Springe zum Inhalt

Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung"
  • Literaturhinweis

    Lebenslagen in Deutschland: Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (2013)

    Zitatform

    (2013): Lebenslagen in Deutschland: Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 04), Bonn, 491 S.

    Abstract

    Die Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland umfasst den Zeitraum von 2007 bis 2012. Der Bericht richtet den Fokus seiner Analyse auf die soziale Mobilität der Bevölkerung innerhalb des eigenen Lebensverlaufs (intragenerationale Mobilität). Er betrachtet Armutsrisiken als veränderbaren Prozess und trägt hierfür die Erkenntnisse der Forschung zusammen, benennt die wichtigsten Faktoren, welche die individuellen Abstiegsrisiken erhöhen, und identifiziert Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Organisation von Chancen zur Überwindung von Risikolagen. Der Bericht orientiert sich an den einzelnen Lebensphasen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die entscheidenden Weichenstellungen (Übergänge wie z. B. Schuleintritt, Wechsel auf eine weiterführende Schule oder von der Schule in die Ausbildung) in den einzelnen Lebensphasen für die erfolgreiche Teilhabe insbesondere am Bildungs- und Erwerbssystem und am gesellschaftlichen Leben gelegt. Subjektive Sichtweisen der Bevölkerung und einzelner Personengruppen werden im engen Zusammenhang mit objektiven Befunden in die Berichterstattung einbezogen. Der Bericht konstatiert insgesamt eine positive Entwicklung der Lebenslagen in Deutschland, insbesondere bezüglich der Arbeitsmarktindikatoren und des verfügbaren Einkommens. (IAB)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Tickende Zeitbombe für künftige Altersarmut: Immer mehr (Vollzeit-) Beschäftigte arbeiten für einen Niedriglohn (2012)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2012): Tickende Zeitbombe für künftige Altersarmut: Immer mehr (Vollzeit-) Beschäftigte arbeiten für einen Niedriglohn. In: Soziale Sicherheit, Jg. 61, H. 10, S. 338-347.

    Abstract

    "Bundessozialministerin von der Leyen hat kürzlich davor gewarnt, dass selbst Arbeitnehmern, die 2.500 Euro brutto pro Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, künftig Altersarmut drohe. Tatsächlich arbeiten derzeit in Deutschland aber zunehmend mehr Beschäftigte zum Niedriglohn und verdienen wesentlich weniger als 2.500 Euro. Im Folgenden wird aufgezeigt, dass auch Beschäftigte mit sozialversicherten Vollzeitjobs - vor allem seit Einführung der Hartz-Gesetze - ein steigendes Niedriglohnrisiko haben. Ebenso wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit sie in Armut und prekäre Lebenslagen geraten." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vollzeitbeschäftigte mit Berufsausbildung im Niedriglohnsektor (2012)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2012): Vollzeitbeschäftigte mit Berufsausbildung im Niedriglohnsektor. Berlin, 14 S.

    Abstract

    "Deutschland war lange Zeit für seine relativ ausgeglichene Einkommensverteilung bekannt. Doch in den letzten 10-20 Jahren hat sich die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöht. Dies gilt sowohl für die Stabilität und Qualität der Arbeit wie die Verdienstmöglichkeiten. Immer mehr Menschen müssen für wenig Geld arbeiten. In diesem wachsenden Niedriglohnsektor sind insbesondere atypisch und prekär Beschäftigte tätig. Bereits 2006 bezog fast die Hälfte aller atypisch Beschäftigten einen Bruttoverdienst unterhalb der Niedriglohngrenze. Doch niedrige Verdienste sind keinesfalls auf diesen sich ausbreitenden Sektor begrenzt. Beschäftigte mit Berufsausbildung sind gleichfalls davon betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "Generation abgehängt" - Was verbirgt sich hinter den mehr als 2,2 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss?: DGB-Expertise zur Bildungsbiographie und den prekären Perspektiven der Ausbildungslosen (2012)

    Anbuhl, Matthias;

    Zitatform

    Anbuhl, Matthias (2012): "Generation abgehängt" - Was verbirgt sich hinter den mehr als 2,2 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss? DGB-Expertise zur Bildungsbiographie und den prekären Perspektiven der Ausbildungslosen. Berlin, 9 S.

    Abstract

    "- Trotz des demografischen Wandels und der vermeintlich komfortablen Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist ein signifikantes Abschmelzen der Ungelerntenquote nicht erkennbar. Die Zahl der jungen Ausbildungslosen liegt seit zehn Jahren konstant hoch bei rund 15 Prozent.
    - Ein Großteil der Ausbildungslosen hat eine gute Schulbildung und verfügt damit über alle schulischen Voraussetzungen, sofort eine betriebliche Ausbildung zu beginnen. Von den 2,2 Millionen Ausbildungslosen haben 1,8 Mio. einen Schulabschluss. Gut 800.000 davon verfügen sogar über eine Studienberechtigung (356.000) oder über einen mittleren Abschluss (454.000). Immerhin knapp eine Million (997.000) hat einen Hauptschulabschluss. Interessant ist, dass der Anteil der Studienberechtigten bei den Ausbildungslosen ähnlich hoch ist wie der der Menschen ohne Schulabschluss (400.000).
    - Den jungen Menschen ohne Berufsabschluss droht ein Leben in prekären Verhältnissen. Lediglich 1,2 Millionen von diesen haben Arbeit. Schaffen es die jungen Ungelernten Arbeit zu finden, so leben sie überdurchschnittlich oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen.
    - Das Versprechen des Dresdner Bildungsgipfels vom Oktober 2008 und der Europäischen Union aus der Lissabon-Strategie, die Quote der Ausbildungslosen zu halbieren, zeigt bislang keinerlei Wirkung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    What explains the decline in wage mobility in the German low-wage sector? (2012)

    Aretz, Bodo; Gürtzgen, Nicole ;

    Zitatform

    Aretz, Bodo & Nicole Gürtzgen (2012): What explains the decline in wage mobility in the German low-wage sector? (ZEW discussion paper 2012-041), Mannheim, 51 S.

    Abstract

    "Angesichts steigender Lohnungleichheit am unteren Ende der Lohnverteilung hat der Niedriglohnsektor in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig lässt sich eine Zunahme der Persistenz einer Beschäftigung im Niedriglohnsektor beobachten. Die Ursachen für diese sinkende Aufwärtsmobilität sind indes noch ungeklärt. Für die abnehmende Aufwärtsmobilität gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze: Eine mögliche Ursache liegt in der Zunahme 'echter' Persistenz im Sinne genuiner Zustandsabhängigkeit. 'Echte' Persistenz bildet den kausalen Effekt einer Niedriglohnbeschäftigung ab und beschreibt somit, inwieweit allein der Umstand, sich bereits im Niedriglohnsektor zu befinden, einen weiteren Aufstieg behindert. Als Gründe hierfür sind beispielsweise etwaige Stigmatisierungseffekte und mögliche Humankapitalentwertungen zu nennen. Eine alternative Erklärung für die sinkenden Aufstiegschancen liegt in einer ungünstigeren Zusammensetzung des Niedriglohnsektors. Diese ist möglicherweise von Relevanz, da die Aufstiegschancen maßgeblich durch individuelle Eigenschaften wie das Alter oder den Bildungsstand bestimmt werden und sich die Zusammensetzung des Niedriglohnsektors hinsichtlich dieser Merkmale verändert hat. Ziel der Studie ist es daher, die Bedeutung beider Erklärungsansätze mithilfe der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) für den Zeitraum 1984 bis 2004 in Westdeutschland zu quantifizieren. Deskriptive Berechnungen zeigen, dass die Persistenz einer Niedriglohnbeschäftigung über den betrachteten Zeitraum einen deutlich steigenden Trend aufweist. Dabei haben z.B. ältere Altersgruppen ein weitaus höheres Risiko, im Niedriglohnsektor beschäftigt zu bleiben, als jüngere. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass der Anteil jüngerer Beschäftigter im Niedriglohnsektor zwischen 1984 und 1999 erheblich abgenommen hat. Während 1984 gut jeder zweite männliche Beschäftigte im Niedriglohnsektor unter 26 war, so war es 1999 nur noch knapp jeder vierte. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass die veränderte Alterskomposition des Niedriglohnsektors einen möglichen Erklärungsansatz für den zunehmenden Verbleib im Niedriglohnsektor bietet. Mithilfe eines trivariaten Probit-Modells lässt sich die echte Persistenz ermitteln, die alle beobachtbaren Charakteristika der Individuen berücksichtigt. Unsere Analyse zeigt, dass die durchschnittliche echte Persistenz vor allem im Zeitraum von 1987 bis 1995 deutlich zugenommen hat. Die Ergebnisse einer Dekompositionsanalyse zeigen darüber hinaus, dass bis zu 54 v.H. des Anstiegs der echten Persistenz für im Niedriglohnsektor Beschäftigte in den 90er Jahren auf Veränderungen in der Komposition des Niedriglohnsektors zurückzuführen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The extent and impact of outsourcing: evidence from Germany (2012)

    Aubuchon, Craig P.; Bhaumik, Sumon Kumar ; Bandyopadhyay, Subhayu;

    Zitatform

    Aubuchon, Craig P., Subhayu Bandyopadhyay & Sumon Kumar Bhaumik (2012): The extent and impact of outsourcing. Evidence from Germany. In: Federal Reserve Bank of St. Louis review, Jg. 94, H. 4, S. 287-304.

    Abstract

    "The authors use data from several sources, including plant-level data from the manufacturing sector in Germany, to expand the literature on outsourcing. They find that, in Germany, the extent of outsourcing among manufacturing industries is higher than among service industries and that the outsourcing intensity of these industries did not change much between 1995 and 2005. They also find a statistically significantly positive impact of industry-level outsourcing intensity on German plant-level labor productivity for both 2000 and 2005. The estimated economic impact of outsourcing on plant-level productivity is also fairly significant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    In 2010, 17% of employees in the EU were low-wage earners (2012)

    Bezzina, Eusebio;

    Zitatform

    Bezzina, Eusebio (2012): In 2010, 17% of employees in the EU were low-wage earners. (Statistics in focus 2012/48), Luxemburg, 7 S.

    Abstract

    "The proportion of low-wage earners in the EU was 21 % among women, 29 % among employees with a low level of education, 31 % among employees with a fixed duration working contract and 30 % among employees below 30 years of age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt: Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall (2012)

    Bosch, Gerhard;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard (2012): Prekäre Beschäftigung und Neuordnung am Arbeitsmarkt. Expertise im Auftrag der Industriegewerkschaft Metall. Duisburg, 32 S.

    Abstract

    "Das Ziel dieser Expertise ist eine Bestandsaufnahme der Veränderungen der Arbeitsverhältnisse in Deutschland, ihrer wichtigsten Ursachen, der langfristigen Folgen für die Alterssicherung sowie der Alternativen. Dabei geht es vor allem um die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der zahlreichen vorhandenen Untersuchungen. Nur in Einzelfällen wurden Neuberechnungen vorgenommen. Zunächst werden die Entwicklung des Niedriglohnsektors und die Verteilung gering bezahlter Tätigkeit auf unterschiedliche Beschäftigtengruppen und Branchen analysiert. Danach werden besonders gefährdete Beschäftigungsformen wie Leiharbeit, Minijobs, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Scheinselbständigkeit, in den Blick genommen. Bevor die Ursachen der Ausbreitung prekärer Beschäftigung untersucht werden, folgt eine knappe Analyse der Auswirkungen schlechter Bezahlung auf die Alterssicherung. Abschießend werden einige Überlegungen zu einer Neuordnung des Arbeitsmarktes angestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Minimum wages and female labor supply in Germany (2012)

    Bredemeier, Christian ; Juessen, Falko;

    Zitatform

    Bredemeier, Christian & Falko Juessen (2012): Minimum wages and female labor supply in Germany. (IZA discussion paper 6892), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "In Germany, there is a vivid political debate on introducing a general statutory minimum wage. In this paper, we study the effects of minimum wages on labor supply using a structural household model where we distinguish between married and single households. In the model, labor supply of married women reacts positively and relatively strongly to minimum wages which we model as a wage subsidy as proposed in the German political debate. By contrast, other population subgroups show ambiguous reactions. An empirical analysis for Germany shows that minimum wages would affect total labor supply only weakly. Yet, in our baseline experiments, average labor supply of married women increases by 3-5%, whereas hours supplied by married female recipients of the minimum wage may increase by up to 28%. Further, we find that costs of a subsidized minimum wage increase sharply in its level while its effects on labor supply level out." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geringe Stundenlöhne, lange Arbeitszeiten (2012)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2012): Geringe Stundenlöhne, lange Arbeitszeiten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 79, H. 21, S. 3-12.

    Abstract

    "Seit 2006 ist das starke Wachstum des Niedriglohnsektors vorbei, in den letzten Jahren entfielen auf diesen Bereich konstant 22 Prozent aller Arbeitnehmer. Innerhalb des Niedriglohnsektors hat sich in der vergangenen Dekade die Tätigkeitsstruktur nicht verändert. In der gesamten Wirtschaft wird einfache Arbeit jedoch immer weniger benötigt, konzentriert sich immer mehr im Niedriglohnsektor. Unter den gering Entlohnten finden sich relativ viele Teilzeit- und insbesondere geringfügig Beschäftigte. Lediglich die Hälfte der Arbeitnehmer ist in Vollzeit tätig. Diese nehmen angesichts der spärlichen Stundenlöhne lange Arbeitszeiten in Kauf, um überhaupt auf einigermaßen auskömmliche Entgelte zu kommen. Die Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor arbeiten im Schnitt fast 45 Stunden, ein Viertel sogar 50 Wochenstunden und mehr. Der Rückstand zu den monatlichen Durchschnittsverdiensten wird dadurch aber längst nicht wettgemacht. Arbeitszeiten wie bei den Niedriglöhnern gibt es ansonsten nur am oberen Ende der Einkommensskala, also bei den Gutverdienern in Vollzeit. Die Mehrzahl der Teilzeitkräfte, vor allem der Minijobber, würde gern mehr arbeiten und mehr verdienen; hier zeigt sich eine verdeckte Unterbeschäftigung. Die Tätigkeit im Niedriglohnsektor geht nicht automatisch und auch nicht in der Regel mit sozialer Bedürftigkeit einher; lediglich jeder achte wenig verdienende Arbeitnehmer bezieht Leistungen nach Hartz IV. Besonders gering ist der Anteil unter den Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor; bei denen fallen staatliche Leistungen nur dann an, wenn ein größerer Haushalt zu versorgen ist. Auch unter den gering entlohnten Teilzeitbeschäftigten und Minijobbern erhält nur eine Minderheit Sozialleistungen. Meist leben in den Haushalten weitere Erwerbstätige, oder es gibt Einkommen wie Altersrente und private Unterhaltsleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Beschäftigung in Hamburg - Anzeichen für eine Spaltung des Arbeitsmarktes? (2012)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Holger Seibert & Andrea Stöckmann (2012): Die Entwicklung der Beschäftigung in Hamburg - Anzeichen für eine Spaltung des Arbeitsmarktes? Hamburg, 19 S.

    Abstract

    "Im Februar 2012 fand die 3. Konferenz zur sozialen Spaltung in Hamburg unter dem Titel 'Arbeiten in Hamburg. Entwicklungen und soziale Folgen' statt. In der Ankündigung hieß es: 'Noch nie gab es so viele Arbeitsplätze wie heute. Vielen Branchen mangelt es an Fachkräften. Gleichzeitig können immer weniger Menschen von ihrer Arbeit auskömmlich leben, weil ihre Stellen befristet, zeitlich beschränkt und schlecht entlohnt sind. Prekäre Beschäftigung scheint zum Normalarbeitsverhältnis zu werden. Umbrüche in der Arbeitswelt haben zur Folge, dass die Erwerbsarbeit immer weniger zur sozialen Integration beiträgt. Die Veränderung der Arbeitswelt vertieft so die Spaltung der Gesellschaft.' In diesem Thesenpapier sollen anhand empirischer Daten zur Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsentwicklung mögliche Spaltungstendenzen auf dem Hamburger Arbeitsmarkt diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die Beiträge der Konferenz
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Offshoring components and their effect on employment: firms deciding about how and where (2012)

    Cadarso Vecina, María Ángeles; López Santiago, Luis Antonio ; Tobarra Gómez, María Ángeles ; Gómez Sanz, Nuria;

    Zitatform

    Cadarso Vecina, María Ángeles, Nuria Gómez Sanz, Luis Antonio López Santiago & María Ángeles Tobarra Gómez (2012): Offshoring components and their effect on employment: firms deciding about how and where. In: Applied Economics, Jg. 44, H. 8, S. 1009-1020. DOI:10.1080/00036846.2010.532113

    Abstract

    "Firms must take two fundamental decisions: how and where to produce. Traditional measures of offshoring include information on both decisions but cannot distinguish between them. In this article, we attempt to distinguish the evolution of the requirement of inputs per unit of output (how to produce) from the delocalization of production to others countries (where to produce). We call global technical change to the first element and net offshoring to the second. We further decompose net offshoring into net inter-industry substitution and intra-industrial offshoring (replacement of domestic inputs for imported ones from the same sector). This last measure quantifies better the concept of delocalization of production to other countries looking for lower costs, the original idea behind offshoring. This decomposition allows us to further investigate on whether technical change or net offshoring is the main factor in recent Spanish industrial employment changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Service offshoring and the skill composition of labour demand (2012)

    Crinò, Rosario ;

    Zitatform

    Crinò, Rosario (2012): Service offshoring and the skill composition of labour demand. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 74, H. 1, S. 20-57. DOI:10.1111/j.1468-0084.2010.00634.x

    Abstract

    "This article studies the effects of service offshoring on the skill composition of labour demand, using novel comparable data for nine Western European countries between 1990 and 2004. The results show that service offshoring raises the relative demand for high- and medium-skilled workers. Its effects are qualitatively identical, and quantitatively similar, to those of material offshoring. Additional evidence suggests, however, that the two types of offshoring may work through different channels: complementarity between imported services and domestic skills in the case of service offshoring, substitution of low-skilled labour in the case of material offshoring. Overall, the effects are not large in economic terms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-paid workers in urban China (2012)

    Den, Quheng; Li, Shi ;

    Zitatform

    Den, Quheng & Shi Li (2012): Low-paid workers in urban China. In: International Labour Review, Jg. 151, H. 3, S. 157-171. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00143.x

    Abstract

    "Using CHIP and RUMCI data for 1995, 2002, 2007 and 2008, this article estimates the extent of low pay among local and rural-migrant workers in urban China. Based on a threshold of two-thirds of median hourly wages, it finds that a high overall proportion of urban employees are low-paid. While incidence remained relatively stable among locals between 1995 and 2008, it declined for migrants from 2002 to 2007, though the latter were still much more likely to be in low-paid jobs. After investigating the determinants and welfare implications of low pay, the authors conclude with an argument for subsidized training, stricter minimum wage enforcement and firm-level wage bargaining." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The international experience of minimum wages in an economic downturn (2012)

    Dolton, Peter ; Rosazza-Bondibene, Chiara;

    Zitatform

    Dolton, Peter & Chiara Rosazza-Bondibene (2012): The international experience of minimum wages in an economic downturn. In: Economic policy, Jg. 27, H. 69, S. 99-142. DOI:10.1111/j.1468-0327.2011.00278.x

    Abstract

    "What should governments do with the level of the minimum wage (MW) in times of recession? In an economic downturn when most workers face falling real wages is it appropriate to let the MW fall or are the positive effects of the MW on inequality enough to justify its uprating - and if so what might be the consequences on a country's employment level? This paper reports new estimates of the employment effects of the MW by focusing on the recessionary experiences across countries. Using international data we exploit: cross-national variation in the level and timing of the MW uprating and the exact timing of the recessionary experiences in different countries with a panel data set comprising 33 OECD over the period 1971 - 2009. Our panel data allow us to differentiate the effect of MWs on employment in periods of economic downturn as well as periods of economic growth. We also account for institutional and other policy related differences that might have an impact on employment other than the MW. We find that the answer depends on whether one considers adults or young people, and to some extent, on what measure of the MW is considered. The answer is also somewhat sensitive to whether one considers that the MW level is a choice option of the government which is inextricably interrelated to the determination of employment - that is, the extent to which the MW is endogenous. Using a 'political complexion of the government' instrumental variable (IV) we find that the MW only has a negative impact on youth employment. This leaves each government with the dilemma of raising the MW and reducing inequality or increasing the MW and accepting that this will reduce employment levels amongst young people and those on the margins of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The spatial analysis of the employment effect of the minimum wage in a recession: the case of the UK 1999-2010 (2012)

    Dolton, Peter ; Stops, Michael ; Rosazza Bondibene, Chiara;

    Zitatform

    Dolton, Peter, Chiara Rosazza Bondibene & Michael Stops (2012): The spatial analysis of the employment effect of the minimum wage in a recession. The case of the UK 1999-2010. (Research reports commissioned for the Low Pay Commission Report 2012), London, 61 S.

    Abstract

    "This report assesses the impact of the National Minimum Wage (NMW) on employment in the UK over the 1999-2010 period explicitly modelling the effect of the 2008-10 recession. Identification is facilitated by using variation in the bite of the NMW across local labour markets with the use of the 'incremental differences-in-differences' (IDiD) estimator. We explicitly take account of the spatial nature of local labour markets by using commuting patterns to weight our estimation. We find that, even controlling for clear regional recessionary factors, there are small positive employment effects of the NMW from 2003-6, when the average bite of the NMW was at its highest since its introduction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The bargaining position of low-skilled and high-skilled workers in a globalising world (2012)

    Dumont, Michel ; Willemé, Peter ; Rayp, Glenn ;

    Zitatform

    Dumont, Michel, Glenn Rayp & Peter Willemé (2012): The bargaining position of low-skilled and high-skilled workers in a globalising world. In: Labour economics, Jg. 19, H. 3, S. 312-319. DOI:10.1016/j.labeco.2012.02.005

    Abstract

    "This paper extends the assessment of the impact of globalisation and technological change on the bargaining power and preferences of employees, by taking worker heterogeneity into account. In contrast with previous studies, two separate unions - representing low-skilled and high-skilled workers respectively - are considered. Using Belgian firm-level data, labour bargaining power and relative wage preference have been estimated by skill level. When these estimates are subsequently regressed on a set of potential determinants, the bargaining power of low-skilled workers appears to fall with imports and offshoring, whereas the bargaining power of high-skilled workers is only positively affected by R&D activities. In addition, a significant effect of globalisation is found on the relative preference of unions for wages over employment, indicating that the effect of globalisation on the behaviour of labour unions is more encompassing than frequently assumed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation of the Swedish earned income tax credit (2012)

    Edmark, Karin ; Selin, Hakan; Liang, Che-Yuan ; Mörk, Eva ;

    Zitatform

    Edmark, Karin, Che-Yuan Liang, Eva Mörk & Hakan Selin (2012): Evaluation of the Swedish earned income tax credit. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2012,01), Uppsala, 39 S.

    Abstract

    "Over the last twenty years we have seen an increasing use of in-work tax subsidies to encourage labor supply among low-income groups. In Sweden, a non-targeted earned income tax credit was introduced in 2007, and was reinforced in 2008, 2009 and 2010. The stated motive of the reform was to boost employment; in particular to provide incentives for individuals to go from unemployment to, at least, part-time work. In this paper we try to analyze the extensive margin labor supply effects of the Swedish earned income tax credit reform up to 2008. For identification we exploit the fact that the size of the tax credit, as well as the resulting average tax rate, is a function of the municipality of residence and income if working. However, throughout the analysis we find placebo effects that are similar in size to the estimated reform effects. In addition, the results are sensitive with respect to how we define employment, which is especially true when we analyze different subgroups such as men and women, married and singles. Our conclusion is that the identifying variation is too small and potentially endogenous and that it is therefore not possible to use this variation to perform a quasi-experimental evaluation of the Swedish EITC-reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-paid employment in Brazil (2012)

    Fontes, Adriana ; Berg, Janine ; Pero, Valéria ;

    Zitatform

    Fontes, Adriana, Valéria Pero & Janine Berg (2012): Low-paid employment in Brazil. In: International Labour Review, Jg. 151, H. 3, S. 193-219. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00145.x

    Abstract

    "While low pay is prevalent in developing countries, the issue has not been studied in depth. To help fill this gap, the authors use panel data on six Brazilian metropolitan areas for the years 2002 - 09 to investigate the incidence, permanence and profile of low-paid employment. Over the period, low-paid work declined from 24.4 to 21.5 per cent of total wage employment. As in high-income countries, the probability of being low-paid was greater for women, non-whites, younger workers and those with fewer years of education. A mobility analysis shows that job experience improved labour market prospects, even for low-paid wage earners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Offshoring, wages and job security of temporary workers (2012)

    Görg, Holger ; Görlich, Dennis ;

    Zitatform

    Görg, Holger & Dennis Görlich (2012): Offshoring, wages and job security of temporary workers. (Kieler Arbeitspapier 1797), Kiel, 35 S.

    Abstract

    "We investigate the impact of offshoring on individual level wages and unemployment probabilities and pay particular attention to the question of whether workers on temporary contracts are affected differently than workers on permanent contracts. Data are taken from the German Socio-Economic Panel (SOEP), linked with industry-level data on offshoring of materials and services inputs calculated from the World Input Output Database (WIOD). In manufacturing we find that temporary workers face a significant reduction in wages as materials offshoring increases, while permanent workers' wages are unaffected or even tend to increase. Offshoring of core activities generally also tends to reduce the probability of becoming unemployed, and more so for temporary than for permanent workers. By contrast, offshoring of services inputs does not have any statistically significant effects on either wages or employment probabilities in manufacturing. In the service industries, workers are affected in terms of employment probabilities from offshoring of services inputs only, although, in contrast to manufacturing industries, there are no statistically significant effects on individual wages from any type of offshoring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trends in job skill demands in OECD countries (2012)

    Handel, Michael J.;

    Zitatform

    Handel, Michael J. (2012): Trends in job skill demands in OECD countries. (OECD social, employment and migration working papers 143), Paris, 119 S. DOI:10.1787/5k8zk8pcq6td-en

    Abstract

    "This report examines skill trends in 24 OECD countries over the past several decades. The skill measures used include broad occupation groups, country-specific direct measures of skill requirements from international surveys, and direct skill measures from the Occupational Information Network (O*NET) database applied to both United States and European labour force surveys. Each kind of data has its own strengths and limitations but they tell a consistent story." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Offshoring and labor income risk: an empirical investigation (2012)

    Hogrefe, Jan; Yao, Yao ;

    Zitatform

    Hogrefe, Jan & Yao Yao (2012): Offshoring and labor income risk. An empirical investigation. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 515), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "Dieses Diskussionspapier geht der Frage nach, wie sich Auslagerungsprozesse von Produktionsaktivitäten, sogenanntes Offshoring, auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirken. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen Offshoring und Einkommensrisiko behandelt - ein Aspekt der bisher in der Literatur kaum Beachtung gefunden hat. Einkommensrisiko bezeichnet hierbei Schocks auf das Einkommen, welche nicht nach kurzer Zeit auslaufen und daher nicht durch Sparen oder Entsparen selbstständig 'versicherbar' sind. Dieses sogenannte permanente Einkommensrisiko ist eindeutig wohlfahrtsrelevant, da hiervon die langfristigen Spar- und Konsumentscheidungen risikoaverser Individuen betroffen sind. Durch die Analyse des Einkommensrisikos tragen wir zudem dadurch zum Fortschritt der Forschungsliteratur bei, dass wir nicht allein Niveaueffekte untersuchen. Risikoaverse Individuen benötigen bezüglich wohlfahrtsrelevanter Entscheidungen immer auch Informationen über die Volatilität des Einkommens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Capacities and vulnerabilities in precarious work: the perspective of employees in European low wage work. Synthesis report on employees' experiences and work trajectories for Workpackage 7 of the walqing project (2012)

    Hohnen, Pernille;

    Zitatform

    Hohnen, Pernille (2012): Capacities and vulnerabilities in precarious work. The perspective of employees in European low wage work. Synthesis report on employees' experiences and work trajectories for Workpackage 7 of the walqing project. Wien, 174 S.

    Abstract

    "The report discusses work and life quality in new and growing jobs from an individual perspective. The empirical data on which the analysis is based consists of 22 country reports investigating elderly care, cleaning, catering, waste collection and construction in 11 different countries (4-5 countries per sector, see the matrix table below). Each country report is based on 20-25 individual semi-structured interviews with employees working in the selected sector and business functions.
    The report consists of this introduction, five chapters, each focusing on one sector, and a conclusion. The chapters follow the same structure by starting with a brief introduction of the main characteristics of work in the sector. The remaining part of each chapter is organized into four sections. The first concentrates on workers' perceptions of the main quality of work and life issues. Then follows a section on agency, career trajectories and career options. The next section examines vulnerability in work and processes of vulnerabilization in the sector. Finally, the last section discusses workers' aspirations and capacities to aspire, followed by a summary and conclusion. The last concluding chapter discusses cross-sector findings in terms of the impact of new and growing jobs on individual lives, and highlights some trends in the present labour market and their possible implications for vulnerability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    International outsourcing and wage rigidity (2012)

    Horgos, Daniel;

    Zitatform

    Horgos, Daniel (2012): International outsourcing and wage rigidity. In: Global economy journal, Jg. 12, H. 2, S. 1-28. DOI:10.1515/1524-5861.1844

    Abstract

    "In industrialized economies, International Outsourcing is often blamed for destroying jobs and thus, inducing unemployment. Since most contributions examining International Outsourcing assume flexible wages, they do not address these concerns directly. This paper adopts a rigid wage approach and investigates the differences occurring. As theoretical results and the empirical panel data estimations for Germany show, effects depend on industry aggregation, the industry's skill intensity, and the labor market institution. Only in industries characterized by wage rigidity, outsourcing significantly increases low skilled unemployment. Consequently, not International Outsourcing but inflexible labor market institutions instead should be blamed for destroying low skill jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration und sozioökonomische Situation von Alleinerziehenden: ein empirischer Vergleich: Deutschland, Frankreich, Schweden, Vereinigtes Königreich. Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2012)

    Jaehrling, Karen ; Kalina, Thorsten; Erlinghagen, Marcel ; Mümken, Sarah; Schwarzkopf, Manuela; Mesaros, Leila;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen, Marcel Erlinghagen, Thorsten Kalina, Sarah Mümken, Leila Mesaros & Manuela Schwarzkopf (2012): Arbeitsmarktintegration und sozioökonomische Situation von Alleinerziehenden. Ein empirischer Vergleich: Deutschland, Frankreich, Schweden, Vereinigtes Königreich. Forschungsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 420), 265 S.

    Abstract

    Diese Bestandsaufnahme steht unter der Leitfragestellung, inwieweit die Lebensform 'alleinerziehend' im Ländervergleich nach wie vor mit unterschiedlichen Teilhabechancen im Vergleich zu anderen Lebensformen verbunden ist. Für die Untersuchung wurden die Europäische Arbeitskräfteerhebung (EU-LFS) und die Statistik der Europäischen Union über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) ausgewertet. Im Einzelnen analysiert werden die Erwerbsbeteiligung, die materielle Situation sowie die Lebenssituation (Deprivation, Gesundheitszustand) von Alleinerziehenden. Weiterhin wird der Einfluss nationaler institutioneller und kultureller Faktoren untersucht. Für alle vier Länder wird eine steigende Erwerbsbeteiligung von Alleinerziehenden im Zeitverlauf konstatiert, was vor allem auf arbeitsmarktpolitische Reformen und veränderte Geschlechterregime zurückgeführt wird. Trotzdem sind Alleinerziehende gegenüber Müttern in Paar-Haushalten stärker von Armut bedroht. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Poor Working: Soziale (Des-)Integration und Erwerbsarbeit (2012)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2012): Poor Working: Soziale (Des-)Integration und Erwerbsarbeit. In: E.- U. Huster, J. Boeckh & H. Mogge-Grotjahn (Hrsg.) (2012): Handbuch Armut und soziale Ausgrenzung, S. 305-318. DOI:10.1007/978-3-531-19257-4_15

    Abstract

    Die Integration in den Arbeitsmarkt besitzt einen zentralen Stellenwert für die Vergesellschaftung durch soziale Teilhabe. Gesellschaftliche Integration oder Desintegration bilden hier die Schnittstellen für die Bewertung von Arbeitsverhältnissen. Bringen im Vergleich zu mutmaßlich gesellschaftlich integrierenden ('Normal'-)Arbeitsverhältnissen auch solche Erwerbsformen wie Leiharbeit oder Befristung ein hinreichendes Maß an Integration mit sich? Oder beinhalten diese Erwerbsformen möglicherweise ein unverhältnismäßiges Mehr an sozialer Exklusion durch ausgrenzende Arbeitsbedingungen (poor working)? An dieser Stelle ist der Nutzen einer möglichen arbeitsmarktlichen sowie gesellschaftlichen Eingliederung durch sogenannte Brückenarbeitsverhältnisse den möglichen Kosten von sozialer Desintegration durch eben solche entstandardisierten Erwerbsformen gegenüberzustellen. Neben Niedriglohn und Einkommensarmut rekurriert der Beitrag damit auch auf die subjektive Perspektive von gesellschaftlicher Desintegration und deren Determinanten wie Lebensunzufriedenheit, Deprivation und sozialem Ausschluss. 'Poor working' kann damit als definitorischer Überbegriff sowohl auf 'working poor' als auch auf die immaterielle Perspektive von sozialer (Des-)Integration abstellen. (...) Der Beitrag diskutiert anhand von ausgewählten Beispielen den Zielerreichungsgrad und die Effizienz von entsprechenden Instrumenten politischer Programme, die das Ziel der sozialen Teilhabe mit Blick auf den Arbeitsmarkt verfolgen. Anhand des so genannten Bildungspakets wird exemplarisch gezeigt, wie neue Ansätze mit einem erweiterten Verständnis von sozialer Teilhabe umgesetzt werden können.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung 2010: fast jede/r Vierte arbeitet für Niedriglohn (2012)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2012): Niedriglohnbeschäftigung 2010. Fast jede/r Vierte arbeitet für Niedriglohn. (IAQ-Report 2012-01), Duisburg, 14 S. DOI:10.17185/duepublico/45679

    Abstract

    "Im Jahr 2010 arbeiteten 23,1% der Beschäftigten für einen Niedriglohn von unter 9,15 EURO. Bezieht man Schüler/innen, Studierende und Rentner/innen mit ein, waren gut 7,9 Millionen abhängig Beschäftigte von Niedriglöhnen betroffen. Die Zunahme der Zahl der Niedriglohnbeschäftigten seit 1995 geht fast ausschließlich auf Westdeutschland zurück. Die Durchschnittslöhne im Niedriglohnsektor lagen im Jahr 2010 mit 6,68 EURO in West- und 6,52 EURO pro Stunde in Ostdeutschland weit unter der Niedriglohnschwelle. Gut 4,1 Millionen Beschäftigte (12%) verdienen weniger als 7 EURO brutto pro Stunde und davon 1,4 Millionen sogar weniger als 5 EURO. Ostdeutsche, Frauen und Minijobber/innen sind von solchen Niedrigstlöhnen überproportional betroffen. Bei Einführung eines gesetzliches Mindestlohnes von 8,50 EURO hätte jede/r fünfte Beschäftigte Anspruch auf eine Lohnerhöhung (gut 25% der Frauen und knapp 15% der Männer)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trading away what kind of jobs?: globalization, trade and tasks in the US economy (2012)

    Kemeny, Thomas ; Rigby, David ;

    Zitatform

    Kemeny, Thomas & David Rigby (2012): Trading away what kind of jobs? Globalization, trade and tasks in the US economy. In: Review of world economics, Jg. 148, H. 1, S. 1-16. DOI:10.1007/s10290-011-0099-5

    Abstract

    "Economists and other social scientists are calling for a reassessment of the impact of international trade on labor markets in developed and developing countries. Classical models of globalization and trade, based upon the international exchange of finished goods, fail to capture the fragmentation of much commodity production and the geographical separation of individual production tasks. This fragmentation, captured in the growing volume of intra-industry trade, prompts investigation of the effects of trade within, rather than between, sectors of the economy. In this paper we examine the relationship between international trade and the task structure of US employment. We link disaggregate US trade data from 1972 to 2006, the NBER manufacturing database, the Decennial Census, and occupational and task data from the Dictionary of Occupational Titles. Within-industry shifts in task characteristics are linked to import competition and technological change. Our results suggest that trade has played a major role in the growth in relative demand for nonroutine tasks, particularly those requiring high levels of interpersonal interaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld (2012)

    Koller, Lena ; Rudolph, Helmut; Neder, Nadja; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Koller, Lena, Nadja Neder, Helmut Rudolph & Mark Trappmann (2012): Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld. (IAB-Kurzbericht 22/2012), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Von den erwerbstätigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern, den sogenannten Aufstockern, üben fast zehn Prozent eine selbstständige Tätigkeit aus. Das zeigt, dass auch selbstständige Tätigkeiten nicht immer ein bedarfsdeckendes Einkommen sichern. Da die Zahl der selbstständigen Aufstocker in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, ist diese bisher relativ wenig beachtete Gruppe Gegenstand des Berichts: Wer sind die selbstständigen Aufstocker, was und wie viel arbeiten sie und welche Einkünfte erzielen sie daraus?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Koller, Lena ; Trappmann, Mark ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-wage work: a global perspective (2012)

    Lee, Sangheon; Sobek, Kristen;

    Zitatform

    Lee, Sangheon & Kristen Sobek (2012): Low-wage work. A global perspective. In: International Labour Review, Jg. 151, H. 3, S. 141-155. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00142.x

    Abstract

    "This article provides a global overview of trends in low pay and policies for reducing its incidence. The special issue it introduces follows up on 'Low-wage work in Europe and the United States' (Vol. 148 (2009), No. 4), the focus here being on Brazil, China, India, the Republic of Korea and South Africa. After examining the definition and estimation of low pay, the authors give particular attention to two policies accounting for variations in cross-country trends: collective bargaining and minimum wages. To address low pay effectively, they argue, minimum wages must be set within a certain range on account of threshold effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Income poverty and social exclusion in the EU: situation in 2008 and Trends (based on EU-SILC 2005-2009) (2012)

    Lelkes, Orsolya; Gasior, Katrin ;

    Zitatform

    Lelkes, Orsolya & Katrin Gasior (2012): Income poverty and social exclusion in the EU. Situation in 2008 and Trends (based on EU-SILC 2005-2009). (European Centre for Social Welfare Policy and Research. Policy brief 2012,01), Wien, 13 S.

    Abstract

    "The aim of this Brief is to estimate the degree of social exclusion at EU level, and to identify the country clusters related to this, and also to present the level and the trend of poverty on a country level.
    According to Europe2020 targets, the risk of exclusion is to be measured by three indicators: at-risk-of-poverty, severe material deprivation, and living in households with very low work intensity. The EU-SILC for 2009 suggests that overall 113 million people in the EU are at risk of exclusion according to at least one of these indicators. Some 6.5 million people are deprived according to all three indicators. On this basis, only a minority, therefore, can be defined as suffering from severe cumulative disadvantage.
    We explored the natural grouping of the three indicators of social exclusion at a country level across the EU. At a larger level, we find a cluster of six East-European countries (Hungary, Poland, Lithuania, Latvia, Bulgaria and Romania) and the rest of the EU. On a more detailed level, we can identify four country groups.
    The at-risk-of-poverty rate varies between 9% and 26% across EU Member States. We find that the poverty gap is larger in countries with higher rates of poverty. Between 2004 and 2008, the proportion of population at-risk-of-poverty declined in the Czech Republic, Ireland, Poland, and Slovakia. In contrast, the proportion at-risk-of-poverty increased in Denmark, Finland, Germany, Latvia, Luxembourg, and Sweden. We explored the robustness of our results by the estimation of confidence intervals for the poverty rates, and the use of alternative threshold values." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Combating in-work poverty in continental Europe: an investigation using the Belgian case (2012)

    Marx, Ive ; Verbist, Gerlinde ; Vanhille, Josefine ;

    Zitatform

    Marx, Ive, Josefine Vanhille & Gerlinde Verbist (2012): Combating in-work poverty in continental Europe. An investigation using the Belgian case. In: Journal of social policy, Jg. 41, H. 1, S. 19-41. DOI:10.1017/S0047279411000341

    Abstract

    "Recent studies find in-work poverty to be a pan-European phenomenon. Yet in-work poverty has come to the fore as a policy issue only recently in most continental European countries. Policies implemented in the United States and the United Kingdom, most notably in-work benefit schemes, are much discussed. This article argues that if it comes to preventing and alleviating poverty among workers, both the policy options and constraints facing Continental European policymakers are fundamentally different from those facing Anglo-Saxon policymakers. Consequently, policies that work in one setting cannot be simply emulated elsewhere. We present microsimulation derived results for Belgium to illustrate some of these points. Policy options discussed and simulated include: higher minimum wages, reductions in employee social security contributions, tax relief for low-paid workers and the implementation of a stylised version of the British Working Tax Credit. The latter measure has the strongest impact on in-work poverty, but in settings where wages are compressed, as in Belgium, a severe trade-off between coverage and budgetary cost presents itself. The article concludes that looking beyond targeted measures to universal benefits and support for employment of carers may be important components of an overall policy package to tackle in-work poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Outsourcing and offshoring of business services: challenges to theory, management and geography of innovation (2012)

    Massini, Silvia ; Miozzo, Marcela ;

    Zitatform

    Massini, Silvia & Marcela Miozzo (2012): Outsourcing and offshoring of business services. Challenges to theory, management and geography of innovation. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 46, H. 9, S. 1219-1242. DOI:10.1080/00343404.2010.509128

    Abstract

    "Auf der Grundlage einer Originalerhebung erörtern wir in diesem Beitrag die Trends und Probleme beim Outsourcing und bei der Auslandsverlagerung von Geschäftsdiensten. Wir dokumentieren und analysieren die zunehmende Verlagerung von Geschäftsdiensten (Verwaltungsdiensten, Callcentern, Informationstechnologie-Diensten, Beschaffung und Produktentwicklung) von den USA und Europa in weniger entwickelte Länder und untersuchen die ausgelagerten Funktionen, die Größe und die Zielorte der auslagernden Firmen sowie die Umsetzungsmodelle. Ebenso untersuchen wir die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik und die Entwicklung von großen, weltweit tätigen Dienstanbietern sowie von neuen Firmen in entwickelten und weniger entwickelten Ländern. Wir erörtern die Auswirkungen hinsichtlich der Outsourcing-Entscheidungen, der Globalisierung von hochgradig wertsteigernden Aktivitäten (wie z. B. Produktentwicklung und Innovation), der Probleme in sich entwickelnden Marktstrukturen und des Entstehens von fachlichen Clustern, in denen Firmen Fachwissen entwickeln, um Aktivitäten und Fachkenntnisse in einem breiten Spektrum von Sektoren anzubieten bzw. um darum zu konkurrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The effect of overskilling dynamics on wages (2012)

    Mavromaras, Kostas ; Sloane, Peter; Mahuteau, Stephane; Wei, Zhang;

    Zitatform

    Mavromaras, Kostas, Stephane Mahuteau, Peter Sloane & Zhang Wei (2012): The effect of overskilling dynamics on wages. (IZA discussion paper 6985), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "We use a random effects dynamic probit model to estimate the effect of overskilling dynamics on wages. We find that overskilling mismatch is common and more likely among those who have been overskilled in the past. It is also highly persistent, in a manner that is inversely related to educational level. Yet, the wages of university graduates are reduced more by past overskilling, than for any other education level. A possible reason for this wage effect is that graduates tend to be in better-paid jobs and therefore there is more at stake for them if they get it wrong." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low pay, in-work poverty and economic vulnerability: a comparative analysis using EU-SILC (2012)

    Maître, Bertrand ; Nolan, Brian ; Whelan, Christopher T. ;

    Zitatform

    Maître, Bertrand, Brian Nolan & Christopher T. Whelan (2012): Low pay, in-work poverty and economic vulnerability. A comparative analysis using EU-SILC. In: The Manchester School, Jg. 80, H. 1, S. 99-116. DOI:10.1111/j.1467-9957.2011.02230.x

    Abstract

    "We explore the potential of data from EU-SILC ('Statistics on Income and Living Conditions') for the enlarged European Union for the study of low pay and its relationship to household poverty and vulnerability. Limitations of the earnings data currently available mean the analysis covers only 14 of these countries. For employees who are not low paid, income poverty is seen to be rare. The low paid face a much higher risk of being in a household below relative income poverty thresholds, ranging from 7 per cent in Belgium and the Netherlands up to 17-18 per cent in Austria, Estonia and Lithuania. The likelihood of their being in a poor household is clearly linked to gender, age and social class. In most of the countries only a minority of low-paid individuals are in vulnerable households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2012: Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung (2012)

    Mertens, Andreas;

    Zitatform

    Mertens, Andreas (2012): Arbeitsmarktreport NRW 2012. Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung. Düsseldorf, 111 S.

    Abstract

    "Der Sonderbericht informiert zur Beschäftigung in NRW und legt einen Schwerpunkt auf atypische und Niedriglohnbeschäftigung. In den vergangenen zehn Jahren haben Teilzeitbeschäftigung und atypische Beschäftigungsformen, darunter vor allem Minijobs, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit, stetig zugenommen. Der Anteil der atypischen Beschäftigung liegt bei 25 Prozent und wird zum überwiegenden Teil von Frauen ausgeübt. Am dynamischsten, mit fast 100 Prozent, ist die Zahl der Leiharbeitenden gestiegen. Einen Niedriglohn erhält in NRW jeder fünfte sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Mindestlohn-Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern: Lohn- und Beschäftigungswirkungen von allgemeinverbindlichen Lohnuntergrenzen. Schriftliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landtags Mecklenburg-Vorpommern (2012)

    Möller, Joachim; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Michael Stops (2012): Zur Mindestlohn-Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern. Lohn- und Beschäftigungswirkungen von allgemeinverbindlichen Lohnuntergrenzen. Schriftliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landtags Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Stellungnahme 06/2012), Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    "Der Antrag der Volksinitiative 'Für einen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde' in Mecklenburg-Vorpommern (Drucksache 6/1020 des Landtags Mecklenburg-Vorpommern) zielt auf einen bundesweit einheitlichen flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von zehn Euro je Stunde, zu dessen Einführung das Land Mecklenburg-Vorpommern die Initiative im Bundesrat ergreifen soll. In seiner Stellungnahme hierzu kommt das IAB zu dem Schluss, dass ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland das Tarifsystem als untere Grenze stützen kann. Entscheidend ist dabei allerdings, die Höhe des Mindestlohnes mit Augenmaß festzulegen, um mögliche nicht intendierte negative Beschäftigungswirkungen zu vermeiden. Eine regionale Differenzierung des Mindestlohnes würde unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen und unterschiedliche Arbeitsmarktchancen in Deutschland berücksichtigen. Allerdings sollte diese nicht zu kleinräumig sein. Im Lichte internationaler Erfahrungen sind zudem besondere Regelungen für Personengruppen empfehlenswert, die nur erschwert Zugang in den Arbeitsmarkt finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Stops, Michael ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low pay among wage earners and the self-employed in India (2012)

    Rani, Uma ; Belser, Patrick;

    Zitatform

    Rani, Uma & Patrick Belser (2012): Low pay among wage earners and the self-employed in India. In: International Labour Review, Jg. 151, H. 3, S. 221-242. DOI:10.1111/j.1564-913X.2012.00146.x

    Abstract

    "While inequality and poverty in India have been much studied, little attention has been given to the underlying role of the labour market. To help remedy this gap, the authors examine low pay in India, giving particular attention to its magnitude, characteristics and determinants. An absolute low-pay threshold is calculated that, if reached, would provide workers with a decent livelihood. Using household-level micro-data that cover wage earners and the self-employed, the authors find that roughly half of India's workforce is low-paid, revealing a serious 'decent work' deficit. They propose policies to improve wages and productivity and thereby boost earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktivierung in die Prekarität: Folgen der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2012)

    Scherschel, Karin; Booth, Melanie;

    Zitatform

    Scherschel, Karin & Melanie Booth (2012): Aktivierung in die Prekarität. Folgen der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. In: K. Scherschel, P. Streckeisen & M. Krenn (Hrsg.) (2012): Neue Prekarität : die Folgen aktivierender Arbeitsmarktpolitik - europäische Länder im Vergleich (International labour studies, 02, Internationale Arbeitsstudien, 02), S. 17-46.

    Abstract

    "Wir wollen im Folgenden zunächst die arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen, die den Hartz-Reformen vorausgegangen sind, kurz skizzieren (1). Durch die Gegenüberstellung von aktiver und aktivierender Arbeitsmarktpolitik werden die Unterschiede beider Programmatiken sichtbar. In einem zweiten Schritt gehen wir auf die zentralen Neuregelungen ein, die im Zuge der Hartz-Reformen unter der Formel Fördern und Fordern eingeführt wurden (2). Da der Rückgang der Erwerbslosenzahlen dem Erfolg der Hartz-Reformen Recht zu geben scheint, wollen wir in einem dritten Schritt entlang der Diskussion ausgewählter Daten die Erwerbslosen- und Beschäftigungsentwicklung in Deutschland genauer analysieren und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Frage nach dem realen Beschäftigungserfolg der Hartz-Gesetzgebung legen (3). Eine eingehendere Betrachtung der Beschäftigungsentwicklung und der Entwicklung im Leistungsbezug zeigt, dass der Erfolg der Hartz-Reformen einem Pyrrhussieg gleichkommt. Der Beitrag schließt mit einer Bilanz (4)." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bad jobs on the rise (2012)

    Schmitt, John; Jones, Janelle;

    Zitatform

    Schmitt, John & Janelle Jones (2012): Bad jobs on the rise. Washington, DC, 18 S.

    Abstract

    "The decline in the economy's ability to create good jobs is related to deterioration in the bargaining power of workers, especially those at the middle and the bottom of the pay scale. The restructuring of the U.S. labor market - including the decline in the inflation-adjusted value of the minimum wage, the fall in unionization, privatization, deregulation, pro-corporate trade agreements, a dysfunctional immigration system, and macroeconomic policy that has with few exceptions kept unemployment well above the full employment level - has substantially reduced the bargaining power of U.S. workers, effectively pulling the bottom out of the labor market and increasing the share of bad jobs in the economy.
    In this paper, we define a bad job as one that pays less than $37,000 per year (in inflation-adjusted 2010 dollars); lacks employer-provided health insurance; and has no employer-sponsored retirement plan. By our calculations, about 24 percent of U.S. workers were in a bad job in 2010 (the most recently available data). The share of bad jobs in the economy is substantially higher than it was in 1979, when 18 percent of workers were in a bad job by the same definition. The problems we identify here are long-term and largely unrelated to the Great Recession. Most of the increase in bad jobs - to 22 percent in 2007 - occurred before the recession and subsequent weak recovery." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-wage lessons (2012)

    Schmitt, John;

    Zitatform

    Schmitt, John (2012): Low-wage lessons. Washington, DC, 13 S.

    Abstract

    "Over the last two decades, high - and, in some countries, rising - rates of low-wage work have emerged as a major political concern. According to the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD), in 2009, about one-fourth of U.S. workers were in low-wage jobs, defined as earning less than two-thirds of the national median hourly wage. About one-fifth of workers in the United Kingdom, Canada, Ireland, and Germany were receiving low wages by the same definition. In all but a handful of the rich OECD countries, more than 10 percent of the workforce was in a low-wage job.
    If low-wage jobs act as a stepping stone to higher-paying work, then even a relatively high share of low-wage work may not be a serious social problem. If, however, as appears to be the case in much of the wealthy world, low-wage work is a persistent and recurring state for many workers, then low-wages may contribute to broader income and wealth inequality and constitute a threat to social cohesion. This report draws five lessons on low-wage work from the recent experiences of the United States and other rich economies in the OECD." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Im Fokus: Löhne in Deutschland: Spreizung zwischen den Branchen nimmt zu (2012)

    Schultz, Birgit;

    Zitatform

    Schultz, Birgit (2012): Im Fokus: Löhne in Deutschland. Spreizung zwischen den Branchen nimmt zu. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 18, H. 6, S. 176-179.

    Abstract

    "Die Reallöhne in Deutschland sind viele Jahre in Folge gesunken bzw. stagnierten. Dies wird häufig als Grund sowohl für die günstige Wettbewerbsposition im Exportbereich als auch für die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte angeführt. Der Beitrag beschreibt die Lohnentwicklung in Deutschland in den vergangenen Jahren. Dabei wird deutlich, dass sich in den letzten Jahren Niedrig- und Hochlohnbranchen herausgebildet haben. Diese Lohnspreizung wurde letztlich durch Marktmechanismen hervorgerufen. So erhöhten sich die Reallöhne in Branchen mit guter Nachfrage stärker als in Branchen in einem schwierigen Marktumfeld. Die Durchsetzbarkeit von höheren Preisen für die angebotenen Güter dürfte ebenso wie Knappheiten auf sektoralen Arbeitsmärkten bei der Lohnfindung eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wage growth and career patterns of German low-wage workers (2012)

    Stephani, Jens;

    Zitatform

    Stephani, Jens (2012): Wage growth and career patterns of German low-wage workers. (IAB-Discussion Paper 01/2012), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In diesem Artikel wird anhand eines verbundenen administrativen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatzes aus Deutschland das Reallohnwachstum und die Karrieremuster von vollzeitbeschäftigten Geringverdienern zwischen 2001 und 2006 untersucht. Multivariate Modelle, die die Selektivität der Stichprobe berücksichtigen, zeigen den Einfluss von Personenmerkmalen und betrieblicher Heterogenität auf. Es existiert ein signifikantes Ausmaß von Aufwärts- und Abwärtsmobilität im Niedriglohnsektor, wobei die am schlechtesten bezahlten Geringverdiener ein höheres relatives Lohnwachstum aufweisen als die besserbezahlten. Die Mehrheit jener Geringverdiener, die bis 2004 aus dem Niedriglohnsektor aufgestiegen sind, befand sich zwei Jahre später immer noch in höher bezahlter Beschäftigung. Dies deutet darauf hin, dass die Aufwärtsmobilität von Geringverdienern kein lediglich temporäres Phänomen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The future of work: Trends and challenges for low-wage workers (2012)

    Thiess, Rebecca;

    Zitatform

    Thiess, Rebecca (2012): The future of work: Trends and challenges for low-wage workers. (EPI briefing paper 341), Washington, DC, 15 S.

    Abstract

    "This paper focuses on low-wage workers - who they are, where they work, where they live, and what their future challenges may be in regards to education/skill requirements, job quality, and wages. Analysis of employment projections from the Bureau of Labor Statistics (BLS) reveals that the future of work will be shaped by much more than labor market skill demands. And in the future, rising wages will depend more on the wage growth within occupations than on any change in the mix of occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Understanding the high rates of employment among low-educated women in Portugal: a comparatively oriented case study (2012)

    Távora, Isabel ;

    Zitatform

    Távora, Isabel (2012): Understanding the high rates of employment among low-educated women in Portugal. A comparatively oriented case study. In: Gender, Work and Organization, Jg. 19, H. 2, S. 93-118. DOI:10.1111/j.1468-0432.2010.00489.x

    Abstract

    "This article addresses the question of why Portugal is an exception among southern European countries in having a high rate of female employment. Cross-national data show an even greater gap between Portugal and its southern European neighbours in the employment rates for low-educated women. This article presents case-based evidence on the work orientations, gender relations and reconciliation strategies of low-educated women working in the clothing industry in Portugal. The analysis reveals that while economic need plays an important role in their attachment to employment, their work decisions are forged by a complex set of attitudes regarding employment and the family. Traditional values regarding the role of women in the family co-exist with more modern values regarding their employment participation. Moreover, the institutional arrangements of childcare and reconciliation also appear to be more supportive than might be expected in a southern Europe welfare state. By focusing on a particular group of low-educated women, the findings suggest that the same welfare policies may have different impacts on the reconciliation strategies of women of different socioeconomic groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Beschäftigung 2010: Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin (2012)

    Zitatform

    (2012): Niedriglohn und Beschäftigung 2010. Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin. (DeStatis - wissen, nutzen), Wiesbaden, 32 S.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich in robuster Verfassung - trotz Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht die Zahl der Erwerbstätigen historische Höchststände und auch die Erwerbslosenzahl hat sich verringert. In diesem Zusammenhang wird jedoch auch häufig die Frage diskutiert, wie sich neben dem Wandel der Erwerbsformen die Verdienstsituation der Beschäftigten verändert hat. Antworten darauf gibt die Erhebung der Struktur der Arbeitsverdienste. Diese Erhebung führen die statistischen Ämter nur alle vier Jahre durch - das Statistische Bundesamt stellt auf der Pressekonferenz die aktuellen Ergebnisse des Jahres 2010 mit Fokus auf dem Niedriglohnbereich vor. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
    - Wie viel Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 für einen Niedriglohn? In welchen Branchen kommen niedrige Verdienste am häufigsten vor?
    - Wie hoch ist das Niedriglohnrisiko atypisch Beschäftigter? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen atypischer Beschäftigung und beruflicher Qualifikation?
    - Investieren Niedriglohnbezieher über Entgeltumwandlung in eine Betriebsrente und nutzen die staatliche Förderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vollzeitbeschäftigte mit Niedriglohn (2012)

    Zitatform

    (2012): Vollzeitbeschäftigte mit Niedriglohn. (Arbeitsmarkt aktuell 2012,06), Berlin, 14 S.

    Abstract

    "Fast ein Viertel der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland liegt mit dem Einkommen unter der offiziellen Niedriglohnschwelle von 1800 Euro. In nur zehn Jahren stieg der Anteil der Niedriglöhner von 19 auf 23 Prozent, die Kluft zwischen hohen und niedrigen Einkommen in Deutschland wächst.
    Die (noch) positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wird von einer wachsenden Ungleichheit bei den Einkommen überschattet. Die Kluft zwischen hohen und niedrigen Einkommen wird immer größer. Mini-Jobs und Leiharbeit, Tarifflucht und Hartz-Gesetze haben zu steigenden Lohnunterschieden geführt. Erst jüngst hat das Statistische Bundesamt darauf hingewiesen, dass 2010 rd. die Hälfte der atypisch Beschäftigten zu den Niedriglohnbeziehern zählen. Abweichend von der Herangehensweise soll hier die Niedriglohnbeschäftigung von Vollzeitbeschäftigten analysiert werden. Dabei zeigt sich auch hier der längerfristige Trend eines Aufstiegs. Auch bei Vollzeitbeschäftigten sind Niedriglöhne auf dem Vormarsch und ist die Lohnungleichheit deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Cognitive skills matter: The employment disadvantage of the low-educated in international comparison (2011)

    Abrassart, Aurelien;

    Zitatform

    Abrassart, Aurelien (2011): Cognitive skills matter: The employment disadvantage of the low-educated in international comparison. (Working Papers on the Reconciliation of Work and Welfare in Europe. REC-WP 04/2011), Edinburgh, 26 S.

    Abstract

    "It is now a widely acknowledged fact that the low-skilled are facing important risks of labour market exclusion in modern economies. However, possessing low levels of educational qualifications leads to very different situations from one country to another, as the cross-national variation in the unemployment rates of the low-skilled attest. While conventional wisdom usually blames welfare states and the resulting rigidity of labour markets for the low employment opportunities of low-skilled workers, empirical evidence tends to contradict this predominant view.
    Using microdata from the International Adult Literacy Survey that was conducted between 1994 and 1998, we examine the sources of the cross-national variation in the employment disadvantage of low-skilled workers in 14 industrialized nations. In particular, we test the validity of the conventional theories concerning the supposedly harmful effect of labour market regulation against a new and promising hypothesis on the importance of cognitive skills for the employment opportunities of the low-educated. Our findings support the latter and suggest that the employment disadvantage the low-educated experience relatively to medium-educated workers is mainly due to their deficit in the skills that have become so important for labour market success in the recent past, namely cognitive skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A research note on the determinants and consequences of outsourcing using German data (2011)

    Addison, John T. ; Bellmann, Lutz ; Teixeira, Paulino ; Pahnke, André ;

    Zitatform

    Addison, John T., Lutz Bellmann, André Pahnke & Paulino Teixeira (2011): A research note on the determinants and consequences of outsourcing using German data. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 3, S. 231-244., 2011-04-21. DOI:10.1007/s12651-011-0079-1

    Abstract

    "Auf der Basis der Daten des IAB-Betriebspanels werden in dem Papier zwei Outsourcing-Indikatoren gebildet und die Determinanten dafür sowie die Beschäftigungseffekte untersucht. Beide Indikatoren weisen Gemeinsamkeiten bei den Korrelationen mit anderen Variablen auf. In keinem Fall zeigen sich in unseren Regressionsmodellen für alle Wirtschaftszweige negative Beschäftigungseffekte. Bei einer Modellspezifikation werden jedoch negative Beschäftigungseffekte für das Verarbeitende Gewerbe, aber auch positive Beschäftigungseffekte für den Dienstleistungssektor bei einer anderen Modellspezifikation ermittelt. Wir finden auch keine Hinweise auf Verzerrungen, die durch das Überleben der Betriebe bestimmt sind. Dies liegt daran, dass für die Beziehung zwischen Outsourcing und Betriebsschließungen ein im Wesentlichen negativer Zusammenhang besteht, der allerdings nur schwach ausgeprägt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung und niedriges Einkommen: eine regionale Analyse für Bayern (2011)

    Baumann, Doris; Böhme, Stefan; Trischler, Falko; Kistler, Ernst; Kucher, Andreas; Eigenhüller, Lutz; Werner, Daniel;

    Zitatform

    Baumann, Doris, Stefan Böhme, Lutz Eigenhüller, Ernst Kistler, Andreas Kucher, Falko Trischler & Daniel Werner (2011): Beschäftigung und niedriges Einkommen. Eine regionale Analyse für Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2011), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit liefert einen Überblick zu solchen Beschäftigungsverhältnissen in Bayern, bei denen das Erreichen eines existenzsichernden Einkommens fraglich ist. Betrachtet werden ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte (agB), Vollzeitbeschäftigte im Niedriglohnsektor und Personen, die sowohl Einkommen aus Erwerbstätigkeit als auch Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen, die sogenannten erwerbstätigen Leistungsbezieher (eLb). Ziel dieser Arbeit ist es, die Struktur und regionale Verteilung dieser Beschäftigungsverhältnisse in Bayern aufzuzeigen.
    Sowohl die Zahl der agB als auch die der Beschäftigten im Niedriglohnsektor haben in Bayern zwischen 2000 und 2008 deutlich zugenommen. Die Zahl der agB ist um 13,2 Prozent angestiegen. Die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor ist um 18,4 Prozent angewachsen und ihr Anteil an allen Vollzeitbeschäftigten hat sich von 14,5 Prozent auf 17,9 Prozent erhöht. Der Anteil der eLb an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten belief sich im Dezember 2009 auf 1,1 Prozent. Unter den agB betrug der Anteil der eLb 7,0 Prozent.
    Hinsichtlich der regionalen Verteilung der Beschäftigung mit geringem Einkommen in Bayern zeigt sich ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Der Anteil der agB an allen Beschäftigten fällt in den kreisfreien Städten in der Regel unterdurchschnittlich niedrig aus. Hingegen verzeichnen die Landkreise meist überdurchschnittlich hohe Anteile. Bei den Beschäftigten im Niedriglohnsektor und den eLb ist das regionale Muster genau umgekehrt. Der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor an allen Beschäftigten fällt in den Städten überdurchschnittlich und in den Landkreisen unterdurchschnittlich aus. Ebenso liegt der Anteil der eLb unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wie auch der Anteil der eLb unter den agB in den Städten über dem bayerischen Durchschnitt und in den meisten Landkreisen darunter. Einige Landkreise in Nordostbayern bilden hier aber eine Ausnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in der Krise? (2011)

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2011): Einfacharbeit in der Krise? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 188-205., 2011-10-18. DOI:10.1515/arbeit-2011-0305

    Abstract

    "Beschäftigte in Tätigkeiten, für die keine Berufsausbildung erforderlich ist (einfache Arbeit), gelten schon seit längerem als problematische Personengruppe des Arbeitsmarkts. Anhand der Daten des IAB-Betriebspanels setzt sich dieser Beitrag mit der Entwicklung der einfachen Arbeit seit 2001 aus der betrieblichen Sicht auseinander und untersucht den Einfluss der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise auf das Beschäftigungssegment der einfachen Arbeit. Dabei wird deutlich, dass die Entwicklung der einfachen Arbeit von sektorspezifischen Besonderheiten geprägt ist. Die Ergebnisse von Differenz-von-Differenzen-Regressionen zeigen ferner für die von der Krise betroffenen Betriebe, dass der Beschäftigungsverlust zwischen 2008 und 2009 für die Beschäftigten in Tätigkeiten, für die keine Berufsausbildung erforderlich ist, mit fast 10% wesentlich größer war, als bei den Beschäftigten in qualifizierten Tätigkeiten (-3,3%)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Tarifliche Vergütungsgruppen im Niedriglohnbereich 2011: eine Untersuchung in 41 Wirtschaftszweigen (2011)

    Bispinck, Reinhard;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (2011): Tarifliche Vergütungsgruppen im Niedriglohnbereich 2011. Eine Untersuchung in 41 Wirtschaftszweigen. (WSI-Informationen zur Tarifpolitik. Elemente qualitativer Tarifpolitik 72), Düsseldorf, 26 S.

    Abstract

    Die Auswertung analysiert die Tarifvergütungen in 41 Wirtschaftszweigen mit rund 15 Millionen Beschäftigten, die ein breites Spektrum von Tarifbereichen aus Industrie, Handwerk, Handel, privatem und öffentlichem Dienstleistungsbereich umfassen. Insgesamt wurden 4.745 tarifliche Vergütungsgruppen analysiert. Hiervon liegen 338 mit ihrer Eingangsstufe unterhalb von 8,50 Euro. Damit bewegen sich sieben Prozent der tariflichen Vergütungsgruppen unterhalb von 7,50 Euro, weitere sechs Prozent liegen unterhalb von 8,50 Euro. Insgesamt erreichen also 13 Prozent der untersuchten Tarifgruppen nicht die Höhe des von den DGB-Gewerkschaften geforderten gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro. In den letzten anderthalb Jahren konnte durch neue Tarifabschlüsse eine Verbesserung der Tarifsituation im Niedriglohnbereich erreicht werden. Insbesondere in den ausgeprägten Niedriglohnbranchen Bewachungsgewerbe, Erwerbsgartenbau, Friseurhandwerk, Gebäudereinigerhandwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe und in der Leiharbeit konnte die Zahl der Vergütungsgruppen unter 7,50 Euro gesenkt werden. Die niedrigen Vergütungsgruppen sind auch ein Ost/West-Problem: Mehrheitlich gelten Vergütungsgruppen unterhalb von 7,50 Euro in ostdeutschen Tarifbereichen, während die Vergütungsgruppen zwischen 7,50 und 8,50 Euro mehrheitlich in westdeutschen Tarifbereichen anzutreffen sind. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsverhältnisse im Dienstleistungssektor (2011)

    Bosch, Gerhard; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Claudia Weinkopf (2011): Arbeitsverhältnisse im Dienstleistungssektor. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 9, S. 439-449. DOI:10.5771/0342-300X-2011-9-439

    Abstract

    "Atypische und gering bezahlte Beschäftigungsverhältnisse spielen im Dienstleistungssektor eine erheblich größere Rolle als im sekundären Sektor. In einigen Dienstleistungsbereichen wie etwa dem Gastgewerbe betreffen prekäre Arbeitsformen sogar eine deutliche Mehrheit der Beschäftigten und sind dort zum Normalfall geworden. Diese Entwicklung wird in dem Artikel für die unterschiedlichen Dienstleistungsbranchen mit Zahlen belegt. Um die Qualität von Arbeitsverhältnissen im Dienstleistungssektor zu erhöhen, ist aus Sicht der Autoren ein Bündel von Maßnahmen erforderlich, das nicht alleine am Arbeitsmarkt ansetzen kann. Notwendig sind nicht nur Mindestlöhne und allgemeinverbindliche Tarifverträge, sondern auch eine bessere Finanzierung, vor allem personenbezogener Dienstleistungen. Durch Sozialversicherungen, wie im Bereich der Pflege und Gesundheit, durch einkommensabhängige Beiträge, wie teilweise in der Kinderbetreuung, oder durch eine kostenfreie öffentliche Bereitstellung, wie in der schulischen Bildung, lässt sich jedoch die sogenannte 'Kostenkrankheit' dieser Dienste neutralisieren. Durch solche Instrumente kann nicht nur das Beschäftigungswachstum gefördert, sondern auch der Zugang aller Einkommensgruppen zu diesen für Lebensqualität, Humankapitalbildung und Wachstum wichtigen Dienstleistungen sichergestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Solo-Selbständige in Deutschland: Strukturen und Erwerbsverläufe. Untersuchung für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Endbericht (2011)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2011): Solo-Selbständige in Deutschland. Strukturen und Erwerbsverläufe. Untersuchung für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Sozialforschung 423), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung beauftragt, eine Kurzexpertise über die Solo-Selbständigen, also die Selbständigen ohne Arbeitnehmer, zu erstellen. Neben der Struktur und Entwicklung dieser Gruppe von Erwerbstätigen sollte besonderes Augenmerk auf deren Erwerbsverläufe sowie auf deren Einkommen und soziale Absicherung gelegt werden. Als Quellen wurden vor allem die Daten des Mikrozensus sowie die des Sozio-ökonomischen Panels verwendet; es wurden sowohl Querschnitts- als auch Längsschnittanalysen vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Working for peanuts: Nonstandard work and food insecurity across household structure (2011)

    Coleman-Jensen, Alisha J.;

    Zitatform

    Coleman-Jensen, Alisha J. (2011): Working for peanuts: Nonstandard work and food insecurity across household structure. In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 32, H. 1, S. 84-97. DOI:10.1007/s10834-010-9190-7

    Abstract

    "This study investigates the relationship between household head's work form (by considering number of hours worked and multiple job holding) and household food insecurity utilizing the Food Security Supplement to the Current Population Survey. Households where the head is employed in multiple jobs, in work with varied hours, or part-time work are more likely to be food insecure than households with a head in a regular full-time job, even when controlling for income and other social demographic characteristics. Models are estimated separately for married couple, cohabiting, male-headed, female-headed and single-person households to show the interaction between work form and household structure. The relationship between food insecurity and nonstandard work arrangements may be due to unstable incomes and complex schedules." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Working poverty in Europe: a comparative approach (2011)

    Fraser, Neil; Gutiérrez, Rodolfo; Peña-Casas, Ramón;

    Zitatform

    Fraser, Neil, Rodolfo Gutiérrez & Ramón Peña-Casas (Hrsg.) (2011): Working poverty in Europe. A comparative approach. (Work and welfare in Europe), Basingstoke: Palgrave Macmillan, 342 S.

    Abstract

    "This is a study of a complex but important concept, working poverty (or in-work poverty), involving individuals both as workers and members of households. It is caused by low pay, but also weak labour force attachment and high needs. The most recently available version of the household survey, EU-SILC, is analyzed to explain factors behind working poverty in different European countries. There has been a growth of jobs in Europe in the last fifteen years, but this has not decreased poverty because of a relative expansion of low quality jobs. Now economic crisis threatens to increase poverty further. But there is quite a diversity of situations within the EU which this book explores. It includes discussion of working poverty in relation to gender, to migration, and policies like tax-credits. Case studies of UK, France, Spain, Sweden and Poland are included and these countries are given special attention in most of the chapters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis GBV
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme (2011)

    Garloff, Alfred ; Machnig, Jan;

    Zitatform

    Garloff, Alfred & Jan Machnig (2011): Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung. Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2011), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "In dieser Studie beschäftigen wir uns mit dem Niedriglohnsektor in Deutschland und Hessen. Untersucht wird die Struktur und Entwicklung von niedrigentlohnten sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten zwischen 1999 und 2010. Wie auch in Deutschland hat der Anteil des Niedriglohnsektors an allen Beschäftigten in Hessen deutlich zugenommen: In nur elf Jahren verzeichnet man hierzulande einen Anstieg um über vier Prozentpunkte oder um rund ein Viertel auf knapp 19 Prozent. Der Anstieg findet sich in fast allen Berufsbereichen und in vielen Wirtschaftszweigen. Individuelle Merkmale, die besonders häufig im Niedriglohnsektor zu finden sind, sind weiblich, jung und geringqualifiziert. Auffällig ist jedoch, dass auch viele Personen mit berufsqualifizierendem Abschluss in diesem Bereich zu finden sind. Hohe Niedriglohnanteile finden sich darüber hinaus eher in Dienstleistungsbereichen als in Fertigungsbereichen. So gesehen geht der Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft mit einer zunehmenden Niedriglohnproblematik einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Geschlecht im europäischen Vergleich (2011)

    George, Roman;

    Zitatform

    George, Roman (2011): Niedriglohn und Geschlecht im europäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 10, S. 548-555. DOI:10.5771/0342-300X-2011-10-548

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht auf der Grundlage der EU-Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) Geschlechterungleichheiten in den Niedriglohnsektoren der europäischen Länder. Dabei zeigt sich, dass Frauen zumeist deutlich stärker von Niedriglohnarbeit betroffen sind als Männer. Die Ausmaße der Geschlechterungleichheiten variieren zwischen den Ländern allerdings erheblich. Die tiefer gehende Analyse der Strukturen der Geschlechterunterschiede zeigt weitere Länderunterschiede auf. Die Spannbreite der Unterschiede in der Betroffenheit von extrem niedrigen Armutslöhnen ist noch größer. Der Anteil von Teilzeit beschäftigten Frauen am gesamten Niedriglohnsektor ist in den osteuropäischen Ländern gering, während diese in mehreren westeuropäischen Ländern die größte Gruppe stellen. Mindestlöhne leisten einen Beitrag zur Erklärung dieser Differenzen, denn in Ländern mit relativ hohen gesetzlichen Mindestlöhnen fallen die Geschlechterunterschiede tendenziell geringer aus. Aber auch die Regulierung des Arbeitsmarktes durch Tarifverträge und die Beeinflussung der Frauenerwerbstätigkeit durch die sozialstaatlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen haben einen Einfluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Helping more parents move into work: an evaluation of the extension of New Deal Plus for Lone Parents and In Work Credit. Final report (2011)

    Griffiths, Rita ;

    Zitatform

    Griffiths, Rita (2011): Helping more parents move into work. An evaluation of the extension of New Deal Plus for Lone Parents and In Work Credit. Final report. (Department for Work and Pensions. Research report 732), London, 136 S.

    Abstract

    "This report presents findings from the second and final phase of a two part qualitative evaluation of a series of Department for Work and Pensions (DWP) policy measures targeted at lone and couple parents, which aimed to increase parental employment as well as reduce child poverty.
    The aim of the evaluation overall was to explore whether the measures offered an adequate package of support to parents, in London and non-London New Deal Plus for Lone Parents (ND+fLP) pilot areas, and if the measures, either collectively or singly, encouraged them to enter and sustain work.
    This final phase of the research aimed to follow up issues raised in the first phase of the research (and published in a separate accompanying report). It examined the effects of In Work Credit (IWC) and other policy measures on parents' work-related decision making and behaviours, looking in particular at whether the measures encouraged and supported work entry, work retention and work progression. A related area of investigation explored how parents were able to balance work and childcare.
    The research consisted of 66 face-to-face interviews with parents in two case study areas in the spring and summer of 2010 - 43 couple parents and 23 lone parents. Sixteen of the couple parents had been interviewed in the first phase of the research. Face-to-face and telephone interviews were also held with Jobcentre Plus staff in the two case study areas." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-wage jobs: a means for employment integration of the unemployed?: evidence from administrative data in Germany and Austria (2011)

    Grün, Carola; Mahringer, Helmut; Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Grün, Carola, Helmut Mahringer & Thomas Rhein (2011): Low-wage jobs: a means for employment integration of the unemployed? Evidence from administrative data in Germany and Austria. (IAB-Discussion Paper 01/2011), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Können Niedriglohnjobs für Arbeitslose als Sprungbrett in besser bezahlte Tätigkeiten oder zumindest als Brücke in eine dauerhafte Beschäftigungsintegration fungieren? Zwar deuten empirische Befunde auf die Existenz einer 'Niedriglohnfalle' und auf ein hohes Risiko von Geringverdienern hin, arbeitslos zu werden, aber das kann auch an Sortiereffekten liegen und nicht an Niedriglohnbeschäftigung per se. Wir möchten einen Beitrag zu dieser Thematik leisten und analysieren Beschäftigungsepisoden von männlichen Niedriglohnbeziehern, die zuvor arbeitslos gewesen waren, mit Methoden der Ereignisanalyse. Unsere Daten stammen aus zwei großen administrativen Mikro-Datensätzen: der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) und kombinierten Daten der Sozialversicherungsträger und der Arbeitsverwaltung in Österreich. Wir untersuchen zwei mögliche alternative Beendigungen von Niedriglohn-Beschäftigungsepisoden: zum einen Übergänge in besser bezahlte Beschäftigung und zum anderen Rückkehr in Arbeitslosigkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass die Niedriglohnepisoden in Österreich kürzer als in Deutschland sind, was auf eine höhere Arbeitskräftefluktuation in Österreich hindeutet. Wir untersuchen den Einfluss von individuellen und firmenbezogenen Merkmalen und der vorhergehenden individuellen Arbeitsmarktbiographie auf die Übergangswahrscheinlichkeiten sowie den Einfluss der Dauerabhängigkeit in beiden Ländern. Im Hinblick auf die Aufstiegschancen in besser bezahlte Jobs finden wir keine überzeugende Evidenz für 'echte' negative Dauerabhängigkeit, zumindest in Deutschland. Ferner deuten unsere Befunde darauf hin, dass auch Niedriglohnbeschäftigte Humankapital akkumulieren können und somit ihr Rückkehrrisiko in Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf vermindern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung?: Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland (2011)

    Hall, Anja ;

    Zitatform

    Hall, Anja (2011): Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung? Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 252 S.

    Abstract

    "Trotz abgeschlossener Berufsausbildung arbeiten viele deutsche Frauen und Männer unter ihrem Ausbildungsniveau und außerhalb ihres Ausbildungsberufs. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Schulbildung, dem erlernten Beruf und ausbildungsunangemessener Erwerbstätigkeit? Und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht? Anja Hall untersucht auf Basis einer Repräsentativbefragung von 20.000 Erwerbstätigen das Ausmaß von unterwertiger Erwerbstätigkeit trotz abgeschlossener Berufsausbildung und die damit verbundenen Probleme der Niedriglöhne. Dem erlernten Beruf kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf den Vergleich zwischen den Geschlechtern: Sind Frauen häufiger von unterwertiger Erwerbstätigkeit und Niedriglohn betroffen als Männer? Wechseln sie häufiger als Männer den erlernten Beruf und wann kann man überhaupt von einem Berufswechsel sprechen? Fachkundig und präzise gibt sie Einblick in das schwierige Forschungsfeld der Ausbildungsinadäquanz und bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Wissensstand in diesem Bereich." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Offshoring jobs?: multinationals and U.S. manufacturing employment (2011)

    Harrison, Ann ; McMillan, Margaret;

    Zitatform

    Harrison, Ann & Margaret McMillan (2011): Offshoring jobs? Multinationals and U.S. manufacturing employment. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 93, H. 3, S. 857-875. DOI:10.1162/REST_a_00085

    Abstract

    "Using firm-level data collected by the U.S. Bureau of Economic Analysis, we estimate the impact on U.S. manufacturing employment of changes in foreign affiliate wages. We show that the motive for offshoring and, consequently, the location of offshore activity, significantly affects the impact of offshoring on parent employment. In general, offshoring to low-wage countries substitutes for domestic employment. However, for firms that do significantly different tasks at home and abroad, foreign and domestic employment are complements. These offsetting effects may be combined to show that offshoring by U.S.-based multinationals is associated with a quantitatively small decline in manufacturing employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Minimum wage channels of adjustment (2011)

    Hirsch, Barry T. ; Kaufman, Bruce E. ; Zelenska, Tetyana;

    Zitatform

    Hirsch, Barry T., Bruce E. Kaufman & Tetyana Zelenska (2011): Minimum wage channels of adjustment. (IZA discussion paper 6132), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "The economic impact of the 2007-2009 increases in the federal minimum wage (MW) is analyzed using a sample of quick-service restaurants in Georgia and Alabama. Store-level biweekly payroll records for individual employees are used, allowing us to precisely measure the MW compliance cost for each restaurant. We examine a broad range of adjustment channels in addition to employment, including hours, prices, turnover, training, performance standards, and non-labor costs. Exploiting variation in the cost impact of the MW across restaurants, we find no significant effect of the MW increases on employment or hours over the three years. Cost increases were instead absorbed through other channels of adjustment, including higher prices, lower profit margins, wage compression, reduced turnover, and higher performance standards. These findings are compared with MW predictions from competitive, monopsony, and institutional/behavioral models; the latter appears to fit best in the short run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Industrielle Einfacharbeit: Stabilität und Perspektiven (2011)

    Ittermann, Peter ; Abel, Jörg; Dostal, Werner;

    Zitatform

    Ittermann, Peter, Jörg Abel & Werner Dostal (2011): Industrielle Einfacharbeit. Stabilität und Perspektiven. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 157-172. DOI:10.1515/arbeit-2011-0303

    Abstract

    "Der Beitrag thematisiert die Strukturen und Entwicklungsdynamiken industrieller Einfacharbeit und vertritt entgegen anderslautender Diagnosen die These, dass diese kein Auslaufmodell in der Wissensgesellschaft ist. Auf der Basis empirischer Befunde wird gezeigt, dass von einem stabilen Sockel der Einfacharbeit auszugehen ist und zahlreiche Kernzonen dafür in der Industrie identifiziert werden können. Das Beispiel der Ernährungsindustrie verdeutlicht, dass einfache, gering qualifizierte Tätigkeiten ein zentrales Moment in der Produktion und Verpackung von Lebensmitteln sind. Zwar sind die Arbeitsanforderungen auf einem niedrigen Niveau, dennoch ergeben sich verschiedene arbeitsorganisatorische Muster von mehr oder weniger angereicherter Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soloselbstständige in Deutschland: Strukturen, Entwicklungen und soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2011)

    Koch, Andreas ; Rosemann, Martin; Potjagailo, Galina; Beurer, Anne-Katrin; Späth, Jochen ;

    Zitatform

    Koch, Andreas, Martin Rosemann & Jochen Späth (2011): Soloselbstständige in Deutschland. Strukturen, Entwicklungen und soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 60 S.

    Abstract

    "Ziel der Expertise ist es, den Handlungsbedarf im Hinblick auf die soziale Absicherung von Soloselbstständigen im Fall der Arbeitslosigkeit zu untersuchen. Handlungsbedarf ergibt sich einerseits aus einem wachsenden quantitativen Umfang einer Erwerbsform, andererseits aus ihrem Schutzbedürfnis. Letzteres steht in einem engen Zusammenhang mit der sozioökonomischen Situation der betroffenen Personen. Zudem spielen auch die Übergänge zwischen unterschiedlichen Erwerbsformen eine zentrale Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hartz IV und der Niedriglohnsektor: Bei vielen bleibt das Stück vom Kuchen gleich (2011)

    Koller, Lena ;

    Zitatform

    Koller, Lena (2011): Hartz IV und der Niedriglohnsektor: Bei vielen bleibt das Stück vom Kuchen gleich. In: IAB-Forum H. 1, S. 34-39. DOI:10.3278/IFO1101W034

    Abstract

    "Hartz IV hat wesentlich weniger zum Wachstum des Niedriglohnsektors beigetragen als vielfach angenommen. Dies gilt jedenfalls für die Gruppe der Vollzeitbeschäftigten, die vorübergehend im Leistungsbezug waren. In Westdeutschland ist der Niedriglohnanteil bei der ersten Beschäftigung nach Leistungsbeginn im Vergleich zu vorher nur leicht gestiegen, in Ostdeutschland ist er praktisch unverändert. Zudem mussten zwar viele Leistungsempfänger Lohneinbußen hinnehmen, nachdem sie wieder eine Beschäftigung aufgenommen hatten, eine größere Anzahl jedoch konnte ihren realen Verdienst um mindestens fünf Prozent steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Koller, Lena ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Travail et précarité: les "working poor" en Europe (2011)

    Lestrade, Brigitte; Kizaba, Godefroy; Gouaze, Serge; Losson, Maiwenn; Heritier, Monique; Rousseau, Sandrine; Mäkelä, Marjaana; Biseux, Christophe; Boutillier, Sophie; Whitton, Timothy; Devetter, Francois; Tisseau des Escotais, Josette; Naumann, Michel; Schumacher, Alois; Burgos-Vigna, Diana; Sanchez-Munoz, Marion; Bouchet, Hubert; Salles, Anne; Escande-Varniol, Marie-Cecile; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Lestrade, Brigitte (Hrsg.) (2011): Travail et précarité. Les "working poor" en Europe. (Logiques sociales), Paris: Harmattan, 267 S.

    Abstract

    "Depuis la fin des trente glorieuses, la pauvreté s'accroît, la pauvreté des enfants, des familles monoparentales, des personnes âgées. Plus récemment la pauvreté a pris un nouveau visage, celui des 'working poor', ces salariés qui ont un emploi, mais qui ne parviennent pas à vivre du fruit de leur travail. Comment expliquer ce phénomène ? Quelles aides proposer aux salariés pauvres ? Le SMIG est-il efficace ? L'emploi est-il la meilleure protection contre la pauvreté ?" (Extrait de texte, IAB-Doku) ((fr))
    Table de matieres:
    Les travailleurs pauvres - faillite du systme ou da pour l'avenir?
    Brigitte Lestrade: Le devcloppement du phenomene des travailleurs pauvres - un defi pour les societes europeennes (15-32);
    Alois Schumacher: Les travailleurs pauvres, un defi pour les institutions europeennes (33-46);
    Diana Burgos-Vigna: Travail et pauvrcte au Perou : requation de l'informalite (47-59);
    La croissance de la precarit : un regard sur les speificites des contextes nationaux
    Marie-Cecilc Escande-Varniol: Les contrats de travail precaires en France et en Allemagne (63-75);
    Marjaana Mäkelä: Le travail interimaire en Finlande (77-86);
    Christophe Biseux: Typologie des travailleurs pauvrcs : l'exemple du Royaumc-Uni (89-94);
    Monique Heritier: Crise en Espagne : la multiplication des travailleurs pauvres, une fatalité? (95-106);
    Josette Tisseau des Escotais: L'economie informelle aux Canaries (107-122);
    Vers une approche sociologique des travailleurs pauvres
    Anne Salles: L'impact du cadre institutionnel sur la pauvretö des familles mono-parentales - le cas de l'Allemagne (125-147);
    Francois Devetter, Sandrine Rousseau: Les services ä la personne et les working poor, des liens ambigus (149-164);
    Sophie Boutillier, Godefroy Kizaba: Les nouvcaux entrepreneurs : une nouvelle poche dc pauvretö, essai d'analysc ä partir d'une enquöte sur le terrain (165-184);
    Marion Sanchez-Munoz: Les intellectuels pröcaires en France et en Allemagne - choix personnel ou contrainte économique ? (185-190);
    Les pouvoirs publics face à l'accroissement du nombre de travailleurs pauvres
    Michel Naumann: Défaillance de l'Etat et émergence de nouveaux pauvres - les analyscs d'Eric Hobsbawm au 21eme siecle (193-198);
    Helmut Rudolph: Le rôle des allocations sociales dans le combat contre la pauvreté en Allemagne (199-214);
    Serge Gouaze: Entre le salaire minimum et l'allocation universelle, quel paradigme de la justice sociale pour les travaillcurs pauvres? (215-225);
    Maiwenn Losson: Le Rcvenu de Solidarite Active (RSA), une solution miracle? (227-240);
    Timothy Whitton: La protection des working poor en Grande-Bretagne. Des Wages Councils au salaire minimum interprofessionnel (241-257).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-skilled immigrant entrepreneurship (2011)

    Lofstrom, Magnus;

    Zitatform

    Lofstrom, Magnus (2011): Low-skilled immigrant entrepreneurship. In: Review of Economics of the Household, Jg. 9, H. 1, S. 25-44. DOI:10.1007/s11150-010-9106-1

    Abstract

    "More than 1/2 of the foreign born workforce in the US have no schooling beyond high school and about 20% of the low-skilled workforce are immigrants. More than 10% of these low-skilled immigrants are self-employed. Utilizing longitudinal data from the 1996, 2001 and 2004 Survey of Income and Program Participation panels, this paper analyzes the returns to self-employment among low-skilled immigrants. We find that the returns to low-skilled self-employment among immigrants is higher than it is among natives but also that wage/salary employment is a more financially rewarding option for most low-skilled immigrants. In analyses of earnings differences, we find that most of the 20% male native-immigrant earnings gap among low-skilled business owners can be explained primarily by differences in the ethnic composition. Low-skilled female foreign born entrepreneurs are found to have earnings roughly equal to otherwise observationally similar self-employed native born women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Autonomie oder Armut? Zur Sicherung gleicher Chancen materieller Wohlfahrt durch Erwerbsarbeit (2011)

    Lohmann, Henning; Andreß, Hans-Jürgen ;

    Zitatform

    Lohmann, Henning & Hans-Jürgen Andreß (2011): Autonomie oder Armut? Zur Sicherung gleicher Chancen materieller Wohlfahrt durch Erwerbsarbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 4, S. 178-187. DOI:10.5771/0342-300X-2011-4-178

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Frage, inwieweit Erwerbsarbeit in den Ländern Europas ein ausreichendes Einkommen sichert, das die Erwerbsperson und die von ihr abhängigen Familienmitglieder vor Armut schützt. Es wird argumentiert, dass Ausmaß und Struktur der Armut Erwerbstätiger durch das Zusammenspiel von Marktbedingungen, Formen familiären Zusammenlebens und wohlfahrtsstaatlichen Interventionen erklärt werden müssen. Unter Verwendung der EU-Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) und des Europäischen Haushaltspanels (ECHP) werden Armutsquoten Erwerbstätiger differenziert nach Ländern, Zeitpunkten (1994-2008) und ausgewählten Gruppen Erwerbstätiger." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The similar faces of Swiss working poor: an empirical analysis across Swiss regions using logistic regression and classification trees (2011)

    Losa, Fabio; Soldini, Emiliano;

    Zitatform

    Losa, Fabio & Emiliano Soldini (2011): The similar faces of Swiss working poor. An empirical analysis across Swiss regions using logistic regression and classification trees. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 147, H. 1, S. 17-44.

    Abstract

    "This paper is an empirical investigation into working poverty across the seven statistical regions in Switzerland. By analysing, in a comparative setting, the determinants of the probability of falling below the poverty line and the resulting social groups at risk, the paper aims at shedding light on the existence of regional patterns and peculiarities which could call for regional policies rather than nationwide ones. By using data from the Swiss Labour Force Survey of 2006, and adopting a definition of working poor as 'people aged between 20 and 59 years who are working and who live in a working and poor household' and an absolute poverty line, data are analysed by two complementary methods - logistic regression and classification trees -A in order to better assist policymakers in understanding the issues at stake and in the subsequent decision-making process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten (2011)

    Lukas, Waldemar;

    Zitatform

    Lukas, Waldemar (2011): Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten. (Forschungsgruppe des Bundesamtes. Working paper 39), Nürnberg, 106 S.

    Abstract

    "Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Situation der Migranten im Niedriglohnsektor des Arbeitsmarktes, wobei sich der Blick sowohl auf Ausländer als auch auf weitere Personen mit Migrationshintergrund, wie (Spät-)Aussiedler und Kinder von Zuwanderern, richtet. Zudem werden die Beschäftigungsmöglichkeiten für Geduldete und Bleibeberechtigte im Niedriglohnsektor untersucht. Die verwendeten Daten sind dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) entnommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Occupational downgrading and bumping down: The combined effects of education and experience (2011)

    Léné, Alexandre ;

    Zitatform

    Léné, Alexandre (2011): Occupational downgrading and bumping down: The combined effects of education and experience. In: Labour economics, Jg. 18, H. 2, S. 257-269. DOI:10.1016/j.labeco.2010.11.007

    Abstract

    "Job competition between workers has important implications for 'downgrading' and 'bumping down'. To account for these phenomena, a matching model is considered in which highly educated and poorly educated workers compete for skilled jobs. An exogenous increase in the proportion of highly skilled workers increases the proportion of these workers in low-level jobs (downgrading). Another of the paper's findings is that changes in the composition of the workforce affect workers' opportunities to accumulate experience. An increase in the relative supply of highly educated workers reduces the opportunities for poorly educated workers to learn on the job. Both education and experience are required in order to access skilled jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Selbständige in der Grundsicherung (2011)

    May-Strobl, Eva; Pahnke, Andre; Wolter, Hans-Jürgen; Schneck, Stefan ;

    Zitatform

    May-Strobl, Eva, Andre Pahnke, Stefan Schneck & Hans-Jürgen Wolter (2011): Selbständige in der Grundsicherung. (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2011,02), Bonn, 72 S.

    Abstract

    "Mit Blick auf das Einkommen Selbstständiger zeigt die vorliegende deskriptive Auswertung, dass immer mehr Selbstständige zusätzlich zum Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit aufstockende staatliche Leistungen in Anspruch nehmen. Knapp 1 Mio. Selbstständige hatten 2010 ein monatliches Nettoeinkommen unter 1.100 ┐, rd. 270.000 verfügten noch nicht einmal über 500 ┐ monatlich. Unter den Selbstständigen lassen sich bestimmte Gruppen mit ungünstiger Einkommenssituation (z. B. Frauen, Solo-Selbstständige, Selbstständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft) identifizieren. Eine solche unzureichende Ertragslage wird sich längerfristig auch nachteilig für den Fortbestand des Unternehmens auswirken.
    Die vorliegende Arbeit soll die bestehenden Erkenntnislücken über die Situation von Selbstständigen, die zusätzlich zum Einkommen aus ihrer Erwerbstätigkeit noch Mittel aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende des SGB II beziehen, aufarbeiten. Zunächst werden in Kapitel 2 die Charakteristika und die wirtschaftliche Lage der Selbstständigen thematisiert. Im dritten Kapitel werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Änderungen der rechtlichen Grundlagen dargestellt. In Kapitel 4 wird die bisherige Entwicklung von Selbstständigen in der Grundsicherung auf Grundlage allgemein zugänglicher Statistiken und mit Hilfe von Sonderauswertungen aufgezeigt. Eine Zusammenfassung und Erläuterung schließen den Beitrag ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zeit- und Einkommensarmut von Freien Berufen und Unternehmern (2011)

    Merz, Joachim; Rathjen, Tim;

    Zitatform

    Merz, Joachim & Tim Rathjen (2011): Zeit- und Einkommensarmut von Freien Berufen und Unternehmern. (FFB-Diskussionspapier 89), Lüneburg, 21 S.

    Abstract

    "Freiberuflern und Unternehmern (Gewerbetreibende) wird nachgesagt, sie seien als Selbständige nicht nur einkommensreich sondern auch zeitreich, da sie aufgrund ihrer Unabhängigkeit und Zeitsouveränität auch verhältnismäßig viel disponible Zeit zur Verfügung haben. Unsere Studie untersucht diese These und damit erstmals die Wohlfahrtssituation von Freien Berufen und Unternehmern indem nicht nur nach der Einkommensarmut gefragt wird, sondern auch Zeitarmut im Rahmen eines neuen interdependenten multidimensionalen Armutskonzepts Berücksichtigung findet. Datenbasis ist einerseits das Sozioökonomische Panel für die bevölkerungsrepräsentative Bewertung der Kompensierung/Substitutionalität zwischen genuiner, persönlicher Freizeit und Einkommen als auch die aktuellste Zeitbudgeterhebung 2001/02 des Statistischen Bundesamtes. Insgesamt ist eine besondere Betroffenheit multipler Zeit- und Einkommensarmut der Freiberufler und verstärkt der Unternehmer im Vergleich zu allen Erwerbstätigen festzuhalten, ein Ergebnis, das landläufigen Einschätzungen bemerkenswert widerspricht. Ein erheblicher Anteil von nicht-einkommensarmen aber zeitarmen Erwerbstätigen generell, und Unternehmer wie auch Freiberufler im Besondern, ist nicht in der Lage, ihr Zeitdefizit durch ihr Einkommen zu kompensieren. Dieser Personenkreis wird sowohl in der Armuts- und Wohlfahrtsdiskussion, in der Diskussion um die 'working poor' als auch in den Diskussionen um Zeitstress und Zeitdruck bisher generell, und insbesondere für die Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer, vernachlässigt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zeit- und Einkommensarmut von Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer: ein Beitrag zu interdependenter multidimensionaler Armut und zu den "working poor" (2011)

    Merz, Joachim; Rathjen, Tim;

    Zitatform

    Merz, Joachim & Tim Rathjen (2011): Zeit- und Einkommensarmut von Selbständigen als Freiberufler und Unternehmer. Ein Beitrag zu interdependenter multidimensionaler Armut und zu den "working poor". In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 4, S. 51-76. DOI:10.3790/vjh.80.4.51

    Abstract

    "Fundierte Informationen über den Lebensstandard, die Einkommens- und Zeitsituation von Selbständigen - als Freiberufler und Unternehmer (Gewerbetreibende) - sind äußerst rar, obwohl diese Gruppe der Erwerbstätigen eine besondere Bedeutung als 'Motor der Wirtschaft' zugesprochen wird. Unsere Studie ist dazu ein Beitrag und untersucht die Wohlfahrtssituation von Selbständigen, indem nicht nur nach der Einkommensarmut gefragt wird, sondern auch Zeitarmut im Rahmen eines neuen interdependenten multidimensionalen Armutskonzepts Berücksichtigung findet. Datenbasis ist einerseits das Sozio-oekonomische Panel für die bevölkerungsrepräsentative Bewertung der Kompensierung/Substitutionalität zwischen genuiner, persönlicher Freizeit und Einkommen als auch die beiden Zeitbudgeterhebungen 1992/92 und 2001/02 des Statistischen Bundesamtes. Zentrales Ergebnis: Selbständige sind hinsichtlich alleiniger Einkommensarmut, alleiniger Zeitarmut und interdependenter multidimensionaler Zeit- und Einkommensarmut in beiden Jahren weit stärker betroffen als alle anderen Erwerbstätigen. Ein erheblicher Anteil von nichteinkommensarmen, aber zeitarmen Erwerbstätigen generell und Selbständige im Besonderen ist nicht in der Lage, ihr Zeitdefizit durch ihr Einkommen zu kompensieren. In der multivariaten Erklärung des interdependenten multidimensionalen (IMD) Zeit- und Einkommensarmutsrisikos (Probit-Analyse) hat sich die familiäre Situation mit zunehmender Kinderzahl als signifikantes Erklärungsmuster, und zwar sowohl für Alleinerziehende als auch für Paare, herausgestellt. Zeit- und einkommensarme Personen werden damit sowohl in der Armuts- und Wohlfahrtsdiskussion, in der Diskussion um die 'woorking poor' als auch in den Diskussionen um Zeitstress und Zeitdruck bisher generell, und für die Selbständigen insbesondere, unzulässigerweise vernachlässigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low-wage careers: Are there dead-end firms and dead-end jobs? (2011)

    Mosthaf, Alexander; Stephani, Jens; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Mosthaf, Alexander, Claus Schnabel & Jens Stephani (2011): Low-wage careers: Are there dead-end firms and dead-end jobs? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 43, H. 3, S. 231-249., 2010-07-01. DOI:10.1007/s12651-010-0036-4

    Abstract

    "Mit repräsentativen, verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten der Bundesagentur für Arbeit verdeutlicht diese Studie, dass nur jeder siebte Vollzeitbeschäftigte, der 1998/99 einen Niedriglohn (von weniger als zwei Dritteln des Medianlohns) bezog, bis 2003 den Niedriglohnsektor verlassen konnte. Bivariate Probit-Schätzungen mit endogener Selektion deuten darauf hin, dass die Aufwärtsmobilität für jüngere und besser qualifizierte Geringverdiener höher ausfällt, wohingegen Frauen deutlich weniger erfolgreich sind. Wir zeigen, dass auch die Merkmale des Beschäftigungsbetriebes die Aufstiegswahrscheinlichkeit beeinflussen. Insbesondere kleinere Betriebe und solche mit einem hohen Anteil von Niedriglohnbeschäftigten scheinen häufig Sackgassen für Geringverdiener darzustellen. Die Wahrscheinlichkeit, den Niedriglohnsektor zu verlassen, ist ferner relativ gering, wenn man in bestimmten (meist weniger qualifizierten) Jobs verharrt. Die Abwanderung aus solchen Betrieben und Beschäftigungen, die Sackgassen darstellen, dürfte deshalb ein wichtiges Mittel sein, um höhere Löhne zu erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender gaps across countries and skills: supply, demand and the industry structure (2011)

    Olivetti, Claudia; Petrongolo, Barbara;

    Zitatform

    Olivetti, Claudia & Barbara Petrongolo (2011): Gender gaps across countries and skills. Supply, demand and the industry structure. (CEP discussion paper 1093), London, 42 S.

    Abstract

    "The gender wage gap varies widely across countries and across skill groups within countries. Interestingly, there is a positive cross-country correlation between the unskilled-to-skilled gender wage gap and the corresponding gap in hours worked. Based on a canonical supply and demand framework, this positive correlation would reveal the presence of net demand forces shaping gender differences in labor market outcomes across skills and countries. We use a simple multi-sector framework to illustrate how differences in labor demand for different inputs can be driven by both within-industry and between-industry factors. The main idea is that, if the service sector is more developed in the US than in continental Europe, and unskilled women tend to be over-represented in this sector, we expect unskilled women to suffer a relatively large wage and/or employment penalty in the latter than in the former. We find that, overall, the between-industry component of labor demand explains more than half of the total variation in labor demand between the US and the majority of countries in our sample, as well as one-third of the correlation between wage and hours gaps. The between-industry component is relatively more important in countries where the relative demand for unskilled females is lowest." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The impact of minimum wages on unemployment duration: estimating the effects using the Displaced Worker Survey (2011)

    Pedace, Roberto; Rohn, Stephanie;

    Zitatform

    Pedace, Roberto & Stephanie Rohn (2011): The impact of minimum wages on unemployment duration. Estimating the effects using the Displaced Worker Survey. In: Industrial relations, Jg. 50, H. 1, S. 57-75. DOI:10.1111/j.1468-232X.2010.00625.x

    Abstract

    "This paper examines the impact of minimum wages on unemployment duration. Our estimates suggest that higher minimum wages are associated with shorter unemployment duration for older males and those with at least a high school diploma, but longer unemployment spells for male high school dropouts and females who are older and in lower-skilled occupations. The results are consistent with other studies in generating concerns about the distributional impact of minimum wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employers' search and the efficiency of matching (2011)

    Pellizzari, Michele ;

    Zitatform

    Pellizzari, Michele (2011): Employers' search and the efficiency of matching. In: British Journal of Industrial Relations, Jg. 49, H. 1, S. 25-53. DOI:10.1111/j.1467-8543.2009.00770.x

    Abstract

    "Unskilled workers in low productivity jobs typically experience higher labour turnover. This article shows how this finding is related to variation in the efficiency of the matching process across occupations. If employers find it less profitable to invest in search and screening activities when recruiting for low-productivity jobs, matches at the lower end of the occupation distribution will be more prone to separation. The analysis of a unique sample of British hirings, containing detailed information about employers' recruitment practices, shows that more intensive recruitment leads to matches of better quality that pay higher wages, last longer and make employers more satisfied with the person taken on." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender wage gap: a semi-parametric approach with sample selection correction (2011)

    Picchio, Matteo ; Mussida, Chiara ;

    Zitatform

    Picchio, Matteo & Chiara Mussida (2011): Gender wage gap. A semi-parametric approach with sample selection correction. In: Labour economics, Jg. 18, H. 5, S. 564-578. DOI:10.1016/j.labeco.2011.05.003

    Abstract

    "Sizeable gender differences in employment rates are observed in many countries. Sample selection into the workforce might therefore be a relevant issue when estimating gender wage gaps. We propose a semi-parametric estimator of densities in the presence of covariates which incorporates sample selection. We describe a simulation algorithm to implement counterfactual comparisons of densities. The proposed methodology is used to investigate the gender wage gap in Italy. We find that, when sample selection is taken into account, the gender wage gap widens, especially at the bottom of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen (2011)

    Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Rhein, Thomas (2011): Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen. In: B. Stolz-Willig & J. Christoforidis (Hrsg.) (2011): Hauptsache billig? : Prekarisierung der Arbeit in den Sozialen Berufen, S. 12-23.

    Abstract

    "In den letzten eineinhalb Jahren ist der Niedriglohnsektor in Deutschland deutlich expandiert. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die Angehörigen der sozialen Berufe davon betroffen sind. Es geht dabei um eine empirische Bestandsaufnahme und das Aufzeigen von Entwicklungstrends seit Ende der 1990er Jahre, genauer zwischen den Jahren 1998 und 2008. Zunächst wird die allgemeine Entwicklung des Niedriglohnsektors in Deutschland skizziert. Die folgenden Abschnitte stellen dann die verwendeten Daten und die Abgrenzung des Niedriglohnsektors und der sozialen Berufe dar. Danach werden die Ergebnisse für den Personenkreis der Vollzeitbeschäftigten präsentiert. Da natürlich auch das Ausmaß der finanziellen Bedürftigkeit von Erwerbstätigen interessiert, befasst sich das folgende Kapitel mit sogenannten 'Aufstockern' unter den Berufsangehörigen (einschließlich Teilzeitbeschäftigte und 'Mini-Jobber'). Abschließend werden die wichtigsten Befunde kurz resümiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geringfügige Beschäftigung in Österreich (2011)

    Riesenfelder, Andreas; Schelepa, Susi; Wetzel, Petra;

    Zitatform

    Riesenfelder, Andreas, Susi Schelepa & Petra Wetzel (2011): Geringfügige Beschäftigung in Österreich. Wien, 199 S.

    Abstract

    "L&R Sozialforschung führte im Jahr 2002 in Kooperation mit dem Institut für Staatswissenschaften der Universität Wien eine erste umfassende Grundlagenstudie zur Beschäftigungssituation und sozialen und materiellen Absicherung von geringfügig Beschäftigten in Österreich durch. Seither wurde keine vergleichbar umfassende Studie mehr zur Situation geringfügig Beschäftigter in Österreich publiziert. Die vorliegende Studie schließt diese Lücke und liefert umfassende aktuelle Informationen über die derzeitige Situation von geringfügig Beschäftigten. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen u.a. dazu beitragen, das Informationsangebot für geringfügig Beschäftigte, wie im aktuellen Regierungsprogramm festgehalten, bedarfsorientierter zu gestalten. Gegenüber der ersten Grundlagenstudie sind in dieser Forschungsarbeit einige Themen neu hinzugekommen. So wurden jetzt etwa Verläufe und Strukturen nun im Rahmen der Längsschnittdatenanalysen zusätzlich auf Basis des Migrationshintergrunds anstelle des einfachen Staatsbürgerschaftsbegriffes abgebildet. Dementsprechend wurde auch im Rahmen der Interviews anstelle der Staatsbürgerschaft der Migrationshintergrund erhoben und dargestellt. Weiters wurden detaillierte Erhebungen zur Frage der Arbeitszufriedenheit und zur Arbeitsbelastung getätigt. Zusätzlich wurde auch auf eine Darstellung der Branchen und Wirtschaftsbereiche der Arbeitsplätze geringfügig Beschäftigter im Jahresvergleich geachtet. Neu hinzugekommen ist auch eine Erhebung zu arbeitsrechtlichen Problemen im Zusammenhang mit geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und zum Stand der Information der geringfügig Beschäftigten über ihre rechtlichen Ansprüche. Auf methodischer Ebene wurde in dieser Studie ein Instrumentarium bestehend aus Sekundäranalysen, Längsschnittdatenanalysen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Repräsentativinterviews mit geringfügig Beschäftigten und qualitativen Interviews mit ExpertInnen eingesetzt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Offshoring and outsourcing business services to Central and Eastern Europe: some empirical and conceptual considerations (2011)

    Sass, Magdolna ; Fifekova, Martina;

    Zitatform

    Sass, Magdolna & Martina Fifekova (2011): Offshoring and outsourcing business services to Central and Eastern Europe. Some empirical and conceptual considerations. In: European Planning Studies, Jg. 19, H. 9, S. 1593-1609. DOI:10.1080/09654313.2011.586196

    Abstract

    "The global structural shift towards service-based foreign direct investment (FDI) across the world is a relatively recent phenomenon resulting from the increased tradability of services. Although India and Ireland have traditionally been viewed as the main receiver countries, the Central and Eastern European (CEE) region is becoming an increasingly popular destination for business service offshoring and outsourcing. The article focuses first on the empirical and conceptual challenges to understanding the offshoring and outsourcing of business services in the context of significant difficulties with their definition, categorization and classification. It discusses the shortcomings of quantitative data and provides a theoretical framework needed to understand the specific patterns of service sector FDI in the context of CEE. Second, the article outlines the current position of CEE countries as destinations for service sector FDI: it analyses the patterns of service sector investment and discusses the reasons for its emergence as a receiver region. The empirical material is drawn from 30 interviews conducted with senior managers in business service foreign investment in the Czech Republic, Hungary, Poland and Slovakia. The article concludes that the composition of services FDI flows is changing, reflecting the growth of resource seeking vertical investment in the region. The share of CEE countries in the global flows of this type of investments is still low, but the region shows a growing potential. Its attractiveness is based on a number of factors, like availability of skilled labour with strong language skills, low costs, favourable business and stable political environment, well-developed infrastructure and geographical and cultural proximity to Western Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Von Verhärtungen und neuen Trends: Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2011 (2011)

    Schneider, Ulrich; Woltering, Christian; Stilling, Gwendolyn;

    Zitatform

    Schneider, Ulrich, Gwendolyn Stilling & Christian Woltering (2011): Von Verhärtungen und neuen Trends: Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2011. Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Im Mai 2009 legte der Paritätische Wohlfahrtsverband zum ersten Mal einen Armutsatlas für Regionen in Deutschland vor. In der nun vorliegenden Veröffentlichung werden die Erkenntnisse des ersten Armutsatlas mit den seitdem regelmäßig veröffentlichten regionalen Armutsquoten der statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes zusammengeführt und mit den Trends im Hartz IV-Bezug seit 2005 verglichen. Die hier zur Verfügung gestellten Karten, Tabellen und Grafiken zeigen, dass die Armutsgefährdungsquote in der gesamtdeutschen Betrachtung seit nunmehr sechs Jahren auf einem Rekordniveau von über 14 Prozent verharrt. Bemerkenswert ist, dass selbst starke wirtschaftskonjunkturelle Ausschläge so gut wie keinerlei Einfluss mehr auf die Armutsentwicklung zu haben scheinen. Dieses Phänomen 'verhärteter Armut' findet sich auch bei der bundesweiten Hartz IV-Quote." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lohnmobilität von jüngeren Geringverdienern in Deutschland (2011)

    Schnitzlein, Daniel; Stephani, Jens;

    Zitatform

    Schnitzlein, Daniel & Jens Stephani (2011): Lohnmobilität von jüngeren Geringverdienern in Deutschland. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 80, H. 4, S. 13-30. DOI:10.3790/vjh.80.4.13

    Abstract

    "Anhand von Befragungsdaten sowie administrativen, verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten untersucht dieser Beitrag die Lohnmobilität von jüngeren, unter 35 Jahre alten Geringverdienern in Deutschland im Zeitraum 1995 bis 2010. Deskriptiv zeigt sich, dass der Anteil der Geringverdiener in dieser Altersgruppe seit Mitte der 90er Jahre signifikant gestiegen ist und deutlich höher liegt als der Anteil an allen Beschäftigten. Die Aufstiegschancen der jüngeren Geringverdiener lagen dabei stets über denen aller Geringverdiener. Im Zeitverlauf sind ein Abfall der Aufstiegsmobilität in den späten 90er Jahren sowie ein erneuter Anstieg im Verlauf des neuen Jahrtausends zu beobachten. Multivariate Analysen unter Verwendung bivariater Probitmodelle mit endogener Selektion weisen darauf hin, dass Frauen schlechtere Aufstiegschancen haben als Männer. Das individuelle Bildungsniveau der jüngeren Geringverdiener ist ein wichtiger Erklärungsfaktor des individuellen Aufstiegs. Des Weiteren spielen Merkmale des Arbeitgebers, wie zum Beispiel die Betriebsgröße und die Zusammensetzung der Belegschaft, eine wichtige Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Niedriglohnsektor in Deutschland: Entwicklung, Struktur und individuelle Erwerbsverläufe. Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (2011)

    Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg;

    Zitatform

    Schäfer, Holger & Jörg Schmidt (2011): Der Niedriglohnsektor in Deutschland. Entwicklung, Struktur und individuelle Erwerbsverläufe. Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Köln, 51 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt muss auch Geringqualifizierten eine Chance bieten. Für Arbeitnehmer mit niedriger Qualifikation bieten sich überwiegend nur einfache Tätigkeiten an. Da diese wenig zur Wertschöpfung der Betriebe beitragen und sich die Beschäftigten darüber hinaus der Konkurrenz durch Automation und internationale Arbeitsteilung stellen müssen, sind die Verdienstmöglichkeiten in der Regel begrenzt. Das hat zur Folge, dass ein arbeitsmarktpolitischer Erfolg, nämlich der Abbau der Arbeitslosigkeit Geringqualifizierter, zu einem Phänomen führt, das häufig davon losgelöst diskutiert wird: die Zunahme von Beschäftigungsverhältnissen mit vergleichsweise geringen Löhnen.
    Eine andere Sichtweise charakterisiert den Niedriglohnsektor eher als verteilungspolitischen Problemfall, dessen Existenz und Wachstum auf eine Reihe problematischer wirtschafts-, tarif-, sozial- und bildungspolitischer Weichenstellungen zurückgehe. Insbesondere sei der Niedriglohnsektor kein besonderes Arbeitsmarktsegment für Geringqualifizierte, da rund drei Viertel der Niedriglohnbeschäftigten mindestens über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Dem beobachteten Anstieg der Niedriglohnbeschäftigung sei mit einem gesetzlichen Mindestlohn zu begegnen. Darüber hinaus seien atypische Beschäftigungsformen wie Zeitarbeit oder geringfügige Beschäftigung zu regulieren - offenbar mit der Zielsetzung, solche Beschäftigungsverhältnisse zu unterbinden - , da bei ihnen Niedriglöhne überdurchschnittlich weit verbreitet seien. Zu konzedieren ist, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen Niedriglohnbeschäftigung voraussichtlich effektiv bekämpfen würden. Die strittige Frage lautet, ob stattdessen entsprechende Beschäftigung zu höheren Löhnen oder in stärker regulierten Beschäftigungsformen entsteht oder ob nicht dauerhaft Beschäftigungsmöglichkeiten verloren gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen: eine empirische Analyse (2011)

    Steiner, Mario ;

    Zitatform

    Steiner, Mario (2011): Zusammenhänge zwischen Bildungsarmut und Beschäftigungschancen. Eine empirische Analyse. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 34, H. 2, S. 65-76.

    Abstract

    "Bildungsarmut stellt aufgrund der voranschreitenden Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft ein zunehmendes Problem für die Betroffenen dar. Das Ausmaß von Bildungsarmut unter Jugendlichen (definiert mit höchstens Pflichtschulabschluss und aktuell nicht mehr in Ausbildung) ist dabei im europäischen Vergleich stark unterschiedlich ausgeprägt (5% bis 35% der 18 bis 24-Jährigen). Ursachen für diese Unterschiede liegen u. a. in der unterschiedlichen Bedeutung von Berufsbildungssystemen sowie den unterschiedlichen Beschäftigungschancen für Geringqualifizierte in den einzelnen Ländern. Mit dem vorzeitigen Bildungsabbruch sind starke Einschränkungen der Beschäftigungschancen verbunden. Early School Leavers haben deutlich längere Übergangszeiten von Ausbildung in Beschäftigung, sind mit deutlich höheren Arbeitslosigkeitsquoten sowie deutlich niedrigeren Beschäftigungsquoten konfrontiert, und wenn sie schließlich eine Beschäftigung erlangen, dann ist ihr Risiko, über Hilfsarbeit nicht hinauszukommen, vierfach erhöht. Diesem gesellschaftlichen Problembereich wird in Österreich vornehmlich mit beschäftigungsbezogenen - auf das duale System hin gerichteten - Maßnahmen begegnet. Diese konjunkturabhängige Strategie beinhaltet angesichts von Lehrstellenlücken und des Lehrlingsüberhangs in den beliebtesten Lehrberufen das Risiko eines nicht dauerhaften Interventionserfolges, das durch verstärktes Präventivengagement, wie es v. a. eine ressourcen- und neigungsbasierte Orientierung darstellt, abgefedert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wage inequality, minimum wage effects and spillovers (2011)

    Stewart, Mark B.;

    Zitatform

    Stewart, Mark B. (2011): Wage inequality, minimum wage effects and spillovers. (Warwick economic research papers 965), Coventry, 23 S.

    Abstract

    "This paper investigates possible spillover effects of the UK minimum wage. The halt in the growth in inequality in the lower half of the wage distribution (as measured by the 50:10 percentile ratio) since the mid 1990s, in contrast to the continued inequality growth in the upper half of the distribution, suggests the possibility of a minimum wage effect and spillover effects on wages above the minimum. This paper analyses individual wage changes, using both a difference-in-differences estimator and a specification involving cross-uprating comparisons, and concludes that there have not been minimum wage spillovers. Since the UK minimum wage has always been below the 10th percentile, this lack of spillovers implies that minimum wage changes have not had an effect on the 50:10 percentile ratio measure of inequality in the lower half of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    No country for young men: Deteriorating labor market prospects for low-skilled men in the United States (2011)

    Sum, Andrew; Khatiwada, Ishwar; Palma, Sheila; McLaughlin, Joseph;

    Zitatform

    Sum, Andrew, Ishwar Khatiwada, Joseph McLaughlin & Sheila Palma (2011): No country for young men: Deteriorating labor market prospects for low-skilled men in the United States. In: The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science, Jg. 635, H. 1, S. 24-55. DOI:10.1177/0002716210393694

    Abstract

    "The labor market fate of the nation's male teens and young adults (ages 20-29) has deteriorated along most employment, weekly wages, and annual earnings dimensions in recent decades. The employment rates reached new post-World War II lows in 2009, with the less well educated faring the worst. The deterioration in the labor market well-being of these young men has had a number of adverse consequences on their social behavior. Less-educated young men, especially high school dropouts, are far more likely to be incarcerated than their peers in earlier decades. They are considerably less likely to be married and more likely to be absent fathers, with gaps in marriage rates across educational groups widening substantially since the 1970s. The decline in marriage among less-educated young adults, high assortative mating among younger married couples, and growing gaps in earnings across educational groups have contributed to a substantial widening in income and wealth disparities among the nation's young families." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    In-work benefits and unemployment (2011)

    Tonin, Mirco ; Kolm, Ann-Sofie;

    Zitatform

    Tonin, Mirco & Ann-Sofie Kolm (2011): In-work benefits and unemployment. (IZA discussion paper 5472), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "In-work benefits are becoming an increasingly relevant labour market policy, gradually expanding in scope and geographical coverage. This paper investigates the equilibrium impact of in-work benefits and contrasts it with the traditional partial equilibrium analysis. We find under which conditions accounting for equilibrium wage adjustments amplifies the impact of in-work benefits on search intensity, participation, employment, and unemployment, compared to a framework in which wages are fixed. We also account for the financing of these benefits and determine the level of benefits necessary to achieve efficiency in a labour market characterized by search externalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen - Auswertung der Beschäftigungsstatistik: ergänzende Expertise zur Studie "Niedriglohnbeschäftigung in Hessen" (2011)

    Trabert, Lioba;

    Zitatform

    Trabert, Lioba (2011): Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen - Auswertung der Beschäftigungsstatistik. Ergänzende Expertise zur Studie "Niedriglohnbeschäftigung in Hessen". (HA Hessen-Agentur. Report 808), Wiesbaden, 20 S.

    Abstract

    "Die seit 2010 vorliegende Studie zur Niedriglohnbeschäftigung in Hessen thematisiert verschiedene Abgrenzungsmöglichkeiten von Niedriglohnbeschäftigung und wertet für einige Definitionen empirische Zahlen zum Umfang der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen und Westdeutschland aus. Sie zeigt auf, dass die Hohe der Niedriglohnbeschäftigung von einer Reihe methodischer Entscheidungen abhangt. Die Ergebnisse zum Umfang von Niedriglohnbeschäftigung können sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem
    - welche Definition von Niedriglohnbeschäftigung,
    - welche Datenquelle,
    - welche Niedriglohnschwelle,
    - welche Beschäftigtengruppen und
    - welche Bezugspopulation betrachtet wird.
    Diese methodische Herangehensweise an das Thema Niedriglohnbeschäftigung macht deutlich, wie sensibel die Ergebnisse auf die genannten Faktoren reagieren. Die Studie leistet damit einen wertvollen Beitrag zur besseren Einordnung der vielfach publizierten und politisch sensiblen Zahlen zur Hohe der Niedriglohnbeschäftigung. Neben einer ausführlichen Auseinandersetzung mit der Definition von Niedriglohnbeschäftigung sind in der Studie acht potenzielle Datenquellen zur empirischen Auswertung von Niedriglohnbeschäftigung geprüft worden. Zur Auswertung des Umfangs von Niedriglohnbeschäftigung sowie struktureller Informationen wurde in einem ersten Schritt die Verdienststrukturerhebung herangezogen, da diese Datenquelle ausreichende Fallzahlen zur Auswertung auf der Bundeslandebene bereithält, den Vergleich von Hessen und Westdeutschland ermöglicht und Einzeldaten sowie sehr detaillierte Strukturinformationen zur Verfügung stellt, wie bspw. die präzise Erfassung von Arbeitszeiten und Verdienstarten. Zum Zeitpunkt der Studie war der aktuelle Datenstand für 2006 verfügbar. Die Verdienststrukturerhebung ist alle vier Jahre verfügbar und stellt somit für zeitpunktbezogene Auswertungen eine gute Grundlage dar. Für die Analyse der Entwicklung von Niedriglohnbeschäftigung über einen bestimmten Zeitraum ist jedoch eine Datenbasis mit jährlicher Datenerfassung ideal. Geplant war deswegen eine ergänzende Auswertung der Beschäftigtenstatistik, die als Totalerhebung ebenfalls eine breite Grundlage darstellt und somit einen Vergleich zwischen Hessen und der Referenzregion Westdeutschland ermöglicht. Auf die Beschäftigtenstatistik konnte während der Projektlaufzeit jedoch nicht zugegriffen werden, da durch die Bundesagentur für Arbeit umfangreiche Modifizierungen an dem Datensatz vorgenommen wurden und die Daten nicht freigegeben waren. Erst Ende 2010 ist die Auswertung der Beschäftigungsstatistik wieder freigegeben worden. Eine Analyse über die langfristige Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung in Hessen wird hiermit nachgereicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Working poor: Trotz Einkommen kein Auskommen: Trend- und Strukturanalysen für Österreich im europäischen Kontext (2011)

    Verwiebe, Roland ; Fritsch, Nina-Sophie ;

    Zitatform

    Verwiebe, Roland & Nina-Sophie Fritsch (2011): Working poor: Trotz Einkommen kein Auskommen. Trend- und Strukturanalysen für Österreich im europäischen Kontext. In: SWS-Rundschau, Jg. 51, H. 1, S. 5-23.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema working poor - Armut trotz Erwerbstätigkeit. Dazu werden in einem ersten Schritt aktuelle Entwicklungen für Österreich im Kontext europäischer Trends betrachtet. Dabei wird der Frage nachgegangen, welchen Stellenwert Unterschiede in den wohlfahrtsstaatlichen Rahmenbedingungen für die Ausprägung von working poor haben. In einem zweiten Schritt werden detaillierte empirische Analysen der Lebenssituation von in Armut lebenden Erwerbstätigen in Österreich vorgestellt. Die entsprechenden Berechnungen beruhen auf den EU-SILC-Daten für die Jahre 2004 bis 2008. Unsere Befunde zeigen, dass Frauen, AlleinerzieherInnen und kinderreiche Familien, aber auch Beschäftigte in der Landwirtschaft und in personenbezogenen Dienstleistungen von Armut trotz Erwerbstätigkeit besonders betroffen sind. Darüber hinaus zeigt unsere Studie, dass die Armutsrisiken innerhalb des Untersuchungszeitraums für diese Personengruppen deutlich zunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low skill manufacturing work: from skill biased change to technological regression (2011)

    Wickham, James ;

    Zitatform

    Wickham, James (2011): Low skill manufacturing work. From skill biased change to technological regression. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 224-238. DOI:10.1515/arbeit-2011-0307

    Abstract

    "Die Theorie der wissensbasierten Gesellschaft postuliert sowohl einen Rückgang der Beschäftigung in der produzierenden Industrie als auch generell bei niedrig qualifizierter Arbeit. Im Beitrag wird die Logik dieser Argumentation untersucht und mögliche kritische Einwände diskutiert. Es wird argumentiert, dass erstens die 'Computerisierung' nicht den Bedarf an unqualifizierter, aber nichtroutinisierter Arbeit in der Industrie beseitigt. Zweitens wird dargelegt, dass es zu technologischer Stagnation oder gar Regression und damit zur Verstetigung von unqualifizierter Arbeit führen kann, wenn Arbeitgeber auf nur wenig kontrollierte Arbeitskräfte (wie neue Immigranten) zugreifen können. Ein dritter, wenn auch extremer Fall wird ebenfalls diskutiert: Immigration kann es sogar ermöglichen, dass neue Formen von niedrig qualifizierter Industriearbeit sich ausbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Field perspectives on the causes of low employment among less skilled black men (2011)

    Wozniak, Abigail;

    Zitatform

    Wozniak, Abigail (2011): Field perspectives on the causes of low employment among less skilled black men. In: The American Journal of Economics and Sociology, Jg. 70, H. 3, S. 811-844. DOI:10.1111/j.1536-7150.2011.00791.x

    Abstract

    "This article presents findings from a unique survey that assessed explanations for low black male employment by questioning participants in a low skill labor market. Black men identified barriers to hiring - including felony convictions, drug testing, low skill levels, and bias - as major reasons for their non-employment. Employers believed black male applicants were less likely to have the desired interpersonal skills and work ethic, and that they were less likely to pass pre-employment drug tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Growing income inequality in OECD countries: what drives it and how can policy tackle it? (2011)

    Abstract

    In den meisten OECD-Ländern hat die Einkommensungleichheit in den letzten Jahren zugenommen; Ausnahmen sind nur wenige Länder wie Chile, Mexiko oder die Türkei. Seit den 1980er Jahren hat sich in Ländern, die bisher bereits eine hohe Einkommensungleichheit aufwiesen (z.B. USA und Israel) die Einkommenslücke nochmals deutlich erweitert. Allerdings sind auch Länder mit traditionell geringer Einkommensungleichheit wie Dänemark, Schweden und Deutschland nicht länger vor wachsender Einkommensungleichheit bewahrt geblieben. Die Ungleichheit hat in diesen Ländern sogar am stärksten zugenommen. Zu den wichtigsten Gründen der wachsenden Einkommensungleichheit rechnet die OECD vor allem die nachlassende Wirkung steuer- und sozialpolitischer Mittel. In einigen Ländern nahm im letzten Jahrzehnt die redistributive Wirkung von Steuern und Sozialausgaben sogar ab. Auch durch Eheschließung zwischen Personen mit hohen und niedrigen Einkommen werden Einkommensungleichheiten nicht eingeebnet. Hier wird der gegenteilige Trend beobachtet, nämlich dass jeweils eher Personen im selben Berufs- und Einkommensbereich Familien gründen. Als Maßnahmen zum Abbau der Einkommensungleichheiten werden Reformen der Umverteilungspolitik empfohlen, Maßnahmen zur beruflichen Integration, Abbau des hohen Anteils der Niedriglohnbeschäftigung und der atypischer Beschäftigung sowie die Erhöhung der Bildungsbeteiligung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe (2011)

    Zitatform

    (2011): Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe. (Arbeitsmarkt aktuell 2011,02), Berlin, 6 S.

    Abstract

    "Die Verleihbranche bleibt ein extremer Niedriglohnsektor. Trotz wirtschaftlicher Erholung steigt das ohnehin sehr hohe Verarmungsrisiko der Leiharbeitskräfte weiter an. Mehr als jede(r) achte Leiharbeitnehmer bzw. -arbeitnehmerin verdient so wenig, dass die staatliche Fürsorge einspringen und den niedrigen Lohn auf das gesellschaftliche Existenzminimum anheben muss. Ein sozialversicherter Job kann hier häufig kein menschenwürdiges Leben sicher stellen. Nicht einmal 20 Prozent der in der Leiharbeit sozialversicherten Vollzeitbeschäftigten verdiente 2009 im Monat mehr als 2.000 EURO brutto. Die Lohnkostenunterschiede zwischen Arbeitskräften in der Leiharbeit und den Einsatzbetrieben sind enorm. Leiharbeitskräfte verdienen im Schnitt 40 bis 50 Prozent weniger, je nach Qualifikation und Einsatzbetrieben schwankt dies jedoch. Leiharbeit wird längst nicht nur dafür eingesetzt, um betriebliche Auftragsspitzen abzufangen, sondern mehr und mehr auch um die Lohnkosten massiv zu drücken und tarifliche Regelungen in den Einsatzbetrieben zu unterhöhlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Niedriglöhne in der Call-Center-Branche und das gescheiterte Mindestlohnverfahren: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/6777) (2011)

    Zitatform

    (2011): Niedriglöhne in der Call-Center-Branche und das gescheiterte Mindestlohnverfahren. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 17/6777). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/7132 (23.09.2011)), 16 S.

    Abstract

    "Die Beschäftigtenzahl in der Call-Center-Branche hat sich von Dezember 2005 bis Dezember 2010 von 40.000 auf 94.000 erhöht. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/6777). 64 Prozent der Vollzeit in dieser Branche Angestellten verdienten weniger als zwei Drittel des sogenannten Medianentgeltes von 1.802 Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Jüngere Menschen ohne Berufsabschluss (2011)

    Abstract

    "Jüngere Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger arbeitslos, seltener in Vollzeit beschäftigt und geringer entlohnt als Fachkräfte. Von den in Deutschland lebenden Jüngeren hat gut jeder Fünfte keinen Berufsabschluss - aber nur jeder neunte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Fast zwei Drittel der jüngeren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Berufsabschluss sind Männer. Zugleich weisen Beschäftigte ohne Berufsabschluss eine hohe Teilzeitquote auf. Ihre Beschäftigungsverhältnisse unterliegen einer deutlich höheren Fluktuation als die von Fachkräften. Das mittlere Bruttogehalt jüngerer Menschen ohne Berufsabschluss liegt erheblich unter dem mittleren Gehalt von Fachkräften. Für jüngere Menschen ohne Berufsabschluss bleibt das Verarbeitende Gewerbe der zahlenmäßig bedeutsamste Wirtschaftsabschnitt. Allerdings gewinnen die Zeitarbeit und der Bereich hochwertiger Dienstleistungen an Bedeutung. Der Anteil von jüngeren Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung an den Arbeitslosen liegt doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung dieser Altersgruppe. Während die Zahl der jüngeren arbeitslosen Fachkräfte in den vergangenen zehn Jahren erheblich zurückgegangen ist, stieg die Zahl der jüngeren Arbeitslosen ohne Berufsausbildung deutlich an. Arbeitslose Jüngere ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger männlich, Ausländer, im Rechtskreis SGB II und langzeitarbeitslos als arbeitslose jüngere Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment and social developments in Europe 2011 (2011)

    Zitatform

    (2011): Employment and social developments in Europe 2011. (Employment and social developments in Europe : annual review 01), Brüssel, 286 S. DOI:10.2767/44905

    Abstract

    "The economic, financial and sovereign debt crises and subsequent austerity measures underline the need for a more integrated approach to employment and social policy. This review merges two previous European Commission reports on these areas. It begins with an overview of the current European employment and social situation before looking at recent shifts in Europe's job structure and in income inequality. The review then examines patterns of poverty and social exclusion in Europe and the phenomenon of in-work poverty. Issues of active ageing, intra-EU labour mobility and the impact of enlargement are also covered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Minimum wages, labor market institutions, and female employment and unemployment: a cross-country analysis (2010)

    Addison, John T. ; Ozturk, Orgul Demet;

    Zitatform

    Addison, John T. & Orgul Demet Ozturk (2010): Minimum wages, labor market institutions, and female employment and unemployment. A cross-country analysis. (IZA discussion paper 5162), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "This paper estimates the effect of minimum wage regulation in 16 OECD countries, 1970-2008. Our treatment is motivated by Neumark and Wascher's (2004) seminal cross-country study using panel methods to estimate minimum wage effects among teenagers and young adults. Apart from the longer time interval examined here, a major departure of the present study is the focus on prime-age females, a group typically neglected in the component minimum wage literature. Another is our deployment of time-varying policy and institutional regressors. Yet another is our examination of unemployment and participation outcomes in addition to employment effects. We report strong evidence of adverse employment effects among adult females and lower participation, even if the unemployment effects are muted. Although we report some similar findings to Neumark and Wascher as to the role of labor market institutions and policies, we do not observe the same patterns in the institutional data; in particular, we can reject for our target group their finding of stronger disemployment effects in countries with the least regulated markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen