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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Grundlagenbeiträge"
  • Literaturhinweis

    Evaluation im Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft (2000)

    Beywl, Wolfgang; Meyer, Wolfgang; Kuhlmann, Stefan; Toulemonde, Jacques; Mann, Stefan ; Tissen, Günter; Martinuzzi, Andre; Heimer, Thomas; Taut, Sandy; Toepel, Kathleen; Schmidt, Christoph M.; Kugler, Ulrike; Schneider, Johann; Bührer, Susanne; Stockmann, Reinhard;

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    Beywl, Wolfgang, Wolfgang Meyer, Stefan Kuhlmann, Jacques Toulemonde, Stefan Mann, Günter Tissen, Andre Martinuzzi, Thomas Heimer, Sandy Taut, Kathleen Toepel, Christoph M. Schmidt, Ulrike Kugler, Johann Schneider, Susanne Bührer & Reinhard Stockmann (sonst. bet. Pers.) (2000): Evaluation im Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 3, S. 347-480.

    Abstract

    "Ziel des Vierteljahrsheftes ist es, einen Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Entwicklungstendenzen von Evaluationen in den einzelnen Politikbereichen zu vermitteln. Die Beiträge vertreten dabei die Evaluation im Bereich der Arbeitsmarktpolitik, der Forschungs- und Innovationspolitik, der Regionalpolitik, der Entwicklungspolitik und der Umweltpolitik sowie die Evaluation im Hochschulwesen. Aus der Sicht des jeweiligen Gebiets stehen vor allem die Tendenzen von Angebot und Nachfrage nach Evaluationen, Trends in den Evaluierungsmethoden sowie die Unabhängigkeit des Evaluators und seine Professionalisierung im Vordergrund."

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  • Literaturhinweis

    Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinns durch Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik (2000)

    Blaschke, Dieter; Plath, Hans-Eberhard;

    Zitatform

    Blaschke, Dieter & Hans-Eberhard Plath (2000): Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinns durch Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 462-482.

    Abstract

    "Am Beispiel der beruflichen Qualifizierung Arbeitsloser werden Probleme der Evaluation diskutiert. Sie bestehen vor allem darin, dass die Einsichten in die Dynamik und die Wirkmechanismen der Vorgänge am Arbeitsmarkt und der arbeitsmarktpolitischen Eingriffsmöglichkeiten noch unzureichend sind. Das erforderliche Wissen dazu ist nicht kurzfristig beizubringen und kann auch nicht aus den vorhandenen Daten extrahiert werden. Die These ist, dass Evaluationen und Evaluationsforschung diesen Zustand nicht bessern werden. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Diskussion durch die Ökonomie dominiert wird und im Wesentlichen unter ökonometrischen und statistisch-technischen Aspekten geführt wird. Sie setzt immer erst an, wenn die vorgängigen Probleme schon gelöst sein müssten. Obwohl das nachweislich nicht der Fall ist, findet das keine Aufmerksamkeit. Die Konsequenz muss sein, die 'empirische Forschung' in diesem Bereich wieder zu stärken, nachdem die Faszination, die von den vorhandenen Daten ausging, mehr als zwei Jahrzehnte lang diese Notwendigkeit weitgehend hat übersehen oder ignorieren lassen. Die empirische Forschung wird sich vor allem auf zwei Themen konzentrieren müssen, auf die Bedingungen praxisgerechter beruflicher Weiterbildung und auf die Bedingungen, unter denen zusätzliche Beschäftigung entsteht, die dann zur Grundlage des erhofften Eingliederungserfolgs werden könnte. Bei aller Kritik an den Möglichkeiten und Versprechungen, die mit den diskutierten Analysen 'vorhandener Daten' verbunden sind, wird hier jedoch dafür plädiert, auch externen Wissenschaftlern den Datenzugang zu ermöglichen, sie in ihren Analysen zu unterstützen und so diese Evaluationen zu forcieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Evaluation der aktiven Arbeitsförderung nach dem SGB III: Monitoring und Wirkungsforschung im Umbruch (2000)

    Brinkmann, Christian;

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    Brinkmann, Christian (2000): Zur Evaluation der aktiven Arbeitsförderung nach dem SGB III. Monitoring und Wirkungsforschung im Umbruch. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 483-499.

    Abstract

    "Angesichts des nach wie vor gravierenden Arbeitsmarktungleichgewichts werdem im Rahmen des Eingliederungstitels der BA Jahr für Jahr Fördermittel in einer Größenordnung von über 25 Mrd. DM aufgewandt, um Arbeitslosen die berufliche Eingliederung zu erleichtern. Hinzu kommen weitere Ausgaben für die aktive Arbeitsmarktpolitik auf Bundesebene wie auch seitens der EU, der Bundesländer und der Kommunen. Die namentlich im Zuge der deutschen Wiedervereinigung stark angestiegenen Ausgaben, aber auch weitere Entwicklungen wie Tendenzen zur Dezentralisierung innerhalb der Arbeitsverwaltung und ein generell deutlich angestiegenes Evaluationsbewusstsein haben neue Impulse zur verstärkten Evaluation von aktiver Arbeitsmarktpolitik gegeben. In dem Beitrag wird auf die Hintergründe der Entwicklung und wesentliche Aspekte des sich in der BA neu strukturierenden Evaluationssystems eingegangen. Ausgebreitet wird ein konzeptioneller Rahmen für Monitoring und Wirkungsforschung in ihren wechselseitigen Bezügen und im Gesamtzusammenhang der sich innerhalb der BA verstärkenden Controlling-Aktivitäten. Näher eingegangen wird auf den Stand der Evaluationsforschung im IAB und außerhalb, nicht aber auf inhaltliche Befunde zu Einzelinstrumenten. Hingewiesen wird allerdings auf einschlägige IAB-Projekte, auch um das weite Spektrum methodisch sehr unterschiedlich angelegter notwendiger Forschungsaktivitäten zu verdeutlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik in Rheinland-Pfalz 1990-1999: Darstellung und Evaluation zentraler Entwicklungen, Ergebnisse und Perspektiven (2000)

    Dick, Oliver; Wolter, Otto;

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    Dick, Oliver & Otto Wolter (2000): Arbeitsmarktpolitik in Rheinland-Pfalz 1990-1999. Darstellung und Evaluation zentraler Entwicklungen, Ergebnisse und Perspektiven. Mainz, 84 S.

    Abstract

    "Für seine aktive Arbeitsmarktpolitik hat das Land Rheinland-Pfalz die finanziellen Mittel inklusive des Europäischen Sozialfonds (ESF) von 9,4 Millionen Mark im Jahre 1990 auf heute rund 100 Millionen Mark jährlich kontinuierlich erhöht. Mit diesem Geld konnten in den vergangenen zehn Jahren 100.000 Menschen in Rheinland-Pfalz, die von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht waren, qualifiziert, beraten oder vorübergehend beschäftigt werden. Weit unterhalb der immensen, wenn nicht unlösbaren theoretischen und methodischen Probleme, die bei dem Versuch entstehen könnten, die Komplexität solchen Fördergeschehens einer sowohl umfassenden, wie den Einzelfall ausreichend typisierenden Bewertung nach Aufwand, Ertrag und Effizienz zu unterziehen, soll in der Studie versucht werden, in einer ersten Gesamtschau die Entwicklung in Rheinland-Pfalz in den neunziger Jahren nachzuzeichnen.
    -Kapitel 2 gibt eine Übersicht über wesentliche Merkmale des rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktes.
    -Im 3. Kapitel wird die inhaltliche und organisatorische Ausdifferenzierung der Förderstrategien und es Förderspektrums skizziert.
    -Kapitel 4 gibt einen Überblick über die Entwicklung des materiellen Gesamtaufwandes, die Bedeutung einzelner Programmschwerpunkte und Umfang und Struktur der damit erreichten bzw. geförderten Personen.
    -Im 5. Kapitel wird versucht, die Effekte und Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Anstrengungen für die geförderten Personen und in Bezug auf die Arbeitsmarkt- bzw. sozialpolitische Lage zu analysieren.
    -Das abschließende 6. Kapitel dient einer resümierenden Bewertung und versucht, daraus Hinweise für die weitere Ausgestaltung rheinland-pfälzischer Arbeitsmarktpolitik abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-doku)

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  • Literaturhinweis

    Discretionary measures of active labor market policy: the German employment promotion reform in perspective (2000)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.;

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    Fertig, Michael & Christoph M. Schmidt (2000): Discretionary measures of active labor market policy. The German employment promotion reform in perspective. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 120, H. 4, S. 537-565.

    Abstract

    "Dieses Papier bietet eine erste Bestandsaufnahme der jüngsten Reform im Arbeitsförderungsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Das Arbeitsförderungsreformgesetz von 1998 erkennt erstmals in der Geschichte des deutschen Arbeitsförderungsrechts die Notwendigkeit der Evaluierung solcher Maßnahmen explizit an. Während dies zu einem wichtigen ersten Schritt hin zu einer wissenschaftlichen Evaluierung geführt hat, nämlich der systematischen Erhebung von Datenmaterial, wurde die Notwendigkeit zur Evaluierung selbst als ein rein buchhalterisches Unterfangen der Arbeitsämter missverstanden. Darüber hinaus existieren in der wissenschaftlichen Literatur einige Studien, die die Effektivität von Maßnahmen aktiver Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf die individuelle Arbeitsmarktsituation der Maßnahmeteilnehmer analysieren, es existiert jedoch keine vergleichbare Studie auf aggregierter Ebene. In diesem Papier wird dieses Problem aus der Perspektive der modernen Evaluierungsliteratur mit dem Ziel diskutiert, einen einheitlichen Rahmen für die Evaluierung von Maßnahmen der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf aggregierter Ebene zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Discretionary measures of active labor market policy: the German employment promotion reform in perspective (2000)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Fertig, Michael & Christoph M. Schmidt (2000): Discretionary measures of active labor market policy. The German employment promotion reform in perspective. (IZA discussion paper 182), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "Dieses Papier bietet eine erste Bestandsaufnahme der jüngsten Reform im Arbeitsförderungsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Das Arbeitsförderungsreformgesetz von 1998 erkennt erstmals in der Geschichte des deutschen Arbeitsförderungsrechts die Notwendigkeit der Evaluation solcher Maßnahmen explizit an. Während dies zu einem wichtigen ersten Schritt hin zu einer wissenschaftlichen Evaluierung geführt hat, nämlich der systematischen Erhebung von Datenmaterial, wurde die Notwendigkeit zur Evaluierung selbst als ein rein buchhalterisches Unterfangen der Arbeitsämter missverstanden. Darüber hinaus existieren in der wissenschaftlichen Literatur einige Studien, die die Effektivität von Maßnahmen aktiver Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf die individielle Arbeitsmarktsituation der Maßnahmeteilnehmer analysieren, es existiert jedoch keine vergleichbare Studie auf aggregierter Ebene. In diesem Papier wird dieses Problem aus der Perspektive der modernen Evaluierungsliteratur mit dem Ziel diskutiert, einen einheitlichen Rahmen für die Evaluierung von Maßnahmen der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf aggregierter Ebene zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: ein Überblick (2000)

    Fitzenberger, Bernd ; Speckesser, Stefan ;

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    Fitzenberger, Bernd & Stefan Speckesser (2000): Zur wissenschaftlichen Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Ein Überblick. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 357-370.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen Überblick der neueren wissenschaftlichen Literatur zur Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Das Grundproblem mikroökonomischer Evaluation besteht darin, den Vergleichsmaßstab bei Nichtteilnahme zu schätzen, sei es auf Basis einer vergleichbaren Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern oder auf Basis der Situation vor Teilnahme. Entscheidend ist hierbei, den potenziellen Selektionsproblemen Rechnung zu tragen. Evaluationsstudien auf der Makroebene müssen zusätzlich auch die indirekten Effekte der AAMP auf den gesamten Arbeitsmarkt berücksichtigen und der möglichen Endogenität der AAMP Rechnung tragen. Die meisten Evaluationsstudien für Deutschland zeigen keine signifikant positiven Beschäftigungseffekte der AAMP, sind jedoch mit großer statistischer Unsicherheit behaftet. Die Autoren führen letzteres im wesentlichen darauf zurück, dass wegen zu geringeren Datenumfangs meist äusserst heterogene Massnahmen gepoolt werden und dass über Teilnehmer und Nichtteilnehmer zu wenige Hintergrundinformationen verfügbar sind. Aufgrund dieser Datenrestriktionen verbietet sich daher aus Sicht der Autoren ein vorschnelles Verdikt über die ökonomischen Wirkungen der AAMP, obwohl mögliche positive Effekte nicht sehr stark sein können, da sie sonst vermutlich trotz unterschiedlicher Methoden und unzureichender Daten empirisch hätten identifiziert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Von der Finanzierung der Arbeitslosigkeit zur Förderung von Arbeit: Analysen und Handlungsempfehlungen zur Arbeitsmarktpolitik (2000)

    Hagen, Tobias ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Hagen, Tobias & Viktor Steiner (2000): Von der Finanzierung der Arbeitslosigkeit zur Förderung von Arbeit. Analysen und Handlungsempfehlungen zur Arbeitsmarktpolitik. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 51), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 288 S.

    Abstract

    "Der Band basiert auf einer Studie für das Bundesministerium der Finanzen, die im Februar 2000 abgeschlossen wurde. Ziel der Studie war es, den gegenwärtigen Stand der Evaluationsforschung zur aktiven und passiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland darzustellen und internationale Erfahrungen zusammenzufassen.
    -Durch die Erläuterung theoretischer und methodischer Grundlagen ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen vorliegender Evaluationsstudien möglich. Neben Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik, wie Qualifizierungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Programme für arbeitslose Jugendliche, gemeinnütziger Arbeitnehmerverleih und Förderung von Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit, werden auch die Arbeitslosenunterstützung und Frühverrentungsmaßnahmen bezüglich ihrer Beschäftigungseffekte analysiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Analyse der makroökonomischen Wirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Bisher ermitteln die meisten Evaluationsstudien nur den Erfolg von Maßnahmen auf mikroökonomischer Ebene durch den Vergleich der Teilnehmer mit einer Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern. Die Ergebnisse von Studien, die die Beschäftigungseffekte und fiskalischen Kosten vorliegender Reformvorschläge ermitteln, werden zusammenfassend dargestellt und bewertet.
    -Wegen der im Vergleich zu einigen anderen Ländern unzureichenden Datenverfügbarkeit in Deutschland sind auf der mikroökonomischen Ebene nur Aussagen über die durchschnittliche Effektivität einzelner Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik möglich. Fortschritte in der Evaluationsforschung werden sich nur erzielen lassen, wenn ein stärkeres Interesse an der wissenschaftlichen Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen seitens der Politik auch in Deutschland dazu führt, dass die dafür notwendigen (und bei der Bundesanstalt für Arbeit verfügbaren) Daten der Wissenschaft zugänglich gemacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik - Probleme und Perspektiven: Einführung in das Schwerpunktheft (2000)

    Hujer, Reinhard; Brinkmann, Christian; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Lutz Bellmann & Christian Brinkmann (2000): Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik - Probleme und Perspektiven. Einführung in das Schwerpunktheft. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 341-344.

    Abstract

    In dem Beitrag werden zunächst Ansätze und Methoden von Evaluationsstudien beschrieben. Danach werden die Beiträge des Schwerpunktheftes vorgestellt. Diese verdeutlichen die Notwendigkeit der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik, diskutieren die damit zusammenhängenden methodischen Probleme, präsentieren Lösungsvorschläge zu diesen Problemen und bringen dem Leser die Thematik anhand empirischer Anwendungen näher. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluation of active labour market policy: methodological concepts and empirical estimates (2000)

    Hujer, Reinhard; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard & Marco Caliendo (2000): Evaluation of active labour market policy. Methodological concepts and empirical estimates. (IZA discussion paper 236), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "Persistently high unemployment, tight government budgets and the growing scepticism regarding the effects of active labour market policies (ALMP) are the basis for a growing interest in evaluating these measures. This paper intends to explain the need for evaluation on the micro- and macroeconomic level, introduce the fundamental evaluation problem and solutions to it, give an overview of the newer developments in evaluation literature and finally take a look on empirical estimations of ALMP effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Internationales Beschäftigungs-Ranking 2000 (2000)

    Kröger, Martin; Rottmann, Jörg; Suntum, Ulrich van; Schlotböller, Dirk;

    Zitatform

    Kröger, Martin & Ulrich van Suntum (2000): Internationales Beschäftigungs-Ranking 2000. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 293 S.

    Abstract

    "Das internationale Beschäftigungs-Ranking vergleicht die Fortschritte im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in den 21 wichtigsten Industrienationen:
    -Identifikation erfolgreicher Instrumente
    -Analysen vorbildlicher Strategien auf Basis neuester OECD-Daten
    -Darstellung der jüngsten Entwicklungen in der Wirtschafts-, Finanz-, Tarif- und Arbeitsmarktpolitik
    -Positionierung der Länder in einer Rangliste auf Basis eines ökonometrischen Modells." Bei den 21 Ländern handelt es sich um die EU-Länder ohne Luxemburg, USA, Japan, Schweiz, Australien, Neuseeland, Norwegen, und Kanada. Das Ranking, das die Jahre 1998 und 1999 berücksichtigt, wird von Japan, der Schweiz und Norwegen angeführt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Erfolgsbeobachtung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation aus der Sicht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2000)

    Plath, Hans-Eberhard;

    Zitatform

    Plath, Hans-Eberhard (2000): Erfolgsbeobachtung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation aus der Sicht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In: Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (Hrsg.) (2000): Rehabilitation im Wandel : Kongreßbericht. 3. Bundeskongress für Rehabilitation, 21.-23. April 1999, Congress Centrum Suhl, S. 255-262.

    Abstract

    Der Autor betrachtet zunächst die Erfolgsfeststellung als theoretisches und methodisches Problem und anschließend die Ebenen der Erfolgsbestimmung in Evaluationsprojekten zur beruflichen Rehabilitation. Angesprochen werden dabei orientierende Überblicksanalysen, differenzierende Überblicksanalysen, vertiefte inhaltliche Analysen und fallbezogenen Analysen. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Weiterentwicklung von theoretischen Konzepten, Untersuchungsansätzen und Methoden mit hoher rehabilitationswissenschaftlicher Sachspezifik erfolgen muss, wobei nicht klar ist, ob die Evaluation im Rahmen des zuvor vorgestellten Stufenkonzepts möglich ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wie kann man von anderen Ländern lernen?: neuere Ansätze in der vergleichenden Arbeitsmarktpolitikforschung (2000)

    Schmid, Josef;

    Zitatform

    Schmid, Josef (2000): Wie kann man von anderen Ländern lernen? Neuere Ansätze in der vergleichenden Arbeitsmarktpolitikforschung. In: IAW-Mitteilungen, Jg. 28, H. 3, S. 4-12.

    Abstract

    "Aus politiologischer Sicht analysiert der Autor den 'Polit-Tourismus' von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Politikmaßnahmen zwischen Bundesländern wie auch international. Anhand von Beispielen zeigt er, dass oftmals ein Programm aus einer anderen Region nur sehr oberflächlich kopiert oder gar nur als globales Argument in der Diskussion verwendet wird. Mittels einer Systematisierung versucht er, Möglichkeiten und Grenzen der Übertragbarkeit einer erfolgreichen Politik zu beschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung: eine Bestandsaufnahme (2000)

    Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Schmidt, Christoph M. (2000): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung. Eine Bestandsaufnahme. (IZA discussion paper 207), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "Trotz des beachtlichen personellen und finanziellen Aufwands, der in der Bundesrepublik für die Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen betrieben wird, ist ihr Erfolg in keiner Weise gesichert. Im Gegenteil, die bisherige Evaluierungspraxis verletzt nahezu durchgängig eine der Minimalanforderungen an zielgerichtetes und erfolgsorientiertes Handeln, die Erfordernis, eine Vergleichssituation zu konstruieren, die hinreichend genau beschreibt, was sich ohne den in Frage gestellten Eingriff ergeben hätte. Vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Evaluierungspraxis diskutiert dieser Beitrag die methodischen Probleme bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei unterschiedliche empirische Strategien zur Lösung dieser Probleme vorgestellt werden. Darüber hinaus wird ein kurzer Abriß der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz zu ökonomischen Auswirkungen von Arbeitsmarktprogrammen angeboten, aus denen eine Reihe zentraler Schlußfolgerungen für zukünftige Vorschläge solcher Maßnahmen und ihre Evaluierung gezogen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung: eine Bestandsaufnahme (2000)

    Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Schmidt, Christoph M. (2000): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und ihre Evaluierung. Eine Bestandsaufnahme. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 3, S. 425-437. DOI:10.3790/vjh.69.3.425

    Abstract

    "In der Bundesrepublik Deutschland wird die Durchführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mit erheblichem personellen wie finanziellen Aufwand betrieben. Dennoch ist ein Erfolg dieser Maßnahmen keineswegs gesichert, und Ausmaß bzw. Existenz des tatsächlichen Effektes verbleiben in hohem Maße fraglich. Dies begründet sich auch darin, dass es die bisherige Evaluierungspraxis fast vollständig versäumt hat, eine Vergleichssituation zu konstruieren, die hinreichend genau beschreibt, welcher Zustand sich ohne den zu evaluierenden Eingriff eingestellt hätte. Damit wird eine der Minimalanforderungen an eine zielgerichtete wissenschaftliche Evaluierung verletzt. Vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Evaluierungspraxis diskutiert der Beitrag die methodischen Probleme bei der Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen, wobei unterschiedliche empirische Strategien zur Lösung dieser Probleme vorgestellt werden. Ergänzt wird dies durch einen Abriss der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz zu ökonomischen Auswirkungen von Arbeitsmarktprogrammen, verbunden mit einer Reihe von Schlussfolgerungen für die Durchführung zukünftiger Maßnahmen sowie die mit ihnen notwendig einhergehende Evaluierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik: Erfahrungen aus Nordamerika (2000)

    Smith, Jeffrey ;

    Zitatform

    Smith, Jeffrey (2000): Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. Erfahrungen aus Nordamerika. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 345-356.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht die Lehren, die aus der Evalutionsforschung in den USA für die Wirkungsforschung der deutschen Arbeitsmarktpolitik gezogen werden können. Der Autor betrachtet zunächst die institutionellen Rahmenbedingungen, innerhalb derer Evaluation stattfindet: Welche Individuen, Unternehmen oder Organisationen führen Evaluationen durch, wer sind die Auftraggeber und wer evaluiert - explizit oder implizit - die Evaluatoren. Es wird argumentiert, dass diese institutionellen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob Evaluationen objektiv durchgeführt werden und somit der Poliltik und öffentlichen Meinung von Nutzen sein können. Die zweite Fragestellung betrifft die Wahl zwischen verschiedenen ökonometrischen Evaluationsmethoden. Der Autor argumentiert, dass bei der Methodenwahl und der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden muss, dass der Einfluss eines Programms zwischen den Individuen variieren kann. Anschließend werden Kosten und Nutzen von sozialen Experimenten und die Einsatzmöglichkeiten der jüngeren Propensity Score Matching Methoden angesprochen. Zum Abschluss wird auf die Bedeutung von allgemeinen Gleichgewichtseffekten in der Evaluationsforschung eingegangen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ansprüche an Forschung zur Förderung der Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Beruf: Plädoyer für ein Forschungsnetzwerk (2000)

    Walter, Jochen;

    Zitatform

    Walter, Jochen (2000): Ansprüche an Forschung zur Förderung der Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Beruf. Plädoyer für ein Forschungsnetzwerk. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 4, S. 264-274.

    Abstract

    "Der Erfolg beruflicher Rehabilitation junger Menschen wird immer stärker an der Ergebnisqualität gemessen. Hier wiederum steht - unter bildungstheoretischen, arbeitsmarktpolitischen und volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten - die Frage im Mittelpunkt, wieviele der Absolventen von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation entsprechend ihrer Qualitikation in Arbeit und Beruf eingegliedert werden können. Immer mehr Unternehmen, Institutionen und Träger der beruflichen Rehabilitation konzentrieren sich auf den Eingliederungserfolg als entscheidende Messlatte für den (gesellschaftlichen) Nutzen ihrer Dienstleistungen. Universitäre und außeruniversitäre Forschung kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten, wobei vor allem folgende fünf Schwerpunkte - der Arbeitsmarkt, das System der beruflichen Bildung, die Arbeitsverwaltung, die Gestaltung beruflicher Rehabilitation sowie Integrations-/Beschäftigungsfirmen bzw. -projekte - in den Blick zu nehmen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Öffentliche Beschäftigungsförderung in den neuen Bundesländern: Wege in die Zukunft? (2000)

    Zitatform

    (2000): Öffentliche Beschäftigungsförderung in den neuen Bundesländern. Wege in die Zukunft? (BBJ-Consult. Info 04/2000), Berlin: BBJ Verlag, 74 S.

    Abstract

    Ziel einer aus dem Anlass "Zehn Jahre Wende" durchgeführten Tagung (Dresden, 1999) war, die bisherige öffentliche Beschäftigungsförderung in den neuen Bundesländern auf den Prüfstand zu stellen. Darüber hinaus sollten die Ansprüche an eine gesamtwirtschaftlich, sozial und ökologisch orientierte Beschäftigungspolitik formuliert und Alternativen der öffentlichen Beschäftigungsförderung diskutiert werden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    20 Jahre AFG (1989)

    Lutz, Walter; Wanka, Richard; Pfuhlmann, Herbert; Herbst, Reimer; Buttler, Friedrich; Blüm, Norbert; Meisel, Harry; Vetter, Georg; Engelen-Kefer, Ursula; Koppe, Karsten; Franke, Heinrich; Kulozik, Ehrenfried; Köhn, Ruth; Leve, Manfred; Himmelreich, Fritz-Heinz; Eckardt, Hans-Henning;

    Zitatform

    (1989): 20 Jahre AFG. (Arbeit und Beruf Jg. 40,7), Nürnberg: Verlag Arbeit und Beruf, [48 S.].

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