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Dossier

Einkommensverteilung in Deutschland

Laut einer OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Die OECD empfiehlt, dem steuer- und sozialpolitisch entgegenzuwirken, mehr Menschen in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen sowie mehr in die Bildung Niedrigqualifizierter zu investieren.

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  • Literaturhinweis

    The Impact of Aging and Automation on the Macroeconomy and Inequality (2021)

    Stähler, Nikolai ;

    Zitatform

    Stähler, Nikolai (2021): The Impact of Aging and Automation on the Macroeconomy and Inequality. In: Journal of macroeconomics, Jg. 67. DOI:10.1016/j.jmacro.2020.103278

    Abstract

    "We build a life-cycle model in which a representative firm produces a final good using routine and non-routine labor as well as traditional and automation capital (e.g. robots). Robots can substitute for routine labor. We show that both, population aging and higher robot productivity, foster the increased use of robotics. Population aging decreases and progress in robot technology increases long-run output per capita. In both cases, inequalities in labor income, wealth and consumption rise. Although expected advances in automation technologies are able to mitigate or even circumvent output losses in the aggregate and improve consumption possibilities for everyone, this comes at the cost of increased inequality because non-routine workers benefit disproportionately." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2021 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Affluent Lives Beyond the Border? Individual Wage Change Through Migration (2021)

    Witte, Nils ; Guedes Auditor, Jean;

    Zitatform

    Witte, Nils & Jean Guedes Auditor (2021): Affluent Lives Beyond the Border? Individual Wage Change Through Migration. In: M. Erlinghagen, A. Ette, N. F. Schneider & N. Witte (Hrsg.) (2021): ¬The¬ Global Lives of German Migrants, S. 121-138. DOI:10.1007/978-3-030-67498-4_7

    Abstract

    "This chapter investigates individual wage changes of German emigrants. The analytical strategy is twofold. First, we compare hourly wage changes among emigrants with wage changes among stayers. We estimate the Difference-in-Difference of mean net hourly wages between stayers and emigrants over time and account for the positive selection of emigrants on observable characteristics through entropy balancing. Second, we explore the heterogeneity of wage changes among emigrants. To that end, we calculate linear regressions on the log net hourly wage change through migration. The first analysis suggests substantial wage increases of 8 euros through migration. The second analysis provides evidence that characteristics of employment and of destination countries account for differences in the wage change among emigrants. Among individual characteristics, only age is negatively correlated, while education and gender do not account for differences. Our analysis rely on the first wave of the German Emigration and Remigration Panel Study. The German Socio-Economic Panel Study yields our reference population of stayers." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verteilungsbericht 2021: Die Einkommenssituation und Abstiegsängste der Mittelschicht (2021)

    Zucco, Aline; Özerdogan, Anil;

    Zitatform

    Zucco, Aline & Anil Özerdogan (2021): Verteilungsbericht 2021. Die Einkommenssituation und Abstiegsängste der Mittelschicht. (WSI-Report 69), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "Die Einkommensungleichheit ist in den letzten Jahren leicht zurückgegangen, nicht zuletzt, weil vor allem die mittleren Einkommen seit 2014 stetig gestiegen sind. Was bedeutet das für die sogenannte Mittelschicht und deren Abstiegsängste, die in den letzten Jahrzehnten vielfach thematisiert worden sind? Der Verteilungsbericht zeigt, dass die positive konjunkturelle Entwicklung im letzten Jahrzehnt auch zu einer deutlichen Verringerung der ökonomischen Zukunftssorgen dieser Gruppe geführt hat. Deren ökonomische Stabilisierung und die damit verknüpfte Abnahme finanzieller und beruflicher Sorgen könnte aber durch die Covid-19-Krise gestoppt werden, weswegen es jetzt politischer Maßnahmen bedarf, die vor allem die stark von der Krise betroffenen Gruppen im Blick haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Özerdogan, Anil;
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  • Literaturhinweis

    WSI-Verteilungsbericht 2021: Die Einkommenssituation und Abstiegsängste der Mittelschicht (2021)

    Zucco, Aline; Özerdogan, Anil;

    Zitatform

    Zucco, Aline & Anil Özerdogan (2021): WSI-Verteilungsbericht 2021: Die Einkommenssituation und Abstiegsängste der Mittelschicht. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 6, S. 463-471. DOI:10.5771/0342-300X-2021-6-463

    Abstract

    "Durch einen Anstieg der mittleren Einkommen kam es in den letzten Jahren zu einem leichten Rückgang der Einkommensungleichheit. Dieser Verteilungsbericht nimmt diese positive Entwicklung zum Anlass, auf die Situation der sogenannten Mittelschicht und ihre vormals zentralen Angst – die Abstiegsangst – zu blicken. Auf Basis der SOEP zeigt sich, dass die Abstiegsängste der Mittelschicht zwischen 2010 und 2019 deutlich zurückgegangen sind, nicht zuletzt wegen der guten konjunkturellen Rahmenbedingungen, die auch zu einem Absinken der Arbeitslosenquote führte. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich die Covid-19-Krise auf die Einkommensungleichheit und die Abstiegsängste ausgewirkt hat. Die Daten der HBS-Erwerbspersonenbefragung weisen darauf hin, dass ärmere Einkommensgruppen häufiger Einbußen hatten und sich auch vermehrt um ihre berufliche Zukunft und ihre finanzielle Situation sorgen. Somit könnte der positive Trend der letzten Jahre durch die Covid-19-Krise zum Stoppen gekommen sein und die Einkommensungleichheit wieder steigen. Es gilt also daher, vor allem die von der Krise stark betroffenen Gruppen durch Qualifizierung und Stärkung der Tarifbindung zu schützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Özerdogan, Anil;
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  • Literaturhinweis

    Is the German Middle Class Crumbling?: Risks and Opportunities (2021)

    Abstract

    "Thriving middle classes are the backbone of democratic societies and strong economies, but in many countries, they face mounting pressure as their economic strength is eroding relative to higher-income households. Real wages and incomes for most middle-class households have grown only very slowly, and rising expenditures have been putting further pressure on living standards. Meanwhile, globalisation, digitalisation, and demographic change are eroding job opportunities for middle-skilled workers, who risk sliding into lower-paid employment. The COVID-19 crisis has accentuated socio-economic divides and may end up accelerating some of the above trends. This publication builds upon the OECD’s publications on the middle class (Under Pressure: The Squeezed Middle Class) and social mobility (A Broken Social Elevator? How to Promote Social Mobility). It demonstrates that the German middle class is similar in size as in peer countries, but substantially smaller than it was in the mid-1990s. Lower middle‑class households face an increased risk of slipping out of the middle; meanwhile, upward mobility into the middle has declined, particularly for workers in “typical” middle-class occupations. Employment growth forecasts point to further occupational polarisation. The review proposes policy options for strengthening the employability of middle-class workers, creating good-quality, future-oriented jobs, and boosting middle‑class disposable incomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Deutsche Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Die Schere zwischen Arm und Reich: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE(Drucksache 19/28018) (2021)

    Zitatform

    (2021): Die Schere zwischen Arm und Reich. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE(Drucksache 19/28018). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/28249 (12.04.2021)), 36 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Schere zwischen Arm und Reich u.a. mit der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik in den jeweiligen Bundesländern 2010-2016 sowie mit der Verteilung der Nettoäquivalenzeinkommen auf Dezile. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Armut und Medianentgelte - Implikationen aus dem 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 20/153 ) (2021)

    Zitatform

    (2021): Armut und Medianentgelte - Implikationen aus dem 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 20/153 ). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/276 (15.12.2021)), 16 S.

    Abstract

    Die ersten sechs Fragen/Antworten betreffen die Entwicklung der Armutsrisikoquote im Zeitverlauf in Deutschland (2000-2020) und im europäischen Vergleich für das Jahr 2020, die Aufwendungen für Sozialleistungen 2000-2019, sowie die Anzahl und den Anteil der Beschäftigten im unteren Entgeltbereich in den Jahren 2000 bis 2020. Als Grundlage für die Beantwortung der Fragen 7 bis 29 wurde das Merkmal 'Entgelt' aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit herangezogen. Dabei geht es im Einzelnen um die Anzahl und den Anteil der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe im Anforderungsniveau 'Helfer', 'Fachkraft', 'Spezialist', der Kerngruppe in den Wirtschaftsabschnitten Gastgewerbe, Handel, Verkehr und Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, in der Berufsgruppe 513, Lagerwirtschaft, Post und Zustellung, Güterumschlag, Fahrzeugführung im Straßenverkehr, Fahrzeugführung im Eisenbahnverkehr, Gewerbe- und Gesundheitsaufsicht, Desinfektion, Reinigung, Verkauf von Lebensmitteln, Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege. Die weiteren Fragen betreffen die Anteile deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit, Asylherkunftsländer und die Ursachen für die zunehmende 'Erosion' der sozialen Lage der gesellschaftlichen Mitte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Occupations, workplaces or jobs?: An exploration of stratification contexts using administrative data (2020)

    Avent-Holt, Dustin; Hägglund, Anna Erika; Rainey, Anthony ; Henriksen, Lasse Folke ; Mun, Eunmi ; Tomaskovic-Devey, Donald ; Melzer, Silvia Maja ; Jung, Jiwook ; Kodama, Naomi ;

    Zitatform

    Avent-Holt, Dustin, Lasse Folke Henriksen, Anna Erika Hägglund, Jiwook Jung, Naomi Kodama, Silvia Maja Melzer, Eunmi Mun, Anthony Rainey & Donald Tomaskovic-Devey (2020): Occupations, workplaces or jobs?: An exploration of stratification contexts using administrative data. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 70. DOI:10.1016/j.rssm.2019.100456

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung von Mieteinkommen und Immobilien für die Ungleichheit in Deutschland (2020)

    Bartels, Charlotte ; Schröder, Carsten ;

    Zitatform

    Bartels, Charlotte & Carsten Schröder (2020): Die Bedeutung von Mieteinkommen und Immobilien für die Ungleichheit in Deutschland. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 10, S. 741-746. DOI:10.1007/s10273-020-2756-6

    Abstract

    "Immobilien haben an Bedeutung für die Einkommensungleichheit in Deutschland gewonnen. Der Anteil von Haushalten mit Einkommen aus Vermietung und Verpachtung hat zwischen 2002 und 2017 zugenommen. Mieteinkommen erklären einen wachsenden Anteil der Einkommensungleichheit in Deutschland. Veränderungen der Vermögensungleichheit werden hauptsächlich durch Kapitalgewinne aus Wohnungs- und Aktienkursen sowie durch unterschiedliche Sparquoten verursacht. Steigende Hauspreise verringern tendenziell die Vermögensungleichheit, während steigende Aktienpreise die Vermögensungleichheit vergrößern. In den 2010er Jahren hat der Anteil des Wohneigentums in den deutschen Bundesländern und über die verschiedenen Regionen hinweg zugenommen, insbesondere in städtischen Gebieten und größeren Kommunen. Somit profitierte ein steigender Anteil der deutschen Haushalte von steigenden Hauspreisen, und die Vermögensungleichheit hat sich zwischen 2002 und 2017 nicht wesentlich verändert. Wir dokumentieren erhebliche Unterschiede in Wohneigentum und -vermögen zwischen Ost- und Westdeutschland. Während in Westdeutschland 2017 etwa die Hälfte aller Haushalte in Immobilien investiert ist, liegt dieser Anteil in Ostdeutschland unter 40%. Im Jahr 2017 weisen die Haushalte in Bayern und Hamburg mit durchschnittlich mehr als 350.000 Euro das höchste Nettoimmobilienvermögen auf. In den ostdeutschen Bundesländern liegt das durchschnittliche Nettoimmobilienvermögen zwischen 100.000 und 150.000 Euro. Von 2012 bis 2017 ist das durchschnittliche Nettoimmobilienvermögen vor allem in großen Kommunen, Gemeinden und städtischen Regionen recht stark gestiegen. Das Betriebsvermögen erklärt mehr als die Hälfte der gesamten Nettovermögensungleichheit in Deutschland, gefolgt vom Nettoimmobilienvermögen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse (2020)

    Beznoska, Martin ; Stockhausen, Maximilian ; Niehues, Judith;

    Zitatform

    Beznoska, Martin, Judith Niehues & Maximilian Stockhausen (2020): Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,65), Köln, 42 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 maßgeblich bestimmt und zumindest in jüngerer Zeit ungekannte (negative) Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft ausgeübt. Im Kern dieser Simulationsstudie steht deshalb die Frage, wie sich die Corona-Pandemie auf die Einkommenssituation und die soziale Ungleichheit in Deutschland ausgewirkt hat, und in welchem Umfang automatische Stabilisatoren des sozialen Sicherungssystems sowie zusätzliche Hilfsmaßnamen Verwerfungen durch die Krise abfedern konnten. Dazu werden Haushaltsbefragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2018, die bis zum aktuellen Rand fortgeschrieben werden, mittels eines statistischen Matching-Verfahrens mit Umfragedaten des IW zu den finanziellen Folgen und subjektiven Einschätzungen der Corona-Krise aus dem August 2020 kombiniert. Mithilfe des Mikrosimulationsmodells IW-STATS werden aufgrund der sich ergebenden Einkommens- und Statusveränderungen in der Corona-Krise zu zahlende Steuern und Abgaben und erhaltene staatliche Transfers der Haushalte simuliert. Zudem werden bei der Analyse der Verteilungswirkungen die bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen zugrunde gelegt, da aus der IW-Befragung hervorgeht, dass die Verteilung der Verluste bei individuellen Erwerbseinkommen bereits stark moderiert wird, wenn der Haushaltskontext berücksichtigt wird. Änderungen beim Kurzarbeitergeld, der einmalige Kinderbonus und andere Krisenhilfen werden dabei bestmöglich berücksichtigt. In einem ersten Schritt kann so gezeigt werden, dass sich die Markteinkommen breiter Bevölkerungsschichten im Krisenjahr deutlich reduziert haben, wobei insbesondere Geringverdiener und Selbstständige verhältnismäßig stark betroffen sind. In einem zweiten Schritt zeigt sich die stabilisierende Wirkung der sozialstaatlichen Sicherungssysteme, die maßgeblich dazu beitragen, dass die Veränderungen in den verfügbaren Haushaltseinkommen deutlich geringer ausfallen. Der Effekt ist insbesondere in der unteren Einkommenshälfte ausgeprägt. Die Simulationsanalyse zeigt, dass die Ungleichheit in den Markteinkommen in der Krise zunimmt, aber nicht die Ungleichheit in den verfügbaren Haushaltseinkommen. Gleichzeitig zeigt der Vergleich zwischen 2019 und 2020 – wenn für beide Jahre dieselben krisenbedingten Einkommensverluste, aber nur im Jahr 2020 die Hilfsmaßnahmen modelliert werden –, dass die getroffenen Maßnahmen sowie unter anderem Reformen beim Kinderzuschlag (KIZ) und dem Wohngeld effektiv einem Anstieg der sozialen Ungleichheit im Krisenjahr entgegengewirkt haben. Welche langfristigen Folgen von der Corona-Pandemie auf die Verteilung der Einkommen vor und nach Steuern und Transferzahlungen ausgehen werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht vorhersagbar. Die Auswertung der bis zum Zeitpunkt der Analyse bekannten Verteilungseffekte legt jedoch nahe, dass das soziale Sicherungssystem – mit seinen bestehenden Elementen und durch das beherzte Eingreifen der Politik – einen wesentlichen Teil der Einkommensverluste abfedern konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dynamiken von Lohnungleichheiten in Europa: Betriebliche und arbeitsmarktpolitische Anpassungen während der Eurokrise (2020)

    Broschinski, Sven ;

    Zitatform

    Broschinski, Sven (2020): Dynamiken von Lohnungleichheiten in Europa. Betriebliche und arbeitsmarktpolitische Anpassungen während der Eurokrise. (Sozialstrukturanalyse), Wiesbaden: Springer VS, 293 S. DOI:10.1007/978-3-658-31894-9

    Abstract

    "Diese Studie rekonstruiert die Entwicklungen der Löhne und Lohnungleichheiten während der Eurokrise aus einer gesamteuropäischen sowie inner- und zwischenstaatlichen Perspektive. Es wird gezeigt, dass die unterschiedlichen betrieblichen als auch arbeitsmarktpolitischen Anpassungen in den Mitgliedsstaaten zu sehr heterogenen Mustern der innerstaatlichen Lohnentwicklungen beigetragen haben. So erfuhren vor allem die osteuropäischen Mitgliedsstaaten sowie Deutschland einen deutlichen Anstieg des unteren Lohnniveaus, während es in den südeuropäischen Ländern sowie Großbritannien zu starken Reallohneinbußen gekommen ist, die teilweise durch die veränderte Zusammensetzung der Arbeitnehmerschaft verdeckt werden. Gleichzeitig haben diese Entwicklungen zu einer EU-weiten Konvergenz der Löhne sowie einem Rückgang der zwischenstaatlichen Lohnungleichheiten geführt. Ein zentraler Erklärungsfaktor für diese Trends sind die rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen, die die Auswirkungen der makroökonomischen Schocks auf die Lohn- und Beschäftigungsstrukturen in hohem Maße moderiert haben und die selbst auch zum Gegenstand krisenbedingter Anpassungsprozesse wurden." (Autorenreferat, © 2020 Springer)

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  • Literaturhinweis

    Wachsende Ungleichheit lässt Ökonomen kalt (2020)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2020): Wachsende Ungleichheit lässt Ökonomen kalt. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 2, S. 106-111. DOI:10.1007/s10273-020-2579-5

    Abstract

    "Seit geraumer Zeit ist die wachsende Ungleichheit das Kardinalproblem unserer Gesellschaft, wenn nicht der gesamten Menschheit. Während daraus im globalen Maßstab Krisen und Kriege resultieren, die wiederum größere Migrationsbewegungen nach sich ziehen, sind hierzulande sozialer Zusammenhalt und repräsentative Demokratie bedroht. Gleichwohl haben sich die meisten deutschen Ökonomen nie ernsthaft mit dem Problem der Ungleichheit auseinandergesetzt und nach Möglichkeiten für eine Lösung gesucht. Stattdessen haben sie das Problem ignoriert oder seine Bedeutung negiert bzw. relativiert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Die zerrissene Republik: wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland (2020)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2020): Die zerrissene Republik: wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland. Weinheim: Beltz Juventa, 414 S.

    Abstract

    "Seit geraumer Zeit ist das Problem wachsender Ungleichheit das Kardinalproblem unserer Gesellschaft, wenn nicht der gesamten Menschheit. Während daraus im globalen Maßstab ökonomische Krisen, Kriege und Bürgerkriege resultieren, die wiederum größere Migrationsbewegungen nach sich ziehen, sind in Deutschland der soziale Zusammenhalt und die repräsentative Demokratie bedroht. Daher wird nicht bloß thematisiert, wie soziale Ungleichheit entsteht und warum sie zugenommen hat, sondern auch, weshalb die politisch Verantwortlichen darauf kaum reagieren und was getan werden muss, um sie einzudämmen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Beltz Juventa)

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  • Literaturhinweis

    Die Ungleichheit von Lebenserwerbseinkommen (2020)

    Bönke, Timm; Lüthen, Holger;

    Zitatform

    Bönke, Timm & Holger Lüthen (2020): Die Ungleichheit von Lebenserwerbseinkommen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 241-245. DOI:10.1007/s10273-020-2625-3

    Abstract

    "In den letzten Jahrzehnten hat sich der deutsche Arbeitsmarkt in seiner Struktur stark gewandelt – nicht nur durch technologischen Fortschritt oder Globalisierung, sondern auch durch institutionelle Änderungen wie die zunehmende Deregulierung. Gleichzeitig wird spätestens seit den 1980er Jahren ein deutlicher Anstieg der Einkommensungleichheit dokumentiert. Um strukturelle Veränderungen über lange Zeiträume besser erfassen zu können, sollten Querschnittsanalysen daher um das Betrachten gesamter Erwerbsverläufe ergänzt werden. Dies ermöglicht Vergleiche von Lebenserwerbseinkommen, die widerspiegeln, was ein Individuum über sein gesamtes Erwerbsleben verdient hat. Eine solche Analyse kann zeigen, inwiefern langfristige Trends einzelne Generationen treffen und ob bestimmte Entwicklungen über Generationen hinweg Auswirkungen haben und/oder wahrscheinlich haben werden." (Textauszug, IAB)

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  • Literaturhinweis

    A head-to-head comparison of augmented wealth in Germany and the United States (2020)

    Bönke, Timm; Grabka, Maruks M.; Schröder, Carsten ; Wolff, Edward N. ;

    Zitatform

    Bönke, Timm, Maruks M. Grabka, Carsten Schröder & Edward N. Wolff (2020): A head-to-head comparison of augmented wealth in Germany and the United States. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 122, H. 3, S. 1140-1180. DOI:10.1111/sjoe.12364

    Abstract

    "We examine the composition of augmented household wealth, the sum of net worth and pension wealth, in the United States and Germany. Pension wealth makes up a considerable portion of household wealth of about 48% in the United States and 61% in Germany. When pension wealth is included in household wealth, the Gini coefficient falls from 0.889 to 0.700 in the United States and from 0.755 to 0.508 in Germany. If the wealth shares in Germany were the same as in the United States, this would lead to a 12.6% increase in the Gini coefficient in the augmented wealth distribution in Germany." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wer gewinnt? Wer verliert? : Die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt seit den frühen Jahren der Bundesrepublik bis heute (2020)

    Bönke, Timm; Wetter, Miriam; Harnack, Astrid;

    Zitatform

    Bönke, Timm, Astrid Harnack & Miriam Wetter (2020): Wer gewinnt? Wer verliert? : Die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt seit den frühen Jahren der Bundesrepublik bis heute. Gütersloh, 53 S. DOI:10.11586/2019014

    Abstract

    "Auf das gesamte Erwerbsleben gerechnet, verdienen Frauen nur etwas mehr die Hälfte der Erwerbseinkommen der Männer. Ausgedrückt in absoluten Zahlen erzielen Frauen in Westdeutschland in Preisen von 2015 ein erwartetes durchschnittliches Lebenserwerbseinkommen von rund 830.000 Euro, während Männer mit durchschnittlich rund 1,5 Millionen Euro rechnen können. In Ostdeutschland fallen die erwarteten Lebenserwerbseinkommen insgesamt geringer aus. Frauen kommen hier auf rund 660.000 Euro, Männer auf knapp 1,1 Millionen Euro. Die Lücke in den Lebenserwerbseinkommen, der sogenannte Gender Lifetime Earnings Gap, beträgt damit für die jüngsten Jahrgänge, die heute Mitte 30-Jährigen, 45 Prozent in West- und 40 Prozent in Ostdeutschland. Wie groß die Kluft ist, verdeutlicht auch die Betrachtung nach Qualifikationsniveau: Bis zum Geburtsjahrgang 1974 erzielen hochqualifizierte Frauen im Durchschnitt nur so viel Erwerbseinkommen wie geringqualifizierte Männer. Jüngere Akademikerinnen können immerhin ein ähnliches Lebenserwerbseinkommen wie mittelqualifizierte Männer erwarten und holen damit etwas auf." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Wie verteilt sich der Wohlstand in Deutschland?: Eine kombinierte Betrachtung von Einkommen und Vermögen (2020)

    Calderón, Mariano; Niehues, Judith; Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Calderón, Mariano, Judith Niehues & Maximilian Stockhausen (2020): Wie verteilt sich der Wohlstand in Deutschland? Eine kombinierte Betrachtung von Einkommen und Vermögen. In: IW-Trends, Jg. 47, H. 3, S. 39-60. DOI:10.2373/1864-810X.20-03-03

    Abstract

    "Häufig fokussieren Verteilungsanalysen entweder auf Einkommen oder Vermögen. Ein umfassendes Bild des materiellen Wohlstands der Haushalte ergibt sich erst durch eine kombinierte Betrachtung beider Größen. Die vorliegende Analyse ermittelt daher, wie sich das Einkommen der Haushalte und ihre Zugehörigkeit zu Einkommensschichten verändert, wenn das vorhandene Vermögen hypothetisch auf die erwartete Restlebenszeit aufgeteilt wird. Da höhere Einkommen tendenziell mit höheren Vermögen einhergehen, führt das erweiterte Einkommen zu einer höheren Ungleichheit. Die höhere Konzentration der Vermögen wird jedoch nicht vollständig auf die Einkommen übertragen, da auch ein Teil der Menschen mit geringen und mittleren Einkommen über nennenswerte Vermögen verfügt. Durch die kombinierte Betrachtung wird vor allem deutlich, dass die über 65-Jährigen zwar über unterdurchschnittliche Einkommen verfügen, aber häufiger über höhere Vermögenswerte. Dies führt in Summe zu einer Verbesserung ihrer Wohlstandsposition gegenüber den Jüngeren und zu einem höheren Anteil der Älteren in der oberen Mittelschicht und bei den relativ Reichen, wenn erweiterte Einkommen berücksichtigt werden. Wenngleich es sich um eine hypothetische Betrachtung handelt, die weiterhin mit Unsicherheiten bei der Vermögenserfassung behaftet ist, verdeutlicht die Analyse, dass bei der Abschätzung von Alterseffekten die Berücksichtigung von Vermögen bedeutend ist. Unter Einbeziehung von Vermögen tritt noch deutlicher hervor, dass Ältere unterdurchschnittlich häufig von Armutsrisiken betroffen sind. Die Unterschiede in der kombinierten Ressourcenausstattung sollten bei der Bewertung von Einkommensrisiken Berücksichtigung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einkommens- und Vermögensverteilung in historischer Sicht: Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XXXVII (2020)

    Caspari, Volker; Bieri, David S. ; Thomsen, Stephan L. ; Horn, Karen; Helmedag, Fritz;

    Zitatform

    Caspari, Volker (Hrsg.) (2020): Einkommens- und Vermögensverteilung in historischer Sicht. Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XXXVII. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 115), Berlin: Duncker & Humblot, 172 S. DOI:10.3790/978-3-428-55754-7

    Abstract

    "Die fortwährende gesellschaftliche Debatte über die angeblich wachsende »Kluft zwischen Arm und Reich« ist höchst aktuell und durch das Buch Pikettys »Das Kapital im 21. Jahrhundert« befeuert worden. Verteilungsfragen – wer bekommt wovon und wieviel und warum – wurden in der Volkswirtschaftslehre immer wieder diskutiert. Im vorliegenden Band wird in vier Aufsätzen auf die verteilungstheoretischen und -politischen Perspektiven verschiedener Autoren eingegangen. Schon bei Adam Smith, dem »Adam der politischen Ökonomie«, spielte das Postulat der natürlichen oder moralischen Gleichheit eine bedeutende Rolle, vor allem, wenn man sein moralphilosophisches Hauptwerk, die »Theory of Moral Sentiments«, seinem ökonomischen Hauptwerk, dem »Wealth of Nations«, zur Seite stellt. Dabei blickte er vor allem auf den Effekt, den materielle Ungleichheit auf die Schaffung von Wohlstand, auf die Stabilität der öffentlichen Ordnung und auf die Pflege der allgemeinen Moralität ausübt. Spätere Generationen von Ökonomen haben sich dann vor allem mit der Frage beschäftigt, aus welchen Quellen Profite und Zinsen entspringen und ob diese dauerhaft sind. Neben funktionellen und der personellen Verteilungsfragen stellen sich solche auf der regionalen Ebene. Das wurde in den regionalökonomischen Arbeiten von August von Lösch behandelt. Ganz aktuell ist die Frage, wie sich die Digitalisierung und Verbreitung von KI auf die Verteilung auswirken wird." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einkommens- und Vermögensverteilung in historischer Sicht: Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XXXVII (2020)

    Caspari, Volker; Bieri, David S. ; Thomsen, Stephan L. ; Horn, Karen; Helmedag, Fritz;

    Zitatform

    Caspari, Volker (Hrsg.) (2020): Einkommens- und Vermögensverteilung in historischer Sicht. Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XXXVII. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 115), Berlin: Duncker & Humblot, 172 S.

    Abstract

    "Die fortwährende gesellschaftliche Debatte über die angeblich wachsende »Kluft zwischen Arm und Reich« ist höchst aktuell und durch das Buch Pikettys »Das Kapital im 21. Jahrhundert« befeuert worden. Verteilungsfragen – wer bekommt wovon und wieviel und warum – wurden in der Volkswirtschaftslehre immer wieder diskutiert. Im vorliegenden Band wird in vier Aufsätzen auf die verteilungstheoretischen und -politischen Perspektiven verschiedener Autoren eingegangen. Schon bei Adam Smith, dem »Adam der politischen Ökonomie«, spielte das Postulat der natürlichen oder moralischen Gleichheit eine bedeutende Rolle, vor allem, wenn man sein moralphilosophisches Hauptwerk, die »Theory of Moral Sentiments«, seinem ökonomischen Hauptwerk, dem »Wealth of Nations«, zur Seite stellt. Dabei blickte er vor allem auf den Effekt, den materielle Ungleichheit auf die Schaffung von Wohlstand, auf die Stabilität der öffentlichen Ordnung und auf die Pflege der allgemeinen Moralität ausübt. Spätere Generationen von Ökonomen haben sich dann vor allem mit der Frage beschäftigt, aus welchen Quellen Profite und Zinsen entspringen und ob diese dauerhaft sind. Neben funktionellen und der personellen Verteilungsfragen stellen sich solche auf der regionalen Ebene. Das wurde in den regionalökonomischen Arbeiten von August von Lösch behandelt. Ganz aktuell ist die Frage, wie sich die Digitalisierung und Verbreitung von KI auf die Verteilung auswirken wird." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    The returns to personality traits across the wage distribution (2020)

    Collischon, Matthias ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias (2020): The returns to personality traits across the wage distribution. In: Labour, Jg. 34, H. 1, S. 48-79., 2019-08-25. DOI:10.1111/labr.12165

    Abstract

    "This paper investigates variation in the wage effects of personality traits across the wage distribution. I expect increasing magnitudes of the effects of personality traits on wages for high- compared to low-wage employees and test this hypothesis using unconditional quantile regressions with data from Germany, the UK, and Australia. The findings show increasing magnitudes of the effects of especially agreeableness, neuroticism and risk taking across the wage distribution and provide further evidence for the importance of non-cognitive skills for wages." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ;
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    China's WTO accession and income inequality in European regions: External pressure and internal adjustments (2020)

    Cseres-Gergely, Zsombor ; Kvedaras, Virmantas;

    Zitatform

    Cseres-Gergely, Zsombor & Virmantas Kvedaras (2020): China's WTO accession and income inequality in European regions. External pressure and internal adjustments. (JRC technical report), Brüssel, 100 S. DOI:10.2760/752376

    Abstract

    "Exports from China have surged substantially since its accession to the World Trade Organization in 2001. We investigate how this expansion affected income inequality within European regions by separating the trade pressure experienced in external and domestic markets, as well as exploring the importance of several economic mechanisms. Despite some intermediate adjustments, softening the influence of Chinese pressure and even facilitating European exports, we establish a significant increase of inequality that is concentrated mostly in the lower part of regional income distributions. We determine a significant channeling of the trade pressure to income inequality through the shrinking manufacturing sector, the increasing unemployment rate, and the technological upgrade of manufacturing exports, together with an increasing demand for better-qualified labor" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Wealth Inequality and Private Savings: The Case of Germany (2020)

    Dao, Mai ;

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    Dao, Mai (2020): Wealth Inequality and Private Savings: The Case of Germany. (IMF working paper 2020,107), Washington, DC, 32 S. DOI:10.5089/9781513546063.001

    Abstract

    "This paper explores the interaction between corporate ownership concentration and private savings, and by extension, the current account balance in Germany. As high corporate savings largely reflected capital income accruing to wealthy households and increasingly retained in closely-held firms, the buildup of external imbalances in Germany has been accompanied by widening top income inequality, rising private savings and compressed consumption rates. Rising corporate profits in an environment of high business wealth concentration account for 90 percent of the rise in the private savings rate and a third of the increase in the German current account surplus over 1999–2016." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Wage cyclicality and composition bias in the Norwegian economy (2020)

    Dapi, Bjorn;

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    Dapi, Bjorn (2020): Wage cyclicality and composition bias in the Norwegian economy. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 122, H. 4, S. 1403-1430. DOI:10.1111/sjoe.12378

    Abstract

    "Using employer-employee register data, I estimate the real wage semi-elasticity of aggregate unemployment for the years 1997 to 2014 in the Norwegian private sector. A percentage point increase in aggregate unemployment is associated with a 2 percent average decrease in (total) daily wages. Although Norway has influential labor market institutions, Norwegian private sector wages are quite sensitive to business cycle fluctuations. Gender differences in wage cyclicality and compositional variation are considerable. Men have significantly more procyclical wages than women, and appear more likely to procyclically upgrade to better paying firms." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    The lost decade: Reducing European income disparities (2020)

    Dauderstädt, Michael;

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    Dauderstädt, Michael (2020): The lost decade. Reducing European income disparities. (Friedrich-Ebert-Stiftung. Europa), Berlin, 6 S.

    Abstract

    "After a decade, EU-wide inequality finally regained its previous low level of 2009. This achievement was driven by the relatively strong growth in the poorer member states between the Baltics and the Balkan. The second driver of EU-wide inequality, within-country inequality, has hardly contributed to this development, as it has remained relatively stable or even increased. The EU could and should do more to promote catch-up growth and to encourage redistributive policies within member states." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Lohnungleichheit in Deutschland sinkt (2020)

    Fedorets, Alexandra ; Grabka, Markus M. ; Schröder, Carsten ; Seebauer, Johannes;

    Zitatform

    Fedorets, Alexandra, Markus M. Grabka, Carsten Schröder & Johannes Seebauer (2020): Lohnungleichheit in Deutschland sinkt. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 7, S. 91-97. DOI:10.18723/diw_wb:2020-7-1

    Abstract

    "In den vergangenen zehn Jahren erlebte Deutschland einen Beschäftigungsrekord nach dem anderen. Nach einer langen Phase rückläufiger oder stagnierender Reallöhne stiegen die vereinbarten Bruttostundenlöhne in den Jahren 2013 bis 2018 den Daten des Sozio-oekonomischen Panels zufolge um mehr als acht Prozent. Darüber hinaus geht seit 2006 die Lohnungleichheit zurück, was sich mit der Einführung des Mindestlohns und dessen Anhebung fortsetzt. Die Spreizung zwischen dem oberen und den unteren Rand der Bruttostundenlohnverteilung liegt im Jahr 2018 wieder auf dem Niveau von Beginn der 2000er Jahre. Zudem gibt es Anzeichen dafür, dass der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor zurückgeht. Er ist von 23,7 Prozent im Jahr 2015 auf 21,7 Prozent im Jahr 2018 gefallen. Zieht man den vereinbarten Stundenlohn heran, erhalten im Jahr 2018 weiterhin etwa 2,4 Millionen Anspruchsberechtigte in Haupttätigkeit keinen Mindestlohn. Auch um unbezahlten Überstunden vorzubeugen, bereitet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Gesetzentwurf zur Arbeitszeiterfassung vor. Dieses Gesetz sollte zügig umgesetzt werden, damit Arbeitszeitkontrollen zur Einhaltung des Mindestlohns effektiver vorgenommen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verteilungsfragen in Deutschland: Herausforderungen der Messung und der zielgerichteten Umverteilung (2020)

    Feld, Lars P. ; Fries, Jan L.; Schmidt, Christoph M.; Preuß, Malte ;

    Zitatform

    Feld, Lars P., Jan L. Fries, Malte Preuß & Christoph M. Schmidt (2020): Verteilungsfragen in Deutschland: Herausforderungen der Messung und der zielgerichteten Umverteilung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 233-237. DOI:10.1007/s10273-020-2623-5

    Abstract

    "Die vorliegende Analyse verwendet die Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP), das Einkommensinformationen bis zum Jahr 2017 bereitstellt. Das Stichprobendesign des SOEP steht allerdings ein Stück weit in der Kritik. Verschiedene zusätzliche Schwerpunkterhebungen erschweren die Vergleichbarkeit der Daten im Zeitablauf (Peichl, 2020). So wurde beispielsweise der verstärkten Fluchtmigration ab 2015 durch ein Migrationssample Rechnung getragen. Diese Zusatzstichprobe kann jedoch nicht verzerrungsfrei hochgerechnet werden. Zudem bietet das SOEP nur unzureichend die Möglichkeit einer Längsschnittbetrachtung. Diese ist jedoch ein wichtiges Element der Einkommensanalyse. So zeigt sich etwa, dass die Ungleichheit wesentlich geringer ausgeprägt ist, wenn Lebenseinkommen betrachtet werden und nicht nur das Einkommen zu einem einzelnen Zeitpunkt (siehe für eine Analyse der Mobilität und Ungleichheit im Lebenszyklus SVR, 2019, Ziffern 600 ff.)." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    The nativity wealth gap in Europe: a matching approach (2020)

    Ferrari, Irene ;

    Zitatform

    Ferrari, Irene (2020): The nativity wealth gap in Europe: a matching approach. In: Journal of Population Economics, Jg. 33, H. 1, S. 33-77. DOI:10.1007/s00148-019-00735-8

    Abstract

    "This study uses a matching method to provide an estimate of the nativity wealth gap among older households in Europe. This approach does not require imposing any functional form on wealth and avoids validity-out-of-the-support assumptions; furthermore, it allows estimation not only of the mean of the wealth gap but also of its distribution for the common-support sub-population. The results show that on average there is a positive and significant wealth gap between natives and migrants. However, the average gap may be misleading as the distribution of the gap reveals that immigrant households in the upper part of the wealth distribution are better off, and those in the lower part of the wealth distribution are worse off, than comparable native households. A heterogeneity analysis shows the importance of origin, age at migration, and citizenship status in reducing the gap. Indeed, households who migrated within Europe, those who moved at younger ages rather than as adults, and those who are citizens of the destination country display a wealth gap that is consistently smaller over the entire distribution." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Die Lohnungleichheit von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland: Rückblick und Überblick (2020)

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Arnim Seidlitz (2020): Die Lohnungleichheit von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland. Rückblick und Überblick. (IAB-Discussion Paper 19/2020), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "In Westdeutschland stieg zwischen 1980 und 2010 die Lohnungleichheit von Vollzeitbeschäftigten deutlich an. Der Anstieg beschränkte sich zunächst auf den oberen Bereich der Lohnverteilung und setzte sich ab Mitte der 1990er Jahre sowohl im oberen als auch im unteren Bereich der Lohnverteilung fort. Im Zeitraum 1995 bis 2010 ging die Entwicklung mit starken Reallohnverlusten im unteren Bereich der Lohnverteilung einher. Nach 2010 stiegen die Reallöhne über die gesamte Lohnverteilung deutlich an, aber die Lohnungleichheit für Vollzeitbeschäftigte verblieb auf hohem Niveau trotz eines leichten Rückgangs am untersten Ende der Verteilung ab 2015. Dieser Beitrag dokumentiert und interpretiert die Entwicklung der Lohnungleichheit und geht auf mögliche Datenprobleme ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;
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    Die Lohnungleichheit von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland: Rückblick und Überblick (2020)

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Arnim Seidlitz (2020): Die Lohnungleichheit von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland. Rückblick und Überblick. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 14, H. 2, S. 125-143., 2020-06-01. DOI:10.1007/s11943-020-00273-w

    Abstract

    "In Westdeutschland stieg zwischen 1980 und 2010 die Lohnungleichheit von Vollzeitbeschäftigten deutlich an. Der Anstieg beschränkte sich zunächst auf den oberen Bereich der Lohnverteilung und setzte sich ab Mitte der 1990er Jahre sowohl im oberen als auch im unteren Bereich der Lohnverteilung fort. Im Zeitraum 1995 bis 2010 ging die Entwicklung mit starken Reallohnverlusten im unteren Bereich der Lohnverteilung einher. Nach 2010 stiegen die Reallöhne über die gesamte Lohnverteilung deutlich an, aber die Lohnungleichheit für Vollzeitbeschäftigte verblieb auf hohem Niveau trotz eines leichten Rückgangs am untersten Ende der Verteilung ab 2015. Dieser Beitrag dokumentiert und interpretiert die Entwicklung der Lohnungleichheit und geht auf mögliche Datenprobleme ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;
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    The 2011 Break in the part-time indicator and the evolution of wage inequality in Germany (2020)

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Arnim Seidlitz (2020): The 2011 Break in the part-time indicator and the evolution of wage inequality in Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 54, S. 1-14., 2019-10-24. DOI:10.1186/s12651-019-0265-0

    Abstract

    "German social security records involve an indicator for part-time or full-time work. In 2011, the reporting procedure was changed suggesting that a fraction of worker recorded to be working full-time before the change were in fact part-time workers. This study develops a correction based on estimating the probability of being a part-time worker before and after the break. Using the correction, the paper confirms that the rise in wage inequality among full-time workers in West Germany until 2010 is not a spurious consequence of the misreporting of working time." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;
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    Are working hours a new driver of inequality?: On the relation between hours inequality, earnings inequality, and collective bargaining in Germany (2020)

    Gerold, Stefanie ; Stein, Ulrike;

    Zitatform

    Gerold, Stefanie & Ulrike Stein (2020): Are working hours a new driver of inequality? On the relation between hours inequality, earnings inequality, and collective bargaining in Germany. (IMK working paper 203), Düsseldorf, 28 S.

    Abstract

    "This paper studies the relationship between inequalities in working hours and overall earnings inequality in Germany between 2006 and 2014, and the role of declining collective bargaining coverage. Using data from the German Structure of Earnings Survey (GSES), a variance decomposition of earnings inequality reveals that hours inequality and the covariance between wages and hours become more important over time in determining earnings inequality. Based on unconditional quantile regressions, we show that the presence of collective agreements tends to increase working hours at the bottom of the distribution, and lowers them at the top end of the distribution, while controlling for individual and firm-specific characteristics. These findings imply that union presence is not only able to compress wage inequality, but might reduce earnings inequality through a compression of working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Is a minimum wage an appropriate instrument for redistribution? (2020)

    Gerritsen, Aart; Jacobs, Bas;

    Zitatform

    Gerritsen, Aart & Bas Jacobs (2020): Is a minimum wage an appropriate instrument for redistribution? In: Economica, Jg. 87, H. 347, S. 611–637. DOI:10.1111/ecca.12323

    Abstract

    "We analyse the redistributional (dis)advantages of a minimum wage over income taxation in competitive labour markets without imposing assumptions on the (in)efficiency of labour rationing. Compared to a distributionally equivalent tax change, a minimum-wage increase raises involuntary unemployment, but also raises skill formation as some individuals avoid unemployment. A minimum wage is an appropriate instrument for redistribution if and only if the public revenue gains from additional skill formation outweigh both the public revenue losses from additional unemployment and the utility losses of inefficient labour rationing. We show that this critically depends on how labour rationing is distributed among workers. A necessary condition for the desirability of a minimum-wage increase is that the public revenue gains from higher skill formation outweigh the revenue losses from higher unemployment. We write this condition in terms of measurable sufficient statistics." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    The great separation: Top earner segregation at work in high-income countries (2020)

    Godechot, Olivier ; Apascaritei, Paula ; Elvira, Marta ; Soener, Matthew ; Melzer, Silvia Maja ; Safi, Mirna ; Henriksen, Lasse; Rainey, William; Sabanci, Halil ; Hermansen, Are Skeie ; Hou, Feng ; Poje, Andreja; Kodama, Naomi ; Petersen, Trond; Tomaskovic-Devey, Donald ; Penner, Andrew ; Jung, Jiwook ; Boza, István ; Mun, Eunmi ; Lippényi, Zoltán ; Křížková, Alena ; Kanjuo-Mrcela, Aleksandra; Bandelj, Nina ; Avent-Holt, Dustin; Thaning, Max ; Baudour, Alexis;

    Zitatform

    Godechot, Olivier, Paula Apascaritei, István Boza, Lasse Henriksen, Are Skeie Hermansen, Feng Hou, Naomi Kodama, Alena Křížková, Jiwook Jung, Marta Elvira, Silvia Maja Melzer, Eunmi Mun, Halil Sabanci, Max Thaning, Nina Bandelj, Alexis Baudour, Dustin Avent-Holt, Aleksandra Kanjuo-Mrcela, Zoltán Lippényi, Andrew Penner, Trond Petersen, Andreja Poje, William Rainey, Mirna Safi, Matthew Soener & Donald Tomaskovic-Devey (2020): The great separation: Top earner segregation at work in high-income countries. (MaxPo discussion paper 2020,3), Paris, 69 S.

    Abstract

    "Analyzing linked employer-employee panel administrative databases, we study the evolving isolation of higher earners from other employees in eleven countries: Canada, Czechia, Denmark, France, Germany, Hungary, Japan, Norway, Spain, South Korea, and Sweden. We find in almost all countries a growing workplace isolation of top earners and dramatically declining exposure of top earners to bottom earners. We compare these trends to segregation based on occupational class, education, age, gender, and nativity, finding that the rise in top earner isolation is much more dramatic and general across countries. We find that residential segregation is also growing, although more slowly than segregation at work, with top earners and bottom earners increasingly living in different distinct municipalities. While work and residential segregation are correlated, statistical modeling suggests that the primary causal effect is from work to residential segregation. These findings open up a future research program on the causes and consequences of top earner segregation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Realeinkommen steigen, Quote der Niedrigeinkommen sinkt in einzelnen Altersgruppen (2020)

    Grabka, Markus M. ; Goebel, Jan ;

    Zitatform

    Grabka, Markus M. & Jan Goebel (2020): Realeinkommen steigen, Quote der Niedrigeinkommen sinkt in einzelnen Altersgruppen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 18, S. 315-323. DOI:10.18723/diw_wb:2020-18-1

    Abstract

    "Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist seit dem Jahr 2000 unter anderem durch eine verstärkte Zuwanderung um mehr als fünf Millionen gewachsen. Diese positive Entwicklung schlägt sich auch in den Einkommen der privaten Haushalte nieder, die im selben Zeitraum um real gut zwölf Prozent im Schnitt stiegen. Davon profitieren seit 2013 nun fast alle Einkommenssegmente, seit 2015 auch das unterste Einkommensdezil. Die Ungleichheit der verfügbaren Einkommen und die Niedrigeinkommensquote stagnieren. Die Trends unterscheiden sich aber in Abhängigkeit vom Migrationshintergrund: In der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ist die Niedrigeinkommensquote seit 2008 auch in den Jahren der gestiegenen Zuwanderung faktisch unverändert beziehungsweise in verschiedenen Altersgruppen sogar rückläufig. Bei Personen mit direktem Migrationshintergrund ist die Quote im Zuge der jüngsten Migrationswellen aber auf zuletzt rund 30 Prozent deutlich gestiegen, obwohl sich erste Erfolge der Integration der Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zeigen. Hier bedarf es also weiterhin Anstrengungen, Zugewanderte bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Wage Penalty of Regional Accents (2020)

    Grogger, Jeffrey; Winter, Joachim ; Steinmayr, Andreas ;

    Zitatform

    Grogger, Jeffrey, Andreas Steinmayr & Joachim Winter (2020): The Wage Penalty of Regional Accents. (NBER working paper 26719), Cambridge, Mass., 36 S. DOI:10.3386/w26719

    Abstract

    "Previous work has documented that speaking one’s native language with an accent distinct from the mainstream is associated with lower wages. In this study, we seek to estimate the causal effect of speaking with a distinctive regional accent, disentangling the effect of the accent from that of omitted variables. We collected data on workers’ speech in Germany, a country with wide variation in regional dialects. We use a variety of strategies in estimation, including an instrumental variables strategy in which the instruments are based on research findings from the linguistics of accent acquisition. All of our estimators show that speaking with a distinctive regional accent reduces wages by an amount that is comparable to the gender wage gap. We also find that workers with distinctive regional accents tend to sort away from occupations that demand high levels of face-to-face contact, consistent with various occupational sorting models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does low-pay persist across different regimes?: Evidence from German unification (2020)

    Gürtzgen, Nicole ; Diegmann, André ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & André Diegmann (2020): Does low-pay persist across different regimes? Evidence from German unification. In: Economics of Transition and Institutional Change, Jg. 28, H. 3, S. 413-440., 2019-11-17. DOI:10.1111/ecot.12244

    Abstract

    "Using German administrative data, we study across‐regime low‐pay persistence in the context of an economic transformation process. We first show that individuals' initial allocation to the post‐unification low‐wage sector was close to random in terms of market‐regime unobservables. Consistent with a weak connection between individuals' true productivity and their pre‐unification low‐wage status, the extent of across‐regime state dependence is found to be small and appears to vanish over time. For males, across‐regime state dependence is most pronounced among the medium‐ and high‐skilled, suggesting the depreciation of human capital as an explanation." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Diegmann, André ;
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    Global Earnings Inequality, 1970-2018 (2020)

    Hammar, Olle ; Waldenström, Daniel ;

    Zitatform

    Hammar, Olle & Daniel Waldenström (2020): Global Earnings Inequality, 1970-2018. In: The Economic Journal, Jg. 130, H. 632, S. 2526-2545. DOI:10.1093/ej/ueaa109

    Abstract

    "We estimate trends in global earnings dispersion across occupational groups by constructing a new database that covers 68 developed and developing countries between 1970 and 2018. Our main finding is that global earnings inequality has fallen, primarily during the 2000s and 2010s, when the global Gini coefficient dropped by 15 points and the earnings share of the world's poorest half doubled. Decomposition analyses show earnings convergence between countries and within occupations, while within-country earnings inequality has increased. Moreover, the falling global inequality trend was driven mainly by real wage growth, rather than changes in hours worked, taxes or occupational employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Age-Specific Entrepreneurship and PAYG Public Pensions in Germany (2020)

    Heer, Burkhard ; Trede, Mark ;

    Zitatform

    Heer, Burkhard & Mark Trede (2020): Age-Specific Entrepreneurship and PAYG Public Pensions in Germany. (CESifo working paper 8439), München, 50 S.

    Abstract

    "We present new empirical evidence on the distribution of earnings, income and wealth among entrepreneurs in Germany. We document that both earnings and income are more concentrated among entrepreneurs than among workers and describe a large-scale overlapping-generations model that can replicate these findings. As an application, we compute the equilibrium effects of a reform of the German pay-as-you-go pension system in which entrepreneurs must also contribute and receive a pension. We show that in the presence of mobility between workers and entrepreneurs, the expected lifetime utility of all newborn households unanimously declines due to the general equilibrium effects of lower aggregate savings, and welfare losses amount to approximately 5% of total consumption. In addition, the integration of self-employed workers into the social security system in Germany does not help to improve its fiscal sustainability, and only an increase in the retirement age to 70 years will help to finance pensions at the present level beyond the year 2050." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Regionale Ungleichheit in Deutschland: Wo leben die Reichen und wo die Armen? (2020)

    Immel, Lea; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Immel, Lea & Andreas Peichl (2020): Regionale Ungleichheit in Deutschland: Wo leben die Reichen und wo die Armen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 5, S. 43-47.

    Abstract

    "Die Ungleichheit in der Wirtschaftskraft zwischen Regionen und auch die Einkommensungleichheit zwischen Haushalten stehen zunehmend im Interesse der Öffentlichkeit. In diesem Beitrag werden die beiden Debatten verbunden und die räumliche Verteilung der obersten und untersten Haushaltseinkommen untersucht. Die Analyse zeigt, dass insbesondere im Süden und in den Großstädten Westdeutschlands überproportional viele der reichsten 10% der Haushalte leben. Im Gegensatz dazu leben überproportional viele der ärmsten 40% in ostdeutschen Landkreisen. Dennoch ist in den letzten zehn Jahren eine Konvergenz der Regionen erkennbar, nicht zuletzt getrieben durch den Aufholprozess Ostdeutschlands." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona (2020)

    Koebe, Josefine; Samtleben, Claire ; Zucco, Aline; Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Koebe, Josefine, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker & Aline Zucco (2020): Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona. (DIW aktuell 28), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. Dazu zählen beispielsweise das Gesundheitswesen, die innere Sicherheit, die Grund- und Lebensmittelversorgung, Kindernotbetreuung oder der Erhalt der Verkehrs- und IT-Infrastruktur. Die große Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringes gesellschaftliches Ansehen sowie eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Darüber hinaus zeigt sich, dass systemrelevante Berufe mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung – gemessen am Stundenlohn und beruflichem Prestige – ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich. Deshalb sollten auf kollektive Dankbarkeit konkrete Maßnahmen folgen, beispielsweise eine höhere Entlohnung sowie breitere tarifvertragliche Absicherung. Das würde dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und Attraktivität der systemrelevanten Berufe erheblich zu verbessern. Gleichzeitig könnte damit auch der Gender Pay Gap, also die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern, reduziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verteilungsbericht 2020: Die Einkommensungleichheit wird durch die Corona-Krise noch weiter verstärkt (2020)

    Kohlrausch, Bettina; Zucco, Aline; Hövermann, Andreas ;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina, Aline Zucco & Andreas Hövermann (2020): Verteilungsbericht 2020. Die Einkommensungleichheit wird durch die Corona-Krise noch weiter verstärkt. (WSI-Report 62), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "In Deutschland waren die Einkommen bereits vor der Corona-Krise ungleich verteilt. Dieser Verteilungsbericht zeigt, dass während der Krise insbesondere die unteren Einkommensgruppen Einbußen erlitten haben. Damit deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Einkommensungleichheit durch die Krise weiter zunehmen könnte. SOEP-Daten belegen, dass die Einkommensungleichheit seit 2010 gestiegen ist. Zwar lässt sich am Gini-Koeffizienten nach 2013 ein leichter Rückgang ablesen - diese Entwicklung ist aber vor allem durch einen Anstieg der mittleren Einkommen zu erklären. Die unterste Einkommensgruppe konnte vom Aufschwung der letzten Jahre hingegen kaum profitieren. Diese Tendenz wird sich durch die Krise noch verstärken, wie eine Analyse von Daten zeigt, die im Rahmen der Erwerbspersonenbefragung im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung im April und Juni 2020 erhoben wurden. Die Ergebnisse verdeutlichen sehr eindringlich, dass Personen mit geringem Einkommen häufiger Einbrüche im Einkommen hinnehmen müssen - und dass ihre Einbußen zudem auch stärker ins Gewicht fallen. Erwerbstätige mit hohen Einkommen und Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen haben hingegen kaum krisenbedingte Verluste verzeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The individual (mis-)perception of wage inequality: measurement, correlates and implications (2020)

    Kuhn, Andreas ;

    Zitatform

    Kuhn, Andreas (2020): The individual (mis-)perception of wage inequality: measurement, correlates and implications. In: Empirical economics, Jg. 59, H. 5, S. 2039-2069. DOI:10.1007/s00181-019-01722-4

    Abstract

    "This paper presents a simple conceptual framework specifically tailored to measure individual perceptions of wage inequality. Using internationally comparable survey data, the empirical part of the paper documents that there is huge variation in inequality perceptions both across and within countries as well as survey-years. Focusing on the association between aggregate-level inequality measures and individuals' subjective perception of wage inequality, it turns out that there are both a high correlation between the two measures and a considerable amount of misperception of the prevailing level of inequality. The final part of the analysis shows that subjective inequality perceptions appear to be more important, in a statistical sense, in explaining variation in individual-level attitudes toward social inequality than objective measures of inequality. This underlines the conceptual and practical importance of distinguishing between subjective perceptions of inequality and the true level of inequality." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Convergence of income distributions: Total and inequality-affecting changes in the EU (2020)

    Kvedaras, Virmantas; Cseres-Gergely, Zsombor ;

    Zitatform

    Kvedaras, Virmantas & Zsombor Cseres-Gergely (2020): Convergence of income distributions: Total and inequality-affecting changes in the EU. In: Economics Letters, Jg. 188. DOI:10.1016/j.econlet.2020.108946

    Abstract

    "By adapting the statistical framework suggested by Székely and Rizzo (2004) and considering the convergence of income distributions instead of aggregate (e.g., average) income, we exploit the scale-independence property of proper inequality metrics to evaluate not only the total but also the inequality-affecting (shape-influenced) convergence of income distributions. We illustrate the application using Monte Carlo experiments and characterizing the convergence of net equivalized income distributions among European Union member states." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hessischer Lohnatlas: Aktualisierung 2020 - Bezugsjahr 2018 (2020)

    Larsen, Christa; Funke, Philipp; Börner-Krekel, Julia;

    Zitatform

    Larsen, Christa, Julia Börner-Krekel & Philipp Funke (2020): Hessischer Lohnatlas. Aktualisierung 2020 - Bezugsjahr 2018. Wiesbaden, 499 S.

    Abstract

    "Um die Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern gezielt und nachhaltig zu fördern, bedarf es einer hohen Transparenz, so dass passgenau Aktivitäten initiiert werden können. Die Neuauflage des Hessischen Lohnatlas knüpft an die Analysen von Entgeltdaten der Wohnbevölkerung zum Stand 2015 an (erstmals im Jahr 2017 vorgestellt) und zeigt transparent auf, wie sich die Lohnlücken bis zum Jahr 2018 verändert haben. Bei diesen Analysen finden ausschließlich sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte Berücksichtigung. Die Teilzeitbeschäftigten können in den Analysen nicht einbezogen werden, da keine Informationen zum Stundenumfang ihrer Teilzeitbeschäftigung vorliegen und damit nicht erfasst werden kann, in welchem Maße Entgeltunterschiede auch durch unterschiedliche Stundenzahlen zustande kommen. Zum Erfassen der Bruttomonatsentgelte wird auf öffentliche Daten (vor allem Stichtagsdaten 31.12.) zurückgegriffen, die vom Statistikservice Südwest der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und dem Hessischen Statistischen Landesamt stammen. Bei diesen Daten handelt es sich um sogenannte Populationsdaten. Dies bedeutet, dass alle Einwohner*innen der Kreise und kreisfreien Städte in Hessen, zu denen entsprechende Entgeltdaten vorliegen, in den Analysen einbezogen werden. Die Analysen werden für Hessen sowie für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt durchgeführt. Damit können auf allen Ebenen noch bestehende Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern in der jeweiligen Wohnbevölkerung erfasst werden. Die damit geschaffene Transparenz schafft eine wichtige Grundlage zum Diskurs über Ansätze, die die Förderung der Entgeltgleichheit im Land, aber auch vor Ort in den Regionen begünstigen können. Mit der Neuauflage des Hessischen Lohnatlas wird darüber hinaus erstmals die Entgeltlage von Frauen und Männern in den Betrieben vor Ort, also in den Kreisen und kreisfreien Städten, erfasst. Damit werden Aussagen zur Lage der Entgeltgleichheit in der lokalen Wirtschaft möglich. Mit dem Fokus auf die Betriebe vor Ort, sind auch jene Beschäftigte einbezogen, die täglich in den Kreis oder die kreisfreie Stadt zur Erwerbsarbeit einpendeln. Berücksichtigung findet hier, wie bereits oben ausgeführt, ausschließlich die Entgeltlage der in den Betrieben in sozialversicherungspflichtiger Vollzeit Beschäftigten. Basis der Analysen bilden Daten zu den durchschnittlichen Tagesbruttoentgelten im Jahr 2017 aus verschiedenen Stichproben, die durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur Verfügung gestellt wurden. Anders als bei den obigen Populationsdaten können die Befunde aus der Analyse der Stichproben nicht einfach verallgemeinert werden. Die Ergebnisse sind als Trends zu interpretieren. Von besonderem Interesse ist bei diesen Analysen, in welchem Maße sich Merkmale wie beispielsweise die Betriebsgröße, die Geschlechterzusammensetzung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Betrieben oder die Branchenzugehörigkeit der Betriebe auf die Entgeltlücken zwischen Frauen und Männern auswirken können. Die mit diesen Analysen erzeugte Transparenz kann insbesondere den Akteuren der Wirtschaft deutlich machen, wo noch Handlungsbedarfe liegen, um die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern in den Betrieben des Landes zu verbessern. Im Folgenden erfolgt zunächst die Darstellung aller Befunde auf der Ebene des Landes Hessen. Im Anschluss wird für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt ein Dossier vorgelegt. Damit lassen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Kreisen und den kreisfreien Städten sowohl hinsichtlich der Entgeltlage der Wohnbevölkerung als auch in Bezug auf die Entgeltlage in den Betrieben vor Ort erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebensläufe und Alterseinkommen von Frauen nach Familienstand – Ergebnisse aus SHARE-RV (2020)

    Möhring, Katja ; Kuhn, Klara; Bühler, Babette; Weiland, Andreas ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Andreas Weiland, Babette Bühler & Klara Kuhn (2020): Lebensläufe und Alterseinkommen von Frauen nach Familienstand – Ergebnisse aus SHARE-RV. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 75, H. 2, S. 198-210.

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht auf Grundlage der Daten des SHARE-RV die Lebensläufe und Alterseinkommen von Frauen in Deutschland. SHARE-RV ist eine Zusammenführung aus den administrativen Daten der Deutschen Rentenversicherung (Scientific Use Files der Versicherungskontenstichprobe und des Versichertenrentenbestandes) und dem deutschen Teil des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). Der Fokus unserer Analyse liegt auf dem Vergleich nach Familienstand sowie zwischen den Geburtskohorten 1925 bis 1950 und 1951 bis 1965. Wir betrachten jeweils das individuelle Einkommen und das Haushaltseinkommen, um so Rückschlüsse auf die Umverteilung innerhalb des Haushalts treffen zu können. Unsere Ergebnisse zeigen teils erhebliche Unterschiede zwischen individuellem Einkommen und Haushaltseinkommen insbesondere bei verheirateten Frauen, was die hohe Bedeutsamkeit der Umverteilung im Paarkontext belegt. Den höchsten Median im individuellen Einkommen weisen in der älteren Kohorte verwitwete Frauen auf, in der jüngeren Kohorte die geschiedenen Frauen. Letztere verfügen allerdings über die niedrigsten Haushaltseinkommen und somit das höchste Armutsrisiko. Zudem zeigt sich im Kohortenvergleich eine geringere Varianz der Einkommen in der älteren Kohorte, was auf eine Glättung der Einkommensverteilung in der Nacherwerbsphase hindeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Steigende Einkommen, sinkende Sorgen - die Zeit vor Corona (2020)

    Niehues, Judith; Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Niehues, Judith & Maximilian Stockhausen (2020): Steigende Einkommen, sinkende Sorgen - die Zeit vor Corona. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 237-241. DOI:10.1007/s10273-020-2624-4

    Abstract

    "Das Coronavirus erschüttert die Welt. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben, wie wir es bisher gekannt haben, ist zum Erliegen gekommen und die Unsicherheit über die Zukunft ist groß. Niemand kann vorhersagen, wie lange die Krise anhalten wird. Klar ist jedoch, dass sie mit längerer Dauer einen zunehmend größeren volkswirtschaftlichen Schaden anrichten wird. Die Verteilungswirkungen der derzeitigen Entwicklungen hängen von zahlreichen Faktoren ab und lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt kaum prognostizieren. Zudem liegen der Wissenschaft keine hinreichend aktuellen Einkommens- und Vermögensdaten vor, die eine gegenwärtige Bewertung erlauben würden. Daher fokussiert dieser Beitrag auf Auswertungen verfügbarer Verteilungsdaten, die bis zum Jahr 2017 reichen." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Vermögensgrenzen: große gruppenspezifische Unterschiede (2020)

    Niehues, Judith; Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Niehues, Judith & Maximilian Stockhausen (2020): Vermögensgrenzen: große gruppenspezifische Unterschiede. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,105), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Haushalte, die über ein gemeinsames Nettovermögen von mehr als 477.200 Euro verfügen, zählten im Jahr 2018 zu den vermögensreichsten 10 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland wie Auswertungen von Befragungsdaten ohne Berücksichtigung von Betriebsvermögen zeigen. Innerhalb verschiedener Altersgruppen und Haushaltstypen fällt die Vermögensverteilung sehr unterschiedlich aus. Ein Haushalt mit einem Haupteinkommensbezieher unter 30 Jahren gehörte beispielsweise zu den vermögensreichsten 10 Prozent seiner Altersgruppe, wenn er über ein Vermögen oberhalb von rund 71.300 Euro verfügt. Bei Haupteinkommensbeziehern zwischen 55 und 59 Jahren lag die gruppenspezifische Grenze bei 625.400 Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ungleichheit unter der Lupe - neue politische Antworten auf ein bekanntes Thema: Zur Diskussion gestellt (2020)

    Niehues, Judith; Baldenius, Till; Kuhn, Moritz ; Kohl, Sebastian; Stockhausen, Maximilian ; Bartels, Charlotte ; Kleimann, Rolf; Bossler, Mario ; Peichl, Andreas ; Seidlitz, Arnim ; Schularick, Moritz; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Niehues, Judith, Maximilian Stockhausen, Andreas Peichl, Charlotte Bartels, Mario Bossler, Bernd Fitzenberger, Arnim Seidlitz, Moritz Kuhn, Till Baldenius, Sebastian Kohl, Moritz Schularick & Rolf Kleimann (2020): Ungleichheit unter der Lupe - neue politische Antworten auf ein bekanntes Thema. Zur Diskussion gestellt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 2, S. 3-26., 2020-01-27.

    Abstract

    "Die öffentliche Debatte lässt uns glauben, die Ungleichheit der Einkommen und des Vermögens in Deutschland und in Europa habe in den letzten Jahren stark zugenommen. Daraus wird die Forderung abgeleitet, man müsse politisch umverteilen, damit die Schere zwischen arm und reich nicht weiter auseinandergeht. Aber sind die Daten wirklich so eindeutig? Unterschiedliche Datensätze führen oft zu unterschiedlichen Aussagen über das Ausmaß von Ungleichheit. Deshalb stellt sich einmal mehr die Frage: Wie kann Ungleichheit quantifiziert werden? Ist der Gini-Koeffizient das richtige Maß oder die Armutsrisikoquote? Gibt es ein Problem, weil die Kapitaleinkommen stärker gewachsen sind als die Lohneinkommen? Oder entwickelt sich vor allem die Vermögensverteilung in der Gesellschaft rasant auseinander? Unsere Autoren diskutieren über Antworten auf diese Fragen. Das Dossier enthält folgende Beiträge:
    - Judith Niehues und Maximilian Stockhausen, Ungleichheit(en), ein bekanntes Phänomen? - Andreas Peichl, Die Macht der Zahlen: Ein kritischer Blick auf die Quantifizierung von Ungleichheit - Charlotte Bartels: Steigende Polarisierung der Markteinkommen>> - Mario Bossler, Bernd Fitzenberger und Arnim Seidlitz, Neues zur Lohnungleichheit in Deutschland - Moritz Kuhn, Vermögensungleichheit in Deutschland - Till Baldenius, Sebastian Kohl und Moritz Schularick, Die neue Wohnungsfrage. Gewinner und Verlierer des deutschen Immobilienbooms - Rolf Kleimann, Ungleichheit - sehen, was der Fall ist" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Robust Estimation of Wage Dispersion with Censored Data: An Application to Occupational Earnings Risk and Risk Attitudes (2020)

    Pollmann, Daniel; Dohmen, Thomas ; Palm, Franz;

    Zitatform

    Pollmann, Daniel, Thomas Dohmen & Franz Palm (2020): Robust Estimation of Wage Dispersion with Censored Data: An Application to Occupational Earnings Risk and Risk Attitudes. (ECONtribute discussion paper 28), Köln ; Bonn, 23 S.

    Abstract

    "We present a semiparametric method to estimate group-level dispersion, which is particularly effective in the presence of censored data. We apply this procedure to obtain measures of occupation-specific wage dispersion using top-coded administrative wage data from the German IAB Employment Sample (IABS). We then relate these robust measures of earnings risk to the risk attitudes of individuals working in these occupations. We find that willingness to take risk is positively correlated with the wage dispersion of an individual's occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Income composition inequality (2020)

    Ranaldi, Marco;

    Zitatform

    Ranaldi, Marco (2020): Income composition inequality. (SocArXiv Papers 07), New York, NY, 38 S. DOI:10.31235/osf.io/365ct

    Abstract

    "The purpose of this paper is twofold. First, it introduces a novel inequality concept, named income composition inequality. Second, it constructs an indicator for its measurement. This paper argues that the study of income composition inequality across the income distribution allows for (i) novel political economy analysis of the evolution of economic systems and (ii) the technical assessment of the relationship between the functional and personal distribution of income. Following an empirical application on six European countries, this paper discusses possible avenues for future research on the matter, ranging from development issues to public finance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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