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Dossier

Jugendarbeitslosigkeit

Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.

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im Aspekt "jugendliche Langzeitarbeitslose"
  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit aus einer europäischen Perspektive: theoretische Ansätze, empirische Konzepte und ausgewählte Befunde (2015)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2015): Jugendarbeitslosigkeit aus einer europäischen Perspektive. Theoretische Ansätze, empirische Konzepte und ausgewählte Befunde. (IAB-Discussion Paper 24/2015), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    "Der Beitrag führt in die Thematik von Jugendarbeitslosigkeit ein, diskutiert zentrale theoretische sowie verwandte empirische Ansätze (social exclusion, NEET - Not in Education, Employment or Training), stellt die vorherrschenden Verfahren zur Messung von Jugendarbeitslosigkeit und darauf bezogene Kennziffern vor und berichtet über ausgewählte empirische Befunde. Weiterhin werden mögliche individuelle Folgen von Jugendarbeitslosigkeit diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Unterstützungsangebot für junge Langzeitarbeitslose auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt: Erfahrungen aus einem Integrationsprojekt in Dresden und Meißen (2015)

    Grünert, Holle; Buchwald, Christina;

    Zitatform

    Grünert, Holle & Christina Buchwald (2015): Unterstützungsangebot für junge Langzeitarbeitslose auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt. Erfahrungen aus einem Integrationsprojekt in Dresden und Meißen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 42-45.

    Abstract

    "Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt, die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist gestiegen, die Zahl der Arbeitslosen gesunken. Allerdings profitieren nicht alle Personengruppen gleichermaßen vom Aufschwung am Arbeitsmarkt. Vor allem unter den Arbeitslosen aus dem Rechtskreis des SGB II gibt es eine fatale Tendenz zur Verstetigung von Exklusion. Dies ist besonders problematisch, wenn die Exklusion vom Arbeitsmarkt junge Menschen am Beginn ihrer Erwerbsbiografie trifft. Im Beitrag wird das Pilotprojekt 'ZIEL - Zielgerichtete Integration junger Langzeitarbeitsloser' in Sachsen vorgestellt und untersucht, welchen Beitrag es leisten kann, den Teufelskreis von Arbeitslosigkeit, Verlust an Beschäftigungsfähigkeit und Qualifikationsverschleiß zu durchbrechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was soll nur aus euch werden: arbeitslos, ziellos, perspektivlos? Eine Untersuchung zur Zielorientierung jugendlicher Arbeitsuchender (2015)

    Schmidt, Matthias ; Zwingmann, Ina; Richter, Falk;

    Zitatform

    Schmidt, Matthias, Ina Zwingmann & Falk Richter (2015): Was soll nur aus euch werden: arbeitslos, ziellos, perspektivlos? Eine Untersuchung zur Zielorientierung jugendlicher Arbeitsuchender. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 69, H. 3, S. 152-165.

    Abstract

    "Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa erreicht derzeit mit einem Durchschnittswert von 21,9 % alarmierende Werte. Aktuelle Studien belegen in diesem Zusammenhang, dass gegenüber Arbeitslosen eine Vielzahl von Stereotypen und Vorurteilen bestehen, die eine spezielle Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit darstellen. Die häufigsten Vorurteile beziehen sich auf die Ziel- und Motivationslosigkeit von Arbeitslosen. Dabei haben Ziele insbesondere bei Arbeitsuchenden eine bedeutsame regulative Funktion, indem sie die Motivation und aktiven Handlungen bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche steuern. Insgesamt stellen Vorurteile in Zeiten von Wirtschafts- und Sozialkrisen eine bedeutsame Bedrohung dar, weil sie die zur Bewältigung einer Krise notwendige Entwicklung von Solidarität verhindern. In der vorliegenden Studie haben wir ausgehend von den bestehenden Vorurteilen sowie der Bedeutsamkeit von Zielen für Arbeitslose die Zielhierarchien von 265 jungen Arbeitsuchenden im Alter zwischen 17 und 27 Jahren analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die untersuchten Arbeitsuchenden nicht generell Ziel- oder Motivationsverluste aufweisen und eine konkrete und realistische Zielsetzung auch einen Einfluss auf die Motivation und aktive Zielverfolgung hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sanctions for young welfare recipients (2014)

    Berg, Gerard J. van den; Uhlendorff, Arne ; Wolff, Joachim;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Arne Uhlendorff & Joachim Wolff (2014): Sanctions for young welfare recipients. In: Nordic Economic Policy Review H. 1, S. 177-208., 2013-11-04.

    Abstract

    "Social welfare systems usually imply specific obligations for benefit recipients. If a recipient does not comply with these obligations, a sanction involving a punitive benefits reduction may be imposed. We give an overview of the literature on the effects of sanctions in social welfare systems and present first results on sanction effects for young unemployed welfare recipients based on German administrative micro data. Our results suggest that mild and strong sanctions lead to an increased transition rate to work and that this effect is higher for strong sanctions. However, strong sanctions for young welfare recipients involve a complete withdrawal of the basic cash transfer payments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ; Wolff, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    ZIEL: Zielgerichtete Integration junger Langzeitarbeitsloser: Erfahrungen und Ergebnisse eines Projektes. Eine Arbeitshilfe der Otto-Brenner-Stiftung (2014)

    Buchwald, Christina; Wiener, Bettina; Grünert, Holle;

    Zitatform

    Buchwald, Christina, Holle Grünert & Bettina Wiener (2014): ZIEL: Zielgerichtete Integration junger Langzeitarbeitsloser. Erfahrungen und Ergebnisse eines Projektes. Eine Arbeitshilfe der Otto-Brenner-Stiftung. Frankfurt am Main, 35 S.

    Abstract

    "Die Entwicklungen der letzten Zeit machen deutlich, dass im regionalen Arbeitsmarkt eine steigende Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften besteht. Zugleich bleibt es eine Tatsache, dass gut ausgebildeter Fachkräftenachwuchs in die Arbeitslosigkeit geschickt wird, in 'Warteschleifen' oder geförderte Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes geht oder die Region verlässt. Offensichtlich wird auch ein beachtlicher Teil der Azubis nach wie vor nicht von den Unternehmen übernommen. Dennoch suchen die Unternehmen Arbeitskräfte.
    Hier setzt das Pilotprojekt 'Zielgerichtete Integration junger Langzeitarbeitsloser' - kurz ZIEL genannt - an. Junge Leute ohne Arbeit im Alter zwischen 20 und 30, maximal 35 Jahren in Dresden und im Landkreis Meißen werden über sechs Monate bei der Suche und der Bewerbung auf einen angemessenen Arbeitsplatz betreut und unterstützt.
    Auftraggeber für das Projekt ZIEL, welches die DSA GmbH als ein Pilotprojekt durchführt, ist die Otto Brenner Stiftung als Rechtsträger der Stiftung zur Förderung arbeitsmarktpolitischer Vorhaben in den Neuen Ländern. Dieses Projekt wird von der IG Metall unterstützt und gefördert. Umsetzungspartner ist ebenfalls die IG Metall vor Ort in den Regionen Dresden und Meißen.
    Das ZSH hat die wissenschaftliche Begleitung des Projektes übernommen. Beide Seiten - ZSH und DSA - stimmen darin überein, dass es sich bei ZIEL um ein lernendes Projekt handelt, in dem neue Wege sozialpartnerschaftlichen Handelns erschlossen, geprüft und ggf. transferiert werden. Besonderes Augenmerk der wissenschaftlichen Begleitung liegt auf der Ermittlung von Treibern und Hemmnissen bei der Umsetzung des entwickelten Konzeptes und auf der Identifikation evtl. verallgemeinerbarer Ansätze für andere Maßnahmen zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser und Beschäftigungsförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of the global financial crisis on youth labour markets (2014)

    Junankar, Pramod N.;

    Zitatform

    Junankar, Pramod N. (2014): The impact of the global financial crisis on youth labour markets. (IZA discussion paper 8400), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "This paper investigates the impact of the GFC on youth unemployment and long term unemployment. In particular, we study whether the GFC had a bigger impact on youths than adults, and whether youth unemployment rates increased due to an increase in youth wages relative to adult wages. To anticipate our results, we find that the youth unemployment rates increased significantly more than that of adults even though youth wages had been falling relative to adult wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mapping youth transitions in Europe (2014)

    Mascherini, Massimiliano ; Vacas, Carlos; Gebel, Michael ; Ludwinek, Anna; Meierkord, Anja;

    Zitatform

    Mascherini, Massimiliano, Anna Ludwinek, Carlos Vacas, Anja Meierkord & Michael Gebel (2014): Mapping youth transitions in Europe. Dublin, 100 S. DOI:10.2806/51024

    Abstract

    "Young people in Europe continue to experience great difficulties in entering the labour market. Although the youth unemployment rate in a few Member States has started to fall, overall 23% of young European job-seekers aged 15 - 24 could not find a job in January 2014. In 2012, 14.6 million young people across Europe were not in employment, education or training (NEETs), accounting for 15.9% of the entire population of those aged 15 - 29. This report analyses the labour market situation of young people in Europe, focusing in particular on their school-to-work transition, while also monitoring their more general transition to adulthood. The report also investigates the ability of young people to remain in employment against the odds during the crisis and charts their transitions from temporary to permanent contracts. The report concludes with a discussion on the strengths and weaknesses of selected policy measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Executive Summary
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  • Literaturhinweis

    A brute indicator for a NEET case: genesis and evolution of a problematic concept and results from an alternative indicator (2014)

    Serracant, Pau;

    Zitatform

    Serracant, Pau (2014): A brute indicator for a NEET case. Genesis and evolution of a problematic concept and results from an alternative indicator. In: Social indicators research, Jg. 117, H. 2, S. 401-419. DOI:10.1007/s11205-013-0352-5

    Abstract

    "This article analyses the Not in Education, Employment or Training (NEET) concept and related indicators and its effects on both youth policies and the perception of young people. It is argued that a 'weak version' of social exclusion is often used to explain the phenomenon. This leads both to defective policies (as a 'victim blaming' approach tends to be developed instead of structural policies) and to the negative labelling of the NEET young people (as research and policies tend to focus on the individual's deficits and thus associate them with negative values). An alternative indicator is proposed, aimed at reducing the heterogeneity of the situations the concept includes and focus on the core NEET group. This restricted concept centres on those individuals who do not seem to have any objective impediment to study or work. Figures are calculated for the Spanish region of Catalonia and results show a lower proportion of people in a NEET situation; that the NEET rates for young people and adults are similar; that the phenomenon is not new; and confirm that it is related to the risk of social exclusion. These results reinforce the need for an approach which is more sensitive to inequalities to improve our understanding of the NEET population and to avoid the stigmatisation of individuals, generations and countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Situation Jugendlicher und junger Erwachsener zu Beginn des Erwerbslebens (2013)

    Zitatform

    (2013): Situation Jugendlicher und junger Erwachsener zu Beginn des Erwerbslebens. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/12022 (07.01.2013)), 44 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke nach der Situation Jugendlicher und junger Erwachsener zu Beginn des Erwerbslebens, u.a. nach der Armutsgefährdung 15- bis 25-Jähriger Beschäftigter, nach dem Anteil der Absolventen und Absolventinnen, die nach ihrer Ausbildung oder ihrem Studium Praktika absolvieren, nach Schlussfolgerungen der Bundesregierung aus der Studie "Generation Praktikum 2011", nach dem Handlungsbedarf im Bereich der beruflichen Vermittlung und der Beschäftigungssituation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund, nach Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im staatlichen Transferleistungsbezug trotz Erwerbsarbeit, nach Jugendlichen und jungen Erwachsenen im ALG-I- und ALG-II-Bezug und in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und nach der Langzeitarbeitslosenquote der 15- bis 25-Jährigen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Local strategies for youth employment: learning from practice (2013)

    Abstract

    "Timely support for young unemployed is essential for a smooth transition into the labour market. The first youth guarantees (measures that reduce the time a young person spends not in employment, education or training) were introduced by the Nordic European countries in 1980s and 1990s. Similar programmes to reduce the inactivity period of youth have been put in place more recently in Austria, Germany, the Netherlands and Poland, and more European countries will be introducing similar measures following Youth Guarantee Recommendation agreed by the EU's Council of Employment and Social Affairs Ministers in February 2013.
    In 2013 and 2014, following up on its earlier work on Local Youth Employment Strategies, the OECD Local Economic and Employment Development Programme is undertaking a review of the implementation of youth guarantee in 8 European countries to identify key conditions and success factors and provide a set of practical policy recommendations relevant to national and local policy makers and practitioners. The final report will be presented at the 10th Annual meeting of the OECD Forum on Partnerships and Local Development in Stockholm on 24-25 April 2014." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ein-Euro-Jobs, betriebliche und schulische Trainingsmaßnahmen: Wovon junge Arbeitslose im SGB II am meisten profitieren (2012)

    Achatz, Juliane; Wolff, Joachim; Schels, Brigitte ; Fehr, Sonja;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Sonja Fehr, Brigitte Schels & Joachim Wolff (2012): Ein-Euro-Jobs, betriebliche und schulische Trainingsmaßnahmen: Wovon junge Arbeitslose im SGB II am meisten profitieren. (IAB-Kurzbericht 06/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Junge Arbeitslose, die bereits eine Familie gegründet haben, sind in der Regel zeitlich und räumlich weniger flexibel als Alleinstehende. Das betrifft die Teilnahme an Maßnahmen ebenso wie eine spätere Erwerbstätigkeit. Somit dürfte der Erfolg einer Förderung auch davon abhängen, ob die Eingliederungsangebote mit den familiären Rahmenbedingungen vereinbar sind. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, von welchen Instrumenten 18- bis 30-jährige Empfänger von Arbeitslosengeld II am meisten profitieren, insbesondere wenn sie mit einem Partner zusammenleben und eigene Kinder haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Long term youth unemployment or disposable workforce? (2012)

    Contini, Bruno ; Grand, Elisa;

    Zitatform

    Contini, Bruno & Elisa Grand (2012): Long term youth unemployment or disposable workforce? (Carlo Alberto notebooks 260), Turin, 39 S.

    Abstract

    "This paper is about very long term unemployment (a more appropriate denomination could be 'out-of-official-employment') in Italy, its concentration and the process of young worker disposal, an important, yet unexplored, determinant. 'Very long' is not just 'long': we are dealing with 10-20 years of absence from the official labor market of male workers who were young at the beginning of these spells, and are in their thirties, forties or early fifties when we observe them. Young workforce disposal (YWD) reflects the fact that young people are observed at the beginning of their career as dependent employees, their services are 'used' for few years (sometimes only few months) as if it were a disposable commodity, after which they disappear from the official labor market, The magnitude of YWD is dramatic: out of 100 new young entries - aged 19-30 at the start of their working career-, between 79 and 86 % are still at regular work ('survive') after 10 years, and only 78 to 83% by 2009, after 17-22 years, depending on the timing of their initial employment. Many of these people may have joined the irregular economy, but there is no way to estimate their numbers other than by a gross comparison with the estimates of hidden employment provided by ISTAT. These developments imply out-of-official-employment durations four times longer than the unemployment durations provided by official statistics and econometric estimates based on LFS-type microdata. A simple model of the medium run development of the YWD process explains the medium run impact of several demand-side factors: labor cost dynamics, flexibility, age, initial entry conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Reziprozität: Wie deuten junge Menschen im Arbeitslosengeld-II-Bezug die Wechselbeziehung mit der Institution? (2012)

    Figlesthaler, Carmen; Zahradnik, Franz ;

    Zitatform

    Figlesthaler, Carmen & Franz Zahradnik (2012): Prekäre Reziprozität: Wie deuten junge Menschen im Arbeitslosengeld-II-Bezug die Wechselbeziehung mit der Institution? In: M. Bereswill, C. Figlestahler, L. Y. Haller, M. Perels & F. Zahradnik (Hrsg.) (2012): Wechselverhältnisse im Wohlfahrtstaat : Dynamiken gesellschaftlicher Justierungsprozesse, S. 255-272, 2012-03-01.

    Abstract

    "Der Beitrag wirft die Frage auf, wie junge Menschen ihre Beziehungen mit sozialstaatlichen Institutionen unter diesen Umständen deuten. Das Konzept der Reziprozität dient dabei als heuristischer Rahmen für Fragen der wechselseitigen Bezugnahme. In Verknüpfung mit der Adoleszenztheorie öffnet sich der Blick für die spezifische Situation junger Erwachsener in diesem Kontext. Sie müssen sowohl gesellschaftlich vorgegebene Übergänge wie die selbständige Sicherung des Lebensunterhalts durch Arbeit als auch psychische Entwicklungsaufgaben wie die Ablösung im Generationenverhältnis bewältigen. Die sich daraus ergebenden Spannungsfelder werden mit einem theoretisch geschärften Blick am empirischen Material in Gestalt zweier Fallanalysen herausgearbeitet. Dazu wird im Folgenden zunächst das soziologische Konzept der Reziprozität im Allgemeinen erläutert (1) sowie in Bezug auf das Grundsicherungssystem (2). Daran anschließend wird auf die dort vorherrschende Sonderstellung junger Menschen eingegangen (3). Schließlich folgt die Analyse institutionenbezogener Reziprozitätsdeutungen anhand des empirischen Materials (4). Der Beitrag schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse unter den für junge Erwachsene besonders relevanten Gesichtspunkten von Adoleszenz: Anerkennung und Autonomie (5)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transitions to long-term unemployment risk among young people: evidence from Ireland (2012)

    Kelly, Elish ; Mc Guinness, Seamus; O'Connell, Philip J.;

    Zitatform

    Kelly, Elish, Seamus Mc Guinness & Philip J. O'Connell (2012): Transitions to long-term unemployment risk among young people. Evidence from Ireland. In: Journal of youth studies, Jg. 15, H. 6, S. 780-801. DOI:10.1080/13676261.2012.678047

    Abstract

    "Many young people have short spells of unemployment during their transition from school to work; however, some often get trapped in unemployment and risk becoming long-term unemployed. Much research has been undertaken on the factors that influence unemployment risk for young people during their school-to-work transition. However, very little is known about the factors associated with long-term unemployment (LTU) risk for those youths who become unemployed. This article attempts to fill this gap in the literature by identifying the characteristics associated with young peoples' LTU risk in Ireland. The research, which is conducted using multivariate statistical analysis, uses a combination of unemployment register data and information gathered from a specially designed claimant questionnaire that was issued to all jobseekers making an unemployment benefit claim between September and December 2006. The results indicate that factors such as a recent history of LTU, a lack of basic literacy/numeracy skills and low levels of educational attainment, all have a significant impact on the likelihood that young people will remain unemployed for 12 months or more. A number of attributes are gender-specific, such as the presence of children, additional welfare benefits and spousal earnings for females and apprenticeship training and participation in a public sector job creation scheme for males. Comparisons with the characteristics associated with older welfare claimants LTU risk reveal some interesting difference between younger and older unemployed individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosengeld-II-Bezug im Übergang in das Erwerbsleben: Lebenslagen, Beschäftigungs- und Ausbildungsbeteiligung junger Erwachsener am Existenzminimum (2012)

    Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Schels, Brigitte (2012): Arbeitslosengeld-II-Bezug im Übergang in das Erwerbsleben. Lebenslagen, Beschäftigungs- und Ausbildungsbeteiligung junger Erwachsener am Existenzminimum. Wiesbaden: Springer VS, 246 S. DOI:10.1007/978-3-531-18777-8

    Abstract

    "Seit der Einführung des Arbeitslosengeldes II im Jahr 2005 wird die Bedeutung der Reform für das Ausmaß des Leistungsbezugs und die Arbeitsmarktchancen der Leistungsempfänger diskutiert. Brigitte Schels untersucht wissenschaftlich und sozialpolitisch relevante Fragen zur Entwicklung sozialer Ungleichheit im jungen Erwachsenenalter hinsichtlich der zeitlichen Struktur des Arbeitslosengeld-II-Bezugs und den Abgangswegen aus dem Leistungsbezug. Im Vordergrund steht der Zusammenhang zwischen einem Arbeitslosengeld-II-Bezug von jungen Erwachsenen und ihrer Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung. Die Analysen gestatten es, die Strukturen im Grundsicherungsbezug für 18- bis 29-Jährige belastbar zu quantifizieren." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosengeld-II-Bezug im Übergang in das Erwerbsleben: Lebenslagen, Beschäftigungs- und Ausbildungsbeteiligung junger Erwachsener am Existenzminimum (2012)

    Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Schels, Brigitte (2012): Arbeitslosengeld-II-Bezug im Übergang in das Erwerbsleben. Lebenslagen, Beschäftigungs- und Ausbildungsbeteiligung junger Erwachsener am Existenzminimum. Wiesbaden: Springer VS, 247 S.

    Abstract

    "Seit der Einführung des Arbeitslosengeldes II im Jahr 2005 wird die Bedeutung der Reform für das Ausmaß des Leistungsbezugs und die Arbeitsmarktchancen der Leistungsempfänger diskutiert. Brigitte Schels untersucht wissenschaftlich und sozialpolitisch relevante Fragen zur Entwicklung sozialer Ungleichheit im jungen Erwachsenenalter hinsichtlich der zeitlichen Struktur des Arbeitslosengeld-II-Bezugs und den Abgangswegen aus dem Leistungsbezug. Im Vordergrund steht der Zusammenhang zwischen einem Arbeitslosengeld-II-Bezug von jungen Erwachsenen und ihrer Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung. Die Analysen gestatten es, die Strukturen im Grundsicherungsbezug für 18- bis 29-Jährige belastbar zu quantifizieren." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Situation ausgegrenzter Jugendlicher: Expertise unter Einbeziehung der Perspektive der Praxis (2012)

    Tillmann, Frank; Gehne, Carsten;

    Zitatform

    Tillmann, Frank & Carsten Gehne (2012): Situation ausgegrenzter Jugendlicher. Expertise unter Einbeziehung der Perspektive der Praxis. Düsseldorf, 41 S.

    Abstract

    "Aus Erfahrungen der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft nimmt der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener, die von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen und von Armut betroffen sind, zu. Vor allem die bisherige Datenlage, aber auch die Erkenntnisse zu den Motiven und Hintergründen ausgegrenzter Jugendlicher am Übergang Schule - Beruf, sind unbefriedigend. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) wurde daher mit der Erstellung einer Expertise beauftragt. Die Forscher kommen aufgrund einer explorativen Erhebung zu dem Schluss, dass mindestens 80.000 junge Menschen am Rande unserer Gesellschaft leben und von Teilhabe ausgeschlossen sind. Zur Vermeidung von Exklusion muss die Integrationsleistung des Bildungswesens deutlich erhöht werden. Hinsichtlich strukturell angelegter Ausgrenzungsverfahren ist die derzeitige Sanktionspraxis junger Erwerbsloser im SGB II zu überdenken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche zu Ausbildung und Arbeit führen: Konzept und Beratungspraxis der Leistungsträger in der Grundsicherung (2012)

    Wiese, Birgit;

    Zitatform

    Wiese, Birgit (2012): Jugendliche zu Ausbildung und Arbeit führen: Konzept und Beratungspraxis der Leistungsträger in der Grundsicherung. In: W. R. Wendt (Hrsg.) (2012): Beratung und Case-Management : Konzepte und Kompetenzen, S. 135-150.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit der Problemfeld, wie 'schwierige Jugendliche', die auch 36 Monate nach ihrem Schulabschluss noch keinen beruflichen Einstieg gefunden haben, eine bessere Unterstützung erfahren können. Der Fokus liegt dabei auf der Fragestellung, ob Beratungsleistungen durch SGB-II-Leistungsträger sowohl in methodischer als auch in inhaltlicher Hinsicht nicht stärker den Bedürfnissen dieser Gruppe angepasst werden müssen. Es wird diskutiert, ob hierfür nicht ein eigenes Beratungsformat notwendig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Young state benefit recipients in Germany and their subjective experience of social exclusion (2011)

    Popp, Sandra; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Popp, Sandra & Brigitte Schels (2011): Young state benefit recipients in Germany and their subjective experience of social exclusion. In: H.- P. Blossfeld & D. Hofäcker Bertolini, Sonia (Hrsg.) (2011): Youth on globalised labour markets : rising uncertainty and its effects on early employment and family lives in Europe, S. 287-316.

    Abstract

    "In order to account for this, we use a sample of 18- to 24-year-olds, who received state benefits in January 2005. They were interviewed at the end of 2005 in the survey 'Life Circumstances and Social Security 2005 (LSS 05)' undertaken by the Institute of Employment Research in Germany. The aim of the study was to evaluate the living conditions of the benefit recipients and the effectiveness of the benefit system. For our analyses, we subsequently use a combination of objective measures of multiple deprivations and a subjective rating of the individual's sense of belonging to society. In particular, we discuss the living conditions of young benefit recipients in terms of housing, debts, consumption, education, Labor market integration and health, and examine whether the experience of multiple deprivation among young benefit recipients indeed leads to the subjective experience of social exclusion. Additionally we ask if there exist buffer mechanisms that could prevent young people who face multiple deprivations from a subjective feeling of social exclusion. For this purpose, we shall proceed as follows: the following chapter introduces the legal facts and empirical findings on young people in the German welfare system and at risk of poverty. Section three then discusses the theoretical framework and assumptions. Section four provides information about the data and methods used for this analysis. Our results are presented in section five. Section six provides a discussion of the major results, and finally section seven gives concluding remarks on the theoretical perspectives on social exclusion and for social policies." (author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Alleingelassen: Junge arbeitslose Alleinerziehende im Dickicht sozialstaatlicher Hilfeangebote (2011)

    Reis, Claus;

    Zitatform

    Reis, Claus (2011): Alleingelassen: Junge arbeitslose Alleinerziehende im Dickicht sozialstaatlicher Hilfeangebote. (Schriftenreihe des Instituts für Stadt- und Regionalentwicklung 8), Frankfurt am Main: Fachhochschulverl., 175 S.

    Abstract

    "Über 40 % aller allein Erziehenden bezogen 2010 Leistungen des SGB II. Nicht zuletzt deshalb bilden sie aktuell eine Zielgruppe der Sozialpolitik. Die Studie konzentriert sich auf die 'jungen' arbeitslosen allein Erziehenden, stellt aktuelle empirische Untersuchungen zu deren komplexer Lebenssituation vor und diskutiert notwendige Hilfeansätze. An drei Beispielen werden abschließend konkrete Unterstützungsangebote vorgestellt, die auf Netzwerkstrukturen aufbauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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