IAB-Betriebspanel
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Determinanten der Beschäftigung. Die Erhebung wird seit 1993 in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland durchgeführt. Sie stellt die zentrale Quelle für Analysen zur Arbeitskräftenachfrage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland dar.
In diesem Themendossier finden Sie die Daten- und Methodendokumentationen sowie die mit den Daten des IAB-Betriebspanels erstellte Forschungsliteratur. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
Das IAB-Betriebspanel ist auch Basis des IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatzes (LIAB), in dem die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit den zugehörigen Betriebs- und Personendaten aus den Prozessen der Bundesagentur für Arbeit verknüpft sind. Veröffentlichungen zum LIAB finden sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB.
Beim Linked Personnel Panel (LPP) sind die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit Befragungsdaten von Personalverantwortlichen und Beschäftigten verknüpft. Veröffentlichungen zum LPP finden Sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt “Linked Personnel Panel (LPP)“.
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Länderberichte, Methoden- und Datenreporte
- IAB-BP Datensatzbeschreibung / dataset descriptions
- IAB-BP Methodenliteratur / methodology reports
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Länderberichte
- Länderberichte Baden-Württemberg
- Länderberichte Bayern
- Länderberichte Berlin
- Länderberichte Brandenburg
- Länderberichte Bremen
- Länderberichte Hamburg
- Länderberichte Hessen
- Länderberichte Mecklenburg-Vorpommern
- Länderberichte Niedersachsen
- Länderberichte Nordrhein-Westfalen
- Länderberichte Rheinland-Pfalz
- Länderberichte Saarland
- Länderberichte Sachsen
- Länderberichte Sachsen-Anhalt
- Länderberichte Schleswig-Holstein
- Länderberichte Thüringen
- Weitere Berichte zum IAB-Betriebspanel
- Betriebliche Beschäftigungsentwicklung
- Betriebliche Aus- und Weiterbildung
- Betriebliche Produktivität und Investitionen
- Betriebliche Organisation und Personalpolitik
- Betriebliche Lohnpolitik und industrielle Beziehungen
- Arbeitsmarktpolitik
- Branchen- und Regionalanalysen
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IAB-Projekt
Analyse von Nonresponse im Quer- und Längsschnitt im IAB Betriebspanel 2001-2017 (01.01.2020 - 31.07.2023)
König, Corinna; Sakshaug, Joseph;Projektbeschreibung
In dem Projekt werden die persönlich-mündlich kontaktierten Betriebe im Betriebspanel von 2001-2017 hinsichtlich des Nonresponse Bias untersucht.
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IAB-Projekt
Produktivitäts- und Beschäftigungseffekte des betrieblichen Einsatzes von Robotern (01.12.2019 - 31.12.2026)
Stegmaier, Jens;Projektbeschreibung
Die Fortschritte im Bereich der Automatisierung und Robotik befeuern seit einige Zeit eine Diskussion zur Zukunft der Arbeit bzw. Arbeit 4.0. Auf der einen Seite entstehen durch Robotik große Chancen auf Produktivitätsgewinne, die das Wohlstandsniveau Deutschlands trotz zunehmender Arbeitskräfteknappheit langfristig sichern. Auf der anderen Seite kann eine in zu hoher Geschwindigkeit erfolgende Automatisierung zu Beschäftigungsverlusten und Arbeitslosigkeit führen (vgl. z.B. Acemoglu & Restrepo 2017). Die Ergebnisse, die bislang zu Produktivitäts- und Beschäftigungseffekten vorliegen basieren auf Roboter-Statistiken, die nur auf Branchenebene vorliegen. Daher wird in der Forschung gefordert, Daten auf der Betriebsebene zu erheben (Seamans & Raj 2018). Im IAB-Betriebspanel werden derzeit Informationen zur Zahl der eingesetzten Roboter in deutschen Betrieben erhoben. Die entstehenden Daten stellen die erste, repräsentative Mikrodatenbasis für Forschungszwecke zum Einsatz von Robotern auf der betrieblichen Ebene dar. Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht zunächst in der Validierung der erhobenen Daten und der Analyse der Verbreitung bzw. der Determinanten des Einsatzes von Robotern. In einem weiteren Schritt sollen Produktivitätseffekte von Robotern auf der betrieblichen Ebene untersucht werden. Schließlich wird sich ein weiterer Schritt mit Lohn- und Beschäftigungsfolgen für die Beschäftigten auseinandersetzen.
Beteiligte aus dem IAB
Stegmaier, Jens; -
IAB-Projekt
"Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg - fünfte Befragungswelle" (15.10.2019 - 14.10.2022)
Grunau, Philipp; Wolter, Stefanie;Projektbeschreibung
Mit voranschreitendem demografischen Wandel, individualisierten Lebensläufen und steigender Zahl hochspezialisierter Berufsbilder hängt die Innovationsfähigkeit von Unternehmen entscheidend von ihrer Fähigkeit ab qualifizierte Fachkräfte zu akquirieren, weiterzubilden und im Betrieb zu halten. Erstmals sollen deshalb für Deutschland Paneldaten in Betrieben des IAB-Betriebspanels zu Personalmanagement und Unternehmenskultur erhoben werden. In den ersten 4 Wellen wurden bereits Betriebe einerseits und Beschäftigte dieser Betriebe andererseits zu Personalarbeit und Arbeitsqualität befragt. Die fünfte Welle knüpft an dieses Projekt an und erweitert die Datengrundlage. Die Befragungsdaten sollen bei Einwilligung mit den administrativen Daten des IAB zusammengespielt werden und bieten so einen einmaligen Forschungsdatensatz. Das Projekt soll eine Vielzahl an personalökonomischen Fragestellungen beantworten. Die erhobenen Daten stehen über das FDZ zur Nutzung durch die Forschung zur Verfügung.
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IAB-Projekt
Mindestlohneffekte nach Arbeitsmarktkonzentration (09.10.2019 - 31.12.2027)
Popp, Martin; Popp, Martin;Projektbeschreibung
In diesem Projekt werden die Lohn- und Beschäftigungseffekte der Branchenmindestlöhne in Deutschland untersucht. Die Effekte werden dabei getrennt nach dem Ausmaß der zugrundliegenden Arbeitsmarktkonzentration ausgewiesen, um die Implikationen der Monopson-Theorie zu untersuchen. Die Schätzungen basieren auf der Beschäftigtenhistorik (BeH) sowie dem IAB-Betriebspanel.
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IAB-Projekt
IAB-Betriebspanel: Stichprobenziehung und Gewichtung (01.06.2019 - 30.06.2022)
Zins, Stefan;Projektbeschreibung
Das IAB-Betriebspanel wird regelmäßig durch Auffrischungsstichproben ergänzt.
Momentan werden die Auffrischungsstichproben mithilfe einer eigens entwickelten Software gezogen, die in der Sprache perl geschrieben ist. Um größere Transparenz zu schaffen sowie die Wartung und Anpassung der Software zur Stichprobenziehung zu vereinfachen, sollen die notwendigen Routinen in die Programmiersprache R übersetzt werden. Aufgrund der relativ hohen Verbreitung von R unter Nachwuchswissenschaftlern und dem vergleichsweise niedrigen Lernaufwand zum Verständnis der Sprache, soll so eine zukunftsträchtige Lösung für die Ziehung der Auffrischungsstichproben des IAB-Betriebspanel implementiert werden.
Des Weiteren soll auch das Stichprobendesign der Auffrischungsstichproben optimiert werden. Das Design der Auffrischungsstichprobe beinhaltet eine Schichtung nach Industriezweig und Betriebsgröße. Ziel ist, es die Allokation des Stichprobenumfangs auf die Schichten hinsichtlich der Qualität zentraler Statistiken, die mithilfe der Betriebspaneldaten erstellt werden, zu verbessern. In diesem Zusammenhang soll auch die Gewichtungsstrategie des Betriebspanels hinsichtlich ihrer methodischen Eignung und Praktikabilität geprüft und, falls nötig, angepasst werden. In der Summe sollen die beschrieben Maßnahmen helfen, die Qualität von Statistiken basierend auf dem Betriebspanel durch eine robuste und tragfähige Methodik weiterhin sicherzustellen sowie zu verbessern.Beteiligte aus dem IAB
Zins, Stefan; Volkert, Marieke; Kohaut, Susanne; Schwengler, Barbara; Möller, Iris; Grunau, Philipp; Sakshaug, Joseph; -
IAB-Projekt
Betriebsräte und Stellenbesetzungsdauern (31.05.2019 - 31.12.2026)
Gürtzgen, Nicole; Bossler, Mario; Kovalenko, Tim;Projektbeschreibung
Gegenstand dieses Projektes ist der Zusammenhang zwischen betrieblicher Mitbestimmung und der Dauer von Stellenbesetzungsprozessen. Betriebsräte verfügen bei Neueinstellungen über weitgehende Mitbestimmungsrechte. Dies betrifft etwa die Festlegung von Ausschreibungsmodalitäten, die Zustimmung bei personellen Einzelmaßnahmen sowie in großen Betrieben die Festlegung von Auswahlkriterien. Auf Basis der IAB-Stellenerhebung untersuchen wir, ob und in welchem Ausmaß die Existenz von Betriebsräten mit zeitlichen Friktionen im Besetzungsprozess einhergeht. Hierbei ist vorgesehen, zwischen Friktionen bei der Dauer der Personalsuche, also der Zeit vom Beginn der Suche bis zur Entscheidung für einen Kandidaten, und der zeitlichen Verzögerung zwischen der Entscheidung für einen Kandidaten und dem tatsächlichen Arbeitsbeginn zu unterscheiden. Zur Untersuchung der o.g. Fragen kommen Verweildauermodelle zum Einsatz. Für die Politikberatung sollen Schlussfolgerungen darüber abgeleitet werden, welche Rolle Institutionen der betrieblichen Mitbestimmung für Friktionen im Einstellungsprozess sowie für das Ausmaß friktioneller Arbeitslosigkeit einnehmen.
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IAB-Projekt
Frauen in Führungspositionen und Mentoringprogramme (15.01.2019 - 15.01.2036)
Möller, Iris; Kohaut, Susanne;Projektbeschreibung
Obwohl Frauen genauso gut ausgebildet sind wie Männer, erreichen sie im Management nicht den Anteil Management, der ihrem Anteil an der Belegschaft entspricht. Es liegt auf der Hand, dass die Politik gefordert ist, mit entsprechenden Maßnahmen den Aufstieg von Frauen in Führungspositionen zu unterstützen. Dieses Papier befasst sich mit der Frage, ob die Einführung und Existenz von speziellen Förderprogrammen für Frauen die Wahrscheinlichkeit, eine Führungsposition zu erreichen, beeinflussen. In der Social Role und Erwartungshaltungstheorie wird argumentiert, warum es für Frauen schwierig ist, in Führungspositionen aufzusteigen. Auf organisationaler Ebene wird im Rahmen des "Homophilie-Prinzips" argumentiert, dass Ähnlichkeit bei der Besetzung von Führungspositionen eine wesentliche Rolle spielt, was eine Erklärung für das Fortbestehen männlicher Führungspositionen ist. Daraus folgt, dass Frauen besondere Möglichkeiten brauchen, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Mentoring-Programme könnten eine Möglichkeit sein, Frauen in ihrer Karriere zu unterstützen. In multivariaten Analysen werden Probit-Modelle geschätzt, um den Einfluss von Förderprogrammen auf die Wahrscheinlichkeit, eine Führungsposition zu erreichen, zu modellieren. Die Schätzungen basieren auf einem Linked-Employer-Employee-Datensatz von fast 142.000 Frauen die in 3.240 Betrieben beschäftigt sind. Der Datensatz deckt den Zeitraum von 2008 bis 2014 und erlaubt die Kontrolle für individuelle und firmenspezifische Variablen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einführung frauenfreundlicher Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine Führungsposition zu erreichen, während das Vorhandensein solcher Programme keine einen Einfluss hat.
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IAB-Projekt
Fortführung des IAB-Betriebspanels - Erhebungsjahre 2020-2023 (29.08.2018 - 30.06.2024)
Kohaut, Susanne;Projektbeschreibung
Das IAB-Betriebspanel ist eine seit 1993 jährlich wiederholte Panelbefragung von Betriebseinheiten. Seit 1996 enthält der Datensatz auch Betriebe aus den neuen Bundesländern und Ost-Berlin. Grundgesamtheit der repräsentativen Stichprobe sind alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.
Die Ziehung der Zufallsstichprobe erfolgte auf Grundlage einer Betriebsdatei, die aus der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit generiert wurde, über 20 Branchen (bis 1999: 16 Branchen, ab 2005: 17 Branchen) und 10 Betriebsgrößenklassen. Das Sample enthält derzeit fast 16.000 Fälle (rund 10.000 für Westdeutschland und fast 6000 für Ostdeutschland).
Bislang wird die Feldarbeit in persönlichen Interviews bei den Betrieben von Kantar Deutschland GmbH durchgeführt. Die Erstellung des Fragebogens und die Organisation der Datenerhebung erfolgt in Zusammenarbeit mit Länderministerien und weiteren Forschungsinstituten.
Erhoben werden mit dieser Befragung Niveau, Struktur und kurz- bis mittelfristige Beschäftigungserwartungen, wirtschaftliche Determinanten wie Umsatz, Erträge, Investitionen, Löhne, technischer Stand, Innovationen und organisatorische Änderungen, Arbeitszeitmuster, Entkoppelung von Betriebszeiten, Arbeitszeitflexibilitäten, Aus- und Weiterbildung, offene Stellen und Arbeitskräftenachfrage über alle Branchen und Betriebsgrößenklassen. Hinzu kommen jährlich wechselnde Themenschwerpunkte.
Dieses Projekt soll für die Erhebungsjahre 2020 bis 2023 fortgeführt werden und soll zu diesem Zweck neu ausgeschrieben werden.
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; Leber, Ute; Möller, Iris; Kohaut, Susanne; Hohendanner, Christian; Stegmaier, Jens; Nußbeck, Viktoria; Fausel, Gudrun; Greger, Sabine; Müller, Maren; Strien, Karsten; Biermeier, Sandra; -
IAB-Projekt
Paradaten-Betriebspanel (01.08.2018 - 31.12.2026)
Volkert, Marieke; Sakshaug, Joseph;Projektbeschreibung
Neben der Analyse von Erhebungsdaten kann die Güte eines Erhebungsinstruments durch das Erfassen und die Auswertung von Paradaten bewertet werden. Unter Paradaten versteht man Informationen, die im Zuge des Feldprozesses neben den Befragungsdaten anfallen, z.B. Kontaktierungsversuche aber auch das Nutzerverhalten der Befragten mit einer Befragungssoftware. Dementsprechend können daraus wichtige Schlüsse in Bezug auf die Datenqualität abgeleitet werden, z.B. ob bestimmte Erhebungsinstrumente nachjustiert werden müssen oder sich der Befragungsmodus für eine bestimmte Zielpopulation als ungeeignet heraus stellt.
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IAB-Projekt
Umstellung des IAB-Betriebspanels auf computergestützte Datenerfassung: Modus-Experiment (01.01.2018 - 31.12.2019)
Volkert, Marieke; Sakshaug, Joseph;Projektbeschreibung
Bisher wurden die Daten des IAB-Betriebspanels mittels Papierfragebogen erfasst, der in der Regel mit der Unterstützung durch Interviewer ausgefüllt wurde. Ab 2019 soll die Datenerfassung des IAB-Betriebspanels teilweise auf eine computergestützte Erfassung umgestellt werden. Wie sich eine computergestützte Erfassung auf die Teilnahmebereitschaft auswirkt, soll 2018 durch ein Experiment mit neu zu befragenden Betrieben ermittelt werden.
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IAB-Projekt
Paper 2 Web in Business to Business Surveys (B2B-web surveys) (20.11.2017 - 19.11.2018)
Kreuter, Frauke;Projektbeschreibung
Betriebsbefragungen werden in Deutschland, und auch am IAB, häufig mit Hilfe von Face to Face Befragungen durchgeführt. Das Betriebspanel nutzt diese Technik bereits seit Jahren. Allerdings gibt es Problem in der Beantwortung der Fragebogen, die sich durch ein Computer gestütztes Verfahren beseitigen lassen könnten. Zum Beispiel eine optimale Filterführung, der pre-load von Informationen aus vergangenen Jahren, Konsistenzprüfungen etc. Moderne Surveys nutzen deshalb Computer-gestützte Verfahren, zum Beispiel CAPI Surveys. Herkömmliche Software ist allerdings für Betriebsbefragungen ungeeignet. In Betrieben kann oftmals nicht schon eine Person den gesamten Fragenbogen ausfüllen. Auskunftspersonen wollen sich oftmals a) vorab einen Überblick verschaffen um zu wissen, welche Informationen sie einholen müssen und b) wollen den Fragebogen an andere weiter geben. Im Idealfall wird deshalb ein Papierfragebogen so programmiert, dass er die gleiche positive Funktionalität hat wie ein Online Survey, ohne die positive Qualitäten des Papierbogens zu verlieren.
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IAB-Projekt
"Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg - vierte Befragungswelle" (01.11.2017 - 31.10.2020)
Wolter, Stefanie; Grunau, Philipp;Projektbeschreibung
Mit voranschreitendem demografischen Wandel, individualisierten Lebensläufen und steigender Zahl hochspezialisierter Berufsbilder hängt die Innovationsfähigkeit von Unternehmen entscheidend von ihrer Fähigkeit ab qualifizierte Fachkräfte zu akquirieren, weiterzubilden und im Betrieb zu halten. Erstmals sollen deshalb für Deutschland Paneldaten in Betrieben des IAB-Betriebspanels zu Personalmanagement und Unternehmenskultur erhoben werden. In den ersten 3 Wellen wurden bereits Betriebe einerseits und Beschäftigte dieser Betriebe andererseits zu Personalarbeit und Arbeitsqualität befragt. Die vierte Welle knüpft an dieses Projekt an und erweitert die Datengrundlage. Die Befragungsdaten sollen bei Einwilligung mit den administrativen Daten des IAB zusammengespielt werden und bieten so einen einmaligen Forschungsdatensatz. Das Projekt soll eine Vielzahl an personalökonomischen Fragestellungen beantworten. Die erhobenen Daten stehen über das FDZ zur Nutzung durch die Forschung zur Verfügung.
Beteiligte aus dem IAB
Ruf, Kevin; Wolter, Stefanie; Grunau, Philipp; Frodermann, Corinna; Bächmann, Ann-Christin; -
IAB-Projekt
Substitutions- und Skaleneffekte der Arbeitsnachfrage (04.09.2017 - 31.12.2027)
Popp, Martin; Popp, Martin;Projektbeschreibung
Das Projekt untersucht die Auswirkungen von Lohnänderungen auf die Arbeitsnachfrage in deutschen Betrieben. Besonderes Augenmerk liegt auf der Unterscheidung zwischen Substitutions- und Skaleneffekten. Die Elastizitäten für einzelne Bildungs- und Tätigkeitsgruppen werden herangezogen, um die Bedeutung von Arbeitsangebotsschocks für die Beschäftigungsentwicklung im verarbeitenden Gewerbe zwischen 1993 und 2016 zu bestimmen. Die Schätzungen basieren auf den administrativen IAB-Beschäftigungsdaten (BeH) sowie dem IAB-Betriebspanel.
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IAB-Projekt
Arbeitsnachfrage in friktionellen Märkten (04.09.2017 - 09.11.2021)
Popp, Martin; Popp, Martin;Projektbeschreibung
Das Projekt untersucht die Auswirkungen von Lohnänderungen auf die Arbeitsnachfrage in deutschen Betrieben. Hierzu werden Panelschätzungen in struktureller und reduzierter Form auf Basis unterschiedlicher Lohnvariablen (Arbeitskosten, Mindestlöhne etc.) vorgenommen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Einfluss von Friktionen im Arbeitsmarkt, wie z.B. der Konzentration von Betrieben oder Arbeitsmarktanspannung. Die Schätzungen basieren auf den administrativen IAB-Beschäftigungsdaten (BeH, BHP) sowie dem IAB-Betriebspanel.
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IAB-Projekt
Workshop "The potential of LEE-data in regional research (07.07.2017 - 07.07.2017)
Brixy, Udo;Projektbeschreibung
Mit den „Linked Employer Employee“ Datensätzen auf der Grundlage des IAB-ZEW Gründungspanels und des IAB Betriebspanels verfügt das IAB über zwei Datensätze die auch im internationalen Vergleich von herausragender Qualität sind. Diese Daten erlauben besonders detaillierte Analysen der Nachfrageseite des Arbeitsmarktes und aufgrund des Panelcharakters der Daten, auch der zeitlichen Entwicklung der Einstellung von Beschäftigten. Diese Möglichkeiten werden durch international vergleichende Studien ganz erheblich gesteigert. Ziel des Workshops ist es, Kooperationen aufzubauen bzw. bestehende Zusammenarbeiten zu stärken.
Beteiligte aus dem IAB
Brixy, Udo; -
IAB-Projekt
Machbarkeitsstudie Betriebsrätebefragung - Befragung von Betriebs- und Personalräten im IAB-Betriebspanel (01.07.2017 - 31.07.2019)
Bellmann, Lutz;Projektbeschreibung
Der Forschungsbereich D1 plant die Integration einer Betriebs- und Personalrätebefragung in das IAB-Betriebspanel und das Linked-Personal-Panel ab 2019.
In dem Projekt soll die Machbarkeit einer solchen Einbeziehung von Betriebs- bzw. Personalratsgremien in den im IAB-Betriebspanel befragten Betrieben (Geschäftsleitungen) geprüft werden. -
IAB-Projekt
Do German Works Councils Slow Down or Foster the Implementation of Digitalization Technologies? - First Evidence from the IAB-Establishment Panel (02.05.2017 - 31.12.2017)
Matthes, Britta; Bellmann, Lutz; Genz, Sabrina;Projektbeschreibung
Das vielfältige Angebot von modernen Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien stellt Betriebe vor die Herausforderung diese in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Deutsche Betriebe weisen eine große Heterogenität in Bezug auf die Beschäftigung mit Digitalisierungstechnologien auf. In diesem Forschungsvorhaben soll untersucht werden, ob das Vorhandensein von Betriebsräten dazu beitragen kann die unterschiedliche Intensität der Befassung mit Digitalisierung und Automatisierung in Betrieben in Deutschland zu erklären. Grundlage für diese Untersuchung ist Arbeitgeberbefragung 2016 des IAB-Betriebspanels. Theoretische Vorüberlegungen lassen zwei gegensätzliche Wirkungsmechanismen erwarten. Zum einen werden Betriebsräte ihre Mitbestimmungsrechte nutzen, um Arbeitsplätze der existierenden Belegschaft zu sichern, was ein potentielles Hindernis für die Einführung von Digitalisierungstechniken darstellen könnte. Zum anderen streben Betriebsräte ein langfristiges Fortbestehen der Betriebe an, weshalb sie die Integration modernster Technologien vorantreiben könnten.
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IAB-Projekt
Auswirkungen des Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen (01.04.2017 - 31.03.2018)
Bossler, Mario;Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projekts werden quantitative Analysen von Auswirkungen des Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Die Untersuchungseinheit sind dabei Betriebsstätten gemäß der Betriebsdatei der Bundesagentur für Arbeit. Die Untersuchungsinhalte betreffen (1.) die betriebliche Arbeitsnachfrage, (2.) die Entwicklung von Praktikantenstellen, (3.) betriebliche Investitionen in Sach- und Humankapital, (4.) produktivitäts- und profitabilitätsrelevante Charakteristika, (5.) Betriebsschließungen und (6.) Heterogenitäten der Effekte in grenznahen Regionen. Als hauptsächliche Datenquelle wird das IAB-Betriebspanel der Jahre 2015 und 2016 verwendet, wobei in vertiefenden Analysen zur Arbeitsnachfrage auch die IAB-QUEST-Befragung herangezogen wird und in den Analysen zu Betriebsschließungen und den Effekten in Grenznahen Regionen das Org-File des IAB-Betriebspanels Verwendung findet. Im Zuge der Analysen wird stets bestrebt über deskriptive Ergebnisse hinaus den kausalen Einfluss des Mindestlohns zu schätzen.
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IAB-Projekt
Aufstockungsstichprobe des IAB-Betriebspanels Nordrhein-Westfalen 2017 (07.03.2017 - 30.06.2018)
Schwengler, Barbara; Sieglen, Georg;Projektbeschreibung
Die regionale Aufstockungsstichprobe im Land Nordrhein-Westfalen ergänzt die Basisstichprobe des IAB-Betriebspanels und ermöglicht so eine länderspezifische Auswertung. Das IAB finanziert in Nordrhein-Westfalen zunächst die gesamte Aufstockungsstichprobe und erhält nachträglich ungefähr die Hälfte der Kosten durch das Ministerium im Rahmen eines Drittmittelvertrages erstattet.
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IAB-Projekt
Chancen- und Entgeltgleichheit in Betrieben mit weniger als 200 Beschäftigten (01.03.2017 - 15.07.2017)
Frodermann, Corinna;Projektbeschreibung
Hintergrund des Projektes ist die in Deutschland nach wie vor bestehende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Zwar ist ein großer Teil des sogenannten Gender Pay Gaps dadurch zu erklären, dass Frauen häufiger in Teilzeit erwerbstätig sind, eher ihre Erwerbstätigkeit aufgrund familiärer Umstände unterbrechen und seltener in gut bezahlten Führungspositionen bzw. den Hochlohnbranchen der Industrie beschäftigt sind. Doch selbst bei identischer Qualifikation und Tätigkeit verdienen Frauen auf den gleichen Positionen wie Männer durchschnittlich immer noch weniger.
Um das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ stärker voranzubringen, soll 2017 ein Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen in Kraft treten. Es sieht unter anderem vor, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Firmen mit mehr als 200 Beschäftigten von ihren Arbeitgebern Auskunft darüber verlangen können, wie viel Geld ihre Kolleginnen und Kollegen in vergleichbaren Positionen verdienen.
Ziel des Projektes, das im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) durchgeführt wird, ist die Untersuchung der Entgelt- und Chancengleichheit von Frauen und Männern. Dabei soll ein Vergleich hergestellt werden zwischen kleinen Betrieben, für die das Gesetz nicht gelten wird, und großen Betrieben. Von Interesse sind insbesondere die Höhe des Gender Pay Gaps in kleinen Betrieben, die von Betrieben eingesetzten Entgeltregelungen und Arbeitsbewertungsverfahren und die eventuell bestehenden Unterschiede nach Branchen oder dem Vorhandensein von Betriebsräten sowie die Rolle von Unternehmenswerten in Bezug auf Frauenförderung und Chancengleichheit.
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