Ältere im Betrieb
Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Die Infoplattform bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte und Informationen über Forschungsprojekte. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.
In dieser Infoplattform sind erstmals alle Literaturhinweise - neben der Themeneinordnung - dem Punkt "wissenschaftliche Literatur" oder "politik-/praxisbezogene Literatur" zugeordnet. "Wissenschaftliche Literatur" beinhaltet Veröffentlichungen in SSCI-Journals, referierten Zeitschriften, wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihen und Discussion Papers. "Politik/Praxis" bezieht sich auf die aktuelle politische Diskussion bzw. auf betriebs-praktische Hinweise zum Thema Ältere im Betrieb.
- Wissenschaft / Politik und Praxis
- Ergebnisse aus dem IAB
- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
- Berufsausstieg und Übergang in Rente
-
Literaturhinweis
Vom Einzelfall zum systematischen Alter(n)smanagement in KMU (2018)
Brandl, Sebastian; Guggemos, Peter; Matuschek, Ingo;Zitatform
Brandl, Sebastian, Peter Guggemos & Ingo Matuschek (2018): Vom Einzelfall zum systematischen Alter(n)smanagement in KMU. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 51-58. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-51
Abstract
"Der demografische Wandel ist in den Betrieben heute Realität. Ein frühes Ausscheiden älterer Beschäftigter ist (v. a. wegen des Auslaufens der geförderten Altersteilzeit) seltener möglich, und die Rekrutierung Jüngerer wird schwieriger. Zugleich ist eine verlängerte Lebensarbeitszeit eine Herausforderung. Belastungen können mit zunehmendem Alter schwieriger kompensiert werden. Das ruft nach innovativen, alter(n)sgerechten Lösungen. Dafür müssen Betriebe Formate entwickeln, die den veränderten Belegschaften Rechnung tragen. Jedoch zeigt etwa das IAB-Betriebspanel, dass trotz eines hohen Problembewusstseins seit Jahren konstant nur wenige betriebliche Aktivitäten zu verzeichnen sind. Dabei bieten die Tarifvertragsparteien und Initiativen wie INQA hierfür Vereinbarungen und Instrumente an. Demografietarifverträge zielen darauf, den Betrieben einen Anstoß für eine betriebsspezifische Problembearbeitung zu geben. Wie kleine und mittlere Betriebe mit dem steigenden Problemdruck umgehen, welche Lösungen sie implementieren und wovon diese abhängen, und ob KMU ein systematisches Alternsmanagement entwickeln, behandelt der Beitrag auf Grundlage von zwölf Betriebsfallstudien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Kosten der doppelten Haltelinie (2018)
Zitatform
Börsch-Supan, Axel & Johannes Rausch (2018): Die Kosten der doppelten Haltelinie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 71, H. 9, S. 23-30.
Abstract
"Im Koalitionsvertrag vom 14. März 2018 wird angekündigt, die Leistungen und Beiträge der Gesetzlichen Rentenversicherung durch eine sogenannte 'doppelte Haltelinie' festzuschreiben. Konkret soll das Netto-Standardrentenniveau vor Steuern nicht unter 48% absinken und gleichzeitig der Beitragssatz nicht über 20% ansteigen. Diese Haltelinien sollen zunächst bis 2025 gelten. Da in dieser Zeit die Zahl der Rentenempfänger stark steigen wird, wird eine Finanzierungslücke entstehen. Hierzu sagt der Koalitionsvertrag, dass deren Finanzierung 'bei Bedarf durch Steuermittel sicher[zu]stellen' ist. Axel Börsch-Supan und Johannes Rausch, Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, München, quantifizieren in ihrem Artikel den entsprechenden Finanzierungsbedarf und rechnen ihn in Mehrwertsteuerpunkte um. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Finanzierungsbedarf bis 2025 relativ gering ist, sich dann jedoch dramatisch erhöht. Allein in den folgenden fünf Jahren bis 2030 müsste die Mehrwertsteuer über den normalen Bundeszuschuss hinaus um ca. 3 Prozentpunkte angehoben werden, langfristig sogar um zwischen 6 und 7 Prozentpunkte. Auch Alternativen sind teuer. Würde man die Fixierung von Rentenniveau und Beitragssatz durch eine Erhöhung des Regelrenteneintrittsalters kompensieren, müsste dieses bis 2030 auf 69 und bis 2045 auf 71 Jahre angehoben werden. Verzichtet man auf die Haltelinie beim Beitragssatz, bedeutet die Einhaltung der anderen Haltelinie einen Beitragssatzanstieg um das Doppelte der jetzt avisierten Erhöhung. Deshalb kann nur ein intelligenter Mix der in der umlagefinanzierten Rentenversicherung zur Verfügung stehenden Stellschrauben den dramatischen Anstieg einzelner Parameter der Gesetzlichen Rentenversicherung verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Protecting older workers' employability: a survey study of the role of transformational leadership (2018)
Zitatform
Böttcher, Katrin, Anne-Grit Albrecht, Laura Venz & Jörg Felfe (2018): Protecting older workers' employability. A survey study of the role of transformational leadership. In: German journal of human resource management, Jg. 32, H. 2, S. 120-148. DOI:10.1177/2397002218763001
Abstract
"Demographic and labour market changes increase the need to enhance the employability of employees across all ages. The purpose of this study is to explore the role of transformational leadership in employees' employability. While we hypothesised that age is negatively related to perceived internal and external employability, we expected a positive relationship for transformational leadership, and that transformational leadership would moderate the relationship between age and employability. Hypotheses were tested using a sample of 1006 employees in the German automotive industry. Results show age to be negatively related to internal and external employability, with both relationships being comparably strong. Transformational leadership was positively related to internal and external employability, with the relationship with internal employability being stronger. Moreover, transformational leadership buffered the negative relationship between age and internal employability. These results suggest that transformational leadership is crucial in protecting lifetime employability and that it should be promoted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Karriere 50plus - neue Perspektiven schaffen: erste Ergebnisse einer qualitativen Branchenerhebung (2018)
Debler, Christiane; Schlegel, Ute; Leunig, Cornelia; Osterwald, Julia;Zitatform
Debler, Christiane, Cornelia Leunig, Julia Osterwald & Ute Schlegel (2018): Karriere 50plus - neue Perspektiven schaffen. Erste Ergebnisse einer qualitativen Branchenerhebung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 59-65. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-59
Abstract
"Die Personalentwicklung braucht Konzepte, um dem demografischen Wandel gerecht zu werden. Unternehmen werden die vorhandenen Potenziale stärker sichern und erfahrene sowie gut ausgebildete Beschäftigte in den Fokus nehmen müssen. In einer auf qualitative Befragungen gestützten Analyse, über deren ersten Ergebnisse in diesem Beitrag berichtet wird, wurde die Arbeits- und Lebenssituation Beschäftigter der chemischen Industrie im Alter von über 50 Jahren untersucht. Betrachtet wurden ihre Entwicklungschancen und potenziellen Karrieremöglichkeiten bis zum Ausstieg aus dem Berufsleben. Dabei wurde deutlich, was Unternehmen leisten müssten, um die Beschäftigungsfähigkeit über die gesamte Lebensarbeitszeit zu sichern. Veränderungswünsche und berufliche Ziele stoßen auf noch unzureichende betriebliche Angebote. Voraussetzung für eine Veränderung ist Offenheit im Umgang mit diesem Thema, die Sensibilisierungbeider Sozialpartner im Unternehmen für neue Modelle von Berufslaufbahnen ab 50 Jahren und die Schaffung entsprechender Experimentierräume." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Age discrimination in the UK labour market. Does race moderate ageism?: An experimental investigation (2018)
Zitatform
Drydakis, Nick, Peter MacDonald, Vangelis Chiotis & Laurence Somers (2018): Age discrimination in the UK labour market. Does race moderate ageism? An experimental investigation. In: Applied Economics Letters, Jg. 25, H. 1, S. 1-4. DOI:10.1080/13504851.2017.1290763
Abstract
"Governments encourage people to work longer in order that pension promises are sustainable as populations age. This approach presupposes that older workers are welcome in the market. This study undertakes a correspondence test to investigate whether ageism is prevalent in the UK at the initial stage of the hiring process. This study adds to the literature by investigating whether race can moderate the relationship between age and labour market outcomes. The results suggest that older people are penalized in the labour market. They have lower access to vacancies and sorting in lower-paid jobs. A minority racial background exacerbates both penalties. These new results call for anti-ageism and anti-racial policy actions in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Auswirkungen von Arbeitsstress auf eine alternde Belegschaft (2018)
Zitatform
Falkenstein, Michael & Claudia Kardys (2018): Auswirkungen von Arbeitsstress auf eine alternde Belegschaft. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 9, S. 592-595.
Abstract
"In Anbetracht des demografischen Wandels sowie wachsenden Anforderungen in der Arbeitswelt gewinnt der Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zunehmend an Bedeutung. Die erhöhte berufliche Komplexität und Dynamik kann zu erhöhtem Stress führen. Ältere leiden stärker unter Stress als Jüngere, v. a. wenn sie stressempfindlich sind. Unternehmen können auf verschiedenen Ebenen für eine Stressreduktion und zugleich für eine Förderung mentaler Fähigkeiten für ältere Beschäftigte sorgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Work made us what we are: complexity of work, self-directedness of orientation, and intellectual flexibility of older US and Japanese men (2018)
Fujihara, ; Sho, ; Kikkawa, Toru; Schooler, Carmi;Zitatform
Kikkawa, Toru & Carmi Schooler (2018): Work made us what we are: complexity of work, self-directedness of orientation, and intellectual flexibility of older US and Japanese men. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 54, H. April, S. 36-45. DOI:10.1016/j.rssm.2018.01.002
-
Literaturhinweis
Lernverhalten und Lernkompetenz älterer Beschäftigter (2018)
Geiger, Kristina;Zitatform
Geiger, Kristina (2018): Lernverhalten und Lernkompetenz älterer Beschäftigter. (Münchner Beiträge zur Bildungsforschung 37), München: Utz, 328 S.
Abstract
"Betriebliche Weiterbildung, die eine aktive Rolle des Lernenden vorsieht und dessen Eigenverantwortung für den Lernprozess in den Fokus rückt, stellt erhebliche Anforderungen an den Lernenden und an die Lernumgebung. Aus der vorliegenden Arbeit lassen sich wichtige Erkenntnisse für die Förderung der Lernkompetenz und der Gestaltung von betrieblichen Lernumgebungen ableiten. Dafür werden das Lernverhalten und die Lernkompetenz älterer Beschäftigter der Siemens AG untersucht. Einblick gibt eine breit angelegte Mitarbeiterbefragung, die auf Grundlage theoretischer Konzepte des selbstregulierten Lernens, zur Lernförderung in der Arbeit sowie der Selbstbestimmungstheorie der Motivation konzipiert wurde." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Stressbewältigung für ältere Arbeitnehmer: Erste Evaluationsergebnisse aus einem Interventionsprojekt (2018)
Görtner, Lara Elisa;Zitatform
Görtner, Lara Elisa (2018): Stressbewältigung für ältere Arbeitnehmer. Erste Evaluationsergebnisse aus einem Interventionsprojekt. Bonn, 311 S.
Abstract
"Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Konzeption, Akquise, Realisation und Evaluation einer ganzheitlichen Weiterbildungsmaßnahme für erfahrene Arbeitnehmer ab 50 Jahren auseinander mit besonderem Augenmerk auf dem Bereich der Stressbewältigung. Da diese Altersgruppe aufgrund des demographischen Wandels an immer größerer Bedeutung gewinnt, sollte die Arbeitskraft und Motivation solcher Arbeitnehmer nachhaltig gesichert und gestärkt werden. Aus diesem Grund wurden als drei ineinander greifende Bestandteile das Training der Kompetenzwahrnehmung, der geistigen Fitness und der Stressbewältigung konzipiert und realisiert. Bei einer Stichprobengröße von 129 Probanden zeigen sich hierbei gegenüber der Kontrollgruppe von 147 Probanden wesentliche Veränderungen in verschiedenen Kennwerten über zwei bis drei Messzeitpunkte hinweg. Insbesondere zeigen sich deutliche Verbesserungen bei Fähigkeiten zur Beeinflussung des Stresserlebens im Alltag wie beispielsweise die Distanzierungsfähigkeit zu beruflichen Belastungen, der subjektiv wahrgenommene Gesundheitszustand oder auch die innere Ruhe beziehungsweise Ausgeglichenheit, sodass die Ziele der Studie als erfolgreich angesehen werden können. Es zeigen sich verschiedene Limitationen und Chancen der Studie, die abschließend diskutiert werden. Hierbei werden sowohl eine hohe Relevanz als auch Implikationen für die Weiterbildungsforschung herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen (2018)
Zitatform
Homrighausen, Pia & Katja Wolf (2018): Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen. (IAB-Kurzbericht 11/2018), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Bei einer alternden Bevölkerung und hohem Fachkräftebedarf ist es besonders wichtig, die Beschäftigungschancen älterer Menschen zu verbessern. Deutschlandweit waren im Jahresdurchschnitt 2016 gut 550.000 Personen im Alter von über 54 Jahren arbeitslos gemeldet. Bei einer Befragung von Vermittlungsfachkräften in den Agenturen für Arbeit zum Vermittlungsprozess arbeitsloser Personen ab 55 Jahren geben die Befragten fast ausnahmslos an, ältere Arbeitsuchende würden oft spezifische Probleme aufweisen, die den Weg in eine neue Beschäftigung erschweren. Als größte Hürden gelten gesundheitliche Einschränkungen, aber auch Vorbehalte der Unternehmen gegenüber Älteren. Die Experten aus der Praxis wurden auch gefragt, ob es aus ihrer Sicht einen Bedarf an speziellen Angeboten für Ältere gibt. In diesem Kontext stützt sich der Kurzbericht auch auf Befunde einer Studie zur früheren 'Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja;Weiterführende Informationen
- Aktuelle Angebote im Beratungs- und Vermittlungsprozess, die aus Sicht der Vermittlungsfachkräfte am besten geeignet sind, die Beschäftigungschancen Älterer zu erhöhen
- Dauer der Arbeitslosigkeit Älterer bis zur erneuten Arbeitsaufnahme
- Wiederbeschäftigungschancen Älterer
- Änderungs- oder Ergänzungsbedarf im Beratungs- und Vermittlungsprozess aus Sicht der Vermittlungsfachkräfte
-
Literaturhinweis
Alterserwerbsbeteiligung in Europa auch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Aufschwung? (2018)
Zitatform
Kaboth, Arthur & Martin Brussig (2018): Alterserwerbsbeteiligung in Europa auch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Aufschwung? (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2018-01), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/48256
Abstract
"In nahezu allen 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ist die Erwerbsbeteiligung Älterer von 2005 bis 2016 gestiegen. Trotz dieses praktisch universellen Trends, gibt es erhebliche Unterschiede innerhalb der EU. Die europäischen Beschäftigungsziele von 2010 wurden auch im Jahr 2016 teilweise nicht erreicht.
Große Unterschiede in der Alterserwerbsbeteiligung zeigen sich vor allem zwischen Männern und Frauen. In der Regel sind die Erwerbstätigenquoten der Männer höher als die der Frauen. Die stärkeren Zuwächse sind allerdings auf Seiten der Frauen zu beobachten.
Der Abstand der Erwerbstätigenquoten zwischen jüngeren und älteren Erwerbstätigen - die Alterslücke - wird kleiner. Auch dies ist in nahezu allen Ländern vorzufinden. Die Alterslücken von Männern und Frauen unterscheiden sich in den meisten Ländern der EU nicht wesentlich voneinander. Vor allem die stärkere Erwerbsintegration älterer Frauen lässt die Alterslücke kleiner werden.
Geringqualifizierte (Ältere) sind in den meisten europäischen Ländern benachteiligt, wenngleich in unterschiedlichem Ausmaß. Es zeigt sich eine starke Streuung innerhalb der EU bei dieser Personengruppe. Mit steigender Qualifikation sinkt hingegen die Alterslücke. Höhere Bildungsabschlüsse erhöhen die Erwerbschancen auch für Ältere.
Die Alterslücke ist nahezu überall in Europa gesunken, auch in Ländern mit langanhaltender rückläufiger wirtschaftlicher Entwicklung. Im Vergleich zu früheren Rezessionen ist die relativ stabile Alterserwerbsbeteiligung in Europa ein Novum, denn in der Vergangenheit wurden bei hoher Arbeitslosigkeit Ältere vielfach vom Arbeitsmarkt verdrängt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktmobilität in höherem Lebensalter: Eine empirische Untersuchung gelungener betrieblicher Wechsel und Reintegrationen (2018)
Zitatform
Kattein, Martina (2018): Arbeitsmarktmobilität in höherem Lebensalter. Eine empirische Untersuchung gelungener betrieblicher Wechsel und Reintegrationen. Berlin: Lang, 608 S. DOI:10.3726/b14916
Abstract
"Die Autorin erforscht in ihrem Buch betriebliche Wechsel und Reintegrationen in Erwerbsarbeit, die Erwerbspersonen in höherem Lebensalter gelungen sind. Die Studie zielt insbesondere darauf, die Qualität der neu aufgenommenen Stellen zu ermitteln und Vorgehensweisen der Erwerbspersonen bei der Stellensuche sowie ihre Handlungsmodi mit der Umbruchphase in höherem Lebensalter zu identifizieren. Zudem werden Einstellungskriterien von Unternehmen untersucht. Basierend auf qualitativen Interviews verdeutlichen die Ergebnisse eine große Heterogenität in den Vorgehensweisen und Handlungsmodi der Erwerbspersonen in der Umbruchphase in höherem Lebensalter. Für einige Handlungsebenen werden Möglichkeiten zur Unterstützung von Erwerbsbiografien in höherem Lebensalter aufgezeigt." (Verlagsangaben)
-
Literaturhinweis
Opportunity or threat? How trade union power and preferences shape occupational pensions (2018)
Zitatform
Keune, Maarten (2018): Opportunity or threat? How trade union power and preferences shape occupational pensions. In: Social policy and administration, Jg. 52, H. 2, S. 463-476. DOI:10.1111/spol.12377
Abstract
"In this article, we discuss the role of trade unions in the evolution of occupational pensions in four countries: Austria, Belgium, Germany, and the Netherlands. In all four cases, important reforms have been made to the pension systems, including the consolidation of exten- sive occupational pensions in the Netherlands, substantial expan- sion of occupational pensions in Germany, and a continued marginal position of occupational pensions in Austria and Belgium. We show that the distinct developments in occupational pensions in the four cases since the 1990s can, to an important extent, be understood by the differences in the power resources and prefer- ences of trade unions. The influence of unions on the development of occupational pension systems depends, on the one hand, on the extent to which they see them as an opportunity or a threat, and, on the other hand, on the extent to which they have the power resources to consolidate, oppose or shape these systems." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
-
Literaturhinweis
Reliable and unproductive? Stereotypes of older employees in corporate and news media (2018)
Zitatform
Kroon, Anne C., Martine van Selm, Claartje ter Hoeven & Rens Vliegenthart (2018): Reliable and unproductive? Stereotypes of older employees in corporate and news media. In: Ageing and society, Jg. 38, H. 1, S. 166-191. DOI:10.1017/S0144686X16000982
Abstract
"Older employees face a severe employability problem, partly because of dominant stereotypes about them. This study investigates stereotypes of older employees in corporate and news media. Drawing on the Stereotype Content Model, we content analysed newspaper coverage and corporate media of 50 large-scale Dutch organisations, published between 2006 and 2013. The data revealed that stereotypical portrayals of older employees are more common in news media than in corporate media and mixed in terms of valence. Specifically, older employees were positively portrayed with regard to warmth stereotypes, such as trustworthiness, but negatively with regard to competence stereotypes, such as technological competence and adaptability. Additionally, stereotypical portrayals that do not clearly belong to warmth or competence dimensions are found, such as the mentoring role stereotype and the costly stereotype. Because competence stereotypes weigh more heavily in employers' productivity perceptions, these media portrayals might contribute to the employability problem of older employees. We suggest that older employees could benefit from a more realistic media debate about their skills and capacities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Turbulence and the employment experience of older workers (2018)
Zitatform
Lalé, Etienne (2018): Turbulence and the employment experience of older workers. In: Quantitative economics, Jg. 9, H. 2, S. 735-784. DOI:10.3982/QE557
Abstract
"This paper provides new interpretations of the effects of rising economic turbulence - an increase in the rate of skill depreciation upon job loss - and its interaction with labor market institutions. We have three main results, based on a life-cycle model with labor market frictions and labor force participation decisions. First, rising economic turbulence during the 1970s and 1980s accounts for the decline in employment among older workers in the United States. Second, the interaction between turbulence and institutions explains most of the reduction in labor force participation among older workers in Europe over this period, but ultimately explains little of the rise in unemployment. Third, only a small share of the increase in unemployment can be attributed to the early retirement policies that were implemented in Europe from the 1970s up until the early 1990s. Our analysis indicates that incorporating an operative labor supply choice can pose serious challenges to theories aiming to explain the European unemployment problem." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 10061 -
Literaturhinweis
Should I stay or should I go? An econometric analysis of retirement decisions by couples (2018)
Zitatform
Legendre, Bérangère, Annaig-C. Pedrant & Mareva Sabatier (2018): Should I stay or should I go? An econometric analysis of retirement decisions by couples. In: Applied Economics, Jg. 50, H. 53, S. 5814-5829. DOI:10.1080/00036846.2018.1488067
Abstract
"This article analyses retirement decisions from a household perspective, treating the retirement timing of spouses as potentially interdependent choices. To identify the determinants of retirement decisions by couples and the effects of spousal retirement, this research estimates bivariate probit models in a multi-country setting. The results show a significant joint retirement trend: both men and women are more likely to retire if their spouse already has retired. Strong asymmetric behaviours arise by gender though, with high crosscountry heterogeneity, reflecting institutional differences in both pension and public health systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Live longer, work longer: the changing nature of the labour market for older workers in OECD countries (2018)
Martin, John P.;Zitatform
Martin, John P. (2018): Live longer, work longer. The changing nature of the labour market for older workers in OECD countries. (IZA discussion paper 11510), Bonn, 29 S.
Abstract
"Population ageing poses stark dilemmas for labour markets, social protection systems and cultural norms. It will put strong downward pressure on labour supply, leading to falling real incomes and huge financial pressures on social protection systems unless there is an offsetting increase in employment rates. This is especially true for older workers whose employment rates are well below those of prime-age adults. In this paper, I examine how the labour market for older workers has evolved in OECD countries since 1990, what are the main forces at work, what are the main obstacles to working longer and how might public policies help overcome them. I also speculate about the future for older workers faced with the challenges and opportunities posed by the gig economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Barriers to later retirement for men: physical challenges of work and increases in the full retirement age (2018)
Zitatform
McLaughlin, Joanne Song & David Neumark (2018): Barriers to later retirement for men. Physical challenges of work and increases in the full retirement age. In: Research on Aging, Jg. 40, H. 3, S. 232-256. DOI:10.1177/0164027517697114
Abstract
"Policy changes intended to delay retirements of older workers and extend their work lives may run up against barriers owing to rising physical challenges of work as people age. We examine whether physical challenges at work influence employment transitions of older male workers in the age range for which public policy is trying to extend work lives and whether older male workers are able to mitigate these challenges while still remaining employed. The evidence indicates that physical challenges pose a barrier to extending work lives, although some older male workers with physically demanding jobs are able to mitigate these demands -- either at new jobs or with the same employer. Our findings suggest that greater accommodation of physical challenges faced by older workers would likely increase the success of policies intended to induce later retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The effects of vesting and locking in pension assets on participation in employer-sponsored pension plans (2018)
Messacar, Derek;Zitatform
Messacar, Derek (2018): The effects of vesting and locking in pension assets on participation in employer-sponsored pension plans. In: Journal of labor research, Jg. 39, H. 2, S. 178-200. DOI:10.1007/s12122-018-9265-z
Abstract
"This study assesses whether pension vesting and lock-in regulations affect participation in employer-sponsored pension plans. Specifically, the effects of Canadian reforms enacted during the 1980s and 1990s are investigated, which reduced vesting and lock-in requirements from employees being at least 45 years old and having ten years of continuous plan membership to two years of membership irrespective of age. To credibly identify these effects, the analysis exploits inter-provincial variation in the timing of the pension reforms using a difference-in-differences approach. The results show that employees aged 25 - 54 responded positively to the added protection of their pension wealth by increasing plan participation, despite the general trend of declining occupational pension coverage during this time. However, these changes also crowded out contributions to other retirement savings accounts. The implications of these findings for the optimal design of private pension systems are discussed." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
-
Literaturhinweis
Do state laws protecting older workers from discrimination reduce age discrimination in hiring?: evidence from a field experiment (2018)
Zitatform
Neumark, David, Ian Burn, Patrick Button & Nanneh Chehras (2018): Do state laws protecting older workers from discrimination reduce age discrimination in hiring? Evidence from a field experiment. (NBER working paper 25369), Cambrige, Mass., 59 S. DOI:10.3386/w25369
Abstract
"We provide evidence from a field experiment in all 50 states on age discrimination in hiring for retail sales jobs. We relate measured age discrimination - the difference in callback rates between old and young applicants - to state variation in anti-discrimination laws protecting older workers. Anti-discrimination laws could boost hiring, although they could have the unintended consequence of deterring hiring if their main effect is to increase termination costs. We find some evidence that there is less discrimination against older men and women in states where age discrimination law allows larger damages, and some evidence that there is lower discrimination against older women in states where disability discrimination law allows larger damages. But this evidence is not robust to all of the estimations we consider. However, we reach a robust conclusion that stronger or broader laws protecting older workers from discrimination do not have the unintended consequence of deterring their hiring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Demografische Entwicklungen als Herausforderung für die betriebliche Bildung und berufliche Kompetenzentwicklung älterer ArbeiternehmerInnen (2018)
Zitatform
Schramek, Renate & Uwe Elsholz (2018): Demografische Entwicklungen als Herausforderung für die betriebliche Bildung und berufliche Kompetenzentwicklung älterer ArbeiternehmerInnen. In: R. Schramek, C. Kricheldorff, B. Schmidt-Hertha & J. Steinfort-Diedenhofen (Hrsg.) (2018): Alter(n) - Lernen - Bildung : ein Handbuch, S. 215-226.
Abstract
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels befassen sich die Autoren mit den Auswirkungen alternder Belegschaften auf die betriebliche Weiterbildung. Ausgewählte empirische Ergebnisse zum Lernen, zur Leistungsfähigkeit und zur Teilnahme an beruflicher Weiterbildung älterer Beschäftigter verdeutlichen, dass Leistungsgrenzen nicht auf das kalendarische Alter zurückgeführt werden können, sondern vielmehr durch bestimmte Bedingungen und Strukturen (u.a. andauernde, einseitig, anspruchsvolle körperliche Arbeit etc.) hervorgerufen werden. Abschließend werden in diesem Kontext die Motive für berufliches Lernen in der zweiten Lebenshälfte und didaktische Aspekte betrachtet. (IAB)
-
Literaturhinweis
Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Generationen: die Bedeutung von Führung (2018)
Stecker, Christina; Zierler, Clemens;Zitatform
Stecker, Christina & Clemens Zierler (2018): Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Generationen. Die Bedeutung von Führung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 36-43. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-36
Abstract
"Der Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten ist angesichts des demografischen und digitalen Wandels eine zentrale Herausforderung für Unternehmen. In diesem konzeptuell angelegten Beitrag wird ein Führungsverständnis vorgestellt, das dem Potenzial von Vielfalt Rechnung trägt, indem es den psychologischen Arbeitsvertrag und das organisationale Commitment für Unterstützungsangebote zugrunde legt. Den innovativen Ansatzpunkt für das strategische Management bilden hierbei idiosynkratische Kontrakte, individuell-persönliche Vereinbarungen (I-Deals) zwischen Führungskraft und Beschäftigten, die für beide einen Vorteil generieren und kollektivvertragliche Regelungen ergänzen sollen. Insofern eröffnen I-Deals neue Möglichkeiten zur Erprobung in betrieblichen Experimentierräumen von 'Arbeit 4.0', dem Bundesteilhabegesetz oder dem Flexirentengesetz. Erste empirische Studien zeigen, dass I-Deals in Bezug auf den Aufgaben- und Verantwortungsbereich sowie auf den zeitlichen Verbleib im Berufsleben besonders gut für ältere Beschäftigte geeignet sind. Jedoch besteht Forschungsbedarf, um die Wirkungen von I-Deals - auch mögliche nichtintendierte Wechselwirkungen - in der Praxis zu überprüfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Betriebliches Alter(n)smanagement - sechs Spannungsfelder betrieblicher Praxis (2018)
Stork, Joachim; Widuckel, Werner;Zitatform
Stork, Joachim & Werner Widuckel (2018): Betriebliches Alter(n)smanagement - sechs Spannungsfelder betrieblicher Praxis. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 71-74. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-71
Abstract
"Der Trend zu einer Erhöhung des Austrittsalters aus dem Erwerbsprozess verläuft nicht einheitlich, sondern nach Branchen und Berufen äußerst differenziert. Insgesamt ist das Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze in einem Beschäftigungsverhältnis eher eine Ausnahme. In den Unternehmen sollte es Aufgabe des betrieblichen Alter(n)smanagements sein, einem vorzeitigen Ausscheiden der Beschäftigten entgegenzuwirken. Die Autoren diskutieren sechs Spannungsfelder, in denen das betriebliche Alter(n)smanagement steht und die sich als Hindernisse für wirksames Agieren erweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Age and gender differences in the impact of labour-market transitions on subjective health in Germany (2018)
Zitatform
Unger, Stefanie, Anita Tisch & Silke Tophoven (2018): Age and gender differences in the impact of labour-market transitions on subjective health in Germany. In: Scandinavian Journal of Public Health. Supplement, Jg. 46, H. 19, S. 49-64., 2017-08-28. DOI:10.1177/1403494817738430
Abstract
"Aims: Applying a gender- and age group-sensitive approach, we investigated the effect of labour-market transitions (job loss and re-employment) on subjective physical and mental health.
Methods: A combination of the difference-in-differences approach and propensity score matching controls for selectivity and initial health differences. This allowed us to analyse the causal effect of job loss and re-employment on subjective health. We made use of data from the German Panel Study Labour Market and Social Security and combined survey information with administrative records of the Federal Employment Agency for employed and unemployed men and women 31 - 60 years of age (n = 2213). We controlled for labour-market experiences before the time period under study and for labour-market transitions between the interviews. Subjective health was assessed using the SF-12 health questionnaire, enabling us to differentiate between subjective mental and physical health functioning.
Results: We found that physical health was affected mainly in older persons between 45 and 60 years old. Controlling for covariates using propensity score matching, mental health was affected only when living-wage jobs (i.e. jobs that provide sufficient income to achieve a defined minimum standard of living above the social benefit level) are gained or lost. Younger women showed a significant improvement in mental health after re-employment. In contrast, job loss affected only older individuals' mental health, with a particularly negative effect observed for men.
Conclusions: Our results not only showed that women and men are affected differently by job loss and re-employment, but also that age is an important factor. Older men were affected most severely by job loss, whereas re-employment was found to improve mental health only in women aged 31 - 44 years. It is therefore important to address the health problems of different socio-demographic groups separately, and to apply active labour-market policies with regard to unemployed men and women with health impairments. Based on our results, we suggest the promotion of employment with income levels above the maximum welfare benefit award." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Trends in der Beschäftigung Älterer: Rahmenbedingungen für betriebliche Personalpolitik (2018)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2018): Trends in der Beschäftigung Älterer. Rahmenbedingungen für betriebliche Personalpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 3-11., 2018-01-09. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-3
Abstract
"Während der letzten beiden Dekaden hat sich die Beschäftigungssituation Älterer in Deutschland insofern deutlich verbessert, als Ältere länger im Arbeitsmarkt und häufig auch länger in ihrem letzten Beschäftigungsbetrieb verbleiben. Allerdings haben es Ältere nach Arbeitslosigkeit weiterhin schwer, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daran ändert die insgesamt verbesserte Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarkts ebenso wenig etwas wie die Tatsache, dass Betriebe, die Ältere neu eingestellt haben, von guten Erfahrungen mit ihren neuen Beschäftigten berichten. Der Beitrag zeigt, dass Betriebe in ihrer Personalpolitik gegenüber Älteren nicht autonom agieren (können). Ihr Handeln steht in Wechselwirkung mit der Angebotsseite des Arbeitsmarkts und mit dessen weiteren Kontextfaktoren. Die Größe und Altersstruktur des künftig zur Verfügung stehenden Arbeitskräfteangebots ist von der demografischen Entwicklung abhängig. Zudem beeinflussen Arbeitsmarktinstitutionen, wie z. B. die Rentengesetzgebung, maßgeblich die Ausschöpfung des Erwerbspersonenpotenzials. Nicht zuletzt hängt die Qualität des Arbeitskräfteangebots auch von der Entwicklung der Beschäftigungsfähigkeit Älterer ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+: Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase (2018)
Wörwag, Sebastian; Cloots, Alexandra;Zitatform
Wörwag, Sebastian & Alexandra Cloots (2018): Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase. Wiesbaden: Springer, 234 S.
Abstract
"Dieses Fachbuch präsentiert basierend auf den Ergebnissen einer breit abgestützten Studie flexible Arbeitsmodelle, die bei der Zielgruppe der Erwerbstätigen im Alter von über 50 Jahren zu einer Weiterbeschäftigung bis zum Rentenalter und darüber hinaus führen können. HR-Verantwortliche, Führungskräfte und interessierte Mitarbeitende erlernen Strategien, mit denen sie dem Fachkräftemangel wirksam entgegenwirken sowie zu Gesunderhaltung, Motivationssteigerung und verbesserter Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten beitragen können. Ein systemisches Modell stellt die Einflussfaktoren nachhaltig guter Arbeit dar, ein Trendkapitel zeigt die künftigen Herausforderungen, und konkrete Flexibilisierungsmodelle sowie Fallstudien erleichtern die Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Secular stagnation? The effect of aging on economic growth in the age of automation (2017)
Zitatform
Acemoglu, Daron & Pascual Restrepo (2017): Secular stagnation? The effect of aging on economic growth in the age of automation. (NBER working paper 23077), Cambrige, Mass., 9 S. DOI:10.3386/w23077
Abstract
"Several recent theories emphasize the negative effects of an aging population on economic growth, either because of the lower labor force participation and productivity of older workers or because aging will create an excess of savings over desired investment, leading to secular stagnation. We show that there is no such negative relationship in the data. If anything, countries experiencing more rapid aging have grown more in recent decades. We suggest that this counterintuitive finding might reflect the more rapid adoption of automation technologies in countries undergoing more pronounced demographic changes, and provide evidence and theoretical underpinnings for this argument." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Early retirement across Europe: does non-standard employment increase participation of older workers? (2017)
Zitatform
Been, Jim & Olaf van Vliet (2017): Early retirement across Europe. Does non-standard employment increase participation of older workers? In: Kyklos, Jg. 70, H. 2, S. 163-188. DOI:10.1111/kykl.12134
Abstract
"In many European countries, the labor market participation of older workers is considerably lower than the labor market participation of prime-age workers. This study examines the variation in labor market withdrawal of older workers across 13 European countries over the period 1995-2008. We seek to contribute to the international comparative macro literature by analyzing the effects of non-standard employment. Accounting for a number of labor market institutions, the empirical analysis leads to the conclusion that part- time employment - and in particular voluntary part-time employment - is negatively related to labor market withdrawal of older men. As such, the results indicate that part-time employment functions as 'bridge employment' between full-time employment and retirement. Additionally, we ?nd that part-time employment at older ages does not decrease the average actual hours worked. Taken together, our results show that in countries with a high prevalence of part-time employment among older workers, the labor supply of older workers is higher both at the extensive and the intensive margin." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
-
Literaturhinweis
Chancen und Risiken der Digitalisierung für ältere Produktionsarbeiter (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2017): Chancen und Risiken der Digitalisierung für ältere Produktionsarbeiter. (IAB-Forschungsbericht 15/2017), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Nach den Ergebnissen des Linked Personnel Panels 2015 ist die Digitalisierung für die meisten Beschäftigten einerseits mit einer körperlichen Entlastung und andererseits mit der Notwendigkeit der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen verbunden. Dabei werden von den Beschäftigten die körperlichen Entlastungen wesentlich seltener genannt als die Herausförderungen durch die Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kompetenzen. Die Differenzierung nach Altersgruppen ist wenig ausgeprägt. Allerdings geben männliche Produktionsarbeiter wesentlich häufiger als männliche Beschäftigte in anderen Funktionsbereichen an, dass sie körperliche Entlastungen erfahren. Seltener wird von den männlichen Produktionsarbeitern das Erfordernis der Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kompetenzen gesehen. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Beschäftigten diese Herausforderungen annehmen: Im Vergleich der Jahre 2013 und 2015 war im Linked Personnel Panel ein deutlicher Anstieg der Teilnahme an Weiterbildungskursen (die zumindest teilweise vom Arbeitgeber finanziert wurden) für alle Altersgruppen zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund der den Älteren im Vergleich zu den Jüngeren von den Arbeitgebern oftmals attestierten geringeren Lernfähigkeit und -bereitschaft sind diese Ergebnisse als gute Nachricht zu betrachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Towards age-friendly work in Europe: a life-course perspective on work and ageing from EU Agencies (2017)
Dubois, Hans; Jungblut, Jean-Marie; Vermeylen, Greet; Wilkens, Mathijn;Zitatform
Dubois, Hans, Jean-Marie Jungblut, Mathijn Wilkens & Greet Vermeylen (2017): Towards age-friendly work in Europe. A life-course perspective on work and ageing from EU Agencies. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 90 S. DOI:10.2802/130548
Abstract
"The ageing of the EU's population and workforce has implications for employment, working conditions, living standards and welfare. This report draws on the expertise of four EU Agencies in their respective areas, covers the policy challenges associated with the ageing workforce and considers innovative solutions. EU-OSHA presents policy examples of integrated approaches to occupational safety and health for an ageing workforce. Eurofound examines working conditions for workers of all ages, related work sustainability outcomes and how the right policies can foster longer working lives. Cedefop explores how vocational education and training can be used to support active ageing at work. EIGE provides a gender perspective on the issue of the ageing workforce and discusses the different challenges that men and women face. The report also outlines the impact of long-term demographic trends on employment, and examines lifelong participation in learning. This is followed by a call for active ageing solutions that ensure older workers remain active, skilled and employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Pension incentives and early retirement (2017)
Zitatform
Engels, Barbara, Johannes Geyer & Peter Haan (2017): Pension incentives and early retirement. In: Labour economics, Jg. 47, H. August, S. 216-231. DOI:10.1016/j.labeco.2017.05.006
Abstract
"In this paper we exploit a cohort-specific pension reform to estimate the labour market effects of changes in the financial incentives to retire. In particular, we analyse the effects of the introduction of cohort-specific deductions for early retirement on female retirement, employment and unemployment. For the empirical analysis we use high-quality administrative data from the German pension insurance. We present evidence for sizeable labour market effects. In addition to direct effects on women older than 60 we find important anticipation effects before reaching the pension eligibility age. Overall we document that the pension reform leads to a postponement of retirement, an increase in employment and a shifting in unemployment over age rather than a substitution into unemployment." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Berufliche Beratung Älterer (2017)
Ertelt, Bernd-Joachim; Scharpf, Michael;Zitatform
Ertelt, Bernd-Joachim & Michael Scharpf (Hrsg.) (2017): Berufliche Beratung Älterer. Frankfurt am Main: Lang, 229 S.
Abstract
"Die Bedeutung beruflicher Beratung Älterer wird aus individueller, arbeitsmarktbezogener und gesellschaftlicher Sicht gegenwärtig in allen einschlägigen nationalen und internationalen Dokumenten betont. Allerdings fehlt bislang eine systematische, wissenschaftsbasierte und praxisrelevante Auseinandersetzung mit den sich daraus ergebenden Anforderungen für Beratungsfachkräfte und Institutionen. Dieser Band beinhaltet 14 Artikel aus dem In- und Ausland zur beruflichen Beratung Älterer und weist Facetten des aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstandes auf. Die Beiträge zur angewandten Beratungsforschung, Qualifizierung der Beratungsfachkräfte und zu guten Praxisbeispielen ermöglichen eine Betrachtung der Thematik aus verschiedenen Perspektiven." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Economic retirement age and lifelong learning: a theoretical model with heterogeneous labor, biased technical change and international sourcing (2017)
Zitatform
Gries, Thomas, Stefan Jungblut, Tim Krieger & Henning Meyer (2017): Economic retirement age and lifelong learning. A theoretical model with heterogeneous labor, biased technical change and international sourcing. (CESifo working paper 6257), München, 44 S.
Abstract
"The employability of an aging population in a world of continuous and biased technical change is top of the political agenda. Due to endogenous human capital depreciation the effective retirement age is often below statutory retirement age resulting in permanent non-employability of older workers. We analyze this phenomenon in a putty-putty human capital vintage model and focus on education and the speed of human capital depreciation. Introducing a two-stage education system with initial schooling and lifelong learning, not even lifelong learning turns out to be capable of aligning economic and statutory retirement. However, well designed education programs will keep more workers in highly productive activities at the end of their working life, and hence will substitute for simple social transfers, or for an early switch towards very low paid jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: German Economic Review, -
Literaturhinweis
Spousal age differences and synchronised retirement (2017)
Zitatform
Gustafson, Per (2017): Spousal age differences and synchronised retirement. In: Ageing and Society, Jg. 37, H. 4, S. 777-803. DOI:10.1017/S0144686X15001452
Abstract
"Many couples want to retire together even if spouses differ in age. Drawing on theories of leisure complementarity, gender roles and social status, this article uses comprehensive Swedish register data from 2002 to 2010 to explore synchronised retirement and its association with spousal age differences and other socio-demographic factors. Synchronisation rates in dual-earner couples (N = 83,986) were 10 per cent for retirement the same calendar year and 25 per cent for retirement the same or the following year. Contrary to theoretical expectations, synchronisation was more common in women-older couples than in men-older couples, although this was largely a consequence of the skewed distribution of age differences. Moreover, spouses' education, incomes, assets, employment and health were differently associated with synchronisation in same-age, men-older and women-older couples. In the total population, average retirement age differed very little between synchronising couples and other couples. Yet women who synchronised retired at an earlier age than other women, whereas men who synchronised retired later than other men. This was partly an effect of the predominance of men-older couples, but men in men-older couples were also more likely than women in women-older couples to delay retirement in order to synchronise." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Working conditions, retirement and health: longitudinal evidence from Europe and the US (2017)
Hanemann, Felizia;Zitatform
Hanemann, Felizia (2017): Working conditions, retirement and health: longitudinal evidence from Europe and the US. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2017,07), München, 19 S.
Abstract
"Ich untersuche den Zusammenhang von Ruhestand und Gesundheit auf Grundlage von internationalen Paneldaten. Die Harmonisierung mehrerer Erhebungswellen der HRS, ELSA und SHARE Studie ermöglicht es, die Analysen über die Zeit und mit verschiedenen Ländern durchzuführen. Ich benutze mehrere Gesundheitsmaße, um die physische und kognitive Gesundheit während des Übergangs von der Arbeit in den Ruhestand zu messen. Zudem untersuche ich die Rolle der Arbeitsbelastung im Zusammenhang mit der Auswirkung von Ruhestand auf die Gesundheit. Durch die Anwendung eines Paneldatenmodells mit fixen Individualeffekten und durch den Einsatz von länderspezifischen Altersgrenzen für den Rentenbezug als Instrumentvariablen kann für Endogenitätsprobleme kontrolliert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass der Ruhestand insgesamt einen positiven Effekt auf die physische Gesundheit und einen negativen Effekt auf die kognitive Gesundheit hat. Für Personen, die vor dem Ruhestand unter schlechten Bedingungen gearbeitet haben, ist der positive Effekt auf die physische Gesundheit stärker." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Determinants of Intended Retirement Timing in Germany (2017)
Zitatform
Hess, Moritz (2017): Determinants of Intended Retirement Timing in Germany. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 9, S. 593-610. DOI:10.3790/sfo.66.9.593
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht soziale Ungleichheiten beim Rentenübergang mit einem Fokus auf das geplante Renteneintrittsalter. Basierend auf Daten der BIBB / BAuA Erwerbstätigenbefragung 2012 zeigen die Analysen, dass sowohl hoch als auch niedrig gebildete ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen planen, später in Rente zu gehen als Vergleichsgruppen mit einem mittleren Bildungsniveau. Allerdings unterscheiden sich die Gründe für dieses Verhalten. Während die Hochgebildeten eher nicht-materiale Gründe angeben, z. B. hohe Identifikation mit ihrem Beruf, stehen für die Niedriggebildeten finanzielle Zwänge im Mittelpunkt ihrer Rentenentscheidung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Labor supply of elderly people, fertility, and economic development (2017)
Zitatform
Hirazawaa, Makoto & Akira Yakita (2017): Labor supply of elderly people, fertility, and economic development. In: Journal of macroeconomics, Jg. 51, H. March, S. 75-96. DOI:10.1016/j.jmacro.2016.12.004
Abstract
"Increases in life expectancy and the fertility rate have been observed as per-capita income increases in economically developed countries with high per-capita income. We explain these observations using a synthetic economic model with endogenous lifetime, retirement, and human capital accumulation. In contrast to the result obtained by assuming an institutionally fixed and compulsory retirement, a longer life expectancy attributable to rises in per-capita income can induce elderly people to leave the labor market later, thereby enabling them to increase consumption of goods as well as 'children' when young. Consequently, higher per-capita income can be associated with higher fertility." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Rente ab 63 betrifft Mehrzahl der Unternehmen (2017)
Jacob-Puchalska, Anita;Zitatform
Jacob-Puchalska, Anita (2017): Rente ab 63 betrifft Mehrzahl der Unternehmen. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 70, H. 5, S. 27-29.
Abstract
"Das ifo Institut befragt im Auftrag vom Personaldienstleister Randstad vierteljährlich Personalleiter in mehr als 1000 Unternehmen nach der Bedeutung von verschiedenen Flexibilisierungsinstrumenten. Zudem werden in jedem Quartal Sonderfragen zu aktuellen personalpolitischen Themen gestellt. Im vierten Quartal 2016 wurden die Personalleiter zu dem Thema 'Rente ab 63' befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitsmarktanalyse: Ältere auf dem Arbeitsmarkt - Entwicklung der letzten Jahre: Große Unterschiede nach Altersjahrgängen, Geschlecht oder Qualifikation (2017)
Jansen, Andreas;Zitatform
Jansen, Andreas (2017): Arbeitsmarktanalyse: Ältere auf dem Arbeitsmarkt - Entwicklung der letzten Jahre. Große Unterschiede nach Altersjahrgängen, Geschlecht oder Qualifikation. In: Soziale Sicherheit, Jg. 66, H. 12, S. 461-468.
Abstract
"Zunehmend werden Stimmen laut, die eine weitere Anhebung der Regelaltersgrenze auf das 70. Lebensjahr oder sogar darüber hinaus fordern.1 Neben dem Argument der langfristigen Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rente wird dabei auch auf die positive Arbeitsmarktentwicklung bei älteren Menschen zwischen 55 und 64 Jahren hingewiesen. Doch die grobe Betrachtung einer aggregierten Zehn-Jahres-Altersgruppe bringt hier wenig. Vielmehr muss genauer betrachtet werden, wie die Entwicklung nach einzelnen Altersjahren, Geschlecht, Qualifikation oder Art der Beschäftigung verläuft. Dies geschieht in der folgenden Arbeitsmarktanalyse.2 Es zeigt sich: Die Erwerbsbeteiligung der 55-bis 64-Jährigen ist höchst differenziert. Es gelingt längst nicht allen Gruppen der Älteren, bis zum Erreichen der heutigen Regelaltersgrenze im Erwerbsleben zu verbleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Retention and re-integration of older workers into the labour market: What works? (2017)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2017): Retention and re-integration of older workers into the labour market: What works? (IAB-Discussion Paper 17/2017), Nürnberg, 24 S.
Abstract
"Obwohl sich im letzten Jahrzehnt die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in allen EU-Ländern verbessert hat, gibt es erhebliche Länderunterschiede im Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung Älterer. Um unterschiedliche Entwicklungen zu dokumentieren und zu beurteilen, was am besten im Hinblick auf die Verlängerung des Erwerbslebens und bei der Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser funktioniert, wird die Situation in fünf Ländern analysiert: Deutschland, Frankreich, Niederlande, Norwegen und Österreich. Zahlreiche empirische Befunde zeigen, dass finanzielle Anreize bzw. 'finanzielle Sanktionen' durch Rentenreformen und die Abschaffung länderspezifischer Wege in den vorzeitigen Ruhestand mehr Einfluss auf die Verlängerung des Arbeitslebens haben, als alle anderen Maßnahmen. Die Wiedereingliederung nach einem Verlust des Arbeitsplatzes und das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit bleibt über Ländergrenzen hinweg jedoch ein spezifisches Problem älterer Arbeitnehmer. Staatlich geförderte Programme zur Unterstützung der Wiedereingliederung von älteren Arbeitslosen zeigen eher gemischte Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Routine and ageing?: the intergenerational divide in the deroutinisation of jobs in Europe (2017)
Zitatform
Lewandowski, Piotr, Roma Keister, Wojciech Hardy & Szymon Górka (2017): Routine and ageing? The intergenerational divide in the deroutinisation of jobs in Europe. (IZA discussion paper 10732), Bonn, 27 S.
Abstract
"This paper analyses the age dimension of changes in the task composition of jobs in 12 European countries between 1998 and 2014. We use the approach proposed by Autor et al. (2003) and Acemoglu & Autor (2011), and combine O*NET occupation content data with EU-LFS individual data to construct five task content measures: non-routine cognitive analytical, non-routine cognitive interpersonal, routine cognitive, routine manual, and non-routine manual physical. We estimate occupation-level and worker-level regressions and find that the shift away from routine work and toward non-routine work occurred much faster among workers born between 1970 and 1989 than among workers born between 1950 and 1969. In the majority of countries, the ageing of the workforce occurred more quickly in occupations that were initially more routine-intensive, as the share of young workers in these occupations was declining. Individuals in these occupations were increasingly likely to be unemployed, especially if they were between the ages of 15 and 34." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Working conditions of workers of different ages: European Working Conditions Survey 2015 (2017)
Mullan, Jack; Llave Vargas, Oscar; Wilkens, Mathijn;Zitatform
Mullan, Jack, Oscar Llave Vargas & Mathijn Wilkens (2017): Working conditions of workers of different ages. European Working Conditions Survey 2015. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 75 S. DOI:10.2806/879475
Abstract
"Demographic change is changing the face of working life across the EU. The increased demand on a shrinking pool of workers to provide for the social needs of an ageing population is leading to increases in the employment rate of older workers and a lengthening of working life. Policy reforms have - on the whole - focused on raising the statutory retirement age and providing financial incentives for older workers to remain in work beyond retirement age. However, a range of other factors also influence workers' decision to continue working into old age - including health and well-being, work - life balance, career prospects and job security, and working conditions such as autonomy, hours of work and psychosocial aspects of the workplace. This report analyses these factors in depth for the 28 EU Member States, using data from the latest European Working Conditions Survey (EWCS 2015) and in the context of Eurofound's concept of 'sustainable work over the life course'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Gender and age implications of extended working life policies in the US and Ireland (2017)
Zitatform
Ní léime, Áine & Debra Street (2017): Gender and age implications of extended working life policies in the US and Ireland. In: Critical social policy, Jg. 37, H. 3, S. 464-483. DOI:10.1177/0261018316666211
Abstract
"Policies designed to extend working life and reduce pension costs have been the dominant policy response to population ageing. Such policies include increasing state pension age, flexible working and privatisation of pensions. Despite men's and women's typically different work-life trajectories, policymakers have paid little attention to either the differential effects of such policies on the economic well-being of older women and men, or to the implications for diverse groups of women. This article on policy, employment and pension outcomes in the US and Ireland analyses these issues, using a feminist political economy of ageing framework to assess the likely gender implications of these policy trends. It finds that existing and proposed reforms are likely to take what are already poor pension and employment outcomes for many contemporary older women and make them even worse in future. It concludes with suggested policy modifications and future avenues for research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Retirement Intentions: The Role of Conflict With the Boss and Health (2017)
Ottenbacher, Martha;Zitatform
Ottenbacher, Martha (2017): Retirement Intentions: The Role of Conflict With the Boss and Health. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 10, S. 699-722. DOI:10.3790/sfo.66.10.699
Abstract
"Der vorliegende Beitrag untersucht Renteneintrittswahrscheinlichkeiten von Beschäftigten und deren Einflussfaktoren. Konflikte zwischen Beschäftigten und ihren Vorgesetzten und welche die Rolle die Gesundheit dabei spielt, werden mit Hilfe von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Konflikte als auch der Gesundheitszustand mit der Renteneintrittswahrscheinlichkeit zusammenhängen. Bei Konflikten mit Vorgesetzten möchten die Beschäftigten signifikant früher in Rente gehen, auch nach umfangreicher Kontrolle weiterer Einflussfaktoren. In ähnlicher Weise möchten Beschäftigte mit schlechtem Gesundheitszustand früher in Rente gehen. Die Gesundheit hat einen moderierenden Einfluss: Beschäftigte mit schlechtem Gesundheitszustand möchten in aller Regel früh in Rente gehen; Konflikte mit Vorgesetzten verschieben diesen Wunsch nur geringfügig nach vorn. Für Beschäftigte mit gutem Gesundheitszustand werden Renteneintrittspläne dagegen deutlicher früher akut, wenn Konflikte mit Vorgesetzten bestehen. Dies impliziert, dass gesunde Beschäftigte durchaus weiterarbeiten können; dass sie aber nicht notwendigerweise weiterarbeiten werden, weil für sie Konflikte mit Vorgesetzten schwerer wiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Occupational choices of the elderly (2017)
Pryor, Frederic;Zitatform
Pryor, Frederic (2017): Occupational choices of the elderly. In: Monthly Labor Review, Jg. 140, H. February, S. 1-5. DOI:10.21916/mlr.2017.4
Abstract
"This article compares the separate occupational distributions of U.S. male and female workers who are 45 to 65 with those over 65 (the 'elderly') to test a series of simple conjectures about the different occupational structures of the two age groups. The conjectures relate to strength and educational requirements of the work, scheduling flexibility, the availability of part-time work, and mastery of new technology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Gender Differences in Retirement in a Welfare State with High Female Labour Market Participation and Competing Exit Pathways (2017)
Zitatform
Riekhoff, Aart-Jan & Noora Järnefelt (2017): Gender Differences in Retirement in a Welfare State with High Female Labour Market Participation and Competing Exit Pathways. In: European Sociological Review, Jg. 33, H. 6, S. 791-807. DOI:10.1093/esr/jcx077
Abstract
"In this article, we analyse whether and how, in the context of high female labour market participation and competing exit pathways, Finnish women's retirement differs from men's. We test for the influence of gendered life courses, social stratification, late career vulnerability, and sector. Using data from the Finnish Centre for Pensions, we created individual sequences of monthly income statuses between ages 57 and 65 for a cohort born in 1948 (N?=?55,971). Following sequence analysis, we identified eight distinct trajectory clusters that represent the variety of labour market withdrawal through the competing exit pathways. We linked these clusters to a set of sociodemographic background variables from Finnish Longitudinal Employer - Employee Data. We find that women's retirement trajectories do not differ substantially from men's, but that the factors affecting the take-up of those trajectories show significant differences. Marital status, education, income, and especially public sector employment play a greater role in determining the timing and mode of women's retirement. The findings suggest that women's retirement is different because their marital status, education, and income have a stronger effect on their attachment to the labour market and because they work in particular female-dominated occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
(Un-)Ruhestände in Deutschland: Übergänge, Potenziale und Lebenspläne älterer Menschen im Wandel (2017)
Sackreuther, Ines; Lessenich, Stephan; Lippke, Sonia ; Mergenthaler, Andreas ; Schneider, Norbert F.; Micheel, Frank ; Cihlar, Volker; Staudinger, Ursula M. ;Zitatform
Sackreuther, Ines, Andreas Mergenthaler, Volker Cihlar, Frank Micheel, Stephan Lessenich, Sonia Lippke, Norbert F. Schneider & Ursula M. Staudinger (2017): (Un-)Ruhestände in Deutschland. Übergänge, Potenziale und Lebenspläne älterer Menschen im Wandel. Wiesbaden, 38 S.
Abstract
"Die Studie nimmt die Gruppe der 55- bis 70-Jährigen in den Blick und beleuchtet sowohl die vielfältigen Wege in den Ruhestand als auch die Tätigkeiten und Potenziale älterer Menschen. Es werden erste Ergebnisse der zweiten Befragungswelle aus dem Projekt „Transitions and Old Age Potential“ (TO P) präsentiert." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Occupational and educational biographies of older workers and their participation in further education in Germany (2017)
Zitatform
Schmidt-Hertha, Bernhard & Margaretha Müller (2017): Occupational and educational biographies of older workers and their participation in further education in Germany. In: Australian journal of adult learning, Jg. 57, H. 3, S. 490-507.
Abstract
"The adult cohort of the German National Educational Panel Study (NEPS) provides data from six sets of longitudinal data derived from 11,932 German adults. We used the NEPS data to look at the effects of formal education in adulthood and occupational changes on participation in further vocational education and training in order to gain a better understanding of learning activities of older workers. This data enables us to differentiate between upward mobility, downwards mobility and changes at the same level of occupation. In a multi-regression-analysis we control for well-documented predictors - such as level of schooling and vocational education, job status, gender and age as well as for company size. Descriptive results confirm the expected effects, but these effects disappear when the other variables are taken into account." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Expectations, loss aversion and retirement decisions in the context of the 2009 crisis in Europe (2017)
Zitatform
Sirven, Nicolas & Thomas Barnay (2017): Expectations, loss aversion and retirement decisions in the context of the 2009 crisis in Europe. In: International journal of manpower, Jg. 38, H. 1, S. 25-44. DOI:10.1108/IJM-02-2016-0041
Abstract
"Purpose: The purpose of this paper is to estimate a reduced form model of expectations-based reference-dependent preferences to explain job retention of older workers in Europe in the context of the 2009 economic crisis.
Design/methodology/approach: Using individual micro-economic longitudinal data from the Survey of Health, Ageing, and Retirement in Europe between 2006 and 2011, the authors derive a measure of 'good, bad or no surprise' from workers' anticipated evolution of their standard of living five years from 2006 (reference point) and from a comparison of their capacity to make ends meet between 2006 and 2011.
Findings: The authors find that the probability to remain on the labour market in 2011 is significantly higher for individuals who experienced a lower than expected standard of living. The effect of a 'bad surprise' on job retention is larger than the effect of a 'good surprise' once netted out from the effects of expectations at baseline, change in consumption utility, and the usual life-cycle determinants on job retention of older workers.
Originality/value: The authors interpret this result as an evidence of loss aversion in the case the reference point is based on individuals' expectations. The authors also find that loss aversion is more common among men, risk-averse individuals and those with a higher perceived life expectancy." (Author's abstract, ↓ Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
Potenziale älterer Erwerbstätiger: Erkenntnisse, Konzepte und Handlungsempfehlungen (2017)
Sonntag, Karlheinz; Seiferling, Nadine;Zitatform
Sonntag, Karlheinz & Nadine Seiferling (2017): Potenziale älterer Erwerbstätiger. Erkenntnisse, Konzepte und Handlungsempfehlungen. Göttingen: Hogrefe und Huber, 190 S.
Abstract
"Angesichts alternder Belegschaften und verlängerter Lebensarbeitszeit in einer zunehmend dynamischen und digitalisierten Arbeitswelt ist die Potenzialerhaltung und -förderung älterer Mitarbeiter und Führungskräfte von zentraler Bedeutung für Organisationen.
In diesem Band wird der zentralen Frage nachgegangen, inwiefern eine längere Berufstätigkeit körperlich und geistig möglich sowie für beide Seiten - Arbeitgeber und Arbeitnehmer - erstrebenswert ist. Dazu werden umfangreiche Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung unterschiedlicher Disziplinen, wie der Psychologie, der Ergonomie und der Gerontologie, systematisch aufbereitet und in den Dienst der Anwendung im HR- und Gesundheitsmanagement gestellt.
Analysiert werden sowohl nationale als auch internationale Studien, die sich mit Potenzialen, Einstellungen und Erfahrungen älterer Erwerbstätiger (55 bis 70 Jahre) in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft befassen. Darauf aufbauend werden Konzepte und Handlungsempfehlungen für die strategische und operative Umsetzung in den Arbeitsalltag vorgeschlagen und diskutiert. In der Praxis erprobte Maßnahmen und Initiativen zur Potenzialerhaltung und Ressourcenentwicklung werden dargestellt und die angemessene Gestaltung eines förderlichen Arbeitsumfeldes sowie Wissenstransfer und Trainings für ältere Mitarbeiter und Führungskräfte thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Zwischen Vorurteilen, Wunschdenken und Realität: Arbeiten in der zweiten Lebenshälfte (2017)
Zitatform
Staudinger, Ursula M. (2017): Zwischen Vorurteilen, Wunschdenken und Realität: Arbeiten in der zweiten Lebenshälfte. In: Personalführung, Jg. 50, H. 10, S. 30-36.
Abstract
"Eine wichtige Arbeitsmarktreserve in Deutschland sind immer noch die über 55-Jährigen. Aber wie steht es mit der Bereitschaft, der Gesundheit und der Produktivität dieser Erwerbspersonengruppe? Und wie steht es mit der Bereitschaft von Unternehmen, mit ihr zusammenzuarbeiten? Befunde aus der Entwicklungspychologie der Lebensspanne, die das Kompetenzprofil älterer Menschen sowie die Plastizität, also die Veränderbarkeit, menschlicher Entwicklung bis ins hohe Alter hinein untersucht haben, liefern eine klare positive Antwort auf diese Frage" (Autorenreferat, © Bertelsmann Verlag)
-
Literaturhinweis
The labor market for older workers in Germany (2017)
Steiner, Viktor;Zitatform
Steiner, Viktor (2017): The labor market for older workers in Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 50, H. 1, S. 1-14., 2017-02-21. DOI:10.1007/s12651-017-0221-9
Abstract
"In diesem Beitrag wird die Arbeitsmarktentwicklung für ältere Arbeitnehmer in Deutschland in den letzten Jahren beschrieben. Der Beitrag fasst wichtige Änderungen in der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland zusammen, die diese Entwicklung beeinflusst haben könnten. Im Hauptteil des Beitrags werden die Ergebnisse einer empirischen Analyse auf Basis des Sozioökonomischen Panels (SOEP) zur Entwicklung der Beschäftigung, langfristigen Arbeitslosigkeit, Frühverrentung und der Lohnentwicklung nach Altersgruppen im Zeitraum 2000 - 2014 präsentiert. Auf Basis dieser empirischen Analyse werden Implikationen für die Arbeitsmarktpolitik diskutiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Japans Ansatz zur Förderung der Arbeit im Alter: Altersbeschäftigung im japanischen Mittelstand des verarbeitenden Gewerbes (2017)
Witzke, Alexander Paul;Zitatform
Witzke, Alexander Paul (2017): Japans Ansatz zur Förderung der Arbeit im Alter. Altersbeschäftigung im japanischen Mittelstand des verarbeitenden Gewerbes. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 726 S.
Abstract
"Die Verlängerung von Lebensarbeitszeit gilt als Schlüsselinstrument zur Bewältigung des Bevölkerungswandels. Doch so global die korrespondierenden Herausforderungen, so unterschiedlich präsentieren sich nationale Voraussetzungen der Förderung von Alterserwerbsarbeit.
Der demografische Pionier Japan gilt als Paradebeispiel ökonomischer Teilhabe im Alter. Begründet werden kann dies durch die unternehmensinterne Fortführung von Beschäftigung über das betriebliche Rentenalter hinaus als verbreitetes Phänomen. Doch wie funktioniert dieser Mechanismus hinsichtlich der Gestaltung von Arbeitsinhalt oder Beschäftigungskonditionen? Aus welchen Motiven entschließen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu einer Verlängerung der Beschäftigungsdauer? Und wie fällt die Beurteilung dieses Systems aus Sicht von Unternehmen und Angestellten aus? Fragen wie diese zu Zustand und Perspektiven der Altersarbeit in Japan werden durch diese Studie thematisiert.
Trotz identifizierter Schwächen kann der japanische Ansatz zur Förderung von Arbeit im Alter auch dazu dienen, das Handeln europäischer Beschäftigungspartner zu inspirieren. Denn wir teilen den demographischen Wandel und werden nur gemeinsam lernen, hiervon zu profitieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Blended working and the employability of older workers, retirement timing, and bridge employment (2017)
Zitatform
Yperen, Nico W. Van & Burkhard Wörtler (2017): Blended working and the employability of older workers, retirement timing, and bridge employment. In: Work, aging and retirement, Jg. 3, H. 1, S. 102-108. DOI:10.1093/workar/waw036
Abstract
"Blended working, a term we recently introduced, combines on-site and off-site working, enabled by the utilization of information and communications technologies (ICTs) that provides workers with almost constant access to job-relevant information and coworkers. In this commentary, we respond to three articles on blended work that appeared in the October 2016 issue of Work, Aging and Retirement. We agree that both characteristics of the worker and characteristics of the organization determine the effectiveness of blended working to the employability of older workers, retirement timing, and bridge employment. We conclude that blended work practices may suit any worker at any career stage and at the final stages of workers' career in particular." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Preventing ageing unequally (2017)
Abstract
"This report examines how the two global mega-trends of population ageing and rising inequalities have been developing and interacting, both within and across generations. Taking a life-course perspective the report shows how inequalities in education, health, employment and earnings compound, resulting in large differences in lifetime earnings across different groups. It suggests a policy agenda to prevent, mitigate and cope with inequalities along the life course drawing on good practices in OECD countries and emerging economies." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Old-age employment and hours of work trends: empirical analysis for four European countries (2016)
Zitatform
Aliaj, Arjeta, Xavier Flawinne, Alain Jousten, Sergio Perelman & Lin Shi (2016): Old-age employment and hours of work trends. Empirical analysis for four European countries. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 5, S. 1-22. DOI:10.1186/s40174-016-0066-1
Abstract
"For the last two decades, the increase of employment among individuals aged 50+ has been a policy objective on the European employment agenda. The present paper focuses on the case of Belgium, France, Germany, and The Netherlands over the period 1997-2011. First, we provide descriptive analysis of older workers' employment using data from the European Union Labour Force Survey. Second, we use econometric techniques to explain the different employment and hours of work patterns for various sub-groups of older workers over time. We find evidence of catching up of older generation's employment rates - with no rupture at the financial crisis in 2007. Third, we use micro-simulation techniques to decompose the effects of structural changes, as well as extensive and intensive labor supply changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Successful yet insufficient: German policies for higher employment rates among older age groups (2016)
Bauknecht, Jürgen; Naegele, Gerhard;Zitatform
Bauknecht, Jürgen & Gerhard Naegele (2016): Successful yet insufficient. German policies for higher employment rates among older age groups. In: Australian journal of social issues, Jg. 51, H. 2, S. 147-165. DOI:10.1002/j.1839-4655.2016.tb00371.x
Abstract
"In recent years among the OECD countries, Germany has witnessed the largest increase in the employment rates of older people. This increase, and general German employment rates, are associated with both supply side measures in the fields of pensions and unemployment policies and employment promotion policies. Yet, supply side measures and Germany's shift from conservative towards liberal policy goals and policies in the case of older workers have resulted in economic inequality. These policies could be complemented by pro-employability measures in order to become fully effective. This article describes recent policy reforms in the main policy fields of retirement, unemployment, and employment promotion, considers their effects on employment and inequality, and offers reform suggestions to raise further older worker employment rates without increasing inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The relationship between employer-provided training and the retention of older workers: Evidence from Germany (2016)
Zitatform
Berg, Peter, Mary K. Hamman, Matthew M. Piszczek & Christopher J. Ruhm (2016): The relationship between employer-provided training and the retention of older workers. Evidence from Germany. In: International Labour Review, Jg. 156, H. 3/4, S. 495-523. DOI:10.1111/ilr.12031
Abstract
"In the coming years, a substantial portion of Germany's workforce will retire, making it difficult for businesses to meet human capital needs. Training older workers may be a successful strategy for managing this demographic transition. This study examines relationships between establishment training programs, wages, and retirement among older men and women. Using unique matched establishment-employee data from Germany, the authors find that when establishments offer special training programs targeted at older workers, women - and especially lower wage women - are less likely to retire. Results suggest this relationship may be due to greater wage growth. For men, findings suggest establishment offer of inclusion in standard training programs may improve retention of low wage men, but analysis of pre-existing differences in establishment retirement patterns suggests this relationship may not be causal. Our research suggests targeted training programs likely play an important role in retaining and advancing careers of low wage older women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Regionale Unterschiede im Rentenzugang: Ausmaß und Ursachen (2016)
Zitatform
Brussig, Martin (2016): Regionale Unterschiede im Rentenzugang: Ausmaß und Ursachen. In: Geographische Rundschau, Jg. 68, H. 1, S. 12-17.
Abstract
"Ausgehend von regionalen Unterschieden im durchschnittlichen Rentenzugangsalter analysiert der Beitrag die Faktoren, die die individuelle Entscheidung beeinflussen, einen Rentenantrag zu stellen und in Altersrente zu gehen. Besonderes Gewicht wird auf die aktuellen Erwerbschancen sowie auf die erworbenen Rentenansprüche - die ihrerseits vor allem Ausdruck von Erwerbsbiografien sind - gelegt. Im Ergebnis zeigt sich, dass trotz eines bundesweit einheitlichen Rechts in den Rentenzugangsmöglichkeiten beträchtliche Unterschiede im faktischen Rentenzugang bestehen. Gerade mit Hilfe einer regional differenzierten Analyse können derartige sozialstrukturelle Unterschiede im Rentenzugang verdeutlicht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Social security and public insurance (2016)
Börsch-Supan, Axel; Leite, Duarte Nuno; Härtl, Klaus;Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Klaus Härtl & Duarte Nuno Leite (2016): Social security and public insurance. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2016,04), München, 99 S.
Abstract
"Bei der Diskussion über die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung ist die unsichere Zukunft der Rentensysteme ein Thema von hoher Priorität und großen Meinungsverschiedenheiten. Das Ziel dieses Kapitels ist nicht, einen Konsensüberblick über soziale Sicherung und Sozialversicherungen bei alternder Bevölkerung zu bieten, sondern diese Debatten zu strukturieren. Wir stellen eine große Bandbreite an Modellen auf, die wir für Simulationsrechnungen verwenden, um die Herausforderungen und Kontroversen transparenter zu machen.
Das Kapitel beginnt mit einem institutionellen Blick auf Rentensysteme und Bevölkerungsalterung, der die grundlegenden rechnerischen Einschränkungen definiert, die eine alternde Bevölkerung auf individuelles Verhalten und Politikmaßnahmen darstellt. Wir fügen auch eine kurze Übersicht über real existierende Rentensysteme hinzu. Mit einem verhaltenstheoretischen Blick untersuchen wir dann Spar- und Arbeitsangebotsentscheidungen bei einer alternden Bevölkerung. Die dritte Sichtweise ist eine makroökonomische und konzentriert sich auf Rückkopplungseffekte, die im allgemeinen Gleichgewicht entstehen. Wir zeigen, dass Marktreaktionen auf Bevölkerungsalterung die Belastung einer parametrischen oder systemischen Rentenreform signifikant reduzieren. Das Kapital endet mit einer kurzen Zusammenfassung der Hauptergebnisse und einem Ausblick in welchen Bereichen zukünftige Forschung am dringendsten benötigt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen: Ergebnisse der zwanzigsten Welle 2015 (2016)
Dahms, Vera; Frei, Marek; Prick, Simone; Putzing, Monika;Zitatform
Dahms, Vera, Marek Frei, Monika Putzing & Simone Prick (2016): IAB-Betriebspanel Sachsen. Ergebnisse der zwanzigsten Welle 2015. Berlin, 95 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2015 seit 1996 zum 20. Mal durchgeführt. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der sächsischen Betriebe bereitzustellen und mit Betrieben in Ost- und Westdeutschland zu vergleichen.
Der demografische Wandel beeinflusst die Beschäftigungssituation in den Betrieben nachhaltig. Um die Fachkräftebasis und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe mittel- und langfristig zu sichern, ist auch eine Ausschöpfung der vorhandenen Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitskräfte erforderlich. Daher findet diese Thematik seit vielen Jahren im Rahmen des IAB-Betriebspanels Berücksichtigung. 2015 wurden erneut Informationen zu diesem Themenkomplex erhoben. Damit kann Auskunft darüber gegeben werden, wie sich die Altersstruktur der Beschäftigten in sächsischen Betriebe seit 2002 - als diese Angaben erstmals erhoben wurden - entwickelt hat. Außerdem liegen erneut Informationen über betriebliche Reaktionen auf den demografischen Wandel vor. So wurde 2015 ebenfalls wiederholt erfragt, inwieweit Betriebe Maßnahmen umsetzen, die sich auf die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer beziehen. Auch das Bewerbungsverhalten Älterer aus Sicht der Betriebe wie auch das Einstellungsverhalten der Betriebe waren Themen der Befragungen im Jahr 2015. Die Erhebung der Altersstruktur der Beschäftigten erfolgt - beginnend ab 2015 - nunmehr regelmäßig im 2-Jahresrhythmus, wobei die Altersgruppe 60+ gesondert ausgewiesen wird.
Umfangreicher und tiefgehender als in den Vorjahren werden im Rahmen des aktuellen Auswertungsberichtes zum IAB-Betriebspanel Sachsen im Themenkomplex Löhne und Gehälter die Angaben der Betriebe zur Tarifbindung ausgewertet. Hierbei geht es um den Ausweis längerfristiger gravierender Veränderungen - sowohl in der betrieblichen als auch der Beschäftigtenreichweite von Tarifverträgen. Dabei werden diese Veränderungen nicht nur auf der hochaggregierten Ebene des Freistaats untersucht, sondern auch für die einzelnen Betriebsgrößenklassen im Vergleich zu westdeutschen Buntersucht. Ebenfalls Eingang in die Analyse fand die Entwicklung der Löhne und Gehälter in den letzten Jahren in tarif- und in nicht tarifgebundenen Betrieben. Darüber hinaus erfolgt eine Betrachtung von Betrieben, die sich hinsichtlich der Entgeltgestaltung an Branchentarifverträgen orientieren bzw. nicht orientieren.
Im aktuellen Bericht bilden darüber hinaus wieder die Themen 'Fachkräfte', 'Ausbildung' und 'Weiterbildung' Auswertungsschwerpunkte. Auch das Thema 'atypische Beschäftigungsverhältnisse' (Teilzeitbeschäftigung einschließlich Mini-Jobs, befristete Beschäftigung und Leiharbeit) bleibt Gegenstand der Untersuchung. Neben Informationen zur Beschäftigungsentwicklung erfolgen Analysen ausgewählter wirtschaftlicher Kennziffern, die für die betriebliche Nachfrage nach Arbeitskräften hohe Bedeutung haben. Dazu zählen die Investitions- und Innovationsbereitschaft der Betriebe, Forschung und Entwicklung, Umsatz einschließlich Export sowie Produktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Altern in der Erwerbsarbeit: Perspektiven der Laufbahngestaltung (2016)
Frerichs, Frerich;Zitatform
(2016): Altern in der Erwerbsarbeit. Perspektiven der Laufbahngestaltung. (Vechtaer Beiträge zur Gerontologie), Wiesbaden: Springer VS, 377 S.
Abstract
"Der vorliegende Themenband hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Laufbahngestaltung in der Erwerbsarbeit zusammenzuführen und weitergehende Perspektiven zu diskutieren. Das Entwicklungspotential von inner- und außerbetrieblichen Laufbahnpfaden wird vor dem Hintergrund begrenzter Tätigkeitsdauern kritisch reflektiert und Gestaltungsoptionen auf der individuellen, der betrieblichen und der überbetrieblichen Ebene diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis. -
Literaturhinweis
Labour shortages and replacement demand in Germany: the (non)-consequences of demographic change (2016)
Zitatform
Garloff, Alfred & Rüdiger Wapler (2016): Labour shortages and replacement demand in Germany. The (non)-consequences of demographic change. (IAB-Discussion Paper 05/2016), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Zwei wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarktes sind, dass erstens die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften seit einigen Jahren stark gestiegen ist und zweitens, dass sich Deutschland einem besonders raschen demografischen Wandel gegenüber sieht, was sich einerseits darin mainifestiert, dass die erwartete Größe der Bevölkerung rasch sinkt und zweitens das Durchschnittsalter der Bevölkerung rapide ansteigt. Diese Trends haben in Deutschland zu einer Diskussion über Fachkräftemangel geführt. Einer der gerne genannten Argumente in dieser Diskussion ist, dass in den kommenden Jahren viel mehr ältere Menschen in Rente gingen, als neue jüngere in den Arbeitsmarkt eintreten. Obwohl man diesem Argumente eine inhärente Logik nicht absprechen kann, überzeugt es nur auf den ersten Blick, weil erstens Änderungen der Bevölkerungsgröße nicht notwendig mit entsprechenden Veränderungen beim Arbeitsangebot einhergehen müssen, weil zweitens unklar ist, ob ältere Kohorten typischer Weise durch jüngere Kohorten ersetzt werden und weil drittens Anpassungen bei der Arbeitsnachfrage Veränderungen beim Arbeitsangebot kompensieren könnten.
In diesem Papier behandeln wir die Frage des demografischen Ersatzbedarfs aus theoretischer und empirischer Perspektive. Theoretisch identifizieren wir Fachkräftemangel mit dem Mindestkriterium, dass sich das Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitslosen vergrößert und zeigen dass das nicht eindeutig für demografische Veränderungen gilt. Im empirischen Teil der Arbeit untersuchen wir, wie die Beschäftigung über die Zeit mit der relativen Größe der unterschiedlichen Alterskohorten zusammenhängt. Wir finden keine Evidenz dafür, dass ein hoher Anteil von älteren Beschäftigten, die den Arbeitsmarkt verlassen, in einem Beruf danach zu einer höheren Nachfrage nach jüngeren Arbeitnehmern führt. Stattdessen findet eine Nachbesetzung - falls sie stattfindet - typischer Weise eher aus den mittleren Altersgruppen durch Berufswechsler statt. Wir schlussfolgern, dass der Zusammenhang zwischen demografischen Veränderungsprozessen und Arbeitsmarktergebnissen, insbesondere im Hinblick auf das Ersatzbedarf-Argument, viel weniger direkt ist, als häufig in der öffentlichen Debatte angenommen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Wapler, Rüdiger; -
Literaturhinweis
Die prekäre Position älterer Erwerbstätiger: Umsetzung von Personalinstrumenten und Vergleich der Relevanzeinschätzungen aus Sicht von Arbeitgebern und älteren Arbeitnehmern (2016)
Zitatform
Gerpott, Fabiola H. & Benedikt Hackl (2016): Die prekäre Position älterer Erwerbstätiger: Umsetzung von Personalinstrumenten und Vergleich der Relevanzeinschätzungen aus Sicht von Arbeitgebern und älteren Arbeitnehmern. In: W. Matiaske & A. Czaya (Hrsg.) (2016): Periphere Arbeit im Zentrum (Schriftenreihe Zentrum und Peripherie, 10), S. 71-94.
Abstract
"Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in Deutschland wird oftmals auf die Notwendigkeit einer Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer hingewiesen. In diesem Beitrag setzen wir uns mit dem aktuellen Stand der Ausrichtung der Personalarbeit auf die Bedürfnisse dieser Mitarbeitergruppe auseinander. Zum einen betrachten wir die Bewertungen von Unternehmensvertretern aus 211 deutschen Organisationen in Bezug auf (1) die Umsetzung von 21 Personalinstrumenten in Abhängigkeit von der Altersstruktur des Unternehmens sowie (2) deren Wichtigkeit für die Bindung von Arbeitnehmern zwischen 51 und 65 Jahren. Zum anderen kontrastieren wir diese Ergebnisse mit den Relevanzeinschätzungen der Personalinstrumente durch 115 Arbeitnehmer zwischen 51 und 65 Jahren. Es zeigt sich (1) eine niedrigere Umsetzungsquote von Personalmaßnahmen mit steigendem Anteil von Mitarbeitern über 50 Jahren im Unternehmen sowie (2) eine abweichende Relevanzbewertung der Personalinstrumente durch die Arbeitgeberseite im Vergleich zur Selbsteinschätzung der Arbeitnehmer. Wir argumentieren, dass ältere Arbeitnehmer durch eine mangelnde Berücksichtigung insbesondere bei Weiterbildungsangeboten und Karrieremöglichkeiten in eine prekäre Position gedrängt werden. Daraus resultiert ein Teufelskreis aus sinkender Eignung für berufliche Anforderungen, zunehmender Resignation und reduzierten Beschäftigungschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Weiterbildungsaktivitäten im Handwerk mit dem Fokus auf älteren Arbeitnehmern (2016)
Greilinger, Andrea; Dietz, Daniel;Zitatform
Greilinger, Andrea & Daniel Dietz (2016): Weiterbildungsaktivitäten im Handwerk mit dem Fokus auf älteren Arbeitnehmern. München: Deutsches Handwerksinstitut, 70 S.
Abstract
"Im Zuge gesellschaftlicher und ökonomischer Veränderungen erfährt die Weiterbildung seit Jahren einen steten Bedeutungszuwachs. Der technologische Fortschritt, die Globalisierung, Digitalisierung oder immer kürzere Produktlebenszyklen sind charakteristisch für eine kontinuierliche Beschleunigung, die von Individuen und Organisationen gleichermaßen ein hohes Maß an Wandlungsfähigkeit verlangt. (...)
Während der Fachkräftemangel als eine Folgeerscheinung des demografischen Wandels mehrfach Gegenstand der öffentlichen Diskussion ist, erfährt der Alterungsprozess der Belegschaften vergleichsweise geringe mediale Aufmerksamkeit. Und doch gehen beide Ereignisse Hand in Hand: Analog zur Reduzierung der Personen im Erwerbsalter steigt das Durchschnittsalter der deutschen Belegschaften in einem Zeitraum von zehn Jahren um etwa zwei Lebensjahre an. So wird für den Zeitraum zwischen 2017 und 2024 erwartet, dass die Zahl der 50-64-jährigen Erwerbstätigen erstmals mit derjenigen der 30-49-Jährigen übereinstimmt. Langfristig impliziert dieser Trend, dass das Erwerbspersonenpotenzial der Zukunft zu einem erheblichen Teil aus Menschen über 50 Jahren besteht. (...)
Damit entsprechende Weiterbildungsangebote bedarfsgerecht ausgestaltet werden können, war für das Handwerk zunächst einmal der Status-Quo des Weiterbildungsverhaltens in Bezug auf ältere Arbeitnehmer zu eruieren, was dem Ziel der vorliegenden Studie entsprach. Insbesondere sollten das Weiterbildungsverhalten, die Determinanten der Weiterbildungsteilnahme, die Weiterbildungsziele und die Umstände, unter denen Weiterbildung im Handwerk stattfindet, ermittelt werden. (...)
Für die Zwecke dieser Studie wurde schließlich der Datensatz 'WeLL - Berufliche Weiterbildung als Bestandteil Lebenslangen Lernens' herangezogen. (...)" (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ältere Menschen in Deutschland und der EU (2016)
Haustein, Thomas; Mischke, Johanna; Schönfeld, Frederike; Willand, Ilka;Zitatform
(2016): Ältere Menschen in Deutschland und der EU. (DeStatis : wissen, nutzen), Wiesbaden, 99 S.
Abstract
"Die Broschüre 'Ältere Menschen in Deutschland und der EU' gibt einen Einblick in die Lebenswelten älterer Seniorinnen und Senioren in Deutschland. Erwerbsbeteiligung, finanzielle Situation, Gesundheit sowie Wohnen, Bildungsstand oder Freizeitaktivitäten werden anschaulich dargestellt und durch zahlreiche EU-Vergleiche ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ist Arbeit im Alter gesund?: Erkenntnisse aus Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Agrarwirtschaft (2016)
Hetzel, C.; Weber, A.; Holzer, M.; Hörmann, G.; Watzele, R.; Allinger, F.;Zitatform
Hetzel, C., M. Holzer, F. Allinger, R. Watzele, G. Hörmann & A. Weber (2016): Ist Arbeit im Alter gesund? Erkenntnisse aus Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Agrarwirtschaft. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 78, H. 5, S. 313-318. DOI:10.1055/s-0034-1396852
Abstract
"Ziel der Studie: Arbeiten in der zweiten Lebenshälfte ist individuell und gesellschaftlich bedeutsam. Ziel der Studie ist es, die subjektive Gesundheit von älteren, insbesondere jenseits des gesetzlichen Renteneintrittsalters erwerbstätigen oder mithelfenden Personen in Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Agrarwirtschaft mehrdimensional zu beschreiben.
Methode: Es wird eine 3-stufige, proportional nach regionalem Populationsumfang geschichtete Zufallsstichprobe gezogen und eine querschnittliche Fragebogenerhebung durchgeführt (persönliche Ausgabe der Fragebögen, postalischer Rücklauf n=3?176, 39,1%). Die Ergebnisse der Stichprobe (Männer 59.8%, mindestens 65 Jahre 60,8%, kleinste/kleine Betriebe 61,8%) sind verallgemeinerbar.
Ergebnis: Die Lebenszufriedenheit ist im Vergleich zur deutschen Bevölkerung ähnlicher Alterskohorte etwa gleich. Im Vergleich zum gewerblich-technischen Bereich liegen deutlich weniger körperliche Beschwerden, weniger Befindensbeeinträchtigungen und eine sehr deutlich höhere Arbeitsfreude vor. Die Gesundheitsindikatoren sind unabhängig von betrieblichen Strukturen, aber mit Alter und Geschlecht assoziiert - beim Alter teils nicht-linear.
Schlussfolgerung: Die Untersuchung zeigt, dass Arbeit im Alter eine Quelle für subjektive Gesundheit sein kann. Möglicherweise ist die Betriebsnachfolge in Familienunternehmen gesundheitsrelevant. Die Befunde dürften mindestens auf strukturähnliche Agrarregionen sowie das Handwerk übertragbar sein. Sie stützten die individuelle Auseinandersetzung mit und die gesellschaftliche Debatte um ein positives Alters- und Alternsbild" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The hiring and employment of older workers in Germany: a comparative perspective (2016)
Zitatform
Heywood, John S. & Uwe Jirjahn (2016): The hiring and employment of older workers in Germany. A comparative perspective. In: Journal for labour market research, Jg. 49, H. 4, S. 349-366., 2015-09-01. DOI:10.1007/s12651-015-0195-4
Abstract
"Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über den Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer in Deutschland. Der besondere Fokus liegt dabei auf einer international vergleichenden Perspektive sowie auf den Bedingungen, die die Entscheidungen von Arbeitgebern beeinflussen, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen und neu einzustellen. Ausgangspunkt der Überlegungen ist, dass Ältere, die arbeitslos werden, nach wie vor geringe Chancen haben, eine neue Stelle zu finden. Naheliegende Erklärungen könnten sein, dass dies mit einer geringeren Produktivität oder auch mit Diskriminierung zusammenhängt. Vorliegende empirische Studien liefern hier jedoch eher gemischte Ergebnisse. Eine alternative Erklärung besteht darin, dass vielmehr die Anreize, die Arbeitgeber einsetzen, um Mitarbeiter zur Leistungserbringungen zu motivieren, eine wichtige Rolle spielen. Ein Weg zur Motivation von Mitarbeitern ist der Einsatz von Formen zeitlich verzögerter Vergütung (Hutchens, J Lab Econ, 4, 439 - 457, 1986; Lazear, J Polit Economy, 87, 1261 - 1284, 1979). Zeitlich verzögerte Vergütung eignet sich jedoch nicht, neu eingestellte Arbeitnehmer zu motivieren, die nur über einen kürzeren erwarteten Beschäftigungshorizont verfügen. Daher präferieren Arbeitgeber, die dieses Motivationsinstrument nutzen, bei Neueinstellungen tendenziell eher jüngere und keine älteren Bewerber. Wir verweisen darauf, dass es jedoch als eher zweifelhaft erscheint, die Arbeitsmarktchancen Älterer dadurch verbessern zu wollen, indem man Arbeitgeber zur Abschaffung zeitlich verzögerter Vergütungsformen bewegt. So zeigt die japanische Erfahrung, dass sich die Arbeitsmarktchancen Älterer bei geeigneter Ausgestaltung auch im Fall einer intensiven Nutzung zeitlich verzögerter Entlohnung verbessern." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Arbeitslosengeld-I-Bezug von Älteren: Zugänge, Bestand und Abgänge 2005 bis 2013 (2016)
Zitatform
Hochfellner, Daniela, Barbara Hofmann & Katja Wolf (2016): Arbeitslosengeld-I-Bezug von Älteren: Zugänge, Bestand und Abgänge 2005 bis 2013. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 03/2016), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Im Zeitraum 2005 bis 2013 ist der Bestand an ALG-I-Beziehenden ab 50 Jahren gesunken. Dies gilt nicht für die Gruppe der ab 60-Jährigen, wobei bei dieser Gruppe ein steigender Zugang in den ALG-I-Bezug zu beobachten ist. Sowohl die Abgangsrate in Beschäftigung als auch in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich für alle betrachteten Altersgruppen erhöht, für die ab 60-Jährigen allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als für die unter 60-Jährigen. Dieser Bericht stellt rein deskriptiv Zahlen zum ALG-I-Bezug von Personen zwischen 50 und 64 Jahren zwischen 2005 und 2013 dar. Zwar beschreibt er mögliche Effekte von institutionellen Änderungen, er klärt jedoch nicht vollends, wodurch die berichteten Entwicklungen verursacht wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
HRM responses to ageing societies in Germany and Japan: contexts for comparison (2016)
Jackson, Keith; Debroux, Philippe;Zitatform
Jackson, Keith & Philippe Debroux (2016): HRM responses to ageing societies in Germany and Japan. Contexts for comparison. In: Management Revue, Jg. 27, H. 1/2, S. 5-13. DOI:10.1688/mrev-2016-Introduction
Abstract
This brief introductory discussion develops contexts within which to compare human resource management (HRM) responses to ageing societies in Japan and Germany. Here we define key concepts that occur throughout this Special Issue. While giving due attention to the historical and current contexts for emerging challenges to HRM policy-makers, practitioners and researchers posed by ageing societies in Germany and Japan, we propose that the relevant contexts for interpreting these challenges are essentially global, national, and regional in nature. In conclusion we present a brief overview of the contributions to this Management Review Special Issue.
-
Literaturhinweis
Diversity management in ageing societies: a comparative study of Germany and Japan (2016)
Zitatform
Kemper, Lena Elisabeth, Anna Katharina Bader & Fabian Jintae Froese (2016): Diversity management in ageing societies. A comparative study of Germany and Japan. In: Management Revue, Jg. 27, H. 1/2, S. 29-49. DOI:10.1688/mrev-2016-kemper
Abstract
"In response to demographic change organizations in Germany and Japan have recently begun to adapt their human resource management practices to embrace employees with diverse backgrounds: e.g. females, foreigners, or older workers (aged fifty and older). Based on a survey of 209 organizations we compare the current situation of diversity management practices in the two countries. Our findings indicate that, due to institutional differences, the scope and focus of diversity management varies significantly. Japanese diversity management focuses primarily on gender, whereas German organizations adopt a broader approach. While Japanese organizations consider communication and HR initiatives more important, German organizations assign a higher importance to practices integrating diversity in everyday work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The impact of depression on employment of older workers in Europe (2016)
Zitatform
Knebelmann, Justine & Christopher Prinz (2016): The impact of depression on employment of older workers in Europe. (OECD social, employment and migration working papers 170), Paris, 33 S. DOI:10.1787/106dbdae-en
Abstract
"According to the World Health Organization, depression is the highest ranking cause of disease in middle- and high income countries; it costs Europe around EUR 118 billion a year, mostly through lost productivity on the labour market, i.e. labour supply loss, sickness absence, and poor performance at the workplace. Using data from waves 1, 2 and 4 of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), this paper seeks to assess the magnitude of the impact of depression on labour market outcomes of older workers, a population sub-group whose participation in the labour market is ever more crucial in view of rapid population ageing. For each of the studied outcomes, analyses show a substantial impact of depression, measured with the European Depression Scale. Using different methods to address endogeneity this paper finds that depression decreases the probability of being employed by 22 to 51 percentage points among the 50 to 64 year old age group. Older workers with the most symptoms are more than twice as likely as others to exit employment before retirement age. Finally, depression increases annual sickness absence duration by 7.2 days on average. These figures show the necessity for national and firm-level employment policies and programmes targeting the 50 and over population to include prevention of depression, increased awareness of depression and adequate medical support." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die rentenpolitische Agenda 2030: Die Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Alterssicherung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen (2016)
Kreikebohm, Ralf; Kolakowski, Uwe; Rodewald, Jürgen; Kockert, Svenja;Zitatform
Kreikebohm, Ralf, Uwe Kolakowski, Svenja Kockert & Jürgen Rodewald (2016): Die rentenpolitische Agenda 2030. Die Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Alterssicherung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen. (Braunschweigische Rechtswissenschaftliche Studien), Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag, 233 S.
Abstract
"Nach der Reform ist vor der Reform. Diese Erkenntnis gilt auch für die Alterssicherung in Deutschland. Nachdem im Jahr 2014 mit dem Rentenpaket das finanziell umfangreichste Leistungspaket in der Rentenversicherung verabschiedet wurde, ist keineswegs Ruhe an der Rentenfront eingekehrt. Im Gegenteil: die Bewährungsprobe für die Zukunftsfähigkeit der umlagefinanzierten Rentenversicherung wird erst ab 2020 kommen. Auf kommende Probleme und Lösungen für den wichtigsten Eckpfeiler der Alterssicherung gehen die Autoren ein.
In der Analyse der Ausgangslage greifen sie insbesondere das Normalarbeitsverhältnis auf und schildern, wie sich die gesellschaftlichen Grundlagen der Sozialversicherung schon verändert haben und noch verändern werden (Stichwort Arbeit 4.0). Daran anknüpfend entwerfen sie Lösungen für die gesetzliche Alterssicherung, die vom auskömmlichen Leistungsniveau über Flexibilisierung des Renteneintritts bis hin zu Veränderungen bei Prävention und Rehabilitation reichen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Turbulence and the employment experience of older workers (2016)
Zitatform
Lalé, Etienne (2016): Turbulence and the employment experience of older workers. (IZA discussion paper 10061), Bonn, 52 S.
Abstract
"This paper provides a unified account of the trends in unemployment and labor force participation pertaining to the employment experience of older male workers during the past half-century. We build an equilibrium life-cycle model with labor-market frictions and an operative labor supply margin, wherein economic turbulence à la Ljungqvist and Sargent (1998) interact with institutions in ways that deteriorate employment. The model explains simultaneously: (i) the fall in labor force participation in the United States, (ii) the similar but more pronounced decline in Europe alongside rising unemployment rates and (iii) differences across European countries in the role played respectively by unemployment and labor force participation. The model also shows that policies that fostered early retirement may have exacerbated the deterioration of European labor markets: raising early retirement incentives to reduce unemployment among older workers tends to increase unemployment at younger ages, especially in turbulent economic times and under stringent employment protection legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Macroeconomics, aging, and growth (2016)
Lee, R.;Zitatform
Lee, R. (2016): Macroeconomics, aging, and growth. In: J. Pigott & A. Woodland (Hrsg.) (2016): Handbook of the economics of population aging, Volume 1, S. 59-118. DOI:10.1016/bs.hespa.2016.05.002
Abstract
"Inevitable population aging and slower population growth will affect the economies of all nations in ways influenced by cultural values, institutional arrangements, and economic incentives. One outcome will be a tendency toward increased capital intensity, higher wages, and lower returns on capital, a tendency partially offset when the elderly are supported by public or private transfers rather than assets, and when economies are open, in which case aging will lead to increased flows of capital and labor. Rising human capital investment per child accompanies the falling fertility that drives population aging, and partially offsets slower labor force growth. Research to date finds little effect on technological progress or labor productivity. National differences in labor supply at older ages, per capita consumption of the elderly relative to younger ages, strength of public pension and health care systems, and health and vitality of the elderly all condition the impact of population aging on the economy. Policy responses include increasing the size of the labor force, mainly by raising the retirement age; reducing benefits and/or raising taxes for public transfer programs for the elderly, with concern for deadweight loss and the fair distribution of costs across socioeconomic classes; investing more in children to increase the quality and productivity of the future labor force; and public programs that promote fertility by facilitating market work for women with children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Opportunity or necessity?: Disaggregating self-employment and entry at older ages (2016)
Zitatform
Moulton, Jeremy G. & John C. Scott (2016): Opportunity or necessity? Disaggregating self-employment and entry at older ages. In: Social forces, Jg. 94, H. 4, S. 1409-1437. DOI:10.1093/sf/sow026
Abstract
"Bridging the literatures on entrepreneurship and the aging workforce, we study the factors, particularly job loss, wealth, education, and risk aversion, associated with entry into self-employment at older ages using a multinomial logit hazard model. Using the Health and Retirement Study, we disaggregate self-employment by defining four types through an interaction along two scopes: one that divides along those with supervisory responsibilities or business asset ownership and the other divided into so-called 'knowledge' and 'non-knowledge' occupations. We find that job loss shows a strong association with entry into self-employment, particularly with less desirable forms of self-employment. In addition, we show that there are large differences between individuals in these alternative measures of self-employment and that there are distinctive factors that influence entry into these types. Additionally, we show that there are some differences in the factors affecting men's and women's entry into self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Stellungnahme zur Kombi-Rente: ein sozialpolitisches Vabanquespiel? (2016)
Schäfer, Ingo;Zitatform
Schäfer, Ingo (2016): Stellungnahme zur Kombi-Rente. Ein sozialpolitisches Vabanquespiel? Bremen, 13 S.
Abstract
"Im Interesse der Beschäftigten sind gleitende und sozial abgesicherte Übergänge vom Erwerbsleben in die Rente dringend geboten. Dass dieses Thema wieder auf der politischen Agenda steht, ist daher zu begrüßen. Die Teilrente ist dabei eins der vorgeschlagenen Instrumente. Auch die Koalition aus CDU/CSU und SPD im Bundestag schlägt dies in Form der 'Kombi-Rente' vor. Dabei soll ein reduziertes Erwerbseinkommen mit einer (Teil-)Altersrente ergänzt werden und so ein gleitender Übergang in die Altersrente ermöglicht werden.
Die Teilrente ist für gleitende Übergänge jedoch nur bedingt geeignet. So bezahlen die Beschäftigten den Übergang mit lebenslangen Abschlägen auf ihre Rente grundsätzlich selbst. Bei Übergängen, die regelmäßig mehrere Jahre umfassen, kommt außerdem der sozialen Absicherung des Lohneinkommens eine entscheidende Bedeutung zu. Diese ist jedoch aus systematischen Gründen kaum gegeben. Letztlich wird damit auch der Rentenbeginn als gesellschaftlich normiertes Ende der Erwerbsphase weiter aufgelöst. Die Kombi-Rente wird so zum sozialpolitischen Vabanquespiel für die Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The impact of acute health shocks on the labour supply of older workers: Evidence from sixteen European countries (2016)
Zitatform
Trevisan, Elisabetta & Francesca Zantomio (2016): The impact of acute health shocks on the labour supply of older workers. Evidence from sixteen European countries. In: Labour economics, Jg. 43, H. December, S. 171-185. DOI:10.1016/j.labeco.2016.04.002
Abstract
"We investigate the consequences of experiencing an acute health shock, namely the first onset of myocardial infarction, stroke or cancer, on the labour supply of older workers in Europe. Despite its policy relevance to social security sustainability, the question has not yet been empirically addressed in the European context. We combine data from the English Longitudinal Study of Ageing and the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe and cover sixteen European countries, representative of different institutional settings, in the years spanning from 2002 to 2013. The empirical strategy builds on the availability of an extremely rich set of health and labour market information as well as of panel data. To remove the potential confounding bias, a selection on observables strategy is adopted, while the longitudinal dimension of data allows controlling for time invariant unobservables. Implementation is based on a combination of stratification and propensity score matching methods. Results reveal that experiencing an acute health shock on average doubles the risk of an older worker leaving the labour market, and is accompanied by a deterioration in physical functioning and mental health, as well as by a reduction in perceived life expectancy. Men's labour market response appears driven by the onset of impairment acting as a barrier to work. In the case of women, preferences for leisure and financial constraints seem to play a prominent role. Heterogeneity in behavioural responses across countries - with the largest labour supply reductions observed in the Nordic and Eastern countries, and England - are suggestive of a relevant role played by social security generosity." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Trends in labour force participation of older men: examining the influence of policy reforms, normative change and deindustrialization in the Netherlands, 1992-2009 (2016)
Zitatform
Visser, Mark, Maurice Gesthuizen, Gerbert Kraaykamp & Maarten Hendrik Jan Wolbers (2016): Trends in labour force participation of older men. Examining the influence of policy reforms, normative change and deindustrialization in the Netherlands, 1992-2009. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 37, H. 3, S. 425-447. DOI:10.1177/0143831X14546239
Abstract
"This study examines trends in labour force participation of older men (55 - 64 years) in the Netherlands between 1992 and 2009 using Dutch Labour Force Survey data. In this period, the share of early retirees and disability recipients steadily decreased, while labour force participation of Dutch older men increased. The authors characterize these developments both theoretically and empirically in terms of policy reforms, normative change and deindustrialization. More specifically, institutional early retirement arrangements were abolished due to the rising costs associated with the ageing of the Dutch population. Older men, therefore, became more likely to be employed, unemployed or disabled compared to early retired between 1992 and 2009. The authors also find that deindustrialization increases the chances of employment for older men with a university degree. Moreover, a shrinking industry sector is particularly harmful for the lowest educated older men, as their likelihood to be in unemployment increases compared to early retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Inequality among older workers in the Netherlands: a life course and social stratification perspective on early retirement (2016)
Zitatform
Visser, Mark, Maurice Gesthuizen, Gerbert Kraaykamp & Maarten H. J. Wolbers (2016): Inequality among older workers in the Netherlands. A life course and social stratification perspective on early retirement. In: European Sociological Review, Jg. 32, H. 3, S. 370-382. DOI:10.1093/esr/jcw013
Abstract
"This study integrates a life course and social stratification perspective to examine early retirement in the Netherlands. Event history analysis of retrospective life course data from four rounds of the Family Survey Dutch Population reveals that employment career characteristics are strongly associated with early retirement. The results also show that educational differences in early labour force withdrawal persist when controlling for work history: lower-educated older men are more likely to exit employment before the age of 65 years, irrespective of their employment trajectories. Furthermore, working-class elderly face higher risks of disability and unemployment than members of the service class and the self-employed, because their occupational careers are more volatile and because they often work in the industrial sector for a long period of their lives. Against the background of ageing populations and policy measures to stimulate employment of older people, these findings suggest that social inequalities in old age could grow, as particularly less-educated and low-skilled older workers may not be able to prolong their employment career." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Blickpunkt Arbeitsmarkt: Situation von Älteren (2016)
Abstract
"- Die Bevölkerungsstärke der 55- bis unter 65-Jährigen hat in den vergangenen Jahren zugenommen und wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.
- Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre erhöht seit 2012 die Bedeutung von Personen über 65 Jahre am Arbeitsmarkt.
- Ältere nehmen immer häufiger am Erwerbsleben teil: Die Erwerbstätigenquote der Personen zwischen 55 bis unter 65 Jahren ist in den letzten zehn Jahren stärker gestiegen als die der 15- bis unter 65-Jährigen.
- In Deutschland ist die Erwerbstätigenquote von 55- bis unter 65-Jährigen, verglichen mit anderen europäischen Ländern, überdurchschnittlich hoch.
- Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Altersklasse 55 bis unter 65 ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Insbesondere die Zahl der weiblichen Beschäftigten hat zugenommen. Das ist nicht nur eine Folge der gewachsenen Bevölkerungsstärke.
- Die Beschäftigungsquote der 55- bis unter 60-Jährigen ist etwas höher als in allen Altersklassen. 60- bis unter 65-Jährige sind wegen der Übergänge in den Ruhestand seltener beschäftigt.
- Ältere arbeiten - auch wegen der Nutzung von Altersteilzeitmodellen - häufiger weniger als die tariflich vereinbarte Wochenarbeitszeit.
- Die Zahl der Älteren in Minijobs ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen.
- Ältere sind stärker als der Durchschnitt von Arbeitslosigkeit betroffen. Wegen des Wegfalls vorruhestandsähnlicher Re-gelungen ist die registrierte Arbeitslosigkeit gestiegen.
- Die Arbeitslosenquote Älterer ist rückläufig.
- Die Unterbeschäftigung Älterer ist in den letzten Jahren gesunken.
- In den letzten Jahren begannen weniger Menschen eine Maßnahme aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die Förderung Älterer ging im gleichen Maße zurück wie im Durchschnitt über alle Altersklassen.
- Ältere Arbeitslose sind vergleichsweise häufig langzeitarbeitslos und schwerbehindert. Sie weisen jedoch seltener als Jüngere eine fehlende formale Qualifikation auf.
- Das Risiko arbeitslos zu werden, ist für Ältere geringer als für Jüngere. Gleichzeitig ist es für Ältere schwieriger Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung zu beenden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Robustness of the Danish pension system (2015)
Zitatform
Andersen, Torben M. (2015): Robustness of the Danish pension system. In: CESifo DICE report, Jg. 13, H. 2, S. 25-30.
Abstract
"Pension systems have multiple objectives. Firstly, the distributional objective of ensuring decent living standards for all elderly. Secondly, to provide pensions that stand in a reasonable relation to individuals' previous income when working to avoid sharp changes in living standards upon retirement (consumption smoothing). Thirdly, to provide insurance against various events, including a long life. Since the World Bank (1994) it has been generally accepted that a diversified or multi-pillar pension system is required to achieve this portfolio of objectives. The Danish pension system is a combination of public (pay-as-you-go, defined benefits) and labour market (funded, defined contributions) pensions. The system effectively prevents old age poverty and ensures reasonable replacement rates for most pensioners. The pension system is in transition in the sense that labour market pensions have been subject to rising coverage and contribution rates since the early 1990s. Gradually a growing number of people will have more pension savings at retirement. The robustness of the pension system has various dimensions. One crucial dimension is whether the system implies an incentive structure supporting the underlying objectives. Another is whether the system is financially viable and resilient to changes in, for example, longevity or changes in financial markets (financial crisis or a low interest rate scenario). This paper takes stock of the Danish pension system. How is it structured? Is it prepared to cope with an ageing population? How has it been affected by the financial crisis?" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Getting grey hairs in the labour market: an alternative experiment on age discrimination (2015)
Zitatform
Baert, Stijn, Jennifer Norga, Yannick Thuy & Marieke Van Hecke (2015): Getting grey hairs in the labour market. An alternative experiment on age discrimination. (IZA discussion paper 9289), Bonn, 34 S.
Abstract
"This study presents a new field experimental approach for measuring age discrimination in hiring. In addition to the classical approach in which candidates' ages are randomly assigned within pairs of fictitious resumes that are sent to real vacancies, we randomly assign activities undertaken by the older candidates during their additional life years between these pairs. When applying this design to the Belgium case, we find that age discrimination is fundamentally heterogeneous by older candidates' career pattern. Older age affects call-back only (negatively) in case older candidates were inactive or employed in an out-of-field job during their additional post-educational years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Young at heart, old at work? Relations between age, (meta-)stereotypes, self-categorization, and retirement attitudes (2015)
Bal, P. Matthijs ; Lange, Annet H. de ; Heijden, Beatrice I. J. M. van der; Zacher, Hannes ; Otten, Sabine ; Oderkerk, Frank A.;Zitatform
Bal, P. Matthijs, Annet H. de Lange, Beatrice I. J. M. van der Heijden, Hannes Zacher, Frank A. Oderkerk & Sabine Otten (2015): Young at heart, old at work? Relations between age, (meta-)stereotypes, self-categorization, and retirement attitudes. In: Journal of vocational behavior, Jg. 91, H. December, S. 35-45. DOI:10.1016/j.jvb.2015.09.002
Abstract
"The aims of this study were to examine how workers' negative age stereotypes (i.e., denying older workers' ability to develop) and negative meta-stereotypes (i.e., beliefs that the majority of colleagues feel negative about older workers) are related to their attitudes towards retirement (i.e., occupational future time perspective and intention to retire), and whether the strength of these relationships is influenced by workers' self-categorization as an 'older' person. Results of a study among Dutch taxi drivers provided mixed support for the hypotheses. Negative meta-stereotypes, but not negative age stereotypes, were associated with fewer perceived opportunities until retirement and, in turn, a stronger intention to retire. Self-categorization moderated the relationships between negative age (meta-)stereotypes and occupational future time perspective. However, contrary to expectations, the relations were stronger among workers with a low self-categorization as an older person in comparison with workers with a high self-categorization in this regard. Overall, results highlight the importance of psychosocial processes in the study of retirement intentions and their antecedents." (Author's abstract, © 2015 Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Aging workers and the employee-employer relationship (2015)
Zitatform
Bal, P. Matthijs, Dorien T.A.M. Kooij & Denise M. Rousseau (Hrsg.) (2015): Aging workers and the employee-employer relationship. Cham: Springer London, 268 S. DOI:10.1007/978-3-319-08007-9
Abstract
"This book focuses on the aging workforce from the employment relationship perspective. This innovative book specifically focuses on how organizations can ensure their aging workers remain motivated, productive, and healthy. In 15 chapters, several experts on this topic describe how organizations through effective human resource management can ensure that workers are able to continue working at higher age. In addition, this book discusses the role older workers themselves play in continuing work at higher age. To do this, the authors integrate research from different areas, such as literature on leadership, psychological contracts, and diversity with literature on the aging workforce. Through this integration this book provides innovative ways for organizations and workers to maintain productivity, motivation and health. Aging Workers and the Employee-Employer Relationship summarizes the latest research on how employment relationships change with age and its implications for supporting the well-being, motivation, and productivity of older workers. It identifies ways to improve how both companies and workers solve the problems they face. These include better designed employment practices and more adaptive job content and developmental opportunities for aging workers along with activities aging workers can engage to enhance their own job crafting, learning and employability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The (performance) management of retirement and the limits of individual choice (2015)
Zitatform
Beck, Vanessa & Glynne Williams (2015): The (performance) management of retirement and the limits of individual choice. In: Work, employment and society, Jg. 29, H. 2, S. 267-277. DOI:10.1177/0950017014559963
Abstract
"The removal of the default retirement age in the UK has been broadly welcomed as the disposal of an age-discriminatory measure. It is argued here that a focus on formal equality has been at the expense of a more critical analysis of the employment relations consequences. The central role given to performance measurement allows employers considerable discretion over when employees retire and the scope for bargained outcomes in the new regime is limited. This may be to the detriment of older workers and will have implications for the workforce as a whole. Equality, in other words, may come at the expense of a broader conception of fairness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Diversity Kompetenz und Demografischer Wandel aus arbeitsökonomischer Perspektive (2015)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Ute Leber (2015): Diversity Kompetenz und Demografischer Wandel aus arbeitsökonomischer Perspektive. In: P. Genkova & T. Ringeisen (Hrsg.) (2015): Handbuch Diversity Kompetenz : Perspektiven und Anwendungsfelder, S. 1-11. DOI:10.1007/978-3-658-08003-7_13-1
Abstract
"Vor dem Hintergrund steigender Anteile älterer Mitarbeiter an den Belegschaften ergibt sich für Unternehmen die Notwendigkeit, die Arbeits- bzw. Beschäftigungsfähigkeit über das Erwerbsleben hinweg aufrechtzuerhalten. Der vorliegende Beitrag gibt aus arbeitsökonomischer Perspektive einen Überblick über Strukturen und Entwicklung der Beschäftigung Älterer sowie über betriebliche Sichtweisen gegenüber älteren Arbeitnehmern. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche alter(n)sgerechten Personalmaßnahmen Unternehmen einsetzen. Dabei zeigt sich, dass Arbeitgeber ihre älteren Mitarbeiter grundsätzlich positiv einschätzen, ihnen aber andere Eigenschaften zuweisen als jüngeren Mitarbeitern. Trotzdem sind Maßnahmen, die auf den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit zielen, in der betrieblichen Praxis nach wie vor nur relativ wenig verbreitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis des Handbuchs -
Literaturhinweis
Old before their time: the role of employers in retirement decisions (2015)
Zitatform
Bello, Piera & Vincenzo Galasso (2015): Old before their time. The role of employers in retirement decisions. (CESifo working paper 5667), München, 44 S.
Abstract
"Do elderly workers retire early voluntarily, or are they induced (or even forced) by their employees? To establish the relevance of the labor demand component in retirement decisions, we consider a trade liberalization between Switzerland and the EU - the Mutual Recognition Agreement (MRA). A vast literature suggests that these trade liberalizations induce firms to relocations and to restructure, with large compositional effects on the labor market particularly for the elderly workers, who face higher mobility costs. Using Swiss Labor Force Survey data, we use a difference in differences approach to compare early retirement behavior in three periods (pre-liberalization, announcement, and implementation) for three groups of industries. MRA industries represent our treatment group; control groups are non-MRA manufacturing industries, and services. Our empirical results show that elderly workers are more likely to retire early in the MRA sector during the announcement period, and that the employment of young (30-years old) male workers increases. The distribution of wages by age is instead unaffected. Additional empirical evidence using Swiss Business Census and UN Comtrade data suggests that the increase in early retirement in MRA is not explained by more firms' exits, nor by more early retirement among the exiting firms. It is rather the surviving MRA firms, which react to the increase in competition by adjusting their labor force and use more early retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Cumulative (dis)advantage? The impact of labour market policies on late career employment from a life course perspective (2015)
Zitatform
Bennett, Jenny & Katja Möhring (2015): Cumulative (dis)advantage? The impact of labour market policies on late career employment from a life course perspective. In: Journal of social policy, Jg. 44, H. 2, S. 213-233. DOI:10.1017/S0047279414000816
Abstract
"We investigate the labour market situation of older individuals in Europe in relation to their previous employment history as well as the regulations relating to employment protection legislation and early retirement. Specifically, we look at the competing risks of early retirement and late career unemployment. The central research question is whether policy effects differ according to the characteristics of an individual's previous work history. We employ data for twelve European countries from the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARELIFE) and estimate multilevel regression models. The results show different mechanisms for the risks of unemployment and early retirement. Late career unemployment results from individual factors related to fragmented careers, marginal employment and short tenures. In the case of early retirement, we find the interplay of individual and policy factors to be crucial. Persons with consistent careers have an increased probability of early retirement, but only in countries with generous early retirement benefits. However, employment protection legislation appears to counteract early retirement for this group of individuals. We conclude that policy factors do not have uniform effects for older individuals, but should rather be viewed against the background of previous developments in individual career paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The relationship between establishment training and the retention of older workers: evidence from Germany (2015)
Zitatform
Berg, Peter, Mary K. Hamman, Matthew M. Piszczek & Christopher J. Ruhm (2015): The relationship between establishment training and the retention of older workers. Evidence from Germany. (IZA discussion paper 9508), Bonn, 45 S.
Abstract
"In the coming years, a substantial portion of Germany's workforce will retire, making it difficult for businesses to meet human capital needs. Training older workers may be a successful strategy for managing this demographic transition. This study examines relationships between establishment training programs, wages, and retirement among older men and women. Using unique matched establishment-employee data from Germany, the authors find that when establishments offer special training programs targeted at older workers, women - and especially lower wage women - are less likely to retire. Results suggest this relationship may be due to greater wage growth. For men, findings suggest establishment offer of inclusion in standard training programs may improve retention of low wage men, but analysis of pre-existing differences in establishment retirement patterns suggests this relationship may not be causal. Our research suggests targeted training programs likely play an important role in retaining and advancing careers of low wage older women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Coping with demographic change in job markets: how age diversity management contributes to organisational performance (2015)
Bieling, Gisela; Stock, Ruth Maria; Dorozalla, Florian;Zitatform
Bieling, Gisela, Ruth Maria Stock & Florian Dorozalla (2015): Coping with demographic change in job markets. How age diversity management contributes to organisational performance. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 29, H. 1, S. 5-30. DOI:10.1688/ZfP-2015-01-Bieling
Abstract
"Demographic shifts are altering job markets in developed countries. A steady increase in the average age of employees and a decline in the number of young, qualified workers have intensified the war for talent, resulting in highly competitive and dynamic job markets. Using resource dependence theory, this study investigates how organisations respond to such challenges. An investigation of a sample of 153 German companies provides support for the hypotheses that HR managers implement age diversity management in both appraisal and compensation practices as a response to competitive job markets which, in turn, contributes to organisational performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die betriebliche Altersversorgung als Gegenstand der Sozialpolitik: Stand der Dinge und Weiterentwicklung (2015)
Zitatform
Blank, Florian (2015): Die betriebliche Altersversorgung als Gegenstand der Sozialpolitik. Stand der Dinge und Weiterentwicklung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 8, S. 184-189. DOI:10.3790/sfo.64.8.184
Abstract
"Die betriebliche Altersversorgung (bAV) spielt seit der Rentenreform von 2001 eine neue Rolle im deutschen System der Alterssicherung - ihre Regulierung und Nutzung folgt nun nicht mehr nur personalpolitischen Kalkülen, sondern auch einem sozialpolitischen Auftrag. Der Beitrag nimmt diese neue Rolle zum Ausgangspunkt und nimmt eine Bestandsaufnahme der sogenannten 'zweiten Säule' des Sicherungssystems vor. Dabei werden insbesondere empirische Erkenntnisse zu Verbreitung, Nutzungsbedingungen und Sicherungslücken behandelt sowie Probleme der Weiterentwicklung der bAV aus sozialpolitischer Perspektive diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Joint retirement of couples: evidence from a natural experiment (2015)
Zitatform
Bloemen, Hans, Stefan Hochguertel & Jochem Zweerink (2015): Joint retirement of couples. Evidence from a natural experiment. (IZA discussion paper 8861), Bonn, 31 S.
Abstract
"We estimate and explain the impact of early retirement of husbands on their wives' probability to retire within one year, using administrative micro panel data that cover the whole Dutch population. We employ an instrumental variable approach in which the retirement choice of husbands is instrumented with eligibility rules for generous early retirement benefits that were temporarily and unexpectedly available to them. We find that early retirement opportunities of husbands increased the wives' probability to retire by 24.6 percentage points. This is a strong, and robust effect. Partly, wives respond to husbands' choices at ages when they are themselves likely eligible for early retirement programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Erwerbsbeteiligung und Erwerbsintensität Älterer in Deutschland vor und nach dem Renteneintritt (2015)
Börsch-Supan, Axel; Bucher-Koenen, Tabea; Goll, Nicolas; Kluth, Sebastian; Hanemann, Felizia;Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen, Sebastian Kluth, Felizia Hanemann & Nicolas Goll (2015): Erwerbsbeteiligung und Erwerbsintensität Älterer in Deutschland vor und nach dem Renteneintritt. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2015,04), München, 30 S.
Abstract
"Dieses Papier untersucht die Erwerbsneigung im Rentenalter in Deutschland sowohl von Personen, die ihr Rentenalter noch nicht erreicht haben, als auch von Individuen, die sich bereits im Ruhestand befinden und ein Alterseinkommen beziehen.
Der als flexibel gedachte Ausstieg vor Erreichen der Regelaltersgrenze ist recht populär, findet aber mit über 400.000 Inanspruchnahmen zurzeit fast ausschließlich in Form der Altersteilzeit statt und diese wiederum zu 90% im Blockmodell. Teilrente nutzen dagegen lediglich 1.600 Personen. Ein gradueller Übergang in den Ruhestand findet also im Wesentlichen nur auf dem Papier statt. Die Kombination von Erwerbs- und Renteneinkommen nach Erreichen der Regelaltersgrenze ist hingegen trotz großer Flexibilität recht unpopulär. Dies mag vor allem an den starren Regelungen vor der Regelaltersgrenze liegen, da einmal getroffene Entscheidungen, in diesem Altersfenster aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, in aller Regel nicht revidiert werden.
Um ein genaueres Bild darüber zu erhalten, wer welche Flexibilisierungsmöglichkeiten wählt, werten wir die am MEA koordinierten Datensätze SHARE und SAVE aus. Bei großer Heterogenität dominieren tendenziell persönliche Gründe die rein finanziellen Motive für eine Erwerbstätigkeit im Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vor- und Nachteile höherer Flexibilität als Instrument zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer (2015)
Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen, Sebastian Kluth, Marlene Haupt & Nicolas Goll (2015): Vor- und Nachteile höherer Flexibilität als Instrument zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2015,06), München, 43 S.
Abstract
"Dieses Papier beschäftigt sich mit der aktuellen gesetzlichen Ausgestaltung und der tatsächlichen Umsetzung flexibler Übergänge in den Ruhestand in Deutschland, sowie den derzeit diskutierten Reformmodellen für mehr Flexibilität. Es zeigt sich, dass es bereits eine Reihe von Maßnahmen gibt, die einen flexiblen Übergang vom Erwerbs- ins Arbeitsleben ermöglichen. Die Kernfrage ist daher: Wie würde sich eine weitere Flexibilisierung in Deutschland auswirken? Das Hauptergebnis unserer Analyse ist, dass es de facto unmöglich ist bei den in Deutschland bestehenden Zu- und Abschlägen ein Modell eines flexiblen Renteneintritts vor dem normalen Rentenalter zu konstruieren, das keine Frühverrentungsanreize beinhaltet. Will man das Arbeitsvolumen älterer Menschen erhöhen, darf man nicht gleichzeitig die derzeit bestehenden Anreize für eine frühe Verrentung durch ein flexibles (Teil-) Renteneintrittsalter für derzeit voll Arbeitende stärken. Dies würde insgesamt zu einer Reduzierung des Arbeitsvolumens Älterer führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Economic determinants of workers' retirement decisions (2015)
Coile, Courtney C.;Zitatform
Coile, Courtney C. (2015): Economic determinants of workers' retirement decisions. In: Journal of Economic Surveys, Jg. 29, H. 4, S. 830-853. DOI:10.1111/joes.12115
Abstract
"The landscape for older workers has changed dramatically in recent decades. Governments have made cuts to public pension programs, private pensions have shifted from defined benefit to defined contribution plans, equity and housing markets have been unusually volatile, and workers have experienced declining morbidity and mortality. At the same time, the labor force participation rate for older men and women has been rising over the past two decades, implying later retirement. Are these phenomena related? This paper reviews the large and growing body of literature exploring the economic determinants of workers' retirement decisions, including public and private pensions, wealth and savings, health and health insurance, and labor demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Der Alterskraftunternehmer: Ambivalenzen und Potenziale eines neuen Altersbildes in der flexiblen Arbeitswelt (2015)
Dill, Helga; Keupp, Heiner; Glasmachers, Viktoria; Jegu, Marie; Keupp, Heiner; Straus, Florian; Castel, Philippe; Klatt, Rüdiger; Dill, Helga; Lacassagne, Marie-Francoise; Carell, Angela; Lauenroth, Kim; Wendt, Romina; Schütte, Volker; Ciesinger, Kurt-Georg; Steinberg, Silke;Zitatform
Dill, Helga & Heiner Keupp (Hrsg.) (2015): Der Alterskraftunternehmer. Ambivalenzen und Potenziale eines neuen Altersbildes in der flexiblen Arbeitswelt. (Reflexive Sozialpsychologie 08), Bielefeld: Transcript, 219 S.
Abstract
"Der demografische Wandel steckt voller Ambivalenzen und Widersprüche. In den Szenarien mischen sich Katastrophenängste mit Zuversicht. Ältere Menschen sind heute im Selbst- und Fremdbild jünger als in den Generationen davor. Dennoch gelten vielfach schon 50-Jährige auf dem Arbeitsmarkt als zu alt. Wie kann es gelingen, angesichts von Flexibilisierung, Entgrenzung und Subjektivierung in der Arbeitswelt die eigenen Kompetenzen und das eigene Erfahrungswissen angemessen zu präsentieren, und welche Ressourcen brauchen die Individuen dafür? Diesen Fragen gehen die Autoren aus verschiedenen Perspektiven nach und entwerfen dabei Vorschläge für ein erfolgreiches Altern in einer fluiden Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis:
Volker Schütte: Geleitwort (7-8);
Helga Dill, Heiner Keupp: Der Alterskraftunternehmer - ein neues Altersbild für die flexible Arbeitswelt? Zur Einführung (9-15);
Heiner Keupp: Alter Ist auch nicht mehr das, was es einmal war! (17-47);
Helga Dill, Florian Straus: Alte Hasen oder altes Eisen? Handlungsbefähigung als Metakompetenz für ein erfolgreiches Älterwerden in diskontinuierlicher Beschäftigung (49-64);
Silke Steinberg, Kim Lauenroth: 'Creativity isn't a talent, it's a way of operating' Zur Bedeutung von Diskontinuität als Potenzial im demografischen Wandel (65-87);
Helga Dill: Von Sicherheit und Unsicherheit, Gewinnern und Verlierern Diskontinuität in der Erwerbsbiografie (89-113);
Kurt-Georg Ciesinger, Rüdiger Klatt, Romina Wendt: Innovationsfähigkeit Älterer und Jüngerer Im Vergleich Ergebnisse der repräsentativen DEBBI-Beschäftigtenbefragung zur Selbst- und Fremdwahrnehmung innovationsrelevanter Eigenschaften und Kompetenzen (115-138);
Silke Steinberg, Rüdiger Klatt: Demografischer Wandel und generationssensible Organisationsentwicklung in Deutschland und Frankreich Thesen zu den Chancen und Grenzen länderübergreifender Lernprozesse zur Gestaltung der Arbeitswelt (139-156);
Marie Jegu, Marie-Franvaise Lacassagne, Philippe Castel: Wider den Krieg der Generationen In der Arbeitswelt Kategorisierung und 'Partitions Sociales' als Analyseraster für intergenerationelle Beziehungen in Unternehmen - Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich Sport (157-182);
Kurt-Georg Ciesinger: Identifikation von Innovationspotenzialen in Erwerbsbiografien Bemerkungen aus der Praxis der Personalentwicklung (183-199);
Angela Carell, Viktoria Glasmachers: Der Profiler Ein Instrument für ein 17-gestütztes Kompetenzmanagement (201-215). -
Literaturhinweis
Untersuchung von Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Zeiten älter werdender Belegschaften in Deutschland (2015)
Zitatform
Ebener, Melanie & Hans-Martin Hasselhorn (2015): Untersuchung von Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Zeiten älter werdender Belegschaften in Deutschland. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 77, H. 4, S. 245-246. DOI:10.1055/s-0034-1398557
Abstract
"Künftig werden Beschäftige in Deutschland länger erwerbstätig sein müssen als bisher. Das lidA-Denkmodell visualisiert Determinanten der Erwerbsteilhabe und identifiziert Charakteristika des Erwerbsausstiegs: Komplexität, Prozesshaftigkeit, Individualität und Struktureller Rahmen. Auf dieser konzeptionellen Grundlage untersucht die lidA-Studie ('leben in der Arbeit', www.lida-studie.de) Langzeiteffekte der Arbeit auf Gesundheit und Erwerbsteilhabe in einer älter werdenden Erwerbsbevölkerung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Dynamisierung von Alterseinkommen - Chancen und Risiken eines neuen Mischungsverhältnisses staatlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung - (Income Dynamics in Old Age - IDA): Endbericht an das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund (2015)
Zitatform
Fachinger, Uwe, Harald Künemund, Katharina Unger, Hellen Koch, Winfried Schmähl & Elma Laguna (2015): Die Dynamisierung von Alterseinkommen - Chancen und Risiken eines neuen Mischungsverhältnisses staatlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung - (Income Dynamics in Old Age - IDA). Endbericht an das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund. (DRV-Schriften 104), Berlin, 82 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des demografischen und erwerbsstrukturellen Wandels und den damit verbundenen Finanzierungsproblemen der gesetzlichen Alterssicherungssysteme ist in Deutschland ein Paradigmenwechsel vollzogen worden, wobei den ergänzenden Systemen der betrieblichen und insbesondere der privaten Altersvorsorge eine stärkere Bedeutung zugewiesen wurde. Die Gewährleistung des Niveaus der materiellen Absicherung im Alter hängt in der Folge von dem Zusammenspiel dieser drei Schichten des Alterssicherungssystems ab. Grundsätzlich ist damit zwar keine neue Situation entstanden, da sich die Alterseinkünfte auch bisher für einen Teil der ehemals Erwerbstätigen beispielsweise aus Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sowie der betrieblichen und privaten Altersvorsorge zusammensetzten. Es ist bislang aber unbekannt, ob und inwieweit das Leistungsniveau dieser 'Mischungen' im Zeitablauf bei unterschiedlichen Anpassungen der Teilleistungen aufrechterhalten werden kann. Während im Zentrum der Diskussion die Erstberechnung der Leistungen beim Übergang in die nachberufliche Phase stand, wurde die Entwicklung während des weiteren Leistungsbezuges nahezu vollständig 'übersehen'. Aus sozial- und verteilungspolitischer Sicht ist dies problematisch, da sich die Teilsysteme der Alterssicherung nicht nur bei der Erstberechnung der Leistungen, sondern auch bei der Dynamisierung der einmal zuerkannten Leistungen unterscheiden. Da die Leistungen nicht aufeinander abgestimmt sind, ändert sich die materielle Situation in der Nacherwerbsphase im Vergleich zum Zeitpunkt des Erstbezuges. Es ist daher unklar, inwiefern die sogenannte 'Rentenlücke', die sich nicht nur durch das niedrigere Rentenniveau beim Rentenzugang ergibt, sondern sich während der Rentenbezugsphase infolge der Reduzierung des allgemeinen Rentenniveaus sukzessive vergrößert, in der Nacherwerbsphase durch die Anpassungen der Leistungen aus der betrieblichen und privaten Altersvorsorge ausgeglichen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Der Einfluss der sozialen Sicherungssysteme auf die Beschäftigungsquote Älterer in traditionellen Wohlfahrtsstaaten (2015)
Famira-Mühlberger, Ulrike; Huemer, Ulrike; Mayrhuber, Christine;Zitatform
Famira-Mühlberger, Ulrike, Ulrike Huemer & Christine Mayrhuber (2015): Der Einfluss der sozialen Sicherungssysteme auf die Beschäftigungsquote Älterer in traditionellen Wohlfahrtsstaaten. (WIFO working papers 499), Wien, 29 S.
Abstract
"Die Beschäftigungsquoten Älterer unterscheiden sich deutlich in den EU-Ländern. Dieser Beitrag vergleicht die Auswirkungen von institutionellen Strukturen in den Bereichen Arbeitslosenversicherung, Erwerbsminderung und Alterssicherung auf die Beschäftigungsquote der 55- bis 64-Jährigen in vier europäischen Wohlfahrtsstaaten: Deutschland, Österreich, Schweden und Niederlande. Die institutionelle Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme hat demnach großen Einfluss auf die Beschäftigungsquoten Älterer. Dies führt zu einer Verzerrung der üblicherweise verwendeten Arbeitsmarktindikatoren und erschwert deren Vergleichbarkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Aspekt auswählen:
- Wissenschaft / Politik und Praxis
- Ergebnisse aus dem IAB
- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
- Berufsausstieg und Übergang in Rente
