Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
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- Geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Soziale Wirtschaftsbetriebe in Nordrhein-Westfalen: Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung (2002)
Christe, Gerhard; May-Strobl, Eva;Zitatform
Christe, Gerhard & Eva May-Strobl (2002): Soziale Wirtschaftsbetriebe in Nordrhein-Westfalen. Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung. Düsseldorf, 215 S., Anhang.
Abstract
"Das in Arbeitsmarktprogramms "Soziale Betriebe" entwickelte nordrhein-westfälische Modellprogramm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" versucht Arbeitsmarktpolitik, Beschäftigungspolitik und Wirtschaftspolitik miteinander zu verknüpfen durch die Förderung von Existenzgründungen, die neue Dauerarbeitsplätze für speziell aus den genannten Problemgruppen des Arbeitsmarktes rekrutierte Beschäftigte schaffen. In einer vierjährigen Begleituntersuchung wurde aus der Betriebsperspektive, der Arbeitsmarktperspektive und der Beschäftigtenperspektive untersucht, ob das Programm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" (potentielle) Existenzgründer erreicht und wie es von diesen umgesetzt wird; ob es mit diesem Programm gelingt, Langzeitarbeitslose und andere Problemgruppen des Arbeitsmarktes dauerhaft ins Beschäftigungssystem zu integrieren; ob es Sozialen Wirtschaftsbetrieben gelingt, bei degressiver Förderung längerfristig am Markt zu bestehen und wie sich dabei das mögliche Spannungsverhältnis zwischen arbeitsmarktpolitischer und erwerbswirtschaftlicher Zielsetzung darstellt. Darüber hinaus ging es darum, wie das Programm von denjenigen, für die es letztlich eingeführt worden ist - die arbeitsmarktlichen Zielgruppen - eingeschätzt wird. Weiterhin ging die Begleituntersuchung der Frage nach, welchen Stellenwert das nordrhein-westfälische Modellprogramm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" im Spektrum der anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumente hat, inwiefern sich die nordrhein-westfälischen Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung des Programms von den niedersächsischen Erfahrungen unterscheiden und welche weiterführenden Erkenntnisse und Anregungen sich aus den nordrhein-westfälischen Erfahrungen für die aktive Arbeitsmarktpolitik, insbesondere für arbeitsmarktpolitisch orientierte Existenzgründungen und ggf. neue Formen der Beschäftigungsförderung gewinnen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG in Nordrhein-Westfalen (2002)
Zitatform
Czommer, Lars & Claudia Weinkopf (2002): Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG in Nordrhein-Westfalen. In: S. Dann, A. Kirchmann, A. Spermann & J. Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen : ein Weg aus der Sozialhilfe?, S. 87-105.
Abstract
"Im Mittelpunkt des Beitrags stehen erste Erfahrungen mit Modellprojekten zur Erprobung des § 18 Absatz 5 des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) in Nordrhein-Westfalen. Mit diesen zeitlich befristeten Einkommensbeihilfen, die Sozialämter an Sozialhilfebeziehende, die eine Arbeit aufnehmen, gewähren können, besteht schon seit einigen Jahren die Möglichkeit, eine spezielle Art von 'Kombilöhnen' umzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Targeting employment services (2002)
Zitatform
Eberts, Randall W., Christopher J. O'Leary & Stephen A. Wandner (Hrsg.) (2002): Targeting employment services. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 425 S.
Abstract
"Der Band enthält die Beiträge einer Konferenz, die sich mit der Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in den Vereinigten Staaten befasst hat. Mit dem Workforce Investment Act von 1998 sollten die arbeitsmarktpolitischen Programme effektiver gestaltet werden. Als ein Mittel der Teilnehmerauswahl wird das "targeting" oder "profiling" eingesetzt. Damit sollen die Arbeitslosen identifiziert werden, bei denen der Erfolg einer Maßnahme am wahrscheinlichsten ist. Hierfür werden statistische Verfahren angewandt. Die Evaluation bezieht sich auf Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Selbständigkeit, ein Bonussystem bei der Wiederbeschäftigung und Welfare-to-Work-Programme für Sozialhilfeempfänger. Ergänzende Beiträge befassen sich mit ähnlichen Maßnahmen in Kanada." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
An evaluation of public employment programmes in the East German State of Sachsen-Anhalt (2002)
Zitatform
Eichler, Martin & Michael Lechner (2002): An evaluation of public employment programmes in the East German State of Sachsen-Anhalt. In: Labour economics, Jg. 9, H. 2, S. 143-186. DOI:10.1016/S0927-5371(02)00039-8
Abstract
"In East Germany, active labour market policies (ALMPs) have been used on a large scale to contain the widespread unemployment that emerged after unification. This paper evaluates the effects for participants in public employment programmes (PEPs), an important component of ALMP in the East German States (Länder). The paper focuses on individual unemployment probabilities. By concentrating on the state of Sachsen-Anhalt, the econometric analysis can use a large new panel data set available only for that state, the Arbeitsmarktmonitor Sachsen-Anhalt (AMM-SA). We aim at nonparametric identification of the effects of PEPs by combining the use of comparison groups with differencing over time to correct for selection effects. Our results indicate that PEP participation reduces participants' prohability of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Active labor market policy in Germany: is there a successful policy strategy? (2002)
Zitatform
Fertig, Michael, Christoph M. Schmidt & Hilmar Schneider (2002): Active labor market policy in Germany. Is there a successful policy strategy? (IZA discussion paper 576), Bonn, 32 S.
Abstract
"Each year Germany and many other developed economies spend tens of billions of Euros on active measures of employment promotion with the explicit aim of contributing to the reduction of unemployment. Yet, high unemployment has universally been a persistent problem throughout the last two decades, raising the question as to the actual effect of the measures of employment promotion. This paper contributes to the received literature by investigating whether a specific strategy of active labor market policy measures can contribute to a significant reduction of unemployment on the (semi-) aggregate level of the local labor offices in Germany. To this end, we analyze ALMP in Germany in a spatially augmented regression framework. Our results suggest that a policy strategy focusing on monetary incentive schemes rather than on public employment programs is more successful." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. (ZEW discussion paper 2002-13), Mannheim, 20 S.
Abstract
"Diese Arbeit gibt einen Überblick der Konzeption und der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Die rechtliche Grundlage der AAMP stellte von 1969 bis 1997 das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) dar. 1998 wurde dieses durch das Sozialgesetzbuch (SGB) III abgelöst. Während das AFG noch unter Bedingungen der Vollbeschäftigung eingeführt wurde und auch eine generelle Verbesserung der Funktionsweise des Arbeitsmarktes vorsah, erfolgte im Zeitablauf eine stärkere Ausrichtung der AAMP auf die Wiedereingliederung von Problemgruppen in den Arbeitsmarkt. Das SGB III in Ansätzen eine Erfolgskontrolle der AAMP vorsieht und trotz der hohen fiskalischen Kosten (43 Mrd DM im Jahr 2001) fehlt bisher eine umfassende Evaluation der Wirkungen der AAMP unter Berücksichtigung der Kosten. Die Arbeit stellt die grundlegenden methodischen Probleme einer aussagekräftigen Evaluation dar. Die mikroökonomische Evaluation untersucht, ob die Teilnahme an einem arbeitsmarktpolitischen Programm zu einem Erfolg im Hinblick auf individuelle Zielgrößen wie Beschäftigung oder Verdienst führt. Um den durchschnittlichen Erfolg zu bestimmen, muss geschätzt werden, wie die individuelle Zielerreichung ausgefallen wäre, hätte die Person nicht an dem Programm teilgenommen. Eine solche Schätzung erfolgt typischerweise auf Basis der Informationen der Nichtteilnehmer, wobei dem möglichen Problem der Nichtvergleichbarkeit von Teilnehmern und Nichtteilnehmern (Selektionsverzerrung) Rechnung zu tragen ist. Die Selektionsverzerrung kann auf beobachteten und nicht beobachteten Variablen beruhen. Die Arbeit skizziert die wichtigsten methodischen Ansätze, einen adäquaten Vergleichsmaßstab zur Erfolgsmessung zu schätzen. Zur umfassenden mikroökonomischen Erfolgsmessung ist der geschätzte individuelle Erfolg den Kosten der Maßnahme gegenüberzustellen. Eine makroökonomische Evaluation muss auch die Rückwirkungen der AAMP auf die Nichtteilnehmer und die Funktionsweise des Arbeitsmarktes mit einbeziehen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass AAMP meist gerade dann ausgeweitet wird, wenn die Arbeitsmarktprobleme zunehmen (Endogenität der AAMP). Im weiteren Teil der Arbeit wird die Ausgestaltung und Umfang der AAMP in Deutschland nach dem AFG und dem SGB III beschrieben. Die wichtigsten Maßnahmen sind die verschiedenen Formen der Förderung der beruflichen Weiterbildung und der öffentlich geförderten Beschäftigung. Weiterhin werden neuere arbeitsmarktpolitische Ansätze und die damit einhergehenden Anstrengungen zur Evaluation ihrer Wirkungen dargestellt. Es zeigt sich, dass auf der politischen Seite in der Vergangenheit offenbar kein großes Interesse an einer wissenschaftlichen Evaluation der gelegentlich erratischen AAMP bestand. Dementsprechend wurden der Wissenschaft keine angemessenen Datensätze für eine wissenschaftliche Evaluation der mikroökonomischen Wirkungen der AAMP zur Verfügung gestellt. Die bisher von wissenschaftlicher Seite vorgelegten Evaluationsstudien zeichnen ein eher negatives Bild der Wirkungen der AAMP. Allerdings beruhen diese Studien auf Umfragedaten, die wegen geringer Fallzahlen und zu geringer Detailinformationen kein verlässlichen Schlussfolgerungen ermöglichen. In der jüngeren Vergangenheit wächst auf politischer Seite das Interesse an einer aussagekräftigen Evaluation der AAMP (siehe Job-Aqtiv-Gesetz). Allerdings besteht das Risiko, dass sich einige in jüngster Zeit von der politischen Seite unternommenen Anstrengungen zur Förderung der Evaluation als kontraproduktiv erweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Stand und Perspektiven der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 3, H. 2, S. 139-158. DOI:10.1111/1468-2516.00083
Abstract
Überblick über Maßnahmen der aktiven Arbeitspolitik in Deutschland und Ansätze und Probleme der Evaluation. (IAB2)
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A microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland (2002)
Zitatform
Gerfin, Michael & Michael Lechner (2002): A microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland. In: The economic journal, Jg. 112, H. 482, S. 854-893.
Abstract
"In the late 1990s, Switzerland introduced an ambitious active labour market policy (ALMP) encompassing several programmes. We evaluate their effects on the individual employment probability using unusually informative data from administrative records. Using a matching estimator for multiple programmes, we find positive effects for one particular programme unique to the Swiss ALMP. It consists of a wage subsidy for temporary jobs in the regular labour market that would otherwise not be taken up by the unemployed. We also find negative effects for traditional employment programmes operated in sheltered labour markets. For training courses, the results are mixed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany: a dynamic panel approach using regional data (2002)
Zitatform
Hujer, Reinhard, Uwe Blien, Marco Caliendo & Christopher Zeiss (2002): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany. A dynamic panel approach using regional data. (IZA discussion paper 616), Bonn, 40 S.
Abstract
Die meisten Evaluationsstudien aktiver Arbeitsmarktpolitik bedienen sich eines mikroökonomischen Ansatzes, der sich auf individuelle Daten der Teilnehmer stützt, Nichtteilnehmer jedoch unberücksichtigt lässt. Die Autoren betrachten mikroökonomische Analysen als ersten Schritt im Rahmen einer umfassenden Wirkungsforschung, der durch makroökonomische Analysen ergänzt werden sollte. In dem Beitrag werden die Auswirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik zunächst arbeitsmarkttheoretisch diskutiert. Empirisch untersucht werden die Beschäftigungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland im Zeitraum von 1999 bis 2001 auf der Basis regionaler Daten aus 175 Arbeitsamtsbezirken. Aufgrund der starken Persistenz deutscher Arbeitsmarktdaten ist die Anwendung eines dynamischen Modells entscheidend. Weiterhin wird bei der Analyse auch das Problem der Simultaneität aktiver Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt. Für Westdeutschland werden positive Beschäftigungseffekte von Berufsbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermittelt, während die Ergebnisse für Ostdeutschland nicht eindeutig sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Do labor market programs affect labor force participation? (2002)
Johansson, Kerstin;Zitatform
Johansson, Kerstin (2002): Do labor market programs affect labor force participation? (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,03), Uppsala, 23 S.
Abstract
"This paper estimates the macroeconomic effect of labor market programs on labor force participation. Labor market programs could counteract business cycle variation in the participation rate that is due to the discouraged-worker effect, and they could prevent labor force outflow. An equation that determines the participation rate is estimated using panel data (1986-1998) for Sweden's municipalities. The results indicate that labor market programs have relatively large and positive effects on labor force participation. If the number of participants in labor market programs increases temporarily by 100, the labor force increases by around 63 persons. The effect is temporary so the number of participants in the labor force returns to the old level in the next period. If the number of participants in programs is permanently increased, the labor force increases by around 70 persons. The results indicate that programs prevent labor force outflow because participants who would have left the labor force in the absence of programs are now participating because of the programs, Income and vacancies have positive long- and short-run effects on participation rate. Open unemployment, job destruction rate, and proportion of persons between ages 18-24 and 55-65 have negative long-run effects on the participation rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Can training and employment subsidies combat European unemployment? (2002)
Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.;Zitatform
Kluve, Jochen & Christoph M. Schmidt (2002): Can training and employment subsidies combat European unemployment? In: Economic Policy. A European Forum, Jg. 17, H. 35, S. 411-448.
Abstract
"European countries with poorly performing labour markets and labour market institutions conducive to high unemployment also feature considerable expenditures on active labour market policy, and such policies are emphasized by the European Union's employment strategy. However, the practice of these programme's evaluation is much less well developed in Europe than in the United States. We outline key issues facing such evaluation and offer a review and formal assessment of European evaluation studies over the last three decades. We find that programme effects are very heterogeneous across types of interventions and target groups, that training and job search assistance can be effective, and that the young the unemployed are typically difficult to assist." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The locking-in effect of subsidized jobs (2002)
Zitatform
Ours, Jan C. van (2002): The locking-in effect of subsidized jobs. (IZA discussion paper 527), Bonn, 35 S., Anhang.
Abstract
"Recent evaluations of active labor market policies are not very optimistic about their effectiveness to bring unemployed back to work. An important reason is that unemployed get locked-in, that is they reduce their effort to find a regular job. This paper uses an administrative dataset from the Slovak Republic on durations of individual unemployment spells. The focus of the analysis is temporary subsidized jobs. By exploiting the variation in the duration of these jobs it is possible to investigate whether or not the locking-in effect is important. It turns out that it is." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Advantage through training in Poland?: a microeconometric evaluation of the employment effects of training and job subsidy programmes (2002)
Zitatform
Puhani, Patrick A. (2002): Advantage through training in Poland? A microeconometric evaluation of the employment effects of training and job subsidy programmes. In: Labour, Jg. 16, H. 3, S. 569-608. DOI:10.1111/1467-9914.00209
Abstract
"I estimate the employment effects of publicly financed training and intervention works (subsidized employment) programmes in Poland. The analysis is based on the Polish Labour Force Survey (PLFS). Two widely applied approaches to identify causal effects are used. The results are qualitatively invariant with respect to the applied methodology. I find some evidence that training improves the employment opportunities of both men and women, whereas intervention works do not. Previous findings using PLFS data thus seem to be robust. The contrary view expressed by other authors on intervention works (subsidized employment) is likely to stem from the different data source (on only some Polish regions and with fewer control variables) used by them and does not seem to be related to the estimation strategy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aktive Klienten - Aktive Politik?: (wie) läßt sich dauerhaft Unabhängigkeit von Sozialhilfe erreichen? Ein Literaturbericht (2002)
Schmid, Achim; Buhr, Petra;Zitatform
Schmid, Achim & Petra Buhr (2002): Aktive Klienten - Aktive Politik? (wie) läßt sich dauerhaft Unabhängigkeit von Sozialhilfe erreichen? Ein Literaturbericht. (ZeS-Arbeitspapier 2002/08), Bremen, 55 S.
Abstract
"Durch die steigende Zahl der Sozialhilfebeziehenden und die damit verbundene Belastung der kommunalen Haushalte ist die Frage in den Mittelpunkt gerückt, wie Sozialhilfebezug vermieden werden kann und Personen schneller wieder von Sozialhilfe unabhängig werden können. Neben der Frage der Arbeitsfähigkeit spielt dabei immer auch die Frage nach der Arbeitswilligkeit eine Rolle. Dabei wird auch befürchtet, dass die Ausgestaltung der Sozialhilfe (z.B. die Vorschriften über die Anrechnung von Einkommen) den Arbeitsanreiz untergrabe. In der kommunalen Praxis ist hiermit ein Perspektivenwandel von einer eher passiven, auf die Zahlung von Geldleistungen ausgerichteten, zu einer aktivierenden Sozialhilfepolitik verbunden. In diesem Rahmen sind in den letzten Jahren die kommunale Beschäftigungspolitik ausgebaut und Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen - z.B. im Rahmen der Hilfe zur Arbeit - verstärkt worden. Zugleich wurden neue Konzepte entwickelt und Modellprojekte initiiert. In diesem Arbeitspapier soll auf der Grundlage der vorliegenden Forschungsergebnisse der Frage nachgegangen werden, wie aktiv die Sozialhilfebeziehenden selbst, aber auch die Sozial- und Arbeitsverwaltung in Hinblick auf das Ziel sind, den Sozialhilfebezug zu überwinden. Dazu wird zunächst der bisherige Erkenntnisstand über die Dauer und Dynamik von Sozialhilfebezug zusammengefasst. Im Anschluss daran werden die vorliegenden Ergebnisse zur Wirksamkeit institutioneller Hilfemaßnahmen zum Ausstieg aus der Sozialhilfe dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fiskalische Kosten von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: ein Fallbeispiel (2002)
Schultz, Birgit;Zitatform
Schultz, Birgit (2002): Fiskalische Kosten von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Ein Fallbeispiel. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 8, H. 1, S. 17-23.
Abstract
"Die Teilnahme an einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) verschlechtert bekanntermaßen die Beschäftigungschancen im regulären Arbeitsmarkt im Vergleich zur Nichtteilnahme. Dadurch kommt es nicht nur während der Durchführung der Maßnahme zu höheren fiskalischen Kosten im Vergleich zur Arbeitslosigkeit, sondern auch im Anschluss daran sind mehr öffentliche Mittel notwendig, um die im Durchschnitt verländerte Arbeitslosigkeit zu finanzieren. In diesem Kontext konnten für ein Fallbeispiel Mehrkosten in Höhe von etwa 26 500 Euro ermittelt werden. Davon sind allein mehr als 60 % Nachfolgekosten der Maßnahmenteilnahme. Sollte hingegen eine Maßnahme aus fiskalischer Sicht kostenneutral sein, so müsste sie die Arbeitslosigkeit im Fallbeispiel um 9,2 Monate verkürzen. Dies dürfte jedoch schwer zu erreichen sein, da während der ABM-Teilnahme kaum Übergänge in eine reguläre Beschäftigung zu beobachten sind, jedoch im Referenzszenario der Nichtteilnahme die Abgänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung in diesem Zeitraum relativ hoch sind. Eine strengere Ausrichtung auf Zielgruppen könnte hierbei möglicherweise Abhilfe schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Differential effects of Swedish active labour market progrmmes for unemployment adults during the 1990s (2002)
Zitatform
Sianesi, Barbara (2002): Differential effects of Swedish active labour market progrmmes for unemployment adults during the 1990s. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,05), Uppsala, 52 S.
Abstract
"The paper evaluates the differential performance of the six main types of Swedish programmes that were available to adult unemployed workers entitled to unemployment benefits in the 1990s: labour market training, workplace introduction, work experience placement, relief work, trainee replacement and employment subsidies. On the basis of a large and particularly rich administrative dataset, propensity score multiple-treatment matching methods are applied to investigate the differential performance of the programmes both relative to one another and vis-à-vis more intense job search in open unemployment. Outcomes being assessed are short- and long-term employment rates as well as the probability of collecting unemployment benefits over time. Compared to waiting longer in open unemployment, all the programmes initially reduce their participants' employment probability in the short term (lock-in effect). Positive findings on more long term employment prospects are confined to job subsidies alone. Participation in trainee replacement makes no difference to deputies' subsequent labour market outcomes. Individuals joining any of the remaining programmes later display either the same (workplace introduction) or lower employment rates coupled with a higher benefit collection probability than if they had searched further as openly unemployed. A likely factor behind these disappointing results is the use of such types of programmes simply as a way to re-qualify for unemployment benefits. As to the pair-wise comparison of the six programmes, the central finding is again that the more similar a programme is to a regular job, the higher the programme's benefits to its participants, with employment subsidies by far the best performer, followed by trainee replacement. Several macroeconomic studies have however documented large and negative displacement and dead-weight effects for exactly these types of programme, which highlights the difficult trade-off faced by labour market policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Was kann die Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland aus der Evaluationsforschung in anderen europäischen Ländern lernen? (2002)
Zitatform
Steiner, Viktor & Tobias Hagen (2002): Was kann die Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland aus der Evaluationsforschung in anderen europäischen Ländern lernen? In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 3, H. 2, S. 189-206. DOI:10.1111/1468-2516.00086
Abstract
"Die neuere empirische Evaluationsforschung gibt Anlass zu einer pessimistischen Einschätzung der Effektivität der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Während die Ergebnisse der meisten Evaluationsstudien darauf hinweisen, dass durch die AAMP im Durchschnitt oft keine signifikanten oder sogar negative Beschäftigungseffekte resultieren, sind die Ursachen dafür bisher kaum erforscht. Angesichts dieser Ausgangslage erscheint eine vergleichende Betrachtung der Erfahrung anderer europäischer Länder mit Maßnahmen der AAMP nützlich, um die Ergebnisse deutscher Evaluationsstudien besser interpretieren zu können und Implikationen für die praktische Arbeitsmarktpolitik in Deutschland abzuleiten. In diesem Beitrag beschränken wir uns auf staatlich geförderte Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung und temporär subventionierte Beschäftigung, insbesondere Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, da sich die meisten der für Deutschland vorliegenden Evaluationsstudien auf diese Programme beziehen. Unser Vergleich berücksichtigt nur europäische Studien; die umfangreiche Evaluationsforschung in den USA bleibt hier unberücksichtigt, da die Ausgestaltung der Maßnahmen und die Funktionsweise der Arbeitsmärkte in europäischen Ländern eher miteinander vergleichbar sind. Es sollen exemplarisch Ergebnisse herangezogen werden, die für die deutsche Diskussion interessant sein könnten und insbesondere Aufschluss über die Auswirkungen bestimmter Gestaltungsmerkmale auf den Erfolg der AAMP geben können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001) (2001)
Bröker, Andreas H.;Zitatform
Bröker, Andreas H. (2001): Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001). Pforzheim, 57 S., Anhang.
Abstract
"Seit März 2000 ist die Stadt Pforzheim in die Kommunale Beschäftigungsförderung eingestiegen. Damit engagiert sich die Kommune über ihr erfolgreiches Projekt 'Arbeit statt Sozialhilfe' hinaus auch für die Förderung der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, die im vollen Bezug von Lohnersatzleistungen des Arbeitsamtes stehen. Im Rahmen einer regionalen 'Allianz für Beschäftigung' soll die Arbeitslosigkeit gemeinsam weiter abgebaut werden. Mit dem Konzept der Kommunalen Beschäftigungsförderung kann dafür auf der regional-dezentralen Ebene ein Brückenschlag zwischen Bundessozialhilfegesetz (BSHG) und Sozialgesetzbuch (SGB) III gelingen, wie er seit Jahren und nun wieder aktuell vom Gesetzgeber gefordert wird. Doppelstrukturen und Zugangsbarrieren sollen abgebaut, die Ausgrenzung von Teilnehmerkreisen und Adressatengruppen nach Durchführungsbestimmungen und Gesetzestexten soll damit aufgeweicht werden. Nach einem Jahr kommunaler Beschäftigungsförderung sind die notwendigen Basis-Strukturen im Hinblick auf Konzepte, Gremien und Informationsstränge gelegt. Hinzu kommen bereits einige Projekte und konkrete sichtbare Erfolge. Trotz der üblichen Anlauf- und Umstellungsprobleme ist die Umsetzung der Maßnahmeformen schon ansehnlich fortgeschritten, was z.B. durch den Rückgriff auf die vorhandenen Ressourcen der GBE mbH Pforzheim sicherlich erleichtert wurde. Etwa 65 neue Beschäftigungsmöglichkeiten wurden geschaffen: gut 30 für erwachsene Langzeitarbeitslose, etwa 25 für arbeitslose Jugendliche sowie etwa knapp 10 für SozialhilfeempfängerInnen über ein zweites gefördertes Beschäftigungsjahr hinaus. In jedem Einzelfall war und ist es wohl besser, gemeinsam Beschäftigung aktiv zu fördern als Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfebezug nur zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auf ABM ist nicht zu verzichten (2001)
Franck, Michael;Zitatform
Franck, Michael (2001): Auf ABM ist nicht zu verzichten. In: Soziale Sicherheit, Jg. 50, H. 12, S. 402-407.
Abstract
Der Autor diskutiert die Wirksamkeit der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) als Mittel der aktiven Beschäftigungspolitik. Nach einer Darstellung der theoretischen Hintergründe des Instruments werden die Entlastungswirkung der ABM für den Gesamtarbeitsmarkt sowie die Eignung der Maßnahmen für eine erfolgreiche Reintegration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt behandelt. Im Ergebnis werden ABM auch bei vorsichtiger Einschätzung ihrer Eignung als individuelles Förderungsinstrument und ihrer gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungs- und Entlastungseffekte gegen die prinzipielle Kritik aus dem Arbeitgeberlager verteidigt, da es sich um ein bewährtes und zielgenau einzusetzendes Mittel der Arbeitsmarktpolitik handelt. (IAB)
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Literaturhinweis
Regionale Eingliederungsbilanzen: die Förderung von Arbeitslosen unter der Lupe. Die Verbleibsquoten von Teilnehmern an beruflichen Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Ausmaß und Ursachen der regionalen Unterschiede (2001)
Zitatform
Hirschenauer, Franziska (2001): Regionale Eingliederungsbilanzen. Die Förderung von Arbeitslosen unter der Lupe. Die Verbleibsquoten von Teilnehmern an beruflichen Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Ausmaß und Ursachen der regionalen Unterschiede. In: IAB-Materialien H. 1, S. 3-6.
Abstract
Ab Mitte 1999 hat jedes Arbeitsamt einmal pro Jahr eine Eingliederungsbilanz nach § 11 SGB III zu erstellen und damit den Einsatz und die Wirksamkeit von Ermessensleistungen der Arbeitsförderung transparent zu machen. Wesentliches Element dieser Eingliederungsbilanzen sind sogenannte Verbleibsquoten, die Auskunft darüber geben, wieviele Maßnahmeabsolventen eines Kalenderjahres sechs Monate nach Beendigung einer Maßnahme nicht mehr arbeitslos gemeldet sind. "Die Ergebnisse zu den Verbleibsquoten der Teilnehmer an Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen lassen zum einen ausgeprägte Ost-West-Unterschiede erkennen. Zum anderen werden kleinräumige Disparitäten sichtbar, die speziell in Westdeutschland ein beachtliches Ausmaß erreichen. Mit Hilfe regressionsanalytischer Verfahren wurde versucht, den Ursachen für diese regionalen Unterschiede in den Verbleibsquoten auf die Spur zu kommen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Econometric evaluation of labour market policies (2001)
Lechner, Michael ; Gavosto, Andrea; Heckman, James J. ; Fougere, Denis; Spengler, Hannes; Almus, Matthias; Pfeiffer, Friedhelm ; Berger, Mark C.; Heshmati, Almas ; Brodaty, Thomas; Imbens, Guido W. ; Engström, Lars-Gunnar; Lechner, Michael ; Battistin, Erich ; Ours, Jan C. van; Crépon, Bruno ; Pfeiffer, Friedhelm ; Black, Dan; Rettore, Enrico ; Vytlacil, Edward J.; Smith, Jeffrey A. ;Zitatform
Lechner, Michael & Friedhelm Pfeiffer (Hrsg.) (2001): Econometric evaluation of labour market policies. (ZEW economic studies 13), Heidelberg u.a.: Physica-Verl., 242 S.
Abstract
Der Band enthält die folgenden Beiträge zur Evaluation der Arbeitsmarktpolitik:
1. Instrumental variables, selection models, and tight bounds on the average treatment effect (James J. Heckman, Edward J. Vytlacil)
2. Some remarks on instrumental variables (Guido W. Imbens)
3. Identification and estimation of causal effects of multiple treatments under the conditional independence assumption (Michael Lechner)
4. Evaluating profiling as a means of allocating government service (Mark C. Berger, Dan Black, Jeffrey A. Smith)
5. Using matching estimators to evaluate alternative youth employme programs: Evidence from France, 1986-1988 (Thomas Brodaty, Bruno Crepon, Denis Fougere)
6. Do active labor market policies help unemployed workers to find keep regular jobs? (Jan C. van Ours)
7. Why do subsidised firms survive longer? An evaluation of a program promoting youth entrepreneurship in Italy (Erich Battistin, Andrea Gavosto, Enrico Rettore)
8. Estimating the effect of vocational rehabilitation programs in Sweden (Almas Heshmati, Lars-Gunnar Engström)
9. The impact of non-profit temping agencies on individual labour market success (Michael Lechner, Friedhelm Pfeiffer, Hannes Spengler, Matthias Almus). (IAB2) -
Literaturhinweis
Welfare that works: beyond the new deal (2001)
Pinto-Duschinsky, David;Zitatform
Pinto-Duschinsky, David (2001): Welfare that works. Beyond the new deal. (Arguments 28), London: Demos, 83 S.
Abstract
"The Government's welfare to work programmes should be restructured to put employers at their heart and make a significant contribution to full employment. This report sets out a radical vision of what the welfare-to-work system could look like 10 years from now. The New Deal has been a considerable success, having substantially reduced long-term unemployment among young people. But, in order to further improve the performance of welfare to work, employers now need to become far more involved in the design and implementation of programmes. This report is the result of a year long study of 40 welfare to work programmes, mostly in the USA. Its key finding is that those programmes which are most successful in placing unemployed people into better paid jobs with career prospects are designed to meet the needs of specific employers or sectors. Existing programmes should be turned 'back to front', so that they start with employers and their recruitment needs and train jobseekers for those positions, rather than training jobseekers and then hoping to find employers who want them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beträchtlicher Forschungsbedarf bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen: das Beispiel der Mitnahmeeffekte bei Strukturanpassungsmaßnahmen für ostdeutsche Wirtschaftsunternehmen (2001)
Schneider, Hilmar; Schultz, Birgit;Zitatform
Schneider, Hilmar & Birgit Schultz (2001): Beträchtlicher Forschungsbedarf bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Das Beispiel der Mitnahmeeffekte bei Strukturanpassungsmaßnahmen für ostdeutsche Wirtschaftsunternehmen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 1, S. 14-18.
Abstract
"Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sollen die Eintrittschancen in den ersten Arbeitsmarkt verbessern. Allerdings führt die Teilnahme an ABM oder SAM nicht immer zum gewünschten Ergebnis. So kann eine Maßnahme durchaus auch wirkungslos sein oder sogar die Beschäftigungsaussichten der Maßnahmeteilnehmer auf dem ersten Arbeitssmarkt verschlechtern. Diese Effekte lassen sich jedoch nocht über einfache Vergleiche zwischen Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern abschätzen und bewerten. Um Aussagen über die Effizienz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente zu treffen, wäre es vielmehr notwendig, die Situation bei Durchführung einer Maßnahme mit der hypothetischen ohne Maßnahme zu vergleichen. Da dieses praktisch unmöglich ist, bedarf es geeigneter Methoden und Daten, um ein Vergleichsmaß zu konstruieren, das die hypothetische Situation möglichst gut widerspiegelt. Dieser Aufgabe widmet sich die Evaluationsforschung. Allerdings steckt die Evaluierung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in Deutschland immer noch in den Anfängen und konnte bisher nur tendenzielle Aussagen zur Effizienz einzelner Instrumente geben. Diese Schwäche resultiert nicht nur aus methodischen Gesichtspunkten. Viel gravierender ist die Unzugänglichkeit zu geeigneten Daten. Ein besonderes prägnantes Beispiel dafür ist das Instrument der sogenannten Strukturanpassungsmaßnahmen Ost für Wirtschaftsunternehmen (SAM OfW). Bereits seit Einführung dieses Instruments 1997 gab es relativ starke Bedenken bezüglich der Gefahr von Mitnahmeeffekten. Eine Evaluierung wurde bislang jedoch nicht durchgeführt. Die Studie ist als erster Schritt zu verstehen, um das mögliche Ausmaß von Mitnahmeeffekten zu quantifizieren und die damit verbundenen Probleme zu illustrieren. Die Ergebnisse können nur als vorläufig betrachtet werden. Weitere Forschungsarbeit ist unumgänglich, um belastbare Ergebnisse zu liefern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
An evaluation of the active labour market programmes in Sweden (2001)
Zitatform
Sianesi, Barbara (2001): An evaluation of the active labour market programmes in Sweden. (Office of Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2001/05), Uppsala, 98 S.
Abstract
"The low unemployment rates traditionally enjoyed by Sweden have often been attributed to the country's extensive system of active labour market programmes, which have thus often been regarded as a model for other countries to emulate. The paper investigates the presence of short- and long-term treatment effects on a number of outcomes, including employment and unemployment benefit collection. Special attention is devoted to subsequent outcomes experienced by former participants, in particular to their job attachment and their performance should they fall back into unemployment. Finally, the distinctive feature of the Swedish labour market policy, whereby participation in programmes renews eligibility to generous unemployment compensation, is investigated in relation to the incentives it is likely to create to keep cycling between compensated unemployment spells and programme participation. The approach used is propensity score matching, with some additional analyses trying to account for a partially unobserved outcome variable due to misclassification problems in the data. Joining a programme as opposed to waiting longer in open unemployment appears on average to have a positive dynamic effect on participants' employment rates. The overall findings indicate however that the human capital-enhancing component of the programmes may not always be strong enough to outcompete the work disincentives provided by the system. Furthermore, even when cycling has been ruled out by focusing on individuals observed to exit their unemployment spell, programmes are found to have no effect on any of the outcomes considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Eingliederungstitel: Neue Freiheiten gut genutzt: die Arbeitsämter reagieren mit ihrer Arbeitsmarktpolitik auf unterschiedliche regionale Arbeitsmarktlagen (2001)
Vollkommer, Dieter;Zitatform
Vollkommer, Dieter (2001): Eingliederungstitel: Neue Freiheiten gut genutzt. Die Arbeitsämter reagieren mit ihrer Arbeitsmarktpolitik auf unterschiedliche regionale Arbeitsmarktlagen. (IAB-Kurzbericht 14/2001), Nürnberg, 5 S.
Abstract
Seit der Einführung des Sozialgesetzbuchs III im Jahre 1998 haben die Arbeitsämter mit dem sogenannten Eingliederungstitel erweiterte Möglichkeiten, selbst über die Verwendung von Mitteln für die aktive Arbeitsmarktpolitik zu entscheiden. Durch diese Dezentralisierung soll der Mitteleinsatz besser an unterschiedliche regionale Problemlagen angepasst und somit effektiviert werden. Der Kurzbericht analysiert die Ausgaben der Arbeitsämter für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in West- und Ostdeutschland im Jahre 2000 und überpreuft mit einer multivariaten Analyse, inwieweit die Ausgaben als Reaktion auf die regionalen Arbeitsmarktlagen im Vorjahr gewertet werden können. In Ost wie West zeigt sich ein besonders starker Zusammenhang zwischen dem Anteil der Mittel für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und der regionalen Unterbeschäftigungsquote. Im Westen spielt außerdem die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit eine bedeutende Rolle. (IAB)
Weiterführende Informationen
Ausgabenanteil am Eingliederungstitel für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 2000 -
Literaturhinweis
Employment problems and active labor market policies in industrialized countries (2001)
Zitatform
Walwei, Ulrich & Heinz Werner (2001): Employment problems and active labor market policies in industrialized countries. In: D. D. Hoskins, D. Dobbernack & C. Kuptsch (Hrsg.) (2001): Social security at the dawn of the 21st century : topical issues and new approaches (International social security series, 02), S. 133-170.
Abstract
"The authors concentrate primarily on an analysis of the situation in selected countries in which unemployment has fallen from a relatively high level in past years to a low level in recent years and in which at the same time employment has risen. Four countries - Denmark, the Netherlands, the United Kingdom and the United States - offer the most striking examples. They shall begin with a survey of the development and structure of unemployment in Western industrialized countries. This will be followed by conclusions to be drawn from the experience of the countries with successful employment policies. In this context the role that active labour market policy measures can play in the reduction of unemployment will be discussed. Finally, there will be a concluding summary and an indication of conflicts of objectives which can arise in the formulation of labour market policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeit statt Sozialhilfe 1999: Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes (2001)
Zitatform
(2001): Arbeit statt Sozialhilfe 1999. Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes. (Berichte aus der Arbeitsmarktforschung 11), Mainz, 16 S.
Abstract
Ein Schwerpunkt der kommunalen Arbeitsmarktpolitik des Bundeslandes Rheinland-Pfalz ist die Offensive "Arbeit statt Sozialhilfe", die seit 1992 mit Mitteln des Landes und der Europäischen Sozialfonds unterstützt wird. Die geförderten Maßnahmen reichen dabei von Beratung und Qualifizierung über Orientierungsmaßnahmen bis zur Vermittlung in reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Sie werden ergänzt durch begleitende Forschungen, zu denen auch Umfragen bei den Kommunen gehören. Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse des Jahres 1999, teilweise im Vergleich mit den Vorjahren. (IAB)
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Literaturhinweis
Effizienz von Qualifizierungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland (2000)
Bergemann, Annette; Schultz, Birgit;Zitatform
Bergemann, Annette & Birgit Schultz (2000): Effizienz von Qualifizierungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 6, H. 9, S. 243-253.
Abstract
"Arbeitsbeschaffungs- sowie Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen sollen die individuellen Beschäftigungschancen der Arbeitslosen verbessern und somit eine Brückenfunktion in den ersten Arbeitsmarkt wahrnehmen. Mit dieser Vorstellung wurden Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu Beginn der 90er Jahre in Ostdeutschland extensiv ausgeweitet. Von einem besonderen Erfolg der Maßnahmen kann jedoch nicht gesprochen werden. Bereits im Vorfeld einer Maßnahme sinkt die Beschäftigungsquote von künftigen Teilnehmern ab. Unmittelbar nach Abschluss einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahme ist die Beschäftigungsquote deutlich geringer als sie im Fall der Nicht-Teilnahme gewesen wäre. Zwar kommt es zu einer stetigen Verbesserung der Beschäftigungsquote im Zeitverlauf, jedoch nur im Falle von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen kann nach etwa 11/2 Jahren eine deutliche Verbesserung der Beschäftigungschancen im Vergleich zur Nicht-Teilnahme beobachtet werden. Allerdings ist offen, ob dies nach einer solchen Frist noch der Maßnahmeteilnahme zugeschrieben werden kann. Um die Effizienz von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu steigern, sind verschiedene Möglichkeiten denkbar. So erscheint im Falle von Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen eine Stärkung der Eigeninitiative der Teilnehmer sinnvoll. Im Falle von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen könnte über eine Erhöhung der Anreizwirkung zur Aufnahme einer Beschäftigung die Wirksamkeit verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation im Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft (2000)
Beywl, Wolfgang; Meyer, Wolfgang; Kuhlmann, Stefan; Toulemonde, Jacques; Mann, Stefan ; Tissen, Günter; Martinuzzi, Andre; Heimer, Thomas; Taut, Sandy; Toepel, Kathleen; Schmidt, Christoph M.; Kugler, Ulrike; Schneider, Johann; Bührer, Susanne; Stockmann, Reinhard;Zitatform
Beywl, Wolfgang, Wolfgang Meyer, Stefan Kuhlmann, Jacques Toulemonde, Stefan Mann, Günter Tissen, Andre Martinuzzi, Thomas Heimer, Sandy Taut, Kathleen Toepel, Christoph M. Schmidt, Ulrike Kugler, Johann Schneider, Susanne Bührer & Reinhard Stockmann (sonst. bet. Pers.) (2000): Evaluation im Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 3, S. 347-480.
Abstract
"Ziel des Vierteljahrsheftes ist es, einen Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Entwicklungstendenzen von Evaluationen in den einzelnen Politikbereichen zu vermitteln. Die Beiträge vertreten dabei die Evaluation im Bereich der Arbeitsmarktpolitik, der Forschungs- und Innovationspolitik, der Regionalpolitik, der Entwicklungspolitik und der Umweltpolitik sowie die Evaluation im Hochschulwesen. Aus der Sicht des jeweiligen Gebiets stehen vor allem die Tendenzen von Angebot und Nachfrage nach Evaluationen, Trends in den Evaluierungsmethoden sowie die Unabhängigkeit des Evaluators und seine Professionalisierung im Vordergrund."
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: ein Überblick (2000)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Stefan Speckesser (2000): Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Ein Überblick. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 357-370.
Abstract
"Der Beitrag gibt einen Überblick der neueren wissenschaftlichen Literatur zur Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Das Grundproblem mikroökonomischer Evaluation besteht darin, den Vergleichsmaßstab bei Nichtteilnahme zu schätzen, sei es auf Basis einer vergleichbaren Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern oder auf Basis der Situation vor Teilnahme. Entscheidend ist hierbei, den potenziellen Selektionsproblemen Rechnung zu tragen. Evaluationsstudien auf der Makroebene müssen zusätzlich auch die indirekten Effekte der AAMP auf den gesamten Arbeitsmarkt berücksichtigen und der möglichen Endogenität der AAMP Rechnung tragen. Die meisten Evaluationsstudien für Deutschland zeigen keine signifikant positiven Beschäftigungseffekte der AAMP, sind jedoch mit großer statistischer Unsicherheit behaftet. Die Autoren führen letzteres im wesentlichen darauf zurück, dass wegen zu geringeren Datenumfangs meist äusserst heterogene Massnahmen gepoolt werden und dass über Teilnehmer und Nichtteilnehmer zu wenige Hintergrundinformationen verfügbar sind. Aufgrund dieser Datenrestriktionen verbietet sich daher aus Sicht der Autoren ein vorschnelles Verdikt über die ökonomischen Wirkungen der AAMP, obwohl mögliche positive Effekte nicht sehr stark sein können, da sie sonst vermutlich trotz unterschiedlicher Methoden und unzureichender Daten empirisch hätten identifiziert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: ein Überblick (2000)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Stefan Speckesser (2000): Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Ein Überblick. (ZEW discussion paper 2000-06), Mannheim, 24 S., Anhang.
Abstract
"Der Beitrag gibt einen Überblick der neueren wissenschaftlichen Literatur zur Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Das Grundproblem mikroökonomischer Evaluation besteht darin, den Vergleichsmaßstab bei Nichtteilnahme zu schätzen, sei es auf Basis einer vergleichbaren Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern oder auf Basis der Situation vor Teilnahme. Entscheidend ist hierbei, den potentiellen Selektionsproblemen Rechnung zu tragen. Evaluationsstudien auf der Makroebene müssen zusätzlich auch die indirekten Effekte der AAMP auf den gesamten Arbeitsmarkt berücksichtigen und der möglichen Endogenität der AAMP Rechnung tragen. Die meisten Evaluationsstudien für Deutschland zeigen keine signifikant positiven Effekte der AAMP, sind jedoch mit großer statistischer Unsicherheit behaftet. Die Autoren führen letzteres im wesentlichen darauf zurück, daß wegen zu geringen Datenumfangs meist äußerst heterogene Maßnahmen gepoolt werden und daß über Teilnehmer und Nichtteilnehmer zu wenige Hintergrundinformationen verfügbar sind. Aufgrund dieser Datenrestriktionen verbietet sich daher aus Sicht der Autoren ein vorschnelles Verdikt über die ökonomischen Wirkungen der AAMP, obwohl mögliche positive Effekte nicht sehr stark sein können, da sie sonst vermutlich trotz unterschiedlicher Methoden und unzureichender Daten empirisch hätten identifiziert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland (2000)
Zitatform
Gerfin, Michael & Michael Lechner (2000): Microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland. (ZEW discussion paper 2000-24), Mannheim, 75 S.
Abstract
"In the second part of the 1990's Switzerland conducted an ambitious active labour market policy (ALMP) encornpassing a wide variety of programmes. We evaluate the effects of most of these programmes on the individual employment probability of potential participants. Our microeconometric analysis uses unusually informative and data originating from federal administrative unemployment and social security records. This large data allows us to take detailed account of many labour market related characteristics of the unemployed who are eligible to participate in these programme. Indeed we argue that the data is so rich, that there is no other information left that systematically influences labour market outcomes as well as the participation process into the programmes. Hence we are able to circumvent the problem of spurious effects that are due to different compositions of the programmes (selection bias) by controlling for observable characteristics in our estimation procedure. In such a situation using a matching estimator that compares groups of participants with artificial control groups that have the same distribution of observable characteristics is an attractive procedure. The particular version of that estimator we use is adapted to the case of multiple programmes. We find substantial positive effects for one particular programme that is a unique feature of the Swiss ALMP. It consists of a wage subsidy for temporary jobs in the regular labour market that would otherwise not be taken up by the unemployed because they pay not enough without the subsidy. We also find large negative effects for traditional employment programmes operated in sheltered labour markets. For training courses the results are mixed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland (2000)
Zitatform
Gerfin, Michael & Michael Lechner (2000): Microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland. (IZA discussion paper 154), Bonn, 75 S.
Abstract
Der Beitrag bietet eine Evaluation wesentlicher Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in der Schweiz. (IAB)
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Literaturhinweis
Selektivität beim Zugang in Förderung durch betriebliche Einstellungshilfen (2000)
Jaenichen, Ursula;Zitatform
Jaenichen, Ursula (2000): Selektivität beim Zugang in Förderung durch betriebliche Einstellungshilfen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 445-461.
Abstract
"Die Gewährung von Lohnkostenzuschüssen verbindet sich mit der Absicht, die betriebliche Arbeitsnachfrage zu Gunsten unterschiedlicher Zielgruppen zu beeinflussen. In dem Beitrag werden individuelle Bestimmungsgründe des Förderzugangs in verschiedene Formen betrieblicher Einstellungshilfen untersucht. Um der Frage nachzugehen, inwieweit Unterschiede in den Beschäftigungschancen der durch Einstellungshilfen geförderten Personen und der ohne Förderung aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung gewechselten Personen bestehen, werden potenzielle Wahrscheinlichkeiten des Verbleibs in Arbeitslosigkeit simuliert. Grundlagen sind eine Stichprobe von in den ersten Monaten des Jahres 1999 in Förderung eingetretenen Personen und eine Vergleichsstichprobe von im Januar 1999 arbeitslos gemeldeten Personen. Die Ergebnisse lassen sich dahingehend zusammenfassen, dass durch Merkmale, die auf vergleichsweise gute Beschäftigungschancen hindeuten, auch der Zugang in geförderte Beschäftigung positiv beeinflusst wird. Dieser Auswahl von Personen mit tendenziell besseren Beschäftigungschancen wirken die Fördervoraussetzungen für die stärker auf Schwervermittelbarkeit abzielenden Förderarten entgegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula; -
Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt I: Evaluierung Sozialökonomischer Betriebe (2000)
Lechner, Ferdinand; Riesenfelder, Andreas; Loidl, Rainer; Mitterauer, Lukas; Reiter, Walter;Zitatform
Lechner, Ferdinand, Rainer Loidl, Lukas Mitterauer, Walter Reiter & Andreas Riesenfelder (2000): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt I. Evaluierung Sozialökonomischer Betriebe. (AMS report 18), Wien: Hofstätter, 88 S.
Abstract
"Die Sozialökonomischen Betriebe (SÖB) als arbeitsmarktpolitisches Instrument charakterisieren sich - im Gegensatz zu anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen - v.a. aufgrund ihrer 'Beschaffenheit' (Organisation) als Betrieb und der vom Arbeitsmarktservice vorgegebenen Kombination ökonomischer (Eigenerwirtschaftungsanteil) und arbeitsmarktpolitischer Erfolgskriterien (Qualifizierung und Vermittlung). Die ausgeprägten (betriebs-)wirtschaftlichen Elemente dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments sind in der Praxis v.a. mit der Intention verbunden, möglichst 'betriebsnahe' Arbeitssituationen herzustellen. Damit sollen unter Berücksichtigung ihrer Eigenheiten sowie der für sie erforderlichen Qualifizierungen und Betreuungsmaßnahmen die erwünschten Effekte für die Zielgruppen erreicht werden. Aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen weisen die SÖB daher mit privaten bzw. nach rein privatwirtschaftlichen Kriterien geführten Betrieben sowohl gemeinsame Merkmale als auch spezifische Besonderheiten auf. Die Evaluierung untersucht anhand der Befragungsdaten und der Sekundardaten aus den Unterlagen die SÖB im Lichte ihrer betrieblichen Strukturen, Handlungsorientierungen und Besonderheiten (auch im Vergleich zu privaten Betrieben) sowie der institutionellen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ergebnisse der Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 und 9 des Sofortprogramms der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit 1999: Abschlussbericht (2000)
Marchl, Gabriele;Zitatform
Marchl, Gabriele (2000): Ergebnisse der Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 und 9 des Sofortprogramms der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit 1999. Abschlussbericht. Bonn, 46 S.
Abstract
"Der Abschlussbericht fasst Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der qualitativen Begleitforschung zur Umsetzung der Artikel 7 (Nach- und Zusatzqualifizierung) und 9 (Qualifizierungs-ABM) des JuSoPro im Jahr 1999 zusammen. Im Rahmen eines handlungsorientierten Evaluationsansatzes wurde das Handlungsspektrum von 60 ausgewählten Arbeitsämtern bei der Umsetzung der Richtlinien des Programms stufenweise evaluiert. Im Zentrum standen regionale Rahmenbedingungen, Schwerpunktsetzungen bei den arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Zielsetzungen, die angebotenen Maßnahmen und die Gestaltungsbeiträge der maßgeblich an der regionalen Umsetzung beteiligten Akteure (Arbeitsämter, Maßnahmeträger, Kooperationspartner, Netzwerke). Anhand von drei Beispielen, die das Spektrum der Fördermöglichkeiten von Artikel 7 exemplarisch verdeutlichen, werden bewährte und innovative Maßnahmekonzepte zur Nach- und Zusatzqualifizierung vorgestellt und Besonderheiten, Erfahrungen und Ergebnisse bei der Realisierung der Maßnahmen aufgezeigt. Ein zusammenfassendes Resümee der unter Artikel 9 hauptsächlich für die Zielgruppe "Benachteiligte" durchgeführten Maßnahmen stellt vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Arbeitsämter, Träger und Teilnehmer die wichtigsten Erfolgsfaktoren heraus. Abschließend werden Empfehlungen für die weitere Durchführung dieses oder ähnlichen Programme im komplexen Handlungsfeld von Arbeitsmarkt, Beschäftigungsförderung und beruflicher Bildung gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What works among active labour market policies: evidence from OECD countries' experiences (2000)
Martin, John P.;Zitatform
Martin, John P. (2000): What works among active labour market policies. Evidence from OECD countries' experiences. In: OECD economic studies H. 30, S. 79-113.
Abstract
Überblick über neuere Trends der aktiven Arbeitsmarktpolitik in der OECD und Zusammenhänge zwischen aktiver und passiver Politik, sowie über einschlägige Evaluationsstudien. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik: Evaluationsergebnisse für Deutschland, Schweden, Dänemark und die Niederlande (2000)
Rabe, Brigitta;Zitatform
Rabe, Brigitta (2000): Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Evaluationsergebnisse für Deutschland, Schweden, Dänemark und die Niederlande. (Discussion papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung 00-208), Berlin, 71 S.
Abstract
"Hohe Teilnehmerzahlen sowie ein beträchtlicher Mitteleinsatz für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen haben in den letzten Jahren zu einem gesteigerten Interesse an den Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik geführt. In dieser Literaturstudie wird daher danach gefragt, was sich nach dem aktuellen Stand der Evaluierungsforschung über die bisherige Wirksamkeit aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland sagen lässt. Welche Instrumente funktionieren für welche Personengruppen und welche Maßnahmengestaltung ist zu bevorzugen? Welche makroökonomischen Effekte hat die aktive Arbeitsmarktpolitik? Welche Erkenntnisse sind gesichert und welche Fragen lassen sich noch nicht beantworten? Auch die Erfahrungen in Schweden, Dänemark und den Niederlanden werden hinzugezogen, um gegebenenfalls nachahmenswerte Modelle beim Einsatz aktiver Arbeitsmarktpolitik zu identifizieren. Bei ebenfalls hohen Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik waren zumindest Dänemark und die Niederlande in den vergangenen Jahren beschäftigungspolitisch weit erfolgreicher als Deutschland. Allerdings war dafür neben der aktiven Arbeitsmarktpolitik eine jeweils spezifische Kombination u.a. aus arbeitsrechtlicher Regulierung, Tarifpolitik sowie ökonomischer Rahmenbedingungen verantwortlich, so dass sich ein Erfolgsmodell nicht ohne weiteres kopieren lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Volkswirtschaftliche Kosten der Arbeitslosigkeit und gesamtfiskalische Budgeteffekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen (2000)
Spitznagel, Eugen; Bach, Hans-Uwe;Zitatform
Spitznagel, Eugen & Hans-Uwe Bach (2000): Volkswirtschaftliche Kosten der Arbeitslosigkeit und gesamtfiskalische Budgeteffekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 500-517.
Abstract
Vor dem Hintergrund der gesamtfiskalischen Kosten der registrierten Arbeitslosigkeit von 150 Mrd. DM im Jahr 1999 befasst sich der Beitrag mit der Entlastungsfunktion der aktiven Arbeitsförderung nach dem SGB III. Es wird untersucht, in welchem Umfang die Arbeitsmarktpolitik gesamtwirtschaftlich die Beschäftigung stützt und die Arbeitslosigkeit entlastet und wie einzelne Maßnahmen unter ökonomischen Aspekten zu beurteilen sind. Hierbei sind die Nettokosten der Arbeitsmarktpolitik entscheidend (Bruttokosten der Maßnahmen minus Minderausgaben und Mehreinnahmen infolge vermiedener Arbeitslosigkeit). Die Ergebnisse zeigen, dass die gesamtfiskalischen Selbstfinanzierungsquoten von ABM 1999 zwischen 66 % und 89 % lagen, je nach dem, ob man indirekte Entlastungseffekte ausklammert oder einbezieht, und die der Weiterbildungsförderung bei etwa 60 %. Ein guter Teil davon entlastet den BA-Haushalt, aber auch der Bund spart durch Minderausgaben für Arbeitslosenhilfe bzw. erhält Steuermehreinnahmen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik: Verbleibsquoten von ABM-Teilnehmern in Eingliederungsbilanzen (2000)
Vollkommer, Dieter;Zitatform
Vollkommer, Dieter (2000): Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik: Verbleibsquoten von ABM-Teilnehmern in Eingliederungsbilanzen. (IAB-Werkstattbericht 05/2000), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Im ersten Teil des Berichts wird dargelegt, wie durch die Einführung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) Entscheidungskompetenzen der Arbeitsmarktpolitik vor Ort gestärkt werden können. Dezentralisierung und Regionalisierung sollen danach zu verbesserter Effektivität der Maßnahmen beitragen. Gleichzeitig wurde den Arbeitsämtern mit der Eingliederungsbilanz ein Instrument an die Hand gegeben, mit dem sie in einheitlicher Form darlegen müssen, wie die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik ausgegeben und welche (Brutto-)Ergebnisse erzielt wurden. Als Erfolgsindikator dient die Verbleibsquote, anhand der gemessen wird, welcher Anteil der Maßnahmeabgänger sich innerhalb von sechs Monaten nicht wieder arbeitslos gemeldet hat. Um die unterschiedlichen Ergebnisse vergleichbar zu machen, wird zunächst der Einfluss der Rahmenbedingungen regionaler Arbeitsmärkte und der Teilnehmerkomposition auf die Wiedereingliederung 'herausgerechnet'. Empirische Basis des regressionsanalytischen Modells ist der Verbleib von rund 132.000 ABM-Teilnehmern, die in der Zeit von Oktober 1998 bis März 1999 ihre Maßnahme beendeten. Im Ergebnisteil wurde für die gesamte Bundesrepublik ein zufriedenstellendes Bestimmtheitsmaß von 0,459 ermittelt. Dies besagt, dass rund 46 % der Variation der Verbleibsquoten durch das Modell erklärt werden. Die Chance, im Anschluss an ABM nicht arbeitslos zu sein, ist in städtischen Regionen geringer als in ländlichen und eine fortgeschrittene Tertiarisierung beeinträchtigt die Wiedereingliederung der Teilnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Effizienz von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (2000)
Zitatform
(2000): Effizienz von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/2531), 24 S.
Abstract
Die Bundestagsdrucksache informiert über die verschiedenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen auf der Ebene von Bund, Ländern und Gemeinden. Behandelt werden auch die Finanzierung und die Effektivität der Maßnahmen (Zielgruppenorientierung, jährliche Kosten pro Arbeitsplatz. Verweildauer und Abbruchquote). (IAB)
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Literaturhinweis
The Community Programme revisited: lessons for the New Deal era? (1999)
Gray, Anne;Zitatform
Gray, Anne (1999): The Community Programme revisited. Lessons for the New Deal era? In: Local Economy, Jg. 14, H. 1, S. 96-109.
Abstract
"This paper examines the lessons for the New Deal era of some older strands in UK and European labour market measures the Community Programme of the 1980s and the experience of enterprises d'insertion in France, Spain and the Netherlands. It considers whether the institutional infrastructure of the New Deal is appropriate for the realisation of 'intermediate labour markets'. This raises some further questions; whether ILMs are about creating employment or merely redistributing it, and whether it would be preferable to use the 'benefit transfer principle' to produce social wealth without regard for commercial viability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialhilfegesetzgebung: Band 1: Zusammenfassung des Abschlussberichts, Band 2: Ergebnisse der Fachkonferenzen, Band 3: Anlagen, Teil 1 und 2 von 4, Band 4: Anlagen, Teil 3 und 4 von 4 (1999)
Zitatform
(1999): Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialhilfegesetzgebung. Band 1: Zusammenfassung des Abschlussberichts, Band 2: Ergebnisse der Fachkonferenzen, Band 3: Anlagen, Teil 1 und 2 von 4, Band 4: Anlagen, Teil 3 und 4 von 4. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 284/1-4), Bonn, Getr. Sz.
Abstract
Das vorgestellte Projekt 'Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialgesetzgebung' in vier Bänden ist ein umfassendes Bundesmodellprogramm, das in drei Phasen von 1996 bis 1999 durchgeführt wurde. Eine Unternehmensberatung als Projektmanager, ein Forschungsinstitut für die Evaluierung des Projektverlaufs und der Ergebnisse sowie eine Gruppe von Organisations- und Personalentwicklern für die Fortbildung haben gemeinsam mit 24 Sozialämtern aus der Bundesrepublik die Aufgabe gehabt, bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen möglichst optimal in die Praxis umzusetzen und die Wirkungen zu überprüfen. Der Stellenwert des Sozialamtes hat sich in der Kommunalverwaltung in vielen Modellstandorten merklich geändert. Ersten konnte vielerorts ein Bewusstsein für die Gestaltbarkeit der Organisation Sozialamt geschaffen werden und zweitens konnte gezeigt werden, dass Umfang und Ausmaß von Hilfeabhängigen auch kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten unterliegt. Drittens hat sich gezeigt, dass Investitionen in Fortbildung eine hohe Wirksamkeit besitzen, wenn die Fortbildungsinhalte unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden können. Das Wissen wird angewandt und entfaltet somit auch fiskalische Wirkung. Viertens hat sich das Image des Sozialamtes in den Kommunen verbessert. Ein gut geführtes Amt bietet attraktive Arbeitsplätze, wenn der Besucherverkehr vernünftig gesteuert wird und die Arbeitsinhalte verstärkt auf die Vermeidung und Überwindung von Hilfeabhängigen ausgerichtet werden. Wird der Erfolg der Arbeit zudem nachvollziehbar durch ein Controlling ermittelt, können alle Beteiligten die Ergebnisse nach innen und außen darstellen. Erst der messbare Erfolg bietet die Möglichkeit, auf seine geleistete Arbeit stolz zu sein oder auch zu erkennen, dass Veränderungen notwendig sind. (IAB)
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Literaturhinweis
What's worked for the long-term unemployed?: learning the lessons (1998)
Crighton, Matthew;Zitatform
Crighton, Matthew (1998): What's worked for the long-term unemployed? Learning the lessons. In: Local Economy, Jg. 12, H. 4, S. 296-308.
Abstract
"As the Labour government's New Deal gets under way, many are wondering whether it will succeed where other programmes have not. This is of course not the first UK government which has tried to deal with unemployment through ambitious supply-side programmes for the unemployed. Employment Training was launched with almost as much fanfare and the expectations of it have been made all the more conspicuous in retrospect by its failure to fulfil them. The evolution of Employment Training (ET) and then Training for Work (TfW) has followed the path of increasing effectiveness in superficial terms by limiting programmes to Chose most employable within the client group. This is a questionable objective and abandons the hardest but most essential part of any programme for die unemployed: helping the very long-term unemployed, empowering disadvantaged groups, removing barriers and dealing with social exclusion. It remains to he seen whether the New Deal will be more effective. This article looks at two relevant studies - the ERGO programme, and Models of Integration, which was partfunded by ERGO. It compares their conclusions with other sources and concludes by discussing their implications and some issues for this type of study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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