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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Bildung/Qualifikation"
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildungsaktivitäten in West- und Ostdeutschland: eine theoretische und empirische Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 1997 (1998)

    Düll, Herbert; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Düll, Herbert & Lutz Bellmann (1998): Betriebliche Weiterbildungsaktivitäten in West- und Ostdeutschland. Eine theoretische und empirische Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 1997. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 2, S. 205-225.

    Abstract

    "Im Befragungsschwerpunkt 'Fort- und Weiterbildung' des IAB-Betriebspanels 1997 sind Verbreitung und Ausmaß verschiedener betrieblicher Qualifizierungsformen, die Teilnahme einzelner Mitarbeitergruppen sowie Gründe für eine fehlende Weiterbildung erhoben worden. Die empirischen Ergebnisse für West- und Ostdeutschland können dabei in den Kontext der betrieblichen Investitions- und Beschäftigungspolitik gestellt werden. Fast vier von zehn Betrieben in Deutschland führten im 1. Halbjahr 1997 eigene Weiterbildungsmaßnahmen durch oder sind an deren Finanzierung beteiligt. Aufgrund von Nutzenkalkülen der beteiligten Akteure und alternativen Möglichkeiten zur Deckung des Qualifikationsbedarfs sind Weiterbildungsaktivitäten in den Betrieben nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. In dem Beitrag wird daher untersucht, welche Faktoren das betriebliche Weiterbildungsangebot und das Ausmaß der Weiterbildungsteilnahme der im Betrieb Beschäftigten bestimmen. Ausgewählte Erklärungsansätze, wie z.B. die Humankapital- und Transaktionskostentheorie sowie der Einfluß technologisch-organisatorischer Innovationen auf das betriebliche Weiterbildungsverhalten, werden diskutiert. Für die empirische Analyse wird ein eigener Bezugsrahmen vorgeschlagen: Aus der Humankapitaltheorie wird der mögliche Einfluß von 'Personalstrukturvariablen' begründet. Aus technisch-organisatorischer Sicht sind vor allem die 'Modernität des Betriebes' und die Ressourcenverfügbarkeit bedeutsam. Auch werden Einflüsse der betrieblichen Arbeitsnachfrage sowie der Kontext der betrieblichen 'Arbeitsbeziehungen' berücksichtigt. Neben deskriptiven Analysen zur Verbreitung und zu Teilnahmequoten der betrieblichen Weiterbildung werden die Ergebnisse von Probit- und Tobit-Schätzungen zur empirischen Relevanz von Einfluß- bzw. Kontextfaktoren präsentiert. Insbesondere können in den - für West- und Ostdeutschland sowie einzelne Wirtschaftsbereiche vorgenommenen - multivariaten Schätzungen relevante Einflüsse der Personalstruktur und der technisch-organisatorischen Anforderungen bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Bildungsbeteiligung der Jugendlichen hat in Ostdeutschland 1995 Westniveau erreicht (1998)

    Engelbrech, Gerhard; Rauch, Angela ; Reinberg, Alexander;

    Zitatform

    Engelbrech, Gerhard, Angela Rauch & Alexander Reinberg (1998): Bildungsbeteiligung der Jugendlichen hat in Ostdeutschland 1995 Westniveau erreicht. (IAB-Kurzbericht 14/1998), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage der Bildungsgesamtrechnung des IAB, die auf amtlichen Statistiken basiert, wird gezeigt, daß sich die Bildungs- und Erwerbsbeteiligung Jugendlicher in Ost und West zwischen 1991 und 1995 angeglichen hat: Die Bildungsbeteiligung ostdeutscher Jugendlicher im Alter zwischen 15 und 24 Jahren nahm von 40 % auf 60 % deutlich zu und lag 1995 erstmals leicht über Westniveau. Nahezu im gleichen Umfang sank die Beschäftigung Jugendlicher. Damit wurde der Arbeitsmarkt in Ostdeutschland seit 1991 um rund 380 000 Personen entlastet. Auch 1995 lag der Anteil arbeitsloser Jugendlicher in Ostdeutschland höher als in Westdeutschland. Öffentliche Ausbildungsangebote trugen aber dazu bei, daß bei schlechter Arbeitsmarktlage die Arbeitslosigkeit Jugendlicher leicht zurückging. Damit waren 1995 prozentual mehr ost- als westdeutsche Jugendliche in Ausbildung oder Beschäftigung. In den nächsten Jahren wird aus demographischen Gründen die Zahl der Jugendlichen wachsen. Bereits deswegen wird deren Nachfrage nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen steigen. Außerdem werden aber auch all die Jugendlichen auf den Arbeitsmarkt drängen, die in den letzten Jahren vermehrt im Bildungssystem untergekommen sind. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsnahe Ausbildungsförderung: "Gemeinschaftsinitiative Sachsen": Implementation, Programmwirkungen, Nebeneffekte (1998)

    Hild, Paul; Klein, Josef; Schnabel, Annette ; Mohri, Michael;

    Zitatform

    Hild, Paul, Michael Mohri & Annette Schnabel (1998): Wirtschaftsnahe Ausbildungsförderung: "Gemeinschaftsinitiative Sachsen". Implementation, Programmwirkungen, Nebeneffekte. (Institut zur Erforschung sozialer Chancen. Bericht 56), Köln, 148 S., Anhang.

    Abstract

    Die als Sonderform der Bund-Länder-Gemeinschaftsinitiative für marktbenachteiligte Jugendliche (GI-Ost) entstandene Gemeinschaftsinitiative Sachsen fördert Ausbildungsplätze in überbetrieblichen Bildungseinrichtungen und geeigneten Praktikumsbetrieben. Dabei sind die wichtigsten Intentionen: Rekombination von außerbetrieblicher und betrieblicher Ausbildung, Betriebsnähe der Ausbildung, Wirtschaftsnähe bei der Bestimmung des Ausbildungsbedarfs, Kostensenkung, Dezentralisierung der Implementation in Kooperation zwischen Arbeitsamt und Ausbildungsvereinen. Eingegangen wird auch auf Aufgaben und Funktionen der sozialpädagogischen Betreuung. Nicht berücksichtigt werden konnten die Auswirkungen des Programms auf die betroffenen Auszubildenden, deren Ausbildungszufriedenheit und Beschäftigungsperspektiven. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Kann Technik Mädchen begeistern?: der Einfluß des Transformationsprozesses auf das Berufswahlverhalten und die Erwerbstätigkeit von Frauen und Mädchen hinsichtlich technik-orientierter Berufe - dargestellt am Beispiel Sachsen-Anhalt (1998)

    Hölzler, Ingrid;

    Zitatform

    Hölzler, Ingrid (1998): Kann Technik Mädchen begeistern? Der Einfluß des Transformationsprozesses auf das Berufswahlverhalten und die Erwerbstätigkeit von Frauen und Mädchen hinsichtlich technik-orientierter Berufe - dargestellt am Beispiel Sachsen-Anhalt. (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt 13), Magdeburg, 79 S.

    Abstract

    "Der Kampf um die Arbeitsplätze ist härter geworden. Dies betrifft sowohl die Berufsausbildung als auch den Prozeß der Berufswahl. Angesichts dieser gesellschaftlichen Entwicklungen müssen wir davon ausgehen, daß Frauen nur dann eine berufliche Zukunft haben, wenn sie sich auf neue Berufe orientieren, offen sind für anspruchsvolle technische Tätigkeitsfelder und teilnehmen an der Entwicklung von Wissenschaft und Technik. Gegenwärtig ist jedoch feststellbar, daß Mädchen von diesen Möglichkeiten nur unzureichend Gebrauch machen." "In welchem Ausmaß sich solche Tendenzen in Sachsen-Anhalt zeigen, wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Sachsen-Anhalt untersucht." Die Broschüre stellt einige wesentliche Ergebnisse aus dem Projekt vor:
    - über das Berufswahlverhalten von Mädchen und Jungen und die Einstellungen von weiblichen und männlichen Jugendlichen zur Eignung von Frauen für technik-orientierte Berufe,
    - den Ausbildungsstellenmarkt und die Ausbildungssituation für Frauen sieben Jahre nach der Wende
    - die Veränderungen, die sich für Frauen in technischen Berufen nach der Wende ergeben haben.
    "Die Ergebnisse stützen sich sowohl auf die Auswertung von statistischen Daten zur Ausbildungsstellensituation, auf die Entwicklung der Anzahl von Lehrlingen - vor und nach der Wende -, die Anzahl der Auszubildenden in den einzelnen Berufen nach dem Geschlecht, als auch auf Befragungen von Experten in den Arbeitsämtern des Landes Sachsen-Anhalt, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern und ausgewählter Betriebe. Weiterhin wurden folgende empirische Untersuchungen durchgeführt:
    1. Befragung von 289 Absolventinnen eines Ingenieurstudiums der Technischen Universität Magdeburg zur Berufswahl und zum Berufsverlauf,
    2. Befragung von 79 Absolventinnen eines Mathematikstudiums der Technischen Universität Magdeburg zur Berufswahl und zum Berufsverlauf,
    3. Befragung von 766 Auszubildenden über den Verlauf der Lehre und die Akzeptanz von Mädchen in technischen Berufen durch das Umfeld,
    4. Befragung von 2.323 Schüler und Schülerinnen zu Berufswünschen und Ermittlung der sie beeinflussenden Faktoren und Personen (in Gymnasien, Haupt- und Realschulen),
    5. Befragung von 95 Facharbeiterinnen technik-orientierter Berufe hinsichtlich ihres Berufsverlaufs,
    6. Befragung von 98 Studenten und Studentinnen in technik-orientierten Fächern der Universität Magdeburg über ihre Berufswahl und Zufriedenheit mit dem Studienfach." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Training the East German labour force: microeconometric evaluations of continuous vocational training after unification (1998)

    Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Lechner, Michael (1998): Training the East German labour force. Microeconometric evaluations of continuous vocational training after unification. (Studies in contemporary economics), Heidelberg: Physica-Verl., 204 S.

    Abstract

    Der Autor stellt empirische Evaluationen der Wirkungen verschiedener Weiterbildungsprogramme in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung vor. Dabei richtet sich das Hauptaugenmerk auf die individuellen Arbeitsmarktchancen und -ergebnisse für die Teilnehmer an derartigen Maßnahmen. Es werden Schätzungen für die Wirkungen zweier verschiedener Weiterbildungsmaßnahmen vorgenommen: öffentlich geförderte Weiterbildung und betriebsbezogenen Weiterbildung. Dazu werden Daten aus dem Sozio-ökonomischen Panel (1990-1994) herangezogen und einer ökonometrischen Analyse nach einem kausalanalytischen Ansatz unterworfen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern: Band 7: Strukturen und Innovationen (1998)

    Neubert, Renate; Steinborn, Hans-Christian;

    Zitatform

    Neubert, Renate & Hans-Christian Steinborn (Hrsg.) (1998): Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern. Band 7: Strukturen und Innovationen. (Personalqualifizierung in Ostdeutschland), Bielefeld: Bertelsmann, 151 S.

    Abstract

    Der Band setzt die Berichte über Ergebnisse im Programm Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern (PQO) fort. Im Mittelpunkt stehen Aussagen zu übergreifenden Veränderungen und Reformen in der beruflichen Bildung und zu speziellen Maßnahmen im Programm PQO. Im Ergebnis von Bedarfsanalysen werden strukturelle Veränderungen in einzelnen Bereichen der neuen Bundesländer deutlich gemacht. Zwei Beiträge beschäftigen sich mit der Analyse von Kosten und Nutzen von Weiterbildungsmaßnahmen und der Wirkung der Maßnahmen speziell im Programm PQO. Es schließen sich Beiträge zu Schwerpunkten einzelner Träger an: Internet, Kundenorientierung, Nutzung von Datenbanken, Bildungsmanagement. Ein Beitrag zum Stand der Evaluierung des Programms PQO beschließt den Band. (BIBB)

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  • Literaturhinweis

    Der Übergang von der Schule in den Beruf in den neuen Bundesländern (1998)

    Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Rauch, Angela (1998): Der Übergang von der Schule in den Beruf in den neuen Bundesländern. In: H.- P. Schäfer & W. Sroka (Hrsg.) (1998): Übergangsprobleme von der Schule in die Arbeitswelt : zur Situation in den neuen und alten Bundesländern (Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung, 61), S. 25-32.

    Abstract

    Sowohl der Einstieg an der ersten Schwelle - in die Ausbildung - als auch der Eintritt in den Arbeitsmarkt gestaltet sich für Jugendliche in den neuen Bundesländern schwierig. Ursachen dieser Entwicklung sind und waren sowohl Konjunkturschwankungen, Stellenabbau in Unternehmen im Zuge von Rationalisierungsmaßmahmen und die damit verbundene rückläufige Ausbildungsbereitschaft der Betriebe als auch die starke Zunahme der Nachfrage von Jugendlichen nach einer Ausbildung im dualen System bzw. die starke Zunahme der Absolventen/innenzahlen. Der Beitrag präsentiert aktuelle Befunde empirischer Erhebungen, insbesondere des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, zur Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt und beim und nach dem Übergang aus der Ausbildung in den Beruf. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsverhalten von Betrieben in West- und Ostdeutschland: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1997 (1998)

    Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara (1998): Ausbildungsverhalten von Betrieben in West- und Ostdeutschland. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1997. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 27, H. 6, S. 14-17.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird die Ausbildungsleistung der west- und ostdeutschen Betriebe im Jahr 1997 anhand einer repräsentativen Betriebsbefragung, dem IAB-Betriebspanel, aufgezeigt. Dabei wird zunächst untersucht, wieviel Betriebe überhaupt die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung erfüllen und wieviel Betriebe dann auch tatsächlich ausbilden. Auf die Gründe für die Nichtausbildung wird im folgenden Abschnitt eingegangen. Abschließend liefern die Ausbildungserwartungen der Betriebe für die kommenden zwei Jahre, jeweils vom Befragungszeitpunkt Mitte 1997 aus betrachtet, Anhaltspunkte für das zukünftige betriebliche Ausbildungsverhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Übergangsprobleme von der Schule in die Arbeitswelt: zur Situation in den neuen und alten Bundesländern (1998)

    Schäfer, Hans-Peter; Sroka, Wendelin;

    Zitatform

    Schäfer, Hans-Peter & Wendelin Sroka (Hrsg.) (1998): Übergangsprobleme von der Schule in die Arbeitswelt. Zur Situation in den neuen und alten Bundesländern. (Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung 61), Berlin: Duncker & Humblot, 115 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Sammelbands sind aus dem 6. Symposium der Fachgruppe Erziehungswissenschaft der Gesellschaft für Deutschlandforschung hervorgegangen, das im November 1995 in Lüneburg stattfand. Neben einem Rückblick auf das System der pädagogisch orientierten Berufsberatung in der DDR liefern sie differenziertes Datenmaterial und Analysen zur Entwicklung von Lehrstellenangeboten, Lehrstellenbewerbern, Lehrabbruchquoten und den Übergang von der Ausbildung in die Erwerbstätigkeit in den neunziger Jahren. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei zum einen der Situation jener Jugendlicher geschenkt, die sich mit Blick auf ihre Ausbildungsverläufe mehr und mehr als Problemgruppen darstellen, darunter Jugendliche im ländlichen Raum, Schulabbrecher und Absolventen außerbetrieblicher Ausbildungsgänge. Zum anderen wird untersucht, wie die Jugendlichen mit den tiefgreifend veränderten Bedingungen der beruflichen Ausbildung umgehen und wie sich ihre Berufswegplanung gestaltet. Schließlich werden Ansatzpunkte und Möglichkeiten für Schule, Berufsberatung und berufliche Ausbildung vor dem Hintergrund der Entwicklung des Arbeitsmarkts und des Lehrstellenangebots vorgestellt und diskutiert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur sozialen Lage in den neuen Ländern und Berlin-Ost (1998)

    Sommer, Bettina; Gräb, Christopher; Seewald, Hermann; Hetmeier, Heinz-Werner; Hertel, Jürgen; Greiner, Ulrich; Winter, Horst; Voit, Hermann; Renz, Marianne; Kaukewitsch, Peter; Mösch, Bettina;

    Zitatform

    Sommer, Bettina, Hermann Voit, Ulrich Greiner, Peter Kaukewitsch, Hermann Seewald, Jürgen Hertel, Horst Winter, Marianne Renz, Bettina Mösch, Heinz-Werner Hetmeier & Christopher Gräb (1998): Zur sozialen Lage in den neuen Ländern und Berlin-Ost. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 285-309.

    Abstract

    Der amtlichen Statistik stehen mittlerweile Erhebungsergebnisse für mehrere Jahre zur Verfügung, so daß sich der Entwicklungsprozeß in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung nachvollziehen läßt. In dem Artikel wird die soziale Lage in mehreren kurzen Einzelbeiträgen zu verschiedenen Themenbereichen (z. B. Arbeitsmarkt, Einkommen, Wohnungsbestand, Bildung, Gesundheitswesen) dargestellt. Dabei wird jeweils gefragt, welchen Stand der Angleichungsprozeß zwischen West- und Ostdeutschland erreicht hat und wie er verlaufen ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The German apprenticeship system after unification (1998)

    Wagner, Kurt;

    Zitatform

    Wagner, Kurt (1998): The German apprenticeship system after unification. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Discussion paper FS 1 98-301), Berlin, 33 S.

    Abstract

    "Das duale System führt zu einer umfassenden beruflichen Ausbildung für die Mehrheit der Schulabgänger und stellt daher einen bedeutenden Faktor der institutionellen Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft dar. Die intensive Ausbildung der Beschäftigten bildet eine Basis für die Herstellung hochwertiger Güter, die zu Exporterfolgen der Wirtschaft führen und die Innovationserfolge der Unternehmen stützen. In den letzten Jahren werden jedoch Bedenken laut, ob das 'deutsche Modell' überlebensfähig ist. Die Globalisierung der Unternehmen, neue Formen der Arbeitsorganisation, der Anstieg der Nettoausbildungskosten und die Rezession lassen Zweifel an der Attraktivität des dualen Systems für die Unternehmen, aber auch für die Schulabgänger auftreten. In dieser Studie werden Gründe für den Ausbildungsrückgang untersucht, die Ausbildungssituation in Ostdeutschland betrachtet und Vorschläge für eine Reform der Berufsausbildung entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Akzeptanz, Inanspruchnahme, Tätigkeitsspektrum und Handlungspotentiale der Weiterbildungsberatungsstellen im Land Brandenburg (1998)

    Zwick, Martin; Seibert, Franz;

    Zitatform

    Zwick, Martin & Franz Seibert (1998): Akzeptanz, Inanspruchnahme, Tätigkeitsspektrum und Handlungspotentiale der Weiterbildungsberatungsstellen im Land Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Reihe Forschungsberichte), Potsdam, 137 S., Anhang.

    Abstract

    Die Untersuchung befaßt sich mit den 1992 als ein Instrument (unter vielen) der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Brandenburg eingerichteten Weiterbildungsberatungsstellen. Die Ziele der Weiterbildungsberatung bestehen darin, einen Beitrag zur bedarfsgerechten und wirtschaftsnahen beruflichen Qualifizierung zu leisten, den Bildungsmarkt überschaubar zu gestalten und konkrete Hilfestellung bei der individuellen Berufswegeplanung zu geben. Damit verbunden ist ein umfangreiches Aufgabenspektrum, in dessen Mittelpunkt die Einzelberatung von Arbeitnehmern und von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) steht. Auf der Grundlage weiterer Erhebungen (Befragung von Arbeitnehmern, Unternehmen, Beratern) und von Expertengesprächen werden Tätigkeitsspektrum, Akzeptanz des Beratungsangebots, praktischer Nutzen für die verschiedenen Zielgruppen und Schwächen und Stärken der Durchführung untersucht und bewertet. Abschließend werden Schlußfolgerungen und Empfehlungen abgeleitet. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Bauberufe, kein Tabu für ostdeutsche Frauen: Ergebnisse des Modellversuchs Umschulung von Frauen in Berufe der Bauwirtschaft (1997)

    Biebler, Edith; Hoffmann, Renate;

    Zitatform

    Biebler, Edith & Renate Hoffmann (1997): Bauberufe, kein Tabu für ostdeutsche Frauen. Ergebnisse des Modellversuchs Umschulung von Frauen in Berufe der Bauwirtschaft. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 26, H. 2, S. 47-49.

    Abstract

    Im Rahmen des BIBB-Modellversuchs wurden Frauen erfolgreich zu Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerinnen umgeschult. Für sie war der Umschulungsberuf kein Traumberuf, sondern resultierte aus dem Wunsch, eine Chance für eine Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erhalten. Nach den in der Umschulung gemachten Erfahrungen hat sich das angewendete Konzept bewährt. Das Konzept der Umschulung orientiert sich an der in den alten Bundesländern durchgeführten "Modellversuchsreihe zur beruflichen Qualifizierung von Erwachsenen, die keine abgeschlossene Berufsausbildung haben und ein besonderes Arbeitsmarktrisiko tragen". Der Beitrag stellt die wichtigsten Ergebnisse des Modellversuchs dar. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Stellen und Personalbestand an ostdeutschen Hochschulen 1995 (1997)

    Burkhardt, Anke;

    Zitatform

    Burkhardt, Anke (1997): Stellen und Personalbestand an ostdeutschen Hochschulen 1995. (HoF-Arbeitsberichte 1997/05), S. 1-49.

    Abstract

    Der Bericht präsentiert die Ergebnisse einer 1995 durchgeführten Wiederholungsbefragung zum Berufsgeschehen an den Hochschulen in den neuen Bundesländern. In Kombination mit den 89 Eckdaten für das DDR-Hochschulwesen ermöglichen sie eine quantitative Bilanz der personellen Erneuerung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufsgruppen im Transformationsprozeß: Ostdeutschlands Ingenieure, Meister, Techniker und Ökonomen zwischen Gestern und Übermorgen (1997)

    Drexel, Ingrid; Giessmann, Barbara;

    Zitatform

    Drexel, Ingrid & Barbara Giessmann (Hrsg.) (1997): Berufsgruppen im Transformationsprozeß: Ostdeutschlands Ingenieure, Meister, Techniker und Ökonomen zwischen Gestern und Übermorgen. (Veröffentlichungen aus dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 232 S.

    Abstract

    Der Sammelband vereint zehn Aufsätze zu Situation und Geschichte wichtiger Qualifikationstypen der DDR und ihrer "Transformation" im Gefolge des Transfers eines marktwirtschaftlichen Systems nach Ostdeutschland. Die Beiträge befassen sich mit betrieblicher Stellung, Profil und Produktionsbedingungen des Fachschulingenieurs, des Technikers, des Meisters und der kaufmännischen Fachkräfte in der DDR und mit dem Schicksal dieser Qualifikationstypen nach der Wende. Ein abschließender Beitrag geht auf die entdifferenzierte vormoderne "DDR-Gesellschaft" und ihre "Modernisierung" im Transformationsprozeß ein. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Untersuchungen zur beruflichen Weiterbildung in der Transformation vom Plan zum Markt (1997)

    Düsseldorff, Karl;

    Zitatform

    Düsseldorff, Karl (1997): Untersuchungen zur beruflichen Weiterbildung in der Transformation vom Plan zum Markt. Bochum: Winkler, 350 S.

    Abstract

    Die Arbeit (als Dissertation u.d.T. "Funktionen der beruflichen Weiterbildung in der Phase der Transformation im Spannungsfeld von Qualifizierung und Sozialpolitik. Traditionslinien als Ausgangspunkt, Problemstellungen und Praxiserfahrungen" an der Universität (GH) Duisburg eingereicht) hinterfragt theoretisch und erfaßt programmatisch die "transfomationsbezogenen Globalfunktionen einzelner Anpassungsleistungen - so auch der Anpassungsleistungen im System der beruflichen Bildung" im Prozeß der Wiedervereinigung. Es werden curriculare und didaktisch-methodische Aspekte von beruflicher Aus- und Weiterbildung im Transformationsprozeß beleuchtet und Kontinuitätslinien zwischen der Berufspädagogik, der Ausbildungsprogrammatik und der Ausbildungspraxis in beiden deutschen Staaten aufgezeigt (status quo ante). Kontinuitäten und Diskontinuitäten zwischen der beruflichen Weiterbildung in der DDR und in den neuen Bundesländern im Prozeß der Transformation betreffen System, Struktur, Recht, Ordnung und Organisation. Reorganisationsprozesse in der beruflichen Weiterbildung werden anhand von Institutionalisierungs- und Trägeranalysen unter Anpassungs-, Kooperations- und Entwicklungsaspekten analysiert. Das letzte Kapitel geht auf professionelle Erfahrungen von Weiterbildnern in der Transformationsphase ein und befaßt sich mit Arbeitslosigkeit als Kontext und zentrales Thema der beruflichen Weiterbildung in den neuen Bundesländern. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl und Ausbildungsbeginn in Ost- und Westdeutschland: eine empirisch-vergleichende Analyse in Bonn und Leipzig (1997)

    Ernst, Christian;

    Zitatform

    Ernst, Christian (1997): Berufswahl und Ausbildungsbeginn in Ost- und Westdeutschland. Eine empirisch-vergleichende Analyse in Bonn und Leipzig. Bielefeld: Bertelsmann, 224 S.

    Abstract

    Gegenstand der Untersuchung ist die grundlegende Analyse der Berufswahl und der anschließenden Einmündungsphase in die duale Berufsausbildung unter besonderer Berücksichtigung der sozialräumlichen Gegebenheiten in Ost- und Westdeutschland. Im Zentrum der Studie steht dabei die Frage, welche realen Möglichkeiten die Jugendlichen gegenwärtig vorfinden, den biographisch so wichtigen ersten Schritt in die Erwerbstätigkeit nach eigenständig formulierten Motiven zu gehen und wie vor allem die Berufswähler in Leipzig die Chancen, ihren beruflichen Lebensweg selbst zu steuern und zu gestalten, bewerten. Der Studie liegt eine schriftliche Befragung von 1100 Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr in Bonn und in Leipzig im Frühjahr 1994 zugrunde. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bildung und Arbeit in Ostdeutschland (1997)

    Helberger, Christof; Timmermann, Dieter; Maier, Harry; Pannenberg, Markus; Wahse, Jürgen; Schmid-Schönbein, Thomas;

    Zitatform

    herausgegeben von D. Timmermann (Hrsg.); Helberger, Christof, Harry Maier, Markus Pannenberg, Thomas Schmid-Schönbein & Jürgen Wahse (1997): Bildung und Arbeit in Ostdeutschland. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 249), Berlin: Duncker & Humblot, 97 S.

    Abstract

    Der Band faßt die auf einer Tagung des Ausschusses für Bildungsökonomie des Vereins für Socialpolitik im Oktober 1993 in Liberec (Böhmen) vorgestellten Thesen und Ergebnisse zusammen, die der Frage galten "welche Herausforderungen mit dem ökonomischen Transformationsprozeß in den neuen Bundesländern für das dortige Qualifizierungssystem verbunden sind". Vor allem geht es darum, wie sich Produktion und Nutzung des Humankapitals gestalten angesichts von Umstrukturierung, Wettbewerbsdruck und veränderten Qualifikationsanforderungen.
    1. Humankapital und Innovation im Transformationsprozeß - Das Beispiel der neuen Bundesländer (Harry Maier)
    2. Der wirtschaftliche Strukturwandel in Ostdeutschland und seine Folgen für den Qualifikationsbedarf. Plädoyer für ein allgemeines Trainingsprogramm in der Industrie (Th. Schmid-Schönbein)
    3. Anforderungen an eine wirtschaftsnahe Weiterbildung. Ergebnisse einer Befragung in Treuhandunternehmen und Ex-Treuhandfirmen (J. Wahse)
    4. Kurzfristige Auswirkungen staatlicher Qualifizierungsmaßnahmen in Ostdeutschland: Das Beispiel Fortbildung und Umschulung (M. Pannenberg, Ch. Helberger). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Organisation und Gestaltung der beruflichen Weiterbildung in den neuen Bundesländern (1997)

    Hortsch, Hanno; Kersten, Steffen;

    Zitatform

    Hortsch, Hanno & Steffen Kersten (1997): Die Organisation und Gestaltung der beruflichen Weiterbildung in den neuen Bundesländern. In: Dresdner Beiträge zur Berufspädagogik H. 11, S. 5-32.

    Abstract

    Der Aufsatz geht auf Organisationsformen beruflicher Weiterbildung in den neuen Bundesländern ein, erörtert Funktionen der Weiterbildung, beschreibt Veränderungen der beruflichen Weiterbildung als Element des Systems der Berufsbildung und analysiert Kontinuitäten und Diskontinuitäten aus didaktisch-methodischer Sicht. Dabei kristallieren sich vier Bereiche heraus: Funktionen von Schlüsselqualifikationen in der beruflichen Weiterbildung, teilnehmerbezogene Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen, Verbindung von theoretischer und praktischer Bildung, Freiräume für Weiterbildner im Curriculum. Abschließend werden subjektive Befindlichkeiten von Weiterbildnern im Transformationsprozeß der beruflichen Weiterbildung dargestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Fortbildung und Umschulung zwischen Langzeitarbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung: qualitative Analysen zur Entwicklung von Bildungsträgern und beruflicher Weiterbildung in Brandenburg (1997)

    Koop, Werner; Heyne, Conny; Möller, Karen;

    Zitatform

    Koop, Werner, Conny Heyne & Karen Möller (1997): Fortbildung und Umschulung zwischen Langzeitarbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung. Qualitative Analysen zur Entwicklung von Bildungsträgern und beruflicher Weiterbildung in Brandenburg. (LASA-Studie 29), Potsdam, 70 S.

    Abstract

    Die Studie beschreibt auf der Grundlage von Interviews mit 24 Bildungsträgern und zahlreichen Unternehmen in Brandenburg und mit arbeitsmarktpolitischen Akteuren/Experten die Entwicklung von Bildungsträgern und ihren FuU-Angeboten im Rahmen der Arbeitsförderung im Spannungsfeld einer immer stärkeren Konzentration auf arbeitsmarktpolitische Zielgruppen und gestiegener Qualifikationsanforderungen der Betriebe an ihre Beschäftigten angesichts des wirtschaftlichen Strukturwandels. "Die Autoren kommen u.a. zu dem Schluß, daß sich im Rahmen einer allgemeinen Tendenz zur Höherqualifizierung zunehmend Allround-Kenntnisse im gewerblich-technischen wie kaufmännischen Bereich, vor allem aber extrafunktionale (sogenannte 'Schlüssel'-)Qualifikationen als für die Unternehmen entscheidend wichtig erweisen. Anhand einer Reihe von Fällen wird geschildert, wie einzelne Bildungsträger derartige Qualifikationsbausteine effektiv in ihre Maßnahmen verankert haben, wobei die Autoren den Trägern diesbezüglich insgesamt Defizite attestieren und Anregungen geben. Weiterhin werden verschiedene Beispiele der Kooperation zwischen Bildungsträgern und Unternehmen geschildert, die sich hinsichtlich einer engeren Verzahnung von Theorie und Praxis in der Weiterbildung als erfolgreich erwiesen haben.
    Für den zunehmend wichtiger werdenden Aspekt der anschließenden Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt halten die Autoren eine weit konsequentere Erfassung der Reintegrationserfolge ehemaliger Maßnahmeteilnehmer für notwendig, wodurch auf effektive Weise eine noch praxisnahere Ausrichtung von Weiterbildungsangeboten erreicht werden könnte." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gymnasiasten der neuen Bundesländer: Bildungsabsichten (1997)

    Lischka, Irene;

    Zitatform

    Lischka, Irene (1997): Gymnasiasten der neuen Bundesländer. Bildungsabsichten. (HoF-Arbeitsberichte 1997/02), S. 1-33.

    Abstract

    Es wird über die Ergebnisse einer 1995 durchgeführten Untersuchung berichtet, die darauf abzielte,
    - ein Bild von den Studienabsichten der kommenden Studienberechtigtenjahrgänge in den neuen Bundesländern zu erhalten,
    - in der Gegenüberstellung zu vorangegangenen Befragungen die sich abzeichnenden Veränderungen und Entwicklungen zu analysieren und
    - unter Berücksichtigung des bisherigen Hochschulzugangs in den neuen Bundesländern erste Folgerungen für künftige Entwicklungen abzuleiten. Der Auswertung liegt die Befragung von 3311 Gymnasiasten in den neuen Bundesländern und 227 aus Berlin (West) zugrunde. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Zusatzerhebung Ausbildung: Auswirkungen des Transformationsprozesses auf Bildungs- und Berufsverläufe Jugendlicher (1997)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1997): Die Zusatzerhebung Ausbildung. Auswirkungen des Transformationsprozesses auf Bildungs- und Berufsverläufe Jugendlicher. In: H. Bielenski, C. Brinkmann, H. Plicht & B. von Rosenbladt (Hrsg.) (1997): Der Arbeitsmarkt Ostdeutschlands im Umbruch : Datensätze, Methoden und ausgewählte Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors 1989-1994 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 210), S. 232-243.

    Abstract

    Ziel des Beitrags ist eine Analyse der Ausbildungs- und Berufsverläufe ostdeutscher Jugendlicher in eine Querschnitts- als auch in einer Längsschnittbetrachtung. Empirische Grundlage bildet die Zusatzerhebung Ausbildung zum Arbeitsmarkt-Monitor des IAB, die in insgesamt sechs Erhebungswellen zwischen 1991 und 1994 durchgeführt wurde. (IAB2)

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    Weiterbildung in Deutschland vor und nach der Wende (1997)

    Tiebel, Conrad;

    Zitatform

    Tiebel, Conrad (1997): Weiterbildung in Deutschland vor und nach der Wende. (Berichte aus der Geschichtswissenschaft), Aachen: Shaker, 205 S.

    Abstract

    Die 1995 an der Universität Erlangen-Nürnberg vorgelegte Dissertation "behandelt die Geschichte der Weiterbildung in der DDR und ihre Entwicklung in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung". Kapitel 1 vermittelt einen Überblick über das Bildungs- und Ausbildungssystem in der DDR, Kapitel 2 befaßt sich mit Weiterbildung in der DDR (politische Grundlagen, Gesetze und Verordnungen, Organisation und Einrichtungen, Institutionen), Kapitel 3 vergleicht die Entwicklung der Bildungssysteme in beiden deutschen Staaten bis zur Wende. Die Kapitel 4-6 gehen auf die Ausgangssituation des Bildungswesens in den neuen Ländern nach der Wende ein, auf den gegenwärtigen Stand und auf die zukünftige Entwicklung. Dabei wurden folgende Aspekte berücksichtigt: Prognosen zum Erwerbspersonenpotential, Tendenzen der wirtschaftlichen Entwicklung, sektorale Wirtschaftsentwicklung, Anforderungen an das Weiterbildungsgeschehen in der Zukunft, Strategie der Bundesanstalt für Arbeit zur Weiterbildung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Praxisnahe Weiterbildung zwischen Arbeitsplatzsicherung und Qualifikationserhalt (1997)

    Zitatform

    (1997): Praxisnahe Weiterbildung zwischen Arbeitsplatzsicherung und Qualifikationserhalt. (Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 138), Stuttgart u.a.: Kohlhammer, 75 S.

    Abstract

    Der Bericht stellt Erfahrungen und Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebenen und finanzierten Modellprojekts "Praxisnahe Qualifizierung von Frauen für Führungspositionen" vor, mit dem die Erwerbschancen von Frauen in Ostdeutschland verbessert werden sollten. Es sollten "sowohl auf unteren bis mittleren Leitungsebenen tätige Frauen als auch erwerbslose Akademikerinnen durch Qualifizierungsmaßnahmen auf Führungspositionen vorbereitet werden. Die Qualifizierung erfolgte im Rahmen der durch das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. entwickelten Weiterbildungsprogramme "Europa" (für berufstätige Frauen) und "Betriebswirtschaft" (für erwerbslose Akademikerinnen)." Die wissenschaftliche Begleitung wurde vom Institut Frau und Gesellschaft, (Hannover) durchgeführt. (IAB2)

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    Weiterbildung von Frauen in den neuen Bundesländern: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (1996)

    Ambos, Ingrid; Schiersmann, Christiane;

    Zitatform

    Ambos, Ingrid & Christiane Schiersmann (1996): Weiterbildung von Frauen in den neuen Bundesländern. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Opladen: Leske und Budrich, 291 S.

    Abstract

    Die Untersuchung umfaßt drei analytisch voneinander zu trennende Teile:1. eine allgemeine Analyse der Weiterbildungssituation von Frauen sowie des Stellenwerts frauenspezifischer Angebote in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Regionen,2. die Evaluation des Institutionalisierungsprozesses von acht Weiterbildungseinrichtungen von Frauen für Frauen (FrauenTechnikZentren) in Ostdeutschland,3. die wissenschaftliche Begleitung der Institutionalisierung von Weiterbildungsberatungsstellen für Frauen einschließlich der Fortbildung für die Beraterinnen. (IAB2)

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    Die berufliche Transformation von Arbeiter- und Angestelltenbelegschaften im Industrie- und Dienstleistungsbereich in den neuen Bundesländern: ein Forschungsbericht (1996)

    Baethge, Martin; Andretta, Gabriele; Roßbach, Uwe; Glott, Rüdiger; Trier, Matthias; Naevecke, Stefan; Baethge-Kinsky, Volker;

    Zitatform

    Baethge, Martin, Gabriele Andretta, Stefan Naevecke, Uwe Roßbach & Matthias Trier (1996): Die berufliche Transformation von Arbeiter- und Angestelltenbelegschaften im Industrie- und Dienstleistungsbereich in den neuen Bundesländern. Ein Forschungsbericht. (Edition QUEM 08), Münster u.a.: Waxmann, 247 S.

    Abstract

    "Die berufliche Transformation als Kernstück des Systemwechsels wird in der Studie im Zusammenhang mit einer Reihe von Veränderungen untersucht: Veränderungen der betrieblichen Reorganisations- und Personalentwicklungsstrategien, der Arbeitsmarktpolitik und Weiterbildung sowie der beruflichen Orientierungen und Verhaltensweisen von Arbeitern und Angestellten. In zahlreichen Fallstudien werden die betrieblichen Transformationsprobleme im Indstrie- und Dienstleistungssektor (Handel, Banken, Versicherungen) analysiert und mit einer breit angelegten Panelbefragung die Erfahrungen von Arbeiten und Angestellten auf dem Arbeitsmarkt, in Weiterbildungsmaßnahmen und in den Betrieben bei der individuellen Bewältigung der beruflichen Umstellung erfaßt. Damit werden Defizite und Potentiale beschrieben, die den weiteren Prozeß der beruflichen Transformation in den neuen Bundesländern bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Umbruch des Weiterbildungssystems in den neuen Bundesländern: zwei Untersuchungen (1996)

    Dobischat, Rolf; Lipsmeier, Antonius; Müller-Bauer, Anneliese; Hübner, Christoph; Bröker, Andreas; Pfefferkorn, Friedrich; Klasen, Friedrich-Wilhelm; Düsseldorff, Karl; Drexel, Ingrid; Langen, Eva Maria; Welskopf, Rudolf;

    Zitatform

    Dobischat, Rolf, Antonius Lipsmeier, Christoph Hübner, Andreas Bröker, Karl Düsseldorff, Friedrich-Wilhelm Klasen, Ingrid Drexel, Eva Maria Langen, Anneliese Müller-Bauer, Friedrich Pfefferkorn & Rudolf Welskopf (1996): Der Umbruch des Weiterbildungssystems in den neuen Bundesländern. Zwei Untersuchungen. (Edition QUEM 06), Münster u.a.: Waxmann, 305 S.

    Abstract

    Der Band basiert auf Arbeiten im Rahmen eines Forschungsverbundprojekts, das ursprünglich 1990 von der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung unter dem Titel "Qualifizierungsprozeßbeobachtung in den neuen Bundesländern" konzipiert worden war. In Teil 1 "Probleme der Reorganisation der beruflichen (betrieblichen) Weiterbildung" werden die personalen und qualifikatorischen Transformatiosprozesse bei Weiterbildern untersucht, curriculare und didaktisch-methodische Aspekte von beruflicher Weiterbildung im Transformationsprozeß beleuchtet und die institutionell-strukturelle Reorganisation der beruflichen Weiterbildung unter den Rahmenbedingungen des Arbeitsförderungsgesetzes analysiert. Teil 2 "Von der Betriebsakademie zum Weiterbildungsmarkt - ein neues Weiterbildungssystem entsteht" befaßt sich mit zwei Prozessen im Rahmen des Systemtransfers: dem Prozeß der Restrukturierung des Weiterbildungssystems und seiner zentralen Funktionsmechanismen und dem Prozeß der Restrukturierung von Betrieben und Belegschaften. Dazu wurden Betriebsfallstudien, Befragungen in betriebsexternen Weiterbildungseinrichtungen, Befragungen von Vertretern öffentlicher und halböffentlicher Instanzen, Expertenbefragungen und Literaturauswertung durchgeführt. (IAB2)

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    Berufswahlprozesse im persönlichen Lebenszusammenhang: Jugendliche in Ost und West an der Schwelle von der schulischen in die berufliche Ausbildung (1996)

    Fobe, Karin; Minx, Bärbel;

    Zitatform

    Fobe, Karin & Bärbel Minx (1996): Berufswahlprozesse im persönlichen Lebenszusammenhang. Jugendliche in Ost und West an der Schwelle von der schulischen in die berufliche Ausbildung. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 196), Nürnberg, 150 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Forschungsstudie umfaßt die Ergebnisse einer schriftlichen, qualitativen, schriftlichen Befragung von 1.884 SchulabgängernInnen des Schuljahres 1992/93, jeweils etwa zur Hälfte aus den alten und neuen Bundesländern. Die Untersuchungen wurden ca. ein halbes Jahr vor dem Abschluß der Hauptschule, Realschule bzw. des Gymnasiums durchgeführt und zielten darauf ab, die Hoffnungen und Wünsche, aber auch die Befürchtungen und Ängste der Jugendlichen hinsichtlich ihrer berufs- und erwerbsbezogenen sowie persönlichen Lebensvorstellungen an der Schwelle von der schulischen zur beruflichen Ausbildung zu erfassen. In Form freiwillig formulierter Aufsatztexte äußerten sich die Jugendlichen in selbstgewählter Strukturierung und selbstentschiedenem Umfang zu ihren individuellen Zukunftskonzepten. Die Zusatzinformationen, die einem ergänzend eingesetzten (halb)standardisierten Begleitfregebogen entnommen werden konnten, erweiterten und konkretisierten die Interpretationsmöglichkeiten der Ergebnisse des qualitativ-offenen Befragungsteils sinnvoll.
    Die von den Autorinnen gewählte Kombination aus qualitativer und quantitativer Erhebungsmethodik machte es möglich,
    -Wertorientierungen und Motivationsstrukturen darzustellen, die erwerbs- und berufsbezogenen Ziele der Jugendlichen in ihrer Konkretheit und Strukturierheit verdeutlichen,
    -Einflüsse aus der Herkunftsfamilie der Jugendlichen als pro- oder kontramotivierende Faktoren für berufliche Tätigkeit und Berufswahlentscheidungen darzustellen,
    -den Stellenwert einer angetrebten Partnerschaft und/oder Familie im Kontext beruflicher Ambitionen und des Elternerlebnis zu illustrieren
    -sowie Vereinbarkeitsvorstellungen der Jugendlichen zu Beruf und Familie im Zusammenhang mit ihren subjektiven Wertorientierungen, gesellschafltichen Reflexionen und mit den Erfahrungen bezüglich der Eltern zu erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fernunterricht in der betrieblichen Weiterbildung der neuen Bundesländer: Erwartungen, Erfahrungen, Perspektiven. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Betrieben in den neuen Bundesländern (1996)

    Frister, Siegfried; Balli, Christel; Liljeberg, Holger;

    Zitatform

    Frister, Siegfried, Christel Balli & Holger Liljeberg (1996): Fernunterricht in der betrieblichen Weiterbildung der neuen Bundesländer. Erwartungen, Erfahrungen, Perspektiven. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Betrieben in den neuen Bundesländern. (Informationen zum beruflichen Fernunterricht 23), Bielefeld: Bertelsmann, 86 S., Anhang.

    Abstract

    Der Bericht stellt Ergebnisse einer im Frühjahr 1995 bei Betrieben in Ostdeutschland durchgeführten Erhebung zum Fernunterricht in der betrieblichen bzw. betrieblich geförderten Weiterbildung vor. Ermittelt wurden Erwartungen und Erfahrungen von fast 140 000 Bürgern der neuen Bundesländer, "die von 1990 bis 1994 aus eigener Initiative und/oder angeregt und unterstützt durch ihre Arbeitgeber an Fernlehrgängen der beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben." (IAB2)

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    An der Schwelle zum Beruf: Bildungswege ostdeutscher Jugendlicher: Ergebnisse einer Längsschnittstudie bei Leipziger Jugendlichen (1996)

    Gericke, Thomas; Karig, Ute; Höckner, Marianne; Schröpfer, Haike;

    Zitatform

    Gericke, Thomas, Marianne Höckner, Ute Karig & Haike Schröpfer (1996): An der Schwelle zum Beruf: Bildungswege ostdeutscher Jugendlicher. Ergebnisse einer Längsschnittstudie bei Leipziger Jugendlichen. (Berichte zur beruflichen Bildung 196), Bielefeld: Bertelsmann, 140 S.

    Abstract

    Der Band basiert auf einer Längsschnittstudie, die 1985 vom damaligen Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig bei 1400 Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse begonnen wurde. 1990 - im Jahr der staatlichen Vereinigung waren diese Schüler 16 bis 17 Jahre alt und befanden sich an der Schwelle zur beruflichen Ausbildung oder zum weiterführenden Bildungsweg. Neben diesem an sich schon schwierigen Übergang hatten sie mithin einen Systemwechsel zu verarbeiten. Dies verlangte ein hohes Maß an Neuorientierung. Die bis 1993 in insgesamt acht Wellen durchgeführte Längsschnittuntersuchung zeichnete ein differenziertes Bild der Entwicklung dieser jungen Ostdeutschen, dem die Autoren in fünf Einzelbeiträgen nachgehen. Neben einführenden Bemerkungen zur Zielstellung und Methodik der empirischen Untersuchungen werden dabei folgende Aspekte thematisiert:
    1. Hintergründe, Verlaufsbedingunen und Ziele verschiedener Bildungswege bei ostdeutschen Jugendlichen;
    2. Bildungs- und Berufsorientierungen in verschiedenen Leistungsgruppen;
    3. Zum Einfluß internaler Kontrollüberzeugungen im Ausbildungs- und Erwerbsverlauf;
    4. Betrachtung verschiedener Bereiche der Berufswahl bzw. Berufsfindung unter dem Aspekt von drei Freizeittyp-Konstrukten. (IAB)

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    Umschulung für Frauen in den neuen Bundesländern (1996)

    Gieseke, Wiltrud; Siebers, Ruth;

    Zitatform

    Gieseke, Wiltrud & Ruth Siebers (1996): Umschulung für Frauen in den neuen Bundesländern. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 42, H. 5, S. 687-702.

    Abstract

    "Obwohl Frauen in den neuen Bundesländern ein deutlich höheres berufliches Weiterbildungsinteresse zeigen und auf Qualifikationserhalt setzen, erhalten sie keineswegs gleich aussichtsreiche Umschulungsangebote wie Männer und haben deutlich geringere (Wieder-)Einstellungschancen. Während z.B. die Bewegungen auf dem Weiterbildungsmarkt, Sozialdaten und Einstellungen bestimmter Zielgruppen dokumentiert werden, erfährt die Binnenperspektive individueller Aneignungs- und Entwicklungsprozesse sowie erwachsenenpädagogischer Planungs- und Vermittlungsprozesse in der Umschulungsforschung wenig Aufmerksamkeit. Mit unserer Studie sollen unter der Perspektive lebenslangen Lernens die Wahrnehmung und Bewertung der Umschulungssituation und die spezifischen Weisen der Biographisierung über das Umschulungsereignis herausgearbeitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Individuelle Entwicklung, Bildung und Berufsverläufe (1996)

    Hormuth, Stefan E.; Wittstock, M.; Trommersdorff, Gisela; Chakkarath, Pradeep; Heinz, Walter R.; Heller, Peter; Sydow, Hubert; Kunz, J.; Kornadt, Hans-Joachim; Triebe, J.K.; Wagner, C.; Schlegel, U.;

    Zitatform

    Hormuth, Stefan E., Walter R. Heinz, Hans-Joachim Kornadt, Hubert Sydow & Gisela Trommersdorff (1996): Individuelle Entwicklung, Bildung und Berufsverläufe. (Berichte zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland 04), Opladen: Leske und Budrich, 361 S.

    Abstract

    "Der Anspruch der Kommission (KSPW), ein möglichst differenziertes Bild von der Entwicklung der Transformation in den neuen Bundesländern zu gewinnen und zugleich die darin vorhandenen Wissensstände zu systematisieren, hat zu einer Berichtsstruktur mit insgesamt sechs Berichten zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland geführt." Der Bericht Nr. 4 untersucht den Einfluß des Transformationsprozesses auf die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen einerseits und auf das Bildungswesen anderseits. Es ist in fünf Kapitel gegliedert:
    1. Kindheit im Transformationsprozeß
    2. Entwicklung und Sozialisation von Jugendlichen vor und nach der Vereinigung Deutschlands
    3. Erwachsene im Transformationsprozeß
    4. Erziehung und Bildung im Transformationsprozeß
    5. Berufsverläufe im Transformationsprozeß. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Einfluß der Eltern und personale Leistungsvoraussetzungen der Jugendlichen als Determinanten für berufliche Bildungswege: Ergebnisse einer Leipziger Längsschnittstudie (1996)

    Höckner, Marianne;

    Zitatform

    Höckner, Marianne (1996): Einfluß der Eltern und personale Leistungsvoraussetzungen der Jugendlichen als Determinanten für berufliche Bildungswege. Ergebnisse einer Leipziger Längsschnittstudie. In: K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des IAB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg, S. 47-63.

    Abstract

    "In diesem Artikel wird der Einfluß der Eltern auf Berufswege von Jugendlichen an der 1. Schwelle (Übergänge in Ausbildung und weiterführende Bildungswege) thematisiert. Auf der empirischen Basis einer nunmehr 10jährigen Längsschnittstudie, die mit 1.327 SchülerInnen 6. Klassen am ehemaligen Zentralinstitut für Jugendforschung (ZIJ) in Leipzig 1985 aufgelegt wurde, ist nachweisbar, daß auch Kinder in der DDR, deren Eltern einen höheren Bildungsabschluß bzw. eine höhere berufliche Qualifikation aufwiesen, überdurchschnittlich häufig die Erweiterte Oberschule (EOS) besuchten und das Abitur erwarben. Für die Sicherung der beruflichen Perspektiven wurden nach Angaben der Jugendlichen vor allem persönliche Netzwerke (Eltern und Verwandte) erfolgreich genutzt. Ferner zeigt der Beitrag auf, daß kognitive Fähigkeiten und Schulnoten für berufliche Bildungswege den Charakter von Schwellenvariablen einnehmen. Ein bestimmtes Niveau intellektueller Leistungen ist Voraussetzung für Selektionsprozesse und die Statuspositionierung an der 1. Schwelle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nonparametric bounds on employment and income effects of continuous vocational training in East Germany (1996)

    Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Lechner, Michael (1996): Nonparametric bounds on employment and income effects of continuous vocational training in East Germany. (ZEW discussion paper 1996-31), Mannheim, 65 S.

    Abstract

    Das Papier prüft die nichtparametrischen Grenzen von Beschäftigungs- und Einkommenseffekten kontinuierlicher Weiterbildung in Ostdeutschland auf der Grundlage empirischer Daten von 1993. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern: Sonderband: Bedarfsanalysen - Voraussetzung für Qualifizierung (1996)

    Liepmann, Detlev; Resetka, Hans-Jürgen; Felfe, Jörg ;

    Zitatform

    Liepmann, Detlev, Jörg Felfe & Hans-Jürgen Resetka (1996): Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern. Sonderband: Bedarfsanalysen - Voraussetzung für Qualifizierung. Bielefeld: Bertelsmann, 103 S.

    Abstract

    In dem Band wird das Instrument Bedarfsanalyse als strategisches Mittel für Entscheidungen in der Personalentwicklung und Weiterbildungsplanung beschrieben. Die Ausführungen werden dabei mit Beispielen und Ergebnissen aus Bedarfsanalysen im IHK- und Handwerksbereich der neuen Bundesländer konkretisiert. Die Autoren zeigen den Zusammenhang von Bedarfsanalysen und Weiterbildungsplanung mit Qualität und Qualitätssicherung in der Weiterbildung auf und beleuchten die Spezifik der Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen. Abschließend werden Notwendigkeit sowie Probleme und Strategien beim Einsatz von Bedarfsanalysen im Zusammenhang mit Weiterbildung unter verschiedenen Aspekten diskutiert. (BIBB)

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    Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern: Band 06: PQO-Kongreß, Zwischenbilanz und Zukunft des PQO-Programms (1996)

    Neubert, Renate; Albrecht, Günter; Steinborn, Hans-Christian;

    Zitatform

    Neubert, Renate, Hans-Christian Steinborn & Günter Albrecht (Hrsg.) (1996): Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern. Band 06: PQO-Kongreß, Zwischenbilanz und Zukunft des PQO-Programms. (Personalqualifizierung in Ostdeutschland), Bielefeld: Bertelsmann, 232 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert einen Kongreß, der vom 29. bis 31. Mai 1996 in Berlin stattfand. In sechs Arbeitsgruppen sowie im Rahmen einer begleitenden Ausstellung wurden Einblicke in Konzepte, Materialien und Ergebnisse des PQO-Programms geboten und Perspektiven der beruflichen Aus- und Weiterbildung diskutiert. Der Band enthält alle im Plenum gehaltenen Beiträge und die Diskussionsergebnisse der 6 Arbeitsgruppen (kaufmännische Qualifizierung, Metall- und Elektroberufe, Bau- und Handwerksberufe, HOGA- und Tourismusberufe, Qualitätsmanagement und Bildungsmanagement), darüber hinaus drei Beiträge, die im Rahmen der Evaluierung des PQO-Programms erarbeitet wurden. Inhalt:
    1. Bildung, Beruf und Innovationen mit Zukunftsvisionen
    2. Die Dimension des PQO-Programms für den Aufschwung Ost
    3. Perspektiven des PQO-Programms
    4. Qualifizierungsbedarf und Weiterbildungskonzeption
    5. Evaluation des PQO-Programms
    6. Ergebnisse der Teilnehmerbefragung im Programm PQO
    7. Auswertung der Bedarfsanalysen
    8. Universitäre Qualifizierung von Weiterbildnern
    9. Berufliche und betriebliche Karrierewege
    10. Bilanz und Perpektiven im Kontext von Arbeitsgruppen und Infomarkt
    11. Die Programmevaluation aus wissenschaftstheoretischer Sicht
    12. Wirtschaftsstrukturen im Umbruch - zur wirtschaftlichen Entwicklung der neuen Länder
    13. Nachbefragung von Teilnehmern im Programm PQO - erste Analyseergebnisse. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Wandel durch Abwarten: Ost und West an den ostdeutschen Hochschulen (1996)

    Pasternack, Peer;

    Zitatform

    Pasternack, Peer (1996): Wandel durch Abwarten: Ost und West an den ostdeutschen Hochschulen. In: Deutschland-Archiv, Jg. 29, H. 3, S. 371-380.

    Abstract

    Der Artikel analysiert Aussagen von Dekanen und Institutsdirektoren geisteswissenschaftlicher Fakultäten bzw. Institute an sechs Universitäten in Ostdeutschland, die im Rahmen eines am Geistes- und Sozialwissenschafltichen Zentrum der Universität Leipzig durchgeführten Projekts "Geisteswissenschaften in Ostdeutschland 1995" gewonnen wurden. Dabei ging es um die "innere Einheit" und ihre Entwicklung an den ostdeutschen Hochschulen und um die Auswirkungen des "zu bewältigende(n) Zusammenprall(s) zweier deutlich verschiedener Wissenschaftskulturen". Wahrnehmung und Erfahrung von Ost-West-Differenzen führen zu unterschiedlichen Reaktionen und Konfliktlinien. "Es gilt wohl als irgendwie unziemlich, trotz des Vereintseins noch immer nicht vereint zu sein. Wie auch immer: Die Vereinigung einer von angelsächsischem Einfluß nicht gänzlich unberührten Beamtenwissenschaft mit ihrem der Wirtschaft entlehnten Produktmarketing einerseits und, andererseits, der zuvor an den 'herausragenden Leistungen der Sowjetwissenschaft' orientierten zentralplangesteuerten Erkenntnissuche im Dienste der Erfüllung der Hauptaufgabe 'Realisierung der Einheit und Wirtschafts- und Sozialpolitik' - diese Vereinigung scheint jedenfalls schwieriger, als es die bereits vorliegenden Vollzugsmeldungen von Hochschulverband und Hochschulrektorenkonferenz nahelegen." (IAB2)

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    Zur Funktion von Weiterbildung für Frauen in den neuen Ländern im Kontext des Transformationsprozesses (1996)

    Schiersmann, Christiane; Ambos, Ingrid;

    Zitatform

    Schiersmann, Christiane & Ingrid Ambos (1996): Zur Funktion von Weiterbildung für Frauen in den neuen Ländern im Kontext des Transformationsprozesses. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 42, H. 5, S. 703-717.

    Abstract

    "Den Hintergrund des Beitrags bildet ein umfangreiches empirisches Forschungsprojekt zu den spezifischen Folgen des Transformationsprozesses in den neuen Bundesländern für Frauen in bezug auf ihre Beteiligung an Weiterbildung, das unter der Leitung der Autorin an der Universität Heidelberg durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt steht an dieser Stelle die Analyse der unterschiedlichen Motivkomplexe der umfangreichen Beteiligung an Weiterbildung sowie der geschlechtsspezifischen Weiterbildungsbarrieren. Zusammenfassend läßt sich die Einstellung der Frauen zur Weiterbildung als eine Art Zweckoptimismus charakterisieren: Sie akzeptieren sowohl die individuelle als auch die gesellschaftlichen Notwendigkeit von Weiterbildung. Sie nutzen letztere gezielt in der Hoffnung, damit ein wenig ihre im Vergleich zu Männern schlechtere Arbeitsmarktsituation zu kompensieren, gleichzeitig wissend, daß die Weiterbildungsbemühungen nur sehr begrenzt ihre realen Beschäftigungschancen verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zum Wandel des Schulsystems in den neuen Bundesländern (1996)

    Schnabel, Kai; Roeder, Peter Martin; Baumert, Jürgen;

    Zitatform

    Schnabel, Kai, Jürgen Baumert & Peter Martin Roeder (1996): Zum Wandel des Schulsystems in den neuen Bundesländern. In: Neue Sammlung, Jg. 36, H. 4, S. 531-544.

    Abstract

    Der Beitrag berichtet über eine "1991/92 begonnene Vergleichsuntersuchung zu "Bildungsverläufen im Jugendalter" (BIJU), in die Schülerinnen und Schüler aus zwei alten und zwei neuen Bundesländern einbezogen worden sind. Fragen sind: Gab und gibt es im deutsch-deutschen Vergleich Schulleistungsunterschiede? Zeugen bessere Noten von höherer Leistung? Geht Homogenität des Leistungsniveaus in Schulklassen auf Kosten der Leistungsspitze? Wie hat sich der Umbruch des Schulsystems auf das emotionale Befinden der Schülerinnen und Schüler ausgewirkt? Wie verhalten sich Fachleistung und Fachinteresse zueinander im Geschlechtervergleich?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsausbildung junger Frauen in den neuen Ländern (1996)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1996): Berufsausbildung junger Frauen in den neuen Ländern. In: S. Liesering & A. Rauch (Hrsg.) (1996): Hürden im Erwerbsleben. Aspekte beruflicher Segregation nach Geschlecht (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 198), S. 47-63.

    Abstract

    "Geschlechtsspezifisch unterschiedliche Bildungspräferenzen kennzeichnen das Bildungsverhalten in den neuen Ländern. Junge Mädchen streben deutlich häufiger als junge Männer Abitur oder Fachhochschulreife an und realisieren dies auch in höherem Umfang. Hinter diesen Bildungsentscheidungen stehen u.a. die schlechteren Chancen der jungen Frauen auf dem Ausbildungsstellenmarkt und die Notwendigkeit, diese durch eine höhere Ausgangsqualifikation zu verbessern. Trotz ihrer besseren Vorbildung werden sie dennoch häufiger als ihre männlichen Mitbewerber in überbetriebliche Maßnahmen, weiterführende Schulen oder Berufsfachschulen 'abgedrängt'. Die beruflichen Integrationsprobleme setzen sich am Ende der Ausbildung fort. Geringe Übernahmechancen im Ausbildungsbetrieb sowie fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten in anderen Betrieben kennzeichnen die Übergangsphase an der zweiten Schwelle. Zwar hat sich die Übernahmesituation für beide Geschlechter in den letzten Jahren verbessert, immer noch sind aber junge Frauen unter den Neuzugängen in die Arbeitslosigkeit nach der Lehre deutlich überrepräsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsorientierung für frühabgehende Schülerinnen und Schüler: ein Angebot der Jugendhilfe. Werkstattbericht (1996)

    Schäfer, Heiner;

    Zitatform

    Schäfer, Heiner (1996): Berufsorientierung für frühabgehende Schülerinnen und Schüler. Ein Angebot der Jugendhilfe. Werkstattbericht. (Deutsches Jugendinstitut. Arbeitspapier 13/1996), München u.a., 31 S.

    Abstract

    Die Fallstudie berichtet über ein Modellvorhaben im Rahmen des Programms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit", dessen Ziel es ist, ostdeutschen Schülern und Schülerinnen, die die Schule ohne einen Abschluß aus den sechsten, siebten oder achten Klassen verlassen, Hilfen beim Übergang in Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnisse anzubieten. Der Träger hat - zusätzlich zur Berufsorientierung der Jugendlichen mit "normalem" Schulverlauf - für diese Zielgruppe einen spezifischen Ansatz entwickelt. Im ersten Abschnitt wird der lokale Kontext skizziert, in dem der Arbeitsansatz entwickelt und umgesetzt wurde. Gegenstand des zweiten Abschnitts ist der Träger des Modellvorhabens. Im Mittelpunkt des dritten Abschnitts steht die Darstellung der Prozesse der Entwicklung und Umsetzung des Konzepts der "FrühabgängerInnen-Seminare". Skizziert werden die Herkunft des Ansatzes, die Schritte zu seiner Einführung im Modellvorhaben und der Wandel bzw. die verschiedenen Ausprägungen des Ansatzes im Verlauf der Umsetzung. In letzten Abschnitt wird der Versuch unternommen, die weitere Entwicklung des Ansatzes in den kommenden Jahren abzuschätzen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung von Fach- und Führungskräften in den neuen Bundesländern (1996)

    Staudt, Erich; Engelbracht, Petra; Lewandowitz, Tanja; Meier, Andreas J.; Kriegesmann, Bernd; Möller, Ralf; Voß, Peter; Neuß, Claudia; Leuschner, Hans; Schepanski, Norbert;

    Zitatform

    Staudt, Erich, Petra Engelbracht, Bernd Kriegesmann, Hans Leuschner, Tanja Lewandowitz, Andreas J. Meier, Ralf Möller, Claudia Neuß, Norbert Schepanski & Peter Voß (1996): Weiterbildung von Fach- und Führungskräften in den neuen Bundesländern. (Edition QUEM 07), Münster u.a.: Waxmann, 286 S.

    Abstract

    Dem Band liegen Arbeiten im Rahmen eines Forschungsverbundprojekts zugrunde, das 1990 unter dem Titel "Qualifizierungsprozeßbeobachtung in den neuen Bundesländern" von der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung konzipiert und von vier Forschungsinstituten durchgeführt wurde. Dabei konzentrierte sich die Arbeit des Instituts für angewandte Innovationsforschung an der Universität Bochum auf Fragen nach den individuellen Ausgangspotentialen ostdeutscher Fach- und Führungskräfte, nach Entscheidungsräumen für individuelle Karrierewege, nach tatsächlich beschrittenen Karriereverläufen, nach Nutzung der individuellen Potentiale im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft, nach der Rolle der Weiterbildung in diesem Prozeß. Nach einem Überblick über Fach- und Führungskräfte im Tranformationsprozeß wird die Weiterbildung von Führungskräften und Fachkräften in der DDR dargestellt: Stellenwert und Bedeutungswandel der Kaderarbeit in DDR-Betrieben, Weiterbildung von Führungskräften an Instituten, Hochschulen und Universitäten bzw. Ausbildung der Fachkräfte und ihre Weiterbildung an Hochschulen und Universitäten (Facharbeiterausbildung, Fachschulausbildung, Ingenieuraus- und Weiterbildung), Weiterbildung im Betrieb, Defizite und Probleme in der Führungskräfte-Weiterbildung bzw. in der Fachkräfte-Weiterbildung. Ein weiteres Kapitel bildet der zweite Arbeitsmarkt, u.a. in ABS-Gesellschaften. Anschließend wird das Potentiel von Ingenieuren im Transformationsprozeß untersucht. Es folgt eine kritische Analyse der erfolgswirksamen Förderung von Existenzgründungen. Abschließend wird die Funktion der Weiterbildung zwischen Sozial- und Arbeitsmarktpolitik erörtert. Der Autor (E. Staudt) plädiert für den "Aufbau einer angemessenen Infrastruktur und die Herausbildung eines Weiterbildungsmarktes, der auf betriebliche Nachfragen ebenso elastisch reagiert wie auf Eigeninitiativen. Weitergehende Hilfestellungen der öffentlichen Hand sollten sich auf geeignete Randbedingungen konzentrieren." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Universität als Wirtschaftsfaktor am Beispiel der TU Ilmenau: eine regionalökonomische Analyse (1996)

    Voigt, Eva;

    Zitatform

    Voigt, Eva (1996): Die Universität als Wirtschaftsfaktor am Beispiel der TU Ilmenau. Eine regionalökonomische Analyse. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 54, H. 4, S. 283-289.

    Abstract

    "Die Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen zu den Raumwirkungen von Hochschulausgaben in den 70er und 80er Jahren zeigen, daß die von einer Universität ausgehenden Zahlungsströme einen nachhaltig stimulierenden Einfluß auf die ökonomische Entwicklung der Region ausüben. Von zentraler Bedeutung ist hierbei, daß die universitären Ausgaben zu einem wesentlichen Anteil in der Hochschulregion bzw. am Hochschulort verbleiben und dort im Prozeß ihrer Verausgabung und Wiederverausgabung Einkommen und Beschäftigung erhöhen. In einer ausführlichen Studie wird nun erstmalig für die neuen Bundesländer eine solche empirische Untersuchung vorgelegt. Zunächst werden die ökonomischen Wirkungen der Existenz der Technischen Universität Ilmenau für die Stadt und ihr Umland quantifiziert, um sie dann mit repräsentativen Untersuchungsergebnissen aus den alten Bundesländern zu vergleichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenz und Konkurs: Sind Kompetenzdefizite verantwortlich für das Scheitern ostdeutscher kleiner und mittlerer Unternehmen? (1996)

    Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Bernien, Maritta;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Maritta Bernien & Reinhard Schaefer (1996): Kompetenz und Konkurs: Sind Kompetenzdefizite verantwortlich für das Scheitern ostdeutscher kleiner und mittlerer Unternehmen? (QUEM-report 42), Berlin, 68 S.

    Abstract

    Die AutorInnen gehen der Frage nach, ob Kompetenzdefizite verantwortlich sind für das Scheitern ostdeutscher Klein- und Mittelbetriebe. "Insgesamt zeigt sich, daß die durchgemachten enormen Schwierigkeiten eines Konkurses einen tiefen Selbsterkenntnisprozeß über die eigenen Kompetenzdefizite in Gang gesetzt haben. Das hohe Maß an Selbstwahrnehmung hat jedoch nicht automatisch auch zu einer Verbesserung des Selbstmanagements geführt, um aus den eigenen Fehlern richtige Handlungen und Verhaltensweisen abzuleiten. Offensichtlich ist es notwendig, Schwächen und Kompetenzdefizite nicht nur zu identifizieren, sondern anschließend auch zu analysieren, zu strukturieren und in Handlungsorientierungen zu kanalisieren. Dazu kann und muß Weiterbildung mehr als bisher ihren Beitrag leisten." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Transformation als individueller und institutioneller Lernprozeß (1995)

    Baethge, Martin;

    Zitatform

    Baethge, Martin (1995): Berufliche Transformation als individueller und institutioneller Lernprozeß. In: Bulletin. Qualifikations-Entwicklungs-Management H. 1, S. 3-7.

    Abstract

    Der Autor berichtet über Gegenstand, Verlauf und Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsverbundobjektes zur beruflichen Transformation, das vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen, dem Institut für angewandte Innovationsforschung, Bochum, dem Institut für Berufspädagogik, Karlsruhe, und dem Institut für sozialwissenschaftliche Forschung München, durchgeführt wurde. Erörtert werden institutionelle Lernprozesse in Betrieben, organisationales Lernen als Desiderat betrieblicher Transformation, berufliche Transformation als individueller Lernprozeß ein neues Verhältnis zur Berufsbiographie und Sozialisation zum Arbeitsmarkt als Kernpunkte des individuellen Lernprozesses. Dabei spielt die Aneignung von Kompetenz im Umgang mit Unsicherheit und Mobilität eine große Rolle. (IAB2)

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    Weiterbildung in Ost- und Westdeutschland (1995)

    Behringer, Friederike;

    Zitatform

    Behringer, Friederike (1995): Weiterbildung in Ost- und Westdeutschland. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 64, H. 1, S. 26-51.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Weiterbildungsverhalten der Deutschen in den alten und den neuen Bundesländern. Auf der Grundlage des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) wird untersucht, ob sich der Zusammenhang von beruflicher Weiterbildung mit sozio-demographischen Faktoren (Geschlecht, Alter, berufliche Bildung, beruflicher Status) in Ostdeutschland in gleicher Weise wie in Westdeutschland zeigt. Auch der Zusammenhang mit wirtschaftsstrukturellen und regionalen Faktoren (Unternehmensgröße, Branche, Größe des Wohnorts) wird analysiert. Darüber hinaus werden Strukturen (Arten und Inhalte, Dauer, Träger) sowie Kosten und Finanzierung der beruflichen Weiterbildung in beiden Gebieten verglichen. Dargestellt wird weiter die allgemeine Einstellung zur Weiterbildung sowie ihr individueller Nutzen, gemessen an der subjektiven Einschätzung der Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Studienentscheidung und Studienengagement in ausgewählten neuen Bundesländern (1995)

    Buck-Bechler, Gertraude; Jahn, Heidrun; Lewin, Dirk;

    Zitatform

    Buck-Bechler, Gertraude, Heidrun Jahn & Dirk Lewin (1995): Studienentscheidung und Studienengagement in ausgewählten neuen Bundesländern. Berlin, 139 S.

    Abstract

    Es wird über die Ergebnisse einer Untersuchung berichtet, die sich mit der Frage beschäftigte, wie Studienwillige in der Umbruchsituation der neuen Bundesländer ihre Studienentscheidungen treffen, welche Erwartungen sie mit dem Studium verbinden und wie sie das erste Studienjahr erleben. "Im ersten Abschnitt werden der für Studierende sichtbare Umbruch in der ostdeutschen Hochschullandschaft und die Entwicklung des studentischen Zugangs zu dieser Landschaft von 1989 bis 1994 in aller Kürze skizziert. Der zweite Abschnitt enthält die Befunde aus der Studienentscheidung, Erwartungen an die Studiengestaltung und Erleben des Studienalltags im ersten Studienjahr. Im dritten Abschnitt wird der Versuch unternommen, ausgewählte empirische Befunde analysierend zu intepretieren. Methodische Überlegungen zu den Befragungen und die Grundauswertung der Erhebungen sind im Anlagenteil dargestellt. "Die Untersuchungen wurden in Form von schriftlichen Befragungen durchgeführt, und zwar aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungsbedingungen hinsichtlich der Hochschullandschaften in vier ausgewählten neuen Bundesländern: in einem Bundesland mit einem existierenden umfangreichen Hochschulsystem (Freistaat Sachsen), in einem Bundesland mit neu zu schaffender Hochschullandschaft (Land Brandenburg) und in einem sich zwischen diesen extremen Ausgangslagen befindenden Bundesland (Thüringen) sowie in Ostberlin wegen der spezifischen Bedingungen der Wiedervereinigung mit Westberlin. In die Befragungen wurden speziell ausgewählte Gruppen von Studienanfängern zu Beginn des ersten Studienjahres (Befragung 1) und am Ende des ersten Studienjahres (Befragung 2) an Universitäten und Fachhochschulen einbezogen; insgesamt konnten 4.058 Personen aus 23 Hochschulen für die Befragung gewonnen werden." (IAB2)

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    Bildungsverhalten der Schulabgänger in Ostprignitz-Ruppin, Uckermark und Oberspreewald-Lausitz (Brandenburg) (1995)

    Bundesmann-Jansen, Jörg; Trentmann, Birgit; Hild, Paul; Höllmer, Peter; Schwalm, Carola; Mohri, Michael;

    Zitatform

    Bundesmann-Jansen, Jörg, Paul Hild, Peter Höllmer & Michael Mohri (1995): Bildungsverhalten der Schulabgänger in Ostprignitz-Ruppin, Uckermark und Oberspreewald-Lausitz (Brandenburg). (Institut zur Erforschung sozialer Chancen. Bericht 51), Köln, 91 S.

    Abstract

    "Die Schülerbefragung erfolgt im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des 'regionalen Aktionsprogramms berufliche Erstausbildung' in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Uckermark und Oberspreewald-Lausitz im Land Brandenburg. Mit der Befragung sämtlicher Schüler des Entlaßjahrgangs 1995 an allgemein- und berufsbildenden Schulen wird das Ziel verfolgt, ein repräsentatives Bild über die weiteren Bildungs- und Ausbildungsabsichten der Schüler für das Ausbildungsjahr 1995/96 zu erhalten. Im einzelnen wurden die Schüler befragt:
    -nach ihren weiteren Bildungs- und Ausbildungsplanungen,
    -nach ihren Berufswünschen und -präferenzen,
    -nach dem Stand ihrer Bewerbung und nach ihrer Versorgung mit Ausbildungsplätzen,
    -nach ihrer räumlichen Mobilitätsbereitschaft,
    -nach ihrer schulischen Herkunft und nach demographischen Daten.
    Die primäre Aufgabe der Untersuchung liegt in der Bestimmung des regionalspezifischen Nachfragepotentials." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neue Arbeitsteilung und Kooperation zwischen betrieblicher und betriebsexterner Weiterbildung?: Aspekte der Transformation des Weiterbildungssystems in den neuen Bundesländern (1995)

    Drexel, Ingrid; Pfefferkorn, Friedrich; Müller-Bauer, Anneliese; Langen, Eva Maria; Welskopf, Rudolf;

    Zitatform

    Drexel, Ingrid, Eva Maria Langen, Anneliese Müller-Bauer, Friedrich Pfefferkorn & Rudolf Welskopf (1995): Neue Arbeitsteilung und Kooperation zwischen betrieblicher und betriebsexterner Weiterbildung? Aspekte der Transformation des Weiterbildungssystems in den neuen Bundesländern. In: Bulletin. Qualifikations-Entwicklungs-Management H. 10, S. 6-12.

    Abstract

    Der Beitrag berichtet über den zweiten Teil einer von 1991 bis 1994 durchgeführten Untersuchung zur Entwicklung der innerbetrieblichen und externen Infrastruktur der beruflichen Weiterbildung in den neuen Ländern nach 1989. Zur Informationsgewinnung wurden in 16 ehemaligen industriellen Großbetrieben Ostdeutschlands Betriebsfallstudien durchgeführt; außerdem wurde Leitungs- und Fachpersonal in ca. 40 Weiterbildungseinrichtungen im Umfeld dieser Betriebe und in Arbeitsämtern, Kammern und anderen Institutionen befragt. Im einzelnen wird auf das Schicksal der betrieblichen Bildungsinfrastrukturen der ostdeutschen Betriebe eingegangen, auf die Kompensation des Wegfalls, auf Kooperation zwischen Betrieben und ihren ausgegründeten Weiterbildungseinrichtungen, auf Betriebskooperation aus der Perspektive einer größeren Zahl von Weiterbildungseinrichtungen, auf die Frage, ob die neue Arbeitsteilung zwischen Betrieb und externen Einrichtungen als Dauerlösung oder als Übergangsphänomen anzusehen ist. (IAB)

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    Studium oder Berufsausbildung: Abiturienten 93 aus den neuen Ländern auf dem Weg in den Beruf (1995)

    Durrer, Franz;

    Zitatform

    Durrer, Franz (1995): Studium oder Berufsausbildung: Abiturienten 93 aus den neuen Ländern auf dem Weg in den Beruf. (HIS-Kurzinformationen 1995/A03), 54 S.

    Abstract

    Bei den Abiturienten 93 aus den neuen Ländern, also den Studienberechtigten mit allgemeiner Hochschulreife, setzt sich der bereits in den Vorjahren erkennbare Trend sinkender Studierneigung innerhalb des auf den Schulabgang folgenden Halbjahreszeitraums fort (von 69% auf 67%). Berücksichtigt man allerdings auch die Beamtenausbildung bei der Berechnung der Brutto-Studierquote, relativiert sich der Rückgang der Brutto-Studierquote erheblich. Bemerkenswert ist die im Jahrgangsvergleich schnell und kontinuierlich gestiegene und mittlerweile über dem West-Niveau liegende Wahl von Studiengängen an Fachhochschulen und der erhebliche Attraktivitätsverlust der universitären Abschlüsse. M.a.W.: Der genannte Rückgang der Studierneigung ging ausschließlich zu Lasten der universitären Studiengänge. die wohl augenfälligste Veränderung im Ausbildungswahlverhalten der Abiturienten aus den neuen Ländern ist aber der deutliche Anstieg derjenigen, die direkt nach Abgang von der Schule eine Berufsausbildung aufgenommen haben. Dieser Anteil stieg von 15% bei den Abiturienten 90 auf 34% (Abituerienten 92 aus den alten Ländern: 26%). Zählt man noch diejenigen hinzu, die die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung erst für einen spätern Zeitpunkt beabsichtigen, ergibt sich - in Analogie zur Brutto-Studierquote - eine Brutto-Berufsausbildungsquote von 42%. Besonders hinzuweisen ist auf den hohen Anteil der Abiturienten, die sich für eine sogenannte Beamtenausbildung entschieden haben (9%). Bei den Studienberechtigten mit Fachhochschulreife beträgt dieser Anteilswert sogar 13%. In dem Bericht werden Ergebnisse der einmaligen Befragung der Studienberechtigten des Schulentlassungsjahrgangs 1993 aus den neuen Ländern präsentiert. (IAB2)

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    Kriegt man keine Arbeit, ist man eine große Null...: Jugend Ost und Jugend West im Berufswahlprozeß - eine qualitative Forschungsstudie (1995)

    Fobe, Karin; Minx, Bärbel;

    Zitatform

    Fobe, Karin & Bärbel Minx (1995): Kriegt man keine Arbeit, ist man eine große Null... Jugend Ost und Jugend West im Berufswahlprozeß - eine qualitative Forschungsstudie. (Schriften des Zentrums für Arbeits- und Organisationsforschung 09), Berlin: Trafo-Verlag, 151 S., Anhang.

    Abstract

    Ziel der Studie war es, das Berufswahlverfahren und die Kriterien für eine konkrete Berufswahl bei Jugendlichen dahingehend zu untersuchen, ob und inwieweit sich einerseits die berufsbezogenen Lebensentwürfe und Wertorientierungen ostdeutscher Jugendlicher denen der westdeutschen angleichen, oder ob sich anderseits herkunfts- und sozialisationsabhängig nach wie vor Unterschiede herauskristallisieren. In diesem Zusammenhang werden die beruflichen Wertorientierungen jugendlicher SchulabgängerInnen in Abhängigkeit und im Bezug zum Geschlecht, zum Schulabschluß, zur sozialen und regionalen Herkunft, zu Konstellationen in den Herkunftsfamilien und zu außerberuflichen Zukunftsvorstellungen und Lebensphasen konkret analysiert. Ein wichtiger Aspekt der Untersuchungen ist ausgerichtet auf die Erfassung der Wunschberufe der Jugendlichen und ihrer Vorstellungen zu Alternativberufen. Untersucht wurde auch, in welchen Zusammenhang jugendliche SchulabgängerInnen ihre Berufswünsche und beruflichen Zukunftsvorstellungen mit partnerschaftlichen und/oder familialen Wünschen bzw. Vorstellungen bringen und in welchen Akzenten von Vereinbarkeitsvorstellungen sich ost- und westdeutsche Jugendliche unterscheiden. Die Studie stützt sich auf eine qualitative Befragung von SchulabgängerInnen mit Hauptschul-, Realschul- und Abiturabschluß des Schuljahres 1992/93 der Region Bremen und Leipzig, Eschwege und Mühlhausen. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen u.a. daß die Berufswahl und die daran gebundene Erwerbstätigkeit für jugendliche SchulabgängerInnen bei der Konzeptionierung ihres zukünftigen Lebens eine zentrale Bedeutung haben. Überwiegend, jedoch unsicherer, binden sie auch familiale Zukunftskonzepte darin ein. Lehrstellen- und besonders die Arbeitsmarktrelevanz - in Verbindung mit individuell verschiedenen umfassenden und strukturierten Wertorientierungen waren dominierende Kriterien ihrer Berufswahlentscheidungen, die von vielen Jugendlichen zudem noch relativ offen getroffen wurden. Weder bei den ostdeutschen Jugendlichen insgesamt, noch bei den jungen Frauen insgesamt sind resignative Rückzüge aus der Erwerbstätigkeit festzustellen. Im Gegenteil: Weibliche Jugendliche der alten Bundesländer - und das traf für alle Schulabschlußniveaus zu - drängen heute nahezu vollzählig und augenscheinlich deutlich bewußter und intensiver ins Erwerbsleben, wollen den Männern die eindeutige Dominanz bei der Arbeitsplatzvergabe und -belegung in stärkerem Maße streitig machen. (IAB2)

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    Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1995)

    Gericke, Thomas; Jogschies, Peter; Bischoff, Peter; Kuhnke, Ralf; Lang, Cornelia; Bertram, Barbara; Henze, Gudrun; Reißig, Monika; Klar, Constanze; Karig, Ute; Schreier, Kerstin;

    Zitatform

    Gericke, Thomas, Barbara Bertram, Ute Karig, Peter Bischoff, Cornelia Lang, Gudrun Henze, Constanze Klar, Kerstin Schreier, Ralf Kuhnke, Peter Jogschies & Monika Reißig (1995): Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. In: Sozialreport H. Sonderheft 2, S. 1-43.

    Abstract

    Das Sonderheft dokumentiert die Beiträge von AutorInnen der Regionalen Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Jugendinstituts e.V. München zu folgenden Themen:
    - Bildungsweg, Berufswahl und berufliche Erstplacierung bei ostdeutschen Schulabgängern des Jahres 1990
    - Gleichbleibend hohe Erwerbsansprüche und steigende Jugendarbeitslosigkeit
    - Einige Aspekte des Migrationsverhaltens von Jugendlichen aus dem Freistaat Sachsen
    - Ostdeutsche Jugendliche und ihr Verhältnis zur Politik in den ersten fünf Jahren nach der Wende
    - Familiäre Lebensbedingungen und familienbezogene Einstellungen ostdeutscher Jugendlicher
    - Deviante Verhaltensweisen im Kontext der jugendlichen Normalbiographie
    - Straßenkarrieren in den neuen Bundesländern: Beschreibungen und Erklärungsansätze - Ergebnisse einer ExpertInnenbefragung
    - Zur Entwicklung des Konsums legaler und illegaler Drogen bei ostdeutschen Jugendlichen. (IAB)

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    Wirtschaftsstandort Neue Bundesländer - Bildungsstandort Neue Bundesländer: Brauchen wir eine neue Ausbildungskultur?: eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 27./28. April 1995 in Lutherstadt Wittenberg (1995)

    Höpfener, Hans-Dieter; Sund, Olaf; Abicht, Lothar;

    Zitatform

    Höpfener, Hans-Dieter, Olaf Sund & Lothar Abicht (sonst. bet. Pers.) (1995): Wirtschaftsstandort Neue Bundesländer - Bildungsstandort Neue Bundesländer: Brauchen wir eine neue Ausbildungskultur? Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 27./28. April 1995 in Lutherstadt Wittenberg. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 57), Bonn, 136 S.

    Abstract

    Die Broschüre gibt Referate und Statements einer Tagung (Wittenbrg, April 1995) wider, zu der der Gesprächskreis Arbeit und Soziales der Friedrich-Ebert-Stiftung und die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt eingeladen hatten, um auf der Grundlage einer differenzierten Problemanalyse Ansätze und neue Wege der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern zu diskutieren und zu einem sachlichen Dialog über eine zukunftsorientierte Förderpolitik im Bereich der beruflichen Bildung beizutragen. Die einzelnen Arbeitsgruppen befaßten sich mit Ansätzen und Konzepten beruflicher Bildung in strukturschwachen Gebieten und in altindustriellen Regionen. Außerdem wurden Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, Innovation und Qualifikation erörtert, generelle und regionalspezifische Entwicklungen der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern dargestellt und Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Förderung der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern im Hinblick auf Ziele, Akteure, Konzepte, Instrumente und Finanzierung diskutiert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt und Berufsausbildung in den neuen Bundesländern (1995)

    Jansen, Rolf; Schober, Karen; Brinkmann, Christian; Degen, Ulrich; Beer-Kern, Dagmar; Walden, Günter; Westhoff, Gisela; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Jansen, Rolf (Hrsg.) (1995): Arbeitsmarkt und Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. (Berichte zur beruflichen Bildung 176), Bielefeld: Bertelsmann, 168 S.

    Abstract

    Der Sammelband enthält Untersuchungsergebnisse des IAB und des BIBB zur Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation in den neuen Bundesländern.

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Qualifikationsentwicklung: Perspektiven der beruflichen Weiterbildung in einer Gesellschaft im Übergang (1995)

    Knöchel, Wolfram; Trier, Matthias;

    Zitatform

    Knöchel, Wolfram & Matthias Trier (1995): Arbeitslosigkeit und Qualifikationsentwicklung. Perspektiven der beruflichen Weiterbildung in einer Gesellschaft im Übergang. (Edition QUEM 05), Münster u.a.: Waxmann, 163 S.

    Abstract

    Der Band befaßt sich mit dem Erhalt von Qualifikationspotentialen im ostdeutschen Transformationsprozeß. Dabei wird zunächst auf den Abbau und die Entwertung von Qualifikationspotentialen durch Langzeitarbeitslosigkeit eingegangen. Anschließend werden die Möglicheiten und Grenzen des Systems der beruflichen Weiterbildung zum Potentialerhalt erörtert. Es wird der Frage nachgegangen, welche Lernarten, -formen und -strukturen für die Erhaltung und Modernisierung beruflich-qualifikatorischer Potentiale und für den Ausgleich von Potentialverlusten geeignet sind. Ein eigenes Kapitel ist der sozialpädagogischen Begleitung von Potentialerhaltsprozessen gewidmet. Behandelt werden auch die Erfahrungen aus Beschäftigtenprojekten und anderen Initiativen von Langzeitarbeitslosen für die Erhaltung von Qualifikationspotentialen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Effects of continuous off-the-job training in East Germany after unification (1995)

    Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Lechner, Michael (1995): Effects of continuous off-the-job training in East Germany after unification. (ZEW discussion paper 1995-27), Mannheim, 72 S.

    Abstract

    Die Studie analysiert die Auswirkungen von Weiterbildung in Ostdeutschland aus der Perspektive von Einzelpersonen, die vor der deutschen Einigung 1990 im Erwerbsleben standen. Es werden Antworten auf Fragen nach durchschnittlichen Erträgen einer Teilnahme an einem spezifischen Weiterbildungstyp beantwortet. Zur Messung dieser Erträge werden typische Ergebnisse wie Einkommen, Stellung im Erwerbsleben, Arbeitsplatzsicherheit und zu erwartende Karriereaussichten angesehen. Die empirischen Ergebnisse basieren auf den ersten fünf Wellen des Sozio-Ökonomischen-Panels (1990-1994). Sie werden einer ökonometrischen Analyse nach einem kausalanalytischen Ansatz unterzogen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung in Ostdeutschland: ein Markt wird transparenter (1995)

    Müller, Karin;

    Zitatform

    Müller, Karin (1995): Weiterbildung in Ostdeutschland. Ein Markt wird transparenter. (IAB-Werkstattbericht 04/1995), Nürnberg, 18 S., Tabelle.

    Abstract

    "Der Umbruch und der Strukturwandel in Ostdeutschland wurden u.a. durch den schnellen Ausbau des Weiterbildungsmarktes flankiert. Der rasch wachsende Bedarf nach beruflicher Weiterbildung brachte eine große Anzahl von Anbietern auf den Markt, was besonders anfangs zu Problemen der Transparenz und Kompetenz führte. Die häufig kritisierte Unübersichtlichkeit des Weiterbildungsmarktes beginnt zurückzugehen: Strukturen werden deutlicher, Bildungsmaßnahmen können durch Informationssysteme umfassender und übersichtlicher angeboten werden. Die hier erschlossenen und referierten Quellen lassen zunehmend genauere Informationen über den ostdeutschen Weiterbildungsmarkt zu, wenngleich das statistische Wissen nach wie vor Lücken aufweist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern: Band 4: Konzeptentwicklung und Transfer (1995)

    Neubert, Renate; Steinborn, Hans-Christian;

    Zitatform

    Neubert, Renate & Hans-Christian Steinborn (Hrsg.) (1995): Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern. Band 4: Konzeptentwicklung und Transfer. (Personalqualifizierung in Ostdeutschland), Bielefeld: Bertelsmann, 232 S.

    Abstract

    Im Band 4 der Reihe Personalqualifizierung in den ostdeutschen Bundesländern steht die Entwicklung von Qualifizierungskonzepten und deren Transfer im Mittelpunkt der Beiträge. Beginnend mit Aussagen zur strukturellen Entwicklung in den einzelnen Regionen und Branchen und daraus abzuleitenden Schlußfolgerungen für das Programm Personalqualifizierung in den ostdeutschen Bundesländern (PQO), werden in zwei weiteren Beiträgen Ergebnisse aus Befragungen von Teilnehmern an Veranstaltungen im Programm PQO vorgestellt. Daran schließt sich die Beschreibung unterschiedlicher Qualifizierungskonzepte - einschließlich der Erfahrungen bei deren Umsetzung - von einzelnen Trägern im Programm an. Es werden Beispiele zur Entwicklung von Multiplikatorensystemen, zur Qualifizierung im CAD-Bereich, im kaufmännischen Bereich und im Gastronomiebereich sowie im öffentlichen Dienst beschrieben. Abschließend werden Ergebnisse aus der Befragung von Jugendlichen in den neuen Bundesländern zum Übergangsprozeß vorgestellt. (BIBB)

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  • Literaturhinweis

    Studium, Beruf und Arbeitsmarkt: Orientierungen von Studierenden in West- und Ostdeutschland (1995)

    Ramm, Michael; Bargel, Tino;

    Zitatform

    Ramm, Michael & Tino Bargel (1995): Studium, Beruf und Arbeitsmarkt: Orientierungen von Studierenden in West- und Ostdeutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 193), Nürnberg, 449 S.

    Abstract

    "Berufliche Orientierungen und Arbeitsmarktperspektiven sind das Theme dieser Studie. Sie basiert auf einer umfangreichen Befragung im Wintersemester 1992/93 von Studenten in den alten und neuen Bundesländern, sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen. Darüberhinaus bezieht sie für die westdeutschen Studierenden frühere, gleich angelegte Erhebungen mit ein, die insgesamt die Zeitreihe von 1983 bis 1993 umfassen. Über den Vergleich der Motive und Werte, der Perspektiven und Orientierungen der Studierenden in West- und Ostdeutschland hinaus, werden in der Studie zugleich für die westdeutschen Studierenden Entwicklungen ihrer Vorstellungen gegenüber Beruf und Arbeitsmarkt dargestellt. Auf einige zentrale Befunde der Studie sei verwiesen:
    -Immer mehr Studierende haben vor dem Studium bereits eine berufliche Ausbildung absolviert und streben eine Doppelqualifikation an.
    -Eine ungenügende Praxis- und Berufsvorbereitung wird vor allem von den Studierenden an den Universitäten bemängelt, in den alten Bundesländern noch deutlich häufiger als in den neuen.
    -Die beruflichen Werte der Studierenden haben sich seit Anfang der 80er Jahre insgesamt verändert. Im Zentrum stehen weiterhin autonome und intrinsische Berufswerte. Allerdings haben unübersehbar extrinsisch-materielle Orientierungen bei den Studierenden zugenommen.
    -Die angestrebten Tätigkeitsbereiche haben sich seit Beginn der 80er Jahre an den Arbeitsmarkt angepaßt. Für die Studierenden an Universitäten hat der Bereich der Privatwirtschaft eine zunehmend bedeutendere Rolle übernommen.
    -Frauen haben in der Sicht der Studierenden nach wie vor mit schlechteren Beschäftigungschancen zu rechnen, insbesondere hinsichtlich des zu erwartenden Einkommens wie der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten.
    -Bei Problemen auf dem akademischen Arbeitsmarkt reagieren die meisten Studierenden flexibel. Sie sind zu größeren Anpassungen und Belastungen bereit.
    -Die berufliche Mobilitätsbereitschaft im Hinblick auf die Europäische Gemeinschaft ist unter westdeutschen Studierenden weiter verbreitet als unter ostdeutschen Studierenden, die dem europäischen Binnenmarkt noch häufig distanziert gegenüberstehen.
    Die Befunde der Studie ermöglichen Einsichten in wichtige Aspekte des Wandels und des Ost-West-Vergleichs sowie in Probleme der Berufswahl und Berufsfindung von Studierenden. Sie läßt insbesondere eine veränderte Ausgangslage für die studentische Studien- und Berufsberatung erkennen, ihre Möglichkeiten und Anforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsverlauf und berufliche Eingliederung von außerbetrieblich ausgebildeten jungen Fachkräften in den neuen Ländern (1995)

    Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Rauch, Angela (1995): Ausbildungsverlauf und berufliche Eingliederung von außerbetrieblich ausgebildeten jungen Fachkräften in den neuen Ländern. In: Forschungsinstitut Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (1995): Berufsausbildung in den neuen Bundesländern : eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 27. Oktober 1994 in Halle/Saale (Gesprächskreis Arbeit und Soziales, 42), S. 67-75.

    Abstract

    Berichtet wird über erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes im IAB, in dem sowohl der unmittelbare Verbleib der Teilnehmerinnen und der Teilnehmer nach einer über- bzw. außerbetrieblichen Ausbildungsmaßnahme in Ostdeutschland, als auch deren längerfristige berufliche Integration untersucht wird. "Eine zentrale Annahme ist, daß neben der jeweiligen Arbeitsmarktlage und den individuellen und sozialen Merkmalen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Art und Inhalt der Maßnahme - wie Berufsfelder, Gestaltung, Organisationsform und Durchführungsaspekte - den Maßnahmeerfolg und den Verlauf der beruflichen Integration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheidend mitbeeinflussen." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Demographische Grenzen der Bildungsexpansion: Eine Modellrechnung zur künftigen quantitativen Entwicklung des Berufsbildungs- und Hochschulsystems (1995)

    Reinberg, Alexander; Schweitzer, Cordula; Tessaring, Manfred; Fischer, Günther;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander, Günther Fischer, Cordula Schweitzer & Manfred Tessaring (1995): Demographische Grenzen der Bildungsexpansion: Eine Modellrechnung zur künftigen quantitativen Entwicklung des Berufsbildungs- und Hochschulsystems. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 1, S. 5-31.

    Abstract

    "Die Bildungsexpansion der letzten Jahrzehnte hat in den alten Bundesländern praktisch alle Bereiche des Ausbildungssystems erfaßt. Ein weiteres ungebremstes Wachstum der Bildungsnachfrage würde allerdings in absehbarer Zukunft an demographische Grenzen stoßen. Mit Hilfe von Modellrechnungen bis zum Jahr 2020 (Westdeutschland) bzw. 2010 (Ostdeutschland) werden die möglichen Obergrenzen der künftigen Bildungsexpansion und deren Auswirkungen auf das Ausbildungs- und Erwerbssystem der Zukunft abgeschätzt. Als Referenzbasis dienen die Ergebnisse einer Status-quo-Variante. Die Ergebnisse für Westdeutschland zeigen, daß demographisch bedingte Einbrüche im beruflichen Ausbildungssystem zwar langfristig ausgeglichen werden könnten, allerdings mit einem erheblichen Rückgang der Erwerbsbeteiligung junger Altersjahrgänge der Bevölkerung verbunden wären. Die Eintritte in eine berufliche Erstausbildung (Lehre, Berufsfachschule) würden - gemäß der Maximalvariante - bis zum Jahr 2010 auf rund 900 000 ansteigen (1991: knapp 650 000), danach aber aus demographischen Gründen deutlich abnehmen. Die Zahl der Studienanfänger an Hoch- und Fachhochschulen würde - nach einem Rückgang in den 90er und einem allmählichen Anstieg in den folgenden Jahren - mit 260 000 (2015) wieder auf das Niveau zu Anfang der 90er Jahre ansteigen; anschließend ist auch hier, demographisch bedingt, eine Abnahme zu erwarten. Die Entwicklung der Absolventenzahlen folgt diesen Schwankungen mit entsprechender zeitlicher Verzögerung. Seit der Wiedervereinigung hat sich die Ausbildungslandschaft in den neuen Bundesländern gravierend verändert. Sie wurde im wesentlichen nach westlichem Muster neu strukturiert. Im Rahmen eines Anpassungsszenarios wird verdeutlicht, mit welchen Folgen zu rechnen wäre, wenn sich das Bildungs- und Ausbildungsverhalten der nachrückenden Jahrgänge innerhalb von 10 Jahren dem der alten Bundesländer angleichen würde. Die Berechnungen zeigen, daß dann erhebliche Anstrengungen notwendig sein dürften, um die entsprechenden Kapazitäten an Schul-, Ausbildungs- und Studienplätzen bereitzustellen. Die Zahl der Eintritte in die berufliche Erstausbildung würde sich bis zum Jahre 2001 verdoppeln und dann infolge des Geburteneinbruchs Ende der 80er/Beginn der 90er Jahre wieder sinken, läge aber in 2010 mit 124 000 immer noch über dem Ausgangsniveau 1991 (97 000). Der Geburtenrückgang seit 1988/89 wird sich erst nach dem Jahre 2010 gravierend auswirken. Die Entwicklung der Hochschulzugänge verläuft ähnlich: eine Verdoppelung von 31 000 (1991) auf 62 000 im Jahre 2001 und ein anschließender Rückgang auf 53 000 im Jahre 2010. Auf die Absolventenzahlen wirken sich diese Entwicklungen mit entsprechender Verzögerung aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Bundesländer: Ausbildungsstellenmarkt auch 1995 noch nicht im Gleichgewicht: erste Ergebnisse aus dem Arbeitsmarkt-Monitor vom November 1994 (Zusatzerhebung "Ausbildung") (1995)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1995): Neue Bundesländer: Ausbildungsstellenmarkt auch 1995 noch nicht im Gleichgewicht. Erste Ergebnisse aus dem Arbeitsmarkt-Monitor vom November 1994 (Zusatzerhebung "Ausbildung"). (IAB-Kurzbericht 03/1995), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage einer repräsentativen Umfrage bei rund 2500 jungen Menschen im Alter von 16 bis 22 Jahren wird in dem Beitrag festgestellt, daß das Interesse ostdeutscher Jugendlicher an einer Berufsausbildung im dualen System ungebrochen ist: "Mehr als 200.000 möchten 1995 eine Lehre beginnen, das sind gut 30.000 mehr als sich 1994 bei der Berufsberatung um eine Lehrstelle beworben haben. Darunter befinden sich zahlreiche Jugendliche, die in den vergangenen Jahren vergeblich eine Lehrstelle gesucht haben. Jugendliche verhalten sich sehr flexibel bei der Ausbildungssuche; nur rund die Hälfte ist auf einen bestimmten Ausbildungsweg festgelegt. Die Mehrzahl betrachtet jedoch die anderen Möglichkeiten eher als Notlösung denn als echte Alternative. Westpendler/innen entlasten nach wie vor den ostdeutschen Ausbildungsmarkt. Rund 37.000 haben einen Ausbildungsplatz in den alten Ländern. Allerdings war bislang das Risiko eines Ausbildungsabbruchs unter den West-Azubis mit rund 30% ungleich höher als im Osten. Das zu erwartende betriebliche Ausbildungsplatzangebot wird auch in diesem Jahr bei weitem nicht ausreichen, um die Ausbildungswünsche der Jugendlichen zu befriedigen." (IAB2)

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    Außerbetriebliche Berufsausbildung in den neuen Bundesländern: Gute Noten trotz schwieriger Arbeitsmarktlage: erste Ergebnisse zu Ausbildungsverlauf und beruflicher Integration der Absolventen/innen (1995)

    Schober, Karen; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Schober, Karen & Angela Rauch (1995): Außerbetriebliche Berufsausbildung in den neuen Bundesländern: Gute Noten trotz schwieriger Arbeitsmarktlage. Erste Ergebnisse zu Ausbildungsverlauf und beruflicher Integration der Absolventen/innen. (IAB-Kurzbericht 08/1995), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Seit vier Jahren wird mit außerbetrieblicher Berufsausbildung in den neuen Ländern dem Mangel an betrieblichen Ausbildungsplätzen begegnet und so den Jugendlichen eine Ausbildungsperspektive eröffnet. Die hohe Ausbildungsleistung dokumentieren folgende Zahlen: Insgesamt haben im Laufe der vier Jahre gut 100.000 Jugendliche eine außerbetriebliche Ausbildung begonnen, 26.000 mittlerweile erfolgreich abgeschlossen." Absolventenbefragungen zeigen, daß sich der Übergang ins Erwerbsleben sowohl 1993 als auch 1994 schwierig gestaltete: Weniger als die Hälfte war im Spätsommer 1994 erwerbstätig. Deutliche Unterschiede in den Einmündungschancen junger Frauen und Männer zeigen sich insbesondere bei der Arbeitslosigkeit, die bei weiblichen Absolventen 2-3 mal so hoch ist wie bei jungen Männern. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Zur Krise des Dualen Systems: Ausbildungs- und Beschäftigungssituation in zwei Thüringer Regionen (1995)

    Seifert, Matthias;

    Zitatform

    Seifert, Matthias (1995): Zur Krise des Dualen Systems: Ausbildungs- und Beschäftigungssituation in zwei Thüringer Regionen. (START-Forschungsbericht 04), Erfurt, 63 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht für zwei Thüringer Regionen (Arbeitsamtsbezirke Jena und Nordhausen) die für Jugendliche aus den Diskrepanzen zwischen Ausbildungsplatznachfrage und Ausbildungsplatzangebot resultierenden Probleme an der ersten Schwelle und die Übernahmesituation an der zweiten Schwelle. Analysiert werden die Struktur des Ausbildungsplatzangebots (Berufswünsche, schulische Qualifikationsstruktur, regionales betriebliches und außerbetriebliches Ausbildungsplatzangebot, außerbetriebliche Ausbildung u.a.), Berufseinmündung und Arbeitslosigkeit, regionale Entwicklungstrends und geschlechtsspezifische Faktoren. Abschließend werden "potentielle Handlungskorridore für die politische Gestaltung einer institutionellen Reform des dualen Systems skizziert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Außerbetriebliche Ausbildung für marktbenachteiligte Jugendliche (1995)

    Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd (1995): Außerbetriebliche Ausbildung für marktbenachteiligte Jugendliche. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 24, H. 4, S. 24-28.

    Abstract

    Seit 1990 muß in den ostdeutschen Ländern ein Teil der Jugendlichen außerbetrieblich ausgebildet werden. Der Beitrag behandelt die Folgen einer außerbetrieblichen Ausbildung für die Jugendlichen (Ausbildungsverlauf, Arbeitsmarktchancen) und die globalen Auswirkungen auf die Verankerung des dualen Systems in Ostdeutschland. Die Probleme der außerbetrieblich ausgebildeten Jugendlichen liegen vor allem in geschlechtsspezifischen Benachteiligungen, berufsbezogenen Kompromissen bei der Einmündung in die Lehre, finanziellen Nachteilen und geringeren Arbeitsmarktchancen. Obwohl für die beiden kommenden Jahre erneut mit einer Steigerung der Nachfrage nach Ausbildungsplätzen zu rechnen ist, wird dafür plädiert, die außerbetriebliche Ausbildung in den neuen Bundesländern einzuschränken, um das duale System nicht weiter zu destabilisieren. Um der Nachfrage nach Ausbildungsplätzen dennoch nachzukommen, werden alternative Konzepte wie die Einführung einer Umlagefinanzierung für die betriebliche Ausbildung oder die Organisation von Ausbildungsverbünden entwickelt. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Ressourcen ostdeutscher Arbeitnehmer als Determinanten von Weiterbildungsintentionen (1995)

    Wagner, Thomas ; Hilligloh, Sabine; Frese, Michael;

    Zitatform

    Wagner, Thomas, Michael Frese & Sabine Hilligloh (1995): Ressourcen ostdeutscher Arbeitnehmer als Determinanten von Weiterbildungsintentionen. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 39, H. 3, S. 94-104.

    Abstract

    "Das Bemühen um neue Qualifikationen und das Realisieren von Weiterbildungsintentionen zur Erweiterung eigener Kompentenzen ist für ostdeutsche Arbeitnehmer sehr wichtig. Die Untersuchung basiert auf einem längsschnittlichen Design mit 4 Meßzeitpunkten (Abstand jeweils 4 Monate bzw. 1 Jahr) und einer Zufallsstichprobe von über 500 repräsentativ ausgewählten Personen einer Landeshauptstadt im Osten Deutschlands (Dresden). Zwei motivationale Prozesse werden näher betrachtet: In einem ersten Schritt wird getestet, welche Prädiktoren (arbeitsumgebungsbezogene, motivations- und qualifikationsbezogene Faktoren) zur Vorhersage von Weiterbildungsintentionen wichtig sind. Die wichtigsten Prädiktoren sind Komplexität der Arbeitsaufgaben, Umstellungsbereitschaft gegenüber Arbeit und frühere Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen. Von vier getesteten Moderatoren (arbeitslos vs. nicht arbeitslos, Alter, Geschlecht, niedrige Valenz der Weiterbildung vs. hohe Valenz) sind nur Arbeitslosigkeit und Alter bedeutsam. In einem zweiten Schritt wurde der Übergang von der Intention zum Handeln genauer untersucht. Dabei erweist sich die Intention als wichtiger Prädiktor der Handlung. Weiterhin sind handlungsvorbereitende Schritte gute Vorhersagefaktoren zukünftiger Weiterbildungshandlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsbegleitende Weiterbildung von Multiplikatoren beruflicher Fortbildung und Umschulung (1995)

    Wiesner, Gisela; Kunze, Siegismund; Adamski, Manfred; Häßler, Heidi;

    Zitatform

    Wiesner, Gisela, Manfred Adamski, Heidi Häßler & Siegismund Kunze (1995): Berufsbegleitende Weiterbildung von Multiplikatoren beruflicher Fortbildung und Umschulung. (Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern Sonderband), Bielefeld: Bertelsmann, 198 S.

    Abstract

    Der Bericht stellt ein im Rahmen des Programms "Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern" an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Technischen Universität Dresden durchgeführtes Vorhaben zur Qualifizierung von Multiplikatoren beruficher Fortbildung und Umschulung in Ostdeutschland dar. Es zielt darauf ab, "ein Curriculum für ein universitäres berufsbegleitendes Ergänzungsstudium zu entwickeln und zu erproben. Über dieses Studium soll das in der beruflichen Weiterbildung tätige Personal die erforderlichen Handlungskompetenzen für die berufliche Tätigkeit erweitern, vertiefen und teilweise neu erwerben". Der Abschlußbericht enthält das Konzept und die Ergebnisse der Qualifizierung von Multiplikatoren im Schwerpunkt Bildungsmanagement. Neben dem Modell-Ergänzungsstudium wird für Adressaten, die nicht die Zugangsvoraussetzungen für ein Ergänzungsstudium erfüllen, ein Ansatz für ein "Bausteinkonzept für ausgewählte Probleme in der Aus- und Weiterbildung vorgestellt." (IAB2)

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    Berufsausbildung in den neuen Bundesländern: eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 27. Oktober 1994 in Halle/Saale (1995)

    Zitatform

    (1995): Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 27. Oktober 1994 in Halle/Saale. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 42), Bonn, 119 S.

    Abstract

    Die Broschüre enthält Referate und Statements eines abschließenden Podiumsgesprächs einer Tagung, auf der Experten aus der Berufsbildungspolitik über die derzeitige Situation der Berufsausbildung in den neuen Ländern diskutierten und Perspektiven und Lösungsansätze erörterten.
    - Ausbildungsbeteiligung und -probleme der Betriebe und Praxen sowie Maßnahmen zur Förderung der betrieblichen Berufsausbildung in den neuen Bundesländern (U. Degen)
    - Berufsausbildung in den neuen Bundesländern - Anforderungen an die Bildungspolitik (G. Rixe)
    - Vollzeitschulische oder außerbetriebliche Ausbildung: Lückenbüßer oder Alternative zur betrieblichen Berufsausbildung? (Arbeitsgruppe)
    - Ausbildungsverlauf und berufliche Eingliederung von außerbetrieblich ausgebildeten jungen Fachkräften in den neuen Ländern (A. Rauch)
    - Zur Situation von Mädchen und jungen Frauen auf dem Ausbildungsstellenmarkt - Probleme und Handlungsbedarf (B. Voigt)
    - Perspektiven für die Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. Zur Abschlußdiskussion der hier dokumentierten Fachtagung (A. Rauch)
    - Möglichkeiten zur Förderung und Stabilisierung der betrieblichen Berufsausbildung (Arbeitsgruppe). (IAB2)

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    Von der beruflichen Weiterbildung zur Kompetenzentwicklung: Lehren aus dem Transformationsprozeß. Memorandum, beschlossen vom Kuratorium der Arbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management (1995)

    Zitatform

    (1995): Von der beruflichen Weiterbildung zur Kompetenzentwicklung. Lehren aus dem Transformationsprozeß. Memorandum, beschlossen vom Kuratorium der Arbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management. (QUEM-report 40), Berlin, 88 S.

    Abstract

    Mit dem Memorandum werden Ergebnisse und Erfahrungen aus der vierjährigen Tätigkeit von QUEM (Qualifikations-Entwicklungs-Management) zur Neuorientierung von Qualifizierung und Weiterbildung in den neuen Bundesländern vorgestellt. Dabei ging es vor allem darum,
    - Ergebnisse aus Analysen und Evaluation des vorhandenen Qualifikationsniveaus in die Weiterbildungspraxis und -beratung einzubringen,
    - den Betrieb als entscheidenden Lernort für die Umorientierung der Qualifikationen ins Blickfeld zu rücken,
    - Modelle für strukturelle und organisatorische Verbesserungen der beruflichen Weiterbildung zu erproben und die Ergebnisse in die gesamtdeutsche Diskussion einzubringen,
    - eine Infrastruktur für wissenschaftliche Dienstleistungen zur Weiterbildungsforschung auch in den neuen Ländern aufzubauen, den Erfahrungsaustausch mit Osteuropa zur Anpassung von Qualifikationsstrukturen zu fördern,
    - Modelle zur Personal- und Organisationsentwicklung im Transformationsprozeß zu erarbeiten.
    Das Hauptkapitel "Analysen, Entwicklungen, Perspektiven" geht vor allem auf folgende Aspekte ein: Stellenwert betrieblicher Personal- und Organisationsentwicklung, Funktionsveränderungen im Markt beruflicher Weiterbildung, veränderte Lehr- und Lernformen, die neue Aufgabe Potentialsicherung Arbeitsloser, internationale Transformation. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Transformation des Humankapitals in ostdeutschen Betrieben (1994)

    Albach, Horst; Schwarz, Rainer;

    Zitatform

    Albach, Horst & Rainer Schwarz (1994): Die Transformation des Humankapitals in ostdeutschen Betrieben. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 4 94-01), Berlin, 40 S.

    Abstract

    "Fast ein Drittel der Erwerbstätigen in der ehemaligen DDR konnte eine Facharbeiter-Ausbildung aufweisen, in Westdeutschland waren es dagegen nur knapp über 20 Prozent. Folglich nahmen westdeutsche Investoren nach der 'Wende' 1989 an, das große Humankapital ostdeutscher Betriebe sei der entscheidende Erfolgsfaktor im Transformationsprozeß zur Marktwirtschaft. Diese Einschätzung hat sich jedoch als falsch erwiesen. Diese Aussage gilt nicht nur für die Kenntnisse des rechtlichen Rahmens, in dem fachliche Arbeit sich vollzieht, sondern auch für die technologischen Prozesse selbst: das fachliche Humankapital war an ein technisch obsoletes Sachkapital gebunden. Humankapital ist kein systemindifferenter Tatbestand. Der Transformationsprozeß von der Plan- zur Marktwirtschaft muß also als ein komplexer zeitlicher Prozeß verstanden werden, bei dem altes systemgebundenes Humankapital verlorengeht und neues aufgebaut wird. Dieser Prozeß ist bislang dort am effizientesten verlaufen, wo es zu einer konfliktfreien Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern aus Ost- und Wissensträgern aus Westdeutschland kam." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gelungener Start - unsichere Zukunft? Der Übergang von der Schule in die Berufsbildung: Ergebnisse der Leipziger Längsschnitt-Studie 2 (1994)

    Bertram, Barbara; Bien, Walter; Gericke, Thomas; Lappe, Lothar; Schröpfer, Haike; Höckner, Marianne;

    Zitatform

    Bertram, Barbara, Walter Bien, Thomas Gericke, Marianne Höckner, Lothar Lappe & Haike Schröpfer (1994): Gelungener Start - unsichere Zukunft? Der Übergang von der Schule in die Berufsbildung. Ergebnisse der Leipziger Längsschnitt-Studie 2. München: Verlag Deutsches Jugendinstitut, 315 S.

    Abstract

    Die Leipziger Längsschnittstudie konzentrierte sich auf die Fragen der Berufswahl und des Übergangs in die Berufswahl und des Übergangs in die Berufsausbildung, auf Ausbildungswahl, Einstellungen, Wertorientierungen und Lebensziele bei Jugendlichen, Einfluß von Geschlecht und regionalen Faktoren.
    Die Beiträge beleuchten im einzelnen folgende Aspekte:
    - Wege und Umwege zum Beruf - eine Einführung (Bien, Lappe)
    - Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Wandel (Gericke)
    - Berufswahl in der Planwirtschaft - Auswirkungen in der Marktwirtschaft (Bertram, B.)
    - Einfluß der Eltern auf Berufswege von Jugendlichen (Höckner)
    - Elternrat noch gefragt? (Schröpfer)
    - Einstellungen, Wertorientierungen und Lebensziele bei ostdeutschen Jugendlichen im Altersverlauf (Gericke)
    - Kontrollüberzeugungen und handlungsleitende Motivationen (Schröpfer)
    - Entscheiden geistige Fähigkeiten über Berufsbildungswege? (Höckner)
    - Berufswege im Systemübergang (Bertram, B.)
    - Unterschiedliche Lebenswege und Chancen für die Geschlechtergruppen? (Bertram, B.)
    - Besonderheiten des Ausbildungszuganges für Jugendliche im ländlichen Raum (Gericke). (IAB2)

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    Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates für die Hochschulen in den neuen Ländern (1994)

    Bieber, Hans-Joachim;

    Zitatform

    Bieber, Hans-Joachim (1994): Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates für die Hochschulen in den neuen Ländern. In: Das Hochschulwesen, Jg. 42, H. 2, S. 62-71.

    Abstract

    Der Autor schildert die Ausgangslage nach 1989 für eine Vereinigung der Wissenschaftssysteme der DDR und der Bundesrepublik Deutschland und umreißt die Leitlinien des Wissenschaftsrates für die Neugestaltung der Wissenschaftslandschaft in den neuen Bundesländern. Er zieht eine Zwischenbilanz, geht auf die gegenwärtige Situation der Hochschulen in Ostdeutschland ein und zeigt Perspektiven auf. "Die Hochschulen der neuen Länder stehen vor einem Berg von Problemen; manche selbstgemachten mögen noch hinzukommen. Gleichwohl haben sie auch Chancen im Wettbewerb mit den Hochschulen in den alten Ländern. In ihren längerfristigen Zukunftsperspektiven zeigen sich auch manche Silberstreifen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Qualitätssicherung bei Bildungsträgern: zwei Fallstudien (1994)

    Bootz, Ingeborg; Floßmann, Bernd;

    Zitatform

    Bootz, Ingeborg & Bernd Floßmann (1994): Qualitätssicherung bei Bildungsträgern. Zwei Fallstudien. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 16), Schwerin, 30 S.

    Abstract

    Der Bericht über zwei im Februar 1994 an den Standorten Grevesmühlen und Wismar des Instituts für berufliche Qualifikation durchgeführte Fallstudien gibt "einen Einblick in die Arbeit und Bemühungen von Bildungsträgern in den neuen Bundesländern zur Qualitätssicherung" (in der Weiterbildung). Befragt wurden die Geschäftsführung des Instituts für berufliche Qualifikation, Mitarbeiter und Teilnehmer, außerdem erfolgten Hospitationen. Im einzelnen wird auf Elemente der Qualitätssicherung aus verschiedenen Perspektiven eingegangen: Unternehmer, Ausbildungsleiter Gastronomie, Mitarbeiter(innen), Teilnhmer(innen). Beurteilt werden vor allem die didaktische Umsetzung der Lerninhalte, fachliche und methodische Qualifikation, regionaler Kontext. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Brückenkurse im Transformationsprozeß: Ergebnisse und Erfahrungen (1994)

    Buggenhagen, H.J.; Schröder, J.; Wahmkow, V.; Ernst, H.; Hatwieger, K.;

    Zitatform

    Buggenhagen, H.J., H. Ernst, K. Hatwieger, J. Schröder & V. Wahmkow (1994): Brückenkurse im Transformationsprozeß. Ergebnisse und Erfahrungen. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 19), Schwerin, 46 S.

    Abstract

    Die Broschüre beschreibt Brückenkurse als "neues Element der Anpassungsqualifizierung" in den neuen Bundesländern, das darauf abzielt, "aufbauend auf vorhandene Kennntisse, Fähigkeiten und Erfahrungen durch Fortbildung, Kompetenz- und Qualifikationsdefizite entsprechend den marktwirtschaftlichen Erfordernissen auszugleichen und durch bessere Qualifizierung die Beschäftigungsstabilität der Betroffenen zu erhöhen." Diese Anpassungsqualifizierung soll eine Gleichsetzung der beruflichen Abschlüsse aus den neuen mit denen aus den alten Bundesländern ermöglichen. Konzepte und Methoden für die Anpassungsqualifizierung in verschiedenen Branchen und Regionen Ostdeutschlands werden skizziert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliches Ausbildungsengagement in den neuen Bundesländern (1994)

    Degen, Ulrich; Walden, Günter;

    Zitatform

    Degen, Ulrich & Günter Walden (1994): Betriebliches Ausbildungsengagement in den neuen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 23, H. 5, S. 3-8.

    Abstract

    Im BIBB-Forschungsprojekt "Berufsbildung im Übergang - Analyse der Ausbildungsgestaltung in den neuen Ländern" werden seit 1991 aufbauend auf qualitativen und quantitativen repräsentativen Erhebungen die wesentlichen Charakteristika und Probleme der Entwicklung der Berufsbildung in den neuen Ländern untersucht. Erste ausgewählte Analyseergebnisse einer Erhebung in Ausbildungsbetrieben Anfang 1994 liegen jetzt vor. Das duale System der Berufsbildung ist demnach in den neuen Bundesländern noch nicht verankert. Die Situation der Berufsbildung stellt gewissermaßen ein Spiegelbild der insgesamt schlechten Ertrags- und Beschäftigungsperspektive dar. Zur Sicherung eines ausreichenden Ausbildungsstellenangebots ist hier deshalb die öffentliche Hand auch weiterhin in starkem Maße gefordert. Neben direkten finanziellen Hilfen müssen auch eine Vielzahl weiterer Maßnahmen ergriffen werden, die den Betrieben die Wahrnehmung von Ausbildungsverantwortung erleichtern. (BIBB)

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  • Literaturhinweis

    Studien- und Berufsausbildungswahl der Studienberechtigten 93 aus den neuen Ländern (1994)

    Durrer, Franz; Heine, Christoph;

    Zitatform

    Durrer, Franz & Christoph Heine (1994): Studien- und Berufsausbildungswahl der Studienberechtigten 93 aus den neuen Ländern. (HIS-Kurzinformationen 1994/A07), 14 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden Teilergebnisse der einmaligen Befragung der Studienberechtigten des Schuljahres 1992/93 aus den neuen Ländern präsentiert. Sie beziehen sich auf grundlegende Struktur und 'Eckdaten' über den Prozeß der nachschulischen Entscheidungsfindung im Halbjahreszeitraum nach Schulabgang und auf die weiteren Perspektiven der nachschulischen Ausbildungs- und Tätigkeitswahl. Im einzelnen wird eingegangen, erstens, auf die zu erwartende Brutto-Studienquote, also den jeweiligen Anteil der Studienberechtigten, die zum Befragungszeitpunkt entweder bereits studieren oder dies für die Folgezeit noch beabsichtigen, zweitens, auf die ein halbes Jahr nach Erwerb der Studienberechtigung tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten, drittens, auf die angestrebten Hochschulabschlüsse bzw. Studiengangsarten und, viertens, auf die Wahl des gegenwärtigen oder zukünftigen Studienorts. Diese Daten werden den entsprechenden Ergebnissen der Befragungen der Studienberechtigten 90, 91 und 92 aus den neuen Ländern und den Studienberechtigten 90 und 92 aus den alten Ländern gegenübergestellt. Der Jahrgangsvergleich ermöglicht die Ermittlung von Trendverläufen und der Ost-West-Vergleich die Beantwortung der Frage, ob und inwieweit sich die Entscheidungsfindung und das nachschulische Ausbildungswahlverhalten der Studienberechtigten aus den neuen und den alten Ländern einander angleichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Momente einer Zwischenbilanz: Schule in Ostdeutschland vom äußeren zum inneren Wandel (1994)

    Döbert, Hans;

    Zitatform

    Döbert, Hans (1994): Momente einer Zwischenbilanz: Schule in Ostdeutschland vom äußeren zum inneren Wandel. In: Zeitschrift für Bildungsverwaltung, Jg. 9, H. 1, S. 25-38.

    Abstract

    Der Artikel skizziert Ergebnisse der Schulreform in Ostdeutschland seit dem Einigungsvertrag bis 1993. Er geht auf die Diskussion der bildungsrechtlichen und -programmatischen Rahmenbedingungen in den einzelnen neuen Bundesländern ein, auf den notwendigen Übergang von der "äußeren" zur "inneren" Schulreform und auf Personalveränderungen, die die Lehrerschaft betreffen, bei der sich unterschiedliche länderspezifische Umsetzungen zeigen, außerdem werden Ergebnisse einer empirischen Untersuchung bei über 1.000 Lehrern (350 ausgewertete Fragebögen) aus Ostberlin, Brandenburg und Sachsen zur Einschätzung des neuen Schulsystems und der eigenen Situation dargestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildungsstrukturen in Sachsen-Anhalt: Ergebnisse einer empirischen Studie (1994)

    Döring, Ottmar; Schäfer, Erich;

    Zitatform

    Döring, Ottmar & Erich Schäfer (1994): Weiterbildungsstrukturen in Sachsen-Anhalt. Ergebnisse einer empirischen Studie. In: Weiterbildung in der Region H. 9, S. 3-9.

    Abstract

    Auf der Basis einer im Frühjahr/Sommer 1993 durchgeführten Fragebogenaktion bei 270 Weiterbildungsträgern in Sachsen-Anhalt beschreibt der Artikel Strukturen der Weiterbildung, Anbieterstruktur, Weiterbildungsangebot, Entwicklungsprobleme, Finanzierung. Die Situation ist durch Umbruch und ständige Umgestaltung gekennzeichnet. Angesichts knapper Ressourcen scheinen ein höherer Grad an Systematisierung, verstärkte Kooperationen, mehr Information und Beratung notwendig. (IAB)

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    Management und Wertewandel im Übergang: Voraussetzungen, Chancen und Grenzen betrieblicher Weiterbildung im Transformationsprozeß (1994)

    Heyse, Volker; Voß, Peter; Metzler, Dorothea; Metzler, Helmut; Seifert, Peter; Seifert, Peter; Erpenbeck, John; Voß, Peter; Böhm, Ingeborg; Weinberg, Johannes; Metzler, Helmut; Birth, Klaus; Weinberg, Johannes; Böhm, Ingeborg; Birth, Klaus; Metzler, Dorothea;

    Zitatform

    Heyse, Volker & John Erpenbeck (1994): Management und Wertewandel im Übergang: Voraussetzungen, Chancen und Grenzen betrieblicher Weiterbildung im Transformationsprozeß. (Edition QUEM 03), Münster u.a.: Waxmann, 280 S.

    Abstract

    Die Autoren der Studie "meinen, daß nur auf der Basis eines 'neutralisierenden' empirisch wie theoretisch untermauerten psychologischen, sozialwissenschaftlichen und philosophischen Vorgehens ein sachlicher Dialog über die bildungstheoretischen Voraussetzungen zur Bewältigung der Vereinigungsfolgen möglich ist." Dazu werden in Kapitel 1 empirische Untersuchungen von 1989-1992 zum Sozialisations- und Wertetransformationsprozeß in Deutschland beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft ausgewertet und Schlußfolgerungen für Personalentwicklung und Weiterbildung gezogen. In Kapitel 2 werden sozialisations- und konfliktbedingte Unterschiede im Verhalten von ost- und westdeutschen Führungskräften in ostdeutschen Unternehmen untersucht. Kapitel 3 geht auf die soziale Identität ostdeutscher Arbeitnehmer ein. In Kapitel 4 werden soziologische Ansätze und Ergebnisse zur Erforschung des Wertwandels analysiert. Kapitel 5 widmet sich der Aneignung von Werten als evolutionärem Prozeß. In Kapitel 6 werden bildungstheoretische Schlußfolgerungen abgeleitet, die sich auf die Anforderungen an die beruflich-betriebliche Weiterbildung in Ostdeutschland beziehen, auf die Ausgangslage der Erwachsenen dort als Adressaten der beruflichen Weiterbildung und auf Ansätze für adressaten- und verwendungsbezogene Weiterbildungskonzepte. Kapitel 7 bietet unter dem Titel "Wende der Kultur - Kultur der Wende" eine "philosophisch-systemanalytische Zusammenschau der Themenkreise Kulturwandel, Wertewandel, individuelle und soziale Selbstorganisation und Werteinteriorisation". Diese Richtung erlaubt eine "psychosoziale Charakteristik von sich wandelnden Grundwerten in bildungstheoretischer Absicht". (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt in Ostdeutschland: immer noch zu wenig betriebliche Ausbildungsplätze (1994)

    Jeschek, Wolfgang;

    Zitatform

    Jeschek, Wolfgang (1994): Zur Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt in Ostdeutschland. Immer noch zu wenig betriebliche Ausbildungsplätze. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 41, S. 697-703.

    Abstract

    "Nach neuesten Meldungen ist in Ostdeutschland die Lehrstellenlücke im Verlauf des Jahres 1994 stark verkleinert worden. Dazu hat wesentlich die Einrichtung außerbetrieblicher Ausbildungsplätze durch staatliche Instanzen beigetragen. Dennoch fehlen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres rund 6000 Ausbildungsplätze. Diese Angaben unterzeichnen freilich - wie in den Vorjahren auch - die Probleme auf dem ostdeutschen Lehrstellenmarkt erheblich, denn ein beträchtlicher Teil der Bewerber für eine Lehrstelle weicht infolge des unzureichenden Angebots auf andere Bildungsmaßnahmen aus oder verzichtet ganz auf eine weitere Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kommunikationskultur und Arbeitswelt: Psychologische Dimensionen der beruflichen Weiterbildung im Transformationsprozeß: Berichte - Erfahrungen - Trends (1994)

    Kornbichler, Thomas; Lange, Hellmuth; Lüdemann, Martin; Wagner, Thomas ; Merboth, Heike; Becker, Henning; Meyer, Lutz-Ulrich; Bode, Otto F.; Pietsch, Klaus-Dieter; Günther, Ulrich; Pitzer, Bernd R.; Höller, Bernd; Pohlandt, Andreas; Krejny, Werner; Rehork, Thomas; Hartwig, Christa-Jana; Roth, Franz; George, Karlheinz; Schmittberger, Markus; Hugo-Becker, Annegret; Senghaas-Knobloch, Eva; Birnbaum, Hans; Sourisseaux, Andreas; Vob, Peter; Thomas, Alexander; Hofmann, Karsten; Thöne, Bettina;

    Zitatform

    Kornbichler, Thomas & Christa-Jana Hartwig (Hrsg.) (1994): Kommunikationskultur und Arbeitswelt: Psychologische Dimensionen der beruflichen Weiterbildung im Transformationsprozeß. Berichte - Erfahrungen - Trends. Berlin: Akademie Verlag, 355 S.

    Abstract

    Der Sammelband enthält Beiträge "in denen Arbeitsfelder und Aufgaben des deutsch-deutschen Transformationsprozesses aus psychologischer Sicht vorgestellt werden. Es handelt sich sowohl um allgemeine Analysen als auch um Erfahrungsberichte und Fallstudien als auch um Berichte über breiter angelegte Forschungen". Im ersten Teil "wert-, kultur-, sozial- und organisationspsychologische Analysen" geht es um Wertorientierungen und Motivationen von Führungs- und Fachkräften im Transformationsprozeß vom Plan zum Markt, um die betriebliche Notgemeinschaft im Umbruch, um kulturelle Divergenzen in der deutsch-deutschen Wirtschaftskooperation, um eine kulturbewußt-systematische Bildungsbedarfsanalyse in beiden Teilen Deutschlands, um Funktionen der Weiterbildung im Transformationsprozeß. Der zweite Teil "Fallstudien und Berichte" geht u.a. auf Erfahrungen aus Ost-West-Führungsseminaren ein, auf Personalauswahl, ein Konzept fertigungsnaher Qualifizierung, auf den organisatorischen Wandel in ostdeutschen Unternehmen, auf die wissenschaftliche Weiterbildung arbeitsloser Akademiker und auf die Umschulung Arbeitsloser. Im dritten Teil "Perspektiven für eine psychologisch fundierte Qualifizierung" werden unterschiedliche Methoden aufgezeigt, die sich in der "arbeitsweltlichen Kommunikations- und Transformationskultur" zur Unterstützung der Weiterbildung einsetzen lassen. Die in diesem Band zusammengestellten "psychologischen Analysen bilden einen Baustein zu einer Hermeneutik des gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozesses. Indem die Psychologie dieser Veränderungen und Umbrüche explizit vorgetragen wird, wird implizit zugleich die Frage nach der Rolle der Psychologie im Transformationsprozeß gestellt". (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in den neuen Bundesländern: Ausgangsbedingungen, Übergangsprozeß und Perspektiven (1994)

    Kudella, Peter; Walden, Günter; Pätzold, Günter;

    Zitatform

    Kudella, Peter, Günter Pätzold & Günter Walden (1994): Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in den neuen Bundesländern. Ausgangsbedingungen, Übergangsprozeß und Perspektiven. (Berichte zur beruflichen Bildung 174), Bielefeld: Bertelsmann, 121 S.

    Abstract

    Fragen der Lernortkooperation wird in jüngster Zeit durch Berufsbildungspolitik und Berufsbildungsforschung zunehmend Beachtung geschenkt. Die Arbeit bezieht sich auf die Praxis der Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in den neuen Bundesländern, der deutlich von den alten Bundesländern abweichende Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zugrundeliegen. Die Veröffentlichung - die aus einer Zusammenarbeit des Bundesinstituts für Berufsbildung mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Dortmund im Rahmen des Projektes "Probleme und Entwicklungsperspektiven der Kooperation zwischen Ausbildungsstätten" hervorgegangen ist - enthält drei Beiträge, die sich mit den Ausgangsbedingungen, der Gestaltung des Übergangsprozesses und den Perspektiven der Lernortkooperation in den neuen Ländern beschäftigen. Die Zusammenarbeit zwischen den Lernorten wies in der ehemaligen DDR institutionalisierte Formen auf. Eine besondere Rolle spielten beispielsweise die Methodischen Kommissionen, in denen Ausbilder und Berufsschullehrer u.a. an der Erarbeitung und Gestaltung von Ausbildungsunterlagen mitwirkten und damit auf die Kooperation der beiden Lernorte Einfluß nehmen konnten. Hier gilt es unter den gegenwärtigen Bedingungen des dualen Systems zu prüfen, ob die Lernortkooperation nicht stärker als bisher organisiert werden sollte. (BIBB)

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  • Literaturhinweis

    Bildungswege von Frauen in den neuen Ländern 1993: vom Abitur bis zum Beruf (1994)

    Leszczensky, Michael; Schröder, Manuela;

    Zitatform

    Leszczensky, Michael & Manuela Schröder (1994): Bildungswege von Frauen in den neuen Ländern 1993. Vom Abitur bis zum Beruf. Hannover, 366 S.

    Abstract

    "Die Frauen in Ostdeutschland sind von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Vereinigung stärker betroffen als die Männer. Es stellt sich in diesem Zusammenhang "die Frage nach möglichen geschlechtsspezifischen Differenzen in der Bildungsbeteiligung, im (Aus-)Bildungsverhalten, in den Berufserwartungen und in der Berufswahl von Studienberechtigten, Studienanfänger/innen, Studierenden, Absolvent/innen und Jungakademiker/innen in den neuen Ländern. Interessant ist dabei aber auch ein Vergleich zum Bildungsverhalten von Frauen und Männern im weiterführenden Bildungssystem in den alten Ländern. Insbesondere stellt sich hier die Frage, ob sich das Bildungs- und Beschäftigungsverhalten von Frauen in den neuen Ländern im Zuge der sich vollziehenden Veränderungen den in den alten Ländern ausgeprägten Mustern angleicht, oder ob sie z.B. den im Vergleich zu den Frauen in den alten Ländern gewonnenen Vorsprung in den beruflich aussichtsreicheren technischen Studiengängen und Berufen halten bzw. weiter ausbauen. Mit der Untersuchung "Bildungswege von Frauen in den neuen Ländern", die vom Bundesminister für Bildung und Wissenschaft gefördert wurde, legt HIS eine auf Literatur- und sekundärstatistische Analysen basierende Arbeit vor, mit dem Ziel einer umfassenden, aber aufgrund der Materialfülle notwendigerweise akzentsetzenden Bestandsaufnahme der Situation von Mädchen und Frauen im weiterführenden Bildungssystem in den neuen und vergleichsweise auch in den alten Ländern. Das Ergebnis ist ein systematisches und kommentiertes Nachschlagewerk, das sowohl als Datenfundus wie auch als Hintergrundmaterial für die Arbeit im bildungspolitischen Bereich und für die Tätigkeit zum Beispiel von Studien- und Berufsberatungs- sowie u.a. Frauengleichstellungsbeauftragten dienen kann. Die vorgelegte Untersuchung schließt unmittelbar an den 1991 von HIS veröffentlichten Bericht "Bildungswege von Frauen - vom Abitur bis zum Berufseintritt" an, der sich ausschließlich mit Strukturen und Trends in den alten Ländern auseinandergesetzt hatte. Der Bericht ist so aufgebaut, daß die im Mittelpunkt des Interesses stehende Untersuchungsgruppe, die Frauen aus den neuen Ländern, bezüglich ihrer Bildungsbeteiligung, ihres Bildungsverhaltens etc. nahezu durchgängig sowohl mit den Männern aus den neuen Ländern als auch mit Frauen und Männern aus den alten Ländern verglichen wird. Insofern wird das zentrale Untersuchungsinteresse sowohl auf die Geschlechtsspezifik als auch auf die historisch bedingten Unterschiede in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und auch - z.T. wiederum geschlechtsspezifischen - Einstellungen in neuen und alten Ländern gerichtet. Soweit von der Datenlage her möglich und sinnvoll, werden in den einzelnen Berichtsabschnitten die genannten vier Gruppen (Untersuchungs- und Vergleichsgruppen) nachgewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ganzheitliche Weiterbildung: eine Untersuchung in kleinen und mittleren Betrieben Mecklenburg-Vorpommerns (1994)

    Michel, Herbert;

    Zitatform

    Michel, Herbert (1994): Ganzheitliche Weiterbildung. Eine Untersuchung in kleinen und mittleren Betrieben Mecklenburg-Vorpommerns. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 17), Schwerin, 46 S.

    Abstract

    Die Studie "befaßt sich mit inhaltlichen didaktisch-methodischen und organisatorischen Lösungsansätzen aus dem Blickwinkel des ganzheitlichen Ansatzes für Aus- und Weiterbildung". Sie stützt sich auf eine Anfang 1993 bei Klein- und Mittelbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführte Befragung; dabei sollte vor allem ein "Überblick über die subjektiven Einschätzungen von ArbeitnehmerInnen zur beruflichen Weiterbildung" gewonnen werden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern: Band 3: Bedarf und Realisierung (1994)

    Neubert, Renate; Steinborn, Hans-Christian;

    Zitatform

    Neubert, Renate & Hans-Christian Steinborn (Hrsg.) (1994): Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern. Band 3: Bedarf und Realisierung. Bielefeld: Bertelsmann, 160 S.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des 3. Bandes zur Personalqualifizierung in den neuen Bundesländern stehen Ergebnisse einer Bedarfsanalyse bei Ausbildungsbetrieben im Bereich der 14 ostdeutschen Industrie- und Handelskammern, die mit dem Ziel durchgeführt wurden, Eckdaten für eine bedarfsorientierte Qualifizierung des Ausbildungspersonals zu gewinnen. Zusammen mit regionalen Analysen zur Strukturentwicklung dienen sie der Entwicklung neuer Vorhaben im Rahmen des Programms PQO. Berichte über Aktivitäten der Kammern und Folgerungen für die zukünftige Gestaltung von Vorhaben schließen den Inhalt ab. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Der schwierige Übergang zum dualen System: Berufsausbildung in den neuen Bundesländern (1994)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1994): Der schwierige Übergang zum dualen System: Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. In: Materialien aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 3, S. 1-23.

    Abstract

    "Mit der Einführung des Berufsbildungsgesetzes im Herbst 1990 in den neuen Bundesländern wurde zwar der gesetzliche Rahmen für die Transformation der Berufsbildung von einem zentral geplanten und überwiegend öffentlich finanzierten in ein marktwirtschaftlich orientiertes und privat finanziertes Ausbildungssystem geschaffen. Doch wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen gestaltete sich auch hier die Umstellung schwieriger und langwieriger als ursprünglich angenommen. Der auch im Jahr 1994 noch anhaltende Mangel an betrieblichen Lehrstellen, die oft immer noch unzureichende Ausstattung der Berufsschulen und zahlreiche technisch-organisatorische Schwierigkeiten bei der Ausbildung sind nur einige Beispiele für die anhaltenden Probleme. Die damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Integration jüngerer Menschen in Arbeit und Beruf führten im IAB zu einer Reihe von Forschungsvorhaben, die vor allem der Berufsberatung der Bundesanstalt für Arbeit, aber auch der Berufsbildungs- und Arbeitsmarktpolitik aktuelle, handlungs- und planungsrelevante Daten bereitstellen sollten. Dabei mußten nicht nur Informationen über Schulabgänger/innen, Ausbildungsnachfrage, Lehrlinge, Arbeitslose und Westpendler oder über die Verteilung der Auszubildenden nach Berufen, Branchen und Betrieben gewonnen werden - Daten, die angesichts noch fehlender amtlicher Statistiken nicht verfügbar waren. Groß war auch der Bedarf an Informationen über veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen der an der Berufsbildung beteiligten Akteure und deren Auswirkung auf die Entwicklung im Bildungs- und Ausbildungssystem - Fragen, die insbesondere für die Berufsberatungstätigkeit und die Lehrstellenakquisition und -vermittlung in der BA von zentraler Bedeutung sind. Das Heft informiert über die wichtigsten Ergebnisse dieser Studien in zusammenfassender Form und gibt somit einen Überblick über die Entwicklung der Berufsbildung in den neuen Ländern seit der 'Wende'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Frauen beim Übergang vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem: Die Lage in den neuen Bundesländern (1994)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1994): Junge Frauen beim Übergang vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem: Die Lage in den neuen Bundesländern. In: P. Beckmann & G. Engelbrech (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarkt für Frauen 2000 - Ein Schritt vor oder ein Schritt zurück? Kompendium zur Erwerbstätigkeit von Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 179), S. 523-566.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt nach einem kurzen Rückblick auf die Ausbildungssituation junger Frauen in der ehemaligen DDR die seit der Wende zu beobachtenden Entwicklungen im Bildungs- und Ausbildungssektor dar. Dabei geht es zum einen um das Bildungs- und Berufswahlverhalten junger Frauen, zum anderen um die Lage, die sie auf dem Ausbildungsstellenmarkt, während und nach der Berufsausbildung vorfinden. Abschließend wird noch ein Blick auf die geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Einstellungen und Lebensentwürfe junger Männer und Frauen in Bezug auf Frauenerwerbsarbeit und familiale Arbeitsteilung geworfen. Empirische Grundlage der Ausführungen sind neben den amtlichen Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit zwei im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung durchgeführte Forschungsprojekte zur Berufsausbildung und Situation der Jugendlichen in den neuen Ländern:
    1. Arbeitsmarkt-Monitor für die neuen Länder, Zusatzerhebung, Ausbildung. Hierbei handelt es sich um eine repräsentative Längsschnittuntersuchung bei 15- bis 20jährigen, die in schriftlich-postalischer Form in halbjährlichem bzw. jährlichem Abstand bislang fünfmal durchgeführt wurde (Mai 1991, November 1991, Mai 1992, November 1992, November 1993).
    2. Eine Fallstudien-Untersuchung über Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungshemmnisse ostdeutscher Betriebe und die Entwicklung des Ausbildungsstellenangebots in sieben ausgewählten Regionen (Expertenbefragungen). (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Weiterbildung von Frauen in den neuen Bundesländern (1994)

    Sessar-Karpp, Ellen; Harder, Elke;

    Zitatform

    Sessar-Karpp, Ellen & Elke Harder (1994): Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Weiterbildung von Frauen in den neuen Bundesländern. In: P. Beckmann & G. Engelbrech (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarkt für Frauen 2000 - Ein Schritt vor oder ein Schritt zurück? Kompendium zur Erwerbstätigkeit von Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 179), S. 567-614.

    Abstract

    In dem Bericht werden zunächst die Struktur der Frauenerwerbstätigkeit in der ehemaligen DDR und daran anschließend die Veränderungen im Zuge des Übergangs von der Plan- zur Marktwirtschaft dargestellt. Im Ergebnis zeigt sich, daß gemessen an der Beteiligung an Beschäftigung und Weiterbildung in den neuen Bundesländern, sich die Probleme nicht eingelöster Chancengleichheit gebündelt wiederfinden. "Die berufliche Situation von Frauen in den neuen Bundesländern ist gegenwärtig gekennzeichnet durch einen - im Vergleich zu den Männern - überproportionalen Abbau der Beschäftigung. Von Frühverrentungen, herabgestuften Eingruppierungen und Kurzarbeit sind Frauen ebenfalls überproportional betroffen, sie partizipieren demgegenüber in weit geringerem Umfange an ABM-Projekten und sind in Fortbildungsmaßnahmen quantitativ und qualitativ häufig schlechter gestellt.
    Die volle Berufstätigkeit und Einbeziehung in die Erwerbsarbeit allein reicht offensichtlich nicht aus, die Chancenungleichheit am Arbeitsmarkt aufzubrechen. Die Ausrichtung der Frauen am Maßstab der männlichen Erwerbsbiographie läßt die gesellschaftliche Arbeitsteilung im wesentlichen unberührt, die Verantwortung für die häusliche Arbeit verbleibt weiterhin überwiegend bei den Frauen. Die daraus folgenden konkreten oder vorweggenommenen Probleme der Mehrfachbelastung erschweren eine Chancengleichheit mit männlichen Konkurrenten und konservieren zugleich die gesellschaftliche Arbeitsteilung.
    Unabhängig davon kommt - vor dem Hintergrund der beschriebenen Benachteiligungen und Ausgrenzungen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt - frauenfördernder Weiterbildung in Richtung auf eine zukunftsbezogene Qualifikation aktuelle Bedeutung zu. Am Beispiel der FrauenTechnikZentren wird dargelegt, daß berufsbezogene Weiterbildung für Frauen mehr als eine ausschließlich fachliche Anpassung bzw. Höherqualifizierung leisten muß; sie zielt darüber hinaus auf eine ganzheitliche Förderung, die die Teilnehmerinnen der Weiterbildung in die Lage versetzt, sich in den Konkurrenzstrukturen des Arbeitsmarktes durchzusetzen und zu behaupten." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel und Marktwirtschaft: Aspekte betrieblicher Weiterbildung in ostdeutschen Unternehmen (1994)

    Wahse, Jürgen;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen (1994): Strukturwandel und Marktwirtschaft: Aspekte betrieblicher Weiterbildung in ostdeutschen Unternehmen. In: Bulletin. Qualifikations-Entwicklungs-Management H. 10, S. 1-4.

    Abstract

    Ergebnisse repräsentativer Befragungen, die vom Forschungsbereich Arbeitsmarkt von Söstra e.V. Berlin in privatisierten, reprivatisierten und kommunalisierten Unternehmen Ostdeutschlands durchgeführt werden, ermöglichen Aussagen zu innerbetrieblichen Strukturen nach Arbeitsbereichen und nach Qualifikationsstufen. Aus der Gegenüberstellung von vorhandener und erforderlicher Qualifikation ergibt sich eine "erstaunliche Übereinstimmung"; andererseits erheben die ostdeutschen Unternehmen Forderungen nach mehr und besserer Qualifikation. "Offensichtlich kann es nicht das Ziel einer betrieblichen Bildungsstrategie sein, immer neue Abschlüsse oder gar Berufe zu produzieren. Vielmehr muß die betriebliche Weiterbildung zur Qualifizierung vor allem innerhalb der einzelnen Qualifikationsstufen beitragen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung in ostdeutschen Unternehmen: Ergebnisse aus Wiederholungsbefragungen von Treuhand- und bereits privatisierten Treuhandunternehmen im Jahre 1993 (1994)

    Wahse, Jürgen; Bernien, Maritta;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen & Maritta Bernien (1994): Betriebliche Weiterbildung in ostdeutschen Unternehmen. Ergebnisse aus Wiederholungsbefragungen von Treuhand- und bereits privatisierten Treuhandunternehmen im Jahre 1993. (QUEM-report 17), Berlin, 87 S.

    Abstract

    Der dritte Teil des vom Forschungsbereich "Arbeitswelt" von SÖSTRA e.V. durchgeführten Forschungsprojekts "beinhaltet eine Wiederholungsbefragung aller Treuhand- und bereits privatisierten ehemaligen Treuhandunternehmen und versucht so, Tendenzen betrieblicher Weiterbildungsaktivitäten in der Entwicklung über die Jahre 1992 und 1993 mit Ausblick auf das Jahr 1994 aufzuzeigen" (1157 Fragebogen wurden an Treuhandunternehmen verschickt, Rücklauf 797 = 69%; 7603 Fragebogen gingen an bereits privatisierte ehemalige Treuhandunternehmen, Rücklauf 2515 = 33%). Die Untersuchung erstreckt sich auf die Teilnahme an betrieblich organisierten Weiterbildungsmaßnahmen (insgesamt, nach Wirtschaftsgruppen, nach Beschäftigtengrößenklassen, nach Bundesländern), auf Zielgruppen betrieblicher Weiterbildung in den neuen Bundesländern, auf Themenschwerpunkte und auf betriebliche Aufwendungen. Im Resümee ergibt sich, daß Umfang und Strukturen betrieblicher Weiterbildungsaktivitäten über die Entwicklung der Jahre 1992 und 1993 auf gleichem Niveau verharren, daß die betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten vor allem im Hinblick auf die Weiterbildungsaufwendungen immer noch deutlich unter vergleichbaren Werten in den alten Bundesländern liegen, daß der Abstand zwischen den einzelnen Unternehmensgruppen in den Weiterbildungsaktivitäten sich nicht verringert hat und daß das Niveau der betrieblichen Weiterbildung den aus der Umstellung auf die Marktwirtschaft und der Anpassung an die technische und organisatorische Entwicklung resultierenden Anforderungen nicht gerecht wird. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die berufliche Weiterbildung im wirtschaftlichen Transformationsprozeß: Qualifizierungsmaßnahmen in den neuen Bundesländern (1994)

    Weiss, Helmut;

    Zitatform

    Weiss, Helmut (1994): Die berufliche Weiterbildung im wirtschaftlichen Transformationsprozeß. Qualifizierungsmaßnahmen in den neuen Bundesländern. (Transformationsökonomie 05), München: LDV-Liliana Djekovic Verlag, 243 S.

    Abstract

    Die Studie setzt sich zum Ziel, "aus volkswirtschaftlicher Sicht einen möglichst umfassenden Einblick in die Thematik der Transformationsweiterbildung in den neuen Bundesländern zu geben." Dabei greift sie auf die entsprechende bildungsökonomische Literatur zurück. Teil 1 befaßt sich mit der Ermittlung des beruflichen Weiterbildungsbedarfs in den neuen Bundesländern Teil 2 widmet sich der Umgestaltung des ostdeutschen Weiterbildungssystems, vergleicht bundesdeutsche Strukturen mit denen der bisherigen DDR und erläutert staatliche Fördermittel für den Um- und Aufbau eines neuen Weiterbildungssystems (EG-Ebene, Bundesebene, Länderebene). Teil 3 untersucht die berufliche Transformationsweiterbildung in Ostdeutschland; dabei wird die Weiterbildungsmotivation der Bevölkerung analysiert, es werden Qualifizierungsmaßnahmen und staatliche Teilnehmerunterstützung empirisch ausgewertet. Teil 4 geht auf die volkswirtschaftlichen Wirkungen der ostdeutschen Qualifizierungsmaßnahmen ein (allokative Effekte, distributive Effekte, konjunkturelle Effekte, Wachstumseffekte). Teil 5 unternimmt eine Effektivitäts- und Effizienzbeurteilung der beruflichen Weiterbildung in Ostdeutschland. (Zielerreichungsgrade, Qualitätsdiskussion, Bestehen von Weiterbildungsprüfungen, Beitrag zur dauerhaften Beendigung von Transformationsarbeitslosigkeit, Reaktionen der Arbeitsverwaltung). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur Deutschen Einheit und zum Aufbau in den neuen Bundesländern (1994)

    Zitatform

    (1994): Materialien zur Deutschen Einheit und zum Aufbau in den neuen Bundesländern. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/6854 (08.02.1994)), 610 S.

    Abstract

    Die Bundestagsdrucksache stellt in neun Kapiteln Materialien zum staatlichen Zusammenschluß und zum Aufbau in den neuen Ländern zusammen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind dabei:
    1. Kapitel: Der Weg zur Einheit,
    2. Kapitel: Außen- und Sicherheitspolitik,
    3. Kapitel: Staat, Verfassung, Verwaltung und Rechtspflege,
    4. Kapitel: Strafrecht, Unrechtsbewältigung
    5. Kapitel: Herstellung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Einheit,
    6. Kapitel: Bildung, Wissenschaft und Forschung,
    7. Kapitel: Familien-,Frauen- und Jugendpolitik, Politik für Senioren,
    8. Kapitel: Kultur, Medien, Sport und
    9. Kapitel: Deutschlands Rolle in der Welt.
    (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Bericht über die Situation der Kinder und Jugendlichen und die Entwicklung der Jugendlichen in den neuen Bundesländern - Neunter Jugendbericht (1994)

    Zitatform

    (1994): Bericht über die Situation der Kinder und Jugendlichen und die Entwicklung der Jugendlichen in den neuen Bundesländern - Neunter Jugendbericht. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 13/70 (08.12.1994)), 713 S.

    Abstract

    "Die Sachverständigenkommision für den Neunten Jugendbericht hatte die historisch einmalige Aufgabe, einen Bericht zu erstellen, der
    -einerseits die Situation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den neuen Bundesländern (seit dem Beitritt der DDR zur BRD) darstellt,
    -andererseits den Aufbau, die Problemlagen und Entwicklungsmöglichkeiten der Jugendhilfe nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz thematisiert, das im Oktober 1990 im Zuge der Vereinigung in Kraft gesetzt wurde.
    Der Neunte Jugendbericht ist also - anders als die bisherigen Jugendberichte - weder 'Gesamtbericht' im traditionellen Sinn noch durch eine thematische Begrenzung auf Handlungsfelder der Jugendhilfe gekennzeichnet, sondern es handelt sich zum ersten Mal um die Erstellung eines geographisch definierten Berichts. In einer historisch besonderen Situation hat er als 'Gesamt-Jugendbericht-Ost' die Aufgabe übernommen, die Folgen der dramatischen Umbruchsituation der DDR für deren junge Generation und für den Aufbau der Jugendhilfe in den an ihre Stelle getretenen neuen Bundesländern zu beschreiben und kritisch zu evaluieren. Im Mittelpunkt der Analysen und Empfehlungen des Neunten Jugendberichts steht die Umbruchsituation der Institutionen, der Werte und Normen, der Biographien sowie der Alltagsroutine ostdeutscher Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener. Angesichts der Tiefe und Brisanz der Problemlagen vertritt die Kommission einen kinder- und jugend(hilfe)politisch sensiblen Ansatz, der die Verbindung von individueller und kollektiver Lebenssituation mit den Dimensionen der instituionellen Bereitstellung von Ressourcen im Rahmen des wohlfahrtsstaatlichen Leistungsprofils der Bundesrepublik thematisiert." Der Bericht wird durch die Stellungnahme der Bundesregierung zum Neunten Jugendbericht ergänzt. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Untersuchung des Anforderungsspektrums an die berufliche Weiterbildung in der Umstrukturierungsphase der Unternehmensbereiche Kupfer und Aluminium der Mansfeld AG (1993)

    Abicht, Lothar; Lau, Siegfried;

    Zitatform

    Abicht, Lothar & Siegfried Lau (1993): Untersuchung des Anforderungsspektrums an die berufliche Weiterbildung in der Umstrukturierungsphase der Unternehmensbereiche Kupfer und Aluminium der Mansfeld AG. Halle, 24 S., Anhang.

    Abstract

    Die Studie bildet einen Teil eines Gesamtprojekts "Methoden zur Entwicklung des Weiterbildungsbedarfes" in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen, Regionen und Unternehmen, mit dem einerseits konkrete Aussagen zum jeweiligen Weiterbildungsbedarf in den jeweiligen Struktureinheiten und andererseits verallgemeinerbare Erkenntnisse zur Methodik der Bildungsbedarfsanalyse gewonnen werden sollten. "Auf der Grundlage der Zielstellung des Gesamtprojektes zur Bildungsbedarfsanalyse besteht die Aufgabe der Studie darin, die betriebliche Weiterbildung in den industriellen Kernbereichen Kupfer und Aluminium der Mansfeld AG zu untersuchen.
    Schwerpunkt dieser Teilstudie ist die Ermittlung vorhandener Bildungsdefizite in der Phase der Umstrukturierung, Ausgliederung, Privatisierung oder Liquidation wesentlicher Unternehmensbereiche im Zeitraum nach 1990 und die Bestimmung der resultierenden Anforderungen an die berufliche Weiterbildung.
    Damit wird die phasenweite Umgestaltung eines ehemaligen 'Sozialistischen Großkombinates' über einen durch die Treuhandanstalt geleiteten Konzern bis hin zu privatisierten Unternehmensbereichen mit mittelständischem Charakter zum Gegenstand der Untersuchung.
    Im Rahmen der Studie sind die Hauptrichtungen der technisch-technologischen Entwicklung und die damit verbundene Arbeitskräfteentwicklung in den Geschäftsbereichen Kupfer und Aluminium, Probleme der Ausgründung bzw. Privatisierung von Betrieben, Beriebsteilen und Produktionsbereichen und die Bildung einer Gemeinnützigen Sanierungsgesellschaft hinsichtlich des Bildungsbedarfes zu analysieren.
    In Auswertung der Analyse zum Bildungsbedarf werden die ermittelten Bildungsdefizite mit bereits realisierten bzw. konzipierten Weiterbildungsmaßnahmen verglichen, um daraus Schlußfolgerungen für die weitere Durchführung der Qualifizierungsprozesse abzuleiten. In den weiteren Stufen der Bearbeitung des Gesamtprojektes dient das konkrete Beispiel Mansfeld AG der Ableitung allgemeingültiger Methoden zur Bestimmung des Bildungsbedarfes." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Studienberechtigten- und Studienanfängerzahlen in den neuen Bundesländern: Vorausschätzung (1993)

    Adler, Henri; Lischka, Irene;

    Zitatform

    Adler, Henri & Irene Lischka (1993): Entwicklung der Studienberechtigten- und Studienanfängerzahlen in den neuen Bundesländern. Vorausschätzung. (Projektgruppe Hochschulforschung. Projektberichte 02/1993), Berlin, 97 S., Tabellen.

    Abstract

    Der Beitrag enthält die Aktualisierung und Präzisierung der von Projektgruppe Hohschulforschung im Frühjahr 1991 vorgelegten Prognose über die Studienberechtigten- und Studienanfängerzahlen bis 2010 für die neuen Bundesländer. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsabsichten von Schülern in den neuen Bundesländern (1993)

    Alex, Laszlo;

    Zitatform

    Alex, Laszlo (1993): Bildungsabsichten von Schülern in den neuen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 22, H. 3, S. 22-26.

    Abstract

    Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat 1992 eine repräsentative Befragung der Schüler in den 9. bzw. 10. Klassen der Haupt-, Real- und Gesamtschulen und in den 10. und 12. Klassen der Gymnasien sowie an berufsbildenden Schulen in Ostdeutschland durchgeführt. Die Ergebnisse geben Auskunft über die beabsichtigten Bildungswege der Schüler Ende des Schuljahres 1993. Unterschiede im Übergangsverhalten sind zwischen den Geschlechtern, aber auch zwischen den einzelnen Bundesländern zu beobachten. Die Befragung weist außerdem auf eine anhaltend hohe Mobilitätsbereitschaft der Jugendlichen bei der Ausbildungsplatzsuche hin. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Frauen aus den neuen Bundesländern in der allgemeinen Studienberatung (1993)

    Aulerich, Gudrun; Döbbeling, Karin;

    Zitatform

    Aulerich, Gudrun & Karin Döbbeling (1993): Frauen aus den neuen Bundesländern in der allgemeinen Studienberatung. In: Beiträge zur Hochschulforschung H. 3, S. 311-322.

    Abstract

    "Für die Hochschulen in den neuen Ländern wurde Studienberatung im Zusammenhang mit dem Angleichungsprozeß der beiden deutschen Hochschulsysteme aktuell. Aus verschiedenen empirischen Untersuchungen zur Studienberatung nach der Grenzöffnung werden frauenspezifische Aspekte abgehoben, wobei sowohl die Sicht der ratsuchenden als auch der beratenden Frauen Berücksichtigung findet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inhaltlich-strukturelle Entwicklungen in der ostdeutschen Hochschullandschaft von 1989 bis 1993 (1993)

    Buck-Bechler, Gertraude;

    Zitatform

    Buck-Bechler, Gertraude (1993): Inhaltlich-strukturelle Entwicklungen in der ostdeutschen Hochschullandschaft von 1989 bis 1993. In: Zeitschrift für Bildungsverwaltung, Jg. 8, H. 1, S. 10-22.

    Abstract

    Der Artikel berichtet über die Neustrukturierung der Hochschulen in Ostdeutschland, über die Entwicklung der Studienplätze, den Prozeß der fachlichen Erneuerung (Zusammenfassung ehemaliger spezialisierter Studiengänge zu wenige kompakteren Studiengängen einerseits und Aufspaltung von ehemaligen kompakten Studiengängen in mehrere differenziertere Studiengänge andererseits) und über die Entwicklung des Zugangs zu den Hochschulen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven der Entwicklung von Beschäftigungs- und Qualifikationsstrukturen im Raum Halle-Leipzig: Ableitungen im Rahmen eines Analogieschlußverfahrens auf der Basis von Strukturen und Entwicklungstrends für den Rhein-Neckar-Raum (1993)

    Bärwald, Horst; Wagner, Gerald;

    Zitatform

    (1993): Perspektiven der Entwicklung von Beschäftigungs- und Qualifikationsstrukturen im Raum Halle-Leipzig. Ableitungen im Rahmen eines Analogieschlußverfahrens auf der Basis von Strukturen und Entwicklungstrends für den Rhein-Neckar-Raum. (Arbeits- und Diskussionspapiere des ISW), Halle, 58 S.

    Abstract

    Die Studie stellt die Annahme in den Mittelpunkt, "daß sich (unter anderem) grundlegende Strukturen von Wirtschaft, Arbeit und beruflicher Qualifikation im Untersuchungsraum im Verlauf der nächsten 15 bis 20 Jahre an entsprechende Trends und Proportionen in einer vergleichbaren Referenzregion der alten Bundesländer annähern werden. Die grundlegenden Trends des wirtschaftlichen Strukturwandels und der beruflichen Qualifikation werden - aus heutiger Sicht - im wesentlichen durch Entwicklungen in den alten Bundesländern dominiert. Daher ist das hier unterstellte Szenario der Annhäherung an westdeutsche Strukturen im Bereich der beruflichen Qualifikation durchaus plausibel. Es wurde und wird in der angewandten Forschung auch genutzt, um auf der Ebene der alten und der neuen Bundesländer Strukturvergleiche durchzuführen und Entwicklungsperspektiven abzuleiten. Die Untersuchung geht einen Schritt weiter, indem als Referenzmodell nicht das frühere Bundesgebiet als Ganzes, sondern eine spezifische Region Westdeutschlands (Rhein-Neckar-Raum) herangezogen wird.
    Am Beginn der Untersuchung werden daher zunächst die Kriterien für die Auswahl der Referenzregion dargelegt. Daran schließt sich die Darstellung der dem Anpassungszenario zugrunde liegenden Bevölkerungs-, Beschäftigungs-, Wirtschafts- und Qualifikationsstrukturen in der Referenzregion an. In einem dritten Abschnitt werden diese für die Prognose in Frage kommenden Strukturen mittels eines einfachen Shift-Ansatzes auf das Jahr 2010 hochgerechnet. Grundlage dieser Hochrechnung bildet die IAB/PROGNOS-Studie 'Arbeitslandschaft bis 2010 nach Umfang und Tätigkeitsprofilen'. Nachfolgend wird ausgeführt, welche Implikationen eine vorgestellte Angleichung der Situation im Raum Halle-Leipzig an die entsprechenden Strukturen der Referenzregion im Jahr 2010 hat. Im letzten Abschnitt werden die so gewonnenen Ergebnisse - wo dies notwendig und möglich erscheint - unter Verwendung spezifischer Informationen zum Raum Halle-Leipzig relativiert. Die Ableitung möglicher Konsequenzen für die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet den Schluß der Untersuchung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation der Weiterbildung in den neuen Bundesländern aus der Sicht der darin involvierten Akteure (1993)

    Dathe, Dietmar; Schreiber, Thomas;

    Zitatform

    Dathe, Dietmar & Thomas Schreiber (1993): Zur Situation der Weiterbildung in den neuen Bundesländern aus der Sicht der darin involvierten Akteure. In: Umbruch. Beiträge zur sozialen Transformation H. 7, S. 50-57.

    Abstract

    "Das Resümee der anhand eines entwickelten Interviewleitfadens durchgeführten Expertengespräche und offenen Interviews (im Zeitraum von Anfang November 92 bis Ende März 93) im Bereich der beruflichen Weiterbildung des metallverarbeitenden Gewerbes in den neuen Bundesländern spiegelt Meinungen, Aussagen und praktische Erfahrungswerte der darin involvierten Akteure und Experten wider. Die Gesprächspartner waren:
    -Mitarbeiter der IG Metall auf der Ebene des Vorstandes, einer Bezirksleitung und von Verwaltungsstellen sowie Betriebsräte,
    -Personalmanager eines westdeutschen Tochterunternehmens,
    -Geschäftsführer von Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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