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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Folgen der Corona-Krise für die sozialen Sicherungssysteme im Ländervergleich (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Bruckmeier, Kerstin ; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin & Regina Konle-Seidl (2020): Folgen der Corona-Krise für die sozialen Sicherungssysteme im Ländervergleich (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 02.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-10-01.

    Abstract

    "Ähnlich wie in Deutschland hat die Corona-Krise auch in anderen Ländern Lücken in der sozialen Absicherung bestimmter Beschäftigtengruppen offenbart. Um diese in der Krise besser zu schützen, wurde eine Reihe von Sozialleistungen länderübergreifend ausgeweitet. Gleichwohl besteht auch über die Krise hinaus Handlungsbedarf. So bedarf es etwa in Deutschland vor allem einer grundlegenden Reform der Minijobs und einer besseren Absicherung von Solo-Selbstständigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bruckmeier, Kerstin ; Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Distributional Effects of Macroeconomic Shocks in Real-Time: A Novel Method Applied to the Covid-19 Crisis in Germany (2020)

    Bruckmeier, Kerstin ; Peichl, Andreas ; Popp, Martin ; Wollmershäuser, Timo; Wiemers, Jürgen ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Andreas Peichl, Martin Popp, Jürgen Wiemers & Timo Wollmershäuser (2020): Distributional Effects of Macroeconomic Shocks in Real-Time: A Novel Method Applied to the Covid-19 Crisis in Germany. (IAB-Discussion Paper 36/2020), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Die hohe Dynamik der COVID-19-Krise stellt die politischen Entscheidungsträger in aller Welt vor die beispiellose Herausforderung, geeignete Maßnahmen zur Einkommensstabilisierung zu ergreifen. Um solche Maßnahmen angemessen auszugestalten, ist es wichtig, ihre Auswirkungen in Echtzeit zu quantifizieren. Die hierfür benötigten Daten sind jedoch in der Regel nur mit erheblichen Zeitverzögerungen verfügbar. In diesem Papier entwickeln wir einen neuen Ansatz, um die Verteilungswirkungen von makroökonomischen Schocks und der daraus folgenden Politikmaßnahmen in Echtzeit zu analysieren. Unser Ansatz kombiniert verschiedene ökonomische Modelle, die auf Unternehmens- und Haushaltsdaten geschätzt werden: ein VAR-Modell für die Produktionserwartungen, ein strukturelles Arbeitsnachfragemodell sowie ein Mikrosimulationsmodell. Wir wenden unsere Methode im Kontext der COVID-19-Pandemie auf Deutschland an. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die COVID-19-Krise sich in einer spürbaren Verringerung des Bruttoarbeitseinkommens über die gesamte Einkommensverteilung hinweg niederschlägt. Das Steuer-Transfer-System und diskretionäre Krisenmaßnahmenfungieren jedoch als Einkommensstabilisatoren und sorgen dafür, dass der Effekt auf die Verteilung der verfügbaren Haushaltseinkommen progressiv verläuft. Die unteren beiden Zielgruppen gewinnen Einkommen, die mittleren Einkommensgruppen sind kaum betroffen und nur die oberen Dezile verlieren Einkommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Pandemie - Eine erste Einschätzung (2020)

    Böhme, Stefan; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg ; Burkert, Carola ; Eigenhüller, Lutz; Roth, Duncan ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Böhme, Stefan, Carola Burkert, Jeanette Carstensen, Lutz Eigenhüller, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth, Georg Sieglen & Doris Wiethölter (2020): Die Bedeutung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Pandemie - Eine erste Einschätzung. (IAB-Forschungsbericht 15/2020), Nürnberg, 53 S.

    Abstract

    "Infolge der Corona-Krise meldeten Betriebe im Frühjahr 2020 in einem bisher unbekannten Ausmaß Kurzarbeit an. Auch die Arbeitslosenzahlen sind in der Krise deutlich gestiegen. Weit weniger Beachtung fand bislang die Tatsache, dass der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit, der sich aus den Zugängen aus Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt in Arbeitslosigkeit abzüglich der Abgänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung (Corona-Effekt) berechnet, in bestimmten Regionen sehr viel stärker als in anderen Regionen ausfällt. Eine Erklärung für die starke regionale Streuung des Corona-Effekts liefert die jeweilige Branchenstruktur. Besonders betroffen sind Regionen, in denen Branchen, die unter dem Shutdown verstärkt zu leiden hatten, überproportional vertreten sind. Auf Basis einer Regressionsanalyse zeigt sich auch, dass die Wirtschaftsstruktur zwar der wichtigste Treiber des Corona-Effekts war, aber auch andere Faktoren eine Rolle spielen. So war insbesondere die Betriebsgrößenstruktur innerhalb der sehr stark betroffenen Wirtschaftszweige für die unterschiedliche regionale Entwicklung relevant. Allerdings ist dieser Betriebsgrößeneffekt deutlich geringer als der Brancheneffekt. Der Zusammenhang zwischen dem Corona-Effekt und verschiedenen regionalen Merkmalen verändert sich im Zeitverlauf, insbesondere im Zuge der Lockerungen der Shutdown-Maßnahmen. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich der Zusammenhang zwischen den regionalen Merkmalen und dem Corona-Effekt in einigen Fällen auf die Zugänge in Arbeitslosigkeit, in anderen auf die Abgänge aus Arbeitslosigkeit oder auf beides zurückführen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was die Verschärfung der Pandemie für die Konjunktur bedeuten kann: Dämpft das Virus die Wirtschaft vorübergehend wieder, führt dies zu einem völlig anderen Erholungsszenario (2020)

    Böhmer, Michael; Limbers, Jan;

    Zitatform

    Böhmer, Michael & Jan Limbers (2020): Was die Verschärfung der Pandemie für die Konjunktur bedeuten kann. Dämpft das Virus die Wirtschaft vorübergehend wieder, führt dies zu einem völlig anderen Erholungsszenario. Basel, 5 S.

    Abstract

    "Seit Anfang Oktober hat das Infektionsgeschehen, gerade in Europa, dramatisch zugenommen. Die Infektionszahlen übersteigen flächendeckend die Höchstwerte aus dem Frühjahr. Immer mehr Länder haben weitreichende Maßnahmen ergriffen, durch die das Wirtschaftsleben eingeschränkt wird, darunter Deutschland. Aus diesem Grund haben die volkswirtschaftlichen Teams bei Prognos ein Szenario erstellt, in dem sie annehmen, dass sich die bislang erwartete Erholung der Konjunktur um zwei Quartale verzögert. Gegenüber 2019 fiele das BIP 2021 um fast 190 Mrd. € niedriger aus. Pro Kopf entspricht das einem Verlust in Höhe von mehr als 2.200 €. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um ein Worst-Case-Szenario, in dem Deutschland ein zweites Mal in eine tiefe Rezession abgleiten würde. Im Szenario unterstellen die Autoren einen erneuten, vorübergehenden – aber im Vergleich zum Frühjahr milden – Einbruch der Wirtschaft und deren Stabilisierung ab Anfang 2021. Ein dynamischer Aufschwung würde sich dann ab dem Frühjahr 2021 zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Under corona siege - Update (2020)

    Böttcher, Barbara; Schildbach, Jan; Becker, Sebastian; Heymann, Eric; Körner, Kevin; Schneider, Stefan; Schattenberg, Marc;

    Zitatform

    Böttcher, Barbara, Eric Heymann, Jan Schildbach, Kevin Körner, Marc Schattenberg, Sebastian Becker & Stefan Schneider (2020): Under corona siege - Update. (Deutsche Bank Research. Focus Germany), Frankfurt am Main, 46 S.

    Abstract

    "Corona recession – depth probably close to 2009 slump. Within days lock-down measures and (temporary) factory closures have reached a level that suggests a far bigger H1 contraction than previously thought. In our new baseline scenario we expect GDP to decline between 4% and 5% in 2020, notwithstanding a recovery in H2, as – in contrast to 2009 – the service sector will be hard hit, too. (Also in this issue: the German government's support measures, labour market, industrial recession, auto industry, corporate lending, the view from Berlin)" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tracking the economic impact of COVID-19 and mitigation policies in Europe and the United States (2020)

    Chen, Sophia; Presbitero, Andrea F.; Pierri, Nicola; Igan, Deniz;

    Zitatform

    Chen, Sophia, Deniz Igan, Nicola Pierri & Andrea F. Presbitero (2020): Tracking the economic impact of COVID-19 and mitigation policies in Europe and the United States. In: Covid economics H. 36, S. 1-24.

    Abstract

    "We use high-frequency indicators to analyze the economic impact of COVID-19 in Europe and the United States during the early phase of the pandemic. We document that European countries and U.S. states that experienced larger outbreaks also suffered larger economic losses. We also find that the heterogeneous impact of COVID-19 is mostly captured by observed changes in people’s mobility, while, so far, there is no robust evidence supporting additional impact from the adoption of nonpharmaceutical interventions. The deterioration of economic conditions preceded the introduction of these policies and a gradual recovery also started before formal reopening, highlighting the importance of voluntary social distancing, communication, and trust-building measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie die Wirtschaftspolitik auf die zweite Infektionswelle reagieren sollte (2020)

    Clemens, Marius ; Gehrke, Britta; Junker, Simon; Michelsen, Claus ; Dany-Knedlik, Geraldine;

    Zitatform

    Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Britta Gehrke, Simon Junker & Claus Michelsen (2020): Wie die Wirtschaftspolitik auf die zweite Infektionswelle reagieren sollte. In: Makronom H. 04.11.2020, o. Sz., 2020-11-03.

    Abstract

    "Die aktuelle Entwicklung bei den Covid-19-Infektionszahlen hat weiteres Handeln erforderlich gemacht. Seit Wochenbeginn gelten wie in vielen anderen Staaten auch in Deutschland wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen und Teil-Schließungen. Um die Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft abzufedern, hat die Regierung parallel verschiedene Hilfsprogramme auf den Weg gebracht. Wie sind diese Maßnahmen zu bewerten – und was sollte die Wirtschaftspolitik darüber hinaus noch tun?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gehrke, Britta;
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  • Literaturhinweis

    Was die bisherigen Corona-Programme gebracht haben (2020)

    Clemens, Marius ; Gehrke, Britta; Junker, Simon; Michelsen, Claus ; Dany-Knedlik, Geraldine;

    Zitatform

    Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Britta Gehrke, Simon Junker & Claus Michelsen (2020): Was die bisherigen Corona-Programme gebracht haben. In: Makronom H. 04.11.2020, o. Sz., 2020-11-03.

    Abstract

    "Die stark steigenden Infektionszahlen im Herbst zeigen, dass die Corona-Krise noch lange nicht vorüber ist. Aufgrund der neuerlichen Infektionswelle dürfte aktuellen Berechnungen des DIW Berlin zufolge das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal des Jahre 2020 um 19 Milliarden Euro bzw. 2,5 Prozentpunkte geringer ausfallen, als noch im Oktober erwartet. Deutschlands Wirtschaft dürfte im Schlussquartal erneut deutlich schrumpfen. Kann die Pandemie nicht eingedämmt werden, dürfte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen. Die Wirtschaftspolitik steht deshalb weiterhin vor enormen Herausforderungen, die nicht nur in den kommenden Monaten, sondern auch darüber hinaus außergewöhnliche Schritte zur Krisenbewältigung erfordern. In diesem Beitrag geht es primär darum, die bereits im Frühjahr beschlossenen Soforthilfemaßnahmen und das im Juni 2020 verabschiedete Konjunkturprogramm zu analysieren. Beide waren in ihrem Umfang und in ihrer Struktur einzigartig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gehrke, Britta;
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  • Literaturhinweis

    „Harter“ Lockdown infolge der zweiten Corona-Welle: Deutsche Wirtschaft wächst 2021 deutlich weniger stark (2020)

    Clemens, Marius ; Michelsen, Claus ; Dany-Knedlik, Geraldine; Junker, Simon;

    Zitatform

    Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Simon Junker & Claus Michelsen (2020): „Harter“ Lockdown infolge der zweiten Corona-Welle. Deutsche Wirtschaft wächst 2021 deutlich weniger stark. (DIW aktuell 57), Berlin, 6 S.

    Abstract

    "Das erneute Aufflammen der Corona-Pandemie setzt dem Wirtschaftsaufschwung in Deutschland zum Jahreswechsel ein Ende. Die rasant steigenden Infektionszahlen haben Bund und Länder veranlasst, den bisherigen „Lockdown light“ zu verschärfen und drastische Maßnahmen eines harten Lockdowns zu vereinbaren, um die zweite Infektionswelle zu stoppen. Dies dürfte Berechnungen des DIW Berlin zufolge das Wachstum in diesem und im kommenden Jahr erheblich belasten. Wahrscheinlich ist, dass die Maßnahmen über den 10. Januar hinaus weitergeführt werden müssen, um die Infektionszahlen weiter zu senken. Das DIW Berlin rechnet damit, dass der Lockdown bis Ende Januar andauern muss. In diesem Szenario wird es kurzfristig zu einem erheblichen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts kommen. Statt um 5,3 Prozent dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2021 lediglich um 3,5 Prozent wachsen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen (2020)

    Clemens, Marius ; Junker, Simon; Michelsen, Claus ; Dany-Knedlik, Geraldine;

    Zitatform

    Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Claus Michelsen & Simon Junker (2020): Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen. (DIW aktuell 55), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Das erneute Aufflammen der Corona-Pandemie setzt dem Wirtschaftsaufschwung in Deutschland vorerst ein Ende. Die rasant steigenden Infektionszahlen verunsichern VerbraucherInnen und Unternehmen weltweit, zudem haben viele europäische Regierungen, auch Deutschland, erneute Einschränkungen des Wirtschaftsgeschehens beschlossen, um die zweite Infektionswelle zu stoppen. Dies dürfte Berechnungen des DIW Berlin zufolge im vierten Quartal zu einer um 19 Milliarden Euro geringeren Wirtschaftsleistung führen. Das Bruttoinlandsprodukt wird zum Jahresende um voraussichtlich ein Prozent schrumpfen. Am stärksten betroffen sind konsumorientierte Dienstleistungsbereiche wie etwa das Gastgewerbe oder die Kultur- und Veranstaltungsszene. Die Industrie hingegen dürfte weniger stark in Mitleidenschaft gezogen werden als im ersten Halbjahr. Die Arbeitslosigkeit wird im Vergleich zum Frühjahr wohl nur moderat, um etwa 50 000 Personen, zunehmen. 400 000 Beschäftigte zusätzlich werden voraussichtlich in Kurzarbeit geschickt. Für das berechnete Szenario wurde angenommen, dass die Pandemie durch die erneuten Restriktionen schnell und dauerhaft begrenzt werden kann. Gelingt dies, kann die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr wieder wachsen. Ansonsten könnte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Instrumente zur Stabilisierung von Unternehmen in der Corona-Krise (2020)

    Demary, Markus; Bardt, Hubertus ; Beznoska, Martin ;

    Zitatform

    Demary, Markus, Martin Beznoska & Hubertus Bardt (2020): Instrumente zur Stabilisierung von Unternehmen in der Corona-Krise. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,37), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise stellt eine größere Herausforderung als die globale Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008/2009 dar. Der zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus notwendige Lockdown bedroht auch die Gewinnsituation von erfolgreichen und finanziell soliden Unternehmen fast aller Branchen. Schnelle und großangelegte staatliche Unterstützungsmaßnahmen sind notwendig, um die Schwere des konjunkturellen Einbruchs abzumildern und gut aufgestellten Unternehmen ein Überleben zu ermöglichen. Um auch eine schnelle Erholung des Wirtschaftswachstums zu ermöglichen, ist zudem eine klare Exit-Strategie aus dem Lockdown der Volkswirtschaft erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: April 2020 (2020)

    Demireva, Lora;

    Zitatform

    Demireva, Lora (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: April 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 01), Frankfurt am Main, 8 S.

    Abstract

    "Mit dem 1. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine erste, vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Ausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende April 2020 ab. Wenn weitere Daten verfügbar sind, die dabei helfen, Entwicklungen auf den regionalen Arbeitsmärkten zu beschreiben, werden diese eingearbeitet. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende November 2020 (2020)

    Demireva, Lora; Schäfer, Lisa ; Lauxen, Oliver;

    Zitatform

    Demireva, Lora, Lisa Schäfer & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende November 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 08), Frankfurt am Main, 11 S.

    Abstract

    "Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juli 2020 (2020)

    Demireva, Lora; Schäfer, Lisa ;

    Zitatform

    Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juli 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 04), Frankfurt am Main, 27 S.

    Abstract

    " Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum vierten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juli 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Berufsausbildung“. Die Pandemie wird auch den Ausbildungsmarkt beeinflussen. Auswirkungen auf das Ausbildungsgeschehen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt nachweisen. Mit dem Report liefern wir einen ersten Überblick über die Entwicklung der Berufsausbildungsstellen und der Bewerberzahlen anhand der verfügbaren öffentlichen Statistiken. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung (Schwerpunkt). Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende Juli 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Mai 2020 (2020)

    Demireva, Lora; Lauxen, Oliver;

    Zitatform

    Demireva, Lora & Oliver Lauxen (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Mai 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 02), Frankfurt am Main, 13 S.

    Abstract

    "Mit dem 2. IWAK-Regionaldatenreport legt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) eine weitere Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens vor. Diese Momentaufnahme soll sowohl regionalen Akteuren als auch Akteuren auf der Landesebene Orientierung geben. Indikatoren zu vier Themen erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Krise für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Mai 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese IWAK-Regionaldatenreports monatlich zur Verfügung zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Juni 2020 (2020)

    Demireva, Lora; Schäfer, Lisa ;

    Zitatform

    Demireva, Lora & Lisa Schäfer (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Juni 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 03), Frankfurt am Main, 13 S.

    Abstract

    "Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum dritten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Juni 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Ab dieser dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Erster Schwerpunkt im aktuellen Bericht stellt das Thema „Arbeitslosigkeit“ dar. Daran wird deutlich, dass einzelne Gruppen von Beschäftigten während der Pandemie besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Dies ist eine wichtige Information für alle, aber besonders jene im Land, die sich mit der Förderpolitik für arbeitsmarktpolitische Zielgruppen befassen. Diese Akteure und Entscheider vor Ort heißen wir als Nutzer herzlich willkommen. Es freut uns besonders, dass der hessische Arbeitsminister Kai Klose ab sofort die Erstellung dieser Reports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als eine Handreichung zur Verfügung. Mit der Verschiebung des inhaltlichen Fokus geht dessen Umbenennung in „Hessischer Regionaldatenreport“ einher. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit (Schwerpunkt), der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der gemeldeten offenen Berufsausbildungsstellen. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation zum Ende Juni 2020 ab. Es ist vorgesehen, diese Hessischen Regionaldaten-reports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Helikopter gegen die Krise? (2020)

    Diermeier, Matthias; Obst, Thomas;

    Zitatform

    Diermeier, Matthias & Thomas Obst (2020): Helikopter gegen die Krise? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,28), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Staaten müssen die Krise dort bekämpfen, wo sie Ihren Ursprung hat - im Realsektor der Wirtschaft. Von der Zentralbank gedrucktes Helikoptergeld mag in manchen Ländern ein sinnvolles Instrument darstellen, die beschlossenen Krisenmaßnahmen sowie die sozialstaatlichen Instrumente machen einen solchen Schritt in Deutschland aber obsolet. Hier bedarf es gezielter Hilfen für die vulnerabelsten Wirtschaftsakteure, die Kleinstunternehmer. Diese dürfen in Zukunft nicht durch Rückzahlungsverpflichtungen aus angehäuften Corona-Krediten in ihrer wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit eingeschränkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland: Eine Szenarienrechnung (2020)

    Dorn, Florian; Sauer, Stefan ; Peichl, Andreas ; Stöckli, Marc; Fuest, Clemens; Wollmershäuser, Timo; Krolage, Carla ; Göttert, Marcell; Link, Sebastian ; Wohlrabe, Klaus ; Lautenbacher, Stefan;

    Zitatform

    Dorn, Florian, Clemens Fuest, Marcell Göttert, Carla Krolage, Stefan Lautenbacher, Sebastian Link, Andreas Peichl, Stefan Sauer, Marc Stöckli, Klaus Wohlrabe & Timo Wollmershäuser (2020): Die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland. Eine Szenarienrechnung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 4, S. 3-9.

    Abstract

    "Diese Studie schätzt die volkswirtschaftlichen Kosten der wegen der Corona-Epidemie erfolgenden partiellen Stilllegung der Wirtschaft anhand von Szenarienrechnungen. Bei einer Shutdown-Dauer von zwei Monaten erreichen die Kosten je nach Szenario zwischen 255 und 495 Mrd. Euro und reduzieren die Jahreswachstumsrate des BIP zwischen 7,2 und 11,2 Prozentpunkte; bei drei Monaten erreichen sie bereits 354 bis 729 Mrd. Euro (10,0 bis 20,6 Prozentpunkte Wachstumsverlust). Am Arbeitsmarkt könnten bis zu 1,8 Mio. sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (1,35 Mio. Vollzeitäquivalente) abgebaut werden und mehr als 6 Mio. Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sein. Die öffentlichen Haushalte werden ohne Berücksichtigung der umfangreichen geplanten Bürgschaften und Kredite um bis zu 200 Mrd. Euro belastet. Von besonderer Relevanz für politische Entscheidungen ist die Frage, welche Kosten eine Verlängerung des Shutdown verursacht. Hier zeigt sich, dass eine einzige Woche Verlängerung zusätzliche Kosten in Höhe von 25 bis 57 Mrd. Euro und damit einen Rückgang des BIP-Wachstums von 0,7 bis 1,6 Prozentpunkte verursacht. Angesichts dieser Kosten ist es besonders dringlich, Strategien zu entwickeln, um die Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit mit dem Eindämmen der Corona-Epidemie vereinbar zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Economic Costs of the Coronavirus Shutdown for Germany: A Scenario Calculation (2020)

    Dorn, Florian; Wohlrabe, Klaus ; Göttert, Marcell; Krolage, Carla ; Wollmershäuser, Timo; Lautenbacher, Stefan; Sauer, Stefan ; Link, Sebastian ; Fuest, Clemens; Peichl, Andreas ; Stöckli, Marc; Reif, Magnus;

    Zitatform

    Dorn, Florian, Clemens Fuest, Marcell Göttert, Carla Krolage, Stefan Lautenbacher, Sebastian Link, Andreas Peichl, Magnus Reif, Stefan Sauer, Marc Stöckli, Klaus Wohlrabe & Timo Wollmershäuser (2020): The Economic Costs of the Coronavirus Shutdown for Germany: A Scenario Calculation. (EconPol policy brief 21), München, 15 S.

    Abstract

    "This study uses scenario calculations to estimate the economic costs of the partial closure of the economy due to the coronavirus epidemic. With a shutdown duration of two months, the costs reach between EUR 255 billion and EUR 495 billion, depending on the scenario, and reduce the annual growth rate of GDP by between 7.2 and 11.2 percentage points; with a shutdown duration of three months they reach EUR 354 to 729 billion (10.0 to 20.6 percentage points growth loss). On the labor market, up to 1.8 million jobs subject to social security contributions (1.35 million full-time equivalents) could be cut and more than six million employees could be affected by short-time work. Public budgets will be burdened by up to EUR 200 billion, not including the extensive planned guarantees and loans. For political decisions it is particularly relevant to know how expensive it is to extend the shutdown. We see that a single week of extension will cause additional costs of EUR 25 to 57 billion and thus a decline in GDP growth of 0.7 to 1.6 percentage points. Given these costs, it is particularly urgent to develop strategies to make the resumption of economic activity compatible with containing the coronavirus epidemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19 (2020)

    Dorn, Florian; Fuest, Clemens; Neumeier, Florian;

    Zitatform

    Dorn, Florian, Clemens Fuest & Florian Neumeier (2020): After the Great Economic Collapse: Germany's Stimulus Package to Recover the Economy in Times of Covid-19. In: CESifo forum, Jg. 21, H. 3, S. 38-46.

    Abstract

    "At the beginning of June 2020, the German government launched a comprehensive economic stimulus package to promote economic recovery. With a volume of EUR 130 billion, this program far outstrips programs launched in the wake of the financial and economic crisis of 2008/09. We present the fiscal policy measures adopted, show how companies assess various policies and finally discuss the most important elements of the economic stimulus package. The temporary reduction in VAT is one of the less convincing elements. On the other hand, those policy measures which promote medium- to long-term investments in future technologies, infrastructure, and climate protection are to be evaluated positively. Policies to stimulate demand cannot solve the problem of limited productivity due to protective restrictions or the collapse of international value-added chains in times of Covid-19. In this respect, one should not expect great impact on economic growth. Nevertheless, it makes sense to use fiscal policy measures to support the economy in these critical times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das gemeinsame Interesse von Gesundheit und Wirtschaft: Eine Szenarienrechnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Eine gemeinsame Studie des ifo Instituts (ifo) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) (2020)

    Dorn, Florian; Fuest, Clemens; Binder, Sebastian; Lange, Berit; Meyer-Hermann, Michael; Peichl, Andreas ; Stöckli, Marc; Wollmershäuser, Timo; Vanella, Patrizio ; Khailaie, Sahamoddin;

    Zitatform

    Dorn, Florian, Sahamoddin Khailaie, Marc Stöckli, Sebastian Binder, Berit Lange, Andreas Peichl, Patrizio Vanella, Timo Wollmershäuser, Clemens Fuest & Michael Meyer-Hermann (2020): Das gemeinsame Interesse von Gesundheit und Wirtschaft: Eine Szenarienrechnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Eine gemeinsame Studie des ifo Instituts (ifo) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI). In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 6 München, München, S. 1-9.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird angenommen, dass die Politik in Deutschland das Ziel verfolgt, die Epidemie einzudämmen und die Zahl der Neuinfektionen auf rund 300 Fälle pro Tag zu reduzieren. Mit der aktuellen Kapazität der rund 400 Gesundheitsämter in Deutschland kann davon ausgegangen werden, dass mit 300 Fällen täglich ein ausreichender Anteil der Neuinfizierten und deren Kontaktpersonen identifiziert und unter Quarantäne gestellt werden kann. Mit dieser täglichen Fallzahl könnten die Beschränkungen weitgehend gelockert werden, ohne einen neuen Anstieg der Fallzahlen zu erzeugen. Die Politik muss zwischen dem Ausmaß der Beschränkungen und den wirtschaftlichen Konsequenzen abwägen. Je umfangreicher die Maßnahmen sind, desto stärker sinkt die Reproduktionszahl, und desto schneller werden die 300 täglichen Neuinfektionen erreicht. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Wirtschaftsleistung jedoch beeinträchtigt. Alternativ können früher Lockerungen gewährt werden, wodurch die verbleibenden Beschränkungen jedoch länger bestehen bleiben müssen, bei gleichzeitig höherer Reproduktionszahl. Die Wirtschaftsleistung fällt infolge der Lockerungen zwar zunächst höher aus. Allerdings muss die Produktion über einen längeren Zeitraum auf einem niedrigeren Niveau bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sicherheit in unsicheren Zeiten (2020)

    Dudenhöffer, Ferdinand;

    Zitatform

    Dudenhöffer, Ferdinand (2020): Sicherheit in unsicheren Zeiten. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 231. DOI:10.1007/s10273-020-2621-7

    Abstract

    "Das Coronavirus stellt die Weltwirtschaft vor eine nie dagewesene Herausforderung. Mit Shutdowns soll die Verbreitung des Virus gestoppt werden, damit die Gesundheitssysteme nicht ins Chaos laufen. Wie groß die weltweite Rezession sein wird, kann niemand sagen. Sicher ist nur, der Einbruch des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird größer sein als zu Zeiten der Finanzkrise. Billionen an Liquiditätshilfen werden in die Wirtschaft gepumpt, um eine nicht mehr beherrschbare Insolvenzwelle zu vermeiden. Billionen werden gebraucht werden, um nach den Shutdowns die Nachfrage wieder zu beleben. Der private Konsum spielt dabei die Schlüsselrolle. Investitionen werden auch bei noch so lukrativen, negativen Zinssätzen nicht in Gang kommen. Wer investiert schon, wenn er keine Nachfrage sieht? Und beim privaten Konsum sind es nicht die Produkte des täglichen Bedarfs, sondern höherwertige Konsumprodukte, wie etwa Autos, Wohnungseinrichtungen oder Weltreisen, die Wirtschaftswachstum erzeugen." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht (2020)

    Dullien, Sebastian ; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Hohlfeld, Peter; Tober, Silke; Rietzler, Katja; Theobald, Thomas ; Watzka, Sebastian;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Silke Tober, Thomas Theobald & Sebastian Watzka (2020): Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht. (IMK Report 160), Düsseldorf, 28 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Im ersten Halbjahr 2020 ist die globale Wirtschaftsaktivität stark geschrumpft. Im Prognosezeitraum dürfte die weltwirtschaftliche Produktion mit Unterstützung der Geld- und Fiskalpolitik wieder spürbar ausgeweitet werden. Dennoch wird sich die wirtschaftliche Erholung nur allmählich vollziehen. Auch die deutsche Wirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen starken Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die wirtschaftspolitischen Akteure reagierten zügig mit Liquiditätshilfen und Nachfragestimuli und bannten so die Gefahr einer sich selbst verstärkenden Abwärtsbewegung. Unter der Annahme, dass Corona-Ausbrüche lokal begrenzt werden können, ist mit einem Rückgang des BIP um 6,2 % in diesem Jahr und einem Anstieg um 3,8 % im kommenden Jahr zu rechnen. Trotz der Stützungsmaßnahmen macht sich die Corona-Krise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt zwar – wegen einer massiven Nutzung von Kurzarbeit – nur wenig, aber die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt nimmt infolge des Rückgangs bei den Selbstständigen und Mini-Jobbern in beiden Jahren ab. Die Arbeitslosenquote wird von 5,0 % im Jahr 2019 auf 6,3 % im Jahr 2021 steigen. Die Inflationsrate bleibt mit 0,5 % und 1,3 % in beiden Jahre" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021 (2020)

    Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Hohlfeld, Peter; Paetz, Christoph; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Tober, Silke; Theobald, Thomas ;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Christoph Paetz, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021. (IMK Report 157), Düsseldorf, 34 S.

    Abstract

    "Unter der Annahme, dass die umfangreichen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 ab Mai gelockert werden, ist mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4 % in diesem Jahr zu rechnen. Das BIP dürfte insbesondere im zweiten Quartal 2020 stark einbrechen, aber auch im dritten Quartal noch negativ ausfallen und sich erst im vierten Quartal zaghaft erholen. Der private Konsum wird trotz umfangreicher Stützungsmaßnahmen zwei Quartale lang schrumpfen, dann aber die Erholung tragen. Besonders deutlich sinken die Exporte und die Ausrüstungsinvestitionen, während sich Staatskonsum und Bau durchgängig positiv entwickeln und einen noch stärkeren Wirtschaftseinbruch verhindern. Geprägt von Nachholeffekten dürfte das BIP im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,4 % zunehmen. Angesichts eines zeitweilig starken Anstiegs der Kurzarbeit geht die Zahl der Erwerbstätigen in beiden Jahren nur leicht zurück. Die Arbeitslosenquote dürfte von 5,0 % im Jahr 2019 auf 5,5 % im Jahr 2021 steigen. Die Risiken sind hoch und eine verschärfte weltwirtschaftliche Abschwächung kombiniert mit einschränkenden Maßnahmen für weitere zwei Monate würden zu einer mehr als doppelt so starken Wirkung des Schocks auf das deutsche BIP führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht: Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021 (2020)

    Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Hohlfeld, Peter; Herzog-Stein, Alexander ; Tober, Silke; Theobald, Thomas ; Stephan, Sabine; Rietzler, Katja;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Wirtschaftspolitische Reaktion mildert Corona-Einbruch: Verhaltene Erholung in Sicht. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021. (IMK Report 160), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession gestürzt. Im ersten Halbjahr 2020 ist die globale Wirtschaftsaktivität stark geschrumpft. Im Prognosezeitraum dürfte die weltwirtschaftliche Produktion mit Unterstützung der Geld- und Fiskalpolitik wieder spürbar ausgeweitet werden kann. Dennoch wird sich die wirtschaftliche Erholung nur allmählich vollziehen. Auch die deutsche Wirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen starken Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die wirtschaftspolitischen Akteure reagierten zügig mit Liquiditätshilfen und Nachfragestimuli und bannten so die Gefahr einer sich selbst verstärkenden Abwärtsbewegung. Unter der Annahme, dass Corona-Ausbrüche lokal begrenzt werden können, ist mit einem Rückgang des BIP um 6,2 % in diesem Jahr und einem Anstieg um 3,8 % im kommenden Jahr zu rechnen. Trotz der Stützungsmaßnahmen macht sich die Corona-Krise auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt zwar – wegen einer massiven Nutzung von Kurzarbeit – nur wenig, aber die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt nimmt infolge des Rückgangs bei den Selbstständigen und Mini-Jobbern in beiden Jahren ab. Die Arbeitslosenquote wird von 5,0 % im Jahr 2019 auf 6,3 % im Jahr 2021 steigen. Die Inflationsrate bleibt mit 0,5 % und 1,3 % in beiden Jahren deutlich unter der Zielinflationsrate der EZB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession (2020)

    Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Paetz, Christoph; Stephan, Sabine; Tober, Silke; Herzog-Stein, Alexander ; Hohlfeld, Peter; Theobald, Thomas ;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Christoph Paetz, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Virus-Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession. (IMK Report 157), Düsseldorf, 33 S.

    Abstract

    "Unter der Annahme, dass die umfangreichen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 ab Mai gelockert werden, ist mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4 % in diesem Jahr zu rechnen. Das BIP dürfte insbesondere im zweiten Quartal 2020 stark einbrechen, aber auch im dritten Quartal noch negativ ausfallen und sich erst im vierten Quartal zaghaft erholen. Der private Konsum wird trotz umfangreicher Stützungsmaßnahmen zwei Quartale lang schrumpfen, dann aber die Erholung tragen. Besonders deutlich sinken die Exporte und die Ausrüstungsinvestitionen, während sich Staatskonsum und Bau durchgängig positiv entwickeln und einen noch stärkeren Wirtschaftseinbruch verhindern. Geprägt von Nachholeffekten dürfte das BIP im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,4 % zunehmen. Angesichts eines zeitweilig starken Anstiegs der Kurzarbeit geht die Zahl der Erwerbstätigen in beiden Jahren nur leicht zurück. Die Arbeitslosenquote dürfte von 5,0 % im Jahr 2019 auf 5,5 % im Jahr 2021 steigen. Die Risiken sind hoch und eine verschärfte weltwirtschaftliche Abschwächung kombiniert mit einschränkenden Maßnahmen für weitere zwei Monate würde zu einer mehr als doppelt so starken Wirkung des Schocks auf das deutsche BIP führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Rasche, aber unvollständige Erholung nach historischem Einbruch: Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021 (2020)

    Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Hohlfeld, Peter; Rietzler, Katja; Herzog-Stein, Alexander ; Stephan, Sabine; Tober, Silke; Theobald, Thomas ;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Thomas Theobald, Silke Tober & Sebastian Watzka (2020): Rasche, aber unvollständige Erholung nach historischem Einbruch. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung 2020/2021. (IMK Report 161), Düsseldorf, 29 S.

    Abstract

    "Die Weltwirtschaft ist aufgrund der Covid-19-Pandemie in eine tiefe Rezession gestürzt. Im ersten Halbjahr 2020 ist der Welthandel dramatisch eingebrochen. Die globale Wirtschaftsaktivität wird in diesem Jahr um 3,9 % stark schrumpfen. Im Prognosezeitraum dürfte die weltwirtschaftliche Produktion mit Unterstützung der Geld- und Fiskalpolitik wieder spürbar, um 6,1 %, ausgeweitet werden. Die deutsche Wirtschaft erlitt im zweiten Quartal 2020 den stärksten Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Produktion seit dem zweiten Weltkrieg; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 9,7 %. Die schnelle Reaktion der wirtschaftspolitischen Akteure mit zahlreichen Stützungsmaßnahmen verhinderte einen noch viel stärkeren Rückgang. Im Prognosezeitraum wird das BIP-Wachstum nach einer anfänglich hohen Dynamik im nächsten Jahr eine verhaltene Gangart einlegen. Im Jahresdurchschnitt 2020 wird das BIP um 5,2 % sinken; 2021 steigt es um 4,9 %. Die Auswirkungen der Krise auf die Beschäftigung sind relativ gering. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt aufgrund der Kurzarbeit nur leicht, während die Zahl der Erwerbstätigen infolge des Rückgangs bei den Selbstständigen und den Mini-Jobbern stärker abnimmt. In beiden Jahren wird die Arbeitslosenquote 5,9 % betragen (2019: 5,0 %). Die Inflationsrate bleibt mit 0,5 % und 1,3 % deutlich unter der Zielinflationsrate der EZB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Dummert, Sandra ; Müller, Dana ; Vom Berge, Philipp ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra, Philipp Grunau, Dana Müller & Philipp Vom Berge (2020): Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona: Potenzielle Nutzung und Nutzen der staatlichen Soforthilfe (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.05.2020, o. Sz., 2020-05-18.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hält Deutschland fest im Griff und wirft lange Schatten auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Noch ist nicht abzusehen, wie lange die Pandemie andauern wird und wie stark sich deren Konsequenzen - insbesondere in Form politischer Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung - letzten Endes auf die Wirtschaftskraft auswirken werden. Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen hat der Bund Soforthilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro bereitgestellt. Doch wie viele Betriebe können diese Hilfe in Anspruch nehmen und wie weit reichen die bereitgestellten Mittel" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welfare States, Labor Markets, Social Investment and the Digital Transformation (2020)

    Eichhorst, Werner; Hemerijck, Anton ; Scalise, Gemma ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Anton Hemerijck & Gemma Scalise (2020): Welfare States, Labor Markets, Social Investment and the Digital Transformation. (IZA discussion paper 13391), 31 S.

    Abstract

    "Barely having had the time to digest the economic and social aftershocks of the Great Recession, European welfare states are confronted with the even more disruptive Coronavirus pandemic as probably, threatening the life of the more vulnerable, while incurring job losses for many as the consequence of the temporal “freezing of the economy” by Lockdown measures. Before the Covid-19 virus struck, the new face of the digital transformation and the rise of the ‘platform’ economy already raised existential questions for future welfare provision. The Great Lockdown - if anything – is bound to accelerate these trends. Greater automation will reinforce working from home to reduce Covid-19 virus Transmission risks. At the same time, the Great Lockdown will reinforce inequality, as the poor find it more difficult to work from home, while low-paid workers in essential service in Health care, supermarket retail, postal services, security and waste disposal, continue to face contagion risks. And although popular conjectures of ‘jobless growth’ and ‘routine-biased’ job polarization, driven by digitization and artificial intelligence, may still be overblown, intrusive change in the nature of work and employment relations require fundamental rethinking of extant labour market regulation and social protection. Inspired more by adverse family demography than technological change, social investment reform has been the fil rouge of welfare recalibration since the turn of the century. Is social investment reform still valid in the new era of ‘disruptive’ technological transformation in aftermath of Coronavirus pandemic that is likely to turn into the worst recession since the second world war? Empirically, this chapter explores how Germany, Italy and the Netherlands, in terms of the strengths and vulnerabilities of their labour market to digitization, together with their respective social investment aptitude, are currently preparing their welfare states for the intensification of technological change in the decade ahead." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Maneuvering through the Crisis: Labor Market and Social Policies during the COVID-19 Pandemic (2020)

    Eichhorst, Werner; Rinne, Ulf ; Marx, Paul ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Paul Marx & Ulf Rinne (2020): Maneuvering through the Crisis: Labor Market and Social Policies during the COVID-19 Pandemic. (IZA policy paper 164), Bonn, 11 S.

    Abstract

    "The unprecedented COVID-19 pandemic has a severe impact on societies, economies and labor markets. However, not all countries, socio-economic groups and sectors within all countries are equally affected. Part of this difference can be related to the different role and extent of short-time work, which is now being used more widely than during the Great Recession. Some countries have created or expanded such schemes, making coverage less exclusive and benefits more generous, at least temporarily. But short-time work is certainly not a panacea to “flatten the unemployment curve” – especially not in a scenario of a longer-term crisis with broad economic impacts on a global scale. Furthermore, next to providing liquidity support to firms, unemployment benefits have been made more generous in many countries. Often, activation principles have also been temporarily reduced. Some countries have increased access to income support to some extent also for non-standard workers, such as temporary agency workers or self-employed workers, on an ad hoc basis. While it is still too early to assess the relative success of national strategies to cope with the pandemic and to revitalize the labor market as well as to evaluate the medium-term fiscal viability of different support measures, a few policy directions become apparent. These include the use of digital tools to increase resilience against economic shocks (also in areas such as education and for the provision of public services), the longer- term perspective of short-time workers in the current crisis, social protection for self-employed workers that is robust to economic crises, and resilient models for school-to-work transitions of younger workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Economic policy responses to a pandemic: Developing the Covid-19 economic stimulus index (2020)

    Elgin, Ceyhun ; Yalaman, Abdullah; Basbug, Gokce ;

    Zitatform

    Elgin, Ceyhun, Gokce Basbug & Abdullah Yalaman (2020): Economic policy responses to a pandemic. Developing the Covid-19 economic stimulus index. In: Covid economics H. 3, S. 40-53.

    Abstract

    "In this paper, we conduct a comprehensive review of different economic policy measures adopted by 166 countries as a response to the COVID-19 pandemic and create a large database including fiscal, monetary, and exchange rate measures. Furthermore, using principle component analysis (PCA), we construct a COVID-19 Economic Stimulus Index (CESI) that combines all adopted policy measures. This index standardises economic responses taken by governments and allows us to study cross-country differences in policies. Finally, using simple cross-country OLS regressions we report that the median age of the population, the number of hospital beds per-capita, GDP per-capita, and the number of total cases are all significantly associated with the extent of countries’ economic policy responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany (2020)

    Fadinger, Harald; Schymik, Jan;

    Zitatform

    Fadinger, Harald & Jan Schymik (2020): The Effects of Working from Home on Covid-19 Infections and Production A Macroeconomic Analysis for Germany. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 167), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "We study the impact of confinement on infection risk and on the German economy. We first document that regions whose industry structure allows for a large fraction of work to be done at home also experienced much fewer Covid-19 cases and fatalities. We estimate the effect of working from home using a simple epidemiological model and show that it is very effective in reducing infections. Based on this observation, we then use a calibrated structural model of the German economy with input-output linkages to assess the economic cost of imposing social distancing rules in the workplace. We also discuss industry- and region-based policies for reducing con finement. Our model identifies the industries and regions with the largest value added gains per worker sent back to the workplace. Finally, we discuss alternative policies of sustaining maximum output while exposing as few workers as possible to infection risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The COVID confinement measures and EU labor markets (2020)

    Fana, Marta ; Tolan, Songül; Torrejón Pérez, Sergio; Urzì Brancati, Maria Cesira ; Fernández-Macías, Enrique ;

    Zitatform

    Fana, Marta, Songül Tolan, Sergio Torrejón Pérez, Maria Cesira Urzì Brancati & Enrique Fernández-Macías (2020): The COVID confinement measures and EU labor markets. (JRC technical report), Brüssel, 29 S. DOI:10.2760/69199

    Abstract

    "This paper assesses the potential impact of the early 2020 COVID confinement measures on EU labour markets, on the basis of an analysis of the restrictions on economic activity imposed in three EU Member States (Italy, Spain and Germany). Following the legislative measures adopted, we classify all economic sectors into different categories according to the likely impact of the COVID crisis, and compare the share of employment that is likely to be strongly affected in each country. Once this is done, we apply these categories of sectors to recent data on EU employment and estimate the groups of workers that would be more or less affected by the economic lockdown measures. Finally, we use all this information to speculate about possible mid-term developments and broader socio-economic implications of the COVID crisis in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona-Krise gemeinsam bewältigen, Resilienz und Wachstum stärken: Jahresgutachten 2020/21 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2020)

    Feld, Lars P. ; Schnitzer, Monika ; Truger, Achim; Wieland, Volker; Grimm, Veronika ;

    Zitatform

    Feld, Lars P., Veronika Grimm, Monika Schnitzer, Achim Truger & Volker Wieland (2020): Corona-Krise gemeinsam bewältigen, Resilienz und Wachstum stärken. Jahresgutachten 2020/21 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. (Jahresgutachten / Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2020/21), Wiesbaden, XXV, 411, 108 S.

    Abstract

    Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland im Jahr 2020 einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um 5,1 % und ein Wachstum von 3,7 % für das Jahr 2021. Angesichts des Pandemieverlaufs bleibt die wirtschaftliche Lage fragil. Neben der Bewältigung der von der Corona-Pandemie ausgelösten Rezession sollte die Wirtschaftspolitik die Herausforderungen der Digitalisierung, des Klimawandels sowie des demografischen Wandels adressieren. Um in Deutschland und in der Europäischen Union gemeinsam gestärkt aus der Krise hervorzugehen, gilt es, Resilienz und Wachstum zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die gesamtwirtschaftliche Lage angesichts der Corona-Pandemie: Sondergutachten (2020)

    Feld, Lars P. ; Truger, Achim; Wieland, Volker;

    Zitatform

    Feld, Lars P., Achim Truger & Volker Wieland (2020): Die gesamtwirtschaftliche Lage angesichts der Corona-Pandemie. Sondergutachten. Wiesbaden, 101 S.

    Abstract

    "Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) stellt die Welt vor große und bislang nicht gekannte Herausforderungen. Nachdem das Virus im Dezember 2019 in China zum ersten Mal beobachtet wurde, breitet es sich inzwischen weltweit aus. Zur Eindämmung des Virus wurden in vielen Ländern weitreichende gesundheitspolitische Gegenmaßnahmen getroffen, welche die sozialen Kontakte stark einschränken. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Geschwindigkeit der Ausbreitung zu reduzieren und eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern. Es ist aktuell schwer absehbar, wie lange die gesundheitspolitischen Maßnahmen in Kraft bleiben müssen und wann sich das gesellschaftliche Leben wieder normalisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Macroeconomic Outcomes and COVID-19: A Progress Report: BPEA Conference Drafts, September 24, 2020 (2020)

    Fernandez-Villaverde, Jesus; Jones, Charles I.;

    Zitatform

    Fernandez-Villaverde, Jesus & Charles I. Jones (2020): Macroeconomic Outcomes and COVID-19: A Progress Report. BPEA Conference Drafts, September 24, 2020. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Fall, S. 111-146.

    Abstract

    "This paper combines data on GDP, unemployment, and Google’s COVID-19 Community Mobility Reports with data on deaths from COVID-19 to study the macroeconomic outcomes of the pandemic. We present results from an international perspective using data at the country level as well as results for individual U.S. states and key cities throughout the world. The data from these different levels of geographic aggregation offer a remarkably similar view of the pandemic despite the substantial heterogeneity in outcomes. Countries like Korea, Japan, Germany, and Norway and cities such as Tokyo and Seoul have comparatively few deaths and low macroeconomic losses. At the other extreme, New York City, Lombardy, the United Kingdom, and Madrid have many deaths and large macroeconomic losses. There are fewer locations that seem to succeed on one dimension but suffer on the other, but these include California and Sweden and potentially offer useful policy lessons." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Folgen der Corona-Krise und Klimaschutz - Langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten: Wirtschaftliche Hilfen geschickt lenken und Synergiepotenziale für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen ausschöpfen (2020)

    Fischedick, Manfred; Schneidewind, Uwe ;

    Zitatform

    Fischedick, Manfred & Uwe Schneidewind (2020): Folgen der Corona-Krise und Klimaschutz - Langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten. Wirtschaftliche Hilfen geschickt lenken und Synergiepotenziale für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen ausschöpfen. (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Diskussionspapier), Wuppertal, 11 S.

    Abstract

    "Autowerke stellen ihre Produktion ein, die Börse stürzt ab, überall sieht man leere Straßen und Cafés und plötzlich ist Homeoffice für einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland die Empfehlung oder gar eine Vorgabe. Die Corona-Pandemie bestimmt unseren derzeitigen Alltag und trifft Deutschland, Europa und die Welt zu einer Zeit, in der es ohnehin eine Vielzahl an gewaltigen Herausforderungen zu lösen gilt. Wirtschaftliche Hilfen sind während und im Nachgang einer solchen Krise unerlässlich, primär gilt aber die Konzentration auf die Verhinderung der ungebremsten Ausbreitung der Pandemie und auf die Begrenzung der gesundheitlichen Folgen. Zur Überwindung der langfristigen wirtschaftlichen Folgen derart disruptiver Entwicklungen sind Konjunkturprogramme und strukturelle Hilfen ein probates Mittel. Sie dürfen aber nicht nach dem "Gießkannenprinzip" verteilt werden, finanzielle Unterstützung muss zukunftsgerichtet für dringend notwendige Investitionen erfolgen. Ziel muss sein, damit erforderliche nachhaltige Transformationsprozesse innerhalb unserer Wirtschaft und Gesellschaft wie den Klimaschutz voranzutreiben. Die Vorbereitungen dazu müssten jetzt schon getroffen werden, sagen die wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Welche Kriterien und Maßnahmen es dafür braucht, zeigt ihr aktuelles Diskussionspapier." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie (2020)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2020): Der Arbeitsmarkt nach der COVID-19-Pandemie. In: B. Kortmann & G. G. Schulze (Hrsg.) (2020): Jenseits von Corona, S. 187-196.

    Abstract

    "Den Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie vorauszusagen, ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Dieser Beitrag erörtert ausgewählte Entwicklungen und Herausforderungen. Hierbei konnte jedoch nicht auf alle wichtigen Aspekte - wie u.a. die Zusammenhänge zur sozialen Ungleichheit und sozialen Sicherung oder die Entwicklung systemrelevanter Berufe und Branchen - detailliert eingegangen werden. Die mittelfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab, in und außerhalb von Deutschland, und hierüber besteht aktuell weiterhin hohe Unsicherheit. Für Deutschland als Exportnation kommt es dabei auch entscheidend auf den Konjunkturverlauf bei seinen wichtigsten Handelspartnern an. Die Dauer der Pandemie und der Erfolg der Gegenmaßnahmen bestimmen, wie stark der Einbruch am Arbeitsmarkt und die negativen Folgen ausfallen - und damit auch den Effekt auf die mittelfristige Entwicklung. Die Covid-19-Pandemie beschleunigt verschiedene Transformationsprozesse, die schon zuvor begonnen haben, und löst neue Veränderungsprozesse aus. Dabei gibt es durchaus positive Entwicklungen, wie den zu erwartenden Digitalisierungsschub oder die Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes, allerdings ist ein Rückgang der Einkommen und Profitabilität der Unternehmen zu erwarten. Den Beschäftigten und Unternehmen werden viele Veränderungen abgefordert, bei denen es Gewinner und Verlierer geben wird. Es droht eine Zunahme der Ungleichheit mit entsprechendem Konfliktpotenzial. Deutschland ist hinreichend flexibel, um die notwendigen Veränderungen umzusetzen. Die sozialen Sicherungssysteme ermöglichen hierbei einen sozialen Ausgleich der Anpassungslasten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Die Corona-Krise kann zur großen Stunde der Sozialpartnerschaft werden: Gastbeitrag (2020)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2020): Die Corona-Krise kann zur großen Stunde der Sozialpartnerschaft werden. Gastbeitrag. In: Die Welt H. 19.04.2020, o. Sz.

    Abstract

    "Dass die deutsche Wirtschaft vom kranken Mann Europas zum ökonomischen Superstar aufsteigen konnte, lag auch daran, dass Arbeitgeber, Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter an einem Strang zogen. Für die Corona-Krise können wir daraus lernen, schreibt unser Gastautor." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2020): In der Covid-19-Rezession muss auch die duale Berufsausbildung abgesichert werden (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.06.2020, o. Sz., 2020-06-03.

    Abstract

    "Das System der dualen Berufsausbildung gerät durch die Corona-Krise stark unter Druck. Insbesondere für ungelernte Jugendliche könnten sich die langfristigen Arbeitsmarktperspektiven deutlich verschlechtern. Auch die langfristigen Folgen für die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit dringend benötigten Fachkräften wären fatal. In dieser Situation ist ein flächendeckender, zeitlich befristeter Ausbildungs- und Übernahmebonus für die Betriebe sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an (2020)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2020): Corona: Die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt fangen erst richtig an. In: BDA-Newsletter / Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände H. 13.05.2020, o. Sz., 2020-05-11.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat in einem nie dagewesenen Tempo die schwerste Rezession in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands ausgelöst. Die aktuelle Vorausschau des IAB zeichnet ein düsteres Bild. Insgesamt wird für 2020 ein Rückgang des BIP in Deutschland um 8,4% erwartet." (Textauszug)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Nachfrage- und angebotsseitige Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland infolge der Corona-Pandemie (2020)

    Fries, Jan L.; Rutkowski, Felix; Rutkowski, Felix; Weiske, Sebastian; Schwarz, Milena; Herold, Jens; Lembcke, Franziska K.; Kirsch, Florian; Reuter, Wolf H.; Garnadt, Niklas; Preuß, Malte ; Yeter, Mustafa; Nöh, Lukas; Rutkowski, Felix; Molitor, Pia;

    Zitatform

    Fries, Jan L., Niklas Garnadt, Jens Herold, Florian Kirsch, Franziska K. Lembcke, Pia Molitor, Lukas Nöh, Malte Preuß, Wolf H. Reuter, Felix Rutkowski, Milena Schwarz, Sebastian Weiske & Mustafa Yeter (2020): Nachfrage- und angebotsseitige Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland infolge der Corona-Pandemie. (Arbeitspapier / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2020,02), Wiesbaden, 33 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie sowie die zu ihrer Eindämmung in vielen Staaten getroffenen Maßnahmen gehen mit einer massiven Beeinträchtigung der Wirtschaftsaktivität einher. In diesem Papier werden die verschiedenen volkswirtschaftlichen Einschränkungen diskutiert, denen Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten unterliegen. Darunter fallen nachfrageseitige Einschränkungen durch behördliche Schließungen, Kontaktverbote, gestiegene Unsicherheit sowie rückläufige Einkommen. Die Angebotsseite ist dagegen insbesondere durch gestörte Lieferketten, Beschränkungen des Arbeitsangebots und Schutzmaßnahmen der Arbeitgeber beeinträchtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Krise: (Wirtschafts-)politische Perspektiven: Die Reflexe aus der Finanzkrise sind nicht genug! (2020)

    Fritsche, Jan Philipp ; Harms, Patrick Christian;

    Zitatform

    Fritsche, Jan Philipp & Patrick Christian Harms (2020): Corona-Krise: (Wirtschafts-)politische Perspektiven. Die Reflexe aus der Finanzkrise sind nicht genug! In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 266-271. DOI:10.1007/s10273-020-2630-6

    Abstract

    "Die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie warnte, dass die Zahl der COVID-19-Fälle schon bald die Kapazität des Gesundheitssystems übersteigen könnte. In Deutschland und weltweit droht eine schwere Rezession aufgrund eines externen Schocks. Mögliche Szenarien zur Bekämpfung der Krise zeigen, dass drastische Maßnahmen zur Eindämmung des Virus die beste Lösung für die Krise bleiben. Die Entwicklungen unterscheiden sich fundamental von denen der globalen Finanzkrise 2008. Während der Euroraum in Bezug auf Liquiditäts- und Finanzhilfen für Unternehmen und Staaten bereits besser gewappnet ist als noch 2009, fehlt die Praxis in der Zusammenarbeit von Gesundheitsforschung und Wirtschaftspolitik. Maßnahmen auf der Nachfrageseite werden die Epidemie kurzfristig nicht heilen. Eine koordinierte Finanzpolitik und gemeinsame europäische Anleihen können vor allem gefährdete Staaten schützen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Fuchs, Stefan ; Roth, Duncan ; Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fuchs, Stefan, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Regionale Arbeitsmarktvorausschau (Stand: Mai 2020) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 29.05.2020, o. Sz., 2020-05-27.

    Abstract

    "Anders als während der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise trifft die Corona-Krise den deutschen Arbeitsmarkt flächendeckend. Für die Monate Mai bis Juli 2020 erwarten wir für alle Bundesländer einen sehr hohen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Südliche Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg sind davon besonders betroffen. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit dort weiterhin auf niedrigem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The short-run macro implications of school and childcare closures (2020)

    Fuchs-Schündeln, Nicola ; Tertilt, Michèle ; Kuhn, Moritz ;

    Zitatform

    Fuchs-Schündeln, Nicola, Moritz Kuhn & Michèle Tertilt (2020): The short-run macro implications of school and childcare closures. In: VOX H. 30.05.2020, o. Sz.

    Abstract

    "The COVID-19 crisis has hit women’s employment particularly hard, partly because the worst-hit sectors have high female employment shares, but also because schools and daycare closures have forced more mothers to leave their jobs. This column looks at Germany, where 26% of the workforce has children aged 14 or younger, and quantifies the macroeconomic importance of working parents. If schools and daycare centres remain closed as the economy slowly reopens, 11% of workers and 8% of all working hours will be lost to the labour market. Policies to restart the economy must accommodate the concerns of these families." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie wir unsere Wirtschaft retten: Der Weg aus der Corona-Krise (2020)

    Fuest, Clemens;

    Zitatform

    Fuest, Clemens (2020): Wie wir unsere Wirtschaft retten. Der Weg aus der Corona-Krise. Berlin: Aufbau-Verlag, 277 S.

    Abstract

    "Wie lange reichen die Milliarden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung? Welche Gefahr droht durch die immensen Schulden? Bleibt die Eurozone stabil? Wird der Sozialstaat es schaffen, neue Ungleichheiten zu bekämpfen? Was wird aus dem Klimaschutz? Und wie nutzen wir die Chancen, die diese Krise auch eröffnet? In seinem grundlegenden Buch weist Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts den Weg aus der Krise." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Coronaepidemie: Ökonomische Folgen und politischer Handlungsbedarf (2020)

    Fuest, Clemens;

    Zitatform

    Fuest, Clemens (2020): Die Coronaepidemie: Ökonomische Folgen und politischer Handlungsbedarf. (Ifo-Standpunkt 215), München, 1 S.

    Abstract

    "Mit der Coronakrise gerät Deutschland in eine komplexe Wirtschaftskrise, deren Dimensionen derzeit viele noch unterschätzen. Die deutsche Wirtschaft ist einem simultanen Angebots- und Nachfrageschock ausgesetzt. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass die Kreditversorgung der Wirtschaft gestört wird und die Staatsschuldenkrise im Euroraum zurückkehrt. Die richtige wirtschaftspolitische Antwort besteht in einer Kombination massiver Stützungsmaßnahmen, bei denen es auf Zielgenauigkeit und schnelles Handeln ankommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The labour market policy response to COVID-19 must save aggregate matching capital (2020)

    Fujita, Shigeru ; Moscarini, Giuseppe ; Postel-Vinay, Fabien;

    Zitatform

    Fujita, Shigeru, Giuseppe Moscarini & Fabien Postel-Vinay (2020): The labour market policy response to COVID-19 must save aggregate matching capital. In: VOX, o. Sz.

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic represents an unprecedented shock to labour markets. This column argues that the policy response should balance two objectives: (1) facilitating prompt reallocation of employment to essential activities during the emergency, and (2) maintaining workers’ attachment to their previous employers, preserving the aggregate stock of firm-specific human capital, and avoiding persistent mismatch, which would propagate the temporary shock into a prolonged stagnation. The authors make concrete labour market policy proposals and compare them with measures currently being implemented on both sides of the Atlantic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Temporary Unemployment and Labor Market Dynamics During the COVID-19 Recession: BPEA conference drafts, September 24, 2020 (2020)

    Gallant, Jessica; Lange, Fabian ; Notowidigdo, Matthew J.; Kroft, Kory;

    Zitatform

    Gallant, Jessica, Kory Kroft, Fabian Lange & Matthew J. Notowidigdo (2020): Temporary Unemployment and Labor Market Dynamics During the COVID-19 Recession. BPEA conference drafts, September 24, 2020. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Fall, S. 167-216.

    Abstract

    "This paper develops a search-and-matching model that incorporates temporary unemployment and applies the model to study the labor market dynamics of the COVID-19 recession in the US. We calibrate the model using panel data from the Current Population Survey for 2001-2019, and we find that the model-based job finding rates match observed job finding rates during the entire sample period and out-of-sample up through July 2020. We also find that the Beveridge curve is well-behaved and displays little change in market tightness in 2020 once we use the calibrated model to adjust for changes in the composition of the unemployed. We then use the model to project the path of unemployment over the next 18 months. Under a range of assumptions about job losses and labor demand, our model predicts a more rapid recovery compared to a model that does not distinguish between temporary and permanent unemployment and compared to professional and academic forecasts. We find that in order to rationalize the professional forecasts of the unemployment rate, some combination of the vacancy rate, job separation rate, and the recall rate of workers on temporary layo↵ must deteriorate substantially from current levels in the next several months." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)

    Gehrke, Britta; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gehrke, Britta & Enzo Weber (2020): Short-time work, layoffs, and new hires in Germany: how the corona crisis differs from the financial crisis of 2009 (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.12.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-12-14.

    Abstract

    "The spread of the coronavirus has plunged the German economy into the worst recession in its post-war history. The corona crisis has impacted the German economy and labour market much more heavily than the financial crisis of 2009: Significantly more sectors are affected today than in 2009. Nevertheless, the number of layoffs has so far been limited compared to the number of workers on short-time work. The fact that, to date, all sectors have relied much more on short-time work than on layoffs shows that the majority of companies have – thus far – been willing to keep their staff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gehrke, Britta; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Der Einzelhandel in der Corona-Krise (2020)

    Genth, Stefan;

    Zitatform

    Genth, Stefan (2020): Der Einzelhandel in der Corona-Krise. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 670-673. DOI:10.1007/s10273-020-2736-x

    Abstract

    "Zum Jahresbeginn 2020 war die Welt im Einzelhandel noch in Ordnung. Angesichts steigender verfügbarer Einkommen, einer stabilen Sparquote und einer Rekord- Erwerbstätigkeit rechnete die Branche im elften Jahr hintereinander mit einem Umsatzwachstum. Dann erreichte die Corona-Krise Deutschland mit voller Wucht. Am 18. März gingen schätzungsweise 200.000 Einzelhandelsbetriebe in den Lockdown. Folge war ein beispielloser Umsatzrückgang im drittgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands. Zahlreiche Unternehmen gerieten von heute auf morgen in Existenznot. Auch nach teilweiser Wiedereröffnung der Geschäfte am 20. April und nach voller Öffnung am 6. Mai war die Krise keinesfalls vorbei. Der stationäre Einzelhandel leidet nach wie vor insbesondere unter schwachen Kundenfrequenzen. Die Umsätze erreichen in vielen Branchen bis heute nicht das Niveau der Vorjahre. Die Rezession infolge der Corona-Pandemie wird aller Voraussicht nach als der tiefste Einbruch der deutschen Volkswirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in die Geschichtsbücher eingehen. Anders als in früheren Krisen ist dieser Abschwung die Folge eines Wegbrechens des privaten Konsums, der traditionell ein stabilisierendes Element darstellte. Damit ist der Einzelhandel massiv betroffen." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Pandemic recession: L-shaped or V-shaped? (2020)

    Gregory, Victoria ; Menzio, Guido ; Wiczer, David ;

    Zitatform

    Gregory, Victoria, Guido Menzio & David Wiczer (2020): Pandemic recession: L-shaped or V-shaped? In: Covid economics H. 15, S. 88-109.

    Abstract

    "We develop and calibrate a search-theoretic model of the labor market in order to forecast the evolution of the aggregate US labor market during and after the coronavirus pandemic. The model is designed to capture the heterogeneity of the transitions of individual workers across states of unemployment, employment and across different employers. The model is also designed to capture the trade-offs in the choice between temporary and permanent layoffs. Under reasonable parametrizations of the model, the lockdown instituted to prevent the spread of the novel coronavirus is shown to have long-lasting negative effects on unemployment. This is so because the lockdown disproportionately disrupts the employment of workers who need years to find stable jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Abschätzung möglicher konjunktureller Folgen der Coronavirus-Epidemie (2020)

    Grimme, Christian; Wollmershäuser, Timo; Lehmann, Robert ; Šauer, Radek;

    Zitatform

    Grimme, Christian, Robert Lehmann, Radek Šauer & Timo Wollmershäuser (2020): Abschätzung möglicher konjunktureller Folgen der Coronavirus-Epidemie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 3, S. 3-5.

    Abstract

    "Die Coronavirus-Epidemie legt seit Januar dieses Jahres einen Großteil Chinas lahm. Sollte sich das Wachstum in China infolge der Epidemie in diesem Jahr um einen Prozentpunkt verlangsamen, würde der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,06 Prozentpunkte gedämpft. Allerdings spricht einiges dafür, dass die deutsche Wirtschaf auch stärker beeinträchtigt werden könnte. So könnten größere Produktionsausfälle in der chinesischen Industrie die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie auf die deutsche Konjunktur spürbar verstärken. Dabei kommt zum Tragen, dass chinesische Industriewaren eine wichtige Rolle für die Wertschöpfungsketten deutscher Industrieunternehmen spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Krise und die deutsche Wirtschaft (2020)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2020): Corona-Krise und die deutsche Wirtschaft. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,15), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Corona-Epidemie wird zumindest im ersten Quartal 2020 die chinesische Wirtschaft deutlich abbremsen. Die deutsche Wirtschaft wird über Nachfrage-, Vorleistungs- und Gewinnausfälle in Mitleidenschaft gezogen. Makroökonomische Schätzungen unterzeichnen möglicherweise die Verflechtungseffekte. Langfristig bestehen Gefahren, wenn die Produktionspotenziale über politisch motivierte Entkopplungen geschwächt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftspolitische Antworten auf die Corona-Krise - Liquidität hat Vorrang! (2020)

    Grömling, Michael; Beznoska, Martin ; Hüther, Michael ; Demary, Markus;

    Zitatform

    Grömling, Michael, Michael Hüther, Martin Beznoska & Markus Demary (2020): Wirtschaftspolitische Antworten auf die Corona-Krise - Liquidität hat Vorrang! (IW policy paper 2020,04), Köln, 10 S.

    Abstract

    "The Corona crisis has clearly become an economic challenge for Europe. The spread of the virus represents both a negative supply shock and a negative demand shock across the economy at large. Securing the liquidity of companies is of top priority. Employment and household income can be stabilised through short-time allowances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Starke Belastung in allen Branchen - Ergebnisse einer IW-Verbandsumfrage (2020)

    Grömling, Michael; Schleiermacher, Thomas;

    Zitatform

    Grömling, Michael & Thomas Schleiermacher (2020): Starke Belastung in allen Branchen - Ergebnisse einer IW-Verbandsumfrage. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,78), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Das Institut der deutschen Wirtschaft hat aktuell Wirtschaftsverbände in Deutschland zu ihrer Einschätzung der Branchenkonjunktur befragt. Im zweiten Quartal 2020 ist die Produktion flächendeckend eingebrochen. Fünf von 31 Verbänden sprechen von Rückgängen von 50 Prozent und mehr, bei elf Branchen liegen sie zwischen 20 und 50 Prozent. Nicht alle Branchen erholen sich gleichermaßen im weiteren Jahresverlauf und nicht überall wird 2021 der Einbruch aufgeholt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Keine Erholung auf breiter Front: Ergebnisse der IW-Verbandsumfrage für 2021 (2020)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2020): Keine Erholung auf breiter Front. Ergebnisse der IW-Verbandsumfrage für 2021. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,129), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Stimmungslage ist in vier von fünf Unternehmen in Deutschland zum Jahreswechsel 2020/2021 schlechter als vor einem Jahr. Diese krisenbehaftete Ausgangslage erklärt in Teilen die insgesamt zuversichtlichen Geschäftserwartungen für 2021. In 26 von 43 Branchen wird gemäß der IW-Verbandsumfrage eine höhere Wirtschaftstätigkeit erwartet. Dagegen gehen 13 Verbände von einem Produktionsrückgang im Jahr 2021 aus. Während bei den Investitionen insgesamt eine moderate Erholung einsetzt, wird die Beschäftigung in 23 Branchen voraussichtlich weiter zurückgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The economic impacts of learning losses (2020)

    Hanushek, Eric A. ; Wößmann, Ludger ;

    Zitatform

    Hanushek, Eric A. & Ludger Wößmann (2020): The economic impacts of learning losses. (OECD education working papers 225), Paris, 23 S. DOI:10.1787/21908d74-en

    Abstract

    "The worldwide school closures in early 2020 led to losses in learning that will not easily be made up for even if schools quickly return to their prior performance levels. These losses will have lasting economic impacts both on the affected students and on each nation unless they are effectively remediated. While the precise learning losses are not yet known, existing research suggests that the students in grades 1-12 affected by the closures might expect some 3 percent lower income over their entire lifetimes. For nations, the lower long-term growth related to such losses might yield an average of 1.5 percent lower annual GDP for the remainder of the century. These economic losses would grow if schools are unable to re-start quickly. The economic losses will be more deeply felt by disadvantaged students. All indications are that students whose families are less able to support out-of-school learning will face larger learning losses than their more advantaged peers, which in turn will translate into deeper losses of lifetime earnings. The present value of the economic losses to nations reach huge proportions. Just returning schools to where they were in 2019 will not avoid such losses. Only making them better can. While a variety of approaches might be attempted, existing research indicates that close attention to the modified re-opening of schools offers strategies that could ameliorate the losses. Specifically, with the expected increase in video-based instruction, matching the skills of the teaching force to the new range of tasks and activities could quickly move schools to heightened performance. Additionally, because the prior disruptions are likely to increase the variations in learning levels within individual classrooms, pivoting to more individualised instruction could leave all students better off as schools resume. As schools move to re-establish their programmes even as the pandemic continues, it is natural to focus considerable attention on the mechanics and logistics of safe re-opening. But the long-term economic impacts also require serious attention, because the losses already suffered demand more than the best of currently considered re-opening approaches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Measuring the impact of the German public shutdown on the spread of COVID-19 (2020)

    Hartl, Tobias ; Weber, Enzo ; Wälde, Klaus ;

    Zitatform

    Hartl, Tobias, Klaus Wälde & Enzo Weber (2020): Measuring the impact of the German public shutdown on the spread of COVID-19. In: Covid economics H. 1, S. 25-32., 2020-04-01.

    Abstract

    "We investigate the Impact of the German public shutdown from March 13 on the COVID-19 spread. In a simple model, we search for a trend break in cumulated confirmed COVID-19 cases as reported by the Johns Hopkins University (2020). We identify a trend break on March 20 that is in line with the expected lagged impact of the German policies and reduces the growth rate by 48.2%. While the growth rate has almost halved, the number of cases is still doubling every 5.35 days." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Bundesliga, Schulen, Kinos - Wann wissen wir, ob die Maßnahmen gegen Corona etwas gebracht haben? (2020)

    Hartl, Tobias ; Wälde, Klaus ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hartl, Tobias, Enzo Weber & Klaus Wälde (2020): Bundesliga, Schulen, Kinos - Wann wissen wir, ob die Maßnahmen gegen Corona etwas gebracht haben? Regensburg, 5 S.

    Abstract

    "Absagen von Veranstaltungen, Schulschließungen und nun auch Ausgangsbeschränkungen - das öffentliche Leben ist in Deutschland inzwischen extrem eingeschränkt. Nun heißt es abwarten. Ob die Maßnahmen wirken und die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 verringern können, zeigt sich nämlich erst mit einer zeitlichen Verzögerung. Aber wie lange dauert das? Wann können wir mit sichtbaren und statistisch gesicherten Effekten rechnen? Merkt man vielleicht sogar schon etwas? Diesen Fragen ist ein Team um den Wirtschaftsforscher Prof. Dr. Enzo Weber der Universität Regensburg nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;

    Weiterführende Informationen

    Anhang
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  • Literaturhinweis

    NWI 2020 - Auswirkungen der Coronapandemie auf die Wohlfahrt (2020)

    Held, Benjamin; Rodenhäuser, Dorothee; Diefenbacher, Hans;

    Zitatform

    Held, Benjamin, Dorothee Rodenhäuser & Hans Diefenbacher (2020): NWI 2020 - Auswirkungen der Coronapandemie auf die Wohlfahrt. (IMK policy brief 96), Düsseldorf, 18 S.

    Abstract

    "Die Betrachtung der Wohlfahrtsentwicklung in Deutschland wird in diesem Jahr von den Folgen der Corona-Pandemie überschattet. Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch keine genaue quantifizierte Prognose der Auswirkungen möglich. Absehbar ist jedoch, dass die diesjährigen Veränderungen in unterschiedliche Richtungen wirken: Während der Einbruch des Konsums und die zu erwartende wachsende Ungleichheit der Einkommensverteilung wohlfahrtsmindernd sind, tragen rückläufige Umweltkosten, sinkende Kosten durch Verkehrsunfälle und Pendelverkehr sowie eine Zunahme der geleisteten Haus- und Familienarbeit positiv zur Wohlfahrt bei. Insgesamt ist allerdings zu erwarten, dass der NWI im Jahr 2020 eine negative Entwicklung aufweisen wird, wenn auch sehr wahrscheinlich in geringerem Maß als das BIP. Damit wird voraussichtlich die Phase kontinuierlichen Anstiegs beendet, die den NWI seit 2014 geprägt hat. Im Jahr 2018, für welches der jüngste Wert der Zeitreihe verlässlich berechnet werden kann, war der NWI noch um 2,0 Punkte gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. Eine erstmals vorgelegte Schätzung für das Jahr 2019 lässt ebenfalls einen Wohlfahrtszuwachs erwarten. Haupttreiber dieser positiven Entwicklung der letzten Jahre waren gestiegene Konsumausgaben sowie Rückgänge des Verbrauchs nicht-erneuerbarer Energieträger. Für die künftige Wohlfahrtsentwicklung wird entscheidend sein, ob sich die notwendige sozial-ökologische Transformation infolge der Corona-Pandemie verlangsamt oder entschieden vorangetrieben wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Zur Ausgestaltung der Corona-Hilfen im Jahr 2021 (2020)

    Hentze, Tobias;

    Zitatform

    Hentze, Tobias (2020): Zur Ausgestaltung der Corona-Hilfen im Jahr 2021. (IW policy paper 2020,27), Köln, 23 S.

    Abstract

    "Angesichts der zum Teil existenzbedrohenden Konsequenzen, die sich aus den epidemiologisch ebenfalls notwendigen Maßnahmen des Teil-Shutdowns ergeben, stand und steht die Bundesregierung unter Handlungsdruck. Unbestritten ist die Notwendigkeit zu einfachen und schnell wirksamen Hilfen, denn sie dienen über die Existenzsicherung von Selbständigen und Unternehmern hinaus dem Erhalt wirtschaftlicher Strukturen. Insofern sind die zeitlich eng begrenzten November- und Dezemberhilfen nachvollziehbar, zumal damit Branchen unterstützt werden, die bereits in den vergangenen Monaten schwer unter der Krise gelitten haben. Gleichwohl führen Pauschalerstattungen des Umsatzes zu Verwerfungen zwischen Unternehmen und Wettbewerbsverzerrungen. Mit Blick auf die Nutzung des Kurzarbeitergelds bestehen Fehlanreize, Mitarbeiter zu entlassen. Um auch bei Unternehmen mit hohen Fixkosten einen Verlust zu vermeiden, ist eine hohe Erstattungsquote erforderlich, die unweigerlich mit Streueffekten einhergeht, die ausgehend von den Angaben des Bundesfinanzministeriums insgesamt schätzungsweise knapp 9 Milliarden Euro in den Monaten November und Dezember 2020 betragen. Für das Jahr 2021, in dem allem Anschein nach weiterhin Hilfen erforderlich sein werden, sollte sich die Konzeption von Hilfsprogrammen an dem Dreiklang „einfach, treffsicher, anreizorientiert“ orientieren. Die an den Fixkosten ansetzende Überbrückungshilfe III ist vor diesem Hintergrund ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings klammert sie die Situation einer Schließung von Unternehmen wie im November und Dezember 2020 aus. Für den Fall, dass es auch 2021 zu zeitweisen Geschäftsschließungen kommen sollte, könnte ein unabhängig von der Unternehmensgröße angebotenes „Fixkosten-plus-Modell“ für von der Krise betroffene Unternehmen greifen. Um den Verwaltungsaufwand zu minimieren, sollten lediglich große Fixkostenkomponenten, zum Beispiel Miete/Pacht, Zinsen und Versicherungsbeiträge, auf Nachweis erstattet und mit einem zusätzlichen Risikoaufschlag versehen werden. Dieser Risikoaufschlag sollte vor allem zur Deckung weiterer kleinerer Fixkostenblöcke dienen, kann aber auch einen teilweisen Gewinnersatz darstellen (für Details siehe Abbildung 4-1). Treffsicher wäre der Ansatz, da bei jedem Unternehmen grundsätzlich Verluste vermieden werden, ohne dass es zu Verzerrungen kommt. Anreizorientiert wäre der Ansatz, weil eine reine Fixkostenerstattung auf lange Sicht für ein Unternehmen nicht tragfähig ist. Zudem gibt es keine Fehlanreize mit Blick auf Kündigungen. Unter diesen Vorgaben sollte aber gleichzeitig klar sein, dass auch damit keine Einzelfallgerechtigkeit hergestellt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona politics: The cost of mismanaging pandemics (2020)

    Herrera, Helios; Konradt, Maximilian; Trebesch, Christoph; Ordoñez, Guillermo;

    Zitatform

    Herrera, Helios, Maximilian Konradt, Guillermo Ordoñez & Christoph Trebesch (2020): Corona politics: The cost of mismanaging pandemics. (Kiel working paper 2165), Kiel, 28 S.

    Abstract

    "The Covid-19 pandemic is a major test for governments around the world. We study the political consequences of (mis-)managing the Covid crisis by constructing a highfrequency dataset of government approval for 35 countries. In the first weeks after the outbreak, approval rates for incumbents increase strongly, consistent with a global 'rally around the flag' effect. Approval, however, drops again in countries where Covid cases continue to grow. This is especially true for governments that do not implement stringent policies to control the number of infections. Overall, the evidence suggests that loose pandemic policies are politically costly. Governments that placed more weight on health rather than short-term economic outcomes obtained higher approval." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaft unter Schock - Finanzpolitik hält dagegen (2020)

    Holtemöller, Oliver ; Kooths, Stefan; Michelsen, Claus ; Wollmershäuser, Timo; Schmidt, Torsten ;

    Zitatform

    Holtemöller, Oliver, Stefan Kooths, Claus Michelsen, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2020): Wirtschaft unter Schock - Finanzpolitik hält dagegen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 4, S. 254-258. DOI:10.1007/s10273-020-2629-z

    Abstract

    "Nach Ansicht der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute bricht die Konjunktur in Deutschland als Folge der Corona-Pandemie drastisch ein. Um die Infektionswelle abzubremsen, hat der Staat die wirtschaftliche Aktivität hierzulande stark eingeschränkt. Deshalb dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2020 um 4,2 % schrumpfen. Die Rezession hinterlässt deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt und im Staatshaushalt. In der Spitze wird die Arbeitslosenquote auf 5,9 % und die Zahl der Kurzarbeiter auf 2,4 Mio. hochschnellen. Die finanzpolitischen Stabilisierungsmaßnahmen führen 2020 zu einem Rekorddefizit im gesamtstaatlichen Haushalt von 159 Mrd. Euro. Nach dem Shutdown wird sich die Konjunktur schrittweise erholen. Entsprechend fällt der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts 2021 mit 5,8 % kräftig aus. Mit dieser Prognose sind erhebliche Abwärtsrisiken verbunden, etwa weil sich die Pandemie deutlich langsamer abschwächen lässt, oder weil das Wiederhochfahren der wirtschaftlichen Aktivität schlechter gelingt als angenommen bzw. eine erneute Ansteckungswelle auslöst." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Investitionen und Konsum: Überlegungen zu wirtschaftspolitischen Handlungsoptionen zur Jahresmitte 2020 (2020)

    Hüther, Michael ;

    Zitatform

    Hüther, Michael (2020): Investitionen und Konsum. Überlegungen zu wirtschaftspolitischen Handlungsoptionen zur Jahresmitte 2020. (IW policy paper 2020,13), Köln, 21 S.

    Abstract

    "Die konjunkturelle Entwicklung dieses Jahres ist von dem Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Leistung ab dem März geprägt. Nach der ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes ist das BIP im ersten Vierteljahr um 2,2, Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft, während für das zweite Quartal mit etwa 12 Prozent in laufender Rate eine deutlich stärkere Schrumpfung zu erwarten ist. Allgemein hat sich aber das Bild vermittelt, dass im zweiten Quartal (genauer in dessen erstem Drittel) der Tiefpunkt erreicht sein sollte, so dass ab der Jahresmitte wieder mit positiven laufenden Raten zu rechnen ist. Im Jahresdurchschnitt 2020 wäre dann mit einer Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts von fast 9 Prozent zu rechnen. Die dabei für das zweite Halbjahr unterstellte Erholung ist freilich voraussetzungsstark: Es wird davon ausgegangen, dass wesentliche Blockaden auf der Angebotsseite weitgehend gelockert oder nicht mehr wirksam sind und dass die Nachfrageseite wieder anläuft. Es wird auch davon ausgegangen, dass keine zweite Infektionswelle zu einem Second Lockdown führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mögliche Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Bereitschaft zur Selbstständigkeit: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)

    Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Michael Oberfichtner (2020): Mögliche Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Bereitschaft zur Selbstständigkeit. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 09/2020), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu den zu erwartenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für Selbstständige auf die Bereitschaft zur Selbstständigkeit gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsausfall und Wirtschaftsleistung (2020)

    Jannsen, Nils;

    Zitatform

    Jannsen, Nils (2020): Arbeitsausfall und Wirtschaftsleistung. (IfW-Box 2020,19), Kiel, 3 S.

    Abstract

    "Ein erhöhter Krankenstand kann die Konjunktur dämpfen, wenn die Unternehmen bereits eine hohe Auslastung fahren und der entfallene Arbeitseinsatz nicht aufgefangen werden kann oder wenn erkrankte Personen vorübergehend ihren Konsum zurückfahren, beispielsweise weil sie sich bei Freizeitaktivitäten einschränken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Longer-Run Economic Consequences of Pandemics (2020)

    Jordà, Òscar ; Taylor, Alan M. ; Singh, Sanjay R. ;

    Zitatform

    Jordà, Òscar, Sanjay R. Singh & Alan M. Taylor (2020): Longer-Run Economic Consequences of Pandemics. (Federal Reserve Bank of San Francisco Working Paper 2020-09), San Francisco, Calif., 14 S. DOI:10.24148/wp2020-09

    Abstract

    "How do major pandemics affect economic activity in the medium to longer term? Is it consistent with what economic theory prescribes? Since these are rare events, historical evidence over many centuries is required. We study rates of return on assets using a dataset stretching back to the 14th century, focusing on 12 major pandemics where more than 100,000 people died. In addition, we include major armed conflicts resulting in a similarly large death toll. Significant macroeconomic after-effects of the pandemics persist for about 40 years, with real rates of return substantially depressed. In contrast, we find that wars have no such effect, indeed the opposite. This is consistent with the destruction of capital that happens in wars, but not in pandemics. Using more sparse data, we find real wages somewhat elevated following pandemics. The findings are consistent with pandemics inducing labor scarcity and/or a shift to greater precautionary savings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Viral Shocks to the World Economy (2020)

    Kholodilin, Konstantin A. ; Rieth, Malte;

    Zitatform

    Kholodilin, Konstantin A. & Malte Rieth (2020): Viral Shocks to the World Economy. (DIW-Diskussionspapiere 1861), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "We construct a news-based viral disease index and study the dynamic impact of epidemics on the world economy, using structural vector autoregressions. Epidemic shocks have persistently negative effects, both directly and indirectly, on affected countries and on world output. The shocks lead to a significant fall in global trade, employment, and consumer prices for three quarters, and the losses are permanent. In contrast, retail sales increase. Country studies suggest that the direct effects are four times larger than the indirect effects and that demand-side dominate supply-side contractions. Overall, the findings indicate that expansionary macroeconomic policy is an appropriate crisis response." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Medienbasierter Index zeigt: Epidemien bringen in der Regel dauerhafte wirtschaftliche Einbußen mit sich (2020)

    Kholodilin, Konstantin A. ; Rieth, Malte;

    Zitatform

    Kholodilin, Konstantin A. & Malte Rieth (2020): Medienbasierter Index zeigt: Epidemien bringen in der Regel dauerhafte wirtschaftliche Einbußen mit sich. In: DIW aktuell H. 32, S. 5 S.

    Abstract

    "Die Verbreitung des Corona-Virus trifft die Wirtschaft weltweit hart. Wie hart genau, ist jedoch schwer vorherzusehen. Prognosen über den Verlauf und die wirtschaftlichen Folgen von Epidemien sind auch deshalb sehr unsicher, weil es an entsprechenden Modellen für die Dynamik von Epidemien mangelt. Ein nachrichtenbasierter Epidemieindex, der Medienberichte für den Zeitraum von Januar 1990 bis Februar 2020 einbezieht, kann an dieser Stelle ansetzen und helfen, die konjunkturellen Auswirkungen epidemischer Schocks auf die deutsche und globale Wirtschaft zu schätzen. Die Analyse zeigt, dass es weltweit zu signifikanten Produktionsrückgängen kommt, die nicht wieder aufgeholt werden, sondern dauerhafter Natur sind. Widerstandsfähige Gesundheitssysteme und eine expansive Wirtschaftspolitik können dazu beitragen, die Kosten von Pandemien zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialstaatliche Arbeitsmarktpolitik jetzt!: Aus Corona lernen heißt: Weichenstellung für soziale Gerechtigkeit und Aufstiegsmobilität in Zeiten des Umbruchs : 13 Reformansätze als Ergänzung zum Konjunkturpaket (2020)

    Klaus-Schelletter, Sabrina; Kuhn, Renate; Jakob, Johannes; Empen, Ruxandra; Hentschel, Livia; Künkler, Martin;

    Zitatform

    Klaus-Schelletter, Sabrina, Ruxandra Empen, Renate Kuhn, Martin Künkler, Livia Hentschel & Johannes Jakob (2020): Sozialstaatliche Arbeitsmarktpolitik jetzt! Aus Corona lernen heißt: Weichenstellung für soziale Gerechtigkeit und Aufstiegsmobilität in Zeiten des Umbruchs : 13 Reformansätze als Ergänzung zum Konjunkturpaket. Berlin, 25 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat vieles offengelegt, was in Gesellschaft und Arbeitswelt nicht stimmt – wie etwa die skandalösen Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Sie hat aber auch gezeigt, welche Arbeitsmarkt-Instrumente in der Krise gut funktionieren – wie die Kurzarbeit. Der DGB zeigt 13 Reformansätze, die echte Lehren aus der Krise sind." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik: Corona-Effekte und Handlungsoptionen: Eine beschäftigungspolitische Einordnung (2020)

    Klös, Hans-Peter; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Klös, Hans-Peter & Holger Schäfer (2020): Arbeitsmarktpolitik: Corona-Effekte und Handlungsoptionen. Eine beschäftigungspolitische Einordnung. (IW policy paper 2020,20), Köln, 32 S.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt wird von den Folgen der Coronakrise in Mitleidenschaft gezogen. Damit drohen auch negative Folgewirkungen, etwa bei wichtigen Verteilungsindikatoren. Insbesondere wegen des starken Einsatzes von Kurzarbeit fällt der Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit aber gemessen am Nachfrage- und Produktionseinbruch bisher vergleichsweise gering aus. Dazu hat auch ein bisher nicht dagewesener koordinierter Instrumenteneinsatz der Finanzpolitik, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik beigetragen, mit dem breite Schutzschirme sowohl für Unternehmen wie auch für Beschäftigte aufgespannt worden sind. Diese haben sowohl auf der Arbeitsnachfrage- als auch auf der Arbeitsangebotsseite des Arbeitsmarktes angesetzt und die Beschäftigung deutlich stabilisiert. Eine erste Evaluation der Zielgenauigkeit der umfangreichen konjunktur- und arbeitsmarktstabilisierenden Maßnahmen - neben dem Kurzarbeitergeld sind dies z.B. Sofort- und Überbrückungshilfen, der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, aber auch der erleichterte Zugang zur Grundsicherung für Selbständige - steht aber noch aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftspolitisches Handeln in der COVID 19-Krise: Epidemiologische und ökonomische Aspekte (2020)

    Kohler, Wilhelm ;

    Zitatform

    Kohler, Wilhelm (2020): Wirtschaftspolitisches Handeln in der COVID 19-Krise. Epidemiologische und ökonomische Aspekte. (IAW-Impulse 05), Tübingen, 10 S.

    Abstract

    "Im Folgenden soll es darum gehen, eine Grundlage für die Identifikation wirtschaftspolitischer Handlungsbedarfe zur Bewältigung der COVID19-Krise zu schaffen. Die Identifikation konkreter Maßnahmen soll an anderer Stelle erfolgen. Eine adäquate Analyse muss neben der wirtschaftlichen Seite auch die epidemiologische Seite betrachten – und die Interdependenz zwischen beiden. Denn Art und Tiefe sowie der zeitliche Verlauf der Rezession hängen wesentlich vom Verlauf der Pandemie ab, und dieser ist auch maßgeblich dafür, mit welchen Maßnahmen die Politik diesen Verlauf beeinflussen sollte. Umgekehrt haben Art und Ausmaß des ökonomischen Einbruchs, und damit auch die wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Bewältigung dieses Einbruchs, Rückwirkungen auf die allgemeine gesundheitliche Entwicklung und auch die gesundheitlichen Schäden durch die Pandemie (bis hin zu deren Sterblichkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Weltwirtschaft im Covid-19-Stress (2020)

    Kolev, Galina;

    Zitatform

    Kolev, Galina (2020): Die Weltwirtschaft im Covid-19-Stress. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,51), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie hat die Welt dramatisch verändert. Der Internationale Währungsfonds prognostiziert mit 3 Prozent den stärksten Rückgang der weltwirtschaftlichen Leistung in der Nachkriegsgeschichte. Das Tempo und das Ausmaß der Erholung im Jahr 2021 sind stark davon abhängig, welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen die Länder weltweit ergreifen und wann die Pandemie nachlässt. Bei Schwierigkeiten von globalem Charakter ist multilaterale Koordinierung gefragt. Die deutsche Exportwirtschaft wird in 2020 starke Einbußen verbuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der aktuellen Corona-Krise? (2020)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2020): Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der aktuellen Corona-Krise? (IAB-Forschungsbericht 04/2020 (de)), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "In der aktuellen Corona-Krise wird in mehr Ländern als jemals zuvor Kurzarbeit als arbeitsmarktpolitisches Instrument eingesetzt, um Beschäftigung zu sichern und die sozialen Kosten der Krise zu begrenzen. Trotz erheblicher Unterschiede in der institutionellen Ausgestaltung und Logik von Kurzarbeitsregelungen hat der rasche Einsatz und eine hohe Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld eine hohe Priorität in allen europäischen Ländern. Der Beitrag beschreibt die ökonomische Rationalität von Kurzarbeit und ordnet die europäischen Kurzarbeitsprogramme in verschiedene Cluster ein. Er beschreibt wesentliche Veränderungen in der Ausgestaltung seit März 2020 und diskutiert mögliche Wirkungen vor dem Hintergrund empirischer Erkenntnisse aus früheren Krisenzeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Corona-Krise und (Langzeit-)Arbeitslosigkeit: Ein neuer New Deal – Öffentliche Beschäftigungspolitik und die Stärkung sozialer Infrastrukturen (2020)

    Krenn, Manfred;

    Zitatform

    Krenn, Manfred (2020): Corona-Krise und (Langzeit-)Arbeitslosigkeit: Ein neuer New Deal – Öffentliche Beschäftigungspolitik und die Stärkung sozialer Infrastrukturen. In: WISO, Jg. 43, H. 4, S. 13-29.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit den aktuellen Herausforderungen von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit und neuen Wegen ihrer Bewältigung. Die Corona-Krise hat bestehende Problemlagen dramatisch verschärft, die vorher schon hohe Langzeitarbeitslosigkeit wird sich, so die Prognosen, weiter erhöhen. Der Beitrag argumentiert, dass reine Arbeitsmarktpolitik dieses Problem aufgrund eines schon länger existierenden strukturellen Mangels an verfügbaren Arbeitsplätzen nicht lösen kann. In der gegenwärtigen Arbeitsmarktkrise müssen, so die Schlussfolgerung, neue Wege beschritten werden. Mit einem neuen New Deal, der eine mutige öffentliche Beschäftigungspolitik mit Formen von Beschäftigungsgarantien kombiniert, können neue Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig soziale Infrastrukturen stabilisiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Pandemie wird zur Krise für Selbständige (2020)

    Kritikos, Alexander S. ; Graeber, Daniel ; Seebauer, Johannes;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander S., Daniel Graeber & Johannes Seebauer (2020): Corona-Pandemie wird zur Krise für Selbständige. (DIW aktuell 47), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Durch den Nachfrageausfall in Folge der Corona-Krise haben viele Selbständige ihre Einkommensgrundlage – zumindest vorübergehend – teilweise oder sogar vollständig verloren. Rund 60 Prozent unter ihnen beklagen Einkommensverluste, während es bei den abhängig Beschäftigten etwa 15 Prozent sind. Rund die Hälfte der von der Krise negativ betroffenen Selbständigen verfügt nur für maximal drei Monate über Liquiditätsreserven. Gleichzeitig erhalten Selbständige relativ wenig direkte staatliche Unterstützung, um ihre Einkommensausfälle auszugleichen. Entsprechend besorgt sind viele von ihnen um ihre eigene wirtschaftliche Situation. Der Vergleich mit den abhängig Beschäftigten veranschaulicht, dass die Corona-Krise auch eine Krise für die Selbständigen ist. Die politischen Entscheidungsträger sollten auch im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland die Selbständigen in ihren wirtschafts- sowie sozialpolitischen Erwägungen stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 3/2020: Zahl der offenen Stellen steigt im dritten Quartal um knapp fünf Prozent (2020)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2020): IAB-Stellenerhebung 3/2020: Zahl der offenen Stellen steigt im dritten Quartal um knapp fünf Prozent. In: IAB-Forum H. 03.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-02.

    Abstract

    "Auch im dritten Quartal 2020 lag die Zahl der offenen Stellen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Abwärtstrend der beiden vorherigen Quartale wurde jedoch gestoppt. Vor allem Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten verzeichnen einen deutlichen Anstieg offener Stellen. Der erneute Teil-Lockdown im November könnte den Erholungsprozess allerdings gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise: Szenarienrechnung für die einzelnen Bundesländer (2020)

    Lehmann, Robert ; Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Lehmann, Robert & Joachim Ragnitz (2020): Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise. Szenarienrechnung für die einzelnen Bundesländer. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 1, H. 4 München, München, S. 1-3.

    Abstract

    "Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen, hat die Politik weitreichende Maßnahmen ergriffen. Diese beinhalten die Schließung von Hotels, gastronomischen Einrichtungen und Geschäften, die nicht der Versorgung mit lebensnotwendigen Waren dienen. Darüber hinaus wurden strikte Ausgangsbeschränkungen für Privatpersonen eingeführt. Dies alles hat bei vielen Unternehmen zu massiven, teilweise sogar existenzbedrohenden Umsatzausfällen geführt. In diesem Beitrag wird ergänzend zu der Szenarienrechnung des ifo Instituts für Deutschland insgesamt untersucht, wie die Wirtschaft in den einzelnen Bundesländern von der Coronakrise betroffen sein könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hilfsinstrumente gegen die Corona-Krise im Vergleich (2020)

    Matthes, Jürgen; Demary, Markus;

    Zitatform

    Matthes, Jürgen & Markus Demary (2020): Hilfsinstrumente gegen die Corona-Krise im Vergleich. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,33), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Verschiedene europäische Hilfsinstrumente für besonders von der Corona-Krise betroffene Staaten werden aktuell diskutiert. In diesem Beitrag werden mehrere Anforderungskriterien aufgestellt und die Vorschläge daran gemessen. Das Instrument der Corona-Bonds schneidet dabei am besten ab, wenn die deutsche Politik die damit verbundene Vergemeinschaftung akzeptiert. Das sollte Deutschland tun, um mit den besonders betroffenen Staaten umfassende Solidarität zu üben und Europa zusammenzuhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession (2020)

    Michelsen, Claus ; Baldi, Guido; Dany-Knedlik, Geraldine; Gebauer, Stefan; Rieth, Malte; Engerer, Hella;

    Zitatform

    Michelsen, Claus, Guido Baldi, Geraldine Dany-Knedlik, Hella Engerer, Stefan Gebauer & Malte Rieth (2020): Pandemie stürzt Weltwirtschaft in tiefe Rezession. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 24, S. 408-418. DOI:10.18723/diw_wb:2020-24-2

    Abstract

    "Die Folgen der Corona-Pandemie hinterlassen tiefe Spuren in der Weltwirtschaft. Im ersten Quartal sank die weltweite Produktion im Zuge des globalen Lockdowns um 15,3 Prozent. Da die Eindämmungsmaßnahmen in vielen Ländern vor allem in das zweite Quartal fielen, dürfte der Einbruch im ersten Halbjahr insgesamt noch gewaltiger ausfallen. Aufgrund der vielerorts flächendeckenden Eindämmungsmaßnahmen und massiven Produktions- und Absatzeinschränkungen vom März bis zum Sommer dieses Jahres senkt das DIW Berlin seine Prognose für das Gesamtjahr drastisch von 2,5 Prozent auf –4,9 Prozent. Die erheblichen Produktionsausfälle und der massive Einbruch im Dienstleistungssektor werden voraussichtlich auch im nächsten Jahr nicht kompensiert werden können. Für das Jahr 2021 erwartet das DIW Berlin einen Anstieg der weltweiten Produktion von 5,5 Prozent. Risiken gehen vor allem von weiteren Infektionswellen aus. Auch handelspolitische Eskalationen sind weiterhin nicht auszuschließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Wirtschaft: Schleppende Erholung nach tiefem Fall: Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im Sommer 2020 (2020)

    Michelsen, Claus ; Schlaak, Thore; Hanisch, Max; Clemens, Marius ; Pagenhardt, Laura; Kholodilin, Konstantin A. ; Junker, Simon;

    Zitatform

    Michelsen, Claus, Marius Clemens, Max Hanisch, Simon Junker, Konstantin A. Kholodilin, Laura Pagenhardt & Thore Schlaak (2020): Deutsche Wirtschaft: Schleppende Erholung nach tiefem Fall. Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im Sommer 2020. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 24, S. 420-440. DOI:10.18723/diw_wb:2020-24-3

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat der deutschen Wirtschaft tiefe Wunden zugefügt, die trotz einer beherzten Wirtschaftspolitik nur langsam heilen dürften. Die teilweise Rücknahme des Lockdowns und eine allmähliche Belebung internationaler Wertschöpfungsketten entfalten positive Impulse, massive Einkommensausfälle werden die Nachfrage aber für geraume Zeit bremsen. Die Bundesregierung dürfte zwar mit ihren Gegenmaßnahmen Schlimmeres verhindern und die Binnenwirtschaft stabilisieren, kann aber kaum etwas gegen eine am Boden liegende Auslandsnachfrage ausrichten. Diese spiegelt die teils verheerenden Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmärkten vieler Länder wider. Unter dem Strich wird die Erholung auch hierzulande schleppend verlaufen: Die deutsche Wirtschaft kann den Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 9,4 Prozent in diesem Jahr mit einem Zuwachs von 3,0 Prozent im kommenden Jahr bei Weitem nicht wettmachen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Wirtschaft: Corona-Virus stürzt deutsche Wirtschaft in eine Rezession: Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr 2020 (2020)

    Michelsen, Claus ; Hanisch, Max; Schlaak, Thore; Junker, Simon; Clemens, Marius ; Kholodilin, Konstantin A. ;

    Zitatform

    Michelsen, Claus, Marius Clemens, Max Hanisch, Simon Junker, Konstantin A. Kholodilin & Thore Schlaak (2020): Deutsche Wirtschaft: Corona-Virus stürzt deutsche Wirtschaft in eine Rezession. Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr 2020. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 12, S. 206-236. DOI:10.18723/diw_wb:2020-12-3

    Abstract

    "Die Konjunktur wird durch die Ausbreitung des Corona-Virus weltweit erheblich belastet. Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung sind angesichts der schlechten Datenlage, der Modellunsicherheit und der Ungewissheit über die politische Reaktion mit noch größerer Unsicherheit behaftet als üblich. Der Verlauf der Pandemie ist kaum absehbar. Zahlen zu den Auswirkungen – etwa durch den Vergleich mit früheren Epidemien - stellen daher allenfalls grobe Näherungen dar. Für Deutschland legen Modellrechnungen indes massive wirtschaftliche Einbußen nahe. Die Wirtschaftsleistung dürfte im Lichte der vorliegenden Informationen um mehr als einen Prozentpunkt geringer ausfallen – das Bruttoinlandsprodukt sinkt dann in diesem Jahr um 0,1 Prozent. Wird zudem, wie international üblich, die höhere Zahl an Arbeitstagen in diesem Jahr berücksichtigt, so ergibt sich sogar ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um ein halbes Prozent. Als Folge der Corona-Pandemie scheint es nahezu unausweichlich, dass die deutsche Wirtschaft in eine Rezession stürzt – unklar ist, welchen Verlauf diese nimmt und wie schwer sie ausfällt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quantifying the Macroeconomic Effects of the COVID-19 Lockdown: Comparative Simulations of the Estimated Galí-Smets-Wouters Model (2020)

    Mihailov, Alexander;

    Zitatform

    Mihailov, Alexander (2020): Quantifying the Macroeconomic Effects of the COVID-19 Lockdown: Comparative Simulations of the Estimated Galí-Smets-Wouters Model. (Discussion papers / University of Reading, Department of Economics 2020-07), Reading, 32 S.

    Abstract

    "This paper considers 3 scenarios regarding the duration of the COVID-19 pandemic lockdown, staying for 1, 2 or 3 quarters, and 2 types of exceptionally rare and devastating disruptions in employment modeled as adverse labor supply shocks, a temporary one with negligible loss in the labor force due to deaths or a permanent one, with significant loss from deaths. The temporary labor supply shock simulations delimit a lower bound, designed to match about 1/4 of the labor force unable to work, and an upper bound, matching about 3/4 of the labor force made economically inactive, broadly consistent with estimates. The permanent labor supply shock is designed to match, in 3 scenarios again, up to 1% loss of the labor force due to mortality, twice milder than the Spanish flu 2% death rate. Estimated calibrations of the Galí-Smets-Wouters (2012) model with indivisible labor for 5 major and most affected by the COVID-19 pandemic economies are simulated: the US, France, Germany, Italy and Spain. The simulations suggest that even in the most optimistic scenario of a brief (lasting for 1 quarter) and mild (with 1/4 of the labor force unable to work) lockdown, the loss of per-capita consumption (6-7% in annualized terms down from the long-run trend in the impact quarter) and per-capita output (3-4% down) will be quite damaging, but recoverable relatively quickly, in 1-2 years. In the most pessimistic simulated scenario of temporary loss the effects will be 10-15 times more devastating, and the loss of output and consumption will persist beyond 10-15 years. Permanent loss of up to 1.5 percentage points of per-capita consumption and output characterizes the simulated permanent labor supply shock." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Real-time weakness of the global economy: a first assessment of the coronavirus crisis (2020)

    Perez-Quiros, Gabriel; Leiva-Leon, Danilo; Rots, Eyno; Leiva-Leon, Danilo;

    Zitatform

    Perez-Quiros, Gabriel, Eyno Rots & Danilo Leiva-Leon (2020): Real-time weakness of the global economy: a first assessment of the coronavirus crisis. (European Central Bank. Working paper series 2381), Frankfurt am Main, 58 S. DOI:10.2866/24670

    Abstract

    "We propose an empirical framework to measure the degree of weakness of the global economy in real-time. It relies on nonlinear factor models designed to infer recessionary episodes of heterogeneous deepness, and fitted to the largest advanced economies (U.S., Euro Area, Japan, U.K., Canada and Australia) and emerging markets (China, India, Russia, Brazil, Mexico and South Africa). Based on such inferences, we construct a Global Weakness Index that has three main features. First, it can be updated as soon as new regional data is released, as we show by measuring the economic effects of coronavirus. Second, it provides a consistent narrative of the main regional contributors of world economy's weakness. Third, it allows to perform robust risk assessments based on the probability that the level of global weakness would exceed a certain threshold of interest in every period of time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Megatrend-Report #02: Die Corona-Transformation: Wie die Pandemie die Globalisierung bremst und die Digitalisierung beschleunigt (2020)

    Petersen, Thieß; Bluth, Christian;

    Zitatform

    Petersen, Thieß & Christian Bluth (2020): Megatrend-Report #02: Die Corona-Transformation. Wie die Pandemie die Globalisierung bremst und die Digitalisierung beschleunigt. In: Megatrend-Report / Bertelsmann Stiftung, Jg. 2, H. 2 Gütersloh, Gütersloh, S. 1-59. DOI:10.11586/2020054

    Abstract

    "Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste globale Wirtschaftskrise ist bereits die zweite Wirtschaftskrise historischen Ausmaßes, wie sie seit den 1930er Jahren keine Generation mehr erlebt hat. Während die Finanzkrise von 2008/2009 das Ergebnis einer geplatzten Spekulationsblase war, die zu einem abrupten Nachfragerückgang nach Gütern und Dienstleistungen führte, ist eine Pandemie ein exogener Schock, der nicht nur einen Nachfrageeinbruch, sondern auch noch einen Produktionsrückgang hervorruft. Entsprechend gehen die aktuell vorliegenden Prognosen von einem wesentlich größeren Einbruch der Weltwirtschaft aus als nach der Lehman-Pleite, was die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft hart trifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Langfristige wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie (2020)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2020): Langfristige wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 11, S. 25-30.

    Abstract

    "Die Diskussion um die ökonomischen Folgen der Coronakrise konzentriert sich bislang vor allem auf die eher kurzfristigen konjunkturellen Effekte. Tatsächlich besteht das Risiko, dass die wirtschaftliche Entwicklung auch längerfristig negativ beeinflusst wird. Auf der einen Seite ist ein schwächeres Wachstum des Produktionspotenzials zu erwarten, insbesondere aufgrund der kriseninduzierten Investitionsschwäche in der Wirtschaft. Auf der anderen Seite dürften sich auch die Sektorstrukturen verändern: Während sich manche aktuell stark betroffene Branche, wie z.B. Tourismus oder Gastronomie, relativ schnell wieder erholen dürfte, sobald die nachfrageseitigen Restriktionen wegfallen, könnten in der Industrie Produktionskapazitäten dauerhaft wegfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktprognose 2021: Höhere Rückgänge in Ostdeutschland in beiden Rechtskreisen erwartet (2020)

    Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Arbeitsmarktprognose 2021: Höhere Rückgänge in Ostdeutschland in beiden Rechtskreisen erwartet. In: Forum Arbeit H. 4, S. 6-7.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie bedeutet für die deutsche Wirtschaft die schwerste Rezession der Nachkriegsgeschichte. Anders als in der Finanzkrise traf es nicht einzelne Branchen, sondern fast alle Wirtschaftbereiche. Allerdings blieben bislang die Folgen für den Arbeitsmarkt angesichts des immensen wirtschaftlichen Schocks noch vergleichsweise begrenzt (Bauer et al. 2020). Dennoch erwartet das IAB für das Gesamtjahr 2020 bundesweit einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 19,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2021 prognostiziert das IAB einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 3,8 Prozent. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Prognosen (September 2020) wurde davon ausgegangen, dass es keinen erneuten flächendeckenden Lockdown gibt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen 2020/2021: Der Arbeitsmarkt erholt sich von der Corona-Krise regional sehr unterschiedlich (2020)

    Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger; Roth, Duncan ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2020): Regionale Arbeitsmarktprognosen 2020/2021: Der Arbeitsmarkt erholt sich von der Corona-Krise regional sehr unterschiedlich. (IAB-Kurzbericht 20/2020), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der Kurzbericht stellt die Ergebnisse der regionalen IAB-Arbeitsmarktprognosen 2020/2021 für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit auf Ebene der Bundesländer vor. In einigen Bundesländern wird für das Jahr 2020 trotz der Covid-19-Pandemie ein Anstieg der Beschäftigung erwartet. Für 2021 geht das Autorenteam davon aus, dass es in allen Bundesländern zu einem Beschäftigungsaufbau kommt. Im Vergleich zur Entwicklung vor der Covid-19-Pandemie fällt das prognostizierte Beschäftigungswachstum allerdings niedriger aus. Gleichzeitig sinkt im nächsten Jahr die Zahl der Arbeitslosen nahezu flächendeckend. Dieser Rückgang findet mit Ausnahme einiger westdeutscher Bundesländer überwiegend im Rechtskreis SGB III statt. In den meisten ostdeutschen Flächenländern werden höhere Rückgänge der Arbeitslosigkeit prognostiziert als vor der Corona-Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Lehre aus Corona: Weniger Wachstum wagen! (2020)

    Santarius, Tilman;

    Zitatform

    Santarius, Tilman (2020): Die Lehre aus Corona: Weniger Wachstum wagen! In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 65, H. 7, S. 9-12.

    Abstract

    Es scheint eine stille Übereinkunft unter Deutschlands Ökonom

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  • Literaturhinweis

    Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Realisierungschancen einer Postwachstumsökonomie (2020)

    Sautter, Hermann;

    Zitatform

    Sautter, Hermann (2020): Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Realisierungschancen einer Postwachstumsökonomie. In: A. Brink, B. Hollstein, C. Neuhäuser & M. C. Hübscher (Hrsg.) (2020): Lehren aus Corona, S. 145-156. DOI:10.5771/9783748909460-145

    Abstract

    "Im Folgenden werden zunächst die Beweggründe der ›Postwachstumsbewegung‹ genannt. In einem weiteren Gedankenschritt wird versucht, die Position der ›Postwachstumsökonomie‹ (PWÖ) abzugrenzen von der eines ›degrowth‹ und eines ›green growth‹. Die Chancen dafür, dass die Corona-Pandemie kurzfristig zu einem neuen Verständnis von ›Wohlstand‹ führt und dass die sozialen Sicherungssysteme vom Wirtschaftswachstum gelöst werden können (zentrale Inhalten der PWÖ-Position), werden skeptisch eingeschätzt. Inwieweit eine Annäherung an die Ziele einer PWÖ möglich ist, hängt deshalb vor allem davon ab, ob die angestrebte Wiederbelebung der Wirtschaft mit einer ökologischen Zielsetzung betrieben werden kann." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welche Branchen sind ökonomisch systemrelevant? (2020)

    Schneemann, Christian ; Wolter, Marc Ingo; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Schneemann, Christian, Enzo Weber, Marc Ingo Wolter & Gerd Zika (2020): Welche Branchen sind ökonomisch systemrelevant? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 687-693. DOI:10.1007/s10273-020-2739-7

    Abstract

    "Im Zuge der Coronavirus-Pandemie stellt sich die Frage, welche Branchen systemrelevant sind. An erster Stelle stehen Bereiche wie Gesundheit und Pflege sowie alle Branchen, die die Versorgung des täglichen Bedarfs abdecken. Dabei reicht es jedoch nicht, nur die Branchen anzuschauen, die direkt für den Endverbrauch wichtig sind. Die gesamten Wertschöpfungsketten müssen betrachtet werden. Mithilfe der Input-Output-Rechnung werden die Vorleistungen einbezogen und die besonders systemrelevanten Branchen identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ; Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Oktober 2020 (2020)

    Schäfer, Lisa ; Lauxen, Oliver; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Oktober 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 07), Frankfurt am Main, 31 S.

    Abstract

    " Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum siebten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Oktober 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu vier Themen im regionalen Vergleich: Inanspruchnahme der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende September 2020 (2020)

    Schäfer, Lisa ; Lauxen, Oliver; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende September 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 06), Frankfurt am Main, 14 S.

    Abstract

    "Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende August 2020 (2020)

    Schäfer, Lisa ; Demireva, Lora; Lauxen, Oliver;

    Zitatform

    Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende August 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 05), Frankfurt am Main, 22 S.

    Abstract

    " Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum fünften Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende August 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Arbeitsstellen“. Dargestellt werden die Zugänge gemeldeter offener Arbeitsstellen im August 2020 im Vergleich zum August 2019. Darüber hinaus geben wir einen Überblick über den Bestand an gemeldeten offenen Arbeitsstellen nach Wirtschaftsabschnitten auf Ebene der Arbeitsagenturbezirke und stellen die prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat dar. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen (Schwerpunkt) und der Berufsausbildung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende August 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Globalization in the Time of COVID-19 (2020)

    Sforza, Alessandro; Steininger, Marina;

    Zitatform

    Sforza, Alessandro & Marina Steininger (2020): Globalization in the Time of COVID-19. (CESifo working paper 8184), München, 25 S.

    Abstract

    "The economic effects of a pandemic crucially depend on the extend to which countries are connected in global production networks. In this paper we incorporate production barriers induced by COVID-19 shock into a Ricardian model with sectoral linkages, trade in intermediate goods and sectoral heterogeneity in production. We use our model to quantify the welfare effect of the disruption in production that started in China and then quickly spread across the world. We find that the COVID-19 shock has a considerable impact on most economies in the world, especially when a share of the labor force is quarantined. Moreover, we show that global production linkages have a clear role in magnifying the effect of the production shock. Finally, the economic effects of the COVID-19 shock are heterogeneous across sectors, regions and countries, depending on the geographic distribution of industries in each region and country and their degree of integration in the global production network." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Licht am Horizont (2020)

    Siemann, Christiane;

    Zitatform

    Siemann, Christiane (2020): Licht am Horizont. In: Personalwirtschaft, Jg. 47, H. 10 Special: Zeitarbeit, S. 16-19.

    Abstract

    "Zeitarbeitsunternehmen kämpfen nicht nur mit den Folgen der Corona-Krise. Auch die Transformation großer Industriebereiche wie die Automobilbranche muss bewältigt werden. Dauertief - oder kann es nur besser werden? Ein Blick in eine krisenanfällige Branche, der Mut macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Corona-Schock: Wie die Wirtschaft überlebt (2020)

    Sinn, Hans-Werner;

    Zitatform

    Sinn, Hans-Werner (2020): Der Corona-Schock. Wie die Wirtschaft überlebt. Freiburg i. Br.: Herder, 219 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hatte einen historischen Einbruch der Wirtschaft zur Folge. Mit Hans-Werner Sinn äußert sich der bekannteste deutschsprachige Ökonom fundiert und streitbar dazu, wie wir diesen Crash überwinden oder ihn sogar dazu nutzen, um längst fällige Korrekturen der Wirtschaftspolitik in Deutschland und Europa vorzunehmen. Nur dann hat auch die europäische Idee, die im Augenblick gefährdet ist wie nie, eine Überlebenschance." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Germany's trade with China at the beginning of the global COVID-19 pandemic (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)

    Stepanok, Ignat ;

    Zitatform

    Stepanok, Ignat (2020): Germany's trade with China at the beginning of the global COVID-19 pandemic (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 01.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-09-29.

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic has affected the world economy in an unprecedented way, with international trade being no exception. Studying trade flows between China and Germany in February 2020 gives a clear picture of what happens when a major shock affects a single trading partner. It helps us learn what to expect from similar future, more geographically limited crisis situations. Studying this particular time window also gives a glimpse into the beginning of a global crisis, which holds the potential to lead to long-lasting changes in the international production networks and division of labour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stepanok, Ignat ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt vor alten und neuen Herausforderungen: Die Covid-19-Pandemie und was danach kommt? (2020)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2020): Arbeitsmarkt vor alten und neuen Herausforderungen: Die Covid-19-Pandemie und was danach kommt? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 69, H. 11, S. 749-770., 2020-08-15. DOI:10.3790/sfo.69.11.749

    Abstract

    "Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen der sich gerade vollziehenden „transformativen Rezession“ für den Arbeitsmarkt. Nach Jahren eines scheinbar unaufhaltsamen Aufschwungs hat die Corona-Krise den Arbeitsmarkt schwer getroffen. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bewegten sich erstmals seit Jahren wieder nach unten und die Arbeitslosigkeit schnellte nach oben. Zusätzlich erreichte die Nutzung der Kurzarbeit ein immenses Allzeithoch. Gleichzeitig vollzieht sich eine Transformation der Volkswirtschaft. Es zeichnete sich schon seit längerem ab, dass Demographie, Digitalisierung, Klimaschutz und Verschiebungen in der internationalen Arbeitsteilung größere Veränderungen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt nach sich ziehen werden. Theoretisch-konzeptionelle Überlegungen zeigen, dass aus heutiger Sicht Wirtschaft und Arbeitsmarkt noch längere Zeit benötigen, bis wieder Vorkrisenstände erreicht werden können. Dabei liegt der Schlüssel für die Erholung nicht wie sonst üblich vorwiegend im Spielfeld der Wirtschafts- und Finanzpolitik, sondern auch und gerade im Bereich des Gesundheitsschutzes. Die Pandemie wird zudem dafür sorgen, dass sich die Transformation der Wirtschaft teilweise beschleunigt. Dies gilt insbesondere für die Digitalisierung, deren wirtschaftliche Vorteile während der Krise besonders zum Vorschein kamen. Andere dringliche Aufgaben wie etwa der Klimaschutz bestehen unabhängig von der Pandemie weiter fort. Vor diesem Hintergrund wird es aus arbeitsmarktpolitischer Sicht in der nahen Zukunft darauf ankommen, sowohl die Krise als auch die wirtschaftliche Transformation zu adressieren, am besten durch eine möglichst geschickte Kombination aus einer gleichermaßen konjunkturorientierten und investiven Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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