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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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im Aspekt "IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey"
  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 4/2024: Die Zahl der offenen Stellen ist saisonbedingt leicht gestiegen (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 4/2024: Die Zahl der offenen Stellen ist saisonbedingt leicht gestiegen (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 14.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250314.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist gegenüber dem Vorjahresquartal weiterhin rückläufig. Im Vergleich zum vierten Quartal 2023 liegt die Zahl der offenen Stellen rund 19 Prozent niedriger. Gegenüber dem Vorquartal liegt die Zahl der offenen Stellen hingegen rund 10 Prozent höher. Die Entwicklung am aktuellen Rand entspricht dem erwarteten saisonalen Muster." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 2/2025: Die Vakanzrate ist wieder auf das Niveau der zweiten Corona-Lockdown-Phase zurückgefallen (Serie "Arbeitskräftesicherung) (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 2/2025: Die Vakanzrate ist wieder auf das Niveau der zweiten Corona-Lockdown-Phase zurückgefallen (Serie "Arbeitskräftesicherung). In: IAB-Forum H. 15.09.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250915.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist im zweiten Quartal 2025 in fast allen Wirtschaftsbereichen rückläufig und beläuft sich insgesamt auf 1,06 Millionen Stellen. Die Vakanzrate, also der Anteil der sofort zu besetzenden Stellen an der gesamten Arbeitsnachfrage, ist mit 2,4 Prozent derzeit fast auf das Niveau der zweiten Corona-Lockdown-Phase zurückgefallen. Dabei sinkt die Zahl an offenen Stellen insbesondere in kleinen und mittelgroßen Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 1/2025: In den meisten Branchen ist das Stellenangebot rückläufig (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 1/2025: In den meisten Branchen ist das Stellenangebot rückläufig (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 20.06.2025, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250620.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist gegenüber dem Vorjahresquartal in den meisten Branchen rückläufig. Lediglich der Bereich „Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung“ berichtet über geringe Zuwächse. Ein stärkerer Rückgang des Stellenangebots ist insbesondere in kleinen und mittelgroßen Betrieben zu beobachten. Im ersten Quartal 2025 belief sich die Zahl der offenen Stellen auf insgesamt auf 1,18 Millionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Befristungen bei Neueinstellungen 2024 (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): Befristungen bei Neueinstellungen 2024. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der IAB-Stellenerhebung gaben die Betriebe an, im Jahr 2024 in Deutschland rund 4,4 Mio. sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne MiniJobs) vorgenommen zu haben. Hiervon waren 25 Prozent, also rund 1,1 Mio. Stellen (zunächst) befristet (Tabelle 1). Die Befristung von Neueinstellungen ermöglicht den Betrieben, die Fähigkeiten von Bewerberinnen und Bewerbern zu überprüfen, bevor ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. Durch den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen können Betriebe ohne langfristige Mittelbindung häufig auch Jobs anbieten, die sonst vielleicht nicht finanzierbar gewesen wären. Darüber hinaus haben Befristungen für Betriebe zudem den Vorteil, dass sie (Entlassungs-)Kosten vermeiden können, die gegebenenfalls im Rahmen des allgemeinen oder tarifvertraglich erweiterten Kündigungsschutzes entstehen können (Bossler et al. 2017). Als weiteres wichtiges betriebliches Motiv für befristete Neueinstellungen ist zudem ein vorübergehender Mehrbedarf an Arbeitskräften etwa infolge temporärer Auftragsspitzen zu nennen (siehe hierzu z.B. Gürtzgen und Küfner 2023). Die Tatsache, dass Betriebe befristete Neueinstellungen vornehmen können, kann u.a. darin begründet sein, dass Betriebe über Marktmacht verfügen, die den Abschluss von befristeten Verträgen erleichtert (Bassanini et al. 2024). Zu beachten ist, dass die Befristungsquoten bei Neueinstellungen deutlich oberhalb des Anteils befristeter Beschäftigung an der Gesamtbeschäftigung liegen. Rund 2,6 Millionen Beschäftigte in Deutschland hatten laut IAB-Betriebspanel im Jahr 2022 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das entspricht einem Anteil an allen Beschäftigten (ohne Auszubildende) von 6,6 Prozent (Hohendanner / IAB 2023). Die Diskrepanz zwischen dem Anteil befristeter Neueinstellungen und dem Befristungsanteil aller Beschäftigter zeigt, dass befristete Beschäftigungsverhältnisse in nennenswertem Ausmaß in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt werden (Müller et al. 2017). Bedingt durch die COVID-19-Pandemie sank 2020 der Anteil an Umwandlungen in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse (Hohendanner 2021). Auch der Anteil befristeter Neueinstellungen stieg im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr kurzfristig auf 33 Prozent. Aktuell setzt sich der seit 2004 beobachtete rückläufige Trend auch im Jahr 2024 fort. Die Befristungsquote erreicht mit 25 Prozent einen neuen Tiefststand. Der im Rahmen der Erhebung 2004 gemessene Höchststand war mit 54 Prozent mehr als doppelt so hoch." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mindestlohnerhöhungen zum 1. Januar 2026 und 2027: Rund jeder zehnte Job ist von der stufenweisen Anpassung des Mindestlohns betroffen (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Commentz, Antonia; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Martin Popp & Antonia Commentz (2025): Mindestlohnerhöhungen zum 1. Januar 2026 und 2027: Rund jeder zehnte Job ist von der stufenweisen Anpassung des Mindestlohns betroffen. (IAB-Kurzbericht 15/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2515

    Abstract

    "Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll laut Beschluss der Mindestlohnkommission zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde steigen. Zum 1. Januar 2027 wird der Mindestlohn in einem weiteren Schritt auf 14,60 Euro an­gehoben. Dieser IAB-Kurzbericht zeigt, in welchem Ausmaß bestehende Beschäftigungsverhältnisse sowie Neueinstellungen von den geplanten Erhöhungen betroffen sein werden. Dabei wird insbesondere auf Unterschiede nach Beschäftigungsform, Arbeitszeit, Region und Wirtschaftszweig eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 3/2025: Die Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt bei kleineren Betrieben am stärksten (Serie „Arbeitskräftesicherung“) (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2025): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 3/2025: Die Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt bei kleineren Betrieben am stärksten (Serie „Arbeitskräftesicherung“). In: IAB-Forum H. 18.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251218.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist im dritten Quartal 2025 in fast allen Wirtschaftsbereichen weiter rückläufig und beläuft sich insgesamt auf 1,03 Millionen Stellen. Eine sinkende Nachfrage nach Arbeitskräften ist insbesondere bei den unternehmensnahen sowie sonstigen Dienstleistungen sowie im Handel und im Bereich „Information und Kommunikation“ zu beobachten. Aber auch im verarbeitenden Gewerbe sinkt der Stellenbestand gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich. Der Rückgang betrifft alle drei Betriebsgrößenklassen, ist aber bei kleineren Betrieben am stärksten ausgeprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten (2025)

    Hartl, Tobias ; Wanger, Susanne ; Warning, Anja; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hartl, Tobias, Susanne Wanger, Anja Warning & Enzo Weber (2025): Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten. (IAB-Kurzbericht 12/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2512

    Abstract

    "Erstmals werden hier gesamtwirtschaftliche repräsentative Daten über die Stundenzahl auf den sogenannten Gleitzeit- oder Kurzzeitkonten der Beschäftigten in Deutschland vorgelegt. Über alle Wirtschaftszweige hinweg gab es im vierten Quartal 2023 einen positiven Saldo von insgesamt 473 Millionen Stunden auf diesen Konten. Das waren 150 Millionen Stunden mehr als im Jahr 2013. Die Bedeutung von Arbeitszeitkonten ist im Zeitverlauf gestiegen. Das zeigt auch der zunehmende Anteil der Betriebe und Verwaltungen, die diese nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Warning, Anja; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung (2025)

    Hellwagner, Timon ; Söhnlein, Doris ; Yilmaz, Yasemin ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hellwagner, Timon, Doris Söhnlein, Enzo Weber & Yasemin Yilmaz (2025): Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung. In: IAB-Forum H. 24.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250424.01

    Abstract

    "Arbeitskräfte sind in Deutschland seit Jahren immer knapper geworden, in vielen Branchen sind insbesondere Engpässe bei den Fachkräften spürbar. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten des IAB, dass immer mehr junge Erwerbspersonen über keine Berufsausbildung verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025 (2025)

    Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Kunaschk, Max; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Kovalenko, Tim ; Schmidtke, Julia ; Kohaut, Susanne; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Hummel, Markus, Susanne Kohaut, Tim Kovalenko, Max Kunaschk, Martin Popp, Julia Schmidtke, Barbara Schwengler, Enzo Weber & Gerd Zika (2025): Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025. (IAB-Stellungnahme 02/2025), Nürnberg, 18 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2502

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2025/2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der folgenden Themen gebeten: - Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts - Auswirkungen der Handelspolitik, des Sondervermögens Infrastruktur und der erhöhten Verteidigungsausgaben auf den Arbeitsmarkt - Entwicklung der Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe - Auswirkungen der informellen Pflege auf den Arbeitsmarkt. Die Erkenntnisse, die das IAB bereits Juli 2025 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konjunktur und Transformation: die kritische Gemengelage am Arbeitsmarkt (2025)

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hutter, Christian & Enzo Weber (2025): Konjunktur und Transformation: die kritische Gemengelage am Arbeitsmarkt. In: IAB-Forum H. 23.01.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250123.01

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Schwächephase und einer tiefgreifenden Transformation zugleich. Diese Gemengelage von konjunkturellen und strukturellen Faktoren bestimmt auch das Arbeitsmarktgeschehen. Eine Befragung der Arbeitsagenturen zeigt, dass der Einfluss struktureller Faktoren auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit seit Ende 2022 stark zugenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Immigrants’ recruitment chances in the German labor market: Evidence from large-scale survey experiments (2025)

    Jaschke, Philipp ; Sprengholz, Maximilian ; Auer, Daniel ; Salikutluk, Zerrin ; Hunkler, Christian ; Kubis, Alexander; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Jaschke, Philipp, Yuliya Kosyakova, Daniel Auer, Christian Hunkler, Zerrin Salikutluk, Maximilian Sprengholz & Alexander Kubis (2025): Immigrants’ recruitment chances in the German labor market: Evidence from large-scale survey experiments. (IAB-Forschungsbericht 06/2025), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2506

    Abstract

    "Minderheiten werden in verschiedenen Gesellschaftsbereichen benachteiligt, etwa auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und im Gesundheitssystem. Von Diskriminierung spricht man, wenn Menschen lediglich aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit (z. B. aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer Religionszugehörigkeit) benachteiligt werden, obwohl sie mit Blick auf objektive (auf dem Arbeitsmarkt produktivitätsrelevante) Kriterien, z. B. hinsichtlich der Qualifikationen, gleich sind. In diesem Forschungsbericht analysieren wir die Einstellungschancen von im Ausland geborenen Bewerberinnen und Bewerbern sowie von Angehörigen religiöser Minderheiten anhand eines sogenannten Vignettenexperiments. Zu diesem Zweck haben wir rund 10.000 Firmen, die bereits anderthalb Jahre zuvor an der groß angelegten und repräsentativen IAB-Stellenerhebung teilgenommen haben, erneut kontaktiert. Die Folgebefragung im Rahmen unserer Studie war sehr kurz und erforderte nur wenig Aufwand für die Firmen, da bereits umfangreiche Informationen zu einer Vielzahl relevanter Merkmale aus der vorherigen Teilnahme vorlagen. Dies könnte die hohe Rücklaufquote von fast 50 Prozent bei unserem Experiment erklären. Die Analysen in diesem Bericht basieren auf den Antworten von 4.883 Firmen. Vignettenexperimente sind für die kausale Untersuchung von Determinanten der Einstellungsentscheidungen von Arbeitgebern besonders geeignet, da sie bei Vorliegen ausreichend vieler Vignetten (mit randomisierten, also im Zufallsmodus variierenden, Bewerbermerkmale) einen kontrollierten Rahmen bieten, um alle relevanten Bewerbermerkmale zu berücksichtigen. 1 Obwohl sie fiktive Situationen beschreiben, weisen die Ergebnisse von Vignettenexperimenten nachweislich eine hohe Übereinstimmung mit realen Entscheidungen auf. Wir haben den Firmen zufällig ausgewählte fiktive Bewerberinnen und Bewerber vorgestellt, die sich neben anderen Merkmalen (wie Berufserfahrung oder Sprachkenntnisse) durch ihr Geburtsland (Syrien, Türkei, Ukraine, Russland mit „ist Deutsche/Deutscher“ als Vergleichskategorie) und ihre Religionszugehörigkeit (christlich und muslimisch im Vergleich zu Bewerberinnen und Bewerbern, die keine Religionszugehörigkeit signalisierten) unterscheiden. Bei gleichen Qualifikationen stellen wir im Durchschnitt keine geringere Einstellungswahrscheinlichkeit für im Ausland geborene Bewerbende im Vergleich zu „deutschen Bewerbenden“ fest. Unsere Ergebnisse liefern jedoch starke Belege für antimuslimische Diskriminierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Dieser Effekt kommt aufgrund der Bewerberinnen und Bewerber aus überwiegend muslimisch geprägten Ländern (in unserem Fall Syrien und die Türkei) zustande und bestätigt damit frühere Forschungsergebnisse, wonach Diskriminierung gegenüber Musliminnen und Muslimen aus Ländern, die allgemein als autoritärer und geschlechterungleicher wahrgenommen werden, stärker ist. Dies ist besorgniserregend, da – anders als in unserem Vignettenexperiment – im Ausland geborene Menschen in Deutschland viel häufiger muslimisch sind als in Deutschland Geborene (fast ein Viertel im Vergleich zu weniger als 2 Prozent). Bei der Betrachtung weiterer Merkmale von Bewerberinnen und Bewerbern finden wir starke Belege für die sogenannte „Motherhood Penalty“, wonach Frauen seltener eingestellt werden als Männer, wenn sie Kinder haben. Darüber hinaus kann Humankapital die Nachteile ausländischer Bewerberinnen und Bewerber bei Einstellungsentscheidungen zumindest teilweise ausgleichen: Im Ausland geborene Bewerberinnen und Bewerber profitieren von guten Deutschkenntnissen und von vorhandener Berufserfahrung – insbesondere, wenn diese Kenntnisse in Deutschland erworben wurden. Im Hinblick auf Firmenmerkmale diskriminieren kleine Firmen, Firmen im Primär- und Sekundärsektor und Firmen ohne Vorerfahrungen mit internationaler Personalrekrutierung stärker. Hoch relevant für die aktuelle öffentliche und politische Debatte um den Arbeitskräftemangel ist der Befund, dass traditionell bevorteilte Gruppen – Deutsche und männliche Bewerber – auch nach der hier vorliegenden Analyse einen klaren Einstellungsvorteil haben. Denn nur sie haben in Firmen mit Arbeitskräftemangel bessere Chancen, eingestellt zu werden. Hingegen besteht zwischen Firmen mit und ohne Arbeitskräftemangel im Durchschnitt kein Unterschied in den Einstellungswahrscheinlichkeiten von traditionell benachteiligten Gruppen (im Ausland Geborene und Frauen). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Firmen in Deutschland das Arbeitsangebot von traditionell auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen – trotz gleicher Qualifikation – nicht als ein mögliches Potenzial sehen, um dem von vielen Firmen beklagten Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Ein mit denselben Firmen durchgeführtes List-Experiment bestätigt, dass ein erheblicher Teil der Unternehmen in Deutschland Geflüchtete und muslimische Bewerberinnen und Bewerber diskriminiert. Hieraus leiten sich eine Reihe von politischen Schlussfolgerungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Seeing Your Religion: Diskriminierung und Rassismus gegenüber Muslim*innen auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2025)

    Jaschke, Philipp ; Salikutluk, Zerrin ; Auer, Daniel ; Kosyakova, Yuliya ; Hunkler, Christian ; Sprengholz, Maximilian ;

    Zitatform

    Jaschke, Philipp, Maximilian Sprengholz, Daniel Auer, Christian Hunkler, Yuliya Kosyakova & Zerrin Salikutluk (2025): Seeing Your Religion: Diskriminierung und Rassismus gegenüber Muslim*innen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (BIM working paper / Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung 08), Berlin, 13 S. DOI:10.18452/33069

    Abstract

    "Key Points: - Mit knapp 5.000 Betrieben durchgeführte Umfrage-Experimente liefern Belege für antimuslimische Diskriminierung in den Einstellungsentscheidungen von Arbeitgeber*innen in Deutschland - Die Befunde legen nahe, dass dem Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland auch durch den Abbau von Diskriminierung in den Einstellungsentscheidungen von Arbeitgeber*innen begegnet werden könnte - Wir empfehlen Aufklärungskampagnen zum Ausmaß der Arbeitsmarktdiskriminierung gegenüber Muslim*innen, sowie zu den ökonomischen Nachteilen, die Betrieben dadurch entstehen - Empfehlenswert sind zudem flächendeckende und institutionalisierte Antidiskriminierungstrainings, insbesondere für kleinere Betriebe etwa im Rahmen von Meisterlehrgängen" (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 1/2025: Zahl der offenen Stellen sinkt auf 1,18 Millionen (2025)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2025): IAB-Stellenerhebung 1/2025: Zahl der offenen Stellen sinkt auf 1,18 Millionen. In: IAB-Forum H. 05.06.2025 Nürnberg, 2025-06-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250605.01

    Abstract

    "Im ersten Quartal 2025 gab es bundesweit 1,18 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal liegt ihre Zahl um 226.200 oder rund 16 Prozent niedriger. Im Vergleich zum ersten Quartal 2024 fiel der Rückgang mit einem Minus von 390.000 oder rund 25 Prozent noch stärker aus. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit von Personalengpässen am Arbeitsmarkt. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 2/2025: Die meisten Neueinstellungen gehen nach wie vor auf Jobwechsel zurück (2025)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2025): IAB-Stellenerhebung 2/2025: Die meisten Neueinstellungen gehen nach wie vor auf Jobwechsel zurück. In: IAB-Forum H. 04.09.2025 Nürnberg, 2025-09-03. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250904.01

    Abstract

    "Im zweiten Quartal 2025 gab es bundesweit 1,06 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal ging diese Zahl nochmals um 119.300 oder rund 10 Prozent zurück. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 liegt die Zahl der offenen Stellen um 279.500 oder rund 21 Prozent niedriger. Trotz der Flaute am Arbeitsmarkt war im vergangenen Jahr die große Mehrheit der Neueinstellungen mit einem Job-to-Job-Wechsel verbunden. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 3/2025: Akademikerstellen haben mehrheitlich eine Homeoffice-Option (2025)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2025): IAB-Stellenerhebung 3/2025: Akademikerstellen haben mehrheitlich eine Homeoffice-Option. In: IAB-Forum H. 04.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251204.01

    Abstract

    "Im dritten Quartal 2025 gab es bundesweit 1,03 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal ist dies ein Rückgang um 24.700 oder rund 2 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal 2024 liegt die Zahl der offenen Stellen um 246.100 oder rund 19 Prozent niedriger. Zugleich wurde bei 26 Prozent der im letzten Jahr erfolgreich besetzten offenen Stellen die Option zur Arbeit im Homeoffice angeboten. Bei Spezialisten- oder Expertenstellen waren es 57 Prozent. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 4/2024: Zahl der offenen Stellen steigt saisonbedingt auf 1,4 Millionen (2025)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2025): IAB-Stellenerhebung 4/2024: Zahl der offenen Stellen steigt saisonbedingt auf 1,4 Millionen. In: IAB-Forum H. 06.03.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250306.01

    Abstract

    "Im vierten Quartal 2024 gab es bundesweit 1,4 Millionen offene Stellen – das markiert den ersten Anstieg seit dem vierten Quartal 2022. Er entspricht dem saisonalen Muster. Gegenüber dem Vorquartal lag die Zahl der offenen Stellen um 124.100 oder rund 10 Prozent höher. Im Vergleich zum vierten Quartal 2023 waren 321.300 oder rund 19 Prozent weniger Stellen zu verzeichnen. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräftereport März 2025: Fachkräftemangel kann Investitionsschwung bremsen (2025)

    Kunath, Gero; Tiedemann, Jurek;

    Zitatform

    Kunath, Gero & Jurek Tiedemann (2025): Fachkräftereport März 2025: Fachkräftemangel kann Investitionsschwung bremsen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,04), Köln, 5 S.

    Abstract

    "Die anhaltend schwunglose Wirtschaft verstärkt die negative Entwicklung am Arbeitsmarkt. Im März 2025 gab es erstmals seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder mehr qualifizierte Arbeitslose als offene Stellen: 1,24 Millionen qualifizierte Arbeitslose standen lediglich 1,15 Millionen offenen Stellen gegenüber. Während die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent zurückging, stieg die Zahl qualifizierter Arbeitsloser um 10,2 Prozent. Im März 2025 konnten jedoch weiterhin über 387.000 offene Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte rechnerisch nicht besetzt werden. Grund für die weitere Verschlechterung am Arbeitsmarkt sind die vielen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2025. Dazu zählen die konjunkturelle Schwäche und der strukturelle Wandel des Industriestandorts Deutschland, Unsicherheiten durch den Regierungswechsel sowie die Ankündigung weitreichender US-Zölle, die den internationalen Handel und die exportorientierte deutsche Wirtschaft schwächen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Impact of Mail, Web, and Mixed-Mode Data Collection on Participation in Establishment Surveys (2025)

    Küfner, Benjamin ; Globisch, Claudia; Zins, Stefan ; Sakshaug, Joseph ;

    Zitatform

    Küfner, Benjamin, Joseph Sakshaug, Stefan Zins & Claudia Globisch (2025): The Impact of Mail, Web, and Mixed-Mode Data Collection on Participation in Establishment Surveys. In: Journal of survey statistics and methodology, Jg. 13, H. 1, S. 66-99., 2024-06-20. DOI:10.1093/jssam/smae033

    Abstract

    "Over the past 30 years, self-administered establishment surveys have increasingly transitioned away from using mail to more online and mixed-mode data collection. To examine the potential impact of this transition on survey participation, we evaluate several mail and web single- and mixed-mode designs implemented experimentally in a large-scale job vacancy survey. We find that neither response rates nor nonresponse bias significantly differed between the alternative designs. Subgroup analyses revealed that establishments of all size classes showed a preference for the mail mode in the concurrent mixed-mode design, but larger establishments were more likely to participate via web than mail in the single-mode designs. Potential cost savings (over 50 percent per respondent) were evident when utilizing the web mode in either a single- or sequential mixed-mode design. Qualitative follow-up interviews indicated a general preference for the web mode due to easier handling, smoother collaboration between colleagues, avoidance of a cumbersome mail return, and being seen as a modern sustainable solution." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effects of Replacing Telephone with Web, Mail, and Mixed-Mode Data Collection in an Establishment Follow-Up Survey (2025)

    Küfner, Benjamin ; Sakshaug, Joseph ; Globisch, Claudia; Zins, Stefan ;

    Zitatform

    Küfner, Benjamin, Joseph Sakshaug, Stefan Zins & Claudia Globisch (2025): Effects of Replacing Telephone with Web, Mail, and Mixed-Mode Data Collection in an Establishment Follow-Up Survey. In: Survey research methods, Jg. 19, H. 4, S. 431-452., 2025-07-11. DOI:10.18148/srm/2025.v19i4.8553

    Abstract

    "Due to rising data collection costs, there is growing pressure to move away from traditional interviewer-administered mode designs in favor of fully self-administered mode designs in on-going panel surveys, including large-scale establishment panels. However, the consequences of moving to a fully self-administered mode design on follow-up and cumulative participation in ongoing establishment panel surveys are largely unknown. To address this research gap, we report the results of a follow-up mode design experiment conducted in the second wave of the 2020 IAB-Job Vacancy Survey, an ongoing panel study in Germany. The experiment builds on a previously reported mode design experiment conducted in the first wave survey, where establishments were randomized to four self-administered mode designs (concurrent mail-web mixed-mode, sequential web-to-mail mixed-mode, single-mode web, and single-mode mail). In the second wave (i.e., follow-up) survey, reported here, respondents from the first wave were further randomly allocated to 1) a continuation of the same self-administered mode design from the first wave, or 2) a single-mode telephone design. The results show that the continuation of self-administration leads to higher response rates (both follow-up and cumulative) for the single-mode mail and concurrent mail-web mixed mode designs and comparable response rates for the single-mode web and sequential web-to-mail mixed-mode designs, compared to the telephone follow-up design. Using extensive administrative data, we do not find evidence that forgoing telephone follow-ups adversely affects nonresponse bias or subgroup participation compared to continuing with self-administration in the follow-up wave. Potential cost savings (of up to 67%) were evidenced when replacing the telephone mode with a self-administered follow-up mode design. In-depth qualitative interviews revealed that establishments prefer a constant mode design across waves due to the familiarity and routine of the response process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel in Handwerksberufen: Frauen sind ein wichtiger Teil der Lösung (2025)

    Malin, Lydia ; Hickmann, Helen ;

    Zitatform

    Malin, Lydia & Helen Hickmann (2025): Fachkräftemangel in Handwerksberufen: Frauen sind ein wichtiger Teil der Lösung. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,03), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Trotz der aktuellen Konjunkturschwäche ist die Zahl der offenen Stellen in Handwerksberufen im Jahr 2024 leicht gestiegen und die Fachkräftelücke blieb mit 107.729 fehlenden Fachkräften groß. Zwischen Juli 2023 und Juni 2024 arbeiteten knapp 2,6 Millionen Beschäftigte in Handwerksberufen, 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2013. Dabei ist die Zahl der Gesell:innen zurückgegangen und die der Meister:innen gestiegen. Der Beschäftigungszuwachs bei Meister:innen wurde dabei ausschließlich durch Frauen getragen, auch wenn die Zahl der in Handwerksberufen beschäftigten Frauen insgesamt leicht gesunken ist. So stieg der Frauenanteil unter Meister:innen von 13,3 Prozent im Jahr 2013 auf 17,1 Prozent zwischen Juli 2023 und Juni 2024. Dabei stieg die Zahl der Handwerkerinnen insbesondere in Engpassberufen wie der Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik und sank im Friseurgewerbe und im Lebensmittelverkauf. Der größte prozentuale Zuwachs an Meisterinnen ist in männertypischen Handwerksberufen, wie dem Hoch- und Tiefbau, zu beobachten. Hier hat sich die Zahl der Meisterinnen zwischen 2013 und 2023/2024 mit einem Plus von 126 bzw. 241 Frauen mehr als verdoppelte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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