Frauen in Führungspositionen
Frauen in Führungspositionen sind trotz gleichwertiger Qualifikationen im Vergleich zu Männern unterrepräsentiert. Als Ursache werden "unsichtbare Barrieren" angenommen, die Frauen daran hindern, in Hierarchien aufzusteigen ("glass ceiling"-Phänomen). Die Infoplattform "Frauen in Führungspositionen" reflektiert die wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung mit diesem Thema.
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Literaturhinweis
Are there negative consequences of workforce diversity? Investigating the effect of group faultlines on turnover and organizational performance (2018)
Zitatform
Krug, Gerhard, Jens Stegmaier & Antje Buche (2018): Are there negative consequences of workforce diversity? Investigating the effect of group faultlines on turnover and organizational performance. (SocArXiv Papers), 29 S. DOI:10.31235/osf.io/j9nc6
Abstract
"There is strong empirical evidence that workforce diversity is beneficial for organizations. The theoretical concept of faultlines stresses, however, that diversity can also have negative consequences. This is the case when the subgroups differ not just with regard to one characteristic but with regard to several characteristics simultaneously. This paper is the first to examine the negative consequences of faultlines with large-scale data on organizations in the public and private sector. Fixed-effects-regressions are used to investigate the impact of functional (working time, tenure, qualification) and demographic (age, gender, nationality) faultlines on turnover and organizational performance. We also consider the interaction between firm size and faultlines. Regarding turnover, we do not find the expected negative effects of demographic and only limited evidence for functional faultlines. The effects of demographic faultlines on performance, in turn, are negative for small organizations and become positive for organizations with more than 10 members." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Geschlechterunterschiede auf dem Arbeitsmarkt für Wissenschaft und Forschung (2018)
Kügler, Agnes; Janger, Jürgen;Zitatform
Kügler, Agnes & Jürgen Janger (2018): Geschlechterunterschiede auf dem Arbeitsmarkt für Wissenschaft und Forschung. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 8, S. 599-610.
Abstract
"Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage in Hochschuleinrichtungen lassen keine Rückschlüsse auf eine Steigerung der Arbeitsmarktpartizipation von Wissenschaftlerinnen im Europäischen Forschungsraum zu. Zudem finden sich deutliche Hinweise auf geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen den Arbeitsbedingungen und Karriereverläufen von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, auch zwischen den EU-Ländern und verschiedenen Karrierestufen. Die solcherart divergierenden Rahmenbedingungen können in der Folge die akademische Produktivität von Forscherinnen beeinträchtigen." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
Diversity im Topmanagement: Vielfalt in deutschen Unternehmen - was funktioniert, was nicht? (2018)
Lammers, Brigitt;Zitatform
Lammers, Brigitt (2018): Diversity im Topmanagement. Vielfalt in deutschen Unternehmen - was funktioniert, was nicht? In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 87, H. 4, S. 225-232.
Abstract
"Die Frage, wie wir unterschiedliche Talente zielgerichtet und erfolgreich in die Führung deutscher Unternehmen einbeziehen, ist in Deutschland heute noch immer nicht befriedigend beantwortet. Der Frauenanteil in börsennotierten Unternehmen liegt auf Vorstandsebene unter 8%. In den Aufsichtsräten ist immerhin die gesetzliche Quote von 30% in vielen Unternehmen bereits erreicht und Vielfalt wird als mehrwertschaffende Realität wahrgenommen. Mit den Millennials hat nun eine Generation in deutschen Unternehmen Einzug gehalten, die ein von Diversität, Internationalität und nicht tradierten Lebensmodellen geprägtes Arbeitsumfeld erwartet. Das Augenmerk liegt vielerorts immer noch zu sehr auf dem zahlenmäßigem Verhältnis von männlichen und weiblichen Mitarbeitern statt auf der Umsetzung von Unternehmensstrategien, bei der Diversität bewusst eingesetzt wird, um strategische und operative Fragestellungen mit vielfältigen Perspektiven und Sozialisierungshintergründen besser und erfolgreicher zu lösen. Eine intensivere Teilhabe von Frauen Im Management deutscher Unternehmen sollte inzwischen selbstverständlich sein. Es ist Aufgabe der Unternehmensführung, hier Vorurteile abbauen zu helfen, strategische Relevanz aufzuzeigen und die konsequente Umsetzung aktiv zu begleiten." (Autorenreferat, © 2018 Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft - Steuern - Recht GmbH, Stuttgart)
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Literaturhinweis
Prekäre Gleichstellung: Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft (2018)
Laufenberg, Mike; Erlemann, Martina; Norkus, Maria; Petschick, Grit;Zitatform
Laufenberg, Mike, Martina Erlemann, Maria Norkus & Grit Petschick (Hrsg.) (2018): Prekäre Gleichstellung. Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft. Wiesbaden: Springer VS, 307 S. DOI:10.1007/978-3-658-11631-6
Abstract
"Der vorliegende Band nimmt Wechselbeziehungen zwischen Gleichstellungspolitiken, strukturellen Diskriminierungsformen und prekären Arbeitsverhältnissen in der neoliberalen Hochschule in den Blick.
Die Arbeits- und Lebenssituation von Wissenschaftler_innen hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten tief greifend verändert. Die fortschreitende Ökonomisierung von Hochschulen und anderen Wissenschaftsorganisationen hat zu einer Zuspitzung von Wettbewerb und Konkurrenz geführt, die sich auch auf die Arbeits- und Wissenschaftskultur auswirkt. Insbesondere der akademische Mittelbau ist von einer verschärften Prekarisierung wissenschaftlicher Arbeitsverhältnisse und Laufbahnen betroffen. Zeitgleich lässt sich eine verstärkte Institutionalisierung von Gleichstellungs- und Diversitypolitiken in der Wissenschaft beobachten. Doch während an den hiesigen Universitäten heute mehr Frauen als je zuvor studieren, promovieren und wissenschaftliche Laufbahnen einschlagen, wirken strukturelle gruppenbezogene Benachteiligungen und Diskriminierungsformen fort. Die Ökonomisierung und Prekarisierung wissenschaftlicher Arbeit sowie die Thematisierung von Geschlechterungleichheit, institutionellem Rassismus und sozialer Selektivität in der Wissenschaft haben in den vergangenen Jahren als Einzelphänomene Aufmerksamkeit erfahren, wurden bislang jedoch nur selten systematisch in Bezug zueinander untersucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 22. Welle 2017 (2018)
Putzing, Monika; Frei, Marek; Brumm, Angela; Prick, Simone; Kriwoluzky, Silke;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 22. Welle 2017. Magdeburg, 115 S.
Abstract
Das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich seit 1996 jährlich an der Arbeitgeberbefragung, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) durchführt (IAB-Betriebspanel). Im Jahr 2017 fand diese Befragung zum 22. Mal statt. Für Auswertungen liegen Befragungsdaten von 1,8 % aller Betriebe des Landes Sachsen-Anhalt vor, die etwa 56,7 Tsd. Betriebe und 7,9 % aller Beschäftigten repräsentieren.;
Die Ergebnisse: Die Beschäftigung nimmt weiter zu und die Beschäftigungserwartungen sind positiv. Die Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden. Der demografische Wandel ist spürbarer als in Westdeutschland. Die relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil und ihre absolute Zahl aber steigt weiter. Der Fachkräftebedarf ist ungebrochen hoch und Besetzungsprobleme nehmen zu. Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter. Beschäftigungschancen für Geflüchtete finden sich vor allem auf Einfacharbeitsplätzen. Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe ist wieder gestiegen und die Besetzungsprobleme verschärfen sich. Es waren noch nie so viele Beschäftigte in Weiterbildung. Die Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss. Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel. Es besteht ein großes Gefälle zwischen den Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung. Jeder 10. Betrieb weist einen hohen Digitalisierungsgrad auf. Es bestehen vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaft. Die Tarifbindung schwächt sich 2017 wieder ab. Der Lohnzuwachs führt kaum zu weiterer Angleichung der Löhne an Westniveau. Wichtige Wirtschaftskennziffern liegen unter dem westdeutschen Niveau. (IAB) -
Literaturhinweis
Frauen in Führungspositionen: Empirische Befunde auf Basis des IW-Personalpanels 2017 (2018)
Schmidt, Jörg; Stettes, Oliver;Zitatform
Schmidt, Jörg & Oliver Stettes (2018): Frauen in Führungspositionen. Empirische Befunde auf Basis des IW-Personalpanels 2017. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2018,14), Köln, 43 S.
Abstract
"Seit langer Zeit wird in der Öffentlichkeit kontrovers über die Vertretung von Frauen in Führungspositionen diskutiert. Die vorliegende IW-Studie untersucht, welche Faktoren einen Einfluss auf die Vertretung von Frauen in Führungspositionen in deutschen Unternehmen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender quotas on boards of directors: gender quotas for women on boards of directors improve female share on boards but firm performance effects are mixed (2018)
Zitatform
Smith, Nina (2018): Gender quotas on boards of directors. Gender quotas for women on boards of directors improve female share on boards but firm performance effects are mixed. (IZA world of labor 7), Bonn, 10 S. DOI:10.15185/izawol.7.v2
Abstract
"Aus dem Blickwinkel der wirtschaftlichen Effizienz müssen zunächst die Aufstiegschancen für Frauen insgesamt verbessert werden, damit eine ausreichende Zahl qualifizierter weiblicher Führungskräfte für Vorstandsposten und das Top-Management zur Verfügung steht. Die Politik sollte daher ihren Fokus weniger auf Frauenquoten in den obersten Führungsgremien richten, sondern vielmehr ein ausgewogeneres Karrieregleichgewicht innerhalb von Familien fördern, beispielsweise durch zusätzliche Anreize für Väter, Elternzeit zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die deutsche Kurzfassung -
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Frauenanteil in Führungspositionen von Unternehmen und Gremien mit Bundesbeteiligung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/530) (2018)
Zitatform
(2018): Frauenanteil in Führungspositionen von Unternehmen und Gremien mit Bundesbeteiligung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/530). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/795 (20.02.2018)), 40 S.
Abstract
Anzahl von Frauen und Personen insgesamt in Vorständen und Geschäftsführungen sowie in Verwaltungsräten und Aufsichtsräten (mit und ohne Arbeitnehmervertreterinnen) von Unternehmen mit unmittelbarer Bundesbeteiligung und in wesentlichen Gremien mit Bundesbeteiligung, Benennungen des Bundes, Entwicklung der letzten drei Jahre; Neubesetzungen 2018 unter Berücksichtigung des Bundesgremienbesetzungsgesetzes, bisherige und künftige Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils, Zeitplan (insgesamt 11 Einzelfragen)(Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
The evolving boardroom: Signs of change. PwC's 2018 annual corporate directors survey (2018)
Abstract
"Expectations for corporate directors are rising. Companies are more global and connected - and board oversight is increasingly more complex. Cybersecurity is a top area of focus, and social issues are starting to become part of strategy discussions. Meanwhile, institutional investors continue to push for board diversity. And directors recognize that every board member needs to bring something valuable to the table.
Directors are stepping up and embracing change. PwC's 2018 Annual Corporate Directors Survey shows that directors are listening more, learning more and engaging more. Read on to find out how." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Talententwicklung neu denken: Ein Handlungsleitfaden für Chefetagen. [Chefsache Report 2018] (2018)
Abstract
"In einer Umfrage unter Führungskräften geben zwei Drittel der Befragten an, Frauen und Männer hätten in Deutschland die gleichen Chancen, Karriere zu machen und gefördert zu werden. In der Praxis klafft allerdings immer noch eine Lücke zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit. Häufig fehlen standardisierte Kriterien, mit denen Talente identifiziert und in passende Positionen gefördert werden. Es herrscht Nachholbedarf in Sachen Transparenz, da viele Unternehmen gar nicht erheben, wie hoch der Frauenanteil unter den Mitarbeitern ist. Führungskräfte fördern vor allem die Talente, die ihnen selbst am ähnlichsten sind. Unconscious Bias, also unbewusste Vorurteile, fördern ungerechte Personalentscheidungen, beeinflussen so den gesamten Talentzyklus und hemmen echte Chancengleichheit. Der diesjährige Chefsache Report zeigt, dass sich die Herausforderungen der chancengerechten Talententwicklung einfacher als vermutet lösen lassen. Organisation, Führungskräfte und Talente selbst können dazu einen Beitrag leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung: 22. Fortschreibung des Datenmaterials (2016/2017) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen (2018)
Zitatform
(2018): Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung. 22. Fortschreibung des Datenmaterials (2016/2017) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen. (Materialien der GWK / Gemeinsame Wissenschaftskonferenz 60), Bonn, 85, 27 S.
Abstract
'Im Jahr 1989 veröffentlichte die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) den ersten Bericht zur 'Förderung von Frauen im Bereich der Wissenschaft'. 1997 haben die Regierungschefinnen und Regierungschefs von Bund und Ländern die damalige BLK gebeten, im folgenden Jahr auf der Grundlage verbesserten statistischen Materials erneut zu berichten. 'So ist eine Umfrage zu den Bewerbungen, Berufungen und Ernennungen von Frauen in Führungspositionen in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen eingeleitet worden.' Seit 1998 hat die BLK in ihren Berichten 'Förderung von Frauen in der Wissenschaft' die statistischen Daten zu den Frauenanteilen an Führungspositionen systematisch erfasst.
Die zum 1. Januar 2008 errichtete Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat die Fortschreibung des Datenmaterials zu Frauen in Hochschulen und außer-hochschulischen Forschungseinrichtungen in ihr Arbeitsprogramm aufgenommen. Die jährliche Veröffentlichung 'Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung' ist als Gesamtüberblick einer Datenfortschreibung zu lesen. Die GWK betrachtet die Frage der Chancengleichheit und Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung als Querschnittsthema.
Der Anhang umfasst eine Sonderauswertung des CEWS zur 'Gleichstellung von Frauen und Männern an Fachhochschulen'.
Der Ausschuss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz hat diesen Bericht am 26. September 2018 verabschiedet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Ein ewiger Thomas-Kreislauf? Wie deutsche Börsenunternehmen ihre Vorstände rekrutieren (2017)
Ankersen, Wiebke; Meier, Miriam; Håkansson, Ellinor; Berg, Christian; Gurok, Kristina;Zitatform
(2017): Ein ewiger Thomas-Kreislauf? Wie deutsche Börsenunternehmen ihre Vorstände rekrutieren. (AllBright Bericht), Berlin, 10 S.
Abstract
"Die deutschen Vorstände der an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen sind extrem homogen und durch und durch von 'Thomas' geprägt: Im März 2017 bestehen die Vorstände zu 93 Prozent aus Männern, die sich in Alter, Herkunft und Ausbildung stark gleichen. Der deutsche CEO umgibt sich am liebsten mit Spiegelbildern seiner selbst; 5 Prozent der CEOs heißen Thomas, und es gibt mehr Vorstandsmitglieder, die Thomas oder Michael heißen (49), als es insgesamt Frauen gibt (46)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Führung ohne Vielfalt? Ein Teil der deutschen Börsenunternehmen bleibt bei der Erneuerung der Führungsstrukturen zurück (2017)
Ankersen, Wiebke; Wartner, Christine; Meier, Miriam; Berg, Christian; Busch, Hannah;Zitatform
(2017): Führung ohne Vielfalt? Ein Teil der deutschen Börsenunternehmen bleibt bei der Erneuerung der Führungsstrukturen zurück. (AllBright Bericht), Berlin, 19 S.
Abstract
"Die Erhöhung des Frauenanteils in den Unternehmensführungen verläuft in zwei Geschwindigkeiten: Am 1. September 2017 bestehen die Vorstände der 160 an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen noch immer zu 93 Prozent aus Männern, die sich in Herkunft, Alter und Ausbildung sehr ähnlich sind. Nur die großen DAX-Konzerne haben begonnen, ihre Führungsstrukturen nachhaltig zu erneuern: ihre Vorstände werden weiblicher und internationaler. Die kleineren und mittelgroßen Unternehmen zögern und drohen, den Anschluss zu verlieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Exzellente Hasardeurinnen. Beschäftigungsbedingungen und Geschlechterungleichheit auf dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt (2017)
Zitatform
Beaufaÿs, Sandra & Andrea Löther (2017): Exzellente Hasardeurinnen. Beschäftigungsbedingungen und Geschlechterungleichheit auf dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 5, S. 348-355. DOI:10.5771/0342-300X-2017-5-348
Abstract
"Die Anzahl befristet beschäftigter qualifizierter Forscherinnen und Forscher steigt, während die Zahl der Professuren mehr oder weniger stagniert. Die davon ausgehenden Wirkungen auf Wissenschaftskarrieren sind im Hinblick auf das Geschlechterverhältnis aktuell besonders brisant. Wissenschaftlerinnen sind von den gewandelten Bedingungen in stärkerem Maße betroffen als Wissenschaftler. Der Beitrag betrachtet anhand von quantitativen und qualitativen Daten, welche geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in den Beschäftigungsbedingungen bestehen und wie diese sich auch in der Exzellenzinitiative abbilden und auswirken. Aufgrund ihrer Gleichstellungsabsicht bietet die Exzellenzinitiative durchaus attraktive Arbeitsbedingungen für Frauen, doch sind Wissenschaftlerinnen durch die allgemein ungleichen Chancen, die u. a. durch Beschäftigungsbedingungen entstehen, auch im Rahmen von Exzellenzeinrichtungen weiterhin benachteiligt. Da die Ausstiegsgründe des wissenschaftlichen Nachwuchses insbesondere in der geringen Planbarkeit wissenschaftlicher Karrieren liegen und Frauen mit diesem Aspekt besonders unzufrieden sind, ist ein kritischer Blick auf die Beschäftigungspolitik an Universitäten angezeigt - auch und gerade im Kontext von Exzellenzeinrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Women in top incomes: Evidence from Sweden 1974-2013 (2017)
Zitatform
Boschini, Anne, Kristin Gunnarsson & Jesper Roine (2017): Women in top incomes. Evidence from Sweden 1974-2013. (IZA discussion paper 10979), Bonn, 66 S.
Abstract
"Using a large, register-based panel data set we study gender differences in top incomes in Sweden over the period 1974 - 2013. We find that, while women are still a minority of the top decile group, and make up a smaller share the higher up in the distribution we move, their presence has steadily increased in all top groups over the past four decades. Top income women are wealthier and rely more on capital incomes, but the difference, relative to men, has decreased since the 1970s. Over this period capital incomes have in general become more important in the top, but the share of working-rich women has gone up, while the opposite is true for men. Realized capital gains are more important for top income women but turn out to be of a more transitory nature than for men. Mobility is generally higher for top income women compared to top income men but the trend since the 1990s is toward increased gender equality in this respect too. Finally, we find important differences between top income women and men in terms of marital status and family composition. Overall, our results suggest that many of the findings in the top income literature have a clear gender component and that understanding gender equality in the top of the distribution requires studying not only earnings and labour market outcomes but also incomes from other sources." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Articulating the entrepreneurship career: a study of German women entrepreneurs (2017)
Zitatform
Braches, Birgit & Carole Elliott (2017): Articulating the entrepreneurship career. A study of German women entrepreneurs. In: International Small Business Journal, Jg. 35, H. 5, S. 535-557. DOI:10.1177/0266242616651921
Abstract
"This article examines how German women construct accounts of entrepreneurship as a gendered career. While becoming an entrepreneur was deemed preferable to not having a career, the interpretative repertoires emerging around entrepreneurial careers mainly referred to structural barriers. These included 'anti-child anti-woman' attitudes within German society or acceptance of the 'male game' due to gendered role expectations embedded within social institutions. Interpreted from a career perspective, the findings indicate that entrepreneurial careers do not meet women's expectations as they are subject to the same gendered constraints as those faced in waged employment. The article contributes to boundaryless career theory by illustrating how, even within a country of high employment rates and talent shortage, Germany's status as a conservative welfare state builds gender inequality into entrepreneurial women's lives to constrain career choices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do women in highly qualified positions face higher work-to-family conflicts in Germany than men? (2017)
Busch-Heizmann, Anne; Holst, Elke;Zitatform
Busch-Heizmann, Anne & Elke Holst (2017): Do women in highly qualified positions face higher work-to-family conflicts in Germany than men? (DIW-Diskussionspapiere 1658), Berlin, 30 S.
Abstract
"Changing employment conditions lead to new chances, but also new risks for employees. In the literature, increasing permeability between occupational and private life is discussed as one special outcome of this development that employees must face, especially those in highly qualified positions. Drawing on existing research, we investigate in how far women and men in those positions differ in their perceived work-to-family conflicts (WFC), considering the mediating role of gender specific job opportunities. Referring conflicting theoretical arguments, we hypothesize that in Germany - as a conservative welfare state - women, especially those with family responsibilities, will perceive higher WFC than men in those positions. Our analysis is based on data from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP). Using the Siegrist instrument on effort-reward imbalance we find that women in highly qualified positions perceive higher WFC than men. This association is explained by women's lower willingness to take risks, and also party explained by lower job rewards women receive. It gets visible even more strongly if women's lower time-based burdens in the job are controlled for. Mixed results are observed concerning associations between family responsibilities and WFC, which is in line with ambivalent results in the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Challenging explanations for the lack of senior women in science?: reflections from successful women scientists at an elite British university (2017)
Chapple, Alison; Ziebland, Sue;Zitatform
Chapple, Alison & Sue Ziebland (2017): Challenging explanations for the lack of senior women in science? Reflections from successful women scientists at an elite British university. In: International Journal of Gender, Science and Technology, Jg. 9, H. 3, S. 298-315.
Abstract
"Despite many initiatives to improve diversity, women working in science in the UK are still under-represented at senior levels. There are few studies drawing on the accounts of successful women scientists about gender discrimination and workplace stereotyping. We interviewed 39 women scientists working at an elite British university. A qualitative thematic analysis drew on three controversial 'explanations' for gender inequality in science, which are variously challenged by our data. The women we talked to were all ambitious and successful and (unsurprisingly, given this success) did not suggest that they have personally experienced serious discrimination in their careers. Some conceded that perhaps other women may not reach senior positions in science because of social expectations, low confidence or a lack of support. A few had experienced, or heard of, negative consequences of stereotyping, implicit bias or a 'boys' network', whereby men met outside work for activities such as pub visits or football, which were the main reasons given to explain why some women do not progress to senior positions. Encouragingly some described how gender stereotypes are being resisted; these women scientists are themselves role models for junior colleagues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Unlocking the potential of greater female employment in Europe (2017)
Christiansen, Lone; Lin, Huidan; Pereira, Joana; Topalova, Petia; Turk, Rima;Zitatform
Christiansen, Lone, Huidan Lin, Joana Pereira, Petia Topalova & Rima Turk (2017): Unlocking the potential of greater female employment in Europe. In: Intereconomics, Jg. 52, H. 1, S. 5-16. DOI:10.1007/s10272-017-0636-0
Abstract
"This paper investigates the drivers of female labour force participation in Europe, as well as the implications of achieving greater gender diversity in senior corporate positions. Re-examining the drivers of women's decisions to work is particularly important in the context of Europe. In many European countries, the process of closing gender gaps in labour force participation has stalled, despite greater gender equality in human capital investment, declining birth rates, changing social norms and equal legal access to employment opportunities." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Gender gap in upward mobility: what is the role of non-cognitive traits? (2017)
Zitatform
Chu, Yu-Wei Luke & Susan Linz (2017): Gender gap in upward mobility. What is the role of non-cognitive traits? In: International journal of manpower, Jg. 38, H. 6, S. 835-853. DOI:10.1108/IJM-12-2015-0220
Abstract
"Purpose
Do non-cognitive traits contribute to the gender gap in supervisory status and promotion?
Design/methodology/approach
We use a large employer-employee matched dataset collected from six former socialist countries to assess the link between non-cognitive traits and upward mobility.
Findings
Controlling for workplace heterogeneity, we find that gender differences in locus of control, the preference for challenge versus affiliation, and adherence to work ethic together can explain about 7 - 18% of the gender gap in supervisory status and promotion.
Originality/value
Overall, non-cognitive traits provide an important, though modest, explanation for the gender gap in upward mobility." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
Do gender differences in career aspirations contribute to sticky floors? (2017)
Zitatform
Deschacht, Nicki, Ann-Sophie De Pauw & Stijn Baert (2017): Do gender differences in career aspirations contribute to sticky floors? In: International journal of manpower, Jg. 38, H. 4, S. 580-593. DOI:10.1108/IJM-10-2015-0171
Abstract
"Purpose: The purpose of this paper is to test hypotheses regarding the importance of employee preferences in explaining sticky floors, the pattern that women are, compared to men, less likely to start to climb the job ladder.
Design/methodology/approach: The authors use original data obtained using a survey and a vignette study in which participants had to score the likeliness with which they would accept job offers with different promotion characteristics.
Findings: The main findings are that young female professionals have a less pronounced preference for more demanding and less routinary jobs and that this effect is mediated by the greater risk aversion and anticipated gender discrimination among women. No gender differences were found in the relative likeliness to apply for jobs that involve a promotion in terms of job authority.
Research limitations/implications: The vignette method assumes that artificial settings with low stakes do not bias results. Another limitation follows from the focus on inter-organizational promotions among young professionals, which raises the question to what extent the results can be generalized to broader settings.
Originality/value: This paper contributes to the literature on gender differences in careers by measuring the impact of employee preferences on gender differences in career decisions." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
Women's disadvantage in holding supervisory positions: Variations among European countries and the role of horizontal gender segregation (2017)
Dämmrich, Johanna; Blossfeld, Hans-Peter;Zitatform
Dämmrich, Johanna & Hans-Peter Blossfeld (2017): Women's disadvantage in holding supervisory positions. Variations among European countries and the role of horizontal gender segregation. In: Acta sociologica, Jg. 60, H. 3, S. 262-282. DOI:10.1177/0001699316675022
Abstract
"Using the Labour Force Survey 2013, this paper examines gender differences in holding supervisory positions in 26 European countries and relates these differences to horizontal gender segregation, i.e. women and men working in different jobs. First, we confirm the findings of previous studies that women are still disadvantaged in holding supervisory positions in almost all countries. Second, by examining how women's disadvantage varies when working in male-dominated, gender-mixed, and female-dominated occupations, we observe women's lowest disadvantage in male-dominated occupations in most countries. Third, applying a two-stage multilevel analysis, we explore at the macro level how the country variation in women's disadvantage in holding supervisory positions is related to horizontal gender segregation, selection of women in the labour market, and conditions facilitating the combination of work and family, and whether women's disadvantage significantly differs among welfare regimes. We provide evidence that differences among welfare regimes capture much better country variation than single macro indicators." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wo schaffen es Frauen an die Spitze?: Eine empirische Analyse mit Betriebsdaten (2017)
Zitatform
Ellguth, Peter, Susanne Kohaut & Iris Möller (2017): Wo schaffen es Frauen an die Spitze? Eine empirische Analyse mit Betriebsdaten. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 24, H. 2, S. 196-217., 2017-01-08. DOI:10.3224/indbez.v24i2.05
Abstract
"Der Beitrag geht der Frage nach, welche betrieblichen Faktoren die Präsenz von Frauen in Führungspositionen beeinflussen. Hierbei interessiert uns auch die Rolle des Betriebsrats. Für unsere multivariate Analyse nutzen wir das IAB-Betriebspanel 2014 und verwenden Zähldatenmodelle mit der Anzahl Frauen im Führungsteam als abhängiger Variablen. Wir schätzen sowohl Modelle für die erste als auch für die zweite Führungsebene. Für die erste Führungsebene lassen sich Hinweise auf die in der Literatur beschriebenen Barrieren finden, die als gläserne Klippen und Böden bzw. Etagen, auf denen Frauen kleben bleiben, umschrieben werden. Insgesamt vermitteln die Ergebnisse aber vor allem den Eindruck, dass Frauen in 'unattraktiven' Betrieben eher in Führungspositionen zu finden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Personalpolitik in Hessen 2016: Abschlussbericht des IAB-Betriebspanels Hessen 2016 (2017)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2017): Betriebliche Personalpolitik in Hessen 2016. Abschlussbericht des IAB-Betriebspanels Hessen 2016. (IAB-Betriebspanel Hessen 2017,04), Frankfurt am Main, 96 S.
Abstract
"In den vier Einzelreporten zum IAB-Betriebspanel Hessen 2016 wurden folgende zentrale Facetten betrieblicher Personalpolitik genauer beleuchtet: das Engagement der Betriebe in der dualen Berufsausbildung, die Beschäftigungssituation von Frauen und Frauen in Führungspositionen, Möglichkeiten der Personalrekrutierung, offene Stellen, Neueinstellungen und Personalabgänge sowie das betriebliche Weiterbildungsverhalten.
Mit dem vorliegenden Abschlussbericht werden die Ergebnisse aus den Einzelreporten zusammengeführt und um ausgewählte Daten zur Betriebs- und Beschäftigtenstruktur sowie um Angaben zum Stand der Auseinandersetzung mit dem Thema Automatisierung und Digitalisierung ergänzt. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle und repräsentative Daten zur betrieblichen Personalpolitik in Hessen 2016 bereitzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Personalpolitik in Hessen 2016: Abschlussbericht des IAB-Betriebspanels Hessen 2016. Kurzfassung (2017)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2017): Betriebliche Personalpolitik in Hessen 2016. Abschlussbericht des IAB-Betriebspanels Hessen 2016. Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Hessen 2017,04), Frankfurt am Main, 12 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Befragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB), welche seit 1996 bundesweit durchgeführt wird.
Die vorliegende Kurzfassung dokumentiert die zentralen Ergebnisse der Befragungswelle des Jahres 2016 mit Fokus auf folgende zentrale Facetten betrieblicher Personalpolitik: die Strategien zur Erschließung ungenutzter Personalressourcen, die Frauenbeschäftigung und Chancengleichheit, das Engagement der Betriebe in der dualen Berufsausbildung und das betriebliche Weiterbildungsverhalten.
Zudem werden ausgewählte Daten zur Betriebs- und Beschäftigtenstruktur sowie Angaben zum Thema Automatisierung- und Digitalisierung ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Frauenbeschäftigung und Frauen in Führungspositionen: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2016 (2017)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2017): Frauenbeschäftigung und Frauen in Führungspositionen. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2016. (IAB-Betriebspanel Hessen 2017,02), Frankfurt am Main, 28 S.
Abstract
"Die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, dass die Zahl der in Hessen beschäftigten Frauen in den vergangenen 15 Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Im Jahr 2016 wurde ein bisheriger Höchststand erreicht. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass nach wie vor strukturelle Differenzen in der Beschäftigtensituation von Frauen und Männern bestehen: Frauen blieben in qualifizierten Tätigkeiten weiterhin unterrepräsentiert, zugleich waren sie deutlich häufiger in Teilzeit oder befristet eingestellt als ihre männlichen Kollegen. In der Konsequenz zeichnen sich die Beschäftigungsverhältnisse von Frauen seltener durch sichere berufliche Positionen und Aufstiegsmöglichkeiten aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The view at the top or signing at the bottom? Workplace diversity responsibility and women's representation in management (2017)
Zitatform
Graham, Mary E., Maura A. Belliveau & Julie L. Hotchkiss (2017): The view at the top or signing at the bottom? Workplace diversity responsibility and women's representation in management. In: ILR review, Jg. 70, H. 1, S. 223-258. DOI:10.1177/0019793916668879
Abstract
"Women lag men in their representation in management jobs, which negatively affects women's careers and company performance. Using data from 81 publicly traded firms with more than 2,000 establishments, the authors examine the impact of two management structures that may influence gender diversity in management positions. The authors find no association between the presence of an HR executive on the top management team -- a structure envisioned in practice as enhancing diversity but which could, instead, operate merely symbolically -- and the proportion of women in management. By contrast, the authors show a strong, positive association between a previously unexamined measure of commitment to diversity -- the hierarchical rank of the individual certifying the company's required, confidential federal EEO-1 report -- and women's representation in management. These findings counter the common perception that the Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) regulations are too weak to affect gender diversity. The authors discuss the implications for diversity scholarship, as well as for management practice and public policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Geschlechterungleichheit in Führungspositionen: Der Einfluss von Arbeitsmarktsegregation und beruflichen Opportunitätsstrukturen (2017)
Granato, Nadia;Zitatform
Granato, Nadia (2017): Geschlechterungleichheit in Führungspositionen. Der Einfluss von Arbeitsmarktsegregation und beruflichen Opportunitätsstrukturen. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 46, H. 3, S. 185-200. DOI:10.1515/zfsoz-2017-1011
Abstract
"Frauen sind nach wie vor seltener in Führungspositionen zu finden als Männer. Bei der Suche nach den zugrundeliegenden Ursachen und Mechanismen dieser geschlechtsspezifischen Ungleichheit gilt es auch zu beachten, dass der deutsche Arbeitsmarkt zum einen durch eine deutliche Geschlechtersegregation gekennzeichnet ist. Zum anderen sind Leitungsfunktionen nicht gleichmäßig über das berufliche Spektrum verteilt. Somit stellt sich die Frage, inwieweit eine Überschneidung dieser beiden Phänomene und die daraus resultierenden Opportunitätsstrukturen zur beobachteten Chancenungleichheit beitragen. Empirisch zeigt sich, dass gerade in höher qualifizierten Tätigkeiten ein deutlicher Teil der geschlechtsspezifischen Nachteile auf diese strukturellen Gegebenheiten zurückzuführen ist. Im Bereich der qualifizierten Berufe trifft dies allerdings nicht durchgängig zu. Hier trägt die berufliche Verteilung von Frauen und Männern nur teilweise zur Erklärung von Ungleichheitsmustern bei." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Narratives of spousal support for the careers of men in managerial posts (2017)
Zitatform
Heikkinen, Suvi & Anna-Maija Lämsä (2017): Narratives of spousal support for the careers of men in managerial posts. In: Gender, Work and Organization, Jg. 24, H. 2, S. 171-193. DOI:10.1111/gwao.12157
Abstract
"This article analyses the narratives of men managers to see how they perceive their wives' support in relation to their careers. Our aim is to focus on different forms of spousal support and explore how the support can evolve in the course of the men's careers. We are also interested in what kind of gender relations men produce when narrating their experiences of spousal support for their career. The research material comprises interviews with 29 managers who are fathers. In contrast to many previous studies, the results here suggest that spousal support is not a fixed or uncomplicated phenomenon but is constructed as various and flexible by men: negotiated, enriching and declining. The narrative analysis, in which we detected three different story-lines -- romance, 'happily-ever-after' and tragedy -- shows that the most positive narratives in terms of life satisfaction and career success were those in which spousal support was constructed as negotiated and men were willing to be flexible and adaptable in their gender relations with their spouse. More attention to a father's work and family integration is needed in the field of management and organizations." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Frauen sind in Top-Positionen der größten Energie- und Verkehrsunternehmen in Deutschland deutlich unterrepräsentiert (2017)
Zitatform
Kemfert, Claudia & Olga Egerer (2017): Frauen sind in Top-Positionen der größten Energie- und Verkehrsunternehmen in Deutschland deutlich unterrepräsentiert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 84, H. 47, S. 1070-1074.
Abstract
"Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich zu erhöhen. Nach wie vor ist dieser aber gering, auch in den jeweils 50 größten Unternehmen des Energie- und Verkehrssektors, wie eine Untersuchung des DIW Berlin zeigt. Demnach sind Frauen in Vorstands,- Aufsichtsrats- und Verwaltungsgremien dieser Unternehmen deutlich unterrepräsentiert. Vor allem die Vorstandspositionen der TOP-50-Energieunternehmen werden vornehmlich mit Männern besetzt. Der Anteil von Frauen liegt bei unter sechs Prozent, während ihr Anteil unter den Beschäftigten in den untersuchten Unternehmen bei knapp 30 Prozent liegt. Der Gender Leadership Gap ist dementsprechend besonders hoch. Nur drei der 50 umsatzstärksten Energieunternehmen haben eine Frauenquote im Vorstand von mehr als 30 Prozent. Der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten ist hingegen deutlich höher und liegt bei über 20 Prozent aller untersuchten Unternehmen. Insgesamt erfüllen 13 von 50 Unternehmen die gesetzlich feste oder freiwillige Quote von 30 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten. In den TOP-50-Unternehmen des Verkehrs- und Logistiksektors ist der Anteil von Frauen auf Vorstandsebene nur geringfügig höher, im Bereich der Aufsichts- und Verwaltungsgremien in etwa genauso hoch wie im Energiesektor. Der Zugang von Frauen zu den höchsten Führungspositionen muss dringend verbessert werden. Hier sind Politik, zum Beispiel mit Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und Unternehmen mit gezielten Fördermaßnahmen für weibliche Führungskräfte gefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Führungspositionen in Betrieben und Verwaltungen: Oberste Chefetage bleibt Männerdomäne (2017)
Zitatform
Kohaut, Susanne & Iris Möller (2017): Führungspositionen in Betrieben und Verwaltungen: Oberste Chefetage bleibt Männerdomäne. (IAB-Kurzbericht 24/2017), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"Frauen sind in den Chefetagen deutscher Betriebe immer noch unterrepräsentiert. An diesem Befund aus einer repräsentativen Betriebsbefragung hat sich in den vergangenen zwölf Jahren kaum etwas geändert. Nur auf der zweiten Führungsebene konnten Frauen ihren Anteil ausbauen. Auch im öffentlichen Sektor sind die Bedingungen für Frauen in Führungspositionen trotz gleichstellungsrechtlicher Regelungen nicht günstiger als in der Privatwirtschaft. Die Autorinnen zeigen, dass sich Betriebe zwar zunehmend im Bereich personalpolitischer Maßnahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen engagieren. Die gezielte Förderung von Frauen, insbesondere zur Vorbereitung auf Führungsaufgaben, ist aber nach wie vor selten zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Auf den Führungsetagen sind Frauen weiterhin unterrepräsentiert
- In fast allen Branchen sind Frauen in der Privatwirtschaft vor allem auf der ersten Führungsetage unterrepräsentiert
- Im Öffentlichen Dienst sind Frauen häufiger in der ersten Führungsebene vertreten als in der Privatwirtschaft
- In großen Betrieben sind Frauen seltener vertreten
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Literaturhinweis
Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2017)
Kriwoluzky, Silke; Prick, Simone; Frei, Marek;Zitatform
Kriwoluzky, Silke, Marek Frei & Simone Prick (2017): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Forschungsberichte 41), Potsdam, 104 S.
Abstract
"Seit 1996 wird das IAB-Betriebspanel in Brandenburg als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene der Betriebe durchgeführt. Die Interviews zur 21. Welle fanden zwischen Juli und Oktober 2016 statt. Auf Grundlage dieser Befragung wurde im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg der vorliegende Auswertungsbericht für Brandenburg erarbeitet. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Brandenburger Betriebe bereitzustellen und mit Betrieben in Ost- und Westdeutschland zu vergleichen.
Der diesjährige Bericht stellt aktuelle Ergebnisse zu zentralen Aspekten der Beschäftigungsentwicklung in Brandenburg dar. Zum einen werden damit die Befunde der früheren Befragungsjahre fortgeschrieben bzw. aktualisiert. Hierzu gehören Struktur und Entwicklung von Betrieben sowie Umfang und Qualität von Beschäftigung (Kapitel 2), die Entwicklung der betrieblichen Nachfrage nach Fachkräften sowie der Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 0), betriebliche Aus- und Weiterbildung (Kapitel 5 und 6), Frauen in Führungspositionen (Kapitel 7), Tarifbindung, Verdienste und Arbeitszeiten (Kapitel 8) sowie Investitionen und Innovationen (Kapitel 10). Zum anderen wurden in der aktuellen Befragung thematische Schwerpunkte gesetzt. Dies waren erstens die Position von Personalverantwortlichen gegenüber langzeitarbeitslosen Bewerberinnen und Bewerbern sowie die Verbreitung anonymisierter Bewerbungsverfahren (Kapitel 0), zweitens die Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften (Kapitel 4) und drittens der Status Quo bezüglich der Digitalisierungs- und Automatisierungstechnologien in den Betrieben (Kapitel 9). Mit dem zuletzt genannten Thema knüpft das IAB-Betriebspanel an die aktuelle Debatte an, welche sich mit den möglichen Effekten der mit den Schlagworten 'Arbeit 4.0' beschriebenen Prozesse auseinandersetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Women helping women?: Evidence from private sector data on workplace hierarchies (2017)
Zitatform
Kunze, Astrid & Amalia R. Miller (2017): Women helping women? Evidence from private sector data on workplace hierarchies. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 99, H. 5, S. 769-775. DOI:10.1162/REST_a_00668
Abstract
"We study gender spillovers in career advancement using eleven years of employer-employee matched data on white-collar workers at over 4,000 private sector workplaces in Norway. Our data allow us to define seven hierarchical ranks that are consistent across plants and over time and track promotions even for individuals who change employers. We find positive spillovers across ranks (flowing from higher-ranking to lower-ranking women) but negative spillovers within ranks. The finding of narrower gender gaps in promotions for workers with more female bosses suggests that policies that increase female representation in corporate leadership can have spillover benefits to women in lower ranks." (Author's abstract, © MIT Press Journals) ((en))
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Stressing the advantages of female leadership can place women at a disadvantage (2017)
Zitatform
Lammers, Joris & Anne Gas (2017): Stressing the advantages of female leadership can place women at a disadvantage. In: Social psychology, Jg. 48, H. 1, S. 28-39. DOI:10.1027/1864-9335/a000292
Abstract
"Women are still underrepresented in management and men hold the majority of higher positions. Nonetheless, one often-heard claim in popular media is that female people-centered leadership skills (empathy, communication, etc.) are a better match for the business world - especially in the future. Furthermore, a related idea is that women may use this advantage to take over men's dominant position in leadership. Four studies show that such claims paradoxically maintain gender inequality, by undermining support for affirmative action to reduce female underrepresentation in leadership. Where earlier research shows that positive stereotypes can hurt women by suggesting that they are unqualified for leadership, the current findings show that even positive stereotypes that claim that women are particularly well qualified for leadership can hurt women in their chances for gaining leadership positions. Although it is good to highlight the advantages of female leadership, exaggerated and sensationalist claims contribute to a perpetuation of gender inequality." (Author's abstract, © 2017 Hogrefe Publishing) ((en))
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Arrivierte Frauen: Der riskante Weg in Spitzenpositionen der Wirtschaft (2017)
Lellé, Noëmi;Zitatform
Lellé, Noëmi (2017): Arrivierte Frauen. Der riskante Weg in Spitzenpositionen der Wirtschaft. Wiesbaden: Springer VS, 304 S. DOI:10.1007/978-3-658-16740-0
Abstract
"Noëmi Lellé untersucht das Phänomen der Untervertretung von Frauen im Deutschschweizer Kaderarbeitsmarkt. Die Autorin hält fest, dass umso weniger Frauen auszumachen sind, je höher eine Position ist. Bourdieus Denkwerkzeuge, insbesondere sein Konzept der männlichen Herrschaft (vgl. Bourdieu 2005) bildet die theoretische Grundlage der Analyse und das Forschungsinteresse richtet sich auf den weiblichen Habitus. Geschlecht wird als eine historisch kontingente Art des Seins definiert und Prozesse der Naturalisierung von Geschlecht und Arbeitsteilung der Produktions- und Reproduktionsarbeit werden aufgedeckt. Es wird herausgearbeitet, wie das zweigeschlechtliche Ordnungsprinzip institutionalisiert ist und permanent reziprok reproduziert wird. Diese Ordnung der Gesellschaft wird hier als Geschlechterordnung im Rahmen einer Soziologie des Geschlechts und der Arbeitssoziologie untersucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Economic benefits of gender equality in the EU (2017)
Maceira, Helena Morais;Zitatform
Maceira, Helena Morais (2017): Economic benefits of gender equality in the EU. In: Intereconomics, Jg. 52, H. 3, S. 178-183. DOI:10.1007/s10272-017-0669-4
Abstract
"To analyse how gender equality measures can contribute to economic growth in the EU, the European Institute for Gender Equality studied the impacts of reducing gender inequalities in areas relevant from a macroeconomic perspective: STEM education, labour market activity and pay. It also considered the demographic changes that would take place if these gender gaps are reduced and a more equal distribution of unpaid care work between women and men is achieved. The study is the first of its kind to use a robust econometric model to estimate a broad range of macroeconomic benefits of gender equality at the EU level. The results of the modelling show that improved gender equality would have a largely positive effect on GDP per capita and on employment of women. The positive impacts are due to an increase in productivity and an improvement to the potential productive capacity of the economy.
This article is based on the results, outputs and publications of EIGE's work on the economic benefits of gender equality in the EU; see European Institute for Gender Equality: Economic Benefits of Gender Equality in the European Union, 2017, available at http://eige.europa.eu/gender-mainstreaming/sectoral-areas/economic-and-financial-affairs/economic-benefits-gender-equality. The study was commissioned by EIGE and carried out by ICF, Cambridge Econometrics and Collegio Carlo Alberto." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en)) -
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"Think-Manager-Consider-Female": Eine Analyse stereotypischer Ansichten über weibliche Führungskräfte und die empirische Überprüfung ihrer realen Persönlichkeit anhand der Big Five und Dunklen Triade (2017)
Zitatform
Mai, Christian, Marion Büttgen & Dominik Schwarzinger (2017): "Think-Manager-Consider-Female": Eine Analyse stereotypischer Ansichten über weibliche Führungskräfte und die empirische Überprüfung ihrer realen Persönlichkeit anhand der Big Five und Dunklen Triade. In: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, Jg. 69, H. 2, S. 119-152. DOI:10.1007/s41471-016-0022-9
Abstract
"Obwohl weiblichen Führungskräften oft mehr Leistungsbereitschaft zugeordnet wird, ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen niedrig. Diese Unterrepräsentanz wird in der vorliegenden Studie auf Basis implizierter Führungsforschung und der Role Congruity Theory analysiert. Dabei wird ein Überblick zu den sich annähernden Stereotypen weiblicher und männlicher Führungskräfte gegeben. Für eine empirische Ergründung dieses Annäherungsprozesses werden aktuell vorherrschende Persönlichkeitseigenschaften mittels Big Five und Dunkler Triade bei insgesamt 332 Führungskräften untersucht und in Vergleich zueinander sowie zu allgemeinen Bevölkerungsdaten gesetzt. Für weibliche Führungskräfte lassen sich klare Alpha-Ausprägungen ableiten, wobei die Ergebnisse kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen. Implikationen für Praxis und Forschung werden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gleichstellungsindex 2016: Gleichstellung von Frauen und Männern in den obersten Bundesbehörden (2017)
Meißmer, Christian;Zitatform
Meißmer, Christian (2017): Gleichstellungsindex 2016. Gleichstellung von Frauen und Männern in den obersten Bundesbehörden. (Gleichstellungsindex 2), Wiesbaden, 15 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht zum Gleichstellungsindex wird regelmäßig im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt. Der Index misst jährlich zum 30. Juni mittels aussagekräftiger Kennzahlen die Umsetzungserfolge einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen als Führungskraft: Stärken nutzen, Erfolgspotenziale realisieren (2017)
Müller, Sandra;Zitatform
Müller, Sandra (2017): Frauen als Führungskraft. Stärken nutzen, Erfolgspotenziale realisieren. Wiesbaden: Springer, 179 S. DOI:10.1007/978-3-658-17673-0
Abstract
"Dieses Fachbuch ermutigt weibliche Führungskräfte und Fachexpertinnen nun bereits in der 3., überarbeiteten und erweiterten Auflage zum Führungserfolg. Sechs prägnante Praxisfälle liefern konkrete Werkzeuge für die eigene Kompetenzentwicklung. In allen Fallbeispielen stehen weibliche Entscheider im Mittelpunkt. Ein roter Faden aus Reflexionsfragen, Checklisten und Praxistipps ermöglicht den direkten Transfer der Buchinhalte in den eigenen Arbeitsalltag. Auch für Personalexperten liefert das Buch hilfreiche Anregungen für Programme und Projekte, um Frauen durch kompetente Personalentwicklung in Führung zu bringen. Experteninterviews, Praxistipps für gelungenes Selbstmarketing und Checklisten leisten wertvolle Hilfestellung. Mit klugen Tipps für den Umgang mit Gegenwind und zur Bewältigung von Rückschlägen sowie einer neuen Studie in der Generation Y und Z." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle 2016 (2017)
Putzing, Monika; Frei, Marek; Prick, Simone; Walter, Gerd; Kriwoluzky, Silke;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Gerd Walter & Simone Prick (2017): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle 2016. Erfurt, 88 S.
Abstract
"Das IAB Betriebspanel wurde in Thüringen als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2016 zum 21. Mal durchgeführt. Der Auswertungsbericht für den Freistaat wurde im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erarbeitet.
Das IAB-Betriebspanel befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Beschäftigungsentwicklung. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Welche neuen (Beschäftigungs-)Trends sind erkennbar? Wo setzen sich bisherige Entwicklungen fort, wo zeigen sich Brüche? In welchen Bereichen entstehen Arbeitsplätze, wo werden sie abgebaut? Welche Ausprägungsformen hat Arbeit heute (im Hinblick auf Ort der Erstellung, Umfang, Entlohnung, Stabilität etc.)? Welche qualifikatorischen Anforderungen werden an die Arbeitskräfte gestellt? Hat einfache Arbeit Zukunft? Sprich: Welche Chancen haben Ungelernte? Welche Möglichkeiten haben die Sozialpartner, auf die Gestaltung der Arbeits- und Einkommensbedingungen der ArbeitnehmerInnen einzuwirken?" (Textauszug, IAB-Doku) -
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The effect of the external labor market on the gender pay gap among executives (2017)
Zitatform
Quintana-García, Cristina & Marta M. Elvira (2017): The effect of the external labor market on the gender pay gap among executives. In: ILR review, Jg. 70, H. 1, S. 132-159. DOI:10.1177/0019793916668529
Abstract
"To date, few empirical studies have explored potential differences in the effects of external labor market hiring on the compensation of male and female managers. Using longitudinal data from a sample of public high-technology firms on individual top executives' total compensation in the United States, and the separate components of base and variable pay, the authors study the effects of being an external hire for men and women. The results suggest that women who are external labor market hires are disadvantaged, in both base and variable compensation, compared with internal placements. The analyses also provide some evidence that having greater representation of women in top positions reduces the disadvantaging effects for women of being an external hire." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The global gender gap report 2017: insight report (2017)
Schwab, Klaus; Samans, Richard; Hausmann, Ricardo ; Zahidi, Saadia; D¿Andrea Tyson, Laura; Leopold, Till Alexander; Ratcheva, Vesselina;Zitatform
Schwab, Klaus, Richard Samans, Saadia Zahidi, Till Alexander Leopold, Vesselina Ratcheva, Ricardo Hausmann & Laura D¿Andrea Tyson (2017): The global gender gap report 2017. Insight report. (The global gender gap report), Cologny/Geneva, 349 S.
Abstract
"Gender parity is fundamental to whether and how economies and societies thrive. Ensuring the full development and appropriate deployment of half of the world's total talent pool has a vast bearing on the growth, competitiveness and future-readiness of economies and businesses worldwide. The Global Gender Gap Report benchmarks 144 countries on their progress towards gender parity across four thematic dimensions: Economic Participation and Opportunity, Educational Attainment, Health and Survival, and Political Empowerment. In addition, this year's edition also analyses the dynamics of gender gaps across industry talent pools and occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wissenschaft und Familie: Analysen zur Vereinbarkeit beruflicher und familialer Anforderungen und Wünsche des wissenschaftlichen Nachwuchses. Projektbericht (2017)
Schürmann, Ramona; Sembritzki, Thorben;Zitatform
Schürmann, Ramona & Thorben Sembritzki (2017): Wissenschaft und Familie. Analysen zur Vereinbarkeit beruflicher und familialer Anforderungen und Wünsche des wissenschaftlichen Nachwuchses. Projektbericht. Hannover, 120 S.
Abstract
"Wissenschaftlerinnen geben ihr Ziel, eine Karriere in der Wissenschaft weiter zu verfolgen, auch dann nicht auf, wenn sie sich für Kinder entschieden haben. Das gilt vor allem für bereits promovierte Frauen. Bei den befragten promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben bereits 40 Prozent Kinder, während bei Promovierenden 28 Prozent Eltern sind.
Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine Querschnittsbefragung von Promovierenden und Promovierten beider Geschlechter an 23 zufällig ausgewählten Hochschulen in Deutschland. Im Rahmen einer repräsentativen Online-Umfrage wurden dafür über 4000 Fragebögen ausgewertet und zusätzlich einzelne Nachwuchswissenschaftler(innen) mit ihren Partner(inne)n in persönlichen Interviews zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Wissenschaft befragt. Gefördert wurde die Studien durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Board diversity and firm performance: evidence from the U.K. SMEs (2017)
Shehata, Nermeen; El-Helaly, Moataz; Salhin, Ahmed;Zitatform
Shehata, Nermeen, Ahmed Salhin & Moataz El-Helaly (2017): Board diversity and firm performance. Evidence from the U.K. SMEs. In: Applied Economics, Jg. 49, H. 48, S. 4817-4832.
Abstract
"This study examines the relationship between board diversity and firm performance in small- and medium-sized enterprises (SMEs) in the U.K. In particular, we investigate the role of gender and age as two dimensions of diversity. Using a large sample of SMEs (34,798 firms) located in the U.K. and focusing on the period from 2005 to 2013, our results show a significant negative association between each of gender diversity and age diversity, and firm performance. Our evidence yields important insights on the association between board diversity and firm performance, and calls suggestions for increased board diversity into question. A possible explanation for our findings could be due to the fact that our sampled firms are SMEs, whereas those in previous studies have been large enterprises. This research provides insights to entrepreneurs on how to enhance their performance, and to governments and policymakers on the development of rules that would achieve better performance in the SME sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ist die gläserne Decke noch aktuell?: Untersuchung wahrgenommener Aspekte der Unternehmenskultur und der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Karrierechancen (2017)
Zitatform
Weissenrieder, Caprice Oona, Regine Graml, Tobias Hagen & Yvonne Ziegler (2017): Ist die gläserne Decke noch aktuell? Untersuchung wahrgenommener Aspekte der Unternehmenskultur und der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Karrierechancen. In: Gender, Jg. 9, H. 1, S. 115-132. DOI:10.3224/gender.v9i1.08
Abstract
"Das Thema der geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Karrierechancen ist aktuell und wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Verschiedene Studien belegen, dass im europäischen Vergleich in Deutschland das Potenzial, insbesondere bei gut ausgebildeten Frauen, nicht signifikant ausgeschöpft wird. Die vorgestellte Studie gibt Aufschluss darüber, wie Frauen und Männer unternehmenskulturelle Aspekte - Beziehungen und Netzwerke, MitarbeiterInnenförderung, Stellenbesetzung und Rekrutierung sowie Präsenz am Arbeitsplatz - in Bezug auf ihre Karriereperspektiven wahrnehmen. Die Studie basiert auf einer Online-Befragung von Personen in Führungspositionen oder mit Führungspotenzial eines deutschen Großunternehmens." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über den Frauen- und Männeranteil an Führungsebenen und in Gremien der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2017)
Zitatform
(2017): Bericht der Bundesregierung über den Frauen- und Männeranteil an Führungsebenen und in Gremien der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/13333 (10.08.2017)), 126 S.
Abstract
Die Bundesregierung berichtet über die Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft, im öffentlichen Dienst und an Gremien im Einflussbereich des Bundes. (IAB)
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Literaturhinweis
Women in the boardroom: A global perspective (2017)
Abstract
"Women are still largely under-represented on corporate boards globally, despite continued efforts to improve boardroom gender diversity. Our 5th edition of our Women in the Boardroom report outlines efforts in over 60 countries to increase the number of women occupying board seats.
The 5th edition of our Women in the Boardroom report outlines efforts in over 60 countries to increase the number of women occupying board seats. The report also features perspectives of four non-executive directors from Australia, Japan, UK, and US into how boardroom diversity is progressing in their parts of the world." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Erste jährliche Information der Bundesregierung über die Entwicklung des Frauen- und Männeranteils an Führungsebenen und in Gremien der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2017)
Zitatform
(2017): Erste jährliche Information der Bundesregierung über die Entwicklung des Frauen- und Männeranteils an Führungsebenen und in Gremien der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/11500 (09.03.2017) 1), 69 S.
Abstract
"Am 1. Mai 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FüPoG) in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, den Anteil von Frauen in Führungspositionen sowohl im privaten wie im öffentlichen Sektor signifikant zu erhöhen und damit die verfassungsrechtlich garantierte gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern auch in diesen Bereichen zu fördern. Das vorliegende Monitoring gibt einen ersten Überblick über
a) die auf verbindlichen Erklärungen der Unternehmen basierende Entwicklung des Frauen- und Männeranteils an Führungsebenen und
b) die Gremienbesetzung sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Executive gender, competitive pressures, and corporate performance (2016)
Zitatform
Amore, Mario Daniele & Orsola Garofalo (2016): Executive gender, competitive pressures, and corporate performance. In: Journal of Economic Behavior and Organization, Jg. 131, H. November/Pt. A, S. 308-327. DOI:10.1016/j.jebo.2016.09.009
Abstract
"We investigate whether the gender of top executives influences a firm's reaction to competitive pressures. Our empirical approach is based on policy changes that varied the exposure of US banks to competition during the late 1990s. Results suggest that while banks with female executives experience significantly higher financial performance under low competition, they tend to underperform when competition increases. At the same time, we find that the presence of female leaders improves the capital stability of banks subject to greater competition. Overall, our study highlights strong interactions between executive gender and market structures in the determination of business outcomes" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zielgröße: Null Frauen: Die verschenkte Chance deutscher Unternehmen (2016)
Ankersen, Wiebke; Håkansson, Ellinor; Berg, Christian; Hartung, Amelie; Gurok, Christina;Zitatform
(2016): Zielgröße: Null Frauen. Die verschenkte Chance deutscher Unternehmen. (AllBright Bericht), Berlin, 19 S.
Abstract
"Anders als schwedische Firmen setzen die in den deutschen Indizes DAX30, MDAX, SDAX und TecDAX notierten Unternehmen noch nicht auf die unternehmerischen Vorteile von mehr Frauen in ihren Führungsgremien. Die von ihnen veröffentlichten Zielgrößen für die Erhöhung des Frauenanteils in den Vorständen bis zum 30.06.2017 sind überraschend niedrig: nur 16 Firmen planen überhaupt eine Erhöhung des Frauenanteils, fünf von ihnen haben bislang eine Frau für den Vorstand rekrutiert. 110 Firmen von 160 haben derzeit gar keine Frau im Vorstand und planen laut Geschäftsbericht auch nicht, etwas daran zu ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
