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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Niedrigqualifizierte"
  • Literaturhinweis

    Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt: Ergebnisse aus einer aktuellen Studie des AMS Österreich (2009)

    Dornmayr, Helmut; Rothmüller, Barbara; Lachmayr, Norbert;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut, Norbert Lachmayr & Barbara Rothmüller (2009): Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt. Ergebnisse aus einer aktuellen Studie des AMS Österreich. (AMS-Info 124), S. 1-4.

    Abstract

    "Die von den Forschungsinstituten ibw (Institut für Bildungsforschung derWirtschaft) und öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) im Auftrag des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich, Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation, durchgeführte Studie untersucht Möglichkeiten zur verstärkten Integration von formal Geringqualifizierten - d.h. von Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule ' - in den Arbeitsmarkt. Dieses Thema ist vor allem deswegen von besonderer Brisanz, weil diese Personengruppe am Arbeitsmarkt mit besonderen Schwierigkeiten und Benachteiligungen konfrontiert ist: Ihre Arbeitslosenquote ist mindestens zwei- bis dreimal so hoch wie jene von Personen mit weiterführenden Bildungsabschlüssen (Lehre, mittlere und höhere Schulen, Hochschulen)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employers' use of low-skilled migrant workers: Assessing the implications for human resource management (2009)

    Forde, Chris ; MacKenzie, Robert ;

    Zitatform

    Forde, Chris & Robert MacKenzie (2009): Employers' use of low-skilled migrant workers: Assessing the implications for human resource management. In: International Journal of Manpower, Jg. 30, H. 5, S. 437-452. DOI:10.1108/01437720910977643

    Abstract

    "The purpose of this paper is to explore the implications for HRM of employers' use of migrants in low-skilled work in a UK-based firm. Is the use of migrant workers for low skilled work associated with 'soft' or 'hard' approaches to HRM? How do employers recruit migrant workers? What career progression paths are available to these workers in firms? What are the expectations and aspirations of migrant workers? The paper examines these issues through a case study of a UK-based employer using large numbers of migrant workers. The paper draws on data from a survey of migrant workers in the firm conducted in 2006, and from interviews with managers and migrant workers within this firm, conducted between 2005 and 2006. The paper highlights the 'hard' HRM strategy pursued by the company in order to maintain a competitive advantage based on low labour costs and substitutability of workers. A contradiction is noted between the desire of the firm to retain migrant workers with a strong work ethic and gain high commitment, on the one hand, and their continued attempt to compete on the basis on minimal labour costs and follow a 'hard' approach to HRM, on the other. The paper points to the importance of analysis of employers' use of migrants and the strategies they are adopting towards using these workers. Developing an understanding of these strategies is critical to understanding the social and economic experiences of migrant workers. The paper combines qualitative and quantitative research through an intensive case study to illuminate the implications for HRM of employers' use of migrants in low-skilled jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    High-touch and here-to-stay: Future skills demands in US low wage service occupations (2009)

    Gatta, Mary; Boushey, Heather; Appelbaum, Eileen;

    Zitatform

    Gatta, Mary, Heather Boushey & Eileen Appelbaum (2009): High-touch and here-to-stay: Future skills demands in US low wage service occupations. In: Sociology, Jg. 43, H. 5, S. 968-989. DOI:10.1177/0038038509340735

    Abstract

    "Interactive service occupations, requiring face-to-face contact, are rapidly growing in the US as they are typically not susceptible to larger trends of off-shoring and computerization. Yet conventional paradigms of understanding the nature of that work, and in particular the skill demands, are often ill equipped to deal with the 'interactive' aspects of these gendered and racialized occupations. As a result, discussions of lower-end service occupations have typically grouped together a variety of jobs that require little or no higher education, without examining the actual skill content and job requirements of these occupations. In this article we delve more deeply into the rapidly growing non-professional service occupations in the US and the level of skills these jobs require, with the intention of creating a framework that will reorient future sociological research in this area." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung An- und Ungelernter - Ergebnisse einer explorativen Analyse zum aktuellen betrieblichen Bedarf, zukünftigen Qualifikationsanforderungen und Präventionsansätzen der Bundesagentur für Arbeit (2009)

    Jäger, Armin; Kohl, Matthias;

    Zitatform

    Jäger, Armin & Matthias Kohl (2009): Qualifizierung An- und Ungelernter - Ergebnisse einer explorativen Analyse zum aktuellen betrieblichen Bedarf, zukünftigen Qualifikationsanforderungen und Präventionsansätzen der Bundesagentur für Arbeit. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Profil 2, S. 1-19.

    Abstract

    "An- und Ungelernte sind nach wie vor eine Problemgruppe des Arbeitsmarkts. Es ist zu erwarten, dass sich ihre Lage in den nächsten Jahren noch verschlechtern wird, da viele einfache Arbeitsplätze wegfallen und die Anforderungen auch im Bereich der Einfachen Arbeit steigen. Zudem konkurrieren An- und Ungelernte auch im Bereich einfacher Tätigkeiten in den letzten Jahren zunehmend mit formal Qualifizierten - einerseits aufgrund des Mangels an Arbeitsplätzen im mittleren Qualifikationssegment, andererseits aufgrund der von betrieblicher Seite mit einem Berufsabschluss verbundenen Signalwirkung (vgl. HIEMING et al. 2005 ). Daher ist gerade für die Gruppe der An- und Ungelernten eine bedarfsgerechte Qualifizierung arbeitsmarktpolitisch von zentraler Bedeutung. Entsprechende Qualifizierungskonzepte müssen betriebsorientiert und passgenau sein. Mit dem Sonderprogramm ' Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen' (WeGebAU) der Bundesagentur für Arbeit (BA) existiert auch ein Förderinstrumentarium, das zum Ziel hat Arbeitslosigkeit zu verhindern und auf die besonders gefährdete Gruppe der geringqualifizierten und älteren Arbeitnehmer fokussiert. Im vorliegenden Beitrag wird die aktuelle Entwicklung zum WeGebAU-Programm der BA als bundesweiter Ansatz den Ergebnissen einer explorativen Analyse zu aktuellen betrieblichen Bedarfen und zukünftigen Qualifikationsanforderungen an An- und Ungelernte in der Metropolregion Nürnberg gegenübergestellt. So können Hinweise gewonnen werden im Hinblick auf weiteren gesamtwirtschaftlichen als auch regionalen Handlungsbedarf, um zu einer wirksamen Prävention vor Arbeitslosigkeit beitragen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnsektor wächst rasant: Frauen im Niedriglohnsektor in Nordrhein-Westfalen (2009)

    Kalina, Torsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Torsten & Claudia Weinkopf (2009): Niedriglohnsektor wächst rasant. Frauen im Niedriglohnsektor in Nordrhein-Westfalen. (Informationen zum Arbeitsmarkt NRW, Sonderausgabe Januar 2009), Düsseldorf, 23 S.

    Abstract

    "Frauen stellten im Zeitraum 2004 bis 2007 69,4 Prozent der Niedriglohnbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen, obwohl ihr Anteil an den Beschäftigten nach der - in der Auswertung zugrunde gelegten Abgrenzung - nur 49,5 Prozent betrug. In absoluten Zahlen waren damit im Jahresdurchschnitt rund 900.000 Frauen in NRW von Niedriglöhnen betroffen. Ende der 1990er Jahre war gut jede fünfte weibliche Beschäftigte in NRW von Niedriglöhnen betroffen, inzwischen ist es mehr als jede Vierte. Bei den Männern ist demgegenüber 'nur' gut jeder Zehnte betroffen. Dass der Frauenanteil unter den Niedriglohnbeschäftigten in NRW trotzdem leicht zurückgegangen ist, liegt vor allem daran, dass die Zunahme der Niedriglöhne bei Männern in den letzten Jahren besonders stark ausgeprägt war: Ihre Betroffenheit von Niedriglöhnen hat sich gegenüber dem Zeitraum 1996 bis 1999 von 6,1 Prozent auf 11,8 Prozent im Zeitraum 2004 bis 2007 fast verdoppelt. Der auffälligste Unterschied zwischen niedriglohnbeschäftigten Frauen in NRW und Westdeutschland besteht in der Struktur der Betroffenen nach Beschäftigungsform: Während in Westdeutschland jeweils rund ein Drittel der Frauen mit Niedriglöhnen in Vollzeit, sozialversicherungspflichtiger Teilzeit und in Minijobs arbeiten, ist in NRW der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit 26 Prozent deutlich niedriger und der Anteil der Beschäftigten in Minijobs mit fast 43 Prozent erheblich höher. Dies bedeutet, dass bei Frauen in NRW noch häufiger als in Westdeutschland niedrige Stundenlöhne und kurze Arbeitszeiten zusammenkommen, was ihre Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung besonders ungünstig erscheinen lässt. Der Niedriglohnanteil ist unter den gering Qualifizierten mit knapp 42 % deutlich höher als bei Beschäftigten mit Berufsausbildung, unter denen nur etwa jeder Fünfte von Niedriglöhnen betroffen ist. Differenziert nach Alter weisen in NRW die unter 25-Jährigen den weitaus höchsten Niedriglohnanteil auf (obwohl bei der Auswertung Auszubildende ausgeklammert wurden). Dies ist in NRW noch deutlicher ausgeprägt als in Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierungsreserven An- und Ungelernter erschließen (2009)

    Knoll, Natascha; Schweigard, Eva;

    Zitatform

    Knoll, Natascha & Eva Schweigard (2009): Qualifizierungsreserven An- und Ungelernter erschließen. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 2, S. 25-29.

    Abstract

    "Auf den ersten Blick erscheint die Qualifizierung von An- und Ungelernten bei der gegenwärtigen Wirtschaftssituation als ein Zielkonflikt. Denn der sich abzeichnende Konjunkturabschwung aufgrund der weltweiten Finanzkrise führt bereits zu ersten Entlassungen in der Automobilbranche und ihren Zuliefererbetrieben, insbesondere bei dem Leiharbeitpersonal. Andere Branchen hingegen klagen nach wie vor über einen Fachkräftemangel. In einigen Regionen bleibt die Situation auf dem Bewerbermarkt aufgrund der sinkenden Absolventen allgemeinbildender Schulen und des demographischen Wandels auch weiterhin angespannt. Aber in jeder Krise stecken auch immer versteckte Chancen! Bevor betriebsbedingte Entlassungen aufgrund schlechter Auftragslagen ausgesprochen werden, bietet sich z.B. Kurzarbeit an, die auch für (Nach)-Qualifizierungsmaßnahmen genutzt werden könnten. Besonders für An- und Ungelernte, die bereits über Arbeits- und Berufserfahrung verfügen und betriebsinternes Wissen besitzen, eröffnen sich über Nachqualifizierung die Chance auf den nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses. Dadurch kann es Betrieben gelingen, Beschäftigung zu sichern und mit einer Weiterbildung zu verknüpfen, um nach der Krise über mehr ausgebildete Fachkräfte zu verfügen, welches ansonsten wieder aufwendig auf dem externen Stellenmarkt rekrutiert werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachqualifizierung An- und Ungelernter in der Praxis: Situationsanalyse (2009)

    Krings, Ursula;

    Zitatform

    Krings, Ursula (2009): Nachqualifizierung An- und Ungelernter in der Praxis. Situationsanalyse. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 1, S. 11-15.

    Abstract

    Durch neue Formen der Arbeitsorganisation und neue Technologien steigen in vielen Unternehmen die Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter, gerade auch im Bereich der so genannten einfachen Arbeit. Vielen Unternehmen fehlen jedoch das Know-how und die personellen Ressourcen für die Umsetzung innovativer Personalentwicklungsmodelle. Der Beitrag untersucht, wie sich die Qualifizierungsbedarfe in den Betrieben bezogen auf einfache Arbeit und auf Facharbeit entwickeln und welche Modelle und Zugangswege für eine berufliche Nachqualifizierung zur Verfügung stehen. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es um Nachqualifizierung nachhaltig als selbstverständlichen Bestandteil betrieblicher Personalentwicklung zu verankern, verstärkt der Bildung regionaler Unterstützungsstrukturen durch Einbindung betrieblicher Entscheidungsträger und Akteure wie ARGEn und Arbeitsagenturen bedarf. Zu den Aufgaben dieser Strukturen gehören: Aufbau regionaler Netzwerke zur Nachqualifizierung, Austauschforum für Netzwerkpartner und betriebliche Experten, Bestandsaufnahme des Angebots an Nachqualifizierung, systematische branchenbezogene und regionalspezifische Bildungsbedarfsanalysen, Durchführung von Multiplikatorenschulungen, Angebot spezifischer Informations- und Beratungsleistungen, Schaffung neuer Zugänge zu kleinen und mittleren Unternehmen sowie Planung und Umsetzung konzertierter Öffentlichkeitsaktionen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    In-work benefits for low-wage jobs: can additional income reduce employment stability? (2009)

    Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Krug, Gerhard (2009): In-work benefits for low-wage jobs. Can additional income reduce employment stability? In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 4, S. 459-474. DOI:10.1093/esr/jcn062

    Abstract

    "In-work benefits, which provide financial supplements to employees in low-wage jobs, are an instrument of active labour market policy used to encourage the labour market integration of low-skilled workers and the long-term unemployed. This paper argues that although government subsidies increase overall wages, employees interpret them as a signal that employers are unwilling to behave according to the norm of reciprocity. This leads to negative side-effects on employment stability, counteracting the positive effects of additional income on employment stability. The article tests these hypotheses using a survey of in-work benefit recipients, with non-recipients as a comparison group. The method of propensity score matching is applied to eliminate all compositional differences between benefit recipients and non-recipients except for the source of their income. It is shown that in-work benefits lead to perceived violations of reciprocity. However, whether this explains why in-work benefits are not successful in promoting employment stability remains an open question." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    Offshoring von Arbeitsplätzen: ein empirischer Befund für Deutschland (2009)

    Laaser, Claus-Friedrich; Schrader, Klaus;

    Zitatform

    Laaser, Claus-Friedrich & Klaus Schrader (2009): Offshoring von Arbeitsplätzen. Ein empirischer Befund für Deutschland. In: Aussenwirtschaft, Jg. 64, H. 2, S. 183-204.

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach, in welchem Ausmaß die Arbeitsplätze in Deutschland nach ihren unterschiedlichen beruflichen Profilen, Qualifikationen sowie Einkommensgruppen potenziell von einer Verlagerung an ausländische Standorte betroffen sein könnten. Die empirische Analyse auf Basis der deutschen Berufsordnungen zeigt, dass gemessen an der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mehr als 40 Prozent der Arbeitsplätze potenziell verlagerbar sind, deutlich mehr als in den Vereinigten Staaten und der Schweiz. Tendenziell sind überdurchschnittlich hoch entlohnte Tätigkeiten mit relativ hohen Qualifikationsanforderungen mindestens genauso leicht verlagerbar wie Arbeitsplätze von geringqualifizierten Niedriglohnbeziehern. Ländern mit einem relativ hohen Pro-Kopf-Einkommen wie Deutschland droht daher ein Verlust ihres Einkommensvorsprungs gegenüber den aufholenden Volkswirtschaften, wenn sie nicht ständig in ihre Humankapitalbasis investieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Comparative advantage and skill-specific unemployment (2009)

    Larch, Mario ; Lechthaler, Wolfgang ;

    Zitatform

    Larch, Mario & Wolfgang Lechthaler (2009): Comparative advantage and skill-specific unemployment. (CESifo working paper 2754), München, 49 S.

    Abstract

    "We introduce unemployment and endogenous selection of workers into different skill-classes in a trade model with two sectors and heterogeneous firms. This allows us to study the distributional consequences and the skill-specific unemployment effects of trade liberalization. We show that the gains from trade will be distributed very unequally. While unskilled workers loose in terms of real wages and employment levels in the skilled labor intensive sector, skilled workers loose in terms of real wages and unemployment levels in the unskilled labor intensive sector. However, the inequality of workers between sectors is much larger for skilled labor than for unskilled labor. On average, unemployment among unskilled workers increases when a skill-abundant country opens up to trade." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does self-employment increase the economic well-being of low-skilled workers? (2009)

    Lofstrom, Magnus;

    Zitatform

    Lofstrom, Magnus (2009): Does self-employment increase the economic well-being of low-skilled workers? (IZA discussion paper 4539), Bonn, 46 S.

    Abstract

    "Low-skilled workers do not fare well in today's skill intensive economy and their opportunities continue to diminish. Given that individuals in this challenging skill segment of the workforce are more likely to have poor experiences in the labor market, and hence incur greater public expenses, it is particularly important to seek and evaluate their labor market options. Utilizing data from the Survey of Income and Program Participation, this paper provides a comprehensive analysis of the economic returns to business ownership among low-skilled workers and addresses the essential question of whether self-employment is a good option for low-skilled individuals that policymakers might consider encouraging. The analysis reveal substantial differences in the role of self-employment among low-skilled workers across gender and nativity - women and immigrants are shown to be of particular importance both from the perspectives of trends and policy relevance. We find that although the returns to low-skilled self-employment among men are relatively high we find that wage/salary employment is a substantially more financially rewarding option for most women. These findings raise the question of why low-skilled women enter self-employment. Our business start-up results are consistent, but not conclusive, with lack of affordable child care options and limited labor market opportunities in the wage/salary sector as motivating native born women to enter self-employment. We do not find empirical evidence of similar constraints among immigrant women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Armut von Erwerbstätigen im europäischen Vergleich: Eine Analyse unter Berücksichtigung des Einkommensverteilungsprozesses (2009)

    Lohmann, Henning;

    Zitatform

    Lohmann, Henning (2009): Armut von Erwerbstätigen im europäischen Vergleich: Eine Analyse unter Berücksichtigung des Einkommensverteilungsprozesses. (DIW-Diskussionspapiere 887), Berlin, 34 S.

    Abstract

    "In Europa bestehen deutliche Unterschiede im Ausmaß und in der Struktur von Armut von Erwerbstätigen. Die vorliegende Untersuchung analysiert in einem Vergleich von 20 Ländern, inwieweit dies auf die unterschiedliche Ausgestaltung der institutionellen Rahmenbedingungen eines jeweiligen Landes zurückzuführen ist. Die Analysen basieren auf Mikrodaten aus der EU Statistik zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) des Jahres 2006 und Makrodaten aus unterschiedlichen Quellen. Es werden unterschiedliche Stufen des Einkommensverteilungsprozesses betrachtet. Der Ausgangspunkt ist die Frage, ob das persönliche Erwerbseinkommen einer Person ausreichend ist, um Armut zu vermeiden. In weiteren Schritten werden der Haushaltskontext (Bedarf und weitere Erwerbseinkommen) und der Einfluss staatlicher Umverteilung (Steuern und Transfers) mitberücksichtigt. Nur in dieser umfassenden Perspektive ist es möglich zu klären, inwieweit Armut von Erwerbstätigen vor allem am Arbeitsmarkt entsteht oder auf andere Faktoren zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geringverdiener: Wem und wie gelingt der Aufstieg? (2009)

    Schank, Thorsten ; Schnabel, Claus ; Stephani, Jens;

    Zitatform

    Schank, Thorsten, Claus Schnabel & Jens Stephani (2009): Geringverdiener: Wem und wie gelingt der Aufstieg? In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 229, H. 5, S. 584-614. DOI:10.1515/jbnst-2009-0505

    Abstract

    "Mit repräsentativen verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten der Bundesagentur für Arbeit wird untersucht, inwieweit Personen, die in den Jahren 1998/99 vollzeitbeschäftigte Geringverdiener mit weniger als zwei Dritteln des Medianlohns waren, in den folgenden Jahren den Aufstieg aus dem Niedriglohnsektor schafften und welche Faktoren hierbei eine Rolle spielten. Es zeigt sich, dass nur gut jeder Achte der ursprünglichen Geringverdiener im Jahr 2005 einen Lohn oberhalb der Geringverdienerschwelle erreichen konnte. Während jüngere und besser ausgebildete Geringverdiener eine deutlich höhere Aufstiegswahrscheinlichkeit aufweisen, schaffen Frauen seltener den Aufstieg. Auch die Größe und Beschäftigtenstruktur des Betriebes stehen in einem signifikanten Zusammenhang mit der Aufstiegswahrscheinlichkeit. Ein wichtiges Instrument für das Verlassen von Niedriglohntätigkeiten stellt der Wechsel des Betriebes dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Poverty, deprivation and social exclusion: The unemployed and the working poor (2009)

    Sirovátka, Tomáš ; Mares, Petr;

    Zitatform

    Sirovátka, Tomáš & Petr Mares (2009): Poverty, deprivation and social exclusion: The unemployed and the working poor. In: M. C. Fournier & C. S. Mercier (Hrsg.) (2009): Economics of employment and unemployment, S. 1-32.

    Abstract

    "The purpose of the study is to explore the relationship between the forms of labour market marginalization - understood here in terms of labour market status and job quality - on the one hand, and income disadvantage, material deprivation and social exclusion on the other. Public policies that aim to improve the labour market status and levels of income of those disadvantaged on the labour market are also discussed. We use data gathered in a survey on social exclusion in which 2,500 respondents were interviewed, they were either welfare benefit recipients or considered their situation similar to their. We demonstrate that marginalization on the labour market is evident not only in relation to unemployment (often repeated and long-term) but at the same time in temporary, low paid and poor quality jobs. The incomes of those employed in the lowest segment of the labour market and of the unemployed are very similar while deprivation of the unemployed is greater in many respects, e.g. in opportunities to influence the course of their lives and the life opportunities of their own as well as of their families in particular. We identify under-use of welfare benefits and measures that might improve the standard of living and human capital of those who are disadvantaged. A portion of the disadvantaged remain active on the labour market and identify employment incentives, yet we also identify poverty traps which emerge in the case of those who become discouraged and welfare dependent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Beschäftigungsförderung und Einkommenssicherung im Niedriglohnbereich: Wege und Irrwege (2009)

    Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Steiner, Viktor (2009): Beschäftigungsförderung und Einkommenssicherung im Niedriglohnbereich. Wege und Irrwege. In: G. G. Schulze (Hrsg.) (2009): Reformen für Deutschland : die wichtigsten Handlungsfelder aus ökonomischer Sicht, S. 49-77.

    Abstract

    "Staatliche Instrumente zur Beschäftigungsförderung und Einkommenssicherung im Niedriglohnbereich durch 'Kombilohn-Modelle' existieren auch in Deutschland schon seit längerem und wurden im Zuge der jüngsten Arbeitsmarktreformen ausgeweitet. Diese haben das Ziel, durch eine einkommensabhängige Lohnsubvention geringe Erwerbseinkommen zu ergänzen und die finanziellen Anreize zur Aufnahme einer gering entlohnten Tätigkeit zu verbessern. Eine spezielle Form dieser Lohnsubventionen ist die vollkommene oder teilweise Freistellung der Sozialbeiträge bei geringfügiger Beschäftigung ('Mini-Jobs'). Aktuelle Vorschläge aus Politik und Wissenschaft, die vom Kombilohn-Modell des Sachverständigenrats bis zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes reichen, haben die weiterführende Reform des Niedriglohnsektors in Deutschland zum Ziel. Die kritische Bewertung diese Vorschläge zeigt, dass die Beschäftigungseffekte einkommensabhängiger Lohnsubventionen gering sind, die umstrittene Reform der Arbeitslosenunterstützung die Arbeitslosigkeit insgesamt nur in eher geringem Umfang reduziert hat, und dass auch von aktuell diskutierten Kombilohn-Modellen keine größeren Beschäftigungseffekte zu erwarten sind. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 7,50 Euro pro Stunde ist kein effektives Instrument zur Einkommenssicherung und wäre mit einem Stellenabbau insbesondere bei den geringfügig Beschäftigten verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktintegration von gering qualifizierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Bildungsvoraussetzungen, Erwerbsbeteiligung und berufliche Platzierung 1992 bis 2003 (2008)

    Achatz, Juliane;

    Zitatform

    Achatz, Juliane (2008): Arbeitsmarktintegration von gering qualifizierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bildungsvoraussetzungen, Erwerbsbeteiligung und berufliche Platzierung 1992 bis 2003. In: M. Gille (Hrsg.) (2008): Jugend in Ost und West seit der Wiedervereinigung : Ergebnisse aus dem replikativen Längsschnitt des DJI-Jugendsurvey (Schriften des Deutschen Jugendinstituts. Jugendsurvey, 04), S. 49-82.

    Abstract

    "Dieser Beitrag konzentriert sich auf die Arbeitsmarktintegration von jungen Erwachsenen mit niedrigen Bildungsabschlüssen im Zeitraum 1992 bis 2003. Auf der Basis des kumulierten Datensatzes der drei Wellen der DJI-Jugendsurvey werden sowohl das Ausmaß der Bildungsarmut unter den 16- bis 29-jährigen Erwerbspersonen, deren Erwerbsbeteiligung als auch die berufliche Platzierung untersucht. Ziel der Arbeit ist, die folgenden drei Leitfragen zu beantworten:
    Wie entwickeln sich im Beobachtungszeitraum die Arbeitsmarktchancen von Bildungsarmen im Vergleich zu jungen Erwachsenen mit besseren Bildungsvoraussetzungen?
    Welche Besonderheiten kennzeichnen die Entwicklung in den neuen Bundesländern im Vergleich zu den alten Bundesländern?
    Welche geschlechtsspezifischen Besonderheiten prägen die Erwerbsintegration von jungen Erwerbspersonen?
    Es wird zunächst die Bedeutung des Berufseinstiegs erläutert. Ein Überblick über theoretische Annahmen und empirische Befunde zu den Einflussfaktoren des Wandels der Erwerbsintegration von bildungsbenachteiligten jungen Menschen skizziert im Anschluss daran den Forschungsstand. Danach werden die auf der Basis des kumulierten Datensatzes gewonnenen Ergebnisse des DJI-Jugendsurvey berichtet. Der Beitrag schließt mit einer Zusammenfassung und einer Bewertung der Befunde." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsorientierte Weiterbildung für an- und ungelernte Beschäftigte: ein Beispiel aus der Metall- und Elektroindustrie (2008)

    Bauer, Waldemar; Koring, Claudia;

    Zitatform

    Bauer, Waldemar & Claudia Koring (2008): Arbeitsorientierte Weiterbildung für an- und ungelernte Beschäftigte. Ein Beispiel aus der Metall- und Elektroindustrie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 37, H. 2, S. 21-25.

    Abstract

    "This paper presents a work oriented continuing training concept for unskilled and semi-skilled employees which was developed and successfully piloted over the course of a three-year project with companies from the metal and electrical industry. The concept facilitates systemisation and promotion of selfdirected learning at the workplace and is capable of relatively rapid autonomous use by companies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Low-wage employment and mobility in Spain (2008)

    Blazquez Cuesta, Maite;

    Zitatform

    Blazquez Cuesta, Maite (2008): Low-wage employment and mobility in Spain. In: Labour, Jg. 22, H. s1, S. 115-146. DOI:10.1111/j.1467-9914.2007.00390.x

    Abstract

    "The issue of low-wage employment has received increased interest during recent decades in many European countries. In this paper I analyse the patterns of low-wage employment in Spain. Using a sample of Spanish workers extracted from the European Community Household Panel for the period 1995-2001, I first analyse the earnings distribution as a whole, and how low-wage employment has evolved over the period 1995-2001. Furthermore, I examine the determinants of low-wage employment using an analytical framework that is characterized by the ability to ac count for the endogeneity of initial conditions. Finally, I explore the effects of low pay on job mobility in Spain. For this purpose I adopt an approach based on competing risks in order to allow for different risks of failure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geringqualifizierte Arbeitskräfte auf dem österreichischen Arbeitsmarkt: Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Einbindung durch Ausbildung? Zur Situation von gering Qualifizierten am österreichischen Arbeitsmarkt" von AMS Österreich und Caritas, Wien, 14. Mai 2007 (2008)

    Bock-Schappelwein, Julia;

    Zitatform

    Bock-Schappelwein, Julia (2008): Geringqualifizierte Arbeitskräfte auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Einbindung durch Ausbildung? Zur Situation von gering Qualifizierten am österreichischen Arbeitsmarkt" von AMS Österreich und Caritas, Wien, 14. Mai 2007. (WIFO-Vorträge 102), Wien, 15 S.

    Abstract

    "Der zunehmende Strukturwandel in den neunziger Jahren, der durch anhaltende Globalisierung und technologischen Wandel getrieben wurde, stellt den Arbeitsmarkt für einfache Berufe vor neue Herausforderungen. Obwohl Beschäftigungsbereiche für Geringqualifizierte durch Produktivitätsgewinne oder Reduktion bzw. Verlagerung der Produktion wegbrechen, wird es auch künftig Beschäftigungsfelder für Hilfstätigkeiten geben. Die Hilfsarbeitertätigkeiten werden zwar in Bereichen zurückgehen, in denen die Anforderungen der Unternehmen an die Qualifikationen der Arbeitskräfte steigen und Personen ohne Berufsausbildung durch Personen mit Berufsausbildung ersetzt werden. Zugleich werden sich aber Beschäftigungsmöglichkeiten in den arbeitsintensiven Segmenten der persönlichen und sozialen Dienstleistungen eröffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Beschäftigungsentwicklung der gering und mittel Qualifizierten in Niedersachsen: Bestimmungsfaktoren und Handlungsempfehlungen (2008)

    Brandt, Oliver; Wullich, Rabea; Hentschel, Klaus-Jürgen; Revilla Diez, Javier ; Apelt, Christian; Varga, Eva; Böttcher, Jan; Hippe, Kai; Cordes, Alexander; Titkemeier, Nina; Diekmeyer, Monika; Antova, Alexandrina;

    Zitatform

    Brandt, Oliver, Alexander Cordes & Javier Revilla Diez (2008): Regionale Beschäftigungsentwicklung der gering und mittel Qualifizierten in Niedersachsen. Bestimmungsfaktoren und Handlungsempfehlungen. (Forschungsberichte des NIW 35), Hannover, 288 S.

    Abstract

    "Der qualifikatorische Strukturwandel in Westdeutschland findet nicht in allen Regionen im gleichen Tempo statt. Dabei muss eine wissensorientierte Regionalentwicklung nicht gleichbedeutend mit sinkenden Beschäftigungschancen für gering Qualifizierte sein. Mit dieser Ausgangsthese hat das NIW in einer Studie, die vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie vom Europäischen Sozialfonds finanziert wurde, die Erklärungsfaktoren für die regionale Beschäftigungsentwicklung gering und mittel Qualifizierter untersucht. Das NIW hat dazu eine Klassifikation von Berufen in 5 Klassen entwickelt, die eine angemessenere Differenzierung nach Qualifikation als die eindimensionale Messung über den Berufsabschluss ermöglicht. Erst dadurch wird eine Polarisierung der Erwerbstätigen sichtbar. Neben dem Wachstum wissensintensiver Berufe entwickeln sich zwischen 1998 und 2004 also auch die Berufe mit den geringsten Anforderungen leicht positiv. In diesem Zeitraum sinkt vor allem die Erwerbstätigkeit in Berufen, die oftmals eine Lehrausbildung voraussetzen. Der Unterschied ist zum Teil auf die gestiegene Inanspruchnahme der geringfügigen Beschäftigung zurückzuführen, zum Teil aber auch auf einen geringeren Einfluss technologischer Veränderungen. Auch in regionaler Gliederung zeigt der qualifikatorische Strukturwandel viele Gesichter. So zeigt sich in Niedersachsen auf Kreisebene ein erhebliches West-Ost-Gefälle. Dabei wird die Nachfrage weniger durch die Branchenstruktur geprägt, sondern in besonderem Maße durch systematische regionale Eigenheiten, die über allein strukturelle Erklärungen hinausgehen. Auch die für Westdeutschland beobachtete räumliche (funktionale) Arbeitsteilung zwischen verdichteten Regionen, die eher die Beschäftigung hoch Qualifizierter fördert, und ländlichen Regionen, in denen gering Qualifizierte noch relativ stabil nachgefragt werden, erklärt die Unterschiede nicht vollständig. Eine regionale Spezialisierung kann einerseits Perspektiven für die Beschäftigung gering Qualifizierter bieten, allerdings sind damit auch gewisse Risiken für die langfristige Entwicklung verbunden. Dies ist auch das Ergebnis aus den Fallstudien, in denen speziell der Frage nach den regionalen Einflussfaktoren nachgegangen wurde. Mit Hilfe von Betriebsbefragungen, Expertengesprächen und Workshops konnte neben Spezialisierungsvorteilen die Bedeutung von vielfältigen regionalen Kooperationsbeziehungen identifiziert werden. Eine gemeinsame Produktentwicklung sowie die ausgeprägte Verbundenheit mit der Region - nicht zuletzt der größeren Familienbetriebe - stellen wesentliche Bestandteile eines langfristigen Erfolgsrezeptes dar. Dennoch lassen sich allerorten mangelnde Qualifizierungsanstrengungen insbesondere bei gering Qualifizierten beobachten. Die niedrige betriebliche Weiterbildungsintensität ist dabei nicht auf ein unzureichendes Förderangebot zurückzuführen. Für eine bessere Wirkung dieser Programme ist aber eine direktere Ansprache der Beschäftigten in weiterbildungsschwachen Berufen erforderlich. Dafür müssen intensiver als bisher Akteure vor Ort eingebunden werden. So können berufliche Schulen in Kooperation mit anderen Bildungsanbietern neue Angebote entwickeln und ihre Absolventen regelmäßig über das lokale Weiterbildungsangebot informieren. Die Entwicklung umfassender regionaler Bildungsstrategien ist erforderlich, um die Voraussetzungen für Lebenslanges Lernen problemadäquat und präventiv zu verbessern. Die Bundesländer sollten die Regionalisierung der Bildung durch eine Verbesserung kommunaler Handlungsspielräume, den Aufbau lokaler Kapazitäten und die Entwicklung eines Monitoring- und Qualitätssicherungssystems aktiv fördern und begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter abseits der Verdichtungsräume - mehr (Weiter-)Bildung wagen?! (2008)

    Brandt, Oliver;

    Zitatform

    Brandt, Oliver (2008): Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter abseits der Verdichtungsräume - mehr (Weiter-)Bildung wagen?! (NIW-Diskussionspapier 03), Hannover, 30 S.

    Abstract

    "Der regionale qualifikatorische Strukturwandel in Deutschland ist unter anderem durch eine funktionale Spezialisierung peripher-ländlicher Räume auf Fertigungstätigkeiten beeinflusst. Diese Regionen zeichnen sich durch einen relativ hohen Anteil gering Qualifizierter aus, die Anreize für betriebliche Weiterbildungsinvestitionen sind aber vergleichsweise gering und eine qualifikatorische Segregation innerhalb bzw. zwischen den Betrieben verringert das Lernen von höher Qualifizierten am Arbeitsplatz. Gerade letztere Komponente, so zeigt eine Betriebsbefragung in den ländlich geprägten Landkreisen Goslar und Vechta, ist jedoch wichtig für die interne Beschäftigungsfähigkeit der Un- und Angelernten. Betriebliche Qualifizierungsanstrengungen haben dagegen keinen positiven Einfluss auf die Beschäftigung gering Qualifizierter. Angesichts des wahrgenommenen fehlenden betrieblichen Weiterbildungsbedarfs für diese Beschäftigtengruppe und der hohen Lernhemmschwelle für gering Qualifizierte ist eine direkte, regional verankerte Ansprache weiterbildungsschwacher Beschäftigtengruppen nötig. Dabei sollte auch die Vermittlung von Grundfähigkeiten im Sinne einer präventiven Arbeitsmarktpolitik finanziell belohnt werden. Die betriebliche Weiterbildungsquote ließe sich nach den Erkenntnissen der Studie unter anderem durch eine bessere regionale Kooperation bei betrieblichen Qualifizierungsprojekten merklich steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitslose Hartz IV-Empfänger: oftmals gering qualifiziert, aber nicht weniger arbeitswillig (2008)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2008): Arbeitslose Hartz IV-Empfänger: oftmals gering qualifiziert, aber nicht weniger arbeitswillig. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 43, S. 678-684.

    Abstract

    "Trotz der günstigen Beschäftigungsentwicklung ist die Zahl der Hartz IV-Empfänger in den letzten zweieinhalb Jahren nur wenig gesunken. Die Zahl der erwerbsfähigen und nicht arbeitslosen Leistungsempfänger ist sogar gewachsen. Die Arbeitslosigkeit unter den Hilfeempfängern hat zwar abgenommen, der Rückgang war aber schwächer als bei den übrigen Arbeitslosen. Inzwischen sind 70 Prozent aller Arbeitslosen Hartz IV-Empfänger. Die vergleichsweise ungünstige Entwicklung ist nicht darauf zurückzuführen, dass Hartz IV-Arbeitslose weniger leistungsbereit wären als die anderen Erwerbslosen. Ihnen mangelt es vielmehr häufig an der Qualifikation. Jeder Fünfte hat keinen Hauptschulabschluss und jeder Dritte kann keine Berufsausbildung vorweisen. Besonders krasse Unterschiede hinsichtlich der Qualifikationsstruktur bestehen zwischen den arbeitslosen Hartz IV-Beziehern und den übrigen Erwerbslosen in Westdeutschland. In Ostdeutschland sind dagegen die Arbeitslosen - jedenfalls formal - besser ausgebildet. Die hohe Erwerbslosigkeit dort resultiert daher weniger als im Westen aus qualifikatorischen Defiziten, entscheidend ist vielmehr das insgesamt unzureichende Angebot an Arbeitsplätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeiten und Lernen für An- und Ungelernte: aktuelle arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Notwendigkeit in berufspädagogischer Tradition (2008)

    Bröker, Andreas H.;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. (2008): Arbeiten und Lernen für An- und Ungelernte. Aktuelle arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Notwendigkeit in berufspädagogischer Tradition. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 9, S. 225-231. DOI:10.3790/sfo.57.9.225

    Abstract

    "Arbeiten und Lernen ermöglicht, sofern es in lernförderlichen Arbeitssystemen stattfindet, ganzheitliches Lernen und fördert sowohl die berufliche Handlungskompetenz als auch die Persönlichkeitsentwicklung. Bereits bei den Klassikern der Berufsbildungstheorie war es eine zentrale Forderung, dass Berufsbildung einerseits Arbeitsbildung und andererseits Menschenbildung zu sein habe. Auch im strukturellen Wandel postmoderner Gesellschaften erhalten neben - immer schneller anzupassenden - fachlich-methodischen Qualifikationen Sozial- und Individualkompetenzen eine wachsende Bedeutung. Das führt zu einer Renaissance von mit Arbeit verbundenem Lernen, das nicht zuletzt aufgrund der beruflichen Ernstsituation einen geeigneten Rahmen zum Erwerb überfachlicher Kompetenzen bietet, insbes. für bislang an- bzw. ungelernt verbliebene Personengruppen. Angesichts anhaltender struktureller Benachteiligungen von Geringqualifizierten sind als gesellschaftlich notwendiger Ausgleich, auch zur Vermeidung weiterer sozialer Brennpunkte (u. a. Jugendkriminalität), zusätzliche Angebote von mit Qualifizierung gekoppelter Beschäftigung zu fordern, zumal die sogenannten Hartz-Reformen zu Destruktionen bei entsprechenden, meist kommunalen Kapazitäten geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The nature of occupational unemployment rates in the United States: hysteresis or structural? (2008)

    Candelon, Bertrand ; Gil-Alana, Luis A. ; Dupuy, Arnaud;

    Zitatform

    Candelon, Bertrand, Arnaud Dupuy & Luis A. Gil-Alana (2008): The nature of occupational unemployment rates in the United States. Hysteresis or structural? (IZA discussion paper 3571), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "This paper provides new evidence on the nature of occupational differences in unemployment dynamics, which is relevant for the debate between the structural or hysteresis hypotheses. We develop a procedure that permits us to test for the presence of a structural break at unknown date. Our approach allows the investigation of a broader range of persistence than the 0/1 paradigm about the order of integration, usually implemented for testing the hypothesis of hysteresis in occupational unemployment. In almost all occupations, we find support for both the structuralist and the hysteresis hypotheses, but stress the importance of estimating the degree of persistence of seasonal shocks along with the degree of long-run persistence on raw data without applying seasonal filters. Indeed hysteresis appears to be underestimated when data are initially adjusted using traditional seasonal filters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pathways to work: Qualitative study of in-work support (2008)

    Dixon, Josie; Warrener, Martha;

    Zitatform

    Dixon, Josie & Martha Warrener (2008): Pathways to work: Qualitative study of in-work support. (Department for Work and Pensions. Research report 478), London, 76 S.

    Abstract

    "In Work Support (IWS) is one part of the package of support and services offered by the Pathways to Work programme. The IWS service ranges from 'light touch' after-care contact from an IWS adviser to in-depth specialist support services covering occupational health, mentoring, job-coaching, counselling and debt advice. This study was based upon in-depth interviews conducted with customers and providers of in-work support. The study found that Pathways IWS was frequently viewed as an important part of a 'jigsaw' of support or at least provided reassurance that support would be available if and when needed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    State dependence in youth labor market experiences, and the evaluation of policy interventions (2008)

    Doiron, Denise; Gorgens, Tue;

    Zitatform

    Doiron, Denise & Tue Gorgens (2008): State dependence in youth labor market experiences, and the evaluation of policy interventions. In: Journal of econometrics, Jg. 145, H. 1/2, S. 81-97. DOI:10.1016/j.jeconom.2008.05.010

    Abstract

    "We investigate the extent and type of state dependence in labor market outcomes for young low-skilled Australians. Our model allows for three labor force states, employment, unemployment and out of the labor force, and for observed and unobserved heterogeneity. We find evidence of occurrence dependence, but no lagged duration dependence. A past employment spell increases the probability of employment in the future, but the length of the spell does not matter. A past spell of unemployment undoes the positive benefits from a spell in employment. Interpretations of these effects and implications for labor market policies are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt (2008)

    Dornmayr, Helmut; Lachmayr, Norbert; Rothmüller, Barbara;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut, Norbert Lachmayr & Barbara Rothmüller (2008): Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt. (AMS report 64), Wien, 81 S.

    Abstract

    "Die von den Forschungsinstituten ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) im Auftrag des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich in den Jahren 2007/2008 durchgeführte Studie untersucht Möglichkeiten zur verstärkten Integration von formal Geringqualifizierten - d. h. von Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' - in den Arbeitsmarkt. Dieses Thema ist vor allem deswegen von hoher Brisanz, weil diese Personengruppe am Arbeitsmarkt mit besonderen Schwierigkeiten und Benachteiligungen konfrontiert ist: Ihre Arbeitslosenquote ist mindestens zwei- bis dreimal so hoch wie jene von Personen mit weiterführenden Bildungsabschlüssen (Lehre, Mittlere und Höhere Schulen, Hochschulen). Zudem ist fast jeder / jede zweite (48 Prozent) unselbständig Beschäftigte (bzw. Arbeitslose) mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' zumindest einmal im Jahr von Arbeitslosigkeit betroffen, bei Personen mit weiterführenden Ausbildungsabschlüssen betrifft dies nicht einmal jede fünfte Person." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workforce development as an antipoverty strategy: what do we know? What should we do? (2008)

    Holzer, Harry J. ;

    Zitatform

    Holzer, Harry J. (2008): Workforce development as an antipoverty strategy. What do we know? What should we do? (IZA discussion paper 3776), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "In this paper I note the basic paradox of workforce development policy: that, in an era in which skills are more important than ever as determinants of labor market earnings, we spend fewer and fewer public (federal) dollars on workforce development over time. I present trends in funding and how the major federal programs at the Department of Labor and other agencies have evolved over time, noting the dramatic declines in funding (with the exception of Pell grants). I then review what we know about the cost-effectiveness of programs for adults and youth from the evaluation literature. I consider some other possible reasons for funding declines, such as the notion that other approaches (like supplementing the low earnings of workers with tax credits or early childhood programs) are more effective and address more serious problems. I review some newer developments in workforce policy, mostly at the state and local levels, and then conclude with some policy recommendations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Konzentriert sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland auf atypisch Beschäftigte? (2008)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2008): Konzentriert sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland auf atypisch Beschäftigte? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 4, S. 447-469.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird anhand von quantitativen Auswertungen auf der Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und Ergebnissen von qualitativen Interviews in Betrieben in verschiedenen Branchen der Frage nachgegangen, inwieweit sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (auf Stundenbasis unterhalb von zwei Dritteln des Medianlohnes) auf Personen in atypischer Beschäftigung konzentriert. Unsere Analyse zeigt, dass vor allem Beschäftigte in Minijobs, aber auch Zeitarbeitskräfte und befristet Beschäftigte überproportional häufig für niedrige Stundenlöhne arbeiten, während der Niedriglohnanteil unter sozialversicherungspflichtig Teilzeitbeschäftigten nur leicht über dem Durchschnitt liegt. Unter allen Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland waren 2006 rund zwei Drittel atypisch beschäftigt (ohne Doppelzählungen) und damit deutlich mehr als noch 1995 (knapp 49 %). Allerdings konzentriert sich die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland nicht auf atypisch Beschäftigte oder besondere Personengruppen wie formal gering Qualifizierte oder Jüngere. Vielmehr sind von den steigenden Niedriglohnanteilen in Deutschland seit Mitte der 1990er Jahre zunehmend auch Vollzeitbeschäftigte, Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung und aus den mittleren Altersgruppen (25 bis 54 Jahre) betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weitere Zunahme der Niedriglohnbeschäftigung: 2006 bereits rund 6,5 Millionen Beschäftigte betroffen (2008)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2008): Weitere Zunahme der Niedriglohnbeschäftigung. 2006 bereits rund 6,5 Millionen Beschäftigte betroffen. (IAQ-Report 2008-01), Gelsenkirchen, 11 S. DOI:10.17185/duepublico/45625

    Abstract

    "Unter allen abhängig Beschäftigten liegt der Anteil von Niedriglöhnen (unterhalb von zwei Dritteln des Medians) 2006 bei gut 22% - d.h. mehr als jede/r Fünfte ist gering bezahlt. Gegenüber 1995 ist der Niedriglohnanteil in Deutschland damit um gut 43 % gestiegen. Der durchschnittliche Stundenlohn der Niedriglohnbeziehenden ist seit 2004 gesunken, während er in den Vorjahren gestiegen ist. Überdurchschnittlich betroffen von Niedriglöhnen sind insbesondere Minijobber/innen, Jüngere, gering Qualifizierte, Ausländer/innen und Frauen. Der Anteil von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung am Niedriglohnbereich ist von 58,6% (1995) auf 67,5% (2006) deutlich gestiegen. Im internationalen Vergleich hat Deutschland inzwischen einen hohen Anteil von Niedriglöhnen und eine fast beispiellose Ausdifferenzierung des Lohnspektrums nach unten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbslosigkeit, Aktivierung und soziale Ausgrenzung: Deutschland im internationalen Vergleich (2008)

    Konle-Seidl, Regina ; Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina & Werner Eichhorst (2008): Erwerbslosigkeit, Aktivierung und soziale Ausgrenzung. Deutschland im internationalen Vergleich. (WISO Diskurs), Bonn, 76 S.

    Abstract

    "Vier Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Analyse:
    1) Ist das Risiko sozialer Ausgrenzung in Deutschland gewachsen, und wie stellt es sich im Vergleich mit anderen Ländern dar?
    2) Wird soziale Inklusion über eine kompensatorische oder eher über eine arbeitsmarktorientierte und beschäftigungsfördernde Sozialpolitik befördert?
    3) Können politische Maßnahmen, insbesondere die 'aktivierende' Ausgestaltung von sozialen Sicherungssystemen und das 'Fördern und Fordern' von Erwerbslosen soziale Ausgrenzung vermindern?
    4) Gibt es hierzu vorbildliche Praktiken in anderen Ländern?
    Einerseits soll geklärt werden, ob die in der Wissenschaft und in der beschäftigungspolitischen Diskussion etablierten Einschätzungen von beschäftigungspolitisch erfolgreichen Ländern zutreffend sind. Treffen sie auch noch zu, wenn es nicht allein um den Abbau von Arbeitslosigkeit, sondern um die Integration von Langzeiterwerbslosen und Inaktiven geht? Oder werden hier bei relativ ähnlichem Niveau der Ausgrenzung aus dem Erwerbsleben lediglich unterschiedliche Verteilungen auf die Transfersysteme erreicht? Welche Rolle kommt dabei der konkreten Ausgestaltung sozialer Sicherungssysteme zu? Annahmen über die Stärken und Schwächen der einzelnen Länder bzw. Wohlfahrtsstaatstypen werden in Bezug auf Inklusion einer empirischen Bewertung unterzogen.
    Andererseits soll untersucht werden, ob es Erfolg versprechende Ansätze zur Integration von nichterwerbstätigen Transferbeziehern mit geringer Beschäftigungsfähigkeit gibt, von denen die Politik in Deutschland lernen kann. Insbesondere soll es um die Identifikation von Reformansätzen gehen, die in der gegenwärtigen Situation zu Einstiegen in den Arbeitsmarkt von Inaktiven und Erwerbslosen sowie zu einer verbesserten Chance auf Aufwärtsmobilität führen können.
    Die Studie umfasst zehn Länder mit unterschiedlichen Beschäftigungs- und Sozialstaatsmodellen:
    1. Deutschland, Frankreich und Niederlande, die nach den gängigen Wohlfahrtstypologien dem kontinentalen Typ zugeordnet werden,
    2. Spanien und Italien als Vertreter einer mediterranen Variante des kontinentaleuropäischkonservativ geprägten Sozialmodells,
    3. Großbritannien und die USA, welche für das angelsächsisch-liberale Modell stehen,
    4. die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten Dänemark und Schweden,
    5. sowie Polen als neues EU-Mitgliedsland und Vertreter post-kommunistischer Transitionsländer." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Flexible outsourcing and the impacts of labour taxation in European welfare states (2008)

    Koskela, Erkki; Poutvaara, Panu ;

    Zitatform

    Koskela, Erkki & Panu Poutvaara (2008): Flexible outsourcing and the impacts of labour taxation in European welfare states. (Helsinki Center of Economic Research. Discussion paper 227), Helsinki, 38 S.

    Abstract

    "In European Welfare States, lowskilled workers are typically unionized, while the wage formation of highskilled workers is more competitive. To focus on this aspect, we analyze how flexible international outsourcing and labour taxation affect wage formation, employment and welfare in dual domestic labour markets. Higher productivity of outsourcing and lower cost of outsourcing and lower factor price of outsourcing increase wage dispersion between the highskilled and lowskilled workers. Increasing wage tax progression of lowskilled workers decreases the wage rate and increases the labour demand of lowskilled workers. It decreases the welfare of lowskilled workers and increases both the welfare of highskilled workers and the profit of firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Are the unskilled really that unaware?: an alternative explanation (2008)

    Krajc, Marian; Ortmann, Andreas ;

    Zitatform

    Krajc, Marian & Andreas Ortmann (2008): Are the unskilled really that unaware? An alternative explanation. In: Journal of economic psychology, Jg. 29, H. 5, S. 724-738. DOI:10.1016/j.joep.2007.12.006

    Abstract

    "In a series of articles and manuscripts (e.g., [Kruger, J., & Dunning, D. (1999). Unskilled and unaware of it: How difficulties in recognizing one's own incompetence lead to inflated self-assessment. Journal of Personality and Social Psychology, 77, 1121-1134; Dunning, D., Johnson, K., Ehrlinger, J., & Kruger, J. (2003). Why people fail to recognize their own incompetence. Current Directions in Psychological Science, 12, 83-87; Ehrlinger, J., Johnson, K., Banner, M., Kruger, J., & Dunning, D. (2008). Why the unskilled are unaware: Further exploration of (absent) self-insight among the incompetent. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 105, 98-121.]), Dunning, Kruger and their collaborators argued that the unskilled lack the metacognitive ability to realize their incompetence. We propose that the alleged unskilled-and-unaware problem - rather than being one of biased judgements - is a signal extraction problem that differs for the skilled and the unskilled. Specifically, the unskilled face a tougher inference problem than the skilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effect of labor market institutions on salaried and self-employed less-educated men in the 1980s (2008)

    Krashinsky, Harry ;

    Zitatform

    Krashinsky, Harry (2008): The effect of labor market institutions on salaried and self-employed less-educated men in the 1980s. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 62, H. 1, S. 73-91. DOI:10.1177/001979390806200104

    Abstract

    "Less-educated workers exhibited negative real wage growth from the late 1970s to the early 1990s. Frequently cited to explain this pattern are such labor market trends as union decline and the falling real value of the minimum wage, but also of concern is the possible contribution of decreased demand, caused by factors such as skill-biased technological change. To investigate the relative importance of these determinants, the author, using CPS data, compares the experiences of wage-and-salary workers with those of the self-employed. Wages apparently declined little for less-educated self-employed workers, but greatly for similar wage-and-salary workers. Because self-employed workers are affected by the same demand shocks as wage-and-salary workers but are not subject to labor market institutions such as the minimum wage or labor unions, the author concludes that the main source of the observed negative real wage growth was the decline of labor market institutions, not skill-biased technological change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Selektivität bei der Einlösung von Bildungsgutscheinen (2008)

    Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas (2008): Selektivität bei der Einlösung von Bildungsgutscheinen. (IAB-Discussion Paper 17/2008), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2003 wird der Zugang in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung durch die Arbeitsagentur über die Vergabe von Bildungsgutscheinen gesteuert. Diese Studie diskutiert zunächst aus theoretischer Sicht die Prozesse bei der Vergabe und Einlösung. Sie legt zudem erste Befunde zu der Frage vor, welche Arbeitslosen die erhaltenen Bildungsgutscheine tatsächlich eingelöst haben. Grundlage der Untersuchung ist eine - hier erstmalig durchgeführte - Verknüpfung der originären Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit zu Bildungsgutscheinen mit Forschungsdaten des IAB, den Integrierten Erwerbsbiographien (IEB). Probit-Schätzungen zeigen, dass insbesondere Gruppen mit schlechten Arbeitsmarktchancen - z. B. Arbeitslose mit geringer Qualifikation - den Bildungsgutschein mit vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit einlösen, um an einer Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen. Ursachen hierfür können auf Seiten der Anbieter von Bildungsmaßnahmen als auch auf Seiten der Arbeitnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte steigern (2008)

    Känel, Natalie; Wetli, Angelo;

    Zitatform

    Känel, Natalie & Angelo Wetli (2008): Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte steigern. In: Panorama. Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt, Jg. 22, H. 6, S. 19-21.

    Abstract

    "Personen ohne Ausbildung sind überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Ihre Reintegration in den Arbeitsmarkt ist schwierig, da es für sie immer weniger Arbeitsplätze gibt. Ein grenzüberschreitendes Projekt unter der Leitung der Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau und Zug (AMOSA) zeigt Chancen und Risiken für Geringqualifizierte im Bodenseeraum auf und formuliert konkrete Verbesserungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nur mehr "Wunderwuzzis" gesucht? Zur Situation formal gering Qualifizierter auf dem Österreichischen Arbeitsmarkt (2008)

    Lachmayr, Norbert;

    Zitatform

    Lachmayr, Norbert (2008): Nur mehr "Wunderwuzzis" gesucht? Zur Situation formal gering Qualifizierter auf dem Österreichischen Arbeitsmarkt. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 31, H. 4, S. 107-121.

    Abstract

    "Ausgehend von einer Illustration der klassischen Aufgaben und Tätigkeitsfelder formal gering Qualifizierter, werden in dem Beitrag Gründe der teilweise schwierigen Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter (Personen mit höchstens Pflichtschulabschluss) beschrieben: Beispielsweise führen die Zusammenlegung mehrerer 'einfacher' Tätigkeiten in eine einzelne Beschäftigung, steigende Anforderungen an individuelle (soziale) Kompetenzen sowie steigender Verdrängungswettbewerb 'nach unten' durch Höherqualifizierte (Stichwort Bildungsexpansion) zu über 100.000 formal gering qualifizierten Personen ohne Job. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von über 16 %. Die Skizzierung möglicher Lösungsansätze in der zweiten Hälfte des Artikels behandelt einerseits Überlegungen hinsichtlich einer verbesserten Dokumentation und Transparenz von Erfahrungen und Teilqualifikationen. So könnte eine Alternative zum stigmatisierenden Auswahlkriterium 'abgeschlossene Berufsausbildung' geschaffen werden. Aber auch zielgruppenspezifische Anforderungen an Weiterbildung werden thematisiert. Abschließend erfolgt der Hinweis auf eine laufende Studie im Auftrag des AMS zur beruflichen Integration formal gering Qualifizierter: In einer Kooperation von ibw und öibf werden aus Interviews mit Betrieben und Personalvermittlerinnen entsprechende Empfehlungen erstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifikationstrends - Erkennen, Aufbereiten, Transferieren: Ergebnisse und Transferwege der Früherkennungsforschung am Beispiel einfacher Fachtätigkeiten (2008)

    Loebe, Herbert; Severing, Eckart;

    Zitatform

    Loebe, Herbert & Eckart Severing (Hrsg.) (2008): Qualifikationstrends - Erkennen, Aufbereiten, Transferieren. Ergebnisse und Transferwege der Früherkennungsforschung am Beispiel einfacher Fachtätigkeiten. (Wirtschaft und Bildung 47), Bielefeld: Bertelsmann, 164 S.

    Abstract

    "'Einfache Arbeit' wird es auch weiterhin geben - so die aktuellen Zahlen: 2010 werden in Deutschland noch 16 % der Beschäftigten unterhalb des heutigen Facharbeiterniveaus tätig sein. Im Projekt 'Tool-Pe: Einfache Arbeit im Wandel. Geringqualifizierte als Zielgruppe der Personalentwicklung' wurden die Kompetenzentwicklungsprozesse im Bereich der Einfacharbeit in den Branchen der Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie der Metall- und Elektroindustrie untersucht. Dabei zeichnet sich eine folgenschwere Entwicklung ab: fachliche Tätigkeiten werden sowohl in der Metall- und Elektroindustrie als auch in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft zunehmend von Personen ohne Facharbeiterqualifikation ausgeübt. Der Band enthält Beiträge zur veränderten Arbeitssituation und diskutiert Möglichkeiten der Früherkennung und Folgen für die volkswirtschaftliche und betriebliche Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Who needs up-skilling? Low-skilled and low-qualified workers in the European Union (2008)

    Lyly-Yrjänäinen, Maija;

    Zitatform

    Lyly-Yrjänäinen, Maija (2008): Who needs up-skilling? Low-skilled and low-qualified workers in the European Union. Dublin, 36 S.

    Abstract

    "Skills, skills, skills! This is the mantra of modern labour and social policies. Up-skilling is seen as a win-win solution and it is commonly agreed that up-skilling lies in the interests of individual employees, as well as employers and, indeed, society at large. In the fast-changing world of today and in economies that rely on knowledge and complex skills, workers with low skills are in danger of finding themselves outside the mainstream. Increasingly, a polarisation is seen between high-skilled jobs and low-skilled jobs and the divide between knowledge workers and service workers is growing, with consequences in the working conditions of both. Low-skilled workers are at high risk of becoming 'poor' as this reports shows, with low skills being related to low pay and also to some extent to precarious employment. This paper will address the situation of low-skilled workers in the EU27 Member States by analysing cross-sectional data showing the distribution of such workers in these countries and analysing their working conditions compared to those of other groups of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Transatlantic differences in labour markets: changes in wage and non-employment structures in the 1980s and the 1990s (2008)

    Puhani, Patrick A. ;

    Zitatform

    Puhani, Patrick A. (2008): Transatlantic differences in labour markets. Changes in wage and non-employment structures in the 1980s and the 1990s. In: German economic review, Jg. 9, H. 3, S. 312-338. DOI:10.1111/j.1468-0475.2008.00435.x

    Abstract

    "Rising wage inequality in the United States and Britain and rising continental European unemployment have led to a popular view in the economics profession that these two phenomena are related to negative relative demand shocks against the unskilled, combined with flexible wages in the Anglo-Saxon countries, but wage rigidities in continental Europe ('Krugman hypothesis'). This paper tests this hypothesis based on seven large person-level data sets for the 1980s and the 1990s. I use a more sophisticated categorization of low-skilled workers than previous studies, which exhibits differences between German workers with and without apprenticeship training, particularly in the 1980s. I find evidence for the Krugman hypothesis when Germany is compared with the United States. However, supply changes differ considerably between countries, with Britain experiencing enormous increases in skill supply explaining the relatively constant British skill premium in the 1990s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hat die Befristung von Arbeitsverträgen einen Einfluss auf die berufliche Weiterbildung geringqualifiziert beschäftigter Personen? (2008)

    Reinowski, Eva; Sauermann, Jan ;

    Zitatform

    Reinowski, Eva & Jan Sauermann (2008): Hat die Befristung von Arbeitsverträgen einen Einfluss auf die berufliche Weiterbildung geringqualifiziert beschäftigter Personen? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 4, S. 489-499.

    Abstract

    "Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern wurde der Einsatz befristeter Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland seit den 1980er Jahren vereinfacht. Obwohl diese Beschäftigungsform Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eröffnet und gerade für geringqualifizierte Personen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen kann, wird in der Literatur argumentiert, dass befristete Beschäftigungsverhältnisse eine 'Sackgasse' darstellen und mit geringeren Investitionen in berufliche Weiterbildung verbunden sein können. Aus theoretischer Sicht lässt sich allerdings keine eindeutige Aussage über den Effekt befristeter Beschäftigungsverhältnisse auf arbeitgeberseitige und arbeitnehmerseitige Investitionen in berufliche Weiterbildung machen. In diesem Beitrag wird anhand des Mikrozensus 2004 empirisch untersucht, ob der Einsatz befristeter Arbeitsverträge Einfluss auf die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung speziell für geringqualifiziert beschäftigte Personen hat. In der Analyse wird ein rekursives bivariates Probitmodell eingesetzt, mit dem die Berücksichtigung systematischer Unterschiede zwischen befristet und unbefristet Beschäftigten möglich ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass geringqualifiziert Beschäftigte mit befristeten Arbeitsverträgen keinen systematischen Nachteil gegenüber unbefristet Beschäftigten beim Zugang zu beruflicher Weiterbildung haben. Befristete Arbeitsverhältnisse stellen für geringqualifiziert Beschäftigte also kein zusätzliches Risiko in Bezug auf Humankapitalakkumulation durch berufliche Weiterbildung dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung: Sackgasse oder Chance zum Aufstieg? (2008)

    Schank, Thorsten ; Bender, Stefan; Schnabel, Claus ; Stephani, Jens;

    Zitatform

    Schank, Thorsten, Claus Schnabel, Jens Stephani & Stefan Bender (2008): Niedriglohnbeschäftigung: Sackgasse oder Chance zum Aufstieg? (IAB-Kurzbericht 08/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Geringverdiener und Niedriglöhne sind in den letzten Jahren ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt und Gegenstand politischer Kontroversen geworden. Mit Verweis auf die wachsende Zahl von Geringverdienern wird von manchen Seiten die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes gefordert. Dieser soll dazu beitragen, dass Geringverdiener mit ihrem Lohn den Lebensunterhalt bestreiten können. Andererseits wird von vielen Ökonomen eine Ausweitung des Niedriglohnsektors als Mittel zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit unter Geringqualifizierten vorgeschlagen. Dabei können z.B. staatliche Lohnkostenzuschüsse oder Kombilohnmodelle unterstützend wirken. Kann Niedriglohnbeschäftigung als Sprungbrett in eine besser bezahlte Tätigkeit dienen oder führt sie in die Sackgasse? In einer Verbleibsanalyse wird hier untersucht, was aus den vollzeitbeschäftigten Geringverdienern der Jahre 1998/99 wurde. Das sind Personen, die damals weniger als 2/3 des Medianlohns verdienten. Wem und wie gelang der Aufstieg? Nur gut jeder achte Geringverdiener von 1998/99 erreichte sechs Jahre später einen Lohn oberhalb der Geringverdienerschwelle. Etwa jeder Dritte war im Jahr 2005 immer noch als Vollzeitbeschäftigter im Niedriglohnbereich tätig. Während jüngere und besser ausgebildete Geringverdiener deutlich öfter aufgestiegen sind, schafften Frauen, Ältere und Unqualifizierte dies seltener. Je größer ein Betrieb ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass einem Geringverdiener innerbetrieblich oder durch Wechsel in diesen Betrieb der Aufstieg aus dem Niedriglohnbereich gelingt. Betriebswechsel erweisen sich aber auch generell als Möglichkeit für einen Aufstieg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The union wage advantage for low-wage workers (2008)

    Schmitt, John;

    Zitatform

    Schmitt, John (2008): The union wage advantage for low-wage workers. Washington, 10 S.

    Abstract

    "This report uses national data from 2003 to 2007 to show that unionization raises the wages of the typical low-wage worker (one in the 10th percentile) by 20.6 percent compared to 13.7 percent for the typical medium wage worker (one in the 50th percentile), 6.1 percent for the typical high-wage worker (one in the 90th percentile). The paper also produces results for the 50 states and the District of Columbia. Throughout the states, a similar pattern holds, with unionization raising the wages of the lowest-wage workers the most." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Choice and success of job search methods (2008)

    Weber, Andrea ; Mahringer, Helmut;

    Zitatform

    Weber, Andrea & Helmut Mahringer (2008): Choice and success of job search methods. In: Empirical economics, Jg. 35, H. 1, S. 153-178. DOI:10.1007/s00181-007-0148-z

    Abstract

    Arbeitssuchende können die Zugangsrate von Arbeitsplatzangeboten durch die Auswahl ihrer Suchanstrengungen und Suchmethoden beeinflussen. Der Beitrag legt eine empirische Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Suchmethoden auf die Suchergebnisse vor. Dabei werden Daten zum Suchverhalten von Arbeitssuchenden in Österreich benutzt, die Informationen aus Erhebungen mit Verwaltungsdaten abgleichen. Die Qualität der Treffer bei der Arbeitsplatzsuche wird in Bezug auf Lohnhöhe und Beschäftigungsdauer für beschäftigte und arbeitslose Arbeitnehmer analysiert. Es zeigt sich, dass die staatliche Arbeitsverwaltung auf die Unterstützung niedrig qualifizierter Arbeitnehmer spezialisiert ist. Für diese Gruppe ist diese Einrichtung ebenso effizient wie andere Suchkanäle. (IAB)

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    Niedrig- und Mindestlöhne: eine Analyse aus der Gender-Perspektive (2008)

    Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Weinkopf, Claudia (2008): Niedrig- und Mindestlöhne. Eine Analyse aus der Gender-Perspektive. In: F. Maier & A. Fiedler (Hrsg.) (2008): Verfestigte Schieflagen : ökonomische Analysen zum Geschlechterverhältnis, S. 17-35.

    Abstract

    Der Beitrag zeigt auf, dass der wachsende Niedriglohnsektor in Deutschland vor allem ein Beschäftigungsbereich für Frauen ist. Danach arbeiten Frauen überdurchschnittlich oft zu Löhnen, die als Niedriglöhne zu kennzeichnen sind. Die öffentlichen Kontroversen um den Mindestlohn haben die Geschlechterdimension dieses Problems entweder ignoriert oder (Stichwort: Zuverdienerinnen) sogar zum Anlass genommen, die Berechtigung eines Mindestlohns zu bestreiten. Im Beitrag wird detailliert analysiert, ob und wenn ja, welchen Beitrag ein gesetzlicher Mindestlohn zur Verbesserung der materiellen Situation von Frauen leisten kann. Dabei erläutert die Autorin unter Einbeziehung von Forschungsergebnissen aus Ländern, in denen ein gesetzlicher Mindestlohn festgelegt ist, welche Folgen für Beschäftigung und Einkommen zu erwarten sind und inwieweit ein gesetzlicher Mindestlohn die ökonomische Lage von Frauen verbessern kann. Sie kommt zu dem Schluss, dass ein gesetzlicher Mindestlohn alleine nicht automatisch zu einer eigenständigen Existenzsicherung von Frauen führen würde. 'Aber eine solche verbindliche Lohnuntergrenze wäre ein äußerst wichtiger Schritt in diese Richtung.' (IAB)

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    Job quality and flexible practices: an investigation of employee perceptions (2008)

    Wilson, Kelly; Brown, Michelle ; Cregan, Christina;

    Zitatform

    Wilson, Kelly, Michelle Brown & Christina Cregan (2008): Job quality and flexible practices. An investigation of employee perceptions. In: The international journal of human resource management, Jg. 19, H. 3, S. 473-486. DOI:10.1080/09585190801895544

    Abstract

    "Job quality debates in Australia are dominated by two major concerns: the skill level of employees and the growing incidence of contingent employment. The Hackman and Oldham (1980) job quality model provides the theoretical basis for an investigation of a major aspect of job quality ('skill variety') among both casual and permanent employees. This article reports the findings of three investigations using data from 3,097 employees collected from a longitudinal study in Australia. The first investigation compared the job quality perceptions of permanent and casual employees; the second examined the perceptions of full-time casual employees and part-time casual employees relative to permanent employees; and the third examined the impact of ongoing casual employment on the perceived level of job quality. The findings demonstrate that employees in casual jobs - especially those in part-time casual jobs - perceived that they had lower job quality than employees in permanent work. Employees who were engaged in casual employment in both 2001 and 2002 were more likely to report low job quality in 2002." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Skill specific unemployment with imperfect substitution of skills (2008)

    Xie, Runli;

    Zitatform

    Xie, Runli (2008): Skill specific unemployment with imperfect substitution of skills. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2008-024), Berlin, 24 S. DOI:10.18452/4116

    Abstract

    "A large body of literature explains the inferior position of unskilled workers by imposing a structural shift in the labor force skill composition. This paper takes a different approach by emphasizing the connection between cyclical variations in skilled and unskilled labor markets. Using a stylized business cycle model with search frictions in the respective sub-markets, I find that imperfect substitution between skilled and unskilled labor creates a channel for the variations in the sub-markets. Together with a general labor augmenting technology shock, it can generate downward sloping Beveridge curves. Calibrating the model to US data yields higher volatilities in the unskilled labor markets and reproduces stylized business cycle facts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Existenzsicherung und Erwerbsanreiz: Kurzfassung eines Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen (2008)

    Zitatform

    (2008): Existenzsicherung und Erwerbsanreiz. Kurzfassung eines Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen. In: Monatsbericht des BMF H. 7, S. 67-74.

    Abstract

    "Das Gutachten analysiert eine Vielzahl von Kombilohnmodellen unter Berücksichtigung der zu erwartenden Kosten und Beschäftigungseffekte.
    Von der Umsetzung von Bürgergeldmodellen oder von Vorschlägen zu einem bedingungslosen Grundeinkommen wird abgeraten, da diese mit nicht zu bewältigenden fiskalischen Risiken und ungewissen Beschäftigungseffekten verbunden wären.
    Der Beirat favorisiert zur Stimulierung von Arbeitsangebot und -nachfrage im Niedriglohnbereich den Workfare-Ansatz, verbunden mit Lohnsubventionen für Geringqualifizierte in einem eng begrenzten Rahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary help agencies and the advancement prospects of low earners (2007)

    Andersson, Frederik; Lane, Julia ; Holzer, Harry J. ;

    Zitatform

    Andersson, Frederik, Harry J. Holzer & Julia Lane (2007): Temporary help agencies and the advancement prospects of low earners. (NBER working paper 13434), Cambridge, Mass., 42 S. DOI:10.3386/w13434

    Abstract

    "In this paper we use a very large matched database on firms and employees to analyze the use of temporary agencies by low earners, and to estimate the impact of temp employment on subsequent employment outcomes for these workers. Our results show that, while temp workers have lower earnings than others while working at these agencies, their subsequent earnings are often higher - but only if they manage to gain stable work with other employers. Furthermore, the positive effects seem mostly to occur because those working for temp agencies subsequently gain access to higher-wage firms than do comparable low earners who do not work for temps. The positive effects we find seem to persist for up to six years beyond the period during which the temp employment occurred." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einfache Arbeit in Deutschland: Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? (2007)

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2007): Einfache Arbeit in Deutschland. Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland : Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 10-24.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit den Daten des IAB-Betriebspanels untersucht, wie es um den Umfang, aber auch um die Entwicklung der einfachen Arbeit in deutschen Betrieben bestellt ist. "Dabei wird der Frage nachgegangen, ob einfache Arbeit derzeit tatsächlich eher eine Restgröße ist oder ob es sich dabei (noch) um einen beschäftigungsrelevanten Bereich des Arbeitsmarkts handelt. Der Aufbau des Beitrags ist wie folgt: Zunächst werden einführend einige definitorische Anmerkungen gemacht und das zugrunde liegende Erhebungskonzept erläutert, um danach die Struktur und Bedeutung einfacher Arbeit in der gegenwärtigen Betriebslandschaft eingehend anhand empirischer Befunde zu betrachten. Ausführlich werden dann Ergebnisse mit den aktuellsten Daten aus der Welle 2005 des IAB-Betriebspanels vorgestellt: Wie verteilt sich gegenwärtig einfache Arbeit über die Branchen und Größenklassen? Wo werden Beschäftigte mit einfachem Tätigkeitsprofil gesucht und wo finden die Einstellungen statt? Werden Stellen einfacher Arbeit aufgebaut oder findet überwiegend ein Abbau statt?" (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Was tun im Niedriglohnbereich? Eine kritische Auseinandersetzung mit einem neueren Kombilohnkonzept (2007)

    Bispinck, Reinhard; Zwiener, Rudolf; Horn, Gustav; Aust, Judith; Leiber, Simone; Schulten, Thorsten; Müller-Schoell, Till;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard, Rudolf Zwiener, Gustav Horn, Judith Aust, Simone Leiber, Thorsten Schulten & Till Müller-Schoell (sonst. bet. Pers.) (2007): Was tun im Niedriglohnbereich? Eine kritische Auseinandersetzung mit einem neueren Kombilohnkonzept. (IMK Report 18), Düsseldorf, 14 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung plant die Einführung eines Kombilohns. Hierzu werden zahlreiche Varianten diskutiert und teilweise bereits praktiziert. Die bisherigen Erfahrungen mit Kombilöhnen sind unbefriedigend, und alternative Modelle lassen außer hohen finanziellen Belastungen für den Staat keinen signifikanten Ausbau der gesamtwirtschaftlichen Beschäftigung erwarten (IMK-WSI-Arbeitskreis 2006). Mit der Veröffentlichung einer Studie von Bofinger, Dietz, Genders und Walwei (Bofinger et al. 2006) hat das Thema jedoch wieder an öffentlicher Aufmerksamkeit gewonnen, zumal diese Studie - anders als viele andere - klare Anreize für eine Vollzeitbeschäftigung und einen Mindestlohn setzt. In Verbindung mit der Abschaffung der steuerlichen Privilegierung von Minijobs und Midijobs sollen damit die Belastungen der öffentlichen Haushalte in Grenzen gehalten werden. Zugleich werden Einkommen durch Übernahme der Sozialbeiträge der Arbeitnehmer durch den Staat subventioniert und das Kindergeld aufgestockt. Auf den ersten Blick bietet der Vorschlag von Bofinger et al. zwar Vorteile gegenüber dem Status quo. Doch zwei wichtige Kernziele werden nicht erreicht: Das Einkommen, das durch eine vollzeitige Erwerbstätigkeit erzielt wird, reicht auch nach diesem Modell nicht für einen angemessenen Lebensunterhalt aus. Zudem wird das von Bofinger et al. selbst gesteckte Ziel, genügend Vollzeitstellen für ALG II-Empfänger zu schaffen, verfehlt. Vielmehr dürfte die Gefahr groß sein, dass die staatlichen Subventionen nicht die niedrig Qualifizierten erreichen und viele ALG II-Empfänger dadurch schlechter gestellt werden als bei der derzeitigen Regelung. . Im Vergleich dazu verspricht eine Strategie mit Einführung eines angemessenen gesetzlichen Mindestlohns, dem Verzicht auf die Subventionierung von Minijobs sowie höheren Hinzuverdienstmöglichkeiten und mehr öffentlicher Beschäftigung bessere Wachstums-, Verteilungs- und Beschäftigungseffekte. Aber auch dann dürfte es erforderlich sein, diese Maßnahmen um zeitlich begrenzte und zielgruppenspezifische Kombilohnmodelle - z.B. für Langzeitarbeitslose - zu ergänzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ältere Arbeitnehmer mit geringer beruflicher Qualifikation und deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt (2007)

    Blasius, Jörg; Hackert, Stephan;

    Zitatform

    Blasius, Jörg & Stephan Hackert (2007): Ältere Arbeitnehmer mit geringer beruflicher Qualifikation und deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 16, H. 2, S. 104-117. DOI:10.1515/arbeit-2007-0204

    Abstract

    "In einer schriftlichen Umfrage bei 212 Personalverantwortlichen von Betrieben mit mindestens 20 Mitarbeitern in der Region Obere Sieg wurden im Februar 2003 die Einstellungen zu jüngeren und älteren Arbeitnehmern mit geringer beruflicher Qualifikation erfasst. Insgesamt wird beiden Gruppen ein in etwa gleiches Qualifikationsniveau zugesprochen, wobei den jüngeren Arbeitnehmern u. a. eine überdurchschnittlich hohe Bereitschaft zu allen Erneuerungen zugesprochen wird, den älteren u. a. ein überdurchschnittlich hohes Verantwortungsbewusstsein. Diese unterschiedlichen Fähigkeiten haben aber nur relativ wenig Gewicht bei der Bewertung der Arbeitnehmer, wichtiger ist die generelle Einschätzung - und diese dürfte auch von den äußeren Rahmenbedingungen abhängen. Dabei haben staatliche Interventionen wie finanzielle Zuschüsse bei der Einstellung von Älteren scheinbar nur einen marginalen Einfluss auf die Entscheidung von Unternehmen, andere Maßnahmen wie Vorruhestandsregelungen und besonderer Kündigungsschutz scheinen kontraproduktiv zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Förderung Existenz sichernder Beschäftigung im Niedriglohnbereich: Schätzung von Angebots-, Verteilungs- und fiskalischen Effekten des SMWA-Vorschlags (2007)

    Blos, Kerstin; Wiemers, Jürgen ; Feil, Michael; Rudolph, Helmut; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Blos, Kerstin, Michael Feil, Helmut Rudolph, Ulrich Walwei & Jürgen Wiemers (2007): Förderung Existenz sichernder Beschäftigung im Niedriglohnbereich. Schätzung von Angebots-, Verteilungs- und fiskalischen Effekten des SMWA-Vorschlags. (IAB-Forschungsbericht 07/2007), Nürnberg, 78 S.

    Abstract

    "In dem Forschungsbericht werden die wesentlichen Effekte der Einführung des Bofinger-Walwei-Vorschlags zur Neuordnung des Niedriglohnsektors in Deutschland untersucht. Der Vorschlag enthält drei Kernelemente: (1) Die Senkung der Sozialversicherungsbeiträge für bedürftige Geringverdiener; (2) die Beseitigung der bevorzugten abgaben- und steuerrechtlichen Behandlung von Mini- und Midi-Jobs sowie (3) eingeschränkte Hinzuverdienstmöglichkeiten für Empfänger des ALG II. Wir verwenden zwei Mikrosimulationsmodelle, um Arbeitsangebots-, Verteilungs- und fiskalische Effekte des Reformvorschlags abzuschätzen. Die Mikrosimulationsmodelle basieren auf unterschiedlichen Datensätzen, nämlich dem Sozio-ökonomischen Panel 2004 und der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003. Es werden sowohl 'morning after'-Effekte, also Verteilungs- und fiskalische Effekte ohne Berücksichtigung von möglichen Verhaltensanpassungen, als auch langfristige Effekte simuliert. Letztere berücksichtigen die zu erwartenden Arbeitsangebotsreaktionen nach Einführung der Reform. Die Arbeitsangebotsreaktion wird mit Hilfe eines discrete choice-Modells für unterschiedliche Haushaltstypen geschätzt. Die Simulationen zeigen eine moderate Erhöhung des Arbeitsangebots (55.000 Personen in Vollzeitäquivalenten) und nahezu durchgehend insignifikante Partizipationseffekte. Die fiskalischen Effekte sind vernachlässigbar, da die zusätzlichen Transfers, die sich aus Element (1) des Vorschlags ergeben, näherungsweise durch die reduzierten Transfers kompensiert werden, die sich aus den Elementen (2) und (3) ergeben. Die Verteilungsanalyse zeigt, dass Haushalte, die bereits im Status Quo Transfers beziehen, sich im allgemeinen schlechter stellen, während Haushalte, deren Status Quo-Einkommen zu hoch ist, um einen Alg II-Anspruch zu erwerben, von der Reform profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen des Bofinger/Walwei-Konzepts zur Neuordnung des Niedriglohnbereichs (2007)

    Bonin, Holger ; Rinne, Ulf ; Zinsmeister, Florian; Slacalek, Jiri; Dreger, Christian ; Schneider, Hilmar; Klär, Erik;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Ulf Rinne, Hilmar Schneider, Christian Dreger, Erik Klär, Jiri Slacalek & Florian Zinsmeister (2007): Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen des Bofinger/Walwei-Konzepts zur Neuordnung des Niedriglohnbereichs. (IZA research report 11), Bonn u.a., 109 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht untersucht die möglichen Beschäftigungseffekte und fiskalischen Effekte des von Peter Bofinger und Ulrich Walwei vorgeschlagenen Konzepts zur Förderung Existenz sichernder Beschäftigung. Das Konzept zielt im Kern darauf ab, die bisherige staatliche Förderung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse aufzugeben. Stattdessen sollen über ein neuartiges System von Einkommensteuergutschriften Anreize geschaffen werden, auch Teil- und Vollzeitarbeitsplätze anzunehmen, die nur ein geringes Markteinkommen bieten. Indem der Staat niedrige, aber Existenz sichernde Einkommen bezuschusst, soll der Tendenz, Arbeitslosengeld II durch Hinzuverdienst in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen aufzustocken, begegnet werden.
    Das Konzept von Bofinger und Walwei lässt sich durch vier Elemente charakterisieren: (i) die Abschaffung abgabenbegünstigter geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse (Mini- und Midi-Jobs), (ii) die Verschlechterung der Hinzuverdienstmöglichkeiten für erwerbstätige erwerbsfähige Hilfeempfänger, (iii) die Einführung einer Steuergutschrift zur teilweisen oder vollständigen Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bei niedrigen Einkommen, sowie (iv) die Einführung einer Steuergutschrift zur Gewährung eines bedarfsgerechten erhöhten Kindergelds im unteren und mittleren Einkommensbereich.
    Das Gutachten analysiert die Wirkungen dieser vier Elemente auf Grundlage eines mikroökonomischen Simulationsmodells. Betrachtet man alle vier Elemente des Konzepts von Bofinger- und Walwei zusammen, erhöht das Konzept das Arbeitsangebot gegenüber dem Status quo um 46 Tsd. Personen. In Vollzeitäquivalenten gerechnet, steigt das Arbeitsangebot sogar um 146 Tsd. Der Grund für diesen stärkeren Effekt ist, dass das Modell viele in der Ausgangslage bereits Beschäftigte anregt, ihre Arbeitszeit auszuweiten und statt einer geringfügigen Tätigkeit eine Vollzeittätigkeit im Umfang über 30 Stunden wöchentlich zu suchen. Das Konzept von Bofinger und Walwei wirkt also in die intendierte Richtung. Im Vergleich mit anderen vorliegenden Konzepten zur Belebung des Arbeitsmarkts im Niedriglohnbereich - etwa dem vom Sachverständigenrat vorgeschlagenen Maßnahmenbündel, dem ifo-Modell oder dem Workfare-Konzept - ist die erwartete Belebung des Arbeitsangebots durch das Bofinger-Walwei-Modell allerdings klein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen eines Konzepts für existenzsichernde Beschäftigung des Bundesministeriums für Wirtschaft: Kurzexpertise für das Bundesministerium für Wirtschaft (2007)

    Bonin, Holger ; Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Hilmar Schneider (2007): Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen eines Konzepts für existenzsichernde Beschäftigung des Bundesministeriums für Wirtschaft. Kurzexpertise für das Bundesministerium für Wirtschaft. (IZA research report 12), Bonn, 54 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen des BMWi-Modells. Dieses Konzept verbindet einen Kombilohn, der am regulären Arbeitsmarkt erzielte nicht existenzsichernde Einkommen auf das Niveau des ALG II anhebt, und das Workfare-Prinzip, das von arbeitslosen Hilfeempfängern immer eine Gegenleistung in einer öffentlich bereitgestellten Tätigkeit oder Ausbildung - im Umfang von 39 Wochenstunden - verlangt. Die vorgesehene Kombination von Workfare und Kombilohn ist aus prinzipiellen Überlegungen heraus problematisch, weil sie zu strategischem Verhalten einlädt. Hilfebedürftige könnten die Pflicht zur Gegenleistung umgehen, indem sie auf Tätigkeiten im regulären Arbeitsmarkt mit minimalen Arbeitszeiten ausweichen. So besteht die Gefahr, dass die positiven Wirkungen des Workfare-Prinzips auf das Arbeitsangebot weitgehend verpuffen. Um dieses Verhalten der Betroffenen auszuschalten, wäre es angeraten, auf die Möglichkeit zur Aufstockung nicht existenzsichernder Einkommen zu verzichten und nur das Workfare-Prinzip umzusetzen. Wenn es gelingt, das Workfare-Prinzip effektiv durchzusetzen, lässt sich mit dem BMWi-Vorschlag eine massive Ausweitung der Arbeitsangebots erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einstellungsgutscheine: Konkrete Ausgestaltung für Deutschland (2007)

    Boss, Alfred; Brown, Alessio J. G. ; Merkl, Christian ; Snower, Dennis J.;

    Zitatform

    Boss, Alfred, Alessio J. G. Brown, Dennis J. Snower & Christian Merkl (2007): Einstellungsgutscheine. Konkrete Ausgestaltung für Deutschland. (Kieler Arbeitspapier 1327), Kiel, 20 S.

    Abstract

    "Dieses Papier erläutert die praktische Umsetzung des Konzeptes der Einstellungsgutscheine (Kieler Arbeitspapier 1302 'Comparing the Effectiveness of Employment Subsidies' von Alessio Brown, Christian Merkl und Dennis Snower). Nach unserem Konzept werden den Arbeitgebern bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten Einstellungsgutscheine ausgehändigt, wodurch die Lohnkosten befristet während der ersten Zeit der Beschäftigung sinken. Die Höhe der befristeten Gutscheine soll mit der Dauer der Arbeitslosigkeit steigen sowie mit der Qualifikation und der anschließenden Beschäftigungsdauer abnehmen. Exemplarisch wird für die selbstfinanzierenden Gutscheine dies für verschiedene Dauern der Langzeitarbeitslosigkeit und verschiedene Qualifikationen konkretisiert. Es wird eine einfache Formel entwickelt, mit der die Höhe des Gutscheins in Abhängigkeit vom neuen Lohn, der Dauer der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigungsdauer berechnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland: Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung (2007)

    Brandherm, Ruth; Bellmann, Lutz ; Dörre, Klaus; Weinkopf, Claudia ; Stegmaier, Jens ; Clement, Ute ;

    Zitatform

    Brandherm, Ruth, Lutz Bellmann, Jens Stegmaier, Claudia Weinkopf, Ute Clement & Klaus Dörre (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland. Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "In dem Tagungsband sind die Beiträge einer Veranstaltung zum Thema einfache Arbeit in Deutschland dokumentiert. Er enthält darüber hinaus eine Filmreihe, die die vielfältigen Facetten einfacher Arbeit aufzeigt und auch die Menschen zu Wort kommen lässt, die diese Arbeiten leisten. Dies eröffnet einen besonderen Zugang zum Thema und zur Arbeitswirklichkeit einfacher Arbeit, mit der jede/r von uns tagtäglich durch zahlreiche Dienstleistungen und Produkte in Berührung kommt. Zu angrenzenden Themen liegen bereits Veröffentlichungen des Gesprächskreises Arbeit und Qualifizierung vor. Sie behandeln die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktsituation von gering Qualifizierten, greifen die Debatte um den Niedriglohnsektor auf, setzen sich mit den Themen Mindestlohn und Kombilöhne auseinander und fragen nach den Perspektiven öffentlich geförderter Beschäftigung für leistungsgeminderte Langzeitarbeitslose in Deutschland. Wir möchten mit diesen Materialien Informationen und Hintergründe zu zentralen und aktuellen Fragen der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zur Verfügung stellen und die Debatte zu diesen Themen anregen und vertiefen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Employment subsidies and substitutable skills: an equilibrium matching approach (2007)

    Cardullo, Gabriele ; Linden, Bruno Van der ;

    Zitatform

    Cardullo, Gabriele & Bruno Van der Linden (2007): Employment subsidies and substitutable skills. An equilibrium matching approach. In: Applied economics quarterly, Jg. 53, H. 4, S. 375-404.

    Abstract

    "The search-matching model is well suited for an equilibrium evaluation of labor market policies. When those policies are targeted on some groups, the usual juxtaposition of labor markets is however a shortcoming. There is a need for a setting where workers' productivity depends on employment levels in all markets. This paper provides such a theoretical setting. We first develop a streamlined model and then show that it can be extended to deal with interactions among various labor market and fiscal policies. Simulation results focus on the effects of employment subsidies and in-work benefits and on their interactions with the profile of unemployment benefits and with active labor market programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Armut von Personen im Erwerbsalter: Armutsquote und Working-Poor-Quote der 20- bis 59-jährigen Bevölkerung in der Schweiz zwischen 2000 und 2005 (2007)

    Crettaz, Eric ;

    Zitatform

    Crettaz, Eric (2007): Armut von Personen im Erwerbsalter. Armutsquote und Working-Poor-Quote der 20- bis 59-jährigen Bevölkerung in der Schweiz zwischen 2000 und 2005. (BFS Aktuell), Neuchatel, 8 S.

    Abstract

    Die Studie gibt einen Überblick über Armut in der Schweiz, wobei generell berücksichtigt werden muss, dass die Definition einer Armutsgrenze in reichen Ländern ein sehr komplexes Unterfangen ist. Wenn man in der Schweiz von Armut spricht, dann handelt es sich dabei um jene Bevölkerungsgruppen, deren Einkommen lediglich ausreicht, um sich zu ernähren, zu kleiden, zu wohnen und zu pflegen. Es ist aber zu tief, um darüber hinausgehende Ausgaben für die Teilnahme am Sozialleben tätigen zu können. Ein Teil der Personen, die unter einer definierten Armutsgrenze leben, bezeichnet man als Working Poor, d.h. Personen, die mindestens eine Stunde pro Woche gegen Bezahlung arbeiten und in einem arbeitsmarktnahen Haushalt mit einem Erwerbsumfang von mindestens einer Vollzeitstelle leben. Zur Berechnung der Armutsgrenze bedarf es eines Referenzwertes. In der Schweiz wird dieser Wert aus den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) abgeleitet. Dieser statistische Wert ermöglicht es das Ausmaß der Armut zu messen, die Risikogruppen zu identifizieren und die Armutsentwicklung zu beschreiben. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass jede elfte Person im Erwerbsalter von Armut betroffen und jede 25. Erwerbsperson ein Working Poor ist. Der Umstand, Arbeit zu haben, senkt das Risiko, ein Einkommen unter der Armutsgrenze zu erzielen. Seit Beginn der 2000er-Jahre hat sich die Armut verringert. Bestimmte soziodemographische Gruppen sind stärker von Armut und vom Phänomen der Working Poor betroffen: Haushalte von Alleinerziehenden und kinderreiche Familien, jüngere Eltern im Allgemeinen, ausländische Staatsangehörige. Einen starken Einfluss haben auch sozioprofessionelle Faktoren: unqualifizierte Arbeitnehmende, Personen mit Unterbrechungen ihrer Erwerbsbiografie, Erwerbstätige mit nicht dauerhaften Arbeitsverträgen, Selbständige - insbesondere alleine tätige Selbständige - sind weit überdurchschnittlich häufig Working Poor. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Neuordnung des Niedriglohnsektors in Deutschland (2007)

    Dauderstädt, Michael;

    Zitatform

    Dauderstädt, Michael (2007): Die Neuordnung des Niedriglohnsektors in Deutschland. (WISO direkt), Bonn, 4 S.

    Abstract

    Aufgrund der zunehmenden Langzeitarbeitslosigkeit vor allem der gering Qualifizierten und des Anstiegs der Niedriglohnbeschäftigung fordert der Autor "eine Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik, die eine sinnvolle Nutzung des Beschäftigungspotenzials mit einer menschenwürdigen Entlohnung verbindet". Er verweist darauf, dass der Anteil der niedrig Entlohnten unter den Vollzeitbeschäftigten derzeit bei 19 Prozent liegt. "Die Expansion des Niedriglohnsektors und die damit verbundene steigende Lohnspreizung in Deutschland hat aber keineswegs zur erhofften Senkung der Arbeitslosigkeit geführt." Im folgenden werden aktuelle Kombilohn- und Mindestlohnkonzepte bewertet. Der Autor plädiert bei einer Neuordnung des Niedriglohnsektors dafür, folgende gesellschafts- und wirtschaftspolitische Ziele zu berücksichtigen: 1. soziale Gerechtigkeit, d.h. existenzsichernde Löhne; 2. Abbau der Hemmnisse für eine Beschäftigung gering Qualifizierter, z. B. durch Absenken der Arbeitskosten sowie 3. die Vermeidung von Mitnahmeeffekten, wie z.B. die Subvention der Arbeitsverhältnisse von nicht Bedürftigen. "Unabhängig davon bestünde der wichtigste Beitrag zur Neuordnung des Niedriglohnsektors in einer erfolgreicheren Bildungspolitik, die den Nachwuchs an gering qualifizierten Jugendlichen eindämmt, die derzeit jährlich etwa 20 Prozent jedes Jahrgangs ausmachen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung An- und Ungelernter: am Bedarf der Unternehmen ansetzen (2007)

    Dause, Dominique; Hilger, Annelies;

    Zitatform

    Dause, Dominique & Annelies Hilger (2007): Qualifizierung An- und Ungelernter. Am Bedarf der Unternehmen ansetzen. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 2, S. 162-170.

    Abstract

    In den letzten Jahren wurden im Rahmen einer vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) betreuten Modellversuchsreihe zusammen mit Unternehmen, Bildungsdienstleistern und weiteren Akteuren beruflicher Bildung verschiedene Ansätze zur 'Berufsbegleitenden Nachqualifizierung von jungen Erwachsenen' entwickelt und erprobt. Der Beitrag beschreibt die Bedarfe und Anforderungen an Qualifizierungsmodelle der Unternehmen, stellt erfolgserprobte Konzepte vor und zeigt auf, wie strategische Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit Unternehmen bei der Planung und Umsetzung des Kompetenzerwerbs ihrer An- und Ungelernten unterstützen kann, um Betrieben einen leichten Einstieg in eine bedarfsgerechte Qualifizierung auch für ihre gering qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen. Als positives Beispiel wird die betriebsnahe Nachqualifizierung eines mittelständischen Unternehmens, das Motoren produziert, vorgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich (2007)

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 61, H. 5/6, S. 10-18.

    Abstract

    "Die Beschäftigungssituation wettbewerbsschwacher Arbeitnehmer ist hierzulande nach wie vor ungünstig. Deutschland weist im internationalen Vergleich einen relativ hohen Anteil von Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen auf und Geringqualifizierte sind in besonders starkem Maße von Erwerbslosigkeit betroffen. Daher ist zu diskutieren, wie die Chancen wettbewerbsschwacher Arbeitnehmer zum Einstieg in den Arbeitsmarkt und zum Verbleib in Beschäftigung durch stärkere Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich nachhaltig verbessert werden können. Der Beitrag analysiert zunächst das zu lösende Problem und zeigt dann die Möglichkeiten und Grenzen von Lösungswegen auf, die zuletzt auch politisch vermehrt in den Fokus gekommen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Statt Abqualifizierung: Kompetenzentwicklung: Konzepte und betriebliche Erfahrungen bei geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2007)

    Dworschak, Bernd; Fritsch, Andreas; Zehrt, Peter; Witzgall, Elmar;

    Zitatform

    Dworschak, Bernd, Andreas Fritsch, Elmar Witzgall & Peter Zehrt (2007): Statt Abqualifizierung: Kompetenzentwicklung. Konzepte und betriebliche Erfahrungen bei geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (QUEM-Materialien 78), Berlin, 129 S.

    Abstract

    In den Jahren 2005 und 2006 beteiligten sich fünf Industriebetriebe und zwei Dienstleistungsunternehmen am Projekt 'Betriebliche Kompetenzentwicklung für Geringqualifizierte'. Diese Betriebe wurden in zwei Samples, je eines für die alten und die neuen Bundesländer aufgeteilt. Der Bericht umfasst die Ergebnisse der Begleitforschung und wurde von den wissenschaftlichen Begleitern gemeinsam und sampleübergreifend erstellt. Das Projekt stand unter der Zielsetzung, Betriebe (insbesondere deren Personalabteilungen) darin zu unterstützen, für besondere Problemstellungen bzw. Zielgruppen neue Formen der Kompetenzentwicklung zu erproben und, nach Bewertung ihrer Potentiale, diese nachhaltig weiter zu praktizieren. Im Falle der Zielgruppe Geringqualifizierte sollte die betriebliche Kompetenz- und Lernkulturentwicklung vor allem der Weiterbeschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter, aber auch der Sicherung von sozialer Innovationsfähigkeit im Betrieb zu Gute kommen. Mit dem aus der Arbeitsmarktforschung übernommenen Adjektiv 'geringqualifiziert' werden alle Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und ohne Hochschulabschluss charakterisiert. Der Bericht stellt fest, dass wegen der großen Heterogenität der Zielgruppe, bei der die Faktoren Lebens- und Erwerbsalter sowie Muttersprache ebenfalls eine Rolle spielen dürften, pauschale Angaben zu Lern- und Leistungsvoraussetzungen nicht getroffen werden können. In einzelnen Kapiteln werden die Thematik und das Aktionsfeld der Projekte aus teilweise unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und aufgearbeitet. Der vorangestellte Versuch eines gemeinsamen Resümees fasst die Ergebnisse unter folgenden Leitthemen zusammen: a) Kompetenz und Kompetenzentwicklung, b) Lernen und Kompetenzentwicklung, c) Individuelle und kollektive Kompetenzentwicklung und d) Kompetenzentwicklung und Lernkultur. (IAB)

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    Sind niedrigqualifizierte Beschäftigte im Freistaat Sachsen die Verlierer im Globalisierungsprozess? (2007)

    Engelmann, Sabine;

    Zitatform

    Engelmann, Sabine (2007): Sind niedrigqualifizierte Beschäftigte im Freistaat Sachsen die Verlierer im Globalisierungsprozess? In: T. Steinrücken & S. Jaenichen (Hrsg.) (2007): Wirtschaftspolitik und wirtschaftliche Entwicklung : Analysen unter besonderer Berücksichtigung ostdeutscher Regionen, S. 99-108.

    Abstract

    "Deutschlands Wirtschaft ist durch ein sehr hohes Exportvolumen und niedriges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Steigende Arbeitslosenquoten und die Verlagerung industrieller Arbeitsplätze in Niedriglohnländer sind seit langem beobachtbar. Diese Entwicklungen sind keinesfalls unabhängig voneinander. Unter dem Schlagwort 'Basarökonomie' werden diese Phänomene zusammengefasst. Im Detail wird darunter die Verringerung der Fertigungstiefe der deutschen Industrie zugunsten des Auslandes verstanden. Arbeitsintensive Teile der Wertschöpfungsketten werden in ausländische Niederlassungen verlagert (Offshoring) oder bei ausländischen Zulieferern gekauft (Outsourcing). Können die Löhne darauf nicht flexibel genug reagieren, folgt steigende Arbeitslosigkeit in den Niedriglohnsektoren. Es stellt sich die Frage, ob dieses Phänomen auch für Sachsen zutrifft. Ist die Wirtschaft genauso betroffen wie in den Alten Bundesländern? Die Studie untersucht dies für Sachsen und erklärt die beobachteten Tendenzen ökonomisch. Es soll dabei Antwort gegeben werden, inwieweit Sachsens Unternehmen die Kostenvorteile aus Produktionsverlagerungen ins Ausland nutzen und welche Folgen dies für den sächsischen Arbeitsmarkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Reformen im Niedriglohnsektor: eine integrierte CGE-Mikrosimulationsstudie der Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte (2007)

    Franz, Wolfgang; Gürtzgen, Nicole ; Schubert, Stefanie ; Clauss, Markus;

    Zitatform

    Franz, Wolfgang, Nicole Gürtzgen, Stefanie Schubert & Markus Clauss (2007): Reformen im Niedriglohnsektor. Eine integrierte CGE-Mikrosimulationsstudie der Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte. (ZEW discussion paper 2007-085), Mannheim, 36 S.

    Abstract

    "Ziel dieses Beitrags ist die Quantifizierung der mit der Einführung des Arbeitslosengeldes II verbundenen Arbeitsangebots- und Beschäftigungseffekte. Zusätzlich wird ein Reformszenario simuliert, welches die Anreizstruktur im Niedriglohnbereich verbessern soll. Methodisch wird ein Mikrosimulationsmodell mit einem allgemeinen Gleichgewichtsmodell kombiniert. Dieses Vorgehen vereint die Vorteile der Mikrosimulation durch die detaillierte Berücksichtigung der Haushalte auf Basis der Daten des Sozioökonomischen Panels mit den Vorteilen eines allgemeinen Gleichgewichtsmodells. So werden neben den Erstrundeneffekten auch Rückkopplungseffekte aufgrund von Preisänderungen mit eingeschlossen. Für die Hartz IV-Reform lässt sich auf Basis der Simulationsergebnisse ein geringfügiger Beschäftigungsgewinn in Höhe von 45.000 Personen quantifizieren. Demgegenüber errechnet sich für das alternative Szenario, welches eine Absenkung der Regelsätze sowie der Transferentzugsquote vorsieht, ein Beschäftigungsgewinn von 190.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
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  • Literaturhinweis

    Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany (2007)

    Freier, Ronny ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany. (DIW-Diskussionspapiere 662), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including non-standard types of employment such as marginal employment. The model is estimated for both the number of workers and total working hours using a new panel data set. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates for the west German economy. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -.4 (number of male workers in west Germany) to -1 (working hours for women). We illustrate the implications of these estimates by simulating the likely labour demand effects of the recent increase of employers' social security contributions (SSC) on marginal employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wider die Arbeitslosigkeit der beruflich Geringqualifizierten: Entwurf eines Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor (2007)

    Fuest, Clemens; Mitschke, Joachim; Peichl, Andreas ; Schaefer, Thilo;

    Zitatform

    Fuest, Clemens, Joachim Mitschke, Andreas Peichl & Thilo Schaefer (2007): Wider die Arbeitslosigkeit der beruflich Geringqualifizierten. Entwurf eines Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor. (FiFo-CPE discussion papers 07-01), Köln, 26 S.

    Abstract

    "Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gehört zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Von dieser Arbeitslosigkeit sind gering qualifizierte Arbeitnehmer in besonderer Weise betroffen. Ziel des von uns entwickelnden Kombilohn-Verfahrens für den Niedriglohnsektor ist es, beruflich geringqualifizierten Arbeitnehmern den Arbeitsplatz zu erhalten und denjenigen, die bereits arbeitslos sind oder am Anfang ihres Berufslebens keine Arbeit finden, zu einem Arbeitsplatz im ersten, regulären Arbeitsmarkt zu verhelfen. Auf der Basis von Mikrosimulationsrechnungen quantifizieren wir die Effekte unterschiedlicher Ausgestaltungsmöglichkeiten unseres Reformvorschlags im Hinblick auf die Kosten-, Arbeitsangebots- und Verteilungswirkungen und zeigen, dass beschäftigungssteigernde Varianten unter bestimmten Bedingungen aufkommensneutral zu finanzieren sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Potenziale aktivieren, Arbeit schaffen! Neue Wege durch Teilqualifizierung! (2007)

    Galiläer, Lutz; Wende, Ralf; Severing, Eckart; Stier, Burchard;

    Zitatform

    Galiläer, Lutz, Eckart Severing, Burchard Stier & Ralf Wende (2007): Potenziale aktivieren, Arbeit schaffen! Neue Wege durch Teilqualifizierung! München, 136 S.

    Abstract

    "Eine Strategie, die die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von wettbewerbsschwächeren Arbeitnehmern zum Ziel hat, muss an den folgenden Punkten ansetzen: Beseitigung von Hemmnissen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte, Überwindung von Hemmnissen bei der Vermittlung der Arbeitslosen, Verbesserung des gesellschaftlichen Ansehen von Arbeitsplätzen mit geringeren Anforderungen, zielgerichtete Vorbereitung von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen auf konkrete Tätigkeiten im ersten Arbeitsmarkt und Entwicklung und Vermittlung von allgemeinen und tätigkeitsspezifischen Qualifikationsbündeln. Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ein Konzept entwickelt, das Geringqualifizierte in Arbeit bringt; nicht durch Lohnsubventionen an den Arbeitgeber, sondern durch gezielte Qualifizierung der Arbeitslosen. Zielgruppe ist die wachsende Zahl Geringqualifizierter und Langzeitarbeitsloser, deren 'angebotene' Arbeitsleistung nicht den 'nachgefragten' Anforderungen der Wirtschaft entspricht. Anhand von modularisierten und zertifizierten Teilqualifikationen werden Arbeitsuchende gezielt auf einfache Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Die Zertifizierung erfolgt durch die bayerischen Arbeitgeberverbände. Nur auf diese Weise lassen sich Erkennbarkeit und Verlässlichkeit der Kompetenzen von Bewerbern für Arbeitsplätze mit geringeren Anforderungen erreichen. Auf diese Weise wird auch dem wachsenden Fachkräftemangel im Bereich der Facharbeit begegnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verdrängt und vergessen? Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt (2007)

    Gauselmann, Andrea; Wiekert, Ingo; Winge, Susanne;

    Zitatform

    Gauselmann, Andrea, Ingo Wiekert & Susanne Winge (2007): Verdrängt und vergessen? Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 13, H. 1, S. 28-33.

    Abstract

    "Der Beitrag soll die aktuelle wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Debatte ergänzen durch den Blick auf einen bisher wenig beachteten Aspekt zur Verbesserung von Beschäftigungschancen - den der nicht formellen Qualifikationsmerkmale, also z. B. Berufserfahrung und personenbezogene Fähigkeiten und Kenntnisse. Betrachtet wird die Gruppe der Un- und Geringqualifizierten, da deren Lage am Arbeitsmarkt besonders prekär ist. Die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe ist seit Jahren hoch, und ihre Beschäftigungschancen sind schlecht. Als theoretischer Erklärungsansatz für die Stellung der Un- und Geringqualifizierten am Arbeitsmarkt wird das sozioökonomische Vacancy-Competition-Modell von Sörensen herangezogen. Vor dem Hintergrund dieses Modells läßt sich die Situation der Un- und Geringqualifizierten am Arbeitsmarkt dadurch erklären, daß sie einem härteren Wettbewerb um Arbeitsplätze ausgesetzt sind und daß bei einem Überangebot an qualifizierten Arbeitskräften ein Verdrängungsmechanismus zu ihren Ungunsten entstehen kann. Eine Verbesserung der Beschäftigungschancen Un- und Geringqualifizierter ergibt sich vor allem dadurch, daß aufgrund des Bedeutungsverlustes des Normalarbeitsverhältnisses auch die formale Ausbildung an Bedeutung verliert - aus Qualifikationsprofilen werden zunehmend Berufsprofile. Mit dieser Erweiterung des Anforderungsprofils ist der Möglichkeitsspielraum bei der Personalrekrutierung auch im unteren Qualifikationssegment erweitert worden. Soft skills wie Berufserfahrung, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Fähigkeiten werden immer wichtigere Auswahlkriterien auf dem Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Lousy and lovely jobs: The rising polarization of work in Britain (2007)

    Goos, Maarten ; Manning, Alan ;

    Zitatform

    Goos, Maarten & Alan Manning (2007): Lousy and lovely jobs: The rising polarization of work in Britain. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 89, H. 1, S. 118-133. DOI:10.1162/rest.89.1.118

    Abstract

    "This paper shows that the United Kingdom since 1975 has exhibited a pattern of job polarization with rises in employment shares in the highest- and lowest-wage occupations. This is not entirely consistent with the idea of skill-biased technical change as a hypothesis about the impact of technology on the labor market. We argue that the 'routinization' hypothesis recently proposed by Autor, Levy, and Murnane (2003) is a better explanation of job polarization, though other factors may also be important. We show that job polarization can explain one-third of the rise in the log(50/10) wage differential and one-half of the rise in the log(90/50)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Eine Bestandsaufnahme: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2007)

    Grün, Carola; Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Grün, Carola & Thomas Rhein (2007): Eine Bestandsaufnahme: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. In: IAB-Forum H. 1, S. 8-12.

    Abstract

    Nach nationalen und internationalen Analysen gilt ein Lohn als Niedriglohn, der weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns (Medianlohns) aller Beschäftigten beträgt. Maßgebend für die Einordnung ist der effektiv gezahlte Brutto-Lohn, nicht der Tariflohn. Auf dieser Basis unternimmt der Beitrag eine Bestandsaufnahme des Niedriglohnsektors in der Bundesrepublik Deutschland und analysiert darüber hinaus unter dem Stichwort 'Niedriglohnarmut' die Lebenssituation der Betroffenen. Demnach liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten an allen Vollzeitbeschäftigten im Jahre 2005 bei gut 18 Prozent. Die am stärksten betroffenen Personenkreise sind: Frauen, in Ostdeutschland Beschäftigte, Jugendliche bzw. junge Erwachsene, Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Beschäftigte in Kleinbetrieben sowie Personen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit. Niedriglohnjobs konzentrieren sich auf bestimmte Branchen und Berufe mit Schwerpunkt im Dienstleistungssektor (Hotel- und Gaststättengewerbe, Einzelhandel, personenbezogene Dienstleistungen). Obwohl niedriger Lohn 'nicht zwangsläufig auch Armut bedeutet', müsste zur Vermeidung eines erhöhten Armutsrisikos der Niedriglohnbereich zu einer echten Brücke in den ersten Arbeitsmarkt werden. Ein Vergleich mit Großbritannien zeigt, dass die Niedriglohnbeschäftigung sowohl was die Größe des Niedriglohnsektors als auch was die Verteilung der Löhne unterhalb der Niedriglohnschwelle angeht, in beiden Ländern nahezu das gleiche Niveau erreicht hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Perspectives of workers with low qualifications in Germany under the pressures of globalization and technical progress (2007)

    Hagemann, Harald; Rukwid, Ralf;

    Zitatform

    Hagemann, Harald & Ralf Rukwid (2007): Perspectives of workers with low qualifications in Germany under the pressures of globalization and technical progress. (Hohenheimer Diskussionsbeiträge 291/2007), Stuttgart, 31 S.

    Abstract

    "This paper gives a detailed analysis of the perspectives of workers with low qualifications in Germany under the twofold pressures of globalization and technological change. First, alternative explanations for the skill-bias in the development of labour demand are discussed, with particular emphasis on the 'trade versus technology' debate. The consequences of the demand shift away from low-skilled labour in Germany are examined in a detailed empirical analysis of the development of (un)employment problems differentiated for qualification groups. Compared to other advanced economies, Germany shows a higher unemployment rate among less-qualified workers which is generally associated with a lack of flexibility in the German wage structure. However, an analysis of German, U.S. and British wage data based on the Cross National Equivalent File (CNEF) does not confirm the assumption of a simple monocausal relationship between wage disparity and the intensity of group-specific unemployment. Finally, some political approaches for an improvement of the job prospects of less-qualified persons in Germany are outlined briefly and evaluated against the background of the empirical results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The role of temporary help employment in low-wage worker advancement (2007)

    Heinrich, Caroly J.; Troske, Kenneth R.; Mueser, Peter R.;

    Zitatform

    Heinrich, Caroly J., Peter R. Mueser & Kenneth R. Troske (2007): The role of temporary help employment in low-wage worker advancement. (NBER working paper 13520), Cambridge, Mass., 48 S. DOI:10.3386/w13520

    Abstract

    "We examine the effects of temporary help service employment on later earnings and employment for individuals participating in three federal programs providing supportive services to those facing employment difficulties. The programs include Temporary Assistance for Needy Families, whose participants are seriously disadvantaged; a job training program with a highly heterogeneous population of participants; and employment exchange services, whose participants consist of Unemployment Insurance claimants and individuals seeking assistant in obtaining employment. We undertake our analyses for two periods: the late 1990s, a time of very strong economic growth, and shortly after 2000, a time of relative stagnation. Our results suggest that temporary help service firms may facilitate quicker access to jobs for those seeking employment assistance and impart substantial benefits as transitional employment, especially for individuals whose alternatives are severely limited. Those who do not move out of temporary help jobs, however, face substantially poorer prospects, and we observe that nonwhites are more likely than whites to remain in THS positions in the two years following program participation. Our results are robust to program and time period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Frauen in "einfachen" Tätigkeiten (2007)

    Hieming, Bettina; Jaehrling, Karen ; Rubery, Jill ; Grimshaw, Damian ; Stupnytskyy, Oleksandr; Weinkopf, Claudia ; Kalina, Thorsten; Schimron, Nirit;

    Zitatform

    Hieming, Bettina, Karen Jaehrling, Thorsten Kalina, Claudia Weinkopf, Damian Grimshaw, Jill Rubery, Nirit Schimron & Oleksandr Stupnytskyy (2007): Frauen in "einfachen" Tätigkeiten. Brüssel, 97 S.

    Abstract

    "Die Studie 'Frauen in 'einfachen' Tätigkeiten' bezieht sich auf drei Länder: die Tschechische Republik, Deutschland and Großbritannien. In Teil 1 geben wir einführend einen Überblick zur Frauenbeschäftigung in den drei Ländern sowie die Rolle der Teilzeitarbeit und ausgewählte Elemente der institutionellen Rahmenbedingungen. In Teil 2 stehen die Charakteristika der Arbeitsplätze im Vordergrund, die die in den meisten Fällen steigende Erwerbsneigung von Frauen absorbieren und es wird analysiert, welche Tätigkeiten und Branchen für die Frauenerwerbstätigkeit besonders wichtig sind. Insbesondere wird untersucht, in welchem Ausmaß ausgewählte Tätigkeiten Beschäftigungswachstum aufweisen und inwieweit dies (gering qualifizierten) Frauen Beschäftigungschancen eröffnet. In Teil 3 wird die Qualität der Arbeitsplätze genauer unter die Lupe genommen. In Teil 4 identifizieren wir mögliche Ansatzpunkte für Maßnahmen, die auf eine Erhöhung der sozialen Wertschätzung und der Qualität von 'einfachen' Arbeitsplätzen für Frauen abzielen, und beschreiben 13 Beispiele guter Praxis aus den drei Ländern. Abschließend werden in Teil 5 aufbauend auf den Ergebnissen unserer Analysen Schlussfolgerungen und Empfehlungen gegeben, die sich auf Entlohnung, industrielle Beziehungen, Qualifizierung, Arbeitszeitflexibilität und Work-Life Balance sowie das gesellschaftlich Ansehen und die Arbeitsmarktpolitik beziehen. Insgesamt sprechen unsere Ergebnisse dafür, dass der Blick nicht alleine auf eine quantitative Ausweitung von Einfacharbeit gerichtet werden darf. Vielmehr muss das gesamte Qualifikationsspektrum in den Blick genommen und der Qualität der Beschäftigung mehr Beachtung geschenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausgewählte Möglichkeiten zum Abbau der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der "Hartz"-Gesetze und der subjektiven Wahrnehmung von Betroffenen (2007)

    Hinz, Silke K. B.;

    Zitatform

    Hinz, Silke K. B. (2007): Ausgewählte Möglichkeiten zum Abbau der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der "Hartz"-Gesetze und der subjektiven Wahrnehmung von Betroffenen. Tönning u.a.: Der Andere Verlag, 400 S.

    Abstract

    Die Autorin geht davon aus, dass es vordringliches Ziel deutscher Arbeitsmarktpolitik sein muss, die Sockelarbeitslosigkeit und die Verfestigung von Arbeitslosigkeit zu durchbrechen. Entsprechend dieser Hauptproblematik untersucht die Arbeit Ansatzmöglichkeiten zur Verringerung der Arbeitslosigkeit von gering qualifizierten Arbeitskräften. Dabei wird von der These ausgegangen, dass die subjektive Wahrnehmung von Arbeitslosigkeit eine wichtige Voraussetzung für eine den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes angepasste Handlungsweise zur Verringerung der Arbeitslosigkeit ist. Unter dieser Zielsetzung werden das subjektive Empfinden der Arbeitslosigkeit, die Höhe des Arbeitslosengelds II, die Gründe der Arbeitslosigkeit sowie die Art und Weise der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz thematisiert. Am Schluss der Arbeit stehen aus der wissenschaftlichen Analyse der bisherigen Erfahrungen herausgearbeitete Handlungsempfehlungen. Diese umfassen: 1. Änderung der bestehenden Regelungen der Minijobs (Verringerung der Aufspaltung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungen in Minijobs; nicht im Nebenerwerb; Beschränkung auf einen festgelegten Prozentsatz pro Arbeitgeber); 2. Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 1.400 bis 1.500 Euro brutto pro Monat für alle in Deutschland tätigen Arbeitnehmer; 3. Arbeitszeitverkürzung und Abbau von Überstunden; 4. Einführung eines 'Arbeitsanteile-Siegels'; 5. stärkere Berücksichtigung der Arbeitsnachfrageseite zum Abbau des Defizits an Beschäftigungsmöglichkeiten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Do wage subsidies increase employment in subsidized firms? (2007)

    Kangasharju, Aki;

    Zitatform

    Kangasharju, Aki (2007): Do wage subsidies increase employment in subsidized firms? In: Economica, Jg. 74, H. 293, S. 51-67. DOI:10.1111/j.1468-0335.2006.00525.x

    Abstract

    "This paper examines whether subsidized jobs have contributed to employment in subsidized firms or have merely substituted for non-subsidized ones. The data-set is an unbalanced panel of some 31,000 firms that are followed annually between 1995 and 2002. The analysis is based on difference-in-differences, which is adjusted by regression and matching methods. The results indicate that wage subsidies stimulate employment, and that the magnitude of the effect is as aimed. I also found that subsidies have no sizeable effects on non-subsidized firms of the industry or the geographical area in question." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Bildungsungleichheit des Erwerbsverhaltens von Frauen mit Kindern: Westdeutschland im Vergleich zwischen 1976 und 2004 (2007)

    Kreyenfeld, Michaela ; Konietzka, Dirk ; Böhm, Sebastian;

    Zitatform

    Kreyenfeld, Michaela, Dirk Konietzka & Sebastian Böhm (2007): Die Bildungsungleichheit des Erwerbsverhaltens von Frauen mit Kindern. Westdeutschland im Vergleich zwischen 1976 und 2004. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 36, H. 6, S. 434-452. DOI:10.1515/zfsoz-2007-0603

    Abstract

    "Der kontinuierliche Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen in Westdeutschland seit den 1960er Jahren verdeckt eine erhebliche Vielfalt des Wandels der Erwerbmuster in verschiedenen Teilgruppen der Frauen. Wir untersuchen die Ungleichheit der Vollzeit- und Teilzeiterwerbstätigkeit zwischen hoch und gering qualifizierten Müttern. Die empirischen Analysen auf der Basis der Scientific-Use-Files der Mikrozensen der Jahre 1976 bis 2004 zeigen einen Anstieg der Anteile Teilzeit und marginal beschäftigter Frauen und zugleich einen Rückgang der Anteile Vollzeit erwerbstätiger Frauen mit Kindern. Gering qualifizierte Mütter weisen einen überproportional starken Rückgang der Vollzeiterwerbsbeteiligung auf, weshalb die Ungleichheit des Erwerbsverhaltens von Müttern nach dem Ausbildungsniveau zugenommen hat. Das 'Dual-Earner-Modell' der Familie hat sich in Westdeutschland zunehmend selektiv unter hoch qualifizierten Frauen sowie doppelt hoch qualifizierten Paaren etabliert. Die wahrscheinlichen Folgen sind eine Konzentration von ökonomischen Ressourcen und eine vergrößerte soziale Ungleichheit zwischen Haushalten und Familien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Is it fair to 'make work pay'? (2007)

    Luttens, Roland Iwan ; Ooghe, Erwin ;

    Zitatform

    Luttens, Roland Iwan & Erwin Ooghe (2007): Is it fair to 'make work pay'? In: Economica, Jg. 74, H. 296, S. 599-626. DOI:10.1111/j.1468-0335.2006.00566.x

    Abstract

    "We present a new fair allocation, coined a 'Pareto-efficient and Shared Resources Equivalent' allocation, which compensates for different productive skills, but not for different tastes for working. We illustrate the optimal second-best allocation in a discrete Stiglitz economy. The question of whether we should have regressive or progressive taxes for low earners crucially depends on whether the low-skilled have a strictly positive skill or zero skill. Our Simulation results suggest that 'making work pay' policies can be optimal, according to our fairness criterion, but only in the unreasonable case in which all the unemployed are never willing to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does the minimum wage cause inefficient rationing? (2007)

    Luttmer, Erzo F.P.;

    Zitatform

    Luttmer, Erzo F.P. (2007): Does the minimum wage cause inefficient rationing? In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 7, H. 1, S. 1-42. DOI:10.2202/1935-1682.1768

    Abstract

    "By not allowing wages to clear the labor market, the minimum wage could cause workers with low reservation wages to be rationed out while equally skilled workers with higher reservation wages are employed. This paper exploits overlapping CPS panels to more precisely identify those most affected by the minimum wage, a group I refer to as the 'unskilled.' I test for inefficient rationing by examining whether the reservation wages of employed unskilled workers in states where the 1990-1991 federal minimum wage increase had the largest impact rose relative to reservation wages of unskilled workers in other states. I find that proxies for reservation wages of unskilled workers in high-impact states did not rise relative to reservation wages in other states, suggesting that the increase in the minimum wage did not cause jobs to be allocated less efficiently. However, even if rationing is efficient, the minimum wage can still entail other efficiency costs (e.g., from employment reductions)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    À chaque marché du travail ses propres modes de recherche d'emploi (2007)

    Marchal, Emmanuelle; Remillon, Delphine;

    Zitatform

    Marchal, Emmanuelle & Delphine Remillon (2007): À chaque marché du travail ses propres modes de recherche d'emploi. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 90), Noisy-le-Grand, 28 S.

    Abstract

    "This paper analyses the job search and job finding behaviours of unemployed workers aged between 40 and 60 years. We show that each segment of the labour market (i.e. unskilled, professional and internal labour markets) has its own specific job search methods and uses of intermediaries. Moreover, we consider a more dynamic analysis by studying the evolutions of job search strategies of older workers as a consequence of the difficulties they face at the end of their career." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Minimum wage effects in the post-welfare reform era (2007)

    Neumark, David ;

    Zitatform

    Neumark, David (2007): Minimum wage effects in the post-welfare reform era. Washington, 38 S.

    Abstract

    Gesetzliche Regelungen zum Mindestlohn sind immer noch ein wichtiges Thema der politischen Diskussion, trotz jahrelanger Forschungen zu Kosten und Nutzen von Mindestlöhnen. Dies gilt auch für die USA. Sowohl auf der Ebene des Bundes als auch auf der der Einzelstaaten gibt es Überlegungen und Initiativen zur Erhöhung der geltenden Mindestlöhne. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Auswirkungen der von den Einzelstaaten in den USA erlassenen Mindestlöhne für den Zeitraum 1997-2005, d.h. nach den durchgeführten wohlfahrtsstaatlichen Reformen. Untersucht werden die Auswirkungen von Mindestlöhnen auf Beschäftigung, Einkommen und Verdienstmöglichkeiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (im Alter von 16 bis 24 Jahren), auf Gruppen mit den unterschiedlichsten demographischen Voraussetzungen und beruflichen Qualifikationen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich negative Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen in erster Linie bei gering qualifizierten männlichen Jugendlichen, die einer Minderheit angehören, zeigen. Positive Auswirkungen hingegen ergeben sich für junge Frauen im Alter von 20-24 Jahren, die Minderheiten angehören. Dies geht jedoch zu Kosten anderer Gruppen, in erster Linie Schulabbrecherinnen und Schulabbrechern aus den gleichen Minderheitengruppen. Gerade männliche Schulabbrecher sind von Arbeitslosigkeit und sinkenden Verdienstmöglichkeiten als Folge von Mindestlöhnen betroffen und auf staatliche Unterstützung angewiesen. (IAB)

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    Job mobility and wage mobility of high- and low-paid workers (2007)

    Pavlopoulos, Dimitris ; Fouarge, Didier ; Vermunt, Jeroen K. ; Muffels, Ruud ;

    Zitatform

    Pavlopoulos, Dimitris, Didier Fouarge, Ruud Muffels & Jeroen K. Vermunt (2007): Job mobility and wage mobility of high- and low-paid workers. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 127, H. 1, S. 47-58.

    Abstract

    Untersuchungen haben gezeigt, dass freiwillige Wechsel von Arbeitsplätzen einen positiven Effekt auf den Einkommensanstieg haben. Die Studie geht davon aus, dass die Auswirkung eines Arbeitsplatzwechsels auf die Einkommensmobilität von der Position in der Einkommensverteilung abhängt. Mit Hilfe von Paneldaten aus Großbritannien und Deutschland wird gezeigt, dass ein Wechsel des Arbeitgebers nur bei niedrig bezahlten Arbeitern eine Einkommenserhöhung zur Folge hat. Der Arbeitsplatzwechsel innerhalb eines Unternehmens produziert im Durchschnitt moderate Einkommenszuwächse in Großbritannien, hat aber in Deutschland keine Auswirkungen. (IAB)

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    Qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit im Jahr 2005 und die Einführung der Hartz-IV-Reform: empirische Befunde und methodische Probleme (2007)

    Reinberg, Alexander; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander & Markus Hummel (2007): Qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit im Jahr 2005 und die Einführung der Hartz-IV-Reform. Empirische Befunde und methodische Probleme. (IAB-Forschungsbericht 09/2007), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Dass die Chancen und Risiken auf dem Arbeitsmarkt ganz zentral von den vorhandenen Qualifikationen abhängen, ist seit langem bekannt. Ein wichtiger Indikator hierfür sind die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten, deren Aktualisierung mittlerweile jedoch erhebliche Probleme aufwirft. Denn seit dem Jahr 2005 haben sich die statistischen Datenquellen in einer Art verändert, die nur noch schwer Rückschlüsse auf die zeitliche Entwicklung des qualifikationsspezifischen Arbeitsmarktgeschehens zulassen. Da gleichzeitig auch noch die Hartz-IV-Reform in Kraft trat, besteht die Gefahr, die Wirkungen ökonomischer und sozialpolitischer Entwicklungen mit statistischen Artefakten zu verwechseln. Es ist deshalb unabdingbar, die in den Statistiken abgebildete zeitliche Entwicklung auf ihren Realitätsgehalt hin zu überprüfen. Dabei zeigt sich folgendes: Wegen diesen statistisch/methodischen Veränderungen können wir guten Gewissens die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten zwar nicht mehr in der gewohnten regionalen Differenzierung ausweisen, wohl aber für Gesamtdeutschland. Vor einer unkritischen Interpretation der Arbeitslosen- und Erwerbstätigenbestände im Zeitverlauf ist jedoch zu warnen. An unseren Grundaussagen ändert sich deshalb aber nichts. Für die Position am Arbeitsmarkt ist die Qualifikation nach wie vor entscheidender als das Geschlecht, das Alter oder auch der Landesteil, in dem man lebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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    Schwierige Fortschreibung: Der Trend bleibt - Geringqualifizierte sind häufiger arbeitslos (2007)

    Reinberg, Alexander; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Reinberg, Alexander & Markus Hummel (2007): Schwierige Fortschreibung: Der Trend bleibt - Geringqualifizierte sind häufiger arbeitslos. (IAB-Kurzbericht 18/2007), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Fortschreibung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten ist schwierig geworden. Denn die Veränderungen in den Datengrundlagen seit 2005 lassen Rückschlüsse auf die zeitliche Entwicklung des qualifikationsspezifischen Arbeitsmarktgeschehens kaum mehr zu. So wird der im Mikrozensus festgestellte Anstieg der Erwerbstätigenzahlen insbesondere bei den Geringqualifizierten durch andere Statistiken nicht gestützt. Auch die Arbeitslosenzahlen nach Qualifikation müssen vorsichtig interpretiert werden. Denn seit der Hartz-IV-Reform werden mehr erwerbsfähige Personen in der Arbeitslosenstatistik erfasst als vorher. Dies führte bei den Geringqualifizierten zu einem überdurchschnittlichen Anstieg der Zahl an registrierten Arbeitslosen. Trotz aller methodischen Vorbehalte ist die Fortschreibung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten auf gesamtdeutscher Ebene vertretbar. Dabei bestätigt sich der langfristige Trend einer zunehmenden Spreizung der Arbeitsmarktrisiken zwischen oben und unten. In welchem Teil Deutschlands Frauen oder Männer auch leben und welchen Alters sie auch sind: Immer liegen die Arbeitslosenquoten der Geringqualifizierten deutlich über denen der beruflich Qualifizierten und erst recht über dem Niveau der Akademiker." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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    Befristete Beschäftigung: kein Hindernis für die Weiterbildung geringqualifizierter Personen (2007)

    Reinowski, Eva; Sauermann, Jan ;

    Zitatform

    Reinowski, Eva & Jan Sauermann (2007): Befristete Beschäftigung: kein Hindernis für die Weiterbildung geringqualifizierter Personen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 13, H. 3, S. 83-89.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird untersucht, welchen Einfluß befristete Arbeitsverträge auf die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung geringqualifiziert beschäftigter Personen haben. Als berufliche Weiterbildung gilt dabei die Teilnahme an Kursen, Seminaren, Tagungen oder Privatunterricht mit überwiegend beruflichem Hintergrund. Die Abgrenzung der betrachteten Personengruppe ergibt sich aus der in der Arbeitsmarktforschung üblichen Verwendung einer Berufsklassifikation anhand von Tätigkeitsmerkmalen. Damit umfaßt diese Gruppe formal un- und geringqualifizierte Personen, kann aber auch formal höhere Qualifikationen beinhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland (2007)

    Rukwid, Ralf;

    Zitatform

    Rukwid, Ralf (2007): Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 33, H. 3, S. 391-420.

    Abstract

    "In den Industriestaaten stehen die weniger qualifizierten Arbeitskräfte derzeit unter einem erheblichen Anpassungsdruck. Die Nachfragestruktur auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten zuungunsten der formal Ungelernten verschoben, wobei als die Hauptursachen dieser Entwicklung die Globalisierung sowie ein qualifikationsverzerrter technischer Fortschritt gelten. Ziel dieses Beitrags ist eine detaillierte Analyse der Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. Es wird gezeigt, dass sich die Beschäftigungschancen für Erwerbspersonen ohne abgeschlossene Berufsausbildung seit Mitte der 1970er Jahre systematisch und gegenüber den höher Qualifizierten überproportional verschlechtert haben. Dabei übertrifft die aktuelle gruppenspezifische Arbeitslosenquote der Ungelernten in Deutschland diejenige fast aller anderen OECD-Staaten. Dies wird häufig als Beleg für eine im Ländervergleich außerordentliche Problemlage gewertet und mit inflexiblen Lohnstrukturen in direkten Zusammenhang gebracht. Dieser Beitrag soll mit Hilfe einer empirischen Analyse von deutschen, amerikanischen und britischen Lohndaten auf Basis des Cross National Equivalent File (CNEF) Aufschlüsse über den tatsächlichen Grad der Flexibilität der deutschen Lohnstruktur geben. Hierbei werden landesspezifische Entwicklungstendenzen bei der Lohnverteilung beschrieben und der jeweilige Umfang an Lohnspreizung geschätzt. Zudem wird mittels Berechnung von Subgruppendisparitäten und der Durchführung von Dekompositionsverfahren der Zusammenhang zwischen Lohnungleichheit und formaler Qualifikation untersucht. Vor dem Hintergrund dieser Analyseergebnisse sowie alternativer Studien erfolgt schließlich eine Einordnung der verschiedenen Politikansätze zur Verbesserung der Beschäftigungssituation gering Qualifizierter. Im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion in Deutschland stehen neben Qualifizierungsstrategien vor allem Vorschläge einer stärkeren Lohndifferenzierung speziell im unteren Einkommensbereich. Eine simple monokausale Beziehung zwischen Lohnspreizung und der Intensität der Beschäftigungsprobleme gering qualifizierter Arbeitskräfte lässt sich anhand der in diesem Beitrag präsentierten empirischen Befunde allerdings nicht nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland (2007)

    Rukwid, Ralf;

    Zitatform

    Rukwid, Ralf (2007): Arbeitslosigkeit und Lohnspreizung: Empirische Befunde zur Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. (Schriftenreihe des Promotionsschwerpunkts Globalisierung und Beschäftigung 24), Hohenheim, 52 S.

    Abstract

    "In den Industriestaaten stehen die weniger qualifizierten Arbeitskräfte derzeit unter einem erheblichen Anpassungsdruck. Die Nachfragestruktur auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten zuungunsten der formal Ungelernten verschoben, wobei als die Hauptursachen dieser Entwicklung die Globalisierung sowie ein qualifikationsverzerrter technischer Fortschritt gelten. Ziel des Diskussionspapiers ist eine detaillierte Analyse der Arbeitsmarktsituation gering Qualifizierter in Deutschland. Es wird gezeigt, dass sich die Beschäftigungschancen für Erwerbspersonen ohne abgeschlossene Berufsausbildung seit Mitte der 1970er Jahre systematisch und gegenüber den höher Qualifizierten überproportional verschlechtert haben. Dabei übertrifft die aktuelle gruppenspezifische Arbeitslosenquote der Ungelernten in Deutschland diejenige fast aller anderen OECD-Staaten. Dies wird häufig als Beleg für eine im Ländervergleich außerordentliche Problemlage gewertet und mit inflexiblen Lohnstrukturen in direkten Zusammenhang gebracht. Der Beitrag soll mit Hilfe einer empirischen Analyse von deutschen, amerikanischen und britischen Lohndaten auf Basis des Cross National Equivalent File (CNEF) Aufschlüsse über den tatsächlichen Grad der Flexibilität der deutschen Lohnstruktur geben. Hierbei werden landesspezifische Entwicklungstendenzen bei der Lohnverteilung beschrieben und der jeweilige Umfang an Lohnspreizung geschätzt. Zudem wird mittels Berechnung von Subgruppendisparitäten und der Durchführung von Dekompositionsverfahren der Zusammenhang zwischen Lohnungleichheit und formaler Qualifikation untersucht. Vor dem Hintergrund dieser Analyseergebnisse sowie alternativer Studien erfolgt schließlich eine Einordnung der verschiedenen Politikansätze zur Verbesserung der Beschäftigungssituation gering Qualifizierter. Im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion in Deutschland stehen neben Qualifizierungsstrategien vor allem Vorschläge einer stärkeren Lohndifferenzierung speziell im unteren Einkommensbereich. Eine simple monokausale Beziehung zwischen Lohnspreizung und der Intensität der Beschäftigungsprobleme gering qualifizierter Arbeitskräfte lässt sich anhand der in dem Beitrag präsentierten empirischen Befunde allerdings nicht nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Service offshoring and the demand for less-skilled labor: evidence from Germany (2007)

    Schöller, Deborah;

    Zitatform

    Schöller, Deborah (2007): Service offshoring and the demand for less-skilled labor. Evidence from Germany. (Hohenheimer Diskussionsbeiträge 287/2007), Stuttgart, 38 S.

    Abstract

    "Besides material offshoring, economists have started to analyze the impact of service offshoring on domestic employment. Services are of particular interest since their significance has grown in terms of both quantity and quality. One decade ago, most services were considered non-tradable, but the emergence of new information and communication technologies has contributed to overcoming geographical distance. The move towards the liberalization of international service trade has further accelerated this process. The empirical part of this paper first calculates German service offshoring intensities on a sectoral basis using input-output data. This measurement represents the proportion of imported service inputs used in home production. Germany's average service offshoring intensity more than doubled from 1991 to 2003. In a next step, the impact of service offshoring on the demand for heterogeneous labor in Germany is estimated at a sectoral level including 28 manufacturing sectors. The partial static equilibrium model is based on a variable unit cost function in the general translog form allowing for quasi-fixed input factors. Two different skill-levels are taken into account. The estimation results indicate that service offshoring reduced the relative demand for less-skilled labor in the German manufacturing sectors by on average -0.06 to -0.16% per year between 1991 and 2000." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The situation of migrant workers: the case of Germany (2007)

    Vogel, Sandra;

    Zitatform

    Vogel, Sandra (2007): The situation of migrant workers. The case of Germany. (EIRO-comparative studies 04/2007), Köln, 24 S.

    Abstract

    Der Einsatz von Zuwanderern auf dem deutschen Arbeitsmarkt steht angesichts des Fachkräftemangels in einigen Branchen, aber auch mit Blick auf die EU-Osterweiterung verstärkt im Zentrum des öffentlichen Interesses und auf der politischen Agenda. Der Beitrag des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zur europäischen Vergleichstudie im Rahmen des EWCO bietet für diesen vielfältigen Themenkomplex eine Reihe von Hintergrundinformationen.

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  • Literaturhinweis

    Technischer Fortschritt - Ursache der Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Arbeitskräfte in Deutschland?: eine Anwendung der Theorie des "skill-biased technical change" auf den deutschen und angelsächsischen Arbeitsmarkt mit Evaluierung wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Handlungsmöglichkeiten (2006)

    Albers, Maike;

    Zitatform

    Albers, Maike (2006): Technischer Fortschritt - Ursache der Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Arbeitskräfte in Deutschland? Eine Anwendung der Theorie des "skill-biased technical change" auf den deutschen und angelsächsischen Arbeitsmarkt mit Evaluierung wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Handlungsmöglichkeiten. (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 110), Hamburg: Kovac, 239 S.

    Abstract

    "Den Ausgangspunkt der Studie bildet die empirisch belegbare Beobachtung grundlegender Unterschiede bei der Entwicklung der Arbeitsmärkte - insbesondere der Arbeitslosigkeit - in den USA im Vergleich zu Deutschland. Zur Erklärung dieser Diskrepanz liegt eine kaum überschaubare Fülle von Analysen und Konzepten vor. Lange Jahre stand die unterschiedliche gesamtwirtschaftliche Konstellation und die darauf bezogene Finanz- und Geldpolitik im Vordergrund. Dagegen gibt es inzwischen fundierte Untersuchungen, die bei der Erklärung der Arbeitslosigkeit gleichsam unterhalb der makroökonomischen Aggregate die Struktur der Nachfrage nach und des Angebots an Arbeitskräften zusammen mit Unterschieden bei der Einkommensverteilung im Vergleich zwischen den USA und Deutschland in den Mittelpunkt rücken. Die wachsende Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften wiederum wird auf die bestimmte Art des technischen Fortschritts zurückgeführt. Bei der Erklärung der unterschiedlichen Entwicklung in den USA gegenüber Deutschland steht die Struktur der Erwerbstätigen nach dem Grad der Qualifikation einerseits und der für die Beschäftigung relevanten Einkommensdifferenzierung andererseits im Vordergrund. Während in Deutschland wie in den USA die Zahl der hoch qualifizierten Arbeitskräfte zugenommen hat, ist die Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Arbeitskräfte in Deutschland im Vergleich zu den USA signifikant höher. Neben anderen Ursachen wird die Art des technischen Fortschritts als die entscheidende Triebkraft identifiziert. In diesem Kontext wird die These vom 'skill-biased technical change' (SBTC), d.h. die durch den technologischen Wandel bedingte qualifikationsverzerrende Struktur der Nachfrage nach Arbeitskräften umfangreich untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The aggregate labor market effects of the Swedish knowledge lift program (2006)

    Albrecht, James ; Vroman, Susan ; Berg, Gerard J. van den;

    Zitatform

    Albrecht, James, Gerard J. van den Berg & Susan Vroman (2006): The aggregate labor market effects of the Swedish knowledge lift program. (IZA discussion paper 2385), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "The Swedish adult education program known as the Knowledge Lift (1997-2002) was unprecedented in its size and scope, aiming to raise the skill level of large numbers of low-skill workers. This paper evaluates the potential effects of this program on aggregate labor market outcomes. This is done by calibrating an equilibrium search model with heterogeneous worker skills using pre-program data and then forecasting the program impacts. We compare the forecasts to observed aggregate labor market outcomes after termination of the program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gering Qualifizierte in der beruflichen Weiterbildung (2006)

    Ambos, Ingrid;

    Zitatform

    Ambos, Ingrid (2006): Gering Qualifizierte in der beruflichen Weiterbildung. In: Bundesarbeitsblatt H. 3, S. 11-18.

    Abstract

    "Lebenslanges Lernen gilt als zentrale Strategie, den Veränderungen in der Arbeitswelt zu begegnen und langfristig die Beschäftigungsfähigkeit zu sichern. Doch gerade gering Qualifizierte sind in der beruflichen Weiterbildung in Deutschland unterrepräsentiert. Die Ursachen dafür liegen in den strukturellen Rahmenbedingungen und in individuellen Weiterbildungseinstellungen und -motivationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Les travailleurs non qualifies: une nouvelle classe sociale? (2006)

    Amossé, Thomas; Chardon, Olivier;

    Zitatform

    Amossé, Thomas & Olivier Chardon (2006): Les travailleurs non qualifies: une nouvelle classe sociale? In: Economie et Statistique H. 393/394, S. 203-229.

    Abstract

    "Im März 2002 gingen knapp fünf Millionen Personen einer unqualifizierten Beschäftigung nach : 2 760 000 als Angestellte und 2 035 000 als Arbeiter. Die unqualifizierte Beschäftigung, die durch die Entindustrialisierung keineswegs beseitigt wird, hat seit Mitte der 1990er Jahre wieder zugenommen. Heute ist jeder fünfte Arbeitsplatz hiervon betroffen. Die Analyse von Erhebungsdaten bestätigt die 'Verarbeiterung' eines Teils dieser Beschäftigungen, was bislang hauptsächlich durch soziologische Beobachtungen aufgezeigt worden ist. Mit ihren Löhnen und Gehältern, Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen stellen die unqualifizierten Arbeiter und Angestellten ein besonderes Segment der Arbeitnehmer dar. Allerdings bilden sie keine eigen- ständige soziale Schicht ; denn diese Arbeitnehmer, die durch ihre berufliche Integration geschwächt und in ihrer sozialen Wahrnehmung destabilisiert sind, zeichnen sich durch ein geringes Zugehörigkeitsgefühl zu einer sozialen Schicht aus. Die Klassenidentität, die einst in den Arbeiterkreisen recht strukturierend wirkte, ist bei den unqualifizierten Arbeitnehmern schrittweise einer Rückzugshaltung gewichen, die sich durch Ablehnung und Resignation gegenüber den dominierenden Modellen der sozialen Integration auszeichnet. Bei den Arbeitnehmern der untersten Stufe entsprechen die unterschiedlichen Formen der Identitätsbildung bestimmten Untergruppen der Bevölkerung : Jugendliche und Ältere, Männer und Frauen, Immigranten und Nichtimmigranten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zweiter Arbeitsmarkt: Im Westen noch nichts Neues (2006)

    Bernhard, Sarah ; Hohmeyer, Katrin ; Jozwiak, Eva;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Katrin Hohmeyer & Eva Jozwiak (2006): Zweiter Arbeitsmarkt: Im Westen noch nichts Neues. (IAB-Kurzbericht 24/2006), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "Mit Einführung der Arbeitsgelegenheiten im SGB II ging die Zahl der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland weiter zurück. Im Jahresdurchschnitt 2005 waren nur noch rund 48.000 Personen in ABM beschäftigt (nach 200 Tsd. im Jahr 2000) und rund 201.000 in einer Arbeitsgelegenheit auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Die Struktur der ABM-Teilnehmer hat sich im Jahr 2005 durch die neuen Arbeitsgelegenheiten nicht wesentlich geändert, es gibt kaum Unterschiede zum Vorjahr. Ältere Arbeitslose ab 50 stellen in Ostdeutschland seit jeher eine große Gruppe unter den ABM-Beschäftigten dar, im Westen nicht. Auch mit den neuen Arbeitsgelegenheiten wird diese Gruppe in Westdeutschland nicht erreicht. Dagegen beginnen im Westen vor allem junge Erwachsene eine ABM. Im Osten werden sie seit jeher in ABM in weitaus geringerem Umfang beschäftigt. Mit den neuen Arbeitsgelegenheiten wurden im Jahr 2005 verstärkt junge Erwachsene in West- wie Ostdeutschland gefördert. Frauen sind auf dem zweiten Arbeitsmarkt - gemessen an ihrem Anteil an den Arbeitslosen - insbesondere im Westen nach wie vor unterrepräsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ; Hohmeyer, Katrin ;
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  • Literaturhinweis

    Exploring gender differences in employment and wage trends among less-skilled workers (2006)

    Blank, Rebecca M.; Shierholz, Heidi;

    Zitatform

    Blank, Rebecca M. & Heidi Shierholz (2006): Exploring gender differences in employment and wage trends among less-skilled workers. (NBER working paper 12494), Cambridge, Mass., 46 S. DOI:10.3386/w12494

    Abstract

    "In contrast to less-skilled men, less-skilled women have experienced growing labor force involvement and moderate wage increases. Compared to more-skilled women, less-skilled women have fallen behind. We investigated the reasons behind these trends in labor force participation and wages for male and female workers of different skill levels over the past 25 years, from 1979-2004. We find that less-skilled women have found themselves in an 'intermediate' place in the labor market. Like less-skilled men, they experienced deteriorating returns to education but, unlike the men, they benefited from a growing positive impact of accumulated experience on labor market outcomes. More-skilled women experienced both growing returns to education and greater accumulation of experience, leading to faster wage growth. In addition, at the same time that experience levels have grown, the returns to experience on wages and labor force participation have also risen among less-skilled women, while the returns to experience have declined among less-skilled men. The negative effect of children and marital status on wages and labor force participation has also declined markedly among women of all skill levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working and poor: how economic and policy changes are affecting low-wage workers (2006)

    Blank, Rebecca M.; Hasset, Kevin A.; Fairlie, Robert W. ; French, Eric ; Haider, Steven J.; Taber, Christopher; Levy, Helen ; Hall, Robert E. ; Danziger, Sheldon H.; Autor, David; Stephens, Melvin Jr.; Levine, Phillip B. ; Shierholz, Heidi; Card, David ; Moore, Anne; DiNardo, John; Meyer, Daniel R. ; Schoeni, Robert F. ; Merriman, David F.; Cancian, Maria ; McGuire, Therese J.; Houseman, Susan; Mazumder, Bhashkar ; Charles, Kerwin Kofi; MaGarry, Kathleen; Borjas, George J. ; London, Rebecca A.;

    Zitatform

    Blank, Rebecca M., Sheldon H. Danziger & Robert F. Schoeni (Hrsg.) (2006): Working and poor. How economic and policy changes are affecting low-wage workers. New York: Russell Sage Foundation, 436 S.

    Abstract

    "Over the last three decades, large-scale economic developments, such as technological change, the decline in unionization, and changing skill requirements, have exacted their biggest toll on low-wage workers. These workers often possess few marketable skills and few resources with which to support themselves during periods of economic transition. The book examines every facet of the economic well-being of less-skilled workers, from employment and earnings opportunities to consumption behavior and social assistance policies. Rebecca Blank and Heidi Schierholz document the different trends in work and wages among less-skilled women and men. Between 1979 and 2003, labor force participation rose rapidly for these women, along with more modest increases in wages, while among the men both employment and wages fell. David Card and John DiNardo review the evidence on how technological changes have affected less-skilled workers and conclude that the effect has been smaller than many observers claim. Philip Levine examines the effectiveness of the Unemployment Insurance program during recessions. He finds that the program's eligibility rules, which deny benefits to workers who have not met minimum earnings requirements, exclude the very people who require help most and should be adjusted to provide for those with the highest need. On the other hand, Therese J. McGuire and David F. Merriman show that government help remains a valuable source of support during economic downturns. They find that during the most recent recession in 2001, when state budgets were stretched thin, legislatures resisted political pressure to cut spending for the poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vorrang für das reguläre Arbeitsverhältnis: Ein Konzept für Existenz sichernde Beschäftigung im Niedriglohnbereich: Gutachten für das Sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) (2006)

    Bofinger, Peter; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; Genders, Sascha;

    Zitatform

    Bofinger, Peter, Martin Dietz, Sascha Genders & Ulrich Walwei (2006): Vorrang für das reguläre Arbeitsverhältnis: Ein Konzept für Existenz sichernde Beschäftigung im Niedriglohnbereich. Gutachten für das Sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA). o.O., 127 S.

    Abstract

    Die Beschäftigungsprobleme wettbewerbsschwächerer Arbeitnehmer sind schon seit langer Zeit gravierend. Projektionen der langfristigen Arbeitsmarktentwicklung verdeutlichen die Dringlichkeit des Problems. Der Trend in Richtung wachsender Qualifikationsanforderungen wird sich weiter fortsetzen, so dass sich die Aussichten für die Problemgruppen des Arbeitsmarktes ohne entschlossenes Gegensteuern verschlechtern werden. Daher muss es in der nahen Zukunft darum gehen, für wettbewerbsschwächere Arbeitnehmer eine schrittweise Verbesserung zu erzielen. Das Gutachten schlägt ein aus drei Elementen bestehendes Maßnahmenbündel vor. Plädiert wird für ein am ALG II-Anspruch orientiertes abgabenfreies Mindesteinkommen bei Vollzeitbeschäftigung in Form einer bedarfsorientierten Steuergutschrift. Gleichzeitig sind spezifische Anreize für atypische Erwerbsformen abzubauen, insbesondere bestehende Subventionen zu Gunsten von Mini-Jobs. In Kombination mit der Streichung des befristeten Zuschlags beim Übergang von ALG I in ALG II und modifizierten Hinzuverdienstmöglichkeiten, die auf eine stärkere Anrechnung niedriger Einkommen zielen, erhöht sich der Anreiz für Grundsicherungsempfänger, eine Existenz sichernde Beschäftigung aufzunehmen. Die Kernelemente werden durch komplementäre Maßnahmen ergänzt. Das Maßnahmenbündel ist fiskalisch mit überschaubaren Kosten verbunden, die Einführungskosten des Gesamtansatzes dürften nach Meinung der Gutachter weniger als die Kosten einer Senkung der Sozialabgaben um einen Prozentpunkt ausmachen. Laut Gutachten besteht zudem die große Chance, mit Hilfe des noch stärker auf Fördern und Fordern setzenden Gesamtansatzes Zug um Zug schwer vermittelbare Personengruppen in den Arbeitsmarkt zurückzuführen und damit der Persistenz von Arbeitslosigkeit entgegen zu wirken. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin;
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  • Literaturhinweis

    Workfare: Eine wirksame Alternative zum Kombilohn (2006)

    Bonin, Holger ; Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Hilmar Schneider (2006): Workfare: Eine wirksame Alternative zum Kombilohn. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 86, H. 10, S. 645-650.

    Abstract

    Die hohe Arbeitslosigkeit von Geringqualifizierten in Deutschland ist Gegenstand zahlreicher Vorschläge zur Lösung dieses Problems. Der Beitrag untersucht diese Vorschläge; der Schwerpunkt liegt dabei auf verschiedenen Kombilohnmodellen (mit oder ohne Absenkung der Grundsicherung) und ihren Beschäftigungs- und Einkommenseffekten. Er kommt zu dem Schluss, dass es sich bei Kombilöhnen ohne Absenkung der Grundsicherung um einen 'beschäftigungspolitischen Irrweg' und bei Kombilöhnen mit Absenkung der Grundsicherung um einen 'Etikettenschwindel' handelt. Als Alternative plädiert er für ein 'Workfare-Modell', mit dem sich die notwendige Steigerung der Anreize zur Aufnahme gering entlohnter Tätigkeiten erzielen lässt, ohne das erreichte Niveau der Grundsicherung in Frage zu stellen. Workfare beruht auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung, wobei Leistungen der Grundsicherung an erwerbsfähige Personen werden nur dann gewährt werden, wenn eine Gegenleistung durch Arbeit erbracht wird. Erfahrungen aus den USA zeigen, dass damit der Anreiz, gering bezahlte Arbeit anzunehmen, massiv ansteigt. Mittels Simulationsrechnungen wird gezeigt, dass das vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) propagierte Workfare-Modell allen Kombilohnmodellen, auch dem Ifo-Modell, überlegen ist. Grundsicherung, Kombilohn und Workfare lassen sich nur schlecht miteinander kombinieren; in Kombination mit Kombilöhnen wird das Workfare-Prinzip ausgehebelt. Nach Meinung der Autoren sollten die vorhandenen Ressourcen für die Entlastung des Faktors Arbeit eingesetzt werden, von der wiederum die Problemgruppe der Geringqualifizierten besonders profitieren würde. 'Workfare bietet dazu im Vergleich zu Kombilöhnen eine effiziente Alternative'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Workfare: Eine wirksame Alternative zum Kombilohn (2006)

    Bonin, Holger ; Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Hilmar Schneider (2006): Workfare: Eine wirksame Alternative zum Kombilohn. (IZA discussion paper 2399), Bonn, 18 S.

    Abstract

    Die hohe Arbeitslosigkeit von Geringqualifizierten in Deutschland ist Gegenstand zahlreicher Vorschläge zur Lösung dieses Problems. Der Beitrag untersucht diese Vorschläge; der Schwerpunkt liegt dabei auf verschiedenen Kombilohnmodellen (mit oder ohne Absenkung der Grundsicherung) und ihren Beschäftigungs- und Einkommenseffekten. Er kommt zu dem Schluss, dass es sich bei Kombilöhnen ohne Absenkung der Grundsicherung um einen 'beschäftigungspolitischen Irrweg' und bei Kombilöhnen mit Absenkung der Grundsicherung um einen 'Etikettenschwindel' handelt. Als Alternative plädiert er für ein 'Workfare-Modell', mit dem sich die notwendige Steigerung der Anreize zur Aufnahme gering entlohnter Tätigkeiten erzielen lässt, ohne das erreichte Niveau der Grundsicherung in Frage zu stellen. Workfare beruht auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung, wobei Leistungen der Grundsicherung an erwerbsfähige Personen werden nur dann gewährt werden, wenn eine Gegenleistung durch Arbeit erbracht wird. Erfahrungen aus den USA zeigen, dass damit der Anreiz, gering bezahlte Arbeit anzunehmen, massiv ansteigt. Mittels Simulationsrechnungen wird gezeigt, dass das vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) propagierte Workfare-Modell allen Kombilohnmodellen, auch dem Ifo-Modell, überlegen ist. Grundsicherung, Kombilohn und Workfare lassen sich nur schlecht miteinander kombinieren; in Kombination mit Kombilöhnen wird das Workfare-Prinzip ausgehebelt. Nach Meinung der Autoren sollten die vorhandenen Ressourcen für die Entlastung des Faktors Arbeit eingesetzt werden, von der wiederum die Problemgruppe der Geringqualifizierten besonders profitieren würde. 'Workfare bietet dazu im Vergleich zu Kombilöhnen eine effiziente Alternative'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Mit Schaffensdrang in Arbeit (2006)

    Bünnagel, Vera; Eekhoff, Johann; Roth, Steffen J.;

    Zitatform

    Bünnagel, Vera, Johann Eekhoff & Steffen J. Roth (2006): Mit Schaffensdrang in Arbeit. München, 49 S.

    Abstract

    Die Vereinigung der bayrischen Wirtschaft (vbw) hat in Zusammenarbeit mit dem iwp - Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln - das Projekt 'Mit Schaffensdrang zur Arbeit' zur Erschließung einfacher Tätigkeiten ohne zusätzliche staatliche Subventionen entwickelt. Schaffensdrang will einen Weg aufzeigen, einem großen Teil der Arbeitslosen zumindest wieder Möglichkeiten einzuräumen, sinnvollen Tätigkeiten nachzugehen, die ihren Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnissen entsprechen. Schaffensdrang soll die regulär beschäftigten Steuer- und Beitragszahler unmittelbar entlasten, da die Wertschöpfung der Teilnehmer die Transfererfordernis verringert. Gleichzeitig soll durch die Umsetzung des Konzeptes einer gestärkten und wechselseitigen Solidarität mittel- und langfristig die Akzeptanz des Sozialstaates erhöht werden. Das Projekt Schaffensdrang versteht sich als ein Angebot, Kenntnisse und Fähigkeiten in eine produktive Tätigkeit einzubringen. Das Projekt soll die Solidargemeinschaft entlasten, da auf zusätzliche Subventionen des Arbeitens verzichtet wird. Es verfolgt die Zielsetzung, allen arbeitswilligen Transferempfängern eine Sinn stiftende produktive Beschäftigung zu vermitteln und erhält das Sozialrechtsverhältnis, so dass die Teilnehmer unverändert Arbeitslosengeld II empfangen. Es ermöglicht zudem marktnahe Beschäftigung zu produktivitätsgerechten Kosten und gliedert sich in die bestehende Struktur der Arbeitsvermittlung ein. Die Broschüre beschreibt Ziele und Zielgruppe von Schaffensdrang, erläutert die konkrete Ausgestaltung des Projektes und definiert Abgrenzung zu und Kompatibilität mit anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. (IAB)

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