforms have become one of the most important business models of the digital economy and likely counteracted some of the drop in economic activity during the COVID-19 pandemic. At the same time, platform markets are subject to controversial debates about market power and the need for pro-competitive policy reforms. Despite their rising importance in modern economies, however, a lack of data on platforms' activity complicates the evaluation of their impact on economies and societies. In this paper we aim to improve the understanding of patterns of platform diffusion and market dynamics among online platforms in Germany using proprietary data on website traffic between 2018 and 2021. Our analysis suggests that German platform markets experienced considerable growth over the past years, and especially since the onset of the COVID-19 pandemic. Results also show that the pandemic led to diverging growth patterns between sectors of the German platform economy, reflecting the sectoral heterogeneity of the COVID-19 shock. Finally, while German platforms are numerous, they often fail to reach a critical size to challenge the mostly foreign dominant platforms. We associate this finding with the observation that dominance in platform market typically persists over time, possibly reflecting a lack of market contestability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gute Arbeit für "Outsider" – welche Rechte genießen Plattformtätige in Europa? (2021)
Hochscheidt, Lukas; Wixforth, Susanne;Zitatform
Hochscheidt, Lukas & Susanne Wixforth (2021): Gute Arbeit für "Outsider" – welche Rechte genießen Plattformtätige in Europa? In: Soziale Sicherheit, Jg. 70, H. 4, S. 138-142.
Abstract
"Die Plattformwirtschaft stellt Arbeitsmärkte weltweit vor neue Herausforderungen. Wie die EU-Mitgliedstaaten ihren sozialpolitischen Anspruch gegenüber der wachsenden prekären Arbeit verteidigen, kristallisiert sich in der Frage der Arbeitnehmer*innendefinition: Werden Plattformarbeiter*innen als Beschäftigte mit entsprechenden Arbeits- und Sozialschutzrechten anerkannt? Oder wird das Feld den Plattformkonzernen überlassen, die sie in Scheinselbstständigkeit beschäftigen? Ein europäischer Vergleich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Platform work, social protection and flexicurity in Denmark (2021)
Zitatform
Jacqueson, Catherine (2021): Platform work, social protection and flexicurity in Denmark. In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 39-59. DOI:10.1111/issr.12277
Abstract
"Sind die „Arbeitnehmer“ von Online-Plattformen wirksam und angemessen gegen soziale Risiken und gegen Arbeitsmarktrisiken geschützt? Der Artikel untersucht diese grundlegende Frage vor dem Hintergrund des dänischen Arbeitsmarkts, der dafür bekannt ist, dass die Arbeitsplatzunsicherheit hoch, das System der sozialen Sicherheit jedoch eher großzügig ist. Die Autorin kommt zum Schluss, dass das gesetzliche System der sozialen Sicherheit Dänemarks eine notwendige Abfederung gegen Risiken bietet, aber auch Schutzlücken aufweist, was die Deckungswirksamkeit und die Leistungsangemessenheit des Systems in Frage stellt." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
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Adapting social protection to the needs of multiple jobholders in Denmark, the United Kingdom and Germany (2021)
Jerg, Lukas; Buschoff, Karin Schulze; O'Reilly, Jacqueline;Zitatform
Jerg, Lukas, Jacqueline O'Reilly & Karin Schulze Buschoff (2021): Adapting social protection to the needs of multiple jobholders in Denmark, the United Kingdom and Germany. In: Transfer, Jg. 27, H. 2, S. 237-253. DOI:10.1177/1024258921991039
Abstract
"Mehrfachbeschäftigungen stellen besondere Anforderungen an die soziale Absicherung, die sich deutlich von denen der abhängigen Beschäftigungen und der Selbstständigkeit unterscheiden. Um zu untersuchen, ob und inwieweit sich die Systeme der sozialen Absicherung auf diese Anforderungen einstellen, haben wir für Fallstudien drei Länder mit unterschiedlichem Ausmaß und Trends hinsichtlich der Mehrfachbeschäftigungen ausgewählt: Dänemark, das Vereinigte Königreich und Deutschland. Vor dem Hintergrund politischer Rahmenbedingungen zeigen wir Defizite in der sozialen Absicherung von Mehrfachbeschäftigten in diesen Ländern vor und während der COVID-19-Pandemie auf. Wir gehen der Frage nach, inwieweit die neu entstehende Plattformökonomie diese Defizite noch verstärkt. Ein Ergebnis unserer Analysen ist, dass die Herangehensweise der Beseitigung der Defizite der sozialen Absicherung die unterschiedlichen Eigenarten der nationalen Beschäftigungssysteme widerspiegelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Digitaler Stress im Arbeitsleben und das Auftreten von Burnout: Vorstellung eines Forschungsmodells und eines zugehörigen Erhebungsinstrumentes (2021)
Komorowski, Tim;Zitatform
Komorowski, Tim (2021): Digitaler Stress im Arbeitsleben und das Auftreten von Burnout. Vorstellung eines Forschungsmodells und eines zugehörigen Erhebungsinstrumentes. (BIBB discussion paper), Bonn, 32 S.
Abstract
"Im Zuge der Digitalisierung vollzieht sich eine zunehmende Durchdringung von betrieblichen Arbeitsprozessen mit Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT; Information and Communication Technologies). Obwohl die Digitalisierung verschiedenste Vorteile mit sich bringt, ist der Einsatz von Digitalen Technologien für Erwerbstätige oftmals auch mit psychischem Stress verbunden. Aufbauend auf einem systematischen Review von empirischen Untersuchungen zum Thema Technostress, Persönlichkeit und den Folgen von Technostress (Im Druck; Komorowski & Vieten, 2021) wird in diesem BIBB Discussion Paper ein Forschungskonzept zur empirischen Untersuchung des Zusammenhangs von Digitalem Stress und Burnout vorgestellt. Dieses Konzept umfasst (1) ein empirisch prüfbares Forschungsmodell (2) ein Erhebungsinstrument sowie dessen Implementierung als Online-Fragebogen und (3) ein Vorgehen zur Erhebung von Befragungsdaten über eine internetgestützte Erwerbsarbeitsplattform (Cloud-Working-Plattform). Im Rahmen des vorgestellten Forschungsmodells wird angenommen, dass der Zusammenhang von Digitalem Stress und Burnout sowohl durch Faktoren auf der individuellen als auch auf der interpersonellen Ebene moderiert wird. Die verwendeten Konzepte und theoretischen Modelle stammen größtenteils aus der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie der psychologischen Stressforschung. Das vorgestellte Befragungsinstrument greift auf bestehende psychometrisch abgesicherte Verfahren und Konzepte zurück und umfasst darüber hinaus auch neukonzipierte Items. Unter Verwendung der Software LimeSurvey wurde das Befragungsinstrument als Online-Fragebogen implementiert und steht in seiner finalisierten Form zum Einsatz bereit. Zur Rekrutierung von Erwerbstätigen für Online-Befragungen wird auf die Möglichkeiten des Einsatzes von Erwerbsarbeitsplattformen eingegangen und abschließend ein Resümee gezogen." (BIBB-Autorenreferat)" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Industriecloud als zweite Chance: Europas neuer Anlauf in der globalen Plattformökonomie (2021)
Lechowski, Grzegorz;Zitatform
Lechowski, Grzegorz (2021): Die Industriecloud als zweite Chance. Europas neuer Anlauf in der globalen Plattformökonomie. In: WZB-Mitteilungen H. 171, S. 35-37.
Abstract
"In der Plattformökonomie haben europäische Unternehmen den Anschluss an die globale Konkurrenz verloren. Die jetzt aufkommende Welle der industriegetriebenen Digitalisierung wird aber neue Chancen für Plattforminnovationen in Europa mit sich bringen. Da die Innovationspotenziale einheimischer Technologieunternehmen allerdings eher begrenzt sind, dürften die neuen digitalen Industriepolitiken der EU und einzelner Mitgliedsstaaten entscheidend für die Entwicklung des europäischen Industriecloud-Sektors sein. Sein Erfolg könnte dabei den Weg zu einer pluralistischeren globalen Plattformökonomie eröffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Social security coverage for platform workers in Switzerland: A middle way? (2021)
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Magoga-Sabatier, Sabrine & Anne-Sylvie Dupont (2021): Social security coverage for platform workers in Switzerland: A middle way? In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 195-216. DOI:10.1111/issr.12284
Abstract
"Dieser Artikel vergleicht die Deckung der sozialen Sicherheit von Selbstständigen und Angestellten, die in der Schweiz für digitale Plattformen arbeiten. Es wird auf die Besonderheiten eingegangen, die in der Schweiz zu einer Verlangsamung der Reaktion der Sozialversicherungsgesetzgebung auf neu entstehende Arbeitsformen geführt haben, und die im Fallrecht umgesetzten Lösungen werden zusammengefasst. Diese Lösungen werden nun zwar genauer angepasst, tendieren aber allgemein zu einer Neueinstufung dieser Arbeitsverhältnisse als lohnabhängige Beschäftigung. Schließlich werden die verfügbaren Optionen diskutiert, die sich trotz des Zögerns der Schweizer Behörden, politische Schritte einzuleiten, um diese neuen Arbeitsformen mit ihrem bedeutenden wirtschaftlichen Potenzial zu fördern, ergeben, während der Gesetzgeber gleichzeitig dem Risiko prekärer Arbeit vorzubeugen versucht." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
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Can labour market digitalization increase social mobility?: Evidence from a European survey of online platform workers (2021)
Zitatform
Martindale, Nicholas & Vili Lehdonvirta (2021): Can labour market digitalization increase social mobility? Evidence from a European survey of online platform workers. (SocArXiv papers), 21 S. DOI:10.31235/osf.io/54aqh
Abstract
"Children tend to inherit their parents’ social class through the types of jobs they get. However, digital technologies are now transforming the way labour markets work. Candidates are increasingly screened using algorithmic decision making. Skills are validated with online tests and customer feedback ratings. Workplace communications take place over digital media. Could these transformations be undermining the advantages that have accrued to workers with posh accents, family connections, and expensively acquired educational qualifications? We examine this question with survey data from the online (remote) platform economy, a labour market segment in which these digital transformations have progressed furthest (N = 983). The results reveal that online platform workers come largely from privileged class backgrounds. Class also influences (via education) what types of online occupations workers do, from professional services to data entry. However, class background has surprisingly little influence on job quality, which is instead shaped by individual digital metrics such as feedback ratings. These findings cannot be fully reconciled with theories of a shift towards meritocracy nor with theories of a persisting influence of class origins. Instead, labour market digitalization may be decoupling inherited occupation from job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Digitalisierung und Basisarbeit: Einfache Tätigkeiten sind manchmal nur schwer automatisierbar (2021)
Zitatform
Matthes, Britta & Carola Burkert (2021): Digitalisierung und Basisarbeit. Einfache Tätigkeiten sind manchmal nur schwer automatisierbar. In: André Große-Jäger, Renate Hauser, Oliver Lauenstein, Jana May-Schmidt, Matthias Merfert, Franziska Stiegler & Bruno Zwingmann (Hrsg.) (2021): Basisarbeit. Mittendrin und außen vor, S. 146-165, 2021-09-15.
Abstract
"Bei der Diskussion über die möglichen Folgen der fortschreitenden Digitalisierung nimmt man üblicherweise an, dass, je einfacher eine Tätigkeit ist, sie umso leichter durch Maschinen ersetzt werden kann. Man könnte also davon ausgehen, dass Basisarbeit - definiert als Arbeit, für deren Erledigung typischerweise keine Ausbildung erforderlich ist - potenziell stärker automatisiert werden könnte. Dabei wird jedoch vergessen, dass gerade einfache Tätigkeiten häufig nur schwer zu automatisieren sind. Hinzu kommt, dass - selbst wenn Tätigkeiten potenziell automatisiert werden könnten - nicht unbedingt und sofort automatisiert wird. Insbesondere gilt, wenn eine Maschine teurer ist als die menschliche Arbeit, um Produkte oder Dienstleistungen in der gleichen Qualität und Menge herzustellen, es sich für die Unternehmen nicht lohnt, zu substituieren. Das sollte vor allem Konsequenzen für die Basisarbeit haben. Darüber hinaus können durch die Digitalisierung auch neue Arbeitsplätze in der Basisarbeit entstehen, vor allem, weil einfache Arbeit durch Unterstützung digitaler Assistenzsysteme produktiver werden kann oder weil bei einer Automatisierung häufig weiterhin einfache Aufgaben von Menschenhand erledigt werden müssen, wie beispielsweise zur Beseitigung eines Staus in einer Maschine. Vor diesem Hintergrund untersucht dieser Beitrag, welche Folgen die Digitalisierung für die Basisarbeit hat." (Textauszug, IAB-Doku)
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Work related ICT use and work intensity: The role of mobile devices (2021)
Zitatform
Meyer, Sophie-Charlotte & Lena Hünefeld (2021): Work related ICT use and work intensity: The role of mobile devices. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 453-482. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-453
Abstract
"Der Beitrag untersucht, inwiefern die berufliche IKT-Nutzung mit verschiedenen Dimensionen von Arbeitsintensität zusammenhängt, d.h. Zeitdruck, Multitasking und Unterbrechungen sowie die Anzahl geleisteter Überstunden als Indikator für die Arbeitsextensivierung. Für die IKT-Nutzung unterscheiden wir verschiedene Arbeitsmittel anhand der mit ihnen verbundenen Flexibilitätsmöglichkeiten: Nutzung von Desktop-PC, Laptop und Smartphone/Tablet. Darüber hinaus wird untersucht, welche Rolle weitere technologiebezogene Variablen an der Schnittstelle zwischen Technologie, Organisation und Mensch in Bezug auf Arbeitsintensität spielen oder den Zusammenhang zwischen IKT-Nutzung und Arbeitsintensität sogar (teilweise) erklären können. Die Analysen basieren auf der Befragung "Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe)" 2019. Die OLS-Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Nutzung eines Smartphones/Tablets mit einer signifikant höheren Arbeitsintensität und Arbeitszeitverlängerung zusammenhängt, unabhängig vom betrachteten Indikator. Im Gegensatz dazu finden wir keine Hinweise darauf, dass die Arbeit mit einem Laptop mit einer höheren Arbeitsintensität einhergeht. Dies deutet darauf hin, dass die Mobilität der Technologie von entscheidender Bedeutung ist. Weitere Analysen zeigen, dass insbesondere Informationsflut und technologiebedingte Störungen stark mit der Arbeitsintensität zusammenhängen. Keine der zusätzlich untersuchten Variablen scheint jedoch ein ausschlaggebender Faktor dafür zu sein, warum die arbeitsbezogene Nutzung mobiler Technologien in Zusammenhang mit der Arbeitsintensität steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Accommodating platform work as a new form of work in Dutch social security law: New work, same rules? (2021)
Montebovi, Saskia;Zitatform
Montebovi, Saskia (2021): Accommodating platform work as a new form of work in Dutch social security law: New work, same rules? In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 61-83. DOI:10.1111/issr.12278
Abstract
"In den Niederlanden sind die Rechte der sozialen Sicherheit von Plattformbeschäftigten noch immer nicht formell verankert. Derzeit leitet sich das Sozialschutzniveau aller Arten von Beschäftigten direkt von ihrer arbeitsrechtlichen Einstufung ab. Da es in den Niederlanden weiterhin an besonderen gesetzlichen Vorgaben für Plattformbeschäftigte fehlt, insbesondere was das Arbeitsrecht und das Recht der sozialen Sicherheit anbelangt, gibt die aktuell bestehende Gesetzgebung den Weg vor. Dies bedeutet, dass Plattformbeschäftigte entweder als Angestellte mit dem entsprechenden weitreichenden Schutzpaket oder aber als Selbstständige mit einem eher beschränkten Sozialschutz betrachtet werden. Für die Mehrheit der Plattformbeschäftigten wird derzeit die zweite Option angewendet. Dennoch deuten die jüngsten Entwicklungen auf mögliche Verbesserungen in der Sozialversicherungssituation niederländischer Plattformbeschäftigter hin." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
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Who experiences subjective job insecurity due to digital transformation in Germany? (2021)
Zitatform
Müller, Nora, Nico Stawarz & Alexandra Wicht (2021): Who experiences subjective job insecurity due to digital transformation in Germany? In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 384-414. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-384
Abstract
"In vielen Ländern geht die Digitalisierung mit tiefgreifenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt einher, darunter eine Polarisierung von Beschäftigung und Löhnen sowie ein Rückgang des Beschäftigungswachstums. Über die individuellen Folgen der Digitalisierung ist wenig bekannt, insbesondere im Hinblick auf die unterschiedliche Betroffenheit sozialer Gruppen. In dieser Studie untersuchen wir die Relevanz der Digitalisierung, gemessen durch das aufgabenspezifische Substitutionspotenzial von Berufen, für die subjektive Arbeitsplatzunsicherheit von Individuen. Unser Fokus liegt auf Unterschieden zwischen Individuen mit verschiedenen soziodemografischen und subjektiv-affektiven Merkmalen. Für die empirischen Analysen verwenden wir Querschnittsdaten von Erwerbstätigen aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) von 2013. In Übereinstimmung mit der bisherigen Forschung zeigen unsere linearen Regressionsmodelle, dass Personen in Berufen mit hohem Substitutionspotenzial höhere Werte von subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit berichten als Personen in Berufen mit niedrigem Substitutionspotenzial. Unsere Moderationsanalysen zeigen, dass die positive Korrelation zwischen hohem Substitutionspotenzial und subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit nur bestimmte soziale Gruppen betrifft: ältere Arbeitnehmer*innen (46-55 Jahre), Arbeitnehmer*innen mit mittlerer und geringer Bildung und Arbeitnehmer*innen mit einem hohen Grad an Neurotizismus. Hinter dem positiven Zusammenhang zwischen Digitalisierung und subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit verbergen sich also soziale Ungleichheiten im Ausmaß der individuellen Betroffenheit durch den digitalen Wandel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being (2021)
Zitatform
Nazareno, Luísa & Daniel S. Schiff (2021): The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being. In: Technology in Society, Jg. 67. DOI:10.1016/j.techsoc.2021.101679
Abstract
"Discourse surrounding the future of work often treats technological substitution of workers as a cause for concern, but complementarity as a good. However, while automation and artificial intelligence may improve productivity or wages for those who remain employed, they may also have mixed or negative impacts on worker well-being. This study considers five hypothetical channels through which automation may impact worker well-being: influencing worker freedom, sense of meaning, cognitive load, external monitoring, and insecurity. We apply a measure of automation risk to a set of 402 occupations to assess whether automation predicts impacts on worker well-being along the dimensions of job satisfaction, stress, health, and insecurity. Findings based on a 2002–2018 dataset from the General Social Survey reveal that workers facing automation risk appear to experience less stress, but also worse health, and minimal or negative impacts on job satisfaction. These impacts are more concentrated on workers facing the highest levels of automation risk. This article encourages new research directions by revealing important heterogeneous effects of technological complementarity. We recommend that firms, policymakers, and researchers not conceive of technological complementarity as a uniform good, and instead direct more attention to mixed well-being impacts of automation and artificial intelligence on workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Crowdwork for Young People: Risks and Opportunities (2021)
O'Higgins, Niall; Caro, Luis Pinedo;Zitatform
O'Higgins, Niall & Luis Pinedo Caro (2021): Crowdwork for Young People: Risks and Opportunities. (IZA discussion paper 14933), Bonn, 41 S.
Abstract
"In recent years, crowdworking has emerged as a small but rapidly growing source of employment and income principally for young(er) people. Here, we build on previous work in identifying the determinants of crowdworkers' earnings. We focus on the reasons why young crowdworkers earn significantly higher hourly wages than their older counterparts. We show that this is due to the higher returns to experience accruing to younger crowd-workers. Educational attainment does not explain this age-based differential, as education is a negligible factor in determining crowdworkers' earnings. We also analyse why young women earn around 20% less than their male counterparts despite blind hiring. We confirm that this is partly explained by constraints on working time faced by women with children. The analysis also shows that 'freely chosen' crowdwork - as opposed to, young people crowd-working because of a lack of alternative employment opportunities - is conducive to higher levels of job satisfaction. Moreover, young crowdworkers in middle income countries earn less than their counterparts in high income countries but report higher levels of job satisfaction. This is entirely attributable to the lower quality of their options outside of crowdwork." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die digitale Beschäftigungsindustrie als global expandierende Branche (2021)
Zitatform
Pongratz, Hans J. (2021): Die digitale Beschäftigungsindustrie als global expandierende Branche. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 4, S. 263-273. DOI:10.5771/0342-300X-2021-4-263
Abstract
"Die Relevanz von Crowdworking-Plattformen, über die Arbeitsaufträge online vermittelt werden, ist zuletzt intensiv diskutiert worden. Sie bilden ein wichtiges, aber keineswegs das umfangreichste oder bedeutendste Segment der globalen digitalen Beschäftigungsindustrie. Parallel dazu haben sich andere Internet-Plattformen zur Vermittlung von Arbeitskraft etabliert wie Online-Stellenbörsen, Arbeitgeber bewertungs-Plattformen oder digitale Karrierenetzwerke. Die Dynamik der Expansion beispielsweise von Uber oder LinkedIn lässt die Potenziale einer privat-wirtschaftlichen Erschließung von Dienstleistungen am Arbeitsmarkt erahnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Legal Technology im Arbeitsrecht: Ein Thema für industrielle Beziehungen und Arbeitsforschung? (2021)
Zitatform
Rehder, Britta, Birgit Apitzsch & Berthold Vogel (2021): Legal Technology im Arbeitsrecht: Ein Thema für industrielle Beziehungen und Arbeitsforschung? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 30, H. 4, S. 357-374. DOI:10.1515/arbeit-2021-0023
Abstract
"Die Digitalisierung betrifft das Arbeitsrecht und die industriellen Beziehungen nicht nur durch die Veränderung von Arbeitsorganisation und Beschäftigungsformen, beispielsweise im Kontext von Crowdwork, sondern auch durch den Bedeutungsgewinn von Legal Technologies. Diese umfassen die standardisierte Bearbeitung von Rechtsangelegenheiten mittels Online-Tools, Rechtsgeneratoren und Legal Robots. Der Beitrag zielt auf eine Exploration der Formen und Folgen der Digitalisierung von Rechtsdienstleistungen im Arbeitsrecht für die industriellen Beziehungen. Auf Grundlage der Analyse prominenter Beispiele von Legal-Tech-Angeboten gibt er Einblicke in die Ausrichtung der Angebote und Anbieter und diskutiert mögliche Folgen für die etablierten Akteure der betrieblichen Mitbestimmung und der gewerkschaftlichen Interessenvertretung. Unsere übergreifende These lautet, dass sich aus dem Möglichkeitsraum der digitalen Rechtsanwendung und -durchsetzung sowohl neue Handlungsspielräume als auch Gefährdungen für die Akteure der kollektiven Interessenvertretung in den industriellen Beziehungen ergeben, die daher gut beraten wären, die Entwicklung der Legal Technologies aktiv mitzugestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Editorial: Job quality in digitalized work environments (2021)
Zitatform
Reimann, Mareike & Anita Tisch (2021): Editorial: Job quality in digitalized work environments. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 373-383. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-373
Abstract
"Angesichts der rapiden Digitalisierung der Arbeitswelt diskutiert das vorliegende Editorial mögliche Zusammenhänge mit Arbeits- und Beschäftigtenqualität und zeigt auf, welche Faktoren der Arbeits- und Beschäftigungsqualität bislang vorrangig betrachtet wurden. Zudem ordnet es die Beiträge des Sonderheftes in den Diskurs ein und gibt Hinweise auf mögliche weitere Forschungsfragen. Dabei vertreten wir die Position, dass Digitalisierung nicht alle Beschäftigtengruppen gleichermaßen trifft und auch in verschiedenen (Arbeits-)Kontexten mit unterschiedlichen Folgen einhergehen kann. Wir freuen uns über die zunehmende Aufmerksamkeit, die dem Themenfeld in der empirischen Sozialforschung entgegengebracht wird. Einmal mehr zeigen die Beiträge des Sonderhefts, dass die Digitalisierung kein feststehendes Konstrukt darstellt und viele unterschiedliche Facetten beinhaltet. Deshalb plädieren wir mit unserem Beitrag dafür, die empirische Analyse des Zusammenhangs zwischen der Digitalisierung und Arbeits- sowie Beschäftigungsqualität auch zukünftig auszubauen, Studien sofern möglich in den Längsschnitt zu überführen, neue Phänomene zu erfassen und in den Diskurs einzuordnen sowie mögliche Moderatoren stärker zu berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Auf dem Weg in eine hybride Arbeitswelt – Büros und Büroarbeit in der Post-Corona-Epoche (2021)
Rief, Stefan;Zitatform
Rief, Stefan (2021): Auf dem Weg in eine hybride Arbeitswelt – Büros und Büroarbeit in der Post-Corona-Epoche. In: DGUV-Forum, Jg. 13, H. 3, S. 19-25.
Abstract
"Die Erfahrungen mit dem Homeoffice werden die Arbeit im Büro und die Einstellung zum Arbeitsort dauerhaft verändern. Das Büro ergibt in Zukunft dann Sinn, wenn sich der Weg dorthin lohnt. Dafür müssen dort optimale Voraussetzungen für ein Produktivitätserlebnis als Individuum und als Gruppe sowie für Inspiration herrschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digital arbeiten (2021)
Zitatform
Ritschel, Gregor & Thomas Müller (Hrsg.) (2021): Digital arbeiten. (Berliner Debatte Initial Jg. 32,3), Potsdam: WeltTrends, 165 S.
Abstract
"„Zoom Fatigue“, zu Deutsch „Videokonferenz-Erschöpfung“, ist vielleicht das neueste Phänomen eines zunehmend digitalisierten Büroalltags. Seit der Corona-Pandemie und dem notgedrungenen Umzug ins Home-Office sind Videokonferenzen allgegenwärtig. Zum digitalen Arbeiten gehören heute außerdem kollaborative Tools, die Echtzeiteinblicke in die Arbeitsfortschritte von Teams gewähren, sowie Applikationen und KI-Elemente, die Arbeitsprozesse erleichtern sollen. Digitales Arbeiten wird dadurch transparenter, jedoch in einer Weise, die für die Beschäftigten in der Regel intransparent ist. Dadurch verändern sich die Möglichkeiten der Überwachung und die Modi der Fremd- und Selbstkontrolle." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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The social protection of platform workers in Romania: Meeting the growing demand for affordable and adequate coverage? (2021)
Roşioru, Felicia;Zitatform
Roşioru, Felicia (2021): The social protection of platform workers in Romania: Meeting the growing demand for affordable and adequate coverage? In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 155-175. DOI:10.1111/issr.12282
Abstract
"In einer sich wandelnden Arbeitswelt bekunden Plattformarbeitnehmer oft Mühe, einen angemessenen Schutz zu erlangen, und dazu gehört auch der wirksame Zugang zu den Leistungen des Systems der sozialen Sicherheit. Die Leistungen der sozialen Sicherheit Rumäniens zeichnen sich dadurch aus, dass der Zugang vom Arbeitseinkommen einer Person abhängt, aber vom rechtlichen Status des Arbeitnehmers (angestellt oder selbstständig) nicht beeinflusst wird. Generell sind alle Arbeitnehmer im Krankheitsfall, bei veränderten Familienverhältnissen und im Ruhestand gedeckt. Im Gegensatz dazu ist für Selbstständige die Deckung für Arbeitslosigkeits-, Arbeitsunfall- und Berufskrankheitsleistungen sowie für bezahlten Krankheitsurlaub, für Leistungen bei einer Schwangerschaft und für Leistungen bei der Pflege kranker Kinder freiwillig. Angesichts der Verbreitung von Plattformarbeit befasst sich dieser Artikel mit der besonderen Situation von Plattformbeschäftigten in Rumänien, die zwar formell durch das System der sozialen Sicherheit gedeckt sind, aber vor zahlreichen Hindernissen bezüglich Anspruchsvoraussetzungen, administrativer Formalitäten, Risiken einer automatischen Beendung des Arbeitsverhältnisses und Arbeitsmustern mit zeitweiliger Beschäftigung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
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Heimarbeit: Ansatzpunkt für Soziale Sicherung in Zeiten der Digitalisierung?: Von der „Lex Behm“ 1922 zu aktuellen genderspezifischen Handlungserfordernissen aufgrund der Digitalisierung (2021)
Rust, Ursula;Zitatform
Rust, Ursula (2021): Heimarbeit: Ansatzpunkt für Soziale Sicherung in Zeiten der Digitalisierung? Von der „Lex Behm“ 1922 zu aktuellen genderspezifischen Handlungserfordernissen aufgrund der Digitalisierung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 1, S. 53-78. DOI:10.3790/sfo.71.1.53
Abstract
"Die Digitalisierung hat die Möglichkeiten, Erwerbsarbeit von zu Hause aus nachzugehen erweitert. Dadurch drohen Lücken in der sozialen Sicherung. Frauen sind von diesem Risiko besonders betroffen, da sie u.a. aufgrund ihres höheren Anteils an der Erbringung häuslicher Care-Arbeit der Erwerbsarbeit häufiger von zu Hause nachgehen. Die Problematik ist aber nicht neu: Bereits im frühen 20. Jahrhundert wurden gesetzliche Regelungen zur sozialen Sicherung von Heimarbeit eingeführt. Der Aufsatz untersucht die Entstehungsgeschichte und Weiterentwicklung der sozialen Sicherung von Heimarbeit einschließlich notwendiger Anpassungen an die elektronische Arbeitsweise der Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung um zu klären, ob die vom „Homeoffice“ der abhängigen Beschäftigung und von der Selbständigkeit zu unterscheidende Heimarbeit ein Ansatzpunkt zur Schließung digitalisierungsbedingter Lücken der sozialen Sicherung sein kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Post-Covid-19-Wirtschaft: Welche unerwarteten Spuren hinterlässt die Krise in Branchen, Regionen und Strukturen: Zur Diskussion gestellt (2021)
Röhl, Klaus-Heiner; Reck, Fabian; Wollmershäuser, Timo; Haucap, Justus ; Felden, Birgit; Fidrmuc, Jarko ; Walwei, Ulrich ; Horky, Florian; Reichle, Philipp; Ragnitz, Joachim;Zitatform
Röhl, Klaus-Heiner, Joachim Ragnitz, Ulrich Walwei, Timo Wollmershäuser, Justus Haucap, Jarko Fidrmuc, Florian Horky, Philipp Reichle, Fabian Reck & Birgit Felden (2021): Die Post-Covid-19-Wirtschaft: Welche unerwarteten Spuren hinterlässt die Krise in Branchen, Regionen und Strukturen. Zur Diskussion gestellt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 3, S. 3-25.
Abstract
"Klaus-Heiner Röhl, Institut der deutschen Wirtschaft, sieht die Möglichkeit einer „Zombifizierung“ mancher Branchen, die, neben einer anhaltenden Investitionsschwäche, zu einem Hindernis des Aufschwungs werden könnte. Je länger der Lockdown und die Beeinträchtigungen andauern, desto eher seien nachhaltige Strukturschäden für die Wirtschaft zu erwarten. Joachim Ragnitz, ifo Niederlassung Dresden, sieht gegenwärtig wenig Anlass zu der Befürchtung, dass die Corona-Pandemie die regionalen Disparitäten in Deutschland verschärfen könnte. Insoweit bestehe auch kein Grund, über die zweifellos notwendigen Maßnahmen zur Unterstützung besonders betroffener Unternehmen und Branchen hinaus, die regionale Wirtschaftsförderung entsprechend zu modifizieren. Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, erläutert, warum, Kurzarbeit auch in der noch andauernden Coronakrise ein effektives Instrument zur Stabilisierung von Arbeitsplätzen ist und ein ansonsten drohendes Abgleiten in eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale verhindert. Mit einer sich verbessernden wirtschaftlichen Lage sollte die großzügige Gewährung von Kurzarbeit aber Zug um Zug zurückgefahren werden. Timo Wollmershäuser, ifo Institut, zeigt, dass die staatlichen Maßnahmen eine Corona-Insolvenzwelle bremsen. Neben der Aussetzung der Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz haben vor allem die Sofort- und Überbrückungshilfen des Bundes und der Länder dazu beigetragen. Dies gehe aus Schätzungen hervor, die auf historischen Zusammenhängen zwischen Konjunktur, Unternehmensgewinnen und Insolvenzgeschehen beruhen. Justus Haucap, Universität Düsseldorf, befürchtet, erwartet, dass ein Strukturwandel im Handel zu einer Verödung von Innenstädten in kleinen und mittleren Städten führen könnte: Nicht nur im stationären Fachhandel, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere bei kundennahen Dienstleistungen wie in der Gastronomie, im Tourismus, bei Anbietern von Kultur- und Freizeitangeboten oder im Eventbereich seien die Einbrüche im Lockdown massiv. Jarko Fidrmuc, Florian Horky, Philipp Reichle und Fabian Reck, Zeppelin Universität Friedrichshafen, untersuchen die Auswirkungen der Coronakrise auf die Sharing Economy, die aufgrund ihres impliziten sozialen Charakters hart getroffen wird. So ist der Umsatz von Airbnb im März 2020 um nahezu zwei Drittel eingebrochen. Auch Anbieter im Bereich Carsharing erfahren durch die Covid-19-Pandemie Beschränkungen. Aber lokale Tourismusangebote und innovative Mobilitätslösungen könnten zur Kontrolle der Pandemie beitragen. Beide Aspekte bieten somit auch Chancen für die Sharing Economy. Birgit Felden, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, sieht für den Mittelstand Risiken, aber auch Chancen durch die Coronakrise. Zu den Verlierern dürften vor allem neben dem Tourismus, der Gastronomie und den Kinos auch Automobilzulieferer und der Einzelhandel gehören, typische mittelständische Familienunternehmen also, die nicht selten ihr gesamtes Geschäftsmodell hinterfragen müssten. Auf der anderen Seite habe der erste Shutdown hat zu einem wahren Digitalisierungsschub geführt, der sich auch nach Corona halten werde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Digitalisierung und Arbeitsqualität in der Transportlogistik: Qualitative Befunde aus Deutschland (2021)
Zitatform
Schneider, Pauline, Franziska Ganesch, Klaus Schmierl & Olaf Struck (2021): Digitalisierung und Arbeitsqualität in der Transportlogistik. Qualitative Befunde aus Deutschland. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 483-513. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-483
Abstract
"Der Beitrag fokussiert die Entwicklung der Digitalisierung in der Transportlogistik mit den drei Teilbranchen System- und Kontraktverkehr, Komplett- und Teilladungsverkehr und Kurier-, Express- und Paketdienste. Er analysiert die Auswirkungen des breiten Einsatzes digitaler Technik auf die Arbeitsqualität von Berufskraftfahrer*innen und Kurierdienstfahrer*innen. Grundlage der Analyse sind 35 Interviews mit Logistikexpert*innen in Technikunternehmen, Weiterbildungseinrichtungen und Verbänden und mit Beschäftigten und Entscheidungsträger*innen im Rahmen von zwei Betriebsfallstudien. Unsere Ergebnisse verdeutlichen: Digitale Technik und ihr organisatorischer Einsatz können Arbeit derart vereinfachen, dass Unternehmen zunehmend auf geringqualifizierte Beschäftigte zurückgreifen können. Zugleich rationalisiert und verdichtet digitale Technik Arbeitsprozesse, kann psychische und physische Beanspruchung teilweise aber auch vermeiden. Entscheidend für die Entwicklung der Arbeitsqualität unter Digitalisierungseinsatz ist die jeweilige Gestaltung der Technik, ihre organisatorische Einbettung und die betriebliche Personalpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Crowd Work und Plattformökonomie: Eine arbeitsrechtliche Fallstudie (2021)
Schneider-Dörr, Andreja;Zitatform
Schneider-Dörr, Andreja (2021): Crowd Work und Plattformökonomie. Eine arbeitsrechtliche Fallstudie. (Arbeitsrechtliche Schriften 4), Baden-Baden: Nomos, 479 S. DOI:10.5771/9783748924548
Abstract
"Die Arbeit wendet sich der Frage zu, ob Crowd Worker auf Microtask Plattformen als ArbeitnehmerInnen einzuordnen sind. Seit Jahren ist das aus der Sicht des Arbeitsrechts umstritten, jedoch mit einer gewissen Tendenz, es eher zu verneinen. Das BAG urteilte jedoch im Dezember 2020, dass ein Crowd Worker durchaus Arbeitnehmer sein kann. Wie sind also die Umstände zu werten, die einen Crowd Worker zum (Nicht-) Arbeitnehmer machen? Das untersucht diese Arbeit. Im ersten Teil der Arbeit erfolgt ein Review verschiedener Studien zu Crowd Work, sowie eine Analyse zur Funktionsweise von Plattformen. Dabei werden auch ökonomische und organisationssoziologische betrachtet. Im zweiten Teil werden konkrete Fallanalysen aus einem Selbstversuch dargestellt, um diese arbeitsrechtlich bewerten zu können. Im dritten Teil werden zwei Aspekte eröffnet, zum einen, wie sich die Divergenz zwischen nationalem und dem europarechtlichen Arbeitnehmerbegriff bei Crowd Work erneut offenbart. Zum anderen werden neue Formen der Regulierung angestoßen: Passt beispielsweise die P2B-VO 2019/1150 nicht auf viele Probleme der Plattformarbeit? Wie ist es um ihre Anwendbarkeit auf Plattformarbeit bestellt? Wie sieht es mit aus mit „regulation by design“? Schließlich ist insgesamt zu überlegen, wie das Arbeitsrecht mit neuen Arbeitsformen und vor allem Formen neuer Organisationsmethoden zurecht kommt." (Autorenreferat, © 2021 Nomos)
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Task Recommendation in Crowdsourcing Platforms (2021)
Schnitzer, Steffen;Zitatform
Schnitzer, Steffen (2021): Task Recommendation in Crowdsourcing Platforms. Darmstadt, XI, 150 S.
Abstract
"In dieser Arbeit werden die Anforderungen an die Aufgabenempfehlung in Aufgabenverteilungsplattformen mit einem Fokus auf die Perspektive des Arbeitnehmers gesammelt, das Design geeigneter Zuordnungsstrategien beschrieben, und innovative Methoden zur Empfehlung von Aufgaben auf der Grundlage ihrer textlichen Beschreibungen vorgestellt. Verschiedene Aspekte werden durch die Analyse dreier Formen von Aufgabenverteilungsplattformen berücksichtigt, nämlich Plattformen für Mikroaufgaben, Projektaufträge und Stellenausschreibungen. Die Anforderungen an Enterprise Crowdsourcing-Plattformen werden auf Basis der Literatur und einer qualitativen Studie gesammelt. Auf dieser Sammlung als Grundlage werden verschiedene Aufgabenzuordnungsstrategien konzipiert. Außerdem werden die Anforderungen der Arbeiter und ihr Verständnis einer Aufgabenähnlichkeit auf öffentlichen Crowdsourcing-Plattformen ermittelt, was die Entwicklung und Implementierung zusätzlicher Methoden zur Bestimmung der Ähnlichkeit von Mikroaufgaben motiviert. Die textlichen Beschreibungen von Mikroaufgaben, Projektaufträgen und Stellenausschreibungen werden analysiert, um innovative Methoden zur Aufgabenempfehlung in allen drei Formen von Aufgabenverteilungsplattformen realisieren zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Perspektiven nach Corona: Vorschlag zu einer Arbeitslosenversicherung für Selbstständige (Teil 2) (2021)
Zitatform
Schoukens, Paul & Enzo Weber (2021): Perspektiven nach Corona: Vorschlag zu einer Arbeitslosenversicherung für Selbstständige (Teil 2). In: Soziale Sicherheit, Jg. 70, H. 1, S. 32-36., 2020-10-07.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der Corona-Krise wird in diesem Papier der Aufbau einer Arbeitslosenversicherung für Selbstständige behandelt. Traditionell wird eine Absicherung von Einkommensrisiken für Selbstständige oft als Widerspruch zum Wesen des unternehmerischen Risikos gesehen. Allerdings kann eine Arbeitslosenversicherung, die nicht mehr ausschließlich für Normalarbeitsverhältnisse gilt, einen Beitrag zu einer nachhaltigen, produktiven und sozial abgesicherten Arbeitsmarktentwicklung leisten. Gleichzeitig kann sie verhindern, dass Betroffene im Fall einer Arbeitslosigkeit unnötig auf die Grundsicherung zurückfallen, sodass das System die Bedürfnisse von Menschen in Armut effektiver erfüllen kann. Diese Vorteile sprechen für eine umfassende Absicherung, während bestehende freiwillige Systeme regelmäßig nur eine bruchstückhafte Absicherung bieten. In diesem Zusammenhang ist es von entscheidender Bedeutung, die Regeln in geeigneter Weise anzupassen, sodass die spezifischen Bedürfnisse von Selbstständigen berücksichtigt werden. Daher diskutieren wir wichtige Regeln und Bedingungen für Selbstständige und leiten daraus Schlussfolgerungen ab, wie die Arbeitslosenversicherung für sie gestaltet werden sollte." (Textauszug, IAB-Doku
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Literaturhinweis
Plattformzentrierte Arbeitskoordination im kommerziellen und kooperativen Fahrradkurierwesen (2021)
Zitatform
Schreyer, Jasmin & Jan-Felix Schrape (2021): Plattformzentrierte Arbeitskoordination im kommerziellen und kooperativen Fahrradkurierwesen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 30, H. 4, S. 283-306. DOI:10.1515/arbeit-2021-0020
Abstract
"Dieser Aufsatz vergleicht den Einsatz digitaler Plattformen in kommerziellen und kooperativen Arbeitszusammenhängen. Auf der Basis zweier qualitativer Fallstudien zu dem automatisierten Arbeitsmanagement in der kommerziellen Gig Economy (Lieferando.de) und der kollektiven Nutzung informationstechnischer Plattformen in kooperativen Projekten (Crow Cycle Courier Collective) diskutieren wir das veränderte Zusammenspiel von technischen und sozialen Strukturierungsleistungen in der Koordination von Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Basisarbeit: Beschäftigungsentwicklung und Beschäftigtengruppen (2021)
Seibert, Holger; Schwengler, Barbara; Wiethölter, Doris;Zitatform
Seibert, Holger, Barbara Schwengler & Doris Wiethölter (2021): Basisarbeit: Beschäftigungsentwicklung und Beschäftigtengruppen. In: André Große-Jäger, Renate Hauser, Oliver Lauenstein, Jana May-Schmidt, Matthias Merfert, Franziska Stiegler & Bruno Zwingmann (Hrsg.) (2021): Basisarbeit. Mittendrin und außen vor, S. 88-109, 2021-08-31.
Abstract
"Bei der Diskussion über die möglichen Folgen der fortschreitenden Digitalisierung nimmt man üblicherweise an, dass, je einfacher eine Tätigkeit ist, sie umso leichter durch Maschinen ersetzt werden kann. Man könnte also davon ausgehen, dass Basisarbeit - definiert als Arbeit, für deren Erledigung typischerweise keine Ausbildung erforderlich ist - potenziell stärker automatisiert werden könnte. Dabei wird jedoch vergessen, dass gerade einfache Tätigkeiten häufig nur schwer zu automatisieren sind. Hinzu kommt, dass - selbst wenn Tätigkeiten potenziell automatisiert werden könnten - nicht unbedingt und sofort automatisiert wird. Insbesondere gilt, wenn eine Maschine teurer ist als die menschliche Arbeit, um Produkte oder Dienstleistungen in der gleichen Qualität und Menge herzustellen, es sich für die Unternehmen nicht lohnt, zu substituieren. Das sollte vor allem Konsequenzen für die Basisarbeit haben. Darüber hinaus können durch die Digitalisierung auch neue Arbeitsplätze in der Basisarbeit entstehen, vor allem, weil einfache Arbeit durch Unterstützung digitaler Assistenzsysteme produktiver werden kann oder weil bei einer Automatisierung häufig weiterhin einfache Aufgaben von Menschenhand erledigt werden müssen, wie beispielsweise zur Beseitigung eines Staus in einer Maschine. Vor diesem Hintergrund untersucht dieser Beitrag, welche Folgen die Digitalisierung für die Basisarbeit hat." (Textauszug, IAB-Doku)
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Transitions From Offline to Online Labor Markets: The Relationship Between Freelancers' Prior Offline and Online Work Experience (2021)
Seifried, Mareike;Zitatform
Seifried, Mareike (2021): Transitions From Offline to Online Labor Markets: The Relationship Between Freelancers' Prior Offline and Online Work Experience. (ZEW discussion paper 21-101), Mannheim, 42 S.
Abstract
"An emerging stream of research from various disciplines studies online labor market (OLM) platforms as an alternative way of accomplishing work compared to traditional (offline) labor markets. Although prior work has increased our understanding of how OLM platforms function, we so far know very little about the relationship between what workers have done before entering the platform and the skill content of their online jobs. However, the question of why workers do the jobs they do in an online context and what drives their decision is fundamental to understanding how these markets function and are used by workers. Using data on 4,771 freelancers working on Upwork.com, the world’s leading freelancing website, we compare the skill content of their online jobs with their last reported offline prior to platform entry. Based on prior work on occupational mobility (Gathmann & Schönberg, 2010) and human capital investments (Becker, 1962), we hypothesize and find that workers with more valuable skillsets adjust their skill portfolios less while working online, i.e. the distance between their offline and online skill portfolio is lower. We further show that being female, coming from an advanced economy and reporting having current offline employment moderates the relationship between skill value and skill distance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Crowdwork: Wesen und Gestalt einer neuen Arbeitsform (2021)
Staiger, Anna-Maria; der Oelsnitz, Dietrich von;Zitatform
Staiger, Anna-Maria & Dietrich von der Oelsnitz (2021): Crowdwork: Wesen und Gestalt einer neuen Arbeitsform. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 50, H. 12, S. 12-18. DOI:10.15358/0340-1650-2021-12-12
Abstract
"Für den Erfolg in Studium und Beruf ist aktuelles und methodisches Wirtschaftswissen das A und O. Die Zeitschrift WiSt liefert dieses Wissen Monat für Monat. Hochaktuelle Wirtschaftsthemen werden vor dem Hintergrund der volks- und betriebswirtschaftlichen Modelle erörtert und diskutiert. So bleiben Sie up-to-date, kennen die brisanten Details und durchschauen schnell komplexe Wirtschaftsstrukturen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Verlag Franz Vahlen )
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Making algorithms safe for workers: occupational risks associated with work managed by artificial intelligence (2021)
Todolí-Signes, Adrián;Zitatform
Todolí-Signes, Adrián (2021): Making algorithms safe for workers: occupational risks associated with work managed by artificial intelligence. In: Transfer, Jg. 27, H. 4, S. 433-452. DOI:10.1177/10242589211035040
Abstract
"Immer mehr Unternehmen setzen auf künstliche Intelligenz zur Verbesserung des Arbeitsmanagements. Die vorliegende Studie untersucht, welche Gesundheitsgefahren mit diesen neuen Formen des technologischen Managements verbunden sind. Berufsbedingte Risiken lassen sich verringern, wenn sie bei der Programmierung von Algorithmen bereits berücksichtigt werden. Die Studie bestätigt die Annahme, dass Algorithmen richtig programmiert werden müssen, um diese beruflichen Risiken zu minimieren. Genauso wie Aufsichtspersonen in Risikoprävention geschult werden müssen, damit sie ihre Arbeit ausführen können, muss ein Algorithmus so programmiert werden, dass er berufsbedingte Risiken abwägen kann. Ist der Algorithmus nicht dazu in der Lage, ist dafür zu sorgen, dass er nicht direkt zur Anleitung von Arbeitskräften eingesetzt wird. Der Algorithmus muss alle (bekannten) Faktoren einschätzen können, die für die Arbeitssicherheit und die Gesundheit von Arbeitskräften ein Risiko darstellen können. Es erscheint deshalb erforderlich, bei der Programmierung von Algorithmen eine obligatorische Risikoeinschätzung durch Fachleute vornehmen zu lassen, damit alle bisher festgestellten Risiken berücksichtigt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Disembedded or Deeply Embedded? A Multi-Level Network Analysis of Online Labour Platforms (2021)
Zitatform
Tubaro, Paola (2021): Disembedded or Deeply Embedded? A Multi-Level Network Analysis of Online Labour Platforms. In: Sociology, Jg. 55, H. 5, S. 927-944. DOI:10.1177/0038038520986082
Abstract
"This article extends the economic-sociological concept of embeddedness to encompass not only social networks of, for example, friendship or kinship ties, but also economic networks of ownership and control relationships. Applying these ideas to the case of digital platform labour pinpoints two possible scenarios. When platforms take the role of market intermediaries, economic ties are thin and workers are left to their own devices, in a form of ‘disembeddedness’. When platforms partake in intricate inter-firm outsourcing structures, economic ties envelop workers in a ‘deep embeddedness’ which involves both stronger constraints and higher rewards. With this added dimension, the notion of embeddedness becomes a compelling tool to describe the social structures that frame economic action, including the power imbalances that characterize digital labour in the global economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeit auf digitalen Plattformen: selbst- oder fremdbestimmt? (2021)
Zitatform
Vogel, Fabian & Sarah Bernhard (2021): Arbeit auf digitalen Plattformen: selbst- oder fremdbestimmt? In: IAB-Forum H. 10.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-09.
Abstract
"Der Streit darüber, ob Menschen, die ihre Arbeitskraft auf digitalen Arbeitsplattformen anbieten, Solo-Selbstständige oder abhängig Beschäftigte sind, hat inzwischen auch die Gerichte erreicht. Der verbreitete Einsatz von algorithmischen Steuerungsmechanismen und digitalen Anreizsystemen kann darauf hindeuten, dass es sich in vielen Fällen um fremdbestimmte und weisungsgebundene Arbeit handelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Soziale Sicherung: Vorwärts nach Corona!: Kommentar (2021)
Zitatform
Weber, Enzo (2021): Soziale Sicherung: Vorwärts nach Corona! Kommentar. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 2, S. 86., 2021-01-06. DOI:10.5771/0342-300X-2021-2-86
Abstract
"Die Corona-Krise führt den Wert sozialer Sicherung dramatisch vor Augen. Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte durch den Anspruch auf Kurzarbeitergeld bzw. Arbeitslosengeld abgesichert sind, ist das vor allem bei Selbstständigen und Minijobbern nicht der Fall. Deshalb sollte die soziale Sicherung auf eine breitere Basis gestellt werden. Eine umfassende soziale Absicherung zeigt ihren Nutzen dabei nicht erst im Krisenfalle, sondern bietet Rückhalt und Perspektive für eine nachhaltige und zuversichtliche Erwerbsentwicklung. Auch würde so sichergestellt, dass das Lohnniveau am Arbeitsmarkt die Kosten der sozialen Sicherung einbezieht. Eine generelle Regelung bietet also große Vorteile, während im individuellen Kalkül üblicherweise hauptsächlich Kosten im Vordergrund stehen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Constitutional Values in the Gig-Economy?: Why Labor Law Fails at Platform Work, and What Can We Do about It? (2021)
Zitatform
Ződi, Zsolt & Bernát Török (2021): Constitutional Values in the Gig-Economy? Why Labor Law Fails at Platform Work, and What Can We Do about It? In: Societies, Jg. 11, H. 3, S. 1-16. DOI:10.3390/soc11030086
Abstract
"Gig-work, or platform work, has been in the crosshairs of regulators since roughly the mid-2010s. The employment of an increasing number of platform workers raises a number of problems, however, there is no longer a consensus as to whether these problems are only the emergence of certain well-established labor law issues in a new guise, or completely new ones. To date, only one possible solution seems to have emerged, that of bringing platform work under the umbrella of labor law. This study argues, on the one hand, that platform work has a characteristic that was previously unknown in the world of labor relations (algorithmic and data-based work organization) and, on the other hand, that it has two other characteristics (tripartite structure and network effect) that create an entirely new quality that requires innovative legal approaches. The study selects some of the recent European Union standards regulating various kinds of online platforms which may also provide useful solutions for the regulation of platform work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working from home: From invisibility to decent work (2021)
Abstract
"Those working from home, whose number has greatly increased due to the spread of the COVID-19 pandemic, need better protection, says the International Labour Organization (ILO) in a new report. Since homeworking occurs in the private sphere it is often “invisible”. In low- and middle-income countries for instance, almost all home-based workers (90 per cent) work informally. They are usually worse off than those who work outside the home, even in higher-skilled professions. Homeworkers earn on average 13 per cent less in the United Kingdom; 22 per cent less in the United States of America; 25 per cent less in South Africa and about 50 per cent in Argentina, India and Mexico. Homeworkers also face greater safety and health risks and have less access to training than non-home-based workers, which can affect their career prospects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
World employment and social Outlook 2021: The role of digital labour platforms in transforming the world of work (2021)
Zitatform
(2021): World employment and social Outlook 2021. The role of digital labour platforms in transforming the world of work. (World employment and social outlook), Genf, 280 S.
Abstract
"This ILO flagship report explores how the contemporary platform economy is transforming the way work is organized, and analyses the impact of digital labour platforms on enterprises, workers and society as a whole. The report offers a comprehensive picture of the experience of workers and businesses on online web-based and locationbased platforms, drawing on surveys and interviews with some 12,000 workers and representatives of 85 businesses around the world, in multiple sectors. It also provides insights into the business model of digital labour platforms, examines regulatory responses around the globe, and presents a way forward to ensure that all platform work is decent work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten (2021)
Zitatform
(2021): Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen Dritter 19/30750 (10.06.2021)), Berlin, 195 S.
Abstract
"Die Bundesregierung legt laut Beschluss des Deutschen Bundestages in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern vor. Kernstück jedes Gleichstellungsberichts ist – neben der Stellungnahme der Bundesregierung sowie der Bilanzierung des vorangegangenen Berichts – das Gutachten, das jeweils eine unabhängige Sachverständigenkommission erstellt. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, beauftragte am 5. April 2019 uns als Kommission mit der Erstellung des vorliegenden Gutachtens zum Dritten Gleichstellungsbericht. Dem Berichtsauftrag zufolge sollte das Gutachten folgende Leitfrage bearbeiten: „Welche Weichenstellungen sind erforderlich, um die Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft so zu gestalten, dass Frauen und Männer gleiche Verwirklichungschancen haben?“ Ziel des Gutachtens, so der Berichtsauftrag, war es, ausgehend von aktuellen Erkenntnissen Handlungsschritte und -empfehlungen zur Leitfrage aufzuzeigen. Diese sollten so formuliert werden, dass sie einen konkreten Umsetzungsprozess und ein Monitoring unterstützen." (Textauszug)
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Literaturhinweis
The Digital Transformation of SMEs (2021)
Zitatform
(2021): The Digital Transformation of SMEs. (OECD studies on SMEs and entrepreneurship), Paris, 272 S. DOI:10.1787/bdb9256a-en
Abstract
"Despite potentially tremendous benefits, small and medium-sized enterprises (SMEs) lag in the digital transformation. Emerging technologies, as diverse as they are, offer a range of applications for them to improve performance and overcome the size-related limitations they face in doing business. However, SMEs must be better prepared, and stakes are high. SMEs make the most of the industrial fabric in many countries and regions, they create jobs (most jobs sometimes) and are the cement of inclusive and sustainable societies. The SME digital gap has increased inequalities among people, places and firms, and there are concerns that the benefits of the digital transformation could accrue to early adopters, further broadening these inequalities. Enabling SME digitalisation has become a top policy priority in OECD countries and beyond. The report looks at recent trends in SME digital uptake, including in the context of the COVID-19 crisis. It focuses on issues related to digital security, online platforms, blockchain ecosystems, and artificial intelligence. The report identifies opportunities, risks of not going digital, and barriers to adoption. It looks to concrete policy action taken worldwide to speed the SME transformation and raises a series of considerations to advance the SME digital policy agenda." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Impact of the Growth of the Sharing and Gig Economy on VAT/GST Policy and Administration (2021)
Abstract
"This report aims at assisting tax authorities in designing and implementing an effective Value Added Tax/Goods and Services Tax (VAT/GST) policy response to the growth of the sharing and gig economy. The rise of this phenomenon, powered by digital platforms, has transformed a number of industries within just a few short years. It involves large numbers of new economic operators (often private individuals), who monetise (often) underutilised goods and services by offering these, via digital platforms, for temporary (“shared”) use by primarily private consumers. Questions have been raised whether existing VAT/GST policy and administration frameworks are sufficiently capable of dealing with this new economic reality notably with a view to protecting VAT/GST revenue and minimising economic distortions. This report sets out the core components of a comprehensive VAT/GST policy strategy for tax authorities to consider in response. It analyses the key features of the sharing and gig economy and its main business models; identifies the associated VAT/GST challenges and opportunities; and presents a wide range of possible measures and approaches to support an effective policy response. This includes detailed guidance on the possible role of digital platforms in facilitating and enhancing VAT/GST compliance in the sharing and gig economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeiten in der Crowd: Perspektiven der Theorie relationaler Ungleichheiten in Arbeitsorganisationen (2020)
Zitatform
Abendroth, Anja-Kristin, Mareike Reimann, Martin Diewald & Laura Lükemann (2020): Arbeiten in der Crowd: Perspektiven der Theorie relationaler Ungleichheiten in Arbeitsorganisationen. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 27, H. 2, S. 160-178. DOI:10.3224/indbez.v27i2.04
Abstract
"Im Rahmen dieses Beitrages gehen wir der Frage nach, inwiefern Crowdsourcing von Betrieben, bei denen ein Teil der Arbeitstätigkeiten einer Wertschöpfungskette über digitale Plattformen ausgelagert wird, Änderungen im Ungleichheitsgefüge des Beschäftigungssystems mit sich bringt. Bei Crowdsourcing scheint die Vermittlung und Gestaltung durch Plattformen eine betriebliche Strukturierung der Arbeitsbedingungen von Crowdworkern und Crowdworkerinnen zu ersetzen. Dies ist jedoch nur teilweise der Fall. Auf Basis der Theorie relationaler Ungleichheiten in Arbeitsorganisationen hebt dieser Beitrag hervor, dass die Gestaltung von Crowdsourcing und Crowdworking Teil betrieblicher Aushandlungsprozesse ist, welche, in Abhängigkeit von betrieblichen Ungleichheitsregimen, unterschiedliche Konsequenzen für regulär Beschäftigte und Crowdworkende mit sich bringen. Dies betrifft zum einen, inwiefern Beschäftigte innerhalb von Betrieben durch Crowdsourcing substituiert und in ihren Gratifikationschancen bedroht werden oder Crowdwork als Unterstützung bestehender betrieblicher Abläufe erfahren. Zum anderen, inwiefern Crowdworkerinnen und Crowdworker durch Betriebe ausgebeutet werden oder Crowdwork eine weitere Alternative von Beschäftigung darstellt, die zu bestimmten Lebensphasen und -entwürfen passt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Artificial intelligence and the future of the digital work-oriented society: An outline for a holistic Technology impact assessment (2020)
Albrecht, Thorben; Kellermann, Christian;Zitatform
Albrecht, Thorben & Christian Kellermann (2020): Artificial intelligence and the future of the digital work-oriented society. An outline for a holistic Technology impact assessment. [Bratislava], 14 S.
Abstract
"In this paper we would like to determine the main dimensions of a work-focused assessment of progressive digital technologies in general (and specifically of AI) as they are used in the digital work-oriented society. The goal is to define the necessity and scope of activities required for a comprehensive technology impact assessment. The first dimension includes the technology itself and its technical and economic potential. AI is part of digitisation processes, and the two of them are hard to Therefore, will first look at the development of AI and the technological limitations of its applicability in order to make the issue more tangible for further analyses in the labour context. The second dimension is the workplace itself. How is AI used in particular situations and what labour-related, political, and organisational changes does it affect? The third dimension is macroeconomic: will the automation potential lead to technological unemployment, or will AI bring about growth and employment for all and at a higher level? Or will it heighten the polarisation that the first waves of automation and digitisation have already set in motion? In our view, these three dimensions are fundamental for the continuation of the technology impact assessment in the course of ongoing digitisation, and they can guide areas of politilitical action which will be elaborated on the last section." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Regulation, flexibility and the future of work: The case for the employment relationship as innovation facilitator (2020)
Zitatform
Aloisi, Antonio & Valerio De Stefano (2020): Regulation, flexibility and the future of work: The case for the employment relationship as innovation facilitator. In: International Labour Review, Jg. 159, H. 1, S. 47-69. DOI:10.1111/ilr.12160
Abstract
"Digital transformation and the reorganisation of the firm facilitate the emergence of new forms of work that diverge significantly from the standard employment relationship. Concomitantly, advocates of the digital disruption suggest that the existing legal framework is not suitable enough to accommodate “innovative” working templates and business models, also in light of the advent of the gig‐economy. In spite of this, labour law and its regulatory tools can continue to fulfil their role as “innovation facilitators”, enabling social institutions to adjust and firms to meet unprecedented challenges. This article represents the employment relationship as a flexible instrument, capable of adapting to the changing nature of hyper‐digitised systems. When it comes to implementing inventive business strategies, standard forms of employment imply efficiencies and cost advantages compared to non‐standard forms. First, they allow for the fully‐fledged exercise of managerial prerogative and the related internal flexibility in the use of the workforce. Second, they constitute an effective device to deliver training and to develop specific or transferable skills." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Die Ambivalenz des Neuen: Sozialer Fortschritt durch Plattformen, Blockchain und KI? (2020)
Zitatform
Bader, Verena & Daniel Buhr (2020): Die Ambivalenz des Neuen. Sozialer Fortschritt durch Plattformen, Blockchain und KI? (WISO Diskurs 2020,03), Bonn, 32 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie ist das Ergebnis der Diskussionen, die wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe geführt haben. Sie arbeitet die Ambivalenz der Digitalisierung in den untersuchten Politikbereichen heraus und identifiziert erste konkrete Handlungsempfehlungen. Dabei wird deutlich, dass wir in Deutschland auf gewachsene Strukturen zurückgreifen können, die sich bei der partizipativen Gestaltung sozialer Transformationsprozesse bewährt haben. Die Sozialpartnerschaft und auch die betriebliche Mitbestimmung sind zwei besonders wichtige Institutionen. Diese Stärke müssen wir aktiv nutzen und für die Zukunft ausbauen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New Work Forms: How to Integrate Them in Our Social Insurances (2020)
Zitatform
Barrio Fernandez, Alberto, Saskia Montebovi & Paul Schoukens (2020): New Work Forms: How to Integrate Them in Our Social Insurances. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 13, S. 48-53. DOI:10.1007/s10273-020-2615-5
Abstract
"The increase in the group of atypical workers means that their social security protection needs reviewing. How far should we go in approaching social security for self-employed workers, flex workers, crowd workers and all new employment relationships differently? This will depend on the number of elements in respect to which the atypical employment relationship differs from the established standard: the full-time employee with a permanent employment contract. What we propose is a social security system that is sufficiently flexible in its implementation to give the different groups of workers an equal place and at the same time maintain a financially sustainable social security system providing sufficient social security protection for typical and atypical workers." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Mobilitätsdienstleistungen gestalten: Beschäftigung, Verteilungsgerechtigkeit, Zugangschancen sichern (2020)
Behrendt, Siegfried; Rammler, Stephan; Jurisch, Stefan; Kollosche, Ingo; Müller, Detlef; Bormann, René; Faber, Werner; Kucz, Ingo;Zitatform
Behrendt, Siegfried, René Bormann, Werner Faber, Stefan Jurisch, Ingo Kollosche, Ingo Kucz, Detlef Müller & Stephan Rammler (2020): Mobilitätsdienstleistungen gestalten. Beschäftigung, Verteilungsgerechtigkeit, Zugangschancen sichern. (WISO Diskurs 2020,04), Bonn, 28 S.
Abstract
"Die autozentrierte Mobilitätslandschaft steht vor einer grundlegenden Transformation. In Verbindung mit dem öffentlichen Verkehr versprechen neue Mobilitätsdienstleistungen oder Mobility as a Service (MaaS) die Verringerung des motorisierten Individualverkehrs und werden als ein Lösungsansatz für gesellschaftliche und verkehrspolitische Herausforderungen verhandelt. Was aber sind die sozialen Folgeeffekte neuer Mobilität? Welche Auswirkungen hat ein Wachstum von MaaS auf Anzahl und Arbeitsprofile der im Sektor Beschäftigten? Werden abgelegene Regionen mit Hilfe von privatwirtschaftlich organisierten MaaS besser an den ÖPNV angebunden oder wird Exklusion zunehmen? Wie bezahlbar und zugänglich bleibt Mobilität auch für einkommensschwache Gruppen? Unter welchen Bedingungen führen Mobilitätsdienstleistungen zu mehr gesellschaftlicher Polarisierung? Wie könnten sie einen Beitrag zu einer sozial gestalteten Verkehrswende leisten?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Plattformökonomie in Bremen: Hintergründe und ökonomische Perspektiven „moderner“ Erwerbstätigkeit (2020)
Bollen, Antje; Cordsen, Manuel; Nischwitz, Guido; Heinemann, André W.;Zitatform
Bollen, Antje, Manuel Cordsen, André W. Heinemann & Guido Nischwitz (2020): Plattformökonomie in Bremen: Hintergründe und ökonomische Perspektiven „moderner“ Erwerbstätigkeit. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 27), Bremen, 88 S.
Abstract
"Die Digitalisierung stellt die Gesellschaft vor neue, große Herausforderungen. Neben der Digitalisierung von einzelnen Produktions- und Arbeitsprozessen, führt sie auch zu strukturellen, teils fundamentalen Veränderungen der Erwerbstätigkeit. Die Grenzen zwischen Selbstständigkeit und einer klassischen Arbeitnehmer-Arbeitgeberbeziehung sind gerade in Plattformmärkten teils intransparent und verschwimmen zunehmend. Dieser Wandel wird auch durch den Begriff der "Plattformökonomie" widergespiegelt. Plattformunternehmen wie "Airbnb", "Uber" und "Amazon" agieren heutzutage weltweit und haben enormen Einfluss auf das Wirtschaftsleben. Über ihre digitalbasierten Plattformen bringen sie Angebot und Nachfrage zusammen. Sie nutzen algorithmische Verfahren um die Daten von Anbietern und Kunden möglichst effizient in ihrem Sinne zu verwalten. Bei vielen dieser Plattformkonzepte werden Dienstleistungen an die Kunden der Plattformen vermittelt, die offiziell von Solo-Selbstständigen erbracht werden. Inwieweit es sich hierbei tatsächlich um den Status einer Selbstständigkeit handelt, ist Gegenstand juristischer Debatten. So wird beanstandet, dass die Plattformen vielmehr die Rolle eines Arbeitgebers innehätten, während die vermeintlich Selbstständigen folglich in einem Arbeitnehmerverhältnis stehen sollten. Hieran hängen Ansprüche, Pflichten und Schutzmaßnahmen. Zwar bietet die Plattformarbeit einen niedrigschwelligen Einstieg und flexiblen Umgang mit Arbeit, doch die Plattformarbeiter sehen sich vielfach mit unternehmerischen Risiken konfrontiert. Teilweise ist die Plattformarbeit zudem nur mit einem geringen Einkommensbezug verbunden. Vor dem Hintergrund plattformökonomischer Entwicklungen wurde versucht, die Situation der Plattformarbeit in Bremen im Auftrag der Arbeitnehmerkammer Bremen näher beleuchtet. Das Projekt wurde in drei verschiedene Forschungsphasen unterteilt. Dabei ging es in einem ersten Schritt um die Identifizierung der Plattformökonomie in Bremen, während in einem zweiten Schritt die Qualifizierung der ermittelten Plattformaktivitäten erfolgte. Dazu gehörte es, einen Überblick über die Anzahl der Erwerbstätigen der Bremer Plattformökonomie zu gewinnen. Zudem sollte der Wissensstand zur Plattformökonomie von Institutionen im Land Bremen ermittelt werden. Im zentralen dritten Modul wurden die Bedingungen und Arbeitsstrukturen von Erwerbstätigen der bremischen Plattformökonomie näher untersucht. Dazu gehörten Aspekte wie die konkrete Form der Erwerbsarbeit sowie die Wahrnehmung und Gewährleistung von Ansprüchen, Rechten und Pflichten im Kontext der Plattformarbeit. Zentral war es auch einen Eindruck über das persönliche Empfinden der Plattformarbeiter über ihre Arbeit in der Plattformökonomie zu erhalten. Der Forschungsprozess war primär explorativ ausgerichtet und wurde mit qualitativen Methoden erschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Folgen der Corona-Krise für die sozialen Sicherungssysteme im Ländervergleich (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin & Regina Konle-Seidl (2020): Folgen der Corona-Krise für die sozialen Sicherungssysteme im Ländervergleich (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 02.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-10-01.
Abstract
"Ähnlich wie in Deutschland hat die Corona-Krise auch in anderen Ländern Lücken in der sozialen Absicherung bestimmter Beschäftigtengruppen offenbart. Um diese in der Krise besser zu schützen, wurde eine Reihe von Sozialleistungen länderübergreifend ausgeweitet. Gleichwohl besteht auch über die Krise hinaus Handlungsbedarf. So bedarf es etwa in Deutschland vor allem einer grundlegenden Reform der Minijobs und einer besseren Absicherung von Solo-Selbstständigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit, Geschlecht und Entgrenzung: Auswirkungen von Digitalisierung und Flexibilisierung auf Geschlechterverhältnisse und Gesundheit: Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2020)
Brück, Carsten; Gümbel, Michael;Zitatform
Brück, Carsten & Michael Gümbel (2020): Erwerbsarbeit, Geschlecht und Entgrenzung: Auswirkungen von Digitalisierung und Flexibilisierung auf Geschlechterverhältnisse und Gesundheit. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung), Berlin, 60 S.
Abstract
"Erwerbsarbeit befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Einerseits werden dabei Kontinuitäten der letzten Jahrzehnte fortgesetzt, andererseits führen gravierende technologische und gesellschaftliche Innovationen zur Einschätzung, dass wir mit „Arbeit 4.0“ in eine grundlegend neue Stufe der Entwicklung eintreten. Prägend dafür ist einerseits eine zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen durch neue Informations- und Kommunikationstechniken, andererseits lässt sich eine erhebliche Flexibilisierung von Strukturelementen der Arbeit wie Zeit, Raum und Vertragsverhältnis beobachten. Beides zusammen bedeutet, dass bisher vertraute Grenzen fluide werden und verschwinden oder neu verortet werden, so dass die Entwicklung zusammengenommen auch mit dem Begriff der Entgrenzung beschrieben werden kann. Die Expertise beleuchtet, welche Folgen diese Entwicklungen für die Geschlechterverhältnisse in Betrieben und in der Gesellschaft – insbesondere unter Berücksichtigung der Gesundheit der Menschen – absehbar sind und wie diese gestaltet werden können und sollten. Dabei werden unterschiedliche Beispiele für Digitalisierung und entgrenzte Arbeit anhand von Szenarien konkretisiert. Das Instrumentarium des Arbeitsschutzes, insbesondere Gefährdungsbeurteilungen, wird unter Berücksichtigung der Gender-Perspektive dargestellt. Deutlich wird, dass es von der Gestaltung der Rahmenbedingungen von Digitalisierung abhängt, ob Potenziale oder Hindernisse für die Gleichstellung stärker wirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Coworking im ländlichen Raum: Menschen, Modelle, Trends (2020)
Bähr, Ulrich; Lietzau, Jule; Biemann, Juli; Hentschel, Philipp;Zitatform
Bähr, Ulrich, Juli Biemann, Philipp Hentschel & Jule Lietzau (2020): Coworking im ländlichen Raum. Menschen, Modelle, Trends. Gütersloh, 73 S. DOI:10.11586/2020076
Abstract
"Das Phänomen Coworking ist aus den Metropolen der Welt mittlerweile nicht mehr wegzudenken und die Auswirkungen dieser neuen Orte des Arbeitens sind inzwischen so konkret geworden, dass sie dabei sind, das gewohnte Immobiliengefüge in großen Städten neu zu ordnen. In deutschen Großstädten beobachteten wir daher einen starken Zuwachs an Coworking-Spaces und an anderen unterschiedlichen Facetten von Shared-Workspace-Angeboten für Menschen, die zeitweilig oder auch dauerhaft einen inspirierenden Arbeitsort außerhalb der eigenen vier Wände oder des Betriebes suchen. Uns stellte sich daher die Frage, ob und in welcher Form diese Art des „alleine zusammen Arbeitens“ auch auf den ländlichen Raum übertragbar ist. In unserer Trendstudie lassen sich zahlreiche Beispiele für derartige Neue Arbeitsorte auf dem Lande finden. Inwiefern unterscheiden sich aber die Nutzerinnentypen, die Geschäftsmodelle und die Beweggründe, einen Coworking-Space auf dem Lande einzurichten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung im Arbeitsalltag von Beschäftigten: Konsequenzen für Tätigkeiten, Verhalten und Arbeitsbedingungen: Sonderbericht (2020)
Bömer, Miriam; Steffes, Susanne; Saar, Xenia;Zitatform
Bömer, Miriam, Xenia Saar & Susanne Steffes (2020): Digitalisierung im Arbeitsalltag von Beschäftigten: Konsequenzen für Tätigkeiten, Verhalten und Arbeitsbedingungen. Sonderbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 555), Berlin, 33 S.
Abstract
"In diesem Sonderbericht werden der Stand und die Dynamik der Digitalisierung und deren Wirkung, Konsequenzen und Hürden aus Sicht der Beschäftigten in deutschen Betrieben mit über 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten untersucht. Es zeigt sich, dass Informations- und Kommunikationstechnologien im Arbeitsalltag der Beschäftigten bereits sehr weit verbreitet sind, während Maschinen und Produktionsmittel größtenteils von darauf spezialisierten Beschäftigten genutzt werden. Bezüglich der Tätigkeiten zeigt sich eine heterogene Ausübung über die Funktionsbereiche, aber auch eine größere Selektion der Beschäftigten nach ihrem Hintergrund. Insgesamt 69 Prozent der Beschäftigten geben an, dass in den letzten Jahren eine Technologie an ihrem Arbeitsplatz neu eingeführt wurde, die ihren Arbeitsalltag verändert hat. Beschäftigte passen sich vor allem durch Weiterbildung und Ausweitung von Kompetenzen an diese Neuerungen in ihrem Arbeitsumfeld an. In Bezug auf die Wirkung der Technologien für die Arbeitsergebnisse und subjektiven Produktivitätsgewinne geben zwar 39 Prozent der Beschäftigten an, dass sie bessere Ergebnisse erzeugen können, jedoch widersprechen dem auch 32 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung – Arbeit – Gesundheit. Zwischenergebnisse aus dem Projekt Arbeit und Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0 (2020)
Carls, Kristin; Gehrken, Hinrich; Thamm, Lukas; Kuhlmann, Martin;Zitatform
Carls, Kristin, Hinrich Gehrken, Martin Kuhlmann & Lukas Thamm (2020): Digitalisierung – Arbeit – Gesundheit. Zwischenergebnisse aus dem Projekt Arbeit und Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0. (SOFI-Arbeitspapier 19), Göttingen, 164 S.
Abstract
"Unter der Überschrift Digitalisierung – Arbeit- Gesundheit werden erste Ergebnisse eines in Kooperation mit der AOK Niedersachsen durchgeführten, breit angelegten Forschungsprojekts vorgestellt. Das Projekt basiert auf betrieblichen Intensivfallstudien mit einem Mix aus qualitativen (Arbeitsanalysen, Expertengespräche, Beschäftigteninterviews) und quantitativen Erhebungen (fallbezogene Beschäftigtenbefragungen). Zentrale Befunde der Studie sind, zum einen, dass Digitalisierung in den Betrieben eine große Rolle spielt, sich bislang aber eher als inkrementeller Prozess vollzieht und dass zum anderen, teilweise in Abhängigkeit von Branchen und Tätigkeitsfeldern, in den Betrieben unterschiedliche Digitalisierungsansätze verfolgt werden und dabei unterschiedliche Niveaus der Mitgestaltung durch Beschäftigte anzutreffen sind. Auch aus diesem Grund ist bei den Arbeitswirkungen der Digitalisierung ein hohes Maß an Heterogenität zu beobachten. Außerdem wird den beiden, in den bisherigen Debatten über Digitalisierung und Arbeit wenig beleuchteten Fragen nachgegangen, wie Digitalisierung von den Beschäftigten wahrgenommen und eingeschätzt wird und welche Entwicklungen sich bezogen auf den Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit beobachten lassen. Hier zeigt sich, dass belastende Arbeitsumgebungen und steigende Leistungsanforderungen nach wie vor eine große Rolle spielen, im Zuge von Digitalisierung keineswegs verschwinden, sondern teilweise sogar zunehmen. Das Ausmaß von arbeits- und technikbezogenen Mitgestaltungsmöglichkeiten der Beschäftigten erweist sich dabei als wichtiger Einflussfaktor: arbeitssituativ, gesundheitsbezogen sowie mit Blick auf soziale Anerkennung, erfahrene Wertschätzung und den Aneignungsmöglichkeiten der Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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