Arbeitsmarktpolitik für Ältere
Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
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Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Practical experience: More and better jobs for older workers: Jobcentre plus practical experience (2006)
Pendleton, Nigel;Zitatform
Pendleton, Nigel (2006): Practical experience: More and better jobs for older workers: Jobcentre plus practical experience. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 213-226.
Abstract
Der Beitrag konzentriert sich auf die britische Arbeitsmarktpolitik, speziell auf die Jobcentre Plus sowie deren Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer. Zur beruflichen Integration älterer Arbeitnehmer werden unterstützende Maßnahmen wie Profiling, Beratung, Motivation, Coaching, Training, soziale Netzwerke als besonders wichtig erachtet. Dabei muss unterschieden werden zwischen Arbeitslosen, die unfreiwillig ihre Arbeit verloren haben, und solchen, die freiwillig ihre Arbeit aufgegeben haben. Es wird davon ausgegangen, dass ein großer Teil Älterer, die ihre Arbeit aufgeben, eigentlich keinen Übergang in den Ruhestand anstrebt, sondern einen Wechsel in Form einer anderen Arbeit. Ein großer Teil der älteren Kunden, die Arbeitslosenunterstützung beziehen, versprechen sich von Training, Weiterbildung und Beratung eine Verbesserung des beruflichen Wiedereinstiegs. Dieser Anteil ist bei den Kunden, die Invaliditätsrenten beziehen, sogar noch höher. Ein Ziel der britischen Arbeitsmarktpolitik ist es, im Rahmen der öffentlichen Arbeitsverwaltung mehr Initiativen für Ältere zu entwickeln, speziell für Niedrigqualifizierte. Dabei soll auch bei der Personalentwicklung in den Dienststellen der Arbeitsverwaltung die Diversität des Personals gefördert werden. Im Mittelpunkt der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen soll die Beratung Älterer, speziell auch Weiterbildungsberatung und Beratung hinsichtlich der beruflichen Weiterentwicklung stehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Extending working life: problems and prospects for social and public policy (2006)
Zitatform
Phillipson, Chris (2006): Extending working life. Problems and prospects for social and public policy. In: Social Policy Association (Hrsg.) (2006): Social policy review 18 : analysis and debate in social policy, 2006, S. 221-247.
Abstract
Der Übergang älterer Arbeitnehmer in den Ruhestand wird in allen Wohlfahrtsstaaten zu einem immer wichtigeren Thema sowohl der Sozial- als auch der Wirtschaftspolitik. Dabei zeichnen sich unterschiedliche Trends ab wie ein möglichst frühes Ruhestandsalter, verschiedene 'Beschäftigungsbrücken' zur Erleichterung des Übergangs vom Arbeitsleben in den Ruhestand und eine Diversifizierung der Altersversorgung. Während in den 1970er und 1980er Jahren der Trend dahin ging, ältere Arbeitnehmer möglichst früh durch jüngere zu ersetzen, herrscht zu Beginn des 21. Jahrhunderts in allen westlichen Industrieländern der Wunsch auf Seiten der Politik vor, ältere Arbeitnehmer länger und möglichst über das offizielle Renteneintrittsalter in Beschäftigung zu halten. Der Beitrag erläutert am Beispiel Großbritanniens die Maßnahmenbündel, mit denen ein Wiedereintritt in das Berufsleben erleichtert und ein vorzeitiger Austritt aus dem Berufsleben verhindert werden sollen, und beschreibt den zugrundeliegenden politischen Paradigmenwechsel in drei Schritten. Zunächst wird der allgemeine politische Kontext der öffentlichen Debatte um Arbeit und Ruhestand geschildert und danach werden einige der Schlüsselfaktoren, die verantwortlich dafür sind, ältere Arbeitnehmer aus dem Erwerbsleben auszusondern, untersucht. In einem dritten Abschnitt werden die politischen Optionen analysiert und bewertet, die geeignet sind, die Lebensarbeitszeit zu verlängern. (IAB)
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Literaturhinweis
Statement by the social partner: Competitive enterprises and the effects of ageing - an employer's perspective (2006)
Sahlin, Gunilla;Zitatform
Sahlin, Gunilla (2006): Statement by the social partner: Competitive enterprises and the effects of ageing - an employer's perspective. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 77-84.
Abstract
Aus der Sicht des Unternehmerverbands 'Confederation of Swedish Enterprises (Svenskt Naringsliv) wird in dem Beitrag die Position der schwedischen Privatwirtschaft zu den Folgen des demografischen Wandels skizziert. Die Lissabon-Strategie wird befürwortet, ihre schleppende Umsetzung wird jedoch kritisiert. Trotz der relativ hohen Erwerbsbeteiligung Älterer in Schweden wird Handlungsbedarf festgestellt. Der hohe Krankenstand und die weite Verbreitung von Erwerbsunfähigkeit und Vorruhestand wird kritisiert. Gefordert wird ein Umdenken in der Personalpolitik, damit Erwerbstätige möglichst lange erwerbstätig bleiben. Auch eine Reform der Rentenversicherung soll Anreize zu einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit schaffen. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird die Qualifikation der Mitarbeiter als entscheidend betrachtet. Hier sollen kontinuierliche Qualifikationsentwicklung und lebenslanges Lernen etabliert werden, z.B. durch individuelle Lernkonten. Ein weiteres Ziel ist die Bekämpfung negativer Vorurteile, die mit höherem Lebensalter verbunden sind. Antidiskriminierungsgesetzgebung und spezielle Regelungen für einzelne Gruppen werden vom schwedischen Arbeitgeberverband abgelehnt, und die Freiheit der Unternehmen, ihr Personal nach Kompetenzkriterien auszuwählen wird hervorgehoben. Der Verband setzt auf eine Lockerung des Kündigungsschutzes sowie auf höhere Mobilität und Arbeitsmarktflexibilität. Hierzu dient z.B. ein betriebliches Versicherungsprogramm, das älteren Arbeitnehmern den beruflichen Wechsel erleichtert. (IAB)
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Literaturhinweis
Self-employment and retirement (2006)
Zitatform
Sainsbury, Roy, Naomi Finch & Anne Corden (2006): Self-employment and retirement. (Department for Work and Pensions. Research report 395), London, 120 S.
Abstract
Die Studie untersucht, wie Selbstständige oder freiberuflich Tätige finanziell für ihren Ruhestand vorsorgen, wie sie die Entscheidungen, in den Ruhestand zu treten, treffen und welche Rolle die Ausübung selbstständiger Tätigkeiten bei der Verlängerung der Lebensarbeitszeit von Menschen spielen kann. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass man nicht von einheitlichen Erfahrungen mit der Selbständigkeit ausgehen kann. Die Palette der Selbstständigen reicht von erfolgreichen Unternehmern bis hin zu solchen, die kaum das lebensnotwendige Einkommen erwirtschaften. Ebenso unterschiedlich waren auch die finanziellen Erwartungen und Vorsorgen für den Ruhestand. Insgesamt war der Kenntnisstand in Bezug auf staatliche bzw. private Altersicherung oder andere Finanzprodukte gering. Die Systeme der beruflichen Altersversorgung werden im allgemeinen positiv beurteilt, da ein direkter Bezug zwischen den gezahlten Beiträgen und dem zu erwartenden Einkommen hergestellt wird. Für die private Vorsorge wird die Investition in Immobilien gegenüber der in Finanzprodukte bevorzugt. Die Befragten äußerten den Wunsch nach besseren Informationen über die finanziellen Möglichkeiten und Bedingungen für den Ruhestand, konnten in der Regel diesen Wunsch aber nicht präzisieren. Entscheidend für den Entschluss, über das Renteneintrittsalter hinaus zu arbeiten, sind die finanziellen Bedingungen und die Zufriedenheit mit der Arbeit. Für die beruflich Erfolgreichen ist Flexibilität der entscheidende Faktor für die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Für andere wiederum bietet die Selbständigkeit keine Flexibilität sondern bedeutet niedriges Einkommen und wachsende finanzielle Unsicherheit. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer (2006)
Schief, Sebastian; Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ; Bispinck, Reinhard; Aust, Folkert; Weiß, Walter; Schröder, Helmut ;Zitatform
Schief, Sebastian, Martin Brussig, Matthias Knuth, Reinhard Bispinck, Folkert Aust, Walter Weiß & Helmut Schröder (sonst. bet. Pers.) (2006): Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer. (Expertisen zum Fünften Altenbericht der Bundesregierung 01), Münster u.a.: LIT, 203 S.
Abstract
"Im Zuge der Diskussion um die Folgen des demografischen Wandels gewinnen Fragen zur Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie zum Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand in der öffentlichen Diskussion an Bedeutung. Dieses Feld ist aber nach wie vor von großer Unübersichtlichkeit geprägt. Der vorliegende Band soll einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Erwerbstätigkeit im Alter leisten.
Im ersten Beitrag wird eine differenzierte Bestandsaufnahme der Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland vorgenommen. Ein weiterer Beitrag stellt die auf Deutschland bezogenen empirischen Ergebnisse zur Beschäftigungssituation dieser Gruppe der Situation in den EU-Staaten, der Schweiz und Norwegen gegenüber. Der dritte Beitrag analysiert die Unterschiede in der Weiterbildungsbeteiligung verschiedener Gruppen älterer Erwerbspersonen als wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. Im abschließenden Beitrag wird die Verbreitung von Senioritätsregeln in Tarifverträgen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Legal conceptualization of activation within Dutch "Employment Promotion Law" (2006)
Sichert, Markus;Zitatform
Sichert, Markus (2006): Legal conceptualization of activation within Dutch "Employment Promotion Law". In: Zeitschrift für ausländisches und internationales Arbeits- und Sozialrecht, Jg. 20, H. 4, S. 341-383.
Abstract
Hauptzielsetzung der Arbeitsmarktpolitik in den Niederlanden ist die Reintegration Arbeitsloser in den Arbeitsprozess. In der Gesetzgebung zur Arbeitsförderung nimmt dabei der Begriff der 'Aktivierung' eine Schlüsselrolle ein. Aktivierung zielt auf die Verhinderung von Exklusion einerseits und die Förderung von (Re-)Integration in bezahlte Arbeit andererseits, wobei dieses Ziel durch die Unterstützung von denjenigen mit einer schwachen Position am Arbeitsmarkt (Behinderte, Langzeitarbeitslose, neu in den Arbeitsmarkt eintretende Frauen, jüngere und ältere Arbeitssuchende, Migranten) erreicht werden soll. Der Beitrag beschreibt die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die verfassungsmäßige Basis für eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik in den Niederlanden, ihre zielgruppenorientierte Umsetzung im Gesetzgebungsprozess und die damit einhergehende Politik des 'Förderns' und 'Forderns.' Der Autor kommt zu dem Schluss, dass dem niederländischen Arbeitsförderungsgesetz zwar noch kein schlüssiges gesetzgeberisches Gesamtkonzept unterlegt ist, sich in ihm aber Kernelemente eines solchen Konzepts abzeichnen. Wichtigstes Kernelement ist das der Verantwortung, womit die gegenseitige Anerkennung von Verpflichtungen des Staates auf der einen und des Individuums auf der anderen Seite bei der gemeinsamen Entwicklung von Aktivierungsstrategien gemeint ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2) (2006)
Sproß, Cornelia; Kraatz, Susanne;Zitatform
Sproß, Cornelia & Susanne Kraatz (2006): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2). In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 1, S. 1-5.
Abstract
"Die Beschäftigungsförderung Älterer gewinnt angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend an Brisanz. Die Regierungen einzelner Länder entwickelten neue Regelungen, Programme und Initiativen, um die Beschäftigungsfähigkeit (Employability) von Arbeitnehmern und Arbeitslosen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Im folgenden Artikel wird untersucht, welche Bedeutung dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit in internationalen und nationalen Strategien zukommt. Nach dem Blick auf Finnland und Großbritannien (Sproß, 2005) werden nun Dänemark und die Niederlande als Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The situation of older workers in Ireland (2006)
Stratton, David;Zitatform
Stratton, David (2006): The situation of older workers in Ireland. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 119-125.
Abstract
Der Beitrag führt aus, dass das schnelle ökonomische Wachstum in Irland, das Mitte der 1990er Jahre begann, zu einer Umkehr des früheren Trends einer abnehmenden Teilhabe älterer Menschen am Arbeitsprozess führte. Irland ist eines der wenigen Länder in Europa, die das Stockholmer Ziel von fünfzig Prozent älterer Arbeitnehmer in Beschäftigungsverhältnissen erreicht haben. Dennoch müssen noch eine Reihe von Hürden, die einer Teilhabe älterer Arbeitnehmer entgegen stehen, überwunden werden. Hierzu zählen der Mangel an flexiblen Arbeitszeiten oder Teilzeitarbeit, der Mangel an adäquaten Fähigkeiten und entsprechender Ausbildung, ein niedriges Nettoeinkommen, Besorgnisse über Kürzungen von Renteneinkommen und Sozialleistungen als Resultat der Aufnahme einer bezahlten Arbeit und die Altersdiskriminierung. Die Erfolge der irischen Arbeitsmarktpolitik in diesen Punkten werden gewürdigt. Sie werden insbesondere auf die Gleichstellungsgesetzgebung in Irland zurückgeführt. Durch diese ist Irland ein Vorreiter bei der Bekämpfung der Altersdiskriminierung. (IAB)
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Literaturhinweis
Statement by the social partner: Age discrimination and older workers (2006)
Sullivan, Carole;Zitatform
Sullivan, Carole (2006): Statement by the social partner: Age discrimination and older workers. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 127-132.
Abstract
Die 'Equality Authority' ist eine eigenständige Organisation, die im Rahmen des 'Employment Equality Act' in Irland im Jahr 1999 als Nachfolgerin der 'Employment Equality Authority' eingesetzt wurde. Ziel der Politik der 'Equality Authority' ist das Verbot von Diskriminierungen, die Beseitigung unzulässiger Ungleichbehandlungen und Förderung der Chancengleichheit. Zur Umsetzung dieser Politik werden institutionelle Rahmenbedingungen zur Gleichstellung gefördert, unter anderem durch Information und Beratung, Monitoring, Forschung, Informationskampagnen und Fortbildung sowie durch die Begleitung der Rechtsentwicklung auf dem Gebiet der Gleichstellung. Neben anderen Diskriminierungstatbeständen (Geschlecht, Familienstand, sexuelle Orientierung, religiöse Überzeugung, Behinderung, Rasse sowie Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Nichtsesshaften) ist die Diskriminierung aufgrund des Lebensalters ein Schwerpunkt. Altersdiskriminierung äußert sich in institutionellen Strukturen und Einstellungen, die zur Ausgrenzung älterer Arbeitnehmer bei der Einstellung, Beförderung und Weiterbildung führen. Die irische Politik der Antidiskriminierung beschränkt sich nicht nur auf die Beseitigung bestehender Vorruhestandsregelungen, sondern fördert institutionelle Mechanismen, die älteren Arbeitnehmern eine reale Chance bieten, im Erwerbsleben zu bleiben. (IAB)
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Literaturhinweis
Work and welfare for older workers: a British review (2006)
Vickerstaff, Sarah;Zitatform
Vickerstaff, Sarah (2006): Work and welfare for older workers. A British review. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 199-211.
Abstract
In ganz Europa versuchen Regierungen ältere Arbeitnehmer dazu zu ermutigen, ihren Ruhestand aufzuschieben und länger zu arbeiten. Der Grund liegt darin, dass die wirtschaftlichen Aktivitätsraten älterer Arbeitnehmer hinter denen der Gesamtheit der Erwerbestätigen hinterherhinken. Auf dem relativ deregulierten Arbeitsmarkt Großbritanniens hat sich die Politik bislang in erster Linie darauf konzentriert, die Teilhabe am Arbeitsmarkt dadurch zu erhöhen, dass sie Arbeitslose oder inaktive Erwerbsfähige dazu ermutigte, ins Berufsleben zurückzukehren. Der Beitrag versteht sich als eine allgemeine Stellungnahme zum Begriff des 'aktiven Wohlfahrtsstaats', der in Großbritannien seit der Machtübernahme durch die neue Labour-Regierung im Jahre 1997 eingeführt wurde. In Bezug auf ältere Arbeitnehmer (definiert als 50 Jahre und älter) liegt der Fokus dabei darauf, ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt entweder dadurch zu erhöhen, dass man die, die arbeitslos oder inaktiv sind, dazu ermutigt, wieder ins Berufsleben zurückzukehren oder dadurch, dass man diejenigen, die sich in einem Beschäftigungsverhältnis befinden, dazu anhält, ihren Berufsausstieg aufzuschieben. Das Hauptaugenmerk der Regierung galt dabei der erstgenannten Gruppe, aber es ist auch wichtig zu prüfen, ob die Regierung einen Einfluss auf die Zurückhaltung der Arbeitgeber, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen, ausüben kann. Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten politischen Entwicklungen in beiden Bereichen, wobei aber die Betonung auf dem bisher vernachlässigten Thema der Politik der Arbeitgeber in Bezug auf ältere Arbeitnehmer liegt. (IAB)
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Literaturhinweis
The employment policy reform for an ageing population in Sweden (2006)
Zitatform
Wadensjö, Eskil (2006): The employment policy reform for an ageing population in Sweden. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 53-76.
Abstract
Schweden hat einen im Vergleich zu anderen EU-Ländern relativ hohen Anteil von älteren Arbeitnehmern, die noch im Berufsleben stehen. Der Beitrag beschäftigt sich mit der schwedischen Beschäftigungspolitik für ältere Arbeitnehmer und der Funktion des neuen Rentensystems. Die Stärken des schwedischen Arbeitsmarktsystems liegen in der über viele Jahrzehnte hinweg sehr niedrigen Arbeitslosenquote. Darüber hinaus fühlt man sich schon seit langem dem Prinzip Arbeit verpflichtet. Die aktiven Arbeitsmarktprogramme führen zu einer dauerhaften Bindung der Menschen an den Arbeitsmarkt. Hinzu kommt, dass Schweden eine aktive Arbeitsmarktpolitik für ältere Arbeitnehmer verfolgt, und ein neues Rentensystem entwickelt hat, das einen Anreiz darstellen soll, die Lebensarbeitszeit und die Wochenarbeitszeit zu verlängern. Ein Schwachpunkt ist die intensive Nutzung von verschiedenen Wegen, auf denen ein vorzeitiger Berufsausstieg möglich ist, auch wenn dies von der Politik nicht öffentlich vertreten wird. Einige dieser möglichen Wege sind in den 1990er Jahren versperrt worden. Die Ausstiegsmöglichkeit, die z. Zt. am meisten diskutiert wird, ist die über das System der Krankenversicherung. (IAB)
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Literaturhinweis
Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 4: Schweiz. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)
Abstract
In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in der Schweiz. (IAB2)
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Literaturhinweis
Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 1: Schweden. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)
Abstract
In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Schweden. (IAB2)
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Literaturhinweis
Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 2: Dänemark. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)
Abstract
In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Dänemark. (IAB2)
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Literaturhinweis
Ageing and Employment Policies: Ireland (2006)
Zitatform
(2006): Ageing and Employment Policies. Ireland. (Ageing and employment policies), Paris, 119 S. DOI:10.1787/9789264036239-en
Abstract
"This report, part of a series covering around 21 OECD countries, contains a survey of Ireland's main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers, and a set of policy recommendations to further action by public authorities and social partners. These recommendations are designed to alleviate some of the pension and health care pressures governments are facing because of ageing populations." (Author's abstract, IAB-Doku) (en)
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Literaturhinweis
Active aging in economy and society: Carl Bertelsmann Prize 2006 (2006)
Abstract
"Germany currently finds itself amidst profound demographic change. The tasks of the future workplace will fall on the shoulders of a smaller and older potential workforce. The 2006 Carl Bertelsmann Prize for Active Aging in Economy and Society is founded on the belief that combining growth and innovation with a high employment rate while preserving social cohesion can only succeed if we foster and utilize the employment potential of every individual. In view of demographic changes, we need to preserve the value-generating potential, skills and experience of older people in particular for our economy and society, and promote their (re)integration into the workplace. In light of high unemployment levels among seniors - and not just in Germany - keeping older people in the workforce longer will demand integrated efforts in various social sectors and on various social levels. This publication presents and discusses challenges, perspectives and strategies that could be very significant as elements of a comprehensive strategy for active aging in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 6: Neuseeland. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)
Abstract
In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Neuseeland. (IAB2)
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Literaturhinweis
Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 5: Großbritannien. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)
Abstract
In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Großbritannien. (IAB2)
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Literaturhinweis
Falscher Dampfer (2006)
Zitatform
(2006): Falscher Dampfer. In: Wirtschaftswoche H. 21, S. 38-42.
Abstract
Die Autoren gehen der Frage nach, warum in Deutschland so viele Ältere arbeitslos sind und warum in Großbritannien dies nicht so ist. Sie vergleichen dabei vor allem die Unterstützungsleistungen beider Länder für ältere Arbeitslose. (IAB)
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Literaturhinweis
Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 3: Niederlande. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)
Abstract
In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in den Niederlanden. (IAB2)
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Literaturhinweis
The perverse effects of partial employment protection reform: experience rating and French older workers (2005)
Zitatform
Behaghel, Luc, Bruno Crépon & Béatrice Sédillot (2005): The perverse effects of partial employment protection reform. Experience rating and French older workers. (IZA discussion paper 1679), Bonn, 37 S.
Abstract
"French firms laying off workers aged 50 and above have to pay a tax to the unemployment insurance system, known as the Delalande tax. This is an original case of experience rating in the European context, restricted to older workers, whose employment prospects are particularly bad. We evaluate its impact on layoff (firing) as well as on hiring, taking advantage of several changes in the measure since its introduction in 1987. We find particularly strong evidence of an adverse effect of the tax on the firms' propensity to hire older workers, thanks to a legislative change in 1992, when workers hired after the age of 50 stopped being liable for the tax. Chances to find a job increased significantly for unemployed workers older than 50, compared to workers just below 50 who remained liable for the tax. We estimate that before 1992, the tax reduced the probability that an unemployed worker aged 50 find a job by as much as 25%. Evidence on the effect on layoffs is less clear cut.! The impact is sizeable only for the most stringent tax schedule, after 1998, but it is also imprecisely estimated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Contribution Delalande et transitions sur le marché du travail (2005)
Zitatform
Behaghel, Luc, Bruno Crépon & Béatrice Sédillot (2005): Contribution Delalande et transitions sur le marché du travail. In: Economie et Statistique H. 372, S. 61-88.
Abstract
"Die 1987 eingeführte Delalande-Steuer ist eine Abgabe, die die Unternehmen davon abhalten soll, Arbeitnehmer von über 50 Jahren zu entlassen. Ein solches System kann aber auch kontraproduktiv sein. Denn es kann insbesondere dazu führen, dass die Unternehmen keine älteren Arbeitnehmer einstellen, um später diese Abgabe nicht zahlen zu müssen. In diesem Artikel werden die verschiedenen Effekte auf die Einstellungen und Entlassungen empirisch analysiert, wobei den zahlreichen Änderungen, die diese Maßnahme erfahren hat, Rechnung getragen wird. Es wird untersucht, welche Auswirkungen auf die Beschränkung der Einstellung älterer Arbeitnehmer eine Änderung von 1992 hat, der zufolge Arbeitnehmer, die bei ihrer Einstellung über 50 Jahre alt sind, nicht unter diese Maßnahme fallen. Gemäß den theoretischen Vorhersagen lässt sich dann feststellen, dass sich die Chancen eines über 50-jährigen Arbeitslosen im Vergleich zu einem unter 50-jährigen Arbeitslosen, wieder eine Beschäftigung zu finden, verbessern. Diese Entwicklung ist - so scheint es - nicht auf andere gleichzeitig vorgenommene Änderungen zurückzuführen, wie beispielsweise die Einführung speziell geförderter Arbeitsverträge insbesondere für Arbeitslose von über 50 Jahren. Dagegen ist der Effekt auf die Entlassungen geringer oder zumindest schwerer zu ermitteln: demnach hätten starke Schwankungen der Sätze der Delalande-Abgabe nur wenig Einfluss auf die Entscheidungen der Unternehmen, Arbeitnehmer zu entlassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment policy from different angles (2005)
Bredgaard, Thomas ; Finn, Dan; Lindkvist, Anja; Barbier, Jean-Claude; Ludvall, Bengt-Ake; Bredgaard, Thomas ; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Larsen, Flemming ; Madsen, Per Kongshoj; Jellema, F.; Mailand, Mikkel ; Jørgensen, Henning ; Moller, Lars Rune; Kamphuis, P.; Nedergaard, Peter; Larsen, Flemming ; Nielsen, Peter ; Lassnigg, Lorenz; Sol, El; Bergström, Ola ; Sorensen, John Houman; Ibsen, Felmming; Struyven, Ludo ; Jorgensen, V.; Tros, Frank; Lassen, Morten; Velzen, Martijn van; Considine, Mark; Watt, Andrew; Kerckhofs, Peter; Wilthagen, Ton ; Jespen, Maria; Lieshout, H. van;Zitatform
Bredgaard, Thomas & Flemming Larsen (Hrsg.) (2005): Employment policy from different angles. Copenhagen: DJOF Publ., 525 S.
Abstract
"Employment policy has become high politics. Expectations are high. So are the dilemmas in reaching balanced and robust solutions. The main theme of this book is whether employment policy can deliver and live up to the high expectations. Can more and better jobs for all be created without increasing levels of inequality? Can more flexible labour markets be created while maintaining - or even enhancing - the job and employment security of workers? Can private providers deliver 'better and cheaper' services than the former public employment service, and what are the implications of these new 'quasi-markets' for employment services? Is life-long learning and the knowledge economy the solution in an age of globalisation and outsourcing of low-skilled and low-wage jobs? Will national governments - and not least the European Union - deliver on its promises? We approach these questions from an inter-disciplinary and comparative perspective by focusing on four main themes:
1. The European employment strategy and activation policies
2. Contracting out of public employment services
3. Employment policy from a flexicurity perspective
4. Life-long learning." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Arbeit in späteren Lebensphasen: Sackgassen, Perspektiven, Visionen (2005)
Clemens, Wolfgang; Höpflinger, Francois; Winkler, Ruedi;Zitatform
Clemens, Wolfgang, Francois Höpflinger & Ruedi Winkler (Hrsg.) (2005): Arbeit in späteren Lebensphasen. Sackgassen, Perspektiven, Visionen. Bern u.a.: Haupt, 273 S.
Abstract
Die Erhöhung des Rentenalters ist zu einem wichtigen und umstrittenen Thema der heutigen Sozial- und Gesellschaftspolitik geworden. Mit der demografischen Alterung der Bevölkerung wird sich das Verhältnis zwischen Erwerbsbevölkerung und Rentenbevölkerung drastisch verschieben. Der Band versammelt Beiträge mit Analysen, Perspektiven und Visionen für die künftige Gestaltung der Arbeit in einer demografisch alternden, aber soziokulturell verjüngten Gesellschaft. Neben personal- oder unternehmensbezogenen Fragen werden auch gesellschaftliche Perspektiven einer Neugestaltung des Lebens in einer langlebigen Arbeitsgesellschaft behandelt. (IAB)
Inhaltverzeichnis: 1. Arbeitsmarkt und Alter - widersprüchliche Trends: Francois Höpflinger: Demografische Alterung und Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte in der Schweiz (15-35); Wolfgang Clemens: Ältere Arbeitnehmer: Arbeitslosigkeit und vorzeitige Pensionierungen - die Situation in Deutschland (37-67); Valerie Hugentobler: Arbeitsmarktstrategien in europäischen Ländern - angesichts der demografischen Alterung (69-92). 2. Perspektiven eines aktiven Alters: Francois Höpflinger: Zum Generationenwandel der zweiten Lebenshälfte - neues Altern in einer dynamischen Gesellschaft (97-125); Ruedi Winkler: Ältere Menschen als Ressourcen für die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen (127-154); Gertrud Backes: Arbeit nach der Arbeit: Ehrenamtliche und Freiwilligenarbeit älterer Menschen - Möglichkeiten und Illusionen (155-184). 3. Visionen: Ruedi Winkler: Soziale und arbeitsmarktliche Maßnahmen zur Nutzung der Potenziale älterer Menschen (189-213); Francois Höpflinger, Wolfgang Clemens: Zum Generationenmix in einer demografisch alternden Arbeitswelt (215-238); Francois Höpflinger, Valerie Hugentobler: Neue Formen der Lebensgestaltung in einer langlebigen Gesellschaft - Perspektiven und Visionen (239-265). -
Literaturhinweis
Bessere Beschäftigungschancen für Ältere mit wachsender Bedeutung der Dienstleistungen?: ein deutsch-amerikanischer Vergleich (2005)
Cornetz, Wolfgang; Schäfer, Holger;Zitatform
Cornetz, Wolfgang & Holger Schäfer (2005): Bessere Beschäftigungschancen für Ältere mit wachsender Bedeutung der Dienstleistungen? Ein deutsch-amerikanischer Vergleich. In: G. Huber, H. Krämer & H. D. Kurz (Hrsg.) (2005): Einkommensverteilung, technischer Fortschritt und struktureller Wandel : Festschrift für Peter Kalmbach, S. 403-424.
Abstract
Die Bedeutung und die Folgen des demografischen Wandels für Ökonomie und Arbeitsmarkt werden untersucht. Dabei wird gefragt, wie sich das Altern der Gesellschaft auf Wachstumsprozess und Arbeitsmarkt auswirkt, aber auch umgekehrt, welche Bedeutung die voraussichtliche Entwicklung der Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarktchancen älterer Menschen hat. An Hand einer OECD-Studie von 2003 wird die Beschäftigungssituation der 55- bis 64-Jährigen in zehn OECD-Staaten vergleichend betrachtet. Die Risiken einer alternden Bevölkerung und die grundsätzlichen Bestimmungsgründe der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer werden herausgearbeitet. Dabei wird die jugendzentrierte Personalpolitik in Deutschland kritisiert, während gleichzeitig die Defizit-Hypothese des Alterns nicht belegt werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Strukturwandel unter den älteren Erwerbstätigen seit den 1990er Jahren im deutsch-amerikanischen Vergleich untersucht. Insgesamt besteht ein prinzipiell positiver Zusammenhang zwischen dem Umfang von Dienstleistungstätigkeiten und dem Beschäftigungsgrad Älterer, wie er in den USA bereits sichtbar wird. Er kann durch zielgerichtete politische und betriebliche Maßnahmen verstärkt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Les politiques en faveur des seniors: quelles reformes?: comparaison Allemagne, France, Royaume-Uni, Suede (2005)
Zitatform
Courtioux, Pierre & Christine Erhel (2005): Les politiques en faveur des seniors: quelles reformes? Comparaison Allemagne, France, Royaume-Uni, Suede. In: Travail et emploi H. 102, S. 107-118.
Abstract
"Under the impulse of the EU since the 1980s, European states have implemented policies which attempt to raise the level of employment among seniors. Despite the common gaol, national policies remain heterogeneous, as they are linked to existing systems of employment and of social protection. Policies range from those inspired by a liberal logic (the UK) to those of a universalistic logic (Sweden). Germany and France demonstrate the importance of the effect of institutional systems (competition and the substitution of mechanisms). The authors give details of the reforms carried out by France, Sweden, Germany and the UK, analysing very closely the two institutionalist approaches: the first of these in terms of local justice, which highlights the different dimensions of public policy choices, the second approach functions with the analysis of institutional change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Part-time early retirement in France: why did it fail? (2005)
Zitatform
Courtioux, Pierre (2005): Part-time early retirement in France. Why did it fail? (TLM.NET working paper 2005-16), Amsterdam, 18 S.
Abstract
"This paper analyses the use of part-time early retirement programmes in France during the period from 1995 to1999. Based on UNEDIC data, the research is primarily concerned with older participants in labour market policies. Two econometric methods - logit models and Cox semi-parametric models - are used to estimate the impact of individual characteristics on programme participation. Two noteworthy results emerged from the statistical analysis. First, it appears that during the period, part-time early retirement programmes functions to keep more 'employable' older workers inside internal labour markets. Second, competition between early retirement programmes leads to a change in the profile of part-time early retirement programme participants. In effect, a type of crowding out effect (cannibalisation) occurs that reduces the share of part-time workers who take early retirement, especially in large tertiary firms. These results suggest that employer strategies concerning older workers should be analysed with regard to public policies, and particularly the possibility for workers and employers to utilise specific labour market policy programmes. Overall, results support the idea that a kind of competition is possible between labour market policy programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The determinants of early retirement in Switzerland (2005)
Zitatform
Dorn, David & Alfonso Sousa-Poza (2005): The determinants of early retirement in Switzerland. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 141, H. 2, S. 247-283.
Abstract
"Im letzten Jahrzehnt hat die Zahl der Frühpensionierungen in der Schweiz deutlich zugenommen. Der Beitrag untersucht die Determinanten der Frühpensionierung unter Verwendung von Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung 2002, die ein spezielles Modul zur Sozialen Sicherheit umfasst. In den sechzehn Monaten von Januar 2001 bis April 2002 wurden mehr als 36,000 ältere Menschen frühpensioniert. Dies sind rund 8% aller Erwerbstätigen im Alter von 57 bis 65 Jahren (Männer) bzw. 55 bis 63 Jahren (Frauen). Eine der wichtigsten Determinanten der Frühpensionierung ist der Lohn, dessen Wirkung jedoch nicht linear ist: Sowohl hohe als auch niedrige Löhne reduzieren die Wahrscheinlichkeit der Frühpensionierung. Weitere bedeutende Einflussfaktoren sind Bildungsniveau, Beschäftigungsstatus des Partners, Branche, Beruf und die Deckung durch die drei Säulen der Altersvorsorge. Ein zentrales Ergebnis dieser Studie ist ausserdem, dass rund 30% aller Frühpensionierten auch nach der Pensionierung erwerbstätig bleiben, wobei sie zumeist für den bisherigen Arbeitgeber arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Jobs and older workers (2005)
Durand, Martine; Sonnet, Anne;Zitatform
Durand, Martine & Anne Sonnet (2005): Jobs and older workers. In: OECD observer H. 251, S. 30-34.
Abstract
"France's labour market is a two-sided coin. On one side, it boasts one of the highest productivity rates per employed worker in the OECD, but an the other, there are whole sections of the adult population not in work. Apart from unemployment, which is stubbornly high, the employment of older people is now absorbing considerable public attention. Mobilising these people into the labour market would not only help strengthen French economic performance further, but reduce pressure an pensions and public finances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The greying of the labour market: what can Britain and Germany learn from each other? (2005)
Zitatform
Frerichs, Frerich & Philip Taylor (2005): The greying of the labour market. What can Britain and Germany learn from each other? London, 58 S.
Abstract
"In Germany and the UK, the issue of the employment of older workers has moved up the policy agenda in recent years. After decades of early retirement, concerns about the sustainability of public pension systems and future labour shortages have resulted in a new policy consensus around the need to integrate older workers. Policies are now emerging which are aimed at extending the end of working lives, closing of early retirement pathways and making continued employment more attractive, and educating employers and encouraging them to recruit older workers. Yet the degree of progress should not be overstated. Considering active labour market policies specifically, reviewing the evidence, the report concludes that: 1. While a recent shift towards strategies and measures for older unemployed people has taken place, they remain under-represented in general labour market measures such as the promotion of vocational training, self-employment and job-placement activities. 2. In particular, strategies and measures to facilitate lifelong learning and provide training for all age groups are underdeveloped. 3. Even where measures have been implemented, they have concentrated on more advantaged and easier to place older unemployed people, with risk groups such as those with low skill levels or disabilities under-represented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Race, ethnicity, and social security retirement age in the US (2005)
Green, Carole A.;Zitatform
Green, Carole A. (2005): Race, ethnicity, and social security retirement age in the US. In: Feminist economics, Jg. 11, H. 2, S. 117-143. DOI:10.1080/13545700500115969
Abstract
"This study uses the AHEAD survey to examine the effects of increasing the Social Security retirement age in the United States by modeling the labor force participation decisions of men and women over the age of 65. Separate probit analyses by gender with interaction terms indicate that race/ethnicity is only marginally important in these decisions after controlling for key factors such as health, physical and mental disabilities, education, and nonlabor income. However, detailed examination reveals highly significant differences by race and ethnicity in all of these critical factors, as well as in the distribution of previous occupations. Although elderly blacks and Hispanics have greater financial need than whites, they have significantly less ability to continue working for pay. Thus, seemingly race- and ethnicity-neutral policies such as increasing the full Social Security retirement age may have disproportionate negative effects on elderly members of minority groups in the US." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Factors affecting the labour market participation of older workers: qualitative research (2005)
Irving, Pat; Steels, Jennifer; Hall, Nicola;Zitatform
Irving, Pat, Jennifer Steels & Nicola Hall (2005): Factors affecting the labour market participation of older workers. Qualitative research. (Department for Work and Pensions. Research report 281), London, 218 S.
Abstract
"The Department for Work and Pensions (DWP) commissioned this qualitative study to expand knowledge and understanding about factors influencing participation in, and withdrawal from, the labour market, to explore the retirement process fully and to examine the barriers to continued labour market participation by older workers (aged 50-69). The research aims were to:
- provide an understanding of the relationships between the different factors that affect people's retirement decisions;
- explore the factors associated with people leaving the labour market prior to reaching state pension age (SPA);
- explore the barriers to continued labour market participation and identify what support people need to remain in work;
- identify what the Government could do to enable and encourage people to work for longer and to promote work opportunities for those not actively seeking work; and
- explore general attitudes towards work and training for people aged 50 to 69.
To help older workers to stay in work and extend their working lives, respondents made the following suggestions:
- the Government should support flexible working practices by targeting information at employers, employees and health professionals;
- steps should be taken to allow for earlier identification and provision of support for older workers at risk of exiting the labour market;
- the Government should also consider policies towards rewarding people for working longer, for example by removing tax on income earned from work after SPA; and
- the Government needs to make efforts to ensure that people understand that the extending working lives agenda is about choice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Labour force participation of the elderly in Europe: the importance of being healthy (2005)
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Kalwij, Adriaan & Frederic Vermeulen (2005): Labour force participation of the elderly in Europe. The importance of being healthy. (IZA discussion paper 1887), Bonn, 30 S.
Abstract
"In this paper we study labour force participation behaviour of individuals aged 50-64 in 11 European countries. The data are drawn from the new Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). The empirical analysis shows that health is multi-dimensional, in the sense that different health indicators have their own significant impact on individuals' participation decisions. Health effects differ markedly between countries. A counterfactual exercise shows that improved health conditions may yield over 10 percentage points higher participation rates for men in countries like Austria, Germany and Spain, and for females in the Netherlands and Sweden. Moreover, we show that the declining health condition with age accounts considerably for the decline in participation rates with age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Pathways to early retirement in Denmark, 1984-2000 (2005)
Zitatform
Larsen, Mona & Peder J. Pedersen (2005): Pathways to early retirement in Denmark, 1984-2000. (IZA discussion paper 1575), Bonn, 35 S.
Abstract
"This paper describes and analyses the pathways to early retirement in Denmark. The analyses are based on a 10 per cent panel sample of the population 45-66 years old followed from 1984 onwards. We use a multinomial logit approach to analyse the characteristics of individuals that retire through each pathway compared to those remaining in the labour force. The transition from work to retirement is complex and far from the conventional idea of exit typically occurring from a job at the official pension age. Eight pathways from work to an early retirement program are identified. One group of pathways is transitions directly from employment corresponding to 75 per cent of all transitions in the sample period. The great majority of these transitions occur to an early retirement program. A second group consists of pathways dominated by unemployment insurance benefits (UIB) covering 20 per cent. The remaining 5 per cent of the transitions occur through pathways dominated by benefit! programs reflecting a low attachment to the labour force in the period prior to retirement. Overall, availability and/or generosity of retirement programs are important for early retirement through the employment and UIB dominated pathways. For early retirement through other pathways, however, personal characteristics seem to be at least as important as retirement programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employer responses to an ageing workforce: a qualitative study (2005)
MacNair, Stephen; Flynn, Matt; Dutton, Nina;Zitatform
MacNair, Stephen, Matt Flynn & Nina Dutton (2005): Employer responses to an ageing workforce. A qualitative study. (Department for Work and Pensions. Research report 455), London, 188 S.
Abstract
Die Studie untersucht, wie Arbeitsgeber mit der Alterung ihrer Belegschaften umgehen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Inkrafttretens der Employment Equality (Age) Regulations 2006 zur Verhinderung von Diskriminierung am Arbeitsplatz und bei der beruflichen Fort- und Weiterbildung. Insgesamt wurden 70 Unternehmen in die Untersuchung einbezogen. Die meisten Arbeitnehmer äußern Verständnis für die Vermeidung von Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz, sind sich aber oft der demographischen Entwicklung nicht bewusst, die diese zu einer ökonomischen Notwendigkeit macht. Ältere Arbeitnehmer werden im allgemeinen positiv beurteilt, während die Haltung gegenüber den Jüngeren eher negativ ist und diese nicht als Opfer von Altersdiskriminierung gesehen werden. Das Personalmanagement ist viel mehr darauf ausgerichtet, die vorhandenen Arbeitnehmer zu halten, als neue zu rekrutieren. Die meisten Arbeitgeber äußern Bedenken gegen die Umsetzung der neuen Bestimmungen in Bezug auf den Eintritt in den Ruhestand, weil sie erhöhten Verwaltungsaufwand befürchten. Die Vermeidung von Alterdiskriminierung am Arbeitsplatz sollte nach Meinung der Arbeitsgeber nicht zu einer Erhöhung des unternehmerischen Risikos und der Arbeitsbelastung der Manager führen. Die Untersuchung ergab keine regionalen Unterschiede in der Haltung der Arbeitgeber. (IAB)
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Training participation by age amongst unemployed and inactive people (2005)
Zitatform
Newton, Becci, Jennifer Hurstfield, Linda Miller, Karen Akroyd & Jonny Gifford (2005): Training participation by age amongst unemployed and inactive people. (Department for Work and Pensions. Research report 291), London, 100 S.
Abstract
Die Studie untersucht, welche Faktoren die Einstellung zur Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen von arbeitslosen und ökonomisch inaktiven Menschen je nach Alter beeinflussen. Zielgruppe der Untersuchung sind angesichts der Notwendigkeit, sich über das gesamte Arbeitsleben fortzubilden, um den Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft zu genügen, Erwachsene im Alter von 16 Jahren bis zum Renteneintrittsalter. Die Untersuchung liefert einen Überblick über die verschiedenen Programme, die es Menschen ermöglichen sollen (wieder) in das Arbeitsleben einzutreten (New Deal 50 Plus, New Deal for Disabled People, New Deal for Lone Parents) und die alle eine Aus- und Fortbildungskomponente enthalten. Sie ist in drei Teile gegliedert: eine Übersicht und Auswertung der einschlägigen wissenschaftlichen Fachliteratur, Analysen des Labour Force Survey (LFS) 2004 und des National Adult Learning Survey (NALS) 2002 sowie 22 Experteninterviews. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit des Arbeitsplatzverlustes für Niedrigqualifizierte höher ist als für besser Ausgebildete; Niedrigqualifizierte wiederum zeigen weniger Interesse an beruflicher Weiterbildung. Je älter Arbeitnehmer sind, desto geringer schätzen sie ihre Chancen und Neigung ein, an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Bei der Mehrzahl der Experten herrschte Übereinstimmung darüber, dass getrennte öffentliche Fortbildungsprogramme für einzelne Altersgruppen im Lichte bevorstehender Antidiskriminierungsgesetze nicht länger praktikabel sind; zukünftige Programme sollte aber auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen eingehen. (IAB)
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Option values for retirement: effects of public incentives to postpone retirement in Finland, Belgium and Germany (2005)
Piekkola, Hannu; Deschryvere, Matthias;Zitatform
Piekkola, Hannu & Matthias Deschryvere (2005): Option values for retirement. Effects of public incentives to postpone retirement in Finland, Belgium and Germany. (ENEPRI research report 14), Brüssel, 31 S.
Abstract
"This paper studies the determinants of the retirement transitions of Europeans and focuses on the impact of social security systems on retirement behaviour. The analysis uses the first eight waves (1994-2001) of the European Community Household Panel. Based on these survey data, option values - which express, for each retirement age, the trade-off between retiring now and keeping the option open for some later retirement date - are constructed for each sampled individual in three countries: Finland, Belgium and Germany. The overall results of the duration and probit models show that the option value, well-being at work and health all have a significant impact on retirement decisions irrespective of gender. The analysis shows that policies to raise marginal incentives and, hence, option values are effective, especially in Finland. The incentives have the highest impact on the early retirement stage. In Germany and Belgium we see spikes in retirement at age 60 or 65, whereas the retirement path in Finland is smooth from age 56 and option values do not significantly decrease with age. Job satisfaction is an important predictor of future withdrawal from work. Poor health also has an important effect on retirement risk, especially in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dutch older workers and their labour market participation: changing the social norm of early retirement (2005)
Putman, Lisa;Zitatform
Putman, Lisa (2005): Dutch older workers and their labour market participation. Changing the social norm of early retirement. (TLM.NET working paper 2005-25), Amsterdam, 20 S.
Abstract
"The goals set by the European Council in regards to raising the participation rate of older workers are ambitious. If the targets laid out by the council are achieved, by 2010 half of the EU population aged 55-64 will be employed and the average age at which people withdraw from the labour force will have been increased by five years. One wonders, however, whether these objectives are feasible. This article sketches the case for the Dutch, outlines how successful the Netherlands have been in achieving these goals, and gives a brief scientific treatment of the reasons why people (want to) retire early. Some suggestions for changing the social norm of early retirement are given and special attention is paid to the concept of transitional labour markets i.e. facilitating transitions from one phase to another. In addition, a new policy provision, the life course arrangement, recently introduced in the Netherlands will also be discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Pension arrangements and retirement choices in Europe: a comparison of the British, Danish and German systems (2005)
Zitatform
Sefton, James, Justin van de Ven & Martin Weale (2005): Pension arrangements and retirement choices in Europe. A comparison of the British, Danish and German systems. (ENEPRI research report 05), Brüssel, 52 S.
Abstract
"We develop a general equilibrium simulation model of a heterogeneous population in whcih both consumption/saving and labour/leisure choices are endogenous. We use it to explore the effects of the different state benefit systems on labour supply of old and older workers in Denmark, Germany and the United Kingdom. We find that, in broad terms, differences in labour force participation can be accounted for by differences in benefit structures. The broad conclusions are not altered when we allow for the effects of poor health at different ages. We find that the UK system is preferred by young people while the German arrangement is chosen by old and older people; the latter are in the majority in our simulated population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer: Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1) (2005)
Sproß, Cornelia;Zitatform
Sproß, Cornelia (2005): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer. Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1). In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 9, S. 260-264.
Abstract
In Deutschland sind weniger ältere Arbeitnehmer beschäftigt als in anderen europäischen Ländern. Gegenüber Ländern wie Großbritannien oder Finnland weist Deutschland eine niedrigere Erwerbsquote und eine höhere Arbeitslosenquote der Altergruppe 55 bis 64 Jahre auf. Am Beispiel Großbritanniens und Finnlands wird verdeutlicht, dass eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten existiert, um die Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer zu nutzen und eine hohe Beschäftigungsbeteiligung zu ermöglichen. Nach dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit muss ganzheitlich vorgegangen werden, um die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer in einer sich zunehmend dynamischen Wissensgesellschaft zu erhalten und zu verbessern. Die auf politischer Ebene durchgeführten Maßnahmen in Finnland basieren auf einer integrativen Strategie, welche alle relevanten Arbeitsmarktakteure in die Entscheidungsprozesse einbezieht. In Großbritannien werden Unternehmen durch staatliche Maßnahmen und Initiativen beeinflusst und der einzelne wird durch staatliche Programme aktiviert, um einer Beschäftigung nachzugehen. Aufgrund der niedrigen Erwerbstätigenquote älterer Arbeitnehmer setzt auch die Bundesregierung Maßnahmen durch, die jedoch nicht ausreichen, das Beschäftigungspotenzial auszuschöpfen. Empfohlen wird, wie in Finnland, auf mehreren Ebenen aktiv zu sein. Gleichzeitig ist eine intensivere Betreuung älterer Arbeitsloser wir in Großbritannien wichtig. (IAB)
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Alte Hasen zum Alten Eisen?: Beiträge zur Fachtagung "Alte Hasen zum Alten Eisen? Zur Situation älterer Menschen am Arbeitsmarkt" vom 21. Juni 2004 in Wien (2005)
Steiner, Karin; Sturm, René;Zitatform
Steiner, Karin & René Sturm (Hrsg.) (2005): Alte Hasen zum Alten Eisen? Beiträge zur Fachtagung "Alte Hasen zum Alten Eisen? Zur Situation älterer Menschen am Arbeitsmarkt" vom 21. Juni 2004 in Wien. (AMS report 43), Wien, 69 S.
Abstract
"Die demographisch bedingte Zunahme älterer Arbeitskräfte und der generelle wirtschaftliche Strukturwandel stellen auch für Österreich markante Entwicklungstendenzen dar. Die daraus resultierenden Veränderungen am Arbeitsmarkt haben insbesondere auf die Situation älterer ArbeitnehmerInnen und beschäftigungsloser älterer Menschen tlw. sehr spezifische Auswirkungen. Zusätzliche Brisanz und Aktualität gewinnt das Thema auch durch die aktuellen politischen Diskussionen zur Reform des Pensionssystems. Die Anzahl von Früh- und Invaliditätspensionen war in Österreich bisher tatsächlich sehr hoch. Dieser Trend hat allerdings verschiedene Hintergründe und ist durch einseitige, pauschale Argumente (z.B. mangelnder Arbeitswille, per se eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von älteren ArbeitnehmerInnen) nicht hinreichend erklärbar. Gerade um hier einer verkürzten Sichtweise vorzubeugen, lohnt sich in diesem Zusammenhang eine genauere Analyse der arbeitsmarktpolitischen Situation Älterer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexicurity and HR-strategies for the older workers: a comparative appraisal of four European countries (2005)
Tros, Frank;Zitatform
Tros, Frank (2005): Flexicurity and HR-strategies for the older workers. A comparative appraisal of four European countries. (TLM.NET working paper 2005-13), Amsterdam, 22 S.
Abstract
"This paper argues that a synergy exists between flexibility and security regarding the older workers in the labour market. There are several options to combine some forms of flexibility and some forms of security. It is worthwhile to analyse these options in the implementation of the European strategy to encourage the labour market activity of the workers aged 55+. A more or less deliberate strategy to enhance both flexibility and security is called 'flexicurity'. From the flexicurity point of view, this paper analyses the policies regarding the older workers in Belgium, Denmark, Germany and The Netherlands. The early exit arrangements, creating income security and external flexibility for companies, are under reform in almost all EU-countries. In this context, it is interesting to find out whether new combinations of flexibility and security, which are focussing more on employment participation, are being created. In the policy discourses there seem to appear new interconnections between internal flexibility and job and work security. Nevertheless, this article shows differences in the degree in which policies interfere. It also deals with continuing traditions in the balance and types of flexibility and security in the four countries. In the Danish labour market, the specific interconnection of (external numerical) flexibility and (employment and income) security is beneficial for the employment participation of the older workers. Nevertheless, this is not the result of a deliberate policy. The Dutch arrangements in collective agreements and - to a lesser extent the Belgian facilities on the national level - seem to be most integrative in combining flexibility in work organisations with employment and security for the older workers. In Germany, the early retirement practice appears to be more difficult to change into new forms of flexibility and security. Further, this paper presents a follow-up research project on the policies for older workers on the firm level. The background question is whether and how HRM are influenced by the policyshifts on the more central levels. The firm has its own autonomous dynamics and the well-rooted practises of 'early exit' and the rather passive attitude towards the senior employees seems hard to change. Furthermore, this project has to fill in the lack of knowledge about the extent in which companies create more autonomous strategies to combine forms of flexibility and security among the older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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More jobs for older workers (2005)
Zitatform
Wadensjö, Eskil (2005): More jobs for older workers. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 59-76.
Abstract
Ein Schwerpunkt des Berichts der Europäischen Task-Force Beschäftigung ist die Förderung der Beschäftigung Älterer. Aufgrund sinkender Reproduktionsraten und steigender Lebenserwartung steigt der Anteil alter Menschen in allen europäischen Ländern. Eine alternde Bevölkerung erfordert einen Umbau des Systems der Alterssicherung. Der Beitrag skizziert das neue schwedische System der Alterssicherung, das eher an einer Versicherung als an Einkommensumverteilung orientiert ist. Das neue System unterscheidet sich von seinem Vorgänger vor allem dadurch, dass nicht die Leistungen, sondern die Beiträge festgelegt sind, und dass eine Grundsicherung garantiert wird. Es wird auf die Implementierung des neuen Systems eingegangen, außerdem wird das System der Erwerbsunfähigkeitsrente vorgestellt sowie arbeitsmarktpolitische Programme für Ältere. Schweden zeichnet sich neben seinem fairen Rentensystem durch eine hohe Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer aus, durch eine starke Arbeitsorientierung sowie durch eine aktive Arbeitsmarktpolitik auch für ältere Menschen. (IAB)
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Country report Sweden: labour supply - Sweden's demographic trend and the council recommendations (2005)
Wadman, Mats;Zitatform
Wadman, Mats (2005): Country report Sweden. Labour supply - Sweden's demographic trend and the council recommendations. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 95-100.
Abstract
Der Arbeitsmarkt in Schweden zeichnet sich durch eine hohe Erwerbsbeteiligung aus. Dies gilt auch für Frauen und ältere Arbeitnehmer. Der Beitrag skizziert die Gründe hierfür, die vor allem in den steuerpolitischen, familienpolitischen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen gesehen werden. Dennoch ist angesichts der drohenden demographischen Entwicklung die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung eine zentrale Herausforderung in Schweden. Vor allem Immigranten, junge Menschen, ältere Menschen und Rehabilitanden sind hier beschäftigungspolitische Zielgruppen. (IAB)
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Ageing and employment policies: United States (2005)
Zitatform
(2005): Ageing and employment policies. United States. (Ageing and employment policies), Paris, 193 S. DOI:10.1787/9789264009608-en
Abstract
"In some respects, the United States is better placed than many other OECD countries to cope with population ageing. First, its population is projected to age less rapidly over the next half century than in most OECD countries. Second public expenditure an old-age pensions is quite low by OECD standards and is expected to increase only modestly over the next half century relative to GDP. Third, labour market outcomes for older people in the United States are generally better than in many OECD countries. For instance, over two-thirds of all Americans aged 50-64 are working - which places the United States in the top third of OECD countries - and, while only about one-fifth of Americans aged 65-74 are working, this is still well above the OECD average. And, last but not least, life expectancy and health outcomes more generally are expected to continue to improve over the coming decades, opening up greater opportunities for older Americans to both extend their working lives and enjoy more years of retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Ageing and employment policies: Australia (2005)
Zitatform
(2005): Ageing and employment policies. Australia. (Ageing and employment policies), Paris, 164 S. DOI:10.1787/9789264009721-en
Abstract
"In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. Little is known about what countries have been doing or should be doing in these areas. This report on Australia is part of a series of around 20 OECD country reports that are intended to fill this gap. Each report contains a survey of the main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners. The chapters are about
- the challenge ahead
- the labour market situation of older workers
- striking the right balance: income support and work incentives for older people
- encouraging employers to retain and hire older people
- helping older workers to carry on working
- ensuring policies are comprehensive and coherent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Netherlands (2005)
Zitatform
(2005): Ageing and employment policies. Netherlands. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264012097-en
Abstract
"In the Netherlands, the proportion of persons aged 65 and over to the working-age population will rise to 40% by 2050. Without policy changes, this could lead to higher public expenditures, labour force shortages, and slower economic growth. This report surveys of the main barriers to employment for older workers, assesses of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and presents a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners. It examines the balances between income support and work incentives, methods for encouraging employers to hire and retain workers, and policies for ensuring the employability of older workers. The chapters are about
- The Challenge Ahead
- Older Workers in the Dutch Labour Market
- Income Support and Work Initiatives: Striking the Right Balance
- Encouraging Employers to Hire and Retain Older Workers
- Ensuring the Employability of Older Workers
- Ensuring that Policies are Comprehensive and Conherent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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National accord on older workers (2005)
Zitatform
(2005): National accord on older workers. In: European Industrial Relations Review H. 383, S. 26-28.
Abstract
"A new national agreement aims to increase the labour market participation rate of older workers in France. The agreement focuses an changing attitudes to older workers, ensuring career development by means of training and adapting jobs to suit the worker, and encouraging people to return to the labour market by eliminating discrimination and examining arrangements for workers to receive pensions alongside pay. It is hoped that these provisions will allow France to meet the EU target of a 50% older workers' participation rate by 2010." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Vieillissement et politiques d'emploi: France (2005)
Zitatform
(2005): Vieillissement et politiques d'emploi. France. (Ageing and employment policies), Paris, 171 S. DOI:10.1787/9789264008878-en
Abstract
"In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. In France, an overall strategy is needed: 1. Better mobilising the players on the ground; 2. Promoting employment for older people and offering them greater choice when they take retirement; 3.Removing obstacles to continuing employment and recruitment after the age of 50; 4. Promoting the employability of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Denmark (2005)
Zitatform
(2005): Ageing and employment policies. Denmark. (Ageing and employment policies), Paris, 126 S. DOI:10.1787/9789264014169-en
Abstract
"Part of the OECD series on Ageing and Employment Policies, the OECD report on Denmark outlines the main barriers to employment facing older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and policy recommendations for further action by the Danish government, social partners and older workers themselves. Recommendations for reform The OECD's report acknowledges that in some respects Denmark is better placed to meet the challenges of population ageing than many other OECD countries. First, population ageing is occurring less rapidly than in many other OECD countries. Second, labour market participation rates of older women and men are already among the highest in the OECD area. Third, a number of disincentives to continue working as well as the employability of older workers have already been addressed. Nevertheless, the OECD notes that many older Danes continue to withdraw from the labour market well before reaching the official retirement age of 65. To remove the barriers that many older workers face to carry on working, the OECD calls on the Danish authorities to adopt a coordinated and comprehensive package of measures. These include: Abolish the voluntary early retirement pension (VERP). Despite past reforms, the VERP remains a major disincentive to working at an older age and should be abolished. Avoid unemployment benefits being used as a pathway to early retirement. The older unemployed should be granted benefits for the same maximum period of four year as the younger unemployed. This would mean reducing the maximum period from nine years currently for the age group 51-59 but extending the limit from two-and-a-half years currently for the age group 60 and over. Re-enforce mutual obligations for the 58- to 60-year-olds. Unemployed people aged 58 to 60 may be excluded from various obligations to actively seek work or participate in training if they satisfy the conditions for entering the VERP at the age of 60. As a result, unemployment rates are two to three times higher in this age group compared with the national average. This group should be subject to the same mutual obligations as other age groups in exchange for more help to find them jobs. Allow for well-designed flexible work-retirement pathways through the public pension system. It is currently not possible to obtain a reduced public pension before the official retirement age of 65. If the VERP is phased out, there may be pressures for allowing more flexible retirement options through the public pension system. This can be done by making it possible to apply for actuarially reduced benefits before age 65 and to combine pension benefits with work income so that there is a financial gain from gradual retirement. Promote an age-friendly environment in firms. In particular, mandatory retirement clauses available in collective agreements need to be abolished and awareness among employers of age-discrimination legislation raised. Also, there is a need for expanding training opportunities for older and low-skilled workers, through a life course perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Ageing and employment policies: Canada (2005)
Zitatform
(2005): Ageing and employment policies. Canada. (Ageing and employment policies), Paris, 138 S. DOI:10.1787/9789264012455-en
Abstract
"Giving Canadians more opportunity to remain in the workforce longer will benefit both the economy and the workers themselves. If Canadians continue to retire early, population ageing will lead to a pronounced slowdown in labour force growth and hence to weaker economic growth. There is a human dimension as well - many older Canadians would prefer to remain in paid employment for longer if the appropriate policies and workplace practices were in place. The OECD's report on Canada outlines the main barriers to employment facing older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and policy recommendations for further action by the Canadian government, employers, trade unions and older workers themselves. The OECD's report notes that Canada is better placed to meet the challenges of population ageing, than many other OECD countries. First, Canada's population is not expected to age as rapidly or as extensively as in Japan and many European countries. Second, past reform has strengthened the financial sustainability of public expenditures on old-age pensions. Third, the labour market situation of older Canadians has improved considerably in recent years. Nevertheless, the OECD argues, Canada should do more to improve employment opportunities for older Canadians whose participation rates are still below the levels in several other OECD countries. Though there have been some recent improvements, to successfully meet the challenges of population ageing Canada will need to adopt a co-ordinated and comprehensive package of measures to encourage older workers to work longer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment and social policies for an ageing society: Britain and Germany Compared Conference organised by the Anglo-German Foundation London, 28 and 29 October 2004 (2005)
Abstract
Der demografische Wandel stellt die Regierungen sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien vor neue beschäftigungs- und sozialpolitische Herausforderungen. Eine immer älter werdende Bevölkerung stellt den Generationenvertrag in Frage und macht eine Reform der Alterssicherung notwendig. Vertreter beider Länder trafen sich auf der vorliegend dokumentierten Konferenz zum Erfahrungsaustausch zu folgenden einschlägigen Themen: (1) Gesundheitspolitik; (2) Beschäftigungspolitik; (3) Einkommen und Armut; (4) Langzeitpflege; (5) soziale und politische Partizipation älterer Menschen. Es wird kritisiert, dass die derzeitige Beschäftigungspolitik in beiden Ländern in Bezug auf die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer unflexibel ist. Altersdiskriminierung zeigt sich darin, dass ältere Arbeitnehmer nur selten eine Weiterbildung angeboten bekommen oder einen neuen Arbeitsplatz finden. Positiv bewertet werden das System der Langzeitpflege in Deutschland und die Möglichkeiten zur Prävention und Rehabilitation in Großbritannien. Als negativ erweist sich der geringe Stellenwert der Geriatrie in beiden Ländern. (IAB)
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Age discrimination legislation and the employment of older workers (2004)
Adams, Scott J.;Zitatform
Adams, Scott J. (2004): Age discrimination legislation and the employment of older workers. In: Labour economics, Jg. 11, H. 2, S. 219-241. DOI:10.1016/j.labeco.2003.06.001
Abstract
"Using state variation in age discrimination legislation from the 1960s, I present estimates that imply laws increase employment among individuals in protected age ranges. Among older workers that are above age ranges covered by laws, however, employment declines. Estimates also show that there is a decrease in retirement among the protected workers. On the other hand, no evidence is presented that suggests older workers are more likely to be hired as a result of the legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Assessing the effects of an early retirement program (2004)
Bratberg, Espen; Holmås, Tor Helge; Thøgersen, «ystein;Zitatform
Bratberg, Espen, Tor Helge Holmås & «ystein Thøgersen (2004): Assessing the effects of an early retirement program. In: Journal of population economics, Jg. 17, H. 3, S. 387-408.
Abstract
"We investigate induced retirement effects of the Norwegian early retirement program AFP and emphasize effects caused by relocations of some individuals from disability pension and unemployment to AFP. Theoretical considerations predict that AFP unambiguously induces more early retirement. Analyzing Norwegian register data 1994-96 with parametric and non-parametric methods, we demonstrate that i) economic incentives influence the retirement decision, ii) there is a significant net induced retirement effect, iii) by a conservative judgment, at least 50% of the AFP retirees would have stayed in the labor force without the scheme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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An empirical analysis of early retirement: Switzerland in an international comparison (2004)
Zitatform
Dorn, David (2004): An empirical analysis of early retirement. Switzerland in an international comparison. (Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für Arbeit und Arbeitsrecht 27), Bern u.a.: Haupt, 115 S.
Abstract
"Switzerland is experiencing a trend toward early retirement. In view of an aging population and a financially challenged social security system, understanding this phenomenon is crucial for policymakers in government and business alike. This study provides a comparative perspective on experience with early retirement in Switzerland. Using data from the 2002 Swiss Labor Force Survey, the analysis identifies (i) which people go into early retirement, and (ii) why they retire early. An international comparison of early retirement discusses (iii) the impact of -different institutional frameworks on the incidence of early retirement, and based on data from the 1997 International Social Survey Programme, it analyzes (iv) the frequency of involuntary early retirement in 19 countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Erwerbsrealität von älteren ArbeitnehmerInnen: Chancen und Barrieren (2004)
Enzenhofer, Edith; Steiner, Karin; Rapa, Silvija; Simbürger, Elisabeth; Muralter, Doris;Zitatform
Enzenhofer, Edith, Doris Muralter, Silvija Rapa, Elisabeth Simbürger & Karin Steiner (2004): Erwerbsrealität von älteren ArbeitnehmerInnen. Chancen und Barrieren. (AMS-Info 67), 4 S.
Abstract
Die Kurzfassung einer Studie über Problemlagen und Potentiale älterer österreichischer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ab 45 Jahre wird vorgestellt. Mit einem Methodenmix wurden die arbeitsmarktpolitische Situation älterer Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Arbeitsloser sowie arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Konzepte zur Förderung dieser Zielgruppe untersucht und die Problemlagen und Maßnahmen aus der Sicht von Betroffenen und Experten/innen beleuchtet. Folgende Faktoren erweisen sich bezüglich der Arbeitsmarktsituation als die relevantesten Förder- oder Belastungsfaktoren: formale Qualifikation, regelmäßige Weiterbildung, Kontinuität, Karriereverlauf und Aufstieg, Erfahrungswissen, motivationale Faktoren, branchenspezifische Faktoren und körperbelastende Arbeit, außerberufliche Lebensumstände. Insgesamt ist festzustellen, dass ein Großteil der Befragten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen als eine zentrale Voraussetzung für altersgerechtes Arbeiten sieht, denn Arbeitsdruck und Arbeitstempo haben sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und sind sehr belastenden Stressfaktoren. (IAB)
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Employer pay policies, public transfers and the retirement decisions of men and women in Denmark (2004)
Zitatform
Epstein, Gil S. & Shmuel Nitzan (2004): Employer pay policies, public transfers and the retirement decisions of men and women in Denmark. In: European Economic Review, Jg. 48, H. 1, S. 201-210. DOI:10.1016/S0014-2921(02)00261-1
Abstract
"The empirical retirement literature measures individual responses to variations in income flows due to public transfers, private individual or employer-provided pensions. We estimate a model accounting for the incentive effects from these sources. A dynamic structural model is extended to allow both individual and employer heterogeneity. This is applied to a Danish matched panel of workers and establishments, spanning a period of reforms to a public early retirement programme. Employer-specific compensation is found to be an important determinant of work and retirement income flows. Employer effects on retirement age are only found among sub-samples where access to public transfers is limited." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do pensions impede phased retirement? (2004)
Zitatform
Even, William E. & David A. Macpherson (2004): Do pensions impede phased retirement? (IZA discussion paper 1353), Bonn, 37 S.
Abstract
"Many workers reveal a preference for a gradual reduction in work hours as they approach retirement ('phased retirement'), rather than a sudden change from full-time work to full-time retirement. Pension regulations may impede phased retirement without a switch of employers by prohibiting access to pension assets. This study uses Health and Retirement Survey data to investigate the extent to which a gradual reduction in work hours is made difficult by pensions, particularly defined benefit plans. The study also explores other possible impediments to phased retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mehr Beschäftigung für Ältere: Lehren aus dem Ausland (2004)
Funk, Lothar;Zitatform
Funk, Lothar (2004): Mehr Beschäftigung für Ältere. Lehren aus dem Ausland. (IW-Positionen 08), Köln, S. 1-64.
Abstract
"Von 100 Einwohnern im Alter von 55 bis 64 Jahren waren in Deutschland im Jahr 2002 nur noch 38,4 Prozent beschäftigt. Das sind deutlich weniger als vor dreißig Jahren, als noch fast 50 Prozent erwerbstätig waren. Die Entwicklung in einer Reihe von Ländern zeigt, dass es möglich ist, höhere Erwerbstätigenquoten Älterer zu erreichen. Ausgehend von einem teilweise ähnlich geringen Niveau wie in Deutschland steigerten sie in wenigen Jahren die Erwerbstätigkeit Älterer erheblich. Hieraus lassen sich wesentliche Bedingungen für mehr Beschäftigung Älterer ableiten: Erstens könnten die Rentensysteme so gestaltet werden, dass ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben weniger leicht und finanziell unattraktiv für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist. Zweitens verhilft ein geringer Regelungsgrad bei den Arbeitsverhältnissen zu einer hohen Erwerbstätigkeit aller und vor allem auch Älterer. Drittens würden höhere Investitionen in das vorhandene Humankapital auch über das 45. Lebensjahr hinaus erheblich dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Employment opportunities for older wokers: a comparison of selected OECD countries (2004)
Funk, Lothar;Zitatform
Funk, Lothar (2004): Employment opportunities for older wokers. A comparison of selected OECD countries. In: CESifo DICE report, Jg. 2, H. 2, S. 22-33.
Abstract
Es werden die Anteile der Beschäftigten im Alter zwischen 55 und 64 Jahren für verschiedenen Länder gegenübergestellt und für den Zeitraum 1970 bis 2002 verglichen. Erfolgreiche Länder mir einem Anteil über 50 Prozent sind Schweden, Schweiz, USA, Dänemark und Großbritannien, während Irland, Finnland und die Niederlande zwar darunter liegen, aber in den letzten Jahren stark aufgeholt haben. Deutschland liegt mit nur 38,4 Prozent Beschäftigung Älterer für 2002 nach wie vor an letzter Stelle. Als Einflussfaktoren für höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer werden diskutiert: Möglichst weitgehende Deregulierung des Arbeitsmarktes; Anhebung des Ruhestandsalters durch Verringerung entsprechender finanzieller Anreize; Höhere Investitionen in Humankapital; Umstellungen der Arbeitszeitregelungen und Arbeitsorganisation. (IAB)
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Angleichung des Pensionsalters der Frauen an jenes der Männer bis 2030: Auswirkungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung (2004)
Guger, Alois; Mayrhuber, Christine;Zitatform
Guger, Alois & Christine Mayrhuber (2004): Angleichung des Pensionsalters der Frauen an jenes der Männer bis 2030. Auswirkungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte H. 11, S. 825-835.
Abstract
Die Zahl der Rentenübertritte erhöhte sich in Österreich in den letzten Jahren insbesondere wegen der Anhebung des Alters für die vorzeitige Rente. IN den kommenden Jahrzehnten wird die Entwicklung von der Abschaffung des Vorruhestandes und von der Angleichung des Rentenalters der Frauen an das der Männer geprägt sein. Diese Angleichung wurde 1992 beschlossen und muss 2033 abgeschlossen sein. Unter der Annahme, dass wegen der Abnahme der Zahl der Erwerbsfähigen in den nächsten Jahrzehnten der Arbeitsmarkt zusätzliche Arbeitskräfte aufnehmen kann, wird die Umsetzung dieser Maßnahme das Rentensystem entlasten. Wird der Angleichungsprozess um zehn Jahre vorgezogen, dann fallen die Effekte etwas geringer aus, setzen aber entsprechend früher ein. (IAB2)
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Who among white collar workers has a opportunity for phased retirement? (2004)
Hutchens, Robert M.; Grace-Martin, Karen;Zitatform
Hutchens, Robert M. & Karen Grace-Martin (2004): Who among white collar workers has a opportunity for phased retirement? (IZA discussion paper 1155), Bonn, 40 S.
Abstract
"Utilizing a new survey of employers, this paper examines how and why establishments differ in their willingness to permit an older full-time white-collar worker to take phased retirement. Phased retirement means that an older worker remains with his or her employer while gradually reducing work hours and effort. Although older workers often express an interest in phased retirement, actual occurrences are evidently rare. A possible explanation is that employers limit opportunities for phased retirement. The survey indicates that employers are often willing to permit phased retirement, but primarily as an informal arrangement. The results also indicate that opportunities for phased retirement are greater in establishments that employ part-time white-collar workers, allow job sharing, and have flexible starting times. Opportunities tend to be more limited in establishments where white collar workers are unionized, and where the establishment is part of a larger organization." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Early exit from the labour market through the unemployment pathway in Finland (2004)
Hytti, Helka;Zitatform
Hytti, Helka (2004): Early exit from the labour market through the unemployment pathway in Finland. In: European Societies, Jg. 6, H. 3, S. 265-297.
Abstract
"The focus of the study is on patterns of early exit from the labour market in Finland with a special emphasis on the unemployment pathway. The period under review extends from the early 1980s to the turn of the century. The data for the study were obtained from individual-level files formed by combining census data with statistical registries of social security. The study takes a comparative macro-level approach, with comparisons being made between different periods of time. The results are interpreted from the point of view of the connection between early exit, increasing economic openness and structural change in society. In the 1980s, utilization of the unemployment pathway in a given branch depended primarily on how open the branch was to international competition. In the deep economic recession of the 1990s rate of exit was highest in the branches with primarily a domestic focus, which were hardest hit by the recession. The exit rates were remarkably high also in the previously public-sector branches recently opened to competition. After the recession, in 1996-1998, adjustments to international competition seemed to explain a great deal of early exit behaviour. From a broader European perspective the Finnish unemployment pathway, combining economic competitiveness and social cohesion, can be seen as an example of the workability of the European social model. The capability of Finnish early exit policy for adjustment in the face of changing societal and international pressures was further proved in November 2001, when a broad-based agreement on changes in early exit and old age pension schemes was achieved by the labour market partners in line with general objectives put forward by the Government." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Reduction in the long-term unemployment of the elderly: a success story from Finland (2004)
Zitatform
Kyyrä, Tomi & Ralf A. Wilke (2004): Reduction in the long-term unemployment of the elderly. A success story from Finland. (ZEW discussion paper 2004-63), Mannheim, 34 S.
Abstract
"In European countries unemployment levels are typically higher and unemployment durations are often longer than in the United States. These unemployment differences have been the focus of much political and academic debate in recent years. The unemployment compensation system, with more generous benefit levels and longer entitlement periods, is often blamed to be responsible for much of the European unemployment problem. In this paper we show that this is indeed true for a large share of the long-term unemployment of the elderly in Finland. Among the European countries Finland has performed relatively poorly in terms of unemployment. As a consequence of the deep depression in the early 1990s, the Finnish unemployment rate peaked to almost 20 percent in 1994. Despite rapid economic growth over the latter part of the 1990s, unemployment has stuck at a high level and the fraction of the long-term unemployed has increased alarmingly. As in other European countries, such as Germany and France, the share of elderly long-term unemployed is large. The Finish unemployment tunnel scheme is often blamed to be responsible for that. This scheme allows the elderly unemployed to collect unemployment benefits up to the age of 60, when they can retire via a particular unemployment pension. In 1997 the eligibility age of this scheme was raised from 53 to 55. We consider changes in the risk of unemployment, unemployment durations, and the exit states before and after the reform. In the duration analysis a flexible treatment design is adopted by allowing for quantile treatment effects. We apply three different non- and semiparametric methods, which all produce robust and coherent results. After the reform the group aged 53-54 has a lower risk of unemployment, shorter unemployment durations, higher exit rates to employment and it is not anymore distinguishable from the group aged 50-52. We provide calculations of the expected save in unemployment benefit transfers due to the reform and found that it is in the range of 100 million euros per age cohort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Evaluating the effect of tax deductions on training (2004)
Zitatform
Leuven, Edwin & Hessel Oosterbeek (2004): Evaluating the effect of tax deductions on training. In: Journal of labor economics, Jg. 22, H. 2, S. 461-488.
Abstract
"Dutch employers can claim an extra tax deduction when they train employees older than age 40. This discontinuity in a firm's training cost is exploited to identify the tax deduction's effects on training participation and of training participation on wages. The results show that the training rate of workers just above age 40 is 15%20% higher than that of workers just below age 40. This difference mainly results from the postponement of training and is not a stimulating effect of the measure. The two-stage least squares estimate of the wage effect of training is not statistically different from zero." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work after the age of fifty: Switzerland in an international comparison (2004)
Luzzi, Giovanni Ferro; Sonnet, Anne;Zitatform
Luzzi, Giovanni Ferro & Anne Sonnet (2004): Work after the age of fifty. Switzerland in an international comparison. In: CESifo DICE report, Jg. 2, H. 4, S. 54-58.
Abstract
Das effektive und offizielle Renteneintrittsalter in der Schweiz ist bei Männern mit rund 65 Jahren verhältnismäßig hoch (vergleichsweise in Deutschland: offiziell 65 Jahre, effektiv 61 Jahre). Das hat zur Folge, dass die Beschäftigungsrate der älteren Arbeitnehmer in der Schweiz sehr hoch ist (in der OECD nur übertroffen von Island, Norwegen und Schweden). Diese positive Situation wird allerdings dadurch relativiert, dass viele der zwischen 50- und 64-Jährigen lediglich einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Es wird bemängelt, dass in der Schweiz ein System des lebenslangen Lernens fehlt und kontinuierliche Weiterbildung am Arbeitsplatz nicht den Älteren zugute kommt. (IAB)
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Wie kann die Arbeitslosigkeit von Älteren reduziert werden?: eine Erfolgsgeschichte aus Finnland (2004)
Zitatform
Lüdemann, Elke & Ralf A. Wilke (2004): Wie kann die Arbeitslosigkeit von Älteren reduziert werden? Eine Erfolgsgeschichte aus Finnland. Mannheim, 9 S.
Abstract
"In Deutschland stellt die Langzeitarbeitslosigkeit der Älteren ein großes Problem dar. Den Ergebnissen von Fitzenberger und Wilke (2004) zufolge ist ein großer Teil der Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer auf Frühverrentung zurückzuführen. Im Rahmen der Hartz-Reformen wurde für ältere Arbeitslose eine Verkürzung der maximalen Bezugsdauer von Arbeitslosengeld auf 18 Monate beschlossen. Die neuen Regelungen treten jedoch erst nach längeren Übergangsfristen in Kraft. Kyyrä und Wilke (2004) untersuchen anhand von Daten aus Finnland, welche Auswirkungen durch die Hartz-Reformen zu erwarten sind. In Finnland wurden vergleichbare Reformen bereits vor einigen Jahren umgesetzt. Die Autoren finden positive Effekte auf die Langzeitarbeitslosigkeit von Älteren: Die von der Reform Betroffenen zeigen ein geringeres Risiko, arbeitslos zu werden sowie eine geringere Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu bleiben. Aus statistischer Sicht unterscheiden sich die Älteren in den untersuchten Fragestellungen nach der Reform nicht mehr von den etwas Jüngeren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ageing and the transition to retirement: a comparative analysis of European welfare states (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and the transition to retirement. A comparative analysis of European welfare states. (New perspectives on ageing and later life), Aldershot u.a.: Asgate, 295 S.
Abstract
"There are two conflicting trends in Europe: a demographic shift towards population ageing, and a massive decrease in the labour force participation of older workers (aged 50 years and over). This book offers a refined and authoritative understanding of these trends and the two socio-economic concerns of most European welfare states that have been re-enforced as a consequence. These are: the increasing costs for welfare states to finance 'pathways' from employment to official retirement, and the threat of labour market shortages in the near future as a result of both the ageing process and the early exit of older workers. A variety of new policy initiatives can be observed emerging from these changes in many European countries - this book examines the different welfare state arrangements in nine EU countries plus Hungary, Slovenia and Norway. It considers ways of integrating older workers in the labour market along with differing perspectives on the relation between ageing and work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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What happened to wage and non-employment structures during the "Dutch employment miracle"? (2004)
Zitatform
Puhani, Patrick A. (2004): What happened to wage and non-employment structures during the "Dutch employment miracle"? In: Applied economics quarterly, Jg. 50, H. 2, S. 209-230.
Abstract
Im Mittelpunkt des Papiers steht das niederländische Beschäftigungswunder. Untersucht wird Entwicklung von Beschäftigung, Lohn und Nichterwerbstätigkeit zwischen 1988 und 1998, einem Zeitraum, in dem sowohl Arbeitslosigkeits- und Nichterwerbstätigkeitsquoten deutlich gesunken sind. Überraschenderweise hat sich die Lohnstruktur trotz einer allgemeinen Lohndämpfung in diesem Zeitraum nicht signifikant geändert. Auch die Arbeitslosigkeitstrukturen haben sich nicht wesentlich gewandelt. Die Nichterwerbstätigkeit von Männern ist gestiegen, und die Nichterwerbstätigkeit älterer Arbeitnehmern ist infolge von Anreizen zum Berufsausstieg gewachsen. Während die Veränderung der Altersstruktur durch Vorruhestandregelungen erklärt werden kann, bleibt die Entwickung der Erträge, die aus Bildungsinvestitionen resultieren müssten, ein Rätsel. (IAB)
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Wege aus der Arbeitslosigkeit: der Trygghetsrad in Schweden (2004)
Sunter, Sabine; Darius, Elisabeth; Sundin, Jolit;Zitatform
Sunter, Sabine, Elisabeth Darius & Jolit Sundin (2004): Wege aus der Arbeitslosigkeit. Der Trygghetsrad in Schweden. In: Personalführung, Jg. 37, H. 7, S. 48-51.
Abstract
Der Trygghetsrad (TRR, Trygghet = Sicherheit) ist eine Stiftung, die vor 30 Jahren mit dem Ziel gegründet wurde, gekündigten Mitarbeitern bei der Neuorientierung zu helfen. Die von den Arbeitgebern und den Gewerkschaften getragene Einrichtung bietet Leistungen, die weit über die normaler Outplacement-Dienstleister hinausgehen. In der letzten Dekade hat der TRR 155.000 Klienten aus 20.000 Unternehmen betreut, 60000 Personen erhielten finanzielle Unterstützung. Die Einrichtung wirbt ferner mit folgenden Zahlen: 43 Prozent der Klienten, die eine neue Anstellung fanden, war über 50 Jahre alt; 89 Prozent fanden einen dauerhaften Job; 85 Prozent fanden eine vergleichbare oder bessere Position als im vorherigen Job. (IAB)
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Finnland, die Niederlande, Schweden und ihre Älterenpolitik (2004)
Vogt, Marion;Zitatform
Vogt, Marion (2004): Finnland, die Niederlande, Schweden und ihre Älterenpolitik. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 27, H. 1, S. 125-142.
Abstract
"Aufgrund der demografischen Prognosen wird es zu einer Alterung der Bevölkerung kommen. Für den Arbeitsmarkt bedeutet dies, dass sich die Erwerbsbevölkerung aus vielen Älteren und wenigen jungen Menschen zusammensetzen wird. Diese Vorhersage erfordert von den europäischen Regierungen einen neuen Umgang mit Älteren im Erwerbsleben. Einige der europäischen Länder haben bereits ihre Politik in Bezug auf ältere Arbeitnehmerlnnen verändert. Am Beispiel von Finnland, den Niederlanden und Schweden werden einige Maßnahmen dieser neuen Politik beschrieben. Im Vordergrund stehen dabei die Pensionsreformen, die Anpassung der Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse älterer Beschäftigter und die Reintegration von arbeitslosen Älteren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Politik und Maßnahmen für die Beschäftigung Älterer: Erfahrungen in den einzelnen EU-Ländern (2004)
Vogt, Marion;Zitatform
Vogt, Marion (2004): Politik und Maßnahmen für die Beschäftigung Älterer. Erfahrungen in den einzelnen EU-Ländern. (FORBA-Forschungsbericht 2003,09), Wien, 136 S.
Abstract
Der Forschungsbericht gibt eine Übersicht über Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Beschäftigungsquote von älteren Arbeitnehmern, die in ausgewählten Ländern der EU umgesetzt wurden. Unter Berücksichtigung der Entwicklungen des Arbeitsmarktes (allgemein und in Bezug auf die Älteren) werden Problemdiagnosen aus den einzelnen Ländern sowie die gesetzten Maßnahmen beschrieben, um diese dann hinsichtlich ihrer 'Erfolgskriterien' zu beurteilen. Im Mittelpunkt des Berichtes stehen Maßnahmen und Programme zur Beschäftigung Älterer in Finnland, den Niederlanden und Schweden. Die Wirkung von einzelnen Einflussfaktoren, die zur Erhöhung der Beschäftigungsquoten führen, können nicht extrahiert und exakt angegeben werden. Der Erhalt der Arbeitsfähigkeit - individuelle Ressourcen wie Kompetenzen und Fähigkeiten ebenso wie Gesundheit und Arbeitsbedingungen bis ins hohe Alter - ist die notwendige Voraussetzung für die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer/innen. Damit stellt die Ebene der Unternehmen den zentralen Ansatzpunkt dar. Age Management, betriebliche Gesundheitsförderung und altersgerechte Arbeitsbedingungen können als Eckpfeiler einer solchen Strategie gelten. Fazit: Insgesamt mahnen die Daten und Einschätzungen zur Vorsicht bei Aussagen über die Auswirkungen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auf die Beschäftigung von Älteren. (IAB)
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Vieillissement et politiques de l'emploi: Luxembourg (2004)
Zitatform
(2004): Vieillissement et politiques de l'emploi. Luxembourg. (Ageing and employment policies), Paris, 128 S. DOI:10.1787/9789264106130-fr
Abstract
Wie die meisten anderen OECD-Länder muss sich auch Luxemburg der demographischen Herausforderung einer alternden Erwerbsbevölkerung stellen. Da Luxemburg jedoch als kleines Land in hohem Maße von seinen Nachbarländern abhängig ist und sich die Erwerbsbevölkerung in Luxemburg aus einheimischen und ausländischen Arbeitskräften zusammensetzt, müssen Prognosen zur Altersentwicklung auch Arbeitskräftemigration mit berücksichtigen. Ähnlich wie in anderen OECD-Ländern sollen Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer geschaffen werden, und auf der Seite des Arbeitskräfteangebots sollen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen zu beseitigt werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Abkehr von der Vorruhestandskultur zur. Außerdem soll die Beschäftigungsfähigkeit älterer Menschen und eine altersfreundlichen Einstellungspraxis der Unternehmen gefördert werden. (IAB)
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Ageing and employment policies: Japan (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Japan. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264106475-en
Abstract
Verglichen mit anderen OECD-Ländern hat Japan hat eine der ältesten Bevölkerungen. Mehr als ein Drittel der japanischen Bevölkerung wird im Jahre 2050 vermutlich 65 Jahre alt oder älter sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Japan untersucht. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden. In Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage nach älteren Abeitskräften müssen Anreize zur Beschäftigung geschaffen werden. Die Struktur des Rentenversicherungssystems und anderer Arrangements sozialer Sicherung werden vorgestellt, und ihre Auswirkung auf die Arbeits- und Ruhestandsentscheidungen älterer Arbeitnehmer werden diskutiert. In Hinblick auf Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer werden Weiterbildung, Förderungsprogramme, die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Vermittlung älterer Arbeitnehmer eine zentrale Rolle spielen. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Norway (2004)
Zitatform
(2004): Ageing and employment policies. Norway. (Ageing and employment policies), Paris, 124 S. DOI:10.1787/9789264020467-en
Abstract
Während im Jahr 2000 ein Siebtel der norwegischen Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter ist, wird voraussichtlich im Jahr 2050 ein Viertel der Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Norwegen untersucht. Die hohe Erwerbsbeteiliung älterer Arbeitnehmer und die geringe Arbeitslosigkeit sollen auch in Zukunft erhalten werden. Anreize sollen die Inaktivität unter älteren Menschen reduzieren. Die derzeitigen Systeme der Alters-, Invaliditäts- und Arbeitslosensicherung sind sowohl großzügig als auch leicht zugänglich und werden deshalb oft in Anspruch genommen. Eine Reform der sozialen Sicherung soll die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, senken. Gleichzeitig sollen mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer geschaffen werden. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)
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Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Italy (2004)
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(2004): Ageing and employment policies. Italy. (Ageing and employment policies), Paris, 129 S. DOI:10.1787/9789264017047-en
Abstract
Die Bevölkerungen Italiens ist eine der ältesten in der OECD: 30 Prozent der italienischen Bevölkerung war im Jahre 2000 65 Jahre alt oder älter, im Jahre 2050 werden es vermutlich doppelt so viele sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Italien untersucht. Die Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer liegt mit 56 Prozent für Männer und 27 Prozent für Frauen unter dem OECD-Durchschnitt. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden; in Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage muss die Beschäftigungsfähigkeit älterer Abeitskräfte gefördert werden. Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer sollen mit ihrer sozialer Sicherung kombiniert werden. Ein zentrale Rolle spielen dabei die Rentenreformen der 1990er Jahre. (IAB)
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Ageing and employment policies: United Kingdom (2004)
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(2004): Ageing and employment policies. United Kingdom. (Ageing and employment policies), Paris, 150 S. DOI:10.1787/9789264016231-en
Abstract
Wie in vielen OECD-Ländern steigt auch in Großbritannien die Lebenserwartung, während die Fertilität einem historischen Tief entgegen geht. Im Jahre 2050 wird der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen von heute 27 auf 47 Prozent steigen. Das Arbeitskräftepotential wird für die nächsten 50 Jahre mehr oder weniger stagnieren, wenn nicht der Anteil der Älteren am Arbeitsmarkt erhöht werden kann. Auf diesem Hintergrund werden die notwendigen Reformen auf den Gebieten Sozialversicherungssystem, Rentenversicherung, Arbeitsanreize für ältere Arbeitnehmer, Senkung der Arbeitskosten sowie Ausbildung für ältere Arbeitnehmer dargestellt und entsprechende Empfehlungen gegeben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Abbau von Diskriminierungen älterer Beschäftigter zu sowie einer stärkeren Realisierung flexibler Arbeitsmöglichkeiten für diesen Personenkreis. (IAB)
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Ageing and employment policies: Czech Republic (2004)
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(2004): Ageing and employment policies. Czech Republic. (Ageing and employment policies), Paris, 116 S. DOI:10.1787/9789264016620-en
Abstract
Der Prozess der Überalterung der Bevölkerung ist in der Tschechischen Republik ausgeprägter als in den meisten anderen OECD-Staaten. Seit den frühen 1990er Jahren sinkt die Geburtenrat rapide und ist heute eine der niedrigsten der Welt. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung und der Anteil der über 65jährigen wird im Jahre 2025 im Vergleich zu der Bevölkerung zwischen 20 und 64 Jahren einen Anteil von 40 Prozent und 2050 von zwei Dritteln erreichen. Dies ist neben Japan der höchste Wert in der OECD. Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass ältere Arbeitnehmer immer früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden. 2002 befinden sich über 54 Prozent der 60jährigen Männer und nahezu 60 Prozent der 56jährigen Frauen im Ruhestand. Vor diesem Hintergrund wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in der Tschechischen Republik untersucht. Um den sozioökonomischen Folgen der Überalterung der Bevölkerung zu begegnen, wird es entscheidend darauf ankommen, die Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer zu verbessern. Dazu müssen die Systeme der sozialen Sicherung so reformiert werden, dass die Anreize, sie früh in Anspruch zu nehmen, wegfallen und gleichzeitig Anreize zur Beschäftigung geschaffen werden. Beschäftigungsbarrieren für ältere Arbeitnehmer müssen beseitigt werden und gleichzeitig muss die Beschäftigungsförderung in Form von Weiterbildung, Förderungsprogrammen, der Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Vermittlung älterer Arbeitnehmer eine zentrale Rolle spielen. (IAB)
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Ageing and employment policies: Finland (2004)
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(2004): Ageing and employment policies. Finland. (Ageing and employment policies), Paris, 126 S. DOI:10.1787/9789264020313-en
Abstract
Der finnische Bevölkerung über 65 Jahren wird von 15 Prozent im Jahre 2000 auf 25 Prozent im Jahre 2025 steigen und 2050 28 Prozent erreichen. Damit altert die finnische Bevölkerung schneller als in anderen OECD-Ländern. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer untersucht. Auffällig ist der Geschlechterunterschied in Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung: sie liegt bei Frauen über 50 Jahren deutliche höher als bei Männern. Neben der Erhöhung der Erwerbsbeteilung älterer Männer ist die Reduzierung von Arbeitslosigkeit und Inaktivität durch Anreize ein weiteres Ziel. Die Struktur des Sozialversicherungssystems, vor allem der Arbeitslosenversicherung und des Rentenssystems, und Daten zu Erwerbsunfähigkeits- und Frührenten sowie Vorruhestand werden vorgestellt. Politisches Ziel in Finnland ist es, die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, zu senken und gleichzeitig mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu schaffen. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)
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Ageing and employment policies: Korea (2004)
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(2004): Ageing and employment policies. Korea. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264017382-en
Abstract
"In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. Little is known about what countries have been doing or should be doing in these areas. This report on Korea contains a survey of the main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work to welfare: how men become detached from the labour market (2003)
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Alcock, Pete, Christina Beatty, Stephen Fothergill, Rob MacMillan & Sue Yeandle (2003): Work to welfare. How men become detached from the labour market. Cambridge u.a.: Cambridge University Press, 291 S.
Abstract
"This book provides a new perspective on joblessness among men. During the last twenty years vast numbers of men of working age have moved completely out of the labour market into 'early retirement' or 'long-term sickness' and to take on new roles in the household. These trends stand in stark contrast to rising labour market participation among women. Based on an unprecedented range of new research on the detached male workforce in the UK, and located within an international context, the book offers a detailed exploration of the varied financial, family and health circumstances 'detached men' are living in. It also challenges conventional assumptions about the boundaries between unemployment, sickness and retirement and the true health of the labour market.
Inhaltsverzeichnis:
Part I. The Context for Labour Market Detachment: 1. The UK labour market; 2. The international context; 3. The benefits system;
Part II. New Evidence from the UK: 4. The detached male workforce; 5. Incapacity benefit and unemployment; 6. The over 50s; 7. Family, life course and labour market detachment; 8. The role of health in labour market detachment; 9. Getting by; 10. Back to work?;
Part III. The Policy Implications: 11. New roles, new deal; Appendix: Research methodology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Phasing into retirement (2003)
Zitatform
Allen, Steven G., Robert L. Clark & Linda S. Ghent (2003): Phasing into retirement. (NBER working paper 9779), Cambridge, Mass., 30 S. DOI:10.3386/w9779
Abstract
"Employers have been launching phased retirement programs to help workers navigate the transition from work to retirement more effectively. This paper examines the experience of the phased retirement system for tenured faculty in the University of North Carolina system. After phased retirement was introduced, there was a sizable increase in the overall separation rate in the system. A multinomial logit model of the retirement decision as a function of pension incentives, employee performance, demographics, and campus characteristics is developed. The key empirical result is that the odds of entering phased retirement are strongly and inversely related to employee performance, as measured by recent pay increases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Ageing and work in Europe: strategies at company level and public policies in selected European countries (2003)
Buck, Hartmut; Dworschak, Bernd;Zitatform
Buck, Hartmut & Bernd Dworschak (Hrsg.) (2003): Ageing and work in Europe. Strategies at company level and public policies in selected European countries. (Demographie und Erwerbsarbeit), Stuttgart, 117 S.
Abstract
Berichtet wird über einen internationalen Workshop zum Thema "Alter und Arbeit in Europa, der im September 2002 in Bonn stattfand. Ziel des Workshops war, Lösungen für Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation derart zu gestalten, dass ältere Arbeitnehmer über eine lange Zeit Beschäftigung finden und im Arbeitsprozess integriert sind. Es werden praktische Lösungen auf der Unternehmensebene entwickelt. In einer Bestandsaufnahme werden die unterschiedlichen Problemlagen und Strategien bezüglich älterer Arbeitnehmer in Ländern der EU - Deutschland, Finnland, Niederlande, Portugal, Großbritannien und Österreich - dargelegt. Der demographische Wandel erfasst alle europäischen Länder. Es gibt jedoch Unterschiede in verschiedenen Regionen und Arbeitsfeldern. So ist z.B. schon heute deutlich, dass in Deutschland das Problem des demographischen Wandels in Ostdeutschland früher und fühlbarer auftreten wird als in Westdeutschland. Auf europäischer Ebene erfordert das Problem eine gesamteuropäische Lösung. (IAB)
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Assessing anti-ageism routes to older worker re-engagement (2003)
Duncan, Colin;Zitatform
Duncan, Colin (2003): Assessing anti-ageism routes to older worker re-engagement. In: Work, employment and society, Jg. 17, H. 1, S. 101-120. DOI:10.1177/0950017003017001265
Abstract
"Measures that challenge ageism in employment are among the most prominent policy approaches towards reversing the dramatic decline over the last two decades in the labour market participation of older workers in developed economies. In Britain, such measures have evolved through three related phases: the 'business case' approach; equality routes, incorporating equal opportunities and diversity policies; and progress towards anti-age discrimination legislation. Discriminatory attitudes displayed by employers have been overemphasized in explaining early exit from the labour market. Paradoxically, targeting such prejudice and ignorance through the business case approach has narrowed the scope for challenging more covert forms of ageism in employment. Nor is age easily incorporated into equal opportunities and diversity agendas in effective ways. Moreover, legislation will need to depart significantly from the principles underlying voluntary approaches if it is to be successful. The ambiguity and fluidity of the ageism concept also allow scope for opportunistic responses on the part of labour market actors that can be detrimental to the interests of older workers, and preoccupation with ageism may therefore act to impede progress towards more targeted, co-ordinated and effective policy responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer: internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen (2003)
Funk, Lothar; Seyda, Susanne; Waas, Bernd; Birk, Rolf; Klös, Hans-Peter;Zitatform
Funk, Lothar, Hans-Peter Klös, Susanne Seyda, Rolf Birk & Bernd Waas (2003): Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer. Internationaler Vergleich und Handlungsempfehlungen. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 229 S.
Abstract
Die Autoren untersuchen in einem internationalen Vergleich, welche gesetzlichen und tarifrechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigungspolitisch erfolgreiche Länder geschaffen haben, um die Berufstätigkeit älterer Arbeitnehmer und die Reintegration älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmark zu fördern. Die Länderstudien beziehen sich neben Deutschland auf die Schweiz, die USA, Dänemark, Großbritannien, Irland, Finnland und die Niederlande. Die volkswirtschaftlichen Effekte der geringen Alterserwerbstätigkeit in Deutschland wie Belastung der sozialen Sicherungssysteme und entgangene Wertschöpfungspotenziale werden abgeschätzt. Als Anregungen von ausländischen Systemen werden Anreize zur Frühverrentung, Flexibilität des Arbeitsmarktes sowie Humankapitalbildung und lebensbegleitendes Lernen diskutiert. Empfehlungen für die Tarif-, Sozial-, Regulierungs- und Qualifizierungspolitik werden gegeben. (IAB)
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Early retirement and economic incentives: evidence from a quasi-natural experiment (2003)
Roed, Knut; Haugen, Fredrik;Zitatform
Roed, Knut & Fredrik Haugen (2003): Early retirement and economic incentives. Evidence from a quasi-natural experiment. In: Labour, Jg. 17, H. 2, S. 203-228.
Abstract
"During the 1990s, a new subsidized early retirement option was assigned quasi-randomly to two-thirds of Norwegian elderly workers. The authors use this 'natural experiment' to evaluate how economic incentives affect retirement behaviour. The new retirement option reduced employment substantially, and this effect escalated over time. It did not substitute for disability pension or long-term unemployment, and approximately two out of three retirees would have stayed employed without it. Subsidized retirement was primarily voluntary, but there is also some evidence that firms took advantage of the retirement programme to 'push out' excess workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Vieillissement et politiques de l'emploi: Belgique (2003)
Zitatform
(2003): Vieillissement et politiques de l'emploi. Belgique. (Ageing and employment policies), Paris, 143 S. DOI:10.1787/9789264100664-fr
Abstract
Wie die meisten anderen OECD-Länder muss sich auch Belgien der demographischen Herausforderung einer alternden Erwerbsbevölkerung stellen. Im Jahre 2050 wird der Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind von heute 25 auf 50 Prozent steigen. Zugleich ist das Rentenalter in Belgien - mit 58,4 Jahren bei Männern und 56,9 Jahren bei Frauen - das niedrigste in der OECD. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, ob der zur Bewältigung des Einkommenstransfer von der erwerbstätigen zur nicht erwerbstätigen Bevölkerung eingerichtete 'fonds de viellissement' ausreichend sein wird. Es sind politische Konzpte notwendig, um Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu schaffen, und um auf der Seite des Arbeitskräfteangebots Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen zu beseitigen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Abkehr von der Vorruhestandskultur zu. Außerdem soll die Beschäftigungsfähigkeit älterer Menschen und eine altersfreundlichen Einstellungspraxis der belgischen Unternehmen gefördert werden. (IAB)
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Ageing and employment policies: Sweden (2003)
Zitatform
(2003): Ageing and employment policies. Sweden. (Ageing and employment policies), Paris, 115 S. DOI:10.1787/9789264199972-en
Abstract
Angesichts der rapide zunehmenden Alterung der Gesellschaft wird die Förderung von Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen immer wichtiger. Die Ansätze zur Rentenreform und Frühverrentung reichen nicht aus, um den Beschäftigtenanteil älterer Menschen zu erhöhen oder die Risiken des Arbeitskräftemangels zu beheben. Maßnahmen von Regierungen und Unternehmen sollten darauf zielen, Diskriminierungen zu beseitigen und die Arbeitsbedingungen für disen Kreis der Arbeitnehmer zu verbessern. In dem vorliegenden Report werden die entsprechenden organisatorischen und politischen Maßnahmen für Schweden zusammengestellt. Auf dem Hintergrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation (mit einem überdurchschnittlichen Anteil von Beschäftigten im Alter zwischen 50 und 64 Jahren im Vergleich zu 20 anderen OECD-Ländern) werden Anreize zur Arbeitsaufnahme Älterer (wie Teilrenten), Entlohnungsmodelle, spezielle Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsprogramme erläutert. (IAB)
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Ageing and employment policies: Spain (2003)
Zitatform
(2003): Ageing and employment policies. Spain. (Ageing and employment policies), Bielefeld, 119 S. DOI:10.1787/9789264105751-en
Abstract
Dargestellt werden die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Spanien (Arbeitslosigkeit, Beschäftigung, Geschlechterverteilung), die Sozialleistungen (Rentensystem, private Altersvorsorge, Frühverrentung und Alternativen dazu), Arbeitsschutz- und Lohnabkommen sowie Arbeitsmarktprogramme für Ältere. Da Spanien eine weltweit sehr geringe Fertilität besitzt und gleichzeitig die Lebenserwartung stetig steigt, stellt die Alterung der Gesellschaft eine Herausforderung für die Zukunft dar. Um 2050 wird der Anteil der 50- bis 64-Jährigen von heute 62% auf voraussichtlich 50% gesunken sein. Eine Reihe von Maßnahmen zum Anreiz für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer wird vorgestellt und diskutiert. (IAB)
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Vieillissement et politiques de l'emploi: Suisse (2003)
Zitatform
(2003): Vieillissement et politiques de l'emploi. Suisse. (Ageing and employment policies), Paris, 123 S. DOI:10.1787/9789264102583-fr
Abstract
Wie andere OECD-Staaten muss sich auch die Schweiz den demographischen Herausforderungen, die sich aus dem Alterungsprozess der Gesellschaft ergeben, stellen. Im Jahre 2050 wird die Zahl der über 65jährigen einen Anteil von 43 Prozent der Bevölkerung von 20 bis 64 Jahren ausmachen im Vergleich zu 25 Prozent im Jahre 2000. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarksituation älterer Arbeitnehmer in der Schweiz untersucht. Aktuell ist die Beschäftigungsrate älterer Arbeitnehmer in der Schweiz im internationalen Vergleich hoch; sie liegt in der OECD hinter Island an zweiter Stelle. Trotz der wirtschaftlichen Stagnation der 1990er Jahre und dem Trend zum vorzeitigen Ruhestand ist die Beschäftigungsrate der Männer nur leicht gesunken und die der Frauen weiterhin kontinuierlich gestiegen. Angesichts sinkender wirtschaftlicher Dynamik wird es darauf ankommen, die Arbeitsproduktivität älterer Arbeitnehmer zu erhöhen, indem ihre Fähigkeiten gefördert werden und die Qualität ihrer Arbeitsplätze verbessert wird. Zu den notwendigen Arbeitsmarktreformen gehört auch die Koordinierung der Institutionen der sozialen Sicherung mit dem Ziel, die Perspektiven älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt durch Beschäftigungsanreize für Arbeitgeber, spezifische Förderungsprogramme, die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und öffentliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu verbessern. (IAB)
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The National Programme on Ageing Workers: evaluation (2002)
Arnkil, Robert; Hietikko, Merja; Rissanen, Pekka; Spangar, Timo; Mattila, Kati; Nieminen, Jarmo;Zitatform
Arnkil, Robert, Merja Hietikko, Kati Mattila, Jarmo Nieminen, Pekka Rissanen & Timo Spangar (2002): The National Programme on Ageing Workers. Evaluation. (Reports of the Ministry of Social Affairs and Health 2002-05), Helsinki, 44 S.
Abstract
"The report deals with the results of the National Programme on Ageing Workers, gathered from its central target areas. The report does not describe the implementation and administration of the programme. Concerning the implementation, such aspects as co-operation, networking and learning structures were evaluated. The evaluation is included in the summary presented in chapter five of the report. The external evaluation of the Programme on Ageing Workers was carried out by Social Development Co Ltd. The evaluation is based on the follow-up material and evaluation material produced by the programme, as well as special interviews and observations made by the evaluator about the developments of the programme. Additionally, the material collected in connection with the international peer review was utilised." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender differences in early retirement behaviour (2002)
Zitatform
Dahl, Svenn-Age, Oivind Anti Nilsen & Kjell Vaage (2002): Gender differences in early retirement behaviour. (IZA discussion paper 522), Bonn, 32 S.
Abstract
"In this paper we analyse early retirement for men and women focusing on family characteristics such as marital status, spouse income and wealth, and spouses' labour market status. The female participation rate is high in Norway, implying that the country is particularly suitable for the study of gender differences in the early retirement behaviour. At our disposal we have administrative data that include information on individuals aged between 55 and 61 years in 1989. The individuals are followed until the end of 1995, with the aim of determining the predictors of different early retirement states. The results of a competing risk model indicate that women are less likely to take early retirement compared to men and that these differences are due to both different characteristics and different behaviour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Early-retirement reform *can it and will it work? (2002)
Zitatform
Dalen, Hendrik P. van & Kène Henkens (2002): Early-retirement reform *can it and will it work? In: Ageing and society, Jg. 22, H. 2, S. 209-231. DOI:10.1017/S0144686X02008656
Abstract
"Early retirement from the labour force has become standard practice for most employees in the industrialised world. However, as a result of the rising costs of early-retirement schemes, curbing the outflow of older workers from the labour force has become a central government policy objective. Early-retirement reforms under which benefits are financed on a more actuarially neutral basis are currently being implemented in The Netherlands. At present it is not clear how older workers will react to these policy reforms. In this article we examine the extent to which (Dutch) older workers are inclined to change their retirement intentions in response to new early-retirement arrangements. On the basis of a labour market and a population survey we examine retirement intentions under alternative early-retirement policies. The overall conclusion is that the retirement reform may lead to a substantial delay of the retirement date, but that in practice factors other than financial incentives are powerfully at work. This is also reflected in the long-run early-retirement trend. This trend presents demographers and economists with a puzzle, because while a break can be identified in the time series, it set in before the early-retirement reforms were put into practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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New policies for older workers (2002)
Zitatform
Taylor, Philip (2002): New policies for older workers. (Transitions after 50 series), Bristol: Policy Press, 45 S.
Abstract
"Against a background of population ageing, policy makers in the majority of industrialised countries are developing policies aimed at extending working life and promoting the benefits of employing older workers. This report reviews developments in several countries and offers recommendations for public policy. Based on a review of recent literature and interviews with experts in Australia, Finland, Germany, Japan, The Netherlands and the USA, this report will be invaluable reading for policy makers, practitioners and campaigners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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National Programme for Ageing Workers: presentation and assessment of the policy by an independent expert as a basis for the rewiew by peer countries (2001)
Arnkil, Robert; Nieminen, Jarma;Zitatform
Arnkil, Robert & Jarma Nieminen (2001): National Programme for Ageing Workers. Presentation and assessment of the policy by an independent expert as a basis for the rewiew by peer countries. Helsinki, 16 S.
Abstract
Auf der Basis einer Analyse des Arbeitsmarktes für ältere Arbeitnehmer und der sich abzeichnenden zukünftigen Entwicklung hat Finnland ein nationales Programm für ältere Arbeitnehmer in Kraft gesetzt, um den Herausforderungen des strukturellen Wandels der Erwerbsbevölkerung und der sich verschlechternden Stellung älterer Menschen am Arbeitsmarkt zu begegnen. Hauptziel des Programms ist die Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer. Zu den Maßnahmen gehört die Förderung der Beschäftigung von Arbeitnehmern im Alter von 45 bis 64, um das Eintrittsalter in den Ruhestand zu erhöhen. Der Beitrag untersucht, ob das Programm bezogen auf den finnischen Kontext sinnvoll ist, ob es positive Resultate gezeitigt hat, ob man von einem innovativen Ansatz sprechen und wie seine Nachhaltigkeit gesichert werden kann. Auf einer Skala von Null bis drei werden diese Fragen im Durchschnitt mit zwei (= gut) beantwortet. Der Beitrag kommt daher zu dem Schluss, dass es sich bei dem Programm um eine sinnvolle Maßnahme handelt, die gute Ergebnisse vorweisen kann, in Maßen innovativ und auf Nachhaltigkeit angelegt ist. Das Programm bedeutet keinen Paradigmenwechsel im Sinne eines 'Kulturwandels', bietet aber eine gute Grundlage zur Erreichung des definierten Ziels. (IAB)
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Follow-up report on the Programme for Ageing Workers 2000 (2001)
Myhrmann, Rolf;Zitatform
Myhrmann, Rolf (2001): Follow-up report on the Programme for Ageing Workers 2000. Helsinki, 42 S.
Abstract
"Economic growth is dependent on the labour force, total capital and technological development. The total capital can be divided into material, human and social capital. Human capital is a fundamental condition for economic growth, but it is not sufficient. Economic incentives must support employment and the development of human capital. The incentives are determined as a result of the social capital of society. Behind the National Programme for Ageing Workers lie the greying population and the low level of employment among older persons. The large differences in education between generations and a favourable age structure have caused the emergence of early ways out of work life. These ways out have been created in order to solve an emergency situation and are contradictory to the long-term aims. This has brought society attitude problems. Even those who have the capacity to continue want to take early retirement pension. The aim of the National Programme for Ageing Workers is that work ability is maintained past working life age so that employees want to stay in the work life and the employers want to keep them employed until retirement age. Measures of the National Programme for Ageing Workers include research and development projects, education and educational materials and information. These measures strive to create good practices for the work life and in this way to strengthen individual resources and the social capital of society in order to maintain employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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