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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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im Aspekt "Determinanten der Erwerbsbeteiligung von Männern"
  • Literaturhinweis

    Peer effects in parental leave decisions (2016)

    Welteke, Clara; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Welteke, Clara & Katharina Wrohlich (2016): Peer effects in parental leave decisions. (IZA discussion paper 10173), Bonn, 39 S.

    Abstract

    "This paper analyzes to what extent parental leave decisions of mothers with young children depend on the decisions made by their coworkers. The identification of peer effects, which are defined as indirect effects of the behavior of a social reference group on individual outcomes, bears various challenges due to correlated characteristics within social groups and endogenous group membership. We overcome these challenges by exploiting quasi-random variation in the costs of parental leave during a narrow window around a cut-off date, induced by a parental leave benefit reform in Germany. The reform encourages mothers to remain at home during the first year following childbirth. Administrative linked employer-employee panel data enable us to assign a peer group to all individuals who work in the same establishment and occupational group. While there is a growing literature on peer effects, few studies look at peer effects in the context of parental leave decisions. We argue, however, that mothers with young children are particularly susceptible to peer behavior at the workplace due to preferences for conformity with peer group behavior as well as the career-related uncertainty that mothers face. Our results suggest that maternal decisions regarding the length of parental leave are significantly influenced by coworker decisions, in particular in situations with high uncertainty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mitten im Leben: Wünsche und Lebenswirklichkeiten von Frauen zwischen 30 und 50 Jahren. Kurzfassung (2016)

    Wippermann, Carsten;

    Zitatform

    Wippermann, Carsten (2016): Mitten im Leben. Wünsche und Lebenswirklichkeiten von Frauen zwischen 30 und 50 Jahren. Kurzfassung. Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Eine neue Studie gibt Rückenwind für das Vorhaben der Bundesregierung, mehr Lohngerechtigkeit zu schaffen. Demnach fordern über 90 Prozent der Frauen, gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit. Für die repräsentative Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums wurden mehr als 3000 Interviews mit Männern und Frauen geführt. Ziel war es, die Einstellung der deutschen Bevölkerung zu Einkommensgerechtigkeit zu untersuchen.
    Frauen zwischen 30 und 50 Jahren haben heute mehr Möglichkeiten als frühere Generationen. Sie wollen erwerbstätig sein, weil dadurch ihr Selbstwertgefühl und ihre wirtschaftlich Unabhängigkeit gestärkt werden. Ihre berufliche Qualifikation ist heute genauso gut wie die der Männer. Dennoch sind nach wie vor tradierte Rollenbilder, Verhaltensmuster und Fehlanreize wirksam, welche die bestehende Entgeltungleichheit befördern. So arbeiten Frauen viel häufiger in Teilzeit: Trotz guter Qualifikation sind nur 39 Prozent der Frauen im Alter von 30 bis 50 Jahren Vollzeit erwerbstätig - aber 88 Prozent der Männer. Gerade in der Mitte des Lebens werden weichenstellende Entscheidungen getroffen, die viele Frauen zunehmend vom Einkommen ihres Partners oder staatlichen Transferleistungen abhängig machen. Die praktische Lebenswirklichkeit der Frauen bleibt so weit hinter ihren Potenzialen und Wünschen zurück. Nur 14 Prozent der Frauen leben in einer gleichgestellten Partnerschaft, in der sich beide die Aufgaben für Haushalt und Kinder teilen und das Haushaltseinkommen erwirtschaften. Für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist Gleichberechtigung nach Auffassung von 83 Prozent der Frauen ein notwendiges Basiselement - nur 12 Prozent sind der Ansicht, dass Gleichstellung zwischen Frauen und Männern bereits voll und ganz realisiert ist. Über 90 Prozent der Frauen fordern gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland (2016)

    Zitatform

    (2016): 3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. (Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland 03), Berlin, 89 S.

    Abstract

    "Das Bundesfrauenministerium hat den '3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland' veröffentlicht. Basierend auf Daten der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes liefert der auf Deutsch und Englisch vorliegende Atlas einen umfassenden Überblick über die regionalen Unterschiede bei der Umsetzung gleichstellungspolitischer Ziele und Rahmenbedingungen auf Landes- und Kreisebene in Deutschland.
    Untersucht wurden 38 Gleichstellungsindikatoren zu den thematischen Schwerpunkten 'Partizipation', 'Bildung, Ausbildung, Berufswahl', 'Arbeit und Einkommen' sowie 'Lebenswelt' in ihrer zeitlichen Entwicklung seit 2008, dem Erscheinen des 1. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. Dabei wurde die Zahl der untersuchten Indikatoren gegenüber den vorherigen Ausgaben erweitert. So werden erstmals die Indikatoren 'Frauen in Führungspositionen in der Justiz' sowie 'eigenes Alterssicherungseinkommen' (Gender Pension Gap) dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Renditepotenziale der NEUEN Vereinbarkeit (2016)

    Abstract

    "Die Studie 'Renditepotenziale der NEUEN Vereinbarkeit' stellt die betriebswirtschaftlichen Vorteile einer modernen familienbewussten Personalpolitik für die Unternehmen dar und liefert Daten zur Abschätzung einer 'Vereinbarkeitsrendite': der Rendite auf familienfreundliche Maßnahmen der Unternehmen. Die Studie zeigt, dass bereits heute mit etablierten Angeboten wie Teilzeitmodellen, Home-Office oder Kinderbetreuungsangeboten positive Renditen bis zu 25 Prozent erzielt werden können. Effekte ergeben sich zum Beispiel durch die Reduktion von Fehlzeiten sowie durch schnellere Rückkehr in den Beruf nach einer familienbedingten Auszeit. Setzen Unternehmen die NEUE Vereinbarkeit in ihrer Personalpolitik um und beziehen neue Zielgruppen wie Väter und Beschäftigte mit Pflegeaufgaben mit ein, ergibt sich ein noch deutlich höheres Renditepotenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The global gender gap report 2016: insight report (2016)

    Zitatform

    (2016): The global gender gap report 2016. Insight report. (The global gender gap report), Cologny/Geneva, 382 S.

    Abstract

    "The world is facing an acute misuse of talent by not acting faster to tackle gender inequality, which could put economic growth at risk and deprive economies of the opportunity to develop, according to the World Economic Forum's Global Gender Gap Report 2016, which is published today.
    The report is an annual benchmarking exercise that measures progress towards parity between men and women in four areas: Educational Attainment, Health and Survival, Economic Opportunity and Political Empowerment. In this latest edition, the report finds that progress towards parity in the key economic pillar has slowed dramatically with the gap - which stands at 59% - now larger than at any point since 2008.
    Behind this decline are a number of factors. One is salary, with women around the world on average earning just over half of what men earn despite, on average, working longer hours taking paid and unpaid work into account. Another persistent challenge is stagnant labour-force participation, with the global average for women standing at 54%, compared with 81% for men. The number of women in senior positions also remains stubbornly low, with only four countries in the world having equal numbers of male and female legislators, senior officials and managers, despite the fact that 95 countries now have as many - if not more - women educated at university level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Paid parental leave: lessons from OECD countries and selected U.S. States (2015)

    Adema, Willem; Frey, Valérie; Clarke, Chris;

    Zitatform

    Adema, Willem, Chris Clarke & Valérie Frey (2015): Paid parental leave. Lessons from OECD countries and selected U.S. States. (OECD social, employment and migration working papers 172), Paris, 130 S. DOI:10.1787/5jrqgvqqb4vb-en

    Abstract

    "The United States is at a crossroads in its policies towards the family and gender equality. Currently America provides basic support for children, fathers, and mothers in the form of unpaid parental leave, child-related tax breaks, and limited public childcare. Alternatively, the United States' OECD peers empower families through paid parental leave and comprehensive investments in infants and children. The potential gains from strengthening these policies are enormous. Paid parental leave and subsidised childcare help get and keep more women in the workforce, contribute to economic growth, offer cognitive and health benefits to children, and extend choice for parents in finding their preferred work-life strategy. Indeed, the United States has been falling behind the rest of the OECD in many social and economic indicators by not adequately investing in children, fathers and mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Datenbericht Betreuungsgeld: Auswertung amtlicher Daten und der Kifög-Länderstudien aus den Jahren 2013/2014/2015 (2015)

    Alt, Christian; Steinberg, Hannah Sinja ; Jehles, Nora; Schilling, Carina; Lippert, Kerstin; Hubert, Sandra; Meiner-Teubner, Christiane;

    Zitatform

    Alt, Christian, Sandra Hubert, Nora Jehles, Kerstin Lippert, Christiane Meiner-Teubner, Carina Schilling & Hannah Sinja Steinberg (2015): Datenbericht Betreuungsgeld. Auswertung amtlicher Daten und der Kifög-Länderstudien aus den Jahren 2013/2014/2015. (Wissenschaftliche Texte), München, 139 S.

    Abstract

    "Im zweiten Quartal 2015 wurde für 531.250 Kinder Betreuungsgeld bezogen. Das Betreuungsgeld war 2013 zeitgleich mit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kleinkinder unter drei Jahren eingeführt worden. Vorgesehen war, Eltern 150 Euro monatlich zu zahlen, wenn sie ihr Kind zu Hause erziehen, statt es in einer öffentlich geförderten Kita betreuen zu lassen. Doch das Bundesverfassungsgericht hat die Regelung im Juli für nichtig erklärt. Der Grund: Die Länder seien zuständig. Für bis dahin bewilligte Bescheide gilt Bestandschutz. Als einziges Bundesland will Bayern die Leistung weiter zahlen und legte im Dezember einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor, über den im Januar 2016 abgestimmt wird. Vor allem im Westen, so die Studie, dient das Betreuungsgeld häufig der Überbrückung, bis ein Betreuungsplatz gefunden ist: etwa 60 Prozent der Leistungsbezieher gaben bei der Befragung an, sich parallel um einen Platz für ihr Kleinkind beworben zu haben. Auf der anderen Seite sind in Deutschland rund 40 Prozent der Eltern grundsätzlich der Überzeugung, Kinder in den ersten Lebensjahren sollten allein in der Familie groß werden. Ob Betreuungsgeld gezahlt wird oder nicht, ist nach deren Angaben für diese Entscheidung nicht ausschlaggebend." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Steinberg, Hannah Sinja ;
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  • Literaturhinweis

    Elternschaftsabsichten in Deutschland unter dem Einfluss von Modernisierungs- und Prekarisierungsprozessen (2015)

    Baron, Daniel ; Schulze-Oeing, Caroline;

    Zitatform

    Baron, Daniel & Caroline Schulze-Oeing (2015): Elternschaftsabsichten in Deutschland unter dem Einfluss von Modernisierungs- und Prekarisierungsprozessen. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 27, H. 2, S. 228-250.

    Abstract

    "Während die Einflüsse der Partnerschaftsqualität von sozioökonomischen Faktoren auf die Elternschaftsabsichten junger Erwachsener in Deutschland inzwischen empirisch gut erforscht sind, ist vergleichsweise wenig bekannt über die konkurrierenden Auswirkungen subjektiv verarbeiteter Modernisierungs- und Prekarisierungsfolgen. Basierend auf austauschtheoretischen Ansätzen, führen egalitäre Geschlechterrollenbilder zu einer signifikanten Abschwächung von Elternschaftsabsichten. Dieser Effekt verschwindet sobald nach Geschlechtergruppen getrennte Modelle berechnet werden. Für Männer zeigt sich zudem, dass schwächere subjektive Prekaritätswahrnehmungen mit erhöhten Elternschaftsabsichten einhergehen, während ein hoher Anteil befristeter Beschäftigung im Lebenslauf ebenfalls zur Verstärkung von Elternschaftsintentionen führt. Bei Frauen spielen hingegen weder Prekarisierungs noch Modernisierungseffekte eine Rolle - hier zeitigt lediglich die Partnerschaftszufriedenheit einen signifikant positiven Effekt auf Elternschaftsabsichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fertility and childlessness in the United States (2015)

    Baudin, Thomas; Croix, David de la ; Gobbi, Paula E.;

    Zitatform

    Baudin, Thomas, David de la Croix & Paula E. Gobbi (2015): Fertility and childlessness in the United States. In: The American economic review, Jg. 105, H. 6, S. 1852-1882. DOI:10.1257/aer.20120926

    Abstract

    "We develop a theory of fertility, distinguishing its intensive margin from its extensive margin. The deep parameters are identified using facts from the 1990 US Census: (i) fertility of mothers decreases with education; (ii) childlessness exhibits a U-shaped relationship with education; (iii) the relationship between marriage rates and education is hump-shaped for women and increasing for men. We estimate that 2.5 percent of women were childless because of poverty and 8.1 percent because of high opportunity cost of childrearing. Over time, historical trends in total factor productivity and in education led to a U-shaped response in childlessness rates while fertility of mothers decreased." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender, education and employment: an international comparison of school-to-work transitions (2015)

    Blossfeld, Hans-Peter; Triventi, Moris ; Skopek, Jan ; Buchholz, Sandra ;

    Zitatform

    Blossfeld, Hans-Peter, Jan Skopek, Moris Triventi & Sandra Buchholz (Hrsg.) (2015): Gender, education and employment. An international comparison of school-to-work transitions. (eduLIFE lifelong learning), Cheltenham: Elgar, 394 S.

    Abstract

    "For much of the twentieth century, women lagged considerably behind men in their educational attainment. However, in recent decades, young women have become an important source of human capital for labor markets in modern societies, as well as potential competitors to the male workforce. This book asks whether or not women have been able to convert their educational success into gains on the labor market.
    The expert contributors address the topic on a comparative level with discussions centred on gendered school-to-work transitions and gendered labor market outcomes. Thereafter they analyze the country-specific implications of the gender redress from a wide range of countries including the USA, Russia and Australia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Marriage stability, taxation and aggregate labor supply in the U.S. vs. Europe (2015)

    Chakraborty, Indraneel ; Holter, Hans A. ; Stepanchuk, Serhiy ;

    Zitatform

    Chakraborty, Indraneel, Hans A. Holter & Serhiy Stepanchuk (2015): Marriage stability, taxation and aggregate labor supply in the U.S. vs. Europe. In: Journal of monetary economics, Jg. 72, H. May, S. 1-20. DOI:10.1016/j.jmoneco.2015.01.001

    Abstract

    "Americans work more than Europeans. Using micro-data from the United States and 17 European countries, we document that women are typically the largest contributors to the cross-country differences in work hours. We also show that there is a negative relation between taxes and annual hours worked, driven by men, and a positive relation between divorce rates and annual hours worked, driven by women. In a calibrated life-cycle model with heterogeneous agents, marriage and divorce, we find that the divorce and tax mechanisms together can explain 45% of the variation in labor supply between the United States and the European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Keine Lust auf Familie?: Leitbilder von bewusst kinderlosen Männern (2015)

    Diabaté, Sabine; Thiel, Esther; Junck, Sara;

    Zitatform

    Diabaté, Sabine, Sara Junck & Esther Thiel (2015): Keine Lust auf Familie? Leitbilder von bewusst kinderlosen Männern. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 36, H. 3, S. 9-16.

    Abstract

    "Ein Haus bauen, ein Kind zeugen, einen Baum pflanzen - die berühmten drei Aufgaben, die ein Mann vermeintlich im Leben erledigen sollte - haben sich relativiert. Weder Wohneigentum mit eigenem Garten noch eine eigene Familie sind heutzutage noch entscheidend, um zu gesellschaftlichem Ansehen zu kommen. Kinderlosigkeit ist zu einer Normalität geworden. Wenngleich viele Menschen sich Familie wünschen, ist es mittlerweile auch weitestgehend sozial akzeptiert, aus verschiedenen Gründen (auch ungewollt) kinderlos zu bleiben. Kinderlose Männer in Deutschland - wer sind sie und was hat dazu geführt, dass sie keinen Kinderwunsch haben? Kinderlose Frauen waren bereits in vielzähligen Untersuchungen Forschungsgegenstand: Die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere in den alten Bundesländern, aber auch Autonomiebestrebungen werden häufig als Ursachen für ihre Kinderlosigkeit benannt. Doch wie steht es um die Männer? In den vergangenen Jahren hat sich in der Erforschung von Familienentwicklungsprozessen eine neue männerbezogene Perspektive entwickelt, die mit den repräsentativen Daten des Familienleitbildsurveys weiterverfolgt werden soll. Die BiB-Studie gibt einen Einblick in die kulturellen Einstellungen zur Partnerschaft, Familiengründung und zum Kinderwunsch von jungen Männern in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Male-female labor market participation and the extent of gender-based wage discrimination in Turkey (2015)

    Günalp, Burak; Cılasun, Seyit Mümin; Acar, Elif Öznur;

    Zitatform

    Günalp, Burak, Seyit Mümin Cılasun & Elif Öznur Acar (2015): Male-female labor market participation and the extent of gender-based wage discrimination in Turkey. (Economics. Discussion papers 2015-56), Kiel, 30 S.

    Abstract

    "A gender differential in wages is considered to be discriminatory if the differential cannot be explained by gender differences in productivity. Numerous studies have been performed to measure the extent of gender wage discrimination in countries across the world, and most report a substantial amount of wage differential after adjusting for productivity differences. This differential has been attributed to labor market discrimination against women. Using data from 2003 and 2010 Household Budget Surveys conducted by Turkish Statistical Institute, this study examines the male-female earnings differentials and measures the extent of pay discrimination in Turkey. To analyze the components of the earnings gap, two methodologies are employed: The standard Oaxaca-Blinder decomposition method and the Juhn-Murphy-Pierce decomposition method. The results of the study indicate that in both years, a significant portion of the observed wage differential is attributable to wage discrimination which records a rise over the period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Väter und Familie: erste Bilanz einer neuen Dynamik. Dossier (2015)

    Juncke, David; Haumann, Wilhelm; Heimer, Andreas; Henkel, Melanie; Braukmann, Jan;

    Zitatform

    Juncke, David, Melanie Henkel, Jan Braukmann, Andreas Heimer & Wilhelm Haumann (2015): Väter und Familie. Erste Bilanz einer neuen Dynamik. Dossier. Berlin, 57 S.

    Abstract

    "Wie sehen sich Väter heute? Wie leben sie ihre Vorstellungen von Familie und Beruf im Alltag und welche Bedarfe haben sie? Mit diesen Fragen befasst sich das neu veröffentlichte Dossier 'Väter und Familie - erste Bilanz einer neuen Dynamik'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist: Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten (2015)

    Koppetsch, Cornelia; Speck, Sarah;

    Zitatform

    Koppetsch, Cornelia & Sarah Speck (2015): Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist. Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten. (Edition Suhrkamp 2701), Berlin: Suhrkamp, 297 S.

    Abstract

    "Seit den siebziger Jahren haben sich weitreichende Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen vollzogen: Frauen sind heute autonomer, besser ausgebildet, häufiger erwerbstätig und sie erobern immer mehr Führungspositionen. Umgekehrt möchten viele Männer engagierte Väter sein, und es wird für sie wichtiger, 'weiche' Seiten unter Beweis zu stellen - im Beruf und im Privatleben.
    Aus diesen Fortschritten ergeben sich neue Konflikte, schließlich passen Realität und tradierte Rollenbilder in vielen Familien nicht mehr zusammen: Macht er die Hausarbeit, wenn sie die Miete zahlt? In ihrer groß angelegten Studie untersuchen die Autorinnen, wie Paare aus unterschiedlichen sozialen Milieus damit umgehen, wenn der Mann kein Ernährer mehr ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familienfreundlichkeit in Unternehmen: Status Quo in Deutschland und Forschungsstand (2015)

    Lauber, Verena; Storck, Johanna; Reiter, Sarah;

    Zitatform

    Lauber, Verena, Sarah Reiter & Johanna Storck (2015): Familienfreundlichkeit in Unternehmen. Status Quo in Deutschland und Forschungsstand. (DIW-Roundup 77), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Die Erwerbstätigkeit von Müttern hat in Deutschland sowie in den meisten industrialisierten Ländern in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. In Deutschland ist die Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern von 59 Prozent im Jahr 2000 auf rund 66 Prozent im Jahr 2012 angestiegen. Der Großteil der erwerbstätigen Mütter geht jedoch nach wie vor einer Teilzeitbeschäftigung nach. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht ausreichend gewährleistet ist. Tatsächlich berichten viele Eltern, dass sich Familie und Beruf in Deutschland nur schwer vereinbaren lassen. Auch für die USA lässt sich zeigen, dass Frauen, die Karriere und Familie gleichzeitig unter einen Hut bringen möchten, eine geringere Lebenszufriedenheit aufweisen, als Frauen, welche nur eines der beiden Ziele verfolgen. In Deutschland, wie auch in anderen Industrieländern, reagieren immer mehr Unternehmen auf die Bedürfnisse ihrer Arbeitnehmer und versuchen mithilfe von familienfreundlichen Maßnahmen qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen bzw. an ihr Unternehmen zu binden. Zu der Frage, welche Maßnahmen Unternehmen in Deutschland ergreifen und inwiefern familienfreundliche Maßnahmen in Betrieben die elterlichen Arbeitsentscheidungen und die persönliche Zufriedenheit beeinflussen, gibt es für Deutschland bisher kaum repräsentative Forschungsergebnisse. Vor allem fehlt es an empirisch fundierten Analysen, welche auf einen Kausalzusammenhang zwischen familienfreundlichen Arbeitsplätzen einerseits und Zufriedenheit oder Arbeitsverhalten der Arbeitnehmer andererseits schließen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Väter 2015: Wie aktiv sind sie, wie geht es ihnen und was brauchen sie?: eine aktuelle Studie des Deutschen Jugendinstituts. Väterreport (2015)

    Li, Xuan ; Zerle-Elsäßer, Claudia ; Entleitner- Phleps, Christine; Schier, Michaela ;

    Zitatform

    Li, Xuan, Claudia Zerle-Elsäßer, Christine Entleitner- Phleps & Michaela Schier (2015): Väter 2015: Wie aktiv sind sie, wie geht es ihnen und was brauchen sie? Eine aktuelle Studie des Deutschen Jugendinstituts. Väterreport. (Wissenschaftliche Texte), München, 152 S.

    Abstract

    "Der Wunsch nach aktiver Vaterschaft hat insbesondere bei Männern in Westdeutschland an Bedeutung gewonnen, dies zeigt nicht nur der stetig wachsende Anteil der Väter in Elternzeit. Gleichwohl haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen, dass Väter ihre Ernährerfunktion nicht aufgeben möchten oder können. Die kurze Dauer kindbedingter Ausstiege aus der Erwerbsarbeit und die Tatsache, dass sich an der geschlechtsspezifischen Aufgabenteilung zwischen Familien- und Erwerbsarbeit bis heute wenig verändert hat, wirft die Frage nach den Gründen für die große Kluft zwischen dem gewünschten und tatsächlichen Umfang des väterlichen Engagements in der Familie auf.
    Das Projekt hat vor diesem Hintergrund das Ziel, Erkenntnisse zur Rolle von Vätern in der Ausgestaltung der familialen Lebensführung sowie zu Unterstützungsbedarfen partnerschaftlicher Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu generieren und damit strukturelle Veränderungspotenziale für Politik und Wirtschaft aufzuzeigen. Die Befunde hierzu sollen in einem Datenreport zusammengestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aushandlungen von Paaren zur Elternzeit: Arbeitsteilung unter neuen Vorzeichen? (2015)

    Peukert, Almut ;

    Zitatform

    Peukert, Almut (2015): Aushandlungen von Paaren zur Elternzeit. Arbeitsteilung unter neuen Vorzeichen? (Geschlecht und Gesellschaft 61), Wiesbaden: Springer VS, 312 S. DOI:10.1007/978-3-658-07071-7

    Abstract

    "Die Studie untersucht mit empirischen Methoden, wie Paare die Kindererziehungszeiten organisieren und verhandeln und wie sich das Elterngeld auf die geschlechtergerechte Aufteilung der Familienarbeit ausgewirkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Väter in Elternzeit: ein Modell für die Arbeitswelt? (2015)

    Pfahl, Svenja; Reuyß, Stefan;

    Zitatform

    Pfahl, Svenja & Stefan Reuyß (2015): Väter in Elternzeit. Ein Modell für die Arbeitswelt? In: Gute Arbeit, Jg. 27, H. 7, S. 11-14.

    Abstract

    "Seit 2007 fördert das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) eine finanziell unterstützte berufliche Auszeit beider Elternteile nach der Geburt eines Kindes. Ein neues Instrument sind die Partnermonate: Übernehmen beide Elternteile mindestens zwei Monate der Elternzeit, verlängert sie sich von 12 auf bis zu 14 Monate. Das soll auch mit tradierten Geschlechterrollen aufräumen, damit Vater und Mutter Betreuungs- und Erziehungsaufgaben stärker teilen. Doch werden die Erwartungen erfüllt?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Change in the gender division of domestic work after mummy or daddy took leave: an examination of alternative explanations (2015)

    Schober, Pia S. ; Zoch, Gundula ;

    Zitatform

    Schober, Pia S. & Gundula Zoch (2015): Change in the gender division of domestic work after mummy or daddy took leave. An examination of alternative explanations. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 803), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "This study investigates how the duration of child care leave taken by mothers and fathers relates to changes in couples' division of housework and child care after postnatal labour market return in Germany. It explores whether take-up of child care related leave may impact the gender division of domestic work beyond the period of leave and examines three theoretical explanations: 1) development of domestic work skills, 2) bargaining power based on economic resources, and 3) adaptations in gender role or parenting identities. Using data from the German Socio-Economic Panel (1992-2012) on 797 and 762 couples with a first or second birth, respectively, we applied OLS regression models with lagged dependent variables in combination with Heckman selection correction. The results suggested that dual-earner couples where mothers took longer leaves experienced a greater shift towards a gender-traditional division of domestic labour after childbirth even in the medium-term after labour market return. The linear relationship and stronger effects on the division of child care than for housework lent support to identity-based explanations. Paternal leave take-up was associated with a more equal division of housework and child care after first births but not after second birth transitions. The relationship with the leave duration was less clear. In terms of explaining the mechanisms for fathers, the findings provided greatest support for explanations relating to domestic skills development possibly in combination with changes in fathering identities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender at work: a social psychological perspective (2015)

    Steffens, Melanie C. ; Viladot, Ma. Àngels;

    Zitatform

    Steffens, Melanie C. & Ma. Àngels Viladot (2015): Gender at work. A social psychological perspective. (Language as social action 18), New York: Lang, 312 S.

    Abstract

    "While many women receive equal education, such equality is nowhere in sight when it comes to women's and men's career success: men still earn significantly more than women and are more likely to be promoted. In this book, the authors offer a state of the art review of applied social-psychological research on gender at work, shedding light on all the different ways that work-related perceptions, attributions, outcomes, and the like differ for women and men. Focusing on domains (e.g., engineering) and positions (e.g., leadership) that are marked by women's underrepresentation, the first part of the book looks at gender at work in terms of stereotypes, attitudes, and social roles, including parenthood, while the second part takes a social identity and communication perspective, exploring the situations in which men and women interact at work. Many chapters focus on applied questions, such as career choice, effects of role models, and sexual harassment at work. Theories and findings are applied to these topics, with conclusions and recommendations drawn throughout the book." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender Gaps am Arbeitsmarkt (2015)

    Stockhammer, Hilde;

    Zitatform

    Stockhammer, Hilde (2015): Gender Gaps am Arbeitsmarkt. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 38, H. 3, S. 45-59.

    Abstract

    "Im 'Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt' werden 30 Indikatoren aggregiert, die die Positionierung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen. Gender Gaps werden auf einen Blick sichtbar. Der Index ermöglicht eine rasche Überprüfung und Beobachtung von Veränderungen der Gleichstellung am Arbeitsmarkt und an dessen Schnittstellen. Gleichzeitig sollen die wichtigsten Handlungsfelder für Gleichstellungsmaßnahmen identifiziert werden. Der Gesamtwert des Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt liegt bei 71%. Das heißt, auf Basis der verwendeten Indikatoren erreichten Frauen im Jahr 2013 durchschnittlich 71% der Männerwerte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familienleben und Erwerbsarbeit bei Doppelkarrierepaaren: Auswirkungen betrieblicher und staatlicher Maßnahmen (2015)

    Waffenschmidt, Brigitte;

    Zitatform

    Waffenschmidt, Brigitte (2015): Familienleben und Erwerbsarbeit bei Doppelkarrierepaaren. Auswirkungen betrieblicher und staatlicher Maßnahmen. Wiesbaden: Springer VS, 262 S. DOI:10.1007/978-3-658-09825-4

    Abstract

    "Auf Basis von sechzehn qualitativ geführten Leitfadeninterwies mit Doppelkarrierepaaren untersucht Brigitte Waffenschmidt die Wirkungsweise familienbezogener Maßnahmen staatlicher Institutionen und personalpolitische Instrumente der Erwerbsorganisationen zur Lösung des Vereinbarkeitskonflikts von Familienleben und Erwerbsarbeit. Die Autorin analysiert die Akzeptanz der Vereinbarkeitsmaßnahmen im staatlichen und beruflichen Umfeld von Doppelkarrierepaare sowie die Wechselwirkung der verschiedenen Maßnahmen. Bewertet wird die Wirkungsweise der Vereinbarkeitsmaßnahmen anhand eines normativen Bezugsrahmens, der sich aus den Merkmalen Anerkennung, Umverteilung, Chancengleichheit und Wahlmöglichkeiten zusammensetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender identity and women's supply of labor and non-market work: panel data evidence for Germany (2015)

    Wieber, Anna; Holst, Elke;

    Zitatform

    Wieber, Anna & Elke Holst (2015): Gender identity and women's supply of labor and non-market work. Panel data evidence for Germany. (IZA discussion paper 9471), Bonn, 46 S.

    Abstract

    "This paper aims to verify results of the innovative study on gender identity for the USA by Bertrand et al. (2015) for Germany. They found that women who would earn more than their husbands distort their labor market outcome in order not to violate traditional gender identity norms. Using data from the German Socio-economic Panel Study we also find that the distribution of the share of income earned by the wife exhibits a sharp drop to the right of the half, where the wife's income exceeds the husband's income. The results of the fixed effects regression confirm that gender identity has an impact on the labor supply of full time working women, but only in Western Germany. We also show that gender identity affects the supply of housework but in contrast to the US where women increase their contribution to nonmarket work when they actually have a higher income than their husbands, we find for Germany that women only barely reduce their weekly hours of non-market work once their income exceeds that of their husbands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    25 Jahre Deutsche Einheit: Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in Ostdeutschland und Westdeutschland (2015)

    Wippermann, Carsten;

    Zitatform

    Wippermann, Carsten (2015): 25 Jahre Deutsche Einheit. Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in Ostdeutschland und Westdeutschland. Berlin, 120 S.

    Abstract

    "Zum Jubiläum '25 Jahre Deutsche Einheit' beantwortet die Untersuchung die Frage der Gleichstellung von Frauen und Männern in beiden Teilen Deutschlands: Wie waren Geschlechterverhältnisse von Frauen und Männer in Ost und West vor der Wiedervereinigung und wie haben sie sich bis heute entwickelt, etwa im Bereich der Erwerbstätigkeit, dem Zugang zu Führungspositionen, den Aufgaben im Haushalt, der Kinderbetreuung und anderem? Mit einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Befragung vermittelt die Untersuchung ein differenziertes Bild der Gleichstellungsentwicklung und entlarvt zum Teil noch bestehende Vorurteile und Verklärungen. Die deutsche Einheit ist nach 25 Jahren auch hinsichtlich der Gleichstellung vorangekommen, doch zeigt sich in einigen Bereichen eine 'Verspätung' Westdeutschlands im Vergleich zu Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf: Untersuchungsbericht zu einer repräsentativen Befragung von Elternpaaren im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2015)

    Abstract

    "Die Entscheidung von Eltern, wer nach der Geburt der Kinder welchen Anteil der Erwerbs- und der Familienarbeit übernimmt, prägt die (Erwerbs-)Biographien von Müttern und Vätern. Zudem nimmt sie in vielen Familien Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilität, die soziale Teilhabe und die jeweiligen Entwicklungsmöglichkeiten der Partner bis hin zur Absicherung für das Alter. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Studie untersucht diese Weichenstellung im Familienleben anhand einer repräsentative Befragung von Müttern und Vätern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Memorandum Familie und Arbeitswelt: die NEUE Vereinbarkeit. Fortschrittsfelder, Herausforderungen, Leitsätze (2015)

    Abstract

    "Die Berufsorientierung von Frauen, insbesondere die von Müttern, ist enorm gewachsen, Karrierewünsche inbegriffen. Immer mehr Männer wünschen sich, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Ausgewogene Vereinbarkeit, Partnerschaftlichkeit und stabile Einkommensverhältnisse - darum geht es Familien heute. Gleichzeitig befinden wir uns mitten in einem umfassenden gesellschaftlichen Wandel: Digitalisierung, demografischer Wandel, Globalisierung und die Beschleunigung von Arbeitsprozessen führen zu neuen Herausforderungen. So sind im demografischen Wandel eine wachsende Zahl älterer Menschen im Fall der Pflegebedürftigkeit durch immer weniger junge Menschen zu betreuen, denn der Wunsch, soweit es geht in der Familie zu pflegen, ist nach wie vor groß. Auf der anderen Seite wird Arbeit flexibler, die Familienformen sind vielfältiger geworden - und das führt zu mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Veränderungen bieten die Chance für einen Qualitätssprung für eine NEUE Vereinbarkeit." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Report on equality between women and men 2014 (2015)

    Zitatform

    (2015): Report on equality between women and men 2014. (Report on equality between women and men), Brüssel, 60 S.

    Abstract

    "The Report on equality between women and men 2014 presents the latest figures illustrating the most recent developments. The report presents key EU actions on gender equality, which combine legislation, policy measures and funding. It includes projects at national and grass-roots level, highlighting the joint efforts by the EU and its Member States. In line with its obligations under the treaties, the EU promotes gender equality in all its activities, from education to work, from research to external policy." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A transaction cost approach to outsourcing by households (2014)

    Raz-Yurovich, Liat;

    Zitatform

    Raz-Yurovich, Liat (2014): A transaction cost approach to outsourcing by households. In: Population and Development Review, Jg. 40, H. 2, S. 293-309. DOI:10.1111/j.1728-4457.2014.00674.x

    Abstract

    "Below-replacement fertility and late marriage reflect, in part, the incompatibility of women's family and paid work roles. The outsourcing of childcare and housework to market and state service providers offers a strategy for reconciling work - family conflicts. By referring to the household as an organizational unit, I use the transaction cost approach (TCA) of organizational economics to discuss the factors that facilitate or impede outsourcing by households. In my analysis the frequency, specificity, and uncertainty level of the transaction, as well as normative and social beliefs, can facilitate or impede the household's decision to outsource. Monetary considerations, preferences, and government policies might moderate the effect of the transaction cost on this decision. The analysis further demonstrates that gender is an important factor, because transaction costs are often not distributed equally within households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Happiness: Before and after the kids (2012)

    Myrskylä, Mikko ; Margolis, Rachel ;

    Zitatform

    Myrskylä, Mikko & Rachel Margolis (2012): Happiness: Before and after the kids. (MPIDR working paper / Max Planck Institute for Demographic Research 2012-013), Rostock, 43 S.

    Abstract

    "Understanding how having children influences the parents' subjective well-being ('happiness') has great potential to explain fertility behavior. Most prior research on this topic is limited in that it uses cross-sectional data or has not considered modifying factors. We study parental happiness trajectories before and after the birth of a child using large British and German longitudinal data sets. We account for unobserved parental characteristics using fixed effects models and study how sociodemographic factors modify the parental happiness trajectories. Overall, we find that happiness increases in the years around the birth of the first child, then decreases to before-child levels. Sociodemographic factors strongly modify this pattern. Those who have children at older ages and those with higher socioeconomic resources have more positive and lasting happiness response to a first birth than younger or less educated parents. We also find that although the first two children increase happiness, the third does not. The results are similar in Britain and Germany and suggest that up to two, children increase happiness, and mostly among those who postpone childbearing. This pattern, which is consistent with the behavior emerging during the second demographic transition, provides new insights into the factors behind low and late fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Work-family conflict in comparative perspective: the role of social policies (2012)

    Stier, Haya ; Lewin-Epstein, Noah; Braun, Michael ;

    Zitatform

    Stier, Haya, Noah Lewin-Epstein & Michael Braun (2012): Work-family conflict in comparative perspective. The role of social policies. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 30, H. 3, S. 265-279. DOI:10.1016/j.rssm.2012.02.001

    Abstract

    "This study focuses on the role of social policies in mitigating work-family incompatibilities in 27 countries. We ask whether work-family conflict is reduced in countries that provide family-friendly policies and flexible employment arrangements, and whether women and men are similarly affected by such policies. The study, based on the ISSP 2002, demonstrates considerable variation among countries in the perceived work-family conflict. In all but two countries, women report higher levels of conflict than men. At the individual level, working hours, the presence of children and work characteristics affect the perception of conflict. At the macro level, childcare availability and to a certain extent maternity leave reduce women's and men's sense of conflict. Additionally, the availability of childcare facilities alleviates the adverse effect of children on work-family balance for mothers while flexible job arrangements intensify this effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit in Deutschland: alters- und geschlechtsspezifische Differenzen im Vergleich (2011)

    Strauss, Susanne ; Hillmert, Steffen ;

    Zitatform

    Strauss, Susanne & Steffen Hillmert (2011): Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit in Deutschland. Alters- und geschlechtsspezifische Differenzen im Vergleich. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 63, H. 4, S. 567-594. DOI:10.1007/s11577-011-0151-4

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert die Folgen von Arbeitslosigkeit für das Erwerbseinkommen nach dem Wiedereinstieg in Beschäftigung. Größenordnung und Veränderungen dieser Effekte im Lebensverlauf werden auf Basis vorhandener Untersuchungen und mittels eigener Analysen beschrieben. Letztere basieren auf Daten der Versicherungskontenstichprobe (VSKT) 2006 der Deutschen Rentenversicherung. Da sich bisherige Studien sowohl hinsichtlich der Abgrenzung der Stichprobe als auch bezüglich der verwendeten Verfahren der Kausalanalyse unterscheiden, wird die eigene Analyse altersgruppen- und geschlechterspezifischer Effekte auf Basis eines einheitlichen Datensatzes und mit unterschiedlichen Verfahren durchgeführt. Es zeigt sich, dass die Einkommens- sowie Lohneinbußen durch Arbeitslosigkeit mit dem Alter deutlich zunehmen. Die gesamten finanziellen Einbußen von Frauen sind insbesondere in der jüngsten Altersgruppe deutlich höher als die von Männern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analysing wage differences between the USA and Germany using proportional hazards models (2009)

    Behr, Andreas ; Pötter, Ulrich;

    Zitatform

    Behr, Andreas & Ulrich Pötter (2009): Analysing wage differences between the USA and Germany using proportional hazards models. In: Labour, Jg. 23, H. 2, S. 319-347. DOI:10.1111/j.1467-9914.2009.00454.x

    Abstract

    "We analyse differences between the wage distributions in the USA and Germany in 2001 for both women and men. The empirical analysis is based on the decomposition of differences using Cox's marginal (partial) likelihood. The approach based on rank invariant estimators such as Cox's is borrowed from the literature on failure time data. Donald et al. pioneered this approach in 2000. However, they did not use the full power of the semi-parametric approach. Instead, they argued for using a piecewise constant hazard rate model. We improve on their work by showing that the semi-parametric features of Cox's marginal likelihood are as appropriate for the analysis of wage decompositions and as easy to interpret. Moreover, we extend their approach by allowing for non-linear regression effects. We show empirically that this formulation both increases the flexibility of their approach and improves the discriminatory power between wage regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Fathers' employment in a father-friendly welfare state: does fatherhood affect men's working hours? (2009)

    Dommermuth, Lars ; Kitterød, Ragni Hege ;

    Zitatform

    Dommermuth, Lars & Ragni Hege Kitterød (2009): Fathers' employment in a father-friendly welfare state. Does fatherhood affect men's working hours? In: Community, work & family, Jg. 12, H. 4, S. 417-436. DOI:10.1080/13668800902753960

    Abstract

    "An important aim of Norwegian work - family policies is to enhance the family role of fathers. Time-use surveys show a slight increase in fathers' family work, but we still know little about the relationship between men's family circumstances and working hours. On the one hand, policy measures encourage the greater involvement of fathers in family life. On the other hand, men are the main providers in most couples and employment and breadwinning are still important components of men's fathering identity. In this paper, we examine the relationship between fatherhood and working time, with a particular focus on the possible effects of the number and ages of children. Utilizing the Norwegian Labour Force Survey 2005, we find that men's contractual working hours are not significantly affected by their parental status, but men do curtail their actual working hours when they have young children, and particularly if there is only one child in the household. However, men with school-aged children actually work longer hours than non-fathers and men with young children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mentoring-Programme für Frauen Maßnahmen zu Strukturveränderungen in der Wissenschaft?: Eine figurationssoziologische Untersuchung zur akademischen Medizin (2008)

    Barzantny, Anke;

    Zitatform

    Barzantny, Anke (2008): Mentoring-Programme für Frauen Maßnahmen zu Strukturveränderungen in der Wissenschaft? Eine figurationssoziologische Untersuchung zur akademischen Medizin. (Figurationen. Schriften zur Zivilisations- und Prozesstheorie 08), Wiesbaden: Springer VS, 281 S. DOI:10.1007/978-3-531-91140-3

    Abstract

    "Die vorliegende Arbeit behandelt den wissenschaftlichen Werdegang von Frauen und Männern in der akademischen Medizin und stellt darüber hinaus die Frage, ob durch Mentoring-Programme Strukturveränderungen in Richtung eines stärkeren Einbezugs von Frauen möglich sind. Die Thematik wird ausgehend vom Eliasschen Theorem der Etablierten-Außenseiter-Figuration untersucht. Zwei Forschungsfragen wurden formuliert. Zum einen: Bietet das Modell von Etablierten und Außenseitern ein Potential zur Erklärung des Ausschlusses von Frauen aus Führungspositionen in der Wissenschaft? Zum anderen: Stellt ein formelles Mentoring-Programm eine geeignete Maßnahme dar, die Machtbalance zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zugunsten letzterer zu verschieben?
    Zur Beantwortung dieser Fragen wurde aus dem Eliasschen Modell heraus ein eigenes heuristisches Konzept entwickelt und mittels einer empirischen Erhebung, vorrangig in Form von Leitfadeninterviews, überprüft." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft: Forschung im Dialog (2007)

    Aulenbacher, Brigitte; Jacobsen, Heike; Kratzer, Nick; Funder, Maria; Weihrich, Margit; Jacobsen, Heike; Funder, Maria; Aulenbacher, Brigitte; Lenz, Ilse; Dörre, Klaus; Lüthje, Boy; Ernst, Stefanie; Nickel, Hildegard Maria; Frey, Michael ; Riegraf, Birgit; Völker, Susanne ; Rudolph, Hedwig; Dunkel, Wolfgang; Sauer, Dieter; Wilz, Sylvia M.; Schulze, Brigitte; Fischer, Ute Luise; Völker, Susanne ; Becker-Schmidt, Regina; Voß, Günther;

    Zitatform

    Aulenbacher, Brigitte, Maria Funder, Heike Jacobsen & Susanne Völker (Hrsg.) (2007): Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft. Forschung im Dialog. (Geschlecht und Gesellschaft 40), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 306 S.

    Abstract

    "Arbeit und Arbeitsverhältnisse, so zeigt die Arbeits- und Industriesoziologie für die Erwerbsarbeit, unterliegen einem tief greifenden Wandel. Die Frauen- und Geschlechterforschung macht deutlich, dass dies nicht zufällig mit Bewegungen im Geschlechterverhältnis einhergeht. Das Buch versammelt Diagnosen aus beiden Forschungssträngen. Zur Diskussion stehen die Arbeit in der globalen Ökonomie, der Wandel von Dienstleistungsarbeit, die Flexibilisierung und De-Institutionalisierung von Arbeits- und Geschlechterarrangements, die Vermarktlichung und Subjektivierung von Arbeit und die Zukunft der Arbeitsgesellschaft im Hinblick vor allem auf die Persistenz und den Wandel von Arbeits- und Geschlechterverhältnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Women and men at work (2002)

    Padavic, Irene ; Reskin, Barbara;

    Zitatform

    Padavic, Irene & Barbara Reskin (2002): Women and men at work. (Sociology for a new century), Thousand Oaks: Pine Forge Press, 217 S.

    Abstract

    "The Second Edition of this best selling book provides a comprehensive examination of the role that gender plays in work environments. This book differs from others by comparing women's and men's work status, addressing contemporary issues within a historical perspective, incorporating comparative material from other countries, recognizing differences in the experiences of women and men from different racial and ethnic backgrounds. Relying on both qualitative and quantitative data, the authors seek to link social scientific ideas about workers' lives, sex inequality, and gender to the real-world workplace. This new edition contains updated statistics, timely cartoons, and presents new scholarship in the field. It also provides a renewed focus on reasons for variability in inequality across workplaces. In sum, the second edition of Women and Men at Work presents a contemporary perspective to the field, with relevant comparative and historical insights that will draw readers in and connect them to the wider concern of making sense of our dramatically changing world." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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