Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
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Literaturhinweis
Aktuelle Gesetze zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie in Bezug auf Bereiche des Sozialen (2020)
Bartels, Wiebke;Zitatform
Bartels, Wiebke (2020): Aktuelle Gesetze zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie in Bezug auf Bereiche des Sozialen. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 100, H. 5, S. 193-196.
Abstract
"Die aktuelle COVID-19-Pandemie stellt eine einzigartige Ausnahmesituation dar, auf die der Gesetzgeber schnell und mutig reagiert hat. Am 27. März 202 wurden mehrere Gesetze verabschiedet, um negative Auswirkungen der Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzumildern und die soziale Infrastruktur in der Krise zu stützen. Zu den beschlossenen Maßnahmen in Bezug auf Bereiche des Sozialen zählen vorübergehende vereinfachte Verfahren und leichtere Zugänge zu Leistungen im Bereich der Existenzsicherung und beim Kinderzuschlag, eine finanzielle Absicherung von sozialen Diensten und Einrichtungen durch einen Sicherstellungsauftrag des jeweilligen Leistungsträgers, finanzialle Unterstützung und Bürokratieentlastungen für Pflegeeinrichtungen, der Schutz vor Mieterinnen und Mietern vor Kündigungen wegen Mietrückständen sowie Entschädigungen für Verdienstausfälle bei Kinderbetreuung aufgrund von Kita- und Schulschließungen. Es handelt sich dabei um Übergangsregelungen, die befristet gelten und bei Bedarf verlängert werden können, sofern Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus länger aufrecht erhalten bleiben. Die neue Regelungen sind überwiegend bereits am 28. März 2020 in Kraft getreten. In der Folge sind weitere Gesetzentwürfe auf den Weg gebracht worden, um aktuelle Entwicklungen zu berücksichtigen. Der folgende Überblick stellt eine Momentaufnahme dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Oktober 2020. In: IAB-Forum H. 29.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-10-27.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft erholte sich im dritten Quartal 2020 deutlich. Doch angesichts steigender Corona-Infektionszahlen trüben sich die Aussichten auf den weiteren Konjunkturverlauf national wie auch international ein. Am Arbeitsmarkt ist hiervon im Oktober aber noch nichts zu spüren: Die Arbeitslosigkeit sinkt und die Beschäftigung steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie die Corona-Krise die Suchprozesse am Arbeitsmarkt beeinflusst (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Bauer, Anja, Kristin Keveloh, Mariano Mamertino & Enzo Weber (2020): Wie die Corona-Krise die Suchprozesse am Arbeitsmarkt beeinflusst (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.08.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-08-05.
Abstract
"Viele Branchen wurden von der Corona-Krise hart getroffen, andere nicht, einige konnten sogar profitieren. Damit ändert sich auch das Suchverhalten am Arbeitsmarkt. Dies zeigt eine Auswertung von Daten des beruflichen Netzwerkes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Mai 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Mai 2020. In: IAB-Forum H. 03.06.2020, o. Sz., 2020-06-02.
Abstract
"Der Außenhandel geht zurück, Investitionen sinken und der Konsum bricht deutlich ein - die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft hart. Das lässt sich vor allem am realen Bruttoinlandsprodukt ablesen, das im ersten Quartal deutlich eingebrochen ist. Dieser Abwärtstrend wird sich im zweiten Quartal voraussichtlich noch stärker fortsetzen. Und auch um den Arbeitsmarkt ist es schlecht bestellt: Im Mai haben sich noch einmal mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat - Tendenz steigend." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2020. In: IAB-Forum H. 30.04.2020, o. Sz., 2020-04-29.
Abstract
"Die Corona-Pandemie dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession in der Nachkriegsgeschichte führen. Schätzungsweise ist das Bruttoinlandsprodukt durch den Shutdown im März bereits im ersten Quartal geschrumpft. Auch wenn sukzessive Lockerungen seit Mitte April auf den Weg gebracht werden, könnte der Rückgang im zweiten Quartal sogar im zweistelligen Prozentbereich liegen und ein historisches Tief markieren. Die Vorlaufindikatoren fallen so pessimistisch aus wie nie zuvor. Die Kurzarbeitsanzeigen schnellen in die Höhe, auch die Arbeitslosigkeit steigt deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs (2020)
Bauer, Anja ; Zika, Gerd ; Wanger, Susanne ; Hummel, Markus; Fuchs, Johann ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ;Zitatform
Bauer, Anja, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs. In: IAB-Forum H. 06.10.2020, o. Sz., 2020-10-01.
Abstract
"Die Konjunktur befindet sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise wieder auf Erholungskurs. Für das Jahr 2020 erwartet das IAB in seiner aktuellen Prognose eine Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts von 5,2 Prozent. Im Jahr 2021 könnte die Wirtschaftsleistung wieder um 3,2 Prozent zulegen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, die Erwerbstätigkeit fällt um 400.000 Personen. Im Zuge der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung verbessert sich aber auch die Arbeitsmarktentwicklung wieder. Für das Jahr 2021 gehen wir von einem Anstieg der Erwerbstätigkeit um 130.000 und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 100.000 Personen aus. Die wichtigsten Befunde der Prognose, deren Langfassung im IAB-Kurzbericht 19/2020 publiziert wurde, werden im Folgenden zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Zika, Gerd ; Wanger, Susanne ; Hummel, Markus; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ;Weiterführende Informationen
Die ausführliche Fassung der IAB-Arbeitsmarktprognose finden Sie im IAB-Kurzbericht 19/2020 -
Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2020. In: IAB-Forum H. 30.07.2020, o. Sz., 2020-07-29.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft befindet sich in der Erholungsphase. Die Lockerungen und die staatlichen Hilfsmaßnahmen zeigen Wirkung, denn insbesondere die Binnenwirtschaft zieht an. Abwärtsrisiken entstehen durch das außenwirtschaftliche Umfeld, das weitere Infektionsgeschehen und eine mögliche Insolvenzwelle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - September 2020 (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - September 2020. In: IAB-Forum H. 30.09.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-09-28.
Abstract
"Die wirtschaftliche Erholung seit Ende des Lockdowns macht sich in allen Bereichen bemerkbar. Steigende Corona-Infektionszahlen in Deutschland und im Ausland können diese positive Gesamtentwicklung aber gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs (2020)
Bauer, Anja ; Hummel, Markus; Gartner, Hermann ; Zika, Gerd ; Fuchs, Johann ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ;Zitatform
Bauer, Anja, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs. (IAB-Kurzbericht 19/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Konjunktur befindet sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise wieder auf Erholungskurs. Für das Jahr 2020 wird eine Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts von 5,2 Prozent erwartet. Im Jahr 2021 könnte die Wirtschaftsleistung wieder um 3,2 Prozent zulegen. Der Arbeitsmarkt geriet massiv unter Druck, die Verschlechterung blieb aber angesichts des immensen wirtschaftlichen Schocks noch vergleichsweise begrenzt. Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, die Erwerbstätigkeit fällt um 400.000 Personen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung verbessert sich auch die Arbeitsmarktentwicklung. Für das Jahr 2021 geht das Autorenteam von einem Anstieg der Erwerbstätigkeit um 130.000 und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 100.000 Personen aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Hummel, Markus; Gartner, Hermann ; Zika, Gerd ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ; -
Literaturhinweis
Wie sich die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt haben (2020)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2020): Wie sich die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt haben. In: Makronom H. 04.05.2020, o. Sz., 2020-04-30.
Abstract
"Erste Schätzungen zeigen, dass ein zusätzlicher Tag von Wirtschaftsschließungen als auch Ausgangsbeschränkungen einen Gesamteffekt auf die Arbeitslosenzahlen von rund +28.000 hat. Eine Analyse von Anja Bauer und Enzo Weber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit von Arbeitsmarktkrise besonders stark betroffen: Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf den deutschen Arbeitsmarkt und auf die Arbeitsmarktintegration von Arbeitnehmer*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit (2020)
Becker, Paul; Montero, Miguel; Komitowski, Doritt; Meiners, Sophie; Remy, Johannes;Zitatform
(2020): Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit von Arbeitsmarktkrise besonders stark betroffen. Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf den deutschen Arbeitsmarkt und auf die Arbeitsmarktintegration von Arbeitnehmer*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Köln, o. Sz.
Abstract
"Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 wirken sich unmittelbar auch auf den deutschen Arbeitsmarkt und die Arbeitsmarktintegration von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit aus, da diese in besonderer Hinsicht von Arbeit und Einkommen in Deutschland abhängig sind. Die IQ Fachstelle Einwanderung begleitet daher diese Veränderungen und Effekte analytisch und zeigt die Trends der Entwicklung und Auswirkung auf die Integration in Arbeit und Gesellschaft auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftlicher Wandel, Personalpolitik und betriebliche Bildung in der Corona-Krise: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Hans Dietrich, Julia Lang, Ute Leber, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Wirtschaftlicher Wandel, Personalpolitik und betriebliche Bildung in der Corona-Krise. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 12/2020), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Aus- und Weiterbildung und die Wirtschafts- und Beschäftigungsstruktur sowie Handlungsbedarfe zur Verhinderung möglicher Hysterese-Effekte sowie Änderungen der betrieblichen Personalpolitik gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Lang, Julia ; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ; Dietrich, Hans ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse (2020)
Zitatform
Beznoska, Martin, Judith Niehues & Maximilian Stockhausen (2020): Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,65), Köln, 42 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 maßgeblich bestimmt und zumindest in jüngerer Zeit ungekannte (negative) Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft ausgeübt. Im Kern dieser Simulationsstudie steht deshalb die Frage, wie sich die Corona-Pandemie auf die Einkommenssituation und die soziale Ungleichheit in Deutschland ausgewirkt hat, und in welchem Umfang automatische Stabilisatoren des sozialen Sicherungssystems sowie zusätzliche Hilfsmaßnamen Verwerfungen durch die Krise abfedern konnten. Dazu werden Haushaltsbefragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2018, die bis zum aktuellen Rand fortgeschrieben werden, mittels eines statistischen Matching-Verfahrens mit Umfragedaten des IW zu den finanziellen Folgen und subjektiven Einschätzungen der Corona-Krise aus dem August 2020 kombiniert. Mithilfe des Mikrosimulationsmodells IW-STATS werden aufgrund der sich ergebenden Einkommens- und Statusveränderungen in der Corona-Krise zu zahlende Steuern und Abgaben und erhaltene staatliche Transfers der Haushalte simuliert. Zudem werden bei der Analyse der Verteilungswirkungen die bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen zugrunde gelegt, da aus der IW-Befragung hervorgeht, dass die Verteilung der Verluste bei individuellen Erwerbseinkommen bereits stark moderiert wird, wenn der Haushaltskontext berücksichtigt wird. Änderungen beim Kurzarbeitergeld, der einmalige Kinderbonus und andere Krisenhilfen werden dabei bestmöglich berücksichtigt. In einem ersten Schritt kann so gezeigt werden, dass sich die Markteinkommen breiter Bevölkerungsschichten im Krisenjahr deutlich reduziert haben, wobei insbesondere Geringverdiener und Selbstständige verhältnismäßig stark betroffen sind. In einem zweiten Schritt zeigt sich die stabilisierende Wirkung der sozialstaatlichen Sicherungssysteme, die maßgeblich dazu beitragen, dass die Veränderungen in den verfügbaren Haushaltseinkommen deutlich geringer ausfallen. Der Effekt ist insbesondere in der unteren Einkommenshälfte ausgeprägt. Die Simulationsanalyse zeigt, dass die Ungleichheit in den Markteinkommen in der Krise zunimmt, aber nicht die Ungleichheit in den verfügbaren Haushaltseinkommen. Gleichzeitig zeigt der Vergleich zwischen 2019 und 2020 – wenn für beide Jahre dieselben krisenbedingten Einkommensverluste, aber nur im Jahr 2020 die Hilfsmaßnahmen modelliert werden –, dass die getroffenen Maßnahmen sowie unter anderem Reformen beim Kinderzuschlag (KIZ) und dem Wohngeld effektiv einem Anstieg der sozialen Ungleichheit im Krisenjahr entgegengewirkt haben. Welche langfristigen Folgen von der Corona-Pandemie auf die Verteilung der Einkommen vor und nach Steuern und Transferzahlungen ausgehen werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht vorhersagbar. Die Auswertung der bis zum Zeitpunkt der Analyse bekannten Verteilungseffekte legt jedoch nahe, dass das soziale Sicherungssystem – mit seinen bestehenden Elementen und durch das beherzte Eingreifen der Politik – einen wesentlichen Teil der Einkommensverluste abfedern konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unemployment in the time of COVID-19: A research agenda (2020)
Blustein, David L. ; Duffy, Ryan; Ferreira, Joaquim A.; Allan, Blake A. ; Cinamon, Rachel Gali ; Cohen-Scali, Valerie;Zitatform
Blustein, David L., Ryan Duffy, Joaquim A. Ferreira, Valerie Cohen-Scali, Rachel Gali Cinamon & Blake A. Allan (2020): Unemployment in the time of COVID-19: A research agenda. In: Journal of vocational behavior, Jg. 119. DOI:10.1016/j.jvb.2020.103436
Abstract
"This essay represents the collective vision of a group of scholars in vocational psychology who have sought to develop a research agenda in response to the massive global unemployment crisis that has been evoked by the COVID-19 pandemic. The research agenda includes exploring how this unemployment crisis may differ from previous unemployment periods; examining the nature of the grief evoked by the parallel loss of work and loss of life; recognizing and addressing the privilege of scholars; examining the inequality that underlies the disproportionate impact of the crisis on poor and working class communities; developing a framework for evidence-based interventions for unemployed individuals; and examining the work-family interface and unemployment among youth." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitslosenversicherung als Konjunkturstabilisator: Folgen der Corona-Krise für den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (2020)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Karl Heinz Hausner & Enzo Weber (2020): Arbeitslosenversicherung als Konjunkturstabilisator. Folgen der Corona-Krise für den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 7, S. 248-252., 2020-06-15.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung setzen die Wirtschaft und den Arbeitsmarktmassiv unter Druck. Eine enorme Inanspruchnahme von Kurzarbeit, steigende Arbeitslosenzahlen sowie die abnehmende Beschäftigung belasten den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit deutlich. Auch wenn im Zuge zurückgehender Neuinfektionen in vielen Bereichen Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt werden, wird sich die ungünstige Entwicklung am Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten voraussichtlich fortsetzen. In dieser wirtschaftlich schwierigen Situation zeigt sich die wichtige Rolle von öffentlichen Haushalten und der Sozialversicherungen für die Stabilisierung der Konjunktur. Insbesondere bei der Arbeitslosenversicherung, die zu den automatischen Stabilisatoren zählt, kommt es krisenbedingt zu massiven fiskalischen Veränderungen. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet aktuell mit einem Defizit der Arbeitslosenversicherung für das laufende Jahr von 31,8 Milliarden Euro." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend: Warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Corinna Frodermann, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Mark Trappmann (2020): Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend: Warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 10.06.2020, o. Sz., 2020-06-08.
Abstract
"Sie haben selten eine großzügige Wohnung, geschweige denn ein Haus mit Garten, nicht immer ein Auto oder einen PC mit Internetanschluss und leben häufig allein. Menschen, die auf die Grundsicherung angewiesen sind, fehlt es vielfach an Dingen, die für andere selbstverständlich sind. Die Einschränkungen durch den Corona-Shutdown haben sie daher besonders betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in manchen Regionen deutlich höher ausfällt als in anderen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Böhme, Stefan; Sieglen, Georg; Carstensen, Jeanette; Eigenhüller, Lutz; Burkert, Carola ; Hamann, Silke ; Niebuhr, Annekatrin ; Roth, Duncan ; Wiethölter, Doris;Zitatform
Böhme, Stefan, Carola Burkert, Jeanette Carstensen, Lutz Eigenhüller, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth, Georg Sieglen & Doris Wiethölter (2020): Warum der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in manchen Regionen deutlich höher ausfällt als in anderen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 04.09.2020, o. Sz., 2020-09-03.
Abstract
"In ganz Deutschland ist die Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Krise gestiegen. Allerdings ist die Stärke dieses Corona-Effekts von Region zu Region sehr unterschiedlich. In der südhessischen Stadt Offenbach ist er rein rechnerisch fast 16-mal größer als im etwas weiter nördlich gelegenen Vogelsbergkreis. Der wichtigste, aber mitnichten einzige Grund für diese Diskrepanz ist die unterschiedliche regionale Branchenstruktur." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Böhme, Stefan; Sieglen, Georg; Carstensen, Jeanette; Eigenhüller, Lutz; Burkert, Carola ; Hamann, Silke ; Niebuhr, Annekatrin ; Roth, Duncan ; Wiethölter, Doris; -
Literaturhinweis
Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen (2020)
Zitatform
Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Claus Michelsen & Simon Junker (2020): Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen. (DIW aktuell 55), Berlin, 8 S.
Abstract
"Das erneute Aufflammen der Corona-Pandemie setzt dem Wirtschaftsaufschwung in Deutschland vorerst ein Ende. Die rasant steigenden Infektionszahlen verunsichern VerbraucherInnen und Unternehmen weltweit, zudem haben viele europäische Regierungen, auch Deutschland, erneute Einschränkungen des Wirtschaftsgeschehens beschlossen, um die zweite Infektionswelle zu stoppen. Dies dürfte Berechnungen des DIW Berlin zufolge im vierten Quartal zu einer um 19 Milliarden Euro geringeren Wirtschaftsleistung führen. Das Bruttoinlandsprodukt wird zum Jahresende um voraussichtlich ein Prozent schrumpfen. Am stärksten betroffen sind konsumorientierte Dienstleistungsbereiche wie etwa das Gastgewerbe oder die Kultur- und Veranstaltungsszene. Die Industrie hingegen dürfte weniger stark in Mitleidenschaft gezogen werden als im ersten Halbjahr. Die Arbeitslosigkeit wird im Vergleich zum Frühjahr wohl nur moderat, um etwa 50 000 Personen, zunehmen. 400 000 Beschäftigte zusätzlich werden voraussichtlich in Kurzarbeit geschickt. Für das berechnete Szenario wurde angenommen, dass die Pandemie durch die erneuten Restriktionen schnell und dauerhaft begrenzt werden kann. Gelingt dies, kann die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr wieder wachsen. Ansonsten könnte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Mai 2020 (2020)
Demireva, Lora; Lauxen, Oliver;Zitatform
Demireva, Lora & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Mai 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 02), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Mit dem 2. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine weitere Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Mai 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: April 2020 (2020)
Demireva, Lora;Zitatform
Demireva, Lora (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: April 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 01), Frankfurt am Main, 8 S.
Abstract
"Mit dem 1. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine erste, vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Ausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende April 2020 ab. Wenn weitere Daten verfügbar sind, die dabei helfen, Entwicklungen auf den regionalen Arbeitsmärkten zu beschreiben, werden diese eingearbeitet. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende November 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora, Lisa Schäfer & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende November 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 08), Frankfurt am Main, 11 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juli 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juli 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 04), Frankfurt am Main, 27 S.
Abstract
" Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum vierten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juli 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Berufsausbildung“. Die Pandemie wird auch den Ausbildungsmarkt beeinflussen. Auswirkungen auf das Ausbildungsgeschehen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt nachweisen. Mit dem Report liefern wir einen ersten Überblick über die Entwicklung der Berufsausbildungsstellen und der Bewerberzahlen anhand der verfügbaren öffentlichen Statistiken. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung (Schwerpunkt). Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende Juli 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juni 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juni 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 03), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum dritten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juni 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Ab dieser dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Erster Schwerpunkt im aktuellen Bericht stellt das Thema „Arbeitslosigkeit“ dar. Daran wird deutlich, dass einzelne Gruppen von Beschäftigten während der Pandemie besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Dies ist eine wichtige Information für alle, aber besonders jene im Land, die sich mit der Förderpolitik für arbeitsmarktpolitische Zielgruppen befassen. Diese Akteure und Entscheider vor Ort heißen wir als Nutzer herzlich willkommen. Es freut uns besonders, dass der hessische Arbeitsminister Kai Klose ab sofort die Erstellung dieser Reports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als eine Handreichung zur Verfügung. Mit der Verschiebung des inhaltlichen Fokus geht dessen Umbenennung in „Hessischer Regionaldatenreport“ einher. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit (Schwerpunkt), der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Juni 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese Hessischen Regionaldaten-reports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in Krisenzeiten (2020)
Dohmen, Dieter; Firzlaff, Charlotte; Yelubayeva, Galiya; Cordes, Michael;Zitatform
Dohmen, Dieter, Galiya Yelubayeva, Charlotte Firzlaff & Michael Cordes (2020): Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in Krisenzeiten. (FiBS-Forum / Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie 75), Berlin, 61 S.
Abstract
"Nachdem die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in den vergangenen fünfzehn Jahren deutlich gesunken ist, könnte sie jetzt um bis zu 40 Prozent ansteigen. Zwar sind davon, relativ gesehen, Hochschulabsolventen und beruflich Qualifizierte stärker betroffen, allerdings sind die Zukunftsaussichten für geringqualifizierte junge Menschen besonders ungünstig. Männer sind dabei durchgängig stärker betroffen als Frauen. Die Analysen zeigen zudem, wie sehr die Jugendarbeitslosigkeit durch wenig wirksame Bildungsangebote kaschiert wird.Dies sind die Kernergebnisse einer aktuellen Analyse des FiBS zur Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in Krisenzeiten. Die Studie zeigt einerseits, dass die Jugendarbeitslosigkeit über alle Qualifikationsniveaus hinweg bei jungen Männern wie Frauen deutlich rückläufig ist. Andererseits wird deutlich, dass in Krisenzeiten fast ausschließlich die Arbeitslosigkeit junger Männer ansteigt, während die der jungen Frauen zum Teil sogar weiter sinkt. Dies gilt über alle Qualifikationsgruppen hinweg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021 (2020)
Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Hohlfeld, Peter; Paetz, Christoph; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Tober, Silke; Theobald, Thomas ;Zitatform
Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Christoph Paetz, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021. (IMK Report 157), Düsseldorf, 34 S.
Abstract
"Unter der Annahme, dass die umfangreichen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 ab Mai gelockert werden, ist mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4 % in diesem Jahr zu rechnen. Das BIP dürfte insbesondere im zweiten Quartal 2020 stark einbrechen, aber auch im dritten Quartal noch negativ ausfallen und sich erst im vierten Quartal zaghaft erholen. Der private Konsum wird trotz umfangreicher Stützungsmaßnahmen zwei Quartale lang schrumpfen, dann aber die Erholung tragen. Besonders deutlich sinken die Exporte und die Ausrüstungsinvestitionen, während sich Staatskonsum und Bau durchgängig positiv entwickeln und einen noch stärkeren Wirtschaftseinbruch verhindern. Geprägt von Nachholeffekten dürfte das BIP im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,4 % zunehmen. Angesichts eines zeitweilig starken Anstiegs der Kurzarbeit geht die Zahl der Erwerbstätigen in beiden Jahren nur leicht zurück. Die Arbeitslosenquote dürfte von 5,0 % im Jahr 2019 auf 5,5 % im Jahr 2021 steigen. Die Risiken sind hoch und eine verschärfte weltwirtschaftliche Abschwächung kombiniert mit einschränkenden Maßnahmen für weitere zwei Monate würden zu einer mehr als doppelt so starken Wirkung des Schocks auf das deutsche BIP führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht (2020)
Dullien, Sebastian ; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Hohlfeld, Peter; Tober, Silke; Rietzler, Katja; Theobald, Thomas ; Watzka, Sebastian;Zitatform
Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Silke Tober, Thomas Theobald & Sebastian Watzka (2020): Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht. (IMK Report 160), Düsseldorf, 28 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Im ersten Halbjahr 2020 ist die globale Wirtschaftsaktivität stark geschrumpft. Im Prognosezeitraum dürfte die weltwirtschaftliche Produktion mit Unterstützung der Geld- und Fiskalpolitik wieder spürbar ausgeweitet werden. Dennoch wird sich die wirtschaftliche Erholung nur allmählich vollziehen. Auch die deutsche Wirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen starken Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die wirtschaftspolitischen Akteure reagierten zügig mit Liquiditätshilfen und Nachfragestimuli und bannten so die Gefahr einer sich selbst verstärkenden Abwärtsbewegung. Unter der Annahme, dass Corona-Ausbrüche lokal begrenzt werden können, ist mit einem Rückgang des BIP um 6,2 % in diesem Jahr und einem Anstieg um 3,8 % im kommenden Jahr zu rechnen. Trotz der Stützungsmaßnahmen macht sich die Corona-Krise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt zwar – wegen einer massiven Nutzung von Kurzarbeit – nur wenig, aber die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt nimmt infolge des Rückgangs bei den Selbstständigen und Mini-Jobbern in beiden Jahren ab. Die Arbeitslosenquote wird von 5,0 % im Jahr 2019 auf 6,3 % im Jahr 2021 steigen. Die Inflationsrate bleibt mit 0,5 % und 1,3 % in beiden Jahre" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht: Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021 (2020)
Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Hohlfeld, Peter; Herzog-Stein, Alexander ; Tober, Silke; Theobald, Thomas ; Stephan, Sabine; Rietzler, Katja;Zitatform
Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021. (IMK Report 160), Düsseldorf, 27 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Im ersten Halbjahr 2020 ist die globale Wirtschaftsaktivität stark geschrumpft. Im Prognosezeitraum dürfte die weltwirtschaftliche Produktion mit Unterstützung der Geld- und Fiskalpolitik wieder spürbar ausgeweitet werden kann. Dennoch wird sich die wirtschaftliche Erholung nur allmählich vollziehen. Auch die deutsche Wirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen starken Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die wirtschaftspolitischen Akteure reagierten zügig mit Liquiditätshilfen und Nachfragestimuli und bannten so die Gefahr einer sich selbst verstärkenden Abwärtsbewegung. Unter der Annahme, dass Corona-Ausbrüche lokal begrenzt werden können, ist mit einem Rückgang des BIP um 6,2 % in diesem Jahr und einem Anstieg um 3,8 % im kommenden Jahr zu rechnen. Trotz der Stützungsmaßnahmen macht sich die Corona-Krise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt zwar – wegen einer massiven Nutzung von Kurzarbeit – nur wenig, aber die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt nimmt infolge des Rückgangs bei den Selbstständigen und Mini-Jobbern in beiden Jahren ab. Die Arbeitslosenquote wird von 5,0 % im Jahr 2019 auf 6,3 % im Jahr 2021 steigen. Die Inflationsrate bleibt mit 0,5 % und 1,3 % in beiden Jahren deutlich unter der Zielinflationsrate der EZB." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: Short-Run Labor Market Impacts of COVID-19, Initial Policy Measures and Beyond (2020)
Eichhorst, Werner; Arni, Patrick ; Verstraten, Paul; Costa, Rui; Nordström Skans, Oskar ; Colussi, Tommaso ; Houseman, Susan; Hensvik, Lena ; Marx, Paul ; Rinne, Ulf ; Ferreira, Priscila ; Leoni, Thomas ; Cerejeira, Joao; Machin, Stephen; Portela, Miguel ; Böheim, René ; Martiskova, Monika; Jongen, Egbert ; Ramos, Raul ; Cahuc, Pierre ; Kahanec, Martin ;Zitatform
Eichhorst, Werner, Paul Marx, Ulf Rinne, René Böheim, Thomas Leoni, Pierre Cahuc, Tommaso Colussi, Egbert Jongen, Paul Verstraten, Priscila Ferreira, Joao Cerejeira, Miguel Portela, Raul Ramos, Martin Kahanec, Monika Martiskova, Lena Hensvik, Oskar Nordström Skans, Patrick Arni, Rui Costa, Stephen Machin & Susan Houseman (2020): IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: Short-Run Labor Market Impacts of COVID-19, Initial Policy Measures and Beyond. (IZA research report 98), Bonn, 153 S.
Abstract
"The unprecedented COVID-19 pandemic has a severe impact on societies, economies and labor markets. However, not all countries, socio-economic groups and sectors are equally affected. For example, occupational groups working in sectors where value chains have been disrupted and lockdowns have had direct impacts are affected more heavily, while the slowdown of hiring activities mostly affects young labor market entrants. As a result, there has been a steep increase in unemployment rates in many countries, but not everywhere to the same extent. Part of this difference can be related to the different role and extent of short-time work schemes, which is now being used more widely than during the Great Recession. Some countries have created or expanded these schemes, making coverage less exclusive and benefits more generous, at least temporarily. But short-time work is certainly not a panacea to “flatten the unemployment curve”. Furthermore, next to providing liquidity support to firms, unemployment benefits have been made more generous in many countries. Often, activation principles have also been temporarily reduced. Some countries have increased access to income support to some extent also for non-standard workers, such as temporary agency workers or self-employed workers, on an ad hoc basis. A major change in working conditions is the broad move towards telework arrangements and work from home. Nonetheless, it appears too early to assess the relative success of national strategies to cope with the pandemic and to revitalize the labor market as well as the medium-term fiscal viability of different support measures. Future monitoring will also have to trace policies to cope with the imminent structural changes that might result from the crisis or might be accelerated by the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitssituation von Menschen im mittleren und höheren Erwerbsalter: Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (2020)
Zitatform
Engstler, Heribert, Laura Romeu Gordo & Julia Simonson (2020): Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitssituation von Menschen im mittleren und höheren Erwerbsalter. Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys. (DZA aktuell : deutscher Alterssurvey 2020,02), Berlin, 24 S.
Abstract
"In diesem DZA Aktuell gehen die Autoren der Frage nach, in welchem Ausmaß Erwerbstätige ab Mitte 40 in den ersten Monaten nach Beginn der Corona-Krise in Deutschland zwischen März und Juni/Juli 2020 von unterschiedlichen Veränderungen ihrer Arbeitssituation betroffen waren. Dabei interessiert besonders, ob ältere Erwerbstätige ab 55 Jahren in gleichem Maße betroffen waren wie Erwerbstätige im mittleren Erwerbsalter und ob es Geschlechterunterschiede gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Who can log in? The importance of skills for the feasibility of teleworking arrangements across OECD countries (2020)
Zitatform
Espinoza, Ricardo & Laura Reznikova (2020): Who can log in? The importance of skills for the feasibility of teleworking arrangements across OECD countries. (OECD social, employment and migration working papers 242), Paris, 25 S. DOI:10.1787/3f115a10-en
Abstract
"COVID-19 lockdowns have radically changed the working arrangements for millions of workers. But who are the workers best positioned to work from home? Drawing on data from the OECD Survey of Adult Skills (PIAAC), we show that workers possessing higher levels of skills are significantly more likely to telework in OECD countries. We show that while 30% of workers could telework across the OECD, the likelihood decreases for workers without tertiary education and with lower levels of numeracy and literacy skills. The findings raise important questions with respect to the extent to which the pandemic could exacerbate existing labour market inequalities, and the extent to which these inequalities could further worsen amidst intensified technology adoption in the pandemic’s aftermath." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigte mit Fluchthistorie kommen in der Corona-Krise unterschiedlich gut zurecht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Falkenhain, Mariella ; Verlage, Thomas; Seidelsohn, Kristina; Schilling, Anna Lena; Naji, Shahed; Flick, Uwe; Hirseland, Andreas;Zitatform
Falkenhain, Mariella, Uwe Flick, Andreas Hirseland, Shahed Naji, Anna Lena Schilling, Kristina Seidelsohn & Thomas Verlage (2020): Beschäftigte mit Fluchthistorie kommen in der Corona-Krise unterschiedlich gut zurecht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 11.11.2020, o. Sz., 2020-11-09.
Abstract
"Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark beeinträchtigt. Dies betrifft auch Geflüchtete, deren Weg in Arbeitsmarkt und Gesellschaft erst am Anfang steht. Macht die Krise erreichte Fortschritte der Arbeitsmarktintegration wieder zunichte? Aus einer Befragung während des ersten Lockdowns ergibt sich ein sehr differenziertes Bild." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The COVID confinement measures and EU labor markets (2020)
Fana, Marta ; Tolan, Songül; Torrejón Pérez, Sergio; Urzì Brancati, Maria Cesira ; Fernández-Macías, Enrique ;Zitatform
Fana, Marta, Songül Tolan, Sergio Torrejón Pérez, Maria Cesira Urzì Brancati & Enrique Fernández-Macías (2020): The COVID confinement measures and EU labor markets. (JRC technical report), Brüssel, 29 S. DOI:10.2760/69199
Abstract
"This paper assesses the potential impact of the early 2020 COVID confinement measures on EU labour markets, on the basis of an analysis of the restrictions on economic activity imposed in three EU Member States (Italy, Spain and Germany). Following the legislative measures adopted, we classify all economic sectors into different categories according to the likely impact of the COVID crisis, and compare the share of employment that is likely to be strongly affected in each country. Once this is done, we apply these categories of sectors to recent data on EU employment and estimate the groups of workers that would be more or less affected by the economic lockdown measures. Finally, we use all this information to speculate about possible mid-term developments and broader socio-economic implications of the COVID crisis in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
EU start-up calculator: impact of COVID-19 on aggregate employment: Scenario analysis for Austria, Belgium, Germany, Hungary, Italy and Spain (2020)
Zitatform
Fasil, Cristiana Benedetti, Petr Sedláček & Vincent Sterk (2020): EU start-up calculator: impact of COVID-19 on aggregate employment: Scenario analysis for Austria, Belgium, Germany, Hungary, Italy and Spain. (JRC technical report), Brüssel, 47 S. DOI:10.2760/049945
Abstract
"Early data show that the COVID-19 pandemic has affected particularly strongly start-up activity. This may have dramatic and lasting effects on aggregate employment which persist as the cohort of new firms age. To assess the impact, we developed the EU start-up calculator. This is an empirical tool that allows to conduct scenario analysis to compute the impact that the disruption of start-up activity has on aggregate employment on EU Member States and their economic sectors. In particular, we simulate a strong (i.e. of magnitude equivalent to the Great Recession) but short-lived (i.e. lasting one-year) crisis in Austria, Belgium, Germany, Hungary, Italy and Spain. This shock generates important and persistent job losses in all the countries that range between 0.7 (Belgium) to 2.2% (Austria) in 2020 and adds to a cumulative employment loss for the period 2020-2030 that ranges between 82 thousand (Belgium) to 1186 thousand (Italy). The negative impact is particularly high in Austria, Hungary, Italy and Spain, as well as in the service sector, which are characterized by a high firm turnover and that rely on start-ups and young firms for job creation. We also find that in most countries the deterioration of the survival rate of young firms plays an important role in driving employment, seconded by the number of new entrants. As a consequence, policies aimed at supporting young firms and incentivizing the creation of new ones may significantly mitigate the medium-term effect of the pandemic. In fact, when we simulate bounce-back scenarios where the number of firms entering the economy rapidly increases in 2021, in every country the outlook is significantly improved, the recovery is faster and the aggregate job loss is lower." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie. In: B. Kortmann & G. G. Schulze (Hrsg.) (2020): Jenseits von Corona, S. 187-196.
Abstract
"Den Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie vorauszusagen, ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Dieser Beitrag erörtert ausgewählte Entwicklungen und Herausforderungen. Hierbei konnte jedoch nicht auf alle wichtigen Aspekte - wie u.a. die Zusammenhänge zur sozialen Ungleichheit und sozialen Sicherung oder die Entwicklung systemrelevanter Berufe und Branchen - detailliert eingegangen werden. Die mittelfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab, in und außerhalb von Deutschland, und hierüber besteht aktuell weiterhin hohe Unsicherheit. Für Deutschland als Exportnation kommt es dabei auch entscheidend auf den Konjunkturverlauf bei seinen wichtigsten Handelspartnern an. Die Dauer der Pandemie und der Erfolg der Gegenmaßnahmen bestimmen, wie stark der Einbruch am Arbeitsmarkt und die negativen Folgen ausfallen - und damit auch den Effekt auf die mittelfristige Entwicklung. Die Covid-19-Pandemie beschleunigt verschiedene Transformationsprozesse, die schon zuvor begonnen haben, und löst neue Veränderungsprozesse aus. Dabei gibt es durchaus positive Entwicklungen, wie den zu erwartenden Digitalisierungsschub oder die Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes, allerdings ist ein Rückgang der Einkommen und Profitabilität der Unternehmen zu erwarten. Den Beschäftigten und Unternehmen werden viele Veränderungen abgefordert, bei denen es Gewinner und Verlierer geben wird. Es droht eine Zunahme der Ungleichheit mit entsprechendem Konfliktpotenzial. Deutschland ist hinreichend flexibel, um die notwendigen Veränderungen umzusetzen. Die sozialen Sicherungssysteme ermöglichen hierbei einen sozialen Ausgleich der Anpassungslasten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rückzug vom Arbeitsmarkt? Das Angebot an Arbeitskräften sinkt seit Beginn der Corona-Krise stark (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Fuchs, Johann, Brigitte Weber & Enzo Weber (2020): Rückzug vom Arbeitsmarkt? Das Angebot an Arbeitskräften sinkt seit Beginn der Corona-Krise stark (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 12.08.2020, o. Sz., 2020-08-10.
Abstract
"In der Corona-Krise nimmt nicht nur der betriebliche Bedarf an Arbeitskräften ab, auch die bis dato wachsende Zahl an potenziellen Arbeitskräften sinkt. Denn viele Erwerbspersonen ziehen sich aus dem Arbeitsmarkt zurück. Wenn dieser Rückzug von Dauer ist, könnte das Erwerbspersonenpotenzial früher und stärker schrumpfen als bisher erwartet, insbesondere wenn auch Zuzüge aus dem Ausland weiterhin ausbleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Fuchs, Stefan, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 29.05.2020, o. Sz., 2020-05-27.
Abstract
"Anders als während der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise trifft die Corona-Krise den deutschen Arbeitsmarkt flächendeckend. Für die Monate Mai bis Juli 2020 erwarten wir für alle Bundesländer einen sehr hohen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Südliche Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg sind davon besonders betroffen. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit dort weiterhin auf niedrigem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Working during COVID-19: Cross-country evidence from real-time survey data (2020)
Zitatform
Galasso, Vincenzo & Martial Foucault (2020): Working during COVID-19. Cross-country evidence from real-time survey data. (OECD social, employment and migration working papers 246), Paris, 40 S. DOI:10.1787/34a2c306-en
Abstract
"The outbreak of COVID-19 and the unprecedented measures taken by many countries to slow down the spread of the coronavirus caused large economic and psychological costs. This paper uses real time survey data from two waves run at the end of March and in mid-April to provide a snapshot of the actual labour market outcomes in twelve countries. Our study reveals large cross-country differences. At the end of March, when large disparity existed in the diffusion of the pandemic and in the lockdown measures, a large share of employed individuals had stopped working in France (38%) and Italy (47%), but much less in Australia (13%) and the US (10%). Large differences remained in mid-April. Yet, some common patterns emerge. Labour market outcomes varied according to workers’ educational attainments and occupation types. College graduates and white collars worked more from home and less from the regular workplace. Instead, low educated workers and blue collars were more likely to remain in the regular work place or to stop working. Similar patterns emerge with respect to the workers’ (family) income. This evidence suggests that initial labour market effects of COVID-19 (and of the lockdown measures) may have contributed to increase pre-existing inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Temporary Unemployment and Labor Market Dynamics During the COVID-19 Recession: BPEA conference drafts, September 24, 2020 (2020)
Zitatform
Gallant, Jessica, Kory Kroft, Fabian Lange & Matthew J. Notowidigdo (2020): Temporary Unemployment and Labor Market Dynamics During the COVID-19 Recession. BPEA conference drafts, September 24, 2020. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Fall, S. 167-216.
Abstract
"This paper develops a search-and-matching model that incorporates temporary unemployment and applies the model to study the labor market dynamics of the COVID-19 recession in the US. We calibrate the model using panel data from the Current Population Survey for 2001-2019, and we find that the model-based job finding rates match observed job finding rates during the entire sample period and out-of-sample up through July 2020. We also find that the Beveridge curve is well-behaved and displays little change in market tightness in 2020 once we use the calibrated model to adjust for changes in the composition of the unemployed. We then use the model to project the path of unemployment over the next 18 months. Under a range of assumptions about job losses and labor demand, our model predicts a more rapid recovery compared to a model that does not distinguish between temporary and permanent unemployment and compared to professional and academic forecasts. We find that in order to rationalize the professional forecasts of the unemployment rate, some combination of the vacancy rate, job separation rate, and the recall rate of workers on temporary layo↵ must deteriorate substantially from current levels in the next several months." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Zitatform
Gehrke, Britta & Enzo Weber (2020): Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-14.
Abstract
"The spread of the coronavirus has plunged the German economy into the worst recession in its post-war history. The corona crisis has impacted the German economy and labour market much more heavily than the financial crisis of 2009: Significantly more sectors are affected today than in 2009. Nevertheless, the number of layoffs has so far been limited compared to the number of workers on short-time work. The fact that, to date, all sectors have relied much more on short-time work than on layoffs shows that the majority of companies have – thus far – been willing to keep their staff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Einzelhandel in der Corona-Krise (2020)
Genth, Stefan;Zitatform
Genth, Stefan (2020): Der Einzelhandel in der Corona-Krise. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 670-673. DOI:10.1007/s10273-020-2736-x
Abstract
"Zum Jahresbeginn 2020 war die Welt im Einzelhandel noch in Ordnung. Angesichts steigender verfügbarer Einkommen, einer stabilen Sparquote und einer Rekord- Erwerbstätigkeit rechnete die Branche im elften Jahr hintereinander mit einem Umsatzwachstum. Dann erreichte die Corona-Krise Deutschland mit voller Wucht. Am 18. März gingen schätzungsweise 200.000 Einzelhandelsbetriebe in den Lockdown. Folge war ein beispielloser Umsatzrückgang im drittgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands. Zahlreiche Unternehmen gerieten von heute auf morgen in Existenznot. Auch nach teilweiser Wiedereröffnung der Geschäfte am 20. April und nach voller Öffnung am 6. Mai war die Krise keinesfalls vorbei. Der stationäre Einzelhandel leidet nach wie vor insbesondere unter schwachen Kundenfrequenzen. Die Umsätze erreichen in vielen Branchen bis heute nicht das Niveau der Vorjahre. Die Rezession infolge der Corona-Pandemie wird aller Voraussicht nach als der tiefste Einbruch der deutschen Volkswirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in die Geschichtsbücher eingehen. Anders als in früheren Krisen ist dieser Abschwung die Folge eines Wegbrechens des privaten Konsums, der traditionell ein stabilisierendes Element darstellte. Damit ist der Einzelhandel massiv betroffen." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Globisch, Claudia & Christopher Osiander (2020): Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 12.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-10.
Abstract
"Verschärft die Covid-19-Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern oder nivelliert sie diese sogar? Eine aktuelle IAB-Befragung zeigt: Frauen schultern auch während der Pandemie den größeren Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit. Allerdings ist der Anteil der Männer, die sich stärker an der Kinderbetreuung beteiligen, in dieser Zeit deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working from home across countries (2020)
Zitatform
Gottlieb, Charles, Jan Grobovšek & Markus Poschke (2020): Working from home across countries. In: Covid economics H. 8, S. 71-91.
Abstract
"We study how the share of employment that can work from home changes with country income levels. We document that in urban areas, this share is only about 20% in poor countries, compared to close to 40% in rich ones. This result is driven by the self-employed workers: in poor countries their share of employment is large and their occupational composition not conducive to work from home. At the level of the entire country, the share of employment that can work from home in poor countries compared to rich countries depends on farmers' ability to work from home. This finding is due to the high agricultural employment share in poor countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigte in Minijobs sind VerliererInnen der coronabedingten Rezession (2020)
Zitatform
Grabka, Markus M., Carsten Braband & Konstantin Göbler (2020): Beschäftigte in Minijobs sind VerliererInnen der coronabedingten Rezession. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 45, S. 841-847. DOI:10.18723/diw_wb:2020-45-1
Abstract
"Die Corona-Krise hat für die geringfügig Beschäftigten in Deutschland deutliche Folgen: Um 850000 oder zwölf Prozent lag die Zahl der MinijoberInnen im Juni 2020 niedriger als ein Jahr zuvor. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im Vergleich um lediglich 0,2 Prozent gesunken. Ein entscheidender Unterschied: MinijobberInnen haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Zudem haben viele geringfügig Beschäftigte nur einen befristeten oder gar keinen Arbeitsvertrag. Und schließlich sind von den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vor allem Branchen mit einem hohen Anteil an Minijobs betroffen, beispielsweise das Gastgewerbe. All dies führt dazu, dass MinijobberInnen in der Krise vergleichsweise schnell ihre Beschäftigung verlieren. Unabhängig von der aktuellen Situation erscheint das Segment der geringfügigen Beschäftigung reformbedürftig. Die Zahl der MinijobberInnen ist in den Jahren 2003 bis 2019 um 43 Prozent auf 7,6 Millionen gestiegen, knapp 19 Prozent aller ArbeitnehmerInnen sind damit hierzulande geringfügig beschäftigt. Gleichzeitig hat sich die Hoffnung, dass Minijobs eine Brücke in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sein können, nicht erfüllt. Zudem bieten sie in gleichstellungspolitischer Hinsicht Fehlanreize. Mögliche Reformansätze wären die Absenkung der Geringfügigkeitsschwelle und die Abschaffung der Abgabenbefreiung bei reinen Nebentätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Grunau, Philipp ; Matthes, Britta ; Stops, Michael ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vicari, Basha ; Laible, Marie-Christine ;Zitatform
Grunau, Philipp, Markus Janser, Marie-Christine Laible, Florian Lehmer, Britta Matthes, Michael Stops & Basha Vicari (2020): Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 11/2020), Nürnberg, 10 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Einschätzung der Bedeutung von Automatisierung und Digitalisierung in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sowie des Handlungsbedarfs, ein ausreichendes Fachkräfteangebot auch für die Energiewende und Defossilisierung sicherzustellen, gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Grunau, Philipp ; Matthes, Britta ; Stops, Michael ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vicari, Basha ; -
Literaturhinweis
Frauen in Corona-Krise stärker am Arbeitsmarkt betroffen als Männer (2020)
Zitatform
Hammerschmid, Anna, Julia Schmieder & Katharina Wrohlich (2020): Frauen in Corona-Krise stärker am Arbeitsmarkt betroffen als Männer. (DIW aktuell 42), Berlin, 7 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie löst eine verheerende Wirtschaftskrise aus, die auch am deutschen Arbeitsmarkt gravierende Spuren in Form von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hinterlässt. Im Gegensatz zur Finanzkrise 2008/2009, in der Männer stärker vom Beschäftigungsrückgang betroffen waren, trifft es in der aktuellen Krise Wirtschaftssektoren wie das Gastgewerbe, in denen Frauen stärker repräsentiert sind. Außerdem zeigen erste Zahlen zu den Zugängen zur Arbeitslosigkeit allgemein und zum Beschäftigungsrückgang bei MinijoberInnen, dass Frauen momentan stärker von Arbeitsplatzverlust betroffen sind als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neueinstellungen in der Krise (2020)
Zitatform
Hartl, Tobias, Christian Hutter & Enzo Weber (2020): Neueinstellungen in der Krise. In: Makronom H. 18.06.2020, o. Sz., 2020-06-02.
Abstract
"Die kritischsten Effekte der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt könnten nicht durch zusätzliche Entlassungen, sondern durch fehlende Neueinstellungen zustande kommen. Eine neue Studie zeigt, dass die geringere Suchintensität am Arbeitsmarkt dabei eine zentrale Rolle spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jobs' amenability to working from home: Evidence from skills surveys for 53 countries (2020)
Zitatform
Hatayama, Maho, Mariana Viollaz & Hernan Winkler (2020): Jobs' amenability to working from home: Evidence from skills surveys for 53 countries. In: Covid economics H. 19, S. 211-240.
Abstract
"The spread of COVID-19 and implementation of “social distancing” policies around the world have raised the question of how many jobs can be done at home. This paper uses skills surveys from 53 countries at varying levels of economic development to estimate jobs’ amenability to working from home. The paper considers jobs’ characteristics and uses internet access at home as an important determinant of working from home. The findings indicate that the amenability of jobs to working from home increases with the level of economic development of the country. This is driven by jobs in poor countries being more intensive in physical/manual tasks, using less information and communications technology, and having poorer internet connectivity at home. Women, college graduates, and salaried and formal workers have jobs that are more amenable to working from home than the average worker. The opposite holds for workers in hotels and restaurants, construction, agriculture, and commerce. The paper finds that the crisis may exacerbate inequities between and within countries. It also finds that occupations explain less than half of the variability in the working-from-home indexes within countries, which highlights the importance of using individual-level data to assess jobs’ amenability to working from home." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Nicht krank zur Arbeit – in der Corona-Krise" (2020)
Zitatform
Heimann, Klaus & Nico Dragano (2020): "Nicht krank zur Arbeit – in der Corona-Krise". In: Gute Arbeit, Jg. 32, H. 6, S. 22-24.
Abstract
"Oft bleiben Beschäftigte, die sich richtig krank fühlen, nicht zu Hause. Nico Dragano erklärt, wie die Corona-Pandemie die Einstellung zum Präsentismus verändert und dass sich Betriebe keinen Gefallen tun, die ihr Personal mit Prämien krank zur Arbeit locken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona und der Arbeitsmarkt: Wie wirkt sich die Corona-Krise auf Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage aus? ; Kurzstudie (2020)
Hoch, Markus; Ehrentraut, Oliver;Zitatform
Hoch, Markus & Oliver Ehrentraut (2020): Corona und der Arbeitsmarkt. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage aus? ; Kurzstudie. München, IV, 19 S.
Abstract
"Die Wirtschaftskrise verschärft für Berufseinsteiger und Geringqualifizierte die ohnehin bestehenden Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Das zeigen Modellrechnungen des Prognos-Instituts für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Prognos hat abgeschätzt, wie sich Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt mit und ohne Corona-Krise voraussichtlich entwickeln würden. Durch die Corona-Krise sind bis Juni 2020 etwa 640.000 Menschen arbeitslos geworden. Strukturell ist die Arbeitslosigkeit um etwa 30 Prozent höher, als sie ohne die Krise gewesen wäre. Besonders betroffen sind junge Menschen im Alter von 15 bis unter 25 Jahre. Diese Personen stehen erst am Beginn ihres Erwerbslebens, weshalb ihre Beschäftigungsverhältnisse weniger stabil sind. Die Prognos-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Krise auch künftig sehr unterschiedlich auswirken wird: Das ohnehin zu erwartende Überangebot von Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlern vergrößert sich beispielsweise, während gleichzeitig der Engpass an Personen mit beruflicher Ausbildung spürbar bleibt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Krise: die transformative Rezession (2020)
Zitatform
Hutter, Christian & Enzo Weber (2020): Corona-Krise: die transformative Rezession. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 6, S. 429-431., 2020-05-21. DOI:10.1007/s10273-020-2676-5
Abstract
"Mit der Corona-Krise nimmt die Arbeitslosigkeit trotz aller Gegenmaßnahmen in Deutschland zu. In früheren Rezessionen hat sich gerade die Arbeitslosigkeit Geringqualifizierter verfestigt. Heute zeichnet sich ab, dass der technologische Wandel gerade auch mittlere Qualifikationen betrifft. Um Verfestigung zu vermeiden, ist es wichtig, Neueinstellungen zu fördern, Qualifizierung zu unterstützen und berufliche Umorientierung zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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