Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Themendossier IAB-Betriebspanel.
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Literaturhinweis
Planung und Gestaltung von Ausbildung im Kontext des Lernens im Prozess der Arbeit (2023)
Schreiber, Daniel ; Sabbagh, Helena; Biebeler, Hendrik; Weigel, Tanja; Milolaza, Anita; Nies, Nicole;Zitatform
Schreiber, Daniel, Hendrik Biebeler, Anita Milolaza, Nicole Nies, Helena Sabbagh & Tanja Weigel (2023): Planung und Gestaltung von Ausbildung im Kontext des Lernens im Prozess der Arbeit. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Opladen, 125 S.
Abstract
"Das Forschungsprojekt „Planung und Gestaltung von Ausbildung im Kontext des Lernens im Prozess der Arbeit“ untersuchte die Frage, wie Betriebe ihre Ausbildung planen und gestalten. Um ein möglichst breites Spektrum an verschiedenen Ausbildungsbetrieben abzubilden, wurden 17 Ausbildungsberufe in die Untersuchung aufgenommen. Die Forschungsergebnisse basieren auf der Auswertung von 45 betrieblichen Fallstudien im Jahr 2019 und 1.343 Telefoninterviews im Jahr 2020 mit Ausbildungsverantwortlichen in Betrieben zu 18 dualen Ausbildungsberufen. Auf Basis der Projektergebnisse wird die Überarbeitung der Hauptausschuss-Empfehlung 12 „Empfehlung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung“ vorgeschlagen. Des Weiteren sollten alle relevanten qualitätssichernden Instrumente, insbesondere das Berichtsheft, digital verknüpft und integriert sowie Ausbildungsordnungen digital zur Verfügung gestellt und Modellausbildungspläne erarbeitet werden. Daran anschließend wird die Entwicklung und Erprobung kompetenzbasierter Umsetzungshilfen zur Unterstützung kleiner Betriebe empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die schwierige Lage auf dem deutschen Ausbildungsmarkt (2023)
Zitatform
Schuss, Eric (2023): Die schwierige Lage auf dem deutschen Ausbildungsmarkt. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 8, S. 553-559. DOI:10.2478/wd-2023-0155
Abstract
"Die Probleme der Betriebe, junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen, sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Um dem entgegenzusteuern, werden derzeit unterschiedliche Maßnahmen in Politik und Wissenschaft diskutiert. Die Ausbildungsgarantie zielt insbesondere auf Personen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss ab. Um die Attraktivität der dualen Ausbildung für Personen mit Studienberechtigung zu erhöhen, werden neben dem Ausbau der Berufsorientierung die Erhöhung der Ausbildungsvergütung sowie die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung am häufigsten genannt. In diesem Kontext wird die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt betrachtet. Dabei wird die Aufmerksamkeit auf einen ganz wesentlichen Punkt gelenkt: Die Berufswünsche der jungen Menschen passen oft nicht mehr zu den Bedarfen der Wirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein Vorschlag zur Identifikation einer regionalen Unterversorgung an Ausbildungsplätzen (2023)
Zitatform
Seibert, Holger, Doris Wiethölter, Ralf Beckmann, Birgit Kwasniok & Martin Lieneke (2023): Ein Vorschlag zur Identifikation einer regionalen Unterversorgung an Ausbildungsplätzen. Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Im Rahmen der Vorbereitungen eines Konzepts zur Ausgestaltung der im Koalitionsvertrag beschlossenen Ausbildungsgarantie werden im Folgenden ausgewählte Indikatoren vorgestellt, die helfen sollen, Regionen (hier Agenturbezirke) mit einer „erheblichen Unterversorgung“ an Ausbildungsplätzen zu identifizieren. Der Ausbildungsmarkt (Berufsbildungsgesetz und Gesetz zur Ordnung des Handwerks) hat sich in den vergangenen Jahren aus Sicht der Ausbildungsplatzsuchenden sehr positiv entwickelt. Den Jugendlichen stehen heute deutlich mehr Lehrstellen zur Verfügung als noch in der Vergangenheit. Zugleich bewegt sich die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge seit 2020 im Kontext der Corona-Krise auf historisch niedrigem Niveau. Aber bereits in den Jahren vor der Corona-Pandemie war die Zahl der Vertragsabschlüsse rückläufig. Vielfach suchen Ausbildungsbetriebe mittlerweile händeringend Auszubildende. Der Anteil der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierten Bewerber*innen an allen institutionell erfassten Ausbildungsinteressierten im Jahr 2021 lag bei gut 60 Prozent (dieser Anteil kann grob als rechnerischer Einschaltungsgrad interpretiert werden; vgl. Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2022, Bonn 2022, Abschnitt A 1.1.3, S. 25 f.). Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass die Quote regional und mit den jeweiligen Verhältnissen am Ausbildungsmarkt korreliert. Bei wachsendem Angebotsüberhang nutzen Betriebe die Ausbildungsvermittlung früher und häufiger, die Jugendlichen jedoch später bzw. seltener. Bei einem Nachfrageüberhang verhält es sich umgekehrt (siehe Definition Einschaltungsgrad: BA Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt, März 2023, S. 46 f.). Aufgrund der zunehmenden Schwierigkeiten bei der Besetzung ist derzeit die Registrierungsquote durch die Betriebe hoch und die der Jugendlichen tendenziell rückläufig. Neben einer dualen Berufsausbildung stellt der Erwerb eines Berufsabschlusses im Schulberufssystem (nach bundes- oder landesrechtlichen Bestimmungen geregelt) die zweite Säule der nicht-akademischen Berufsausbildung dar. 2021 starteten bundesweit von allen Berufsausbildungsanfänger*innen 65 Prozent in eine duale Ausbildung und 35 Prozent in eine schulische Ausbildung (vgl. Integrierte Ausbildungsberichterstattung 2021; BIBB Berufsbildungsbericht 2022, S. 38.). Dabei variiert das Verhältnis von dualer Ausbildung zu vollzeitschulischer Ausbildung regional erheblich (Berlin: 51 zu 49 %; Bayern: 69 zu 31 %). Vor dem Hintergrund der Fachkräftesicherung stellen somit auch die vollzeitschulischen Ausbildungsgänge ein weiteres wichtiges Angebot für Ausbildungssuchende dar. In der Ausbildungsberichterstattung liegt das Hauptaugenmerk jedoch auf Ausbildungen im dualen System, der Bereich der Fachschulausbildungen wird hingegen nur als realisierte Ausbildungen abgebildet, weil Daten zu Ausbildungssuchenden nicht systematisch erhoben werden. Schwierigkeiten der Fachkräftesicherung zeigen sich aber auch in Berufen, die in der vollzeitschulischen Ausbildung erlernt werden, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Soziales." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum entscheiden sich Jugendliche dazu, ihre Ausbildung vorzeitig zu beenden?: Die Rolle von Berufswahlkompromissen und subjektiven Bewertungen der Ausbildung (2023)
Zitatform
Siembab, Matthias, Janina Beckmann & Alexandra Wicht (2023): Warum entscheiden sich Jugendliche dazu, ihre Ausbildung vorzeitig zu beenden? Die Rolle von Berufswahlkompromissen und subjektiven Bewertungen der Ausbildung. (BIBB-Report 2023,01), Leverkusen: Bertelsmann, 15 S.
Abstract
"Based on longitudinal data from the National Educational Panel Study (NEPS), this BIBB report addresses the highly relevant question of which factors lead to young people dropping out of their first VET (Vocational Education and Training). It complements previous findings in three respects: Firstly, it looks not only at the dual vocational training system but also at the school-based training system. Second, the study examines whether compromises in career choice increase the risk of dropping out of VET and in which occupational fields such compromises are particularly common. Thirdly, it shows the correlations between the subjective evaluation of occupational-related and company-related aspects of VET and dropout. The results suggest that the risk of dropping out of the first VET is associated with career compromises and subjective perceptions of the training situation—for example, in terms of enjoyment of training and (physical) strain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Creating Apprenticeships in Switzerland: the case of the cableway mechanics (2023)
Zitatform
Strebel, Alexandra (2023): Creating Apprenticeships in Switzerland: the case of the cableway mechanics. In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 3, S. 501-521. DOI:10.1080/13636820.2021.1899270
Abstract
"Collective skill formation systems thrive if employers’ skill needs are reflected in apprenticeship training programmes and firms offer apprenticeship positions. Occupation-level adaptation processes underpin these systems, which offer upper-secondary level vocational education leading to hundreds of occupations. Yet, it is considered challenging to introduce new apprenticeships in sectors without training tradition. Based on the case of the newly created cableway mechanic occupation, this paper suggests that the institutional context in combination with effortful institutional work allowed a business association to introduce a small new occupation in the Swiss vocational education and training system. The cableway association mobilised firms, legitimised the new occupation towards public authorities, lobbied for more financial support, and fought to gain apprentices. Ten years after the introduction, finally, financial difficulties were overcome, and the apprenticeship institutionalised in the educational landscape." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vorzeitige Vertragslösungen in der dualen Berufsausbildung: Aktuelle empirische Befunde der Berufsbildungsstatistik und Maßnahmen : Ein Überblick (2023)
Uhly, Alexandra; Neises, Frank;Zitatform
Uhly, Alexandra & Frank Neises (2023): Vorzeitige Vertragslösungen in der dualen Berufsausbildung. Aktuelle empirische Befunde der Berufsbildungsstatistik und Maßnahmen : Ein Überblick. Bonn, 21 S.
Abstract
"Aktuelle Ergebnisse der Berufsbildungsstatistik zeigen für das Jahr 2022 für die duale Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO) einen deutlichen Anstieg der Vertragslösungsquote im Vergleich zum Vorjahr. Das Informationspapier liefert einen kurzen Überblick über die aktuellen statistischen Befunde und Analysen. Weiterhin werden grundlegende Informationen zu Angeboten und Maßnahmen und Praxisbeispielen zusammengestellt, die zur Vermeidung oder Reduktion von vorzeitigen Vertragslösungen in der dualen Berufsausbildung beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pre-existing company contacts and premature termination of apprenticeship training in Germany (2023)
Zitatform
Weißmann, Markus & Tobias Roth (2023): Pre-existing company contacts and premature termination of apprenticeship training in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 87. DOI:10.1016/j.rssm.2023.100839
Abstract
"Using longitudinal data from Starting Cohort 4 of the German National Educational Panel Study (NEPS), we examined whether pre-existing strong ties and weak ties in the training company are associated with the risk of premature termination of apprenticeship training in Germany. This is highly relevant for the literature on social capital in the labor market since so far little is known about the role of social contacts for the turnover propensity of labor market entrants. By examining a potentially important factor for a successful labor market integration, our research also adds to both the school-to-work and the social stratification literature. Our empirical results are only partly consistent with our theoretically derived expectations. While contrary to our expectations, we found no association between strong ties and termination probability, weak ties were, as expected, associated with a lower probability of premature training termination among those apprentices who were trained in their desired occupation. Our main results, combined with several robustness checks, let us assume that this is due to better matched training situations." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsreife als interessenpolitisch genutztes Argument im Kontext unterschiedlicher Ausbildungsmarktsituationen: eine diskursanalytische Untersuchung (2023)
Zitatform
Zenner-Höffkes, Lea & Matthias Pilz (2023): Ausbildungsreife als interessenpolitisch genutztes Argument im Kontext unterschiedlicher Ausbildungsmarktsituationen. Eine diskursanalytische Untersuchung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 119, H. 1, S. 48-79. DOI:10.25162/zbw-2023-0003
Abstract
"Über die „Ausbildungsreife“ von Jugendlichen wird seit vielen Jahren innerhalb der deutschen Berufsbildungsdebatte diskutiert. Die unterschiedlichen Interessengruppen nutzen den Begriff vielfach mit sehr unterschiedlichen Intentionen. Die vorliegende Untersuchung fragt danach, ob ein Zusammenhang zwischen der Situation am Ausbildungsmarkt und der interessenpolitischen Verwendung des Arguments der mangelnden Ausbildungsreife Jugendlicher im politischen Diskurs besteht. Konkret werden die auf politischer Ebene geführten Diskurse zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern und den staatlichen Akteuren im historischen Vergleich untersucht. Dazu wurden schriftliche Dokumente im Zeitraum von 1970 bis 2017 mithilfe der wissenssoziologischen Diskursanalyse untersucht und verglichen. Die Diskursanalyse zeigt auf, dass sowohl Arbeitgeberorganisationen als auch Arbeitnehmervertretungen konstant konträre Positionen einnehmen. Die Befunde zeigen aber auch, dass je nach Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt die verschiedenen Akteure in unterschiedlichen Konstellationen und Intensitäten argumentieren sowie zudem wechselnde Argumentationslinien verfolgen. Mithilfe einer Diskursanalyse historischer sowie aktueller durch die verschiedenen Akteure (Arbeitgebervertreter, Arbeitnehmervertreter) veröffentlichten Dokumente wird somit der Frage nachgegangen, ob es sich bei dem Argument der mangelnden Ausbildungsreife um ein auf politischer Ebene eingesetztes interessenpolitisches Konstrukt handelt, das speziell in Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit als Argument im politischen Diskurs verwendet wird (siehe die ausführlichen Forschungsbefunde in Zenner-Höffkes, 2020)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Situation am Ausbildungsmarkt 2022/23: Zunehmende Passungsprobleme bei stabiler Gesamtlage (2023)
Zitatform
(2023): Situation am Ausbildungsmarkt 2022/23. Zunehmende Passungsprobleme bei stabiler Gesamtlage. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Die seit Jahren rückläufige Entwicklung bei der Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber ist 2022/23 zum Halten gekommen. Gleichzeitig wurden in etwa so viele betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet wie im Vorjahreszeitraum. Insgesamt standen 422.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber 529.000 gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen gegenüber. Damit waren über 100.000 mehr betriebliche Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen kamen rechnerisch – ebenso wie im Vorjahr – 80 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber. Am 30. September 2023 waren 26.000 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Trotz der aus Bewerbersicht günstigen Marktsituation ist die Zahl höher als im Vorjahr (+4.000). Zusätzlich suchten 37.000 Bewerberinnen und Bewerber, die auf eine Alternative ausgewichen waren, weiterhin eine Ausbildungsstelle. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stieg um 5.000 auf 73.000. Dies zeigt an, dass Besetzungsprobleme weiter zugenommen haben. Besonders schwer fiel dabei die Besetzung von Ausbildungsstellen in Lebensmittelberufen, in der Orthopädie- und Rehatechnik, in Bau- und baunahen Berufen, in der Fahrzeugführung, in Metallberufen oder auch in Hotel- und Gaststättenberufen. Der Ausgleich am Ausbildungsmarkt wird seit Jahren durch erhebliche regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten erschwert. Die Tatsache, dass sich die Zahlen sowohl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber als auch der unbesetzten Ausbildungsstellen erhöht haben, kann als Hinweis gewertet werden, dass die Passungsprobleme zugenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2023 (2023)
Zitatform
(2023): Berufsbildungsbericht 2023. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 141 S.
Abstract
"Der Berufsbildungsbericht beschreibt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt und die Situation zum Beginn des Ausbildungsjahres zum Stichtag 30. September 2022. Der Bericht zeigt einen Anstieg des Ausbildungsangebotes um 1,4 Prozent auf 544.000. Die traditionelle Ausbildungsnachfrage blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert (+0,0 Prozent auf 497.800). Die erweiterte Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ging um 1,0 Prozent auf 535.500 zurück. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im dualen System ist leicht um 0,4 Prozent auf 475.100 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen um 9,0 Prozent auf 68.900. Für die Zahl der unversorgt gebliebenen Bewerberinnen und Bewerber ergab sich ein Rückgang um 7,8 Prozent auf 22.700 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neuerungen bei der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte und der Berufsausbildung junger Menschen (2023)
Zitatform
(2023): Neuerungen bei der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte und der Berufsausbildung junger Menschen. (Arbeitsmarkt aktuell 2023,05), Berlin, 11 S.
Abstract
"Das Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung ist auf den Weg gebracht und enthält Neuerungen bei der Förderung von Aus- und Weiterbildung. Das neue Qualifizierungsgeld soll helfen, in der Transformation des Arbeitsmarkts Arbeitsplätze zu sichern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbildung: Fachkräftemangel (2023)
Abstract
"Sebastian Ixmeier: Fachkräftesicherung – Eine Frage der Balance. - Sebastian Ixmeier, Dieter Münk und Nina Muscati: Fachkräftemangel in Deutschland. Strukturmerkmale, Substituierungspotentiale und Reformvorschläge für das berufliche Bildungssystem. - Friedrich Hubert Esser und Torben Padur: Fachkräftemangel im Handwerk. Wie die Transformation gelingen kann! - Marianne Friese: Fachkräftesicherung in Care Berufen. Stand und Herausforderungen der beruflichen Bildung. - Felicitas Sander, Stefan Klusemann, Kathrin Bock-Famulla und Julia Schütz: Ein System am Limit. Fachkräftemangel in Kindertageseinrichtungen und die Auswirkungen auf das professionelle Handeln. - Tobias Maier und Lisa Fournier: Fachkräfteengpässe im Baugewerbe. Woher kommen sie, wie verschwinden sie? - Karl Wilbers: Fachkräftesituation in der Industrie. Eine Baustelle neben der anderen für die Berufs- und Wirtschaftspädagogik. - Katharina Bock, Christiane Heimann und Wiebke Reyels: Fachkräftesicherung durch Einwanderung – ein System im Umbau. - Pia Buck und Ann Katrin Peters: Who cares now and in future? Potenziale weiblicher Erwerbsarbeit. - Pia Buck: Chance vertan: Die ‚Ausbildungsgarantie‘ als Antwort auf Ausbildungsteilhabeförderung und Hebung von Fachkräftepotenzialen? - Sebastian Ixmeier: We don’t need no education? Perspektiven der Fachkräftesicherung durch langzeitarbeitslose Personen. - „Die Duale Berufsausbildung hat ein Glaubwürdigkeits- und Imageproblem“ Interview mit Elke Hannack (Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes) - „Es gibt nicht die eine Lösung gegen den Fachkräftemangel“ Interview mit Dr. Knut Diekmann (Referatsleiter Grundsatzfragen der Weiterbildung, Deutsche Industrie- und Handelskammer) - Gi Chung und Christa Larsen: Integration technischer und arbeitswissenschaftlicher Perspektiven bei digitalen Innovationen im Dienstleistungsbereich. Konzeptionelle Überlegungen und empirische Explorationen mit Ableitungen für Berufsbildung und Studium. - Fabienne Kaiser, Anne Parpan-Blaser und Julia Bannwart Garibovic: Digitale Teilhabe von Lernenden mit Beeinträchtigungen in der Berufsbildung – Potenziale nutzen und Barrieren abbauen. - Tanja Fendel, Bernd Fitzenberger, Regina Konle-Seidl und Yuliya Kosyakova: Fachkräftemangel in Europa" (Inhaltsverzeichnis, © wbv)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung und betriebliche Ausbildung stärken, Weiterbildungsförderung Beschäftigter praxistauglich gestalten: Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung (2023)
Abstract
"Zur Stärkung des Ausbildungsmarktes enthält der Gesetzentwurf mit der Einführung eines neuen Programms für Berufsorientierungspraktika und mit der Flexibilisierung der Einstiegsqualifizierung richtige Ansätze. Eine wichtige Klarstellung ist, dass in der Einleitung des Gesetzentwurfs jetzt explizit festgehalten wird, dass die Bundesregierung von der Einführung einer branchenübergreifenden Ausbildungsumlage zur Finanzierung der Ausbildungsgarantie Abstand nimmt. Auch das Bekenntnis zum Vorrang der betrieblichen Ausbildung ist wichtig. Die außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE) kann nur dann eine Alternative sein, wenn alle Vermittlungsbemühungen in geeignete unbesetzte Ausbildungsplätze erfolglos geblieben sind. Eine zentrale Verbesserung gegenüber dem Referentenentwurf ist die Eingrenzung auf Regionen mit einer erheblichen Unterversorgung von mehr als 10 % für die Inanspruchnahme von BaE durch sog. marktbenachteiligte Jugendliche. Erforderlich bleibt eine Konkretisierung, unter welchen genauen Voraussetzungen (Bewerbungs- und Vermittlungsbemühungen) diese jungen Menschen förderberechtigt sind. Das Angebot von BaE muss den konkreten regionalen Bedarfen entsprechen und sich auf Berufe konzentrieren, in denen eine hohe Arbeitsmarktnachfrage besteht. Dies kann nur auf regionaler Ebene unter Einbeziehung der Sozialpartner entschieden werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2023)
Zitatform
(2023): Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Bundesrates. Drucksachen 138/23 (31.03.2023)), Berlin, 54 S.
Abstract
Ziel des sogenannten Weiterbildungsgesetzes ist es, angesichts der beschleunigten Transformation der Arbeitswelt Möglichkeiten zur Förderung der beruflichen und arbeitsmarktorientierten Aus- und Weiterbildung zu erweitern und zu ergänzen. Darin vorgesehen sind die Einführung einer Ausbildungsgarantie, eines Qualifizierungsgeldes sowie Verbesserungen der bestehenden Beschäftigtenförderung. Zudem wird die Möglichkeit der Erstattungen bei beruflicher Weiterbildung während der Kurzarbeit um ein Jahr verlängert. Die Regelungen dieses Gesetzentwurfs führen im Bundeshaushalt im Jahr 2024 zu Mehrausgaben in Höhe von 31 Millionen Euro, deren Anstieg bis zum Jahr 2026 auf rund 190 Millionen Euro pro Jahr geschätzt wird. Die Regelungen bewirken Verwaltungsvereinfachungen bei Arbeitgebern und im Bereich der Sozialversicherung. Die Verfahren werden effizienter und beschleunigt. Dadurch kommt es auch zu Kosteneinsparungen. Mit dem Gesetzentwurf werden die Ziele der Fachkräftestrategie der Bundesregierung verfolgt. Zeitgemäße Ausbildung, zielgerichtete Weiterbildung und die Hebung von Arbeitspotenzialen sind Kernelemente der Fachkräftestrategie der Bundesregierung. (IAB)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2023)
Zitatform
(2023): Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/6518 (24.04.2023)), Berlin, 64 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des strukturellen und digitalen Wandels und zur Sicherung der Fachkräftebasis Weiterentwicklung der Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik für Beschäftigte und Ausbildungssuchende: Neugestaltung der Förderung der beruflichen Weiterbildung: allgemeinere Fördervoraussetzungen, Verzicht auf die Betroffenheit der Tätigkeit vom Strukturwandel oder Weiterbildung in einen Engpassberuf, Festschreibung der Fördersätze, Streichung einzelner Sondertatbestände; Qualifizierungsgeld bei strukturwandelbedingtem Qualifizierungsbedarf; Einführung einer Ausbildungsgarantie für junge Menschen ohne Berufsabschluss: Berufsorientierungspraktikum, Mobilitätszuschuss, Öffnung der Einstiegsqualifizierung für Menschen mit Behinderungen, Angebot der außerbetrieblichen Berufsausbildung, Erhöhung der Vermittlungspauschale bei Übergang in eine betriebliche Ausbildung, Möglichkeit der weiteren Betreuung nach Wechsel in betriebliche Berufsausbildung; Verlängerung der Regelung zur Erstattung beruflicher Weiterbildung während der Kurzarbeit um ein Jahr bis zum 31. Juli 2024, Folgeänderungen; • Einfügung §§ 48a, 73a, 82a bis 82c und 458 sowie Änderung zahlr. §§ Drittes Buch Sozialgesetzbuch, Änderung zahlr. §§ in 9 weiteren Gesetzen • Beschlussempfehlung des Ausschusses: Änderungen" (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven im dritten Corona-Jahr: Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2022 (2022)
Barlovic, Ingo; Wieland, Clemens; Ullrich, Denise;Zitatform
Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2022): Ausbildungsperspektiven im dritten Corona-Jahr. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2022. Gütersloh, 44 S. DOI:10.11586/2022052
Abstract
"Auch im Jahr 2022 sind die Auswirkungen von Corona auf Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft erheblich. Um dieser Ausnahmesituation Rechnung zu tragen, hat die Bertelsmann Stiftung erneut eine Jugendbefragung zu den Ausbildungsperspektiven durchgeführt. Erstmalig wird in diesem Jahr neben der Bundesebene auch die Ebene der Bundesländer betrachtet. Die Ergebnisse sind vielfältig und lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Deutlich wird jedoch: Eine Berufsausbildung ist und bleibt eine höchst attraktive Bildungsoption für junge Menschen. Aber nach wie vor machen sich junge Menschen große Sorgen um die Perspektiven auf dem Ausbildungsmarkt – und da zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Ländern. Und die jungen Menschen sind enttäuscht vom Engagement der Politik für Ausbildungsplatzsuchende. Besonders pessimistisch sind Jugendliche mit niedriger Schulbildung. Insbesondere dieser Gruppe wieder verlässliche Perspektiven und Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu geben, sollte besondere Priorität haben. Vor diesem Hintergrund fordert die Bertelsmann Stiftung, dass die im Koalitionsvertrag formulierte Ausbildungsgarantie schnell und wirkungsvoll umgesetzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorbild Österreich: Ausbildungsgarantie als Brücke zu qualifizierter Beschäftigung? (2022)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2022): Vorbild Österreich: Ausbildungsgarantie als Brücke zu qualifizierter Beschäftigung? In: IAB-Forum H. 02.02.2022 Nürnberg, 2022-01-31. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220202.01
Abstract
"Die neue Bundesregierung plant, eine sogenannte Ausbildungsgarantie einzuführen. Eine solche existiert bereits seit einigen Jahren in Österreich. Dort werden rund 8 Prozent aller Auszubildenden auf Staatskosten rein schulisch oder in Zusammenarbeit mit den Betrieben ausgebildet. Auf einer gemeinsamen Videokonferenz des IAB und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, ob und inwieweit sich das österreichische Modell auch als Blaupause für Deutschland eignet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildung soll garantiert werden. Bringt das die Kehrtwende?: Ein Kommentar (2022)
Zitatform
Dietrich, Hans & Bernd Fitzenberger (2022): Ausbildung soll garantiert werden. Bringt das die Kehrtwende? Ein Kommentar. In: Der Tagesspiegel H. 31.05.2022.
Abstract
"Der Blick nach Österreich zeigt, wie das Projekt der Bundesregierung funktionieren kann, sagen Hans Dietrich und Bernd Fitzenberger. Die betriebliche Ausbildung muss gegenüber der fachschulischen oder der akademischen Ausbildung wieder attraktiver werden und auch so von Jugendlichen wahrgenommen werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Duale Ausbildung unter Druck: Was kann eine Ausbildungsgarantie leisten? (2022)
Zitatform
Dietrich, Hans & Bernd Fitzenberger (2022): Duale Ausbildung unter Druck: Was kann eine Ausbildungsgarantie leisten? In: IAB-Forum H. 04.07.2022 Nürnberg, 2022-06-30. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220704.01
Abstract
"Schon seit geraumer Zeit sinkt die Zahl der jungen Menschen, die sich für eine duale Ausbildung interessieren, und viele Betriebe beklagen einen Mangel an Bewerbungen. Diese Tendenz hat sich in der Corona-Krise verschärft. Zugleich gibt es nach wie vor viele Jugendliche mit einem Hauptschul- oder Realschulabschluss, die keinen Zugang zu betrieblicher Ausbildung finden oder keinen beruflichen Abschluss erwerben. Kann die von der Bundesregierung geplante Ausbildungsgarantie hier Abhilfe schaffen und der pandemiebedingten Krise des Ausbildungsmarktes entgegenwirken?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbildungspolitik: Strukturen - Krise - Perspektiven (2022)
Eckelt, Marcus; Steib, Christian; Ketschau, Thilo J.; Schmees, Johannes K.; Schauer, Jennifer ; Klassen, Johannes ;Zitatform
Eckelt, Marcus, Thilo J. Ketschau, Johannes Klassen, Jennifer Schauer, Johannes K. Schmees & Christian Steib (Hrsg.) (2022): Berufsbildungspolitik: Strukturen - Krise - Perspektiven. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation. Dissertationen, Habilitationen 67), Bielefeld: wbv, 263 S. DOI:10.3278/9783763972623
Abstract
"Der Band beleuchtet aktuelle Diskussionen und den Austausch im Themengebiet berufliche Bildung und setzt sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Berufsausbildung auseinander. In den Abschnitten Strukturen, Krisen und Perspektiven befassen sich die Autor:innen aus der Berufs- und Wirtschaftspädagogik u.a. mit den politischen Rahmenbedingungen für Ausbildungsgarantie und Gleichberechtigung, mit implementierten Maßnahmen zur Unterstützung der Ausbildungsbetriebe während der Corona-Pandemie und mit Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz als Bildungstechnologie. Der Band ist ein Ergebnis des Arbeitskreises Berufsbildungspolitik (AK BBP), der sich auf der Jahrestagung 2021 der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der DGfE gegründet hat. Die Beiträge der Arbeitskreismitglieder werden von Expert:innen angrenzender Disziplinen ergänzt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsqualitäten – andersartig, aber gleichwertig?: Ein Vergleich konkurrierender Gesundheitsausbildungen in der Schweiz (2022)
Zitatform
Esposito, Raffaella Simona (2022): Ausbildungsqualitäten – andersartig, aber gleichwertig? Ein Vergleich konkurrierender Gesundheitsausbildungen in der Schweiz. (Soziologie der Konventionen), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XXIV, 347 S. DOI:10.1007/978-3-658-36353-6
Abstract
"Am Beispiel zweier konkurrierender allgemein- und berufsbildender Gesundheitsausbildungen - die Fachmittelschule mit Berufsfeld Gesundheit und die berufliche Erstausbildung Fachfrau/-mann Gesundheit - zeigt diese Open Access Studie, wie Qualität von Bildung sozial konstruiert wird. Die Ergebnisse veranschaulichen die Andersartigkeit der Lehr- und Wissenskulturen und tragen damit zur Erklärung ausbildungsprogrammspezifischer Bildungsverläufe sowie stark differierender Übergangsquoten in tertiäre Bildungsgänge bei. Ausgehend davon wird die Frage der Gleichwertigkeit allgemein- und berufsbildender Gesundheitsausbildungen in den Fokus gerückt und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Rekrutierung des Fachkräftenachwuchses in verschiedenen Gesundheitsberufen diskutiert. Konzeptionell schlägt die Studie eine neue Perspektive auf die institutionelle Segregation von Allgemein- und Berufsbildung vor. Mit dem theoretischen Originalbeitrag der empirischen Rekonstruktion einer feldspezifischen Ausdifferenzierung der häuslichen Konvention wird das Konzept der Qualitätskonventionen im Hinblick auf den Bedarf einer konventionensoziologisch angeleiteten (Berufs-)Bildungsforschung weiterentwickelt. Die Autorin Dr. phil. Raffaella Simona Esposito ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz. Gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt der Autorin ist die Governance von Transitionen im Schweizer Bildungssystem." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Die Zahl der Ausbildungsabschlüsse ist stark zurückgegangen - insbesondere aufgrund kleinerer Jahrgänge und pandemiebedingter Einschränkungen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2022)
Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Umkehrer, Matthias ; Hensgen, Sophie ; Gleiser, Patrick ;Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Ute Leber, Duncan Roth, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2022): Die Zahl der Ausbildungsabschlüsse ist stark zurückgegangen - insbesondere aufgrund kleinerer Jahrgänge und pandemiebedingter Einschränkungen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 13.04.2022 Nürnberg, 2022-04-11. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220413.01
Abstract
"Nach den Ergebnissen einer in kurzen zeitlichen Abständen durchgeführten Betriebsbefragung des IAB ist der Anteil der Betriebe mit erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen im Jahr 2021 gegenüber 2019 stark gesunken. Dies liegt nicht nur an kleineren Ausbildungsjahrgängen, sondern auch an Schwierigkeiten bei der Durchführung der Ausbildung während der Pandemie. Bei Betrieben, die in beiden Jahren erfolgreiche Abschlüsse zu verzeichnen hatten, änderte sich an der Übernahme von Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen nur wenig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Umkehrer, Matthias ; Hensgen, Sophie ; -
Literaturhinweis
Die Assistierte Ausbildung als Dienstleistungsangebot für Ausbildungsbetriebe zur Verbesserung der Fachkräftesituation (2022)
Zitatform
Freiling, Thomas & Ralph Conrads (2022): Die Assistierte Ausbildung als Dienstleistungsangebot für Ausbildungsbetriebe zur Verbesserung der Fachkräftesituation. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 11, S. 815-839. DOI:10.3790/sfo.71.11.815
Abstract
"Die „Assistierte Ausbildung (AsA)“ ist ein Instrument der Arbeitsförderung (SGB Teil III) zwecks Förderung junger Auszubildender bei der Anbahnung und Durchführung eines regulären Ausbildungsverhältnisses. Es erfährt nach einer Erprobungsphase seit 2015 eine Neuregulierung ab 2021.Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit untersuchte 2017 – 2019 Wirkung und Zielerreichung der AsA mit einer mehrstufigen qualitativen Evaluationsstudie. Im Beitrag wird der Perspektive von 29 befragten Ausbildungsbetrieben mit AsA-Erfahrungen nachgegangen, um betriebliche Integrationserfolge, aber auch berichtete Umsetzungshürden aufzuzeigen. Zudem wird erörtert, welche konkreten Unterstützungsleistungen von Betrieben als hilfreich erachtet werden und inwieweit die AsA einen Integrationsanreiz zur Ausbildung leistungsschwächerer Jugendlicher setzt. Zum Schluss erfolgen Handlungsempfehlungen bezüglich Flexibilisierung, Freistellungsanreizen und Erhöhung des Bekanntheitsgrades sowie ein Ausblick auf die neu gestaltete „AsA flex“ ." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2022: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2022)
Zitatform
(2022): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2022. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 14), Bonn, 488 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2022 wird zum vierzehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2022 im Internet - Vorversion 11.05.2022 -
Literaturhinweis
Wider den Trend: In diesen Berufen steigt die Ausbildungsplatznachfrage seit Jahren kontinuierlich (2022)
Zitatform
Hickmann, Helen, Lydia Malin & Paula Risius (2022): Wider den Trend: In diesen Berufen steigt die Ausbildungsplatznachfrage seit Jahren kontinuierlich. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,74), Köln, 3 S.
Abstract
"Heute münden deutlich weniger Jugendliche nach der Schule in eine duale Berufsausbildung ein als noch vor fünf oder zehn Jahren. Trotz dieses allgemeinen Trends gibt es Berufe, in denen die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen seit mehreren Jahren kontinuierlich steigt. Viele von ihnen bieten gute Beschäftigungsperspektiven und eine sinnstiftende Tätigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Steigendes Ausbildungsangebot in Berufen mit langjährigem Fachkräftemangel (2022)
Zitatform
Jansen, Anika, Helen Hickmann & Dirk Werner (2022): Steigendes Ausbildungsangebot in Berufen mit langjährigem Fachkräftemangel. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,41), Köln, 3 S.
Abstract
"In vielen Berufen gibt es seit Jahren starken Fachkräftemangel. Der Königsweg zur Fachkräftesicherung ist immer noch die duale Ausbildung. Doch in den letzten Jahren sanken sowohl das Angebot an als auch die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen. Ist der Fachkräftemangel also hausgemacht? Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass in Berufen mit starkem Fachkräftemangel das Angebot sogar gestiegen ist und zudem noch ungenutzte Potenziale bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Drop-out in dual VET: why we should consider the drop-out direction when analysing drop-out (2022)
Zitatform
Krötz, Maximilian & Viola Deutscher (2022): Drop-out in dual VET: why we should consider the drop-out direction when analysing drop-out. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 14. DOI:10.1186/s40461-021-00127-x
Abstract
"Despite high drop-out rates from vocational education and training (VET) throughout most countries and a long research tradition on potential drop-out reasons, little is known about the effects exerted on drop-out intentions by the quality of training. Furthermore, only rarely do scholars distinguish between different drop-out directions, and systematic insights on possibly differing causes are scarce. This study explores the factors influencing four directions of drop-out intention ('upwards', 'downwards', 'company change', 'occupation change'). Linear regression modelling is used to analyse survey data on the motivation, socio-demographic aspects and competency of 562 trainees as industrial management assistants in Germany and on how they perceived the training quality. The results show that different directions of drop-out intention stem from various factors, with training quality in general having the largest effect. Additionally, the findings indicate a two-tier-scheme of influence factors, 'core' and 'direction-typical' factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Schluss mit Warteschleife: DGB-Vorschläge für eine umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie (2022)
Krüger, Jan;Zitatform
Krüger, Jan (2022): Schluss mit Warteschleife: DGB-Vorschläge für eine umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie. (Position / Deutscher Gewerkschaftsbund), Berlin, 12 S.
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt wurde von der Corona-Krise schwer getroffen und ist, trotz einer leichten Erholung bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2021, vom Vor-Pandemie-Niveau noch weit entfernt. Es besteht die Gefahr, dass Ausbildungsplatzverluste wie schon nach der Finanzkrise 2008 nicht aufgeholt werden können. Der sich seit Jahren verschärfende Fachkräftemangel, die große Zahl junger Menschen ohne Ausbildung und ohne Berufsabschluss und ein intransparenter Übergangsbereich machen deutlich, dass das System der dualen Berufsausbildung gestärkt werden muss. Unser Ziel ist eine Steigerung der betrieblichen Ausbildungsplätze, eine verbesserte Einmündung in betriebliche Ausbildung und eine Garantie auf eine Ausbildung für junge Menschen, die keinen Ausbildungsplatz finden. Dafür braucht es neue Wege mit neuen, wirkungsvolleren Instrumenten. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordern deshalb eine umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie, die jedem Jugendlichen den Weg zu einem Berufsabschluss öffnet und dabei die Betriebe nicht aus der Verantwortung entlässt. Die Ausbildungsgarantie ist ein Gesamtkonzept aus systematischem Übergangsmanagement zwischen Schule und Beruf, qualitativer und finanzieller Ausbildungsförderung der Betriebe durch eine Umlage und einer bedarfsabhängigen außerbetrieblichen Ausbildung als Auffangnetz. Nur im Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile, lässt sich eine echte Ausbildungsgarantie erfolgreich umsetzen. Die Ausbildungsgarantie muss im SGB III verankert werden und für alle Jugendlichen unter 27 Jahren gelten, die zum 30. September des Jahres noch einen Ausbildungsplatz suchen. Die Finanzierung erfolgt bedarfsbezogen durch einen bundesweiten Ausbildungsfonds, in den alle Betriebe einzahlen. Bewährte tarifvertragliche Regelung zu Umlagefinanzierungen wie in der Bauwirtschaft, sollen weiter ausgebaut und dabei gefördert werden. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag zu einer Ausbildungsgarantie bekannt, die allen Jugendlichen einen Zugang zu einer vollqualifizierenden Berufsausbildung ermöglichen soll, stets vorrangig im Betrieb. Dieses Ziel begrüßen wir ausdrücklich. Positiv sehen wir auch das Bekenntnis, Berufsorientierung und Jugendberufsagenturen flächendeckend auszubauen. Mit diesem Positionspapier machen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung dieser Vorhaben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2022 (2022)
Kuse, Stefan; Müller, Heiko; Schiefer, Simon;Zitatform
Kuse, Stefan (2022): Berufsausbildung in Hessen 2022. (HA Hessen-Agentur. Report 1053), Wiesbaden, 117 S.
Abstract
"Bundes- wie hessenweit ist eine Erholung auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2021 weitgehend ausgeblieben. Im Zeitraum von Oktober 2020 bis Ende September 2021 wurden in Hessen 33.177 Ausbildungsverträge von Jugendlichen und Betrieben im dualen System geschlossen. Damit hat sich die Anzahl an Neuverträgen im Vorjahresvergleich kaum verändert (-0,3 %), nachdem sie im Vorjahr um -13 % eingebrochen war. Von den direkten und indirekten Auswirkungen der Corona-Pandemie am stärksten betroffen blieb das Ausbildungsgeschehen im quantitativ bedeutendsten Zuständigkeitsbereich „Industrie und Handel“. Hier gab es in Hessen im Vorjahresvergleich einen Rückgang um -3,7 %. Zur geringen Anzahl an Vertragsabschlüssen trugen die wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge der Corona-Pandemie bei. Bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Ausbildungsgeschehens hat gerade in Hessen aber auch die derzeit niedrige Anzahl an Jugendlichen, die sich mit Unterstützung der Arbeitsagenturen und Jobcenter um einen Ausbildungsplatz bewerben. Gegenwärtig fällt die Anzahl an Schulentlassenen von allgemeinbildenden Schulen deutlich geringer aus als in früheren Jahren. Dies ist u. a. demografisch bedingt und zudem auf die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium, in deren Folge ein Abiturjahrgang ausfällt, zurückzuführen. Die Jugendlichen konnten an den Schulen darüber hinaus aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht wie gewohnt für eine Berufsberatung gewonnen werden. Einige potenzielle Schulentlassene setzten – schlechte Chancen auf einen Ausbildungsplatz antizipierend – den Schulbesuch fort. Schließlich laufen aktuell für den Ausbildungsmarkt positive Effekte der Zuwanderung aus dem Ausland aus. Das den hessischen Arbeitsagenturen und Jobcentern im Berichtsjahr 2021 zur Vermittlung gemeldete Ausbildungsplatzangebot der Betriebe sank im Vorjahresvergleich um -5 %, die Anzahl der Stellenbewerberinnen und -bewerber um -10 %. Bei einem insofern deutlich verkleinerten Vermittlungsgeschäft konnten die gemeldeten Stellen und Jugendlichen besser als im Vorjahr zusammengeführt werden: Die Anzahl der Ende September 2021 noch unbesetzten Stellen verringerte sich im Vorjahresvergleich um -9 % auf ca. 3.000 Stellen. Auf der anderen Seite gab es in Hessen 5.867 unvermittelte Bewerberinnen und Bewerber, -14 % weniger als im Vorjahr. Statistisch verbesserte sich die Marktlage somit etwas für die ausbildungsinteressierten Jugendlichen. Übergeordnet blieb es jedoch bei einem rechnerischen Mangel an Ausbildungsplätzen, was angesichts des historischen Einschnitts durch die Corona-Pandemie nicht anders zu erwarten war. Die Ausbildungsmarktlage in Hessen ähnelte auch im Jahr 2021 wieder der in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. In Bayern, Baden-Württemberg und den meisten ostdeutschen Bundesländern hingegen haben die Betriebe statistisch betrachtet größere Probleme, Ausbildungsplätze besetzen zu können. Dort gibt es trotz der aktuellen Einschnitte einen rechnerischen Mangel an ausbildungsinteressierten Jugendlichen." (Textausschnitt, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt unter Druck: die aktuelle Entwicklung und deren Antworten darauf (2022)
Zitatform
Lagemann, Andreas & Jan Wedemeier (2022): Ausbildungsmarkt unter Druck: die aktuelle Entwicklung und deren Antworten darauf. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 9, S. 669-672. DOI:10.1007/s10273-022-3277-2
Abstract
"Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist seit Jahren rückläufig. Der Rückgang lässt sich durch vielfältige Faktoren begründen. Es ist zunächst zu vermuten, dass die konjunkturelle Entwicklung aufgrund der COVID-19-Pandemie und des damit verbundenen Wegfalls von Ausbildungsplätzen einen Erklärungsansatz bietet. Der Trend ist jedoch langfristiger. In einem komplexer werdenden Arbeitsmarkt steigen die Anforderungen an die Auszubildenden und die Unternehmen: Ein zunehmendes Mismatch ist zu beobachten. Auch spielt die demografische Zusammensetzung eine Rolle. Antworten auf den Druck am Ausbildungsmarkt zu finden, ist nicht einfach. Vermeintliche Lösungsansätze erscheinen oft wie ein Ausdruck hilfloser Politik." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Discontinuities in vocational education and training: the influence of early-risk factors and personality constructs on premature training termination and subsequent trajectories (2022)
Zitatform
Michaelis, Christian & Maria Richter (2022): Discontinuities in vocational education and training: the influence of early-risk factors and personality constructs on premature training termination and subsequent trajectories. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 14. DOI:10.1186/s40461-022-00135-5
Abstract
"For adolescents, preventing a premature training termination (PTT) and withdrawal from education and training after a PTT is an important societal task. While studies reveal that early-risk factors such as a low educational background or selected personality constructs are relevant for predicting PTT, less is known about subsequent trajectories after a PTT and the factors that determine them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigte im Bereich erneuerbare Energien: Renaissance der beruflichen Ausbildung?: Produktions- und Fertigungsberufe im Fokus der Energiewende (2022)
Monsef, Roschan; Wendland, Finn Arnd;Zitatform
Monsef, Roschan & Finn Arnd Wendland (2022): Beschäftigte im Bereich erneuerbare Energien: Renaissance der beruflichen Ausbildung? Produktions- und Fertigungsberufe im Fokus der Energiewende. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,57), Köln, 28 S.
Abstract
"Um die ökologische Transformation der Wirtschaft zu bewältigen, bedarf es in den kommenden Jahren vieler qualifizierter Fachkräfte. Zur Umsetzung der Klimaziele ist eine Vervielfachung des Ausbaufortschritts bei den erneuerbaren Energien in Deutschland notwendig, und auch der Anteil klimaneutraler Technologien in Verbrauchssektoren wie Industrie, Verkehr und Gebäude muss stärker wachsen als bisher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Supply Shocks in the Market for Apprenticeship Training (2022)
Zitatform
Muehlemann, Samuel, Hans Dietrich, Gerard Pfann & Harald Pfeifer (2022): Supply Shocks in the Market for Apprenticeship Training. In: Economics of Education Review, Jg. 86, 2021-11-01. DOI:10.1016/j.econedurev.2021.102197
Abstract
"We present a model with heterogeneous inputs and constant elasticity of substitution to examine the possible effects of a supply shock in the market for apprenticeship training. The model’s predictions are tested using data from a German high school reform that led to a one-time increase in the supply of highly educated apprentices. A difference-in-differences estimation strategy exploits regional variation in the timing of implementation, and an instrumental variable approach identifies the supply shock effects. We find that apprenticeship contracts among individuals with a high school degree increased by 7%, while apprentice wages were unaffected by the supply shock. Moreover, we find no evidence of substitution effects, as the number of training contracts among individuals with a lower-level school degree did not decrease. Our model predicts that such effects may occur when wages are sticky for apprentices with a high level of education relative to their productivity, which signals inefficiencies in the market for apprenticeship training." (Author's abstract, © 2021 The Authors. Published by Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Die Suche nach Halt (2022)
Petrick-Löhr, Christina;Zitatform
Petrick-Löhr, Christina (2022): Die Suche nach Halt. In: Personalwirtschaft, Jg. 48, H. 7/8, S. 28-33.
Abstract
"Dem deutschen Ausbildungssystem ging einst ein exzellenter Ruf voraus. In der Corona-Krise hat seine Anziehungskraft auf junge Menschen einen Tiefpunkt erreicht. Unternehmen ringen um Talente. Was genau fehlt dem Markt - und wie kann er sich erholen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitales Lernen in der Ausbildung: Unterstützung und Partner benötigt (2022)
Risius, Paula; Seyda, Susanne;Zitatform
Risius, Paula & Susanne Seyda (2022): Digitales Lernen in der Ausbildung: Unterstützung und Partner benötigt. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,13), Köln, 3 S.
Abstract
"Der Einsatz digitaler Lehr- und Lernmethoden in der betrieblichen Ausbildung hat seit 2019 deutlich zugenommen. Unternehmen sehen insbesondere für den Lernerfolg Vorteile. Um auch Nachzügler für das Lernen mit digitalen Medien zu gewinnen, sind grundlegende Beratung zur Digitalisierung, Umsetzungspartner und Erfahrungsaustausch hilfreich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfolgsfaktoren für mehr Digitalisierung in der Ausbildung (2022)
Risius, Paula;Zitatform
Risius, Paula (2022): Erfolgsfaktoren für mehr Digitalisierung in der Ausbildung. (Studie / Netzwerk Q 4.0 2022,01), Köln, 31 S.
Abstract
"Immer mehr Unternehmen bereiten ihre Auszubildenden auf die digitalen Herausforderungen des Arbeitslebens vor. Inzwischen zählen 38,5 Prozent der Unternehmen zu den Ausbildungsunternehmen 4.0 und somit zu den digitalen Vorreitern. Neben einer intensiveren Vermittlung digitaler Kompetenzen steigt auch die Nutzung digitaler Technologien. So bilden sich Ausbilderinnen und Ausbilder in zwei von drei Unternehmen regelmäßig im Hinblick auf neue Technologien weiter. Rund 60 Prozent der befragten Unternehmen sehen für die weitere Digitalisierung in der Ausbildung noch Optimierungsbedarf beim Informationsaustausch mit anderen Beteiligten der Berufsbildung. Dies zeigt eine Studie des Projekts „NETZWERK Q 4.0“ am Institut der deutschen Wirtschaft (IW)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
„Yo, wir schaffen das“ – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Integration Geflüchteter in die duale Ausbildung aus betrieblicher Perspektive (2022)
Scheiermann, Gero;Zitatform
Scheiermann, Gero (2022): „Yo, wir schaffen das“ – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Integration Geflüchteter in die duale Ausbildung aus betrieblicher Perspektive. In: S. Bohlinger, G. Scheiermann & C. Schmidt (Hrsg.) (2022): Berufsbildung, Beruf und Arbeit im gesellschaftlichen Wandel, S. 57-71. DOI:10.1007/978-3-658-37897-4_5
Abstract
"In dem vorliegenden Artikel stand, frei nach der ehemaligen Bundeskanzlerin, die Frage im Raum, schaffen die in der Untersuchung befragten Betriebe es, die Geflüchteten in die duale Ausbildung zu integrieren. Der Integrationsprozess wird dabei von den befragten Personen größtenteils als erfolgreich und funktionsfähig angesehen. Es kann daher aus betrieblicher Sicht konstatiert werden: „Yo, wir schaffen das“. Entsprechend kann auch die Frage, wie die Betriebe es schaffen, beantwortet werden. In den durchgeführten Interviews sind hierfür vielfältige Voraussetzungen, Herausforderungen und Gelingensbedingungen benannt worden. Eine Auswahl dieser ist in diesem Artikel anhand exemplarischer Zitate aus 29 Interviews mit betrieblichen Akteur:innen veranschaulicht worden. Für die befragten Betriebe ist die Integration Geflüchteter eine langjährige und anspruchsvolle Aufgabe. Entsprechend benötigt es für den Gelingensprozess Zeit. Exemplarisch hat sich gezeigt, dass die berufliche Ausbildung von den Betrieben als für die Integration Geflüchteter funktionsfähig angesehen wird. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung knüpfen an den beschriebenen Forschungsstand an, ergänzen und erweitern diesen und führen hierzu konkrete betriebliche Beispiele an. Im Ergebnis der Untersuchung konnte eine Vielzahl an neuen und ergänzenden Erkenntnissen in Bezug auf den Prozess und das Gelingen der Ausbildung Geflüchteter herausgearbeitet werden" (Textauszug, IAB-Doku, © Springer)
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Literaturhinweis
Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2022: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2022)
Zitatform
Schuss, Eric, Alexander Christ, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2022): Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2022. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. Bonn, 52 S.
Abstract
"Im letzten Ausbildungsjahr 2021 wurde dies bereits ersichtlich, im neuen Ausbildungsjahr wurde es nochmals deutlicher: Die Gewinnung von Jugendlichen für eine Ausbildung ist eine der zentralen Herausforderungen zur Sicherung der künftigen Fachkräftesicherung. Die neuen Daten der BIBBErhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September zeigen dies für das Ausbildungsjahr 2022 auf. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 2.100 Verträge bzw. um 0,4% leicht auf insgesamt 475.100 Neuabschlüsse gestiegen und stagniert damit. Damit verbleibt die Zahl der Neuabschlüsse weiterhin um 49.900 Neuabschlüsse bzw. 9,5% deutlich unter dem Niveau von 2019 vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Ähnlich wie im letzten Jahr ist das Ausbildungsplatzangebot im Ausbildungsjahr 2022 leicht gestiegen (+7.800 Stellen bzw. +1,4%), während die Ausbildungsplatznachfrage nochmals gesunken ist (-5.300 Nachfragende bzw. -1,0%). Diese Entwicklung verschärft die Besetzungsprobleme der Betriebe. Die Zahl der unbesetzten Stellen steigt deutlich um 5.700 Stellen bzw. 9,0% auf 68.900 Stellen. Der Anteil der noch unbesetzten betrieblichen Ausbildungsstellen an allen betrieblichen Ausbildungsplatzangeboten erreicht mit 13,0% erneut einen neuen Höchststand. Aus Sicht der Jugendlichen haben sich im Gegenzug die Versorgungsprobleme reduziert. Die Zahl der noch suchenden Ausbildungsstellenbewerber/-innen sinkt um 7.400 Personen bzw. um 10,9% auf 60.400 Personen. Der Anteil der noch suchenden Bewerber/-innen an der Ausbildungsplatznachfrage ist erneut von 12,5% im Jahr 2021 auf 11,3% im Ausbildungsjahr 2022 gesunken. Der folgende Beitrag zeigt die Entwicklung des Ausbildungsmarktes 2022 anhand verschiedener Indikatoren im Detail auf und geht dabei auch auf wichtige regionale und berufliche Unterschiede ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufhübschen für die nächste Generation (2022)
Siemann, Christiane;Zitatform
Siemann, Christiane (2022): Aufhübschen für die nächste Generation. In: Personalwirtschaft, Jg. 48, H. 7/8, S. 34-40.
Abstract
"Wie gewinnen Betriebe den begehrten Berufsnachwuchs? HR-Verantwortliche von Mittelständlern sowie Experten für Ausbildungsmarketing zeigen Wege auf. Es zählen Authentizität, schnelle Bewerbungsprozesse und frühe Kontakte zu den Jugendlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Return to apprenticeships: a comparison between existing apprentices and newly recruited apprentices (2022)
Zitatform
Speckesser, Stefan & Lei Xu (2022): Return to apprenticeships: a comparison between existing apprentices and newly recruited apprentices. In: Oxford economic papers, Jg. 74, H. 1, S. 14-39. DOI:10.1093/oep/gpab003
Abstract
"In England, half of all apprentices are now of adult age. Most of them—and many of younger age, too—worked with their training firm for some time before starting their apprenticeship. In this article, we estimate the benefit of apprenticeship completion making the distinction between groups of newly recruited and existing staff. To deal with sources of endogeneity resulting from apprenticeship completion, we exploit an exogenous change in minimum duration of training affecting apprenticeship completion. Our findings show much higher benefits for new compared with existing staff. Also, increasing apprenticeship training only creates positive effects for new entrants, but not for existing workers. Therefore, policy should aim to refocus apprenticeships to be a mechanism of labour market entry combined with education to provide access to and acquire competences required for actual occupational roles, but not as a generic mechanism to train existing staff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2022: Studie. Themenschwerpunkt: Berufsorientierung (2022)
Uehlecke, Julian; Kanzog, Julia; Dick, Oliver; Herzog, Esther;Zitatform
Dick, Oliver & Esther Herzog (2022): Ausbildungsreport 2022. Studie. Themenschwerpunkt: Berufsorientierung. 78 S.
Abstract
"Berufsorientierung ist Schwerpunkt 2022 Nach einer pandemiebedingten Pause ist der DGB-Ausbildungsreport 2022 mit dem Schwerpunkt »Zugang zu Ausbildung und Berufsorientierung« zurück. Während die Ergebnisse hierzu zum Teil auf die vorpandemische Beruforientierung verweisen, stehen die allgemeinen Analysen zur Ausbildungsqualität voll unter dem Eindruck der pandemischen Auswirkungen auf die Berufsausbildung. Die Befragung von 14.428 Auszubildenden zeigt den großen Bedarf nach einer umfangreicheren Berufsorientierung, die bereits an allgemeinbildenden Schulen einsetzen muss. Es braucht ausgeweitete Orientierungsangebote, die die realen Zukunfts-, Verdienst- und Weiterbildungsperspektiven von Auszubildenden hervorheben und überkommene Rollenstereotypen aufbrechen. Außerdem bleibt es immens wichtig, den Zugang zur Berufsausbildung zu sichern: Es ist schlichtweg nicht akzeptabel, dass die Ausbildungschancen von Jugendlichen stark von ihrem Schulabschluss, dem Pass ihrer Eltern oder ihrem Wohnort abhängen. Wir brauchen eine gesetzlich abgesicherte Ausbildungsgarantie für alle! Neben diesem Schwerpunkt verweist der Ausbildungsreport auch dieses Jahr wieder auf problematische Ausbildungsbedingungen und Lücken in der Qualität der Ausbildung, die dringend angegangen werden müssen. Nur so können wir die Attraktivität der dualen Berufsausbildung auch langfristig sichern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr Teilhabe durch das Teilhabestärkungsgesetz? (2022)
Weiland, Belinda;Zitatform
Weiland, Belinda (2022): Mehr Teilhabe durch das Teilhabestärkungsgesetz? In: Gute Arbeit, Jg. 34, H. 5, S. 36-39.
Abstract
"Das Budget für Ausbildung wurde zum 1.1.2020 als Sozialleistung eingeführt. Durch das Teilhabestärkungsgesetz wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten ausgeweitet. Was das bringen kann, erörtert dieser Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wissenschaftlicher Abschlussbericht: Gewinnung von Nachwuchs – Bindung der Profis: Evaluation des Bundesprogramms "Fachkräfteoffensive" (GeBiFa) (2022)
Weltzien, Dörte; Hohagen, Jesper; Pasquale, Denise; Wirth, Charlotta; Kassel, Laura;Zitatform
Weltzien, Dörte, Jesper Hohagen, Laura Kassel, Denise Pasquale & Charlotta Wirth (2022): Wissenschaftlicher Abschlussbericht: Gewinnung von Nachwuchs – Bindung der Profis. Evaluation des Bundesprogramms "Fachkräfteoffensive" (GeBiFa). (Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher), Freiburg, 387 S.
Abstract
"Der Abschlussbericht stellt die Evaluationsergebnisse der verschiedenen Programmbereiche der „Fachkräfteoffensive“ vor. Aus diesen leitete das Evaluationsteam Handlungsempfehlungen ab. Mit dem Programmbereich 1 „praxisintegrierte vergütete Ausbildung“ soll pädagogischen Fachkräften der Berufseinstieg erleichtert werden. Die Evaluationsergebnisse zeigen: Durch das Ausbildungsformat werden neue Bewerberinnen und Bewerber für das Arbeitsfeld gewonnen. Der Programmbereich 2 wurde entwickelt, um die Qualität der Ausbildungspraxis durch professionelle „Praxisanleitung“ zu sichern. Die Evaluation zeigt: die Praxisanleitungen übernehmen ein hohes Maß an Verantwortung am Lernort Praxis, als Vorbild für die Auszubildenden und bei der Kooperation mit der Fachschule. Sie nehmen eine zentrale Rolle für das Gelingen der praxisintegrierten Ausbildung ein. Mit dem Programmbereich 3 „Perspektive mit Aufstiegsbonus“ soll durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen die Bindung von Fachkräften erhöht werden. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass der Aufstiegsbonus grundsätzlich eine neue Möglichkeit zur Fachkräftebindung darstellt. Die Arbeitszufriedenheit der Bonusfachkräfte stieg an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Kosten und Nutzen der dualen Ausbildung aus Sicht der Betriebe: Ergebnisse der sechsten BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung (2022)
Zitatform
Wenzelmann, Felix & Gudrun Schönfeld (2022): Kosten und Nutzen der dualen Ausbildung aus Sicht der Betriebe. Ergebnisse der sechsten BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bonn, 228 S.
Abstract
"Seit vielen Jahren untersucht das Bundesinstitut für Berufsbildung die Kosten und den Nutzen der betrieblichen Ausbildung. In der sechsten Kosten-Nutzen-Erhebung wurden etwa 3.000 Ausbildungsbetriebe und rund 1.000 Nichtausbildungsbetriebe zur Ausbildung und Rekrutierung von Fachkräften im Ausbildungsjahr 2017/2018 befragt. Der Band informiert – differenziert nach Regionen, Betriebsgrößenklassen, Ausbildungsbereichen, Berufen und Ausbildungsjahren – über die Bruttokosten, die während der Ausbildung anfallen, die Erträge, die die Auszubildenden erwirtschaften, und die daraus resultierenden Nettokosten. Zudem werden weitere Aspekte der Ausbildungsorganisation und -motivation der Betriebe betrachtet, insbesondere der Nutzen, der durch eine Übernahme der Auszubildenden entsteht. Als Alternative zur eigenen Ausbildung bietet sich die Fachkräfterekrutierung über den externen Arbeitsmarkt an. Mit welchen Kosten und Schwierigkeiten sie verbunden ist, wurde ebenfalls ermittelt. Eine kurze Analyse zur Entwicklung der Ausbildungskosten und des Nutzens ist eingeschlossen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Revision der Statistik über Berufsausbildungsstellen 2022: Optimierte Messung der Anwesenheitsgesamtheit (2022)
Çelikel, Arsen; Gehricke, Matthias; Szameitat, Jörg;Zitatform
Çelikel, Arsen, Matthias Gehricke & Jörg Szameitat (2022): Revision der Statistik über Berufsausbildungsstellen 2022. Optimierte Messung der Anwesenheitsgesamtheit. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 10 S.
Abstract
"Die Berufsausbildungsstellen waren in der Statistik über Berufsausbildungsstellen bisher unvollständig erfasst: Bei der monatlichen Zählung sind Stellen unberücksichtigt geblieben, die zunächst im Laufe des Berichtsjahres zu besetzen waren und deren gewünschter Ausbildungsbeginn anschließend so verändert wurde, dass sie erst im Folgejahr besetzt werden sollen. Dem Konzept der Anwesenheitsgesamtheit folgend hätten diese Stellen jedoch gezählt werden müssen. Die rückwirkende Korrektur der Daten findet mit der statistischen Aufbereitung im Monat Juni 2022 statt und die revidierten Werte werden mit dem Veröffentlichungstermin am 30. Juni 2022 bereitgestellt. Die Auswirkungen für die Berichterstattung beginnen mit Berichtsjahr 2006/07. Durch die Revision ändert sich die Interpretation der jeweiligen Lage auf dem Ausbildungsmarkt nicht wesentlich. Die Auswirkungen der Revision korrigieren bis zum Berichtsjahr 2019/20 eine jährliche Untererfassung zwischen 3.200 und 5.600 bzw. 0,7 Prozent und 1,1 Prozent der zum 30. September eines Berichtsjahres gemeldeten Stellen. Im Berichtsjahr 2020/2021 hat die Revision etwas stärkere Auswirkungen mit einem Zuwachs von 11.600 Stellen oder 2,2 Prozent. Grund dafür sind neben verschobenen Ausbildungsbeginnen operativ vorgenommene Wechsel von Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) zu nicht-BBiG-Ausbildungen. Die Verteilung nach Ländern und Regionaldirektionen zeigt keine deutlichen Unterschiede, Ausnahme ist das Land Berlin mit 4,3 Prozent im Berichtsjahr 2020/21. Größere Abweichungen können in einzelnen Kreisen, Berufsgruppen oder Wirtschaftsgruppen auftreten, z. B. für die Stadt Münster mit 12,5 Prozent im Berichtsjahr 2020/21. Statistische Ergebnisse zu unbesetzten Stellen sind von der Revision nicht betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Situation am Ausbildungsmarkt, Oktober 2022 (2022)
Zitatform
(2022): Situation am Ausbildungsmarkt, Oktober 2022. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 28 S.
Abstract
"• Im Beratungsjahr 2021/22 haben von Oktober 2021 bis September 2022 die Ausbildungsstellenmeldungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt, nachdem sie zwei Jahre in Folge zurückgegangen waren. • Bei der Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber setzt sich dagegen die rückläufige Entwicklung fort, wenn auch in deutlich geringerer Stärke. • Wie in den Vorjahren übersteigt die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen die der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber. • Besetzungsprobleme haben in vielen Ausbildungsberufen zugenommen, was sich in einer gestiegenen Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr niederschlägt. • Dagegen ist der Anteil der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber an allen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern leicht zurückgegangen. • Die Einmündungsquote in Ausbildung bleibt aber noch hinter der Vor-Corona-Zeit zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Landscape of Providers of Vocational Education and Training (2022)
Zitatform
(2022): The Landscape of Providers of Vocational Education and Training. (OECD reviews of vocational education and training), Paris, 51 S. DOI:10.1787/a3641ff3-en
Abstract
"Vocational education and training (VET) is an important part of education systems around the world. VET systems differ widely between countries in how programmes are designed and delivered. Moreover, countries differ in terms of the types of providers that deliver VET. This report looks at the VET provider landscape in Australia, Denmark, Germany, the Netherlands and Sweden. It provides insights into the number of different providers by country, their focus areas and target populations. It describes how providers are different and how they overlap, as well as structures and initiatives to foster co-ordination between them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Situation am Ausbildungsmarkt, Oktober 2022 (2022)
Zitatform
(2022): Situation am Ausbildungsmarkt, Oktober 2022. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 28 S.
Abstract
"Das Wichtigste in Kürze: • Im Beratungsjahr 2021/22 haben von Oktober 2021 bis September 2022 die Ausbildungsstellenmeldungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt (+23.000), nachdem sie zwei Jahre in Folge zurückgegangen waren. • Bei der Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber setzte sich dagegen die rückläufige Entwicklung fort (-11.000), wenn auch in deutlich geringerer Stärke als in den beiden letzten Jahren. • Insgesamt standen 422.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber 546.000 gemeldeten Ausbildungsstellen (darunter 528.000 betriebliche) gegenüber. • Wie in den Vorjahren waren damit mehr Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen kamen rechnerisch 80 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber (Vorjahr 85:100). • Am 30. September 2022 waren 23.000 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Trotz der aus Bewerbersicht günstigeren Marktsituation ist die Zahl nur leicht geringer als im Vorjahr (-2.000). Zusätzlich suchten 38.000 Bewerberinnen und Bewerber, die auf eine Alternative ausgewichen waren, weiterhin eine Ausbildungsstelle (-5.000). • Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stieg um 6.000 auf 69.000. Die zeigt an, dass Besetzungsprobleme zugenommen haben. Besonders schwer fiel dabei die Besetzung von Ausbildungsstellen in Lebensmittelberufen, im Friseurhandwerk, in Hotel- und Gaststättenberufen, in Bau- und baunahen Berufen oder in Metallberufen. • Der Ausgleich am Ausbildungsmarkt wird seit Jahren durch erhebliche regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten erschwert" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Apprenticeships for greener economies and societies (2022)
Zitatform
(2022): Apprenticeships for greener economies and societies. (CEDEFOP reference series 122), Thessaloniki, 96 S. DOI:10.2801/628930
Abstract
"As the green transition creates new skill needs across sectors and occupations, implications for preparing, reskilling and upskilling the workforce emerge for vocational education and training. Apprenticeships can help by providing opportunities to young people, as well as adults, to develop appropriate skills; at the same time, apprenticeships will also need to undergo changes in response to the green transition. Cedefop and the OECD decided to explore this twoway relationship. This publication draws from practices and research and provides insights into how apprenticeships can promote and react to a green economy and society, from small-scale modular curriculum adaptation, to more encompassing sectoral or regional approaches. In this way, apprenticeships demonstrate transformative potential for economies and societies, responding to the opportunities and challenges that may support a green recovery that leaves no one behind." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Pläne der Bundesregierung zur Stärkung der beruflichen Bildung: Antwort der Bundesregierung auf die KIeine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/39189) (2022)
Zitatform
(2022): Pläne der Bundesregierung zur Stärkung der beruflichen Bildung. Antwort der Bundesregierung auf die KIeine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/39189). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/4193 (26.10.2022)), 19 S.
Abstract
Vor dem Hintergrund der gravierenden Stellenbesetzungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt wurde vom Deutschen Bundestag im Juni 2018 die Enquete-Kommission 'Berufliche Bildung in der Digitalen Arbeitswelt' eingesetzt. In ihrer Kleinen Anfrage verweist die CDU/CSU-Fraktion darauf, dass dieses Gremium eine Vielzahl von Empfehlungen zur digitalen Transformation des Berufsbildungssystems erarbeitet hat. In ihrer Antwort gibt die Bundesregierung Auskunft über die Umsetzung dieser Empfehlungen in der 20. Wahlperiode. Mit der Allianz für Aus- und Weiterbildung unterstützt die Bundesregierung gemeinsam mit Ländern, Wirtschaft und Gewerkschaften den Ausbildungsmarkt mit dem Ziel, möglichst vielen jungen Menschen, die dies anstreben, einen dualen Berufsabschluss zu ermöglichen. Insbesondere geht es um die Förderung der Berufsausbildung von behinderten Jugendlichen durch das Budget für Ausbildung. Außerdem wird die für 2023 geplante Ausbildungsgarantie thematisiert. Ein weiteres Ziel der Bundesregierung ist es, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu erhöhen. (IAB)
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Literaturhinweis
Stellungnahme: Berufsbildungsbericht 2022: 1. Gemeinsame Stellungnahme von Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Länderbank im BIBB-Hauptausschuss zum Berufsbildungsbericht 2022 ; 2. Ergänzende Stellungnahme der Beauftragten der Arbeitnehmer im BIBB-Hauptausschuss zum Berufsbildungsbericht 2022 (2022)
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Fachkräftestrategie der Bundesregierung (2022)
Abstract
"Die Herausforderungen für die Fachkräftesicherung und den Arbeitsmarkt in Deutschland sind gewachsen: Die langfristigen und tiefgreifenden Transformationsprozesse der Digitalisierung, des demografischen Wandels und der Dekarbonisierung verändern mit zunehmender Dynamik den Wirtschaftsstandort Deutschland. Hinzu kommen die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine sowie auch die zunehmend notwendiger werdenden Anpassungen an den fortschreitenden Klimawandel. Dieser langfristige Strukturwandel wird nur mit ausreichend vielen geschickten Händen und klugen Köpfen erfolgreich zu bewältigen sein. Die gute Fachkräftebasis in Deutschland zu sichern und zu erweitern, ist daher entscheidend für die Innovations- und Leistungsfähigkeit auf dem Weg zu einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft. Sie ist ebenso essentiell, um flexibel auf neue Herausforderungen und vorausschauend auf absehbare Veränderungen am Arbeitsmarkt reagieren zu können. Fachkräftesicherung trägt somit auch dazu bei, unsere sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen. Sie ist eine prioritäre Aufgabe der Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsbildungsbericht 2022 (2022)
Zitatform
(2022): Berufsbildungsbericht 2022. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 129 S.
Abstract
"Der Berufsbildungsbericht 2022 enthält unter anderem: eine Ausbildungsbilanz des Jahres 2021, Informationen zum Ausbildungsmarkt, zu Struktur und Entwicklung der Berufsausbildung, zu Berufen außerhalb des dualen Systems, zu Ausbildung in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Bildung sowie in Berufen im öffentlichen Dienst, zu unversorgten Bewerbern, unbesetzten Stellen und Nachvermittlung, zur Integration von Personen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt, zur Entwicklung nach dem Ausbildungsstart und dem Übergang in den Arbeitsmarkt, außerdem zur höherqualifizierenden Berufsausbildung und Weiterbildung. Es wird ein Überblick gegeben über die berufsbildungspolitischen Aktivitäten und Programme der Bundesregierung. Ergänzend wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung zum Berufsbildungsbericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein Datenreport des BIBB zum Berufsbildungsbericht 2022 erstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gesamtkonzept zur Ausbildungsgarantie (2022)
Abstract
"Der Koalitionsvertrag sieht eine Ausbildungsgarantie vor, "die allen Jugendlichen einen Zugang zu einer vollqualifizierenden Berufsausbildung ermöglicht, stets vorrangig im Betrieb." Um die Ausbildungsgarantie umzusetzen, legt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen umfassenden Ansatz vor, der etablierte Strukturen und vorhandene Unterstützungsangebote mit neuen Elementen für die Unterstützung der Aufnahme und den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung kombiniert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Ausbildungsmarktsituation für Bewerberinnen und Bewerber mit Hauptschulabschluss (2022)
Zitatform
(2022): Die Ausbildungsmarktsituation für Bewerberinnen und Bewerber mit Hauptschulabschluss. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 24 S.
Abstract
"Der Bericht beschreibt, wie sich die Chancen für gemeldete Bewerberinnen und Bewerber mit Hauptschulabschluss in den letzten Jahren entwickelt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Culture, norms, and the provision of training by employers: Evidence from the Swiss language border (2021)
Zitatform
Aepli, Manuel, Andreas Kuhn & Jürg Schweri (2021): Culture, norms, and the provision of training by employers: Evidence from the Swiss language border. In: Labour Economics, Jg. 73. DOI:10.1016/j.labeco.2021.102057
Abstract
"Apprenticeships are the core track of the Swiss educational system at the upper-secondary level, made possible by the fact that many Swiss firms voluntarily provide appropriate training positions. However, firms' training provision differs substantively between the language-cultural regions within Switzerland. This feature of the Swiss apprenticeship system is hard to explain using conventional explanations of firm-provided training. In this paper, we argue that there are cultural differences in the norms favoring private over state provision of goods, which influence firms' provision of training positions. Exploiting national referenda, we first show that, within a narrow band around the language border, voters in German speaking municipalities value private over public provision of certain goods more than their French speaking counterparts. We then document a higher share of training firms on the German speaking side of the language border of 4.4 percentage points, or roughly 13%. This estimate is robust across different sets of controls, alternative specifications, and various subsamples. Our results suggest an interplay between regional norms and local firms' training behavior." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Compromises in Occupational Choice and Stability of Vocational Education and Training (2021)
Zitatform
Ahrens, Lea, Melanie Fischer, Corinna Kleinert & Brigitte Schels (2021): Compromises in Occupational Choice and Stability of Vocational Education and Training. In: C. Nägele, B. E. Stalder & M. Weich (Hrsg.) (2021): Pathways in Vocational Education and Training and Lifelong Learning, S. 24-31. DOI:10.5281/zenodo.4603059
Abstract
"This study examines whether premature termination of vocational training is more likely when trainees had to make compromises between their realistic occupational aspiration and their occupation trained for in terms of gender type, prestige and occupational interests. It further investigates whether compromises in prestige and gender type are more important than compromises in occupational interests. The study is based on a sample of trainees from the German National Educational Panel Study (NEPS). Event history models are used to identify the factors influencing the hazard rates of premature termination of vocational training. Compromises in interests increased the risk of premature termination of vocational training. Compromise in gender type and prestige, on the contrary, had little impact. Compromise in interests were of particular importance if the trainees had entered occupations that correspond to the gender type and prestige of their occupational aspirations. Compromises in interests in first occupational choice threaten the stability of vocational training. Compromises in interests are particularly influential when aspirations regarding the social aspects of occupational choice are met." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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European Network of Public Employment Services: 2021 PES Capacity Questionnaire Part II: Monitoring of PES Support of the Reinforced Youth Guarantee: Survey-based Report (2021)
Anghel, Liliana-Luminita;Zitatform
Anghel, Liliana-Luminita (2021): European Network of Public Employment Services: 2021 PES Capacity Questionnaire Part II: Monitoring of PES Support of the Reinforced Youth Guarantee. Survey-based Report. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 46 S. DOI:10.2767/738258
Abstract
"Publication metadata The EU Network of Public Employment Services (PES) is committed to supporting and monitoring the delivery of the YG and has already published several assessment reports on the PES capacity to implement the Youth Guarantee (YG). The present report, part of this monitoring activity, is focused on various qualitative aspects of PES administrative capacity to implement the reinforced YG, such as: PES partnerships and staff capacity in supporting the YG implementation; profiling and assessing the needs of NEETs; preparatory services; post-placement support provided to the young people; timescales for making an offer; and monitoring and evaluation of YG interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr: Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021 (2021)
Barlovic, Ingo; Ullrich, Denise; Wieland, Clemens;Zitatform
Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2021): Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021. Gütersloh, 32 S. DOI:10.11586/2021043
Abstract
"Attraktivität von Ausbildung: 41% aller Schüler:innen streben eine Ausbildung an, weitere 36% sind noch unentschieden. Damit ist für 77% eine Ausbildung mindestens eine Option. Ausbildungschancen: Über 70% aller Befragten haben den Eindruck, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Vergleich zu der Zeit vor Corona verschlechtert haben. Diese Einschätzung teilten im vergangenen Sommer nur 61%. Bei den Chancen auf einen Studienplatz nehmen nur 24% eine Verschlechterung wahr. Ausbildungsangebot: Über die Hälfte der Ausbildungsplatzsuchenden (54%) schätzt die Zahl der vorhandenen Ausbildungsplätze als zu gering ein. Diese Einschätzung teilt insgesamt knapp ein Drittel der befragten Jugendlichen (32%). Engagement der Politik: Gut die Hälfte aller Jugendlichen (53%) bescheinigt der Politik zu wenig Engagement für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 20% sind der Ansicht, dass zwar viel, aber noch nicht genug getan werde. Berufsorientierung: Die Mehrheit (79%) der Jugendlichen in Deutschland hält zwar das Informationsangebot zur Berufswahl insgesamt für ausreichend, allerdings klagt mehr als die Hälfte aller Jugendlichen über Schwierigkeiten, sich darin zurechtzufinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildungsbereitschaft und -beteiligung (2021)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Elisabeth M. Krekel, Ute Leber & Günter Walden (2021): Betriebliche Ausbildungsbereitschaft und -beteiligung. In: L. Bellmann, K. Büchter, I. Frank, E. M. Krekel & G. Walden (Hrsg.) (2021): Schlüsselthemen der beruflichen Bildung in Deutschland, S. 77-92.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Bedeutung der betrieblichen Ausbildungsbereitschaft und -beteiligung für die Berufsbildungspolitik in den vergangenen Jahrzehnten. Es zeigt sich, dass es immer wieder zu erheblichen Ungleichgewichten auf dem Ausbildungsmarkt kam, welche sich auf erhebliche Schwankungen der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung zurückführen lassen. Die Berufsbildungspolitik hat Fragen bezüglich des Ausbaus bzw. der Stabilisierung der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung einen erheblichen Stellenwert zugemessen. Die Berufsbildungsforschung hat sowohl wesentliche theoretische Beiträge zum besseren Verständnis der betrieblichen Ausbildungsmotivation geleistet als auch auf Basis elaborierter Erhebungsinstrumentarien den empirischen Forschungsstand erheblich verbessert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Mehrheit der förderberechtigten Betriebe wird das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ nutzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Aminian, Armin; König, Corinna ; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; Schierholz, Malte ; Koch, Theresa; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; Pohlan, Laura ; Gleiser, Patrick ; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Die Mehrheit der förderberechtigten Betriebe wird das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ nutzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 22.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-19.
Abstract
"Mitte 2020 hat die Bundesregierung das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ aufgelegt, um die Betriebe in der Corona-Krise in ihren Ausbildungsbemühungen zu unterstützen. Die Ergebnisse einer IAB-Studie zeigen, dass mittlerweile 28 Prozent der nach eigenen Angaben förderberechtigten Betriebe das Programm nutzen und ähnlich viele planen, Fördermittel zu beantragen. Allerdings sind das Programm und seine Fördervoraussetzungen noch immer vielen Betrieben nicht bekannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; König, Corinna ; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; Koch, Theresa; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; Pohlan, Laura ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte im kommenden Ausbildungsjahr krisenbedingt weniger Lehrstellen besetzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; Aminian, Armin; Gleiser, Patrick ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Schierholz, Malte ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Pohlan, Laura ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte im kommenden Ausbildungsjahr krisenbedingt weniger Lehrstellen besetzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 22.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-19.
Abstract
"Auch wenn die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im letzten Ausbildungsjahr 2019/2020 gesunken ist, hat sich die betriebliche Ausbildung robuster als erwartet erwiesen. Angesichts der weiter anhaltenden Krise steht jedoch zu befürchten, dass sich die Situation im kommenden Ausbildungsjahr verschlechtern wird. Aktuelle Befunde einer Betriebsbefragung zeigen, dass insbesondere kleine Betriebe und Betriebe, die von der Krise besonders stark betroffen sind, ihr Angebot an Ausbildungsplätzen zurückfahren wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Pohlan, Laura ; -
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Double qualifications and gender: The case of Germany (2021)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Stephanie Prümer (2021): Double qualifications and gender: The case of Germany. (LASER discussion papers 127), Erlangen, 18 S.
Abstract
"After obtaining the German upper secondary school-leaving certificate (Abitur), school-leavers are free in their choice of career path. Obtaining a double qualification by first completing an apprenticeship and then graduate from university is thereby popular. Using the BIBB/BAuA Employment Survey of the Working Population on Qualification and Working Conditions 2018, this paper analyses the individual effects of these double qualifications by exploiting the rich information on education in the data. In relation to earlier studies, we find that the proportion of men gaining a double qualification decreased by 8 percentage points but is almost constant for women. Furthermore, we detect a significantly negative effect of double qualification on wages for women, but no significant effect on wages for men. We presume that these changes may be related to the rising wage dispersion at the beginning of the twentieth century." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Who Benefits from General Knowledge? (2021)
Zitatform
Bellés-Obrero, Cristina & Emma Duchini (2021): Who Benefits from General Knowledge? In: Economics of Education Review, Jg. 85. DOI:10.1016/j.econedurev.2021.102122
Abstract
"While vocational education is meant to provide occupational-specific skills that are directly employable, their returns may be limited in fast-changing economies. Conversely, general education should provide learning skills, but these may have little value at low levels of education. This paper contributes to this debate by exploiting a reform introduced in Spain in 1990 that postponed students' choice between these two educational pathways from age 14 to 16. To identify exogenous changes in this policy, we instrument its staggered implementation with pre-reform province shares of students in general education interacted with cohort fixed effects. Results indicate that, by shifting educational investment from vocational to general education after age 16, the reform improves occupational outcomes and wages. However, these positive effects are concentrated among middle to high-skilled individuals. In contrast, those who acquire only basic general education have worse long-term employment prospects than vocationally-trained individuals." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Hohe Kompetenzerwartungen – bessere Einstellungschancen? Studienaussteiger*innen aus der Sicht von Ausbildungsbetrieben (2021)
Zitatform
Bröder, Charlotte, Annabell Daniel & Martin Neugebauer (2021): Hohe Kompetenzerwartungen – bessere Einstellungschancen? Studienaussteiger*innen aus der Sicht von Ausbildungsbetrieben. In: Zeitschrift für empirische Hochschulforschung, Jg. 5, H. 2, S. 141-161. DOI:10.3224/zehf.5i2.04
Abstract
"Studienaussteiger*innen entscheiden sich mehrheitlich für eine Berufsausbildung – doch wie sehen Ausbildungsbetriebe diese Bewerbungen? Der Beitrag untersucht anhand eines faktoriellen Surveys, in dem ein experimentelles Design mit klassischen Befragungsinstrumenten kombiniert wurde, wie Arbeitgeber*innen die Kompetenzen von Studienaussteiger*innen im Vergleich zu Mitbewerbenden bewerten und wie sich diese Kompetenzerwartungen auf die Chancen auswirken, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Es zeigt sich, dass Arbeitgeber*innen insbesondere bei fachlichen und kognitiven Kompetenzen (z.B. theoretisches Wissen und analytisches Denken) Vorteile für Studienaussteiger*innen sehen, weniger hingegen bei personalen Kompetenzen (z.B. Leistungsbereitschaft). Die Chancen der Studienaussteiger*innen auf ein Vorstellungsgespräch steigen jedoch besonders dann, wenn deren personale und fachliche Kompetenzen höher bewertet werden. Der Beitrag liefert Erkenntnisse zur bisher wenig berücksichtigten Sicht der Arbeitgeber*innen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsstellensuche in Zeiten der Corona-Pandemie. Belastungen, Einschränkungen und Mehraufwand im Bewerbungsprozess?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)
Zitatform
Christ, Alexander, Verena Eberhard, Marcel Heinecke, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Ausbildungsstellensuche in Zeiten der Corona-Pandemie. Belastungen, Einschränkungen und Mehraufwand im Bewerbungsprozess? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.
Abstract
"Aufgrund der zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen, standen Jugendliche, die 2020 auf der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle waren, vor besonderen Herausforderungen. Die in diesem Beitrag vorgestellten Ergebnisse der BA/BIBB Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, zeigen, dass die Corona-Pandemie viele Bewerber/-innen emotional belastet hat. Rund die Hälfte der Bewerber/-innen empfand die Ausbildungsstellensuche als Stress oder große Anstrengung und hatte Angst, keine passende Ausbildungsstelle zu finden. Besonders belastet zeigte sich die Gruppe der Bewerber/-innen mit Migrations- oder Fluchthintergrund sowie ältere Bewerber/-innen gegenüber jüngeren Bewerber/-innen und Bewerberinnen gegenüber Bewerbern als auch die Gruppe der Bewerber/-innen mit Studienberechtigung. Darüber hinaus berichteten 27 % der Bewerber/-innen, dass sie im Zuge der Corona-Pandemie ihre Berufswünsche angepasst haben. Es zeigt sich, dass mehr als ein Drittel der Bewerber/-innen mit angepassten Berufswünschen ihre zum Befragungszeitpunkt ausgeübte Tätigkeit vorzeitig beenden möchten. Um herauszufinden, ob die Bewerber/-innen im Corona-Jahr 2020 bei der Ausbildungsstellensuche ihre Bewerbungsaktivitäten intensiviert haben, wurden die Befragungsdaten mit den Daten der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018 und der BA/BIBB-Fluchtmigrationsstudie 2018 verglichen. Beim Vergleich der Bewerbungsaktivitäten vor und während der Corona-Pandemie zeigen die Ergebnisse insgesamt nur marginale Unterschiede. Lediglich beim Vergleich der in Form von betrieblichen Praktika oder Probearbeiten gesammelten Erfahrungen, liegen die Werte niedriger als 2018, was mit den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zusammenhängen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Learning the Right Skill: The Returns to Social, Technical and Basic Skills for Middle-Educated Graduates (2021)
Zitatform
Cnossen, Femke, Matloob Piracha & Guy Tchuente (2021): Learning the Right Skill: The Returns to Social, Technical and Basic Skills for Middle-Educated Graduates. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 979), Essen, 42 S.
Abstract
"Technological change and globalization have sparked debates on the changing demand for skills in western labour markets, especially for middle skilled workers who have seen their tasks replaced. This paper provides a new data set, which is based on text data from curricula of the entire Dutch vocational education system. We extract verbs and nouns to measure social, technical and basic skills in a novel way. This method allows us to uncover the skills middle-skilled students learn in school. Using this data, we show that skill returns vary across students specialized in STEM, economics or health, as well as across sectors of employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beteiligung von Betrieben an Ausbildungskooperationen: Spielen schwierige Ausbildungsbedingungen eine Rolle?: Erste empirische Untersuchungen auf Basis von Betriebsbefragungen (2021)
Dionisius, Regina; Ebbinghaus, Margit;Zitatform
Dionisius, Regina & Margit Ebbinghaus (2021): Beteiligung von Betrieben an Ausbildungskooperationen: Spielen schwierige Ausbildungsbedingungen eine Rolle? Erste empirische Untersuchungen auf Basis von Betriebsbefragungen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 117, H. 1, S. 42-69. DOI:10.25162/zbw-2021-0003
Abstract
"In Deutschland stehen viele Betriebe vor der Frage, ob und wie sie ihr Ausbildungsengagement angesichts veränderter betrieblicher Bedingungen sowie herausfordernder Entwicklungen im Wirtschaftsbereich und am Ausbildungsmarkt aufrechterhalten können. Zwischenbetriebliche Ausbildungskooperationen könnten hier eine Option sein. Der Beitrag untersucht auf Basis von Daten aus zwei Betriebsbefragungen aus dem Referenz-Betriebs-System (RBS) die Verbreitung zwischenbetrieblicher Ausbildungskooperationen und die Bedeutung, die veränderte Rahmenbedingungen dafür haben, dass sich Betrieben an solchen Ausbildungsformen beteiligen. Die Analysen zeigen, dass neben betrieblichen Strukturmerkmalen vor allem Schwierigkeiten bei der Besetzung von Ausbildungsstellen Impulse für das Entstehen von Ausbildungskooperationen liefern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der österreichische Lehrstellenmarkt in „Corona-Zeiten“ (2021)
Dorr, Andrea; Heckl, Eva; Hosner, Daniela;Zitatform
Dorr, Andrea, Eva Heckl & Daniela Hosner (2021): Der österreichische Lehrstellenmarkt in „Corona-Zeiten“. (AMS-Report / Arbeitsmarktservice Österreich 152), Wien, 96 S.
Abstract
"Aus dem einleitenden Teil: "Die vorliegende vertiefende qualitative Analyse des österreichischen Lehrstellenmarktes, die im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich von der KMU Forschung Austria im Jahr 2021 realisiert wurde, gibt einen Überblick über allgemeine Trends bei der Lehrlingsausbildung und geht auch auf spezifische Herausforderungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, auf Bundesland-übergreifende Disparitäten (Stadt/Land, Ost/West, Groß-/Kleinbetriebe) sowie auf branchen- und regionalspezifische Besonderheiten (mit Fokus auf Tourismus, Handel und persönliche Dienstleistungen, Industrie und Technik) ein. Dazu wurden neben einer Literatur- und Sekundärdatenanalyse qualitative Interviews mit ExpertInnen sowie Online-Fokusgruppen und Einzelinterviews mit regional-, branchen- und themenspezifischen Stakeholdern durchgeführt. Im Rahmen dieser Gespräche wurden auch Lösungsoptionen, wie die Lehrausbildung weiterhin einen Ausbildungsweg mit Zukunft darstellen und zur Fachkräftesicherung beitragen kann, thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: AMS-info -
Literaturhinweis
Perspektiven im Anschluss an die duale Berufsausbildung: Was kommt nach dem Abschluss?: Historische Entwicklung, Forschungsstand und empirische Analyse (2021)
Zitatform
Dummert, Sandra & Philipp Grunau (2021): Perspektiven im Anschluss an die duale Berufsausbildung: Was kommt nach dem Abschluss? Historische Entwicklung, Forschungsstand und empirische Analyse. In: L. Bellmann, K. Büchter, I. Frank, E. M. Krekel & G. Walden (Hrsg.) (2021): Schlüsselthemen der beruflichen Bildung in Deutschland, S. 219-240.
Abstract
"Im Zuge der regelmäßig wiederkehrenden Debatte um die Zukunft der dualen Berufsausbildung steht häufig die Frage im Fokus, ob dieser Pfad aus der Sicht Jugendlicher und junger Erwachsener überhaupt noch attraktiv ist. Dieses Kapitel soll neben einer Einführung in die Debatte und einem Überblick über die wissenschaftliche Literatur hierzu auch einen eigenen empirischen Beitrag als fundierte Begleitung dieser Diskussion leisten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Situation für Absolventen/Absolventinnen seit 2005 erheblich verbessert hat: Die Aussichten auf eine (Vollzeit-)Stelle sowie die durchschnittlichen Bruttoentgelte stiegen deutlich. Nichtsdestotrotz profitieren nicht alle in gleichem Maße von dieser positiven Entwicklung. In manchen Ausbildungsberufen stehen die Chancen auf eine gut bezahlte Vollzeitstelle noch immer relativ schlecht, und auch Unterschiede zwischen Frauen und Männern persistieren, wenngleich wie z. B. beim Einkommen nun auf deutlich höherem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment prospects after completing vocational training in Germany from 2008-2014: A comprehensive analysis (2021)
Zitatform
Dummert, Sandra (2021): Employment prospects after completing vocational training in Germany from 2008-2014. A comprehensive analysis. In: Journal of vocational education and training, Jg. 73, H. 3, S. 367-391., 2019-11-11. DOI:10.1080/13636820.2020.1715467
Abstract
"The transition from vocational education and training to regular employment is an important step in the occupational biography of apprenticeship graduates. In the last decade, the retention rate of apprenticeship completers has remained stable at a high level, and graduates face good job opportunities in Germany. Despite these positive circumstances, not all apprenticeship graduates succeed in the direct transition from vocational training to regular employment and are affected by unemployment. My paper offers deeper insights into training establishment-specific, individual and external regional characteristics that influence the transition process at this crucial point in the employment career. I consider the employment status of apprenticeship graduates by estimating multinomial logit models at three time points after the end of training, namely, one month and one and two years later. Using linked employer-employee data, I find evidence not only that sociodemographic characteristics and training establishment-specific determinants affect the transition at the second threshold but also that regional factors influence the probability of becoming unemployed or remaining with the training establishment after the end of the apprenticeship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (2021)
Zitatform
Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (BIBB-Preprint), Bonn, 32 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die Jugendlichen stark verunsichert und zu berufsbezogenen Zukunftssorgen geführt. Inwieweit Bewerber/-innen für betriebliche Ausbildungsstellen aufgrund der Corona-Pandemie über ein verändertes Interesse an einer betrieblichen Ausbildung berichten, wird im Rahmen des vorliegenden Kurzberichts auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersucht. Ergänzend befassen wir uns damit, welche Aspekte mit der Anpassung von Berufswünschen in Zusammenhang stehen könnten und ob eine Anpassung von Berufswünschen mit der beruflichen Zufriedenheit der Bewerber/-innen in Zusammenhang steht. Die Ergebnisse zeigen, dass die wenigsten Bewerber/-innen über ein gesunkenes Interesse an einer betrieblichen Berufsausbildung berichten. Gleichwohl lässt sich ein gesunkenes Interesse überdurchschnittlich häufig bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Fluchthintergrund sowie bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund aber ohne Fluchthintergrund feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auf Ausbildungsstellensuche während der Corona-Pandemie: Wie haben Jugendliche ihre Bewerbungsphase im Jahr 2020 erlebt? (2021)
Zitatform
Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Auf Ausbildungsstellensuche während der Corona-Pandemie. Wie haben Jugendliche ihre Bewerbungsphase im Jahr 2020 erlebt? (BIBB-Preprint), Bonn, 22 S.
Abstract
"Aufgrund der Corona-Pandemie und der Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie standen Jugendliche, die im Jahr 2020 auf der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle waren, vor besonderen Herausforderungen. Auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersuchen wir, welche Erfahrungen Ausbildungsstellenbewerber/-innen des Jahres 2020 bei der Berufsvorbereitung und Ausbildungsstellengesuche gemacht haben. Die Analysen zeigen, dass rund ein Drittel der befragten Bewerber/-innen über negative Bewerbungserfahrungen berichten (z. B. Absage von Praktika aufgrund der Corona-Pandemie). Solche negativen Erfahrungen erhöhen das Risiko, dass die Jugendlichen von emotionalem Stress im Zuge der Ausbildungsstellensuche berichten. Als Puffer erweist sich hier jedoch eine gute schulische Vorbereitung auf die Zeit der Ausbildungsstellensuche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Ausbildung und Corona: Der Abkehr vom dualen Ausbildungssystem aktiv begegnen (2021)
Esser, Friedrich Hubert; Ertl, Hubert;Zitatform
Esser, Friedrich Hubert & Hubert Ertl (2021): Berufliche Ausbildung und Corona. Der Abkehr vom dualen Ausbildungssystem aktiv begegnen. In: Personalführung, Jg. 54, H. 3, S. 14-20.
Abstract
"Die berufliche Ausbildung hat seit Längerem einige Herausforderungen zu bewältigen: den Negativtrend bei der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung, die zurückgehende Zahl von mit jungen Frauen abgeschlossenen Ausbildungsverträgen, die Studierneigung von Schulabgängern. Erfreulich ist, dass sich die Passungsprobleme zuletzt entschärft hatten. Dann kam die Coronakrise. Professor Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB, und Professor Dr. Hubert Ertl, Forschungsdirektor am BIBB, zeigen in ihrem Beitrag, welche Auswirkungen die Krise auf die berufliche Ausbildung hat, wie diesen erfolgreich begegnet werden kann, welche Weiterentwicklung die duale Ausbildung dringend benötigt und welche Fördermittel dafür den Betrieben zur Verfügung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Bertelsmann Verlag)
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Literaturhinweis
Volkswirtschaftliche Effekte einer Ausbildungsgarantie: Simulation einer Übertragung der österreichischen Ausbildungsgarantie nach Deutschland (2021)
Forstner, Susanne; Bernleithner, Benjamin; Egger-Steiner, Michaela; Steiner, Mario ; Vakavlieva, Zora; García-Morán, Eva; Molnárov, Zuzana; Garstenauer, Viola;Zitatform
Forstner, Susanne, Zuzana Molnárov & Mario Steiner (2021): Volkswirtschaftliche Effekte einer Ausbildungsgarantie. Simulation einer Übertragung der österreichischen Ausbildungsgarantie nach Deutschland. Gütersloh, 104 S. DOI:10.11586/2021068
Abstract
"Seit vielen Jahren gibt es in Deutschland einen hohen und sogar leicht ansteigenden Anteil an Jugendlichen, die dauerhaft ohne Ausbildung bleiben. Derzeit haben über zwei Millionen der 20- bis 34-Jährigen keine Berufsausbildung – eine Situation, die sowohl im Hinblick auf den Fachkräftemangel als auch aus gesellschaftspolitischer Perspektive alarmierend ist. Ein in den letzten Jahren wachsendes Phänomen sind zudem die sogenannten Passungsprobleme, d. h. das gleichzeitige Auftreten von unbesetzten Ausbildungsplätzen und unversorgten Bewerber:innen. Zuletzt standen knapp 60.000 unbesetzten Ausbildungsstellen fast 80.000 Jugendliche gegenüber, die entweder völlig unversorgt geblieben waren oder in eine Alternative gemündet sind, dabei aber ihren Ausbildungswunsch aufrechterhalten haben. Selbst bei vollständiger Auflösung der Passungsprobleme hätte die Zahl der Ausbildungsplätze also bei Weitem nicht ausgereicht, um die Nachfrage der Jugendlichen zu befriedigen. Ein Ansatz zur Lösung dieser Problematik ist die Einführung einer Ausbildungsgarantie. In Österreich gibt es seit vielen Jahren eine solche Ausbildungsgarantie. Diese beinhaltet, dass jede:r ausbildungswillige Jugendliche bis 25 Jahre ein Angebot für eine Ausbildung erhält. Nur, wenn es trotz intensiver Vermittlungsbemühungen nicht gelingt, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden, wird die Ausbildung zunächst bei einem Träger durchgeführt – aber immer mit betrieblichen Praxisphasen. Ein Übergang von der Ausbildung beim Träger – in Österreich überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) genannt – in betriebliche Ausbildung wird angestrebt. Die Garantie hilft Jugendlichen, eine berufliche Perspektive zu entwickeln, und der Wirtschaft, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Aber lässt sich dieses Modell auf Deutschland übertragen? Was würde passieren, wenn in Deutschland ein Modell mit ähnlicher Wirkungsweise eingeführt würde? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat die Bertelsmann Stiftung die vorliegende Studie in Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist es, die möglichen gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Auswirkungen einer Ausbildungsgarantie nach österreichischem Vorbild in Deutschland zu konkretisieren und zu quantifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2021)
Zitatform
(2021): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 13), Bonn, 553 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021 wird zum dreizehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr "Höherqualifizierende Berufsbildung – Wege des beruflichen Aufstiegs"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021 im Internet -
Literaturhinweis
Corona-Ausbildungsstudie: Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Berufsausbildung (2021)
Gimpel, Daniel; Kanzog, Julia;Zitatform
(2021): Corona-Ausbildungsstudie. Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Berufsausbildung. Berlin, 51 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie wirkt sich nicht nur auf die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge aus, auch bestehende Ausbildungsverhältnisse sind davon betroffen. Vor diesem Hintergrund hat es sich die DGB-Jugend zur Aufgabe gemacht, die entstandenen Missstände näher zu beleuchten und die bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen, mit einer eigenen Befragung zu ergänzen. Die repräsentative Studie wurde begleitet durch das Institut DGB-Index Gute Arbeit. Dazu wurden im Februar 2021 im Rahmen einer Online-Panelbefragung mehr als 1.000 junge Menschen, die sich in einer betrieblichen dualen Berufsausbildung oder einem ausbildungsintegrierten dualen Studium befanden, zu ihren Erfahrungen befragt. Neben Fragen zur allgemeinen Befindlichkeit und Belastung durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde dabei konkret nach der Situation im betrieblichen wie schulischen Teil der Ausbildung gefragt. Hierbei wurden Aspekte wie Homeschooling bzw. Distanzunterricht und Homeoffice ebenso thematisiert wie beispielsweise Kurzarbeit in der Ausbildung. Ein Schwerpunkt lag darüber hinaus auf der Einschätzung der fachlichen Qualität der Ausbildung sowie dazu, ob und wie sich diese in Folge der Pandemieauswirkungen verändert hat. Außerdem wurde auch das Thema Prüfungen bzw. Prüfungsvorbereitung im Zuge der Befragung behandelt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2020: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2021)
Göbel, Isabell; Klee, Günther;Zitatform
Göbel, Isabell & Günther Klee (2021): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2020. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2021,02), Tübingen, 56 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht untersucht auf Grundlage der Daten des IAB‐Betriebspanels die Ausbildungsaktivität der Betriebe in Baden‐Württemberg anhand ausgewählter Indikatoren für das Jahr 2020 sowie im Zeitverlauf und vergleicht einige davon auch mit Angaben für Westdeutschland. Zudem behandelt er die Frage, ob und wie stark das Ausbildungsverhalten durch die Corona‐Pandemie und die ab Frühjahr 2020 ergriffenen politischen Maßnahmen zu deren Eindämmung beeinflusst wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Deutschland: Unbesetzte Ausbildungsplätze und vorzeitig gelöste Verträge erschweren Fachkräftesicherung (2021)
Zitatform
Leber, Ute & Barbara Schwengler (2021): Betriebliche Ausbildung in Deutschland: Unbesetzte Ausbildungsplätze und vorzeitig gelöste Verträge erschweren Fachkräftesicherung. (IAB-Kurzbericht 03/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der deutsche Ausbildungsmarkt ist seit geraumer Zeit durch Passungsprobleme gekennzeichnet: Nicht wenige Jugendliche finden keine Lehrstelle und zugleich klagt eine beträchtliche Zahl an Betrieben über unbesetzte Ausbildungsplätze. Hinzu kommt, dass ein Teil der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst wird. Dies kann die Möglichkeiten der Betriebe, ihren Fachkräftebedarf längerfristig zu sichern, einschränken. Die Autorinnen untersuchen, wie viele und welche Betriebe mit diesen Schwierigkeiten konfrontiert sind und mit welchen Maßnahmen sie darauf reagieren. Die Analysen beziehen sich auf das Ausbildungsjahr 2018/2019 und beruhen auf einer Betriebsbefragung im Jahr 2019, also unmittelbar vor Beginn der Covid-19-Pandemie. Die beschriebenen Probleme bestehen aber unabhängig von der aktuellen Krise und werden auch nach deren Überwindung eine Herausforderung für die Betriebe bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Anteil der gelösten Ausbildungsverträge an allen besetzten Ausbildungsplätzen
- Anteil der ausbildenden Betriebe an allen ausbildungsberechtigten Betrieben
- Wichtigster Grund für die Auflösung von Ausbildungsverträgen
- Anteil der unbesetzten Ausbildungsplätze an allen angebotenen Ausbildungsplätzen
- Sach- oder Geldleistungen der Betriebe zusätzlich zur Ausbildungsvergütung
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Literaturhinweis
Markiert die COVID-19-Krise einen Wendepunkt auf dem Ausbildungsmarkt?: Ein Ausblick auf die mögliche Entwicklung neuer Ausbildungsverträge bis 2030 (2021)
Zitatform
Maier, Tobias (2021): Markiert die COVID-19-Krise einen Wendepunkt auf dem Ausbildungsmarkt? Ein Ausblick auf die mögliche Entwicklung neuer Ausbildungsverträge bis 2030. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 20-24.
Abstract
"Im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise ging die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 57.600 Neuverträge zurück und erreichte damit den niedrigsten Wert seit 1975. Der Beitrag zeigt auf, dass der Einbruch nur deshalb so stark ausfiel, weil in den drei Jahren zuvor erstaunlich viele Jugendliche – insbesondere mit (Fach-)Hochschulreife – eine betriebliche Ausbildung aufnahmen. Das niedrige Niveau an Ausbildungsverträgen war aus demografischer Sicht vorhersehbar. Für die Zukunft stellt sich die Frage, ob die Einmündungsquoten der Jugendlichen auf dem niedrigen Niveau von 2020 verweilen und was dies langfristig für die Fachkräftesicherung bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer war seit März 2020 besonders stark von Ausbildungsplatzabsagen und -kündigungen betroffen?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)
Zitatform
Neuber-Pohl, Caroline, Alexander Christ, Verena Eberhard, Marcel Heinecke & Eric Schuss (2021): Wer war seit März 2020 besonders stark von Ausbildungsplatzabsagen und -kündigungen betroffen? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 14 S.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag liefert erste Ergebnisse darüber, wie vielen der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerber seit März 2020 eine festzugesagte Ausbildungsstelle abgesagt oder gekündigt wurde. Betroffen sind 9,1% der Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber. Ein Großteil von ihnen wollte die Stelle zu Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 neu antreten. Mehr als die Hälfte der Betroffenen geht jedoch nicht von einem coronabedingten Kündigungsgrund aus. Die Absagen und Kündigungen haben womöglich weitreichende Konsequenzen: Da insbesondere Bewerberinnen und Bewerber mit schlechteren Zugangschancen betroffen sind (mit Migrationshintergrund, Ältere, jene mit maximal Hauptschulabschluss und Altbewerberinnen und -bewerber), können Absagen und Kündigungen bestehende Ungleichheiten in den Zugangschancen am Ausbildungsstellenmarkt noch weiter verstärken. Nur etwa ein Drittel der Bewerberinnen und Bewerber, die eine Absage oder Kündigung erhalten hatten, konnten zum Ausbildungsjahr 2020/2021 noch in einen anderen vollqualifizierenden Bildungsgang wechseln. Da die meisten Bewerberinnen und Bewerber mit Absage oder Kündigung nach wie vor an einer betrieblichen Ausbildung interessiert sind, ist eine passende Unterstützung notwendig, damit diese Ausbildungswünsche realisiert werden können und diese Jugendlichen nicht aus dem Bildungssystem fallen. Aber auch unter denen, die erfolgreich (wieder) in eine betriebliche Ausbildung einmünden konnten, könnte sich für die kommenden Jahren ein zusätzlicher Unterstützungsbedarf abzeichnen, da sie seltener als andere Auszubildende in ihrem Wunsch-beruf ausgebildet werden und häufiger glauben, dass sie ihre aktuelle Ausbildungsstelle verlieren könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Apprenticeship non‑completion in Germany: a money matter? (2021)
Zitatform
Neuber-Pohl, Caroline (2021): Apprenticeship non‑completion in Germany: a money matter? In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 13. DOI:10.1186/s40461-021-00115-1
Abstract
"German establishments heavily rely on the apprenticeship system for skill supply. With one in four apprenticeship contracts ending before successful completion, it is in the interest of establishments and policy-makers to determine factors, which reduce non-completion. This paper investigates the role of apprenticeship wages and income prospects after completion for apprenticeship non-completion in Germany. For this purpose, this study identifies incidences of apprenticeship non-completion in a large sample of administrative data on employment biographies and estimates a piecewise exponential model of the non-completion hazard with shared frailties by occupations. The results suggest a robust and significant association with both apprenticeship wages and skilled worker wages. All else at means, apprenticeships which are paid 5% more than the mean apprenticeship wage, on average have a 0.8 percentage points higher estimated survival rate. In turn, an apprenticeship expected to lead to a skilled job that is paid 5% above average, has an estimated survival rate, which is 3.1 percentage points higher on average. These findings highlight the importance of income prospects for apprenticeship non-completion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie beeinflusst die Corona-Krise die Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)
Zitatform
Neuber-Pohl, Caroline, Alexander Christ, Verena Eberhard, Marcel Heinecke & Eric Schuss (2021): Wie beeinflusst die Corona-Krise die Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.
Abstract
"Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die betriebliche Ausbildung sind vielfältig. Dieser Beitrag liefert erste Hinweise, inwiefern sich die betriebliche Ausbildung aus Sicht von Auszubildendendurch die Corona-Pandemie verändert hat. Als Datenlage dient die BA/BIBB-Bewerberbefragung, eine repräsentative Befragung von Jugendlichen, die im Vermittlungsjahr 2019/2020 bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsstellenbewerber/-innen gemeldet waren. 39 % befanden sich zum Befragungszeitpunkt in einer betrieblichen Ausbildung. Für sie wird untersucht, ob sie Veränderungen in den Arbeitsweisen im Ausbildungsberuf, der Ausbildungsqualität und der erwarteten Ausbildungsdauer wahrnehmen. Insgesamt denken 42,8% der Auszubildenden, dass sich durch die Corona-Krise die Arbeitsweisen in ihrem Beruf verändern. Während dies nicht zwingend negativ bewertet wird, geben jedoch 23,1% der Befragten an, dass ihre Ausbildungsqualität durch die Corona-Krise leidet und 7,8% befürchten, dass sich ihre Ausbildungsdauer verlängern könnte. Somit nimmt ein nicht zu vernachlässigbarer Teil der betrieblichen Auszubildenden negative Folgen der Corona-Krise für ihren Ausbildungsverlauf wahr. Allerdings zeigen sich deutlich Unterschiede zwischen den Ausbildungsberufen, da diese unterschiedlich stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen waren. So nehmen Auszubildende in den „Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen“ nehmen am häufigsten Einbußen der Ausbildungsqualität wahr und erwarten am häufigsten, dass ihre Ausbildungszeit sich verlängert. Der Beitrag zeigt weiterhin, dass Auszubildende, die coronabedingte Veränderungen wahrnehmen, häufiger mit ihrer Ausbildung unzufrieden sind und eine höhere Abbruchintention haben. So könnten coronabedingte Ausbildungsveränderungen langfristige Folgen für die Fachkräftesicherung haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsabbrüche und -unterbrechungen im Vergleich: Ohne Abschluss ist der Verdienst geringer und die Dauer der Beschäftigung kürzer (2021)
Zitatform
Patzina, Alexander & Gabriele Wydra-Somaggio (2021): Ausbildungsabbrüche und -unterbrechungen im Vergleich: Ohne Abschluss ist der Verdienst geringer und die Dauer der Beschäftigung kürzer. (IAB-Kurzbericht 18/2021), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Wenn junge Menschen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig lösen, wird das häufig als Nachteil für die Jugendlichen und die Ausbildungsbetriebe gesehen. Jedoch führt nicht jede vorzeitige Vertragslösung zu einem Abbruch der Ausbildung. Vielmehr ergibt sich dadurch auch die Chance, dass sich die Passung zwischen Jugendlichen und ihren Ausbildungsstellen verbessert. Die Analysen auf Basis des Ausbildungspanels Saarlands zeigen, dass Personen, die ihre Ausbildung lediglich unterbrechen, nahezu die gleichen Verdienstchancen aufweisen wie Auszubildende ohne Vertragslösung. Personen ohne abgeschlossene Ausbildung schneiden im Vergleich dazu deutlich schlechter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Ausbildungsaktivität der Betriebe in Rheinland-Pfalz: Erkenntnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2020 (2021)
Scheile, York W.; Bennewitz, Emanuel;Zitatform
Scheile, York W. & Emanuel Bennewitz (2021): Die Ausbildungsaktivität der Betriebe in Rheinland-Pfalz. Erkenntnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2020. (Steckbriefe des IAB-Betriebspanels 04/2021), Mainz, 7 S.
Abstract
"Die Berufsausbildung als Mittel zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Das deutsche Berufsausbildungssystem beruht im Wesentlichen auf einem dualen Ansatz. In diesem System sind neben den Berufsschulen die Ausbildungsbetriebe als zentrale Träger zur Vermittlung der beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse anzusehen. Dabei soll im Idealfall die Ausbildung der Fachkräfte von morgen auch die Wettbewerbsfähigkeit des Ausbildungsbetriebes sicherstellen. Dies erfordert einerseits ein entsprechendes Engagement der Betriebe, eine Berufsausbildung zu ermöglichen und ist andererseits von ausreichend geeigneten Bewerbern zur Besetzung der angebotenen Berufsausbildungsplätze abhängig. Vor diesem Hintergrund beleuchtet dieser Steckbrief das betriebliche Ausbildungsgeschehen in Rheinland-Pfalz. Im ersten Abschnitt wird die Ausbildungsaktivität der ausbildungsberechtigten Betriebe betrachtet. Zudem wird die Zahl der rheinland-pfälzischen Auszubildenden und die Ausbildungsquote aufgezeigt. Der zweite Abschnitt gibt Aufschluss über das Angebot an Ausbildungsplätzen und deren Besetzung. Zuletzt werden die erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse und die Übernahmebereitschaft der rheinland-pfälzischen Betriebe näher betrachtet. Die Datengrundlage des Steckbriefes bilden Auswertungen der jüngsten Befragungswelle des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 2020" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IG Metall Jugendstudie Plan B - Datenreport (2021)
Schnetzer, Simon; Stenzel, Florian;Zitatform
Schnetzer, Simon (2021): IG Metall Jugendstudie Plan B - Datenreport. Frankfurt am Main, 76 S.
Abstract
"Die Auswertung der Ergebnisse der Befragung »Plan B« zeigt: die Corona-Pandemie hat starke negative Auswirkungen auf die aktuelle Erwerbs- bzw. Ausbildungssituation, das persönliche Wohlbefinden sowie den sozialen Nahbereich und die Zukunftspläne junger Menschen. Befragt wurden vom 13.01.–31.03.2021 insgesamt 3.229 junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren aus den Zielgruppen Auszubildende, dual Studierende und junge Berufstätige." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungs- und Berufsorientierungsangebote für ausbildungsinteressierte Jugendliche während der Corona-Pandemie: Empirische Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018 und 2020 (2021)
Zitatform
Schuss, Eric, Alexander Christ, Verena Eberhard, Marcel Heinecke & Caroline Neuber-Pohl (2021): Bildungs- und Berufsorientierungsangebote für ausbildungsinteressierte Jugendliche während der Corona-Pandemie. Empirische Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018 und 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 25 S.
Abstract
"Die Ausbreitung der Corona-Pandemie hat nicht nur das Angebot an Ausbildungsstellen getroffen, sondern verändert auch die Art der Berufsorientierung der ausbildungsinteressierten Jugendlichen und die Teilnahme an Bildungsangeboten. Um diese Veränderungen im Übergang zwischen allgemeinbildender Schule und Ausbildung besser einschätzen zu können, werden Daten der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 genutzt. Dabei haben zwischen November 2020 und Januar 2021 7.125 Personen an der Befragung teilgenommen, die bei der Bundesagentur für Arbeit als ausbildungsinteressiert registriert sind. Um einen Vergleich mit dem Zustand vor Ausbruch der Corona-Pandemie zu ermöglichen, werden zudem Daten der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018 und der BA/BIBB-Fluchtmigrationsstudie 2018 genutzt. Die Teilnahme an institutionalisierten Bildungsangeboten wie bspw. einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme ist im Befragungsjahr 2020 nicht in allen Gruppen gesunken; jedoch ist der Anteil unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen gestiegen, die das Bildungsangebot abgebrochen haben, und zwar auch bei separater Betrachtung nach Schulabschluss und Migrationshintergrund. Regressionsanalysen zeigen, dass der erfolgreiche Abschluss eines Bildungsangebotes die Chancen auf eine Ausbildungsstelle auch im Befragungsjahr 2020 signifikant erhöht. Soziale Ressourcen (bspw. Unterstützung durch Eltern, Mentoren bzw. Mentorinnen) als Hilfe bei der Berufsorientierung wirken 2020 hingegen nicht mehr signifikant positiv auf den Erfolg bei der Ausbildungsstellensuche, was vor Ausbruch der Corona-Pandemie noch der Fall gewesen ist. Dies betont die Wichtigkeit und Aufrechterhaltung von institutionalisierten Bildungsangeboten gerade in Krisenzeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The value of apprentices in the care sector: the effect of apprenticeship costs on the mobility of graduates from apprenticeship training (2021)
Zitatform
Schuss, Eric (2021): The value of apprentices in the care sector: the effect of apprenticeship costs on the mobility of graduates from apprenticeship training. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 13. DOI:10.1186/s40461-021-00118-y
Abstract
"This paper provides evidence on the effect of apprenticeship costs on the decision whether care facilities employ apprenticeship graduates after completing apprenticeship training. To account for the endogeneity in apprenticeship costs, we exploit an exogenous reduction in the apprenticeship costs of care facilities by exploiting the fact that the underlying apprenticeship levy was introduced across the German federal states at different points in time. We find that the redistribution of apprenticeship costs increases the probability of leaving the training facility after completing apprenticeship training by 10 percentage points. Furthermore, we use this quasi-experimental setting to estimate the effect of mobility of graduates on their wages, which hints at a negative relationship in the upper quartile of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neue Wege oder Irrwege für den Ausbildungsmarkt?: Wie die Parteien Ausbildungsangebot und -nachfrage erhöhen wollen: Eine kritische Bewertung der Parteiprogramme durch das IW (2021)
Zitatform
Werner, Dirk, Paula Risius & Anika Jansen (2021): Neue Wege oder Irrwege für den Ausbildungsmarkt? Wie die Parteien Ausbildungsangebot und -nachfrage erhöhen wollen: Eine kritische Bewertung der Parteiprogramme durch das IW. (IW policy paper 2021,21), Köln, 36 S.
Abstract
"Die duale Berufsausbildung erfüllt in Deutschland eine zentrale Funktion: Sie sorgt für Fachkräftenachwuchs in Unternehmen und schafft Perspektiven für junge Menschen. Der Politik kommt die Aufgabe zu, passende Rahmenbedingungen und Anreize für alle Beteiligten zu setzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eine Ausbildungskrise, die (noch) keine war - Schweizer Erfahrungen in der COVID-19-Krise (2021)
Zitatform
Wolter, Stefan C. (2021): Eine Ausbildungskrise, die (noch) keine war - Schweizer Erfahrungen in der COVID-19-Krise. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 15-19.
Abstract
"Entgegen den Erwartungen, die man basierend auf den Erfahrungen aus früheren Rezessionen bilden musste, hat der Lehrstellenmarkt in der Schweiz die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Rezession bislang unbeschadet überstanden. Die Vielfalt der Maßnahmen, die dafür direkt oder indirekt verantwortlich sein könnten, verunmöglicht allerdings ein Urteil darüber, welche Maßnahme nützte und welche nicht. Die überraschend gut überstandene Krise ist aber keine Garantie, dass ein weiterer Stresstest 2021 ebenfalls glimpflich abläuft, wenn man die hohe Verunsicherung der Betriebe im Herbst 2020 als Maßstab für die weitere Entwicklung des Lehrstellenmarkts nimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ökologische Transformation und duale Ausbildung in Bremen: Analyse des Fachkräftebedarfs und -angebots : Eine Studie von Prognos im Auftrag der Arbeitnehmerkammer (2021)
Abstract
"Das Land Bremen muss klimaneutral werden. Seit dem Frühjahr 2020 befasst sich deshalb eine von der Bürgerschaft eingesetzte Enquetekommission damit, eine passende Klimaschutzstrategie zu entwickeln und in Maßnahmen zu konkretisieren. Wenig beachtet wird in diesem Zusammenhang, dass die erfolgreiche Umsetzung davon abhängt, ob genügend und passend qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen. Die Arbeitnehmerkammer hat daher das Institut Prognos beauftragt, die für den nötigen Umbau der Wirtschaft relevanten Ausbildungsberufe zu identifizieren, den für die Transformation benötigten Fachkräftebedarf abzuschätzen und zu untersuchen, ob die Ausbildungsaktivitäten vor Ort ausreichen, um ihn decken zu können. Das Ergebnis: Die Fachkräfteengpässe in klimarelevanten Berufen sind so gravierend, dass die geplanten Klimaschmutzmaßnahmen gefährdet sein könnten. Die Studie zeigt deshalb sechs Handlungsfelder zum Gegensteuern auf. Die Ergebnisse wurden der Enquetekommission zur Verfügung gestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräfte von morgen heute ausbilden (2021)
Zitatform
(2021): Fachkräfte von morgen heute ausbilden. (Arbeitsmarkt aktuell 2021,02), Berlin, 15 S.
Abstract
"Zukunft braucht Ausbildung. Deshalb ist die Sicherung der Ausbildung auch eine der drei Säulen der Fachkräftestrategie der Bundesregierung. Die demografische Entwicklung erfordert, dass keine ungewollten Brüche in den Lebensbiografien junger Menschen entstehen, die letztlich dazu führen, dass die Zahl derer, die ohne Berufsabschluss ins Erwerbsleben einmünden, immer größer wird. Durch die Pandemie haben sich die bereits vorher bestehenden Passungsprobleme zwischen den Berufswünschen junger Schulabgänger*innen und dem zur Verfügung stehen den Angebot an Ausbildungsstellen noch mal deutlich verschärft. Weiterer Schulbesuch für höhere Abschlüsse oder nur, um abzuwarten, welche Chancen sich vielleicht später ergeben könnten, führt dazu, dass sich der Fachkräftebedarf langfristig weiter zuspitzt. Auch die weiter zurückgehende Ausbildungsbereitschaft vieler Betriebe auf Grund von Unsicherheiten durch die pandemiebedingten Einschränkungen ist nur die Fortsetzung einer schon vorher sich abzeichnenden Entwicklung. Durch das Fehlen des eigenen Nachwuchses werden vielen dieser Betriebe künftig Fachkräfte fehlen. Schon heute versuchen einige Betriebe, ihren Fachkräftebedarf durch zusätzliche „Lockmittel“ und durch Abwerbung von anderen Betrieben zu decken, was aber immer schwieriger wird. Bereits im vergangenen Jahr war die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge deutlich niedriger als in den Jahren vorher. In diesem Jahr ist sie nochmals gesunken und hat inzwischen das Niveau von 1992 erreicht. Das erfordert ein zügiges Gegensteuern, welches die aktuellen Einbrüche in der Ausbildung auffängt, aber auch langfristig die Ausbildung sichert. Die aktuell geltenden rechtlichen Bedingungen sind für die Folgen der Pandemie nicht ausreichend." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2021 (2021)
Zitatform
(2021): Berufsbildungsbericht 2021. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 130 S.
Abstract
"Der Berufsbildungsbericht 2021 enthält unter anderem: eine Ausbildungsbilanz des Jahres 2020, Informationen zum Ausbildungsmarkt, zu Struktur und Entwicklung der Berufsausbildung, zu Berufen außerhalb des dualen Systems, zu Ausbildung in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Bildung sowie in Berufen im öffentlichen Dienst, zu Integration und Nachvermittlung, zur Entwicklung nach dem Ausbildungsstart und dem Übergang in den Arbeitsmarkt, außerdem zur Stärkung der höherqualifizierenden Berufsausbildung. Es wird ein Überblick gegeben über die berufsbildungspolitischen Aktivitäten und Programme der Bundesregierung. Ergänzend wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung zum Berufsbildungsbericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein Datenreport des BIBB zum Berufsbildungsbericht 2021 erstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The next steps for apprenticeship (2021)
Zitatform
(2021): The next steps for apprenticeship. (CEDEFOP reference series 118), Thessaloniki, 181 S. DOI:10.2801/085907
Abstract
"In a context of considerable interest in apprenticeship in recent years, Cedefop and the OECD decided to explore its future from the perspective of a number of megatrends, including sociodemographic changes, the accelerated adoption of emerging technologies and new forms of work organisation. They also considered how these trends have affected, and will continue to affect, the design and delivery of apprenticeship in European and OECD countries. The combination of the emerging economic crisis as an aftermath of the Covid-19 pandemic, together with long-term structural trends affecting global economies, will entail a profound transformation of the world of work and require effective policy responses in the years to come. This publication provides insights from 16 papers by researchers from Europe, Australia and the United States; nine were presented and discussed among policy-makers, practitioners and researchers during the joint Cedefop-OECD symposium on the future of apprenticeship held in October 2019 in Paris. Evidence and analysis in these papers will help inform political decisions shaping the future of apprenticeship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Ausbildungsmarkt zu Beginn des Beratungsjahres 2021/22 (2021)
Zitatform
(2021): Der Ausbildungsmarkt zu Beginn des Beratungsjahres 2021/22. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Im neuen Beratungsjahr 2021/22 haben von Oktober bis November die Ausbildungsstellenmeldungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt, nachdem sie zwei Jahre in Folge rückläufig waren. Den größten Zuwachs an Stellenmeldungen verzeichnen Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe, bei denen in den letzten beiden Berichtsjahren die Rückgänge aufgrund der Pandemiemaßnahmen mit am größten ausgefallen waren. Ebenso liegen Medizinische Gesundheitsberufe, Metall- und Elektroberufe, Einkaufs-, Vertriebs- und Handelsberufe sowie Verkehrs- und Logistikberufe deutlich im Plus. Bei der Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber setzte sich dagegen bis November 2021 die rückläufige Entwicklung fort. Im November ist der Ausbildungsmarkt noch sehr stark in Bewegung. Deshalb erlauben diese frühen Daten nur eine sehr grobe und vorläufige Einschätzung der Entwicklung im Berichtsjahr 2021/22. Außerdem dürfte zum jetzigen Zeitpunkt operativ die Nachvermittlung für den Ausbildungsbeginn bis Ende des Jahres im Vordergrund stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Entwicklung der Ausbildungsplätze im Pflegebereich: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/30221) (2021)
Zitatform
(2021): Entwicklung der Ausbildungsplätze im Pflegebereich. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/30221). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/30221 (02.06.2021)), 9 S.
Abstract
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es nach Auffassung der Fragesteller eine der wesentlichen gesellschaftspolitischen Aufgaben der nächsten Jahre, eine gute und professionelle pflegerische Versorgung zu sichern, weshalb die Ausbildung von Pflegefachkräften oberste Priorität hat. In der Ausbildungsoffensive Pflege der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) soll die Zahl der Auszubildenden zur Pflegefachkraft bis 2023 im Bundesdurchschnitt um mindestens 10 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2019 gesteigert werden. In der 'Ausbildungsoffensive Pflege' wurden insgesamt 111 Maßnahmen entwickelt, um gut ausgebildete und engagierte Pflegefachkräfte für das Berufsfeld zu gewinnen und Pflegeschulen sowie ausbildende Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste bei der Umstellung auf die neue generalistische Pflegeausbildung zu unterstützen. Thematisiert werden außerdem die Fachkräftesituation in der Pflege für die Jahre 2009 bis 2021 und bisherige Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. (IAB)
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Literaturhinweis
Financing apprenticeships in the EU (2021)
Abstract
"The study Financing apprenticeships in the EU adds to a series of research and policy activities carried out by Cedefop to support development of apprenticeships and to inform on financing vocational education and training (VET). It presents the first systematic attempt to collect and analyse financing information on all apprenticeship schemes identified in the EU countries and the UK. The results of the study are presented in two forms: the online database ( 6) which provides detailed information on financing arrangements (7) for each apprenticeship scheme covered by the study; and this report, which focuses on the main findings, offers comparisons of the financing arrangements for apprenticeships and proposes an analytical typology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" (2021)
Zitatform
(2021): Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern". (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"Der Bericht zum Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" beschreibt die darin enthaltenen Fördermöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen, die von der Coronakrise erheblich betroffen sind. Er beinhaltet zudem die wichtigsten Ergebnisse zu Ausbildungsprämien, Übernahmeprämien sowie dem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung und erläutert die methodischen Besonderheiten in der statistischen Abbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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European Network of Public Employment Services: Integrated services for long-term unemployed 2020: Survey-based Report (2020)
Anghel, Liliana-Luminita;Zitatform
Anghel, Liliana-Luminita (2020): European Network of Public Employment Services: Integrated services for long-term unemployed 2020. Survey-based Report. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 54 S. DOI:10.2767/418886
Abstract
"The EU Council adopted in February 2016 the Recommendation on the integration of the long-term unemployed into the labor market (hereinafter ‘the Recommendation’). The aim of the Recommendation was to support sustainable reintegration of the LTU back into the labor market by calling on MS to: 1. encourage registration of the long-term unemployed with an employment service; 2. increase individualised support for the long-term unemployed based on in-depth assessments of their needs, and ensure that a job integration agreement (JIA) is set up within 18 months of the person becoming unemployed; 3. develop closer links with employers and partnerships between employers, social partners, employment and social services, government authorities and education and training providers to increase job opportunities for registered LTU; 4. improve the continuity of support by coordinating services available to the long-term unemployed through a single point of contact (SPOC). According to the Recommendation, a SPOC refers to an authority responsible ‘for supporting registered LTU persons through a coordinated service offer involving available employment and social support services. It can be based on a framework of inter-institutional coordination and/or be identified within existing structures’. The Recommendation also requested that the European Network of Public Employment Services (ENPES, the network of national PES) contribute to the monitoring of its implementation. In response, in 2016 the PES Network designed and adopted a set of minimum, intermediate and advanced quality standards4for implementing a SPOC and a JIA. A Survey Report (the Ad Hoc Module to the 2018 PES Capacity Questionnaire5) was produced by the PES Network in 2018. This Survey Report summarised PES developments in integration of the long-term unemployed back into the labor market, offering an overview of the effects of the Recommendation as reported by the PES, and outlining common challenges faced by the PES." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Konkurrenz um Auszubildende und Fachkräfte - wie reagieren die Betriebe? (2020)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Christian Gerhards (2020): Konkurrenz um Auszubildende und Fachkräfte - wie reagieren die Betriebe? In: IAB-Forum H. 18.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-17.
Abstract
"Zahlreiche Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt und in vielen Bereichen haben es die Betriebe schwer, Fachkräfte zu finden. Kaum verwunderlich, dass es in manchen Branchen und Berufsfeldern einen harten Konkurrenzkampf um die Beschäftigten gibt. Diese Konkurrenzlagen nahmen Forschende auf einer gemeinsamen Fachtagung des IAB und des Bundesinstituts für Berufsbildung in den Blick und präsentierten dazu ihre Forschungserkenntnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
