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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "geografischer Bezug"
  • Literaturhinweis

    Gradual retirement, financial incentives, and labour supply of older workers: evidence from a stated preference analysis (2015)

    Elsayed, Ahmed ; Fouarge, Didier ; Grip, Andries de; Montizaan, Raymond ;

    Zitatform

    Elsayed, Ahmed, Andries de Grip, Didier Fouarge & Raymond Montizaan (2015): Gradual retirement, financial incentives, and labour supply of older workers. Evidence from a stated preference analysis. (IZA discussion paper 9430), Bonn, 39 S.

    Abstract

    "Using data from a stated preferences experiment in the Netherlands, we find that replacing full-time pension schemes with schemes that offer gradual retirement opportunities induce workers to retire one year later on average. Total life-time labour supply, however, decreases with 3.4 months because the positive effect of delayed retirement on labour supply is cancelled out by the reduction in working hours before full retirement. The impact of gradual retirement schemes is, however, heterogeneous across groups of workers. Workers with non-routine job tasks retire at a later age when they can gradually retire. Financial incentives, either in terms of changing pension income or the price of leisure, also affect the expected retirement age, but the impact of these financial incentives does not differ with the possibility of gradual retirement. Finally, we find that gradual retirement is not a preferred option among workers as the large majority still prefers full retirement. This especially holds for workers with a lower wage and those with higher life expectancy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tätigkeitsbezogene Frührentensysteme in Europa: die Bewertung besonderer beruflicher Belastungen (2015)

    Friedenstab, Carolin; Schulz-Weidner, Wolfgang; Väänänen, Niko;

    Zitatform

    Friedenstab, Carolin, Wolfgang Schulz-Weidner & Niko Väänänen (2015): Tätigkeitsbezogene Frührentensysteme in Europa. Die Bewertung besonderer beruflicher Belastungen. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 70, H. 3, S. 183-199.

    Abstract

    "Im europäischen Vergleich der Alterssicherungssysteme spielen Sonderregelungen für 'schwere Berufe' immer noch - oder teilweise inzwischen wieder - eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Vor allem sollen sie den Betroffenen unter bestimmten Voraussetzungen einen vorgezogenen Übergang in den Ruhestand ermöglichen - mit oder ohne Abschläge. Der vorliegende Beitrag gibt zunächst einen exemplarischen, das heißt keineswegs kompletten Überblick über einschlägige europäische Entwicklungen. Anschließend werden aus finnischer Sicht die grundsätzlichen und administrativen Probleme dargestellt, die mit der Einführung eines entsprechenden Systems einhergehen. Sie geben Anlass zur Forderung, anstatt des 'Exits Vorruhestand' lieber unter Einsatz aller Akteure ein Verbleiben im Arbeitsmarkt zu fördern. Dass aber auch dieser Ansatz jedenfalls in der Praxis auf seine Grenzen stoßen kann, zeigt abschließend eine von der EU-Kommission geförderte gewerkschaftliche Studie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Regulierung des Übergangs von der Erwerbsphase in den Ruhestand (2015)

    Fröhler, Norbert;

    Zitatform

    Fröhler, Norbert (2015): Betriebliche Regulierung des Übergangs von der Erwerbsphase in den Ruhestand. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 2, S. 86-107. DOI:10.5771/0342-300X-2015-2-86

    Abstract

    "Die 'Rente mit 63' hat es deutlich gemacht: Nach zwei Jahrzehnten der Einschränkung des Vorruhestands und der Anhebung der Altersgrenzen ist die flexible Gestaltung des Rentenübergangs wieder Teil der politischen Agenda. Entgegen dem Anschein stehen dabei jedoch nicht gesetzliche, sondern tarifliche und betriebliche Übergangsoptionen im Zentrum des staatlichen Regulierungsinteresses. Diese Steuerungsstrategie basiert auf der Annahme hinreichender Handlungsfähigkeit und -bereitschaft der Arbeitsmarktparteien. Die Analyse des betrieblichen Rentenübergangs zeichnet jedoch ein anderes Bild: ein begrenztes und sinkendes Angebot an Übergangsoptionen, eine hohe und zunehmende Diversität der Übergangsbedingungen und eine starke und steigende Selektivität der Zugangschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Rente ab 63 Jahren nach langjährigen Beitragszeiten auf den Arbeitsmarkt: Berichtsmonat: Oktober 2015. Hintergrundinformation (2015)

    Hartmann, Michael; Reimer, Kim;

    Zitatform

    Hartmann, Michael & Kim Reimer (2015): Auswirkungen der Rente ab 63 Jahren nach langjährigen Beitragszeiten auf den Arbeitsmarkt. Berichtsmonat: Oktober 2015. Hintergrundinformation. Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Zum 1. Juli 2014 trat das Gesetz über Leistungsverbesserung in der Rentenversicherung in Kraft. Das Gesetz ermöglicht langjährig Versicherten, die das 63. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 45 Beitragsjahre vorweisen können, abschlagsfrei in Altersrente zu gehen. Die deutsche Rentenversicherung hat in der zweiten Jahreshälfte 2014 etwa 136.000 entsprechende Rentenzugänge registriert. Diese Hintergrundinformation erlaubt eine erste Einschätzung darüber, in welchem Umfang sich die Möglichkeit, früher aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt.
    Mit Daten aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit kann gezeigt werden, wie sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der betroffenen Altersgruppe ab 63 Lebensjahren entwickelt hat. Angaben zur Beschäftigung liegen bis zum 30. Juni 2015 vor. Die Daten sind noch vorläufig und wurden auf Basis von Ergebnissen mit 2-monatiger Wartezeit hochgerechnet. Detailliertere Ergebnisse auf Basis der endgültigen Werte liegen quartalsweise vor und haben eine Wartezeit von 6 Monaten.
    In den Statistiken zu den Arbeitsuchenden und den Arbeitslosen können Personen in der betroffenen Altersgruppen danach unterschieden werden, ob sie ihre Arbeitslosigkeit oder ihre Arbeitsuche mit dem Abgangsgrund 'Ausscheiden aus dem Erwerbsleben' beendet haben. Es wird unterstellt, dass in dieser Altersgruppe der Abgangsgrund 'Ausscheiden aus dem Erwerbsleben' dem Beginn des Bezugs von Altersruhegeld entspricht. Darüber hinaus können in den Statistiken zu Empfängern von Arbeitslosengeld Abgänge mit dem Beendigungsgrund 'Altersrente' identifiziert werden; Angaben stehen dort nach 2 Monaten Wartezeit zur Verfügung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local economic strategies for ageing labour markets: the Canadian Targeted Initiative for Older Workers in Fort St. James, British Columbia (2015)

    Hicks, Peter ;

    Zitatform

    Hicks, Peter (2015): Local economic strategies for ageing labour markets. The Canadian Targeted Initiative for Older Workers in Fort St. James, British Columbia. (OECD Local Economic and Employment Development (LEED) Papers 2015,03), Paris, 24 S. DOI:10.1787/5jrnwqk5d4f7-en

    Abstract

    "This working paper examines the impacts of the Canadian employment strategy, the Targeted Initiative for Older Workers, in the Fort St. James community in north-central British Columbia. The paper notes that older workers are generally well employed at the aggregate level in Canada, but may face specific challenges in local and vulnerable communities. An examination of the design of this project highlights the need for clear objectives, eligibility criteria, local sponsors and group-based support. In the context of the Fort St. James Community, participants and administrators highlighted the efficacy of custom and individual support in creating better outcomes for older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Three essays on the job search of hard-to-place unemployed and older job seekers (2015)

    Homrighausen, Pia ;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia (2015): Three essays on the job search of hard-to-place unemployed and older job seekers. Nürnberg, 116 S.

    Abstract

    "This dissertation consists of three stand-alone studies related to the job search progress of hard-to-place unemployed and older job seekers:
    - Job search behavior of older workers and labor market outcomes
    - Contracting out employment service programs: Compensation and private provider performance
    - Targeted wage support for older workers: Results from a randomized field experiment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Work capacity and longer working lives in Belgium (2015)

    Jousten, Alain ; Lefebvre, Mathieu ;

    Zitatform

    Jousten, Alain & Mathieu Lefebvre (2015): Work capacity and longer working lives in Belgium. (IZA discussion paper 9032), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "We explore the link between health indicators and employment rates of the population aged 55 or more. Our focus lies on work capacity as a key determinant of employment. Using cohort mortality information as a proxy for overall health outcomes, we establish a substantial untapped work capacity in the population 55+. Similar results are obtained when relying on individual-level objective and subjective health and socioeconomic parameters as predictors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geförderte Weiterbildung in Betrieben als Instrument einer präventiven Arbeitsmarktpolitik: Ergebnisse aus Betriebsbefragungen zum Programm WeGebAU der Bundesagentur für Arbeit (2015)

    Lott, Margit;

    Zitatform

    Lott, Margit (2015): Geförderte Weiterbildung in Betrieben als Instrument einer präventiven Arbeitsmarktpolitik. Ergebnisse aus Betriebsbefragungen zum Programm WeGebAU der Bundesagentur für Arbeit. In: M. Kröll (Hrsg.) (2015): Europäische Arbeitsmarktstrategien auf dem Prüfstand (Bildung und Arbeitswelt, 28), S. 187-205.

    Abstract

    "Weiterbildung und lebenslanges Lernen sind nicht nur für die Integration von Arbeitslosen eine entscheidende Stellschraube der Arbeitsmarktpolitik. Auch für den Verbleib in Erwerbstätigkeit und für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit spielt eine kontinuierliche Qualifizierung eine wichtige Rolle. Mit dem Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen) stärkt die Bundesagentur für Arbeit (BA) präventive Elemente der Arbeitsmarktpolitik, indem sie hier nicht die Weiterbildung von Arbeitslosen, sondern von Beschäftigten fördert. Die Förderung beschränkt sich auf Geringqualifizierte und Ältere und richtet sich somit an Personengruppen, die nicht nur insgesamt höheren Risiken am Arbeitsmarkt gegenüberstehen, sondern gerade auch an der betrieblichen Weiterbildung unterdurchschnittlich beteiligt sind. Bei den Unternehmen stießen diese präventiven Instrumente zunächst nur auf geringe Resonanz. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat in zwei Erhebungen im Herbst 2006 und im Herbst 2008 Betriebe in Deutschland zu den Instrumenten befragt. Insgesamt kennt etwa die Hälfte der Betriebe die Fördermaßnahmen und etwa ein Viertel davon nimmt diese auch in Anspruch. Sehr kleine Betriebe sind mit dieser Förderung allerdings schwerer zu erreichen. Ein Einsatz der Lohnwertmethode (LWM) wäre grundsätzlich auch im Bereich der geförderten Weiterbildung im Betrieb denkbar. Einschränkend ist hierfür jedoch gerade im Zusammenhang mit dem Programm WeGebAU zu bemerken, dass dies vor allem solche Weiterbildungen fördern will, die Kompetenzen und Fertigkeiten vermitteln, die allgemein am Arbeitsmarkt und nicht nur im geförderten Betrieb nachgefragt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Frührente älterer Personen in Europa: die Rolle von Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik aus der Lebenslaufperspektive (2015)

    Möhring, Katja ; Bennett, Jenny;

    Zitatform

    Möhring, Katja & Jenny Bennett (2015): Arbeitslosigkeit und Frührente älterer Personen in Europa. Die Rolle von Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik aus der Lebenslaufperspektive. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 61, H. 4, S. 379-402. DOI:10.1515/zsr-2015-0403

    Abstract

    "Wir untersuchen aus einer Lebenslaufperspektive die Arbeitsmarktsituation älterer Personen im internationalen Vergleich und beziehen dabei sowohl Frühverrentung als auch Arbeitslosigkeit ein. Zentrale Hypothese unserer Analyse ist, dass die Wirkung von Sozialpolitik auf die Beschäftigungschancen Älterer nicht einheitlich ist, sondern von der individuellen vorangegangenen Erwerbsbiografie abhängt. Datengrundlage ist der 'Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe', insbesondere die Lebenslaufdaten der dritten Welle (SHARELIFE, 2008/09) aus zwölf europäischen Ländern. Unsere Analysegruppe sind männliche Befragte ab 50 Jahren. Als kontextuelle Faktoren beziehen wir institutionelle Frühverrentungsanreize sowie Kündigungsschutzregelungen ein. Um Interaktionseffekte zwischen sozialpolitischen und individuellen Charakteristika zu schätzen, verwenden wir Mehrebenen-Regressionen. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Mechanismen für Arbeitslosigkeit und Frührente. Unterschiede im Arbeitslosigkeitsrisiko Älterer sind vor allem auf individuelle Faktoren zurückzuführen; Personen mit vormals instabilen Erwerbsverläufen und epischer Beschäftigung sind besonders betroffen. Das Gegenteil trifft auf Frühverrentung zu: Personen mit stabilen Erwerbskarrieren in regulärer Beschäftigung weisen hierfür eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Dieser Zusammenhang wird durch generöse Frühverrentungsmöglichkeiten zusätzlich verstärkt. Strikte Kündigungsschutzregelungen erhöhen dagegen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Personen mit stabilen Erwerbsverläufen, allerdings nur, wenn die institutionalisierten Frühverrentungsanreize dem nicht entgegenwirken." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Determinants for the transition from work into retirement in Europe (2015)

    Riedel, Monika; Hofer, Helmut; Wögerbauer, Birgit;

    Zitatform

    Riedel, Monika, Helmut Hofer & Birgit Wögerbauer (2015): Determinants for the transition from work into retirement in Europe. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 4, S. 1-19. DOI:10.1186/s40174-014-0027-5

    Abstract

    "We use the labor force ad hoc module 'transition from work into retirement' to analyze the link between individual as well as pension system characteristics and planned retirement age within the European Union. We find that timing of retirement is correlated between partners who are, already at the stage of retirement planning. In richer countries of the EU15, standard retirement age seems to have a larger effect on planned retirement age than in poorer EU15 states or in new EU member states. The effect of pension wealth is largest in the new EU member states and smallest in rich EU15 countries. Furthermore, industry and occupation effects differ by country type." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How long and how much? Learning about the design of wage subsidies from policy discontinuities (2015)

    Sjögren, Anna; Vikström, Johan;

    Zitatform

    Sjögren, Anna & Johan Vikström (2015): How long and how much? Learning about the design of wage subsidies from policy discontinuities. In: Labour Economics, Jg. 34, H. June, S. 127-137. DOI:10.1016/j.labeco.2015.03.009

    Abstract

    "Employment and wage subsidies are used to combat long-term unemployment, yet there is little research to guide the design of such programs. Discontinuities in the design and implementation of wage subsidies under the Swedish New Start Jobs-policy allow us to study effects of both subsidy rate and subsidy duration. We find that doubling of the subsidy rate has a substantial impact on job finding rates but that doubled subsidy duration has no such effect. We find the opposite pattern when we study the effects on the probability of staying employed for those who find subsidized employment. Interestingly, the positive employment effect of doubling the subsidy duration persists after the expiry of the employment subsidies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    50plus in Zeiten des Fachkräftemangels: die Bundesagentur für Arbeit und der Umgang mit älteren Arbeitslosen (2015)

    Wery, Sarah;

    Zitatform

    Wery, Sarah (2015): 50plus in Zeiten des Fachkräftemangels. Die Bundesagentur für Arbeit und der Umgang mit älteren Arbeitslosen. Marburg: Tectum, 169 S.

    Abstract

    "Der Arbeitswelt mangelt es zunehmend an Fachkräften. Doch dieser düsteren Aussicht steht der ebenfalls meist negativ betrachtete demografische Wandel direkt entgegen. Der Schlüssel sind ältere Arbeitnehmer. Trotzdem sind viele Arbeitgeber bisher nur bedingt zur Beschäftigung Älterer bereit. Folglich wird auch die Bundesagentur für Arbeit vermehrt mit über 50-Jährigen konfrontiert. Sarah Wery untersucht deshalb am Beispiel der Agentur für Arbeit Aachen, wie die dortigen Mitarbeiter mit Älteren umgehen: Bestehen Vorurteile oder Stereotypen? Wodurch werden bestehende Ansichten begründet und beeinflusst? Und wie können die Vermittlungs- und Beratungsarbeit verbessert werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How have employment transitions for older workers in Germany and the UK changed (2015)

    Wright, David;

    Zitatform

    Wright, David (2015): How have employment transitions for older workers in Germany and the UK changed. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 782), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "Extending working life is an objective for many nations. However, the UK government has recently reported only modest improvement 'compared to many nations'. A comparison of European, Labour Force Surveys show that Germany has reversed early retirement much faster than the UK since 2003. This was not forecast by previous researchers. In particular, Ebbinghaus' influential cross-national analysis of early retirement, published in 2006, had predicted that liberal welfare states regimes like the UK would react faster than conservative ones like Germany. A review of changes to pensions and employment policies suggests the UK puts more emphasis on recruitment of older workers, flexible working and gradual retirement while Germany puts more emphasis on retention of older workers through age-management and employment protection. The paper compares the employment transitions of older workers using data covering 1993 to 2013 from the longitudinal surveys British Household Panel Survey, Understanding Society and the German Socio-Economic Panel. It finds little evidence for the recruitment of older workers or gradual retirement in either the UK or Germany and concludes it was the greater employment protection for older workers in Germany that enabled the employment rate for older workers to increase even during the recent recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung von älteren ALG-II-Beziehenden mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen: der Einfluss lokaler Umsetzungsstrategien (2014)

    Brussig, Martin ; Stegmann, Tim; Zink, Lina;

    Zitatform

    Brussig, Martin, Tim Stegmann & Lina Zink (2014): Aktivierung von älteren ALG-II-Beziehenden mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen. Der Einfluss lokaler Umsetzungsstrategien. (IAB-Forschungsbericht 12/2014), Nürnberg, 76 S.

    Abstract

    "Eine beträchtliche Zahl gerade unter den älteren Arbeitslosen weist vielfältige Vermittlungshemmnisse auf. Ihre Integration in Beschäftigung stellt eine Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik dar. Der vorliegende Forschungsbericht stellt Ergebnisse eines Programms für ältere besonders arbeitsmarktferne ALG-II-Beziehende vor, das innerhalb des Bundesprogramms Perspektive 50plus angesiedelt ist. In diesem Teilprogramm unter der Bezeichnung Impuls 50plus werden Teilnehmende bis zu 36 Monate intensiver gefördert als dies in der Regelförderung möglich ist. Am Ziel einer Integration in ungeförderte Beschäftigung wurde mit Impuls 50plus festgehalten, die Ziele der sozialen Teilhabe und der Steigerung bzw. Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit gegenüber der Regelförderung jedoch aufgewertet. Charakteristisch waren zudem große Spielräume für die lokalen Arbeitsmarktdienstleister bei der Umsetzung von Impuls 50plus.
    Untersucht wurde der Zusammenhang von regionalen Strukturen und Strategien der Umsetzung von Impuls 50plus und den Erfolgen bei der Aktivierung und der Integration der Teilnehmenden: Welche Elemente der regionalen Umsetzung sind bei der Aktivierung und Integration der Zielgruppe besonders erfolgsträchtig?
    Die Ergebnisse zeigen, dass die Stabilisierung bzw. Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und die Integration in Beschäftigung keine gegensätzlichen Ziele sind. Gerade in Grundsicherungsstellen mit jenen Umsetzungsvarianten, die die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, der sozialen Stabilisierung und gesellschaftlichen Teilhabe betonen, ist die Integrationswahrscheinlichkeit höher als in Grundsicherungsstellen mit Umsetzungsvarianten, die auf gesellschaftliche Teilhabe weniger Wert legen und deutlicher Erwerbsintegration anstreben. Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass Arbeitsmarktdienstleister eine Tendenz zum Creaming aufweisen, die durch klare Vorgaben zur Definition des förderfähigen Personenkreises und zur Vergütung der Arbeitsmarktdienstleister begrenzt, aber nicht vollständig eliminiert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern (2014)

    Buch, Tanja ; Stöckmann, Andrea; Egbers, Jannik; Kotte, Volker; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Jannik Egbers, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2014): Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 06/2014), Nürnberg, 72 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus der Arbeitsmarktakteure in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern gerückt. Aufgrund der rapide fortschreitenden Alterung der Erwerbsbevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern nimmt die Bedeutung dieser Altersgruppe für den Arbeitsmarkt erheblich zu. Wegen des bereits gegenwärtig deutlichen Rückgangs des Arbeitsangebots steigt zudem das Interesse der Unternehmen an den älteren Arbeitskräften. Durch die Festlegung der institutionellen Rahmenbedingungen nimmt nicht zuletzt auch die Politik wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsmarktpartizipation Älterer und die Integration dieser Altersgruppe in den Arbeitsmarkt. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage der älteren Arbeitskräfte in Mecklenburg-Vorpommern parallel zum umfassenden Wandel der demografischen und institutionellen Rahmenbedingungen - und möglicherweise ausgelöst durch sie - erkennbar verbessert. Die Beschäftigung der 55- bis 64-Jährigen ist in Mecklenburg-Vorpommern seit dem Jahr 2000 stark gewachsen und parallel dazu beobachten wir einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Unterbeschäftigung in dieser Altersgruppe. Einschränkend muss allerdings festgehalten werden, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit der älteren Erwerbspersonen im Land im Bundesländervergleich relativ schwach ausfällt. Die positiven Entwicklungen in Bezug auf die Arbeitsmarktsituation Älterer in Mecklenburg- Vorpommern sind insbesondere vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Erwerbsbeteiligung Älterer zu sehen. Auch vom demografischen Wandel gehen, im Gegensatz zu den meisten übrigen Bundesländern, bereits signifikante Effekte aus. Allerdings ist die Demografie nur als einer unter mehreren relevanten Faktoren einzuschätzen, die Einfluss auf die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen im Land nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ältere auf dem Arbeitsmarkt in der Hansestadt Hamburg (2014)

    Buch, Tanja ; Stöckmann, Andrea; Egbers, Jannik; Kotte, Volker; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Jannik Egbers, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2014): Ältere auf dem Arbeitsmarkt in der Hansestadt Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 07/2014), Nürnberg, 67 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus der Arbeitsmarktakteure in Deutschland und Hamburg gerückt. Aufgrund der fortschreitenden Alterung der Erwerbsbevölkerung nimmt die Bedeutung dieser Altersgruppe für den Arbeitsmarkt erheblich zu. Wegen des zu erwartenden Rückgangs des Arbeitsangebots steigt zudem das Interesse der Unternehmen an den älteren Arbeitskräften. Durch die Festlegung der institutionellen Rahmenbedingungen nimmt nicht zuletzt auch die Politik wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsmarktpartizipation Älterer und die Integration dieser Altersgruppe in den Arbeitsmarkt. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage der älteren Arbeitskräfte in Hamburg parallel zum umfassenden Wandel der demografischen und institutionellen Rahmenbedingungen - und möglicherweise ausgelöst durch sie - erkennbar verbessert. Die Beschäftigung der 55- bis 64-Jährigen ist in Hamburg seit dem Jahr 2000 stark gewachsen und parallel dazu beobachten wir einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Unterbeschäftigung in dieser Altersgruppe. Diese Entwicklungen sind vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Erwerbsbeteiligung Älterer zu sehen. Demografische Aspekte spielen bis dato dagegen kaum eine Rolle. Als nach wie vor problematisch stellen sich die Wiederbeschäftigungschancen älterer Arbeitsloser dar. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist für Ältere zwar relativ gering, eine geringe Abgangswahrscheinlichkeit hat jedoch zur Folge, dass sich die Arbeitslosigkeit bei Älteren als außerordentlich persistent erweist. Dies spiegelt sich nicht zuletzt im hohen Anteil Langzeitarbeitsloser in dieser Altersgruppe wider. Angesichts der bevorstehenden demografischen Herausforderungen wie auch der anhaltenden Debatte um Fachkräfteengpässe sind Politik, Arbeitsverwaltung und Betriebe gefordert, die Weiter- und Wiederbeschäftigung Älterer stärker als bisher durch Qualifizierungsmaßnahmen zu fördern. Dies gilt insbesondere auch für die Teilgruppe der 60- bis 64-Jährigen, für die Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration bislang noch deutlich hinter jenen für die Gruppe der 55- bis 59-Jährigen zurückbleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2014)

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ; Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2014): Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 05/2014), Nürnberg, 71 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus der Arbeitsmarktakteure in Deutschland und Schleswig-Holstein gerückt. Aufgrund der fortschreitenden Alterung der Erwerbsbevölkerung nimmt die Bedeutung dieser Altersgruppe für den Arbeitsmarkt erheblich zu. Wegen des zu erwartenden Rückgangs des Arbeitsangebots steigt zudem das Interesse der Unternehmen an den älteren Arbeitskräften. Durch die Festlegung der institutionellen Rahmenbedingungen nimmt nicht zuletzt auch die Politik wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsmarktpartizipation Älterer und die Integration dieser Altersgruppe in den Arbeitsmarkt. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage der älteren Arbeitskräfte in Schleswig-Holstein parallel zum umfassenden Wandel der demografischen und institutionellen Rahmenbedingungen - und möglicherweise ausgelöst durch sie - erkennbar verbessert. Die Beschäftigung der 55- bis 64-Jährigen ist in Schleswig-Holstein seit dem Jahr 2000 stark gewachsen und parallel dazu beobachten wir einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Unterbeschäftigung in dieser Altersgruppe. Diese Entwicklungen sind vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Erwerbsbeteiligung Älterer zu sehen. Demografische Aspekte spielen bis dato dagegen kaum eine Rolle. Als nach wie vor problematisch stellen sich die Wiederbeschäftigungschancen älterer Arbeitsloser dar. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist für Ältere zwar relativ gering, eine geringe Abgangswahrscheinlichkeit hat jedoch zur Folge, dass sich die Arbeitslosigkeit bei Älteren als außerordentlich persistent erweist. Dies spiegelt sich nicht zuletzt im hohen Anteil Langzeitarbeitsloser in dieser Altersgruppe wider. Angesichts der bevorstehenden demografischen Herausforderungen wie auch der anhaltenden Debatte um Fachkräfteengpässe sind Politik, Arbeitsverwaltung und Betriebe gefordert, die Weiter- und Wiederbeschäftigung Älterer stärker als bisher durch Qualifizierungsmaßnahmen zu fördern. Dies gilt insbesondere auch für die Teilgruppe der 60- bis 64-Jährigen, für die Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration bislang noch deutlich hinter jenen für die Gruppe der 55- bis 59-Jährigen zurückbleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fixing the leak: Unemployment incidence before and after the 2006 reform of unemployment benefits in Germany (2014)

    Dlugosz, Stephan; Wilke, Ralf A. ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Dlugosz, Stephan, Gesine Stephan & Ralf A. Wilke (2014): Fixing the leak: Unemployment incidence before and after the 2006 reform of unemployment benefits in Germany. In: German economic review, Jg. 15, H. 3, S. 329-352., 2013-03-05. DOI:10.1111/geer.12014

    Abstract

    "Das Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt schränkte ab Februar 2006 die Bezugshöchstdauern des Arbeitslosengeldes für Ältere stark ein; je nach Altersgruppe um bis zu 14 Monate. Wir untersuchen dieses natürliche Experiment und zeigen: Bei den betroffenen Altersgruppen stiegen die Übergangsraten aus Beschäftigung in Arbeitslosigkeit in den drei Monaten vor der Reform deutlich an: Bei einem durchschnittlichen Arbeitnehmer der Altersgruppe 57 bis 64 war die monatliche Übergangswahrscheinlichkeit sogar um etwa 120 Prozent höher, als ohne Reform zu erwarten gewesen wäre. Im Nachreform-Zeitraum bis Ende 2007 sanken die monatlichen Eintrittsraten Älterer in Arbeitslosigkeit deutlich ab; sie lagen bei den 57-64 Jährigen um gut 20 Prozent niedriger als ohne Reform. Ein Teil der geringeren Eintritte im Nachreform-Zeitraum dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Übergänge in die Monate vor der Reform vorgezogen wurden. Da der Gesetzgeber die Bezugshöchstdauern bereits Anfang 2008 teils wieder verlängerte, lässt sich der exakte langfristige Reformeffekt leider nicht identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Lernen im Arbeitsalltag - Fit im Beruf: ein ganzheitliches Konzept zur Weiterbildung älterer Arbeitnehmer (2014)

    Görtner, Lara; Röhr-Sendlmeier, Una M.; Käser, Udo; Hüber, Tanja;

    Zitatform

    Görtner, Lara, Tanja Hüber, Udo Käser & Una M. Röhr-Sendlmeier (2014): Lernen im Arbeitsalltag - Fit im Beruf. Ein ganzheitliches Konzept zur Weiterbildung älterer Arbeitnehmer. In: Bildung und Erziehung, Jg. 67, H. 4, S. 471-488. DOI:10.7788/bue-2014-0410

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der allgemeinen Grundsätze für Lernangebote für ältere Beschäftigte wurde das Konzept LiA ('Lernen im Arbeitsalltag') entwickelt, welches nicht auf eine fachspezifische Qualifizierung von Arbeitnehmern, sondern auf ihre Weiterbildung im Sinne einer Förderung ihrer Selbstwirksamkeits- und Kompetenzerwartung, einer individuellen Aktivierung, einer Vergrößerung der subjektiven Zufriedenheit sowie einer Erhöhung des beruflichen Engagements zielt und bei dem es sich um ein ganzheitliches Training handelt, das nachhaltig wirken und nicht nur kurzfristig Impulse setzen möchte." (Textauszug, © Böhlau Verlag)

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    Rosige Zeiten am Arbeitsmarkt?: Strukturreformen und "Beschäftigungswunder" (2014)

    Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (2014): Rosige Zeiten am Arbeitsmarkt? Strukturreformen und "Beschäftigungswunder". (WISO Diskurs), Bonn, 80 S.

    Abstract

    Der Autor beschreibt auf der Basis vorliegender Studien und empirischer Daten die Entwicklungen verschiedener Beschäftigungsdimensionen sowie die Arbeitsmarktentwicklung seit der Jahrtausendwende und fragt nach der Bedeutung der Arbeitsmarktreformen. Er führt den Rückgang der Arbeitslosigkeit weniger auf die Reformen als auf schrumpfende Arbeitskräftereserven, eine verlangsamte Produktivitätsentwicklung und die Verteilung des Arbeitsvolumens auf mehr Köpfe zurück. Von der erfolgreichen Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren nicht alle. So haben sich beispielsweise die Übergangsraten von Langzeitarbeitslosen in ungeförderte Beschäftigung verschlechtert. Spaltungstendenzen am Arbeitsmarkt und die Verbreitung atypischer Erwerbsformen wurden mit den Reformen zementiert und verschärft. Als wesentlich für die Beschäftigungsbedingungen werden zudem die Reform des Altersübergangs und die abnehmende Bindungskraft kollektiver Regelungen angesehen. (IAB)

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    Die Wirkungen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus": Chancen für ältere Langzeitarbeitslose (2014)

    Knuth, Matthias ; Stegmann, Tim; Zink, Lina;

    Zitatform

    Knuth, Matthias, Tim Stegmann & Lina Zink (2014): Die Wirkungen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus". Chancen für ältere Langzeitarbeitslose. (IAQ-Report 2014-01), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/45713

    Abstract

    "- Das Bundesprogramm 'Perspektive 50plus' hat die Integration über 50 Jähriger Langzeitarbeitsloser in den Ersten Arbeitsmarkt zum Ziel. Regionale Paktverbünde aus Jobcentern (und zum Teil Arbeitsmarktdienstleistern) versuchen, dieses Ziel mit regional angepassten Förderkonzepten zu erreichen.
    - Die Teilnehmenden des Programms sind in ihrer Mehrheit durch Arbeitsmarktferne, mangelnde Mobilität und eingeschränkte Gesundheit gekennzeichnet. Zudem zeigen sich bei etwa einem Drittel Isolationsmomente.
    - Von den knapp 167.000 Geförderten in 2010 wurden fast 25 Prozent in Erwerbsarbeit integriert. Damit ist das Programm zumindest im Bereich der Integrationen auf den Ersten Arbeitsmarkt erfolgreicher als die Regelförderung und zeigt somit, dass eine intensive und individuelle Betreuung zielführend ist.
    - Das Programm ist, sowohl bezogen auf Aktivierungen als auch auf Integrationen, kosteneffizienter als das Regelgeschäft, was u.a. auf einen geringen Einsatz von Arbeitgeberzuschüssen und Arbeitsgelegenheiten zurückzuführen ist.
    - Dennoch konnte auch mit diesem Programm ein großer Teil der Geförderten nicht in den Ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Diesen Menschen Optionen anzubieten ist die Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik, bspw. über die Weiterentwicklung eines 'Sozialen Arbeitsmarktes'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Broken hierarchies, quasi-markets and supported networks: a governance experiment in the second Tier of Germany's public employment service (2014)

    Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (2014): Broken hierarchies, quasi-markets and supported networks. A governance experiment in the second Tier of Germany's public employment service. In: Social policy and administration, Jg. 48, H. 2, S. 240-261. DOI:10.1111/spol.12059

    Abstract

    "From 2005 to 2015, the German government implemented a special programme for jobseekers aged 50 plus and receiving minimum income benefits. Descriptive comparisons and econometric evaluation indicate that this programme was more effective and cost-efficient than the German jobcentres' standard operations. However, our evaluation did not ascertain any particular instrument or technique which would explain this accomplishment. Rather, the formula for success appears to be hidden in the governance and design of the programme which differed markedly from routine support. Network-type governance mechanisms as applied in this programme appear to have served as an expedient in circumstances where hierarchical steering is no longer feasible. This article explains how the governance dilemma of the German Public Employment Service's 'second tier' (serving recipients of minimum income benefits) probably triggered the innovative approach so successfully pursued in the programme under consideration. The analysis is concluded by proposing some conceptual clarifications for the long-standing debate about hierarchies/bureaucracies, markets and networks in the governance of welfare programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Wo, bitte, ist denn hier der Ausgang?: Ruhestandsoptionen für gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte und Langzeitarbeitslose - Ein Beitrag zur Diskussion um die "Flexi-Rente" (2014)

    Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias (2014): Wo, bitte, ist denn hier der Ausgang? Ruhestandsoptionen für gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte und Langzeitarbeitslose - Ein Beitrag zur Diskussion um die "Flexi-Rente". (WISO Diskurs), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "Die Studie richtet den Blick auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Langzeitarbeitslose, die für eine Integration in den Arbeitsmarkt gesundheitlich zu stark beeinträchtig sind und dennoch keine oder nur eingeschränkte Erwerbsminderungsrenten beziehen. Der Autor skizziert die rechtliche Lage und mögliche Ruhestandsoptionen dieser Personengruppe und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Altersflexi-Modell: Altersübergänge auch in schwierigen Branchen gestalten (2014)

    Mathes, Martin;

    Zitatform

    Mathes, Martin (2014): Altersflexi-Modell: Altersübergänge auch in schwierigen Branchen gestalten. In: Soziale Sicherheit, Jg. 63, H. 7, S. 273-277.

    Abstract

    "Erfolgsmeldungen über steigende Beschäftigungsquoten Älterer verdecken, dass auch die Gefahr prekärer Altersübergänge zugenommen hat. Besonders bedroht sind Beschäftigte mit belastenden Berufen, in kleineren Betrieben und mit unterdurchschnittlichen Einkommen - in zahlreichen Branchen. Gerade für sie gilt es, flexible Übergänge zu schaffen, die Beschäftigungsmöglichkeiten erschließen und soziale Abstiege sowie Dequalifizierungsprozesse vermeiden. Mit dem Altersflexi-Modell hat die IG BAU einen Vorschlag dazu entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Modellrechnungen zur Bestimmung der Alterseinkünfte auf der Basis von Erwerbsverläufen: Renteneintritt im Jahr 2012. Expertise im Auftrag des IMK (2014)

    Meinhardt, Volker;

    Zitatform

    Meinhardt, Volker (2014): Modellrechnungen zur Bestimmung der Alterseinkünfte auf der Basis von Erwerbsverläufen. Renteneintritt im Jahr 2012. Expertise im Auftrag des IMK. (IMK study 36), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "Auf der Basis von modellhaften Erwerbsverläufen werden die Höhen der Renten bzw. Pensionen für das Jahr 2012 berechnet. Es zeigt sich, dass mit dem Rentenniveau für den Standardrentner die tatsächliche Absicherung um 25 bis 35 % zu hoch ausgewiesen wird. Das Standardrentenniveau, das für die Bewertung der Güte der Alterssicherung häufig verwendet wird, ist aus zwei Gründen als Bewertungsmaß für die tatsächliche Absicherung im Alter ungeeignet: Zum einen wird die tatsächlich erworbene Rente nicht ins Verhältnis gesetzt zum letzten Einkommen, zum zweiten ist der Erwerbsverlauf des Standardrentners, - dieser erzielt annahmegemäß immer das jeweilige Durchschnittseinkommen - nicht realitätsnah.
    Ein Vergleich der Renten mit den Pensionen zeigt bei vergleichbaren Erwerbsverläufen zudem, dass die vergleichbaren Altersbezüge der Rentner, die zusätzlich zur gesetzlichen Rente eine VBL-Rente beziehen um 16 bis 25 % niedriger sind als die Nettopensionen der Beamten. Die vergleichbaren Altersbezüge der Rentner, die ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen sind, sind sogar um 35 bis 40 % geringer. Letztlich zeigen die Modellrechnungen, dass teilweise erhebliche Rentenlücken bestehen, nicht zuletzt aufgrund der Rentenreformen des vergangenen Jahrzehnts." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erwerbsbeteiligung und Bedürftigkeit älterer Erwerbspersonen: Beitrag zur Lebenslagenberichterstattung in Hamburg (2014)

    Rudolph, Helmut; Tanis, Kerstin ; Koller, Lena ; Lietzmann, Torsten ; Gerullis, Maria; Makrinius, Doreen;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut, Lena Koller & Torsten Lietzmann; Doreen Makrinius, Maria Gerullis & Kerstin Tanis (Mitarb.) (2014): Erwerbsbeteiligung und Bedürftigkeit älterer Erwerbspersonen. Beitrag zur Lebenslagenberichterstattung in Hamburg. In: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg (Hrsg.) (2014): Sozialbericht der Freien und Hansestadt Hamburg, S. 1-63, 2013-04-26.

    Abstract

    "Armutsrisiken sind eine gesellschaftliche Realität. Angesichts des demografischen Wandels und zunehmender Alterung der Bevölkerung kommt der Prävention von Altersarmut zunehmende Bedeutung zu. Dabei gilt es, die soziale Sicherung durch die gesetzliche Altersrente auf die erwarteten Belastungen einzustellen, ohne Altersarmut zu generieren. Die Politik verschiedener Bundesregierungen hat auf den demografischen Wandel mit Einschränkungen der Frühverrentung und einer Heraufsetzung der Regelaltersgrenze für die Rentenjahrgänge ab 1947 reagiert, um die Erwerbsbeteiligung vor allem der älteren Arbeitnehmer zu erhöhen. Außerdem wird das Leistungsniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung mittelfristig abgesenkt und private Altersvorsorge gefördert. Vor diesem Hintergrund ist der sozialen Lage älterer Erwerbspersonen, die in den kommenden zehn Jahren ihr Erwerbsleben beenden und in das Rentenalter eintreten, besondere Beachtung zu schenken. Zu der Personengruppe der 'älteren Erwerbspersonen' werden hier die Personen im Alter von 55 bis unter 65 Jahren gerechnet. Sie befinden sich in der letzten Phase des Erwerbslebens. Tatsächlich schieden bisher ältere Erwerbspersonen bereits vor Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze von bisher 65 Jahren aus dem aktiven Erwerbsleben aus, sei es, dass sie Altersteilzeitregelungen in Anspruch genommen haben, sei es, dass sie wegen persönlicher Gründe oder wegen Arbeitslosigkeit die bisher vorhandene Regelungen zum vorzeitigen Rentenbezug in Anspruch nehmen konnten. Im folgenden Abschnitt wird zunächst auf die demografische Entwicklung in Hamburg eingegangen und das Ausmaß der Alterung der Wohnbevölkerung aufgezeigt, die Hintergrund für die im Rahmen der Lissabon-Strategie auf Bundesebene eingeleiteten Maßnahmen zu längerer und erhöhter Erwerbsbeteiligung der älteren Erwerbspersonen sind. Anschließend wird die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung in Hamburg seit dem Jahr 2004 untersucht. Differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen werden Erwerbstätigkeit, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug älterer Erwerbspersonen im Verhältnis zur Hamburger Wohnbevölkerung dargestellt. Ein spezieller Abschnitt wird dabei der ausländischen Bevölkerung gewidmet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Koller, Lena ; Lietzmann, Torsten ;
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    Towards more inclusive ageing and employment policies: the lessons from France, the Netherlands, Norway and Switzerland (2014)

    Sonnet, Anne; Olsen, Hilde; Manfredi, Thomas;

    Zitatform

    Sonnet, Anne, Hilde Olsen & Thomas Manfredi (2014): Towards more inclusive ageing and employment policies. The lessons from France, the Netherlands, Norway and Switzerland. In: De Economist, Jg. 162, H. 4, S. 315-339. DOI:10.1007/s10645-014-9240-x

    Abstract

    "Many countries have carried out over the past decade a series of reforms and measures to encourage longer working lives and to respond to the looming challenges of rapid population ageing. But have these steps gone far enough and have the necessary measures been taken? Much of the focus of this policy action has been on old-age pension reform but, as stressed in the report Live Longer, Work Longer (OECD 2006), a more comprehensive set of reform may be necessary to encourage work at an older age. This includes policy action in three broad areas to: (1) reward work, (2) change employer practices, and (3) improve the employability of workers. The aim of this paper is to provide an overview of recent policy initiatives to give older people better work incentives and choices implemented in France, The Netherlands, Norway and Switzerland since 2006 as well as to identify areas where more could be done, covering both supply-side and demand-side aspects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    A gender perspective on older workers' employment and working conditions (2014)

    Vendramin, Patricia; Valenduc, Gérard ;

    Zitatform

    Vendramin, Patricia & Gérard Valenduc (2014): A gender perspective on older workers' employment and working conditions. (Working paper / European Trade Union Institute 2014,03), Brüssel, 65 S.

    Abstract

    "This working paper aims to give a structured gender analysis of the working and employment conditions of older workers (aged 50 and over). While working and employment conditions are increasingly recognised as key issues in ageing at work, gender disparities do still not get enough attention." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ageing and employment policies: France 2014: working better with age (2014)

    Zitatform

    (2014): Ageing and employment policies: France 2014. Working better with age. (Ageing and employment policies), Paris, 176 S. DOI:10.1787/9789264207523-en

    Abstract

    "People today are living longer than ever before, while birth rates are dropping in the majority of OECD countries. In such demographics, public social expenditures require to be adequate and sustainable in the long term. Older workers play a crucial role in the labour market. Now that legal retirement ages are rising, older workers will work longer and employers will have to retain them. But those older workers who have lost their job have experienced long term-unemployment and low probabilities to return to work. What can countries do to help? How can they give older people better work incentives and opportunities? How can they promote age diversity in firms? This report offers analysis and assessment on what the best policies are for fostering employability, job mobility and labour demand at an older age in France." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The missing million: illuminating the employment challenges of the over 50s (2014)

    Abstract

    "Working with The Prince's Initiative for Mature Enterprise (PRIME) and Business In The Community, The International Longevity Centre have published a major new report about the challenges facing older workers, The missing million: illuminating the employment challenges of the over 50s. This is the first in a series of three reports being published on this topic over the next year.
    The research demonstrates that of the 3.3 million economically inactive people aged 50-64, approximately 1 million people have been made 'involuntarily workless' - pushed out of their previous job as a result of 'shocks', a combination of redundancy, ill health or early retirement. This has created a silent majority', where millions of over 50s are not working but would like to and are not receiving the help they need.
    The research also shows that if people aged over 50 are helped back into employment, it does not mean that younger people are 'crowded out 'of the labour market. Helping older people back into the labour market could also lead to a potential £88 billion boost to the UK GDP. Most importantly securing employment for older people will transform their lives and offer them the opportunity of a brighter, more secure future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Stimulating job demand: the design of effective hiring subsidies in Europe 2014. European Employment Policy Observatory review (2014)

    Abstract

    "Hiring subsidies are an important measure, extensively used by Member States, to promote employment in disadvantaged-worker categories such as young and older people, the long-term unemployed and women. This review maps out the design of such subsidies, and identifies good and effective practices in targeting, funding, monitoring and integrating incentives with other policies. It is intended as a source of mutual learning and transfer of good practices between Member States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Demografie und Wachstum: die gesamtwirtschaftlichen Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer (2013)

    Bachmann, Ronald ; Sachse, Andreas; Groll, Dominik; Paloyo, Alfredo; Giesecke, Matthias; Braun, Sebastian ; Friedl, Andreas; Kranner, Anica;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Sebastian Braun, Andreas Friedl, Matthias Giesecke, Dominik Groll, Anica Kranner, Alfredo Paloyo & Andreas Sachse (2013): Demografie und Wachstum. Die gesamtwirtschaftlichen Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 62, H. 3, S. 287-310.

    Abstract

    "This paper quantifies the effects of increased employment of elderly persons an the growth potential of the German economy until 2030. Starting from an analysis of the labour market situation of elderly persons today, we construct nine scenarios for the future development of the employment level of the elderly. These scenarios differ in participation rates, unemployment rates, and hours worked of the elderly. For each scenario, we then calculate the corresponding production potential of the German economy and percapita income levels. The difference in per-capita income in 2030 between t" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workfare for the old and long-term unemployed (2013)

    Bennmarker, Helge; Nordström Skans, Oskar ; Vikman, Ulrika ;

    Zitatform

    Bennmarker, Helge, Oskar Nordström Skans & Ulrika Vikman (2013): Workfare for the old and long-term unemployed. In: Labour Economics, Jg. 25, H. December, S. 25-34. DOI:10.1016/j.labeco.2013.04.008

    Abstract

    "We estimate the effects of conditioning benefits on program participation among older long-term unemployed workers. We exploit a Swedish reform which reduced UI duration from 90 to 60 weeks for a group of older unemployed workers in a setting where workers who exhausted their benefits received unchanged transfers if they agreed to participate in a work practice program. Our results show that job finding increased as a result of the shorter duration of passive benefits. The time profile of the job-finding effects suggests that the results are due to deterrence during the program-entry phase. We find no impact on ensuing job durations or wages, suggesting that the increased job-finding rate was driven by increased search intensity rather than lower reservation wages. A crude cost - benefit analysis suggests that the reform reduced the combined cost of programs and transfers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftebedarf in Deutschland: zur kurz- und langfristigen Entwicklung von Fachkräfteangebot und -nachfrage, Arbeitslosigkeit und Zuwanderung (2013)

    Brücker, Herbert ; Brunow, Stephan ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Mendolicchio, Concetta; Fuchs, Johann ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Stephan Brunow, Johann Fuchs, Alexander Kubis, Concetta Mendolicchio & Enzo Weber (2013): Fachkräftebedarf in Deutschland. Zur kurz- und langfristigen Entwicklung von Fachkräfteangebot und -nachfrage, Arbeitslosigkeit und Zuwanderung. (IAB-Stellungnahme 01/2013), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Das IAB geht davon aus, dass sich die Arbeits-, Kapital- und Gütermärkte zumindest längerfristig an den Rückgang des Arbeitsangebotes anpassen werden. Die Prognose einer 'Fachkräftelücke', in welcher Größenordnung auch immer, ist deshalb nicht sinnvoll. Allerdings kann es zu Mismatch auf dem Arbeitsmarkt in qualifikatorischer, beruflicher und regionaler Hinsicht kommen, so dass in vielen Arbeitsmarktsegmenten offene Stellen nicht besetzt werden können.
    Das Erwerbspersonenpotenzial wird in Deutschland bis zum Jahr 2035 bei einer steigenden Erwerbsbeteiligung und einer Nettozuwanderung von 100.000 Personen um 7,3 Millionen und bei einer Nettozuwanderung von 200.000 Personen um 5,4 Millionen Personen zurückgehen. Dieser Rückgang ist nicht mit einer 'Fachkräftelücke' zu verwechseln.
    Um das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland nachhaltig zu entwickeln, ist eine aktive Strategie zur Mobilisierung inländischer Potenziale insbesondere von Frauen und Älteren, aber auch die gezielte Anwerbung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland sowie deren Integration in den Arbeitsmarkt notwendig. Insbesondere die Zuwanderung aus Drittstaaten müsste höher ausfallen, wenn der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials deutlich begrenzt werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ausbau auf solidem Fundament: Was am Arbeitsmarkt angepackt werden muss (2013)

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ; Möller, Joachim; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Dietz, Martin, Joachim Möller, Ulrich Walwei & Enzo Weber (2013): Ausbau auf solidem Fundament: Was am Arbeitsmarkt angepackt werden muss. In: IAB-Forum H. Sonderheft, S. 1-22., 2013-10-07. DOI:10.3278/IFO130SW

    Abstract

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, zumal der Langzeitarbeitslosigkeit, ist nach wie vor eines der drängendsten Probleme. Eine neue Herausforderung besteht darin, die Qualität der Beschäftigungsverhältnisse insgesamt zu verbessern, ohne den Zugang zum Arbeitsmarkt zu gefährden. Schließlich wird es künftig vermehrt darum gehen, den Arbeitsmarkt für den demografischen Wandel fit zu machen. Das Ziel der Fachkräftesicherung rückt hier noch stärker in den Blick. Für alle drei Handlungsfelder gibt es unterschiedliche Reformoptionen, mit denen Vor- und Nachteile einhergehen. In dem IAB-Forum Spezial bilanzieren die Autoren die Lage auf dem Arbeitsmarkt, skizzieren die Herausforderungen und diskutieren mögliche Reformansätze. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Reversing early retirement in advanced welfare economies: a paradigm shift to overcome push and pull factors (2013)

    Ebbinghaus, Bernhard ; Hofäcker, Dirk;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Bernhard & Dirk Hofäcker (2013): Reversing early retirement in advanced welfare economies. A paradigm shift to overcome push and pull factors. In: Comparative Population Studies, Jg. 38, H. 4, S. 807-840. DOI:10.12765/CPoS-2013-24en

    Abstract

    "Jüngere Reformbemühungen moderner Wohlfahrtsstaaten hatten eine Umkehr des Frühverrentungstrends zum Ziel und waren mit einer Erhöhung der Regelaltersgrenze für den Übergang in den Ruhestand verbunden. Dieser Paradigmenwechsel geschah häufig gegen den Protest von Gewerkschaften, Unternehmen und deren Mitarbeitern. Infolge des zunehmenden Ausbaus von Wohlfahrtsstaaten sowie als Reaktion auf die wirtschaftlichen Herausforderungen seit den 1970er Jahren hatte sich der frühe Erwerbsausstieg zu einer weitverbreiteten Praxis entwickelt. Die Frühverrentung stellte dabei einen wesentlichen Bestandteil des kontinentaleuropäischen Problems der 'Wohlfahrt ohne Arbeit' dar, während die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten, die liberalen englischsprachigen Volkswirtschaften und der japanische Wohlfahrtsstaat höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer aufrechterhalten konnten. Seit den 1990er Jahren entstand ein internationaler Konsens zwischen internationalen Organisationen und nationalen Politikexperten im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Trendwende bei der Frühverrentung. Auf der Basis einer vergleichenden historischen Analyse ausgewählter OECD-Länder untersuchen wir im Rahmen dieser Studie anhand von Makroindikatoren über Frühverrentungstrends und stilisierten Daten über institutionelle Strukturen die länderübergreifenden Unterschiede im Hinblick auf die Institutionalisierung von Frühverrentungssystemen sowie die jüngste Trendwende in diesem Bereich. Durch einen Vergleich des Zusammenspiels von Sozialpolitik und wirtschaftlichen Institutionen untersuchen wir die länderübergreifenden Unterschiede zwischen wohlfahrtsstaatlichen 'Pull'-Faktoren und wirtschaftlichen 'Push'-Faktoren, die zu einem frühen Erwerbsausstieg beigetragen haben. Gleichzeitig befasst sich der Beitrag mit den potentiellen Auswirkungen des Rückbaus wohlfahrtsstaatlicher Leistungen sowie der Bedeutung von 'Integrationsfaktoren' (wie etwa Aktivierungsmaßnahmen) im Hinblick auf eine Reduzierung frühzeitiger Erwerbsausstiege." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    deutschsprachige Fassung
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    Flexibel in die Rente: gesetzliche, tarifliche und betriebliche Perspektiven (2013)

    Fröhler, Norbert; Fehmel, Thilo ; Klammer, Ute;

    Zitatform

    Fröhler, Norbert, Thilo Fehmel & Ute Klammer (2013): Flexibel in die Rente. Gesetzliche, tarifliche und betriebliche Perspektiven. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 150), Berlin: Edition Sigma, 702 S.

    Abstract

    "Seit mehr als 20 Jahren werden die gesetzlichen Möglichkeiten des vorzeitigen oder gleitenden Erwerbsausstiegs sukzessive eingeschränkt. Diese Studie geht der Frage nach, wie tarifliche und betriebliche Akteure auf den Abbau staatlicher Optionen des flexiblen Rentenübergangs reagiert und welche Strategien und Initiativen sie entwickelt haben. Sie bietet einen Einblick in die Regelungsvielfalt von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen zum flexiblen Übergang in die Rente und erkundet die zugrunde liegenden Interessen- und Machtbeziehungen zwischen den Tarif- und Betriebsparteien. Durch die Kombination qualitativer und quantitativer Methoden gelingt es, die Folgen der 'Entstaatlichung', 'Vertariflichung' und 'Verbetrieblichung' des Rentenübergangs sowohl für die regulierenden Akteure als auch für die individuellen Handlungsspielräume der Beschäftigten zu beleuchten. In der Summe ergibt sich ein facettenreiches und dynamisches Bild der institutionellen Rahmung des flexiblen Erwerbsausstiegs, der Nutzung der Übergangsinstrumente durch die Beschäftigten sowie der möglichen zukünftigen Gestaltung des Rentenübergangs auf betrieblicher, tariflicher und gesetzlicher Ebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Retirement incentives, individual heterogeneity and labor transitions of employed and unemployed workers (2013)

    García-Pérez, J. Ignacio; Sánchez-Martín, Alfonso R.; Jiménez-Martín, Sergi;

    Zitatform

    García-Pérez, J. Ignacio, Sergi Jiménez-Martín & Alfonso R. Sánchez-Martín (2013): Retirement incentives, individual heterogeneity and labor transitions of employed and unemployed workers. In: Labour economics, Jg. 20, H. January, S. 106-120. DOI:10.1016/j.labeco.2012.11.006

    Abstract

    "In this paper, we analyze the sensitivity of the labor market decisions of workers close to retirement with respect to the incentives created by public regulations. We improve upon the extensive prior literature on the effect of pension incentives on retirement by jointly modeling the transitions between employment, unemployment and retirement, paying special attention to the transition from unemployment to retirement (which is particularly important in Spain and other European countries, and whose relevance is increasing as a result of the recent economic crisis). Using administrative data, we find that, when properly defined, economic incentives have a strong impact on labor market decisions. Unemployment regulations are shown to be particularly influential for retirement behavior, along with the more traditional determinants linked to the pension system. Pension variables also have a major bearing on workers' reemployment decisions. The quantitative impact of the incentives, however, is greatly affected by the existence of unobserved heterogeneity among workers. Its omission leads to sizeable biases in the assessment of the sensitivity to economic incentives. We confirm the importance of this potential problem in the case of the change in early retirement provisions legislated in Spain in 2002 (which we analyze with a difference-in-difference approach)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Determinants of early retirement preferences in Europe: the role of grandparenthood (2013)

    Hochman, Oshrat ; Lewin-Epstein, Noah;

    Zitatform

    Hochman, Oshrat & Noah Lewin-Epstein (2013): Determinants of early retirement preferences in Europe. The role of grandparenthood. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 54, H. 1, S. 29-47. DOI:10.1177/0020715213480977

    Abstract

    "Various family characteristics are acknowledged as important determinants of retirement preferences. Yet, the relevance of the third family generation - the grandchildren - has been largely overlooked. In this article we bring the association between grandparenthood and retirement preferences to the fore. We expect to find such a relationship for two main reasons: first, rising participation rates in the labor market, especially among mothers, increases the need for childcare which, in some countries, is only partially provided by the state. Second, for many people grandparenthood marks the transition to a new phase in the life-course, implying new role-identities. We thus expect grandparenthood to decrease anxieties associated with retirement and with the potential loss of one's role-identity as a working person. We test the association between grandparenthood and retirement preferences using data from the Survey of Health, Aging, and Retirement in Europe (SHARE). The findings confirm that grandparenthood increases an individual's chances of looking forward to retiring early, thus supporting the claim that individuals' lives are linked to the lives of their family members. Contrary to expectations, the association of grandparenthood with retirement preferences is particularly strong in countries that provide extensive childcare support." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Job search requirements for older unemployed: transitions to employment, early retirement and disability benefits (2013)

    Lammers, Marloes; Hochguertel, Stefan; Bloemen, Hans;

    Zitatform

    Lammers, Marloes, Hans Bloemen & Stefan Hochguertel (2013): Job search requirements for older unemployed: transitions to employment, early retirement and disability benefits. In: European Economic Review, Jg. 58, H. February, S. 2013. DOI:10.1016/j.euroecorev.2012.11.003

    Abstract

    "We use a recent policy change in the Netherlands to study how changes in search requirements for the older unemployed affect their transition rates to employment, early retirement and sickness/disability benefits. The reform, becoming effective on January 1 2004, requires the elderly to formally report their job search efforts to the employment office in order to avoid a (temporary) cut in benefits. Before the new law was passed, unemployed individuals were allowed to stop all search activity at the moment they turned 57.5. Estimating various duration models using difference-in-difference and regression discontinuity approaches, we find that for several groups of individuals who are affected by the policy change, the stricter search requirements significantly increases their entry rate into employment. However, we also find evidence of a higher outflow to sickness/disability insurance schemes, a presumably unwanted side-effect of the policy change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Compensating losses in bridge employment? Examining relations between compensation strategies, health problems, and intention to remain at work (2013)

    Müller, Andreas ; Oxfart, Caroline; Lange, Annet H. de ; Weigl, Matthias ; Heijden, Beatrice I. J. M. van der;

    Zitatform

    Müller, Andreas, Annet H. de Lange, Matthias Weigl, Caroline Oxfart & Beatrice I. J. M. van der Heijden (2013): Compensating losses in bridge employment? Examining relations between compensation strategies, health problems, and intention to remain at work. In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 1, S. 68-77. DOI:10.1016/j.jvb.2013.03.002

    Abstract

    "In order to better understand the precursors of bridge employment, this study aimed to investigate whether individual action strategies in terms of selection, optimization, and compensation (SOC; Baltes & Baltes, 1990) are able to buffer the well-known negative impact of poor health on the intention to remain in the workforce. 784 employees (60-85 years, 74.8% male) affiliated with a temporary employment agency that specifically contracts employees older than 65 participated in a cross-sectional survey. Results of moderated hierarchical regression analyses indicated that for older employees with high use of SOC there was no significant relationship between health status and intention to remain in bridge employment. However, for older employees with low use of SOC, there was a weaker intention to remain in bridge employment when their health status was poor, while this intention was stronger in case of a better health status. On closer examination of the SOC subdimensions, this moderating effect was especially due to the compensation behavior of these older workers. As a conclusion, SOC seems to mitigate the detrimental effects of health problems on older employees' intention to remain in bridge employment. From a practical perspective, these findings provide important suggestions for the development of practical measures for the tertiary prevention of poor health during the retirement process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktpolitik wendet sich Älteren zu (2013)

    Mümken, Sarah; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Mümken, Sarah & Martin Brussig (2013): Die Arbeitsmarktpolitik wendet sich Älteren zu. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2013-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45441

    Abstract

    "- Die Altersstruktur unter den Arbeitslosen hat sich aufgrund der aktivierenden Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik verändert: In zunehmendem Ausmaß sind Ältere jenseits von 60 Jahren arbeitslos, die nun nicht mehr in Rente abströmen können. Damit erweitern sich die Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik und der Arbeitsvermittlungen, denn die älteren Arbeitslosen müssen nun nicht nur der Vermittlung zur Verfügung stehen, sondern sollen auch eine Vermittlung erwarten können.
    - Ältere werden schwerpunktmäßig mit anderen Instrumenten gefördert als Jüngere. Die Förderung von Älteren konzentriert sich insbesondere im SGB III mit steigender Tendenz auf die Unterstützung bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, wie sie beispielsweise durch die Zahlung von Eingliederungszuschüsse geleistet wird. Im SGB II dominieren Beschäftigung schaffende Maßnahmen wie Arbeitsgelegenheiten.
    - Mit dem Arbeitslosigkeitsrisiko für Personen ab einem Alter von 60 Jahren, steigt in beiden Rechtskreisen auch ihr Anteil bei den Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. Zwischen 2006 und 2011 hat sich ihr Anteil bei den Förderungen der Älteren ab 55 Jahren mehr als verdoppelt.
    - Während bei den Älteren zwischen 55 und 59 Jahren die Förderung in Relation zu den Arbeitslosen 2011 im Vergleich zu 2006 gestiegen ist, bleibt jedoch bei Personen ab 60 Jahren ein gewisser Förderrückstand bestehen.
    - Arbeitslose Frauen werden prozentual weniger gefördert als Männer, wobei diese Unterschiede zwischen 2006 und 2011 etwas geringer geworden sind. Zudem werden Frauen im Durchschnitt etwas kürzer als Männer gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sichtbare Arbeitslosigkeit: unter den 60- bis 64-Jährigen deutlich gestiegen (2013)

    Mümken, Sarah; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Mümken, Sarah & Martin Brussig (2013): Sichtbare Arbeitslosigkeit. Unter den 60- bis 64-Jährigen deutlich gestiegen. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2013-01), Duisburg, 13 S. DOI:10.17185/duepublico/45440

    Abstract

    "In den letzten 10 Jahren ist die Alterserwerbsbeteiligung deutlich gestiegen. Wie durch renten- und arbeitsmarktpolitische Reformen beabsichtigt, haben sich Erwerbsaustrittsalter und Renteneintrittsalter erhöht.
    Unter den Älteren zwischen 55 und 64 Jahren ist bei der Entwicklung der Arbeitslosenquoten eine Ausdifferenzierung nach dem Alter zu beobachten: Während die Arbeitslosenquote der 55- bis 59-Jährigen - wie der allgemeine Trend - zwischen 2006 und 2011 gesunken ist, ist die Arbeitslosenquote der 60- bis 64-Jährigen entgegen dem allgemeinen Trend gestiegen.
    - Vor allem im Rechtkreis des SGB III hat die statistisch erfasste Arbeitslosigkeit unter den Älteren über 60 Jahre deutlich zugenommen. Der Anstieg der Zahl der älteren Arbeitslosen geht aber eher auf Reformen in der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik zurück, mit denen der Rückzug der Älteren vom Arbeitsmarkt verzögert wird, als auf eine schlechtere Arbeitsmarktsituation für Ältere.
    - Insbesondere die Schließung des erleichterten Leistungsbezugs ('58er-Regelung') für Neuzugänge hat im Rechtskreis des SGB III rascher als im SGB II zu einer drastischen Reduktion der Personenzahl mit diesem Sonderstatus geführt und die statistisch erfasste Arbeitslosigkeit erhöht. 2011 machten fast nur noch Beschäftigungslose aus dem SGB II von dieser Regelung Gebrauch. Gleichzeitig baut sich im SGB II der Kreis der untererfassten Arbeitslosen wieder durch die Einführung einer neuen Erfassungsvorschrift beständig auf.
    - Die Ausweitung der Erwerbsphase auf immer höhere Lebensjahre stellt nicht nur die betriebliche Personalpolitik, sondern auch die Arbeitsmarktpolitik vor neue Anforderungen, weil sie zunehmend ältere Arbeitsuchende zu vermitteln hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job search requirements for older workers: the effect on reservation wages (2013)

    Nivorozhkin, Anton ; Schneider, Julia; Romeu Gordo, Laura ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton, Laura Romeu Gordo & Julia Schneider (2013): Job search requirements for older workers. The effect on reservation wages. In: International journal of manpower, Jg. 34, H. 5, S. 517-535., 2011-11-18. DOI:10.1108/IJM-05-2013-0114

    Abstract

    "The goal of the paper is to investigate how reservation wages of older unemployed welfare recipients change once they are no longer subject to standard job search requirements. The authors apply a regression discontinuity design. Consistent with theoretical predictions, the authors' findings indicate that eliminating job search requirements will tend to increase reservation wages. The results correspond to previous findings in the literature that monitoring leads to lower accepted wages and increased exits rates from unemployment, and that it may be a successful policy measure to keep older workers in the labor market. Monitoring of job search effort has been shown to be an effective method of activating unemployed people, but little evidence has been found on the effect of activation measures on older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsfähigkeit und Schulungswilligkeit von Erwerbspersonen ab 45 Jahren in Oberösterreich (2013)

    Schmatz, Susi; Danzer, Lisa; Posayanan, Lerdpi; Wetzel, Petra;

    Zitatform

    (2013): Beschäftigungsfähigkeit und Schulungswilligkeit von Erwerbspersonen ab 45 Jahren in Oberösterreich. Linz, 240 S.

    Abstract

    "Mit dem 'Altern' der Gesellschaft rückt die ältere Altersgruppe in den Fokus der Aufmerksamkeit. So steht etwa die Erhöhung der Beschäftigungsquote älterer ArbeitnehmerInnen bereits seit einigen Jahren im Mittelpunkt beschäftigungspolitischer Diskussionen auf EU-Ebene und ist auch eine maßgebliche Reformempfehlung der Europäischen Kommission an Österreich. Ein möglicher Lösungsstrang für dieses Anliegen kreist rund um die Zielsetzung, die Beschäftigungsfähigkeit älterer ArbeitnehmerInnen zu erhalten bzw. zu erhöhen, wobei nicht nur der Gesundheitsbereich von Relevanz ist, sondern ganz zentral auch die Förderung und Weiterentwicklung von lebenslangem Lernen. Die Studie verfolgt das Ziel, Weiterbildungsaktivitäten und -erfordernisse von unselbstständig Erwerbstätigen mittleren Alters zu analysieren. Diese Befunde dienen in der Folge der Entwicklung von Anhaltspunkten zur Förderung alternsgerechter Maßnahmen des Arbeitsmarktservice Österreich AMS." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On government-subsidized training programs for older workers (2013)

    Singer, Christine; Toomet, Ott-Siim;

    Zitatform

    Singer, Christine & Ott-Siim Toomet (2013): On government-subsidized training programs for older workers. (IAB-Discussion Paper 21/2013), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen die Auswirkungen des Sonderprogramms WeGebAU, in dessen Rahmen die Bundesagentur für Arbeit (BA) Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte über 45 Jahren subventioniert. Wir wenden dynamische Matchingmethoden nach Crépon et al. (2009) an und nutzen neue Informationen aus den Prozessdaten der BA. Wir konzentrieren uns auf die Verbleibswahrscheinlichkeit in Beschäftigung und schätzen getrennte Effekte nach Geschlecht, Alter, Berufsstellung und geplanter Programmdauer. Es zeigt sich, dass WeGebAU die Wahrscheinlichkeit zwei Jahre nach Programmstart noch abhängig beschäftigt zu sein, um ein bis 2,5 Prozentpunkte erhöht. Der Effekt ist stärker für Teilzeitbeschäftigte und Teilnehmer an längeren Weiterbildungsmaßnahmen. Unsere Analysen weisen darauf hin, dass die Effekte in erster Linie auf einen verzögerten Arbeitsmarktrückzug zurückzuführen sind, und dass die Teilnahme auf Ebene der Betriebe selektiv ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Singer, Christine;
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  • Literaturhinweis

    Förderung der beruflichen Weiterbildung durch WeGebAU: Zuschuss kann den Weg in längere Beschäftigung ebnen (2013)

    Singer, Christine;

    Zitatform

    Singer, Christine (2013): Förderung der beruflichen Weiterbildung durch WeGebAU: Zuschuss kann den Weg in längere Beschäftigung ebnen. In: IAB-Forum H. 2, S. 46-51., 2013-12-03. DOI:10.3278/IFO1302W046

    Abstract

    "Mit dem Programm 'WeGebAU' fördert die Bundesagentur für Arbeit die berufliche Weiterbildung von gering qualifizierten und älteren Beschäftigten. Es verbessert deren Chancen, länger in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu bleiben. Die positiven Effekte variieren allerdings mit dem Umfang der Beschäftigung, dem Alter der Geförderten und der Dauer der Weiterbildung." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Singer, Christine;
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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Norway: working better with age (2013)

    Sonnet, Anne; Olsen, Hilde; Manfredi, Thomas; Keese, Mark;

    Zitatform

    Olsen, Hilde & Thomas Manfredi (2013): Ageing and employment policies: Norway. Working better with age. (Ageing and employment policies), Paris, 125 S. DOI:10.1787/9789264201484-en

    Abstract

    "People today are living longer than ever before, while birth rates are dropping in the majority of OECD countries. Such demographics raise the question: are current public social expenditures adequate and sustainable? Older workers play a crucial role in the labour market. Now that legal retirement ages are rising, fewer older workers are retiring early, but at the same time those older workers who have lost their job after the age of 50 have tended to remain in long term unemployment. What can countries do to help? How can they give older people better work incentives and opportunities? These reports offer analysis and assessment on what the best policies are for fostering employability, job mobility and labour demand at an older age.

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  • Literaturhinweis

    Ältere Arbeitslose am Scheideweg zwischen Erwerbsleben und Ruhestand: Gründe für ihren Rückzug vom Arbeitsmarkt (2013)

    Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Wübbeke, Christina (2013): Ältere Arbeitslose am Scheideweg zwischen Erwerbsleben und Ruhestand. Gründe für ihren Rückzug vom Arbeitsmarkt. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 1, S. 61-82., 2012-07-27. DOI:10.1007/s12651-012-0115-9

    Abstract

    "In Deutschland waren ab 58-jährige Erwerbslose bis zum Jahr 2007 von einem Grundprinzip aktivierender Arbeitsmarktpolitik ausgenommen: Sie hatten das Recht, Arbeitslosenunterstützung bis zur Rente zu beziehen, ohne eine neue Arbeit suchen zu müssen (Paragraph 428 SGB III). Vor dem Hintergrund der politischen Bemühungen um eine stärkere Teilhabe Älterer am Arbeitsleben beschäftigt sich der Beitrag mit der Frage, aus welchen Gründen sich die überwiegende Mehrheit der älteren Langzeitarbeitslosen mit Hilfe des 'erleichterten Leistungsbezugs' (ELB) vom Arbeitsmarkt zurückgezogen hat. Die Untersuchung des Arbeitsmarktverhaltens dieser Gruppe anhand des ELB verringert dabei ein methodisches Problem: Da arbeitslose Bezieher von Transferleistungen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssen, dürften Fragen nach deren Erwerbsneigung, Konzessionsbereitschaft und Suchaktivitäten vielfach zu sozial erwünschten Antworten führen. Solche Verzerrungen sind hingegen bei denjenigen Leistungsbeziehern, denen der Gesetzgeber explizit das Recht eingeräumt hat, sich vom Arbeitsmarkt abzuwenden, in geringerem Maße zu erwarten. Die empirische Analyse zeigt auf Basis einer Befragung von Beziehern des Arbeitslosengelds II, dass mangelnde Arbeitswilligkeit nur selten der Grund für den Wechsel in den Vorruhestand war. Besonders Personen mit einer unzureichenden Absicherung für das Alter wollten meist noch arbeiten. Stattdessen begründete die Mehrheit der Betroffenen ihre Entscheidung mit der Einschätzung, den beruflichen Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, keine Beschäftigungschancen mehr zu haben und auch von der Arbeitsvermittlung keine ausreichende Hilfe zu erhalten. Der Rückzug in den Vorruhestand lässt sich somit nicht in erster Linie auf nutzenmaximierende Entscheidungen zugunsten von Freizeit und gegen Erwerbsarbeit zurückführen, sondern ist insbesondere bei Frauen in Ostdeutschland vorrangig Ausdruck fehlender Erwerbsperspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung.
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  • Literaturhinweis

    Role of governments and social partners in keeping older workers in the labour market (2013)

    Abstract

    "With the average age of the population rising, people aged 55 - 64 make up an increasing share of workers in Europe. This demographic shift, as well as ongoing threats to the sustainability of national welfare and pension systems, has increased pressure for reforms to encourage longer careers. This report maps initiatives at national or sectoral level taken by governments and social partners to keep older workers in the labour market. Some measures involve financial incentives to work longer while others look at ways to enhance working conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Executive Summary
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