FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Zementiertes Rollenverhalten in der Fürsorge für Kinder, trotz Pandemie – Eine Herausforderung für die Familien- und Gleichstellungspolitik (2022)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2022): Zementiertes Rollenverhalten in der Fürsorge für Kinder, trotz Pandemie – Eine Herausforderung für die Familien- und Gleichstellungspolitik. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 10, S. 28-33., 2022-09-26.
Abstract
"In der Pandemie wurde deutlich offenbar, wie ungleich familiale Sorgearbeit in Deutschland noch immer verteilt ist. Die familienpolitischen Reformanstrengungen der letzten Jahrzehnte konnten Ungleichheiten nicht in ausreichendem Maße abbauen, und so trugen und tragen vor allem Mütter die zusätzlichen Lasten der Sorgearbeit, die aufgrund der Kita- und Schulschließungen und der krisenhaften Folgezeit entstanden sind. Sie tun dies oftmals zusätzlich zu ihrer Erwerbstätigkeit und mit negativen Folgen für ihre eigenen Karrierechancen, ihre ökonomische Unabhängigkeit und ihre mentale Gesundheit. Moderne Familien- und Gleichstellungspolitik muss die Förderung partnerschaftlicher Aufteilung von Fürsorgearbeit für Kinder mit klugen Instrumenten jetzt dringend voranbringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eine breite Mehrheit befürwortet mögliche Maßnahmen der Politik als Reaktion auf den Ukraine-Krieg (Serie "Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den deutschen Arbeitsmarkt") (2022)
Zitatform
Dietz, Martin, Anna Heusler, Christopher Osiander & Gesine Stephan (2022): Eine breite Mehrheit befürwortet mögliche Maßnahmen der Politik als Reaktion auf den Ukraine-Krieg (Serie "Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den deutschen Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 13.05.2022 Nürnberg, 2022-05-10. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220513.01
Abstract
"Welche politischen Maßnahmen angemessen sind, um auf den Krieg in der Ukraine zu reagieren, wird kontrovers diskutiert. Eine IAB-Befragung zeigt: Viele arbeitsmarkt- und sozialpolitisch relevante Maßnahmen stoßen auf eine breite Zustimmung. Dies gilt für staatliche Heizkostenzuschüsse für Bedürftige, eine staatliche Bezuschussung der Preise im öffentlichen Nahverkehr, unbegrenzte Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete aus der Ukraine sowie die Wiedereinführung der Pflicht zum Angebot von Homeoffice. Höhere Steuern zur Finanzierung der kriegsbedingten Mehrausgaben wären demgegenüber eher unpopulär." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Should We Insure Workers or Jobs during Recessions? (2022)
Zitatform
Giupponi, Giulia, Camille Landais & Alice Lapeyre (2022): Should We Insure Workers or Jobs during Recessions? In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 36, H. 2, S. 29-54. DOI:10.1257/jep.36.2.29
Abstract
"What is the most efficient way to respond to recessions in the labor market? To this question, policymakers on the two sides of the pond gave diametrically opposed answers during the COVID-19 crisis. In the United States, the focus was on insuring workers by increasing the generosity of unemployment insurance. In Europe, instead, policies were concentrated on saving jobs, with the expansion of short-time work programs to subsidize labor hoarding. Who got it right? In this article, we show that far from being substitutes, unemployment insurance and short-time work exhibit strong complementarities. They provide insurance to different types of workers and against different types of shocks. Short-time work can be effective at reducing socially costly layoffs against large temporary shocks, but it is less effective against more persistent shocks that require reallocation across firms and sectors. We conclude that short-time work is an important addition to the labor market policy-toolkit during recessions, to be used alongside unemployment insurance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.HOPP_W01-W08.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum (2022)
Globisch, Claudia; Volkert, Marieke ; Abendroth, Anja; Anger, Silke ; Dummert, Sandra ; Danneck, Viktoria; Christoph, Bernhard ; Fuchs, Michaela ; Boll, Christina ; Schüller, Simone ; Müller, Dana ; Knize, Veronika ; Jacob, Marita ; Kreyenfeld, Michaela ; Lott, Yvonne ; Tobler, Lina ; Hipp, Lena ; Sauermann, Armin; Carstensen, Tanja; Naujoks, Tabea ; Fervers, Lukas ;Zitatform
Globisch, Claudia, Dana Müller, Michaela Fuchs, Bernhard Christoph, Viktoria Danneck, Sandra Dummert, Marieke Volkert, Anja Abendroth, Silke Anger, Christina Boll, Tanja Carstensen, Lukas Fervers, Lena Hipp, Marita Jacob, Veronika Knize, Michaela Kreyenfeld, Yvonne Lott, Tabea Naujoks, Armin Sauermann, Simone Schüller & Lina Tobler (2022): Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Frauen und Männern: In der Pandemie ändern sich Geschlechterrollen kaum. (IAB-Kurzbericht 05/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2205
Abstract
"Die Folgen der Covid-19-Pandemie verschärfen bereits existierende Ungleichheiten in vielen gesellschaftlichen Bereichen sowie in Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Ob und in welchem Ausmaß dies auch in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen und Männern zutrifft, wird anhand einer Online-Panelbefragung des IAB untersucht. Im Fokus stehen die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinsichtlich des Umfangs der Arbeitszeiten in der Erwerbs- und Sorgearbeit sowie der Homeoffice-Nutzung. Außerdem gehen die Autorinnen und Autoren der Frage nach, ob sich die Sorgearbeit weiter hin zu den Müttern verlagert hat oder ob Väter einen höheren Anteil daran übernommen haben als vor der Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Globisch, Claudia; Volkert, Marieke ; Anger, Silke ; Dummert, Sandra ; Christoph, Bernhard ; Fuchs, Michaela ; Müller, Dana ; Knize, Veronika ;Weiterführende Informationen
- Kinderbetreuung von Müttern und Vätern mit Kindern unter 12 Jahren in Paarhaushalten
- Ein Interview mit den Autorinnen und Autoren finden sie im IAB-Forum.
- Entwicklung der Arbeitszeit nach Geschlecht, Alter der Kinder und Art der Kinderbetreuung
- Veränderung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung
- Entwicklung der Arbeitszeit nach Geschlecht und Kindern im Haushalt
- Veränderung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung nach Bildungsniveau
- Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer nach Wirtschaftsbereichen in Deutschland
- Aufteilung der Kinderbetreuung nach Lockdown-spezifischen Arbeitsarrangements von Vätern und Müttern
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Literaturhinweis
Essential for society but not equally deserving of preferential treatment? A discrete-choice experiment regarding COVID-19 healthcare (2022)
Zitatform
Heusler, Anna, Christopher Osiander & Julia Schmidtke (2022): Essential for society but not equally deserving of preferential treatment? A discrete-choice experiment regarding COVID-19 healthcare. In: Social Science & Medicine, Jg. 311, 2022-08-17. DOI:10.1016/j.socscimed.2022.115304
Abstract
"Workers’ risks of contracting COVID-19 vary according to individual behaviors, occupations and job characteristics. Therefore, persons may consider different groups of workers more or less deserving of COVID-19 healthcare. To evaluate such preferences, we conducted an online conjoint experiment on the precedence of ICU treatment and COVID-19 vaccination. Our results demonstrate that working in essential occupations increases the likelihood of being considered deserving of vaccination and ICU treatment. We also find differences in how essential workers are prioritized, yet these differences cannot be clearly attributed to risk exposure or occupational prestige. Furthermore, we show that age, asthma, household context and compliance with COVID-19 measures significantly affect respondents’ choices, while weight matters only for vaccination priority. Our results therefore contribute to research regarding the characteristics that are salient to fair distributions of scarce resources among workers during a health crisis." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie – Sonderauswertung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Beschäftigte im Mindestlohnbereich (2022)
Jaenichen, Ursula;Zitatform
Jaenichen, Ursula (2022): Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie – Sonderauswertung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Beschäftigte im Mindestlohnbereich. (IAB-Forschungsbericht 12/2022), Nürnberg, 56 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2212
Abstract
"In einem für die Mindestlohnkommission durchgeführten Forschungsprojekt wurde die potenziell stärkere Belastung von Mindestlohnbeschäftigten in der ersten Phase der Coronakrise untersucht. In dem vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse vorgestellt. Datengrundlage ist die erste Welle des „Hochfrequenten Online Personen Panel“ (HOPP) vom Mai 2020 in Verbindung mit Informationen aus den „Integrierten Erwerbsbiographien“ (IEB) und den „Integrierten Coronabiographien“ (ICB) des IAB. Unter anderem zeigt sich, dass nach Beginn der Pandemie die Zahl der geleisteten Wochenstunden bei Mindestlohnbeschäftigen vergleichsweise stark zurückgegangen ist. Mindestlohnbeschäftigte wie auch Beschäftigte mit einem Stundenentgelt zwischen 10 und 15 Euro verzeichnen häufiger Rückgänge in den Haushaltseinkommen. Der Anteil Kurzarbeitender unter den Mindestlohnbeschäftigten entspricht in etwa dem Durchschnitt, jedoch sind Mindestlohnbeschäftigte in kleineren Betrieben überdurchschnittlich oft in Kurzarbeit. Zudem sind Mindestlohnbeschäftigte mit einem größeren Anteil ihrer Arbeitszeit in Kurzarbeit als andere Beschäftigte. Mindestlohnbeschäftigte arbeiten signifikant seltener im Homeoffice als andere Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula; -
Literaturhinweis
Arbeit und Familie im Lockdown: Rolle rückwärts für Frauen? (Interview) (2022)
Zitatform
Keitel, Christiane & Jutta Winters; Claudia Globisch & Michael Oberfichtner (interviewte Person) (2022): Arbeit und Familie im Lockdown: Rolle rückwärts für Frauen? (Interview). In: IAB-Forum H. 08.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220308.01
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie legte im Frühjahr 2020 das öffentliche Leben lahm. Schulen und Kitas schlossen. Viele Frauen und Männer verlagerten ihre Arbeit ins Homeoffice oder wechselten in Kurzarbeit. Um die Auswirkungen dieser nie dagewesenen Ausnahmesituation wissenschaftlich zu begleiten, rief das IAB mehrere Befragungen ins Leben. Zwei hieraus entstandene IAB-Kurzberichte beleuchten die Folgen des ersten Lockdowns für Familien mit Kindern unter zwölf Jahren. Aus Anlass des internationalen Frauentages fragt die Forum-Redaktion bei Claudia Globisch und Michael Oberfichtner nach der Rollenverteilung zwischen Müttern und Vätern in der Pandemie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Keitel, Christiane; Globisch, Claudia; Oberfichtner, Michael ; Winters, Jutta;Ähnliche Treffer
also released in English -
Literaturhinweis
Workin' moms ain' t doing so bad: Evidence on the gender gap in working hours during COVID-19 (2022)
Zitatform
Knize, Veronika, Lina Tobler, Bernhard Christoph, Lukas Fervers & Marita Jacob (2022): Workin' moms ain' t doing so bad. Evidence on the gender gap in working hours during COVID-19. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 161-192., 2021-07-21. DOI:10.20377/jfr-714
Abstract
"Fragestellung: Wir analysieren die Entwicklung der Arbeitszeit von Männern und Frauen mit und ohne Kinder in der Anfangsphase der COVID-19 Krise in Deutschland. Dabei vergleichen wir Arbeitsstunden vor und nach dem Lockdown im Frühjahr 2020. Hintergrund: Der Ausbruch von COVID-19 in Europa führte zu einem erheblichen Rückgang ökonomischer Aktivitäten, der mit einer temporären Schließung von Schulen und Kindertagesstätten einherging. Die in der Folge eingetretenen Arbeitszeitveränderungen in der Anfangsphase der Pandemie und während des Sommers 2020 könnten dabei zu den Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen bzw. Vätern und Müttern beitragen. Methode: Wir verwenden einen Paneldatensatz des IAB mit monatlich erhobenen Befragungswellen (das IAB-HOPP) dessen Befragungsdaten mit Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden. Wir schätzen Regressionsmodelle mit der Arbeitszeitdifferenz (vor der Krise vs. jeweiliger Erhebungszeitpunkten) als abhängiger Variable und mit Geschlecht, Elternschaft, und der Art der Kinderbetreuung als unabhängigen Variablen. Ergebnisse: Während des Lockdowns im Frühjahr beobachten wir eine vergleichbare Reduktion der Arbeitsstunden für Männer und Frauen. Bis zum Sommer 2020 kehrt allerdings nur die Arbeitszeit der Frauen zu ihrem Vorkrisenniveau zurück. Besonders überraschend ist, dass für Mütter die Elternschaft die Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit beschleunigt, für Väter hingegen nicht. Entsprechend hat sich der Arbeitszeitumfang der Väter am Ende unseres Beobachtungszeitraums nicht im gleichen Umfang erholt wie derjenige der Mütter. Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse stellen Befürchtungen hinsichtlich einer im Zuge der COVID-19 Krise erfolgten zeitweisen oder möglicherweise sogar dauerhaften Re-Traditionalisierung der Geschlechterrollen in Frage" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2022): With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 06.04.2022 Nürnberg, 2022-04-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220406.02
Abstract
"The Covid-19 crisis has led to a dramatic increase in the demand for information both in politics and practice. This poses an enormous challenge to the research and counselling activities at the IAB. To meet this demand, the IAB has expanded the existing surveys and, at the same time, introduced new ones on an unprecedented scale and in record time. And it has been worth the effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The division of child care during the coronavirus crisis in Germany: How did short-time work affect fathers' engagement? (2022)
Zitatform
Naujoks, Tabea, Michaela Kreyenfeld & Sandra Dummert (2022): The division of child care during the coronavirus crisis in Germany: How did short-time work affect fathers' engagement? In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 1, S. 67-98., 2021-08-16. DOI:10.20377/jfr-717
Abstract
"Objective: This paper examines how participation in the short-time work scheme affected the gendered division of child care during the COVID-19 crisis in Germany. Background: Short-time work (Kurzarbeit) has been one of the main policies used to combat the economic and labour market repercussions of the coronavirus pandemic in Germany. We examine whether and, if so, how the growing prevalence of short-time work has affected care patterns. Method: We use data from the IAB-HOPP, a longitudinal study monitored by the German Institute for Employment Research (IAB). The analytical sample includes couples with children aged 12 and younger. We employ multinomial logistic regressions in which the outcome variable is the change in the division of care work from a period before to a period during the coronavirus crisis (June to October 2020). Results: We find that among men, receiving short-time work benefits resulted in more gender-equal care patterns. The positive effect of short-time work on the division of child care is moderated by the level of education. Fathers with low or medium education are more likely to increase their child care share when receiving short-time work benefits compared to fathers with high education. However, we also find that participating in the short-time work programme had no strong or significant effects on the gendered division of care among women. Conclusion: The evidence from this study suggests that men’s working time is a major vehicle to change the gendered division of care in couple households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Dokumentation und Codebuch für das Hochfrequente Online Personen Panel "Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona" (IAB-HOPP, Welle 1-8) (2022)
Volkert, Marieke ; Haas, Georg-Christoph ; Haensch, Anna-Carolina; Schmidtke, Julia ; Stephan, Gesine ; Müller, Bettina ; Dummert, Sandra ; Bellmann, Lisa ; Trahms, Annette; Müller, Dana ; Wayment, Heidi; Osiander, Christopher ; Hensgen, Sophie ; Zins, Stefan ; Ludsteck, Johannes ;Zitatform
Volkert, Marieke, Georg-Christoph Haas, Stefan Zins, Lisa Bellmann, Sandra Dummert, Anna-Carolina Haensch, Sophie Hensgen, Johannes Ludsteck, Bettina Müller, Dana Müller, Christopher Osiander, Julia Schmidtke, Gesine Stephan, Annette Trahms & Heidi Wayment (2022): Dokumentation und Codebuch für das Hochfrequente Online Personen Panel "Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona" (IAB-HOPP, Welle 1-8). (FDZ-Datenreport 04/2022 (de)), Nürnberg, 39 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2204.de.v1
Abstract
"Seit sich das Corona-Virus SARS-CoV-2 ausbreitet, hat sich das Leben in Deutschland stark verändert. Viele Menschen müssen neue Anforderungen wie Homeoffice oder Kinderbetreuung zu Hause bewältigen, sind von Kurzarbeit betroffen oder haben ihre Stelle verloren. Die Regierungen auf Bundes- und Länderebene versuchen dieser Lage mit verschiedensten Maßnahmen – wie Ausgangsbeschränkungen oder Maskenpflicht – Herr zu werden. Aber wie wirken sich das Virus und die Maßnahmen auf das Sozial- und Arbeitsleben der Menschen aus? Das IAB hat mit dem Hochfrequenten Online-Personen-Panel „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ (IAB-HOPP) eine neue Befragung mit acht Wellen aufgesetzt, die im Zeitraum von Mai 2020 bis Juni 2021 Personen zu ihrer derzeitigen Lebens- und Arbeitssituation befragte. Die Daten sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu erforschen. Dieser Datenreport gibt einen Überblick über den Datensatz und die dazu notwendigen Aufbereitungsschritte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Volkert, Marieke ; Haas, Georg-Christoph ; Schmidtke, Julia ; Stephan, Gesine ; Dummert, Sandra ; Bellmann, Lisa ; Trahms, Annette; Müller, Dana ; Osiander, Christopher ; Hensgen, Sophie ; Zins, Stefan ; Ludsteck, Johannes ;Weiterführende Informationen
Auszählungen -
Literaturhinweis
HOPP-Befragungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (IAB-HOPP-ADIAB) 1975-2019 (2021)
Zitatform
Bellmann, Lisa, Sandra Dummert & Kevin Ruf (2021): HOPP-Befragungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (IAB-HOPP-ADIAB) 1975-2019. (FDZ-Datenreport 16/2021 (de)), Nürnberg, 82 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2116.de.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Daten des Hochfrequenten Online Personen Panel „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ (IAB-HOPP, Welle 1-7) mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
also released in EnglishWeiterführende Informationen
Auszählungen -
Literaturhinweis
HOPP survey data linked to administrative data of the IAB (IAB-HOPP-ADIAB) 1975-2019 (2021)
Zitatform
Bellmann, Lisa, Sandra Dummert & Kevin Ruf (2021): HOPP survey data linked to administrative data of the IAB (IAB-HOPP-ADIAB) 1975-2019. (FDZ-Datenreport 16/2021 (en)), Nürnberg, 85 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2116.en.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Daten des Hochfrequenten Online Personen Panel „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ (IAB-HOPP, Welle 1-7) mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienenWeiterführende Informationen
Frequencies and labels -
Literaturhinweis
Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (IAB-Discussion Paper 12/2021), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Unter Verwendung einzigartiger monatlicher Paneldaten (IAB-HOPP), die den unmittelbaren Zeitraum nach dem ersten COVID-19 Lockdown in Deutschland von Juni bis August 2020 abdecken, untersuchen wir die gegensätzlichen Thesen zu Retraditionalisierung bzw. Modernisierung von Geschlechterrollen bei der elterlichen Kinderbetreuung während der COVID-19-Pandemie. Wir gehen über eine Momentaufnahme während des Lockdowns hinaus, indem wir die Aufteilung vor der Pandemie als Referenzpunkt nehmen und die mittelfristige Dynamik der Aufteilung von Kinderbetreuung im Elternpaar analysieren. Unsere Ergebnisse deuten auf eine leichte Verschiebung zu einer gleichberechtigteren Aufteilung im Juni hin, die jedoch in den folgenden Monaten wieder abnahm. Ausgehend von einer vergleichsweise "traditionellen" Aufteilung der Kinderbetreuung vor der Pandemie war der Lockdown-Stimulus nicht annähernd stark genug, um ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern herzustellen. Eine Untergruppenanalyse, die zwischen den individuellen Lockdown-spezifischen Arbeitsarrangements der Eltern differenziert, zeigt, dass die Treiber der beobachteten Verschiebung Mütter mit relativ intensiver Erwerbsbeteiligung waren, für die keine Möglichkeit bestand von zu Hause aus zu arbeiten. Das Arbeitsarrangement der Väter spielte dagegen keine signifikante Rolle. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Verschiebung eher aus der Notwendigkeit als aus der Gelegenheit heraus entstanden ist, was es wahrscheinlich macht, dass sie wieder verschwindet, sobald die Notwendigkeit nachlässt und die Eltern zu ihren ursprünglichen Kinderbetreuungsarrangements zurückkehren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- This preprint has not undergone peer review or any post-submission improvements or corrections. The Version of Record of this article is published Open Access in Journal for Labour Market Research.
- auch erschienen als: IZA discussion paper, 14375
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: Covid economics, (2021), 81, 19-49
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Literaturhinweis
Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (CESifo working paper 9091), München, 37 S.
Abstract
"Using unique monthly panel data from the Institute for Employment Research (IAB) covering the immediate postlockdown period from June to August 2020, we investigate the opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We contribute to the current literature by analyzing the medium-term dynamics of couples' childcare division and by considering the prepandemic division rather than providing merely snapshots during lockdown. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” prepandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. A subgroup analysis differentiating between parents' individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers who worked more than 20 hours a week and for whom remote work was not possible. Fathers' work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes, thereby catapulting parents back to their initial childcare arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen (möglw. abweichend) als: IZA discussion paper -
Literaturhinweis
Neither backlash nor convergence: Dynamics of intra-couple childcare division after the first COVID-19 lockdown and subsequent reopening in Germany (2021)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither backlash nor convergence: Dynamics of intra-couple childcare division after the first COVID-19 lockdown and subsequent reopening in Germany. In: Covid economics H. 81, S. 19-49.
Abstract
"Using unique monthly panel data (IAB-HOPP) covering the immediate post-lockdown period from June to August 2020, we investigate opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We consider pre-pandemic division as a reference point and provide dynamics rather than snapshots. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” pre-pandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. Subgroup analysis differentiating between individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers with relatively intense labor market participation who cannot work from home. Fathers’ work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper, 14375
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "Neither backlash nor convergence: dynamics of intra-couple childcare division during the Covid-19 pandemic in Germany" in: Journal for labour market research, 57 (2023), Art. 27
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: IAB-Discussion Paper, 12/2021
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Literaturhinweis
The Role of Short-Time Work and Discretionary Policy Measures in Mitigating the Effects of the Covid-19 Crisis in Germany (2021)
Zitatform
Christl, Michael, Silvia De Poli, Tine Hufkens, Andreas Peichl & Mattia Ricci (2021): The Role of Short-Time Work and Discretionary Policy Measures in Mitigating the Effects of the Covid-19 Crisis in Germany. (CESifo working paper 9072), München, 29 S.
Abstract
"In this paper, we investigate the impact of the COVID-19 pandemic on German household income using a micro-level approach. We combine a microsimulation model with labour market transition techniques to simulate the COVID-19 shock on the German labour market. We find the consequences of the labour market shock to be highly regressive with a strong impact on the poorest households. However, this effect is nearly entirely offset by automatic stabilisers and discretionary policy measures. We explore the cushioning effect of these policies in detail, showing that short-time working schemes and especially the one-off payments for children are effective in cushioning the income loss of the poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The role of short-time work and discretionary policy measures in mitigating the effects of the COVID-19 crisis in Germany (2021)
Zitatform
Christl, Michael, Silvia De Poli, Tine Hufkens, Andreas Peichl & Mattia Ricci (2021): The role of short-time work and discretionary policy measures in mitigating the effects of the COVID-19 crisis in Germany. (JRC working papers on taxation and structural reforms 2021-04), Seville, 28 S.
Abstract
"In this paper, we investigate the impact of the COVID-19 pandemic on German household income using a micro-level approach. We combine a microsimulation model with labour market transition techniques to simulate the COVID-19 shock on the German labour market. We find the consequences of the labour market shock to be highly regressive with a strong impact on the poorest households. However, this effect is nearly entirely offset by automatic stabilisers and discretionary policy measures. We explore the cushioning effect of these policies in detail, showing that short-time working schemes and especially the one-off payments for children are effective in cushioning the income loss of the poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: Kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede (2021)
Zitatform
Flake, Regina, Simon Janssen, Lisa Leschnig, Lydia Malin & Susanne Seyda (2021): Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: Kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,43), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Trotz der coronabedingten Kontaktbeschränkungen war die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung bis zum Sommer 2020 nicht massiv zurückgegangen. Denn ein Großteil der Maßnahmen konnte dank entsprechender digitaler Angebote dennoch stattfinden. Je nach Beschäftigungsbranche, Qualifikationsniveau, Geschlecht und Zahl der Kinder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Weiterbildung zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede. Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben vor enorme Herausforderungen gestellt. Schon frühere ökonomische Krisen wie die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 und 2009 haben sich nicht nur negativ auf Einkommen und Beschäftigung ausgewirkt, sondern auch auf die berufliche Weiterbildungsbeteiligung. Auf diesen Zusammenhang haben unter anderem Lutz Bellmann und Ute Leber in einem 2010 im IAB-Forum veröffentlichten Beitrag hingewiesen. Da die wirtschaftliche Corona-Krise durch eine Gesundheitskrise ausgelöst wurde, unterscheidet sich die aktuelle Situation allerdings in vielerlei Hinsicht von den Wirtschaftskrisen früherer Jahrzehnte. Insbesondere die Kontaktbeschränkungen, das vorübergehende Verbot von Präsenzveranstaltungen und die Belastung von Eltern durch Kinderbetreuung und Homeschooling könnten zu einer wesentlich stärkeren Beeinträchtigung der Weiterbildungsbeteiligung geführt haben als in bisherigen Wirtschaftskrisen. Allerdings lässt sich dank des technologischen Wandels heutzutage ein weitaus größerer Weiterbildungsanteil online durchführen. Die Corona-Krise hat daher auch zu einem Digitalisierungsschub in der Weiterbildung geführt. So zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Grundlage einer Unternehmensbefragung im Mai 2020, dass mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen seit Beginn der Covid-19-Pandemie verstärkt digitale Lernangebote genutzt haben als vor der Krise (Flake et al., 2020). Die Studie ging allerdings nicht der Frage nach, ob Beschäftigte aus verschiedenen Branchen und mit verschiedenen Bildungsabschlüssen gleichermaßen vom Digitalisierungsschub in der Weiterbildung profitiert haben. Unklar war bislang auch, ob sich die Corona-Krise in unterschiedlicher Weise auf die Weiterbildungsbeteiligung von Frauen und Männern ausgewirkt hat. Die pandemiebedingte Schließung von Kitas und Schulen hat nach Einschätzung mancher Fachleute dazu geführt, dass insbesondere Frauen die Mehrfachbelastung aus Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung und Homeschooling zu schultern hatten. Beispielhaft sei hier eine im Oktober 2020 erschienene Studie von Gundula Zoch und Ko-Autorinnen genannt (Zoch et al., 2020). Aufschluss hierüber geben erste empirische Ergebnisse der IAB-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona”. Hierfür hat das IAB gemeinsam mit dem IW ein Fragemodul entwickelt, um zu ermitteln, wie sich die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung während der Corona-Krise entwickelt hat. Die Beschreibung der Daten und eine genaue Aufschlüsselung der gewichteten Fallzahlen findet sich im Anschnitt Datensatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Janssen, Simon;Ähnliche Treffer
auch erschienen (möglw. abweichend) in: IAB-Forum -
Literaturhinweis
Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: insgesamt kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede (2021)
Zitatform
Flake, Regina, Simon Janssen, Lisa Leschnig, Lydia Malin & Susanne Seyda (2021): Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: insgesamt kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede. In: IAB-Forum H. 01.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-29.
Abstract
"Trotz der coronabedingten Kontaktbeschränkungen war die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung bis zum Sommer 2020 nicht massiv zurückgegangen. Denn ein Großteil der Maßnahmen konnte dank entsprechender digitaler Angebote dennoch stattfinden. Je nach Beschäftigungsbranche, Qualifikationsniveau, Geschlecht und Zahl der Kinder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Weiterbildung zeigten sich allerdings deutliche Unterschiede." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Janssen, Simon;Ähnliche Treffer
auch erschienen (möglw. abweichend) als: IW-Report
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