Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Job satisfaction and family happiness: The part-time work puzzle (2008)
Zitatform
Booth, Alison L. & Jan C. van Ours (2008): Job satisfaction and family happiness: The part-time work puzzle. In: The economic journal, Jg. 118, H. 526, S. F77-F99.
Abstract
"We investigate the relationship between part-time work and working hours satisfaction, job satisfaction and life satisfaction. We account for interdependence within the family using data on partnered men and women from the British Household Panel Survey. Men have the highest hours-of-work satisfaction if they work full-time without overtime hours but neither their job satisfaction nor their life satisfaction are affected by how many hours they work. Women present a puzzle. Hours satisfaction and job satisfaction indicate that women prefer part-time jobs irrespective of whether these are small or large but their life satisfaction is virtually unaffected by hours of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Is part-time employment here to stay?: evidence from the Dutch labour force survey 1992-2005 (2008)
Zitatform
Bosch, Nicole, Anja Deelen & Rob Euwals (2008): Is part-time employment here to stay? Evidence from the Dutch labour force survey 1992-2005. (IZA discussion paper 3367), Bonn, 30 S.
Abstract
"To balance work and family responsibilities, the Netherlands have chosen a unique model that combines a high female employment rate with a high part-time employment rate. The model is likely to be the result of (societal) preferences as the removal of institutional barriers, like lower marginal tax rates for partners and better childcare facilities, has not led to more working hours. It is, however, an open question whether the model is here to stay or whether younger generations of women will choose full-time jobs in the near future. We investigate the development of working hours over successive generations of women using the Dutch Labour Force Survey 1992-2005. We find evidence of an increasing propensity to work part-time over the successive generations, and a decreasing propensity to work full-time for the generations born after the early 1950s. Our results are in line with results of studies on social norms and attitudes as they find a similar pattern over the successive generations. It therefore seems likely that without changes in (societal) preferences the part-time employment model is indeed here to stay for some more time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Leiharbeit breitet sich rasant aus (2008)
Brenke, Karl; Eichhorst, Werner;Zitatform
Brenke, Karl & Werner Eichhorst (2008): Leiharbeit breitet sich rasant aus. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 19, S. 242-252.
Abstract
"Nach der Deregulierung der Arbeitnehmerüberlassung im Rahmen der Hartz-Reformen stieg die Zahl der Leiharbeitnehmer sprunghaft an; seit 2004 hat sie sich fast verdoppelt. Reichlich zwei Prozent aller Arbeitnehmer sind inzwischen in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt. Das ist zwar kein großer Anteil, aber derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich das Wachstum abschwächt. Und wie bei den Mini-Jobs handelt es sich auch bei Zeitarbeit um eine Ausbreitung flexiblerer Beschäftigungsverhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die meisten Leiharbeitnehmer werden für einfache Tätigkeiten eingesetzt. Der Anteil der Hilfskräfte hat im Laufe der Zeit noch zugenommen. Aber auch immer mehr Facharbeiter - insbesondere in Metall- und Elektroberufen - sind auf dem Zeitarbeitsmarkt zu finden. Bei den ausgeübten Tätigkeiten handelt es sich meist um solche, die im Allgemeinen von Männern ausgeübt werden. Frauen sind stark unterrepräsentiert. Keine Belege gibt es dafür, dass Zeitarbeit in Gebieten mit überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit besonders stark ausgeprägt ist. Für die Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche ist eine extrem hohe Fluktuation der Mitarbeiter kennzeichnend. Nur zum Teil liegt das an starken saisonalen Schwankungen der Arbeitsnachfrage. Etwa 60 Prozent der ausgeschiedenen Mitarbeiter waren nicht länger als drei Monate bei einem Verleiher beschäftigt; dieser Anteil ist seit mehr als zehn Jahren konstant geblieben. Offensichtlich wechselt ein großer Teil der Leiharbeitnehmer in recht kurzen Zeitabständen von der Beschäftigung in eine Phase ohne Erwerbstätigkeit und wieder zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit in Mecklenburg-Vorpommern: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)
Zitatform
Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 07/2008), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"Die Untersuchung der Zeitarbeitsbranche in Mecklenburg-Vorpommern ist wie folgt gegliedert: Zunächst wird in Kapitel 2 die Datenlage für Untersuchungen der Zeitarbeit mit regionalem Fokus diskutiert und die Wahl der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit als Hauptdatenquelle begründet. In Kapitel 3 erfolgt dann die Untersuchung der Zeitarbeitsbranche in Mecklenburg-Vorpommern. Abschnitt 3.1 widmet sich der Entwicklung und der Bedeutung der Branche im Bundesgebiet und in anderen Bundesländern. In Abschnitt 3.2 erfolgt eine kleinräumige Betrachtung der Leiharbeit in Mecklenburg-Vorpommern auf Kreisebene. Zur Einordnung der Ergebnisse werden als Referenz die räumlichen Strukturen im benachbarten Schleswig-Holstein und in der Metropolregion Hamburg ebenfalls dargestellt. Auch hier kann durch einen zeitlichen Vergleich Aufschluss darüber gewonnen werden, ob bestimmte Regionen innerhalb des Landes einen besonders hohen Bedeutungszuwachs der Leiharbeit erleben. In Abschnitt 3.3 werden die Haupteinsatzfelder der in der Zeitarbeit beschäftigten Erwerbspersonen analysiert, um Aufschluss über den branchen- und berufsspezifischen Bedarf am Einsatz von Zeitarbeitskräften zu erhalten. Anschließend erfolgt in Abschnitt 3.4 eine umfassende Untersuchung der Gruppe der Leiharbeitskräfte. Sie werden im Hinblick auf ihre Qualifikation, ihre Geschlechts- und ihre Altersstruktur untersucht. Aufgrund der geringen Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte in Ostdeutschland wird auf eine Betrachtung des Merkmals Nationalität verzichtet. Ein Fazit, in dem die Ergebnisse der Studie zusammenfassend diskutiert werden, beschließt die Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit in Schleswig-Holstein: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)
Zitatform
Buch, Tanja, Niels Janzen & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Schleswig-Holstein. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 05/2008), Kiel, 50 S.
Abstract
"Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für das Land Schleswig-Holstein einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Schleswig-Holsteins herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Moving down: Women's part-time work and occupational change in Britain 1991-2001 (2008)
Zitatform
Connolly, Sara & Mary Gregory (2008): Moving down: Women's part-time work and occupational change in Britain 1991-2001. In: The economic journal, Jg. 118, H. 526, S. F52-F76. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02116.x
Abstract
"We give a quantitative analysis of the nature of occupational change - based on the utilisation of skills - as women make the transition between full-time and part-time work. We show that one-quarter of women moving from full- to part-time work experience downgrading. Women remaining with their current employer are less vulnerable and the availability of part-time opportunities is far more important than the presence of a pre-school child in determining whether a woman moves to a lower-skilled occupation. These findings indicate a loss of economic efficiency through the underutilisation of the skills of many of the women who work part-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Temporary contracts and young women in Spain (2008)
Diaz, M. Angeles; Sanchez, Rosario;Zitatform
Diaz, M. Angeles & Rosario Sanchez (2008): Temporary contracts and young women in Spain. In: Applied Economics, Jg. 40, H. 11, S. 1435-1442. DOI:10.1080/00036840600771387
Abstract
"In this article we analyse the determinants of temporary employment through a balanced panel of workers from 1995 to 2000. First, we estimate a panel with 1267 individuals with ages ranging from 16 to 65 years. We obtain that the probability of having a temporary contract increases for people younger than 46 years old. Secondly, we estimate separately the sample of people younger than 46 years old and we obtain that the probability of temporality increases for young people with university level of education. More interestedly, the probability of being in a temporary contract is smaller for young women that for young men in Spain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prekäre Verhältnisse, erschöpfte Geschlechterarrangements: eine praxeologische Perspektive auf Strategien sozialer Kohäsion (2008)
Zitatform
Dölling, Irene & Susanne Völker (2008): Prekäre Verhältnisse, erschöpfte Geschlechterarrangements. Eine praxeologische Perspektive auf Strategien sozialer Kohäsion. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 26, H. 3/4, S. 57-71.
Abstract
"Die Frauen- und Geschlechterforschung steht heute vor der Herausforderung, prekäre Verhältnisse in ihren Wirkungen auf Geschlechterarrangements nicht länger mittels fordistisch geprägter wissenschaftlicher Klassifikationen analysieren zu können. Sie sollte vielmehr eine (praxeologische) Perspektive einnehmen, die Uneindeutigkeiten und Unbestimmtheiten im Handeln der Akteurinnen sichtbar macht. Am Beispiel einer qualitativen Untersuchung der Arbeits- und Lebenssituationen von Beschäftigten des Einzelhandels in Ostdeutschland zeigt der Beitrag, dass Akteurinnen in prekären Verhältnissen in der Lage sind, neue, wenn auch fragile, Geschlechterarrangements zu finden. Die Frauen- und Geschlechterforschung kann als politische Wissenschaft dazu beitragen, diese sozialen Öffnungen in wissenschaftliche Begriffe zu fassen und damit zu stabilisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit in Bayern: Entwicklung und Strukturen (2008)
Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Eigenhüller, Lutz (2008): Zeitarbeit in Bayern. Entwicklung und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2008), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des starken Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Der Bericht untersucht die Entwicklung und Struktur der Zeitarbeit im Bundesland Bayern und seinen Regionen. Im Fokus stehen das Wachstum und das Niveau der Leiharbeit sowie die Strukturmerkmale Qualifikation, Tätigkeiten, Geschlecht, Nationalität und Alter der Zeitarbeitnehmerschaft. Mit dieser Analyse soll die Studie einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Eigenhüller, Lutz; -
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Marginal employment: Stepping stone or dead end?: evaluating the German experience (2008)
Zitatform
Freier, Ronny & Viktor Steiner (2008): Marginal employment: Stepping stone or dead end? Evaluating the German experience. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 2/3, S. 223-243.
Abstract
"Geringfügige sozialversicherungsfreie Beschäftigung ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland zu einem immer bedeutsameren Faktor in der Volkswirtschaft geworden. Die Studie untersucht auf der Grundlage von Daten aus dem Beschäftigtenpanel der Bundesanstalt für Arbeit für den Zeitraum 1999-2005 unter Verwendung eines statistischen Matching-Ansatzes, inwieweit sich die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung auf die zukünftige individuelle Arbeitsmarktentwicklung im Hinblick auf Arbeitslosigkeitszeiten, Zeit in regulärer Beschäftigung und die zukünftige Lohnentwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren auswirkt. Neben den durchschnittlichen Effekten über den Gesamtzeitraum werden auch die Entwicklung der Effekte ('dynamische Maßnahmeeffekte') innerhalb der Betrachtungsperiode sowie die kumulativen Effekte untersucht. Die Analyse bezieht sich auf Männer, die Effekte werden für die alten und neuen Bundesländer sowie für ältere Arbeitslose und sogenannte 'Aufstocker' getrennt geschätzt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass geringfügige Beschäftigung im Beobachtungszeitraum (i) die kumulierte Beschäftigungsdauer in Vollzeittätigkeit nicht signifikant beeinflusst, (ii) die kumulierte Zeit in Arbeitslosigkeit zwar signifikant vermindert, (iii) die Arbeitslosigkeit aber nur transitorisch reduziert, (iv) im Durchschnitt zu einem höheren kumulierten Jahreseinkommen führt, wobei (v) der kumulierte Einkommenseffekt für ältere (50+) Arbeitnehmer im Westen negativ ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
Weiterführende Informationen
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Was ist gute Arbeit? Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Berufseinsteigern im Alter zwischen 18 und 34 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung (2008)
Fuchs, Tatjana; Ebert, Andreas;Zitatform
Fuchs, Tatjana & Andreas Ebert (2008): Was ist gute Arbeit? Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Berufseinsteigern im Alter zwischen 18 und 34 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung. Stadtbergen, 81 S.
Abstract
"Im Zentrum der repräsentativen Befragung 'Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation' stehen junge Menschen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren, die mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Die Untersuchung beleuchtet retrospektiv den Übergang an der zweiten Schwelle, d.h. den Übergang nach Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums ins Erwerbsleben. Dabei lag der Forschungsfokus unter anderem auf folgenden Fragen:
- Mit welcher Art von Beschäftigungsverhältnis oder Praktika werden ausgebildete Berufseinsteiger konfrontiert?
- Welche Erfahrungen machen ausgebildete Berufseinsteiger in den verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen und wie bewerten sie diese?
- Wie häufig wurde der Berufseinstieg durch Arbeitslosigkeitsphasen unterbrochen?
- Wie häufig zeigen sich relativ 'glatte' Übergänge in ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis (ein so genanntes Normalarbeitsverhältnis)?
- Wie wird der Berufseinstieg rückblickend insgesamt beurteilt und welche Anregungen und Anforderungen werden formuliert?" (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine Kurzfassung. -
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Temporary employment and social inequality in Canada: exploring intersections of gender, race and immigration status (2008)
Zitatform
Fuller, Sylvia & Leah F. Vosko (2008): Temporary employment and social inequality in Canada. Exploring intersections of gender, race and immigration status. In: Social indicators research, Jg. 88, H. 1, S. 31-50. DOI:10.1007/s11205-007-9201-8
Abstract
"Using data from the 2002-2004 waves of Survey of Labour and Income Dynamics, this article investigates the consequences of different types of temporary employment - fixed-term or contract, casual, agency and seasonal employment - for differently situated workers in Canada. Attention to intersecting social locations of gender, race and immigrant status helps capture the complex implications of temporary work for inequality. In particular, it highlights the salience of gender relations in shaping workers' experience of insecurity in different types of temporary employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Feature: the price of reconciliation: part-time work, families and women's satisfaction (2008)
Zitatform
Gregory, Mary & Sara Connolly (2008): Feature: the price of reconciliation: part-time work, families and women's satisfaction. In: The economic journal, Jg. 118, H. 526, S. F1-F7. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02113.x
Abstract
"While the gender pay gap has been narrowing for women in full-time jobs the pay penalty for the 40 % of women who work part-time has risen, reflecting the growing polarisation of part-time jobs in low-wage occupations. A further dimension is that women often experience downgrading from higher-skill full-time into lower-skill part-time occupations. As women reorganise their working lives around the presence of children their reported hours and job satisfaction are highest in part-time work, but life-satisfaction is scarcely affected by hours of work. This Feature explores these issues and their challenge for economic efficiency as well as gender equity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Teilzeitarbeit - Chance oder Risiko? (2008)
Hinz, Silke K. B.;Zitatform
Hinz, Silke K. B. (2008): Teilzeitarbeit - Chance oder Risiko? Tönning u.a.: Der Andere Verlag, 134 S.
Abstract
"Durch die zunehmende Flexibilisierung des Arbeitsmarktes kommt der Teilzeit hinsichtlich der effizienten Anpassung des Arbeitskräftebedarfs eine besondere Bedeutung zu. Teilzeitarbeit bedeutet für viele Beschäftigte Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt und birgt daher ein großes Beschäftigungspotenzial. Mehrheitlich wird Teilzeitarbeit von Frauen ausgeübt. Frauen möchten und müssen zu den derzeitigen Rahmenbedingungen häufig Teilzeit arbeiten, um berufliche Interessen und familiäre Verpflichtungen vereinbaren zu können. Dafür nehmen Frauen auch viele Nachteile hinsichtlich des Einkommens, der Karriere und insbesondere der sozialen Sicherung in Kauf Teilzeitarbeit ist aber mehr als eine Erwerbsform, die es Müttern ermöglicht, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Die Zunahme von Teilzeitarbeit hat auch einen tiefgreifenden Wandel des Arbeitsmarktes zur Folge, da damit eine Abkehr vom ,Normalarbeitsverhältnis' verbunden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland: Sprungbrett oder Sackgasse? (2008)
Kalina, Thorsten;Zitatform
Kalina, Thorsten (2008): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Sprungbrett oder Sackgasse? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 17, H. 1, S. 21-37. DOI:10.1515/arbeit-2008-0104
Abstract
"Seit Mitte der neunziger Jahre ist die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland stark gestiegen. Im europäischen Vergleich hat Deutschland mittlerweile einen der höchsten Werte unter den kontinentaleuropäischen Ländern. Gleichzeitig ist die Aufstiegsmobilität aus dem Niedriglohnbereich in besser bezahlte Tätigkeiten zurückgegangen. Besonders für gering Qualifizierte, Frauen und Ältere sind die Chancen, ihr Einkommen zu verbessern, erheblich schlechter als für hoch qualifizierte Beschäftigte. Das Ausmaß der Niedriglohnbeschäftigung und die Aufstiegschancen aus dem Niedriglohnbereich sind politisch hoch relevant, da gerade das Argument, dass Niedriglohnjobs gute Möglichkeiten bieten würden, in besser bezahlte Tätigkeiten aufzusteigen, häufig genutzt wird, um eine Ausweitung von Niedriglöhnen zu rechtfertigen. Die in dem Artikel vorgestellte Untersuchung basiert auf Datensätzen der Bundesagentur für Arbeit und dem Sozio-ökonomischen Panel. Neben der Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung und der Aufstiegsmobilität in den letzten 20 Jahren werden die Aufstiegsperspektiven aus dem Niedriglohnbereich nach Beschäftigtenmerkmalen differenziert untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Part-time work and involuntary part-time work in the private service sector in Finland (2008)
Kauhanen, Merja;Zitatform
Kauhanen, Merja (2008): Part-time work and involuntary part-time work in the private service sector in Finland. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 29, H. 2, S. 217-248. DOI:10.1177/0143831X07088542
Abstract
"This article deals with part-time work and involuntary part-time work in four private service sectors in Finland from the employee's perspective and examining the employers' reasons for using part-time work. According to statistical analyses, women, young people and low-skilled workers have a greater probability of working as part-timers. Temporary and on-call workers also have a higher probability of working as part-timers than permanent workers do. The sector and the size of the firm also influence part-time working. As for involuntary part-time working women, the middle-aged and those with low education have a higher probability of working as involuntary part-timers. Not surprisingly, a larger share of involuntary part-timers would like to work more hours and also search for a new job. They have fewer other sources of income than all the part-timers. The involuntariness of part-time work is also related to the subsistence this kind of work can provide. Employers see reasons of cost and profitability and the peaks in the need for labour as important reasons for using part-time work, which may also prevent the workers' wishes concerning working hours and the part-time work that firms can offer from coinciding." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Teilzeitbeschäftigung: Wachstum aus eigener Kraft (2008)
Zitatform
Klinger, Sabine & Katja Wolf (2008): Teilzeitbeschäftigung: Wachstum aus eigener Kraft. In: IAB-Forum H. 1, S. 10-15.
Abstract
Seit Beginn der 1990er Jahre stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten in Deutschland um mehr als 110 Prozent. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten nahm in diesem Zeitraum um mehr als 20 Prozent ab. Aktuell übt jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland eine Teilzeitbeschäftigung aus. Der Beitrag untersucht die ökonomischen und institutionellen Faktoren, die den Anstieg der Teilzeitarbeit bedingen sowie das veränderte Erwerbsverhalten und gibt einen Überblick über die positiven und negativen Aspekte dieser Erwerbsform. Die Autorinnen kommen zu dem Schluss, dass das Teilzeitwachstum in Westdeutschland seit 1991 vor allem auf Vorteile, die in der Erwerbsform an sich liegen und nicht so sehr auf Veränderungen in der Wirtschaftsstruktur zurückzuführen sind. Ausschlaggebend sind die Faktoren, die Teilzeit- von Vollzeitbeschäftigung unterscheiden: höhere Flexibilität, geringere Kosten, niedrigere Sozialabgaben bei geringfügiger Beschäftigung und eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf. Zu den Nachteilen zählt nach Meinung der Autorinnen, dass Teilzeitbeschäftigte 'oft ausgebremst und einer unsicheren Zukunft überlassen' werden. Sie verdienen oft weniger pro Stunde und erwerben dadurch weniger Rentenansprüche; sie sind oft kürzer im Unternehmen und profitieren deshalb weniger von betrieblicher Weiterbildung. 'Es ist deshalb Aufgabe auch des Staates, die Flexibilitäts- und Produktivitätsvorteile um eine bessere soziale Sicherung und Teilhabe an Qualifizierung zu ergänzen.' (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Subjektivierung von Arbeit und qualifizierte Teilzeitbeschäftigung: eine arbeitssoziologische Analyse unter dem Blickwinkel anerkennungstheoretischer Erkenntnisse (2008)
Kutz, Julia;Zitatform
Kutz, Julia (2008): Subjektivierung von Arbeit und qualifizierte Teilzeitbeschäftigung. Eine arbeitssoziologische Analyse unter dem Blickwinkel anerkennungstheoretischer Erkenntnisse. Hagen, 296 S.
Abstract
Die arbeitssoziologische Dissertation zum Strukturwandel der Erwerbsarbeit setzt sich unter anerkennungstheoretischem Blickwinkel mit dem Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument 'qualifizierte Teilzeitbeschäftigung' auseinander. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Vermutung, dass qualifizierte Teilzeitbeschäftigung ein geeignetes Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument ist, um sowohl den steigenden Anforderungen der Unternehmen (durch die Subjektivierung von Arbeit) als auch den Ansprüchen der Beschäftigten nach mehr Arbeits- und Lebensqualität, Selbstverwirklichung und Autonomie entgegenzukommen. Die Kernthese der Dissertation lautet: Durch die Verschiebung der Anerkennungsmodi ('weg' von Würdigung, 'hin' zu Bewunderung) hat qualifizierte Teilzeitbeschäftigung bessere Anerkennungs- und Realisationschancen. Detaillierte Analysen von qualifizierter Teilzeitbeschäftigung unter anerkennungstheoretischem und subjektzentriertem Blickwinkel sowie die Auswertungen der empirischen Befunde zur aktuellen Situation von qualifizierter Teilzeitbeschäftigung ergeben jedoch, dass die Ausgangsthese der Dissertation deutlich relativiert und ergänzt werden muss. Die Folgen der veränderten Anerkennungsverhältnisse für qualifizierte Teilzeitbeschäftigung können 'den anerkennungstheoretischen, subjektzentrierten Zugang beibehaltend, nicht losgelöst von einer Vielzahl an unterschiedlichen, interdependierenden Einflussfaktoren gesehen werden. Insgesamt wird qualifizierter Teilzeitbeschäftigung trotz der Relativierung der optimistischen Ausgangsthesen weiterhin das Potenzial zugesprochen, ein geeignetes Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument zu sein, um die Ansprüche und Anforderungen sämtlicher Beteiligten einander ein Stück weit anzunähern. (IAB)
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Literaturhinweis
Paradoxical patterns of part-time employment in Denmark? (2008)
Zitatform
Lind, Jens & Erling Rasmussen (2008): Paradoxical patterns of part-time employment in Denmark? In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 49, H. 4, S. 521-540. DOI:10.1177/0143831X08096226
Abstract
"Part-time employment in Denmark has undergone some interesting longitudinal changes, which differ considerably from the experiences of other countries. As such, an analysis of part-time employment in Denmark may cast new light on the usual explanations of part-time employment and their underlying premises. The article focuses on the level and composition of part-time employment to present key areas of disagreement with the traditional understanding of part-time work. The article shows that the traditional gender and age distribution has become less pronounced as have the negative implications often associated with part-time employment. In Denmark, part-time employment has increasingly become a 'youth phenomenon', the distinctive gender patterns could disappear totally in the near future, and the often portrayed employer strategies of using part-timers as 'cheap labour' has less currency in a tight labour market with a growing focus on committed service and 'knowledge' workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The part-time pay penalty for women in Britain (2008)
Zitatform
Manning, Alan & Barbara Petrongolo (2008): The part-time pay penalty for women in Britain. In: The economic journal, Jg. 118, H. 526, S. F28-F51. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02115.x
Abstract
"Women in Britain who work part-time have, on average, hourly earnings about 25% less than that of women working full-time. This gap has widened greatly over the past 30 years. This article tries to explain this part-time pay penalty. It shows that a sizeable part of the penalty can be explained by the differing characteristics of FT and PT women. Inclusion of standard demographics halves the estimate of the pay penalty. But inclusion of occupation makes the pay penalty very small, suggesting that almost the entire unexplained gap is due to occupational segregation. The rise in the pay penalty over time is partly a result of a rise in occupational segregation and partly the general rise in wage inequality. Policies to reduce the pay penalty have had little effect and it is likely that it will not change much unless better jobs can be made available on a part-time basis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Strukturen geringfügiger Beschäftigung im Scientific Use File der Versicherungskontenstichprobe 2005 (2008)
Müller, Tanja;Zitatform
Müller, Tanja (2008): Strukturen geringfügiger Beschäftigung im Scientific Use File der Versicherungskontenstichprobe 2005. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2008): Fünf Jahre FDZ-RV : Bericht zum fünften Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) am 17. und 18. Juli 2008 im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) (DRV-Schriften, 55/2008), S. 176-191.
Abstract
An Hand der Daten des Scientific Use Files zur Versicherungskontenstichprobe (SUFVSKT2005) werden biografiebezogene Untersuchungen zur Entwicklung und Struktur der geringfügigen Beschäftigung vorgestellt. Es wird explorativ aufgezeigt, welche Analysemöglichkeiten der SUFSVKT2005 zur geringfügigen Beschäftigung bietet, aber auch, wo seine Grenzen liegen. Sofern geringfügige Beschäftigung als ausschließliche Erwerbssituation oder als Nebenjob neben sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung vorliegt, sind die Zeiten seit der ersten Datenerfassung im April 1999 monatsgenau nachzuvollziehen und ergeben eine sehr gute Untersuchungsgrundlage. Einschränkend wirkt, dass mehrfache geringfügige Beschäftigung nur auf Umwegen zu erkennen ist und dass Midijobs sowie geringfügige Beschäftigung im Privathaushalt nicht gesondert ausgewiesen werden können. (IAB)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit 2006: Ergebnisse der EU-weiten Arbeitskräfteerhebung (2008)
Puch, Katharina;Zitatform
Puch, Katharina (2008): Zeitarbeit 2006. Ergebnisse der EU-weiten Arbeitskräfteerhebung. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 298-301.
Abstract
"Auf dem Arbeitsmarkt haben sich in den vergangenen Jahren tief greifende Veränderungen vollzogen. Neben dem klassischen 'Normalarbeitsverhältnis' in Form einer abhängigen Beschäftigung von unbefristeter Dauer ist eine Vielzahl anderer Beschäftigungsformen zu beobachten. Insbesondere der Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, auch 'Zeitarbeit' oder 'Leiharbeit' genannt, hat in den letzten Jahren, infolge der deregulierenden Neugestaltung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) ab 2003, an Bedeutung gewonnen. Der Beitrag liefert Zahlen zur Zeitarbeit, die in der im Mikrozensus integrierten Arbeitskräfte-Erhebung der Europäischen Union (EU) 2006 erstmals mittels einer eigenen Frage erfasst wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit in Nordrhein-Westfalen: Strukturen, Einsatzstrategien, Entgelte. Studie zur Zeitarbeit in NRW. Endbericht (2008)
Sczesny, Cordula; Jasper, Gerda; Schmidt, Sophie; Schulte, Helen; Dross, Patrick;Zitatform
Sczesny, Cordula, Sophie Schmidt, Helen Schulte, Patrick Dross & Gerda Jasper (2008): Zeitarbeit in Nordrhein-Westfalen. Strukturen, Einsatzstrategien, Entgelte. Studie zur Zeitarbeit in NRW. Endbericht. Düsseldorf, 122 S.
Abstract
"Der Bericht ist der Endbericht im Rahmen der Studie 'Zeitarbeit in Nordrhein-Westfalen' im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. Im Mittelpunkt der Studie steht eine Analyse der Struktur sowie der betrieblichen als auch arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen der Zeitarbeit in NRW. Die Studie basiert insgesamt auf einer Sekundäranalyse von quantitativen Daten aus der Statistik der Arbeitnehmerüberlassung sowie der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, dem Sozio-oekonomischen Panel, dem IAB-Betriebspanel, dem BA-Beschäftigtenpanel sowie einer repräsentativen Befragung von Zeitarbeitsbetrieben (Soziale Innovation GmbH/Unique GmbH im Auftrag des BMBF). Der Bericht ist folgendermaßen aufgebaut:
- Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse,
- Kapitel 1: Ziele der Studie,
- Kapitel 2: Struktur der Branche Zeitarbeit,
- Kapitel 3: Merkmale der Zeitarbeitnehmer/innen,
- Kapitel 4: Bild der Entleihbetriebe,
- Kapitel 5: Einsatzstrategien von Zeitarbeitnehmer/innen in Entleihbetrieben (inklusive Nutzungsintensität und Substitution von Stammbelegschaft durch Zeitarbeit),
- Kapitel 6: Qualifikationsgerechter Einsatz von Zeitarbeitnehmer/innen,
- Kapitel 7: Entgeltgestaltung sowie
- Kapitel 8: Zu den Erwerbsverläufen von Zeitarbeitnehmer/innen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Flexibilisierung: Folgen für Arbeit und Familie (2008)
Szydlik, Marc;Zitatform
Szydlik, Marc (Hrsg.) (2008): Flexibilisierung. Folgen für Arbeit und Familie. (Sozialstrukturanalyse), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 333 S.
Abstract
"Die Arbeitswelt befindet sich in Bewegung. Dem alten Bild vom sicheren Normalarbeitsverhältnis stehen neue Anforderungen und Lebensmuster gegenüber. Was bedeutet die Flexibilisierung der Arbeit? Die Beiträge des Bandes behandeln wachsende Unsicherheiten, flexible Lebensläufe und Arbeitsmarktübergänge im internationalen Vergleich. Flexible Fälle werden in Form von Alleinselbständigen, weltweiten Projektarbeitenden, Tagesmüttern und atypisch Beschäftigten unter die Lupe genommen. Weitere Aufsätze untersuchen die Folgen für die Familiengründung und für Familienzeiten aus Sicht von Eltern und Kindern. Zudem: Welche Erwartungen existieren zu Geschlechterrollen und Politik, wer sind die Gewinner und Verlierer?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Universal disadvantage? The economic well-being of female part-timers in Europe (2008)
Zitatform
Warren, Tracey (2008): Universal disadvantage? The economic well-being of female part-timers in Europe. In: European Societies, Jg. 10, H. 5, S. 737-762. DOI:10.1080/14616690701757853
Abstract
"Working fewer than full-time hours has been seen as a crucial way in which women workers can balance demands from home and paid work. But working part-time holds a range of negative repercussions for other aspects of worker's lives, in particular their economic well-being. Examining objective and subjective indicators of economic well-being, the paper uses data from the European Community Household Panel Survey to consider the ramifications of working short hours for women in Europe. The paper is concerned with the generalisability of the very weak situation of part-timers in Britain. It asks whether and how the economic problems faced by women at the bottom of the occupational hierarchy differ according to societal context. The papers shows that part-time low level workers had the lowest monthly wages relative to their compatriots in each country examined, though the intensity of wage disadvantage varied substantially across the sample. The research did not uncover a universal positive correlation between women's relative wage positions and individual level measures of economic well-being, however. The most prevalent association between working part-time in a low level occupation and facing a weak economic position occurred at the level of household economies. The paper concludes by asking how we best research economic well-being, including whether it should be approached via an individual or household level analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Non-standard employment and promotions: a within genders analysis (2008)
Zitatform
Zeytinoglu, Isik U. & Gordon B. Cooke (2008): Non-standard employment and promotions. A within genders analysis. In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 50, H. 2, S. 319-337. DOI:10.1177/0022185607087905
Abstract
"This article examines promotion experiences of workers in nonstandard employment as compared to those in regular full-time employment. Since females dominate non-standard employment, we analyse the female and male labour forces separately. Non-standard employment refers to regular part-time, temporary full-time, and temporary part-time employment. Data comes from the Workplace and Employee Survey (1999) of Statistics Canada. Results are generalized to Canadian workers. Results show that within the female labour force, workers in all three types of non-standard employment are less likely to be promoted than workers in regular full-time employment. Within the male labour force only those in temporary part-time employment are less likely to be promoted. Working in regular part-time or temporary full-time contracts has no impact on promotion for male workers. Overall results suggest that all three types of non-standard work adversely affect females' promotion experiences but for males only those in temporary part-time jobs are adversely affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypische Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Begleitmaterial zum Pressegespräch am 9. September 2008 in Frankfurt am Main (2008)
Abstract
Für die Entwicklung des Arbeitsmarktes von 1997 bis 2007 wird festgestellt, dass die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um 2,3 Millionen gestiegen ist. Zu dieser Steigerung hat vor allem die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse beigetragen. Zwischen 1997 und 2007 sind 1,06 Millionen mehr atypische Beschäftigungsverhältnisse entstanden als im Saldo Normalarbeitsverhältnisse abgebaut wurden. Die Zahl der Normalarbeitsverhältnisse ist in diesem Zeitraum um 1,53 Millionen gesunken. Trotz der großen Bedeutung, die der atypischen Beschäftigung für die Entwicklung der abhängigen Beschäftigung zukommt, bleibt das Normalarbeitsverhältnis auch 2007 die dominierende Beschäftigungsform, der fast drei Viertel aller abhängig Beschäftigten nachgehen. Am stärksten betroffen vom Abbau der Normalarbeitsverhältnisse waren Handel und Gastgewerbe. Die Zeitarbeit wächst besonders dynamisch, die Teilzeitarbeit ist mengenmäßig am bedeutendsten. Im Hinblick auf die Beschäftigtenstruktur wird festgestellt, dass der Anteil der Frauen in atypischer Beschäftigung mehr als zweieinhalb mal so groß ist wie der der Männer. Junge Menschen, gering Qualifizierte und Ausländer sind am ehesten atypisch beschäftigt. Rund sieben Prozent der atypisch Beschäftigten leben überwiegend von Harz-IV-Leistungen. (IAB)
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The growing problem of disconnected single mothers (2007)
Blank, Rebecca; Kovak, Brian;Zitatform
Blank, Rebecca & Brian Kovak (2007): The growing problem of disconnected single mothers. (National Poverty Center. Working Paper 07-28), Ann Arbor, 51 S.
Abstract
"While welfare reform and other recent policy changes have been associated with substantial increases in work and earnings among low-income, single-mother families, they have made assistance less available to those who find themselves out of work. This paper documents and examines an emerging phenomenon in which low-income single mothers increasingly report that they are not working and do not receive public assistance benefits; we refer to these as 'disconnected' families. As we show, this group is very poor. The majority of these families lives without other sources of household income and faces barriers to consistent employment. They appear to cycle in and out of disconnectedness, with the majority of cases beginning with job loss. Given rising numbers of disconnected single mothers, we believe it is valuable to assess possible changes in the safety net that might provide greater support to this group of women and their children. We propose and assess a number of potential policy responses aimed at strengthening the safety net for this needy and growing population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Part-time employment: a comparative analysis of Spain and the Netherlands (2007)
Blazquez Cuesta, Maite; Ramos Martin, Nuria Elena;Zitatform
Blazquez Cuesta, Maite & Nuria Elena Ramos Martin (2007): Part-time employment. A comparative analysis of Spain and the Netherlands. (AIAS working paper 55), Amsterdam, 59 S.
Abstract
"Most industrialized countries have seen part-time employment as a percentage of total employment increase in the last decade. This paper presents the results of a comparative study of part-time employment in Spain and the Netherlands. The project comprised a legal comparative study of the effectiveness of the normative solutions provided by the Dutch and Spanish legal orders regarding the protection of part-time workers and the promotion of part-time employment, with special attention paid to the gender dimension of part-time work in both countries; and an analysis, based on data extracted from the European Community Household Panel (1995-2001), of the determinants of part-time employment in both countries and an examination of the extent to which part-time jobs are used as stepping-stones to full-time positions. We found significant country differences regarding females' decisions to take part-time jobs. We also found that, in general, Dutch females are not less likely than their male counterparts to increase the number of hours they work. However, this applies only to those females who are part of a couple or have children younger than 12 years. In Spain, females are 2.6 times less likely than their male counterparts to switch from a part-time to a full-time job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Job satisfaction and family happiness: The part-time work puzzle (2007)
Zitatform
Booth, Alison L. & Jan C. van Ours (2007): Job satisfaction and family happiness: The part-time work puzzle. (IZA discussion paper 3020), Bonn, 38 S.
Abstract
"Using fixed effects ordered logit estimation, we investigate the relationship between part-time work and working hours satisfaction; job satisfaction; and life satisfaction. We account for interdependence within the family using data on partnered men and women from the British Household Panel Survey. We find that men have the highest hours-of-work satisfaction if they work full-time without overtime hours but neither their job satisfaction nor their life satisfaction are affected by how many hours they work. Life satisfaction is influenced only by whether or not they have a job. For women we are confronted with a puzzle. Hours satisfaction and job satisfaction indicate that women prefer part-time jobs irrespective of whether these are small or large. In contrast, female life satisfaction is virtually unaffected by hours of work. Women without children do not care about their hours of work at all, while women with children are significantly happier if they have a job regardless of how many hours it entails." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: ISER working paper , 2007-20 -
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Teilzeitarbeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit (2007)
Buchinger, Elisabeth; Csoka, Bettina;Zitatform
Buchinger, Elisabeth & Bettina Csoka (2007): Teilzeitarbeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 30, H. 3, S. 113-132.
Abstract
"Teilzeitarbeit nimmt bei Frauen enorm zu. In manchen Berufen ist es inzwischen fast unmöglich geworden, eine Vollzeitstelle zu finden. In anderen Branchen und Berufen, insbesondere bei höherer beruflicher Position und Qualifikation, ist es gleichzeitig Frauen und Männern noch immer kaum möglich, vorübergehend die Arbeitszeit auf Wunsch zu reduzieren. Die teilzeitbeschäftigten Frauen selber haben ein sehr nüchternes Bild von ihrer Situation: Viele sehen für sich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie - auf Kosten von Existenzsicherung und ausreichenden Pensionen, verbunden mit Nachteilen beim beruflichen Aufstieg und der betrieblichen Weiterbildung. Eine gewünschte Aufstockung der Arbeitszeit bis hin zur Vollzeitarbeit beurteilt die Mehrheit als nur schwer zu verwirklichen. Der Handlungsbedarf ist groß. Frauen dürfen wegen zumeist familienbedingter Teilzeitarbeit, die sie vorübergehend eingehen, nicht ins berufliche Abseits gedrängt werden. Nötig sind bessere Chancen auf eine existenzsichernde Arbeit, flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitszeit je nach Lebenslagen, Schluss mit Benachteiligungen von Teilzeitkräften gegenüber Vollzeitbeschäftigten. Und dringend nötig ist der Ausbau passender und leistbarer Kinderbetreuungsangebote, damit Beruf und Familie für Väter und Mütter endlich tatsächlich vereinbar wird!" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Part-time employment can be a life-time setback for earnings: a study of British women 1975-2001 (2007)
Zitatform
Connolly, Sara & Mary Gregory (2007): Part-time employment can be a life-time setback for earnings. A study of British women 1975-2001. (IZA discussion paper 3101), Bonn, 30 S.
Abstract
"Two particular features of the position of women in the British labour market are the extensive role of part-time work and the large part-time pay penalty. Part-time work features most prominently when women are in their 30s, the peak childcare years and, particularly for more educated women, a crucial period for career building. This makes it essential to understand its impact on women's subsequent earnings trajectories. We find that the wage return to part-time experience is low - negligible in lower skill occupations. Even more important channels contributing to the pay disadvantage of women working part-time are job changing, particularly when this involves occupational downgrading. Downgrading can lead to a permanent pay disadvantage for women following a spell in part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prekarisierung und Geschlecht: ein Versuch über unsichere Beschäftigung und männliche Herrschaft in nachfordistischen Arbeitsgesellschaften (2007)
Dörre, Klaus;Zitatform
Dörre, Klaus (2007): Prekarisierung und Geschlecht. Ein Versuch über unsichere Beschäftigung und männliche Herrschaft in nachfordistischen Arbeitsgesellschaften. In: B. Aulenbacher, M. Funder, H. Jacobsen & S. Völker (Hrsg.) (2007): Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft : Forschung im Dialog (Geschlecht und Gesellschaft, 40), S. 285-301.
Abstract
Während der Anteil der Frauen unter den prekär Beschäftigten anhaltend stark ist, wächst inzwischen der Anteil der Männer. Die damit einhergehende Unsicherheit in den Lebens- und Arbeitsverhältnissen wirkt sich auf das männliche Selbstbild und Rollenverhalten aus. Es wird herausgearbeitet, wie die drohende 'Zwangsfeminisierung' der prekär erwerbstätigen Männer bzw. 'Entweiblichung' der erwerbstätigen Frauen von den Männern abgewehrt und kompensiert wird, indem die 'männliche Herrschaft' symbolisch hergestellt wird. Somit betont das Prekariat noch die Geschlechterhierarchie und steht emanzipatorischen Arbeitsbestrebungen im Wege. (IAB)
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(Not) taking account of precarious employment: workfare policies and lone mothers in Ontario and the UK (2007)
Evans, Patricia M.;Zitatform
Evans, Patricia M. (2007): (Not) taking account of precarious employment. Workfare policies and lone mothers in Ontario and the UK. In: Social policy and administration, Jg. 41, H. 1, S. 29-49. DOI:10.1111/j.1467-9515.2007.00537.x
Abstract
"Workfare is, at least in part, a policy response to changing labour markets and the expansion taking place in jobs that are low-paid, irregular and insecure. For lone mothers, increasingly the focus of workfare policies, precarious employment creates special challenges. However, the nature of the jobs that are available to women on social assistance has received relatively little attention in the workfare literature, which focuses more on individual characteristics, supports to employment, and programme impacts. Drawing upon both primary and secondary sources and using Ontario, the province with the most developed workfare programme in Canada, this article examines the ways in which policies support and enforce precarious employment. The article also considers the implications of precarious employment for UK policy, which has not (yet) adopted workfare for lone mothers, although incremental steps in that direction are taking place as employment is increasingly viewed as the appropriate objective of income support programmes for lone mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der unternehmerischen Tätigkeit (2007)
Franco, Ana;Zitatform
Franco, Ana (2007): Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der unternehmerischen Tätigkeit. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 30/2007), Brüssel, 7 S.
Abstract
"Nach wie vor führen in der EU weitaus mehr Männer als Frauen ihr eigenes Unternehmen. Ebenso sind deutlich mehr Männer als Frauen in der Unternehmensleitung tätig, ungeachtet dessen, ob ihnen das Unternehmen gehört oder nicht. In den letzten Jahren hat es keine Anzeichen für eine Verringerung dieser Diskrepanzen gegeben. Selbständige Frauen in der Industrie und im Dienstleistungssektor machten 2005 in der Europäischen Union insgesamt nur 8,6 % aller erwerbstätigen Frauen aus - bei den Männern war der entsprechende Anteil doppelt so hoch. Weitere Ergebnisse:
- Fast dreimal so viele Männer wie Frauen sind Selbständige mit Arbeitnehmern,
- Wenig Anzeichen für eine Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Unternehmertätigkeit,
- Sektorale Konzentration der Selbständigen mit Arbeitnehmern bei Frauen ausgeprägter,
- Weitaus mehr Männer als Frauen in der Unternehmensleitung,
- Anteile der als Unternehmensleiter tätigen Frauen und Männer seit 2000 kaum verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany (2007)
Zitatform
Freier, Ronny & Viktor Steiner (2007): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Empirical evidence from a multi-factor labour demand model for Germany. (DIW-Diskussionspapiere 662), Berlin, 30 S.
Abstract
"We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including non-standard types of employment such as marginal employment. The model is estimated for both the number of workers and total working hours using a new panel data set. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates for the west German economy. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -.4 (number of male workers in west Germany) to -1 (working hours for women). We illustrate the implications of these estimates by simulating the likely labour demand effects of the recent increase of employers' social security contributions (SSC) on marginal employment in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fixed-term contracts - the new European inequality?: comparing men and women in West Germany and France (2007)
Zitatform
Gash, Vanessa & Frances McGinnity (2007): Fixed-term contracts - the new European inequality? Comparing men and women in West Germany and France. In: Socio-economic review, Jg. 5, H. 3, S. 467-496. DOI:10.1093/ser/mwl020
Abstract
"This paper seeks to reveal whether fixed-term contracts are the new European inequality and does so in a comparative analysis of two countries typically regarded as eurosclerotic: West Germany and France. We compare the wages, wage growth and labour market outcomes of fixed-term contract workers relative to a matched sample of permanent workers with similar characteristics. Using seven waves of the European Community Household Panel (ECHP) we find evidence of wage penalties, increased exposure to unemployment and repeat spells of fixed-term employment. However, these tendencies vary significantly by country and by gender. The main finding of this paper is the extent to which fixed-term contract employment is of considerable disadvantage for French women. This is important, as previous research on female employment in the UK and in West Germany (Booth et al., 2002; Giesecke and Gross, 2003), two countries with intermittent female employment, did not find evidence of fixed-term worker disadvantage. Our findings, however, suggest that in countries where female employment tends to be full-time and continuous, the introduction of fixed-term contracts challenges the existing gender contract." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mothers' participation in paid work: the role of 'mini-jobs' (2007)
Hales, Jon; Tipping, Sarah; Lyon, Nick;Zitatform
Hales, Jon, Sarah Tipping & Nick Lyon (2007): Mothers' participation in paid work. The role of 'mini-jobs'. (Department of Work and Pensions. Research report 467), London, 152 S.
Abstract
"In late 2005 and early 2006, there was a gap of 15 percentage points in the rate of participation in paid work by mothers, according to whether they lived in a family with a partner or were living as a lone parent. Around half of this gap is a reflection of it being more common for mothers in couple families to work in a job where their hours are between one and 15 per week, referred to as 'mini-jobs'. Previous research into 'mini-jobs' had identified a pattern of working in which mothers moved from not working at all, through a transitional period in a 'mini-job', to working 16 hours or more per week. One of the primary aims of this research was to consider how big a phenomenon is the use of 'mini-jobs' in moving into work of longer hours compared to other routes out of not working. The research was carried out by the National Centre for Social Research and involved secondary analysis of the Families and Children Study survey. The analysis used data for five waves, covering the period from 2001 to 2005. FACS is a panel survey involving annual interviews which tracks families over time. It started in 1999 and is representative of families in Britain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Männer und Frauen in unfreiwillig befristeten Beschäftigungsverhältnissen (2007)
Hardarson, Omar;Zitatform
Hardarson, Omar (2007): Männer und Frauen in unfreiwillig befristeten Beschäftigungsverhältnissen. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 98/2007), Brüssel, 8 S.
Abstract
"2005 hatten fast 15 % der weiblichen und etwa 14 % der männlichen Arbeitnehmer in der EU-25 einen befristeten Arbeitsvertrag. Viele dieser Beschäftigten arbeiteten nicht absichtlich, sondern unfreiwillig in befristeten Arbeitsverhältnissen - weil sie keine Daueranstellung finden konnten. Im Mittelpunkt der Ausgabe stehen diese Frauen und Männer - ihre relative Zahl, ihr Alter, ihre Verteilung auf verschiedene Wirtschaftszweige und Berufe und die typische Laufzeit ihrer Arbeitsverträge.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- 2005 übten 7,5 % aller weiblichen und 6,7 % aller männlichen Beschäftigten unfreiwillig eine befristete Beschäftigung aus.
- Von 2000 bis 2005 stieg der Anteil sowohl der Frauen als auch der Männer in befristeten Arbeitsverhältnissen sowie der Anteil derer, die nicht freiwillig befristet beschäftigt waren.
- Beinahe ein Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter 30 Jahren hatte 2005 einen befristeten Arbeitsvertrag, und rund 40 % davon waren nicht auf eigenen Wunsch befristet angestellt.
- Am höchsten war der Anteil der unfreiwillig befristet Beschäftigten in der Landwirtschaft und in privaten Haushalten.
- Hilfsarbeitskräfte sind in wesentlich größerem Umfang unfreiwillig befristet beschäftigt als Führungskräfte, Wissenschaftler und Techniker.
- Rund 43 % der Frauen und 48 % der Männer, die einer unfreiwillig befristeten Tätigkeit nachgehen, haben Arbeitsverträge mit weniger als sechs Monaten Laufzeit." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The analysis of self-employment levels over the life-cycle (2007)
Kim, GiSeung;Zitatform
Kim, GiSeung (2007): The analysis of self-employment levels over the life-cycle. In: The Quarterly Review of Economics and Finance, Jg. 47, H. 3, S. 397-410. DOI:10.1016/j.qref.2006.06.004
Abstract
"In this paper, we estimate the incidence of self-employment over a person's life-cycle across different socio-economic groups and show to what extent self-employment rates differ across groups. The analysis utilizes data from the March supplements of the Current Population Survey. This paper shows that the probability of self-employment is increasing with age and education and is higher for men, whites, and married women compared to other groups. Females are less likely to be self-employed and the difference appears to widen in absolute terms over the life-cycle, but is largest in relative terms early in the life-cycle. We show that the gender gap is not due to marriage and the presence of children. The difference between an African-American male and the (white) benchmark is dramatic, particularly in a person's middle age. In contrast, the difference between a high-school graduate and the (college educated) benchmark is relatively small and changes sign over the life-cycle. Young (age 34 or lower) high school graduates are more likely to be self-employed than otherwise identical college graduates, while the reverse is true for older individuals. The paper discusses explanations for these life-cycle profiles of self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Assessing the importance of male and female part-time work for the gender earnings gap in Britain (2007)
Zitatform
Mumford, Karen A. & Peter N. Smith (2007): Assessing the importance of male and female part-time work for the gender earnings gap in Britain. (IZA discussion paper 2981), München, 49 S.
Abstract
"This study examines the role of individual characteristics, occupation, industry, region, and workplace characteristics in accounting for differences in hourly earnings between men and women in full and part-time jobs in Britain. A four-way gender-working time split (male full-timers, male part-timers, female full-timers and female part-timers) is considered, and allowance is explicitly made for the possibility of both workplace and occupational segregation across each group. Individual and workplace characteristics are shown to explain much of the earnings gaps examined. Within gender groups, the striking difference between full and part-time employees is that full-timers work in higher paying occupations than do part-timers. Also, occupational segregation makes a significant contribution to the earnings gap between male and female part-time employees but not for full-time workers. A further new result is that female workplace segregation contributes significantly to the full/part time earnings gap of both males and females. Part-time employees work in more feminised workplaces and their earnings are lower. By contrast, occupational segregation has little impact on the full-time/part-time earnings gap of either males or females. There remains, moreover, a substantial residual gender effect between male and female employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The part-time wage penalty in European countries: how large is it for men? (2007)
Zitatform
O'Dorchai, Sile, Robert Plasman & François Rycx (2007): The part-time wage penalty in European countries. How large is it for men? (IZA discussion paper 2591), Bonn, 34 S.
Abstract
"Economic theory advances a number of reasons for the existence of a wage gap between part-time and full-time workers. Empirical work has concentrated on the wage effects of part-time work for women. For men, much less empirical evidence exists, mainly because of lacking data. In this paper, we take advantage of access to unique harmonised matched employer-employee data (i.e. the 1995 European Structure of Earnings Survey) to investigate the magnitude and sources of the part-time wage penalty for male workers in six European countries (i.e. Belgium, Denmark, Ireland, Italy, Spain, and the UK). Findings show that the raw gap in hourly gross pay amounts to 16 per cent of male part-timer's wage in Spain, to 24 per cent in Belgium, to 28 per cent in Denmark and Italy, to 67 per cent in the UK and to 149 per cent in Ireland. Human capital differences explain between 31 per cent of the observed wage gap in the UK and 71 per cent in Denmark. When a larger set of control variables is taken into account (including occupation, industry, firm size, and level of wage bargaining), a much smaller part of the gap remains unexplained by differences in observed characteristics (except in Italy). Overall, results suggest that policy initiatives to promote lifelong learning and training are of great importance to help part-timers catch up. Moreover, except for Italy, they point to a persisting problem of occupational and sectoral segregation between men working part-time and full-time which requires renewed policy attention." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fourth European working conditions survey (2007)
Zitatform
Parent-Thirion, Agnès, Enrique Fernández-Macías, John Hurley & Greet Vermeylen (2007): Fourth European working conditions survey. (European working conditions survey 04), Dublin, 139 S.
Abstract
Mit dem Bericht zur vierten Europäischen Erhebung über Arbeitsbedingungen legt die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) einen umfassenden Überblick über den Ist-Zustand der Arbeitsbedingungen in 31 europäischen Ländern vor. Der Bericht übermittelt die Antworten von Arbeitnehmern auf Fragen zu einer ganzen Bandbreite von Themen wie Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Chancengleichheit, Ausbildung, Gesundheit und Wohlbefinden sowie Arbeitszufriedenheit. Er ermöglicht dadurch Einsichten in die Erfahrungen, die europäische Arbeitsnehmer in ihrem Arbeitsleben machen und wie sie damit umgehen. Der Fünfjahreszyklus der Erhebung ermöglicht die Verfolgung von kritischen Faktoren und Ereignisses auf die Arbeitsbedingungen über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Ergebnisse dieser vierten Erhebung zeigen, dass trotz der dramatischen Veränderungen, die sich für die europäischen Arbeitnehmer durch die Osterweiterung der EU um zehn neue Mitgliedstaaten ergaben, trotz des Anstiegs atypischer Beschäftigungsformen wie Leiharbeit und Teilzeitarbeit und trotz zunehmender Frauenerwerbstätigkeit die Arbeitsbedingungen im Durchschnitt in Europa relativ stabil geblieben sind. Die Ergebnisse bestätigen, dass über 80 Prozent der europäischen Arbeitnehmer mit ihren Arbeitsbedingungen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zufrieden sind. 54 Prozent der Berufsanfänger arbeiten Vollzeit, 26 Prozent Teilzeit. Nur 10 Prozent haben keinen Arbeitsvertrag; Praktikantentätigkeiten übten 5 Prozent aus. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion: Rahmenbedingungen für die familiale Alltagsgestaltung (2007)
Zitatform
Schier, Michaela & Peggy Szymenderski (2007): Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion. Rahmenbedingungen für die familiale Alltagsgestaltung. (EntAF-Arbeitspapier 01), München, 38 S.
Abstract
"Die Art und Weise des Wirtschaftens und Arbeitens verändert sich in westlichen Gesellschaften seit den späten 1960er Jahren grundlegend. Der Wandel der Arbeitswelt tangiert dabei als wichtige Rahmenbedingung für private Lebensverhältnisse von erwerbstätigen Menschen das Leben von Familien und stellt neue Anforderungen an die familiale Alltagsgestaltung. Dies zeigen Ergebnisse der in Kooperation von DJI und TU Chemnitz durchgeführten Studie 'Entgrenzte Arbeit - entgrenzte Familie' am Beispiel von Müttern und Vätern, die in München und Leipzig im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehbranche tätig sind. In den letzten Jahren vollziehen sich in fast allen Bereichen der Wirtschaft grundlegende Reorganisationsprozesse. Erkennbar sind neue Formen der Arbeits- und Betriebsorganisation, die auf eine Abkehr von bisher vorherrschenden fordistisch-tayloristischen Prinzipien einer strikten Aufteilung und Fremdkontrolle von Arbeitsvorgängen und Betriebsabläufen hinweisen. Diese makroökonomischen wie betriebsorganisatorischen Umwälzungen verändern das konkrete Gesicht der Erwerbsarbeit grundlegend (Kratzer et al. 2004, Lange/Szymenderski 2004, Pongratz/Voß 2004). Die im Rahmen des Projektes untersuchten Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion bieten insofern exemplarisch Einblicke in allgemeine ökonomische Entwicklungstrends. Die Arbeitsbedingungen in beiden Branchen werden in diesem Arbeitspapier entlang der verschiedenen Dimensionen der Entgrenzung von Erwerbsarbeit dargestellt. Die spezifischen und durchaus unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in den beiden Branchen bilden dabei unterschiedliche Entwicklungspfade entgrenzter Erwerbsarbeit ab. Der Bereich der Film- und Fernsehproduktion steht für moderne projektförmig organisierte Arbeit in Wissensbranchen, der Einzelhandel für hochflexible (Teilzeit)Arbeit im Dienstleistungsbereich. Die unterschiedlichen Formen entgrenzter Erwerbsarbeit bieten spezifische Rahmenbedingungen für die Alltagsgestaltung von erwerbstätigen Müttern und Vätern. Der Wandel von Erwerbsarbeit führt dazu, dass sich die Bedingungen für die Verknüpfung von Erwerbsarbeit und Familie verändert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Working part-time for the state: gender, class and the public sector pay gap (2007)
Thornley, Carole;Zitatform
Thornley, Carole (2007): Working part-time for the state. Gender, class and the public sector pay gap. In: Gender, Work and Organization, Jg. 14, H. 5, S. 454-475. DOI:10.1111/j.1468-0432.2007.00360.x
Abstract
"This article explores the role and nature of disadvantages associated with part-time working in perpetuating the gender pay gap in the public sector. It does so by means of a detailed case study of local government workers in the UK, with particular reference to the more than one and a half million local government service workers covered by National Joint Council bargaining arrangements. The article draws from original pay data analysis and national survey work conducted by the author. It argues that little has changed since the findings reported 20 years ago by Beechey and Perkins with respect to the disadvantages experienced by part-time workers and the 'construction' of employment in gendered ways. However, the role of class may have been understated in previous accounts: class fractions in gender-segregated employment continue to hold deep significance and provide some potential for solidaristic approaches by trade unions alongside traditional 'equality' initiatives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Female part-time workers' experiences of occupational mobility in the UK service industry (2007)
Zitatform
Tomlinson, Jennifer (2007): Female part-time workers' experiences of occupational mobility in the UK service industry. In: Women in management review, Jg. 22, H. 4, S. 305-318.
Abstract
"The purpose of this paper it to explore the extent to which female part-time workers experience occupational mobility in UK service sector firms, particularly promotional opportunities, since the implementation of the Part-time Workers' Directive in 2000. The research adopts a qualitative methodology. In-depth interviews were carried out with 62 women and 12 of their managers in five case study workplaces in the service industry, so as to better understand individuals' perceptions of part-time work and the processes that shape part-time working at an organisational level. The findings are not particularly encouraging in terms of female part-time workers' perceptions of their opportunities for career progression in four of the five case studies. Distinctions were found between legislation, organisational policies and informal workplace practices. It is argued in this paper that each of these levels is important in understanding patterns of change and continuity in the use and structuring of part-time work. The originality of this paper lies in its use of occupational closure to explain the stratification of part-time workers and this paper has significance and value for debates surrounding the progression and career prospects of non-standard workers and diversity management more broadly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Experiencing part-time work: temporal tensions, social relations and the work-family interface (2007)
Zitatform
Walsh, Janet (2007): Experiencing part-time work. Temporal tensions, social relations and the work-family interface. In: British Journal of Industrial Relations, Jg. 45, H. 1, S. 155-177. DOI:10.1111/j.1467-8543.2007.00606.x
Abstract
"Part-time work is commonly depicted as positive for women workers and their experience of work and home. Drawing on the qualitative commentaries of lower-level service workers, this study explores the temporal, social and interpersonal consequences of part-time work. While many employees liked part-time work, there was evidence that fragmented work schedules, mandated overtime and difficulties in taking time off work created tensions and problems for women in both the work and family domains. Inferior treatment also punctuated the work experiences of a number of part-time employees and served to underline their differential work status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen (2007)
Wießner, Frank; Noll, Susanne;Zitatform
Wießner, Frank & Susanne Noll (2007): Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen. In: IAB-Forum H. 1, S. 74-78.
Abstract
Als arbeitsmarktpolitisches Instrument hatte die Ich-AG, die 2006 durch den neuen Gründungszuschuss ersetzt wurde, ein vergleichsweise kurzes Leben. Zwischen 2003 und 2006 entwickelte sie sich jedoch zu einem Hoffnungsträger für Arbeitsmarktpolitiker und Arbeitslose. Auch die Urteile der Arbeitsmarktforschung fallen überwiegend positiv aus, da ein beträchtlicher Teil der neugegründeten Klein- und Kleinstbetriebe auf dem freien Markt überlebte. Der Beitrag geht den Gründen für diese Langlebigkeit nach. Er basiert auf Daten aus dem BMAS-Projekt 20/04 "Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission, Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1e: Existenzgründungen". Für das Projekt wurden 3.000 Ich-AG-Gründer und ebenso viele Überbrückungsgeld-Empfänger nach ihrer Existenzgründung telefonisch interviewt. Es zeigt sich, dass die Ich-AG vor allem als "Frauenprogramm" erfolgreich war. Sie entsprach den Bedürfnissen von Frauen offenbar besser als das Überbrückungsgeld. Dabei ist das Überleben am Markt eine notwendige, aber oft nicht hinreichende Bedingung. Hinzu kommen Faktoren wie familiäre Verpflichtungen, wirtschaftliche Zwänge oder finanzielle Spielräume. Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich die "neuen Selbständigen" mit ihren Ich-AGs auch grundsätzlich von "konventionellen Unternehmern" unterscheiden. Es steht weniger der unternehmerische Charakter der selbständigen Erwerbsarbeit im Vordergrund als die Sicherung eines bescheidenen Lebensstandards durch ein "mäßiges, oft sogar nur zusätzliches Einkommen." (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktflexibilisierung und Bildungsrenditen: eine Untersuchung zur Entwicklung der relativen Bildungserträge der Berufsanfänger im Wirtschaftszweig Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland (2007)
Zaleska-Beyersdorf, Joanna;Zitatform
Zaleska-Beyersdorf, Joanna (2007): Arbeitsmarktflexibilisierung und Bildungsrenditen. Eine Untersuchung zur Entwicklung der relativen Bildungserträge der Berufsanfänger im Wirtschaftszweig Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland. Erlangen, 188 S.
Abstract
Die Arbeit untersucht, wie sich die Entwicklung der Leiharbeit auf den Zusammenhang zwischen dem Bildungs- und Beschäftigungssystem in Deutschland auswirkte, ob das Bildungssystem auch unter den Bedingungen des flexibilisierten Arbeitsmarktes seine im 19. Jahrhundert begründete statusverteilende Funktion beibehalten hat und es immer noch den Zugang zu bestimmten beruflichen Positionen garantieren kann. In Bezug auf die Leiharbeitnehmer wird untersucht, ob die verschiedenen Zertifikate des Bildungssystems für sie im gleichen Maße eine statusverteilende Funktion wie für die 'Normalbeschäftigten' besitzen, beiden Vergleichsgruppen im gleichen Maße den Zugang zu bestimmten beruflichen Positionen ermöglichen und wie sich die beruflichen Bildungsrenditen der Leiharbeit seit ihrer Einführung verändert haben. Weitere Forschungsfragen sind, welche qualifikatorischen Gruppen über den Weg der Arbeitnehmerüberlassung den Einstieg in den Arbeitsmarkt finden, in welchen beruflichen Positionen sie durch die Verleihbetriebe eingesetzt werden und welche Veränderungen in der Nutzung der Leiharbeit durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber stattgefunden haben. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Leiharbeitsbranche ein besonderes Arbeitsmarktsegment darstellt, in welchem die erworbene Bildung unter anderen strukturellen Rahmenbedingungen eingesetzt und verwertet wird als in den übrigen Branchen, dies aber nicht bedeutet, dass in diesem Segment alle Arbeitskräfte gleichermaßen Benachteiligungen erfahren. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung: Boomende Branche mit hoher Fluktuation (2006)
Zitatform
Antoni, Manfred & Elke J. Jahn (2006): Arbeitnehmerüberlassung: Boomende Branche mit hoher Fluktuation. (IAB-Kurzbericht 14/2006), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Leiharbeitsbranche expandiert weiterhin mit hohen Wachstumsraten. Dafür dürfte vor allem die stufenweise Deregulierung des Leiharbeitsrechts verantwortlich sein. Leiharbeitsjobs stellen in der Regel kurze Phasen im Erwerbsverlauf dar. So waren etwa im Jahr 2003 nur 13 Prozent der Leiharbeiter ein Jahr oder länger ununterbrochen beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt. Gesetzliche Überlassungshöchstdauern können die Beschäftigungsstabilität der Leiharbeitnehmer im Verleihbetrieb nicht garantieren. Infolge ihrer Verlängerung stieg aber die Dauer der Betriebszugehörigkeit bis Mitte der 90er Jahre deutlich. Seit der Flexibilisierung des Arbeitnehmerüberlassungsrechts im Jahr 1997 ist die Betriebszugehörigkeit im Verleihbetrieb wieder spürbar gesunken. Gleichzeitig haben Kettenverträge an Bedeutung gewonnen. Auf die soziodemographischen Merkmale der Leiharbeiter hatten die Reformen des Leiharbeitsrechts kaum Einfluss. Leiharbeit bietet Beschäftigungschancen vor allem für Männer, Ausländer, Jugendliche und Geringqualifizierte. Allerdings erhalten immer mehr Arbeitslose in dieser Branche - wenn auch nur für kurze Zeit - Gelegenheit zu einer Erwerbstätigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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