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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Berufsausstieg, Übergang in Rente"
  • Literaturhinweis

    Für und Wider der Weiterbeschäftigung im Rentenalter aus individueller Sicht - ein Vergleich ausgewählter Berufe (2010)

    Roloff, Juliane;

    Zitatform

    Roloff, Juliane (2010): Für und Wider der Weiterbeschäftigung im Rentenalter aus individueller Sicht - ein Vergleich ausgewählter Berufe. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 31, H. 3, S. 10-17.

    Abstract

    "Im Jahr 2007 wurde von der Bundesregierung beschlossen, ab 2012 die Regelaltersgrenze schrittweise von derzeit 65 auf 67 Jahre anzuheben. Interessant ist es zu wissen, wie hoch die Bereitschaft der Menschen selbst ist, länger, d.h. über die Altersgrenze hinaus zu arbeiten. Welches sind ihre Gründe dafür oder dagegen? Im vorliegenden Beitrag wird diese Fragestellung in Bezug zur aktuellen beruflichen Tätigkeit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen Älterer: empirische Befunde und Perspektiven (2010)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2010): Arbeitsmarktchancen Älterer. Empirische Befunde und Perspektiven. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 3, S. 421-433.

    Abstract

    In dem Beitrag wird die alterspezifische Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung dargestellt und längerfristige Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer werden prognostiziert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Diskussion der Determinanten der Beschäftigung Älterer und der Frage nach Handlungsoptionen zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen. Im Vordergrund stehen dabei die Möglichkeiten und Grenzen arbeitsrechtlicher, sozialrechtlicher und sozialpolitischer Reformen. Als Fazit wird festgehalten, dass die Situation von Älteren auf dem Arbeitsmarkt 'immer noch alles andere als rosig' ist, sich jedoch in den letzten Jahren verbessert hat. Dies wird einerseits auf eine konjunkturell bedingte Belebung des Arbeitsmarktes zurückgeführt, andererseits auf Verhaltensänderungen infolge renten- und sozialpolitischer Reformen. 'Altersspezifische Maßnahmen helfen den Betroffenen nur in den seltensten Fällen. Oft kommt es zur 'Rache der Gutgemeinten', denn der besondere Schutz oder die besondere Förderung können sich als Stigma erweisen.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Auslaufen der geförderten Altersteilzeit ist richtig - Weiterführung im Blockmodell setzt die falschen Anreize: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 1. März 2010 (2010)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2010): Auslaufen der geförderten Altersteilzeit ist richtig - Weiterführung im Blockmodell setzt die falschen Anreize. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 1. März 2010. (IAB-Stellungnahme 01/2010), Nürnberg, 15 S.

    Abstract

    "Die durch die Bundesagentur für Arbeit geförderte Altersteilzeit ist zum Jahresende 2009 ausgelaufen. Die SPD-Fraktion beabsichtigt mit ihrem Gesetzesentwurf die Fördermöglichkeit bis Ende 2014 zu verlängern. Er sieht bei der Förderung jedoch einen eingeschränkten Personenkreis vor, was die Wiederbesetzung von frei gewordenen Arbeitsplätzen betrifft. Der Antrag der Fraktion Die Linke sieht vor, die geförderte Altersteilzeit in ihrer bisherigen Ausgestaltung nach dem 31. Dezember 2009 fortzuführen. Als Gründe für die Verlängerung der Förderung werden insbesondere die Funktion der Altersteilzeit als Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt sowie zur Bewältigung der Wirtschaftskrise hervorgehoben. Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu ausgewählten Aspekten des Gesetzentwurfes und des Antrags, insbesondere zur bisherigen Ausgestaltung und Inanspruchnahme der geförderten und nicht geförderten Altersteilzeit.
    Nach Ansicht des IAB sollte die bisherige Förderung der Altersteilzeit nicht verlängert werden, denn sie wird überwiegend nicht zum gleitenden Übergang in den Ruhestand genutzt, sondern in Form des Blockmodells, das faktisch einer Frühausgliederung aus dem Erwerbsleben gleichkommt. Eine Sicherung und Weitergabe des fachlichen und betriebsspezifischen Wissens der Älteren an die Jüngeren ist so nicht möglich. Angesichts der demografischen Entwicklung setzt eine Weiterführung der Altersteilzeit im Blockmodell die falschen Anreize. Nicht der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben, sondern der lange Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sollte gefördert werden. Auch zur Bewältigung der Wirtschaftskrise ist die Verlängerung der Altersteilzeit nicht geeignet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Materialien zur Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 1. März 2010 zu a) Gesetzentwurf der Fraktion der SPD Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Altersteilzeitgesetzes (Drucksache 17/20) und b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit fortführen (Drucksache 17/21): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2010)

    Zitatform

    (2010): Materialien zur Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 1. März 2010 zu a) Gesetzentwurf der Fraktion der SPD Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Altersteilzeitgesetzes (Drucksache 17/20) und b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit fortführen (Drucksache 17/21). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 16(11)61 v. 23.02.2010), 42 S.

    Abstract

    Die Anhörung der Sachverständigen im Ausschuss für Arbeit und Soziales thematisierte einen Gesetzentwurf der SPD (17/20) und einen Antrag der Linksfraktion (17/21) zur Änderung des Altersteilzeitgesetzes. Hintergrund der Expertenbefragung: Die Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit ist am 31. Dezember 2009 ausgelaufen. Sowohl die SPD-Fraktion als auch die Linksfraktion fordern mit unterschiedlichen Nuancen, dass die Altersteilzeit fortgesetzt werden soll. Diese Materialien enthalten die Stellungnahmen der eingeladenen Verbände und Einzelsachverständigen:
    Bundesagentur für Arbeit (BA), Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Prof. Dr. Matthias Knuth, Axel Gerntke, Prof. Dr. Johann Eekhoff, Achim Dietrich-Stephan, Prof. Axel Börsch-Supan, Dr. Werner Eichhorst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and unused capacity in Europe: is there an early retirement trap? (2009)

    Angelini, Viola ; Brugiavini, Agar ; Weber, Guglielmo ;

    Zitatform

    Angelini, Viola, Agar Brugiavini & Guglielmo Weber (2009): Ageing and unused capacity in Europe: is there an early retirement trap? In: Economic policy, Jg. 24, H. 59, S. 463-508.

    Abstract

    "We address the issue of how early retirement may interact with limited use of financial markets in producing financial hardship later in life, when some risks (such as long-term care) are not insured. We argue that the presence of financially attractive early retirement schemes in a world of imperfect financial and insurance markets can lead to an 'early retirement trap'. Indeed, Europe witnesses many (early) retired individuals in financial distress. In our analysis we use data on 10 European countries, which differ in their pension and welfare systems, in prevailing retirement age and in households' access to financial markets. We find evidence that an early retirement trap exists, particularly in some Southern and Central European countries: people who retired early in life are more likely to be in financial hardship in the long run. Our analysis implies that governments should stop making early retirement attractive, let retirees go back to work, improve access to financial markets and make sure long-term care problems are adequately insured." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Chronik der Arbeitsmarktpolitik 2005-2008 (2009)

    Bendel-Claus, Judith ; Kress, Ulrike;

    Zitatform

    Bendel-Claus, Judith & Ulrike Kress (2009): Chronik der Arbeitsmarktpolitik 2005-2008. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2009): Handbuch Arbeitsmarkt 2009 (IAB-Bibliothek, 314), S. 79-148. DOI:10.3278/300636w

    Abstract

    "Die Chronik der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in diesem Kapitel bietet einen komprimierten Überblick über drei Jahre politischer Gestaltung durch Bundesgesetze oder -maßnahmen von Anfang 2005 bis Mitte 2008. Die einzelnen Regelungen werden kurz im Hinblick auf arbeitsmarktrelevante Maßnahmen beschrieben und teilweise um IAB-Positionen in komprimierter Form ergänzt. Eine Auflistung von maßnahmebezogener IAB-Literatur sowie Stellungnahmen für den Bundestag und andere Beratungsgremien ermöglicht die vertiefte Rezeption der forschungsbasierten Politikberatung des IAB." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bendel-Claus, Judith ;
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  • Literaturhinweis

    Altersteilzeit: Zunehmend Beschäftigungsbrücke zum späteren Renteneintritt: Wegfall der Förderung verengt auch den Zugang in nichtgeförderte Altersteilzeit - Nachfolgetarifverträge fehlen (2009)

    Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Brussig, Martin, Matthias Knuth & Sascha Wojtkowski (2009): Altersteilzeit: Zunehmend Beschäftigungsbrücke zum späteren Renteneintritt. Wegfall der Förderung verengt auch den Zugang in nichtgeförderte Altersteilzeit - Nachfolgetarifverträge fehlen. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2009-02), Duisburg, 22 S.

    Abstract

    "Gegenwärtig sind über 500.000 ältere Arbeitnehmer/innen in Altersteilzeit beschäftigt. Damit genießen etwa 20 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer/innen ab 55 Jahren die mit der Altersteilzeit verbundenen Vorteile: eine teilweise Kompensation des mit der Arbeitszeitreduzierung einhergehenden Einkommensverlustes und einen weitgehenden Ausgleich in der Gesetzlichen Rentenversicherung.
    Das Durchschnittsalter der Altersteilzeitbeschäftigten ist zwischen 1997 und 2007 von 57,7 auf 59,1 Jahre und damit stärker als das Durchschnittsalter aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 55 und 65 Jahren gestiegen. Immer mehr Altersteilzeitbeschäftigte gehen erst mit 63 Jahren oder später in Rente. Altersteilzeit unterstützt die Verlängerung von Beschäftigungszeiten in Richtung auf die gesetzliche Regelaltersgrenze.
    Im Falle der Ersatzeinstellung eines Arbeitslosen oder der Übernahme eines Ausbildungsabsolventen erstattet die Bundesagentur für Arbeit dem Arbeitgeber die gesetzlich vorgeschriebenen Mehraufwendungen. Nach aktueller Gesetzeslage kann diese Förderung nur noch für Fälle von Altersteilzeit erfolgen, die bis Ende 2009 begonnen haben, während renten und steuerrechtliche Vergünstigungen unbefristet bestehen bleiben. Bislang wurde weniger als die Hälfte der Fälle jemals im Rahmen der Arbeitsmarktpolitik gefördert.
    Jedoch: Der Zugang in Altersteilzeit wird durch Tarifverträge und betriebliche Vereinbarungen gesteuert. Viele derartige Vereinbarungen wurden auf das Ende der Förderungsmöglichkeit durch die Bundesagentur befristet. Da die tariflichen bzw. betrieblichen Regelungen bislang kaum erneuert wurden, könnte sich der Zugang auch in die nicht geförderte Altersteilzeit verengen.
    Mögliche Weiterentwicklungen sollten individuelle Wahlrechte von Beschäftigten im Altersübergang stärken und auf eine Reduktion von Arbeitsbelastungen zielen. Die Öffnung des Regelungsrahmens für Arbeitszeitverkürzungen auch jenseits einer exakten Halbierung der Arbeitszeit könnte neue Chancen für eine 'echte' Altersteilzeit eröffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Policy-making in ageing labour markets: the case of hidden early retirement in Germany (2009)

    Brussig, Martin ; Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Christina Wübbeke (2009): Policy-making in ageing labour markets. The case of hidden early retirement in Germany. In: M. Kuhn & C. Ochsen (Hrsg.) (2009): Labour markets and demographic change, S. 252-280.

    Abstract

    Die Studie ist wie folgt gegliedert: Zunächst wird ein Überblick über den institutionellen Hintergrund für den Übergang aus der Arbeit in den Ruhestand gegeben. Dabei werden auch die Regelungen für einen Leistungsbezug unter erleichterten Voraussetzungen erklärt. Anschließend werden die jüngste Entwicklung der Arbeitslosenquote bei älteren Menschen und die Auswirkungen von FRB auf den Umfang und die Struktur der registrierten Arbeitslosigkeit erläutet. In einer Wende von der aggregierten Ebene auf die Mikroebene werden dann die Motivation der Menschen, die von dieser Regelung Gebrauch machen und die Faktoren, die die individuelle Entscheidung, für die Möglichkeit eines FRB zu optieren, beeinflussen, analysiert. Die Studie schließt mit einer Zusammenfassung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Arbeitnehmer - Erwerbstätigkeit und soziale Sicherheit im Alter (2009)

    Bäcker, Gerhard; Jansen, Andreas; Nordhause-Janz, Jürgen; Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard, Martin Brussig, Andreas Jansen, Matthias Knuth & Jürgen Nordhause-Janz (2009): Ältere Arbeitnehmer - Erwerbstätigkeit und soziale Sicherheit im Alter. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 416 S.

    Abstract

    "In der Renten- und Arbeitsmarktpolitik hat ein Paradigmenwechsel eingesetzt, der auf eine längere Erwerbstätigkeit zielt. Dieser Band beschreibt die Entwicklung der Alterserwerbstätigkeit in den letzten 10 Jahren und analysiert die Bedingungen für den Zeitpunkt des Erwerbsaustritts von älteren Erwerbstätigen. In die Untersuchung wird ein breites Spektrum von Einflussfaktoren einbezogen, das von den institutionellen Rahmenbedingungen über individuelle Entscheidungen im Hauhaltskontext, den Arbeitsbedingungen und betrieblicher Personalstrategien bis hin zur Arbeitsmarktpolitik reicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die soziale Sicherung im Ruhestand stärker als bisher auf einer langen Erwerbsphase beruhen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Use and misuse of unemployment benefits for early retirement (2009)

    Cremer, Helmuth; Lozachmeur, Jean-Marie; Pestieau, Pierre ;

    Zitatform

    Cremer, Helmuth, Jean-Marie Lozachmeur & Pierre Pestieau (2009): Use and misuse of unemployment benefits for early retirement. In: European journal of political economy, Jg. 25, H. 2, S. 174-185. DOI:10.1016/j.ejpoleco.2008.09.009

    Abstract

    "Unemployment insurance (UI) in some countries is one of the most widely used routes to early retirement. Accordingly, firms lay off elderly workers whose wages exceed their productivity. These workers then receive unemployment benefits until they enter formal retirement, even though they have effectively already exited the labor market. To persuade them into finding the deal acceptable, they quite often may also receive some additional compensation from their employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labour supply effects of a subsidised olg-age part-time scheme in Austria (2009)

    Graf, Nikolaus; Hofer, Helmut; Winter-Ebner, Rudolf;

    Zitatform

    Graf, Nikolaus, Helmut Hofer & Rudolf Winter-Ebner (2009): Labour supply effects of a subsidised olg-age part-time scheme in Austria. (Institut für Volkswirtschaftslehre Linz. Arbeitspapier 0906), Linz, 20 S.

    Abstract

    "In this paper we evaluate the impact of the old-age part-time scheme (OAPT) on the Austrian labour market which was a policy to allow flexible retirement options for the elderly with an aim to increase labour supply. According to our matching estimates employment probability increases slightly, especially in the first two years after entrance into the programme. Furthermore, the programme seems to reduce the measured unemployment risk. However, the total number of hours worked is significantly reduced by OAPT. While the policy is meant to reduce early exit from the labour force by allowing part-time work, our analysis indicates that most workers substitute part-time work for full-time work and thus the overall effect is rather negative." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labour supply effects of a subsidised olg-age part-time scheme in Austria (2009)

    Graf, Nikolaus; Winter-Ebner, Rudolf; Hofer, Helmut;

    Zitatform

    Graf, Nikolaus, Helmut Hofer & Rudolf Winter-Ebner (2009): Labour supply effects of a subsidised olg-age part-time scheme in Austria. (IZA discussion paper 4239), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "In this paper we evaluate the impact of the old-age part-time scheme (OAPT) on the Austrian labour market which was a policy to allow flexible retirement options for the elderly with an aim to increase labour supply. According to our matching estimates employment probability increases slightly, especially in the first two years after entrance into the programme. Furthermore, the programme seems to reduce the measured unemployment risk. However, the total number of hours worked is significantly reduced by OAPT. While the policy is meant to reduce early exit from the labour force by allowing part-time work, our analysis indicates that most workers substitute part-time work for full-time work and thus the overall effect is rather negative." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social security programs and retirement around the world: the relationship to youth employment. Introduction and summary (2009)

    Gruber, Jonathan ; Wise, David A.; Milligan, Kevin ;

    Zitatform

    Gruber, Jonathan, Kevin Milligan & David A. Wise (2009): Social security programs and retirement around the world. The relationship to youth employment. Introduction and summary. (NBER working paper 14647), Cambridge, Mass., 74 S. DOI:10.3386/w14647

    Abstract

    "This is the introduction and summary to the fourth phase of an ongoing project on Social Security Programs and Retirement Around the World. The first phase described the retirement incentives inherent in plan provisions and documented the strong relationship across countries between social security incentives to retire and the proportion of older persons out of the labor force. The second phase documented the large effects that changing plan provisions would have on the labor force participation of older workers. The third phase demonstrated the consequent fiscal implications that extending labor force participation would have on net program costs-reducing government social security benefit payments and increasing government tax revenues. This volume presents the results of analyses of the relationship between the labor force participation of older persons and the labor force participation of younger persons in twelve countries. Why countries introduced plan provisions that encouraged older persons to leave the labor force is unclear. After the fact, it is now often claimed that these provisions were introduced to provide more jobs for the young, assuming that fewer older persons in the labor force would open up more job opportunities for the young. Now, the same reasoning is often used to argue against efforts in the same countries to reduce or eliminate the incentives for older persons to leave the labor force, claiming that the consequent increase in the employment of older person would reduce the employment of younger persons. The validity of such claims is addressed in this volume." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Altersteilzeit (2009)

    Hanau, Peter;

    Zitatform

    Hanau, Peter (2009): Neue Altersteilzeit. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 26, H. 5, S. 225-228.

    Abstract

    "Für Aufstockungsbeträge zu einer 2010 beginnenden Altersteilzeit gibt es keine Leistungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) mehr. Damit entfallen alle Bestimmungen des Altersteilzeitgesetzes (ATG), die sich nicht auf die Altersteilzeit im Allgemeinen, sondern auf die Voraussetzungen für die Förderung durch die Bundesagentur beziehen (dazu unten). Ganz neu ist die Einbettung der Altersteilzeit in das System der Langzeitkonten durch das am 1. 1. 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze. Es gibt also bei der Altersteilzeit nicht nur regulatorischen Abbau, sondern auch zukunftsweisenden Aufbau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Understanding the labour market for older workers: a survey (2009)

    Heywood, John S. ; Siebert, W. Stanley;

    Zitatform

    Heywood, John S. & W. Stanley Siebert (2009): Understanding the labour market for older workers. A survey. (IZA discussion paper 4033), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "The paper asks why retirement can be so abrupt in countries such as France ( 1/2% of the workforce over 65), yet staged in Japan (8% over 65). We find part of the answer in tax laws that prevent people working and receiving a pension, and make little allowance for fair pension increases if retirement is deferred. While these laws have begun to change, we find another part of the answer in employment protection laws. These laws coupled with inflexible collectively agreed wages make employers choosy about hiring the old. The advent of 'age discrimination' law reinforces employment protection and may well reduce older workers' hiring opportunities especially where wages are rigid." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Women and retirement pensions: a research review (2009)

    Jefferson, Therese ;

    Zitatform

    Jefferson, Therese (2009): Women and retirement pensions. A research review. In: Feminist economics, Jg. 15, H. 4, S. 115-145. DOI:10.1080/13545700903153963

    Abstract

    "The links between women's caring work and access to economic resources are particularly critical in the context of widespread public policy debates about retirement and pensions, many of which neglect care as a key issue for analysis. However, among feminist economists it is widely recognized that women's patterns of care provision have adverse implications for their access to economic resources in later life. The feminist economics literature examines many of the interactions between women's caring roles and their access to resources, particularly women's capacity to access economic resources through publicly mandated or regulated pension schemes. This article reviews research that places women's patterns of work and care at the center of analyses of retirement pension policy in an effort to provide a summary of research on gender and pensions policy and to contrast the extent to which differing institutional and policy frameworks accommodate women's caring roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexibler Ausstieg aus dem Erwerbsleben - aber wie?: Altersteilzeit, Teilrente und Langzeitkonten - keine echten Alternativen zur "Rente mit 67" (2009)

    Kerschbaumer, Judith;

    Zitatform

    Kerschbaumer, Judith (2009): Flexibler Ausstieg aus dem Erwerbsleben - aber wie? Altersteilzeit, Teilrente und Langzeitkonten - keine echten Alternativen zur "Rente mit 67". In: Soziale Sicherheit, Jg. 58, H. 4, S. 125-132.

    Abstract

    "Die 'Rente mit 67' ist beschlossen. Doch nach wie vor streben viele Erwerbstätige - etwa aus gesundheitlichen Gründen oder wegen der schwierigen Arbeitsmarktlage - einen Übertritt in die Rente vor dem 65. bzw. 67. Lebensjahr an. Doch die Politik will die Anhebung des regulären Renteneintrittsalters nicht revidieren. Stattdessen werden Alternativen unter dem Stichwort 'Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in die Rente' diskutiert. Dazu sollen die Rahmenbedingungen von Altersteilzeit, Teilrenten und Langzeitkonten gesetzlich so gestaltet werden, dass es künftig Aufgabe der Tarif- und Betriebsparteien sein wird, einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben zu organisieren und die Rente mit 67 zu verhindern. Für welche Beschäftigtengruppen sind die genannten Ansätze günstig? Wer sind die Gewinner(innen) und wer die Verlierer(innen)? Diesen Fragen geht der folgende Beitrag nach. Im ersten Teil werden die wesentlichen Flexibilisierungsinstrumente erörtert. Der zweite Teil untersucht Kombinationsmöglichkeiten dieser Instrumente sowie deren Vor- und Nachteile." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rente mit 67: Voraussetzungen für die Weiterarbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen (2009)

    Leve, V.; Naegele, G.; Sporket, M.;

    Zitatform

    Leve, V., G. Naegele & M. Sporket (2009): Rente mit 67. Voraussetzungen für die Weiterarbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 42, H. 4, S. 287-291. DOI:10.1007/s00391-009-0054-4

    Abstract

    "Die Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre durch die Bundesregierung im Frühjahr 2007 stellt Arbeitnehmende und Betriebe vor neue Herausforderungen. Gerade für ältere Arbeitnehmerinnen gestaltet sich aufgrund kumulierender Risiken die Weiterarbeitsfähigkeit bis zur individuellen neuen Regelaltersgrenze u. U. problematisch. Sie sind zum einen alterstypischen Beschäftigungsrisiken ausgesetzt, wie beispielsweise altersselektiven Rekrutierungsansätzen und einer überwiegend altersdiskriminierenden Personalpolitik in Betrieben. Zum anderen gibt es geschlechterspezifische Risiken, mit denen die Arbeitnehmerinnen über den Verlauf ihrer Erwerbsbiographie immer wieder konfrontiert werden und die häufig die Beschäftigungssituation im späteren Erwerbsverlauf stark beeinflussen. So sind ihre Erwerbsbiographien häufig von Unterbrechungen aufgrund von Vereinbarkeitsproblematiken, aber auch durch branchen- und arbeitsorganisationsabhängige geringere Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sowie geringere Einkommen bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit geprägt. Darüber hinaus sind Frauen signifikant häufiger in Teilzeitbeschäftigung und zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnissen tätig. Gelingt es nicht, auch für benachteiligte Frauen die Weiterarbeit zu ermöglichen, droht nicht nur individuell ein unzureichendes Alterseinkommen, sondern der Volkswirtschaft auch ein kostspieliger Verlust an Humankapital und Sozialversicherungsbeiträgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demographic trends, socio-economic impacts and policy implications in the European Union: 2008 monitoring report (2009)

    Nimwegen, Nico van; Erf, Rob van der; Schulz, Erika; Mortensen, Jorgen; Heering, Liesbeth; Riedel, Monika; Graf, Nikolaus; Paterson, Iain; Schuh, Ulrich;

    Zitatform

    Nimwegen, Nico van, Rob van der Erf, Liesbeth Heering, Erika Schulz, Jorgen Mortensen, Ulrich Schuh, Nikolaus Graf, Iain Paterson & Monika Riedel (2009): Demographic trends, socio-economic impacts and policy implications in the European Union. 2008 monitoring report. Brüssel, 161 S.

    Abstract

    "The Demography Monitor 2008 gives a concise overview of current demographic trends and related developments in education, the labour market and retirement for the European Union and some other countries. Changes in fertility, family formation, migration and mortality are documented as well as trends in population growth and population ageing. Also the links of demographic developments with education, labour and retirement are described.
    The results:
    Modest EU population growth mainly caused by international migration,
    Population ageing remains the dominant demographic challenge for the EU,
    Population growth is unevenly distributed across Member States; the large majority of European regions experience slow or negative population growth,
    Fertility levels are converging in the European Union; a slight but seemingly persistent recovery of fertility can be observed,
    Europeans live longer; the gender gap in mortality is narrowing slowly but the East-West divide remains large,
    International migration is the main driver of EU population growth and stimulates population diversity,
    European households reflect changing life courses and population ageing,
    Not all Member States are confronted in the same way by population ageing,
    Demographic outlook for the future: a new population scenario indicates that more Member States will experience continuing population growth; population decline will be slower and later in Member States that will see their population shrink,
    Dejuvenation of the age structure has run its course, but the secondary and tertiary school age population will strongly decline,
    Decline in the working age population; larger cohorts of older workers and spectacular increase of oldest old,
    Population base for education becomes smaller but educational enrolment increases,
    Lower population pressure and more investments to further raise enrolment rates,
    Despite smaller working age cohorts, the labour force may continue to grow,
    Potential decline in the European labour force due to demographic change but changes in labour market behaviour may lead to a continuing increase of the work force; actual employment and part-time work could grow further,
    The age of retirement from the labour market continues to rise,
    More older persons are active on the labour market; higher participation means more people in jobs and not more unemployment for older workers; however, the Lisbon target has not yet been reached." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was kostet der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben? (2009)

    Pimpertz, Jochen; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Pimpertz, Jochen & Holger Schäfer (2009): Was kostet der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben? In: IW-Trends, Jg. 36, H. 1, S. 19-35.

    Abstract

    "Der Staat fördert auf vielfältige Art und Weise den vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Ein Verzicht auf diese Maßnahmen käme den Steuer- und Beitragszahler günstiger. Zwar würde ein Teil der bislang geförderten Personen in anderer Form Transfers beanspruchen, zum Beispiel Arbeitslosengeld II oder eine vorgezogene Rente. Insgesamt resultieren aber auch dann noch Einsparungen von 2,9 bis 4,0 Milliarden Euro. Darüber hinaus verzichtet die deutsche Volkswirtschaft auch auf die Wertschöpfungspotenziale der älteren Menschen. Würden nur 20 Prozent der über die gesetzliche Altersteilzeit und den erleichterten oder verlängerten Arbeitslosengeldbezug geförderten Personen in den Arbeitsmarkt integriert, hätte das nominale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2007 zusätzlich um 0,44 Prozent zugelegt - selbst wenn deren Produktivität nur bei 80 Prozent des Durchschnitts liegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Don't raise the retirement age!: an experiment on opposition to pension reforms and east-west differences in Germany (2009)

    Scheubel, Beatrice; Schunk, Daniel ; Winter, Joachim ;

    Zitatform

    Scheubel, Beatrice, Daniel Schunk & Joachim Winter (2009): Don't raise the retirement age! An experiment on opposition to pension reforms and east-west differences in Germany. (CESifo working paper 2752), München, 47 S.

    Abstract

    "For policy reforms to increase a society's welfare, reliable information on people's preferences and expectations is crucial. Representative opinion polls, often involving simplified questions about the complex topics under debate, are an important source of information for both policy-makers and the public. Do people's answers to these poll questions reliably reflect their preferences and expectations, or does fundamental, undiscriminating opposition to reforms distort them? We address this question in the context of a recent German pension reform which raised the statutory retirement age by two years to age 67. By introducing an experiment into a representative household survey, we are able to disentangle expectations of work ability at retirement and fundamental opposition. Our results show that expected work ability declines substantially with increasing target age (63, 65, or 67 years). Answers from West German respondents reflect their current life situation as well as individual health and other risk factors. However, a fundamental opposition to reforms of the welfare state appears to strongly affect responses from East German households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Altersteilzeit: Beliebt, aber nicht zukunftsgerecht (2009)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2009): Altersteilzeit: Beliebt, aber nicht zukunftsgerecht. (IAB-Kurzbericht 08/2009), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Altersteilzeit erfreut sich seit ihrer Einführung im Jahr 1996 bei Betrieben wie bei Beschäftigten großer Beliebtheit. Nach geltendem Recht kann die Bundesagentur für Arbeit Eintritte in Altersteilzeit noch bis Ende des Jahres 2009 fördern. Wie hat sich nun die Altersteilzeit in den vergangenen Jahren entwickelt und vor allem: Hat die Förderung ihre Ziele erreicht und wird sie den Anforderungen der Arbeitsmarktpolitik auf längere Sicht gerecht?
    Die Altersteilzeit wird - entgegen der ursprünglichen Intention - überwiegend nicht zum gleitenden Übergang in den Ruhestand genutzt, sondern in Form des Blockmodells, das faktisch einer Frühausgliederung aus dem Erwerbsleben gleichkommt. Angesichts der demographischen Entwicklung setzt eine Weiterführung der Altersteilzeit im Blockmodell aber die falschen Anreize. Nicht der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben, sondern der lange Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sollte gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung: aktuelle demographische Veränderungen geben Rückenwind (2008)

    Brussig, Martin ; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Sascha Wojtkowski (2008): Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung. Aktuelle demographische Veränderungen geben Rückenwind. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2008-01), Duisburg u.a., 14 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage des Mikrozensus wird die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer in Deutschland seit 1996 nachgezeichnet. In Deutschland ist die Erwerbsquote der 55- bis 64-Jährigen von 38,0 Prozent im Jahr 2001 auf 48,1 Prozent im Jahr 2006 gestiegen. Diese Zunahme um 10,1 Prozentpunkte ist der höchste Anstieg der Alterserwerbstätigenquote im Vergleich von 15 EU-Ländern. Die Alterserwerbstätigenquote soll entsprechend dem beschäftigungspolitischen 'Ziel von Stockholm' der EU bis 2010 auf mindestens 50 Prozent weiter steigen. Der Anstieg der Alterserwerbstätigenquote ist hauptsächlich bedingt durch eine relative Zunahme sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung von Männern vor allem im Alter zwischen 58 und 63 Jahren. Bei älteren Frauen hat die Erwerbsbeteiligung in jedem Jahrgang zugenommen. Nach wie vor hängt die Erwerbsbeteiligung im Alter stark von der Qualifikation ab. Die Alterserwerbstätigenquote hat auch deshalb zugenommen, weil im Jahr 2005 die demographische Situation günstiger für die Altersbeschäftigung als 2001 war. Neue geburtenstarke Jahrgänge wuchsen in die Gruppe der Älteren im erwerbsfähigen Alter hinein; diese weisen altersbedingt eine höhere Erwerbsbeteiligung als diejenigen auf, die hinauswachsen. Allein die demographische Entwicklung trug zu ca. 20 Prozent zur Erhöhung der Alterserwerbstätigenquote bei. Die demographische Entwicklung wird weiter für etwa 15 Jahre die Entwicklung der Alterserwerbstätigenquote begünstigen. Zugenommen hat auch die Erwerbstätigkeit parallel zum Bezug von Arbeitslosenunterstützung oder einer eigenen Rente. Allerdings ist die Zahl der älteren erwerbstätigen Transfergeldbezieher zu niedrig, als dass sie wesentlich zur Entwicklung der Alterserwerbstätigkeit beitragen würde. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Erwerbstätigkeit im Alter steigt - die Beschäftigungslosigkeit auch (2008)

    Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Brussig, Martin, Matthias Knuth & Sascha Wojtkowski (2008): Die Erwerbstätigkeit im Alter steigt - die Beschäftigungslosigkeit auch. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 61, H. 11/12, S. 597-604. DOI:10.5771/0342-300X-2008-11-597

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt aktuelle Entwicklungen beim Übergang von Erwerbstätigkeit in Rente und untersucht deren Ursachen und Folgen. Die Erwerbstätigkeit Älterer nimmt zu, das durchschnittliche Rentenzugangsalter steigt, die Frühverrentung geht zurück. Hierfür sind zwei Gründe ausschlaggebend: eine spezifische demografische Konstellation, die sich positiv auf die Erwerbstätigenquoten der 55- bis 64-Jährigen auswirkt und die von der heutigen Politik nicht zu beeinflussen ist, sowie Arbeitsmarkt- und Rentenreformen, die Anreize für den Vorruhestand abgebaut haben. In den letzten Jahren kam eine günstige Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt hinzu. Gleichwohl sind die Möglichkeiten des längeren Verbleibs in Beschäftigung ungleich verteilt, insbesondere bei Langzeitarbeitslosen kumulieren eine häufig lückenhafte Erwerbsbiografie, früher Erwerbsausstieg und ein mit Abschlägen behafteter früher Rentenbeginn mit unverkennbaren Risiken für die soziale Sicherung im Alter. Ein Teil der Arbeitsmarktreformen bewirkt jedoch eher eine weitere Verdrängung älterer Langzeitarbeitsloser in Frührente, anstatt sie in Beschäftigung zu integrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Alternativen der Frühverrentnung (2008)

    Cirsovius, Thomas;

    Zitatform

    Cirsovius, Thomas (2008): Alternativen der Frühverrentnung. In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 17, H. 2, S. 78-83.

    Abstract

    Die Regelungen des 'Gesetzes zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung' werden schrittweise bis 2012 in Kraft treten. Der Autor geht angesichts der Kritik an diesem Gesetz, die besonders jüngere Versicherte üben, davon aus, dass sich die Politik veranlasst sehen wird, die Heraufsetzung der Regelarbeitszeit zu überdenken, und daher die 'Rente mit 67 (..) mithin keineswegs sicher' ist. Alternativ gibt er einen Überblick über die Möglichkeiten der Frühverrentung auf der Basis diverser Rentenarten und erläutert deren Voraussetzungen und Leistungen bzw. Leistungsabschläge. Zu den angebotenen Möglichkeiten einer vorgezogenen Altersrente gehören: die Altersrente für schwerbehinderte Menschen, die Altersrente für Frauen, die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit und die Altersrente für langjährig Versicherte. Weitere Verrentungsalternativen, die vom Gesetzgeber nicht unmittelbar als Instrument der Frühverrentung geschaffen wurden, die sich aber auch dazu eignen, bieten die Rente wegen Erwerbsminderung und die Erziehungsrente. Der Autor beklagt die Intransparenz des Sozialversicherungsrechts aufgrund der 'beispiellosen Novellierungswut der letzten Jahre' und richtet die Forderung an die Politik, 'mittelfristig auf praktikable, klare und in sich schlüssige Regelungswerke hinzuarbeiten'. (IAB)

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    Erwerbsverlauf, Qualifikation und Rentenzugangsverhalten: eine Analyse mit Daten des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (2008)

    Clemens, Wolfgang; Himmelreicher, Ralf;

    Zitatform

    Clemens, Wolfgang & Ralf Himmelreicher (2008): Erwerbsverlauf, Qualifikation und Rentenzugangsverhalten. Eine Analyse mit Daten des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 41, H. 5, S. 352-359. DOI:10.1007/s00391-008-0004-6

    Abstract

    "Auf Basis von Daten des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung wird untersucht, welche Rolle die höchste schulische und berufliche Qualifikation für den Erwerbsverlauf, den Austritt aus dem Erwerbsleben und die Höhe der Rentenanwartschaften von Frauen und Männer in den alten und neuen Bundesländern spielt. Hinsichtlich des Einstiegs ins Erwerbsleben und den Aufbau von Rentenanwartschaften zeigt sich ein deutlicher Einfluss der Qualifikation, während sie lediglich einen begrenzten Einfluss auf den Austritt aus dem Erwerbsleben und den Zeitpunkt der ersten Rentenzahlung der Altersrente hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Jüngste Arbeitsmarktreformen: Schöne Aussichten für ältere Arbeitnehmer? (2008)

    Dietz, Martin; Wolff, Joachim ; Wübbeke, Christina; Klinger, Sabine ; Walwei, Ulrich ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Dietz, Martin, Sabine Klinger, Gesine Stephan, Ulrich Walwei, Joachim Wolff & Christina Wübbeke (2008): Jüngste Arbeitsmarktreformen: Schöne Aussichten für ältere Arbeitnehmer? In: IAB-Forum H. 1, S. 70-75.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die darauf abzielen, die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und untersucht, ob diese 'Reform der Reformen' in die richtige Richtung läuft und welche Perspektive sie älteren Arbeitnehmern bietet. Die gesetzlichen Neuregelungen umfassen vier Aspekte: Verlängerung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld, Gutscheine für Eingliederungszuschüsse und neue Regeln für die frühzeitige Altersrente. Hinzukommt, dass ein Teil der älteren Arbeitslosen im SGB II aus der Arbeitslosenstatistik herausfällt. Auf der Basis der Prämisse, dass der demographische Wandel, die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters sowie die weiter wachsende Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften eine hohe Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erforderlich machen, ziehen die Autorinnen und Autoren das Fazit, dass abgesehen von den Gutscheinen für Eingliederungszuschüsse die jüngsten Reformen einer stärkeren Arbeitsmarktintegration und -partizipation älterer Menschen entgegenlaufen. 'Dies gilt vor allem für die Regeln zur verlängerten Transferbezugsdauer, zum Ausschluss einer Teilgruppe der Älteren aus der Arbeitslosenstatistik sowie zur frühzeitigen Altersrente.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 21. Januar 2008 in Berlin zum a) Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD "Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze" b) Gesetzentwurf der Fraktion DIE LINKE "Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (Rentenabschlagsverhinderungsgesetz)" c) Antrag der Fraktion FDP "Arbeit statt Frühverrentung fördern" (2008)

    Dietz, Martin; Stephan, Gesine ; Walwei, Ulrich ; Kress, Ulrike; Wolff, Joachim ; Klinger, Sabine ; Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Dietz, Martin, Sabine Klinger, Ulrike Kress, Gesine Stephan, Ulrich Walwei, Joachim Wolff & Christina Wübbeke (2008): Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 21. Januar 2008 in Berlin zum a) Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD "Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze" b) Gesetzentwurf der Fraktion DIE LINKE "Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (Rentenabschlagsverhinderungsgesetz)" c) Antrag der Fraktion FDP "Arbeit statt Frühverrentung fördern". In: Ausschussdrucksache 16(11)879 v. 15.01.2008 enthalten in 16(11)882 v.16.01.2008, S. 12-16.

    Abstract

    "Die Stellungnahme äußert sich auf der Basis wissenschaftlicher Befunde zur verlängerten Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes (ALG I), zur Einführung eines Eingliederungsgutscheins für Ältere, zu den Integrationschancen Älterer und den Gefahren einer Zwangsverrentung, die sich aus den vorgeschlagenen Gesetzesänderungen ergeben könnten, sowie zu den Vorschlägen einer Änderung der Hinzuverdienstregeln für Rentner.
    Das aktuelle Gesetzesvorhaben zielt darauf ab, die soziale Sicherung Älterer sowie ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Zentrale Elemente sind die Verlängerung der Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld und die Einführung eines Eingliederungsgutscheins im SGB III sowie Regelungen für eine frühzeitige Altersrente und die Nicht-Erfassung Älterer als registrierte Arbeitslose im SGB II. Der demographische Wandel, die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters sowie die weiter wachsende Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitnehmern zeigen die Notwendigkeit, die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer weiter zu erhöhen. Sieht man die Arbeitsmarktintegration und -partizipation älterer Personen als zentrales Ziel an, so ist das Reformpaket aus Sicht des IAB nicht konsistent ausgestaltet. Es setzt zum Teil ökonomisch unerwünschte und widersprüchliche Anreize für die Lebensgestaltung älterer Arbeitsloser. So spricht eine Vielzahl empirischer Befunde dafür, dass eine verlängerte Bezugsdauer von Lohnersatzleistungen die Arbeitsmarktpartizipation von Älteren tendenziell verringert. In dieselbe Richtung wirken die frühzeitige Altersrente sowie die geplanten Änderungen zur Erfassung der registrierten Arbeitslosigkeit. Lediglich in der Altersgruppe zwischen 50 und 58 Jahren könnten sich die Integrationschancen Älterer durch den Eingliederungsgutschein verbessern. Die Anpassung der Hinzuverdienstgrenze an die Geringfügigkeitsgrenze von 400 EURO sieht das IAB im Sinne einer Verfahrensvereinfachung als unproblematisch an. Zu den Effekten der Änderungsvorschläge der FDP können aus Sicht des IAB auf der Basis wissenschaftlicher Befunde an dieser Stelle keine Aussagen getroffen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Von der Frühverrentung zum längeren Erwerbsleben: Transferleistungen, Arbeitsmarktpolitik und Weiterbildung (2008)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2008): Von der Frühverrentung zum längeren Erwerbsleben. Transferleistungen, Arbeitsmarktpolitik und Weiterbildung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 2, S. 25-34. DOI:10.3790/sfo.57.2.24

    Abstract

    "Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in Deutschland hat in den letzten Jahren merklich zugenommen. Die Studie untersucht diese jüngste Verbesserung der Arbeitsmarktsituation Älterer und analysiert den Beitrag, den die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Reformen der letzten Jahre dabei gespielt haben. Dabei steht zunächst die aktive und passive Arbeitsmarktpolitik im Mittelpunkt, bevor die Situation im Bereich der beruflichen Weiterbildung genauer untersucht wird. Diese ist zwar ein zentraler Faktor für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit im Lebensverlauf, ist jedoch in Deutschland strukturell nach wie vor unterwickelt. Aus diesem Grund werden Grundzüge einer möglichen Reform zur besseren Institutionalisierung von Anreizen für Weiterbildungsinvestitionen entwickelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Dutch tax-benefit system and life-cycle employment: outcomes and reform options (2008)

    Ernst, Ekkehard ; Teuber, Timo;

    Zitatform

    Ernst, Ekkehard & Timo Teuber (2008): The Dutch tax-benefit system and life-cycle employment. Outcomes and reform options. (OECD Economics Department working papers 617), Paris, 25 S. DOI:10.1787/241422478448

    Abstract

    "An overlapping-generations model with search unemployment is calibrated for the Netherlands to assess the impact of tax-benefit reforms on labour supply. Several reforms are analysed, in particular the introduction of a flat tax and pension reforms. The model demonstrates the potential of these reforms to raise labour supply. In particular, pension reforms, such as lowering replacement rates for pensioners, help to boost participation rates of older workers. On the other hand, a flat tax would promote longer working hours across the board, thereby rising labour supply. However, the introduction of a flat tax is a costly measure and would increase the primary general government deficit by close to 2% of GDP. Simultaneous measures to lower the structural unemployment rate would not only help to avoid adverse effects of such a tax reform on the fiscal balance but would strengthen further the positive effects of a flat tax on working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zu jung für die Rente - zu alt für die Rückkehr ins Erwerbsleben (2008)

    Frosch, Katharina ;

    Zitatform

    Frosch, Katharina (2008): Zu jung für die Rente - zu alt für die Rückkehr ins Erwerbsleben. In: Wissensmeer H. Jan., S. 14-15.

    Abstract

    Nach der Auswertung von Erwerbsbiografien westdeutscher Männer zeigt sich, dass die Chance auf Rückkehr ins Arbeitsleben nach Verlust des Arbeitsplatzes mit steigendem Lebensalter sinkt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelles Presseseminar der Deutschen Rentenversicherung Bund vom 20.-21. November 2007 in Würzburg (2008)

    Gunkel, Alexander; Buntenbach, Annelie; Rische, Herbert; Reimann, Axel;

    Zitatform

    Gunkel, Alexander, Annelie Buntenbach, Herbert Rische & Axel Reimann (2008): Aktuelles Presseseminar der Deutschen Rentenversicherung Bund vom 20.-21. November 2007 in Würzburg. (DRV-Schriften 76), Bad Homburg: wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation, 64 S.

    Abstract

    Themen des Presseseminars der Deutschen Rentenversicherung der Deutschen Rentenversicherung waren die positive Entwicklung der finanziellen Situation der Rentenversicherung, die individuellen Gestaltungsspielräume beim Berufsausstieg im aktuellen Rentenrecht, die Studie AVID 2005 sowie der steigende Bedarf an medizinischer Rehabilitation infolge des demografischen Wandels. (IAB)
    Inhaltsverzeichnis:
    Alexander Gunkel: Die Finanzsituation in der gesetzlichen Rentenversicherung (5-15);
    Annelie Buntenbach: Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand (16-28);
    Herbert Rische: Vorstellung der Studie "Altersvorsorge in Deutschland (AVID)" (29-45);
    Axel Reimann: Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Rehabilitation (46-64).

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  • Literaturhinweis

    Integration älterer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt (2008)

    Günther, Martin;

    Zitatform

    Günther, Martin (2008): Integration älterer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt. (Rosa-Luxemburg-Stiftung. Manuskripte 74), Berlin: Dietz, 57 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit soll dazu dienen, den jetzigen Stand der Diskussion und der Instrumente zur Integration älterer Arbeitnehmer in Deutschland zu diskutieren und ihre Schwächen und Stärken auszumachen. Darüber hinaus soll aufgezeigt werden, welche Anforderungen für das Wirtschaften zukünftig mit einer im Durchschnitt älteren Erwerbsbevölkerung bestehen, wie diese zu bewältigen sind und wie somit die Integration älterer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt gelingen kann." Nach einer Situationsbeschreibung werden die Instrumente dargestellt (Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes, 58er-Regelung (§ 428 SGB III), Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, Kombilohn für Ältere / Entgeltsicherung (§ 421j SGB III), Eingliederungszuschuss für Ältere (§ 421f SGB III), Beitragsbonus für ältere Arbeitnehmer (§ 421k SGB III), Befristungsregelungen ab dem 52. Lebensjahr (§ 14 Abs. 3 TzBfG), Förderung der beruflichen Weiterbildung (§ 417 SGB III), Initiative Neue Qualität der Arbeit - INQA, Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen sowie Maßnahmen im öffentlichen Dienst). Es folgen Kriterien zur Beurteilung der Instrumente (Mitnahmeeffekte, Substitutions- und Verdrängungseffekte sowie weitere Maßstäbe) und es werden die Instrumente beurteilt (Anreize zur Verhinderung des frühen Erwerbsausstieges, Instrumente zur Erhöhung der Beschäftigungschancen und -fähigkeit, Programme zur Integration Älterer in den Arbeitsmarkt sowie eine Gesamtbeurteilung). Schließlich wird der erforderliche Wandel in der Arbeitswelt beschrieben (Lebenslanges Lernen, Gesunde Arbeitswelt und Anforderungen an Arbeitszeit- und Entgeltstrukturen). (IAB2)

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    Labour market policy for 'active ageing' in Europe: expanding the options for retirement transitions (2008)

    Hartlapp, Miriam ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Hartlapp, Miriam & Günther Schmid (2008): Labour market policy for 'active ageing' in Europe. Expanding the options for retirement transitions. In: Journal of social policy, Jg. 37, H. 3, S. 409-431. DOI:10.1017/S0047279408001979

    Abstract

    "Based on the theory of Transitional Labour Markets (TLM), this article derives normative criteria for 'active ageing'. We argue why and under what conditions more employment for older people can help to improve their quality of life and can thus be considered an important part of future social policy. To this end, the article presents a brief review of the employment situation of older workers (aged 55-64) in the different European countries so as to identify what precisely might be required at the level of labour market policy. It systematically discusses the promoting and inhibiting factors behind the significant variation in the employment of older workers across Europe, and tests their explanatory value in a simple statistical model. Finally, we put the quantitative evidence into the perspective of policy examples, summing up some general strategies for 'active ageing'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    When a solution becomes the problem: the causes of policy reversal on early exit from the labour force (2008)

    Hartlapp, Miriam ; Kemmerling, Achim ;

    Zitatform

    Hartlapp, Miriam & Achim Kemmerling (2008): When a solution becomes the problem. The causes of policy reversal on early exit from the labour force. In: Journal of European social policy, Jg. 18, H. 4, S. 366-379. DOI:10.1177/0958928708094894

    Abstract

    "Whereas governments had previously designed early exit policies to unburden labour markets, they have come increasingly to regard them as problematic. We investigate the reasons for this policy reversal, focusing on two key actors: governments and trade unions. Our mixed-methods approach entails two major steps: first, we embed approaches to policy reform in a common framework to show the empirical relevance of the two major actors in most OECD countries. We find that both government ideology and union representativeness matter. In a second step, we investigate reform processes in two countries in more detail. Belgium and the Netherlands have much in common as regards government and interest groups but differ in terms of the reversal of early exit policies. We see that both the configuration of electoral and welfare state institutions have shaped the specific strategic environment of the two actors in both countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Altersteilzeit und Altersversorgung in der Metall- und Elektroindustrie (2008)

    Hofmann, Herbert;

    Zitatform

    Hofmann, Herbert (2008): Altersteilzeit und Altersversorgung in der Metall- und Elektroindustrie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 61, H. 3, S. 15-20.

    Abstract

    "Der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall) beauftragte das ifo Institut, Informationen über die Umsetzung vorhandener Regelungen zur Altersteilzeit und zur betrieblichen Altersversorgung sowie über die Vorstellungen und Interessen der Unternehmen zu erheben. Die Umfrage zeigte, dass die organisierten Unternehmen der M+E-Industrie die bisherige und noch wirksame Politik des vorzeitigen Übergangs in den Ruhestand genutzt haben, um Beschäftigung abzubauen oder zu verjüngen. Die Akzeptanz der Altersteilzeit als vorherrschende Form dieses zumindest faktisch frühzeitigen Übergangs in die Nacherwerbsphase ist bei den Unternehmen und den Arbeitnehmern sehr hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Optimal health and retirement policies amid population aging (2008)

    Hostenkamp, Gisela; Stolpe, Michael;

    Zitatform

    Hostenkamp, Gisela & Michael Stolpe (2008): Optimal health and retirement policies amid population aging. (Kieler Arbeitspapier 1428), Kiel, 46 S.

    Abstract

    "This paper develops a simple analytical framework in which optimal health and retirement policies amid population aging can be discussed. To be efficient, these policies must recognize and exploit the dynamic complementarities between the timing of retirement, the size of lifecycle labour income and pension payments and investments in health that individuals make, for example, by purchasing medical care and that society makes by advancing medical technology. We aim to show how the traditionally separate areas of health and retirement policy can be coordinated to achieve dynamic efficiency. Under fairly general assumptions, postponing the age of retirement and greater health spending are shown to be complements in the maximization of lifecycle utility. Mandatory retirement and pension policies that change the constraints workers face can be used to induce voluntary health investments by individuals and improve society's incentives to adopt new medical technology. Leaving a hitherto optimal mandatory retirement age unchanged as new medical technologies improve the efficacy of healthcare would be inefficient. The aggregate ability and willingness to pay for medical care and technology will be greater, the higher an economy's per capita income, suggesting large welfare gains from postponing the average age of retirement if investments in new medical technology target the quality of life and raise the productivity of people working past a long-established mandatory retirement age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Age and labour market commitment in Germany, Denmark, Norway and Sweden (2008)

    Hult, Carl; Edlund, Jonas ;

    Zitatform

    Hult, Carl & Jonas Edlund (2008): Age and labour market commitment in Germany, Denmark, Norway and Sweden. In: Work, employment and society, Jg. 22, H. 1, S. 109-128. DOI:10.1177/0950017007087419

    Abstract

    "This study examines age differences in non-financial employment commitment in two types of 'exit cultures'. Germany and Denmark represent the 'early'-exit culture where early retirement has become the norm. Sweden and Norway represent the 'late'-exit culture where labour market activity until advanced age is more common. The categorization of countries corresponds to the time for data collection (1997). The main question is whether suggested differences in exit culture are manifested in age differences in non-financial employment commitment. The claim that age differences in commitment relate to exit culture received some support. In the two early-exit countries, the probability for men to display low employment commitment was found to increase at the age of 43-54. Also women in these countries dropped in commitment but first at 55+. In the two late-exit countries there was no important loss in commitment related to the middle or old age groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Beschäftigungspolitik für Ältere: Deutschland und die Nachbarn (2008)

    Kraatz, Susanne; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne & Cornelia Sproß (2008): Beschäftigungspolitik für Ältere. Deutschland und die Nachbarn. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 18/19, S. 15-23.

    Abstract

    "Der demographische Wandel hat in Europa eine Abkehr von der Politik der Frühverrentung bewirkt. Im Vergleich von Deutschland mit den Niederlanden, Österreich und Frankreich werden Unterschiede in Ausgangsbedingungen und Reformpfaden kontinentaler Wohlfahrtsstaaten aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Reforming retirement-income systems: lessons from the recent experiences of OECD countries (2008)

    Martin, John P.; Whitehouse, Edward;

    Zitatform

    Martin, John P. & Edward Whitehouse (2008): Reforming retirement-income systems. Lessons from the recent experiences of OECD countries. (OECD social, employment and migration working papers 66), Paris, 27 S. DOI:10.1787/241083644101

    Abstract

    "1. Reforming pensions looms large over the policy agenda of OECD countries. This is hardly surprising since public spending on pensions accounted on average for 7 per cent of OECD GDP in 2005; and this pension spending effort is set to increase significantly over the coming decades in response to population ageing. Pension policy is indeed challenging and controversial because it involves long-term decisions in the face of numerous short-term political pressures.
    2. However, the status quo does not always win out so far as pension reform in concerned: public finance crises and the looming threat of ageing populations have proved effective spurs for reform. As a result, much has been done since the early 1990s to make pension systems fit for the future. Nearly all the 30 OECD countries have made at least some changes to their pension systems in that period. In 16 of them, there have been major reforms that will significantly affect future benefits.
    3. The purpose of this paper is to summarise these reforms and highlight the main lessons. Section 1 looks at which countries reformed their pensions systems and which did not. It also examines the fiscal challenges posed by public pensions. Section 2 describes the measures in the reforms themselves. These include, among other things, increases in pension age, changes in the way benefits are calculated and smaller pension increases in retirement than in the past. Section 3 explores the impact of these reforms on future pension entitlements of today's retirees, showing a clear trend to a lower pension promise for today's workers than for past generations. This means that people will need to save more for their own retirement via private pension schemes, an issue examined in Section 4. This is followed in Section 5 by a review of the main outstanding challenges facing pension systems in OECD countries. The final section presents some concluding remarks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Chancen und Risiken der Festlegung von Altersgrenzen des Ruhestands (2008)

    Sackmann, Reinhold;

    Zitatform

    Sackmann, Reinhold (2008): Chancen und Risiken der Festlegung von Altersgrenzen des Ruhestands. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 41, H. 5, S. 345-351. DOI:10.1007/s00391-008-0005-5

    Abstract

    "In den Lebenslauftheorien von Kohlt und Riley/Riley ist der gesellschaftliche Nutzen einer Lebenslaufpolitik durch Altersgrenzen umstritten. Empirisch zeigt sich in Deutschland zwischen den 1970er und 1990er Jahren eine kurzsichtige Fehladjustierung von Altersgrenzen des Ruhestands, die maßgeblich zu einer Erosion der Rentenversicherung beigetragen hat. Neben Interessenlagen und Mängeln der institutionellen Gestaltung des Zeitmanagements von Ruhestandsregimen trägt auch die Heterogenität von älteren Arbeitnehmern zu Problemen einer Festlegung von Altersgrenzen bei. Seit 1996 bewirken allerdings Institutionelle Innovationen eine Anhebung des Renteneintrittsalters und eine Restandardisierung dieser Altersgrenze. Die Altersgrenze ist als effizientes Mittel der Umweltanpassung von Rentensystemen entdeckt worden, dessen Potential für eine Lebenslaufpolitik nach nicht ausgeschöpft ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Early retirement in Germany, the Netherlands, and the United Kingdom: A longitudinal analysis of individual factors and institutional regimes (2008)

    Schils, Trudie ;

    Zitatform

    Schils, Trudie (2008): Early retirement in Germany, the Netherlands, and the United Kingdom. A longitudinal analysis of individual factors and institutional regimes. In: European Sociological Review, Jg. 24, H. 3, S. 315-329. DOI:10.1093/esr/jcn009

    Abstract

    "In this article we investigate whether early retirement patterns vary between countries with distinct early retirement systems. By choosing countries that differ not only with respect to the coverage and generosity of publicly provided pensions but also with respect to the extent to which the state interferes in the non-public pillars of pension provision, we analyse to what extent such issues have an effect on individual early retirement behaviour. Selectivity effects are expected to be stronger in countries with highly fragmented public systems or private early retirement schemes. By pursuing a shift to more private pension provisions, governments might unintentionally create more inequality in early retirement opportunities among the population. For the analysis we use longitudinal data, i.e. British Household Panel Study (BHPS) 1991-2004 (the United Kingdom), the German Socia-Economic Panel (GSOEP) 1990-2005 (Germany, and the Socia-Economics Panel (SEP) 1990-2001 (Netherlands) and a discrete-time competing-risks model. The results suggest that pursuing a shift from public to private early retirement schemes can lower the incidence of early retirement. Yet, at the same time, early retirement can get more selective in that only the higher paid are able to afford it." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Layoff tax and the employment of the elderly (2008)

    Schnalzenberger, Mario; Winter-Ebmer, Rudolf ;

    Zitatform

    Schnalzenberger, Mario & Rudolf Winter-Ebmer (2008): Layoff tax and the employment of the elderly. (Institut für Volkswirtschaftslehre Linz. Arbeitspapier 0819), Linz, 25 S.

    Abstract

    "In 1996 Austria introduced a tax for the layoff of older workers, which was tightened in 2000. The regulation requires employers to pay a tax of up to 170 percent of the gross monthly income when they give notice to employees aged 50 or more. We use data from Austrian social security records to investigate if such layoff taxes lead to less firing of older workers. We compare a control group of workers aged nearly 50 with the treatment group above 50. We apply a difference-in-difference approach to analyze the difference in the displacement probability of all prime aged workers. Results show substantial reductions in layoff behavior for workers aged 50 and above after the tightening of the tax." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Socio-economic differences in mortality: implications for pensions policy (2008)

    Whitehouse, Edward R.; Zaidi, Asghar ;

    Zitatform

    Whitehouse, Edward R. & Asghar Zaidi (2008): Socio-economic differences in mortality. Implications for pensions policy. (OECD social, employment and migration working papers 71), Paris, 40 S. DOI:10.1787/231747416062

    Abstract

    "The analyses included in the report show that there are big socio-economic differences in mortality, especially for men, and they appear to have become bigger over time. The report discusses implications of mortality differentials for five major areas of pension policy: the progressivity of the pension system, the pension eligibility age, the retirement incentives, future pension expenditures and private pensions. The empirical work shows that the mortality differentials reduce progressivity in pension systems. Moreover, there is empirical evidence that raising retirement age is not more unfair to socio-economic groups with lower life expectancy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 21. Januar 2008 in Berlin zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD "Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze" (Drucksache 16/7460): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2008)

    Zitatform

    (2008): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 21. Januar 2008 in Berlin zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD "Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze" (Drucksache 16/7460). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16(11)882 (16.01.2008)), 52 S.

    Abstract

    Die Drucksache dokumentiert die Stellungnahmen von Sachverständigen im Rahmen der öffentlichen Anhörung am 21. Januar 2008 in Berlin zum a) Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD 'Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze' (Drucksache 16/7460 ); b) Gesetzentwurf der Abgeordneten Volker Schneider (Saarbrücken), Klaus Ernst, Dr. Lothar Bisky, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. 'Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (Rentenabschlagsverhinderungsgesetz)' (Drucksache 16/7459 ); c) Antrag der Abgeordneten Dr. Heinrich L. Kolb, Jens Ackermann, Dr. Karl Addicks, weiterer Abgeordneter und der Fraktion FDP 'Arbeit statt Frühverrentung fördern' (Drucksache 16/7003). Eingeladene Verbände und Einzelsachverständige waren: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesagentur für Arbeit (BA), Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Deutsche Rentenversicherung Bund DRV, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), Sozialverband VdK Deutschland e.V., Sozialverband Deutschland, Andreas Heimer (Berlin), Professor Dr. Johann Eekhoff (Köln), Bernhard Jirku (Berlin). Als nicht eingeladener Verband gab der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. eine Stellungnahme ab. (IAB)

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    Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD "Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch" (Drucksache 16/7460) (2008)

    Zitatform

    (2008): Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD "Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch" (Drucksache 16/7460). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/7866 (21.01.2008)), 20 S.

    Abstract

    Nach Ansicht der Fraktionen von CDU/CSU und SPD haben die Reformen am Arbeitsmarkt und die gute konjunkturelle Entwicklung dazu beigetragen, dass die Erwerbstätigenquote der älteren Arbeitnehmer deutlich gestiegen ist. Da sich aber die berufliche Wiedereingliederung für viele ältere Arbeitnehmer nach wie vor schwierig gestaltet, soll die soziale Sicherung der älteren Arbeitnehmer und ihre Integration in den Arbeitsmarkt verbessert werden. Der Gesetzentwurf der Fraktionen sieht daher vor, die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld für Arbeitnehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, stufenweise zu verlängern. Als zusätzliches Förderinstrument soll ein Eingliederungsgutschein eingeführt werden. Darüber hinaus soll einheitlich für alle Hilfebedürftigen festgelegt werden, dass sie erst ab Vollendung des 63. Lebensjahres eine Altersrente mit Abschlägen in Anspruch zu nehmen haben. Für Personen, die eine vorgezogene Altersrente oder eine Rente wegen voller Erwerbsminderung in voller Höhe in Anspruch nehmen, soll die Hinzuverdienstgrenze auf 400 Euro angehoben werden. Gleichzeitig soll die Höhe der maximal förderfähigen Vergütung bei einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung junger Menschen im Hinblick auf die durch das Zweiundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (22. BaföGÄndG) bewirkten Verbesserungen angehoben werden. Der Ausschuss empfiehlt die Annahme des Gesetzentwurfs mit den Stimmen der CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Fraktionen FDP, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. (IAB)

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    Optimal in-work support and employment in ageing societies: Britain and Germany compared (2007)

    Blundell, Richard ; Brewer, Mike ; Haan, Peter; Browne, James ; Myck, Michal; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Blundell, Richard, Mike Brewer, James Browne, Peter Haan, Michal Myck & Viktor Steiner (2007): Optimal in-work support and employment in ageing societies. Britain and Germany compared. London, 57 S.

    Abstract

    "How would the current tax-benefit systems in Britain and Germany have to be reconstructed in order to allow the labour market to cope with ageing societies in these two countries? How could tax-benefit systems help to raise the level of employment by alleviating long-term unemployment, discouraging early retirement and raising the labour market participation of women? These vital policy questions are analysed by the authors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Kurzfassung
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    Older employees in Europe between 'work line' and early retirement (2007)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2007): Older employees in Europe between 'work line' and early retirement. In: Transfer, Jg. 13, H. 4, S. 575-593.

    Abstract

    "Die Europäische Union hat sich ehrgeizige Ziele für die Beschäftigung älterer Menschen gesetzt. Im März 2001 vereinbarte der Europäische Rat in Stockholm, die Beschäftigungsquote der EU-Bevölkerung im Alter von 55 bis 64 Jahren auf 50% zu erhöhen. Die Autoren analysieren die Beschäftigungsquoten dieser Altersgruppe in den EU-15-Ländern anhand der Daten der Europäischen Arbeitskräfteerhebung 2006. Dabei zeigt sich, dass in den meisten EU-Mitgliedstaaten Beschäftigungsquoten von über 50% nur bei hochqualifizierten Männern zwischen 55 und 64 zu finden sind. Gering Qualifizierte und insbesondere Frauen über 55 Jahren sind selten beschäftigt. Die Autoren ziehen daraus den Schluss, dass die Abschaffung von Vorruhestandsregelungen nicht ausreicht, um höhere Beschäftigungsquoten für diese Personengruppe zu erzielen. Ausgehend von den Erfahrungen der EU-Länder mit den höchsten Beschäftigungsquoten bei älteren Arbeitnehmern (Schweden und Dänemark) werden fünf weitere wichtige Handlungsbereiche ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Policy-making in ageing labour markets: the case of hidden early retirement in Germany. Paper for the 2nd European Workshop on Labor Markets and Demographic Change, Rostock, May 10-11, 2007 (2007)

    Brussig, Martin ; Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Christina Wübbeke (2007): Policy-making in ageing labour markets. The case of hidden early retirement in Germany. Paper for the 2nd European Workshop on Labor Markets and Demographic Change, Rostock, May 10-11, 2007. Rostock, 28 S.

    Abstract

    "This paper discussed a special pathway between employment and retirement in Germany which is available for unemployed persons of age 58 and more. For the first time ever, our paper describes socio-economic characteristics of persons who benefit from the regulation for a FRB and reports their motivation why they took it up. Based on a logit analysis, we analyse factors which influence whether people opt for or against the opportunity of FRB. We discuss the question, whether people under the arrangement of § 428 SGB III regard themselves already as 'retired' or still as 'job seeking' without pressure - and assistance - from Public Employment Services (PES). The empirical research is based on data from 2006. From the perspective of institutional theory, the results show for the German case (i) inherent contradictions in labour market policies aiming at coping with an ageing labour force and mass unemployment especially among the older workers, and (ii) the maze of institutionalised inter-ests which result in prolonging early exits despite 'espoused theories' - and substantial political reforms - of main political actors aiming at the opposite. The paper is structured as follows: First, the institutional background for transitions after work life and their reforms will be introduced. The regulation for the 'facilitated receipt of benefits' (FRB) will be explained as well. Next, we present recent developments of unemployment among older persons and the effect of the FRB on the volume and structure of registered unem-ployment. We turn then from the aggregate level to the micro level to analyse socio-economic characteristics of the persons making use of this regulation and determinants which influence individual choices to opt for the opportunity of a FRB. We present the data set, provide some descriptions, discuss theoretical considerations about the effects of characteristics which will be integrated in a logit analysis. We then discuss the results of our logit analysis. Our paper con-cludes with a summary." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik für Ältere (2007)

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Arbeitsmarktpolitik für Ältere. In: Die BKK. Zeitschrift der betrieblichen Krankenversicherung, Jg. 95, H. 2, S. 56-63.

    Abstract

    "Auf Grund der demographischen Entwicklung ergeben sich große Herausforderungen für das Sozialwesen: Zum einen sind die überwiegend beitragsfinanzierten sozialen Sicherungssysteme auf Dauer leichter zu finanzieren, wenn mehr Beschäftigung im Allgemeinen und eine höhere Erwerbstätigkeit älterer Arbeitnehmer im Besonderen realisiert würden. Zum anderen ist zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft die Erschließung quantitativer und qualitativer Personalreserven auch aus der Gruppe der älteren Arbeitnehmer unabdingbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Walwei, Ulrich ;
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    Von der Frühverrentung zum längeren Erwerbsleben: Transferleistungen, Arbeitsmarktpolitik und Weiterbildung (2007)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2007): Von der Frühverrentung zum längeren Erwerbsleben. Transferleistungen, Arbeitsmarktpolitik und Weiterbildung. (IZA discussion paper 3262), Bonn, 51 S.

    Abstract

    "Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in Deutschland hat in den letzten Jahren merklich zugenommen. Die Studie untersucht diese jüngste Verbesserung der Arbeitsmarktsituation Älterer und analysiert den Beitrag, den die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Reformen der letzten Jahre dabei gespielt haben. Dabei steht zunächst die aktive und passive Arbeitsmarktpolitik im Mittelpunkt, bevor die Situation im Bereich der beruflichen Weiterbildung genauer untersucht wird. Diese ist zwar ein zentraler Faktor für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit im Lebensverlauf, ist jedoch strukturell in Deutschland nach wie vor unterwickelt, weshalb Grundzüge einer möglichen Reform zur besseren Institutionalisierung von Anreizen für Weiterbildungsinvestitionen entwickelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neue Gestaltung des Übergangs in den Ruhestand (2007)

    Hanau, Peter; Rolfs, Christian;

    Zitatform

    Hanau, Peter & Christian Rolfs (2007): Neue Gestaltung des Übergangs in den Ruhestand. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 156), Düsseldorf, 75 S.

    Abstract

    "Nachfolgeregelung zur Altersteilzeit: Der Gesetzgeber baut die Anreize zur Frühpensionierung ab und hebt ab dem Jahr 2012 die Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung stufenweise von 65 auf 67 Jahre an. Angesichts dessen stellt das Gutachten von Prof. Hanau die Frage, wie durch angepasste Regelungen auf tariflicher, betrieblicher und individualvertraglicher Ebene eine Fortführung der Altersteilzeit in den Betrieben ermöglicht wird. Das komplementäre Gutachten von Prof. Rolfs zeigt dem Gesetzgeber verschiedene Wege auf, wie ein gleitender Übergang in den Ruhestand zukünftig gestaltet werden kann in Bezug auf privatautonom vereinbarter Altersgrenzen, die betriebliche Altersversorgung, notwendige Übergangsregelungen zur Altersteilzeit, die Aufstockungsmöglichkeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung, die versicherungsmathematischen Abschläge und Hinzuverdienstmöglichkeiten, den Veränderungsbedarf bei der Teilrente, die Umgestaltung der Erwerbsminderungsrenten, den verlängerten Bezug von Arbeitslosengeld und den Ausbau der Möglichkeiten des Bezugs von Teilarbeitslosengeld." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    What works for whom?: a review of evidence and meta-analysis for the department for work and pensions (2007)

    Hasluck, Chris; Green, Anne E.;

    Zitatform

    Hasluck, Chris & Anne E. Green (2007): What works for whom? A review of evidence and meta-analysis for the department for work and pensions. (Department for Work and Pensions. Research report 407), London, 164 S.

    Abstract

    "This report reviews the current stock of Department for Work and Pensions evaluation evidence in order to identify which interventions have worked most effectively for key customer groups: young people; long-term unemployed adults; older benefit claimants; lone parents; partners of benefit claimants; disabled people and people with health conditions; ethnic minorities; and the most disadvantaged. In addition to a detailed review for each of the customer groups covering contextual issues, type of provision, aspects of delivery and 'what works', a number of key findings of generic relevance emerged. Such issues include the diversity of the population of customers for whom provision is made and what they look for in interventions, the central role of the Personal Adviser in the success of interventions and the importance of motivation of the individual customer in the effectiveness of any form of provision. The importance of job search activity, of working with employers and the state of the labour markets and the nature of jobs available is highlighted also. The evidence presented in the review could be used to inform decisions about the appropriate type of provision to suit customers and local labour markets in a context of a more decentralised approach to the delivery of interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ältere Erwerbslose kommen zu Wort: eine Interviewstudie (2007)

    Helmer, Matthias; Pagels, Nils; Kotlenga, Sandra; Nägele, Barbara;

    Zitatform

    Helmer, Matthias, Sandra Kotlenga, Barbara Nägele & Nils Pagels (2007): Ältere Erwerbslose kommen zu Wort. Eine Interviewstudie. Göttingen, 73 S.

    Abstract

    "Das Ziel der explorativen Studie ist es, ältere Erwerbslose zu Wort kommen zu lassen. Im Fokus stehen Fragen nach dem eigenen Erleben von und dem Umgang mit Erwerbslosigkeit, nach der Beurteilung der Unterstützungsleistungen von Arbeitsagentur und Job-Center und den Wünschen für die zukünftige Ausgestaltung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In leitfadengestützten Interviews wurden 36 Erwerbslose über 50 Jahren zu diesen Themen befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wege in den Ruhestand (2007)

    Hoffmann, Hilmar;

    Zitatform

    Hoffmann, Hilmar (2007): Wege in den Ruhestand. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 62, H. 4/5, S. 298-320.

    Abstract

    "Das aktuelle Rentenzugangsgeschehen wird nachhaltig von der im Rahmen des Gesetzes zur Rentenreform 1992 beschlossenen Anhebung und Flexibilisierung der Altersgrenzen beeinflusst. Im Jahr 2005 hat diese Reform quasi ihre erste Phase vollendet: Ab dem Geburtsjahrgang 1945 sind, abgesehen von Vertrauensschutzregelungen, über alle Altersrentenarten hinweg bei einem Rentenzugang im Alter von 60 Jahren maximale Abschläge zu entrichten. Im Jahr 2006 beginnt schließlich mit der schrittweisen Anhebung der Altersgrenze für die frühestmögliche Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit die erste 'echte' Änderung der Altersgrenzen. Aus diesem Grund wird im Folgenden der Rentenzugang bis einschließlich 2005 untersucht, die 'echte' Änderung einer Altersgrenze bleibt ergo unberücksichtigt. Der Fokus der Betrachtung liegt auf dem Versicherungsstatus im Jahr vor dem Leistungsfall, anders ausgedrückt auf den Wegen in den Ruhestand. Es zeigt sich, dass sich das Rentenzugangsgeschehen nach Geschlecht sowie nach alten und neuen Bundesländern deutlich unterscheidet. Ebenso sind markante Unterschiede bezüglich des durchschnittlichen Rentenzugangsalters, der durchschnittlichen Rentenhöhe und der relativen Entgeltposition festzustellen, wenn man das Rentenzugangsgeschehen differenziert nach Versicherungsstatus im Jahr vor dem Leistungsfall analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der Arbeitsmarkt für Ältere in Bayern (2007)

    Huber, Andreas W.; Werner, Daniel; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Huber, Andreas W., Thomas Staudinger & Daniel Werner (2007): Der Arbeitsmarkt für Ältere in Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 02/2007), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "Der demographische Wandel schlägt sich auch am bayerischen Arbeitsmarkt in einer zunehmenden Alterung der Erwerbsbevölkerung nieder und bringt eine Steigerung des Erwerbspotenzials Älterer mit sich. Die Frage nach der Arbeitsmarktsituation Älterer nimmt in Bayern zukünftig an Wichtigkeit zu. Die Arbeit beschreibt die Arbeitsmarktsituation der Älteren in Bayern. Im Vergleich der Bundesländer stellt sich die Beschäftigungssituation für Ältere in Bayern vergleichsweise gut dar. Sie hat sich in den letzten Jahren in allen bayerischen Kreisen günstig entwickelt. Getragen wird die günstige Entwicklung aber in erster Linie von einer teils massiven Ausweitung der Teilzeitbeschäftigung. Die Beschäftigungswahrscheinlichkeit im Alter fällt insbesondere bei den eher akademisch geprägten Berufen überdurchschnittlich aus. Dem stehen die körperlich belastenden Berufe mit einem vergleichsweise niedrigeren Anteil Älterer gegenüber. Betriebe schätzen die Eigenschaften der eigenen älteren Mitarbeiter positiv ein, bei Neueinstellungen greifen sie aber nur in geringem Umfang auf über 50-Jährige zurück. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass auf den Großteil der ausgeschriebenen Stellen keine Bewerbungen von Älteren eingehen. Der Anteil der Betriebe, bei denen Ältere beschäftigt sind und die spezielle Maßnahmen für diese Gruppe anbieten, ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Die häufigste Maßnahme bleibt die Altersteilzeit. Entgegen dem rückläufigen Trend hat der Anteil von Betrieben mit Weiterbildungsmaßnahmen zugenommen. Der Anteil der Älteren an den Arbeitslosen ist in Bayern in den vergangenen Jahren zurückgegangen, liegt aber trotzdem über dem deutschen Durchschnittswert. Ältere sind am stärksten von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen und weisen häufiger das Vermittlungshemmnis der gesundheitlichen Einschränkungen auf als Jüngere, was eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt auch bei einer günstigen Arbeitsmarktlage erschwert. Bei einem Großteil der Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind Ältere unterrepräsentiert. Besonders gering fällt der Anteil Älterer bei Qualifikations- und Weiterbildungsmaßnahmen aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Pension reform, retirement and life-cycle unemployment (2007)

    Jaag, Christian; Keuschnigg, Christian ; Keuschnigg, Mirela;

    Zitatform

    Jaag, Christian, Christian Keuschnigg & Mirela Keuschnigg (2007): Pension reform, retirement and life-cycle unemployment. (CESifo working paper 2163), München, 49 S.

    Abstract

    "The labor market effects of pension reform stem from retirement behavior and from job search and hours worked of prime age workers. This paper investigates the impact of four often proposed policy measures for sustainable pensions: strengthening the tax benefit link, moving from wage to price indexation of benefits, lengthening calculation periods, and introducing more actuarial fairness in pension assessment. We provide some analytical results and use a computational model to demonstrate the economic and welfare impact of recent pension reform in Austria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Eine Antwort auf die "Rente mit 67": Weiterentwicklung der Altersteilzeit und neue Instrumente zum flexiblen Übergang in den Ruhestand (2007)

    Kerschbaumer, Judith;

    Zitatform

    Kerschbaumer, Judith (2007): Eine Antwort auf die "Rente mit 67": Weiterentwicklung der Altersteilzeit und neue Instrumente zum flexiblen Übergang in den Ruhestand. In: Soziale Sicherheit, Jg. 56, H. 3, S. 104-109.

    Abstract

    "Mit der Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters muss eine erhöhte Flexibilisierung des Übergangs von der Erwerbs- in die Rentenphase einhergehen. Dabei scheint eine Weiterentwicklung der Altersteilzeit unerlässlich. Es müssen aber auch neue Instrumente geschaffen werden. Lösungsansätze werden hier vorgestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Die Europäische Beschäftigungsstrategie für Ältere: der schwierige Weg zur Entwicklung des Potenzials (2007)

    Kraatz, Susanne; Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne & Thomas Rhein (2007): Die Europäische Beschäftigungsstrategie für Ältere. Der schwierige Weg zur Entwicklung des Potenzials. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 6, S. 149-157.

    Abstract

    "Die Europäische Beschäftigungsstrategie (EBS) hat viel Aufmerksamkeit in der wissenschaftlichen Fachliteratur gefunden, gilt sie doch als Vorreiterin für die Anwendung einer neuen Steuerungsmethode, der Offenen Methode der Koordinierung. Im Mittelpunkt der Debatte stand bisher die Funktionsweise der EBS wie der OMK insgesamt. Wir möchten uns mit diesem Artikel einem der vier aktuellen Aktionsfelder der Lissabon-Strategie zuwenden, ' Reaktion auf Globalisierung und Altern', und hier der Frage nachgehen, welche Konzepte und Verfahren die EBS entwickelt hat, um eine längere Erwerbsarbeit Älterer zu erreichen. Die Ergebnisse aus diesem Teilbereich lassen gleichzeitig Rückschlüsse über die Entwicklung der EBS insgesamt zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Reduction in the long-term unemployment of the elderly: a success story from Finland (2007)

    Kyyrä, Tomi; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Kyyrä, Tomi & Ralf A. Wilke (2007): Reduction in the long-term unemployment of the elderly. A success story from Finland. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 5, H. 1, S. 154-182. DOI:10.1162/JEEA.2007.5.1.154

    Abstract

    "In several European countries the elderly unemployed are allowed to collect unemployment benefits up to a certain age limit, after which they can retire via some early retirement scheme. In Finland the eligibility age of persons benefiting from this kind of scheme was raised from 53 to 55 in 1997. We consider layoff risks, unemployment durations, and the exit states before and after the reform. Since the reform the group aged 53-54 has had a lower risk of unemployment, shorter unemployment durations, and higher exit rates to employment, and it is almost indistinguishable from the group aged 50-52. We estimate that the amount of unemployment benefits saved due to the reform is close to EURO 100 million for each age cohort turning 53." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Early and phased retirement in European companies: establishment survey on working time 2004-2005 (2007)

    Leber, Ute; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Leber, Ute & Alexandra Wagner (2007): Early and phased retirement in European companies. Establishment survey on working time 2004-2005. Dublin, 41 S.

    Abstract

    Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen hat sich der Aufgabe verschrieben, detaillierte Informationen über den Einsatz von Arbeitszeitarrangements in europäischen Unternehmen, die Gründe für den Einsatz derartiger Arrangements und die Resultate für Unternehmen und Arbeitnehmer zusammenzutragen. Im Jahre 2004 startete die Stiftung ihre erste Unternehmenserhebung (Establishment Survey on Working Time) zum Thema Arbeitszeit in 21 europäischen Ländern: den 15 alten Mitgliedstaaten der EU und sechs der neuen Mitglieder - der Tschechischen Republik, Zypern, Ungarn, Lettland, Polen und Slowenien. Die Erhebung wurde auf der Basis einer Fragebogenumfrage bei einem repräsentativen Sample von über 21.000 Unternehmen durchgeführt. Ziel war die Analyse von Arbeitszeitarrangements und von Fragen am Arbeitsplatz, die mit dem Gleichgewicht von Leben und Arbeit zusammenhängen, durch Befragung von Personalmanagern und wenn möglich formalen Vertretern der Arbeitnehmer. Der Fokus lag auf flexiblen Arbeitszeiten, Überstunden, Teilzeitarbeit, Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten wie Schichtarbeit, Nachtarbeit oder Wochenendarbeit, Erziehungsurlaub oder anderen Formen langfristiger Beurlaubung sowie auf Vorruhestand oder Altersteilzeit. Der Bericht analysiert die Daten im Hinblick auf Vorruhestand und Altersteilzeit und untersucht die institutionellen Bezugsrahmen dieser Regelungen sowie die spezifischen Einflussfaktoren, denen ihre Einführung unterliegt. Abgesehen von dem Punkt, ob solche Regelungen in den untersuchten Unternehmen angeboten werden, liefert die Analyse auch Informationen über den Anteil der Arbeitnehmer, die für Vorruhestand oder Altersteilzeit in Frage kommen und die Gründe, warum von derartigen Regelungen Gebrauch gemacht wird. Die Anwendung beider Regelungen wird aus der Perspektive des Managements und der Arbeitnehmervertreter untersucht. Auf diese Weise unterstreicht der Bericht, dass eine Vielzahl von Faktoren - darunter Unternehmensgröße, Wirtschaftszweig, Erfahrungen mit Teilzeitarbeit, die Beschäftigungssituation im Unternehmen und die individuelle Situation der Arbeitnehmer - dafür entscheidend sind, in welchem Ausmaß von den Regelungen zum Berufsausstieg Gebrauch gemacht wird. Obwohl beide Instrumente dazu dienen sollen, die Einführung flexibler Arbeitszeitarrangements zu ermutigen und somit das Gleichgewicht von Leben und Arbeit zu verbessern, legen die Ergebnisse nahe, dass Altersteilzeit häufiger aus anderen Gründen eingesetzt wird, zum Beispiel zum Personalabbau oder im Rahmen von Strukturwandel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbsbeteiligung älterer Menschen und Übergang in den Ruhestand (2007)

    Menning, Sonja; Hoffmann, Elke; Engstler, Heribert ;

    Zitatform

    Menning, Sonja, Elke Hoffmann & Heribert Engstler (2007): Erwerbsbeteiligung älterer Menschen und Übergang in den Ruhestand. (GeroStat Report Altersdaten 01/2007), Berlin, 32 S.

    Abstract

    "Mit der Diskussion um die Erhöhung des Regelrentenalters auf 67 Jahre ist ein wesentliches Thema in den Blickpunkt gerückt: Welche Chancen haben die Älteren im Erwerbsleben? Lange Zeit zählten ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum 'alten Eisen' auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem demographischen Wandel wird sich ihre Position entscheidend ändern. Die über 50-Jährigen werden künftig stärker auf dem Arbeitsmarkt gebraucht. Diese absehbare Entwicklung berücksichtigend beschlossen die EU-Staaten bereits im Jahr 2001 in Stockholm, dass bis zum Jahr 2010 in jedem EU-Mitgliedsland die Hälfte der 55-bis 64-Jährigen erwerbstätig sein sollte. Deutschland ist von diesem Ziel noch weit entfernt, aber erste Tendenzen einer Veränderung der Beschäftigung Älterer lassen sich bereits heute erkennen. Die neue Ausgabe des GeroStat Reports Altersdaten stellt eine Auswahl von Daten und Informationen zur Erwerbsbeteiligung Älterer vor. Die wichtigsten Begriffe der Arbeitsmarktstatistik werden erläutert. Einen Überblick zur Erwerbsbeteiligung Älterer in Deutschland geben Erwerbsquoten und Erwerbstätigenquoten. Die Daten von Deutschland werden auch im europäischen Kontext betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt des ersten Abschnitts liegt auf Analysen zur Erwerbslosigkeit im Alter. Die Bevölkerung moderner Industrienationen altert. Was bedeutet das für das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland? Mit dieser Frage befasst sich der zweite Abschnitt des Reports Altersdaten. Eine Entwicklung lässt sich deutlich absehen: Die Babyboomer werden in den nächsten Jahren verstärkt in das rentennahe Alter hineinwachsen. Das Arbeitskräftepotenzial altert, jedoch sind sozio-ökonomische Gruppen unterschiedlich stark von diesem Prozess betroffen. Mit einer Auswahl an statistischen Fakten werden diese Trends belegt. Mit dem Übergang in den Ruhestand befasst sich ein dritter und letzter Abschnitt. Sie finden Informationen zum Alter des Übergangs in den Ruhestand, zu den Wegen dahin und zur Erwerbstätigkeit im Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand: Modul der Arbeitskräfteerhebung 2006 (2007)

    Moser, Cornelia; Wiedenhofer-Galik, Beatrix;

    Zitatform

    Moser, Cornelia & Beatrix Wiedenhofer-Galik (2007): Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Modul der Arbeitskräfteerhebung 2006. Wien, 164 S., CD-ROM.

    Abstract

    "Bis 2010 soll die durchschnittliche Erwerbstätigenquote der Älteren (d.h. der 55- bis 64-Jährigen) auf 50% in den EU-Mitgliedsländern erhöht werden. 2006 lag die Erwerbstätigenquote der Älteren im EU (25)-Durchschnitt bei 43,6%, eine Reihe von Mitgliedsländern, darunter auch Österreich (35,5%), bewegte sich jedoch noch deutlich darunter. Vor diesem Hintergrund wurde 2006 in allen Mitgliedsländern im Rahmen der Arbeitskräfteerhebung das Zusatzmodul 'Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand' durchgeführt. Befragt wurden Personen im Alter von 50 bis 69 Jahren, die zum Zeitpunkt der Befragung entweder erwerbstätig waren oder ihre Erwerbstätigkeit nach dem 49. Lebensjahr beendet haben. Im Mittelpunkt standen Fragen zum bereits vollzogenen bzw. noch bevorstehenden Austritt aus dem Erwerbsleben, um Informationen zu jenen Faktoren zu erhalten, die für die Verlängerung der Erwerbstätigkeit eine Rolle spielen könnten bzw. gespielt hätten, und zu klären, wie sich der Übergang aus dem Erwerbsleben in den endgültigen Ruhestand vollzieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Narrowing pathways to early retirement in the Netherlands (2007)

    Oorschot, Wim van;

    Zitatform

    Oorschot, Wim van (2007): Narrowing pathways to early retirement in the Netherlands. In: Benefits : the journal of poverty and social justice, Jg. 15, H. 3, S. 247-255.

    Abstract

    "The early retirement of older workers, and their low labour participation, was not seen as a major problem by the Dutch government during the years of recession in the 1980s and early 1990s. However, with the upswing of the economy and the rapid ageing of the population, the government's perspective changed drastically and related policy measures were taken. After a general introduction that Sketches the shift in the government's perspective, we give an account of the various pathways to early exit that are used by older workers, and how these have been restricted by policy measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die fiskalischen Kosten der SGB-Regelungen zum erleichterten Bezug von Arbeitslosengeld für Ältere (58er-Regelung) (2007)

    Schneider, Hilmar; Stuhler, Jan ;

    Zitatform

    Schneider, Hilmar & Jan Stuhler (2007): Die fiskalischen Kosten der SGB-Regelungen zum erleichterten Bezug von Arbeitslosengeld für Ältere (58er-Regelung). (IZA research report 15), Bonn, 16 S.

    Abstract

    "Die sogenannte 58er-Regelung stellt einen staatlichen Anreiz zur Frühverrentung dar. Sie erleichtert Unternehmen die Entlassung von älteren Mitarbeitern, indem sie geringere Abfindungszahlungen ermöglicht als ohne die Regelung erforderlich wäre. Für die betroffenen Arbeitnehmer resultiert trotz Einkommensverlust ein Wohlfahrtsgewinn durch den früheren Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Umgekehrt bedeutet dies, dass die Kosten für diese Art von Frühverrentung von der Solidargemeinschaft in Form von Sozialversicherungsbeiträgen getragen werden - damit handelt es sich hier um den klassischen Fall von Verträgen zu Lasten unbeteiligter Dritter in Form der Solidargemeinschaft. Freilich verursacht die 58er-Regelung beträchtliche fiskalische Kosten. Nach den hier vorgelegten Berechnungen könnte der Staat durch eine Abschaffung der 58er-Regelung selbst dann etwa 850 Millionen Euro pro Jahr einsparen, wenn die Regelung keine Auswirkung auf die Arbeitslosigkeit der Betroffenen hat. Wird hingegen davon ausgegangen, dass etwa 20 Prozent der Betroffenen ohne die 58er-Regelung in Erwerbstätigkeit wechseln würden, belaufen sich die potenziellen fiskalischen Einsparungen bereits auf 2,6 Milliarden Euro pro Jahr. Im Extremfall, wenn alle der Betroffenen ohne die 58er-Regelung in Erwerbstätigkeit wechseln würden, beliefen sich die potenziellen fiskalischen Einsparungen auf 9,5 Milliarden Euro pro Jahr. Selbst bei Verwendung vorsichtiger Schätzungen über den Einfluss der 58er-Regelung auf die Erwerbsquote verursacht die Regelung also derzeit fiskalische Kosten in Milliardenhöhe. Die Finanzierung dieser Kosten erfolgt weitgehend über Sozialversicherungsbeiträge. In dem Maße, wie diese infolge der 58er-Regelung überhöht sind, verursacht die Regelung indirekt einen Verlust von Arbeitsplätzen, der sich in einem angenommenen Extremfall auf bis zu 310.000 Jobs belaufen kann. Die von einem solchen Effekt der Sozialversicherungsbeiträge zusätzlich ausgehenden Kosten sind in den vorliegenden Rechnungen noch gar nicht eingerechnet. Die geplante Neuregelung wird immerhin mindestens 548 Millionen Euro an fiskalischen Einsparungen pro Jahr erbringen. Allerdings können auch dann noch Kosten in Milliardenhöhe verbleiben. Wie hoch das Einsparpotenzial wirklich ist, bleibt letztlich eine Frage der Vermittlungs- und Aktivierungsstrategie der Arbeitsverwaltung. Sollte die Neuregelung nur einen geringen Teil der negativen Erwerbsanreize der 58er-Regelung beseitigen, bleibt der weit größere Teil der fiskalischen Kosten der 58er-Regelung bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Länger arbeiten: Das positive Beispiel Finnland: bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer (2007)

    Sporket, Mirko;

    Zitatform

    Sporket, Mirko (2007): Länger arbeiten: Das positive Beispiel Finnland. Bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer. In: Soziale Sicherheit, Jg. 56, H. 8, S. 268-272.

    Abstract

    "Die Veränderung von politischen und tariflichen Rahmenbedingungen allein wird kaum dazu führen, dass Ältere künftig länger im Erwerbsleben bleiben (können). Eine entscheidende Rolle kommt - neben der Politik und den Tarifparteien - der betrieblichen Personalpolitik zu. Das zeigt das positive Beispiel Finnland. Hier sind anteilsmäßig wesentlich mehr Ältere beschäftigt als in den meisten anderen europäischen Ländern. Der folgende Artikel skizziert, was dafür - insbesondere in der betrieblichen Praxis - in Finnland getan wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungschancen und -perspektiven Älterer im internationalen Vergleich (2007)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia (2007): Beschäftigungschancen und -perspektiven Älterer im internationalen Vergleich. Bad Boll, 29 S.

    Abstract

    Die Autorin gibt einen Überblick zur Arbeitsmarktsituation Älterer in Deutschland und im europäischen Kontext sowie zu den Maßnahmen zur Förderung und Wiedereingliederung Älterer im europäischen Vergleich. Abschließend fragt sie, inwieweit andere Länder arbeitsmarktpolitisch erfolgreich(er?) sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation Älterer im europäischen Vergleich (2007)

    Sproß, Cornelia; Burkert, Carola ;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Carola Burkert (2007): Die Arbeitsmarktsituation Älterer im europäischen Vergleich. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg (Hrsg.) (2007): Fachkräftebedarf der Wirtschaft : Materialsammlung C: Ansatzpunkte für Therapien, S. 1-6.

    Abstract

    Trotz einer leichten Verbesserung der Beschäftigungssituation Älterer besteht Handlungsbedarf: die Möglichkeit des vorzeitigen Ausscheidens mit längerfristigem Transferbezug ist auszuschließen und gleichermaßen notwendig ist eine Abkehr vom Blockmodell der Altersteilzeit. Gezielte Vermittlungsaktivitäten für Ältere, umfassendere Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Einstellungswandel gegenüber Älteren sind notwendig. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungssituation und Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer in Deutschland (2007)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2007): Beschäftigungssituation und Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer in Deutschland. In: Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.) (2007): Soziale Marktwirtschaft - damals und heute : Zitate und Aufsätze, S. 153-155.

    Abstract

    Das Thesenpapier beleuchtet die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Deutschland und schlägt Maßnahmen zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung Älterer vor. Die im Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern hohe Arbeitslosenquote und geringe Erwerbstätigenquote älterer Arbeitnehmer steht in 'krassem Widerspruch' zu den längerfristigen Herausforderungen durch den demographischen Wandel. Beispiele aus dem Ausland zeigen, dass es keinen 'Königsweg' für eine stärkere Teilhabe Älterer am Erwerbsleben gibt, sondern dass eine Kombination unterschiedlicher Maßnahmen zur Erhöhung der Erwerbstätigenquoten erfolgversprechend ist. Durch die jüngsten Sozial- und Arbeitsmarktreformen ist ein vorzeitiger Renteneintritt in den letzten Jahren zwar weniger attraktiv geworden, es gibt jedoch nach wie vor noch 'Schlupflöcher' für einen vorzeitigen Ruhestand, und die Inanspruchnahme neuer Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Älterer hält sich bisher in engen Grenzen. Zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer ist der Abbau der institutionellen Anreize zur Frühverrentung zentral. 'Entscheidend ist dabei ein schrittweises und baldiges Auslaufen der Altersteilzeit und eine strikte Begrenzung des Zugangs in die Erwerbsminderungsrente.' Auf betrieblicher Ebene würden sich eine Abkehr von der Senioritätsentlohnung und betriebsspezifische Änderungen der Arbeitsorganisation, durch die die spezifischen Fähigkeiten und Kompetenzen Älterer produktiv eingesetzt werden könnten, positiv auf die Beschäftigung Älterer auswirken. 'Unabdingbar ist, dass in Zukunft stärker als bisher Ältere in betriebliche und außerbetriebliche Weiterbildungsaktivitäten einbezogen werden.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Pensionszugang in Österreich im internationalen Vergleich (2007)

    Wipplinger, Ronald; Winter-Ebmer, Rudolf ;

    Zitatform

    Wipplinger, Ronald & Rudolf Winter-Ebmer (2007): Pensionszugang in Österreich im internationalen Vergleich. (Institut für Volkswirtschaftslehre Linz. Arbeitspapier 0707), Linz, 14 S.

    Abstract

    'Österreich gilt als Land der Frühpensionisten.' Das Durchschnittsalter für den Berufsausstieg bei Männern liegt in Österreich seit den 1980er Jahren zwischen 58 und 59 Jahren, bei Frauen um die 57 Jahre. Die Studie untersucht die Erwerbsbeteiligung älterer Österreicher im internationalen Vergleich und geht der Frage nach, ob der frühere Berufsausstieg der östereichischen Arbeitnehmer auf ihre Familiensituation, auf gesundheitliche Gründe oder auf die Struktur des Rentensystem zurückzuführen ist. Es werden Daten der ersten Welle von SHARE (Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe) einer erstmals im Jahre 2004 in zehn europäischen Ländern durchgeführten Erhebung verwendet. Es zeigt sich, dass in Österreich die Erwerbsquote der über 50jährigen unter allen verglichenen Ländern am niedrigsten sind. Dies gilt auch bei Ausschaltung demographischer und gesundheitlicher Unterschiede zwischen den Ländern. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die Finanzierbarkeit des Umlageverfahrens nicht primär an der demographischen 'Überalterung' der Gesellschaft liegt, sondern vielmehr an der Fähigkeit der Ökonomie und der Gesellschaft, die Beschäftigungsquoten zu erhöhen. 'Eine bloße Anhebung des Mindestpensionsalters kann also zu starken Verwerfungen führen, wenn nicht gleichzeitig die Beschäftigungschancen älterer Personen gefördert werden.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Bezieher von Arbeitslosengeld II: Einmal arm, immer arm? (2007)

    Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Wübbeke, Christina (2007): Ältere Bezieher von Arbeitslosengeld II: Einmal arm, immer arm? (IAB-Kurzbericht 14/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Ältere Empfänger von Arbeitslosengeld II (Alg II) haben meist schon lange in die Rente eingezahlt: Nach Schätzungen weist die Hälfte der westdeutschen Hilfeempfänger im Alter von 50 Jahren mindestens 27 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung auf. In Ostdeutschland erreicht die Hälfte der älteren Hilfeempfänger sogar mindestens 34 Beitragsjahre. Anders als im Westen zeigen sich dabei nur geringe Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Im Osten dürften ältere Bezieher von Alg II daher von Armut im Alter weniger bedroht sein. Hilfeempfängerinnen in Westdeutschland haben mit Abstand die kürzesten Beitragszeiten. Da sie meist auch nur geringe Beiträge eingezahlt haben dürften, tragen sie ein besonders großes Risiko der Bedürftigkeit im Ruhestand - sofern sie nicht über ihren Partner ausreichend abgesichert sind. Die unterschiedlichen Versicherungsverläufe der älteren ost- und westdeutschen Bezieher von Alg II sind im Wesentlichen den unterschiedlichen Erwerbsbiographien in den beiden deutschen Staaten geschuldet. Bei den nachrückenden Jahrgängen werden sich diese Differenzen verringern. Damit dürfte künftig insbesondere im Osten das Risiko der Altersarmut steigen, wenn sich die Arbeitsmarktlage dort nicht grundlegend und dauerhaft verbessert" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Renten auf einen Blick: staatliche Politik im OECD-Ländervergleich. Ausgabe 2007 (2007)

    Zitatform

    (2007): Renten auf einen Blick. Staatliche Politik im OECD-Ländervergleich. Ausgabe 2007. (Renten auf einen Blick 02), Paris, 211 S.

    Abstract

    "Die Deutsche Fassung von 'Pensions at a Glance 2007' enthält den internationalen Vergleich von Rentensystemen. Schlüsselfaktoren wie Rentenalter, Pensionsrückstellungen, Beitragssätze und Indexierung werden untersucht und verglichen. Deutschland hat in den vergangen Jahren im Vergleich zu den meisten OECD-Ländern umfassende Strukturreformen im Rentensystem beschlossen und so wichtige Fortschritte auf dem Weg zur Nachhaltigkeit des Systems gemacht. Allerdings können Arbeitnehmer, die jetzt ins Berufsleben einsteigen, nur noch mit privater Vorsorge auf eine in den OECD-Ländern übliche Rente hoffen. In dieser zweiten Ausgabe werden die Detailinformationen zu den Kernmerkmalen der obligatorischen - öffentlichen und privaten - Rentenversicherung in den 30 OECD-Ländern aktualisiert, insbesondere die Projektionen für die Renteneinkommen, über die die heute Erwerbstätigen im Ruhestand verfügen werden. Zwei neue und wichtige Abschnitte sind in dieser Ausgabe hinzugefügt worden: 1. eine Beschreibung und Analyse der Rentenreformen in den OECD-Ländern während der vergangenen zehn Jahre und 2. eine eingehendere Betrachtung des komplexen Spektrums privater freiwilliger Altersvorsorgepläne, die in vielen OECD-Ländern bei der Gewährleistung der Renteneinkommen nunmehr eine größere Rolle spielen, einschließlich einer Analyse der zur Sicherung des Lebensstandards während des Ruhestands erforderlichen Sparanstrengungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2007)

    Zitatform

    (2007): Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/7460 (11.12.2007)), 21 S.

    Abstract

    Ausgehend von der Feststellung, dass sich auch nach den Reformen am Arbeitsmarkt die berufliche Wiedereingliederung für ältere Arbeitnehmer nach wie vor schwierig gestaltet, legen die Fraktionen von CDU/CSU und SPD einen Gesetzentwurf vor, der die soziale Sicherung der älteren Arbeitnehmer und ihre Integration in den Arbeitsmarkt verbessern soll. Dazu wird die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld für Arbeitnehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, stufenweise verlängert. Gleichzeitig werden zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung der Eingliederung älterer Arbeitnehmer getroffen. Ältere Arbeitnehmer sollen einen Eingliederungsgutschein erhalten, der für potenzielle Arbeitgeber einen Lohnkostenzuschuss in Aussicht stellt; in Eingliederungsvereinbarungen mit den betroffenen älteren Arbeitnehmern werden gleichzeitig deren Eigenbemühungen festgehalten. Darüber hinaus wird einheitlich für alle Hilfebedürftigen festgelegt, dass sie erst ab der Vollendung des 63. Lebensjahres eine Altersrente mit Abschlägen in Anspruch zu nehmen haben. Zudem enthält der Gesetzentwurf die Bestimmung, die Höhe der maximal förderfähigen Vergütung bei einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung junger Menschen im Hinblick auf die durch das Zweiundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (22. BaföGÄndG) bewirkten Verbesserungen anzuheben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt 2006: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2007)

    Zitatform

    (2007): Arbeitsmarkt 2006. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 55, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-218.

    Abstract

    Nach einem Überblick über den Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2006 wird im Hauptteil auf das Arbeitskräfteangebot, die Arbeitskräftenachfrage, die Arbeitslosigkeit und Ausgleichsprozesse auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Danach folgen Informationen zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und ein Tabellen-Anhang. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur Arbeitsmarkt-Misere Älterer: Warum in Nachbarländern mehr Ältere beschäftigt sind: was bringt Münteferings "Initiative 50plus"? (2006)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2006): Zur Arbeitsmarkt-Misere Älterer: Warum in Nachbarländern mehr Ältere beschäftigt sind. Was bringt Münteferings "Initiative 50plus"? In: Soziale Sicherheit, Jg. 55, H. 10, S. 322-330.

    Abstract

    "Mit der geplanten Anhebung der Altersrente auf 67 Jahre und der neuen 'Initiative 50plus' will die Bundesregierung das Bestreben fördern, 'die Fähigkeit der über 50-jährigen und Älteren besser zu nutzen und das faktische Renteneintrittsalter schrittweise zu erhöhen'. Sind diese Maßnahmen tatsächlich geeignet, den Einstellungswandel und den Anschluss an die Entwicklung in Nachbarländern zu erreichen, wo ältere Beschäftigte länger im Betrieb verbleiben? Im Vergleich zu Ländern wie Dänemark, Finnland oder den Niederlanden nehmen in Deutschland ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wesentlich weniger am Erwerbsleben teil und sind wesentlich mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Was haben diese anderen Länder bei der Arbeitsmarktpolitik besser gemacht? Sind sie tatsächlich intensiver gegen Frühverrentungen vorgegangen oder haben sie ihre Sozialsysteme entschlossener verändert? Diesen Fragen geht der Beitrag nach." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Arbeitsmarktpolitik für Ältere - ist ein Paradigmenwechsel schon erkennbar? (2006)

    Bach, Hans-Uwe;

    Zitatform

    Bach, Hans-Uwe (2006): Aktuelle Arbeitsmarktpolitik für Ältere - ist ein Paradigmenwechsel schon erkennbar? In: IAB-Forum H. 2, S. 74-77.

    Abstract

    Während bislang in der Bundesrepublik Deutschland älteren Arbeitnehmern arbeitsmarkt- und sozialpolitische Maßnahmen angeboten wurden, die einen vorgezogenen Übergang in den Ruhestand fördern sollten, geht der aktuelle Trend hin zu einem Paradigmenwechsel unter der Zielsetzung des Erhalts von Humankapital und Erfahrungswissen Älterer, der u.a. in der Beschlussfassung der EU zur Erhöhung der Beschäftigungsquote der über 55-Jährigen auf wenigstens 50 Prozent und der Diskussion um eine generell längere Lebensarbeitszeit seinen Niederschlag findet. Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme, die zeigt, in welchem Umfang Personen ab 50 an den Leistungen der Bundesagentur für Arbeit (SGB-III-Bereich) und der Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB-II-Bereich) partizipieren. Er kommt zu dem Schluss, dass es notwendig ist, von der passiven zur aktiven Förderung überzugehen, damit Ältere künftig stärker an Maßnahmen zur Verbesserung der Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt und an Beschäftigung begleitenden Maßnahmen partizipieren können. Damit könnte nach Meinung des Autors ein Beitrag zur Erhaltung von brachliegendem Humankapital und des Erfahrungswissens Älterer geleistet werden. Eine wirksame Förderung dieses Personenkreises setze aber darüber hinaus eine Berücksichtigung der individuellen Potentiale ebenso voraus wie die der Arbeitsmarktlage. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Statement der Sozialpartner: Mehr und bessere Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer - Internationaler Erfahrungsaustausch (2006)

    Barlage-Melber, Eva;

    Zitatform

    Barlage-Melber, Eva (2006): Statement der Sozialpartner: Mehr und bessere Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer - Internationaler Erfahrungsaustausch. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 111-116.

    Abstract

    Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA problematisiert die geringe Erwerbstätigenquote in Deutschland und fordert, 'dass dem frühzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben entschieden entgegen gewirkt und die Erwerbsbeteiligung nachhaltig erhöht werden muss'. Zur Förderung des Paradigmenwechsels hin zu längeren Erwerbsbiographien hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung und mit transnationalen Partnern das Projekt 'Proage - Die demographische Herausforderung meistern' initiiert. Im Rahmen dieses Projektes wurden mehrere Studien durchgeführt, die das Problem der Frühverrentung auf gesamtwirtschaftlicher und betrieblicher Ebene untersuchen. Hieraus werden Reformvorschläge abgeleitet: die Schaffung beschäftigungsfördernder Rahmenbedingungen zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit, eine Erhöhung der Altersgrenze in der Rentenversicherung, eine Senkung der Bezugsdauer für Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung sowie der Abbau von Senioriätsprivilegien in Tarifverträgen. Auf betrieblicher Ebene setzt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände auf positive Beispiele guter Praxis, die zeigen, dass auch mit einer älteren Belegschaft Unternehmenserfolge erzielt werden können. Individuelle Personalentwicklung durch Mitarbeitergespräche, berufsbegleitende lebenslange Weiterbildung, Arbeitszeitpolitik, Arbeits- und Gesundheitsschutz werden als Handlungsfelder einer generationenübergreifenden Personalpolitik begriffen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The ageing challenge in Norway: ensuring a sustainable pension and welfare system (2006)

    Bellone, Benoit; Bibbee, Alexandra;

    Zitatform

    Bellone, Benoit & Alexandra Bibbee (2006): The ageing challenge in Norway. Ensuring a sustainable pension and welfare system. (OECD Economics Department working papers 480), Paris, 47 S. DOI:10.1787/600718358800

    Abstract

    "Norway will face a fast maturing old age pension scheme over the 30 next years whereas oil revenues will supply only a part of implicit liabilities related to the present generation. This working paper examines the recently proposed new measures to strengthen long term fiscal sustainability in Norway. Even though a broad agreement was reached in the parliament on the proposed principles of pension reform, crucial elements are still under discussion, among these the decision on a flexible retirement age based on actuarially fair notional accounts and the strength of the link between income and benefits. Estimated savings arising from strengthened work incentives introducing a longevity coefficient and less generous indexation are three percentage points of GDP over the long term compared to an expected nine percentage points of GDP financing gap for welfare spending. For the proposals to have maximum impact, public subsidies to existing early retirement schemes should be removed and eligibility for disability pensions and long-term sick leaves tightened." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Altersgrenzenpolitik und Arbeitsmarkt: zur Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters (2006)

    Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Matthias Knuth (2006): Altersgrenzenpolitik und Arbeitsmarkt. Zur Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 6, S. 307-313.

    Abstract

    "Der Beitrag diskutiert Zusammenhänge zwischen Alterserwerbstätigkeit, Erwerbsaustritt und Renteneintritt. Die jüngsten Veränderungen, die auch durch einen durchschnittlich späteren Erwerbsausstieg und ein durchschnittlich höheres Renteneintrittsalter gekennzeichnet sind, zeigen soziale Unterschiede insbesondere nach Geschlecht, Qualifikation sowie zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen im Altersübergang auf. Dies erlaubt Schlussfolgerungen zu den Auswirkungen einer angehobenen Rentenaltersgrenze für die soziale Sicherung im Alter: Während ein Teil der künftig älteren Erwerbstätigen gesundheitlich wie qualifikatorisch auch noch in höherem Alter beschäftigungsfähig ist, ist für einen anderen Teil zu erwarten, dass prekäre Altersübergänge länger andauern und gravierende nachteilige Auswirkungen auf die Alterssicherung haben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labor market shocks and retirement: do government programs matter? (2006)

    Coile, Courtney C.; Levine, Phillip B. ;

    Zitatform

    Coile, Courtney C. & Phillip B. Levine (2006): Labor market shocks and retirement. Do government programs matter? (NBER working paper 12559), Cambridge, Mass., 36 S. DOI:10.3386/w12559

    Abstract

    "This paper examines how unemployment affects retirement and whether the Unemployment Insurance (UI) system and Social Security (SS) system affect how older workers respond to labor market shocks. To do so, we use pooled cross-sectional data from the March Current Population Survey (CPS) as well as March CPS files matched between one year and the next and longitudinal data from the Health and Retirement Survey (HRS). We find that downturns in the labor market increase retirement transitions. The magnitude of this effect is comparable to that associated with moderate changes in financial incentives to retire and to the threat of a health shock to which older workers are exposed. Interestingly, retirements only increase in response to an economic downturn once workers become SS-eligible, suggesting that retirement benefits may help alleviate the income loss associated with a weak labor market. We also estimate the impact of UI generosity on retirement and find little consistent evidence of an effect. This suggests that in some ways SS may serve as a more effective form of unemployment insurance for older workers than UI." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Integration in Beschäftigung: Bewertung aus deutscher Sicht (2006)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2006): Integration in Beschäftigung. Bewertung aus deutscher Sicht. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 227-234.

    Abstract

    "Die Beispiele aus Großbritannien und Dänemark in diesem Beitrag liefern wertvolle Hinweise für die Neuausrichtung der institutionellen Rahmenbedingungen für eine stärkere Arbeitsmarktintegration und einen höheren Beschäftigungsstand älterer Arbeitskräfte. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Beschäftigung älterer Arbeitskräfte vor allem von zwei Stellgrößen abhängt: Auf der einen Seite stellt das Angebot von staatlichen Transferleistungen für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben einen starken Anreiz dar, den Arbeitsmarkt zu verlassen und nicht mehr der Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stehen. Diese Möglichkeit eröffnet auch den Betrieben die Option, ihre Belegschaften auf Kosten des Sozialstaates zu verjüngen und zu verschlanken. Auf der anderen Seite hängt die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitskräfte vor allem davon ab, ob ihr Humankapital den Anforderungen einer sich wandelnden Volkswirtschaft entspricht. Dies wiederum wird sehr stark von der Partizipation an betriebs- oder berufsspezifischer und allgemeiner Weiterbildung im Verlauf des Erwerbslebens beeinflusst. Gleichzeitig hängen beide Faktoren zusammen: Investitionen in Weiterbildung gehen mit dem Lebensalter stark zurück, wenn Möglichkeiten eines vorgezogenen Ruhestands eingeräumt werden. Die Beispiele Großbritanniens und Dänemarks zeigen die zentrale Bedeutung einer Beschränkung von Leistungen für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, einer konsequenteren Aktivierung und Vermittlung auch älterer Arbeitskräfte sowie einer Strategie der Investition in die Entwicklung, Pflege und Anpassung von Humankapital durch Weiterbildung im gesamten Verlauf des Erwerbslebens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Älterer in Deutschland: der unvollständige Paradigmenwechsel (2006)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2006): Beschäftigung Älterer in Deutschland. Der unvollständige Paradigmenwechsel. (IZA discussion paper 1985), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration älterer Erwerbspersonen ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. Die vorliegende Analyse erklärt diesen Befund mit institutionellen Einflussgrößen wie Arbeitsmarktregulierung, Transferleistungen, aktiver Arbeitsmarktpolitik sowie Entlohnungsstrukturen und Weiterbildung zu erklären. Es wird prüft, inwieweit sich die institutionellen Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Älterer im Zuge der jüngsten Reformen verbessert haben. Handlungsbedarf besteht weiterhin in den Transfersystemen, in der Regulierung des Arbeitsmarktes, der Arbeitsmarktpolitik und im Bereich der arbeitsmarktbezogenen Weiterbildung. Essentiell ist eine konsistente und 'altersneutrale' Rahmensetzung, die den Akteuren auf dem Arbeitsmarkt eindeutige Signale setzt, damit sie sich entsprechend anpassen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Älterer in Deutschland: der unvollständige Paradigmenwechsel (2006)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2006): Beschäftigung Älterer in Deutschland. Der unvollständige Paradigmenwechsel. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 52, H. 1, S. 101-123. DOI:10.1515/zsr-2006-0108

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration älterer Erwerbspersonen ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. Die vorliegende Analyse erklärt diesen Befund mit institutionellen Einflussgrößen wie Arbeitsmarktregulierung, Transferleistungen, aktiver Arbeitsmarktpolitik sowie Entlohnungsstrukturen und Weiterbildung. Es wird geprüft, inwieweit sich die institutionellen Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Älterer im Zuge der jüngsten Reformen verbessert haben. Handlungsbedarf besteht weiterhin in den Transfersystemen, in der Regulierung des Arbeitsmarktes, der Arbeitsmarktpolitik und im Bereich der arbeitsmarktbezogenen Weiterbildung. Essenziell ist eine konsistente und 'altersneutrale' Rahmensetzung, die den Akteuren auf dem Arbeitsmarkt eindeutige Signale setzt, damit sie sich entsprechend anpassen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mehr und bessere Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer: ein realisierbares Ziel für Deutschland? (2006)

    Emmerich, Knut; Konle-Seidl, Regina ; Sproß, Cornelia; Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Emmerich, Knut, Regina Konle-Seidl, Thomas Rhein & Cornelia Sproß (2006): Mehr und bessere Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer. Ein realisierbares Ziel für Deutschland? In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 237-249.

    Abstract

    "In Deutschland sind ältere Arbeitnehmer im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen am Arbeitsmarkt unterrepräsentiert: Zum einen durch eine zu geringe Erwerbsbeteiligung und den frühzeitigen Austritt aus dem Arbeitsmarkt, zum anderen durch hohe und verfestigte Arbeitslosigkeit. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels nimmt die Beschäftigungsförderung und Integration Älterer in den Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Stellung ein. Sowohl auf politischer als auch wirtschaftlicher Ebene zeigt sich aktueller Handlungsbedarf. Gleichzeitig verdeutlichen Projektionen, dass sich die Erwerbsbevölkerung in vielen Ländern so verändert, dass in Zukunft immer weniger Menschen im Erwerbsleben stehen, welche zugleich immer älter werden. Die Konsequenzen die sich daraus für den Arbeitsmarkt ergeben, kann man heute noch nicht eindeutig abschätzen. Wird jedoch nichts unternommen, so werden sich das Arbeitskräfteangebot und das Wirtschaftswachstum verringern als auch die Sozialausgaben ansteigen. Im Hinblick auf eine alternde Bevölkerung und deren Auswirkungen auf das Arbeitsangebot, öffentliche Finanzen und die Erhaltung des Wohlfahrtsstaates müssen in Deutschland Ältere in den Arbeitsmarkt integriert werden. Unter diesen Rahmenbedingungen werden die Menschen zukünftig länger arbeiten müssen, um ein erhöhtes Angebot an Arbeitskräften zu realisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Early retirement behaviour in the Netherlands: evidence from a policy reform (2006)

    Euwals, Rob ; Vuuren, Daniël J. van ; Wolthoff, Ronald;

    Zitatform

    Euwals, Rob, Daniël J. van Vuuren & Ronald Wolthoff (2006): Early retirement behaviour in the Netherlands. Evidence from a policy reform. (IZA discussion paper 1992), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "In the early 1990s, the Dutch social partners agreed upon transforming the generous and actuarially unfair PAYG early retirement schemes into less generous and actuarially fair capital funded schemes. The starting dates of the transitional arrangements varied by industry sector. In this study, we exploit the variation in starting dates to estimate the causal impact of the policy reform on early retirement behaviour. We use a large administrative dataset, the Dutch Income Panel 1989-2000, to estimate hazard rate models for early retirement. We conclude that the policy reform induced workers to postpone early retirement. In particular, both the price effect (reducing implicit taxes) and the wealth effect (reducing early retirement wealth) are shown to have a positive impact on the early retirement age. Yet, we show that model specifications including the most commonly used financial incentive measures are open to further improvements, given that these are outperformed by! a simple specification with dummy variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Mehr Beschäftigung für Ältere in Deutschland: Lehren aus Finnland und Irland (2006)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2006): Mehr Beschäftigung für Ältere in Deutschland. Lehren aus Finnland und Irland. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 157-178.

    Abstract

    "Die Erwerbstätigkeit Älterer zwischen 55 und 64 Jahren liegt in Deutschland im Vergleich der Industrieländer relativ niedrig. Im Vergleich zu 1990 hat sich diese Situation in aggregierter Betrachtung trotz eines immer stärkeren Problemdrucks in Deutschland nur wenig verbessert. Im Gegensatz dazu zeigen andere Länder, dass die niedrige Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland kein unbeeinfl ussbares Schicksal ist, sondern durch eine beschäftigungsförderliche Wachstums-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik positiv beeinflusst werden kann. Dies demonstrieren auch die hier betrachteten Fallbeispiele Finnland und Irland, denen in der jüngeren Vergangenheit eine nachhaltige Erhöhung der Erwerbstätigkeit Älterer gelungen ist. Der Beitrag untersucht, welche Lehren sich hieraus für Deutschland vor dem Hintergrund einer zunehmenden Problemverschärfung in einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung ergeben. Es existieren zwar keine einfach zu kopierenden Patentrezepte. Es zeigen sich jedoch einige grundlegende Erfolgsfaktoren im Vorgehen bzw. den institutionellen Anreizen der Länder, die eine verbesserte Performanz bei der Erwerbstätigkeit Älterer aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Work promotion of Finnish pension policy (2006)

    Gould, Raija; Laukkanen, Erkki;

    Zitatform

    Gould, Raija & Erkki Laukkanen (2006): Work promotion of Finnish pension policy. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 133-155.

    Abstract

    Die finnische Erwerbsbevölkerung altert rapide. Im Jahre 2030 wird nahezu einer von vier Finnen 65 Jahre und älter sein. Daher ist es ein wichtiges Ziel der finnischen Rentenreform von 2005, die Teilhabe am Arbeitsleben zu verlängern. Der Beitrag beschäftigt sich mit dieser Zielsetzung. Die Reform konzentriert sich z.B. auf Einschränkungen des Vorruhestands und auf wirtschaftliche Anreize zur Fortsetzung des Arbeitslebens. Darunter fallen Maßnahmen wie ein flexibles Eintrittsalter in den Ruhestand, das von 63 bis 68 Jahren reicht, und ein Bonuszuschlag in Höhe von 4,5 Prozent für diejenigen, die über das zweiundsechzigste Lebensjahr hinaus arbeiten. Jüngste Umfragen zu den Ruhestandserwartungen von älteren Arbeitnehmern lassen erkennen, dass finanzielle Anreize allein nicht ausreichend sind, das Ziel einer stetigen Verlängerung des Arbeitslebens zu erreichen. Zusätzlich besteht Handlungsbedarf auf der Ebene des Arbeitsplatzes selbst. Arbeitskräfte im flexiblen Ruhestandsalter verfügen zwar über potentielle Arbeitsfähigkeit, aber es muss sich noch herausstellen, ob materielle Anreize und andere arbeitsfördernde Maßnahmen ausreichend sind, um diejenigen in einem Beschäftigungsverhältnis zu halten, die arbeitsfähig sind. Als besonders große Herausforderung und ein Hindernis für die Verlängerung des Berufslebens wird sich die von psychischen Problemen ausgelöste Arbeitsunfähigkeit erweisen. (IAB)

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    Productive Ageing in Europa: Recherchestudie zu Good Practice in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU (2006)

    Götz, Rudolf; Naylon, Isabel; Natter, Ehrenfried;

    Zitatform

    Götz, Rudolf, Isabel Naylon & Ehrenfried Natter (2006): Productive Ageing in Europa. Recherchestudie zu Good Practice in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU. (AMS report 54), Wien, 80 S.

    Abstract

    "Europa sieht sich mit einer demographischen Entwicklung konfrontiert, die den Prognosen zufolge die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt der sozialen Standards gefährdet. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung beauftragte die Bundesgeschäftsstelle des AMS Österreich die ÖSB Consulting GmbH mit der Erstellung der Recherchestudie 'Productive Ageing. Good Practice zum Thema: 'Altern und Arbeiten in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU''. Ziel dieser Recherchestudie war es, aufbauend auf einer grundlegenden Darstellung der demographischen Herausforderung, Erfahrungsbeispiele von Maßnahmen zur Aktivierung Älterer aus ausgewählten europäischen Ländern anzubieten. Die Recherchestudie wurde 2006 abgeschlossen und diente im folgenden u.a. als eine Grundlage für die Verankerung des Productive Ageing in der ESF-Programmperiode 2007-2013." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Towards a longer worklife!: ageing and the quality of worklife in the European Union (2006)

    Juhani, Ilmarinen;

    Zitatform

    Juhani, Ilmarinen (2006): Towards a longer worklife! Ageing and the quality of worklife in the European Union. Helsinki, 467 S.

    Abstract

    "The first chapter of this book explains why worklife needs a new type of charisma and management methods. The subsections depict the challenges that the changes in age structures will bring with them within the European Union (EU). Fertility, life expectancy, employment and its different forms, and the dependency ratios will affect the EU member states more than the other countries among the western democracies. The second chapter introduces both international and Finnish age policies, such as the need for reform in worklife, redefining management, and renovating attitudes towards age. The human course of life, of which worklife comprises a considerable proportion (often the 25th through the 65th year of life) is examined in Chapter 3. It emphasizes the fact that worklife can have both positive and negative effects on the fluctuations and transitions of the course of life. The end of the chapter evaluates whether it is possible to age within worklife. The fourth, substantial chapter is about the facts of ageing. It creates a base of information that enables a person to change his or her views on ageing and improves the ways in which ageing workers are treated in worklife. The fifth chapter deals with management and its significance: good age management (i.e., the fair treatment of workers of different ages) should become a part of everyday leadership. Some examples of enterprises show how this can be achieved. The sixth chapter of this book is a broad introduction to the quality and changes in European worklife. The aspects of quality are depicted and analyzed from the point of view of over-45-year-old men and women. The section on workers' health and leisure-time activity, on the other hand, depicts the physical condition of the workforce and whether workers will be able to cope at work at the age of 60 years. The seventh chapter summarizes the previous data into the form of recommendations: what should be done to ensure a better and longer worklife. Recommendations are given for ageing workers, workplaces, and society. At the end, the prerequisites for improving worklife in the EU15 countries (the first 15 countries to enter the European Union) are introduced in tables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die gegenwärtige Arbeitsmarktpolitik ist aus demographischer Sicht problematisch (2006)

    Kannegießer, Christoph; Bucerius, Angelika;

    Zitatform

    Kannegießer, Christoph & Angelika Bucerius (2006): Die gegenwärtige Arbeitsmarktpolitik ist aus demographischer Sicht problematisch. In: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 2, S. 35-38.

    Abstract

    In den nächsten Jahrzehnten wird die Erwerbsbevölkerung aufgrund des demografischen Wandels deutlich schrumpfen; vor allem in Ostdeutschland wird ein dramatischer Rückgang erwartet. Im Jahr 2050 werden die 50- bis 64-Jährigen fast vierzig Prozent der Erwerbsvölkerung stellen. Vor diesem Hintergrund wird kritisiert, dass diese Altergruppe 'die Manövriermasse für einen vermeintlich sozialverträglichen Arbeitsplatzabbau ist'. Im internationalen Vergleich scheiden Erwerbstätige in Deutschland früher aus dem Erwerbsleben aus als in anderen europäischen Ländern. Abeitsmarktpolitische Maßnahmen für Ältere zielen nicht immer auf eine Förderung der Beschäftigung von über 50-Jährigen, sondern ein Großteil der Maßnahmen dient nach wie vor eher der Entlastung des Arbeitsmarktes und bietet älteren Arbeitskräften Anreiz zum Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt. Dies gilt zum Beispiel für die 58er-Regelung und die Altersteilzeit. Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen haben sich zur beruflichen Reintegration älterer Arbeitsloser als wenig geeignet erwiesen; der Eingliederungszuschuss war hier erfolgreicher. Entgeltsicherung und die Kostenerstattung für Weiterbildungsmaßnahmen für Altere werden wenig genutzt. Die beschlossene Verkürzung der Bezugszeit des Arbeitslosengelds I auch für über 55-Jährige wird als wichtiger Schritt zur Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Arbeitsoser betrachtet. Es wird dafür plädiert, 'den Widerspruch der gleichzeitigen Förderung von frühem Erwerbsaustritt und längeren Erwerbsbiographien zu beseitigen' und 'alle direkt oder indirekt die Frühverrentung fördernden Instrumente zu streichen'. Diese Reformen sollten durch sozial-, gesundheits-, bildungs- und personalpolitische Maßnahmen flankiert werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Auf beiden Seiten fördern und fordern: Anregungen aus internationalen Vergleichen zur Beschäftigung Älterer (2006)

    Kistler, Ernst;

    Zitatform

    Kistler, Ernst (2006): Auf beiden Seiten fördern und fordern. Anregungen aus internationalen Vergleichen zur Beschäftigung Älterer. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 85-110.

    Abstract

    "Dass die Beschäftigungsquote Älterer und das faktische Renteneintrittsalter erhöht werden müssten, hat sich in der Bundesrepublik Deutschland als politischer Konsens weitgehend durchgesetzt. In diesem Beitrag wird diskutiert, dass diese Feststellung aber nicht nur auf der nationalen Ebene gilt, sondern noch vielmehr und deutlicher auf der Ebene der Europäischen Union. Mit den Ratsbeschlüssen von Lissabon und im Gefolge von Stockholm sowie den Ratsbeschlüssen von Barcelona wurden dahingehend auch sehr ehrgeizige Ziele gesetzt: Europa zur wettbewerbsfähigsten Region auf der Welt zu machen und mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen, ist das große Ziel der Europäischen Beschäftigungspolitik. Verbunden damit wurde das Ziel formuliert, im Durchschnitt der Staaten der Europäischen Union eine Beschäftigungsquote von 70 Prozent zu erreichen (für Frauen 60 Prozent), jeweils bis 2010. Die Konferenz in Stockholm hat dazu auch Zwischenziele für das Jahr 2005 (67 Prozent bzw. 57 Prozent) und spezifi sch eine Beschäftigungsquote Älterer von 50 Prozent als Ziel ausgegeben. Mit den Ratsbeschlüssen von Barcelona wurde zusätzlich gefordert, das durchschnittliche Renteneintrittsalter bis 2010 um fünf Jahre anzuheben. Gleichzeitig wurden qualitative Ziele in Bezug auf Arbeitsmarkt, Armut und soziale Integration vereinbart." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Internationaler Vergleich: Bei der Beschäftigung Älterer liegen andere Länder vorn (2006)

    Kraatz, Susanne; Rhein, Thomas; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne, Thomas Rhein & Cornelia Sproß (2006): Internationaler Vergleich: Bei der Beschäftigung Älterer liegen andere Länder vorn. (IAB-Kurzbericht 05/2006), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "In Dänemark, Finnland und den Niederlanden zeigt der Beschäftigungstrend für Ältere seit den 90er Jahren klar nach oben. Dies lag allerdings weniger an einer rigorosen Einschränkung der Frühverrentung. Viele andere Faktoren wie die demographische Entwicklung oder eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen unterstützten die Trendwende. Ein entscheidender Erfolgsfaktor war zudem der wirtschaftliche Aufschwung in diesen Ländern. Er ging der Trendwende bei der Beschäftigung von Älteren voraus (Dänemark, Niederlande) oder begleitete sie zumindest (Finnland). Finnland machte zu Beginn der 90er Jahre eine tiefe Krise durch. Deshalb wurden dort mit Erfolg intensive Anstrengungen unternommen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu steigern. Auch in Deutschland könnte sich die Beschäftigungssituation Älterer verbessern. Dafür sprechen die demographische Entwicklung in den nächsten Jahren, die gestiegene Frauenerwerbstätigkeit und die Wirkungen bereits beschlossener Reformen. Nachholbedarf besteht allerdings bei der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Älterer: Warum sind andere Länder bisher erfolgreicher? (2006)

    Kraatz, Susanne; Rhein, Thomas; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne, Thomas Rhein & Cornelia Sproß (2006): Beschäftigung Älterer: Warum sind andere Länder bisher erfolgreicher? In: Bundesarbeitsblatt H. 6, S. 21-29.

    Abstract

    "Trotz der zukünftigen demographischen Herausforderung und der finanziellen Belastungen der sozialen Sicherungssysteme ist es fraglich, wie viele Ältere eine realistische Aussicht haben, bis zum geplanten Renteneinstiegsalter von 67 Jahren beschäftigt zu bleiben. Zum einen ist ihre Arbeitslosenquote relativ hoch, zum anderen aber scheiden nach wie vor viele Ältere über Vorruhestands- und Frühverrentungsprogramme wie z.B. die Altersteilzeit vorzeitig aus dem Arbeitsmarkt aus. Demgegenüber weisen andere europäische Länder seit Mitte der 90er Jahre beeindruckende Zuwächse bei der Beschäftigung Älterer auf. Ein Blick über die deutschen Grenzen ist daher lohnenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    More and better jobs for the over 50s or working until they 'trop'?: voluntary agreements versus legislative routes in the UK (2006)

    Maltby, Tony; Admasachew, Lul; Ogilvie, Martin;

    Zitatform

    Maltby, Tony, Martin Ogilvie & Lul Admasachew (2006): More and better jobs for the over 50s or working until they 'trop'? Voluntary agreements versus legislative routes in the UK. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 35-46.

    Abstract

    Der Beitrag skizziert einige der politischen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Frage der Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt in Großbritannien. Er gibt einen Überblick über die aktuellen Trends auf den Feldern Bevölkerungsentwicklung und Beschäftigung und beschreibt dann die Ansätze, mit denen der in Großbritannien weitverbreiteten und vorherrschenden Alterdiskriminierung begegnet werden soll. Die Schlussfolgerungen münden in den Vorschlag, dass die neue Fokussierung auf Ruhestand, Alter und Beschäftigung eine entsprechende Forderung nach einem radikalen Politikwechsel nach sich ziehen muss, der Maßnahmen einführt und unterstützt, die einen besseren Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und ein aktives Altern zum Ziel haben. Längere Arbeitsleben sollten bessere, gesündere und produktivere Arbeitsleben sein. Während das letzte Jahrhundert das des Ruhestandes war, sollte das 21. Jahrhundert das des aktiven Alterns werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Age and employment in the new member states (2006)

    Mandl, Irene; Dorr, Andrea; Oberholzner, Thomas;

    Zitatform

    Mandl, Irene, Andrea Dorr & Thomas Oberholzner (2006): Age and employment in the new member states. Dublin, 84 S.

    Abstract

    "In recent years, the European demographic situation has been characterised by a growing proportion of older people and a shrinking proportion of younger people - a trend that is set to continue for at least the next two decades. These developments pose challenges for both public policy and the economy, as well as for private and public organisations. With regard to public policy, for example, the financial sustainability of pension and health systems is called into question, as is the efficient functioning of the labour market. At the same time, private companies and public organisations will need to adapt to older persons as both clients and employees.
    The report includes
    1 - Situation of older employees in the new Member States,
    2 - Roles and perspectives of public actors in fostering active ageing,
    3 - Public initiatives promoting active ageing,
    4 - Description of cases at company level,
    5 - Conclusions and recommendations.
    This report focuses on both quantitative and qualitative information regarding older employees, and on relevant public and private measures in the 12 countries: Bulgaria, Cyprus, the Czech Republic, Estonia, Hungary, Latvia, Lithuania, Malta, Poland, Romania, Slovakia and Slovenia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Statement by the social partner: More and better jobs for older workers - incentives for employers: Voluntary agreements vs. law (2006)

    Mercer, Samantha;

    Zitatform

    Mercer, Samantha (2006): Statement by the social partner: More and better jobs for older workers - incentives for employers: Voluntary agreements vs. law. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 47-51.

    Abstract

    Das 'Employers Forum on Age' (EFA) in Großbritannien ist ein Arbeitgeberverband, der sich Fragen des Alters und des demographischen Wandels im Zusammenhang mit Beschäftigung widmet. In Ergänzung - und teilweise auch in Abgrenzung - zur Regierungspolitik entwickelt das Forum eigene Ansätze und Kampagnen, die sich mit demographischem Wandel, sozialer Gerechtigkeit und sozialer Verantwortung der Privatwirtschaft, betriebswirtschaftlichen und personalpolitischen Aspekten sowie einschlägiger Gesetzgebung beschäftigen. In Fragen, die Alterung und ältere Arbeitnehmer betreffen, sind konkrete Maßnahmen in einzelnen Unternehmen auf deren spezielle Bedürfnisse anzupassen. Das Forum versteht sich dabei als Partner für Regierungsorganisationen, und als Mulitplikator zur Entwicklung und Umsetzung personalpolitscher Konzepte. Konkrete Kampagnen widmen sich der Gesetzgebung, flexiblen Lösungen des Berufsausstiegs, Jugenddiskriminierung und der Überwindung von Stereotypen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Statement der Sozialpartner: Ältere Arbeitnehmer brauchen neue Chancen! (2006)

    Nürnberger, Ingo;

    Zitatform

    Nürnberger, Ingo (2006): Statement der Sozialpartner: Ältere Arbeitnehmer brauchen neue Chancen! In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 179-183.

    Abstract

    Aus der Perspektive des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB sind die Erfolge in der Erhöhung der Erwerbsbeteiligung, die Irland und Finnland verzeichnen, vor allem auf die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern zurückzuführen. Hinsichtlich der Diskussion in Deutschland wird bemängelt, dass ökonomische Argumente für die Erwerbstätigkeit Älterer im Vordergrund stehen, und der Aspekt der sozialen Partizipation Älterer keine Rolle spielt. Als Hauptursache für die hohe Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer und ihre geringe Erwerbstätigkeit wird nicht die mangelnde Erwerbsmotivation Älterer gesehen, sondern die geringe Nachfrage nach ihren Arbeitsleistungen. Anreizsysteme zur Einstellung Älterer werden von den Arbeitgebern kaum genutzt. Auch die Leistungsregeln der gesetzlichen Rentenversicherung setzen Anreize für die Erwerbstätigkeit im Alter. Mit Blick auf das Auslaufen des Altersteilzeitgesetzes wird für eine Neuauflage plädiert, die den Schwerpunkt auf Verringerung der Wochen- und Monatsarbeitszeit legt. Neben einem flexiblen Einstieg in den Ruhestand sollte nach Ansicht des DGB auch lebenslanges Lernen gefördert werden, und der Gefahr der Altersarmut sollte begegnet werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Extending working life: problems and prospects for social and public policy (2006)

    Phillipson, Chris ;

    Zitatform

    Phillipson, Chris (2006): Extending working life. Problems and prospects for social and public policy. In: Social Policy Association (Hrsg.) (2006): Social policy review 18 : analysis and debate in social policy, 2006, S. 221-247.

    Abstract

    Der Übergang älterer Arbeitnehmer in den Ruhestand wird in allen Wohlfahrtsstaaten zu einem immer wichtigeren Thema sowohl der Sozial- als auch der Wirtschaftspolitik. Dabei zeichnen sich unterschiedliche Trends ab wie ein möglichst frühes Ruhestandsalter, verschiedene 'Beschäftigungsbrücken' zur Erleichterung des Übergangs vom Arbeitsleben in den Ruhestand und eine Diversifizierung der Altersversorgung. Während in den 1970er und 1980er Jahren der Trend dahin ging, ältere Arbeitnehmer möglichst früh durch jüngere zu ersetzen, herrscht zu Beginn des 21. Jahrhunderts in allen westlichen Industrieländern der Wunsch auf Seiten der Politik vor, ältere Arbeitnehmer länger und möglichst über das offizielle Renteneintrittsalter in Beschäftigung zu halten. Der Beitrag erläutert am Beispiel Großbritanniens die Maßnahmenbündel, mit denen ein Wiedereintritt in das Berufsleben erleichtert und ein vorzeitiger Austritt aus dem Berufsleben verhindert werden sollen, und beschreibt den zugrundeliegenden politischen Paradigmenwechsel in drei Schritten. Zunächst wird der allgemeine politische Kontext der öffentlichen Debatte um Arbeit und Ruhestand geschildert und danach werden einige der Schlüsselfaktoren, die verantwortlich dafür sind, ältere Arbeitnehmer aus dem Erwerbsleben auszusondern, untersucht. In einem dritten Abschnitt werden die politischen Optionen analysiert und bewertet, die geeignet sind, die Lebensarbeitszeit zu verlängern. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Statement by the social partner: Competitive enterprises and the effects of ageing - an employer's perspective (2006)

    Sahlin, Gunilla;

    Zitatform

    Sahlin, Gunilla (2006): Statement by the social partner: Competitive enterprises and the effects of ageing - an employer's perspective. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 77-84.

    Abstract

    Aus der Sicht des Unternehmerverbands 'Confederation of Swedish Enterprises (Svenskt Naringsliv) wird in dem Beitrag die Position der schwedischen Privatwirtschaft zu den Folgen des demografischen Wandels skizziert. Die Lissabon-Strategie wird befürwortet, ihre schleppende Umsetzung wird jedoch kritisiert. Trotz der relativ hohen Erwerbsbeteiligung Älterer in Schweden wird Handlungsbedarf festgestellt. Der hohe Krankenstand und die weite Verbreitung von Erwerbsunfähigkeit und Vorruhestand wird kritisiert. Gefordert wird ein Umdenken in der Personalpolitik, damit Erwerbstätige möglichst lange erwerbstätig bleiben. Auch eine Reform der Rentenversicherung soll Anreize zu einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit schaffen. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird die Qualifikation der Mitarbeiter als entscheidend betrachtet. Hier sollen kontinuierliche Qualifikationsentwicklung und lebenslanges Lernen etabliert werden, z.B. durch individuelle Lernkonten. Ein weiteres Ziel ist die Bekämpfung negativer Vorurteile, die mit höherem Lebensalter verbunden sind. Antidiskriminierungsgesetzgebung und spezielle Regelungen für einzelne Gruppen werden vom schwedischen Arbeitgeberverband abgelehnt, und die Freiheit der Unternehmen, ihr Personal nach Kompetenzkriterien auszuwählen wird hervorgehoben. Der Verband setzt auf eine Lockerung des Kündigungsschutzes sowie auf höhere Mobilität und Arbeitsmarktflexibilität. Hierzu dient z.B. ein betriebliches Versicherungsprogramm, das älteren Arbeitnehmern den beruflichen Wechsel erleichtert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Self-employment and retirement (2006)

    Sainsbury, Roy; Finch, Naomi ; Corden, Anne;

    Zitatform

    Sainsbury, Roy, Naomi Finch & Anne Corden (2006): Self-employment and retirement. (Department for Work and Pensions. Research report 395), London, 120 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht, wie Selbstständige oder freiberuflich Tätige finanziell für ihren Ruhestand vorsorgen, wie sie die Entscheidungen, in den Ruhestand zu treten, treffen und welche Rolle die Ausübung selbstständiger Tätigkeiten bei der Verlängerung der Lebensarbeitszeit von Menschen spielen kann. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass man nicht von einheitlichen Erfahrungen mit der Selbständigkeit ausgehen kann. Die Palette der Selbstständigen reicht von erfolgreichen Unternehmern bis hin zu solchen, die kaum das lebensnotwendige Einkommen erwirtschaften. Ebenso unterschiedlich waren auch die finanziellen Erwartungen und Vorsorgen für den Ruhestand. Insgesamt war der Kenntnisstand in Bezug auf staatliche bzw. private Altersicherung oder andere Finanzprodukte gering. Die Systeme der beruflichen Altersversorgung werden im allgemeinen positiv beurteilt, da ein direkter Bezug zwischen den gezahlten Beiträgen und dem zu erwartenden Einkommen hergestellt wird. Für die private Vorsorge wird die Investition in Immobilien gegenüber der in Finanzprodukte bevorzugt. Die Befragten äußerten den Wunsch nach besseren Informationen über die finanziellen Möglichkeiten und Bedingungen für den Ruhestand, konnten in der Regel diesen Wunsch aber nicht präzisieren. Entscheidend für den Entschluss, über das Renteneintrittsalter hinaus zu arbeiten, sind die finanziellen Bedingungen und die Zufriedenheit mit der Arbeit. Für die beruflich Erfolgreichen ist Flexibilität der entscheidende Faktor für die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Für andere wiederum bietet die Selbständigkeit keine Flexibilität sondern bedeutet niedriges Einkommen und wachsende finanzielle Unsicherheit. (IAB)

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