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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Vermittlung und Beratung"
  • Literaturhinweis

    A general equilibrium evaluation of the employment service (2010)

    Plesca, Miana;

    Zitatform

    Plesca, Miana (2010): A general equilibrium evaluation of the employment service. In: Journal of Human Capital, Jg. 4, H. 3, S. 274-329.

    Abstract

    "This paper provides a general equilibrium evaluation of the Employment Service, also known as the Public Labor Exchange (PLX), a national program that facilitates meetings between job seekers and vacancies. The paper departs from the standard partial equilibrium framework of program evaluation by constructing a dynamic general equilibrium matching model with the PLX as a directed search channel and all other search methods as the other channel. In the calibrated model, the general equilibrium impacts of the PLX are different from the standard partial equilibrium ones, mainly because employers post more high-skill vacancies when both search channels operate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Praxis der Aktivierung: eine Untersuchung von Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung (2010)

    Schallberger, Peter; Wyer, Bettina;

    Zitatform

    Schallberger, Peter & Bettina Wyer (2010): Praxis der Aktivierung. Eine Untersuchung von Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung. (Analyse und Forschung 65), Konstanz: UVK Medien Verlagsges., 202 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 1990er Jahre richtet sich die Arbeitsmarktpolitik der meisten europäischen Staaten am Leitparadigma der Aktivierung aus. Arbeitslosigkeit soll durch Maßnahmen bekämpft werden, die bei den Betroffenen ansetzen, und denen zugleich qualifizierende und repressive Momente anhaften können. Am Beispiel von 'Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung' in der Schweiz zeigt die Studie, dass bei der Umsetzung der politischen Doktrin des 'Förderns und Forderns' in der professionellen Praxis erhebliche Ausgestaltungsspielräume bestehen. Anhand vergleichender Fallstudien werden die Bedingungen rekonstruiert, unter denen die Programme entweder ermächtigend oder entmutigend wirken." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Support for newly unemployed and six month offer evaluations: a report on qualitative research findings (2010)

    Vegeris, Sandra; Vowden, Kim; Husain, Fatima; Smeaton, Deborah; Mackinnon, Karen; Bertram, Christine; Davidson, Rosemary;

    Zitatform

    Vegeris, Sandra, Kim Vowden, Christine Bertram, Rosemary Davidson, Fatima Husain, Karen Mackinnon & Deborah Smeaton (2010): Support for newly unemployed and six month offer evaluations. A report on qualitative research findings. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 691), London, 93 S.

    Abstract

    "This evaluation reports qualitative process study findings on Support for Newly Unemployed (SNU) and the Six Month Offer (6MO), extra help to claimants of Jobseeker's Allowance (JSA) during the economic recession. The evidence was gathered in Jobcentre Plus offices throughout the first year of implementation. Separate studies were undertaken with service providers, employers and customer customers in SNU and 6MO support." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Selektionsprozess in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik: eine explorative Untersuchung für die deutsche Arbeitsvermittlung (2010)

    Yankova, Katerina;

    Zitatform

    Yankova, Katerina (2010): Der Selektionsprozess in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Eine explorative Untersuchung für die deutsche Arbeitsvermittlung. (IAB-Discussion Paper 11/2010), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Zentraler Forschungsgegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung der Selektion in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Hierzu wird - basierend auf Erkenntnissen aus der Literatur und Experteninterviews mit Arbeitsvermittlern - ein realistischer Selektionsprozess von der Arbeitsuchendmeldung bis hin zur (Nicht-)Teilnahme modelliert und explorativ analysiert. Genaue Kenntnisse über den Verlauf und die Mechanismen der Selektion sind für die Evaluationsforschung von enormer Bedeutung und können diese bei der Wahl der richtigen Untersuchungsmethode sowie bei der Interpretation der Ergebnisse unterstützen. Es zeigt sich, dass die untersuchten Einflüsse und Entscheidungen im Selektionsprozess vielschichtig und komplex sind. Somit werden in diesem Beitrag auch konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschung herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sachstandsbericht der Evaluation der Instrumente (2010)

    Abstract

    "Der Sachstandsbericht zur Evaluation der Instrumente setzt den Auftrag des Koalitionsvertrages zur umfassenden Evaluation der Arbeitsmarktpolitik um. Die zentralen Evaluationsergebnisse lassen sich in aller Kürze wie folgt zusammenfassen:
    Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentenspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch die ehemaligen nichtbetrieblichen Trainingsmaßnahmen leisten einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wobei die Wirkungen mit Zeitverzögerung auftreten und teils nicht sehr stark ausgeprägt sind.
    Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Eingliederungszuschüsse, Gründungsförderung oder die ehemaligen betrieblichen Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmenden auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich. Allerdings besteht bei ihnen ein Mitnahme- und Substitutionsrisiko.
    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige - in der Regel arbeitsmarktferne - Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten hingegen sind die Evaluationsergebnisse verhalten positiv.
    Festzuhalten ist aber auch: Die Wirkungen von Fördermaßnahmen unterscheiden sich oft nach Teilnehmergruppen, so dass sich Instrumente nicht pauschal als wirksam oder unwirksam etikettieren lassen. Die Forschungsergebnisse sind zum Teil noch unvollständig.
    Damit ist eine wesentliche Empfehlung des Sachstandsberichts auch, die Evaluation der aktiven Arbeitsförderung weiter zu verstetigen. Besondere Herausforderungen ergeben sich durch die zunehmenden Flexibilitätsspielräume und die dezentrale Ausgestaltungsvielfalt in der Arbeitsförderung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    TIPping the scales towards greater employment chances?: evaluation of a Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants based on random program assignment (2009)

    Andersson Joona, Pernilla ; Nekby, Lena;

    Zitatform

    Andersson Joona, Pernilla & Lena Nekby (2009): TIPping the scales towards greater employment chances? Evaluation of a Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants based on random program assignment. (IZA discussion paper 4072), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "A Trial Introduction Program (TIP) for newly-arrived immigrants to Sweden was implemented from October 2006 to June 2008 in order to meet the main criticisms directed at existing introduction programs. Two primary innovations were introduced, flexible language instruction parallel with other labor market activities at the Public Employment Service (PES) and intensive counseling and coaching by PES caseworkers with considerably reduced caseloads. Within participating municipalities, newly-arrived immigrants were randomly assigned into TIP (treatment) or regular introduction programs (control). Results indicate significant treatment effects on the probability of attaining regular employment as well as the probability of entering intermediate PES training programs. Hazard rates into PES training programs were also significantly higher for participants in TIP in comparison to participants in regular introduction programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of access to work: individual budget pilot strand (2009)

    Aston, Jane;

    Zitatform

    Aston, Jane (2009): Evaluation of access to work. Individual budget pilot strand. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 620), London, 134 S.

    Abstract

    "This report presents the findings of a qualitative evaluation of the provision of employment support and Access to Work (AtW) alongside Individual Budgets. It was one of three strands of an AtW evaluation which was commissioned by the Department for Work and Pensions (DWP), and carried out by Institute for Employment Studies. Individual Budgets were piloted in 13 local authorities across England, and a separate evaluation of these has been carried out for DWP. AtW was aligned, but not fully integrated, with Individual Budgets, and so AtW funds were not received by service users as part of their Individual Budgets. Alongside some of the processes involved in obtaining an Individual Budget, additional employment-related support was being piloted by DWP and Jobcentre Plus (referred to as 'the employment option'). The employment option centred around employment marketing leaflets from Jobcentre Plus; a four-page leaflet and a more detailed booklet." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Makroökonomische Effekte der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2001-2007: eine regionalökonometrische Evaluierung (2009)

    Aumayr, Christine; Dauth, Wolfgang ; Hujer, Reinhard; Janisch, Dominik; Kirschner, Eric; Blien, Uwe ; Koboltschnig, Rose-Gerd; Kernitzkyi, Michael; Wolf, Katja; Woitech, Birgit;

    Zitatform

    Aumayr, Christine, Uwe Blien, Wolfgang Dauth, Reinhard Hujer, Dominik Janisch, Michael Kernitzkyi, Eric Kirschner, Rose-Gerd Koboltschnig, Birgit Woitech & Katja Wolf (2009): Makroökonomische Effekte der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2001-2007. Eine regionalökonometrische Evaluierung. (Schriftenreihe des Institutes für Technologie- und Regionalpolitik der Joanneum Research), Graz, 151 S.

    Abstract

    "Das Ziel der Studie ist es, die Effekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Österreich auf makroökonomische Größen zu untersuchen. Im Vergleich zu Evaluationsstudien auf Mikroebene steht also nicht die Wirkung einer Maßnahme auf die TeilnehmerInnen im Vordergrund, sondern auf die Gesamtheit der Arbeitssuchenden bzw. Erwerbspersonen. Effekte aktiver Arbeitsmarktpolitik auf Ebene der TeilnehmerInnen müssen allerdings als Voraussetzung für Effekte auf der Makroebene betrachtet werden. Wie theoretisch von Calmfors (1994) dargestellt, gibt es eine Vielzahl von Wirkungskanälen von aktiver Arbeitsmarktpolitik auf unterschiedliche gesamtwirtschaftliche Größen. In der vorliegenden Studie wurden drei ökonomische Ergebnisgrößen analysiert: Übergänge von Arbeitssuche in ungeförderte unselbstständige Beschäftigung, Arbeitssuchendenquote und Partizipationsquote. Zusätzlich wurden die zeitlichen Zusammenhänge des Arbeitsmarktes in Bezug auf arbeitsmarktpolitische Maßnahmen analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ; Wolf, Katja;

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  • Literaturhinweis

    Targeting labour market programmes: results from a randomized experiment (2009)

    Behncke, Stefanie ; Frölich, Markus; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Behncke, Stefanie, Markus Frölich & Michael Lechner (2009): Targeting labour market programmes. Results from a randomized experiment. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 145, H. 3, S. 221-268.

    Abstract

    "We evaluate a randomized experiment of a statistical support system developed to assist caseworkers in Swiss employment offices in choosing appropriate active labour market programmes for their unemployed clients. The support system was piloted in several employment offices in which, randomly, half of the caseworkers used the system and the other half acted as control group. Caseworkers retained full discretion about the choice of active labour market programmes, and the evaluation results showed that caseworkers largely did not follow the statistical support system. This indicates that stronger incentives are needed for caseworkers to comply with statistical profiling and targeting systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effects of outsourcing employment services: evidence from a randomized experiment (2009)

    Bennmarker, Helge; Öckert, Björn ; Grönqvist, Erik;

    Zitatform

    Bennmarker, Helge, Erik Grönqvist & Björn Öckert (2009): Effects of outsourcing employment services. Evidence from a randomized experiment. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2009,23), Uppsala, 47 S.

    Abstract

    "In many countries welfare services that traditionally have been provided by the public sector are increasingly being contracted out to private providers. But are private contractors better at providing these services? We use a randomized experiment to empirically assess the effectiveness of contacting out employment services to private placement agencies. Our results show that unemployed at private placement agencies have a much closer interaction with their placement worker than unemployed at the Public Employment Service (PES). In particular, unemployed at private agencies receive more assistance in improving their job search technology. We do not find any overall difference in the probability of employment between private placement agencies and the PES), but this hides important heterogeneities across different types of unemployed. We find evidence that private providers are better at providing employment services to immigrants, and also indications that they may be worse for adolescents. Any effects tend to fade away over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy evaluations: a meta-analysis (2009)

    Card, David ; Kluve, Jochen; Weber, Andrea ;

    Zitatform

    Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2009): Active labor market policy evaluations. A meta-analysis. (IZA discussion paper 4002), Bonn, 51 S.

    Abstract

    "In dieser Meta-Analyse aktueller mikroökonometrischer Evaluationen aktiver Arbeitsmarktpolitik werden 97 Studien aus dem Zeitraum 1995 bis 2007 ausgewertet. Im Vergleich der Programmtypen haben demnach subventionierte Beschäftigungsprogramme des öffentlichen Sektors den geringsten Effekt. Programme, die Unterstützung bei der Jobsuche bieten, haben kurzzeitig einen relativ positiven Effekt, während Gruppen- und On-the-job-Trainingsprogramme mittelfristig besser abschneiden als kurzfristig. Kontrolliert man für die Ergebnisgröße sowie den Programm- und Teilnehmertyp, haben experimentelle und nicht-experimentelle Studien ähnliche Anteile signifikant negativer und positiver Einflussschätzungen. Dies deutet darauf hin, dass die Forschungsdesigns aktueller nicht-experimenteller Evaluationen nicht zu verzerrten Ergebnissen führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of access to work: core evaluation (2009)

    Dewson, Sara; Hill, Darcy; Meager, Nigel; Willison, Rebecca;

    Zitatform

    Dewson, Sara, Darcy Hill, Nigel Meager & Rebecca Willison (2009): Evaluation of access to work. Core evaluation. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 619), London, 98 S.

    Abstract

    "The Department for Work and Pensions (DWP) commissioned the Institute for Employment Studies (IES) to undertake a qualitative evaluation of Access to Work (AtW) provision. AtW is designed for people with long-term health conditions or impairments who need extra practical support to gain or remain in work. The types of support provided by AtW includes: special aids and equipment; adaptations to premises and equipment; travel to work grants; support workers; and, communicator support at interview. Any help received from AtW is in addition to the reasonable adjustments made by employers in accordance with the Disability Discrimination Act (DDA)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vacancy referrals, job search and the duration of unemployment: a randomized experiment (2009)

    Engström, Per ; Hesselius, Patrik; Holmlund, Bertil;

    Zitatform

    Engström, Per, Patrik Hesselius & Bertil Holmlund (2009): Vacancy referrals, job search and the duration of unemployment. A randomized experiment. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2009,03), Uppsala, 29 S.

    Abstract

    "One goal of the public employment service is to facilitate matching between unemployed job seekers and job vacancies; another goal is to monitor job search so as to bring search efforts among the unemployed in line with search requirements. The referral of job seekers to vacancies is one instrument used for these purposes. We report results from a randomized Swedish experiment where the outcome of referrals is examined. To what extent do unemployed individuals actually apply for the jobs they are referred to? Does information to job seekers about increased monitoring affect the probability of applying and the probability of leaving unemployment? The experiment indicates that a relatively large fraction (one third) of the referrals do not result in job applications. Information about intensified monitoring causes an increase in the probability of job application, especially among young people. However, we find no significant impact on the duration of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Did the Hartz reforms speed-up the matching process?: a macro-evaluation using empirical matching functions (2009)

    Fahr, René ; Sunde, Uwe ;

    Zitatform

    Fahr, René & Uwe Sunde (2009): Did the Hartz reforms speed-up the matching process? A macro-evaluation using empirical matching functions. In: German economic review, Jg. 10, H. 3, S. 284-316. DOI:10.1111/j.1468-0475.2008.00457.x

    Abstract

    Seit Januar 2003 wurden in Deutschland die ersten zwei sogenannten Hartz-Reformen implementiert, gefolgt von der dritten und vierten Stufe der Hartz-Reformen im Januar 2004 und Januar 2005. Ziel dieser Reformen war eine Beschleunigung der Bewegung auf dem Arbeitsmarkt und eine Verkürzung der Arbeitslosigkeitsdauer. Ohne eine Evaluation der spezifischen Komponenten dieser Reformen zu versuchen, liefert dieser Beitrag einen ersten Versuch, die übergreifende Effektivität der ersten beiden Reform-Etappen, Hartz I/II und III, hinsichtlich der Beschleunigung des Matching-Prozesses zwischen Arbeitslosen und offenen Stellen zu evaluieren. Der Analyse liegt eine strömungsbasierte Sicht der Reformen zugrunde, die die Struktur dieses Matching-Prozesses im Blick hat. Die Ergebnisse belegen, dass die Reformen tatsächlich zu einer höheren Dynamik am Arbeitsmarkt und zur Beschleunigung des Matching-Prozesses beigetragen haben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Do more placement officers lead to lower unemployment?: evidence from Germany (2009)

    Hainmueller, Jens ; Krug, Gerhard ; Hofmann, Barbara ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Hainmueller, Jens, Barbara Hofmann, Gerhard Krug & Katja Wolf (2009): Do more placement officers lead to lower unemployment? Evidence from Germany. (IAB-Discussion Paper 13/2009), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Die Bundesagentur für Arbeit hat im Mai 2007 ein Pilotprojekt gestartet, bei dem in 14 Dienststellen der Betreuungsschlüssel (Zahl der Arbeitslosen pro Vermittler) deutlich reduziert wurde. Da die teilnehmenden Dienststellen nicht zufällig ausgewählt wurden, ist bei der Evaluation eine mögliche Selektionsverzerrung zu berücksichtigen. Aus diesem Grund verwenden wir eine Kombination aus Matching und Differenz-in-Differenzen-Schätzansatz. Als Indikatoren für den Erfolg des Modellprojekts werden die Arbeitslosenquote und die Veränderung der SGB-III-Kundenzahl herangezogen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich der verbesserte Betreuungsschlüssel auf beide Erfolgsgrößen positiv auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ; Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Der Vermittlungsgutschein: Entwicklung von 2002 bis 2008 und Fortführung des erfolgreichen Instruments der Arbeitsvermittlung. Gutachten im Auftrag der Bundesvereinigung für Fachverbände Privater Arbeitsvermittler BVVA e.V. (2009)

    Hegele, Dorothea;

    Zitatform

    Hegele, Dorothea (2009): Der Vermittlungsgutschein. Entwicklung von 2002 bis 2008 und Fortführung des erfolgreichen Instruments der Arbeitsvermittlung. Gutachten im Auftrag der Bundesvereinigung für Fachverbände Privater Arbeitsvermittler BVVA e.V. Berlin: Berliner Wissenschaft-Verlag, 103 S.

    Abstract

    "Dieses Gutachten wird aufzeigen, dass der Vermittlungsgutschein seit seiner Einführung 2002 ... ein bewährtes Instrument der Arbeitsvermittlung geworden ist. ... Die Darstellung der Rechtsentwicklung dieses neuen Instrumentes der Arbeitsvermittlung von 2002 bis 2008 zeigt, dass die konkrete gesetzliche Ausgestaltung geeignet ist, jeden Missbrauch weitestgehend auszuschließen. In Teil C dieses Gutachtens wird die Rechtsentwicklung des in § 421 g SGB III geregelten Vermittlungsgutscheins von 2002 bis 2008 unter Berücksichtigung der Rechtsprechung und Literatur gezeigt. Der öffentlich-rechtliche Rechtsanspruch der privaten Arbeitsvermittler und die Synthese zwischen öffentlichen und privaten Rechtsverhältnissen werden herausgearbeitet. Der Teil D zeigt die zahlreichen Einschränkungen des Rechtsanspruches der Arbeitssuchenden auf den Vermittlungsgutschein und den Auszahlungsanspruch der privaten Arbeitsvermittler durch die Geschäftsanweisungen der Bundesagentur für Arbeit (bis 2007). Teil E stellt anhand von zahlreichen Beispielen in 12 Problemkomplexen die Anwendung in der Praxis der Bundesagentur für Arbeit und der Optionskommunen und Arbeitsgemeinschaften dar und zeigt, wie sich dieses Instrument sowohl in seiner praktischen Ausgestaltung als auch in den konkreten Zugangsvoraussetzungen in den letzten Jahren ständig verschlechtert. Teil F zeigt die Erfolge des Vermittlungsgutscheins im SGB II-Bereich, aber auch auf die Regelungslücken für Leistungsempfänger nach dem SGB II und für Nichtleistungsempfänger auf. ... Der Teil G setzt sich mit möglichen aktuellen Rechtsentwicklungen auseinander. ... In Teil H formulieren wir 21 zentrale Forderungen der privaten Arbeitsvermittler, die sicherstellen sollen, dass sie und arbeitslose Bürger und Bürgerinnen eine längerfristige Planungssicherheit erhalten und das Vermittlungsgutscheinverfahren als Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik mit Erfolg fortgeführt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? (2009)

    Huber, Martin ; Wunsch, Conny ; Walter, Thomas ; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Huber, Martin, Michael Lechner, Conny Wunsch & Thomas Walter (2009): Do German welfare-to-work programmes reduce welfare and increase work? (IZA discussion paper 4090), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "Many Western economies have reformed their welfare systems with the aim of activating welfare recipients by increasing welfare-to-work programmes and job search enforcement. We evaluate the three most important German welfare-to-work programmes implemented after a major reform in January 2005 ('Hartz IV'). Our analysis is based on a unique combination of large scale survey and administrative data that is unusually rich with respect to individual, household, agency level, and regional information. We use this richness to allow for a selection-on-observables approach when doing the econometric evaluation. We find that short-term training programmes on average increase their participants' employment perspectives and that all programmes induce further programme participation. We also show that there is considerable effect heterogeneity across different subgroups of participants that could be exploited to improve the allocation of welfare recipients to the specific programmes and thus increase overall programme effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Experimental evidence from intensified placement efforts among unemployed in Sweden (2009)

    Hägglund, Pathric;

    Zitatform

    Hägglund, Pathric (2009): Experimental evidence from intensified placement efforts among unemployed in Sweden. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2009,16), Uppsala, 44 S.

    Abstract

    "This paper uses experimental data to study the effects of participation in intensified placement efforts on subsequent job chances and earnings. Five small-scale experiments were performed in four different regions of Sweden in 2004 and the control groups were offered the PES regular services. Due to small samples, many of the impact estimates were imprecise and insignificant. However, the services generally reduced unemployment among the treated. I find significantly enhanced exits to either jobs or other activities (or both) in four of the experiments. Three of the experiments also report positive effects on employment probability and earnings in the years following the programme. Finally, combining job-search assistance and monitoring of job search generated significantly better results than monitoring alone in one of the experiment locations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)

    Koch, Susanne ; Kupka, Peter ; Steinke, Joß;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w

    Abstract

    "Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
    Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
    Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    The effectiveness of public employment service workers in the Netherlands (2009)

    Koning, Pierre ;

    Zitatform

    Koning, Pierre (2009): The effectiveness of public employment service workers in the Netherlands. In: Empirical economics, Jg. 37, H. 2, S. 393-409.

    Abstract

    "In this paper, we measure the effectiveness of the Dutch Public Employment Service (PES) workers for various performance indicators. Using unique administrative monthly data from local PES offices during 2004, we exploit the fact that the number of PES workers per job seeker varies substantially between offices and over time. We find additional PES workers to significantly increase outflow rates for short term unemployed (i.e. the first half year of unemployment), whereas no effects are obtained for the outflow rates of long term unemployed. PES workers are also found to reduce the inflow into the schemes and to increase the number of vacancies that are registered by offices. Although the effectiveness of PES workers is limited, we conclude that changes in the number of PES workers per client are cost-effective -- that is, the extra costs are compensated for by the resulting reduction in benefit expenses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was haben die Hartz-Reformen bewirkt?: zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland (2009)

    Müller, Tobias ;

    Zitatform

    Müller, Tobias (2009): Was haben die Hartz-Reformen bewirkt? Zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Berlin: Weißensee Verlag, 283 S.

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit ist seit Jahrzehnten eines der gravierendsten Probleme unserer Gesellschaft. Deshalb richtet die Politik seit jeher verstärkt ihr Augenmerk auf die Bekämpfung dieser Problematik. Jahrzehntelang geschah dies ohne durchschlagenden Erfolg. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde dann mit einer der größten Reformen der deutschen Geschichte erneut der Arbeitslosigkeit der Kampf angesagt. Die Hartz-Reformen wurden und werden von den einen als unsoziales Übel ohne Wirkung und von den anderen als bahnbrechendes, innovatives Konzept bewertet. Im Zuge der Reformen gab es eine deutliche Belebung des Arbeitsmarktes, was Befürworter von Hartz I-IV als Erfolg der Gesetze werten. Doch ist die bis Ende 2008 anhaltende positive Entwicklung des Arbeitsmarktes den Reformen zu verdanken? Um diese Frage zu beantworten, wird das Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland in seinen relevantesten Facetten beleuchtet. Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, der Umsetzung und der Bewertung der Hartz-Reformen, stehen folgende Fragen im Mittelpunkt dieses Buches: Was sind die Gründe für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland? Wie hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und welche Problemgruppen gibt es auf dem Arbeitsmarkt? Welche Erklärungen für das Entstehen von Arbeitslosigkeit liefern Arbeitsmarkttheorien? Welche psychischen und physischen Belastungen resultieren aus Arbeitslosigkeit? Und welche Antworten auf das Problem hat die Politik in den letzten Jahrzehnten gegeben?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job search assistance programs in Europe: evaluation methods and recent empirical findings (2009)

    Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Thomsen, Stephan L. (2009): Job search assistance programs in Europe. Evaluation methods and recent empirical findings. (Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Working paper 2009/18), Magdeburg, 42 S.

    Abstract

    "Job search assistance programs are part of active labor market policy in many countries. The main characteristics of these activities are an intensified counseling and a job search monitoring; in addition, several countries integrate courses teaching further skills into the programs. Job search assistance programs should help to increase the employment chances and to reduce the unemployment duration of the job seekers. In this paper, recent empirical findings from evaluation studies for 9 European countries are reviewed and implications with regard to the effectiveness of the activities are derived. To make the findings of various studies evaluating the different programs comparable, the methodological issues of the empirical approaches applied to estimate the causal effects of the programs are discussed in detail. In addition, relevant characteristics of the unemployment insurance systems, the assignment process, and the content of programs are presented to derive meaningful implications. The comparison of the programs takes account of individual effects and, if available, cost benefit considerations. The results show that job search assistance programs tend to provide an effective means to reduce individual unemployment, particularly if provided as combinations of intensive counseling and short-term training courses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Optimal use of labor market policies: the role of job search assistance (2009)

    Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Wunsch, Conny (2009): Optimal use of labor market policies. The role of job search assistance. (CESifo working paper 2890), München, 48 S.

    Abstract

    "This paper studies the role of job search assistance programs in optimal welfare-to-work programs. The analysis is based on a framework, that allows for endogenous choice of benefit types and levels, wage taxes or subsidies, and activation measures such as monitoring and job search assistance for each period of unemployment in a dynamic environment with negative duration dependence in the exit rates to employment and potential depreciation in reemployment wages. We show that the main role of job search assistance is to delay or prevent situations in which it is no longer optimal to incentivize the worker to provide positive search effort. It is used to restore or maintain some minimum exit rate to employment which increases with the cost-effectiveness of job search assistance. We also find that in line with existing policies, these programs should mainly be used at the beginning of unemployment and for short durations. However, contrary to existing schemes, they should be exclusively targeted at unemployed workers with low initial exit rates to employment. For all other workers, they should only be used if they fail to find a job within reasonable time despite high expected initial exit rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation (2008)

    Ant, Marc; Stamm, Margrit; Knuth, Matthias ; thi Hong Van, Phan; Löwenbein, Oded; Heister, Michael; Hammer, Andreas; Widmer, Thomas; Wirth-Bauer, Barbara; Fohgrub, Thomas; Krone, Sirkit; Weiland, Martin; Lob, Stefan; Happel-Tominski, Sabine; Lorenzen, Hans-Peter; Blien, Uwe ; Schröter, Daniela C.;

    Zitatform

    Ant, Marc, Andreas Hammer & Oded Löwenbein (Hrsg.) (2008): Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation. Bielefeld: Bertelsmann, 271 S.

    Abstract

    "Dieser Sammelband untersucht am Beispiel der Evaluation der Arbeitsmarktprogramme 'EQUAL' und 'Perspektive 50plus', inwieweit die Evaluation einen Beitrag zur Nachhaltigkeit von politischen Programmen leisten kann. Zu Wort kommen Projektleiter, Politiker sowie Mitarbeiter der DeGEval (Deutsche Gesellschaft für Evaluation), aus Hochschulen und evaluierenden Institutionen. Dargestellt wird eine Momentaufnahme unterschiedlicher Erfahrungen und Argumente, die eine Basis für die Diskussion über die weitere Entwicklung und Professionalisierung von Evaluationen bildet." (Textauszug, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Vorwort: (11-13);
    Michael Heister: Aktuelle Erfahrungen mit der Evaluation von EQUAL-Projekten in Deutschland (15-26);
    Martin Weiland: Arbeitsförderung für Ältere - Perspektive 50plus (27-53);
    Marc Ant: A framework for implementing evaluation and assessment strategies in social policy (55-71);
    Hans-Peter Lorenzen: Evaluationsstandards und ihre Umsetzung (73-82);
    Thomas Widmer: Qualitätsförderung und Qualitätssicherung mit Evaluationsstandards (83-100);
    Thomas Fohgrub: Hält Evaluation was sie verspricht? - Erfahrungen aus EQUAL I (101-112);
    Sabine Happel-Tominski: Die Erwartungen der Projektträger an die Evaluation (13-119);
    Andreas Hammer: Perspektiven für die Evaluation in den Entwicklungspartnerschaften und Netzwerken (121-130);
    Oded Löwenbein: Evaluation und Unternehmensberatung - Gemeinsamkeiten und Unterschiede (131-143);
    Margrit Stamm: Evaluation - wirksame Wege zur Nutzung - Wege zur wirksamen Nutzung (145-158);
    Marc Ant: Die Dimensionen der Evaluation im Nachhaltigkeitsmanagement (159-169);
    Barbara Wirth-Bauer: Gedanken der EQUAL-Programmevaluation zur Nachhaltigkeit (171-177);
    Matthias Knuth: Erste Erfahrungen mit der Nachhaltigkeit bei Perspektive 50plus aus der Sicht der Programmevaluation (179-192);
    Stefan Lob: Qualitätmanagement und Nachhaltigkeit am Beispiel von "Best Ager" (193-205);
    Uwe Blien, Phan Thi Hong Van: Die regionale Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (207-216);
    Daniele C. Schröter: The logic and methodology of sustainability evaluation - a checklist approach (217-236);
    Oded Löwenbein: Erfolge der Projektevaluation bei der Förderung der Nachhaltigkeit bei PFIFF und SilverStarS (237-246);
    Sirkit Krone: Ansätze zur Förderung der Nachhaltigkeit bei "Best Ager" durch die Projektevaluation (247-256);
    Andreas Hammer: Bedeutung der Netzwerkbildung bei EQUAL und Perspektive 50plus (257-267).

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosengeld-II-Empfänger: Nur Wenige profitieren von der privaten Arbeitsvermittlung (2008)

    Bernhard, Sarah ; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah & Joachim Wolff (2008): Arbeitslosengeld-II-Empfänger: Nur Wenige profitieren von der privaten Arbeitsvermittlung. (IAB-Kurzbericht 05/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die öffentlichen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende können Vermittlungsdienstleistungen über Ausschreibungen an private Dienstleister vergeben. Arbeitsuchende werden dabei zeitweise an private Vermittler überwiesen. Dies geschieht über die so genannte Beauftragung Dritter mit der gesamten Vermittlung. Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die Anfang 2005 an eine private Vermittlung überwiesen wurden, haben insgesamt kaum davon profitiert. Ihre Beschäftigungschancen erhöhen sich - je nach Teilgruppe - gar nicht oder nur in geringem Umfang. Im Durchschnitt sind sie genauso häufig oder häufiger arbeitslos gemeldet oder in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik und beziehen genauso häufig Arbeitslosengeld II (Alg II) wie die Vergleichsgruppe. Nur einzelne, schwerer vermittelbare Gruppen von Alg-II-Empfängern profitieren von der Überweisung an private Vermittler. Im Jahr 2005 wurden rund 157 Tsd. Empfänger von Alg II zeitweise an private Vermittler mit dem Ziel der unmittelbaren Integration in den Arbeitsmarkt überwiesen. Im Jahr 2007 waren es nur noch 50 Tsd. Personen. In diesem Zeitraum ging auch die geplante Überweisungsdauer deutlich zurück. Seit dem Jahr 2005 hat sich die Struktur der überwiesenen Alg-II-Empfänger verändert: Im Jahr 2007 waren es relativ mehr Kurzzeitarbeitslose, behinderte Menschen, ausländische Mitbürger und mehr junge Erwachsene. Der Frauenanteil unter den Überwiesenen ist dagegen konstant geblieben und liegt weiterhin unter dem im Arbeitslosenbestand des SGB II." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ; Wolff, Joachim ;
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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen: Stillgelegt (2008)

    Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah (2008): Personal-Service-Agenturen: Stillgelegt. In: IAB-Forum H. 1, S. 66-69.

    Abstract

    Die 2003 ins Leben gerufenen Personal-Service-Agenturen (PSA) sollten Arbeitslosen über Leiharbeit bessere Chancen auf eine reguläre Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeitsbranche verschaffen. Der Beitrag gibt einen Überblick über vorliegende Evaluationsergebnisse zur Wirksamkeit dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments. Die Ergebnisse zeigen, dass die Personal-Service-Agenturen die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnten. Eine Implementationsanalyse bescheinigte den Arbeitsagenturen Mängel bei der Umsetzung des Förderinstruments, sowohl bei der Ausgestaltung von Verträgen und Vergütungen als auch bei der Auswahl der Betreiber. So wurde die überwiegende Zahl der PSA von gewerblichen Zeitarbeitsunternehmen betrieben, die eine deutlich geringere Integrationsquote als von gemeinnützigen Bildungsträgern geführte PSA erreichten. Die Verbreitung des Instruments und die Ausgaben dafür sind in der Folge stark zurückgegangen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen (2008)

    Bernhard, Sarah ; Stephan, Gesine ; Hohmeyer, Katrin ; Kruppe, Thomas ; Jozwiak, Eva; Wolff, Joachim ; Koch, Susanne ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Katrin Hohmeyer, Eva Jozwiak, Susanne Koch, Thomas Kruppe, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2008): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen. (IAB-Forschungsbericht 02/2008), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Integration von arbeitsuchenden Personen in den Arbeitsmarkt gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik. Aktive Arbeitsmarktpolitik wie z. B. die Fort- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden soll dabei helfen. Aber erst in diesem Jahrtausend wurde die Analyse der Wirkungen dieser Politik zu einem zentralen Thema der Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Denn angesichts einer hohen und anhaltenden Arbeitslosigkeit waren grundlegende Reformen notwendig. Um diese bewerten und weiter entwickeln zu können, braucht die Politik detailliertes Wissen zur Effektivität und Effizienz der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Beträchtliche Fortschritte bei den Datengrundlagen und Methoden zur Untersuchung der Wirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden ist.
    In diesem Beitrag stellen wir systematisch die wissenschaftlichen Erkenntnisse dar, die zur Wirkung der einzelnen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland in den letzten Jahren gewonnen wurden. Wir befassen uns dabei mit einer breiten Palette von Maßnahmen und gehen auf die Wirkungen für den einzelnen Teilnehmer ebenso wie auf gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktwirkungen ein. Die wesentlichen Befunde sind in Kürze:
    1. Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Lohnkostenzuschüsse, Gründungsförderung oder betriebliche Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmer auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich.
    2. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen - ein sehr heterogenes Instrument, das beispielsweise ein Bewerbungstraining ebenso wie einen kurze Softwareschulung umfassen kann - leisten auch einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wenn auch in geringerem Maße als die erstgenannten Instrumente.
    3. Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    4. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die zumindest derzeit nicht primär auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zielen, schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante ('Ein-Euro-Jobs') hingegen sind die Evaluationsergebnisse etwas weniger pessimistisch. Allerdings ist es noch zu früh, um hier von einem robusten Ergebnis zu sprechen.
    5. Zu den gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegen bislang deutlich weniger Forschungserkenntnisse vor. Wissenschaftliche Studien haben sich vergleichsweise häufig mit der Wirkung von Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, Strukturanpassungsmaßnahmen und der Förderung der beruflichen Weiterbildung beschäftigt. Dabei hat sich oft gezeigt, dass eine intensivere Förderung durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dazu führt, dass offene Stellen langsamer besetzt werden und sich die Arbeitsuchendenquote erhöht. Für Strukturanpassungsmaßnahmen und die Förderung der beruflichen Weiterbildungen ist mitunter auch das Gegenteil der Fall; allerdings wurden in den vorliegenden Studien häufig keine statistisch gesicherten gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen dieser beiden Instrumente nachgewiesen.
    6. Die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen weiterer Instrumente wurden nur in wenigen Studien untersucht, so dass die bereits gewonnen Erkenntnisse zu ihren Wirkungen kaum als robust gelten können.
    7. Auch wenn zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorliegen, sind die Befunde vielfach unvollständig: Beispielsweise werden oft nur wenige Erkenntnisse über die Ursache der Wirkung einzelner Instrumente erzielt. Zudem liegen über die Effekte auf das Verhalten wichtiger Akteure am Arbeitsmarkt wie auf das Arbeitsnachfrageverhalten von Arbeitgebern kaum Erkenntnisse vor. Ob bzw. wie sich allein die Möglichkeit oder die Ankündigung einer baldigen Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme auf das Arbeitsuchverhalten arbeitsloser Personen auswirkt, wurde bislang nur sehr punktuell untersucht. Ferner werden wichtige Zielindikatoren nicht oder nur unzureichend gemessen, wie beispielsweise die Beschäftigungsfähigkeit, die durch die Teilnahme u.a. an Arbeitsgelegenheiten verbessert werden soll. Schließlich sind eine Reihe neuer Instrumente wie die gerade genannten Arbeitsgelegenheiten oder das Einstiegsgeld entstanden, über deren Wirkung bisher wenig bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Contracting out placement services in Germany: is assignment to private providers effective for needy job-seekers? (2008)

    Bernhard, Sarah ; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah & Joachim Wolff (2008): Contracting out placement services in Germany. Is assignment to private providers effective for needy job-seekers? (IAB-Discussion Paper 05/2008), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Zentrales Ziel der Einbindung privater Vermittlungsdienstleister - über so genannte Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung - ist die Einführung von Wettbewerb. Über den Marktmechanismus soll sich die Effektivität der Arbeitsvermittlung erhöhen. Die Studie untersucht die Effektivität der zeitlich begrenzten Überweisung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern an private Vermittlungsdienstleister und vergleicht deren Arbeitsmarktergebnisse hinsichtlich regulärer Beschäftigung, der Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug mit denen einer geeigneten Kontrollgruppe. Die Kontrollgruppe wurde auf Basis von Prozessdaten mit Hilfe von statistischen Propensity-Score-Matching gebildet. Im Blickpunkt der Untersuchung steht der Zeitraum nach Inkrafttreten des vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Jahr 2005. Mit diesem so genannten IV. Hartz-Gesetz wurde das bedarfsorientierte Arbeitslosengeld II eingeführt und gleichzeitig die Betonung auf die Aktivierung arbeitsloser Hilfebedürftiger gelegt.
    Schwer vermittelbare Arbeitslose in Beschäftigung zu bringen, erfordert in der Regel größere Anstrengungen. Es ist daher eine interessante Frage, ob Menschen mit a priori unterschiedlichen Beschäftigungschancen auch unterschiedlich von ihrer Überweisung an private Vermittlungsdienstleister profitieren. Um diese Frage zu beantworten, werden verschiedene Teilgruppen getrennt nach Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund, beruflicher Ausbildung und Dauer seit der letzten Beschäftigung analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass in einigen Fällen die Überweisung an private Vermittler relativ wirksamer für solche Gruppen von Arbeitsuchenden ist, die eher schwer zu vermitteln sind. Trotz positiver Beschäftigungseffekte für einige Teilgruppen zeigen die Ergebnisse insgesamt jedoch, dass die Überweisung an private Vermittler im Allgemeinen ineffektiv und für einige Teilgruppen in Bezug auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug kontraproduktiv ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ; Wolff, Joachim ;
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  • Literaturhinweis

    Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose (2008)

    Büttner, Renate; Stegmann, Tim; Schweer, Oliver; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Matthias Knuth, Oliver Schweer & Tim Stegmann (2008): Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose. (IAQ-Report 2008-03), Duisburg u.a., 16 S. DOI:10.17185/duepublico/45627

    Abstract

    "Ältere Langzeitarbeitslose haben Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, wenn sie gezielt gefördert werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kombination von individueller Betreuung und Förderung von Langzeitarbeitslosen sowie in gezielter Ansprache und Beratung von Unternehmen. Insbesondere Kleinst- und Kleinbetriebe sind gegenüber diesem Ansatz einer dienstleistungsorientierten Arbeitsvermittlung aufgeschlossen. Die Mehrzahl der bewirkten Integrationen erfolgte ohne finanzielle Förderung oder Lohnkostenzuschüsse an die jeweiligen Arbeitgeber. Hinsichtlich der Steuerung und Implementation von Arbeitsmarktprogrammen stellt 'Perspektive 50plus' eine interessante Innovation dar, weil die Fördermittel nicht flächendeckend, sondern im freiwilligen Konzeptionswettbewerb zwischen den Grundsicherungsstellen vergeben wurden. Entgegen dem Anspruch des Programms, über die unmittelbar Geförderten hinaus einen Bewusstseinswandel zur Verbesserung der Beschäftigungschancen Älterer herbeizuführen, konnte ein solcher Effekt in den beteiligten Regionen - im Vergleich zu nicht beteiligten - nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Contracting out employment services to the third and private sectors: a critique (2008)

    Davies, Steve;

    Zitatform

    Davies, Steve (2008): Contracting out employment services to the third and private sectors. A critique. In: Critical social policy, Jg. 28, H. 2, S. 136-164. DOI:10.1177/0261018307087985

    Abstract

    "As part of its welfare reform strategy, the government has made increasing use of the private and third sector in the provision of employment-related services. Ministers claim that this results in better service for users and better value for money for the taxpayer. This article examines these claims for third and private sector superiority in service provision and, using the government's own evaluative reports, challenges this view. The article contends that there is little evidence to support the government's case for the wholesale embrace of contracting out employment services. Based on reviewing experience of previous projects, it argues that given the same flexibilities and financing routinely offered to contractors, in-house provision would match or surpass contractor performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Pathways to work: Qualitative study of in-work support (2008)

    Dixon, Josie; Warrener, Martha;

    Zitatform

    Dixon, Josie & Martha Warrener (2008): Pathways to work: Qualitative study of in-work support. (Department for Work and Pensions. Research report 478), London, 76 S.

    Abstract

    "In Work Support (IWS) is one part of the package of support and services offered by the Pathways to Work programme. The IWS service ranges from 'light touch' after-care contact from an IWS adviser to in-depth specialist support services covering occupational health, mentoring, job-coaching, counselling and debt advice. This study was based upon in-depth interviews conducted with customers and providers of in-work support. The study found that Pathways IWS was frequently viewed as an important part of a 'jigsaw' of support or at least provided reassurance that support would be available if and when needed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+: final report of the quantitative evaluation (2008)

    Dorsett, Richard ; Smeaton, Deborah;

    Zitatform

    Dorsett, Richard & Deborah Smeaton (2008): Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+. Final report of the quantitative evaluation. (Department for Work and Pensions. Research report 500), London, 150 S.

    Abstract

    "This report contains findings from a quantitative evaluation of the effect of mandating the over-50s to participate in the Intensive Activity Period (IAP) phase of the New Deal 25 plus (ND25+). The results are based on a pilot study in 14 Jobcentre Plus districts. IAP provides focused assistance such as training opportunities and work placements to people entering ND25+. Prior to the pilot study, participation had been voluntary for customers aged 50+, in contrast to younger customers, for whom IAP participation had always been mandatory. Overall, customers experienced real gains from being mandated to participate in IAP. They were more likely to secure employment and this impact gradually increased over time. Mandated customers were also more likely to leave unemployment and while initially this was accompanied by a raised probability of transferring to other benefits such as Incapacity Benefit and Income Support, over the longer term this effect disappeared. Mandatory IAP was more effective for some groups than others. The impact was greatest for men, customers aged 50-55, those previously employed in manual jobs, the low qualified, customers without a partner and among those who had not previously contributed to a pension scheme. To some extent, therefore, the more disadvantaged customers gained the most from compulsory participation in the programme. As customers age, however, their ability, or willingness, to take advantage of the training or work experiences on offer declines." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die "Aufsuchende Vermittlungsunterstützung" und ihre Ausdifferenzierungen: Bericht der begleitenden Evaluierung (2008)

    Hausegger, Trude; Hager, Isabella; Buzek, Andreas; Reiter, Andrea;

    Zitatform

    Hausegger, Trude, Andreas Buzek, Isabella Hager & Andrea Reiter (2008): Die "Aufsuchende Vermittlungsunterstützung" und ihre Ausdifferenzierungen. Bericht der begleitenden Evaluierung. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 66 S.

    Abstract

    "Der Bericht bespricht die Ergebnisse der Evaluierung der sogenannten 'Aufsuchenden Vermittlungsunterstützung'. Diese Beratungsleistung wird seit 1.3.2006 für die Zielgruppe 'langzeitbeschäftigungsloser' und die Zielgruppe 'langzeitbeschäftigungsloser' und 'REHA' codierter KundInnen des AMS Wien angeboten. Die 'Aufsuchende Vermittlungsunterstützung' wurde 1997 von der Gesellschaft für Aus- und Weiterbildung entwickelt und wird mittlerweile in unterschiedlichen Bundesländern für verschiedene Zielgruppen und von einem mittlerweile recht breiten Spektrum an Trägerorganisationen realisiert. Laut Konzept soll die Aufsuchende Vermittlungsunterstützung bei jenen Personengruppen Einsatz finden, bei denen andere arbeitsmarktpolitische Interventionen (wie Beratung, Coaching, Aktivierung, Motivation und schließl. Qualifizierung) nicht die erwarteten Integrationserfolge nach sich zogen. Mit der Umsetzung der Aufsuchenden Vermittlungsstützung waren fünf Organisationen beauftragt. Für diesen Bericht wurden aufgrund der detailreichen Auswertungen der Vorgangsweisen und Ergebnisse die untersuchten Beratungsorganisationen anonymisiert. Vier der fünf Organisationen (im Folgenden die Organisationen Alpha, Beta, Gamma und Epsilon) hatten als Zielgruppe langzeitbeschäftigungslose KundInnen des AMS Wien zu betreuen. Delta war als einzige hier untersuchte Organisation für die Vermittlungsunterstützung von langzeitbeschäftigungslosen und REHA codierten KundInnen zuständig." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating the effectiveness of Washington state repeated job search services on the employment rate of prime-age female welfare recipients (2008)

    Hsiao, Cheng; Weeks, Greg ; Wang, Boqing; Shen, Yan ;

    Zitatform

    Hsiao, Cheng, Yan Shen, Boqing Wang & Greg Weeks (2008): Evaluating the effectiveness of Washington state repeated job search services on the employment rate of prime-age female welfare recipients. In: Journal of econometrics, Jg. 145, H. 1/2, S. 98-108. DOI:10.1016/j.jeconom.2008.05.011

    Abstract

    "This paper uses an unbalanced panel dataset to evaluate how repeated job search services (JSS) and personal characteristics affect the employment rate of the prime-age female welfare recipients in the State of Washington. We propose a transition probability model to take into account issues of sample attrition, sample refreshment and duration dependence. We also generalize Honoré and Kyriazidou's [Honoré, B.E., Kyriazidou, E., 2000. Panel data discrete choice models with lagged dependent variables. Econometrica 68 (4), 839-874] conditional maximum likelihood estimator to allow for the presence of individual-specific effects. A limited information test is suggested to test for selection issues in non-experimental data. The specification tests indicate that the (conditional on the set of the confounding variables considered) assumptions of no selection due to unobservables and/or no unobserved individual-specific effects are not violated. Our findings indicate that the first job search service does have positive and significant impacts on the employment rate. However, providing repeated JSS to the same client has no significant impact. Further, we find that there are significant experience-enhancing effects. These findings suggest that providing one job search services training to individuals may have a lasting impact on raising their employment rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The operational use of evaluation results in the restructured German public employment services (2008)

    Konle-Seidl, Regina ; Schewe, Torben;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina & Torben Schewe (2008): The operational use of evaluation results in the restructured German public employment services. In: G. Di Domenico & S. Spattini (Hrsg.) (2008): New European approaches to long-term unemployment : what role for public employment services and what market for private stakeholders? (Studies in employment and social policy, 35), S. 127-136.

    Abstract

    Von den 2005 in Deutschland registrierten 4,86 Millionen Arbeitslosen gehörten 36 Prozent zu den sogenannten Langzeitarbeitslosen. Diese Quote gehört zu den höchsten Europas. Die in der Jahren 2003 bis 2005 durchgeführten Arbeitsmarktreformen zielten auf die Überwindung dieses Zustandes. Die Reformgesetze Hartz I - IV verfolgen eine dreistufige Strategie: 1. Verbesserung der Leistungen der Arbeitsvermittlung, 2. Aktivierung der Arbeitslosen, 3. Stärkung der Nachfrage nach Arbeitskräften durch Deregulierung des Arbeitsmarktes. Ausgangspunkt und Kernstück der Reformen war die Reorganisation der öffentlichen Arbeitsvermittlung mit der Neuordnung der Zuständigkeiten der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemäß SGB III und den lokalen und kommunalen Behörden (ARGE) nach SGB II. Die Autoren erläutern die politischen Maßnahmen und ihre Umsetzung und die wissenschaftlichen Instrumente zur Messung und Evaluierung unter besonderer Berücksichtigung des in Kooperation mit der Harvard-University entwickelten Evaluierungssystems 'Treatment Effect and Prediction (TrEffeR)'. Nach ihrer Einschätzung können die TrEffeR-Programme durch eine Verbesserung des effektiven Einsatzes maßgeschneiderter Maßnahmen zur Aktivierung des Arbeitsmarktes dazu beitragen, die individuelle Dauer von Arbeitslosigkeit zu verkürzen und damit das Abgleiten in die Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Mehr Vermittlungen durch mehr Vermittler?: Ergebnisse des Modellversuchs "Förderung der Arbeitsaufnahme" (FAIR) (2008)

    Kruppe, Thomas ; Gilberg, Reiner; Schiel, Stefan; Schröder, Helmut ;

    Zitatform

    Schiel, Stefan, Helmut Schröder & Reiner Gilberg (2008): Mehr Vermittlungen durch mehr Vermittler? Ergebnisse des Modellversuchs "Förderung der Arbeitsaufnahme" (FAIR). (IAB-Bibliothek 312), Bielefeld: Bertelsmann, 263 S.

    Abstract

    "Kann durch ein verstärktes Vermittlerteam die Integration von (Langzeit-)Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt verbessert werden? Im Jahr 2001, als ein Personalschlüssel von 600 bis 900 Arbeitslosen pro Vermittler in der Arbeitsverwaltung durchaus normal war, kam diese Frage bereits im Vorfeld der späteren Arbeitsmarktreformen auf. Grundüberlegung war, dass einerseits ein zu kleines Vermittlerteam möglicherweise den anfallenden Aufgaben - die auch bei Langzeitarbeitslosigkeit über ein bloßes Verwalten hinaus gehen sollten - nicht gerecht werden könnte, andererseits aber ein zu großes Team zu nicht vertretbaren Kosten führen würde. Die Durchführung des Modellprojekts 'Förderung der Arbeitsaufnahme - integriert und regulär (FAIR)' wurde noch im gleichen Jahr durch den Verwaltungsrat der BA beschlossen. Mit Jahresbeginn 2002 wurde in vier ausgewählten Geschäftsstellen mit den Vorbereitungen und ab Jahresmitte mit der Umsetzung von FAIR begonnen. Die Feldphase endete am 31. Dezember 2005. In der Zwischenzeit wurde das Modellprojekt in den drei Varianten FAIRalt, FAIRplus und FAIRneu an die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen angepasst. Um die Wirkung des verbesserten Betreuungsschlüssels messen zu können, wurden in der ersten Variante Langzeitarbeitslose in Arbeitsagenturen mit vergleichbarer Marktsituation herangezogen. Die zweite und dritte Variante wurde als 'echtes' Experiment durchgeführt: Per Zufall wurde entschieden, ob eine Person, die sich neu als arbeitslos registrieren ließ (FAIRneu) und darüber hinaus potenziell von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht war (FAIRplus), dem besonders ausgestatteten FAIR-Team oder einem normal ausgestatteten Team zugeordnet wurde. Unterschiede im Arbeitsmarktverbleib zwischen der Gruppe der im Rahmen von FAIR besonders Betreuten mit der jeweiligen Vergleichsgruppe können deshalb so interpretiert werden, dass sie nur auf die Teilnahme an FAIR zurückzuführen sind. Dieser Band stellt die Ergebnisse der Evaluation vor, die von Stefan Schiel, Helmut Schröder und Reiner Gilberg vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der rein betriebswirtschaftlichen Effizienzanalysen zeigen, dass ein Mehr an Vermittlern auch ein Mehr an Kosten mit sich bringt, das selbst im günstigsten Fall nicht durch die entstehenden Einsparungen ausgeglichen werden konnte. Auch wenn die Bewertung der drei Varianten unterschiedlich ausfällt, kommt die Begleitforschung insgesamt zu dem Ergebnis, dass die FAIR-Teams in Hinsicht auf die Verringerung beziehungsweise Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit stets effektiver waren als ihre jeweiligen Vergleichsteams und verweist auf den positiven Effekt einer frühzeitigen, intensiven Betreuung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Experimentierklausel nach § 6c SGB II - Vergleichende Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Erfolgs der Modelle der Aufgabenwahrnehmung "Zugelassener kommunaler Träger" und "Arbeitsgemeinschaft": Untersuchungsfeld 2: Implementations- und Governanceanalyse. Abschlussbericht und Methodenanhang zum Abschlussbericht Mai 2008 (2008)

    Reis, Claus; Ludwig, Monika; Christe, Gerhard; Steinwede, Jacob; Schröder, Helmut ; Brand, Thorsten; Bertram, Bettina; Blum, Anja; Köppler, Winfried; Kaps, Petra; Wende, Lutz; Mosley, Hugh; Reinmüller, Ron; Hillebrand, Guido; Gründer, Stefan; Simma, Elmar; Reis, Laura; Schulte, Sylvia; Hobusch, Tina; Schiel, Stefan; Oschmiansky, Frank; Marwinski, Karen; Kolbe, Christian; Knerr, Petra; Ebach, Mareike; Drya, Susann; Vieth, Andrea; Cramer, Ralph;

    Zitatform

    Reis, Claus, Monika Ludwig, Christian Kolbe, Winfried Köppler, Tina Hobusch, Lutz Wende, Andrea Vieth, Ron Reinmüller, Laura Reis, Gerhard Christe, Helmut Schröder, Jacob Steinwede, Bettina Bertram, Thorsten Brand, Anja Blum, Ralph Cramer, Susann Drya, Petra Knerr, Karen Marwinski, Stefan Schiel, Sylvia Schulte, Elmar Simma, Guido Hillebrand, Hugh Mosley, Petra Kaps, Stefan Gründer, Frank Oschmiansky & Mareike Ebach (2008): Evaluation der Experimentierklausel nach § 6c SGB II - Vergleichende Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Erfolgs der Modelle der Aufgabenwahrnehmung "Zugelassener kommunaler Träger" und "Arbeitsgemeinschaft". Untersuchungsfeld 2: Implementations- und Governanceanalyse. Abschlussbericht und Methodenanhang zum Abschlussbericht Mai 2008. Frankfurt am Main u.a., 367 S.; 221 S.

    Abstract

    Nach erheblichen politischen Differenzen über die Trägerschaft des SGB II wurde im parlamentarischen Vermittlungsverfahren von Bundestag und Bundesrat mit dem SGB II auch eine 'Experimentierklausel' verabschiedet. Im Rahmen eines bis Ende 2010 befristeten Versuchs eröffnet dieser Passus 69 kommunalen Trägern die Option, als alleiniger Leistungsträger zu fungieren. Diese zugelassenen kommunalen Träger (zkT) führen neben den originären kommunalen Leistungen auch sämtliche anderen Leistungen nach dem SGB II durch. Der Versuch wird als Wettbewerb um die effektivste Form der Gestaltung von Eingliederungsleistungen verstanden. Der Bericht enthält die Ergebnisse der begleitenden Evaluation. Das Untersuchungsfeld 2 hatte den Auftrag, die Umsetzung des SGB II in der Praxis der regionalen SGB II-Einrichtungen zu untersuchen (Implementationsanalyse). Diese Untersuchung ist eingebettet in eine Analyse der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, in denen sich die Umsetzung der lokalen Träger bewegt (Governanceanalyse). Die Untersuchungsergebnisse werden in diesem Abschlussbericht vorgestellt. Die überregionalen Governancestrukturen wurden vergleichend für die drei existierenden Formen der Aufgabenwahrnehmung untersucht. Dabei zeigt sich, dass sich die zugelassenen kommunalen Träger und die ARGEn in wesentlichen Strukturmerkmalen unterscheiden: in den Aufsichtsregeln, bei der Verbindung von Finanzierungs- und Aufgabenverantwortung für die jeweiligen Leistungen des Bundes und der Kommunen und in der Verbindlichkeit prozeduraler Verfahrens- und Organisationsvorgaben durch überregionale Akteure. Wie die Implementationsanalyse zeigt, wirken sich die unterschiedlichen Strukturmerkmale überregionaler Governance in erheblichem Maße auf die Steuerungsstrukturen und die Leistungserbringung in den SGB II-Einrichtungen aus. Dies gilt insbesondere für die Unterschiede im Hinblick auf die Einbindung in Systeme der Ziel- und Prozesssteuerung (Zielvereinbarungen, Übernahme von Verfahrensstandards, Statistik und Controlling), für die Leitungsstrukturen (Wahrnehmung von Dienst- und Fachaufsicht), die Einbindung in aufsichtsrechtliche Strukturen und die Nutzung von Angeboten der BA (z. B. Arbeitgeberservice). (IAB)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie den Methodenanhang.
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  • Literaturhinweis

    Experimental evidence on the nature of the Danish employment miracle (2008)

    Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Rosholm, Michael (2008): Experimental evidence on the nature of the Danish employment miracle. (IZA discussion paper 3620), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "This paper uses a social experiment in labour market policy - providing early and intensive monitoring and programme participation in unemployment spells - to assess the nature of labour market policy effectiveness. The experiment was conducted in two counties in Denmark during the winter of 2005-6. The treatment consisted of a dramatic intensification of labour market policies. The results show that the intensification of labour market policies is highly effective, leading to increases in the exit rate from unemployment ranging from 20 to 40%. When introducing time-varying indicators for the various specific treatments actually prescribed to the unemployed workers, none of those treatments have a positive effect on the exit rate from unemployment, neither during the week in which the activity takes place, nor after the activity is completed. However, when the estimated risk of participating in an activity is included as an explanatory variable, it removes the difference in job-finding rates between treatment and control groups completely in one of the counties, and reduces it dramatically and renders it insignificant in the other county. The interpretation we attach to these results is the following; since individual treatments do not appear to be effective per se, but the risk of treatment is, it must be that the intensification of the policy regime increases the job-finding rate of unemployed workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Öffentliche Arbeitsvermittlung: Mehr Personal - mehr Zeit - mehr Vermittlungen (2008)

    Schiel, Stefan; Gilberg, Reiner; Kruppe, Thomas ; Schröder, Helmut ;

    Zitatform

    Schiel, Stefan, Helmut Schröder, Reiner Gilberg & Thomas Kruppe (2008): Öffentliche Arbeitsvermittlung: Mehr Personal - mehr Zeit - mehr Vermittlungen. (IAB-Kurzbericht 21/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Eine Kernaufgabe der aktiven Arbeitsmarktpolitik ist die Vermittlung von Arbeitslosen in Beschäftigung. Je schneller und nachhaltiger dies gelingt, um so besser für die Betroffenen. Auch die Gesellschaft und die Arbeitslosenversicherung profitieren davon. Deshalb kam schon 2001 - im Vorfeld der späteren Arbeitsmarktreformen - die Frage auf, ob ein verstärktes Vermittlerteam die Integration von (Langzeit-)Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt verbessern könnte. In drei Modellvarianten des Projekts 'Förderung der Arbeitsaufnahme - integriert und regulär' (FAIR) wurde dies in den Jahren 2002 bis 2005 in vier Arbeitsagenturen getestet: 'FAIRalt' für Langzeitarbeitslose; 'FAIRplus', eine erweiterte Modellversion, bei der auch von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohte Personen intensiver betreut wurden und 'FAIRneu' mit einem verstärkten Vermittlerteam für sämtliche Neukunden. Die Evaluation des Modellversuchs zeigt: Mehr Personal kostete zwar mehr Geld, konnte aber auch schneller und besser vermitteln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Veränderung der Lohnersatzleistungen und die Reform der Vermittlungsprozesse im SGB III (2008)

    Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Schneider, Hilmar (2008): Die Veränderung der Lohnersatzleistungen und die Reform der Vermittlungsprozesse im SGB III. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 77, H. 1, S. 20-37. DOI:10.3790/vjh.77.1.20

    Abstract

    "Die Hartz-Reform vollzog sich in einer Reihe von markanten Einzelschritten zwischen 2003 und 2005 und ging mit einer Vielzahl von Veränderungen in allen Bereichen der aktiven und passiven Arbeitsmarktpolitik einher. Ein Kerngedanke der Hartz-Kommission bestand dabei darin, die Arbeitslosigkeit durch eine Senkung der durchschnittlichen Arbeitslosigkeitsdauer zu reduzieren. Durch eine Verkürzung der durchschnittlichen Arbeitslosigkeitsdauer um ein Drittel sollte eine Halbierung der Arbeitslosigkeit erreicht werden (Kommission zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit 2002). Dementsprechend waren die vorgeschlagenen Instrumente darauf ausgerichtet, zum einen Vermittlungsprozesse zu beschleunigen und zum anderen den Bezug von Lohnersatzleistungen weniger attraktiv zu machen. Letzteres bedeutete vor allem, die Inanspruchnahme der Arbeitslosenversicherung als faktisches Frühverrentungsinstrument einzuschränken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Differential effects of active labour market programs for the unemployed (2008)

    Sianesi, Barbara ;

    Zitatform

    Sianesi, Barbara (2008): Differential effects of active labour market programs for the unemployed. In: Labour economics, Jg. 15, H. 3, S. 370-399. DOI:10.1016/j.labeco.2007.06.010

    Abstract

    "The differential performance of six Swedish active labour market programs for the unemployed is investigated in terms of short- and long-term employment probability and unemployment-benefit dependency. Both relative to one another and compared to more intense job search, the central finding is that the more similar to a regular job, the more effective a program is for its participants. Employment subsidies perform best by far, followed by trainee replacement and, by a long stretch, labour market training. Relief work and two types of work practice schemes appear by contrast to be mainly used to re-qualify for unemployment benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation des Eingliederungsprogramms "Programm 18 des Kinder- und Jugendplans: Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund": Abschlussbericht 2008 (2008)

    Sommer, Jörn; Will, Anne-Kathrin;

    Zitatform

    Sommer, Jörn & Anne-Kathrin Will (2008): Evaluation des Eingliederungsprogramms "Programm 18 des Kinder- und Jugendplans: Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund". Abschlussbericht 2008. Berlin, 157 S.

    Abstract

    "Um die Angebote von Regelinstitutionen (z. B. Schulen, Jugendhilfe, Sozialberatungen) für Migrantinnen und Migranten zugänglicher zu machen, sie zu öffnen oder Lücken in der Beratung zu schließen, ist eine Vielzahl spezialisierter Institutionen entstanden, die teils auf jahrzehntelange Erfahrungen zurückblicken können. Zu diesen zählen die inzwischen ca. 395 (Juli 2008) aus den Jugendgemeinschaftswerken hervorgegangenen Jugendmigrationsdienste (nachfolgend JMD). Ihre Zielgruppe sind 12- bis 27-Jährige mit Migrationshintergrund, im Untersuchungszeitraum insbesondere neu zugewanderte im nicht mehr schulpflichtigen Alter. Das BMFSFJ fördert die JMD im Rahmen des Programms 'Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund' und hat die GIB Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH, Berlin im September 2006 mit der Evaluation des Programms beauftragt. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei die Wirksamkeit des Instruments des 'Integrationsförderplans'. In den folgenden Kapiteln werden wir zunächst den Kontext der Untersuchung inklusive des Untersuchungsdesigns (Kapitel I) und die Datenbasis der Analysen (Kapitel II) darlegen. Die Dokumentation der inhaltlichen Ergebnisse gliedert sich sodann in eine Beschreibung, wie individuelle Integrationsförderplanung in den JMD umgesetzt wird (Kapitel III) und welchen Einfluss diese Integrationsförderplanung auf die Integrationsverläufe von jungen Menschen mit Migrationshintergrund nimmt (Kapitel IV). Vertiefende Analysen umfassen anschließend eine Gegenüberstellung von begleiteten und nicht begleiteten jungen Menschen und ihren Integrationsverläufen (Kapitel V) und Gender-Differenzierungen (Kapitel VI). Auf spezifische Fragestellungen zur Zielgruppenerreichung geht Kapitel VII ein, während Kapitel VIII qualitative Ergebnisse aus verschiedenen Workshops zusammenfasst. Eine Zusammenfassung und resultierende Empfehlungen gibt schließlich Kapitel IX." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effects of active labor market programs in Germany: an investigation using different definitions of non-treatment (2008)

    Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine (2008): The effects of active labor market programs in Germany. An investigation using different definitions of non-treatment. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 228, H. 5/6, S. 586-611. DOI:10.1515/jbnst-2008-5-611

    Abstract

    Der Beitrag schätzt die Wirkung verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigungschancen von Geförderten, die im März 2003 eine solche Maßnahme aufnahmen. Dies geschieht mit Hilfe statistischer Matching-Methoden. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem Vergleich der Ergebnisse bei unterschiedlichen Definitionen von Teilnehmer- und Vergleichsgruppe. In einem ersten Ansatz sind alle Personen potenzielle Vergleichspersonen, die nicht im März 2003 - möglicherweise aber später - in eine Maßnahme eingetreten sind. Dieser Ansatz ("joining versus waiting") hat sich in der europäischen Literatur zunehmend durchgesetzt. Denn hierdurch wird vermieden, bei der Schätzung der Förderwirkung bereits auf deren erwartetes Ergebnis zu konditionieren - wenn eine Person ex post nie in eine Maßnahme eingetreten ist, liegt dies möglicherweise daran, dass sie bereits einen ungeförderten Arbeitsplatz gefunden hatte, bevor ihr ein Programm angeboten wurde. Ein zweiter Ansatz zieht nur solche Personen als potenzielle Vergleichspersonen heran, die im gesamten Beobachtungszeitraum von 3,5 Jahren an keiner Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben ("joining versus never in any program"). Ein dritter Ansatz beschränkt sich zudem auf Teilnehmer, die im Beobachtungszeitraum an keiner weiteren Maßnahme partizipiert haben ("joining once versus never in any program"). Die Ergebnisse der drei Ansätze differieren beträchtlich: Die geschätzte Förderwirkung fällt tatsächlich deutlich geringer aus, wenn der zweite Ansatz gewählt wird. Weiterhin zeigt der Beitrag, dass "Maßnahmekarrieren" vergleichsweise häufig zu beobachten sind und in der Literatur mehr Beachtung finden sollten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten (2008)

    Stephan, Gesine ; Schewe, Torben; Rässler, Susanne;

    Zitatform

    Stephan, Gesine, Susanne Rässler & Torben Schewe (2008): Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik und die Arbeitsmarktchancen der Geförderten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 3, S. 59-66. DOI:10.3790/sfo.57.3.59

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich mit der Effektivität arbeitsmarktpolitischer Instrumente auf der Mikroebene. Zunächst werden die einzelnen Maßnahmen sowie ausgewählte Aspekte der Wirkungsanalyse erläutert. Vorgestellt wird dann das TrEffeRProjekt (Treatment Effects and Prediction) der Bundesagentur für Arbeit, welches umfassende Auswertungen für die einzelnen Arbeitsagenturen durchführt. Auf Basis des neuen TrEffeRDatensatzes wird beispielhaft die Wirkung ausgewählter Maßnahmen auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit bei den Geförderten geschätzt. Die Ergebnisse bestätigen die positiven Effekte beschäftigungsbegleitender Maßnahmen auf den Verbleib der Geförderten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Reemployment services in the Netherlands: a comparative study of bureaucratic, market, and network forms of organization (2008)

    Svensson, Jörgen; Lantink, Tineke; Trommel, Willem;

    Zitatform

    Svensson, Jörgen, Willem Trommel & Tineke Lantink (2008): Reemployment services in the Netherlands. A comparative study of bureaucratic, market, and network forms of organization. In: Public Administration Review, Jg. 68, H. 3, S. 505-515. DOI:10.1111/j.1540-6210.2008.00886.x

    Abstract

    "Progress in New Public Management research requires careful comparison of different organizational approaches to public tasks, preferably within a single political and institutional setting. This paper presents a study of three approaches to reemployment services, a recent development in the Netherlands. How do bureaucratic, networked, and market-based forms of organization function with regard to the new public aim of second-tier reemployment in the Netherlands? It appears that there is no simple dependence between performance and instrumental or organizational features. Even in the setting of a single welfare state, intricate interactions exist between performance, stakeholder interests, and institutional conditions. Given the importance of these interactions, New Public Management research would benefit by shifting focus away from organizational performance toward a 'politics of institutional structuring.'" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Öffentlich geförderte Vermittlung von Arbeitslosen (2008)

    Winterhager, Henrik;

    Zitatform

    Winterhager, Henrik (2008): Öffentlich geförderte Vermittlung von Arbeitslosen. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 84), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 269 S.

    Abstract

    "Die Vermittlung von Bewerbern und offenen Stellen hat in der Diskussion um die Reduktion der Arbeitslosigkeit in Deutschland einen hohen Stellenwert eingenommen. Im Mittelpunkt steht dabei der Reformkurs der Agenturen für Arbeit. Hier geht es u.a. um die Wirksamkeit der öffentlichen Vermittlung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Seit das Vermittlungsmonopol im Jahr 1994 beseitigt wurde, sind verschiedene neue Instrumente eingeführt worden, darunter auch die öffentliche Subventionierung privater Vermittlungstätigkeit. Eine effiziente Vermittlung kann den Teil der Arbeitslosigkeit beeinflussen, der auf Suchfriktionen oder Informationsdefiziten beruht. Insofern erscheint es aus ökonomischer Sicht vielversprechend, über effiziente Vermittlung nachzudenken. In der Arbeit wird die öffentlich geförderte Arbeitsvermittlung zunächst aus theoretischer Sicht beleuchtet. Anschließend werden dazu auf der Basis von umfangreichen Individualdatensätzen verschiedene empirische Untersuchungen vorgenommen. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit unterschiedliche Formen der funktionellen Privatisierung der Arbeitsvermittlung effektiv und wirtschaftlich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What did all the money do?: on the general ineffectiveness of recent West German labour market programmes (2008)

    Wunsch, Conny ; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Wunsch, Conny & Michael Lechner (2008): What did all the money do? On the general ineffectiveness of recent West German labour market programmes. In: Kyklos, Jg. 61, H. 1, S. 134-174. DOI:10.1111/j.1467-6435.2008.00396.x

    Abstract

    In dem Beitrag werden neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit westdeutscher Arbeitsmarktprogramme vorgestellt, die auf der Evaluation arbeitsmarktpolitscher Maßnahmen in den Jahren 2000 bis 2003, also nach der ersten grossen Reform der deutschen Arbeitsmarktpolitik von 1998, basieren. Außergewöhnlich detaillierte amtliche Daten standen zur Verfügung, welche mikroökonometrische Matchingmethoden und Schätzungen der Auswirkungen unterschiedlicher Arten von Arbeitsmarktmaßnahmen auf verschiedene Kategorien beschäftigungsloser Personen auf einem disaggregierten Niveau zuließen. Es wird gezeigt, dass alle Arten von aktiven Arbeitsmarktmaßnahmen ausnahmslos das Ziel verfehlen, die Chancen der Beschäftigungslosen zu verbessern, schneller wieder einen regulären unsubventionierten Arbeitsplatz zu finden. Im Gegenteil: in den zweieinhalb Jahren nach Beginn der Maßnahmen kumulieren die Teilnehmenden im Schnitt zwei bis dreizehn Monate mehr beschäftigungslose Zeit als die Nichtteilnehmenden. Jeder Teilnehmende verursacht auf diese Weise über die eigentlichen Programmkosten hinaus Mehrausgaben, die von 1500 bis 7000 Euro ausmachen können. Es wird jedoch auch gezeigt, dass es möglich wäre, die mittleren Beschäftigungsraten zu erhöhen und massive Einsparungen bei den Maßnahmen zu erreichen, indem man die Zuweisung von Teilnehmern und Nichtteilnehmern zu unterschiedlichen Programmen ändert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue soziale Dienstleistungen nach SGB II (2007)

    Baethge-Kinsky, Volker; Wolf, Andreas; Willisch, Andreas; Land, Rainer; Kupka, Peter ; Henke, Jutta; Bartelheimer, Peter;

    Zitatform

    Baethge-Kinsky, Volker, Peter Bartelheimer, Jutta Henke, Rainer Land, Andreas Willisch, Andreas Wolf & Peter Kupka (2007): Neue soziale Dienstleistungen nach SGB II. (IAB-Forschungsbericht 15/2007), Nürnberg, 84 S.

    Abstract

    "Das besondere Profil der Dienstleistung, die im Rahmen von 'Hartz IV' Gestalt annimmt, blieb bislang unklar - nach wie vor bilden Leistungsprozesse für die Arbeitsmarktforschung weitgehend eine 'black box'. In einer Konzeptstudie im Auftrag des IAB beobachtete ein Team des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen in 20 Fällen bei drei Grundsicherungsträgern über sechs Monate hinweg Interaktionen zwischen Fachkräften und erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Der IAB-Forschungsbericht fasst die wesentlichen Ergebnisse eines ausführlichen Abschlussberichts zusammen. Die Konzeptstudie ging von der Annahme aus, dass im neuen Leistungssystem der Grundsicherung auch eine neuartige Dienstleistung entsteht, die hier als Fallbearbeitung bezeichnet wird. Wie viel Beratung, Vermittlung und Fallmanagement sie enthält, wurde nicht normativ vorausgesetzt, sondern sollte empirisch geklärt werden. Im beobachteten Gesprächsmaterial wurden wiederkehrende Interaktionsmuster identifiziert, die als 'Standardsequenzen' beschrieben und vier Gesprächsfunktionen zugeordnet wurden: Das Gespräch, die Dienstleistungsbeziehung, die Inhalte der Fallbearbeitung und das Verwaltungsverfahren zu organisieren. Der Aktivierungsauftrag der Grundsicherungsträger passte unterschiedlich gut auf die beobachteten Fälle: Der Bericht unterscheidet vermittlungsorientierte Arbeitsuchende, solche mit Vermittlungshemmnissen und resignierte Arbeitslose. Der Bericht macht sieben zentrale Probleme der Dienstleistungsqualität in der Grundsicherung für Arbeitsuchende aus: die zeitliche Verfügbarkeit der Fachkräfte, den Konflikt zwischen standardisierten Abläufen und Einzelfallgrundsatz, den Aktivierungsauftrag als hierarchische Beziehung, die Aushandlung der zu bearbeitenden Themen, die Arbeitsteilung zwischen Ansprechpartnern, Sachbearbeitung und fallbeteiligten Dritten, die Rechtsunsicherheit in der Fallbearbeitung und die Unsicherheit über die Berücksichtigung der Bedarfsgemeinschaft. Der Bericht empfiehlt, Aushandlungsprozessen zwischen Fachkräften und Arbeitsuchenden mehr Spielraum zu geben. Er schließt mit der Empfehlung, die verlaufsorientierte Beobachtung von Leistungsprozessen stärker für die Arbeitsmarktforschung und für die Qualitätssicherung zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Targeting labour market programmes: results from a randomized experiment (2007)

    Behncke, Stefanie ; Lechner, Michael ; Frölich, Markus;

    Zitatform

    Behncke, Stefanie, Markus Frölich & Michael Lechner (2007): Targeting labour market programmes. Results from a randomized experiment. (IZA discussion paper 3085), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "We evaluate a randomized experiment of a statistical support system developed to assist caseworkers in Swiss employment offices in choosing appropriate active labour market programmes for their unemployed clients. This statistical support system predicted the labour market outcome for each programme and thereby suggested an 'optimal' labour market programme for each unemployed person. The support system was piloted in several employment offices. In those pilot offices, half of the caseworkers used the system and the other half acted as control group. The allocation of the caseworkers to treatment and control group was random. The experiment was designed such that caseworkers retained full discretion about the choice of active labour market programmes, and the evaluation results showed that caseworkers largely ignored the statistical support system. This indicates that stronger incentives are needed for caseworkers to comply with statistical profiling and targeting systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unemployed and their caseworkers: should they be friends or foes? (2007)

    Behncke, Stefanie ; Lechner, Michael ; Frölich, Markus;

    Zitatform

    Behncke, Stefanie, Markus Frölich & Michael Lechner (2007): Unemployed and their caseworkers. Should they be friends or foes? (IZA discussion paper 3149), Bonn, 51 S.

    Abstract

    In vielen Ländern haben Fallmanager in der öffentlichen Arbeitsverwaltung die doppelte Aufgabe der Beratung und Überwachung der Arbeitslosen. Diese Aufgaben stehen oft im Konflikt miteinander und führen zu einer beachtlichen Heterogenität der Fallmanager: Einige betrachten die Dienstleistung und Befriedigung der Bedürfnisse ihrer Klienten als ihre Hauptaufgabe. Andere setzen dagegen ihre Strategien auch gegen den Willen der Arbeitslosen durch und weisen diesen Arbeitsplätze und Arbeitsmarktprogramme ohne deren Genehmigung zu. Auf der Grundlage eines detaillierten Datensatzes zu Arbeitsuchenden und Fallmanagern in der Schweiz werden die Auswirkungen der Kooperationsbereitschaft des Fallmanagers auf die Beschäftigungschancen ihrer Klienten untersucht. Modifizierte statistische Matchingmethoden zeigen auf, dass Fallmanager, die wenig Augenmerk auf eine kooperative und harmonische Beziehung zu ihren Klienten legen, deren Beschäftigungschancen kurz- und mittelfristig erhöhen. (IAB)

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