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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Homeoffice/mobiles Arbeiten"
  • Literaturhinweis

    Verbreitung und Auswirkungen von mobiler Arbeit und Homeoffice (2020)

    Bonin, Holger ; Steffes, Susanne; Eichhorst, Werner; Scholten, Annika; Kümmerling, Angelika; Rinne, Ulf ; Kaczynska, Jennifer;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Jennifer Kaczynska, Angelika Kümmerling, Ulf Rinne, Annika Scholten & Susanne Steffes (2020): Verbreitung und Auswirkungen von mobiler Arbeit und Homeoffice. (IZA research report 99), Bonn, 146 S.

    Abstract

    "Mit dem Wandel der Arbeitswelt gehen auch neue Formen flexiblen Arbeitens einher. In diesem Zusammenhang sind vermehrt Fragen der Nutzung, Gestaltung und Wirkung von Homeoffice und ortsmobilem Arbeiten in den Fokus gerückt. Dies gilt umso mehr, als Unternehmen und Beschäftigte während der COVID-19-Pandemie in großem Stil die Arbeit von zu Hause als Möglichkeit genutzt haben, um betriebliche Abläufe trotz Mobilitätsbeschränkungen und Abstandsregelungen aufrecht zu erhalten. Auch der Koalitionsvertrag der Bundesregierung greift das Thema auf und spricht sich für eine Erleichterung, Förderung und rechtliche Rahmung mobiler Arbeit aus. Gegenstand dieser Kurzexpertise ist es, das verfügbare Wissen über die Nutzung, die Effekte und die rechtliche Gestaltung zu mobiler Arbeit und Homeoffice zusammenzustellen, zu bewerten und an einigen Stellen gezielt zu erweitern. Hierzu wird die verfügbare Literatur systematisch ausgewertet. Dies wird mit repräsentativen Umfragen vor und während der COVID-19-Pandemie, einer international vergleichenden Untersuchung sowie betriebliche Fallstudien vertieft. Um die positiven Aspekte von Homeoffice und mobilem Arbeiten realisieren zu können, stellen sich, wie die Studie belegt, einerseits erhöhte Anforderungen an die betriebliche Organisation von Arbeit und Zusammenarbeit, andererseits an die Fähigkeiten zur Selbstorganisation bei den Beschäftigten. Die Praxis zeigt, dass in vielen Fällen passende Arrangements gefunden werden. Gleichwohl wird ein individueller Rechtsanspruch auf Prüfung der Machbarkeit ortsflexiblen Arbeitens im Einzelfall von einer Mehrheit der Beschäftigten befürwortet. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Arbeit im Homeoffice auch nach der Pandemie, wie es sich bereits abzeichnet, als ein normaler Baustein im Arbeitsleben für breitere Beschäftigtengruppen angesehen werden wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation der gesetzlichen Rentenversicherung in der Corona-Krise (2020)

    Boysen-Hogrefe, Jens;

    Zitatform

    Boysen-Hogrefe, Jens (2020): Zur Situation der gesetzlichen Rentenversicherung in der Corona-Krise. (IfW-Box 2020,22), Kiel, 1 S.

    Abstract

    "Die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sind im laufenden Jahr bisher trotz des Rückgangs der Bruttolöhne und -gehälter im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Maßgeblich ist, dass der genannte Rückgang von einer massiven Ausweitung der Kurzarbeit begleitet war (Kasten 3). Für das Kurzarbeitergeld führen die Arbeitgeber Sozialabgaben an die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ab, die von der Bundesagentur für Arbeit teilweise vollständig erstattet werden. Letztlich besteht somit ein Transfer von der Arbeitslosenversicherung zur GRV." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Reaktion von Unternehmen auf die Coronakrise: Welche Rolle spielen die erwartete Krisendauer und die Geschäftslage vor der Krise? (2020)

    Buchheim, Lukas ; Krolage, Carla ; Dovern, Jonas; Link, Sebastian ;

    Zitatform

    Buchheim, Lukas, Jonas Dovern, Carla Krolage & Sebastian Link (2020): Zur Reaktion von Unternehmen auf die Coronakrise: Welche Rolle spielen die erwartete Krisendauer und die Geschäftslage vor der Krise? In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 8 München, München, S. 1-4.

    Abstract

    "Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurde die Wirtschaftstätigkeit in weiten Teilen der deutschen Volkswirtschaft in erheblichem Maße heruntergefahren. Diese Studie untersucht mithilfe der Daten aus der ifo Konjunkturumfrage, wie deutsche Unternehmen im Zuge dieses partiellen Shutdown ihre Erwartungen angepasst und welche Maßnahmen sie ergriffen haben. Wir zeigen zunächst, dass die Krise bestehende Schwierigkeiten verstärkt: Unternehmen, die bereits vor der Krise in einer schlechten Lage waren, sind von dieser stärker betroffen und erwarten zukünftig zusätzliche Probleme für ihre Unternehmen. Folglich bauen solche Unternehmen überdurchschnittlich häufig Arbeitsplätze ab und streichen Investitionen. Die Erwartungen hinsichtlich der Krisendauer sind ebenfalls eine wichtige Determinante der getroffenen Maßnahmen: Unternehmen, die erwarten, dass die krisenbedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens mindestens vier Monate anhalten werden, bauen deutlich häufiger Beschäftigung ab bzw. stornieren oder verschieben Investitionsprojekte als Firmen, die von einer schnellen Aufhebung der Restriktionen ausgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsarbeit in Zeiten von Corona (2020)

    Bünning, Mareike ; Hipp, Lena ; Munnes, Stefan;

    Zitatform

    Bünning, Mareike, Lena Hipp & Stefan Munnes (2020): Erwerbsarbeit in Zeiten von Corona. Berlin, 32 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat das Arbeitsleben der Menschen in Deutschland grundlegend verändert. Viele Eltern mussten ihre Arbeitszeiten wegen der Betreuung der Kinder reduzieren, Mütter sind davon stärker betroffen und daher mit ihrer Arbeitssituation unzufriedener als Väter. Die Krise verstärkt zudem soziale Ungleichheiten, denn Selbstständige und Geringverdiener*innen trifft die Pandemie besonders hart. Das zeigen die ersten Auswertungen der Ende März gestarteten Online-Umfrage corona-alltag.de der Sozialwissenschaftler*innen Mareike Bünning, Lena Hipp und Stefan Munnes vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Homeoffice vor und nach Corona: Auswirkungen und Geschlechterbetroffenheit (2020)

    Demmelhuber, Katrin; Englmaier, Florian ; Möhrle, Sascha; Schröter, Theresa; Peichl, Andreas ; Leiss, Felix;

    Zitatform

    Demmelhuber, Katrin, Florian Englmaier, Felix Leiss, Sascha Möhrle, Andreas Peichl & Theresa Schröter (2020): Homeoffice vor und nach Corona: Auswirkungen und Geschlechterbetroffenheit. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 14, S. 1-6.

    Abstract

    "Homeoffice war und ist ein wichtiges Instrument in der Corona-bedingten Krise und wird voraussichtlich auch den Arbeitsalltag der Zukunft stark prägen. Dieser Beitrag stellt die Ergebnisse einer Umfrage unter Manager*innen und Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen zur Auswirkung von Homeoffice auf die Arbeitswelt vor. Die Studie veranschaulicht die wachsende Bedeutung von Homeoffice während der Corona-Pandemie, wobei der Umfang der Heimarbeit von der Branche und der Unternehmensgröße abhängt. Während die meisten Unternehmen keine Probleme bei der Umsetzung von Homeoffice hatten, geben die Befragten dennoch Bedenken hinsichtlich einer Verschlechterung des Arbeitsergebnisses – insbesondere der Qualität der Zusammenarbeit, verglichen mit einer »Face-to-Face«-Zusammenarbeit – an. Darüber hinaus sehen die Teilnehmer Frauen durch den vermehrten Einsatz von Homeoffice und allgemein durch die Corona-Pandemie stärker beeinträchtigt als Männer. Die Ergebnisse der Studie liefern ein differenziertes Bild zu Chancen und Problemen von Homeoffice und bieten eine wichtige Grundlage in der Debatte zum Recht auf Homeoffice." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welfare States, Labor Markets, Social Investment and the Digital Transformation (2020)

    Eichhorst, Werner; Hemerijck, Anton ; Scalise, Gemma ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Anton Hemerijck & Gemma Scalise (2020): Welfare States, Labor Markets, Social Investment and the Digital Transformation. (IZA discussion paper 13391), 31 S.

    Abstract

    "Barely having had the time to digest the economic and social aftershocks of the Great Recession, European welfare states are confronted with the even more disruptive Coronavirus pandemic as probably, threatening the life of the more vulnerable, while incurring job losses for many as the consequence of the temporal “freezing of the economy” by Lockdown measures. Before the Covid-19 virus struck, the new face of the digital transformation and the rise of the ‘platform’ economy already raised existential questions for future welfare provision. The Great Lockdown - if anything – is bound to accelerate these trends. Greater automation will reinforce working from home to reduce Covid-19 virus Transmission risks. At the same time, the Great Lockdown will reinforce inequality, as the poor find it more difficult to work from home, while low-paid workers in essential service in Health care, supermarket retail, postal services, security and waste disposal, continue to face contagion risks. And although popular conjectures of ‘jobless growth’ and ‘routine-biased’ job polarization, driven by digitization and artificial intelligence, may still be overblown, intrusive change in the nature of work and employment relations require fundamental rethinking of extant labour market regulation and social protection. Inspired more by adverse family demography than technological change, social investment reform has been the fil rouge of welfare recalibration since the turn of the century. Is social investment reform still valid in the new era of ‘disruptive’ technological transformation in aftermath of Coronavirus pandemic that is likely to turn into the worst recession since the second world war? Empirically, this chapter explores how Germany, Italy and the Netherlands, in terms of the strengths and vulnerabilities of their labour market to digitization, together with their respective social investment aptitude, are currently preparing their welfare states for the intensification of technological change in the decade ahead." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: Short-Run Labor Market Impacts of COVID-19, Initial Policy Measures and Beyond (2020)

    Eichhorst, Werner; Arni, Patrick ; Verstraten, Paul; Costa, Rui; Nordström Skans, Oskar ; Colussi, Tommaso ; Houseman, Susan; Hensvik, Lena ; Marx, Paul ; Rinne, Ulf ; Ferreira, Priscila ; Leoni, Thomas ; Cerejeira, Joao; Machin, Stephen; Portela, Miguel ; Böheim, René ; Martiskova, Monika ; Jongen, Egbert ; Ramos, Raul ; Cahuc, Pierre ; Kahanec, Martin ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Paul Marx, Ulf Rinne, René Böheim, Thomas Leoni, Pierre Cahuc, Tommaso Colussi, Egbert Jongen, Paul Verstraten, Priscila Ferreira, Joao Cerejeira, Miguel Portela, Raul Ramos, Martin Kahanec, Monika Martiskova, Lena Hensvik, Oskar Nordström Skans, Patrick Arni, Rui Costa, Stephen Machin & Susan Houseman (2020): IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: Short-Run Labor Market Impacts of COVID-19, Initial Policy Measures and Beyond. (IZA research report 98), Bonn, 153 S.

    Abstract

    "The unprecedented COVID-19 pandemic has a severe impact on societies, economies and labor markets. However, not all countries, socio-economic groups and sectors are equally affected. For example, occupational groups working in sectors where value chains have been disrupted and lockdowns have had direct impacts are affected more heavily, while the slowdown of hiring activities mostly affects young labor market entrants. As a result, there has been a steep increase in unemployment rates in many countries, but not everywhere to the same extent. Part of this difference can be related to the different role and extent of short-time work schemes, which is now being used more widely than during the Great Recession. Some countries have created or expanded these schemes, making coverage less exclusive and benefits more generous, at least temporarily. But short-time work is certainly not a panacea to “flatten the unemployment curve”. Furthermore, next to providing liquidity support to firms, unemployment benefits have been made more generous in many countries. Often, activation principles have also been temporarily reduced. Some countries have increased access to income support to some extent also for non-standard workers, such as temporary agency workers or self-employed workers, on an ad hoc basis. A major change in working conditions is the broad move towards telework arrangements and work from home. Nonetheless, it appears too early to assess the relative success of national strategies to cope with the pandemic and to revitalize the labor market as well as the medium-term fiscal viability of different support measures. Future monitoring will also have to trace policies to cope with the imminent structural changes that might result from the crisis or might be accelerated by the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona: Rechenzentren wortwörtlich systemrelevant (2020)

    Engels, Barbara;

    Zitatform

    Engels, Barbara (2020): Corona: Rechenzentren wortwörtlich systemrelevant. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,34), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die derzeitige Verlagerung vieler Lebensbereiche ins Digitale ist eine Herausforderung für die IT-Infrastruktur im ganzen Land. Zwar steigt die Spitzenleistung der deutschen Rechenzentren seit Jahren kontinuierlich - im internationalen Vergleich ist sie jedoch schwach. Das führt zu Abhängigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona: Neuerungen in der beruflichen Kommunikation (2020)

    Engels, Barbara; Mertens, Armin; Scheufen, Marc;

    Zitatform

    Engels, Barbara, Armin Mertens & Marc Scheufen (2020): Corona: Neuerungen in der beruflichen Kommunikation. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,35), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Wenn alle zu Hause bleiben, ändert sich die Art der Kommunikation, sowohl im Beruflichen als auch im Privaten. Die Analyse von Google-Suchanfragen deutet bereits jetzt auf eine deutlich veränderte Nutzung von digitalen Kommunikationstechnologien hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany (2020)

    Fadinger, Harald; Schymik, Jan;

    Zitatform

    Fadinger, Harald & Jan Schymik (2020): The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 167), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "We study the impact of confinement on infection risk and on the German economy. We first document that regions whose industry structure allows for a large fraction of work to be done at home also experienced much fewer Covid-19 cases and fatalities. We estimate the effect of working from home using a simple epidemiological model and show that it is very effective in reducing infections. Based on this observation, we then use a calibrated structural model of the German economy with input-output linkages to assess the economic cost of imposing social distancing rules in the workplace. We also discuss industry- and region-based policies for reducing con finement. Our model identifies the industries and regions with the largest value added gains per worker sent back to the workplace. Finally, we discuss alternative policies of sustaining maximum output while exposing as few workers as possible to infection risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The costs and benefits of home office during the Covid-19 pandemic: Evidence from infections and an input-output model for Germany (2020)

    Fadinger, Harald; Schymik, Jan;

    Zitatform

    Fadinger, Harald & Jan Schymik (2020): The costs and benefits of home office during the Covid-19 pandemic. Evidence from infections and an input-output model for Germany. In: Covid economics H. 9, S. 107-134.

    Abstract

    "We study the impact of working from home on (i) infection risk in German regions and (ii) output using an input-output (IO) model of the German economy. We find that working from home is very effective in reducing infection risk: regions whose industry structure allows for a larger fraction of work to be done from home experienced much fewer Covid-19 cases and fatalities. Moreover, confinement is significantly more costly in terms of induced output loss in regions where the share of workers who can work from home is lower. When phasing out confinement, home office should be maintained as long as possible, to allow those workers who cannot work from home to go back to work, while keeping infection risk minimal. Finally, systemic industries (with high multipliers and/or high value added per worker) should be given priority, especially those where home office is not possible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The COVID confinement measures and EU labor markets (2020)

    Fana, Marta ; Tolan, Songül; Torrejón Pérez, Sergio; Urzì Brancati, Maria Cesira ; Fernández-Macías, Enrique ;

    Zitatform

    Fana, Marta, Songül Tolan, Sergio Torrejón Pérez, Maria Cesira Urzì Brancati & Enrique Fernández-Macías (2020): The COVID confinement measures and EU labor markets. (JRC technical report), Brüssel, 29 S. DOI:10.2760/69199

    Abstract

    "This paper assesses the potential impact of the early 2020 COVID confinement measures on EU labour markets, on the basis of an analysis of the restrictions on economic activity imposed in three EU Member States (Italy, Spain and Germany). Following the legislative measures adopted, we classify all economic sectors into different categories according to the likely impact of the COVID crisis, and compare the share of employment that is likely to be strongly affected in each country. Once this is done, we apply these categories of sectors to recent data on EU employment and estimate the groups of workers that would be more or less affected by the economic lockdown measures. Finally, we use all this information to speculate about possible mid-term developments and broader socio-economic implications of the COVID crisis in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie (2020)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2020): Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie. In: B. Kortmann & G. G. Schulze (Hrsg.) (2020): Jenseits von Corona, S. 187-196.

    Abstract

    "Den Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie vorauszusagen, ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Dieser Beitrag erörtert ausgewählte Entwicklungen und Herausforderungen. Hierbei konnte jedoch nicht auf alle wichtigen Aspekte - wie u.a. die Zusammenhänge zur sozialen Ungleichheit und sozialen Sicherung oder die Entwicklung systemrelevanter Berufe und Branchen - detailliert eingegangen werden. Die mittelfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab, in und außerhalb von Deutschland, und hierüber besteht aktuell weiterhin hohe Unsicherheit. Für Deutschland als Exportnation kommt es dabei auch entscheidend auf den Konjunkturverlauf bei seinen wichtigsten Handelspartnern an. Die Dauer der Pandemie und der Erfolg der Gegenmaßnahmen bestimmen, wie stark der Einbruch am Arbeitsmarkt und die negativen Folgen ausfallen - und damit auch den Effekt auf die mittelfristige Entwicklung. Die Covid-19-Pandemie beschleunigt verschiedene Transformationsprozesse, die schon zuvor begonnen haben, und löst neue Veränderungsprozesse aus. Dabei gibt es durchaus positive Entwicklungen, wie den zu erwartenden Digitalisierungsschub oder die Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes, allerdings ist ein Rückgang der Einkommen und Profitabilität der Unternehmen zu erwarten. Den Beschäftigten und Unternehmen werden viele Veränderungen abgefordert, bei denen es Gewinner und Verlierer geben wird. Es droht eine Zunahme der Ungleichheit mit entsprechendem Konfliktpotenzial. Deutschland ist hinreichend flexibel, um die notwendigen Veränderungen umzusetzen. Die sozialen Sicherungssysteme ermöglichen hierbei einen sozialen Ausgleich der Anpassungslasten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Corona und Gender - ein geschlechtsbezogener Blick auf die Pandemie und ihrer (möglichen) Folgen (2020)

    Frey, Regina;

    Zitatform

    Frey, Regina (2020): Corona und Gender - ein geschlechtsbezogener Blick auf die Pandemie und ihrer (möglichen) Folgen. 4 S.

    Abstract

    "In der Bewältigung der Pandemie ergreift die Politik jetzt viele Maßnahmen, die erhebliche Konsequenzen für die Menschen haben werden - und dies unter einem extremen Zeitdruck. Durch einen geschlechtersensiblen Blick kann die Situation besser verstanden werden: Welche Auswirkungen haben Maßnahmen auf „die Bevölkerung“ – also Frauen und Männer in ihrer Vielfalt? Welche gesellschaftlichen Gruppen sind stärker betroffen als andere? Welche dieser Gruppen sind im Entscheidungsprozess vielleicht noch nicht im Blick? Eine analytische Durchdringung der aktuellen Problemlagen (auch) nach Geschlecht macht Politik besser, zielgerichteter und gerechter - auch, oder gerade in Krisenzeiten. Der vorliegende Beitrag kann nur einige Aspekte anreißen, möchte aber den Blick auf die Pandemie um eine Perspektive erweitern, die leider häufig ein blinder Fleck bleibt. Die entscheidende Frage wird sein, wer oder was nach der Corona-Krise weiterhin „systemrelevant“ sein wird und ob sich der nun angeschärfte Blick auf die Care-Arbeit und die Geschlechterverhältnisse Geltung verschaffen kann." (Autorenreferat; IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Online-Befragung von Beschäftigten: Wie Corona den Arbeitsalltag verändert hat (2020)

    Frodermann, Corinna ; Mackeben, Jan ; Haepp, Tobias; Wanger, Susanne ; Grunau, Philipp ; Steffes, Susanne; Ruf, Kevin ;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Tobias Haepp, Jan Mackeben, Kevin Ruf, Susanne Steffes & Susanne Wanger (2020): Online-Befragung von Beschäftigten: Wie Corona den Arbeitsalltag verändert hat. (IAB-Kurzbericht 13/2020), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie und deren Folgen haben – zumindest temporär – vielfältige Auswirkungen auf das Leben der meisten Menschen. Anhand einer aktuellen Onlinebefragung zeigen die Autorinnen und Autoren, wie sich der Arbeitsalltag von Beschäftigten mittelgroßer und großer privatwirtschaftlicher Betriebe in dieser Zeit verändert hat. Dabei geht es insbesondere um Übergänge in Kurzarbeit, Veränderungen bezüglich Arbeitszeit und Arbeitsort, um Kommunikation sowie um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working during COVID-19: Cross-country evidence from real-time survey data (2020)

    Galasso, Vincenzo ; Foucault, Martial ;

    Zitatform

    Galasso, Vincenzo & Martial Foucault (2020): Working during COVID-19. Cross-country evidence from real-time survey data. (OECD social, employment and migration working papers 246), Paris, 40 S. DOI:10.1787/34a2c306-en

    Abstract

    "The outbreak of COVID-19 and the unprecedented measures taken by many countries to slow down the spread of the coronavirus caused large economic and psychological costs. This paper uses real time survey data from two waves run at the end of March and in mid-April to provide a snapshot of the actual labour market outcomes in twelve countries. Our study reveals large cross-country differences. At the end of March, when large disparity existed in the diffusion of the pandemic and in the lockdown measures, a large share of employed individuals had stopped working in France (38%) and Italy (47%), but much less in Australia (13%) and the US (10%). Large differences remained in mid-April. Yet, some common patterns emerge. Labour market outcomes varied according to workers’ educational attainments and occupation types. College graduates and white collars worked more from home and less from the regular workplace. Instead, low educated workers and blue collars were more likely to remain in the regular work place or to stop working. Similar patterns emerge with respect to the workers’ (family) income. This evidence suggests that initial labour market effects of COVID-19 (and of the lockdown measures) may have contributed to increase pre-existing inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Räumliche Flexibilisierung durch zunehmende Homeoffice-Nutzung (2020)

    Garnadt, Niklas; Schnitzer, Monika ; Viete, Steffen;

    Zitatform

    Garnadt, Niklas, Monika Schnitzer & Steffen Viete (2020): Räumliche Flexibilisierung durch zunehmende Homeoffice-Nutzung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 661-666. DOI:10.1007/s10273-020-2734-z

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie hat in den vergangenen Monaten die Arbeitswelt von vielen Beschäftigten grundlegend verändert. Staatliche Auflagen in Form von Abstands- und Hygieneregeln sowie Vorsichtsmaßnahmen der Unternehmen haben vielfach dazu geführt, dass Beschäftigte zur Arbeit im Homeoffice angehalten wurden. Daraufhin haben in Deutschland etwa ein Drittel aller Beschäftigten ihren Tätigkeitsschwerpunkt ins Homeoffice verlegt. Ob diese räumliche Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse auch nach Überwindung der Pandemie Bestand haben wird, ist allerdings unklar." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Lust oder Frust – betrieblich gestalten (2020)

    Gerlmaier, Anja;

    Zitatform

    Gerlmaier, Anja (2020): Lust oder Frust – betrieblich gestalten. In: Gute Arbeit, Jg. 32, H. 11, S. 25-28.

    Abstract

    "Homeoffice Ist das Homeoffice der Schlüssel zu Gesundheit und Motivation in der Arbeitswelt? Entscheidend ist die Qualität der betrieblichen Ausgestaltung, so eine aktuelle Untersuchung. Ein Recht auf das Homeoffice mit klaren Leitplanken würde einheitliche Standards erleichtern" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Globisch, Claudia; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Globisch, Claudia & Christopher Osiander (2020): Sind Frauen die Verliererinnen der Covid-19-Pandemie? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 12.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-10.

    Abstract

    "Verschärft die Covid-19-Pandemie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern oder nivelliert sie diese sogar? Eine aktuelle IAB-Befragung zeigt: Frauen schultern auch während der Pandemie den größeren Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit. Allerdings ist der Anteil der Männer, die sich stärker an der Kinderbetreuung beteiligen, in dieser Zeit deutlich gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Globisch, Claudia; Osiander, Christopher ;
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  • Literaturhinweis

    Homeoffice in Zeiten von Corona: In vielen Berufen gibt es bislang ungenutzte Potenziale (2020)

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ; Steffes, Susanne;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Susanne Steffes & Stefanie Wolter (2020): Homeoffice in Zeiten von Corona: In vielen Berufen gibt es bislang ungenutzte Potenziale. In: IAB-Forum H. 25.03.2020, o. Sz., 2020-03-24.

    Abstract

    "Das Arbeiten von zu Hause erlebt angesichts der Corona-Krise einen ungeahnten Schub. Tatsächlich wurde das Potenzial an beruflichen Tätigkeiten, die auch im Homeoffice erledigt werden könnten, schon zuvor keineswegs ausgeschöpft und kann auch gegenwärtig noch nicht voll genutzt werden. Neben den aktuell in den Hintergrund rückenden Vorbehalten von Arbeitgebern als auch Beschäftigten könnte auch der Abbau technischer Hürden dazu beitragen, die Möglichkeiten für Homeoffice zu erweitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Erreichbarkeit gestalten: verfügbar, beschäftigt oder abwesend? (2020)

    Hammermann, Andrea;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea (2020): Erreichbarkeit gestalten: verfügbar, beschäftigt oder abwesend? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,39), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Das Coronavirus ist auch eine Bewährungsprobe für die Zusammenarbeit in virtuellen Teams. Wo immer dies möglich ist, wird gerade die physische Anwesenheit durch virtuelle Formate mithilfe digitaler Kollaborationstools ersetzt. Doch gerade Beschäftigte, die bisher wenig Erfahrungen mit dem Homeoffice gemacht haben, stehen vor neuen Herausforderungen, wie sie ihre Erreichbarkeit für Kollegen, Kunden und den Vorgesetzten organisieren sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Büroarbeitswelt nach Corona. Was kommt? Was bleibt?: Eine Sonderstudie der Bertelsmann Stiftung (2020)

    Hoffmann, Anke;

    Zitatform

    Hoffmann, Anke (2020): Die Büroarbeitswelt nach Corona. Was kommt? Was bleibt? Eine Sonderstudie der Bertelsmann Stiftung. In: Forum Arbeit H. 3, S. 8-11.

    Abstract

    "Das Nachhalteigkeitspotential des digitalen Arbeitens ist aktuell groß, ebenso die Bereitschaft, die Vorzüge der neuen Art des Arbeitens zu nutzen. Finden sich diese Initiativen nun in der Gesetzgebung und in den betrieblichen Routinen wieder und verknüpfen sie die individuellen Bedürfnisse optimal mit den wirtschaftlichen Zielen der Unternehmen, dann ergeben sich enorme Chancen für die sich wandelnde Arbeitswelt. Die Corona-Pandemie wirkt dabei als Beschleuniger." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    DGB-Index Gute Arbeit : Report 2020: Mehr als Homeoffice - Mobile Arbeit in Deutschland: Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2020 (2020)

    Holler, Markus; Schmucker, Rolf;

    Zitatform

    Holler, Markus (2020): DGB-Index Gute Arbeit : Report 2020: Mehr als Homeoffice - Mobile Arbeit in Deutschland. Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2020. (DGB-Index Gute Arbeit : Report ... 2020), Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Mobile Arbeit ist mehr als Homeoffice. Weit verbreitet ist auch die Arbeit bei Kundinnen und Kunden, auf Dienst- und Geschäftsreisen oder an wechselnden Unternehmensstandorten. Bereits vor der Corona-Pandemie wurde der Themenschwerpunkt für die Erhebung mit dem DGB-Index Gute Arbeit im Jahr 2020 auf Mobile Arbeit gelegt. Im Report 2020 werden die Verbreitung der verschiedenen mobilen Arbeitsformen sowie die vorherrschenden Arbeitsbedingungen von Beschäftigten mit mobiler Arbeit in den Mittelpunkt gestellt. Datenbasis ist die Repräsentativerhebung des DGB-Index Gute Arbeit, an der sich knapp 6.300 abhängig Beschäftigte beteiligt haben. Die Auswertung der Arbeitsqualität von Beschäftigten mit mobiler Arbeit zeigt - über alle Unterschiede bei den verschiedenen Formen hinweg - ein ambivalentes Ergebnis: Einerseits verfügen Beschäftigte, die mobil arbeiten, über größere Handlungsspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Ausführung ihrer Arbeit. Andererseits weisen sie höhere Belastungen u. a. durch erweiterte Erreichbarkeit, überlange Arbeitszeiten und verkürzte Ruhezeiten auf. Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Homeoffice erhält diese Form mobiler Arbeit besondere Aufmerksamkeit: Die Arbeit von zu Hause aus ist häufig durch den Wunsch nach einer besseren Vereinbarkeit motiviert. Allerdings gibt ein Viertel der Beschäftigten, die von zu Hause aus arbeiten, an, dass die erbrachte Arbeit gar nicht oder nur teilweise als Arbeitszeit angerechnet wird. Zwei Drittel der Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten, möchten dies auch gar nicht. Neben der Begründung, dass die Tätigkeit nicht für die Arbeit im Homeoffice geeignet ist, sind hier v.a. der Wunsch nach Trennung von Arbeit und Privatleben sowie nach persönlichen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen ausschlaggebend. Die Befunde im Report 2020 zeigen, dass mobile Arbeit in der Tendenz mit einer größeren Autonomie der Beschäftigten, aber gleichzeitig auch mit stärkeren Belastungen durch die Arbeitszeiten einhergehen. Eine mögliche Ursache für diesen Widerspruch liegt in der überdurchschnittlich hohen Arbeitsintensität mobiler Beschäftigter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Krise schwächt die Schwachen: Warum die Corona-Pandemie die Bildungsungleichheit verstärkt (2020)

    Hurrelmann, Klaus ; Dohmen, Dieter;

    Zitatform

    Hurrelmann, Klaus & Dieter Dohmen (2020): Die Krise schwächt die Schwachen. Warum die Corona-Pandemie die Bildungsungleichheit verstärkt. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 40, H. 3, S. 313-320.

    Abstract

    "Schon die Finanzkrise 2007/2008 und die dauerhaft schwelende Klimakrise haben gezeigt: Große externe Belastungen treffen die verschiedenen Bevölkerungsgruppen keineswegs gleich stark. Fast immer gelingt es den ökonomisch sehr gut situierten, reichen Bevölkerungsgruppen trotz der mit einer Krise einhergehenden Einschränkungen und Belastungen bisheriger Funktionsabläufe ihren Lebensstandard aufrechtzuerhalten oder ihn sogar zu mehren, während sich die Lage der ohnehin schon relativ benachteiligten, armen Bevölkerungsgruppen weiter verschlechtert. Der entscheidende Grund dafür liegt in den Kontakteinschränkungen. Weil alle öffentlichen Erziehungs- und Bildungsinstitutionen für mehr als zwei Monate ganz geschlossen waren und danach nur zeitweise und meist nur für Teilgruppen von Kindern und Jugendlichen geöffnet wurden, fiel die Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen fast vollständig auf die Eltern zurück. Sie wurden gezwungen, diese Verantwortung zusätzlich zu ihrer Berufsarbeit und Hausarbeit in eigener Regie zu übernehmen und alle diese Tätigkeiten miteinander in Einklang zu bringen. Reichen Eltern mit viel materiellem und sozialem Kapital gelingt das erheblich besser als armen mit wenig Kapital. Die Folge ist, dass gut situierte und starke Elternhäuser besser als schwache die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder fördern und sie darin unterstützen können, ihre Bildungspotentiale zu entfalten. Das führt zu einer anwachsenden Bildungsungleichheit, zumal es den Bildungsinstitutionen nicht gelingt, diesen Prozess aufzuhalten, sondern sie ihn sogar weiter verschärfen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of COVID-19 (2020)

    Irlacher, Michael ; Koch, Michael ;

    Zitatform

    Irlacher, Michael & Michael Koch (2020): Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of COVID-19. (CESifo working paper 8232), München, 13 S.

    Abstract

    "We use the most recent wave of the German Qualifications and Career Survey and reveal a substantial wage premium in a Mincer regression for workers performing their job from home. The premium persists within narrowly defined jobs and after controlling for workplace activities and accounts to more then 10%. In a next step, we provide evidence on substantial regional variation in the share of jobs that can be done from home across NUTS2 districts in Germany. Our results suggest that the COVID-19 crisis might affect already poorer regions more heavily as a lower share of workers can work from home there. Hence, looking at regional disparities in terms of different types of occupations is central for policy makers in choosing the right economic policies to mitigate the consequences of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen: Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2020)

    Juncke, David; Braukmann, Jan; Stoll, Evelyn;

    Zitatform

    Juncke, David, Jan Braukmann & Evelyn Stoll (2020): Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen. Erstellt im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat weitreichende Implikationen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die betriebliche Personalpolitik. In der vorliegenden Studie werden diese Implikationen aus Sicht von Unternehmen untersucht. Studiengrundlage sind repräsentative Daten aus einer telefonischen Befragung von Personalverantwortlichen und Geschäftsführungen. Diese Befragungsergebnisse werden mit den Perspektiven von Familien in Relation gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Pandemie betrifft Unternehmen unterschiedlich: Tagesaktuelle Webseiten-Analyse zur Reaktion von Unternehmen auf die Corona-Pandemie in Deutschland (2020)

    Kinne, Jan; Krüger, Miriam; Licht, Georg; Lenz, David; Winkler, Peter;

    Zitatform

    Kinne, Jan, Miriam Krüger, David Lenz, Georg Licht & Peter Winkler (2020): Corona-Pandemie betrifft Unternehmen unterschiedlich. Tagesaktuelle Webseiten-Analyse zur Reaktion von Unternehmen auf die Corona-Pandemie in Deutschland. (ZEW-Kurzexpertise 20-05), Mannheim, 15 S.

    Abstract

    "In dieser ZEW-Kurzanalyse analysieren die Autoren/-innen die Webseiten von circa 1,1 Millionen deutschen Unternehmen zwei Mal wöchentlich auf die Nennung des Wortes „Corona“ und entsprechender Synonyme. Anschließend werden die identifizierten Textstellen mittels KI-Textanalysemodellen ausgewertet, um den Kontext der Nennung zu erfassen. Dieses Vorgehen erlaubt es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Unternehmen in Deutschland zeitnah und umfassend abzuschätzen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Studie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Hinsicht: im Rahmen der „Münchner Kreis Zukunftsstudie VIII: Leben, Arbeit, Bildung 2035+“ : Begleittext (2020)

    Krcmar, Helmut ; Wintermann, Ole;

    Zitatform

    Krcmar, Helmut & Ole Wintermann (2020): Studie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Hinsicht. Im Rahmen der „Münchner Kreis Zukunftsstudie VIII: Leben, Arbeit, Bildung 2035+“ : Begleittext. Gütersloh, 15 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie wird wahrscheinlich auch langfristig zu Veränderungen der Arbeitswelt, der Art des Arbeitens, den Orten des Arbeitens und der Zusammenarbeit von Menschen führen. Auf der betrieblichen Ebene wird dies zu notwendigen Anpassungen führen müssen. Gleichzeitig werden sich aber auch Kundenbeziehungen ändern. Bereits heute ist erkennbar, dass Unternehmen, die in den letzten Jahren die digitale Transformation ihrer Arbeits- und Produktionsweisen sowie ihrer Beziehungen zum Kunden verschleppt haben, durch die Auswirkungen der Pandemie deutlich negativer betroffen sind als Unternehmen, die die digitale Transformation schon aktiv begonnen hatten. Corona wird damit auch ganze Branchen und Geschäftsmodelle auf Dauer ändern. Wie sich dies schließlich volkswirtschaftlich auswirkt, ist im Moment noch nicht absehbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Pandemie wird zur Krise für Selbständige (2020)

    Kritikos, Alexander S. ; Graeber, Daniel ; Seebauer, Johannes;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander S., Daniel Graeber & Johannes Seebauer (2020): Corona-Pandemie wird zur Krise für Selbständige. (DIW aktuell 47), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Durch den Nachfrageausfall in Folge der Corona-Krise haben viele Selbständige ihre Einkommensgrundlage – zumindest vorübergehend – teilweise oder sogar vollständig verloren. Rund 60 Prozent unter ihnen beklagen Einkommensverluste, während es bei den abhängig Beschäftigten etwa 15 Prozent sind. Rund die Hälfte der von der Krise negativ betroffenen Selbständigen verfügt nur für maximal drei Monate über Liquiditätsreserven. Gleichzeitig erhalten Selbständige relativ wenig direkte staatliche Unterstützung, um ihre Einkommensausfälle auszugleichen. Entsprechend besorgt sind viele von ihnen um ihre eigene wirtschaftliche Situation. Der Vergleich mit den abhängig Beschäftigten veranschaulicht, dass die Corona-Krise auch eine Krise für die Selbständigen ist. Die politischen Entscheidungsträger sollten auch im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland die Selbständigen in ihren wirtschafts- sowie sozialpolitischen Erwägungen stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Im Tandem durch die Krise: Arbeit im Jobsharing während der COVID-19-Pandemie (2020)

    Krzywdzinski, Martin ; Christen, Svenja;

    Zitatform

    Krzywdzinski, Martin & Svenja Christen (2020): Im Tandem durch die Krise: Arbeit im Jobsharing während der COVID-19-Pandemie. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 3 2020-303), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Krise verändert die Arbeitswelt. Der Lockdown zur Eindämmung der Pandemie ging in den Betrieben mit der weitgehenden Umstellung auf die Arbeit im "Homeoffice" einher: die Nutzung der betrieblichen Räume wurde stark eingeschränkt, Besprechungen wurden größtenteils auf Onlineformate umgestellt. In dieser Studie untersuchen wir, wie sich die COVID-19-Krise auf die Arbeitssituation der Jobsharer*innen in Deutschland ausgewirkt hat. Basierend auf einer Onlinebefragung von Jobsharer*innen zeigen wir, dass sich das Jobsharing-Modell als sehr robust erweist. Die Jobsharer*innen können während der Krise die Flexibilität, aber auch die Unterstützung und die strategischen Vorteile der Abstimmung und Entscheidung im Tandem nutzen, was ihnen die Bewältigung der neuen Belastungen erleichtert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Homeoffice in der Corona-Krise - eine nachhaltige Transformation der Arbeitswelt? (2020)

    Kunze, Florian ; Zimmermann, Sophia; Hampel, Kilian;

    Zitatform

    Kunze, Florian, Kilian Hampel & Sophia Zimmermann (2020): Homeoffice in der Corona-Krise - eine nachhaltige Transformation der Arbeitswelt? (Policy paper / Universität Konstanz, Cluster of Excellence "The Politics of Inequality" 02 (DE)), Konstanz, 9 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat für viele Beschäftigte zu einer schnellen und tiefgreifenden Veränderung ihres Arbeitsalltags geführt. Zur Einhaltung sozialer Distanzierung haben private und öffentliche Organisationen ihre Belegschaft ganz oder teilweise ins Homeoffice geschickt. Die vorliegende Studie vermisst diese neue Arbeitswelt auf einer einzigartigen Datengrundlage: Einer Umfrage unter rund 700 Beschäftigten im Homeoffice über neun Erhebungszeitpunkte hinweg. Die Ergebnisse zeigen, dass die empfundene Produktivität und das Engagement der Beschäftigten durch die Arbeit im Homeoffice gefördert werden und sich eine große Mehrheit wünscht, zumindest teilweise weiterhin mobil zu arbeiten. Jedoch wird auch eine Tendenz zu Mehrarbeit und damit einhergehender Erschöpfung deutlich. Das erhöht den Handlungsdruck für die Politik und die Vertretungen von Betrieben und Beschäftigten. Die Studie schließt mit Empfehlungen, wie die Rahmenbedingungen für das Arbeiten im Homeoffice verbessert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit ist das halbe Leben?! Über ein neues Statussymbol: die Zeit und was wir damit anfangen: Gestaltung der „Post-Corona“-Zeit (2020)

    Liedtke, Christa; Caplan, Anne;

    Zitatform

    Liedtke, Christa & Anne Caplan (2020): Arbeit ist das halbe Leben?! Über ein neues Statussymbol: die Zeit und was wir damit anfangen. Gestaltung der „Post-Corona“-Zeit. (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Diskussionspapier), Wuppertal, 18 S.

    Abstract

    "Dieser Beitrag kann zwar die Situation und auch die Entwicklung vor, während und nach der Pandemie nicht in der notwendigen Tiefe aufnehmen und reflektieren – das ist auch nicht sein Anspruch. Er setzt aber an einem schon vor der Pandemie hochrelevanten Punkt an: wie wollen wir im Heute für das Morgen unser Leben und Wirtschaften resilient und nachhaltig gestalten? Wie wollen wir leben und arbeiten in einer digitalen Welt, die auch ohne die Pandemie zu einer Umwälzung aller vertrauten Dinge geführt hätte? – nun ist beides parallel zu gestalten. Und für beides gilt die Frage: entwerfen wir die Welt oder werden wir unterworfen? Gerade deshalb spricht von Borries von politischem Design – denn jedes in die Welt geworfene Objekt im Virtuellen wie im Realen wirkt auf diese und verändert sie. Dies gilt für Arbeit und Leben gleichermaßen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nature of work and distribution of risk: Evidence from occupational sorting, skills, and tasks (2020)

    Malkov, Egor;

    Zitatform

    Malkov, Egor (2020): Nature of work and distribution of risk: Evidence from occupational sorting, skills, and tasks. In: Covid economics H. 34, S. 15-49.

    Abstract

    "How does the nature of work – teleworkability and contact intensity – shape the distribution of health, labor income, and unemployment risks, created by the COVID-19 pandemic? To answer this question, we consider two contexts. First, we show that the existing spousal natureof- work-based occupational sorting in the United States matters for the distribution of these risks. In particular, we show that it mitigates the risk of catching COVID-19 through intra-household contagion relative to the case of zero sorting. Furthermore, we show that it creates a larger fraction of couples, who are excessively exposed to labor income and unemployment risks, relative to the case of zero sorting. Second, we document that teleworkable occupations require higher education and experience levels as well as greater cognitive, social, character, and computer skills relative to non-teleworkable occupations. This discrepancy affects labor income and unemployment risks by increasing the likelihood of skill mismatch for newly unemployed workers. Our results imply that the current economic downturn may have long-run effects on employment prospects and earnings of workers who had nonteleworkable or high-contact-intensity jobs at the onset of the COVID-19 outbreak. We discuss the relevant policy implications and associated policy constraints that follow from our findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How the German Mittelstand is mastering the COVID-19 crisis (2020)

    Meffert, Jürgen; Richter, Gérard; Mohr, Niko;

    Zitatform

    Meffert, Jürgen, Niko Mohr & Gérard Richter (2020): How the German Mittelstand is mastering the COVID-19 crisis. Düsseldorf, o. Sz.

    Abstract

    "A comprehensive survey sheds light on the economic impact of the COVID-19 crisis on Mittelstand enterprises: their outlook, key success factors in mastering the shutdown, and the way out of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung (2020)

    Möhring, Katja ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ; Friedel, Sabine ; Fikel, Marina ; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Juhl, Sebastian ; Krieger, Ulrich ; Wenz, Alexander ; Cornesse, Carina ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 21 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie verändert das Leben und den Alltag der Deutschen. In diesem Schwerpunktbericht der Mannheimer Corona-Studie richten wir den Blick auf die Arbeitswelt und darauf wie die Kinder in Deutschland betreut werden. Welche Auswirkungen auf Beruf und Erwerbstätigkeit sehen wir rund drei Wochen nachdem die ersten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung eingeführt wurden? Und wie gelingt es den Menschen in Deutschland neben der Arbeit die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren wenn Kindertagesstätten und Schulen geschlossen sind? Zur Beantwortung dieser Fragen stellen wir die Ergebnisse der täglich durchgeführten Erhebung vom 20. März bis einschließlich 2. April 2020 vor. Wir zeigen, wer nach wie vor beim Arbeitgeber vor Ort arbeitet, wer im Home-Office und wer in Kurzarbeit. Wer ist von Freistellung oder sogar Arbeitslosigkeit betroffen? Insbesondere untersuchen wir, welche soziale Gruppen - also beispielsweise Personen mit wenig Bildung oder niedrigem Einkommen - von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise betroffen sind. In Bezug auf die Kinderbetreuung differenzieren wir nach verschiedenen Betreuungsformen innerhalb und außerhalb des Haushalts. Hier untersuchen wir auch, wie sich Eltern die Betreuungsarbeit untereinander aufteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wage inequality and poverty effects of lockdown and social distancing in Europe (2020)

    Palomino, Juan C. ; Rodríguez, Juan G. ; Sebastian, Raquel ;

    Zitatform

    Palomino, Juan C., Juan G. Rodríguez & Raquel Sebastian (2020): Wage inequality and poverty effects of lockdown and social distancing in Europe. In: European Economic Review, Jg. 129. DOI:10.1016/j.euroecorev.2020.103564

    Abstract

    "The “social distancing” measures taken to contain the spread of COVID-19 impose economic costs that go beyond the contraction of GDP. Since different occupations are not equally affected, this supply shock may have distributional implications. Here, we evaluate the potential impact of enforced social distancing on wage inequality and poverty across Europe. We compute a Lockdown Working Ability (LWA) index which represents the capacity of individuals to work under a lockdown given their teleworking index −that we obtain for European occupations using 2018 EU-LFS− and whether their occupation is essential or closed. Combining our LWA index and 2018 EU-SILC, we calculate individuals’ potential wage losses under six scenarios of lockdown. The Lockdown Incidence Curves show striking differential wage losses across the distribution, and we consistently find that both poverty and wage inequality rise in all European countries. These changes increase with the duration of the lockdown and vary with the country under consideration. We estimate an increase in the headcount index of 3 percentage points for overall Europe, while the mean loss rate for the poor is 10.3%, using the 2 months lockdown simulation. In the same scenario, inequality" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung der Corona-Pandemie für das mobile Arbeiten in Caritas und SAGE-Berufen (2020)

    Pietsch, Marcel; Krimmer, Pascal; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Pietsch, Marcel, Pascal Krimmer & Lutz Bellmann (2020): Die Bedeutung der Corona-Pandemie für das mobile Arbeiten in Caritas und SAGE-Berufen. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in Kirche und Caritas, Jg. 8, H. 4, S. 111-115., 2020-08-03.

    Abstract

    "Als pflegerische oder sozialpädagogische Fachkraft von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten - wie kann das funktionieren? Mit der vierten Erhebungswelle des Caritaspanels möchten wir ab September 2020 einen genaueren Blick auf die bisherige Verbreitung mobiler Arbeitsformen in den Betrieben des Deutschen Caritasverbandes werfen. Speziell soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die behördlichen Anweisungen sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstrandsregelungen im Kontext der Corona-Pandemie zur Einführung oder Ausweitung digitalisierter Organisationsabläufe und -strukturen beigetragen haben. Mit dem vorliegenden Artikel wird zunächst der bisherige Forschungsstand zur Verbreitung von mobilem Arbeiten und Homeoffice im deutschen Gesundheits-, Sozial-, Erziehungs- und Unterrichtswesen nachgezeichnet. Dies erfolgt anhand empirischer Ergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die als Kooperationspartner auch die neue Befragungsrunde des Caritaspanels begleiten. Daran knüpft eine kompakte Darstellung zentraler Ergebnisse der vergangenen Welle 2018 an, die sich an den bisher veröffentlichten Ausgaben des caritaspanel Reports orientiert. Abschließend werden weitere Neuerungen der kommenden Befragungsrunde dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Machtfrage Homeoffice: Mobiles Arbeiten bringt Gewerkschaften in ein Dilemma (2020)

    Schroeder, Wolfgang;

    Zitatform

    Schroeder, Wolfgang (2020): Machtfrage Homeoffice: Mobiles Arbeiten bringt Gewerkschaften in ein Dilemma. In: WZB-Mitteilungen H. 170, S. 27-29.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat die Transformation der Arbeitswelt beschleunigt: Mobiles Arbeiten wird zur neuen Normalität werden. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass Beschäftigte dem Arbeitsmodus Homeoffice viel Positives abgewinnen können. Doch es bleibt auch viel Regelungsbedarf, etwa bei der Frage, wie Privates und Dienstliches Zuhause besser abgegrenzt werden kann. Die Gewerkschaften stellt das vor eine besondere Herausforderung, denn sie dürfen nicht nur als technische Sachwalter des Wandels auftreten; die Beschäftigten erwarten grundlegende Antworten auf die Transformation der Arbeitswelt von ihnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    COVID-19 Is Not Affecting All Working People Equally (2020)

    Schröder, Carsten ; Grabka, Markus M. ; Entringer, Theresa; Kröger, Hannes ; Goebel, Jan ; Kühne, Simon ; Kroh, Martin ; Liebig, Stefan ; Graeber, Daniel ; Schupp, Jürgen ; Seebauer, Johannes; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Schröder, Carsten, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Jürgen Schupp, Johannes Seebauer & Sabine Zinn (2020): COVID-19 Is Not Affecting All Working People Equally. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1083), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "The corona pandemic and the political measures undertaken to contain it are changing the working conditions of many people in Germany. Based on data from the first tranche of a supplementary survey (SOEP-Cov) to the German Socio-Economic Panel (SOEP), this study analyzes the effects of the corona crisis on Germany's working population in 2019. In this paper, we investigate how severely people have been affected by the pandemic in three dimensions: individual level of education, gross individual earned income in 2019, and equivalent net household income in 2019. The key findings are that just under 20 percent of the working population are working reduced hours (on “short-time work”), and a good third are working partially or completely from home. Reported working hours have fallen by an average of four hours per week compared to the previous year. The extent to which working people have been affected by the corona crisis differs across the three dimensions. It is primarily those with higher incomes and a higher level of education who are using the opportunity to work from home, whereas those with a lower level of education are more likely to be on short-time work. Although most employees are not concerned about their own financial situation, they are concerned about the overall development of the German economy as of spring 2020." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vor dem Covid-19-Virus sind nicht alle Erwerbstätigen gleich (2020)

    Schröder, Carsten ; Liebig, Stefan ; Kühne, Simon ; Goebel, Jan ; Grabka, Markus M. ; Entringer, Theresa; Seebauer, Johannes; Kröger, Hannes ; Zinn, Sabine ; Kroh, Martin ; Schupp, Jürgen ; Graeber, Daniel ;

    Zitatform

    Schröder, Carsten, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Jürgen Schupp, Johannes Seebauer & Sabine Zinn (2020): Vor dem Covid-19-Virus sind nicht alle Erwerbstätigen gleich. (DIW aktuell 41), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie und die politischen Entscheidungen zu ihrer Eindämmung verändern derzeit die Situation vieler Erwerbstätiger in Deutschland. Viele abhängig Beschäftigte arbeiten im Homeoffice, befinden sich in Kurzarbeit, fürchten um ihren Job oder haben diesen bereits verloren. Selbständige verzeichnen Umsatz- und Gewinneinbußen und sehen sich in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Erwerbstätige mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen sind besonders belastet, da Betreuungs- und Pflegedienste weggebrochen sind. Damit ist offensichtlich: Vor dem Virus sind nicht alle gleich. Und mit den ungleichen ökonomischen und alltäglichen Lebenssituationen entstehen und wachsen auch die Sorgen in unterschiedlicher Weise. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass einzelne Bevölkerungsgruppen die Krise leichter bewältigen werden als andere." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätige sind vor dem Covid-19-Virus nicht alle gleich (2020)

    Schröder, Carsten ; Liebig, Stefan ; Kühne, Simon ; Goebel, Jan ; Grabka, Markus M. ; Entringer, Theresa; Seebauer, Johannes; Kröger, Hannes ; Zinn, Sabine ; Kroh, Martin ; Schupp, Jürgen ; Graeber, Daniel ;

    Zitatform

    Schröder, Carsten, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Jürgen Schupp, Johannes Seebauer & Sabine Zinn (2020): Erwerbstätige sind vor dem Covid-19-Virus nicht alle gleich. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1080), Berlin, 20 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie und die politischen Entscheidungen zu ihrer Eindämmung verändern derzeit die Situation vieler Erwerbstätiger in Deutschland. Auf Grundlage einer ersten Tranche einer Zusatzbefragung (SOEP-Cov) von Haushalten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), werden hier die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Erwerbstätigen des Jahres 2019 analysiert. Die Betroffenheit wird anhand von drei Dimensionen - dem Bildungsniveau, dem Bruttoerwerbseinkommen 2019 und dem bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen 2019 - untersucht. Zentrale Ergebnisse sind, dass sich knapp unter 20 Prozent der Erwerbstätigen in Kurzarbeit befinden und ein gutes Drittel teilweise oder vollständig im Homeoffice. Dabei ist die berichtete Arbeitszeit im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um vier Stunden gesunken. Die Betroffenheit der Erwerbstätigen unterscheidet sich dabei entlang der drei Dimensionen. Vor allem Erwerbstätige mit höheren Einkommen und höherer Bildung nutzen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, während Erwerbstätige mit geringerer Bildung überdurchschnittlich häufig in Kurzarbeit gehen. Sorgen um die eigene wirtschaftliche Situation machen sich die meisten Erwerbstätigen zwar nicht, wohl aber um die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Frühjahr 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 1: Wissen und Qualifzierung: Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten (2020)

    Schwarze, Barbara; Struwe, Ulrike; Funk, Lore; Mellies, Sabine; Marsden, Nicola;

    Zitatform

    Schwarze, Barbara & Lore Funk (2020): (Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?: Teil 1: Wissen und Qualifzierung. Analyse einer Erwerbstätigenbefragung unter Genderaspekten. Bielefeld, 31 S.

    Abstract

    "Wie können Arbeitsprozesse gestaltet werden, um die Chancen, die in der Digitalisierung und – in unserem Fokus – im Homeoffice als Arbeitsort liegen, zu optimieren? Welche Folgen der Digitalisierung werden heute bereits positiv erfahren und wo sind weitere Aushandlungsprozesse und Nachbesserungen in der Umsetzung nötig? Wie könnte die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern bei Erwerbs- und Reproduktionstätigkeiten so gestaltet werden, dass alle an Lebensqualität dazu gewinnen? Um ein möglichst differenziertes Bild über Rahmenbedingungen, Einstellungen und Praktiken rund um Arbeit im Jahr 2020 zu erhalten, wurden alle Personen, die aktuell in Deutschland erwerbstätig sind, aufgerufen, ihre Erfahrungen zu Homeoffice, digitaler Ausstattung, Weiterbildung und Arbeitsteilung in der Partner*innenschaft zu teilen. Mehr als 1.000 Männer und Frauen haben vom 8. bis 30 Juni 2020 an der Befragung teilgenommen. Die erste Veröffentlichung beleuchtet ausgewählte Aspekte der Studie, die sich auf das Wissen, die Qualifizierung und Weiterbildung bei der Arbeit von Zuhause aus beziehen. Unsere Ergebnisse zeigen: Die Zufriedenheit mit Angeboten an Fortbildungen im Bereich digitale Technologien und Anwendungen unter Beschäftigten im Homeoffice ist gering. Doch die Studienergebnisse liefern auch wertvolle Hinweise darauf, welche Wege eingeschlagen werden können, um diesen Missstand zu beheben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Folgen von Corona: Eine Auswertung regionaler Daten (2020)

    Seils, Eric; Emmler, Helge;

    Zitatform

    Seils, Eric & Helge Emmler (2020): Die Folgen von Corona. Eine Auswertung regionaler Daten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 43), Düsseldorf, 24 S.

    Abstract

    "Corona hat die größte wirtschaftliche Depression seit Bestehen der Bundesrepublik ausgelöst. Die Folgen für den Arbeitsmarkt sind enorm: Millionen Büroangestellte arbeiten von Zuhause („Homeoffice“). Für gut 10,6 Millionen Beschäftigte bzw. 31,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben die Betriebe bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angezeigt. Die Arbeitslosenquote ist zwischen März und Mai 2020 ebenfalls angestiegen, fällt aber mit 6,1 Prozent gegenwärtig noch vergleichsweise moderat aus. Fraglich ist jedoch, wie sich die Situation aus regional vergleichender Perspektive darstellt: Welche Unterschiede bestehen hinsichtlich der Verbreitung der Kurzarbeit? Wie erklären sich diese? Wo ist die Arbeitslosigkeit Corona-bedingt dennoch gestiegen? Gibt es einen regionalen Zusammenhang zwischen dem Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosenquote und der angezeigten Kurzarbeit? Diese Fragen sollen mit Hilfe von Kennziffern beantwortet werden, die auf der Grundlage der neuesten regionalen Daten der Bundesagentur berechnet wurden. Im Folgenden werden zunächst regionale Daten zur angezeigten Kurzarbeit in den Monaten März und April analysiert. Danach wird auf den Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit eingegangen. Abschließend wird ein Fazit gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung durch Corona?: Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice in Deutschland (2020)

    Stürz, Roland A.; Stumpf, Christian ; Mendel, Ulrike; Harhoff, Dietmar ;

    Zitatform

    Stürz, Roland A., Christian Stumpf, Ulrike Mendel & Dietmar Harhoff (2020): Digitalisierung durch Corona? Verbreitung und Akzeptanz von Homeoffice in Deutschland. München, 6 S.

    Abstract

    "Die Coronakrise hat weitreichende Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens. Um direkten Kontakt und weitere Infektionen zu vermeiden, finden soziale Kontakte, Arbeitsprozesse und Informationsvermittlung verstärkt über das Internet statt. Die Digitalisierung gewinnt daher schlagartig an Bedeutung. Schulen und Hochschulen versuchen, mit Onlinekursen den Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber reagieren mit der Ausweitung von Homeoffice auf die Krise. Doch wie verbreitet ist Homeoffice überhaupt? Wie zufrieden sind Berufstätige mit ihrer Situation, wenn sie zu Hause arbeiten? Wollen sie auch nach der Krise verstärkt Homeoffice nutzen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regulations to address work-life balance in digital flexible working arrangements: Industrial relations (2020)

    Vargas Llave, Oscar; Weber, Tina;

    Zitatform

    Vargas Llave, Oscar & Tina Weber (2020): Regulations to address work-life balance in digital flexible working arrangements. Industrial relations. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 38 S. DOI:10.2806/03528

    Abstract

    "Developments in information and communication technology (ICT) have been among the key drivers of change in working life over the past two decades. Specifically, telework and ICT-based mobile work (TICTM) exemplifies how digital technology has led to more flexible workplace and working time practices. However, the ability to work anywhere and at any time can lead to greater work intensification, competition and work-on-demand. If this is not explicitly addressed, it threatens to override the advantages that ICT-based flexible working brings to work–life balance. As part of Eurofound’s extensive research into the impact of TICTM on working conditions and on work–life balance, this report aims to provide policymakers with ways to address new challenges in the world of work and to serve as a reference for future initiatives in relation to digitalisation, working time and work–life balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trifft die Corona-Krise ältere Erwerbstätige stärker als jüngere? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Westermeier, Christian ;

    Zitatform

    Westermeier, Christian (2020): Trifft die Corona-Krise ältere Erwerbstätige stärker als jüngere? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 08.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-07.

    Abstract

    "Im Zuge der demografischen Entwicklung und des Arbeitsmarktaufschwungs seit der Finanzkrise 2009 hat die Erwerbstätigkeit von Älteren weiter zugenommen. Eine neue monatliche Befragung des IAB über Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona und aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit liefern nun erste empirische Befunde zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Beschäftigung älterer Erwerbspersonen. Die Arbeitslosenquote steigt bei den Älteren nur mäßig. Allerdings dürften viele ältere Minijobber, die in der Krise ihren Job verloren haben, darin nicht erfasst sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Perspektivische Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft und die Art des Arbeitens (2020)

    Wintermann, Ole;

    Zitatform

    Wintermann, Ole (2020): Perspektivische Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft und die Art des Arbeitens. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 657-661. DOI:10.1007/s10273-020-2733-0

    Abstract

    "Deutsche Unternehmen haben in den letzten Jahren die Digitalisierung von Arbeitsprozessen nicht entscheidend vorangebracht. Es waren und sind weiterhin typische Fehlermuster zu erkennen, wenn es darum geht, das eigene Unternehmen zu „digitalisieren“. Führungskräfte begriffen die Digitalisierung allzuoft allein als technische Herausforderung, was dazu führte, dass Zuständigkeiten allein in der IT-Abteilung verortet wurden. Dabei beschreibt die digitale betriebliche Transformation die qualitative Weiterentwicklung der vorhandenen Arbeitskultur in Kombination mit der beständigen Neuausrichtung des etablierten Geschäftsmodells. Beides wird durch eine entsprechende technisch fokussierte Digitalisierung natürlich garantiert. Ein technisch erfolgreiches Social Intranet ist aber erst dann funktional erfolgreich, wenn es durch eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens mit Leben gefüllt wird." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    "Vertrauen ist der Klebstoff, der alles zusammenhält.": Ein Interview mit Jon Messenger, dem Telearbeitsexperten der Internationalen Arbeitsorganisation (Interview) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Winters, Jutta; Messenger, Jon C.;

    Zitatform

    Winters, Jutta; Jon C. Messenger (interviewte Person) (2020): "Vertrauen ist der Klebstoff, der alles zusammenhält.". Ein Interview mit Jon Messenger, dem Telearbeitsexperten der Internationalen Arbeitsorganisation (Interview) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 25.06.2020, o. Sz., 2020-05-27.

    Abstract

    "Seitdem Covid-19 um sich greift, haben sich viele Menschen ins Home-Office zurückgezogen, um die Verbreitung des Virus einzuschränken. Telearbeit erlaubt es ihnen, ihren beruflichen Pflichten nachzukommen und gleichzeitig physischen Kontakt mit Kollegen zu vermeiden. Viele von ihnen verrichten Telearbeit bereits seit Jahren auf Teilzeitbasis oder greifen gelegentlich darauf zurück. Andere beschreiten mit Telearbeit neue Wege. Die Arbeit im Home-Office stellt deshalb viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Winters, Jutta;

    Ähnliche Treffer

    also released in English
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  • Literaturhinweis

    "Trust is the glue that holds it all together": An interview with the teleworking expert at the International Labour Organization Jon C. Messenger (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)

    Winters, Jutta; Messenger, Jon C.; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Winters, Jutta; Jon C. Messenger & Lutz Bellmann (interviewte Person) (2020): "Trust is the glue that holds it all together". An interview with the teleworking expert at the International Labour Organization Jon C. Messenger (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 07.05.2020, o. Sz., 2020-05-05.

    Abstract

    "Since COVID-19 runs rampant, many employees have withdrawn to their home for work in order to help contain the virus. Teleworking enables them to fulfil work duties, while avoiding personal contact with colleagues. For some, teleworking has been a common situation on a part-time or an occasional basis for years. However, working full-time in a home office poses a different challenge. Others are breaking new ground with telework. Jon C. Messenger, Team Leader of the Working Conditions Group at the International Labour Office (ILO) in Geneva, presents his research results on effective teleworking strategies, shows the risks of the current development, and promotes the European Framework Agreement on Telework." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Winters, Jutta; Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany (2020)

    Zoch, Gundula ; Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2020): Care-Arrangements and Parental Well-Being during the COVID-19 Pandemic in Germany. (LIfBi working paper 91), Bamberg, 39 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP91:2.0

    Abstract

    "This study examines the short-term consequences for care-arrangements and resulting changes in well-being among parents, who were affected by the closure of schools and institutional childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. By applying multinomial logistic regression models to novel panel data from the National Educational Panel Study (NEPS-Corona_CAWI_C2), the study finds that mothers play a key role in the ad-hoc care-arrangements during the COVID-19 pandemic confirming the traditional division of family work in German couples. Moreover, the results illustrate the importance of working conditions, especially the possibility of remote work, in the bargaining processes of parents. However, contrary to our assumptions, parents’ well-being was not influenced by the chosen care-arrangement during the first months of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bächmann, Ann-Christin ; Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Mit dem Homeoffice-Potenzial können auch die Lockdown-Kosten verschiedener Standorte variieren (2020)

    Özgüzel, Cem ; Veneri, Paolo ; Ahrend, Rudiger;

    Zitatform

    Özgüzel, Cem, Paolo Veneri & Rudiger Ahrend (2020): Mit dem Homeoffice-Potenzial können auch die Lockdown-Kosten verschiedener Standorte variieren. (COVID-19: Die Krise bewältigen), Paris, 8 S.

    Abstract

    "In welchem Umfang Lockdowns und andere Maßnahmen der sozialen Distanzierung die Beschäftigungsergebnisse und die lokale Wirtschaft beeinträchtigen, hängt auch von den je nach Standort unterschiedlichen Möglichkeiten ab, berufliche Tätigkeiten ortsunabhängig auszuüben. In diesem Themenpapier werden die auf regionaler Ebene vorhandenen Kapazitäten von 27 EU-Ländern, der Schweiz, der Türkei und den Vereinigten Staaten untersucht, in einem Lockdown auf Homeoffice umzustellen. Ferner wird gezeigt, dass es in größeren Städten normaler-weisemehr Homeoffice-taugliche Arbeitsplätze gibt. Dies kann bis zu einem gewissen Grad die stärkeren wirtschaftlichen Auswirkungen von coronabedingten Maßnahmen auf Städte ausgleichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Randstad-ifo-Personalleiterbefragung : Ergebnisse: 2. Quartal 2020 (2020)

    Abstract

    "Insgesamt lässt sich ein positiver Einfluss der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen auf den digitalen Wandel feststellen. Die Unternehmen sahen sich gezwungen, die Homeoffice Nutzung hochzufahren – auch wenn sie befürchteten, dass die Produktivität der Mitarbeiter aufgrund dessen niedriger ausfallen wird. Dennoch ist bei dem Telearbeitsangebot noch Steigerungspotential vorhanden, denn die theoretischen Homeoffice Anteile der Belegschaft werden noch nicht erreicht. Für die Zeit nach Corona plant allerdings bereits ein großer Teil der Firmen, das Homeoffice Angebot zu erhöhen – dies auch bei negativer Produktivitätseinschätzung.(Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

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