Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Innovative Arbeitsgestaltung. Internetbasierte Wissensbasis und Diskussionsforum für Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Implementierung innovativer Formen von Arbeitsverhältnissen (01.01.2002)
Universität Köln, Forschungsinstitut für Deutsches und Europäisches SozialrechtPreis, Ulrich, Prof. Dr.Quelle: AuS-PortalBeschreibung
Das Projekt "AuS-innovativ" ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Drittmittelprojekt im Rahmen der Förderinitiative Innovative Arbeitsgestaltung. In Kooperation mit der Verlag Dr. Otto Schmidt KG bietet das Projekt eine kostenfreie Internet-Wissensbasis mit Informationen zu Rechtsfragen innovativer Arbeitsgestaltung. Dargestellt werden die arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen bei der Implementierung innovativer Formen von Arbeitsverhältnissen. Im Rahmen der Innovationsfelder Arbeitszeit, Arbeitsentgelt und Arbeitsorganisation finden sich umfangreiche Hinweise zu zahlreichen Themen, darunter Aktienoptionen, Arbeitszeitkonten, Entgeltumwandlung, Freie Mitarbeit, Gruppenarbeit, Vertrauensarbeitszeit, Zielvereinbarungen u.v.m.>> Neben der Behandlung der Einzelthemen umfasst das Angebot drei weitere Rubriken: Die Rubrik "Aktuelles" bündelt ausgewählte Meldungen aus Rechtsprechung, Gesetzgebung und Politik für den Bereich der innovativen Arbeitsgestaltung. In der Rubrik "Datenbanken" werden eine Sammlung einschlägiger Urteile, ausgesuchter Statistiken sowie Musterklauseln und Praxisbeispiele zum kostenlosen download zur Verfügung gestellt. Abgerundet wird das Angebot schließlich in der Rubrik "Links" durch eine umfassende und kommentierte Linksammlung.>> Insgesamt ergibt sich eine Internet-Wissensbasis, die nahezu alle erforderlichen Informationen und Materialien zu den angesprochenen Themen kostenfrei bereithält. Wissenschaftler und Praktiker unterschiedlicher Fachrichtungen, so vor allem der Rechts- und Arbeitswissenschaften, mögen hierauf bei der Erforschung und Umsetzung innovativer Arbeitsformen zurückgreifen. Veröffentlichungen: Ulrich Preis (Hrsg.): Innovative Arbeitsformen. Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Arbeitsorganisation, Verlag Dr. Otto Schmidt KG Köln, 2005, 1154 S.
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Evaluierung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (01.09.2001)
ifo Institut für WirtschaftsforschungMunz, SonjaQuelle: Projektinformation des Ifo-InstitutsBeschreibung
Durch das Inkrafttreten des Teilzeit- und Befristungsgesetzes Anfang 2001 haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Aufnahme von bzw. den Wechsel in Teilzeitbeschäftigung deutlich verändert. Die Einführung dieses Gesetzes war seinerzeit nicht unumstritten, da zusätzliche Belastungen insbesondere von kleinen Unternehmen erwartet werden. Andererseits immer wieder wird bezweifelt, dass die Rechtsänderungen weit genug gehen, um spürbare Auswirkungen auf den Umfang der Teilzeitarbeit und der Beschäftigung im Ganzen zu haben. Anlass der langfristig angelegten Studie ist ein im Gesetz selbst formulierter Auftrag an das Bundesarbeitsministerium. Ziel der Studie ist, zu einer umfassenden Evaluation des Gesetzes beizutragen, deren Ergebnisse im Herbst 2003 vorliegen sollen, unter anderem um bei etwaigen Revisionen des Gesetzes Berücksichtigung zu finden. Methoden: Im Rahmen der unter den Kooperationspartnern vereinbarten Arbeitsteilung befasst sich das ifo Institut vorrangig mit den Auswirkungen des Gesetzes auf Unternehmen, ISO mit den Auswirkungen auf die Beschäftigten. In beiden Projektteilen werden eingehende sekundärstatistische Analysen für die Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung vor und nach Inkrafttreten des Teilzeitgesetzes vorgenommen, Expertengespräche geführt, die unter anderem als Pre-tests für zusätzliche Erhebungen dienen, und parallele Repräsentativbefragungen von Betrieben und Arbeitnehmern abgehalten. Im Mittelpunkt der von ifo angestrebten Betriebsbefragung stehen, neben der quantitativen Entwicklung von Teilzeitbeschäftigung und Teilzeitbeschäftigungsvolumen aus betrieblicher Sicht, die Erfahrungen der Betriebe mit der Umsetzung der neuen Regelungen und insbesondere die Auswirkungen auf Betriebsorganisation, betriebliche Abläufe und Kostensituation der Unternehmen, aufgrund derer die Gewährung des gesetzlichen Anspruchs auf Teilzeitarbeit im Einzelfall versagt werden kann. Die ökonometrische Analyse von Befragungsergebnissen und vorlieg
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Precarious Employment in Europe: a Comparative Study of Labour Market Related Risks in Flexible Economies (Europäische Studie zur prekären Beschäftigung - ESOPE) (01.09.2001)
Universidad de NavarraLaparra, MiguelBeschreibung
Das Projekt ESOPE ("European Study on Precarious Employment") untersucht die Entstehung instabiler und schlecht bezahlter Arbeitsplätze in der modernen Dienstleistungsgesellschaft und analysiert die nationalen Politik-Ansätze zur Beeinflussung der Arbeitsplatz-Verteilung. Es zielt auf ein vertieftes Verständnis von Ausmaß und Bedeutung prekärer Beschäftigungsverhältnisse in Europa. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der Zusammenhang zwischen Flexibilisierung des Arbeitsmarkts und sozialen Risiken in europäischen Dienstleistungsgesellschaften. Die Analyse umfasst die Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Sie liefert einen Beitrag zur vergleichenden europäischen Forschung und Politikgestaltung. Sie beinhaltet eigene empirische Untersuchungen in den Bereichen Call Center, Pflegedienste und Kultur.>> The ESOPE project aims to contribute to an improved comparative understanding of precarious employment as one of the main facets of social and socio-economic risk and insecurity in contemporary European societies. With a view to increase knowledge and to inform about current policy debates on the modernisation of social protection systems, activation of employment policies, and the quality of employment in Europe. Veröffentlichungen: Barbier J.-C. (2005): La precarite, une categorie francaise à l`epreuve de la comparaison internationale, note critique, in: Revue francaise de sociologie, No. 46-2, S. 351-371 ; ESOPE Project (Hrsg.), Miguel Laparra , Jean-Claude Barbier, Isabelle Darmon, Nicola Düll, Carlos Frade, Luigi Frey, Robert Lindley, Kurt Vogler-Ludwig (2004): Managing labour market related risks in Europe: Policy implications. Policy Report, 130 S., http://www.unavarra.es/organiza/pdf/ESOPE.pdf ; Nicola Düll, Kurt Vogler-Ludwig (2004): The socialisation of labour market risks - the case of Germany. Paper prepared for the 16th Annual Meeting of the Society for the Advancement of Socio-Economics in Washington D.C. July 8-11,
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Evaluierung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (01.09.2001)
ifo-Institut für WirtschaftsforschungMunz, SönjaQuelle: Projektinformation des Ifo-InstitutsBeschreibung
Durch das Inkrafttreten des Teilzeit- und Befristungsgesetzes Anfang 2001 haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Reduzierung der Arbeitszeit deutlich verändert. Die Einführung dieses Gesetzes war seinerzeit nicht unumstritten, da zusätzliche Belastungen insbesondere von kleinen Unternehmen erwartet werden. Andererseits wird immer wieder bezweifelt, dass die Rechtsänderungen weit genug gehen, um spürbare Auswirkungen auf den Umfang der Teilzeitarbeit und eine Ausdehnung der Beschäftigung entfalten zu können. Anlass der langfristig angelegten Studie ist ein im Gesetz selbst formulierter Auftrag an das Bundesarbeitsministerium. Ziel der Studie ist es, zu einer umfassenden Evaluation des Gesetzes beizutragen. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2004 vorliegen. Methoden: Im Rahmen der unter den Kooperationspartnern vereinbarten Arbeitsteilung befasst sich das ifo Institut vorrangig mit den Auswirkungen des Gesetzes auf Unternehmen, ISO mit den Auswirkungen auf die Beschäftigten. In beiden Projektteilen werden eingehende sekundärstatistische Analysen für die Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung vor und nach Inkrafttreten des Teilzeitgesetzes vorgenommen, Expertengespräche geführt, die unter anderem als Pretests für zusätzliche Erhebungen dienen, und parallele Repräsentativbefragungen von Betrieben und Arbeitnehmern durchgeführt. Im Mittelpunkt der von ifo angestrebten Betriebsbefragung stehen, neben der quantitativen Entwicklung von Teilzeitbeschäftigung und Teilzeitbeschäftigungsvolumen aus betrieblicher Sicht, die Erfahrungen der Betriebe mit der Umsetzung der neuen Regelungen und insbesondere die Auswirkungen auf Betriebsorganisation, betriebliche Abläufe und Kostensituation der Unternehmen, aufgrund derer die Gewährung des gesetzlichen Anspruchs auf Teilzeitarbeit im Einzelfall versagt werden kann. Die ökonometrische Analyse von Befragungsergebnissen und vorliegenden Daten bedient sich der bei Evaluierungsstudien erforderlichen Kontrollgruppen-Meth
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Atypische Beschäftigung - Merkmale und Typen von Prekarität (01.07.2001)
abif - analyse beratung und interdisziplinäre forschungFleissner, Peter, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation des abifBeschreibung
Atypische Beschäftigung weist in den letzten Jahren eine steigende Dynamik auf: Immer mehr Menschen sind atypisch beschäftigt, ExpertInnen sprechen bereits von einer "Erosion des Normalarbeitsverhältnisses". Wesentlich ist, dass es sich hierbei um eine Entwicklung handelt, die nicht nur positive Seiten hat. Im Gegenteil: Eine Vielzahl dieser neuen Arbeitsverhältnisse, die hinsichtlich ihrer arbeits- und sozialrechtlichen Ausgestaltung vom klassischen Normalarbeitsverhältnis abweichen, sind als prekär zu bezeichnen. In einem ersten Schritt soll mit Hilfe der vorhandenen Literatur herausgearbeitet werden, welche der atypischen Beschäftigungsverhältnisse welches Ausmaß an Prekarität aufweisen. Dazu muss geklärt werden, welche Kriterien für Prekarität maßgeblich sind. In einem weiteren Schritt sollen ExpertInnen die in der Literatur gefundenen Definitionen von Prekarität auf ihre Praxisrelevanz hin beurteilen. Anschließend werden atypisch Beschäftigte mittels biographischer fokussierter Interviews befragt. Ziel der Interviews ist es, die gefundenen Definitionen empirisch zu untermauern, zu erweitern oder gegebenenfalls zu hinterfragen. Mittels texthermeneutischer Analyse werden verschiedene Typen prekärer Beschäftigung herausgearbeitet. Aus der mittels qualitativer Daten gewonnenen Typologie wird ein Erhebungsinstrument entwickelt, das die verschiedenen Merkmale von Prekarität enthält. Im Rahmen eines Pretests wird das Erhebungsinstrument getestet. Mit Hilfe clusteranalytischer Verfahren und logischer Verknüpfungen wird die qualitativ erarbeitete Typologie schließlich überprüft. Veröffentlichungen: Fleissner, Peter ; Kaupa, Isabella ; Miko, Katharina ; Mosberger, Brigitte ; Simbürger, Elisabeth ; Steiner, Karin (2003): Atypische Beschäftigung - Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht, Wien, 68 S., http://www.abif.at/deutsch/download/Files/AtypischeBeschaeftigung-Endbericht.pdf
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Grenzenloser Arbeitsmarkt Europa? Eine empirische Analyse europaweiter Arbeitskräftestrategien in der Baubranche (01.04.2001)
Universität Duisburg-Essen Campus Essen, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere PersonalwirtschaftNienhüser, Werner, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation der Uni Duisburg-EssenBeschreibung
Der Prozess der europäischen Integration hat in den letzten Jahren zu einschneidenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Für deutsche Unternehmen bedeutet dies einerseits eine Verstärkung des Wettbewerbs: Es drängen vermehrt ausländische Unternehmen auf deutsche Märkte und sorgen so für mehr Konkurrenz und einen erhöhten Kostendruck. Andererseits bietet der entstandene europäische Markt aber auch neue Möglichkeiten für Unternehmen durch den Einsatz entsprechender Arbeitskräftestrategien auf diesen Druck zu reagieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit (zumindest kurzfristig) zu verbessern: Durch atypische Beschäftigungsverhältnisse können die zwischen den Ländern bestehenden Lohnkostendifferenzen genutzt und der Arbeitskräftebedarf flexibel an die Nachfrage angepasst werden. Die Bauwirtschaft bietet ein besonders markantes Beispiel für diese Entwicklung: Deutsche (General-)Unternehmen schließen mit Subunternehmen aus so genannten Niedriglohnländern Werkverträge ab, die Subunternehmen erstellen dann das Werk mit ihren Arbeitskräften auf deutschen Baustellen. Allerdings gibt es innerhalb der Baubranche auch viele Unternehmen, die nach wie vor überwiegend mit eigenem, vergleichsweise hoch qualifiziertem Personal arbeiten. Die Analyse dieser Unterschiede in den betrieblichen Arbeitskräftestrategien ist Ziel des Dissertationsprojektes. Methoden: Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird ein theoretisches Erklärungsmodell entwickelt, aus welchem Hypothesen abgeleitet und anschließend empirisch überprüft werden. Die empirische Basis bilden leitfadenorientierte Experteninterviews, eine schriftliche Befragung in Form eines vollstrukturierten Fragebogens und die Analyse von betrieblichen Dokumenten und Hintergrundmaterialien (v.a. Homepage und Firmenzeitschriften). Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Dokumentenanalyse (Geschäftsberichte, Presseveröffentlichungen, Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes, des Hauptverbandes de
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Gesundheitliche Auswirkungen flexibler Arbeitsformen. Risikoabschätzung und Ableitung von Gestaltungsanforderungen (01.03.2001)
Landesinstitut Sozialforschungsstelle DortmundPröll, Ulrich, Dr.Quelle: ProjektinformationBeschreibung
Auf dem Wege zur Globalisierung, Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft breiten sich mit rasantem Tempo Arbeitsformen aus, die den Arbeitenden ein hochgradig variables und selbstgesteuertes Arbeitshandeln und Leistungsverhalten abfordern. Dies gilt für die sachlich-inhaltliche (Aufgabenstruktur, Anforderungen), zeitliche (Verteilung von Arbeits- und Freizeit, auslastungsabhängige Intensitäten), soziale (kurzfristig wechselnde Kooperationsstrukturen und Interaktionspartner) sowie die räumliche Dimension (häufig wechselnde Arbeitsplätze, wechselnde Handlungsreichweiten, und Erfahrungsfelder am selben Arbeitsplatz, Mobilitätszwänge).>> Die dem Flexibilisierungsphänomen zurechenbaren Veränderungen der Risiken, Ressourcen und subjektiven Bewältigungsprozesse von Gesundheit sollen explorativ untersucht werden, um darauf aufbauend erste Konsequenzen für den praktischen Arbeitsschutz im Betrieb, institutionelle Strategien der Prävention und spezifische Forschungs- und Entwicklungsbedarfe abschätzen zu können. Methoden: Das Vorhaben gliedert sich in eine 'analytische' und eine 'diskursive' Phase. Die Analyse beinhaltet eine systematische Auswertung nationaler und internationaler Forschungsliteratur sowie explorative Interviews mit Beschäftigten in prototypischen flexiblen Arbeitsformen. Für die Interpretation der Befunde wird ein problemspezifisches theoretisches Rahmenkonzept auf Basis moderner gesundheitwissenschaftlicher Ansätze ausgearbeitet. In Phase 2 werden die erzielten Befunde in mehreren Schritten mit der Fachwelt kommuniziert (Experteninterviews, Internet-Befragung, Workshop). Dabei stehen Gesichtspunkte von Validität und Plausibilität sowie betriebliche und institutionelle Präventionsmöglichkeiten im Vordergrund. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Qualitatives Interview (Stichprobe: 6; flexibel Erwerbstätige -E-Lancer, Leiharbeiter, Teleheimarbeiterin, Gruppenarbeiter-; Auswahlverfahren: kontrastierend. Stichprobe: 12; ExpertInnen aus Wissensc
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KOMPETENT - Neue Formen arbeitszentrierter Lebensgestaltung. KOMPETenzENTwicklung bei Beschäftigten im IT-Bereich (01.03.2001)
Freie Universität Berlin, Arbeitsbereich Arbeits-, Berufs- und OrganisationspsychologieHoff, Ernst-H., Prof. Dr.Beschreibung
Was in der Studie untersucht wird: 1. Arbeit ohne Grenzen: Die Unternehmen der New Economy werden häufig als Prototypen entgrenzter Arbeitsverhältnisse angesehen. Vor allem die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit in den aufstrebenden Startups von Berlin, Hamburg und München machte lange Zeit Schlagzeilen. Arbeitsgestaltung ist angeblich nur noch schwer von Lebensgestaltung (bzw. "lifestyle") zu trennen, Freunde sind angeblich nur noch schwer von Kollegen zu unterscheiden und der Büro- vom Esstisch nicht mehr auseinander zu halten. Auch innerhalb der Arbeit selbst kann eine Entgrenzung dahingehend beobachtet werden, daß einst eng definierte Strukturen von Handlungs-, Autonomie- und Verantwortungsspielräumen zunehmend durchlässiger werden. Neben rein fachlichen Qualifikationen gewinnen Kompetenzen im Bereich des (Selbst-)Managements immer stärker an Bedeutung. Lässt sich also die Situation der vergleichsweise jungen Beschäftigten im IT-Bereich tatsächlich so beschreiben, dass eine Entgre nzung der beruflichen und außerberuflichen Lebenwelt stattfindet? Und wie arrangieren sich die Mitarbeiter mit dieser Situation? Kommt es bei einem Teil der Untersuchungsgruppe mit einer Veränderung des sozialen Umfeldes (durch feste Partnerschaften, Pläne zur Familiengründung und durch ein damit verändertes soziales Netzwerk) zur Kollision zwischen der eben beschriebenen Lebensgestaltung und anderen Werten und Anforderungen? 2. Arbeit ohne Plan? Planbarkeit - oder besser: das Umgehen mit Nicht-Planbarkeit - stellt für IT-Unternehmen und deren Mitarbeiter eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund der extremen Dynamik der Technologie-, Produkt- und Unternehmensentwicklung erscheint z.T. selbst eine kurzfristige Organisation des beruflichen Alltagshandelns nur schwer möglich. Es soll untersucht werden, wie Mitarbeiter diesen Anforderungen begegnen und welche individuellen übergreifenden Kompetenzen sie für deren erfolgreiche Bewältigung entwickeln. Außerdem interessiert, ob und
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Neue Selbständige - Qualifikationen und Qualifikationspotentiale (01.01.2001)
abif - analyse beratung und interdisziplinäre forschungMosberger, BrigitteQuelle: Projektinformation bei abifBeschreibung
Neue Selbständige treten zusehends in den Mittelpunkt von Arbeitsmarkt - und Bildungsforschung. Auf der Basis einer Literaturanalyse und von 30 qualitativen Interviews soll herausgefunden werden, wie sich die Gruppe der Neuen Selbständigen qualifiziert und welche möglichen Qualifikationsmängel es gibt. >> Nach dem Festlegen von drei qualifikatorischen Niveaus sollen auf jeder dieser Stufen zwei bis drei Berufsfelder hinsichtlich ihrer Qualifikationsprofile analysiert werden. Weiters sollen die Arbeitsmarktbedingungen von urbanen, halburbanen und ländlichen Gebieten in Österreich berücksichtigt werden, um mögliche Differenzen aufzeigen zu können. Veröffentlichungen: Mosberger, Brigitte ; Steiner, Karin (2002): Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger. In: AMS-Info 50. Wien, http://www.abif.at/deutsch/download/Files/ams-info50-NeueSelbstaendige.pdf ; Mosberger, Brigitte ; Steiner, Karin (2002): Unternehmerisches Agieren oder flexibles Reagieren? Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger. AMS-Report 32. Wien, http://www.abif.at/deutsch/download/Files/AMSreport32.pdf ; Eichmann, Hubert ;Kaupa, Isabella ; Steiner, Karin (2002): Game Over? Neue Selbständigkeit und New Economy nach dem Hype. Reihe "Soziale Innovation, Neue Soziologie". Wien (Falter-Verl.), (ISBN: 3854392907)
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Neue Formen von Selbständigkeit in Kulturberufen. Zum Zusammenhang von Erwerbsformen, Professionalisierung und Geschlecht in expansiven Dienstleistungsbereichen (01.12.2000)
Universität Bremen, Zentrum für SozialpolitikGottschall, Karin, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation des ZeSBeschreibung
Die Kernfrage des Projekts lautete, ob sich in der Erwerbsform der "Alleinselbständigkeit" im Feld der sog. sekundären Kulturberufe (Journalismus, Design u. a.) als einem besonders expansiven, akademisierten und feminisierten Gebiet neue Muster von beruflicher Professionalität, von Erwerbsbiographien und sozialer Sicherheit ergeben. Gefragt wurde ferner, inwieweit sich daraus neue, weniger geschlechtsspezifisch geprägte Arbeits- und Lebensformen entwickeln. Untersucht wurde dies mit Expertengesprächen, biographischen Leitfadeninterviews, schriftlichen Befragungen und Sekundäranalysen zur Sozialstruktur. Die Ergebnisse lassen auf ein neues Muster von Beruflichkeit schließen, was sich in Erwerbsstrukturen ebenso wie in der subjektiven Arbeitspraxis zeigt. Dieses Muster ist hochgradig individualisiert, weist eine geringe institutionelle Rahmung und risikoreiche Erwerbsbedingungen auf. Charakteristisch ist die Kombination hoher Qualifikationen mit relativ niedrigen Einkommen. Sowohl die Erwerbsstrukturen als auch private Haushaltsformen weisen eine geringere Geschlechtersegregation auf als im ,Normalarbeitsverhältnis" oder in den klassischen Professionen. Perspektivisch ergeben sich aus den Ergebnissen Forschungsdesiderate nach aussagefähigeren amtlichen Makrodaten zur Sozialstruktur ,wissensbasierter" Arbeit sowie sozialpolitischer Handlungsbedarf zur besseren Absicherung der quantitativ wachsenden selbständigen Erwerbsformen. Bezugszeitraum: A 2001 |99|; E 2004 |99|; Methoden: Die Untersuchung war vorwiegend als qualitative Querschnittsstudie angelegt, die die Entwicklungsdynamik von Erwerbsmustern und Professionalisierungsprozessen in bestimmten Kulturberufen sowohl vergleichend herausarbeitet als auch hinsichtlich ihrer typischen berufsspezifischen Verläufe rekonstruiert. Einbezogen wurden publizistische Berufe (JournalistInnen, LektorInnen, ÜbersetzerInnen) künstlerische Berufe (Grafik/Design) und beratend tätige SozialwissenschaftlerInnen im Feld Fundraisin
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Zwischen Integration und Ausschluss: Formen, Determinanten und Folgen beruflich-sozialer Gefährdung (01.11.2000)
Soziologisches Forschungsinstitut GöttingenSchumann, Michael, Prof. Dr.Beschreibung
Das Forschungsprojekt richtet sein Hauptaugenmerk auf die Erwerbsbiographien und die Arbeitssituation von Leiharbeitern und befristet Beschäftigten. Die empirische Grundlage der Studie sind Fallstudien in einer ausgewählten Industriebranche. Im Zentrum steht die Frage, ob diese Beschäftigungsformen eine Brückenfunktion in stabile Erwerbsarbeit haben, oder ob sie soziale Abstiegsprozesse fördern.>> Im Mittelpunkt der Studie stehen die Erfahrungen, die Hoffnungen und die Befürchtungen derer, die als Arbeitskräfte entliehen werden, oder befristet tätig sind. Besondere Aufmerksamkeit wird der Dynamik von Auf- und Abstiegsprozessen geschenkt. Wie gestalten sich berufliche und soziale Laufbahnen bzw. Erwerbsgeschichten im Spannungsfeld von Integrationshoffnungen und Ausgrenzungsängsten? Wie bewerten die Befragten ihre aktuelle Arbeitssituation? Welche Erfahrungen machen sie im Betrieb? Werden sie als gleichwertig Beschäftigte akzeptiert oder erleben sie Diskriminierungen, die mit ihrem Beschäftigungsstatus in Verbindung stehen? Gibt es Anzeichen einer zunehmenden Spaltung in Stamm- und Randbelegschaften? Ergebnisse: Die Erfahrungen, Orientierungen und Erwartungen der Leiharbeitnehmer und befristet Beschäftigten unterscheiden sich deutlich. Je nach Lebensphase und je nach erwerbsbiographischen Voraussetzungen werden markante Ungleichheiten zwischen den Befragten sichtbar. Die folgende Typologie bündelt diese Unterschiede und Ungleichheiten. Wir können vier Typen unterscheiden:>> -Beschäftigte, die mit Hilfe der Leiharbeit und der Befristung versuchen, einen betrieblichen und sozialen Aufstieg zu realisieren;>> -Beschäftigte, die in der Leiharbeit und der Befristung einen Weg sehen, nach langen Auszeiten oder Phasen der Arbeitslosigkeit einen Einstieg in Erwerbsarbeit zu finden;>> -Beschäftigte, die ihre aktuelle Erwerbstätigkeit als ein mühevolles und anspannendes Durchhalten in dauerhafter beruflicher und sozialer Gefährdung sehen und bewerten; >> -und Besc
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Determinanten der Inanspruchnahme flexibilisierter Beschäftigungsverhältnisse unter besonderer Berücksichtigung befristeter Arbeit, Leiharbeit und freier Mitarbeit (01.07.2000)
Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungBoockmann, Bernhard, Dr.Quelle: Projektinformation beim ZEWBeschreibung
Als Grund für die anhaltenden Beschäftigungsprobleme in Deutschland und Europa wird häufig die mangelnde Anpassungsfähigkeit der Arbeitsmärkte genannt, deren Ursache insbesondere auch in den Regelungen zur Arbeitsplatzsicherheit gesehen wird. Darunter fällt der reguläre Kündigungsschutz sowie die Möglichkeit, kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse abzuschließen. Unter diesen sind wiederum drei Kategorien zu nennen: die befristete Arbeit, die Leiharbeit und die Vereinbarung von freier Mitarbeit und von Werkverträgen mit Arbeitskräften außerhalb des Unternehmens. Das Projekt hat sich mit diesen drei Beschäftigungsformen befasst . Untersucht wurde zunächst, welches die Determinanten der Inanspruchnahme solcher Arbeitsverhältnisse seitens der Firmen sind. Auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels lässt sich feststellen, dass neben der aktuellen Geschäftsentwicklung auch institutionelle Faktoren wie das Vorhandensein eines Betriebsrats eine Rolle spielen. Die empirischen Ergebnisse deuten außerdem auf eine Verbindung zwischen dem Kündigungsschutz für reguläre Arbeitnehmer und der Inanspruchnahme flexibler Arbeitsverhältnisse hin. Weitere Studien betrafen die Wirkung der befristeten Beschäftigung auf die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und das Arbeitsentgelt befristeter Arbeitskräfte im Vergleich zu unbefristet Beschäftigten. Ferner hat das Projekt die Wirkung befristeter Beschäftigungsverhältnisse auf die Fluktuation der Arbeitskräfte untersucht. Dabei zeigte sich zunächst, dass ein vergleichsweise hoher Anteil (knapp 30 Prozent) aller neu beginnenden Arbeitsverhältnisse befristet abgeschlossen wird. Zugleich zeigen die Ergebnisse jedoch, dass keine Tendenz zur Verdrängung regulärer durch befristete Beschäftigung festzustellen ist. Veröffentlichungen: Tobias Hagen (2003): Does Fixed-Term Contract Employment Raise Firms' Adjustment Speed? Evidence from an Establishment Panel for West Germany, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 223, H. 4, S. 4
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Lebensverläufe im Globalisierungsprozess (GLOBALIFE) (01.09.1999)
Universität Bamberg, Lehrstuhl für Soziologie IBlossfeld, Hans-Peter, Prof. Dr.Quelle: ProjekthomepageBeschreibung
Der Prozess der Globalisierung ist kein neues Phänomen. Aber die Intensität und Reichweite grenzüberschreitender Interaktionsbeziehungen haben seit dem Ende des Ost-West-Gegensatzes in den meisten Industrieländern schubartig zugenommen. Vor allem der Wandel auf den weltweit sich vernetzenden Kapital-, Produkt- und Arbeitsmärkten nimmt an Tempo zu und im selben Maße nimmt die Berechenbarkeit künftiger Entwicklungen ab. Diese Unsicherheit erschwert die Planbarkeit des Lebens der Individuen. Dennoch müssen diese hinsichtlich ihrer Ausbildung, ihres Berufes und ihrer Familie langfristig bindende Entscheidungen treffen. Das Projekt untersucht dieses Spannungsverhältnis von wachsender Unsicherheit und der Notwendigkeit langfristiger Selbstbindungen international vergleichend. Es konzentriert sich dabei vor allem auf die Frage, in welcher Weise der Globalisierungsprozess in verschiedenen Ländern die Bildungs-, Berufs- und Familienverläufe der Individuen verändert. Von Interesse ist dabei, welche der historisch gewachsenen nationalen "Lebensverlaufslösungen" sich in diesem weltweiten Entgrenzungsprozess durchsetzen und welche neuen "Lebensverlaufsmuster" sich global verbreiten. Dabei geht es um die Veränderung der Rolle verschiedener Wohlfahrtsstaaten und der in verschiedenen Ländern historisch gewachsenen Institutionen. Untersucht werden soll insbesondere, ob sich durch die Verlagerung von Marktrisiken auf die einzelnen Individuen, wie es teilweise heute geschieht, neue Muster der sozialen Ungleichheit ergeben. Das Projekt ist auf fünf Jahre konzipiert und bezieht Daten aus zahlreichen Ländern West- und Osteuropas sowie den USA und aus Kanada ein. Das Projekt verfolgt dabei eine international vergleichende Längsschnittperspektive. Methoden: There are four life course related topics that are of major interest for the project: (1) the transition from youth to adulthood (leaving the educational system, entering the job market, starting own household/family, having child
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Die Beschäftigung von Werkvertragsarbeitnehmern in der Bundesrepublik Deutschland. Rechtliche Regulierung und politische Konflikte (01.03.1995)
Universität Bremen, Zentrum für SozialpolitikFaist, Thomas, Dr.Quelle: Projektinformation des ZeSBeschreibung
Mittel- und osteuropäsche Werkvertragsarbeitnehmer (MOE) sind Arbeitnehmer, die auf der Basis von Werkverträgen zwischen deutschen und mittel- und osteuropäschen Unternehmen nach Deutschland entsendet werden, um hier bestimmte Arbeitsleistungen zu erbringen, ohne dass dabei direkte Arbeitsverhältnisse zwischen dem deutschen Vertragspartner und dem ausländischen Arbeitnehmer entstehen. Die Beschäftigung von mittel- und osteuropäschen Werkvertrags-Arbeitnehmern beruht auf zuwanderungs-, arbeits- und sozialrechtlichen Sonderregelungen.>> Im Rahmen dieses Forschungsprojekts soll nun untersucht werden, welche Form, welchen Inhalt und welche Folgen die getroffenen rechtlichen Regelungen haben.>> Im juristischen Teil des Projekts geht es dabei um die Analyse der rechtlichen Regulierungen der Werkvertragsbeschäftigung, insbesondere um die zuwanderungs-, sozial- und arbeitsrechtlichen Sonderregelungen, die mit der Werkvertragsbeschäftigung verbunden sind. Veröffentlichungen: Faist, T.: Transnationale Arbeitsmärkte und soziale Rechte in Europa. In: Zeitschrift für Sozialreform, 34, 1995, 1, S. 36-47 (Teil 1) und 34, 1995, 2, S. 108-122 (Teil 2) ; Faist, T.: Boundaries of welfare states. Immigrants and social rights. In: Miles, Robert ; Tränhardt, Dietrich (eds.): Inclusion and exclusion. Migration and the uniting of Europe. London: Pinter 1995, pp. 177-195 ; Faist, T.: Immigration, integration, and the ethnicization of politics. A review of German literature. In: European Journal of Political Research, 25, 1994, pp. 439-459 ; Faist, T.: How to define a foreigner? The symbolics politics of immigration in German partisan discourse, 1978-1993. In: West European Politics, 17, 1994,2, pp. 50-71 ; Sandbrink, Stefan, 1996: "Die Beschäftigung von osteuropäischen Werkvertrags-Arbeitnehmern. Vorstellung des Forschungsprojekts". In: Faist, Thomas ; Hillmann, Felicitas ; Zühlke-Robinet (Hrsg.), Neue Migrationsprozesse: politisch-institutionelle Regulierung und Wechselbeziehungen zu
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Zulässigkeit von Tarifverträgen zum Mindestlohn von Leiharbeitnehmern unter Übernahme eines gesamten Tarifgitters
Universität Hamburg, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche FakultätMayer, Udo, Prof. Dr.Beschreibung
Die Leiharbeitsbranche hat bis jetzt noch keinen gesetzlichen Mindestlohn. Ab 01.05.2011 greift aber die volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus Ost-Europa. Dann könnten osteuropäische Verleihfirmen Leiharbeitskräfte aus den Beitrittsstaaten zu Dumping-Tarifen anbieten. Deshalb müssen Mindestlohnsätze in Form eines tätigkeitsbezogenen Lohngitters festgelegt werden.>> Kontext / Problemlage: Es ist fraglich, ob die Leiharbeitsbranche mit einem einzigen Mindestlohn ausreichend geschützt ist, um Verwerfungen auf dem Leiharbeitsmarkt durch den Einsatz ausländischer Leiharbeitskräfte zu verhindern, wenn am 01.05.2011 die volle Freizügigkeit auch für osteuropäische Arbeitnehmer herrscht. Diese Frage stellt sich um so dringlicher, als die Leiharbeitsbranche durch die Leiharbeits-Richtlinie auf den Grundsatz der Gleichbehandlung zwischen Leiharbeitskräften und Stammkräften der Entleihbetriebe festgelegt wird. Von diesem Grundsatz darf zwar durch spezielle Tarifverträge für Leiharbeitskräfte abgewichen werden. Die Richtlinie setzt dieser tariflichen Abweichungsmöglichkeit jedoch bestimmte Grenzen, auf deren Einhaltung die Mitgliedstaaten achten müssen. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob zum Schutz der Leiharbeitskräfte ein tätigkeitsbezogenes Lohngitter in eine Mindestlohnregelung aufgenommen werden müsste.>> Fragestellung: Die Notwendigkeit eines Lohngitters könnte nach der Leiharbeitsrichtlinie gemeinschaftsrechtlich geboten sein. Sie verlangt eine Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften mit den Stammkräften des entleihenden Unternehmens. Zwar erlaubt die Richtlinie, dass die Arbeitsbedingungen für Leiharbeitskräfte in gesonderten Tarifverträgen festgelegt werden, die andere Standards enthalten dürfen als diejenigen, die für die Stammkräfte der Entleihunternehmen gelten. Diese Tarifverträge für Leiharbeitnehmer müssen sich aber von dem Ziel leiten lassen, ein Gesamtschutzniveau zu wahren, das sich am Schutzniveau der Vergleichsgruppe (Stammkräfte des entl
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Arbeitsanreize und Einkommensverteilung - Mikrosimulation von Politikreformen in Deutschland
Deutsches Institut für WirtschaftsforschungHaan, PeterQuelle: Projektinformation beim DIWBeschreibung
Inhalt dieses Projekts ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Steuer-Transfer-Simulationsmodells (STSM) auf Basis der Daten aus dem Sozio-Oekonomischen Panel (SOEP). Anhand dieses Mikrosimulationsmodells ist es möglich, die Verteilungs- und Arbeitsangebotswirkungen verschiedener sozial-, familien- oder steuerpolitischer Reformen zu untersuchen. Das Modell wurde auf den rechtlichen Stand des Jahres 2002 gebracht, und durch die Berücksichtigung des High-Income Samples der SOEP-Welle 2002 ist es nun möglich, genaue Prognosen über die wichtigsten Einkommens- und Ausgabenaggregate abzuleiten. Die nächsten Schritte in der methodischen Weiterentwicklung des Modells werden zum einen die Berücksichtigung von Fixkosten der Erwerbstätigkeit und von Kinderbetreuungskosten im Arbeitsangebotsmodell sein, zum anderen soll das Modell dahingehend ausgebaut werden, dass dynamische Verhaltenseffekte abgebildet werden können. Aktuelle Anwendungen des Modells beinhalten die Evaluierung der Mini-Jobs Reform und die Effekte der Steuerreform 2000 - 2005. Veröffentlichungen: Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2005): Minijob-Reform: Keine durchschlagende Wirkung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, Nr. 8, S. 141-146 ; Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2005): Work incentives and labor supply effects of the Mini-Jobs Reform in Germany. In: Empirica. Journal of Applied Economics and Economic Policy, Vol. 32, No. 1, S. 91-116 ; Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2004): Work incentives and labor supply effects of the ‘mini-jobs reform’ in Germany. (DIW-Diskussionspapiere, 438), Berlin, 25 S. ; 633 KB, http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/diskussionspapiere/docs/papers/dp438.pdf
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Arbeitnehmerüberlassung, Werkvertrag und freier Dienstvertrag
Universität Frankfurt, Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Bürgerliches RechtWaas, Bernd, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Das Gutachten behandelt Fragestellungen, wie Werkvertrag und Arbeitsvertrag (bzw. Arbeitnehmerüberlassungsvertrag) voneinander abzugrenzen sind und unter welchen Voraussetzungen ein (vermeintlicher) Werkvertrag als Arbeitsvertrag (bzw. Arbeitnehmerüberlassungsvertrag) zu qualifizieren ist.>> Kontext / Problemlage: Schon seit geraumer Zeit hat die Frage nach der Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitsvertrag (bzw. Arbeitnehmerüberlassungsvertrag) große praktische Bedeutung. Die Bedeutung dieser Frage scheint - offenbar nicht zuletzt angesichts strengerer Regelungen zur Arbeitnehmerüberlassung - zuletzt sogar noch deutlich zugenommen zu haben. Dementsprechend stellt sich mehr denn je die Frage, ob und inwieweit (vermeintliche) Werkunternehmer als Arbeitnehmer zu qualifizieren bzw. ob und in welchem Umfang für diese Personengruppe Arbeitnehmerrechte verfügbar sind.>> Fragestellung: Mit Blick auf die Qualifizierung eines Rechtsverhältnisses als Werkvertrag oder Dienstvertrag (bzw. Arbeitsvertrag) ist zwischen der Abgrenzungsfrage und der Identifikationsfrage zu unterscheiden. Bei der erstgenannten Frage handelt es sich um das Problem, die Voraussetzungen des jeweiligen Vertragstyps möglichst trennscharf voneinander zu unterscheiden. Bei der letztgenannten Frage handelt es sich einerseits um das Problem, die Zuordnung zu einem bestimmten Vertragstyp nicht zuletzt nach Maßgabe der tatsächlichen Durchführung des Vertrags vorzunehmen, und andererseits darum, eine fehlerhafte Vertragstypenzuordnung durch die Parteien evtl. nachträglich zu korrigieren.>> Ergebnisse:>> - Zwischen Werkvertrag und Dienstvertrag (bzw. Arbeitsvertrag) besteht ein weiter Überschneidungsbereich.>> - Insbesondere erweist sich die verbreitete Unterscheidung von Erfolg (Werkvertrag) und Tätigkeit (Dienstvertrag) für die Abgrenzung als nicht tragfähig, da zum einen auch das Wirken erfolgsbezogen und zum anderen auch dem Werkvertrag eine Tätigkeitspflicht eigen ist.>> - Ein (scheinbarer)
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Entscheidungen unter Unsicherheit: Analyse geplanter Institutionalisierungsprozesse in Paarbeziehungen unter dem Einfluss prekärer Beschäftigungsverhältnisse (AGIPEB)
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Institut für Soziologie, Lehr- und Forschungsgebiet Methoden der empirischen SozialforschungQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Teilhabe von unten - Praxisnahes Forschungsprojekt am Beispiel der Hamburger Elbinseln
Evangelische Kirche Deutschlands, Sozialwissenschaftliches InstitutSchulz, Claudia, Dr.Quelle: Projektinformation des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelische Kirche DeutschlandsBeschreibung
In einem empirischen Forschungsprojekt untersucht das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD am Beispiel der Hamburger Elbinseln das subjektive Erleben von Armut sowie die Teilhabewünsche der Betroffenen, um von hier aus die Diskussion um eine gerechte Teilhabe wieder aufzunehmen. Das Projekt möchte die Zukunftssichten und perspektivischen Wahrnehmungen der Betroffenen verstehen und ihre Strategien der subjektiven Armutsbewältigung kennen lernen. Die Hoffnung ist, dass sich daraus neue Perspektiven einer effizienten Form von Armutsbekämpfung ergeben, die an die Sichtweisen und Fähigkeiten der Betroffenen anknüpft (Empowerment). "Teilhabe von unten" bedeutet damit ansatzweise auch eine Evaluation herkömmlicher Konzepte der Förderung, die sich auf eine Stärkung des Bildungskapitals der Betroffenen, die Förderung der Teilhabe am Arbeitsmarkt und die Unterstützung in der Stabilisierung von familiären Beziehungen konzentrieren.>> Ausgangspunkt des Projektes ist das Leitbild einer umfassenden Teilhabe aller an gesellschaftlichen Prozessen, wie es die Evangelische Kirche in Deutschland in ihrer Denkschrift "Gerechte Teilhabe" aus christlicher Sicht nachdrücklich bestätigt hat. Aus sozialethischer Perspektive ist die Situation der Armen insofern defizitär, als diese häufig die Erfahrung machen, nicht ausreichend für sich selbst und die eigene Familie sorgen zu können. Methoden: Die Untersuchung wird in Wilhelmsburg durchgeführt anhand von Gruppendiskussionen und evtl. auch Einzelinterviews sowie von Gesprächen mit Expertinnen und Experten. Veröffentlichungen: Claudia Schulz (2008): Ausgegrenzt und abgefunden? Innenansichten der Armut. Eine empirische Studie, Reihe: Protestantische Impulse für Gesellschaft und Kirche Bd. 6, LIT Verlag, 200 S., ISBN 978-3-8258-0940-9
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"Neue Arbeit", "Mischarbeit", "Tätigkeitsgesellschaft statt Erwerbsarbeitsgesellschaft". Literaturstudie zum Stand der Debatte um erweiterte Arbeitskonzepte
Österreichisches Institut für nachhaltige Entwicklung -
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Handlungsfähigkeit in entgrenzten Arbeitsverhältnissen
Technische Universität Hamburg-Harburg, Arbeitsgruppe Arbeit - Gender - TechnikQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Die Elternökonomie: zur Bedeutung privater Generationentransfers für Berufseinsteiger in einem flexibilisierten Arbeitsmarkt
Universität Leipzig, Institut für Soziologie Lehrstuhl SozialpolitikQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Destandardisierte Beschäftigung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Landesinstitut Sozialforschungsstelle DortmundKock, Klaus, Dr.Beschreibung
Der Übergangsprozess von der Ausbildung in den Beruf unterliegt einer gewissen Destandardisierung, häufiger als früher sind Umwege und Brüche festzustellen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass zunehmend auch Beschäftigungsverhältnisse von Jugendlichen als prekär anzusehen sind. Es fehlt jedoch noch an Analysen über Sichtweisen und Handlungsoptionen der Individuen.>> Als "Königsweg" der Arbeitsmarktintegration gilt eine Ausbildung im dualen System. Trotz des Ausbaus tertiärer Bildungswege hat sie ihre große Bedeutung bis heute erhalten. Der Übergang aus einer dualen Ausbildung in den Arbeitsmarkt - die sog. zweite Schwelle - wird von Bildungsforscher/innen als ein "komplexes neokorporatistisches Steuerungsgefüge" des Ausbildungssystems beschrieben. Anhand einer Sekundäranalyse vorliegender empirischer Studien geht die Untersuchung der Frage nach, inwieweit - erstens - der Prozess des Übergangs von der Ausbildung in den Beruf heute abweicht vom allgemeinen Standard einer Übernahme durch den Ausbildungsbetrieb in eine Tätigkeit als Fachkraft (Destandardisierung). Inwieweit muss - zweitens - die Beschäftigung von Jugendlichen im Anschluss an ihre Ausbildung als prekär bezeichnet werden? Methoden: Die Studie beinhaltet im Wesentlichen eine Zusammenstellung und Systematisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema. Voneinander abweichende Aussagen werden miteinander konfrontiert und gegeneinander abgewogen. Statistiken werden interpretiert anhand qualitativer Forschungsergebnisse, um so zu einer fundierten Einschätzung des Forschungsstandes zu kommen. Es werden Forschungslücken und offene Fragen thematisiert, die dazu dienen können, weitere Forschungen anzuregen. Veröffentlichungen: Kock, Klaus (2008): Auf Umwegen in den Beruf. Destandardisierte und prekäre Beschäftigung von Jugendlichen an der zweiten Schwelle - eine Auswertung empirischer Befunde, Dortmund,110 S. (sfs Beiträge aus der Forschung 162), http://www.sfs-dortmund.de/odb/Repository/Publication/Doc
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