Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Long-term treatment effects of job search assistance and training: A summary of recent evidence (2019)
Manoli, Day; Patel, Ankur;Zitatform
Manoli, Day & Ankur Patel (2019): Long-term treatment effects of job search assistance and training. A summary of recent evidence. In: AEA papers and proceedings, Jg. 109, S. 340-343. DOI:10.1257/pandp.20191048
Abstract
"This paper presents a summary of recent evidence on long-term treatment effects from job search assistance and training services on labor market outcomes. The evidence is based on merging program data from three randomized controlled trials (RCTs) to administrative tax data. The RCTs are for the following programs: the Nevada Reemployment Eligibility Assessment program, Workforce Investment Act Adult and Dislocated Worker programs, and the Job Corps program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zugang zu beruflicher Weiterbildung - Rechtlicher Rahmen, Teilnahme an und Wirkung von beruflicher Weiterbildung, Weiterbildungshemmnisse (2019)
Zitatform
Osiander, Christopher (2019): Zugang zu beruflicher Weiterbildung - Rechtlicher Rahmen, Teilnahme an und Wirkung von beruflicher Weiterbildung, Weiterbildungshemmnisse. In: G. G. Goth, S. Kretschmer & I. Pfeiffer (Hrsg.) (2019): Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte : Zielgruppengerechte Weiterbildungssettings in der Bildungspraxis, S. 61-88, 2019-04-06.
Abstract
"Dieser Beitrag befasst sich mit der öffentlich geförderten beruflichen Weiterbildung in Deutschland, die einen wichtigen Teilbereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik darstellt. Er gibt einen kurzen Überblick über die Rahmenbedingungen für die Förderung beruflicher Weiterbildung und über die quantitative Bedeutung dieses Bereichs. Darüber hinaus werden ausgewählte Forschungsergebnisse zum Teilnahmeverhalten in der beruflichen Weiterbildung und zur Wirkung der Maßnahmen auf die Geförderten präsentiert. Zudem befasst sich der Beitrag mit Weiterbildungshemmnissen, mit denen sich Arbeitslose konfrontiert sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of active labour market policies on the well-being of the unemployed (2019)
Rose, Damaris;Zitatform
Rose, Damaris (2019): The impact of active labour market policies on the well-being of the unemployed. In: Journal of European social policy, Jg. 29, H. 3, S. 396-410. DOI:10.1177/0958928718792118
Abstract
"Asking whether social policies can alter the experience of unemployment, this article systematically evaluates whether participation in active labour market policies (ALMPs) influences the well-being of the unemployed. With consistently high unemployment rates in Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) countries, scholars have started to examine the impact of ALMP schemes on a variety of tangible economic outcomes, but place little focus on their sociological and psychological impacts. Using a novel panel survey, the IZA Evaluation Dataset, I employ a propensity score matching approach combined with difference-in-differences to address selection on both observables and unobservables. Consistent with my theoretical predictions, I find evidence that ALMP programmes that are most like regular employment, namely wage subsidies and subsidized self-employment, have the strongest impact on the well-being of the unemployed. Looking at regional and gender differences indicates interesting effect heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Evaluation des Verfahrens zur Akkreditierung von Fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (2019)
Zitatform
Sackmann, Rosemarie, Kristin Hecker, Nadja Konrad, Andreas Fischer & Susanne Kretschmer (2019): Evaluation des Verfahrens zur Akkreditierung von Fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 530), Berlin, 237 S.
Abstract
"Die 2012 etablierte Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) ist die Grundlage eines Systems der akkreditierten Zulassung von Trägern und Maßnahmen, durch das die Zusammenarbeit von staatlichen und privaten Akteuren bei der Erbringung von Leistungen der Arbeitsförderung geregelt wird. Ziel des Verfahrens zur Akkreditierung von Fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch ist die nachhaltige Sicherung der Qualität arbeitsmarktlicher Dienstleistungen.
Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit der Evaluation der AZAV beauftragt. Zentraler Gegenstand der Evaluation ist die Frage, inwiefern das durch die AZAV geregelte Verfahren und dessen konkrete Ausgestaltung in der Praxis geeignet sind, das Ziel der Qualitätssicherung zu erreichen. Zum Evaluationsauftrag gehörten folgende Aufgaben:
- die Erfassung der Beurteilung der Zweckmäßigkeit des Gesamtkonzeptes durch die beteiligten Akteure,
- die Beschreibung der Strukturen, Prozesse und Einflussfaktoren des AZAVSystems,
- die Erfassung der Erfahrungen der beteiligten Akteure mit dem Verfahren der Akkreditierung und der Zulassung von Trägern und Maßnahmen,
- die Bewertung der Wirksamkeit der Verfahren der AZAV unter Berücksichtigung von Aufwand und Nutzen durch die beteiligten Akteure,
- die Bewertung der Zusammenarbeit der Akteure des AZAV-Systems durch die beteiligten Akteure
- sowie die Identifizierung von Entwicklungspotentialen.
Zur Beantwortung der Untersuchungsfragen wurde ein Evaluationsdesign gewählt, welches zwei zentrale Herausforderungen zu erfüllen hatte: Zum einen ist eine Vielzahl an Akteuren zu berücksichtigen, die in die Umsetzung der AZAV eingebunden sind (multiperspektivischer Ansatz), und zum zweiten müssen die eingesetzten Methoden in der Lage sein, die Vielschichtigkeit der Informations-, Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen des Systems abzubilden. Dementsprechend stützte sich die Evaluation auf einen Methodenmix aus Desk Research, Leitfadeninterviews mit Expertinnen und Experten, quantitative Onlinebefragungen von Fachkundigen Stellen, Trägern, Agenturen für Arbeit und Jobcentern, Fallstudien und einer Fokusgruppe." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The effectiveness of active labor market policies: a meta-analysis (2019)
Zitatform
Vooren, Melvin, Carla Haelermans, Wim Groot & Henriëtte Maassen van den Brink (2019): The effectiveness of active labor market policies. A meta-analysis. In: Journal of Economic Surveys, Jg. 33, H. 1, S. 125-149. DOI:10.1111/joes.12269
Abstract
"This paper provides a meta-analysis of microeconometric evaluation studies on the effectiveness of active labor market policies. The analysis is built upon a systematically assembled data set of causal impact estimates from 57 experimental and quasi-experimental studies, providing 654 estimates published between January 1990 and December 2017. We distinguish between the short and longer term impacts in our analysis; at 6, 12, 24, and 36 months after program start. After correcting for publication bias and country-specific macroeconomic characteristics, subsidized labor and public employment programs have negative short-term impacts, which gradually turn positive in the longer run. Schemes with enhanced services including job-search assistance and training programs do not have these negative short-term effects, and stay positive from 6 until 36 months after program start." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Auf dem Weg zu einer neuen Weiterbildungskultur? Das Qualifizierungschancengesetz (2019)
Würfel, Walter;Zitatform
Würfel, Walter (2019): Auf dem Weg zu einer neuen Weiterbildungskultur? Das Qualifizierungschancengesetz. In: weiter bilden, Jg. 26, H. 2, S. 21-23. DOI:10.3278/WBDIE1902W021
Abstract
"Anfang des Jahres ist das Qualifizierungschancengesetz in Kraft getreten, das eine deutliche Ausweitung der Möglichkeiten für geförderte Weiterbildung und der Beratungstätigkeit der Bundesanstalt für Arbeit mit sich bringt. Der Autor analysiert Umsetzung und mögliche Folgen des Gesetzes." (Autorenreferat, © W. Bertelsmann Verlag)
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The ambiguity of social return policies in the Netherlands (2019)
Zitatform
Yerkes, Mara A. & Leydi Johana van den Braken (2019): The ambiguity of social return policies in the Netherlands. In: Social policy and administration, Jg. 53, H. 1, S. 113-127. DOI:10.1111/spol.12409
Abstract
"Social procurement policies, which aim to create employment opportunities for vulnerable groups, such as the long-term unemployed and the disabled, have become increasingly popular in recent years. Despite their growing popularity, empirical research on this topic is limited. Combining insights from the social policy and public administration literatures, we explore the development and implementation of 'social return' policies by the Dutch government. These policies are a form of social procurement that require private employers to spend a percentage of public tenders to hire individuals far removed from the labor market. Social procurement appears, by definition, to be a form of social investment. However, our analysis of the ideas underlying its use in the Netherlands suggests that significant contradictions exist, with evidence of neoliberal New Public Management tendencies, social investment, and the more recent form of public administration, New Public Service. Using extensive document analysis of parliamentary documents, discussions and evaluative reports from 2008 to 2014, we reveal the tensions inherent in the Dutch approach and discuss possible implications for our understanding of social policy and administration as well as social protection." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Informing employees in small and medium sized firms about training: results of a randomized field experiment (2018)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Christine Dauth, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2018): Informing employees in small and medium sized firms about training. Results of a randomized field experiment. (IZA discussion paper 11963), Bonn, 28 S., Anhang.
Abstract
"We analyze a German labor market program that subsidizes skill-upgrading occupational training for workers employed in small and medium sized enterprises. This WeGebAU program reimburses training costs but take-up has been low. In an experimental setup, we mailed 10,000 brochures to potentially eligible workers, informing them about the importance of skill-upgrading occupational training in general and about WeGebAU in particular. Using combined survey and register data, we analyze the impact of receiving the brochure on workers' awareness of the program, on take-up of WeGebAU and other training, and on job characteristics. The survey data reveal that the brochure more than doubled workers' awareness of the program. We do not find effects on WeGebAU program take-up or short-run labor market outcomes in the register data. However, the information treatment positively affected participation in other (unsubsidized) training among employees under 45 years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsuche und Beschäftigungserfolg: Aktionspläne zeigen wenig Wirkung (2018)
Berg, Gerard J. van den ; Uhlendorff, Arne ; Hofmann, Barbara ; Stephan, Gesine ; Ramos Lobato, Philipp ;Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Barbara Hofmann, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Arne Uhlendorff (2018): Arbeitsuche und Beschäftigungserfolg: Aktionspläne zeigen wenig Wirkung. (IAB-Kurzbericht 17/2018), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Eine Kernidee aktivierender Arbeitsmarktpolitik ist es, auf die Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Arbeitsuchenden zu setzen und diese zu stärken. Sogenannte Aktionspläne sollen die Arbeitsuchenden dazu anregen, konkrete Vorstellungen zu ihren beruflichen Zielen, Stärken und Schwächen sowie zu möglichen Qualifizierungsbedarfen und Suchstrategien zu entwickeln. In einem Modellprojekt wurde der Einsatz dieser Aktionspläne erprobt und ihre Wirkung auf den Arbeitsmarkterfolg von Arbeitsuchenden untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Füllgrad der Aktionspläne
- Abgangsraten in Arbeitslosigkeit oder Maßnahmen und Verbleibsraten im bisherigen Betrieb nach der Arbeitsuchendmeldung
- Wichtige Aspekte bei der Stellensuche - Anteil der in den Aktionsplänen genannten Themen in Prozent
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Maßnahmen innerhalb der 360 Tage nach der Arbeitsuchendmeldung
- Aktionsplan
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Labour market regulations and high quality employment in EU-15 countries (2018)
Bilbao-Ubillos, Javier; Intxaurburu, Gurutze; Alsasua, Jesús-Luis; Ullibarri-Arce, Miren;Zitatform
Bilbao-Ubillos, Javier, Jesús-Luis Alsasua, Gurutze Intxaurburu & Miren Ullibarri-Arce (2018): Labour market regulations and high quality employment in EU-15 countries. In: Innovation: The European Journal of Social Science Research, Jg. 31, H. 3, S. 207-226. DOI:10.1080/13511610.2017.1384366
Abstract
"The elements that we usually include under the concept of 'labour market institutions' exert a clear influence on the workings of the labour market. However, the assessment of labour market policies and institutions remains mostly focused on their impact on the quantity of jobs, while people's well-being depends crucially on how good their jobs are. This paper is a modest attempt to contribute some evidence and insight to the debate on the effects that particular institutional configurations have on the generation of high-quality employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Flexicurity and the dynamics of the welfare state adjustments (2018)
Zitatform
Bubak, Oldrich (2018): Flexicurity and the dynamics of the welfare state adjustments. In: Transfer, Jg. 24, H. 4, S. 387-404. DOI:10.1177/1024258918781732
Abstract
"Die Verwerfungen der jüngsten globalen Finanzkrise verstärkten mehrere der schon vorhandenen industriellen und ökonomischen Herausforderungen und schoben eine Reihe von oftmals widersprüchlichen Lösungsansätzen in den Vordergrund. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf zwei unterschiedliche Sichtweisen, wie ökonomische Wettbewerbsfähigkeit (wieder) hergestellt und Wachstum ermöglicht werden kann: Flexicurity und Austeritätspolitik. Über die Zukunft dieser widersprüchlichen 'Rezepte' kann im Vergleich von unterschiedlichen politischen Ökonomien viel gelernt werden, insbesondere in Anbetracht der Bedeutung der Sozialpartner bei der Entwicklung von Flexicurity und ihrer unterschiedlichen Fähigkeit, die Ergebnisse von Wohlfahrtsstaaten breiter zu beeinflussen. Es stellen sich zwei Fragen. Was können wir über die Dynamik der permanenten Anpassungen des Wohlfahrtsstaates lernen, wenn wir auf die Rolle und Kapazität der Sozialpartner achten? Wie kann sinnvolle Arbeitsmarktpolitik in diesem paradoxen Umfeld aussehen? Zur Beantwortung dieser Fragen untersuchen wir das Vereinigte Königreich - mit seiner eher bescheidenen Sozial- und Beschäftigungssicherheit - und Dänemark, das Musterbeispiel für Flexicurity. Die Unterschiede in den Philosophien, bei der Entwicklung ihrer Institutionen und den organisationalen Interaktionen dieser beiden Staaten erklären nicht nur ihre jeweiligen Entscheidungen nach dem Ausbruch der Krise, sondern auch ihre Erwartungen an sozial orientierte Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Umkehr einleiten - Arbeitslosenversicherung stärken (2018)
Bäcker, Gerhard;Zitatform
Bäcker, Gerhard (2018): Umkehr einleiten - Arbeitslosenversicherung stärken. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 10, S. 349-355.
Abstract
"Mit der Einführung von Hartz IV wurde die Arbeitslosenversicherung erheblich geschwächt. Inzwischen werden nur noch ein Drittel aller Arbeitslosen von ihr abgesichert. Für die anderen ist das Hartz-IV-System zuständig. Hier wird gezeigt: Das hat gravierende soziale und arbeitsmarktpolitische Folgen, die weit über das Problem der Leistungshöhe hinausreichen. Was kann getan werden, um die Arbeitslosenversicherung zu stärken?" (Textauszug, IAB-Doku)
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What works? A meta analysis of recent active labor market program evaluations (2018)
Zitatform
Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2018): What works? A meta analysis of recent active labor market program evaluations. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 16, H. 3, S. 894-931. DOI:10.1093/jeea/jvx028
Abstract
"We summarize the estimates from over 200 recent studies of active labor market programs. We classify the estimates by type of program and participant group, and distinguish between three different post-program time horizons. Using regression models for the estimated program effect (for studies that model the probability of employment) and for the sign and significance of the estimated effect (for all the studies in our sample) we conclude that: (1) average impacts are close to zero in the short run, but become more positive 2 - 3 years after completion of the program; (2) the time profile of impacts varies by type of program, with larger average gains for programs that emphasize human capital accumulation; (3) there is systematic heterogeneity across participant groups, with larger impacts for females and participants who enter from long term unemployment; (4) active labor market programs are more likely to show positive impacts in a recession." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 9236 -
Literaturhinweis
Does job search assistance really raise employment? (2018)
Zitatform
Cottier, Lionel, Yves Flückiger, Pierre Kempeneers & Rafael Lalive (2018): Does job search assistance really raise employment? (IZA discussion paper 11766), Bonn, 41 S.
Abstract
"We study how job search assistance (JSA) affects employment in a randomized pilot study with long run administrative data. JSA increases employment in the first year after assignment. In the second year, when most job seekers have left JSA, the employment gains evaporate, and even turn into losses in the third year. This sinusoidal pattern is consistent with job finding and employment loss transitions. Job seekers assigned to JSA find employment faster but, once employed, also lose employment faster, especially once eligible for new unemployment benefits. Job seekers assigned to JSA have similar types of contracts and re-employment earnings, but somewhat worse positions in the firm and are more likely to have a part time job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Private providers of labor market services: a review of the evidence (2018)
Zitatform
Crépon, Bruno (2018): Private providers of labor market services: a review of the evidence. In: A. Bergström (Red.) & L. Calmfors (Red.) (2018): Framtidens arbetsförmedling, S. 239-297.
Abstract
"Services offered to jobseekers, such as counselling or job-search assistance, are an important component of public employment policies. These services, however, pose several questions. The first, and most natural, is whether they are effective, i.e. whether they improve the situation of jobseekers and if this improvement exceeds the cost they represent. Another question is about the targeting of those services: i.e. who should be offered participation in these programs? Yet another question is how they should be offered. While traditionally they have been offered by the Public Employment Service (PES), questions have arisen about the optimal organization method. Does the PES have the capacity to offer quality and innovative services at the lowest cost and is it able to respond to the constantly renewed needs of jobseekers? In this context, the use of private operators has emerged as a promising alternative. To varying degrees, and also with time fluctuations, many countries have engaged in outsourcing operations. (...) More specifically, there is now a body of scientific research that has addressed the questions of whether outsourcing of employment services leads to reduced cost for the PES and improved jobseeker performance in the labor market. In this paper, we mainly focus on experiments undertaken in Denmark, France, Germany, Sweden and Switzerland. We also report on a study in Belgium which uses very different methods as well as on which address the issue of displacement effects in addition. Stefan also offers a global view on the lesson we can draw from these studies." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Information shocks and the empirical evaluation of training programs during unemployment spells (2018)
Zitatform
Crépon, Bruno, Marc Ferracci, Gregory Jolivet & Gerard J. van den Berg (2018): Information shocks and the empirical evaluation of training programs during unemployment spells. In: Journal of Applied Econometrics, Jg. 33, H. 4, S. 594-616. DOI:10.1002/jae.2621
Abstract
"We study the role of notifications in the evaluation of training programs for unemployed workers. Using a unique administrative data set containing the dates when information is exchanged between job seekers and caseworkers, we address three questions: Do information shocks, such as notification of future training, have an effect on unemployment duration? What is the joint effect of notification and training programs on unemployment? Can ignoring information shocks lead to a large bias in the estimation of the effect of training programs? We discuss these issues through the lens of a job search model and then conduct an empirical analysis following a 'random effects' approach to deal with selectivity. We find that notification has a strong positive effect on the training probability but a negative one on the probability of leaving unemployment. This 'attraction' effect highlights the importance of accounting for notifications in the evaluation of active labor market policies." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Early activation and employment promotion (2018)
Zitatform
Csillag, Márton & Anna Adamecz-Völgyi (2018): Early activation and employment promotion. Brüssel, 71 S. DOI:10.2767/085505
Abstract
In sechs länderbezogenen Fallstudien untersucht der Beitrag mit der Szenario-Methode die Effizienz und Effektivität einer frühen Intervention bei (drohenden) Massenentlassungen hinsichtlich der Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit. Frühzeitig bedeutet, noch vor der Entlassung Barrieren zu identifizieren, die eine Reintegration im Wege stehen, eine passgenaue Beratung und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Im Ergebnis zeigen sich positive Effekte bei einer personalisierten Arbeitsberatung, die zudem ohne großen finanziellen Aufwand geleistet werden kann. Weitere Vorzüge der frühen Intervention gegenüber späteren arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen konnten nicht generell nachgewiesen werden, jedoch in einzelnen Ländern für bestimmte Zielgruppen. (IAB)
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Literaturhinweis
Qualifizierungschancen und Schutz in der Arbeitslosenversicherung: Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 26. November 2018 (2018)
Zitatform
Dauth, Christine, Thomas Kruppe, Gesine Stephan & Enzo Weber (2018): Qualifizierungschancen und Schutz in der Arbeitslosenversicherung. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 26. November 2018. (IAB-Stellungnahme 15/2018), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zum einen zum Gesetzentwurf 'Qualifizierungschancen und Schutz in der Arbeitslosenversicherung' (Qualifizierungschancengesetz) der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 19/4948). Der Gesetzentwurf sieht eine Weiterentwicklung der Arbeitsförderung vor. Durch die gesetzlichen Änderungen sollen der Zugang zur Weiterbildungsförderung erleichtert und die Schutzfunktion der Arbeitslosenversicherung gestärkt werden. Das IAB geht zum anderen auf Teile des Antrags 'Aktive und präventive Arbeitsmarktpolitik umsetzen - Qualifizierung ausweiten und Arbeitslosenversicherung stärken' der Bundestagsfraktion Die Linke ein (Bundestagsdrucksache 19/5524). Zum Antrag 'Die 70-Tage-Regelung bei kurzfristiger Beschäftigung entfristen' der Bundestagsfraktion der FDP (Bundestagsdrucksache 19/4213) liegen dem IAB keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Berufliche Weiterbildung dürfte im digitalen und demografischen Wandel zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wichtig ist aber auch, die gesetzlichen Änderungen so umzusetzen, dass Fehlanreize möglichst vermieden werden und die intendierten Ziele des Gesetzes erreicht werden können. Welche Wirkungen eine breite Öffnung und großzügigere Ausgestaltung der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte entfaltet, kann vorab nicht abgeschätzt werden. Es ist insbesondere wichtig, die Förderung so auszugestalten, dass eine Mitnahme der Förderung begrenzt wird. Das Thema Weiterbildungsberatung wird in dem Konzept nur am Rande angesprochen, dürfte in Zukunft aber an Bedeutung gewinnen. Von der geplanten Verlängerung der Rahmenfrist sind überschaubare Auswirkungen zu erwarten. Es erscheint sinnvoll, die Zugangsbedingungen zur Arbeitslosenversicherung - wie im Gesetzentwurf vorgesehen - nur in kleinen Schritten zu verändern und die Auswirkungen zunächst zu beobachten. Da die anzustrebende Rücklagenhöhe im BA-Haushalt im nächsten Jahr erreicht werden wird, besteht finanzieller Spielraum. Bei der geplanten Beitragssatzsenkung um 0,5 Prozentpunkte und den deutlich höheren Ausgaben für Arbeitsförderung wäre ein ausgeglichener BA-Haushalt möglich, sofern die Arbeitsmarktentwicklung günstig bleibt. Für den Fall eines Aufzehrens der Rücklage in einer Rezession ist eine Systematik für Beitragssatzanpassungen zu empfehlen, welche die Rücklage innerhalb von fünf Jahren wieder auf den Zielwert hebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Qualifizierungsoffensive "Wissen und Sicherheit für den Wandel" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2018)
Zitatform
Dauth, Christine, Thomas Kruppe & Gesine Stephan (2018): Zur Qualifizierungsoffensive "Wissen und Sicherheit für den Wandel" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IAB-Stellungnahme 06/2018), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit dem Konzeptpapier 'Qualifizierungsoffensive - Wissen und Sicherheit für den Wandel' des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS 2018). Das Bundesministerium will damit Impulse für eine Diskussion über die Weiterentwicklung der Arbeitsförderung geben. Die Vorschläge sollen dazu beitragen, den Zugang zur Weiterbildungsförderung zu erleichtern, die Rahmenbedingungen und Institutionen für Qualifizierung zu verbessern, den Bezug von Arbeitslosengeld für kurzfristig beschäftigte Menschen zu erleichtern und die Bezugsdauer für Personen in Qualifizierungsmaßnahmen zu verlängern. Die gesetzliche Umsetzung muss noch auf den Weg gebracht werden. Aus Sicht des IAB dürfte berufliche Weiterbildung im digitalen und demografischen Wandel zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wichtig wäre, dass gesetzliche Änderungen so umgesetzt werden, dass Fehlanreize möglichst vermieden werden und die intendierten Zielsetzungen erreicht werden können. Das Thema Weiterbildungsberatung wird in dem vom BMAS vorgelegten Konzept nur am Rande angesprochen. Eine leicht zugängliche, ergebnisoffene und individuelle Weiterbildungsberatung könnte in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen, um die individuelle Motivation für eine Weiterbildung zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effects of labour market reforms upon unemployment and income inequalities: an agent-based model (2018)
Zitatform
Dosi, Giovanni, Marcelo C. Pereira, Andrea Roventini & Maria Enrica Virgillito (2018): The effects of labour market reforms upon unemployment and income inequalities. An agent-based model. In: Socio-economic review, Jg. 16, H. 4, S. 687-720. DOI:10.1093/ser/mwx054
Abstract
"This work analyses the effects of labour market structural reforms by means of the labour-augmented 'Schumpeter meeting Keynes' (K+S) Agent-Based model. We introduce a policy regime change characterized by a set of structural reforms on the labour market. Confirming a recent IMF report, the model shows how structural reforms reducing workers' bargaining power and compressing wages tend to increase (a) unemployment, (b) functional income inequality and (c) personal income inequality. We further undertake a global sensitivity analysis on key variables and parameters which corroborates the robustness of our findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Baustelle Arbeitsmarkt - die Beschäftigungsdynamik in Ost und West hat sich angeglichen (2018)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Oskar Jost, Klara Kaufmann, Oliver Ludewig & Antje Weyh (2018): Baustelle Arbeitsmarkt - die Beschäftigungsdynamik in Ost und West hat sich angeglichen. In: IAB-Forum H. 09.11.2018, o. Sz., 2018-11-02.
Abstract
"Der Mauerfall und die rasche Einführung der Marktwirtschaft waren für die Wirtschaft der ehemaligen DDR ein beispielloser Schock. Der nachfolgende Umbau von der Zentralverwaltungs- zur Marktwirtschaft war mit einer außerordentlich starken Beschäftigungsdynamik verbunden. Insbesondere in den 1990er Jahren übertraf der Osten den Westen sowohl beim Aufbau als auch beim Abbau von Stellen deutlich. Mittlerweile sind diese Unterschiede weitgehend verschwunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reforming the labor market in good and bad times: Any differences? (2018)
Zitatform
Gehrke, Britta & Enzo Weber (2018): Reforming the labor market in good and bad times: Any differences? In: N. F. Campos, P. De Grauwe & Y. Ji (Hrsg.) (2018): The political economy of structural reforms in Europe, S. 101-115, 2018-02-09. DOI:10.1093/oso/9780198821878.003.0005
Abstract
"This chapter discusses how the effects of structural labour market reforms depend on whether the economy is in expansion or recession. Based on an empirical time series model with Markov switching that draws on search and matching theory, we propose a novel identification of reform outcomes and distinguish the effects of structural reforms that increase the flexibility of the labour market in distinct phases of the business cycle. We find in applications to Germany and Spain that reforms which are implemented in recessions have weaker expansionary effects in the short run. For policymakers, these results emphasize the costs of introducing labour market reforms in recessions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Early Intervention: Strategien und Maßnahmen in Deutschland - Lessons learnt für Österreich (2018)
Hosner, Daniela; Schmoller, Doris; Heckl, Eva;Zitatform
Hosner, Daniela, Doris Schmoller & Eva Heckl (2018): Early Intervention. Strategien und Maßnahmen in Deutschland - Lessons learnt für Österreich. (AMS report 128), Wien, 65 S.
Abstract
"Die diesem AMS report zugrundeliegende Studie, die mit Jahresbeginn 2018 von der KMU Forschung Austria im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich abgeschlossen wurde, zielt darauf ab, einen Überblick über Early-Intervention- Strategien und Early-Intervention-Ansätze sowie entsprechende Maßnahmen in Deutschland zu präsentieren, die Situation in Österreich kurz zu skizzieren und Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Gestaltung solcher Early-Intervention-Maßnahmen hierzulande zu ziehen. Im Rahmen der Studie wurden ausschließlich qualitative Methoden der Sozialforschung angewandt. Kernelemente waren dabei eine umfassende Internet-Recherche bzw. eine Dokumenten- und Literaturanalyse sowie ExpertInneninterviews (17 Interviews). In Deutschland wurden die Interviews mit Fachkräften der Bundesagentur für Arbeit (BA) bzw. von Länderagenturen (Bayern, Niedersachsen-Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt-Thüringen) geführt, in Österreich mit ExpertInnen der Bundesgeschäftsstelle und der Landesgeschäftsstellen des Arbeitsmarktservice (AMS) sowie der Sozialpartnerorganisationen. Die ExpertInnenmeinungen im Rahmen der Interviews wurden dabei als Grundlage für die Maßnahmenauswahl im Sinne von Early Intervention herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Direct and indirect effects of training vouchers for the unemployed (2018)
Zitatform
Huber, Martin, Michael Lechner & Anthony Strittmatter (2018): Direct and indirect effects of training vouchers for the unemployed. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 181, H. 2, S. 441-463. DOI:10.1111/rssa.12279
Abstract
"The paper evaluates the effects of awarding vouchers for vocational training on the employment outcomes of unemployed voucher recipients in Germany, as well as the potential mechanism through which they operate. This study assesses the direct effects of voucher assignment net of actual redemption, which may be driven by preference shaping and learning about possible human capital investments or simply by the costs of information gathering. Using a formal mediation analysis framework based on sequential conditional independence assumptions and semiparametric matching estimators, our results suggest that the negative short-term and positive long-term employment effects of receiving a voucher are mainly driven by actual training participation. However, the direct effect of just obtaining a voucher is negative over the short run as well. This result points to potential losses in the effectiveness of such training provision systems if individuals decide not to redeem vouchers, as the chances of employment are lower than under non-award over the short run and under redemption over the long run, which makes non-redemption the least attractive option." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Überblick über die Neuerungen durch das BTHG (2018)
Kempe, Astrid;Zitatform
Kempe, Astrid (2018): Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Überblick über die Neuerungen durch das BTHG. In: Impulse H. 86, S. 6-15.
Abstract
Die Autorin befasst sich mit der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung im Hinblick auf die Verpflichtungen durch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und die Novellierung durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Zunächst erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem neugefassten Behinderungsbegriff in Paragraph 2 Abs. 1 SGB IX. Anschließend werden inhaltliche Änderungen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auf dem ersten Arbeitsmarkt und sodann Leistungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dargestellt. Den Schwerpunkt bilden hierbei die neu eingeführten Paragraphen 60-62 SGB IX, wesentlich das seit 01.01.2018 in Paragraph 61 SGB IX geregelte Budget für Arbeit, das Menschen mit Behinderung eine Alternative zur Werkstattbeschäftigung bieten und einen Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Schließlich wird ein Überblick über die Zuständigkeiten für LTA gegeben und klargestellt, dass trotz regelmäßiger Verantwortlichkeit der Eingliederungshilfeträger für Leistungen des Paragraphen 61 SGB IX, die Bundesagentur für Arbeit ihre Zuständigkeit für LTA nicht verliert. (IAB)
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Employment policy cooperation at European level: issues, instruments, processes, institutions, and policy advice (2018)
Zitatform
Knörr, Marlene & Enzo Weber (2018): Employment policy cooperation at European level. Issues, instruments, processes, institutions, and policy advice. Nürnberg, 40 S.
Abstract
"In the past twenty years, supranational employment policy cooperation in the European Union has increased significantly. Whereas plenty of programs on numerous employment-related issues were established, cooperation between the member states predominantly occurs on a voluntary basis. Monitoring is conducted via instruments like peer reviews, benchmarking and mutual learning in the formal framework of the European Semester. With regard to designing and evaluating common activities, various EU institutions strongly rely on internal and external research-based policy advice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wage subsidies, job-displacement and Swedish firms: a comparison between policy systems (2018)
Zitatform
Lombardi, Stefano, Oskar Nordström Skans & Johan Vikström (2018): Wage subsidies, job-displacement and Swedish firms. A comparison between policy systems. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2018,06), Uppsala, 35 S.
Abstract
"This paper studies how New Start Jobs (Nystartsjobb) and Employment Subsidies (Anstallningsstod) affect Swedish firms. We study effects on the number of employees, firm performance and other firm level outcomes. We use Swedish administrative data from the period 1998-2008. One result is that treated firms substantially outperform other recruiting firms after hiring through subsidies, both in terms of the number of employees and in terms of various production measures, despite having identical pre-match trajectories. This pattern is clear for the period with Employment Subsidies, but less clear for the period with New Start Jobs. For New Starts Jobs we instead see that they have a clear positive effect on firms' survival rates. Overall, our results suggest that targeted employment subsidies can have large positive effects on post-match outcomes of the hiring firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labor market reforms and unemployment dynamics (2018)
Zitatform
Murtin, Fabrice & Jean-Marc Robin (2018): Labor market reforms and unemployment dynamics. In: Labour economics, Jg. 50, H. March, S. 3-19. DOI:10.1016/j.labeco.2016.05.025
Abstract
"We quantify the contribution of labor market reforms to unemployment dynamics in nine OECD countries (Australia, France, Germany, Japan, Portugal, Spain, Sweden, UK, US). We estimate a dynamic stochastic search-matching model with heterogeneous workers and aggregate productivity shocks. The heterogeneous-worker mechanism proposed by Robin (2011) explains unemployment volatility by productivity shocks well in all countries. Placement and employment services, UI benefit reduction and product market deregulation are found to be the most prominent policy levers for unemployment reduction. Business cycle shocks and LMPs explain about the same share of unemployment volatility (except for Japan, Portugal and the US)." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))
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Training vouchers and labour market outcomes in Chile (2018)
Zitatform
Novella, Rafael, Graciana Rucci, Claudia Vazquez & David S. Kaplan (2018): Training vouchers and labour market outcomes in Chile. In: Labour, Jg. 32, H. 2, S. 243-260. DOI:10.1111/labr.12115
Abstract
"This paper evaluates the impact of a training voucher programme in Chile, called Bono Trabajador Activo, on two labour market outcomes: monthly earnings and employment probabilities. Using detailed administrative datasets of the National Employment Service and the unemployment insurance system, we combine matching and difference-in-difference estimators to measure these effects up to five years after the application to the programme. Our main results indicate that the voucher has an overall positive impact on earnings, on the order of 3.2 per cent, and a small negative impact on formal employment. We find that the programme particularly improves earnings for less educated workers." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Benefit reform for employment and equal opportunity in Finland (2018)
Pareliussen, Jon Kristian; Hwang, Hyunjeong;Zitatform
Pareliussen, Jon Kristian & Hyunjeong Hwang (2018): Benefit reform for employment and equal opportunity in Finland. (OECD Economics Department working papers 1467), Paris, 39 S. DOI:10.1787/26e12903-en
Abstract
"The combination of different working-age benefits, childcare costs and income taxation creates complexity, reduces work incentives and holds back employment. Major disincentives in Finland are related to tapering rules for unemployment benefits, social assistance and the housing benefit, the extended unemployment benefit for older workers, the childcare fee structure and the homecare allowance. Improved benefit design combined with efficient activation policies can reduce complexity and remove the strongest disincentives while minimising adverse fiscal and social impacts. Replacing current benefits with a basic income would improve incentives for many, but with a drastic redistribution of income and likely increasing poverty as a result. Merging working-age benefits with similar aims and coordinating their tapering against earnings would on the other hand consistently improve work incentives and transparency, while preserving social protection. Once the new income registry comes online, linking benefit payments to real-time incomes, combined with strengthened work incentives, would make for a truly efficient and inclusive benefit system, fit for the future of work. This Working Paper relates to the 2018 OECD Economic Survey of Finland" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Essays on unemployment, job search behavior and policy interventions (2018)
Pohlan, Laura ; Nolte, André; Blömer, Maximilian ; Gürtzgen, Nicole ; Bergemann, Annette; Berg, Gerard J. van den ; Stichnoth, Holger; Uhlendorff, Arne ;Zitatform
Pohlan, Laura (2018): Essays on unemployment, job search behavior and policy interventions. Mannheim, XIV, 235 S.
Abstract
"This dissertation explores through which channels unemployment leads to exclusion from society and how policy interventions and technological innovations affect individual job search behavior and are able to bring unemployed persons back into the labor market. All four chapters contained in this dissertation are based on large individual-level data sets from Germany and aim at identifying causal relationships by employing different empirical methods. This thesis starts in the first chapter with an analysis of how job loss impacts different dimensions of social exclusion and shows that unemployment has detrimental economic and social effects. In the second chapter, which is co-authored by Annette Bergemann and Arne Uhlendorff, we study employment effects of participation in job creation schemes in the years after German reunification. We find that participation in job creation programs is beneficial for high skilled women in times of economic instability. In the third chapter, my co-authors Maximilian Blömer, Nicole Gürtzgen, Holger Stichnoth, Gerard van den Berg and I estimate an equilibrium job search model and simulate the introduction of different minimum wage levels. The results indicate that minimum wage effects on unemployment are non-linear and highly dependent on the labor market structure. In the last chapter, which is co-authored by Nicole Gürtzgen, André Nolte and Gerard van den Berg, we find that high-speed internet leads to higher reemployment probabilities with a certain time delay. This effect is particularly pronounced for unemployed males." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment relations reforms and NewZzealand's 'Productivity Paradox' (2018)
Zitatform
Rasmussen, Erling & Michael Fletcher (2018): Employment relations reforms and NewZzealand's 'Productivity Paradox'. In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 21, H. 1, S. 75-92.
Abstract
"In Australia, it has been debated whether the Fair Work Act (FWA) has a negative or positive impact on productivity growth. Likewise, in New Zealand, there has also been considerable interest and debate about that country's so-called 'productivity paradox', though this has yet to be linked to employment relations legislation in recent debates. This is surprising since it has been an explicit aim to raise productivity growth of the two last employment relations reforms. This paper will focus on how employment relations has been supposed to impact on productivity growth during the Employment Contracts Act 1991 and the Employment Relations Act 2000 periods. It will discuss why employment relations reforms have yet to shift the productivity growth and explanations of the 'productivity paradox' so far. This includes how employer attitudes and behaviours may be part of the productivity 'paradox' as well as a brief overview of the research and approaches of the Productivity Commission. The paper suggests that, while employment relations can play a part in lifting productivity levels, what is crucial are contextual factors and how employment relations and other policies combine to reinforce each other." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigtentransfer stärken!: Lehren aus einem internationalen Vergleich (2018)
Reissert, Bernd;Zitatform
Reissert, Bernd (2018): Beschäftigtentransfer stärken! Lehren aus einem internationalen Vergleich. (WISO Diskurs 2018,11), Bonn, 20 S.
Abstract
"Transfergesellschaften sind das wichtigste Instrument des Beschäftigtentransfers in Deutschland. Dennoch erreichen sie nur etwa ein bis zwei Prozent aller Arbeitnehmer_innen, die ihren Arbeitsplatz durch Stellenabbau oder Betriebsschließung verlieren. Der Beschäftigtentransfer, der den Betroffenen dazu verhelfen soll, ohne größere Unterbrechung eine dauerhafte Anschlussbeschäftigung zu finden, spielt in der deutschen Arbeitsmarktpolitik bislang nur eine untergeordnete Rolle. Für einen sich verschärfenden Strukturwandel erscheint Deutschland damit nur schwach gerüstet. Das vorliegende Papier legt zunächst die schwierigen Rahmenbedingungen dar, denen Transfergesellschaften in Deutschland unterliegen. Das Instrument der Transfergesellschaft verbindet Elemente des kollektiven Arbeitsrechts mit Elementen der öffentlichen Arbeitsförderung. Diese Konstruktion führt in der Praxis zu einer Vielzahl von Hindernissen, die die Nutzung des Instruments - trotz seiner nachweisbaren Erfolge und Vorteile - erheblich erschweren. In den anschließenden Kapiteln wendet sich das Papier den drei ausgewählten internationalen Beispielen zu und erläutert die Hintergründe der auf tarifvertraglicher Grundlage errichteten Arbeitssicherungsstiftungen (Job Security Councils) in Schweden, der in Kooperation von Gewerkschaften und Arbeitsverwaltung betriebenen Cellules de Reconversion in der belgischen Wallonie und der verschiedenen Varianten der Arbeitsstiftungen in Österreich. Der Vergleich mit den drei genannten Ländern kommt zu dem Ergebnis, dass das System des Beschäftigtentransfers in Deutschland vor allem drei Schwächen aufweist. Erstens erreicht der Beschäftigtentransfer in Deutschland nur einen sehr viel kleineren Anteil der Beschäftigten als in Belgien und Österreich und vor allem in Schweden. Zweitens ist der Zugang für Arbeitnehmer_innen aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), aus kleineren Restrukturierungsfällen und aus Betrieben ohne Betriebsrat zum Beschäftigtentransfer in Deutschland wesentlich schwieriger als in Schweden und Belgien (und teilweise auch in Österreich). Und drittens hat die Qualifizierung für einen dauerhaften neuen Arbeitsplatz im deutschen Beschäftigtentransfer eine geringere Bedeutung als in Schweden und Österreich. Die im Abschlusskapitel formulierten Reformvorschläge für Deutschland zielen damit sowohl auf breitere Zugänge in den Beschäftigtentransfer (vor allem aus KMU) als auch auf die Stärkung der Qualifizierung in Transfergesellschaften ab. Diese Reformschritte sollten angepackt werden, damit der Beschäftigtentransfer einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung eines beschleunigten Strukturwandels leisten kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland und Frankreich: Akteurskonstellationen zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden (2018)
Steinmüller, Florian;Zitatform
Steinmüller, Florian (2018): Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland und Frankreich. Akteurskonstellationen zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Wiesbaden: Springer VS, 412 S. DOI:10.1007/978-3-658-22767-8
Abstract
"Weitreichende Reformen der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik wurden in Deutschland bereits ab Mitte der 1990er Jahre umgesetzt, in Frankreich hingegen erst ab Ende der 2000er Jahre.
Dabei wird deutlich, dass die französischen Arbeitsmarkt- und Rentenreformen der letzten Jahre wichtige Parallelen zu Deutschland aufweisen. Florian Steinmüller zeigt auf, dass die unterschiedliche Entwicklung beider Wohlfahrtsstaaten und die Annäherung Frankreichs an das deutsche Reformmodell auf die landesspezifischen Beziehungsmuster zwischen Exekutive, Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden und auf deren Veränderungsdynamik zurückzuführen sind." (Verlagsangaben, © Springer-Verlag) -
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Discrimination against ethnic minorities in activation programme?: evidence from a vignette experiment (2018)
Zitatform
Terum, Lars Inge, Gaute Torsvik & Einar Øverbye (2018): Discrimination against ethnic minorities in activation programme? Evidence from a vignette experiment. In: Journal of social policy, Jg. 47, H. 1, S. 39-56. DOI:10.1017/S0047279417000113
Abstract
"We conducted a vignette experiment involving 470 Norwegian front-line workers to investigate whether their decisions to sanction non-compliance of activation requirements varied with the ethnicity of the welfare claimant. This is the first vignette experiment on ethnic discrimination in the administration of activation programmes in Europe. The study shows that front-line workers did not sanction claimants with a North African name more often than claimants with a native Norwegian name. However, among front-line workers who had experience with the relevant activation programme, a male claimant with a North African name was sanctioned less often than a male claimant with a native Norwegian name. Thus, we find some degree of reverse discrimination on the part of experienced front-line workers. This finding is contrary to a similar US vignette experiment that detected discrimination (not reverse discrimination) with regard to claimants with an ethnic minority name. The most likely explanation for the difference concerns the different institutional-cultural contexts within which Norwegian and US social policy programmes operate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do active labour market policies for welfare recipients in Germany raise their regional outflow into work?: A matching function approach (2018)
Zitatform
Wapler, Rüdiger, Katja Wolf & Joachim Wolff (2018): Do active labour market policies for welfare recipients in Germany raise their regional outflow into work? A matching function approach. (IAB-Discussion Paper 08/2018), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Viele empirische Studien haben die Effekte der Teilnahme an verschiedenen aktiven arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf den Erfolg der Teilnehmenden am Arbeitsmarkt untersucht. Nur wenige empirische Studien haben sich mit Wirkungen dieser Maßnahmen auf den regionalen Matchingprozess zwischen Arbeitsuchenden und Vakanzen beschäftigt. Ein grundlegender Bestandteil vieler Reformen der Arbeitslosenunterstützung von Arbeitslosen, auch der Hartz-Reformen in Deutschland, war die Aktivierung von arbeitslosen Personen durch einen intensiven Einsatz aktiver arbeits-marktpolitischer Maßnahmen. Folglich ist es von zentraler Bedeutung, die Wirkungen dieser Maßnahmen auf die Effizienz des Matchingprozesses zu verstehen. In dieser Studie werden Paneldaten der Jobcenter in Deutschland im Zeitraum 2006 bis 2011 auf Quartalsbasis verwendet, um mit einem Matchingfunktionsansatz die Effekte der quantitativ bedeutsamsten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf den Umfang der Abgänge aus Arbeitsuche in ungeförderte versicherungspflichtige Beschäftigung zu untersuchen. Die Schätzungen erfolgen mit der Generalisierten Momentenmethode. Die Befunde sprechen für einen positiven Einfluss einiger Maßnahmen auf die Matchingeffizienz. Nur für wenige Maßnahmen lassen sich keine oder negative Effekte auf die Effizienz des Matchingprozesses nachweisen, was damit zusammenhängen dürfte, dass die betreffenden Maßnahmen in sehr hohen Umfang eingesetzt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Social protection system review: A toolkit (2018)
Zitatform
(2018): Social protection system review. A toolkit. (OECD development policy tools), Paris, 62 S. DOI:10.1787/9789264310070-en
Abstract
"The positive impacts of social protection on reducing poverty and inequality and contributing to development are well evidenced. Establishing an integrated system facilitates the provision of a social protection floor, whereby individuals are appropriately protected throughout the life cycle. This is achieved not only by making sure there is a sufficient range of programmes to cover a population's risk profile but also by sharing information on different individuals to ensure they are linked to an appropriate programme.
The Social Protection System Review is one of a small number of tools that serve to analyse how effective a country is in establishing a social protection system that responds to the needs of its people both today and in the future. The toolkit presents methodologies which can be implemented in any country, at any income level and by any institution. It is intended to generate policy recommendations that are actionable through national systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Executive Summary -
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Bundesprogramm Kommunal-Kombi: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/4677) (2018)
Zitatform
(2018): Bundesprogramm Kommunal-Kombi. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/4677). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/5535 (06.11.2018)), 11 S.
Abstract
"Der Einführung des Bundesprogramms Kommunal-Kombi lag die Idee zugrunde, fehlende Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen durch öffentlich geförderte Beschäftigung auszugleichen und gerade für solche Langzeitarbeitslose eine Beschäftigung zu schaffen, denen trotz guter allgemeiner Arbeitsmarktentwicklung aus strukturellen Gründen der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt versagt blieb. Das Bundesprogramm Kommunal-Kombi startete am 1. Januar 2008.
Anders als bei den beiden späteren Bundesprogrammen 'Bürgerarbeit' und 'Soziale Teilhabe' wurde beim Kommunal-Kombi kein Auftrag an die Bundesagentur für Arbeit erteilt, das Programm statistisch zu erfassen. Entsprechend liegen zum Kommunal-Kombi nur die Daten vor, die für das Monitoring der Bewilligung der Förderung und für die programmbegleitende Evaluation erforderlich waren. Aufgrund dessen ist die Beantwortung vieler Fragen in der hier vorliegenden Kleinen Anfrage nur sehr beschränkt oder gar nicht möglich." (Textauszug, (IAB-Doku)) -
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Disobedient workers, the law and the making of unemployment markets (2017)
Zitatform
Adkins, Lisa (2017): Disobedient workers, the law and the making of unemployment markets. In: Sociology, Jg. 51, H. 2, S. 290-305. DOI:10.1177/0038038515598276
Abstract
"This article concerns workfare and especially mandatory work activities for the unemployed. It focuses on the UK government's Work Programme and recent challenges regarding its lawfulness. Drawing on the resources of actor network theory, and especially the economization approach to the study of markets, it outlines how the Work Programme is configuring a market for the labour of the unemployed, including a space of calculation in regard to that labour. The argument advanced is that the law and its instruments are part of the process of market making, contributing to both its design and calibration. This article therefore locates the law as an actor involved in the assembly of a market for the labour of the unemployed. It also foregrounds what is missing from recent debates on workfare, namely, an account of how the activities of the unemployed are configured and framed as labouring activities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The post-reform effectiveness of the new German start-up subsidy for the unemployed (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Marco Caliendo & Stefan Tübbicke (2017): The post-reform effectiveness of the new German start-up subsidy for the unemployed. (IZA discussion paper 11055), Bonn, 35 S.
Abstract
"Start-up subsidies for the unemployed have long been an important active labor market policy strategy in Germany. The current subsidy program underwent a major reform in 2011 that changed its key parameters: support was lowered, eligibility criteria were tightened and entitlement was abandoned by granting caseworkers the right to reject applications. Ex-ante predictions on the post-reform effectiveness of the program are ambiguous, and knowledge about the importance of institutional details of such a program is very limited, making a new evaluation necessary. In our descriptive analysis, we compare personal and business characteristics of participants before and after the reform and we find significant differences in terms of gender composition, educational attainment and industry-specific experience. Post-reform participants also perform better in terms of subsequent labor market integration and show signs of higher commitment. These findings give us some indication for interpreting our estimates of causal effects of the post-reform program. We find that for both men and women, employment and income effects of the post-reform program are positive, sizable, and larger than what was estimated for the pre-reform program. All in all, the program's effectiveness seems to have improved through the reform. Potential reasons for this are discussed and include better screening of participants by caseworkers, higher rates of commitment and changes in macroeconomic conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beratung und Vermittlung in Arbeitsagenturen und Jobcentern: Möglichkeiten und Grenzen der quantitativen Erfassung und Wirkungsanalyse (2017)
Zitatform
Boockmann, Bernhard & Michael Stops (2017): Beratung und Vermittlung in Arbeitsagenturen und Jobcentern. Möglichkeiten und Grenzen der quantitativen Erfassung und Wirkungsanalyse. In: F. Sowa & R. Staples (Hrsg.) (2017): Beratung und Vermittlung im Wohlfahrtsstaat, S. 41-67, 2016-06-12.
Abstract
In dem Beitrag berichten die Autoren über die Methodik und die Durchführung eines Pilotprojektes aus dem Jahr 2009, 'in dem die Wirkung von Strategien, Handlungsspielräumen und generellen Einstellungen bei den Vermittlungsfachkräften diesseits von organisatorischen Grundentscheidungen auf quantifizierbare Ergebnisvariablen untersucht wird. Die Pilotstudie legt für eine beschränkte Anzahl von Arbeitsagenturen und Jobcentern empirische Belege dafür vor, dass individuelle Vermittlercharakteristika Einfluss auf den Integrationserfolg der jeweils betreuten Arbeitslosen haben.' Die Autoren plädieren abschließend dafür, 'dass die Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden eine gute Strategie ist, um neue Erkenntnisse über Wirkungszusammenhänge in der Arbeitsmarktpolitik zu gewinnen'. (IAB)
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Weiterbildung und Arbeitsmarktpolitik: Qualifizierungsanforderungen - Paradigmenwechsel - Reformvorschläge (2017)
Bosch, Gerhard;Zitatform
Bosch, Gerhard (2017): Weiterbildung und Arbeitsmarktpolitik. Qualifizierungsanforderungen - Paradigmenwechsel - Reformvorschläge. In: Soziale Sicherheit, Jg. 66, H. 7/8, S. 261-268.
Abstract
"Im Folgenden wird zunächst der Wandel der Qualifikationsanforderungen, der einen Paradigmenwechsel in der Arbeitsmarktpolitik erfordert, analysiert (Abschnitt 1). Danach werden die bisherigen Paradigmenwechsel in der Förderung beruflicher Weiterbildung in der Arbeitsmarktpolitik in den beiden Perioden 1969 bis 2002 (Abschnitt 2) und 2003 bis 2016 (Abschnitt 3) untersucht, bevor die eigenen Reformvorschläge erläutert werden (Abschnitt 4)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The return to labor market mobility: an evaluation of relocation assistance for the unemployed (2017)
Zitatform
Caliendo, Marco, Steffen Künn & Robert Mahlstedt (2017): The return to labor market mobility. An evaluation of relocation assistance for the unemployed. In: Journal of Public Economics, Jg. 148, H. April, S. 136-151. DOI:10.1016/j.jpubeco.2017.02.008
Abstract
"In many European countries, labor markets are characterized by high regional disparities in terms of unemployment rates on the one hand and low geographical mobility among the unemployed on the other hand. In order to counteract the geographical mismatch of workers, the German active labor market policy offers a subsidy covering moving costs to incentivize unemployed job seekers to search/accept jobs in distant regions. Based on administrative data, this study provides the first empirical evidence on the impact of this subsidy on participants' prospective labor market outcomes. We use an instrumental variable approach to take endogenous selection based on observed and unobserved characteristics into account when estimating causal treatment effects. We find that unemployed job seekers who participate in the subsidy program and move to a distant region receive higher wages and find more stable jobs compared to non-participants. We show that the positive effects are (to a large extent) the consequence of a better job match due to the increased search radius of participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: IZA discussion paper , 9183 -
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Should the unemployed care for the elderly?: The effect of subsidized occupational and further training in elderly care (2017)
Zitatform
Dauth, Christine & Julia Lang (2017): Should the unemployed care for the elderly? The effect of subsidized occupational and further training in elderly care. (IAB-Discussion Paper 13/2017), Nürnberg, 57 S.
Abstract
"Der demografische Wandel wirkt sich in doppelter Weise auf den Bedarf an Pflegepersonal aus. Während die Zahl der pflegebedürftigen Personen immer weiter ansteigt, sinkt das Erwerbspersonenpotenzial. Eine Möglichkeit, einem Fachkräftemangel in der Altenpflege entgegenzuwirken, ist die Qualifizierung Arbeitsloser in diesem Berufsfeld. In dieser Studie untersuchen wir die Effekte geförderter Weiterbildung in der Altenpflege für Arbeitslose in Deutschland über einen Zeitraum von 12 Jahren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass geförderte Weiterbildung in der Altenpflege die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen langfristig deutlich verbessert. Zugleich verbleibt ein hoher konstanter Anteil dieser wiederbeschäftigten Arbeitslosen langfristig im Pflegebereich. Auf ein Defizit bei der Arbeitsqualität deuten jedoch ein hoher Teilzeitanteil und nur partielle positive Lohneffekte für bestimmte Umschulungsteilnehmer hin. Generell scheinen Weiterbildungsmaßnahmen in der Altenpflege aber ein geeignetes Mittel um Arbeitslose langfristig in der Altenpflege zu beschäftigen, was einem Fachkräfteengpass in diesem Bereich entgegenwirken könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany (2017)
Zitatform
Dörr, Annabelle, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Marie Paul & Anthony Strittmatter (2017): Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany. In: ILR review, Jg. 70, H. 3, S. 767-812., 2016-02-15. DOI:10.1177/0019793916660091
Abstract
"Participation in intensive training programs for the unemployed in Germany is allocated by awarding training vouchers. Using rich administrative data for all vouchers and actual program participation, the authors provide first estimates of the short-run and long-run employment and earnings effects of receiving a training voucher award based on a selection-on-observables assumption. The results imply that, after the award, voucher recipients experience long periods of lower labor market success compared to had they not received training vouchers. Small positive employment effects and no gains in earnings were observed four to seven years after the receipt of the voucher award. In addition, the findings suggest stronger positive effects both for all low-skilled individuals who were awarded and redeemed a voucher and for low-skilled and medium-skilled individuals who chose to take degree courses than for higher-skilled recipients." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Institutional reform for innovation and entrepreneurship: An agenda for Europe (2017)
Zitatform
Elert, Niklas, Magnus Henrekson & Mikael Stenkula (2017): Institutional reform for innovation and entrepreneurship. An agenda for Europe. (SpringerBriefs in economics), Cham: Springer London, 102 S. DOI:10.1007/978-3-319-55092-3
Abstract
"The authors of this book advise the economies of the European Union to become more entrepreneurial in promoting innovation and economic growth. The authors propose a reform strategy with respect to several aspects to achieve this goal. Starting with the rule of law and the protection of property rights; the tax system; the authors deal with regulations governing savings, capital and finance, and the organization of labor markets and social insurance systems. Framework strategies related to the regulations governing goods and service markets, bankruptcy and insolvency are also put forward. A core understanding and future path is also provided towards R&D, commercialization and knowledge spillovers; human capital investments; and informal institutions." (Publisher information, © Springer) ((en))
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Öffentlich geförderte Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen: Betreuung, Wohlfahrtseffekte und Beschäftigungsperspektiven bei privaten und gemeinnützigen Arbeitgebern (2017)
Zitatform
Fuchs, Philipp & Silke Hamann (2017): Öffentlich geförderte Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen. Betreuung, Wohlfahrtseffekte und Beschäftigungsperspektiven bei privaten und gemeinnützigen Arbeitgebern. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 9, S. 611-631., 2017-05-02. DOI:10.3790/sfo.66.9.611
Abstract
"Öffentlich geförderte Beschäftigung will als Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik auch besonders arbeitsmarktfernen Personen eine Perspektive aufzeigen. Am Beispiel eines Projekts auf Bundeslandebene wird der Frage nachgegangen, welche Folgen sich für dessen Umsetzung und Wirkungen in Abhängigkeit von den adressierten Arbeitgebern ergeben. So ist die pädagogische Begleitung in beiden Arten - gemeinnützigen wie privaten - Betrieben wichtiger Garant der Stabilität der Beschäftigung, aber in der Privatwirtschaft mit größeren Herausforderungen bei der Umsetzung ihres Angebots konfrontiert. Teilhabeeffekte für die Geförderten entstehen bei beiden Arbeitgebern, die ungeförderte Weiterbeschäftigung ist in privaten Betrieben hingegen stärker daran geknüpft, dass sich die Produktivität der Geförderten hinreichend entfaltet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Auswirkungen einer verbesserten Betreuungsrelation für Arbeitslose in der Arbeitsvermittlung des AMS: Ergebnisse eines kontrollierten Experiments des AMS Österreich in der Servicezone der RGS Linz. Vorläufiger Endbericht (2017)
Zitatform
Böheim, René, Rainer Eppel & Helmut Mahringer (2017): Die Auswirkungen einer verbesserten Betreuungsrelation für Arbeitslose in der Arbeitsvermittlung des AMS. Ergebnisse eines kontrollierten Experiments des AMS Österreich in der Servicezone der RGS Linz. Vorläufiger Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturbericht), Wien, 96 S.
Abstract
"Obwohl es sich um einen zentralen Parameter der Arbeitsmarktpolitik handeln könnte, ist bisher kaum systematisch erforscht worden, ob und wie sich die Betreuungsrelation in der öffentlichen Arbeitsvermittlung auf die Vermittlungschancen von Arbeitslosen auswirkt. Nur in wenigen Ländern wurden bisher rigorose Evaluierungen durchgeführt. Für Österreich gibt es bisher gar keine empirische Wirkungsevidenz. Vor diesem Hintergrund hat das Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) ein kontrollierte Zufallsexperiment umgesetzt: In zwei regionalen Geschäftsstellen - zum einen der Beratungszone der RGS Wien/Esteplatz und zum anderen der Servicezone der RGS Linz - wurde vorübergehend das Personal aufgestockt und damit die Betreuungsrelation als Verhältnis zwischen der Zahl der AMS-BeraterInnen und der Zahl der zu betreuenden Kundinnen und Kunden verringert. Dieses Pilotprojekt bietet die Gelegenheit, die Effekte eines (exogen) verbesserten Betreuungsschlüssels auf die Wiedereingliederung von Arbeitslosen zu evaluieren. Der vorliegende Bericht bezieht sich auf die Personalaufstockung in der Servicezone Linz, die in der Zeit von 1.5.2015 bis 30.4.2016 erfolgte. Für die Personalausweitung in Wien (von 1.1.2015 bis 31.12.2015) liegt eine separate Evaluierungsstudie vor (siehe Böheim - Eppel - Mahringer, 2017)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Agenda 2010 - zur Diskussion über weitere Reformen der Reform (2017)
Zitatform
Haller, Peter, Elke Jahn, Gesine Stephan, Simon Trenkle & Enzo Weber (2017): Agenda 2010 - zur Diskussion über weitere Reformen der Reform. (IAB-Stellungnahme 05/2017), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2017/18 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Diskussion über weitere Korrekturen der Agenda 2010 gebeten. Das IAB äußerte sich im Herbst 2017 zu den Effekten der Hartz-Reformen und zu möglichen weiteren politischen Maßnahmen am Arbeitsmarkt, betrachtete die Effekte mit dem Alter steigender Anspruchsdauern des Arbeitslosengeldes und die Auswirkungen der Reform der Bezugsdauer für ältere Arbeitslose ab 45 Jahren von 2006 und ging auf die am 1. April 2017 in Kraft getretenen gesetzlichen Änderungen zu Zeitarbeit und Werkverträgen ein. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Multiple dimensions of bureaucratic discrimination: evidence from German welfare offices (2017)
Hemker, Johannes; Rink, Anselm;Zitatform
Hemker, Johannes & Anselm Rink (2017): Multiple dimensions of bureaucratic discrimination: evidence from German welfare offices. In: American Journal of Political Science, Jg. 61, H. 4, S. 786-803. DOI:10.1111/ajps.12312
Abstract
"A growing experimental literature uses response rates to fictional requests to measure discrimination against ethnic minorities. This article argues that restricting attention to response rates can lead to faulty inferences about substantive discrimination depending on how response dummies are correlated with other response characteristics. We illustrate the relevance of this problem by means of a conjoint experiment among all German welfare offices, in which we randomly varied five traits and designed requests to allow for a substantive coding of response quality. We find that response rates are statistically indistinguishable across treatment conditions. However, putative non-Germans receive responses of significantly lower quality, potentially deterring them from applying for benefits. We also find observational evidence suggesting that discrimination is more pronounced in welfare offices run by local governments than in those embedded in the national bureaucracy. We discuss implications for the study of equality in the public sphere." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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