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Dossier

Arbeitsmarkt Gesundheit und Pflege

Der steigende Kostendruck, die zunehmende Ökonomisierung, der Fachkräftemangel und die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie führen im Gesundheitswesen zu einer hohen Arbeitsbelastung und -verdichtung für Beschäftigte. Dies hat zu einem Anstieg von Fehlzeiten, Fluktuation und vorzeitigem Ausscheiden aus dem Beruf geführt. Gleichzeitig steigt aufgrund der steigenden Lebenserwartung und Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen der Bedarf an Ärzten, Ärztinnen und qualifiziertem Pflegepersonal. Angesichts dieser Herausforderungen bietet das Themendossier eine Auswahl an wissenschaftlichen und praxisorientierten Befunden zu Beschäftigung, Qualifikationsbedarf und Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegesektor.
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Veröffentlichungen zur Situation von Live-in-Kräften finden sie im Themendossier 24-Stunden-Betreuung für Menschen mit Pflegebedarf – Beschäftigungssituation der Live-ins.

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  • Literaturhinweis

    Anwerbung internationaler Fachkräfte in der Pflege: Arbeitsmarktpolitische Antworten für Gesundheitseinrichtungen? (2021)

    Bettig, Uwe; Schmidt, Roland; Frommelt, Mona; Frommelt, Mona; Thiele, Günter; Maucher, Helene; Thiele, Günter; Schmidt, Roland;

    Zitatform

    Bettig, Uwe, Mona Frommelt, Helene Maucher, Roland Schmidt & Günter Thiele (Hrsg.) (2021): Anwerbung internationaler Fachkräfte in der Pflege. Arbeitsmarktpolitische Antworten für Gesundheitseinrichtungen? (Gesundheitswesen in der Praxis), Heidelberg: medhochzwei, 201 S.

    Abstract

    "Das Werk betrachtet die Anwerbung und den Einsatz ausländischer Pflegekräfte im deutschen Gesundheitssystem. Nach einer statistischen Einordnung und einer arbeitsmarktpolitischen Betrachtung folgen mehrere Praxisbeispiele. In diesen wird aufgezeigt, wie der Einsatz ausländischer Pflegekräfte in den Einrichtungen zum Erfolg führen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken kann. Doch auch kritische Fragen müssen bei solch einer komplexen Thematik gestellt werden: Was bedeutet die Abwerbung für die Herkunftsländer? Welche Schwierigkeiten ergeben sich für die Pflegekräfte, die neu nach Deutschland kommen? Welche Auswirkungen hat dieses Instrument auf die Ausbildung und Akademisierung in der Pflege?" (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entgelte von Pflegekräften 2020 (2021)

    Carstensen, Jeanette; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2021): Entgelte von Pflegekräften 2020. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte. In der aktuellen Corona-Krise hat sich die Lage noch einmal deutlich verschärft. Als eine Ursache für den Fachkräftemangel werden u. a. zu niedrige Gehälter angeführt. Seit dem Jahr 2012 sind die Entgelte in der Krankenpflege weitgehend entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung gestiegen, in der Altenpflege waren die Steigerungen überdurchschnittlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leistungsgerechte Vergütung und Alterssicherung von Kindertagespflegepersonen als Beitrag zur Fachkräftegewinnung: Eine Expertise im Auftrag des Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V. durch das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (2021)

    Cordes, Michael; Karrmann, Elena;

    Zitatform

    Cordes, Michael & Elena Karrmann (2021): Leistungsgerechte Vergütung und Alterssicherung von Kindertagespflegepersonen als Beitrag zur Fachkräftegewinnung. Eine Expertise im Auftrag des Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V. durch das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie. Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des Bundesverbandes für Kindertagespflege hat das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) eine Expertise zur leistungsgerechten Vergütung und Alterssicherung in der Kindertagespflege als Beitrag zur Fachkräftegewinnung erarbeitet. Beispielhaft wird darin berechnet, wie sich die Einkünfte, die Kindertagespflegepersonen in unterschiedlichen Bundesländern durchschnittlich erzielen, auf die gesetzliche Rente auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A green social work perspective on social work during the time of COVID-19 (2021)

    Dominelli, Lena ;

    Zitatform

    Dominelli, Lena (2021): A green social work perspective on social work during the time of COVID-19. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 30, H. 1, S. 7-16. DOI:10.1111/ijsw.12469

    Abstract

    "COVID‐19 has challenged social workers to engage with health pandemics and provide essential services in conditions of uncertainty and high risk. They have safeguarded children, older adults and diverse adults in ‘at risk’ groups under tough conditions mediated by digital technologies, adhered to government injunctions, maintained social and physical distancing under lockdown and worked from home remotely. Social workers and social care workers have risen to the challenges, providing services with inadequate personal protective equipment and limited supervision and support. This article highlights the degraded physical environments, socio‐economic and political contexts that intensify precariousness and constraints that neoliberalism imposed on professional capacity before and during this health pandemic. It provides guidelines to protect practitioners and service users. It concludes that practitioners ought to understand zoonotic diseases, environmental concerns, acquire disaster expertise and training, widen their practice portfolio and value their contributions to this pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gute Arbeit für Live-In-Care: Gestaltungsoptionen für Praxis und Politik (2021)

    Emunds, Bernhard; Habel, Simone; Deetzen, Verena von; Kocher, Eva ; Tschenker, Theresa; Pflug, Rebekka;

    Zitatform

    Emunds, Bernhard, Eva Kocher, Simone Habel, Rebekka Pflug, Theresa Tschenker & Verena von Deetzen (2021): Gute Arbeit für Live-In-Care. Gestaltungsoptionen für Praxis und Politik. (NBI-Positionen 2021,2), Frankfurt am Main, 17 S.

    Abstract

    "Live-In-Care ist in Deutschland nicht nur von hoher Rechtsunsicherheit geprägt, sondern bringt auch eine Dynamik höchst problematischer Arbeitsbedingungen mit sich, die sich insbesondere in grenzenlosen Arbeitszeiten zeigen. Darauf sollte die Politik reagieren. Eine zentrale Aufgabe der Pflegepolitik ist die Reduzierung der Nachfrage nach Live-In-Care. Da der Bedarf nicht vollumfänglich reduziert werden kann, sind Bedingungen zu schaffen, die für die Live-Ins gute Arbeit wahrscheinlicher machen. Grundlage jeder Regulierung muss deshalb eine Weiterentwicklung der Qualität von Arbeit durch die Agenturen sein; klare Qualitätsstandards für gute Arbeit müssen Ziel und Bezugspunkt jeder Form von Regulierung und öffentlicher Ko-Finanzierung sein." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Einsatz digitaler Technologien und Assistenzsysteme in der Pflege (2021)

    Endter, Cordula ;

    Zitatform

    Endter, Cordula (2021): Der Einsatz digitaler Technologien und Assistenzsysteme in der Pflege. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 52, H. 1, S. 4-16.

    Abstract

    "Der Artikel behandelt anhand von drei verschiedenen Einsatzfeldern digitaler Technologien in der Pflege deren Akzeptanz und Nutzen und diskutiert Voraussetzungen und Limitationen des Einsatzes." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

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  • Literaturhinweis

    Cross-border Healthcare in the EU: Welfare Burden or Market Opportunity?: Evidence from the Spanish Experience (2021)

    Finotelli, Claudia ;

    Zitatform

    Finotelli, Claudia (2021): Cross-border Healthcare in the EU: Welfare Burden or Market Opportunity? Evidence from the Spanish Experience. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 59, H. 6, S. 608-624. DOI:10.1111/jcms.13122

    Abstract

    "EU citizens' access to social rights has become a contentious issue in the EU in the past decade. This article aims to reverse the North-South perspective on intra-EU mobility and welfare by shifting the research emphasis from the labour-oriented mobility of young Southern Europeans in Northern Europe to the non-labour-motivated mobility of Northern EU citizens in Southern Europe. To do so, this analysis addresses the provision of healthcare assistance regulated by European legislation for European retirees and patients in Spain. The analysis shows that retirement migration has been perceived as a state burden, yet patients' mobility has tended to be seen by the Spanish government as a market opportunity. However, the study also indicates that efforts to deal with these two different types of mobility are embedded in structural constraints that go beyond governments' intentions, which adds a new complexity to the limits of freedom of movement and EU citizenship." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gegenwart und Zukunft sozialer Dienstleistungsarbeit: Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Sozialwirtschaft (2021)

    Freier, Carolin ; König, Joachim; Städtler-Mach, Barbara; Manzeschke, Arne ;

    Zitatform

    Freier, Carolin, Joachim König, Arne Manzeschke & Barbara Städtler-Mach (Hrsg.) (2021): Gegenwart und Zukunft sozialer Dienstleistungsarbeit. Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Sozialwirtschaft. (Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement), Wiesbaden: Springer VS, 477 S. DOI:10.1007/978-3-658-32556-5

    Abstract

    "Der Band skizziert und diskutiert den digitalen Wandel in der Sozialwirtschaft. Internationale Beiträge aus der Praxis und Wissenschaft Sozialer Arbeit sowie dem Gesundheits- und Pflegebereich beschreiben, wie digitale Technologien den Alltag von Beschäftigten und deren Klient*innen prägen (werden). Enorme Chancen und gleichzeitig erhebliche Risiken dieses Wandels werden dabei debattiert, etwa mit Blick auf die Arbeitswelten, Professionen, soziale Teilhabe und daraus abzuleitende ethische Implikationen. Den Leser*innen bieten sich Praxiseinblicke, wissenschaftliche Analysen, Handlungsempfehlungen und Reflexionspotentiale, um soziale Dienstleistungsarbeit im Heute und Morgen (mit) zu gestalten." (Autorenreferat, © 2021 Springer)

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  • Literaturhinweis

    Care Work 4.0: Digitalisierung in der beruflichen & akademischen Bildung für personenbezogene Dienstleistungsberufe (2021)

    Friese, Marianne;

    Zitatform

    Friese, Marianne (Hrsg.) (2021): Care Work 4.0. Digitalisierung in der beruflichen & akademischen Bildung für personenbezogene Dienstleistungsberufe. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 58), Bielefeld: wbv, 271 S. DOI:10.3278/6004710w

    Abstract

    "Digitalisierung ist auch in den Humandienstleistungsberufen eine Kraft, die viel verändert. Der Sammelband zeichnet ein detailliertes Bild der Probleme und Aufgaben für die berufliche sowie akademische Aus- und Weiterbildung in den Care-Berufen. Die Beiträge des Bandes zeichnen ein facettenreiches Bild zum Status quo der Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung in den Berufsfeldern Gesundheit, Pflege, Altenpflege, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Soziale Arbeit und Sozialpädagogik. Themen sind systematische, strukturelle und empirische Perspektiven auf die Berufsbildung in Care-Berufen, berufs- und hochschuldidaktische Analysen und die Professionalisierung des Bildungspersonals in Zusammenhang mit digitalen Entwicklungen und Möglichkeiten. Das interdisziplinäre Autorenteam aus der Arbeits-, Sozial- und Berufswissenschaft eröffnet differenzierte Einblicke in die Entwicklungen der Digitalisierung in der beruflichen Bildung und Berufspädagogik des Care-Sektors." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes: Aktualisierung des IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 3/2019 (2021)

    Fuchs, Michaela ; Leclerque, Cornelia; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Birgit Fritzsche & Cornelia Leclerque (2021): Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes. Aktualisierung des IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 3/2019. (Der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Das Wichtigste in Kürze: In Sachsen-Anhalt arbeiten 17 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Zwischen 2010 und 2020 stieg ihre Zahl um 19 Prozent und damit rund dreimal so stark wie die Gesamtbeschäftigung von 6 Prozent. • Die meisten Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft sind im Kernbereich tätig, der Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime umfasst. Der stärkste Beschäftigungsaufbau fand seit 2010 jedoch in der Herstellung und Produktion von Gesundheitserzeugnissen statt, der durch die außerordentliche Dynamik in der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen getrieben wurde. • Die Gesundheitswirtschaft stellt eine Frauen- und Teilzeitdomäne dar. Gleichzeitig sind die Beschäftigten etwas jünger und höher qualifiziert als die Beschäftigten insgesamt in Sachsen-Anhalt. Ausländer sind unter den Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft noch seltener vertreten als in anderen Bereichen des Arbeitsmarktes. • Die meisten Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft üben Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Altenpflege aus. Die Berufe in der Altenpflege verzeichneten im Kernbereich seit 2010 den stärksten Zuwachs und trieben damit wesentlich die Beschäftigungsentwicklung in der gesamten Gesundheitswirtschaft. • Viele Altenpfleger verbleiben zwar in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, wechseln aber über die Jahre hinweg zunehmend in andere Berufe. Nach zehn Jahren hat rund die Hälfte der Altenpfleger einen anderen Beruf aufgenommen. • Der Fachkräftemangel in der Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt konzentriert sich auf examinierte Fachkräfte insbesondere in den Berufen der Alten- und Krankenpflege und der Physiotherapie. Seitens der Arbeitslosen kann dieser Bedarf nicht gedeckt werden, denn die meisten von ihnen verfügen in diesem Bereich über keine geregelte Ausbildung. • Kurzarbeitergeld stellt das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument dar, mit dessen Hilfe die Unternehmen ihre Beschäftigten auch während der Pandemie halten können. Es kommt auch in der Gesundheitswirtschaft zum Einsatz. Dort war jeder 20. Beschäftigte im April 2020 in Kurzarbeit. • Die Gesundheitswirtschaft wird weiterhin an Bedeutung zunehmen. Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften wird jedoch zunehmend an Grenzen stoßen, die hauptsächlich vom demografischen Wandel gesetzt werden. Insbesondere in der Altenpflege müssen daher Maßnahmen für die künftige Fachkräftesicherung ergriffen werden, denn die Zahl der Pflegebedürftigen in Sachsen-Anhalt wird in den nächsten Jahren stark steigen und damit auch die Zahl der benötigten Pflegearbeitskräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Fritzsche, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    Die Gesundheitswirtschaft in Thüringen: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes: Aktualisierung des IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 4/2019 (2021)

    Fuchs, Michaela ; Leclerque, Cornelia; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Birgit Fritzsche & Cornelia Leclerque (2021): Die Gesundheitswirtschaft in Thüringen: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes. Aktualisierung des IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 4/2019. (Der Arbeitsmarkt in Thüringen), Nürnberg, 21 S.

    Abstract

    "Das Wichtigste in Kürze: • In Thüringen arbeiten 17 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Zwischen 2010 und 2020 stieg ihre Zahl um 18 Prozent und damit mehr als doppelt so stark wie die Gesamtbeschäftigung von 7 Prozent. • Die meisten Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft sind im Kernbereich tätig, der Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime umfasst. Der stärkste Beschäftigungsaufbau fand seit 2010 jedoch in der Herstellung und Produktion von Gesundheitserzeugnissen statt, der durch die außerordentliche Dynamik in der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen getrieben wurde. • Die Gesundheitswirtschaft stellt eine Frauen- und Teilzeitdomäne dar. Gleichzeitig sind die Beschäftigten etwas jünger und höher qualifiziert als die Beschäftigten insgesamt in Thüringen. Ausländer sind unter den Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft noch seltener vertreten als in anderen Bereichen des Arbeitsmarktes. • Die meisten Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft üben Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Altenpflege aus. Die Berufe in der Altenpflege verzeichneten im Kernbereich über den gesamten Zeitraum betrachtet den stärksten Zuwachs und trieben damit wesentlich die Beschäftigungsentwicklung in der gesamten Gesundheitswirtschaft. Seit 2018 geht die Zahl der Altenpfleger jedoch leicht zurück. • Viele Altenpfleger verbleiben zwar in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, wechseln aber über die Jahre hinweg zunehmend in andere Berufe. Nach zehn Jahren hat rund die Hälfte der Altenpfleger einen anderen Beruf aufgenommen. • Der Fachkräftemangel in der Gesundheitswirtschaft in Thüringen konzentriert sich auf examinierte Fachkräfte insbesondere in den Berufen der Alten- und Krankenpflege und der Physiotherapie. Seitens der Arbeitslosen kann dieser Bedarf nicht gedeckt werden, denn die meisten von ihnen verfügen in diesem Bereich über keine geregelte Ausbildung. • Kurzarbeitergeld stellt das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument dar, mit dessen Hilfe die Unternehmen ihre Beschäftigten auch während der Pandemie halten können. Es kommt auch in der Gesundheitswirtschaft zum Einsatz. Dort war jeder 11. Beschäftigte im April 2020 in Kurzarbeit. • Die Gesundheitswirtschaft wird weiterhin an Bedeutung zunehmen. Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften wird jedoch zunehmend an Grenzen stoßen, die hauptsächlich vom demografischen Wandel gesetzt werden. Insbesondere in der Altenpflege müssen daher Maßnahmen für die künftige Fachkräftesicherung ergriffen werden, denn die Zahl der Pflegebedürftigen in Thüringen wird in den nächsten Jahren stark steigen und damit auch die Zahl der benötigten Pflegearbeitskräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Fritzsche, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    Kleinräumige Vorausberechnungen zum künftigen Beschäftigungsbedarf in der Altenpflege bis 2030: Sachsen, Thüringen und Bayern im Vergleich (2021)

    Fuchs, Michaela ; Rossen, Anja ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen & Antje Weyh (2021): Kleinräumige Vorausberechnungen zum künftigen Beschäftigungsbedarf in der Altenpflege bis 2030: Sachsen, Thüringen und Bayern im Vergleich. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2021): Der demografische Wandel. Ein wichtiger Faktor für die Entwicklung regionaler Teilmärkte, Bonn, S. 81-92, 2020-12-03.

    Abstract

    "Die einzelnen Regionen Deutschlands sind in einem sehr unterschiedlichen Ausmaß vom demografischen Wandel betroffen (vgl. Fuchs/Weyh 2018). In Ostdeutschland kommt er aufgrund des starken Geburteneinbruchs und der massiven Abwanderung in den Jahren nach 1989 besonders stark zum Tragen. Dementsprechend große Herausforderungen dürften für den Arbeitsmarkt in der Pflegebranche zu erwarten sein. In Westdeutschland hingegen steigt zwar auch die Zahl der Älteren, aber der Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ist bei weitem nicht so stark ausgeprägt. Damit steigt der Bedarf an Pflegearbeitskräften zwar ebenfalls, er dürfte aber, rein rechnerisch betrachtet, einfacher gedeckt werden. Um diese grundlegenden Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten in den beiden Großräumen in Bezug auf den Pflegearbeitsmarkt herauszuarbeiten, vergleichen wir exemplarisch die zwei ostdeutschen Bundesländer Sachsen und Thüringen mit dem direkt benachbarten westdeutschen Bundesland Bayern. Ausgehend vom Jahr 2017 erstellen wir Vorausberechnungen zur benötigten Zahl an Arbeitskräften in der Pflegebranche bis zum Jahr 2030 auf der Ebene der Kreise, um die kleinräumigen Disparitäten in der demografischen Entwicklung berücksichtigen zu können. Hierbei konzentrieren wir uns auf den nachfragebedingten Erweiterungsbedarf. Er entsteht daraus, dass für die steigende Zahl an Pflegebedürftigen auch eine steigende Zahl an Pflegepersonal eingestellt werden muss, um weiterhin eine adäquate Versorgung zu gewährleisten. Die Vorausberechnungen besitzen eine hohe Politikrelevanz: So ermöglichen die Gegenüberstellungen der Kreisergebnisse, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung und im künftigen Bedarf festzustellen, aber auch gezielt auf regionale Besonderheiten – nicht nur, aber auch im Ost-West-Vergleich - aufmerksam zu machen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Rossen, Anja ; Weyh, Antje;
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  • Literaturhinweis

    Gratifikationskrisen, Arbeitsfähigkeit und Wunsch nach beruflichen Veränderungen: eine Querschnittsstudie bei Pflegepersonen (2021)

    Gräske, Johannes ; Urban, Svenja; Boguth, Katja; Koppe, Louise; Neumann, Fränze; Forbrig, Theresa A. ;

    Zitatform

    Gräske, Johannes, Theresa A. Forbrig, Louise Koppe, Svenja Urban, Fränze Neumann & Katja Boguth (2021): Gratifikationskrisen, Arbeitsfähigkeit und Wunsch nach beruflichen Veränderungen. Eine Querschnittsstudie bei Pflegepersonen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 85, H. 5, S. 419-426. DOI:10.1055/a-1706-0629

    Abstract

    "Seit der Sars-Cov-2 Pandemie haben sich die Arbeitsbedingungen beruflich Pflegender verschärft. Dies führt zu einem erhöhten Wunsch, den Beruf zu verlassen. Da Ausstiegsgedanken von Faktoren wie Arbeitsfähigkeit und dem Verhältnis von Aufwand und Belohnung beeinflusst werden, soll beides erhoben und in Bezug zum Wunsch des Berufsausstieges untersucht werden. In einer standardisierten, onlinebasierten Querschnittsstudie wurden Pflegende aus allen Bereichen zu ihrer Arbeitsfähigkeit (Work-Ability-Index: WAI), dem Verhältnis von Aufwand und Belohnung (Effort-Reward-Imbalance: ERI-Ratio) sowie dem Wunsch den Beruf zu verlassen bzw. den*die Arbeitgeber*in zu wechseln, befragt. Insgesamt konnten Fragebögen von 2.689 Pflegenden (durchschnittlich 41,3 Jahre alt, 75,1% weiblich) ausgewertet werden. Der WAI indiziert eine durchschnittlich gute Arbeitsfähigkeit (37,9 (6,7)). Pflegende erbringen mehr Aufwand als sie Belohnung erfahren (ERI-Ratio 1,7 (0,5)). 38,3% der Pflegenden denken mehrmals monatlich oder häufiger daran, den Beruf zu verlassen bzw. 30,6% daran, den Arbeitgeber zu wechseln. Prädiktoren sind WAI (OR 0,881, 95%-CI 0,866; 0,897 bzw. 0,923, 95%-CI 0,908; 0,938) und ERI-Ratio (OR 4,076, 95%-CI 3,224; 5,149 bzw. 4,203, 95%-CI 3,312; 5,334). Der Einfluss der Arbeitsfähigkeit und insbesondere der Wahrnehmung von beruflichem Aufwand und erhaltener Belohnung zeigt sich als einflussnehmend auf den Gedanken an den Berufsausstieg. Dass dem ERI dabei eine besondere Bedeutung zukommt, zeigen die vorliegenden Ergebnisse. Entsprechend gilt es zu ergründen, welche Belohnungsfaktoren sich günstig auf den Berufsverbleib auswirken. Der überdurchschnittliche Anteil an Pflegenden mit einem akademischen Abschluss kann die Ergebnisse beeinflusst haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Narratives on Working Hours: An Analysis of “Pioneer” Brokering Agencies for Live-in Care Work in Germany (2021)

    Habel, Simone;

    Zitatform

    Habel, Simone (2021): Narratives on Working Hours: An Analysis of “Pioneer” Brokering Agencies for Live-in Care Work in Germany. In: Sociológia, Jg. 53, H. 5, S. 463-482. DOI:10.31577/sociologia.2021.53.5.17

    Abstract

    "Narratives on Working Hours: An Analysis of “Pioneer” Brokering Agencies for Live-in Care Work in Germany. In the “gray market” for live-in care work in Germany, brokering agencies are playing an increasingly important role in shaping working conditions. Drawing on six expert interviews with “pioneer” brokering agencies, this article centers on these agencies' narratives on working hours. The analysis reveals that these agencies' understanding of working hours is contradictory: working hours are either referred to as a fixed, intersubjectively measurable category or as a subjective phenomenon, leaving scope for divergent opinions. These perspectives are evident in the assumption of an (in)separability of working and leisure time, and in the understanding of leisure time as a personal need or a valid demand. In this context, constructing working hours as a subjective category thus functions as a legitimation narrative for extensive working hours. These findings are connected to the contradictory interpellations of live-in care workers, such as “fictive kin” and “manager of the self”, and to the underlying understandings of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitale Technologien in der Live-In-Pflege: "Ambient Assisted Living" zur Reduktion von Arbeitszeit? (2021)

    Habel, Simone; Hengst, Magdalene;

    Zitatform

    Habel, Simone & Magdalene Hengst (2021): Digitale Technologien in der Live-In-Pflege. "Ambient Assisted Living" zur Reduktion von Arbeitszeit? (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 233), Düsseldorf, 38 S.

    Abstract

    "Die Überschreitung der gesetzlich zulässigen Höchstarbeitszeit durch quasi permanente Bereitschaftszeit stellt ein zentrales Problem der sogenannten 24-Stunden-Pflege dar, bei der migrantische Live-Ins in Pflegehaushalten zugleich arbeiten und wohnen. In der stationären und ambulanten Pflege werden bereits unterschiedliche Technologien verwendet, die Potenzial zur Reduktion von Arbeitszeit auch in der Live-In-Pflege haben. Die literaturbasierte und empirische Analyse nimmt eine Bewertung dieser Technologien in der 24-Stunden-Pflege vor. Eine tatsächliche Überwindung der Probleme kann jedoch nur über eine Trennung von Wohn- und Arbeitsort erfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    General Equilibrium Effects of Insurance Expansions: Evidence from Long-Term Care Labor Markets (2021)

    Hackmann, Martin; Heining, Jörg; Seibert, Holger; Klimke, Roman; Polyakova, Maria ;

    Zitatform

    Hackmann, Martin, Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2021): General Equilibrium Effects of Insurance Expansions: Evidence from Long-Term Care Labor Markets. (Upjohn Institute working paper 357), Kalamazoo, Mich., 66 S. DOI:10.17848/wp21-357

    Abstract

    "Arrow (1963) stellte die Hypothese auf, dass das durch die Krankenversicherung induzierte Moral Hazard auf der Nachfrageseite zu einer Ausweitung des Angebots auf den Gesundheitsmärkten führt. Die empirische Erfassung dieser Effekte ist schwierig, da nicht-marginale Versicherungsausweitungen selten sind und detaillierte Daten über Arbeit und Kapital im Gesundheitswesen spärlich sind. Wir kombinieren administrative Arbeitsmarktdaten mit den geografischen Unterschieden bei der Einführung eines universellen Versicherungsprogramms - der Einführung der Pflegeversicherung in Deutschland im Jahr 1995 - und dokumentieren eine erhebliche Ausweitung des stationären Pflegearbeitsmarktes als Reaktion auf die Versicherungsausweitung. Eine Ausweitung des Anteils der versicherten älteren Menschen um 10 Prozentpunkte führt in Deutschland zu 0,05 (7 %) mehr stationären Pflegeunternehmen und vier (13 %) mehr Beschäftigten pro 1.000 ältere Menschen. Die Löhne sind nicht gestiegen, aber die Qualität der neu eingestellten Arbeitskräfte hat abgenommen. Wir finden Hinweise auf einen Rückgang der Sterblichkeit im Alter. Mithilfe eines Algorithmus für maschinelles Lernen charakterisieren wir die kontrafaktischen Arbeitsmarktbiografien potenzieller Neueinstellungen in der stationären Langzeitpflege und kommen zu dem Ergebnis, dass die Reform Arbeitskräfte aus der Arbeitslosigkeit und aus der Erwerbsbevölkerung in die Langzeitpflege und nicht aus anderen Wirtschaftssektoren in die Beschäftigung brachte. Wir schätzen, dass die Beschäftigung dieser zusätzlichen Arbeitskräfte in der Langzeitpflege sozial effizient ist, wenn die Patienten die von diesen Arbeitskräften geleistete Pflege mit mindestens 25 % des Marktpreises für Pflege bewerten. Wir zeigen konzeptionell, dass im Sinne von Harberger (1971) in einem zweitbesten Gleichgewicht, in dem sich die Arbeitsmärkte auf der Angebotsseite nicht zu perfekt wettbewerbsfähigen Löhnen auflösen, Subventionen für den Gesundheitskonsum zusammen mit dem damit verbundenen moralischen Risiko auf der Nachfrageseite wohlfahrtssteigernd sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Ansehen und Beschäftigungsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege: Stimmen die Berufsbilder in der Bevölkerung mit der Realität überein? (2021)

    Hall, Anja ; Rohrbach-Schmidt, Daniela ; Schnepf, Timo; Ebner, Christian ;

    Zitatform

    Hall, Anja, Daniela Rohrbach-Schmidt, Timo Schnepf & Christian Ebner (2021): Ansehen und Beschäftigungsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege. Stimmen die Berufsbilder in der Bevölkerung mit der Realität überein? (BIBB-Preprint), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Nicht erst seit der Covid-19-Pandemie tragen Pflegefachkräfte eine hohe gesellschaftliche Verantwortung – eine Verantwortung, welche in einer alternden deutschen Gesellschaft zukünftig noch weiter zunehmen wird. Für einen entsprechenden Fachkräfteerhalt und -zuwachs sind zum einen angemessene Löhne und attraktive Arbeitsbedingungen von zentraler Bedeutung, zum anderen aber auch die Wahrnehmung dieser Attraktivitätsfaktoren in der Bevölkerung. Die vorliegende Studie untersucht vor diesem Hintergrund anhand der Merkmale berufliches Ansehen, Einkommen, Arbeitslosigkeitsrisiko, körperliche und emotionale Arbeitsbelastungen und die Vereinbarkeit mit Familie und Privatleben wie die Bevölkerung diese Faktoren wahrnimmt und wie sie sich tatsächlich darstellen. Die Untersuchung stützt sich dabei auf quantitative Auswertungen einer BIBB-Zusatzbefragung zu Berufen 2018 und der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Erstmals können hiermit die gesellschaftlich wahrgenommenen und tatsächlichen Arbeitsbedingungen von Alten- und Krankenpflegefachkräften miteinander verglichen und gegenüber allen anderen Berufen auf Fachkräfteniveau kontrastiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Pflegefachkräfte im Vergleich zu anderen Berufen auf Fachkräfteniveau ein erhöhtes Ansehen genießen. Die Arbeitslosigkeitsrisiken in den Pflegeberufen werden niedriger als in den übrigen Berufen auf Fachkräfteniveau eingeschätzt, körperliche und emotionale Belastungen werden als höher, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird im Vergleich zu anderen Fachkräfteberufen als schlechter wahrgenommen. Die Wahrnehmungen in der Bevölkerung decken sich somit mit den tatsächlichen Belastungs- und Vereinbarkeitssituationen, welche von den Pflegefachkräften selbst angegeben werden. Weiter zeigt sich, dass Einkommen von Krankenpflegefachkräften, nicht aber von Altenpflegefachkräften, negativer wahrgenommen wird, als es tatsächlich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Da könnte es ja auch ein weniger Ausgebildeter machen": Freiwilligenarbeit in Sozialberufen (2021)

    Haubner, Tine ;

    Zitatform

    Haubner, Tine (2021): "Da könnte es ja auch ein weniger Ausgebildeter machen". Freiwilligenarbeit in Sozialberufen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 5, S. 364-373. DOI:10.5771/0342-300X-2021-5-364

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie unübersehbarer Versorgungs- und Personalengpässe gewinnt der Einsatz Freiwilliger in den Sozialberufen an Bedeutung. Dies wirkt sich auch auf die berufliche Handlungspraxis und den Kampf um berufliche Anerkennung in den von Ökonomisierung und Rationalisierung betroffenen und feminisierten „Semi-Professionen“ aus. Doch in Forschung und Sozialberichterstattung bleiben diese Wirkungen oft unterbelichtet. Der Beitrag untersucht auf der Basis aktueller Forschungsbefunde das Spannungsverhältnis von freiwilliger und hauptberuflicher Tätigkeit in Pflege und Sozialer Arbeit aus professionsanalytischer Perspektive. Freiwilligenarbeit gibt sich dabei als ambivalenter Retter in der Not überlasteter Fachkräfte zu erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The governmentality of nursing professionalization in advanced liberal societies (2021)

    Hoff, Jan-Luuk ; Kuiper, Marlot ;

    Zitatform

    Hoff, Jan-Luuk & Marlot Kuiper (2021): The governmentality of nursing professionalization in advanced liberal societies. In: Journal of Professions and Organization, Jg. 8, H. 1, S. 34-50. DOI:10.1093/jpo/joaa027

    Abstract

    "In Western countries, the occupational discipline of nursing is undergoing processes of professionalization. Although professionalization offers an appealing perspective on occupational advancement, it is an ambiguous process, especially in the context of ongoing reforms of advanced liberal states. More specifically, there is a confusing relationship between the professionalization of nursing and the state. This relation is underexamined in theories of nursing professionalization. Instead of seeing the state and professions as two distinct spheres, this article highlights their interconnectedness. It argues that nursing professionalization can be understood as a strategy of advanced liberal governmentality. Through an empirical analysis of the professionalization of Dutch nursing from a Foucauldian perspective, it shows how the appeal to ‘professionalism’ functions as a disciplinary mechanism that produces forms of advanced liberal ‘(bio)power’. This generates academic and practical questions, since nurses—the largest group of healthcare professionals—have distinctive relations with their patients, who regard them as ‘independent’ and ‘caring experts’. Furthermore, it sheds light on the academic debate about the reconfiguration of professionalism by showing how certain ‘professional’ reconfigurations are not only unavoidable but unavoidably (bio)political as well." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie die Migration von Pflegekräften mit im Ausland erworbener Berufsqualifikation die Pflegeberufe in Deutschland verändert: Wechselwirkungen zwischen den Berufsauffassungen von Zugezogenen und der kollektiven Rollenzuschreibung der Pflegeberufe (2021)

    Hubenthal, Natalie;

    Zitatform

    Hubenthal, Natalie (2021): Wie die Migration von Pflegekräften mit im Ausland erworbener Berufsqualifikation die Pflegeberufe in Deutschland verändert. Wechselwirkungen zwischen den Berufsauffassungen von Zugezogenen und der kollektiven Rollenzuschreibung der Pflegeberufe. Kassel: Kassel University Press GmbH, 229 S. DOI:10.17170/kobra-202110264953

    Abstract

    "Angesichts des steigenden Anteils migrierender Pflegekräfte mit im Ausland erworbener Berufsqualifikation im deutschen Pflegewesen gewinnt deren Eingliederung in die Pflegeberufe zunehmend an Bedeutung. Auch wenn Anpassungsleistungen für Zuziehende, wie bspw. Anerkennungskurse oder Einarbeitungszeiten, eine Integration in bestehende Verhältnisse zum Ziel haben, kann doch davon ausgegangen werden, dass durch die zuvor im Ausland erworbenen Berufsauffassungen verschiedene berufliche Rollenzuschreibungen in Deutschland in Frage gestellt werden. Folgende Forschungsfragen soll die Studie beantworten: - Welche Erfahrungen machen migrierte Pflegekräfte mit im Ausland erworbener Berufsqualifikation in der Auseinandersetzung mit dem deutschen Berufs- und Rollenverständnis? - Wie beschreiben und bewerten sie notwendige Anpassungsleistungen bzw. ihren Beitrag zur Mitgestaltung ihrer beruflichen Rolle?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und Gesundheitskompetenz bei Pflegekräften in der ambulanten Altenpflege: Eine quantitative Online-Befragung in ausgewählten bayerischen Großstädten (2021)

    Janson, Patrick ; Rathmann, Katharina ;

    Zitatform

    Janson, Patrick & Katharina Rathmann (2021): Berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und Gesundheitskompetenz bei Pflegekräften in der ambulanten Altenpflege: Eine quantitative Online-Befragung in ausgewählten bayerischen Großstädten. In: Prävention und Gesundheitsförderung, Jg. 22, H. 2, S. 103-120. DOI:10.1007/s11553-020-00826-5

    Abstract

    "In ihrer täglichen Arbeit sind Altenpflegekräfte einer Vielzahl von Belastungsfaktoren ausgesetzt. Gesundheitskompetenz (GK) kann hierbei als protektiver Faktor aufgefasst werden. Ziele der Befragung sind berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und GK von ambulanten Pflegekräften zu erfassen. Darüber hinaus werden die Zusammenhänge zwischen beruflichen Belastungen und häufigen Gedanken an einen Berufswechsel sowie zwischen der GK und häufigen Gedanken an einen Berufswechsel analysiert. Berufliche Belastungen und psychische Beanspruchung wurden mit dem Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) und die GK mit der Kurzform des European Health Literacy Questionnaire (HLS-EU-Q16) im Rahmen einer Online-Befragung in sieben bayerischen Großstädten erfasst. Neben uni- und bivariaten Auswertungen wurden auch multivariate statistische Analysen durchgeführt. Die Reduktion von beruflichen Belastungen und die Förderung der GK kann eine wirksame Maßnahme darstellen, um Gedanken an einen Berufswechsel zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag )

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    Stadt vs. Land: Eine Querschnittsstudie zu Arbeitszufriedenheit und –belastung von jungen Ärzten in Sachsen (2021)

    Jung, Franziska Ulrike; Röhr, Susanne ; Deutsch, Tobias ; Riedel-Heller, Steffi G.;

    Zitatform

    Jung, Franziska Ulrike, Susanne Röhr, Tobias Deutsch & Steffi G. Riedel-Heller (2021): Stadt vs. Land: Eine Querschnittsstudie zu Arbeitszufriedenheit und –belastung von jungen Ärzten in Sachsen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 83, H. 8/9, S. 632-838. DOI:10.1055/a-1173-9188

    Abstract

    "Ärztemangel und eine damit verbundene Unterversorgung der Patienten bedroht besonders ländliche, strukturschwache Regionen. Bisherige Studien konzentrieren sich auf Faktoren, die die Niederlassungsentscheidung auf dem Land begünstigen oder verhindern. Über Faktoren wie Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbelastung und geografisch bedingte Unterschiede in Deutschland ist bisher wenig bekannt. Ziel der Studie war es diese Faktoren einem detaillierten Stadt-Land-Vergleich mittels einer sekundären Analyse von Surveydaten zu unterziehen. Hierfür konnten Daten von 1813 in Sachsen praktizierenden Ärzten (25–40 Jahre), welche postalisch kontaktiert wurden, analysiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit lediglich akzentuierte Unterschiede feststellen lassen. In Bezug auf Arbeitsbelastung lassen sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Ärzten, die auf dem Land oder in der Stadt tätig sind, finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Krise = Krise der Angehörigen-Pflege?: Zur veränderten Situation und den Gesundheitsrisiken der informell Unterstützungs- und Pflegeleistenden in Zeiten der Pandemie (2021)

    Klaus, Daniela ; Ehrlich, Ulrike ;

    Zitatform

    Klaus, Daniela & Ulrike Ehrlich (2021): Corona-Krise = Krise der Angehörigen-Pflege? Zur veränderten Situation und den Gesundheitsrisiken der informell Unterstützungs- und Pflegeleistenden in Zeiten der Pandemie. (DZA aktuell : deutscher Alterssurvey 2021,01), Berlin, 24 S.

    Abstract

    "Ausgehend von veränderten Rahmenbedingungen in der informellen Unterstützung und Pflege gesundheitlich eingeschränkter Personen in der ersten Phase der Corona-Krise wird im vorliegenden Bericht folgenden Fragen nachgegangen: - Beteiligen sich während der ersten Corona-Welle mehr Personen an der informellen Unterstützung und Pflege Anderer als vor der Corona-Krise oder ist es zu einem Rückgang gekommen? - Haben sich die Empfänger*innenstrukturen verändert? - Hat sich das Wohlbefinden der Unterstützungs- und Pflegeleistenden verändert? - Wie viele Unterstützungs- und Pflegeleistende haben sich während der ersten Corona-Welle mehr Hilfe gewünscht, diese aber nicht bekommen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Politische Strategien und gesetzliche Maßnahmen zur Förderung digitaler Lösungen in der Pflege (2021)

    Klepzig, Doreen;

    Zitatform

    Klepzig, Doreen (2021): Politische Strategien und gesetzliche Maßnahmen zur Förderung digitaler Lösungen in der Pflege. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 52, H. 1, S. 66-73.

    Abstract

    "„Never let a good crisis go to waste“ (Winston Churchill) – Krisen können auch Chancen sein: Neue Perspektiven auf eingespielte und wenig hinterfragte Routinen werden so ermöglicht. Vieles, was vorher nicht infrage kam, nicht denkbar schien, ist nun plötzlich möglich. Dieses viel beschworene Mantra könnte nach Überwindung der Corona-Pandemie in Gefahr sein. Wir alle sehnen den bisher gekannten Alltag wieder herbei. Jedoch sollten wir es schaffen, die positiven Weiterentwicklungen aus der schwierigen Zeit in die Normalität zu transportieren – vor allem die Wertschätzung in der Gesellschaft gegenüber dem Pflegeberuf und die offene Haltung aller, insbesondere der Pflegenden und Pflegebedürftigen, gegenüber digitalen Möglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

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  • Literaturhinweis

    Zum Beschäftigungsbedarf in der Pflege Mecklenburg-Vorpommerns bis 2035: Modellrechnungen für die ambulante und stationäre Pflege auf Kreisebene (2021)

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2021): Zum Beschäftigungsbedarf in der Pflege Mecklenburg-Vorpommerns bis 2035: Modellrechnungen für die ambulante und stationäre Pflege auf Kreisebene. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2021), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Im Zuge des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere und weniger jüngere Menschen in Mecklenburg-Vorpommern leben. Die Zahl der Menschen, die professionelle Pflegeleistungen in Anspruch nehmen, nimmt deutlich zu, gleichzeitig verlassen viele Beschäftigte in den nächsten Jahren altersbedingt die Pflegebranche. Diese Studie untersucht den Personalbedarf in der Pflegebranche Mecklenburg-Vorpommerns bis 2035 auf Kreisebene. Dabei greifen wir auf eine Branchenabgrenzung nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) zurück. Der künftige Personalbedarf setzt sich aus einem Ersatzbedarf für altersbedingt ausscheidende Beschäftigte und einem Zusatzbedarf durch vermehrte Nachfrage nach Pflegedienstleistungen zusammen. Wir entwerfen Szenarien zum Pflegebedarf der Bevölkerung und zum Renteneintritt der Beschäftigten, die jeweils ein günstigeres und ungünstigeres Szenario modellieren. Landesweit wird die Zahl der Menschen, die professionelle Pflege in Anspruch nehmen, von gegenwärtig rund 56.000 (Basisjahr 2019) auf rund 70.000 bis 77.000 im Jahr 2035 steigen. Zeitgleich werden Beschäftigte zwischen 10.500 und 12.200 Vollzeitäquivalenten in Rente gehen. Im Saldo werden bis 2035 im günstigen Szenario etwa 17.000 Vollzeitäquivalente neu- oder nach zu besetzen sein, im Status-quo-Szenario über 22.000. Damit stellt der demografische Wandel die Personalrekrutierung in der Pflegebranche vor besondere Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Zum Beschäftigungsbedarf in der Pflege Hamburgs bis 2035: Modellrechnungen für die ambulante und stationäre Pflege (2021)

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2021): Zum Beschäftigungsbedarf in der Pflege Hamburgs bis 2035: Modellrechnungen für die ambulante und stationäre Pflege. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2021), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    "Im Zuge des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere und weniger jüngere Menschen in Hamburg leben. Die Zahl der Menschen, die professionelle Pflegeleistungen in Anspruch nehmen, nimmt deutlich zu, gleichzeitig verlassen viele Beschäftigte in den nächsten Jahren altersbedingt die Pflegebranche. Diese Studie untersucht den Personalbedarf in der Pflegebranche Hamburgs bis 2035. Dabei greifen wir auf eine Branchenabgrenzung nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) zurück. Der künftige Personalbedarf setzt sich aus dem Ersatzbedarf für altersbedingt ausscheidende Beschäftigte und dem Zusatzbedarf durch vermehrte Nachfrage nach Pflegedienstleistungen zusammen. Wir entwerfen Szenarien zum Pflegebedarf der Bevölkerung und zum Renteneintritt der Beschäftigten, die jeweils ein günstigeres und ungünstigeres Szenario modellieren. Landesweit wird die Zahl der Menschen, die professionelle Pflege in Anspruch nehmen, von gegenwärtig rund 41.000 (Basisjahr 2019) auf rund 46.000 bis 51.000 im Jahr 2035 steigen. Zeitgleich werden Beschäftigte zwischen 9.500 und 11.000 Vollzeitäquivalenten in Rente gehen. Im Saldo werden bis 2035 im günstigen Szenario etwa 13.000 Vollzeitäquivalente neu- oder nach zu besetzen sein, im Status-quo-Szenario über 17.000. Damit stellt der demografische Wandel die Personalrekrutierung in der Pflegebranche vor besondere Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Zum Beschäftigungsbedarf in der Pflege Schleswig-Holsteins bis 2030: Modellrechnungen für die ambulante und stationäre Pflege auf Kreisebene (2021)

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2021): Zum Beschäftigungsbedarf in der Pflege Schleswig-Holsteins bis 2030: Modellrechnungen für die ambulante und stationäre Pflege auf Kreisebene. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2021), Nürnberg, 41 S.

    Abstract

    "Im Zuge des demografischen Wandels werden mehr ältere und weniger jüngere Menschen in Schleswig-Holstein leben. Die Zahl der Menschen, die professionelle Pflegeleistungen in Anspruch nehmen, nimmt deutlich zu, gleichzeitig verlassen viele Beschäftigte in den nächsten Jahren altersbedingt die Pflegebranche. Diese Studie untersucht den Personalbedarf in der Pflegebranche Schleswig-Holsteins bis 2030 auf Kreisebene. Dabei greifen wir auf eine Branchenabgrenzung nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) zurück. Der künftige Personalbedarf setzt sich aus einem Ersatzbedarf für altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter und einem Zusatzbedarf durch vermehrte Nachfrage nach Pflegedienstleistungen zusammen. Wir greifen auf Szenarien zum Pflegebedarf der Bevölkerung und zum Renteneintritt der Beschäftigten zurück, die jeweils den Status quo und ein günstigeres Szenario modellieren. Landesweit wird die Zahl der Menschen, die professionelle Pflege in Anspruch nehmen, von gegenwärtig rund 71.000 (Basisjahr 2019) auf rund 81.000 bis 89.000 im Jahr 2030 steigen. Zeitgleich werden Beschäftigte zwischen 13.000 und 18.000 Vollzeitäquivalenten in Rente gehen. Im Saldo werden bis 2030 im günstigen Szenario etwa 20.000 Vollzeitäquivalente neu- oder nach zu besetzen sein, im Status-quo-Szenario über 30.000. Damit stellt der demografische Wandel die Personalrekrutierung in der Pflegebranche vor besondere Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Wage expectation, information and the decision to become a nurse (2021)

    Kugler, Philipp ;

    Zitatform

    Kugler, Philipp (2021): Wage expectation, information and the decision to become a nurse. (IAW-Diskussionspapiere 135), Tübingen, 33 S.

    Abstract

    "In light of skilled-labor shortage in nursing, the effect of a change in the wage of nurses on their labor supply is intensely discussed in recent literature. However, most results show a wage elasticity close to zero. Using extensive data of former German 9th graders, I analyze the role of the expected wage as an incentive to become a nurse. To estimate a causal effect, I select controls and their functional form using post-double-selection, which is a data driven selection method based on regression shrinkage via the lasso. Contrary to common perceptions, the expected wage plays a positive and statistically significant role in the decision to become a nurse. Further, understating a nurse’s wage decreases the probability of becoming one. Concerning omitted variable bias, I assess the sensitivity of the results using a novel approach. It evaluates the minimum strength that unobserved confounders would need to change the conclusion. The sensitivity analysis shows that potential unobserved confounders would have to be very strong to overrule the conclusions. The empirical results lead to two important policy implications. First, increasing the wage may help to overcome the shortage observed in many countries. Second, providing information on the (relative) wage may be a successful strategy to attract more individuals into this profession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Potenziale einer Pflege 4.0: Wie technologische Innovationen in der Langzeitpflege Entlastung schaffen und die Arbeitszufriedenheit verändern können (2021)

    Lutze, Maxie; Bovenschulte, Marc; Busch-Heizmann, Anne; Trauzettel, Franziska;

    Zitatform

    Lutze, Maxie, Franziska Trauzettel, Anne Busch-Heizmann & Marc Bovenschulte (2021): Potenziale einer Pflege 4.0. Wie technologische Innovationen in der Langzeitpflege Entlastung schaffen und die Arbeitszufriedenheit verändern können. Gütersloh, 146 S. DOI:10.11586/2021037

    Abstract

    "Das Pflegesystem in Deutschland steht angesichts demografischer Trends, struktureller Probleme und gesellschaftlicher Entwicklungen vor fundamentalen Herausforderungen. Für eine zukunftsfähige Pflege brauchen wir neue Lösungen, die bessere Arbeitsbedingungen und Entlastung für Pflegekräfte schaffen und dabei helfen, eine qualitativ hochwertige Pflege sicherzustellen. Anhand von nationalen und internationalen Fallbeispielen ermittelt die Studie, welche Be- und Entlastungseffekte sich für Pflegende durch den Technologieeinsatz ergeben können, was daraus für die Qualität der Pflege folgt und welcher Voraussetzungen es bedarf, damit die aufgezeigten Wirkungspotenziale in der deutschen Pflegepraxis künftig noch besser zum Tragen kommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Applaus allein reicht nicht - wie können Pflegeberufe attraktiver werden? (2021)

    Mann, Dominik; Lang, Julia ; Rothe, Laura; Fuchs, Michaela ; Grabbe, Yannis; Schueler, LIsa; Körner, Anna Marie; Wesirow, Julius Georgi; Kuttner, Sean-Pascal; Bachmann, Lukas;

    Zitatform

    Mann, Dominik, Sean-Pascal Kuttner, Julius Georgi Wesirow, Lukas Bachmann, Anna Marie Körner, Yannis Grabbe, Laura Rothe, LIsa Schueler, Julia Lang & Michaela Fuchs (2021): Applaus allein reicht nicht - wie können Pflegeberufe attraktiver werden? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 12, S. 3 S. DOI:10.1007/s10273-021-3071-6

    Abstract

    "Die Sicherstellung von genügend Altenpfleger:innen stellt eine sehr große Herausforderung dar, die sich in den kommenden Jahren noch verstärken wird. Sowohl die derzeitigen Pflegekräfte in ihren Jobs zu halten als auch mehr Menschen für diesen Beruf zu gewinnen, ist daher unabdingbar für die Gewährleistung der bedarfsgerechten pflegerischen Versorgung. Einen Baustein hierfür stellt das Projekt „CarEducation“ dar, für das die Schüler:innen des Landschulheims Grovesmühle beim diesjährigen YES!-Wettbewerb mit dem „Best Scientific Analysis Award“ ausgezeichnet wurden. Es soll Schüler:innen sachlich über den Beruf informieren, Vorurteile nehmen und die Begeisterung für Pflege im Allgemeinen steigern." (Autorenreferat, © Springer)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ; Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Breaking up the 'precariat': Personalisation, differentiation and deindividuation in precarious work groups (2021)

    Manolchev, Constantine ; Saundry, Richard ; Lewis, Duncan ;

    Zitatform

    Manolchev, Constantine, Richard Saundry & Duncan Lewis (2021): Breaking up the 'precariat': Personalisation, differentiation and deindividuation in precarious work groups. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 42, H. 3, S. 828-851. DOI:10.1177/0143831X18814625

    Abstract

    "Much-debated and researched, the subject of precarious work remains at the forefront of academic and policy discourses. A development of current interest is the reported growth of employment flexibility and increase in non-standard and atypical work, regarded by some as contributing to the emergence of a class-like 'precariat' of insecure and marginalised workers. However, this precariat framework remain largely untested and underexplored. Using in-depth narratives from 77 semi-structured interviews with workers from groups within the precariat spectrum, in this article the authors address this gap. The study finds that cohesion within and between these groups is overstated, and worker collectivisation far from apparent. As a result, this diversity of group dynamics, attitudes and experiences challenges not only negative conceptualisations of the precariat in the literature, but the theoretical validity of the precariat framework itself." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Roboter in der Pflege: ethische Überlegungen zu einem unklaren Phänomen (2021)

    Manzeschke, Arne ;

    Zitatform

    Manzeschke, Arne (2021): Roboter in der Pflege: ethische Überlegungen zu einem unklaren Phänomen. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 52, H. 1, S. 18-28.

    Abstract

    "Der Diskurs über den Einsatz von Robotern in der Pflege verläuft sehr polarisiert und beruht häufig auf uninformierten Annahmen und Projektionen. Dieser Beitrag klärt zunächst, was Pflegeroboter überhaupt sind und welche Leistungen sie erbringen können, um dann die ethischen Aspekte zu diskutieren, die bei der Konstruktion und dem Einsatz von Robotern berücksichtigt werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

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  • Literaturhinweis

    Verkannte Leistungsträger:innen: Berichte aus der Klassengesellschaft (2021)

    Mayer-Ahuja, Nicole; Nachtwey, Oliver ;

    Zitatform

    Mayer-Ahuja, Nicole & Oliver Nachtwey (Hrsg.) (2021): Verkannte Leistungsträger:innen. Berichte aus der Klassengesellschaft. (Edition Suhrkamp), Berlin: Suhrkamp, 567 S.

    Abstract

    "»Sie halten den Laden am Laufen«: Pflegekräfte, Paketbotinnen oder auch Arbeiter in den großen Fleischfabriken des Landes. Für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie wurden sie von den Balkonen der Republik beklatscht. Doch ihr Alltag ist oft geprägt von prekären Beschäftigungsverhältnissen, schlechten Arbeitsbedingungen, Druck, Stress und Diskriminierung. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes haben mit Beschäftigten in für unser Leben so wichtigen Branchen wie Gesundheit, Ernährung oder Logistik gesprochen. Entstanden sind eindringliche Porträts, die sichtbar machen, was in der modernen Klassengesellschaft häufig im Schatten bleibt: Wie erfahren diese »Helden und Heldinnen des Alltags« ihre Situation? Welche Probleme machen ihnen am meisten zu schaffen? Und wo liegen Chancen für Veränderung? Das Ergebnis ist eine ebenso notwendige Würdigung der verkannten Leistungsträgerinnen und Leistungsträger wie ein unverzichtbarer Beitrag zum Verständnis der Arbeitswelt von heute." (Autorenreferat, © 2021 Suhrkamp)

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  • Literaturhinweis

    Berufs- und branchenbezogene Analyse des COVID-19-Risikos in Deutschland (2021)

    Möhner, M.; Wolik, A.;

    Zitatform

    Möhner, M. & A. Wolik (2021): Berufs- und branchenbezogene Analyse des COVID-19-Risikos in Deutschland. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 56, H. 1, S. 30-34.

    Abstract

    "COVID-19-Fälle bei Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegedienst, die infolge der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einer gegenüber der allgemeinen Bevölkerung wesentlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind, können als Berufskrankheit (BK) anerkannt werden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob nicht auch in anderen als den in der BK 3101 genannten Berufsgruppen erhöhte Infektionsrisiken bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die deutsche Anerkennungspraxis im Kontext von Pflegeberufen (2021)

    Müller-Wacker, Martina;

    Zitatform

    Müller-Wacker, Martina (2021): Die deutsche Anerkennungspraxis im Kontext von Pflegeberufen. In: M. Bonacker & G. Geiger (Hrsg.) (2021): Migration in der Pflege, Berlin, Springer S. 207-227.

    Abstract

    "Die Ausbildung von Pflegefachkräften im Inland allein reicht zukünftig nicht mehr aus, um den zunehmenden Fachkräfteengpässen in der Gesundheitsbranche zu begegnen. Zur langfristigen Deckung und Sicherung des Personalbedarfs werden auch im Ausland ausgebildete Pflegefachkräfte benötigt. Die Hoffnungen richten sich dabei auf das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Die Einwanderungsmöglichkeiten von Personen aus Drittstaaten sind darin an eine deutsche Anerkennung der Berufsqualifikationen geknüpft. Damit wird die Anerkennungspraxis zum erfolgsentscheidenden Kriterium. Schon heute dominieren Pflegeberufe das Anerkennungsgeschehen in Deutschland, allerdings sind die Verfahren komplex, langwierig und kostenintensiv. Besondere Hürden zeigen sich für Antragstellende die sich noch im Ausland befinden." (Autorenreferat, © 2021 Springer)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis des Sammelwerks
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  • Literaturhinweis

    Working conditions in essential occupations and the role of migrants (2021)

    Nivorozhkin, Anton ; Poeschel, Friedrich ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Friedrich Poeschel (2021): Working conditions in essential occupations and the role of migrants. (EUI working paper RSCAS 2021,40), Florenz, 20 S.

    Abstract

    "Following a national lockdown in response to the Covid-19 pandemic, state governments in Germany published lists of “essential” occupations that were considered necessary to maintain basic services such as health care, social care, food production and transport. Against this background, this paper examines working conditions and identifies clusters of similar jobs in these essential occupations. Differences across clusters are highlighted using detailed data on job characteristics, including tasks, educational requirements and working conditions. Two clusters with favourable or average working conditions account for more than three-quarters of jobs in essential occupations. Another two clusters, comprising 20% of jobs in essential occupations, are associated with unfavourable working conditions such as low pay, job insecurity, poor prospects for advancement and low autonomy. These latter clusters exhibit high shares of migrants. Further evidence suggests that this pattern is linked to educational requirements and how recent migrants evaluate job characteristics. It is argued that poor working conditions could affect the resilience of basic services during crises, notably by causing high turnover. Policies towards essential occupations should therefore pay close attention to working conditions, the role of migrant labour and their long-term implications for resilience." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Meeting Multiple Policy Imperatives: Encouraging and Discouraging People with Criminal Records to Work as Care Workers in Social Care: A Scoping Review (2021)

    Norrie, Caroline ; Manthorpe, Jill ; Bramley, Stephanie ;

    Zitatform

    Norrie, Caroline, Stephanie Bramley & Jill Manthorpe (2021): Meeting Multiple Policy Imperatives: Encouraging and Discouraging People with Criminal Records to Work as Care Workers in Social Care. A Scoping Review. In: Social Policy and Society, Jg. 20, H. 2, S. 211-231. DOI:10.1017/S1474746420000135

    Abstract

    "Social care policy-making seeks to address longstanding staff recruitment and retention problems but also to protect vulnerable clients from harm. Internationally many states have policies requiring disclosure of conviction histories by applicants seeking work with vulnerable populations. Policies also seek to encourage rehabilitation of people with offending histories, particularly in countries with high employment. This article presents and discusses the policy implications of a scoping review conducted in 2019 to explore evidence of current practice in employing people with criminal records as care workers in social care and the potential to recruit new staff from this group. The literature contains limited evidence about the effectiveness of policies inhibiting or facilitating social care work by people with criminal records. Further research should clarify policy contradictions, identify barriers and facilitators in different parts of the care sector to employment and protection, while holistic evaluation of initiatives in this area is needed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Und der Markt ist einfach leergefegt": Management im Krisenmodus: Ergebnisse aus einem Verbundprojekt zum betrieblichen Führungshandeln in der Pflege (2021)

    Riedlinger, Isabelle ; Lämmel, Nora; Planer, Katarina; Boscher, Claudia ;

    Zitatform

    Riedlinger, Isabelle, Nora Lämmel, Claudia Boscher & Katarina Planer (2021): "Und der Markt ist einfach leergefegt". Management im Krisenmodus: Ergebnisse aus einem Verbundprojekt zum betrieblichen Führungshandeln in der Pflege. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 30, H. 3, S. 151-169. DOI:10.1515/arbeit-2021-0013

    Abstract

    "Die Pflege befindet sich nicht erst seit der COVID-19-Pandemie in einer (Personal-)Krise, vielmehr wirkt diese wie ein Brennglas, das den Personalmangel in der Pflege noch weiter verschärft und das bisherige Ausmaß für eine breite Öffentlichkeit sichtbar macht. Im Zuge der Krisenbewältigung wird den Leitungspersonen der Einrichtungen pflegerischer Versorgung eine hohe Bedeutung als Krisenmanager*innen zugeschrieben, auch wenn diese oftmals nur als Krisenverwalter*innen agieren können: Die Handlungsintensität des Managements ist hoch, dennoch scheinen die eingesetzten Personalgewinnungsmaßnahmen nicht branchenweit zu greifen. In unserem Beitrag beziehen wir uns zur theoretischen Einordnung auf das Konzept der Risikopolitik. Anhand empirischer Daten des Verbundprojekts ZAFH care4care zeigen wir auf, wie Führungshandeln im Krisenmodus stattfindet, welche Widersprüche damit einhergehen und wie die eingesetzten Maßnahmen die vorhandene Problematik verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Der Preis der Autonomie: Wie sorgende Angehörige Live-in-Arbeitsverhältnisse ausgestalten (2021)

    Rossow, Verena;

    Zitatform

    Rossow, Verena (2021): Der Preis der Autonomie: Wie sorgende Angehörige Live-in-Arbeitsverhältnisse ausgestalten. Opladen: Budrich, 331 S. DOI:10.3224/96665021

    Abstract

    "Häusliche Pflege-Arrangements in Deutschland funktionieren häufig nur, weil eine ausländische Live-in-Pflegekraft beschäftigt wird. Der Bekanntheitsgrad dieses Versorgungsmodells steht seinem rechtlich unsicheren Kontext gegenüber. Wie werden die Arbeitsverhältnisse mit Live-in-Betreuungskräften von Angehörigen Pflegebedürftiger ausgestaltet? Diese Arbeit zeigt auf, welche Wissens- und Handlungsmuster die befragten Personen anleiten. Die Autorin untersucht die Ausgestaltung von live-in Arbeitsverhältnissen in Privathaushalten in Deutschland aus Sicht der Angehörigen von Pflegebedürftigen. Diese sind Ehepartner*innen bzw. Kinder von pflegebedürftigen hochaltrigen Personen. Sie kaufen auf einem grauen Dienstleistungsmarkt die Betreuungsleistung ein und werden faktisch oder ‚quasi‘ zu Arbeitgeber*innen. Kernfrage ist, wie diese Akteure die Arbeitsverhältnisse in einem rechtlich unklaren Regulierungsrahmen und im familiären Privathaushalt konkret ausgestalten. Da es sich um einen Arbeitsmarkt handelt, der in hohem Maße von Schwarzarbeit durchzogen ist, handeln die Angehörigen als Kund*innen auf diesem Markt unter der Bedingung großer rechtlicher Unsicherheit. Es sind aber die familiären Bedarfe für eine häusliche Betreuung derart hoch, dass sie sich dennoch für eine Betreuungskraft entscheiden. Die vorliegende Dissertation untersucht erstmals die subjektiven Wissensbestände, handlungsleitenden Annahmen und Wertemuster eben jener Angehörigen, um Antworten auf die Forschungsfrage zu geben. Dazu wurden Interviews geführt, die im Rahmen einer Grounded Theory Methodology ausgewertet wurden. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse sowohl auf einer theoretisch-konzeptionellen als auch auf einer ganz konkreten handlungspraktischen Ebene und zeigen auf, wie stark die Handlungsmotivation der sorgenden Angehörigen selbst durch den Wunsch nach Autonomie gezeichnet ist: Den sorgenden Angehörigen droht durch die Pflegeverantwortung der Verlust ihrer eigenen autonomen Lebensgestaltung. Außerdem legt die Arbeit unter anderem dar, wie sorgende Angehörige ihr Handeln rechtfertigen, es ablehnen Arbeitgeber*innen zu sein und somit schließlich vielfältigste Arbeitsrealitäten in den Haushalten schaffen, die am Ende die Arbeitsbedingungen der Migrant*innen auf dem problematischen ‚Arbeitsmarkt Privathaushalt‘ bedingen." (Author's abstract, © 2021 Budrich Academic Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmigration in der Pflege - Internationale Erfahrungen und Implikationen für Deutschland (2021)

    Rottenkolber, Dominik;

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    Rottenkolber, Dominik (2021): Arbeitsmigration in der Pflege - Internationale Erfahrungen und Implikationen für Deutschland. In: U. Bettig, M. Frommelt, H. Maucher, R. Schmidt & G. Thiele (Hrsg.) (2021): Anwerbung internationaler Fachkräfte in der Pflege, Heidelberg, medhochzwei S. 157-173.

    Abstract

    "Der aktuelle Mangel an qualifizierten Pflegekräften wirkt sich nachhaltig auf die Gesundheitsversorgung in Deutschland aus. Angesichts des demografischen Wandels in den Industriestaaten ist davon auszugehen, dass der Personalengpass für die Entscheidungsträger weiterhin eine hohe Priorität auf der gesundheitspolitischen Agenda einnehmen wird. Da eine nachhaltige Lösung dieser Personalknappheit gegenwärtig nur langfristig möglich erscheint, ist zu erwarten, dass die internationalen Migrationsströme auf einem hohen Niveau verbleiben, um kurzfristige Nachfrageüberhänge nach Pflegekräften in bestimmten Ländern auszugleichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beyond Windfall Gains: The Redistribution of Apprenticeship Costs and Vocational Education of Care Workers (2021)

    Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Schuss, Eric (2021): Beyond Windfall Gains: The Redistribution of Apprenticeship Costs and Vocational Education of Care Workers. (Leading house working paper 176), Zürich, 42 S.

    Abstract

    "We estimate the causal effect exerted by substantial redistribution of care worker apprenticeship costs on the training supply of care facilities. We exploit the fact that the underlying apprenticeship levy was introduced across the German federal states at different points in time. For ambulatory care, we find a robust positive effect on the probability of hiring new apprentices and on the number of new apprentices in the short and in the longer run. For inpatient care facilities, the probability of providing apprenticeship training is not affected, but positive effects emerge in respect of the number of new apprentices in the medium run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The value of apprentices in the care sector: the effect of apprenticeship costs on the mobility of graduates from apprenticeship training (2021)

    Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Schuss, Eric (2021): The value of apprentices in the care sector: the effect of apprenticeship costs on the mobility of graduates from apprenticeship training. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 13. DOI:10.1186/s40461-021-00118-y

    Abstract

    "This paper provides evidence on the effect of apprenticeship costs on the decision whether care facilities employ apprenticeship graduates after completing apprenticeship training. To account for the endogeneity in apprenticeship costs, we exploit an exogenous reduction in the apprenticeship costs of care facilities by exploiting the fact that the underlying apprenticeship levy was introduced across the German federal states at different points in time. We find that the redistribution of apprenticeship costs increases the probability of leaving the training facility after completing apprenticeship training by 10 percentage points. Furthermore, we use this quasi-experimental setting to estimate the effect of mobility of graduates on their wages, which hints at a negative relationship in the upper quartile of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Finanzielle Anreize zur Ausbildung in der Altenpflege: Der Effekt der Ausbildungsumlage auf das Ausbildungsverhalten von Pflegeeinrichtungen. Version 1.0 (2021)

    Schuß, Eric ;

    Zitatform

    Schuß, Eric (2021): Finanzielle Anreize zur Ausbildung in der Altenpflege. Der Effekt der Ausbildungsumlage auf das Ausbildungsverhalten von Pflegeeinrichtungen. Version 1.0. (BIBB-Preprint), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "Mit dem Pflegeberufereformgesetz werden Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen durch auf Landesebene organisierte Fonds unabhängig davon, ob sie selbst ausbilden oder nicht, an den Kosten der Ausbildung von Pflegefachmännern und -frauen beteiligt. Dadurch soll ein positiver Anreiz zur Ausbildung aus Sicht der Pflegeeinrichtungen entstehen. Inwiefern eine derartige Ausbildungsumlage tatsächlich die Ausbildungsbereitschaft von Krankenhäusern bzw. Pflegeeinrichtungen erhöht, ist empirisch bislang jedoch nicht belegt. Hinweise können aber aus einer Untersuchung des Ausgleichsverfahrens in der Ausbildung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger gewonnen werden. Zwischen 2005 und 2016 wurde hier in sechs Bundesländern eine Ausbildungsumlage eingeführt. Dabei wird methodisch darauf zurückgegriffen, dass diese sechs Bundesländer die Ausbildungsumlage zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingeführt haben. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass ambulante Pflegedienste ihre Ausbildungsbereitschaft unmittelbar infolge der Einführung der Ausbildungsumlage erhöhen. Heime passen ihr Ausbildungsverhalten hingegen nicht sofort an; der Anteil an Pflegeeinrichtungen, die neue Auszubildende beschäftigen, und die Anzahl neuer Auszubildender wird jedoch durch die Ausbildungsumlage auch für diese Gruppe in der mittleren Frist signifikant gesteigert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Pflegeberufe besonders vom Fachkräftemangel betroffen (2021)

    Seyda, Susanne; Hickmann, Helen ; Köppen, Robert;

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    Seyda, Susanne, Robert Köppen & Helen Hickmann (2021): Pflegeberufe besonders vom Fachkräftemangel betroffen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2021,10), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Pflegeberufe sind bereits seit Jahren durch einen starken Fachkräftemangel gekennzeichnet. In keinem anderen Beruf fehlten im Jahresdurchschnitt 2020/2021 so viele Fachkräfte wie in der Altenpflege und in der Krankenpflege. Im Zuge des demografischen Wandels dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen weiter zunehmen, sodass mit einer steigenden Nachfrage nach Pflegefachkräften zu rechnen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Who Cares? Social Mobility and the 'Class Ceiling' in Nursing (2021)

    Snee, Helene ; Goswami, Haridhan ;

    Zitatform

    Snee, Helene & Haridhan Goswami (2021): Who Cares? Social Mobility and the 'Class Ceiling' in Nursing. In: Sociological research online, Jg. 26, H. 3, S. 562-580. DOI:10.1177/1360780420971657

    Abstract

    "Nursing is often associated with providing working-class women a route to upward social mobility. This article argues that although nursing is a relatively open profession, the impact of social class endures, with the main division between nurses who are from higher professional backgrounds and the rest. We utilise the Great British Class Survey (GBCS) to explore nurses’ social origins; the relationship between background and economic, social, and cultural capital; and the impact of origin and capitals on income (and inferred career trajectory). While recognising the methodological limitations of the GBCS, we suggest there may be a ‘class ceiling’ in nursing, and that class advantages are still significant in lower professions of the public sector. Class identification endures regardless of whether nurses have been upwardly or downwardly mobile. We also suggest future directions for intragenerational mobility and gender in social mobility research and make a case for longitudinal and qualitative analysis of nurses’ trajectories. Our findings indicate that the downwardly mobile children of the middle classes retain their classed advantages as they establish their own careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Willkommenskultur und verlässliche Standards für eine nachhaltige internationale Anwerbung (2021)

    Strumpen, Sarina;

    Zitatform

    Strumpen, Sarina (2021): Willkommenskultur und verlässliche Standards für eine nachhaltige internationale Anwerbung. In: U. Bettig, M. Frommelt, H. Maucher, R. Schmidt & G. Thiele (Hrsg.) (2021): Anwerbung internationaler Fachkräfte in der Pflege, Heidelberg, medhochzwei S. 141-155.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird ein Bogen gespannt von den Ergebnissen der Arbeitsgruppe 4 (AG 4) "Pflegekräfte aus dem Ausland" der Konzertierten Aktion Pflege und deren Umsetzung zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Deutschen Kompetenzzentrums für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF). Einer dieser Schwerpunkte ist es, eine Übersicht zu Geschäftsmodellen der international pflegefachkräftevermittelnden Personalvermittlungsunternehmen bzw. Agenturen aufzuzeigen. Ein weiterer Schwerpunkt als Auftrag aus der Konzertierten Aktion Pflege ist die Entwicklung betriebseigener Willkommenskulturen in Unternehmen der Pflege- und Gesundheitswirtschaft zu fördern und zu unterstützen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung aus Sicht von Fach- und Führungskräften in der Pflege (2021)

    Tackenberg, Peter;

    Zitatform

    Tackenberg, Peter (2021): Digitalisierung aus Sicht von Fach- und Führungskräften in der Pflege. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 52, H. 1, S. 60-65.

    Abstract

    "Die gesellschaftlichen Entwicklungen sind geprägt von Megatrends. Hierzu zählen im Allgemeinen Globalisierung, Automatisierung/Digitalisierung und die demografische Entwicklung. Der Umbruch von einer Industriegesellschaft in eine postindustrielle Dienstleistungs-, Informations- und Wissensgesellschaft beeinflusst auch die Entwicklungen im Gesundheits- und Pflegewesen. Um die Versorgungsbedarfe für die Bürger/innen zukünftig sicherzustellen, bedarf es grundlegender Veränderungen in den unterliegenden Versorgungsprozessen und deren Rahmenbedingungen. Mit Blick auf die Digitalisierung muss dies aus Sicht des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR) in einer kohärenten Digitalisierungsstrategie auf nationaler Ebene bestimmt, überprüft und umgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

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  • Literaturhinweis

    Job separation and sick leave in the long-term care sector in England (2021)

    Vadean, Florin ; Saloniki, Eirini;

    Zitatform

    Vadean, Florin & Eirini Saloniki (2021): Job separation and sick leave in the long-term care sector in England. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 994), Essen, 37 S.

    Abstract

    "Staff turnover in the long-term care (LTC) sector in England is perceived to be relatively high. Most job leavers do not leave the sector, but rather move to other LTC employers. Nevertheless, there are concerns that the high 'churn' has a negative impact on continuity and quality of care, care providers' recruitment and training costs, and the remaining staff workload and motivation. Using a large employer-employee panel dataset, this study aimed to provide quantitative evidence on the drivers of LTC staff retention and sick leave in England, with a focus on job quality. After controlling for observed individual, organisational and local market characteristics as well as unobserved worker and employer heterogeneity, we found that, everything else being equal, wages and employment conditions (i.e. full time contracts and contracts with guaranteed working hours) significantly improve staff retention. The wage effect was significantly underestimated when not controlling for unobserved heterogeneity. Our findings show that improving pay and employment conditions for care staff employed by independent providers would reduce the staff turnover in LTC. We also found that, everything else being equal, the amount of sick leave was strongly associated with employment in publicly owned care establishments, most likely due to the relatively more generous sick leave terms they offer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsmigration in der Pflege - Indische Perspektiven im Kontext des globalen Pflegemarktes (2021)

    Zitatform

    (2021): Arbeitsmigration in der Pflege - Indische Perspektiven im Kontext des globalen Pflegemarktes. In: M. Bonacker & G. Geiger (Hrsg.) (2021): Migration in der Pflege, Berlin, Springer S. 191-205.

    Abstract

    "Arbeitsmigration und deren Organisation beschäftigt nicht nur das deutsche Pflegesystem, sondern auch inter- und supranationale Entscheidungsstrukturen. Allen voran die WHO setzt sich mit den Standards der internationalen Pflegemigration auseinander. Ausgehend von den von der WHO aufgestellten Standards schaut der Artikel auf die Pflegemigration aus Indien und speziell auf die Region Kerala und zeigt auf, dass die Brain-drain-Theorie, der die WHO noch immer folgt, für diese Region keineswegs haltbar ist. Vielmehr werden positive Effekte dargestellt, deren Chancen besser verstanden werden müssen. Der Artikel gibt darüber hinaus wichtige Hinweise in Bezug auf eine international orientierte Pflegeausbildung in Deutschland und spricht sich für einen leichteren Zugang internationaler Pflegekräfte ins deutsche Gesundheitssystem aus." (Autorenreferat, © 2021 Springer)

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  • Literaturhinweis

    Entlohnung in der Alten- und Krankenpflege (Entgeltstatistik 2020): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/31663) (2021)

    Zitatform

    (2021): Entlohnung in der Alten- und Krankenpflege (Entgeltstatistik 2020). Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/31663). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32064 (19.08.2021)), 27 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund des hohen Anteils von Geringverdienern in der Alten- und Krankenpflege richtet sich die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion auf die Entwicklung des Medianentgeltes in den Jahren 2015 bis 2020, differenziert nach Region, Anforderungsniveau und Staatsangehörigkeit. 'In der Bundesregierung besteht Einigkeit darüber, dass in der Altenpflege die Entlohnung nach Tarif gestärkt werden soll. Mit zahlreichen Maßnahmen wurde auf die schwierige Situation der beruflich Pflegenden und deren Arbeitsbedingungen im Krankenhaus und in der Altenpflege reagiert. So wurden im Juni 2019 in der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen insbesondere in der Altenpflege vereinbart, die bereits umgesetzt wurden oder sich aktuell noch in der Umsetzung befinden. Hierzu zählt insbesondere auch die Verbesserung der Entlohnungsbedingungen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege 2021: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/31361) (2021)

    Zitatform

    (2021): Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege 2021. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/31361). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31969 (10.08.2021)), 26 S.

    Abstract

    In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion gibt die Bundesregierung Auskunft über die Beschäftigungsentwicklung in den Berufshauptgruppen Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege für die Jahre 2013 bis 2020. Die Darstellung wird aufgegliedert nach Bundesländern, Beschäftigungsform, Anforderungsniveau und Staatsangehörigkeit der Beschäftigten. Im Einzelnen analysiert wird der Bestand an auschließlich geringfügig Beschäftigten, Selbstständigen und Leiharbeitnehmern in den untersuchten Berufshauptgruppen. Weiterhin geht es um die Entwicklung der Anzahl offener Stellen und die durchschnittliche Laufzeit dieser Stellen sowie die Zahl der Arbeitslosen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Ausbildungsplätze im Pflegebereich: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/30221) (2021)

    Zitatform

    (2021): Entwicklung der Ausbildungsplätze im Pflegebereich. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/30221). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/30221 (02.06.2021)), 9 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es nach Auffassung der Fragesteller eine der wesentlichen gesellschaftspolitischen Aufgaben der nächsten Jahre, eine gute und professionelle pflegerische Versorgung zu sichern, weshalb die Ausbildung von Pflegefachkräften oberste Priorität hat. In der Ausbildungsoffensive Pflege der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) soll die Zahl der Auszubildenden zur Pflegefachkraft bis 2023 im Bundesdurchschnitt um mindestens 10 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2019 gesteigert werden. In der 'Ausbildungsoffensive Pflege' wurden insgesamt 111 Maßnahmen entwickelt, um gut ausgebildete und engagierte Pflegefachkräfte für das Berufsfeld zu gewinnen und Pflegeschulen sowie ausbildende Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste bei der Umstellung auf die neue generalistische Pflegeausbildung zu unterstützen. Thematisiert werden außerdem die Fachkräftesituation in der Pflege für die Jahre 2009 bis 2021 und bisherige Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit im Gesundheitswesen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/27059) (2021)

    Zitatform

    (2021): Kurzarbeit im Gesundheitswesen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/27059). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/27560 (15.03.2021)), 26 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zu Kurzarbeit im Gesundheitswesen u.a. mit Zeitreihen zum Bestand an sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig beschäftigten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nach ausgewählten Berufen. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des Sofortprogramms Pflege im Saarland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/27646) (2021)

    Zitatform

    (2021): Auswirkungen des Sofortprogramms Pflege im Saarland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/27646). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/28186 (31.03.2021)), 11 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu den Auswirkungen des Sofortprogramms Pflege im Saarland u.a. mit Statistiken zum Anteil an Pflegekräften, die in Pflegeeinrichtungen beschäftigt sind, getrennt nach Voll- und Teilzeit sowie geringfügiger Beschäftigung. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hohe Belastung, wenig Geld? (2021)

    Zitatform

    (2021): Hohe Belastung, wenig Geld? In: Personalführung, Jg. 54, H. 7/8, S. 9.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der Coronakrise rücken vor allem Gesundheits- und Krankenpfleger*innen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Politik hat reagiert und beschlossen, im Zuge einer Pflegereform die Gehälter anzupassen. Doch wie zufrieden sind Mitarbeiter*innen im Gesundheits- und Pflegebereich mit ihrem Gehalt wirklich? Der StepStone-Gehälterreport 2021, der auf insgesamt rund 250.000 Gehaltsdaten basiert, liefert Antworten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Bertelsmann Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Zum Zustand der Pflegewissenschaft in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (Drucksache 19/32555) (2021)

    Zitatform

    (2021): Zum Zustand der Pflegewissenschaft in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (Drucksache 19/32555). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32662 (08.10.2021)), 12 S.

    Abstract

    Bei der Beantwortung der Anfrage zum Zustand der Pflegewissenschaft in Deutschland geht es zunächst um die Umsetzung der Empfehlung des Wissenschaftsrats, 10 bis 20 Prozent eines Jahrgangs in der Pflege auf hochschulischem Niveau auszubilden, also im Besonderen um Promotionsstudienangebote an Hochschulstandorten, um Umfänge, um Finanzierung und Förderung von Promotionsstudiengängen und Habilitationsmöglichkeiten. Zum anderen geht es um die Vergabe von Forschungsaufträgen an pflegewissenschaftliche Institute. Weitere Themen sind die Ungleichbehandlung zwischen der hochschulischen Ausbildung für Hebammen und Pflegefachpersonen hinsichtlich der Zahlung einer Praxisvergütung, um die Förderung des Einsatzes von hochschulisch qualifizierten Pflegefachpersonen in der unmittelbaren Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf, um Maßnahmen zur Förderung der Implementierung von 'Advanced Nursing Practice'-Rollen in der direkten pflegerischen Versorgung und schließlich um die Einhaltung des Zeitplans im 'Handlungsfeld I: Die Reform der Pflegeberufe erfolgreich umsetzen' im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Zukunft der Arbeit im Gesundheitswesen (2020)

    Amelung, Volker E.; Ex, Patricia; Ballast, Thomas; Eble, Susanne; Hildebrandt, Helmut ; Sjuts, Ralf; Knieps, Franz; Lägel, Ralph;

    Zitatform

    Amelung, Volker E., Susanne Eble, Ralf Sjuts, Thomas Ballast, Helmut Hildebrandt, Franz Knieps, Ralph Lägel & Patricia Ex (Hrsg.) (2020): Die Zukunft der Arbeit im Gesundheitswesen. (Schriftenreihe des Bundesverbandes Managed Care 08 208), Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 384 S.

    Abstract

    "Die letzten Gesundheitsreformen hatten alle als wesentliche Bestandteile die Sicherstellung der Versorgung mit ausreichend und adäquat qualifiziertem Personal. In der Diskussion fehlt eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den tatsächlichen und gefühlten Veränderungen der zukünftigen Arbeitswelt sowie sinnvollen strategischen Optionen. Mit der Anpassung an die wachsenden Ansprüche (zukünftiger) Mitarbeiter allein sind die Herausforderungen nicht zu meistern. Vielmehr muss hinterfragt werden, wie Effizienzreserven mit der Ressource Humankapital in der Gesundheitsversorgung gehoben werden. Umgekehrt werden Effizienzsteigerungen allein die Knappheit an qualifiziertem Personal nicht ausgleichen können. Welchen Beitrag können digitale Lösungen liefern? Welche Instrumente und Organisationsmodelle sollten eingesetzt werden, um beides zu erreichen: eine gute und menschliche Versorgung sowie ein gesundes und inspirierendes Arbeitsumfeld? In diesem Buch werden die großen Strategie- und Handlungsfelder zu Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelten im Gesundheitswesen beleuchtet. Experten aus allen relevanten Disziplinen zeigen eine große Palette mit Tools und Instrumenten zur Hebung von Effizienzreserven mithilfe des Faktors Personal. Dabei geht das Buch weit über die Kernthemen von "Personalarbeit" hinaus und stellt die neuen Herausforderungen an das Führungs- und Gestaltungspersonal in den Kontext der zum Teil dramatischen Veränderungen von Technologie, Gesellschaft und Politik. Das Buch soll inspirieren, vielfältige neue Lösungswege zu suchen und konstruktiv zu gestalten, anstatt in verkrusteten Diskussionen zu verharren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeit in der Langzeitpflege als Veränderungsprojekt (2020)

    Bleses, Peter; Busse, Britta; Friemer, Andreas;

    Zitatform

    Bleses, Peter, Britta Busse & Andreas Friemer (Hrsg.) (2020): Digitalisierung der Arbeit in der Langzeitpflege als Veränderungsprojekt. Berlin: Springer Vieweg, 180 S.

    Abstract

    "Digitale Arbeitsmittel dringen in Arbeitsbereiche vor, in denen sie bislang nur eine untergeordnete Rolle spielten. Die Langzeitpflege ist einer dieser Bereiche, in dem die Arbeit am Menschen und mit dem Menschen im Mittelpunkt steht. Die Akzeptanz digitaler Technik ist daher bei den Beschäftigten in der Pflege voraussetzungsreich. Um Chancen verwirklichen zu können, die in der Technik für gute Arbeit in der Langzeitpflege liegen, bedarf es einer umfassenden Planung, Einführung und Begleitung von Digitalisierungsprojekten. In diesem Band werden zentrale Dimensionen und notwendige Ressourcen des „Veränderungsprojekts Digitalisierung in der Langzeitpflege“ diskutiert. Zu bedenken sind nicht nur technische, ethische, arbeits- und datenschutzrechtliche Aspekte. Zudem sind für die erfolgreiche Integration in den Arbeitsalltag eine vorausschauende Arbeitsorganisation und Kompetenzentwicklung sowie eine partizipative und motivierende Lern- und Führungskultur bedeutend." (Autorenreferat, © 2020 Springer)

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  • Literaturhinweis

    Internationale Pflegefachkräfte in Deutschland: Wer trägt die Kosten für die Integration? (2020)

    Blättner, Beate; Noll, Nadja; Bollinger, Heinrich; Slotala, Lukas;

    Zitatform

    Blättner, Beate, Heinrich Bollinger, Nadja Noll & Lukas Slotala (2020): Internationale Pflegefachkräfte in Deutschland. Wer trägt die Kosten für die Integration? In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 6, S. 221-225.

    Abstract

    "Neben der Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufes gilt die Anwerbung internationaler Pflegefachkräfte als eine der ergänzend notwendigen Maßnahmen der Fachkräftesicherung in der Pflege. Anstrengungen zur Integration der internationalen Fachkräfte können für die integrierende Institution mit der Erfahrung verbunden sein, dass die angeworbenen Kräfte nach Abschluss der Integrationsmaßnahme zu einer anderen Einrichtung wechseln. Einige Pflegekräfte gehen auch in ihr Herkunftsland zurück. Eine vertragliche Bindung an die Einrichtung ist keine ethisch tragbare Lösung. Vorgeschlagen wird, Integrationskosten ebenso zu verteilen wie die Ausbildungskosten in der Pflege, da nicht zwingend nur die integrierende Einrichtung von den Anstrengungen profitiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen in der Pflege: Eine empirische Untersuchung in Rheinland-Pfalz (2020)

    Breinbauer, Mareike ;

    Zitatform

    Breinbauer, Mareike (2020): Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen in der Pflege. Eine empirische Untersuchung in Rheinland-Pfalz. (Research), Wiesbaden: Springer VS, 267 S. DOI:10.1007/978-3-658-32021-8

    Abstract

    "Ziel dieser Studie ist es, die Situation der beruflichen Pflege aus Sicht der Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz nachzuzeichnen. Es soll die zentrale Frage beantwortet werden, wie die Pflegekräfte ihren Berufsalltag und die Arbeitsbedingungen in der Pflege wahrnehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der wahrgenommenen Arbeitsbelastungen, dem selbsteingeschätzten Burnout-Risiko, den eingesetzten Bewältigungsstrategien sowie der Arbeitszufriedenheit. Als Datenbasis dient eine Online-Erhebung unter den Mitgliedern der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (n=830) aus dem Jahr 2017. Insgesamt zeigt sich, dass die Pflegenden der Studie besonderen Belastungen ausgesetzt sind, die sich aus mannigfaltigen Faktoren ergeben. Beispielsweise aus einer zu geringen Personalausstattung und damit einhergehender Arbeitsverdichtung und zunehmendem Arbeiten unter ständigem Zeitdruck. Neben den Problemen und Risiken bietet die Arbeit in der Pflege aber auch Chancen, welche die hohen Risiken kompensieren und sich gesundheitsförderlich auswirken können. Hierzu zählen individuelle Ressourcen und ein gutes Bewältigungsmanagement. Die Studie liefert einerseits neue Erkenntnisse zur Situation der beruflich Pflegenden in Rheinland-Pfalz und stützt anderseits bereits bestehende Befunde zu den Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen in der Pflege allgemein." (Verlagsangaben, © 2020 Springer)

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  • Literaturhinweis

    Die Gesundheitswirtschaft in Bayern (2020)

    Böhme, Stefan; Rossen, Anja ; Sautter, Luca;

    Zitatform

    Böhme, Stefan, Anja Rossen & Luca Sautter (2020): Die Gesundheitswirtschaft in Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 02/2020), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Die Gesundheitswirtschaft stellt mit einem Anteil von 14,3 Prozent an der Gesamtbeschäftigung eine bedeutende Branche in Bayern dar, die zwischen 2011 und 2019 um 23,3 Prozent auf fast 780.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und damit im Vergleich zur Gesamtwirtschaft (21,5 Prozent) überdurchschnittlich angewachsen ist. Rund drei Viertel der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft arbeiten im Kernbereich, der Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime umfasst. Weitere Teilbereiche sind Forschung, Entwicklung und Verwaltung, der Handel mit medizinischen Produkten sowie die Herstellung und Produktion von medizinischen Produkten. Die Gesundheitswirtschaft ist nach wie vor eine Frauen- und Teilzeitdomäne. Zudem sind die Beschäftigten etwas älter und höher qualifiziert als im Durchschnitt aller Beschäftigten. Die meisten der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft üben Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Altenpflege aus. Aus den Ergebnissen der Engpassanalyse wird ersichtlich, dass es insbesondere bei den Berufen in der Altenpflege, Berufen in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie bei Berufen in der nicht-ärztlichen Therapie und Heilkunde (z.B. Physiotherapie) deutliche Hinweise auf einen Arbeitskräfteengpass gibt. Zukünftig dürfte die Gesundheitswirtschaft weiter an Bedeutung gewinnen, aber auch mit Problemen konfrontiert werden. So hat der demografische Wandel für den Arbeitsmarkt besonders weitreichende Auswirkungen, denn mit der zunehmenden Zahl der Älteren wird die Zahl der Pflegebedürftigen steigen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter, so dass sich die Frage stellt, inwiefern die professionelle Versorgung der Pflegebedürftigen auch in den kommenden Jahren gewährleistet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Rossen, Anja ;
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  • Literaturhinweis

    Entgelte von Pflegekräften (2020)

    Carstensen, Jeanette; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2020): Entgelte von Pflegekräften. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte. In der aktuellen Corona-Krise könnte sich die Lage noch einmal deutlich verschärfen. Als eine Ursache für den Fachkräftemangel werden u. a. zu niedrige Gehälter angeführt. Seit dem Jahr 2012 sind die Entgelte in der Krankenpflege im Großen und Ganzen entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung gestiegen, in der Altenpflege waren die Steigerungen überdurchschnittlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsprofile in der beruflichen Pflege – die aktuelle Situation im deutschsprachigen Raum (2020)

    Daxberger, Sabine; Peters, Miriam ; Hauck, Claudia; Hauck, Claudia;

    Zitatform

    Daxberger, Sabine, Miriam Peters & Claudia Hauck (2020): Qualifikationsprofile in der beruflichen Pflege – die aktuelle Situation im deutschsprachigen Raum. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 49, H. 2, S. 22-25.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund zunehmender Komplexität der Versorgungsarrangements und der aktuellen Reform des Pflegeberufegesetzes in Deutschland stellt sich die Frage nach dem "richtigen" Qualifikationsmix für die Pflege. Österreich und die Schweiz haben bereits vor einigen Jahren Reformen in der pflegeberuflichen Bildung umgesetzt. Auch der International Council of Nurses (ICN) schlägt ein gestuftes Qualifikationssystem vor. Im Beitrag werden für den deutschsprachigen Raum die Qualifikationsprofile im Sinne von formalen Abschlüssen, die verbunden sind mit definierten Tätigkeitsprofilen, vorgestellt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden abschließend aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Long-term care workforce: Employment and working conditions: Public Services : Produced for the European Commission in the context of the forthcoming report on long-term care, jointly prepared by the European Commission and the Social Protection Committee (2020)

    Dubois, Hans; Leončikas, Tadas; Molinuevo, Daniel; Wilkens, Mathijn;

    Zitatform

    Dubois, Hans, Tadas Leončikas, Daniel Molinuevo & Mathijn Wilkens (2020): Long-term care workforce: Employment and working conditions. Public Services : Produced for the European Commission in the context of the forthcoming report on long-term care, jointly prepared by the European Commission and the Social Protection Committee. (Eurofound ad hoc report), Dublin, IV, 74 S. DOI:10.2806/36712

    Abstract

    "The long-term care (LTC) sector employs a growing share of workers in the EU and is experiencing increasing staff shortages. The LTC workforce is mainly female and a relatively large and increasing proportion is aged 50 years or older. Migrants are often concentrated in certain LTC jobs. This report maps the LTC workforce’s working conditions and the nature of employment and role of collective bargaining in the sector. It also discusses policies to make the sector more attractive, combat undeclared work and improve the situation of a particularly vulnerable group of LTC workers: live-in carers. The report ends with a discussion and policy pointers on addressing expected staff shortages and the challenges around working conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Self-determination trajectories at work: A growth mixture analysis (2020)

    Fernet, Claude ; Austin, Stéphanie; Austin, Stéphanie ; Morin, Alexandre J.S.; Forest, Jacques ; Gagné, Marylène ; Lavoie-Tremblay, Mélanie; Litalien, David ;

    Zitatform

    Fernet, Claude, Alexandre J.S. Morin, Stéphanie Austin, Marylène Gagné, David Litalien, Mélanie Lavoie-Tremblay & Jacques Forest (2020): Self-determination trajectories at work: A growth mixture analysis. In: Journal of vocational behavior, Jg. 121. DOI:10.1016/j.jvb.2020.103473

    Abstract

    "The many theoretical and empirical studies of work motivation to date have not fully clarified how it develops and evolves over time. We therefore investigated profiles of employees to identify their self-determination trajectories, and we examined differences among these profiles with respect to diverse predictors and outcomes. We gathered data (at 0, 6, 12, and 24 months over a two-year period) from a sample of 660 nurses employed in public health care establishments. Longitudinal growth mixture analyses (GMA) revealed three distinct trajectory profiles, characterized by Increasing, Slightly Decreasing, and Decreasing global levels of self-determination at work. Importantly, when employees perceived supervisors' transformational leadership behaviors and task-level socialization more positively, they were more likely to belong to the Increasing profile. Moreover, higher levels of affective commitment to the occupation and the organization and lower levels of intentions to leave the occupation and the organization were also associated with the Increasing profile." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Der deutsche Staat gibt vor, dass wir nicht existieren“: Die Arbeits- und Rechtssituation von ukrainischen Care-Migrantinnen in Deutschland (2020)

    Goncharuk, Tetiana;

    Zitatform

    Goncharuk, Tetiana (2020): "Der deutsche Staat gibt vor, dass wir nicht existieren“: Die Arbeits- und Rechtssituation von ukrainischen Care-Migrantinnen in Deutschland. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 42, H. 3, S. 243-250. DOI:10.3262/MIG2003243

    Abstract

    "Der Pflegebedarf für ältere Menschen in Deutschland steigt jährlich. Trotzdem gibt es zahlreiche strukturelle Probleme bei der Organisation der häuslichen Altenpflege, die vom Staat ignoriert werden. All dies führt zur Etablierung eines alternativen Versorgungssystems bzw. Arbeitsmarktes mit prekären Arbeitsbedingungen, das Care-Arbeiterinnen aus Osteuropa und insbesondere aus der Ukraine betrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Just like in Germany, only better? Old-age care facilities in Poland for people from Germany and the question of legitimacy (2020)

    Großmann, Sonja; Schweppe, Cornelia;

    Zitatform

    Großmann, Sonja & Cornelia Schweppe (2020): Just like in Germany, only better? Old-age care facilities in Poland for people from Germany and the question of legitimacy. In: Ageing & Society, Jg. 40, H. 4, S. 823-841. DOI:10.1017/S0144686X18001290

    Abstract

    "This article deals with old-age care facilities in Poland which are aimed at people from Germany. These facilities emerge against the background of severe criticism of old-age care facilities in Germany. The media projects a widespread use of these facilities, claiming this is mainly due to the lower costs as compared to Germany. Against the backdrop of normative discussions about old-age care in Germany, doubts about a widespread use of facilities abroad may arise. Indeed, we will show that in quantitative terms, the facilities in Poland are a marginal phenomenon. Drawing on neo-institutional organisation theories, we demonstrate that the facilities face legitimisation challenges that consist of being able to align with the socially shared values and norms of old-age care in Germany to position themselves as a legitimate option. We analyse whether and how the facilities deal with these challenges. We particularly focus on the only facility we found that has a substantial number of residents from Germany. We show how the facility takes on the legitimation challenge by its motto 'Just like in Germany – only better', while other facilities position themselves as 'low-cost facilities for people from Germany'. The low take-up of the latter indicates that low prices alone do not attract a substantial number of residents from Germany into the facilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsausstieg oder Bildungsaufstieg? Biographische Orientierungen und Lebensweltbezüge von Studierenden mit Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf (2020)

    Grunau, Janika; Sachse, Lena;

    Zitatform

    Grunau, Janika & Lena Sachse (2020): Berufsausstieg oder Bildungsaufstieg? Biographische Orientierungen und Lebensweltbezüge von Studierenden mit Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 38, S. 1-20.

    Abstract

    "Der Beitrag widmet sich den Fragen, wann und warum sich Jugendliche auf ihrem Bildungs- und Berufsweg (um)orientieren. Exemplarisch werden vier Fälle analysiert, in denen Studierende in biographischen Interviews von ihren bildungsbezogenen und beruflichen Entscheidungen erzählen. In allen Fällen haben die Studierenden vor der Aufnahme des Studiums eine Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf absolviert. Im Ergebnis wird ersichtlich, dass die Umorientierung von dem Gesundheitsfachberuf zur akademischen Bildung keine rein subjektive und rationale Entscheidung ist, sondern eng mit den Lebensweltbezügen der Jugendlichen verbunden ist. Zudem lässt sich die Umorientierung nicht als einzelner Zeitpunkt, sondern als biographischer Orientierungsprozess rekonstruieren. Hinsichtlich der Beweggründe dokumentiert sich in allen Fällen ein multikausales Geflecht von Erfahrungen und Ereignissen. Entgegen einer in (berufs-)politischen Kontexten gängigen Argumentation, in der ausschließlich von einer ‚Flucht‘ aus Gesundheitsfachberufen durch unattraktive Arbeits- und Rahmenbedingungen ausgegangen wird, zeigt sich, dass bei der Entscheidung für die Aufnahme des Studiums die familiäre Tradition und Bildungsaspiration einen zentralen Stellenwert einnimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stay At Work: Zur Situation der Live-In-Pflege in der Corona-Krise (2020)

    Habel, Simone; Tschenker, Theresa;

    Zitatform

    Habel, Simone & Theresa Tschenker (2020): Stay At Work. Zur Situation der Live-In-Pflege in der Corona-Krise. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 6, S. 215-219.

    Abstract

    "In kaum einem Bereich hat sich die Pflegekrise während der COVID-19-Pandemie deutlicher gezeigt als in der Live-In-Pflege. Anhand von sechs qualitativen Experteninterviews1 mit Vermittlern und Vermittlerinnen von Live-Ins auf dem »grauen Markt« der häuslichen Betreuung und Pflege konnten die in der COVID-19-Pandemie aufgetauchten Probleme und Lösungsansätze der Agenturen erhoben werden. Diese werden in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Debatte um die Beschäftigungsbedingungen in der Live-In-Pflege eingebettet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Caught between two stools?: Informal care provision and employment among welfare recipients in Germany (2020)

    Hohmeyer, Katrin ; Kopf, Eva;

    Zitatform

    Hohmeyer, Katrin & Eva Kopf (2020): Caught between two stools? Informal care provision and employment among welfare recipients in Germany. In: Ageing and society, Jg. 40, H. 1, S. 162-187., 2018-06-08. DOI:10.1017/S0144686X18000806

    Abstract

    "In many countries, population ageing is challenging the viability of the welfare state and generating higher demands for long-term care. At the same time, increasing participation in the labour force is essential to ensuring the sustainability of the welfare state. To address the latter issue, affected countries have adopted measures to increase employment; e.g. welfare recipients in Germany are required to be available for any type of legal work. However, 7 per cent of welfare benefit recipients in Germany provide long-term care for relatives or friends, and this care-giving may interfere with their job search efforts and decrease their employment opportunities. Our paper provides evidence of the relationship between the care responsibilities and employment chances of welfare recipients in Germany. Our analyses are based on survey data obtained from the panel study 'Labour Market and Social Security' and on panel regression methods. The results reveal a negative relationship between intensive care-giving (ten or more hours per week) and employment for male and female welfare recipients. However, employment prospects recover when care duties end and are subsequently no longer lower for carers than for non-carers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohmeyer, Katrin ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung hochschulisch ausgebildeter Pflegefachpersonen als Herausforderung für Arbeitgeber (2020)

    Hähn, Katharina; Bräutigam, Christoph;

    Zitatform

    Hähn, Katharina & Christoph Bräutigam (2020): Beschäftigung hochschulisch ausgebildeter Pflegefachpersonen als Herausforderung für Arbeitgeber. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 49, H. 2, S. 33-36.

    Abstract

    "Der Beitrag thematisiert erste Erfahrungen von Arbeitgebern mit Absolventinnen und Absolventen berufsqualifizierender Modellstudiengänge für Pflege in Nordrhein-Westfalen und skizziert ausgewählte Ergebnisse zu Einsatzfeldern und Faktoren einer gelingenden Berufseinmündung. Anschließend werden hiermit einhergehende Implikationen aufgezeigt und Handlungsbedarfe abgeleitet. Die Forschungsergebnisse sind im Rahmen einer umfassenderen Studie zum Verbleib von Absolventinnen und Absolventen der elf nordrhein-westfälischen Modellstudiengänge für fünf Gesundheitsberufe (VAMOS) entstanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gründe für den Ausstieg aus dem Arztberuf und Determinanten, eine ärztliche Tätigkeit wiederaufzunehmen: Eine qualitative Studie mit ehemaligen Teilnehmern eines Wiedereinstiegsseminars (2020)

    Izaguirre, Anna-Lena Dávila; Steinhäuser, Jost ; Schneider, Dagmar;

    Zitatform

    Izaguirre, Anna-Lena Dávila, Dagmar Schneider & Jost Steinhäuser (2020): Gründe für den Ausstieg aus dem Arztberuf und Determinanten, eine ärztliche Tätigkeit wiederaufzunehmen. Eine qualitative Studie mit ehemaligen Teilnehmern eines Wiedereinstiegsseminars. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 82, H. 4, S. 306-312. DOI:10.1055/a-0839-4283

    Abstract

    "Hintergrund: In Deutschland existiert ein zunehmender Bedarf an Ärzten. Zeitgleich gibt es viele approbierte Ärzte, die nicht ärztlich tätig sind. Diese wieder für eine ärztliche Tätigkeit zu gewinnen, wäre eine Maßnahme, dem Gesundheitssystem zeitnah Ärzte zuzuführen. Ziele der Studie waren daher die Exploration individueller Gründe für den Berufsausstieg sowie für die Entscheidung, zurück in den ärztlichen Beruf zu kehren. Ferner sollte der Stellenwert einer Teilnahme an einem Wiedereinstiegsseminar bei diesem Prozess erhoben werden.
    Methodik: Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden 28 halbstrukturierte Interviews mit ehemaligen Teilnehmern an einem Wiedereinstiegsseminar der Bayerischen Landesärztekammer geführt. Diese wurden mit einem Diktiergerät aufgenommen, pseudonymisiert, transkribiert und entsprechend der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
    Ergebnisse: Gründe, die zu einer Berufspause führten, waren die Familiensituation, unattraktive Arbeitsbedingungen, ein Wohnortswechsel sowie die Stellensituation zu Zeiten der 'Ärzteschwemme'. Beweggründe für die Wiederaufnahme der ärztlichen Tätigkeit waren weniger Anforderungen durch die Familie, finanzielle Notwendigkeit, die Befürchtung, den beruflichen Anschluss zu verpassen, Unterforderung in der aktuellen Tätigkeit sowie Wunsch nach Bestätigung. Das Wiedereinstiegsseminar wurde mehrheitlich als 'ausschlaggebend' auf dem Weg zurück in die ärztliche Tätigkeit genannt. Positive Aspekte waren hier der Austausch mit Gleichgesinnten und das wiedergewonnene Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
    Schlussfolgerung: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, ist eine zentrale Aufgabe, um dem Verlust von hochqualifizierten Arbeitskräften vorzubeugen. Wiedereinstiegsseminare sollten gezielt die Aspekte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ängste und Peeraustausch adressieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pflege-Report 2020: Neuausrichtung von Versorgung und Finanzierung (2020)

    Jacobs, Klaus; Schwinger, Antje; Kuhlmey, Adelheid ; Klauber, Jürgen; Greß, Stefan;

    Zitatform

    Jacobs, Klaus, Adelheid Kuhlmey, Stefan Greß, Jürgen Klauber & Antje Schwinger (Hrsg.) (2020): Pflege-Report 2020. Neuausrichtung von Versorgung und Finanzierung. (Pflege-Report …), Berlin: SpringerOpen, XVI, 295 S. DOI:10.1007/978-3-662-61362-7

    Abstract

    "Der Pflege-Report, der in Buchform und als Open-Access-Publikation erscheint, nimmt jährlich relevante Themen der Versorgung von Pflegebedürftigen unter die Lupe. Als Schwerpunkt des Jahres 2020 werden zentrale Reformbereiche der heutigen Leistungs-, Steuerungs- und Finanzierungsstrukturen aufgegriffen und diskutiert. Aus dem Inhalt: 15 Fachbeiträge beleuchten die Ursachen der nötigen Reformen, diskutieren hierbei bestehende Herausforderungen und zeigen Lösungswege im Einzelnen auf, u. a. Historie und internationaler Vergleich Bedarfslagen von ambulant Pflegebedürftigen und ihren pflegenden Angehörigen sowie deren finanzielle und zeitliche Belastungen Möglichkeiten und Grenzen einer Leistungsdefinition und individuellen Leistungsbemessung im Kontext Langzeitpflege Steuerungsfragen an der Schnittstelle „Prävention und Rehabilitation und Pflege“, Steuerung durch Care- und Case-Management, kommunale Steuerung von individuellen Pflegeleistungen und Grenzen vertragswettbewerblicher Steuerung Pflegefinanzierung in regionaler Perspektive, Stärkung solidarischer Finanzierungselemente sowie ergänzende private Vorsorge Zudem präsentiert der Pflege-Report empirische Analysen zur Pflegebedürftigkeit in Deutschland sowie zur Inanspruchnahme verschiedener Pflegeformen. Ein besonderer Fokus gilt der gesundheitlichen Versorgung in der ambulanten Pflege und im Pflegeheim." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Combining employment and care-giving: How differing care intensities influence employment patterns among middle-aged women in Germany (2020)

    Kelle, Nadiya ;

    Zitatform

    Kelle, Nadiya (2020): Combining employment and care-giving: How differing care intensities influence employment patterns among middle-aged women in Germany. In: Ageing and society, Jg. 40, H. 5, S. 925-943. DOI:10.1017/S0144686X18001423

    Abstract

    "Given an ageing population and increased participation by women in the labour force, the relationship between unpaid care and the availability of women to the labour force is gaining in importance as an issue. This article assesses the impact of unpaid care on transitions into employment by women aged between 45 and 59 years. It uses the German Socio-Economic Panel (SOEP) from the years 2001 - 2014 to estimate Cox regression models for 6,201 employed women. The results indicate that women with higher caring responsibilities and women with lower caring responsibilities are heterogeneous in terms of the socio-economic characteristics that they exhibit: higher-intensity care providers tend to have a lower level of educational attainment and a weaker attachment to the labour force than women with less-intensive caring responsibilities. Furthermore, while women with more-intensive caring roles are highly likely to exit the labour market altogether, female carers with less-intensive roles seem to be able to combine work and care better. These results highlight the importance of providing more affordable institutional and professional care services, especially for low- and medium-income families." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona (2020)

    Koebe, Josefine; Samtleben, Claire ; Zucco, Aline; Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Koebe, Josefine, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker & Aline Zucco (2020): Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona. (DIW aktuell 28), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. Dazu zählen beispielsweise das Gesundheitswesen, die innere Sicherheit, die Grund- und Lebensmittelversorgung, Kindernotbetreuung oder der Erhalt der Verkehrs- und IT-Infrastruktur. Die große Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringes gesellschaftliches Ansehen sowie eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Darüber hinaus zeigt sich, dass systemrelevante Berufe mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung – gemessen am Stundenlohn und beruflichem Prestige – ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich. Deshalb sollten auf kollektive Dankbarkeit konkrete Maßnahmen folgen, beispielsweise eine höhere Entlohnung sowie breitere tarifvertragliche Absicherung. Das würde dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und Attraktivität der systemrelevanten Berufe erheblich zu verbessern. Gleichzeitig könnte damit auch der Gender Pay Gap, also die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern, reduziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Einsatz von Leih- und Zeitarbeit in der Pflege - steigende Kosten, fehlende soziale und fachliche Akzeptanz, ausbleibende Einarbeitung und Kurzeinweisung (2020)

    Krebs, Stephanie; Hasseler, Martina ; Lietz, Anna Larina;

    Zitatform

    Krebs, Stephanie, Martina Hasseler & Anna Larina Lietz (2020): Der Einsatz von Leih- und Zeitarbeit in der Pflege - steigende Kosten, fehlende soziale und fachliche Akzeptanz, ausbleibende Einarbeitung und Kurzeinweisung. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 82, H. 12, S. e138-e146. DOI:10.1055/a-1186-0482

    Abstract

    "Ziel der Studie: Der Einsatz von Fremdpersonal in deutschen Krankenhäusern sowie dem Bereich der Langzeitpflege wird auf differenzierte Art und Weise diskutiert und wahrgenommen. Sowohl in politischen Debatten als auch in Forderungen von Arbeitgeberverbänden, werden vornehmlich betriebswirtschaftliche Argumente benannt. Doch darüberhinausgehend ist es entscheidend, die Sichtweise der eigentlich Betroffenen nicht zu vernachlässigen. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die Perspektive verschiedener Berufsgruppen aus deutschen Krankenhäusern bezüglich des Einsatzes von Fremdpersonal aufzuzeigen. Methodik: Die beschriebenen empirischen Ergebnisse basieren auf elf teilstrukturierten Interviews, welche nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden. Die Gruppe der Befragten setzt sich aus Vertretern der Pflege, der betrieblichen Mitarbeitendenvertretung und der Personalverwaltung zusammen. Ergebnisse: Berufsgruppenübergreifend werden sowohl Aspekte der betriebswirtschaftlichen als auch der sozialen und fachlichen Ebene benannt, welche bei der Zusammenarbeit und dem Einsatz von Fremdpersonal im stationären Bereich des deutschen Gesundheitswesens berücksichtigt werden sollten. Schlussfolgerung: Neben den entstehenden zusätzlichen Kostenstellen die fachliche und soziale Akzeptanz sowie eine damit verbundene Einarbeitung des Fremdpersonals entscheidende Aspekte in der Diskussion bezüglich des Einsatzes von Fremdpersonal dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Attractiveness of Jobs in the German Care Sector: Results of a Factorial Survey (2020)

    Kroczek, Martin ; Späth, Jochen ;

    Zitatform

    Kroczek, Martin & Jochen Späth (2020): The Attractiveness of Jobs in the German Care Sector. Results of a Factorial Survey. (IAW-Diskussionspapiere 134), Tübingen, 30 S.

    Abstract

    "The skilled labour shortage in nursing is an issue not unique to Germany. Unattractive characteristics of nursing jobs are one reason for the low supply in nursing personnel. In our study, we analyse the influence of job characteristics on the attractiveness of nursing jobs. We address this issue via factorial survey analysis, an experimental method particularly suited to assessing personal opinions and less prone to social desirability bias than standard interview methods. Around 1,300 (current and former) nurses in a distinct region in Germany were asked to rate a set of synthetic job postings, each of which contained information on nine systematically varied job characteristics. We find that, first, attractiveness of care jobs is most strongly affected by rather “soft” characteristics such as atmosphere within the team and time for patients. “Hard” factors play a considerably smaller role. Second, one hard factor, contract duration, is estimated to be among the most important job factors, however. This is a remarkable finding given that nursing occupations suffer from severe skill shortages. Third, though wage has a statistically significant influence on attractiveness, enormous wage raises would be needed in order to yield higher attractiveness gains than the top-rated soft factors, or to compensate for less pleasant job characteristics with respect to those factors. Last, even after controlling for other job characteristics, hospital nursing is still rated as more attractive than geriatric nursing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Staying in Place or Moving Forward? Young Women’s Imagined Futures and Aspirations for Mobility in Care Work (2020)

    Lamberg, Emma ;

    Zitatform

    Lamberg, Emma (2020): Staying in Place or Moving Forward? Young Women’s Imagined Futures and Aspirations for Mobility in Care Work. In: Young, Jg. 28, H. 4, S. 329-346. DOI:10.1177/1103308819899190

    Abstract

    "This article analyses how the culturally widespread incitements to become aspirational and mobile are negotiated by young women in the vocational nursing education in Finland. Drawing on interviews with final year students, the article examines their imagined futures and asks how lived inequalities shape their aspirations and possibilities of navigating the neoliberalising care labour market that is marked by stark hierarchies and diminishing resources. The paper finds that the participants’ aspirations were characterised by the considerations of whether to remain as a practical nurse or to move forward to higher education. Yet, while some women were able to adopt a strong ethos of moving forward, others were more likely to be seen as fixed in place in auxiliary care work. The article pushes forward the debate on youth aspirations and mobility by unpacking the lived contradictions that shape the aspirations of young women entering the lower end of the care labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Dissatisfied creators: Generating creative ideas amid negative emotion in health care (2020)

    Lee, Yuna S. H. ; Nembhard, Ingrid M. ; Cleary, Paul D. ;

    Zitatform

    Lee, Yuna S. H., Ingrid M. Nembhard & Paul D. Cleary (2020): Dissatisfied creators: Generating creative ideas amid negative emotion in health care. In: Work and occupations, Jg. 47, H. 2, S. 200-227. DOI:10.1177/0730888419847702

    Abstract

    "Improving performance often requires creative ideas in extreme work settings like health care. Frontline workers are promising sources of creative ideas. The authors assert that their job dissatisfaction is positively associated with creativity in health care settings because negative emotion spurs creativity when tied to engaging work and that characteristics such as shorter tenure, greater role centrality, and high boundary spanning can strengthen this relationship. The authors find supporting evidence in data on ideas generated over 18 months by health professionals in 12 clinics. Results suggest that health care organizations should not overlook dissatisfied workers as valuable sources of creative improvement ideas." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Geschäft mit der Sorge: Unternehmen im Feld der sogenannten 24-Stunden-Pflege (2020)

    Leiber, Simone; Rossow, Verena; Frerk, Timm;

    Zitatform

    Leiber, Simone, Verena Rossow & Timm Frerk (2020): Das Geschäft mit der Sorge. Unternehmen im Feld der sogenannten 24-Stunden-Pflege. (WISO direkt 2020,13), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Sogenannte 24-Stunden-Pflege in Privathaushalten findet in Deutschland unter rechtlich unsicheren und prekären Bedingungen statt, denn eine politische Regulierung der Branche lässt auf sich warten. Eng gekoppelt an die EU-Osterweiterung haben private Vermittlungs- und Entsendeagenturen ein neues Geschäftsfeld etabliert. Dieser Beitrag diskutiert Ergebnisse eines deutsch-polnischen Forschungsprojekts, welches darauf zielte, diesen grauen Markt erstmalig quantitativ abzubilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Impact of COVID-19 Policy Responses on Live-In Care Workers in Austria, Germany, and Switzerland (2020)

    Leiblfinger, Michael ; Prieler, Veronika ; Lutz, Helma ; Benazha, Aranka ; Schwiter, Karin ; Steiner, Jennifer;

    Zitatform

    Leiblfinger, Michael, Veronika Prieler, Karin Schwiter, Jennifer Steiner, Aranka Benazha & Helma Lutz (2020): Impact of COVID-19 Policy Responses on Live-In Care Workers in Austria, Germany, and Switzerland. In: Journal of Long-Term Care, Jg. 2020, S. 144-150. DOI:10.31389/jltc.51

    Abstract

    "Context: The measures taken to counter the COVID-19 pandemic restricted the circular migration of live-in care workers between their countries of origin and the elderly persons’ households. Objective: In this comparative policy analysis, the impact of COVID-19 related policy measures for transnationally organised live-in care in Austria, Germany, and Switzerland is investigated. Method: Policy measures and media debates were analysed and inquiries with care workers, representatives of care agencies, unions, and activist groups were carried out between March and June 2020. Findings: In accordance with their institutionalisation of live-in care, Austria, Germany, and Switzerland responded differently to the challenges the pandemic posed to live-in care arrangements. However, all three countries focused on extending care workers’ rotas and re-establishing transnational mobility. These priorities subordinated the interests of care workers to those of care recipients. Furthermore, the measures remained short-term solutions that failed to acknowledge the fundamental flaws and inequalities of a care model that relies primarily on female migrant workers and wage differentials within Europe. Limitations: This policy comparison is based on an in-depth analysis of COVID-19 related policies, supplemented by inquiries among stakeholders with whom research had been done prior to the pandemic. More in-depth interviews are required to further substantiate the findings concerning their perspectives and gain insight into the longer-term effects of the pandemic. Implications: The pandemic has brought the flaws of the live-in care model to the fore. Countries need to rethink their fragile care policies, which build on social inequality and uninhibited transnational mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Löhne in der Altenpflege: Helferniveaus im Spiegel von Fachkräftesicherung und Lohnverteilung Ein Beitrag zur Lohn- und Tarifdebatte (2020)

    Ludwig, Christine; Evans, Michaela;

    Zitatform

    Ludwig, Christine & Michaela Evans (2020): Löhne in der Altenpflege. Helferniveaus im Spiegel von Fachkräftesicherung und Lohnverteilung Ein Beitrag zur Lohn- und Tarifdebatte. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2020-11), Gelsenkirchen, 23 S.

    Abstract

    "Das Profil der Arbeitslosigkeit in den Pflegeberufen legt angesichts der drängenden Suche nach Fach- und Arbeitskräften nahe, Pflegeeinrichtungen bei der Entwicklung neuer betrieblicher Integrationskonzepte zu stärken. Es bestehen nach wie vor hohe Verdienstunterschiede zwischen den pflegerischen Berufsgattungen, den Einsatzfeldern der Pflegekräfte und den Bundesländern. Dies ist insbesondere für die Stärkung der ambulanten Pflege kontraproduktiv. 58 Prozent der Altenpflegehilfskräfte liegen mit ihren Verdiensten unterhalb der OECD-Niedriglohnschwelle. Um mehr Pflegehelfer/-innen zu gewinnen, ist mehr Aufmerksamkeit für die Löhne dieser Zielgruppe erforderlich. Hilfskräfte profitieren von der Aufwertung der Löhne weniger als die Fachkräfte – dabei sind gerade ihre Löhne gemessen an der OECD-Schwelle oftmals prekär. Betrachtet man ausschließlich die Bruttomedianverdienste von Pflegekräften, geraten diese und weitere wichtige Aspekte der Verdienstsituation in der Pflege aus dem Blick. Der vorliegende Beitrag diskutiert Merkmale der Lohnverteilung in der Altenpflege, die mit Blick auf die aktuelle Lohn- und Tarifdebatte relevant sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Medizinisch-technische Assistenzberufe - Eine Bestandsaufnahme für den Arbeitsmarkt des Saarlandes (2020)

    Otto, Anne ; Weyh, Antje; Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Otto, Anne, Michaela Fuchs & Antje Weyh (2020): Medizinisch-technische Assistenzberufe - Eine Bestandsaufnahme für den Arbeitsmarkt des Saarlandes. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2020), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie analysiert die Arbeitsmarkt- und Fachkräftesituation in den medizinisch-technischen Assistenzberufen in der Gesundheitsbranche im Saarland. Die Assistenzberufe umfassen die vier Fachrichtungen Laboratorium, Funktionsdiagnostik, Radiologie und Veterinärmedizin. Die Gesundheitsbranche und die medizinisch-technischen Assistenzberufe werden dabei auf der Basis von Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit nach wirtschafts- und berufsfachlichen Abgrenzungen definiert. Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Beschäftigten in diesen Berufen innerhalb der Gesundheitsbranche, so dass Assistenzkräfte in anderen Wirtschaftsbereichen nicht berücksichtigt werden. Zusätzlich werden die Arbeitslosigkeit und das erzielte Entgelt in diesen Berufen analysiert. Daran anknüpfend wird untersucht, ob es Anzeichen für einen Fachkräftemangel in den medizinisch-technischen Assistenzberufen gibt. Zu diesem Zweck werden verschiedene Engpassindikatoren ausgewertet. Ein Grund für Fachkräfteengpässe und die damit verbundene Verknappung des Arbeitskräfteangebots kann in einer möglicherweise geringen Berufstreue der Beschäftigten in diesen Berufen gesehen werden. Daher wird für die Assistenzberufe anhand von Längsschnittuntersuchungen der Verbleib in Beschäftigung und im Beruf betrachtet. Die Ergebnisse der Analysen weisen auf eine angespannte Arbeitsmarktsituation bei den einzelnen medizinisch-technischen Assistenzberufen im Saarland hin, die sich auch deutschlandweit beobachten lässt. Dies trifft im Saarland insbesondere auf die Fachrichtung Radiologie zu. Engpässe können aus den Reihen der Arbeitslosen kaum gemildert werden, da es fast keine gemeldeten Arbeitslosen in diesen Berufen im Saarland gibt. Zudem geht aus den Kohorten-analysen hervor, dass viele medizinisch-technische Assistenzkräfte zwar lange in Beschäftigung bleiben, aber nicht unbedingt in ihrem ursprünglichen Beruf. Viele von ihnen wechseln innerhalb der ersten fünf Jahre. Viele der Berufswechsler nehmen jedoch eine verwandte Tätigkeit in einem anderen Gesundheits- oder Technikberuf auf. Die Verbleibraten in der Gesundheitsbranche und im Ursprungsberuf sind im Saarland höher als in Deutschland. In Bezug auf einen möglichst langen Berufsverbleib spielt die generelle Attraktivität der medizinisch-technischen Berufe in all seinen Facetten eine besondere Rolle. Die Studie zeigt Ansatzpunkte auf, um den zukünftigen Arbeitskräftebedarf in den medizinisch-technischen Assistenzberufen besser decken zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; Weyh, Antje; Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Medizinisch-technische Assistenzberufe - Eine Bestandsaufnahme für den Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz (2020)

    Otto, Anne ; Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje; Hennig, Dustin;

    Zitatform

    Otto, Anne, Dustin Hennig, Michaela Fuchs & Antje Weyh (2020): Medizinisch-technische Assistenzberufe - Eine Bestandsaufnahme für den Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 04/2020), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie analysiert die Arbeitsmarkt- und Fachkräftesituation in den medizinisch-technischen Assistenzberufen in der Gesundheitsbranche in Rheinland-Pfalz. Die Assistenzberufe umfassen die vier Fachrichtungen Laboratorium, Funktionsdiagnostik, Radiologie und Veterinärmedizin. Die Gesundheitsbranche und die medizinisch-technischen Assistenzberufe werden dabei auf der Basis von Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit nach wirtschafts- und berufsfachlichen Abgrenzungen definiert. Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Beschäftigten und der erzielten Entgelte in diesen Berufen innerhalb der Gesundheitsbranche, so dass Assistenzkräfte in anderen Wirtschaftsbereichen nicht berücksichtigt werden. Zusätzlich wird die Arbeitslosigkeit in diesen Berufen analysiert. Daran anknüpfend wird untersucht, ob es Anzeichen für einen Fachkräftemangel in den medizinisch-technischen Assistenzberufen gibt. Zu diesem Zweck werden verschiedene Engpassindikatoren ausgewertet. Ein Grund für Fachkräfteengpässe und die damit verbundene Verknappung des Arbeitskräfteangebots kann in einer möglicherweise geringen Berufstreue der Beschäftigten in diesen Berufen gesehen werden. Daher wird für die Assistenzberufe anhand von Längsschnittuntersuchungen der Verbleib in Beschäftigung und im Beruf betrachtet. Die Ergebnisse der Analysen weisen auf eine angespannte Arbeitsmarktsituation bei den einzelnen medizinisch-technischen Assistenzberufen in Rheinland-Pfalz hin, die sich auch deutschlandweit beobachten lässt. Dies trifft in Rheinland-Pfalz insbesondere auf die Fachrichtung Radiologie zu. Engpässe können aus den Reihen der Arbeitslosen kaum gemildert werden, da es fast keine gemeldeten Arbeitslosen in diesen Berufen in Rheinland-Pfalz gibt. Zudem geht aus den Kohortenanalysen hervor, dass viele medizinisch-technische Assistenzkräfte zwar lange in Beschäftigung bleiben, aber nicht unbedingt in ihrem ursprünglichen Beruf. Viele von ihnen wechseln innerhalb der ersten fünf Jahre. Viele der Berufswechsler nehmen jedoch eine verwandte Tätigkeit in einem anderen Gesundheits- oder Technikberuf auf. Die Verbleibraten in der Gesundheitsbranche und im Ursprungsberuf sind in Rheinland-Pfalz etwas höher als in Deutschland. In Bezug auf einen möglichst langen Berufsverbleib spielt die generelle Attraktivität der medizinisch-technischen Berufe in all seinen Facetten eine besondere Rolle. Die Studie zeigt Ansatzpunkte auf, um den zukünftigen Arbeitskräftebedarf in den medizinisch-technischen Assistenzberufen besser decken zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje;
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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung der Corona-Pandemie für das mobile Arbeiten in Caritas und SAGE-Berufen (2020)

    Pietsch, Marcel; Krimmer, Pascal; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Pietsch, Marcel, Pascal Krimmer & Lutz Bellmann (2020): Die Bedeutung der Corona-Pandemie für das mobile Arbeiten in Caritas und SAGE-Berufen. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in Kirche und Caritas, Jg. 8, H. 4, S. 111-115., 2020-08-03.

    Abstract

    "Als pflegerische oder sozialpädagogische Fachkraft von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten - wie kann das funktionieren? Mit der vierten Erhebungswelle des Caritaspanels möchten wir ab September 2020 einen genaueren Blick auf die bisherige Verbreitung mobiler Arbeitsformen in den Betrieben des Deutschen Caritasverbandes werfen. Speziell soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die behördlichen Anweisungen sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstrandsregelungen im Kontext der Corona-Pandemie zur Einführung oder Ausweitung digitalisierter Organisationsabläufe und -strukturen beigetragen haben. Mit dem vorliegenden Artikel wird zunächst der bisherige Forschungsstand zur Verbreitung von mobilem Arbeiten und Homeoffice im deutschen Gesundheits-, Sozial-, Erziehungs- und Unterrichtswesen nachgezeichnet. Dies erfolgt anhand empirischer Ergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die als Kooperationspartner auch die neue Befragungsrunde des Caritaspanels begleiten. Daran knüpft eine kompakte Darstellung zentraler Ergebnisse der vergangenen Welle 2018 an, die sich an den bisher veröffentlichten Ausgaben des caritaspanel Reports orientiert. Abschließend werden weitere Neuerungen der kommenden Befragungsrunde dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Uncovering hidden emotional work : Professional practice in Paediatric Post-Mortem (2020)

    Reed, Kate ; Ellis, Julie ;

    Zitatform

    Reed, Kate & Julie Ellis (2020): Uncovering hidden emotional work : Professional practice in Paediatric Post-Mortem. In: Sociology, Jg. 54, H. 2, S. 312-328. DOI:10.1177/0038038519868638

    Abstract

    "The concepts of emotional labour and emotion management have been extensively explored across a range of health and social care occupations. Less is known about emotionality in 'hidden' and 'taboo' realms of health work. Drawing on data from an ethnographic study on fetal and neonatal post-mortem, we explore the ways in which professionals across occupation and status positions both articulate and manage their emotions. Post-mortem involves a range of practices which take place around the edges of life and death, medicine and hospital space. Although often concealed from members of the public (and from some professionals), such practices tend to be highly valued by professionals and parents. Our analysis moves beyond the current sociological focus on occupation, illuminating instead how emotional work is performed across multi-disciplinary teams in this secret context. In doing so we seek to contribute to the conceptual and empirical development of the sociology of emotion work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    „Leasing ist wie ein stummer Streik“ – Zeitarbeit in der Pflege (2020)

    Riedlinger, Isabelle ; Fischer, Gabriele ; Höß, Tanja; Lämmel, Nora;

    Zitatform

    Riedlinger, Isabelle, Gabriele Fischer, Nora Lämmel & Tanja Höß (2020): „Leasing ist wie ein stummer Streik“ – Zeitarbeit in der Pflege. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 13, H. 2, S. 142-157.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des bundesweiten Fachkräftemangels in der Pflege verwundert es, dass Zeitarbeit innerhalb der Pflegebranche als Beschäftigungsform eine wachsende Bedeutung erhält. Allerdings funktioniert Zeitarbeit in der Pflege im Vergleich zu anderen Branchen nach anderen Logiken: Während beispielsweise im verarbeitenden Gewerbe durch den Einsatz von Zeitarbeitskräften bei schwankender Konjunktur Flexibilität gewährleistet oder Personalkosten gesenkt werden können, besteht in der Pflege ein anhaltend hoher Personalbedarf und die Kosten für Zeitarbeiter*innen übersteigen häufig die des Stammpersonals. Das in anderen Branchen üblicherweise als prekär bewertete Arbeitsverhältnis bietet Pflegefachkräften hingegen die Möglichkeit, sich dem zunehmenden Druck des Arbeitsalltags geprägt von Fachkräftemangel als individuelle (Teil-)Exitstrategie zu entziehen und gleichzeitig passende Rahmenbedingungen für den Einsatz mit den Zeitarbeitsagenturen auszuhandeln. Durch die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung sind Pflegeeinrichtungen gesetzlich verpflichtet, Fachkraftquoten trotz Fachkräftemangel einzuhalten, was den Zeitarbeitskräften entsprechende Verhandlungsmacht verleiht. Anhand empirischer Daten wird beleuchtet, wie Zeitarbeit aus der Perspektive der Einrichtungsleitungen und des Stammpersonals eingeordnet und aus welchen Gründen sie von Beschäftigten gewählt wird. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung diese Entwicklung für die Pflegebranche insgesamt haben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migration and the Labour Market: Ukrainian Women in the Italian Care Sector (2020)

    Salaris, Luisa ; Tedesco, Nicola ;

    Zitatform

    Salaris, Luisa & Nicola Tedesco (2020): Migration and the Labour Market: Ukrainian Women in the Italian Care Sector. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 21, H. 1, S. 1-20. DOI:10.1007/s12134-019-00656-1

    Abstract

    "As Europe experiences significant demographic transformation and cultural change, the rate of care migration is growing sharply. This phenomenon has been encouraged by the structural deficit of the labour market in response to the shortage of workers available for formal and informal welfare systems. This research describes the main features and implications of the Italian care worker labour force, using the story of the Ukrainian women who work there as a case study. The analyses are based on data from the Italian 'Rilevazione continua sulle forze lavoro' or RCFL (Labour Force Survey) covering the last 10 years (2007–2016). The RCFL data shows that the population of care workers in Italy is a quickly growing sector, responsible for 19% of employed women in care sector over that period. RCFL data also reveals that these positions have been filled almost exclusively by Ukrainian women who have immigrated. However, despite recording high employment rates for this group, they are highly segregated, both vertically and horizontally, and they experience difficulty integrating and job-education mismatching. In conclusion, this article explores relevant issues for new migration and integration policies." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie Stellenanzeigen für die Akquise von Fachkräften in der Altenpflege eingesetzt werden (2020)

    Schroll-Decker, Irmgard; Schneider, Andreas;

    Zitatform

    Schroll-Decker, Irmgard & Andreas Schneider (2020): Wie Stellenanzeigen für die Akquise von Fachkräften in der Altenpflege eingesetzt werden. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 167, H. 5, S. 185-192. DOI:10.5771/0340-8574-2020-5-185

    Abstract

    "Der Personalbedarf von Fachkräften beschäftigt die Träger und Institutionen der Altenpflege, die Pflegekräfte, die Fachverbände, die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik (u.a. Mohr et al., 2018). Nach der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (vgl. 2019a) gehören Berufe in der Altenpflege sowohl ohne Spezialisierung als auch mit spezifischer Tätigkeitsangabe seit 2015 kontinuierlich zu den Engpassberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneider, Andreas;
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  • Literaturhinweis

    Home care development in Korea and Germany: The interplay of long-term care and professionalization policies (2020)

    Theobald, Hildegard ; Chon, Yongho ;

    Zitatform

    Theobald, Hildegard & Yongho Chon (2020): Home care development in Korea and Germany: The interplay of long-term care and professionalization policies. In: Social Policy and Administration, Jg. 54, H. 5, S. 615-629. DOI:10.1111/spol.12553

    Abstract

    "The aim of the study was to compare the effects of long-term care and professionalization policies on the development of home care infrastructure and the care workforce in reference to long-term care insurance systems adopted in Germany and Korea. A comparative analysis of the effects of the two policy systems allowed us to examine distinct forms of marketized home care service expansion. In both countries, the opening-up of care markets has brought about a significant expansion of home care services through the active participation of mainly for-profit providers. However, a trade-off between the rate of expansion, the quality of care services, and the stability of care infrastructure has emerged. The market-based expansion of home care services has resulted in difficult employment and working conditions for care workers in both countries. The country-specific organization of home care and related professionalization approaches has led to the development of a well-trained care workforce with less precarious conditions in Germany but not in Korea. Despite this difference, less well-trained care workers experience precarious employment in both countries." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Occupational Heterogeneity in Health-Care Workers' Misgivings About Organizational Change (2020)

    VanHeuvelen, Jane S. ; Grace, Matthew K. ;

    Zitatform

    VanHeuvelen, Jane S. & Matthew K. Grace (2020): Occupational Heterogeneity in Health-Care Workers' Misgivings About Organizational Change. In: Work and occupations, Jg. 47, H. 3, S. 280-313. DOI:10.1177/0730888420919144

    Abstract

    "Past research on organizational change has explored how workers embrace change in some scenarios, resist it in others, and in some cases, subtly circumvent change efforts by feigning conformity. What remains unclear is the role of occupations in explaining workers’ responses to change. Using survey data (N = 226) and in-depth interviews with workers (N = 33) in a neonatal intensive care unit as it transitioned from a multiple-occupancy ward design to single-patient rooms, this study examines occupational discrepancies in reactions to the change. Findings reveal that misgivings about the move vary considerably across groups and illustrate the enduring significance of occupational identity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Fertig wird man eigentlich nie" - Zeitpraktiken und -wünsche von Pflegekräften zur Interaktionsarbeit: Überarbeitete und erweiterte Version des iaw-Projektabschlussberichts zur Personalbemessungsstudie (2020)

    Zenz, Cora; Becke, Guido ;

    Zitatform

    Zenz, Cora & Guido Becke (2020): "Fertig wird man eigentlich nie" - Zeitpraktiken und -wünsche von Pflegekräften zur Interaktionsarbeit: Überarbeitete und erweiterte Version des iaw-Projektabschlussberichts zur Personalbemessungsstudie. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 30), Bremen, 117 S.

    Abstract

    "In Deutschland ist die Personalausstattung in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen (beispielsweise Altenpflege) bundesweit sehr unterschiedlich. Häufig wird über zu wenig Zeit in der Pflege berichtet. Im Pflegestärkungsgesetz II wurde nun festgelegt, dass ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zu einer einheitlicheren Bemessung Grundlage geben soll. Dieser Auftrag einer Studie zur "Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Verfahrens zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen nach qualitativen und quantitativen Maßstäben gemäß § 113c SGB XI" ist nach europaweiter Ausschreibung an Prof. Dr. Heinz Rothgang und Projektteam gegangen. Ziel des Gesamtprojektes war es, einen Algorithmus zu entwickeln, der eine einheitliche bedarfsgerechte Personalbemessung anhand der Anzahl der zu versorgenden Pflegebedürftigen und ihrer Zuordnung nach dem Neuen Begutachtungsassessments (NBA) sowie der notwendigen Qualifikation der Pflegekräfte ermöglichen soll. Pflegearbeit besteht zu großen Teilen aus Arbeit mit und am Menschen - auch Interaktionsarbeit genannt. Diese wurde im iaw-Teilprojekt hinsichtlich zeitlicher Implikationen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Who Cares? Attracting and Retaining Care Workers for the Elderly (2020)

    Zitatform

    (2020): Who Cares? Attracting and Retaining Care Workers for the Elderly. (OECD health policy studies), Paris, 187 S. DOI:10.1787/92c0ef68-en

    Abstract

    "This report presents the most up-to-date and comprehensive cross-country assessment of long-term care (LTC) workers, the tasks they perform and the policies to address shortages in OECD countries. It highlights the importance of improving working conditions in the sector and making care work more attractive and shows that there is space to increase productivity by enhancing the use of technology, providing a better use of skills and investing in prevention. Population ageing has outpaced the growth of workers in the long-term care (LTC) sector and the sector struggles with attracting and retaining enough workers to care for those dependent on others for care. Non-standard work is widespread, pay levels tend to be lower than similar-qualification jobs in other health sectors, and LTC workers experience more health problems than other health workers. Further, educational requirements tend to be insufficient to perform more demanding and growing tasks of LTC. With growing demand for care at home, better co-ordination between the health and long-term care sectors and between formal and informal careers is needed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))))

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    Fachkräfteengpassanalyse 2019 (2020)

    Zitatform

    (2020): Fachkräfteengpassanalyse 2019. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 15 S.

    Abstract

    "- Es wurde mit dieser Engpassanalyse die Fachkräftesituation im Jahr 2019 eingeschätzt. Das be-deutet, dass die coronabedingten Veränderungen am Arbeitsmarkt des Jahres 2020 in dieser Analyse nicht berücksichtigt worden sind. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Eng-passsituation werden in der Engpassanalyse 2020 bewertet. - Erstmalig wurde die Engpassanalyse der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gemäß der wei-terentwickelten Methode durchgeführt. - Hierfür wurde auf Ebene der Berufsgattungen der KldB 2010 eine Bewertung von sechs Engpas-sindikatoren durchgeführt. Ergänzt wird die Bewertung um Risiko- bzw. Ergänzungsindikatoren. - Nach dieser neuen Methode zeigt sich, dass in Deutschland in insgesamt 185 Berufsgattungen Engpässe aufgetreten sind. - Mehr als die Hälfte dieser Berufsgattungen mit einem Engpass sind Berufe auf Fachkraftebene, ein Viertel sind Spezialisten und ein gutes Fünftel Experten. - Nach Berufen zeigen sich Engpässe vor allem in Bau- und Handwerksberufen, in der Pflege, in IT-Berufen und in der Medizin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Pflege in Zeiten der Ökonomisierung (2019)

    Auth, Diana ;

    Zitatform

    Auth, Diana (2019): Pflege in Zeiten der Ökonomisierung. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 166, H. 3, S. 91-94. DOI:10.5771/0340-8574-2019-3-91

    Abstract

    "Die Pflege hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten und auch konfliktträchtigsten sozialpolitischen Bereiche entwickelt. Kontext der 'Care-Krise' bzw. des 'Pflegenotstands' sind zum einen der demographische Wandel, demzufolge die Zahl der Pflegebedürftigen weiter steigen wird, zum anderen der Rückgang des sog. häuslichen Pflegepotentials, v.a. durch die steigende Frauenerwerbstätigkeit. Beide gesellschaftlichen Prozesse zusammen machen deutlich, dass die bislang dominierende häuslich-familiäre Pflege an ihre Grenzen stößt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Branchenanalyse medizinische Rehabilitation (2019)

    Baldauf, Sabine; Vitols, Katrin;

    Zitatform

    Baldauf, Sabine & Katrin Vitols (2019): Branchenanalyse medizinische Rehabilitation. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 160), Düsseldorf, 124 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und einer von steigendem Leistungsdruck geprägten Gesellschaft gewinnen Dienstleistungen von Rehabilitationseinrichtungen zunehmend an Bedeutung. Trotz der wachsenden Nachfrage stehen die Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland unter starken Anpassungs- und Veränderungsdruck, der auch die in ihnen tätigen Beschäftigten betrifft. Die Branchenanalyse untersucht wirtschaftliche, gesetzliche, technologische und soziale Veränderungen und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Beschäftigung in Rehabilitationseinrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Satisfied after all? Working trajectories and job satisfaction of foreign-born female domestic and care workers in Italy (2019)

    Barbiano di Belgiojoso, Elisa ; Ortensi, Livia Elisa ;

    Zitatform

    Barbiano di Belgiojoso, Elisa & Livia Elisa Ortensi (2019): Satisfied after all? Working trajectories and job satisfaction of foreign-born female domestic and care workers in Italy. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 45, H. 13, S. 2527-2550. DOI:10.1080/1369183X.2018.1465401

    Abstract

    "Foreign-born women frequently find their first job in the domestic sector. This is usually considered a stepping-stone, but it is rather a definitive condition. We analyse the working trajectory of foreign-born women with a first job in domestic work using sequence analysis and studying their association with job satisfaction by means of logistic regression models. The data were collected as part of the Foreigners' Job Trajectories project conducted by the ISMU Foundation in Italy in 2009. We found that, after all, domestic and care workers can be satisfied with their job if basic decent working conditions are guaranteed. Particular attention is paid to the high rate of job satisfaction for women with a trajectory from live-out to live-in jobs. Possible explications for job satisfaction are extensively discussed focusing on economic drivers, the agency of domestic workers, and the emotive dimension of domestic and care works." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege in Österreich - die Perspektive der Beschäftigten (2019)

    Bauer, Gudrun; Rodrigues, Ricardo ; Leichsenring, Kai;

    Zitatform

    Bauer, Gudrun, Ricardo Rodrigues & Kai Leichsenring (2019): Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege in Österreich - die Perspektive der Beschäftigten. (European Centre for Social Welfare Policy and Research. Policy brief 2018,08), Wien, 11 S.

    Abstract

    "Um den zukünftigen Bedarf an formellen Pflege- und Betreuungsdiensten zu decken, wird eine wesentliche Steigerung der Zahl qualifizierter Pflege- und Betreuungspersonen notwendig sein. Dabei wird für Österreich, wie auch für andere europäische Länder, bereits jetzt ein zukünftiger Arbeitskräftemangel in der Langzeitpflege prognostiziert (siehe z.B. Fink et al., 2015; für Deutschland: Rothgang et al., 2017). Ausschlaggebend für die Berufswahl sowie für den Verbleib in der Pflege- und Betreuung sind die jeweiligen Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, denn schlechte Arbeitsbedingungen gehen allgemein mit Absentismus sowie Problemen bei der Rekrutierung, hoher Fluktuation und der Abwanderung in andere Berufe einher (Colombo et al., 2011).
    Im Rahmen der NORDCARE-Befragung in Österreich wurden daher die Arbeitsbedingungen in den Mobilen Sozial- und Gesundheitsdiensten sowie in Alten- und Pflegeheimen in drei Bundesländern in Österreich (Wien, Oberösterreich, Salzburg) aus Sicht der Beschäftigten untersucht (siehe Bauer et al., 2018). Im Anschluss an den ersten Policy-Brief zu dieser Studie, der einen Einblick in die Charakteristika der Beschäftigten in der Langzeitpflege und deren Arbeitsbereich gibt, widmet sich dieser Policy-Brief der Beurteilung konkreter Arbeitsbedingungen durch die Beschäftigten und beleuchtet jene Faktoren, welche die Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege wesentlich und in besonderem Ausmaß beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Neue Wege der Pflegeausbildung: Anspruch und Leistungen der Pflegeberufereform für die Attraktivität der Pflegearbeit (2019)

    Benedix, Ulf; Kathmann, Till;

    Zitatform

    Benedix, Ulf & Till Kathmann (2019): Neue Wege der Pflegeausbildung. Anspruch und Leistungen der Pflegeberufereform für die Attraktivität der Pflegearbeit. (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 29), Bremen, 128 S.

    Abstract

    "Der Personal- und Fachkräftemangel in der Pflege ist groß. Es fehlt an Nachwuchs und die Arbeitsbedingungen sind wenig attraktiv. Die 2017 beschlossene Neuordnung der Pflegeberufe mit der generalistischen Ausbildung hatte den Anspruch, nicht nur die Ausbildung an veränderte Anforderungen anzupassen, sondern auch die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern. Es stellt sich die Frage, inwieweit die aktuell in der Umsetzung befindliche Reform ihren Zielen gerecht werden wird. Welcher Fortschritt ergibt sich für das Berufsbild der Pflege? Welche Impulse werden für die Entwicklung 'guter Arbeit' - nicht zuletzt bei der Entlohnung - gesetzt?
    Die Studie beschreibt zunächst Elemente des Pflegesystems, die den Hintergrund des umstrittenen Reformprozesses bilden. In Interviews mit Experten und Expertinnen regionaler und überregionaler institutioneller Akteure wurden Einschätzungen zu den Auswirkungen der Reform auf die Pflegearbeit und zu den Anforderungen an ihre praktische Umsetzung gewonnen. Vergleichend wurden die Ausbildungssysteme der Niederlande und Österreichs hinzugezogen. Auf dieser Grundlage wird das Reformergebnis bewertet und es werden Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Umsetzung der Reform benannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transnationale Care-Arbeiterinnen in der 24-Stunden-Betreuung: Zwischen öffentlicher (Un-)Sichtbarkeit und institutioneller (De-)Adressierung (2019)

    Bomert, Christiane;

    Zitatform

    Bomert, Christiane (2019): Transnationale Care-Arbeiterinnen in der 24-Stunden-Betreuung. Zwischen öffentlicher (Un-)Sichtbarkeit und institutioneller (De-)Adressierung. (Soziale Arbeit als Wohlfahrtsproduktion 18), Wiesbaden: Springer VS, 314 S. DOI:10.1007/978-3-658-28514-2

    Abstract

    "Christiane Bomert untersucht die öffentlichkeitswirksamen Artikulationsmöglichkeiten marginalisierter politischer Interessen von Migrantinnen, die deutschlandweit in der häuslichen Pflege beschäftigt sind. Auf verschiedenen diskursiven Ebenen macht die Autorin das Spannungsfeld zwischen dem eigenständigen Einfordern von Interessen und einer wohlfahrtstaatlichen und gewerkschaftlichen Stellvertretungspraxis deutlich. Damit greift sie die steigende Relevanz der Care-Debatte auf und verbindet diese mit einer Positionierung Sozialer Arbeit zur transnationalen Care-Arbeit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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