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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "geringfügige Beschäftigung, Minijob"
  • Literaturhinweis

    Unterschiede in den Beschäftigungs- und Arbeitszeitstrukturen in Ost- und Westdeutschland: IAQ/HBS Arbeitszeit-Monitor 2001 bis 2006 (2009)

    Jansen, Andreas; Kümmerling, Angelika; Lehndorff, Steffen;

    Zitatform

    Jansen, Andreas, Angelika Kümmerling & Steffen Lehndorff (2009): Unterschiede in den Beschäftigungs- und Arbeitszeitstrukturen in Ost- und Westdeutschland. IAQ/HBS Arbeitszeit-Monitor 2001 bis 2006. (IAQ-Report 2009-03), Duisburg u.a., 13 S. DOI:10.17185/duepublico/45632

    Abstract

    "Der Anteil vollzeiterwerbstätiger Arbeitnehmer an allen abhängig Beschäftigten geht im Zeitraum zwischen 2001 und 2006 sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland kontinuierlich zurück. Dabei ist der Rückgang in Ostdeutschland (Frauen: 8,9 Prozentpunkte/ Männer: 5,4 Prozentpunkte) stärker als in Westdeutschland (Frauen: 5,8 Prozentpunkte/Männer: 4,2 Prozentpunkte). Neben dem rückläufigen Anteil vollzeiterwerbstätiger Arbeitnehmer ist auch die absolute Zahl dramatisch gesunken. Trotz einer insgesamt positiven Beschäftigungsbilanz gingen im Zeitraum zwischen 2001 und 2006 mehr als 1,6 Millionen Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse verloren. Dagegen weisen die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse eine starke Wachstumsdynamik auf. Im Jahre 2006 arbeiteten bereits 13,0% der west- und 9,2% der ostdeutschen abhängig Beschäftigten ausschließlich in einem Minijob. 2001 waren es noch 9,3% (West) und 4,7% (Ost). Bei den Frauen gibt es hinsichtlich der Erwerbsform noch immer große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. So gingen 2006 63,2% der erwerbstätigen ostdeutschen Frauen einer Vollzeiterwerbstätigkeit nach, wohingegen dies nur auf 47,3% der westdeutschen Frauen zutraf. Weibliche Teilzeitarbeit konzentriert sich in Westdeutschland vor allem im Bereich der 'kurzen Teilzeit' mit 20 und weniger Wochenstunden - in Ostdeutschland liegt die Spitze dagegen bei 30 Wochenstunden und somit im Bereich der 'langen Teilzeit'. Während 2006 20,6% der abhängig beschäftigten westdeutschen Frauen in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis arbeiteten, lag der entsprechende Anteil in Ostdeutschland bei 11,4%." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnsektor wächst rasant: Frauen im Niedriglohnsektor in Nordrhein-Westfalen (2009)

    Kalina, Torsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Torsten & Claudia Weinkopf (2009): Niedriglohnsektor wächst rasant. Frauen im Niedriglohnsektor in Nordrhein-Westfalen. (Informationen zum Arbeitsmarkt NRW, Sonderausgabe Januar 2009), Düsseldorf, 23 S.

    Abstract

    "Frauen stellten im Zeitraum 2004 bis 2007 69,4 Prozent der Niedriglohnbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen, obwohl ihr Anteil an den Beschäftigten nach der - in der Auswertung zugrunde gelegten Abgrenzung - nur 49,5 Prozent betrug. In absoluten Zahlen waren damit im Jahresdurchschnitt rund 900.000 Frauen in NRW von Niedriglöhnen betroffen. Ende der 1990er Jahre war gut jede fünfte weibliche Beschäftigte in NRW von Niedriglöhnen betroffen, inzwischen ist es mehr als jede Vierte. Bei den Männern ist demgegenüber 'nur' gut jeder Zehnte betroffen. Dass der Frauenanteil unter den Niedriglohnbeschäftigten in NRW trotzdem leicht zurückgegangen ist, liegt vor allem daran, dass die Zunahme der Niedriglöhne bei Männern in den letzten Jahren besonders stark ausgeprägt war: Ihre Betroffenheit von Niedriglöhnen hat sich gegenüber dem Zeitraum 1996 bis 1999 von 6,1 Prozent auf 11,8 Prozent im Zeitraum 2004 bis 2007 fast verdoppelt. Der auffälligste Unterschied zwischen niedriglohnbeschäftigten Frauen in NRW und Westdeutschland besteht in der Struktur der Betroffenen nach Beschäftigungsform: Während in Westdeutschland jeweils rund ein Drittel der Frauen mit Niedriglöhnen in Vollzeit, sozialversicherungspflichtiger Teilzeit und in Minijobs arbeiten, ist in NRW der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit 26 Prozent deutlich niedriger und der Anteil der Beschäftigten in Minijobs mit fast 43 Prozent erheblich höher. Dies bedeutet, dass bei Frauen in NRW noch häufiger als in Westdeutschland niedrige Stundenlöhne und kurze Arbeitszeiten zusammenkommen, was ihre Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung besonders ungünstig erscheinen lässt. Der Niedriglohnanteil ist unter den gering Qualifizierten mit knapp 42 % deutlich höher als bei Beschäftigten mit Berufsausbildung, unter denen nur etwa jeder Fünfte von Niedriglöhnen betroffen ist. Differenziert nach Alter weisen in NRW die unter 25-Jährigen den weitaus höchsten Niedriglohnanteil auf (obwohl bei der Auswertung Auszubildende ausgeklammert wurden). Dies ist in NRW noch deutlicher ausgeprägt als in Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung und Arbeitnehmende mit Migrationshintergrund: Bildungsangebote zur Förderung der Gleichberechtigung im Betrieb (2009)

    Mauer, Heike ;

    Zitatform

    Mauer, Heike (2009): Prekäre Beschäftigung und Arbeitnehmende mit Migrationshintergrund. Bildungsangebote zur Förderung der Gleichberechtigung im Betrieb. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 179), Düsseldorf, 99 S.

    Abstract

    "Das Projekt 'GleichbeRECHTigt?!' führte der Verein 'Mach meinen Kumpel nicht an!' e.V. im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung von April 2007 bis Mai 2009 durch. Ziel war es, die Gleichstellung von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern. Mit der Ausbreitung prekärer und atypischer Arbeitsverhältnisse vollzieht sich ein tiefgreifender Wandel in der Arbeitswelt. Neue Spannungen und Konfliktlinien entstehen innerhalb von Belegschaften und Betrieben. Dies stellt das Engagement für Gleichstellung von Migrantinnen und Migranten vor neue Herausforderungen: Als Gruppe sind sie besonders von unsicheren Arbeitsverhältnissen betroffen. Gleichzeitig werden gerade in Zeiten der ökonomischen Krise Vorurteile und Ressentiments geschürt, die ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Verursacher von Arbeitslosigkeit und wachsender Beschäftigungsunsicherheit erscheinen lassen. Im Rahmen des Projekts wurden Betriebsräte und gewerkschaftliche Akteure zu ihren Handlungsspielräumen im Umgang mit prekärer Beschäftigung und ihren Konzepten zu betrieblicher Antidiskriminierungsarbeit befragt. Die Ergebnisse dieser Interviews sind in diesem Arbeitspapier dokumentiert. Sie bilden die Grundlage für die Konzeption von Seminarmodulen, die Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zum Thema Gleichstellung von Menschen mit Migrationshintergrund sensibilisieren. Zudem können sie in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit eingesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minijobs im Einzelhandel: zur Beschäftigungssituation in Bremen und Bremerhaven. Stellungnahme (2009)

    Salot, Marion;

    Zitatform

    Salot, Marion (2009): Minijobs im Einzelhandel. Zur Beschäftigungssituation in Bremen und Bremerhaven. Stellungnahme. Bremen, 20 S.

    Abstract

    "Über die Situation und die Perspektiven des Einzelhandels wird oft sehr emotional diskutiert, weil viele unterschiedliche Interessenlagen aufeinanderprallen: die der Beschäftigten, der Kunden und der Investoren. Die Politik sitzt bei anstehenden Entscheidungen häufig zwischen den Stühlen, weil es selten möglich ist, die verschiedenen Interessenlagen unter einen Hut zu bringen. Mit der Untersuchung versucht die Arbeitnehmerkammer Bremen, diese Diskussionen mit Fakten zu unterfüttern und auf diesem Wege zur Versachlichung der Debatte beizutragen. Hierbei stehen die Beschäftigungssituation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und insbesondere die Entwicklung der Minijobs im Zentrum. Es sollen die Fragen beantwortet werden, warum es sich gerade in dieser Branche 'anbietet', immer mehr geringfügig Beschäftigte einzustellen, wie sich diese Entwicklung auf die 'regulär' Beschäftigten auswirkt und in welchem Zusammenhang dies mit den aktuell diskutierten Fragen nach Sonntagsöffnungen oder Neuansiedlungen steht. Schließlich werden Handlungsempfehlungen an die Politik abgeleitet, um die bisherigen Trends zu stoppen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Germany: Precarious employment and the rise of mini-jobs (2009)

    Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Weinkopf, Claudia (2009): Germany: Precarious employment and the rise of mini-jobs. In: L. F. Vosko, M. MacDonald & I. Campbell (Hrsg.) (2009): Gender and the contours of precarious employment, S. 177-193.

    Abstract

    Die Autorin gibt einen Überblick über prekäre Beschäftigungsformen in Deutschland, die in der Regel als atypische Beschäftigung bezeichnet werden. Weiterhin gelten auch Niedriglohnjobs als prekär. Im einzelnen dargestellt werden die Entwicklung der Teilzeitarbeit, der Mini-Jobs, der Leiharbeit sowie der befristeten Beschäftigung. Schwerpunkte der Darstellung sind rechtliche Regelungen, die Beschäftigtenstruktur und die sektorale Verteilung dieser atypischen Beschäftigungsformen. Im Ergebnis zeigt sich, dass alle untersuchten Beschäftigungsformen in den letzten Jahren zugenommen haben und oft in Kombination mit niedrigen Löhnen auftreten. Jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland war 2005 in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis, bei Frauen waren es ca. die Hälfte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur Verbreitung und Ausgestaltung geringfügiger Beschäftigung im Einzelhandel: eine explorative Studie aus der Perspektive von Management und Beschäftigten (2008)

    Benkhoff, Birgit; Hermet, Vicky;

    Zitatform

    Benkhoff, Birgit & Vicky Hermet (2008): Zur Verbreitung und Ausgestaltung geringfügiger Beschäftigung im Einzelhandel. Eine explorative Studie aus der Perspektive von Management und Beschäftigten. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 15, H. 1, S. 5-31.

    Abstract

    "Geringfügig Beschäftigte im Einzelhandel erleben höchst prekäre Arbeitsbedingungen und weit verbreitete Verstöße gegen das Arbeitsrecht. Das ergab eine explorative Studie auf der Basis von halbstrukturierten Interviews mit Managern und Mitarbeitern in 22 Filialen von 18 verschiedenen Einzelhandelsunternehmen unterschiedlicher Branchen und zwei Unternehmenszentralen in Sachsen. Obwohl nach dem deutschen Arbeitsrecht alle Arbeitnehmer gleich behandelt werden müssen, veranlasst die Arbeitslosenquote von etwa 15 % in der Region die geringfügig Beschäftigten dazu, Löhne zu akzeptieren, die zum Teil nur die Hälfte des Tarifniveaus betragen. Sie erhalten normalerweise kein Urlaubsgeld oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, werden kurzfristig zur Arbeit gerufen und wieder nach Hause geschickt, erhalten kaum Weiterbildung. Viele von ihnen können jederzeit entlassen werden, da sie über keinen schriftlichen Arbeitsvertrag verfügen. Angesichts von Drohungen, dass Stellen gestrichen und Filialen geschlossen werden könnten, scheinen Betriebsräte nicht auf Erfüllung des Arbeitsrechts zu bestehen. Einige große tarifgebundene Einzelhandelsfirmen entgehen dem Druck der Gewerkschaften auf Einhaltung der Tarife, indem sie die geringfügig Beschäftigten über einen nicht tarifgebundenen Personaldienstleister anstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Starker Anstieg der geringfügigen Beschäftigung (2008)

    Biehl, Kai;

    Zitatform

    Biehl, Kai (2008): Starker Anstieg der geringfügigen Beschäftigung. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 34, H. 3, S. 397-411.

    Abstract

    "In den letzten Jahren wuchs die geringfügige Beschäftigung in Österreich zwar stets etwas stärker als die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, aber die Unterschiede waren mit ein bis zwei Prozentpunkten überschaubar. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres zeigten sich aber seit langem erstmals wieder zweistellige Zuwachsraten über einen längeren Zeitraum." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familienunterstützende Dienstleistungen: internationale Benchmarking-Studie (2008)

    Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Verena Tobsch (2008): Familienunterstützende Dienstleistungen. Internationale Benchmarking-Studie. (IZA research report 17), Bonn, 47 S.

    Abstract

    Das Gutachten untersucht die Entwicklung familienunterstützender Dienstleistungen in der Europäischen Union, vor allem in Schweden, Dänemark, Belgien und Frankreich, und zieht Schlussfolgerungen für die Gestaltung der Rahmenbedingungen in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Marktes für Dienstleistungen außerhalb bzw. in Ergänzung der öffentlich bereitgestellten Infrastruktur für Kinderbetreuung oder Kranken- und Altenpflege. Unter familienunterstützenden Dienstleistungen sind dabei all diejenigen Tätigkeiten zu verstehen, die von Nicht-Haushaltsmitgliedern gegen Entgelt in privaten Haushalten erbracht werden und die prinzipiell auch von den Nutzern selbst unentgeltlich erbracht werden könnten bzw. traditionell in Eigenarbeit erbracht werden. Die Studie zeigt, dass im Vergleich zu den anderen Ländern in Deutschland - neben der Schattenwirtschaft - das Modell der Minijobs in Privathaushalten vorherrscht, also die direkte Beschäftigung beim Nutzer. Im Ländervergleich besteht in Deutschland nach wie vor Nachholbedarf bei der Entwicklung des Marktes für familienunterstützende Dienstleistungen. Fortschritte lassen sich nach Meinung der Autoren nur über kostenseitige Entlastungen sowie ein einfach zu nutzendes Gutschein- oder Scheckmodell erzielen. Organisatorisch kann dies mit privaten Firmen oder Dienstleistungsagenturen verbunden werden. Familienunterstützende Dienstleistungen bieten sich hier auch als Baustein einer Aktivierungsstrategie für Transferbezieher an. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Marginal employment: Stepping stone or dead end?: evaluating the German experience (2008)

    Freier, Ronny ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Freier, Ronny & Viktor Steiner (2008): Marginal employment: Stepping stone or dead end? Evaluating the German experience. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 2/3, S. 223-243.

    Abstract

    "Geringfügige sozialversicherungsfreie Beschäftigung ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland zu einem immer bedeutsameren Faktor in der Volkswirtschaft geworden. Die Studie untersucht auf der Grundlage von Daten aus dem Beschäftigtenpanel der Bundesanstalt für Arbeit für den Zeitraum 1999-2005 unter Verwendung eines statistischen Matching-Ansatzes, inwieweit sich die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung auf die zukünftige individuelle Arbeitsmarktentwicklung im Hinblick auf Arbeitslosigkeitszeiten, Zeit in regulärer Beschäftigung und die zukünftige Lohnentwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren auswirkt. Neben den durchschnittlichen Effekten über den Gesamtzeitraum werden auch die Entwicklung der Effekte ('dynamische Maßnahmeeffekte') innerhalb der Betrachtungsperiode sowie die kumulativen Effekte untersucht. Die Analyse bezieht sich auf Männer, die Effekte werden für die alten und neuen Bundesländer sowie für ältere Arbeitslose und sogenannte 'Aufstocker' getrennt geschätzt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass geringfügige Beschäftigung im Beobachtungszeitraum (i) die kumulierte Beschäftigungsdauer in Vollzeittätigkeit nicht signifikant beeinflusst, (ii) die kumulierte Zeit in Arbeitslosigkeit zwar signifikant vermindert, (iii) die Arbeitslosigkeit aber nur transitorisch reduziert, (iv) im Durchschnitt zu einem höheren kumulierten Jahreseinkommen führt, wobei (v) der kumulierte Einkommenseffekt für ältere (50+) Arbeitnehmer im Westen negativ ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does marginal employment substitute regular employment?: a heterogeneous dynamic labor demand approach for Germany (2008)

    Jacobi, Lena; Schaffner, Sandra ;

    Zitatform

    Jacobi, Lena & Sandra Schaffner (2008): Does marginal employment substitute regular employment? A heterogeneous dynamic labor demand approach for Germany. (Ruhr economic papers 56), Essen, 38 S.

    Abstract

    "Hier wird der Frage nachgegangen, ob die Beziehungen zwischen sozialversicherungspflichtiger und insbesondere Teilzeitbeschäftigung nach deren Reform im Jahr 2003 substitutional sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturen geringfügiger Beschäftigung im Scientific Use File der Versicherungskontenstichprobe 2005 (2008)

    Müller, Tanja;

    Zitatform

    Müller, Tanja (2008): Strukturen geringfügiger Beschäftigung im Scientific Use File der Versicherungskontenstichprobe 2005. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2008): Fünf Jahre FDZ-RV : Bericht zum fünften Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) am 17. und 18. Juli 2008 im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) (DRV-Schriften, 55/2008), S. 176-191.

    Abstract

    An Hand der Daten des Scientific Use Files zur Versicherungskontenstichprobe (SUFVSKT2005) werden biografiebezogene Untersuchungen zur Entwicklung und Struktur der geringfügigen Beschäftigung vorgestellt. Es wird explorativ aufgezeigt, welche Analysemöglichkeiten der SUFSVKT2005 zur geringfügigen Beschäftigung bietet, aber auch, wo seine Grenzen liegen. Sofern geringfügige Beschäftigung als ausschließliche Erwerbssituation oder als Nebenjob neben sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung vorliegt, sind die Zeiten seit der ersten Datenerfassung im April 1999 monatsgenau nachzuvollziehen und ergeben eine sehr gute Untersuchungsgrundlage. Einschränkend wirkt, dass mehrfache geringfügige Beschäftigung nur auf Umwegen zu erkennen ist und dass Midijobs sowie geringfügige Beschäftigung im Privathaushalt nicht gesondert ausgewiesen werden können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Geringfügige Beschäftigung - Sprungbrett oder Sackgasse? (2008)

    Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Steiner, Viktor (2008): Geringfügige Beschäftigung - Sprungbrett oder Sackgasse? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 14, S. 166-167.

    Abstract

    "Geringfügige subventionierte Beschäftigung wird von ihren Kritikern eher als Sackgasse denn als Sprungbrett in reguläre Beschäftigung angesehen. In einer neueren Studie des DIW Berlin wurden auch die längerfristigen Effekte der Aufnahme einer geringfügigen subventionierten Beschäftigung auf die individuelle Erwerbskarrieren und die Einkommensentwicklung untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung über einen etwa dreijährigen Beobachtungszeitraum zwar nicht dazu führt, dass sich die Dauer anschließender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung erhöht. Allerdings war die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung im Durchschnitt mit einer deutlich geringeren Arbeitslosigkeitsdauer in diesem Zeitraum und auch mit einer leichten Zunahme der insgesamt erzielten Erwerbseinkommen verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Ich-AG, Leiharbeit, Kombilohn und andere Formen in Deutschland (2008)

    Szuwart, Tobias;

    Zitatform

    Szuwart, Tobias (2008): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Ich-AG, Leiharbeit, Kombilohn und andere Formen in Deutschland. Hamburg: IGEL-Verl., 122 S.

    Abstract

    "Die atypischen Beschäftigungsverhältnisse werden schon seit Mitte der 1980er Jahre sehr kontrovers diskutiert. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung haben sie inzwischen eine hohe Bedeutung gewonnen. Bislang sind allerdings kaum wissenschaftliche Ausarbeitungen zu diesem Thema veröffentlicht worden, welche einen Überblick über den aktuellen Stand der heterogenen und kaum zu überblickenden Erscheinungsformen bieten. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt in einer systematischen Gesamtschau der wichtigsten Varianten atypischer Beschäftigung. Behandelt wurden befristete und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse (Mini- und Midijobs), Selbständigkeit, die Instrumente Ich-AG und Gründungszuschuss aus der neuen Selbständigkeit, Leiharbeit (einschließlich der Personalserviceagenturen - PSA) sowie Varianten der Teilzeitbeschäftigung. Ebenso finden auch einige Kombilohn-Modelle und aktuell bestehende Regelungen mit einem Kombilohncharakter Beachtung. Je nach Datenlage werden auch berufsstrategische Perspektiven aufgezeigt, welche mit den atypischen Beschäftigungsmodellen verbunden sind. Die Wirkung auf die Erwerbsmobilität und das Potential für die Arbeitsmarktintegration, insbesondere von Frauen und Arbeitslosen, stehen dabei im Fokus der Betrachtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen des Bofinger/Walwei-Konzepts zur Neuordnung des Niedriglohnbereichs (2007)

    Bonin, Holger ; Rinne, Ulf ; Zinsmeister, Florian; Slacalek, Jiri; Dreger, Christian ; Schneider, Hilmar; Klär, Erik;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Ulf Rinne, Hilmar Schneider, Christian Dreger, Erik Klär, Jiri Slacalek & Florian Zinsmeister (2007): Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen des Bofinger/Walwei-Konzepts zur Neuordnung des Niedriglohnbereichs. (IZA research report 11), Bonn u.a., 109 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht untersucht die möglichen Beschäftigungseffekte und fiskalischen Effekte des von Peter Bofinger und Ulrich Walwei vorgeschlagenen Konzepts zur Förderung Existenz sichernder Beschäftigung. Das Konzept zielt im Kern darauf ab, die bisherige staatliche Förderung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse aufzugeben. Stattdessen sollen über ein neuartiges System von Einkommensteuergutschriften Anreize geschaffen werden, auch Teil- und Vollzeitarbeitsplätze anzunehmen, die nur ein geringes Markteinkommen bieten. Indem der Staat niedrige, aber Existenz sichernde Einkommen bezuschusst, soll der Tendenz, Arbeitslosengeld II durch Hinzuverdienst in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen aufzustocken, begegnet werden.
    Das Konzept von Bofinger und Walwei lässt sich durch vier Elemente charakterisieren: (i) die Abschaffung abgabenbegünstigter geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse (Mini- und Midi-Jobs), (ii) die Verschlechterung der Hinzuverdienstmöglichkeiten für erwerbstätige erwerbsfähige Hilfeempfänger, (iii) die Einführung einer Steuergutschrift zur teilweisen oder vollständigen Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bei niedrigen Einkommen, sowie (iv) die Einführung einer Steuergutschrift zur Gewährung eines bedarfsgerechten erhöhten Kindergelds im unteren und mittleren Einkommensbereich.
    Das Gutachten analysiert die Wirkungen dieser vier Elemente auf Grundlage eines mikroökonomischen Simulationsmodells. Betrachtet man alle vier Elemente des Konzepts von Bofinger- und Walwei zusammen, erhöht das Konzept das Arbeitsangebot gegenüber dem Status quo um 46 Tsd. Personen. In Vollzeitäquivalenten gerechnet, steigt das Arbeitsangebot sogar um 146 Tsd. Der Grund für diesen stärkeren Effekt ist, dass das Modell viele in der Ausgangslage bereits Beschäftigte anregt, ihre Arbeitszeit auszuweiten und statt einer geringfügigen Tätigkeit eine Vollzeittätigkeit im Umfang über 30 Stunden wöchentlich zu suchen. Das Konzept von Bofinger und Walwei wirkt also in die intendierte Richtung. Im Vergleich mit anderen vorliegenden Konzepten zur Belebung des Arbeitsmarkts im Niedriglohnbereich - etwa dem vom Sachverständigenrat vorgeschlagenen Maßnahmenbündel, dem ifo-Modell oder dem Workfare-Konzept - ist die erwartete Belebung des Arbeitsangebots durch das Bofinger-Walwei-Modell allerdings klein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung: eine wirtschaftspolitisch-statistische Analyse seit der Wiedervereinigung (2007)

    Borm, Robert;

    Zitatform

    Borm, Robert (2007): Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung. Eine wirtschaftspolitisch-statistische Analyse seit der Wiedervereinigung. Hamburg: Diplomica-Verl., 83 S.

    Abstract

    "Mit der Arbeit wird ein Segment des Arbeitsmarktes beleuchtet, dass in den letzten Jahren durch steigende Beschäftigtenzahlen für Gesprächsstoff sorgte. Die geringfügige Beschäftigung hat sich während der 1990er Jahre zu einem stillen Riesen entwickelt und ist heute ein unverzichtbares Instrument des deutschen Arbeitsmarktes. Im Juni 2006 befanden sich 6,7 Mio. Personen bzw. 17,2% aller Erwerbstätigen in einer geringfügigen Beschäftigung. 1992 waren es dagegen nur rund 3,2 Mio. bzw. 8,7% aller Erwerbstätigen. Dieser, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gegenläufige Trend, führte zu einer stärkeren Beachtung in der Politik. Mit zwei Reformen versuchte der Gesetzgeber, maßgeblich Einfluss auf Entwicklung und Struktur der geringfügigen Beschäftigung zu nehmen. Diese beiden Reformen, das '630-DM-Gesetz' vom 24.03.1999 und die 'Minijob-Reform' vom 14.11.2002, hatten allerdings gegensätzliche Charaktere. Die erste Reformmaßnahme war ein Versuch, die geringfügige Beschäftigung einzudämmen, mit der zweiten Reform versuchte man sie auszuweiten. Gang der Untersuchung: Ein zentraler Punkt dieser Arbeit wird es sein, in einer empirischen Analyse zu untersuchen, wie sich diese Kehrtwende in der Politik auf die geringfügige Beschäftigung ausgewirkt hat. Als Datengrundlage für die Analyse dient das vergleichsweise neue Beschäftigtenpanel der Bundesagentur für Arbeit (BA), das im Gegensatz zu den etablierten Datenquellen auf prozessbasierten Daten der Beschäftigtenstatistik der BA zurückgreift." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany (2007)

    Freier, Ronny ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany. (DIW-Diskussionspapiere 662), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including non-standard types of employment such as marginal employment. The model is estimated for both the number of workers and total working hours using a new panel data set. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates for the west German economy. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -.4 (number of male workers in west Germany) to -1 (working hours for women). We illustrate the implications of these estimates by simulating the likely labour demand effects of the recent increase of employers' social security contributions (SSC) on marginal employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Minijob-Zentrale - Entwicklung und Status quo der geringfügigen Beschäftigung (2007)

    Greve, Georg; Vennebusch, Thorsten; Pfeiffer, Roman;

    Zitatform

    Greve, Georg, Roman Pfeiffer & Thorsten Vennebusch (2007): Minijob-Zentrale - Entwicklung und Status quo der geringfügigen Beschäftigung. In: RV aktuell. Amtliches Mitteilungsblatt der Deutschen Rentenversicherung, Jg. 54, H. 3, S. 38-43.

    Abstract

    "Minijobs verdrängen keine sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen und haben eine zunehmende Bedeutung als Brücke in den ersten Arbeitsmarkt - zu diesem Fazit kommt eine Untersuchung der Minijob-Zentrale. Für die Untersuchung wurde erstmals der Datenbestand der Minijob-Zentrale genutzt, um eine Antwort auf die Frage zu erhalten, ob Minijobs sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen ersetzen. Ein Vergleich der beiden Beschäftigungsformen zeigte dabei, dass die Entwicklung der Minijobs in den meisten Fällen im Gleichklang mit der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze steht. So konnte anhand des Datenmaterials nachgewiesen werden, dass beispielsweise in einem Wirtschaftszweig mit einer steigenden Zahl an Minijobbern eine ähnlich hohe Steigerungsrate bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten festzustellen ist. Ein Relationenvergleich der beiden Beschäftigungsformen zeigt, dass sich zwar zunächst bis Ende 2004 die Minijobs im Vergleich zu den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen günstiger entwickelten; seit Anfang 2005 steigt jedoch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen, während der Anteil der Minijobs konstant bleibt oder sogar leicht abnimmt. Diese Entwicklung ist auch im Gastgewerbe und im Handel festzustellen, also in jenen Wirtschaftszweigen, in denen in der Vergangenheit verstärkt von einem Verdrängungseffekt zu Lasten der Vollzeitstellen ausgegangen worden war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mothers' participation in paid work: the role of 'mini-jobs' (2007)

    Hales, Jon; Tipping, Sarah; Lyon, Nick;

    Zitatform

    Hales, Jon, Sarah Tipping & Nick Lyon (2007): Mothers' participation in paid work. The role of 'mini-jobs'. (Department of Work and Pensions. Research report 467), London, 152 S.

    Abstract

    "In late 2005 and early 2006, there was a gap of 15 percentage points in the rate of participation in paid work by mothers, according to whether they lived in a family with a partner or were living as a lone parent. Around half of this gap is a reflection of it being more common for mothers in couple families to work in a job where their hours are between one and 15 per week, referred to as 'mini-jobs'. Previous research into 'mini-jobs' had identified a pattern of working in which mothers moved from not working at all, through a transitional period in a 'mini-job', to working 16 hours or more per week. One of the primary aims of this research was to consider how big a phenomenon is the use of 'mini-jobs' in moving into work of longer hours compared to other routes out of not working. The research was carried out by the National Centre for Social Research and involved secondary analysis of the Families and Children Study survey. The analysis used data for five waves, covering the period from 2001 to 2005. FACS is a panel survey involving annual interviews which tracks families over time. It started in 1999 and is representative of families in Britain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mini- und Midijobs in Deutschland (2007)

    Hartmann, Michael; Meinken, Holger;

    Zitatform

    Hartmann, Michael & Holger Meinken (2007): Mini- und Midijobs in Deutschland. Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Ende Dezember 2005 gab es 26,206 Mio sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Darunter waren 946.000 Arbeitnehmer oder 3,6 Prozent, die die Midijob-Regelung in Anspruch genommen haben, davon 525.000 während der gesamten Beschäftigungszeit und 422.000 wenigstens zeitweise (so genannte Mischfälle). Zusätzlich zu ihrer sozialversicherungspflichtigen Haupttätigkeit übten 1,846 Mio Beschäftigte oder 7,0 Prozent einen Minijob als Nebentätigkeit aus. Darüber hinaus waren Ende Dezember 4,893 Mio Personen ausschließlich geringfügig entlohnt beschäftigt; auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte kamen also noch 18,7 ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte. Minijobs finden sich im Westen Deutschlands relativ häufiger als im Osten, während die Inanspruchnahme der Midijob-Regelung im Osten größer ist. Midi- und Minijobs werden vor allem von Frauen genutzt, besonders ausgeprägt die Midijobs. Midijobber arbeiten überwiegend in Teilzeit, aber auch zu einem großen Teil in Vollzeit. Während die Altersstruktur bei den voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, den Midi- und den Nebenjobbern recht ähnlich ist, sind bei den ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten die Jüngeren und die Älteren überdurchschnittlich vertreten. Die Domäne der Midi- und Minijobs sind die Dienstleistungsbranchen. Bezogen auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der jeweiligen Branche finden sich Midi- und Minijobber vor allem im Reinigungsgewerbe, der Gastronomie, in Kantinen und bei Caterern sowie in den privaten Haushalten. Midijobber konzentrieren sich in Klein- und Mittelbetrieben. Die Entwicklung bei den Midi- und Minijobs war seit Einführung der neuen Regelungen im April 2003 sehr dynamisch. Differenzierte Auswertungen liegen für die Minijobs quartalsweise und für die Midjobs jeweils für das Jahresende vor. Neun Monate nach Einführung der Gleitzonenregelung im Dezember 2003 wurden 607.000 Midijobber gezählt, die bis Dezember 2005 dann um weitere 339.000 auf 946.000 gestiegen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Eine theoretische und empirische Analyse der betrieblichen Determinanten von Teilzeitarbeit, Mini- und Midi-Jobs (2007)

    Pfeifer, Christian ;

    Zitatform

    Pfeifer, Christian (2007): Eine theoretische und empirische Analyse der betrieblichen Determinanten von Teilzeitarbeit, Mini- und Midi-Jobs. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 40, H. 1, S. 65-76.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die betrieblichen Determinanten von Teilzeitbeschäftigung, Mini- und Midi-Jobs. Für die empirische Analyse wird die niedersächsische Teilstichprobe des IAB-Betriebspanels der Jahre 2000 bis 2004 verwendet. Aus theoretischer Perspektive könnten alle drei Beschäftigungsformen als Instrument der Anpassungsflexibilität bei Nachfrageschocks genutzt werden. Die empirische Analyse zeigt jedoch, dass der Einfluss kurzfristiger Nachfrageschocks auf die Nutzungswahrscheinlichkeit und Nutzungsintensität recht gering ist. Ein Hemmnis für die Reduzierung der Arbeitsstunden sind quasi-fixe Beschäftigungskosten, sodass Betriebe mit einem höheren Anteil qualifizierter Arbeitskräfte weniger Gebrauch von Teilzeitbeschäftigung machen. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass vor allem die Arbeitszeitpräferenzen der Beschäftigten die Teilzeitbeschäftigung determinieren und geringfügige Beschäftigung verstärkt in 'betriebsratsfreien Zonen' stattfindet. Wahrscheinlich ist ferner, dass die gesetzlichen Neuregelungen zur Teilzeitarbeit im Jahr 2001 und zu Mini-Jobs im Jahr 2003 die Ausweitung beider Beschäftigungsformen begünstigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Phänomen des neuen Dienstmädchens: eine Analyse des Frauenarbeitsmarktes Privathaushalt in Deutschland (2007)

    Tengs, Petra;

    Zitatform

    Tengs, Petra (2007): Das Phänomen des neuen Dienstmädchens. Eine Analyse des Frauenarbeitsmarktes Privathaushalt in Deutschland. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 127 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund steigender Erwerbstätigkeit von Frauen hat sich das Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie verschärft und zwar vor allem für Frauen, die nun die verschiedensten Betreuungsaufgaben - Haushalt, Kinder, Betreuung älterer Angehöriger - und die Erwerbsarbeit miteinander vereinbaren müssen. Eine Vereinbarkeitsstrategie ist die zunehmende Umverteilung der Haus- und Sorgearbeit zwischen Frauen in bezahlter Form. Versorgungs- und Betreuungsarbeit in privaten Haushalten wird heute in zunehmendem Maße von bezahlten Hilfen übernommen. Häufig handelt es sich um Schwarzarbeit und mit der wachsenden Globalisierung dieses Arbeitsbereichs nicht selten um Arbeit von Frauen, die sich illegal in Deutschland aufhalten - Migrantinnen aus Asien oder Afrika, häufig aus Osteuropa. Die Autorin Petra Tengs gibt zunächst einen Überblick über die Organisation privater Haus- und Sorgearbeit in Deutschland. Darauf aufbauend analysiert sie die Beschäftigungsverhältnisse in privaten Haushalten und stellt die Frage nach Migrantinnen als Dienstmädchen in deutschen Haushalten. Abschließend bietet sie Lösungsstrategien zur zukünftigen Gestaltung von Haus- und Sorgearbeit an. Das Buch richtet sich an SozialwissenschaftlerInnen, Migrations- und GenderforscherInnen sowie alle, die sich mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie auseinandersetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bilanz der Minijobs und Reformperspektiven (2006)

    Brandt, Torsten;

    Zitatform

    Brandt, Torsten (2006): Bilanz der Minijobs und Reformperspektiven. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 8, S. 446-452.

    Abstract

    "Als Formen subventionierter Beschäftigung sind Mini- und Midijobs ein bereits praktiziertes Kombilohnmodell. Ihre arbeitsmarkt- und sozialpolitische Bilanz ist ernüchternd. Um Mindereinnahmen, Mitnahme- und Verdrängungseffekte zu reduzieren, wären die Abschaffung geringfügiger Nebenbeschäftigungen und die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen zielführend. Minijobber im Haupterwerb wie auch die zunehmende Zahl von Teilzeitbeschäftigten und Geringverdienern sollten Anreiz für eine grundlegende Reform des Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherung sein. Diese sollte sozialpolitische Impulse für individuelle Arbeitszeitverkürzungen liefern, um das Angebot an qualifizierter Teilzeitarbeit und beruflichen Perspektiven (insbesondere für Frauen) auszuweiten, und die Finanzierung sozialer Sicherung reorganisieren. Vorgeschlagen wird ferner die Abschaffung der Mini- und Midijobs zu Gunsten einer degressiven, steuerfinanzierten Übernahme nur der Arbeitnehmer-Sozialbeiträge für monatliche Verdienste bis zur gültigen Pfändungsfreigrenze." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Was heißt hier "geringfügig"? Minijobs als wachsendes Segment prekärer Beschäftigung (2006)

    Bäcker, Gerhard;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard (2006): Was heißt hier "geringfügig"? Minijobs als wachsendes Segment prekärer Beschäftigung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 255-261.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, welche Entwicklung die Minijobs nach der Neuregelung von 2003 genommen haben. Skizziert werden die Strukturmerkmale dieser Beschäftigungsverhältnisse, und bei der Suche nach den Bestimmungsfaktoren der expansiven Entwicklung wird zwischen dem Arbeitsangebot und der Arbeitsnachfrage unterschieden. Es wird die These entwickelt, dass das Interesse der Unternehmen an einer Ausweitung von Minijobs vor allem dem Tatbestand geschuldet ist, dass es sich hier um ausgesprochene Niedriglohntätigkeiten handelt, die zudem in der Praxis nur eingeschränkt den üblichen tarif- und arbeitsrechtlichen Regelungen unterliegen. Daraus lässt sich ein hohes ökonomisches Interesse der Unternehmen ableiten, reguläre, das heißt sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse durch die preiswerteren Minijobs zu ersetzen. Vor diesem Hintergrund werden die Beschäftigungseffekte der Neuregelung kritisch bewertet und Alternativvorstellungen entwickelt. Vor allem ein gesetzlicher Mindestlohn könnte als Sperrriegel gegenüber einer zunehmenden Prekarisierung dieser Beschäftigungsverhältnisse wirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating the German "Mini-Job" reform using a true natural experiment (2006)

    Caliendo, Marco ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Katharina Wrohlich (2006): Evaluating the German "Mini-Job" reform using a true natural experiment. (DIW-Diskussionspapiere 569), Berlin, 24 S.

    Abstract

    Die Frage, wie man die Arbeitsanreize für Menschen mit geringem Einkommen verstärken kann, ist ein gemeinsames Thema in der politischen Debatte über die europäischen Länder hinweg. Die am 1. April 2003 in Kraft getretene 'Mini-Job'-Reform befindet sich im Einklang mit dieser Politik, indem sie Arbeitseinkommen unterhalb einer bestimmten Schwelle von Steuern und Sozialabgaben der Arbeitnehmer befreit. In der Untersuchung wird eine ex-post Evaluation vorgenommen, um die Kurzzeiteffekte der Reform zu identifizieren. Die Identifikationsstrategie benutzt eine exogene Variante der Interviewmonate im deutschen Sozio-ökonomischen Panel (SOEP), die es ermöglicht, zwischen verschiedenen Gruppen, die von der Reform betroffen (oder nicht betroffen) sind, zu unterscheiden. Um saisonale Effekte berücksichtigen zu können, wird zusätzlich vom Ansatz der Difference-in-Differences-Methode Gebrauch gemacht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kurzzeiteffekte der Reform begrenzt sind. Es gibt keine signifikanten Kurzzeiteffekte für die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse. Es gibt jedoch Hinweise dahingehend, dass unverheiratete Männer, die bereits in einem Arbeitsverhältnis stehen, umgehend reagieren und sich somit die Zahl der ausgeübten Zweitjobs erhöht. (IAB)

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    Der erweiterte Minijob für Arbeitslose: ein Reformvorschlag (2006)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Jochen Kluve & Christoph M. Schmidt (2006): Der erweiterte Minijob für Arbeitslose. Ein Reformvorschlag. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 7, H. 2, S. 227-255. DOI:10.1111/j.1465-6493.2006.00207.x

    Abstract

    In dem Aufsatz wird der Vorschlag eines 'Erweiterten Minijob' vorgestellt und diskutiert, der die folgenden Regelungen enthalten soll: Für Personen, die seit mindestens 6 Monate arbeitslos sind, bleibt ein Verdienst bis 800 Euro für maximal 24 Monate steuer- und abgabenfrei; Arbeitgeber zahlen analog zur derzeitigen Regelung eine Pauschale von 25 Prozent (Steuern und Sozialversicherungsbeiträge); 20 Euro werden nicht auf den Leistungsbezug angerechnet, darüber hinaus gehende Beträge zu 50 Prozent. Dieser Reformvorschlag unterscheidet sich von anderen vor allem dadurch, dass die Förderung temporärer Natur ist und die Teilnahme auf freiwilliger Basis erfolgt. Mit dem Vorschlag wäre es für Arbeitslose finanziell wesentlich attraktiver, einen Minijob anzunehmen. Die bei einer Umsetzung des Vorschlags zu erwartenden Beschäftigungseffekte, sowie Kosten und Erträge werden diskutiert. Bei einer Umsetzung der Reform würde für die nächsten drei Jahre eine Nettoentlastung des Arbeitsmarktes um etwa 240.000 Arbeitslose erwartet. (IAB)

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    Alternative Beschäftigungsformen in Deutschland: Effekte der Neuregelung von Zeitarbeit, Minijobs und Midijobs (2006)

    Fertig, Michael ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Fertig, Michael & Jochen Kluve (2006): Alternative Beschäftigungsformen in Deutschland. Effekte der Neuregelung von Zeitarbeit, Minijobs und Midijobs. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 97-117.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Effekte der im Rahmen der Hartz-Reformen vorgenommenen Neuregelungen der Arbeitnehmerüberlassung und der geringfügigen Beschäftigung. Der Fokus liegt hierbei jeweils auf den Wirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Anzahl und Struktur der Beschäftigung in Zeitarbeit, Minijobs und Midijobs. Für alle drei Beschäftigungsformen zeigen die ökonometrischen Analysen positive Effekte im Sinne der Reformen, d.h. eine Ausweitung der Beschäftigung, die für Minijobs sehr umfangreich, für Zeitarbeit und Midijobs eher moderat ausfällt. Vorläufige Ergebnisse aus Implementationsanalysen und Befragungen ergeben allerdings, dass 'Klebeeffekte' der Zeitarbeit und eine 'Brückenfunktion' der Minijobs kaum festzustellen sind, während Midijobs unter Umständen eine 'Brücke' in voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sein könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mini- und Midijobs (2006)

    Fertig, Michael ;

    Zitatform

    Fertig, Michael (2006): Mini- und Midijobs. In: J. Lange & H. Pfannkuche (Hrsg.) (2006): Und die Moral von der Geschicht'...? : die Evaluierung der Arbeitsmarktreformen ("Hartz I bis III") (Loccumer Protokoll, 14/06), S. 185-194.

    Abstract

    Im Rahmen der Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission zur Reform der Minijobs sowie zur Einführung der Gleitzone in der Sozialversicherung (so genannte Midijobs) werden Zwischenergebnisse mit Stand zweites Quartal 2004 vorgestellt und diskutiert. Es wird festgestellt, dass die Ziele dieser Reformen nur teilweise erreicht werden konnten. Die Anzahl beider Beschäftigungsverhältnisse ist signifikant gestiegen und die angestrebte Attraktivität eingetreten. Allerdings ist der Aspekt der 'Brücke' für Arbeitslose von solchen Jobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verbesserungsfähig. Die Untersuchung zeigt, dass Arbeitnehmer durchaus bereit sind, zumindest vorübergehend eine so genannte atypische Beschäftigung aufzunehmen und dabei auch Lohnverzicht zu üben, in der Hoffnung auf Aufstiegsmobilität. Es wird vorgeschlagen, diese Bereitschaft zu stärken, zum Beispiel durch den Ausbau der Förderung in einem Programm 'Erweiterte Minijobs für Arbeitslose'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Das Rätsel Minijob (2006)

    Hanau, Peter;

    Zitatform

    Hanau, Peter (2006): Das Rätsel Minijob. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 23, H. 15, S. 809-810.

    Abstract

    Vom 1.7.2006 an sind die Minijobs neu geregelt worden. Der Autor erörtert die damit einhergehenden Fragen, Friktionen und Problemlösungen. (IAB)

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    Mehrfachbeschäftigung: Ein Job ist nicht genug (2006)

    Hirschenauer, Franziska ; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Hirschenauer, Franziska & Frank Wießner (2006): Mehrfachbeschäftigung: Ein Job ist nicht genug. (IAB-Kurzbericht 22/2006), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Mitte 2004 gingen in Deutschland rund 1, Millionen Menschen mehr als einer Beschäftigung nach. Die Mehrfachbeschäftigungsquote betrug damit 4,7 Prozent. 82 Prozent der Mehrfachbeschäftigten übten neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung eine geringfügige Nebentätigkeit aus. 11 Prozent kombinierten mehrere Mini-Jobs und 7 Prozent hatten mehrere sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen. Zwischen 2002 und 2004 hat die Mehrfachbeschäftigung deutlich zugenommen. Ein wesentlicher Grund dafür lag in der Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Seit April 2003 können in einem Mini-Job maximal 400 EURO monatlich steuer- und abgabenfrei hinzuverdient werden, selbst wenn man bereits im Hauptjob sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Die räumliche Verteilung der Mehrfachbeschäftigung spiegelt die regionale Arbeitsmarktlage recht deutlich wider: In Regionen mit vergleichsweise günstiger Beschäftigungssituation wird häufiger mehrfach gearbeitet. Noch ist unklar, ob Mehrfachbeschäftigte freiwillig nach flexibleren Erwerbsformen suchen, oder ob sie schlicht der Not gehorchen. Fest steht aber, dass institutionelle Regeln Veränderungen durchaus beschleunigen oder auch bremsen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
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  • Literaturhinweis

    Minijobs: Instrument für Beschäftigungsaufbau oder Verdrängung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung? (2006)

    Kaldybajewa, Kalamkas; Mielitz, Bernd; Thiede, Reinhold;

    Zitatform

    Kaldybajewa, Kalamkas, Bernd Mielitz & Reinhold Thiede (2006): Minijobs: Instrument für Beschäftigungsaufbau oder Verdrängung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung? In: RV aktuell. Amtliches Mitteilungsblatt der Deutschen Rentenversicherung, Jg. 53, H. 4, S. 126-132.

    Abstract

    "Vorliegende Untersuchungen zu Anzahl, Struktur und Entwicklung von Minijobs und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sagen wenig darüber aus, ob Betriebe die Minijobs zur Verdrängung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung oder aber als Instrument zum flexiblen Beschäftigungsaufbau nutzen. Hinweise zur Beantwortung dieser Frage kann u.U. eine Analyse der Veränderung der betrieblichen Beschäftigtenzahlen (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Minijobs) liefern, die auf Basis der von den Betrieben regelmäßig an die Rentenversicherungsträger (RV-Träger) abgegebenen Meldungen ermittelt werden können. In diesem Beitrag werden hierzu erste Ergebnisse präsentiert. Sie basieren auf einem Datensatz, der alle bei der Bundesversicherungsanstalt für Angesellte (BfA) Versicherten (versicherungspflichtige Arbeitnehmer und Beschäftigte mit Minijobs) einer größeren Anzahl von Betrieben enthält, die als Stichprobe aus der sog. Betriebsstättendatei der Rentenversicherung (RV) gezogen wurde. Die Ergebnisse können als vorsichtiger Hinweis darauf interpretiert werden, dass Minijobs zumindest im Jahr 2003 von den Betrieben tendenziell häufiger zur Verdrängung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung genutzt wurden als zum flexiblen Aufbau neuer Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mindestens sechs Millionen Niedriglohnbeschäftigte in Deutschland: welche Rolle spielen Teilzeitbeschäftigung und Minijobs? (2006)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2006): Mindestens sechs Millionen Niedriglohnbeschäftigte in Deutschland. Welche Rolle spielen Teilzeitbeschäftigung und Minijobs? (IAT-Report 2006-03), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Knapp 21% aller abhängig Beschäftigten in Deutschland arbeiten für Niedriglöhne. Nach der international üblichen Definition der Niedriglohngrenze (zwei Drittel des Medianentgelts) beträgt diese im Jahre 2004 in Westdeutschland 9,83 EURO und im Osten 7,15 EURO. Das beträchtliche Ost-West-Gefälle erfordert eine getrennte Berechnung für 'alte' und 'neue' Bundesländer, die hochgerechnet mindestens 6 Mio. Niedriglohnbeschäftigte ergibt. Während viele vorliegende Studien sich ausschließlich auf Vollzeitbeschäftigte und ihre Monatsverdienste beziehen, basiert unsere Untersuchung auf Brutto-Stundenlöhnen und ermöglicht damit die Einbeziehung von Teilzeitbeschäftigung und Minijobs. Teilzeitbeschäftigte und Minijobber/innen sind überdurchschnittlich häufig von niedrigen Stundenlöhnen betroffen. In Minijobs sind Niedriglöhne sogar fast die Regel. Dies ist weitgehend unabhängig vom Qualifikationsniveau der Beschäftigten, d. h. in einem Minijob verdient (fast) jede/r schlecht. Während unter den Vollzeit Beschäftigten Frauen etwa doppelt so häufig von Niedriglöhnen betroffen sind wie Männer, sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei Teilzeitarbeit geringer. Bei Minijobs sind Männer sogar etwas häufiger zu Niedriglöhnen beschäftigt als Frauen. Die extrem hohen Niedriglohnanteile bei Minijobs erwecken den Eindruck, dass der mit dieser Beschäftigungsform verbundene Steuer- und Beitragsvorteil von den Beschäftigten häufig als Brutto-Lohnzugeständnis an den Arbeitgeber weiter gegeben wird. Diese Praxis verstößt gegen das Diskriminierungsverbot im Teilzeit- und Befristungsgesetz. Für die aktuelle Debatte über gesetzliche Mindestlöhne bedeutsam ist die Berechnung von Niedriglöhnen in einer engeren Definition von weniger als 50 % des Medianentgelts: 9 % oder gut 2,6 Millionen abhängig Beschäftigte arbeiten für Stundenlöhne von unter 7,38 EURO in West- bzw. 5,37 EURO in Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Minijob-Reform im deutschen Mittelstand: eine empirische Analyse mit den Daten der Studie "MIND 04" (2006)

    Werner, Arndt ;

    Zitatform

    Werner, Arndt (2006): Die Minijob-Reform im deutschen Mittelstand. Eine empirische Analyse mit den Daten der Studie "MIND 04". In: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.) (2006): Jahrbuch zur Mittelstandsforschung 1/2006 (Schriften zur Mittelstandsforschung. N.F., 112), S. 69-92.

    Abstract

    "Trotz dieses rasanten Wachstums der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland konnte bislang nicht abschließend geklärt werden, ob hier tatsächlich zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen worden sind oder ob diese Zunahme auf die Zerlegung bereits vorhandener sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze zurückzuführen ist. Mit der Beantwortung dieser Forschungsfrage hat sich das Forschungsprojekt beschäftigt. Die empirische Analyse der Untersuchung greift dabei auf die aktuelle Erhebung der MIND-Studie 04 - einer repräsentativen Befragung mittelständischer Unternehmen in Deutschland - aus dem Jahr 2005 zurück. Im Kern der Arbeit wurde multivariat untersucht, wie sich die betriebliche Fluktuationsrate, anstehende Rationalisierungs- bzw. Kostensenkungsmaßnahmen und der (geplante) Abbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung - unter Kontrolle zahlreicher unternehmensspezifischer und struktureller Einflussfaktoren - auf den Ausbau von Mini- und Midijobs auswirkt. Die Befunde liefern empirisch fundierte Hinweise darauf, dass im deutschen Mittelstand zum Teil für einfache Tätigkeiten und in spezifischen Branchen eine Zerlegung von Normalarbeitsverhältnissen in Mini- und Midijobs stattfindet. In eine ähnliche Richtung deuten auch die Ergebnisse zur Personalfluktuation und betrieblichen Rationalisierungsbestrebungen. KMU mit hohen Personal-Austauschraten weisen einen höheren Anteil an Mini- und Midijobbern in ihrer Belegschaft auf. Auch Unternehmen, welche rationalisieren bzw. Kosten senken wollen, haben anteilig mehr Mini- und Midijobber in der Belegschaft als solche, die nicht rationalisieren wollen. Dagegen spielt sowohl die wirtschaftliche Situation des Unternehmens als auch das Unternehmensalter, Import- und Exportaktivitäten und die Betriebszugehörigkeitsdauer der Belegschaft keine Rolle für die betriebliche Entscheidung, Stellen mit Mini- und Midijobbern zu belegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Making work pay in a rationed labour market: the mini-job reform in Germany (2005)

    Bargain, Olivier ; Caliendo, Marco ; Orsini, Kristian; Haan, Peter;

    Zitatform

    Bargain, Olivier, Marco Caliendo, Peter Haan & Kristian Orsini (2005): Making work pay in a rationed labour market. The mini-job reform in Germany. (DIW-Diskussionspapiere 536), Berlin, 29 S.

    Abstract

    "To tackle mass unemployment and increase participation rates, the German government over recent years has mainly focused on supply side strategies, including 'making work pay' policies. The 2003 Mini-Job reform introduced an extended subsidy of social security contributions for low wage workers. In this paper, we evaluate the employment effects of this reform using a behavioural tax-benefit microsimulation model. Ex-ante micro policy evaluations based on labour supply models usually ignore involuntary unemployment. This leads to biased estimates of labour supply elasticities and erroneous predictions of the effects of the measure. This aspect is all the more important in a country like Germany, characterized by high unemployment. In this analysis we evaluate the employment effects of the Mini-Job reform by controlling for involuntary unemployment through a double-hurdle model. When focusing on the main labour force, we show that the Mini-Job reform has only a small positive effect on the extensive margin, which is outweighed by a reduction of working hours at the intensive margin." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mini- und Midijobs im Kontext aktivierender Arbeitsmarkt- und Sozialpolitk: Konsequenzen für Arbeitnehmerrechte, den Arbeitsmarkt und den Zusammenhang von Wohlfahrt und Beschäftigung (2005)

    Brandt, Torsten;

    Zitatform

    Brandt, Torsten (2005): Mini- und Midijobs im Kontext aktivierender Arbeitsmarkt- und Sozialpolitk. Konsequenzen für Arbeitnehmerrechte, den Arbeitsmarkt und den Zusammenhang von Wohlfahrt und Beschäftigung. (WSI-Diskussionspapier 142), Düsseldorf, 61 S.

    Abstract

    "Einleitend werden die Forschungsdefizite zu Mini- und Midijobs im Kontext aktivierender Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik dargestellt. Daran anschließend wird der theoretische Zugang des RESORE Projektes (Employees resources and social rights in Europe) skizziert, die Begriffe 'subventionierte Beschäftigung' und 'work-welfare nexus' näher erläutert und die sich daraus ableitenden expliziten Fragestellungen des Beitrags aufgeführt. Darauf aufbauend werden in den weiteren Abschnitten die Konsequenzen der Neuregelung für die Mini- und Midijobber und deren Arbeitgeber differenziert dargestellt, qualitative und quantitative Befunde aktueller Evaluierungen zusammengefasst und Effekte für den Arbeitsmarkt, die industriellen Beziehungen und für Verteilungswirkungen innerhalb des Systems der sozialen Sicherung skizziert. Danach werden Konsequenzen für die deutsche wohlfahrtstaatliche Konzeption des Zusammenhangs von Beschäftigung und Wohlfahrt aufgeführt und im abschließenden Ausblick politische Perspektiven - auch für Gewerkschaften - angeregt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was hat die Reform der Minijobs bewirkt?: Erfahrungen nach einem Jahr (2005)

    Fertig, Michael ; Scheuer, Markus; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Jochen Kluve & Markus Scheuer (2005): Was hat die Reform der Minijobs bewirkt? Erfahrungen nach einem Jahr. (RWI-Schriften 77), Berlin: Duncker & Humblot, 143 S. DOI:10.3790/978-3-428-51798-5

    Abstract

    Die Untersuchung beinhaltet eine Analyse der Auswirkungen der "Hartz-Reformen" im Bereich der Minijobs. "Untersucht werden insbesondere die Quellen des Zuflusses in Minijobs nach der Reform sowie der Handlungsbedarf, der dadurch entsteht, dass Arbeitslose nicht im erwarteten Umfang derartige Beschäftigungsverhältnisse aufnehmen bzw. aus ihnen heraus in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln.
    Die Ergebnisse liefern ein gemischtes Bild: So wurde das Ziel, die Attraktivität geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse zu steigern, zwar erreicht, jedoch sind erhebliche Zweifel angebracht, ob Minijobs für Arbeitslose tatsächlich als Brücke in nicht-geringfügige Beschäftigung dienen können. Um diese Funktion zu stärken, wird der "Erweiterte Minijob für Arbeitslose" vorgestellt, der in bestimmten Fällen eine zeitlich befristete Erhöhung der Einkommensgrenze vorsieht, wobei gleichzeitig die Hinzuverdienstmöglichkeiten generöser gestaltet werden. Zur Abrundung werden die Arbeitsmarktwirkungen sowie die "Kosten" des Reformvorschlags abgeschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Inhaltsübersicht:
    Problemstellung und Aufbau der Arbeit
    1. Institutioneller Hintergrund
    2. Aufgabenstellung und Überblick über die Untersuchung
    Erstes Kapitel: Literaturüberblick und theoretischer Hintergrund
    1. Ziele der Neuregelung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse
    2. Theoretischer Hintergrund
    3. Ex ante-Evaluation
    Zweites Kapitel: Der Niedriglohnsektor in Deutschland - ein statistisches Porträt
    1. Das Sozio-Ökonomische Panel
    2. Niedriglohnschwelle
    3. Inzidenz der Niedriglohnbeschäftigung
    4. Dynamik der Niedriglohnbeschäftigung
    5. Determinanten der Niedriglohnbeschäftigung
    Drittes Kapitel: Beschäftigte in Minijobs - Design und Ergebnisse der Befragung
    1. Design und Durchführung der Erhebung
    2. Repräsentativität der Stichprobe
    3. Ergebnisse der Erhebung
    Viertes Kapitel: Zwischenfazit und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen
    1. Zusammenfassung der Ergebnisse
    2. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen
    Fünftes Kapitel: Ein Reformvorschlag - der erweiterte Minijob für Arbeitslose
    1. Finanzielle Anreize im Wohlfahrtssystem
    2. Das kanadische SSP: Bestandteile und Resultate
    3. Der erweiterte Minijob für Arbeitslose

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  • Literaturhinweis

    Gleichbehandlung geringfügig Beschäftigter beim Entgelt (2005)

    Hanau, Peter;

    Zitatform

    Hanau, Peter (2005): Gleichbehandlung geringfügig Beschäftigter beim Entgelt. In: Der Betrieb, Jg. 58, H. 17, S. 946-948.

    Abstract

    "Minijobs gelten den Einen als Beschäftigungswunder, Anderen als Vernichter regulärer Arbeitsplätze. Der Beitrag zeigt, dass die Wirkung der Minijobs vor allem davon abhängt, ob die gebotene Gleichbehandlung mit vergleichbaren vollbeschäftigten Arbeitnehmern an deren Brutto- oder Nettoentgelt orientiert wird, und befürwortet die Orientierung am Bruttoentgelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low-skill work in flux (2005)

    Jaehrling, Karen ; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen & Claudia Weinkopf (2005): Low-skill work in flux. In: Management Revue, Jg. 16, H. 3, S. 389-403.

    Abstract

    Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die traditionellen Annahmen über geringqualifizierte Arbeit noch heute anwendbar sind. Handelt es sich tatsächlich um Tätigkeiten, die keinerlei besondere Fähigkeiten erfordern? Auf welche Art und Weise können Unternehmen solche Arbeitsstellen besetzen? Welche Rolle spielen in dieser Hinsicht die sogenannten atypischen Beschäftigungsformen? Die Analyse basiert auf der Auswertung vorliegender Untersuchungen zur Einstellungsproblematik der geringqualifizierten Arbeit und auf Fallstudien zur Besetzung geringqualifizierter Stellen in verschiedenen Dienstleistungsbranchen. Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass sich die Anforderungen an die Arbeit wandeln und differenzierter werden, was zu der Annahme führt, dass auch die geringqualifizierte Arbeit sich in einem Wandlungsprozess befindet. Deshalb haben Unternehmen eine Reihe verschiedener Einstellungsstrategien entwickelt, um solche Stellen zu besetzen, wobei flexible Arbeitsbeziehungen und sogenannte Mini-Jobs eine Rolle spielen. (IAB)

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    Mehr Minijobs = mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt?: Fluktuation der Arbeitskräfte und Beschäftigungsstruktur in vier Dienstleistungsbranchen (2005)

    Kalina, Thorsten; Voss-Dahm, Dorothea;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Dorothea Voss-Dahm (2005): Mehr Minijobs = mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt? Fluktuation der Arbeitskräfte und Beschäftigungsstruktur in vier Dienstleistungsbranchen. (IAT-Report 2005-07), Gelsenkirchen, 10 S.

    Abstract

    "Bei den ausschließlich geringfügig Beschäftigten ist die Fluktuation mehr als doppelt so hoch wie bei voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die starke Zunahme der geringfügigen Beschäftigung steigert durch das höhere Niveau der Fluktuation in dieser Beschäftigungsform die Arbeitsmarktdynamik - gesamtwirtschaftlich nur um 1-2 Prozentpunkte, in den Branchen mit hohem Anteil von Minijobs aber erheblich stärker. Die Branchenarbeitsmärkte im Hotel- und Gaststättengewerbe und im Reinigungsgewerbe sind zu charakterisieren durch einen hohen Anteil gering qualifizierter Beschäftigter, eine starke Verbreitung von Minijobs und eine hohe Fluktuation aller Beschäftigten. Die Branchenarbeitsmärkte im Einzelhandel sowie im Gesundheitssektor sind dagegen stark auf Beruflichkeit orientiert. In beiden Branchen liegt der Anteil von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. Das schlägt sich nieder in geringen Fluktuationsraten bei den voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, nicht jedoch im Segment der Minijob-Beschäftigung. Wächst die Minijob-Beschäftigung in den Branchen mit hohen Anteilen von gering qualifizierten Beschäftigten weiter wie bisher, dann könnten gering qualifizierte Beschäftigte zunehmend Schwierigkeiten haben, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Betriebliche Determinanten von Teilzeitarbeit, Mini- und Midi-Jobs: eine theoretische und empirische Analyse mit niedersächsischen Betriebsdaten (2005)

    Pfeifer, Christian ;

    Zitatform

    Pfeifer, Christian (2005): Betriebliche Determinanten von Teilzeitarbeit, Mini- und Midi-Jobs. Eine theoretische und empirische Analyse mit niedersächsischen Betriebsdaten. (Diskussionspapiere / Universität Hannover, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 324), Hannover, 27 S.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die betrieblichen Determinanten von Teilzeitbeschäftigung, Mini- und Midi-Jobs. Aus theoretischer Perspektive könnten alle drei Beschäftigungsformen als Instrument der Anpassungsflexibilität bei Nachfrageschocks genutzt werden. Die empirische Analyse zeigt, dass aber lediglich die Nutzung von Mini- und Midi-Jobs signifikant mit einem Nachfrageschock korreliert ist und diese Beschäftigungsformen weniger als flexible Randbelegschaft denn als Instrument der Arbeitszeitflexibilität genutzt werden. Ein Hemmnis für die Reduzierung der Arbeitsstunden sind quasi-fixe Beschäftigungskosten, so dass Betriebe mit einem höheren Anteil qualifizierter Arbeitskräfte weniger Gebrauch hiervon machen. Insgesamt deuten die Ergebnisse daraufhin, dass vor allem die Arbeitszeitpräferenzen der Beschäftigten die Teilzeitbeschäftigung determinieren und geringfügige Beschäftigung verstärkt in 'interessenvertretungsfreien Zonen' stattfindet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Work incentives and labor supply effects of the Mini-Jobs Reform in Germany (2005)

    Steiner, Viktor; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Steiner, Viktor & Katharina Wrohlich (2005): Work incentives and labor supply effects of the Mini-Jobs Reform in Germany. In: Empirica, Jg. 32, H. 1, S. 91-116. DOI:10.1007/s10663-005-1982-x

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Sozioökonomischen Panels wird die Arbeitsmarktreform in Deutschland analysiert, speziell die Subventionierung von Sozialabgaben im Niedriglohnbereich ab April 2003. Die Simulation zeigt, dass die Beschäftigungseffekte durch die Reform sehr gering sind. Der geringe positive Effekt wird zudem aufgewogen durch negative Beschäftigungseffekte bei den übrigen Beschäftigten. Auch die steuerlichen Effekte werden negativ eingeschätzt. Es wird gefolgert, dass die Einführung von Mini-Jobs kein geeignetes Mittel darstellt, um die Beschäftigungschancen von niedrigverdienenden Arbeitnehmern zu verbessern. (IAB)

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    Minijob-Reform: keine durchschlagende Wirkung (2005)

    Steiner, Viktor; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Steiner, Viktor & Katharina Wrohlich (2005): Minijob-Reform. Keine durchschlagende Wirkung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, H. 8, S. 141-146.

    Abstract

    "Die sog. Minijob-Reform, die als Teil des Zweiten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz II') am 1. April 2003 in Kraft trat, soll die Arbeitsanreize im Bereich geringer Erwerbseinkommen verbessern und damit die strukturelle Arbeitslosigkeit reduzieren. Dazu wurde die bisherige Beschränkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf maximal 15 Stunden aufgehoben und die Geringfügigkeitsgrenze bei der Sozialversicherung erhöht. Die Arbeitsmarktwirkungen und die Effekte der Reform auf Steueraufkommen und Sozialversicherungsbeiträge wurden vom DIW Berlin auf der Basis eines Mikrosimulationsmodells untersucht. Dabei sind auch indirekte Effekte, die sich aus den Arbeitsmarktwirkungen auf das Einkommensteueraufkommen und auf die Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung ergeben, berechnet worden. Es wurden nicht nur die Wirkungen der Reform auf das Arbeitsangebot der bisher nicht erwerbstätigen Personen, sondern auch die in der wirtschaftspolitischen Diskussion häufig unberücksichtigten Effekte auf das Arbeitsangebot der bereits Beschäftigten analysiert. Die Schätzungen zeigen, dass die Minijob-Reform mit einer geringen Zunahme der Zahl der ausschließlich geringfügig beschäftigten Personen verbunden sein dürfte. Unberücksichtigt bleiben bei der Analyse mögliche Effekte auf den Umfang der Nebenerwerbstätigkeit und auf die eventuelle Legalisierung der bisherigen Schwarzarbeit. Gleichzeitig ist aber zu erwarten, dass aufgrund der Reform bereits Beschäftigte ihre Arbeitszeit reduzieren. Unter dem Strich dürfte daher das gesamte Arbeitsvolumen leicht sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verdrängen Minijobs "normale" Beschäftigung? (2005)

    Voss-Dahm, Dorothea;

    Zitatform

    Voss-Dahm, Dorothea (2005): Verdrängen Minijobs "normale" Beschäftigung? In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 232-246.

    Abstract

    In den vergangenen fünf Jahren hat es eine deutliche Verschiebung zwischen verschiedenen Beschäftigungsformen gegeben: Die abhängige Beschäftigung wuchs im Zeitraum 1999-2004 ausschließlich im Bereich der Teilzeitbeschäftigung und dort vor allem im Bereich der Minijobs. Am Beispiel des Einzelhandels wird der Frage nachgegangen, "warum die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung erfolgreich und zugleich problematisch ist". Im Einzelhandel, in dem knapp neun Prozent aller abhängig Beschäftigten in Deutschland einer Erwerbstätigkeit nachgehen, stellen Minijob-Beschäftigte bereits ein Viertel aller Beschäftigten. Gleichzeitig ist der Einzelhandel eine Branche, in der mit 72 Prozent mehrheitlich Frauen beschäftigt sind, und in der - durch die Kombination von hohem Teilzeit- und Minijobanteil und mäßigen Stundenlöhnen - überwiegend niedrige Einkommen erzielt werden. Ein wachsender Anteil der Beschäftigten im Einzelhandel kann mit der Arbeit also kein existenzsicherndes Einkommen erzielen, sondern hat lediglich die Möglichkeit, sich etwas hinzu zu verdienen. Zum Thema Minijobs werden Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte des Instituts Arbeit und Technik vorgestellt. Demnach gibt es im Einzelhandel eine gemeinsame Interessenlage von Unternehmen und Beschäftigten. Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot entwickeln - unterstützt durch die von der Politik vorgegebene Regulierung - ein je spezifisches Interesse an dieser Beschäftigungsform, und in der wechselseitigen Verstärkung dieser Interessen liegt der Grund des starken Wachstums der Minijobbeschäftigung. Insgesamt wird die Ausbereitung von Minijobs kritisch betrachtet, da sie zu Lasten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse geht, und Minijobs vor allem für anderweitig sozial abgesicherte Erwerbspersonen attraktiv sind: "Anstatt die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen für vollwertige Arbeitsverhältnisse zu verbessern, um die Arbeitslosigkeit abzubauen, verzichten Staat und Gesellschaft auf Einnahmen, um vor allem Erwerbsgruppen zu subventionieren, die anderweitig sozial abgesichert sind und mit der Aufnahme eines Minijobs ihre eigenständige soziale Absicherung hinten anstellen." (IAB2)

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    Minijob-Bilanz: Kaum Lohnfortzahlung bei Krankheit und Mutterschaft: Lohnausgleichskasse machte 136,6 Millionen Überschuss (2005)

    Winkel, Rolf;

    Zitatform

    Winkel, Rolf (2005): Minijob-Bilanz: Kaum Lohnfortzahlung bei Krankheit und Mutterschaft. Lohnausgleichskasse machte 136,6 Millionen Überschuss. In: Soziale Sicherheit, Jg. 54, H. 9, S. 292-298.

    Abstract

    "Im April 2003 trat die Minijob-Reform in Kraft. Die Zahl der geringfügigen Jobs hat sich daraufhin exorbitant erhöht. Doch der Boom bei den Minijobs hat für den Arbeitsmarkt wenig gebracht, wie die folgende Bilanz zeigt. Doch dieser Boom hat für den Arbeitsmarkt wenig gebracht, wie die folgende Bilanz zeigt. Und mindestens genau so wichtig: Es handelt sich um einen Boom von Arbeitsverhältnissen, die - zwar nicht de jure, wohl aber de facto - zweitklassig sind. So stellt der Ende August 2005 veröffentlichte Geschäftsbericht 2004 der für die Minijobs zuständigen Bundesknappschaft fest: Die Lohnausgleichskasse der Knappschaft hat in den Jahren 2003 und 2004 insgesamt einen Überschuss in Höhe von 136,6 Millionen Euro gemacht. Diese Kasse ersetzt Arbeitgebern von Minijobbern ihre Ausgaben für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bei Mutterschaft. Solche Ausgaben erfolgten aber in den vergangenen Jahren kaum. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der Minijobs und geht insbesondere auf die Situation der Lohnausgleichskasse ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erwerbspersonenpotenzial, Erwerbstätigkeit, sozialversicherungspflichtige und geringfügige Beschäftigung: Entwicklung und Struktur 2000-2005 (2005)

    Abstract

    Der Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung und Struktur des Erwerbspersonenpotenzials und der Erwerbstätigkeit für die Jahre 2000 bis 2005. Hauptergebnisse: Im Untersuchungszeitraum kam es zu einem Anstieg der Stillen Reserve um zehn Prozent. Die Alterung der Arbeitskräfte zeigt sich in einer Zunahme des Erwerbspersonenpotenzials der mittleren Altersgruppe und der 50 bis 64-jährigen. Die Zahl der Selbständigen hat sich zwischen 2000 und 2004 um acht Prozent erhöht. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der abhängig Beschäftigten (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Beamte, Soldaten und Zivildienstleistende) von 35,3 Millionen auf 34,6 Millionen verringert. Grund für diesen Rückgang ist hauptsächlich die Abnahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Dieser betrug im untersuchten Zeitraum fünf Prozent, wobei der Rückgang im Osten wesentlich stärker ausfiel. Im Hinblick auf die sektorale Verteilung gab es den stärksten Rückgang im Baugewerbe und im Bergbau. Beschäftigungszuwächse konnten dagegen im Grundstücks- und Wohnungswesen sowie im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen verzeichnet werden. Weiterhin wird ein starker Anstieg der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung konstatiert. Dabei werden zwei Drittel der Mini-Jobs von Frauen ausgeübt. Die Domäne der Mini-Jobs ist der Dienstleistungsbereich. (IAB)

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    Minijobs, Midijobs und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in privaten Haushalten (2004)

    Arntz, Melanie ; Spermann, Alexander; Jacobebbinghaus, Peter;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Peter Jacobebbinghaus & Alexander Spermann (2004): Minijobs, Midijobs und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in privaten Haushalten. In: T. Hagen & A. Spermann (2004): Hartz-Gesetze : methodische Ansätze zu einer Evaluierung (ZEW-Wirtschaftsanalysen, 74), S. 171-189.

    Abstract

    Das zentrale beschäftigungspolitische Ziel der Reform der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse durch die Einführung von Mini- und Midijobs, welche zum 01.04.2003 auf der Grundlage des Hartz-II-Gesetzes in Kraft getreten ist, ist die Aktivierung des Niedriglohnsektors. Um die Effizienz der Reformen im Hinblick auf die Beschäftigungsziele zu evaluieren, müssen diese Gesamtbeschäftigungseffekte mit den fiskalischen Kosten in Beziehung gesetzt werden. Dazu gehört die Evaluation der sog. Mitnahmeeffekte, der fiskalischen Wirkungen und der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungseffekte. Zur Evaluierung an stehen auch die Auswirkungen der Mini- und Midijob-Verhältnisse auf die Erwerbschancen und Erwerbsbiographien verschiedener Personengruppen sowie die geschlechtsspezifischen Implikationen der Neuregelungen zur geringfügigen Beschäftigung. Letztere sind auch relevant in Bezug auf die sozialversicherungsrechtlichen Absicherungen und die Arbeitsbedingungen in der Gleitzone. Der Beitrag erläutert relevante Evaluationsstudien im nationalen und internationalen Kontext und stellt eine Reihe von Evaluationsmethoden vor (Matching-Ansatz, Makroevaluation mit berechenbaren allgemeinen Gleichgewichtsmodellen, Implementationsanalyse u.a.), überprüft sie im Hinblick auf ihre Umsetzbarkeit und entwickelt einen eigenen Vorschlag für ein Evaluationskonzept, das aus methodischer Sicht im Rahmen der derzeitigen Datenverfügbarkeit mit Sicherheit durchführbar ist. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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    Minijobs im Handel - beliebt, aber kaum Chancen für Arbeitslose (2004)

    Hofmann, Herbert;

    Zitatform

    Hofmann, Herbert (2004): Minijobs im Handel - beliebt, aber kaum Chancen für Arbeitslose. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 57, H. 23, S. 22-25.

    Abstract

    "Mit der so genannten Minijob-Regelung, die im April letzten Jahres eingeführt wurde, sollte die Beschäftigungsschwelle gesenkt und Arbeitsplätze geschaffen werden. Im März 2004 übten 4,7 Mill. Personen ausschließlich eine geringfügig entlohnte Tätigkeit und weitere 1,6 Millionen den geringfügig entlohnten Job als Nebentätigkeit aus. Die steigende Zahl von Minijobs wird von den Initiatoren der Reform als Erfolg gewertet, Kritiker befürchten dagegen, dass die Minijobs zu einer massiven Substitution von sonstigen Formen der Erwerbstätigkeit durch die geringfügige Beschäftigung führen. Am Beispiel der Handelsbranche wird hier gezeigt, dass es sich bei der Verbreitung der Minijobs um kein Nullsummenspiel handelt. Zwar sank im Zeitraum Juni 2001 bis März 2004 die Zahl der im Handel beschäftigten voll sozialversicherungspflichtigen Voll- und Teilzeitkräfte um 5,5%, und die geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnisse stiegen um 7,4%, es wäre jedoch voreilig, dies als Ergebnis der Reformmaßnahmen zu interpretieren. Denn in der Handelsbranche zwingt ein intensiver Preis- und Systemwettbewerb die Unternehmen seit Jahren zu kostensparenden Maßnahmen, so dass sich die Struktur der im Handel Beschäftigten schon vor der Hartz-II-Reform in Richtung Teilzeitbeschäftigung und Geringfügigkeit entwickelt hat. Für die Integration der Bezieher von Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe (ab 1. Januar 2005 Arbeitslosengeld II) sind die Minijobs allerdings wegen der hohen Transferentzugsrate unbedeutend." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kleine Beschäftigungsverhältnisse: Kein Jobwunder: dauerhafter Rückgang von Zweitbeschäftigungen? (2004)

    Schupp, Jürgen ; Birkner, Elisabeth;

    Zitatform

    Schupp, Jürgen & Elisabeth Birkner (2004): Kleine Beschäftigungsverhältnisse: Kein Jobwunder. Dauerhafter Rückgang von Zweitbeschäftigungen? In: DIW-Wochenbericht, Jg. 71, H. 34, S. 487-497.

    Abstract

    "Die von der Bundesknappschaft im Juni 2003 erstmals identifizierten 6,4 Mill. Minijobs bestanden vermutlich zum größten Teil bereits vorher als kleine Beschäftigungsverhältnisse am Rande des Arbeitsmarktes. Der seither registrierte Zuwachs kann somit zum erheblichen Teil auf Substitution aus bisheriger Beschäftigung zurückgeführt werden. Die deutliche Ausweitung kleiner Beschäftigungsverhältnisse von 2000 bis 2003 geht zwar mit einer zunehmenden Erwerbsintegration von Frauen einher, diese beschränkt sich jedoch vielfach auf weniger stabile und niedrig entlohnte Arbeitsplätze. Arbeitslose haben bislang nicht unmittelbar von den Minijobs profitieren können; zwar stiegen die Chancen von Arbeitslosen, einen solchen Job zu bekommen, doch gleichzeitig sind bei geringem wirtschaftlichem Wachstum ihre Chancen gesunken, eine reguläre Teilzeit- oder Vollzeitstelle zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mini- und Midijobs - Ausmaß, Struktur und Dynamik: empirische Ergebnisse mit dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg (2004)

    Strotmann, Harald ; Vogel, Alexander;

    Zitatform

    Strotmann, Harald & Alexander Vogel (2004): Mini- und Midijobs - Ausmaß, Struktur und Dynamik. Empirische Ergebnisse mit dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg. (IAW-Kurzbericht 2004,06), Tübingen, 23 S.

    Abstract

    Ziel der am 1. April 2003 beschlossenen Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung ist eine Ausweitung derartiger Beschäftigungsverhältnisse. Einerseits verspricht sich die Politik erhebliche Beschäftigungswirkungen durch die Änderung, andererseits soll es durch die Reform gelingen, Schwarzarbeit insgesamt und gerade im Bereich haushaltsnaher Dienstleistungen einzudämmen. Wesentliche Merkmale der Neuregelung im Bereich der geringfügigen Beschäftigung (Minijobs) sind die Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze auf 400 Euro sowie die Aufhebung der Begrenzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 15 Stunden. Neu eingeführt wurde eine Gleitzone zwischen Einkommen von 400,01 Euro und 800 Euro, in welcher der arbeitnehmerseitige Beitragssatz von 4 Prozent sukzessive ansteigt und bei 800 Euro den Wert von knapp 21 Prozent erreicht (Midijobs). Der Beitrag verfolgt das Ziel, über die Verbreitung von Beschäftigung im unteren Lohnsegment in Baden-Württemberg zu informieren. Die empirische Analyse stützt sich dabei auf das IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg. Die Ergebnisse belegen, dass in baden-württembergischen Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum 30. Juni 2003 insgesamt rund 538.000 Personen in Minijobs und weitere 138.000 Personen in Midijobs beschäftigt waren. Dies entspricht einem Beschäftigungsanteil von 11% bzw. 3%. Knapp ein Fünftel der Midijobs sind dabei Vollzeitstellen, vier Fünftel der Jobs in der Gleitzone sind jedoch als Teilzeitarbeitsplätze vergeben. Überdurchschnittlich verbreitet sind Mini- und Midijobs in Kleinbetrieben, in den Branchen des Dienstleistungssektors und im Handel, unterdurchschnittlich dagegen im Verarbeitenden Gewerbe. (IAB)

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    Geringfügige Beschäftigung und Segmentation auf innerbetrieblichen Arbeitsmärkten des Einzelhandels (2004)

    Voss-Dahm, Dorothea;

    Zitatform

    Voss-Dahm, Dorothea (2004): Geringfügige Beschäftigung und Segmentation auf innerbetrieblichen Arbeitsmärkten des Einzelhandels. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 13, H. 4, S. 354-367. DOI:10.1515/arbeit-2004-0404

    Abstract

    "Das starke Wachstum der geringfügigen Beschäftigung wirft die Frage auf, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf betriebliche Beschäftigungssysteme hat. Am Beispiel von zehn Einzelhandelsunternehmen wird gezeigt, dass der zunehmende Anteil geringfügig Beschäftigter in einigen Unternehmen zu einer vertieften Spaltung in eine Stamm- und eine Randbelegschaft führt. In anderen Unternehmen ist trotz hoher Anteile geringfügiger Beschäftigung eine Spaltung des betrieblichen Arbeitsmarktes nicht festzustellen, denn geringfügig Beschäftigte sind hier Teil der Stammbelegschaft. Die Zunahme der geringfügigen Beschäftigung im Einzelhandel ist durch eine Interessenkoalition zwischen Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot zu erklären: Unternehmen erhalten durch Beschäftigte in kurzen Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen ein hohes Maß an numerischer Flexibilität und einige Erwerbsgruppen sind in bestimmten Lebensphasen und unter den institutionellen Rahmenbedingungen von Erwerbsarbeit an einer geringfügigen Beschäftigung interessiert. Ob die Regulierung des geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses unter beschäftigungspolitischen Gesichtspunkten sowie unter dem Aspekt einer nur eingeschränkten Partizipation bestimmter Erwerbsgruppen am Erwerbssystem gesellschaftlich wünschenswert ist, bleibt zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mini- und Midijobs in Deutschland: Sonderbericht Dezember 2004 (2004)

    Abstract

    "Für Ende Dezember 2003 liegen erstmals Auswertungen zu den Midijobs vor. Zu diesem Stichtag gab es 26,75 Mio sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Darunter waren 669.000 Arbeitnehmer oder 2,5 Prozent, die die Midijob-Regelung in Anspruch genommen haben, davon 155.000 während der gesamten Beschäftigungszeit und 514.000 wenigstens zeitweise (so genannte Mischfälle). Zusätzlich zu ihrer sozialversicherungspflichtigen Haupttätigkeit übten 1,44 Mio Beschäftigte oder 5,4 Prozent einen Minijob als Nebentätigkeit aus. Darüber hinaus waren Ende Dezember 4,54 Mio Personen ausschließlich geringfügig entlohnt beschäftigt. Minijobs finden sich im Westen relativ häufiger als im Osten, während die Inanspruchnahme der Midijob-Regelung gleich groß war. Mini- und Midijobs werden vor allem von Frauen genutzt, besonders ausgeprägt die Midijobs. Während die Altersstruktur bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigen, den Midi- und den Nebenjobbern recht ähnlich ist, sind bei den ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten Jüngere und Ältere überdurchschnittlich vertreten. Jeder achte ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte bezieht gleichzeitig Lohnersatzleistungen nach dem SGB III. Jeder zehnte ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte hat im Verlauf eines Jahres ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufgenommen. Die Domäne der Miniund Midijobs sind die Dienstleistungsbranchen. Stark vertreten sind sie in privaten Haushalten, im Reinigungsgewerbe und in der Gastronomie. Zudem konzentrieren sich Minijobs in Klein- und Mittelbetrieben. Die Entwicklung bei den Minijobs war seit Einführung der neuen Regelungen im April 2003 sehr dynamisch. Differenzierte Auswertungen liegen bis zum März und Trendschätzungen bis zum Juni 2004 vor. Danach hat die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten von März 2003 bis März 2004 um 523.100 oder 12,6 Prozent auf 4.658.900 zugenommen. Bis Juni 2004 gab es einen weiteren Zuwachs auf 4,84 Mio. Daten zu den geringfügig entlohnten Nebenjobbern liegen erst ab Juni 2003 vor, da diese Beschäftigungsform vor der gesetzlichen Neuregelung statistisch nicht erfasst werden konnte; nach einer Schätzung dürften es vor der Gesetzesänderung ca. 700.000 gewesen sein. Ihre Zahl nahm von Quartal zu Quartal erheblich zu; bis März 2004 erhöhte sie sich um ca. 850.000 oder 121 Prozent auf 1.551.700 Beschäftigte. Die Trendschätzung ergibt für Juni ein weiteres Plus auf 1,69 Mio. Insgesamt waren Ende März 6.210.600 Personen in einem Minijob beschäftigt. Im Vergleich mit dem Stand vor der Reform waren das ca. 1,37 Mio oder ca. 28 Prozent mehr. Bis Juni 2004 nahm die Zahl der Minijobs noch auf 6,53 Mio zu. Während Minijobs erheblich zugenommen haben, nahm die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter deutlich ab. Ob und inwieweit sozialversicherungspflichtig Beschäftigte durch Minijobs verdrängt wurden, bleibt weiterer Forschung überlassen. Statistische Auswertungen zeigen, dass die Ausweitung ausschließlich geringfügig entlohnter Beschäftigung zum größeren Teil auf Betriebe mit Zuwächsen bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung entfällt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsangebotseffekte der neuen Mini- und Midijobs: eine ex-ante Evaluation (2003)

    Arntz, Melanie ; Spermann, Alexander; Feil, Michael;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Michael Feil & Alexander Spermann (2003): Die Arbeitsangebotseffekte der neuen Mini- und Midijobs. Eine ex-ante Evaluation. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 3, S. 271-290.

    Abstract

    "Die gesetzlichen Bestimmungen zu den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen wurden am 1. April 2003 zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren grundsätzlich ge-ändert. Wesentliche Komponenten der 2003-Reform sind die Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze von 325 EURO auf 400 EURO (Minijobs) und die Einführung einer Gleitzone zwi-schen 400 EURO und 800 EURO (Midijobs). Der Beitrag untersucht in Form einer ex-ante Evaluation, welche maximalen Arbeitsangebotseffekte von dieser Reform der geringfügigen Beschäftigung zu erwarten sind. Theoretische Überlegungen zur Wirkung auf das Arbeitsangebot zeigen, dass für Haupterwerbstätige ohne Transferbezug nach der Reform Anreize bestehen, 400 EURO bis 800 EURO statt bisher 325 EURO zu verdienen. Außerdem werden Minijobs für bereits Beschäftigte als Hinzuverdienstmöglichkeit attraktiv. Für Personen, die schon eine geringfügige Beschäftigung im Nebenerwerb ausüben, besteht nur Anlass, ihre Tätigkeit bis zur Grenze von 400 EURO auszuweiten. Auch für bisher unbeschäftigte Ehepartner sind Minijobs interessant. Im empirischen Teil der Untersuchung wird die Arbeitsangebotsreaktion von Hauptbeschäftigten mit Hilfe des Steuer-Transfer-Mikrosimulationsmodells STSM simuliert. Die Datenbasis ist das Sozioökonomische Panel (SOEP). Zunächst werden die im Zuge der Reform veränderten Nettoeinkommen berechnet (Mikrosimulation). Anschließend wird der daraus resultierende Angebotseffekt mit einem konditionalen Logit-Modell prognostiziert. Die Arbeitsangebotsreaktion fällt bei Haushalten ohne Anspruch auf Transfer schwach aus. Zudem zeigen Haushalte mit Transferbezug gemäß der theoretischen Überlegungen eine nochmals deutlich schwächere Reaktion. Am eigentlichen Reformbedarf des Arbeitsmarktes, Arbeitslosengeld- und Sozialhilfeempfänger in stärkeren Maße in Arbeit zu bringen, geht die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse erwartungsgemäß eindeutig vorbei. Es wird evident, dass durch die Reform zwar das Problem der Abgabenfalle weitgehend gelöst wurde, die Sozialhilfefalle jedoch bestehen bleibt. Ein starker Effekt auf die Zahl ausschließlich geringfügig Beschäftigter ist nicht zu erwarten. Allenfalls die Zahl der Nebenerwerbstätigen und Zweitverdiener in Haushalten ohne Transferbezug könnte deutlich zunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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    Geringfügige und kurzfristige Beschäftigung: die wichtigsten Änderungen für Unternehmen (2003)

    Dröge, Sandra;

    Zitatform

    Dröge, Sandra (2003): Geringfügige und kurzfristige Beschäftigung. Die wichtigsten Änderungen für Unternehmen. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 58, H. 3, S. 42-47.

    Abstract

    Der Artikel beschreibt die Änderungen im zustimmungspflichtigen 2. Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. Sie betreffen hauptsächlich die so genannten Mini-Jobs. Die diesen zugrunde liegenden Regelungen werden wegen der nötigen Anpassungen erst zum 1.4.2003 in Kraft treten. Es bleibt die Unterscheidung zwischen geringfügiger und kurzfristiger Beschäftigung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Kehrtwende am Arbeitsmarkt durch Mini-Jobs und Reformen im Niedrigeinkommensbereich? (2003)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2003): Kehrtwende am Arbeitsmarkt durch Mini-Jobs und Reformen im Niedrigeinkommensbereich? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 52, H. 4, S. 91-94.

    Abstract

    "Der Bundesrat hat kurz vor Weihnachten 2002 den Weg für eine Ausweitung der Mini-Jobs und des sogenannten Niedriglohnbereichs frei gemacht. Die Neuregelung, die Beschäftigungsverhältnisse bis 800 Euro Bruttolohn im Monat betrifft, ist zum 1. April 2003 in Kraft getreten. Sie erhöht die Geringfügigkeitsgrenze der rund 4,15 Millionen kleinen Beschäftigungsverhältnisse (vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2002, 248) von 325 auf 400 Euro, und Arbeitnehmer zahlen als Brücke in den regulären Arbeitsmarkt reduzierte Beiträge zur Sozialversicherung zwischen 400,01 und 800 Euro. Die Bundesregierung hofft auf 320 000 neue Arbeitsplätze durch diese Reformen, indem kleinere Servicedienste etwa in der Industrie und den Kommunen, aber auch im Haushalt und bei der Kinderbetreuung erleichtert werden. Der Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft schätzt jedoch die damit verbundenen Belastungen der Staatskasse auf rund 1,6 Milliarden Euro. Der Beitrag beschreibt die Regelungen im Detail und versucht ihre Wirkungen aus volkswirtschaftlicher Perspektive abzuschätzen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung im Vereinigten Königreich und Deutschland: welche Rolle spielen unterschiedliche institutionelle Kontexte? (2003)

    Kim, Anna; Kurz, Karin ;

    Zitatform

    Kim, Anna & Karin Kurz (2003): Prekäre Beschäftigung im Vereinigten Königreich und Deutschland. Welche Rolle spielen unterschiedliche institutionelle Kontexte? In: W. Müller & S. Scherer (Hrsg.) (2003): Mehr Risiken - mehr Ungleichheit? : Abbau von Wohlfahrtsstaat, Flexibilisierung von Arbeit und die Folgen (Mannheimer Jahrbuch für Europäische Sozialforschung, 07), S. 167-197.

    Abstract

    Der Beitrag vergleicht die Arbeitsmärkte in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland, wobei die Deregulierung in den 1980er- und 1990er-Jahren und die Verbreitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse (Teilzeitarbeit, befristete Verträge, Ein-Personen-Selbständigkeit) im Mittelpunkt stehen. Die Unterschiede zwischen den beiden Ländern in Bezug auf Bildungssystem und die Geschlechterdimension des Wohlfahrtsstaates wird dargestellt. Die vergleichende empirische Analyse zeigt, dass prekäre Beschäftigungen auf den ersten Blick sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien überraschend wenig verbreitet zu sein scheinen. Im Jahr 1996 waren lediglich vier Prozent der deutschen und sieben Prozent der britischen Erwerbstätigen von marginaler Teilzeitarbeit betroffen, wobei der Anteil niedrig qualifizierter Frauen dabei hoch ist. Mit neun Prozent ist auch der Anteil befristeter Verträge in beiden Ländern niedrig. Vor allem in Deutschland sind hier auch hoch Qualifizierte betroffen. Hinsichtlich der beruflichen Selbständigkeit unterscheiden sich beide Länder bezüglich der Qualifikation: In Großbritannien sind niedrig Qualifizierte häufiger selbstständig als in Deutschland, wo stärkere Auflagen in Bezug auf Bildung und Berufserfahrung die Ein-Personen-Selbständigkeit einschränken. Aufgrund der institutionellen Besonderheiten in beiden Ländern sind die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung mit jeweils unterschiedlichem Ausmaß an Unsicherheit verbunden. (IAB)

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    Die Hartzschen Mini-Jobs - Eine Chance für Arbeitslose? (2003)

    Knabe, Andreas ;

    Zitatform

    Knabe, Andreas (2003): Die Hartzschen Mini-Jobs - Eine Chance für Arbeitslose? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 83, H. 4, S. 245-250.

    Abstract

    Die Vorschläge der Hartz-Kommission zur Reform des Arbeitsmarktes sehen auch die Ausweitung der geringfügig entlohnten Beschäftigung vor. In dem Beitrag wird untersucht, ob die so genannten Mini-Jobs einen arbeitsmarktpolitischen Fortschritt bedeuten. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass durch die Reform keine neuen Arbeitsplätze entstehen werden und die Arbeitslosigkeit nicht sinken wird. (IAB)

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    Mit Mini- und Midi-Jobs aus der Arbeitslosigkeit?: die Neuregelungen zur Beschäftigungsförderung im unteren Einkommensbereich (2003)

    Koch, Angelika; Bäcker, Gerhard;

    Zitatform

    Koch, Angelika & Gerhard Bäcker (2003): Mit Mini- und Midi-Jobs aus der Arbeitslosigkeit? Die Neuregelungen zur Beschäftigungsförderung im unteren Einkommensbereich. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 52, H. 4, S. 94-102.

    Abstract

    Der Beitrag beschreibt die Neuregelungen zur Beschäftigungsförderung im Niedriglohnbereich und vergleicht sie mit den Regelungen aus dem Jahr 1999. Daran anschließend werden die geänderten rechtlichen Bestimmungen analysiert und ihre Auswirkungen bewertet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sie unter Beschäftigungspolitischen Aspekten zu beurteilen und welche sozial- und geschlechterpolitischen Folgen zu erwarten sind. (IAB2)

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    Mini- und Midi-Jobs als Niedrigeinkommensstrategie in der Arbeitsmarktpolitik: "Erfolgsstory" oder Festschreibung des geschlechtsspezifisch segregierten Arbeitsmarktes (2003)

    Koch, Angelika; Bäcker, Gerhard;

    Zitatform

    Koch, Angelika & Gerhard Bäcker (2003): Mini- und Midi-Jobs als Niedrigeinkommensstrategie in der Arbeitsmarktpolitik. "Erfolgsstory" oder Festschreibung des geschlechtsspezifisch segregierten Arbeitsmarktes. (WSI-Diskussionspapier 117), Düsseldorf, 28 S.

    Abstract

    Der Beitrag konzentriert sich in einer empirischen Analyse auf die Förderung von Mini- und Midi-Jobs. Mit der zum 01.04.2003 in Kraft getretenen Neuregelung in diesem Bereich setzt die Bundesregierung - unter besonderer Berücksichtigung der Förderung sog. haushaltsnaher Dienstleistungen - zum einen auf die Ausweitung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse (Mini-Jobs) durch Anhebung der Einkommensgrenze auf 400 Euro. Zum anderen sollen Arbeitsplätze im Einkommensbereich zwischen 400 und 800 Euro durch reduzierte Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer/innen geschaffen werden (Midi-Jobs). Die Studie geht der Fragen nach, wie der Beschäftigungseffekt einzuschätzen ist, welche Annahmen zu den Entwicklungen von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage sich treffen lassen und welche Rückwirkungen die Förderegelungen auf die nicht-subventionierten Arbeitsverhältnisse haben. Des weiteren wird untersucht, welches (unausgesprochene) geschlechtspolitische Leitbild die Politik prägt und welche Entwicklungen zu prognostizieren sind. Auch werden die Auswirkungen auf das Ziel einer ausreichenden materiellen und sozialen Sicherung beleuchtet. Abschließend wird analysiert, inwieweit arbeitsmarktpolitische, sozialrechtliche und steuerrechtliche Regelungen ineinander greifen. Die Analyse zeigt u.a. unter beschäftigungspolitischen Gesichtspunkten, dass die Reform kaum zum Abbau von Arbeitslosigkeit sowie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze geeignet ist, da im hohen Maße Mitnahme- und Substitutionseffekte zu erwarten sind. Mit dieser Reform wird die Geschlechtersegregation auf dem Arbeitsmarkt fort- und festgeschrieben. Avancieren die "kleinen Jobs" zum beschäftigungspolitischen Hoffnungsträger, beinhaltet dies zum einen eine Abkehr von gesellschaftspolitischen Leitbild des bestehenden Normalarbeitsverhältnisses und zum anderen von einer Perspektive, die dessen geschlechtshierarchische Konstruktion zu überwinden sucht. (IAB)

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    Ich-AG, Mini-Jobs und Scheinselbständigkeit (2003)

    Kossens, Michael;

    Zitatform

    Kossens, Michael (2003): Ich-AG, Mini-Jobs und Scheinselbständigkeit. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 58, H. 2, S. 21-23.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Beitrags stehen die zentralen Inhalte des Zweiten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt, das mit Ausnahme der Regelungen über die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse (Geltung ab 1.4.2003) zum 1.1.2003 in Kraft trat. Selten ist ein Gesetzentwurf im Vermittlungsausschuss so grundlegend verändert worden. Die von der Hartz-Kommission vorgeschlagene "Ich-AG" findet sich nur noch als Zuschussregelung im SGB III wieder. Und schließlich wurde neben der eigentlich nicht geplanten Aufhebung von § 7 Abs. 4 SGB IV (Scheinselbständigkeit) eine Neugestaltung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse und des Niedriglohnsektors bis 800 Euro vorgenommen. (IAB2)

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    Freie Mitarbeit und Mini-Jobs nach der Hartz-Reform (2003)

    Reiserer, Kerstin; Freckmann, Anke;

    Zitatform

    Reiserer, Kerstin & Anke Freckmann (2003): Freie Mitarbeit und Mini-Jobs nach der Hartz-Reform. (Aktuelles Recht für die Praxis), München: Beck, 200 S.

    Abstract

    Zum Jahreswechsel 2002/2003 hat der Bundestag das Erste und Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz-Gesetze') beschlossen. Für den Bereich der freien Mitarbeit bzw. der Scheinselbständigkeit ist dies das dritte Reformwerk seit 1999. U.a. wurden zum 1.1.2003 die bisherigen Kriterien für Scheinselbständige beseitigt und mit der 'Ich-AG' ein neues Instrument zur Förderung der Selbständigkeit eingeführt. Auch die geringfügige Beschäftigung hat zum 1.4.2003 grundlegende Änderungen erfahren. Der Anwendungsbereich der 'Mini-Jobs' wurde erweitert durch die Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze auf EURO 400.-, die Einführung einer so genannten Gleitzone bis EURO 800.- sowie Sonderregelungen für Tätigkeiten im Privathaushalt. Ferner ist es seit dem 1.4.2003 wieder möglich, einen versicherungsfreien Minijob neben der Hauptbeschäftigung auszuüben. Aus der Sicht der anwaltlichen Praxis wird ein Überblick über die gesetzliche Neuregelung beider Komplexe unter Beachtung der arbeitsrechtlichen, sozialversicherungsrechtlichen und steuerrechtlichen Besonderheiten gegeben. Zahlreiche Übersichten, Checklisten und Beispiele veranschaulichen die Wirkungsweise der einzelnen Normen im Zusammenspiel. (IAB)

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    Scheinselbständigkeit, geringfügige Beschäftigung und "Gleitzone" nach dem zweiten Hartz-Gesetz (2003)

    Rolfs, Christian;

    Zitatform

    Rolfs, Christian (2003): Scheinselbständigkeit, geringfügige Beschäftigung und "Gleitzone" nach dem zweiten Hartz-Gesetz. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 20, H. 2, S. 65-72.

    Abstract

    "Bei den Beratungen des Vermittlungsausschusses über den zustimmungspflichtigen Teil der Hartz-Reform haben die unionsgeführten Länder die Aufhebung der Vermutungsregeln bei so genannter Scheinselbständigkeit, eine Ausweitung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse und die Einführung einer neuen Gleitzone für Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen durchgesetzt. Die neuen Vorschriften sind teilweise bereits zum Jahresbeginn in Kraft getreten, im Übrigen gelten sie ab 1.4.2003. Der Autor gibt einen Überblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mini- und Midi-Jobs: Geringfügige Beschäftigung im neuen Outfit (2003)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2003): Mini- und Midi-Jobs: Geringfügige Beschäftigung im neuen Outfit. (IAB-Kurzbericht 06/2003), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    Zum 1.4.2003 wurden durch das Zweite Gesetz für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt die Abgaben für geringfügige Beschäftigungen neu geregelt und Midi-Jobs mit reduzierten Sozialversicherungsbeiträgen für Arbeitnehmer eingeführt. Die Neuregelung weitet die für den Arbeitnehmer versicherungsfreien Verdienstmöglichkeiten bis 400 Euro aus. Durch die Midi-Jobs im Bereich der Gleitzone von 400 bis 800 Euro wird der bisherige Abgabensprung beim Übergang von geringfügiger zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung abgefangen. Der Kurzbericht stellt die wesentlichen Änderungen in diesem Arbeitsmarktsegment vor, versucht den jeweils betroffenen Kreis von Beschäftigten zu quantifizieren und die finanziellen Auswirkungen für die Sozialversicherung abzuschätzen. Es wird festgestellt, dass die gesetzlichen Änderungen finanzielle Anreize für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer schaffen, aber kaum zusätzliche Arbeitsplätze zu erwarten sind. (IAB2)

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    Minijobs und Gleitzone: Rettungsanker für zusätzliche Beschäftigung? (2003)

    Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Weinkopf, Claudia (2003): Minijobs und Gleitzone. Rettungsanker für zusätzliche Beschäftigung? (IAT-Report 2003-05), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Mit der Einführung von Minijobs und Gleitzone ('Midijobs') zum 1. April 2003 wird die geringfügige Beschäftigung nach nur vier Jahren wiederum reformiert. Statt einer Eindämmung wird nunmehr die Ausweitung der Minijobs angestrebt. Die von der Bundesregierung geäußerten Erwartungen hinsichtlich zusätzlicher Beschäftigung erscheinen jedoch weit überzogen. Für Arbeitslose bieten Mini- und Midijobs i.d.R. keine Beschäftigungsalternative, weil der erzielbare Verdienst kaum zur Existenzsicherung ausreicht und die Anrechnungsregelungen ungünstig sind. Von der Rückkehr zur Begünstigung geringfügiger Nebentätigkeiten profitieren ausschließlich bereits Beschäftigte, was keine Entlastung des Arbeitsmarktes bringt, aber erhebliche Einnahmeausfälle der Sozialversicherungen verursacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Haushaltsnahe Mini-Jobs: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP (Dr. 15/333) (2003)

    Zitatform

    (2003): Haushaltsnahe Mini-Jobs. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP (Dr. 15/333). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/395 (03.02.2003)), 8 S.

    Abstract

    Die Bundestagsanfrage erörtert verschiedene Aspekte der zum 1.4.2003 in Kraft getretenen Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung in Privathaushalten. Darunter fallen Fragen der steuerlichen Absetzbarkeit und der Lohnfortzahlung. (IAB)

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    Auswirkungen der Einführung der Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigung: eine Evaluation des "630-DM-Jobs"-Reformgesetzes (2001)

    Heineck, Guido ; Schwarze, Johannes;

    Zitatform

    Heineck, Guido & Johannes Schwarze (2001): Auswirkungen der Einführung der Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigung. Eine Evaluation des "630-DM-Jobs"-Reformgesetzes. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 3, S. 314-327.

    Abstract

    "Mit den Längsschnittdaten des Sozio-oekonomischen Panels wird in dem Beitrg untersucht, wie geringfügig Beschäftigte auf die im April 1999 eingeführte Sozialversicherungspflicht für derartige Beschäftigungsverhältnisse reagiert haben. Da ausschließlich geringfügig Bschäftigte und geringfügig Nebentätige auf sehr unterschiedliche Weise von den Neuregelungen betroffen sind, werden separate empirische Analysen durchgeführt. Die Dynamik der geringfügigen Beschäftigung und der Nebentätigkeit werden mit einer pseudo-kontrafaktischen Situation verglichen, um die über die 'natürlichen' Veränderungen hinausgehenden Einflüsse der Reform analysieren zu können. Weiterhin wird mit ökonometrischen Methoden untersucht, welche Determinanten den Verbleib in oder das Ausscheiden aus der geringfügigen Beschäftigung bzw. der Nebentätigkeit beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Strukturveränderung der geringfügigen Beschäftigung stattgefunden hat: Geringfügige Nebenerwerbstätige werden tendenziell durch ausschließlich geringfügig Beschäftigte substituiert. Die Strukturveränderung kann sowohl angebots- als auch nachfrageseitig erklärt werden. Dem Ziel der Einbeziehung der Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme ist man sicherlich näher gekommen. Ob allerdings die Beschäftigten, und insbesondere die verheirateten Frauen, nennenswerte eigene Ansprüche an vor allem die gesetzliche Rentenversicherung aufbauen werden, bleibt fraglich. Ihre Anreize, in eine Teilzeit- oder Vollzeiterwerbstätigkeit zu wechseln, sind durch die Reform nicht wesentlich verändert worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Keine dramatischen Effekte nach der Reform der geringfügigen Beschäftigung (2001)

    Schwarze, Johannes; Heineck, Guido ;

    Zitatform

    Schwarze, Johannes & Guido Heineck (2001): Keine dramatischen Effekte nach der Reform der geringfügigen Beschäftigung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 68, H. 21, S. 319-325.

    Abstract

    "Mit der Einführung der Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse im April 1999 wurde vom Gesetzgeber ein vorläufiger Schlusspunkt unter eine jahrelange Diskussion gesetzt. Ziel der Reform war, die Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme mit heranzuziehen und den Beschäftigten die Möglichkeit zum Erwerb von eigenen Ansprüchen zu geben. Die Reform, die geringfügig Hauptbeschäftigte und Nebenerwerbstätige auf sehr unterschiedliche Weise trifft, stieß auf große Skepsis; es wurde befürchtet, dass die geringfügige Beschäftigung sowohl für die Unternehmen als auch für die Beschäftigten wegen der neuen Abgabenbelastung an Attraktivität verlieren würde." In dem Beitrag werden die konkreten Auswirkungen der Reform mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels für die Zeiträume 1994 bis 1996 und 1998 bis 2000 analysiert. Es zeigt sich, dass die Zahl der geringfügigen Nebenerwerbstätigen deutlich zurückgegangen ist. Dies wurde aber durch die Zunahme der geringfügigen Alleinbeschäftigung teilweise kompensiert. (IAB2)

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    Geringfügige Beschäftigung mit steigender Tendenz: Erhebungskonzepte, Ergebnisse und Interpretationsprobleme der verfügbaren Datenquellen (1998)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (1998): Geringfügige Beschäftigung mit steigender Tendenz. Erhebungskonzepte, Ergebnisse und Interpretationsprobleme der verfügbaren Datenquellen. (IAB-Werkstattbericht 09/1998), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Die Zunahme geringfügiger Beschäftigung in den vergangenen Jahren hat zu einer Diskussion über den gesetzlichen Regelungsbedarf dieser Beschäftigungsform geführt. Für eine rationale Debatte um eine mögliche Neuregelung ist eine verläßliche Basis empirischer Informationen erforderlich. Die verfügbaren Datenquellen führen zu scheinbar widersprüchlichen Aussagen über Umfang, Struktur und Entwicklung geringfügiger Beschäftigung. In dem Werkstattbericht werden die Probleme bei der Erfassung geringfügiger Beschäftigung erläutert und die Erhebungskonzepte der Datenquellen verglichen. Außerdem werden Hinweise für die Interpretation der Daten unter verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Fragestellungen gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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