Springe zum Inhalt

Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik"
  • Literaturhinweis

    Öffentliche Beschäftigungsförderung im Umweltbereich: Bedingungen und Grenzen am Beispiel der neuen Bundesländer (1997)

    Petschow, Ulrich; Hildebrandt, Eckart; Stein, Regine;

    Zitatform

    Petschow, Ulrich, Regine Stein & Eckart Hildebrandt (1997): Öffentliche Beschäftigungsförderung im Umweltbereich. Bedingungen und Grenzen am Beispiel der neuen Bundesländer. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 50, H. 9, S. 650-660.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund zunehmender Arbeitslosigkeit nimmt in der Diskussion die öffentliche Bschäftigungsförderung im Umweltschutz eine wesentliche Rolle ein. Der Beitrag geht zum einen qualitativen Aspekten der öffentlichen Beschäftigungsförderung im Umweltschutz nach, zum anderen versucht er, Beschäftigungsperspektiven auszuloten. Im Ergebnis einer Auswertung vorliegender Studien zur Umweltbeschäftigung im zweiten Arbeitsmarkt und der Abschätzung von Anschlußmöglichkeiten im Umweltschutz im engeren Sinne zeigt sich, daß die Qualität der Tätigkeitsinhalte einer Vielzahl von Maßnahmen und die Quantität der Beschäftigungspotentiale begrenzt sind. Neue Möglichkeiten können sich allerdings in Bereichen der 'Ökologisierung' herkömmlicher Tätigkeiten ergeben. Jedoch stehen auch diese Tätigkeitsfelder nicht jenseits des Wettbewerbs und erfordern insofern eine qualitative Entwicklung der Maßnahmen und ihrer Durchführung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fortbildung und Umschulung von Rehabilitanden und Rehabilitandinnen in Ostdeutschland: Situation während der beruflichen Rehabilitation und Perspektiven (1997)

    Podeszfa, Helena;

    Zitatform

    Podeszfa, Helena (1997): Fortbildung und Umschulung von Rehabilitanden und Rehabilitandinnen in Ostdeutschland. Situation während der beruflichen Rehabilitation und Perspektiven. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 2, S. 269-282.

    Abstract

    Der Beitrag berichtet über ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung, in dessen Rahmen die Inanspruchnahme beruflicher Rehabilitationsangebote in Ostdeutschland, die Situation, Erwartungen und Problemeinschätzungen der Rehabilitanden während der Maßnahmen sowie die berufliche Situation der Fachkräfte und ihre Sicht auf die Besonderheiten und Probleme der beruflichen Rehabilitation in Ostdeutschland untersucht wurden. Hierzu wurden Statistiken ausgewertet und 1994-1996 Erhebungen bei Rehabilitanden sowie Fachkräften der Rehabilitationsträger und Arbeitsämter durchgeführt. Auf der Grundlage der empirischen Erkenntnisse und der aktuellen rehabilitationspolitischen Diskussion werden abschließend Vorschläge zur innovativen Gestaltung der Fortbildungs- und Umschulungsangebote für Rehabilitanden und Rehabilitandinnen gemacht. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirkungen von Maßnahmen staatlicher Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik (1997)

    Prey, Hedwig; Franz, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Prey, Hedwig, Bernd Fitzenberger & Wolfgang Franz (1997): Wirkungen von Maßnahmen staatlicher Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik. (Universität Konstanz. Forschungsschwerpunkt Internationale Arbeitsmarktforschung. Diskussionspapier 45), Konstanz, 71 S.

    Abstract

    "Das Gutachten untersucht die Wirkungen der Arbeitsmarktpolitik und deren Möglichkeiten und Grenzen unter verschiedenen Aspekten, die für eine wirtschaftspolitische Beurteilung relevant sind. Dabei stehen Maßnahmen der Aktiven Arbeitsmarktpolitik im Vordergrund. Im ersten Teil des Gutachtens werden die wichtigsten Instrumente der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in ihrer rechtlichen Ausgestaltung beschrieben und deren Einsatz in der Bundesrepublik seit 1970 dargestellt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Wirkungsanalyse von Maßnahmen der Aktiven Arbeitsmarktpolitik und diskutiert sowohl den makroökonomischen Zusammenhang zwischen AAMP und Beschäftigungs- und Lohnniveau und dessen empirische Evidenz als auch mikroökonomische Wirkungen der AAMP, insbesondere Qualifizierungsmaßnahmen, auf die Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung der Teilnehmenden. Besondere Aufmerksamkeit muß hierbei methodischen Problemen gewidmet werden. Desweiteren werden die Ergebnisse einer eigens für dieses Gutachten unternommenen Wirkungsanalyse von Qualifizierungsmaßnahmen in Sachsen vorgestellt und der Entwicklung für Ostdeutschland insgesamt gegenübergestellt. Im dritten Teil schließlich geht es um den Stellenwert von Aktiver und Passiver Arbeitsmarktpolitik und deren Anreizkompatibilität. Eine ausführliche Zusammenfassung schließt das Gutachten ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wettbewerbsverzerrungen durch öffentliche Beschäftigungsprogramme am Beispiel der Branche Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Ostdeutschland: Datensammlung (1997)

    Schultz, Birgit;

    Zitatform

    Schultz, Birgit (1997): Wettbewerbsverzerrungen durch öffentliche Beschäftigungsprogramme am Beispiel der Branche Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Ostdeutschland. Datensammlung. In: Forschungsreihe. Institut für Wirtschaftsforschung Halle H. 1, S. 49-110.

    Abstract

    "Staatlich geförderte Beschäftigungsprogramme führen unweigerlich zum Konflikt mit ordnungspolitischen Grundsätzen. Zum einen kommt es zu Wettbewerbsverzerrungen infolge von Substitutions- und Verdrängungseffekten. Zum anderen wird durch die Veränderung der Faktorpreise infolge einer Subventionierung des Faktors Arbeit eine Fehlallokation bewirkt. Der Einsatz von Beschäftigungsgesellschaften, in denen Management und Verwaltung auf Subventionen zurückgreifen können, verstärkt diese Effekte. Angesichts dieser auch volkswirtschaftlich relevanten Wirkungen, die durch öffentlich geförderte Beschäftigungsprogramme hervorgerufen werden, erscheint es notwendig, empirisch diese Phänomene zu quantifizieren. Dazu wurden im März/April 1996 zwei Befragungen durch das Institut der Wirtschaftsforschung Halle durchgeführt, in denen Daten von Beschäftigungsgesellschaften und Unternehmen der Branche Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau erhoben wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluierung der Arbeitsförderung Ost gemäß § 249h AFG: Endbericht an das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (1997)

    Schüssler, Reinhard; Batke, Anja; Wolff, Heimfried; Rüsch, Thomas; Brandler, Werner;

    Zitatform

    (1997): Evaluierung der Arbeitsförderung Ost gemäß § 249h AFG. Endbericht an das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Basel, 130 S.

    Abstract

    Der Forschungsbericht befaßt sich zunächst mit den gesetzlichen Grundlagen der pauschalierten Lohnkostenzuschüsse nach § 249h AFG. Anschließend werden die konventionallen Zielsetzungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Maßnahmen nach § 249h AFG analysiert (beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Zielsetzung). Dem folgt eine Untersuchung der speziellen Zielsetzungen von pauschalierten Lohnkostenzuschüssen (fiskal- und strukturpolitische Zielsetzungen). (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM): berufliche Eingliederung und Einkommenssituation der Teilnehmer (1997)

    Spitznagel, Eugen; Magvas, Emil;

    Zitatform

    Spitznagel, Eugen & Emil Magvas (1997): Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM). Berufliche Eingliederung und Einkommenssituation der Teilnehmer. In: H. Bielenski, C. Brinkmann, H. Plicht & B. von Rosenbladt (Hrsg.) (1997): Der Arbeitsmarkt Ostdeutschlands im Umbruch : Datensätze, Methoden und ausgewählte Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors 1989-1994 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 210), S. 192-208.

    Abstract

    "Auf der Grundlage von Ergebnissen des Arbeitsmarkt-Monitors wird der Frage nachgegangen, in welchem Umfang ABM-Beschäftigte nach der Maßnahme eine nicht-geförderte Arbeit aufgenommen haben, und es werden das Ausmaß und die Ursachen vorzeitiger Beendigungen dargestellt. Schließlich wird die Einkommenssituation von ABM-Beschäftigten mit der der anderen abhängig Beschäftigten verglichen."
    Die Längsschnittauswertungen stützen sich vor allem auf Daten der vier zwischen 1991 und 1994 durchgeführten Befragungswellen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Struktur, Verbleib und soziale Situation von Kurzarbeitern (1997)

    Völkel, Brigitte; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Völkel, Brigitte & Eberhard Wiedemann (1997): Struktur, Verbleib und soziale Situation von Kurzarbeitern. In: H. Bielenski, C. Brinkmann, H. Plicht & B. von Rosenbladt (Hrsg.) (1997): Der Arbeitsmarkt Ostdeutschlands im Umbruch : Datensätze, Methoden und ausgewählte Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors 1989-1994 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 210), S. 120-159.

    Abstract

    Der Band beschreibt die soziodemographische Struktur und die soziale Situation der Kurzarbeiter in Ostdeutschland zwischen 1990 und 1994. Die Längsschnittauswertungen stützen sich auf verschiedene Befragungswellen des Arbeitsmarkt-Monitors. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in den neuen Bundesländern (1997)

    Völkel, Brigitte;

    Zitatform

    Völkel, Brigitte (1997): Kurzarbeit in den neuen Bundesländern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 1, S. 127-149.

    Abstract

    "Mit der Einführung des AFG (DDR) am 01.07.1990 kam auch im Osten Deutschlands Kurzarbeitergeld (Kug) als arbeitsmarktpolitisches Instrument zum Einsatz. Insbesondere im 1. Jahr nach der Wiedervereinigung hat es in großem Umfang zur quantitativen Entlastung des Arbeitsmarktes beigetragen: Zeitweise befanden sich 2 Millionen Personen, das war damals rd. ein Viertel aller Erwerbstätigen der neuen Bundesländer, in Kurzarbeit mit durchschnittlich über 50 % Arbeitsausfall. Seitdem haben veränderte Regelungen und wirtschaftliche sowie institutionelle Anpassungsprozesse eine ständige Abnahme bewirkt. Zum Ende des ersten Halbjahres 1996 weist die Statistik noch rd. 61.000 Bezieher von Kurzarbeitergeld aus. Der Beitrag gibt anhand statistischer Daten und Befunde des Arbeitsmarkt-Monitors einen Überblick über Einsatz und Wirkung von Kurzarbeit in den neuen Bundesländern. Durch Vergleiche mit der Entwicklung in den alten Bundesländern kann die tendenzielle Angleichung gezeigt werden. Gleichzeitig werden in diesem Zusammenhang einige eher grundsätzliche Fragen der Funktion von Kurzarbeitergeld angesprochen und Erfahrungen aufgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluierung der Förderung von Existenzgründern nach dem Programm "Arbeit für Mecklenburg-Vorpommern" (AMV) und dem Nachfolgeprogramm "Arbeit und Qualifizierung für Mecklenburg-Vorpommern" (AQMV) (1997)

    Zitatform

    (1997): Evaluierung der Förderung von Existenzgründern nach dem Programm "Arbeit für Mecklenburg-Vorpommern" (AMV) und dem Nachfolgeprogramm "Arbeit und Qualifizierung für Mecklenburg-Vorpommern" (AQMV). (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 02), Schwerin, 128 S.

    Abstract

    "Ziel der Untersuchung ist es, Strukturinformationen über die geförderten Gründerpersonen und über deren Selbständigkeiten zu erheben, auf der Grundlage dieser Daten die arbeitsmarktpolitische Wirksamkeit der Existenzgründerförderung zu bewerten und schließlich daraus Empfehlungen zur künftigen Gestaltung der Förderung abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ergebnisse der Evaluierung des Stammkräfteprogramms in Mecklenburg-Vorpommern (1997)

    Zitatform

    (1997): Ergebnisse der Evaluierung des Stammkräfteprogramms in Mecklenburg-Vorpommern. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 03), Schwerin, 40 S.

    Abstract

    Mit der Stammkräfteförderung in Mecklenburg-Vorpommern sollen anspruchsvolle Initiativen und Projekte im Bereich des öffentlich geförderten Beschäftigungssektors ausgelöst werden, die Anreize für Übergänge in den allgemeinen Arbeitsmarkt bieten. Stammkräfte sollen dabei in zwei Bereichen wirksam werden:
    -der erste Bereich umfaßt die Initiierung, Leitung und Organisation geeigneter Projekte,
    -der zweite Bereich umfaßt die berufsfachliche Qualifizierung und Betreuung der Beschäftigten. Diese beiden Bereiche stehen im Mittelpunkt der Wirkungsanalyse. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Qualität der Projekte gelegt, die an den von der Landesregierung vorgegebenen sechs Qualitätskriterien konkret gemessen wird. Dies sind: Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, Ausgründung, arbeitsmarktpolitische Zielgruppen, gelungene Verknüpfung von arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Instrumenten sowie qualitatives Niveau der Projekte. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation des Programms zur modellhaften Förderung von Beschäftigung und Qualifizierung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in marktorientierten Arbeitsförderbetrieben: Zwischenbericht (1997)

    Zitatform

    (1997): Evaluation des Programms zur modellhaften Förderung von Beschäftigung und Qualifizierung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in marktorientierten Arbeitsförderbetrieben. Zwischenbericht. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 04), Schwerin, 27 S.

    Abstract

    "Die Einführung 'vorläufiger Richtlinien zur modellhaften Förderung von Beschäftigung und Qualifizierung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in marktorientierten Arbeitsförderbetrieben' in Mecklenburg-Vorpommern stellte den Einstieg in ein innovatives, arbeitmarktpolitisches Programm dar. Ziel des Programms ist es, unter Einbeziehung arbeitsmarktpolitischer Zielgruppen die Gründung erwerbswirtschaftlich arbeitender Unternehmen in ausgewählten Modellversuchen zu unterstützen. Nach einer dreijährigen Phase der degressiven finanziellen Förderung sollen sich die marktorientierten Arbeitsförderbetriebe weitgehend aus eigenen Einnahmen tragen. Bei der Verfolgung sozialpolitischer Ziele wird besonderes Gewicht auf die betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit eines Vorhabens gelegt. Mittlerweile konnten erste Erfahrungen hinsichtlich der Umsetzung des Programms 'Marktorientierte Arbeitsförderbetriebe' gesammelt werden, die im vorliegenden Zwischenbericht zur Programmevaluation dokumentiert werden. Der Bericht basiert im wesentlichen auf wiederholte, auf standardisierte Gesprächsleitfäden gestützte Befragungen von Geschäftsführern und Geschäftsführerinnen sowie weiteren Personalverantwortlichen in den bestehenden marktorientierten Arbeitsförderbetrieben und auf Erkenntnissen aus dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Verantwortlichen im Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern. Die Daten für das betriebswirtschaftliche Controlling wurden von der Trägergesellschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern (TGL) erhoben und für das Evaluationsvorhaben zur Verfügung gestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktdaten Sachsen-Anhalt: drittes Forum zu den Themenschwerpunkten: Beschäftigungsentwicklung und Unternehmensentwicklung (1997)

    Zitatform

    (1997): Arbeitsmarktdaten Sachsen-Anhalt. Drittes Forum zu den Themenschwerpunkten: Beschäftigungsentwicklung und Unternehmensentwicklung. (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt 10), Magdeburg, 92 S.

    Abstract

    Seit 1995 jährlich stattfindende Foren zu den Arbeitsmarktdaten Sachsen-Anhalts zielen auf den Austausch von Forschungserfahrungen und Arbeitsergebnissen. Der Band enthält Beiträge des dritten Forums (1997) mit Themen aus der Arbeitsmarktforschung, die zu diesem Zeitpunkt intensiv diskutiert wurden:
    - Ansätze der Regionalisierungsdebatte und Effekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen unter regionalen Aspekten;
    - Neugründungen und Privatisierungen sowie dabei favorisierte Innovationsstrategien. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg und ihr Beitrag im Strukturwandel (1996)

    Baur, Michaela; Kühnert, Uwe;

    Zitatform

    Baur, Michaela & Uwe Kühnert (1996): Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg und ihr Beitrag im Strukturwandel. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 49, H. 3, S. 198-207.

    Abstract

    "Arbeitsförderungsgesellschaften, seit 1991 zur Abfederung und zur Flankierung des Strukturbruchs in Ostdeutschland gegründet, haben eine Vielzahl von Funktionen zugewiesen bekommen. Anhand der Brandenburger Arbeitsförderungsgesellschaft soll im Rahmen des Artikels belegt werden, wie die Abfederungs-, Brücken- und Anpassungsfunktion sowie die Zielgruppenfunktion und die strukturpolitische Funktion eingelöst worden sind und welche Entwicklung die Arbeitsförderungsgesellschaften hinter sich haben. Arbeitsförderungsgesellschaften konnten im Verlauf der letzten Jahre ihr relatives und absolutes Gewicht als Träger arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen ausbauen, nur bei Fortbildung und Umschulung ist ihr Gewicht deutlich zurückgegangen. Nachdem die Phase der großen Entlassungswellen seit 1993 weitestgehend beendet worden ist, ändern sich auch die Anforderungen an Arbeitsförderungsgesellschaften. Gleichwohl bleiben sie im Transformationsprozeß von hoher Bedeutung, wobei sie ihr Profil insbesondere in Richtung einer stärkeren Zielgruppenintegration modifizieren müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Reorganisation beruflicher Weiterbildung im regionalen Transformationsprozeß der Neuen Bundesländer: Destruktion und Konstruktion im Wechselspiel: eine empirische Untersuchung von Institutionen und Strukturen AFG-geförderter beruflicher Weiterbildung in den Arbeitsamtsbezirken Jena, Plauen und Zwickau im Zeitraum von 1991 bis 1994 (1996)

    Bröker, Andreas;

    Zitatform

    Bröker, Andreas (1996): Die Reorganisation beruflicher Weiterbildung im regionalen Transformationsprozeß der Neuen Bundesländer: Destruktion und Konstruktion im Wechselspiel. Eine empirische Untersuchung von Institutionen und Strukturen AFG-geförderter beruflicher Weiterbildung in den Arbeitsamtsbezirken Jena, Plauen und Zwickau im Zeitraum von 1991 bis 1994. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 11, Pädagogik 667), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 353 S.

    Abstract

    Die Studie analysiert auf der Basis von Erhebungen bei Weiterbildungsträgern (Befragungen, Expertengespräche, Fallstudien, sekundärstatistische Datenanalysen) die Reorganisation der beruflichen Weiterbildung in den neuen Bundesländern aus institutionell-struktureller Perspektive. Dabei verfolgt sie einen Ansatz regional-orientierter Weiterbildungsforschung und zielt darauf ab, "institutionelle und strukturelle Aspekte der Reorganisation (Destruktion und Re-Konstruktion) beruflicher Weiterbildung, insbesondere der staatlichen Weiterbildungsförderung, im regionalen Transformationsprozeß der Neuen Bundesländer unter - vor allem durch die 10. AFG-Novellierung veränderten - gesetzlichen Rahmenbedingungen zu dokumentieren und zu analysieren. Wesentliche Akzente der Forschungsarbeit liegen dabei in der eingehenden Analyse des sich unter neuen Bedingungen etablierenden regionalen Weiterbildungsgefüges. Dabei gilt es, nach den auslösenden Momenten der Veränderungen in der Weiterbildungs- und speziell der Trägerlandschaft zu fragen und die intervenierenden Einflüsse zu untersuchen, die Interpretationsansätze für die beobachteten Entwicklungslinien bieten. Dazu gehören verschiedene Politikparameter (z.B. Bildungs-, Weiterbildungsförderungs-, Arbeitsmarkt-, Finanzpolitik) sowie Regelungs- und Stuerungsmechanismen der regionalen Akteure mit ihren Auswirkungen auf die Struktur des regionalen Kooperationsgefüges, auf die Profile der Bildungsträger, auf Quantität und Qualität der Weiterbildungsangebote, auf Maßnahmestruktur, auf Adressatenzugriffe etc." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik im ländlichen Raum: Integration ehemals in der Landwirtschaft beschäftigter Frauen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin (1996)

    Dahms, Vera; Putzing, Monika; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Dahms, Vera, Monika Putzing & Frank Schiemann (1996): Aktive Arbeitsmarktpolitik im ländlichen Raum. Integration ehemals in der Landwirtschaft beschäftigter Frauen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. (LASA-Studie 26), Potsdam, 111 S.

    Abstract

    Die Studie dokumentiert "ausgewählte Daten und Fakten sowie qualitative Einschätzungen zur Wirksamkeit des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums im Land Brandenburg für ehemals in der Landwirtschaft beschäftigte Frauen. Im einzelnen werden in der Studie:
    1. Entwicklung der Beschäftigungs- und Arbeitmarktsituation der benannten Frauengruppe aufgezeigt und deren Arbeitsmarktprobleme identifiziert;
    2. Einschätzungen zur Bedeutung des arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumentariums speziell für die genannte Klientel vorgenommen;
    3. arbeitsmarktpolitische Handlungsbedarfe benannt und praxisorientierte Schlußfolgerungen bzw. arbeitsmarktpolitikrelevante Handlungsempfehlungen abgeleitet;
    4. Vorschläge zur weiteren Ausgestaltung aktiver Arbeitsmarktpolitik für diese Frauengruppe unterbreitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik im Transformationsprozeß: Einsatz und Neuorientierung des aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums des Arbeitsförderungsgesetzes in den neuen Bundesländern (1996)

    Ehlers, Bernd;

    Zitatform

    Ehlers, Bernd (1996): Arbeitsmarktpolitik im Transformationsprozeß. Einsatz und Neuorientierung des aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums des Arbeitsförderungsgesetzes in den neuen Bundesländern. (Texte zur Sozialforschung 10), Edewecht: Stumpf und Kossendey, 106 S.

    Abstract

    Nach einer kurzen Einführung in die Untersuchung zeigt der Autor im zweiten Kapitel die einzelnen Ursachen des ostdeutschen Transformationsproblems auf. Im dritten Kapitel werden die Herausbildung der Arbeitsverwaltung auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und ihr Wirken nach der Vereinigung auf dem Arbeitsmarkt durch das Arbeitsförderungsgesetz beschrieben. Den Hauptteil der Arbeit bildet das vierte Kapitel, das die aktiven Instrumente des Arbeitsförderungsgesetzes, nämlich Kurzarbeitergeld, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Fortbildung und Umschulung, analysiert. Die Arbeit endet mit einer Schlußbetrachtung, indem im fünften Kapitel auf die Leistungsfähigkeit der Arbeitsmarktpolitik eingegangen wird. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitischer Multiplikatoreffekt der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum (1996)

    Gensior, Sabine; Miethe, Horst; Fischer, Joachim ; Ringer, Andreas; Wessels, Christiane;

    Zitatform

    Miethe, Horst, Andreas Ringer & Christiane Wessels (1996): Arbeitsmarktpolitischer Multiplikatoreffekt der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum. Cottbus, 74 S.

    Abstract

    "In dem Gutachten werden Untersuchungsergebnisse zu den Beschäftigungswirkungen der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 bzw. vom 10. Januar 1995 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung im Lausitzer und im mitteldeutschen Raum vorgestellt. Mit der Sanierung von Landschaften und Industriestandorten des stillgelegten Braunkohlebergbaus sind primäre (bzw. direkte) und sekundäre (bzw. indirekte) Beschäftigungswirkungen verbunden. Die zentralen Aussagen dieses Gutachtens beziehen sich insbesondere auf jene sekundären Beschäftigungswirkungen ('Multiplikatoreffekte'), die in den Betrieben auftreten, die als Auftragnehmer der Sanierungsgesellschaften und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau Verwaltungsgesellschaft (LMBV) im Rahmen der Braunkohlesanierung tätig werden.
    Insbesondere basieren die Aussagen des vorliegenden Gutachtens auf Ergebnissen einer schriftlichen Befragung von Betrieben, die im Jahr 1995 Auftragnehmer der sechs großen Sanierungsgesellschaften sowie der LMBV waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Basiskultur der Stadt Leipzig als 2. Arbeitsmarkt: Eine Problemanalyse zu geförderten Stellen (ABM/§ 249 h AFG) bei Freien Trägern im Kulturbereich (1996)

    Heising, Elvira;

    Zitatform

    Heising, Elvira (1996): Die Basiskultur der Stadt Leipzig als 2. Arbeitsmarkt: Eine Problemanalyse zu geförderten Stellen (ABM/§ 249 h AFG) bei Freien Trägern im Kulturbereich. Leipzig, 74 S.

    Abstract

    Die Studie analysiert auf empirischer Grundlage (Interviews, 1995) die Beschäftigung auf ABM- und AFG § 249h-Stellen in Vereinen, die die Basiskultur der Stadt Leipzig repräsentieren. Gezeigt wird, daß sich dank dieser arbeitsmarktpolitischen Instrumente in Leipzig in nur wenigen Jahren nach der Wende eine neue Kulturszene entwickelte, diese aber durch die Befristung der Arbeitsverträge "problemanfällig" und in ihrer weiteren Existenz direkt vom Arbeitsförderungsrecht abhängig ist. Die aufgezeigten Probleme sind zudem symtomatisch für den Jugend- und Sozialbereich und nicht auf Leipzig begrenzt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitspolitik in den neuen Bundesländern: eine Zwischenbilanz der Transformationsprozesse (1996)

    Keller, Berndt ;

    Zitatform

    Keller, Berndt (1996): Arbeitspolitik in den neuen Bundesländern. Eine Zwischenbilanz der Transformationsprozesse. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 45, H. 4, S. 88-102.

    Abstract

    "Der Beitrag vermittelt eine Zusammenfassung sowie eine Zwischenbilanz der Arbeitspolitik in den neuen Bundesländern fünf Jahre nach der deutschen Vereinigung. Er behandelt sowohl die dominierenden Entwicklungstrends der Arbeitsmarktpolitik (Teil 1) als auch die der Arbeitsbeziehungen (Teil 2) und versucht jeweils eine Prognose. Sein Ziel besteht nicht in einer möglichst detaillierten Analyse einzelner Instrumente oder Elemente, sondern in einem Überblick. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Analytische Betrachtungen zu Projekten der Beschäftigungsförderung nach § 249h AFG in Mecklenburg-Vorpommern (1996)

    Lewerenz, Jürgen;

    Zitatform

    Lewerenz, Jürgen (1996): Analytische Betrachtungen zu Projekten der Beschäftigungsförderung nach § 249h AFG in Mecklenburg-Vorpommern. Berlin, 22 S., Anhang.

    Abstract

    Der Autor analysiert die in der BBJ-Datenbank enthaltenen Angaben zu 249h-Projekten in den Förderbereichen Umwelt, soziale Dienste und Sport. Behandelt werden
    - Probleme der regionalen Verteilung von 249h-Projekten (Kreise und kreisfreie Städte, städtischer und ländlicher Raum),
    - beschäftigungspolitische Wirkungen (regionale Zielgruppenanalyse),
    - förderbereichsbezogene Betrachtungen unter Einbeziehung der ersten beiden Schwerpunkte. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Löhne und staatliche Qualifizierungsmaßnahmen: eine erweiterte Lohnkurve für Ostdeutschland (1996)

    Pannenberg, Markus; Schwarze, Johannes;

    Zitatform

    Pannenberg, Markus & Johannes Schwarze (1996): Regionale Löhne und staatliche Qualifizierungsmaßnahmen. Eine erweiterte Lohnkurve für Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 494-497.

    Abstract

    "In allen empirischen Analysen zur Lohnkurve wird davon ausgegangen, daß die offizielle Arbeitslosenquote ein angemessener Indikator der regionalen Arbeitsmarktanspannung ist. In vielen europäischen Ländern wird das Arbeitsangebot aber durch aktive Arbeitsmarktpolitik, wie Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen (FuU), beeinflußt. In diesem Beitrag wird eine erweiterte Lohnkurve vorgestellt, in der FuU-Maßnahmen explizit berücksichtigt werden. Diese erweiterte Lohnkurve kann für Ostdeutschland empirisch nachgewiesen werden, während sich für die 'Standard-Form' der Lohnkurve keine Evidenz finden läßt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mehr Markt in der öffentlichen Beschäftigungsförderung: zur wettbewerblichen Vergabe von § 249h-Maßnahmen bei der Treuhandanstalt (1996)

    Rabe, Birgitta ; Emmerich, Knut;

    Zitatform

    Rabe, Birgitta & Knut Emmerich (1996): Mehr Markt in der öffentlichen Beschäftigungsförderung. Zur wettbewerblichen Vergabe von § 249h-Maßnahmen bei der Treuhandanstalt. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 1, S. 93-105.

    Abstract

    "Die Treuhandanstalt schreibt seit 1994 Beschäftigungsprojekte nach § 249h Arbeitsförderungsgesetzes öffentlich aus und vergibt sie im Wettbewerb. Da die Vergabe dieser Projekte an private Unternehmen zwar stets gefordert, aber in der Vergangenheit kaum umgesetzt wurde, nimmt die Treuhand damit eine Vorreiterrolle ein. Die Wirkungen dieses Vergabeverfahrens stehen im Mittelpunkt des Beitrages. Bezugnehmend auf die aktuelle Diskussion über Pro und Contra aktiver Arbeitsmarktpolitik wird zunächst ein Anforderungsprofil an öffentlich geförderte Beschäftigung entwickelt, das die Grundlage für die Bewertung des Ausschreibungsverfahrens der Treuhandanstalt liefert. Diskutiert werden im einzelnen die Auswirkungen auf die Anforderungskriterien Effizienz und Refinanzierung, Verzahnung von Arbeitsmarkt- und regionaler Strukturpolitik und Schaffung von Übergängen in den ersten Arbeitsmarkt sowohl auf der individuellen als auch auf der Projektebene. Für die Analyse werden bislang unveröffentlichte Daten der Treuhandanstalt zum Ausschreibungsverfahren sowie Ergebnisse von Experteninterviews präsentiert. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
    - Die Einbeziehung des Wettbewerbs wirkt sich deutlich positiv auf Effizienz und Refinanzierungsquote der Projekte aus. Maßgeblich hierfür sind Kosteneinsparungen sowie die Reduzierung von Verdrängungs- und Substitutionseffekten.
    - Das Verfahren verstärkt die Verzahnung von Arbeitsmarktund regionaler Strukturpolitik in erster Linie durch prozedurale Einbindung zentraler Akteure.
    - Auf der Individualebene könnten u.a. durch Kennenlern- und Reputationseffekte Übergänge in reguläre Beschäftigung begünstigt werden. Dieser Effekt zeichnet sich allerdings anhand des zur Verfügung stehenden Datenmaterials im Vergleich zu nicht ausgeschriebenen Projekten nicht eindeutig ab.
    - Auf der Projektebene werden die Übergangsmöglichkeiten in den ersten Arbeitsmarkt, etwa durch Existenzgründungen, skeptisch beurteilt. Das Ausschreibungsverfahren schafft hier zwar prinzipiell günstige Voraussetzungen, die Möglichkeiten für Existenzgründungen erscheinen jedoch begrenzt, da die Marktpotentiale bei Sanierungs-, Abbruch- und Demontagearbeiten weitgehend ausgeschöpft sind.
    Das Schlußkapitel ist der Frage der Übertragbarkeit des Treuhand-Modells auf einen breiteren Kreis von Arbeitsförderprojekten gewidmet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluierung des Einsatzes von ESF-Mitteln in den neuen Bundesländern: operationelles Programm des Bundes 1991-1993 (1996)

    Seyfried, Erwin; Bühler, Angelika;

    Zitatform

    Seyfried, Erwin & Angelika Bühler (1996): Evaluierung des Einsatzes von ESF-Mitteln in den neuen Bundesländern. Operationelles Programm des Bundes 1991-1993. (Forschungsstelle für Berufsbildung, Arbeitsmarkt und Evaluation. Publikationen 13), Berlin, 132 S., Anhang.

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hat gemäß Art. 6, Abs. 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2081/93 vom 20. Juli 1993 die Forschungsstelle für Berufsbildung, Arbeitsmarkt und Evaluation an der FHVR Berlin damit beauftragt, den Einsatz der ESF-Mittel des Bundes in den neuen Bundesländern und Berlin-Ost, die im Zeitraum vom 01.01.1991 bis 31.12.1994 verausgabt wurden, zu untersuchen und zu bewerten. Der Abschlußbericht dokumentiert den geförderten Personenkreis, analysiert die Art und Qualität der durchgeführten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und untersucht insbesondere die beschäftigungspolitischen Effekte dieser Förderleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frauen in Maßnahmen nach § 249h AFG: positive Entwicklung braucht weitere Impulse (Neue Bundesländer) (1996)

    Stark, Birgit ;

    Zitatform

    Stark, Birgit (1996): Frauen in Maßnahmen nach § 249h AFG. Positive Entwicklung braucht weitere Impulse (Neue Bundesländer). (IAB-Werkstattbericht 02/1996), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, inwieweit es gelungen ist, Frauen in Ostdeutschland durch Lohnkostenzuschüsse zu fördern. Als Datenquellen werden Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit, eine Ende 1994/Anfang 1995 durchgeführte Trägerbefragung des IAB sowie eine von der Prognos AG, Basel, durchgeführte Befragung von Geförderten herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, daß der Frauenanteil im Rahmen der Maßnahmen nach § 249h AFG im Vergleich zu den Anfangsmonaten deutlich gestiegen ist, wenngleich das Ziel der anteiligen Berücksichtigung noch nicht erreicht wurde. Vor allem in männertypischen Bereichen werden Frauen nur unzureichend eingesetzt. Die Analyse der Qualifikation der Teilnehmer ergab, daß ein Großteil der Frauen wie der Männer gut ausgebildet ist, die Qualifikationsanforderungen in den Maßnahmen dem allerdings nicht immer gerecht werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation measures of the structural funds interventions in the New German Länder: an overview (1996)

    Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Toepel, Kathleen (1996): Evaluation measures of the structural funds interventions in the New German Länder. An overview. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 65, H. 3, S. 323-330.

    Abstract

    "Mit den gestiegenen Strukturfondsausgaben nach der Strukturfondsreform von 1993, der zunehmenden Komplexität der Instrumente und der Umsetzungsmodalitäten sowie angesichts immer noch vorhandener wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungsunterschiede in der Europäischen Union gewinnt die Evaluierung der Strukturfondsinterventionen an Bedeutung, sowohl ex-ante, begleitend als auch ex-post. Um ihre Effektivität beurteilen zu können, müssen die Strukturfondsinterventionen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Hauptziele der europäischen Strukturpolitik und ihres Beitrags zur Lösung spezifischer struktureller Probleme evaluiert werden. Nach einer Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen und die neuen Anforderungen an die Evaluierung der Strukturfondsinterventionen allgemein, liefert der Artikel einen Überblick über die Strukturfondsförderung in den neuen Bundesländern seit 1991. Er zeigt die Entwicklung der bisher durchgeführten Evaluierungsmaßnahmen und stellt einige Hauptdiskussionspunkte hinsichtlich der EU-Förderung in den neuen Bundesländern als Ergebnisse der Evaluierungen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die ostdeutschen Beschäftigungsgesellschaften als Koordinationsinstanzen zwischen Arbeitsmarktpolitik und regionaler Strukturpolitik: eine wegweisende Innovation oder nur eine temporäre Übergangslösung im Transformationsprozeß (1996)

    Voelzkow, Helmut;

    Zitatform

    Voelzkow, Helmut (1996): Die ostdeutschen Beschäftigungsgesellschaften als Koordinationsinstanzen zwischen Arbeitsmarktpolitik und regionaler Strukturpolitik. Eine wegweisende Innovation oder nur eine temporäre Übergangslösung im Transformationsprozeß. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 49, H. 12, S. 736-744.

    Abstract

    "Die ökonomische und soziale Sondersituation in Ostdeutschland führte für die Trägerebene der Arbeitsmarktpolitik mit der Etablierung von Beschäftigungsgesellschaften zu einer Innovation, die nach Einschätzung vieler Beobachter für die weitere Arbeitmarkpolitik wegweisend ist. Die Beschäftigungsgesellschaften wollen mit ihren Maßnahmen nicht nur zur Begrenzung offener Arbeitslosigkeit beitragen, sondern sie beanspruchen zugleich, einen aktiven Beitrag zur regionalen Strukturpolitik zu leisten. Der Beitrag untersucht auf der Basis von Ergebnissen eines Forschungsprojekts, ob und inwieweit es den Beschäftigungsgesellschaften unter den vorgegebenen Rahmenbedingungen gelingen kann, als Koordinationsinstanzen zwischen Arbeitsmarktpolitik und regionaler Strukturpolitik zu fungieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik zur Unterstützung des Transformationsprozesses in Ostdeutschland (1996)

    Wolfinger, Claudia; Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Wolfinger, Claudia & Christian Brinkmann (1996): Arbeitsmarktpolitik zur Unterstützung des Transformationsprozesses in Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 331-348.

    Abstract

    "Arbeitsmarktpolitik hatte und hat auch weiterhin in Ostdeutschland eine unverzichtbare Rolle im Transformationsprozeß - komplementär zu den vielfältigen Bemühungen der Wirtschafts- und Strukturpolitik um die Bewältigung des Strukturbruchs und den Aufbau neuer Arbeitsplätze. Sie hat dabei den Arbeitsmarkt nicht nur schnell und in erheblichem Umfang entlastet und einzelnen neue Beschäftigungsperspektiven eröffnet. Sie wurde mehr als jemals zuvor in Westdeutschland auch mit strukturpolitischen Erwartungen konfrontiert und dabei - zum Teil auf sich allein gestellt - angesichts der Dimensionen des Umbruchs auch überfordert. Strukturpolitisch relevante ABM-Großmaßnahmen entstanden. Gezielt verstärkt wurde die Entwicklung institutionell durch die Einführung der ABS-Gesellschaften und instrumentell vor allem durch den pauschalierten Lohnkostenzuschuß nach § 249h AFG. Unsichere Zukunftsperspektiven erschwerten die angestrebte wirtschaftsnahe Qualifizierung, führten aber vielerorts auch zu neuen Ansätzen, mit Qualifizierung, Existenz- und Unternehmensgürndungen oder Sanierungen zu unterstützen oder gar zu initiieren. Ohne arbeitsmarktpolitische Hilfen hätte vielerorts der wirtschaftliche Neubeginn in Ostdeutschland nicht so schnell stattfinden können, obwohl Arbeitsmarktpolitik im Strukturwandel und am Entstehen dauerhafter Arbeitsplätze nur mitwirken, diese aber nicht in eigener Verantwortung schaffen kann. Viele Restriktionen, die einer weitergehenden Verzahnung der Politikbereiche entgegenstehen, blieben bestehen. Die strukturpolitischen Potentiale der Arbeitsmarktpolitik wurden und werden in Ostdeutschland sicherlich nicht ausgeschöpft, sie wurden aber weiterentwickelt und dürfen nicht aus den Augen verloren werden. Angesichts vieler verbleibender Unklarheiten, gerade auch im Hinblick auf die strukturpolitische Wirkung von Maßnahmen, erscheinen in größerem Umfang als bisher kausalanalytisch ausgerichtete Evaluationen zur Ergänzung von deskriptiven Analysen - auf die sich die vorliegende Ausarbeitung weitgehend stützten mußte - erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Chancen einer Umweltwirtschaft durch § 249h-AFG-Projekte untersucht für den Freistaat Sachsen (1996)

    Zitatform

    (1996): Chancen einer Umweltwirtschaft durch § 249h-AFG-Projekte untersucht für den Freistaat Sachsen. (UFZ-Bericht 17/1996), Leipzig, 132 S., Anhang.

    Abstract

    Gegenstand einer in Sachsen durchgeführten empirischen Erhebung waren die Chancen einer Umweltwirtschaft durch § 249h-AFG-Projekte. Der Bericht stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor. Dabei wurden als Indikator für das Entstehen einer Umweltwirtschaft die Anbieter an Leistungen dieser Branche erfaßt. Ergänzend wurden FuE-Potentiale als Voraussetzung eines innovativen Umweltschutzes erhoben. Geprüft wurde, welche Entwicklungen die seit 1993 zur Anwendung kommende § 249h-Regelung induzierte und inwieweit sie zur Etablierung einer Umweltwirtschaft beitrug. Verbunden damit war die Frage, ob in derartige Regelungen ein neuer Ansatz in der Verknüpfung von Umweltschutz, Beschäftigungsförderung und ökonomischer Entwicklung zu sehen ist, der insbesondere in Zeiten konjunktureller Abschwächung und unter Bedingungen des Strukturwandels relevant ist. Der Bericht schließt mit der differenzierten Darstellung von Chancen und Hemmnissen der AFG-Projekte für den Umweltschutz. Im Anhang sind die empirischen Ergebnisse detailliert dargestellt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Projekte der Beschäftigungsförderung nach § 249h Arbeitsförderungsgesetz im Förderbereich "Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Dienste": eine Analyse in ausgewählten Regionen von Mecklenburg-Vorpommern. Arbeitsdruck (1996)

    Abstract

    Die Studie analysiert die Projektstruktur der "Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Dienste", die nach § 249h AFG gefördert werden. Ausgewählt wurden der Landkreis Parchim und die Hansestadt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Untersucht werden die Größe der Projekte, die Trägerstruktur und die inhaltliche Struktur der Projekte nach Förderschwerpunkt. Dies sind Hilfen für Ältere und Bedürftige, Hilfen für Behinderte, Beratung und offene Hilfen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktbericht für das Land Brandenburg 1994 (1995)

    Bangel, Bettina; Wagler, Gutliebe; Stefan, Karla; Niesler, Angelika;

    Zitatform

    Bangel, Bettina, Angelika Niesler, Karla Stefan & Gutliebe Wagler (1995): Arbeitsmarktbericht für das Land Brandenburg 1994. Potsdam, 64 S.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Perspektiven Brandenburger Arbeitsförderungsgesellschaften: Organisationsmerkmale (1995)

    Baur, Michaela; Kühnert, Uwe; Buck, Gerhard; Schwegler-Rohmeis, Wolfgang;

    Zitatform

    Baur, Michaela, Gerhard Buck & Wolfgang Schwegler-Rohmeis; Uwe Kühnert (Bearb.) (1995): Entwicklung und Perspektiven Brandenburger Arbeitsförderungsgesellschaften. Organisationsmerkmale. In: BRANDaktuell - Arbeitsmarktpolitischer Service der Landesagentur für Struktur und Arbeit H. 1, S. 4-18.

    Abstract

    Die Spezial-Ausgabe der Zeitschrift gibt einen Überblick über die Entwicklung und Perspektiven der Arbeitsförderungsgesellschaften im Bundesland Brandenburg. Es werden die Beschäftigtenstruktur, die Alters- und Qualifikationsstruktur, die Integration von Frauen und anderen Zielgruppen, die Struktur der Maßnahmen und ihre regionale Verteilung, die Finanzierung sowie die Entwicklungsperspektive aufgezeigt. Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von 96 Arbeitsförderungsgesellschaften in Brandenburg, die im Frühjahr 1994 durchgeführt wurde. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Integration von Frauen in den Arbeitsfördergesellschaften Brandenburgs (1995)

    Baur, Michaela;

    Zitatform

    Baur, Michaela (1995): Zur Integration von Frauen in den Arbeitsfördergesellschaften Brandenburgs. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 48, H. 7, S. 444-450.

    Abstract

    "Frauen stellen in Brandenburg wie in ganz Ostdeutschland ca. zwei Drittel der Arbeitslosen, ihr Anteil an den Langzeitarbeitslosen liegt sogar noch darüber. Damit sind Frauen zu einer wichtigen Zielgruppe der Arbeitsmarktpolitik geworden. Mit Hilfe von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie befristeter Beschäftigung und Qualifizierung sollen Übergänge in reguläre Erwerbsarbeit erleichtert werden. Arbeitsfördergesellschaften, in Brandenburg die wichtigsten Träger der aktiven Arbeitsmarktpolitik, sind mit dem Beginn der Massenentlassungen 1991 gegründet worden, um diese Maßnahmen mit einem breiten inhaltlichen Spektrum möglichst betriebsförmig und effizient durchzuführen. Der Artikel zeigt, daß Arbeitsfördergesellschaften Frauen als Zielgruppe erst spät entdeckt haben. In Brandenburg blieb der Anteil von Frauen in Arbeitsfördergesellschaften immer hinter dem Landesdurchschnitt in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zurück. Wenngleich sich der Frauenanteil in Arbeitsfördergesellschaften allmählich erhöht, ist dennoch bei näherer Betrachtung qualitativer Kriterien eine Benachteiligung von Frauen festzustellen. Mitverursacht hat dies die Vielfalt der Funktionen von Arbeitsfördergesellschaften, in der die Zielgruppenorientierung bisher von zu geringer Bedeutung war. Der Ansatzpunkt zu einer zieladäquaten Integration von Frauen muß damit in der Veränderung des Selbstverständnisses von Arbeitsfördergesellschaften liegen, der ohne Druck von seiten der Förderpolitik nicht zu erwarten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zauberformel ABS? Entwicklungen und Perspektiven von Arbeitsförderungsgesellschaften: das Beispiel Brandenburg (1995)

    Baur, Michaela; Schwegler-Rohmeis, Wolfgang; Kühnert, Uwe; Buck, Gerhard;

    Zitatform

    Baur, Michaela, Gerhard Buck, Uwe Kühnert & Wolfgang Schwegler-Rohmeis (1995): Zauberformel ABS? Entwicklungen und Perspektiven von Arbeitsförderungsgesellschaften. Das Beispiel Brandenburg. (Hans-Böckler-Stiftung. Graue Reihe. N.F. 82), Düsseldorf, 179 S.

    Abstract

    "Die Veröffentlichung betrachtet stellvertretend für alle neuen Bundesländer die Entwicklung der Brandenburger ABS-Gesellschaften, dort Arbeitsförderungsgesellschaften genannt, seit ihrer Gründungszeit und kann sich dabei auf den Vergleich von repräsentativen Befragungsergebnissen der Jahre 1992 und 1994 stützen. Sie belegt Potentiale und auch Grenzen dieser Träger. Vor allem wird aber die gewachsene Leistungsfähigkeit dieses innovativen Trägertypus deutlich, die wesentliche Voraussetzung dafür ist, daß sich trotz zunehmender Angleichung an die Arbeitsförderung der alten Bundesländer diese Gesellschaften in Ostdeutschland haben behaupten können. Obgleich mit der Schilderung Brandenburger Entwicklungen vor allem ein Schlaglicht auf die ostdeutsche Situation in Wirtschaft und Arbeitsmarkt geworfen wird, ist der Inhalt auch unter dem Aspekt zukünftig realisierbarer Potentiale von ABS-Gesellschaften in Regionen der alten Bundesländer von Interesse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zum Funktionswandel von Arbeitsförderungsgesellschaften anhand ihrer bisherigen Entwicklung im Land Brandenburg (1995)

    Baur, Michaela; Kühnert, Uwe; Schwegler-Rohmeis, Wolfgang;

    Zitatform

    Baur, Michaela, Uwe Kühnert & Wolfgang Schwegler-Rohmeis (1995): Zum Funktionswandel von Arbeitsförderungsgesellschaften anhand ihrer bisherigen Entwicklung im Land Brandenburg. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 4, S. 492-502.

    Abstract

    "ABS-Gesellschaften, in Brandenburg Arbeitsfördergesellschaften genannt, stellen rückblickend das eigentliche innovative Moment einer auf den Strukturbruch der neuen Länder zugeschnittenen Arbeitsmarktpolitik dar und haben in der politischen Diskussion der Öffentlichkeit von Anbeginn an eine gewichtige Rolle gespielt. Der Artikel zeigt am Beispiel des Bundeslandes Brandenburg auf, inwieweit die besonders in den Jahren 1991/1992 geäußerten hohen Erwartungen an diesen innovativen Trägertyp in die Praxis umgesetzt werden konnten. Der Entwicklungsprozeß der Gesellschaften kann anhand des Vergleichs zweier Totalbefragungen aller Brandenburger Gesellschaften in den Jahren 1992 und 1994 nachvollzogen werden. Hierbei ist erkennbar, daß sie bis heute einen Entwicklungsprozeß vollzogen haben, der diese Erwartungen in differenzierter Weise erfüllt." So spielten sie bei der Abfederung des Strukturwandels in Ostdeutschland eine wesentliche Rolle. Die Hoffnungen, daß sie eine Anpassungsfunktion durch Qualifizierung und eine Brückenfunktion zu zwischenzeitlich neuentstandenen Arbeitsplätzen wahrnehmen können, haben sich dagegen nur mit Abstrichen erfüllt. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Empirische Arbeitsmarktforschung zur Transformation in Ostdeutschland: Beiträge zum Workshop des SAMF und der KSPW am 8./9. Mai 1995 in Berlin (1995)

    Beer, Doris ; Deeke, Axel; Schenk, Sabine; Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Beer, Doris, Christian Brinkmann, Axel Deeke & Sabine Schenk (Hrsg.) (1995): Empirische Arbeitsmarktforschung zur Transformation in Ostdeutschland. Beiträge zum Workshop des SAMF und der KSPW am 8./9. Mai 1995 in Berlin. (Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. Arbeitspapier 1995, 04), Gelsenkirchen, 296 S.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt eines Workshops, der die im Arbeitskreis SAMF und im Rahmen der KSPW realisierten Forschungsprojekte und -erfahrungen zu spezifischen Arbeitsmarktfragen in Ostdeutschland bündelt, stand die Intention, einen ersten Überblick über bisherige Erträge, Befunde und Lücken empirischer Arbeitsmarktforschung zu erhalten. Dieser Workshop, der im Mai 1995 vom SAMF-Arbeitsausschuß zur Transformation in Ostdeutschland unter Beteiligung der KSPW durchgeführt wurde, wird in dem Band dokumentiert. Zunächst führt der erste Teil des Bandes in das Forschungsfeld ein. Im zweiten Teil stehen Befunde aus Untersuchungen über den Wandel der Wirtschaftsstruktur und des Erwerbssystems im Mittelpunkt. Dabei wurde unterschieden zwischen der Makroebene des wirtschaftlichen Systemwandels und der Mikroebene einzelwirtschaftlicher bzw. betrieblicher Probleme. Der dritte Teil richtet den Blick auf die Angebotsseite des Arbeitsmarktes und die als Folge der Transformationskrise entstandene offene und verdeckte Arbeitslosigkeit, die sich personengruppenspezifisch sehr unterschiedlich neu verteilenden Erwerbschancen. Da die Unterbeschäftigung in Ostdeutschland keinesfalls nur als Resultante des Arbeitsmarktgeschehens betrachtet werden darf, vielmehr selbst gewichtige Einflußgröße für das sich verändernde Erwerbsverhalten ist, werden zunächst Fragen der Erwerbslosigkeit behandelt. Anschließend geht es um Erwerbschancen und Erwerbsneigung der vom Beschäftigungseinbruch besonders betroffenen Frauen, weiterhin um unterwertige Beschäftigung und die 'Berufsnot der Jugendlichen', die Übergangsprobleme in Ausbildung und Beruf. Im vierten und letzten Teil stehen instrumentelle und institutionelle Aspekte der in Ostdeutschland vielfach angestrebten und angesichts des hohen Mitteleinsatzes auch dringend erforderlichen Verzahnung von Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik im Mittelpunkt. In weiteren Beiträgen geht es um einzelne AFG-Instrumente wie den pauschalisierten Lohnkostenzuschuß nach § 249h AFG, Beschäftigungsprojekte und die regionale Wirtschaftsförderung sowie um die 'beschäftigungspolitische Infrastruktur', d.h. insbesondere um Koordinationsstrukturen und die Rolle der sogenannten ABS-Gesellschaften in diesem Zusammenhang." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt Monitor für die neuen Bundesländer: Daten für November 1994. Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse (1995)

    Bielenski, Harald; Retzlaff, Arno; Rosenbladt, Bernhard von;

    Zitatform

    Bielenski, Harald, Arno Retzlaff & Bernhard von Rosenbladt (1995): Arbeitsmarkt Monitor für die neuen Bundesländer. Daten für November 1994. Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse. München, 55 S.

    Abstract

    Der Arbeitsmarktmonitor für Ostdeutschland ist ein statistisches Instrument zur kontinuierlichen Beobachtung des Arbeitsmarktes in der Phase des ökonomischen Umbruchs. Mit Hilfe wiederholter repräsentativer Befragungen wird die Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit seit der Wende in der ehemaligen DDR nachgezeichnet. Der Bericht bezieht sich auf die abschließende Befragung im November 1994. Es war die achte Befragungswelle seit dem Start des Vorhabens im November 1990. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Entwicklung von Beschäftigungsgesellschaften in Ostdeutschland (1995)

    Brinkmann, Christian; Hiller, Karin; Völkel, Brigitte;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian, Karin Hiller & Brigitte Völkel (1995): Zur Entwicklung von Beschäftigungsgesellschaften in Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 4, S. 479-491.

    Abstract

    "In Ostdeutschland sind gegenwärtig über 400 Beschäftigungsgesellschaften tätig. Sie wurden gegründet, um den transformationsbedingten Beschäftigungsabbau sozialverträglich zu gestalten und Beiträge zum Entstehen neuer Arbeitsplätze zu leisten. Nach einer Rahmenvereinbarung zwischen Treuhandanstalt (THA), Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und den ostdeutschen Bundesländern vom Juli 1991 erhielten sie vielfach den programmatischen Namen 'Gesellschaft zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS)'. Sie wurden über Trägergesellschaften, die vor allem mit Dienstleistungs- und Beratungsaufgaben beauftragt wurden, großflächig miteinader vernetzt und um sogenannte kommunale Beschäftigungsgesellschaften ergänzt. Anfang 1995 wurden in ihnen rund 150.000 Arbeitnehmer beschäftigt, überwiegend mit Fördermitteln nach dem AFG. Dies war ein Zuwachs um rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein leichter Beschäftigungsrückgang im Verlaufe des 1. Halbjahres 1995 könnte Indiz für eine Trendwende sein. Quartalsmäßige Umfragen des IAB bei den Trägergesellschaften lassen erkennen, daß in den Gesellschaften Vollzeitqualifizierungsmaßnahmen kaum noch eine Rolle spielen. Die Beschäftigungserweiterung geht im wesentlichen auf eine Zunahme der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zurück (die häufig - bis zu 20 Prozent der Arbeitszeit - Qualifizierungsanteile enthalten). Zusammen mit Maßnahmen nach § 249h AFG entfallen über 90 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse in den Gesellschaften auf diese beiden Förderkategorien. Fast die Hälfte aller betreffenden Maßnahmeteilnehmer sind in Ostdeutschland in Beschäftigungsgesellschaften beschäftigt. Zwischen den einzelnen Bundesländern bestehen allerdings deutliche Unterschiede. Auf der Basis der Umfrage bei den Trägergesellschaften werden einige weitere Informationen zur quantitativen Beschäftigungsentwicklung in ABS-Gesellschaften aufgeführt. Sie werden anhand von Ergebnissen neuerer Fallstudien um die Schilderung aktueller Problemlagen ergänzt. Zu erwarten ist danach, daß sich insbesondere Finanzierungsprobleme im Jahre 1996 verschärfen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern (1995)

    Brinkmann, Christian; Völkel, Brigitte; Gottsleben, Volkmar; Emmerich, Knut; Müller, Karin;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian; Knut Emmerich, Volkmar Gottsleben, Karin Müller & Brigitte Völkel (Mitarb.) (1995): Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern. In: H. Seifert (Hrsg.) (1995): Reform der Arbeitsmarktpolitik. Herausforderung für Politik und Wirtschaft, S. 59-87.

    Abstract

    Ausgehend von der aktuellen Arbeitsmarktlage des Jahres 1994 stellen die Autoren die Bedeutung der Arbeitsmarktpolitik im ostdeutschen Transformationsprozeß heraus. Es werden vier wesentliche arbeitsmarktpolitische Funktionen benannt: Feuerwehrfunktion, Entlastung des Arbeitsmarktes, Brückenfunktion und Hilfen für die wirtschaftliche Umstrukturierung sowie Hilfen für den einzelnen. Anschließend werden die arbeitsmarktpolitischen Sonderregelungen für die neuen Bundesländer dargestellt. Diese betreffen die Bereiche Vorruhestand-/Altersübergangsgeld, Kurzarbeitergeld, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Förderung der beruflichen Bildung und berufliche Erstausbildung. Zur Weiterentwicklung der Arbeitsmarktpolitik kommen die Autoren zu folgendem Fazit: "Im Rahmen des AFG werden auch in den nächsten Jahren Sonderregelungen für die neuen Bundesländer benötigt - solange jedenfalls, bis die Unterbeschäftigung dort auf vertretbare, mit den Altbundesländern vergleichbare Dimensionen zurückzuführen ist. Langfristig wird es nicht um Sonderregelungen gehen, sondern um das Aufarbeiten der Erfahrungen mit diesen Regelungen und den infrastrukturellen Neuerungen für die künftige Arbeitsmarktpolitik in Ost und West." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland: eine Zwischenbilanz nach fünf Jahren Transformation (1995)

    Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian (1995): Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland. Eine Zwischenbilanz nach fünf Jahren Transformation. In: Beschäftigungsobservatorium Ostdeutschland H. 16/17, S. 4-9.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren war die Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland mit einem drastischen Beschäftigungsrückgang von über drei Mio. Arbeitsplätzen konfrontiert. Trotz des zweifellos großen Erfolges, ein weiteres Ansteigen der Massenarbeitslosigkeit verhindert zu haben, sind mittlerweile die Grenzen der Arbeitsmarktpolitik deutlich geworden. Eine der wichtigsten Erfahrungen dürfte wohl sein, daß Arbeitsmarktpolitik allein kaum die Beschäftigungsprobleme in den neuen Ländern lösen kann und daß sie stärker mit anderen beschäftigungsrelevanten Politikbereichen verzahnt werden werden muß instrumentell wie institutionell. Für solche neuen Kooperationsmodelle hat es in Ostdeutschland innovative Ansätze gegeben. Allerdings laufen diese bereits naeh fünf Jahren Gefahr, aufgrund von finanziellen Engpässen und partikularistischen Sichtweisen in Verwaltung und Politik wieder verschüttet zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kosten und Nutzen aktiver Arbeitsmarktpolitik im ostdeutschen Transformationsprozeß (1995)

    Buttler, Friedrich; Emmerich, Knut;

    Zitatform

    Buttler, Friedrich & Knut Emmerich (1995): Kosten und Nutzen aktiver Arbeitsmarktpolitik im ostdeutschen Transformationsprozeß. In: G. Gutmann (Hrsg.) (1995): Die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft : Ausgangslage, Handlungserfordernisse, Perspektiven (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F., 239), S. 61-94.

    Abstract

    Die Autoren setzen sich mit den Wirkungszusammenhängen aktiver Arbeitsmarktpolitik im Transformationsprozeß der neuen Bundesländer auseinander und gehen dabei der Frage nach, ob sich optimaler Umfang und Instrumentenmix der aktiven Arbeitsmarktpolitik bestimmen lassen. Im Rahmen einer Wirkungsanalyse werden Beurteilungsraster angeboten, die den Ertrag der Arbeitsmarktpolitik in zweifacher Weise darstellen, "nämlich als vermiedene Schäden der Arbeitslosigkeit bzw. als Reintegrationswirkung in den ersten Arbeitsmarkt". Der Ausblick stellt die Wirkungen der Arbeitsmarktpolitik im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang dar und zeigt Möglichkeiten ihrer Finanzierung auf. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprojekte für Frauen auf dem Lande in Ostdeutschland: Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung von beschäftigungspolitischen Initiativen (1995)

    Dahms, Vera; Putzing, Monika; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Dahms, Vera, Monika Putzing & Frank Schiemann (1995): Beschäftigungsprojekte für Frauen auf dem Lande in Ostdeutschland. Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung von beschäftigungspolitischen Initiativen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 187), Nürnberg, 194 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des akuten Beschäftigungs- bzw. arbeitsmarktpolitischen Handlungsbedarfs im ostdeutschen ländlichen Raum wurde vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung das Forschungsprojekt 'Frauen auf dem Lande - handlungsorientiertes Forschungsvorhaben zur Beschäftigungsförderung in den neuen Bundesländern' in Auftrag gegeben. Die wissenschaftliche Zielsetzung bestand in der Analyse der Beschäftigungssituation von Frauen auf dem Lande unter besonderer Berücksichtigung jeweils spezifischer regionaler Umfeldbedingungen sowie des konkreten institutionellen Bedingungsgefüges. Vor allem ging es um die Ermittlung praxisorientierter Initiativen für Möglichkeiten der Weiter- bzw. Wiederbeschäftigung sowie der Existenzsicherung für Frauen im ländlichen Raum. Die Studie liefert dafür exemplarische Beispiele. Die Bearbeiter haben - als 'teilnehmende Beobachter im Feld' - Projekte begleitet, beraten und unterstützt. Aber sie haben auch das Wagnis übernommen, selbst zwei Projekte zu initiieren. Alle Maßnahmen - in jedem Bundesland Ostdeutschlands eine - sind in typischen Tätigkeitsfeldern für Frauenerwerbsarbeit angesiedelt: im 'grünen' Bereich, auf dem Gebiet des 'sanften' Tourismus und im Bereich der sozialen Dienste. Im Ergebnis der Untersuchungen sind entsprechende Handlungsalternativen sowie Schlußfolgerungen für die Bewältigung arbeitsmarktlicher Problemlagen abgeleitet worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Maßnahmen nach § 249h AFG: Teil 2: Regionaler Mitteleinsatz folgt ökonomischen und sozialen Brennpunkten (1995)

    Emmerich, Knut; Wolfinger, Claudia;

    Zitatform

    Emmerich, Knut & Claudia Wolfinger (1995): Maßnahmen nach § 249h AFG. Teil 2: Regionaler Mitteleinsatz folgt ökonomischen und sozialen Brennpunkten. (IAB-Kurzbericht 07/1995), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Von den jährlichen Gesamtausgaben für Maßnahmen nach § 249h AFG (6,3 Mrd. DM) entfallen allein auf die Länder Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg 76 Prozent. Die Maßnahmebereiche in den einzelnen Ländern werden weitgehend von den industriellen Schwerpunkten der ehemaligen DDR bestimmt. Bei den jährlichen Kosten pro Arbeitsplatz gibt es in den Bereichen 'Sonstige Umwelt', 'Soziale Dienste' und 'Jugendhilfe' nennenswerte regionale Differenzen. Dabei können unterschiedliche Einsatzfelder, Anforderungen an die Kapitalausstattung sowie die Qualifikation der Teilnehmer/innen eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Maßnahmen nach § 249h AFG: Teil 1: Finanzierungsstruktur der Kosten pro Arbeitsplatz besser als bei ABM (1995)

    Emmerich, Knut; Wolfinger, Claudia;

    Zitatform

    Emmerich, Knut & Claudia Wolfinger (1995): Maßnahmen nach § 249h AFG. Teil 1: Finanzierungsstruktur der Kosten pro Arbeitsplatz besser als bei ABM. (IAB-Kurzbericht 06/1995), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über die jährlichen Kosten pro Arbeitsplatz und die Finanzierungsstruktur der Maßnahmen, die nach § 249h AFG gefördert werden. Die Daten basieren auf einer Erhebung des IAB zu den Lohnkostenzuschüssen nach § 249h AFG, die hochgerechnet 11.625 Maßnahmen mit 96.159 geförderten Personen umfaßt. Es wird festgestellt, daß die durchschnittlichen Lohn- und Sachkosten pro Arbeitsplatz bei jährlich 70 950 DM liegen. Je nach Maßnahmebereich gibt es allerdings große Unterschiede: Die höchsten Kosten werden im Bereich Braunkohle verzeichnet, die niedrigsten im Bereich Soziale Dienste. Jenseits der Kosten an sich sind die Finanzierungsquellen von Bedeutung. Anders als bei ABM ist es bei § 249h-Projekten gelungen, diejenigen stärker an den Gesamtkosten zu beteiligen, die von der Wertschöpfung der Maßnahmen profitieren. Entsprechend ist die Finanzierungsstruktur nach Maßnahmebereichen sehr unterschiedlich. Die Bundesanstalt für Arbeit zahlt rund 22%, die Länder 27%, die Treuhand 44%, die Träger 5%. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg: Stellung und Strategie im arbeitsmarktlichen Konzept (1995)

    Fischer, Hendrik; Helmstädter, Wolfgang;

    Zitatform

    Fischer, Hendrik & Wolfgang Helmstädter (1995): Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg. Stellung und Strategie im arbeitsmarktlichen Konzept. In: Arbeit und Sozialpolitik, Jg. 49, H. 3/4, S. 36-40.

    Abstract

    "Arbeitsförderungsgesellschaften haben sich im Land Brandenburg inzwischen trotz oder gerade wegen der seit 1991 nahezu permanent zu verzeichnenden Einschnitte im finanziellen Engagement des Bundes in der Arbeitsmarktpolitik und der damit im Zusammenhang stehenden ständigen Verschlechterung der Förderkonditionen der Bundesanstalt für Arbeit als Trägerstruktur für die Arbeitsförderung etabliert. Mit Blick auf die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation als auch auf Tendenzen der wirtschaftlichen Entwicklung kann festgestellt werden, daß zumindest mittelfristig Arbeitsförderungsgesellschaften in ihrer Rolle als 'Dienstleister Arbeitsförderung' unverzichtbar sind. Gleichwohl scheint es erforderlich, ausgehend vom erreichten Stand, konzeptionelle Vorstellungen den aktuellen Gegebenheiten entsprechend zu präzisieren und zu aktualisieren." Dabei geht es insbesondere um die Erschließung neuer Tätigkeitsfelder. Als mittelfristige Schwerpunkte für innovative Projektarbeit werden die Bereiche Umwelt, Bau, Hilfe für Länder Ost- und Südosteuropas und Afrikas, Konversion und Wirtschaft genannt. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    ABS-Gesellschaften - eine problemorientierte Analyse bisheriger Befunde (1995)

    Hild, Paul;

    Zitatform

    Hild, Paul (1995): ABS-Gesellschaften - eine problemorientierte Analyse bisheriger Befunde. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 4, S. 503-515.

    Abstract

    "Von den Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS) wurden maßgebliche beschäftigungsfördernde, arbeitsmarkt- und strukturpolitische Beiträge im Transformationsprozeß in Ostdeutschland erwartet. Mit Blick auf die drei zentralen Zielsetzungen der ABS-Gesellschaften - sozialverträgliche Überbrückung des wirtschaftlichen Umbruchs, Realisierung von strukturrelevanten Beschäftigungsmaßnahmen, individuelle und kollektive Existenz- und Ausgründungen - wird auf der Grundlage verschiedener quantitativer Untersuchungen und qualitativer Fallstudien überprüft, ob die Gesellschaften diese Erwartungen erfüllen konnten. Die ABS trugen wesentlich zur quantitativen Entlastung des Arbeitsmarktes durch Beschäftigung im '2. Arbeitsmarkt' bei. Allerdings gelang nur einem relativ geringen Anteil von Beschäftigten der Sprung in den '1. Arbeitsmarkt'. Die Überbrückung in den ABS war aufgrund der Diskrepanz zwischen niedriger Anforderungsstruktur der Arbeit und der Qualifikation der Beschäftigten z.T. begleitet von Erosionen im Qualifikationserhalt und im beruflichen Aspirationsniveau. Die ABS konnten nach bisherigen Befunden die Erwartungen an eine Verbindung von Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik zugunsten einer standortwirksamen Infrastruktur weitgehend nicht erfüllen. Dies gilt ebenso für die Anbahnung von Existenz- und Ausgründungen. Die tatsächlich realisierten Existenzgründungen blieben weit unter dem ursprünglich geschätzten Potential. Die begrenzte Wirksamkeit der ABS-Gesellschaften als beschäftigungspolitische Brücke, Agenturen des Strukturwandels und Existenzgründer hat ihre Wurzeln in unüberwundenen Interessengegensätzen der Politikakteure (Sozialparteien, Landesregierungen, Treuhand), die in widersprüchlichen Formelkompromissen endeten. Die Folge waren inkonsistente Handlungserwartungen und Politikempfehlungen, die die Handlungsbedingungen und -kompetenzen der ABS verfehlten, Defizite in der Koordination verschiedner Fachpolitiken und grundlegende Defekte im arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Status der ABS. Für eine Verbindung von Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung waren weder materiell noch instrumentell die Voraussetzungen gegeben. Die Ambiguität der Zielsetzungen und die halbherzige Unterstützung führten die ABS in typische sachliche, zeitliche und soziale Handlungsdilemmata, die ihre Effektivität nachhaltig beeinträchtigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt und Berufsausbildung in den neuen Bundesländern (1995)

    Jansen, Rolf; Schober, Karen; Brinkmann, Christian; Degen, Ulrich; Beer-Kern, Dagmar; Walden, Günter; Westhoff, Gisela; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Jansen, Rolf (Hrsg.) (1995): Arbeitsmarkt und Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. (Berichte zur beruflichen Bildung 176), Bielefeld: Bertelsmann, 168 S.

    Abstract

    Der Sammelband enthält Untersuchungsergebnisse des IAB und des BIBB zur Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation in den neuen Bundesländern.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    ABS-Gesellschaften zwischen Abbau und Aufbau (1995)

    Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (1995): ABS-Gesellschaften zwischen Abbau und Aufbau. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 48, H. 7, S. 438-443.

    Abstract

    Der Beitrag beruht auf einer standardisierten Vollerhebung von Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS) im November 1993, die Leistungen und Defizite sichtbar machen sollte. "ABS-Gesellschaften sind in den neuen Bundesländern zu Agenturen geworden, die zwischen dem Personalabbau der Treuhand-Unternehmen, der öffentlichen Arbeitsmarktpolitik und dem regionalen Arbeitsmarkt vermittelten. Sie haben große Bedeutung als Träger einer öffentlich geförderten Beschäftigung, die den Charakter von Infrastrukturförderung angenommen hat. In bescheidenem Umfang haben sie auch als Keimzelle für neue erwerbswirtschaftliche Aktivitäten dienen können. Obwohl aus dem abrupten Systemwechsel Ostdeutschlands entstanden, lassen sich aus den Erfahrungen mit ABS Schlußfolgerungen für die sozialverträgliche Gestaltung beschleunigten Strukturwandels auch unter 'kapitalisitischen Normalbedingungen' ableiten." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose in Thüringen (1995)

    Krömmelbein, Silvia; Weinbörner, Andreas; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Krömmelbein, Silvia, Alfons Schmid & Andreas Weinbörner (1995): Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose in Thüringen. Weimar u.a.: Wartburg Verlag, 137 S.

    Abstract

    "Die These, die dieser Studie zugrundeliegt und überprüft wird, lautet, daß sich in den neuen Bundesländern aufgrund der spezifischen Umbruchsituation andere Formen beziehungsweise Gruppen und Probleme der Langzeitarbeitslosigkeit herausbilden als in den westlichen Bundesländern. Erst langfristig kann mit einer Angleichung gerechnet werden. Diese bildet den Ausgangspunkt für die Beurteilung bisheriger Instrumente und Maßnahmen: Ob arbeitsmarktpolitische Konzepte aus den alten Bundesländern übertragbar werden können, oder ob neue oder modifizierte Projekte entwickelt werden müssen, hängt von der Entwicklung diese Strukturierungsprozesse ab. Zu Beginn der Untersuchung werden Tendenzen und Entwicklungen der zukünftigen Beschäftigungsstruktur in Thüringen abgeschätzt, um Hinweise zu erhalten, in welchen Bereichen ein Qualifizierungsbedarf und eine Arbeitskräftenachfrage besteht oder zu erwarten ist. Der darauffolgende Abschnitt enthält eine Auswertung von Sekundärstatistiken sowie unsere eigenen empirischen Primärerhebungen über die Strukturierung der Langzeitarbeitslosigkeit in Thüringen. Das Ziel dieser Analyse besteht in der Identifizierung typischer Problemgruppen und Problemkonstellationen sowie in der Erfassung von regionalen Unterschieden. Im dritten Abschnitt stehen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für Langzeitarbeitslose im Mittelpunkt. Zunächst wird die Wirksamkeit bisheriger Instrumente in Thüringen untersucht und anschließend ein theoretisches Fazit über Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose gezogen. Daraufhin werden Orientierungshilfen für eine zielgruppenspezifische Konzipierung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Langzeitarbeitslose erarbeitet sowie konkrete Maßnahmetypen vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsförderung nach § 249h Arbeitsförderungsgesetz und Fachlichkeit in der Jugendhilfe von Mecklenburg-Vorpommern (1995)

    Lewerenz, Jürgen;

    Zitatform

    Lewerenz, Jürgen (1995): Beschäftigungsförderung nach § 249h Arbeitsförderungsgesetz und Fachlichkeit in der Jugendhilfe von Mecklenburg-Vorpommern. Berlin, 43 S.

    Abstract

    Die Untersuchung befaßt sich mit der Nutzung der Lohnkostenzuschüsse nach § 249h AFG im Bereich der Jugendhilfe in Mecklenburg-Vorpommern. Neben den arbeitsmarktpolitischen Wirkungen wird vor allem auf die Sicherung der Fachlichkeit bei den freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe eingegangen. Als Ergebnis wird u.a. festgehalten:
    1. Die Förderung und komplementäre Finanzierung von Beschäftigungsmaßnahmen nach § 249h AFG im Bereich der Jugendhilfe unterliegt jugendpolitischen Erfordernissen und soll den weiteren Aufbau einer freien, vielfältigen und an den Interessen junger Menschen orientierten Jugendarbeit fördern.
    2. Nach dem KJHG sollen hauptberuflich nur Fachkräfte beschäftigt werden. Mit Ausbildungen in verschiedenen Erzieherberufen gilt ein Großteil ostdeutscher Mitarbeiter nur als Teilfachkraft.
    3. Fort- und Weiterbildungen sind unter diesem Gesichtspunkt von besonderer Bedeutung. Das KJHG verpflichtet die öffentlichen und freien Träger zur Sicherstellung von entsprechenden Angeboten und Mitteln.
    4. Mit der LKZ-Förderung gab es keine aus dem Programm resultierenden Einschränkungen in der Fachlichkeit des Personals. Noch vorhandene Defizite resultieren vorrangig aus anders gelagerten Ausbildung in der DDR. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsgesellschaften: Ziele, Konzepte und Eignung (1995)

    Osenberg, Gerhard;

    Zitatform

    Osenberg, Gerhard (1995): Beschäftigungsgesellschaften. Ziele, Konzepte und Eignung. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 1720), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 204 S., Anhang.

    Abstract

    "Beschäftigungsgesellschaften zur Bewältigung lokaler Arbeitmarktprobleme werden seit Anfang der 80er Jahre in Westdeutschland und später in den neuen Bundesländern eingesetzt. Umfassende Analysen des Konzeptes gibt es bisher nur in sehr geringem Maße. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, durch eine breit angelegte Auswertung der Praxisformen und ihrer Wirkungen die Diskussion um dieses Konzept zu versachlichen und auf eine neutrale Ebene zu stellen. Dazu werden nach einer kurzen Einführung in den theoretischen Hintergrund die Grundformen anhand von neun charakteristischen Fallbeispielen aus West- und Ostdeutschland vorgestellt. Den Hauptteil der Arbeit bildet eine differenzierte Bewertung der Erfüllung der arbeitsmarktorientierten (Beschäftigungs-)Ziele, der strukturpolitischen Vorgaben und der Kosten- und Finanzierungsaspekte. Die Darstellung weiterer wichtiger Sonderaspekte zur Struktur, zu Personalfragen und zur Gründung von Beschäftigungsgesellschaften runden die Auswertung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen