Springe zum Inhalt

Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Wirtschafts- und Strukturpolitik"
  • Literaturhinweis

    Wirtschafts- und Strukturpolitik im Transformationsprozeß der neuen Bundesländer (1999)

    Riedel, Jürgen;

    Zitatform

    Riedel, Jürgen (1999): Wirtschafts- und Strukturpolitik im Transformationsprozeß der neuen Bundesländer. In: E. Wiedemann, C. Brinkmann, E. Spitznagel & U. Walwei (Hrsg.) (1999): Die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Herausforderung in Ostdeutschland : Workshop der Bundesanstalt für Arbeit am 14./15. Oktober 1998 in Magdeburg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 223), S. 403-419.

    Abstract

    "Die Wiedervereinigung Deutschlands und die spezifischen Merkmale des Systemwechsels in Ostdeutschland haben einen Transformationsprozeß eingeleitet und geprägt, der die Wirtschafts- und Strukturpolitik auf den verschiedenen staatlichen Ebenen vor enorme Herausforderungen gestellt hat. Insbesondere aufgrund des Beitritts zur DM-Währung und des hohen Anstiegs der Löhne mußte die Produktivität über eine Modernisierung des Kapitalstocks rasch gesteigert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft zu stärken. Hierzu hat der umfangreiche Fördermitteleinsatz der Gemeinschaftsaufgabe (GRW) und der Europäischen Strukturfonds erheblich beigetragen. Dennoch hat sich das Wachstum der Investitionen und des Bruttoinlandsproduktes seit Mitte der 90er Jahre beträchtlich verlangsamt, und eine Zunahme der Beschäftigung ist bisher ausgeblieben. Daraus wird ersichtlich, dass erstens gegenüber den allgemeinen sozioökonomischen Rahmenfaktoren die Förderpolitik nur beschränkt Einfluß nehmen kann, und zweitens allerdings der Einsatz der Fördermittel unbedingt fortgeführt werden sollte. Andererseits sollten aber auch vor dem Hintergrund des bisher Geleisteten neue förderpolitische Prioritäten gesetzt werden, um die Effektivität und Effizienz des Einsatzes der finanziellen Ressourcen zu erhöhen. Hierzu enthält der folgende Beitrag eine Reihe von Empfehlungen, die vom ifo Forschungsnetzwerk Strukturentwicklung und Förderpolitik in den letzten Jahren im Rahmen verschiedener förderpolitischer Evaluierungen entwickelt worden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Wirtschaftsförderung: erfolgreich, gewirkt oder lediglich mitgenommen? (1999)

    Schalk, Hans Joachim; Untiedt, Gerhard;

    Zitatform

    Schalk, Hans Joachim & Gerhard Untiedt (1999): Regionale Wirtschaftsförderung. Erfolgreich, gewirkt oder lediglich mitgenommen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 52, H. 10/11, S. 20-25.

    Abstract

    "Im Rahmen eines vom Thüringischen Ministeriums für Wirtschaft und Infrastruktur vergebenen Gutachtens zur Evaluierung der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' in Thüringen sollten u.a. auch die makroökonomischen Wirkungen der regionalen Wirtschaftsförderung untersucht werden. Eine solche Wirkungsanalyse hat das ifo Institut auf der Grundlage eines ökonometrischen Modells durchgeführt. In einer Diskussion mit regionalpolitischen Akteuren haben sich einige Fragen dahingehend ergeben, wie die mit dem Modell durchgeführten Berechnungen zu interpretieren sind, und in welchem Zusammenhang sie vor allem mit den Daten der Förderstatistiken stehen, die mit den Modellergebnissen nicht übereinzustimmen scheinen.
    Der Hauptgrund für die abweichenden Bewertungen der Förderergebnisse dürfte darin liegen, daß der regionalpolitische Praktiker 'Erfolg', 'Wirkung' oder 'Mitnahme' der Regionalförderung offenbar anders definiert bzw. mit diesen Begriffen etwas anderes verbindet als der wirtschaftswissenschaftliche Analytiker. Der Zweck dieses Beitrags ist es, erstens aufzuzeigen, worauf dieser Dissens zurückzuführen ist, zweitens herauszustellen, wie eine Wirkungsanalyse der Regionalförderung konzipiert sein sollte, wenn sie den regionalpolitischen und wissenschaftlichen Ansprüchen gleichzeitig genügen will, und drittens zu verdeutlichen, was die in dem Gutachten des ifo Instituts dargestellten Ergebnisse einer Wirkungsanalyse mit einem ökonometrischen Modell aussagen, was sie nicht aussagen und wie sie zu interpretieren sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Europäische Strukturpolitik und Stadterneuerung: Erfahrungen aus den neuen Bundesländern mit der Gemeinschaftsinitiative URBAN (1999)

    Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Toepel, Kathleen (1999): Europäische Strukturpolitik und Stadterneuerung. Erfahrungen aus den neuen Bundesländern mit der Gemeinschaftsinitiative URBAN. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 66, H. 24, S. 457-462.

    Abstract

    Die Europäische Union fördert seit 1995 im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative URBAN die Verbesserung der Lebensqualität in ausgewählten Stadtvierteln. Der integrative Ansatz von URBAN berücksichtigt alle Dimensionen städtischen Lebens. Es wird ein Bündel von Projekten umgesetzt, in dem die Sanierung mangelhafter Infrastruktur und die Verbesserung der Umweltbedingungen mit wirtschafts- und arbeitsmarktbezogenen Aktionen verknüpft wird. Konzeptionell wird mit einem solchen Förderprogramm Neuland beschritten. Der Beitrag präsentiert ausgewählte Ergebnisse einer Zwischenevaluierung des Programms. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Warum blüht der Osten nicht?: zur Transformation der ostdeutschen Betriebe (1999)

    Windolf, Paul; Kulke, Dieter; Brinkmann, Ulrich;

    Zitatform

    Windolf, Paul, Ulrich Brinkmann & Dieter Kulke (1999): Warum blüht der Osten nicht? Zur Transformation der ostdeutschen Betriebe. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 13), Berlin: Edition Sigma, 318 S.

    Abstract

    "Ostdeutschland ist ein Land von Zweigwerken, deren Eigentümer sich im Westen befinden. Die westlichen und insbesondere die westdeutschen Konzerne kontrollieren langfristig die Entwicklung der ostdeutschen Wirtschaft - eine spezifische Form der Abhängigkeit, die durch die Privatisierungsmethode der Treuhandanstalt geschaffen wurde. Wenn es in Ostdeutschland kaum 'blühende Landschaften' gibt, dann sind die Ursachen für diese enttäuschende Entwicklung auch bei den Eigentümern der ostdeutschen Betriebe zu suchen. In diesem Buch wird der Prozeß der Privatisierung aus der Nähe und im Detail beleuchtet. Es wird gezeigt, welchen Einfluß die Treuhandanstalt und die neuen Eigentümer auf die Entwicklung der Betriebe ausgeübt haben, und es wird die Frage beantwortet, ob auch das Management der ostdeutschen Betriebe vom Westen kolonisiert wurde oder ob noch die früheren 'Seilschaften' die Unternehmen kontrollieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik. 3 Bände (1999)

    Zitatform

    (1999): Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik. 3 Bände. (Materialien der Enquete-Kommission Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozeß der Deutschen Einheit 03/1-3), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 2891 S. zus.

    Abstract

    Geschichte und Folgen der SED-Diktatur beschäftigten während zweier Wahlperioden eine erstmals 1992 eingerichtete Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages, die 1998 ihre Arbeit beendete. Deren Arbeit dokumentieren "Materialien", die 1995 und 1999 erschienen. Die Kommissionsmaterialien der zweiten Arbeitsphase - zu denen die dokumentierten Bände gehören - konzentrieren sich dabei auf die Überwindung der Folgen der SED-Diktatur, hier speziell in den Bereichen Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik. Sie umfassen Protokolle, Vorträge und Berichte von Zeitzeugen sowie die dazu geführten Podiumsdiskussionen zu insgesamt drei Sitzungen der Enquete-Kommission, die sich mit den vielfältigen Aspekten der genannten Politikbereiche befassen. Ergänzt werden sie durch themenspezifische Berichte, Expertisen und Gutachten. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland: neunzehnter Bericht (1999)

    Zitatform

    (1999): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland. Neunzehnter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 66, H. 23, S. 419-445.

    Abstract

    Seit Anfang 1991 wird der wirtschaftliche Neuaufbau in Ostdeutschland im Rahmen eines Forschungsauftrages des Bundesministeriums für Wirtschaft wissenschaftlich begleitet. "Der 19. Bericht setzt gleichsam den Schlußstein unter das Projekt. Er spannt einen weiten Bogen von der Zeit unmittelbar nach der Wende bis zur Gegenwart. Er beschreibt, welchen Weg die ostdeutsche Wirtschaft inzwischen zurückgelegt hat und versucht zu bestimmen, wo sie im Vergleich zur westdeutschen Wirtschaft steht. Darüber hinaus liefert er Informationen über die Veränderung der Lebensbedingungen der Menschen. Der Bericht läßt erkennen, daß beide Teile Deutschlands auch nach fast zehn Jahren noch keine wirtschaftliche Einheit bilden. Die Verringerung des Leistungsgefälles bleibt deshalb eine zentrale Aufgabe. Sie läßt sich nicht dadurch bewältigen, daß viel Geld aus öffentlichen Kassen in den Osten fließt. Entscheidend ist, daß sich dort private Investoren engagieren. Hierfür muß die Wirtschaftspolitik die Rahmendaten setzen." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gestaltung regionaler Politik: empirische Befunde, Erklärungsansätze und Praxistransfer (1998)

    Benz, Arthur ; Holtmann, Everhard;

    Zitatform

    Benz, Arthur & Everhard Holtmann (Hrsg.) (1998): Gestaltung regionaler Politik. Empirische Befunde, Erklärungsansätze und Praxistransfer. Opladen: Leske und Budrich, 150 S.

    Abstract

    "Regionalisierung ist ein zentrales, aber umstrittenes und wenig präzise bestimmtes Konzept der Modernisierung des Staates. Die praktische Bedeutung regionaler Politik nimmt offensichtlich zu. Dies gilt für die Region als 'Ebene' der Politik wie auch für die Politikfelder, die sich mit regionaler Entwicklung befassen. In der regionalen Politik fallen wichtige Entscheidungen oder sie werden maßgeblich vorbereitet. Es geht um die Gestaltung der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung, die Beeinflussung von Wirtschaftsstrukturen und Arbeitsangeboten, die Erhaltung der natürlichen Umwelt und die Sicherung und Verbesserung von Lebensqualität. Die Beiträge des Bandes befassen sich mit ausgewählten Aspekten der regionalen Politik. Im ersten Teil des Bandes werden Aufgaben, Handlungsformen und Strukturen der Politik in Regionen erörtert. Danach wird die regionale Politik als Prozeß der horizontalen und vertikalen Koordination zwischen Gebietskörperschaften bzw. Ebenen der Politik betrachtet. Am Beispiel Sachsen-Anhalt werden schließlich ökonomische Entwicklungslinien und -potentiale in verschiedenen Regionstypen analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entstehung eines Arbeitsmarktes in Ostdeutschland und seine wirtschaftspolitische Beeinflussung 1987-1992 (1998)

    Bitz, Susanne;

    Zitatform

    Bitz, Susanne (1998): Entstehung eines Arbeitsmarktes in Ostdeutschland und seine wirtschaftspolitische Beeinflussung 1987-1992. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 2277), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 502 S.

    Abstract

    "Der Wandel der ehemaligen DDR und hier insbesondere die Entstehung eines hochkomplexen Subsystems der Marktwirtschaft nach einer längeren Phase etablierter zentraler Planwirtschaft, für die die Wirksamkeit des Markt-Preis-Mechanismus prinzipiell negiert worden ist, ist wirtschaftstheoretisch nur schwer zu fassen. Nicht nur durch Sachzwänge geprägt, sondern auch politisch stark determiniert, konnte dieser reale Gestaltungsprozeß in der Durchführung keineswegs problemlos verlaufen. Von einer ordnungstheoretisch fundierten Darstellung des ehemaligen DDR-Wirtschaftssystems ausgehend, werden mittels der Erklärungsansätze des ökonomischen Wandels strukturelle Rahmenbedingungen des real existierenden Sozialismus analysiert. Aus dieser Analyse ergeben sich dann grundsätzliche Anhaltspunkte für die Transformationsentwicklung und damit auch für die Arbeitsmarktentstehung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die wirtschaftliche Bedeutung Berlins für den Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg (1998)

    Eickelpasch, Alexander; Pfeiffer, Ingo;

    Zitatform

    Eickelpasch, Alexander & Ingo Pfeiffer (1998): Die wirtschaftliche Bedeutung Berlins für den Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg. (Beiträge zur Strukturforschung 178), Berlin: Duncker & Humblot, 158 S.

    Abstract

    "Derzeit wird über die Reform der Struktur- und Regionalpolitik der EU nach 1999 diskutiert, da die gegenwärtig bestehende regionale Förderbreite nicht aufrechterhalten werden kann. Der Senat von Berlin vertritt die Auffassung, daß bei der Abgrenzung von Fördergebieten im Rahmen der Strukturfonds-Förderung künftig neben den bisher dominierenden administrativen Kriterien wirtschaftliche Verflechtungsbeziehungen von Teilräumen stärker berücksichtigt werden sollen. Dem liegt die These zugrunde, daß wegen der bereits bestehenden Verflechtungsbeziehungen die Berlin umgebende Ziel-1-Region am besten durch Unterstützung des in ihr liegenden Ballungsraums entwickelt werden kann. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft und Betriebe des Landes Berlin hat das DIW damit beauftragt, die empirische Relevanz dieser These für die Region Berlin/Brandenburg zu untersuchen. Dazu ist der Stand der räumlich-funktionalen Arbeitsteilung in der Region darzustellen, eine Prognose für die weitere Entwicklung abzugeben und auf dieser Grundlage mögliche Förderstrategien zu bewerten. Der erste Schritt der Untersuchung enthält eine Beschreibung der sozio-ökonomischen Ausgangslage Berlins und Brandenburgs im Zeitraum 1989/1990 und der seitdem eingetretenen Veränderungen an Hand der amtlichen statistischen Daten, insbesondere der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und der einschlägigen Bereichsstatistiken. Gegenstand des zweiten Teils der Untersuchung ist die Analyse der wirtschaftlichen Verflechtungsbeziehungen in der Region. Dabei lassen sich der Bevölkerungsaustausch anhand der Bevölkerungsstatistik und die Arbeitsmarktverflechtung anhand der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit nachzeichnen. Über den Leistungsaustausch zwischen den wirtschaftlichen Akteuren der Region bietet die amtliche Statistik keine Daten. Basis der Analyse sind hier Befragungsergebnisse des DIW über Richtung umd Umfang der Wirtschaftsbeziehungen zwischen in der Region ansässigen Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe und aus einer Reihe von Dienstleistungszweigen. Anhand einer Sonderauswertung der Befragung wurde untersucht, welche wirtschaftlichen Austauschbeziehungen (Lieferungen, Bezüge, Kooperationen) innerhalb der Region, insbesondere zwischen der Peripherie Brandenburgs, dem Berliner Umland und dem Stadtgebiet im Jahr 1995 - dem Zeitraum der Befragung - bestanden. Auf der Grundlage dieser Analysen und im Rückgriff auf die gesamtwirtschaftlichen Szenarien des DIW für Deutschland und Berlin wird sodann versucht, den weiteren Verlauf des Verflechtungsprozesses einzuschätzen. Zeithorizont dieser Betrachtung ist das Jahr 2010." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung der Treuhandanstalt für die Wiederbelebung des industriellen Mittelstandes in den neuen Bundesländern: eine ordnungspolitische Betrachtung (1998)

    Ensser, Susanne;

    Zitatform

    Ensser, Susanne (1998): Die Bedeutung der Treuhandanstalt für die Wiederbelebung des industriellen Mittelstandes in den neuen Bundesländern. Eine ordnungspolitische Betrachtung. (Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte 53), Berlin: Duncker & Humblot, 157 S.

    Abstract

    Die Arbeit ist in drei Abschnitte gegliedert. Ausgehend von einer synoptischen Darstellung der strukturbedingten Fehlentscheidungen und wirtschaftspolitischen Defizite der sozialisierten Planwirtschaft (Abschnitt A) beschäftigt sich der zweite Abschnitt mit der Mittelstandspolitik der Treuhandanstalt im Rahmen der bundesdeutschen Ordnungspolitik. "Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Zum einen soll die Frage geklärt werden, auf welche rechtlichen oder politischen Grundlagen diese "Treuhand-Initiative Mittelstand" abstellte und in welchem politischen Spannungsfeld die Treuhandanstalt diese Konzept entwickelt hat. Zum zweiten wird dargelegt, wie die Treuhandanstalt die an ihre Adresse gerichtete Kritik, die Forderungen und Vorschläge zur Ausgestaltung einer mittelstandsfreundlichen Privatisierung aufgriff, welchen Niederschlag diese in der Mittelstandskonzeption fanden und welchen Ausfluß dies auf Privatisierungsentscheidungen im mittelständischen Bereich hatte. Die daran anschließende quantitative Beurteilung der Ergebnisse im Abschnitt C soll das Bild über die Bedeutung der Treuhandanstalt für die Wiederbelebung des industriellen Mittelstandes abrunden. Hierbei wird das von der Treuhandanstalt Geschaffene sowohl im Lichte der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der neuen Bundesländer betrachtet als auch in Abgrenzung zu den Ansätzen der Wirtschaftsförderung bewertet. Eine Aussage über die Qualität und Lebensfähigkeit der von der Treuhandanstalt dem marktwirtschaftlichen Wettbewerb zugeführten privatisierten Unternehmen soll schließlich am Beispiel des für die Schaffung eines ostdeutschen Mittelstandes auch von der Treuhandanstalt immer wieder hervorgehobenen Privatisierungsmodells des Management-Buy-Out/Buy-In getroffen werden." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Innovationen in Ostdeutschland: Potentiale und Probleme (1998)

    Fritsch, Michael ; Meyer-Krahmer, Frieder; Pleschak, Franz;

    Zitatform

    Fritsch, Michael, Frieder Meyer-Krahmer & Franz Pleschak (Hrsg.) (1998): Innovationen in Ostdeutschland. Potentiale und Probleme. (Technik, Wirtschaft und Politik 34), Heidelberg: Physica-Verl., 389 S.

    Abstract

    "Für die wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern dürfte Innovation eine Schlüsselrolle zukommen. Dies legt es nahe, die Innovationsaktivitäten in diesem Teil Deutschlands genauer zu analysieren. Dabei stellen sich etwa folgende Fragen:
    -Wie hat sich das ostdeutsche Innovationssystem seit der "Wende" der Jahre 1989/90 entwickelt und wie ist seine zukünftige Entwicklung einzuschätzen?
    -Wo steht die ostdeutsche Wirtschaft im Innovationswettbewerb?
    -Welche Innovationspotentiale sind in Ostdeutschland vorhanden und wie können diese besser ausgeschöpft werden?
    -Worin bestehen die wesentlichen Innovationsengpässe der Unternehmen und wie kann man diesen Engpässen möglichst ursachenadäquat und wirkungsvoll begegnen?
    -In welchen Ausmaß bestehen Unterschiede im Innovationsverhalten zwischen ost- und westdeutschen Unternehmen und worauf sind sie zurückzuführen? Diese und weitere Fragen waren Gegenstand einer wissenschaftlichen Konferenz (Freiberg, 1997). Der Band enthält eine Auswahl der dort diskutierten Beiträge. Die Aufsätze analysieren die Transformation des ostdeutschen Innovationssystems aus unterschiedlichen Blickwinkeln und bieten ein genaues und facettenreiches Bild von Stand und Entwicklung des ostdeutschen Innovationssystems." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Wirtschaftsförderung in den neuen Bundesländern: ein Vergleich von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt (1998)

    Gerlach, Frank; Kattein, Martina ;

    Zitatform

    Gerlach, Frank & Martina Kattein (1998): Regionale Wirtschaftsförderung in den neuen Bundesländern. Ein Vergleich von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 51, H. 3, S. 174-185.

    Abstract

    "Ausgangspunkt des Beitrages sind die Strukturprobleme in den neuen Bundesländern, die sich insbesondere in einer extrem hohen Arbeitslosigkeit zeigen. Welchen Beitrag der massive Mitteleinsatz der Wirtschaftsförderung zum Abbau der Probleme geleistet hat, inwieweit diese Gelder zielgerichtet, also effektiv eingesetzt wurden, und wann und in welchem Maße sie perspektivisch reduziert werden sollen, ist heftig umstritten. Neben den steuerlichen Investitionszulagen gehört die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA) zu den zentralen Instrumenten der Wirtschaftsförderung. Vor diesem Hintergrund wird die GA-Förderung in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie in jeweils zwei Kreisen in diesen Ländern anhand ausgewählter Aspekte untersucht. Auf der Grundlage der Analyse von Sekundärdaten und von Expertengesprächen ergeben sich deutliche Unterschiede in den Effekten der GA-Förderung, die u.a. auf jeweils spezifischen Handhabungen der GA in den drei Ländern beruht. Hierbei scheint insbesondere Sachsen erfolgreich in der Handhabung des Instrumentes "Gemeinschaftsaufgabe" gewesen zu sein. Gravierende Unterschiede ergeben sich jedoch auch in der nachträglichen Kontrolle des Fördermitteleinsatzes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The economics of German unification: an introduction (1998)

    Lange, Thomas; Pugh, Geoffrey;

    Zitatform

    Lange, Thomas & Geoffrey Pugh (1998): The economics of German unification. An introduction. Cheltenham u.a.: Elgar, 209 S.

    Abstract

    "Following German Unification in 1990, East Germany's 'socialist' command economy was abolished and replaced with West Germany's 'social' market economy. By the middle of the 1990s, western Germany had provided more than one trillion Deutschmarks to support economic reconstruction. lt is likely that at least this amount again will be needed if eastern Germany is to catch up with west German productivity and living standards. The purpose of this book is to explain these events as well as their consequences and associated policy issues. To this end, the following are among the topics that we discuss at length:
    - the relative backwardness of East Germany's economy;
    - how Unification was implemented as an economic process (that is, how the socialist economy of East Germany was integrated into the social market economy of the West);
    - why the initial impact of monetary and economic integration was so devastating (and so different from the consequences of monetary and economic reform in 1948);
    - restructuring and privatization;
    - labour market and industrial policy;
    - prospects for catching up with western Germany and
    - repercussions for German competiveness and the wider European economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ist eine spezifische FuE-Förderung für die neuen Länder notwendig? (1998)

    Müller, Ralf;

    Zitatform

    Müller, Ralf (1998): Ist eine spezifische FuE-Förderung für die neuen Länder notwendig? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 4, H. 14, S. 7-11.

    Abstract

    "Es herrscht vielfach die Auffassung vor, in den neuen Ländern bestehe eine im Vergleich zu den alten Ländern geringe und für eine zügige Anpassung der Wettbewerbsfähigkeit nicht ausreichende Aktivität der Unternehmen in Forschung und Entwicklung (FuE). Hierauf basieren Forderungen, FuE in den neuen Ländern stärker als bisher zu fördern. Bei disaggregierter Betrachtung für unterschiedliche Sektoren und Unternehmensgrößen zeigt sich in den neuen Ländern allerdings eine FuE-Intensität, die eher höher ist als in vergleichbaren westdeutschen Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsqualität und Umwelteffektivität in der öffentlichen Beschäftigungsförderung (1998)

    Petschow, Ulrich; Hildebrandt, Eckart; Stein, Regine;

    Zitatform

    Petschow, Ulrich & Regine Stein (1998): Arbeitsqualität und Umwelteffektivität in der öffentlichen Beschäftigungsförderung. (Hans-Böckler-Stiftung. Graue Reihe. N.F. 139), Düsseldorf, 193 S.

    Abstract

    "Die Kombination von Umweltschutz und Erwerbstätigkeit gilt als eine der großen Chancen, zwei zentralen und sich eher verschärfenden gesellschaftlichen Krisen entgegenzuwirken: der Massen- und Dauerarbeitslosigkeit auf der einen Seite, der wachsenden Vernutzung bzw. Zerstörung natürlicher Ressourcen auf der anderen Seite. Aufgrund dieses doppelten Wirkungspotentials ist Arbeit im Umweltschutz zu einer der wichtigsten Optionen in der aktuellen politischen Debatte geworden. Zugleich haben sich die Vorstellungen über die Rolle eines zweiten, staatlich geförderten Arbeitsmarktes stabilisiert. Wesentliches Ziel der Studie ist die Aufarbeitung der Erfahrungen der öffentlichen Beschäftigungsförderung im Umweltbereich in den neuen Bundesländern. Der Umweltbereich hat im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern eine zentrale Rolle gespielt und spielt sie noch immer. Die Erfahrungen, d.h. Erfolge und Mißerfolge, wie sie sich in einer Reihe von Studien widerspiegeln, sind hier zusammengeführt worden. Im Mittelpunkt stehen dabei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Lohnkostenzuschüsse. Die ausgewerteten Studien wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten angefertigt und betrachten unterschiedliche Regionen oder teilweise auch nur einzelne ABS-Gesellschaften. Von daher wird auf der einen Seite ein Bild der allgemeinen Entwicklung nachgezeichnet, auf der anderen Seite können Teilaussagen allerdings zwiespältig sein. Zum Abschluß wird versucht, einige Anhaltspunkte für Maßnahmen der öffentlichen Beschäftigungsförderung im Umweltbereich abzuleiten, die auf dem Hintergrund der wirtschaftlichen und sozialen Situation der neuen Bundesländer für eine differenziertere Herangehensweise plädieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche Entwicklungsdefizite und Entwicklungstrategien für Ostdeutschland (1998)

    Pfeiffer, Ulrich; Simons, Harald; Baba, Ludger; Wolf, Anne; Kröpel, Stefan; Reitz, Tanja; Stanczus, Frank;

    Zitatform

    Pfeiffer, Ulrich & Harald Simons (1998): Wirtschaftliche Entwicklungsdefizite und Entwicklungstrategien für Ostdeutschland. Bonn, 60 S.

    Abstract

    Mit diesem Gutachten wollen die Autoren einen Beitrag für die sachgerechte Diskussion der Standortentwicklung in Ostdeutschland leisten. Eine Voraussetzung sehen sie in einer Analyse der Stärken und Schwächen der ostdeutschen Wirtschaft, die nicht allein auf statistischen Daten beruht. Aufgezeigt werden deshalb nach einem Prolog in Thesenform
    - wirtschaftliche Entwicklungsdefizite,
    - Beiträge zu einer endogenen Entwicklungsstrategie,
    - Möglichkeiten einer exogenen Reindustrialisierung Ostdeutschlands,
    - notwendige flankierende Maßnahmen.
    Das abschließende Kapitel charakterisiert kurz Ostdeutschland im Jahr 1998. Im Anhang enthält das Heft einen Vorschlag zur Förderung von Existenzgründungen in Ostdeutschland durch eine negative Steuer.(IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beratungsprogramme für kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen: Evaluierung des Mitteleinsatzes für Intensivberatung, Begleitende Beratung - Coaching sowie Qualitäts- und Umweltmanagement-Beratung 1991/92 bis 1996/97. Gutachten (1998)

    Riedel, Jürgen; Schaden, Barbara; Scharr, Frank; Vögtle, Carola; Schreiber, Carsten;

    Zitatform

    Riedel, Jürgen, Barbara Schaden, Frank Scharr, Carsten Schreiber & Carola Vögtle (1998): Beratungsprogramme für kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen. Evaluierung des Mitteleinsatzes für Intensivberatung, Begleitende Beratung - Coaching sowie Qualitäts- und Umweltmanagement-Beratung 1991/92 bis 1996/97. Gutachten. (Ifo-Dresden-Studien 20), München u.a., 168 S.

    Abstract

    Im Zeitraum 1991 bis 1996 wurden in Sachsen in erheblichem Umfang Fördermittel für die Beratung mittelständischer Unternehmen eingesetzt. Gestaltung und Umsetzung der über das Rationalisierungskuratorium der deutschen Wirtschaft (RKW) durchgeführten Förderprogramme wurden einer kritischen Bewertung unterzogen, der Nutzen für die geförderten Unternehmen überprüft und die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen abgeschätzt. Dazu wurden die Förderstatistik ausgewertet sowie Befragungen und Interviews durchgeführt. Die Analysen beruhen auf einem mikroökonomischen Ansatz unter Verwendung geeigneter Indikatoren. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The institutionalised transformation of the East German economy (1998)

    Spangenberg, Sabine;

    Zitatform

    Spangenberg, Sabine (1998): The institutionalised transformation of the East German economy. (Contributions to economics), Heidelberg: Physica-Verl., 318 S.

    Abstract

    "The former East German economic system was restructured from a centrally-planned system into a decentralised one with private property rights. The new economic structure was put into place with the adoption of the West German legal framework and a privatisation model which focused on outsider privatisation. This has delivered adjustment defiencies because of the establishment of dominant large intercorporate West German and foreign owners outside East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Industrielle Forschung und Entwicklung in Ostdeutschland (1998)

    Spielkamp, Alfred; Beise, Marian; Ruprecht, Wilhelm; Ransch, Siegfried; Felder, Johannes; Meske, Werner; Becher, Gerhard; Kowalski, Reinhold; Schüssler, Reinhard; Fier, Andreas;

    Zitatform

    Spielkamp, Alfred, Gerhard Becher, Marian Beise, Johannes Felder, Andreas Fier, Reinhold Kowalski, Werner Meske, Siegfried Ransch, Wilhelm Ruprecht & Reinhard Schüssler (1998): Industrielle Forschung und Entwicklung in Ostdeutschland. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 29), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 178 S.

    Abstract

    "Die wirtschaftlichen Perspektiven für die neuen Bundesländer hängen eng mit den Innovationsaktivitäten ostdeutscher Unternehmen zusammen. Diese gelten gegenwärtig allgemein als zu gering und werden mit der zu niedrigen Forschungsintensität begründet. Solche Einschätzungen vernachlässigen die nachteilige ostdeutsche Wirtschafts- und Unternehmensgrößenstruktur. Berücksichtigt man diese, dann führen ostdeutsche Unternehmen häufiger und mit einer höheren Intensität Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (FuE) durch als westdeutsche Firmen. Die Autoren untersuchen vor diesem Hintergrund empirisch, welche Bedeutung der FuE in der Industrie für die Zukunft der ostdeutschen Wirtschaft zukommt, von welchen Einflußgrößen diese Entwicklung abhängt und welche Herausforderungen an die Technologiepolitik gestellt werden. In alternativen Szenarien wird der künftige Bestand an FuE-Personal in den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes Ostdeutschlands geschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa (1998)

    Srubar, Ilja;

    Zitatform

    Srubar, Ilja (Hrsg.) (1998): Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa. Konstanz: UVK Universitätsverlag Konstanz, 361 S.

    Abstract

    "Die Transformation sozialistischer Gesellschaften spielt sich in deutscher Perspektive vornehmlich jenseits der Ostgrenzen der Bundesrepublik ab. Ein Vergleich der Lage zeigt, dass die im Transformationsprozess post-sozialistischer Länder entstehende soziale Realität trotz unterschiedlicher Realisierungspfade eine Reihe strukturgleicher Probleme aufwirft: Wie koinzidiert soziale Kontinuität von Kollektiven und Handlungsorientierungen mit der radikalen Veränderung des institutionellen Rahmens nach der 'Wende'? Ist der Transformationsprozess ein Bruch, ein Übergang oder nur eine Rückkehr? Lässt sich eine neue Gesellschaft mit alten Akteuren aufbauen? Welche Effekte zeitigt es, wenn man alte Akteure aus Fremdbeständen ersetzen kann - wie in Ostdeutschland - bzw. wenn man es nicht kann - wie in Tschechien? Wie wirken sich die jeweiligen Konfigurationen von alten und neuen Handlungsorientierungen in der Wirtschaft, in der politischen Kultur, in der Identitätsbildung aus? Die Beiträge dieses Bandes ziehen nicht nur den Vergleich Ostdeutschland-Tschechien heran, um Antworten zu suchen, sondern greifen vergleichend auch auf Polen, Ungarn, Slowenien und die Slowakei zurück und erweitern so das Feld gebotener Information." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Umweltschutzwirtschaft in Ostdeutschland: Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven (1998)

    Wackerbauer, Johann;

    Zitatform

    Wackerbauer, Johann (1998): Umweltschutzwirtschaft in Ostdeutschland. Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 51, H. 6, S. 3-13.

    Abstract

    "Auf der internationalen Umwelttechnik-Fachmesse ENVITEC 98 in Düsseldorf wird den Auslandsmärkten für Umweltschutzgüter und -dienstleistungen wieder besondere Aufmerksamkeit gelten. Zunehmend erhoffen sich auch ostdeutsche Unternehmen Exportchancen vor allem in den Ländern Mittelost- und Osteuropas. Während die Zahl der Beschäftigten und der Umsatz der ostdeutschen Umweltschutzwirtschaft zunimmt, ist ihre überregionale und internationale Wettbewerbsfähigkeit noch gering. Fast zwei Drittel des Umsatzes wurden 1995 in Ostdeutschland selbst erzielt, knapp 27% in Westdeutschland und nur 7,6% im Ausland. In einer Umfrage des ifo Instituts wurden als wichtigste Hemmnisse bei der Erschließung osteuropäischer Märkte die fehlenden finanziellen Ressourcen und das ungenügend ausgeprägte Umweltbewußtsein in den Zielländern genannt. Die ostdeutsche Umweltwirtschaft wird durch spezielle Förderprogramme und durch die allgemeine Wirtschaftsförderung unterstützt. Darüber hinaus bietet das Internationale Transferenzentrum für Umwelttechnik in Leipzig eine Plattform zur Intensivierung der Geschäftsbeziehungen in die Staaten Mittel- und Osteuropas. Für viele mittelständische Unternehmen hat aber die Sicherung des heimischen Marktes klare Priorität vor ungewissen Exportoffensiven. Die Akzeptanz ihrer Produkte und die Chancengleichheit mit westdeutschen Unternehmen ist daher möglicherweise wichtiger als die Vielzahl von Förderprogrammen, bei denen sich ohnehin die Frage stellt, ob sich durch eine allgemeine Verbesserung der Rahmenbedingungen, z.B. eine Senkung der Steuer- und Abgabenbelastung, nicht größere Effekte erzielen ließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Innovations- und Gründungspotentiale in Ostdeutschland: endogene Faktoren wirtschaftlicher Entwicklung. Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 16. Juli 1998 in Potsdam (1998)

    Zitatform

    (1998): Innovations- und Gründungspotentiale in Ostdeutschland. Endogene Faktoren wirtschaftlicher Entwicklung. Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 16. Juli 1998 in Potsdam. (Wirtschaftspolitische Diskurse 117), Bonn, 58 S.

    Abstract

    Eine Tagung in Potsdam (1998) widmete sich einem zentralen Komplex endogener Faktoren wirtschaftlicher Entwicklung in Ostdeutschland: dem Komplex der Innovations- und Gründungspotenziale. Der im Heft zusammengefasste Tagungsbericht gibt Auskunft zu diesem Fragenkreis. Vorangestellt sind ihm Empfehlungen für die bessere Ausnutzung der endogenen Faktoren wirtschaftlicher Entwicklung. In Anbetracht gegebener wirtschaftlicher Probleme in Ostdeutschland ist es danach besonders wichtig, Innovationen noch mehr als Wachstumsfaktor zu erschließen. Das Management der Innovationsprozesse muss dabei stets den Gesamtzyklus von der Idee für neue Produkte und Verfahren bis zur Markteinführung und -diffusion umfassen. Markt- und kundenorientierte Forschung und Entwicklung ist Voraussetzung für einen Innovationserfolg. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bilanz der Wirtschaftsförderung des Bundes in Ostdeutschland bis Ende 1997 (1998)

    Zitatform

    (1998): Bilanz der Wirtschaftsförderung des Bundes in Ostdeutschland bis Ende 1997. (Aktuelle Beiträge zur Wirtschafts- und Finanzpolitik 05), Bonn, S. 1-19.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über die bisherigen Ergebnisse der Wirtschaftsförderung des Bundes für Ostdeutschland bis Ende 1997 (Teil I) und behandelt die Maßnahmen für eine verbesserte Effizienz der Förderung (Teil II). (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland: siebzehnter Bericht (1998)

    Zitatform

    (1998): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland. Siebzehnter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 65, H. 3, S. 43-73.

    Abstract

    Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft werden seit Anfang 1991 die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland untersucht. Schwerpunkt des siebzehnten Berichts ist die Analyse des Dienstleistungssektors. Er hat den Rückstand gegenüber Westdeutschland insgesamt gesehen zu einem guten Teil wettmachen können. Trotzdem gibt es noch Defizite, vor allem bei produktionsnahen Diensten. In dem Bericht werden die Gründe hierfür dargelegt und wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen gezogen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur politischen Ökonomie der Transformation (1997)

    Backhaus, Jürgen; Hansen, Reginald; Hauff, Michael von; Krause, Günter; Ipsen, Dirk; Busch, Ulrich; Poznanska, Krystyna; Wisniewski, Zenon; Schmähl, Winfried; Götz, Roland; Sobczak, Karol; Blien, Uwe ; Wahl, Jürgen;

    Zitatform

    (1997): Zur politischen Ökonomie der Transformation. Marburg: Metropolis-Verlag, 187 S.

    Abstract

    Unterschiedliche Theorieansätze und praktische Erfahrungen der einzelnen Transformationsgesellschaften kennzeichnen die Politische Ökonomie der Transformation. Sie waren Gegenstand einer Tagung (Frankfurt/Oder, 1995) und sind - einschließlich wissenschaftlicher Stellungnahmen zu drei der sieben Aufsätze - in dem Band vereint. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern als forschungspolitisches Modell (1997)

    Bertram, Hans;

    Zitatform

    Bertram, Hans (1997): Die Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern als forschungspolitisches Modell. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 7, H. 4, S. 425-433.

    Abstract

    "Die Förderungspolitik und -strategie der KSPW hat sich im Rückblick als richtig herausgestellt, auch wenn nicht alle Vorstellungen des Wissenschaftsrates aus dem Jahre 1990 verwirklicht werden konnten. Unter forschungspolitischen Aspekten hat die KSPW-Arbeit gezeigt, daß sich eine Sozialberichterstattung, die sich auf die Forschungskompetenz der Universitäten stützt, schnell, effizient und kostengünstig realisieren läßt. In einer Kommission als Ad-hoc-Organisation lassen sich unterschiedliche wissenschaftspolitische und fachwissenschaftliche Perspektiven integrieren, wobei die Freiheit und Unabhängigkeit der Universitätslehrer einen wichtigen Vorzug darstellt. Dagegen sind Forschungsförderung und der Aufbau von Forschungslandschaften Aufgaben, die durch Kommissionen nur bedingt gelöst werden können, da die Einflußmöglichkeiten auf die politischen Rahmenbedingungen gering sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Institutionelle Probleme der Systemtransformation (1997)

    Boroch, Wilfried; Cassel, Dieter; Leipold, Helmut; Vanberg, Viktor; Hartwig, Karl-Hans; Theurl, Theresia; Wagener, Hans-Jürgen; Tietzel, Manfred; Schulz-Nieswandt, Frank;

    Zitatform

    herausgegeben von D. Cassel (Hrsg.); Boroch, Wilfried, Karl-Hans Hartwig, Helmut Leipold, Frank Schulz-Nieswandt, Theresia Theurl, Manfred Tietzel, Viktor Vanberg & Hans-Jürgen Wagener (1997): Institutionelle Probleme der Systemtransformation. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 254), Berlin: Duncker & Humblot, 210 S.

    Abstract

    "Als Ende der 80er Jahre die ehemals sozialisitischen Länder Mittel- und Osteuropas begannen, ihre Planwirtschaft in Marktwirtschaft zu transformieren, waren die meisten Ökonomen sehr optimistisch, was die Geschwindigkeit und den Erfolg des Systemwechsels betraf. Daran gemessen, ist die Transformation bisher in vielerlei Hinsicht enttäuschend verlaufen: Produktion und Beschäftigung sind zunächst einmal kräftig eingebrochen, Preisniveaustabilität ist längst noch nicht erreicht, und die Privatisierung kommt in den meisten Ländern nur schleppend voran. Als Folge davon wachsen die sozialen und politischen Spannungen, kommt es zu Migrations- und Sezessionsbewegungen und droht die Transformation bisweilen sogar zu scheitern. Diesen Befund zu erklären; ist eine besondere Herausforderung der Wirtschaftswissenschaft, insbesondere der Ordnungstheorie. Der Ausschuß für Wirtschaftssysteme des Vereins für Socialpolitik hat sich deshalb auf seiner Jahrestagung 1996 vom 22. bis 24. September in Kassel einmal mehrt mit der Systemtransformation beschäftigt. Dieses Mal ging es zum einen um die ordnungstheoretische Erklärung des institutionellen Wandels im Transformationsprozeß, zum anderen um die Analyse der Transformationsdefizite im Bereich der sozialen Sicherung, der Geldordnung, der Privatisierung und der Unternehmensverfassung. Der Sammelband faßt die dazu vorgelegten Beiträge zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Transformation zwischen Markt, Staat und Drittem Sektor (1997)

    Corsten, Michael ; Voelzkow, Helmut;

    Zitatform

    Corsten, Michael & Helmut Voelzkow (Hrsg.) (1997): Transformation zwischen Markt, Staat und Drittem Sektor. Marburg: Metropolis-Verlag, 288 S.

    Abstract

    "Auf einer Tagung, die im Frühjahr 1996 in Potsdam durchgeführt wurde, sowie auf einem Sektionstreffen während des Dresdner Soziologiekongresses im Oktober 1996 wurden die Transformationsprobleme in Ostdeutschland eingehend diskutiert. Der Band enthält einige ausgewählte Beiträge dieser Veranstaltungen, die einzelne Aspekte der Transformationsproblematik im Spannungsfeld von Markt, Staat und Drittem Sektor näher beleuchten." Thematisch sind die Beiträge des Bandes nach vier Problemstellungen gruppiert. Der erste Teil enthält generelle wirtschaftssoziologische Theorieperspektiven auf den Transformationsprozeß in Deutschland und darüber hinaus in ostmitteleuropäischen Gesellschaften. Im zweiten Teil setzen sich die AutorInnen mit der Transformation der institutionellen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes auseinander. Der dritte Teil untersucht den Zusammenhang zwischen Transformation, Governancestrukturen und Netzwerken. Der vierte und letzte Teil beschäftigt sich mit der Theorie des Dritten Sektors und der Entstehung des Dritten Sektors in Ostdeutschland. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wechselbeziehungen zwischen Transfers, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Bundesländern (1997)

    Dietrich, Vera; Schultz, Birgit; Rothfels, Jacqueline; Beer, Siegfried; Ragnitz, Joachim; Holst, Klaus; Landwehrkamp, Anja; Horbach, Jens ;

    Zitatform

    Dietrich, Vera, Joachim Ragnitz, Jacqueline Rothfels, Siegfried Beer, Klaus Holst, Jens Horbach, Anja Landwehrkamp & Birgit Schultz (1997): Wechselbeziehungen zwischen Transfers, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Bundesländern. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 1997,04), Halle, 179 S.

    Abstract

    Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in Ostdeutschland war Anlass, Wachstum und Strukturwandel in den neuen Ländern zu analysieren und nach den Gründen für den bestehenden Entwicklungsrückstand zu fragen. Zu untersuchen war dabei auch, inwieweit der Strukturwandel selbst den weiteren Wachstumsprozess behindern könnte. "Hierzu wird nach einem kurzen Überblick über die Theorie des endogenen Wachstums zunächst der bisherige Verlauf des Strukturwandels in Ostdeutschland beschrieben. Die folgenden Abschnitte beschäftigen sich dann mit ausgewählten Determinanten endogenen Wachstums: dem Aufbau eines neuen Kapitalstocks und den Einflüssen der Humankapitalausstattung bzw. des technischen Fortschritts. Zu berücksichtigen ist freilich, daß Wachstumsprozesse nur in Gang kommen können, wenn die Unternehmen ihre Produkte auch am Markt absetzen können. Im folgenden Kapitel werden daher ausgewählte Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit ostdeutscher Unternehmen thematisiert. Schließlich sind die institutionellen Rahmenbedingungen zu beachten, da auch diese die Stärke des wirtschaftlichen Wachstums beeinflussen können. Im Abschlußkapitel wird nach einer kurzen Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse gefragt, welche wirtschaftspolitischen Schlußfolgerungen aus diesem Befund abzuleiten sind." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Förderung der ostdeutschen Industrieforschung durch das Bundesministerium für Wirtschaft (1997)

    Fleischer, Frank; Hornschild, Kurt;

    Zitatform

    Fleischer, Frank & Kurt Hornschild (1997): Zur Förderung der ostdeutschen Industrieforschung durch das Bundesministerium für Wirtschaft. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 64, H. 38, S. 677-688.

    Abstract

    Zur Sicherung und zum Aufbau eines leistungsfähigen Industrierforschungspotentials in Ostdeutschland wendeten Bund und Länder von 1990 bis Ende 1996 rund 5,7 Mrd. DM auf. In dem Beitrag werden im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft die Wirkungen seiner FuE-Förderprogramme untersucht und Vorschläge für ein künftiges Förderkonzept entwickelt. Die Wirkungsanalyse erfolgt auf der Grundlage einer Befragung von 1100 Unternehmen und ergänzenden Gesprächen in Betrieben, externen Industrieforschungsunternehmen, bei der Administration und mit Experten. Es wird festgestellt, daß ohne die Förderung die Industrieforschung in Ostdeutschland zusammengebrochen wäre. Ihre Wirkungen sind insgesamt positiv, einzelne Kritikpunkte werden aber aufgeführt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ballungsräume Ostdeutschlands als Wachstumspole? (1997)

    Geppert, Kurt;

    Zitatform

    Geppert, Kurt (1997): Ballungsräume Ostdeutschlands als Wachstumspole? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 64, H. 29, S. 499-507.

    Abstract

    "Die Aufbringung der hohen Transfers von West- nach Ostdeutschland wird in Zeiten öffentlicher Finanznot und der daraus resultierenden Verschärfung der Verteilungskämpfe unter den Gebietskörperschaften immer schwieriger. Um so dringlicher stellt sich daher die Frage nach der Effizienz der Mittelverwendung. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die räumliche Verteilung innerhalb Ostdeutschlands, insbesondere die der Subventionen im Rahmen der regionalen Strukturpolitik. In diesem Beitrag wird zunächst untersucht, ob die ostdeutschen Ballungsräume sich zu 'Wachstumspolen' entwickeln und welche Differenzierungen sich zwischen Kernstädten und ihrem Umland herausbilden. Daraus werden förderungspolitische Schlußfolgerungen gezogen. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, ob die Unterstützung auf die schwächsten Regionen konzentriert werden soll oder ob es in der speziellen Situation Ostdeutschlands nicht sinnvoller ist, gerade diejenigen Regionen mit den besten Wachstumsaussichten, also die infrastrukturell relativ gut ausgestatteten Ballungsräume, zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Europäische Strukturfonds in Sachsen: Zwischenevaluierung für die Jahre 1994 bis 1996 (1997)

    Hagen, Kornelia; Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Hagen, Kornelia & Kathleen Toepel (1997): Europäische Strukturfonds in Sachsen. Zwischenevaluierung für die Jahre 1994 bis 1996. (Beiträge zur Strukturforschung 171), Berlin: Duncker & Humblot, 249 S.

    Abstract

    "Das Ziel der Zwischenevaluierung besteht darin, die Wirksamkeit des Einsatzes der Strukturfonds in Sachsen im Rahmen einer Vollzugs- und Zielerreichungskontrolle abzuschätzen. Die Bewertung erfolgt auf der Basis der sozioökonomischen Entwicklung in Sachsen sowie vor dem Hintergrund der strategischen Ziele der europäischen Strukturpolitik und der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Ziele der sächsischen Landesregierung. Die Spezifik einer solchen Zwischenevaluierung besteht darin, daß sie einen laufenden Förderprozeß bewertet. Ihre Hauptfunktion ist es, im Gegensatz zu einer Ex-post Evaluierung nach Abschluß eines Förderprogramms, die Fördermaßnahmen auf die möglicherweise veränderten Rahmenbedingungen und Erfordernisse abzustimmen und Vorschläge zu ihrer Weiterentwicklung zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lessons from privatization: labour issues in developing and transitional countries (1997)

    Hoeven, Rolph van der; Sziraczki, Gyorgy;

    Zitatform

    Hoeven, Rolph van der & Gyorgy Sziraczki (Hrsg.) (1997): Lessons from privatization. Labour issues in developing and transitional countries. Geneva, 191 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Bandes untersuchen die Auswirkungen der Privatisierung in ausgewählten Transformationsländern. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Arbeitsplätze und Entwicklung "industrieller Kerne" in der Region: Zwischenbilanz in Brandenburg (1997)

    Kühnert, Uwe; Dietrich, Michael; Dreyer, Kristine;

    Zitatform

    Kühnert, Uwe, Kristine Dreyer & Michael Dietrich (1997): Neue Arbeitsplätze und Entwicklung "industrieller Kerne" in der Region. Zwischenbilanz in Brandenburg. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 50, H. 7, S. 501-510.

    Abstract

    "Der hier dargestellte Weg Brandenburgs zum Erhalt und zur Entwicklung sogenannter industrieller Kerne ist positiv herauszustellen, weil er über eine rein betriebsbezogene Sicht der Dinge hinausging und die Entwicklung der gesamten Standorte in den Mittelpunkt stellte. Von vornherein suchte man in diesem Prozeß die Abstimmung mit den politischen Akteuren der Region. Der sich in den Standorten vollziehende Strukturwandel kommt in Auswertung von Unternehmensbefragungen und Betriebsfallstudien jedoch noch immer nur sehr langsam voran. Neben sich vereinzelt abzeichnenden Qualifikationsdefiziten des vor Ort verfügbaren Arbeitskräftepotentials wird vor allem sichtbar, daß ohne ausreichende industrielle Netzwerke die Arbeitsplatzpotentiale im Dienstleistungsbereich begrenzt bleiben und sich Wertschöpfungsketten um die verbliebenen industriellen Kerne herum bisher kaum entwickelt haben. Die Bewertung der Arbeit der Standortarbeitskreise fällt zwiespältig aus. Neben einer verbesserten Kommunikation in der Region ist auf der anderen Seite kritisch zu sehen, daß echte Entscheidungen von diesen Gremien nicht getroffen werden konnten und der eingeschlagene Prozeß der Regionalisierung damit an entscheidender Stelle steckenblieb." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wiedervereinigung nach sechs Jahren: Erfolge, Defizite, Zukunftsperspektiven im Transformationsprozeß (1997)

    Oppenländer, Karl-Heinrich;

    Zitatform

    Oppenländer, Karl-Heinrich (Hrsg.) (1997): Wiedervereinigung nach sechs Jahren. Erfolge, Defizite, Zukunftsperspektiven im Transformationsprozeß. (Schriftenreihe des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung 144), Berlin u.a.: Duncker & Humblot, 617 S.

    Abstract

    Das Buch analysiert sechs Jahre nach der Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland die Erfolge und Defizite im bisher abgelaufenen Transformationsprozeß der Neuen Bundesländer. Es werden folgende Themenkomplexe behandelt:
    - Von der Transformation zur Integration: Aufbau und Anpassung;
    - Bewirktes und Defizite: Auf der Erfolgsstraße?
    - Neuaufbau Ost: Impulse durch Westtransfers;
    - Lohnpolitik: Belastung für den Arbeitsmarkt;
    - Kapitalstock: Sanierung erfordert Kraftakt;
    - Systemwechsel treibt Strukturwandel: Eine Analyse nach Branchen;
    - Räumlicher Strukturwandel: Erhebliche Verlagerungen bei Wohnbevölkerung und Arbeitsplätzen;
    - Perspektiven der ostdeutschen Wirtschaft und wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vom Zeiss-Kombinat zur Jenoptik-Holding: Niedergang und Neuanfang der Industrie am Beispiel Jena (1997)

    Plattner, Michael;

    Zitatform

    Plattner, Michael (1997): Vom Zeiss-Kombinat zur Jenoptik-Holding. Niedergang und Neuanfang der Industrie am Beispiel Jena. In: G. Meyer (Hrsg.) (1997): Von der Plan- zur Marktwirtschaft: wirtschafts- und sozialgeographische Entwicklungsprozesse in den neuen Bundesländern (Mainzer Kontaktstudium Geographie, 03), S. 121-133.

    Abstract

    Der Beitrag behandelt am Beispiel der Sanierung des drittgrößten Kombinats der früheren DDR, des VEB Carl Zeiss Jena, die mit dem Systemwechsel von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft und dem damit einhergehenden wirtschaftlichen Transformationsprozess verbundenen Probleme für die sektoralen und regionalen Wirtschaftsstrukturen der neuen Bundesländer. Nach der Privatisierung des Kombinats und seine Überführung in die Nachfolgegesellschaft Jenoptik wurde zunächst der monolithische Betriebsverbund entflochten, mit dem Ziel, ihn durch den strategischen Umbau international wettbewerbsfähig zu machen. Die Strategie in der Aufbauphase konzentrierte sich auf den Erhalt bzw. die Schaffung wissensintensiver Industrien und Dienstleistungen unter Berücksichtigung endogener Potentiale und einer technologieorientierten Regionalentwicklung. Ziel ist die Etablierung multibetrieblicher Standortstrukturen und die Generierung eines dynamischen innovativen Wirtschaftsraums. In der Bilanz der bisherigen Entwicklung zeigt sich, dass sich weder die wirtschaftsräumlichen noch die betrieblichen Strukturen in dem Maße gefestigt haben, dass von einer neuen 'Technologieregion' gesprochen werden könnte. Doch hat sich die sektorale Monostrukturierung aufgelöst, und die Mehrzahl der Aus- und Neugründungen sind innovations- und wachstumsorientiert. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Europäischen Strukturfonds in den neuen Bundesländern: Zwischenbewertung des Mitteleinsatzes von 1994 bis 1996 (1997)

    Riedel, Jürgen; König, Miachel; Ridder, Michael; Schreiber, Carsten; Tissen, Günter; Pintarits, Sylvia; Schrader, Helmut; Meimberg, Rüdiger; Bradley, John ; Scharr, Frank; Untiedt, Gerhard;

    Zitatform

    Riedel, Jürgen, Frank Scharr, Miachel König, Rüdiger Meimberg, Sylvia Pintarits, Michael Ridder, Carsten Schreiber & Gerhard Untiedt (1997): Die Europäischen Strukturfonds in den neuen Bundesländern. Zwischenbewertung des Mitteleinsatzes von 1994 bis 1996. (Ifo-Dresden-Studien 12), Dresden, 507 S.

    Abstract

    "Mit der deutschen Wiedervereinigung haben auch die direkten Steuerungsinstrumente der Wirtschaftspolitik in Form von Subventionen erheblich an Bedeutung gewonnen. Hierzu zählt auch die Förderung der neuen Bundesländer unter dem Ziel-1 der Europäischen Strukturpolitik. Primäres Ziel dieser Förderungsmaßnahmen ist die Verringerung des wirtschaftlichen Leistungsgefälles zwischen den Regionen der Europäischen Union. Vor dem Hintergrund des Einsatzes umfangreicher Fördermittel ist es nur zu einleuchtend, daß Politik und Gesellschaft ein wachsendes Interesse haben, Antworten vor allem auf die folgenden Fragen zu erhalten: Waren die Förderinstrumente mit ihren Fazilitäten zielkonform? In welchem Ausmaß haben sie Impulse in die gewünschte Zielrichtung ausgelöst? Wie ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Fördermitteleinsatzes einzuschätzen? Nach drei Jahren der Förderung wurde eine Bestandsaufnahme und Zwischenbewertung der Fördermaßnahmen vorgenommen. Die 1996/97 durchgeführte Zwischenbewertung umfaßte die folgenden Stufen: Am Anfang standen die Evaluierungen der jeweiligen Strukturfonds (EFRE, ESF, EAGFL) auf der Ebene der einzelnen Bundesländer, denen die fondsübergreifenden Zusammenfassungen der Bewertungsergebnisse je Bundesland folgten. Schließlich wurden die verschiedenen Resultate der Zwischenbewertungen in einer übergreifenden Analyse, die alle neuen Bundesländer und Ost-Berlin einbezog, zu einem Gesamtbericht verschmolzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Verbesserung der Chancen ostdeutscher Unternehmen auf dem Umweltschutzmarkt (1997)

    Sprenger, Rolf-Ulrich; Wackerbauer, Johann; Buckel, Eberhard; Franke, Angela; Wenzl, Claudia; Wiesner, Gerhard;

    Zitatform

    (1997): Verbesserung der Chancen ostdeutscher Unternehmen auf dem Umweltschutzmarkt. (Texte / Umweltbundesamt 1997,65), Berlin, 288 S.

    Abstract

    "Unter den verschiedenen möglichen Entwicklungsstrategien für die neuen Länder spielt die Herausbildung einer Umweltschutzwirtschaft eine besondere Rolle. In dieser Studie wird untersucht, inwieweit der ökologische Sanierungsbedarf in den neuen Ländern und in den mittel- und osteuropäischen Reformstaaten in effektive Nachfrage umgesetzt wird, welchen Umfang und welche Struktur die ostdeutsche Umweltschutzwirtschaft mittlerweile angenommen hat und wo ihre Wettbewerbsvorteile und zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten liegen. Nach den Untersuchungsergebnissen ist die ostdeutsche Umweltschutzwirtschaft deutlich stärker auf den intraregionalen Markt ausgerichtet als die Umweltschutzwirtschaft in anderen Regionen, die Exporttätigkeit in osteuropäische Länder ist nur gering. Daher ist es zunächst erforderlich, die Akzeptanz für die Produkte ostdeutscher Umweltschutzfirmen im Inland zu verbessern. Insgesamt waren 1995 rund 2 000 ostdeutsche Betriebe mit insgesamt 48 870 Umweltschutzbeschäftigten und einem umweltbezogenen Umsatz von 6,2 Mrd. DM auf dem Umweltschutzmarkt tätig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zusammenwirken von nationaler und europäischer Regionalpolitik in den neuen Bundesländern: eine kritische Bilanz (1997)

    Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Toepel, Kathleen (1997): Zusammenwirken von nationaler und europäischer Regionalpolitik in den neuen Bundesländern. Eine kritische Bilanz. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 2073), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 240 S.

    Abstract

    "Die ökonomische Konsequenzen der deutschen Einheit stellen sowohl aus Sicht der Bundesrepublik als auch aus Sicht der EU eine regionalpolitische Aufgabenstellung sui generis dar. Im Rahmen dieser Analyse wird das Zusammenspiel der deutschen und europäischen Regionalpolitik in den neuen Bundesländern empirisch beleuchtet und die jeweiligen konzeptionellen Grundlagen diskutiert. Das Anliegen besteht vor allem darin, zu untersuchen, welchen Beitrag diese Politiken zur wirtschaftlichen Entwicklung und schließlich zur Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Ost und West leisten können. Es werden Schlußfolgerungen abgeleitet, die insofern interessant sind, als daß sich die aktuelle Politik bisher zu einer anderen Strategie entschlossen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland: Bilanz, Perspektiven und konzeptionelle Ausgestaltung (1997)

    Zarth, Michael;

    Zitatform

    Zarth, Michael (1997): Regionale Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland. Bilanz, Perspektiven und konzeptionelle Ausgestaltung. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 55, H. 3, S. 199-209.

    Abstract

    "Im Zuge der deutschen Einigung wurde die Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' flächendeckend auf Ostdeutschland übertragen. Sie ist das Kernstück der nationalen Regionalpolitik, mit der die Verteilung öknomischer Aktivitäten im Raum beeinflußt werden soll. Der Beitrag zieht eine Bilanz der bisherigen Förderung in Ostdeutschland und thematisiert die Frage nach den Möglichkeiten einer verbesserten Koordination raumrelevanter Fachpolitiken. Als ein solcher wichtiger Ansatz werden regionale Entwicklungskonzepte und Kooperationen gesehen, deren Erfolg allerdings von bestimmten Rahmenbedingungen abhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Endogene Wirtschafts- und Entwicklungspotentiale in den Zentren und Räumen Berlins: Tagungsserie: Berlin auf dem Weg zur Metropole? Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 23. April 1997 in Berlin (1997)

    Zitatform

    (1997): Endogene Wirtschafts- und Entwicklungspotentiale in den Zentren und Räumen Berlins. Tagungsserie: Berlin auf dem Weg zur Metropole? Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 23. April 1997 in Berlin. (Wirtschaftspolitische Diskurse 104), Bonn, 40 S.

    Abstract

    Nach einer Einführung in die Berliner Gegebenheiten wurden folgende Schwerpunkte thematisiert:
    -1. Grundlagen: Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung und der regionalen Wirtschaftspolitik in Berlin seit der Vereinigung;
    -2. Projektentwicklung als Prozeß: zur Rolle privater Investitionen in der Berliner Stadtplanungspolitik;
    -3. Strukturpolitik durch Wirtschaftsförderung: neue Aufgabenstellungen für Bezirke und Verbände;
    -4. Berlin vor dem Umzug: zwischen Einstellungswandel und Strukturkonservierung. (IAB 2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland: fünfzehnter Bericht (1997)

    Zitatform

    (1997): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland. Fünfzehnter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 64, H. 3, S. 45-64.

    Abstract

    Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft werden seit Anfang 1991 die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland untersucht. Ziel des fünfzehnten Berichts ist es, die bisherige Förderpraxis für Ostdeutschland zu bewerten und konkrete Handlungsempfehlungen zur Gestaltung des künftigen Förderinstrumentariums zu erarbeiten. Die drei Institute plädieren dafür, die besondere Wirtschaftsförderung für die neuen Bundesländer auch nach 1998 für eine begrenzte Zeit fortzuführen, das Förderinstrumentarium aber deutlich zu straffen und die Kompetenzen neu zu ordnen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland: sechzehnter Bericht (1997)

    Zitatform

    (1997): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland. Sechzehnter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 64, H. 32, S. 549-577.

    Abstract

    Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft werden seit Anfang 1991 die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland untersucht. Im sechzehnten Bericht wird das Thema "Die ostdeutsche Wirtschaft in der überregionalen Arbeitsteilung" schwerpunktmäßig bearbeitet. Ziel der Untersuchung ist es, die Schwächen der Unternehmen im überregionalen Wettbewerb aufzuspüren. Es wird festgestellt, daß die ostdeutschen Unternehmen ihre Marktanteile zwar stetig ausweiten, der Aufbau der Wirtschaft aber Zeit braucht und für die Wirtschaftspolitik hierbei nur geringe Handlungsmöglichkeiten bestehen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Förderung durch die Gemeinschaftsaufgabe im ostdeutschen ländlichen Raum (1996)

    Barjak, Franz ;

    Zitatform

    Barjak, Franz (1996): Förderung durch die Gemeinschaftsaufgabe im ostdeutschen ländlichen Raum. In: Wirtschaft im Wandel H. 13, S. 16-21.

    Abstract

    "Eine Analyse der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur' (GRW) für Ostdeutschland zeigt, daß sich der periphere ländliche Raum zwar bei der Förderung über Erwarten gut behauptet hat, trotzdem weisen die Ergebnisse auf eine geringere Investitionstätigkeit und geringere Arbeitsplatzeffekte als im Durchschnitt der neuen Länder hin. Zur Stärkung des peripheren ländlichen Raumes sollten nicht seine Industrialisierung und Verstädterung angestrebt werden. Vielmehr sind zusammen mit den Akteuren vor Ort Strategien zu entwickeln, die die jeweiligen Potentiale nutzen, Marktdefizite beheben sowie auch im sozial- und kulturpolitischen Bereich einen vielfältigen und damit lebenswerteren ländlichen Raum unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Technologie- und Gründerzentren als Hoffnungsträger kommunaler Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland (1996)

    Franz, Peter ;

    Zitatform

    Franz, Peter (1996): Technologie- und Gründerzentren als Hoffnungsträger kommunaler Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 54, H. 1, S. 26-35.

    Abstract

    "Seit 1990 haben zahlreiche ostdeutsche Städte im Rahmen der kommunalen Wirtschaftspolitik zum Instrument der Errichtung von Technologie- und Gründerzentren gegriffen. Die neuen Länder weisen mit mehr als 50 in Betrieb gegangenen Zentren inzwischen eine höhere Besatzdichte an solchen Einrichtungen auf als die alten Länder. Häufiger als in Westdeutschland befinden sich a) die Zentren in kleineren Mittelstädten und b) unter den Trägern auch Landkreise. Trotz ihrer kurzen Betriebsdauer zeigen sich bereits deutliche differenzierende Entwicklungen: Jene Zentren sind expansiver und innovationsorientierter, die Hochschulnähe und -anbindung aufweisen. Diese Entwicklungstrends sollten für die zukünftige Förderpraxis Berücksichtigung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitischer Multiplikatoreffekt der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum (1996)

    Gensior, Sabine; Miethe, Horst; Fischer, Joachim ; Ringer, Andreas; Wessels, Christiane;

    Zitatform

    Miethe, Horst, Andreas Ringer & Christiane Wessels (1996): Arbeitsmarktpolitischer Multiplikatoreffekt der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum. Cottbus, 74 S.

    Abstract

    "In dem Gutachten werden Untersuchungsergebnisse zu den Beschäftigungswirkungen der nach dem Verwaltungsabkommen über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten vom 1. Dezember 1992 bzw. vom 10. Januar 1995 geförderten Projekte/Maßnahmen der Braunkohlesanierung im Lausitzer und im mitteldeutschen Raum vorgestellt. Mit der Sanierung von Landschaften und Industriestandorten des stillgelegten Braunkohlebergbaus sind primäre (bzw. direkte) und sekundäre (bzw. indirekte) Beschäftigungswirkungen verbunden. Die zentralen Aussagen dieses Gutachtens beziehen sich insbesondere auf jene sekundären Beschäftigungswirkungen ('Multiplikatoreffekte'), die in den Betrieben auftreten, die als Auftragnehmer der Sanierungsgesellschaften und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau Verwaltungsgesellschaft (LMBV) im Rahmen der Braunkohlesanierung tätig werden.
    Insbesondere basieren die Aussagen des vorliegenden Gutachtens auf Ergebnissen einer schriftlichen Befragung von Betrieben, die im Jahr 1995 Auftragnehmer der sechs großen Sanierungsgesellschaften sowie der LMBV waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Potentiale für einen innovativen Umweltschutz im Freistaat Sachsen (1996)

    Horsch, Helga;

    Zitatform

    Horsch, Helga (1996): Potentiale für einen innovativen Umweltschutz im Freistaat Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 3, H. 3, S. 27-33.

    Abstract

    Der Beitrag zeigt auf, "welche regionalen Potentiale für einen innovativen Umweltschutz sich in Sachsen bereits entwickelt haben und welche Chancen und Hemmnisse für die weitere Entwicklung von regionalen FuE-Kapazitäten bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Ansätze der Regionalplanung und -politik in Thüringen: das Thüregio-Modell (1996)

    Hosse, Olaf; Schübel, Stefan;

    Zitatform

    Hosse, Olaf & Stefan Schübel (1996): Neue Ansätze der Regionalplanung und -politik in Thüringen. Das Thüregio-Modell. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 54, H. 4, S. 235-247.

    Abstract

    "Neue Rahmenbedingungen im nationalen und europäischen Zusammenhang bedingen, daß es in der Regionalplanung notwendig ist, neue Ansätze zu forcieren. Die Tendenz geht dabei eindeutig hin zu eher informellen Ansätzen von Regionalkonzepten 'von unten', d.h. gewachsen aus der partnerschaftlichen Zusammenarbeit regionaler Akteure. Der im vorliegenden Beitrag dargestellte Entwurf eines 'Thüringer Modells' von Regionalkonzepten, wie er in der oberen Landesplanungsbehörde des Freistaates Thüringen entwickelt wurde, entspricht einem solchen Versuch hin zu informellen Instrumenten in der Regionalplanung. Er beruht auf einer querschnitts-, zukunfts- und marketingorientierten Gestaltung von Entwicklungskonzepten, die in partnerschaftlicher Kooperation formuliert und auch umgesetzt werden sollen. Die Besonderheit ist dabei deren Einbettung in ein Rahmenkonzept auf Bundesland-Ebene, wo Förderung und Konzeptgrundlagen festgelegt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    West-Ost-Transfers und Strukturprobleme in den neuen Ländern (1996)

    Klodt, Henning;

    Zitatform

    Klodt, Henning (1996): West-Ost-Transfers und Strukturprobleme in den neuen Ländern. In: Die Weltwirtschaft H. 2, S. 158-170.

    Abstract

    "Sechs Jahre nach Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion ist der Aufholprozeß der ostdeutschen Wirtschaft spürbar ins Stocken geraten. Viele ostdeutsche Unternehmen haben nach wie vor mit ernsten Rentabilitätsproblemen zu kämpfen und wären ohne staatliche Wirtschaftshilfen kaum überlebensfähig. Der Nachteil gegenüber Westdeutschland bei den Lohnstückkosten hat sich in jüngster Zeit sogar wieder leicht vergrößert. Diese Entwicklung wird von manchen Beobachtern zum Anlaß genommen, auf eine unverminderte Fortführung der West-Ost-Transfers zu drängen, da der Zeitpunkt, zu dem sich die ostdeutsche Wirtschaft aus eigener Kraft im Marktwettbewerb behaupten könne, noch länger nicht erreicht sei. Dieser Standpunkt wird in diesem Beitrag nicht geteilt - zumindest nicht vorbehaltlos. Zwar wird auch hier argumentiert, daß derzeit an eine radikale Rückführung der West-Ost-Transfers nicht zu denken ist, da die ostdeutsche Wirtschaft dadurch zweifelsohne in eine noch tiefere Krise gestürzt würde. Es werden jedoch einige Indizien für die Hypothese angeführt, nach der die Verlangsamung im Aufholprozeß nicht unabhängig von der konkreten Ausgestaltung der Transferleistungen ist - daß die Probleme bei der Überwindung der Transformationskrise also zumindest teilweise durch die finanziellen Leistungen, die zu ihrer Lösung beitragen sollten, selbst mit verursacht worden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kombinate - Privatisierung - Konzerne - Netzwerke: Ostdeutsche Automobil- und Zulieferindustrie und industrielle Beziehungen im Transformationsprozeß (1996)

    Kreißig, Volkmar;

    Zitatform

    Kreißig, Volkmar (1996): Kombinate - Privatisierung - Konzerne - Netzwerke: Ostdeutsche Automobil- und Zulieferindustrie und industrielle Beziehungen im Transformationsprozeß. München u.a.: Hampp, 233 S., Anhang.

    Abstract

    "Der Band befaßt sich mit der Transformation eines wichtigen Industriebereiches, der Automobil- und Zuliefererindustrie in den neuen Bundesländern. Er schildert ihre Ausgangsbedingungen und ihre relevanten Veränderungen quasi in einer Makrodarstellung. Gleichzeitig stellt der Band den Prozeß der Privatisierung dieser Unternehmen und der Transformation von Zuliefer- und Abnehmernetzwerken dar. Besondere Aufmerksamkeit widmet er dem Einfluß, den die Akteure der industriellen Beziehungen, die sich ebenfalls in Herausbildung und Entwicklung befanden, auf die Transformationsprozesse auf der Unternehmensebene ausüben konnten. Vornehmlich die Aspekte der Privatisierung, der Netzwerkintegration ostdeutscher Zulieferer, der neuen Arbeitsorganisation und der regionalen Besonderheiten in diesem Industriebereich, der sich weltweit im Umbruch und in einem wirtschaftlichen Anpassungsprozeß befindet, waren das Untersuchungsfeld einer Studie, die als wissenschaftliche Basis für dieses Werk diente. Als Fazit der Untersuchungen ist festzustellen, daß gerade in einer Zeit, wo die intelligente Mitwirkung der Akteure an der betrieblichen Arbeitsorganisation im Sinne direkter Partizipation international an Bedeutung gewinnt, diese vom Prozeß der Privatisierung und des Strukturwandels weitgehend ausgeschlossen waren. Neue industrielle Strukturen wurden vom Verkaufsprozeß durch die Treuhandanstalt und von den neuen Eigentümern geprägt. Die betrieblichen Akteure waren kaum involviert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Privatisierung in der Transformationsstrategie: Lehren aus der Privatisierungspolitik in Polen und Ostdeutschland für andere Reformländer (1996)

    Laier, Ralf;

    Zitatform

    Laier, Ralf (1996): Privatisierung in der Transformationsstrategie. Lehren aus der Privatisierungspolitik in Polen und Ostdeutschland für andere Reformländer. In: Osteuropa-Wirtschaft, Jg. 41, H. 2, S. 106-128.

    Abstract

    "Die Transformationsstrategie von Reformländern in Osteuropa und der GUS beinhaltet die umfassende Privatisierung staatlichen Vermögens ganzer Volkswirtschaften mit dem Ziel, elementare institutionelle Rahmenbedingungen für marktwirtschaftliches Handeln zu schaffen. Dies erfordert eine effiziente Privatisierungspolitik in den einzelnen Ländern, um der ordnungspolitischen Zielsetzung gerecht zu werden. Erste Erkenntnisse über effiziente und ineffiziente Privatisierungspolitik können aus den Erfahrungen im Privatisierungsprozeß von Volkswirtschaften bereits gewonnen werden. In dem Beitrag wird die Privatisierungspolitik in Polen und Ostdeutschland im Rahmen einer komparativen Analyse untersucht. Auf der Grundlage der in diesem Zusammenhang gewonnenen Erkenntnisse, werden acht Leitlinien für effiziente Privatisierungspolitik entwickelt, welche die elementaren Voraussetzungen zur Erreichung der ordnungspolitischen Zielsetzung aufzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dynamik und Beschäftigungsentwicklung der ostdeutschen Betriebe 1991-1995 (1996)

    Lehmann, Udo ;

    Zitatform

    Lehmann, Udo (1996): Dynamik und Beschäftigungsentwicklung der ostdeutschen Betriebe 1991-1995. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 4, S. 580-588.

    Abstract

    "Der Transformationsprozeß in den neuen Ländern wird gerne in eine 'Transformation von oben' (Aufspaltung der alten Betriebe) und eine 'Transformation von unten' (Gründung neuer Betriebe) unterteilt. In diesem Artikel werden beide Teilprozesse sowohl hinsichtlich ihres Einflusses auf die Neustrukturierung der Betriebslandschaft, als auch im Hinblick auf ihre Beschäftigungseffekte betrachtet. Es stellt sich heraus, daß der Aufbau neuer Arbeitsplätze fast ausschließlich durch neue Betriebe erfolgt ist, während in Ex-Treuhandbetrieben bislang nur Arbeitsplätze weggefallen sind. Die Zahl der Gründungen ist zwar über den Untersuchungszeitraum rückläufig, befindet sich aber immer noch auf hohem Niveau. Gründungen im Produzierenden Gewerbe entwickeln sich stärker rückläufig als die Gesamtentwicklung, die Gründungsrate im Produzierenden Gewerbe hat im Gegensatz zu anderen Branchen schon fast westdeutsches Niveau erreicht. Wenn diese Entwicklung in Zukunft nicht durch überdurchschnittliche Überlebens- und Wachstumsraten kompensiert wird, wird der weitere Aufbau einer industriellen Basis in Ostdeutschland schwierig. Ingesamt betrachtet ist, nimmt man die Überlebensrate als Indikator für den Erfolg der Gründungen, bislang die Lage der Gründungen in den neuen Bundesländern eher günstig gewesen. Die Zahl der Insolvenzen nimmt zwar über den Untersuchungszeitraum zu, ist aber, gemessen am westdeutschen Wert, nicht überhöht. Im zweiten Teil des Aufsatzes wird die Nettoentwicklung der Beschäftigung in ihre Bruttoströme zerlegt. Dabei zeigt sich, daß der relative Abbau in allen Branchen etwa gleich gewesen ist, daß im Gegensatz zum Produzierenden Gewerbe im Baugewerbe und dem tertiären Sektor diesem Verlust aber ein zumindest gleichhoher Aufbau neuer Arbeitsplätze gegenüberstand. Damit ist der Beschäftigungseinbruch in Ostdeutschland vor allem ein Problem des mangelnden Aufbaus im Produzierenden Gewerbe, was wiederum wesentlich auf die relativ geringere Gründungstätigkeit zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmann, Udo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeit, Arbeitsmarkt und Betriebe: Bericht zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland (1996)

    Lutz, Burkart; Sorge, Arndt; Nickel, Hildegard M.; Schmidt, Rudi;

    Zitatform

    Lutz, Burkart, Hildegard M. Nickel, Rudi Schmidt & Arndt Sorge (Hrsg.) (1996): Arbeit, Arbeitsmarkt und Betriebe. Bericht zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland. (Berichte zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland 01), Opladen: Leske und Budrich, 422 S.

    Abstract

    "Der Anspruch der Kommission, ein möglichst differenziertes Bild von der Entwicklung der Transformation in den neuen Bundesländern zu gewinnen und zugleich die darin vorhandenen Wissensstände zu systematisieren, hat zu einer Berichtsstruktur mit insgesamt sechs Berichten zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland geführt." Der Bericht 1 gliedert sich in neun Kapitel, die sich zu den folgenden drei Teilen zusammenfassen ließen:
    Teil A: Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Erwerbsverläufe
    Teil B: Umbruch in der ostdeutschen Industrie
    Teil C: Neue Beschäftigungsfelder: Strukturen und Akteure. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Europa in Ostdeutschland: zur Zwischenbilanz und zu den Perspektiven der europäischen Strukturförderung in den Neuen Bundesländern und Berlin sowie in den Reformländern von Mittel- und Osteuropa. Beiträge zum Integrationsprozeß von Ostdeutschland in die Europäische Union (1996)

    Piehl, Ernst;

    Zitatform

    (1996): Europa in Ostdeutschland. Zur Zwischenbilanz und zu den Perspektiven der europäischen Strukturförderung in den Neuen Bundesländern und Berlin sowie in den Reformländern von Mittel- und Osteuropa. Beiträge zum Integrationsprozeß von Ostdeutschland in die Europäische Union. Bonn: Europa Union Verlag, 363 S.

    Abstract

    Der vom Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Berlin herausgegebene Band ist Ergebnis einer im Dezember 1995 in Berlin mit dem Titel 'Zwischenbilanz und Perspektiven der europäischen Strukturförderung in Berlin und in den neuen Bundesländern sowie den Reformländern aus Mittel- und Osteuropa' abgehaltenen Konferenz der Euro-Runden-Tische. Die unbetitelten Beiträge sind nach teilnehmenden Entscheidungsebenen (EU, Bund, Länder), betroffenen Politikfeldern und involvierten Akteursgruppen gegliedert. Inhaltsübersicht: 1. Ernst Piehl: Zur Einführung und Auswertung der ersten Reihe der 'Euro-Runden-Tische' sowie zum Überblick über die vorliegende Publikation (13-26). Beiträge der Persönlichkeiten von der Europäischen Ebene, Bundesebene, Ebene der Bundesländer (29-72). Beiträge zu den Schwerpunktthemen: 5. Zu den Zwischenbilanzen der Förderung der wirtschaftlichen Strukturen in Berlin und in den Neuen Bundesländern (75-115); 6. Zu den Perspektiven 'integrierter Strukturpolitik': 'Arbeit-Bildung-Wirtschaft-Umwelt' (117-128); 7. Zu den Beziehungen der EU zu den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie zu den Euroregionen an der Ostgrenze der EU (129-151). Beiträge zu den Haupt-Akteurs-Gruppen: 8. Zur Rolle der Europa-Abgeordneten in Ostdeutschland (155-171); 9. Zur Rolle der Exekutive insbesondere als 'Fondsverwalter' auf den drei Ebenen (173-199); 10. Zur Rolle der Legislative insbesondere der Europaausschüsse in den Landtagen der Bundesländer Ostdeutschlands (201-215); 11. Zur Partizipation der 'vierten Politikebene': Städte/Gemeinden/Landkreise (217-232); 12. Zur Rolle der 'Netzwerke' der Multiplikatoren bei der Umsetzung der europäischen Fonds, Programme und Initiativen (233-257); 13. Zur Bedeutung der Kontroll-Strukturen und zu den Vorbeugungsstrategien gegen Mißbrauch öffentlicher Fördergelder (259-286); 14. Zur Rolle der Wissenschaft bei der Implementierung und Evaluierung der europäischen Strukturförderung (287-311); 15. Zur Rolle der MEDIEN bei Berichterstattung und Bewertung europäischer Förderungspolitik (313-321); 16. Zu den Perspektiven der europäischen Strukturförderung in Ostdeutschland und in den künftigen Beitrittsländern der EU aus Mittel- und Osteuropa (MOE) (323-353). (ZPol, NOMOS)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirkungen der Wirtschaftsförderung auf unternehmerische Innovationen in der Region Halle-Leipzig-Dessau (1996)

    Riedel, Jürgen; Wiesner, Gerhard; Wagner, Gerald; Bratzke, Gunthard;

    Zitatform

    Riedel, Jürgen, Gerhard Wiesner, Gunthard Bratzke & Gerald Wagner (1996): Wirkungen der Wirtschaftsförderung auf unternehmerische Innovationen in der Region Halle-Leipzig-Dessau. (Ifo-Dresden-Studien 09), Dresden, 135 S.

    Abstract

    "Ziel der Analyse war es, die gegenwärtig in der Untersuchungsregion zur Verfügung stehenden Instrumentarien zur Wirtschaftsförderung der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt, des Bundes und der Europäischen Kommission hinsichtlich ihrer Eignung zu bewerten, ein innovationsorientiertes Wirtschaftswachstum im Wirtschaftsraum Halle-Leipzig-Dessau anzuregen. Ferner war herauszufinden, inwieweit auf betrieblicher Ebene die derzeitige Förderpraxis mit einer Belebung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Innovationsfähigkeit einhergeht. Dabei wurde erstens untersucht, welche Förderinstrumente in besonderer Weise darauf abzielen, Innovationen und Wachstum der regionalen Wirtschaft im Raum Halle-Leipzig-Dessau zu unterstützen. Zweitens wurde geprüft, ob Zielorientierung und Konditionen dieser Förderinstrumente bzw. -programme mit den beabsichtigten Wirkungen korrespondieren und in welchem Maße die Unternehmen und Einrichtungen im Untersuchungsraum bisher an diesen Fördermöglichkeiten partizipiert haben. Berücksichtigt wurden einerseits Programme, bei denen die jeweiligen Länder Sachsen bzw. Sachsen-Anhalt allein oder teilweise (z.B. Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" GA) als Träger fungieren. Andererseits wurden in die Analyse Förderprogramme einbezogen, bei denen auf Bundesebene (bzw. für Ostdeutschland insgesamt) einheitliche Förderkonditionen gelten. Die Überprüfung der Wirkungsmöglichkeiten monetärer Wirtschaftsförderung konzentrierte sich dabei auf solche Förderprogramme, die für die Untersuchung und Begleitung von Innovationsprozessen besonders wichtig erscheinen. Drittens wurde auf der Grundlage einer schriftlichen Teilnehmerbefragung herausgearbeitet, welche Unternehmen der Untersuchungsregion unter welchen verschiedenen strukturellen Ausgangsbedingungen Fördermittel in Anspruch genommen haben und inwieweit sich das in innovationsrelevanten Merkmalen niederschlägt. Ein besonderes Augenmerk galt dabei den kleinen Unternehmen sowie Existenzgründern und MBO-s (Management by Outs)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Forschung und Entwicklung (FuE) in den ostdeutschen Agglomerationen Jena und Dresden (1996)

    Scherzinger, Angela;

    Zitatform

    Scherzinger, Angela (1996): Forschung und Entwicklung (FuE) in den ostdeutschen Agglomerationen Jena und Dresden. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 65, H. 2, S. 172-189.

    Abstract

    "Eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur und innovationsorientierte Dienstleistungen (z.B. Projektierung, Software-Entwicklung, Consulting) zählen neben dem Humankapital zu den wichtigsten Standortfaktoren einer Region. Auch für die vorhandenen Betriebe sind eigene Forschung und Entwicklung (FuE) und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen FuE-Institutionen vielfach entscheidend für die Produkt- und Verfahrensinnovationen und für die Wettbewerbsfähigkeit. Obgleich es in Ostdeutschland zu einem drastischen Abbau von FuE in der Industrie kam, haben sich die Regionen Jena und Dresden mit ihren traditionell diversifizierten Industrien und auch dem breiten Spektrum an öffentlich finanzierten FuE-Einrichtungen als die Regionen in den neuen Bundesländern mit den größten Entwicklungschancen erwiesen. Sowohl Jena als auch Dresden verfügen bereits jetzt über ein breites Spektrum an FuE-Einrichtungen. Die Regionen werden aber in unterschiedlichem Maße expandieren. Dresden wird sowohl von den vorhandenen FuE-Kapazitäten als auch von der Ansiedlung des Siemens-Halbleiterwerkes (SIMEC) Dresden und des kalifornischen Elektronikkonzerns Advanced Micro Devices Inc. (AMD) besonders profitieren und hat damit gute Chancen, nach Berlin den 2. Platz unter den ostdeutschen Stadtregionen einzunehmen. Aber auch die Chancen von Jena dürften deutlich günstiger als die vieler anderer Regionen in Ostdeutschland sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Paradigmenwechsel zu einem innovativen Wirtschaftswachstum (1996)

    Scholz, Lothar;

    Zitatform

    Scholz, Lothar (1996): Paradigmenwechsel zu einem innovativen Wirtschaftswachstum. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 3, H. 1, S. 21-34.

    Abstract

    Der Autor untersucht, wie insbesondere für die neuen Bundesländer die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken und günstige Rahmenbedingungen für ein innovatives Wachstum zu gestalten sind. "Innovations-Rahmenbedingungen, deren Beeinflussung im Kompetenzbereich der Wirtschaftspolitik liegt, sind vor allem eine Entpolitisierung von Innovationsrechten der Unternehmungen durch Deregulierung und Privatisierung, ein leistungsgerechteres, den dynamischen Innovationswettbewerb unterstützendes Steuersystem, die Beseitigung strukturkonservierender Subventionen und die Schaffung eines 'Innovationsklimas', das die Innovations- und Risikobereitschaft in Wirtschaft und Gesellschaft und damit die Akzeptanz neuer Technologien erhöht." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vier Jahre Beschäftigungspolitik der Treuhandanstalt: eine Bestandsaufnahme (1996)

    Sitte, Ralf; Tofaute, Hartmut;

    Zitatform

    Sitte, Ralf & Hartmut Tofaute (1996): Vier Jahre Beschäftigungspolitik der Treuhandanstalt. Eine Bestandsaufnahme. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 49, H. 1, S. 55-63.

    Abstract

    "Der Erhalt bzw. die Schaffung neuer Arbeitsplätze war in der öffentlichen Wahrnehmung der THA-Politik ein wichtiger Indikator für den Erfolg der Privatisierungspolitik. Die THA hat dem mit der Veröffentlichung von Arbeitsplatzzusagen und ihrer Einhaltung entsprochen. Bei näherer Betrachtung der THA-Angaben ergeben sich jedoch eine Reihe von Unschärfen, methodische Unzulänglichkeiten und zuweilen auch irreführende Informationen. Der Beitrag weist auf qualitative Aspekte solcher 'Zusagen' hin. Er kommt zu dem Schluß, daß Arbeitsplatzzusagen nicht in dem Maße eingehalten worden sind, wie es veröffentlichte Daten zur 'Überfüllung' von solchen Zusagen nahegelegt haben. Vielmehr läßt sich zeigen, daß die Privatisierungspolitik der THA - gemessen sowohl an den Arbeitsplätzen- wie Investitionszusagen - eine Erfolgsquote von 70-80 vH der abgeschlossenen Privatisierungsverträge vorweisen kann. Da in der THA-Politik das Ziel der Privatisierung dem der Sanierung übergeordnet war, hat sie an der Herausbildung der hohen Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland unmittelbar mitgewirkt. Insgesamt ist der selbstgewählte Terminus 'Erfolg' mit weiteren Fragezeichen zu versehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Technologie- und Gründerzentren in Ostdeutschland: eine regionalwirtschaftliche Analyse (1996)

    Tamasy, Christine;

    Zitatform

    Tamasy, Christine (1996): Technologie- und Gründerzentren in Ostdeutschland. Eine regionalwirtschaftliche Analyse. (Wirtschaftsgeographie 10), Münster: LIT, 216 S.

    Abstract

    "Technologie- und Gründerzentren (TGZ) gehören in Ostdeutschland seit der deutschen Vereinigung zu den populärsten Instrumenten insbesondere der kommunalen Innovationspolitik. Ungeachtet einer Vielzahl eröffneter Einrichtungen und einer unbekannten Anzahl weiterer Projekte, die sich im Planungsstadium befinden, fehlen bisher ausreichend theoretisch sowie empirisch fundierte Untersuchungen zu den Wirkungen der TGZ und ihrer Determinanten. Hauptziel der Arbeit ist es, die TGZ in Ostdeutschland im Rahmen einer regionalwirtschaftlichen Analyse und anhand der von den TGZ-Managern selbst formulierten Zielsetzungen zu bewerten. In einem theoretisch-konzeptionellen Teil werden zunächst die grundlegenden Wirkungszusammenhänge erläutert, die für eine regionalwirtschaftliche Beurteilung der TGZ notwendig sind. Die anschließende Literaturanalyse der Standortvoraussetzungen innovativer Unternehmen in Ostdeutschland berücksichtigt besonders regional- und gründungsspezifische Auswirkungen der Systemtransformation. Im empirisch-analytischen Hauptteil, der auf umfangreichen Erhebungen in 36 TGZ und 272 Unternehmen beruht, werden die Konzeption und Struktur der ostdeutschen TGZ sowie die darin ansässigen Unternehmen untersucht (u.a. Motive und Standortwahl, Inanspruchnahme des Leistungsangebots in TGZ, Beschäftigungseffekte, Innovationsorientierung). Die Arbeit leitet abschließend politische Handlungsempfehlungen ab und gibt Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zwischenbilanz der Strukturfondsinterventionen und anderer EU-Programme in den neuen Bundesländern: Gemeinsamkeiten und Unterschiede (1996)

    Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Toepel, Kathleen (1996): Zwischenbilanz der Strukturfondsinterventionen und anderer EU-Programme in den neuen Bundesländern. Gemeinsamkeiten und Unterschiede. (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Sonderhefte 159), Berlin: Duncker & Humblot, 71 S.

    Abstract

    "Ziel des Gutachtens ist es, durch den Ländervergleich einen gesamthaften Überblick über die Förderpraxis zu vermitteln, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern herauszuarbeiten, sowie - soweit möglich - Ursachen für Abweichungen und Probleme aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsperspektiven von privatisierten Unternehmen: Befragung von ehemaligen Treuhandfirmen im Oktober 1995 (1996)

    Wahse, Jürgen; Dahms, Vera; Kühl, Jürgen; Schäfer, Reinhard;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Vera Dahms, Reinhard Schäfer & Jürgen Kühl (1996): Beschäftigungsperspektiven von privatisierten Unternehmen. Befragung von ehemaligen Treuhandfirmen im Oktober 1995. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 1, S. 106-116.

    Abstract

    "Zum 1.10.1995 gaben 2249 vollständig privatisierte ehemalige Treuhandunternehmen (26,4% von allen) mit 362 000 Beschäftigten (38,1%) eine hochgerechnete Gesamtbeschäftigung von 950 000 an. Bis Jahresende sollen davon 57 000, 1996 weitere 53 000 und auch 1997 voraussichtlich 14 000 Arbeitsplätze wegfallen. Nach Ablauf der nicht sehr zahlreichen und niedrigen Arbeitsplatzzusagen an die Treuhandanstalt wollen 20% der Unternehmen ihren Personalbestand erweitern, 55% wollen ihn halten und 25% vermindern. Zum Stichtag gab es 50 000 Auszubildende (4,7% aller Beschäftigten) in den Unternehmen, lediglich jeder zweite wird nach Abschluß übernommen. Drei von vier Unternehmen wollen die Ausbildung in den nächsten zwei Jahren ausbauen oder halten. Von den Beschäftigten sind 3,9% in Teilzeit, 0,6% geringfügig erwerbstätig. Immerhin 7% des Bestandes entsprachen die Neueinstellungen von 64 000 in den ersten drei Quartalen 1995, denen freilich ein Abbau von 100 000 Beschäftigten gegenüberstand. Gut ein Drittel der Beschäftigten nimmt an Weiterbildung teil. Seit 1991 hat sich der Durchschnittslohn auf 3.655 DM fast verdoppelt und erreicht im Verarbeitenden Gewerbe 72% des Westniveaus; ohne Lohnzusatzkosten sind dies 19% des Umsatzes. Je Beschäftigten wurden 1995 rd. 235.000 DM umgesetzt (West: 283.000 DM). An der Bruttowertschöpfung gemessen erreichten die Unternehmen 1995 etwa 63% der Produktivität vergleichbarer Westunternehmen. Insgesamt wollen die privatisierten Unternehmen 1995 rd. 29 Mrd. DM investieren. Im Verarbeitenden Gewerbe werden 12% des Umsatzes investiert, je Beschäftigten mehr als doppelt soviel wie im Westen. Die achte und letzte Befragung der Treuhand- und der privatisierten Firmen im Transformationsprozeß stellte zugleich einen Test für das IAB-Betriebspanel in Ostdeutschland dar, das Mitte 1996 startet und die Entwicklung dieser Firmen weiter verfolgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirkungen der Wirtschaftsförderung auf unternehmerische Innovationen in der Region Halle-Leipzig-Dessau (1996)

    Wiesner, Gerhard; Wagner, Gerald;

    Zitatform

    Wiesner, Gerhard & Gerald Wagner (1996): Wirkungen der Wirtschaftsförderung auf unternehmerische Innovationen in der Region Halle-Leipzig-Dessau. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 3, H. 2, S. 34-38.

    Abstract

    "Seit 1990 ist ein breitgefächertes Instrumentarium zur Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland eingesetzt worden, um den Systemwandel und die Entstehung neuer tragfähiger Wirtschaftsaktivitäten zu unterstützen. Der Zeitpunkt ist nun gekommen, um die Einigung des eingesetzten Förderinstrumentariums und dessen Effekte zu überprüfen. In diesem Zusammenhang hat die Niederlassung Dresden des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung gemeinsam mit dem Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung Halle-Leipzig e.V. (isw) eine Untersuchung in der vom Systemwandel besonders betroffenen Region Halle-Leipzig-Dessau durchgeführt. Ziel der Analyse war es, die gegenwärtig in der Untersuchungsregion zur Verfügung stehenden Instrumentarien zur Wirtschaftsförderung der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt, des Bundes und der Europäischen Kommission hinsichtlich ihrer Eignung zu bewerten, ein innovationsorientiertes Wirtschaftswachstum im Wirtschaftsraum Halle-Leipzig-Dessau anzuregen. Ferner war herauszufinden, inwieweit auf betrieblicher Ebene die derzeitige Förderpraxis mit einer Belebung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Innovationsfähigkeit einhergeht. Dabei wurde erstens untersucht, welche Förderinstrumente in besonderer Weise darauf abzielen, Innovationen und Wachstum der regionalen Wirtschaft im Raum Halle-Leipzig-Dessau zu unterstützen. Zweitens wurde geprüft, ob Zielorientierung und Konditionen dieser Förderinstrumente bzw. -programme mit den beabsichtigten Wirkungen korrespondieren und in welchem Maße die Unternehmen und Einrichtungen im Untersuchungsraum bisher an diesen Fördermöglichkeiten partizipiert haben. Drittens wurde auf der Grundlage einer schriftlichen Teilnehmerbefragung herausgearbeitet, welche Unternehmen der Untersuchungsregion unter welchen verschiedenen strukturellen Ausgangsbedingungen Fördermittel in Anspruch genommen haben und inwieweit sich das in innovationsrelevanten Merkmalen niederschlägt. Ein besonderes Augenmerk galt dabei den kleinen Unternehmen sowie Existenzgründern und MB=s (Management-Buy-Out)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Nachhaltige Erneuerung ländlicher Räume in den neuen Bundesländern: ein ganzheitliches Innovationskonzept (1996)

    Wirth, Peter;

    Zitatform

    Wirth, Peter (1996): Nachhaltige Erneuerung ländlicher Räume in den neuen Bundesländern. Ein ganzheitliches Innovationskonzept. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 54, H. 5, S. 334-344.

    Abstract

    "In den ländlichen Räumen der neuen Bundesländer ist es nach der deutschen Vereinigung zu einer gravierenden Deformation der wirtschaftlichen Strukturen gekommen. Gleichzeitig ergeben sich eine Reihe neuer Entwicklungschancen aufgrund spezifischer Standortvorteile ländlicher Räume. Im Beitrag wird ein Konzept vorgestellt, wie sich ländliche Räume unter Einbeziehung regionaler Innovationen nachhaltig entwickeln können. Hierzu wird eine Innovationsauffassung vertreten, die sich von der klassichen technologieorientierten maßgeblich unterscheidet. Aufgrund von Falluntersuchungen und vergleichenden Literaturrecherchen kommt der Autor zu dem Ergebnis, daß in den ländlichen Räumen der neuen Bundesländer die Möglichkeit besteht, neue Konzepte erfolgreich umzusetzen. Es werden Schlußfolgerungen für die Raumordnungspolitik abgeleitet sowie noch offene Fragen aufgeworfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mittelstand und Regionalentwicklung: Zum Aufbau mittelständischer Strukturen in den neuen Ländern (1996)

    Zarth, Michael; Achen, Matthias; Bargel, Marco; Lehmann, Udo ; Tetsch, Friedemann; Eckelpasch, Alexander; Ziegler, Astrid;

    Zitatform

    Zarth, Michael, Alexander Eckelpasch, Matthias Achen, Udo Lehmann, Marco Bargel, Astrid Ziegler & Friedemann Tetsch (1996): Mittelstand und Regionalentwicklung: Zum Aufbau mittelständischer Strukturen in den neuen Ländern. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1, S. 1-70.

    Abstract

    Das Themenheft konzentriert sich auf die Fortschritte und Probleme beim Aufbau eines Mittelstandes in Ostdeutschland. Zugleich werden empirische Informationen über regionale Entwicklungsmuster vermittelt. Die Beiträge befassen sich im einzelnen mit
    -den Entwicklungsmöglichkeiten des industriellen Mittelstandes,
    -der Entwicklung des mittelständischen Einzelhandels,
    -der regionalen Arbeitsplatzdynamik in Ostdeutschland,
    -den Erfahrungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau mit der Förderung des Mittelstandes,
    -mit der Bedeutung der Förderung für Beschäftigungs- und Strukturpolitik und
    -dem Beitrag der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" zur Entwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmann, Udo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Strukturwandel und regionale Handlungsmöglichkeiten: ein Diskussionsbeitrag zur Standortdebatte Ost (1996)

    Zitatform

    (1996): Strukturwandel und regionale Handlungsmöglichkeiten. Ein Diskussionsbeitrag zur Standortdebatte Ost. (SÖSTRA. Berichte und Informationen 15/1996), Berlin, 74 S.

    Abstract

    Das Heft veröffentlicht die Hauptreferate eines Seminars, das gemeinsam von SÖSTRA und der Deutschen Gesellschaft - Sächsisches Bildungswerk 1995 in Chemnitz durchgeführt wurde. Die Referate "umfassen in einem ersten Komplex die knappe Darstellung der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung, ihrer Dynamik und der erkennbaren Hauptrichtungen. In einem zweiten Komplex geht es um praktikable Ansätze zur Erschließung regionaler Wirtschaftspotentiale und um ihre Nutzbarmachung zugunsten eines innovativen Strukturwandels." (IAB 2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Transferleistungen, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Bundesländern: Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung (1996)

    Zitatform

    (1996): Transferleistungen, Wirtschaftsstruktur und Wachstum in den neuen Bundesländern. Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 1997,01), Halle, 142 S.

    Abstract

    Das Heft dokumentiert die Beiträge eines Workshop zur Strukturberichterstattung, der vom 13. bis 14. März 1996 im Institut für Wirtschaftsforschung Halle stattfand.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The spatial consequences of the integration of the new German Länder into the Community (1996)

    Zitatform

    (1996): The spatial consequences of the integration of the new German Länder into the Community. (Regional development studies 15), Brüssel u.a., 123 S.

    Abstract

    Der Band setzt sich mit den regionalen Konsequenzen der Integration der ostdeutschen Länder in ein Gesamtdeutschland auseinander. Es werden Entwicklungszenarien präsentiert und mögliche regionale Auswirkungen diskutiert. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aufbau Ost: Chancen und Risiken für Deutschland und Europa: Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung in den neuen Ländern - verabschiedet vom Bundeskabinett am 25. September 1996 (1996)

    Zitatform

    (1996): Aufbau Ost: Chancen und Risiken für Deutschland und Europa. Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung in den neuen Ländern - verabschiedet vom Bundeskabinett am 25. September 1996. (Aktuelle Beiträge zur Wirtschafts- und Finanzpolitik 15), Bonn, 82 S.

    Abstract

    Mit dem Bericht setzt die Bundesregierung ihre Berichterstattung zum Aufbau Ost fort. In einem ersten Teil wird zur Entwicklung der ostdeutschen Wirtschaft seit September 1995 Stellung genommen. Der zweite Teil formuliert die Aufgaben von Politik, Wirtschaft und Tarifparteien beim Aufbau Ost. Der abschließende dritte Teil gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirkungen der regionalen Wirtschaftsförderung im Regierungsbezirk Leipzig (1995)

    Barth, Ulrich; Karrasch, Petra;

    Zitatform

    Barth, Ulrich & Petra Karrasch (1995): Wirkungen der regionalen Wirtschaftsförderung im Regierungsbezirk Leipzig. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 95-02), Berlin, 67 S.

    Abstract

    "Das Herzstück der regionalen Wirtschaftsförderung ist die seit 1969 existierende Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur'. Mit ihrer Hilfe wurden, und werden auch gegenwärtig noch, in den alten Bundesländern nur wirtschaftlich rückständige Regionen finanziell unterstützt. Abweichend von dieser Praxis erklärte der Einigungsvertrag jedoch die gesamte Fläche der neuen Bundesländer zum Fördergebiet. Um in Ostdeutschland die von der Förderung ausgehenden regionalen struktur- und arbeitsmarktpolitischen Wirkungen beurteilen zu können, beschränkt sich die Untersuchung auf die Analyse der Förderresultate der Gemeinschaftsaufgabe im Regierungsbezirk Leipzig in den Jahren 1992 und 1993. Für den Freistaat Sachsen liegen der Öffentlichkeit damit erstmalig Ergebnisse der Wirtschaftsförderung eines Landesteils vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Empirische Arbeitsmarktforschung zur Transformation in Ostdeutschland: Beiträge zum Workshop des SAMF und der KSPW am 8./9. Mai 1995 in Berlin (1995)

    Beer, Doris ; Deeke, Axel; Schenk, Sabine; Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Beer, Doris, Christian Brinkmann, Axel Deeke & Sabine Schenk (Hrsg.) (1995): Empirische Arbeitsmarktforschung zur Transformation in Ostdeutschland. Beiträge zum Workshop des SAMF und der KSPW am 8./9. Mai 1995 in Berlin. (Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. Arbeitspapier 1995, 04), Gelsenkirchen, 296 S.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt eines Workshops, der die im Arbeitskreis SAMF und im Rahmen der KSPW realisierten Forschungsprojekte und -erfahrungen zu spezifischen Arbeitsmarktfragen in Ostdeutschland bündelt, stand die Intention, einen ersten Überblick über bisherige Erträge, Befunde und Lücken empirischer Arbeitsmarktforschung zu erhalten. Dieser Workshop, der im Mai 1995 vom SAMF-Arbeitsausschuß zur Transformation in Ostdeutschland unter Beteiligung der KSPW durchgeführt wurde, wird in dem Band dokumentiert. Zunächst führt der erste Teil des Bandes in das Forschungsfeld ein. Im zweiten Teil stehen Befunde aus Untersuchungen über den Wandel der Wirtschaftsstruktur und des Erwerbssystems im Mittelpunkt. Dabei wurde unterschieden zwischen der Makroebene des wirtschaftlichen Systemwandels und der Mikroebene einzelwirtschaftlicher bzw. betrieblicher Probleme. Der dritte Teil richtet den Blick auf die Angebotsseite des Arbeitsmarktes und die als Folge der Transformationskrise entstandene offene und verdeckte Arbeitslosigkeit, die sich personengruppenspezifisch sehr unterschiedlich neu verteilenden Erwerbschancen. Da die Unterbeschäftigung in Ostdeutschland keinesfalls nur als Resultante des Arbeitsmarktgeschehens betrachtet werden darf, vielmehr selbst gewichtige Einflußgröße für das sich verändernde Erwerbsverhalten ist, werden zunächst Fragen der Erwerbslosigkeit behandelt. Anschließend geht es um Erwerbschancen und Erwerbsneigung der vom Beschäftigungseinbruch besonders betroffenen Frauen, weiterhin um unterwertige Beschäftigung und die 'Berufsnot der Jugendlichen', die Übergangsprobleme in Ausbildung und Beruf. Im vierten und letzten Teil stehen instrumentelle und institutionelle Aspekte der in Ostdeutschland vielfach angestrebten und angesichts des hohen Mitteleinsatzes auch dringend erforderlichen Verzahnung von Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik im Mittelpunkt. In weiteren Beiträgen geht es um einzelne AFG-Instrumente wie den pauschalisierten Lohnkostenzuschuß nach § 249h AFG, Beschäftigungsprojekte und die regionale Wirtschaftsförderung sowie um die 'beschäftigungspolitische Infrastruktur', d.h. insbesondere um Koordinationsstrukturen und die Rolle der sogenannten ABS-Gesellschaften in diesem Zusammenhang." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Maßnahmen und Wirkungen der Umweltpolitik des Bundes in den neuen Ländern (1995)

    Belitz, Heike; Edler, Dietmar; Komar, Walter;

    Zitatform

    Belitz, Heike, Dietmar Edler & Walter Komar (1995): Maßnahmen und Wirkungen der Umweltpolitik des Bundes in den neuen Ländern. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 64, H. 3, S. 509-529.

    Abstract

    "Planwirtschaftliche Ineffizienz und mangelnder Umweltschutz haben in der DDR zu schwerwiegenden Umweltbelastungen geführt. Das vorrangige Ziel der Umweltpolitik in den neuen Ländern ist deshalb, die Umweltsituation zu verbessern und auf mittlere Sicht die Einheitlichkeit der ökologischen Lebensverhältnisse in Deutschland zu gewährleisten. In diesem Beitrag werden die wichtigsten umweltpolitischen Maßnahmen des Bundes in den neuen Ländern dokumentiert und ihre bereits erkennbaren Wirkungen auf die Umweltsituation, die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt dargestellt. Zu den wichtigsten umweltpolitischen Maßnahmen gehören die Übernahme der umweltrechtlichen Rahmenbedingungen, die Umweltschutzsofortprogramme, die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Finanzierungshilfen für Umweltschutzinvestitionen, Maßnahmen im Problemfeld Altlasten sowie die Arbeitsförderung im Umweltschutz. Die Untersuchung der ökonomischen Impulse dieser Maßnahmen im Hinblick auf den Strukturwandel, die Beschäftigung und die Standortqualität belegt, daß der ökonomische Anpassungsprozeß in den neuen Ländern nicht behindert, sondern unterstützt wurde. In Zukunft ist jedoch für Deutschland insgesamt eine Umweltpolitik erforderlich, die stärkere Akzente auf den vorsorgenden Umweltschutz legt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Möglichkeiten der Nutzung vorhandener innovativer Potentiale für den Aufbau eines industriellen Mittelstandes in den neuen Bundesländern (1995)

    Binus, Gretchen; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Binus, Gretchen & Monika Putzing (1995): Möglichkeiten der Nutzung vorhandener innovativer Potentiale für den Aufbau eines industriellen Mittelstandes in den neuen Bundesländern. (Berichte und Informationen 14/1995), Berlin, 81 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Arbeit ist im Ergebnis eines Forschungsauftrages des Bundesministeriums für Wirtschaft entstanden, der im Zeitraum von Mai 1993 bis April 1994 durchgeführt und soweit wie möglich durch neuere Daten sowie Trends ergänzt wurde. Forschungsaufgabe war es, Möglichkeiten zur Nutzung vorhandener innovativer Potentiale für den Aufbau eines industriellen Mittelstandes in den neuen Bundesländern aufzuzeigen. Dabei wurde die Frage in den Mittelpunkt gestellt, wie die endogenen wirtschaftsnahen Forschungspotentiale durch Kooperation stärker an die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen in der Industrie zu binden sind und wie dementsprechend die Innovationsförderung zu gestalten ist, um den Reindustrialisierungsprozeß in Ostdeutschland über den Ausbau innovativer mittelständischer Strukturen voranzubringen. Orientiert wurde dabei vor allem auf die dafür notwendigen Interdependenzen zwischen den unterschiedlichen Formen von innovativen Potentialen, d.h. der industrienahen Forschung und Entwicklung sowie den innovativen KMU - und dem industriellen Mittelstand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Strukturen der Industrie in den neuen Bundesländern (1995)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (1995): Strukturen der Industrie in den neuen Bundesländern. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 64, H. 3, S. 433-443.

    Abstract

    "Die Erneuerung der Wirtschaft auf dem Gebiet der früheren DDR ist deutlich sichtbar vorangekommen. Die letzten großen Betriebe sind nunmehr privatisiert, und die Produktion wächst im vierten Jahr in Folge mit einer hohen Rate. Trotz aller Fortschritte ist aber nicht zu verkennen, daß die Wirtschaft in Ostdeutschland noch längst nicht aus eigener Kraft lebensfähig ist. Die größte Schwachstelle ist zweifellos die Industrie. Problematisch ist nicht allein, daß deren Basis in Ostdeutschland nur sehr klein ist, sondern auch, daß sie strukturelle Mängel hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Privatisierungs- und Sanierungsstrategie der Treuhandanstalt: eine Analyse aus transaktionskostentheoretischer Sicht (1995)

    Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert (1995): Die Privatisierungs- und Sanierungsstrategie der Treuhandanstalt. Eine Analyse aus transaktionskostentheoretischer Sicht. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 64, H. 3, S. 444-460.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden die Allokationswirkungen der Privatisierungs- und Sanierungsstrategien der Treuhandanstalt untersucht. Die Privatisierungsstrategie der Treuhandanstalt stützt sich auf Verhandlungsverfahren, in denen neben dem Verkaufspreis andere Allokationskriterien wie Geschäftspläne, Beschäftigungs- und Investititonszusagen herangezogen wurden. Die Untersuchung dieser Strategie kommt zu den beiden Ergebnissen, daß (i) durch die Veräußerung an strategische Investoren die Kosten der Unternehmenskontrolle und -finanzierung gesenkt werden konnten; (ii) unter Berücksichtigung von Transaktionskosten Verhandlungsverfahren mit multiplen Allokationskriterien eher eine effiziente Allokation als Standardauktionen erreichen können. Im Rahmen der Sanierungsstrategie der Treuhandanstalt wurde das Überleben der Unternehmen durch Globalbürgschaften garantiert und die Selektionsfunktion der Kapitalmärkte durch eine bürokratische Prüfung ihrer Sanierungsfähigkeit ersetzt. Auf die Finanzierung von Sanierungsinvestitionen wurde dagegen weitgehend verzichtet und stattdessen privaten Investoren Sanierungssubventionen im Austausch für Investitions- und Beschäftigungszusagen überlassen. Im Hinblick auf die Sanierungsstrategie kommt die Untersuchung zu den Ergebnissen, daß (i) die Zahlung von Erhaltungssubventionen durch die Opportunitätskosten von Unternehmensschließungen gerechtfertigt werden können; (ii) im statischen Vergleich eine private Sanierung gegenüber einer Sanierung durch die Trauhandanstalt auch dann Vorteile hat, wenn die Informationsrenten der privaten Investoren berücksichtigt werden; (iii) unter dynamischen Bedingungen bei einer privaten Sanierung ein Teil des Kapitalstocks der Unternehmen entwertet wird, weil die Privatisierung mit unvermeidbaren Zeitverzögerungen verbunden ist. Es besteht deshalb ein Trade-off zwischen der geringen Effizienz einer Sanierung durch die Treuhandanstalt und den Kosten einer zeitlichen Verzögerung bei einer privaten Sanierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Privatisierung in Ostdeutschland: eine institutionenökonomische Analyse (1995)

    Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert (1995): Privatisierung in Ostdeutschland. Eine institutionenökonomische Analyse. (Reihe Wirtschaftswissenschaft 32), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 419 S.

    Abstract

    "Der Autor legt eine Analyse der Probleme der Privatisierungs- und Sanierungsstrategie der Treuhandanstalt vor. Anhand des Instrumentariums der Neuen Institutionenökonomie ermittelt er die Allokations- und Verteilungswirkungen alternativer Privatisierungsstrategien. Auf der Grundlage eines spieltheoretischen Ansatzes diskutiert er schließlich die kontroverse Frage der staatlichen oder privaten Sanierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Structure and ownership of East German enterprises (1995)

    Carlin, Wendy; Mayer, Colin;

    Zitatform

    Carlin, Wendy & Colin Mayer (1995): Structure and ownership of East German enterprises. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 95-305), Berlin, 14 S., Anhang.

    Abstract

    "In dem Papier wird der Prozeß, durch den ostdeutsche Unternehmen privatisiert wurden, und die daraus folgende Eigentums- und Kontrollstruktur analysiert. Ein System wechselseitiger Verflechtungen mit einer außerordentlich hohen Eigentumskonzentration wurde geschaffen. Dabei spielen westdeutsche Unternehmen eine herausragende Rolle. In dem Papier wird dies dahingehend interpretiert, daß ostdeutsche Unternehmen dadurch Zugang zu Finanz- und Managementressourcen und zu Märkten bekommen haben, der ihnen sonst verwehrt geblieben wäre. Das entstandene 'Insider'-System von Überkreuzeigentumsverhältnissen wird den ostdeutschen Unternehmen allmählich die Möglichkeit geben, ein höheres Maß an Kontrolle über ihr eigenes Unternehmen wie auch über westdeutsche Unternehmen zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der wirtschaftliche Umbau in den neuen Bundesländern (1995)

    Eckart, Karl;

    Zitatform

    Eckart, Karl (1995): Der wirtschaftliche Umbau in den neuen Bundesländern. In: Deutschland-Archiv, Jg. 28, H. 6, S. 578-588.

    Abstract

    Der Autor analysiert Voraussetzungen und Durchführung des "wirtschaftlichen Umbaus" in Ostdeutschland, d.h. die "Abschaffung alter und die Schaffung neuer Eigentums-, Organisations-, Produktions- und Handelsstrukturen" nach dem Vorbild der Bundesrepublik Deutschland. Zunächst werden Strukturmerkmale der DDR-Wirtschaft vor 1989 aufgezeigt; anschließend wird auf das Aufbrechen der alten Wirtschaftsstrukturen eingegangen. Zwei Instrumente der Transformation bildeten Wirtschaftsförderung und Treuhandanstalt bzw. deren Nachfolgeeinrichtung. Die "Transformation von unten" (Betriebsgründungen/Gewerbeanmeldungen) und Strukturmerkmale der neuen Länder fünf Jahre nach der Wende werden in den nächsten Abschnitten behandelt. Abschließend werden Entwicklungsperspektiven erörtert. "Die ostdeutsche Wirtschaft hat wieder Tritt gefaßt. Ausgehend von einem niedrigen Produktionsniveau nach dem Zusammenburch der Zentralverwaltungswirtschaft der DDR hat sich Ostdeutschland nach dem Transformationsschock und der Deindustrialisierung einiger Räume inzwischen zu einer dynamischen Wachstumsregion entwickelt. Aus einem stark überindustrialisierten Land hervorgegangen, in dem die Industrie auch die besonderen Interessen der Sowjetunion befriedigen mußte, sind die neuen Bundesländer heute dabei, sich vollständig in die Weltwirtschaft zu integrieren, obwohl die Markteintrittsbarrieren auf den westlichen Märkten unverändert hoch sind." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Überlegungen zu einer alternativen Wachstumsstrategie: dargelegt am Beispiel der Region Leipzig (1995)

    Grossmann, Wolf Dieter;

    Zitatform

    Grossmann, Wolf Dieter (1995): Überlegungen zu einer alternativen Wachstumsstrategie. Dargelegt am Beispiel der Region Leipzig. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 1, S. 129-137.

    Abstract

    "In diesem Aufsatz wird der Versuch unternommen, neue Einsichten der Systemforschung auch in die Diskussion über neue regionalökonomische und wachstumspolitische Konzepte einzubringen. Weltweit befindet sich die Wirtschaft, aber auch die Nachfrage nach Produkten in einem massiven Umbruch. Die Probleme von heute sind das Ende der Zukunftsvisionen von gestern und vorgestern. Zukunftswirtschaft wird sich auf zwei verschränkte Bereiche stützen: Information und nachhaltige Ressourcenwirtschaft. Die Aufgabe der ökonomischen und ökologischen Revitalisierung für zahlreiche durch wirtschaftliche Aktivitäten oder unangepaßte Lebensstile verwüstete Regionen wird immer drängender. Es kann nicht jene Wirtschaft erfolgreich aufgebaut werden, die anderswo schon niedergeht.
    Im wesentlichen werden vier Quellen neuen Wachstums genannt:
    - weiter wachsende Umweltmärkte,
    - ein weiterhin sehr dynamischer Informationssektor, der nicht nur direkt, sondern auch als 'Metabranche' den Strukturwandel beschleunigt - und möglicherweise für die erfolgreicheren Standorte ausschließlich Wettbewerbsvorteile begründet,
    - eine durch wesentlich ausgeweitete Informationsnutzung weit effektivere Ressourcenwirtschaft,
    - im Bereich der qualitativen Folgen der sich außerordentlich ausweitenden Informationswelt (bis in die Bereiche Ästhetik und Ethik) ergeben sich neue Infrastrukturanforderungen.
    Alle vier Quellen der Zukunftswirtschaft können und müssen in Synergie zueinander stehen. Die einzelnen Teile des Konzepts passen zusammen wie ein Puzzle. Jedes Teil basiert auf Arbeiten vieler Wissenschaftler aus den letzten 20 Jahren. Die zentrale These in dieser Arbeit lautet, daß Menschen, deren wirtschaftliche Lebensgrundlage darauf beruht, Information für wirtschaftliche Prosperität zu nutzen, d.h. zusammen zu verfeinern und dann aufgabenbezogen einzusetzen, ganz andere Lebensansprüche nicht nur an die Gestaltung ihres Firmenumfeldes, sondern auch ihres Wohn- und Freizeitumfeldes stellen. Es scheint so zu sein, daß die Gesundheit von Ökosystemen und das Wohlergehen von Menschen durch strukturell ähnliche Grundgegebenheiten bedingt werden. Deshalb werden hier die neueren Erkenntnisse aus klassichen Disziplinen der Naturwissenschaft, der Mathematik und der Systemforschung zitiert. Nach Ansicht des Autors handelt es sich bei dem neuen Wissen um Morphogenese und Strukturwandel (als einer Folgeerscheinung insbesondere in der Informationswelt), um einen paradigmatischen Wechsel von nahezu 400-Jahrescharakter. Diese Zusammenhänge werden hier beispielhaft für die Region Leipzig dargestellt; das vorgestellte Konzept ist aber für viele zerstörte Landschaften und Städte anwendbar" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft: Ausgangslage, Handlungserfordernisse, Perspektiven (1995)

    Gutmann, Gernot;

    Zitatform

    (1995): Die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft. Ausgangslage, Handlungserfordernisse, Perspektiven. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 239), Berlin: Duncker & Humblot, 238 S. DOI:10.3790/978-3-428-48413-3

    Abstract

    Das Heft dokumentiert die Referate anläßlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik, Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 1994 in Jena. Thematisiert wurden die ökonomischen und sozialen Probleme, die mit dem ostdeutschen Transformationsprozeß verbunden sind. In drei Plenumssitzungen und einer Vorlesung wurden folgende Referate gehalten:
    1. Economic Transformation in Central Europe and Eastern Germany (Richard Portes); 2. Schlingerkurs: Lohnpolitik und Investitionsförderung in den neuen Bundesländern (Hans-Werner Sinn); 3. Kosten und Nutzen aktiver Arbeitsmarktpolitik im ostdeutschen Transformationsprozeß (Friedrich Buttler, Knut Emmerich); 4. Die Politik der Treuhandanstalt - Erfolge und unbewältigte Probleme (Peter Friedrich); 5. Wettbewerbsfähige Industrien in Ostdeutschland als unternehmerische und wirtschaftspolitische Aufgabe. Einleitung zu den beiden folgenden Referaten (Dieter Cassel); 6. Wettbewerbsfähige Industrien in Ostdeutschland als unternehmerische Aufgabe (Lothar Späth); 7. Wettbewerbsfähige Industrien in Ostdeutschland als wirtschaftspolitische Aufgabe (Ernst Helmstädter); 8. Vorlesung: Löhne, Theorien: Lohntheorien. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Strukturwandel und Umweltentlastung in den neuen Bundesländern (1995)

    Horbach, Jens ;

    Zitatform

    Horbach, Jens (1995): Strukturwandel und Umweltentlastung in den neuen Bundesländern. In: Wirtschaft im Wandel H. 15, S. 8-13.

    Abstract

    "In den ersten Jahren nach der Wende waren vor allem Betriebsstillegungen und Produktionseinbrüche für die Verringerung der meisten Umweltbelastungen - mit Ausnahme des Abfallaufkommens - in den neuen Bundesländern verantwortlich. Selbst das im Jahre 1992 beginnende Wachstum der Industrieproduktion war weiterhin mit einem Rückgang der Umweltbelastung verbunden. Damit stellt sich die Frage, ob " umweltfreundliche" gegenüber umweltintensiven Branchen relativ an Bedeutung gewonnen haben, oder ob negative Umwelteffekte des wirtschaftlichen Wachstums allein durch den Einbau von Umwelttechnik oder durch effizientere Energienutzung kompensiert wurden. In dem Beitrag wird für das Produzierende Gewerbe in den neuen Bundesländern gezeigt, daß in den letzten Jahren die Branchenstruktur des Produzierenden Gewerbes kaum weniger umweltintensiv geworden ist. Entlastungseffekte waren vielmehr auf Umweltschutzinvestitionen in den einzelnen Branchen zurückzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsentwicklung und Raumplanung in der Region Berlin-Brandenburg: Modelle, Tendenzen, Erfordernisse (1995)

    Kohlbrenner, Urs; Römmer, Corinna; Mildenberger, Ulrich; Ring, Peter; Luipold, Uwe; Sternberg, Manfred;

    Zitatform

    Kohlbrenner, Urs, Corinna Römmer, Manfred Sternberg, Uwe Luipold, Ulrich Mildenberger & Peter Ring (1995): Wirtschaftsentwicklung und Raumplanung in der Region Berlin-Brandenburg. Modelle, Tendenzen, Erfordernisse. (Edition StadtWirtschaft), Berlin: Regioverlag Ring, 152 S.

    Abstract

    "Seit dem Fall der Mauer setzt sich die Industrie- und Handelskammer zu Berlin intensiv mit Problemen der sektoralen und räumlichen Wirtschaftsstruktur in der sich neu bildenden Region Berlin-Brandenburg auseinander. Zentrale Bedeutung hat dabei die Frage, ob Berlin quasi zwangsläufig einen Entwicklungsprozeß nachholen wird, wie er in den großen Städten Westdeutschlands nach dem zweiten Weltkrieg stattgefunden hat, oder ob Spielräume für eine an den spezifischen Standortmerkmalen orientierte, eigenständige Gestaltung vorhanden sind. Die vorliegende Arbeit wurde im Auftrag der Industrie- und Handelskammer durchgeführt und gibt erste Antworten auf die angesprochenen Fragen. Der erste Teil vermittelt zunächst einen Überblick über ökonomische Projektionen und raumplanerische Modelle zur Neuordnung der Region Berlin-Brandenburg, die in den Jahren 1990 bis 1992 entworfen wurden. Der zweite Teil der Untersuchung geht von der Überlegung aus, daß die Region Berlin-Brandenburg aus einer Reihe von Teilräumen mit unterschiedlichen Standortqualitäten besteht. Diese transparent zu machen, ist für eine effiziente Ansiedlungspolitik wichtig, sie zu nutzen für die Ausschöpfung der regionalen Ressourcen unabdingbar. Die hier vorgelegte Arbeit stellt einen ersten Ansatz dar, den gesamten Ballungsraum anhand wirtschaftsrelevanter Kriterien zu gliedern. Dieser Ansatz ist weiter zu entwickeln. Auch in seiner jetzigen Form hat er jedoch bereits dazu beigetragen, das Bewußtsein für die Notwendigkeit kleinräumiger Standortprofile zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Von der Transfer- in die Marktwirtschaft: strukturpolitische Leitlinien für die neuen Länder (1995)

    Lichtblau, Karl;

    Zitatform

    Lichtblau, Karl (1995): Von der Transfer- in die Marktwirtschaft. Strukturpolitische Leitlinien für die neuen Länder. Köln: Deutscher Instituts-Verlag, 452 S.

    Abstract

    Ausgehend von einem Rückblick über den bisherigen Verlauf des Transformationsprozesses in den neuen Ländern gibt die Studie eine Überblick über die Strukturpolitik nach der Vereinigung. In einem zweiten Schwerpunkt werden die Ziele und Leitlinien der Strukturpolitik in der Transformationsphase II beschrieben. In dieser Phase geht es um die Weiterentwicklung, Konsolidierung und Normalisierung der Strukturpolitik. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt: eine ökonometrische Analyse (1995)

    Lucke, Bernd;

    Zitatform

    Lucke, Bernd (1995): Die Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt. Eine ökonometrische Analyse. In: Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Jg. 115, H. 3, S. 393-428.

    Abstract

    "Ein Datensatz aus dem Vertragscontrolling der Treuhandanstalt wird zu einer Auswertung ihrer Privatisierungspolitik benutzt. Ein auf Gegenwartswerteüberlegungen aufbauendes theoretisches Modell impliziert testbare Vorzeichenrestriktionen für eine Preisbestimmungsgleichung. Insbesondere werden private Investoren nie sowohl die gegebenen Invetitions- als auch die gegebenen Arbeitsplatzzusagen als bindende Restriktion empfinden. Eine Kleinst-Quadrate- und eine robuste LAR-Schätzung stehen im wesentlichen im Einklang mit den theoretischen Erfordernissen. Die Schätzergebnisse suggerieren, daß die Treuhand durch die vertragliche Fixierung von Arbeitsplatz- und Investitionszusagen recht erfolgreich zusätzliche Beschäftigungs- und Wachstumsimpulse schuf. Dies freilich geschah unter außerordentlich hohen Kosten, die das volkswirtschaftlich vertretbare Maß deutlich zu überschreiten scheinen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Finanzierungsprobleme der deutschen Einheit 3: Ausbau der Infrastruktur und kommunaler Finanzausgleich (1995)

    Oberhauser, Alois; Lehmann-Grube, Ulrich; Pfähler, Wilhelm; Hofmann, Ulrich; Hedtkamp, Günter; Bohley, Peter;

    Zitatform

    Oberhauser, Alois (Hrsg.) (1995): Finanzierungsprobleme der deutschen Einheit 3. Ausbau der Infrastruktur und kommunaler Finanzausgleich. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 229/3), Berlin: Duncker & Humblot, 245 S.

    Abstract

    Der Band enthält die überarbeiteten und erweiterten Referate einer Arbeitstagung des Finanzwissenschaftlichen Ausschuß des Vereins für Sozialpolitik vom 25.-27.5.1994 in Wien, die sich mit dem Ausbau der Infrastruktur und dem Kommunalen Finanzausgleich in den neuen Bundesländern beschäftigt. Es wird die ökonomische Funktion der Infrastruktur aus makroökonomischer Sicht herausgearbeitet und sich mit der Bedeutung der Infrastrukturausstattung für die Unternehmensentscheidung aus mikroökonomischer Perspektive beschäftigt. Abschließend wird die Gestaltung des kommunalen Finanzausgleichs in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung beschrieben und aufgezeigt, wo Unzulänglichkeiten liegen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Privatization in Poland and East Germany: a comparison. Vol. 1 and 2 (1995)

    Quaisser, Wolfgang; Woodward, Richard; Blaszczyk, Barbara;

    Zitatform

    Quaisser, Wolfgang, Richard Woodward & Barbara Blaszczyk (Hrsg.) (1995): Privatization in Poland and East Germany. A comparison. Vol. 1 and 2. (Osteuropa-Institut. Working papers 180/181), München, 594 S. zus.

    Abstract

    Der Band enthält die Beiträge von zwei Tagungen 1994 und 1995. Thematisch ging es um eine vergleichende Evaluierung des Privatisierungsprozesses in Polen und Ostdeutschland. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sanierung und Entwicklung von ökologisch belasteten Standorten: Konzepte und Vorgehensweisen (1995)

    Riedel, Jürgen;

    Zitatform

    Riedel, Jürgen (1995): Sanierung und Entwicklung von ökologisch belasteten Standorten. Konzepte und Vorgehensweisen. (Ifo-Dresden-Studien 03), Dresden, 43 S., Anhang.

    Abstract

    Die arbeitsmarkt- und strukturpolitische Orientierung des Aufbauwerkes im Freistaat Sachsen (AWS) erfordert, "daß es seine Aktivitäten nicht nur auf die Verbesserung der Umwelt mit Hilfe staatlich subventionierter Beschäftigung konzentriert, sondern darüber hinaus sein Augenmerk auf deren Verknüpfung mit strukturbildenden Effekten und Initiativen richtet." Die Studie will dafür Vorschläge für Konzepte und Methoden der Standortentwicklung anbieten, die die künftige Arbeit des AWS prägen sollen. Dazu werden die methodischen Grundlagen zur Beseitigung von Umweltaltlasten und zur ökologischen Sanierung kurz rekapituliert, die methodischen Grundlagen der Standortentwicklung skizziert sowie ein Modell für die Vorgehensweise bei größeren Projekten der Sanierung und Standortentwicklung vorgestellt. Im Anhang sind Umweltprojekte der ABS-Gesellschaften im Freistaat Sachsen (Stand Dezember 1992) aufgelistet sowie Übersichten zur Organisation einer Sanierungsträgerschaft und zu den spezifischen Merkmalen, die bei einer Standortanalyse zu berücksichtigen sind, beigefügt. Eine Literaturübersicht enthält Informationen, die für entsprechende Projektplanungen nützlich sein können. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Soziale Marktwirtschaft im Wandel: neue Anforderungen an eine ordnungspolitische Konzeption (1995)

    Sakowsky, Dagmar;

    Zitatform

    Sakowsky, Dagmar (1995): Die Soziale Marktwirtschaft im Wandel. Neue Anforderungen an eine ordnungspolitische Konzeption. In: Deutschland-Archiv, Jg. 28, H. 2, S. 151-162.

    Abstract

    Die Autorin zeichnet die Entstehung eines wirtschaftspolitischen Leitbildes in Form der Marktwirtschaft mit sozialer Komponente nach, geht auf die Herausforderungen an eine zeitgemäße Wirtschafts- und Sozialpolitik durch den deutschen Einigungsprozeß ein, skizziert die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft in Europa, erörtert die Rolle der Ökologie als Teil einer modernen Ordnungskonzeption, befaßt sich mit gerechterer Verteilung, mit Arbeitslosigkeit als wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Herausforderung und mit der regionalen Ordnung in Europa. Das Leitbild der Sozialen Markwirtschaft bedarf der Ergänzung und Modifikation. "Die soziale Marktwirtschaft ist auch unter gewandelten politischen und sozialen Bedingungen kein Auslaufmodell. Ihre Anpassungsfähigkeit wird sich aber im Verlauf der europäischen Integrationsprozesse noch beweisen müssen. Konsolidierung der Staatsfinanzen, anreizorientierte angebotspolitische Maßnahmen und eine akzeptable soziale Sicherung müsen sich nicht unbedingt widersprechen. Sehr in Frage steht allerdings das bisherige Grundkonzept, Verteilungskonflikte durch die Umverteilung von Zuwächsen zu vermeiden. Die grundlegende Sicherung, einer tendenziell wachsenden Wirtschaft mit prosperierenden Märkten gegenüberzustellen, gibt es in der derzeitigen ökonomischen Landschaft nicht mehr. Das Problem, vorrangig für die Stabilität der Währung zu sorgen als neben der Wettbewerbspolitik zentraler wirtschaftspolitischer Aufgabe im Konzept der Sozialen Marktwirtschaft, stellt sich in dieser Form nicht mehr. Arbeitslosigkeit ist zum vorrangigen sozialen und ökonomischen Problem der Volkswirtschaft geworden. Aber gerade die damit verbundenen Schwierigkeiten können im Rahmen einer Sozialen Marktwirtschaft konfliktfreier als beispielsweise in einem rein angebotsorientierten wirtschaftspolitischen Konzept bewältigt werden." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken der industriellen Restrukturierung in Ostdeutschland (1995)

    Schmidt, Rudi; Lutz, Burkart;

    Zitatform

    Schmidt, Rudi & Burkart Lutz (Hrsg.) (1995): Chancen und Risiken der industriellen Restrukturierung in Ostdeutschland. (Transformationsprozesse), Berlin: Akademie Verlag, 384 S.

    Abstract

    Der Sammelband fasst die Ergebnisse der ersten Projektförderphase der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern e.V. zusammen. Einleitend werden die virulenten Konzepte bzw. Handlungsmuster, wie sie vor allem in Osteuropa aber auch in Ostdeutschland praktiziert werden, vor dem Hintergrund einer kritischen Diskussion der Modernisierungstheorie älterer und neuerer Provenienz dargestellt. Ein weiterer Beitrag stellt die Parallele der ostdeutschen Anpassungskrise mit den regionalen Strukturkrisen in den westlichen Industriestaaten heraus. Anschließend werden ein Abriss und eine kritische Beurteilung zur Politik der Treuhandanstalt gegeben. Dann folgt ein Erfahrungsbericht aus dem Umbauprozess von Industriebetrieben, vor allem während der Phase der 'Grundsanierung'. Dann wird auf den Abbau der sozialen Funktionen und Dienstleistungen in den ehemaligen Kombinatsbetrieben aufmerksam gemacht. In einem weiteren Aufsatz wird die Rezeption des westdeutschen Arbeitsrechts in den ostdeutschen Betrieben und dessen Einfluss auf die industriellen Beziehungen analysiert. Ein Übersichtsartikel analysiert die industriellen Beziehungen und ihre Entwicklung in den neuen Ländern. Die nächsten Beiträge berichten über die Personalrekrutierung im Management in den ostdeutschen Industriebetrieben. Anschließend werden in den folgenden Aufsätzen der Wandel in der Arbeits- und Berufssituation, der darauf bezogenen Interessenorientierung und des gewerkschaftlichen Organisationsverhaltens von Angestellten untersucht. Abschließend wird der Umbruch der Arbeit in der Landwirtschaft geschildert. (GESIS-IZ)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Innovationsökonomie und -politik für die neuen Bundesländer: Beispiel: Mikroelektronik und Innovation. Aktualisiertes Gutachten (1995)

    Scholz, Lothar;

    Zitatform

    Scholz, Lothar (1995): Innovationsökonomie und -politik für die neuen Bundesländer. Beispiel: Mikroelektronik und Innovation. Aktualisiertes Gutachten. (Ifo-Dresden-Studien 04), Dresden, 172 S.

    Abstract

    "Die Diskussion über die Notwendigkeit industriepolitischer Maßnahmen zur Förderung eines innovationsbezogenen Wirtschaftswachstums wird in der Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftspolitik kontrovers geführt. Die Studie sucht nach Antworten auf die Frage, ob und in welcher Form ein staatlicher Handlungsbedarf insbesondere für die neuen Bundesländer angezeigt ist, da bislang noch keine sich selbst tragende wirtschafts-strukturelle Basis geschaffen werden konnte. Es soll mit der Publikation ein Beitrag geleistet werden, kontroverse wirtschaftstheoretische und wirtschaftspolitische Aussagen und Grundpositionen offenzulegen, um sie einer sachlichen Auseinandersetzung zuzuführen. Die Veröffentlichung erfolgt auch deshalb, weil bereits bestimmte Weichenstellungen erfolgt sind, so z.B. die Bemühungen, Dresden zu einem Mikroelektronik-Zentrum zu entwickeln. Die Studie enthält Anregungen, die den Prozeß der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung unterstützen, und sie zeigt neue Perspektiven auf. Die innovationsökonomischen Analysen, empirisch am Beispiel der Mikroelektronik illustriert, führen zu innovationspolitischen Schlußfolgerungen, die nicht nur bezogen auf den Freistaat Sachsen diskussionswürdig erscheinen, sondern auch auf alle neuen Bundesländer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Förderung von gewerblichen Investitionen in Ostdeutschland durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung: Fallstudien Ostberlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (1995)

    Toepel, Kathleen; Weise, Christian;

    Zitatform

    Toepel, Kathleen & Christian Weise (1995): Die Förderung von gewerblichen Investitionen in Ostdeutschland durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Fallstudien Ostberlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. (DIW-Diskussionspapiere 108), Berlin, 40 S.

    Abstract

    Das Papier enthält die Kurzfassung eines Gutachtens, das die Länder Ostberlin; Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern als Fallstudien untersucht. "Im Mittelpunkt der Untersuchung steht zunächst die Investitionstätigkeit im Zeitraum 1991 bis Mitte 1993, sowohl auf der Basis der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als auch anhand der Förderstatistik. Danach werden die Probleme bei der Intervention der Strukturfonds in den neuen Bundesländern untersucht. Abschließend werden grundsätzliche Empfehlungen zur zukünftigen Förderung durch die Strukturfonds und zur Lösung der aufgetretenen Probleme diskutiert und eigene Schlußfolgerungen gezogen." (IAB 2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Konzeption, Formen und Wirkungen der Subventionen zur Förderung der Transformation in Ostdeutschland (1995)

    Trojanus, Kersten;

    Zitatform

    Trojanus, Kersten (1995): Konzeption, Formen und Wirkungen der Subventionen zur Förderung der Transformation in Ostdeutschland. (Ifo-Studien zur Strukturforschung 20), München, 391 S.

    Abstract

    In der Arbeit (Dissertation) beschreibt und analysiert der Autor das Instrument der staatlichen Subventionen im ostdeutschen Transformationsprozeß. Die Untersuchung geht dazu drei Fragestellungen nach. "Sie versucht
    1. die Zielsetzung der Gewährung von Subventionen in den neuen Bundesländern kritisch darzustellen, wobei insbesondere der Einfluß von Subventionen auf die Verfolgung wettbewerbs- und strukturpolitischer Ziele sowohl theoretisch (Kapitel III), als auch quantitativ (Kapitel VI) zu überprüfen ist,
    2. darzustellen, welche strategischen Ansatzpunkte der Subvestionsgewährung für die Umsetzung der Ziele gewählt werden (Kapitel IV) und
    3. aufzuzeigen, welche Formen der Subventionierung im ostdeutschen Transformationsprozeß zum Einsatz kommen, und inwiefern sich diese Subventionen von bisherigen staatlichen Hilfen in den alten Bundesländern unterscheiden (Kapitel V)." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Milliardengrab Ost? Unaufgeregte Anmerkungen zu einer aufgeregten Debatte (1995)

    Vesper, Dieter;

    Zitatform

    Vesper, Dieter (1995): Milliardengrab Ost? Unaufgeregte Anmerkungen zu einer aufgeregten Debatte. In: Deutschland-Archiv, Jg. 28, H. 6, S. 572-578.

    Abstract

    "Der Autor analysiert die Gründe, Umfang, Verwendung und Regelungen des Finanztransfers nach Ostdeutschland. "Die staatlichen Transfers, die nach Ostdeuschland fließen, sind zweifelsohne hoch. Doch sind sie längst nicht so hoch wie vielfach behauptet wird: Einmal gilt zu berücksichtigen, daß unter Transfers auch die Finanzströme firmieren, die zur Erfüllung der 'normalen' Bundesaufgaben erforderlich sind; zudem werden vielfach die staatlichen Einnahmen, die aus der ostdeutschen Nachfrage nach in Westdeutschland hergestellten Produkten resultieren, nicht oder nur unzureichend 'gegengerechnet'. Durch den Transformationsschock ist ein großer Teil des ostdeutschen Anlagevermögens entwertet worden. Es galt und gilt auch heute, das Produktionspotential neu aufzubauen und neue Produkte zu entwickeln. Auch wird es vom Aufbau der Infrastruktur maßgeblich abhängen, ob bedeutsame neue Industriestandorte entstehen. Es wäre fatal, wollte man bei der Lösung dieser Aufgaben allein auf die Marktkräfte vertrauen. Deshalb ist es nur konsequent, daß die staatliche Wirtschaftspolitik die Investitionstätigkeit gefördert hat und auch weiterhin - wenn auch in geringem Umfang - fördert. Ein großer Teil des Transfers dient dazu, die sozialen Anpassungslasten der ostdeutschen Bevölkerung erträglich zu halten und - zumindest bezüglich der Versorgung mit öffentlichen Gütern - die von der Verfassung vorgegebene Norm der 'Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse' zu erreichen. Würden die Ansprüche an die soziale Sicherung eingeschränkt, so würden zugleich die Fundamente des Systems der Sozialen Marktwirtschaft geschwächt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Deutschland - Neue Länder: Gemeinschaftliches Förderkonzept 1994-1999: Ziel 1: Förderung der Entwicklung und der strukturellen Anpassung der Regionen mit Entwicklungsrückstand (1995)

    Abstract

    Im Rahmen der Europäischen Strukturpolitik sind die neuen Bundesländer und Berlin (Ost) unter Ziel 1 (Förderung der Entwicklung und der strukturellen Anpassung der Regionen mit Entwicklungsrückstand) seit 1994 förderfähig. Das Heft dokumentiert in vier Teilen das gemeinschaftliche Förderkonzept 1994-1999:
    Teil 1: Regionaler Entwicklungszusammenhang und Analyse
    Teil 2: Regionale Entwicklungsstrategie und Internventionsformen
    Teil 3: Indikativer Finanzierungsplan und Additionalität
    Teil 4: Durchführung des gemeinschaftlichen Förderkonzepts. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aufbau Ost: Die zweite Hälfte des Wegs. Stand und Perspektiven: Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung in den neuen Ländern - verabschiedet vom Bundeskabinett am 27. September 1995 (1995)

    Zitatform

    (1995): Aufbau Ost: Die zweite Hälfte des Wegs. Stand und Perspektiven. Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung in den neuen Ländern - verabschiedet vom Bundeskabinett am 27. September 1995. (BMWi-Dokumentation), Bonn, 42 S., Anhang.

    Abstract

    Der Bericht nimmt im Rahmen der mittelfristigen Politikgestaltung für den Aufbau Ost zu folgenden Sachverhalten Stellung:
    - Mittelfristige Konzeption der Investitionsförderung,
    - Aufgaben der Treuhand-Nachfolgegesellschaften,
    - Infrastrukturen und spezielle Wirtschaftsbereiche,
    - Forschung und Bildung,
    - Umweltpolitik,
    - soziale Sicherung,
    - Aufbau der Verwaltung und der Justiz und
    - Eigentums- und Vermögensfragen. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fortschritte im Anpassungsprozeß in Ostdeutschland und der Beitrag der Wirtschaftsförderung (1995)

    Zitatform

    (1995): Fortschritte im Anpassungsprozeß in Ostdeutschland und der Beitrag der Wirtschaftsförderung. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 47, H. 7, S. 39-56.

    Abstract

    "In den fünf Jahren, die seit der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion der Bundesrepublik Deutschland mit der DDR vergangen sind, hat die Wirtschaft in den neuen Bundesländern in ihrem schwierigen Prozeß der Anpassung an marktwirtschaftliche Verhältnisse bereits eine große Wegstrecke zurückgelegt. Inzwischen wird die hohe Wachstumsdynamik teilweise schon aus eigener Kraft getragen. Die Lebensbedingungen haben sich trotz fortbestehender Transformationslasten grundlegend verbessert; das über vier Jahrzehnte entstandene Wohlstandsgefälle zwischen West und Ost hat sich binnen kurzer Zeit stark abgeflacht. Neben den ordnungspolitischen Weichenstellungen des Jahres 1990 haben hierzu anhaltend hohe Transferleistungen entscheidend beigetragen. Die Wirtschaftsförderung hat unter massivem Mitteleinsatz der Restrukturierung der ostdeutschen Wirtschaft wichtige Impulse gegeben und die Modernisierung des veralteten Kapitalstocks vorangetrieben. In den nächsten Jahren ist es nun angezeigt, die für die exzeptionelle Übergangsphase konzipierten Subventionsstützen abzubauen beziehungsweise auf das noch unbedingt Notwendige zu beschränken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wechselwirkungen zwischen Infrastrukturausstattung, strukturellem Wandel und Wirtschaftswachstum: zur Bedeutung wirtschaftsnaher Infrastruktur für die Entwicklung in den neuen Bundesländern (1994)

    Bach, Stefan; Stille, Frank; Gornig, Martin ; Voigt, Ulrich;

    Zitatform

    (1994): Wechselwirkungen zwischen Infrastrukturausstattung, strukturellem Wandel und Wirtschaftswachstum. Zur Bedeutung wirtschaftsnaher Infrastruktur für die Entwicklung in den neuen Bundesländern. Berlin, 249 S.

    Abstract

    Ziel des Gutachtens, das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft erstellt wurde, ist es, "Informationen über die wirtschaftsnahe Infrastruktur in den neuen Bundesländern zu bündeln und auf dieser Grundlage sowie mit Hilfe eines Vergleichs mit den Erfahrungen in Westdeutschland zu Aussagen über ihren Stellenwert für die wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern zu gelangen. Dabei soll dieser Zusammenhang von Ausstattung mit wirtschaftsnaher Infrastruktur und wirtschaftlicher Entwickung in gesamtwirtschaftlicher Perspektive und besonders auch auf regionaler Ebene analysiert werden." Das Gutachten kommt zu dem Fazit, daß es um einen möglichst effizienten Einsatz der Mittel zum Infrastrukturaufbau gehen muß. Entsprechend kommt es darauf an, daß Synergieeffekte zwischen verschiedenen Infrastrukturbereichen einerseits und zwischen Infrastruktur und regionalen Entwicklungspotentialen anderersetis weitgehend genutzt werden. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsnahe Infrastruktur und Wirtschaftsentwicklung: Konsequenzen für Ostdeutschland (1994)

    Bach, Stefan; Voigt, Ulrich; Stille, Frank; Gornig, Martin ;

    Zitatform

    Bach, Stefan, Martin Gornig, Frank Stille & Ulrich Voigt (1994): Wirtschaftsnahe Infrastruktur und Wirtschaftsentwicklung: Konsequenzen für Ostdeutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 27, S. 457-464.

    Abstract

    Der Beitrag beschreibt die Infrastrukturausstattung in West- und Ostdeutschland und zeigt Perspektiven für den Ausbau im Osten auf. Er kommt zu dem Schluß, "daß für die Basisinfrastruktur auch für Ostdeutschland ein weitgehend flächendeckendes Infrastrukturangebot auf hohem Niveau angestrebt werden muß. Die Ausbaupläne der Telekom und der Bundesverkehrswegeplan werden dieser Zielsetzung bereits weitgehend gerecht. Entsprechend ist dem Abbau besonders gravierender Infrastrukturdefizite in bestimmten Regionen Vorrang zu Lasten einer raschen Angleichung an das westdeutsche Niveau durch einen Ausbau in bereits vergleichsweise besser versorgten Gebieten einzuräumen. Nur bei der Zusatzinfrastruktur ist eine regionale Bündelung sinnvoll. Durch diese Bündelung dürften einige Regionen vermutlich schon in kurzer Zeit ein in nationalem wie internationalem Vergleich hohes Ausstattungsniveau erreichen. Ihre Attraktivität würde deutlich steigen und sie zu Kristallisationspunkten der wirtschaftlichen Revitalisierung in Ostdeutschland machen." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Transformation - Privatisierung - Akteure: Wandel von Eigentum und Arbeit in Mittel- und Osteuropa (1994)

    Bieszcz-Kaiser, Antonia; Lungwitz, Ralph-Elmar; Preusche, Evely;

    Zitatform

    Bieszcz-Kaiser, Antonia, Ralph-Elmar Lungwitz & Evely Preusche (Hrsg.) (1994): Transformation - Privatisierung - Akteure. Wandel von Eigentum und Arbeit in Mittel- und Osteuropa. München u.a.: Hampp, 333 S.

    Abstract

    "Wie verläuft der Prozeß der Systemtransformation in Ostdeutschland sowie in den Reformstaaten Mittel- und Osteuropas? Welche Strategien der Privatisierung werden in den jeweiligen Ländern verfolgt, welche politischen Akteure profilieren sich als Promotoren oder Opponenten gegen bestimmte Privatisierungskonzepte? Welche Korrekturen an den Privatisierungsstrategien werden vorgenommen? Auf welche sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen treffen die Privatisierungskonzepte? Diese und andere damit verbundene Fragen stehen im Mittelpunkt des Buches." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Treuhandanstalt: Bilanz und Perspektiven (1994)

    Breuel, Birgit;

    Zitatform

    Breuel, Birgit (1994): Treuhandanstalt: Bilanz und Perspektiven. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 43-44, S. 14-20.

    Abstract

    "Im Sommer 1990 wurde die Treuhandanstalt in Berlin durch Beschluß der ersten frei gewählten Volkskammer der damals noch existierenden DDR vorübergehend zum gewaltigsten Unternehmen der Welt. Vier Jahre später ist der größte Teil des übernommenen ehemals volkseigenen Vermögens entstaatlicht, umstrukturiert und privatisiert. Bundestag und Bundesrat haben inzwischen die Auflösung und die Nachfolge der Treuhandanstalt beschlossen. Durch die zügige Privatisierung wurden die Weichen für den Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft, für einen erfolgreichen Aufholprozeß, für zukunftsorientierte Standorte und Beschäftigungsmöglichkeiten in Ostdeutschland gestellt. Die von der Treuhand getätigten Restrukturierungshilfen werden sich langfristig amortisieren. Bereits heute tragen sie zum sozialen Frieden bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Rolle der Forschung und Entwicklung im Transformationsprozeß und der Verlauf der Beschäftigung in den FuE-Abteilungen der Großchemischen Industrie Sachsen-Anhalts 1989-1993 (1994)

    Fischer, Joachim ; Weißbach, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    Fischer, Joachim & Hans-Jürgen Weißbach (1994): Die Rolle der Forschung und Entwicklung im Transformationsprozeß und der Verlauf der Beschäftigung in den FuE-Abteilungen der Großchemischen Industrie Sachsen-Anhalts 1989-1993. (Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. Arbeitspapier 1994, 04), Gelsenkirchen, 87 S.

    Abstract

    "Im Transformationsprozeß der industriellen Kerne der neuen Bundesländer sind die meisten industrienahen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten (FuE) abgebaut worden. Nur in der chemischen und pharmazeutischen Industrie sind noch Reste von FuE-Kapazitäten vorhanden. Die Autoren zeichnen den Abbau- und Umstrukturierungsprozeß der industriellen FuE in der Chemieregion Sachsen-Anhalts nach und prüfen, inwiefern die verbliebenen Kapazitäten eine Rolle im Prozeß der Stabilisierung industrieller Beschäftigung spielen könnten. Sie kommen zu einer pessimistischen Einschätzung auf der Basis der These, daß sich FuE- und Produktionsstandorte tendenziell großräumig entkoppeln. Die Zweifel an der Relevanz der verbliebenen FuE-Potentiale im Hinblick auf den Arbeitsplatzerhalt in der Großchemie werden durch die Analyse der alten und neuen Produktionsschwerpunkte und der von der Treuhand entwickelten Konsolidierungsstrategien in den Kernbereichen der chemischen Produktion genährt. Diese orientieren sich an klassischen Zielvorstellungen eines hohen internen Verflechtungsgrades der Produktion, die bereits der chemischen Industrie der DDR zum Verhängnis wurden. Auf dieser Grundlage plädieren die Autoren für einen Umschwung in der Industriepolitik wie in der FuE-Politik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen