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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Arbeitsmarktprognose"
  • Literaturhinweis

    Szenarien zum Einfluss der demografischen Entwicklung auf die Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt: Regionaler Demografie-Rechner (2012)

    Kropp, Per;

    Zitatform

    Kropp, Per (2012): Szenarien zum Einfluss der demografischen Entwicklung auf die Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt. Regionaler Demografie-Rechner. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2012), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "Das Ziel der Arbeit ist die Entwicklung von Szenarien, die den Rahmen möglicher Arbeitsmarktentwicklungen für die Jahre 2015, 2020 und 2025 abstecken. Zwei grundsätzliche Szenarien werden entwickelt: ein auf der reinen Fortschreibung der gegenwärtigen Beschäftigungsquoten beruhendes, das mit einer deutlichen Verringerung der Arbeitsnachfrage bzw. der Arbeitsplätze einhergeht, und ein flexibles Szenario, in dem die Wachstumsraten der Beschäftigung (oder die Schrumpfung) ebenso frei variierbar sind wie der Parameter, zu welchem Anteil zusätzliche Arbeitsplätze durch Arbeitslose oder Nichterwerbspersonen besetzt werden.
    Das zentrale Analyseinstrument der Studie ist eine Excel-Tabelle, in der die zentralen Beschäftigungsparameter verknüpft wurden und teilweise variiert werden können. Diese Excel-Tabelle wird im Anhang detailliert erläutert und kann als Online-Material von der Webseite zu dieser Publikation heruntergeladen werden.
    Weil Szenarien sich auf die Variation sehr zentraler Parameter beschränken sollten, damit die Komplexität der durch die Parameter bestimmten Prozesse beherrschbar bleibt, werden Faktoren wie Migration, Veränderung der Arbeitsproduktivität und der Arbeitsformen nicht explizit berücksichtigt. Damit stellen die hier entwickelten Modellrechnungen eine Ergänzung zu anderen Arbeiten dar, die die demografische Entwicklung und ihre Konsequenzen für den Arbeitsmarkt näher untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per;
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  • Literaturhinweis

    Szenarien zum Einfluss der demografischen Entwicklung auf die Arbeitslosigkeit in Thüringen: Regionaler Demografie-Rechner (2012)

    Kropp, Per;

    Zitatform

    Kropp, Per (2012): Szenarien zum Einfluss der demografischen Entwicklung auf die Arbeitslosigkeit in Thüringen. Regionaler Demografie-Rechner. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2012), Nürnberg, 25 S.

    Abstract

    "Das Ziel der Arbeit ist die Entwicklung von Szenarien, die den Rahmen möglicher Arbeitsmarktentwicklungen für die Jahre 2015, 2020 und 2025 abstecken. Zwei grundsätzliche Szenarien werden entwickelt: ein auf der reinen Fortschreibung der gegenwärtigen Beschäftigungsquoten beruhendes, das mit einer deutlichen Verringerung der Arbeitsnachfrage bzw. der Arbeitsplätze einhergeht, und ein flexibles Szenario, in dem die Wachstumsraten der Beschäftigung (oder die Schrumpfung) ebenso frei variierbar sind wie der Parameter, zu welchem Anteil zusätzliche Arbeitsplätze durch Arbeitslose oder Nichterwerbspersonen besetzt werden. Das zentrale Analyseinstrument der Studie ist eine Excel-Tabelle, in der die zentralen Beschäftigungsparameter verknüpft wurden und teilweise variiert werden können. Diese Excel-Tabelle wird im Anhang detailliert erläutert und kann als Online-Material von der Webseite zu dieser Publikation heruntergeladen werden. Weil Szenarien sich auf die Variation sehr zentraler Parameter beschränken sollten, damit die Komplexität der durch die Parameter bestimmten Prozesse beherrschbar bleibt, werden Faktoren wie Migration, Veränderung der Arbeitsproduktivität und der Arbeitsformen nicht explizit berücksichtigt. Damit stellen die hier entwickelten Modellrechnungen eine Ergänzung zu anderen Arbeiten dar, die die demografische Entwicklung und ihre Konsequenzen für den Arbeitsmarkt näher untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per;
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  • Literaturhinweis

    Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen (2012)

    Martin, Frank; Burkert, Carola ; Garloff, Alfred ;

    Zitatform

    (2012): Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen. Wiesbaden, 49 S.

    Abstract

    "Die Kommission wurde damit beauftragt, drei zentrale, sehr komplexe Fragestellungen unter Berücksichtigung der Haushaltskonsolidierungsbemühungen des Landes zu bearbeiten:
    - Wo stehen wir heute bei der Fachkräfteversorgung?
    - Wie wird sich die hessische Situation an den Arbeitsmärkten in Zukunft ändern?
    - Wie können wir gegebenenfalls einem sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften entgegenwirken?
    Das Hauptaugenmerk der Kommission lag dabei auf einer stärkeren Aktivierung und Nutzung inländischer Potentiale. Regionale Besonderheiten wurden ebenso wie die Potentiale einzelner Personengruppen beispielsweise arbeitsuchender Menschen, Menschen in Arbeitslosigkeit, Frauen, ältere und jüngere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund sowie die Internationalität als bedeutender Standortfaktor und Markenzeichen Hessens in die Überlegungen einbezogen. Darüber hinaus fokussierte sich die Kommissionsarbeit auf eine intensivere Nutzung des europäischen Arbeitsmarktes und die Möglichkeiten einer gezielten Zuwanderung qualifizierter und hochqualifizierter Menschen. Erklärtes Ziel der Kommission war es, einen übergreifenden und konsensfähigen Blick auf die hessische Situation herzustellen, aus Sicht der Kommission zentrale Handlungsfelder zu identifizieren und auf deren Basis realisierbare Vorschläge für die künftigen Aktivitäten Hessens im Bereich der Fachkräftesicherung zu entwickeln." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsentwicklung in demographischen Schrumpfungsregionen: Unternehmerische Herausforderungen und Strategien am Beispiel von Oberfranken (2012)

    Matuschewski, Anke; Leick, Birgit ;

    Zitatform

    Matuschewski, Anke & Birgit Leick (2012): Wirtschaftsentwicklung in demographischen Schrumpfungsregionen. Unternehmerische Herausforderungen und Strategien am Beispiel von Oberfranken. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 70, H. 6, S. 515-530. DOI:10.1007/s13147-012-0200-0

    Abstract

    "Der demographische Wandel hinterlässt in vielen europäischen Ländern Spuren in Form von rückläufigen Bevölkerungszahlen und zunehmender Alterung der Bevölkerung. Die Intensität der demographischen Schrumpfung und Alterung variiert räumlich jedoch erheblich. Infolgedessen stehen die Länder und Regionen vor unterschiedlichen Problemen und Herausforderungen bei der Bewältigung der Folgen. Der demographische Wandel hat Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche. Der Beitrag befasst sich mit den damit verbundenen Veränderungen für die Wirtschaftsentwicklung in Schrumpfungsregionen aus der Mikro-Perspektive. Dabei wird zunächst ein Überblick über Ausmaß und Intensität der regionalen Schrumpfungsprozesse sowie deren mögliche Auswirkungen auf die regionale Wirtschaftsentwicklung und die Unternehmen als wichtige Wirtschaftsakteure in den Schrumpfungsregionen gegeben. Im Blickpunkt stehen dabei veränderte regionale Absatzmärkte aufgrund des demographischen Wandels. Im Anschluss daran werden die konkreten Herausforderungen für Unternehmen und mögliche marktbezogene Anpassungsstrategien anhand einer explorativen Fallstudie in Oberfranken untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprognose 2013/2014 für die Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2012 (2012)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2012): Beschäftigungsprognose 2013/2014 für die Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2012. Frankfurt, Main, 8 S.

    Abstract

    "Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Eine solche, auf die Zukunft gerichtete Untersuchung bietet allen Arbeitsmarktakteuren eine wertvolle Informationsbasis für problemadäquates Handeln. Die Abgrenzung der Region Rhein-Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung wurden im Herbst 2012 knapp 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.068 Fragebögen (Rücklaufquote 15,7 Prozent), von denen 1.054 auswertbar waren. Da es sich um eine nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen geschichtete Stichprobe handelt, wurden die Daten für die Auswertungen anhand der Schichtungsmerkmale gewichtet. Nach der Gewichtung stehen die befragten Betriebe für fast 185.800 Beschäftigte aus rund 8.400 Betrieben. Der vorliegende Report prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die Beschäftigung bis Ende 2013 bzw. Ende 2014." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Sachsen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030 (2012)

    Pohl, Carsten; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Pohl, Carsten, Uwe Sujata & Antje Weyh (2012): Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Sachsen. Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 02/2012), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Als Folge des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Sachsen leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die mögliche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte in Sachsen dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von 131.714 in 2009 auf bis zu knapp 192.000 im Jahr 2030 in Sachsen insgesamt wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 37.600 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 53.000 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 63.200 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewiesene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Raumordnungsprognose 2030: Bevölkerung, private Haushalte, Erwerbspersonen (2012)

    Schlömer, Claus;

    Zitatform

    Schlömer, Claus (2012): Raumordnungsprognose 2030. Bevölkerung, private Haushalte, Erwerbspersonen. (Analysen Bau.Stadt.Raum 09), Bonn, 114 S.

    Abstract

    "Die Deutschen werden immer älter. Bis 2030 steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung von derzeit 43 Jahre auf über 47 Jahre, in weiten Teilen Ostdeutschlands auf über 50 Jahre. Die größten Zunahmen gibt es bei den über 80-Jährigen. Ihre Zahl wird bis 2030 um rund 60 Prozent steigen. Das geht aus der neuen Raumordnungsprognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Die Prognose hat das Ziel, langfristige Entwicklungen von Bevölkerung, Haushalten und Erwerbspersonen in Deutschland aufzuzeigen und quantitativ abzubilden. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie groß der demographiebedingte Anpassungsbedarf ist - bei Infrastruktur und Daseinsvorsorge ebenso wie auf den Arbeits- und Wohnungsmärkten. Er ist dort am größten, wo die Bevölkerungszahl besonders stark abnimmt und schon jetzt das Durchschnittsalter hoch ist - vor allem in den peripheren ländlichen Regionen in den neuen Bundesländern. Aber auch in den alten Ländern finden sich immer mehr Räume, in denen der Handlungsbedarf zunimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprognose 2012/2013 für die Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011 (2011)

    Baden, Christian; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Baden, Christian & Alfons Schmid (2011): Beschäftigungsprognose 2012/2013 für die Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011. (IWAK-Report 2011,02), Frankfurt am Main, 11 S.

    Abstract

    "Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Abgrenzung der Region Rhein- Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau- Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung wurden im Herbst 2011 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.300 Fragebögen, von denen fast alle verwertbar waren. Da es sich um eine geschichtete Stichprobe handelt, wurden die Daten nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen gewichtet. Nach der Gewichtung stehen diese für 305.000 Beschäftigte aus 14.000 Betrieben. Der Report prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die Beschäftigung bis Ende 2012 bzw. Ende 2013." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Regionen Brandenburgs (2011)

    Bogai, Dieter; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Franziska Hirschenauer (2011): Demografischer Wandel und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Regionen Brandenburgs. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2011): Demografische Spuren des ostdeutschen Transformationsprozesses : 20 Jahre deutsche Einheit (BBSR-Online-Publikation, 2011/03), S. 39-50.

    Abstract

    "Der demografische Wandel stellt Ostdeutschland in den kommenden Jahrzehnten vor große wirtschaftliche Herausforderungen. In Brandenburg kann zweifellos von einer zweiten Transformation nach dem Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft gesprochen werden, da mit der Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung erhebliche Probleme auf das Land hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Leistungs- und Innovationsfähigkeit zukommen werden. Der Beitrag befasst sich mit den mittel- und langfristigen Auswirkungen des demografischen Wandels auf die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg. Zunächst wird der Stand der bisherigen Transformation dargestellt. Im Zentrum steht die Produktivitätsentwicklung als zentrale Größe für die Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Wirtschaft. Erläutert werden dabei auch besondere Strukturprobleme des Landes, die ein rascheres wirtschaftliches Aufholen Brandenburgs gegenüber den alten Ländern verhindert haben. Die wirtschaftspolitischen Strategien, mit denen die Landesregierung versucht die Entwicklungshindernisse zu überwinden, sind Gegenstand des darauf folgenden Abschnitts. Die Förderung von Wachstumspolen und einzelnen Branchen wird kritisch diskutiert. Anschließend werden die Hauptelemente des demografischen Wandels, nämlich die Alterung und Abnahme der Erwerbsbevölkerung sowie der Rückgang der Gesamtbevölkerung für Brandenburg näher dargestellt. Hervorzuheben ist, dass auch in Brandenburg der demografische Wandel regionale Unterschiede aufweist, die dazu führen, dass ohnehin schon bestehende regionale Disparitäten insbesondere zwischen dem Berliner Umland - dem engeren Verflechtungsraum - und den Berlinfernen Regionen - dem äußeren Entwicklungsraum - weiter verstärkt werden. Die ökonomischen Auswirkungen der demografischen Entwicklung, zum einen bei heutiger Erwerbsbeteiligung, zum anderen bei stärkerer Erwerbsbeteiligung der Älteren, werden sodann erörtert. Hierbei zeigt sich, dass der Rückgang des Arbeitskräfteangebots durch eine bessere Nutzung des Potenzials Älterer bis ins nächste Jahrzehnt deutlich gemindert werden kann. Allerdings stellt dies zusätzliche Anforderungen an den Erhalt der Produktivität der Erwerbspersonen. Abschließend werden zentrale wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen vor dem Hintergrund der besonderen Brandenburger Situation diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
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  • Literaturhinweis

    Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt in Hessen (2011)

    Burkert, Carola ; Schaade, Peter; Garloff, Alfred ; Lepper, Timo;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Alfred Garloff, Timo Lepper & Peter Schaade (2011): Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2011), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    "Der demographische Wandel wird bereits in naher Zukunft nachdrückliche Auswirkungen auf den hessischen Arbeitsmarkt haben. In den nächsten zehn Jahren werden demographische Veränderungen deutliche Spuren hinterlassen. Mit der beginnenden Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge wird das Arbeitskräfteangebot spürbar sinken und außerdem eine deutliche Alterung der Belegschaften feststellbar sein.
    Wir schlagen vor, diese Entwicklung unter dem Stichwort Fachkräfteverknappung anstatt unter dem Stichwort Fachkräftemangel zu diskutieren. Dieser Begriff weist richtiger Weise auf die Veränderung des Arbeitsangebotes hin und zielt nicht auf eine Veränderung des Marktgleichgewichtes ab. Bei der Betrachtung des Marktgleichgewichtes muss zusätzlich die Entwicklung der Fachkräftenachfrage berücksichtigt werden, die sowohl von der Schrumpfung als auch der Alterung des Fachkräfteangebotes betroffen ist.
    Um die vielfältigen Auswirkungen des demographischen Wandels abzufedern, ist es aus wirtschaftlicher Perspektive vorteilhaft, eine Steigerung der Erwerbsquoten anzustreben: Im Bereich der Erwerbsbeteiligung von Älteren und Frauen bestehen erhebliche Potentiale. Unternehmen können an einer Erhöhung der Erwerbsquoten mitwirken, bspw. indem sie innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen für ältere Beschäftigte und Frauen, die bisher unterdurchschnittlich berücksichtigt wurden, vermehrt fördern. Damit Frauen stärker in den Arbeitsmarkt eingebunden werden können, ist darüber hinaus ein weiterer Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes zielführend." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz vor dem Hintergrund des demografischen Wandels (2011)

    Elmas, Hadica; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Elmas, Hadica & Gabriele Wydra-Somaggio (2011): Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2011), Nürnberg, 49 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Aufschwungs nach der Wirtschaftskrise und dem demografischen Wandel rückt der erhöhte Fachkräftebedarf in den Mittelpunkt der aktuellen Arbeitsmarktdiskussionen. Konkrete Aussagen über die künftige Situation auf dem Arbeitsmarkt lassen sich nur schwer treffen, da hierzu Kenntnisse über die Entwicklungen sowohl auf der Arbeitsangebotsseite als auch auf der Arbeitsnachfrageseite benötigt werden. Gleichwohl lassen sich mit dem heutigen Wissen über den zukünftigen demografischen Wandel Einschätzungen der Veränderungen der Angebotsseite vornehmen:
    Es wird erwartet, dass aufgrund des demografischen Wandels in Rheinland-Pfalz die Bevölkerung bis zum Jahr 2025 um 12,6 Prozent zurückgehen wird. Vorausgehen wird aber bis 2020 zunächst eine Alterung der erwerbsfähigen Bevölkerung, die in den verschiedenen Berufsbereichen unterschiedlich voranschreitet. In Rheinland-Pfalz treten insbesondere Techniker mit mittlerem Berufsbildungsabschluss und Chemiker mit akademischem Abschluss in den nächsten Jahren aus dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus wird eine Stagnation des Bildungsniveaus in Rheinland-Pfalz überwunden; das durchschnittliche Bildungsniveau in Rheinland-Pfalz wird dem bundesweiten Trend folgen und bis zum Jahr 2020 steigen.
    Die bisherigen Entwicklungen haben bislang zu keinem erhöhten Fachkräftebedarf in Rheinland-Pfalz geführt. Mit Ausnahme des Pflegebereiches, in dem gegenwärtig ein Fachkräfteengpass besteht, dem kaum mit der Rekrutierung von Fachkräften aus anderen Berufsbereichen entgegengewirkt werden kann. Entwicklungen auf der Arbeitsnachfrageseite sind von einer sich durch technischen Fortschritt verändernden Produktivität sowie durch den strukturellen Wandel beeinflusst und lassen sich daher kaum vorhersagen. Neben der Berufsmobilität zur Deckung des entstehenden Fachkräftebedarfs sind weitere Ansatzpunkte, wie die Erhöhung der Erwerbstätigenquote der Frauen und Älteren sowie die verstärkte Investition in Bildung notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt in Thüringen (2011)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe; Pohl, Anja;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Pohl, Uwe Sujata & Antje Weyh (2011): Herausforderungen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt in Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2011), Nürnberg, 63 S.

    Abstract

    "Der demografische Wandel stellt eine der größten Herausforderungen in Europa zu Beginn dieses Jahrhunderts dar. Thüringen ist in besonders starkem Ausmaß davon betroffen. Der Freistaat wird in 15 Jahren den zweithöchsten Bevölkerungsverlust und in 20 Jahren das fünfthöchste Medianalter unter den europäischen Regionen aufweisen. Zwischen 1990 und 2025 wird das Bundesland einerseits voraussichtlich etwa 650 Tausend Einwohner verlieren, andererseits steigt auch das Durchschnittsalter der Bevölkerung von 45,6 Jahren in 2010 auf 49,8 Jahre in 2025. Dass diese Entwicklung nicht unerhebliche Auswirkungen auf den Thüringer Arbeitsmarkt hat, ist unumstritten. Der Beitrag beschreibt den demografischen Wandel im Bundesland und den Kreisen Thüringens und diskutiert detailliert die Herausforderungen für die Arbeitsangebots- und Arbeitsnachfrageseite in der kurzen, mittleren und langen Frist. Zudem werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Thüringer Arbeitsmarkt abmildern könnten. Wenn die angesprochenen Herausforderungen für den Arbeitsmarkt in Thüringen jedoch nicht konsequent angegangen werden, ist das Eintreten eines Negativszenarios zu befürchten. Einem künftigen Fachkräftemangel könnten dann gleichzeitig gering- oder unqualifizierte Arbeitslose gegenüberstehen. Damit einhergehend dürften sich regionale Disparitäten innerhalb Thüringens weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt in Sachsen (2011)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Uwe Sujata & Antje Weyh (2011): Herausforderungen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt in Sachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2011), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Der demografische Wandel stellt eine der größten Herausforderungen in Europa zu Beginn dieses Jahrhunderts dar. Sachsen ist in besonders starkem Ausmaß davon betroffen. Der Regierungsbezirk Chemnitz wird in 20 Jahren das höchste Medianalter und den zweithöchsten Bevölkerungsverlust unter den europäischen Regionen aufweisen. Die beiden anderen NUTS2-Regionen Sachsens, Leipzig und Dresden, entwickeln sich demgegenüber nur geringfügig besser. Von 1990 bis 2025 wird das Bundesland einerseits voraussichtlich etwa 1 Mio. Einwohner verlieren, andererseits steigt auch das Durchschnittsalter der Bevölkerung von 45,9 Jahren in 2009 auf 49,3 Jahre in 2025. Dass diese Entwicklung nicht unerhebliche Auswirkungen auf den sächsischen Arbeitsmarkt hat, ist unumstritten. Der Beitrag beschreibt den demografischen Wandel im Bundesland und den Kreisen Sachsens und diskutiert detailliert die Herausforderungen für die Arbeitsangebots- und Arbeitsnachfrageseite in der kurzen, mittleren und langen Frist. Zudem werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den sächsischen Arbeitsmarkt abmildern könnten. Wenn die angesprochenen Herausforderungen für den Arbeitsmarkt in Sachsen jedoch nicht konsequent angegangen werden, ist das Eintreten eines Negativszenarios zu befürchten. Einem künftigen Fachkräftemangel könnten dann gleichzeitig gering- oder unqualifizierte Arbeitslose gegenüberstehen. Damit einhergehend dürften sich regionale Disparitäten innerhalb Sachsens weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräftestudie 2010: Fachkräfteperspektive Thüringen 2020 (2011)

    Papies, Udo; Frei, Marek; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Papies, Udo, Frank Schiemann & Marek Frei (2011): Fachkräftestudie 2010. Fachkräfteperspektive Thüringen 2020. Erfurt, 176 S.

    Abstract

    "Die neue Studie - Fachkräfteperspektive 2020 - beschreibt die Entwicklung des Arbeitskräfte- bzw. Fachkräftebedarfs in den einzelnen Berufsgruppen in Thüringen in den kommenden Jahren. Es werden zudem Handlungsempfehlungen zur Deckung des Fachkräftebedarfs aufgezeigt. Chancen nutzen und Potentiale erschließen - das sind die zentralen Aufgaben für Thüringen, um sich als attraktiver Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort weiter zu profilieren, damit insbesondere auch die jungen Menschen hier bleiben und arbeiten. Der Studie liegt eine eigene Unternehmensbefragung mit rund 1.000 ausgewerteten Interviews zugrunde. Zudem fließen die Ergebnisse des Länderberichtes Thüringen 2009 der vierzehnten Welle des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie die aktuellen Beschäftigtendaten der Bundesagentur für Arbeit in die Auswertung ein. Die Fortschreibung zeigt mit rd. 200.000 benötigten Arbeitskräften bis 2020 einen deutlich steigenden Bedarf. Zum einen ist das eine Herausforderung für die Unternehmen, zum anderen steigen dadurch die Beschäftigungschancen - sowohl für Jugendliche als auch für Ältere. Thüringen verfügt immer noch über ein erhebliches Beschäftigungspotential. Um die Ressourcen aber tatsächlich zu nutzen, ist es notwendig, die Abwanderung weiter zu reduzieren und Pendler für Thüringen als Arbeitskräfte zurück zu gewinnen. Auch das Potential der Arbeitslosen und der sogenannten stillen Reserve muss durch verstärkte Qualifizierungsanstrengungen besser als bisher genutzt werden. Zudem ist die Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit bis zum Eintritt des regulären Rentenalters ein wichtiger Faktor, um das Potential Älterer besser auszuschöpfen. Von besonderer Bedeutung ist die weitere Verbesserung der schulischen Vorbereitung der jungen Generation, dabei insbesondere der beruflichen Orientierung und der Erstausbildung. Die kontinuierliche Weiterbildung der Beschäftigten entsprechend den Anforderungen der Unternehmen sowie die stärkere Nutzung des beruflichen Potentials älterer Fachkräfte müssen künftig selbstverständlich sein." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Nordrhein-Westfalen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030 (2011)

    Pohl, Carsten;

    Zitatform

    Pohl, Carsten (2011): Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Nordrhein-Westfalen. Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 02/2011), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Aufgrund des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Nordrhein-Westfalen leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die mögliche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit 485.000 auf bis zu 710.000 im Jahr 2030 in Nordrhein-Westfalen insgesamt wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 141.000 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 199.000 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 266.000 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewiesene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zur Vollbeschäftigung: Implikationen der demographischen Entwicklung für den ostdeutschen Arbeitsmarkt (2011)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2011): Auf dem Weg zur Vollbeschäftigung: Implikationen der demographischen Entwicklung für den ostdeutschen Arbeitsmarkt. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 18, H. 2, S. 3-6.

    Abstract

    "In der Vergangenheit stellte die hohe Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland das gravierendste wirtschaftspolitische Problem dar. Dies wird sich in den nächsten Jahren grundlegend ändern, denn aufgrund der demographischen Entwicklung wird sich das Arbeitskräfteangebot deutlich reduzieren. Zwar ist auch mit einem leichten Rückgang der Arbeitsnachfrage zu rechnen; in der zweiten Hälfte des laufenden Jahrzehnts dürfte es jedoch zu einem verbreiteten Arbeitskräftemangel kommen. Dies wiederum kann zu einer Beeinträchtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung führen. Die bisher in der Politik diskutierten isolierten Maßnahmen zur Behebung des drohenden Fachkräftemangels sind angesichts dieses Bildes kaum ausreichend; vielmehr bedarf es eines Mixes unterschiedlicher Instrumente, die eine vermehrte Zuwanderung und eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung genauso einschließen wie produktivitätssteigernde Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutscher Fachkräftemangel bis 2030 (2010)

    Arent, Stefan; Nagl, Wolfgang ;

    Zitatform

    Arent, Stefan & Wolfgang Nagl (2010): Ostdeutscher Fachkräftemangel bis 2030. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 17, H. 6, S. 40-43.

    Abstract

    "Aufgrund des demographischen Wandels kommt es zukünftig zu einer Verknappung des Arbeitsangebots, wodurch das Angebot insbesondere gut ausgebildeter Fachkräfte zurückgeht. Deutlich wird dies bereits in der zunehmenden Alterung in technischen Berufen in Ostdeutschland. In Deutschland bedarf es einer besseren Qualifizierung von jungen Menschen sowie einer lebenslangen Weiterbildung. Daneben sollten aber auch Maßnahmen gefunden werden, um ältere Arbeitnehmer länger im Betrieb zu halten. Der Anteil der Frauen in technischen Berufen sollte gesteigert werden. Gerade durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit 2011 besteht zusätzlich die Chance, das Arbeitsangebot durch gut qualifizierte Migranten zu erhöhen. Positiv wirken hier die geographische Nähe Ostdeutschlands zu Osteuropa, allerdings negativ das Fehlen von Migrantennetzwerken und rechtsradikale Tendenzen in Teilen Ostdeutschlands." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020: Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover (2010)

    Brandt, Arno; Ketzmerick, Thomas; Gehrke, Jan-Philipp; Brunken, Kerstin; Wiekert, Ingo;

    Zitatform

    Brandt, Arno, Kerstin Brunken, Jan-Philipp Gehrke, Thomas Ketzmerick & Ingo Wiekert (2010): Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020. Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover. Hannover, 207 S.

    Abstract

    "Der Untersuchung liegt eine repräsentative Befragung von etwa 300 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region Hannover aus wissensintensiven Branchen zugrunde. Untersucht wurde, ob und wie sich die Unternehmen bereits heute vom demographischen Wandel betroffen fühlen, welche Schritte unternommen werden oder in Frage kommen. Die Studie zeigt Chancen auf: KMU müssen angesichts der Überalterung ihrer Belegschaften und des zurückgehenden Angebots qualifizierter Fachkräfte künftig bei der Personalakquise neue Wege gehen. Zielgruppen wie Frauen bzw. Berufsrückkehrerinnen, Ältere, Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund und Langzeitarbeitslose müssen stärker in den Fokus rücken. Fachkräfte lassen sich sichern, indem verstärkt im Betrieb ausgebildet wird, aber auch, indem diese Zielgruppen weitergebildet und qualifiziert werden. Die Untersuchung benennt auch die Probleme: Zahlreiche Unternehmen verfolgen noch keine strategische Personalentwicklung. Auch bestehen Vorbehalte, Personen aus den oben genannten Zielgruppen bei Einstellungen zu berücksichtigen. Im Ergebnis formulieren die Gutachter eine Reihe von Handlungsempfehlungen - nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Kammern und andere Arbeitsmarktakteure." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel: Auswirkungen auf den Hamburger Arbeitsmarkt (2010)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Meier, Henning;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Henning Meier & Andrea Stöckmann (2010): Demografischer Wandel: Auswirkungen auf den Hamburger Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2010), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die demografische Entwicklung in Deutschland hat durch eine Reduzierung des Arbeitskräfteangebots und eine Alterung der Beschäftigten deutliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Dabei weist der demografische Wandel ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. In der Untersuchung stehen die Wirkungen auf den Hamburger Arbeitsmarkt im Fokus. Für die Hansestadt ist in den kommenden rund zehn Jahren noch mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, das Arbeitskräfteangebot wird zunächst sogar noch leicht zunehmen. Gegen Ende des kommenden Jahrzehnts wird es jedoch auch in Hamburg zu einem demografiebedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots kommen. Der demografische Wandel ist zudem mit einer deutlichen Alterung der Belegschaftsstruktur verbunden.
    Zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels sind verschiedene Handlungsstrategien nötig. Dazu gehört eine Qualifizierungsoffensive, um über den Ersatzbedarf hinaus auch eine zu erwartende wachsende Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften zu befriedigen. Insbesondere im technischen Bereich wird in Hamburg in den nächsten Jahren eine große Zahl hoch qualifizierter Fachkräfte altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Zudem ist eine Steigerung der Erwerbsbeteiligung, insbesondere von Älteren und von Frauen, dringend erforderlich, um die Folgen des demografischen Wandels für die Hansestadt abzufedern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel im Ruhrgebiet: Perspektiven des Arbeitskräftepotenzials in der Konkurrenz der Regionen (2010)

    Böckler, Michael;

    Zitatform

    Böckler, Michael (2010): Fachkräftemangel im Ruhrgebiet. Perspektiven des Arbeitskräftepotenzials in der Konkurrenz der Regionen. (IAQ-Report 2010-05), Duisburg, 13 S. DOI:10.17185/duepublico/45645

    Abstract

    "Neuere Untersuchungen zu qualifikationsbezogenem Wanderungsverhalten der Arbeitskräfte weisen insbesondere altindustriell geprägte Regionen als potenzielle Verlierer in der Konkurrenz der Regionen um die besten Köpfe aus.
    - Der Fachkräftemangel ist ein komplexes Phänomen, da aktuelle Realität und mittelfristige Perspektiven eng mit den Megatrends der Arbeitsgesellschaft verbunden sind.
    - Im Ruhrgebiet ist Fachkräftemangel aktuell kein die Teilregionen, Branchen, Betriebsgrößen und Berufe übergreifendes Phänomen. Umfang, Schwerpunkte und zeitliche Perspektiven differieren faktisch stark, sind aber auch wissenschaftlich nicht hinreichend ausgeleuchtet.
    - Engpässe etwa im Ingenieursarbeitsmarkt oder bei Fachkräften in den Metallberufen, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise abgepuffert worden sind, werden spätestens ab der Mitte des Jahrzehnts wieder virulent werden und ohne umfassende und strategisch angelegte Gegenmaßnahmen die Gefahr verschärfen, dass das Ruhrgebiet wirtschaftlich und sozial weiter zurückfällt.
    - Die Bündelung der Handlungspotenziale unterschiedlicher Akteure im Rahmen einer Initiative für die 'Bildungsregion 2018' ist deshalb dringlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg (2010)

    Bösch, Nicole;

    Zitatform

    Bösch, Nicole (2010): Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 02/2010), Nürnberg, 65 S.

    Abstract

    "Die Wirtschaftskrise hat in Baden-Württemberg Frauen und Männer unterschiedlich betroffen. Insgesamt haben Frauen die Krise besser überstanden, da sie weniger in den betroffenen Branchen tätig waren. Im Jahr 2009 stieg die Arbeitslosenquote der Frauen um 0,5 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent, während bei den Männern die Steigerung mit 1,7 Prozentpunkten auf 6,0 Prozent stärker ausfiel. Die Gesamtsituation der Frauen für das Jahr 2009 stellt sich jedoch nicht in allen Aspekten positiv dar. Zwar steigt die Erwerbsbeteiligung und Beschäftigung von Frauen an, Teilzeitbeschäftigung und Minijobs bleiben jedoch nach wie vor Frauendomänen. 85 Prozent der Teilzeitarbeitenden in Baden-Württemberg sind weiblich und mit fast zwei Dritteln stellen Frauen die Mehrzahl der Minijobber dar. Der Frauenanteil ist auch bei den Alleinerziehenden sehr hoch. In Baden-Württemberg sind 92 Prozent der arbeitslosen Alleinerziehenden weiblich. Schlusslichter des Bildungssystems bilden Jugendliche mit Migrationshintergrund. Sie weisen häufiger keinen Schul- bzw. beruflichen Bildungsabschluss auf. Insbesondere der Anteil der Migrantinnen ohne Bildungsabschluss ist hoch (45,5 Prozent). Positive Tendenzen für die Wahl eines MINT-Berufes zeigen sich bei weiblichen Studierenden in Baden-Württemberg: fast ein Viertel aller Studienanfängerinnen entschließen sich für ein MINT-Studienfach. Für die Zukunft werden für Frauen gute Chancen durch den steigenden Fachkräftebedarf sowie durch den sektoralen Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft gesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Chancen und Risiken des demografischen und strukturellen Wandels im Saarland: zur Bedeutung der Schlüsselgröße Humankapital (2010)

    Cornetz, Wolfgang; Kalmbach, Peter; Hell, Stefan; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Cornetz, Wolfgang, Stefan Hell, Peter Kalmbach & Holger Schäfer (2010): Chancen und Risiken des demografischen und strukturellen Wandels im Saarland. Zur Bedeutung der Schlüsselgröße Humankapital. (Schriften der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt), Saarbrücken: Universaar, 120 S.

    Abstract

    "Eine steigende Bedeutung des Dienstleistungssektors ist seit Jahrzehnten das charakterisierende Merkmal des Strukturwandels in Deutschland wie auch im Saarland. Häufig wird die These vertreten, dass eine unterdurchschnittliche Arbeitsmarktperformance auch Ausdruck eines unzureichend vorangekommenen Strukturwandels sei. Der Beitrag untersucht anhand empirischer Daten, ob diese These für das Saarland Gültigkeit beanspruchen kann. Dabei zeigt sich, dass eine strukturelle Schwäche allenfalls im Bereich der - allerdings für die zukünftige Beschäftigungsentwicklung bedeutsamen - unternehmensorientierten Dienste festgestellt werden kann. Dafür können eine Reihe Faktoren verantwortlich gemacht werden, zum Beispiel ein Mangel an Unternehmenszentralen im Lande oder eine vergleichsweise schlechte Wanderungsbilanz. Die Handlungsmöglichkeiten auf Landesebene sind begrenzt. Der am meisten Erfolg versprechende Ansatz kann jedoch von der Landesregierung maßgeblich beeinflusst werden. Er besteht in der Schaffung eines umfangreichen Angebots hochqualifizierter Arbeitskräfte, insbesondere im technisch-wissenschaftlichen Bereich. Dazu sind eine Reihe hochschulpolitischer Reformen und Weichenstellungen erforderlich, die den Schwerpunkt dieser Untersuchung bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hell, Stefan;
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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt (2010)

    Fuchs, Michaela ; Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Uwe Sujata & Antje Weyh (2010): Herausforderungen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2010), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "Der demografische Wandel stellt eine der größten Herausforderungen in Europa zu Beginn dieses Jahrhunderts dar. Sachsen-Anhalt ist in besonders starkem Ausmaß davon betroffen, denn in 20 Jahren wird die Bevölkerung hinter dem Regierungsbezirk Chemnitz voraussichtlich das zweithöchste Medianalter unter den europäischen Regionen aufweisen. Von 1990 bis 2025 wird das Bundesland einerseits voraussichtlich etwa 900.000 Einwohner verlieren, andererseits steigt auch das Medianalter der Bevölkerung von 48 Jahren in 2010 auf etwa 54 Jahre in 2025. Dass diese Entwicklung nicht unerhebliche Auswirkungen auf den sachsen-anhaltinischen Arbeitsmarkt hat, ist unumstritten. Der Beitrag beschreibt den demografischen Wandel im Bundesland und den Kreisen Sachsen-Anhalts und diskutiert detailliert die Herausforderungen für die Arbeitsangebots- und Arbeitsnachfrageseite in der kurzen, mittleren und langen Frist. Zudem werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den sachsen-anhaltinischen Arbeitsmarkt abmildern könnten. Wenn die angesprochenen Herausforderungen für den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt jedoch nicht angegangen werden, ist das Eintreten eines Negativszenarios zu befürchten. Einem künftigen Fachkräftemangel könnten dann gleichzeitig gering- oder unqualifizierte Arbeitslose gegenüberstehen. Damit einhergehend dürften sich regionale Disparitäten innerhalb Sachsen-Anhalts auch weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel löst langfristig Abwärtsspirale aus: Entwicklung von Beschäftigung und Erwerbspersonenpotenzial in Ostdeutschland (2010)

    Fuchs, Johann ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Markus Hummel & Gerd Zika (2010): Demografischer Wandel löst langfristig Abwärtsspirale aus. Entwicklung von Beschäftigung und Erwerbspersonenpotenzial in Ostdeutschland. In: T. Salzmann, V. Skirbekk & M. Weiberg (Hrsg.) (2010): Wirtschaftspolitische Herausforderungen des demographischen Wandels, S. 15-32.

    Abstract

    "Im Jahr 2009 bestimmen die mit der Finanz- und Wirtschaftkrise einhergehenden Probleme am Arbeitsmarkt die öffentliche Debatte. Trotzdem sollte der langfristige Ausblick über die aktuelle Situation hinaus nicht vernachlässigt werden. Es zeichnen sich künftige Herausforderungen ab, die es rechtzeitig zu beachten gilt. So wird gerade in Ostdeutschland auf längere Sicht der demografische Wandel zu gravierenden Veränderungen beim Arbeitskräfteangebot führen. Das Erwerbspersonenpotenzial sinkt und altert. Halten die demografischen Trends an, wird die Bevölkerungsentwicklung in den neuen Bundesländern besonders dramatisch verlaufen, denn seit 2005 erreichen deutlich weniger junge Menschen das Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) als zuvor. Dies ist eine unmittelbare Folge des Geburteneinbruchs nach der Wende. Dagegen nimmt nach den Projektionen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Beschäftigung in den neuen Ländern - auch über einen längeren Zeitraum betrachtet - kaum mehr ab. Beide Marktseiten gleichen sich damit auf niedrigerem Niveau an. Rein rechnerisch könnte sich die gesamte Unterbeschäftigung, also die Summe aus registrierter Arbeitslosigkeit und Stiller Reserve, die im Jahresdurchschnitt 2008 noch bei knapp 2.3 Millionen Personen lag, bis zum Jahr 2025 auf rund eine halbe Million Personen reduzieren. Im Weiteren werden Arbeitsmarktszenarien für die nächsten 15 Jahre entwickelt. Sie zeigen, vor welchen neuen Problemen Ostdeutschland künftig stehen könnte, wenn es nicht gelingt, die Folgen des demografischen Wandels in den Griff zu bekommen. Weil sich die Entwicklung danach unvermindert fortsetzt, soll ein Ausblick bis zum Jahr 2050 verdeutlichen, wie schwer es sein wird, den demografischen Effekt auch nur abzuschwächen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Nachwuchskräfterekrutierung in Zeiten demografischer Umbrüche: Reaktionen von Betrieben in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen (2010)

    Grünert, Holle; Wiekert, Ingo;

    Zitatform

    Grünert, Holle & Ingo Wiekert (2010): Nachwuchskräfterekrutierung in Zeiten demografischer Umbrüche. Reaktionen von Betrieben in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 39, H. 6, S. 20-24.

    Abstract

    "'Dem Osten gehen die Lehrlinge aus.' Derartige Schlagzeilen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahrs verweisen auf regionale Unterschiede hinsichtlich Ausmaß und Dynamik der demografischen Veränderungen zwischen alten und neuen Bundesländern. Die beschleunigte demografische Entwicklung in Ostdeutschland erzeugt einen deutlich anderen Problemdruck auf die Betriebe. Dies bestätigen auch die Ergebnisse von Betriebsbefragungen des Zentrums für Sozialforschung Halle in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Während in Sachsen-Anhalt Verlauf und Wirkungen des demografischen Wandels besonders drastisch zu spüren sind, kann Niedersachsen eher als typisches Beispiel für die Entwicklung in Westdeutschland gelten. Im Beitrag wird für beide Länder untersucht, inwieweit Betriebe Rekrutierungsprobleme bei Fachkräften erwarten und wie sie zu reagieren beabsichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern (2010)

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea; Meier, Henning;

    Zitatform

    Kotte, Volker, Henning Meier & Andrea Stöckmann (2010): Demografischer Wandel: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2010), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Die zukünftige demografische Entwicklung in Deutschland wird durch eine Reduzierung des Arbeitskräfteangebots und eine Alterung der Beschäftigten deutliche Folgen für den Arbeitsmarkt haben. Dabei zeichnet sich der demografische Wandel durch große regionale Unterschiede aus. In der Untersuchung stehen die Wirkungen auf den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus. Das Land steht vor großen demografischen Herausforderungen. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird bis 2020 um 20 %, bis 2050 sogar um fast 50 %, schrumpfen. Auch die Arbeitsmarktein- und -austritte stehen vor gravierenden Veränderungen. Ein 15- bis 25-Jähriger, der in das Arbeitsleben eintritt, kommt auf zwei 60- bis 65-Jährige, die potenziell das Arbeitsleben verlassen. In der Wirkung bedeutet der demografische Wandel, dass das Erwerbspersonenangebot in Mecklenburg-Vorpommern stärk altert und schrumpft, wobei die Alterung noch vor dem zahlenmäßigen Rückgang zum Tragen kommt.
    Zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels sind Handlungsstrategien nötig, die in verschiedene Richtungen zielen. Dazu gehört eine Qualifizierungsoffensive, um der steigenden Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften und hoch Qualifizierten (Ersatz- und Zusatzbedarf) bestmöglich begegnen zu können. Zudem ist die Anhebung der Erwerbsbeteiligung, insbesondere bei den Älteren, dringend erforderlich, um die Folgen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern abfedern zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2010)

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea; Meier, Henning;

    Zitatform

    Kotte, Volker, Henning Meier & Andrea Stöckmann (2010): Demografischer Wandel: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2010), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Die demografische Entwicklung wird durch die Reduzierung des Arbeitskräfteangebots und die Alterung der Beschäftigten deutliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Dabei weist der demografische Wandel ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. In der Untersuchung stehen die Wirkungen auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein im Fokus. Bis 2025 wird die Zahl der Erwerbspersonen um rund 70.000 (-9,5 %) zurückgehen, bis 2050 sogar um bis zu 30 %. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird schneller schrumpfen als die Wohnbevölkerung insgesamt. Aber neben dem Rückgang der Erwerbspersonen werden die nächsten Jahrzehnte vor allem durch eine deutliche Alterung der Erwerbstätigen geprägt sein.
    Um den Folgen des demografischen Wandels entgegenzuwirken sind die Erschließung weiterer Personalressourcen und eine breite Qualifikationsoffensive erforderlich. Quantitativ sind insbesondere bei Frauen und älteren Erwerbspersonen noch Beschäftigungsreserven vorhanden. Gleichzeitig gilt es die vorhandene Bevölkerung bestmöglich zu qualifizieren. Eine Erhöhung der Studierneigung und die Minimierung der Zahl sogenannter 'Bildungsverlierer' (Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss) gehören dabei zu den wichtigsten Handlungsfeldern. Gleichwohl werden die Auswirkungen des demografischen Wandels für Schleswig-Holstein nicht völlig zu kompensieren sein. Die Arbeitslandschaft in Schleswig-Holstein wird sich in der Folge nachhaltig ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Gemeinsame Fachkräftestudie Berlin-Brandenburg: Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. (2010)

    Pfeiffer, Iris; Heinzelmann, Susanne; Gramke, Kai; Fischer, Dominik;

    Zitatform

    Pfeiffer, Iris, Kai Gramke, Susanne Heinzelmann & Dominik Fischer (2010): Gemeinsame Fachkräftestudie Berlin-Brandenburg. Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. (Europäischer Sozialfonds - Investition in die Zukunft), Potsdam, 258 S.

    Abstract

    "Ziel der ersten gemeinsamen Fachkräftestudie für Berlin und Brandenburg ist es, Informationen über den zu erwartenden quantitativen und qualitativen Fachkräftebedarf in der gemeinsamen Wirtschaftsregion zu erarbeiten und Handlungsmöglichkeiten zur Sicherung des Fachkräftebedarfs aufzuzeigen. Dazu werden quantitative und qualitative Verfahren eingesetzt. So wird - basierend auf dem makroökonomischen Prognosemodell der Prognos AG - der quantitative Fachkräftebedarf bis 2030 bestimmt und mit Fallstudien zu den Branchenkompetenzfeldern unterlegt, die auf Auswertungen von Sekundärstatistiken, Unternehmensinterviews sowie Branchenworkshops basieren. Die Modellierungen zur Prognose des zukünftigen Fachkräftebedarfs basieren dabei auf unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungsdynamiken bis 2030 und bilden diese in Form von Szenarien ab. Im Ergebnis wird aufgezeigt, welcher Handlungsbedarf aus den prognostizierten Entwicklungen resultiert und welche Maßnahmen zu empfehlen sind. Zusammengefasst zu vier übergeordneten Handlungsfeldern wird abschließend die Wirksamkeit dieser Maßnahmen im volkswirtschaftlichen Modell geprüft und bewertet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional unemployment forecasts with spatial interdependencies (2010)

    Schanne, Norbert ; Weyh, Antje ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Schanne, Norbert, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2010): Regional unemployment forecasts with spatial interdependencies. In: International Journal of Forecasting, Jg. 26, H. 4, S. 908-926. DOI:10.1016/j.ijforecast.2009.07.002

    Abstract

    Die Arbeitslosigkeit für die 176 deutschen administrativen Arbeitsmarktregionen (im Allgemeinen Arbeitsagenturbezirke) wird auf einer monatlichen Basis prognostiziert. Wegen ihrer geringen Größe existieren zwischen diesen regionalen Einheiten starke räumliche Interdependenzen. Um diese und auch die Heterogenität der regionalen Entwicklung im Zeitablauf berücksichtigen zu können, kommen verschiedene Versionen eines eindimensionalen räumlichen GVAR-Modells zur Anwendung. Wenn man die Genauigkeit der Prognose mit eindimensionalen Zeitreihenmethoden vergleicht, zeigt sich, dass das räumliche Modell bessere oder zumindest gleich gute Ergebnisse erzielt. Folglich bietet das GVAR-Modell eine Alternative oder einen ergänzenden Ansatz zu normalerweise eingesetzten Methoden für die regionale Prognose, die regionale Interdependenzen unberücksichtigt lassen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ; Wapler, Rüdiger;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt 2009: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2010)

    Zitatform

    (2010): Arbeitsmarkt 2009. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 58, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-194.

    Abstract

    Der Bericht der Bundesagentur für Arbeit informiert im ersten Kapitel über die Situation auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2009 in West- und Ostdeutschland. Hierzu werden die wirtschaftliche Entwicklung und die realisierte Arbeitskräftenachfrage, die nichtrealisierte Arbeitskräftenachfrage, das Arbeitskräfteangebot, das Ausmaß von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sowie die soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit dargestellt. Das zweite Kapitel enthält Interpretationshinweise und methodische Erläuterungen zu den amtlichen Statistiken. Das dritte Kapitel beschreibt die rechtlichen und institutionellen Regelungen des Arbeitsmarktes und gibt einen Überblick über die wesentlichen Änderungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente für 2009. Das vierte Kapitel enthält einen umfangreichen Tabellenanhang. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Will there be a shortage of skilled labor?: an East German perspective to 2015 (2009)

    Buscher, Herbert S.; Sunder, Marco; Dettmann, Eva; Trocka, Dirk;

    Zitatform

    Buscher, Herbert S., Eva Dettmann, Marco Sunder & Dirk Trocka (2009): Will there be a shortage of skilled labor? An East German perspective to 2015. (IWH-Diskussionspapiere 2009,13), Halle, 27 S.

    Abstract

    "Wie andere ostdeutsche Bundesländer auch steht Thüringen noch immer einer hohen Arbeitslosigkeit infolge des ökonomischen Transformationsprozesses gegenüber und erfährt eine schnellere Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung als die meisten Regionen Westeuropas. Unter Verwendung von Extrapolationsmethoden wird im Beitrag für das Bundesland Thüringen eine Fortschreibung des Angebots an und der Nachfrage nach Fachkräften - disaggregiert nach Qualifikationsarten - bis 2015 vorgestellt. Dabei weist die Analyse nicht auf einen unmittelbar bevorstehenden Fachkräfteengpass hin, liefert aber dennoch Hinweise auf einen enger werdenden Arbeitsmarkt für Fachkräfte. Auf Grundlage einer im Sommer 2008 durchgeführten Befragung von rund 1 000 thüringischen Unternehmen wird untersucht, inwieweit Unternehmen diese Entwicklung bereits heute als Problem einschätzen und welche Vorkehrungen sie im Bereich Personalpolitik gegebenenfalls treffen werden. Die Mehrzahl der Unternehmen plant den Ausbau von Weiterbildungsaktivitäten sowie die Einstellung bzw. die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern. Die Studie schließt mit Handlungsempfehlungen zur Reduzierung des Mismatch zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Fachkräfteneubedarf in Thüringen bis 2015: Prognose und Handlungsoptionen (2009)

    Buscher, Herbert S.; Trocka, Dirk; Schmeißer, Christian; Dettmann, Eva; Sunder, Marco;

    Zitatform

    Buscher, Herbert S., Eva Dettmann, Christian Schmeißer, Marco Sunder & Dirk Trocka (2009): Der Fachkräfteneubedarf in Thüringen bis 2015. Prognose und Handlungsoptionen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 7, S. 281-289.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird die in der Zukunft benötigte Anzahl an neuen qualifizierten Arbeitskräften (Fachkräfteneubedarf) für Thüringen ermittelt. Die Prognose wird für den Zeitraum 2009 bis 2015 für einzelne Berufsfelder erstellt. Zur Berechnung des Fachkräfteneubedarfs werden zwei Komponenten separat betrachtet: der altersbedingte Ersatzbedarf sowie der so genannte Expansionsbedarf der auf die strukturelle Entwicklung der Wirtschaftssektoren zurückzuführen ist. Mit Daten zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden beide Bedarfskomponenten bestimmt. In Thüringen zeigen sich, relativ zum bisherigen Beschäftigungsstand, unterschiedlich stark ausgeprägte Neubedarfe in den einzelnen Berufsfeldern. Basierend auf den Prognoseergebnissen erfolgt ein Abgleich zwischen den Neubedarfen für Facharbeiter und den Ausbildungsleistungen in den Ausbildungsberufen. Dabei zeichnet sich ein nicht unbedeutendes Potenzial für mismatch zwischen angebotenen und nachgefragten Qualifikationen ab, sollte die bisherige Ausbildungsstruktur in den nächsten Jahren beibehalten werden. Im Anschluss daran wird auf wesentliche Handlungsfelder hingewiesen, die zur Sicherung des Fachkräftebedarfs der Unternehmen beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Thüringen bis 2015 (2009)

    Buschner, Herbert S.; Trocka, Dirk; Sunder, Marco; Schmeißer, Christian; Dettmann, Eva;

    Zitatform

    Dettmann, Eva, Christian Schmeißer, Marco Sunder & Dirk Trocka (2009): Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Thüringen bis 2015. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2009,02), Halle, 141 S.

    Abstract

    "An der Schwelle zur Wissensgesellschaft werden die Leistungsfähigkeit und das Entwicklungspotenzial einer Region immer stärker durch die vorhandene Wissensbasis bestimmt, bzw. ganz konkret durch das Know-how der in der Region zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte. Vor dem Hintergrund des rasanten demographischen Umbruchs ist immer häufiger zu fragen, ob ein Defizit an Fachkräften droht und die wirtschaftliche Entwicklung vor allem in Ostdeutschland ausbremsen wird. Immerhin verlassen bald mehr Menschen altersbedingt die Arbeitswelt als junge nachrücken. Es verwundert somit nicht, dass in letzter Zeit der Begriff 'Fachkräftemangel' Einzug ins Zentrum der wirtschaftspolitischen Diskussion gehalten hat. Kann es wirklich einen Mangel geben? In Zentralverwaltungswirtschaften war der Mangel tatsächlich an der Tagesordnung, aber wo der Markt herrscht, sollte ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage über Preisanpassungen erfolgen. Unternehmen mit entsprechend hoher Zahlungsbereitschaft werden über höhere Löhne ihre Fachkräfte halten können bzw. neue hinzugewinnen. Manche Projekte werden dagegen möglicherweise nicht mehr durch- bzw. weitergeführt, wenn die veränderten Rahmenbedingungen zu stark auf die Rentabilität drücken. Offensichtlich muss der Begriff des Mangels differenziert betrachtet werden. Zunächst sind wissenschaftlich gesicherte Prognosen über die Entwicklung von Fachkräfteangebot und -nachfrage Ausgangspunkt jeder fundierten Analyse. Aus diesem Grund wurde das IWH vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit (TMWTA) beauftragt, die Entwicklung des thüringischen Fachkräftebedarfs bis ins Jahr 2015 vorauszuschätzen. Das vorliegende Sonderheft umfasst wesentliche Ergebnisse dieses Projekts und diskutiert darüber hinaus zusätzliche Aspekte, die über den Umfang der vom Ministerium veröffentlichten Studie hinausgehen. Neben einer detaillierten Prognose, die zwischen verschiedenen Qualifikationen unterscheidet und dabei auf die zunehmende Bedeutung hochqualifizierter Tätigkeiten im Freistaat eingeht, beinhaltet der Beitrag Auswertungen einer speziell entwickelten Unternehmensbefragung. Hierfür hat das IWH im Sommer 2008 rund 1 000 Entscheidungsträger in thüringischen Unternehmen zur Personalpolitik und zu erwarteten Problemen bei der Suche nach Fachkräften interviewt. Mit den erhobenen Daten lassen sich auch Erkenntnisse darüber gewinnen, wie die Unternehmen auf die Herausforderungen reagieren und welche Lösungs- bzw. Verbesserungsvorschläge sie unterbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprojektion "Wachstumsregion Ems-Achse" bis zum Jahr 2025: Abschlußbericht im Auftrag der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit (2009)

    Distelkamp, Martin; Meyer, Bernd ; Drosdowski, Thomas;

    Zitatform

    Distelkamp, Martin, Thomas Drosdowski & Bernd Meyer (2009): Beschäftigungsprojektion "Wachstumsregion Ems-Achse" bis zum Jahr 2025. Abschlußbericht im Auftrag der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit. Osnabrück, 91 S.

    Abstract

    "Ziel der Studie ist es, die voraussichtliche Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs in der Region Ems-Achse bis zum Jahr 2025 auf Basis von empirisch fundierten Regionalmodellen zu projizieren. Die Projektionsergebnisse werden darüber hinaus einer Bevölkerungsvorausberechnung sowie Aussagen zur Arbeitsmarktentwicklung im Hinblick auf Qualifikationen gegenüber gestellt, so dass Hinweise dafür, ob in der Region Engpässe am Arbeitsmarkt zu erwarten sind, geliefert werden.
    Die Beschäftigungsprojektion kommt zu dem Ergebnis, dass auch in der Zukunft mit einem überdurchschnittlichen Wachstum der Arbeitskräftenachfrage in der Region Ems-Achse zu rechnen ist. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass mittel- bis langfristig die außerordentliche Dynamik der Jahre 2004 bis 2008 erhalten bleibt. Über den gesamten Zeitraum von 2008 bis 2025 wird mit einem Zuwachs der Anzahl der Arbeitnehmer in der Region in einer Größenordnung von 12.000 gerechnet. Dieser Beschäftigungszuwachs um etwas mehr als 3% (über den gesamten Zeitraum) liegt nach wie vor über den entsprechenden Erwartungen für die Anzahl der Arbeitnehmer in Deutschland insgesamt (+400.000 bzw. rund 1%). Die Projektionsergebnisse für die beiden Teilregionen unterscheiden sich jedoch erheblich." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Beschäftigung und Erwerbspersonenpotenzial in der langen Frist: Demografie prägt den ostdeutschen Arbeitsmarkt (2009)

    Fuchs, Johann ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Markus Hummel & Gerd Zika (2009): Beschäftigung und Erwerbspersonenpotenzial in der langen Frist: Demografie prägt den ostdeutschen Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 21/2009), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "In Ostdeutschland wird der demografische Wandel - noch mehr als im Westen - auf längere Sicht zu gravierenden Veränderungen beim Arbeitskräfteangebot führen. In modellgestützten Arbeitsmarktszenarien für die nächsten 15 Jahre wird in diesem Kurzbericht gezeigt, vor welchen neuen Problemen die ostdeutschen Länder künftig stehen könnten, wenn es nicht gelingt, die Folgen der demografischen Entwicklung in den Griff zu bekommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Hummel, Markus;
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    Der Einfluss der Bevölkerungsentwicklung auf das künftige Erwerbspersonenpotenzial in Ost- und Westdeutschland (2009)

    Fuchs, Johann ; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2009): Der Einfluss der Bevölkerungsentwicklung auf das künftige Erwerbspersonenpotenzial in Ost- und Westdeutschland. In: I. Cassens, M. Luy & R. Scholz (Hrsg.) (2009): Die Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland : demografische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen seit der Wende, S. 200-222.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, inwieweit der Rückgang des Arbeitskräftepotenzials in Ost und West auf Veränderungen in der Bevölkerung oder im Erwerbsverhalten zurückzuführen ist. Die Untersuchung basiert auf Projektionsvarianten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In dem Beitrag wird zunächst das zugehörige Projektionsmodell vorgestellt (Kapitel 2). Kapitel 3 erläutert die prognostizierte Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials in Ost- und Westdeutschland anhand der IAB-Projektion. Des Weiteren werden die Haupteinflussfaktoren abgeleitet (Kapitel 4). Es wird gezeigt, wie sich die Effekte dieser Einflussfaktoren isolieren lassen. Anschließend wird dargestellt, wie unterschiedlich stark die Effekte sowohl relativ als auch absolut sind. In Verbindung mit Befunden zur Sensitivität von Bevölkerungsprojektionen hinsichtlich des Einflusses von Fertilität und Mortalität sowie Überlegungen zur künftigen Entwicklung von Migration und Erwerbsbeteiligung lassen sich im Kapitel 5 fundierte Aussagen darüber ableiten, in welcher Weise das Arbeitskräfteangebot beeinflussbar ist." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ;
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    Entwicklung des saarländischen Erwerbspersonenpotenzials bis zum Jahr 2020 mit Ausblick bis 2050: Methoden, Annahmen und Datengrundlage (2009)

    Fuchs, Johann ; Göttner, Denis; Mai, Ralf; Micheel, Frank ; Weber, Brigitte; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Ralf Mai, Frank Micheel, Anne Otto, Brigitte Weber & Denis Göttner (2009): Entwicklung des saarländischen Erwerbspersonenpotenzials bis zum Jahr 2020 mit Ausblick bis 2050. Methoden, Annahmen und Datengrundlage. (IAB-Forschungsbericht 06/2009), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "Projektionen der Arbeitskräftenachfrage werden seit einiger Zeit vom regionalen Netzwerk des IAB erstellt. Eine ähnlich regional differenzierte Projektion des Arbeitskräfteangebots durch das IAB fehlt bislang noch. Zum einen fehlen teilweise die erforderlichen Daten auf regionaler Ebene. Zum anderen spielen aber auch Beschränkungen bei der Kapazität eine Rolle. Aus diesen Gründen diskutiert der Beitrag am Beispiel des Saarlandes die Frage, ob sich ein vereinfachender Ansatz für einzelne Bundesländer eignet, der eventuell auch für Schätzungen des künftigen Erwerbspersonenpotenzials anderer Bundesländer verwendet werden kann. Eine Vorausschätzung des Arbeitskräfteangebots basiert auf den zwei Grundbausteinen Bevölkerungsprojektion und projizierte Erwerbsquoten. Als Bevölkerungsprojektion wird im Weiteren die vom Statistischen Bundesamt und den Statistischen Landesämtern gemeinsam erstellte länderspezifische '11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung' zugrunde gelegt.
    Die Schätzung und Projektion der Erwerbsbeteiligung für das Saarland steht im Mittelpunkt dieses Berichts. Grundlage sind die vom IAB projizierten Potenzialerwerbsquoten für Westdeutschland, denn es wurde kein wesentlicher struktureller Unterschied zwischen der Erwerbsbeteiligung im Saarland und im Bundesgebiet West gefunden. Bei gleicher Arbeitslosigkeit würden die alters- und geschlechtsspezifischen Erwerbsquoten des Saarlandes mit den entsprechenden Quoten aus dem Bundesgebiet West weitgehend übereinstimmen. Für die Projektion der saarländischen Potenzialerwerbsquoten konnten deshalb westdeutsche Projektionswerte übernommen werden.
    Das saarländische Erwerbspersonenpotenzial nimmt bis 2020 vergleichsweise moderat ab, geht aber nach 2020 stärker zurück. Insbesondere zwischen 2020 und 2030 nimmt es rasch ab. Dies ist eine Folge der alternden Baby-Boom-Generation. Damit bewegen sich diese Veränderungen im Saarland fast im Bundesdurchschnitt. Allerdings sinkt das saarländische Erwerbspersonenpotenzial etwas stärker als der Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer. Die demographische Alterung wird auch das Erwerbspersonenpotenzial des Saarlands verändern. Statt wie heute die 40- bis 49-Jährigen, werden ab dem Jahr 2020 die 50- bis 59-Jährigen die zahlenmäßig stärkste Altersgruppe sein. Das saarländische Erwerbspersonenpotenzial unterliegt damit weitgehend den gleichen demographischen Trends, wie sie für das gesamte Bundesgebiet gelten. Weder höhere Wanderungsgewinne noch eine extrem stark steigende Frauenerwerbsbeteiligung oder eine verlängerte Lebensarbeitszeit ('Rente mit 67') kann diesen Trend stoppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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    regio pro - regionale Beschäftigungs- und Qualifikationsprognose für die Region Rhein-Main (2009)

    Knobel, Claudia; Schmid, Alfons; Trabert, Lioba; Crass, Dirk;

    Zitatform

    Knobel, Claudia, Dirk Crass, Lioba Trabert & Alfons Schmid (2009): regio pro - regionale Beschäftigungs- und Qualifikationsprognose für die Region Rhein-Main. München: Hampp, 157 S. DOI:10.1688/9783866183421

    Abstract

    "Trotz Internationalisierung und Globalisierung hat die Bedeutung der Regionen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Arbeitskräften zugenommen. Um die wesentlichen Wettbewerbsfaktoren 'funktionsfähiger regionaler Arbeitsmarkt' und 'effektive regionale Arbeitsmarktpolitik' zu stützen, ist die Bereitstellung adäquater Informationen für die Arbeitsmarktakteure notwendig. Dabei erlangen Frühinformationen zunehmend als Einflussgröße für den regionalen Wettbewerb an Bedeutung, weil damit rechtzeitig auf künftige Entwicklungen reagiert und möglichen Mismatches frühzeitig begegnet werden kann. Auch eine regionale Arbeitsmarktpolitik kann effektiver gestaltet werden, wenn frühzeitig Informationen über künftige Qualifikations- und Berufsbedarfe vorliegen. Ein solches regionales bzw. kommunales Frühinformationssystem bildet eine wesentliche Voraussetzung, um adäquat qualifizierte Arbeitskräfte zur Deckung des künftigen Bedarfs zu haben. Unternehmen, Weiterbildungsträger, berufsbildende Schulen und sonstige regionale Akteure können damit frühzeitig Maßnahmen in der Ausbildung und Weiterbildung ergreifen. Sinnvoll sind hierfür kleinräumige Prognosen, da primär auf der kommunalen Ebene arbeitsmarktpolitisch gehandelt wird. Dieses Buch zeigt die Ergebnisse einer regionalen mittelfristigen Prognose der Beschäftigungsentwicklung, die im Rahmen eines Modellprojekts im Raum Frankfurt/Rhein-Main durchgeführt wurde. Dazu wird die Beschäftigung sowohl nach Berufsgruppen als auch nach Qualifikationsniveaus projiziert. Die beteiligten Regionen in diesem Projekt sind die Städte Frankfurt am Main und Offenbach am Main sowie der Landkreis Groß-Gerau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neural networks for cross-sectional employment forecasts: a comparison of model specifications for Germany (2009)

    Patuelli, Roberto ; Schanne, Norbert ; Reggiani, Aura ; Nijkamp, Peter ;

    Zitatform

    Patuelli, Roberto, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Norbert Schanne (2009): Neural networks for cross-sectional employment forecasts. A comparison of model specifications for Germany. (Quaderno 09-03), Lugano, 20 S.

    Abstract

    Der Beitrag stellt unterschiedliche Verfahren von Prognosen regionaler Beschäftigungsentwicklung dar, die auf Neuronalen Netzen basieren. Aufgrund ihrer flexiblen Spezifkationsstrukturen werden Neuronale Netze in zahlreichen Forschungsfeldern eingesetzt. Sie eignen sich für die Analyse und Prognose ökonomischer Variablen - wie Beschäftigung oder Migration - da sie 'lernfähig' sind, d. h. dass sie die Ermittlung funktionaler Beziehungen zwischen den analysierten Variablen ermöglichen. In dem Beitrag wird eine Reihe von auf Neuronalen Netzen basierenden Experimenten vorgestellt. Auf zwei Datensätze für NUTS 3-Regionen (326 und 113 Arbeitsmarktregionen in West- bzw. Ostdeutschland) werden unterschiedliche Prognosemodelle angewandt, und die Ergebnisse der Prognosen für die Entwicklung von Vollzeitbeschäftigung werden vorgestellt und diskutiert. Unterschiedliche Spezifikationen der Prognosemodelle werden hinsichtlich 1. erklärender Variablen und 2. Struktur des Neuronales Netzes getestet. Simulationsergebnisse für unterschiedliche Perioden werden zusammengefasst und bewertet. Neben der Spezifikation von Variablen und Struktur ist die Auswahl der Lern-Parameter entscheidend für den erfolgreichen Einsatz Neuronaler Netze. Da Tests dieser Parameter selten sind, wird eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt und diskutiert, um unterschiedliche Kombinationen von Parametern zu testen. Methodologische und empirische Bemerkungen sowie Vorschläge für zukünftige Forschungen bilden den Abschluss. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Quantifizierung regionaler Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft: am Beispiel ausgewählter Metropolregionen (2009)

    Ranscht, Anja;

    Zitatform

    Ranscht, Anja (2009): Quantifizierung regionaler Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft. Am Beispiel ausgewählter Metropolregionen. (HealthCapital Papers), Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges., 291 S.

    Abstract

    "Bereits seit einigen Jahren werden der sozioökonomische und der demografische Wandel sowie der medizinisch-technische Fortschritt in Deutschland im Zusammenhang mit der langfristigen Entwicklung der Ausgaben für Gesundheit diskutiert. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen werden in der deutschen Gesundheitsbranche überdurchschnittliche Wachstums- und Beschäftigungspotenziale gesehen. Unklar ist jedoch, in welchen Regionen in Deutschland Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft generiert werden. Zahlreiche Regionen versuchen sich als Gesundheitswirtschaftsregionen zu etablieren und haben Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitswirtschaft ergriffen, um sich in dieser Zukunftsbranche im nationalen und internationalen Wettbewerb zu positionieren. Dieser regionale Wettbewerb wird sich durch die Ausschreibung des BMBF 'Gesundheitsregion der Zukunft' noch verstärken. Die Dissertation quantifiziert erstmals regionale Wachstums- und Beschäftigungseffekte für einzelne Wirtschaftszweige der Gesundheitswirtschaft auf Basis der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Am Beispiel der Metropolregionen Berlin-Brandenburg, Hamburg, Halle/Leipzig-Sachsendreieck und Rhein-Main wird gezeigt, dass anhand geeigneter Indikatoren ein objektiver Vergleich dieser Gesundheitsregionen möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Künftige Stellenbesetzungen für Fachkräfte in Baden-Württemberg: Bedarfe, Probleme, Maßnahmen. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2008)

    Bohachova, Olga; Sporkmann, Stephan; Nohr, Barbara;

    Zitatform

    Bohachova, Olga, Barbara Nohr & Stephan Sporkmann (2008): Künftige Stellenbesetzungen für Fachkräfte in Baden-Württemberg. Bedarfe, Probleme, Maßnahmen. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzbericht 2008,02), Tübingen, 60 S.

    Abstract

    "Im Fokus dieser Studie steht eine empirische Analyse der betrieblichen Einschätzungen hinsichtlich des Bedarfs der baden-württembergischen Wirtschaft an Fachkräften in naher Zukunft sowie Schwierigkeiten, die aus betrieblicher Sicht bei der Besetzung der Stellen für Fachkräfte aufkommen können. Obwohl steigende Qualifikationsanforderungen der Unternehmen im Zuge der Bildungsexpansion von ebenfalls steigenden Qualifikationsniveaus der Erwerbstätigen begleitet waren, wird der Fachkräftebedarf in einigen Teilen der Wirtschaft auch in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit nicht ausreichend befriedigt. Engpässe bestehen zurzeit vor allem in den technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen. Einen Einblick in die (aktuellen) betrieblichen Maßnahmen zur Deckung des Fachkräftebedarfs in den nächsten zwei Jahren sowie in die sich kurzfristig abzeichnenden Fachkräftemängel bietet eine Analyse des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen deutschlandweiten Arbeitgeberbefragung, mit der ab Welle 2000 repräsentative Auswertungen auch für das Land Baden- Württemberg vorgenommen werden können. Auf diese Datengrundlage bezieht sich die Analyse in den folgenden Kapiteln des Gutachtens.
    Diese Studie ist wie folgt aufgebaut. Im Kapitel 2 wird die Entwicklung der Qualifikationsnachfrage der baden-württembergischen Arbeitgeber seit Mitte 2000 analysiert. Dabei wird sowohl auf die Änderungen der Qualifikationsstruktur der betrieblichen Belegschaften als auch auf die Anforderungsniveaus der offenen Stellen und das Ausmaß des im 1. Halbjahr 2007 unbefriedigt gebliebenen Bedarfs an Neueinstellungen von Fachkräften eingegangen. Kapitel 3 beleuchtet, in welchem Ausmaß die baden-württembergischen Betriebe die Notwendigkeit einer Neubesetzung von Fachkräftestellen in den nächsten zwei Jahren sehen und inwiefern bereits heute Probleme bei der Suche nach geeigneten Bewerbern erwartet werden. Hierin finden die betrieblichen Einschätzungen des kurzfristig aufkommenden Fachkräftemangels ihren Niederschlag. Die deskriptiven Analysen im Kapitel 3 erfolgen aufgeschlüsselt nach Branchenzugehörigkeit und/oder Betriebsgröße sowie nach weiteren betrieblichen Merkmalen wie Ausbildungsbeteiligung, voraussichtliche Geschäftsentwicklung usw. Die deskriptiven Auswertungen des Abschnitts 3.2 werden im Abschnitt 3.3 durch eine multivariate Analyse ergänzt, die empirisch belegbare Einflüsse auf erwartete Schwierigkeiten bei der Fachkräftesuche - sofern sich diese in diversen allgemeinen betrieblichen Charakteristika manifestieren - aufzeigt. Im Abschnitt 3.4 erfolgt die Beleuchtung der von den Befragten genannten Gründe, die die Stellenbesetzung für Fachkräfte in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich erschweren werden. Kapitel 4 geht der Frage nach, welche Rolle innerbetriebliche personalpolitische Maßnahmen wie bspw. die Weiterbildung, das längere Halten älterer Mitarbeiter oder die innerbetriebliche Reorganisation bei der Deckung des betrieblichen Fachkräftebedarfs spielen. Kapitel 5 fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutschland 2018 - Die Arbeitsplätze der Zukunft: Regionen im Wettbewerb - Faktoren, Chancen und Szenarien (2008)

    Bräuninger, Michael ; Stiller, Silvia; Schlitte, Friso; Zierahn, Ulrich ;

    Zitatform

    Bräuninger, Michael, Friso Schlitte, Silvia Stiller & Ulrich Zierahn (2008): Deutschland 2018 - Die Arbeitsplätze der Zukunft. Regionen im Wettbewerb - Faktoren, Chancen und Szenarien. Hamburg u.a., 54 S.

    Abstract

    "Die Studie prognostiziert die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in den 429 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten bis 2018. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass auf der einen Seite Regionen mit einem wachsenden Angebot an hoch qualifizierten Arbeitskräften (Humankapital) langfristig eine bessere Erwerbstätigenentwicklung aufweisen als solche mit gleichbleibendem oder sinkendem Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Auf der anderen Seite droht vielen Kreisen in Ostdeutschland und in ländlichen Gegenden Westdeutschlands bis 2018 ein deutlicher Rückgang der Erwerbstätigkeit, wenn sie nicht gezielt in die Bildungsinfrastruktur investieren und Anreize zur Ansiedlung wissensintensiver Branchen schaffen. Das für die Studie entwickelte Modell beruht auf der Annahme, dass die Bruttowertschöpfung in den kommenden zehn Jahren im bundesweiten Durchschnitt mit der gleichen Rate wie zwischen 1994 und 2006 zunimmt. Für die regionale Differenzierung geben abweichende Wirtschaftsstrukturen und Standortbedingungen in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten den Ausschlag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprojektion Rheinland-Pfalz und Saarland (2008)

    Distelkamp, Martin; Otto, Anne ; Drosdowski, Thomas; Ludewig, Oliver ;

    Zitatform

    Distelkamp, Martin, Thomas Drosdowski, Oliver Ludewig & Anne Otto (2008): Beschäftigungsprojektion Rheinland-Pfalz und Saarland. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2008), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    Als Auftragsstudie der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit hat die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung eine langfristige Beschäftigungsprojektion 2005-2025 für das Saarland und Rheinland-Pfalz durchgeführt. Zusätzlich wurde die zukünftige Beschäftigungsentwicklung für die fünf rheinland-pfälzischen Raumordnungsregionen projiziert. In dem Bericht werden das Vorgehen und die Ergebnisse der Projektion knapp geschildert. Die Projektion weist in den kommenden zwanzig Jahren für das Saarland ein moderates Beschäftigungswachstum aus. In Rheinland-Pfalz wird das Beschäftigungsniveau auf lange Sicht stabil bleiben. In beiden Bundesländern wird gegen Ende des Projektionszeitraums ein Rückgang der Beschäftigung erwartet. Dies ist unter anderem auf den demographisch bedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots zurückzuführen. Ein weiteres Ergebnis der Projektion ist, dass Arbeitsmarktunterschiede zwischen den rheinland-pfälzischen Regionen auch zukünftig weiter fortbestehen werden. Im Projektionszeitraum wird die Beschäftigung vor allem in der Region Trier und in Mittelrhein-Westerwald stark zunehmen, während sie in der Rheinpfalz stabil bleibt und in Rheinhessen-Nahe geringfügig und in der Westpfalz stark zurückgehen wird. Die Grundtendenzen des sektoralen Strukturwandels aus der jüngeren Vergangenheit werden sich im Saarland und in den Regionen von Rheinland-Pfalz auch in Zukunft weiter fortsetzen. Der Beschäftigungsaufbau wird maßgeblich durch den Dienstleistungssektor getragen, während im primären und sekundären Sektor weiter Arbeitsplätze abgebaut werden. Eine Ausnahme bildet die Region Westpfalz, in der die Beschäftigung nur in den unternehmensbezogenen Dienstleistungen leicht zunehmen wird, während für alle anderen Wirtschaftszweige ein Rückgang projiziert wird. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; Ludewig, Oliver ;
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  • Literaturhinweis

    Regional employment forecasts with spatial interdependencies (2008)

    Hampel, Katharina; Kunz, Marcus; Weyh, Antje ; Wapler, Rüdiger; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2008): Regional employment forecasts with spatial interdependencies. In: C. Knobel, B. Kriechel & A. Schmid (Hrsg.) (2008): Regional forecasting on labour markets, S. 68-88.

    Abstract

    Aufgrund der gerade in Deutschland bestehenden regionalen Unterschiede ist die Arbeitsmarktpolitik auf regionale Arbeitsmarktprognosen angewiesen. Der Beitrag analysiert und vergleicht die zu diesem Zweck entwickelten Zeitreihenmodelle (ARIMA, EWMA, SC). Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Prognosequalität aller Modelle sehr hoch ist, aber keines in allen Arbeitsamtsbezirken eingesetzt werden sollte; vielmehr sollte je nach den regionalen Bedingungen entschieden werden, welches Modell oder welcher Modellmix in welchem Bezirk zur Prognose am besten geeignet ist. Es wird auch gezeigt, dass mit der Einbeziehung räumlicher Informationen die Prognosequalität der Modelle verbessert werden kann. Dies gilt insbesondere für das SC-Modell (structural-components model), während die Einbeziehung derartiger Informationen in die ARIMA- und EWMA-Modelle aufgrund der methodischen Komplexität noch nicht möglich ist. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ; Wapler, Rüdiger;
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  • Literaturhinweis

    Demographic change and regional labour markets: the case of Eastern Germany (2008)

    Henschel, Beate; Pohl, Carsten; Thum, Marcel ;

    Zitatform

    Henschel, Beate, Carsten Pohl & Marcel Thum (2008): Demographic change and regional labour markets. The case of Eastern Germany. (CESifo working paper 2315), München, 36 S.

    Abstract

    "Demographic change will be one of the most challenging issues for industrialized economies in the decades to come. In this paper, we focus on the impact of demographic change on labour markets. By setting up a stylized model of a regional labour market, we are able to analyze the interaction of labour demand and supply during demographic transitions. The simulation results for eastern Germany, a forerunner in the demographic process, show that the population decline will not help to reduce the currently high unemployment among the low-skilled dramatically. Among the high-skilled, scarcities will play a major role and could impede the development of industrial centers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Prognose der Erwerbspersonenzahl in Deutschland, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern bis 2030 (2008)

    Kühntopf, Stephan; Tivig, Thusnelda;

    Zitatform

    Kühntopf, Stephan & Thusnelda Tivig (2008): Prognose der Erwerbspersonenzahl in Deutschland, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern bis 2030. (Thünen-series of applied economic theory. Working paper 91), Rostock, 16 S.

    Abstract

    "Der Demografische Wandel in Deutschland und Europa führt zu einer veränderten Nachfrage nach Infrastrukturdienstleistungen. Für einige Bereiche wie den Verkehr ist dabei die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl von Bedeutung. Eine regional stark unterschiedliche demografische Entwicklung und Erwerbsbeteiligung impliziert eine ungleiche Veränderung der Zahl und Struktur der Erwerbspersonen. In dieser Arbeit wird als Input für Infrastrukturmodelle eine Prognose der Erwerbspersonenzahl in Deutschland sowie zwei Modellregionen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt, welche sich in ihrer Entwicklung deutlich unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    G.I.B.Trend.Report 2007: Ergebnisse der Betriebsbefragung NRW 2007 (2008)

    Mertens, Andreas; Beer, Doris ;

    Zitatform

    Mertens, Andreas & Doris Beer (2008): G.I.B.Trend.Report 2007. Ergebnisse der Betriebsbefragung NRW 2007. Bottrop, 43 S.

    Abstract

    "Die gute Konjunktur verbessert auch für ältere Bewerber und Bewerberinnen die Chancen auf eine Neueinstellung. Nach Angaben der Betriebe sind zwei Drittel der offenen Stellen grundsätzlich mit Bewerbern über 50 Jahre besetzbar. Allerdings hat nur jeder vierte Betrieb Bewerbungen von interessierten Älteren erhalten. Für 2008 erwarten die nordrhein-westfälischen Unternehmen einen kräftigen Beschäftigungszuwachs, vor allem bei den unternehmensnahen Dienstleistungen, der Metall- und Elektroindustrie sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Der neue G.I.B.-Trendreport informiert zu aktuellen Beschäftigungs-Entwicklungen. Zum sechsten Mal wurden dafür über 1200 Betriebe in NRW befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Thüringen: Fortschreibung Jahr 2008 (2008)

    Reinowski, Eva; Trocka, Dirk; Sunder, Marco; Schmeißer, Christian;

    Zitatform

    Reinowski, Eva, Christian Schmeißer, Marco Sunder & Dirk Trocka (2008): Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Thüringen. Fortschreibung Jahr 2008. (Fortschreibung), Erfurt, 136 S.

    Abstract

    "Mit der 'Fachkräftestudie' legt das Thüringer Wirtschaftsministerium auch im Jahr 2008 wieder ein umfassendes Fachkräftemonitoring für den Freistaat Thüringen vor. Es beschreibt die künftige Entwicklung des Arbeits- bzw. Fachkräftebedarfs in den einzelnen Berufsgruppen. Zudem werden Handlungsempfehlungen zur Deckung der zu erwartenden Nachfrage aufgezeigt. Wichtigstes Ergebnis der Analyse: Bis zum Jahr 2015 werden in Thüringen rund 80.000 qualifizierte Arbeitnehmer benötigt. Dieser Nachfrage steht im untersuchten Zeitraum noch ein ausreichend großes Angebot an Berufs- und Hochschulabsolventen, Arbeitssuchenden, Pendlern oder Zuwanderern gegenüber. Dennoch kann es in einzelnen Bereichen - z. B. in den Metall- und Elektroberufen - bereits zu einer Diskrepanz zwischen angebotenen und nachgefragten Qualifikationen kommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional unemployment forecasts with spatial interdependencies (2008)

    Schanne, Norbert ; Weyh, Antje ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Schanne, Norbert, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2008): Regional unemployment forecasts with spatial interdependencies. (IAB-Discussion Paper 28/2008), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    Die Arbeitslosigkeit für die 176 deutschen administrativen Arbeitsmarktregionen (im Allgemeinen Arbeitsagenturbezirke) wird auf einer monatlichen Basis prognostiziert. Wegen ihrer geringen Größe existieren zwischen diesen regionalen Einheiten starke räumliche Interdependenzen. Um diese und auch die Heterogenität der regionalen Entwicklung im Zeitablauf berücksichtigen zu können, kommen verschiedene Versionen eines eindimensionalen räumlichen GVAR-Modells zur Anwendung. Wenn man die Genauigkeit der Prognose mit eindimensionalen Zeitreihenmethoden vergleicht, zeigt sich, dass das räumliche Modell bessere oder zumindest gleich gute Ergebnisse erzielt. Folglich bietet das GVAR-Modell eine Alternative oder einen ergänzenden Ansatz zu normalerweise eingesetzten Methoden für die regionale Prognose, die regionale Interdependenzen unberücksichtigt lassen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ; Wapler, Rüdiger;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede im demografischen Wandel zwischen Hamburg und Flensburg (2008)

    Schuhoff, Kristina; Hußing, Ulrich;

    Zitatform

    Schuhoff, Kristina & Ulrich Hußing (2008): Regionale Unterschiede im demografischen Wandel zwischen Hamburg und Flensburg. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 31, H. 2, S. 302-316.

    Abstract

    Der demografische Wandel ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ausgehend von der These, dass sich im Norden Deutschlands beispielsweise Hamburg mit seinem Konzept der 'wachsenden Stadt' oder die Universitätsstädte Kiel und Flensburg kaum mit einigen entlegenen und ländlichen Regionen in Schleswig-Holstein, in denen Alterung und Schrumpfung bereits Realität sind, vergleichen lassen, zeigt der Beitrag diese Unterschiedlichkeit des demografischen Wandels auf. Er stellt für Hamburg und Schleswig-Holstein die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung in den nächsten 15 bis 20 Jahren dar und gibt einen Ausblick bis 2050. Datengrundlage für Hamburg sind im Wesentlichen die Ergebnisse der 2004 in Anlehnung an die 10. KBV (Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnungen des Bundes und der Länder) erstellte Bevölkerungsvorausschätzung und für Schleswig-Holstein die Ergebnisse der 2007 veröffentlichten Bevölkerungsvorausberechnung für die Kreise und kreisfreien Städte. An den Beispielen Hamburg und Schleswig-Holstein wird gezeigt, welche Faktoren sich günstig auf Einwohnerentwicklung und Alterstruktur auswirken und wie dadurch der demografische Wandel abgemildert bzw. hinausgezögert wird. So werden in Hamburg und in Schleswig-Holstein nach Meinung der Autoren die Auswirkungen des demografischen Wandels in den nächsten Jahren nicht so gravierend sein wie in den Neuen Ländern oder in anderen Teilen Westdeutschlands. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfteentwicklung in Sachsen (2008)

    Siedloff, Mathias; Rudolph, Stephan;

    Zitatform

    Siedloff, Mathias & Stephan Rudolph (2008): Fachkräfteentwicklung in Sachsen. In: B. Bergmann, U. Pietrzyk & J. Klose (Hrsg.) (2008): Beschäftigungsfähigkeit entwickeln, Innovationsfähigkeit und Kompetenz fördern : Beiträge einer Veranstaltung der Professur für Methoden der Psychologie der TU Dresden und der Konrad Adenauer Stiftung am 28. Mai 2008, S. 19-29.

    Abstract

    "Trotz hoher Arbeitslosigkeit ist im Freistaat Sachsen in absehbarer Zeit ein Mangel an höher und hoch qualifizierten Erwerbspersonen zu erwarten (der allerdings nicht alle Fachbereiche gleichermaßen betrifft!), der die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen kann. Eine wichtige Ursache ist die demographische Entwicklung, die zu einem Rückgang des Angebots an Erwerbspersonen führt; eine andere Ursache ist eine strukturelle Änderung der Arbeitsnachfrage, die sich in einer relativ günstigen, in bestimmten Fachbereichen wachsenden Nachfrage nach Höher- und Hochqualifizierten niederschlägt. Eine Mobilisierung zusätzlicher Erwerbspersonen über eine Stimulierung der Erwerbsbeteiligung ist möglich, aber nur in engem Rahmen, da die Erwerbsbeteiligung auf höheren Qualifikationsniveaus bereits sehr hoch ist. Als weitere Möglichkeiten, den erwartbaren Engpässen auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen, werden eine Stimulierung der entsprechenden Bildungs- und Ausbildungsneigung (Erhöhung der Abiturientenanteile und der Studierneigung) einschl. der Zuwanderungen von Studienanfängern diskutiert sowie die Anregung der Zuwanderung von höher qualifizierten Erwerbspersonen diskutiert. Insbesondere zur Einflussnahme auf das Bildungs- und Ausbildungsverhalten sind umfassende Anstrengungen notwendig, um entsprechend attraktive Rahmenbedingungen der Ausbildung zu gewährleisten (z.B. Gestaltung einer entsprechenden Hochschulpolitik) und die Konkurrenzfähigkeit zu anderen Bundesländern, die mit vergleichbaren Problemen kämpfen werden, zu sichern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kreisgebietsreform in Sachsen: Entwicklung des Arbeitsmarktes: Kreisstruktur ab dem 1. August 2008 (2008)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ; Zillmann, Manja;

    Zitatform

    Sujata, Uwe, Antje Weyh & Manja Zillmann (2008): Kreisgebietsreform in Sachsen: Entwicklung des Arbeitsmarktes. Kreisstruktur ab dem 1. August 2008. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 01/2008), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    "In Sachsen wird zum 01. August 2008 die Kreisgebietsreform umgesetzt. Damit werden sich die bisherigen 22 Landkreise auf zehn und die sieben kreisfreien Städte auf drei reduzieren. Dadurch vergrößern sich die Landkreise, die drei verbleibenden kreisfreien Städte ändern sich gegenüber der jetzigen Struktur nicht. Der hauptsächliche Hintergrund für die Notwendigkeit der Reform ist der prognostizierte Bevölkerungsrückgang in Sachsen. Die Verwaltung soll auch in Zukunft bezahlbar bleiben und gleichzeitig in Strukturen arbeiten, die zumutbar für die Bürger sind.
    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes in der bisherigen und neuen Gebietsstruktur. Rückblickend auf die Jahre 2002 bis 2007 erfolgen detaillierte Analysen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, zur Arbeitslosigkeit und Ausbildungsaktivität. Insgesamt ist festzustellen, dass sich bei den meisten der dargestellten Eckwerte der Schwankungsbereich der Werte reduziert hat. Durch die Zusammenlegung der Kreise werden die Unterschiede zwischen den Kreisen formal kleiner. Dennoch existieren Kreise mit besonders positiver bzw. negativer Arbeitsmarktentwicklung und es gibt Probleme wie negative demografische Entwicklung oder Unattraktivität der Region, die alle sächsischen Kreise in unterschiedlich starkem Ausmaß betreffen. Real wird sich somit auf dem sächsischen Arbeitsmarkt durch die Kreisreform kaum etwas ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ; Zillmann, Manja;
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  • Literaturhinweis

    Der passgenaue Zuschnitt: Konzept für die Analyse von regionalen Fachkräftebedarfen: eine Praxishilfe für die Durchführung regionaler Fachkräftebedarfsanalysen (2008)

    Walter, Anja; Höhne, Markus; Kampe, Carsten;

    Zitatform

    Walter, Anja, Carsten Kampe & Markus Höhne (2008): Der passgenaue Zuschnitt: Konzept für die Analyse von regionalen Fachkräftebedarfen. Eine Praxishilfe für die Durchführung regionaler Fachkräftebedarfsanalysen. (LASA-Praxishilfe 17), Potsdam, 43 S.

    Abstract

    "Zielgenaue Initiativen sind nur möglich, wenn frühzeitig bekannt ist, in welchen Branchen und Berufen sich mittelfristige Personalbedarfe abzeichnen werden bzw. bereits akut sind. Die Regionalbüros für Fachkräftesicherung der LASA - insbesondere das Brandenburger Fachkräfteinformationssystem - möchten Sie bei der Umsetzung von regionalen Fachkräftebedarfsanalysen aktiv unterstützen. Mit dieser Praxishilfe wird für Sie exemplarisch aufgezeigt, welche Informationen des Fachkräfteinformationssystems bei der Durchführung solcher Fachkräftebedarfsanalysen genutzt werden können und wie Sie differenzierte Arbeitsmarktinformationen aufbereiten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt 2007: Arbeitslosigkeit sinkt unter vier Millionen (2007)

    Bach, Hans-Uwe; Rothe, Thomas ; Klinger, Sabine ; Spitznagel, Eugen;

    Zitatform

    Bach, Hans-Uwe, Sabine Klinger, Thomas Rothe & Eugen Spitznagel (2007): Arbeitsmarkt 2007: Arbeitslosigkeit sinkt unter vier Millionen. (IAB-Kurzbericht 05/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Nach dem kräftigen Wachstum der deutschen Wirtschaft von 2,7 Prozent im Jahr 2006 wird 2007 die konjunkturelle Dynamik nachlassen. Der mittleren Variante seiner aktuellen Arbeitsmarktprojektion legt das IAB deshalb für 2007 ein preisbereinigtes Wirtschaftswachstum von 1 3/4 Prozent zugrunde. Die kräftige Zunahme der Beschäftigung im Vorjahr hat zu einer guten Ausgangslage für das Jahr 2007 geführt. Trotz der konjunkturellen Dämpfung liegt die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2007 um 300.000 Personen über dem Vorjahr, wobei die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 60.000 Personen wächst. Das Arbeitskräfteangebot nimmt um 100.000 Personen ab, weil die potenzialmindernden demografischen Einflüsse weitaus stärker sind als die potenzialmehrenden. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen wird um rd. 580.000 Personen auf rd. 3,9 Mio. Personen im Jahresdurchschnitt 2007 sinken. Der Rückgang wird im Verlauf des Jahres aber schwächer. Für das Jahr 2008 wird angenommen, dass sich die wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung wieder beschleunigt. Die Arbeitsmarktlage würde sich dann weiter verbessern und die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen auf rd. 3,6 Mio. Personen sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg: Analyse mit dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg (2007)

    Bohachova, Olga; Strotmann, Harald ;

    Zitatform

    Bohachova, Olga & Harald Strotmann (2007): Betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Analyse mit dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg. (IAW-Kurzbericht 2007,02), Tübingen, 40 S.

    Abstract

    "Der Kurzbericht verwendet das IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg, eine repräsentative und jährlich durchgeführte Panelbefragung von rund 1.200 Betrieben im Südwesten aller Branchen und Größenklassen, um das betriebliche Arbeitsnachfrageverhalten in Baden- Württemberg zu beleuchten. Kapitel 2 beleuchtet zunächst die Entwicklung der Beschäftigung in Baden-Württemberg seit dem Jahr 2000 und legt dabei besonderes Augenmerk auf einen Vergleich der Entwicklungen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der geringfügigen Beschäftigung. Darüber hinaus werden die Entwicklungen qualifizierter Beschäftigung sowie gering qualifizierter Beschäftigung einander gegenübergestellt. Kapitel 3 stellt die Personalsuche der Betriebe in den Analysemittelpunkt und untersucht die Struktur des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots zum 30. Juni 2006. Während aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nur die der BA gemeldeten Stellen ersichtlich sind, können hier sämtliche offenen Stellen von Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten analysiert werden. Darüber hinaus wird untersucht, wie groß der Einschaltungsgrad der Agenturen für Arbeit in die Stellensuche im Südwesten auch im Vergleich mit Westdeutschland ausfällt, und wie sich dieser im Zeitablauf - auch disaggregiert nach Qualifikation der Stellen - entwickelt hat. In Kapitel 4 wird dann die Dynamik der Personaleinstellungen und Personalabgänge in den Betrieben auch im Vergleich unterschiedlicher Branchen und Betriebsgrößenklassen untersucht. Darüber hinaus können Informationen über die Gründe für Personalabgänge und deren zeitliche Entwicklung ausgewertet werden. In einem Exkurs wird auch darauf eingegangen, wie regelmäßig in welchen Betrieben bzw. Branchen eine Übernahme nach Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrags in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis erfolgt. Abschließend wird in Kapitel 5 die Bedeutung ausgewählter zukünftiger Personalprobleme der Betriebe, insbesondere die Befürchtung eines Fachkräftemangels in den Jahren 2007 und 2008, abgeschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft von Bildung und Arbeit: Perspektiven von Arbeitskräftebedarf und -angebot bis 2020 (2007)

    Bonin, Holger ; Schneider, Marc; Arens, Tobias; Quinke, Hermann;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Marc Schneider, Hermann Quinke & Tobias Arens (2007): Zukunft von Bildung und Arbeit: Perspektiven von Arbeitskräftebedarf und -angebot bis 2020. (IZA research report 09), Bonn, 213 S.

    Abstract

    "Der Bericht beschreibt die nach Qualifikationen differenzierte Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -nachfrage in West- und Ostdeutschland bis 2020. Die Vorausrechnung des Expansionsbedarfs an Erwerbstätigen in Westdeutschland geht zuerst von einer Fortsetzung des langfristigen Wachstumstrends aus und berücksichtigt dämpfende Effekte der demographischen Entwicklung. Für Ostdeutschland wird eine moderate wirtschaftliche Erholung angenommen. Danach wird der gesamte Expansionsbedarf unter Fortschreibung jüngerer Trends auf Wirtschaftszweige, Berufsgruppen und Qualifikationsstufen verteilt. Die Vorausrechnung des Arbeitskräfteangebots nach Qualifikationsstufen erfasst neben dem Ersatzbedarf auch das Neuangebot, das durch ein Übergangsratenmodell des Bildungssystems in Kombination mit der amtlichen Bevölkerungsvorausrechnung errechnet wird. Die Angebotsprojektion umfasst verschiedene Szenarien zur Entwicklung von Erwerbsbeteiligung und Bildungssystem. Die Ergebnisse zeigen einen steigenden Bedarf an Akademikern, der durch die vorausberechnete Angebotszunahme bei den Hochqualifizierten annähernd ausgeglichen wird. Der Bedarf an Personen mit Berufsausbildung stagniert. Da jedoch das Arbeitskräfteangebot auf dieser Qualifikationsstufe massiv schrumpft, droht mittelfristig ein Fachkräftemangel. Für Geringqualifizierte ohne abgeschlossene Berufsausbildung verläuft die Entwicklung besonders ungünstig. Während der Bedarf deutlich abnimmt, fällt ihr Anteil an den Erwerbspersonen kaum." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale in ostdeutschen Dienstleistungsmärkten: Endbericht (2007)

    Brenke, Karl; Geppert, Kurt; Gornig, Martin ; Eickelpasch, Alexander;

    Zitatform

    Brenke, Karl, Alexander Eickelpasch, Kurt Geppert & Martin Gornig (2007): Beschäftigungspotenziale in ostdeutschen Dienstleistungsmärkten. Endbericht. Berlin, 178 S.

    Abstract

    Der Prozess des ökonomischen Aufholens Ostdeutschlands ist in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre zum Stillstand gekommen. Dies gilt besonders für das verarbeitende Gewerbe. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland nach wie vor fast doppelt so hoch ist wie im Westen, fragt die Untersuchung nach den Beschäftigungspotenzialen im Dienstleistungssektor. Die Studie zeichnet ein umfassendes und differenziertes Bild der Entwicklung des ostdeutschen Dienstleistungssektors seit Mitte der 1990er Jahre, benennt Rahmenbedingungen für die künftige Entwicklung, zeigt allgemeine Trends auf, die auch für den Dienstleistungsbereich Ostdeutschlands von Bedeutung sein werden und erstellt eine Abschätzung der Dienstleistungsbeschäftigung in Ostdeutschland bis 2020. Abschließend werden wirtschaftspolitische Aktionsfelder identifiziert sowie Handlungsempfehlungen abgeleitet, die auf eine möglichst umfassende Nutzung der im Dienstleistungsbereich liegenden Wachstumspotenziale zielen. Datenbasen der Untersuchung sind die regionale volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR), der Mikrozensus, die Beschäftigtenstatistik, die Dienstleistungsstatistik, das Sozioökonomische Panel (SOEP) und Unternehmensbefragungen des DIW. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass schon heute drei Viertel aller Beschäftigten in Ostdeutschland im Dienstleistungssektor arbeiten und unter bestimmten Voraussetzungen bis zum Jahr 2020 eine Million neuer Jobs geschaffen werden können. Damit wird diese Branche zu einem Schlüssel zur Lösung der Probleme auf dem Arbeitsmarkt in den neuen Ländern. In Zukunft werden im Osten mehr hochqualifizierte, unternehmensnahe Dienstleistungen gebraucht. Dabei sind Investitionen in Bildung und Ausbildung die entscheidenden Faktoren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Demografische Entwicklung und Beschäftigung Älterer im Freistaat Bayern (2007)

    Böhme, Stefan; Ebert, Andreas; Kistler, Ernst;

    Zitatform

    Böhme, Stefan, Andreas Ebert & Ernst Kistler (2007): Demografische Entwicklung und Beschäftigung Älterer im Freistaat Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 03/2007), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Die in der Studie vorgestellten Ergebnisse zeigen, dass gerade für Bayern die demografischen Herausforderungen am Arbeitsmarkt - bei zu beachtenden kleinräumigen Unterschieden - in den nächsten zwanzig Jahren weniger in der Schrumpfung des Erwerbspersonenpotenzials als vielmehr in der starken Zunahme der Zahl der Personen im höheren Erwerbsalter (55 bis 64 Jahre) liegen. Gegenwärtig ist deren Anzahl in der Bevölkerung sogar historisch gesehen besonders niedrig - was mit dazu beiträgt, dass die Arbeitsmarktprobleme Älterer erheblich unterschätzt werden. Die am aktuellen Rand zu beobachtende regional zum Teil deutlich überproportionale Steigerung bei den Beschäftigtenzahlen Älterer ist nur zum geringeren Anteil (etwa ein Fünftel) durch mit dem konjunkturellen Aufschwung einhergehenden und in Änderungen im Beschäftigungsverhalten bedingten Effekten zu erklären. Sie hat ihre Ursachen vielmehr vor allem in einer Verschiebung der demografischen Zusammensetzung der einzelnen Alterskohorten. Die Politik hat mit den Arbeitsmarkt- und Rentenreformen (von den großen Rentenreformen 1992 ff. bis zur Rente mit 67) den Arbeitsangebotsdruck für Ältere massiv erhöht. Das durchschnittliche tatsächliche Renteneintrittsalter steigt seit Jahren, seit dem Jahr 2001 sinken die durchschnittlichen Zahlbeträge der neuen Versichertenrenten aber erheblich, bis 2006 um über 10 Prozent. Alle Anzeichen deuten damit darauf hin, dass die Erwerbsneigung bei Älteren steigt und die Beschäftigten - nolens volens - ihr Verhalten ändern. Zusätzlich wird die große Zahl an 'Babyboomern' in den nächsten zwanzig Jahren ins höhere Erwerbsalter kommen. Eine Steigerung der Erwerbsneigung Älterer ist neben der konjunkturellen Entwicklung aber auch von der jeweiligen regionalen Berufs- und Branchenstruktur abhängig. Im Produzierenden Sektor ist das vorzeitige Ausscheiden aus dem Erwerbsleben nach wie vor überdurchschnittlich ausgeprägt. Ein geringer Beschäftigtenanteil Älterer in einigen Berufen mit besonderen körperlichen Belastungen lässt auf verminderte Arbeitsmarktchancen schließen, womit eine Ausübung solcher Berufe bis ins höhere Alter nur schwer möglich ist. Die Unternehmen stellen eine weitere wichtige Akteursebene dar. Auf dieser Seite deuten diverse Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel darauf hin, dass das Thema demografischer Wandel bei den Betrieben noch nicht angekommen ist. Die Tatsache, dass der Anteil der Betriebe, die Maßnahmen für ältere Beschäftigte praktizieren - gemessen an allen Betrieben, die auch mindestens eine über 50-jährige Person beschäftigen - zwischen 2002 und 2006 in Bayern von 23 auf 20 Prozent gesunken ist, ist ein besonders eklatantes Beispiel hierfür. Auf Bundesebene ging der Wert von 20 auf 17 Prozent zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprojektion Rheinland-Pfalz & Saarland bis zum Jahr 2025: Abschlussbericht (2007)

    Distelkamp, Martin; Drosdowski, Thomas; Meyer, Bernd ;

    Zitatform

    Distelkamp, Martin, Thomas Drosdowski & Bernd Meyer (2007): Beschäftigungsprojektion Rheinland-Pfalz & Saarland bis zum Jahr 2025. Abschlussbericht. Osnabrück, 128 S.

    Abstract

    "Ziel des Projektes ist eine nach Branchen differenzierte Projektion der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz und Saarland bis zum Jahr 2025. Die Entwicklung von 26 Wirtschaftszweigen wird auf Ebene der Raumordnungsregionen sowohl durch die gesamtdeutsche Branchenentwicklung als auch durch regionale Einkommensentwicklungen, die Dynamik von regionalen Produktionsnetzwerken und Impulsen aus Nachbarregionen erklärt. Durch die Verknüpfung mit dem IAB/INFORGE-Modell, welches die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in tiefer sektoraler Gliederung (59 Wirtschaftszweige) im Kontext der weltwirtschaftlichen Entwicklungen bis zum Jahr 2025 fortschreibt, wird eine Projektion auf regionaler Ebene durchgeführt. Mit Hilfe dieses Ansatzes ist es möglich die strukturellen Unterschiede aufgrund von historischen, politischen oder räumlichen Begebenheiten zu erfassen und ihre Auswirkungen auf die regionale Beschäftigung sichtbar zu machen. Dabei entsteht ein differenziertes Bild des Strukturwandels in den jeweiligen Regionen, in denen heterogene Bedingungen herrschen: kleinräumige mittelständische Strukturen sind genauso vorzufinden wie von Großbetrieben geprägte altindustrielle Monostrukturen. In allen sechs untersuchten Raumordnungsregionen wird sich der Strukturwandel laut Projektion fortsetzen. Das bedeutet anteilsmäßige Zuwächse der Dienstleistungsbereiche auf Kosten der Beschäftigungsanteile im Verarbeitenden Gewerbe. Getrieben durch diese Entwicklung wird die Region Trier 20.000 zusätzliche Arbeitnehmer aufweisen, die vornehmlich in den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr sowie Finanzierung, Vermietung, Unternehmensdienstleister Beschäftigung finden werden. Ähnliche Veränderungen werden im größeren Saarland erwartet, resultierend in 30.000 neuen Arbeitsplätzen. Dessen industrielle Basis wird sich absolut gesehen lediglich unwesentlich verringern. Die Beschäftigung in Mittelrhein-Westerwald und in der Rheinpfalz bleibt im Projektionszeitraum weitgehend konstant. In der erstgenannten Region verlaufen die strukturellen Verschiebungen ähnlich wie in Trier, wohingegen die Rheinpfalz als einzige Raumordnungsregion Zuwächse im Bereich Öffentliche und private Dienstleister realisiert. Der Wirtschaftszweig Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister entwickelt sich dort positiv, die Wachstumsraten bleiben jedoch unter dem Bundesdurchschnitt. Die Arbeitnehmeranzahl in Rheinhessen-Nahe wird ebenfalls weitgehend stagnieren, erst zum Ende des Untersuchungszeitraums hin wird ein Rückgang stattfinden. Unternehmensnahe Dienstleistungen werden zwar für 20.000 neue Arbeitsplätze sorgen, alle anderen Bereiche werden allerdings Beschäftigung abbauen. Die Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe wird überall abnehmen, aufgrund der teilweise identifizierten regionalen Stärken - wie beispielsweise der Metallindustrie in Mittelrhein-Westerwald - fällt dieser Abbau in einigen Regionen des Untersuchungsgebietes jedoch deutlich moderater als im Bundesdurchschnitt aus. Ein Gegenbeispiel stellt die Region Westpfalz dar, für die in der Basisprojektion ein Rückgang von etwa 8.000 industriellen Arbeitsplätzen ermittelt wird. Die Krise dieser Region wird sich durch den Abbau von 20.000 Arbeitnehmern im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr vertiefen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hochschulen und Akademikerarbeitsmarkt im demographischen Wandel: die Situation in Sachsen (2007)

    Frohwieser, Dana;

    Zitatform

    Frohwieser, Dana (2007): Hochschulen und Akademikerarbeitsmarkt im demographischen Wandel. Die Situation in Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 14, H. 5, S. 12-25.

    Abstract

    "Der besonders massiv seit der deutschen Vereinigung, aber auch schon zuvor beobachtbare Geburtenrückgang wird in den neuen Bundesländern in den kommenden Jahren gravierende Folgen haben. Diese Veränderungen, die bereits im Schulwesen zu beobachten sind, werden in den nächsten Jahren den tertiären Bildungssektor und den Arbeitsmarkt erreichen. Gleichzeitig befindet sich das deutsche Hochschulsystem in einem tief greifenden Umbruch, der demographische Wandel stellt hier eine zusätzliche Herausforderung dar. Für die Hochschulen stellt sich die schlichte Frage, ob ihnen die Studierenden ausgehen. Da Humankapital einen zentralen Faktor für das Wachstum einer Volkswirtschaft darstellt, ist für den Arbeitsmarkt fraglich, ob dauerhaft genügend qualifizierte Arbeitskräfte für eine stabile Wirtschaftsentwicklung zur Verfügung stehen werden. Mit diesen Fragen befasste sich 2006 eine Studie des Zentrums für Demografischen Wandel an der Technischen Universität Dresden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfluss der Bevölkerungsentwicklung auf das künftige Erwerbspersonenpotenzial in Ost- und Westdeutschland (2007)

    Fuchs, Johann ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann (2007): Einfluss der Bevölkerungsentwicklung auf das künftige Erwerbspersonenpotenzial in Ost- und Westdeutschland. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Demographie, Jg. 6, H. 11, S. 7-8.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Vortrags stand der Einfluss der Demografie auf das Arbeitskräfteangebot. Grundlage war eine Projektion des Erwerbspersonenpotenzials des IAB aus dem Jahr 2005. Es zeigt sich, dass die demografische Komponente aus Alterung und Geburtendefizit den stärksten Effekt hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Einflussfaktoren auf das Erwerbspersonenpotenzial: Demografie und Erwerbsverhalten in Ost- und Westdeutschland (2007)

    Fuchs, Johann ; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2007): Einflussfaktoren auf das Erwerbspersonenpotenzial. Demografie und Erwerbsverhalten in Ost- und Westdeutschland. (IAB-Discussion Paper 12/2007), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Die Arbeit untersucht, von welchen Faktoren das künftige Erwerbspersonenpotenzial in Ost und West beeinflusst wird. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Rolle, die der Demografie in diesem Prozess zukommt. Dazu wird die gesamte Veränderung in die Haupteinflussfaktoren natürliche Bevölkerungsbewegung, Wanderungen und Erwerbsverhalten zerlegt. Die nach Ost und West getrennte Dekomposition führt zu dem erwarteten Ergebnis, dass es vor allem die Demografie ist, die das Erwerbspersonenpotenzial sinken lässt, wobei die heutige Altersstruktur einen wichtigen Teil dazu beiträgt. Höhere Erwerbsquoten bremsen diesen Trend, können ihn aber nicht aufhalten. Auch eine im langfristigen Durchschnitt hohe Zuwanderung kann den Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials nicht stoppen. Einige Ergebnisse sind vor allem für Ostdeutschland spezifisch. So ist der Einfluss der Demografie im Osten stärker und setzt zudem früher ein. Auch die Entwicklungslinien bei der Erwerbsbeteiligung sind in Ost und West unterschiedlich. Deshalb ist eine entsprechend differenzierte Betrachtung sehr nützlich. Nachdem die gegebene Altersstruktur nicht mehr veränderbar ist und ein deutlicher Abbau des Geburtendefizits erst sehr langfristig wirkt, muss davon ausgegangen werden, dass der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials über einen sehr langen Zeitraum kaum mehr aufzuhalten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ;
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  • Literaturhinweis

    Demographischer Wandel in Ostdeutschland: Fluch oder Segen für den Arbeitsmarkt? (2007)

    Grundig, Beate; Pohl, Carsten;

    Zitatform

    Grundig, Beate & Carsten Pohl (2007): Demographischer Wandel in Ostdeutschland: Fluch oder Segen für den Arbeitsmarkt? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 14, H. 3, S. 3-13.

    Abstract

    "Anhand eines theoriebasierten Simulationsmodells werden die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den ostdeutschen Arbeitsmarkt bis zum Jahr 2020 untersucht. Demnach könnte die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt von 6,7 auf 6,1 Mill. zurückgehen. Da das Arbeitsangebot schneller schrumpft als die Arbeitsnachfrage, zeigen die Simulationsergebnisse einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Der aufgezeigte Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften ab dem Jahr 2013 könnte allerdings auch negative Beschäftigungseffekte für die Niedrig- und Mittelqualifizierten nach sich ziehen. Falls es gelingt, das Angebot an Hochqualifizierten zu erhöhen, würde dies dem gesamten ostdeutschen Arbeitsmarkt helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Dresdner Arbeitsmarkt (2007)

    Grundig, Beate; Kriese, Mandy; Pohl, Carsten;

    Zitatform

    Grundig, Beate, Mandy Kriese & Carsten Pohl (2007): Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Dresdner Arbeitsmarkt. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 14, H. 2, S. 3-13.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Sachsen erhielt das ifo Institut im August 2006 von der Landeshauptstadt Dresden den Auftrag, ein belastbares Szenario für den Arbeitsmarkt Dresden bis zum Jahr 2020 zu erarbeiten. Als zentrales Ergebnis der Untersuchung kann festgehalten werden, dass es in Dresden, nicht zuletzt aufgrund seiner Sogwirkung für Erwerbspersonen aus dem Um- und Ausland sowie für Studenten, im Prognosezeitraum insgesamt nicht zu einem Mangel an Arbeitskräften kommen dürfte. Allerdings zeigt eine Betrachtung der qualifikationsspezifischen Teilarbeitsmärkte, dass es je nach Qualifikation durchaus unterschiedliche Entwicklungen auf dem Dresdner Arbeitsmarkt geben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der demographische Wandel am Mittleren Niederrhein: Ausmaß, Ursachen und mögliche Konsequenzen auf regionaler und kommunaler Ebene (2007)

    Hamm, Rüdiger ; Rappen, Hermann; Wenke, Martin;

    Zitatform

    Hamm, Rüdiger, Hermann Rappen & Martin Wenke (2007): Der demographische Wandel am Mittleren Niederrhein. Ausmaß, Ursachen und mögliche Konsequenzen auf regionaler und kommunaler Ebene. (Mönchengladbacher Schriften zur wirtschaftswissenschaftlichen Praxis 20), Aachen: Shaker, 325 S.

    Abstract

    Ziel der Analyse der regionalwirtschaftlichen Konsequenzen des demographischen Wandels ist es, den kommunalen Verwaltungen und den politischen Akteuren in der Region eine Informationsgrundlage zu geben, die die Betroffenheit von demographischen Veränderungen aufzeigt, möglichen Handlungsbedarf signalisiert und erste Lösungsansätze anbietet. Zunächst werden die allgemeinen demographischen Trends und vorliegende langfristige Bevölkerungsszenarien für den Mittleren Niederrhein und seine Teilregionen (Kreise und kreisfreie Städte) sowie für Deutschland im allgemeinen beschrieben. Anschließend werden die möglichen Konsequenzen des demographischen Wandels für die Kreise und kreisfreien Städte am Mittleren Niederrhein systematisiert und erörtert. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen dabei die Auswirkungen auf die Auslastung der kommunalen Infrastruktur, die Wohnraumnachfrage, das regionale Arbeitskräfteangebot und die kommunale Kaufkraft. Diese Ergebnisse werden vertieft unter dem Gesichtspunkt der Veränderungen in den Branchen Einzelhandel, Gesundheitswesen und Wohnungswirtschaft. Des weiteren werden vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik erstellte kleinräumlich differenzierte Prognoserechnungen für alle kreiszugehörigen Gemeinden der Region zu den Auswirkungen des demographischen Wandels beschrieben. Die Ergebnisse der Untersuchung werden abschließend handlungsorientiert zusammengefasst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regional employment forecasts with spatial interdependencies (2007)

    Hampel, Katharina; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ; Kunz, Marcus; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2007): Regional employment forecasts with spatial interdependencies. (IAB-Discussion Paper 02/2007), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "The labour-market policy-mix in Germany is increasingly being decided on a regional level. This requires additional knowledge about the regional development which (disaggregated) national forecasts cannot provide. Therefore, we separately forecast employment for the 176 German labour- market districts on a monthly basis. We first compare the prediction accuracy of standard time-series methods: autoregressive integrated moving averages (ARIMA), exponentially weighted moving averages (EWMA) and the structural-components approach (SC) in these small spatial units. Second, we augment the SC model by including autoregressive elements (SCAR) in order to incorporate the influence of former periods of the dependent variable on its current value. Due to the importance of spatial interdependencies in small labour-market units, we further augment the basic SC model by lagged values of neighbouring districts in a spatial dynamic panel (SCSAR). The prediction accuracies of the models are compared using the mean absolute percentage forecast error (MAPFE) for the simulated out-of-sample forecast for 2005. Our results show that the SCSAR is superior to the SCAR and basic SC model. ARIMA and EWMA models perform slightly better than SCSAR in many of the German labour-market districts. This reflects that these two moving-average models can better capture the trend reversal beginning in some regions at the end of 2004. All our models have a high forecast quality with an average MAPFE lower than 2.2 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprognosen auf Basis amtlicher Firmendaten als Instrument einer handlungsorientierten Politikberatung am Beispiel Brandenburg (2007)

    Höhne, Markus; Kampe, Carsten; Stephan, Andreas ; Lejprqas, Anna;

    Zitatform

    Höhne, Markus, Carsten Kampe, Anna Lejprqas & Andreas Stephan (2007): Beschäftigungsprognosen auf Basis amtlicher Firmendaten als Instrument einer handlungsorientierten Politikberatung am Beispiel Brandenburg. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 76, H. 3, S. 88-112. DOI:10.3790/vjh.76.3.88

    Abstract

    "Das in diesem Artikel beschriebene ökonometrische Prognosemodell stellt einen innovativen Ansatz der Nutzung von amtlichen Firmendaten (Mikrodaten) für die Vorhersage von sektoral bzw. regional differenzierten Fachkräftebedarfen dar. Ziel unseres dynamischen Modells ist eine kurzfristig orientierte Prognose des Beschäftigungsverlaufs - mit einem Horizont von 12 bis 24 Monaten - unter Berücksichtigung der Umsatz-, Auftrags-, Lohn- sowie Exportentwicklung am Beispiel Brandenburger Metallwirtschaft zu ermitteln. Die Grundlage für das Prognosemodell bildet ein Betriebspanel aus dem 'Monatsbericht für Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden'. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass das Modell als ein geeignetes Prognoseinstrument der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung für eine handlungsorientierte Politikberatung anzusehen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forecasting regional labor market developments under spatial autocorrelation (2007)

    Longhi, Simonetta ; Nijkamp, Peter ;

    Zitatform

    Longhi, Simonetta & Peter Nijkamp (2007): Forecasting regional labor market developments under spatial autocorrelation. In: International Regional Science Review, Jg. 30, H. 2, S. 100-119. DOI:10.1177/0160017606298428

    Abstract

    "Because of heterogeneity across regions, economic policy measures are increasingly targeted at the regional level and, therefore, require regional forecasts. The data available to compute regional forecasts are usually a pseudo panel of a limited number of observations over time and a large number of regions strongly interacting with each other. Traditional time-series techniques applied to distinct time series of regional data are probably a suboptimal forecasting strategy. Although both linear and nonlinear models have been applied and evaluated to forecast socioeconomic variables, spatial interactions among regions are often ignored. This article evaluates the ability of spatial error and spatial lag models to correct for misspecifications due to neglected spatial autocorrelation in the data. The empirical application on short-term forecasts of employment in 326 West German regions shows that the superimposed spatial structure that is required for the estimation of spatial models improves the forecasting performance of nonspatial models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die demographische Entwicklung in Ostdeutschland: Gutachten (2007)

    Ragnitz, Joachim; Eichler, Stefan; Pohl, Carsten; Thum, Marcel ; Grundig, Beate; Schneider, Lutz ; Lehmann, Harald; Seitz, Helmut;

    Zitatform

    Eichler, Stefan, Beate Grundig, Harald Lehmann, Carsten Pohl, Lutz Schneider, Helmut Seitz & Marcel Thum (2007): Die demographische Entwicklung in Ostdeutschland. Gutachten. (Ifo-Dresden-Studien 41), Dresden, 314 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hat das ifo Institut, Niederlassung Dresden, zusammen mit dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Prof. Dr. Helmut Seitz, TU Dresden, von August 2005 bis Juli 2006 eine Studie zu den Implikationen der demographischen Entwicklung in den neuen Bundesländern erarbeitet. Die Analyse konzentriert sich dabei auf die Folgen für den Arbeitsmarkt und die Finanzpolitik. Die Bevölkerung in den neuen Bundesländern wird auch in den kommenden Jahren massiv schrumpfen und gleichzeitig gravierenden Veränderungen in der altersmäßigen Zusammensetzung unterworfen sein. Die Erwerbsbevölkerung wird noch stärker zurückgehen als die Gesamtbevölkerung. Der absehbare Rückgang der Bevölkerung und die damit einhergehende Alterung wird die gesamtwirtschaftliche Dynamik dämpfen. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt wurden mehrere Simulationsrechnungen bis zum Jahr 2020 durchgeführt. Wie die Berechnungen zeigen, wird der Bevölkerungsrückgang zu einer Dämpfung der Nachfrage nach nicht-handelbaren Gütern führen, da diese Güter und Dienstleistungen maßgeblich durch die lokal ansässige Bevölkerung nachgefragt werden. Die verminderte Nachfrage im Sektor nicht-handelbarer Güter, in dem immerhin 80 % der Erwerbstätigen in Ostdeutschland beschäftigt sind, verringert in der Folge auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im Sektor mit handelbaren Gütern hingegen bestimmt die internationale Nachfrage nach in Ostdeutschland hergestellten Produkten letztendlich auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Demographisch bedingte Verschiebungen sind hier nicht zu erwarten. Insofern wird die zukünftige Arbeitsmarktsituation durch zwei gleichgerichtete Entwicklungen geprägt sein. Einerseits vermindert sich aufgrund der Bevölkerungsschrumpfung und -alterung das Arbeitsangebot, andererseits führt die demographische Lage auch zu einer Reduktion der Arbeitsnachfrage im Sektor nicht-handelbarer Güter. Wie sich der Arbeitsmarkt für die einzelnen Qualifikationsstufen entwickeln wird, hängt nicht unwesentlich von der Lohnentwicklung ab. Die relative Knappheit bei Hochqualifizierten dürfte auf Dauer zu Lohnsteigerungen in diesem Arbeitsmarktsegment führen, während bei anhaltender Arbeitslosigkeit in den übrigen Arbeitsmarktsegmenten kein Lohndruck nach oben entsteht, was insgesamt ein höheres Maß an Lohnspreizung mit sich bringt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demographische Entwicklung und ihre ökonomischen Folgen (2007)

    Ragnitz, Joachim; Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim & Lutz Schneider (2007): Demographische Entwicklung und ihre ökonomischen Folgen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 13, H. 6, S. 195-202.

    Abstract

    "Ostdeutschland wird in den nächsten Dekaden weiterhin massiven demographischen Verwerfungen ausgesetzt sein. Neben der Schrumpfung wird die Alterung der Bevölkerung und des Erwerbspotentials zunehmenden Einfluß auf die wirtschaftliche Entwicklung der neuen Länder ausüben. Von primärem Interesse ist dabei die Frage, ob sich aus der Verschiebung der Altersstruktur der Erwerbstätigen Herausforderungen für Wachstum, Innovation und strukturellen Wandel ergeben. Das IWH hat sich dieser in der Forschungsliteratur bisher wenig thematisierten Problemstellung angenommen und die wirtschaftlichen Folgen des Älterwerdens des Erwerbspotentials mittels ausgesuchter Verfahren und Datensätze empirisch bewertet. Der erste zentrale Themenkomplex umfaßt die Produktivitätseffekte der Alterung. Auf der Grundlage zweier voneinander unabhängiger Untersuchungsverfahren kann geschlußfolgert werden, daß das fortgeschrittene Alter einen dämpfenden Einfluß auf die Produktivität ausübt. Durch höheres Erfahrungswissen kann die Verringerung der Leistungsfähigkeit allerdings in Teilen kompensiert werden. Zweitens wurde die Wirkung des Alters auf die Innovationsfähigkeit analysiert. Auch hier zeigen sich signifikante Einflüsse des Alters. Die Beschäftigten im Alter von ca. 40 Jahren erweisen sich als die innovativste Altersgruppe. Die Untersuchung zeigt, daß gerade auch die technischen Fachkräfte diesem Alterseffekt unterliegen. Eine dritte Arbeit verdeutlicht die negativen Folgen der Alterung für das Potential an Gründern bzw. Unternehmensnachfolgern. Unabhängig vom sich ohnehin verschärfenden Problem des Fachkräftemangels dürften damit auch von der Alterung des Erwerbspotentials dämpfende Einflüsse auf Wachstum, Innovation und Strukturwandel ausgehen. Obwohl die politischen Gestaltungsspielräume angesichts weitgehend feststehender demographischer Entwicklungen gering sind, können geeignete wirtschafts-, bildungs- und familienpolitische Maßnahmen die identifizierten Alterseffekte zumindest mindern helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Beschäftigungswirkungen des demografischen Wandels (2007)

    Rusche, Karsten ; Suntum, Ulrich van;

    Zitatform

    Rusche, Karsten & Ulrich van Suntum (2007): Regionale Beschäftigungswirkungen des demografischen Wandels. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 87, H. 1, S. 48-53.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über die regionale Verteilung der Bevölkerungsentwicklung bis 2020, über die Faktoren, die die Arbeitsnachfrage beeinflussen und über die Perspektiven der Raumordnungsregionen. Die demografischen Veränderungen beeinflussen das Arbeitsangebot in den Regionen Deutschlands. Gleichzeitig beeinflusst die regionale Arbeitsmarktentwicklung sowohl das Wanderungsverhalten der Erwerbspersonen als auch die Standortentscheidungen der Unternehmen. "Damit sind sich selbst verstärkende Interdependenzen zwischen demographischer und ökonomischer Entwicklung der Regionen möglich, und zwar in beide Richtungen." Diese Annahmen liegen dem Ansatz der regionalen Bevölkerungsprognose des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung BBR zugrunde. Die hierauf aufbauende Beschäftigungsprognose stützt sich auf Trendfortschreibungen für 96 Wirtschaftszweige und 97 Raumordnungsregionen sowie auf Wanderungsprognosen. Generell wird eine Zunahme atypischer Beschäftigung prognostiziert. "Die größten absoluten Arbeitsplatzzuwächse bis 2020 sind im Gesundheits- und Veterinärwesen, bei den Sonstigen Dienstleistungen und in der Rechts- und Wirtschaftsberatung zu erwarten." Die problematischste Entwicklung wird für den mitteldeutschen Raum des ehemaligen Zonenrandgebietes erwartet. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftebedarf bis 2025: Die Grenzen der Expansion (2007)

    Schnur, Peter; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Schnur, Peter & Gerd Zika (2007): Arbeitskräftebedarf bis 2025: Die Grenzen der Expansion. (IAB-Kurzbericht 26/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Nach der neuen Langfristprojektion dürfte die Zahl der Erwerbstätigen von 2005 bis 2020 zunächst um gut 1,7 Mio. steigen und in den fünf Jahren danach - demographisch bedingt - um rund 0,5 Mio. abnehmen. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden (Arbeitsvolumen) wird im Szenario bis über 2020 hinaus mit einer Rate von 0,2 bis 0,3 Prozent wachsen. Bis 2025 wird es dann allerdings wieder auf das Niveau von 2020 sinken. Beschäftigungsgewinne deuten sich ausschließlich für Westdeutschland an. In Ostdeutschland dürfte sich der Beschäftigungsabbau der letzten 15 Jahre zumindest in der nächsten Dekade nicht fortsetzen. Die aktuellen Modellrechnungen bestätigen die bereits bekannten Grundtendenzen bei der sektoralen Entwicklung: Im Verarbeitenden Gewerbe wird Beschäftigung weiterhin massiv abgebaut. Im Dienstleistungsgewerbe gibt es deutliche Beschäftigungsgewinne, insbesondere bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Bis 2025 könnte sich die Unterbeschäftigung in Deutschland - rein rechnerisch - halbieren. Dies gilt allerdings nur, wenn der künftige Arbeitskräftebedarf nicht nur quantitativ, sondern auch qualifikatorisch gedeckt werden kann. Ansonsten droht Massenarbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftemangel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Dresdner Arbeitsmarkt: Gutachten (2007)

    Thum, Marcel ; Grundig, Beate; Pohl, Carsten; Kriese, Mandy;

    Zitatform

    Grundig, Beate, Mandy Kriese & Carsten Pohl (2007): Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Dresdner Arbeitsmarkt. Gutachten. (Ifo-Dresden-Studien 42), München u.a., 60 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Sachsen wurde im Rahmen dieser Studie ein belastbares Szenario für den Dresdner Arbeitsmarkt bis 2020 erarbeitet. Da sich die Stadt Dresden trotz einer positiven Bevölkerungsentwicklung nicht vom Bevölkerungsrückgang im Umland abkoppeln kann, ist die Beantwortung der folgenden Fragen für die Stadtplanung von besonderem Interesse: Welche Auswirkungen hat der demographische Wandel auf den Arbeitsmarkt in Dresden? Welche Entwicklungen sind in den einzelnen Arbeitsmarktqualifikationen zu erwarten? Wie wirken sich diese Entwicklungen auf die einzelnen Branchen aus? Zentrale Ergebnisse der Studie sind, dass es in Dresden in der Summe nicht zu einem Mangel an Arbeitskräften kommen wird. Allerdings zeigt die Analyse der qualifikationsspezifischen Teilarbeitsmärkte, dass ohne kompensierende Maßnahmen in höher qualifizierten Berufen und Tätigkeitsfeldern durchaus Arbeitskräfteknappheiten auftreten können.Mit Blick auf den Arbeitsmarkt wurden mehrere Simulationsrechnungen bis zum Jahr 2020 durchgeführt. Wie die Berechnungen zeigen, wird der Bevölkerungsrückgang zu einer Dämpfung der Nachfrage nach nicht-handelbaren Gütern führen, da diese Güter und Dienstleistungen maßgeblich durch die lokal ansässige Bevölkerung nachgefragt werden. Die verminderte Nachfrage im Sektor nicht-handelbarer Güter, in dem immerhin 80 % der Erwerbstätigen in Ostdeutschland beschäftigt sind, verringert in der Folge auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im Sektor mit handelbaren Gütern hingegen bestimmt die internationale Nachfrage nach in Ostdeutschland hergestellten Produkten letztendlich auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Demographisch bedingte Verschiebungen sind hier nicht zu erwarten. Insofern wird die zukünftige Arbeitsmarktsituation durch zwei gleichgerichtete Entwicklungen geprägt sein. Einerseits vermindert sich aufgrund der Bevölkerungsschrumpfung und -alterung das Arbeitsangebot, andererseits führt die demographische Lage auch zu einer Reduktion der Arbeitsnachfrage im Sektor nicht-handelbarer Güter. Wie sich der Arbeitsmarkt für die einzelnen Qualifikationsstufen entwickeln wird, hängt nicht unwesentlich von der Lohnentwicklung ab. Die relative Knappheit bei Hochqualifizierten dürfte auf Dauer zu Lohnsteigerungen in diesem Arbeitsmarktsegment führen, während bei anhaltender Arbeitslosigkeit in den übrigen Arbeitsmarktsegmenten kein Lohndruck nach oben entsteht, was insgesamt ein höheres Maß an Lohnspreizung mit sich bringt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in der Großregion bis 2020: Perspektiven für Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, die Wallonie und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (2007)

    Abstract

    "Die Großregion - Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg, die Wallonie und die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens - ist einer der größten Mobilitätsräume in Europa. In einem Land wohnen und im anderen Land arbeiten: Das gehört für viele Arbeitnehmer dort zum Alltag. Im Auftrag der Präsidentschaft der Großregion hat die Interregionale Arbeitsmarktbeobachtungsstelle (IBA) die Entwicklungen dieses besonderen Arbeitsmarktes, der Wirtschaft und der Bevölkerungsstruktur kontinuierlich analysiert. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens stellt jetzt die zweisprachigen Studie Arbeitsmarkt in der Großregion bis 2020 vor. Auf der Grundlage der demografischen Verschiebungen in den Teilregionen zeigt die Studie die Konsequenzen und Chancen für den großregionalen Arbeitsmarkt der Zukunft. Während der zweijährigen Projektphase trug die IBA Informationen über den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft in der Großregion zusammen und wertete sie aus. Die bisherige Bevölkerungsentwicklung in der Großregion zeigt einen klaren Trend: Während die Großregion heute noch so viele Einwohner hat wie der Großraum Paris, schrumpft die Zahl bis 2020 um die Einwohnerzahl der wallonischen Stadt Mons. Wichtiger als der Bevölkerungsrückgang ist jedoch die Verschiebung der Altersstruktur. Bis 2020 steigt die Zahl der über 60-jährigen um fast 25 %, gleichzeitig wächst die Beschäftigung um 12 %, d.h. dass immer weniger Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund dieser Kennzahlen entwirft die Studie Handlungsmöglichkeiten, um die rückläufige Zahl der Erwerbspersonen zu stabilisieren bzw. zu erhöhen. Neben der besseren Integration bislang unterrepräsentierter Gruppen am Arbeitsmarkt (Frauen, ältere Arbeitnehmer, Jugendliche) sind verstärkte Bildungsanstrengungen gefragt, um die erwartete Qualifikationsnachfrage von morgen erfüllen zu können. Auf der Basis des gesammelten Materials formuliert die zweisprachige Studie die Aufgaben für eine grenzüberschreitende Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik, die die regionalen Besonderheiten berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels: Teil 7: Konsequenzen aus der demographischen Entwicklung für Regionen in Nordwestdeutschland (2006)

    Back, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    (2006): Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels. Teil 7: Konsequenzen aus der demographischen Entwicklung für Regionen in Nordwestdeutschland. (Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Arbeitsmaterial 328), Hannover, 66 S.

    Abstract

    "In drei strukturschwachen Kreisen Nordwestdeutschlands - Dithmarschen, Goslar und Lüchow-Dannenberg - werden die demographischen Veränderungen in ihren Auswirkungen auf den Tourismus, die Bildung und die Mobilität analysiert. Auf diesem Hintergrund werden für die regionalen Akteure Handlungsempfehlungen entwickelt. Die Empfehlungen, die den Vertretern der Kreise vorgestellt und von diesen zustimmend zur Kenntnis genommen worden sind, betonen die Notwendigkeit einer tragfähigen Zentrale-Orte-Struktur als Gerüst öffentlicher und privater Einrichtungen der Daseinsvorsorge, die Notwendigkeit interkommunaler und intersektoraler Kooperation zur Sicherung finanzierbarer leistungsfähiger Angebote und die Notwendigkeit überregionaler Partnerschaften von starken und schwachen Teilräumen. Die Empfehlungen verstehen sich auch als Beitrag in der aktuellen Diskussion um die Neubestimmung gleichwertiger Lebensverhältnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprognose 2006/2007 für die Region Rhein-Main: IWAK-Unternehmensbefragung im Dezember 2005 (2006)

    Baden, Christian; Kirchhof, Kai; Schmid, Alfons; Burkert, Carola ; Schaade, Peter;

    Zitatform

    Baden, Christian & Alfons Schmid (2006): Beschäftigungsprognose 2006/2007 für die Region Rhein-Main. IWAK-Unternehmensbefragung im Dezember 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2006), Nürnberg, 16 S.

    Abstract

    Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) führt seit 1995 jährlich eine Unternehmensbefragung in der Region Rhein-Main durch. Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Unternehmen über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Bei der Befragung im Dezember 2005 wurden ca. 6.500 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasst rund 1.000 verwertbare Fragebögen. Die Daten wurden nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren. Nach der Gewichtung werden 194.000 Beschäftigte aus 8.900 Betrieben erfasst. Der Report befasst sich mit der (kurzfristigen) Beschäftigungsprognose der Betriebe bis Ende 2006 bzw. 2007. Zusätzlich wird eine mittelfristige Prognose für die Region Rhein-Main erstellt (bis 2010). Die Ergebisse zeigen, dass die Beschäftigung in der Region Rhein-Main bis Ende 2006 stagnieren wird. Ein nennenswertes Beschäftigungswachstum ist erst 2007 zu erwarten. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Prognos Deutschland Report 2030: Textband und Tabellenband mit CD-ROM: Daten (2006)

    Böhmer, Michael; Windhövel, Kerstin; Schlesinger, Michael; Funke, Claudia; Limbers, Jan; Gramke, Kai; Schüssler, Reinhard;

    Zitatform

    Böhmer, Michael, Claudia Funke, Kai Gramke, Jan Limbers, Michael Schlesinger, Reinhard Schüssler & Kerstin Windhövel (2006): Prognos Deutschland Report 2030. Textband und Tabellenband mit CD-ROM: Daten. Basel u.a., 344 S.; 261 S., CD-ROM.

    Abstract

    Ausgehend von den globalen Rahmenbedingungen, technologischen Veränderungen und politischen Weichenstellungen zeichnet der Deutschland Report 2030 ein konsistentes, aus Analysen, Prognosen, Texten und Daten bestehendes Bild der wahrscheinlichen wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2030. Der Report beschränkt sich darauf, diejenige Entwicklung zu beschreiben, die aus heutiger Sicht wahrscheinlich ist. Neben der Prognose der Bevölkerung und wichtiger Größen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung auf der Entstehungs-, Verwendungs- und Verteilungsseite enthält der Report erstmals ausführliche Analysen zu wichtigen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit, die die Zukunft Deutschlands entscheidend beeinflussen werden: die Wachstumsschwäche, Reformbedarf und Reformkonzepte in der Steuer- und Sozialpolitik sowie die Globalisierung und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In diesem Zusammenhang wird auch die Bedeutung von Outsourcing- und Offshoringaktivitäten analysiert. Der Report berücksichtigt Neuregelungen des Koalitionsvertrages der großen Koalition, von denen zu erwarten ist, dass sie angesichts sich wandelnder Rahmenbedingungen dauerhafter Natur sind. Zum Teil schreibt der Report Entwicklungen fort, die politische Eingriffe erfordern (z.B. bei der Pflegeversicherung), zum Teil greift er auch der Politik vor, indem er Maßnahmen implementiert (im Bereich der Arbeitsmarktpolitik), die in dieser Form noch nicht politisch und gesellschaftlich konsensfähig sind. Damit wird deutlich, wo ein Handlungsbedarf besteht, um das Ziel von mehr Wachstum und Beschäftigung zu erreichen. Der Deutschland Report verzichtet auf eine Konjunkturprognose, allerdings wird auf einer CD-ROM eine Konjunkturprognose der wichtigsten Indikatoren bereitgestellt, die auf das Startjahr 2010 der Deutschland Report Prognose abgestimmt ist. Damit wird für diese Indikatoren der Zeitraum 2005-2030 abgedeckt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Arbeitsmarkt im demographischen Wandel: Perspektiven im Freistaat Bayern und den Regionen (2006)

    Conrads, Ralph ; Ebert, Andreas; Huber, Andreas ; Kistler, Ernst; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Conrads, Ralph, Andreas Ebert, Andreas Huber, Ernst Kistler & Thomas Staudinger (2006): Arbeit und Arbeitsmarkt im demographischen Wandel. Perspektiven im Freistaat Bayern und den Regionen. München, 70 S.

    Abstract

    Die Erwartung, dass der demografische Wandel zu einem Sinken des Erwerbspersonenpotenzials und damit zu einer Entlastung des Arbeitsmarktes führen wird, ist aus Sicht der Autoren eine trügerische Hoffung. Für Bayern wird erwartet, dass der Prozess des Rückgangs der Bevölkerungszahl später (und weniger stark) einsetzen wird als in anderen Bundesländern. Die Autoren gehen davon aus, dass wir gegenwärtig 'in einer demographisch sogar recht günstigen Situation' leben und stellen fest, dass die 'Löcher in den Sozialkassen' jedenfalls ganz andere Gründe als demographische haben. Nicht die Schrumpfung, sondern eine sehr deutliche Alterung des Erwerbspersonenpotenzials wird als zentrale demographische Problematik am Arbeitsmarkt betrachtet. Eine regional differenzierte Analyse der Entwicklung der Erwerbsbevölkerung, der Wege des Rentenzugangs, des Renteneintrittsalter und der Rentenhöhe in Bayern wird vorgelegt. Außerdem wird auf das Erwerbsverhalten älterer Arbeitnehmer und auf ihre Motive für den Berufsausstieg eingegangen, sowie auf betriebliche Reaktionen auf den demographischen Wandel. Zur Frühverrentungspraxis wird bemerkt, dass es unrealistisch ist, auf Instrumente wie Altersteilzeitregelungen künftig ganz zu verzichten, stattdessen wird für eine "Verbesserung" des Instrumentes der Altersteilzeit plädiert. Die Autoren gehen davon aus, dass verlängerte Arbeitszeiten im Sinne eines Anstieges des faktischen Renteneintrittsalters (nicht einer Anhebung des Regelrentenalters) unvermeidbar sind. Zentral ist die Forderung nach veränderten Arbeitsbedingungen, inbesondere nach alternsgerechten und altersgerechten Arbeitsplätzen. "Im Prinzip können die mehr werdenden Älteren selbst bei relativ geringen Produktivitätsfortschritten aus dem Produkt der 'lebendigen Arbeit' finanziert werden, ohne dass die Aktiven Verzicht üben müssten. Das setzt aber voraus, dass sich andere Verteilungsrelationen als die intergenerationalen nicht immer noch weiter verschieben." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Dramatischer Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in den neuen Ländern bis 2050 (2006)

    Fuchs, Johann ; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2006): Dramatischer Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in den neuen Ländern bis 2050. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Demographie H. 1, S. 6-7.

    Abstract

    Bis zum Jahr 2050 wird sich die Bevölkerung in Ostdeutschland in etwa halbieren. Nur noch 4,5 Millionen (von heute 10 Millionen) Erwerbspersonen zwischen 15 und 64 Jahren werden dann vorhanden sein. Hauptursache ist der Geburtenausfall nach der Wende, der dazu geführt hat, dass jährlich nur noch 100.000 Jugendliche das erwerbsfähige Alter erreichen (Früher im Schnitt das Doppelte). Der Abwanderungseffekt in den Westen spielt überraschender Weise keine große Rolle: Ohne Wanderung wäre die Bevölkerungszahl im Jahre 2050 nur im Promillebereich höher. Es wird prognostiziert, dass im Osten eine Abwärtsspirale bevorsteht. Die schlechten wirtschaftlichen Aussichten werden die Abwanderung der jungen, aktiven und gut qualifizierten Fachkräfte verstärken. Dies wird wiederum die Attraktivität für Investoren mindern, was wiederum die ökonomische Talfahrt beschleunigt. Auf kurze und mittlere Sicht kann der Bevölkerungsrückgang nur durch die Zuwanderung von In- und Ausländern gebremst werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ;
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  • Literaturhinweis

    Klimawandel - Im Osten geht die Sonne unter (2006)

    Fuchs, Johann ; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2006): Klimawandel - Im Osten geht die Sonne unter. In: IAB-Forum H. 1, S. 60-63.

    Abstract

    Der Beitrag fasst die Prognosen des IAB zur Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland zusammen. Bis zum Jahr 2050 wird ein Absinken des Bevölkerungsanteils der 15- bis 64 Jährigen von derzeit 10 Millionen auf weniger als die Hälfte prognostiziert. Der Hauptgrund für die Bevölkerungsabnahme ist der Geburtenausfall nach der Wende aufgrund der ökonomischen Entwicklung und der Angleichung der Verhaltensmuster in Ost und West. Die Bevölkerungsprojektion stellt eine wichtige Grundlage für die Vorausschätzung des Arbeitskräfteangebots (Erwerbspersonenpotential) dar. Dieses wird in den neuen Bundesländern dramatisch sinken und zugleich altern. Der Beitrag untersucht, ob der Rückgang des Erwerbspersonenpotentials den Druck vom ostdeutschen Arbeitsmarkt nehmen wird und kommt zu dem Schluss, dass dieser zwar die Tendenz weiterer Arbeitsplatzverluste dämpfen kann, letztlich aber im Osten eine Abwärtsspirale bevorsteht. Durch eine Aufwertung des ostdeutschen Standorts kann jedoch die Überlebens- und Wettbewerbsfähigkeit Ostdeutschlands gesichert werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ;
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  • Literaturhinweis

    Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels: Teil 6: Demographische Trends in Deutschland - Folgen für Städte und Regionen (2006)

    Gans, Paul; Reuber, Paul; Müller, Walter; Winkel, Rainer; Nutz, Manfred; Schmitz-Veltin, Ansgar; Waltersbacher, Matthias; Gans, Paul; Rosenfeld, Martin T. W.; Kramer, Caroline; Scheiner, Joachim ; Mäding, Heirnich; Schlömer, Claus; Büttner, Thiess; Schmidt, Petra Ilona; Kronthaler, Franz; Schmitz-Veltin, Ansgar; Kawka, Rupert; Schröter, Frank; Weber, Gerlind; Tietz, Hans-Peter;

    Zitatform

    Gans, Paul & Ansgar Schmitz-Veltin (Hrsg.) (2006): Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels. Teil 6: Demographische Trends in Deutschland - Folgen für Städte und Regionen. (Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Forschungs- und Sitzungsberichte 226), Hannover: Verlag der ARL, 382 S.

    Abstract

    "Der langfristige Rückgang und die kontinuierliche Alterung der Bevölkerung in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern lösen einen umfassenden Handlungsbedarf aus. Die Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft von Generation zu Generation um rund ein Drittel. Die regionalen Verteilungskämpfe um demographische Potenziale werden in Zukunft auf allen räumlichen Ebenen an Bedeutung gewinnen. Internationale Zuwanderungen werden diese Trends noch verstärken. In den neuen Ländern vollzog sich nach der deutschen Vereinigung ein noch weitaus dramatischerer Rückgang der Geburtenraten. In dünn besiedelten, vielfach zugleich strukturschwachen und peripher gelegenen ländlichen Regionen besteht bereits jetzt die konkrete Gefahr der Absiedelung und passiven Sanierung ganzer Teilgebiete. Darüber hinaus haben auch die Innenstädte der ostdeutschen Stadtregionen mit den Folgen dramatischer Bevölkerungsabnahme zu kämpfen. Siedlungs- und Stadtumbauerfordernisse stellen in der gesamten Fläche große Anforderungen an die räumliche Planung und Politik in den neuen Ländern und zunehmend auch in Teilgebieten der alten Länder. Wegen der komplexen und weit tragenden Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Raumentwicklung hat die ARL ihre Arbeiten in diesem Themenbereich schon seit längerem intensiviert und zu einem Verbundforschungsprojekt ausgebaut, an dem mehrere Gremien beteiligt sind. Eine wichtige Rolle spielte in diesem Zusammenhang ein Arbeitskreis, dessen Ergebnisse in diesem Band veröffentlicht werden. Im Mittelpunkt der Tätigkeit standen die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Standortpolitik der Unternehmen, die regionale Arbeitsmarktentwicklung, die öffentlichen Finanzen, die soziale und technische Infrastruktur und die Bereiche Freizeit und Erholung. Auf der Grundlage dieser Untersuchungen wurden außerdem Empfehlungen für Politik und Verwaltung formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional unemployment forecasting using structural-component models with spatial autocorrelation: paper submitted to the Annual Conference of the European Regional Science Association (ERSA) (2006)

    Hampel, Katharina; Wapler, Rüdiger; Kunz, Marcus; Weyh, Antje ; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2006): Regional unemployment forecasting using structural-component models with spatial autocorrelation. Paper submitted to the Annual Conference of the European Regional Science Association (ERSA). 34 S.

    Abstract

    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden in Deutschland zunehmend auf regionaler Ebene entschieden. Dies impliziert, dass Institutionen einen wachsenden Bedarf an regionalen Prognosen als Richtschnur für ihre Entscheidungsfindungsprozesse haben. Zu diesem Zwecke widmet sich die Studie Prognosenmodellen zur Prognostik der regionalen Arbeitslosigkeit in den 176 deutschen Arbeitsagenturbezirken. Dabei kommt ein erweitertes strukturelles Komponentenmodell (SC-Modell) zum Einsatz und die Ergebnisse werden mit denen einfacher SC- und ARIMA-Modelle verglichen. Einfachen SC-Modellen fehlen zwei wichtige Dimensionen: zunächst berücksichtigen sie nur Level, Trend sowie saisonale und zyklische Komponenten, obwohl frühere Perioden einer abhängigen Variablen im allgemeinen einen signifikanten Einfluss auf den aktuellen Wert haben. Zweitens wächst die Interdependenz zwischen einzelnen Einheiten, je kleiner diese werden. In der Studie wird das SC-Modell um strukturelle Zäsuren, autoregressive Komponenten und räumliche Abstände erweitert. Daten der Bundesanstalt bzw. Bundesagentur für Arbeit für den Zeitraum vom Dezember 1997 bis Dezember 2005 bilden die Grundlage für die Bewertung der einfachen SC-Modelle mit Komponenten für strukturelle Zäsuren und der ARIMA-Modelle für jede räumliche Einheit separat. In einem zweiten Schritt werden autoregressive Komponenten zu dem SC-Modell hinzugefügt. Im dritten Schritt wird dann eine räumliche Autokorrelation in das SC-Modell eingefügt. Die Qualität der Modelle wird mit simulierten Out-of-Sample-Prognosen für den Zeitraum von Januar bis Dezember 2005 getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass das SC-Modell mit autoregressiven Elementen den einfachen SC- und ARIMA-Modellen in den meisten deutschen Arbeitsagenturbezirken nicht überlegen ist. Das SC-Modell mit räumlicher Autokorrelation schneidet in Arbeitsagenturbezirken mit einer niedrigen saisonalen Spannbreite und einer relativ hohen Arbeitslosenquote besser als die anderen Modelle ab. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für jüngere Arbeitskräfte - Status quo und Ausblick: eine deskriptive Analyse des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern (2006)

    Kotte, Volker; Kropp, Per; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Kotte, Volker, Per Kropp & Annekatrin Niebuhr (2006): Der Arbeitsmarkt für jüngere Arbeitskräfte - Status quo und Ausblick. Eine deskriptive Analyse des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 02/2006), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    Im Rahmen der Studie wird die gegenwärtige Situation am Arbeits- und Ausbildungsmarkt für Jüngere in Norddeutschland vor dem Hintergrund der zu erwartenden demographischen Veränderungen analysiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die langfristigen Implikationen der gegenwärtigen Lage am Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Betrachtet werden die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie die zur Metropolregion Hamburg zählenden Kreise in Niedersachsen. Soweit es die Datenlage zulässt, werden kleinräumige Unterschiede in den norddeutschen Bundesländern berücksichtigt. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass nicht alle Regionen in gleichem Maße vom demographischen Wandel betroffen sein werden. Die Daten stammen überwiegend aus den Geschäftsstatistiken der Bundesagentur für Arbeit. Auf der Grundlage der empirischen Analysen ist festzustellen, dass die Arbeitsmarktsituation der jüngeren Erwerbspersonen in Norddeutschland durch erhebliche regionale Disparitäten gekennzeichnet ist, die sich nicht allein auf einen West-Ost-Gegensatz (Schleswig-Holstein/Hamburg gegenüber Mecklenburg-Vorpommern) reduzieren lassen. Auch innerhalb Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns bestehen deutliche Unterschiede bezüglich der Lage auf den regionalen Arbeits- und Ausbildungsmärkten. Insgesamt ist die gegenwärtige Situation der jüngeren Arbeitskräfte angesichts der anhaltenden Auswirkungen früher Integrationsprobleme und der Arbeitsmarkteffekte der anstehenden demographischen Veränderungen als äußerst problematisch einzuschätzen. Die demographische Entwicklung bis 2020 wird nicht zwangsläufig zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit insgesamt und der Jugendarbeitslosigkeit im Besonderen führen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die demographische Lage der Nation: wie zukunftsfähig sind Deutschlands Regionen (2006)

    Kröhnert, Steffen; Medicus, Franziska; Klingholz, Reiner;

    Zitatform

    Kröhnert, Steffen, Franziska Medicus & Reiner Klingholz (2006): Die demographische Lage der Nation. Wie zukunftsfähig sind Deutschlands Regionen. München: Dt. Taschenbuch-Verl., 191 S.

    Abstract

    "Auf der Basis aktueller Zahlen und nach insgesamt 22 Indikatoren wie z.B. Kinderzahlen, Altersverteilung, Wanderungsbewegungen, Freizeitwert, Ausbildungsstand, Industriestatus usw. werden bundesweit die demografischen Entwicklungen dokumentiert und bewertet. Das Werk ist nach Bundesländern, Kreisen und kreisfreien Städten gegliedert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahr 2020: Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen (2006)

    Lammers, Konrad; Niebuhr, Annekatrin ; Hildebrandt, Anna; Stiller, Silvia; Tarkowski, Maciej; Nowicki, Marcin; Susmarski, Przemyslaw; Polkowski, Andreas;

    Zitatform

    Lammers, Konrad, Annekatrin Niebuhr, Andreas Polkowski, Silvia Stiller, Anna Hildebrandt, Marcin Nowicki, Przemyslaw Susmarski & Maciej Tarkowski (2006): Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahr 2020. Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen. (HWWA-Report 262), Hamburg, 79 S.

    Abstract

    "In dem HWWA-Report werden zunächst die Rahmenbedingungen beschrieben, unter denen sich der Grenzraum in den letzten Jahren entwickelt hat und sich in Zukunft entwickeln wird. Dann wird ein wünschenswertes und realisierbares Szenario der Entwicklung des Grenzraums mit dem Zeithorizont 2020 skizziert. Schließlich werden Maßnahmen benannt, die notwendig sind, um dieses Szenario zu realisieren. Die demographischen und wirtschaftsstrukturellen Entwicklungstrends, die dem skizzierten Szenario zugrunde liegen, sind im Report Nr. 263 'Analysen und Entwicklungstrends für den deutsch-polnischen Grenzraum' dokumentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale des Tourismus in den ländlichen Regionen der neuen Bundesländer: Endbericht (2006)

    Maretzke, Steffen; Mattern, Volker; Lange-Krüger, Christine; Gabler, Björn; Platz, Gunnar; Platz, Holger; Krüger, Michael ;

    Zitatform

    Maretzke, Steffen, Volker Mattern, Holger Platz, Björn Gabler, Christine Lange-Krüger, Michael Krüger & Gunnar Platz (2006): Beschäftigungspotenziale des Tourismus in den ländlichen Regionen der neuen Bundesländer. Endbericht. (BBR-Online-Publikation 02/2006), Bonn, 166 S.

    Abstract

    Große Teile der ländlichen Regionen der neuen Bundesländer leiden unter einer anhaltenden Strukturschwäche. Der Tourismus hat sich dort vielfach zu einem wichtigen Wachstumsbereich und Arbeitgeber entwickelt. Der Projektbericht ermittelt die Beschäftigungseffekte des ländlichen Tourismus in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung des Wassertourismus. Er entwickelt Szenarien für die künftige Entwicklung des Tourismus und resultierender Beschäftigungszahlen und diskutiert Strategien für die Nutzung dieser Potenziale. Er stützt sich auf vorliegende Studien und Erhebungen, ergänzt durch Recherchen in den Beispielregionen (Mecklenburgische Seenplatte, Ruppiner Land/Oberhavel, Mittelelbe) und Gesprächen mit lokalen Akteuren. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Aufgabe der touristischen Anbieter und Regionen schwieriger wird. Die allgemeinen demographischen und ökonomischen Rahmenbedingungen begrenzen das sektorale Wachstumspotenzial und schwächen die wirtschaftliche Basis für weitere Modernisierungen. Aus dem entwickelten Aktivierungsszenario wird jedoch ersichtlich, dass sich bei weiterer Profilierung der Regionen und Unternehmen Steigerungen der touristisch bedingten Beschäftigung trotz widriger Rahmenbedingungen erreichen lassen. Die relative Bedeutung des Tourismus als Arbeitgeber für die abnehmende Bevölkerung wird damit zunehmen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft für junge Fachkräfte in Ostdeutschland: unternehmerische Strategien und regionale Initiativen in Ostdeutschland zum demografischen Wandel. Endbericht (2006)

    Papies, Udo; Frei, Marek; Berteit, Herbert;

    Zitatform

    Berteit, Herbert & Marek Frei (2006): Zukunft für junge Fachkräfte in Ostdeutschland. Unternehmerische Strategien und regionale Initiativen in Ostdeutschland zum demografischen Wandel. Endbericht. Berlin, 144 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund eines schrumpfenden Angebotes verfügbarer Fachkräfte wurden in der Studie Wege und Wirkungen unternehmerischer Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Verbindung mit dem individuellen Streben junger Fachkräfte nach einem Einstieg in das Berufsleben untersucht. Dabei wird deutlich, wie Unternehmen in ihrem Rekrutierungsverhalten gegenüber jungen Fachkräften auf Arbeitsmarktentwicklungen und deren Beeinflussung durch den demografischen Wandel reagieren. In insgesamt 15 Fallstudien wurden Unternehmen der Automobilbranche zu ihrer Personalrekrutierung befragt. Ergänzend wurden Interviews mit ausgewählten Branchenexperten und regionalen Akteuren des Aus- und Weiterbildungssystems geführt und Fachkräftestudien und Daten zur Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland ausgewertet. Die Daten zeigen, dass die Beschäftigungsperspektiven junger Fachkräfte sowohl insgesamt als auch in den einzelnen Unternehmen, Branchen und Regionen vor allem von der durch die Beschäftigungsentwicklung bestimmten Nachfrage nach Fachkräften abhängen. Die konkrete Gestaltung der Personalrekrutierungspolitik der Unternehmen zur Einstellung junger Fachkräfte ist vor allem vom Verhältnis zwischen Fachkräftenachfrage und -angebot auf dem jeweiligen regionalen Arbeitsmarkt abhängig. Es ergibt sich insgesamt ein Bild, nach dem ein genereller, durch die demografische Entwicklung bedingter Mangel an jungen Fachkräften in Ostdeutschland auch in den nächsten Jahren wenig wahrscheinlich ist. Allerdings wird der Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte zunehmen. Es wird die Vielfalt der gegenwärtig praktizierten Wege aufgezeigt, auf denen sich Fachkräfte suchende Betriebe und Arbeitsplätze suchende Fachkräfte begegnen können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    New neural network methods for forecasting regional employment: an analysis of German labour markets (2006)

    Patuelli, Roberto ; Nijkamp, Peter ; Blien, Uwe ; Reggiani, Aura ;

    Zitatform

    Patuelli, Roberto, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2006): New neural network methods for forecasting regional employment. An analysis of German labour markets. In: Spatial Economic Analysis, Jg. 1, H. 1, S. 7-30. DOI:10.1080/17421770600661568

    Abstract

    Neuronale Netze sind moderne, statistische Tools, die auf lernenden Algorithmen basieren und speziell dafür geeignet sind, große Datenmengen und komplexe Daten zu verarbeiten. In dem Papier werden Voraussagen der regionalen Arbeitslosigkeit bzw. Beschäftigung sowohl für West- und Ostdeutschland mit Hilfe dieser Methode errechnet. Die Ergebnisse werden mit Hilfe der Shift-Share-Analyse behandelt, um die Aussagen zu validieren. Für 439 deutsche Arbeitsamtbezirke werden Berechnungen durchgeführt und Prognosen für jeweils Zweijahreszeiträume vorgelegt. Für die Prognosen werden zwei Modelle herangezogen, ein Dummy-Variablen-Modell und ein Fixed-Effects-Modell, wobei letzteres beim Vergeich der Prognoseergebnisse besser abschneidet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The development of regional employment in Germany: results from neural network experiments (2006)

    Patuelli, Roberto ; Reggiani, Aura ; Nijkamp, Peter ;

    Zitatform

    Patuelli, Roberto, Aura Reggiani & Peter Nijkamp (2006): The development of regional employment in Germany. Results from neural network experiments. In: Scienze regionali. Italian journal of regional science, Jg. 5, H. 3, S. 63-95.

    Abstract

    "This paper offers an overview of experimental results, based on neural networks (NNs) used to forecast regional employment variations in Germany. NNs are statistical optimization tools, whose main characteristics are non-linear data processing and the ability to find functional relationships within the data. We present the results - for a set of NN models - based on regional data concerning full-time employment in Germany. The database used in our experiments consists of two panels of 326 and 113 NUTS 3 districts, which represent West and East Germany, respectively. In order to forecast employment growth rates for the years 2004, 2005, and 2006, NN models - also embedding shift-share analysis components - were developed and evaluated for West and East Germany. The paper concludes with theoretical, methodological and empirical observations in the light of future research developments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    New neural network methods for forecasting regional employment: an analysis of German labour markets (2006)

    Patuelli, Roberto ; Blien, Uwe ; Nijkamp, Peter ; Reggiani, Aura ;

    Zitatform

    Patuelli, Roberto, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2006): New neural network methods for forecasting regional employment. An analysis of German labour markets. (Discussion paper / Tinbergen Institute 2006-020/3), Amsterdam u.a., 23 S.

    Abstract

    Neuronale Netze sind moderne, statistische Tools, die auf lernenden Algorithmen basieren und speziell dafür geeignet sind, große Datenmengen und komplexe Daten zu verarbeiten. In dem Papier werden Voraussagen der regionalen Arbeitslosigkeit bzw. Beschäftigung sowohl für West- und Ostdeutschland mit Hilfe dieser Methode errechnet. Die Ergebnisse werden mit Hilfe der Shift-Share-Analyse behandelt, um die Aussagen zu validieren. Für 439 deutsche Arbeitsamtbezirke werden Berechnungen durchgeführt und Prognosen für jeweils Zweijahreszeiträume vorgelegt. Für die Prognosen werden zwei Modelle herangezogen, ein Dummy-Variablen-Modell und ein Fixed-Effects-Modell, wobei letzteres beim Vergeich der Prognoseergebnisse besser abschneidet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Demographische Entwicklung in Ostdeutschland: Forschungsauftrag des BMWi (Projekt Nr. 27/04). Endbericht (2006)

    Ragnitz, Joachim; Grundig, Beate; Eichler, Stefan; Ragnitz, Joachim; Seitz, Helmut; Lehmann, Harald; Schneider, Lutz ; Pohl, Carsten; Thum, Marcel ;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim, Beate Grundig, Carsten Pohl, Marcel Thum, Helmut Seitz, Stefan Eichler, Harald Lehmann, Joachim Ragnitz & Lutz Schneider (2006): Demographische Entwicklung in Ostdeutschland. Forschungsauftrag des BMWi (Projekt Nr. 27/04). Endbericht. Halle, 311 S.

    Abstract

    "Nach vorliegenden Prognosen wird die Bevölkerung in den neuen Bundesländern in den kommenden Jahren massiv schrumpfen. Damit verbunden sind gravierende Veränderungen in der altersmäßigen Zusammensetzung der Bevölkerung - der Anteil der Rentnergeneration wird stark zunehmen, der Anteil von Kindern und Jugendlichen dementsprechend kräftig sinken. Auch die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter wird sich deutlich reduzieren, weil mehr Menschen altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden als junge Personen 'nachrücken'. Die neuen Länder nehmen damit eine Entwicklung vorweg, die in ähnlicher Form in Westdeutschland mit einer Verzögerung von 20 Jahren ebenfalls eintreten wird. Vor diesem Hintergrund werden in der Studie die Implikationen des demographischen Wandels in den neuen Bundesländern näher untersucht und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen abgeleitet. Die drei Projektpartner konzentrieren sich dabei auf die wirtschaftlichen Implikationen des demographischen Wandels (Auswirkungen auf Produktion und Nachfrage, auf die Arbeitsmärkte und ausgewählte Politikbereiche, insbesondere die finanzwirtschaftliche Lage der ostdeutschen Länder)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung eines Fachkräftemonitorings für Brandenburg: Workshop am 10. Mai 2006 in Potsdam. Dokumentation (2006)

    Schöne, Sylvia; Haefker, Horst;

    Zitatform

    (2006): Entwicklung eines Fachkräftemonitorings für Brandenburg. Workshop am 10. Mai 2006 in Potsdam. Dokumentation. Potsdam, 94 S.

    Abstract

    "Mit Hilfe des Fachkräftemonitorings sollen aktuelle und zukünftige Beschäftigungs- und Qualifikationsbedarfe identifiziert sowie vorhandene Arbeitnehmerpotenziale und Vakanzen in den Unternehmen ermittelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse des Ausbildungsmarktes in Sachsen (2006)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Sujata, Uwe & Antje Weyh (2006): Analyse des Ausbildungsmarktes in Sachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 01/2006), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Ausgehend vom starken Geburtenrückgang seit der politischen Wende in Ostdeutschland und daraufhin abnehmenden Schüler- sowie Schulabgängerzahlen, wird sich der Ausbildungsmarkt in den kommenden Jahren verändern. Der Aufsatz untersucht die häufigsten Ausbildungsformen: duales System, schulische Ausbildung (Berufsfachschule) und Hochschulausbildung nach regionalen, berufs- und geschlechtsspezifischen Unterschieden in Sachsen zum Lehrjahresbeginn 2005/2006. Darüber hinaus bildet er das Mobilitätsverhalten der Auszubildenden im dualen System und Hochschulwesen ab. Die Schulabgängerzahlen werden sich nach der Prognose der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre halbieren. Die Anteile der einzelnen Abschlussarten verschieben sich dahingehend, als dass vor allem der Anteil des Realschulabschlusses sinkt und eher niedrigere Bildungsabschlüsse zunehmen. Diese zwei Gruppen von Schulabsolventen streben überwiegend eine Ausbildung im dualen System an. Ausbildungsberufe und Ausbildungsstellen, die an zukünftige Auszubildende relativ niedrige Anforderungen stellen, sind aber nur in begrenztem Umfang vorhanden. Die Anforderungen, die an neue Fachkräfte gestellt werden, steigen weiter. Die Entwicklungen gehen weg von einfachen Tätigkeiten hin zum Steuern und Überwachen. Für Berufe, die eine anspruchsvollere Ausbildung voraussetzen und die in Zukunft auch durch die Wirtschaft stärker nachgefragt werden, stehen durch den Rückgang der Mittelschüler mit Realschulabschluss zahlenmäßig sehr viel weniger geeignete Lehrlinge zur Verfügung. Die Anzahl der Absolventen mit Hochschulreife geht auch zurück, allerdings nicht so stark wie beim Realschulabschluss. Da aber jetzt schon Engpässe z.B. bei Ärzten und Ingenieuren bestehen, ist zu befürchten, dass der Bedarf auch hier das Potenzial übersteigen könnte. Die Berufswahl ist immer noch deutlich geschlechterabhängig, obwohl schwere körperliche Arbeiten zunehmend durch Maschinen ersetzt werden. Durch die sich ändernden Anforderungen in den meisten Berufen gibt es keine früher vorhandenen Zugangsbeschränkungen zu bestimmten Berufen für Frauen mehr. In Deutschland stehen jetzt Männern und Frauen gleichermaßen alle Ausbildungen offen. Nach wie vor ist jedoch festzustellen, dass im dualen System bei den männlichen Bewerbern technische Berufe bevorzugt werden, wie z.B. Kfz-Systemmechaniker, Mechatroniker und Tischler. Bei den weiblichen Bewerbern sind es eher Berufe im Bürobereich und im Dienstleistungssektor (Bürokauffrau, Hotelfachfrau und Friseurin). Genauso dominieren in technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen Studenten, wogegen Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Kunst / Kunstwissenschaften von Studentinnen bevorzugt werden. Um über die Vielfalt der unterschiedlichen Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten zu informieren, bietet die Bundesagentur für Arbeit für jeden eine individuelle Berufsberatung an. Zusätzlich werden Informationsveranstaltungen, zum Teil in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, durch Einrichtungen und Betriebe durchgeführt. Studierende sind im Vergleich zu Auszubildenden im dualen System eher mobil. Die Ausbildungsmobilität im dualen System ist stärker dem geschuldet, dass es in Sachsen zu wenige und vor allem passende, d.h. von den Bewerbern gewünschte Ausbildungsstellen gibt, wogegen dieses Problem beim Anstreben einer Hochschulausbildung oft nicht vorhanden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt: Gestern, Heute, Morgen (2006)

    Walwei, Ulrich ; Zika, Gerd ; Fuchs, Johann ; Schnur, Peter;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich, Johann Fuchs, Peter Schnur & Gerd Zika (2006): Der deutsche Arbeitsmarkt: Gestern, Heute, Morgen. In: Bundesarbeitsblatt H. 1, S. 4-12.

    Abstract

    "Seit Mitte der 70er Jahre erreicht die Arbeitslosigkeit in Deutschland immer wieder neue Rekordhöhen. Den vorläufigen Höhepunkt mit erstmals über fünf Millionen registrierten Arbeitslosen markierte der Beginn des Jahres 2005. Im Jahresdurchschnitt 2005 dürfte sich die gesamte Unterbeschäftigung einschließlich der Stillen Reserve auf knapp sechs Mio. Personen belaufen. Dieser Beitrag befasst sich mit der Entwicklung und den Perspektiven des deutschen Arbeitsmarktes - vor dem Hintergrund der Annahmen und Ergebnisse der Langfristprojektionen des Arbeitskräftebedarfs und des Arbeitskräfteangebots." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der zehnten Welle 2005 (2006)

    Abstract

    Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2005 zum zehnten Mal durchgeführt. Insgesamt wirkten ca. 16 Tsd. Betriebe aller Branchen und Größen mit. Das zentrale Schwerpunktthema der zehnten Welle konzentriert sich auf Probleme des betrieblichen Personalbedarfs. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit der Einstellungsbedarf der Betriebe bei Fachkräften und bei einfachen Tätigkeiten gedeckt werden kann. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Anzahl der Betriebe als auch die Beschäftigung in Sachsen rückläufig ist. Trotzdem gibt es eine hohe Einstellungsdynamik der Unternehmen. Im 1. Halbjahr 2005 wurden Arbeitskräfte für ca. 100 Tsd. Arbeitsplätze gesucht, die zu etwa 91 Prozent auch besetzt werden konnten. 74 Prozent der im 1. Halbjahr 2005 insgesamt gesuchten Beschäftigten wurden für qualifizierte, 26 Prozent für einfache Tätigkeiten nachgefragt. Mitte 2005 waren in Sachsen, in Ost- wie in Westdeutschland ca. 30 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse flexibel. Bei den Frauen lag dieser Anteil in Sachsen mit 43 Prozent deutlich höher, denn insbesondere in "frauendominierten" Branchen spielen "Nicht-Standard- Beschäftigungsverhältnisse" eine große Rolle. Die Zahl der Auszubildenden blieb in Sachsen im Vorjahresvergleich konstant. Gegenüber dem 1. Halbjahr 1997 (36 Prozent) haben sich die Weiterbildungsaktivitäten der sächsischen Betriebe deutlich erhöht und erreichen mit 47 Prozent Spitzenwerte innerhalb der neuen, aber auch der alten Länder. Der Produktivitätsrückstand der Betriebe Sachsens wie auch Ostdeutschlands insgesamt gegenüber Westdeutschland ist nach wie vor beträchtlich. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Raumordnungsprognose 2020/2050: Bevölkerung, private Haushalte, Erwerbspersonen, Wohnungsmarkt (2006)

    Zitatform

    (2006): Raumordnungsprognose 2020/2050. Bevölkerung, private Haushalte, Erwerbspersonen, Wohnungsmarkt. (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Berichte 23), Bonn, 117 S., CD-ROM.

    Abstract

    "Das BBR führt in regelmäßigem, mehrjährigem Abstand eine Raumordnungsprognose durch. In ihr werden Eckwerte der räumlichen Entwicklung wie die Demographie (Bevölkerung, private Haushalte), Teile des Arbeitsmarktes (Erwerbspersonen) und der Wohnungsmarkt in ihrer künftigen Entwicklung (diesmal bis 2020, für ausgewählte Informationen bis 2050) abgeschätzt. In dem Bericht werden auf der Grundlage der jüngsten bundesweit verfügbaren Daten die Trends der bisherigen Entwicklungen in den Teilräumen (modifiziert) fortgeschrieben und in ihren räumlichen Auswirkungen analysiert. Die Berechnungen erfolgen auf regionaler Ebene und ergeben so in der Gesamtschau ein räumliches Zukunftsbild der Bundesrepublik Deutschland, das von Heterogenität, Vielfalt und zum Teil gegenläufigen Entwicklungen geprägt ist. Aufgrund der großen Datenmenge der Prognoseergebnisse wurden zwei Publikationsformen gewählt: In Papierform der Berichte-Band 23 'Raumordnungsprognose 2020/2050' und in elektronischer Form die gleichnamige CD-ROM. Diese stellt dem Leser zusätzliche, umfangreiche Ergebnisse aus den Bereichen Bevölkerung, private Haushalte, Erwerbspersonen und Wohnungsmarkt in Tabellenform sowie ergänzende Informationen in Schrift und Bild bereit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Zur Arbeitsmarktsituation der Geringqualifizierten in Deutschland (2005)

    Albers, Maike;

    Zitatform

    Albers, Maike (2005): Zur Arbeitsmarktsituation der Geringqualifizierten in Deutschland. In: G. Huber, H. Krämer & H. D. Kurz (Hrsg.) (2005): Einkommensverteilung, technischer Fortschritt und struktureller Wandel : Festschrift für Peter Kalmbach, S. 391-402.

    Abstract

    Die Arbeitslosenquote der gering qualifizierten Personen ist in Westdeutschland sechsmal und in Ostdeutschland sogar neunmal so hoch wie die der hoch qualifizierten. Die derzeitige und prognostizierte Arbeitsmarktsituation der Geringqualifizierten wird umrissen. Grundlage sind die Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquote 1975-2002 und die Prognose der Erwerbstätigenstruktur bis 2010. Es wird gezeigt, wie seit Beginn der 90er Jahre das erhöhte Arbeitslosigkeitsrisiko von gering Qualifizierten noch weiter gestiegen ist. Die Bedingungsfaktoren hierfür werden auf der Angebots- und der Nachfrageseite herausgearbeitet. Da die Nachfrage nach gering qualifizierten Arbeitskräften weiter sinken wird, werden Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Sinne eines lebenslangen praxisbezogenen Lernens gefordert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Brandenburger Fachkräftestudie: Entwicklung der Fachkräftesituation und zusätzlicher Fachkräftebedarf. Ergebnisse einer Untersuchung im Verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus (2005)

    Behr, Michael; Walter, Anja; Hinz, Andreas; Ketzmerick, Thomas; Riedel, Jürgen;

    Zitatform

    Walter, Anja, Andreas Hinz, Jürgen Riedel & Thomas Ketzmerick (2005): Brandenburger Fachkräftestudie. Entwicklung der Fachkräftesituation und zusätzlicher Fachkräftebedarf. Ergebnisse einer Untersuchung im Verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Reihe Forschungsberichte 26), Potsdam, 134 S.

    Abstract

    Die Studie legt Analysen zur Fachkräftesituation in ausgewählten Regionen und Branchen des Landes Brandenburg vor. Ziel ist die Schaffung einer Informationsbasis, die es den wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Akteuren ermöglicht, einen handlungsorientierten Dialog zur Entwicklung von Humanressourcen zu initiieren und Wege aus demographisch bedingten Fachkräfteengpässen zu finden. Speziell ging es darum, auf Basis wirtschaftlicher Entwicklungsdynamiken und der Altersstrukturen von Belegschaften den Personalbedarf für den Zeitraum der nächsten zehn Jahre abzuschätzen. In telefonischen Interviews wurden Industrieunternehmen aus Maschinenbau, Fahrzeugbau, Nahrungsmittelindustrie, Chemie und Biotechnologie erfasst. Im Dienstleistungssektor bildeten die Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie der Tourismus die Untersuchungsfelder. Unter regionalen Gesichtspunkten konzentrierten sich die Untersuchungen auf die drei Planungsregionen Havelland-Fläming, Lausitz-Spreewald und Uckermark-Barnim. Anknüpfend an die Untersuchungsergebnisse zu den Branchen ist für Brandenburg ein beschäftigungspolitisches Entwicklungsszenario wahrscheinlich, welches für das nächste Jahrzehnt von in etwa konstanten Beschäftigungszahlen ausgeht. Um zu verhindern, dass Fachkräfteengpässe zu einem Entwicklungshemmnis für die Brandenburger Wirtschaft werden, sind verstärkte Anstrengungen zur Integration junger Menschen in die Arbeitswelt erforderlich. Aufgaben der Politik sind Unterstützungsleistungen für die kleinen und mittleren Unternehmen in den Feldern Ausbildung, Analyse von Fachkräftebedarf, bei Maßnahmen zur Verbesserung des Images der Regionen und bei der Verbesserung des Zugangs zu Wissenschaft und Forschung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des Fachkräftebedarfs in ausgewählten Branchen und regionalen Clustern in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau (2005)

    Behr, Michael; Geissler, Ulrich;

    Zitatform

    Behr, Michael & Ulrich Geissler (2005): Entwicklung des Fachkräftebedarfs in ausgewählten Branchen und regionalen Clustern in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 6, S. 15-24.

    Abstract

    "Mit dem Rückgang und der Alterung der Bevölkerung in Sachsen stellen sich gravierende und neue Problemlagen, die die Zukunftsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit des Freistaates Sachsen nicht unerheblich beeinträchtigen können. Die Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau verfügt aufgrund ihrer Wirtschaftsstruktur über einen Hebel, das demographische Abstiegsszenario zu konterkarieren. Vom Beschäftigungsaufbau im industriellen Sektor und den unternehmensnahen Dienstleistungen könnte eine positive Dynamik auch auf die anderen Wirtschaftssektoren ausgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume: was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (2005)

    Behrendt, Dieter;

    Zitatform

    Behrendt, Dieter (2005): Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume. Was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (Regionale Trends 17/2005), Göttingen, 68 S.

    Abstract

    "Die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland weist drei Hauptmerkmale auf: Sie schrumpft langfristig, sie altert und sie wird internationaler. Diese Trends finden sich aktuell und zukünftig in den Regionen in sehr unterschiedlichem Maße wieder. Während die eine Region schon heute schrumpft, wächst die andere. Langfristig sind jedoch nahezu alle Regionen, ob peripher oder städtisch, ob Normalregion oder Boomregion, von den Wirkungen des demographischen Wandels betroffen. Zu den quantitativen Entwicklungen existieren kleinräumig Prognosen, nicht jedoch zu den Wirkungen auf die Qualifikationsstruktur und die Zusammensetzung des zukünftigen Erwerbspersonenpotentials: Hier besteht noch Forschungsbedarf, speziell in den ländlichen Regionen abseits der Agglomerationen und besonders für die Handlungsmöglichkeiten von Unternehmen. Die Unternehmen werden je nach Regionsentwicklung absehbar zur Frage kommen, woher sie in Zukunft die benötigten Fachkräfte bekommen. Personal wird noch stärker als heute zum zentralen Erfolgsfaktor. Die Personalabteilungen sind aufgerufen, strategisch an die Rekrutierung sowie die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter heranzugehen und zukünftige Entwicklungen für ihr Unternehmen einzuschätzen. Diese Ausgabe der 'regionale trends' beurteilt die Bevölkerungsentwicklungen in den Regionen abseits der wirtschaftlichen Zentren hinsichtlich der Wirkungen auf die ansässigen Unternehmen und gibt eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zur demographischen Entwicklung und die Rolle der Unternehmen. Zentrale Schlussfolgerung ist, dass die Unternehmen und die Akteure in den Heimatregionen letztlich nur über die Erhöhung der 'Haftkraft', kreative Rekrutierungsmethoden und eine Verbesserung des Unternehmensimages sowie des Images der Region die Lösung der demographischen Probleme bezüglich Fachkräften angehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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