Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
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Literaturhinweis
Folgen der Corona-Krise für die sozialen Sicherungssysteme im Ländervergleich (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin & Regina Konle-Seidl (2020): Folgen der Corona-Krise für die sozialen Sicherungssysteme im Ländervergleich (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 02.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-10-01.
Abstract
"Ähnlich wie in Deutschland hat die Corona-Krise auch in anderen Ländern Lücken in der sozialen Absicherung bestimmter Beschäftigtengruppen offenbart. Um diese in der Krise besser zu schützen, wurde eine Reihe von Sozialleistungen länderübergreifend ausgeweitet. Gleichwohl besteht auch über die Krise hinaus Handlungsbedarf. So bedarf es etwa in Deutschland vor allem einer grundlegenden Reform der Minijobs und einer besseren Absicherung von Solo-Selbstständigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Distributional Effects of Macroeconomic Shocks in Real-Time: A Novel Method Applied to the Covid-19 Crisis in Germany (2020)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Andreas Peichl, Martin Popp, Jürgen Wiemers & Timo Wollmershäuser (2020): Distributional Effects of Macroeconomic Shocks in Real-Time: A Novel Method Applied to the Covid-19 Crisis in Germany. (IAB-Discussion Paper 36/2020), Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Die hohe Dynamik der COVID-19-Krise stellt die politischen Entscheidungsträger in aller Welt vor die beispiellose Herausforderung, geeignete Maßnahmen zur Einkommensstabilisierung zu ergreifen. Um solche Maßnahmen angemessen auszugestalten, ist es wichtig, ihre Auswirkungen in Echtzeit zu quantifizieren. Die hierfür benötigten Daten sind jedoch in der Regel nur mit erheblichen Zeitverzögerungen verfügbar. In diesem Papier entwickeln wir einen neuen Ansatz, um die Verteilungswirkungen von makroökonomischen Schocks und der daraus folgenden Politikmaßnahmen in Echtzeit zu analysieren. Unser Ansatz kombiniert verschiedene ökonomische Modelle, die auf Unternehmens- und Haushaltsdaten geschätzt werden: ein VAR-Modell für die Produktionserwartungen, ein strukturelles Arbeitsnachfragemodell sowie ein Mikrosimulationsmodell. Wir wenden unsere Methode im Kontext der COVID-19-Pandemie auf Deutschland an. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die COVID-19-Krise sich in einer spürbaren Verringerung des Bruttoarbeitseinkommens über die gesamte Einkommensverteilung hinweg niederschlägt. Das Steuer-Transfer-System und diskretionäre Krisenmaßnahmenfungieren jedoch als Einkommensstabilisatoren und sorgen dafür, dass der Effekt auf die Verteilung der verfügbaren Haushaltseinkommen progressiv verläuft. Die unteren beiden Zielgruppen gewinnen Einkommen, die mittleren Einkommensgruppen sind kaum betroffen und nur die oberen Dezile verlieren Einkommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Pandemie - Eine erste Einschätzung (2020)
Böhme, Stefan; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg ; Burkert, Carola ; Eigenhüller, Lutz; Roth, Duncan ; Niebuhr, Annekatrin ;Zitatform
Böhme, Stefan, Carola Burkert, Jeanette Carstensen, Lutz Eigenhüller, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth, Georg Sieglen & Doris Wiethölter (2020): Die Bedeutung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Pandemie - Eine erste Einschätzung. (IAB-Forschungsbericht 15/2020), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Infolge der Corona-Krise meldeten Betriebe im Frühjahr 2020 in einem bisher unbekannten Ausmaß Kurzarbeit an. Auch die Arbeitslosenzahlen sind in der Krise deutlich gestiegen. Weit weniger Beachtung fand bislang die Tatsache, dass der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit, der sich aus den Zugängen aus Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt in Arbeitslosigkeit abzüglich der Abgänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung (Corona-Effekt) berechnet, in bestimmten Regionen sehr viel stärker als in anderen Regionen ausfällt. Eine Erklärung für die starke regionale Streuung des Corona-Effekts liefert die jeweilige Branchenstruktur. Besonders betroffen sind Regionen, in denen Branchen, die unter dem Shutdown verstärkt zu leiden hatten, überproportional vertreten sind. Auf Basis einer Regressionsanalyse zeigt sich auch, dass die Wirtschaftsstruktur zwar der wichtigste Treiber des Corona-Effekts war, aber auch andere Faktoren eine Rolle spielen. So war insbesondere die Betriebsgrößenstruktur innerhalb der sehr stark betroffenen Wirtschaftszweige für die unterschiedliche regionale Entwicklung relevant. Allerdings ist dieser Betriebsgrößeneffekt deutlich geringer als der Brancheneffekt. Der Zusammenhang zwischen dem Corona-Effekt und verschiedenen regionalen Merkmalen verändert sich im Zeitverlauf, insbesondere im Zuge der Lockerungen der Shutdown-Maßnahmen. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich der Zusammenhang zwischen den regionalen Merkmalen und dem Corona-Effekt in einigen Fällen auf die Zugänge in Arbeitslosigkeit, in anderen auf die Abgänge aus Arbeitslosigkeit oder auf beides zurückführen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Böhme, Stefan; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg ; Burkert, Carola ; Eigenhüller, Lutz; Roth, Duncan ; Niebuhr, Annekatrin ; -
Literaturhinweis
Was die Verschärfung der Pandemie für die Konjunktur bedeuten kann: Dämpft das Virus die Wirtschaft vorübergehend wieder, führt dies zu einem völlig anderen Erholungsszenario (2020)
Böhmer, Michael; Limbers, Jan;Zitatform
Böhmer, Michael & Jan Limbers (2020): Was die Verschärfung der Pandemie für die Konjunktur bedeuten kann. Dämpft das Virus die Wirtschaft vorübergehend wieder, führt dies zu einem völlig anderen Erholungsszenario. Basel, 5 S.
Abstract
"Seit Anfang Oktober hat das Infektionsgeschehen, gerade in Europa, dramatisch zugenommen. Die Infektionszahlen übersteigen flächendeckend die Höchstwerte aus dem Frühjahr. Immer mehr Länder haben weitreichende Maßnahmen ergriffen, durch die das Wirtschaftsleben eingeschränkt wird, darunter Deutschland. Aus diesem Grund haben die volkswirtschaftlichen Teams bei Prognos ein Szenario erstellt, in dem sie annehmen, dass sich die bislang erwartete Erholung der Konjunktur um zwei Quartale verzögert. Gegenüber 2019 fiele das BIP 2021 um fast 190 Mrd. € niedriger aus. Pro Kopf entspricht das einem Verlust in Höhe von mehr als 2.200 €. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um ein Worst-Case-Szenario, in dem Deutschland ein zweites Mal in eine tiefe Rezession abgleiten würde. Im Szenario unterstellen die Autoren einen erneuten, vorübergehenden – aber im Vergleich zum Frühjahr milden – Einbruch der Wirtschaft und deren Stabilisierung ab Anfang 2021. Ein dynamischer Aufschwung würde sich dann ab dem Frühjahr 2021 zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Under corona siege - Update (2020)
Böttcher, Barbara; Schildbach, Jan; Becker, Sebastian; Heymann, Eric; Körner, Kevin; Schneider, Stefan; Schattenberg, Marc;Zitatform
Böttcher, Barbara, Eric Heymann, Jan Schildbach, Kevin Körner, Marc Schattenberg, Sebastian Becker & Stefan Schneider (2020): Under corona siege - Update. (Deutsche Bank Research. Focus Germany), Frankfurt am Main, 46 S.
Abstract
"Corona recession – depth probably close to 2009 slump. Within days lock-down measures and (temporary) factory closures have reached a level that suggests a far bigger H1 contraction than previously thought. In our new baseline scenario we expect GDP to decline between 4% and 5% in 2020, notwithstanding a recovery in H2, as – in contrast to 2009 – the service sector will be hard hit, too. (Also in this issue: the German government's support measures, labour market, industrial recession, auto industry, corporate lending, the view from Berlin)" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Tracking the economic impact of COVID-19 and mitigation policies in Europe and the United States (2020)
Chen, Sophia; Presbitero, Andrea F.; Pierri, Nicola; Igan, Deniz;Zitatform
Chen, Sophia, Deniz Igan, Nicola Pierri & Andrea F. Presbitero (2020): Tracking the economic impact of COVID-19 and mitigation policies in Europe and the United States. In: Covid economics H. 36, S. 1-24.
Abstract
"We use high-frequency indicators to analyze the economic impact of COVID-19 in Europe and the United States during the early phase of the pandemic. We document that European countries and U.S. states that experienced larger outbreaks also suffered larger economic losses. We also find that the heterogeneous impact of COVID-19 is mostly captured by observed changes in people’s mobility, while, so far, there is no robust evidence supporting additional impact from the adoption of nonpharmaceutical interventions. The deterioration of economic conditions preceded the introduction of these policies and a gradual recovery also started before formal reopening, highlighting the importance of voluntary social distancing, communication, and trust-building measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie die Wirtschaftspolitik auf die zweite Infektionswelle reagieren sollte (2020)
Zitatform
Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Britta Gehrke, Simon Junker & Claus Michelsen (2020): Wie die Wirtschaftspolitik auf die zweite Infektionswelle reagieren sollte. In: Makronom H. 04.11.2020, o. Sz., 2020-11-03.
Abstract
"Die aktuelle Entwicklung bei den Covid-19-Infektionszahlen hat weiteres Handeln erforderlich gemacht. Seit Wochenbeginn gelten wie in vielen anderen Staaten auch in Deutschland wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen und Teil-Schließungen. Um die Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft abzufedern, hat die Regierung parallel verschiedene Hilfsprogramme auf den Weg gebracht. Wie sind diese Maßnahmen zu bewerten – und was sollte die Wirtschaftspolitik darüber hinaus noch tun?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
Was die bisherigen Corona-Programme gebracht haben (2020)
Zitatform
Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Britta Gehrke, Simon Junker & Claus Michelsen (2020): Was die bisherigen Corona-Programme gebracht haben. In: Makronom H. 04.11.2020, o. Sz., 2020-11-03.
Abstract
"Die stark steigenden Infektionszahlen im Herbst zeigen, dass die Corona-Krise noch lange nicht vorüber ist. Aufgrund der neuerlichen Infektionswelle dürfte aktuellen Berechnungen des DIW Berlin zufolge das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal des Jahre 2020 um 19 Milliarden Euro bzw. 2,5 Prozentpunkte geringer ausfallen, als noch im Oktober erwartet. Deutschlands Wirtschaft dürfte im Schlussquartal erneut deutlich schrumpfen. Kann die Pandemie nicht eingedämmt werden, dürfte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen. Die Wirtschaftspolitik steht deshalb weiterhin vor enormen Herausforderungen, die nicht nur in den kommenden Monaten, sondern auch darüber hinaus außergewöhnliche Schritte zur Krisenbewältigung erfordern. In diesem Beitrag geht es primär darum, die bereits im Frühjahr beschlossenen Soforthilfemaßnahmen und das im Juni 2020 verabschiedete Konjunkturprogramm zu analysieren. Beide waren in ihrem Umfang und in ihrer Struktur einzigartig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
„Harter“ Lockdown infolge der zweiten Corona-Welle: Deutsche Wirtschaft wächst 2021 deutlich weniger stark (2020)
Zitatform
Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Simon Junker & Claus Michelsen (2020): „Harter“ Lockdown infolge der zweiten Corona-Welle. Deutsche Wirtschaft wächst 2021 deutlich weniger stark. (DIW aktuell 57), Berlin, 6 S.
Abstract
"Das erneute Aufflammen der Corona-Pandemie setzt dem Wirtschaftsaufschwung in Deutschland zum Jahreswechsel ein Ende. Die rasant steigenden Infektionszahlen haben Bund und Länder veranlasst, den bisherigen „Lockdown light“ zu verschärfen und drastische Maßnahmen eines harten Lockdowns zu vereinbaren, um die zweite Infektionswelle zu stoppen. Dies dürfte Berechnungen des DIW Berlin zufolge das Wachstum in diesem und im kommenden Jahr erheblich belasten. Wahrscheinlich ist, dass die Maßnahmen über den 10. Januar hinaus weitergeführt werden müssen, um die Infektionszahlen weiter zu senken. Das DIW Berlin rechnet damit, dass der Lockdown bis Ende Januar andauern muss. In diesem Szenario wird es kurzfristig zu einem erheblichen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts kommen. Statt um 5,3 Prozent dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2021 lediglich um 3,5 Prozent wachsen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen (2020)
Zitatform
Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Claus Michelsen & Simon Junker (2020): Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen. (DIW aktuell 55), Berlin, 8 S.
Abstract
"Das erneute Aufflammen der Corona-Pandemie setzt dem Wirtschaftsaufschwung in Deutschland vorerst ein Ende. Die rasant steigenden Infektionszahlen verunsichern VerbraucherInnen und Unternehmen weltweit, zudem haben viele europäische Regierungen, auch Deutschland, erneute Einschränkungen des Wirtschaftsgeschehens beschlossen, um die zweite Infektionswelle zu stoppen. Dies dürfte Berechnungen des DIW Berlin zufolge im vierten Quartal zu einer um 19 Milliarden Euro geringeren Wirtschaftsleistung führen. Das Bruttoinlandsprodukt wird zum Jahresende um voraussichtlich ein Prozent schrumpfen. Am stärksten betroffen sind konsumorientierte Dienstleistungsbereiche wie etwa das Gastgewerbe oder die Kultur- und Veranstaltungsszene. Die Industrie hingegen dürfte weniger stark in Mitleidenschaft gezogen werden als im ersten Halbjahr. Die Arbeitslosigkeit wird im Vergleich zum Frühjahr wohl nur moderat, um etwa 50 000 Personen, zunehmen. 400 000 Beschäftigte zusätzlich werden voraussichtlich in Kurzarbeit geschickt. Für das berechnete Szenario wurde angenommen, dass die Pandemie durch die erneuten Restriktionen schnell und dauerhaft begrenzt werden kann. Gelingt dies, kann die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr wieder wachsen. Ansonsten könnte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Instrumente zur Stabilisierung von Unternehmen in der Corona-Krise (2020)
Zitatform
Demary, Markus, Martin Beznoska & Hubertus Bardt (2020): Instrumente zur Stabilisierung von Unternehmen in der Corona-Krise. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,37), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Corona-Krise stellt eine größere Herausforderung als die globale Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008/2009 dar. Der zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus notwendige Lockdown bedroht auch die Gewinnsituation von erfolgreichen und finanziell soliden Unternehmen fast aller Branchen. Schnelle und großangelegte staatliche Unterstützungsmaßnahmen sind notwendig, um die Schwere des konjunkturellen Einbruchs abzumildern und gut aufgestellten Unternehmen ein Überleben zu ermöglichen. Um auch eine schnelle Erholung des Wirtschaftswachstums zu ermöglichen, ist zudem eine klare Exit-Strategie aus dem Lockdown der Volkswirtschaft erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende November 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora, Lisa Schäfer & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende November 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 08), Frankfurt am Main, 11 S.
Abstract
"Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: April 2020 (2020)
Demireva, Lora;Zitatform
Demireva, Lora (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: April 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 01), Frankfurt am Main, 8 S.
Abstract
"Mit dem 1. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine erste, vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Ausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende April 2020 ab. Wenn weitere Daten verfügbar sind, die dabei helfen, Entwicklungen auf den regionalen Arbeitsmärkten zu beschreiben, werden diese eingearbeitet. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Mai 2020 (2020)
Demireva, Lora; Lauxen, Oliver;Zitatform
Demireva, Lora & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Mai 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 02), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Mit dem 2. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine weitere Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Mai 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juni 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juni 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 03), Frankfurt am Main, 13 S.
Abstract
"Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum dritten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juni 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Ab dieser dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Erster Schwerpunkt im aktuellen Bericht stellt das Thema „Arbeitslosigkeit“ dar. Daran wird deutlich, dass einzelne Gruppen von Beschäftigten während der Pandemie besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Dies ist eine wichtige Information für alle, aber besonders jene im Land, die sich mit der Förderpolitik für arbeitsmarktpolitische Zielgruppen befassen. Diese Akteure und Entscheider vor Ort heißen wir als Nutzer herzlich willkommen. Es freut uns besonders, dass der hessische Arbeitsminister Kai Klose ab sofort die Erstellung dieser Reports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als eine Handreichung zur Verfügung. Mit der Verschiebung des inhaltlichen Fokus geht dessen Umbenennung in „Hessischer Regionaldatenreport“ einher. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit (Schwerpunkt), der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Juni 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese Hessischen Regionaldaten-reports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juli 2020 (2020)
Zitatform
Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juli 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 04), Frankfurt am Main, 27 S.
Abstract
" Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum vierten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juli 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Berufsausbildung“. Die Pandemie wird auch den Ausbildungsmarkt beeinflussen. Auswirkungen auf das Ausbildungsgeschehen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt nachweisen. Mit dem Report liefern wir einen ersten Überblick über die Entwicklung der Berufsausbildungsstellen und der Bewerberzahlen anhand der verfügbaren öffentlichen Statistiken. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung (Schwerpunkt). Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende Juli 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Helikopter gegen die Krise? (2020)
Diermeier, Matthias; Obst, Thomas;Zitatform
Diermeier, Matthias & Thomas Obst (2020): Helikopter gegen die Krise? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,28), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Staaten müssen die Krise dort bekämpfen, wo sie Ihren Ursprung hat - im Realsektor der Wirtschaft. Von der Zentralbank gedrucktes Helikoptergeld mag in manchen Ländern ein sinnvolles Instrument darstellen, die beschlossenen Krisenmaßnahmen sowie die sozialstaatlichen Instrumente machen einen solchen Schritt in Deutschland aber obsolet. Hier bedarf es gezielter Hilfen für die vulnerabelsten Wirtschaftsakteure, die Kleinstunternehmer. Diese dürfen in Zukunft nicht durch Rückzahlungsverpflichtungen aus angehäuften Corona-Krediten in ihrer wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit eingeschränkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das gemeinsame Interesse von Gesundheit und Wirtschaft: Eine Szenarienrechnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Eine gemeinsame Studie des ifo Instituts (ifo) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) (2020)
Dorn, Florian; Fuest, Clemens; Binder, Sebastian; Lange, Berit; Meyer-Hermann, Michael; Peichl, Andreas ; Stöckli, Marc; Wollmershäuser, Timo; Vanella, Patrizio ; Khailaie, Sahamoddin;Zitatform
Dorn, Florian, Sahamoddin Khailaie, Marc Stöckli, Sebastian Binder, Berit Lange, Andreas Peichl, Patrizio Vanella, Timo Wollmershäuser, Clemens Fuest & Michael Meyer-Hermann (2020): Das gemeinsame Interesse von Gesundheit und Wirtschaft: Eine Szenarienrechnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Eine gemeinsame Studie des ifo Instituts (ifo) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI). In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 6 München, München, S. 1-9.
Abstract
"In diesem Beitrag wird angenommen, dass die Politik in Deutschland das Ziel verfolgt, die Epidemie einzudämmen und die Zahl der Neuinfektionen auf rund 300 Fälle pro Tag zu reduzieren. Mit der aktuellen Kapazität der rund 400 Gesundheitsämter in Deutschland kann davon ausgegangen werden, dass mit 300 Fällen täglich ein ausreichender Anteil der Neuinfizierten und deren Kontaktpersonen identifiziert und unter Quarantäne gestellt werden kann. Mit dieser täglichen Fallzahl könnten die Beschränkungen weitgehend gelockert werden, ohne einen neuen Anstieg der Fallzahlen zu erzeugen. Die Politik muss zwischen dem Ausmaß der Beschränkungen und den wirtschaftlichen Konsequenzen abwägen. Je umfangreicher die Maßnahmen sind, desto stärker sinkt die Reproduktionszahl, und desto schneller werden die 300 täglichen Neuinfektionen erreicht. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Wirtschaftsleistung jedoch beeinträchtigt. Alternativ können früher Lockerungen gewährt werden, wodurch die verbleibenden Beschränkungen jedoch länger bestehen bleiben müssen, bei gleichzeitig höherer Reproduktionszahl. Die Wirtschaftsleistung fällt infolge der Lockerungen zwar zunächst höher aus. Allerdings muss die Produktion über einen längeren Zeitraum auf einem niedrigeren Niveau bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Economic Costs of the Coronavirus Shutdown for Germany: A Scenario Calculation (2020)
Dorn, Florian; Wohlrabe, Klaus ; Göttert, Marcell; Krolage, Carla ; Wollmershäuser, Timo; Lautenbacher, Stefan; Sauer, Stefan ; Link, Sebastian ; Fuest, Clemens; Peichl, Andreas ; Stöckli, Marc; Reif, Magnus;Zitatform
Dorn, Florian, Clemens Fuest, Marcell Göttert, Carla Krolage, Stefan Lautenbacher, Sebastian Link, Andreas Peichl, Magnus Reif, Stefan Sauer, Marc Stöckli, Klaus Wohlrabe & Timo Wollmershäuser (2020): The Economic Costs of the Coronavirus Shutdown for Germany: A Scenario Calculation. (EconPol policy brief 21), München, 15 S.
Abstract
"This study uses scenario calculations to estimate the economic costs of the partial closure of the economy due to the coronavirus epidemic. With a shutdown duration of two months, the costs reach between EUR 255 billion and EUR 495 billion, depending on the scenario, and reduce the annual growth rate of GDP by between 7.2 and 11.2 percentage points; with a shutdown duration of three months they reach EUR 354 to 729 billion (10.0 to 20.6 percentage points growth loss). On the labor market, up to 1.8 million jobs subject to social security contributions (1.35 million full-time equivalents) could be cut and more than six million employees could be affected by short-time work. Public budgets will be burdened by up to EUR 200 billion, not including the extensive planned guarantees and loans. For political decisions it is particularly relevant to know how expensive it is to extend the shutdown. We see that a single week of extension will cause additional costs of EUR 25 to 57 billion and thus a decline in GDP growth of 0.7 to 1.6 percentage points. Given these costs, it is particularly urgent to develop strategies to make the resumption of economic activity compatible with containing the coronavirus epidemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19 (2020)
Dorn, Florian; Fuest, Clemens; Neumeier, Florian;Zitatform
Dorn, Florian, Clemens Fuest & Florian Neumeier (2020): After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19. In: CESifo forum, Jg. 21, H. 3, S. 38-46.
Abstract
"At the beginning of June 2020, the German government launched a comprehensive economic stimulus package to promote economic recovery. With a volume of EUR 130 billion, this program far outstrips programs launched in the wake of the financial and economic crisis of 2008/09. We present the fiscal policy measures adopted, show how companies assess various policies and finally discuss the most important elements of the economic stimulus package. The temporary reduction in VAT is one of the less convincing elements. On the other hand, those policy measures which promote medium- to long-term investments in future technologies, infrastructure, and climate protection are to be evaluated positively. Policies to stimulate demand cannot solve the problem of limited productivity due to protective restrictions or the collapse of international value-added chains in times of Covid-19. In this respect, one should not expect great impact on economic growth. Nevertheless, it makes sense to use fiscal policy measures to support the economy in these critical times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland: Eine Szenarienrechnung (2020)
Dorn, Florian; Sauer, Stefan ; Peichl, Andreas ; Stöckli, Marc; Fuest, Clemens; Wollmershäuser, Timo; Krolage, Carla ; Göttert, Marcell; Link, Sebastian ; Wohlrabe, Klaus ; Lautenbacher, Stefan;Zitatform
Dorn, Florian, Clemens Fuest, Marcell Göttert, Carla Krolage, Stefan Lautenbacher, Sebastian Link, Andreas Peichl, Stefan Sauer, Marc Stöckli, Klaus Wohlrabe & Timo Wollmershäuser (2020): Die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland. Eine Szenarienrechnung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 4, S. 3-9.
Abstract
"Diese Studie schätzt die volkswirtschaftlichen Kosten der wegen der Corona-Epidemie erfolgenden partiellen Stilllegung der Wirtschaft anhand von Szenarienrechnungen. Bei einer Shutdown-Dauer von zwei Monaten erreichen die Kosten je nach Szenario zwischen 255 und 495 Mrd. Euro und reduzieren die Jahreswachstumsrate des BIP zwischen 7,2 und 11,2 Prozentpunkte; bei drei Monaten erreichen sie bereits 354 bis 729 Mrd. Euro (10,0 bis 20,6 Prozentpunkte Wachstumsverlust). Am Arbeitsmarkt könnten bis zu 1,8 Mio. sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (1,35 Mio. Vollzeitäquivalente) abgebaut werden und mehr als 6 Mio. Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sein. Die öffentlichen Haushalte werden ohne Berücksichtigung der umfangreichen geplanten Bürgschaften und Kredite um bis zu 200 Mrd. Euro belastet. Von besonderer Relevanz für politische Entscheidungen ist die Frage, welche Kosten eine Verlängerung des Shutdown verursacht. Hier zeigt sich, dass eine einzige Woche Verlängerung zusätzliche Kosten in Höhe von 25 bis 57 Mrd. Euro und damit einen Rückgang des BIP-Wachstums von 0,7 bis 1,6 Prozentpunkte verursacht. Angesichts dieser Kosten ist es besonders dringlich, Strategien zu entwickeln, um die Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit mit dem Eindämmen der Corona-Epidemie vereinbar zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sicherheit in unsicheren Zeiten (2020)
Dudenhöffer, Ferdinand;Zitatform
Dudenhöffer, Ferdinand (2020): Sicherheit in unsicheren Zeiten. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 231. DOI:10.1007/s10273-020-2621-7
Abstract
"Das Coronavirus stellt die Weltwirtschaft vor eine nie dagewesene Herausforderung. Mit Shutdowns soll die Verbreitung des Virus gestoppt werden, damit die Gesundheitssysteme nicht ins Chaos laufen. Wie groß die weltweite Rezession sein wird, kann niemand sagen. Sicher ist nur, der Einbruch des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird größer sein als zu Zeiten der Finanzkrise. Billionen an Liquiditätshilfen werden in die Wirtschaft gepumpt, um eine nicht mehr beherrschbare Insolvenzwelle zu vermeiden. Billionen werden gebraucht werden, um nach den Shutdowns die Nachfrage wieder zu beleben. Der private Konsum spielt dabei die Schlüsselrolle. Investitionen werden auch bei noch so lukrativen, negativen Zinssätzen nicht in Gang kommen. Wer investiert schon, wenn er keine Nachfrage sieht? Und beim privaten Konsum sind es nicht die Produkte des täglichen Bedarfs, sondern höherwertige Konsumprodukte, wie etwa Autos, Wohnungseinrichtungen oder Weltreisen, die Wirtschaftswachstum erzeugen." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht (2020)
Dullien, Sebastian ; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Hohlfeld, Peter; Tober, Silke; Rietzler, Katja; Theobald, Thomas ; Watzka, Sebastian;Zitatform
Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Silke Tober, Thomas Theobald & Sebastian Watzka (2020): Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht. (IMK Report 160), Düsseldorf, 28 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Im ersten Halbjahr 2020 ist die globale Wirtschaftsaktivität stark geschrumpft. Im Prognosezeitraum dürfte die weltwirtschaftliche Produktion mit Unterstützung der Geld- und Fiskalpolitik wieder spürbar ausgeweitet werden. Dennoch wird sich die wirtschaftliche Erholung nur allmählich vollziehen. Auch die deutsche Wirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen starken Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die wirtschaftspolitischen Akteure reagierten zügig mit Liquiditätshilfen und Nachfragestimuli und bannten so die Gefahr einer sich selbst verstärkenden Abwärtsbewegung. Unter der Annahme, dass Corona-Ausbrüche lokal begrenzt werden können, ist mit einem Rückgang des BIP um 6,2 % in diesem Jahr und einem Anstieg um 3,8 % im kommenden Jahr zu rechnen. Trotz der Stützungsmaßnahmen macht sich die Corona-Krise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt zwar – wegen einer massiven Nutzung von Kurzarbeit – nur wenig, aber die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt nimmt infolge des Rückgangs bei den Selbstständigen und Mini-Jobbern in beiden Jahren ab. Die Arbeitslosenquote wird von 5,0 % im Jahr 2019 auf 6,3 % im Jahr 2021 steigen. Die Inflationsrate bleibt mit 0,5 % und 1,3 % in beiden Jahre" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021 (2020)
Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Hohlfeld, Peter; Paetz, Christoph; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Tober, Silke; Theobald, Thomas ;Zitatform
Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Christoph Paetz, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021. (IMK Report 157), Düsseldorf, 34 S.
Abstract
"Unter der Annahme, dass die umfangreichen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 ab Mai gelockert werden, ist mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4 % in diesem Jahr zu rechnen. Das BIP dürfte insbesondere im zweiten Quartal 2020 stark einbrechen, aber auch im dritten Quartal noch negativ ausfallen und sich erst im vierten Quartal zaghaft erholen. Der private Konsum wird trotz umfangreicher Stützungsmaßnahmen zwei Quartale lang schrumpfen, dann aber die Erholung tragen. Besonders deutlich sinken die Exporte und die Ausrüstungsinvestitionen, während sich Staatskonsum und Bau durchgängig positiv entwickeln und einen noch stärkeren Wirtschaftseinbruch verhindern. Geprägt von Nachholeffekten dürfte das BIP im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,4 % zunehmen. Angesichts eines zeitweilig starken Anstiegs der Kurzarbeit geht die Zahl der Erwerbstätigen in beiden Jahren nur leicht zurück. Die Arbeitslosenquote dürfte von 5,0 % im Jahr 2019 auf 5,5 % im Jahr 2021 steigen. Die Risiken sind hoch und eine verschärfte weltwirtschaftliche Abschwächung kombiniert mit einschränkenden Maßnahmen für weitere zwei Monate würden zu einer mehr als doppelt so starken Wirkung des Schocks auf das deutsche BIP führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht: Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021 (2020)
Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Hohlfeld, Peter; Herzog-Stein, Alexander ; Tober, Silke; Theobald, Thomas ; Stephan, Sabine; Rietzler, Katja;Zitatform
Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021. (IMK Report 160), Düsseldorf, 27 S.
Abstract
"Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Im ersten Halbjahr 2020 ist die globale Wirtschaftsaktivität stark geschrumpft. Im Prognosezeitraum dürfte die weltwirtschaftliche Produktion mit Unterstützung der Geld- und Fiskalpolitik wieder spürbar ausgeweitet werden kann. Dennoch wird sich die wirtschaftliche Erholung nur allmählich vollziehen. Auch die deutsche Wirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen starken Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die wirtschaftspolitischen Akteure reagierten zügig mit Liquiditätshilfen und Nachfragestimuli und bannten so die Gefahr einer sich selbst verstärkenden Abwärtsbewegung. Unter der Annahme, dass Corona-Ausbrüche lokal begrenzt werden können, ist mit einem Rückgang des BIP um 6,2 % in diesem Jahr und einem Anstieg um 3,8 % im kommenden Jahr zu rechnen. Trotz der Stützungsmaßnahmen macht sich die Corona-Krise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt zwar – wegen einer massiven Nutzung von Kurzarbeit – nur wenig, aber die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt nimmt infolge des Rückgangs bei den Selbstständigen und Mini-Jobbern in beiden Jahren ab. Die Arbeitslosenquote wird von 5,0 % im Jahr 2019 auf 6,3 % im Jahr 2021 steigen. Die Inflationsrate bleibt mit 0,5 % und 1,3 % in beiden Jahren deutlich unter der Zielinflationsrate der EZB." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession (2020)
Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Paetz, Christoph; Stephan, Sabine; Tober, Silke; Herzog-Stein, Alexander ; Hohlfeld, Peter; Theobald, Thomas ;Zitatform
Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Christoph Paetz, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession. (IMK Report 157), Düsseldorf, 33 S.
Abstract
"Unter der Annahme, dass die umfangreichen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 ab Mai gelockert werden, ist mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4 % in diesem Jahr zu rechnen. Das BIP dürfte insbesondere im zweiten Quartal 2020 stark einbrechen, aber auch im dritten Quartal noch negativ ausfallen und sich erst im vierten Quartal zaghaft erholen. Der private Konsum wird trotz umfangreicher Stützungsmaßnahmen zwei Quartale lang schrumpfen, dann aber die Erholung tragen. Besonders deutlich sinken die Exporte und die Ausrüstungsinvestitionen, während sich Staatskonsum und Bau durchgängig positiv entwickeln und einen noch stärkeren Wirtschaftseinbruch verhindern. Geprägt von Nachholeffekten dürfte das BIP im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,4 % zunehmen. Angesichts eines zeitweilig starken Anstiegs der Kurzarbeit geht die Zahl der Erwerbstätigen in beiden Jahren nur leicht zurück. Die Arbeitslosenquote dürfte von 5,0 % im Jahr 2019 auf 5,5 % im Jahr 2021 steigen. Die Risiken sind hoch und eine verschärfte weltwirtschaftliche Abschwächung kombiniert mit einschränkenden Maßnahmen für weitere zwei Monate würde zu einer mehr als doppelt so starken Wirkung des Schocks auf das deutsche BIP führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rasche, aber unvollständige Erholung nach historischem Einbruch: Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021 (2020)
Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Hohlfeld, Peter; Rietzler, Katja; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Tober, Silke; Theobald, Thomas ;Zitatform
Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Rasche, aber unvollständige Erholung nach historischem Einbruch. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021. (IMK Report 161), Düsseldorf, 29 S.
Abstract
"Die Weltwirtschaft ist aufgrund der Covid-19-Pandemie in eine tiefe Rezession gestürzt. Im ersten Halbjahr 2020 ist der Welthandel dramatisch eingebrochen. Die globale Wirtschaftsaktivität wird in diesem Jahr um 3,9 % stark schrumpfen. Im Prognosezeitraum dürfte die weltwirtschaftliche Produktion mit Unterstützung der Geld- und Fiskalpolitik wieder spürbar, um 6,1 %, ausgeweitet werden. Die deutsche Wirtschaft erlitt im zweiten Quartal 2020 den stärksten Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Produktion seit dem zweiten Weltkrieg; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 9,7 %. Die schnelle Reaktion der wirtschaftspolitischen Akteure mit zahlreichen Stützungsmaßnahmen verhinderte einen noch viel stärkeren Rückgang. Im Prognosezeitraum wird das BIP-Wachstum nach einer anfänglich hohen Dynamik im nächsten Jahr eine verhaltene Gangart einlegen. Im Jahresdurchschnitt 2020 wird das BIP um 5,2 % sinken; 2021 steigt es um 4,9 %. Die Auswirkungen der Krise auf die Beschäftigung sind relativ gering. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt aufgrund der Kurzarbeit nur leicht, während die Zahl der Erwerbstätigen infolge des Rückgangs bei den Selbstständigen und den Mini-Jobbern stärker abnimmt. In beiden Jahren wird die Arbeitslosenquote 5,9 % betragen (2019: 5,0 %). Die Inflationsrate bleibt mit 0,5 % und 1,3 % deutlich unter der Zielinflationsrate der EZB." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Dummert, Sandra, Philipp Grunau, Dana Müller & Philipp Vom Berge (2020): Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.05.2020, o. Sz., 2020-05-18.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hält Deutschland fest im Griff und wirft lange Schatten auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Pandemie andauern wird und wie stark sich deren Konsequenzen - insbesondere in Form politischer Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung - letzten Endes auf die Wirtschaftskraft auswirken werden. Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen hat der Bund Soforthilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro bereitgestellt. Doch wie viele Betriebe können diese Hilfe in Anspruch nehmen und wie weit reichen die bereitgestellten Mittel" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welfare States, Labor Markets, Social Investment and the Digital Transformation (2020)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Anton Hemerijck & Gemma Scalise (2020): Welfare States, Labor Markets, Social Investment and the Digital Transformation. (IZA discussion paper 13391), 31 S.
Abstract
"Barely having had the time to digest the economic and social aftershocks of the Great Recession, European welfare states are confronted with the even more disruptive Coronavirus pandemic as probably, threatening the life of the more vulnerable, while incurring job losses for many as the consequence of the temporal “freezing of the economy” by Lockdown measures. Before the Covid-19 virus struck, the new face of the digital transformation and the rise of the ‘platform’ economy already raised existential questions for future welfare provision. The Great Lockdown - if anything – is bound to accelerate these trends. Greater automation will reinforce working from home to reduce Covid-19 virus Transmission risks. At the same time, the Great Lockdown will reinforce inequality, as the poor find it more difficult to work from home, while low-paid workers in essential service in Health care, supermarket retail, postal services, security and waste disposal, continue to face contagion risks. And although popular conjectures of ‘jobless growth’ and ‘routine-biased’ job polarization, driven by digitization and artificial intelligence, may still be overblown, intrusive change in the nature of work and employment relations require fundamental rethinking of extant labour market regulation and social protection. Inspired more by adverse family demography than technological change, social investment reform has been the fil rouge of welfare recalibration since the turn of the century. Is social investment reform still valid in the new era of ‘disruptive’ technological transformation in aftermath of Coronavirus pandemic that is likely to turn into the worst recession since the second world war? Empirically, this chapter explores how Germany, Italy and the Netherlands, in terms of the strengths and vulnerabilities of their labour market to digitization, together with their respective social investment aptitude, are currently preparing their welfare states for the intensification of technological change in the decade ahead." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Maneuvering through the Crisis: Labor Market and Social Policies during the COVID-19 Pandemic (2020)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Paul Marx & Ulf Rinne (2020): Maneuvering through the Crisis: Labor Market and Social Policies during the COVID-19 Pandemic. (IZA policy paper 164), Bonn, 11 S.
Abstract
"The unprecedented COVID-19 pandemic has a severe impact on societies, economies and labor markets. However, not all countries, socio-economic groups and sectors within all countries are equally affected. Part of this difference can be related to the different role and extent of short-time work, which is now being used more widely than during the Great Recession. Some countries have created or expanded such schemes, making coverage less exclusive and benefits more generous, at least temporarily. But short-time work is certainly not a panacea to “flatten the unemployment curve” – especially not in a scenario of a longer-term crisis with broad economic impacts on a global scale. Furthermore, next to providing liquidity support to firms, unemployment benefits have been made more generous in many countries. Often, activation principles have also been temporarily reduced. Some countries have increased access to income support to some extent also for non-standard workers, such as temporary agency workers or self-employed workers, on an ad hoc basis. While it is still too early to assess the relative success of national strategies to cope with the pandemic and to revitalize the labor market as well as to evaluate the medium-term fiscal viability of different support measures, a few policy directions become apparent. These include the use of digital tools to increase resilience against economic shocks (also in areas such as education and for the provision of public services), the longer- term perspective of short-time workers in the current crisis, social protection for self-employed workers that is robust to economic crises, and resilient models for school-to-work transitions of younger workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Economic policy responses to a pandemic: Developing the Covid-19 economic stimulus index (2020)
Zitatform
Elgin, Ceyhun, Gokce Basbug & Abdullah Yalaman (2020): Economic policy responses to a pandemic. Developing the Covid-19 economic stimulus index. In: Covid economics H. 3, S. 40-53.
Abstract
"In this paper, we conduct a comprehensive review of different economic policy measures adopted by 166 countries as a response to the COVID-19 pandemic and create a large database including fiscal, monetary, and exchange rate measures. Furthermore, using principle component analysis (PCA), we construct a COVID-19 Economic Stimulus Index (CESI) that combines all adopted policy measures. This index standardises economic responses taken by governments and allows us to study cross-country differences in policies. Finally, using simple cross-country OLS regressions we report that the median age of the population, the number of hospital beds per-capita, GDP per-capita, and the number of total cases are all significantly associated with the extent of countries’ economic policy responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany (2020)
Fadinger, Harald; Schymik, Jan;Zitatform
Fadinger, Harald & Jan Schymik (2020): The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 167), Bonn, 20 S.
Abstract
"We study the impact of confinement on infection risk and on the German economy. We first document that regions whose industry structure allows for a large fraction of work to be done at home also experienced much fewer Covid-19 cases and fatalities. We estimate the effect of working from home using a simple epidemiological model and show that it is very effective in reducing infections. Based on this observation, we then use a calibrated structural model of the German economy with input-output linkages to assess the economic cost of imposing social distancing rules in the workplace. We also discuss industry- and region-based policies for reducing con finement. Our model identifies the industries and regions with the largest value added gains per worker sent back to the workplace. Finally, we discuss alternative policies of sustaining maximum output while exposing as few workers as possible to infection risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The COVID confinement measures and EU labor markets (2020)
Fana, Marta ; Tolan, Songül; Torrejón Pérez, Sergio; Urzì Brancati, Maria Cesira ; Fernández-Macías, Enrique ;Zitatform
Fana, Marta, Songül Tolan, Sergio Torrejón Pérez, Maria Cesira Urzì Brancati & Enrique Fernández-Macías (2020): The COVID confinement measures and EU labor markets. (JRC technical report), Brüssel, 29 S. DOI:10.2760/69199
Abstract
"This paper assesses the potential impact of the early 2020 COVID confinement measures on EU labour markets, on the basis of an analysis of the restrictions on economic activity imposed in three EU Member States (Italy, Spain and Germany). Following the legislative measures adopted, we classify all economic sectors into different categories according to the likely impact of the COVID crisis, and compare the share of employment that is likely to be strongly affected in each country. Once this is done, we apply these categories of sectors to recent data on EU employment and estimate the groups of workers that would be more or less affected by the economic lockdown measures. Finally, we use all this information to speculate about possible mid-term developments and broader socio-economic implications of the COVID crisis in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Corona-Krise gemeinsam bewältigen, Resilienz und Wachstum stärken: Jahresgutachten 2020/21 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2020)
Zitatform
Feld, Lars P., Veronika Grimm, Monika Schnitzer, Achim Truger & Volker Wieland (2020): Corona-Krise gemeinsam bewältigen, Resilienz und Wachstum stärken. Jahresgutachten 2020/21 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. (Jahresgutachten / Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2020/21), Wiesbaden, XXV, 411, 108 S.
Abstract
Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland im Jahr 2020 einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um 5,1 % und ein Wachstum von 3,7 % für das Jahr 2021. Angesichts des Pandemieverlaufs bleibt die wirtschaftliche Lage fragil. Neben der Bewältigung der von der Corona-Pandemie ausgelösten Rezession sollte die Wirtschaftspolitik die Herausforderungen der Digitalisierung, des Klimawandels sowie des demografischen Wandels adressieren. Um in Deutschland und in der Europäischen Union gemeinsam gestärkt aus der Krise hervorzugehen, gilt es, Resilienz und Wachstum zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Die gesamtwirtschaftliche Lage angesichts der Corona-Pandemie: Sondergutachten (2020)
Zitatform
Feld, Lars P., Achim Truger & Volker Wieland (2020): Die gesamtwirtschaftliche Lage angesichts der Corona-Pandemie. Sondergutachten. Wiesbaden, 101 S.
Abstract
"Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) stellt die Welt vor große und bislang nicht gekannte Herausforderungen. Nachdem das Virus im Dezember 2019 in China zum ersten Mal beobachtet wurde, breitet es sich inzwischen weltweit aus. Zur Eindämmung des Virus wurden in vielen Ländern weitreichende gesundheitspolitische Gegenmaßnahmen getroffen, welche die sozialen Kontakte stark einschränken. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Geschwindigkeit der Ausbreitung zu reduzieren und eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern. Es ist aktuell schwer absehbar, wie lange die gesundheitspolitischen Maßnahmen in Kraft bleiben müssen und wann sich das gesellschaftliche Leben wieder normalisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Macroeconomic Outcomes and COVID-19: A Progress Report: BPEA Conference Drafts, September 24, 2020 (2020)
Fernandez-Villaverde, Jesus; Jones, Charles I.;Zitatform
Fernandez-Villaverde, Jesus & Charles I. Jones (2020): Macroeconomic Outcomes and COVID-19: A Progress Report. BPEA Conference Drafts, September 24, 2020. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Fall, S. 111-146.
Abstract
"This paper combines data on GDP, unemployment, and Google’s COVID-19 Community Mobility Reports with data on deaths from COVID-19 to study the macroeconomic outcomes of the pandemic. We present results from an international perspective using data at the country level as well as results for individual U.S. states and key cities throughout the world. The data from these different levels of geographic aggregation offer a remarkably similar view of the pandemic despite the substantial heterogeneity in outcomes. Countries like Korea, Japan, Germany, and Norway and cities such as Tokyo and Seoul have comparatively few deaths and low macroeconomic losses. At the other extreme, New York City, Lombardy, the United Kingdom, and Madrid have many deaths and large macroeconomic losses. There are fewer locations that seem to succeed on one dimension but suffer on the other, but these include California and Sweden and potentially offer useful policy lessons." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Folgen der Corona-Krise und Klimaschutz - Langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten: Wirtschaftliche Hilfen geschickt lenken und Synergiepotenziale für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen ausschöpfen (2020)
Zitatform
Fischedick, Manfred & Uwe Schneidewind (2020): Folgen der Corona-Krise und Klimaschutz - Langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten. Wirtschaftliche Hilfen geschickt lenken und Synergiepotenziale für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen ausschöpfen. (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Diskussionspapier), Wuppertal, 11 S.
Abstract
"Autowerke stellen ihre Produktion ein, die Börse stürzt ab, überall sieht man leere Straßen und Cafés und plötzlich ist Homeoffice für einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland die Empfehlung oder gar eine Vorgabe. Die Corona-Pandemie bestimmt unseren derzeitigen Alltag und trifft Deutschland, Europa und die Welt zu einer Zeit, in der es ohnehin eine Vielzahl an gewaltigen Herausforderungen zu lösen gilt. Wirtschaftliche Hilfen sind während und im Nachgang einer solchen Krise unerlässlich, primär gilt aber die Konzentration auf die Verhinderung der ungebremsten Ausbreitung der Pandemie und auf die Begrenzung der gesundheitlichen Folgen. Zur Überwindung der langfristigen wirtschaftlichen Folgen derart disruptiver Entwicklungen sind Konjunkturprogramme und strukturelle Hilfen ein probates Mittel. Sie dürfen aber nicht nach dem "Gießkannenprinzip" verteilt werden, finanzielle Unterstützung muss zukunftsgerichtet für dringend notwendige Investitionen erfolgen. Ziel muss sein, damit erforderliche nachhaltige Transformationsprozesse innerhalb unserer Wirtschaft und Gesellschaft wie den Klimaschutz voranzutreiben. Die Vorbereitungen dazu müssten jetzt schon getroffen werden, sagen die wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Welche Kriterien und Maßnahmen es dafür braucht, zeigt ihr aktuelles Diskussionspapier." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie. In: B. Kortmann & G. G. Schulze (Hrsg.) (2020): Jenseits von Corona, S. 187-196.
Abstract
"Den Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie vorauszusagen, ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Dieser Beitrag erörtert ausgewählte Entwicklungen und Herausforderungen. Hierbei konnte jedoch nicht auf alle wichtigen Aspekte - wie u.a. die Zusammenhänge zur sozialen Ungleichheit und sozialen Sicherung oder die Entwicklung systemrelevanter Berufe und Branchen - detailliert eingegangen werden. Die mittelfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab, in und außerhalb von Deutschland, und hierüber besteht aktuell weiterhin hohe Unsicherheit. Für Deutschland als Exportnation kommt es dabei auch entscheidend auf den Konjunkturverlauf bei seinen wichtigsten Handelspartnern an. Die Dauer der Pandemie und der Erfolg der Gegenmaßnahmen bestimmen, wie stark der Einbruch am Arbeitsmarkt und die negativen Folgen ausfallen - und damit auch den Effekt auf die mittelfristige Entwicklung. Die Covid-19-Pandemie beschleunigt verschiedene Transformationsprozesse, die schon zuvor begonnen haben, und löst neue Veränderungsprozesse aus. Dabei gibt es durchaus positive Entwicklungen, wie den zu erwartenden Digitalisierungsschub oder die Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes, allerdings ist ein Rückgang der Einkommen und Profitabilität der Unternehmen zu erwarten. Den Beschäftigten und Unternehmen werden viele Veränderungen abgefordert, bei denen es Gewinner und Verlierer geben wird. Es droht eine Zunahme der Ungleichheit mit entsprechendem Konfliktpotenzial. Deutschland ist hinreichend flexibel, um die notwendigen Veränderungen umzusetzen. Die sozialen Sicherungssysteme ermöglichen hierbei einen sozialen Ausgleich der Anpassungslasten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.06.2020, o. Sz., 2020-06-03.
Abstract
"Das System der dualen Berufsausbildung gerät durch die Corona-Krise stark unter Druck. Insbesondere für ungelernte Jugendliche könnten sich die langfristigen Arbeitsmarktperspektiven deutlich verschlechtern. Auch die langfristigen Folgen für die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten Fachkräften wären fatal. In dieser Situation ist ein flächendeckender, zeitlich befristeter Ausbildungs- und Übernahmebonus für die Betriebe sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Corona-Krise kann zur großen Stunde der Sozialpartnerschaft werden: Gastbeitrag (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): Die Corona-Krise kann zur großen Stunde der Sozialpartnerschaft werden. Gastbeitrag. In: Die Welt H. 19.04.2020, o. Sz.
Abstract
"Dass die deutsche Wirtschaft vom kranken Mann Europas zum ökonomischen Superstar aufsteigen konnte, lag auch daran, dass Arbeitgeber, Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter an einem Strang zogen. Für die Corona-Krise können wir daraus lernen, schreibt unser Gastautor." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an (2020)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2020): Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an. In: BDA-Newsletter / Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände H. 13.05.2020, o. Sz., 2020-05-11.
Abstract
"Die Corona-Krise hat in einem nie dagewesenen Tempo die schwerste Rezession in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands ausgelöst. Die aktuelle Vorausschau des IAB zeichnet ein düsteres Bild. Insgesamt wird für 2020 ein Rückgang des BIP in Deutschland um 8,4% erwartet." (Textauszug)
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Literaturhinweis
Nachfrage- und angebotsseitige Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland infolge der Corona-Pandemie (2020)
Fries, Jan L.; Rutkowski, Felix; Rutkowski, Felix; Weiske, Sebastian; Schwarz, Milena; Herold, Jens; Lembcke, Franziska K.; Kirsch, Florian; Reuter, Wolf H.; Garnadt, Niklas; Preuß, Malte ; Yeter, Mustafa; Nöh, Lukas; Rutkowski, Felix; Molitor, Pia;Zitatform
Fries, Jan L., Niklas Garnadt, Jens Herold, Florian Kirsch, Franziska K. Lembcke, Pia Molitor, Lukas Nöh, Malte Preuß, Wolf H. Reuter, Felix Rutkowski, Milena Schwarz, Sebastian Weiske & Mustafa Yeter (2020): Nachfrage- und angebotsseitige Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland infolge der Corona-Pandemie. (Arbeitspapier / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2020,02), Wiesbaden, 33 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie sowie die zu ihrer Eindämmung in vielen Staaten getroffenen Maßnahmen gehen mit einer massiven Beeinträchtigung der Wirtschaftsaktivität einher. In diesem Papier werden die verschiedenen volkswirtschaftlichen Einschränkungen diskutiert, denen Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten unterliegen. Darunter fallen nachfrageseitige Einschränkungen durch behördliche Schließungen, Kontaktverbote, gestiegene Unsicherheit sowie rückläufige Einkommen. Die Angebotsseite ist dagegen insbesondere durch gestörte Lieferketten, Beschränkungen des Arbeitsangebots und Schutzmaßnahmen der Arbeitgeber beeinträchtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Krise: (Wirtschafts-)politische Perspektiven: Die Reflexe aus der Finanzkrise sind nicht genug! (2020)
Zitatform
Fritsche, Jan Philipp & Patrick Christian Harms (2020): Corona-Krise: (Wirtschafts-)politische Perspektiven. Die Reflexe aus der Finanzkrise sind nicht genug! In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 266-271. DOI:10.1007/s10273-020-2630-6
Abstract
"Die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie warnte, dass die Zahl der COVID-19-Fälle schon bald die Kapazität des Gesundheitssystems übersteigen könnte. In Deutschland und weltweit droht eine schwere Rezession aufgrund eines externen Schocks. Mögliche Szenarien zur Bekämpfung der Krise zeigen, dass drastische Maßnahmen zur Eindämmung des Virus die beste Lösung für die Krise bleiben. Die Entwicklungen unterscheiden sich fundamental von denen der globalen Finanzkrise 2008. Während der Euroraum in Bezug auf Liquiditäts- und Finanzhilfen für Unternehmen und Staaten bereits besser gewappnet ist als noch 2009, fehlt die Praxis in der Zusammenarbeit von Gesundheitsforschung und Wirtschaftspolitik. Maßnahmen auf der Nachfrageseite werden die Epidemie kurzfristig nicht heilen. Eine koordinierte Finanzpolitik und gemeinsame europäische Anleihen können vor allem gefährdete Staaten schützen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Fuchs, Stefan, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 29.05.2020, o. Sz., 2020-05-27.
Abstract
"Anders als während der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise trifft die Corona-Krise den deutschen Arbeitsmarkt flächendeckend. Für die Monate Mai bis Juli 2020 erwarten wir für alle Bundesländer einen sehr hohen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Südliche Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg sind davon besonders betroffen. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit dort weiterhin auf niedrigem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The short-run macro implications of school and childcare closures (2020)
Zitatform
Fuchs-Schündeln, Nicola, Moritz Kuhn & Michèle Tertilt (2020): The short-run macro implications of school and childcare closures. In: VOX H. 30.05.2020, o. Sz.
Abstract
"The COVID-19 crisis has hit women’s employment particularly hard, partly because the worst-hit sectors have high female employment shares, but also because schools and daycare closures have forced more mothers to leave their jobs. This column looks at Germany, where 26% of the workforce has children aged 14 or younger, and quantifies the macroeconomic importance of working parents. If schools and daycare centres remain closed as the economy slowly reopens, 11% of workers and 8% of all working hours will be lost to the labour market. Policies to restart the economy must accommodate the concerns of these families." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
auch erschienen als: CESifo Working Paper No. 8368 -
Literaturhinweis
Wie wir unsere Wirtschaft retten: Der Weg aus der Corona-Krise (2020)
Fuest, Clemens;Zitatform
Fuest, Clemens (2020): Wie wir unsere Wirtschaft retten. Der Weg aus der Corona-Krise. Berlin: Aufbau-Verlag, 277 S.
Abstract
"Wie lange reichen die Milliarden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung? Welche Gefahr droht durch die immensen Schulden? Bleibt die Eurozone stabil? Wird der Sozialstaat es schaffen, neue Ungleichheiten zu bekämpfen? Was wird aus dem Klimaschutz? Und wie nutzen wir die Chancen, die diese Krise auch eröffnet? In seinem grundlegenden Buch weist Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts den Weg aus der Krise." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Coronaepidemie: Ökonomische Folgen und politischer Handlungsbedarf (2020)
Fuest, Clemens;Zitatform
Fuest, Clemens (2020): Die Coronaepidemie: Ökonomische Folgen und politischer Handlungsbedarf. (Ifo-Standpunkt 215), München, 1 S.
Abstract
"Mit der Coronakrise gerät Deutschland in eine komplexe Wirtschaftskrise, deren Dimensionen derzeit viele noch unterschätzen. Die deutsche Wirtschaft ist einem simultanen Angebots- und Nachfrageschock ausgesetzt. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass die Kreditversorgung der Wirtschaft gestört wird und die Staatsschuldenkrise im Euroraum zurückkehrt. Die richtige wirtschaftspolitische Antwort besteht in einer Kombination massiver Stützungsmaßnahmen, bei denen es auf Zielgenauigkeit und schnelles Handeln ankommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The labour market policy response to COVID-19 must save aggregate matching capital (2020)
Zitatform
Fujita, Shigeru, Giuseppe Moscarini & Fabien Postel-Vinay (2020): The labour market policy response to COVID-19 must save aggregate matching capital. In: VOX, o. Sz.
Abstract
"The COVID-19 pandemic represents an unprecedented shock to labour markets. This column argues that the policy response should balance two objectives: (1) facilitating prompt reallocation of employment to essential activities during the emergency, and (2) maintaining workers’ attachment to their previous employers, preserving the aggregate stock of firm-specific human capital, and avoiding persistent mismatch, which would propagate the temporary shock into a prolonged stagnation. The authors make concrete labour market policy proposals and compare them with measures currently being implemented on both sides of the Atlantic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Temporary Unemployment and Labor Market Dynamics During the COVID-19 Recession: BPEA conference drafts, September 24, 2020 (2020)
Zitatform
Gallant, Jessica, Kory Kroft, Fabian Lange & Matthew J. Notowidigdo (2020): Temporary Unemployment and Labor Market Dynamics During the COVID-19 Recession. BPEA conference drafts, September 24, 2020. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Fall, S. 167-216.
Abstract
"This paper develops a search-and-matching model that incorporates temporary unemployment and applies the model to study the labor market dynamics of the COVID-19 recession in the US. We calibrate the model using panel data from the Current Population Survey for 2001-2019, and we find that the model-based job finding rates match observed job finding rates during the entire sample period and out-of-sample up through July 2020. We also find that the Beveridge curve is well-behaved and displays little change in market tightness in 2020 once we use the calibrated model to adjust for changes in the composition of the unemployed. We then use the model to project the path of unemployment over the next 18 months. Under a range of assumptions about job losses and labor demand, our model predicts a more rapid recovery compared to a model that does not distinguish between temporary and permanent unemployment and compared to professional and academic forecasts. We find that in order to rationalize the professional forecasts of the unemployment rate, some combination of the vacancy rate, job separation rate, and the recall rate of workers on temporary layo↵ must deteriorate substantially from current levels in the next several months." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)
Zitatform
Gehrke, Britta & Enzo Weber (2020): Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-14.
Abstract
"The spread of the coronavirus has plunged the German economy into the worst recession in its post-war history. The corona crisis has impacted the German economy and labour market much more heavily than the financial crisis of 2009: Significantly more sectors are affected today than in 2009. Nevertheless, the number of layoffs has so far been limited compared to the number of workers on short-time work. The fact that, to date, all sectors have relied much more on short-time work than on layoffs shows that the majority of companies have – thus far – been willing to keep their staff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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