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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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  • Literaturhinweis

    Corona-Ausbildungsstudie: Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Berufsausbildung (2021)

    Gimpel, Daniel; Kanzog, Julia;

    Zitatform

    (2021): Corona-Ausbildungsstudie. Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Berufsausbildung. Berlin, 51 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie wirkt sich nicht nur auf die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge aus, auch bestehende Ausbildungsverhältnisse sind davon betroffen. Vor diesem Hintergrund hat es sich die DGB-Jugend zur Aufgabe gemacht, die entstandenen Missstände näher zu beleuchten und die bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen, mit einer eigenen Befragung zu ergänzen. Die repräsentative Studie wurde begleitet durch das Institut DGB-Index Gute Arbeit. Dazu wurden im Februar 2021 im Rahmen einer Online-Panelbefragung mehr als 1.000 junge Menschen, die sich in einer betrieblichen dualen Berufsausbildung oder einem ausbildungsintegrierten dualen Studium befanden, zu ihren Erfahrungen befragt. Neben Fragen zur allgemeinen Befindlichkeit und Belastung durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde dabei konkret nach der Situation im betrieblichen wie schulischen Teil der Ausbildung gefragt. Hierbei wurden Aspekte wie Homeschooling bzw. Distanzunterricht und Homeoffice ebenso thematisiert wie beispielsweise Kurzarbeit in der Ausbildung. Ein Schwerpunkt lag darüber hinaus auf der Einschätzung der fachlichen Qualität der Ausbildung sowie dazu, ob und wie sich diese in Folge der Pandemieauswirkungen verändert hat. Außerdem wurde auch das Thema Prüfungen bzw. Prüfungsvorbereitung im Zuge der Befragung behandelt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welche Veränderungen ihrer finanziellen Situation berichten Menschen in der zweiten Lebenshälfte nach der ersten Welle der Corona-Pandemie?: Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (2021)

    Gordo, Laura Romeu ; Alcántara, Alberto Lozano ; Engstler, Heribert ; Vogel, Claudia; Simonson, Julia ;

    Zitatform

    Gordo, Laura Romeu, Heribert Engstler, Claudia Vogel, Julia Simonson & Alberto Lozano Alcántara (2021): Welche Veränderungen ihrer finanziellen Situation berichten Menschen in der zweiten Lebenshälfte nach der ersten Welle der Corona-Pandemie? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys. (DZA aktuell : deutscher Alterssurvey 2021,02), Berlin, 22 S.

    Abstract

    "Im Juni und Juli 2020 wurde im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) eine Kurzbefragung zu den Auswirkungen der Corona-Krise durchgeführt. Im Mittelpunkt der Befragung von Menschen ab 46 Jahren standen Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen, die durch die Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte aufgetreten sind. Zudem berichteten die Befragten über wahrgenommene Veränderungen ihrer Einkommenssituation und ihres Lebensstandards seit Mitte März 2020." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed (2021)

    Graeber, Daniel ; Kritikos, Alexander S. ; Seebauer, Johannes;

    Zitatform

    Graeber, Daniel, Alexander S. Kritikos & Johannes Seebauer (2021): COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed. In: Journal of Population Economics, Jg. 34, H. 4, S. 1141-1187. DOI:10.1007/s00148-021-00849-y

    Abstract

    "We investigate how the economic consequences of the pandemic and the government-mandated measures to contain its spread affect the self-employed — particularly women — in Germany. For our analysis, we use representative, real-time survey data in which respondents were asked about their situation during the COVID-19 pandemic. Our findings indicate that among the self-employed, who generally face a higher likelihood of income losses due to COVID-19 than employees, women are about one-third more likely to experience income losses than their male counterparts. We do not find a comparable gender gap among employees. Our results further suggest that the gender gap among the self-employed is largely explained by the fact that women disproportionately work in industries that are more severely affected by the COVID-19 pandemic. Our analysis of potential mechanisms reveals that women are significantly more likely to be impacted by government-imposed restrictions, e.g., the regulation of opening hours. We conclude that future policy measures intending to mitigate the consequences of such shocks should account for this considerable variation in economic hardship." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mobiles Arbeiten von zu Hause (2021)

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ; Steffes, Susanne;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Susanne Steffes & Stefanie Wolter (2021): Mobiles Arbeiten von zu Hause. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 589), 38 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht fasst Ergebnisse aus dem Linked Personnel Panel (LPP) zu Homeoffice zusammen. Für die Jahre 2013 bis 2017 zeigen die Ergebnisse einen leichten Anstieg der Homeoffice-Nutzung in Deutschland auf 23 Prozent. Durch die Corona-Pandemie stieg der Anteil der Beschäftigten, die von zu Hause arbeitet, sprunghaft auf 50 Prozent, dabei wurden technische Hürden und Bedenken sowohl auf Seiten der Betriebe als auch bei Beschäftigten abgebaut. Viele Beschäftigten sammelten in dieser Zeit erstmals Erfahrungen mit dem Arbeiten von zu Hause. Sehr wahrscheinlich werden diese Erfahrungen und die in kürzester Zeit reduzierten technischen Hürden die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Die Langzeitwirkungen bleiben daher ein wichtiger Gegenstand der Forschung zu Homeoffice."

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Soziale Gerechtigkeit und COVID-19 – Eine Betrachtung aus Geschlechterperspektive (2021)

    Güney-Frahm, Irem;

    Zitatform

    Güney-Frahm, Irem (2021): Soziale Gerechtigkeit und COVID-19 – Eine Betrachtung aus Geschlechterperspektive. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 7/8, S. 401-417. DOI:10.3790/sfo.70.7-8.401

    Abstract

    "Die Covid-19 Pandemie hat in Bezug auf Geschlechtergleichheit und soziale Gerechtigkeit nicht nur neue Probleme geschaffen, sondern auch die bestehenden Probleme vertieft. Dieser Beitrag setzt sich mit der Pandemie aus Geschlechterperspektive auseinander und argumentiert mit Hilfe des Capability Ansatzes von Amartya Sen, dass Frauen mehr und anders als Männer von der Pandemie betroffen sind. Sowohl gesundheitlich als auch finanziell und in ihren weiterführenden Lebens- und Verwirklichungschancen (Capabilities) haben Frauen während der Pandemie das Nachsehen, wodurch sich die Schere zwischen den Geschlechtern weiter öffnet, statt sich allmählich zu schließen. Kritisch ist dabei, dass die Mehrzahl der Lösungsansätze zur Bewältigung der Krise die überkommenen neoliberalen Diskurse und somit auch deren inhärente Ungleichheit reproduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Development of a new COVID-19 panel survey: the IAB high-frequency online personal panel (HOPP) (2021)

    Haas, Georg-Christoph ; Müller, Bettina ; Volkert, Marieke ; Osiander, Christopher ; Trahms, Annette; Zins, Stefan ; Schmidtke, Julia ;

    Zitatform

    Haas, Georg-Christoph, Bettina Müller, Christopher Osiander, Julia Schmidtke, Annette Trahms, Marieke Volkert & Stefan Zins (2021): Development of a new COVID-19 panel survey: the IAB high-frequency online personal panel (HOPP). In: Journal for labour market research, Jg. 55, 2021-04-02. DOI:10.1186/s12651-021-00295-z

    Abstract

    "Since January 2020, the COVID-19 crisis has affected everyday life around the world, and rigorous government lockdown restrictions have been implemented to prevent the further spread of the pandemic. The consequences of the corona crisis and the associated lockdown policies for public health, social life, and the economy are vast. In view of the rapidly changing situation during this crisis, policymakers require timely data and research results that allow for informed decisions. Addressing the requirement for adequate databases to assess people’s life and work situations during the pandemic, the Institute for Employment Research (IAB) developed the High-frequency Online Personal Panel (HOPP). The HOPP study started in May 2020 and is based on a random sample of individuals drawn from the administrative data of the Federal Employment Agency in Germany, containing information on all labour market participants except civil servants and self-employed. The main goal of the HOPP study is to assess the short-term as well as long-term changes in people’s social life and working situation in Germany due to the corona pandemic. To assess individual dynamics the HOPP collected data on a monthly (wave one to four) and bi-monthly (wave five to seven) basis. Furthermore, respondents were divided into four groups. The different groups of a new wave were invited to the survey at weekly intervals (wave two to four) or bi-weekly intervals (wave five to seven). This gives us the advantage of being able to provide weekly data while each participant only had to participate on a monthly or bi-monthly basis. In this article, we delineate the HOPP study in terms of its main goals and features, topics, and survey design. Furthermore, we provide a summary of results derived from HOPP and the future prospects of the study." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Studienerfolg und Abbruchtendenz von Lehramtsstudierenden im Licht ihres Belastungserlebens in der Corona-Pandemie (2021)

    Hahn, Edgar; Porsch, Raphaela; Kuhlee, Dina;

    Zitatform

    Hahn, Edgar, Dina Kuhlee & Raphaela Porsch (2021): Studienerfolg und Abbruchtendenz von Lehramtsstudierenden im Licht ihres Belastungserlebens in der Corona-Pandemie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 37-41.

    Abstract

    "Die aktuellen Herausforderungen der Corona-Pandemie berühren eine Vielzahl von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen, nicht zuletzt auch das Bildungssystem. Hier werden insbesondere die Effekte für das Schulwesen und für Schülerinnen und Schülern in den Blick genommen. Weniger prominent diskutiert, dennoch zentral, sind jene für die Hochschulen und die Studierenden. Denn auch hier ist durch die Verlagerung von Lehren und Lernen aus dem analogen in den digitalen Raum eine erhöhte Belastung für die Studierenden erwartbar. Auf Grundlage einer Online-Befragung von Lehramtsstudierenden geht der Beitrag der Frage nach, ob ein solches vermutetes höheres Belastungserleben auch mit einer veränderten Erwartung über den Studienerfolg, insbesondere mit einer erhöhten Intention zum Studienabbruch, einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Erwachsene in der Corona-Krise: Wie wirkte sich die Zeit des ersten Lockdowns auf die Lebenszufriedenheit, Erwartungen und Sorgen von Erwachsenen im höheren Alter im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen aus? (2021)

    Handschuh, Philipp; Lettau, Jacqueline; Nester, Markus;

    Zitatform

    Handschuh, Philipp, Jacqueline Lettau & Markus Nester (2021): Ältere Erwachsene in der Corona-Krise. Wie wirkte sich die Zeit des ersten Lockdowns auf die Lebenszufriedenheit, Erwartungen und Sorgen von Erwachsenen im höheren Alter im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen aus? (NEPS Corona & Bildung 08), Bamberg, 7 S. DOI:10.5157/NEPS:Bericht:Corona:08:1.0

    Abstract

    "Das soziale Leben hat sich aufgrund der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 für viele dramatisch verändert. Neben generellen Einschnitten in das soziale und wirtschaftliche Leben wurden auch weitreichende Maßnahmen zum Schutz verschiedener Risikogruppen umgesetzt. Dabei wurde der Fokus auch auf ältere Erwachsene gelegt, da für sie das Virus eine erhöhte gesundheitliche Bedrohung darstellt. Diese gesundheitliche Gefahr sowie die veränderte soziale Lebenslage können das Leben der Menschen, die Zufriedenheit sowie Erwartungen und Sorgen für die Zukunft beeinflussen. Diese Auswertung der Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS), bestehend aus den NEPS-Standarderhebungen und einer Corona-Zusatzbefragung, zeigen, wie sich die Zufriedenheit der Personen im höheren Erwachsenenalter auch im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen in den Monaten des ersten Lockdowns verändert hat. Darüber hinaus werden die Erwartungen und Sorgen für die Zukunft in verschiedenen Altersgruppen betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The virus changed everything, didn't it? Couples' division of housework and childcare before and during the Corona crisis (2021)

    Hank, Karsten ; Steinbach, Anja ;

    Zitatform

    Hank, Karsten & Anja Steinbach (2021): The virus changed everything, didn't it? Couples' division of housework and childcare before and during the Corona crisis. In: Journal of Family Research, Jg. 33, H. 1, S. 99-114. DOI:10.20377/jfr-488

    Abstract

    "Fragestellung: Wir untersuchen Veränderungen der Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuung in Paarbeziehungen vor und während der Corona-Krise. Hintergrund: Der vorliegende Beitrag trägt damit zur Diskussion über mögliche Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bei. Methode: Die deskriptive Analyse basiert auf Vorabdaten des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam; Welle 12) und dessen internetbasierter COVID-19 Zusatzstudie (n=3.108), die eine erste Betrachtung unmittelbarer Dynamiken der häuslichen und familiären Arbeitsteilung im Verlauf der Pandemie ermöglichen. Ergebnisse: Obwohl sich im Aggregat keine grundlegenden Veränderungen etablierter Muster geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung zeigen, gibt es dennoch Hinweise auf gewisse Verschiebungen hin zu den Extremen (‚traditionell‘ und ‚Rollentausch‘) der Verteilung. Betrachtet man Veränderungen innerhalb von Paarbeziehungen, finden sich etwa gleich große Anteile an Paaren, in denen der relative Beitrag der Partnerin gestiegen bzw. gesunken ist. Insbesondere in zuvor eher egalitären Beziehungen haben Frauen stärker die überwiegende oder gesamte Verantwortung für die Hausarbeit und Kinderbetreuung übernommen. Wenn männliche Partner ihren Anteil gesteigert haben, geschah dies meist nur bis zum Schwellenwert einer gleichgewichtigen Arbeitsteilung (‚50/50‘). Veränderungen im zeitlichen Umfang der Erwerbstätigkeit führten zwar beim Mann zu Anpassungen seines relativen Beitrags zu Hausarbeit und Kinderbetreuung, aber nicht bei der Frau. Diskussion: Insgesamt weisen unsere Befunde eher auf heterogene Anpassungsprozesse in Partnerschaften als auf eine generelle Re-Traditionalisierung der Geschlechterbeziehungen während der Corona-Krise hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gleichstellung in der Krise – Eine vergleichende Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland und Schweden (2021)

    Haupt, Marlene ; Lind, Viola;

    Zitatform

    Haupt, Marlene & Viola Lind (2021): Gleichstellung in der Krise – Eine vergleichende Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland und Schweden. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 5/6, S. 267-291. DOI:10.3790/sfo.70.5-6.267

    Abstract

    "In Deutschland sind Frauen pandemiebedingt stärker von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sowie von Problemen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf betroffen als Männer. Gleichzeitig arbeiten sie aufgrund der geschlechtersegregierten Arbeitswelt häufiger in schlechter bezahlten systemrelevanten Berufen. Staatliche Hilfs- und Unterstützungsangebote zur Krisenbewältigung umfassen primär finanzielle Leistungen und Beratungsmöglichkeiten. In entscheidenden wissenschaftlichen und politischen Beratergremien sind Frauen unterrepräsentiert. Der Vergleich mit Schweden verdeutlicht, dass dort die Geschlechtergleichstellung in Normalzeiten stark institutionell verankert wurde. Gender Mainstreaming, Gender Budgeting und Gender Monitoring sind daher auch in Krisenzeiten fester Bestandteil der Strategien. Das schwedische Beispiel zeigt wichtige alternative Herangehensweisen und Denkanstöße für die Debatte um eine geschlechtergerechte Krisenpolitik in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mental health before and during the COVID-19 pandemic: the role of partnership and parenthood status in growing disparities between types of families (2021)

    Hiekel, Nicole ; Kühn, Mine ;

    Zitatform

    Hiekel, Nicole & Mine Kühn (2021): Mental health before and during the COVID-19 pandemic: the role of partnership and parenthood status in growing disparities between types of families. (MPIDR working paper / Max Planck Institute for Demographic Research 2021-013), Rostock: Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock, Germany, 50 S. DOI:10.4054/MPIDR-WP-2021-013

    Abstract

    "This study set out to investigate mental health inequalities by family type and gender during the COVID-19 pandemic in Germany. We analyzed three dimensions of mental health (i.e., self-reported stress, exhaustion, and loneliness) one year before the pandemic and in spring 2020. First, two-parent families emerge as a vulnerable group, as they experienced the largest increases in levels of stress and exhaustion, converging with those experienced by single parents. Second, a gender gap emerges during this global health crisis, with women, and particularly mothers, carrying the heaviest burdens, and having the greatest mental health declines. The findings presented here underline the empirical and substantive value of studying mental health inequality from a multidimensional perspective and over time. Based on these findings, we urge policy-makers to consider more seriously the disproportionate burdens that members of families, and women in particular, have been carrying due to the pandemic, both directly and indirectly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Parenthood as a driver of increased gender inequality during COVID-19?: Exploratory evidence from Germany (2021)

    Hipp, Lena ; Bünning, Mareike ;

    Zitatform

    Hipp, Lena & Mareike Bünning (2021): Parenthood as a driver of increased gender inequality during COVID-19? Exploratory evidence from Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S658-S673. DOI:10.1080/14616696.2020.1833229

    Abstract

    "Drawing on three waves of survey data from a non-probability sample from Germany, this paper examines two opposing expectations about the pandemic’s impacts on gender equality: The optimistic view suggests that gender equality has increased, as essential workers in Germany have been predominantly female and as fathers have had more time for childcare. The pessimistic view posits that lockdowns have also negatively affected women’s jobs and that mothers had to shoulder the additional care responsibilities. Overall, our exploratory analyses provide more evidence supporting the latter view. Parents were more likely than non-parents to work fewer hours during the pandemic than before, and mothers were more likely than fathers to work fewer hours once lockdowns were lifted. Moreover, even though parents tended to divide childcare more evenly, at least temporarily, mothers still shouldered more childcare work than fathers. The division of housework remained largely unchanged. It is therefore unsurprising that women, in particular mothers, reported lower satisfaction during the observation period. Essential workers experienced fewer changes in their working lives than respondents in other occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender differences in experiencing Coronavirus-triggered economic hardship: Evidence from four developing countries (2021)

    Hossain, Mobarak ;

    Zitatform

    Hossain, Mobarak (2021): Gender differences in experiencing Coronavirus-triggered economic hardship. Evidence from four developing countries. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 71, S. 1-5. DOI:10.1016/j.rssm.2020.100555

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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)

    Hutter, Christian ; Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hutter, Christian, Elke Jahn, Michael Oberfichtner & Enzo Weber (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 08/2021), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie und zu unterstützenden Maßnahmen für Neueinstellungen und zur besseren Absicherung von Selbstständigen gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Belastungswahrnehmung in der Corona-Pandemie: Erkenntnisse aus vier Wellen der HBS-Erwerbspersonenbefragung 2020/21 (2021)

    Hövermann, Andreas ;

    Zitatform

    Hövermann, Andreas (2021): Belastungswahrnehmung in der Corona-Pandemie. Erkenntnisse aus vier Wellen der HBS-Erwerbspersonenbefragung 2020/21. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 50), Düsseldorf, 13 S.

    Abstract

    "Über ein Jahr ist es mittlerweile her, dass die ersten Corona-Fälle in Deutschland auftraten. Das Virus und die zur Eindämmung getroffenen Einschränkungen stellen die Bevölkerung vor große Herausforderungen. Ein Indikator dafür ist die Belastungswahrnehmung, die in diesem Policy Brief im Mittelpunkt steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Auswirkungen von COVID-19 auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Frauen in Berlin (2021)

    Hübgen, Sabine ; Eberlein, Laura ; Schlüter, Charlotte; Unkel, Noémi Shirin; Munnes, Stefan;

    Zitatform

    Hübgen, Sabine, Laura Eberlein, Stefan Munnes, Charlotte Schlüter & Noémi Shirin Unkel (2021): Die Auswirkungen von COVID-19 auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Frauen in Berlin. (WZB discussion paper SP I / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Nachwuchsgruppe Arbeit und Fürsorge SP I 2021-504), Berlin, 225 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das wirtschaftliche und soziale Leben von Frauen in Berlin. Um ein möglichst umfassendes Bild der veränderten Lebenssituation abgeben zu können, analysieren wir quantitative Umfragedaten unserer „Corona-Alltag“ Studie, amtliche Statistiken zu Verschiebungen auf dem Berliner Arbeitsmarkt sowie 33 qualitative Expert*inneninterviews. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Frauen in Berlin insgesamt stärker von den negativen Folgen der Pandemie betroffen sind als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Global COVID-19 Student Survey: First Wave Results (2021)

    Jaeger, David A. ; Arellano-Bover, Jaime; Karbownik, Krzysztof ; Nunley, John M. ; Seals, R. Alan ; Martínez-Matute, Marta ;

    Zitatform

    Jaeger, David A., Jaime Arellano-Bover, Krzysztof Karbownik, Marta Martínez-Matute, John M. Nunley & R. Alan Seals (2021): The Global COVID-19 Student Survey: First Wave Results. (IZA discussion paper 14419), Bonn, 171 S.

    Abstract

    "University students have been particularly affected by the COVID-19 pandemic. We present results from the first wave of the Global COVID-19 Student Survey, which was administered at 28 universities in the United States, Spain, Australia, Sweden, Austria, Italy, and Mexico between April and October 2020. The survey addresses contemporaneous outcomes and future expectations regarding three fundamental aspects of students' lives in the pandemic: the labor market, education, and health. We document the differential responses of students as a function of their country of residence, parental income, gender, and for the US their race." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lockdown am Ausbildungsmarkt: Folgen für die Fachkräftesicherung (2021)

    Jansen, Anika ; Hickmann, Helen ;

    Zitatform

    Jansen, Anika & Helen Hickmann (2021): Lockdown am Ausbildungsmarkt. Folgen für die Fachkräftesicherung. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2021,3), Köln, 25 S.

    Abstract

    "Die Entwicklungen des Ausbildungsmarktes beeinflussen unmittelbar die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt. Wie sich dieser in den letzten Jahren und während der Corona-Krise entwickelt hat zeigt ein neues KOFA-Gutachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sorgearbeit während der Corona-Pandemie: Mütter übernehmen größeren Anteil – vor allem bei schon zuvor ungleicher Aufteilung (2021)

    Jessen, Jonas ; Spieß, C. Katharina ; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Jessen, Jonas, C. Katharina Spieß & Katharina Wrohlich (2021): Sorgearbeit während der Corona-Pandemie: Mütter übernehmen größeren Anteil – vor allem bei schon zuvor ungleicher Aufteilung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 9, S. 131-139. DOI:10.18723/diw_wb:2021-9-1

    Abstract

    "Eltern haben im Zuge der ersten coronabedingten Kita- und Schulschließungen einen Großteil der Bildungs- und Betreuungsarbeit übernommen. Vielfach wurde in der Öffentlichkeit diskutiert, inwiefern die Corona-Pandemie die Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Müttern und Vätern verändert hat. Eine Auswertung neuer pairfam-Daten zeigt ein differenziertes Bild: Einerseits hat sich der Anteil der Paare, die sich Kinderbetreuung und Hausarbeit egalitär aufteilen, nicht signifikant verändert. Andererseits ist bei Paaren, bei denen die Frauen bereits vor der Pandemie den überwiegenden Teil der Sorgearbeit übernommen haben, das Ungleichgewicht in der Pandemie noch größer geworden. Im Frühjahr und Sommer 2020 haben Frauen in rund 16 Prozent und damit im Vorjahresvergleich in etwa doppelt so vielen Familien (fast) vollständig die Kinderbetreuung übernommen. Wenn Mütter im Homeoffice arbeiten, erledigen sie auch mehr Sorgearbeit, während dies bei Vätern nicht der Fall ist. Die Aufteilung der Sorgearbeit wird dabei von Müttern und Vätern sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Politik sollte aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive bei neuen familienbezogenen Leistungen die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit stärker in den Blick nehmen. Helfen könnten beispielsweise finanzielle Anreize für eine gleichmäßigere Aufteilung der Elternzeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ;
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  • Literaturhinweis

    Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg (2021)

    Jost, Oskar ; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette;

    Zitatform

    Jost, Oskar, Holger Seibert, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2021): Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2021), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Die vorliegende regionale Analyse untersucht die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Im Vordergrund steht dabei der Corona-Effekt, der den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Zuge der Corona-Pandemie abbildet. Insbesondere für Berlin fällt dieser Effekt deutlich höher aus als in Brandenburg und im bundesweiten Mittel. Zwischen den Kreisen in Brandenburg zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Regionen im Norden Brandenburgs weisen einen höheren Corona-Effekt auf. Grundsätzlich betrifft der Anstieg der Arbeitslosigkeit primär Personen in SGB III, da dieser Bereich stark von der Dynamik des Arbeitsmarktes beeinflusst ist. Auch im Hinblick auf die soziodemografischen Faktoren gibt es deutliche Unterschiede in der Betroffenheit durch die coronabedingte Arbeitslosigkeit. Jüngere Menschen, Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und auch Langzeitarbeitslose verzeichnen die höchsten prozentualen Anstiege in der Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Impacts of COVID-19 on the self-employed (2021)

    Kalenkoski, Charlene Marie ; Pabilonia, Sabrina Wulff ;

    Zitatform

    Kalenkoski, Charlene Marie & Sabrina Wulff Pabilonia (2021): Impacts of COVID-19 on the self-employed. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 843), Maastricht, 62 S.

    Abstract

    "This study estimates random effects and difference-in-difference-in-differences models to examine the initial impacts of COVID-19 on the employment and hours of unincorporated selfemployed workers using monthly panel data from the Current Population Survey. For these workers, effects were visible in March as voluntary social distancing began, largest in April as complete shutdowns occurred, and slightly smaller in May as some restrictions were eased. We find differential effects by gender that favor men, by marital status and gender that favor married men over married women, and by gender, marital, and parental status that favor married fathers over married mothers. The evidence suggests that self-employed married mothers were forced out of the labor force to care for children as prescribed by gender norms and the division and specialization of labor within households. Remote work and working in an essential industry mitigated some of the negative effects on employment and hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Female and male entrepreneurs in Germany: How did the coronavirus pandemic affect their businesses? (2021)

    Kay, Rosemarie ; Welter, Friederike ;

    Zitatform

    Kay, Rosemarie & Friederike Welter (2021): Female and male entrepreneurs in Germany: How did the coronavirus pandemic affect their businesses? (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2021,1), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "Restrictions in the wake of the coronavirus pandemic have affected and continue to affect the operations of entrepreneurs. A wide range of support measures were designed to mitigate their consequences. This paper traces the economic development in the various sectors and provides an overview of the support measures. Based on the specifics of women's businesses, first answers will be given to the question whether women entrepreneurs and the businesses they run are particularly affected by the coronavirus crisis and whether they are supported in an appropriate way in overcoming the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen und der Corona-Pandemie: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2021)

    Klee, Günther; Kleimann, Rolf;

    Zitatform

    Klee, Günther & Rolf Kleimann (2021): Veränderungen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen und der Corona-Pandemie. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2021,01), Tübingen, 29 S.

    Abstract

    "Im Rahmen dieses Berichts wird das Ausbildungsverhalten der baden‐württembergischen Betriebe untersucht. Die Untersuchung ist durch zwei Fragestellungen motiviert: (1) Wie hängt das Ausbildungsverhalten von strukturellen Änderungen und den betrieblichen Reaktionen darauf ab? Hierbei geht es um den Fachkräftemangel, die Digitalisierung und technologische Ausstattung, das Innovations‐ und Investitionsverhalten sowie den Wettbewerb auf den Absatzmärkten. (2) Wie stark ist das Ausbildungsverhalten im Jahr 2020 durch die Corona‐Pandemie und die infolgedessen ergriffenen politischen Maßnahmen (insbesondere den Lockdown) beeinflusst? Dabei gilt es auch die möglichen Interdependenzen der genannten Faktoren zu beleuchten. Datengrundlage ist das IAB‐Betriebspanel, die größte Arbeitgeberbefragung in Deutschland. Diese Daten lassen zum einen – anders als viele vorhandene Befragungen, die zum Thema der Corona‐Pandemie durchgeführt wurden – Aussagen zu, die für alle Arbeitgeber in Baden‐Württemberg repräsentativ sind. Zum anderen ergibt sich durch den Panelcharakter die Möglichkeit zeitlicher Vergleiche." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is this crisis different? The impact of the Covid-19 crisis on the economic and social situation of young people in Europe (Series "Tracking youth joblessness during the Covid-19 crisis") (2021)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2021): Is this crisis different? The impact of the Covid-19 crisis on the economic and social situation of young people in Europe (Series "Tracking youth joblessness during the Covid-19 crisis"). In: IAB-Forum H. 22.12.2021, o. Sz., 2021-12-21.

    Abstract

    "Wirtschaftliche Einbrüche haben für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwerwiegendere Folgen als für andere Altersgruppen. Wie wirkt sich die Covid-19-Krise diesbezüglich im Vergleich mit der globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt aus? Ein genauer Blick auch auf andere europäische Länder liefert hier interessante Einblicke." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen (2021)

    Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya (2021): Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen. (Working paper / IQ-Fachstelle Einwanderung 2021,02), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "Mit wenigen Ausnahmen wird die Diskussion um die Konsequenzen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für Geflüchtete selten aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive geführt. Die sich daraus ergebenden Herausforderungen erfordern aber aus mehreren Gründen einen stärkeren Fokus auf geflüchtete Frauen: Erstens hat der Zuzug weiblicher Geflüchteter seit 2007 kontinuierlich zugenommen und zweitens sind geflüchtete Frauen eine besonders schutzbedürftige Gruppe, da bei ihnen die spezifischen Herausforderungen von Migrant*innen, Geflüchteten und Frauen aufeinandertreffen. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich der von Yuliya Kosyakova im Auftrag der Fachstelle Einwanderung verfasste Beitrag auf geflüchtete Frauen als eine Gruppe, die in der aktuellen Situation besonders gefährdet zu sein scheint. Er zeigt die potenziellen Konsequenzen der Eindämmungsmaßnahmen auf die Arbeitsmarkintegration geflüchteter Frauen auf und unterbreitet Empfehlungen, wie den sich daraus ergebenden Herausforderungen begegnet werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2021): Mit einer Vielzahl an Erhebungen bringt das IAB Licht ins Corona-Dunkel (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 17.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-15.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat auch die Forschung und Beratung am IAB vor immense Herausforderungen gestellt, denn damit stieg der Informationsbedarf in Politik und Praxis binnen kürzester Zeit dramatisch an. Um diesen zu befriedigen, hat das IAB in bis dato ungekanntem Umfang und in Rekordtempo bestehende Befragungen erweitert und zugleich neue Erhebungen aufgesetzt. Der Aufwand hat sich gelohnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Pohlan, Laura ;
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    Defying the Odds: Remittances During the COVID-19 Pandemic (2021)

    Kpodar, Kangni R.; Quayyum, Saad N.; Mlachila, Montfort; Gammadigbe, Vigninou;

    Zitatform

    Kpodar, Kangni R., Montfort Mlachila, Saad N. Quayyum & Vigninou Gammadigbe (2021): Defying the Odds: Remittances During the COVID-19 Pandemic. (IMF working paper 2021,186), Washington, DC, 35 S.

    Abstract

    "This paper provides an early assessment of the dynamics and drivers of remittances during the COVID-19 pandemic, using a newly compiled monthly remittance dataset for a sample of 52 countries, of which 16 countries with bilateral remittance data. The paper documents a strong resilience in remittance flows, notwithstanding an unprecedent global recession triggered by the pandemic. Using the local projection approach to estimate the impulse response functions of remittance flows during Jan 2020-Dec 2020, the paper provides evidence that: (i) remittances responded positively to COVID-19 infection rates in migrant home countries, underscoring its role as an important automatic stabilizer; (ii) stricter containment measures have the unintended consequence of dampening remittances; and (iii) a shift from informal to formal remittance channels due to travel restrictions appears to have also played a role in the surge in formal remittances. Lastly, the size of the fiscal stimulus in host countries is positively associated with remittances as the fiscal response cushions the economic impact of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Coronavirus and care: How the coronavirus crisis affected fathers' involvement in Germany (2021)

    Kreyenfeld, Michaela ; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Kreyenfeld, Michaela & Sabine Zinn (2021): Coronavirus and care: How the coronavirus crisis affected fathers' involvement in Germany. In: Demographic Research, Jg. 44, S. 99-124. DOI:10.4054/DemRes.2021.44.4

    Abstract

    "Some have hypothesized that the coronavirus crisis may result in a retraditionalization of behaviour. This paper examines this hypothesis by analyzing how the time fathers and mothers spent with their children changed during the first lockdown in the case of Germany. Data for this investigation come from the German Socio-Economic Panel. The outcome variable is the time spent on childcare tasks. We investigate how this time changed between 2019 and spring 2020 and how these patterns differed by gender, education, and employment situation. As a method, we employ linear panel regressions where the dependent variable is the change in childcare time between the two survey years. We find that fathers and mothers expanded the time they spent on childcare to similar degrees between 2019 and spring 2020, which marks the period of the first lockdown. However, we also observe large differences by level of education. We find that men with low and medium levels of education spent more time with their children than they did before the onset of the crisis. Our study provides novel evidence on the effect of the coronavirus crisis on fathers’ involvement in childcare. Contrary to expectations based on previous research, we find that fathers expanded the time they were spending with their children during the first lockdown. While we also find that women continue to perform the bulk of childcare tasks, our results cast a positive light on the potential of paternal involvement in contemporary societies." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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    Economic disturbances in the COVID-19 crisis and their gendered impact on unpaid activities in Germany and Italy (2021)

    Kulic, Nevena ; Dotti Sani, Giulia M. ; Bellani, Luna ; Strauss, Susanne ;

    Zitatform

    Kulic, Nevena, Giulia M. Dotti Sani, Susanne Strauss & Luna Bellani (2021): Economic disturbances in the COVID-19 crisis and their gendered impact on unpaid activities in Germany and Italy. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S400-S416. DOI:10.1080/14616696.2020.1828974

    Abstract

    "This article investigates whether changes in women’s and men’s contributions to household income in Germany and Italy during the COVID-19 pandemic are associated with changes in unpaid work. The current health crisis represents a unique opportunity to explore these topics, because the restrictive measures imposed during the lockdown are likely to have generated an unexpected shock to both domestic work and individual ability to contribute to household income. Using data from two novel datasets collected in Germany and Italy during the pandemic, this article shows that changes to both contribution to household income and unpaid activities during the crisis have been gendered, affecting women more negatively than men. In addition, we suggest that economic disturbances during the pandemic are associated with gendered changes in unpaid work that seem to be driven by changes in bargaining power in both countries. Our results also show some support for enhanced traditionalization of domestic life among German couples during the crisis, as predicted by gender display theories, albeit only regarding childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitszeiten während der Corona-Pandemie: Wachsende Unterschiede zwischen Frauen und Männern: IAQ-Arbeitszeitmonitor (2021)

    Kümmerling, Angelika; Schmieja, Vanessa;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika & Vanessa Schmieja (2021): Arbeitszeiten während der Corona-Pandemie: Wachsende Unterschiede zwischen Frauen und Männern. IAQ-Arbeitszeitmonitor. (IAQ-Report 2021-07), Duisburg ; Essen, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/74819

    Abstract

    "2020 betrugen die Arbeitszeiten abhängig Vollzeitbeschäftigter 39,9 Stunden und lagen damit 0,7 Stunden niedriger als 2010. Die im Krisenjahr 2020 beobachteten Arbeitszeitrückgänge gegenüber dem Vorjahr sind außergewöhnlich hoch. Die Corona-Pandemie wirkt sich geschlechtsspezifisch auf die Arbeitszeiten aus. Die Arbeitszeiten vollzeitbeschäftigter Frauen sind stärker gesunken als die vollzeitbeschäftigter Männer. In der Folge hat sich die Arbeitszeitdifferenz zwischen Männern und Frauen seit 2013 das erste Mal wieder erhöht. In Krisenzeiten, so zeigen die Daten, besteht die Gefahr, dass Frauen und Mütter wie selbstverständlich und auf Kosten von Rentenansprüchen, beruflicher Weiterbildung und Karriereoptionen in alte Rollenbilder zurückgedrängt werden. Daten des Labour Force Survey zeigen, dass im Jahr vor der Krise rund die Hälfte der Beschäftigten überwiegend fremdbestimmte Arbeitszeiten hatte. Frauen können seltener verschiedene Formen der Arbeitszeitflexibilisierung selbstbestimmt nutzen als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Markiert die COVID-19-Krise einen Wendepunkt auf dem Ausbildungsmarkt?: Ein Ausblick auf die mögliche Entwicklung neuer Ausbildungsverträge bis 2030 (2021)

    Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Maier, Tobias (2021): Markiert die COVID-19-Krise einen Wendepunkt auf dem Ausbildungsmarkt? Ein Ausblick auf die mögliche Entwicklung neuer Ausbildungsverträge bis 2030. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 20-24.

    Abstract

    "Im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise ging die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 57.600 Neuverträge zurück und erreichte damit den niedrigsten Wert seit 1975. Der Beitrag zeigt auf, dass der Einbruch nur deshalb so stark ausfiel, weil in den drei Jahren zuvor erstaunlich viele Jugendliche – insbesondere mit (Fach-)Hochschulreife – eine betriebliche Ausbildung aufnahmen. Das niedrige Niveau an Ausbildungsverträgen war aus demografischer Sicht vorhersehbar. Für die Zukunft stellt sich die Frage, ob die Einmündungsquoten der Jugendlichen auf dem niedrigen Niveau von 2020 verweilen und was dies langfristig für die Fachkräftesicherung bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der "Corona-Krise" auf die duale Berufsausbildung: Risiken, Konsequenzen und Handlungsnotwendigkeiten (2021)

    Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Maier, Tobias (2021): Auswirkungen der "Corona-Krise" auf die duale Berufsausbildung. Risiken, Konsequenzen und Handlungsnotwendigkeiten. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "Dieses Preprint verfolgt vier Ziele: Erstens wird mit einem Blick in die Vergangenheit aufgezeigt, welche Konsequenzen für den dualen Ausbildungsmarkt durch wirtschaftliche Einbrüche zu erwarten sind. Zweitens werden anhand von Annahmen zur möglichen wirtschaftlichen Entwicklung Szenarien zu Ausbildungsstellenangebot und -nachfrage zum Stichtag 30.09.2020 erstellt. Drittens wird dargelegt, welche Ausbildungsberufe und welche Schulabgängergruppen die Corona-Krise vorwiegend betreffen wird und viertens werden aus den vorangegangenen Überlegungen Handlungsmöglichkeiten für die Politik abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie fühlen sich Studierende und Berufstätige Sozialer Arbeit in der COVID-19-Pandemie?: Eine explorative Online-Befragung (2021)

    Misamer, Melanie; Helmbrecht, Helene; Belz, Michael; Signerski-Krieger, Jörg;

    Zitatform

    Misamer, Melanie, Helene Helmbrecht, Jörg Signerski-Krieger & Michael Belz (2021): Wie fühlen sich Studierende und Berufstätige Sozialer Arbeit in der COVID-19-Pandemie? Eine explorative Online-Befragung. In: Soziale Arbeit, Jg. 70, H. 12, S. 442-450.

    Abstract

    "Es wurden 696 Studierende und Berufstätige Sozialer Arbeit befragt, wie sie sich bezogen auf die COVID-19-Pandemie fühlten. Insgesamt schilderten die Teilnehmenden mehr negative als positive Gefühle. Studierende nannten häufiger „Einsamkeit“ als Berufstätige. Negative Gefühle waren mit geringerem Kohärenzgefühl und geringerer internaler Kontrollüberzeugung während des zweiten „Lockdown“ in Deutschland assoziiert. Mögliche Folgen und die Notwendigkeit von Interventionsmaßnahmen werden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen)

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  • Literaturhinweis

    Is the Recession a "Shecession"?: Gender Inequality in the Employment Effects of the COVID-19 Pandemic in Germany (2021)

    Möhring, Katja ; Reifenscheid, Maximiliane ; Weiland, Andreas ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Maximiliane Reifenscheid & Andreas Weiland (2021): Is the Recession a "Shecession"? Gender Inequality in the Employment Effects of the COVID-19 Pandemic in Germany. (SocArXiv papers), 41 S. DOI:10.31235/osf.io/tzma5

    Abstract

    "This paper evaluates gender inequality in employment risks during the first and the second wave of the COVID-19 pandemic in Germany. We use individual-level panel data collected weekly between 20 March and 9 July 2020, and again in January 2021, to examine the risks of short-time work, job loss and unpaid furlough, as well as having to work on-site by means of growth curve modelling. The results reveal gender inequality in employment risks and gendered use of governmental support schemes. During the early phase of the pandemic, women had a higher probability of being temporarily exempted from work, but a lower probability of being in short-time work and receiving the associated state benefits. Compared to men, women also continuously had a higher probability of working on-site rather that from home. Consequently, women’s employment during the pandemic is more polarized between job loss or working on-site with the associated infection risk. Gender inequalities are rooted in the long-term gendered dualization of the German labour market with the low-wage sector and marginal employment being female dominated. The results call for close monitoring of long-term gendered effects of the pandemic recession and an adjustment of governmental crisis measures to the requirements of the female workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family (2021)

    Möhring, Katja ; Blom, Annelies G. ; Reifenscheid, Maximiliane ; Cornesse, Carina ; Wenz, Alexander ; Friedel, Sabine ; Rettig, Tobias ; Naumann, Elias ; Krieger, Ulrich ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Ulrich Krieger, Sabine Friedel, Carina Cornesse & Annelies G. Blom (2021): The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S601-S617. DOI:10.1080/14616696.2020.1833066

    Abstract

    "This paper provides a timely evaluation of whether the main COVID-19 lockdown policies – remote work, short-time work and closure of schools and childcare – have an immediate effect on the German population in terms of changes in satisfaction with work and family life. Relying on individual level panel data collected before and during the lockdown, we examine (1) how family satisfaction and work satisfaction of individuals have changed over the lockdown period, and (2) how lockdown-driven changes in the labour market situation (i.e. working remotely and being sent on short-time work) have affected satisfactions. We apply first-difference regressions for mothers, fathers, and persons without children. Our results show a general decrease in family satisfaction. We also find an overall decline in work satisfaction which is most pronounced for mothers and those without children who have to switch to short-time work. In contrast, fathers' well-being is less affected negatively and their family satisfaction even increased after changing to short-time work. We conclude that while the lockdown circumstances generally have a negative effect on the satisfaction with work and family of individuals in Germany, effects differ between childless persons, mothers, and fathers with the latter being least negatively affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie blicken ausbildungsinteressierte Jugendliche angesichts der Corona-Pandemie in die berufliche Zukunft?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)

    Neuber-Pohl, Caroline ; Eberhard, Verena; Schuss, Eric ; Heinecke, Marcel; Christ, Alexander ;

    Zitatform

    Neuber-Pohl, Caroline, Eric Schuss, Alexander Christ, Verena Eberhard & Marcel Heinecke (2021): Wie blicken ausbildungsinteressierte Jugendliche angesichts der Corona-Pandemie in die berufliche Zukunft? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung dieser haben erhebliche Unsicherheiten bei den Jugendlichen erzeugt, die sich um eine Ausbildungsstelle bemühen. Um die durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen beruflichen Zukunftssorgen der Jugendlichen zu erfassen, wurde die BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 aufgelegt. Dabei wurden zwischen November 2020 und Januar 2021 7.125 Personen befragt, die bei der Bundesagentur für Arbeit als ausbildungsinteressiert registriert sind. Die Analysen zeigen, dass etwa ein Drittel der Befragten sich Sorgen um die eigene berufliche Zukunft macht und ebenso viele davon ausgehen, dass sich die Übernahmechancen nach Ende der Ausbildung durch die Corona-Pandemie verschlechtern. Zudem glaubt ein Viertel der Befragten, dass es in Zukunft schwieriger sein wird, mit einer abgeschlossenen Ausbildung Arbeit zu finden. Dabei machen sich Personen mit Migrations- oder Fluchthintergrund und Personen, die maximal einen Hauptschulabschluss vorweisen können, häufiger Sorgen um die berufliche Zukunft. Der erfolgreiche Übergang in berufsqualifizierende Bildung hat einen erheblichen Einfluss auf den Grad der Besorgnis. Ausbildungsinteressierte, die in eine Ausbildung oder ein Studium münden konnten, machen sich weniger Sorgen um ihre berufliche Zukunft als Personen, die noch keine Ausbildung und kein Studium begonnen haben. Die Einschätzung der beruflichen Zukunft orientiert sich jedoch nicht nur an der persönlichen Situation, sondern auch an den institutionellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. So sind die Zukunftssorgen in Berufen größer, bei denen die Ausbildungsmarktlage weniger ausgeglichen ist und die stärker von der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zur Eindämmung dieser betroffen sind. Dies trifft z. B. auf die nicht-medizinischen Gesundheits- und Körperpflegeberufe sowie die Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe zu. Dabei stellt sich hieraus die Frage, ob und inwiefern ausbildungsinteressierte Jugendliche dadurch ihre Berufswahl und ihr Mobilitätsverhalten zukünftig anpassen und was dies wiederum für den deutschen und den regionalen Ausbildungsmarkt bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wer war seit März 2020 besonders stark von Ausbildungsplatzabsagen und -kündigungen betroffen?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)

    Neuber-Pohl, Caroline ; Schuss, Eric ; Christ, Alexander ; Eberhard, Verena; Heinecke, Marcel;

    Zitatform

    Neuber-Pohl, Caroline, Alexander Christ, Verena Eberhard, Marcel Heinecke & Eric Schuss (2021): Wer war seit März 2020 besonders stark von Ausbildungsplatzabsagen und -kündigungen betroffen? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 14 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag liefert erste Ergebnisse darüber, wie vielen der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerber seit März 2020 eine festzugesagte Ausbildungsstelle abgesagt oder gekündigt wurde. Betroffen sind 9,1% der Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber. Ein Großteil von ihnen wollte die Stelle zu Beginn des Ausbildungsjahres 2020/2021 neu antreten. Mehr als die Hälfte der Betroffenen geht jedoch nicht von einem coronabedingten Kündigungsgrund aus. Die Absagen und Kündigungen haben womöglich weitreichende Konsequenzen: Da insbesondere Bewerberinnen und Bewerber mit schlechteren Zugangschancen betroffen sind (mit Migrationshintergrund, Ältere, jene mit maximal Hauptschulabschluss und Altbewerberinnen und -bewerber), können Absagen und Kündigungen bestehende Ungleichheiten in den Zugangschancen am Ausbildungsstellenmarkt noch weiter verstärken. Nur etwa ein Drittel der Bewerberinnen und Bewerber, die eine Absage oder Kündigung erhalten hatten, konnten zum Ausbildungsjahr 2020/2021 noch in einen anderen vollqualifizierenden Bildungsgang wechseln. Da die meisten Bewerberinnen und Bewerber mit Absage oder Kündigung nach wie vor an einer betrieblichen Ausbildung interessiert sind, ist eine passende Unterstützung notwendig, damit diese Ausbildungswünsche realisiert werden können und diese Jugendlichen nicht aus dem Bildungssystem fallen. Aber auch unter denen, die erfolgreich (wieder) in eine betriebliche Ausbildung einmünden konnten, könnte sich für die kommenden Jahren ein zusätzlicher Unterstützungsbedarf abzeichnen, da sie seltener als andere Auszubildende in ihrem Wunsch-beruf ausgebildet werden und häufiger glauben, dass sie ihre aktuelle Ausbildungsstelle verlieren könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wie beeinflusst die Corona-Krise die Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)

    Neuber-Pohl, Caroline ; Christ, Alexander ; Eberhard, Verena; Heinecke, Marcel; Schuss, Eric ;

    Zitatform

    Neuber-Pohl, Caroline, Alexander Christ, Verena Eberhard, Marcel Heinecke & Eric Schuss (2021): Wie beeinflusst die Corona-Krise die Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die betriebliche Ausbildung sind vielfältig. Dieser Beitrag liefert erste Hinweise, inwiefern sich die betriebliche Ausbildung aus Sicht von Auszubildendendurch die Corona-Pandemie verändert hat. Als Datenlage dient die BA/BIBB-Bewerberbefragung, eine repräsentative Befragung von Jugendlichen, die im Vermittlungsjahr 2019/2020 bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsstellenbewerber/-innen gemeldet waren. 39 % befanden sich zum Befragungszeitpunkt in einer betrieblichen Ausbildung. Für sie wird untersucht, ob sie Veränderungen in den Arbeitsweisen im Ausbildungsberuf, der Ausbildungsqualität und der erwarteten Ausbildungsdauer wahrnehmen. Insgesamt denken 42,8% der Auszubildenden, dass sich durch die Corona-Krise die Arbeitsweisen in ihrem Beruf verändern. Während dies nicht zwingend negativ bewertet wird, geben jedoch 23,1% der Befragten an, dass ihre Ausbildungsqualität durch die Corona-Krise leidet und 7,8% befürchten, dass sich ihre Ausbildungsdauer verlängern könnte. Somit nimmt ein nicht zu vernachlässigbarer Teil der betrieblichen Auszubildenden negative Folgen der Corona-Krise für ihren Ausbildungsverlauf wahr. Allerdings zeigen sich deutlich Unterschiede zwischen den Ausbildungsberufen, da diese unterschiedlich stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen waren. So nehmen Auszubildende in den „Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen“ nehmen am häufigsten Einbußen der Ausbildungsqualität wahr und erwarten am häufigsten, dass ihre Ausbildungszeit sich verlängert. Der Beitrag zeigt weiterhin, dass Auszubildende, die coronabedingte Veränderungen wahrnehmen, häufiger mit ihrer Ausbildung unzufrieden sind und eine höhere Abbruchintention haben. So könnten coronabedingte Ausbildungsveränderungen langfristige Folgen für die Fachkräftesicherung haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Workers' well-being in the context of the first year of the COVID-19 pandemic (2021)

    Nieuwenhuis, Rense ; Yerkes, Mara A. ;

    Zitatform

    Nieuwenhuis, Rense & Mara A. Yerkes (2021): Workers' well-being in the context of the first year of the COVID-19 pandemic. In: Community, work & family, Jg. 24, H. 2, S. 226-235. DOI:10.1080/13668803.2021.1880049

    Abstract

    "In this Voices article, we use emerging evidence to reflect on the consequences of Covid-19 for various aspects of workers' wellbeing. This brief review emphasises how COVID-19 exacerbates existing, well-understood inequalities, along the intersections of community, work, and family. Workers on the periphery of the labour market, including non-standard workers and the self-employed, but also women and low-paid workers, are experiencing significant losses in relation to work, working hours and/or wages. Even once the pandemic is contained, its impact will continue to be felt by many communities, workers, and families for months and years to come." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für das Saarland (2021)

    Otto, Anne ; Fuchs, Michaela ; Stabler, Jochen;

    Zitatform

    Otto, Anne, Michaela Fuchs & Jochen Stabler (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für das Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2021), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale im Saarland einer umfassenden Bestandsaufnahme. Im Saarland arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen. Diese werden überwiegend von Frauen ausgeübt und umfassen neben Produktionsberufen hauptsächlich ein breites Spektrum von verschiedenen Dienstleistungsberufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild der systemrelevanten Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. In der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Verwaltung und Humanmedizin stimmen beide Geschlechter weitgehend in den ausgeübten Tätigkeitsniveaus überein. Hingegen haben sich die Männer in den meisten anderen systemrelevanten Berufen auf komplexere Aufgaben spezialisiert. Dies trifft sowohl auf Berufe zu, in denen einfache Helfertätigkeiten dominieren, als auch auf solche, die durch Aufgaben für Fachkräfte geprägt werden. Die Ausübung komplexerer Tätigkeiten geht mit einer besseren Bezahlung einher. Die stärkere Spezialisierung von Männern auf komplexere Tätigkeiten innerhalb der meisten systemrelevanten Berufe steht daher auch in Zusammenhang damit, dass sie in vielen dieser Berufe höher entlohnt werden als Frauen. Aber dennoch verdienen Frauen in den systemrelevanten Berufen insgesamt etwas besser als Männer. Der Grund hierfür ist, dass Frauen sich insgesamt stärker auf die besser entlohnten systemrelevanten Berufen (z. B. Pharmazie, Verwaltung, Medizinisches Laboratorium) konzentrieren, wogegen Männer weitaus häufiger in den Berufen (z. B. Objekt- und Personenschutz, Fahrzeugführung im Straßenverkehr) mit niedrigeren Löhnen arbeiten. Außerdem sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Saarland kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. Außerdem prägt ein Stadt-Land-Gefälle die Zugangsmöglichkeiten für mobiles Arbeiten. Hier hätten Frauen aufgrund ihrer stärker auf städtischen Arbeitsmärkten nachgefragten Tätigkeiten (z. B. in Unternehmensführung und Verwaltung) theoretisch einen besseren Zugang zum Homeoffice als Männer. In systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Die Rahmenbedingungen sollten künftig verbessert werden, um die stärkere Betroffenheit von Frauen in der aktuellen Krise (z.B. höheres Infektionsrisiko in systemrelevanten Pflege- und Gesundheitsberufen, höhere Belastung durch Sorgearbeit) in kommenden Krisen zu verringern, aber auch auf lange Sicht zu verbessern. Es bestehen u. a. Ansatzpunkte bei einer besseren finanziellen Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; Fuchs, Michaela ; Stabler, Jochen;
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  • Literaturhinweis

    Haushalt ist Frauensache? Familienleben vor und während der Corona-Pandemie: Ergebnisse aus repräsentativen und qualitativen Befragungen (2021)

    Pokorny, Sabine;

    Zitatform

    Pokorny, Sabine (2021): Haushalt ist Frauensache? Familienleben vor und während der Corona-Pandemie. Ergebnisse aus repräsentativen und qualitativen Befragungen. Berlin, 114 S.

    Abstract

    "Durch die Corona-Pandemie hat sich der Alltag der Menschen in Deutschland verändert. Vor allem Familien standen durch die zeitweise Schließung von Kitas und Schulen vor der Herausforderung, Kinderbetreuung, Homeschooling und Arbeit zu vereinen. Schnell wurde während der ersten Welle diskutiert, ob dabei vor allem Frauen die Last der Kinderbetreuung tragen und die Stellung von Frauen in der Gesellschaft um Jahre oder gar Jahrzehnte zurückgeworfen werde. Um von einer Retraditionalisierung der Rollenverteilung zu sprechen, müsste es aber erst einmal eine nicht traditionelle Rollenteilung gegeben haben. Die vorliegende Untersuchung zeigt jedoch, dass das mitnichten der Fall ist. Die Studie untersucht Rollenbilder und die Aufgabenteilung in Partnerschaften vor der Pandemie und analysiert, wie sich die Aufgabenteilung in der Pandemie verändert hat und welchen Belastungen Familien ausgesetzt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Longitudinal Changes in Life Satisfaction and Mental Health in Emerging Adulthood During the COVID-19 Pandemic: Risk and Protective Factors (2021)

    Preetz, Richard ; Filser, Andreas ; Baalmann, Tim ; Feldhaus, Michael ; Brömmelhaus, Ana ;

    Zitatform

    Preetz, Richard, Andreas Filser, Ana Brömmelhaus, Tim Baalmann & Michael Feldhaus (2021): Longitudinal Changes in Life Satisfaction and Mental Health in Emerging Adulthood During the COVID-19 Pandemic. Risk and Protective Factors. In: Emerging Adulthood, Jg. 9, H. 5, S. 602-617., 2021-07-26. DOI:10.1177/21676968211042109

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has disrupted emerging adults’ daily routines due to social distancing, stay-at-home orders, and public and educational facilities’ closure. This article uses longitudinal panel data from Germany (N = 625) to explore how the COVID-19 pandemic affects emerging adults’ mental health and life satisfaction. Specifically, we investigate risk and protective factors for within-person changes in life satisfaction and mental health using change score models. Our analysis reveals three main findings. First, we find a significant decline in emerging adults’ life satisfaction and mental health compared to pre-pandemic levels. Second, results show heterogeneity in life satisfaction and mental health trajectories. Third, limited peer contacts, financial strain, and returning to the parental home act as risk factors for longitudinal changes. Social integration, having an intimate partner, and self-efficacy act as protective factors. We discuss the implications of our findings for the consequences of the pandemic for emerging adults." (Author's abstract, © 2021 Society for the Study of Emerging Adulthood and SAGE Publishing) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Filser, Andreas ;
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  • Literaturhinweis

    COVID-19 and its economic impact on women and women's poverty: Insights from 5 European Countries : study, requested by the FEMM committe (2021)

    Profeta, Paola ; Caló, Ximena; Occhiuzzi, Roberto;

    Zitatform

    Profeta, Paola, Ximena Caló & Roberto Occhiuzzi (2021): COVID-19 and its economic impact on women and women's poverty. Insights from 5 European Countries : study, requested by the FEMM committe. Brüssel, 58 S. DOI:10.2861/895019

    Abstract

    "This in-depth, case-analytical overview, commissioned by the European Parliament’s Policy Department for Citizens’ Rights and Constitutional Affairs at the request of the FEMM Committee, examines the impact of the COVID-19 crisis on a representative sample of member states with the aim of alimenting policy recommendations for the COVID-19 recovery period to ensure that the gains of the past years in the matter of gender equality are not overridden by the short-term negative effects of the measures implemented to combat the COVID-19 sanitary crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of COVID-19 on gender inequality in the labor market and gender-role attitudes (2021)

    Reichelt, Malte ; Makovi, Kinga ; Sargsyan, Anahit ;

    Zitatform

    Reichelt, Malte, Kinga Makovi & Anahit Sargsyan (2021): The impact of COVID-19 on gender inequality in the labor market and gender-role attitudes. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S228-S245., 2020-09-09. DOI:10.1080/14616696.2020.1823010

    Abstract

    "COVID-19 and ensuing changes in mobility have altered employment relations for millions of people across the globe. Emerging evidence shows that women may be more severely affected by this change. The pandemic, however, may have an impact beyond the immediate restructuring of employment and shift gender-role attitudes within households as a result of changes in the division of household labor. We analyze a representative sample of respondents in the U.S., Germany, and Singapore and show that transitions to unemployment, reductions in working hours and transitions to working from home have been more frequent for women than for men – although not to the same extent across the three countries. We also demonstrate that among couples who had been employed at the start of the pandemic, men express more egalitarian gender-role attitudes if they became unemployed but their partners remained employed, while women express more traditional attitudes if they became unemployed and their partners remained employed. These results indicate that gender-role attitudes might adapt to the lived realities. The long-term consequences will depend on how both men and women experience further shifts in their employment relations as economies recover." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Reichelt, Malte ;
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  • Literaturhinweis

    The Impact of Telework and Closure of Educational and Childcare Facilities on Working People During COVID-19 (2021)

    Rieth, Michèle ; Hagemann, Vera ;

    Zitatform

    Rieth, Michèle & Vera Hagemann (2021): The Impact of Telework and Closure of Educational and Childcare Facilities on Working People During COVID-19. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 65, H. 4, S. 202-214. DOI:10.1026/0932-4089/a000370

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Auswirkungen der Telearbeit und der Schließung von Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen auf Beschäftigte während der COVID-19 Pandemie. Personen im und ohne Home-Office sowie Personen im Home-Office mit und ohne Kinder zu Hause werden verglichen. Via Online-Umfrage wurden Daten von 465 Beschäftigten in Deutschland gesammelt. Personen, die nicht von zu Hause aus arbeiten, erleben mehr Stress, mehr negative und weniger positive Affekte, weniger Lebenszufriedenheit, weniger Vertrauen in die Regierung und einen geringeren Kontrollverlust über den Karriereerfolg als diejenigen, die von Zuhause aus arbeiten. In Anlehnung an die Theorie der Ressourcenerhaltung kann Home-Office als Ressourcengewinn angesehen werden und stellt gemäß der Selbstregulationstheorie eine Möglichkeit dar, mit den pandemischen Herausforderungen umzugehen. Das Home-Office scheint jedoch nur dann von Vorteil zu sein, wenn die Arbeitsbedingungen zu Hause förderlich sind. Andernfalls wird es als Ressourcenbedrohung oder -verlust empfunden, insbesondere bei gleichzeitiger Anwesenheit der Kinder zu Hause." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2021 Hogrefe Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Gender division of housework during the COVID-19 pandemic: Temporary shocks or durable change? (2021)

    Rodríguez Sánchez, Alejandra ; Harkness, Susan ; Fasang, Anette;

    Zitatform

    Rodríguez Sánchez, Alejandra, Anette Fasang & Susan Harkness (2021): Gender division of housework during the COVID-19 pandemic: Temporary shocks or durable change? In: Demographic Research, Jg. 45, S. 1297-1316. DOI:10.4054/DemRes.2021.45.43

    Abstract

    "Background: First evidence shows that lockdown and confinement measures were associated with a more egalitarian gender division of housework in the United Kingdom. However, we know little about how the gender division of housework adjusted in different phases of the pandemic. Objective: We ask: (1) How did the gender division of housework change with the first national lockdown in March 2020? (2) Did observed changes persist when the lockdown measures were lifted or did couples revert to the gender division of housework observed before lockdown? Methods: We describe changes in the share of housework done by women before, during, and after the first lockdown using data from the Understanding Society COVID-19 study and employing fixed effects regression for couples with pre-school or school age children and couples without children living at home. Results: The lockdown measures affected the gender division of housework with differential effects by the age of the youngest child in the household. After the initial shock, couples with younger children and couples with school-age children reverted to their pre-pandemic gender division of housework. However, couples without children living at home sustained a more equal share of housework. Conclusions: Like other shocks to the division of labor, couples tend to adapt to new circumstances, sustaining previous patterns of within household inequality. Initial signs of increasing gender equality at the start of the pandemic had already started to vanish for some by September 2020. Contribution: We show the effects of lockdown depend on couples’ life course stage at the time of the shock." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland (2021)

    Rude, Britta;

    Zitatform

    Rude, Britta (2021): Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 1, S. 49-52.

    Abstract

    "Aufgrund der Beschäftigungsstruktur von Frauen sowie von Migrant*innen und Geflüchteten sind diese Gruppen in stärkerem Maße von den negativen Effekten der Pandemie betroffen als andere. Der Frauenanteil beträgt im Gesundheits- und Sozialwesen 73%. Dieser Sektor ist auch einer der Hauptarbeitgeber für Migrant*innen in Deutschland. Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2016 in Deutschland angekommen sind, waren 2018 hauptsächlich im durch die Pandemie stark betroffenen Verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe sowie der Gastronomie beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education (2021)

    Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Anger, Silke ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education. (IZA discussion paper 14797), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education (2021)

    Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Anger, Silke ; Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education. (IAB-Discussion Paper 18/2021), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Research note: The COVID-19 pandemic and its effects on scientific work in German sociology (2021)

    Sawert, Tim ; Keil, Maria ;

    Zitatform

    Sawert, Tim & Maria Keil (2021): Research note: The COVID-19 pandemic and its effects on scientific work in German sociology. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 50, H. 5, S. 338-348. DOI:10.1515/zfsoz-2021-0023

    Abstract

    "Seit Beginn der COVID-19-Pandemie ist auch das wissenschaftliche Arbeiten stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung betroffen. Mit der Schließung von Universitäten und Kindergärten mussten Wissenschaftler*innen ihre Arbeitsroutinen anpassen. Direkt nach dem Höchststand der ersten COVID-19-Welle haben wir im Mai 2020 Professor*innen und Postdoktorand*innen der Soziologie in Deutschland befragt, um herauszufinden, wie stark ihre Arbeit durch die COVID-19-Maßnahmen eingeschränkt ist. In dieser Forschungsnotiz präsentieren wir die Ergebnisse unserer Umfrage. Sie zeigen, dass sowohl die Position im soziologischen Feld als auch demographische Merkmale das Ausmaß der wahrgenommenen Einschränkungen beeinflussen. Postdoktorand*innen fühlen sich stärker eingeschränkt als Professor*innen und qualitativ forschende Soziolog*innen stärker als quantitativ forschende Soziolog*innen. Darüber hinaus erwarten insbesondere Soziologinnen und Soziolog*innen mit Kindern, dass sie weniger forschen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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