Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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IAB-Infoplattform Mobiles Arbeiten
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
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- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Staatliche Förderung in Zeiten des Corona-Virus: Eine erste kritische Betrachtung der in der Bundesrepublik Deutschland auf der Ebene des Bundes am 13. März 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für den Mittelstand (2020)
Becker, Marco;Zitatform
Becker, Marco (2020): Staatliche Förderung in Zeiten des Corona-Virus. Eine erste kritische Betrachtung der in der Bundesrepublik Deutschland auf der Ebene des Bundes am 13. März 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für den Mittelstand. (Institut für Unternehmensrechnung, Controlling und Finanzmanagement Working Paper 2020,03), Hamburg, 15 S.
Abstract
"Ziel dieses Working Papers ist es, eine erste kritische Betrachtung der staatlichen Förderinstrumente zur Abmilderung der Folgewirkung der Corona-Pandemie für Solo-Selbstständige, Einzelunternehmer, Kleinst- und Kleinunternehmen sowie mittelständische Unternehmen vorzunehmen. Hierzu wird das Instrument der Szenario-Analyse eingesetzt und vier fiktive Unternehmensszenarien untersucht. Aufgrund der Dynamik der Ereignisse im Zuge der globalen Corona-Pandemie sind in diesem Working Paper vorrangig die von den jeweiligen Bundesministerien neu kommunizierten Maßnahmen zur staatlichen Förderung mit dem Stichtag Montag 16. März 2020 berücksichtigt. Insoweit kann dieses Working Paper lediglich den aktuellen Stand widerspiegeln und bedarf ggf. im Laufe der Zeit einer periodischen Ergänzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weiterbildung in der Covid-19-Pandemie stellt viele Betriebe vor Schwierigkeiten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Gleiser, Patrick ; Leber, Ute; Pohlan, Laura ; Lang, Julia ; Roth, Duncan ; Kruppe, Thomas ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Koch, Theresa; Schierholz, Malte ; Aminian, Armin; König, Corinna ; Stegmaier, Jens ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Thomas Kruppe, Corinna König, Julia Lang, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Weiterbildung in der Covid-19-Pandemie stellt viele Betriebe vor Schwierigkeiten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 09.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-08.
Abstract
"Gerade in der Corona-Krise böte sich für viele Betriebe die Chance, die Weiterbildung ihrer Beschäftigten zu forcieren. Dass diese Chance vielfach nicht genutzt wird, hat unterschiedliche Gründe. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse der IAB-Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Pohlan, Laura ; Lang, Julia ; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Koch, Theresa; König, Corinna ; Stegmaier, Jens ; -
Literaturhinweis
Schon im November sah sich jeder dritte vom Teil-Lockdown betroffene Betrieb in seiner Existenz bedroht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Gleiser, Patrick ; Schierholz, Malte ; Aminian, Armin; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Schon im November sah sich jeder dritte vom Teil-Lockdown betroffene Betrieb in seiner Existenz bedroht (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-16.
Abstract
"Mit der Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“ erforscht das IAB laufend die Lage der Betriebe während der Corona-Krise. Im November dieses Jahres wurde die wirtschaftliche Lage der Betriebe nach dem Beginn des teilweisen Lockdowns abgefragt. Demnach mussten in der zweiten Novemberhälfte rund 12 Prozent aller Betriebe aufgrund des erneuten Lockdowns schließen. Im besonders betroffenen Gastgewerbe waren es sogar 90 Prozent. Jeder dritte vom Lockdown betroffene Betrieb gab an, akut in seiner Existenz bedroht zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung trotz Erschwernissen in der Covid-19-Krise robuster als erwartet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Koch, Theresa; Kleifgen, Eva ; Schierholz, Malte ; Roth, Duncan ; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Leber, Ute; Gleiser, Patrick ; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Aminian, Armin;Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Betriebliche Ausbildung trotz Erschwernissen in der Covid-19-Krise robuster als erwartet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-03.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaft und stellt die Betriebe auch vor Herausforderungen bei der Ausbildung. So erschweren Kurzarbeit, Homeoffice und Betriebsschließungen die Betreuung von Auszubildenden und das Lernen im Betrieb. Zudem besteht die Gefahr, dass Betriebe angesichts unsicherer Geschäftserwartungen und finanzieller Engpässe ihr Angebot an Ausbildungsstellen zurückfahren oder weniger Ausbildungsabsolventen als geplant übernehmen. Wie eine Betriebsbefragung des IAB zeigt, wirkt sich die Krise zwar durchaus auf die betriebliche Ausbildung aus, doch sind die negativen Effekte bislang weniger gravierend als teilweise erwartet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Koch, Theresa; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Leber, Ute; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; -
Literaturhinweis
Was bewegt Arbeitgeber in der Krise? Eine neue IAB-Befragung gibt Aufschluss (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Aminian, Armin; Koch, Theresa; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Schierholz, Malte ; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Christian Kagerl, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Was bewegt Arbeitgeber in der Krise? Eine neue IAB-Befragung gibt Aufschluss (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 25.09.2020 Nürnberg, o. Sz.
Abstract
"Um die öffentliche Diskussion und den politischen Prozess zum Umgang mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit neuen wissenschaftlichen Fakten zu untermauern, hat das IAB eine spezielle Datenerhebung ins Leben gerufen: die Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“. Für diese Erhebung werden alle drei Wochen jeweils mehr als 1.500 Betriebe zu ihrer Situation in der Corona-Krise und ihrem Umgang damit befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Koch, Theresa; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Kurzarbeit ist nicht alles: Was Betriebe tun, um Entlassungen in der Krise zu vermeiden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Aminian, Armin; Koch, Theresa; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Schierholz, Malte ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Christian Kagerl, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2020): Kurzarbeit ist nicht alles: Was Betriebe tun, um Entlassungen in der Krise zu vermeiden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 25.09.2020 Nürnberg, o. Sz.
Abstract
"In der Corona-Krise konnten die meisten Betriebe Entlassungen bislang vermeiden. Ein Instrument, das wesentlich hierzu beigetragen hat, ist die Kurzarbeit. Sie hat während der Pandemie einen historischen Höchststand erreicht. Dabei wird leicht übersehen, dass viele Betriebe auch andere personalpolitische Maßnahmen ergreifen, um ihre Beschäftigten zu halten. Dies zeigt eine neue Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Koch, Theresa; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Potenzial für Homeoffice noch nicht ausgeschöpft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Bellmann, Lutz ; Gleiser, Patrick ; Stegmaier, Jens ; Schierholz, Malte ; Koch, Theresa; Backhaus, Nils; Roth, Duncan ; Tisch, Anita ; Kleifgen, Eva ; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Leber, Ute; Aminian, Armin; Pohlan, Laura ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier, Armin Aminian, Nils Backhaus & Anita Tisch (2020): Potenzial für Homeoffice noch nicht ausgeschöpft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 21.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-17.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat zu einer deutlich stärkeren Nutzung von Homeoffice und entsprechenden Mehrinvestitionen der Betriebe geführt. Das Potenzial für Homeoffice ist indes noch keineswegs ausgeschöpft. Das zeigen aktuelle Daten aus der IAB-Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Leber, Ute; Pohlan, Laura ; -
Literaturhinweis
Wirtschaftlicher Wandel, Personalpolitik und betriebliche Bildung in der Corona-Krise: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Hans Dietrich, Julia Lang, Ute Leber, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Wirtschaftlicher Wandel, Personalpolitik und betriebliche Bildung in der Corona-Krise. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 12/2020), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Aus- und Weiterbildung und die Wirtschafts- und Beschäftigungsstruktur sowie Handlungsbedarfe zur Verhinderung möglicher Hysterese-Effekte sowie Änderungen der betrieblichen Personalpolitik gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Lang, Julia ; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ; Dietrich, Hans ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Der Skandal und die Folgen: Perspektiven der Abschaffung von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie (2020)
Birke, Peter; Bluhm, Felix;Zitatform
Birke, Peter & Felix Bluhm (2020): Der Skandal und die Folgen. Perspektiven der Abschaffung von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 6, S. 501-507. DOI:10.5771/0342-300X-2020-6-501
Abstract
"Infolge der massiven Verbreitung von Covid-19-Infektionen in der Fleischindustrie sind die miserablen Arbeits- und Wohnbedingungen der fast ausschließlich migrantischen Arbeiter*innen in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit gerückt. Die im öffentlichen Diskurs geäußerten Hoffnungen auf eine grundlegende Verbesserung der Situation richten sich bislang fast ausschließlich auf eine Verstärkung der staatlichen Regulierungsbemühungen, namentlich in Form der Abschaffung von Werkverträgen und Leiharbeit. Der Beitrag stellt diese Perspektive in Frage, indem er auf das komplexe Terrain der Informalisierung und Prekarisierung verweist, auf dem die Unternehmen der Fleischindustrie agieren. Im Kontrast zur dominierenden Darstellung der Beschäftigten als passive Opfer stellt der Text die Formen der Gegenwehr und Interessenwahrnehmung heraus, die sich bereits in den vergangenen Jahren beobachten ließen. Daran anknüpfend richtet er den Blick darauf, welche Perspektiven sich aus den gegenwärtigen Auseinandersetzungen für die Beschäftigten und gewerkschaftliche Politik ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Covid-19 and the self-employed: Six months into the crisis (2020)
Blundell, Jack; Machin, Stephen; Ventura, Maria;Zitatform
Blundell, Jack, Stephen Machin & Maria Ventura (2020): Covid-19 and the self-employed. Six months into the crisis. (Covid-19 analysis series / Centre for Economic Performance 012), London, 12 S.
Abstract
"Six months after Covid-19 first hit, it is clear that it is the greatest economic crisis of the modern age. The economy has contracted far more rapidly than in previous crises, with GDP dropping by a record 19.5 per cent in April, and despite four subsequent consecutive monthly increases since then, remaining 9.2 per cent below the February 2020 level in August. Early indicators suggest at best a slow recovery that is stalling as the country faces a new wave of cases and harsher and localised restrictions on economic activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do Immigrants Push Natives towards Safer Jobs?: Exposure to COVID-19 in the European Union (2020)
Bossavie, Laurent; Makovec, Mattia; Ozden, Caglar; Garrote Sanchez, Daniel;Zitatform
Bossavie, Laurent, Daniel Garrote Sanchez, Mattia Makovec & Caglar Ozden (2020): Do Immigrants Push Natives towards Safer Jobs? Exposure to COVID-19 in the European Union. (Policy research working paper 9500), Washington, DC, 46 S.
Abstract
"This paper assesses the impact of immigration to Western Europe on the exposure of native-born workers to economic and health risks created by the COVID-19 pandemic. Using various measures of occupational risks, it first shows that immigrant workers, especially those coming from lower-income member countries of the European Union or from outside the European Union, are more exposed to the negative income shocks relative to the natives. The paper then examines whether immigration has an impact on the exposure of natives to COVID-19-related risks in Western Europe. A Bartik-type shift share instrument is used to control for potential unobservable factors that would lead migrants to self-select into more vulnerable occupations across regions and bias the results. The results of the instrumental variable estimates indicate that the presence of immigrant workers had a causal impact in reducing the exposure of natives to COVID-19-related economic and health risks in European regions. Estimated effects are stronger for high-skilled native workers than for low-skilled natives and for women relative to men. The paper does not find any significant effect of immigration on wages and employment, which indicates that the effects are mostly driven by are allocation from less safe jobs to safer jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Stellenerhebung im ersten Quartal 2020: Mit dem Corona-Shutdown ging zuerst die Zahl der offenen Stellen zurück (2020)
Zitatform
Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Alexander Kubis & Benjamin Küfner (2020): IAB-Stellenerhebung im ersten Quartal 2020: Mit dem Corona-Shutdown ging zuerst die Zahl der offenen Stellen zurück. (IAB-Kurzbericht 12/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen, wurden ab März dieses Jahres weitreichende Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens wirksam: Den anfänglichen Empfehlungen zur Absage von großen Veranstaltungen am 8. März folgten Schließungen von Grenzen sowie von zahlreichen Geschäften ab dem 17. März und dann weitreichende Auflagen zur Kontaktbeschränkung ab dem 22. März. Auf Basis der aktuellen Betriebsbefragung in der IAB-Stellenerhebung untersuchen wir, ob und in welchem Ausmaß dieser Shutdown die betriebliche Arbeitsnachfrage und Beschäftigungserwartungen bereits im ersten Quartal 2020 verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Korrigierte Abbildungen auf Basis von revidierten Daten (Stand Januar 2022) finden Sie hier. -
Literaturhinweis
Lehren aus Corona: Impulse aus der Wirtschafts- und Unternehmensethik (2020)
Zitatform
Brink, Alexander, Bettina Hollstein, Christian Neuhäuser & Marc C. Hübscher (Hrsg.) (2020): Lehren aus Corona. Impulse aus der Wirtschafts- und Unternehmensethik. (Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik. Sonderband), Baden-Baden: Nomos, 299 S. DOI:10.5771/9783748909460
Abstract
"Krisen wie die COVID-19-Pandemie sind für die Politik stets Anlass gewesen, festgefahrene Strukturen aufzubrechen und weitreichende Reformen umzusetzen. Pfadabhängigkeiten können in Krisenzeiten unterbrochen werden. Der vorliegende Band beleuchtet die gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sowie die langfristigen Herausforderungen und Potenziale, die mit ihr einhergehen, aus wirtschafts- und unternehmensethischer Perspektive. Wie verändert die COVID-19-Krise das Kräfteverhältnis zwischen Staat, Markt und Unternehmen? Welche Pflichten kommen auf Unternehmen während einer Pandemie zu? Inwieweit sind die Bekämpfung der Corona- und der Klima-Krise vereinbar? Welche Rolle kann und soll Wirtschaftsethik in Zeiten der Krise spielen?" (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Firm-level Expectations and Behavior in Response to the COVID-19 Crisis (2020)
Zitatform
Buchheim, Lukas, Jonas Dovern, Carla Krolage & Sebastian Link (2020): Firm-level Expectations and Behavior in Response to the COVID-19 Crisis. (IZA discussion paper 13253), 24 S.
Abstract
"This paper studies the determinants of firms' business outlook and managerial mitigation strategies in the wake of the COVID-19 crisis using a representative panel of German firms. We first demonstrate that the crisis amplifies pre-crisis weaknesses: Firms that appear relatively weak before the crisis are harder hit initially, and, on top of the initial impact, expect more difficulties for their businesses going forward. Consequently, such firms are first to cut employment and investment. Second, our results highlight that expectations regarding the duration of the shutdown—which, at this point of the crisis, exhibit plausibly random variation—are an important determinant of the chosen mitigation strategies: Firms that expect the shutdown to last longer are more likely to lay off workers and to cancel or postpone investment projects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Reaktion von Unternehmen auf die Coronakrise: Welche Rolle spielen die erwartete Krisendauer und die Geschäftslage vor der Krise? (2020)
Zitatform
Buchheim, Lukas, Jonas Dovern, Carla Krolage & Sebastian Link (2020): Zur Reaktion von Unternehmen auf die Coronakrise: Welche Rolle spielen die erwartete Krisendauer und die Geschäftslage vor der Krise? In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 8 München, München, S. 1-4.
Abstract
"Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurde die Wirtschaftstätigkeit in weiten Teilen der deutschen Volkswirtschaft in erheblichem Maße heruntergefahren. Diese Studie untersucht mithilfe der Daten aus der ifo Konjunkturumfrage, wie deutsche Unternehmen im Zuge dieses partiellen Shutdown ihre Erwartungen angepasst und welche Maßnahmen sie ergriffen haben. Wir zeigen zunächst, dass die Krise bestehende Schwierigkeiten verstärkt: Unternehmen, die bereits vor der Krise in einer schlechten Lage waren, sind von dieser stärker betroffen und erwarten zukünftig zusätzliche Probleme für ihre Unternehmen. Folglich bauen solche Unternehmen überdurchschnittlich häufig Arbeitsplätze ab und streichen Investitionen. Die Erwartungen hinsichtlich der Krisendauer sind ebenfalls eine wichtige Determinante der getroffenen Maßnahmen: Unternehmen, die erwarten, dass die krisenbedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens mindestens vier Monate anhalten werden, bauen deutlich häufiger Beschäftigung ab bzw. stornieren oder verschieben Investitionsprojekte als Firmen, die von einer schnellen Aufhebung der Restriktionen ausgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Pandemie - Eine erste Einschätzung (2020)
Böhme, Stefan; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg; Burkert, Carola ; Eigenhüller, Lutz; Roth, Duncan ; Niebuhr, Annekatrin ;Zitatform
Böhme, Stefan, Carola Burkert, Jeanette Carstensen, Lutz Eigenhüller, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth, Georg Sieglen & Doris Wiethölter (2020): Die Bedeutung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Pandemie - Eine erste Einschätzung. (IAB-Forschungsbericht 15/2020), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Infolge der Corona-Krise meldeten Betriebe im Frühjahr 2020 in einem bisher unbekannten Ausmaß Kurzarbeit an. Auch die Arbeitslosenzahlen sind in der Krise deutlich gestiegen. Weit weniger Beachtung fand bislang die Tatsache, dass der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit, der sich aus den Zugängen aus Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt in Arbeitslosigkeit abzüglich der Abgänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung (Corona-Effekt) berechnet, in bestimmten Regionen sehr viel stärker als in anderen Regionen ausfällt. Eine Erklärung für die starke regionale Streuung des Corona-Effekts liefert die jeweilige Branchenstruktur. Besonders betroffen sind Regionen, in denen Branchen, die unter dem Shutdown verstärkt zu leiden hatten, überproportional vertreten sind. Auf Basis einer Regressionsanalyse zeigt sich auch, dass die Wirtschaftsstruktur zwar der wichtigste Treiber des Corona-Effekts war, aber auch andere Faktoren eine Rolle spielen. So war insbesondere die Betriebsgrößenstruktur innerhalb der sehr stark betroffenen Wirtschaftszweige für die unterschiedliche regionale Entwicklung relevant. Allerdings ist dieser Betriebsgrößeneffekt deutlich geringer als der Brancheneffekt. Der Zusammenhang zwischen dem Corona-Effekt und verschiedenen regionalen Merkmalen verändert sich im Zeitverlauf, insbesondere im Zuge der Lockerungen der Shutdown-Maßnahmen. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich der Zusammenhang zwischen den regionalen Merkmalen und dem Corona-Effekt in einigen Fällen auf die Zugänge in Arbeitslosigkeit, in anderen auf die Abgänge aus Arbeitslosigkeit oder auf beides zurückführen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Böhme, Stefan; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg; Burkert, Carola ; Eigenhüller, Lutz; Roth, Duncan ; Niebuhr, Annekatrin ; -
Literaturhinweis
Covid-19-Krise und die erwarteten Auswirkungen auf F&E in Unternehmen (2020)
Zitatform
Dachs, Bernhard & Bettina Peters (2020): Covid-19-Krise und die erwarteten Auswirkungen auf F&E in Unternehmen. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2020-02), Mannheim, 7 S.
Abstract
"Die Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Covid-19-Erregers haben die Weltwirtschaft in weiten Teilen zum Erliegen gebracht. Dies wird in Deutschland sowie in vielen anderen Ländern zu einer tiefen Rezession im Jahr 2020 führen. Der konjunkturelle Einbruch wird auch die Bereitschaft der Unternehmen beeinflussen, in Forschung und Entwicklung (F&E) und damit in langfristige Zukunftsinvestitionen zu investieren und neue Produkte und Dienstleistungen am Markt einzuführen. Dieser Policy Brief fasst Erfahrungen aus vergangenen Rezessionen zusammen und fragt, was wir daraus für die aktuelle Corona-Krise lernen können. Er weist aber auch auf Besonderheiten im Zuge der Corona-Krise hin und gibt Handlungsempfehlungen für die Innovationspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Instrumente zur Stabilisierung von Unternehmen in der Corona-Krise (2020)
Zitatform
Demary, Markus, Martin Beznoska & Hubertus Bardt (2020): Instrumente zur Stabilisierung von Unternehmen in der Corona-Krise. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,37), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Corona-Krise stellt eine größere Herausforderung als die globale Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008/2009 dar. Der zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus notwendige Lockdown bedroht auch die Gewinnsituation von erfolgreichen und finanziell soliden Unternehmen fast aller Branchen. Schnelle und großangelegte staatliche Unterstützungsmaßnahmen sind notwendig, um die Schwere des konjunkturellen Einbruchs abzumildern und gut aufgestellten Unternehmen ein Überleben zu ermöglichen. Um auch eine schnelle Erholung des Wirtschaftswachstums zu ermöglichen, ist zudem eine klare Exit-Strategie aus dem Lockdown der Volkswirtschaft erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: April 2020 (2020)
Demireva, Lora;Zitatform
Demireva, Lora (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: April 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 01), Frankfurt am Main, 8 S.
Abstract
"Mit dem 1. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine erste, vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Ausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende April 2020 ab. Wenn weitere Daten verfügbar sind, die dabei helfen, Entwicklungen auf den regionalen Arbeitsmärkten zu beschreiben, werden diese eingearbeitet. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Mai 2020 (2020)
Demireva, Lora; Lauxen, Oliver;Zitatform
Demireva, Lora & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Mai 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 02), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Mit dem 2. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine weitere Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Mai 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juni 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juni 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 03), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum dritten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juni 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Ab dieser dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Erster Schwerpunkt im aktuellen Bericht stellt das Thema „Arbeitslosigkeit“ dar. Daran wird deutlich, dass einzelne Gruppen von Beschäftigten während der Pandemie besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Dies ist eine wichtige Information für alle, aber besonders jene im Land, die sich mit der Förderpolitik für arbeitsmarktpolitische Zielgruppen befassen. Diese Akteure und Entscheider vor Ort heißen wir als Nutzer herzlich willkommen. Es freut uns besonders, dass der hessische Arbeitsminister Kai Klose ab sofort die Erstellung dieser Reports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als eine Handreichung zur Verfügung. Mit der Verschiebung des inhaltlichen Fokus geht dessen Umbenennung in „Hessischer Regionaldatenreport“ einher. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit (Schwerpunkt), der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Juni 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese Hessischen Regionaldaten-reports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juli 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juli 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 04), Frankfurt am Main, 27 S.
Abstract
" Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum vierten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juli 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Berufsausbildung“. Die Pandemie wird auch den Ausbildungsmarkt beeinflussen. Auswirkungen auf das Ausbildungsgeschehen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt nachweisen. Mit dem Report liefern wir einen ersten Überblick über die Entwicklung der Berufsausbildungsstellen und der Bewerberzahlen anhand der verfügbaren öffentlichen Statistiken. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung (Schwerpunkt). Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende Juli 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende November 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora, Lisa Schäfer & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende November 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 08), Frankfurt am Main, 11 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Auswirkungen der Coronakrise auf die deutsche Wirtschaft: Erste Ergebnisse einer Umfrage unter Managern im April (2020)
Zitatform
Demmelhuber, Katrin, Felix Leiss, Sebastian Link, Andreas Peichl & Klaus Wohlrabe (2020): Die Auswirkungen der Coronakrise auf die deutsche Wirtschaft. Erste Ergebnisse einer Umfrage unter Managern im April. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 7 München, München, S. 1-4.
Abstract
"Die Coronakrise hält die deutsche Wirtschaft fest in ihrem Griff. Es ist davon auszugehen, dass die Ausbreitung der Pandemie und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen, wie Ausgangsbeschränkungen und Schließung von Geschäften, Gastronomiebetrieben, Hotels sowie Stilllegung von Fabriken, zu einem massiven Einbruch der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland führen. Ob und inwieweit sich die Corona-Pandemie und die damit verbundene Einschränkung des öffentlichen Lebens auf ihre Geschäftstätigkeit auswirkt, beantworteten 322 Manager im Rahmen einer ifo Sonderbefragung. Der Artikel stellt die Ergebnisse vor. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt der Befragung waren die Einschätzungen der Manager mit Blick auf die gesamte Wirtschaft und die Dauer der Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How many workers are employed in sectors directly affected by COVID-19 shutdowns, where do they work, and how much do they earn? (2020)
Dey, Matthew; Loewenstein, Mark A.;Zitatform
Dey, Matthew & Mark A. Loewenstein (2020): How many workers are employed in sectors directly affected by COVID-19 shutdowns, where do they work, and how much do they earn? In: Monthly labor review, Jg. 143, H. April. DOI:10.21916/mlr.2020.6
Abstract
"This article examines the labor market impacts of establishment shutdowns implemented in response to coronavirus disease 2019 (COVID-19). The analysis focuses on sectors directly exposed to the shutdowns and uses data from the Quarterly Census of Employment and Wages and Occupational Employment Statistics programs of the U.S. Bureau of Labor Statistics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Projecting the Spread of COVID-19 for Germany (2020)
Zitatform
Donsimoni, Jean Roch, René Glawion, Bodo Plachter & Klaus Wälde (2020): Projecting the Spread of COVID-19 for Germany. (IZA discussion paper 13094), Bonn, 26 S.
Abstract
"We model the evolution of the number of individuals that are reported to be sick with COVID-19 in Germany. Our theoretical framework builds on a continuous time Markov chain with four states: healthy without infection, sick, healthy after recovery or after infection but without symptoms and dead. Our quantitative solution matches the number of sick individuals up to the most recent observation and ends with a share of sick individuals following from infection rates and sickness probabilities. We employ this framework to study inter alia the expected peak of the number of sick individuals in a scenario without public regulation of social contacts. We also study the effects of public regulations. For all scenarios we report the expected end of the CoV-2 epidemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Not coming in today - Firm productivity differentials and the epidemiology of the flu (2020)
Zitatform
Dorner, Matthias & Peter Haller (2020): Not coming in today - Firm productivity differentials and the epidemiology of the flu. (IAB-Discussion Paper 06/2020), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Mit mehr als vier Millionen Fällen pro Jahr in Deutschland nehmen Influenza und akute Infektionskrankheiten der oberen Atemwege (URTI) die Spitzenposition unter den gemeldeten Arztbesuchen in Deutschland ein. Obwohl die direkten Behandlungskosten vergleichsweise niedrig sind, sind die indirekten wirtschaftlichen Kosten aufgrund von Fehlzeiten und Produktivitätseinbußen bei kranken Arbeitnehmern, die am Arbeitsplatz verbleiben (Präsentismus), weitaus bedeutsamer. In diesem Papier schätzen wir den Einfluss lokaler URTI-Inzidenz als exogenen Schock für den Produktionsfaktor Arbeit und damit für die Produktivität von Firmen. Um den Schock auf den Produktionsfaktor Arbeit zu quantifizieren, extrahieren wir aus einer großen Zahl an Karten aus dem offiziellen Grippe-Überwachungssystem den lokalen URTI-Index. Bezogen auf die Dauer der Grippesaison in deutschen Gemeinden von 2003 bis 2009 zeigen unsere Daten erhebliche saisonale und regionale Schwankungen. In unserer Analyse schätzen wir Produktionsfunktionen auf Unternehmensebene anhand von Daten aus dem IAB-Betriebspanel. In unserer Hauptregression analysieren wir Produktivitätsunterschiede und deren Zusammenhang mit der lokalen URTI-Intensität in einem Jahr. Wir finden negative Auswirkungen von URTI auf die Produktivität von Unternehmen. Wir führen diesen Effekt auf eine Kombination aus direkten Produktivitätsverlusten durch Fehlzeiten kranker Mitarbeiter sowie indirekten Produktivitätseinbußen durch Präsentismus zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Dummert, Sandra, Philipp Grunau, Dana Müller & Philipp Vom Berge (2020): Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.05.2020, o. Sz., 2020-05-18.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hält Deutschland fest im Griff und wirft lange Schatten auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Pandemie andauern wird und wie stark sich deren Konsequenzen - insbesondere in Form politischer Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung - letzten Endes auf die Wirtschaftskraft auswirken werden. Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen hat der Bund Soforthilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro bereitgestellt. Doch wie viele Betriebe können diese Hilfe in Anspruch nehmen und wie weit reichen die bereitgestellten Mittel" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Unternehmen in der Corona-Krise im Frühjahr 2020: Auswertungen und Analysen auf Basis der Sonderbefragung im Rahmen des IAB/ZEW-Gründungspanels 2020 (2020)
Zitatform
Egeln, Jürgen, Lena Füner, Sandra Gottschalk & Moritz Lubczyk (2020): Junge Unternehmen in der Corona-Krise im Frühjahr 2020. Auswertungen und Analysen auf Basis der Sonderbefragung im Rahmen des IAB/ZEW-Gründungspanels 2020. Mannheim, 37 S.
Abstract
"Im Rahmen des IAB/ZEW-Gründungspanels wurden junge Unternehmen der Gründungsjahrgänge 2016 bis 2019 im Mai 2020 zu ihrer Situation in der Corona-Krise befragt. Erste Analysen dazu werden hier präsentiert. Im November werden die Unternehmen nochmals befragt, um ihren weiteren Weg durch die Krise zu verfolgen und abschätzen zu können, inwieweit die Reaktionen der Unternehmen und die vielfältigen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen die Folgen abmildern können. Junge Unternehmen waren bis zum Frühjahrslockdown im Mai 2020 zu gleichen Anteilen wie der Gesamtbestand der Unternehmen im Durchschnitt negativ, positiv oder gar nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Bei ihnen waren die Auswirkungen aber deutlich intensiver als beim Durchschnitt aller Unternehmen, sie weisen höhere Anteile sehr stark oder stark betroffener Unternehmen auf, sowohl bei negativer als auch bei positiver Betroffenheit. Neben den auch durch den Frühjahrs-Lockdown wegen der angeordneten Schließungen besonders betroffenen Branchen der kreativen und sonstigen konsumnahen Dienstleistungen sind es erstaunlicher Weise auch die jungen Hightech-Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, die besonders intensiv unter der Krise leiden. Hightech-Unternehmen sollten aus diesem Grund auch besonders im Fokus der Wirtschaftspolitik stehen. Mit den von ihnen im Erfolgsfall ausgehenden positiven externen Effekten auf die Gesamtwirtschaft erfüllen sie genau die Bedingungen, die staatliche Interventionen zu ihrer Stützung bei unverschuldeter Problemlage rechtfertigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona: Neuerungen in der beruflichen Kommunikation (2020)
Engels, Barbara; Mertens, Armin; Scheufen, Marc;Zitatform
Engels, Barbara, Armin Mertens & Marc Scheufen (2020): Corona: Neuerungen in der beruflichen Kommunikation. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,35), Köln, 3 S.
Abstract
"Wenn alle zu Hause bleiben, ändert sich die Art der Kommunikation, sowohl im Beruflichen als auch im Privaten. Die Analyse von Google-Suchanfragen deutet bereits jetzt auf eine deutlich veränderte Nutzung von digitalen Kommunikationstechnologien hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Business Ethics of the Corona Crisis: A critical analysis of political measures, economic consequences, and ethical challenges (2020)
Enste, Dominik; Potthoff, Jennifer;Zitatform
Enste, Dominik & Jennifer Potthoff (2020): The Business Ethics of the Corona Crisis. A critical analysis of political measures, economic consequences, and ethical challenges. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,55), Köln, 58 S.
Abstract
"Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die wirtschaftlichen Folgen und ethischen Herausforderungen, die durch die Coronavirus-Pandemie verursacht werden, zu analysieren und heraus zu erarbeiten, wie in dem entstehenden Interessenkonflikt zwischen Wirtschaft, Gesundheit und Ethik ein Kompromiss gefunden werden kann. Die Lösungsstrategien Deutschlands, Schwedens und Südkoreas werden verglichen, um verschiedene Arten des Krisenmanagements zu bewerten und anschließend mögliche Lehren aus der Krise abzuleiten. Die Methodik beruht in erster Linie auf der Analyse von zuletzt veröffentlichten Wirtschaftsstudien und Umfragen sowie auf der Auswertung von Literatur, wie z.B. der jüngsten Stellungnahmen und Veröffentlichungen wirtschaftlicher, ethischer und medizinisch-ethischer Institutionen. Diese Analyse stellt die Multidimensionalität der Krise heraus. Neben den gravierenden makroökonomischen Konsequenzen für die gesamte Wirtschaft gibt es je nach betrachteter Branche Unterschiede im Ausmaß der Auswirkungen der Krise, die zu Verlierern und Gewinnern zugleich führt. Neben den makro-ökonomischen Schäden und den Konsequenzen auf Unternehmensebene sind auch die sozial-psychologischen Folgen des nationalen Lockdowns von 2020 wie etwa die Zunahme häuslicher Gewalt sowie Depressionen und Suizidalität, ausgelöst durch Isolation und Existenzängste, zu nennen. Insgesamt führen die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu schweren Kollateralschäden und die Pandemie verursacht sowohl auf sozial ethischer als auch auf medizinisch-ethischer Ebene moralische Dilemmata durch hohe Grundrechtseinschränkungen, einen Eingriff in den Datenschutz, die Einschränkungen der Maßnahmen im Hinblick auf das Konzept der Chancengleichheit und die Möglichkeit einer Triage-Situation. Aufgrund dieser multidimensionalen Auswirkungen für verschiedene Interessengruppen ist es besonders wichtig, einen breiten Konsens der Wissenschaft in den Entscheidungsfindungsprozess einzubeziehen und nicht nur einzelnen Wissenschaften/-lern oder Institutionen zu vertrauen. Um die Kollateralschäden der Krise zu minimieren, wird empfohlen, den von der Krise am stärksten betroffenen gesellschaftlichen Gruppen Hilfe und Unterstützung zu gewähren und wirtschaftliche, finanzielle und arbeitsmarktpolitische Instrumente wie Kurzarbeit und Liquiditätshilfen einzusetzen. Ansonsten muss aber auf ein professionelles, datenbasiertes Risikomanagement umgestiegen werden. Denn bis ein Impfstoff gefunden ist, ist das zentrale Ziel für die nächsten Monate, den Schutz der Würde der Menschen sowie soziale und wirtschaftliche Interessen so gut wie möglich miteinander in Einklang zu bringen, um einerseits eine Übersterblichkeit und eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern und andererseits die dauerhaften Kollateralschäden der Krise so gering wie möglich zu halten. Dies setzt voraus, sich auf der gesellschaftlichen (Makro-)Ebene – zum Beispiel bei der Bundesregierung – einer utilitaristischen Ethik zu folgen, um auf der individualethischen (Mikro-)Ebene – wie zum Beispiel bei ärztlichen Behandlungen – weiterhin der deontologischen Ethik folgen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany (2020)
Fadinger, Harald; Schymik, Jan;Zitatform
Fadinger, Harald & Jan Schymik (2020): The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 167), Bonn, 20 S.
Abstract
"We study the impact of confinement on infection risk and on the German economy. We first document that regions whose industry structure allows for a large fraction of work to be done at home also experienced much fewer Covid-19 cases and fatalities. We estimate the effect of working from home using a simple epidemiological model and show that it is very effective in reducing infections. Based on this observation, we then use a calibrated structural model of the German economy with input-output linkages to assess the economic cost of imposing social distancing rules in the workplace. We also discuss industry- and region-based policies for reducing con finement. Our model identifies the industries and regions with the largest value added gains per worker sent back to the workplace. Finally, we discuss alternative policies of sustaining maximum output while exposing as few workers as possible to infection risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The costs and benefits of home office during the Covid-19 pandemic: Evidence from infections and an input-output model for Germany (2020)
Fadinger, Harald; Schymik, Jan;Zitatform
Fadinger, Harald & Jan Schymik (2020): The costs and benefits of home office during the Covid-19 pandemic. Evidence from infections and an input-output model for Germany. In: Covid economics H. 9, S. 107-134.
Abstract
"We study the impact of working from home on (i) infection risk in German regions and (ii) output using an input-output (IO) model of the German economy. We find that working from home is very effective in reducing infection risk: regions whose industry structure allows for a larger fraction of work to be done from home experienced much fewer Covid-19 cases and fatalities. Moreover, confinement is significantly more costly in terms of induced output loss in regions where the share of workers who can work from home is lower. When phasing out confinement, home office should be maintained as long as possible, to allow those workers who cannot work from home to go back to work, while keeping infection risk minimal. Finally, systemic industries (with high multipliers and/or high value added per worker) should be given priority, especially those where home office is not possible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
EU start-up calculator: impact of COVID-19 on aggregate employment: Scenario analysis for Austria, Belgium, Germany, Hungary, Italy and Spain (2020)
Zitatform
Fasil, Cristiana Benedetti, Petr Sedláček & Vincent Sterk (2020): EU start-up calculator: impact of COVID-19 on aggregate employment: Scenario analysis for Austria, Belgium, Germany, Hungary, Italy and Spain. (JRC technical report), Brüssel, 47 S. DOI:10.2760/049945
Abstract
"Early data show that the COVID-19 pandemic has affected particularly strongly start-up activity. This may have dramatic and lasting effects on aggregate employment which persist as the cohort of new firms age. To assess the impact, we developed the EU start-up calculator. This is an empirical tool that allows to conduct scenario analysis to compute the impact that the disruption of start-up activity has on aggregate employment on EU Member States and their economic sectors. In particular, we simulate a strong (i.e. of magnitude equivalent to the Great Recession) but short-lived (i.e. lasting one-year) crisis in Austria, Belgium, Germany, Hungary, Italy and Spain. This shock generates important and persistent job losses in all the countries that range between 0.7 (Belgium) to 2.2% (Austria) in 2020 and adds to a cumulative employment loss for the period 2020-2030 that ranges between 82 thousand (Belgium) to 1186 thousand (Italy). The negative impact is particularly high in Austria, Hungary, Italy and Spain, as well as in the service sector, which are characterized by a high firm turnover and that rely on start-ups and young firms for job creation. We also find that in most countries the deterioration of the survival rate of young firms plays an important role in driving employment, seconded by the number of new entrants. As a consequence, policies aimed at supporting young firms and incentivizing the creation of new ones may significantly mitigate the medium-term effect of the pandemic. In fact, when we simulate bounce-back scenarios where the number of firms entering the economy rapidly increases in 2021, in every country the outlook is significantly improved, the recovery is faster and the aggregate job loss is lower." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Eine nie dagewesene Herausforderung": IAB-Direktor Bernd Fitzenberger über die betrieblichen Folgen der Coronapandemie, Szenarien für die volkswirtschaftliche Entwicklung und die langfristigen Herausforderungen für den deutschen Arbeitsmarkt (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd; Norma Schöwe & Werner Kipp (Red.) (2020): "Eine nie dagewesene Herausforderung". IAB-Direktor Bernd Fitzenberger über die betrieblichen Folgen der Coronapandemie, Szenarien für die volkswirtschaftliche Entwicklung und die langfristigen Herausforderungen für den deutschen Arbeitsmarkt. In: Personalführung, Jg. 53, H. 6, S. 46-51., 2020-06-05.
Abstract
"IAB-Direktor Bernd Fitzenberger über die betrieblichen Folgen der Coronapandemie, Szenarien für die volkswirtschaftliche Entwicklung und die langfristigen Herausforderungen für den deutschen Arbeitsmarkt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
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Gut und wirkungsvoll (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Ulrich Walwei (2020): Gut und wirkungsvoll. In: Süddeutsche Zeitung H. 22.11.2020, o.Sz.
Abstract
"Kurzarbeit hilft, Krisen zu überstehen. Kritiker befürchten einen Missbrauch der Maßnahme - eine unberechtigte Sorge. Kurzarbeit ist in diesen Zeiten ein effektives Instrument zur Stabilisierung von Arbeitsplätzen, insbesondere in einer Krise, deren Umfang und Ende noch nicht absehbar sind. Diese Krise geht in den allermeisten Fällen nicht auf unternehmerische Fehlentscheidungen zurück. Die verlängerten Fördermöglichkeiten schaffen Planungssicherheit und verhindern ein ansonsten drohendes Abgleiten in eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
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Nachfrage- und angebotsseitige Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland infolge der Corona-Pandemie (2020)
Fries, Jan L.; Rutkowski, Felix; Rutkowski, Felix; Weiske, Sebastian; Schwarz, Milena; Herold, Jens; Lembcke, Franziska K.; Kirsch, Florian; Reuter, Wolf H.; Garnadt, Niklas; Preuß, Malte ; Yeter, Mustafa; Nöh, Lukas; Rutkowski, Felix; Molitor, Pia;Zitatform
Fries, Jan L., Niklas Garnadt, Jens Herold, Florian Kirsch, Franziska K. Lembcke, Pia Molitor, Lukas Nöh, Malte Preuß, Wolf H. Reuter, Felix Rutkowski, Milena Schwarz, Sebastian Weiske & Mustafa Yeter (2020): Nachfrage- und angebotsseitige Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland infolge der Corona-Pandemie. (Arbeitspapier / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2020,02), Wiesbaden, 33 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie sowie die zu ihrer Eindämmung in vielen Staaten getroffenen Maßnahmen gehen mit einer massiven Beeinträchtigung der Wirtschaftsaktivität einher. In diesem Papier werden die verschiedenen volkswirtschaftlichen Einschränkungen diskutiert, denen Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten unterliegen. Darunter fallen nachfrageseitige Einschränkungen durch behördliche Schließungen, Kontaktverbote, gestiegene Unsicherheit sowie rückläufige Einkommen. Die Angebotsseite ist dagegen insbesondere durch gestörte Lieferketten, Beschränkungen des Arbeitsangebots und Schutzmaßnahmen der Arbeitgeber beeinträchtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie wir unsere Wirtschaft retten: Der Weg aus der Corona-Krise (2020)
Fuest, Clemens;Zitatform
Fuest, Clemens (2020): Wie wir unsere Wirtschaft retten. Der Weg aus der Corona-Krise. Berlin: Aufbau-Verlag, 277 S.
Abstract
"Wie lange reichen die Milliarden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung? Welche Gefahr droht durch die immensen Schulden? Bleibt die Eurozone stabil? Wird der Sozialstaat es schaffen, neue Ungleichheiten zu bekämpfen? Was wird aus dem Klimaschutz? Und wie nutzen wir die Chancen, die diese Krise auch eröffnet? In seinem grundlegenden Buch weist Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts den Weg aus der Krise." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working during COVID-19: Cross-country evidence from real-time survey data (2020)
Zitatform
Galasso, Vincenzo & Martial Foucault (2020): Working during COVID-19. Cross-country evidence from real-time survey data. (OECD social, employment and migration working papers 246), Paris, 40 S. DOI:10.1787/34a2c306-en
Abstract
"The outbreak of COVID-19 and the unprecedented measures taken by many countries to slow down the spread of the coronavirus caused large economic and psychological costs. This paper uses real time survey data from two waves run at the end of March and in mid-April to provide a snapshot of the actual labour market outcomes in twelve countries. Our study reveals large cross-country differences. At the end of March, when large disparity existed in the diffusion of the pandemic and in the lockdown measures, a large share of employed individuals had stopped working in France (38%) and Italy (47%), but much less in Australia (13%) and the US (10%). Large differences remained in mid-April. Yet, some common patterns emerge. Labour market outcomes varied according to workers’ educational attainments and occupation types. College graduates and white collars worked more from home and less from the regular workplace. Instead, low educated workers and blue collars were more likely to remain in the regular work place or to stop working. Similar patterns emerge with respect to the workers’ (family) income. This evidence suggests that initial labour market effects of COVID-19 (and of the lockdown measures) may have contributed to increase pre-existing inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour Supply in the Early Stages of the COVID-19 Pandemic: Empirical Evidence on Hours, Home Office, and Expectations (2020)
Gaudecker, Hans-Martin von; Janys, Lena; Janys, Lena ; Zimpelmann, Christian ; Zimpelmann, Christian; Holler, Radost; Siflinger, Bettina;Zitatform
Gaudecker, Hans-Martin von, Radost Holler, Lena Janys, Bettina Siflinger & Christian Zimpelmann (2020): Labour Supply in the Early Stages of the COVID-19 Pandemic. Empirical Evidence on Hours, Home Office, and Expectations. (IZA discussion paper 13158), Bonn, 22 S.
Abstract
"Using a survey module administered in late March 2020, we analyze how working hours change under the social distancing regulations enacted to fight the CoViD-19 pandemic. We study the Netherlands, which are a prototypical Western European country, both in terms of its welfare system and its response to the pandemic. We show that total hours decline and more so for the self-employed and those with lower educational degrees. The education gradient appears because workers with a tertiary degree work a much higher number of hours from home. The strength of this effect is dampened by the government defining some workers to be essential for the working of the economy. Across sectors, we show that there are two clusters: One dominated by office-type occupations with high shares of academics, home-office hours, and low fractions of essential workers; and one where manual tasks and social interactions are prevalent with low shares of academics, home office hours, and often high shares of essential workers. Short-term expectations show that workers expect current patterns to prevail and that they expect a lot from government support schemes. In particular, many workers expect to keep their jobs in early June due to government support and the expected unemployment response is far lower than in the U.S. or the U.K.." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Zitatform
Gehrke, Britta & Enzo Weber (2020): Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-14.
Abstract
"The spread of the coronavirus has plunged the German economy into the worst recession in its post-war history. The corona crisis has impacted the German economy and labour market much more heavily than the financial crisis of 2009: Significantly more sectors are affected today than in 2009. Nevertheless, the number of layoffs has so far been limited compared to the number of workers on short-time work. The fact that, to date, all sectors have relied much more on short-time work than on layoffs shows that the majority of companies have – thus far – been willing to keep their staff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Coronabetroffenheit der Wirtschaftszweige in Gesamt- und Ostdeutschland (2020)
Gillmann, Niels; Hassler, Valentin;Zitatform
Gillmann, Niels & Valentin Hassler (2020): Coronabetroffenheit der Wirtschaftszweige in Gesamt- und Ostdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 27, H. 4, S. 3-5.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft wurde im April hart von dem coronabedingten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Shutdown getroffen. Dabei wirkte sich der Shutdown unterschiedlich auf die verschiedenen Wirtschaftszweige aus. Besonders betroffen waren das Verarbeitende Gewerbe, die Unternehmensdienstleister sowie Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Im Zuge der Lockerungen zeigten sich im Juni deutliche Verbesserungen in den meisten Wirtschaftszweigen. Einzige Ausnahme sind das Verarbeitende Gewerbe sowie die eng damit verbundenen Unternehmensdienstleister. Hier hat die Coronabetroffenheit im Juni zu- oder zumindest kaum abgenommen. Weiterhin scheint die ostdeutsche Wirtschaft sowohl im April als auch im Juni weniger von Corona betroffen zu sein als die gesamtdeutsche Wirtschaft. Dies könnte unter anderem an der weniger vernetzten Wirtschaft in Ostdeutschland, aber auch an den niedrigeren Infektionszahlen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Homeoffice in Zeiten von Corona: In vielen Berufen gibt es bislang ungenutzte Potenziale (2020)
Zitatform
Grunau, Philipp, Susanne Steffes & Stefanie Wolter (2020): Homeoffice in Zeiten von Corona: In vielen Berufen gibt es bislang ungenutzte Potenziale. In: IAB-Forum H. 25.03.2020, o. Sz., 2020-03-24.
Abstract
"Das Arbeiten von zu Hause erlebt angesichts der Corona-Krise einen ungeahnten Schub. Tatsächlich wurde das Potenzial an beruflichen Tätigkeiten, die auch im Homeoffice erledigt werden könnten, schon zuvor keineswegs ausgeschöpft und kann auch gegenwärtig noch nicht voll genutzt werden. Neben den aktuell in den Hintergrund rückenden Vorbehalten von Arbeitgebern als auch Beschäftigten könnte auch der Abbau technischer Hürden dazu beitragen, die Möglichkeiten für Homeoffice zu erweitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Grunau, Philipp ; Matthes, Britta ; Stops, Michael ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vicari, Basha ; Laible, Marie-Christine ;Zitatform
Grunau, Philipp, Markus Janser, Marie-Christine Laible, Florian Lehmer, Britta Matthes, Michael Stops & Basha Vicari (2020): Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 11/2020), Nürnberg, 10 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Einschätzung der Bedeutung von Automatisierung und Digitalisierung in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sowie des Handlungsbedarfs, ein ausreichendes Fachkräfteangebot auch für die Energiewende und Defossilisierung sicherzustellen, gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Grunau, Philipp ; Matthes, Britta ; Stops, Michael ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vicari, Basha ; -
Literaturhinweis
Corona-Krise: Belastungen wachsen auf breiter Front (2020)
Grömling, Michael;Zitatform
Grömling, Michael (2020): Corona-Krise: Belastungen wachsen auf breiter Front. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,36), Köln, 3 S.
Abstract
"In der 13. Kalenderwoche sahen in Deutschland knapp 60 Prozent der Unternehmen starke Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Geschäftsabläufe. Weitere 38 Prozent sprachen von schwachen Effekten. Es ist kein Unterschied zwischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen zu beobachten, was deutlich macht, dass diese Krise sektoral anders wirkt als die Finanzmarktkrise 2009. Mit Blick auf die einzelnen Übertragungswege, signalisiert die IW-Umfrage, dass fehlende Mitarbeiter nunmehr der größte Belastungsfaktor sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwartungsstau in Ostdeutschland - Ergebnisse der IW-Konjunkturumfrage Herbst 2020 (2020)
Grömling, Michael;Zitatform
Grömling, Michael (2020): Erwartungsstau in Ostdeutschland - Ergebnisse der IW-Konjunkturumfrage Herbst 2020. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,126), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die Unternehmen in Ostdeutschland insgesamt etwas weniger heftig getroffen als in Westdeutschland. Die Aussichten für das Jahr 2021 sind gemäß der IW-Konjunkturumfrage im Osten jedoch zurückhaltender. Dieses West-Ost-Gefälle bei den wirtschaftlichen Perspektiven für 2021 erklärt sich aus den schlechteren Erwartungen der ostdeutschen Dienstleister." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gewerbliche Existenzgründungen und Unternehmensaufgaben im 1. Halbjahr 2020 - Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie (2020)
Zitatform
Günterberg, Brigitte, Rosemarie Kay & Peter Kranzusch (2020): Gewerbliche Existenzgründungen und Unternehmensaufgaben im 1. Halbjahr 2020 - Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 11 S.
Abstract
"Die Coronavirus-Pandemie beeinflusst das Wirtschaftsgeschehen Deutschlands in erheblichem Maße. Angesichts schlechter Geschäftsaussichten sollten die Anzahl der Markteintritte (Gründungen) zunächst abgenommen haben und die der -austritte (langfristig) ansteigen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich das Existenzgründungs- und Liquidationsgeschehen tatsächlich entwickelt hat. Mittlerweile liegen für das erste Halbjahr 2020 Daten zu den Existenzgründungen und Liquidationen im Gewerbe vor. Diese werden im Folgenden herangezogen, um die beobachtbare Fluktuation im gewerblichen Teil der Wirtschaft nachzuzeichnen und zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Großbetriebe haben während des Covid-19-Shutdowns seltener als kleine Betriebe Beschäftigte entlassen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Benjamin Küfner (2020): Großbetriebe haben während des Covid-19-Shutdowns seltener als kleine Betriebe Beschäftigte entlassen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 03.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-01.
Abstract
"Während des Shutdowns im Frühjahr 2020 mussten viele, wenn auch keineswegs alle Betriebe ihre wirtschaftlichen Aktivitäten stark nach unten schrauben und ihre personellen Kapazitäten entsprechend anpassen. Sie verzichteten häufig darauf, in der Krise neue Stellen auszuschreiben und nutzen vielfach Kurzarbeit. Einige Betriebe waren auch gezwungen, Personal zu entlassen. In welchem Ausmaß die Betriebe auf Kurzarbeit und Entlassungen zurückgreifen mussten, variiert jedoch stark mit der Branche und der Betriebsgröße." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Büroarbeitswelt nach Corona. Was kommt? Was bleibt?: Eine Sonderstudie der Bertelsmann Stiftung (2020)
Hoffmann, Anke;Zitatform
Hoffmann, Anke (2020): Die Büroarbeitswelt nach Corona. Was kommt? Was bleibt? Eine Sonderstudie der Bertelsmann Stiftung. In: Forum Arbeit H. 3, S. 8-11.
Abstract
"Das Nachhalteigkeitspotential des digitalen Arbeitens ist aktuell groß, ebenso die Bereitschaft, die Vorzüge der neuen Art des Arbeitens zu nutzen. Finden sich diese Initiativen nun in der Gesetzgebung und in den betrieblichen Routinen wieder und verknüpfen sie die individuellen Bedürfnisse optimal mit den wirtschaftlichen Zielen der Unternehmen, dann ergeben sich enorme Chancen für die sich wandelnde Arbeitswelt. Die Corona-Pandemie wirkt dabei als Beschleuniger." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräfteengpässe als Hindernis für Innovationen, Forschung und Entwicklung in kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Hohendanner, Christian & Lutz Bellmann (2020): Fachkräfteengpässe als Hindernis für Innovationen, Forschung und Entwicklung in kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 10/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise gebeten, wie sich Innovationsaktivitäten sowie Forschung und Entwicklung (F&E) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland (vor der Covid-19-Pandemie) entwickelt haben und inwieweit Fachkräfteengpässe ein Hindernis für die geringe Forschungsaktivität darstellen. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of COVID-19 (2020)
Zitatform
Irlacher, Michael & Michael Koch (2020): Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of COVID-19. (CESifo working paper 8232), München, 13 S.
Abstract
"We use the most recent wave of the German Qualifications and Career Survey and reveal a substantial wage premium in a Mincer regression for workers performing their job from home. The premium persists within narrowly defined jobs and after controlling for workplace activities and accounts to more then 10%. In a next step, we provide evidence on substantial regional variation in the share of jobs that can be done from home across NUTS2 districts in Germany. Our results suggest that the COVID-19 crisis might affect already poorer regions more heavily as a lower share of workers can work from home there. Hence, looking at regional disparities in terms of different types of occupations is central for policy makers in choosing the right economic policies to mitigate the consequences of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Corona-Pandemie betrifft Unternehmen unterschiedlich: Tagesaktuelle Webseiten-Analyse zur Reaktion von Unternehmen auf die Corona-Pandemie in Deutschland (2020)
Kinne, Jan; Krüger, Miriam; Licht, Georg; Lenz, David; Winkler, Peter;Zitatform
Kinne, Jan, Miriam Krüger, David Lenz, Georg Licht & Peter Winkler (2020): Corona-Pandemie betrifft Unternehmen unterschiedlich. Tagesaktuelle Webseiten-Analyse zur Reaktion von Unternehmen auf die Corona-Pandemie in Deutschland. (ZEW-Kurzexpertise 2020-05), Mannheim, 15 S.
Abstract
"In dieser ZEW-Kurzanalyse analysieren die Autoren/-innen die Webseiten von circa 1,1 Millionen deutschen Unternehmen zwei Mal wöchentlich auf die Nennung des Wortes „Corona“ und entsprechender Synonyme. Anschließend werden die identifizierten Textstellen mittels KI-Textanalysemodellen ausgewertet, um den Kontext der Nennung zu erfassen. Dieses Vorgehen erlaubt es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Unternehmen in Deutschland zeitnah und umfassend abzuschätzen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von internationalen Lieferketten (2020)
Kolev, Galina; Obst, Thomas;Zitatform
Kolev, Galina & Thomas Obst (2020): Die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von internationalen Lieferketten. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,16), Köln, 23 S.
Abstract
"Im Jahr 2019 importierten deutsche Unternehmen Vorprodukte im Wert von 606 Milliarden Euro, was gut 55 Prozent der gesamten Warenimporte Deutschlands ausmachte. Zwei Drittel der importierten Vorprodukte kamen aus anderen EU-Mitgliedstaaten, weitere 5,3 Prozent bzw. 5,0 Prozent aus den USA und China. Dabei entfallen jeweils knapp 16 Prozent der importierten Vorprodukte auf Teile und Zubehör von Investitionsgütern bzw. von Transportmitteln, weitere 16 Prozent beziehen sich auf primäre und verarbeitete Kraft- und Schmierstoffe. Auf Wertschöpfungsbasis machten importierte Vorleistungen im Jahr 2015 24,5 Prozent der in der inländischen Endnachfrage und 21,0 Prozent der in den deutschen Exporten enthaltenen Wertschöpfung aus. Der ausländische Anteil an der im Inland nachgefragten oder von deutschen Unternehmen exportierten Wertschöpfung ist besonders hoch im Bergbau (84,6 Prozent) und in der Land- und Forstwirtschaft (45,2 Prozent). Im Verarbeitenden Gewerbe ist er mit 35,1 Prozent ebenfalls weit überdurchschnittlich. Hier stecken hinter der inländischen Endnachfrage und den deutschen Exporten im Wert von 1000 Euro 38 Euro Wertschöpfung aus China, 30 Euro aus den USA und 18 Euro aus dem Vereinigten Königreich. Weitere 148 Euro kommen aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Besonders abhängig von importierten Vorleistungen sind die Textilindustrie (63,4 Prozent ausländische Wertschöpfung) und die Elektronik (45,2 Prozent). In der chemischen und pharmazeutischen Industrie kommen 39,3 Prozent der Wertschöpfung aus dem Ausland, in der Automobilindustrie und dem Maschinenbau sind es 29,0 bzw. 28,2 Prozent. Die Corona-Krise hat die Fragilität internationaler Lieferketten offenbart. Industrien sind zunehmend asymmetrisch miteinander vernetzt. Wertschöpfungsketten wurden internationalisiert, um Größenvorteile zu erreichen. Outsourcing, Offshoring und schlanke Produktionslinien, verbunden mit geringen Lagerbeständen, haben die deutsche Wirtschaft anfällig für Unterbrechungen in den Lieferketten und Versorgungsengpässe gemacht. Es handelt sich also um einen Trade-off zwischen niedrigeren Preisen der Vorprodukte und dem erhöhten Risiko, abhängig von den weltweiten Lieferketten zu sein. Eine strukturelle Änderung der Wertschöpfungsketten liegt zuerst in der Hand der Unternehmen, die den Trade-off neu bewerten müssen und negative Externalitäten stärker einbeziehen sollten. Eine Maßnahme könnte die Diversifizierung der Lieferketten betreffen, um die Resilienz gegenüber Produktionsausfällen bei Vorprodukten zu erhöhen. Wirtschaftspolitisch wären staatliche Eingriffe ins Marktgeschehen nur in Bereichen zu prüfen, die für die Grundversorgung der Bevölkerung etwa mit Grundnahrungsmitteln oder Medizinprodukten von höchster Relevanz sind. Ein Gebot der Stunde ist es jedoch, die bereits gestörten Lieferketten nicht durch zusätzliche Handelskonflikte weiter zu beeinträchtigen. Eine krisenmotivierte Restrukturierung von internationalen Wertschöpfungsketten birgt die Gefahr, die Errungenschaften der letzten Jahre rückgängig zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Studie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Hinsicht: im Rahmen der „Münchner Kreis Zukunftsstudie VIII: Leben, Arbeit, Bildung 2035+“ : Begleittext (2020)
Zitatform
Krcmar, Helmut & Ole Wintermann (2020): Studie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Hinsicht. Im Rahmen der „Münchner Kreis Zukunftsstudie VIII: Leben, Arbeit, Bildung 2035+“ : Begleittext. Gütersloh, 15 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie wird wahrscheinlich auch langfristig zu Veränderungen der Arbeitswelt, der Art des Arbeitens, den Orten des Arbeitens und der Zusammenarbeit von Menschen führen. Auf der betrieblichen Ebene wird dies zu notwendigen Anpassungen führen müssen. Gleichzeitig werden sich aber auch Kundenbeziehungen ändern. Bereits heute ist erkennbar, dass Unternehmen, die in den letzten Jahren die digitale Transformation ihrer Arbeits- und Produktionsweisen sowie ihrer Beziehungen zum Kunden verschleppt haben, durch die Auswirkungen der Pandemie deutlich negativer betroffen sind als Unternehmen, die die digitale Transformation schon aktiv begonnen hatten. Corona wird damit auch ganze Branchen und Geschäftsmodelle auf Dauer ändern. Wie sich dies schließlich volkswirtschaftlich auswirkt, ist im Moment noch nicht absehbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierung senkt die Nettokosten der Kurzarbeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Kruppe, Thomas, Enzo Weber & Jürgen Wiemers (2020): Qualifizierung senkt die Nettokosten der Kurzarbeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 24.08.2020 Nürnberg, o. Sz.
Abstract
"In Deutschland wird den weitreichenden Auswirkungen der Corona-Krise auf die wirtschaftliche Lage insbesondere mit Kurzarbeit begegnet. Eine Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung ist nicht nur aufgrund des starken Wandels von Wirtschaft und Arbeitsmarkt ratsam. Weiterbildung verbessert darüber hinaus die Arbeitsmarktintegration der Beschäftigten und führt über höhere Beschäftigungsquoten, Löhne und Produktivität zu fiskalischen Rückflüssen. Die Nettoerträge, die über die Kompensation der Kosten für die Weiterbildungen hinausgehen, könnten bei etwa 80 Prozent der erhöhten Kosten verlängerter Kurzarbeit liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Stellenerhebung 2/2020: Fast 500.000 weniger offene Stellen als ein Jahr zuvor (2020)
Kubis, Alexander;Zitatform
Kubis, Alexander (2020): IAB-Stellenerhebung 2/2020: Fast 500.000 weniger offene Stellen als ein Jahr zuvor. In: IAB-Forum H. 04.08.2020, o. Sz., 2020-07-29.
Abstract
"Im zweiten Quartal 2020 gab es bundesweit 893.000 offene Stellen. Gegenüber dem zweiten Quartal 2019 sank die Zahl der offenen Stellen damit um 496.000. Das entspricht einem Rückgang von 35,7 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal 2020 ging die Zahl um 191.000 oder 17,6 Prozent zurück. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB."(Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
IAB-Stellenerhebung 3/2020: Zahl der offenen Stellen steigt im dritten Quartal um knapp fünf Prozent (2020)
Kubis, Alexander;Zitatform
Kubis, Alexander (2020): IAB-Stellenerhebung 3/2020: Zahl der offenen Stellen steigt im dritten Quartal um knapp fünf Prozent. In: IAB-Forum H. 03.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-02.
Abstract
"Auch im dritten Quartal 2020 lag die Zahl der offenen Stellen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Abwärtstrend der beiden vorherigen Quartale wurde jedoch gestoppt. Vor allem Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten verzeichnen einen deutlichen Anstieg offener Stellen. Der erneute Teil-Lockdown im November könnte den Erholungsprozess allerdings gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise: Szenarienrechnung für die einzelnen Bundesländer (2020)
Zitatform
Lehmann, Robert & Joachim Ragnitz (2020): Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise. Szenarienrechnung für die einzelnen Bundesländer. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 4 München, München, S. 1-3.
Abstract
"Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen, hat die Politik weitreichende Maßnahmen ergriffen. Diese beinhalten die Schließung von Hotels, gastronomischen Einrichtungen und Geschäften, die nicht der Versorgung mit lebensnotwendigen Waren dienen. Darüber hinaus wurden strikte Ausgangsbeschränkungen für Privatpersonen eingeführt. Dies alles hat bei vielen Unternehmen zu massiven, teilweise sogar existenzbedrohenden Umsatzausfällen geführt. In diesem Beitrag wird ergänzend zu der Szenarienrechnung des ifo Instituts für Deutschland insgesamt untersucht, wie die Wirtschaft in den einzelnen Bundesländern von der Coronakrise betroffen sein könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Produktion in Zeiten der Corona-Krise: Welche Auswirkungen hat die Pandemie heute und zukünftig auf die Industrie? (2020)
Zitatform
Lerch, Christian, Angela Jäger & Heidi Heimberger (2020): Produktion in Zeiten der Corona-Krise. Welche Auswirkungen hat die Pandemie heute und zukünftig auf die Industrie? (Mitteilungen aus der Erhebung Modernisierung der Produktion 78), Karlsruhe, 12 S.
Abstract
"Aufgrund des Lockdowns im Frühjahr 2020 mussten das öffentliche Leben und weite Teile der industriellen Produktion heruntergefahren werden. Zahlreiche Betriebe erlitten Produktionseinbrüche oder waren von Lieferschwierigkeiten ihrer Zulieferer betroffen und viele Unternehmen mussten infolgedessen Kurzarbeit anzeigen. Nach dem Lockdown konnte das Vorkrisenniveau meist nicht wieder erreicht werden und die Corona-Pandemie brachte so bereits mit der ersten Welle über den Lockdown hinaus weitreichende Verluste für die Industrie in Deutschland mit sich. Es sind jedoch nicht alle Betriebe gleichermaßen von Produktions- und Zulieferausfällen betroffen. Die vorliegenden Analysen zeigen, welche Betriebe die stärksten Ausfälle hinnehmen mussten, in welchem Umfang Umstrukturierungsmaßnahmen vorgenommen wurden und inwieweit der Produktionsanlauf nach dem Lockdown gelang. Die nachfolgenden Analysen geben einen Einblick in mögliche längerfristige Auswirkungen, aber zeigen auch potenzielle Chancen der Pandemie auf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
COVID-19-Krise: Die Arbeit geht weiter, der Wohlstand macht Pause: Ergebnisse der sechsten Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2040 (2020)
Maier, Tobias ; Mönnig, Anke; Schneemann, Christian ; Steeg, Stefanie; Wolter, Marc Ingo; Kalinowski, Michael; Hummel, Markus; Zika, Gerd ;Zitatform
Maier, Tobias, Gerd Zika, Michael Kalinowski, Stefanie Steeg, Anke Mönnig, Marc Ingo Wolter, Markus Hummel & Christian Schneemann (2020): COVID-19-Krise: Die Arbeit geht weiter, der Wohlstand macht Pause. Ergebnisse der sechsten Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2040. (BIBB-Report 2020,04), Leverkusen: Budrich, 19 S.
Abstract
"Die Ergebnisse der sechsten Welle der Qualifikations- und Berufsprojektionen, die unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) durchgeführt werden, geben einen Überblick über eine voraussichtliche Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts bis zum Jahr 2040. Es zeigt sich, dass die Folgen der COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)-Pandemie die Wirtschaftsleistung langfristig um drei Jahre zurückwerfen werden. Dennoch geht die Zahl der Erwerbslosen langfristig zurück. Das Ausscheiden der Babyboomer-Generation aus dem Erwerbsleben senkt die Zahl der Erwerbspersonen und erhöht zugleich die Zahl der zu versorgenden Personen. So wird der Gesundheitssektor 2040 die meisten Erwerbstätigen stellen und von Engpässen auf Fachkraftebene geprägt sein. Aufgrund einer fortschreitenden Digitalisierung wird besonders in der Informatik die Suche nach Personen für Spezialisten- und Expertentätigkeiten mit (mehr) Schwierigkeiten verbunden sein." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
How the German Mittelstand is mastering the COVID-19 crisis (2020)
Meffert, Jürgen; Richter, Gérard; Mohr, Niko;Zitatform
Meffert, Jürgen, Niko Mohr & Gérard Richter (2020): How the German Mittelstand is mastering the COVID-19 crisis. Düsseldorf, o. Sz.
Abstract
"A comprehensive survey sheds light on the economic impact of the COVID-19 crisis on Mittelstand enterprises: their outlook, key success factors in mastering the shutdown, and the way out of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Es ist Zeit für Einstellungszuschüsse!: Corona und der Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag (2020)
Zitatform
Merkl, Christian & Enzo Weber (2020): Es ist Zeit für Einstellungszuschüsse! Corona und der Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung H. 30.06.2020 Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, S. 16., 2020-06-19.
Abstract
"Die Risiken einer anhaltenden Neueinstellungskrise in Deutschland sind gravierend. In den vergangenen Wochen gab es schon einen starken Rückgang der Einstellungen aus Arbeitslosigkeit. Mitnahmeeffekte bei Einstellungszuschüssen wären derzeit also so gering und die Kosteneffektivität damit so hoch wie lange nicht mehr. Es ist die richtige Zeit für Einstellungszuschüsse!" (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
KfW-Gründungsmonitor 2020: Gründungstätigkeit in Deutschland 2019: erster Anstieg seit 5 Jahren - 2020 im Schatten der Corona-Pandemie (2020)
Metzger, Georg;Zitatform
Metzger, Georg (2020): KfW-Gründungsmonitor 2020. Gründungstätigkeit in Deutschland 2019: erster Anstieg seit 5 Jahren - 2020 im Schatten der Corona-Pandemie. (KfW-Gründungsmonitor), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Gestützt durch die Entwicklung von Konjunktur und Arbeitsmarkt konnte die Gründungstätigkeit in Deutschland 2019 erstmals seit Jahren wieder anziehen. Die Zahl der Existenzgründungen ist auf 605.000 gestiegen (+58.000). Maßgeblich dafür war ein deutliches Plus bei den Nebenerwerbsgründungen, bei den Vollerwerbsgründungen ging es dagegen abwärts auf einen neuen Tiefpunkt. Dabei konnte die Zahl der Chancengründungen auf 439.000 überproportional zulegen. Auch internetbasierte und digitale Gründungen gab es deutlich mehr. Der Ausblick für die Gründungstätigkeit 2020 war positiv – die Corona-Pandemie verändert aber einiges. Viele Gründungspläne, von denen es erneut mehr gab, dürften nun verschoben werden. Allerdings sind krisenbedingt mehr Notgründungen zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Effect of Business Cycle Expectations on the German Apprenticeship Market: Estimating the Impact of COVID-19 (2020)
Zitatform
Muehlemann, Samuel, Harald Pfeifer & Bernhard Wittek (2020): The Effect of Business Cycle Expectations on the German Apprenticeship Market: Estimating the Impact of COVID-19. (IZA discussion paper 13368), 41 S.
Abstract
"A firm’s expectation about the future business cycle is an important determinant of the decision to train apprentices. As German firms typically train apprentices to either fill future skilled worker positions, or as a substitute for other types of labor, the current coronavirus crisis will have a strong and negative impact on the German economy according to the current business cycle expectations of German firms. To the extent that the training decision of a firm depends on its perception of the business cycle, we expect a downward shift in the firm’s demand for apprentices and consequently also a decrease in the equilibrium number of apprenticeship contracts. We analyze German data on the apprenticeship from 2007 to 2019 and apply first-differences regressions to account for unobserved heterogeneity across states and occupations, allowing us to identify the association between changes in two popular measures of business cycle expectations (the ifo Business Climate Index and the ifo Employment Barometer) and subsequent changes in the demand for apprentices, the number of new apprenticeship contracts, unfilled vacancies and unsuccessful applicants. Taking into account the most recent data on business cycle expectations up to May 2020, we estimate that the coronavirus-related decrease in firms’ expectations about the business cycle can be associated with a predicted 9% decrease in firm demand for apprentices and an almost 7% decrease in the number of new apprenticeship positions in Germany in 2020 (-34,700 apprenticeship contracts; 95% confidence interval: +/- 8,800)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das Corona-Virus: Folgen für den Strukturwandel am Arbeitsmarkt - kurz-, mittel- und langfristig: Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes (2020)
Zitatform
Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber & Gerd Zika (2020): Das Corona-Virus: Folgen für den Strukturwandel am Arbeitsmarkt - kurz-, mittel- und langfristig. Erste Einschätzungen des QuBe-Projektes. (GWS-Kurzmitteilung 2020,02), Osnabrück, 8 S.
Abstract
"Die Dynamik der Ausbreitung des Coronavirus hat sich im März als außerordentlich schnell und aus ökonomischer Sicht nicht vorhersagbar erwiesen. Das QuBe-Projekt (www.qube-projekt.de) befasst sich unter der Leitung von BIBB und IAB zusammen mit der GWS mit den tiefgreifenden Änderungen des Arbeitsmarktes, die auf ökonomischen Strukturwandel, Digitalisierung oder sich veränderndes Mobilitätsverhalten zurückgehen. Die Folgen der Pandemie sind in ihrer aktuellen Stärke nur bedingt einschätzbar, aber schon heute lässt sich vermuten, dass die kurzfristig zu beobachtenden Verwerfungen auch mittel- bis langfristige Strukturänderungen des Arbeitsmarktes nach sich ziehen könnten. Erste Gedanken dazu werden im Folgenden referiert. Weitere Analysen bleiben notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Update: Kosten der Entgeltfortzahlung (2020)
Pimpertz, Jochen;Zitatform
Pimpertz, Jochen (2020): Corona-Update: Kosten der Entgeltfortzahlung. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,66), Köln, 3 S.
Abstract
"Aufgrund des sprunghaften Anstiegs des Krankenstands im März müssen die Arbeitgeber in diesem Jahr rund 1,6 Milliarden Euro zusätzlich für die Entgeltfortzahlung bei Krankheit schultern. Auch damit leisten die Unternehmen einen Beitrag zur Abfederung der Pandemie-Folgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Pohlan, Laura, Swantje Robelski & Corinna Steidelmüller (2020): Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 28.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-10-26.
Abstract
"Die Corona-Krise geht für viele Betriebe mit organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen einher. Zudem bestehen neue Anforderungen an den betrieblichen Arbeitsschutz. Eine von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und dem IAB beauftragte Betriebsbefragung zeigt, dass der Arbeits- und Infektionsschutz in der Corona-Krise eine hohe Bedeutung hat. So ist zum Beispiel in 98 Prozent der Betriebe mit spezifischen Arbeitsschutzregelungen die Geschäftsführung an deren Entwicklung und Umsetzung beteiligt. Auch setzen die Betriebe eine Vielzahl der empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel um." (Autorenreferat, IAB-Doku)"
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Literaturhinweis
Kritische Infrastruktur in der Corona-Krise: Entwarnung nein, Entspannung ja (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Promberger, Markus;Zitatform
Promberger, Markus (2020): Kritische Infrastruktur in der Corona-Krise: Entwarnung nein, Entspannung ja (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 14.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-09.
Abstract
"In existenziellen Krisen wie der derzeitigen Covid-19-Pandemie stellen Einrichtungen der "kritischen Infrastruktur" wie Krankenhäuser, Supermärkte oder Pflegeheime die Daseinsvorsorge sicher. Sie können aber nur funktionieren, wenn sie über ausreichend Ressourcen, insbesondere Arbeitskräfte, verfügen. Bislang konnten hier größere Engpässe vermieden werden. Für Entwarnung ist es gleichwohl zu früh." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Promberger, Markus; -
Literaturhinweis
Langfristige wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie (2020)
Ragnitz, Joachim;Zitatform
Ragnitz, Joachim (2020): Langfristige wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 11, S. 25-30.
Abstract
"Die Diskussion um die ökonomischen Folgen der Coronakrise konzentriert sich bislang vor allem auf die eher kurzfristigen konjunkturellen Effekte. Tatsächlich besteht das Risiko, dass die wirtschaftliche Entwicklung auch längerfristig negativ beeinflusst wird. Auf der einen Seite ist ein schwächeres Wachstum des Produktionspotenzials zu erwarten, insbesondere aufgrund der kriseninduzierten Investitionsschwäche in der Wirtschaft. Auf der anderen Seite dürften sich auch die Sektorstrukturen verändern: Während sich manche aktuell stark betroffene Branche, wie z.B. Tourismus oder Gastronomie, relativ schnell wieder erholen dürfte, sobald die nachfrageseitigen Restriktionen wegfallen, könnten in der Industrie Produktionskapazitäten dauerhaft wegfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Deregulierung von Berufszugangsbeschränkungen und die Corona-Krise (2020)
Zitatform
Rasch, Alexander & Christian Waibel (2020): Die Deregulierung von Berufszugangsbeschränkungen und die Corona-Krise. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 69, H. 2, S. 121-128. DOI:10.1515/zfwp-2020-2033
Abstract
"The corona virus crisis and its negative impact on the German economy call for countermeasures. This article discusses the impact of one measure: the deregulation of restrictions on access to certain professions that operate in markets with informational asymmetries. Firms’ persistence in such markets is crucial for both employees and customers. Previous analysis of provisions that reduced restrictions on access to professional craftsmen’s markets in 2004 has shown that the deregulation led to a decrease of firms’ persistence. Moreover, while the measures led to an increase in the total number of firms and an increase in employment in craftsmen’s markets, the fact that most of the newly hired employees worked part time dampened the effect on the total number of working hours. On the customers’ side, the deregulation led to lower prices, but also, potentially, to lower quality. Furthermore, the lower persistence is problematic given the information asymmetry." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise (2020)
Zitatform
Robelski, Swantje, Corinna Steidelmüller & Laura Pohlan (2020): Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise. (baua: Bericht kompakt), Dortmund, 4 S. DOI:10.21934/baua:berichtkompakt20201012
Abstract
"Die Corona-Krise geht für viele Betriebe mit organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen einher. Zudem bestehen neue Anforderungen an den betrieblichen Arbeitsschutz. Eine von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beauftragte Betriebsbefragung zeigt, dass der Arbeits- und Infektionsschutz in der Corona-Krise eine hohe Bedeutung hat. So ist z. B. in 98 % der Betriebe mit spezifischen Arbeitsschutzregelungen die Geschäftsführung an deren Entwicklung und Umsetzung beteiligt. Die Betriebe setzen eine Vielzahl der empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel um." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen 2020/2021: Der Arbeitsmarkt erholt sich von der Corona-Krise regional sehr unterschiedlich (2020)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Regionale Arbeitsmarktprognosen 2020/2021: Der Arbeitsmarkt erholt sich von der Corona-Krise regional sehr unterschiedlich. (IAB-Kurzbericht 20/2020), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Kurzbericht stellt die Ergebnisse der regionalen IAB-Arbeitsmarktprognosen 2020/2021 für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit auf Ebene der Bundesländer vor. In einigen Bundesländern wird für das Jahr 2020 trotz der Covid-19-Pandemie ein Anstieg der Beschäftigung erwartet. Für 2021 geht das Autorenteam davon aus, dass es in allen Bundesländern zu einem Beschäftigungsaufbau kommt. Im Vergleich zur Entwicklung vor der Covid-19-Pandemie fällt das prognostizierte Beschäftigungswachstum allerdings niedriger aus. Gleichzeitig sinkt im nächsten Jahr die Zahl der Arbeitslosen nahezu flächendeckend. Dieser Rückgang findet mit Ausnahme einiger westdeutscher Bundesländer überwiegend im Rechtskreis SGB III statt. In den meisten ostdeutschen Flächenländern werden höhere Rückgänge der Arbeitslosigkeit prognostiziert als vor der Corona-Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Bisherige und prognostizierte Veränderungsrate der Arbeitslosigkeit
- Veränderung der Arbeitslosigkeit zwischen 2019 und 2020 sowie zwischen 2020 und 2021, jeweils zum Jahresende
- Prognose über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von 2020 auf 2021
- Prognostizierte Arbeitslosenquote 2021 auf Bundeslandebene
- Bisherige und prognostizierte Veränderungsrate der Beschäftigung
- Prognostizierte Arbeitslosenquoten 2021 auf Ebene der Arbeitsagenturen
- Prognose über die Entwicklung der Beschäftigung von 2020 auf 2021
- Prognose über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II von 2020 auf 2021
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Literaturhinweis
Corona: Droht eine Zombiefizierung der deutschen Wirtschaft? (2020)
Röhl, Klaus-Heiner;Zitatform
Röhl, Klaus-Heiner (2020): Corona: Droht eine Zombiefizierung der deutschen Wirtschaft? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,130), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen wird 2020 voraussichtlich auf einen neuen Tiefststand von wenig über 17.000 fallen. Der schwere Wirtschaftseinbruch und die Lockdowns im Frühjahr und zum Jahresende ließen jedoch eigentlich einen kräftigen Anstieg der Insolvenzzahl um etwa 15 Prozent erwarten. Rechnerisch ergeben sich damit Ende 2020 circa 4.500 weniger Insolvenzen als erwartbar waren – möglicherweise Zombieunternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schleswig-Holsteins Dienstleister in der Corona-Krise: Drohende Schäden und Optionen der Wirtschaftspolitik (2020)
Schrader, Klaus; Stehn, Jürgen; Laaser, Claus-Friedrich;Zitatform
Schrader, Klaus, Jürgen Stehn & Claus-Friedrich Laaser (2020): Schleswig-Holsteins Dienstleister in der Corona-Krise: Drohende Schäden und Optionen der Wirtschaftspolitik. (Kiel policy brief 135), Kiel, 25 S.
Abstract
"Der im Zuge der Corona-Krise von der schleswig-holsteinischen Landesregierung verordnete wirtschaftliche Stillstand („Corona-Erlass“) betrifft fast ausschließlich den Dienstleistungssektor in den Bereichen „Handel“ und „konsumnahe Dienstleistungen“. Die Autoren stellen fest, dass in Werten von 2017 der steuerbare Umsatz in den betroffenen Branchen knapp 15 Mrd. Euro oder 8 Prozent des schleswig-holsteinischen Gesamtumsatzes betrug. Insgesamt fallen damit etwa 18 Prozent der Steuerpflichtigen unter den Erlass, was eine Folge der Kleinteiligkeit der Wirtschaft des Landes ist. In den vom „Corona-Erlass“ betroffenen Branchen sind etwa 240 000 Personen beschäftigt ‒ damit ist fast jeder fünfte Arbeitsplatz im Land unmittelbar betroffen. Die Kreise Nordfriesland und Ostholstein sind wegen des hohen Stellenwerts des Tourismus und des damit verbundenen Einzelhandels im regionalen Vergleich am stärksten betroffen. Aus Sicht der Autoren sind die staatlichen Unterstützungsleistungen trotz der Belastung der Haushalte und der Gefahr von Mitnahmeeffekten notwendig und hilfreich. Jedoch kann es sich nur um kurzfristige Überbrückungshilfen für eine sehr kurze Zeitspanne handeln, da die staatlichen Ressourcen endlich sind. Sie fordern, dass in einem nächsten Schritt Ausstiegsszenarien aus dem wirtschaftlichen (Teil-)Stillstand entworfen werden, die eine graduelle Öffnung einzelner, von der „Corona-Schließung“ betroffener Branchen und Unternehmen zum Ziel haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt im Mai 2020 (2020)
Schäfer, Holger;Zitatform
Schäfer, Holger (2020): Der Arbeitsmarkt im Mai 2020. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,67), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Betriebe reagieren auf die Corona-Pandemie vorrangig mit einer Anpassung ihrer Arbeitsnachfrage durch Kurzarbeit. Zwar steigt durch Verzicht auf Neueinstellungen und Entlassungen auch die Arbeitslosigkeit, aber der Anstieg hat sich erstens im Mai nicht weiter beschleunigt und bleibt zweitens zahlenmäßig weit hinter der Kurzarbeit zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende August 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende August 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 05), Frankfurt am Main, 22 S.
Abstract
" Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum fünften Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende August 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Arbeitsstellen“. Dargestellt werden die Zugänge gemeldeter offener Arbeitsstellen im August 2020 im Vergleich zum August 2019. Darüber hinaus geben wir einen Überblick über den Bestand an gemeldeten offenen Arbeitsstellen nach Wirtschaftsabschnitten auf Ebene der Arbeitsagenturbezirke und stellen die prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat dar. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen (Schwerpunkt) und der Berufsausbildung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende August 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende September 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende September 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 06), Frankfurt am Main, 14 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Oktober 2020 (2020)
Zitatform
Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Oktober 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 07), Frankfurt am Main, 31 S.
Abstract
" Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum siebten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Oktober 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu vier Themen im regionalen Vergleich: Inanspruchnahme der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Folgen von Corona: Eine Auswertung regionaler Daten (2020)
Seils, Eric; Emmler, Helge;Zitatform
Seils, Eric & Helge Emmler (2020): Die Folgen von Corona. Eine Auswertung regionaler Daten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 43), Düsseldorf, 24 S.
Abstract
"Corona hat die größte wirtschaftliche Depression seit Bestehen der Bundesrepublik ausgelöst. Die Folgen für den Arbeitsmarkt sind enorm: Millionen Büroangestellte arbeiten von Zuhause („Homeoffice“). Für gut 10,6 Millionen Beschäftigte bzw. 31,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben die Betriebe bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angezeigt. Die Arbeitslosenquote ist zwischen März und Mai 2020 ebenfalls angestiegen, fällt aber mit 6,1 Prozent gegenwärtig noch vergleichsweise moderat aus. Fraglich ist jedoch, wie sich die Situation aus regional vergleichender Perspektive darstellt: Welche Unterschiede bestehen hinsichtlich der Verbreitung der Kurzarbeit? Wie erklären sich diese? Wo ist die Arbeitslosigkeit Corona-bedingt dennoch gestiegen? Gibt es einen regionalen Zusammenhang zwischen dem Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosenquote und der angezeigten Kurzarbeit? Diese Fragen sollen mit Hilfe von Kennziffern beantwortet werden, die auf der Grundlage der neuesten regionalen Daten der Bundesagentur berechnet wurden. Im Folgenden werden zunächst regionale Daten zur angezeigten Kurzarbeit in den Monaten März und April analysiert. Danach wird auf den Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit eingegangen. Abschließend wird ein Fazit gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Corona-Schock: Wie die Wirtschaft überlebt (2020)
Sinn, Hans-Werner;Zitatform
Sinn, Hans-Werner (2020): Der Corona-Schock. Wie die Wirtschaft überlebt. Freiburg i. Br.: Herder, 219 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hatte einen historischen Einbruch der Wirtschaft zur Folge. Mit Hans-Werner Sinn äußert sich der bekannteste deutschsprachige Ökonom fundiert und streitbar dazu, wie wir diesen Crash überwinden oder ihn sogar dazu nutzen, um längst fällige Korrekturen der Wirtschaftspolitik in Deutschland und Europa vorzunehmen. Nur dann hat auch die europäische Idee, die im Augenblick gefährdet ist wie nie, eine Überlebenschance." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Workforce Principles for the COVID-19 Pandemic. Stakeholder Capitalism in a Time of Crisis: White paper (2020)
Watson, Willis Towers;Zitatform
(2020): Workforce Principles for the COVID-19 Pandemic. Stakeholder Capitalism in a Time of Crisis. White paper. Cologny/Geneva, 6 S.
Abstract
"As organizations address the longer-term implications of COVID-19, it is imperative to focus on the needs of all stakeholders — from customers to suppliers to shareholders and, specifically, employees to ensure no one is left behind. This crisis presents an opportunity to take bold actions and show leadership and solidarity by applying the principles and guidelines set out in this document to better balance short-term crisis measures against the medium- and long-term objectives of responsible employers. These actions can include protecting salaries and benefits or providing learning opportunities to make progress against reskilling and workforce transformation objectives. Such an approach enables organizations to earn the trust of employees and unlock the discretionary effort needed to move the organization forward in turbulent times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Corona-Schock am Arbeitsmarkt: Wir brauchen auch einen Rettungsschirm für Neueinstellungen!: Ein Gastbeitrag von Arbeitsmarktforscher Enzo Weber (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Corona-Schock am Arbeitsmarkt: Wir brauchen auch einen Rettungsschirm für Neueinstellungen! Ein Gastbeitrag von Arbeitsmarktforscher Enzo Weber. In: Spiegel online H. 24.03.2020, o. Sz., 2020-03-23.
Abstract
"Die Regierung will mit viel Geld Beschäftigte in bestehenden Jobs halten. Das reicht nicht: Ohne eine Lösung für die wegfallenden Einstellungen wird der Arbeitsmarkt dennoch einbrechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
Ein Rettungsschirm für Neueinstellungen (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Ein Rettungsschirm für Neueinstellungen. In: Makronom H. 30.03.2020, o. Sz., 2020-03-29.
Abstract
"Die Politik zieht der derzeit alle Register, um Entlassungen zu vermeiden – aber wenn die Neueinstellungen absacken, wird der Arbeitsmarkt trotzdem einbrechen. Daher ist es dringend notwendig, auch die Schaffung neuer Jobs zu unterstützen. Ein Beitrag von Enzo Weber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
Corona, Strukturwandel und Arbeitsmarkt (2020)
Zitatform
Weber, Enzo (2020): Corona, Strukturwandel und Arbeitsmarkt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 9, S. 17-19., 2020-08-28.
Abstract
"Starke Trends wie Digitalisierung und Ökologisierung bestanden schon vor der Coronakrise. Einen zusätzlichen Schub gab es aber vor allem für die digitale Wirtschaft. Auch ist eine zunehmende ökologische Ausrichtung von Investitionen zu beobachten. Denkbar ist, dass infolge der krisenhaften Disruption Geschäftsmodelle in anderer Form neu gestartet werden. Diese Veränderungen betreffen auch den Arbeitsmarkt. Dies gilt vor allem für Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen. Die Weiterbildungspolitik steht vor großen Herausforderungen, um Beschäftigen, Arbeitslosen und Kurzarbeitenden geeignete Qualifizierung zu ermöglichen. Dies ist der Schlüssel zur einer aktiven Bewältigung der aktuellen Transformationsprozesse. Der Schlüssel zur Bewältigung der Coronakrise liegt aber auch darin, die Neueinstellungsdynamik wieder in Gang zu bringen, bevor bleibende Schäden am Arbeitsmarkt entstehen. So droht sich Arbeitslosigkeit zu verfestigen und bei den Berufseinsteigern eine Generation Corona zu entstehen, deren Erwerbsintegration auch längerfristig Schäden davonträgt (vgl. z.B. Möller und Umkehrer 2015)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Weber, Enzo & Britta Gehrke (2020): Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 28.05.2020, o. Sz., 2020-05-26.
Abstract
"Die Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 16.11.2020 (2020)
Zitatform
Weber, Enzo & Bernd Fitzenberger (2020): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 16.11.2020. (IAB-Stellungnahme 13/2020), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Am 16.11.2020 fand die Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags zum „Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG)“ und zum Antrag „Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen“ statt. Das IAB nimmt in seiner Stellungnahme Bezug zur Verlängerung von Höhe und Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes, zu Qualifizierung und Weiterbildungsgeld, zur Rückzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie zur Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld. Nach Auffassung des IAB leistet die Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes einen wichtigen Beitrag für die Stabilisierung der Rahmenbedingungen für Betriebe und Beschäftigte und ist es daher folgerichtig, die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ebenfalls zu verlängern. Die Regelung an sich, das Kurzarbeitergeld bei langer und umfangreicher Kurzarbeit zu erhöhen, ist allerdings verteilungspolitisch wenig zielgenau und kann Fehlanreize auslösen. Empfehlenswert sei es, lange Kurzarbeit möglichst verbindlich mit Qualifizierung zu verknüpfen. Das IAB sieht keinen wesentlichen Fehlanreiz einer übermäßigen Inanspruchnahme von Kurzarbeit und Kündigung der Beschäftigten danach, der durch eine Rückzahlungspflicht beseitigt werden müsste. Zwar gäbe es Argumente für eine Verlängerung des Arbeitslosengeldes, gleichwohl seien Maßnahmen zur Förderung von Neueinstellungen und zur Weiterqualifizierung von Arbeitnehmern vordringlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufzeichnung der Anhörung -
Literaturhinweis
Surveying Entrepreneurs' Perception of Society in Times of Corona: A proposal (2020)
Zitatform
Weinhardt, Michael & Julia Bartosch (2020): Surveying Entrepreneurs' Perception of Society in Times of Corona. A proposal. In: Survey research methods, Jg. 14, H. 2, S. 147-151. DOI:10.18148/srm/2020.v14i2.7744
Abstract
"In this short paper, we propose a research design for collecting data on entrepreneurs' perceptions of the existential crisis. In particular, we are interested in a deeper understanding of the societal impact the Corona-Crisis will have on social relations in Germany through the eyes of a key-demographic: entrepreneurs. We outline a possible set up for a probabilistic web-panel of entrepreneurs, focusing on managing directors and company owners in small and medium sized companies. The panel would include questions about how entrepreneurs perceive the support offered by the government and the wider society, how this evaluation will impact their view of the government and their fellow citizens and how entrepreneurs see any chance in this crisis for more sustainability-oriented business practices. Moreover, we outline a sampling strategy and a data collection mode. Such research is of particular relevance in the current situation of high uncertainty to better understand how perceptions and attitudes of entrepreneurs are developing due to the crisis. This will not only have important implications for the social group under study, but for questions about the social cohesion more generally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vorläufige Einschätzungen des IfM Bonn zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronaviruspandemie auf den Mittelstand (2020)
Zitatform
Welter, Friederike, Hans-Jürgen Wolter & Peter Kranzusch (2020): Vorläufige Einschätzungen des IfM Bonn zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronaviruspandemie auf den Mittelstand. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 10 S.
Abstract
"In der Vergangenheit hat sich der Mittelstand in krisenhaften Zeiten aufgrund seiner stärkeren Langfristorientierung im Vergleich zu managementgeführten Unternehmen, aber auch aufgrund seiner geringeren Abhängigkeit von Auslandsmärkten als stabilisierend erwiesen. Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich womöglich von den vorangegangenen. Was kann getan werden, dass der Mittelstand so gestützt wird, dass er während/nach der Coronapandemie wiederum zum Erhalt der volkswirtschaftlichen Kreisläufe beitragen kann?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Trust is the glue that holds it all together": An interview with the teleworking expert at the International Labour Organization Jon C. Messenger (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Zitatform
Winters, Jutta; Jon C. Messenger & Lutz Bellmann (interviewte Person) (2020): "Trust is the glue that holds it all together". An interview with the teleworking expert at the International Labour Organization Jon C. Messenger (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 07.05.2020, o. Sz., 2020-05-05.
Abstract
"Since COVID-19 runs rampant, many employees have withdrawn to their home for work in order to help contain the virus. Teleworking enables them to fulfil work duties, while avoiding personal contact with colleagues. For some, teleworking has been a common situation on a part-time or an occasional basis for years. However, working full-time in a home office poses a different challenge. Others are breaking new ground with telework. Jon C. Messenger, Team Leader of the Working Conditions Group at the International Labour Office (ILO) in Geneva, presents his research results on effective teleworking strategies, shows the risks of the current development, and promotes the European Framework Agreement on Telework." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienen -
Literaturhinweis
Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie: Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020 (2020)
Abstract
"Was erreicht wurde, sei "ein zerbrechlicher Zwischenerfolg", erklärte Kanzlerin Merkel nach den Beratungen mit den Regierungschefs der Länder zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Kontaktbeschränkungen werden verlängert, gelten vorerst bis zum 3. Mai. Veränderungen wird es im Schulbereich und auch für viele Geschäfte geben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
SME policy responses (2020)
Zitatform
(2020): SME policy responses. (Tackling coronavirus (COVID-19): Contributing to a global effort), Paris, 103 S.
Abstract
"SMEs are at the centre of the economic crisis brought on by the COVID-19 pandemic and containment measures, more so than during the 2008 financial crisis. The current crisis has affected SMEs disproportionately, and has revealed their vulnerability to the supply and demand shock (in particular with regard to their liquidity) with a serious risk that over 50% of SMEs will not survive the next few months. A widespread collapse of SMEs (60-70% of OECD employment) could have a strong impact on national economies and global growth prospects, on perceptions and expectations, and even on the financial sector, which may already be under strain by non-performing portfolios. In some countries, a deterioration of the financial situation of SMEs could have systemic effects on the banking sector as a whole. In their response to the crisis, governments have been quick to acknowledge the specific circumstances of SMEs, and have put in place policies to support them. Across countries, the policy response frequently followed this sequence of measures: Health measures, and information for SMEs on how to adhere to them; Measures to address liquidity by deferring payments; Measures to supply extra and more easily available credit to strengthen SME resilience; Measures to avoid, or mitigate the consequences of, unorganised lay-offs by extending possibilities for temporary redundancies and wage subsidies, and; Structural policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
ILO Monitor 1st edition: COVID-19 and the world of work: Impact and policy responses (2020)
Abstract
"The world of work is being profoundly affected by the global virus pandemic. In addition to the threat to public health, the economic and social disruption threatens the long-term livelihoods and wellbeing of millions. The ILO and its constituents – Governments, workers and employers – will play a crucial role in combating the outbreak, ensuring the safety of individuals and the sustainability of businesses and jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Supporting people and companies to deal with the COVID-19 virus: options for an immediate employment and social-policy response (2020)
Abstract
"The unfolding COVID-19 crisis is challenging people, households and firms in unprecedented ways. Containing the pandemic and protecting people is the top priority. But disrupted supply chains, containment measures that are limiting economic and social interactions and falling demand put people's jobs and livelihoods at risk. An immediate employment and social-policy response is needed. Reducing workers' exposure to COVID-19 in the workplace and ensuring access to income support for sick and quarantined workers are essential. Working parents need help with unforeseen care needs as schools are closing and elderly relatives are particularly vulnerable. Short-time work schemes can help protect jobs and provide relief to struggling companies, as evidenced during the last financial and economic crisis. Workers who lose their jobs and incomes, including those in non-standard forms of employment, need income support. As companies are suffering from a sharp drop in demand, rapid financial support through grants or credits can help them bridge liquidity gaps. Many affected countries introduced or announced bold measures over the last days and weeks, often with a focus on supporting the most vulnerable who are bearing a disproportionate share of the burden. This note, and the accompanying policy table, contributes to evidence-sharing on the role and effectiveness of various policy tools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in der Corona-Pandemie: Jahresmonitor der Stiftung Familienunternehmen (2020)
Zitatform
(2020): Die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in der Corona-Pandemie. Jahresmonitor der Stiftung Familienunternehmen. (Jahresmonitor der Stiftung Familienunternehmen 4), München, VIII, 110 S.
Abstract
"Die vierte Ausgabe des „Jahresmonitors der Stiftung Familienunternehmen“ widmet sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie dem Thema Krisenmanagement in Politik und Wirtschaft. Nicht zuletzt haben die letzten Jahrzehnte gezeigt, dass sich wirtschaftliche Krisen gleich welchen Ursprungs häufig nicht absehen und vor allem nicht vermeiden lassen. Auf eine Pandemie war die Welt ebenso wenig vorbereitet wie auf die Finanz- und Staatsschuldenkrise in den Jahren nach 2008. Unternehmen und Volkswirtschaften müssen daher der Frage nach ihrer Krisenresilienz eine ganz neue Aufmerksamkeit schenken. Familienunternehmen kommt bei der Sicherung der Krisenresilienz der deutschen Volkswirtschaft eine zentrale Rolle zu. Mit einem Anteil von etwa 90 Prozent repräsentieren sie einen Großteil der Unternehmen des privatwirtschaftlichen Sektors und sind zudem Arbeitgeber für fast 60 Prozent der in Deutschland Beschäftigten (Stiftung Familienunternehmen 2019). Ihre Bedeutung ist vor allem in ländlichen Regionen hoch (Stiftung Familienunternehmen 2020). Der vorliegende „Jahresmonitor“ analysiert auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 2.452 deutschen Unternehmen sowie einer qualitativen Auswertung von Beiträgen aus 40 großen Familienunternehmen auf der Internetseite der Stiftung Familienunternehmen, wie es um die Krisenerfahrungen und -strategien im Kontext der Corona-Pandemie bestellt ist. Für die Studie haben erstmals in dieser Reihe das ifo Institut und das ZEW Mannheim zusammengearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Pandemie trübt Erwartungen für 2020 - Mittelstand vor der Krise auf solidem Fundament (2020)
Zitatform
(2020): Corona-Pandemie trübt Erwartungen für 2020 - Mittelstand vor der Krise auf solidem Fundament. (KfW-Mittelstandspanel 2020), Frankfurt am Main, 31 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hinterlässt im Mittelstand tiefe Spuren. Die Betroffenheit ist noch immer hoch und die Erwartungen für das Gesamtjahr 2020 historisch schlecht – dies zeigt das KfW-Mittelstandspanel 2020. Die Umsätze der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dürften stärker einbrechen als in der Finanzkrise 2009. In der Folge befürchten viele Unternehmen einen weiteren erheblichen Druck auf die Beschäftigung. Auch die Eigenkapitalquoten leiden. Allerdings verfügt der Mittelstand in der Breite über ein solides Fundament. Dazu beigetragen hat auch die erneut gute Performance der KMU im Jahr 2019. Beschäftigung, Umsätze und Investitionen legten im vergangenen Jahr abermals zu. Der Mittelstand konnte seine Profitabilität steigern und sein finanzielles Polster noch einmal ausbauen. Die Ausgangslage der KMU war somit sehr gut. Aber der Weg aus der Krise dürfte lang und steinig werden und die Folgen noch lange nachwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Umsetzung des Maßnahmenpakets zur Unterstützung von Start-ups und kleinen Mittelständlern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/23374) (2020)
Zitatform
(2020): Umsetzung des Maßnahmenpakets zur Unterstützung von Start-ups und kleinen Mittelständlern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/23374). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/23979 (04.11.2020)), 9 S.
Abstract
"Fast jedes zweite Start-up sieht sich durch die Corona-Krise in der eigenen Existenz bedroht (https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Corona-Krise-trifft-Startups-mit-voller-Wucht). Start-ups fallen zudem regelmäßig durch die Raster der Corona-Hilfen in Form von Krediten für etablierte Unternehmen, weil sie in der Aufbauphase erwartungsgemäß defizitär arbeiten. Anfang April 2020 hat die Bundesregierung 2 Mrd. Euro als Unterstützung für Start-ups ankündigt (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/start-up-schutzschild.pdf?__blob=publicationFile&v=4). Doch Monate später warten viele Gründerinnen und Gründer laut Medienberichten immer noch auf die versprochenen Hilfen (https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/folgen-des-lockdowns-start-ups-haben-das-nachsehen-bei-corona-hilfen/26177710.html?ticket=ST-744404-EYVmzbtvYXJBd5ZKWYD5-ap3)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019-2021: Gemeinsame Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung: Gemeinsam den aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Krise auf dem Ausbildungsmarkt begegnen - gemeinsam den Ausbildungsmarkt stabilisieren! (2020)
Abstract
"Am 26. August 2019 haben Vertreter der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit, der Spitzenverbände der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Länder im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die neue Vereinbarung der Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019 - 2021 unterzeichnet. Mit der Erklärung bekennen sich die Allianzpartner zu einer starken beruflichen Bildung und richten die Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen dafür neu aus. Das Ende 2014 gegründete Bündnis, das den im Jahr 2014 ausgelaufenen Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs abgelöst hat, setzt sich dafür ein, die Attraktivität, Qualität und Leistungsfähigkeit sowie die Integrationskraft der beruflichen Bildung weiter zu stärken. Im Zuge der Corona-Krise befasst sich die Allianz zudem intensiv mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die betriebliche Ausbildung. Gemeinsames Ziel aller Akteure bleibt dabei die Sicherstellung der Ausbildungsplätze sowie die Unterstützung der Ausbildungsbetriebe." (Textauszug, IAB-Doku)
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