Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Die vierte Revolution: Wandel der Produktionsarbeit im Digitalisierungszeitalter (2015)
Zitatform
Krzywdzinski, Martin, Ulrich Jürgens & Sabine Pfeiffer (2015): Die vierte Revolution. Wandel der Produktionsarbeit im Digitalisierungszeitalter. In: WZB-Mitteilungen H. 149, S. 6-9.
Abstract
"Die von der Bundesregierung ausgerufene vierte industrielle Revolution beruht im Kern auf dem Internet der Dinge und einer neuen Generation flexibler Roboter und Assistenzsysteme. Die Industrie 4.0 existiert bislang nur in Modellfabriken. Die Entwicklung birgt Risiken: Beschäftigungsverluste, Entwertung von Qualifikationen, Überwachungsmöglichkeiten - aber auch Chancen: Aufwertung der Produktionsarbeit, ergonomische Verbesserungen. Die Forschung braucht einen langen Atem, um Erfahrungen mit den neuen Technologien und ihre institutionellen Erfolgsvoraussetzungen zu analysieren und Handlungsspielräume aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit in der Industrie 4.0: wachsender arbeitspolitischer Gestaltungsbedarf (2015)
Kuhlmann, Martin;Zitatform
Kuhlmann, Martin (2015): Arbeit in der Industrie 4.0. Wachsender arbeitspolitischer Gestaltungsbedarf. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 9, H. 23, S. 1-5.
Abstract
"Industrie 4.0 ist gegenwärtig in aller Munde. Selten hat sich ein Thema so schnell in den maßgeblichen Diskursen von Wissenschaft, Politik und Verbänden ausgebreitet. Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet auf der Basis von IuKTechnologien zwar schon seit Jahrzehnten voran. Derzeit wird mit Industrie 4.0 jedoch eine neue Phase der Technisierung ausgerufen - gar eine vierte industrielle Revolution. Technologieanbieter, Beratungsfirmen und Verbände scheinen darin übereinzustimmen, dass ein neuer Schub des Wandels nicht nur im industriellen Bereich sondern weit darüber hinaus bevorsteht. Das wirft Fragen auf: Worum geht es beim Thema Industrie 4.0? Was lässt sich im Hinblick auf den Wandel von Arbeit sagen und welche arbeitspolitischen Herausforderungen stellen sich? Und schließlich: Welche Perspektiven eröffnet das Thema Industrie 4.0 für die Arbeitsforschung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Manufacturing in Europe: a growth engine in the global economy (2015)
Lichtblau, Karl; Fritsch, Manuel; Matthes, Jürgen; Grömling, Michael; Busch, Berthold;Zitatform
Lichtblau, Karl, Jürgen Matthes, Manuel Fritsch, Michael Grömling & Berthold Busch (2015): Manufacturing in Europe. A growth engine in the global economy. (IW-Studien / Institut der deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 139 S.
Abstract
"Die Industrie ist das Rückgrat der Wirtschaft - und beeinflusst durch externe Effekte auch andere Bereiche. Allerdings wird die Wichtigkeit der Industrie häufig unterschätzt. Die Industrie ist sowohl Wachstumsmotor als auch Arbeitsmarkt. Mit Hilfe des Sektors bekommt Europa die Möglichkeit, die andauernde Krise zu überwinden und die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern der EU zu reduzieren. Gleichzeitig gilt es allerdings auch einige Hürden zu überwinden, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Aus der volkswirtschaftlichen Sicht gesehen entstehen vor allem durch Megatrends wie Globalisierung und Wissensintensivierung neue Herausforderungen - diese Entwicklungen bieten aber auch Chancen. Weitere Hürden entstehen durch die Politik, wie der IW Competitiveness Index zeigt. Mit diesen Herausforderungen und Chancen im Blick, kommt eine Wiederbelebung der Industriepolitik der EU gerade recht. Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt, welche Rolle die Industrie für die Wirtschaft spielt. Anhand der aktuellen Megatrends wird deutlich, welche Perspektiven sich dadurch eröffnen und wie die EU-Mitgliedsstaaten durch eine effektive Industriepolitik gemeinsam nach vorne blicken können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verheißung oder Bedrohung?: die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution (2015)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2015): Verheißung oder Bedrohung? Die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution. (IAB-Discussion Paper 18/2015), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Infolge der anstehenden Veränderungen durch die vierte industrielle Revolution herrscht eine angeregte Diskussion über mögliche Strukturveränderungen in Wirtschafts- und Arbeitswelt. Neben den Chancen, die die Industrie 4.0 mit sich bringt, stehen vor allem potenzielle negative Arbeitsmarkteffekte im Mittelpunkt der Debatte. Die vorliegende Arbeit betrachtet die Auswirkungen des technischen Fortschritts aus historischer Sicht und beleuchtet mögliche Konsequenzen für die Arbeitswelt im Allgemeinen sowie Berufe und unterschiedliche Qualifikationsgruppen im Speziellen. Untersuchungen der letzten Jahre sehen gerade für den angelsächsischen Raum Hochqualifizierte als Gewinner und die Mittelschicht als Verlierer der technologischen Revolution. Jüngste Studien beurteilen jedoch die Entwicklung künstlicher Intelligenz als größte Herausforderung für den Arbeitsmarkt. Demnach sind Tätigkeiten, die Komplexität, Kreativität oder soziale Intelligenz erfordern, am ehesten gesichert. Bezogen auf das deutsche Modell eröffnen sich durch die Industrie 4.0 gerade in den Bereichen hochwertiger Konsumgüter, Chemieprodukte sowie Maschinen- und Anlagegüter große Potentiale. Allerdings bedarf es hierfür der richtigen Rahmenbedingungen in Form eines guten 'Betriebssystems', das sich im Ausbau der Infrastruktur, des Bildungssystems sowie der Rechts- und Datensicherheit äußern kann. Zudem wird zukünftig verstärkt Flexibilitätsbereitschaft seitens der Beschäftigten gefordert werden. Eine humanere Arbeitswelt erscheint mithilfe eines guten Betriebsklimas dennoch möglich. Betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, Mitbestimmung sowie eine funktionierende Sozialpartnerschaft können den Unsicherheiten der Arbeitswelt 4.0 entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Ausblicke auf Industrie 4.0 und ihr Kybertariat (2015)
Ohm, Christof; Bürger, Manfred;Zitatform
Ohm, Christof & Manfred Bürger (2015): Ausblicke auf Industrie 4.0 und ihr Kybertariat. In: Das Argument H. 311, S. 17-31.
Abstract
Den Kern von Industrie 4.0 bildet ein Flexibilisierungssprung, der zu billiger und schneller Herstellung maßgeschneiderter Fertigungsserien führt. Der Beitrag beschreibt zunächst die technologische Basis der cyber-physischen (Produktions-)Systeme und das in der Fabrik installierte, sie überspannende und ihre Grenzen überschreitende 'Internet der Dinge' (IdD), kybernetisch-physische Systeme und selbstorganisierte Produktionssysteme, um in der Folge auf den Wandel von der Fabrikwelt zur Weltfabrik und das 'Kybertariat 4.0', ein globalisiertes Computerproletariat, einzugehen. Skizziert werden die Umrisse des neuen Gesamtarbeiters, der damit einhergehende Wandel in der Work-Life-Balance und mögliche Gewerkschaftsstrategien. Weitere Auswirkungen, denen der Beitrag nachgeht, sind zu erwartende Standardisierungskriege, Computerkriminalität und Sabotage. (IAB)
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Literaturhinweis
Der AV-Index. Lebendiges Arbeitsvermögen und Erfahrung als Ressourcen auf dem Weg zu Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Pfeiffer, Sabine & Anne Suphan (2015): Der AV-Index. Lebendiges Arbeitsvermögen und Erfahrung als Ressourcen auf dem Weg zu Industrie 4.0. (Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Soziologie. Working paper 2015,01), Hohenheim, 42 S.
Abstract
"Zur Frage zukünftiger Beschäftigungs- und Qualifikationseffekte durch Industrie 4.0 gibt es diametrale Einschätzungen. Szenarien der Arbeitsplatzvernichtung gehen von einer weitgehenden Automatisierung von Routinearbeit aus. Der Beitrag zeigt, dass die vorherrschende Unterscheidung von Routine und Nicht-Routine methodisch nicht trägt und den aktuellen Varianten industrieller Arbeit in Deutschland nichtk180809r01 gerecht wird. Demgegenüber wird die - formale wie informelle - Besonderheit der Qualifikationsstruktur in Deutschland nachgezeichnet und dabei der Unterschied zwischen statischer Routine und dynamische Erfahrung deutlich gemacht. Die Bedeutung von menschlicher Erfahrung und lebendigem Arbeitsvermögen für Industrie 4.0 wird erklärt und quantitativ bestimmt. Gezeigt wird: Ein Großteil der Beschäftigten ist fit für den Wandel. Auf dieser Basis wird abschließend für die Gestaltung von Industrie 4.0 in partizipativen Prozessen sozialer Innovation plädiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Warum reden wir eigentlich über Industrie 4.0?: Auf dem Weg zum digitalen Despotismus (2015)
Zitatform
Pfeiffer, Sabine (2015): Warum reden wir eigentlich über Industrie 4.0? Auf dem Weg zum digitalen Despotismus. In: Mittelweg 36, Jg. 24, H. 6, S. 14-36.
Abstract
"Aufgrund des Industrie-4.0-Diskurses steht die Produktion und damit auch die Produktionsarbeit wieder im Rampenlicht. Das war lange nicht mehr der Fall. Über viele Jahre galten nicht nur der Politik, sondern auch der Arbeitsforschung Industrie wie Produktion als Chiffren der Old Economy. Produktions- und Montagearbeit wurden als Residuen einer im Abklingen begriffenen Industriegesellschaft betrachtet. Was an Wissen über diese Arbeitswelten in Gesellschaft und Forschung noch vor rund zwanzig Jahren weitgehend präsent war, ist mittlerweile verblasst wie alte Fotografien. Also muss ich mich in diesem Beitrag auf den industriellen Kern und seine Ränder konzentrieren. Nicht minder relevante Prozesse, die Digitalisierungszugriffe angestoßen haben, wie etwa das Crowdsourcing, die Microwork oder die entstehende Sharing Economy, kann ich deshalb gar nicht oder nur im Vorbeigehen in den Blick nehmen, was im Übrigen auch für die Entwicklung in anderen Branchen gilt, das heißt beispielsweise in der Logistik oder dem Pflege- und Gesundheitsbereich. Auch das für die Arbeitsgesellschaft und Wirtschaft ausgesprochen bedeutsame Thema der steigenden Vulnerabilität durch immer komplexere Datenerfassung und -aggregation bleibt ausgespart. Mit der gewählten Fokussierung auf Industrie 4.0 folge ich bewusst der Engführung, die auch den gesellschaftlichen Diskurs über Industrie 4.0 prägt. Nur so kann es - das zumindest ist der Versuch - wenigstens ansatzweise gelingen, diesen Diskurs und die von ihm adressierten Phänomene fundiert und kritisch zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 organisieren: Ansätze zur Gestaltung der formalen und informalen Organisation (2015)
Reischauer, Georg;Zitatform
Reischauer, Georg (2015): Industrie 4.0 organisieren. Ansätze zur Gestaltung der formalen und informalen Organisation. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 4, S. 271-277.
Abstract
"Industrie 4.0 wird die Organisation von Industrieunternehmen herausfordern. Der Beitrag stellt Ansätze vor, mit denen diese Herausforderungen gemeistert werden können - auf formaler und informaler Ebene. Auf formaler Ebene ist durch Industrie 4.0 eine erhöhte externe Vernetzung zu erwarten. Die technologieorientierte Grenzstelle hilft, diese Herausforderung zu bewältigen. Dieser Stellentyp managt die Auswirkungen der mit Industrie 4.0 verbundenen Vernetzungsaktivitäten mit Externen. Auf informaler Ebene ist aufgrund der Ausbreitung von IKT im Unternehmen, die Industrie 4.0 mit sich bringen wird, von einem erhöhtem Konfliktpotenzial zwischen Management und Arbeitnehmervertretung auszugehen. Diese Herausforderung kann durch kooperative Konfliktverarbeitung, die für beide Seiten einen situativen Einsatz von Gratifikations- und Sanktionsmitteln vorsieht, bewältigt werden. Die Kombination dieser beiden Ansätze mit Interventionstechniken des Change Management sorgt dafür, dass Industrieunternehmen nachhaltig im Rahmen von Industrie 4.0 organisiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Maschine fordert Mensch heraus (2015)
Rößler, Melanie;Zitatform
Rößler, Melanie (2015): Maschine fordert Mensch heraus. In: Personalmagazin H. 12, S. 18-21.
Abstract
"Alle reden von der Digitalisierung. Doch in der Praxis sieht die Lage noch anders aus. Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland hat noch keine Digitalisierungsstrategie. Im Vergleich mit der Schweiz und Österreich ist Deutschland sogar das Schlusslicht in Sachen Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industry 4.0: The future of productivity and growth in manufacturing industries (2015)
Rüßmann, Michael; Waldner, Manuela; Justus, Jan; Gerbert, Philipp; Engel, Pascal; Lorenz, Markus; Harnisch, Michael;Zitatform
Rüßmann, Michael, Markus Lorenz, Philipp Gerbert, Manuela Waldner, Jan Justus, Pascal Engel & Michael Harnisch (2015): Industry 4.0: The future of productivity and growth in manufacturing industries. o.Sz.
Abstract
"The Boston Consulting Group (BCG) prognostiziert bis zu 390.000 neue Arbeitsplätze, ein zusätzliches Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von rund 30 Milliarden Euro beziehungsweise 1 Prozent sowie ein Investitionsvolumen von 250 Milliarden Euro durch Industrie 4.0. Dies sind zentrale Ergebnisse der BCG-Studie 'Industry 4.0: The Future of Productivity and Growth in Manufacturing Industries'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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deutsche Pressemitteilung -
Literaturhinweis
Arbeit in der digitalisierten Welt: Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015 (2015)
Schlick, Christopher; Rix, Michael; Bullmann, Erich; Adolph, Lars; Busch, Felix ; Pfeiffer, Sabine ; Oeij, Peter; Meisen, Tobias; Jeschke, Sabina; Steffen, Marlies; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Strina, Giuseppe; Hellinger, Ariane; Weiss, Peter; Heinen, Ewald; Winge, Susanne; Hees, Frank ; Wolf, Christian; Hasse, Ferdinand; Ludwig, Franziska; Hasebrook, Joachim; Leimeister, Jan Marco ; Harde, Jens; Boes, Andreas ; Hahnenkamp, Klaus; Klebe, Thomas; Hägele, Ralf; Jeske, Tim ; Gül, Katrin; Preenen, Paul; Grötsch, Alexander; Stowasser, Sascha; Grauel, Britta Marleen; Wiener, Bettina; Georg, Arno; Zogaj, Shkodran; Geilen, Jan; Lacker, Thomas; Gärtner, Ralf; Kämpf, Tobias; Gäde-Butzlaff, Vera; Schröder, Lothar; Flüter-Hoffmann, Christiane; Wischniewski, Sascha ; Dhondt, Steven ; Klein-Magar, Margret; Deuse, Jochen ; Weisner, Kirsten; Delden, Catharina van; Persin, Detlef; Chia, David; Lennings, Frank; Büscher, Christian ;Zitatform
(2015): Arbeit in der digitalisierten Welt. Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 249 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert zunehmend die Arbeitswelt. Sie bietet Beschäftigten die Möglichkeit, Arbeitszeiten und -orte flexibel zu gestalten und gleichzeitig ergebnisorientiert zu arbeiten. Die Erfolge des Wirtschaftsstandorts Deutschland hängen stark davon ab, inwieweit es Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, diese Veränderungen konstruktiv zu nutzen.
Unter dem Titel 'Arbeit in der digitalisierten Welt' diskutierten am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mehr als 600 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Arbeitsforschung und -gestaltung.
Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf die Fragen, welche Rolle Arbeit zukünftig in der digitalen Gesellschaft spielen wird und wie die Arbeit der Zukunft gestaltet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Vera Gäde-Butzlaff: Arbeiten in der digitalen Welt ( 11-20);
Catharina van Delden, David Chia: Crowdsourced Innovation - Kollaborative Innovation im digitalen Zeitalter ( 21-24);
Hartmut Hirsch-Kreinsen: Gestaltungsperspektiven von Produktionsarbeit bei Industrie 4.0 ( 25-34);
Sascha Stowasser, Tim Jeske: Arbeitswelt der Zukunft ( 35-43);
Lothar Schröder : Wie sich die Digitalisierung entwickelt und warum die Zukunft in der Guten Arbeit liegt (44-54);
Arno Georg, Ariane Hellinger : Soziale und technische Innovationen in der Industrie 4.0 gestalten (57-65);
Sabine Pfeiffer : Der Mensch kann Industrie 4.0 - Industrie 4.0 am Hallenboden partizipativ gestalten (66-74);
Erich Bullmann: Kompetenzentwicklung als Motor für soziale Innovation (75-79);
Alexander Grötsch, Jan Geilen, Britta Marleen Grauel, Sascha Wischniewski, Lars Adolph: Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung in der Arbeitswelt ( 83-93);
Detlef Persin: Always online - Chance und Gefahr zugleich ( 94-103);
Jan Marco Leimeister, Thomas Klebe, Shkodran Zogaj: Digital Working und Crowd Working: Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen jetzt und für die Zukunft ( 107-116);
Katrin Gül, Andreas Boes, Tobias Kämpf: Den Umbruch in den digitalen Unternehmen nutzen: Zentrale Handlungsfelder für eine lebensphasensensible Personalpolitik ( 119-126);
Christiane Flüter-Hoffmann: Ausbalancierte Flexibilität - Wie werden Anforderungen und Angebote zu einer echten Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte? ( 127-133); Peter Weiss, Ewald Heinen, Giuseppe Strina: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung im Handwerk (137-141);
Giuseppe Strina, Ewald Heinen: Arbeitsprozesse im digitalen Handwerk - Stand und Perspektiven ( 142-152);
Steven Dhondt, Peter Oeij, Paul Preenen : Working in the Digitalized World: The Meaning of the Link between Advanced Manufacturing and Workplace Innovation in the EU Growth Strategy (155-170);
Bettina Wiener, Susanne Winge, Ralf Hägele : Die Digitalisierung in der Landwirtschaft - Deutschland und Osteuropa im Vergleich (171-181);
Michael Rix, Frank Hees, Tobias Meisen, Christian Büscher, Sabina Jeschke: Der Gießer im Mittelpunkt der Digitalisierung - Wie Innovationen aus der Informationstechnologie den Maschinenbau erobern ( 182-190);
Frank Lennings, Ralf Gärtner, Jens Harde, Ferdinand Hasse, Thomas Lacker: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung für KMU (193-204);
Joachim Hasebrook, Klaus Hahnenkamp: Robodoc und Medlink: Digitalisierung verändert die Arbeit im Krankenhaus ( 207-218);
Franziska Ludwig, Christian Wolf: Arbeit in der digitalen Welt - Digital geführte Mitarbeiter: Erfolgsfaktoren und Hemmnisse aus Sicht einer Mitarbeiterin ( 221-229);
Margret Klein-Magar: Führung in der digitalisierten Arbeitswelt - Es geht nur gemeinsam! (230-232);
Jochen Deuse, Felix Busch, Kirsten Weisner, Marlies Steffen: Differenzielle Arbeitsgestaltung durch hybride Automatisierung ( 235-245). -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft (2015)
Zitatform
Weber, Enzo & Gerd Zika (2015): Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 16/2015), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"'Industrie 4.0' steht für die interaktive Vernetzung der analogen Produktion mit der digitalen Welt. 'Wirtschaft 4.0' beschreibt darüber hinaus den Umstand, dass die Digitalisierung nicht nur zu einem Wandel bei der industriellen Produktion sondern auch bei allen Dienstleistungsbranchen führt und damit sämtliche Lebensbereiche berühren wird. Hier werden die Folgen von 'Industrie 4.0' gesamtwirtschaftlich analysiert. Der hier vorliegende Aktuelle Bericht fasst die wesentlichen Ergebnisse des IAB-Forschungsberichts 8/2015 'Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft' zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit 4.0: was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen (2015)
Wetzel, Detlef;Zitatform
Wetzel, Detlef (2015): Arbeit 4.0. Was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen. Freiburg im Breisgau: Herder, 200 S.
Abstract
"Fachkräftemangel, Industrie 4.0, Arbeitszeitpolitik, erschöpfte Beschäftigte - die Zukunft der Arbeit in Deutschland ist mit drängenden Themen unserer Zeit gekoppelt. Detlef Wetzel hat sich auf die Reise gemacht durch das Industrieland Deutschland und spürt in diesem Buch den Grundlagen Guter Arbeit nach. In Interviews und Gesprächen mit Beschäftigten, Unternehmern und Arbeitsexperten wird eines klar: Vielerorts sind bereits kluge, kreative und überraschende Lösungsansätze vorhanden. Es gibt Orte, an denen die Zukunft der Arbeit bereits begonnen hat. Gute Arbeit ist möglich!" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikationen und Ausbildungsgestaltung in Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Windelband, Lars (2015): Qualifikationen und Ausbildungsgestaltung in Industrie 4.0. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3, S. 41-43.
Abstract
Industrie 4.0 und Digitalisierung stellen neue Anforderungen an Kompetenzen und Ausbildungsgestaltung. Vom Grad und Umfang der Aufgabenübernahme durch Cyber Physical Systems (CPS) lassen sich erste Konsequenzen hinsichtlich benötigter Kompetenzen ableiten. Aus Sicht des Autors sollte neben einer Neuordnung von verschiedenen Berufen (u.a. IT-Berufen und/oder dem Mechatroniker/) auch über eine grundlegende Neustrukturierung der Berufe nachgedacht werden. Eine Zusammenfassung von ähnlichen, berufsübergreifenden Handlungen, Arbeitsprozessen und Kompetenzen zu einem Kernberuf wäre eine Möglichkeit, auf die gestiegenen Anforderungen mit eine hohen Prozesskompetenz zu reagieren. Dazu müssen jedoch erst einmal die Veränderungen in der Arbeitswelt innerhalb von Industrie 4.9 genau untersucht werden, so Windelband in seinen Schlussfolgerungen für die Ausbildung. Aussagen über Technologie-, Arbeitsorganisations- und damit verbundene Kompetenzentwicklungspfade können noch nicht hinreichend eindeutig getroffen werden und werden in den einzelnen Branchen unterschiedlich aussehen. Dabei zeichnen sich zwei Entwicklungsrichtungen ab: Technologien mit einem offenen Informationssystem, auf deren Basis der Mensch die Entscheidungen trifft und eine restriktive, kontrollierende Technologie, die auf der Basis von automatisch generierten Informationen eigenständig selbständig Entscheidungen trifft. (BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Veränderungen in der industriellen Produktion: notwendige Kompetenzen auf dem Weg vom Internet zu Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Windelband, Lars & Bernd Dworschak (2015): Veränderungen in der industriellen Produktion. Notwendige Kompetenzen auf dem Weg vom Internet zu Industrie 4.0. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 6, S. 26-29.
Abstract
"Die Verselbstständigung von IT-Systemen nimmt in der Entwicklung hin zu Industrie 4.0 Schritt für Schritt weiter zu, sodass sich Arbeit und Rolle von Fachkräften in Zukunft stark verändern wird. Die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt, die schon mit der Entwicklung des Internets der Dinge begann, wird zu Veränderungen in der Arbeitsorganisation, in den Arbeitsprozessen und damit in den Arbeitsanforderungen sowie in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine führen. Basierend auf Ergebnissen zur Früherkennung von Qualifikationen zum Internet der Dinge im Produktionsbereich wird im Betrag dargelegt, welche Weiterentwicklung es in den letzten fünf Jahren gegeben hat und welche Schlüsse daraus für Kompetenzentwicklungen im Zeitalter von Industrie 4.0 gezogen werden können." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0: volks- und betriebswirtschaftliche Faktoren für den Standort Deutschland. Eine Studie im Rahmen der Begleitforschung zum Technologieprogramm AUTONOMIK für Industrie 4.0 (2015)
Wischmann, Steffen; Wangler, Leo; Botthof, Alfons;Zitatform
Wischmann, Steffen, Leo Wangler & Alfons Botthof (2015): Industrie 4.0. Volks- und betriebswirtschaftliche Faktoren für den Standort Deutschland. Eine Studie im Rahmen der Begleitforschung zum Technologieprogramm AUTONOMIK für Industrie 4.0. Berlin, 54 S.
Abstract
"Die Studie schafft einen zusammenfassenden Überblick über existierende Erhebungen und Analysen zum Thema Industrie 4.0. Sie detailliert die Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen des Industriestandorts Deutschlands aus volkswirtschaftlicher aber auch betriebswirtschaftlicher Sicht. Ergänzt wird sie durch neue Thesen bezüglich der zu erwarteten wirtschaftlichen Effekte aufgrund der zunehmenden Vernetzung. Sie bietet sowohl der Wirtschaft als auch der Politik eine fundierte Grundlage zur Entwicklung mittel- bis langfristiger strategischer Maßnahmen. Für die Studie wurden ca. 65 Veröffentlichungen mit Bezug zur Digitalisierung und Vernetzung im Bereich der industriellen Produktion (Industrie 4.0) gesichtet. Um das Potenzial von Industrie 4.0 zu erfassen, wurden ca. 29 Studien bzw. deren 150 Indikatoren in einer näheren Analyse ausgewertet. Von zentraler Bedeutung für die Studie waren Indikatoren, die sich der betriebswirtschaftlichen Ebene einerseits und der gesamtwirtschaftlichen Ebene andererseits widmen. Neben dieser Meta-Analyse wurde eine eigene Umfrage mit 53 Industrieexperten vorwiegend aus den Bereichen Maschinenbau, Elektronik, Logistik, Automatisierungstechnik und IKT durchgeführt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integration von Industrie- und Innovationspolitik: Beispiele aus den USA und Israel und Ansätze der neuen EU-Industriepolitik (2015)
Wydra, Sven; Leimbach, Timo;Zitatform
Wydra, Sven & Timo Leimbach (2015): Integration von Industrie- und Innovationspolitik. Beispiele aus den USA und Israel und Ansätze der neuen EU-Industriepolitik. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 84, H. 1, S. 121-134. DOI:10.3790/vjh.84.1.37
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, welche Rolle die Innovations- und Technologiepolitik im Rahmen einer modernen Industriepolitik spielen kann und welche Erkenntnisse über eine erfolgreiche Integration vorliegen. Die systemische Innovationspolitik ist wesentlicher Bestandteil einer modernen Industriepolitik. Dies zeigt sich durch eine Modifizierung der Rolle der Politik, der Aufstellung zentraler Designprinzipien bei der Ausgestaltung von Programmen und einer Vergrößerung der Instrumenten-Toolbox. Historische Beispiele für die Biotechnologie in den USA und der Software-Industrie in Israel verdeutlichen, dass die Kombination von innovations- und industriepolitischen Maßnahmen zu einer erfolgreichen Entwicklung des Innovationssystems beigetragen hat. In den hier gewählten Beispielen aus der europäischen Förderpolitik finden sich eine Verknüpfung von Industrie- und Innovationspolitik mit Wettbewerbs- und Bildungspolitik sowie der Einsatz von nachfrageorientierten Maßnahmen. Deren Verständnis kann helfen, neue Entwicklungen (wie Industrie 4.0) zu adressieren, die auch für die deutsche Industrie sehr relevant sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nur noch Roboter und Selbstausbeutung?: über die Herausforderungen und Chancen der neuen Welt der Arbeit (2015)
Zitatform
Zimmermann, Klaus F. (2015): Nur noch Roboter und Selbstausbeutung? Über die Herausforderungen und Chancen der neuen Welt der Arbeit. (IZA Standpunkte 80), Bonn, 7 S.
Abstract
"Unsere (Arbeits-)Welt scheint sich mit zunehmender Geschwindigkeit zu verändern. Der vorliegende Beitrag beschreibt zentrale Aspekte dieser Entwicklung und diskutiert ihre voraussichtlichen Auswirkungen auf Arbeit und Beschäftigung. Der Wandel ist weltweit spürbar und Roboter und Maschinen sind in vielen Ländern bereits Realität. Es wird jedoch die These vertreten, dass kein 'Ende der Arbeit' in Sicht ist. Allerdings wird die Arbeit der Zukunft andere Formen annehmen. Auch deshalb werden sich die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Institutionen wandeln müssen, um auf die positiven und negativen Aspekte der sich wandelnden Arbeitswelt angemessen zu reagieren. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen aber, dass auch tiefgreifende Veränderungen erfolgreich bewältigt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
OECD digital economy outlook 2015 (2015)
Zitatform
(2015): OECD digital economy outlook 2015. (OECD digital economy outlook), Paris, 280 S. DOI:10.1787/9789264232440-en
Abstract
"The digital economy now permeates countless aspects of the world economy, impacting sectors as varied as banking, retail, energy, transportation, education, publishing, media or health. Information and Communication Technologies are transforming the ways social interactions and personal relationships are conducted, with fixed, mobile and broadcast networks converging, and devices and objects increasingly connected to form the Internet of things.
This report assesses how countries can maximise the potential of the digital economy as a driver for innovation and inclusive growth, and discusses the evolutions in the digital economy that policy makers need to consider as well as the emerging challenges they need to address as a part of national digital strategies. Chapters include an overview of the current status and outlook of the digital economy; the main trends in the ICT sector, and developments in communication and regulation policy; and overviews of ICT demand and adoption, plus the effects of the digital economy on growth and development. This volume also includes a chapter on developments related to trust in the digital economy and on the emerging Internet of things." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Umsetzungsstrategie Industrie 4.0: Ergebnisbericht der Plattform Industrie 4.0 (2015)
Abstract
"Die Umsetzungsstrategie Industrie 4.0 wurde durch die bisherige Verbändeplattform Industrie 4.0 der Verbände Bitkom, VDMA und ZVEI und in Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Deutschen Industrie und weiteren Verbänden erarbeitet. Sie bildet die Grundlage für die zukünftige Arbeit der Plattform Industrie 4.0. In dem Bericht werden zusätzlich zur derzeit bereits verfolgten Forschungsagenda Kernbausteine von Industrie 4.0 benannt. So soll gerade auch vor dem Hintergrund der komplexen und vielfältigen Ausgangslage ein Rahmen geschaffen werden, in dem Referenzarchitekturen für Industrie 4.0 entstehen können - ein Raster, mit dessen Hilfe die Digitalisierung und die umfassende Vernetzung in der Produktion vorangetrieben werden können. Die Umsetzungsstrategie wendet sich an Leser aus der deutschen Industrie, den relevanten technologieorientierten Branchen, der Forschung und der Politik. Im Besonderen sind Führungskräfte, Fachkräfte und Berater angesprochen sowie alle Personen, die an einem Zukunftsbild der Industrie 4.0 in Deutschland interessiert sind oder dieses mitgestalten wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung der Wirtschaft: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/4258) (2015)
Zitatform
(2015): Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung der Wirtschaft. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/4258). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4599 (13.04.2015)), 37 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung der Wirtschaft: "Die Informations- und Telekommunikationsbranche ist ein entscheidender Innovationsmotor, insbesondere auch für die produzierende Industrie in Deutschland. Daher gehen von ihr Impulse für weiteres Wachstum und Beschäftigung in unserem Land aus. Mit der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung u. a. den Rahmen für die Unterstützung einer erfolgreichen Digitalisierung der Wirtschaft gesetzt. Dieser Rahmen wird nun umgesetzt. Die Bundesregierung hat konkrete Vorhaben auf den Weg gebracht, um die Digitalisierung der Wirtschaft voranzubringen und die zukunftsweisende Startup-Branche in unserem Land zu unterstützen. Gleichzeitig setzt sie sich intensiv mit der Digitalisierung der Arbeitswelt auseinander, um die damit verbundenen Gestaltungschancen - auch auf einem Weg in die Industrie 4.0 - nutzen zu können. Von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft in Deutschland und Europa wird es sein, ob unser Land die Herausforderung der vierten industriellen Revolution bewältigt. Grundsätzlich sind wir in Deutschland für den Prozess der Industrie 4.0 gut aufgestellt, denn wir verfügen über die wichtigsten Kernkompetenzen in der industriellen Produktion sowie in Forschung und Bildung." (Textauszug, IAB-Doku)
Gliederungspunkte:
- Allgemeines
- Ökologische Effekte durch Digitalisierung
- Wandel der Produktions- und Konsummuster durch Digitalisierung, digitale Wirtschaft
- Wandel von Erwerbsarbeit durch Digitalisierung
- Datenschutz und Datensicherheit, "Big Data"
- Bildung und Forschung -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: digitale (R)Evolution der Wirtschaft (2015)
Zitatform
(2015): Industrie 4.0. Digitale (R)Evolution der Wirtschaft. (IKT-Report), Mannheim, 4 S.
Abstract
"Während das Thema Industrie 4.0 in Politik, Medien und entsprechenden Fachkreisen in aller Munde ist, besteht bei der Kenntnis über diese Thematik in deutschen Unternehmen noch Aufholpotenzial. Lediglich 18 Prozent der Unternehmen ist der Begriff Industrie 4.0 bekannt, wobei große Unternehmen deutlich häufiger informiert sind als kleine." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ifaa-Studie: Industrie 4.0 in der Metall- und Elektroindustrie (2015)
Abstract
"Industrie 4.0 - Das Thema dominiert in Verbindung mit der Digitalisierung die Diskussion in den Medien, der Politik, der Forschung und in den Unternehmen. Doch wie stehen eigentlich die Unternehmen zu Industrie 4.0? Ist allen Unternehmen bewusst, was Industrie 4.0 für ihren eigenen Betrieb bedeutet? Gibt es klare Vorstellungen zu dem Begriff? Und was passiert tatsächlich in der betrieblichen Praxis den Unternehmen? Antworten auf diese und weitere Fragen aus den Unternehmen gibt die Studie 'Industrie 4.0 in der Metall- und Elektroindustrie'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Industrie 4.0 und Digitalisierung: Umsetzung in der Metall- und Elektroindustrie. Ergebnisse zur aktuellen Studie Industrie 4.0 (2015)
Abstract
Ergebnisse einer Befragung von Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie zum Thema Industrie 4.0. (IAB)
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Polanyi's paradox and the shape of employment growth (2014)
Autor, David;Zitatform
Autor, David (2014): Polanyi's paradox and the shape of employment growth. (NBER working paper 20485), Cambridge, Mass., 46 S. DOI:10.3386/w20485
Abstract
"In 1966, the philosopher Michael Polanyi observed, 'We can know more than we can tell... The skill of a driver cannot be replaced by a thorough schooling in the theory of the motorcar; the knowledge I have of my own body differs altogether from the knowledge of its physiology.' Polanyi's observation largely predates the computer era, but the paradox he identified -- that our tacit knowledge of how the world works often exceeds our explicit understanding -- foretells much of the history of computerization over the past five decades. This paper offers a conceptual and empirical overview of this evolution. I begin by sketching the historical thinking about machine displacement of human labor, and then consider the contemporary incarnation of this displacement -- labor market polarization, meaning the simultaneous growth of high-education, high-wage and low-education, low-wages jobs -- a manifestation of Polanyi's paradox. I discuss both the explanatory power of the polarization phenomenon and some key puzzles that confront it. I then reflect on how recent advances in artificial intelligence and robotics should shape our thinking about the likely trajectory of occupational change and employment growth. A key observation of the paper is that journalists and expert commentators overstate the extent of machine substitution for human labor and ignore the strong complementarities. The challenges to substituting machines for workers in tasks requiring adaptability, common sense, and creativity remain immense. Contemporary computer science seeks to overcome Polanyi's paradox by building machines that learn from human examples, thus inferring the rules that we tacitly apply but do not explicitly understand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Industrie 4.0: volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland * Studie (2014)
Bauer, Wilhelm; Marrenbach, Dirk; Ganschar, Oliver; Schlund, Sebastian;Zitatform
Bauer, Wilhelm, Sebastian Schlund, Dirk Marrenbach & Oliver Ganschar (2014): Industrie 4.0. Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland * Studie. Berlin, 43 S.
Abstract
"Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann von der vierten industriellen Revolution kräftig profitieren. Durch die so genannte Industrie 4.0 sind allein in sechs volkswirtschaftlich wichtigen Branchen bis zum Jahr 2025 Produktivitäts-steigerungen in Höhe von insgesamt rund 78 Milliarden Euro möglich. Durchschnittlich 1,7 Prozent pro Jahr und Branche können als zusätzliche Bruttowertschöpfung erzielt werden. Der Begriff umschreibt den Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen, abzüglich der Vorleistungen. Besonders stark können der Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik und die chemische Industrie profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'Industrie 4.0 - Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland'. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat sie im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM erstellt. Die Studie ist im Rahmen des IT-Gipfels entstanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kopfarbeit in der modernen Arbeitswelt: auf dem Weg zu einer "Industrialisierung neuen Typs" (2014)
Zitatform
Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Thomas Lühr & Kira Marrs (2014): Kopfarbeit in der modernen Arbeitswelt. Auf dem Weg zu einer "Industrialisierung neuen Typs". In: J. Sydow, D. Sadowski & P. Conrad (Hrsg.) (2014): Arbeit - eine Neubestimmung (Managementforschung, 24), S. 33-62.
Abstract
"Bei der Frage nach den aktuellen Entwicklungen in der Arbeit kommt man heute an Kopfarbeit nicht mehr vorbei. Gerade hier findet gegenwärtig ein sehr grundlegender Umbruch statt: Neue Formen der Standardisierung und Prozessorientierung halten Einzug selbst in jene Bereiche der Kopfarbeit, die sich durch einen hohen Anteil kreativer Arbeit auszeichnen. Der Beitrag nimmt diese Veränderungen aus einer arbeitssoziologischen Perspektive in den Blick. Auf der Grundlage umfangreichen empirischen Materials aus verschiedenen Bereichen (hoch-)qualifizierter Beschäftigung sowie eines innovativen theoretisch-konzeptionellen Ansatzes, der -- quer zum traditionellen Taylor'schen Verständnis -- eine Reformulierung des Industrialisierungsbegriffs vornimmt, wird die These vertreten, dass sich gegenwärtig eine Industrialisierung neuen Typs herausbildet. Diese basiert auf einer neuen Qualität der Informatisierung von Arbeit und adressiert insbesondere die Kopfarbeit. Die Konsequenzen dieses Wandels werden exemplarisch am Beispiel der Verknüpfung agiler Methoden mit der Lean Production in der Software-Entwicklung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The second machine age: work, progress, and prosperity in a time of brilliant technologies (2014)
Zitatform
Brynjolfsson, Erik & Andrew McAfee (2014): The second machine age. Work, progress, and prosperity in a time of brilliant technologies. New York: Norton, 306 S.
Abstract
"In recent years, Google's autonomous cars have logged thousands of miles on American highways and IBM's Watson trounced the best human Jeopardy! players. Digital technologies - with hardware, software, and networks at their core - will in the near future diagnose diseases more accurately than doctors can, apply enormous data sets to transform retailing, and accomplish many tasks once considered uniquely human. In The Second Machine Age MIT's Erik Brynjolfsson and Andrew McAfee - two thinkers at the forefront of their field - reveal the forces driving the reinvention of our lives and our economy. As the full impact of digital technologies is felt, we will realize immense bounty in the form of dazzling personal technology, advanced infrastructure, and near-boundless access to the cultural items that enrich our lives. Amid this bounty will also be wrenching change. Professions of all kinds - from lawyers to truck drivers - will be forever upended. Companies will be forced to transform or die. Recent economic indicators reflect this shift: fewer people are working, and wages are falling even as productivity and profits soar.
Drawing on years of research and up-to-the-minute trends, Brynjolfsson and McAfee identify the best strategies for survival and offer a new path to prosperity. These include revamping education so that it prepares people for the next economy instead of the last one, designing new collaborations that pair brute processing power with human ingenuity, and embracing policies that make sense in a radically transformed landscape." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
The second machine age: wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird (2014)
Zitatform
Brynjolfsson, Erik & Andrew McAfee (2014): The second machine age. Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird. Kulmbach: Plassen, 367 S.
Abstract
Computer sind mittlerweile so intelligent geworden, dass die nächste industrielle Revolution unmittelbar bevorsteht. Wer profitiert, wer verliert? (Verlagsangaben)
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The impacts of information technology on total factor productivity: a look at externalities and innovations (2014)
Chou, Yen-Chun; Hao-Chun Chuang, Howard; Shao, Benjamin B.M.;Zitatform
Chou, Yen-Chun, Howard Hao-Chun Chuang & Benjamin B.M. Shao (2014): The impacts of information technology on total factor productivity. A look at externalities and innovations. In: International Journal of Production Economics, Jg. 158, S. 290-299. DOI:10.1016/j.ijpe.2014.08.003
Abstract
"The impacts of information technology (IT) on total factor productivity (TFP) are assessed through an integrative framework of IT-induced externalities and IT-leveraged innovations. Based on network externalities and endogenous growth theory, our study aims to reconcile the seeming discrepancy between the recent observed evidence and the prediction by neoclassical growth theory. We argue that computerization has reshaped the competitive landscape into a network economy with IT-induced externalities that benefit not only IT purchasers but also other stakeholders. Moreover, IT is a platform technology that can leverage innovations to enhance the technological level of production process. Consequently, these two factors of IT-induced externalities and IT-leveraged innovations exert positive impacts on TFP, suggesting IT plays a more pivotal role than input consumption and accumulation that neoclassical growth theory assumes for IT. We use panel data from 30 Organization of Economic Cooperation and Development (OECD) countries over the period of 2000 - 2009 to empirically test hypotheses on this IT-TFP link. Implications are drawn from our findings for future research to measure IT?s contributions at the macro level more accurately, and policymakers are urged to cultivate IT?s positive impacts on TFP to help sustain long-term economic growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Funktionaler Strukturwandel in der Industrie: Bedeutung produktionsnaher Dienste nimmt zu (2014)
Eickelpasch, Alexander;Zitatform
Eickelpasch, Alexander (2014): Funktionaler Strukturwandel in der Industrie. Bedeutung produktionsnaher Dienste nimmt zu. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 33, S. 759-770.
Abstract
"Immer weniger Menschen in Deutschland arbeiten im Industriesektor. Zwischen 1999 und 2013 ist die Zahl der Erwerbstätigen von 7,7 Millionen auf 7,3 Millionen gesunken. Nicht alle Unternehmensbereiche sind jedoch gleichmäßig vom Rückgang betroffen, vielmehr kommt es zu einem funktionalen Strukturwandel innerhalb der Industrie: In der Fertigung geht die Beschäftigung zurück, in den sogenannten produktionsnahen Diensten - also Forschung und Entwicklung (FuE), technische Dienste sowie Leitungs- und Organisationsfunktionen - nimmt sie zu. Besonders stark bauten die exportorientierten Industriebranchen ihren Forschungs- und Entwicklungsbereich aus, aber auch in binnenmarktorientierten Branchen legte FuE deutlich zu. Dass der Beschäftigungsanteil der Fertigung sinkt, heißt aber nicht zwangsläufig, dass dieser Bereich immer unwichtiger wird. Im Gegenteil: Die Ansprüche an die Qualifikation und Fähigkeiten der Arbeitskräfte in der Fertigung sind hoch, in den exportorientierten Branchen ebenso wie in den binnenmarktorientierten. Der Trend zur Tertiarisierung in der Industrie dürfte sich künftig fortsetzen, nicht zuletzt wegen der zunehmenden Digitalisierung von Informationen: Routineaktivitäten werden weiter an Bedeutung verlieren, anspruchsvolle Tätigkeiten - auch in der Fertigung - an Bedeutung gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The economic impact of digital technologies in Europe (2014)
Zitatform
Evangelista, Rinaldo, Paolo Guerrieri & Valentina Meliciani (2014): The economic impact of digital technologies in Europe. In: Economics of Innovation and New Technology, Jg. 23, H. 7/8, S. 802-824. DOI:10.1080/10438599.2014.918438
Abstract
"This paper analyses the economic impact of digital technologies in Europe distinguishing between different stages/domains of the digitalization process. A set of composite Information and Communication Technologies (ICT) indicators is used for capturing the access to ICTs, the ability to use them and the digital empowerment of individuals in key social and economic domains. We argue that the mere accessibility to ICT facilities is only a pre-condition for moving towards a digitalized society, while the 'level' and the 'quality' in the use of these technologies, as well as the conditions facilitating or hampering digital empowerment, play a much more important role. Several transmission mechanisms from ICT access, usage and digital empowerment to key macro-economic variables (namely labour productivity, gross domestic product per capita, employment growth and the employment rate) are identified. The econometric evidence supports our hypotheses showing that the usage of ICT, and mostly digital empowerment, exert the major economic effects, especially on employment also favouring the inclusion of 'disadvantaged' groups in the labour market. We conclude that digitalization may drive productivity and employment growth and that inclusive policies may effectively contribute to bridge the gap between the most favoured and the disadvantaged parts of the population, thus helping in achieving the 2020 Europe targets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Cambridge Handbook of Artificial Intelligence (2014)
Frankish, Keith; Ramsey, William M.;Zitatform
Frankish, Keith (2014): The Cambridge Handbook of Artificial Intelligence. Cambridge: Cambridge University Press, 354 S. DOI:10.1017/CBO9781139046855
Abstract
"Artificial intelligence, or AI, is a cross-disciplinary approach to understanding, modeling, and creating intelligence of various forms. It is a critical branch of cognitive science, and its influence is increasingly being felt in other areas, including the humanities. AI applications are transforming the way we interact with each other and with our environment, and work in artificially modeling intelligence is offering new insights into the human mind and revealing new forms mentality can take. This volume of original essays presents the state of the art in AI, surveying the foundations of the discipline, major theories of mental architecture, the principal areas of research, and extensions of AI such as artificial life. With a focus on theory rather than technical and applied issues, the volume will be valuable not only to people working in AI, but also to those in other disciplines wanting an authoritative and up-to-date introduction to the field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2013: Digitalisierung und neue Arbeitswelten (2014)
Graumann, Sabine; Schneider, Carolin; Schuster, Maren; Bertschek, Irene ; Speich, Anselm; Merklein, Chris; Rammer, Christian ; Weber, Tobias; Niebel, Thomas; Weinzierl, Michael; Ohnemus, Jörg; Schulte, Patrick;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2014): Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2013. Digitalisierung und neue Arbeitswelten. Berlin, 128 S.
Abstract
"Digitale Anwendungen und Technologien sind ein Wachstumstreiber der gesamten deutschen Wirtschaft. Ob Industrie 4.0 oder Unified Communications, ob Social-Media-Marketing oder Online-Recruiting, kein Wirtschaftszweig kann heute auf die Errungenschaften der Digitalisierung verzichten. Das verändert auch die Arbeitswelt: Das Internet, neue Hard- und Software und die fortschreitende Digitalisierung aller Arbeitsbereiche erlauben mehr und mehr zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten. Es entstehen neue Kommunikationsformen und Arbeitsabläufe. Diese Entwicklungen bringen viele Chancen, aber auch Herausforderungen für Unternehmen und Arbeitnehmer mit sich.
TNS Infratest Business Intelligence und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) haben deshalb im vorliegenden Report einen Schwerpunkt auf neue Arbeitswelten im Dienstleistungssektor und in der IKT gesetzt. Wie auch im letzten Jahr, haben wir außerdem die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen Vergleich analysiert und die zentralen Kennzahlen für die Leistungsfähigkeit der deutschen Digitalen Wirtschaft erhoben." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Industriebeschäftigung im Wandel: Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen (2014)
Zitatform
Haipeter, Thomas & Christine Slomka (2014): Industriebeschäftigung im Wandel. Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen. (IAQ-Report 2014-06), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45719
Abstract
"In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings.
- Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern.
- Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf.
- Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste Anzeichen dafür sind lange Arbeitszeiten, wachsende Arbeitsintensität und Klagen über schlechte Aufstiegschancen. Zugleich empfinden viele Angestellte ihre Arbeitsplätze als sicher.
- Zu den Gewerkschaften bleiben die Angestellten stärker auf Distanz, auch wenn ihr Organisationsgrad schwächer gesunken ist als derjenige der Arbeiter. Dafür ist ihr Anteil an aktiven Betriebsratsmitgliedern inzwischen höher als bei den Arbeitern." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Revolution mit Anlauf: Personalmanagement als Schrittmacher für Industrie 4.0 (2014)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2014): Revolution mit Anlauf. Personalmanagement als Schrittmacher für Industrie 4.0. In: Personalführung, Jg. 47, H. 7, S. 16-21.
Abstract
"Unter dem Label 'Industrie 4.0' ist ein neues Konzept der Fabrikautomatisierung bekannt geworden. Dahinter steht der Gedanke, dass eine vierte industrielle Revolution beginne, deren zentrales Merkmal die Vernetzung der virtuellen Computerwelt mit der physischen Welt der Dinge durch den Einsatz von 'cyber-physischen Systemen (CPS)' ist. Auf CPS basierende Produktionssysteme sollen in der Lage sein, sich je nach externen Anforderungen weitgehend eigenständig und autonom zu steuern, zu optimieren und zu konfigurieren. Damit werde im Unterschied zu früheren industriellen Entwicklungsphasen ein bislang nicht gekanntes Automatisierungsniveau erreicht. Eins steht allerdings fest: Über Nacht lassen sich die neuen Systeme nicht implementieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wandel von Produktionsarbeit: "Industrie 4.0" (2014)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2014): Wandel von Produktionsarbeit: "Industrie 4.0". In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 6, S. 421-429. DOI:10.5771/0342-300X-2014-6-421
Abstract
"Thema des Beitrags ist der Wandel von Produktionsarbeit unter den Bedingungen anpassungsintelligenter Produktionssysteme. Aufgegriffen werden damit technologische Entwicklungstendenzen, die in der deutschen produktionstechnischen Debatte unter dem Label 'Industrie 4.0' thematisiert werden. In dem Beitrag werden vorläufige Forschungsergebnisse zu den Entwicklungstendenzen von Produktionsarbeit zusammengefasst. Im Anschluss an die bisherige Arbeitsforschung werden Industrie 4.0-Systeme als die Dimensionen Technik, Personal und Organisation umfassende sozio-technische Systeme begriffen. Im Hinblick auf den denkbaren Wandel von Arbeit wird von einem breiten Spektrum divergierender arbeitsorganisatorischer Muster ausgegangen. Diese Muster werden einerseits als 'Polarisierte Organisation', andererseits als 'Schwarm-Organisation' gekennzeichnet. Welche Auswirkungen sich für Arbeit ergeben, ist allerdings besonders von dem realisierten Automatisierungskonzept und der tatsächlichen Reichweite der Systemverbreitung abhängig. Dabei wird verdeutlicht, dass allenfalls von einer mittelfristig begrenzten Verbreitung von Industrie 4.0-Systemen ausgegangen werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welche Auswirkungen hat "Industrie 4.0" auf die Arbeitswelt? (2014)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2014): Welche Auswirkungen hat "Industrie 4.0" auf die Arbeitswelt? (WISO direkt), Bonn, 4 S.
Abstract
"Unter dem prominenten Label 'Industrie 4.0' wird seit längerem die Vernetzung der virtuellen Computerwelt mit der physischen Welt der industriellen Produktion diskutiert. Diesem Konzept zu Folge sollen in Zukunft Produktionssysteme in der Lage sein, sich weitgehend autonom zu steuern und zu optimieren. Es liegt auf der Hand, dass solche Systeme - sofern sie sich durchsetzen - die bisherigen Arbeitsformen in der industriellen Produktion nachhaltig verändern werden. Betroffen sein werden davon nicht nur die operativen Tätigkeiten auf der Werkstattebene, sondern auch indirekte Funktionen und die Leitungsebenen. Erforderlich wird daher eine Neugestaltung des gesamten sozio-technischen Systems der Produktion. Als grundlegend alternative Gestaltungsoptionen von Arbeit lassen sich dabei einerseits eine polarisierte Organisation und anderseits eine Schwarm-Organisation erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Silicon Valley: was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt (2014)
Keese, Christoph;Zitatform
Keese, Christoph (2014): Silicon Valley. Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt. München: Knaus, 320 S.
Abstract
"Aus erster Hand berichtet Christoph Keese von den Innovationen im Silicon Valley und verbindet die vielen Facetten des digitalen Wandels zum großen Bild. Er traf Erfinder, Gründer, Wagniskapitalgeber und Professoren in Stanford und Berkeley - auf der Suche nach Erfolgsmustern und Treibern der boomenden Internetwirtschaft. Wie funktioniert dieses 'Einfach tun, was sonst keiner wagt'? Warum fällt traditionellen Firmen die 'disruptive Innovation' so schwer? Wächst uns Google über den Kopf? Was ist der Netzwerkeffekt? Schafft das Internet wirklich Geld, Banken, Einzelhandel, Zeitungen, Bücher und Verkehrsampeln ab? Was muss Deutschland unternehmen, um den Anschluss nicht zu verpassen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Industrie 4.0: wie intelligente Vernetzung und kognitive Systeme unsere Arbeit verändern (2014)
Kersten, Wolfgang; Koller, Hans; Lödding, Hermann;Zitatform
(2014): Industrie 4.0. Wie intelligente Vernetzung und kognitive Systeme unsere Arbeit verändern. (Schriftenreihe der Hochschulgruppe für Arbeits- und Betriebsorganisation e.V. (HAB)), Berlin: GITO-Verl., 425 S.
Abstract
"Die Fortschritte der Informationstechnik eröffnen ungeahnte Chancen für die industrielle Produktion: Informationen über Maschinen, Bauteile und Aufträge können zu geringen Kosten und in hoher Detaillierung erfasst und im Netzwerk weitergeleitet werden. Gleichzeitig nimmt die Fähigkeit zu, auch große Informationsmengen automatisch verarbeiten, Diagnosen treffen und Maßnahmen einleiten zu können. Entsprechend gilt es, viel versprechende Konzepte zu entwickeln, um die neuen Möglichkeiten gewinnbringend nutzen zu können. Dabei kann man leicht übersehen, dass die sog. vierte industrielle Revolution auch den Menschen betrifft und unsere Arbeit zum Teil grundlegend verändern wird. Der vorliegende Tagungsband stellt Forschungsergebnisse der Mitglieder der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation vor.
Die Beiträge behandeln das Thema aus der Perspektive der Modellierung, des Menschen und der industriellen Anwendung, so dass ein umfassender Überblick entsteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Die dritte industrielle Revolution: die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter (2014)
Rifkin, Jeremy;Zitatform
Rifkin, Jeremy (2014): Die dritte industrielle Revolution. Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter. (Allgemeines Sachbuch 19596), Frankfurt am Main: FISCHER Taschenbuch, 303 S.
Abstract
"Der weltweit bekannte Visionär Jeremy Rifkin erzählt fundiert über eine Zukunft, in der eine 'radikale Kursänderung' stattfindet: Von fossilen zu erneuerbaren Energien, von zentralen Entscheidungsträgern zur dezentralen demokratischen Mitbestimmung. Schließlich geht es um die intelligente gemeinsame Nutzung moderner Technologien der Stromverteilung. Das alles geschieht nicht etwa morgen, sondern wir befinden uns bereits inmitten dieses Wandels, in der Dritten Industriellen Revolution." (Textauszug, IAB-Doku)
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Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft: das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus (2014)
Rifkin, Jeremy;Zitatform
Rifkin, Jeremy (2014): Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft. Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 525 S.
Abstract
"Der Kapitalismus geht seinem Ende entgegen. Das geschieht nicht von heute auf morgen, aber dennoch unaufhaltsam. Und die Zeichen dafür sind längst unübersehbar: sinkende Produktionskosten, Share Economy, Internet der Dinge. Jeremy Rifkin, Visionär und Bestsellerautor, fügt die Koordinaten der neuen Zeit endlich zu einem erkennbaren Bild zusammen. Aus unserer industriell geprägten erwächst eine globale, gemeinschaftlich orientierte Gesellschaft. In ihr ist Teilen mehr wert als Besitzen, sind Bürger über nationale Grenzen hinweg politisch aktiv und steht das Streben nach Lebensqualität über dem nach Reichtum. Wie dieser fundamentale Wandel unsere Zukunft bestimmen wird? Kein anderer könnte die Zeichen der Zeit besser für uns deuten als Rifkin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Automobil im Jahr 2025: Vielfalt der Antriebstechnik (2014)
Zitatform
Schramm, Dieter & Martin Koppers (2014): Das Automobil im Jahr 2025. Vielfalt der Antriebstechnik. (Essentials), Wiesbaden: Springer Vieweg, VIII, 40 S. : graph. Darst. DOI:10.1007/978-3-658-04185-4
Abstract
"Der Paradigmenwechsel von verbrennungsmotorischen zu (teil-)elektrifizierten Antrieben bei Pkw wird über 2025 hinaus zu einer großen Diversität der Antriebskonzepte führen. Diese Vielfalt wird von verbrennungsmotorischen Antrieben auf Basis fossiler und synthetischer Kraftstoffe über Hybridantriebe bis hin zu elektrischen Antrieben reichen. Die technische und wirtschaftliche Beherrschung dieser Vielfalt ist die Herausforderung für Fahrzeughersteller und Zulieferer in den kommenden Jahrzehnten. Andererseits eröffnet diese Entwicklung Industrie und Gesellschaft hinsichtlich der Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotenziale, z.B. durch neue Vermarktungskonzepte, völlig neue Möglichkeiten. Allerdings erfordert sie auch Überzeugungsarbeit, um der neuen Technik mit ihren Potentialen zum Durchbruch zu verhelfen." (Verlagsangaben)
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Identität in der Virtualität: Einblicke in neue Arbeitswelten und "Industrie 4.0". Beiträge zum 60. Geburtstag eines Netzwerkers (2014)
Schröter, Welf; Frommann, Anne; Kurz, Constanze; Klumpp, Dieter; Wrobel, Sophie; Kornwachs, Klaus; Donabauer, Bernd; Balfanz, Dirk; Wilms, Gaby; Pfeiffer, Sabine ; Hörz, Helga E.; Richter, Mathias; Kimpeler, Simone; Rump, Jutta; Eilers, Silke; Schröter, Welf; Hörz, Herbert; Schwemmle, Michael; Hefke, Mark; Stegemann, Ulf; Boes, Andreas ; Wendland, Karsten;Zitatform
Schröter, Welf (Hrsg.) (2014): Identität in der Virtualität. Einblicke in neue Arbeitswelten und "Industrie 4.0". Beiträge zum 60. Geburtstag eines Netzwerkers. (Talheimer Sammlung kritisches Wissen 62), Mössingen-Talheim: Talheimer, 343 S.
Abstract
"Immer mehr dringt die Informations- und Kommunikationstechnik in Beruf, Arbeitswelt, Familienleben, Bildung und Freizeit ein. Je mehr wir damit arbeiten, desto größer wird unser 'Datenschatten', unser Netzprofil. Wir sind gehalten, uns darum zu kümmern, was wie wo über uns im Netz verbreitet wird.
Die voranschreitende Digitalisierung und Virtualisierung der Arbeitswelten sowie die zunehmenden Vorbereitungen zur Umsetzung des Konzeptes 'Industrie 4.0' rücken die Frage nach der Rolle des Menschen und seiner Identität in das Zentrum einer gesellschaftlichen Modernisierungs-Kontroverse. Welche neuen Möglichkeiten eröffnet uns die 'virtuelle Identität', das 'virtuelle Ich', und welche Anforderungen stellt unser 'biografisches Ich'? Welche Wechselbeziehungen entstehen? - Die Autorinnen und Autoren argumentieren aus ihren verschiedenen Disziplinen und Erfahrungen. Sie liefern einen Statusbericht zu den gegenwärtigen Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun: das IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung (2014)
Schumann, Alexander; Sobania, Katrin; Liecke, Michael; Reinecke, Jochen; Assenmacher, Michael;Zitatform
Schumann, Alexander (2014): Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun. Das IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung. Berlin, 19 S.
Abstract
"Der digitale Wandel erfasst die deutsche Wirtschaft auf ganzer Breite. Das belegt eine Online-Umfrage der Industrie- und Handelskammern (IHKs), die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt veröffentlicht hat.
Die Erhebung 'Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun' basiert auf knapp 2.000 Antworten aus dem unternehmerischen Ehrenamt der IHKs. Sie zeigt, dass die Digitalisierung in fast allen Betrieben die Geschäfts- und Arbeitsprozesse beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Towards the re-industrialization of Europe: a concept for manufacturing for 2030 (2014)
Westkämper, Engelbert;Zitatform
Westkämper, Engelbert (2014): Towards the re-industrialization of Europe. A concept for manufacturing for 2030. Berlin: Springer London, 112 S. DOI:10.1007/978-3-642-38502-5
Abstract
"Not only are European industries shrinking and experiencing diminishment of their capability to add value, but Europe has lost more than a third of its GDP, which had been primarily based on manufacturing, and it suffers the consequences in high unemployment and weakened states finance.
This book is intended as a significant contribution to the on-going European discussions after the economic crisis and the economic problems in many regions. It is meant to enrich actual political dialogues for overcoming the crises by activating new potentials of high added value. As such, it seeks to provide the necessary orientation for enacting fundamental changes of business models and factory capabilities in order to meet the challenges of the global economy and minimizing environmental impacts. It also opens perspectives for enterprise strategies and for further research topics. Concrete recommendations are made for fields of action and future development towards achieving a sustainable industrial sector in Europe. 'Towards the Re-Industrialization of Europe' is based on megatrends, societal challenges and objectives for factories development. Focused on the realization of these goals by 2030, the treatise addresses four major topics of the European strategy in manufacturing: manufacturing in the urban environment; green manufacturing; manufacturing in the value chain, and manufacturing in the age of knowledge and communication. One enabler of this strategic orientation is the implementation of holistic manufacturing systems which reflect manufacturing as a social-technical system that has to be innovated, optimized and adapted to the future requirements by implementation of enabling technologies and human skill. The public infrastructure and reviving industries must also be able to support the strengthening of the economy through collaboration in research and education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 (2014)
Abstract
"Mit dem Zukunftsprojekt 'Industrie 4.0', das ein zentrales Element der Hightech-/Innovations-Strategie der Bundesregierung darstellt, soll die Informatisierung der klassischen Industrien, wie z. B. der Produktionstechnik, vorangetrieben werden. 'Auf dem Weg zum Internet der Dinge soll durch die Verschmelzung der virtuellen mit der physikalischen Welt zu Cyber-Physical Systems und dem dadurch möglichen Zusammenwachsen der technischen Prozesse mit den Geschäftsprozessen der Produktionsstandort Deutschland in ein neues Zeitalter geführt werden.'
Die vorliegende Broschüre gibt unter anderem einen Überblick über die Zukunft der Arbeit im Kontext Autonomik und Industrie 4.0 und schildert die Erfahrungen und Herausforderungen in der Industrie." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen (2014)
Abstract
Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung informiert über das Programm 'Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen', das zum Ziel hat anwendbare Lösungen zu finden, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und auszubauen, Arbeit wirtschaftlich und sozialverträglich zu gestalten sowie die Produktions- und Dienstleistungsprozesse effizient und umweltgerecht weiterzuentwickeln. Dabei wird in diesem Programm erstmals von Beginn an die Forschung für Arbeit, Produktion und Dienstleistung verzahnt, um den Wirkungsgrad entscheidend zu erhöhen. So können nachhaltige Prozessinnovationen entstehen, die Nutzern und Anbietern Möglichkeiten für integrierte Komplettlösungen eröffnen. (IAB)
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Deutscher "Industrie 4.0" Index: auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft. Next step Roboterfabrik? (2014)
Abstract
"Der von der Staufen AG erstmals erhobene 'Deutsche Industrie 4.0 Index' lässt keinen Zweifel: Viele Unternehmen stecken in Sachen vernetzte Fabrik in einem Dilemma. Zwar reklamiert die deutsche Wirtschaft beim Thema Industrie 4.0 die globale Pole Position für sich, doch die digitalen Chancen ergreifen bisher nur einige Pionierfirmen. Die deutliche Mehrheit der Unternehmen verharrt in einer passiven Schockstarre oder staunt fasziniert, wie Konkurrenten selbstbewusst nach vorn preschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wandel von Industriearbeit: Herausforderungen und Folgen neuer Produktionssysteme in der Industrie (2013)
Zitatform
Abel, Jörg, Peter Ittermann & Marlies Steffen (2013): Wandel von Industriearbeit. Herausforderungen und Folgen neuer Produktionssysteme in der Industrie. (Technische Universität Dortmund, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Soziologische Arbeitspapiere 32), Dortmund, 48 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht gegenwärtige Entwicklungstrends der Industriearbeit und nimmt dabei insbesondere die Folgen Ganzheitlicher Produktionssysteme (GPS) in den Blick. Mit dem GPS-Ansatz wird in den deutschen Industrieunternehmen der Anspruch verfolgt, bisherige Einzelmaßnahmen der Rationalisierung in ein Gesamtkonzept zu überführen, hierbei werden inner- und überbetriebliche Prozessabläufe stärker systematisiert und synchronisiert. In Folge dessen kann sich die Arbeitssituation der Industriebeschäftigten deutlich verändern. So stellen sich u.a. Fragen zu den arbeitsorganisatorischen Implikationen neuer Produktionssysteme, zur Rolle des Managements und der Interessenvertretungen sowie zum möglichen Wandel der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen. Dabei richtet sich der Fokus der Analyse nicht nur auf die Produktion im engeren Sinn, sondern auch auf weitere Arbeitsbereiche der Administration, des industriellen Engineerings und der Entwicklung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Computerization and skill bifurcation: the role of task complexity in creating skill gains and losses (2013)
Zitatform
Ben-Ner, Avner & Ainhoa Urtasun (2013): Computerization and skill bifurcation: the role of task complexity in creating skill gains and losses. In: ILR review, Jg. 66, H. 1, S. 225-267. DOI:10.1177/001979391306600109
Abstract
"Does computerization increase or reduce the extent of skills that workers are required to have? The authors argue that the effects of computer-based technologies (CBT) are neither universal nor uniform. Rather, effects depend on the level of skill required by occupations prior to the introduction of CBT, and as such, a bifurcation emerges: occupations that historically (pre-computerization) could be accomplished with low skills and that entailed low-complexity tasks do not experience significant CBT, and they remain low skill or become less-skilled occupations, whereas historically high-skill occupations that entailed high-complexity tasks see an increase in CBT and the skills they require. The authors test this proposition using a unique data set that includes measures of the degree of computerization and changes attendant to computerization in the level of seven skills of core employees for a sample of 819 firms during 2000. This data set is linked by core employees' occupation to U.S. occupation-level data on three dimensions of task complexity during 1971 (pre-CBT). The authors find that occupations with higher pre-CBT task complexity are associated with subsequent adoption and intensity of CBT, and that CBT affects most skills positively. For simple tasks, however, CBT does not affect skills or affects them negatively. Results shed light on the skill-based technological change and skilling-deskilling debates and suggest that the relationships are contingent in more nuanced ways than the literature has suggested." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The future of employment: how susceptible are jobs to computerisation? (2013)
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Frey, Carl Benedikt & Michael A. Osborne (2013): The future of employment. How susceptible are jobs to computerisation? Oxford, 72 S.
Abstract
"We examine how susceptible jobs are to computerisation. To assess this, we begin by implementing a novel methodology to estimate the probability of computerisation for 702 detailed occupations, using a Gaussian process classifier. Based on these estimates, we examine expected impacts of future computerisation on US labour market outcomes, with the primary objective of analysing the number of jobs at risk and the relationship between an occupation's probability of computerisation, wages and educational attainment. According to our estimates, about 47 percent of total US employment is at risk. We further provide evidence that wages and educational attainment exhibit a strong negative relationship with an occupation's probability of computerisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Verflechtungen zwischen Industrie und unternehmensorientierten Dienstleistungen: eine empirische Analyse für das Rheinland (2013)
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Hamm, Rüdiger (2013): Verflechtungen zwischen Industrie und unternehmensorientierten Dienstleistungen. Eine empirische Analyse für das Rheinland. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 71, H. 2, S. 87-98. DOI:10.1007/s13147-013-0214-2
Abstract
"Wie durch die Drei-Sektoren-Hypothese prognostiziert, ist der Strukturwandel in hochentwickelten Volkswirtschaften durch einen Bedeutungsgewinn des tertiären zulasten des sekundären Sektors gekennzeichnet. Dieser Wandel lässt sich insbesondere mit einer starken strukturellen Expansion von unternehmensorientierten Dienstleistungen erklären. Der vorliegende Beitrag analysiert - ausgehend von den Ergebnissen einer Unternehmensbefragung im Rheinland - das Zusammenwirken und die Verflechtungen von Industrie und Dienstleistungen. Er kommt zu dem Resultat, dass insbesondere höherwertige, wissensbasierte Dienstleistungen zur Verbreiterung des regionalen Exportbasis-Sektors beitragen und somit der regionalen Wirtschaftsentwicklung eigenständige Impulse geben können. Darüber hinaus belegen die Umfrageergebnisse, dass Industrie und Dienstleistungen eng und wechselseitig miteinander vernetzt sind, wobei der industrielle Sektor hoch spezialisierte Dienstleistungen nachfragt und die Dienste innovative Beiträge zur Steigerung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit leisten. Dabei finden sich deutliche Hinweise darauf, dass die Bedeutung der Industrie in diesem Verbund höher ist, als manche empirische Analyse dies zum Ausdruck bringt. Regionen sind deshalb gut beraten, die von der Industrie gestellten Standortanforderungen nicht zu vernachlässigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0: Deutschlands Zukunft als Produktionsstandort sichern. Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0 (2013)
Zitatform
Henning, Kagermann, Wolfgang Wahlster & Johannes Helbig (2013): Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0. Deutschlands Zukunft als Produktionsstandort sichern. Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0. Frankfurt, Main, 112 S.
Abstract
"Deutschland ist einer der konkurrenzfähigsten Industriestandorte und gleichzeitig führender Fabrikausrüster weltweit. Das liegt nicht zuletzt an der Spezialisierung auf die Erforschung, Entwicklung und Fertigung innovativer Produktionstechnologien und der Fähigkeit komplexe industrielle Prozesse zu steuern. Mit seinem starken Maschinen- und Anlagenbau, seiner in ihrer Konzentration weltweit beachtlichen IT-Kompetenz und dem Know-how bei Eingebetteten Systemen und in der Automatisierungstechnik verfügt Deutschland über beste Voraussetzungen, um seine Führungsposition in der Produktionstechnik auszubauen. Wie kein anderes Land ist Deutschland befähigt, die Potenziale einer neuen Form der Industrialisierung zu erschließen: Industrie 4.0." (Textauszug, IAB-Doku)
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The capitalist machine: computerization, workers' power, and the decline in labor's share within U.S. industries (2013)
Zitatform
Kristal, Tali (2013): The capitalist machine: computerization, workers' power, and the decline in labor's share within U.S. industries. In: American Sociological Review, Jg. 78, H. 3, S. 361-389. DOI:10.1177/0003122413481351
Abstract
"This article addresses an important trend in contemporary income inequality -- a decline in labor's share of national income and a rise in capitalists' profits share. Since the late 1970s, labor's share declined by 6 percent across the U.S. private sector. As I will show, this overall decline was due to a large decline (5 to 14 percent) in construction, manufacturing, and transportation combined with an increase, albeit small (2 to 5 percent), in labor's share within finance and services industries. To explain the overall decline and the diverse trends across industries, I argue that the main factor leading to the decline in labor's share was the erosion in workers' positional power, and this erosion was partly an outcome of class-biased technological change, namely computerization that favored employers over most employees. I combine data from several sources to test for the independent effects of workers' positional power indicators (i.e., unionization, capital concentration, import penetration, and unemployment) and the direct and indirect effects of computer technology on changes in labor's share within 43 nonagricultural private industries and 451 manufacturing industries between 1969 and 2007. Results from error correction models with fixed-effect estimators support the study's arguments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Potenziale der Mensch-Technik-Interaktion für die effiziente und vernetzte Produktion von morgen (2013)
Peissner, Matthias; Weisbecker, Anette; Spath, Dieter; Hipp, Cornelia;Zitatform
Peissner, Matthias & Cornelia Hipp, Spath, Dieter & Anette Weisbecker (Hrsg.) Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (2013): Potenziale der Mensch-Technik-Interaktion für die effiziente und vernetzte Produktion von morgen. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 77 S.
Abstract
"Zur Steuerung und Überwachung von industriellen Prozessen gewinnt das Human-Machine Interface (HMI) zunehmend an Bedeutung. Für produzierende Unternehmen leisten hervorragende HMIs einen wertvollen Beitrag zu Produktivität, Effizienz und Mitarbeitermotivation. Maschinen- und Anlagenhersteller versprechen sich in diesem Zusammenhang einen Wettbewerbsvorteil durch ein ergonomisches HMI. Daneben soll eine attraktive Gestaltung die Innovationskraft des Unternehmens und die technische Exzellenz der Maschine ausdrücken und Alleinstellungsmerkmale schaffen.
Neben einem methodischen und gestalterischen Know-How sind auch die Entwicklungswerkzeuge und Engineeringumgebungen maßgeblich dafür verantwortlich, dass ein hochwertiges HMI effizient erstellt werden kann. Die heute geforderten Qualitätsmerkmale solcher HMI-Tools werden in einer früheren Veröffentlichung des Fraunhofer IAO dargestellt. Die vorliegende Studie erweitert diese Ergebnisse durch einen Ausblick auf aktuelle und zukünftige Trends in der Produktion und deren Auswirkungen auf die Anforderungen, die sich zukünftig an HMIs und HMI-Engineeringwerkzeuge stellen werden." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Produktivität und Lohnstückkosten der Industrie im internationalen Vergleich (2013)
Schröder, Christoph;Zitatform
Schröder, Christoph (2013): Produktivität und Lohnstückkosten der Industrie im internationalen Vergleich. In: IW-Trends, Jg. 40, H. 4, S. 99-116. DOI:10.2373/1864-810X.13-04-07
Abstract
"In der deutschen Industrie sind die Lohnstückkosten im Jahr 2012 um mehr als 4 Prozent gestiegen. Sie lagen damit um 10 Prozent höher als im Vorkrisenjahr 2007. Im Jahr 2012 war die ausländische Industrie im Durchschnitt um 15 Prozent weniger produktiv. Dort sind aber auch die Arbeitskosten um 19 Prozent niedriger, sodass sich für Deutschland ein überdurchschnittlich hohes industrielles Lohnstückkosten-niveau ergibt. Insgesamt hat das Ausland hier einen Vorteil von 5 Prozent - nicht zu-letzt durch die in den USA um knapp ein Fünftel niedrigeren Lohnstückkosten. In den Ländern der Europäischen Union sind die Lohnstückkosten dagegen um knapp 2 Prozent höher, im Euroraum sogar um gut 3 Prozent. In langfristiger Betrachtung zeigt sich, dass die Lohnstückkosten derzeit sowohl in der deutschen als auch in der ausländischen Industrie ungefähr so hoch sind wie Anfang der 1990er Jahre. Weder die lang- und kurzfristige Lohnstückkostendynamik noch das Lohnstückkostenniveau liefern einen Beleg für eine überzogene preisliche Wettbewerbsfähigkeit durch Lohnzurückhaltung der deutschen Industrie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Produktionsarbeit der Zukunft - Industrie 4.0: Studie (2013)
Spath, Dieter; Krause, Tobias; Schlund, Sebastian; Ganschar, Oliver; Hämmerle, Moritz; Gerlach, Stefan;Zitatform
Spath, Dieter, Oliver Ganschar, Stefan Gerlach, Moritz Hämmerle, Tobias Krause & Sebastian Schlund (2013): Produktionsarbeit der Zukunft - Industrie 4.0. Studie. Stuttgart, 150 S.
Abstract
"Volatilere Märkte, neue - global agierende - Marktteilnehmer, kundenspezifische Produkte und immer diffizilere Produktionsprozesse werden die Zukunft prägen. Neue Wege, den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden, verspricht die internetfähige Industrie 4.0. Zu deren revolutionären Technologien zählen Cyber-Physische Systeme, intelligente Objekte, aber auch aktuelle technische Entwicklungen wie die Nutzung von Mobilgeräten und Social Media im Produktionsbereich. Die meisten Experten sind sich einig, dass konkurrenzfähige Produktionssysteme und -mitarbeiter zukünftig diese neuen Möglichkeiten intelligent nutzen müssen.
Die Studie gibt Antworten, unter anderem auf folgende Leitfragen:
Welche Entwicklung der Produktionsarbeit erwarten deutsche Produktionsunternehmen?
Welche Lösungsansätze für erfolgreiche Produktionsarbeit ergeben sich durch den Einsatz neuer Technologien wie Mobilgeräten, Cyber-Physischen Systemen (CPS) und Social Media in der Produktion?
Wie wird sich der Megatrend Flexibilität auf die Produktionsarbeit auswirken?
Damit schafft diese Studie eine Arbeitsgrundlage für die aktive Gestaltung der vierten industriellen Revolution und unterstützt somit Unternehmen auf ihrem Weg in die Industrie 4.0.
Die Studie wendet sich an Leser aus dem produzierenden Gewerbe sowie technologieorientierten Branchen. Im Besonderen sind Führungskräfte, Fachkräfte und Berater angesprochen sowie alle Personen, die an einem Zukunftsbild der Produktionsarbeit in Deutschland interessiert sind oder dieses mitgestalten wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Qualifikationsentwicklungen durch das Internet der Dinge: Trends in Logistik, Industrie und "Smart House" (2012)
Abicht, Lothar; Spöttl, Georg;Zitatform
(2012): Qualifikationsentwicklungen durch das Internet der Dinge. Trends in Logistik, Industrie und "Smart House". (Qualifikationen erkennen - Berufe gestalten. N.F. 02), Bielefeld: Bertelsmann, 267 S.
Abstract
"Das 'Internet der Dinge' wird als besonders zukunftsträchtiges Technologiefeld eingeschätzt. Es zielt auf die Verbreitung von selbstständig kommunikationsfähigen Infrastrukturen durch drahtlose Vernetzung von Objekten, mobilen Geräten und bestehenden Netzwerken wie dem Internet. 'Internet der Dinge' ist das zweite Themenfeld der neu gestalteten Initiative zur Früherkennung von Qualifikationserfordernissen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel ist, neue Qualifikationsanforderungen früh zu erkennen und sie in den berufsbildungspolitischen Prozess einzubinden. Im Fokus dieses Sammelbands stehen drei Anwendungsfelder, die neue Qualifikationen erfordern: 'Smart House', Logistik und industrielle Produktion." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zukunft des Industriestandortes Deutschland 2020 (2012)
Allespach, Martin; Ziegler, Astrid;Zitatform
Allespach, Martin & Astrid Ziegler (Hrsg.) (2012): Zukunft des Industriestandortes Deutschland 2020. Marburg: Schüren, 339 S.
Abstract
"Das deutsche industriell geprägte Wirtschaftsmodell ist heute in aller Munde. Weltweit ist Deutschland mit seiner starken industriellen Basis die Vorzeigenation schlechthin. Der deutsche Erfolg hat sogar in zahlreichen Ländern zu einer Rückbesinnung auf industrielle Werte geführt. Auch wenn die deutsche Wirtschaft heute gut da steht, bleibt die Frage nach ihrer Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit auf der Tagesordnung. Der Strukturwandel in der Industrie macht sich u. a. in Fragen der Energiewende, der Rohstoffversorgung, der nachhaltigen Mobilität, des globalen Drucks, der Spaltung der Belegschaften oder der demografischen Entwicklung fest. Was muss heute getan werden, damit wir auch noch in 20 Jahren eine starke Industrie haben? Wir müssen sicherstellen, dass auch in Zukunft Produktion, industrielle Wertschöpfung und industrielle Arbeit in Deutschland ihren Platz haben, um eine effiziente soziale und wirtschaftliche Entwicklung zum Nutzen der Bevölkerung zu erreichen. Es gilt die tatsächlichen Stärken des deutschen Industriemodells mit Innovationen, hochqualifizierten Beschäftigten und der deutschen Mitbestimmung zu stärken. Dafür brauchen wir in Deutschland und in Europa eine aktive Industriepolitik.
Die in dem vorliegenden Band zusammengetragenen Beiträge zeigen in zentralen Aspekten zum derzeitigen industriellen Strukturwandel, welche Richtung die Industriepolitik einschlagen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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AgendaCPS: integrierte Forschungsagenda Cyber-Physical Systems (2012)
Zitatform
Geisberger, Eva & Manfred Broy (Hrsg.) (2012): AgendaCPS. Integrierte Forschungsagenda Cyber-Physical Systems. (acatech STUDIE), München, 296 S.
Abstract
"Der rasche Fortschritt der Informationstechnik ermöglicht, in Kombination mit der Mikrosystemtechnik, immer leistungsfähigere softwareintensive eingebettete Systeme und integrierte Anwendungen. Zunehmend werden diese untereinander, aber auch mit Daten und Diensten im Internet vernetzt. So entstehen intelligente Lösungen, die mithilfe von Sensoren und Aktoren Prozesse der physikalischen Welt erfassen, sie mit der virtuellen Softwarewelt verbinden und in Interaktion mit den Menschen interpretieren, überwachen und steuern. Auf diese Weise entstehen sogenannte Cyber-Physical Systems. Die agendaCPS gibt einen umfassenden Überblick über das Phänomen der Cyber-Physical Systems und die damit verbundenen vielfältigen Herausforderungen. Sie illustriert, welchen Stellenwert das Thema für Wirtschaft und Gesellschaft hat: Revolutionäre Anwendungen von Cyber-Physical Systems adressieren technische und gesellschaftliche Trends und Bedürfnisse; gleichzeitig durchdringen und verknüpfen sie immer mehr Lebensbereiche. Zu den Anwendungen zählen erweiterte Mobilität, intelligente Städte, integrierte telemedizinische Versorgung, Sicherheit sowie vernetzte Produktion und Energiewandel. Die agendaCPS zeigt auf, welche Technologien die Grundlage von Cyber-Physical Systems bilden und welches Innovationspotenzial ihnen innewohnt. Zudem macht sie deutlich, welche Forschungs- und Handlungsfelder besonders wichtig sind. Anhand von Zukunftsszenarien werden wesentliche Anwendungsdomänen dargestellt, allen voran integrierte Mobilität, Telemedizin und intelligente Energieversorgung. In diesen Zusammenhängen werden Chancen, aber auch Risiken für Deutschland durch Cyber-Physical Systems deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Medien - Arbeit - Kultur (2012)
Zitatform
Roth-Ebner, Caroline (Hrsg.) (2012): Medien - Arbeit - Kultur. (Medien-Journal. Zeitschrift für Kommunikationskultur Jg. 36, H. 1), Salzburg, 68 S.
Abstract
Inhaltsverzeichnis:
Karin Knop: Arbeitsvermittlung im Genre RealityTV. Mediale Repräsentationen zwischen Motivierung, Disziplinierung und Stigmatisierung (5-19);
Stefan Bosshart: ,Peer Production' und Journalismus: Gemeinschaftsproduktion im Internet und ihre Übertragbarkeit auf wikibasierte Laienberichterstattung (20-37);
Mascha Will-Zocholl: Informatisierung von Arbeit. Neue Herausforderungen für Ingenieurinnen in der Produktentwicklung (38-52);
Daniel Just: Medien und Grenzen. Überlegungen zur Dialektik von Entgrenzung und Begrenzung in mediatisierten Arbeitswelten (53-65).Weiterführende Informationen
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Race against the machine: how the digital revolution is accelerating innovation, driving productivity, and irreversibly transforming employment and the economy (2011)
Zitatform
Brynjolfsson, Erik & Andrew McAfee (2011): Race against the machine. How the digital revolution is accelerating innovation, driving productivity, and irreversibly transforming employment and the economy. Lexington: Digital Frontier Press, 92 S.
Abstract
"(...) digital technologies are rapidly encroaching on skills that used to belong to humans alone. This phenomenon is both broad and deep, and has profound economic implications. Many of these implications are positive; digital innovation increases productivity, reduces prices (sometimes to zero), and grows the overall economic pie. But digital innovation has also changed how the economic pie is distributed, and here the news is not good for the median worker. As technology races ahead, it can leave many people behind. Workers whose skills have been mastered by computers have less to offer the job market, and see their wages and prospects shrink. Entrepreneurial business models, new organizational structures and different institutions are needed to ensure that the average worker is not left behind by cutting-edge machines. In Race Against the Machine Brynjolfsson and McAfee bring together a range of statistics, examples, and arguments to show that technological progress is accelerating, and that this trend has deep consequences for skills, wages, and jobs. The book makes the case that employment prospects are grim for many today not because there's been technology has stagnated, but instead because we humans and our organizations aren't keeping up." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das "Internet der Dinge" in der industriellen Produktion: Studie zu künftigen Qualifikationserfordernissen auf Fachkräfteebene. Abschlussbericht (2010)
Zeller, Beate; Föst, Silke; Achtenhagen, Claudia;Zitatform
Zeller, Beate, Claudia Achtenhagen & Silke Föst (2010): Das "Internet der Dinge" in der industriellen Produktion. Studie zu künftigen Qualifikationserfordernissen auf Fachkräfteebene. Abschlussbericht. Nürnberg, 147 S.
Abstract
"Aktuell werden unter dem Begriff 'Internet der Dinge' Vernetzungsprozesse diskutiert, die deutlich über bisher gekannte Automatisierungsformen hinausreichen. Bisher existierende Szenarien zur künftigen Diffusion neuer Technologien im Sinne des 'Internets der Dinge' beschränken sich jedoch meist auf die damit verbundenen prozessualen und technologischen Veränderungen. Die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Arbeitswelt und die Qualifikationsanforderungen der Produktionsmitarbeiter bleiben bisher häufig unberücksichtigt, obwohl Qualifikationsdefizite von Facharbeitern vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen einen wesentlichen Hemmnisfaktor bei der Einführung neuer Technologien darstellen. Vor diesem Hintergrund beschreibt die vorliegende Studie, die Auswirkungen des Einsatzes technischer Innovationen im Sinne des 'Internets der Dinge' in der industriellen Produktion auf die künftigen Qualifikationserfordernisse der Beschäftigten auf mittlerer Qualifikationsebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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