Springe zum Inhalt

Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung"
  • Literaturhinweis

    Lebenslagen in Deutschland: Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2013)

    Zitatform

    (2013): Lebenslagen in Deutschland: Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 04), Bonn, 491 S.

    Abstract

    Die Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland umfasst den Zeitraum von 2007 bis 2012. Der Bericht richtet den Fokus seiner Analyse auf die soziale Mobilität der Bevölkerung innerhalb des eigenen Lebensverlaufs (intragenerationale Mobilität). Er betrachtet Armutsrisiken als veränderbaren Prozess und trägt hierfür die Erkenntnisse der Forschung zusammen, benennt die wichtigsten Faktoren, welche die individuellen Abstiegsrisiken erhöhen, und identifiziert Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Organisation von Chancen zur Überwindung von Risikolagen. Der Bericht orientiert sich an den einzelnen Lebensphasen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die entscheidenden Weichenstellungen (Übergänge wie z. B. Schuleintritt, Wechsel auf eine weiterführende Schule oder von der Schule in die Ausbildung) in den einzelnen Lebensphasen für die erfolgreiche Teilhabe insbesondere am Bildungs- und Erwerbssystem und am gesellschaftlichen Leben gelegt. Subjektive Sichtweisen der Bevölkerung und einzelner Personengruppen werden im engen Zusammenhang mit objektiven Befunden in die Berichterstattung einbezogen. Der Bericht konstatiert insgesamt eine positive Entwicklung der Lebenslagen in Deutschland, insbesondere bezüglich der Arbeitsmarktindikatoren und des verfügbaren Einkommens. (IAB)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vollzeitbeschäftigte mit Berufsausbildung im Niedriglohnsektor (2012)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2012): Vollzeitbeschäftigte mit Berufsausbildung im Niedriglohnsektor. Berlin, 14 S.

    Abstract

    "Deutschland war lange Zeit für seine relativ ausgeglichene Einkommensverteilung bekannt. Doch in den letzten 10-20 Jahren hat sich die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöht. Dies gilt sowohl für die Stabilität und Qualität der Arbeit wie die Verdienstmöglichkeiten. Immer mehr Menschen müssen für wenig Geld arbeiten. In diesem wachsenden Niedriglohnsektor sind insbesondere atypisch und prekär Beschäftigte tätig. Bereits 2006 bezog fast die Hälfte aller atypisch Beschäftigten einen Bruttoverdienst unterhalb der Niedriglohngrenze. Doch niedrige Verdienste sind keinesfalls auf diesen sich ausbreitenden Sektor begrenzt. Beschäftigte mit Berufsausbildung sind gleichfalls davon betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Tickende Zeitbombe für künftige Altersarmut: Immer mehr (Vollzeit-) Beschäftigte arbeiten für einen Niedriglohn (2012)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2012): Tickende Zeitbombe für künftige Altersarmut: Immer mehr (Vollzeit-) Beschäftigte arbeiten für einen Niedriglohn. In: Soziale Sicherheit, Jg. 61, H. 10, S. 338-347.

    Abstract

    "Bundessozialministerin von der Leyen hat kürzlich davor gewarnt, dass selbst Arbeitnehmern, die 2.500 Euro brutto pro Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, künftig Altersarmut drohe. Tatsächlich arbeiten derzeit in Deutschland aber zunehmend mehr Beschäftigte zum Niedriglohn und verdienen wesentlich weniger als 2.500 Euro. Im Folgenden wird aufgezeigt, dass auch Beschäftigte mit sozialversicherten Vollzeitjobs - vor allem seit Einführung der Hartz-Gesetze - ein steigendes Niedriglohnrisiko haben. Ebenso wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit sie in Armut und prekäre Lebenslagen geraten." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "Generation abgehängt" - Was verbirgt sich hinter den mehr als 2,2 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss?: DGB-Expertise zur Bildungsbiographie und den prekären Perspektiven der Ausbildungslosen (2012)

    Anbuhl, Matthias;

    Zitatform

    Anbuhl, Matthias (2012): "Generation abgehängt" - Was verbirgt sich hinter den mehr als 2,2 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss? DGB-Expertise zur Bildungsbiographie und den prekären Perspektiven der Ausbildungslosen. Berlin, 9 S.

    Abstract

    "- Trotz des demografischen Wandels und der vermeintlich komfortablen Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist ein signifikantes Abschmelzen der Ungelerntenquote nicht erkennbar. Die Zahl der jungen Ausbildungslosen liegt seit zehn Jahren konstant hoch bei rund 15 Prozent.
    - Ein Großteil der Ausbildungslosen hat eine gute Schulbildung und verfügt damit über alle schulischen Voraussetzungen, sofort eine betriebliche Ausbildung zu beginnen. Von den 2,2 Millionen Ausbildungslosen haben 1,8 Mio. einen Schulabschluss. Gut 800.000 davon verfügen sogar über eine Studienberechtigung (356.000) oder über einen mittleren Abschluss (454.000). Immerhin knapp eine Million (997.000) hat einen Hauptschulabschluss. Interessant ist, dass der Anteil der Studienberechtigten bei den Ausbildungslosen ähnlich hoch ist wie der der Menschen ohne Schulabschluss (400.000).
    - Den jungen Menschen ohne Berufsabschluss droht ein Leben in prekären Verhältnissen. Lediglich 1,2 Millionen von diesen haben Arbeit. Schaffen es die jungen Ungelernten Arbeit zu finden, so leben sie überdurchschnittlich oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen.
    - Das Versprechen des Dresdner Bildungsgipfels vom Oktober 2008 und der Europäischen Union aus der Lissabon-Strategie, die Quote der Ausbildungslosen zu halbieren, zeigt bislang keinerlei Wirkung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    What explains the decline in wage mobility in the German low-wage sector? (2012)

    Aretz, Bodo; Gürtzgen, Nicole ;

    Zitatform

    Aretz, Bodo & Nicole Gürtzgen (2012): What explains the decline in wage mobility in the German low-wage sector? (ZEW discussion paper 2012-041), Mannheim, 51 S.

    Abstract

    "Angesichts steigender Lohnungleichheit am unteren Ende der Lohnverteilung hat der Niedriglohnsektor in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig lässt sich eine Zunahme der Persistenz einer Beschäftigung im Niedriglohnsektor beobachten. Die Ursachen für diese sinkende Aufwärtsmobilität sind indes noch ungeklärt. Für die abnehmende Aufwärtsmobilität gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze: Eine mögliche Ursache liegt in der Zunahme 'echter' Persistenz im Sinne genuiner Zustandsabhängigkeit. 'Echte' Persistenz bildet den kausalen Effekt einer Niedriglohnbeschäftigung ab und beschreibt somit, inwieweit allein der Umstand, sich bereits im Niedriglohnsektor zu befinden, einen weiteren Aufstieg behindert. Als Gründe hierfür sind beispielsweise etwaige Stigmatisierungseffekte und mögliche Humankapitalentwertungen zu nennen. Eine alternative Erklärung für die sinkenden Aufstiegschancen liegt in einer ungünstigeren Zusammensetzung des Niedriglohnsektors. Diese ist möglicherweise von Relevanz, da die Aufstiegschancen maßgeblich durch individuelle Eigenschaften wie das Alter oder den Bildungsstand bestimmt werden und sich die Zusammensetzung des Niedriglohnsektors hinsichtlich dieser Merkmale verändert hat. Ziel der Studie ist es daher, die Bedeutung beider Erklärungsansätze mithilfe der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) für den Zeitraum 1984 bis 2004 in Westdeutschland zu quantifizieren. Deskriptive Berechnungen zeigen, dass die Persistenz einer Niedriglohnbeschäftigung über den betrachteten Zeitraum einen deutlich steigenden Trend aufweist. Dabei haben z.B. ältere Altersgruppen ein weitaus höheres Risiko, im Niedriglohnsektor beschäftigt zu bleiben, als jüngere. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass der Anteil jüngerer Beschäftigter im Niedriglohnsektor zwischen 1984 und 1999 erheblich abgenommen hat. Während 1984 gut jeder zweite männliche Beschäftigte im Niedriglohnsektor unter 26 war, so war es 1999 nur noch knapp jeder vierte. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass die veränderte Alterskomposition des Niedriglohnsektors einen möglichen Erklärungsansatz für den zunehmenden Verbleib im Niedriglohnsektor bietet. Mithilfe eines trivariaten Probit-Modells lässt sich die echte Persistenz ermitteln, die alle beobachtbaren Charakteristika der Individuen berücksichtigt. Unsere Analyse zeigt, dass die durchschnittliche echte Persistenz vor allem im Zeitraum von 1987 bis 1995 deutlich zugenommen hat. Die Ergebnisse einer Dekompositionsanalyse zeigen darüber hinaus, dass bis zu 54 v.H. des Anstiegs der echten Persistenz für im Niedriglohnsektor Beschäftigte in den 90er Jahren auf Veränderungen in der Komposition des Niedriglohnsektors zurückzuführen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The extent and impact of outsourcing: evidence from Germany (2012)

    Aubuchon, Craig P.; Bhaumik, Sumon Kumar ; Bandyopadhyay, Subhayu;

    Zitatform

    Aubuchon, Craig P., Subhayu Bandyopadhyay & Sumon Kumar Bhaumik (2012): The extent and impact of outsourcing. Evidence from Germany. In: Federal Reserve Bank of St. Louis review, Jg. 94, H. 4, S. 287-304.

    Abstract

    "The authors use data from several sources, including plant-level data from the manufacturing sector in Germany, to expand the literature on outsourcing. They find that, in Germany, the extent of outsourcing among manufacturing industries is higher than among service industries and that the outsourcing intensity of these industries did not change much between 1995 and 2005. They also find a statistically significantly positive impact of industry-level outsourcing intensity on German plant-level labor productivity for both 2000 and 2005. The estimated economic impact of outsourcing on plant-level productivity is also fairly significant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    In 2010, 17% of employees in the EU were low-wage earners (2012)

    Bezzina, Eusebio;

    Zitatform

    Bezzina, Eusebio (2012): In 2010, 17% of employees in the EU were low-wage earners. (Statistics in focus 2012/48), Luxemburg, 7 S.

    Abstract

    "The proportion of low-wage earners in the EU was 21 % among women, 29 % among employees with a low level of education, 31 % among employees with a fixed duration working contract and 30 % among employees below 30 years of age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt: Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall (2012)

    Bosch, Gerhard;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard (2012): Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt. Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall. Duisburg, 32 S.

    Abstract

    "Das Ziel dieser Expertise ist eine Bestandsaufnahme der Veränderungen der Arbeitsverhältnisse in Deutschland, ihrer wichtigsten Ursachen, der langfristigen Folgen für die Alterssicherung sowie der Alternativen. Dabei geht es vor allem um die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der zahlreichen vorhandenen Untersuchungen. Nur in Einzelfällen wurden Neuberechnungen vorgenommen. Zunächst werden die Entwicklung des Niedriglohnsektors und die Verteilung gering bezahlter Tätigkeit auf unterschiedliche Beschäftigtengruppen und Branchen analysiert. Danach werden besonders gefährdete Beschäftigungsformen wie Leiharbeit, Minijobs, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Scheinselbständigkeit, in den Blick genommen. Bevor die Ursachen der Ausbreitung prekärer Beschäftigung untersucht werden, folgt eine knappe Analyse der Auswirkungen schlechter Bezahlung auf die Alterssicherung. Abschießend werden einige Überlegungen zu einer Neuordnung des Arbeitsmarktes angestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Minimum wages and female labor supply in Germany (2012)

    Bredemeier, Christian ; Juessen, Falko;

    Zitatform

    Bredemeier, Christian & Falko Juessen (2012): Minimum wages and female labor supply in Germany. (IZA discussion paper 6892), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "In Germany, there is a vivid political debate on introducing a general statutory minimum wage. In this paper, we study the effects of minimum wages on labor supply using a structural household model where we distinguish between married and single households. In the model, labor supply of married women reacts positively and relatively strongly to minimum wages which we model as a wage subsidy as proposed in the German political debate. By contrast, other population subgroups show ambiguous reactions. An empirical analysis for Germany shows that minimum wages would affect total labor supply only weakly. Yet, in our baseline experiments, average labor supply of married women increases by 3-5%, whereas hours supplied by married female recipients of the minimum wage may increase by up to 28%. Further, we find that costs of a subsidized minimum wage increase sharply in its level while its effects on labor supply level out." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geringe Stundenlöhne, lange Arbeitszeiten (2012)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2012): Geringe Stundenlöhne, lange Arbeitszeiten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 79, H. 21, S. 3-12.

    Abstract

    "Seit 2006 ist das starke Wachstum des Niedriglohnsektors vorbei, in den letzten Jahren entfielen auf diesen Bereich konstant 22 Prozent aller Arbeitnehmer. Innerhalb des Niedriglohnsektors hat sich in der vergangenen Dekade die Tätigkeitsstruktur nicht verändert. In der gesamten Wirtschaft wird einfache Arbeit jedoch immer weniger benötigt, konzentriert sich immer mehr im Niedriglohnsektor. Unter den gering Entlohnten finden sich relativ viele Teilzeit- und insbesondere geringfügig Beschäftigte. Lediglich die Hälfte der Arbeitnehmer ist in Vollzeit tätig. Diese nehmen angesichts der spärlichen Stundenlöhne lange Arbeitszeiten in Kauf, um überhaupt auf einigermaßen auskömmliche Entgelte zu kommen. Die Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor arbeiten im Schnitt fast 45 Stunden, ein Viertel sogar 50 Wochenstunden und mehr. Der Rückstand zu den monatlichen Durchschnittsverdiensten wird dadurch aber längst nicht wettgemacht. Arbeitszeiten wie bei den Niedriglöhnern gibt es ansonsten nur am oberen Ende der Einkommensskala, also bei den Gutverdienern in Vollzeit. Die Mehrzahl der Teilzeitkräfte, vor allem der Minijobber, würde gern mehr arbeiten und mehr verdienen; hier zeigt sich eine verdeckte Unterbeschäftigung. Die Tätigkeit im Niedriglohnsektor geht nicht automatisch und auch nicht in der Regel mit sozialer Bedürftigkeit einher; lediglich jeder achte wenig verdienende Arbeitnehmer bezieht Leistungen nach Hartz IV. Besonders gering ist der Anteil unter den Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor; bei denen fallen staatliche Leistungen nur dann an, wenn ein größerer Haushalt zu versorgen ist. Auch unter den gering entlohnten Teilzeitbeschäftigten und Minijobbern erhält nur eine Minderheit Sozialleistungen. Meist leben in den Haushalten weitere Erwerbstätige, oder es gibt Einkommen wie Altersrente und private Unterhaltsleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Beschäftigung in Hamburg - Anzeichen für eine Spaltung des Arbeitsmarktes? (2012)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Holger Seibert & Andrea Stöckmann (2012): Die Entwicklung der Beschäftigung in Hamburg - Anzeichen für eine Spaltung des Arbeitsmarktes? Hamburg, 19 S.

    Abstract

    "Im Februar 2012 fand die 3. Konferenz zur sozialen Spaltung in Hamburg unter dem Titel 'Arbeiten in Hamburg. Entwicklungen und soziale Folgen' statt. In der Ankündigung hieß es: 'Noch nie gab es so viele Arbeitsplätze wie heute. Vielen Branchen mangelt es an Fachkräften. Gleichzeitig können immer weniger Menschen von ihrer Arbeit auskömmlich leben, weil ihre Stellen befristet, zeitlich beschränkt und schlecht entlohnt sind. Prekäre Beschäftigung scheint zum Normalarbeitsverhältnis zu werden. Umbrüche in der Arbeitswelt haben zur Folge, dass die Erwerbsarbeit immer weniger zur sozialen Integration beiträgt. Die Veränderung der Arbeitswelt vertieft so die Spaltung der Gesellschaft.' In diesem Thesenpapier sollen anhand empirischer Daten zur Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsentwicklung mögliche Spaltungstendenzen auf dem Hamburger Arbeitsmarkt diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die Beiträge der Konferenz
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Offshoring components and their effect on employment: firms deciding about how and where (2012)

    Cadarso Vecina, María Ángeles; López Santiago, Luis Antonio ; Tobarra Gómez, María Ángeles ; Gómez Sanz, Nuria;

    Zitatform

    Cadarso Vecina, María Ángeles, Nuria Gómez Sanz, Luis Antonio López Santiago & María Ángeles Tobarra Gómez (2012): Offshoring components and their effect on employment: firms deciding about how and where. In: Applied Economics, Jg. 44, H. 8, S. 1009-1020. DOI:10.1080/00036846.2010.532113

    Abstract

    "Firms must take two fundamental decisions: how and where to produce. Traditional measures of offshoring include information on both decisions but cannot distinguish between them. In this article, we attempt to distinguish the evolution of the requirement of inputs per unit of output (how to produce) from the delocalization of production to others countries (where to produce). We call global technical change to the first element and net offshoring to the second. We further decompose net offshoring into net inter-industry substitution and intra-industrial offshoring (replacement of domestic inputs for imported ones from the same sector). This last measure quantifies better the concept of delocalization of production to other countries looking for lower costs, the original idea behind offshoring. This decomposition allows us to further investigate on whether technical change or net offshoring is the main factor in recent Spanish industrial employment changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Service offshoring and the skill composition of labour demand (2012)

    Crinò, Rosario ;

    Zitatform

    Crinò, Rosario (2012): Service offshoring and the skill composition of labour demand. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 74, H. 1, S. 20-57. DOI:10.1111/j.1468-0084.2010.00634.x

    Abstract

    "This article studies the effects of service offshoring on the skill composition of labour demand, using novel comparable data for nine Western European countries between 1990 and 2004. The results show that service offshoring raises the relative demand for high- and medium-skilled workers. Its effects are qualitatively identical, and quantitatively similar, to those of material offshoring. Additional evidence suggests, however, that the two types of offshoring may work through different channels: complementarity between imported services and domestic skills in the case of service offshoring, substitution of low-skilled labour in the case of material offshoring. Overall, the effects are not large in economic terms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-paid workers in urban China (2012)

    Den, Quheng; Li, Shi ;

    Zitatform

    Den, Quheng & Shi Li (2012): Low-paid workers in urban China. In: International Labour Review, Jg. 151, H. 3, S. 157-171. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00143.x

    Abstract

    "Using CHIP and RUMCI data for 1995, 2002, 2007 and 2008, this article estimates the extent of low pay among local and rural-migrant workers in urban China. Based on a threshold of two-thirds of median hourly wages, it finds that a high overall proportion of urban employees are low-paid. While incidence remained relatively stable among locals between 1995 and 2008, it declined for migrants from 2002 to 2007, though the latter were still much more likely to be in low-paid jobs. After investigating the determinants and welfare implications of low pay, the authors conclude with an argument for subsidized training, stricter minimum wage enforcement and firm-level wage bargaining." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The spatial analysis of the employment effect of the minimum wage in a recession: the case of the UK 1999-2010 (2012)

    Dolton, Peter ; Stops, Michael ; Rosazza Bondibene, Chiara;

    Zitatform

    Dolton, Peter, Chiara Rosazza Bondibene & Michael Stops (2012): The spatial analysis of the employment effect of the minimum wage in a recession. The case of the UK 1999-2010. (Research reports commissioned for the Low Pay Commission Report 2012), London, 61 S.

    Abstract

    "This report assesses the impact of the National Minimum Wage (NMW) on employment in the UK over the 1999-2010 period explicitly modelling the effect of the 2008-10 recession. Identification is facilitated by using variation in the bite of the NMW across local labour markets with the use of the 'incremental differences-in-differences' (IDiD) estimator. We explicitly take account of the spatial nature of local labour markets by using commuting patterns to weight our estimation. We find that, even controlling for clear regional recessionary factors, there are small positive employment effects of the NMW from 2003-6, when the average bite of the NMW was at its highest since its introduction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The international experience of minimum wages in an economic downturn (2012)

    Dolton, Peter ; Rosazza-Bondibene, Chiara;

    Zitatform

    Dolton, Peter & Chiara Rosazza-Bondibene (2012): The international experience of minimum wages in an economic downturn. In: Economic policy, Jg. 27, H. 69, S. 99-142. DOI:10.1111/j.1468-0327.2011.00278.x

    Abstract

    "What should governments do with the level of the minimum wage (MW) in times of recession? In an economic downturn when most workers face falling real wages is it appropriate to let the MW fall or are the positive effects of the MW on inequality enough to justify its uprating - and if so what might be the consequences on a country's employment level? This paper reports new estimates of the employment effects of the MW by focusing on the recessionary experiences across countries. Using international data we exploit: cross-national variation in the level and timing of the MW uprating and the exact timing of the recessionary experiences in different countries with a panel data set comprising 33 OECD over the period 1971 - 2009. Our panel data allow us to differentiate the effect of MWs on employment in periods of economic downturn as well as periods of economic growth. We also account for institutional and other policy related differences that might have an impact on employment other than the MW. We find that the answer depends on whether one considers adults or young people, and to some extent, on what measure of the MW is considered. The answer is also somewhat sensitive to whether one considers that the MW level is a choice option of the government which is inextricably interrelated to the determination of employment - that is, the extent to which the MW is endogenous. Using a 'political complexion of the government' instrumental variable (IV) we find that the MW only has a negative impact on youth employment. This leaves each government with the dilemma of raising the MW and reducing inequality or increasing the MW and accepting that this will reduce employment levels amongst young people and those on the margins of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The bargaining position of low-skilled and high-skilled workers in a globalising world (2012)

    Dumont, Michel ; Willemé, Peter ; Rayp, Glenn ;

    Zitatform

    Dumont, Michel, Glenn Rayp & Peter Willemé (2012): The bargaining position of low-skilled and high-skilled workers in a globalising world. In: Labour economics, Jg. 19, H. 3, S. 312-319. DOI:10.1016/j.labeco.2012.02.005

    Abstract

    "This paper extends the assessment of the impact of globalisation and technological change on the bargaining power and preferences of employees, by taking worker heterogeneity into account. In contrast with previous studies, two separate unions - representing low-skilled and high-skilled workers respectively - are considered. Using Belgian firm-level data, labour bargaining power and relative wage preference have been estimated by skill level. When these estimates are subsequently regressed on a set of potential determinants, the bargaining power of low-skilled workers appears to fall with imports and offshoring, whereas the bargaining power of high-skilled workers is only positively affected by R&D activities. In addition, a significant effect of globalisation is found on the relative preference of unions for wages over employment, indicating that the effect of globalisation on the behaviour of labour unions is more encompassing than frequently assumed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation of the Swedish earned income tax credit (2012)

    Edmark, Karin ; Selin, Hakan; Liang, Che-Yuan ; Mörk, Eva ;

    Zitatform

    Edmark, Karin, Che-Yuan Liang, Eva Mörk & Hakan Selin (2012): Evaluation of the Swedish earned income tax credit. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2012,01), Uppsala, 39 S.

    Abstract

    "Over the last twenty years we have seen an increasing use of in-work tax subsidies to encourage labor supply among low-income groups. In Sweden, a non-targeted earned income tax credit was introduced in 2007, and was reinforced in 2008, 2009 and 2010. The stated motive of the reform was to boost employment; in particular to provide incentives for individuals to go from unemployment to, at least, part-time work. In this paper we try to analyze the extensive margin labor supply effects of the Swedish earned income tax credit reform up to 2008. For identification we exploit the fact that the size of the tax credit, as well as the resulting average tax rate, is a function of the municipality of residence and income if working. However, throughout the analysis we find placebo effects that are similar in size to the estimated reform effects. In addition, the results are sensitive with respect to how we define employment, which is especially true when we analyze different subgroups such as men and women, married and singles. Our conclusion is that the identifying variation is too small and potentially endogenous and that it is therefore not possible to use this variation to perform a quasi-experimental evaluation of the Swedish EITC-reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-paid employment in Brazil (2012)

    Fontes, Adriana ; Berg, Janine ; Pero, Valéria ;

    Zitatform

    Fontes, Adriana, Valéria Pero & Janine Berg (2012): Low-paid employment in Brazil. In: International Labour Review, Jg. 151, H. 3, S. 193-219. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00145.x

    Abstract

    "While low pay is prevalent in developing countries, the issue has not been studied in depth. To help fill this gap, the authors use panel data on six Brazilian metropolitan areas for the years 2002 - 09 to investigate the incidence, permanence and profile of low-paid employment. Over the period, low-paid work declined from 24.4 to 21.5 per cent of total wage employment. As in high-income countries, the probability of being low-paid was greater for women, non-whites, younger workers and those with fewer years of education. A mobility analysis shows that job experience improved labour market prospects, even for low-paid wage earners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Offshoring, wages and job security of temporary workers (2012)

    Görg, Holger ; Görlich, Dennis ;

    Zitatform

    Görg, Holger & Dennis Görlich (2012): Offshoring, wages and job security of temporary workers. (Kieler Arbeitspapier 1797), Kiel, 35 S.

    Abstract

    "We investigate the impact of offshoring on individual level wages and unemployment probabilities and pay particular attention to the question of whether workers on temporary contracts are affected differently than workers on permanent contracts. Data are taken from the German Socio-Economic Panel (SOEP), linked with industry-level data on offshoring of materials and services inputs calculated from the World Input Output Database (WIOD). In manufacturing we find that temporary workers face a significant reduction in wages as materials offshoring increases, while permanent workers' wages are unaffected or even tend to increase. Offshoring of core activities generally also tends to reduce the probability of becoming unemployed, and more so for temporary than for permanent workers. By contrast, offshoring of services inputs does not have any statistically significant effects on either wages or employment probabilities in manufacturing. In the service industries, workers are affected in terms of employment probabilities from offshoring of services inputs only, although, in contrast to manufacturing industries, there are no statistically significant effects on individual wages from any type of offshoring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trends in job skill demands in OECD countries (2012)

    Handel, Michael J.;

    Zitatform

    Handel, Michael J. (2012): Trends in job skill demands in OECD countries. (OECD social, employment and migration working papers 143), Paris, 119 S. DOI:10.1787/5k8zk8pcq6td-en

    Abstract

    "This report examines skill trends in 24 OECD countries over the past several decades. The skill measures used include broad occupation groups, country-specific direct measures of skill requirements from international surveys, and direct skill measures from the Occupational Information Network (O*NET) database applied to both United States and European labour force surveys. Each kind of data has its own strengths and limitations but they tell a consistent story." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Offshoring and labor income risk: an empirical investigation (2012)

    Hogrefe, Jan; Yao, Yao ;

    Zitatform

    Hogrefe, Jan & Yao Yao (2012): Offshoring and labor income risk. An empirical investigation. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 515), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "Dieses Diskussionspapier geht der Frage nach, wie sich Auslagerungsprozesse von Produktionsaktivitäten, sogenanntes Offshoring, auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirken. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen Offshoring und Einkommensrisiko behandelt - ein Aspekt der bisher in der Literatur kaum Beachtung gefunden hat. Einkommensrisiko bezeichnet hierbei Schocks auf das Einkommen, welche nicht nach kurzer Zeit auslaufen und daher nicht durch Sparen oder Entsparen selbstständig 'versicherbar' sind. Dieses sogenannte permanente Einkommensrisiko ist eindeutig wohlfahrtsrelevant, da hiervon die langfristigen Spar- und Konsumentscheidungen risikoaverser Individuen betroffen sind. Durch die Analyse des Einkommensrisikos tragen wir zudem dadurch zum Fortschritt der Forschungsliteratur bei, dass wir nicht allein Niveaueffekte untersuchen. Risikoaverse Individuen benötigen bezüglich wohlfahrtsrelevanter Entscheidungen immer auch Informationen über die Volatilität des Einkommens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Capacities and vulnerabilities in precarious work: the perspective of employees in European low wage work. Synthesis report on employees' experiences and work trajectories for Workpackage 7 of the walqing project (2012)

    Hohnen, Pernille;

    Zitatform

    Hohnen, Pernille (2012): Capacities and vulnerabilities in precarious work. The perspective of employees in European low wage work. Synthesis report on employees' experiences and work trajectories for Workpackage 7 of the walqing project. Wien, 174 S.

    Abstract

    "The report discusses work and life quality in new and growing jobs from an individual perspective. The empirical data on which the analysis is based consists of 22 country reports investigating elderly care, cleaning, catering, waste collection and construction in 11 different countries (4-5 countries per sector, see the matrix table below). Each country report is based on 20-25 individual semi-structured interviews with employees working in the selected sector and business functions.
    The report consists of this introduction, five chapters, each focusing on one sector, and a conclusion. The chapters follow the same structure by starting with a brief introduction of the main characteristics of work in the sector. The remaining part of each chapter is organized into four sections. The first concentrates on workers' perceptions of the main quality of work and life issues. Then follows a section on agency, career trajectories and career options. The next section examines vulnerability in work and processes of vulnerabilization in the sector. Finally, the last section discusses workers' aspirations and capacities to aspire, followed by a summary and conclusion. The last concluding chapter discusses cross-sector findings in terms of the impact of new and growing jobs on individual lives, and highlights some trends in the present labour market and their possible implications for vulnerability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    International outsourcing and wage rigidity (2012)

    Horgos, Daniel;

    Zitatform

    Horgos, Daniel (2012): International outsourcing and wage rigidity. In: Global economy journal, Jg. 12, H. 2, S. 1-28. DOI:10.1515/1524-5861.1844

    Abstract

    "In industrialized economies, International Outsourcing is often blamed for destroying jobs and thus, inducing unemployment. Since most contributions examining International Outsourcing assume flexible wages, they do not address these concerns directly. This paper adopts a rigid wage approach and investigates the differences occurring. As theoretical results and the empirical panel data estimations for Germany show, effects depend on industry aggregation, the industry's skill intensity, and the labor market institution. Only in industries characterized by wage rigidity, outsourcing significantly increases low skilled unemployment. Consequently, not International Outsourcing but inflexible labor market institutions instead should be blamed for destroying low skill jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration und sozioökonomische Situation von Alleinerziehenden: ein empirischer Vergleich: Deutschland, Frankreich, Schweden, Vereinigtes Königreich. Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2012)

    Jaehrling, Karen ; Kalina, Thorsten; Erlinghagen, Marcel ; Mümken, Sarah; Schwarzkopf, Manuela; Mesaros, Leila;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen, Marcel Erlinghagen, Thorsten Kalina, Sarah Mümken, Leila Mesaros & Manuela Schwarzkopf (2012): Arbeitsmarktintegration und sozioökonomische Situation von Alleinerziehenden. Ein empirischer Vergleich: Deutschland, Frankreich, Schweden, Vereinigtes Königreich. Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 420), 265 S.

    Abstract

    Diese Bestandsaufnahme steht unter der Leitfragestellung, inwieweit die Lebensform 'alleinerziehend' im Ländervergleich nach wie vor mit unterschiedlichen Teilhabechancen im Vergleich zu anderen Lebensformen verbunden ist. Für die Untersuchung wurden die Europäische Arbeitskräfteerhebung (EU-LFS) und die Statistik der Europäischen Union über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) ausgewertet. Im Einzelnen analysiert werden die Erwerbsbeteiligung, die materielle Situation sowie die Lebenssituation (Deprivation, Gesundheitszustand) von Alleinerziehenden. Weiterhin wird der Einfluss nationaler institutioneller und kultureller Faktoren untersucht. Für alle vier Länder wird eine steigende Erwerbsbeteiligung von Alleinerziehenden im Zeitverlauf konstatiert, was vor allem auf arbeitsmarktpolitische Reformen und veränderte Geschlechterregime zurückgeführt wird. Trotzdem sind Alleinerziehende gegenüber Müttern in Paar-Haushalten stärker von Armut bedroht. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Poor Working: Soziale (Des-)Integration und Erwerbsarbeit (2012)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2012): Poor Working: Soziale (Des-)Integration und Erwerbsarbeit. In: E.- U. Huster, J. Boeckh & H. Mogge-Grotjahn (Hrsg.) (2012): Handbuch Armut und soziale Ausgrenzung, S. 305-318. DOI:10.1007/978-3-531-19257-4_15

    Abstract

    Die Integration in den Arbeitsmarkt besitzt einen zentralen Stellenwert für die Vergesellschaftung durch soziale Teilhabe. Gesellschaftliche Integration oder Desintegration bilden hier die Schnittstellen für die Bewertung von Arbeitsverhältnissen. Bringen im Vergleich zu mutmaßlich gesellschaftlich integrierenden ('Normal'-)Arbeitsverhältnissen auch solche Erwerbsformen wie Leiharbeit oder Befristung ein hinreichendes Maß an Integration mit sich? Oder beinhalten diese Erwerbsformen möglicherweise ein unverhältnismäßiges Mehr an sozialer Exklusion durch ausgrenzende Arbeitsbedingungen (poor working)? An dieser Stelle ist der Nutzen einer möglichen arbeitsmarktlichen sowie gesellschaftlichen Eingliederung durch sogenannte Brückenarbeitsverhältnisse den möglichen Kosten von sozialer Desintegration durch eben solche entstandardisierten Erwerbsformen gegenüberzustellen. Neben Niedriglohn und Einkommensarmut rekurriert der Beitrag damit auch auf die subjektive Perspektive von gesellschaftlicher Desintegration und deren Determinanten wie Lebensunzufriedenheit, Deprivation und sozialem Ausschluss. 'Poor working' kann damit als definitorischer Überbegriff sowohl auf 'working poor' als auch auf die immaterielle Perspektive von sozialer (Des-)Integration abstellen. (...) Der Beitrag diskutiert anhand von ausgewählten Beispielen den Zielerreichungsgrad und die Effizienz von entsprechenden Instrumenten politischer Programme, die das Ziel der sozialen Teilhabe mit Blick auf den Arbeitsmarkt verfolgen. Anhand des so genannten Bildungspakets wird exemplarisch gezeigt, wie neue Ansätze mit einem erweiterten Verständnis von sozialer Teilhabe umgesetzt werden können.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung 2010: fast jede/r Vierte arbeitet für Niedriglohn (2012)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2012): Niedriglohnbeschäftigung 2010. Fast jede/r Vierte arbeitet für Niedriglohn. (IAQ-Report 2012-01), Duisburg, 14 S. DOI:10.17185/duepublico/45679

    Abstract

    "Im Jahr 2010 arbeiteten 23,1% der Beschäftigten für einen Niedriglohn von unter 9,15 EURO. Bezieht man Schüler/innen, Studierende und Rentner/innen mit ein, waren gut 7,9 Millionen abhängig Beschäftigte von Niedriglöhnen betroffen. Die Zunahme der Zahl der Niedriglohnbeschäftigten seit 1995 geht fast ausschließlich auf Westdeutschland zurück. Die Durchschnittslöhne im Niedriglohnsektor lagen im Jahr 2010 mit 6,68 EURO in West- und 6,52 EURO pro Stunde in Ostdeutschland weit unter der Niedriglohnschwelle. Gut 4,1 Millionen Beschäftigte (12%) verdienen weniger als 7 EURO brutto pro Stunde und davon 1,4 Millionen sogar weniger als 5 EURO. Ostdeutsche, Frauen und Minijobber/innen sind von solchen Niedrigstlöhnen überproportional betroffen. Bei Einführung eines gesetzliches Mindestlohnes von 8,50 EURO hätte jede/r fünfte Beschäftigte Anspruch auf eine Lohnerhöhung (gut 25% der Frauen und knapp 15% der Männer)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trading away what kind of jobs?: globalization, trade and tasks in the US economy (2012)

    Kemeny, Thomas ; Rigby, David ;

    Zitatform

    Kemeny, Thomas & David Rigby (2012): Trading away what kind of jobs? Globalization, trade and tasks in the US economy. In: Review of world economics, Jg. 148, H. 1, S. 1-16. DOI:10.1007/s10290-011-0099-5

    Abstract

    "Economists and other social scientists are calling for a reassessment of the impact of international trade on labor markets in developed and developing countries. Classical models of globalization and trade, based upon the international exchange of finished goods, fail to capture the fragmentation of much commodity production and the geographical separation of individual production tasks. This fragmentation, captured in the growing volume of intra-industry trade, prompts investigation of the effects of trade within, rather than between, sectors of the economy. In this paper we examine the relationship between international trade and the task structure of US employment. We link disaggregate US trade data from 1972 to 2006, the NBER manufacturing database, the Decennial Census, and occupational and task data from the Dictionary of Occupational Titles. Within-industry shifts in task characteristics are linked to import competition and technological change. Our results suggest that trade has played a major role in the growth in relative demand for nonroutine tasks, particularly those requiring high levels of interpersonal interaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld (2012)

    Koller, Lena ; Rudolph, Helmut; Neder, Nadja; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Koller, Lena, Nadja Neder, Helmut Rudolph & Mark Trappmann (2012): Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld. (IAB-Kurzbericht 22/2012), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Von den erwerbstätigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern, den sogenannten Aufstockern, üben fast zehn Prozent eine selbstständige Tätigkeit aus. Das zeigt, dass auch selbstständige Tätigkeiten nicht immer ein bedarfsdeckendes Einkommen sichern. Da die Zahl der selbstständigen Aufstocker in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, ist diese bisher relativ wenig beachtete Gruppe Gegenstand des Berichts: Wer sind die selbstständigen Aufstocker, was und wie viel arbeiten sie und welche Einkünfte erzielen sie daraus?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Koller, Lena ; Trappmann, Mark ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-wage work: a global perspective (2012)

    Lee, Sangheon; Sobek, Kristen;

    Zitatform

    Lee, Sangheon & Kristen Sobek (2012): Low-wage work. A global perspective. In: International Labour Review, Jg. 151, H. 3, S. 141-155. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00142.x

    Abstract

    "This article provides a global overview of trends in low pay and policies for reducing its incidence. The special issue it introduces follows up on 'Low-wage work in Europe and the United States' (Vol. 148 (2009), No. 4), the focus here being on Brazil, China, India, the Republic of Korea and South Africa. After examining the definition and estimation of low pay, the authors give particular attention to two policies accounting for variations in cross-country trends: collective bargaining and minimum wages. To address low pay effectively, they argue, minimum wages must be set within a certain range on account of threshold effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Income poverty and social exclusion in the EU: situation in 2008 and Trends (based on EU-SILC 2005-2009) (2012)

    Lelkes, Orsolya; Gasior, Katrin ;

    Zitatform

    Lelkes, Orsolya & Katrin Gasior (2012): Income poverty and social exclusion in the EU. Situation in 2008 and Trends (based on EU-SILC 2005-2009). (European Centre for Social Welfare Policy and Research. Policy brief 2012,01), Wien, 13 S.

    Abstract

    "The aim of this Brief is to estimate the degree of social exclusion at EU level, and to identify the country clusters related to this, and also to present the level and the trend of poverty on a country level.
    According to Europe2020 targets, the risk of exclusion is to be measured by three indicators: at-risk-of-poverty, severe material deprivation, and living in households with very low work intensity. The EU-SILC for 2009 suggests that overall 113 million people in the EU are at risk of exclusion according to at least one of these indicators. Some 6.5 million people are deprived according to all three indicators. On this basis, only a minority, therefore, can be defined as suffering from severe cumulative disadvantage.
    We explored the natural grouping of the three indicators of social exclusion at a country level across the EU. At a larger level, we find a cluster of six East-European countries (Hungary, Poland, Lithuania, Latvia, Bulgaria and Romania) and the rest of the EU. On a more detailed level, we can identify four country groups.
    The at-risk-of-poverty rate varies between 9% and 26% across EU Member States. We find that the poverty gap is larger in countries with higher rates of poverty. Between 2004 and 2008, the proportion of population at-risk-of-poverty declined in the Czech Republic, Ireland, Poland, and Slovakia. In contrast, the proportion at-risk-of-poverty increased in Denmark, Finland, Germany, Latvia, Luxembourg, and Sweden. We explored the robustness of our results by the estimation of confidence intervals for the poverty rates, and the use of alternative threshold values." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Combating in-work poverty in continental Europe: an investigation using the Belgian case (2012)

    Marx, Ive ; Verbist, Gerlinde ; Vanhille, Josefine ;

    Zitatform

    Marx, Ive, Josefine Vanhille & Gerlinde Verbist (2012): Combating in-work poverty in continental Europe. An investigation using the Belgian case. In: Journal of social policy, Jg. 41, H. 1, S. 19-41. DOI:10.1017/S0047279411000341

    Abstract

    "Recent studies find in-work poverty to be a pan-European phenomenon. Yet in-work poverty has come to the fore as a policy issue only recently in most continental European countries. Policies implemented in the United States and the United Kingdom, most notably in-work benefit schemes, are much discussed. This article argues that if it comes to preventing and alleviating poverty among workers, both the policy options and constraints facing Continental European policymakers are fundamentally different from those facing Anglo-Saxon policymakers. Consequently, policies that work in one setting cannot be simply emulated elsewhere. We present microsimulation derived results for Belgium to illustrate some of these points. Policy options discussed and simulated include: higher minimum wages, reductions in employee social security contributions, tax relief for low-paid workers and the implementation of a stylised version of the British Working Tax Credit. The latter measure has the strongest impact on in-work poverty, but in settings where wages are compressed, as in Belgium, a severe trade-off between coverage and budgetary cost presents itself. The article concludes that looking beyond targeted measures to universal benefits and support for employment of carers may be important components of an overall policy package to tackle in-work poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Outsourcing and offshoring of business services: challenges to theory, management and geography of innovation (2012)

    Massini, Silvia ; Miozzo, Marcela ;

    Zitatform

    Massini, Silvia & Marcela Miozzo (2012): Outsourcing and offshoring of business services. Challenges to theory, management and geography of innovation. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 46, H. 9, S. 1219-1242. DOI:10.1080/00343404.2010.509128

    Abstract

    "Auf der Grundlage einer Originalerhebung erörtern wir in diesem Beitrag die Trends und Probleme beim Outsourcing und bei der Auslandsverlagerung von Geschäftsdiensten. Wir dokumentieren und analysieren die zunehmende Verlagerung von Geschäftsdiensten (Verwaltungsdiensten, Callcentern, Informationstechnologie-Diensten, Beschaffung und Produktentwicklung) von den USA und Europa in weniger entwickelte Länder und untersuchen die ausgelagerten Funktionen, die Größe und die Zielorte der auslagernden Firmen sowie die Umsetzungsmodelle. Ebenso untersuchen wir die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik und die Entwicklung von großen, weltweit tätigen Dienstanbietern sowie von neuen Firmen in entwickelten und weniger entwickelten Ländern. Wir erörtern die Auswirkungen hinsichtlich der Outsourcing-Entscheidungen, der Globalisierung von hochgradig wertsteigernden Aktivitäten (wie z. B. Produktentwicklung und Innovation), der Probleme in sich entwickelnden Marktstrukturen und des Entstehens von fachlichen Clustern, in denen Firmen Fachwissen entwickeln, um Aktivitäten und Fachkenntnisse in einem breiten Spektrum von Sektoren anzubieten bzw. um darum zu konkurrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The effect of overskilling dynamics on wages (2012)

    Mavromaras, Kostas ; Sloane, Peter; Mahuteau, Stephane; Wei, Zhang;

    Zitatform

    Mavromaras, Kostas, Stephane Mahuteau, Peter Sloane & Zhang Wei (2012): The effect of overskilling dynamics on wages. (IZA discussion paper 6985), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "We use a random effects dynamic probit model to estimate the effect of overskilling dynamics on wages. We find that overskilling mismatch is common and more likely among those who have been overskilled in the past. It is also highly persistent, in a manner that is inversely related to educational level. Yet, the wages of university graduates are reduced more by past overskilling, than for any other education level. A possible reason for this wage effect is that graduates tend to be in better-paid jobs and therefore there is more at stake for them if they get it wrong." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low pay, in-work poverty and economic vulnerability: a comparative analysis using EU-SILC (2012)

    Maître, Bertrand ; Nolan, Brian ; Whelan, Christopher T. ;

    Zitatform

    Maître, Bertrand, Brian Nolan & Christopher T. Whelan (2012): Low pay, in-work poverty and economic vulnerability. A comparative analysis using EU-SILC. In: The Manchester School, Jg. 80, H. 1, S. 99-116. DOI:10.1111/j.1467-9957.2011.02230.x

    Abstract

    "We explore the potential of data from EU-SILC ('Statistics on Income and Living Conditions') for the enlarged European Union for the study of low pay and its relationship to household poverty and vulnerability. Limitations of the earnings data currently available mean the analysis covers only 14 of these countries. For employees who are not low paid, income poverty is seen to be rare. The low paid face a much higher risk of being in a household below relative income poverty thresholds, ranging from 7 per cent in Belgium and the Netherlands up to 17-18 per cent in Austria, Estonia and Lithuania. The likelihood of their being in a poor household is clearly linked to gender, age and social class. In most of the countries only a minority of low-paid individuals are in vulnerable households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2012: Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung (2012)

    Mertens, Andreas;

    Zitatform

    Mertens, Andreas (2012): Arbeitsmarktreport NRW 2012. Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung. Düsseldorf, 111 S.

    Abstract

    "Der Sonderbericht informiert zur Beschäftigung in NRW und legt einen Schwerpunkt auf atypische und Niedriglohnbeschäftigung. In den vergangenen zehn Jahren haben Teilzeitbeschäftigung und atypische Beschäftigungsformen, darunter vor allem Minijobs, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit, stetig zugenommen. Der Anteil der atypischen Beschäftigung liegt bei 25 Prozent und wird zum überwiegenden Teil von Frauen ausgeübt. Am dynamischsten, mit fast 100 Prozent, ist die Zahl der Leiharbeitenden gestiegen. Einen Niedriglohn erhält in NRW jeder fünfte sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Mindestlohn-Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern: Lohn- und Beschäftigungswirkungen von allgemeinverbindlichen Lohnuntergrenzen. Schriftliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landtags Mecklenburg-Vorpommern (2012)

    Möller, Joachim; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Michael Stops (2012): Zur Mindestlohn-Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern. Lohn- und Beschäftigungswirkungen von allgemeinverbindlichen Lohnuntergrenzen. Schriftliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landtags Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Stellungnahme 06/2012), Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    "Der Antrag der Volksinitiative 'Für einen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde' in Mecklenburg-Vorpommern (Drucksache 6/1020 des Landtags Mecklenburg-Vorpommern) zielt auf einen bundesweit einheitlichen flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von zehn Euro je Stunde, zu dessen Einführung das Land Mecklenburg-Vorpommern die Initiative im Bundesrat ergreifen soll. In seiner Stellungnahme hierzu kommt das IAB zu dem Schluss, dass ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland das Tarifsystem als untere Grenze stützen kann. Entscheidend ist dabei allerdings, die Höhe des Mindestlohnes mit Augenmaß festzulegen, um mögliche nicht intendierte negative Beschäftigungswirkungen zu vermeiden. Eine regionale Differenzierung des Mindestlohnes würde unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen und unterschiedliche Arbeitsmarktchancen in Deutschland berücksichtigen. Allerdings sollte diese nicht zu kleinräumig sein. Im Lichte internationaler Erfahrungen sind zudem besondere Regelungen für Personengruppen empfehlenswert, die nur erschwert Zugang in den Arbeitsmarkt finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Stops, Michael ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low pay among wage earners and the self-employed in India (2012)

    Rani, Uma ; Belser, Patrick;

    Zitatform

    Rani, Uma & Patrick Belser (2012): Low pay among wage earners and the self-employed in India. In: International Labour Review, Jg. 151, H. 3, S. 221-242. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00146.x

    Abstract

    "While inequality and poverty in India have been much studied, little attention has been given to the underlying role of the labour market. To help remedy this gap, the authors examine low pay in India, giving particular attention to its magnitude, characteristics and determinants. An absolute low-pay threshold is calculated that, if reached, would provide workers with a decent livelihood. Using household-level micro-data that cover wage earners and the self-employed, the authors find that roughly half of India's workforce is low-paid, revealing a serious 'decent work' deficit. They propose policies to improve wages and productivity and thereby boost earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktivierung in die Prekarität: Folgen der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2012)

    Scherschel, Karin; Booth, Melanie;

    Zitatform

    Scherschel, Karin & Melanie Booth (2012): Aktivierung in die Prekarität. Folgen der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. In: K. Scherschel, P. Streckeisen & M. Krenn (Hrsg.) (2012): Neue Prekarität : die Folgen aktivierender Arbeitsmarktpolitik - europäische Länder im Vergleich (International labour studies, 02, Internationale Arbeitsstudien, 02), S. 17-46.

    Abstract

    "Wir wollen im Folgenden zunächst die arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen, die den Hartz-Reformen vorausgegangen sind, kurz skizzieren (1). Durch die Gegenüberstellung von aktiver und aktivierender Arbeitsmarktpolitik werden die Unterschiede beider Programmatiken sichtbar. In einem zweiten Schritt gehen wir auf die zentralen Neuregelungen ein, die im Zuge der Hartz-Reformen unter der Formel Fördern und Fordern eingeführt wurden (2). Da der Rückgang der Erwerbslosenzahlen dem Erfolg der Hartz-Reformen Recht zu geben scheint, wollen wir in einem dritten Schritt entlang der Diskussion ausgewählter Daten die Erwerbslosen- und Beschäftigungsentwicklung in Deutschland genauer analysieren und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Frage nach dem realen Beschäftigungserfolg der Hartz-Gesetzgebung legen (3). Eine eingehendere Betrachtung der Beschäftigungsentwicklung und der Entwicklung im Leistungsbezug zeigt, dass der Erfolg der Hartz-Reformen einem Pyrrhussieg gleichkommt. Der Beitrag schließt mit einer Bilanz (4)." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-wage lessons (2012)

    Schmitt, John;

    Zitatform

    Schmitt, John (2012): Low-wage lessons. Washington, DC, 13 S.

    Abstract

    "Over the last two decades, high - and, in some countries, rising - rates of low-wage work have emerged as a major political concern. According to the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD), in 2009, about one-fourth of U.S. workers were in low-wage jobs, defined as earning less than two-thirds of the national median hourly wage. About one-fifth of workers in the United Kingdom, Canada, Ireland, and Germany were receiving low wages by the same definition. In all but a handful of the rich OECD countries, more than 10 percent of the workforce was in a low-wage job.
    If low-wage jobs act as a stepping stone to higher-paying work, then even a relatively high share of low-wage work may not be a serious social problem. If, however, as appears to be the case in much of the wealthy world, low-wage work is a persistent and recurring state for many workers, then low-wages may contribute to broader income and wealth inequality and constitute a threat to social cohesion. This report draws five lessons on low-wage work from the recent experiences of the United States and other rich economies in the OECD." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bad jobs on the rise (2012)

    Schmitt, John; Jones, Janelle;

    Zitatform

    Schmitt, John & Janelle Jones (2012): Bad jobs on the rise. Washington, DC, 18 S.

    Abstract

    "The decline in the economy's ability to create good jobs is related to deterioration in the bargaining power of workers, especially those at the middle and the bottom of the pay scale. The restructuring of the U.S. labor market - including the decline in the inflation-adjusted value of the minimum wage, the fall in unionization, privatization, deregulation, pro-corporate trade agreements, a dysfunctional immigration system, and macroeconomic policy that has with few exceptions kept unemployment well above the full employment level - has substantially reduced the bargaining power of U.S. workers, effectively pulling the bottom out of the labor market and increasing the share of bad jobs in the economy.
    In this paper, we define a bad job as one that pays less than $37,000 per year (in inflation-adjusted 2010 dollars); lacks employer-provided health insurance; and has no employer-sponsored retirement plan. By our calculations, about 24 percent of U.S. workers were in a bad job in 2010 (the most recently available data). The share of bad jobs in the economy is substantially higher than it was in 1979, when 18 percent of workers were in a bad job by the same definition. The problems we identify here are long-term and largely unrelated to the Great Recession. Most of the increase in bad jobs - to 22 percent in 2007 - occurred before the recession and subsequent weak recovery." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Im Fokus: Löhne in Deutschland: Spreizung zwischen den Branchen nimmt zu (2012)

    Schultz, Birgit;

    Zitatform

    Schultz, Birgit (2012): Im Fokus: Löhne in Deutschland. Spreizung zwischen den Branchen nimmt zu. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 18, H. 6, S. 176-179.

    Abstract

    "Die Reallöhne in Deutschland sind viele Jahre in Folge gesunken bzw. stagnierten. Dies wird häufig als Grund sowohl für die günstige Wettbewerbsposition im Exportbereich als auch für die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte angeführt. Der Beitrag beschreibt die Lohnentwicklung in Deutschland in den vergangenen Jahren. Dabei wird deutlich, dass sich in den letzten Jahren Niedrig- und Hochlohnbranchen herausgebildet haben. Diese Lohnspreizung wurde letztlich durch Marktmechanismen hervorgerufen. So erhöhten sich die Reallöhne in Branchen mit guter Nachfrage stärker als in Branchen in einem schwierigen Marktumfeld. Die Durchsetzbarkeit von höheren Preisen für die angebotenen Güter dürfte ebenso wie Knappheiten auf sektoralen Arbeitsmärkten bei der Lohnfindung eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wage growth and career patterns of German low-wage workers (2012)

    Stephani, Jens;

    Zitatform

    Stephani, Jens (2012): Wage growth and career patterns of German low-wage workers. (IAB-Discussion Paper 01/2012), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In diesem Artikel wird anhand eines verbundenen administrativen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatzes aus Deutschland das Reallohnwachstum und die Karrieremuster von vollzeitbeschäftigten Geringverdienern zwischen 2001 und 2006 untersucht. Multivariate Modelle, die die Selektivität der Stichprobe berücksichtigen, zeigen den Einfluss von Personenmerkmalen und betrieblicher Heterogenität auf. Es existiert ein signifikantes Ausmaß von Aufwärts- und Abwärtsmobilität im Niedriglohnsektor, wobei die am schlechtesten bezahlten Geringverdiener ein höheres relatives Lohnwachstum aufweisen als die besserbezahlten. Die Mehrheit jener Geringverdiener, die bis 2004 aus dem Niedriglohnsektor aufgestiegen sind, befand sich zwei Jahre später immer noch in höher bezahlter Beschäftigung. Dies deutet darauf hin, dass die Aufwärtsmobilität von Geringverdienern kein lediglich temporäres Phänomen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The future of work: Trends and challenges for low-wage workers (2012)

    Thiess, Rebecca;

    Zitatform

    Thiess, Rebecca (2012): The future of work: Trends and challenges for low-wage workers. (EPI briefing paper 341), Washington, DC, 15 S.

    Abstract

    "This paper focuses on low-wage workers - who they are, where they work, where they live, and what their future challenges may be in regards to education/skill requirements, job quality, and wages. Analysis of employment projections from the Bureau of Labor Statistics (BLS) reveals that the future of work will be shaped by much more than labor market skill demands. And in the future, rising wages will depend more on the wage growth within occupations than on any change in the mix of occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Understanding the high rates of employment among low-educated women in Portugal: a comparatively oriented case study (2012)

    Távora, Isabel ;

    Zitatform

    Távora, Isabel (2012): Understanding the high rates of employment among low-educated women in Portugal. A comparatively oriented case study. In: Gender, Work and Organization, Jg. 19, H. 2, S. 93-118. DOI:10.1111/j.1468-0432.2010.00489.x

    Abstract

    "This article addresses the question of why Portugal is an exception among southern European countries in having a high rate of female employment. Cross-national data show an even greater gap between Portugal and its southern European neighbours in the employment rates for low-educated women. This article presents case-based evidence on the work orientations, gender relations and reconciliation strategies of low-educated women working in the clothing industry in Portugal. The analysis reveals that while economic need plays an important role in their attachment to employment, their work decisions are forged by a complex set of attitudes regarding employment and the family. Traditional values regarding the role of women in the family co-exist with more modern values regarding their employment participation. Moreover, the institutional arrangements of childcare and reconciliation also appear to be more supportive than might be expected in a southern Europe welfare state. By focusing on a particular group of low-educated women, the findings suggest that the same welfare policies may have different impacts on the reconciliation strategies of women of different socioeconomic groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vollzeitbeschäftigte mit Niedriglohn (2012)

    Zitatform

    (2012): Vollzeitbeschäftigte mit Niedriglohn. (Arbeitsmarkt aktuell 2012,06), Berlin, 14 S.

    Abstract

    "Fast ein Viertel der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland liegt mit dem Einkommen unter der offiziellen Niedriglohnschwelle von 1800 Euro. In nur zehn Jahren stieg der Anteil der Niedriglöhner von 19 auf 23 Prozent, die Kluft zwischen hohen und niedrigen Einkommen in Deutschland wächst.
    Die (noch) positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wird von einer wachsenden Ungleichheit bei den Einkommen überschattet. Die Kluft zwischen hohen und niedrigen Einkommen wird immer größer. Mini-Jobs und Leiharbeit, Tarifflucht und Hartz-Gesetze haben zu steigenden Lohnunterschieden geführt. Erst jüngst hat das Statistische Bundesamt darauf hingewiesen, dass 2010 rd. die Hälfte der atypisch Beschäftigten zu den Niedriglohnbeziehern zählen. Abweichend von der Herangehensweise soll hier die Niedriglohnbeschäftigung von Vollzeitbeschäftigten analysiert werden. Dabei zeigt sich auch hier der längerfristige Trend eines Aufstiegs. Auch bei Vollzeitbeschäftigten sind Niedriglöhne auf dem Vormarsch und ist die Lohnungleichheit deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Beschäftigung 2010: Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin (2012)

    Zitatform

    (2012): Niedriglohn und Beschäftigung 2010. Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin. (DeStatis - wissen, nutzen), Wiesbaden, 32 S.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich in robuster Verfassung - trotz Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht die Zahl der Erwerbstätigen historische Höchststände und auch die Erwerbslosenzahl hat sich verringert. In diesem Zusammenhang wird jedoch auch häufig die Frage diskutiert, wie sich neben dem Wandel der Erwerbsformen die Verdienstsituation der Beschäftigten verändert hat. Antworten darauf gibt die Erhebung der Struktur der Arbeitsverdienste. Diese Erhebung führen die statistischen Ämter nur alle vier Jahre durch - das Statistische Bundesamt stellt auf der Pressekonferenz die aktuellen Ergebnisse des Jahres 2010 mit Fokus auf dem Niedriglohnbereich vor. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
    - Wie viel Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 für einen Niedriglohn? In welchen Branchen kommen niedrige Verdienste am häufigsten vor?
    - Wie hoch ist das Niedriglohnrisiko atypisch Beschäftigter? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen atypischer Beschäftigung und beruflicher Qualifikation?
    - Investieren Niedriglohnbezieher über Entgeltumwandlung in eine Betriebsrente und nutzen die staatliche Förderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Cognitive skills matter: The employment disadvantage of the low-educated in international comparison (2011)

    Abrassart, Aurelien;

    Zitatform

    Abrassart, Aurelien (2011): Cognitive skills matter: The employment disadvantage of the low-educated in international comparison. (Working Papers on the Reconciliation of Work and Welfare in Europe. REC-WP 04/2011), Edinburgh, 26 S.

    Abstract

    "It is now a widely acknowledged fact that the low-skilled are facing important risks of labour market exclusion in modern economies. However, possessing low levels of educational qualifications leads to very different situations from one country to another, as the cross-national variation in the unemployment rates of the low-skilled attest. While conventional wisdom usually blames welfare states and the resulting rigidity of labour markets for the low employment opportunities of low-skilled workers, empirical evidence tends to contradict this predominant view.
    Using microdata from the International Adult Literacy Survey that was conducted between 1994 and 1998, we examine the sources of the cross-national variation in the employment disadvantage of low-skilled workers in 14 industrialized nations. In particular, we test the validity of the conventional theories concerning the supposedly harmful effect of labour market regulation against a new and promising hypothesis on the importance of cognitive skills for the employment opportunities of the low-educated. Our findings support the latter and suggest that the employment disadvantage the low-educated experience relatively to medium-educated workers is mainly due to their deficit in the skills that have become so important for labour market success in the recent past, namely cognitive skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A research note on the determinants and consequences of outsourcing using German data (2011)

    Addison, John T. ; Bellmann, Lutz ; Teixeira, Paulino ; Pahnke, André ;

    Zitatform

    Addison, John T., Lutz Bellmann, André Pahnke & Paulino Teixeira (2011): A research note on the determinants and consequences of outsourcing using German data. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 3, S. 231-244., 2011-04-21. DOI:10.1007/s12651-011-0079-1

    Abstract

    "Auf der Basis der Daten des IAB-Betriebspanels werden in dem Papier zwei Outsourcing-Indikatoren gebildet und die Determinanten dafür sowie die Beschäftigungseffekte untersucht. Beide Indikatoren weisen Gemeinsamkeiten bei den Korrelationen mit anderen Variablen auf. In keinem Fall zeigen sich in unseren Regressionsmodellen für alle Wirtschaftszweige negative Beschäftigungseffekte. Bei einer Modellspezifikation werden jedoch negative Beschäftigungseffekte für das Verarbeitende Gewerbe, aber auch positive Beschäftigungseffekte für den Dienstleistungssektor bei einer anderen Modellspezifikation ermittelt. Wir finden auch keine Hinweise auf Verzerrungen, die durch das Überleben der Betriebe bestimmt sind. Dies liegt daran, dass für die Beziehung zwischen Outsourcing und Betriebsschließungen ein im Wesentlichen negativer Zusammenhang besteht, der allerdings nur schwach ausgeprägt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung und niedriges Einkommen: eine regionale Analyse für Bayern (2011)

    Baumann, Doris; Böhme, Stefan; Trischler, Falko; Kistler, Ernst; Kucher, Andreas; Eigenhüller, Lutz; Werner, Daniel;

    Zitatform

    Baumann, Doris, Stefan Böhme, Lutz Eigenhüller, Ernst Kistler, Andreas Kucher, Falko Trischler & Daniel Werner (2011): Beschäftigung und niedriges Einkommen. Eine regionale Analyse für Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2011), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit liefert einen Überblick zu solchen Beschäftigungsverhältnissen in Bayern, bei denen das Erreichen eines existenzsichernden Einkommens fraglich ist. Betrachtet werden ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte (agB), Vollzeitbeschäftigte im Niedriglohnsektor und Personen, die sowohl Einkommen aus Erwerbstätigkeit als auch Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen, die sogenannten erwerbstätigen Leistungsbezieher (eLb). Ziel dieser Arbeit ist es, die Struktur und regionale Verteilung dieser Beschäftigungsverhältnisse in Bayern aufzuzeigen.
    Sowohl die Zahl der agB als auch die der Beschäftigten im Niedriglohnsektor haben in Bayern zwischen 2000 und 2008 deutlich zugenommen. Die Zahl der agB ist um 13,2 Prozent angestiegen. Die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor ist um 18,4 Prozent angewachsen und ihr Anteil an allen Vollzeitbeschäftigten hat sich von 14,5 Prozent auf 17,9 Prozent erhöht. Der Anteil der eLb an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten belief sich im Dezember 2009 auf 1,1 Prozent. Unter den agB betrug der Anteil der eLb 7,0 Prozent.
    Hinsichtlich der regionalen Verteilung der Beschäftigung mit geringem Einkommen in Bayern zeigt sich ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Der Anteil der agB an allen Beschäftigten fällt in den kreisfreien Städten in der Regel unterdurchschnittlich niedrig aus. Hingegen verzeichnen die Landkreise meist überdurchschnittlich hohe Anteile. Bei den Beschäftigten im Niedriglohnsektor und den eLb ist das regionale Muster genau umgekehrt. Der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor an allen Beschäftigten fällt in den Städten überdurchschnittlich und in den Landkreisen unterdurchschnittlich aus. Ebenso liegt der Anteil der eLb unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wie auch der Anteil der eLb unter den agB in den Städten über dem bayerischen Durchschnitt und in den meisten Landkreisen darunter. Einige Landkreise in Nordostbayern bilden hier aber eine Ausnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen