Berufliche Mobilität
Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.
Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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Berufliche Mobilität in Deutschland
- Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität
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- Berufliche Mobilität bei besonderen Personengruppen
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- Berufliche Mobilität und Auf-/Abstiegsprozesse
- Berufliche Mobilitätsverläufe
- Berufliche Mobilität in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap: a longitudinal analysis for the German labor market (2018)
Zitatform
Brenzel, Hanna & Malte Reichelt (2018): Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap. A longitudinal analysis for the German labor market. In: International migration review, Jg. 52, H. 3, S. 724-749., 2017-01-04. DOI:10.1111/imre.12313
Abstract
"Theoretisch lassen sich Lohnunterschiede zwischen Migranten und Einheimischen mithilfe der Humankapitaltheorie erklären. Diese unterstellt Ausstattungsunterschiede oder eine Abwertung von Humankapital bei Migration. Trotzdem bleibt auch nach Berücksichtigung von Humankapital-Variablen meist ein unerklärter Lohnunterschied zwischen Migranten und Einheimischen. Wir benutzen einen umfangreichen Längsschnittdatensatz (ALWA-ADIAB) und analysieren die Arbeitsplatzmobilität von Migranten und Einheimischen in Deutschland, wobei wir zwischen freiwilligen, unfreiwilligen, internen und anderen Wechseln unterscheiden. Wir finden unterschiedliche Übergangsmuster und können - mithilfe von fixed-effects Regressionen - einen substantiellen Teil der Lohnlücke mit Unterschieden im Jobwechsel-Verhalten erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Adjusting to globalization in Germany (2018)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Sebastian Findeisen & Jens Südekum (2018): Adjusting to globalization in Germany. (IZA discussion paper 11299), Bonn, 42 S.
Abstract
"We study the impact of trade exposure in the job biographies, measured with daily accuracy, of 2.4 million workers in Germany. To profit from export opportunities, workers adjust through increased employer switching. Highly skilled workers benefit the most, consistent with an increase in skill demand. The incidence of import shocks falls mostly on low-skilled workers, as they are not able to adjust as well as medium- and high-skilled workers. Imports also destroy rents by workers at high-wage plants who separate from their original firm. We connect our results to the growing theoretical literature on the labor market effects of trade." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Bedeutung des Berufs für Arbeitsplatzwechsel (2018)
Vicari, Basha ; Kracke, Nancy ; Stops, Michael ; Dengler, Katharina; Reichelt, Malte ; Damelang, Andreas ; Schulz, Florian ; Abraham, Martin ;Zitatform
Vicari, Basha (2018): Zur Bedeutung des Berufs für Arbeitsplatzwechsel. Nürnberg, 167 S.
Abstract
"Diese Dissertation umfasst fünf für sich alleine stehende Forschungspapiere, die die Rolle der Berufe beim Arbeitsplatzwechsel aus verschiedenen Perspektiven untersuchen:
- Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland (mit Andreas Damelang und Florian Schulz, 2015 veröffentlicht in Schmollers Jahrbuch)
- Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich (alleine) - Wage Losses Due to Overqualification: The Role of Formal Degrees and Occupational Skills (mit Nancy Kracke und Malte Reichelt, 2018 veröffentlicht in Social Indicators Research)
- When Do Employers Accept Occupational Mismatches? - A Vignette Study on German Employers' Selection Behaviour (mit Martin Abraham)
- Occupation-Specific Matching Efficiency (mit Katharina Dengler und Michael Stops; 2016 als IAB-Discussion Paper veröffentlicht)" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich (2018)
Zitatform
Vicari, Basha (2018): Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich. (IAB-Discussion Paper 25/2018), Nürnberg, 35 S.
Abstract
"Warum Erwerbstätige ihren Beruf wechseln wird von der bisherigen Mobilitätsforschung überwiegend durch die individuellen Eigenschaften dieser erklärt. Aber auch Berufe selbst strukturieren Matchingprozesse auf dem Arbeitsmarkt. Dieser Aufsatz analysiert den Erklärungsbeitrag beruflicher Eigenschaften - gemessen als Standardisierung, Lizensierung und Spezifität - auf horizontale, Aufwärts- oder Abwärtsmobilität. Vor dem Hintergrund der Debatte um die 'Entberuflichung' des Arbeitsmarktes wird ebenfalls die Veränderung des Einflusses dieser beruflichen Eigenschaften über vier Erwerbseinstiegskohorten hinweg untersucht. Mit Daten des repräsentativen Datensatzes 'Arbeiten und Lernen im Wandel' (ALWA) kann ich zeigen, dass berufliche Eigenschaften die Richtung der Mobilität mindestens genauso stark beeinflussen wie individuelle Faktoren. Gleichzeitig wird kaum eine Veränderung des Einflusses über die Zeit festgestellt. Eine Abnahme der strukturierenden Funktion des Berufs, wie sie Vertreter der Entberuflichungsthese formulieren, kann ich folglich nicht bestätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Worker churn and employment growth at the establishment level (2017)
Bachmann, Rüdiger; Bayer, Christian ; Merkl, Christian ; Stüber, Heiko ; Wellschmied, Felix ; Seth, Stefan;Zitatform
Bachmann, Rüdiger, Christian Bayer, Christian Merkl, Stefan Seth, Heiko Stüber & Felix Wellschmied (2017): Worker churn and employment growth at the establishment level. (CEPR discussion paper 12343), London, 30 S.
Abstract
"We study the relationship between employment growth and worker flows in excess of job flows (churn) at the establishment level using the new German AWFP dataset spanning from 1975 - 2014. Churn is above 5 percent of employment along the entire employment growth distribution and most pronounced at rapidly-adjusting establishments. We find that the patterns of churn along the employment growth distribution can be explained by separation rate shocks and time-to-hire frictions. These shocks become larger on average during boom periods leading to procyclical worker churn. Distinguishing between separations into non-employment and to other establishments, we find that separations to other establishments drive all procyclical churn. In a secondary contribution, we compare German worker and job flows with their US counterparts and recent US findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Job and worker flows: New stylized facts for Germany (2017)
Bachmann, Rüdiger; Wellenschmied, Felix; Merkl, Christian ; Bayer, Christian ; Seth, Stefan; Stüber, Heiko ;Zitatform
Bachmann, Rüdiger, Christian Bayer, Christian Merkl, Stefan Seth, Heiko Stüber & Felix Wellenschmied (2017): Job and worker flows: New stylized facts for Germany. (FAU Discussion papers in economics 02/2017), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"We study the relationship between cyclical job and worker flows at the establishment level using the new German AWFP dataset spanning from 1975 - 2014. We find that worker turnover moves more procyclical than job turnover. This procyclical worker churn takes place along the entire employment growth distribution of establishments. We show that these procyclical conditional worker flows result almost exclusively from job-to-job transitions. Growing establishments fuel their employment growth by poaching workers from other establishments as the boom matures. At the same time, non-growing establishments replace these workers by hiring from other establishments and non-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Job matching on connected regional and occupational labor markets (2017)
Zitatform
Fedorets, Alexandra, Michael Stops & Franziska Lottmann (2017): Job matching on connected regional and occupational labor markets. (IAB-Discussion Paper 35/2017), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Die Mobilität von Arbeitnehmern kann Ungleichheiten in lokalen Arbeitsmärkten ausgleichen und beeinflusst die Effizienz des Matching-Prozesses. Dabei verstehen wir unter lokalen Arbeitsmärkten das Arbeitsangebot und die Arbeitsnachfrage in einer Region in den verschiedenen Berufen. Wir konstruieren ein Suchmodell, das sowohl regionale als auch berufliche Mobilität berücksichtigt. Mit diesem Modell beschreiben wir, wie die Jobsuche von Arbeitnehmern im eigenen und in anderen Berufen sowie im heimischen und in anderen Regionen die Anzahl der daraus resultierenden Neueinstellungen in Form von Spillovereffekten beeinflusst. Wir schätzen diese Spillover-Effekte auf der Basis detaillierter administrativer Daten aus Deutschland. Hierfür spezifizieren wir eine Matching-Funktion für lokale Arbeitsmärkte mit regionalen, beruflichen sowie kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekten für Arbeitslose und Vakanzen. Dabei treffen wir Annahmen zur Abhängigkeitsstruktur der lokalen Arbeitsmärkte, die auf regionalen Distanzen und Informationen zu Ähnlichkeiten von Berufen hinsichtlich der Qualifikations-Anforderungen und Tätigkeiten beruhen. Die Ergebnisse zeigen positive regionalen Spillover-Effekte der Vakanzen und der Arbeitslosen sowie positive berufliche Spillover-Effekte der Vakanzen, wohingegen die beruflichen Spillovereffekte der Arbeitslosen negativ sind. Die kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekte sind sowohl für die Vakanzen als auch für die Arbeitslosen positiv. Wir schlussfolgern auf der Basis eines Vergleichs mit einer herkömmlichen Matchingfunktion, dass die Vernachlässigung von Spillover-Effekten zu verzerrten Schätzungen der Job-Matching-Effizienz in lokalen Arbeitsmärkten führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Educational mismatch and promotions to managerial positions: a test of the career mobility theory (2017)
Zitatform
Grunau, Philipp & Marco Pecoraro (2017): Educational mismatch and promotions to managerial positions. A test of the career mobility theory. In: Applied Economics, Jg. 49, H. 12, S. 1226-1240., 2016-07-12. DOI:10.1080/00036846.2016.1213369
Abstract
"Career mobility theory suggests that given a certain occupation, schooling improves upward mobility in terms of promotion and wage growth. We are the first to test the implications of this theory for over- and undereducation by means of direct information about promotions to managerial positions. Using German administrative data entailing an employer-reported - and hence objective - measure of educational requirements, we show that overeducated workers are indeed more likely to be promoted and that this career mobility advantage is more pronounced in the early stages of their working lives. By contrast, undereducated workers are less likely to be promoted to managerial positions. Moreover, in terms of wage growth, while overeducated workers benefit more, undereducated workers benefit less from promotions than their well-matched educational peers. Altogether, these findings strongly support the career mobility theory. Furthermore, by differentiating between internal and external promotions, we provide evidence that promotions are more likely for overeducated workers within the establishment, whereas the opposite applies for undereducated workers. This finding indicates the relevance of both over- and undereducation as signals of true ability to other employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Modelling reallocation processes in long-term labour market projections (2017)
Zitatform
Maier, Tobias, Caroline Neuber-Pohl, Anke Mönnig, Gerd Zika & Michael Kalinowski (2017): Modelling reallocation processes in long-term labour market projections. In: Journal for labour market research, Jg. 50, H. 1, S. 67-90., 2017-01-15. DOI:10.1007/s12651-017-0220-x
Abstract
"Long-term labour market projections are a popular tool for assessing future skill needs and the possibility of skill shortages. It is often noted that reallocation processes in the German labour market are hindered due to its strong standardization and occupational segmentation. However, it is possible that persons leave the occupation for which they have been trained for. Disregarding such reallocations and their dynamics in the projection model is likely to distort the results and lead to inaccurate practical advice.
In this article, we describe for the first time, how reallocations in the labour market can be modelled using occupational flexibility matrices and wage dynamics. Here, it is shown that employers react to labour scarcity by increasing wages to attract workers who to some extent can adjust their mobility behaviour accordingly. We analyse the aggregate impact of this implementation of a reallocation process of labour supply on the projection results by the means of scenario comparisons. Our results suggest that considering reallocations but also additionally their dynamics has substantial effects on the projection outcomes. They help draw an insightful picture of the future labour market and prevent over- or understating the potential for labour shortages in several occupations.
We conclude that the assumptions about how reallocations differ by occupation and to what extent they can be realized by wage impulses is essential for projection results and their interpretation. Furthermore, we find that in the German labour market, wage adjustments cannot balance the labour demand and supply for occupations completely." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en)) -
Literaturhinweis
Inter-industry labor flows (2017)
Zitatform
Neffke, Frank, Anne Otto & Antje Weyh (2017): Inter-industry labor flows. In: Journal of economic behavior & organization, Jg. 142, H. October, S. 275-292., 2017-07-05. DOI:10.1016/j.jebo.2017.07.003
Abstract
"Ein wichtiger Beitrag der zwischenbetrieblichen Mobilität von Arbeitskräften besteht darin, dass sich hierdurch zwischen ökonomischen Aktivitäten Ressourcen besser reallozieren lassen und Wissen leichter übertragen wird. Jedoch gibt es nur wenige empirisch gestützte Aussagen zu den strukturellen Mustern dieser inter-industriellen Arbeitskräftemobilität. Wie groß ist die Flexibilität von Arbeitskräften bei der Wahl der Zielbranche, wenn sie ihren Arbeitsplatz wechseln? Zwischen welchen Ausgangs- und Zielbranchen finden Jobwechsel statt? Unterscheiden sich die strukturellen Muster bei Arbeitsplatzwechseln zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen? Auf Grundlage der Beschäftigtenhistorik (BeH) ermitteln wir für die Jahre 1999 bis 2008 in diesem Papier mehrere allgemeine empirische Aussagen zu den Strukturen der zwischenbetrieblichen Arbeitskräftemobilität in Deutschland und untersuchen ebenfalls die hieraus resultierenden Folgen für eine Volkswirtschaft. Wir stellen fest, dass sich der Großteil der Arbeitsplatzwechsel nur auf einen kleinen Ausschnitt von allen möglichen Branchenpaarkombinationen konzentriert. Diese inter-industriellen Jobwechsel lassen sich als Transitionsmatrizen abbilden, sie weisen eine hohe zeitliche Stabilität auf. Die Matrizen für verschiedene Beschäftigtengruppen sowie für Niedrig- und Hochlohnverdiener sind untereinander durch eine hohe Ähnlichkeit gekennzeichnet und ändern sich in ihrer Struktur nicht wesentlich durch die regionale Ko-lokation von Branchen. Mit Hilfe dieser Transitionsmatrizen berechnen wir die skill-relatedness zwischen Branchen. Wir zeigen, dass dieses Maß besser geeignet ist für die Vorhersage des branchenspezifischen Beschäftigungswachstums als input-output- und ko-lokationsbasierte Verbundenheitsmaße. Jedoch ist das Beschäftigungswachstum von Branchen, die skill-related sind bzw. zwischen denen Arbeitskräfte häufig ihren Job wechseln, miteinander unkorreliert. Folglich stellt die geringe Flexibilität von Arbeitskräften bei inter-industriellen Jobwechseln kein Hindernis für eine effiziente Ressourcenallokation zwischen schrumpfenden und wachsenden Branchen dar. Um künftige Forschungsvorhaben zu unterstützen, stellen wir die von uns berechneten inter-industriellen Matrizen der skillrelatedness als Online-Anhang zur Verfügung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transferability of skills across sectors and heterogeneous displacement costs (2017)
Zitatform
Yi, Moises, Steffen Müller & Jens Stegmaier (2017): Transferability of skills across sectors and heterogeneous displacement costs. In: The American Economic Review. Papers and Proceedings of the Annual Meeting of the American Economic Association, Jg. 107, H. 5, S. 332-336., 2016-07-15. DOI:10.1257/aer.p20171024
Abstract
"We use rich German administrative data to estimate new measures of skill transferability between manufacturing and other sectors. These measures capture the value of workers' human capital when applied in different sectors and are directly related to workers' displacement costs. We estimate these transferability measures using a selection correction model, which addresses workers' endogenous mobility, and a novel selection instrument based on the social network of workers. Our results indicate substantial heterogeneity in how workers can transfer their skills when they move across sectors, which implies heterogeneous displacement costs that depend on the sector to which workers reallocate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Reallocation patterns across occupations in Germany (2016)
Zitatform
Bauer, Anja (2016): Reallocation patterns across occupations in Germany. In: Economics Letters, Jg. 148, H. November, S. 111-114., 2016-09-11. DOI:10.1016/j.econlet.2016.09.008
Abstract
"Using high-quality German administrative data, I analyze workers' opportunity costs of reallocation across occupations by measuring the additional time spent in unemployment before being hired in a new occupation. Furthermore, I inspect the wage changes after reallocation and find that workers who change occupations through unemployment face wage losses that appear to be persistent over a 5-year horizon." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Employee turnover and the expansion and contraction of employers (2016)
Zitatform
Bossler, Mario & Richard Upward (2016): Employee turnover and the expansion and contraction of employers. In: G. Saridakis & C. L. Cooper (Hrsg.) (2016): Research handbook on employee turnover, S. 305-346, 2016-01-05.
Abstract
"In this chapter we consider the relationship between employee turnover and job turnover, both at the level of the firm and at the aggregate level. By 'employee turnover' we mean the entry and exit of individuals into and out of the firm, or hires and separations. By 'job turnover' we mean the creation and destruction of jobs by the firm. In practice, it is not possible to precisely identify and follow a job over time (whereas employees can be identified and followed), and so job turnover is typically measured by firm-level employment growth.
The relationship between employee and job turnover sheds light on the cyclical behaviour of the labour market, in particular the extent to which recessions should be characterized as periods of increased separations (inflows into unemployment) or reduced hiring (outflows from unemployment). The relationship also tells us about the causes of employee turnover: to what extent is employee turnover caused by the creation and destruction of jobs, and to what extent is it caused by the reallocation of labour between existing jobs? Patterns of employee and job turnover therefore also tells us about the speed with which employees and jobs can be reallocated to more efficient matches. The behaviour of employee turnover as firms grow and shrink is informative as to the role of employment protection legislation and other labour market institutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Karrierestart, Mobilität und Löhne von Absolventen der Informatik (2016)
Zitatform
Kaul, Ashok, Nathalie Neu, Anne Otto & Manuel Schieler (2016): Karrierestart, Mobilität und Löhne von Absolventen der Informatik. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2016), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"In dieser Studie wird der Karrierestart von Informatik-Absolventen der Universität des Saarlandes untersucht. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen, dass der Einstieg ins Erwerbsleben bei den Informatikern erfolgreicher als bei den Absolventen der übrigen Fachrichtungen verläuft. Außerdem verbleiben Informatiker häufiger nach dem Studium im Saarland. Der wichtigste Einflussfaktor auf das Mobilitätsverhalten von allen Absolventen ist die Wanderungserfahrung vor dem Studium. Wird für diesen Einflussfaktor in einer Mobilitätsregression kontrolliert, haben Informatiker aber immer noch eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine Vollzeitbeschäftigung in der Hochschulregion zu beginnen als Absolventen der anderen Fachrichtungen. Städtische Ballungsräume sind die wichtigsten Zielregionen unter allen Absolventen, die aus dem Saarland abwandern. Zwar sind die Nominallöhne dort höher, aber auch die Lebenshaltungskosten. Im Mittel verdienen die abgewanderten Absolventen daher in anderen Bundesländern mehr als im Saarland mit einer Vollzeitstelle. Dieser regionale Lohnunterschied ist bei den Informatikern niedriger und ist ein Indiz dafür, dass die Einstiegslöhne für Absolventen dieser Fachrichtung in der Hochschulregion wettbewerbsfähig sind. Die Ergebnisse der Lohnregression zeigen, dass der wichtigste Erklärungsfaktor für die Höhe des Startgehalts ein Abschluss in dem Studienfach Informatik ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inter-industry labor flows (2016)
Zitatform
Neffke, Frank, Anne Otto & Antje Weyh (2016): Inter-industry labor flows. (IAB-Discussion Paper 21/2016), Nürnberg, 45 S.
Abstract
"Ein wichtiger Beitrag der zwischenbetrieblichen Mobilität von Arbeitskräften besteht darin, dass sich hierdurch zwischen ökonomischen Aktivitäten Ressourcen besser reallozieren lassen und Wissen leichter übertragen wird. Jedoch gibt es nur wenige empirisch gestützte Aussagen zu den strukturellen Mustern dieser inter-industriellen Arbeitskräftemobilität. Wie groß ist die Flexibilität von Arbeitskräften bei der Wahl der Zielbranche, wenn sie ihren Arbeitsplatz wechseln? Zwischen welchen Ausgangs- und Zielbranchen finden Jobwechsel statt? Unterscheiden sich die strukturellen Muster bei Arbeitsplatzwechseln zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen? Auf Grundlage der Beschäftigtenhistorik (BeH) ermitteln wir für die Jahre 1999 bis 2008 in diesem Papier mehrere allgemeine empirische Aussagen zu den Strukturen der zwischenbetrieblichen Arbeitskräftemobilität in Deutschland und untersuchen ebenfalls die hieraus resultierenden Folgen für eine Volkswirtschaft. Wir stellen fest, dass sich der Großteil der Arbeitsplatzwechsel nur auf einen kleinen Ausschnitt von allen möglichen Branchenpaarkombinationen konzentriert. Diese inter-industriellen Jobwechsel lassen sich als Transitionsmatrizen abbilden, sie weisen eine hohe zeitliche Stabilität auf. Die Matrizen für verschiedene Beschäftigtengruppen sowie für Niedrig- und Hochlohnverdiener sind untereinander durch eine hohe Ähnlichkeit gekennzeichnet und ändern sich in ihrer Struktur nicht wesentlich durch die regionale Ko-lokation von Branchen. Mit Hilfe dieser Transitionsmatrizen berechnen wir die skill-relatedness zwischen Branchen. Wir zeigen, dass dieses Maß besser geeignet ist für die Vorhersage des branchenspezifischen Beschäftigungswachstums als input-output- und ko-lokationsbasierte Verbundenheitsmaße. Jedoch ist das Beschäftigungswachstum von Branchen, die skill-related sind bzw. zwischen denen Arbeitskräfte häufig ihren Job wechseln, miteinander unkorreliert. Folglich stellt die geringe Flexibilität von Arbeitskräften bei inter-industriellen Jobwechseln kein Hindernis für eine effiziente Ressourcenallokation zwischen schrumpfenden und wachsenden Branchen dar. Um künftige Forschungsvorhaben zu unterstützen, stellen wir die von uns berechneten inter-industriellen Matrizen der skillrelatedness als Online-Anhang zur Verfügung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Essays on matching processes and effects of institutional changes on regional and occupational labour markets (2016)
Zitatform
Stops, Michael (2016): Essays on matching processes and effects of institutional changes on regional and occupational labour markets. (IAB-Bibliothek 359), Bielefeld: Bertelsmann, 196 S. DOI:10.3278/300907w
Abstract
"Die Frage, wie der Arbeitsmarkt funktioniert und welchen Einfluss die Politik ausüben kann, ist ein Dauerbrenner in der gesellschaftlichen und politischen Debatte. Das hierzu nötige Wissen speist sich aus der Arbeitsmarktforschung, die häufig Impulse aus dem Alltagsgeschäft der Arbeitsmarktpolitik bekommt. Umgekehrt laden Fortschritte in der Methodenentwicklung und der Datenerschließung die Arbeitsmarktpolitik dazu ein, neue Fragen aufzuwerfen, die bisher nicht beantwortet werden konnten.
Michael Stops greift solche Entwicklungen auf und fokussiert drei Themenbereiche:
Berufliche Mobilität und Effizienz des Arbeitsmarktausgleichs;
Die Entwicklung der Effizienz des Arbeitsmarktausgleichs vor, während und nach den Jahren der deutschen Arbeitsmarktreformen 2003 - 2005 auf beruflichen Teilarbeitsmärkten;
Die Wirkung des flächendeckenden Mindestlohns in Großbritannien auf die Beschäftigung 1999 - 2012." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Reallocation patterns across occupations (2015)
Zitatform
Bauer, Anja (2015): Reallocation patterns across occupations. (IAB-Discussion Paper 26/2015), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht mit Hilfe administrativer Daten die Opportunitätskosten von Arbeitnehmern, die den Beruf aus Arbeitslosigkeit heraus wechseln. Die Opportunitätskosten werden dabei durch die durchschnittliche Arbeitslosigkeitsdauer abgebildet. Anschließend werden diese Kosten den potentiellen Lohngewinnen gegenübergestellt. Weiterhin wird gezeigt, dass der Lohnunterschied, der sich nach einem Wechsel des Berufs durch Arbeitslosigkeit ergibt, negativ ist. Das Zusammenspiel dieser Ergebnisse steht im Gegensatz zu sog. islands-Modellen (Lucas/Prescott, 1974), in welchen Reallokation von Arbeitnehmern nur dann stattfindet, wenn diese einen Lohn erzielen, der ausreicht um die Kosten der Reallokation zu decken. Daher wird untersucht, ob andere ökonomische Größen innerhalb eines Berufes einen größeren Einfluss darauf haben, wohin Arbeitnehmer wechseln. Als ökonomische Größen werden dabei die Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit, der Zufluss in Arbeitslosigkeit und das Verhältnis von Vakanzen zu Arbeitslosen (Arbeitsmarktanspannung) innerhalb der Berufe herangezogen. Allerdings zeigt sich auch hier, dass Arbeitnehmer diese Größen in ihrer Entscheidung den Beruf zu wechseln nicht berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap: a longitudinal analysis for the German labor market (2015)
Zitatform
Brenzel, Hanna & Malte Reichelt (2015): Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap. A longitudinal analysis for the German labor market. (IAB-Discussion Paper 12/2015), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Theoretisch lassen sich Lohnunterschiede zwischen Migranten und Einheimischen mithilfe der Humankapitaltheorie erklären. Diese unterstellt Ausstattungsunterschiede oder eine Abwertung von Humankapital bei Migration. Trotzdem bleibt auch nach Berücksichtigung von Humankapital-Variablen meist ein unerklärter Lohnunterschied zwischen Migranten und Einheimischen. Wir benutzen einen umfangreichen Längsschnittdatensatz (ALWA-ADIAB) und analysieren die Arbeitsplatzmobilität von Migranten und Einheimischen in Deutschland, wobei wir zwischen freiwilligen, unfreiwilligen, internen und anderen Wechseln unterscheiden. Wir finden unterschiedliche Übergangsmuster und können - mithilfe von fixed-effects Regressionen - einen substantiellen Teil der Lohnlücke mit Unterschieden im Jobwechsel-Verhalten erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How job changes affect people's lives: evidence from subjective well-being data (2015)
Zitatform
Chadi, Adrian & Clemens Hetschko (2015): How job changes affect people's lives. Evidence from subjective well-being data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 747), Berlin, 27 S.
Abstract
"For representative German panel data, we document that voluntary job switching is associated with higher levels of life satisfaction, though only for some time, whereas forced job changes do not affect life satisfaction clearly. Using plant closures as an exogenous trigger of switching to a new employer, we find that job mobility turns out to be harmful for satisfaction with family life. By investigating people's lives beyond their workplaces, our study complements research on the well-being impact of labour mobility, suggesting some positive welfare effects of flexible labour markets, but also a previously undocumented potential for negative implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland (2015)
Zitatform
Damelang, Andreas, Florian Schulz & Basha Vicari (2015): Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 135, H. 3, S. 307-333., 2015-08-12. DOI:10.3790/schm.135.3.307
Abstract
"Das Ziel des Beitrages ist, berufliche Eigenschaften und Mechanismen zu identifizieren und deren Einfluss auf die berufliche Mobilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt empirisch zu überprüfen. Auf Basis der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (SIAB) wird gezeigt, dass Akteure in Berufen mit einer standardisierten Berufsausbildung eine deutlich geringere Mobilitätsneigung und gleichzeitig eine längere Verweildauer in ihren Erstberufen haben. Berufliche Schließung und ein ausgeprägtes berufsspezifisches Humankapital reduzieren ebenfalls die Mobilitätsneigung der Akteure. Die Analysen deuten darauf hin, dass Berufe nach wie vor einen bedeutsamen Einfluss auf die Allokationsprozesse auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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