PASS-Literatur
Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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Literaturhinweis
Vergleich von Datenquellen für eine Analyse von Übergängen am Arbeitsmarkt: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Endbericht (2018)
Bachmann, Ronald ; Boockmann, Bernhard; Frings, Hanna ; Späth, Jochen ; Janisch, Laura; Felder, Rahel ; Schaffner, Sandra ; Cim, Merve; Tamm, Marcus ;Zitatform
Bachmann, Ronald, Bernhard Boockmann, Merve Cim, Rahel Felder, Hanna Frings, Laura Janisch, Sandra Schaffner, Jochen Späth & Marcus Tamm (2018): Vergleich von Datenquellen für eine Analyse von Übergängen am Arbeitsmarkt. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Endbericht. Essen, 100 S.
Abstract
"Ziel der vorliegenden Studie ist es zu klären, welche Datensätze im Rahmen von Evaluationsstudien zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns für die Analyse von Übergängen auf dem deutschen Arbeitsmarkt geeignet sind. Die Studie untersucht daher insbesondere, für welche Übergänge ausreichend Fallzahlen vorhanden sind, um kausale Analysen durchzuführen - im Unterschied zu deskriptiven Analysen, für die in der Regel geringere Fallzahlen hinreichend sind, die aber gleichzeitig eine eingeschränktere Aussagekraft aufweisen. Die untersuchten Arbeitsmarktübergänge beziehen sich auf Transitionen von Personen zwischen verschiedenen Arbeitsmarktstatus (Beschäftigung, Arbeitslosigkeit etc.). Hierzu werden die folgenden Datensätze analysiert: Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) und der Mikrozensus (nur in Ergänzung zur IEB), das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS), das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), und das Nationale Bildungspanel (NEPS).
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die IEB bzw. die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) für die kausale Untersuchung von Arbeitsmarktübergängen im Rahmen von Mindestlohnevaluationen grundsätzlich geeignet ist, wobei das Fehlen von Angaben zu Arbeitsstunden eine Einschränkung darstellt. Eine deutliche Verbesserung dieser Situation ließe sich durch eine Anreicherung der IEB-Daten durch Angaben zu gearbeiteten Stunden auf individueller Ebene erzielen. Die Datensätze PASS, SOEP und NEPS bieten sich aufgrund geringer Fallzahlen nur in sehr eingeschränktem Maße für kausale Untersuchungen von Arbeitsmarktübergängen an. Nichtsdestotrotz können PASS, SOEP und NEPS für deskriptive Untersuchungen zum Thema Mindestlohn eingesetzt werden. Hierbei sollte in Forschungsarbeiten z.B. anhand von Konfidenzintervallen jedoch dargestellt werden, wie präzise die Berechnungen auf Grundlage der jeweiligen Datensätze durchgeführt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erhebung von Antidiskriminierungsdaten in repräsentativen Wiederholungsbefragungen: Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten (2018)
Baumann, Anne-Luise; Egenberger, Vera; Supik, Linda;Zitatform
Baumann, Anne-Luise, Vera Egenberger & Linda Supik (2018): Erhebung von Antidiskriminierungsdaten in repräsentativen Wiederholungsbefragungen. Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten. Berlin, 218 S.
Abstract
"Mit dieser im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erstellten Expertise wird eine Bestandsaufnahme zum Thema Diskriminierung in 20 sozialwissenschaftlichen Wiederholungsbefragungen in Deutschland vorgelegt. Die politische Diskriminierungsberichterstattung ebenso wie die Diskriminierungsforschung benötigen Daten, um das Ausmaß und die Entwicklung von Diskriminierung in Deutschland in Bezug auf die durch das AGG geschützten Kategorien Geschlecht, ethnische Herkunft/rassifizierende Zuschreibung, Religion/Weltanschauung, Behinderung/Beeinträchtigung, Lebensalter und sexuelle Orientierung bestimmen zu können. Die Bestimmung des Ausmaßes von Diskriminierung ist nur im Rahmen von repräsentativen, mit sozialwissenschaftlichen Methoden durchgeführten statistischen Erhebungen möglich, und die Entwicklung von Diskriminierung kann durch Wiederholungsbefragungen, besser noch Panelbefragungen beobachtet werden, bei denen denselben Personen in bestimmten Abständen dieselben Fragen wiederholt gestellt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Analysen zu Stellenbesetzungsproblemen: Konzessionsbereitschaft, Reservationslohn und Suchwege von Arbeitssuchenden (2017)
Zitatform
Beste, Jonas & Mark Trappmann (2017): Analysen zu Stellenbesetzungsproblemen: Konzessionsbereitschaft, Reservationslohn und Suchwege von Arbeitssuchenden. In: IAB-Forum H. 13.07.2017, o. Sz.
Abstract
"Aus Daten des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) geht hervor, dass viele Arbeitslose verglichen mit Beschäftigten eine hohe Bereitschaft zeigen, bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit Zugeständnisse zu machen. Sie sind nach eigener Auskunft vor allem dazu bereit, eine Tätigkeit unterhalb des eigenen fachlichen Könnens oder zu ungünstigen Arbeitszeiten anzunehmen. Die Konzessionsbereitschaft hängt dabei stark von der Familiensituation ab. Alleinstehende Arbeitslose weisen gegenüber Personen in anderen Familienkonstellationen zum Beispiel eine höhere Mobilitätsbereitschaft auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mindestlohn, Arbeitsqualität und Arbeitszufriedenheit (2017)
Zitatform
Pusch, Toralf & Miriam Rehm (2017): Mindestlohn, Arbeitsqualität und Arbeitszufriedenheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 7, S. 491-498. DOI:10.5771/0342-300X-2017-7-491
Abstract
"Der Zusammenhang von Mindestlöhnen und Arbeitsplatzqualität bzw. -zufriedenheit wurde bisher kaum untersucht. Von der arbeitsmarktökonomischen Theorie der ausgleichenden Lohnunterschiede und der Forschung zu high road/low road-Strategien des Produktionsregimes werden entgegengesetzte Zusammenhänge zwischen Lohn und Arbeitsplatzqualität prognostiziert. In der eher qualitativ orientierten Literatur wurde aber ein Zusammenhang von Mindestlöhnen und Produktivitätsentwicklung gezeigt. Die Autoren untersuchen diese Zusammenhänge mit Daten des IAB-Panels Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS). Differenzen-in-Differenzen-Schätzungen für die vom Mindestlohn erfassten Beschäftigten zeigen, dass sich auch die subjektive Einschätzung der Arbeitsplatzqualität relativ zur Kontrollgruppe verbesserte: Trotz gestiegener Arbeitsbelastung waren die vom Mindestlohn erfassten Beschäftigten zufriedener mit der Personalführung, dem Betriebsklima, mit ihrem Lohn sowie mit der Arbeit insgesamt. Diese Ergebnisse stehen eher im Einklang mit dem high road/low road-Ansatz als mit der Theorie der ausgleichenden Lohnunterschiede." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektiven für Familien mit Migrationshintergrund in der Arbeitswelt: Ergebnisse des Zukunftsgesprächs am 20. Juni 2017 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2017)
Zitatform
(2017): Perspektiven für Familien mit Migrationshintergrund in der Arbeitswelt. Ergebnisse des Zukunftsgesprächs am 20. Juni 2017 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (Monitor Familienforschung 39), Berlin, 21 S.
Abstract
"Familien mit Migrationshintergrund sind ein wachsender Teil aller Familien in Deutschland: Von den insgesamt 8,0 Millionen Familien haben 2,5 Millionen eine familiäre Einwanderungsgeschichte. Das entspricht einem Anteil von 31 Prozent an allen in Deutschland lebenden Familien (BMFSFJ 2017a). Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat die Lebensrealität dieser Familien in der im Juni 2017 erschienenen Publikation 'Gelebte Vielfalt: Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland' anhand von Mikrozensusdaten näher beleuchtet. Die Publikation bündelt zentrale Daten zur Lebenslage von Familien mit Migrationshintergrund, zur Bildungsteilhabe, zur wirtschaftlichen Situation und beruflichen Integration dieser Familien sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hierzu wurden aktuelle statistische Daten ausgewertet und von Expertinnen und Experten aus der Forschung eingeordnet (ebenda)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Langzeitleistungsbezug und Langzeitarbeitslosigkeit: Definitionen, Quantitäten, Strukturen (2016)
Zitatform
Lietzmann, Torsten (2016): Langzeitleistungsbezug und Langzeitarbeitslosigkeit: Definitionen, Quantitäten, Strukturen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 69, H. 5, S. 334-343., 2016-06-12. DOI:10.5771/0342-300X-2016-5-334
Abstract
"Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen quantitativen Relevanz von Langzeitarbeitslosigkeit und Grundsicherungsbezug zeichnet dieser Beitrag ein detailliertes Bild beider Gruppen, das über die Darstellung in der offiziellen Statistik hinausgeht. Indem nicht nur die Arbeitslosigkeitsdauer, sondern auch Zeiten mit oder ohne Erwerbstätigkeit betrachtet werden, kann eine Polarisierung der Leistungsempfänger hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktnähe herausgearbeitet werden. Auf der einen Seite gibt es einen beträchtlichen Teil von Leistungsempfängern, die erwerbstätig sind bzw. deren letzte Beschäftigung weniger als ein Jahr zurückliegt. Auf der anderen Seite gibt es eine relativ große Gruppe, deren letzte Beschäftigung bereits mehrere Jahre zurückliegt. Unter den Leistungsbeziehern mit langen Bezugsdauern werden zwei Gruppen identifiziert: Zum einen sind dies Personen, die auch langzeitarbeitslos sind und sich durch ein höheres Alter und gesundheitliche Einschränkungen auszeichnen. Zum anderen ist für Langzeitbezieher, die nicht arbeitslos sind, weil sie gleichzeitig einer Beschäftigung nachgehen oder dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, charakteristisch, dass sie in Familien mit Kindern leben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit und Gesundheit: eine Übersicht relevanter Datensätze für Deutschland (2015)
Zeidler, R.; Burr, H.; Pohrt, A.; Hasselhorn, H. M.;Zitatform
Zeidler, R., H. Burr, A. Pohrt & H. M. Hasselhorn (2015): Arbeit und Gesundheit. Eine Übersicht relevanter Datensätze für Deutschland. In: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie : mit Beiträgen zur Umweltmedizin, Jg. 65, H. 3, S. 149-160. DOI:10.1007/s40664-015-0018-z
Abstract
"Hintergrund: Fragen zum Zusammenhang von Arbeitsfaktoren einerseits und psychischer und physischer Gesundheit der Beschäftigten andererseits sind in Deutschland aktuell und werden weiter aktuell bleiben. Fragestellung. Inzwischen liegt hierzulande eine Reihe von Datensätzen vor, die Daten sowohl zu Arbeit als auch Gesundheit enthalten. Oft allerdings sind sie Wissenschaftler( inne)n, die in diesem Themenfeld tätig sind, nicht bekannt. Ziel des Beitrags ist, diese Datensätze systematisch vorzustellen. Material und Methode: Inhalt und Hintergrunddaten umfassender, zugänglicher, aktueller und für die deutsche Erwerbsbevölkerung repräsentativer Datensätze wurden 13 Hauptkategorien und 97 Unterkategorien zugeordnet. Ergebnis. Von 32 Datensätzen erfüllten 20 die Einschlusskriterien. 2537 Fragebogenitems wurden klassifiziert; 8 Datensätze haben den Schwerpunkt 'Arbeit', 4 den Schwerpunkt 'Gesundheit', 4 sind allgemeine Bevölkerungsstudien, und 4 sind europäische Studien mit deutschen Teilstichproben. Neben der tabellarischen Auflistung im Artikel steht Interessierten eine detaillierte Exceltabelle zu Verfügung (info-zentrum@baua.bund.de). Schlussfolgerungen. Die vorliegende Übersicht zeigt Fülle und auch Potenziale der aktuellen Datenlage zu 'Arbeit und Gesundheit' in Deutschland auf. Potenziale schließen die Verknüpfungen von Datenquellen ein. Es mangelt allerdings noch an landesweiten Kohortenstudien über das gesamte Altersspektrum des Erwerbsalters mit umfassender Erfassung von Arbeit und Gesundheit. Deren Potenzial für Wissenschaft und Gesellschaft lässt sich aus Nordamerika, Großbritannien, den Niederlanden, Skandinavien und Japan ableiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hartz IV-Empfänger/innen mit Migrationshintergrund: Definition und Struktur (2010)
Zitatform
Brussig, Martin, Bruno Kaltenborn & Nina Wielage (2010): Hartz IV-Empfänger/innen mit Migrationshintergrund. Definition und Struktur. In: M. Knuth (Hrsg.) (2010): Arbeitsmarktintegration und Integrationspolitik - zur notwendigen Verknüpfung zweier Politikfelder : eine Untersuchung über SGB II-Leistungsbeziehende mit Migrationshintergrund, S. 43-59.
Abstract
"Unter den SGB II-Leistungsempfängerinnen und -empfängern ist der Ausländeranteil mit ca. 18% etwa doppelt so hoch wie in der übrigen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Legt man ein weiter gefasstes Verständnis von 'Migrationshintergrund' zugrunde, dann weisen - abhängig von der Datengrundlage und dem Erhebungszeitpunkt - mehr als ein Viertel der Arbeitslosengeld II-Empfänger/innen einen Migrationshintergrund auf. In Westdeutschland haben drei von acht, in Ostdeutschland hat einer von acht erwerbsfähigen Hilfebedürftigen einen Migrationshintergrund. Zwei Drittel der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund in Deutschland haben keine deutsche Staatsbürgerschaft. Insgesamt stellen erwerbsfähige Hilfebedürftige mit Migrationshintergrund damit vor allem im Westen eine auch quantitativ relevante Herausforderung für die Grundsicherung für Arbeitsuchende dar. Bei der hier verwendeten Aufteilung nach Herkunftsgruppen sind Personen aus den mittel- und osteuropäischen Staaten (einschließlich GUS) unter den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund - noch vor türkischen Zuwanderinnen und Zuwanderern und deren Nachkommen - die zahlenmäßig größte Gruppe. Hierin sind auch (Spät-) Aussiedler/innen eingeschlossen, die sowohl in der amtlichen Statistik als auch in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nicht bzw. nur teilweise identifizierbar sind. In Westdeutschland hat etwa jede/r Siebte SGB-II-Leistungsbezieher/in einen mittel- oder osteuropäischen Migrationshintergrund, aber nur etwa jede/r Zehnte einen türkischen Migrationshintergrund. Die Hilfequote von Migrantinnen und Migranten ist mit 18% bis 19% etwa doppelt so hoch wie die von Deutschen ohne Migrationshintergrund. Sie ist besonders hoch unter Personen und deren Nachkommen aus Mittel- und Osteuropa (einschließlich GUS) (28%) und relativ niedrig unter Personen aus den ehemaligen südeuropäischen Anwerbeländern (ohne Türkei). Die soziodemographische Struktur der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund unterscheidet sich kaum von der Struktur der Migrantenbevölkerung in Deutschland insgesamt und ist im Zeitverlauf relativ konstant." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gewappnet und gerüstet: Die Datens(ch)ätze des IAB sind eine Fundgrube für die Migrations- und Integrationsforschung (2010)
Hochfellner, Daniela;Zitatform
Hochfellner, Daniela (2010): Gewappnet und gerüstet: Die Datens(ch)ätze des IAB sind eine Fundgrube für die Migrations- und Integrationsforschung. In: IAB-Forum H. 2, S. 28-31. DOI:10.3278/IFO1002W028
Abstract
"Auf dem Forschungsfeld 'Migration und Integration' kann das IAB auf eine Vielzahl an Datensätzen zurückgreifen. Über das Forschungsdatenzentrum stehen diese auch externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verfügung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hartz IV-Empfänger/innen mit Migrationshintergrund (2009)
Kaltenborn, Bruno; Wielage, Nina;Zitatform
Kaltenborn, Bruno & Nina Wielage (2009): Hartz IV-Empfänger/innen mit Migrationshintergrund. (Blickpunkt Arbeit und Wirtschaft 2009/01), Berlin, 5 S.
Abstract
"Seit Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende ('Hartz IV') nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) Anfang 2005 schwankte die Zahl der leistungsbeziehenden erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zwischen 4,5 und 5,5 Millionen. In Westdeutschland (ohne Berlin) hatte davon relativ konstant ein Viertel keinen deutschen Pass, in Ostdeutschland (einschließlich Berlin) waren es jeweils knapp zehn Prozent. Der Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland korrespondiert mit der unterschiedlichen Bevölkerungsstruktur. Daneben haben zahlreiche deutsche erwerbsfähige Hilfebedürftige einen für den Arbeitsmarkt relevanten Migrationshintergrund. Über Ausländer/innen und ggf. (Spät-) Aussiedler/innen hinaus sind Migrantinnen und Migranten jedoch weder den Vermittlungsfachkräften aus den operativen Fachverfahren noch der Öffentlichkeit aus der amtlichen Statistik der Bundesagentur für Arbeit ersichtlich. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Forschungsprojekt 'Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund' in Auftrag gegeben. Dabei wurden zunächst SGB II-Empfänger/innen mit und ohne Migrationshintergrund identifiziert und hinsichtlich ihrer Strukturen u.a. mit der 2. Welle des IAB-Haushaltspanels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) vergleichend ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
